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ONE OF THE LEADING AUCTION HOUSES IN EUROPE<br />
KATALOG VI<br />
BRONZEN, AFRIKANISCHE KUNST,<br />
ISLAMISCHE KERAMIK, LIVING & VARIA<br />
CATALOGUE VI<br />
BRONZE SCULPTURE, AFRICAN ART,<br />
ISLAMIC CERAMIC, LIVING & MISCELLANEOUS<br />
AUKTIONEN / AUCTIONS:<br />
DONNERSTAG, 2. & FREITAG, 3. JULI 2020<br />
Besichtigung: Samstag, 27. Juni – Mittwoch, 1. Juli<br />
THURSDAY, 2 & FRIDAY, 3 JULY 2020<br />
Exhibition: Saturday, 27 June – Wednesday, 1 July<br />
KATALOG<br />
CATALOGUE<br />
VI<br />
FREITAG<br />
FRIDAY
B R O N Z E<br />
SCULPTURE
849<br />
JEAN-ANTONIN MERCIÉ,<br />
1845 – 1916<br />
DIANA<br />
Höhe: 100 cm.<br />
Sockel Durchmesser: ca. 26 cm.<br />
Über dem Sockel signiert „a mercie“. Gießerstempel<br />
„THIEBAUT FRÈRES PARIS FONDEURS“.<br />
Frankreich, spätes 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über hohem Rundsockel<br />
die nach dem Bade dargestellte Diana. Mercié war<br />
einer der erfolgreichsten Bronziers seiner Zeit. Er studierte<br />
an der École des Beaux-<strong>Art</strong>s in Paris und war<br />
Präsident der Societé des <strong>Art</strong>istes Francais und Grand<br />
Officier de la Légion d’Honneur. (†) (12200312) (13)<br />
JEAN-ANTONIN MERCIÉ,<br />
1845 – 1916<br />
DIANA<br />
Height: 100 cm.<br />
Base diameter: 26 cm.<br />
Signed above base “a mercie”, foundry stamp<br />
“THIEBAUT FRÈRES PARIS FONDEURS”.<br />
France, late 19th century.<br />
<strong>Bronze</strong>; cast and patinated. Diana after her bath on tall<br />
round base. Mercié was one of the most successful<br />
bronze sculptors of his time. He studied at the École<br />
des Beaux-<strong>Art</strong>s in Paris and was president of the<br />
Societé des <strong>Art</strong>istes Francais and Grand Officier de la<br />
Légion d’Honneur. (†)<br />
€ 12.000 - € 20.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
zum Größenvergleich<br />
14 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
850<br />
<br />
Höhe: 160 cm.<br />
Frankreich, um 1860/ 70.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Auf runder <strong>Bronze</strong>plinthe<br />
die vollfigurig gestaltete Darstellung einer Frauenfigur<br />
in antikisierendem Gewand, vermutlich Diana, welche<br />
einen Sturzbecher in Hundekopfform trägt, dieser mit<br />
Spuren ehemaliger Elektrifizierung und Montierung<br />
eines Glasschirms. Sockel mit sechs Mon tierungsöffnungen.<br />
Besch. (1230782) (13)<br />
€ 8.000 - € 10.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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RAPTUSGRUPPE NACH GIAMBOLOGNA,<br />
159 – 168<br />
DER RAUB DER SABINERINNEN<br />
Höhe: 91 cm.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkelbraun patiniert. Darstellung<br />
nach der <strong>Bronze</strong> von Giambologna, welche ca. 1587-<br />
1598 entstand und sich in der Loggia dei Lanzi in<br />
Florenz befindet. (1230524) (13)<br />
€ 8.000 - € 10.000<br />
<br />
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17
852<br />
<br />
Höhe: 158 cm.<br />
Sockel Durchmesser: ca. 34 cm.<br />
Basis signiert „P. MAHXIS“.<br />
Frankreich, zweite Hälfte 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkel patiniert. Über kreisrundem<br />
Stand eine stehende geflügelte Frau mit antikisierendem<br />
Gewand und einem floralen Kandelaber in ihrer<br />
Hand. (†) (12200339) (13)<br />
€ 7.000 - € 10.000<br />
<br />
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853<br />
<br />
Höhe: 68 cm.<br />
Sockelbreite: 42 cm.<br />
Sockeltiefe: 49 cm.<br />
Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>. Dargestellt die sitzende Diana in langem antiken<br />
Gewand, ihren Bogen und den Köcher mit Pfeilen<br />
am Boden abgelegt. Sie hat die Jagd beendet und ist<br />
zu ihrem Bruder Apollo nach Delphi geeilt. Sie sitzt<br />
hier neben ihrem Bruder, den sie liebevoll umarmt. Er<br />
wiederum hat seinen rechten Arm auf ihr Bein gelegt.<br />
Einfühlsame Wiedergabe der beiden auf abgerundetem<br />
Sockel. (1210204) (2) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
854<br />
EDOUARD DROUOT,<br />
1859 – 1945<br />
HÉBÉ<br />
Höhe: 78 cm.<br />
Sockel Durchmesser: ca. 22 cm.<br />
Signiert „E. Drouot“. Gestempelt „BD fondeur, Paris“.<br />
Plakette graviert „Hebe Par Drouot (Hors Concours)“.<br />
Frankreich, 19./ 20. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über gekehltem Rundsockel<br />
die Figur der griechischen Göttin der Jugend.<br />
Hébé wird hier aufstrebend mit eng anliegendem Gewand<br />
vor einem Adler, dem Symbol der königlichen<br />
Macht, Ehre und Würde dargestellt. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Edouard Drouot studierte unter Émile Eugène Thomas<br />
(1817-1882) und Mathurin Moreau (1822-1912). Er<br />
stellte seinen „Amateur“ 1900 bei der Exposition Universelle<br />
in Paris aus. (1220039) (13)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
Ansicht der Rückseite Lot 854<br />
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855<br />
ALBERT-ERNEST CARRIER-BELLEUSE,<br />
184 – 188<br />
LA MELODIE<br />
Höhe: 80 cm.<br />
Sockel: 27 x 21 cm.<br />
Basis signiert „A Carrier-Belleuse“.<br />
Auf der Plakette betitelt „Melodie“.<br />
Paris, Ende 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, braun patiniert. Über gekanteter<br />
Basis die auf einem leicht konisch auslaufenden Podest<br />
sitzende und nach vorn gebeugte dynamische<br />
weibliche Figur, welche die Allegorie der Melodie darstellt<br />
und entsprechend attributiv eine Lyra hält. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Carrier-Belleuse wurde von Napoleon III für zahlreiche<br />
Projekte während des Neuaufbaus von Paris von<br />
1851-1870 herangezogen. Einer seiner bekanntesten<br />
Studenten war Auguste Rodin (1840-1917).<br />
(12200313) (13)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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856<br />
ALBERT-ERNEST CARRIER-BELLEUSE,<br />
184 – 188<br />
LA FILEUSE<br />
Höhe: 68 cm.<br />
Sockel Durchmesser: 16,5 cm.<br />
Signiert „A Carrier-Belleuse“.<br />
Plakette graviert „Isabelle, Fileuse Renaissance,<br />
Salon des Beaux <strong>Art</strong>s“.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über kreisrunder profi -<br />
lierter Plinthe die stehende Figur einer jungen Frau in<br />
Renaissance-Kleidung, einen Faden spinnend. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Albert-Ernest Carrier-Belleuse schuf unter anderem<br />
Skulpturen für das Théâtre Français, das Théâtre<br />
de la Renaissance und die Pariser Oper, und auch<br />
Napoléon III beauftragte ihn, Skulpturen für seine<br />
Privatsammlung zu schaffen. 1876 wurde er zum<br />
künstlerischen Direktor der Manufacture Nationale<br />
in Sèvres ernannt. (1220037) (13)<br />
€ 2.500 - € 4.000<br />
<br />
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857<br />
MARCEL DÉBUT,<br />
1865 – 19<br />
Höhe: 86 cm.<br />
Signiert „Debut M.“.<br />
Frankreich, Ende 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkel patiniert. Über runder Standfläche<br />
die im Geschmack des Orientalismus gekleidete<br />
Figur einer Frau, ihren Arm emporstreck end. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Der Maler und Bildhauer Marcel Début war Schüler<br />
seines Vaters Jean Didier Début (1824-1893) und<br />
stellte erstmals 1883 im Pariser Salon aus.<br />
(12200332) (13)<br />
<br />
€ 4.000 - € 6.000 INFO | BID
858<br />
ALBERT-ERNEST CARRIER-BELLEUSE,<br />
184 – 188<br />
BACCHANTE ET AMOUR<br />
Höhe: 76 cm.<br />
Sockel Durchmesser: ca. 20 cm.<br />
Basis signiert „Carrier Belleuse“.<br />
Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über gekehltem Rundsockel<br />
stehende, weibliche Figur als Bacchantin mit<br />
erhobenem Arm zusammen mit Amor. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Bereits mit 13 Jahren war Carrier-Belleuse Assistent<br />
in der Pariser Ziselierwerkstatt Bauchery und darauf<br />
bei dem Goldschmied Fauconnier und später bei den<br />
Fannière Frères. 1840 trat er dann in die l’École des<br />
Beaux-<strong>Art</strong>s ein, wo er Schüler von Pierre David d’Angers<br />
(1788-1856) war. Ab 1850 stellte er im Pariser Salon<br />
aus und gewann 1861 eine <strong>Bronze</strong>medaille sowie<br />
1867 eine Ehrenmedaille und die Légion d’Honneur,<br />
1869 wurde er Chevailier de l’Orre de Leopold und<br />
1885 Officier de la Legion d’Honneur. Seine Werke<br />
sind unter anderem im Louvre und im Musée<br />
d’Orsay zu bewundern. (1220035) (13)<br />
€ 2.500 - € 4.000<br />
<br />
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859<br />
HENRI CHAPU,<br />
18 – 1891<br />
ALLEGORIE DER SCHRIFTKUNST<br />
42 x 24,5 x 10 cm.<br />
Links mit Gießerstempel, rechts signiert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, brüniert. In eine architektonische<br />
rote Marmorrahmung eingelassen. (†) (1220032) (13)<br />
€ 1.500 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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27
860<br />
CLAUDE MICHEL CLODION,<br />
18 – 1814<br />
SATYR, BACCHANTIN UND PUTTO<br />
Höhe inkl. Sockel: 53 cm.<br />
Rückwärtig am Felsstück signiert und datiert<br />
„Clodion, 1780“.<br />
Frankreich, 18. Jahrhundert.<br />
Über vier breitkonischen Füßen der Marbre Rouge-<br />
Sockel mit Perl- und Tordierband in vergoldeter <strong>Bronze</strong><br />
in Kreissegmentform. Darüber die bekannte Gruppe<br />
einen Satyr auf Felsstück zeigend, begleitet von einer<br />
Bacchantin und einem Putto, allesamt in dunkelbraun<br />
patinierter <strong>Bronze</strong> gestaltet. Patina stellenweise minimal<br />
berieben. (1230226) (1) (13)<br />
€ 6.000 - € 8.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
Rückseitenansicht<br />
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Höhe: 36,5 cm.<br />
Frankreich, 18. Jahrhundert und später.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert, Messing gegossen und<br />
gedrückt, vergoldet. Über quadratischer Plinthe jeweils<br />
eine auf einem stilisierten Fels sitzende Figur eines<br />
Putto mit ausladender Handhaltung. Darin haltend aus<br />
Akanthuszweigen entspringende Brennstellen mit<br />
Lanzettblatttüllen. Vergoldete Teile erg. (1230221) (1)<br />
(13)<br />
€ 5.000 - € 7.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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862<br />
ANTONIN MERCIÉ,<br />
1845 – 1916<br />
GLORIA VICTIS<br />
Höhe: 108 cm.<br />
Breite: ca. 67 cm.<br />
Sockel Durchmesser: 19 cm.<br />
Basis signiert „A. Mercié“ und betitelt „Gloria Victis“.<br />
Gießerstempel „F. Barbedienne Fondeur, Paris et A.<br />
Collas Reduction Mecanique“.<br />
Paris, 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, braun patiniert. Auf Rundsockel<br />
montierte, doppelfigurige <strong>Bronze</strong>, einen geflügelten<br />
Genius zeigend, welcher einen leblosen Körper hinfortträgt,<br />
welcher einen Soldaten darstellt mit gebrochenem<br />
Schwert, als Hinweis auf die Niederlage.<br />
Erstmals wurde die Figurengruppe 1874 ausgeführt,<br />
als Erinnerung an die gefallenen Franzosen im Deutsch-<br />
Französischen Krieg. (†)<br />
Literatur:<br />
Pierre Kjellberg, Les bronzes du XIXe siècle:<br />
dictionnaire des sculpteurs (L’Amateur), Paris 2005,<br />
S. 514. (12200340) (13)<br />
ANTONIN MERCIÉ,<br />
1845 – 1916<br />
GLORIA VICTIS<br />
Height: 108 cm.<br />
Width: ca. 67 cm.<br />
Diameter of base: 19 cm.<br />
Base signed “A. Mercié” and titled “Gloria Victis”.<br />
Foundry mark “F. Barbedienne Fondeur, Paris et A.<br />
Collas Reduction Mecanique”.<br />
Paris, 19th century.<br />
<strong>Bronze</strong> casting with brown patina. This figural group<br />
was first created in 1874 in commemoration of the<br />
fallen French troops during the Franco-German war. (†)<br />
Literature:<br />
Pierre Kjellberg, Les bronzes du XIXe siècle: dictionnaire<br />
des sculpteurs (L’Amateur), Paris 2005, p. 514.<br />
€ 12.000 - € 18.000<br />
<br />
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863<br />
MATHURIN MOREAU,<br />
18 – 191<br />
PÊCHEUSE DE COQUILLAGES<br />
Höhe: 74 cm.<br />
Sockel Durchmesser: ca. 30 cm.<br />
Signiert und gestempelt „Moreau Math. Hors<br />
Concours Médaille d’honneur“.<br />
Frankreich, spätes 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, hellbraun patiniert. Über gestuftem<br />
Marmorrundsockel die auf naturalistischer Plinthe sitzende<br />
junge Frau mit einem Korb Muscheln, welche<br />
sie soeben gesammelt haben mag, ihre Linke zum<br />
Schutz gegen die Sonne erhoben. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Mathurin Moreau war Sohn des Bildhauers Jean-<br />
Baptiste Moreau und auch seine Brüder Hippolyte<br />
Moreau (1832-1927) und Auguste Moreau (1834-<br />
1917) waren Bildhauer. 1841 wurde er Mitglied der<br />
École des Beaux-<strong>Art</strong>s in Paris und wurde 1865 Ritter<br />
der Ehrenlegion und 1885 dort Offizier. (1220036)<br />
(13)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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864<br />
PAUL DUBOIS,<br />
189 – 195<br />
MATERNITÉ<br />
Höhe: 80 cm.<br />
Sockel: ca. 26 x 28 cm.<br />
Signiert „P. Dubois“. Gießerstempel „F. Barbedienne<br />
Fondeur Paris und Reduction Mecanique A. Collar“.<br />
Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen und patiniert. Quadratische Basis<br />
mit apsidialem Vorsprung. Darauf die sitzende Gestalt<br />
einer Mutter, ihre Kinder auf ihrem Schoß werden teilweise<br />
gesäugt. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Dubois studierte zunächst Jura, um den Wünschen<br />
seines Vaters (ein Notar) nachzukommen. Daraufhin<br />
erlernte er die Bildhauerei vornehmlich unter dem<br />
bewundernden Einfluss seines Großonkels Jean-<br />
Baptiste Pigalle (1714-1785), dessen Namen er auch<br />
während seiner ersten Ausstellung im Pariser Salon<br />
1857 nutzte, indem er unter dem Namen Dubois-<br />
Pigalle auftrat. (12200327) (13)<br />
€ 5.000 - € 7.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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35
865<br />
CLOVIS MASSON,<br />
188 – 191<br />
ZWEI KÄMPFENDE HIRSCHE<br />
Höhe mit Sockel: 50 cm.<br />
Signiert.<br />
Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, braun patiniert. Ovale gestufte<br />
Basis in rotem Marmor. Naturalistisch gebildeter<br />
Bodenbereich mit darauf vollplastisch dargestellten<br />
im Ringen begriffenen Hirschen. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Clovis Masson lernte bei Santiago, Antoine Louis<br />
Barye und Rouillard. Er stellte 1867 – 1881 im Salon<br />
de Paris aus und erhielt 1890 einen Ehrenpreis.<br />
(12200325) (13)<br />
€ 5.000 - € 8.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
866<br />
PIERRE-JULES MÊNE,<br />
181 – 189<br />
DREI HUNDE AN EINEM FUCHSBAU<br />
Höhe: 21 cm.<br />
Ovaler Sockel: 39 x 18 cm.<br />
Signiert „P. J. Mene“.<br />
Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über oblongem profiliertem<br />
Sockel die naturalistisch gestaltete Erdoberfläche<br />
mit drei sich um einen Fuchsbau tummelnden<br />
Jagdhunden. Der in Paris geborene Sohn eines<br />
Metalldrehers erlernte in der elterlichen Werkstätte<br />
Metallbearbeitungstechniken. Zusammen mit seinen<br />
zeichnerischen Fähigkeiten, entstanden so erste Kleinskulpturen,<br />
die ihn schnell zu einem der beliebtesten<br />
Skulpteure für Tierbronzen seiner Zeit werden ließen.<br />
Werke seiner Hand befinden sich heute im Ashmolean<br />
Institue, im Louvre, im Metropolitan Museum of<br />
<strong>Art</strong> und in der R.W. Norton <strong>Art</strong> Gallery. (†) (1220031)<br />
(13)<br />
€ 1.500 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
867<br />
RAOUL CHARLES VERLET,<br />
185 – 19<br />
LA DOULEUR D’ORPHÉE<br />
Höhe: 63 cm.<br />
Breite: ca. 24 cm.<br />
Signiert „Raoul Verlet“. Gießerstempel „F. Barbedienne<br />
Fondeur“. Gestempelt „A. Collas Reduction Mecanique“.<br />
Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, braun patiniert. Über naturalistischer<br />
Plinthe mit aufsitzender Lyra die nach vorn taumelnde,<br />
von Kleidung fast gänzlich entblöste Figur des Orpheus,<br />
welcher über den Verlust der Eurydike trauert, welche<br />
von einer Schlange gebissen worden war. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Raoul Charles Verlet war Schüler von Pierre Jules<br />
Cavelier (1814-1894), Louis Ernest Barrias (1841-1905),<br />
François Jouffroy (1806-1882), Millet und Édouard<br />
May (1807-1881). 1880 stellte er erstmals im Pariser<br />
Salon aus und gewann eine Medaille für den zweiten<br />
Platz, im Jahr 1889 sogar eine Goldmedaille und eine<br />
Ehrenmedaille, sowie 1900 den Grand Prix. Die<br />
Gieße rei Barbedienne wurde 1838 in Paris von Ferdinand<br />
Barbedienne und Achille Collas gegründet,<br />
welcher eine Apparatur zur mechanischen Reduzierung<br />
von Skulpturen erfunden hatte und 1859 starb.<br />
(1220038) (13)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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868<br />
PAUL DUBOIS,<br />
189 – 195<br />
DER LAUTENSPIELER<br />
Höhe: 92 cm.<br />
Sockel Durchmesser: ca. 28 cm.<br />
Signiert „P. DUBOIS“ und datiert „1865“.<br />
Gießerstempel „F. Barbedienne Fondeur und<br />
A. Collas Reduction Mecanique“.<br />
Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />
Über gestuftem Rundsockel die aufmontierte <strong>Bronze</strong>figur<br />
eines jungen Mannes in italienischer Renaissance-Kleidung,<br />
eine Laute spielend. Dubois studierte<br />
zunächst Jura, wurde aber alsbald von der Kunst angezogen,<br />
sodass er 1856 in die Werkstatt Armand<br />
Tousaints (1806-1862) eintrat und 1858 Mitglied der<br />
École des Beaux-<strong>Art</strong>s wurde. Er bereiste Italien und<br />
kehrte 1863 nach Frankreich zurück, wo er im Pariser<br />
Salon 1865 debutierte und eine Ehrenmedaille gewann.<br />
(†) (12200311) (13)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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zum Größenvergleich
869<br />
ERNEST JUSTIN FERRAND,<br />
1846 – 19<br />
PÊCHEUR AU HARPON<br />
Höhe: 80 cm.<br />
Sockel Durchmesser: ca. 20 cm.<br />
Signiert.<br />
Frankreich, Ende 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, braun patiniert. Über rundem Stand<br />
mit naturalistischen Wellenmotiven gestalteter Oberfläche,<br />
ein auf einem Befestigungspfahl sitzender<br />
Jüngling mit Lendenschurz und Harpune, im Begriff<br />
ein Meereswesen zu erlegen. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Ferrand studierte bei Henri Louis Levasseur (1853-<br />
1934) und Mathurin Moreau (1822-1912).<br />
(12200310) (13)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
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39
ARTHUR WAAGEN,<br />
1869 191<br />
KABYLE AU RETOUR DE LA CHASSE<br />
120 x 100 cm.<br />
Plinthe signiert "Waagen" und datiert "1869".<br />
Frankreich, um 1869.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkelbraun patiniert. Auf ebonisiertem<br />
ovalem Holzstand.<br />
Anmerkung:<br />
Eine ähnliche Skulptur wurde am 10. Juli 2019 bei<br />
Sotheby's, London Lot 41, angeboten. (1220411)<br />
(13)<br />
ARTHUR WAAGEN<br />
1869 191<br />
KABYLE AU RETOUR DE LA CHASSE<br />
120 x 100 cm.<br />
Plinth signed “Waagen” and dated “1869”.<br />
France, ca. 1869.<br />
<strong>Bronze</strong>; cast with dark brown patina. On ebonized<br />
oval wooden stand.<br />
Notes:<br />
A similar sculpture was offered for sale on 10 July<br />
2019 at Sotheby's, London (lot 41).<br />
€ 15.000 - € 25.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
870<br />
PIERRE-JULES MÊNE,<br />
181 – 189<br />
FAUCONNIER ARABE À PIED<br />
Höhe: 66 cm.<br />
Sockel Durchmesser: ca. 20 cm.<br />
Basis signiert „P.J. Mene, 1873“.<br />
Gießerstempel „F. Barbedienne Fondeur“.<br />
Paris, Ende 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Auf kreisrunder Basis die<br />
auf einem Erdstück stehende Figur eines Mannes in<br />
arabisch anmutender Kleidung, einen Falken von seiner<br />
Hand fliegen lassend. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Direkt nach Mênes Modell „Fauconnier Arabe á<br />
Cheval“ fertigte er 1873 dieses Modell, welches<br />
den im 19. Jahrhundert vorherrschenden westlichen<br />
Erkundungsdrang im Orient wiederspiegelt und<br />
somit zur Popularität dieser <strong>Bronze</strong> beitrug.<br />
(12200314) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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872<br />
PIERRE-JULES MÊNE,<br />
181 – 189<br />
FAUCONNIER ARABE À CHEVAL<br />
Höhe: 75 cm.<br />
Basis signiert „P. J. Mene“.<br />
Gießerstempel „F. Barbedienne Fondeur“.<br />
Paris, 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, braun patiniert. Über gekehltem<br />
oblongem Stand die Figur eines laufenden Pferdes mit<br />
geschultertem, arabisch anmutendem Falkner. (†)<br />
(12200333) (13)<br />
€ 5.000 - € 7.000 INFO | BID
873<br />
VINCENZO CINQUE<br />
185 – 199<br />
KAMELREITER MIT ANGREIFENDEM LÖWEN<br />
Höhe: 74 cm.<br />
Sockel: 73 x 26 cm.<br />
Im Sockel signiert „V. Cinque“.<br />
Skulptur aus <strong>Bronze</strong>. Auf einer rechteckigen Erdnarbe<br />
stehend ein Kamel mit Reiter, der eine Kopfbedeckung<br />
und unterhalb seines freien Oberkörpers ein langes,<br />
faltenreiches Tuch um die Hüften trägt. In seiner<br />
rechten Hand hält er einen langen Stab. Sie werden<br />
gerade von vorne von einem Löwen mit wilder Mähne<br />
angegriffen, der auf den Hinterbeinen steht und<br />
zum Biss des Kamels ansetzt. (†) (12200331) (18)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
874<br />
ANTONIN MERCIÉ,<br />
1845 – 1916<br />
DAVID BESIEGT GOLIATH<br />
Höhe: 61 cm. Sockel<br />
Durchmesser: 15 cm.<br />
Basis signiert „A. Mercié“ und Gießerstempel<br />
„F. Barbedienne Fondeur“.<br />
Frankreich, Ende 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. 1870 erlitt Frankreich eine<br />
empfindliche Niederlage im Deutsch-Französischen<br />
Krieg. Es wundert also wenig, dass Merciés Darstellung<br />
des Sieges von David über Goliath sofort populär<br />
war, einen Platz im Museé de Luxembourg erlangte<br />
und Mercie Mitglied der Ehrenlegion werden ließ.<br />
Aufgrund der hohen Nachfrage schuf Mercié sechs<br />
verschiedene Größen dieser <strong>Bronze</strong>. Auf einem Sockel<br />
ist der nackte David dargestellt mit dem Haupt des<br />
Goliath zu seinen Füßen (wie wir es von Donatellos<br />
„David“ kennen) und gezogenem Schwert. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Mercié war einer der erfolgreichsten französischen<br />
Skulpteure und studierte an der École des Beaux-<strong>Art</strong>s<br />
in Paris. Seinen durchbrechenden Erfolg erlangte er<br />
mit „Gloria Victis“, für welche er 1874 eine Ehrenmedaille<br />
erhielt. Seine Werke sind etwa zu finden im<br />
Musée d’Orsay, <strong>Art</strong> Institute of Chicago, The National<br />
Gallery of <strong>Art</strong>, Washington D.C., The Courtauld Institute<br />
of <strong>Art</strong>, London, und dem Musée des Augustine<br />
und The Walters <strong>Art</strong> Museum. (1220034) (13)<br />
€ 2.500 - € 4.000<br />
<br />
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43
875<br />
ÉMILE ANDRÉ BOISSEAU,<br />
184 – 19 <br />
LA DEFENSE DU FOYER<br />
Höhe mit Sockel: 87 cm.<br />
Frankreich, 19. Jahrhundert<br />
<strong>Bronze</strong>skulptur eines gallischen Kriegers, der Frau und<br />
Kind verteidigt, schwarz patiniert, mit Vergoldung auf<br />
Sockel. Der aufrecht stehender Gallier mit langen<br />
Haaren, die über ein goldenes Stirntuch hängen und<br />
einem wildem Oberlippenbart. Unterhalb seines nackten<br />
Oberkörpers hat er ein goldenes Wolfsfell um seine<br />
Hüften gebunden. Eine junge nackte Frau klammert<br />
sich mit ihrem Kind an seine Hüftseite. Er hält in seiner<br />
rechten Hand ein goldenes Schwert und sein entschlossener<br />
Blick, seine Familie zu verteidigen, ist in<br />
die Ferne gerichtet. Mittig unten auf Sockelrand beschriftet<br />
„La DEFENSE DU FOYER“ und rechts davon<br />
Signatur „E. BOISSEAU“. Schwert besch., Betitelung<br />
teils berieben. (†) (12200323) (18)<br />
€ 6.000 - € 8.000<br />
<br />
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zum Größenvergleich<br />
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876<br />
ÉMILE LOUIS PICAULT,<br />
18 – 191<br />
PAX ET LABOR<br />
Höhe: 85 cm.<br />
Sockel: 36 x 29 cm.<br />
Basis signiert „E. Picault“.<br />
Niederländische Inschrift „UIT TOEGENEGENHEID<br />
DOOR DE PAROCHIANEN VAN SEMPST AAN<br />
HUNNEN ACHTBAREN BURGEMEESTER ERNEST<br />
STERCKX, OPGEDRAGEN 1886-1911“.<br />
Frankreich, zweite Hälfte 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen und braun patiniert. Mehrfach gestufte<br />
und risalitartig hervorspringende Marmorbasis<br />
mit Plakette. Hoher <strong>Bronze</strong>sockel mit naturalistisch<br />
aufgefasster Oberfläche. Darauf die stehende Figur<br />
eines jungen Mannes, die Hand in die Hüfte gestützt<br />
und seine rechte Hand auf einen großen Hammer gelehnt.<br />
Das 19. Jahrhundert war die Zeit des Industriezeitalters,<br />
und der arbeitende Mensch wurde als Rückgrat<br />
der Gesellschaft verstanden. (†) (12200322) (13)<br />
€ 3.500 - € 5.000<br />
<br />
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877<br />
EMMANUEL FRÉMIET,<br />
184 – 191<br />
ROMAN SOLDIER ON A CHARIOT<br />
Höhe: 60 cm.<br />
Sockel: 49 x 32 cm.<br />
Basis signiert „E. Fremiet“.<br />
Gießerstempel „F. Barbedienne Fondeur“.<br />
Frankreich, spätes 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über ovalem Stand natura<br />
listisch gestalteter Boden mit römischem Soldat in<br />
von Pferden gezogenem Streitwagen. Frémiet stellte<br />
seit 1843 im Pariser Salon aus und erlangte zahlreiche<br />
Auszeichnungen. Er beerbte Louis Barye als Professor<br />
für Tierzeichnungen am Naturhistorischen Museum in<br />
Paris. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Werke von Frémiets Hand finden sich unter anderem<br />
im Musée d’Orsay. (12200315) (13)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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878<br />
ERNEST HENRI DUBOIS,<br />
186 – 191<br />
LE PARDON<br />
Höhe: 72 cm.<br />
Sockel: 52 x 38 cm.<br />
Signiert.<br />
Frankreich, Ende 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über einem aus zusammengeschobenen<br />
Felsblöcken gebildeten Keil zwei<br />
Personen. Die eine knieend, die andere über ihn gebeugt<br />
und somit ein semantisches Ganzes bildend.<br />
Die Darstellung zeigt die Rückkehr des verlorenen<br />
Sohnes. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Dubois lernte unter Jean-Joseph Alexandre Falguière<br />
(1831-1900), Henri-Michel Antoine Chapu (1833-1891)<br />
und Marius Jean Antonin Mercié (1845-1916).<br />
(12200326) (13)<br />
€ 6.000 - € 8.000<br />
<br />
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879<br />
ANTOINE LOUIS BARYE,<br />
195 – 185<br />
THESEUS IM KAMPF MIT DEM KENTAUR BIANOR<br />
77 x 72 cm.<br />
Basis signiert „Barye“.<br />
Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkel patiniert. Nach dem Modell<br />
von 1849 entstandene <strong>Bronze</strong>, welche sich auf das<br />
12. Buch aus „Ovids Metamorphosen“ bezieht und<br />
formal Stellung nimmt zu Herkules und dem Kentauer<br />
von Giambologna (1529-1608) in Florenz. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Barye war Sohn eines Goldschmieds und Mitglied<br />
der École des Beaux-<strong>Art</strong>s von 1818-1824. Er stellte<br />
1827 erstmals im Pariser Salon aus und gewann dort<br />
1831 eine Silbermedaille. (12200334) (13)<br />
ANTOINE LOUIS BARYE,<br />
195 – 185<br />
THESEUS FIGHTING WITH THE CENTRAUR BIANOR<br />
77 x 72 cm.<br />
Base signed “Barye”.<br />
France, 19th century.<br />
<strong>Bronze</strong>; cast with dark patina. Created after a model<br />
from 1849, which illustrates the 12th book of “Ovid’s<br />
Metamorphoses” and formally references to Giambologna’s<br />
Hercules and Centaur in Florence. (†)<br />
Notes:<br />
Barye was the son of a goldsmith and was a member<br />
of the École des Beaux-<strong>Art</strong>s from 1818-1824. He<br />
exhibited at the Paris Salon for the first time in 1827<br />
and won the silver medal in 1831.<br />
€ 12.000 - € 20.000<br />
<br />
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49
880<br />
ANDREA DI MICHELE IL VERROCCHIO,<br />
145 1488 <br />
COLLEONI<br />
Höhe: 65 cm.<br />
Sockel: 42,5 x 20 cm.<br />
Basis mit Gießerstempel „Ferdinand Barbedienne“.<br />
Paris, 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkelbraun patiniert. Über rechteckiger<br />
gestufter Plinthe die reduzierte Darstellung<br />
der berühmten Skulptur Verrochios Bartolomeo Colleoni<br />
(1479-1483) darstellend, welche im Original in Venedig<br />
zu finden ist. (†) (12200316) (13)<br />
€ 3.500 - € 4.500<br />
<br />
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JOSEPH MARIE THOMAS LAMBEAUX,<br />
185 – 198<br />
LE DÉNICHEUR D‘AIGLES<br />
Höhe: 95 cm.<br />
Signiert „Jef LAMBEAUX“.<br />
Belgien, 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen und patiniert. Über rechteckigem<br />
Grund der naturalistisch gebildete Sockel mit aufstehender<br />
männlicher Figur im Kampf mit einem die<br />
Schwingen ausbreitenden Adler. (†)<br />
zum Größenvergleich<br />
Anmerkung:<br />
Lambeaux, welcher auch „Jef“ oder „Jeph Lambeaux“<br />
genannt wird, war Schüler von Jozef Germain Geefs<br />
(1808-1885). Er hielt sich drei Jahre in Paris auf, bevor<br />
er nach Florenz und Rom ging. 1880 nahm er an<br />
den Salons in Brüssel und Gent teil und gewann bei<br />
der Brüsseler Weltauststellung 1881 eine Goldmedaille.<br />
Seine Werke sind in vielen Museen zu finden,<br />
wie in Antwerpen, Brüssel, Bukarest, Gent und Liège.<br />
(12200328) (13)<br />
€ 7.000 - € 10.000<br />
<br />
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51
882<br />
ÉMILE LOUIS PICAULT,<br />
18 – 1915<br />
DER KRIEGER<br />
152 x 44 x 48 cm.<br />
Basis signiert „E. PICAULT“.<br />
Frankreich, spätes 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkel patiniert. Hoher Sockel mit<br />
mittigem Risalitvorsprung. Darauf die nach vorn gerichtete<br />
Figur eines mit einem Schwert bewaffneten<br />
Mannes, den Blick ruhig nach vorn gerichtet. (†)<br />
Anmerkung:<br />
Picault stellte seine Medaillen und <strong>Bronze</strong>statuetten<br />
1863-1909 im Pariser Salon aus. (12200338) (13)<br />
ÉMILE LOUIS PICAULT,<br />
18 – 1915<br />
THE WARRIOR<br />
152 x 44 x 48 cm.<br />
Base signed “E. PICAULT”.<br />
France, late 19th century.<br />
<strong>Bronze</strong>, cast with dark patina. (†)<br />
Notes:<br />
Picault exhibited his medallion and bronze sculpture<br />
in 1863-1909 at the Paris salon.<br />
€ 12.000 - € 18.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
zum Größenvergleich<br />
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AFRICAN<br />
A R T
Aus der Sammlung Émile-François Chambon<br />
(1905 – 1993)<br />
PUNU MASK<br />
Height: 31 cm.<br />
Wood.<br />
Gabon.<br />
883<br />
<br />
Höhe: 31 cm.<br />
Aus Holz.<br />
Gabun.<br />
Die weißen Okuyi-Masken verkörpern den Geist eines<br />
angesehenen Ahnen und traten meist in den frühen<br />
Morgenstunden oder in der Abenddämmerung und<br />
hauptsächlich an Beerdigungen auf. Der Maskentänzer,<br />
der auf bis zu zwei Meter hohen Stelzen balancierte<br />
und gelegentlich eine Peitsche schwang, um die<br />
Zuschauer zu erschrecken, war in Baumwoll- oder<br />
Raphia-Stoffe und Tierfelle gehüllt. Auf den ersten<br />
Blick hat die Maske eine formale Ähnlichkeit mit asiatischen<br />
Arbeiten, was sich aber bei näherem Betrachten<br />
als trügerisch erweist. Das idealisierte Gesicht<br />
mit den ruhigen klaren Formen, sanften Wölbungen,<br />
hochgezogenen Augenbrauen über den schmalen sichelförmigen<br />
Augenschlitzen ist bis auf die schwarze<br />
Frisur mit Kaolinerde bemalt. Die weiße Farbe steht<br />
für alles Jenseitige und damit für den Kreislauf des<br />
Lebens und die Welt der Ahnen.<br />
Provenienz:<br />
François Coppier, Annecy.<br />
Emile-François Chambon, Genf.<br />
Nachlass Mr. Grom. St. Aubin (1953).<br />
G. Huguenin, Colomier.<br />
Auktion Koller, Zürich, 20. Juni 2009, Lot 203.<br />
Österreichische Privatsammlung.<br />
Anmerkung:<br />
Die hier angebotene Maske aus der Sammlung<br />
François Coppier erhielt der Kunstmaler Émile-<br />
François Chambon (1905-1993) laut mündlicher<br />
Überlieferung 1935 als Geschenk von seinem Vater.<br />
1953 erwarb der Sammler G. die Maske von Chambon,<br />
die durch Erbschaft an seine Tochter überging.<br />
Literatur:<br />
Louis Perrois, <strong>Art</strong>s du Gabon: Les arts plastiques du<br />
bassin de l’Ogooué (<strong>Art</strong>s d’Afrique noire), Arnouville<br />
1979.<br />
Claude Savary, <strong>Art</strong> <strong>African</strong>s dans les collections privées<br />
neuchateboises. Neuchâtel; Fondation Le Grand<br />
Cachot de Vent, 1985, S. 63.<br />
Paul Seylac, Afrique Noire. Typotfact: La Chaux-de-<br />
Fonds, 1971, No. 97.<br />
Vgl.: Louis Perrois, <strong>Art</strong> ancestral du Gabon dans les<br />
collections du Musée Barbier-Mueller, Genf 1985,<br />
Abb. 43.<br />
Ausstellung:<br />
Musée des Beaux-<strong>Art</strong>s, La Chaux-de-Fonds, 1971.<br />
Fondation Le Grand Cachot-de-Vent, Neuchâtel, 1985.<br />
(12301413) (18)<br />
Provenance:<br />
François Coppier, Annecy.<br />
Émile-François Chambon, Geneva.<br />
Estate of Mr. Grom, St. Aubin (1953).<br />
G. Huguenin, Colomier.<br />
Koller auction, Zurich, 20 June 2009, lot 203.<br />
Private collection, Austria.<br />
Notes:<br />
According to oral tradition the mask on offer for sale<br />
in this lot from the collection of François Coppier was<br />
given to the painter Émile-François Chambon (1905-<br />
1993) in 1935 as a gift from his father. The collector<br />
G. purchased the mask from Chambon in 1953, which<br />
was inherited by his daughter.<br />
Literature:<br />
Louis Perrois, <strong>Art</strong>s du Gabon: Les arts plastiques du<br />
bassin de l‘Ogooué (<strong>Art</strong>s d‘Afrique noire), Arnouville<br />
1979.<br />
Claude Savary, <strong>Art</strong> <strong>African</strong>s dans les collections privees<br />
neuchateboises. Neuchatel; Fondation Le Grand<br />
Cachot de Vent, 1985, p. 63.<br />
Paul Seylac, Afrique Noire. Typotfact: La Chaux-de-<br />
Fonds, 1971, no. 97.<br />
Compare: Louis Perrois, <strong>Art</strong> ancestral du Gabon dans<br />
les collections du Musée Barbier-Mueller, Geneva<br />
1985, ill. 43.<br />
Exhibitions:<br />
Musée de Beaux-<strong>Art</strong>s, La Chaus-de Fonds, 1971.<br />
Fondation Le Grand Cachot-de-Vent, Neuchátel, 1985.<br />
€ 30.000 - € 50.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
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884<br />
<br />
Höhe: 74 cm.<br />
Breite: 31 cm.<br />
Tiefe: 39 cm.<br />
Chokwe, Angola.<br />
Holz, aufwändig geschnitzt. Mit blockhaften Füßen<br />
und vier kantigen Beinen, die Zarge figürlich gestaltet.<br />
Sitzfläche aus zwei Brettern mit Tapeziernägeln,<br />
Rückenlehne an zwei zurückragenden Rahmen mit<br />
Maske im Rückenbereich und figürlichen Aufsätzen.<br />
Die Maske auf der Rückenlehne das Chibinda Ilunga-<br />
Portrait.<br />
Provenienz:<br />
Von Echelpoel.<br />
1925 im Museum Mechelden.<br />
Literatur:<br />
Marie Louise Bastin, La sculpture tshokwe, Meudon<br />
1982, S. 265-283. (1222012) (13)<br />
CHAIR OF A CHIEFTAIN<br />
Height: 74 cm.<br />
Width: 31 cm.<br />
Depth: 39 cm.<br />
Chokwe, Angola.<br />
Elaboratly carved wood. With block-shaped feet on<br />
four angular legs. Mask with Chibinda Ilunga portrait<br />
on the backrest.<br />
Provenance:<br />
Von Echelpoel.<br />
1925 at Museum Mechelden.<br />
Literature:<br />
Marie Louise Bastin, La sculpture tshokwe, Meudon<br />
1982, pp. 265-283.<br />
€ 10.000 - € 15.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
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885<br />
<br />
Höhe: 31 cm.<br />
Punu, Gabun.<br />
Das leichte Holz um Mund und Augen mit ursprünglicher<br />
Fassung in Kaolin. Die Haartracht mit schwarzer<br />
Fassung. Ovale Gesichtsform mit rautenartigen erhabenen<br />
Tätowierungen auf Stirn und Schläfen. Dreigeteilte<br />
Frisur mit Hauptzopf auf dem Scheitel und<br />
Nebenzöpfen an den Kopfseiten. Der Mund mit Resten<br />
von rotem Pigment.<br />
Provenienz:<br />
Louis Gainon Philippe, Französischer Militäröffizier,<br />
der die Maske 1920 nach Europa brachte.<br />
Christie’s Paris, 11. Dezember 2007, Lot 45.<br />
Lucien van de Velde, Antwerpen, Archivnummer<br />
00851550.<br />
Literatur:<br />
Louis Perrois, Punu – 5 Continents Editions, Mailand<br />
2008. (1222011) (13)<br />
OKUYI MASK<br />
Height: 31 cm.<br />
Punu, Gabon.<br />
The lightwood with original polychromy around the<br />
mouth and eyes in kaolin.<br />
Provenance:<br />
Louis Gainon Philippe, French military officer, who<br />
brought the mask to Europe in 1920.<br />
Christie’s Paris, 11 December 2007, lot 45.<br />
Lucien van de Velde, Antwerp, archive no. 00851550.<br />
Literature:<br />
Louis Perrois, Punu – 5 Continents Editions, Milan<br />
2008.<br />
€ 15.000 - € 25.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
886<br />
<br />
Höhe: 48 cm.<br />
Elfenbeinküste, 19./ 20. Jahrhundert.<br />
Holz, geschnitzt mit schwarzer glänzender Patina und<br />
roter und weißer Dekoration. Mit flachen, oben zusam<br />
men laufenden Hörnern, die somit einen Halbkreis<br />
bilden.<br />
Provenienz:<br />
Ketterer München, A109, 06. Dezember 1986,<br />
Lot 145. (1221601) (13)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
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61
887<br />
<br />
Höhe: 24,5 cm.<br />
Elfenbeinküste, Volk der Dan.<br />
Es gab Masken, welche zum Beschneidungslager gehörten<br />
und Mittlerinnen zwischen Initiierten und dem<br />
Dorf waren. Die maskierten Gestalten bewegten sich<br />
anmutig, scherzten mit den Frauen und baten sie,<br />
reichliches Essen ins Lager zu senden. Diese Maske<br />
zeigt die typischen weiblichen Züge, verbunden mit<br />
der spitzovalen konkaven Gesichtsform mit zierlicher<br />
Nase, leicht geöffnetem Schmollmund und bohnenförmige<br />
Augen mit schmalen Sehschlitzen.<br />
Provenienz:<br />
Koller, Zürich, 20. Juni 2009, Lot 143.<br />
Schweizer Privatsammlung. (1230146) (13)<br />
€ 6.000 - € 8.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
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888<br />
<br />
Höhe inkl. Stand: 37,7 cm.<br />
Volk der Senufo, Elfenbeinküste.<br />
Die Maske wurde getragen während einer Beerdigungszeremonie<br />
von je einem Mann der teilnehmenden<br />
Gesellschaft von Jägern, welche neben dem Haus<br />
des Verstorbenen oder neben dem der Angehörigen<br />
standen und trommelten. Hierdurch sollte der Geist<br />
des Verstorbenen eingefangen werden, von dessen<br />
Entweichen schlimme Folgen für das Volk der Senufo<br />
angenommen wurden.<br />
Literatur:<br />
Vgl.: Jerome Vogel, Culture, Politics, and National<br />
Identity in Côte d’Ivoire. Social Research. 58, 1991,<br />
S. 439-456.<br />
Vgl.: Anita J. Glaze, Dialectics of Gender in Senufo<br />
Masquerades. <strong>African</strong> <strong>Art</strong>s. 19, 1986, S. 30-39, 82.<br />
(1230149) (13)<br />
€ 3.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
Lot 889<br />
889<br />
<br />
Höhe: 52 cm.<br />
Elfenbeinküste.<br />
Holz, geschnitzt, mit schwarzer Patina.<br />
(1221608) (13)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
890<br />
<br />
Höhe: 83 cm.<br />
Volk der Bamana, heutiges Mali.<br />
Solche Bamana-Schnitzwerke stellen abstrakte Antilopen<br />
der sogenannten ci-wara-Initiationsgemeinschaft<br />
dar und wurden auf den Köpfen der Tänzer getragen.<br />
Für die Bamana ist die Antilope ein Symbol der Fruchtbarkeit<br />
und Fortpflanzung, sowohl des Feldes als auch<br />
der Menschen, denn die Antilope glaubte man als Kulturbringer<br />
in der mythischen Urzeit zu kennen. Sie<br />
habe den Menschen das Getreide geschenkt und ihm<br />
den Feldbau gelehrt. Drei Feierlichkeiten waren Anlass,<br />
um diese Masken jeweils paarweise zu tragen:<br />
Gelegentliches Wettjäten, Freudentänze nach der<br />
Feldarbeit mit vorausgehender ritueller Schlangenjagd<br />
und beim zweitägigen Jahrfest der Initiationsgemeinschaft,<br />
bei welchem auch das Dorf gesegnet wurde.<br />
Auf rechteckigem Museumssockel.<br />
BAMANA MASK<br />
Height: 83 cm.<br />
Bambana people, today Mali.<br />
Provenance:<br />
Koller auction, 29 November 2010, lot 107, estimated<br />
price CHF 70,000 - 80,000.<br />
Literature:<br />
Compare: Jean-Paul Colleyn, Bamana: The <strong>Art</strong> of<br />
Existence in Mali, Zurich, Museum Rietberg 2001.<br />
€ 20.000 - € 40.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
Provenienz:<br />
Auktion Koller, 29. November 2010, Lot 107, Schätzpreis<br />
CHF 70.000 - 80.000.<br />
Literatur:<br />
Vgl.: Jean-Paul Colleyn, Bamana: The <strong>Art</strong> of Existence<br />
in Mali, Zürich, Museum Rietberg 2001. (12301419)<br />
(13)<br />
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65
Höhe ohne Sockel: 57 cm und 58 cm.<br />
Gesamthöhe: 62 cm und 63 cm.<br />
Aus Holz.<br />
Sambia/ Angola.<br />
Die Figuren jeweils auf rechteckigem Holzsockel montiert.<br />
Expressives Schreinfigurenpaar aus dem Ahnenkult.<br />
Dargestellt sind Novizen der Chokwe vor der Initiation,<br />
anlässlich derer sie die klassische Tatauierung<br />
erhalten und nach der sie als vollwertige Erwachsene<br />
in die Gemeinschaft aufgenommen werden.<br />
Provenienz:<br />
Gerhard de Vos, Dormagen.<br />
B. und R. Schlimper, Düsseldorf.<br />
Auktion Koller, Zürich, 20. Juni 2009, Lot Nr. 220.<br />
Österreichische Privatsammlung.<br />
Literatur:<br />
Manuel Jordán, Chokwe! <strong>Art</strong> and Initiation among<br />
Chokwe and Related People, München: Prestel<br />
1998. (1230144) (18)<br />
€ 8.000 - € 12.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
892<br />
<br />
Höhe: 41 cm.<br />
Idoma, Nigeria, 20. Jahrhundert.<br />
Holz, geschnitzt mit schwarzer, weißer und roter Fassung.<br />
Mit vier Köpfen, welche radial auseinanderlaufen,<br />
offene Münder, welche teilweise die Zähne zeigen.<br />
Dieser Maskentyp ist vorwiegend in Ostnigeria und<br />
im angrenzenden Kamerun zu finden, wenn auch im<br />
Kongo (Fang) und in Gabun zwei- oder mehrgesichtige<br />
Masken zu finden sind. Meist wird den Masken eine<br />
androgyne Qualität gegeben, da die Farbe Weiß für<br />
Frau und die Farbe Schwarz für Mann steht. Weiß<br />
aller dings ist auch die Farbe des Todes, der Reinheit<br />
und der Wiedergeburt. Schwarz hingegen ist die<br />
Farbe des entgültigen Todes. Das diesseitige Leben<br />
hingegen wird meist mit der roten Farbe angedeutet,<br />
welche jedoch auch auf Krieg hinweist.<br />
Literatur:<br />
Vgl. Karl-Ferdinand Schaedler, Lexikon Afrikanische<br />
Kunst und Kultur, München 1994, S. 190.<br />
Karl-Ferdinand Schaedler, Götter, Geister, Ahnen,<br />
München 1994, Nr. 269, S. 20.<br />
Karl-Ferdinand Schaedler, Die Afrikanische Kunst.<br />
Von der Frühzeit bis Heute, München 1997, Tafel 110,<br />
S. 179.<br />
Karl-Ferdinand Schaedler, Encyclopedia of <strong>African</strong><br />
<strong>Art</strong> and Culture, München 2009, S. 287. (1221604)<br />
(13)<br />
€ 7.000 - € 10.000<br />
<br />
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893<br />
<br />
Höhe: 43 cm.<br />
Elfenbeinküste, Volk der Baule.<br />
Provenienz:<br />
H. Ryser, Zürich, 20. Juni 2009, Lot 132.<br />
Koller, Zürich, Auktion. (1230147) (13)<br />
€ 1.000 - € 2.000<br />
<br />
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894<br />
<br />
Höhe: 37,5 cm.<br />
Nigeria, Volk der Ibibio.<br />
Idiok-Maske der Ekpo-Vereinigung, welche bei politischen<br />
und religiösen Zeremonien sowie rechtlichen<br />
Anlässen in einem größeren Ensemble auftrat. Der in<br />
ganz Afrika bekannten Dualität entsprechend, tanzte<br />
die Männergesellschaft schöne und gutmütige (zulun)<br />
und respekteinflößende gefährliche (idiok) Masken.<br />
Zu Letzteren zählt die hier angebotene Maske.<br />
Provenienz:<br />
Auktion Koller, 29. November 2010, Lot 165.<br />
Österreichische Privatsammlung. (12301414) (13)<br />
€ 7.000 - € 10.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
895<br />
<br />
Höhe: 33 cm.<br />
Ibo Idoma, Nigeria.<br />
Holz, beschnitzt mit Narbentätowierungen auf Schläfen<br />
und Wangen. Bräunliche Fassung mit schwarzen<br />
Details. Großer mittlerer Schopf nebst abstrahierter<br />
Zopffrisur, welche mit den Narben korrespondiert. Ein<br />
Ohr noch mit rotem textilen Detail. (1221606) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
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71
896<br />
<br />
Höhe: 31 cm.<br />
Aschanti, Ghana frühes 20. Jahrhundert.<br />
Über sekundärem schwarzen quadratischen Holzsockel<br />
die in Holz geschnitzte Figur mit dunkler glänzender<br />
Patina. (1221603) (13)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
897<br />
<br />
Höhe: 30,5 cm.<br />
Elfenbeinküste, Volk der Dan.<br />
„Gägon“ genannte Schnabelmaske der nördlichen Dan.<br />
Hiermit wurde ein mythologischer Vogel dargestellt,<br />
welcher bei den Dan als Kulturbringer angesehen<br />
wird. Traditionell allein tanzende Maskengestalt, von<br />
Musikern begleitet, zur Unterhaltung und Förderung<br />
des sozialen Zusammenhaltes der Gemeinde.<br />
Provenienz:<br />
Koller, Zürich, 20. Juni 2009, Lot 141.<br />
Galerie Walu, Basel (1964).<br />
Nachlass Schweizer-Amslet, Kastanienbaum.<br />
(1230141) (13)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
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898<br />
<br />
Höhe: 36 cm.<br />
Songye, Demokratische Republik Kongo.<br />
Für das Volk der Songye typische Maske mit vorspringendem<br />
rechteckigem Mund. Mit rot-brauner Patina,<br />
die stellenweise glänzt und Resten von Kaolin. Ausbruchstelle<br />
am linken unteren Rand sowie Metallklammerung<br />
auf der linken Seite. (1221609) (13)<br />
€ 3.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
899<br />
<br />
Höhe: 51,2 cm.<br />
Mali, Volk der Bamana.<br />
Im Leben des Volkes der Bamana in südöstlichen Mali<br />
am Flusslauf des Niger waren Kulte in Bezug auf die<br />
Landwirtschaft und Initiationskulte von höchster<br />
Bedeutung. Solche Initiationsbünde- und stufen sind<br />
Komo, N’domo, Tyi Wara, Nama und Kore. Die Masken<br />
zeichnen sich aus durch ihre geometrische Auffassung<br />
der Gesichtsform von Tierköpfen, wie hier eindrücklich<br />
zu sehen ist.<br />
Provenienz:<br />
Laut Angaben des Einlieferers erworben 09. Dezember<br />
2006 für CHF 14.580.<br />
Literatur:<br />
Vgl.: Hans Himmelheber, Negerkunst und Negerkünstler,<br />
Klinkhardt & Biermann, Braunschweig, 1960.<br />
(12301410) (13)<br />
€ 3.000 - € 6.000<br />
<br />
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900<br />
<br />
Höhe: 46,5 cm.<br />
Gabun / südliches Kamerun, Volk der Fang.<br />
Die Ethnie ist im Süden der Republik Kamerun, im<br />
Norden der Republik Gabun und in der Republik Äquatorialguinea<br />
ansässig. Sie sind jeweils in drei Untergruppen<br />
aufgeteilt. Die Fang im Süden, die Budu in<br />
der Mitte und die Beri im Norden. Ihre gemeinsame<br />
Sprache heißt Fang. Meist sind uns ungehörnte Masken<br />
überliefert, von denen eine ein Rekordergebnis<br />
von 5 Millionen bei der Versteigerung der Vérité Sammlung<br />
im Juni 2006 in Paris brachte. Wenige jedoch<br />
sind gehörnt. Sie sind nach Tessmann verbunden mit<br />
der Schulung junger Knaben, welche in einem mehrtägigen<br />
Ritual auf die Gemeinschaft vorbereitet werden<br />
sollen. Sie sollen nach physischen und psychischen<br />
Strapazen einen symbolischen Tod sterben und<br />
als vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft wiedergeboren<br />
werden. Eine ähnliche Maske befindet sich im<br />
Museum der 5 Kontinente in München und wird dort<br />
den Budu zugeschrieben und als Antilope bezeichnet.<br />
Tessmann hingegen schlägt aufgrund des Tanzes eine<br />
Darstellung von (Raub-)Katzen vor.<br />
Provenienz:<br />
Koller, Zürich, 29. November 2010, Lot 171.<br />
Loed van Bussel, Amsterdam.<br />
Udo Horstmann, Zug 1987.<br />
Galerie Wahu, Zürich.<br />
Ralph Bänziger, Zürich.<br />
Literatur:<br />
Maria Kecskesi, Kunst aus Afrika, München 1999,<br />
Abb. 132.<br />
Vgl.: Günter Tessmann, Die Pangwe, Berlin 1913,<br />
Bd. 2, S. 44ff. (12301428) (13)<br />
FANG MASK<br />
Height: 46.5 cm.<br />
Gabon / Southern Cameroon, Fang people.<br />
Provenance:<br />
Koller, Zurich, 29. November 2010, lot 171.<br />
Loed van Bussel, Amsterdam.<br />
Udo Horstmann, Zug 1987.<br />
Galerie Wahu, Zurich.<br />
Ralph Bänziger, Zurich.<br />
Literature:<br />
Maria Kecskesi, Kunst aus Afrika, Munich 1999, ill. 132.<br />
Compare: Günter Tessmann, Die Pangwe, Berlin 1913,<br />
vol. 2, pp. 44 ff.<br />
€ 10.000 - € 15.000<br />
<br />
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Höhe: 31 cm.<br />
Demokratische Republik Kongo, Volk der Lwalwa.<br />
Die Lwalwa glauben, dass alles einen Mukishi (Geist)<br />
hat, welcher Schlechtes hervorbringen kann, wenn die<br />
Harmonie nicht gegeben ist. Masken wurden während<br />
des Ngongo-Initiationsrituals getragen.<br />
Provenienz:<br />
Laut Vorbesitzer erworben am 09. Dezember 2006<br />
bei Koller, Zürich, zu CHF 19.440. (1230148) (13)<br />
€ 6.000 - € 10.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
902<br />
<br />
Höhe der Maske: 50 cm.<br />
Höhe mit Halterung: 56 cm.<br />
Aus Holz auf neuerer Metallhalterung.<br />
Nigeria, erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.<br />
In der flachen Küstenregion des Nigerdeltas schwellen<br />
die zahlreichen Flüsse mit ihren Hunderten von Flachwasser-Nebenflüssen<br />
in der Regenzeit zu einem<br />
wahren Labyrinth aus Bächen und Wasserwegen<br />
an, die mit der Lagunenküste verbunden sind. Diese<br />
fischreichen Gewässer sind die Lebensgrundlage der<br />
ansässigen Völker und ermöglichen als Transportwege<br />
Handelskontakte zwischen benachbarten Ethenen<br />
sowie mit Europäern.<br />
In dieser Umgebung wurden Wassergeister als spirituelle<br />
Kräfte für das Geschehen und das Wohlergehen<br />
der lokalen Bevölkerung bedeutend. Diese Mächte befinden<br />
sich im Wasser als Ganzes, das ebenso unter<br />
ihrer Kontrolle steht, wie deren Nutzer. Regelmäßige<br />
Tänze zu Musik und Gesang (oworu) dienen zwar vielfach<br />
der Unterhaltung, aber haben gewöhnlich auch<br />
tieferen Sinn in der Verehrung dieser Wassergeister,<br />
um sich deren Wohlwollen zu sichern.<br />
Diese weibliche Maske gehört zur Vielfalt der Wesen,<br />
die an diversen Anlässen in einem weißen Kleid auftreten.<br />
Der weiße Kalk, der sich an den Ufern der<br />
Flüsse ablagert, ist der Übergang zwischen Land und<br />
Wasser. Er symbolisiert auch im Tanz die spirituelle<br />
Schnittstelle zwischen den Welten. Am wahrscheinlichsten<br />
handelt es sich um eine jugendliche Schönheit<br />
(omotokpokpo), die auch als Braut oder Kind des<br />
Geistes verstanden wird. Hinweise dafür sind die<br />
kunstvolle Frisur, die eindrücklichen Skarifizierungen<br />
und die polychrome Fassung. Die rote Farbe soll dabei<br />
an den schönen Ton der mit Öl eingeriebenen Haut<br />
erinnern und steht allgemein für Fruchtbarkeit, Schönheit,<br />
Klasse und Würde. Alters- und Gebrauchssp.<br />
Proveninenz:<br />
Deutsche Privatsammlung.<br />
Auktion Koller, Zürich, 29. November 2010, Lot Nr. 160.<br />
Österreichische Privatsammlung.<br />
Literatur:<br />
Perkins Foss, Where Gods and Mortals Meet,<br />
Museum for <strong>African</strong> <strong>Art</strong>, New York 2004.<br />
(12301418) (18)<br />
€ 7.000 - € 10.000<br />
<br />
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79
903<br />
<br />
Höhe: 91 cm.<br />
Höhe mit Sockel: 96 cm.<br />
Angola/ Demokratische Republik Kongo.<br />
Außerordentlich große Schreinfigur der Chokwe, welche<br />
die Kraft und die Fruchtbarkeit der weiblichen Ahnen<br />
repräsentiert. Die nackte Figur trägt im rechten Ohr<br />
einen Ring, um den Hals eine farbige Kette und hat<br />
den Schambereich mit einem farbigem Schurz bedeckt.<br />
Holz teils gerissen.<br />
Provenienz:<br />
B. und R. Schlimper, Düsseldorf.<br />
Auktion Koller, Zürich, 20. Juni 2009, Lot Nr. 221.<br />
Österreichische Privatsammlung.<br />
Literatur:<br />
Manuel Jordán, Chokwe! <strong>Art</strong> and Initiation among<br />
Chokwe and Related People, München: Prestel 1998.<br />
(1230143) (18)<br />
€ 8.000 - € 12.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
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904<br />
<br />
Höhe ohne Sockel: 44 cm.<br />
Volk der Kongo.<br />
Bereits im 15. Jahrhundert wird das Kongo-Reich in<br />
portugiesischen Reiseberichten erwähnt als Gruppierung<br />
von Völkern, welche der zentralen spirituellen Autorität<br />
eines Monarchen unterstand. Die magischen<br />
Figuren der Kongo werden als nkisi bezeichnet. Als<br />
Nkisi Nkondi-Figur (Nkondi bedeutet Jäger), wird eine<br />
personifizierte Macht aus dem unsichtbaren Land der<br />
Toten bezeichnet, welche mittels einer rituellen Praxis<br />
durch den Menschen kontrolliert werden kann. In<br />
menschlicher Gestalt dargestellt, erinnert die Figur<br />
an einen Ahnen, welcher schon zu Lebzeiten für seine<br />
soziale Autorität respektiert wurde. Kraftspendenende<br />
Attribute wie Nägel, Spiegel oder magische Substanzen<br />
sollten sich in ihrer Summierung verstärken. Ein<br />
nganga, ein ritueller Heiler, Kräuterkenner und Wahrsager,<br />
verwaltete und aktivierte die Figuren, welche je<br />
nach Größe in privaten Häusern oder Orten der Allgemeinheit<br />
aufbewahrt wurden. Die Figur schützte vor<br />
Unheil und Krankheit, konnte jedoch auch anderen<br />
Schaden zufügen. Hinter dem Spiegel liegt ein Hohlraum<br />
mit magischen Substanzen. Durch diese Kombination<br />
sollte Unheil vorhergesagt und abgewehrt<br />
werden können. Die Augen sind in Glas eingelegt<br />
und verintensivieren die Betrachtung. Die hier dargestellte<br />
Metanana-Position wird gemeinhin als „Bereitschaft<br />
zum Kampf“ interpretiert. Während eine<br />
Hand ruhig in der Hüfte ruht und so auf Besonnenheit<br />
hindeutet, ist die andere Hand – sonst für den Speer<br />
gebräuchlich – erhoben und deutet auf Kampfbereitschaft<br />
hin. Auch im realen Leben wird diese Haltung<br />
von den Kongo wahrgenommen, wenn es gilt, einem<br />
ernsten Problem zu begegnen.<br />
NKISI NKONDI NAIL FETISH FIGURE<br />
Height without base: 44 cm.<br />
The peoples of Congo.<br />
Provenance:<br />
Koller auction, 29 November 2010, lot 172,<br />
estimated price CHF 50.000 -70.000.<br />
Ulrich Klever (1922-1990).<br />
Private collection, France.<br />
Literature:<br />
Ulrich Klever, Bruckmann’s Handbuch der Afrikanischen<br />
Kunst, Munich 1975, ill. 103.<br />
Compare: Raoul Lehuard, <strong>Art</strong> Bakongo. 1-2: les centres<br />
de style, Arnouville: <strong>Art</strong>s d’Afrique Noire 1989.<br />
€ 20.000 - € 40.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
Provenienz:<br />
Auktion Koller, 29. November 2010, Lot 172,<br />
Schätzpreis CHF 50.000-70.000.<br />
Ulrich Klever (1922-1990).<br />
Französische Privatsammlung.<br />
Literatur:<br />
Ulrich Klever, Bruckmann’s Handbuch der Afrikanischen<br />
Kunst, München 1975, Abb. 103.<br />
Vgl.: Raoul Lehuard, <strong>Art</strong> Bakongo. 1-2: les centres<br />
de style, Arnouville: <strong>Art</strong>s d’Afrique Noire 1989.<br />
(12301421) (13)<br />
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905<br />
<br />
Höhe: 26 cm.<br />
Volk der Holo, Angola/ Demokratische Republik<br />
Kongo, 20. Jahrhundert.<br />
Holz, geschnitzt, rötlich und braun gefasst. Unter dem<br />
Kopf mit Raffiafasern umlaufend dekoriert. Der Kopf<br />
mit kreisförmigen Motiven dekoriert, auf dem Scheitel<br />
ein abstrahierter Vierbeiner, vermutlich eine Eidechse.<br />
Provenienz:<br />
Galerie Fred Jahn, München. (1221607) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
906<br />
<br />
Höhe: 45,5 cm.<br />
Durchmesser: 38 cm.<br />
Yoruba, Nigeria (Oro, nordöstlich von Orangun).<br />
Holz, geschnitzt mit braun-rötlicher, teilweise glänzender<br />
Patina. Gefertigt für den Shango-Kult, vermutlich<br />
von einem Künstler der Adeshina-Familie. Beschnitzt<br />
mit Köpfen des Eshu, Tieren, erotischen und anderen<br />
Motiven. Innen hohl und mit Tür versehen. Die Schwingtüre<br />
innen mit geschnitzter Tierdarstellung. (1221602)<br />
(13)<br />
€ 7.000 - € 10.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
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907<br />
<br />
Höhe: 161 und 152 cm.<br />
Ibo, Nigeria.<br />
Holz, geschnitzt, schwarz und rot gefasst, partieller<br />
Überzug aus Rotholzmehl. Die weibliche Figur mit<br />
kammartiger Frisur, die männliche mit Ishi-Narbentätowierungen<br />
auf der Stirn und mit flacher ausladender<br />
Kopfbedeckung. Weitere Narbentätowierungen auf<br />
Gesichtern und Körpern.<br />
Literatur:<br />
Karl-Ferdinand Schädler, Gods, Spirits, Ancestors,<br />
München 1992, S. 138.<br />
Karl-Ferdinand Schädler, Encyclopedia of <strong>African</strong> <strong>Art</strong><br />
and Culture, München 2009, S. 282. (1221605) (13)<br />
€ 8.000 - € 12.000<br />
<br />
INFO | BIETEN<br />
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85
ISL AMIC<br />
CERAMIC<br />
COLLECTION LUIGI LAURA
908<br />
<br />
Höhe: 10,5 cm.<br />
Durchmesser: 21,3 cm.<br />
Iran, Nishapur, 9. Jahrhundert.<br />
Hellroter Scherben mit sandfarbener Engobe und aufliegendem<br />
polychromem Dekor, einen stilisierten Vogel<br />
mit stilisierten Blüten zeigend. Minimal besch. und rest.<br />
Anmerkung:<br />
Vgl.: Auktion, Christie’s London, 28. April 2017, Lot 6,<br />
hier mit gleichem Dekor und variierender Farbgebung.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 45. (1230425) (13)<br />
€ 800 - € 1.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
909<br />
<br />
Höhe: 6,9 cm.<br />
Durchmesser: 23,2 cm.<br />
Iran, Nishapur, 9./ 10. Jahrhundert.<br />
Bodenseitige handschriftliche rote Nummerierung.<br />
Hellroter Scherben mit beiger Engobe. Manganfarbener<br />
geometrischer Dekor stilisierte Kalligrafiebänder darstellend.<br />
Spiegel mit Vogel auf grün-gelbem Fond. Rest.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 47. (12304218) (13)<br />
€ 800 - € 1.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
88 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
Höhe: 9,8 cm.<br />
Durchmesser: 22,8 cm.<br />
Iran, Nishapur, 10. Jahrhundert.<br />
Bodenseitige handschriftliche Nummerierung.<br />
Rötlich-beiger Scherben mit beiger Engobe. Konkaver<br />
Rundstand mit auslaufendem Korpus und senkrechter<br />
Fahne. Wandungsinnenseite mit vegetabil ornamentalem<br />
Sgraffito-Dekor in Mangan, Grün und Ocker.<br />
Rest.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 31. (1230421) (13)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 7,3 cm.<br />
Durchmesser: 19 cm.<br />
Iran, 10. Jahrhundert.<br />
Bodenseitige Sammlungsetiketten „Collezione Luigi<br />
Laura“ und Herkunftsbezeichnung.<br />
Beige-roter Scherben mit leicht konkav abgedrehtem<br />
Stand. Leicht konisch auslaufender Korpus mit außenwandigem<br />
vegetabilem Sgraffito-Dekor mit manganen,<br />
grünen und ockerfarbenen Pigmenten. Spiegel und<br />
Innenwandung mit Tupfendekor. Rest.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 32. (12304221) (13)<br />
€ 1.200 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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89
Höhe: 9 cm.<br />
Durchmesser: 20,7 cm.<br />
Iran, Nishapur, 10. Jahrhundert.<br />
Bodenseitig mit roter handschriftlicher Nummerierung<br />
„200“, Etikett 103 und Rest eines handschriftlichen<br />
Sammlungsetiketts.<br />
Rot-beiger Scherben mit dünner heller Engobe und<br />
dichtem, teils stilisiertem hippoidem Dekor in Gelb,<br />
Mangan und Grün mit stilisiertem aufsitzendem Reiter.<br />
Glasur teils versintert. Rest.<br />
Anmerkung:<br />
Eine vergleichbare Schale mit ähnlichem Dekor, jedoch<br />
weniger stilisiertem Reiter befindet sich im Victoria<br />
& Albert Museum, London, Inv. Nr. C.294-1987.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 51. (12304223) (13)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 7 cm.<br />
Durchmesser. 18,8 cm.<br />
Iran, Garos, 12./ 13. Jahrhundert.<br />
Bodenseitige Sammlungsetiketten.<br />
Rötlicher Scherben mit leicht konkavem Stand und<br />
auslaufendem Korpus mit leicht erhabener Mündung.<br />
Wandungsinnenseite und Spiegel mit in die Engobe<br />
geschnittenem Sgraffito-Dekor, einen in sich gewundenen<br />
felinen Körper, umgeben von Ornamentband<br />
mit manganer Füllung zeigend. Rest.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 53. (12304220) (13)<br />
€ 800 - € 1.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
90 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
Höhe: 7,6 cm.<br />
Durchmesser: 18,3 cm.<br />
Iran, Nishapur, 9. Jahrhundert.<br />
Rötlich-beiger Scherben. Leicht konkaver runder Stand<br />
mit Korpus in Kugelsegmentform. Außenwandung mit<br />
stilisiertem Blattfries auf Engobe. Spiegel mit Vogelund<br />
Pferd (?)-Dekor auf gelbem Fond mit grüner Staffage<br />
in Mangan. Darüber zwei stilisierte Mangan-Kufibänder.<br />
Rest.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 52. (12304216) (13)<br />
€ 1.200 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 8,8 cm.<br />
Duchmesser. 17 cm.<br />
Iran, Nishapur, 10. Jahrhundert.<br />
Boden mit handschriftlichem Vermerk und Rest eines<br />
Etiketts.<br />
Hellbeiger unglasierter Scherben mit polychromer teils<br />
geometrischer Staffage. Leicht konkaver Stand mit<br />
bauchigem Korpus und leicht eingzogener Mündung.<br />
Spiegel mit stilsiertem Vogel inmitten von geometrischem<br />
Zackenband gefüllt mit stilisierten Blattformen.<br />
Der Dekor ist typisch für Nishapur im Westen des heutigen<br />
Irans. Rest.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 50.<br />
Vergleichsliteratur:<br />
Najmeh Nouri, Case Study: A Sample of Slip Painted<br />
Buff Ware to Treasury of Tehran Bonyad Museum,<br />
International Journal of Archaeology, Vol. 4, No. 4,<br />
2016, S. 36-43. (12304219) (13)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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91
Höhe: 8,5 cm.<br />
Durchmesser: 26,4 cm.<br />
Iran, Nishapur, 9./ 10. Jahrhundert.<br />
Bodenseitiges Sammlungsetikett mit<br />
Nummerierung „104“.<br />
Rötlicher Scherben mit weißer Engobe. Unglasierter<br />
Stand mit ausgestelltem Korpus. Spiegel und Wandungsinnenseite<br />
mit braunem Kalligrafieschmuck auf<br />
der Engobe. Rest.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 37. (1230423) (13)<br />
€ 500 - € 600<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 6,2 cm.<br />
Durchmesser: 14,8 cm.<br />
Bodenseitiges Sammlungsetiketten undeutlich wohl eine<br />
Ortsangabe und „Collezione Luigi Laura Nr. 6“.<br />
Iran, Kashan, seldschukische Periode, 12. Jahrhundert.<br />
Grau-beiger Scherben. Leicht konisch zulaufender, unglasierter<br />
Stand mit ausladendem Korpus. Dieser außen<br />
durch Ringband dekoriert. Innenwandung mit kobaltblauem<br />
und schwarzem Dekor, eine Kreuzform und stilisierte<br />
Stauden darstellend. von teils irisierter Glasur<br />
überzogen. Rest.<br />
Provenienz:<br />
Sammlung Luigi Laura. Ein Teil der Sammlung wurde<br />
am 27. Juni 2001 bei Sotheby´s Paris mit 345 Losen<br />
versteigert.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 73. (12304247) (13)<br />
€ 400 - € 600<br />
<br />
INFO | BID<br />
92 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
Höhe: 13 cm.<br />
Durchmesser: 34,4 cm.<br />
Iran, 10. Jahrhundert.<br />
Rötlicher Scherben mit weißer Engobe. Runder Standring,<br />
konisch auslaufende Wandung. Inwandig mit stilisierten<br />
Lanzettblättern und Kringelreihung, Punktdekor<br />
und gelber wie grüner Staffage. Rest.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 34. (1230422) (13)<br />
€ 600 - € 800<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 5,8 cm.<br />
Durchmesser: 20,7 cm.<br />
Nordiran, Ray, seldschukische Periode,<br />
12. Jahrhundert.<br />
Korpuswandung mit Etikett „Razzi“ sowie „Collezione<br />
Luigi Laura, Nr. 5“.<br />
Grau-beiger Scherben mit grüner und türkiser Glasur.<br />
Über unglasiertem, leicht konisch zulaufendem Stand<br />
der weite Korpus mit leicht aufsteigender Fahne. Spiegel<br />
mit stilisierter Blüte und umlaufendem Kalligrafieschriftband.<br />
Fahne mit geschweiftem Ornamentband.<br />
Rest.<br />
Provenienz:<br />
Sammlung Luigi Laura. Ein Teil der Sammlung wurde<br />
am 27. Juni 2001 bei Sotheby's, Paris mit 345 Losen<br />
versteigert.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 65. (12304237) (13)<br />
€ 600 - € 800<br />
<br />
INFO | BID<br />
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93
920<br />
<br />
Höhe: 4,8 cm.<br />
Durchmesser: 11,4 cm.<br />
Iran, Nishapur, 9./ 10. Jahrhundert.<br />
Bodenseitige handschriftliche Nummerierung in Rot<br />
„30“.<br />
Rötlicher Scherben mit weißer Engobe. Dunkelrotbraune<br />
Kalligrafiestaffage unter transparenter Glasur.<br />
Minimal besch.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 46. (12304222) (13)<br />
€ 300 - € 500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 17,8 cm.<br />
Durchmesser: 19,8 cm.<br />
Persisches Reich, 9. Jahrhundert.<br />
Rötlicher Scherben mit beiger Glasur und brauner und<br />
grüner teils radial verlaufener Staffage. Runde gebauchte<br />
Form mit vier aufstrebenden Ohrenhenkeln<br />
und ausgestellter Mündung. Rest.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo,<br />
Kashi: <strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo,<br />
Turin 1996, S. 35. (1230426) (13)<br />
€ 800 - € 1.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
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922<br />
<br />
Höhe: 20,8 cm.<br />
Durchmesser: 18,8 cm.<br />
Iran, seldschukische Periode, 12./ 13. Jahrhundert.<br />
Bodenseitige Sammlungsetiketten „Hamadan. Collezione<br />
Luigi Laura, Nr. 18“.<br />
Grauer Scherben mit türkiser Glasur. Runder Stand<br />
mit profilierter Traufschale und mit Profilringen gegliedertem<br />
Schaft. C-Handhabe, Ölschale mit vier Häfen<br />
und fragmentarisch vorhandener plastischer Dekoration.<br />
Rest.<br />
Provenienz:<br />
Sammlung Luigi Laura. Ein Teil der Sammlung wurde<br />
am 27. Juni 2001 bei Sotheby’s Paris mit 345 Losen<br />
versteigert.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 68 cm. (12304238) (13)<br />
€ 400 - € 600<br />
<br />
INFO | BID<br />
923<br />
<br />
Höhe: 23,8 cm.<br />
Durchmesser: 18 cm.<br />
Nordiran, Gorgan, seldschukische Periode,<br />
12./ 13. Jahrhundert.<br />
Hellsandfarbener Scherben mit gemodelter Schulter,<br />
weitem Hals und J-Henkeln. Leicht horizontale Lippe.<br />
Dunkelblaue Glasur in den oberen drei Vierteln des<br />
Korpus. Der Modeldekor stilisierte Pflanzen und Tiere<br />
zeigend. Sintersp. Rest.<br />
Anmerkung:<br />
Vgl.: The Museum of Oriental <strong>Ceramic</strong>s, Osaka, Japan,<br />
Persian <strong>Ceramic</strong>s from the Takada and Ogata Collections<br />
– Their Colors and Motifs, Inv. No. 02403. Hier<br />
in ähnlicher Form und variierendem Modeldekor.<br />
Literatur:<br />
Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />
<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />
S. 62. (12304228) (13)<br />
€ 1.200 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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95
LIVING &<br />
MISCELLANEOUS
924<br />
5 <br />
Ca . 25 x 35 x 18 cm.<br />
Oberhalb des Schlosses gestempelt „Hermès Paris<br />
Made in France“.<br />
Die Handtasche aus sandfarbenem Leder mit Palladiumbeschlägen.<br />
Innenraum mit einem Reißverschluss und<br />
einem Steckfach. Anbei Hermès-Originalschloss mit<br />
Schlüsseln und Clochette. Hermès-Staubbeutel für die<br />
Tasche. (1230922) (18)<br />
€ 5.000 - € 7.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
925<br />
<br />
Ringweite: 54/55.<br />
Gewicht: ca. 4,5 g.<br />
WG 750.<br />
Schlichter eleganter Solitärring mit Brillant im Übergangsschliff,<br />
ca. 3,85 ct I-J/VVS, starke Fluoreszenz.<br />
(1210541) (16)<br />
DIAMOND SOLITAIRE RING<br />
Ring size: 54/55.<br />
Weight: ca. 4.5 g.<br />
18 ct white gold.<br />
Simple, elegant transitional-cut solitaire ring, ca. 3.85<br />
ct I-J/VVS, strong fluorescence.<br />
€ 10.000 - € 15.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
98 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
926<br />
8 <br />
Ca. 28 x 34 x 18 cm.<br />
Oberhalb des Schlosses gestemptelt „Hermès Paris<br />
Made in France“.<br />
Lederhandtasche mit Palladiumbeschlägen. Innenraum<br />
mit einem Reißverschluss und einem Steckfach. Anbei<br />
Hermès-Originalschloss mit Schlüsseln und Clochette.<br />
Hermès-Staubbeutel für die Tasche. (1230921) (18)<br />
€ 5.000 - € 7.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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99
927<br />
<br />
120 x 75 cm.<br />
Schwarzgrundige rechteckige Platte, mit umlaufendem<br />
breiten Rand und quadratischen Eckfeldern, die gegenüber<br />
dem Mittelfeld durch weiße Randbänder abgesetzt<br />
ist. Das Mittelfeld mit einem großen ovalen<br />
Segment aus leuchtend grünem Malachit und jeweils<br />
seitlich einem kleineren ovalen Segment, ebenfalls aus<br />
Malachit. Diese Felder sind wiederum dreifach umgeben<br />
mit weißen Bändern und dazwischen liegenden<br />
Steinen, die an Schmuckstücke erinnern. Für die feinen<br />
Einlegearbeiten wurden neben Malachit auch Lapislazuli,<br />
Amethyst und andere Halb edelsteine sowie farbige<br />
Marmorarten verwendet.<br />
Anmerkung:<br />
Im Design ähnelt die Platte einem Meisterwerk aus<br />
dem 16. Jahrhundert, das derzeit im Museo del Prado<br />
Madrid untergebracht ist, bei dem jedoch anstelle des<br />
grünen Malachit ein roter Stein Verwendung fand.<br />
928<br />
<br />
Durchmesser: 44 cm.<br />
Wohl Russland, 19. Jahrhundert.<br />
Über vier Rocaillefüßen stehendes rundes Tableau mit<br />
offenem Spiegel, darin eingelegte, glatt geschliffene<br />
und polierte Malachitplatte. Der Rand mit Margeritendekor<br />
und Rocaillekartuschen. Die Malachitplatte umspannende<br />
<strong>Bronze</strong> vergoldet. (1221952) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
Literatur:<br />
Anna Maria Giusti, Pietre Dure – Die Kunst der Halbedelsteine,<br />
2006, S. 32/33. (1230052) (18)<br />
€ 3.500 - € 5.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
100 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
929<br />
<br />
Gewicht Collier: 75,1 g total.<br />
Gewicht Ohrhänger: 14,2 g total.<br />
750er Gelbgold, Schließe WG, Brillanten 5,9 ct.,<br />
die sieben Chocolate-Kulturperlen<br />
mit 9 mm Durchmesser.<br />
Französische Amtspunze.<br />
Ende 20./ Anfang 21. Jahrhundert.<br />
Die Citrine mit guter bis sehr guter Farbe und augenreiner<br />
Reinheit. Laut einem im Original beiliegenden<br />
Gutachten von Prof. Leopold Rössler vom 12. April 2012<br />
konnte zum Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens<br />
keine Behandlung der Steine nachgewiesen werden.<br />
In passendem Etui. (1231501) (13)<br />
€ 7.500 - € 9.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
930<br />
<br />
120 x 90 cm.<br />
Schwarzgrundige rechteckige feine Platte mit einem<br />
umlaufenden goldenen Randband und einem breiteren<br />
Rand, der mit vier kleineren Kartuschen mit Vogeldarstellungen<br />
und zwei größeren Kartuschen mit<br />
Schmetterlingen vor weißem Grund versehen ist. Im<br />
zentralen Mittelfeld diverse Rüstungsgegenstände und<br />
Waffen. Umgeben ist das Mittelfeld von einer Vielzahl<br />
von Vasen und zahlreichen Blumen wie roten Rosen,<br />
Tulpen, weißen Nelken, Narzissen und blauen Blüten.<br />
Die Darstellungen ausgeführt mit sehr feinen Einlegearbeiten,<br />
unter Verwendung verschiedenartiger und<br />
farbiger Marmor- und Steinarten wie Lapislazuli, Jade,<br />
Onyx und Achat.<br />
Anmerkung:<br />
Das Stück ähnelt im Design der meisterhaften Tischplatte,<br />
die durch den Bildhauer Giuliano di Piero Pandolfini<br />
um 1636 wohl für den Fürsten Karl Eusebius von<br />
Liechtenstein angefertigt wurde und sich im Liechtenstein<br />
Museum befindet.<br />
Literatur:<br />
Anna Maria Giusti, Pietre Dure – Die Kunst der Halbedelsteine,<br />
2006, S. 132/133. (1230051) (18)<br />
€ 3.500 - € 5.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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101
Höhe: 110 cm.<br />
Durchmesser: 170 cm.<br />
Italien.<br />
In Marmo di Verona gearbeitetes großes Pflanzgefäß<br />
für eine Gartenanlage. In gotisierendem Stil gestaltet<br />
auf runder Basis mit gelapptem Fuß, darauf gemugelte<br />
Kuppa mit stilisiertem Blütendekor. (1231464) (13)<br />
€ 3.500 - € 5.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
932<br />
<br />
Höhe inkl. Sockel: 270 cm.<br />
Höhe ohne Sockel: 210 cm.<br />
Sockel: 85 x 85 x 70 cm.<br />
Italien, 19./ 20. Jahrhundert.<br />
In Pietra di Vicenza gearbeitete große Parkfigur auf<br />
blockhaftem in mehrere Steinquader untergliederten<br />
Sockel. Darauf stehend die vollrund gearbeitete Figur<br />
des Herkules Farnese mit seinem Löwenfell, seine<br />
Hand auf einer hier zu einem Obelisken stilisierten<br />
Keule liegend. Witterungssp.<br />
Anmerkung:<br />
Die Skulptur ist dem Original im Nationalen Antikenmuseum<br />
in Neapel nachempfunden. Bereits in der<br />
Antike war diese Skulptur so berühmt, dass wir noch<br />
heute von mindestens 200 antiken Kopien wissen.<br />
(1231472) (13)<br />
HERCULES FARNESE<br />
Height incl. base: 270 cm.<br />
Height without base: 210 cm.<br />
Base: 85 x 85 x 70 cm.<br />
Italy, 19th/ 20th century.<br />
Signs of weathering.<br />
Notes:<br />
The sculpture on offer for sale here is modelled after<br />
the original held at the Museo Archeologico Nationale<br />
in Naples. The sculpture was already so celebrated in<br />
antiquity that at least 200 copies are known today.<br />
€ 22.000 - € 25.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
102 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
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103
933<br />
<br />
110 x 200 x 56 cm.<br />
Italien.<br />
In Pietra di Vicenza gearbeitetes Parkmöbel auf drei stilisierten<br />
Tatzenfüßen stehend, Sitzfläche mit auskragendem<br />
Eierstabfries flankiert von Akanthusvoluten<br />
als Wangen und mit Volutenbekrönter Rückwand. Witterungssp.<br />
(1231465) (13)<br />
€ 4.500 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
934<br />
<br />
Höhe: 115 cm.<br />
Italien.<br />
In Terrakotta gearbeitetes Gefäß in hoher Kapselform<br />
mit zwei C-Henkeln neben der leicht ausgestellten<br />
Mündung. Auf schmiedeeisernem oxidierten Gestell.<br />
(1231462) (13)<br />
€ 600 - € 800<br />
<br />
INFO | BID<br />
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935<br />
<br />
130 x 95 cm.<br />
Italien.<br />
In Carrara-Marmor vollplastisch gestalteter Löwe in romanisierendem<br />
Stil. Rücken mit aufliegendem Säulenstumpf<br />
mit weit ausladendem profilierten und gekehlten<br />
Becken gleichen Materials. (1231476) (13)<br />
€ 7.500 - € 10.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
936<br />
<br />
Höhe: 100 cm.<br />
Italien.<br />
Terrakotta in doppelkonischer Form mit zwei Bügelhenkeln<br />
über der Schulter, dazwischen die ausgestellte Mündung.<br />
Auf jüngerem schmiedeeisernen oxidiertem Stand.<br />
(1231461) (13)<br />
€ 600 - € 800<br />
<br />
INFO | BID<br />
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105
937<br />
GROSSER EISENPAVILLION IM<br />
<br />
Höhe: 450 cm.<br />
Italien.<br />
Fünf gusseiserne und eine hölzerne Säule weiß gefasst<br />
mit balustrierter Basis und kanneliertem Schaft.<br />
Darüber die Dachkonstruktion in ein abgesetztes<br />
Spitzdach endend. (1231474) (13)<br />
LARGE VICTORIAN-STYLE IRON PAVILION<br />
Height: 450 cm.<br />
Italy.<br />
Five cast-iron and wooden columns painted in white.<br />
Baluster-shaped base with fluted column shafts supporting<br />
the pointed roof structure.<br />
€ 12.000 - € 15.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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938<br />
<br />
Höhe jeweils: ca. 250 cm.<br />
Basis: 50 x 50 cm.<br />
Italien.<br />
Jeweils auf quadratischem Stand gewulstete Basis<br />
mit zylindrischem kannelierten Säulenschaft und überkragender<br />
quadratischer Deckplatte. Besch.<br />
(1231473) (13)<br />
COLLECTION OF SIX MARBLE COLUMNS<br />
Height each: ca. 250 cm.<br />
Base: 50 x 50 cm.<br />
Italy.<br />
Each on square plinth with torus base and cylindrical<br />
fluted shaft and projecting square abacus. Damaged.<br />
€ 14.000 - € 18.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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107
939<br />
<br />
Höhe: 500 cm.<br />
Italien, 19./ 20. Jahrhundert.<br />
Die acht aus Gusseisen bestehenden Säulen, deren<br />
Entstehungsdatum auch ins 19. Jahrhundert zurückreichen<br />
kann, kreisrund angeordnet und von einem<br />
schmiedeeisernen Dach in Halbkugelform aus acht<br />
Segmenten mit geschweifter Zier überfangen. Bekrönt<br />
durch schmiedeeiserne Krabbe. (1231471) (13)<br />
LARGE IRON PAVILION<br />
Height: 500 cm.<br />
Italy, 19th/ 20st century.<br />
940<br />
<br />
Höhe: 40 cm.<br />
Wohl Italien, Ende 18./ Anfang 19. Jahrhundert.<br />
Tonbozzetto mit Darstellung eines unbekleideten jungen<br />
Mädchens, das sich ein Tuch zu den Hüften hochzieht<br />
und die Brust mit der Hand bedeckt, in schreitender<br />
Haltung auf ovaler mitgearbeiteter Plinthe. Der<br />
Blick schamhaft skeptisch nach links oben gerichtet.<br />
Rundplastisch gearbeitet, die Kleiderfalten virtuos in<br />
Bozzettomanier gearbeitet. (1231534) (11)<br />
€ 3.200 - € 3.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
Eight cast-iron columns dating to the 19th century.<br />
€ 12.000 - € 15.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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155 x 100 x 40 cm.<br />
Italien.<br />
In Veroneser Marmor gearbeitete, vollplastisch formulierte<br />
Figur eines liegenden Löwen mit leicht angewinkelter<br />
linker Tatze auf rechteckiger Basis. Auf<br />
separatem profilierten grauen Steinsockel. Besch.<br />
(1231475) (13)<br />
€ 7.500 - € 10.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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109
942<br />
<br />
Höhe: 23 cm.<br />
Gesamthöhe mit Marmorsockel: 31 cm.<br />
Im Stil der Antike mit mittelgescheiteltem welligen<br />
Haar, über die Stirn ziehen gereihte Stopsellocken.<br />
Klassischer Gesichtsausdruck. (1231413) (11)<br />
€ 1.200 - € 1.500<br />
943<br />
<br />
Höhe: 290 cm.<br />
Basis: 55 x 55 cm.<br />
Italien.<br />
In Stein gearbeitete helle, als Paar konzipierte, Säulen<br />
mit kanneliertem Schaft und toskanischem Abschluss.<br />
(1231466) (13)<br />
€ 4.500 - € 6.000<br />
<br />
<br />
INFO | BID<br />
INFO | BID<br />
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944<br />
<br />
39 x 31 cm.<br />
Lombardei.<br />
In hellem Stein gemeißeltes Gesicht mit geöffnetem<br />
Mund. Sekundärer Eisenstand. (12309618) (3) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
945<br />
<br />
Höhe: 74 cm.<br />
Italien, 19. Jahrhundert.<br />
In gesprenkeltem beigen Marmor gestaltete balustrierte<br />
Vasen, auf rundem Stand mit profiliertem Korpus<br />
und Steckdeckel. (1231481) (13)<br />
€ 6.000 - € 8.000<br />
<br />
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111
946<br />
<br />
Höhe: 42 cm.<br />
Um/ kurz nach 1900.<br />
Alabaster mit schöner Patina. Das Knäblein unbekleidet<br />
auf einem von einem Tuch bedeckten Marmorblock<br />
sitzend, beim Verfertigen von Buchstaben auf einer<br />
Schreibplatte, die er in Händen hält. Auf seiner Schreibtafel<br />
Buchstaben des Alphabets. (1231415) (11)<br />
€ 2.000 - € 2.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
947<br />
<br />
Höhe: 108 cm.<br />
Frankreich, um 1860.<br />
Kombinationsarbeit aus verschiedenen Marmorarten.<br />
Quadratischer Stand mit sich verjüngendem Schaft<br />
und ionischem Kapitell mit überkragender grüner<br />
Deckplatte. Besch. (1230786) (13)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
948<br />
<br />
Höhe inkl. Sockel: 111 cm.<br />
Höhe ohne Sockel: 101 cm.<br />
Der Sockel rückwärtig signiert „Ludovico Bertoni“<br />
und Söhne also „Figli Scultori Pietrasanta“. Seit 1905<br />
bestehende Skulpturenmanufaktur in Pietrasanta Luca.<br />
Weiß-rosa geäderter Marmor, gearbeitet auf separatem<br />
ovalen filierten und polierten Sockel. Ganzfiguriges<br />
Portrait eines jungen Mädchens, mit Löwenfell<br />
umgürtet über ihrer rechten Schulter, Weintrauben<br />
haltend, sitzend auf einem blockhaften Sockel.<br />
(1231611) (3) (13)<br />
SEATED GIRL WITH GRAPES<br />
Height incl. base: 111 cm.<br />
Height without base: 101 cm.<br />
Base signed „Ludovico Bertoni“ and Sons, i.e. “Figli<br />
Scultori Pietrasanta” on the back, a sculpture manufactory<br />
operating in Pietrasanta, Luca since 1905.<br />
Carved in white and pink veined marble on separately<br />
carved oval reticular and polished base. Full-figure<br />
portrait of a young girl with a lion’s skin strapped over<br />
her right shoulder. Holding grapes, she is seated on a<br />
block-like pedestal.<br />
€ 10.000 - € 15.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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949<br />
BERTEL THORVALDSEN,<br />
168 – 1844 <br />
VENUS MIT DEM APFEL<br />
Höhe: 155 cm.<br />
Italien.<br />
Ganz nach der schönen Skulptur von Thorvaldsen,<br />
welche sich in der momentan geschlossenen Neuen<br />
Pinakothek München befindet (Inv. Nr. L 1852) und<br />
deren Entstehung auf 1813-1816 datiert wird, gestaltet<br />
in klarem weißen Marmor. Über runder Basis die vollplastisch<br />
aufgefasste Figur der Venus, einen Apfel haltend.<br />
(1231402) (3) (13)<br />
€ 15.000 - € 20.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
950<br />
<br />
Höhe: 380 cm.<br />
Durchmesser: 220 cm.<br />
Italien.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen und patiniert. Sockel in Kreuzform<br />
mit Volutenbesatz, worauf vollplastische Figuren nebst<br />
Delfinen sitzen. Rundes auskragendes, einem Seerosenblatt<br />
ähnliches Becken mit zentralem Baluster<br />
mit Löwenkopfwasserspeiern. Aufmontierte Figur der<br />
kaum bekleideten Fama mit Adler. Minimal Besch.<br />
(1231522)<br />
IMPRESSIVE PARK FOUNTAIN<br />
Height: 380 cm.<br />
Diameter: 220 cm.<br />
Italy.<br />
Cast and patinated bronze.<br />
€ 26.000 - € 30.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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113
184 x 84 cm.<br />
Längsrechteckformat, die Darstellung im Zentrum einansichtig,<br />
zeigt im Queroval einen Ausblick von einer<br />
Palastloggia mit perspektivisch angelegtem Paviment<br />
hinaus in eine Landschaft mit erhöht stehenden Herrschaftsgebäuden<br />
mit Turm. Seitlich Balustraden und<br />
Loggiapfeiler. Die Ovaldarstellung von einem gebundenen<br />
Blattkranz gerahmt. Darunter eine geschweifte<br />
Kartusche mit der Jahreszahl „1762“. Seitlich aus<br />
schwarzem Grund sich wirkungsvoll präsentierendes<br />
Blatt- und Rankenwerk mit Blüten, symmetrisch komponiert,<br />
in guter künstlerischer Entwurfsqualität. Als<br />
Tischplatte zu nutzen. (12302614) (11)<br />
LARGE DECORATIVE SCAGLIOLA PANEL<br />
184 x 84 cm.<br />
953<br />
<br />
170 x 130 cm.<br />
Italien.<br />
In weißem Marmor gearbeitetes Parkobjekt mit oktogonalem<br />
Bassin. Die Wandung reliefiert mit Löwenkopfmaskeron<br />
und Wappen. Mittig mit balustriertem<br />
Einsatz gleichen Materials mit Blütenrelief und kugeligem<br />
Aufsatz. (1231521) (13)<br />
€ 8.000 - € 12.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
Oblong format.<br />
€ 12.000 - € 15.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
952<br />
<br />
Breite: 176 cm.<br />
Italien.<br />
In Marmo Rosso Verona gestaltetes Paar Parkbänke<br />
mit gerader profilierter Sitzfläche auf zwei barockisierenden<br />
Stützen gleichen Materials ruhend. (1231524)<br />
(13)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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954<br />
<br />
Höhe: 47,5 cm.<br />
Italien, 18./ 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Nach der Antike gestaltete,<br />
ganzfigürlich konzipierte Figur, auf mitgegossenem<br />
rechteckigen Sockel im Kontrapost stehend. Mit<br />
Feigenblatt vor der Scham, sich auf eine Keule stützend<br />
und das Löwenfell über seinem linken Arm liegend,<br />
der Blick in die Ferne schweifend. Minimal rest.<br />
(1231162) (13)<br />
€ 5.000 - € 7.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
955<br />
<br />
130 x 65 x 220 cm.<br />
Italien.<br />
In Marmo Rosso Verona gearbeitetes gegenständiges<br />
Paar Zierlöwen, deren Körper freiplastisch gestaltet<br />
sind. Auf rechteckiger profilierter Basis aus gleichem<br />
Material liegend. (1231523) (13)<br />
€ 28.000 - € 30.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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115
956<br />
<br />
35 x 70 x 32 cm.<br />
Italien, 19. Jahrhundert.<br />
In Nussbaum gearbeiteter rechteckiger Korpus auf<br />
Löwentatzenfüßen stehend mit Scharnierdeckel und<br />
deckelseitigem Restwappen. Rückwand mit altem<br />
Etikett. (1231436) (3) (13)<br />
€ 1.000 - € 1.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
957<br />
<br />
Seitenlänge: 30 x 30 cm.<br />
Länge des Kanonenrohrs: 70 cm.<br />
Das Kanonenrohr im Stil des 17. Jahrhunderts, die Steinbasis<br />
aus Norditalien/ Padua, 16. Jahrhundert.<br />
Schöne dunkle Patina, Guss im Wachsausschmelzverfahren.<br />
Mit prominentem Rückknauf sowie zwei oben<br />
sitzenden, gebogten Delfinen als Henkel. Auf einem<br />
drehbaren gabelförmigen Ständer, der in eine Steinsäulenbasis<br />
eingepasst ist. (12309623) (3) (11)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
958<br />
<br />
Höhe: 71,5 cm.<br />
Breite: 25,5 cm.<br />
Tiefe: 25,5 cm.<br />
Lombardei, 16. Jahrhundert.<br />
Quadratischer Grund mit abgeschrägten Kanten und<br />
stabilen Eisenbeschlägen. Mit Geheimschloss, zwei<br />
Schlüssel vorhanden. (12309624) (3) (13)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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959<br />
<br />
107 x 74 x 39 cm.<br />
Oberer Schub mit altem Sammlungsetikett mit dem<br />
Wappen des Grafen Apponyi.<br />
Aufbau in Eiche und Weichholz geschnitzt oder mit verschiedenen<br />
Hölzern kontrastreich intarsiert. Über vier<br />
gedrückten Kugelfüßen und barock geschweiften Beinen<br />
mit bewegter Zarge, der dreischübige Aufbau mit<br />
darüberliegender Schreibplatte an Scharnier. Oberer<br />
Abschluss gebildet durch drei Schübe. Der Schrank ist<br />
mit einem interessanten Schubladenmechanismus<br />
ausgestattet, der es nicht erlaubt, die ersten beiden<br />
oberen Schubladen zu öffnen, es sei denn, die Schublade<br />
ganz unten im Schrank ist vollständig herausgezogen.<br />
Auf diese Weise kann niemand alle Schubladen<br />
öffnen, es sei denn, die Person kennt das System.<br />
Aus diesem Grund wurde der Schrank wahrscheinlich<br />
für persönliche Dokumente oder Korrespondenz verwendet.<br />
Rest., erg. (1230692) (13)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
960<br />
<br />
Höhe: 50 cm.<br />
Breite: 90 cm.<br />
Weichholz, geschnitzt und vergoldet. Jeweils siebenflammig,<br />
eine Traufschale fehlend. Elektrifiziert, nicht<br />
auf Funktionsfähigkeit getestet. Besch.<br />
(1231435) (3) (13)<br />
€ 1.200 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Maximale Höhe: 76 cm.<br />
Frankreich um 1800.<br />
Holz, geschnitzt, gefasst und vergoldet. Gegenständige<br />
weibliche Cherubimfiguren, deren Oberkörper nach<br />
unten hin in Akanthusblättern und Flügelsegementen<br />
enden. Eventuell ehemals Teil einer Raumdekoration.<br />
Rest. (1230666) (13)<br />
€ 4.500 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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117
962<br />
<br />
Höhe: 23 cm.<br />
Silberstempelung „800“ sowie Herstellermarken.<br />
20. Jahrhundert.<br />
In modernisierten Rokoko-Formen. Die Deckelkanne<br />
mit beweglichem Henkel und eingezogenem Hals,<br />
das entsprechend gestaltete Rechaud mit leicht geschweiften<br />
Füßen, dazwischen Spiritusgefäß mit<br />
Handhabe. Die Kanne an Scharnier mit Kette zum<br />
Ausgießen. (1231433) (3) (11)<br />
€ 700 - € 900<br />
<br />
INFO | BID<br />
963<br />
<br />
Höhe mit Griffen: 28,5 cm.<br />
Sockel: 9 x 9 cm.<br />
Frankreich, Mitte 19. Jahrhundert<br />
Tiefe ovale Porzellanschale mit vergoldeter <strong>Bronze</strong>montur<br />
und seitlichen Tragegriffen mit kobaltblauem<br />
Fond und gold staffiert, auf eingezogenem Rundfuß<br />
auf rechteckiger Sockelbasis und einschwingenden<br />
Ecken. Die Frontseite handbemalt mit idyllischer Schäferszene<br />
in Landschaft, links unten signiert „A. Grisard“.<br />
Auf der Rückseite bemalt mit einer Landschaft<br />
und Gebäude an einem Fluss. Innenbemalung am<br />
oberen Rand mit Rankendekor aus Blüten, unten im<br />
Spiegel kleines Blumenbouquet. (1231432) (3) (18)<br />
€ 1.000 - € 1.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
964<br />
<br />
Durchmesser: 27 cm.<br />
Porzellanmarke „Hutschenreuther / Tirschenreuth“.<br />
20. Jahrhundert.<br />
Mit kobaltblauem und gold staffiertem Rand. Im weißen<br />
Fond jeweils eingeklebte vergoldete Medaillen<br />
mit Reliefdarstellungen nach italienischen Opern wie<br />
„Aida“, „La Traviata“, „Othello“ etc. (1231438) (3) (11)<br />
€ 1.000 - € 1.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
118 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
965<br />
<br />
113 x 76 x 10 cm.<br />
Spanien, 17. Jahrhundert.<br />
Alabaster, geschnitten, ziseliert, partiell gefasst. Berg<br />
Golgota in abstrahierter Form wiedergegeben, mit Darstellung<br />
von ornamentaler Vegetation in grün und rot.<br />
Darauf sitzend Maria Magdalena, das Kreuz umfassend,<br />
an welchem Christus hängt, jeweils in Alabaster<br />
geschnitten und gefasst. Christus mit rot gefasstem<br />
und gold dekoriertem Lendentuch, seine Wunden in<br />
rot gekennzeichnet mit strömenden Blutflecken und<br />
herabgesenktem Haupt, mit gefasster brauner Haartracht.<br />
Die Kreuzenden in ziseliertem Silber. INRI-<br />
Schild partiell verlustig. (1231383) (3) (13)<br />
€ 5.500 - € 7.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
966<br />
<br />
Höhe mit Griffen: 19 cm.<br />
Länge der ovalen Platte mit Griffen: 50 cm.<br />
Frankreich, um 1860<br />
Große ovale Porzellanplatte mit vergoldeter <strong>Bronze</strong>montur<br />
und seitlichen Tragegriffen auf vier Füßen, die<br />
miteinander durch herabhängende Blatt- und Fruchtfestons<br />
verbunden sind. Die Platte im ovalen Spiegel<br />
bemalt mit galanter Szenerie in Landschaft, der hellblaue<br />
Seitenrand mit floraler Goldmalerei und vier<br />
ovalen Medaillons mit Blütenmalerei auf weißem<br />
Fond. Am Boden in Rot bezeichnet „France“, darüber<br />
großes „L“, berieben. Malerei am Spiegelrand berieben.<br />
(1231431) (3) (18)<br />
€ 1.200 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
967<br />
<br />
Höhe: 67 cm.<br />
Breite: 67 cm.<br />
Tiefe: 14 cm.<br />
Wien, um 1860.<br />
Kastenaufbau in ebonisiertem Holz, hoch-sechskantig,<br />
die Front verglast. Nach innen vertieft ziehende Rahmung<br />
mit Boulle-Dekoration in rotem Schildpatt und<br />
Messing. Auf der schwarzen Fläche, die das Zifferblatt<br />
aufnimmt, ebenfalls Boulle-Intarsien, unter Verwendung<br />
von Schildpatt und Perlmutt. Große Zifferblattscheibe<br />
in Alabaster, umzogen von vergoldetem und<br />
ziseliertem <strong>Bronze</strong>ring. Römische Stunden in aufgesetzten<br />
Emailkartuschen in dunkelblau auf weiß, jeweils<br />
von wappenartigen Rahmungen umzogen. Die<br />
Zeiger in Form von Pfeilen. Achttagegehwerk. Halbstunden-<br />
und Stundenschlag auf Tonfeder.<br />
(12308915) (3) (11)<br />
Export restrictions outside the EU.<br />
€ 1.500 - € 2.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
zum Größenvergleich<br />
968<br />
<br />
Höhe des Kannenfragments: 27 cm.<br />
Unter anderem aus der römischen Antike.<br />
Das Konvolut bestehend aus Münzen in verschiedenen<br />
Zuständen, einem Ziegel der 14. Legion, einem bronzenen<br />
Kannenfragment, einem Schlüsselfragment,<br />
einem Balsarium, eine Öllampe sowie weiteren Kleingegenständen<br />
und Notizen des Sammlers. Besch.<br />
Provenienz:<br />
Aus Münchener Sammlungsnachlass. (1230281)<br />
(13)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
INFO | BID<br />
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<br />
119
969<br />
<br />
Höhe: 25 cm.<br />
Bayern, 19. Jahrhundert.<br />
Gepresstes und lackiertes Büffelleder mit Schuppenband<br />
und bayerischem bekrönten Wappen und darunterliegender<br />
Mottobordüre „In Treue fest“. Mit Holzstand.<br />
Minimal besch. (1231238) (13)<br />
€ 500 - € 600<br />
<br />
INFO | BID<br />
970<br />
PREUSSISCHE PICKELHAUBE MIT<br />
<br />
Preußen, spätes 19. Jahrhundert.<br />
Gepresstes Leder mit schwarzer Lackierung. Über<br />
Schuppenband das Adleremblem mit zentraler Strahlenkartusche<br />
und darin liegendem Motto „Suum<br />
Cuique“, Schriftbanderole mit „Gott für König und Vaterland“.<br />
Mit Holzstand. (12312311) (13)<br />
€ 500 - € 600<br />
<br />
<br />
Deutschland, 19. Jahrhundert.<br />
Gepresstes lackiertes Leder. Schuppenband, Spitze<br />
und frontseitiges Wappenemblem mit Krone. Mit Holzstand.<br />
Anmerkung:<br />
Die Pickelhaube war seit 1842 in Preußen in Gebrauch,<br />
wurde eventuell jedoch bereits vorher in Russland erfunden,<br />
war dort jedoch nicht in Gebrauch.<br />
(12312312) (13)<br />
€ 500 - € 600<br />
<br />
<br />
INFO | BID<br />
INFO | BID<br />
120 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
972<br />
<br />
Helminnenseite mit Firmensignée<br />
„Otto Nachtigall Berlin 1915“.<br />
Mit frontseitigem Adleremblem, Monogramm „FR“<br />
und Mottobordüre „Mit Gott für König und Vaterland“.<br />
Mit Holzstand.<br />
Anmerkung:<br />
Die frühen Pickelhauben waren zunächst Metallarbeiten,<br />
welche in Elberfeld, Wuppertal gefertigt wurden,<br />
erst später kam, zur Erleichterung der Tragenden, das<br />
gepresste Büffelleder mit Lackierung in Einsatz. Der<br />
Begriff Pickelhaube lehnt sich an die Form der Spitze<br />
an, der offizielle Begriff für diese Kopfbedeckungsform<br />
ist jedoch „Helm mit Spitze“. (1231236) (13)<br />
€ 500 - € 600<br />
<br />
INFO | BID<br />
973<br />
<br />
Sachsen, 19. Jahrhundert.<br />
Gepresstes und lackiertes Leder. Weißmetallenes<br />
Wappen, bekrönt von Königskrone über Sternenemblem.<br />
Schuppenband in Messing mit sternengesäumter<br />
Spitze. Mit Holzstand. Besch. (1231237) (13)<br />
€ 500 - € 600<br />
<br />
INFO | BID<br />
974<br />
<br />
Mit Größenangabe „54“.<br />
Bayern, 19./ 20. Jahrhundert.<br />
975<br />
<br />
Preußen, 19. Jahrhundert.<br />
Gepresstes lackiertes Leder. Frontseitiges bekröntes<br />
bayerisches Wappen mit Motto „In Treue fest“, darunterliegendes<br />
Schuppenband. Mit Holzstand.<br />
(1231239) (13)<br />
€ 500 - € 600<br />
<br />
INFO | BID<br />
Gepresstes und lackiertes Leder. Frontseitiges Adleremblem<br />
mit Monogramm „FR“ sowie Schriftbanderole<br />
„Mit Gott für König und Vaterland“. Schuppenband<br />
und abgeflachter Spitzenaufsatz, ohne Besatz.<br />
Mit Holzstand. Besch. (1231235) (13)<br />
€ 500 - € 600<br />
<br />
INFO | BID<br />
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121
976<br />
<br />
Preußen, Anfang 20. Jahrhundert.<br />
Frontseitiges Adleremblem mit zentraler Strahlenkartusche<br />
mit dem Motto „Suum Cuique“ und Schriftbanderole<br />
„Mit Gott für König und Vaterland“. Mit<br />
Holzstand. (12312310) (13)<br />
€ 500 - € 600<br />
<br />
INFO | BID<br />
977<br />
<br />
Preußen, Anfang 20. Jahrhundert.<br />
Leder, gepresst und lackiert. Frontseitiges Messingemblem,<br />
einen Adler mit Krone darstellend, Schriftband<br />
„Mit Gott für König und Vaterland“, Zentrale<br />
Sternenkartusche mit Schriftzug „Suum Cuique“, darunter<br />
ein Schriftband „Colberg 1807“. Sowohl das<br />
Emblem, als auch der Schriftzug vermutlich erg. Statt<br />
der Spitze ein Rosshaarbesatz. Mit Holzstand.<br />
(1231231) (13)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
978<br />
<br />
Bayern, 19. Jahrhundert.<br />
Leder, gepresst und lackiert. Frontseitiges Messingemblem<br />
„L“ mit Königskrone. Lederband an Löwenmaskerons<br />
auf montierter Pelzraupe. Mit Holzstand.<br />
Besch. (1231233) (13)<br />
€ 800 - € 1.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
122 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
979<br />
<br />
Bayern, 19. Jahrhundert.<br />
Gepresstes und lackiertes Leder, Lederband. Seitliche<br />
Löwenmaskerons und frontales Monogramm „L“ mit<br />
Königskrone und oben angebrachter Raupe. Mit Holzstand.<br />
Besch. (1231234) (13)<br />
€ 800 - € 1.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
980<br />
<br />
Innen mit vermerkter Helmgröße 56.<br />
Anfang 20. Jahrhundert.<br />
Leder, gepresst und lackiert. Frontseitiges Messingemblem<br />
mit bekröntem und löwengesäumtem bayerischen<br />
Wappen mit Schriftband „In Treue fest“.<br />
Schuppenband in Messing und Rosshaarbesatz statt<br />
Spitze. Mit Holzstand. (1231232) (13)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Gepresstes und lackiertes Büffelleder mit frontseitigem<br />
Adleremblem (locker), zentralem Schriftmonogramm<br />
„FR“ und umlaufender Mottobordüre „Mit Gott<br />
für König und Vaterland“. Abgerundeter Knauf und daher<br />
als <strong>Art</strong>illeriepickelhaube erkenntlich, mit grünen<br />
Metallbeschlägen. Mit Holzstand. Besch.<br />
(12312313) (13)<br />
€ 500 - € 600<br />
<br />
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123
982<br />
<br />
Höhe: 83 cm.<br />
Frankreich oder Italien, 19. Jahrhundert.<br />
Offen gestalteter Korblüster mit zehn Brennstellen<br />
und an den Armen sitzenden, polychrom staffierten,<br />
plastisch ausgestalteten Porzellanblüten. Deckenseitig<br />
abschließende vergoldete klassizistische Schleife sowie<br />
zentral in dem Korblüster sitzende, polychrom staffierte<br />
Papageienfigur. Elektrifiziert, nicht auf Funktionsfähigkeit<br />
getestet. Minimal besch. (1230931) (3) (13)<br />
€ 4.000 - € 5.000<br />
983<br />
<br />
14,5 x 27,6 x 22,6 cm.<br />
Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />
Auf gedrückten Kugelfüßen stehender rechteckiger<br />
Holzkorpus mit Sockelkehlung und profiliertem Scharnierdeckel.<br />
Korpus und Deckel mit allseitigem gesägtem<br />
Messingblattdekor in Boulle-Technik und im Régence-<br />
Stil in Ebenholzgrund. Ein Schlüssel vorhanden.<br />
(1230217) (1) (13)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
<br />
INFO | BID<br />
INFO | BID<br />
984<br />
<br />
Höhe: ca. 263 cm.<br />
Breite: 145 cm.<br />
Tiefe: 60 cm.<br />
Nordfrankreich, 19. Jahrhundert.<br />
In Nussbaum gearbeiteter Unterkorpus mit pseudobarocker<br />
Schnitzreliefarbeit. Zwei Mitteltüren mit darüberliegendem<br />
Schubfach mit zwei Griffen, seitlich<br />
jeweils begleitet von einer Schwingtür und einem<br />
Schubfach. Aufsatz als zweitürige Vitrine mit bekrönendem<br />
Rocaillegiebel und Louis XVI-Ranken in plastischer<br />
Schnitzarbeit. Rest. (1221236) (1) (13)<br />
€ 2.400 - € 2.600<br />
<br />
INFO | BID<br />
124 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
985<br />
ELEGANTES ART DÉCO-SERVIER-<br />
<br />
Kaffeekännchen: 17 cm.<br />
Teekanne: 16 cm.<br />
Zuckerdose: 12,5 cm.<br />
Milchkännchen: 9 cm.<br />
Länge des Tabletts: 52 cm.<br />
Tiefe: 37 cm.<br />
Am Boden jeweils Silberstempel „900“ sowie<br />
Meisterstempel EM in Ligatur.<br />
Teile für Kaffee und Tee mit zugehöriger Servierplatte.<br />
Die Gefäße in schlichter glatter Form, jeweils nach unten<br />
halbkugelig schließend mit Rundfuß sowie flach<br />
gewölbtem Deckel mit halbrunden, darauf stehenden<br />
Griffen in Silber sowie Palisanderholz. Das Tablett ebenfalls<br />
in Palisander, achtkantig mit erhobenem Rand<br />
und seitlichen geraden Silberhandhaben. Bestehend<br />
aus: Kaffeekanne, Teekanne, Zuckerdose und Milchkännchen.<br />
(12314122) (11)<br />
Export restrictions outside the EU.<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
986<br />
<br />
Höhe: 28,3 cm.<br />
Bodenseitig unterglasurblaue Binnenschildmarke.<br />
Porzellan, gegossen, polychrom staffiert und vergoldet.<br />
Über quadratischer Plinthe der kannelierte Fuß<br />
mit genodetem Schaft und leicht konisch auslaufendem<br />
Korpus. Eingezogene Schulter mit leicht konisch<br />
auslaufendem Hals, Schulter mit zwei ansetzenden<br />
Adlerköpfen. Schau- und rückseitig mit polychrom<br />
staffierter, mythologisch gestalteter Kartusche. Ein<br />
wohl ehemals vorhandener Deckel fehlend.<br />
(12219513) (13)<br />
€ 800 - € 1.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
987<br />
<br />
Gesamthöhe: 28 cm.<br />
Ohne Sockel: 21,4 cm.<br />
Italien, 18./ 19. Jahrhundert.<br />
Gestufter roter Marmorsockel mit eingelegter Lapislazuliinkrustation.<br />
Darüber glanzpatinierte, in <strong>Bronze</strong> gegossene,<br />
ziselierte Wächterfiguren mit Rüstzeug und<br />
Hellebarden (eine aufgeschraubte Spitze fehlend).<br />
Besch. (1230787) (13)<br />
€ 1.200 - € 1.800<br />
<br />
INFO | BID<br />
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125
988<br />
TAFELAUFSATZSCHALE IN SILBER MIT<br />
<br />
Höhe: 22 cm.<br />
Länge: 48 cm.<br />
Tiefe: 20 cm.<br />
Am Boden Silberstempelung „800“ sowie Meistermarke<br />
„VG“ im Queroval, neben länglich sechseckiger<br />
Punze, schwer lesbar.<br />
19. Jahrhundert.<br />
Große längliche Schiffchenform mit bauchig gewölbten<br />
Seiten über einem Rocaillefußgestell, durchbrochen<br />
gearbeitet mit Volutenfüßen. Entsprechende Dekoration<br />
mittig an den Langseiten. An den spitz zulaufenden<br />
Schmalseiten vollplastisch gegossene Putten mit<br />
Querflöte bzw. Panflöte, jeweils in einer Muschel mit<br />
Blättern sitzend. (1231419) (11)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
989<br />
<br />
Höhe: 22,3 cm.<br />
Gewicht: 447 g.<br />
Standring und Deckel mit Görlitzer Beschauzeichen,<br />
Tremolierstich und Meistermarke.<br />
Görlitz, 17. Jahrhundert.<br />
Silber, getrieben, partiell vergoldet. Gewulsteter Fuß<br />
mit bombiertem Balusterkörper, zum Hals hin mit vergoldetem<br />
Profilring versehen. Anliegene geschweifte<br />
Schnaupe. Gekantete C-Henkel mit Mittelprofil, Scharnierdeckel<br />
mit Kugelknauf und Daumenrast in Cherubimform.<br />
Kleinere Dellen. (1231261) (13)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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990<br />
<br />
Höhe: 35 cm.<br />
Am Boden Silberstempelung „800“ sowie zwei<br />
weitere, schwer entzifferbare Marken (Mailand).<br />
Mailand, 20. Jahrhundert.<br />
Oval-birnenförmiger Vasenkörper auf eingezogenem<br />
Rundfuß mit leichter Kehlung, der Hals zylindrisch ansetzend,<br />
nach oben sich schalenartig weitend, umgeben<br />
von drei schrägziehenden Armen, die in ein gegossenes<br />
Blattwerk einlaufen und an der Schulter<br />
appliziert sind. Die Wandung glatt, die Blattdekorationen<br />
fein ziseliert. (12314131) (11)<br />
€ 2.800 - € 3.500<br />
<br />
OVALE SILBERNE AUFSATZSCHALE<br />
<br />
Höhe: 17,5 cm.<br />
Länge: 46 cm.<br />
Tiefe: 23,5 cm.<br />
Am Fuß Silberstempelung „800“ sowie Herstellermarke.<br />
19. Jahrhundert.<br />
Ovalschale über vier delfinförmigen, C-bogig geschweiften<br />
Füßen, auf ovaler Grundplatte, wie der Lippenrand<br />
mit feinem Zungenblattfries umzogen. An den Schmalseiten<br />
hochziehende Henkel, in Form von Füllhörnern<br />
mit Rosette und je einem Schwanenhals.<br />
(12314136) (11)<br />
€ 1.800 - € 2.500<br />
<br />
<br />
INFO | BID<br />
INFO | BID<br />
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127
992<br />
<br />
Höhe: 60 cm.<br />
Unglasierter Stand über erhabenem Standring. Bauchiger<br />
balustrierter Korpus mit kurzem Hals und Steckhaubendeckel<br />
mit vergoldetem Knauf. Malerei in den<br />
Farben der Famille Rose über blauem Fond zwischen<br />
Ornamentbändern. Minimal rest. (1210048) (1) (13)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
993<br />
EUTROPE BOURET,<br />
18 – 196<br />
BÜSTE EINER JUNGEN DAME<br />
Höhe inkl. Mamorsockel: 42,5 cm.<br />
Links auf dem Rollwerksockel signiert „BOURET“.<br />
Paris, zweite Hälfte des 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen und bronziert. Über rechteckigem,<br />
gestuftem wie gekehltem Sockel in weiß-violettem<br />
Marmor mit eingelegtem frontalem Traubenfries. Aufmontierte<br />
Rollwerkbasis mit Schuppendekor. Nach<br />
rechts gewandte, nur durch ein Tuch bekleidete junge<br />
Dame mit bewegtem Haar. (1221173) (13)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
994<br />
<br />
Höhe: 77,5 cm.<br />
Breite: 74,5 cm.<br />
Tiefe: 74,5 cm.<br />
Deutschland, zweite Hälfte 18. Jahrhundert<br />
und später.<br />
Gearbeitetes Grundgestell mit hohen schlanken geschwungenen<br />
Beinen und geschweifter Zarge. Aufliegende<br />
sekundäre, grün-weiß-schwarz geäderte Granitplatte.<br />
(1230684) (13)<br />
€ 300 - € 500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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995<br />
<br />
Höhe: 66,5 cm.<br />
Japan, wohl noch 19. Jahrhundert.<br />
Runder erhabener glasierter Standring mit ausgestelltem<br />
Stand, balustrierter Korpus mit zylindrischem Hals<br />
und Haubensteckdeckel mit aufgesetztem Falken als<br />
Bekrönung. Umlaufender Imari-Dekor in Unterglasurblau,<br />
Eisenrot und partieller Vergoldung. Rest., besch.,<br />
Glasurfehlstellen. (12100412) (1) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
996<br />
<br />
GRUPPE IN VERGOLDETER BRONZE<br />
Gesamthöhe: 41 cm.<br />
Jean Gout war ein französischer <strong>Bronze</strong>bildhauer des<br />
19. Jahrhunderts.<br />
Zwei Mänaden führen den Armorknaben an den Händen.<br />
Die Mädchengestalten leicht bekleidet, leicht nach vorne<br />
gebeugt mit Tamburin und Thyrsosstab. Mit gegossener<br />
runder Plinthe, darauf Bildhauersignatur über schwarz poliertem,<br />
runden gekehltem Schiefersockel. (1221164) (3)<br />
(11)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
997<br />
<br />
108 x 36 x 36 cm.<br />
Italien.<br />
In Bianco e Nero di Aquitania gearbeitete Pfeiler auf<br />
quadratischer profilierter Basis stehend und nach oben<br />
hin auslaufend, mit Profilring und ausgestelltem Abschluss<br />
versehen. (1220819) (2) (13)<br />
FOUR MARBLE COLUMNS<br />
108 x 36 x 36 cm.<br />
Italy.<br />
€ 6.000 - € 8.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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129
997 A<br />
<br />
260 x 187 cm.<br />
Italien.<br />
Holz geschnitzt, vergoldet und polychrom staffiert. Zwei<br />
hochrechteckige Elemente mit Kreissegmentabschluss.<br />
Untere Etage mit hochrechteckigen Profilkartuschen<br />
flankiert von plastischen vergoldeten Reliefs auf rotem<br />
Fond, darin schwarzgrundige Bildfelder mit Puttomalerei<br />
und Blüten. Darüber Dreifelderkartuschen mit zentraler<br />
Darstellung eines Kardinalwappens und dieses<br />
flankierende Früchtestillleben. Oberer Abschluss gebildet<br />
durch vergoldete figürlich gestaltete Reliefs umrandet<br />
von plastischen vergoldeten Reliefs auf rotem Fond.<br />
Kein Schlüssel vorhanden. (1231482) (13)<br />
A PAIR OF ORNATE PORTAL DOORS<br />
260 x 187 cm.<br />
Italy.<br />
Carved gilt and polychrome wood. Without key.<br />
€ 20.000 - € 25.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
130 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
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131
998<br />
<br />
Höhe: 32 cm.<br />
Tiefe: 50 cm.<br />
Breite: 17 cm.<br />
Frankreich.<br />
Fragmentarisch erhaltener Löwe, in Stein geschlagen,<br />
vermutlich ehemals als architektonischer Unterbau<br />
funktionierend. (1230102) (13)<br />
€ 1.000 - € 2.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
999<br />
PAAR HUNDESKULPTUREN AUS WEISSEM<br />
<br />
Höhe mit Sockel: je 41 cm.<br />
Sockel: 41 x 20 cm und 41 x 20,5 cm.<br />
19. Jahrhundert.<br />
Darstellung der beiden stehenden Hunde, einer mit<br />
herabhängenden Fellohren, der andere Hund mit glattem,<br />
kurzem, eng anliegendem Fell, leicht erhobenem<br />
Kopf und Blick. An den Sockelrändern leicht bestossen.<br />
(1231535) (18)<br />
A PAIR OF WHITE MARBLE DOG SCULPTURES<br />
Height incl. base: 41 cm.<br />
Base: 41 x 20 cm and 41 x 20.5 cm.<br />
19th century.<br />
€ 16.000 - € 20.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
MARMORFIGUR EINES KNÄBLEINS MIT<br />
<br />
Höhe: 83 cm.<br />
Italien, 19. Jahrhundert.<br />
In weißem Carrara-Marmor. Das Knäblein auf runder<br />
kräftiger Plinthe ausschreitend stehend, neben einem<br />
Baumstumpf. Der Oberkörper leicht nach vorne geneigt,<br />
die linke Hand hält den Fuß des Schwans, der<br />
rechte Arm umfasst den Körper des Tieres, das die<br />
Flügel ausgebreitet hält, ein Flügel zieht über den<br />
Kopf hinweg. Höchst qualitätvolle Bildhauerarbeit.<br />
(12106620) (2) (11)<br />
€ 3.500 - € 4.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
132 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
Inkl. Rahmen: 52,2 x 39 cm.<br />
Florenz, 19. Jahrhundert.<br />
Hochrechteckige Darstellung in verschiedenen Gesteinssorten<br />
wie Lapislazuli und unterschiedlichen<br />
Marmorsorten. Polychrome manieristische Vase auf<br />
schwarzem Grund mit Narzissen, Tulpen, Glockenblumen<br />
und weiteren Blüten. In ebonisiertem Holzrahmen<br />
mit Goldleiste. (12208157) (2) (13)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe inkl. Sockel: 16,5 cm.<br />
Höhe ohne Sockel: 8,4 cm.<br />
Frankreich oder Italien, 18. und 19. Jahrhundert.<br />
Elfenbein, geschnitzt. Auf einer schwarzen profilierten<br />
Marmorplinthe die naturdekorierte Säule in gelbem<br />
Jaspis mit aufmontierter Elfenbeinbüste auf schwarzer<br />
Profilbasis. Einmal eine junge Frau, welche mit Diana in<br />
Verbindung gebracht werden könnte, einmal eine (ältere)<br />
Büste eines geharnischten römischen Feldherren.<br />
(12208117) (2) (13)<br />
Export restrictions outside the EU.<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 70,5 cm.<br />
Durchmesser: 59,5 cm.<br />
Frankreich oder Italien, erste Hälfte 19. Jahrhundert.<br />
Porzellan, gegossen, staffiert, vergoldet und radiert.<br />
Über quadratischer Basis mit versilberten Kanten und<br />
eingestellten Eckkreisen der balustrierte vasenförmige<br />
Schaft mit Scheinkanneluren, denen Weinlaubblätter<br />
eingestellt sind. Mit aufmontierter runder Deckplatte<br />
mit vergoldetem Weinlaub auf rosa Fond und zentraler<br />
Lanzettblattkartusche. (12106640) (2) (13)<br />
€ 5.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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133
94 x 120 x 55 cm.<br />
Genua, 19. Jahrhundert und später.<br />
In weißem Marmor, quadratische Basis mit konisch<br />
zulaufendem Schaft mit Ringprofilen und überkragender<br />
späterer Demilune-Deckplatte. (1230783) (13)<br />
€ 7.000 - € 9.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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Höhe: 80 cm.<br />
Durchmesser: 60.<br />
Italien, 19. Jahrhundert.<br />
In grauem Marmor gearbeitet, quadratische Basis mit<br />
Balusterschaft und runder Deckplatte mit Lapislazuli-<br />
Marketerie. Besch. (1230781) (13)<br />
€ 8.000 - € 10.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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135
Höhe: 17 cm.<br />
Länge: 34 cm.<br />
Unsigniert.<br />
Standfigur mit leicht gesenktem Haupt, der Plattenpanzer<br />
fein nachziseliert. Dunkelbraune, partiell türkise<br />
Patina. Wohl Hohlguss. (1230761) (1) (11)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 26 cm.<br />
Am Boden Marke in japanischer Kalligraphie.<br />
Japan, 19. Jahrhundert.<br />
Hochoval-keulenförmige Vasengestaltung mit eingezogenem<br />
Rundfuß und leicht ausschweifender Lippe,<br />
mit angesetzter vollplastischer, durchbrochen gearbeiteter<br />
Darstellung eines Drachen. Glatte braune Patina.<br />
(1231033) (4) (11)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 45 cm.<br />
Rückwärtig signiert „F de Luca“, auf die Manufaktur<br />
de Luca in Neapel verweisend.<br />
Neapel, 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert und ziseliert. Nach dem<br />
Original aus dem Herculaneum von Piston gestaltete<br />
<strong>Bronze</strong>, mit rechteckiger Plinthe und auf einem naturalistisch<br />
gestalteten Felsen sitzenden Figur des unbekleideten<br />
Hermes. Die querrechteckige Basis in<br />
schwarz-grauem Stein. (12308410) (3) (13)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
136 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
Höhe maximal: 64 cm.<br />
Neapel, zweite Hälfte 19. Jahrhundert.<br />
Die eine Büste zeigt Hermes, die andere Tiberius,<br />
mit entsprechender Titulierung. (1230846) (3) (13)<br />
€ 3.500 - € 4.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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137
Höhe: 40,5 cm.<br />
Wohl Frankreich.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, vergoldet. Figürliches Wandstück<br />
aus Akanthusblättern erwachsend und mit Perlband<br />
dekoriert. Die Arme als Blattwerk mit daraus erwachsenden<br />
kannelierten Vasentüllen und weit auskragenden<br />
Traufschalen. (12308913) (3) (13)<br />
€ 6.000 - € 8.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
162 x 128 x 48,5 cm.<br />
Frankreich, 17. Jahrhundert.<br />
In Nussbaum gearbeiteter Korpus auf Kugelfüßen<br />
stehend, zweiteilig. Untere wie obere Etage zweitürig<br />
mit reicher ornamentaler Schnitzerei, dazwischen zwei<br />
Schübe mit <strong>Bronze</strong>zugriffen, umrahmt von auskragenden<br />
Profilen. Gesims mit Engelskopfschnitzereien und<br />
Profil abschließend. (1230451) (1) (13)<br />
€ 5.000 - € 7.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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KAMINUHRGARNITUR MIT EINEM LEUCHTER-<br />
<br />
Höhe der Uhr: 45 cm.<br />
Sockelbreite: 24 cm.<br />
Höhe der Leuchter: 49 cm.<br />
Auf dem Zifferblatt leicht verriebene Signatur<br />
„Maring (...)“.<br />
Zweite Hälfte 19. Jahrhundert.<br />
Jeweils in Goldbronzeguss, das Uhrengeäuse sowie<br />
die beiden Leuchter im Louis XVI-Stil. Gehäuse auf<br />
rechteckigem Sockel mit dreiseitig umziehendem,<br />
durchbrochenem Sockelfries und kräftigen Spindelfüßen.<br />
Der Gehäuseaufbau in Form von vier über Eck<br />
ziehenden, kannelierten Pfeilern, die eine segmentbogige<br />
Überdachung des Zifferblatts tragen, darüber vier<br />
Pinienzapfen sowie erhöhte Henkelvase mit Flamme.<br />
Das weiße Emailzifferblatt mit römischen Stunden<br />
und arabischen Minuten sowie fein ziselierten und<br />
vergoldeten, durchbrochen gearbeiteten Zeigern. Pendel<br />
an Metallfederaufhängung. Halbstunden- und<br />
Stundenschlag auf Glocke. Pendelauge in Form eines<br />
Apollomaskaron mit Strahlenkranz. Die beiden Leuchter<br />
in der Sockelpartie entsprechend gestaltet, je vierflammig<br />
mit erhöhter Mitteltülle, die Kandelaber aus<br />
schlanken kannelierten Vasen hochsteigend.<br />
(12209211) (2) (11)<br />
€ 800 - € 1.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 76 cm.<br />
Durchmesser: 65,8 cm.<br />
Dreieckiger Grund mit eingezogenen Kanten. Hoher<br />
gradliniger Sockel mit aufstehenden, sich leicht verjüngenden<br />
zylindrischen Beinen. Die runde Zarge mit<br />
über den Beinen blockhaft hervorspringenden Risalitkapitellen.<br />
Leicht überkragende schwarze Marmordeckplatte<br />
mit weißen Einschlüssen. Minimal besch.<br />
(1220922) (2) (13)<br />
€ 400 - € 600<br />
<br />
INFO | BID<br />
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139
Im ausgeklappten Zustand:<br />
Höhe: 79,5 cm.<br />
Breite: 77 cm.<br />
Tiefe: 77 cm.<br />
Lombardei, 18. Jahrhundert.<br />
Weichholz, in partiell gefärbten und brandschattierten<br />
Hölzern intarsiert. Vier kannelierte Beine, von denen<br />
eines in der Mitte des langen Schenkels des dreieickigen<br />
Grundrisses herausziehbar ist und als Liegefläche<br />
dient für den aufklappbaren und zum Viereck zu erweiternden<br />
Tisch. Kannelierte, konisch auslaufende<br />
Beine. Längsseite mit zwei Schubfächern, welche trapezförmig<br />
gestaltet und geometrisch intarsiert sind.<br />
Deckplatte oberseitig mit Sphingendekor und ungleichmäßiger<br />
Landschaftskartusche und fächerartig<br />
intarsierten Zwickeln. Die aufklappbare Deckplatte mit<br />
grauem Samtbezug und Blattornamenten, in den Zwickeln<br />
umlaufendes breites Weinlaubornamentband.<br />
Furnier minimal besch. und erg. (12214736) (13)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
<br />
Höhe: 38 cm.<br />
Breite: 49,5 cm.<br />
Tiefe: 28 cm.<br />
Wohl Augsburg, 16. Jahrhundert.<br />
Weichholz mit teils brandschattierten, teils gefärbten<br />
Hölzern intarsiert. Rechteckiger Korpus mit profilierter<br />
Basis, seitliche Tragehenkel in C-Form, frontseitiger<br />
symmetrischer Aufbau mit Schubladen und Scheinschubladen.<br />
Basis mit in drei Scheinschubladen zusammenfassendem<br />
Schub, darüber ein Mittelfach mit<br />
zwei dahinterliegenden Schubfächern sowie zwei<br />
flankierenden übereinanderliegenden Schubfächern<br />
und obiger Scheinladenleiste. Deckel aufklappbar und<br />
sekundär bearbeitetes Kompartiment bergend, mit ausgesägter<br />
Bodenplatte. Die Schubfächer in der Manier<br />
Augsburger Meister mit entsprechenden Intarsien, mit<br />
fantastischen, auf Grundlage von Kupferstich gefertigten<br />
Architekturen, teils mit Tierstaffage dekoriert.<br />
Besch. (12302615) (13)<br />
€ 1.500 - € 2.000<br />
<br />
<br />
INFO | BID<br />
INFO | BID<br />
140 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
Durchmesser: 110 cm.<br />
Höhe: 150 cm.<br />
Italien, zweite Hälfte 19. Jahrhundert.<br />
In Gelbguss gestaltete Leuchter mit zahlreichen Brennstellen,<br />
Kristallbesatz und stilisierten Reflektorarbeiten<br />
als Blattwerk und Blüten. (12106650) (2) (13)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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141
19 <br />
Gemäldepaar<br />
PAAR GANZKÖRPERPORTRAITS EINES ELEGAN-<br />
TEN JUNGEN UND EINES MÄDCHENS<br />
Öl auf Leinwand.<br />
Je 79,5 x 63 cm.<br />
Der stehende Knabe leicht nach links vor unbestimmtem<br />
beige-braunem Hintergrund in eleganter Kleidung<br />
des 17. Jahrhunderts, dazu gehören das leuchtende<br />
glänzende rote Gewand mit Kniebundhose und großer<br />
weißer Krause um Hals und Handgelenk. Er trägt zudem<br />
dunkle Schuhe mit weißer Schleife und hat an<br />
seiner linken Seite einen langen Degen befestigt. In<br />
seiner Linken hält er zudem einen runden, mit Perlenkranz<br />
besetzten schwarzen Filzhut. Er hat offenes lockiges<br />
langes Haar und schaut direkt aus dem Bild<br />
heraus. Das Mädchen trägt ein bodenlanges, silber<br />
glänzendes Kleid mit Muster, Mieder und Spitzen am<br />
Dekolleté und an den Ärmelenden. Ihr Haar fällt seitlich<br />
in Lockenpracht auf ihre Schulter, um ihren Hals<br />
hat sie eine elegante Perlenkette, ebenso eine wertvolle<br />
Brosche am Kleid unterhalb des Dekolletés. Sie<br />
steht zwischen einer hohen Säule und einem nach<br />
links gerafften, roten langen Vorhang. Mit ihren leuchtenden<br />
Augen schaut auch sie aus dem Bild auf den<br />
Betrachter hinaus. Malerei in fast monochromer Farbigkeit,<br />
bei der die Farben Beige, Silber-Grau und Rot<br />
überwiegen. Retuschen. (1220928)<br />
€ 3.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
ITALIENISCHER KÜNSTLER<br />
19 <br />
RUHENDES KIND<br />
Höhe: 50,5 cm.<br />
In weißem Marmor gearbeitete Figur auf mitgearbeitetem<br />
gekehlten Marmorsockel, unbekleidet sich auf ein<br />
Gefäß stützend. Minimal besch. (12214724) (13)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
142 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
Höhe: 23,9 cm.<br />
Fuß jeweils punziert mit ungedeuteter Marke<br />
(bekröntes O).<br />
Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />
Im Louis XIV-Stil gestaltete elegante Leuchter in Messingbronze<br />
mit ziseliertem Dekor und balustiertem<br />
Aufbau mit Portraitmedaillons. (1230227) (1) (13)<br />
€ 1.200 - € 1.400<br />
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INFO | BID<br />
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Höhe: 170,5 cm.<br />
Breite: 88,5 cm.<br />
Tiefe: 41 cm.<br />
Aufbau in Eiche mit zartem Spiegelfurnier in verschiedenen<br />
Hölzern, zwei frontseitige Schwingtüren mit<br />
Rokoko-Kartuschen mit innenliegendem Eisengitter,<br />
vier Einlegeböden. Die kurzen Beine in ziselierten<br />
<strong>Bronze</strong>sabots stehend, das Gesims eingezogen und<br />
durch Rankenprofile dekoriert. Ein Schlüssel vorhanden.<br />
(1221441) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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143
68 x 40 x 11 cm.<br />
Italien, wohl 19. Jahrhundert.<br />
Besch. (1151561) (10)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
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INFO | BID<br />
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Maximaler Durchmesser: 39 cm.<br />
Gewicht: 670 g.<br />
Spiegel mit zwei auf Augsburg deutende Pseudomarken.<br />
Deutschland, 19. Jahrhundert.<br />
Silber, getrieben, ziseliert und vergoldet. Ovaler glatter<br />
Spiegel mit reich getriebenem Akanthusblattmotiv<br />
und fein ziselierten Muschelungen. Bodenseitiger<br />
Tremolierstich. (1230484) (13)<br />
€ 300 - € 500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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<br />
Höhe: 59,5 cm.<br />
Rückwärtig am Baumstumpf bezeichnet „Falconet“.<br />
Über rundem roten, leicht gekehltem Marmorsockel<br />
die in Carrara-Marmor gearbeitete, aufstehende Skulptur<br />
einer jungen Dame, welche an einem Baumstumpf<br />
lehnt und ihr Gewand nach oben zieht. Geht auf ein<br />
Vorbild von Etienne Maurice Falconet (1716-1791) zurück.<br />
Stand der Marmorfigur besch. (12100423) (1) (13)<br />
€ 1.000 - € 1.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
144 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
JUSTUS SUSTERMANS,<br />
159 – 1681 <br />
BILDNIS DER CATERINA PULICIANI<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
50 x 39 cm.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
Brustbildnis nach rechts der eleganten Dame, vor dunkelbraunem<br />
Hintergrund, mit einem großen schwarzen<br />
Schleier, der vom Kopf über ihre beiden Schultern<br />
geht. Sie trägt ein schwarzes Kleid, das im Dekolletébereich<br />
mit weißer Spitze versehen ist, eine kleine<br />
rote Schleife, einen goldenen Ohrring und eine Perlenkette<br />
um den Hals. Mit ihren leicht geröteten Wangen<br />
und roten Lippen blickt sie mit ihren braunen Augen<br />
interessiert aus dem Bild heraus. Das Gemälde geht<br />
zurück auf das gleichnamige Original von Justus Sustermans,<br />
das um 1670 datiert wird und sich in den<br />
Uffizien in Florenz befindet. (1211185) (3) (18)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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Durchmesser: 81 cm.<br />
Höhe: 65 cm.<br />
Italien.<br />
Grünlich-weiß gesprenkelter, roter Marmor. Über quadratischer<br />
Basis der gewulstete und genodete Schaft,<br />
das bombierte Becken haltend. Dieses über der<br />
Schulter stark eingezogen und mit ausgestellter Lippe<br />
versehen. (12106610) (2) (13)<br />
€ 5.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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172 x 72 x 88 cm.<br />
Süddeutschland, um 1740.<br />
Über vier vergoldeten Kufenfüßen der mit schwarzem<br />
Leder bezogene Korpus mit zahlreichen kontrastierenden<br />
Tapeziernägeln. Aufwändige Innentapezierung.<br />
Die drei Fenster geschweift und mit Goldrocailleumrandung<br />
versehen, welche sich im geschweiften<br />
Giebel wiederfindet. Dach gewölbt. Professionell restauriert.<br />
(1220051) (13)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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145
Höhe: 53,5 cm.<br />
Frankreich, wohl 19. Jahrhundert.<br />
Runder Fuß in bronziertem Metall, gegossen und ziseliert.<br />
Mit vier ausgestellten kannelierten Armen und<br />
zentraler flammenbekrönter Mittelstelle, die Brennstellen<br />
als Vasentüllen gestaltet. (12100415) (1) (13)<br />
€ 1.300 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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ASCANIO LUCIANI,<br />
161 – 16 <br />
Gemäldepaar<br />
ARCHITEKTUR-CAPRICCI MIT FIGUREN<br />
Öl auf Holz, Tondi.<br />
Durchmesser: je 25 cm.<br />
In quadratischem vergoldeten Prunkrahmen.<br />
In bergiger Natur mit blauem Himmel und großer<br />
weißer Wolke ein Hirte mit zwei Ziegen, auf einem<br />
Steinblock sitzend. Im Hintergrund Architekturruine<br />
mit Säulen und angedeuteten Rundbögen. Das zweite<br />
Gemälde zeigt in bergiger Landschaft die Überreste<br />
eines antiken Gebäudes mit dorischen Säulen, davorstehend<br />
ein junger Mann mit roter Jacke, in Begleitung<br />
eines Kindes mit Hund. Malerei in zurückhaltender<br />
Farbigkeit bei teils raschem Pinselduktus. Teils etwas<br />
fleckig. (1211183) (3) (18)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
146 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
57 x 66 x 66 cm.<br />
Italien, 19. Jahrhundert.<br />
In Marmor geschlagener kannelierter Korpus mit<br />
Löwen kopfhandhaben und Löwenwappenzier. Altersund<br />
Gebrauchssp. (1151564) (10)<br />
€ 1.400 - € 1.600<br />
<br />
INFO | BID<br />
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Durchmesser: 100 cm.<br />
Italien, 19. Jahrhundert.<br />
In Pietra dura-Manier gestaltete Deckplatten mit radialem,<br />
sich überschneidendem Kreissegmentmuster,<br />
gefüllt mit verschiedenen, polychrom alternierenden<br />
Steinen. (1220281) (13)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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147
68 x 56 x 56 cm.<br />
Italien, 18./ 19. Jahrhundert.<br />
Unten mit Öffnung. Alters- und Gebrauchssp.<br />
(1151563) (10)<br />
€ 1.400 - € 1.600<br />
<br />
EDOUARD DROUOT,<br />
1859 – 1945<br />
TÄNZERIN<br />
Höhe: 150 cm.<br />
Paris, um 1900.<br />
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INFO | BID<br />
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Höhe: 29 cm.<br />
Bodenseitige Nummerierungen in Tinte.<br />
Frankreich.<br />
In weißem Marmor gearbeitete, tanzende weibliche<br />
Figur auf runder Basis in antikischer Kleidung. Teil des<br />
Gewandsaumes mit ehemals altrestaurierten Brüchen.<br />
Alters- und Gebrauchssp. (11918722) (1) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
Im Style Egypt ausgeführtes Paar Kerzenstöcke mit<br />
rundem Fuß mit Akanthusblattfries, ägyptisierendem<br />
figürlichem patiniertem Schaft und lanzettblattfriesummantelter<br />
Tülle mit Akanthustraufschale.<br />
(1230228) (1) (13)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
148 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
40 x 57 x 57 cm.<br />
Italien, 19./ 20. Jahrhundert.<br />
Eine Basis beschädigt. Alters- und Gebrauchssp.<br />
(1151562) (13)<br />
€ 1.400 - € 1.600<br />
<br />
INFO | BID<br />
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GIOVANNI BATTISTA GAULLI,<br />
169 – 19 <br />
CHRISTUSKIND AUF WOLKENBANK<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
28,2 x 21,2 cm im Oval.<br />
In perlbandbeschnitztem vergoldetem Rahmen.<br />
Auf einer Wolkenbank nach halb rechts schreitend,<br />
seine Arme öffnend. Sein Blick gleitet aus dem Bildgeschehen<br />
hinaus. Typisch für Gaulli wäre das ovale<br />
Format, die Farbauswahl und die Darstellung als Lichtfigur,<br />
indem das Kolorit der Hauptfigur mit dem lichtdurchfluteten<br />
Hintergrund vereint wird. So wurde ein<br />
ähnliches Motiv mit Christus als Erwachsenem gewählt,<br />
welches am 09. Dezember 2015 bei Christie’s<br />
London verkauft wurde und Christus ebenfalls auf<br />
einer Wolkenbank im Hochoval zeigt (Lot 178).<br />
Literatur:<br />
Vgl. Robert Enggass, Pensylvania, The Paintings of<br />
Baciccio. Giovanni Battista Gaulli. 1639-1709.<br />
Francesco Petrucci, Baciccio Giovan Battista Gaulli<br />
1639-1709, Rom 2009.<br />
Ugo Bozzi, Baciccio. Giovan Battista Gaulli, 2009.<br />
(1230262) (13)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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ALBERT-ERNEST CARRIER-BELLEUSE,<br />
184 – 188<br />
FRAU MIT SPINDEL<br />
Höhe inkl. Sockel: 36 cm.<br />
Standplatte signiert „A. Carrier Belleuse“.<br />
Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />
Parze mit Spindel und Lebensfaden. Über gestuftem<br />
und gekehltem weiß-schwarz geädertem Marmorsockel<br />
die in brünierter und vergoldeter <strong>Bronze</strong> dargestellte<br />
stehende Frau in historisierender Kleidung mit<br />
Liliendekor, in ihrer linken Hand eine Spindel haltend.<br />
Textiler Faden. (12208113) (2) (13)<br />
Export restrictions outside the EU.<br />
€ 3.500 - € 5.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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149
Höhe: 36,5 cm.<br />
Bauch punziert mit Firmensignet Wilkens, 800er<br />
Feingehalt und Modellnummer.<br />
Bremen, 20. Jahrhundert.<br />
Silber, getrieben, gedrückt, gegossen, ziseliert. Barocke<br />
Birnform auf drei Beinen mit Delfinausguss, ebonsiertem<br />
Griff (Riss) und Handhaben, Rocaillekartusche mit<br />
graviertem Monogramm „JW“, Metalleinsatz und<br />
Steckdeckel mit Glaseinsatz. (1220552) (13)<br />
€ 1.200 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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Höhe: 39,2 cm.<br />
Durchmesser inkl. der Handhaben: 60 cm.<br />
Gewicht: 5700 g.<br />
Bodenseitig punziert: 925er Feingehalt, Sterling,<br />
Meistermarke Lale.<br />
Wohl Spanien, 20. Jahrhundert.<br />
Silber, getrieben, gedrückt, gegossen, ziseliert. Über<br />
bewegtem, mit steigenden Zügen versehenem Fuß,<br />
der bombierte Korpus mit plastisch hervortretenden<br />
Zügen und ovalen Kartuschen sowie gekehltem Rand<br />
mit Rokoko-Zier. Kurzenden mit Rollwerkhandhaben<br />
und plastisch ausgeformten, Flöte spielenden Putti.<br />
Längsenden mit Muschelungen, vor denen je ein Putto<br />
sitzt. Innen vergoldet. (1230182) (13)<br />
€ 5.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
zum Größenvergleich<br />
150 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
Höhe: 24,8 cm.<br />
Gewicht: 215 g.<br />
Rückwärtig Pariser Beschau und zwei unidentifizierte<br />
Punzen.<br />
Frankreich, 18. Jahrhundert.<br />
Silber, getrieben, ziseliert. Form aus Rocaillen und<br />
Voluten gearbeitet mit hervorspringendem gemuscheltem<br />
Becken mit frontal gesetztem Cherubim.<br />
Wandung mit Maria mit dem Kinde. (1230486) (13)<br />
€ 300 - € 500<br />
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INFO | BID<br />
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Höhe: 39,4 cm.<br />
Gesamtgewicht ca. 2140 g.<br />
Standring punziert mit österreichischem Beschauzeichen<br />
und Meistermarke „BP“.<br />
Österreich, 19. Jahrhundert.<br />
Silber, gedrückt, gegossen, ziseliert. Runder Standring<br />
mit vier zwickelartig ausgestellten Zügen in den kannelierten,<br />
mit halbplastischen Rosen verzierten Zepterschaft<br />
übergehend. Einsteckbar die fünf Brennstellen<br />
an Akanthusblattarmen mit Vasentüllen. (1230483)<br />
(13)<br />
€ 2.500 - € 4.000<br />
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INFO | BID<br />
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Höhe: 8,9 cm.<br />
Gewicht: 140 g.<br />
Bodenseitige Fantasiemarken der Firma Schleissner<br />
und Söhne.<br />
Hanau, 19. Jahrhundert.<br />
Silber, getrieben, ziseliert. Über vier Kugelfüßen der<br />
konisch auslaufende Korpus mit getriebenen Rocaillen<br />
und mit Putti gefüllten Kartuschen. Leicht abgesetzte<br />
Lippe. (1230485) (13)<br />
€ 250 - € 350<br />
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INFO | BID<br />
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Höhe: 3,8 cm.<br />
Gewicht: 63 g.<br />
Steckring zweifach punziert.<br />
Frankreich, um 1730.<br />
Silber, getrieben, ziseliert und teilvergoldet. Über oblongem<br />
Grund Korpus in Schiffchenform mit Stülpscharnierdeckel.<br />
Umlaufendes Bandelwerk und Kartuschenziselur<br />
mit Schäfer. (12208125) (2) (13)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
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151
Höhe: 32 cm.<br />
Durchmesser: 29,5 cm.<br />
Russland, 19./ 20. Jahrhundert.<br />
Achteckige hohe Basis in Malachitkomposit mit aufliegenden<br />
Empire-Reliefs und achteckigem Ormolustand.<br />
Balustrierter Schaft und ausladende flache Kuppa mit<br />
steigendem Bord und kurzer glatter Fahne, welche<br />
der Spiegel mittig mit Ormolublüte belegt, zwecks<br />
Montage. (1221957) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
<br />
Höhe: 82 cm.<br />
Breite: 79,5 cm.<br />
Tiefe: 139 cm.<br />
Wohl Russland, 19./ 20. Jahrhundert.<br />
Eichenholzkorpus mit Malachitplättchenbeschlag und<br />
Ormolubronzen. Die vier geschwungenen Beine in<br />
offen gearbeiteten Rollwerksabots stehend. Beine<br />
und Zarge sowie die leicht überkragende, den Zügen<br />
des Möbels folgende Deckplatte mit Malachitbeschlag<br />
und <strong>Bronze</strong>umrandung. Knielösungen mit figürlichen<br />
Maskarons, inmitten von Voluten und Akanthusdekoration<br />
gestaltet. Längsseiten mit mittig ansetzenden<br />
Maskarons. (1221956) (13)<br />
€ 5.000 - € 6.000<br />
<br />
<br />
INFO | BID<br />
INFO | BID<br />
152 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
Höhe: 11,5 cm.<br />
Wohl Frankreich, um 1900.<br />
Über konisch zulaufendem Tigeraugensockel die aus<br />
Amethyst gebildete, gesockelte Frauenbüste mit Silberbeschlag<br />
und kleinem roten Glasstein, welche als<br />
Agraffe das Gewand der Frau appliziert. Die Nase rest.<br />
Der Sockel vermutlich erg. (1221953) (13)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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GROSSE TISCHAUFSATZUHR IM<br />
<br />
Höhe: 54 cm.<br />
Sockeldurchmesser: 38 cm.<br />
In Malachit und vergoldeter <strong>Bronze</strong>. Aufbau dreiteilig:<br />
Sockelbasis in Form einer liegenden Trommel in vergoldeter<br />
<strong>Bronze</strong>, getragen von runder Malachitscheibe<br />
über sechs vergoldeten Löwentatzenfüßen mit angesetzten<br />
Schwingen. Mittlerer Aufbau viertreppig, im<br />
Zentrum rundziehende Treppenanlage mit seitlichen<br />
würfelförmigen Sockeln, darauf vergoldete Reiterfiguren.<br />
Der obere Aufsatz zylinderförmig, bekrönt durch<br />
einen Reiter mit steigendem Pferd in Uniform. Im oberen<br />
Rundpfeiler eingebautes Uhrwerk, weißes Zifferblatt<br />
mit römischer Stunde, umzogen von vergoldetem<br />
Profilring. Fein ziselierte goldene Zeiger, Pendel<br />
an Fadenaufhängung, Schlossscheibenschlagwerk für<br />
Halbstunden- und Stundenschlag auf Glocke. Rändelrad<br />
zur Pendelregulierung. Pendel und Schlüssel vorhanden.<br />
(1221959) (11)<br />
LARGE CLASSICISM STYLE TABLE CLOCK<br />
Height: 54 cm.<br />
Diameter of base: 38 cm.<br />
Gilt-bronze and malachite. With pendulum and key.<br />
€ 8.000 - € 12.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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153
Länge: 21 cm.<br />
Gewicht: 63 g.<br />
Keine für uns erkennbaren Punzen.<br />
Russland.<br />
Nephrit, geschnitten und poliert, ziselierte Silberapplikationen<br />
und Rosenquarz. In Textil tapezierter Holzbox.<br />
(12112416) (13)<br />
€ 400 - € 500<br />
<br />
<br />
Höhe: 4,6 cm.<br />
Durchmesser: 8,3 cm.<br />
Russland, Ende 19. Jahrhundert.<br />
Elfenbein, geschnitten und poliert, applizierte empiristische<br />
Ornamente, Pelikane und Festons darstellend,<br />
Deckel mit Monogrammkartusche auf Zar Alexander III<br />
(Zar von 1881-1894) mit klaren Steinen auf guillochiertem,<br />
mit malachitgrünem Email besetztem Grund.<br />
(1211246) (13)<br />
Export restrictions outside the EU.<br />
€ 600 - € 800<br />
<br />
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INFO | BID<br />
INFO | BID<br />
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DECKELDOSE<br />
<br />
Höhe: 4,5 cm.<br />
Durchmesser: 8,6 cm.<br />
Gewicht: 261 g.<br />
Bodenseitig und in Deckel russische Punzen.<br />
Russland.<br />
Silber, getrieben, emailliert. Über glattem Stand kurzer<br />
zylindrischer Korpus mit Stülpscharnierdeckel. Wandung<br />
mit ornamentalen Cloisonné-Feldern, Deckel mit<br />
maritimer Portraitminiatur in Email. (1211244)<br />
€ 200 - € 300<br />
<br />
<br />
Höhe: 9,2 cm.<br />
Russland, Ende 19. Jahrhundert.<br />
Perlmuttplättchen auf Holzkorpus mit Metallapplikationen<br />
und in Lorbeekranz eingestelltem steinbesetztem<br />
Monogramm auf Zar Alexander III. In Textil tapezierter<br />
Holzschatulle. (12112419) (13)<br />
€ 400 - € 500<br />
<br />
<br />
INFO | BID<br />
INFO | BID<br />
154 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
Länge: 17,5 cm.<br />
Gewicht: 71 g.<br />
Klinge punziert.<br />
Russland.<br />
Silber, gegossen, vergoldet, guillochierte Metallfolie<br />
emailliert. In Textil tapezierter Holzschatulle.<br />
(12112418) (13)<br />
€ 300 - € 400<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
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2 x 15 x 10,1 cm.<br />
Gewicht: 482 g.<br />
Steckleiste vierfach mit russischen Punzen versehen.<br />
Russland.<br />
Über querrechteckigem Grund der anbombierte Korpus<br />
mit Stülpscharnierdeckel und inwandigem geschliffenem<br />
Spiegel. Korpus in fünf, teils gedeckelte Compartiments<br />
untergliedert. Der Deckel mit applizierten<br />
Ornamenten, wie Kronen, mit Lorbeerkränzen verzierten<br />
Pfeilen, einem bekrönten Doppelkopfadler und<br />
den mit klaren Steinen versehenen arabischen Zahlen<br />
1613 und 1913. In Textil ausgestalteter Holzschatulle.<br />
(12112413) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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<br />
Länge: 13,8 cm.<br />
Gewicht: 99 g.<br />
In das Griffornament eingepflegte russische Punzen.<br />
Russland.<br />
Silber, gegossen und ziseliert, Metallfolie guillochiert,<br />
oxidiert, emailliert. Zapfengriff mit zylindrischem, ornamental<br />
verziertem Stabgriff und kreisrundem Lupenrahmen.<br />
In Textil ausgekleidetem, schwarz bezogenem<br />
Etui. (12112410) (13)<br />
€ 300 - € 400<br />
<br />
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155
CHINESISCHE DRACHENFIGUR<br />
<br />
Höhe: 12 cm.<br />
Breite: 8 cm.<br />
Tiefe: 2 cm.<br />
Wohl Han-Dynastie.<br />
L-förmig geschwungener Tierkörper mit hochziehendem<br />
Quastenschweif und an den Schultern ansetzenden<br />
Flügeln. (1231032) (4) (11)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
CHINESISCHER GÜRTELHAKEN<br />
<br />
Länge: 12,5 cm.<br />
Breite: 3,5 cm.<br />
Tiefe: 2,6 cm.<br />
China, Ming-Dynastie.<br />
In geschweifter Spangenform mit untenliegendem<br />
Knopf. Darstellung einer kleinen drachenleibigen Gestalt<br />
unterhalb eines größeren Dämonenkopfes.<br />
(1231031) (4) (11)<br />
€ 800 - € 1.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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PAAR PORTALLÖWEN IM<br />
<br />
52 x 95 x 33 cm.<br />
Italien, 20. Jahrhundert.<br />
In weißem Marmor gestaltetes liegendes Paar Portallöwen<br />
mit geschultertem dorischem Säulenstumpf,<br />
jeweils mit den Vorderpranken die rechteckige Säule<br />
übergreifend. (1230933) (3) (13)<br />
A PAIR OF ROMAN STYLE PORCH LIONS<br />
52 x 95 x 33 cm.<br />
Italiy, 20th century.<br />
€ 10.000 - € 15.000<br />
<br />
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156 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
GROSSE BRONZEFIGURENGRUPPE „FRÜHLING<br />
<br />
Höhe: 72 cm.<br />
Gesamthöhe mit Sockel: 74 cm.<br />
Sockeldurchmesser: 27 cm.<br />
Auf der Plinthe die Signatur „A. MOREAU“.<br />
Guss nach Modell von Auguste Moreau (1834-1917).<br />
Zwei junge Mädchen in Umarmung auf gemeinsamer<br />
Rasenplinthe, das linksstehende trägt in ihrer Schürze<br />
gesammelte Blumen. Anmutige, grazile Haltung und<br />
fein gestaltete Gesichter. Unterhalb des Rasenstücks<br />
ist die Plinthe umziehend gekehlt, darunter schwarze,<br />
weiß geäderte Sockelplatte in Marmor.<br />
(1230934) (3) (11)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
<br />
Höhe ohne Sockel: 50,5 cm.<br />
Italien, 20./ 21. Jahrhundert.<br />
In Carrara-Marmor gearbeiteter muskulöser Männerkorpus,<br />
auf zeitgenössischem schwarzen Steinstockel<br />
montiert, vollrund gearbeitet mit expressiver Körperhaltung.<br />
(1231141) (13)<br />
€ 1.600 - € 1.800<br />
<br />
<br />
INFO | BID<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
2,8 x 14,3 x 8 cm.<br />
Gewicht: 348 g.<br />
Bodenseitig mit Meister- und Feingehaltsmarke.<br />
Persisches Reich, 19. Jahrhundert.<br />
Silber getrieben mit polychromen Kaltfarben. Über<br />
vier gekanteten kurzen Füßen kastenförmiger Korpus<br />
mit Steckscharnierdeckel und aufseitiger polychromer<br />
Architekturstaffage. (12112412) (13)<br />
€ 200 - € 300<br />
<br />
<br />
Höhe des Tisches: 69 cm.<br />
Durchmesser: 70,5 cm.<br />
Lehnenhöhe des Stuhles 89 cm. Sitzhöhe: 48 cm.<br />
Wien, um 1910.<br />
Bestehend aus einem Armlehnstuhl und einem Tisch.<br />
Tisch mit messingbeschlagener quadratischer Basis<br />
und quadratischem Schaft sowie runder Zarge und<br />
leicht überkragender, schwarz lackierter Deckplatte.<br />
Der Stuhl mit gekanteten Beinen und U-förmiger Sitzfläche,<br />
diese und die leicht trapezförmige Rückenlehne<br />
mit altem Lederbezug mit Kupfernägeln. Die Rückenlehne<br />
in die mit vertikalen Streben versehenen Armlehnen<br />
übergehend. (12306610) (13)<br />
€ 650 - € 800<br />
<br />
<br />
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157
BONAVENTURA PEETERS D.Ä.,<br />
1614 – 165 <br />
BOOTE AUF BEWEGTER SEE NAHE<br />
EINES KLEINEN HAFENS<br />
Öl auf Holz. Parkettiert.<br />
40,5 x 65 cm.<br />
Unter hohem, grau bewölkten Himmel das Meer, in<br />
welchem ein besetztes Segelboot und ein Ruderboot<br />
gegen die hohen stürmischen Wellen ankämpfen. In<br />
dem Boot zwei Ruderer und drei weitere Figuren sowie<br />
ein kleiner Hund, der auf das Wasser schaut. Dahinter<br />
das Festland mit einem großen, Reetdach gedeckten<br />
Gebäude und in der Ferne mehrere Segel,<br />
die zu einem kleinen Hafen gehören sowie eine Kirche<br />
im dunstigen Licht. Nach links ein Festlandstreifen,<br />
über dem sich bereits der Himmel aufklart. Malerei in<br />
der typischen Manier des Künstlers, mit gekonnter<br />
Licht- und Schattenführung. Rest. (12305718) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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<br />
<br />
Gesamthöhe: 186 cm.<br />
Breite: 118 cm.<br />
Tiefe: 74,5 cm.<br />
Süddeutschland, um 1760.<br />
In Weichholz gearbeiteter Korpus mit partiell in Wurzelholz<br />
gefülltem Furnier, in umrandeten Kartuschen<br />
durch Spiegelfurnier geteilte Felder. Der Aufsatz ebenfalls<br />
mit umrandetem Wurzelholzfurnier auf den zwei<br />
Türen, diese mittig mit ehemals gefärbten Papageienintarsien<br />
dekoriert. Beschläge in gegossenem Messing<br />
mit Rokoko-Dekor. Der Korpus dreischübig mit zweifach<br />
hervorspringender Front. Deckplatte teilfurniert<br />
mit rechteckiger Aussparung für den aufliegenden<br />
Schrägklappenaufsatz und den darauf sitzenden zweitürigen<br />
Aufsatz. Der Schreibaufsatz mit bodenseitigem<br />
Etikett und Verzapfungslöchlein sowie mit herunterklappbarer<br />
Deckplatte und vier mit Knöpfchen versehenen<br />
Schubfächern und zentralem Kompartiment.<br />
Ein Schlüssel vorhanden. (1230683) (13)<br />
€ 2.800 - € 4.000<br />
<br />
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<br />
PAAR ITALIENISCHE BAROCK-KOMMODEN<br />
<br />
Höhe: 84 cm.<br />
Breite: 50,5 cm.<br />
Tiefe: 31,5 cm.<br />
Neapel oder Sizilien, 18. Jahrhundert.<br />
Nussbaumkorpus mit symmetrisch gesetztem, farblich<br />
alternierendem Furnier. Vier geschweifte Beine mit<br />
zweischübigem Korpus, die Schübe jeweils mit gegossenen<br />
<strong>Bronze</strong>beschlägen und Schlüsselschildern.<br />
Eingelassene trapezförmige Marmordeckplatte, rotschwarz-weiß<br />
geädert und zu den Seiten hin mit Erhöhung<br />
umrahmt.<br />
Literatur:<br />
Silvano Colombo, L'arte del legno e del mobile in Italia,<br />
Busto Arsizio 1981, vgl. Abb. 505. (1230631) (13)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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CARL SUHRLANDT,<br />
188 – 1919 <br />
HUNDEMEUTE IM STROH<br />
Öl auf Leinwand.<br />
52 x 69 cm.<br />
Rechts unten signiert und datiert „C. Suhrlandt. 1894“.<br />
In goldfarbigem Prunkrahmen.<br />
In einem stallartigen Innenraum die weiß-braunen<br />
Terrier hinter einer kleinen grauen Steinbrüstung im<br />
Stroh liegend. Lediglich einer hat sich mit seinen Vorderpfoten<br />
auf den Rand der Steine gestellt und blickt<br />
mit seinen rotbraunen Augen neugierig aus dem Bild<br />
heraus. (1231121) (1) (18)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
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159
1 <br />
SALVATOR MUNDI<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
60 x 46,5 cm.<br />
In profiliertem vergoldetem Rahmen.<br />
In Halbfigur tritt uns Jesus entgegen in seiner Funktion<br />
als Salvator Mundi, wie sie nördlich der Alpen besonders<br />
beliebt war: Christus erhebt seine Linke im Segensgestus,<br />
während seine Rechte eine Sphärenkugel mit<br />
Kreuzaufsatz hält. Fehlstellen etwa am oberen Bildrand.<br />
(12111812) (3) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
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<br />
ELISABETTA SIRANI,<br />
168 – 1665 <br />
AMOR GEFESSELT<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
73 x 95 cm.<br />
In profiliertem Goldrahmen.<br />
Ganz dem Stil Siranis entsprechend, wird der unbekleidete<br />
Amor mit erleuchtetem Inkarnat vor dunklem<br />
Landschaftsprospekt vorgeführt, während sein Köcher<br />
mit den Pfeilen neben ihm am Boden liegt. Der unschuldig<br />
verschämte Blick darf auf sein Schuldbewusstsein<br />
schließen lassen, welches ihn dort kauern<br />
lässt, oder aber er ist gefesselt eben aufgrund seiner<br />
Taten, für die er allzu oft gerügt worden war.<br />
(1211186) (3) (13)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
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<br />
FRANCESCO SIMONINI,<br />
1686 – 155 <br />
KAVALERIE NACH DER SCHLACHT<br />
Öl auf Leinwand.<br />
44,5 x 88 cm.<br />
In vergoldetem Holzrahmen.<br />
In gestrecktem Querformat ein erhabener Hügel, welcher<br />
von Kavallerie gesäumt wird, welche sich in feiner<br />
Abstimmung mit der tatsächlichen Entfernung den<br />
Hügel hinunter in das Tal bewegt. Der rechte Bildrand<br />
von einer sonnenbeschienenen Felskette abgeschlossen.<br />
Stilistisch und thematisch steht das Gemälde<br />
Simoninis Werk sehr nah. (12117617) (4) (13)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
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CARLO AMALFI,<br />
15 – 19 <br />
HEITERE ROKOKO-GESELLSCHAFT MIT EINER<br />
DAME ZWISCHEN MÄNNERN<br />
Öl auf Leinwand.<br />
75 x 103 cm.<br />
Die Szene ist höchst amüsant aufgefasst: Im Zentrum<br />
eine hübsch aufgeputzte junge Dame mit hochgestecktem<br />
bekrönten Haar, gegürtetem Mieder und Blumen<br />
an Mantel sowie einem Fächer, den sie hochhält. Sie<br />
steht in bewegter Haltung zwischen einem Herren<br />
rechts, mit karrikaturhaft hohem Hut, Offiziersrock und<br />
rotem Umhang, der das Händchen der Dame hält.<br />
Links im Bild ein schwarz gekleideter junger Herr, nach<br />
Haltung und Kleidung wohl ein Abbé, der mit der jungen<br />
Frau intimen Blickkontakt aufnimmt, während ihr<br />
Begleiter etwas verblüfft schaut. Im Hintergrund ein<br />
Musikant mit Geige, der scheinbar sehr wissend und<br />
lächelnd auf die Dame herabblickt. Die Delikatesse<br />
der Szenerie wird durch einen Jüngling am linken Bildrand<br />
gezeigt, der als einziger Blickkontakt mit dem<br />
Betrachter aufnimmt und eine unmissverständliche<br />
erotische Geste mit seinem Finger macht, was bedeuten<br />
soll, dass er über die ehemalige Beziehung der<br />
Dame mit dem Abbé bescheid weiß. Solche anspielungsreichen<br />
Themen finden sich gerade in dieser Zeit<br />
und in der italienischen Malerei recht häufig und meist,<br />
wie im vorliegenden Gemälde, leicht ins Karikaturistische<br />
gezogen, was auch in Werken des Giovanni Domenico<br />
Tiepolo (1727-1804) zu finden ist.<br />
Literatur:<br />
Das Gemälde ist besprochen und halbseitig farbig<br />
abgebildet in: Vincenzo Pacilli in Pittura Napoletana<br />
Del Settecento, Neapel 1993, S. 235, Abb. 38, mit<br />
Bildvermerk „Privatsammlung“. (1222194) (11).<br />
€ 5.000 - € 7.000<br />
<br />
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<br />
ITALO-FLÄMISCHE SCHULE DES<br />
1 <br />
DER TRUNKENE SILEN<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
107 x 123 cm.<br />
In dekorativem vergoldeten Rahmen.<br />
Im Mittelpunkt der Darstellung, in freier Landschaft,<br />
der fast nackte, betrunkene Silen, der weise, aber<br />
trunksüchtige Erzieher des Dionysos, der sich selbst<br />
nicht mehr auf seinen Beinen halten kann und sich mit<br />
seinen großen kräftigen Armen links und rechts abstützen<br />
muss. Seinen linken Arm hat er über einen<br />
bocksbeinigen Satyrn gelegt und in seiner Hand hält<br />
er noch einen Krug, aus dem Wein herausläuft; seine<br />
andere Hand hat er auf dem hellen Oberkörper einer<br />
jungen bocksbeinigen Frau liegen, während im Hintergrund<br />
eine weitere Frau aus dem Bild blickt, vor hellblauem<br />
Himmel mit weißen Wolkenformationen. Am<br />
rechten Bildrand ist zudem ein weiterer, in dunkle<br />
Kleidung gehüllter Mann zu erkennen, der voller Entsetzen<br />
über das Geschehen nach unten blickt. Kleinere<br />
Retuschen.<br />
Anmerkung:<br />
Eines der bekanntesten Gemälde des trunkenen Silen<br />
stammt von Peter Paul Rubens (1577-1640) und befindet<br />
sich heute in der Alten Pinakothek in München.<br />
(1220942) (18)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
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161
PIETRO PAOLINI,<br />
16 – 1681 <br />
BÄRTIGER ALTER, DER FÜR EINE LAUTE<br />
EINE SAITE PRÜFT<br />
Öl auf Leinwand im Oval.<br />
73 x 61 cm.<br />
In altem vergoldeten Ovalrahmen.<br />
Zuweisung an den Künstler durch Expertise von Dr.<br />
Patrizia Giusti Maccari, Lucca vom 10. März 1998 (in<br />
Kopie beiliegend).<br />
Der Alte, wohl ein Instrumentenmacher, ist hier im<br />
Halbbildnis wiedergegeben. Vor ihm eine schräg ins<br />
Bild, perspektivisch gelungen, wiedergegebene Laute,<br />
für die er eine Saite prüft, die er zwischen beiden<br />
Händen hält. Sein rotes Gewand mit regelmäßig gereihten,<br />
vertikalen Schlitzen versehen, auf dem Nasenrücken<br />
eine Brille aufgesetzt. Im stark abgedunkelten<br />
Hintergrund die Steinfigur einer liegenden<br />
Venus auf einer Kline. Auffällig ist hier, wie auch in den<br />
weiteren Werken Paolinis, der Hell-Dunkel-Stil des Caravaggismus,<br />
war der Maler doch selbst in jungen<br />
Jahren in der Werkstatt des Angelo Caroselli (1585-<br />
1652) in Rom, der wiederum ein Nachfolger Michelangelo<br />
Merisi il Caravaggios (1570/71-1610) war. So<br />
leuchtet auch hier vor dem schwarzen Hintergrund<br />
das Gesicht und insbesondere die Stirn des Alten auf,<br />
wobei dazu die flache Holzdecke der Laute korrespondiert.<br />
Die im Hintergrund halbdunkel wiedergegebene<br />
Steinplastik hebt sich in ihrer Farbkälte von den warmen<br />
Lichttönen des Vordergrundes ab. Das Bildthema<br />
selbst fügt sich ganz in die Reihe der Darstellungen<br />
von Personen, die sich mit Musik oder anderen Instrumenten<br />
befassen. So ist ein weiteres, exakt themengleiches<br />
Gemälde des Malers bekannt geworden,<br />
bei dem im Unterschied zum vorliegenden<br />
Gemälde anstelle der antiken Steinfigur eine römische<br />
Säulenstellung ins Bild gebracht wurde. Die Datierung<br />
des genannten Vergleichsbildes zwischen<br />
1619 und 1632 bildet auch den Rahmen für die zeitliche<br />
Einordnung des vorliegenden Gemäldes.<br />
Literatur:<br />
Keith Christiansen, A Caravaggio Rediscovered: The<br />
Lute Player, Metropolitan Museum of <strong>Art</strong> 1990, S.<br />
24-25, S. 70-73. (12203510) (2) (11)<br />
PIETRO PAOLINI,<br />
16 – 1681 <br />
BEARDED OLD MAN CHECKING STRING<br />
ON A LUTE<br />
Oil on canvas in oval.<br />
73 x 61 cm.<br />
In old gilt oval frame.<br />
Attribution to the artist thanks to an expert´s report in<br />
copy by Dr. Patrizia Giusti Maccari, Lucca, dated 10<br />
March 1998.<br />
The old man, probably an instrument maker, is portrayed<br />
in half-length portrait format here. A lute is depicted<br />
in front of him, arranged diagonally into the<br />
painting with skilled perspective. The background is<br />
very dark and shows a stone sculpture of a reclining<br />
Venus on a chaise longue. As in other works by Paolini,<br />
the chiaroscuro style of Caravaggism is striking in<br />
this painting although the painter himself was active<br />
in the workshop of Angelo Caroselli (1585-1652) in<br />
Rome in his youth, who was in turn a follower of Michelangelo<br />
Merisi il Caravaggios (1570/71-1610). Another<br />
painting by the artist with exactly the same subject<br />
is known, which shows a Roman column instead<br />
of an antique stone sculpture. The dating of the aforementioned<br />
comparable painting between 1619 and<br />
1632 also gives a timeframe for the dating of the<br />
painting on offer for sale here.<br />
Literature:<br />
Keith Christiansen, A Caravaggio Rediscovered: The<br />
Lute Player, Metropolitan Museum of <strong>Art</strong> 1990, pp.<br />
24-25, pp. 70-73.<br />
€ 15.000 - € 18.000<br />
<br />
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MANIERISTISCHER TOSKANISCHER MALER DES<br />
1 <br />
MOSES TEILT DAS ROTE MEER<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
98 x 133 cm.<br />
Ungerahmt.<br />
Das Gemälde zeigt Moses und die Israeliten nach dem<br />
Auszug aus Ägypten, nachdem sie das geteilte Rote<br />
Meer trockenen Fußes durchquert hatten. Moses mit<br />
weißem Bart und dunkelrotem Umhang, hat seinen<br />
linken Arm mit dem Stab ausgestreckt, und das vorher<br />
geteilte Meer fließt zurück. Rechts sieht man das<br />
Meer mit der Darstellung des Untergangs der ägyptischen<br />
Reiterarmee, die die Israeliten auf Befehl des<br />
Pharaos verfolgt hatten und nun in den Fluten ertrinkt.<br />
Beliebte Darstellung aus der biblischen Geschichte, in<br />
zurückhaltender Farbigkeit. (1230313) (18)<br />
€ 5.000 - € 6.000<br />
<br />
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<br />
18 <br />
BLICK AUF DAS KOLOSSEUM<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
125 x 125 cm.<br />
Rechts unten auf einem Stein die Bezeichnung<br />
„G.B.D.M.F.F.“<br />
Der Blick aus stark erhöhtem Standpunkt, nahezu in<br />
Vogel perspektive, zeigt das Innere mit den rundziehenden<br />
Stufen anlagen des Kolosseums, besetzt mit<br />
reicher Figurenstaffage in zum Teil drolliger und naiv<br />
aufgefasster Weise. Darunter Reiterspiele und weitere<br />
interessante Einzelheiten. Im Vordergrund auf bewachsenen<br />
Anhöhen sitzende Figuren, darunter ein<br />
Mann mit Papierbogen, wohl ein Maler oder Zeichner.<br />
(1221612) (3) (11)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
Vorderseite<br />
<br />
<br />
Höhe: 32 cm.<br />
Gewicht: 1577 g.<br />
Basis hinten punziert mit 800er Feingehalt und zwei<br />
Fantasiepunzen.<br />
Wohl Hanau, Ende 19. Jahrhundert.<br />
Silber getrieben, gegossen, ziseliert und partiell vergoldet,<br />
Elfenbein geschnitzt. Über vier Kugelfüßen die<br />
oblonge Basis mit gelapptem Blattfries und beidseitiger<br />
Wappendarstellung mit steigendem Löwen. Basisoberfläche<br />
mit naturalistisch gestaltetem Boden und<br />
aufmontierter Figur eines geharnischten Streitrosses<br />
samt Ritter, welcher mit einer Lanze bewaffnet ist.<br />
Das Gesicht in geschnitztem Elfenbein gestaltet.<br />
(12208116) (2) (13)<br />
Export restrictions outside the EU.<br />
€ 2.800 - € 3.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
Rückseite<br />
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163
HOLLÄNDISCHE SCHULE DES<br />
18 <br />
KÜHE AUF DER WEIDE<br />
Öl auf Leinwand, auf Holz.<br />
24 x 30 cm.<br />
In weiter flacher Landschaft unter hohem Himmel mit<br />
weißer Wolkenformation auf einer Wiese eine liegende<br />
Kuh, zwei Schafe und ein Ziegenpaar. Links von ihnen<br />
ein stehender Stier, hinter dem ein kleines Wäldchen<br />
sichtbar ist. Malerei in fast monochromer beige-brauner<br />
Farbgebung. (1230964) (3) (18)<br />
€ 1.500 - € 2.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
FRANCESCO FOSCHI,<br />
11 – 18 <br />
WINTERLANDSCHAFT MIT HOLZARBEITER<br />
AM FLUSS<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
25,5 x 38,5 cm.<br />
In gekehlter Goldleiste.<br />
Das vorliegende Winterbild mit seinen gleißenden<br />
Weißhöhungen und dem flotten Pinselduktus, welcher<br />
mit den sanften Übergängen in Himmel und Eis konkurriert,<br />
steht dem Werk des Francesco Foschi nah,<br />
welcher in Ancona geboren wurde und 1729 nach Rom<br />
zog. Rest. (1230966) (3) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
16 <br />
DIE KRÖNUNG MARIENS<br />
Öl auf Kupferplatte.<br />
16,7 x 12,2 cm.<br />
Die sitzende Maria in rotem Gewand und langem grünen<br />
Mantel mit Goldstickereien, schulterlangen goldblonden<br />
Haaren mit einem Kranz. Auf ihrem Schoß<br />
der fast nackte Christusknabe, in seiner Linken eine<br />
große Weltkugel haltend, die Rechte nach oben mit<br />
Segensgestus. Die rechte Hand Mariens hält zudem<br />
ein langes goldenes Zepter. Ihr Kopf ist mit einem hellen<br />
Lichtkranz umgeben, vor dunklem Hintergrund,<br />
darüber schweben zwei Engel mit Flügeln, die beide<br />
eine goldene Krone über Maria halten.<br />
Anmerkung:<br />
Zeitgleich mit der Vorstellung einer Krönung Mariens<br />
wurde die Marienkrönung auch zu einem wichtigen<br />
Thema in der bildenden Kunst. Im hohen Mittelalter<br />
(um 1150-1500) gab es auch den Typus der sitzenden<br />
Maria mit Christus, von Engeln gekrönt. (1230716)<br />
(18)<br />
€ 5.000 - € 7.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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FRANZÖSISCHER MALER DES<br />
19 <br />
STILLLEBEN MIT FRÜCHTEN UND WALNÜSSEN<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
59 x 49 cm.<br />
Rechts oben signiert „Genis“ und datiert (18)“46“.<br />
In dekorativem vergoldeten Rahmen.<br />
Auf rötlicher Marmoplatte mit weißer Marmorierung<br />
liegend die prachtvollen Früchte, bestehend aus saftigen<br />
rot-gelben und einer grünen Birne, einem Apfel,<br />
blauen Weintrauben, einer großen Melone sowie einigen<br />
Walnüssen, davon eine Nuss geöffnet. In den<br />
Hintergrund nach links oben erstreckt sich ein großes<br />
rotes samtenes Tuch, vor dem sonst braunen Hintergrund.<br />
Prachtvolle Wiedergabe der Früchte in leuchtenden<br />
Farben, im leicht diffusen Schein des Lichtes.<br />
(1230526) (18)<br />
€ 1.500 - € 2.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
BARTHOLOMEO MANCINI,<br />
16 – 115 <br />
Der in Florenz tätige Künstler war ein Schüler und<br />
Nachahmer von Carlo Dolci.<br />
MATER DOLOROSA<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
33 x 27 cm.<br />
In dekorativem Holzrahmen mit vier Puttiköpfen.<br />
Brustbildnis Mariens nach links mit weißem Schleier<br />
und dunkelblauem Mantel. Ihren Kopf mit hellbraunen<br />
Haaren, kleinem rötlichen Mund, zart geröteten Wangen,<br />
schlanker Nase und fast geschlossenen Augen<br />
mit traurigem und sorgevollem Gesichtsausdruck, hat<br />
sie leicht gesenkt. Sie steht vor braunem Hintergrund,<br />
der unmittelbar hinter ihrem Kopf durch einen Strahlennimbus<br />
leicht erhellt wird. Feine, einfühlsame Darstellung,<br />
die auf das Original von Carlo Dolci (1616-<br />
1686) zurückgeht. Am rechten Rand Farbfleckchen.<br />
Rahmen rest.<br />
Anmerkung:<br />
Der Titel des Gemäldes ist die lateinische Bezeichnung<br />
für die Schmerzensmutter, eine im Rahmen der<br />
Marienverehrung gebrauchte Bezeichnung der lebenslangen<br />
Sorge Marias um ihren Sohn Jesus<br />
Christus. (1230971) (3) (18)<br />
€ 3.500 - € 4.500<br />
<br />
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<br />
ITALIENISCHER MALER DES<br />
1 18 <br />
MELKENDE IN LANDSCHAFT<br />
Öl auf Holz.<br />
27,5 x 19,2 cm.<br />
In ovalem Ausschnitt mit durchbrochenem Rahmen.<br />
Italienische Landschaft mit Ruinenstaffage und einer<br />
Frau, eine Kuh melkend. Restaurierter Mittelspalt.<br />
(1230967) (3) (13)<br />
€ 1.500 - € 2.000<br />
<br />
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165
GIOVANNI BATTISTA LANCENI,<br />
1659 – 15 <br />
SAN VINCENZO DI SARAGOZZA<br />
Öl auf Kupfer.<br />
48 x 32 cm.<br />
Rückwärtig auf der Kupfertafel wohl eigenhändig<br />
signiert „Joanes Ba.sta Lanzeni pinxi 1(??)7“.<br />
In ornamental verziertem Goldrahmen.<br />
Ganzfigurige Darstellung des Heiligen im Dominikanerhabit<br />
mit schwarzem Chormantel und geflammtem<br />
Kopf, inmitten barocker Architektur stehend und von<br />
Stifterfiguren umringt. (12309610) (3) (13)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
1 <br />
DIE HEILIGE CÄCILIA<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
63 x 52 cm.<br />
Brustbildnis der Heiligen in türkisfarbenem Gewand<br />
mit goldener Randborte und goldfarbenem Schal. Sie<br />
hat lange dunkle Haare, in die Perlenreihen eingearbeitet<br />
sind, ein weites Dekolleté, rötliche Lippen, rosafarbene<br />
Wangen, und mit ihren dunklen glänzenden<br />
Augen schaut sie nach oben zum Himmel. Auf der<br />
linken Seite hält sie in ihrer Hand ein aufgeschlagenes<br />
Notenbuch, darunter sind die Tasten einer Orgel, zu<br />
erkennen. Ihr Haupt ist zudem von einem schmalen<br />
Nimbus umgeben. Malerei, bei der besonders das helle,<br />
fast weiße Inkarnat der Heiligen einen starken Kontrast<br />
gegenüber dem sonst dunklen Hintergrund bildet.<br />
(12307110) (18)<br />
€ 1.000 - € 2.000<br />
<br />
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<br />
1 <br />
DIE HEILIGE CÄCILIA AN DER ORGEL<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
90 x 70 cm.<br />
Die Heilige nach rechts an einer Orgel sitzend, deren<br />
dunkelbraune Orgelpfeifen am rechten Rand nach<br />
oben ragen, mit ihren Fingern dabei auf den Tasten<br />
spielend. Sie trägt ein gold-gelbes Gewand mit einer<br />
goldenen Gürtelschnalle und rotem Stein sowie einen<br />
faltenreichen blauen Mantel. Auf der linken unteren<br />
Seite steht ein kleiner geflügelter Putto, der ein Notenblatt<br />
hält und mit geöffnetem Mund zu der Musik zu<br />
singen scheint. Cäcilia trägt auf ihrem Kopf einen<br />
prachtvollen Blütenkranz und wendet sich liebevoll mit<br />
leicht gesenkten braunen Augen dem Putto zu.<br />
(1230883) (18)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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1 – 1<br />
SZENE MIT KLEINEN FISCHERN<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
24,5 x 19,2 cm.<br />
In gekehltem Holzrahmen.<br />
Angedeutete Landschaft mit Fischerhütte und drei kindlichen<br />
Personen beim Ausnehmen ihres Fischfanges.<br />
Rest. (12309612) (3) (13)<br />
€ 1.500 - € 2.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
CHARLES BOBRUN BEAUBRUN,<br />
164 – 169 <br />
BILDNIS EINER ELEGANTEN DAME<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
80 x 71 cm.<br />
Halbportrait nach links vor bräunlichem Hintergrund im<br />
Hochoval mit gemaltem ovalen Rahmen. Die junge<br />
Dame trägt ein elegantes dunkleres Kleid mit Goldstickereien<br />
und vier kleinen roten Schleifen sowie eine<br />
befestigte mehrreihige Perlenkette, die im oberen Brustbereich<br />
von einer runden Brosche und links davon von<br />
einer wertvollen Schleifenbrosche gehalten wird. Das<br />
Dekolleté wird bedeckt von einem größeren weißen<br />
Kragen mit Spitze und darauf ein kleinerer durchsichtiger<br />
Kragen. Sie hat schulterlange lockige Haare und<br />
mit den dunklen Augen ihres feinen Gesichtes schaut<br />
sie aus dem Bild aufmerksam heraus. (1231022) (3)<br />
(18)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
1 <br />
LESENDER BEI KERZENSCHEIN<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
98 x 73 cm.<br />
Ungerahmt.<br />
In einem gemalten Hochoval mit Rahmen drei Figuren<br />
in einem dunkleren Innenraum vor einem Bücherregal<br />
stehend. Ein älterer Mann mit Kopfbedeckung, Vollbart<br />
und einem Zwickel auf der Nase, liest gerade in<br />
einem aufgeschlagenen Buch, das er in seinen Händen<br />
hält. Vor ihm eine Frau in rotem Kleid und glänzender<br />
blau-goldener Kopfbedeckung, die für ihn eine Kerze<br />
hält und ihre rechte Hand erhoben hat, um nicht zu<br />
sehr vom hellen Schein geblendet zu werden. Über die<br />
linke Schulter des Lesenden schaut ein weiterer Mann<br />
interessiert auf die aufgeschlagenen Buchseiten. Malerei<br />
in starkem Hell-Dunkel-Kontrast. (1230882) (18)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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167
1 <br />
18 <br />
GESCHICHTENERZÄHLER IN EINER STADT<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
79 x 64 cm.<br />
Blick auf einen kleinen Platz, der von Häusern umgeben<br />
ist, sowie eine Mauer, hinter der ein hoher Kirchturm<br />
unter blauem wolkenreichen Himmel emporragt. Einige<br />
Personen haben sich um eine Frau versammelt,<br />
die ein gelb-blaues Gewand und einen weißen Schleier<br />
trägt, den Mund leicht geöffnet hat und in ihrer linken<br />
Hand mehrere Blätter hält, um Geschichten zu erzählen.<br />
Begleitet wird sie zu ihrer Rechten von einem<br />
Mann in einfacher Kleidung, der auf einer Fiedel dazu<br />
spielt. Rechts neben beiden drei Männer in einem Gespräch<br />
und eine Frau, die ihr weiß gekleidetes Kind an<br />
ihren Schultern hält und es gerade wegträgt. Im<br />
Vorder grund, rechts sitzend im Schatten, eine alte<br />
Frau, die eine Spindel in ihren Händen hält und in den<br />
zwei vor ihr stehenden Bastkörben Früchte zum Verkauf<br />
anbietet. (1230961) (3) (18)<br />
€ 4.000 - € 5.000<br />
<br />
<br />
1 <br />
PORTRAIT EINES MANNES<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
73 x 60 cm.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
INFO | BID<br />
In gemaltem Hochoval das Brustbildnis des jüngeren<br />
Herren nach rechts, in dunklem Gewand mit weißem<br />
Hemd. Eine Hand hat er erhoben und mit leicht gespreizten<br />
Fingern auf seine Brust gelegt. Er hat braunes<br />
Haar, rötliche Lippen, einen dünnen Oberlippenbart,<br />
und mit seinem leicht gedrehten Kopf und den aufmerksam<br />
blickenden braunen Augen blickt er direkt<br />
aus dem Bild auf den Betrachter hinaus. Durch das<br />
von links oben, aus unbekannter Quelle einfallende<br />
Licht wird besonders sein ausgeprägtes Gesicht, das<br />
weiße Hemd und seine erhobene Hand beleuchtet.<br />
Qualitätvolle Malerei, bei besonderer Hell-Dunkel-Betonung.<br />
(1230713) (18)<br />
€ 5.000 - € 7.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
VENEZIANISCHER MALER DES<br />
18 <br />
ARCHITEKTURCAPRICCIO MIT BEWEGTEN<br />
FIGUREN<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
65 x 50 cm.<br />
In einer Architektur mit hohen Säulen und Rundbögen<br />
ein prachtvoller antiker Steinbrunnen, aus dem Wasser<br />
fließt; dahinter Durchblick auf den sommerlich blauen<br />
Himmel mit weißen Wolken. Drei Frauen sind direkt<br />
am Beckenrand des Brunnens, während eine weitere<br />
nach links über eine dreistufige Treppe mit gefülltem<br />
Wassergefäß auf dem Kopf den Brunnen verlässt.<br />
Rechts ein Soldat mit Helm, glänzender Rüstung und<br />
langem rotem Mantel auf einem Pferd, in seiner<br />
Rechten eine lange weiße Fahne haltend. Sein neben<br />
ihm stehender Begleiter weist ihn in großem Gestus<br />
mit ausgestreckten Armen auf diesen Brunnen hin.<br />
Im Vordergrund links, zumeist im Schatten, einige<br />
liegende Architekturstücke. Malerei mit gekonnter<br />
Licht- und Schattensetzung in zurückhaltender Farbgebung,<br />
lediglich der Reiter farblich daraus hervorstechend.<br />
Kleinere Retuschen. (1230941) (3) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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19 <br />
Gemäldepaar<br />
DIE RUINEN VON PEASTUM<br />
Öl auf Leinwand.<br />
Je 42,5 x 65 cm.<br />
In vergoldetem Rahmen.<br />
Unter sommerlich hellblauem Himmel mit kleinen Wolkenformationen<br />
die Gesamtansicht des prachtvollen<br />
Tempels der Athena in der Provinz Salerno in Italien.<br />
Dieser dorische Tempel weist noch Schmuckelemente<br />
am Architrav auf. Er wird von einem Paar begutachtet,<br />
während im Vordergrund zwei Frauen mit einem Kind<br />
im Gespräch sind.<br />
Das zweite Gemälde gibt einen Einblick aus dem Inneren<br />
einer Tempelanlage wieder. Die Säulen und das<br />
Gebälk teilweise von Grünpflanzen bewachsen. Das<br />
Sommerlicht wirft an einigen Stellen Schatten auf die<br />
Anlage. Wiederum sind einige Besucher zu sehen: Ein<br />
junges Paar beim Tanz und ein weiteres, das sich im<br />
Schatten auf dem Boden niedergelassen hat. Malerei<br />
in überwiegend weichen beige-braunen Farbtönen.<br />
(1230843) (3) (18)<br />
€ 5.000 - € 7.000<br />
<br />
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<br />
JOSEPH KUHN REGNIER,<br />
18 – 194<br />
Gemäldepaar<br />
VULCAIN SURPREND MARS AVEC VENUS<br />
sowie<br />
LE MIROIR D‘APHRODITE<br />
Aquarell auf Papier.<br />
Kartuschenmaße: 20,5 x 15,6 cm.<br />
Jeweils rechts unten signiert „J. Kuhn Regnier“. Rückwärtig<br />
mit Künstleretikett mit seiner handschriftlich vermerkten<br />
Adresse in Paris.<br />
Hinter Glas gerahmt.<br />
Der für seine antikisierenden Szenen bekannte <strong>Art</strong><br />
déco-Künstler zeigt hier die beiden Darstellungen in<br />
hochrechteckigen Kartuschen mit zarter Kolorierung<br />
und Goldhöhung. (12308411) (3) (13)<br />
€ 2.000 - € 2.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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169
80 x 54 cm.<br />
Italien, um 1740.<br />
Weichholz, geschnitzt und vergoldet. In Voluten endende<br />
Rocailleschnitzereien mit zentralem rundem Spiegelfeld<br />
und darüberliegender mit Spiegel gefüllter Rocaillekartusche.<br />
Rückwärtige Eisenaufhängung. Spiegelgläser erg.<br />
(1230266) (13)<br />
€ 700 - € 900<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 42 cm.<br />
Auf dem Zifferblatt bezeichnet „Romilly à Paris“.<br />
Das Gehäuse in Tondoform mit bronzierter plastischer<br />
Schleifenzier sowie plastischer Rosenzier mit Quasten.<br />
Verglastes weißes Emailzifferblatt mit arabischen Stunden<br />
und Minuten sowie Punktindizes. Kleine Aufzugslöchlein<br />
über der Fünf und der Sieben. Die Zwickel<br />
zwischen den Stunden verbunden durch polychrom<br />
staffierte Blütenfestons mit blauen Schleifen. Durchbrochen<br />
gearbeitete, vergoldete Zeiger für Stunden<br />
und Minuten. Ein Pendel vorhanden, Schlagwerk auf<br />
Glocke. Nicht auf Funktionsfähigkeit geprüft.<br />
(12302212) (1) (13)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
<br />
Wohl Frankreich, um 1930.<br />
Gestufter Onyxsockel, nach oben hin konisch zulaufend<br />
mit Zwischenlegplatte aus Lapislazuli, daraus erwachsend<br />
auskragender Schaft aus reliefiert geformten<br />
Frauenkörpern, welche jeweils eine blaue Pressglasschale<br />
tragen und durch eine mittige Pressglasschale<br />
auf tordiertem Schaft überhöht werden.<br />
(1221958) (13)<br />
€ 600 - € 800<br />
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<br />
<br />
INFO | BID<br />
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30,5 x 48 x 27 cm.<br />
Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />
Im Louis XVI-Stil aufgebauter, zweischübiger Korpus<br />
sans travers mit geschwungenen Beinen und reich<br />
ziselierten <strong>Bronze</strong>appliken. Der Korpus dreiseitig mit<br />
Würfelmarketerie und intarsiertem Fächerbild sowie<br />
einem echten Schloss mit Schlüssel und einer leicht<br />
überkragenden, der Form des Korpus folgenden, profilierten<br />
grünen Marmordeckplatte. (1220271) (13)<br />
€ 500 - € 600<br />
<br />
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zum Größenvergleich<br />
<br />
ITALO-FLÄMISCHER MANIERIST DES<br />
1 <br />
BILDNIS DES HEILIGEN PETRUS<br />
26 x 21 cm.<br />
In vergoldetem Originalrahmen.<br />
Mit dem Himmelsschlüssel als Attribut, vor schwarzem<br />
Hintergrund. Am Oberrand in Goldmalerei (wie<br />
die Nimbusstrahlen), Aufschrift „Sanktus Petrus“.<br />
(12111818) (3) (11)<br />
€ 800 - € 1.200<br />
<br />
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<br />
FRANCESCO PIRANESI,<br />
158 – 181<br />
Paar Grafiken mit Ansichten von Rom und Tivoli<br />
VEDUTA DELLA GRAN PIAZZA E BASILICA<br />
DI SAN PIETRO, 1772<br />
sowie<br />
ALTRA VEDUTA DEL TEMPIO DELLA SIBILLA<br />
IN TIVOLI<br />
Radierung.<br />
47 x 70 cm und 63 x 45 cm.<br />
Jeweils im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />
Blätter etwas unfrisch, ein Glas gesprungen.<br />
(1230268) (18)<br />
€ 1.000 - € 1.400<br />
<br />
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171
Höhe: 60 cm.<br />
Italien, zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts.<br />
In Ton modelliert, gefasst und bemalt. Standfigur auf<br />
einer Weltenkugel, flankiert von zwei geflügelten<br />
Putten; am Erdball sich hochwindende Schlange. Der<br />
Fuß auf die Mondsichel gestellt. Das Kind in der linken<br />
Armbeuge. Großzügig gearbeitete Gewandfaltung,<br />
die Gesichter ausdrucksvoll. Verso leicht gerundet, mit<br />
Brand-Lochöffnung. Bemalung altersbedingt berieben.<br />
Beide Arme des Kindes fehlen. (12307615) (1) (11)<br />
€ 5.000 - € 7.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
BALTHASAR PERMOSER,<br />
1651 – 1 <br />
<br />
STEINPLASTIK EINES PUTTO<br />
Höhe: 44 cm.<br />
Höhe mit (späterem) Marmorsockel: 51 cm.<br />
Anbei in Kopie eine Expertise von Dr. Albrecht Miller<br />
vom 29.2.2020, welcher den Putto an die Werkstatt<br />
Balthasar Permosers zuschreibt und auf ca. 1710-1720<br />
datiert.<br />
Sandstein, farblich getönt. Vollrundplastisch gearbeitet.<br />
Sitzhaltung nach rechts, der Kopf nach links gewandt,<br />
die rechte Hand an die Brust gelegt. Das Haar in<br />
Locken strähnen virtuos ausgeführt. Ein Tuch mit parallel<br />
scharriertem Dekor zieht von der Sitzposition<br />
über das rechte Knie, und wird am voll ausgeführten<br />
Rücken fortgesetzt, was eine gedachte Freistellung<br />
der Figur erlaubt. Die Unterschenkel überkreuzt, das<br />
Gesicht mit charaktervollem, ernstem Ausdruck, der<br />
Bedeutung der Handgeste entsprechend. Der Putto in<br />
hoher Bildhauerqualität, aus einem mehrfigurigen Zusammenhang,<br />
wohl Teil einer Gruppe, wie sie in der<br />
höfischen figuralen Ausstattung im Raum Dresden<br />
mehrfach belegt ist. Linker Fuß, linke Hand und Zehen<br />
des rechten Fußes fehlen, Arm geklebt.<br />
(1230833) (1) (11)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 47,5 cm.<br />
Breite: 42 cm.<br />
Tiefe: 21,5 cm.<br />
Weichholz, mit hellblauem Fond gefasst und<br />
polychrom staffiert, im Spätempire-Stil. Mit originalschloss<br />
und -schlüssel. Minimal besch.<br />
(1230874) (13)<br />
€ 1.500 - € 2.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
zum Größenvergleich<br />
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JAPANISCHER PARAVENT VON TAZAKI HIROSUKE,<br />
1898 – 1984<br />
Gesamtmaß: 147,5 x 268 cm.<br />
Jedes Segment: 147,5 x 67 cm.<br />
Gestempelt und signiert.<br />
Vierteilig. In Edelholzrahmen mit Messingbeschlägen.<br />
Bildmotive auf Seidenstoff, partiell aufgezogen. In für<br />
den Paravent angefertigter Kartonmappe. Darstellung<br />
der Morgenröte über dem heiligen Fuji. Lithographie<br />
auf Papier in 25er-Auflage, gedruckt unter Aufsicht des<br />
Künstlers.<br />
Provenienz:<br />
Familie von Weizsäcker. (1231211) (13)<br />
€ 1.200 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe inkl. Kette: 80 cm.<br />
Durchmesser: 74 cm.<br />
Italien, 19. Jahrhundert.<br />
Eisen, geschmiedet, patiniert. Zentrales Mittelstück mit<br />
Deckenrosette und plastischer Blattzier. Daran radial<br />
angeordnete ausstrebende Arme mit Akanthusblattmotiv<br />
und runder geschweifter Traufschale und zentralem<br />
Dorn. (12309628) (3) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
BRONZE GEGOSSENER CHINESISCHER<br />
<br />
Höhe: 21,5 cm.<br />
Zweigeschossig, sechskantig, der Turmaufsatz eingezogen,<br />
Krabbendekoration und an Kettenringen befestigte<br />
Zierglöckchen. Bekrönung durch einen vollplastisch<br />
gegossenen, sich aufschwingenden Drachen.<br />
Schöne dunkelbraune Alterspatina. Wohl Aufsatz einer<br />
größeren Architekturanlage. (1231034) (4) (11)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
ROMANISCHE RELIEFPLATTE MIT DARSTELLUNG<br />
<br />
25 x 21 cm.<br />
Venetien, 12. Jahrhundert.<br />
Kalkstein. Der Heilige in Faltengewand, das er zum<br />
Oberschenkel freigibt, einen Stab mit der rechten<br />
Hand geschultert, rechts daneben ein ihm zugewandtes<br />
Hündchen, das Attribut des Heiligen. Die obere<br />
rechte Ecke nimmt die Darstellung einer Rosette ein.<br />
Leichtes Hochrechteckformat, die Ränder zum Teil angebrochen,<br />
Verwitterungssp., Reste von Engobe sowie<br />
Alterspatina. In einem ebonisierten und vergoldeten<br />
Flammleistenrahmen. (12309619) (3) (11)<br />
€ 1.500 - € 2.000<br />
<br />
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173
GROSSER PRÄCHTIGER DECKENLEUCHTER IN<br />
<br />
Höhe: ca. 90 cm.<br />
Durchmesser: ca. 90 cm.<br />
Messing, der Leuchter 18-flammig, in drei Registern zu<br />
je sechs Leuchtern. Mit kräftigen geschweiften Leuchterarmen<br />
mit Volutenbesatz um eine zentrale Spindel<br />
mit Baluster- und Vasenformen über einer kräftigen<br />
Sphäre und herabhängendem Ring. Elektrifiziert. Der<br />
Stil weist ins 16. Jahrhundert. (11103217) (12)<br />
€ 100 - € 200<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
VENEZIANISCHER MALER DES<br />
18 <br />
PAAR SUPRAPORTEN<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
66 x 143 cm (geschweift).<br />
In vergoldetem Profilrahmen.<br />
Zwei weite, in blauem Camaieu, teils durch Weißhöhung<br />
charakterisierte, venezianische Landschaften<br />
mit Ruinen- und Figurenstaffage. Eine<br />
Entstehung bis ins 19. Jahrhundert hinein erscheint<br />
möglich. Farbe partiell verlustig und mit<br />
Quetschfalten. (12302616) (13)<br />
€ 1.500 - € 2.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
FEIN INTARSIERTE ZIERLICHE VITRINE,<br />
<br />
Höhe: 168 cm.<br />
Breite: 75 cm.<br />
Tiefe: 44 cm.<br />
Paris, um 1870.<br />
Ebonisiertes dichtes Holz. Auf vier gedrückten Kugelfüßen<br />
stehender Unterkorpus mit zwei frontalen Türen,<br />
jeweils in drei rechteckige Kartuschen unterteilt, welche<br />
feinst mit unterschiedlich gefärbten Blütengebinden<br />
und Insekten intarsiert sind, durch Elfeneinlagen<br />
weiß gehöht. Zarge mit umlaufendem Banddekor.<br />
Oberkorpus mit großer Glastür und zwei seitlichen<br />
Glasflächen. Inneneinrichtung in weinrotem Samt tapeziert.<br />
Die umlaufenden Stege in kleinen, mit Elfenbein<br />
eingelegten, weißen Blütchen intarsiert sowie ornamental<br />
verwendeten Blütenbändern. Überkragendes<br />
profiliertes Gesims. Zwei Schlüssel vorhanden.<br />
Anmerkung:<br />
Charles Hunsinger (1823-1893) ließ sich als Ebenist in<br />
Paris nieder, er erhielt die Goldmedaille bei der großen<br />
Ausstellung in Brüssel 1881. Eines seiner Kabinette<br />
wird im Musée d'Orsay verwahrt. (1221368) (13)<br />
Export restrictions outside the EU.<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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ITALIENISCHER MALER DES<br />
1 18 <br />
AMOR MIT PUTTO<br />
Öl auf Leinwand.<br />
51 x 75,5 cm.<br />
In barockisierendem rocailleverzierten Rahmen.<br />
In von links durch ein Felsrepoussoir verschatteter<br />
Landschaft zwei Putti, von denen der vordere mittels<br />
Pfeilköcher und Bogen als Amor ausgezeichnet ist.<br />
Seine Linke gleichsam in den Himmel und den weiten<br />
Hintergrund weisend. (12117616) (4) (13)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 11,2 cm.<br />
Rückwärtig auf der Abdeckung graviert „Planchon<br />
Paris (ligiert)“. Zifferblatt ebenfalls signiert.<br />
Paris, 20. Jahrhundert.<br />
Mathieu Planchon, geboren 1850, war ein bekannter<br />
Pariser Uhrmacher, dessen Werkstatt noch bis 1936<br />
feine Erzeugnisse lieferte.<br />
Gehäuse:<br />
Auf vier gedrückten Kugelfüßen der fast kubische Korpus<br />
mit seitlicher, floral auf Trellismuster gesägter<br />
Schall galerie. Abschließend mit durchbrochen gearbeitetem<br />
Blumenbouquet.<br />
Zifferblatt:<br />
Mit geschwärzten römischen Stunden und Stabindizes.<br />
Gebläute Zeiger für Stunden und Minuten. Feine<br />
vergoldete Liliengravur. Stark gewölbte Glaslunette.<br />
Werk:<br />
Schlag auf Glocke. Rückplatine mit gravierter Modellnummer<br />
„6022“. Nicht auf Funktionsfähigkeit geprüft.<br />
<br />
<br />
Höhe: 37 cm.<br />
Rückplatine mit Nummerierung 183.<br />
Basis rückwärtig datiert: 1793.<br />
Frankreich, wohl 19. Jahrhundert.<br />
Gehäuse:<br />
In weißem Marmor gearbeitetes skulpturales Gehäuse<br />
mit gestufter Sockelzone. Darauf Blütenfestongeschmückter<br />
Säulenstumpf mit aufsitzender Büste der<br />
Minerva und flankierenden Frauenakten.<br />
Zifferblatt:<br />
Weißes Emailzifferblatt mit arabischen Stunden, arabischen<br />
Minuten im 15-Minuten-Takt und Stabindizes.<br />
Zentrales Aufzugslöchlein über der 6. Polychrome Rosenfestonzier.<br />
Ein Schlüssel vorhanden. Rückwärtige Abdeckung mit<br />
partiell beriebener Vergoldung.<br />
Literatur:<br />
Vgl. Dictionnaire Des Horlogers Français, Tardy, Paris<br />
1972, S. 525. (12302210) (1) (13)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
Funktionen:<br />
Gesägte und vergoldete Zeiger für Stunden und Minuten.<br />
Nicht auf Funktionsfähigkeit geprüft. Ein Schlüssel vorhanden.<br />
(1230251) (13)<br />
€ 800 - € 1.200<br />
<br />
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175
Höhe: 40,5 cm.<br />
Mongolei.<br />
Wohl Silber, getrieben, Jade geschnitzt, Koralle und<br />
Türkise gemugelt. Oblonger Stand mit Lanzettblattfries<br />
und Korallenperlbanddekor. Der Korpus zweiseitig mit<br />
großer geschweifter Kartusche mit geschnitzten Jadereliefs<br />
Landschaften zeigend. Tülle aus dem Kopf des<br />
Makara, einem Reittier der hinduistischen Mythologie<br />
erwachsend, welches als Wasserwesen gilt. An einer<br />
Kette den Steckdeckel mit Jadeschnitzerei zwei Enten<br />
zeigend haltend. Handhabe mit Drachenrelief.<br />
(1230557) (13)<br />
€ 1.800 - € 2.400<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: ca. 60 cm.<br />
Tibet, 20. Jahrhundert.<br />
Wohl Silber, getrieben, Messingdekor, graviert. Runder<br />
Stand mit Lanzettblattfriesen und Balusterschaft. Korpus<br />
konisch auslaufend mit weitem Stülpdeckel. Dieser<br />
mit Tarakartusche. Deckel, Stand und Korpus mit umlaufenden<br />
buddhistischen Symbolen. (1230554) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
<br />
Höhe: 25 cm.<br />
Breite maximal: 17,8 cm.<br />
Tibet, 19./ 20. Jahrhundert.<br />
Menschliche Schädelkalotte geschnitzt mit buddhistischen<br />
Symbolen wie den zwei goldenen Fischen, Vase,<br />
Lotosblüte, Endloser Knoten, Rad, Schirm, Fahne und<br />
das Norbu-Juwel. Innen mit Silberfolie, Außenrand mit<br />
Schädelrelief verziert. Unterbau und Deckel in Kupfer<br />
getrieben, partiell vergoldet, Unterbau auf dreieckigem<br />
Grund und Griff als Vajra. (1230551) (13)<br />
€ 400 - € 600<br />
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<br />
<br />
INFO | BID<br />
INFO | BID
Höhe: 53 cm.<br />
Tibet, 19./ 20. Jahrhundert.<br />
Kupfer, versilbert, getrieben, tordiert, Koralle, Türkis und<br />
weiterer Steinbesatz. Vollplastisch getriebener und<br />
versilberter Korpus eines Qilin mit eingelegten Augen,<br />
korallenbesetzter Mähne und rot scheinendem Korpus.<br />
Die Zähne in Bein eingelegt.<br />
Anmerkung:<br />
Das Qilin ist ein wundertätiges einhörniges Fabelwesen,<br />
welches zusammen mit der Schildkröte Gui,<br />
dem Phoenix Fhenghuang und dem Drachen Long<br />
zu der Gruppe der vier Wundertiere gehört.<br />
(1230552) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
26,7 x 22 x 3 cm.<br />
Tibet, 19./ 20. Jahrhundert.<br />
Holzkorpus mit Silberbeschlag, tordiertem Silberbandrelief<br />
und vertieftem Bildfeld. Dieses mit Darstellung<br />
der buddhistischen roten Tara (Kurukulla) als Symbol<br />
der Liebesmacht und der grünen Tara (Bhrikuti), als<br />
Symbol des Mitgefühls. Die aufsteigenden Ränder<br />
mit Vajra und Doppelvajramotiven. (1230556) (13)<br />
€ 600 - € 800<br />
<br />
<br />
Höhe jeweils: 37 cm.<br />
China, 20. Jahrhundert.<br />
Kupfer, getrieben, gegossen, Cloisonné-Emaildekoration.<br />
Rechteckiger Korpus jeweils mit aufmontiertem<br />
Pferd. Zwischen den Hufen rechteckige Kartusche mit<br />
chinesischer Inschrift. Korpus und Sockel allseits mit<br />
Emaildekoration auf braunem Fond mit Phoenixen,<br />
Crysanthemen und Wellenmotiven. (12305510) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
<br />
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177
Höhe: 32,5 cm.<br />
Wohl Frankreich.<br />
Brünierter Guss auf dreieckigem Grund mit gekehlter<br />
Sockelzone und aufstehenden Figuren mit sie verbindenden<br />
fruktalen Festons, den Balusterschaft mit Volutenspangen<br />
haltend. Darauf eine Büste eines jungen<br />
Mannes. (1230642) (13)<br />
€ 600 - € 800<br />
<br />
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<br />
JUSEPE DE RIBERA,<br />
158891 – 165 <br />
TRINKENDER MANN MIT KRUG UND PASSGLAS<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
77 x 72 cm.<br />
In teilvergoldetem Holzrahmen.<br />
Hüftstück eines nach rechts gewandten trinkfreudigen<br />
Mannes, in seiner einen Hand einen gedeckelten Krug,<br />
in seiner anderen ein mit Bier gefülltes Passglas haltend.<br />
Rest. (1230645) (13)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
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<br />
EMAILGEMÄLDE IN DER ART DES<br />
16191668<br />
REITER BEI DER RAST<br />
15 x 21 cm.<br />
In dekorativem Rahmen: 26 x 33 cm.<br />
Die leicht gewölbte Emailplatte zeigt in bergiger Landschaft<br />
in der Nähe eines Sees drei Reiter in Landsknechtkleidung,<br />
die vor einem Marketenderzelt mit<br />
Kranz und roter Fahne, aus dem dichter grauer Rauch<br />
steigt, Halt gemacht haben. Während einer der beiden<br />
sitzenden Reiter bereits einen Bierkrug hochhält, schaut<br />
der neben seinem Schimmel Stehende ihn an. Ein<br />
weiterer Mann sitzt vor dem Zelteingang auf einem<br />
umgestülpten Korb und bekommt einen Krug von<br />
einer Frau gebracht. Im Hintergrund rechts weitere<br />
Reisende und ein kleines Boot auf dem See.<br />
Das vorliegende Gemälde erinnert vom Motiv an Darstellungen<br />
des bekannten Malers Philips Wouwerman<br />
(1619 -1668). (1230555) (18)<br />
€ 800 - € 1.200<br />
<br />
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MALER DER ZWEITEN HÄLFTE DES<br />
19 <br />
1584 1669<br />
DIE JUNGFRAU MIT DEM ROSENKRANZ ZU<br />
ST. DOMINIC<br />
Öl auf Leinwand.<br />
80 x 60,5 cm.<br />
Links unten beschriftet, signiert und datiert „D'APRES<br />
GRAYER M. Doutriaux.1899.“<br />
Ungerahmt.<br />
Auf einem steinernen Thron sitzend, bekrönt von einem<br />
roten Vorhang, der von einem Putto links zur Seite gezogen<br />
wird, Maria in rot-blauem Gewand, den nur mit<br />
einem weissen Lendenschurz bekleideten Christusknaben<br />
in ihrem Schoss haltend. Dieser wendet sich dem<br />
Heiligen Dominic zu, um ihm einen Rosenkranz zu überreichen.<br />
Drei weitere weibliche Figuren, darunter links<br />
unten die Heilige Cäcilia mit der Orgel, und ein weiterer<br />
Putto wohnen diesem Ereignis bei. An den Rändern<br />
teils berieben.<br />
Anmerkung:<br />
Das Original Ölgemälde von Gaspar de Crayer (The<br />
virgin offering the rosary to St. Dominic) stammt von<br />
1641 und befindet sich im Musee des Beaux-<strong>Art</strong>s,<br />
Valenciennes, Frankreich. (1230665) (18)<br />
€ 700 - € 900<br />
<br />
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<br />
1 <br />
<br />
JUNGER MANN MIT ERHOBENEM WEINGLAS<br />
Öl auf Leinwand.<br />
70 x 57 cm.<br />
Der Jüngling im Halbbildnis wiedergegeben, mit zu den<br />
Schultern herabwallenden braunen Haaren und leicht<br />
geöffnetem Wams sowie lächelndem Gesicht. In der<br />
linken Hand hält er den Standfuß eines hochgehaltenen<br />
Römerbechers, gewissermaßen als Huldigung an<br />
den Wein. (1230647) (13)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
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179
Höhe ohne Krone: 72 cm.<br />
Höhe mit Krone: 79 cm.<br />
Schwäbisch, 16. Jahrhundert.<br />
Holz, geschnitzt und gefasst. Dreiviertelrund geschnitzte<br />
Figurengruppe auf mitgeschnitzter, sechsfach gekanteter<br />
Plinthe. Stehende Marienfigur mit blauem<br />
Umhang und weißem Untergewand in leichtem Kontrapost<br />
stehend. In ihrer Hand die Frucht eines Apfels, in<br />
ihrem rechten Arm die nackte Figur des Jesuskindes,<br />
welches eine Weintraube hält und über diese hinwegblickt.<br />
Marias Blick scheint sowohl ihr Kind als auch die<br />
Traube zu streifen. Das Untergewand und der Schmuck<br />
Mariens mit zeitgenössischer Kleidung des 16. Jahrhunderts<br />
gut vergleichbar. Somit ist das Thema der<br />
vorbestimmten Passion in dieser Skulptur immanent.<br />
Die Krone eine Zutat späterer Zeit. Plinthe altersrissig,<br />
Fassung partiell verlustig und eingestimmt.<br />
(1230104) (13)<br />
€ 7.500 - € 8.500<br />
<br />
ITALIENISCHER MALER DES AUSGEHENDEN<br />
16 1 <br />
151154<br />
DIE HEILIGE FAMILIE<br />
Öl auf Leinwand.<br />
34 x 24 cm.<br />
Verso mit alter Aufschrift „PIERIN(O) DEL VAGO“.<br />
Weit abgeänderte Bildversion des Gemäldes von<br />
Pierino del Vaga (um 1520/30), das sich im Metropolitan<br />
Museum of <strong>Art</strong> befindet. Im Unterschied zum<br />
Original ist hier das Jesuskind mit einem Buch gezeigt,<br />
die Josephsfigur im Hintergrund in völlig veränderter<br />
Komposition. (12111816) (3) (11)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
<br />
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<br />
<br />
Höhe: 53,5 cm.<br />
Westdeutsch, 15./ 16. Jahrhundert.<br />
Eiche, geschnitzt, gefasst, vergoldet. Achteckige mitgeschnitzte<br />
Plinthe mit unter dem in langen und zartem<br />
Schwung verlaufenden Bahnen herausguckendem angewinkeltem<br />
Fuß des Standbeins, während der Fuß<br />
des Spielbeins vorn die Plinthe überschreitet und parallel<br />
mit dem Knie des Spielbeins die vordere Bildniskante<br />
markiert. Die rückwärtig leicht abgeflachte Figur<br />
Mariens, deren Haartracht jedoch auch rückwärts voll<br />
ausgestaltet und gefasst ist, mit leicht herabgesenktem<br />
Blick das Jesuskind präsentierend, welches ebenfalls<br />
nach vorn blickt und somit eine Kommunikation<br />
untereinander negiert zugunsten einer Betrachterkommunikation.<br />
Beide Arme des Jesuskindes verlustig,<br />
Krone Mariae besch. Fassung evt. partiell wenig<br />
übergangen, insgesamt aber stimmig. (1230108) (13)<br />
€ 5.000 - € 7.000<br />
<br />
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GIOVANNI BATTISTA TIEPOLO,<br />
1696 – 1 <br />
BOZZETTO MARIA ASSUNTA DES<br />
ALTARES IN VICENZA<br />
Öl auf Leinwand auf nach oben abgerundetem Holz.<br />
31 x 16 cm.<br />
In dekorativem Holzrahmen.<br />
Der Entwurf zeigt Maria in weißem Gewand, blauem<br />
Mantel und vor der Brust gefalteten Händen auf der<br />
Weltkugel stehend, vor beige-braunem Himmel. Umgeben<br />
wird sie von Putti auf der linken Seite, zwei weiteren<br />
rechts unten auf einer Wolke und schließlich zwei<br />
Putti rechts oben schwebend. Das Original Altargemälde<br />
von Tiepolo stammt von 1733. Zunächst war<br />
es auf dem ersten Altar der Aracoeli Kirche platziert,<br />
dann verkauft an Carlo Clemente Barbieri im Jahr<br />
1849 und letztere schenkte es dem Museum im Jahr<br />
1954. (1230272) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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<br />
ITALIENISCHER MALER DES<br />
1 18 <br />
MARIA MIT DEM KINDE<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
68 x 52 cm.<br />
In bronziertem Profilrahmen.<br />
Halbfiguriges Bildnis der Maria, das Christuskind haltend.<br />
Ihr Gewand in zarten Rosa- und Blautönen mit<br />
Goldsaum. Der goldene Nimbus sich vor dem dunklen<br />
Hintergrund absetzend. Einflüsse durch Madonnenbildnisse<br />
Carlo Dolcis (1616-1686) unverkennbar.<br />
Besch. (12302610) (13)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
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<br />
14 <br />
Höhe ohne Sockel: 70,5 cm.<br />
Spanien, 14. Jahrhundert.<br />
Holz geschnitzt, gefasst. Auf sekundärem rechteckigem<br />
Holzsockel mit rotem Samtbezug die Dreiviertelfigur<br />
Mariens als Figurenfragment. Rückwärtig kursorisch<br />
beschnitzt, steht Maria mit leicht geneigtem<br />
Haupt und schmalen Schultern vor uns. Das Gewand,<br />
welches sich in Schüsselfalten wirft, ist in der Maria<br />
eigenen Farbe Blau gestaltet und zeigt versetzte goldene<br />
Sterne. Diese und eine ehemals vorhandene<br />
Krone, für welche die Abflachung auf dem Haupt<br />
spricht, zeichnen Maria hier als Himmelskönigin aus.<br />
In ihren Händen ein rechteckiges Postament, auf welchem<br />
ehemals Christus gesessen und mutmaßlich<br />
ebenfalls nach vorn geblickt haben wird. Ein Löchlein<br />
zur Befestigung desselben befindet sich in der Korpusmitte<br />
Mariens. Fassungs- und Materialverluste,<br />
Übermalungen. (12301031) (13)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
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181
TABERNAKELTÜR MIT AUFERSTEHUNGS-<br />
<br />
46,5 x 27,5 x 5,5 cm.<br />
Süddeutschland, 17. Jahrhundert.<br />
Weichholz, geschnitzt, vergoldet und gefasst. Hochrechteckiges<br />
Bildrelief mit Hochrelief. Darstellung<br />
des Christus aus seiner Tumba steigend mit Kreuzstab<br />
und gen Himmel gerichtetem Blick. Rückwärtig<br />
vergoldet und mit schreibmaschinenschriftlichem<br />
Vermerk. Besch. (1230487) (13)<br />
€ 800 - € 1.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 79 cm.<br />
Breite: 105 cm.<br />
Tiefe: 104,5 cm.<br />
Süddeutschland, Mitte 18. Jahrhundert.<br />
Vier balustrierte, zur Mitte hinstrebende Beine, verbunden<br />
durch ein Quadrat bildende Verbindungsstege<br />
und eine gerade Zarge. Aufliegende Deckplatte mit<br />
teils geschwärzten ornamentalen Intarsien und zentraler<br />
quadratischer Solnhofener Steinplatte. Die einzuschiebende,<br />
ehemals wohl vorhandene Lade fehlend.<br />
(1230681) (13)<br />
€ 1.500 - € 2.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 29,5 cm.<br />
Italien, Ende 16.<br />
Hoher ovaloider Gefäßkörper mit kurzem Stand, gedrückter<br />
Tülle und breitem Bandhenkel. Graue Glasur.<br />
An der Vorderseite großes ovales Medaillon beschriftet<br />
„VINO DE-M-GRANA“. Darüber und darunter symbolisierte<br />
Strahlenblume. Ovalfeld eingefasst von kräftigen<br />
stilisierten Blättern. (1222197) (11)<br />
€ 900 - € 1.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
182 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
Durchmesser: 47 cm, 65 cm und 65,5 cm.<br />
Sevilla, 18./ 19. Jahrhundert.<br />
Einmal mit floralem Dekor, einmal mit einem Hund und<br />
einmal mit einem Hasen in ornamentalisierter Vegetation.<br />
Glasur besch., rest. (12302617) (13)<br />
THREE TRELEBRIOS DE TRIANA<br />
Diameter: 47 cm, 65 cm and 65.5 cm.<br />
Seville, 18th/ 19th century.<br />
One with floral décor, one with a dog and a rabbit in<br />
ornamental vegetation. Glaze damaged. Restored.<br />
€ 1.800 - € 2.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
zum Größenvergleich<br />
<br />
<br />
Höhe: 205 cm.<br />
Breite: 210 cm.<br />
Tiefe: 82 cm.<br />
Süddeutschland, 18. Jahrhundert.<br />
Auf Kugelfüßen stehende profilierte Sockelzone mit<br />
zwei Schüben, welche durch ein gefasstes vegetabiles<br />
Ornament auf blauem Grund getrennt sind. Die Schübe<br />
mit eisernen Zuggriffen und rot-blauer Kartuschenmarmorierung,<br />
darüber profilierter Sockelzone. Vertikal<br />
zweifach geteilter Korpus mit abgeschrägten Ecken,<br />
welche von marmorierten Holzsäulen flankiert sind.<br />
Der Korpus blau gefasst und mit marmorierten Kartuschen,<br />
bzw. vorne mit Profilrahmungen und Marmorierungen<br />
in deren Zentrum, dekoriert. Die Türen jeweils<br />
durch einen eisernen Zuggriff dekoriert und<br />
durch vertikales Profil getrennt. Ein Schlüssel vorhanden.<br />
Abschließendes auskragendes Profilgesims mit<br />
blau-weißer Marmorierung. Fassung wohl erg. Besch.<br />
(1230685) (13)<br />
€ 1.800 - € 2.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
48,5 x 39,5 cm.<br />
Wohl Castelli, 18./ 19. Jahrhundert.<br />
Terrakotta polychrom glasiert und staffiert. In Basrelief<br />
gegossene, hochrechteckige Form mit mitgegossenem<br />
Profilrahmen und zentralem Bildfeld, die Heilige<br />
Familie als Dreiviertelportrait zeigend. Leicht diagonaler<br />
Brandriss sowie Glasurverluste.<br />
(12302618) (13)<br />
MAJOLICA RELIEF<br />
48.5 x 39.5 cm.<br />
Probably Castelli, 18th/ 19th century.<br />
Terracotta with polychrome glaze and gilt décor.<br />
Bas-relief in portrait format with profiled frame cast in<br />
one piece. The Holy family is depicted in three-quarter<br />
length portrait at centre. Minor diagonal fire crack and<br />
glaze defects.<br />
€ 700 - € 900<br />
INFO | BID<br />
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<br />
183
Höhe: 16,3 cm.<br />
Ende 16. Jahrhundert.<br />
Weißglasur mit Blaubemalung und Umschrift auf<br />
dem Mittelband zwischen Blattrankenbänderungen<br />
„Confektionis-Ham“. Leicht eingezogener Fuß, gekehlter<br />
Lippenrand, einige altersbedingte Abplatzungen.<br />
(12221924) (11)<br />
€ 600 - € 800<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 17 cm.<br />
Ende 16. Jahrhundert.<br />
Bemalung in Weiß, Blau und Mangan. Mit umziehenden<br />
Blattfriesen. Mit gotischen Minuskeln beschriftet<br />
„Trifera-ma“. (12221926) (11)<br />
€ 500 - € 600<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 27,5 cm.<br />
Palermo/ Sizilien, Anfang 17. Jahrhundert.<br />
Zylindisch eingezogen mit Standfuß, an der Vorderseite,<br />
in Kartusche, nach links schreitender Lands knecht in<br />
Pumphosen mit Schwert und Helm, an der Rückseite<br />
Musikembleme mit Instrumenten mit Trommel und<br />
Pfeifen, an Fuß- und Schulter Flechtbanddekor. Bemalung<br />
in Gelb, Orange, Blau und Weiß sowie Rostbraun.<br />
Minimale Chips. (12221917) (11)<br />
€ 250 - € 350<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 23 cm.<br />
18. Jahrhundert.<br />
Bauchig-zylindrisch, mittig leicht eingezogen, kurzer<br />
Stellfuß, Weißglasur, an der Vorderseite grüner Blattkranz,<br />
darin ein Wappen. (12221910) (11)<br />
€ 300 - € 400<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 8 cm.<br />
Durchmesser: 24 cm.<br />
Italien, 19. Jahrhundert.<br />
Mit Standfuß, Rand gerippt. In der Schale Darstellung<br />
eines Gebäudes zwischen Bäumen, mit Randdekoration.<br />
Unterseite glasiert in Weiß, Ockergelb, Braun, Grün<br />
und Blau. (12221932) (11)<br />
€ 250 - € 350<br />
<br />
INFO | BID<br />
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VENEZIANISCHER MALER AUS DEM KREIS DES<br />
1 – 185 <br />
1181<br />
PORTRAIT EINES JUNGEN MANNES<br />
Öl auf Leinwand, auf Holz.<br />
107 x 80,5 cm.<br />
Ungerahmt.<br />
Dreiviertelportrait des jungen Adligen nach rechts, mit<br />
weiß gepuderter Allongeperücke, den Kopf dem Betrachter<br />
zugewandt. Er trägt einen roten Gehrock, mit<br />
goldenen Knöpfen und prachtvollen Stickereien an der<br />
Knopfleiste. Sein rechtes Ärmelende ist ebenfalls mit<br />
gold farbenem Futter versehen. Über seiner linken<br />
Schulter trägt er ein dunkelblaues Velum, das sein<br />
Ende in seiner rechten Hand findet, die er locker auf<br />
seine Hüfte abgestüzt hat. Sein feines Gesicht, dessen<br />
rechte Seite leicht verschattet ist, mit wohlgeformten<br />
Augenbrauen, leicht geröteten Wangen, einem<br />
roten Mund und leuchtenden dunklen Augen.<br />
Der grünliche Hintergrund mit dunklerem, zur rechten<br />
Seite gezogenen Vorhang. Repräsentative Darstellung<br />
in feiner Manier. (1230553) (18)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
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<br />
16 <br />
HAUPT CHRISTI MIT DORNENKRONE,<br />
HALSSTRICK UND ROTEM SPOTTMANTEL<br />
Öl auf Nussholz.<br />
42,5 x 30,8 cm.<br />
Ungerahmt.<br />
In Feinmalerei vor hellem Hintergrund. Als Andachtsbild<br />
geschaffen, auf einer Bildplatte, die an der Rückseite<br />
Fragmentdarstellung einer Altartafel zeigt mit<br />
Blutstropfensymbolen. Der Einfluss der flämischen<br />
Malerei unter Dieric Bouts (1415/20-1475) ist erkennbar.<br />
Beschnitten an den Rändern, der original Kreidegrund<br />
an beiden Seiten zu erkennen, am Oberrand<br />
Reste ehemaliger Teilvergoldung. Einige Wurmlöcher<br />
sowie kleine Farbabriebe. (1211181) (3) (11)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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185
Höhe: 86 cm.<br />
Breite: 113 cm.<br />
Tiefe: 57,5 cm.<br />
Oben rechts unter der Abdeckplatte signiert<br />
„L. Aubry JVE“.<br />
Weichholzkorpus, mit Nussbaum furniert. Gekantete<br />
kannelierte, konisch auslaufende Beine mit zweischübigem<br />
Korpus, dieser mit risalitartig hervorspringender<br />
Mitte. Die Schubfachsegmente und die Seiten durch<br />
Klötzchenornamentband kartuschiert und mit gegossenen<br />
Louis XVI-Messingapplikationen versehen. Ein<br />
Schlüssel vorhanden. Grau-weiß geäderte Marmordeckplatte,<br />
den Zügen des Möbels folgend. Rest., erg.<br />
(1230667) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: ca. 215 cm.<br />
Breite: 145 cm.<br />
Tiefe: 49 cm.<br />
Italien, 19. Jahrhundert.<br />
In Nussbaum gearbeitet, mit Beineinlagen, diese teilweise<br />
geschwärzt. Auf quadratischen Füßen und rückwärtiger<br />
Verwandung ein geschweiftes marokkisierendes<br />
Tableau mit ornamentalen vegetabilen Beineinlagen<br />
und einem zentralen achteckigen Sternmuster. Frontseitige<br />
figürliche Beine, die mit einer Schublade versehene<br />
Zarge tragend. Die Frontschublade mit einer<br />
oblongen Beinkartusche, mit figürlicher Ziselierung,<br />
drei Putti mit Spiegel darstellend, die Ziselierung partiell<br />
geschwärzt. Darüber zweitüriger Vitrinenkorpus mit<br />
figürlichen Lisenen und ornamentaler Umrandung sowie<br />
überkragendem, ornamental inkrustiertem Abschluss.<br />
Ein Schlüssel vorhanden. Minimal besch.<br />
(1230668) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
186 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
MARC CHAGALL,<br />
188 – 1985 <br />
LES OBSEQUES DE LA LIONNE<br />
Radierung.<br />
39 x 30 cm. Plattenrand: 29,3 x 23,7 cm.<br />
Rechts unten außerhalb des Plattenrandes signiert<br />
„Marc Chagall“ und links betitelt.<br />
In Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />
Blatt nachgedunkelt.<br />
Anmerkung:<br />
Die Radierung wurde auch für Les Fables de la Fontaine<br />
aufgelegt, hier jedoch mit dem Titel auf der linken<br />
Seite vermutlich ausserhalb dieser Auflage entstanden.<br />
(1230269) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 28 cm.<br />
Durchmesser: 46,5 cm.<br />
Wien, um 1930.<br />
Messing, getrieben, gegossen. Über vier Libellenfüßen<br />
vertikal gezogener Korpus mit Zungenfriesen und abgesetzter<br />
Mündung. Eingesetztes Kupferbecken.<br />
(12306611) (13)<br />
€ 500 - € 800<br />
<br />
ÖSTERREICHISCHER MALER DES<br />
19 <br />
GRETCHEN NACH DEM KIRCHGANG<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
79 x 62,5 cm.<br />
Ungerahmt.<br />
Nach Goethes Faust. Im Innenhof einer mittelalterlichen<br />
Burganlage mit hohem Turm mit Zinnen, Gretchen<br />
mit blonden langen Haaren in einem eleganten, an den<br />
Armen mehrfach geschnürten blauen Kleid mit weißer<br />
Bluse, Schleier und blauer Kopfbedeckung. Sie hat soeben<br />
eine Kirche verlassen und hält in ihren Händen<br />
noch das Gebetsbuch. Vor ihr Faust mit Wams und<br />
goldenem Gürtel mit Dolch, der sie bewundernd anblickt.<br />
Mephisto, auffällig in Rot gekleidet, lehnt an seiner<br />
Schulter. Feine präzise Malerei nach der berühmten<br />
literarischen Vorlage.<br />
Provenienz:<br />
Aus österreichischem Privatbesitz. (1230641) (10)<br />
€ 600 - € 800<br />
<br />
<br />
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187
Rohrlänge: 41 cm.<br />
Gesamtlänge mit Lafette: ca. 50 cm.<br />
Im Stil des 17. Jahrhunderts.<br />
Rohr in <strong>Bronze</strong>guss mit Wappen auf der Oberseite, auf<br />
hölzerner Lafette, die Räder in <strong>Bronze</strong>. (1211793) (11)<br />
€ 600 - € 800<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
JAN BAPTIST WEENIX,<br />
161 – 1665 <br />
SÜDLICHE BERGIGE LANDSCHAFT MIT HIRTEN<br />
AN EINEM FLUSS<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
52,5 x 40,5 cm.<br />
Im dekorativen Rahmen.<br />
Unterhalb einer steinernen Ruine befinden sich im flachen<br />
Wasser eines Flusses zwei Hirten und eine auf<br />
einem Muli reitende Frau, mit ihrer Ziegenherde im<br />
flachen Wasser. Nach links führt der Fluss durch eine<br />
schmale steinerne Brücke hindurch, unter der sich ein<br />
weiterer Hirte mit zwei Rindern befindet. Im Hintergrund<br />
links, unter hohem blauen Himmel, ein hohes<br />
Gebirgsmassiv. Malerei in der typischen Manier des<br />
bekannten Künstlers, in reduzierter Farbigkeit, die<br />
Stimmung eines Tages bei nahendem Sonnenuntergang<br />
verkündend. Kleine Retuschen. (1230644) (18)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
<br />
14,5 x 30 x 17 cm.<br />
Bodenseitiges Doppelvajra.<br />
Tibet, 19. Jahrhundert.<br />
Auf vier aus abstrahierten Fabelwesen (Drachen?) bestehenden<br />
Füßen der rechteckige, über den Füßen<br />
abgekantete Korpus mit Stülpschanierdeckel. Kurzenden<br />
mit Handhaben in Form eines halben Donnerkeils.<br />
Fallriegel ornamentalsymmetrisch. Allseitiger symmetrischer<br />
Dekor aus Blattwerk, aus eingelegten Steinen<br />
bestehende Ornamentblüten. Zier aus gemugelten<br />
Korallen, Türkisen und Lapislazuli. Deckel mit erhabener<br />
Rosette, deren Blätter alternierend eingelegte Steine<br />
und Doppelvajras zeigen. Innen mit rotem Samt tapeziert.<br />
(1220472) (13)<br />
€ 1.200 - € 1.500<br />
<br />
<br />
INFO | BID<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 42 cm.<br />
Breite: 52 cm.<br />
Tiefe: 38 cm.<br />
Frankreich, 18./ 19. Jahrhundert.<br />
Eichenkorpus, furniert. Über vier leicht geschwungenen<br />
Beinen der zweischübige Korpus sans travers mit übergreifenden<br />
klassizistischen Bandwerkkartuschen. Die<br />
risalitartig hervorspringenden Schübe sind mittig mit<br />
einer hochrechteckigen hellgrundigen Kartusche intarsiert,<br />
mit Blütenmarketerie und Louis XVI-Schlüsselschild<br />
und Schlüssel. Überkragende, den Zügen des<br />
Möbels folgende Deckplatte, ebenfalls in Kartuschen<br />
intarsiert, meist mit Spiegelfurnier. (1221231) (1) (13)<br />
€ 1.500 - € 1.800<br />
<br />
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FLÄMISCHER MEISTER DES BEGINNENDEN<br />
1 <br />
SALVATOR MUNDI<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
95 x 68 cm.<br />
Im Ädikularahmen.<br />
Halbbildnis Christi in braunem Kleid mit rotem Umhang<br />
vor dunklem Hintergrund, die rechte Hand zum Segensgestus<br />
erhoben, die Linke hält den Universumglobus,<br />
bekrönt mit einem goldenen Kreuz. Der Blick nach<br />
oben gerichtet, Sinnbild der Gottvaterbeziehung. Im<br />
Malstil ist auch die Orientierung an die italienische<br />
Malerei zu erkennen. (1220473) (11)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
<br />
<br />
Höhe: 23 cm.<br />
Länge: 52 cm.<br />
Tiefe: 36 cm.<br />
Ende 18. Jahrhundert.<br />
INFO | BID<br />
Aufbau in Eichenholz in niedriger Truhenkastenform.<br />
Allseitig reich furniert mit frühklassizistischer Nussbaummarketerie,<br />
unter Verwendung heller Hölzer. Auf<br />
dem flach gewölbten Deckel zentrales, an den Ecken<br />
mäandriertes Feld mit illusionistischer Würfelmarketerie,<br />
darin querovales Feld mit intarsiertem Blütenkorb.<br />
An allen Seiten felderbildende Bandeinlagen. Im<br />
Inneren seitlich Einbau von vier kleineren Schüben zur<br />
Einlage von Schmuckgegenständen. Ebenso dafür<br />
vorgesehen ein schlanker, nahezu unsichtbarer Schub<br />
an der rechten Seite des Kastens mit Facheinteilungen.<br />
(1221232) (1) (11)<br />
€ 1.200 - € 1.500 INFO | BID<br />
<br />
<br />
<br />
Länge: 12 cm.<br />
Deutschland oder Österreich, Anfang 19. Jahrhundert.<br />
Hirschgeweihsegment, geschnitzt und montiert. Darstellung<br />
einer Hatz auf dem Deckel. (12304129) (13)<br />
€ 2.500 - € 4.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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189
HISTORISTISCHER WANDSCHRANK IN FORM<br />
<br />
Höhe: 110 cm.<br />
Breite: 42 cm.<br />
Tiefe: 24 cm.<br />
Rückwärtig mit Herstelleretikett „Gabriel Hammerl -<br />
Maria-Theresienstr. 4, Innsbruck“.<br />
Österreich, um 1890.<br />
Holz, geschnitzt, gefasst, mit Butzenscheiben in Glas<br />
versehen. Hammerl war für seine Kunstschnitzereien<br />
und Drechselarbeiten in Holz und Gemshorn bekannt,<br />
sein Schaffen stellte einen Höhepunkt im 19. Jahrhundert<br />
des Innsbrucker Kunsthandwerks dar.<br />
(12111725) (13)<br />
€ 1.600 - € 1.800<br />
<br />
INFO | BID<br />
Das Golodene Dachl, Innsbruck<br />
<br />
ALESSANDRO MAGNASCO,<br />
166 – 149 <br />
ABENDLICHE BAUMLANDSCHAFT MIT<br />
DEM HEILIGEN FRANZISKUS<br />
Öl auf Leinwand.<br />
39 x 29,5 cm.<br />
<br />
CHRYSOSTOMUS JOHANN WINCK,<br />
15 – 195 <br />
TOD DES HEILIGEN FRANZ XAVER<br />
Öl auf Leinwand, auf Holz.<br />
49,5 x 36,5 cm.<br />
In freier Landschaft der unter einem Baum mit großen<br />
Blättern liegende Heilige in dunkelblauem Gewand mit<br />
geschlossenen Augen. Ein kleines Kruzifix liegt auf seiner<br />
Brust und auf seiner linken Seite ein langer Pilgerstab.<br />
Vor ihm eine hockende Frau mit dunklerem<br />
Inkarnat und goldenem Ohrring, die wohl gerade eine<br />
beige Decke über ihn gelegt hat. Die Frau könnte auf<br />
seine Missionstätigkeit in Indien hinweisen. Hinter beiden<br />
stehend ein Chinese in rötlichem Gewand und<br />
bläulichem Überwurf, mit weit ausgestreckten Armen<br />
mit seinen dunklen Augen erschrocken auf den soeben<br />
Verstorbenen herabblickend. Beschn.<br />
Anmerkung:<br />
Der Heilige Franz Xaver, mit eigentlichem Namen<br />
Francisco de Xavier (1506-1552) war einer der Wegbereiter<br />
christlicher Mission in Ostasien. Nachdem<br />
er als Missionar in Indien tätig war, wollte er als einfacher<br />
Pilger zu Fuß nach China, verstarb jedoch auf<br />
einer dem chinesischen Festland vorgelagerten Insel.<br />
(1230559) (18)<br />
€ 800 - € 1.200<br />
<br />
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INFO | BID<br />
Wie so häufig in der Malerei, besonders seit dem 17.<br />
Jahrhundert, lässt sich eine landschaftliche Bilddarstellung<br />
bei genauerer Betrachtung als Schilderung eines<br />
religiösen Themas entdecken. Hier im Bild ist der Heilige<br />
Franziskus am Fuße einer Baumgruppe rechts im<br />
Bild liegend zu sehen, von zwei Engeln gestützt. Sein<br />
Blick gilt einem weiteren Engel in Gestalt eines Putto,<br />
der links oben über den Wolken mit einer Violine erscheint.<br />
Dieses Thema der Vision des Heiligen hat besonders<br />
in der Barock-Malerei reges Interesse gefunden.<br />
Die Blickbeziehung schafft eine kompositorische<br />
Diagonale, die von links oben nach rechts unten zieht.<br />
Im Gegenzug sind die Bäume im Bild nach rechts geneigt.<br />
Den dunklen Schatten des Waldes gegenüber<br />
lässt der Maler das aufleuchtende Sonnenuntergangslicht<br />
am Horizont und hell erleuchtete Wolken<br />
zur Wirkung bringen. Weit weniger auffällig erscheinen<br />
dagegen die weiteren Bilddetails, wie etwa die<br />
Burg im Hintergrund oder eine weitere Mönchsfigur<br />
in der linken Ecke.<br />
Bildaufbau, Komposition und Farbregie weisen in jedem<br />
Fall auf einen Maler von Rang, wenn nicht auf<br />
Magnasco selbst, so zumindest auf einen nahezu<br />
ebenbürtigen Werkstattmitarbeiter. Die dramatische<br />
Hell-Dunkel-Auffassung ist jedenfalls eines der charakteristischen<br />
Stilmerkmale Malers, das trotz Beeinflussung<br />
von Marco Ricci (1676/79-1729/30) und Francesco<br />
Guardi (1712-1793) zu einer ganz eigenen Bildstimmung<br />
gefunden hat. Eines der am besten vergleichbaren<br />
Werke seiner Hand ist die „Landschaft mit zwei<br />
Eremiten“ im Ashmolean-Musem Oxford, UK., mit<br />
ähnlichem Bildaufbau und nahezu identischer Farbwirkung.<br />
A. R. (1230558) (11)<br />
€ 1.800 - € 2.400<br />
<br />
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JOHANN MICHAEL NEDER,<br />
18 – 188 <br />
FAMILIE IN DER STUBE<br />
Öl auf Holz.<br />
25,2 x 20 cm.<br />
Links unten signiert „Neder“, verso auf altem<br />
Aufkleber als „Skizze von Neder“ bezeichnet.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
Im Inneren einer bäuerlichen Stube mit kleinem Fenster<br />
eine Frau, in rotem Kleid und dunkelblauer Schürze<br />
sowie einem gebundenen, leuchtend rotem Kopftuch,<br />
bei der Arbeit an einem großen Spinnrad sitzend. Hinter<br />
ihr auf höher gelegener Ebene ein sitzender Mann<br />
an einem Tisch mit Lampe, der seinen linken Arm ausgestreckt<br />
hat und wohl an einem Faden eine Handspindel<br />
hält. Ihm gegenüber steht ein Junge, der seine<br />
Unterarme auf den Tisch abgelegt hat. An den Wänden<br />
eine alte Uhr und ein Regal mit diversen Objekten. Malerei<br />
in raschem Pinselduktus. Die Frau mit rotem Kopftuch<br />
und rot-blauem Gewand findet sich auch auf anderen<br />
Gemälden des Künstlers wieder. (1230561) (18)<br />
€ 1.500 - € 2.000<br />
<br />
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<br />
VENEZIANISCHER MEISTER DES AUSGEHENDEN<br />
16 1 <br />
PORTRAIT DES ERZBISCHOFS FILIPPO ARCHINTO<br />
(UM 1500-1558)<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
125 x 104,5 cm.<br />
Ungerahmt.<br />
Der auf einem Armlehnstuhl sitzende Erzbischof im<br />
Ornat nach rechts mit langem Bart und dunklen Augen,<br />
die aufmerksam seitlich aus dem Bild schauen. Seine<br />
Arme hat er sorgsam auf die Lehnen gelegt, an zwei<br />
Fingern seiner schmalen Hände trägt er einen wertvollen<br />
Ring und hält in seiner linken Hand zudem ein<br />
Buch. Kopie nach einem Gemälde von Tiziano Vecellio<br />
(1485/89-1576), um 1550, das sich in New York im Metropolitan<br />
Museum befindet. Besch. (1230712) (18)<br />
€ 2.000 - € 4.000<br />
<br />
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191
FRANÇOIS BOUCHER,<br />
1 – 1 <br />
ALLEGORIE DES SOMMERS<br />
Öl auf Kupfer.<br />
34,5 x 24 cm.<br />
Unterhalb einer kleinen steinigen Anhöhe ein schlafender,<br />
fast nackter Putto, der auf einem gebundenen<br />
Bündel Ähren liegt und seinen Köcher abgelegt hat.<br />
Er wird von einem weiteren Putto mit kleinen Flügeln<br />
mit einem Halm an der Nase gekitzelt. Ein dritter Putto<br />
mit Blumen in seiner linken Hand und einer Blumengirlande<br />
schaut neugierig beiden zu. Im hellen Hintergrund<br />
links in Rückansicht eine nackte Figur, wohl bei<br />
der Kornernte. Humorige Malerei in frischer heller Farbgebung,<br />
die Stimmung eines Sommertages vermittelnd.<br />
(1230271) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
GIUSEPPE MAZZOLA,<br />
148 – 188 <br />
Ehemals Direktor der königlichen Gemäldesammlungen<br />
LUCRETIA<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
63 x 50,5 cm.<br />
In teilvergoldetem Rahmen.<br />
Dieses Gemälde zeigt den Freitod der Lucrezia, nachdem<br />
sie von Sixtus, dem Sohn des Königs von Rom<br />
Tarquinius Superbus, vergewaltigt wurde: Brustbild<br />
nach links der halbnackten jungen Frau vor dunklem<br />
Hintergrund, deren linke Schulter mit einem durchsichtigen<br />
blauen Tuch und einem gold farbenen Band<br />
mit Brosche bedeckt ist. Sie hat ein zartes weiches<br />
Gesicht, leicht gerötete Wangen, fein frisierte Haare<br />
mit Perlenketten und schaut mit ihren dunklen Augen<br />
nach oben. In ihrer rechten Hand hält sie den Dolch,<br />
den sie sich gerade in ihre Brust gestoßen hat. Diese<br />
tragische und emotionsgeladene Episode wurde von<br />
italienischen und niederländischen Malern des 17.<br />
Jahrhunderts häufig dargestellt. Retuschen am linken<br />
Rand. (1230274) (18)<br />
€ 5.000 - € 8.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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JEAN-JACQUES LAGRENÉE,<br />
19 – 181 <br />
HARFESPIELENDER ENGEL<br />
Öl auf Leinwand im Oval. Doubliert.<br />
72,5 x 58,5 cm.<br />
In dekorativem vergoldeten Rahmen.<br />
In einem Innenraum, auf einem antiken Bett mit weißen<br />
Kissen, das von einem roten Vorhang mit Goldborte<br />
umgeben ist, sitzt ein Engel mit rotem Gewand,<br />
das die Schultern freilässt, und einem Blütenkranz in<br />
seinen lockigen Haaren. Er spielt auf einer großen<br />
Harfe, die er auf einem kleinen vergoldeten Schemel<br />
abgestellt hat. Er hat große weiße Flügel und voller<br />
Verzückung, mit nach oben gerichteten Augen, den<br />
Kopf nach hinten gewendet. Zu seiner linken Seite eine<br />
Nymphe mit nacktem Oberkörper und langen braunen<br />
Haaren, in denen sie einen geflochtenen Blattkranz<br />
trägt, die sich ihm mit Handgestus zuwendet. Er<br />
scheint sie jedoch nicht zu sehen, sondern ganz vertieft<br />
in seine Musik zu sein. Ungewöhnliche Darstellung<br />
in teils raschem Pinselduktus. Kleinere Retuschen.<br />
(1220925) (2) (18)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
FRANZÖSISCHER NEOKLASSIZISTISCHER MALER<br />
18 <br />
19 <br />
AMORKNABE<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
47 x 37,5 cm.<br />
In vergoldetem Rahmen.<br />
<br />
BORIS BESSONOF,<br />
186 – 194<br />
WINTERLANDSCHAFT<br />
Öl auf Leinwand.<br />
52,5 x 33 cm.<br />
Rechts unten signiert.<br />
Halbbildnis des Knaben in türkisfarbenem Gewand<br />
aus Samt, das über seine linke Schulter geht und die<br />
Rechte freilässt. In seiner rechten Hand hält er einen<br />
Pfeil, dessen glänzende Spitze er mit dem Zeigefinger<br />
seiner linken Hand berührt. Vor ihm liegt ein gold verzierter,<br />
blauer Köcher, der einen weiteren Pfeil enthält.<br />
Hinter seinem Rücken ragt jeweils ein großer<br />
weiter Flügel zur Seite. Er hat lange dunkelblonde lockige<br />
Haare, feines Inkarnat, und mit seinem Gesicht,<br />
den leicht geröteten Wangen, dem feinen schmalen<br />
Mund und seinen dunklen Augen schaut er direkt aus<br />
dem Bild auf den Betrachter. Der graue Hintergrund<br />
von links nach rechts zunehmend aufhellend. Malerei<br />
in feiner Manier. (1230264) (18)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
Blick in einen tief verschneiten, verschatteten Nadelwald,<br />
in dem die Äste der Bäume unter der Last des<br />
Schnees nach unten hängen; darüber der leuchtende<br />
Himmel, die Stimmung einen Wintermorgens bei<br />
Sonnenaufgang vermittelnd. (1230031) (18)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
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193
1 <br />
LANDSCHAFT MIT REISENDEN<br />
Öl auf Kupfer.<br />
22 x 29 cm.<br />
In weiter, hügeliger Landschaft hat auf einem Weg eine<br />
Gruppe Reisender in einem Planwagen, gezogen von<br />
zwei Pferden, angehalten und ist im Gespräch mit einer<br />
Gruppe von drei Reitern in eleganter Kleidung mit<br />
Hüten. Auf dem weiteren Weg, der in die Tiefe des<br />
Hintergrundes führt, weitere Figuren mit Tieren. Links<br />
im Vordergrund ein kleiner begrünter Bachlauf mit einem<br />
Wasservogel. Während der untere Bildteil begrünt<br />
und verschattet ist, ist die dahinter liegende Hügellandschaft<br />
in hellen Sandtönen wiedergegeben unter<br />
blauem Himmel, der an einer Stelle durch die versteckt<br />
scheinende Sonne aufgerissen wird. Malerei<br />
mit einigen Details, die sich motivisch an Breughel<br />
orientiert. Rahmenschäden. (1231263) (18)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
18 <br />
BERGIGE LANDSCHAFT MIT RUINE UND FIGUREN<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
50 x 75 cm.<br />
In weiter Landschaft mit einem über Kaskaden verlaufenden<br />
Flusslauf am linken Ufer ein sitzendes Paar mit<br />
Kind und ein Angler. Auf der anderen Flussseite zwei<br />
große Torbögen einer Ruine vor großen, in den Himmel<br />
ragenden Bäumen, eine Frau in rot-blauer Kleidung,<br />
die einen Krug auf ihrem Kopf trägt, sowie drei<br />
Jäger mit Gewehren. In der Ferne die Landschaft mit<br />
einem Ort im diesigen blau-grauen Licht unter hohem<br />
wolkigen Himmel. (1231439) (3) (18)<br />
€ 1.800 - € 2.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
JAN BOTH,<br />
1618 – 165 <br />
ITALIENISCHE LANDSCHAFT MIT<br />
REISENDER FRAU<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
54 x 67,5 cm.<br />
Links unten signiert „Both“.<br />
Im Mittelpunkt des Bildes ziehen drei schlanke Bäume<br />
hoch mit ausladenden Baumkronen vor hellblauem<br />
Himmel mit weißen Wolkenformationen. Rechts davon<br />
auf einer bergigen Anhöhe eine große Gebäudeanlage<br />
mit Mauern, weiter unten an einem See ein<br />
großes Anwesen, von hohen Bäumen umgeben. Am<br />
Fuß der Bäume ein nach hinten führender Weg mit einer<br />
auf einem Muli sitzenden rot-blau gekleideten Frau,<br />
begleitet von einem fröhlichen, neben ihr laufenden<br />
Jungen mit braunem Hut. Im Hintergrund weitere Berghügel<br />
und ein Dorf in diesigem Licht, unter leicht gelben<br />
Firmament, das sich nach oben ins Blau wandelt.<br />
(1231346) (18)<br />
€ 8.000 - € 10.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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FRANCESCO DEL CAIRO,<br />
16 – 1665 <br />
JUDITH UND IHRE ALTE AMME<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
65 x 81 cm.<br />
In Nahsicht die Halbfigur der Judith mit dunkelblondem<br />
wohlfrisiertem Haar, elegantem weißem Kleid mit<br />
goldenen Verzierungen, darüber ein mit Goldfäden<br />
durchwirkter durchsichtiger Schal und dünnen Goldkettchen<br />
um den Hals. Rechts neben ihr in grauem<br />
Gewand mit Kopfbedeckung eine Gehilfin, wohl ihre<br />
alte Amme. Beide Frauen mit leicht geröteten Wangen<br />
und schmalen roten Lippen. Sie schauen sich mit ihren<br />
dunkelbraunen Augen ernsthaft an. Im Hintergrund<br />
schwere rote, teils bestickte Vorhänge, die auch auf<br />
ein Zelt hinweisen könnten. Die Darstellung wohl bezugnehmend<br />
auf die biblische Stelle, in der Judith in<br />
ihrem schönsten Kleid mit ihrer Magd ins Feldlager<br />
des Holofernes geht, um durch dessen Enthauptung<br />
die Stadt Betulia von der Belagerung zu befreien. Die<br />
Spannung zwischen den Frauen deutet wohl auf die<br />
bevorstehende Tat der Judith hin. Malerei in zurückhaltender<br />
Farbgebung. Retuschen. (1231341) (18)<br />
€ 5.000 - € 8.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
MALER DER NEAPOLITANISCHEN SCHULE<br />
1 <br />
DIE HEILIGE FAMILIE MIT DEM<br />
JOAHNNESKNABEN<br />
Öl auf Leinwand.<br />
95 x 60 cm.<br />
Ungerahmt.<br />
Maria mit dem auf ihrem Schoß stehenden Kind und<br />
Josef vor einem verschatteten Waldrand. Das Jesuskind<br />
steht im Blickkontakt mit dem Johannesknaben,<br />
der mit einem Schaf zur Gruppe heranzieht. Links<br />
hinten gebauschte Wolkenpartie. Die Darstellung von<br />
Maria und dem Kind in betontem Sfumato, die Szenerie<br />
insgesamt in caravaggeskem Hell-Dunkel.<br />
(1231532) (11)<br />
€ 2.200 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
19 <br />
ANSICHT DES LAGO MAGGIORE<br />
Öl auf Leinwand. Altdoubliert.<br />
69 x 96 cm.<br />
In gefasstem und bronziertem Rahmen.<br />
Vor dem Horizont weite sonnenbeschienene Bergkulisse,<br />
davor eine Architektur, welche sich in dem ruhigen<br />
See spiegelt. Links keilförmig die Uferlandschaft, mit<br />
reicher südlicher Vegetation und antiker Architektur<br />
mit Figurenstaffage. (1231404) (3) (13)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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195
JACOB DE WITT,<br />
1695 – 154 <br />
ELEGANTER HERR MIT KRUG IN FENSTERNISCHE<br />
Öl auf Holz.<br />
29,5 x 21,5 cm.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
Hinter einer steinernen Fensternische mit Rundbogen<br />
und Schlussstein das Halbbildnis eines eleganten<br />
Herren mit dunkelblonden Haaren, weißem Hemd mit<br />
gelber Weste, darüber eine türkisblaue Samtjacke tragend.<br />
Er hat seinen linken Arm auf der Brüstung abgelegt<br />
und hat seine Hand auf seinen schwarzen Hut<br />
mit rotem Band gelegt. Mit seiner Linken hat er gerade<br />
den Zinndeckel eines braunen Kruges geöffnet. Mit<br />
hellem freundlichen Gesicht, leicht geöffnetem Mund<br />
und leuchtenden Augen schaut er seitlich aus dem<br />
Bild heraus. (1231349) (18)<br />
€ 2.000 - € 4.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
DOMENICO MAGGIOTTO,<br />
11 – 194 <br />
PORTRAIT EINES KNABEN MIT RÜBCHEN<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
53,5 x 42,5 cm.<br />
In vergoldetem Rahmen mit abgerundeten Ecken.<br />
In Nahsicht das Profil eines Jungen in braunem Gewand<br />
mit weißem Hemd und großem Hut, in dem eine<br />
weiße und eine rote Feder stecken, vor braunem<br />
Hintergrund. In seiner linken Hand hält er ein Bündel<br />
mit weißen Rübchen und deren Blättern. Er hat sein<br />
helles Gesicht mit rosafarbenen Wangen und Nase,<br />
sowie dem rotem, leicht geöffnetem Mund gewendet<br />
und blickt mit seinen glänzenden braunen Augen den<br />
Betrachter des Bildes freundlich an. Malerei in zurückhaltender<br />
Farbigkeit in starker Hell-Dunkel Manier.<br />
(1231348) (18)<br />
€ 2.000 - € 4.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
PIETER QUAST,<br />
166 – 164 <br />
BEIM BADER<br />
Öl auf Holz.<br />
30 x 38 cm.<br />
Auf einer Metallplakette Hinweis auf Pieter Quast.<br />
Rückwärtige alte Nummerierung in Rot 1193.<br />
In ungefasstem Holzrahmen.<br />
Schöne ältere Kopie nach dem etwa gleich großen im<br />
Rijksmuseum in Amsterdam befindlichne Original von<br />
Pieter Jansz. Quast (Inv. Nr. SK-A-1756). Firnis etwas<br />
schadhaft.<br />
Vergleichsliteratur:<br />
Zu dem Amsterdamer Bild siehe: P.J.J. van Thiel, All<br />
the paintings of the Rijksmuseum in Amsterdam,<br />
Amsterdam 1976, S. 459, nr. A 1756. (1230714) (13)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
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<br />
INFO | BID
NIEDERLÄNDISCHER MALER<br />
18 <br />
DIE MONDGÖTTIN SELENE UND ENDYMION<br />
Öl auf Holz.<br />
41 x 33,5 cm.<br />
Im Zentrum des Gemäldes die unsterblich verliebte<br />
Göttin mit verschleiertem Hinterhaupt in einem blauem<br />
Gewand vor dunkler Waldlandschaft. In ihrem Haar eine<br />
Perlenkette mit Halbmond und in ihren Händen ein<br />
Blütenband mit Rosen. Ihr zur Seite ein kleiner Putto,<br />
der auf den aufgegangenen leuchtenden Mond am<br />
nächtlichen Himmel mit seinem linken Arm hinweist.<br />
Sie verliebte sich unsterblich auf ihrer Reise über den<br />
nächtlichen Himmel in Endymion, einen König, der<br />
hier als schlafender Jäger mit zwei Hunden in einem<br />
dunklen Gewand mit rotem Umhang dargestellt wird,<br />
dessen Oberkörper auf Steinen ruht. Die Göttin bat<br />
schließlich Zeus um Hilfe, um ihren sterblichen Geliebten<br />
vor dem Tod zu bewahren. Gekonnte malerische<br />
Umsetzung dieses Motivs aus der griechischen<br />
Mythologie. (12313410) (18)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
JEAN-BAPTISTE PILLEMENT,<br />
18 – 188 <br />
FLUSSLANDSCHAFT MIT HIRTEN<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
25,5 x 33,5 cm.<br />
Links unten signiert.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
Im warmen rötlichen Licht der untergehenden Sonne<br />
ein Hirte, auf einem Muli reitend, mit seiner kleinen<br />
Herde mit Stieren, Ziegen und Schafen im flachen<br />
Wasser eines Flusses stehend, an dessen Ufer große<br />
Felsbrocken liegen. Im Hintergrund ein steinerner Turm<br />
und eine Rundbogenbrücke, die wohl über den Fluss<br />
führt. Rechts hinter den Steinen diverse Sträucher<br />
und Bäume, in den blauen Himmel ragend, beschienen<br />
von dem rötlichen, von links einfallenden Sonnenlicht.<br />
Stimmungsvolle Malerei. (1221937) (18)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
<br />
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<br />
1 <br />
DER HEILIGE FRANZISKUS<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
72 x 58 cm.<br />
In bronziertem Holzrahmen.<br />
Darstellung des nach links gewandten Franziskus, über<br />
einem Schädel kauernd und in die obere linke Bildecke<br />
blickend, von welcher ihn ein Lichtstrahl erhellt.<br />
Rest. (1231434) (3) (13)<br />
€ 1.800 - € 2.300<br />
<br />
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197
PAULUS MOREELSE,<br />
151 – 168 <br />
PORTRAIT EINER JUNGEN HIRTIN<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
82 x 65 cm.<br />
Halbbildnis nach links der jungen blondhaarigen Frau,<br />
vor dunklem Hintergrund. Sie trägt ein rot-türkisfarbenes<br />
Kleid, auf ihrem Kopf einen Turban, der mit Ähren<br />
und rotem Klatschmohn bestückt ist, und über ihrer<br />
linken Schulter einen Hirtenstab. Mit ihrer rechten<br />
Hand fasst sie sich an ihre entblößte Brust. Mit ihren<br />
geröteten Wangen und ihren dunkelblauen Augen<br />
schaut sie interessiert aus dem Bild heraus. Die lebensnahen<br />
Halbfiguren des zeitweise in Rom tätigen<br />
Moreelse stehen in der Nachfolge des Michelangelo<br />
Merisi il Caravaggio (1570/71-1610). Das gezeigte Gemälde<br />
gibt eine Themavariation nach dem bekannten<br />
Originalgemälde des Künstlers „Die blonde Schäferin“<br />
von 1624 wieder, das sich in der Alten Pinakothek<br />
in München befindet. Retuschen. (12305717) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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<br />
1 <br />
PORTRAIT EINES VORNEHMEN KNABEN<br />
Öl auf Holz.<br />
26,5 x 22 cm.<br />
Brustbildnis nach links eines Knaben in schwarzem<br />
Samtgewand mit weissem Kragen vor dunkelbraunem<br />
Hintergrund. Am unteren Bildrand ragt ein goldenes<br />
Zepter hervor. Er trägt auf seinen lockigen hellbraunen<br />
Haaren eine edle Kappe, die mit glänzenden,<br />
goldfarbenen Bordüren verziert ist. Seinen Kopf hat er<br />
zum Betrachter gedreht und schaut mit seinen rosafarbenen<br />
Wangen, den wohlgeschwungenen Brauen,<br />
sowie seinen brauen Augen aus dem Bild heraus.<br />
Retuschen. (1230573) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
1 <br />
PORTRAIT EINER JUNGEN ELEGANTEN DAME<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
90 x 73 cm.<br />
Halbbildnis der stehenden jungen Frau in einem rötlichen<br />
Kleid, das im Dekolletébereich und an den weißen<br />
Ärmeln mit Spitze besetzt ist, dazu trägt sie eine<br />
weiße Stola. Sie hat lange lockige Haare, in die ebenfalls<br />
Spitze eingearbeitet ist, trägt um die Handgelenke<br />
eine mehrfache Perlenreihe, einen Ring am Finger ihrer<br />
linken Hand sowie eine zweifache Perlenkette um den<br />
Hals und wertvolle lange rote Ohrringe. Sie hat ein<br />
zartes Gesicht, leicht gerötete Lippen und mit ihren<br />
leuchtenden braunen Augen schaut sie direkt aus dem<br />
Bild auf den Betrachter heraus. In ihrer rechten Hand<br />
hält sie zudem ein Notenblatt. Harmonische Malerei,<br />
bei der die Rottöne des Kleides, des Schmucks und<br />
der Lippen genau abgestimmt sind. Repräsentative<br />
Wiedergabe dieser jungen Dame. Minimale Retuschen.<br />
(12305713) (18)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
198 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.<br />
<br />
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1 18 <br />
DARSTELLUNG EINER HEILIGEN MIT KLEINEM<br />
KREUZ IN IHRER LINKEN HAND<br />
Öl auf Holz.<br />
25 x 20,5 cm.<br />
In Kastenrahmung mit floraler teilvergoldeter<br />
Schnitzerei.<br />
Dreiviertelbildnis einer Heiligen nach rechts, vor braunem<br />
Hintergrund. Sie trägt ein grün-weißes Gewand<br />
und einen leuchtend roten Umhang. In den zarten Fingern<br />
ihrer linken Hand hält sie vorsichtig ein kleines<br />
Miniaturkreuz, zusammen mit einem grünen Zweig.<br />
Ihren rechten Arm hat sie nach unten gestreckt und<br />
die Finger ihrer Hand leicht auseinandergespreizt. Ihr<br />
Kopf wird von einem Nimbus hinterfangen. Oberhalb<br />
des Nimbus kyrillisch beschriftet. Sie trägt braunes<br />
Haar, das teils von ihrem grünen Gewand bedeckt, und<br />
von einer Brosche gehalten wird. Mit ihren glänzenden<br />
Augen blickt sie seitlich nach oben aus dem Bild<br />
heraus. Rahmenschäden. (1230496) (18)<br />
€ 1.200 - € 1.500<br />
<br />
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<br />
DANIEL BOONE,<br />
16 – 1698 <br />
BÄRTIGER ALTER BEIM GENUSS EINES EIES<br />
Öl auf Holz. Parkettiert.<br />
26 x 21,5 cm.<br />
Rechts unten signiert „D Boon“.<br />
In einem Innenraum an einem Tisch sitzender alter<br />
Mann in braunem Gewand und blau-roter Kopfbedeckung,<br />
in seiner Rechten ein kleines Ei hochhaltend,<br />
das er freudig bei geöffnetem Mund betrachtet. In seiner<br />
linken Hand hält er ein Messer, auf dessen Spitze<br />
wohl Salz liegt. Vor ihm auf dem Tisch eine Schale mit<br />
einem weiteren Ei, daneben Eierschale, ein kleines<br />
Pfeifchen und ein weisses Tuch. Am rechten unteren<br />
Bildrand ein kleines Tischchen, auf dem ein Humpen<br />
mit Silberdeckel und ein Stück Brot liegen. Humorige<br />
Darstellung des sich auf den Genuss freuenden Alten.<br />
Rest. (12305716) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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<br />
1 <br />
HÖLLENVISION<br />
Öl auf Holz.<br />
57,5 x 36,5 cm.<br />
Im Zentrum dieses Gemäldes eine große fliegende<br />
weibliche teuflische Engelsgestalt vor grauem Hintergrund.<br />
Umgeben wird sie von zahlreichen, meist fliegenden<br />
teuflischen Gestalten. Am rechten Rand eine<br />
nackte weibliche Gestalt, die Feuer und Rauch speit.<br />
Am unteren rechten Bildrand der Kopf einer großen<br />
Schlange oder eines Drachen. An einem Stück Felsen<br />
ein brennendes Rad als Foltergerät. Am unteren linken<br />
Rand eine Gestalt, die einem Basilik ähnelt. Vielgestaltige<br />
Darstellung mit Feuer und Rauch, die ideell<br />
auf die höllischen Bildvisionen des Hiëronymus van<br />
Aken Bosch (um 1450-1516) zurückgeht. Kleinere Retuschen,<br />
Holzplatte leicht gewölbt. (12305714) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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199
ANTHONY JANSZ VAN DER CROOS,<br />
166 – 1665 <br />
HOLLÄNDISCHE FLUSSLANDSCHAFT MIT<br />
STADTANSICHT<br />
Öl auf Holz. Parkettiert.<br />
31,5 x 46 cm.<br />
Blick von einer leichten Anhöhe auf eine weite Landschaft<br />
mit Fluss und eine Stadt mit Kirche und hohem<br />
Turm. In der Ferne rechts ein kleine Windmühle erkennbar.<br />
Am Flussufer auf einem Weg eine Kutsche<br />
mit zwei Pferden. Malerei in monochromer Farbigkeit<br />
unter hohem weiß-grauem Himmel. Rest. (1230576)<br />
(18)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
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<br />
KLAES MOLENAER,<br />
16 – 166 <br />
DORF AM UFER EINES FLUSSES<br />
Öl auf Holz. Parkettiert.<br />
39,5 x 53 cm.<br />
Rechts unten datiert „1669“.<br />
Am Rande eines Dorfes, dessen Dächer zwischen Bäumen<br />
hervorragen und einer Kirche mit hohem Kirchturm,<br />
führt eine Straße mit kleiner Brücke an einem<br />
breiten Fluss entlang. Darauf einige Spaziergänger und<br />
ein Reiter, der versucht, sein Pferd mit einem Stock<br />
voranzutreiben. Ein kleines Boot ankert direkt am Ufer<br />
des Weges, ein weiteres Boot ist am rechten unteren<br />
Bildrand zu sehen; zwei Männer sind dabei ein großes<br />
Gefäß rollend zu entladen, während ein Angler und ein<br />
weiterer Mann ihnen gelangweilt zuschauen. Malerei<br />
in zurückhaltender Farbgebung und hohem wolkenreichen<br />
Himmel. Rest. (1230572) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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<br />
1 <br />
BODEGÓN MIT SCHINKEN, HAHN UND<br />
KUPFERGESCHIRR<br />
Öl auf Leinwand, auf Holz aufgelegt.<br />
69 x 130 cm.<br />
In vergoldeter Blattwerkrahmung.<br />
Das Geschirr und die Darstellungsweise auf einen<br />
Künstler aus dem Umkreis des Luis Melendez (1716-<br />
1780) zurückgehend. Besonders die Raffinesse, mit<br />
welcher das Glas behandelt ist, mag auf die Nähe des<br />
genannten Künstlers schließen, welcher ebenfalls die<br />
unterschiedlichen Materialien meisterhaft auf Leinwand<br />
zu bannen verstand. (1230646) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
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200 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
16 <br />
BERGIGE LANDSCHAFT MIT GEBÄUDEANLAGEN<br />
UND FIGUREN<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
77 x 104 cm.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
In bergiger, an einem See gelegener Landschaft, auf<br />
einer Anhöhe eine große burgähnliche Anlage. Tiefer<br />
im Tal gelegen ein breites angelegtes, von Mauern<br />
umgebenes Kloster mit Kirche und hohem Turm. Davor<br />
einige, kleinere spazierende Figuren. Im Vordergrund<br />
links drei Männer unterhalb eines großen wuchtigen<br />
Baumes mit kleineren Vögeln, im Gespräch. Auf der<br />
rechten unteren Seite hat ein weiterer Bauer seine<br />
Tiere gerade zu einem Brunnen geführt, an dessen<br />
Wasser sie sich laben. Malerei in reduzierter Farbigkeit,<br />
unter hohem hellblauen Himmel mit großen weißen<br />
Wolkenformationen. (1230972) (3) (18)<br />
€ 6.000 - € 8.000<br />
<br />
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<br />
1 <br />
DIE ANBETUNG DER HEILIGEN DREI KÖNIGE<br />
Öl auf Leinwand.<br />
76 x 60 cm.<br />
Unterhalb des Eingangs eines steinernen Gebäudes<br />
mit Bodenfliesen Maria in rotem Gewand und blauem<br />
Mantel sitzend, das Jesuskind in einem weißen Laken<br />
auf ihrem Schoß haltend. Vor ihr die Heiligen Drei Könige<br />
in prachtvoller orientalischer Kleidung, darunter<br />
auch wertvolle, mit Hermelin besetzte Mäntel. Der<br />
Kniende reicht auf einem roten Samtkissen Jesus<br />
eine goldene Krone mit Zepter, dahinterstehend ein<br />
weiterer König mit Turban geschmücktem Kopf, in seiner<br />
Hand ein goldenes Gefäß haltend. Der Dritte bekommt<br />
gerade ein wertvolles Goldgefäß von einem<br />
jungen Diener gereicht. Maria und der hinter ihr stehende<br />
Josef in braunem Gewand sind beide von einem<br />
Nimbus umgeben, ebenso das Jesuskind mit<br />
einem leuchtenden Strahlenkranz. Im Hintergrund<br />
rechts Ausblick auf eine weite Landschaft und den<br />
Wolkenhimmel, in dem ein goldener Stern auf Maria<br />
und das Jesuskind herabstrahlt. Am rechten Bildrand<br />
schaut zudem ein Pferdekopf aus dem Bild heraus.<br />
Malerei mit besonders feiner Herausarbeitung der<br />
wertvollen Stoffe und dargebrachten Gaben.<br />
(1231083) (18)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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201
ITALIENISCHER MALER/ KOPIST,<br />
IN DER NACHFOLGE VON JACOPO DA PONTE<br />
15115159<br />
GÄSTE IM HAUSE VON MARIA, MARTHA UND<br />
LAZARUS<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
48 x 70 cm.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
<br />
WILLEM VAN MIERIS,<br />
166 – 14 <br />
DIE BRIEFSCHREIBERIN<br />
Öl auf Holz.<br />
40 x 30 cm.<br />
Rechts unten Signatur.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
In einem vornehmen Innenraum mit großem Kamin,<br />
Gemälden an den Wänden, einem roten, zur rechten<br />
Seite gerafften Samtvorhang und einem glänzenden,<br />
mittig von der Decke hängenden Leuchter, die auf einem<br />
Stuhl sitzende Schreiberin. Sie ist elegant gekleidet<br />
mit hellem falltenreichem Rock aus Seidendamast,<br />
darüber eine rote Jacke mit Pelz besetzten Rändern<br />
und einem Tuch über ihrem Kopf; vor sich auf einem<br />
kleinen Tisch der Brief und in ihrer Rechten einen Federkiel<br />
haltend. Den Kopf hat sie angehoben und ihr<br />
Blick gilt der seitlich hinter einem Tisch stehenden<br />
Lautenspielerin in blauem Kleid. Hinter ihrem Stuhl<br />
versucht ein Kavalier sich ihr zuzuwenden. Am unteren<br />
rechten Bildrand streckt sich ein kleines Hündchen.<br />
Der Maler hat hier besonders Wert auf die Ausarbeitung<br />
der Stoffe gelegt. Rest., Retuschen, kleine Holzrisse.<br />
Anmerkung:<br />
Ein vergleichbares Gemälde 57,8 x 43,5cm von Gabriel<br />
Metsu (1629-1667) ist im RKD unter der Nummer<br />
1000312196 zu finden. (1220193) (18)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
Das Gemälde ist eine seitenverkehrte Kopie des Gemäldes<br />
von Jacopo da Ponte Bassano, der jedoch auf<br />
seinem Gemälde Christus mit Nimbus und langem rotblauen<br />
Gewand zeigt. Das vorliegende Gemälde zeigt<br />
auf der rechten Bildseite einige Klosterbrüder in ihren<br />
braunen Gewändern beim Besuch des Hauses. Sie<br />
werden am Eingang von der Gastgeberin herzlich willkommen<br />
geheißen und per Geste an den gedeckten<br />
Tisch verwiesen. Auf der linken Seite eine junge Frau<br />
am offenen Kamin, während direkt am Eingang eine<br />
junge Frau mit blau-rot-weißem Gewand die Besucher<br />
ebenfalls willkommen heißt. Ihr zu Boden liegend ein<br />
brauner Hund. Am rechten unteren Bildrand ein Mann<br />
mit Korb, in dem sich frische Fische befinden, am Boden<br />
zudem liegend ein weißes Tuch mit Geflügel. In<br />
der Mitte des Hintergrunds fällt der Blick in eine weite<br />
Landschaft mit einem Brunnen. Malerei in frischer<br />
Farbigkeit. (1231082) (18)<br />
INFO | BID<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
<br />
ABRAHAM VAN CUYLENBORCH,<br />
161 – 1658 <br />
DIANA UND BADENDE NYMPHEN<br />
IN EINER GROSSEN GROTTE<br />
Öl auf Holz.<br />
60 x 84 cm.<br />
In vergoldetem Prunkrahmen.<br />
In einer großen, hohen Grotte, in der auch eine Säule<br />
sichtbar ist, die römische Göttin Diana mit einigen<br />
Nymphen, die links im Wasser gerade ein Bade nehmen.<br />
Die Göttin selbst wohl zusammen mit einer Gefährtin<br />
in der unteren Bildmitte zu sehen, in Rückenansicht<br />
mit fein geflochtenem Haar, weissem Tuch um<br />
die Hüfte und auf einem leuchtend roten Tuch sitzend<br />
neben einigen grünen Bodenpflanzen. Hinter ihr zwei<br />
Jagdhunde und am rechten Rand am Boden liegend<br />
ein Köcher mit Pfeilen, ein Bogen und ein langer<br />
Speer als Attribute für sie als Göttin der Jagd. Malerei<br />
in überwiegend beige-brauner Farbigkeit, Diana jedoch<br />
durch das rote Tuch besonders hervorgehoben.<br />
202 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.<br />
Anmerkung:<br />
Für den Künstler typisches Motiv, der auf mehreren<br />
Gemälden Diana mit ihren Gefährtinnen in einer Grotte<br />
beim Baden darstellte. (1231092) (18)<br />
€ 3.500 - € 4.500<br />
<br />
INFO | BID
WILLEM SCHELLINKS,<br />
16 – 168<br />
ARKADISCHE LANDSCHAFT MIT HIRTEN<br />
AM FLUSS<br />
Öl auf Holz, parkettiert.<br />
77 x 61 cm.<br />
Links unten signiert „W. Schellinks“.<br />
Ungerahmt.<br />
Unterhalb einer hohen steinernen Ruine, von Bäumen<br />
mit Blättern in Herbsttönen umgeben, eine Hirtenfamilie<br />
beim Durchschreiten einer Furt mit ihren Tieren,<br />
dazu gehörend zwei prachtvolle Stiere, Ziegen und<br />
Schafe. Nach rechts führt der Weg weiter, auf dem<br />
gerade ein Mann mit seinem schwer bepackten Muli<br />
unterwegs ist. Stimmungsvolle Malerei unter hohem<br />
blauen Himmel, der sich durch die untergehende Sonne<br />
teils rötlich verfärbt hat. (1231091) (18)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
FLÄMISCHER MEISTER,<br />
AUS DEM KREIS DES DAVID TENIERS D. J.,<br />
161 169 <br />
TANZ BEI BÄUERLICHEM FEST<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
39,5 x 45 cm.<br />
Vor einem großen Giebelhaus, flankiert von einem Bretterzaun,<br />
haben sich einige Männer und Frauen zu einem<br />
kleinen Fest versammelt. In der Bildmitte ein fröhlich<br />
tanzendes, junges Bauernpaar, dem ein auf einem<br />
Holzfass stehender Dudelsackbläser wohl gerade aufgespielt<br />
hat. Auf der linken Seite sitzen jeweils auf<br />
einer Holzbank in Umarmung ein verliebtes Paar und<br />
ein stehender Mann in brauner Jacke, der verwundert<br />
beim Anblick eines Paares die Arme nach oben gerichtet<br />
hat. Auf der rechten Bildseite sind zwei Männer im<br />
Gespräch, hinter denen der Blick auf eine Landschaft<br />
mit weiterem Gebäude unter hohem blauen Himmel<br />
mit großen weißen Wolken fällt. Stilllebenhaft angeordnet<br />
sind in der unteren rechten Ecke ein Fass, mehrere<br />
Bottiche, ein Krug und ein blaues sowie ein leuchtend<br />
weißes Stück Laken. Das Sonnenlicht fällt aus<br />
nicht sichtbarer Quelle von links oben auf die Feiernden<br />
und wirft deutliche Figurenschatten. Malerei in<br />
überwiegend beige-brauner Farbigkeit, einige Figuren<br />
werden durch farbige Kleidungsstücke, wie ein rotes<br />
Barett, eine rote Jacke, sowie durch weiße Hauben<br />
besonders hervorgehoben. Randretuschen.<br />
(1231142) (18)<br />
€ 2.400 - € 2.800<br />
<br />
INFO | BID<br />
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203
18 <br />
BILDNIS EINER VORNEHMEN DAME<br />
Öl auf Leinwand im Oval.<br />
78 x 65 cm.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
Halbbildnis einer jungen Frau nach links, vor neutralem<br />
Hintergrund. Sie trägt ein weißes Untergewand mit weitem<br />
Dekolleté, darauf ein altrosafarbenes, teils ins<br />
Bläuliche übergehendes, schimmerndes faltenreiches<br />
Gewand. Ihren Kopf hat sie gerade aufgerichtet, in den<br />
Haaren ein kleines Blumenbouquet, und mit ihren hellbraunen<br />
leuchtenden Augen schaut sie freundlich aus<br />
dem Bild heraus. Malerei in zurückhaltender Farbigkeit<br />
bei raschem Pinselduktus. (1220927) (2) (18)<br />
€ 1.500 - € 1.800<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
MAESTRO DEI FIORI GUARDESCHI,<br />
VENEZIANISCHER MALER DES<br />
18 <br />
Gemäldepaar<br />
VASEN MIT PRACHTVOLLEM BLUMEN-<br />
ARRANGEMENT<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
53 x 50 cm und 50 x 53 cm.<br />
Auf einem Felsstück stehend, in freier Natur vor graublauem<br />
Himmel, eine gold-braune Vase mit eingezogenem<br />
Fuß, in die ein großer bunter Blumenstrauß eingestellt<br />
ist. Zu diesem gehören Tulpen, Nelken und Rosen.<br />
Seitlich der Vase, am Boden, zwei Grünpflanzen und<br />
eine herabgefallene Tulpe sowie eine von der Vase herabhängende<br />
Rose.<br />
Das vergleichbare zweite Gemälde zeigt eine silberfarbene<br />
Vase mit eingezogenem Fuß und asiatischer Malerei,<br />
mit einem leuchtend bunten Blumenstrauß, bestehend<br />
aus Rosen, Tulpen und Nelken sowie einigen<br />
kleineren Blüten. Beide Blumengebinde in vielen differenzierten<br />
roten, gelben, rosafarbenen sowie einigen<br />
weißen und blauen Farbtönen. (1230312) (18)<br />
€ 5.000 - € 6.000<br />
<br />
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204 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.
1 <br />
DER BETHLEHEMITISCHE KINDERMORD<br />
Öl auf Holz.<br />
38,5 x 50 cm.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
Vor den Toren der Stadt Frauen mit ihren Kindern, die<br />
versuchen ihre Kinder vor den Angriffen der Soldaten<br />
zu retten. Im Mittelpunkt ein prachtvoller Schimmel in<br />
Rückansicht, darauf ein Soldat in Rüstung mit Helm,<br />
der einer am Boden knienden Frau gerade ihr Kind<br />
entrissen hat. Rechts, an einen steinernen Sockel gelehnt,<br />
eine blonde Frau, in Tränen aufgelöst, vor ihr<br />
liegend ihre beiden toten Kinder. Am linken Bildrand<br />
versuchen zwei weitere Frauen sich gegenüber einem<br />
behelmten Soldaten und einem Mann mit rotem Gewand<br />
zur Wehr zu setzen. Drastische Darstellung, bei<br />
der die Frauen zumeist in weißen oder hellblauen langen<br />
Gewändern gekleidet sind, während die Männer<br />
Uniform oder rote Kleidungsstücke tragen. Qualitätvolle<br />
Malerei mit starkem Hell-Dunkel-Kontrast. Holzplatte<br />
leicht gewölbt. (12209212) (2) (18)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
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205
ITALIENISCHER MANIERIST<br />
16 <br />
<br />
1489 – 154<br />
STEHENDER JÜNGLING IN RÖMISCHEM<br />
HARNISCH<br />
Öl auf Leinwand.<br />
195 x 65 cm.<br />
Ungerahmt.<br />
Fragment eines wohl sehr viel größeren Altarbildes mit<br />
Darstellung eines Jünglings im Brustpanzer und rotem<br />
Umhang, wodurch er wohl als römischer Soldatenheiliger<br />
gekennzeichnet wird. Links oben eine weitere<br />
Heiligengestalt mit nach oben gerichtetem Blick, im<br />
Sinne einer Anbetung, möglicherweise eines Marienbildnisses.<br />
Das Gemäldefragment von hoher malerischer<br />
und künstlerischer Qualität. (1230464) (2) (11)<br />
16 <br />
<br />
1489 154<br />
STANDING YOUNG MAN IN ROMAN HARNESS<br />
Oil on canvas.<br />
195 x 65 cm.<br />
Unframed.<br />
€ 14.000 - € 20.000<br />
<br />
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<br />
1 <br />
BACCHUS<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
96 x 61 cm.<br />
Auf einem Weinfass als Kind dargestellter Bacchus<br />
mit ihn umrankendem Weinlaub und bekrönenden<br />
Weintrauben, in seiner linken Hand eine bastummantelte<br />
Flasche, in seiner Rechten ein Kelchglas. Rest.<br />
(1222371) (2) (13)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
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VENEZIANISCHER MEISTER<br />
18 <br />
HEILIGE FAMILIE MIT JOHANNESKNABEN<br />
Öl auf Leinwand.<br />
86 x 60 cm.<br />
In vergoldetem und ornamental verziertem Rahmen.<br />
In weites Dunkel gehüllte Landschaft mit niedrigem<br />
Horizont und rechts heraufziehendem Hügel mit Wasserfall.<br />
Von einer nicht näher bestimmten, außerhalb<br />
des linken Bildrandes liegenden Lichtquelle wird die<br />
Heilige Familie beleuchtet, mit dem Jesuskind im Mittelpunkt<br />
und dem Johannesknaben als einzige Person<br />
auf der rechten Bildhälfte. Dominierend die rosa und<br />
blauen Farbtöne, welche für das Venedig des 18. Jahrhunderts<br />
typisch sind und hier besonders kontrastreich<br />
zur Geltung kommen. (1211769) (4) (13)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
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<br />
1 18 <br />
ELEGANTES PAAR BEIM TANZ<br />
Öl auf Kupfer.<br />
42 x 69,5 cm.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
Blick in einen beige-braunen Innenraum, der links und<br />
rechts der Bildseite einen zurückgezogenen dunkelgrünen<br />
Vorhang aufweist. Im Mittelpunkt ein in gold glänzendem<br />
Gewand und weißem Kragen tanzender Edelmann,<br />
dazu eine junge Frau in langem schwarzen<br />
Kleid mit goldener Randbesetzung, weißem Kragen<br />
und Kopfbedeckung. Am rechten Bildrand sitzen drei<br />
Herren an einem Tisch, die mit ihren Instrumenten<br />
aufspielen. Am linken Bildrand ein weiteres Paar, an<br />
einem Tisch sitzend und sich liebevoll zuwendend. Im<br />
Hintergrund auf einem großen grünen Sofa ein weiteres<br />
Paar. Der Innenraum ist zudem ausgestattet mit<br />
einem Leuchter, der mittig von der Decke hängt sowie<br />
zwei Gemälden mit Heiligendarstellungen an der Rückwand.<br />
Darstellung einer fröhlichen Gesellschaft, bei<br />
der besonders Wert auf die Wiedergabe der Kleidung<br />
gelegt wird. Kleine Rahmenschäden. (1220691) (18)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
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207
16 <br />
DIE DAS JESUSKIND LIEBKOSENDE MADONNA<br />
Öl auf Holz.<br />
31 x 23 cm.<br />
Die Darstellung zählt zum ikonografischen Typus der<br />
Gottesmutter Glykophilusa, die sich durch die innigvertraute<br />
Beziehung zwischen Gottesmutter und<br />
Christ uskind auszeichnet. Die Gottesmutter, hier in<br />
einem blauen Untergewand und leuchtend rotem<br />
Mantel, hält den Jesusknaben mit beiden Händen.<br />
Dieser blickt zu ihr, schmiegt sich an ihre Wange und<br />
berührt sie am Kinn. Vor beiden liegt auf einem Tisch<br />
mit grüner Decke ein aufgeschlagenes Buch. Im Hintergrund<br />
ein grüner gespannter Stoff. Malerei in teils<br />
kräftiger Farbgebung. (12301033) (18)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
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<br />
LOMBARDISCHER MALER<br />
18 <br />
ZWEI KINDER IN LIEBEVOLLER UMARMUNG<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
63 x 50 cm.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
Vor dunklem Hintergrund, auf dem Boden mit sichtbaren<br />
Pflanzen sitzend, ein nackter Junge, ein weiteres<br />
Kind mit dünnem durchsichtigem weißem Hemdchen<br />
umarmend. Beide sind sich liebevoll zugewandt, das<br />
rechte Kind scheint die Wange des anderen küssen zu<br />
wollen. Bei der Darstellung könnte es sich auch um<br />
Johannes den Täufer mit dem Jesuskind handeln. Malerei<br />
in reduzierter Farbigkeit bei starker Hell-Dunkel-<br />
Betonung. Kleinere Retuschen. Rahmenschäden.<br />
(1220358) (2) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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<br />
DOMENICO MAGGIOTTO,<br />
11 – 194 <br />
KNABE MIT EINEM HUND<br />
Öl auf Leinwand.<br />
45 x 37 cm.<br />
Maggiotto, auch Domenico Fedeli genannt, gehörte zu<br />
den wichtigsten Schülern des Giovanni Battsiat Piazetta<br />
(1682-1754), von diesem übernahm er auch die tonige<br />
Farbigkeit, die weiche Pinselführung und die geschickten<br />
Lichteffekte in seinen Werken. Im Gegensatz zu<br />
seinem Lehrer, der auch mit großformatigen Werken<br />
bzw. Decken- und Kirchenbildern beauftragt war, fand<br />
Maggiotto eine Nische im Wirken der venezianischen<br />
Maler, nämlich im Fach der Bildnisse. Besonders häufig<br />
sind seine Kinder- und Knabenporträts, oft mit Musikinstrumenten.<br />
Hier hat der Maler einem Knaben in blauem Wams<br />
und weißem Hemd einen Hund beigegeben, dessen<br />
Kopf an der Brust des Knabens liegt. Die Pinselführung<br />
ist flüssig, die Physiognomie ausdrucksstark, die<br />
Lichtwirkung und Komposition äußerst gekonnt.<br />
(1222193) (11)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
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<br />
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GODFREY KNELLER,<br />
1646 – 1 <br />
PORTRAIT EINES JUNGEN ADLIGEN (WOHL<br />
CHARLES FITZROY, SECOND DUKE OF GRAFTON)<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
116 x 98 cm.<br />
Rechts unten bezeichnet „AET SUE 5“ und datiert<br />
„1685“.<br />
Ganzkörperportrait des jungen Mannes in bergiger Landschaft,<br />
im teils rötlichen Licht der fast untergegangenen<br />
Sonne. Er trägt ein türkisfarbenes kurzes Gewand,<br />
das an den Rändern mit Goldstickerei versehen und<br />
im Kragenbreich und an den Ärmelenden mit weißer<br />
Spitze ausstaffiert ist. Um die Hüfte trägt er ein rotes<br />
gedrehtes Tuch und einen Gurt über der rechten<br />
Schulter, an dessen Ende sich linksseitig eine Tasche<br />
befindet. Seinen rechten freien Unterarm hat er leicht<br />
an seine Hüfte angelehnt, während er in seiner linken<br />
Hand eine Flöte hält. Mit seinem zarten Gesicht, den<br />
wohlgeformten Augenbrauen, dem kleinen roten Mund,<br />
den leicht geröteten Wangen und seinen dunkelbraunen<br />
Augen schaut er aufmerksam aus dem Bild<br />
heraus. Repräsentative Darstellung des Jungen, dessen<br />
Alter mit fünf Jahren angegeben wird. Malerei,<br />
bei der besonders die hellen Partien des Gesichtes, der<br />
Arme und der Beine, gegenüber dem sonst dunklen<br />
Hintergrund herausgestellt werden.<br />
Anmerkung:<br />
Ein Gemälde des Künstlers, das ebenfalls den second<br />
Duke of Grafton im Kindesalter zeigt, wurde 2002 bei<br />
Christie’s angeboten (Christie’s London, 11. Juni 2002,<br />
Lot 12). Auch auf diesem Gemälde wird der Dargestellte<br />
in bergiger Landschaft gezeigt, bei der im Hintergrund<br />
ebenfalls der rötliche Himmel zu erkennen<br />
ist. (1230491) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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<br />
1 <br />
CHARAKTERKOPF NACH RECHTS<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
41 x 34,5 cm.<br />
In vergoldetem Rahmen.<br />
Der Dargestellte vor braunem Hintergrund mit dunkelblauem<br />
Obergewand mit Mittelscheitel und schulterlangen<br />
lockigen Haaren. Er hat große, weit geöffnete<br />
braune Augen, rote Lippen, die Nase und Wangen<br />
leicht gerötet und seine Stirn ist in Falten gelegt. Das<br />
Licht kommt von links und beleuchtet seine rechte<br />
Gesichtshälfte, während die andere verschattet bleibt.<br />
Feine Malerei mit starker Hell-Dunkel-Akzentuierung.<br />
Rest. (12111814) (3) (18)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
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<br />
1 <br />
BAMBOCCIADE MIT SITZENDEM MUSCHELESSER<br />
Öl auf Holz.<br />
26 x 36 cm.<br />
Links unten auf Holzstück monogrammiert.<br />
In dekorativem vergoldeten Rahmen.<br />
In weiter Landschaft zwei alte Bauernhäuser, durch<br />
einen hohen Holzzaun miteinander verbunden. Im<br />
Vordergrund ein jüngerer sitzender Mann mit rotem<br />
Hut, vor sich eine Schale mit Muscheln oder Austern,<br />
die er soeben schält. Eine Frau an einem steinernen<br />
Brunnen betrachtet ihn, ebenso wie ein zu seiner Seite<br />
stehender Mann, der sich auf einem großen Holzstock<br />
abstützt. Eine ältere Frau schaut zudem aus einem<br />
geöffneten Fenster auf sein Tun. Links hinter dem<br />
stehenden Mann ein kleiner schwarz-weißer Hund.<br />
Malerei in überwiegend monochromer, beige-brauner<br />
Farbigkeit unter hohem wolkigen Himmel, in dem<br />
zwei Vögel zu erkennen sind. (1221176) (18)<br />
€ 2.800 - € 3.200<br />
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<br />
209
16 <br />
SERIE VON DREI GEMÄLDEN MIT BIBLISCHEN<br />
DARSTELLUNGEN<br />
Öl auf Holz. Parkettiert.<br />
28 x 16,5 cm.<br />
Die erste Tafel zeigt im hohen Innenraum eines Tempels<br />
den zwölfjährigen Jesusknaben in gold glänzendem<br />
Gewand und von einem Nimbus umgeben, mit<br />
der Hand auf ein aufgeschlagenes Buch weisend und<br />
daraus vortragend, umgeben von einigen Schriftgelehrten.<br />
Im Vordergrund auf der rechten Seite Maria<br />
mit Nimbus und weißem Kopftuch, blauem Mantel und<br />
rotem Untergewand, neben ihr Josef in rotem Gewand.<br />
Erzählerische Malerei in teils prachtvollen, besonders<br />
herausgearbeiteten Gewändern, unter reicher<br />
Verwendung von Gold. Retuschen.<br />
(1220352) (2) (18)<br />
16 <br />
SERIES OF THREE PAINTINGS WITH BIBLICAL<br />
SCENES<br />
Oil on panel. Parquetted.<br />
28 x 16.5 cm.<br />
Narrative painting with some of the garments depicted<br />
especially opulently with rich use of gilding. With minor<br />
retouching.<br />
€ 15.000 - € 18.000<br />
<br />
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WILLEM VAN MIERIS,<br />
166 – 14 <br />
Der Maler gehört einer mehrköpfigen Malerfamilie an:<br />
Sein Vater war der bekannte Dou-Schüler Frans van<br />
Mieris d.Ä. (1635-1681), sein älterer Bruder war Jan van<br />
Mieris (1660-1690) und Frans van Mieris d.J. (1689-<br />
1763) war sein Sohn. Willem arbeitete ebenfalls in der<br />
Tradition der Leidener Feinmalerei-Schule. In den Jahren<br />
ab 1697 bis etwa 1708 wirkte er als Gildenhauptmann<br />
und zuletzt Gildenvorsitzender. Werke seiner<br />
Hand in zahlreichen öffentlichen Sammlungen wie<br />
etwa Museum der Bildenden Künste Leipzig, Jagdschloss<br />
Grunewald, Schloss Caputh etc.<br />
BRUSTBILDNIS EINES HERREN IN DUNKELBLAUEM<br />
SEIDENMANTEL<br />
Öl auf Eichenholz, im Hochoval.<br />
13 x 9,8 cm.<br />
Auf der Steinlisene rechts mittig die Signatur „W. van<br />
Mieris fecit 1697“, verso alter Nummernaufkleber.<br />
In oktagonalem Rahmen.<br />
Das Bildnis des eleganten Mannes nach rechts mit<br />
langen dunkelbraunen Allonge-Locken. Er trägt eine<br />
weiße Krawatte und einen glänzenden dunkelblauen<br />
Seidenmantel. Sein ernster Blick ist auf den Betrachter<br />
gerichtet. Im Hintergrund rechts eine beige Steinlisene.<br />
Das Licht fällt von vorne links auf das Gesicht<br />
des Mannes und verschattet leicht seine andere Gesichtshälfte.<br />
Feine Malerei in zurückhaltender Farbgebung<br />
mit besonderer Herausstellung des Gesichtes.<br />
(12301023) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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<br />
19 <br />
<br />
ERZENGEL RAPHAEL VERLÄSST DIE FAMILIE DES<br />
TOBIAS<br />
Öl auf Leinwand, teils doubliert.<br />
67 x 51 cm.<br />
Wiedergegeben wird eine Erzählung aus dem Buch<br />
Tobit des Alten Testamentes: Der junge Tobias wird auf<br />
einer Reise von dem Erzengel Raphael begleitet und<br />
beschützt, und lernt seine künftige Ehefrau Sara kennen.<br />
Auch ein Hund ist in ihrer Begleitung. Nach ihrer<br />
Rückkehr kann der erblindete alte Tobias geheilt werden.<br />
Erst jetzt offenbart Raphael seine wahre Identität.<br />
Auf dem Gemälde sieht man den zwischen aufgerissenen<br />
hellen Wolken davonfliegenden Engel in Rückansicht<br />
mit großen Flügeln, der sich noch einmal der<br />
Familie vor der Eingangspforte zum Haus zuwendet:<br />
den am Boden knienden und Gott dankenden alten<br />
Tobias, seinem Sohn, den beiden Frauen und dem<br />
Hündchen, das sie einst begleitet hat.<br />
Anmerkung:<br />
Das Original von Rembrandt stammt von 1637 und<br />
befindet sich im Louvre in Paris. (1230275) (18)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
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<br />
ANDREA DEL SARTO,<br />
1486 – 151 <br />
JOHANNES DER TÄUFER<br />
Öl auf Leinwand. Altdoubliert.<br />
67 x 55 cm.<br />
In grünem Profilrahmen.<br />
Das halbfigurige Bildnis des jugendlichen Johannes<br />
des Täufers schließt sich an die Tradition Andrea del<br />
Sartos an: In Haltung und Komposition ist das vorliegende<br />
Gemälde etwa gut vergleichbar mit einem Johannes,<br />
von dessen Hand im Worcester <strong>Art</strong> Museum<br />
(1984.38). (1220338) (2) (13)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
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211
63 x 44 cm.<br />
Venezien, wohl Padua, 18./ 19. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Hochrechteckiges Bildfeld<br />
in Hoch- und Flachrelief eine perspektivisch zulaufende<br />
Tafel zeigend, an derem hinteren Schmalende<br />
der durch einen Nimbus gekennzeichnete Christus<br />
sitzt, und an dessen anderen Seiten die Jünger verteilt<br />
sind. Auf massiver Plexiglasplatte montiert.<br />
(12309620) (3) (13)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
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<br />
VENEZIANISCHE SCHULE<br />
16 <br />
DIE SALBUNG CHRISTI<br />
Öl auf Holz.<br />
23,5 x 18,5 cm.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
Nachdem Jesus vom Kreuz genommen war, brachten<br />
ihn seine Anhänger zu einem in einen Felsen gehauenen,<br />
nicht benutzten Grab. Gezeigt wird auf dem Gemälde<br />
der Moment, als bei abendlichem Licht der<br />
Leichnam Christi von den Frauen mit wohlriechenden<br />
Ölen gesalbt wird. Jesus, auf einem weißen Leinentuch<br />
sitzend, in das er gewickelt werden soll, wird gerade<br />
von einer links von ihm knienden Frau gesalbt,<br />
seine Mutter Maria in rot-blauem Gewand und weitere<br />
Frauen sind hinter ihm zu erkennen, ebenso wie seine<br />
Grabesstätte im Hintergrund. Malerei in gekonnter<br />
Hell-Dunkel-Inszenierung. (1231307) (18)<br />
€ 7.000 - € 10.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
9 x 7 cm.<br />
Rahmenmaße: 17,5 x 14 cm.<br />
Venedig, 18. Jahrhundert.<br />
Gouache auf Elfenbein. In liegendem Oval halbfigurige,<br />
leicht naive Darstellung der beiden beliebten Figuren<br />
der Commedia dell’<strong>Art</strong>e. (12304189) (13)<br />
Export restrictions outside the EU.<br />
€ 1.300 - € 2.500<br />
<br />
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AGNOLO DI C.ALLORI BRONZINO,<br />
15 – 15 <br />
<br />
POSTHUMES BILDNIS DES NICCOLO<br />
DE MEDICI (1384 – 1455)<br />
Öl auf Nussholz. Parkettiert.<br />
93 x 72 cm.<br />
Im vergoldeten und gravierten Rahmen.<br />
Der gemäß nur noch schwer leserlichen Aufschrift im<br />
Alter von 18 Jahren Porträtierte zählt wohl zu einer der<br />
genealogischen Zweige der Medici Familie. Aus dem<br />
ebenso verwischten Schriftzug seitlich des Kopfes<br />
rechts geht die Datierung „1402“ hervor. Demgemäß<br />
hat der Maler den bereits ein Jahrhundert zuvor Verstorbenen<br />
im Kostüm der eigenen Zeit dargestellt, in<br />
schwarzer Kleidung mit weißem Kragen und Handschuhen<br />
in einem großen, barock anmutenden Gürtelring,<br />
ähnlich der Bronzino-Bildnissen des Agnolo di<br />
C.Allori oder des Ludovico Capponi.<br />
Der Dargestellte im Dreiviertelbildnis im Hochoval, vor<br />
grüngrauem Hintergrund, oben die Bezeichnung, soweit<br />
lesbar „Niccol [...] Medici [...] 1402“.<br />
(1230021) (2) (11)<br />
AGNOLO DI C.ALLORI BRONZINO,<br />
15 – 15 <br />
<br />
POSTHUMOUS PORTRAIT OF NICCOLO<br />
DE MEDICI (1384 – 1455)<br />
Oil on walnut. Parquetted.<br />
93 x 72 cm.<br />
In gilt and engraved frame.<br />
According the hardly legible inscription the portrayed<br />
person is aged 18 and probably shows a member from<br />
one of the branches of the Medici family. The blurred<br />
inscription on the right of the head shows the date<br />
“1402”.<br />
€ 5.000 - € 7.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
APOLLO UND DIANA TÖTEN DIE SÖHNE<br />
<br />
27 x 31,5 cm.<br />
Rahmenmaße: 45 x 50 cm.<br />
17. Jahrhundert.<br />
<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert, partiell vergoldet. Das Relief<br />
nimmt in seiner Darstellung eine Kompositionsidee<br />
wieder auf, welche wir von aus einer Zeichnung<br />
von Jand de Bisshop (1628-1671) kennen, welche sich<br />
im Getty Museum befindet (Inv. Nr. 88.GA.54). Sowohl<br />
Apollo und Diana in der oberen linken Bildecke sind<br />
ähnlich wiedergegeben, wie auch die gesamte Pferdegruppe.<br />
Am stärksten varriert der Bronzier die architektonische<br />
Hintergrundgestaltung zu Gunsten einer<br />
eindeutig in die Antike verweisende Architektur. In<br />
Wellenleistenrahmen mit Schildpattdekor.<br />
(1231405) (3) (13)<br />
Export restrictions outside the E.U.<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
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213
FLÄMISCHER MALER DER ZWEITEN HÄLFTE<br />
16 <br />
DER BETHLEHEMITISCHE KINDERMORD<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
102 x 157 cm.<br />
Vor einer antiken Architektur die dramatische Szene mit<br />
Darstellung von nackten und halbbekleideten Soldaten<br />
bei der Tötung von Kindern, gemäß der Bibellegende.<br />
Am linken Bildrand ein nackter Soldat in Rückenansicht,<br />
der ein Kind gerade mit einem Dolch tötet, während<br />
die Mutter versucht, sich mit erhobener Hand<br />
dagegen zu wehren. Zwei weitere, eher dunkelhäutige<br />
Soldaten auf der rechten Bildseite versuchen ebenfalls<br />
jeweils einer Mutter ihr Kind zu entreißen, um es<br />
mit dem in der Hand gehaltenen Dolch zu töten. In<br />
manieristisch hell-dunkler Malweise, wobei die hellhäutigen<br />
Frauen und Kinder gegenüber den dunkelhäutigeren<br />
Soldaten einen starken Kontrast bilden.<br />
Rest., teils gerissen. (1230372) (18)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
VENEZIANISCHER MALER<br />
1 <br />
FLUCHT NACH ÄGYPTEN<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
22,5 x 33,5 cm.<br />
In profiliertem Holzrahmen.<br />
Maria das Kind haltend schreitet mit Joseph einen<br />
Gebirgsweg voran in den Vordergurnd. Im Hintergrund<br />
sieht man bereits eine Gebirgskette, die eine schwierige<br />
Reise suggeriert. Im Vordergrund links der mit<br />
Gepäck beladene Rücken eines Lasttiers, rechts zwei<br />
auf dem Boden kauernde Personen. An einer Stelle<br />
im sogenannten arab. Kindheitsevangelium, ein apokryphes<br />
Evangelium im Neuen Testament, ist beschrieben<br />
wie die heilige Familie in einer verlassenen<br />
Gegend zwei Räubern – Titus und Dummachus – und<br />
ihren Gefährten in die Hände fiel und Titus die heilige<br />
Familie um den Preis von 40 Drachmen von Dummachus<br />
loskaufte. Maria verheißt ihm darauf die Vergebung<br />
seiner Sünden. Es heißt, dass Titus und Dummachus<br />
die beiden Schächer waren, welche mit Christus<br />
gekreuzigt wurden. Rest. Oberfläche uneinheitlich<br />
gefirnist. (1230265) (13)<br />
€ 2.500 - € 3.500<br />
<br />
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<br />
MOSÈ DI GIOSUÈ BIANCHI,<br />
184 – 194 <br />
LA CONVALESCENTE<br />
Öl auf Leinwand.<br />
91 x 70 cm.<br />
Hinter Glas in dekorativem Rahmen.<br />
Dreiviertelbildnis einer jungen Frau in einem langen<br />
weißen Kleid, die aufrecht auf einem Bett mit heller<br />
türkisfarbener Decke sitzt und dabei ihre beiden Hände<br />
über die Knie gelegt hat. Über ihren Ellbogen hängt<br />
ein zartes rosafarbenes Tuch zur linken Seite herab.<br />
Ihr Haar zieht mittelgescheitelt seitlich zurück und mit<br />
ihren dunklen Augen, die vom Licht leicht verschattet<br />
sind, schaut sie dem Betrachter ernstvoll entgegen.<br />
Impressionistische Malweise, die das Licht im Kleid<br />
locker aufleuchten lässt. Kleine Rahmenschäden.<br />
(1230072) (18)<br />
€ 1.500 - € 1.800<br />
<br />
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BERNARDO STROZZI,<br />
1581 – 1644 <br />
Der Maler war ab 1598 gleichzeitig Kapuzinermönch,<br />
verließ jedoch den Orden und wurde Weltpriester. Zu<br />
einem seiner berühmtesten Portraits zählt wohl das<br />
Bildnis des Musikers Claudio Monteverdi (1567-1643).<br />
HALBBILDNIS EINES ALTEN<br />
Öl auf Pergament.<br />
53 x 35 cm.<br />
Zuweisung durch Expertise von Prof. Camillo Manzitti,<br />
Pieve Ligure/ Gen., beigegeben.<br />
In der beigegebenen Expertise wird das Gemälde mit<br />
einem weiteren Werk „San Girolamo“ (Sotheby’s London,<br />
06. Dezember 2012, Lot 169) in überzeugender<br />
Weise verglichen.<br />
Das Gemälde zweifelsohne als locker ausgeführter<br />
Bozzetto für eine gedachte Bilderweiterung. Der alte<br />
Mann grauhaarig mit ebenso ergrautem halblangen<br />
Bart, die linke Schulter entblößt, in aufgestützter Lage<br />
nach rechts, ein weißes Tuch zieht über die rechte<br />
Schulter und die linke Armbeuge. Die Stirnlocke lässt<br />
vermuten, dass es sich hier um eine Darstellung des<br />
Apostels Petrus handelt, möglicherweise im Zusammenhang<br />
mit dem Bildthema „Petrus im Gefängnis“.<br />
Der Gesichtsausdruck nachdenklich. Das Inkarnat des<br />
Oberkörpers, besonders aber die Finger, zeigen in<br />
virtuoser Malweise das Alter des Mannes.<br />
(1231023) (3) (11)<br />
€ 7.000 - € 9.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
18 <br />
DER HEILIGE FRANZ XAVER IN INDIEN BEI DER<br />
TAUFE<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
49 x 36 cm.<br />
Ungerahmt.<br />
Im Mittelpunkt der Heilige in der Kleidung eines Priesters<br />
mit langem schwarzen Mantel und darüber einem<br />
weißen Chorhemd mit Spitzen. Gezeigt wird er mit<br />
seinen Attributen, einem kleinen Kreuz in seiner linken<br />
Hand und einer Muschel in seiner Rechten, mit der er<br />
einen edel gekleideten Mann, der vor ihm kniet, gerade<br />
tauft. Neben diesem Mann, der seine edel gefasste<br />
Kopfbedeckung mit Federn abgestellt hat, eine junge<br />
Frau in eleganter Kleidung und Perlenschmuck. Auf der<br />
rechten Seite die Figur eines Inders in Lendenschurz<br />
aus Federn, in seinen Händen einen Bogen und über<br />
dem Rücken einen Köcher mit Pfeilen tragend. Ein<br />
kleiner Junge am Boden weist mit seiner Rechten<br />
nach oben und sein linker Zeigefinger zeigt auf einen<br />
Bündel Stroh hin, das mit einem weißen Band, auf<br />
dem eine Zahl steht, zusammengebunden ist. Er blickt<br />
direkt aus dem Bild auf den Betrachter hinaus. Erzählerische<br />
Malerei in zurückhaltender Farbigkeit.<br />
(12100420)<br />
€ 1.300 - € 1.500<br />
<br />
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215
SALVATOR ROSA,<br />
1615 – 16<br />
HEXENSZENE<br />
Öl auf Leinwand.<br />
49 x 66 cm.<br />
Im vergoldeten Barock-Rahmen.<br />
In nächtlichem Dunkel wiedergegebene Szenerie, wobei<br />
sich alte Hexen und Begleitfiguren mit Feuerfackeln,<br />
Besen und Knochen um ein angefachtes<br />
Feuer gruppieren, aus dem mittig ein Pfahl hochzieht,<br />
auf dem Geiervögel aufgespießt sind. Am Boden verteilt<br />
mehrere Schädel, Knochen, Schriftstücke mit okkulten<br />
Aufschriften sowie ein toter Vogel.<br />
Provenienz:<br />
Privatsammlung Neapel.<br />
Literatur:<br />
Das Gemälde ist besprochen und abgebildet in:<br />
Seicento Napoletano: Del Naturalismo al Barroco,<br />
Real Academia de Bellas <strong>Art</strong>es de San Fernando,<br />
Madrid, S. 100-101, mit Farbabb. (1222191) (11)<br />
SALVATOR ROSA,<br />
1615 – 16<br />
WITCH SCENE<br />
Oil on canvas.<br />
49 x 66 cm.<br />
In gilt Baroque-Style frame.<br />
Provenance:<br />
Private collection, Naples.<br />
Literature:<br />
The painting is discussed and illustrated in: Seicento<br />
Napoletano: Del Naturalismo al Barroco, Real Academia<br />
de Bellas <strong>Art</strong>es de San Fernando, Madrid, pp. 100-<br />
101, with colour ill.<br />
€ 15.000 - € 25.000<br />
<br />
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16 <br />
VANITAS GEMÄLDE MIT JUNGEM MANN<br />
Öl auf Leinwand.<br />
33,5 x 45 cm.<br />
In Nahsicht vor dunklem Hintergrund das Profil eines<br />
jungen Mannes nach links mit beiger Jacke, weißem<br />
Hemdkragen und einem breiten grünen Hut mit Kordel.<br />
Er hält in seiner großen linken Hand einen Schädel und<br />
betrachtet mit seinem wohlgeformten, hellen Gesicht<br />
und seinen dunklen Augen diesen nachdenklich. Auf<br />
der linken Bildseite ist zudem auf einem Tischchen<br />
eine durchlaufende größere Sanduhr zu sehen. In der<br />
oberen Mitte des Bildes ist die Inschrift zu lesen<br />
„NOLI ALTUM SAPERE SED TIME“. Vanitasdarstellung<br />
in zurückhaltender Farbgebung mit besonderer<br />
Betonung der Hell-Dunkel-Kontraste. (1230343) (18)<br />
16 <br />
VANITAS PAINTING WITH YOUNG MAN<br />
Oil on canvas.<br />
33.5 x 45 cm.<br />
At the top centre of the painting inscribed “NOLI<br />
ALTUM SAPERE SED TIME”. Vanitas depiction in restrained<br />
colouration with pronounced chiaroscuro<br />
contrasts.<br />
€ 8.000 - € 10.000<br />
<br />
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217
DAVID TENIERS D.J.,<br />
161 – 169 <br />
PORTRAIT DES NIKOLAAS ROCKOX<br />
Öl auf Holz.<br />
23,5 x 18 cm.<br />
Verso alter Aufkleber von Leonard Koetser Limited mit<br />
dem Verweis auf eine Ausstellung 1971 mit Künstlernennung<br />
und Betitelung des vorliegenden Gemäldes.<br />
In dekorativem braunen Holzrahmen.<br />
Dreiviertelportrait des älteren Herren in schwarzem<br />
Gewand mit weißem Kragen und weißen Ärmelenden.<br />
Er hält in seinen Händen einen Brief. Sein Kopf<br />
mit leicht grauen Haaren, schwarzer Kopfbedeckung,<br />
grauem Bart und tief liegenden, dunklen Augen, mit<br />
denen er auf den Betrachter aus dem Bild herausschaut.<br />
Im grauen Hintergrund ist ein roter, zur rechten<br />
Seite geraffter Vorhang zu erkennen.<br />
Anmerkung:<br />
Nikolaas Rockox (1560-1640) war Bürgermeister von<br />
Antwerpen und enger Freund und Förderer von Peter<br />
Paul Rubens (1577-1640). Sein Wohnsitz in Antwerpen<br />
ist heute ein Museum namens Rockox Haus.<br />
(1221177) (18)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
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<br />
FRIEDRICH NERLY D.Ä.,<br />
18 – 188 <br />
INNENARCHITEKTONISCHE DARSTELLUNG<br />
EINES TEMPELS<br />
Öl auf Karton.<br />
Sichtmaß: 64 x 48 cm.<br />
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />
Mit korinthischen Säulen und zahlreichen Skulpturen<br />
und Reliefbesatz sowie klassizistischen <strong>Bronze</strong>leuchten,<br />
welche im Innenraum des Tempels aufgestellt<br />
sind, der durch eine rückwärtige Figur als Zeustempel<br />
klassifiziert werden mag. Im Vordergrund eine polychrom<br />
gestaltete, sich von dem Camaieu der Architektur<br />
abhebende Figurenszene. Sehr schöne, dem<br />
Zeitalter des Klassizismus entsprechende Darstellung<br />
mit stimmungsvoller differenzierter Beleuchtung von<br />
künstlichem Kerzenlicht im Vordergrund, zu kühlerem<br />
Tageslicht, die Haupthalle des Tempels betreffend.<br />
Randbeschädigungen und teilweise berieben.<br />
(1210082) (13)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
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ANDREAS WOLFF,<br />
165 – 116 <br />
Andreas Wolff war Sohn des bekannten Malers Jonas<br />
Wolff und Hofmaler des bayerischen Kurfürsten Max<br />
Emanuel, welcher sich besonders durch seine Altarbilder<br />
auszeichnete. Gemälde seiner Hand befinden sich<br />
z.B. in der katholischen Pfarrkirche Sankt Michael in<br />
München und auch in der Liebfrauenkapelle im Freisinger<br />
Dom.<br />
GROSSES ALTARBLATT MIT DARSTELLUNG<br />
DES ERRETTETEN MOSESKINDES<br />
Öl auf Leinwand, partiell hinterlegt.<br />
186 x 124 cm.<br />
In teilvergoldetem ebonisierten Holzrahmen.<br />
Das Kind hält in seiner Hand die Gesetzestafeln, zu<br />
seiner Linken die Allegorie des Papsttums bzw. der<br />
katholischen Kirche. Um ihn herum weitere allegorische<br />
Figuren mit Blitzbündel und ihm dargereichte<br />
Salbgefäße und Trauben. In restaurierungswürdigem<br />
Zustand. (1230374) (13)<br />
€ 3.000 - € 5.000<br />
<br />
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<br />
NORDITALIENISCHER MALER<br />
1 <br />
DER HEILIGE ROCHUS MIT BUCH,<br />
STAB UND PILGERHUT<br />
Öl auf Holz.<br />
51 x 38 cm.<br />
Ungerahmt.<br />
Der Heilige, jugendlich im Brustbild wiedergegeben<br />
und nach rechts gewandt, liest in einem offenen Buch,<br />
das er in den Händen hält. Der Bildtradition gemäß,<br />
ist er mit einem kurzen Kinnbart dargestellt, auf der<br />
Brust seines Wanderkleides eine Jakobsmuschel, am<br />
Rücken der breitrandige Hut, links oben ist der Stab zu<br />
erkennen. Ikonographisch ist hier eine sehr seltene<br />
Darstellungsweise aufgegriffen, anstelle eines Hundes<br />
mit Brot, der ihn während seiner Zurückgezogenheit<br />
während der Pest ernährte, sieht man ihn hier mit einem<br />
Buch, offensichtlich im Zusammenhang mit seiner<br />
medizinischen Heiltätigkeit, während der Pest. Die Beleuchtung<br />
von links oben, das Hell-Dunkel sowie die<br />
Haltung des Oberkörpers sind noch ganz dem Einfluss<br />
des Manierismus verpflichtet. (1221822) (2) (11)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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219
16 1<br />
<br />
SECHS SZENEN AUS DER PASSION CHRISTI<br />
Öl auf Eichenholz.<br />
Jeweils 20 x 15,4 cm.<br />
Einmal rückwärtig signiert oder bezeichnet „J. Pynas f.“<br />
und datiert „1605“.<br />
In profilierten vergoldetem Rahmen.<br />
In lebendigen polychromen Farben teils in angedeuteten<br />
Architekturen dargestellte mehrfigurige Szenen<br />
aus der Passion Christi. Dargestellt sind Christus vor<br />
Herodes, Geißelung Christi, Christus trägt das Kreuz<br />
– zur Linken Veronika, Pontius Pilatus wäscht seine<br />
Hände in Unschuld, Christus wird vorgeführt, Christus<br />
vor Kajaphas. (12301024) (13)<br />
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16 1 <br />
SIX SCENES FROM THE PASSION OF CHRIST<br />
Oil on oak panel.<br />
20 x 15.4 cm each.<br />
Signed or inscribed once on the reverse “J. Pynas f.”<br />
and dated “1605”.<br />
In profiled gilt frame.<br />
Multi-figure scenes from the Passion of Christ set in<br />
suggestive architecture in vibrant polychrome colours.<br />
€ 10.000 - € 15.000<br />
<br />
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221
GIACOMO GUARDI,<br />
164 – 185 <br />
CAPRICCIO SÜDITALIENISCHER FLUSSLAND-<br />
SCHAFT MIT STAFFAGEFIGUREN<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
24 x 35 cm.<br />
Ungerahmt.<br />
Blick von leicht erhöhtem Standpunkt auf einen seitlich<br />
bewachsenen, breiten hellen Weg, der an einem<br />
Fluss oder See liegt. Darauf zu sehen ein Mann mit<br />
seinen beiden Mulis, eine Frau, die ihr Kind an der<br />
Hand hält und direkt am Wasser stehend zwei Fischer.<br />
Auf der braunen Anhöhe, seitlich eines Baumes, ein<br />
sitzender Mann in Rückansicht mit roter Jacke. Im<br />
Hintergrund der weite ruhige See mit einem großen<br />
Segelboot und der Blick in die Ferne an ein bewohntes<br />
Ufer, unter hohen, teils zerklüfteten Bergen. Der<br />
hohe Himmel mit großen weißen Wolkenformationen.<br />
Stimmungsvolle Malerei in lockerem leichten Pinselduktus.<br />
(1211182) (3) (18)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
OTTO EDUARD PIPPEL,<br />
188 –<br />
196 <br />
BÄUERIN MIT KÜHEN AM SEEUFER<br />
Öl auf Leinwand.<br />
81,5 x 101 cm.<br />
Rechts unten signiert „Otto Pippel“.<br />
In dekorativem Rahmen.<br />
Unter hohem, leicht bewölktem Himmel eine Frau mit<br />
roter Bluse und weißer Kopfbedeckung am flachen<br />
Ufer eines weiten Sees mit ihrer Kuhherde. Die Tiere<br />
teils am Grasen und eine Kuh am Ufer, Wasser aus<br />
dem See zu sich nehmend. Malerei in der typischen<br />
Manier des Künstlers in raschem Pinselduktus und<br />
pastosem Farbauftrag. (1230201) (18)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
<br />
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19 <br />
<br />
Gemäldepaar<br />
ZWEI ENGEL IN PRACHTVOLLER KLEIDUNG<br />
MIT GEWEHREN<br />
Öl auf Leinwand.<br />
90 x 70 cm und 90 x 65 cm.<br />
Die Ganzkörperfigur des ersten Engels nach rechts in<br />
freier Natur mit überweiter, edler Kleidung, hinter der<br />
zwei Flügel erkennbar sind. Er hat ein wohlgeformtes<br />
Gesicht mit dunklen Augen und schulterlange lockige<br />
Haare, auf denen ein breiter Hut mit drei bunten Federn<br />
sitzt. In den kleinen Händen ein langes Gewehr haltend.<br />
Der zweite Engel wird wie der erste dargestellt,<br />
jedoch nach links stehend und das Gewehr auf seiner<br />
rechten Schulter haltend. Malerei, bei der besonders<br />
Wert auf die Kleidung gelegt wurde, die mit weißen<br />
und goldenen Ornamenten reich verziert wurde. Ein<br />
Bild mit leichten Farbabsplitterungen.<br />
Anmerkung:<br />
Die Cusco- oder Cuzco-Schule war eine römischkatholische<br />
künstlerische Tradition in Cusco, Peru,<br />
während der Kolonialzeit vom 16.-18. Jahrhundert.<br />
Die Gemälde waren eine Form der religiösen Kunst.<br />
Oft wurde in ihnen die einheimische Flora und Fauna<br />
als Kulisse dargestellt. Ein beliebtes Motiv waren die<br />
Kriegerengel, von denen hier wohl zwei dargestellt<br />
werden. (1230167) (1) (18)<br />
€ 7.000 - € 10.000<br />
<br />
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<br />
KARL KAUFMANN,<br />
GENANNT „J. ROLLIN“ SOWIE „C. VON ERLACH“,<br />
184 – 195 <br />
Der Maler war Schüler der Wiener Akademie, bereiste<br />
sowohl den Norden Europas als auch des Öfteren Italien,<br />
wo zahlreiche seiner Werke entstanden.<br />
VENEDIG AM CANAL GRANDE<br />
Aquarell auf Papier.<br />
26 x 48 cm.<br />
Rechts unten signiert „Karl Kaufmann“.<br />
In dekorativem Rahmen, hinter Glas gerahmt.<br />
Blick über die berühmte Wasserstraße in Venedig, die<br />
links von einigen prachtvollen Bauten flankiert wird. Auf<br />
der rechten Seite weitere Gebäude in der Stadt, die<br />
bei der prachtvollen Kirche Santa Maria della Salute<br />
enden. Im Vordergrund, auf dem ruhigen Wasser, eine<br />
kleine Gondel. Stimmungsvolle lichthelle Malerei, unter<br />
hohem hellblauen Himmel, in der für den bekannten<br />
Künstler typischen Manier. (1230495) (18)<br />
€ 450 - € 650<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
KARL KAUFMANN, GENANNT „J. ROLLIN“,<br />
SOWIE „C. VON ERLACH“,<br />
184 – 195 <br />
Der Maler war Schüler der Wiener Akademie, bereiste<br />
sowohl den Norden Europas als auch des Öfteren Italien,<br />
wo zahlreiche seiner Werke entstanden.<br />
SILHOUETTE VON VENEDIG IM LICHT DER UNTER-<br />
GEHENDEN SONNE<br />
Aquarell auf Papier.<br />
26 x 48 cm.<br />
Rechts unten signiert „Karl Kaufmann“.<br />
In dekorativem Rahmen, hinter Glas gerahmt.<br />
Panoramablick vom Canal Grande aus auf die berühmte<br />
Stadt, links der alles überragende hohe Campanile,<br />
auf der rechten Uferseite einige ankernde Segelboote.<br />
Im Vordergrund ein Gondoliere und ein weiteres kleines<br />
Segelboot auf der ruhigen Wasseroberfläche. Harmonische<br />
Malerei im warmen, teils rötlich verfärbten<br />
Licht der gerade untergehenden Sonne.<br />
(1230494) (18)<br />
€ 450 - € 650<br />
<br />
INFO | BID<br />
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223
LUCIA PONGA DEGLI ANCILLO,<br />
188 – 1966<br />
ANSICHT VON VENEDIG<br />
Öl auf Leinwand.<br />
89 x 145 cm.<br />
Rechts unten signiert „L. Ponga“.<br />
Blick auf Venedig mit dem belebten Canal Grande mit<br />
zahlreichen besetzten Gondeln und ein großes Gebäude<br />
mit hohem Turm und Gartenanlage. Auf der<br />
rechten Bildseite führt die Wasserstrasse unter einer<br />
kleinen Brücke durch in die Stadt, vorbei an flankierenden<br />
Prachtbauten, aus deren Fenstern lange gelbe<br />
und rote Vorhänge ragen. Einige Boote mit hohen gelben<br />
Segeln ankern hier am Ufer. Im hohen Himmel<br />
zahlreiche dichte, weiße Wolkenformationen. Verso<br />
kleine Unterlegungen.<br />
Anmerkung:<br />
Die Komposition der Malerin zeichnet sich durch einen<br />
besonderen Stil aus, der die Tradition der großen<br />
venezianischen Meister fortsetzt und die ihre Stadtansichten<br />
dem modernen Stil anpasst mit impressionistischen<br />
Zügen und einer Vielzahl von raschen bunten<br />
Pinselstrichen. (1230361) (18)<br />
€ 5.000 - € 6.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
CARLO GRUBACS,<br />
1814 – 18<br />
BLICK AUF DIE BASILIKA SAN MARCO IN VENEDIG<br />
Tempera und Bleistift auf Papier.<br />
18 x 30 cm.<br />
Rechts unten signiert „C. Grubacs“.<br />
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />
Die sonnenbeschienene Basilika in eher ungewöhnlicher<br />
Seitenansicht wiedergegeben, dabei sind die einzelnen<br />
Bauelemente, wie Säulen, Rundbögen, Aufbau<br />
und das Mosaik über dem Haupteingang präzise wiedergegeben.<br />
Detailreiche feine Zeichnung in geringer<br />
Farbgebung. (1221621) (4) (18)<br />
€ 1.500 - € 2.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
IPPOLITO CAFFI,<br />
189 – 1866 <br />
BLICK ÜBER DEN GROSSEN PETERSPLATZ IN<br />
ROM<br />
Öl auf Papier. Doubliert.<br />
52 x 71 cm.<br />
Links unten bezeichnet „Caffi“.<br />
Ungerahmt.<br />
Der große berühmte Platz mit Obelisken und den flankierenden<br />
Säulengängen und der prächtigen Fassade<br />
des Petersdoms. Belebt wird der im vollen Sonnenlicht<br />
stehende Platz von zwei Brunnen und zahlreichen<br />
lustwandelnden Staffagefiguren, dazu auch eine kleine<br />
Pferdekutsche. Feine Darstellung unter hohem Himmel,<br />
dessen Farbskala von Gelb über Rot bis hin zu<br />
Hellblau, mit kleineren weißen Wolkenformationen<br />
reicht. (1221624) (4) (18)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
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VENEZIANISCHER MEISTER<br />
19 <br />
BLICK AUF DEN CANAL GRANDE MIT DER PUNTA<br />
DELLA DOGANA IN VENEDIG<br />
Öl auf Leinwand.<br />
71 x 91,5 cm.<br />
In dekorativem vergoldeten Rahmen.<br />
Blick über den Canal Grande auf die Punta della Dogana,<br />
die sich an der Spitze der Insel Dorsoduro befindet.<br />
Gut zu erkennen der hohe Turm, an dessen Spitze die<br />
Skulptur der Erdkugel steht. Im Hintergrund lässt sich<br />
die Kirche Santa Maria della Salute mit Turm und ihrer<br />
mächtigen Kuppel erkennen. Im Vordergrund, auf dem<br />
ruhigen Wasser, ein Boot, während links und rechts<br />
am Ufer weitere Boote und Gondeln angelegt haben.<br />
Harmonische Malerei in weicher Farbgebung mit hohem,<br />
sommerlich blauem Horizont und weißen Wolkenformationen.<br />
(1221625) (4) (18)<br />
€ 3.000 - € 4.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
PHILIPP JAKOB DE LOUTHERBOURG D.J.,<br />
14 – 181 <br />
WEITE LANDSCHAFT MIT HIRTEN UND RINDERN<br />
Öl auf Holz.<br />
46 x 66 cm.<br />
In dekorativem Prunkrahmen.<br />
In weiter Landschaft auf einer flachen Anhöhe hat sich<br />
am Rand eines Weges, der links hinunter in ein kleines<br />
Dorf mit hoher Kirche führt, ein Hirtenpaar mit seinen<br />
Tieren niedergelassen. Der Mann mit roter Weste und<br />
schwarzem Hut hat sich ermüdet an einem kleinen<br />
Holzgatter niedergelassen, während sein neben ihm<br />
auf dem Boden liegender Hund schläft. Die neben ihm<br />
stehende Frau mit leicht erhobener, linker Hand, hat<br />
die Tiere genau im Blick, zu denen zwei Rinder, drei<br />
Schafe und ein prachtvoller Ziegenbock gehöhren. Der<br />
Weg links wird zudem gesäumt von einem Reiter auf<br />
einem Schimmel, einer Frau und einem Kind. Rechts<br />
erstreckt sich ein hoher alter knorriger Baum in den<br />
weiten hellblauen Himmel, dessen weiße Wolken auf<br />
der linken Bildhälfte vom Licht der untergehenden<br />
Sonne leicht gelblich gefärbt sind. Typische Malerei in<br />
der Manier des bekannten Künstlers. Platte leicht gewölbt.<br />
In der Mitte horizontal durchgehender restaurierter<br />
Riss. (1221511) (18)<br />
€ 1.000 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
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225
THEODOR KLEEHAAS,<br />
1854 – 199 <br />
AUF DER AUSSICHT<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
95 x 75 cm.<br />
Rechts unten signiert „Th. Kleehaas“ und<br />
ortsbezeichnet „München“.<br />
In vergoldetem, reichlich mit Lorbeerblattornamenten<br />
verzierten Rahmen.<br />
Darstellung von drei jungen Frauen auf einer Kuppe<br />
neben einem Führer, welcher ihnen die Sicht in die<br />
Berge leitet. (12213526) (13)<br />
€ 3.500 - € 4.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
ALEXANDER MAX KOESTER,<br />
1864 – 19 <br />
ENTEN IM TEICH<br />
Kohle auf Karton.<br />
43 x 68 cm.<br />
Links unten Signatur „A. Koester“.<br />
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />
In Nahsicht eine fröhliche Entenschar in leicht bewegtem<br />
Wasser. Wiedergabe in der typischen Manier des<br />
bekannten Künstlers.<br />
Literatur:<br />
Alexander Koester, Zeichnungen und Skizzen, zusammengestellt<br />
von Renate und Markus Wimmer, Nürnberg<br />
2019, vergleichbare Skizze Nr. 774, Wilde Jagd,<br />
14,4 x 19 cm, Bleistift. (1230493) (18)<br />
€ 3.800 - € 4.800<br />
<br />
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FRANZÖSISCHER MALER<br />
19 <br />
DARSTELLUNG EINER SZENE AUS EINEM<br />
FRANZÖSISCHEN KRIEG<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
150 x 205 cm.<br />
In breitem ebonisierten Rahmen mit Goldleiste.<br />
Eine weite, von Rauchschwaden verhangene Landschaft<br />
in diesigem Licht, mit davorstehender Figurengruppe<br />
nebst einer Kanone. Fehlstellen. (12106646)<br />
(2) (13)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
EMIL ZSCHIMMER,<br />
184 – 191 <br />
MAIABEND IM TIEFTAL – ERFURT<br />
Öl auf Leinwand.<br />
97 x 80 cm.<br />
Rechts unten signiert und datiert „1885“. Verso auf<br />
der Leinwand von Hand des Künstlers in schwarzer<br />
Ölfarbe Titelbezeichnung und nochmalige Signatur.<br />
Dorfidylle mit Fachwerkbauten, hinter einem hohen<br />
Baum mit heraufziehendem blühenden Fliederstrauch,<br />
im hintergründigen Zentrum die höher stehende Kirche<br />
mit Zwiebelturm und darin eingestelltem Maibaum.<br />
Auf der schon schattigen Dorfstraße ein tanzender<br />
Kinderreigen, rechts vorne drei Frauen in Unterhaltung<br />
am Hofgatter. Höchst qualitätvolle Stimmungswiedergabe<br />
in naturalistischer Malweise. (1141351) (11)<br />
€ 2.000 - € 3.000<br />
<br />
<br />
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227
NIEDERLÄNDISCHER MALER AUS DER<br />
<br />
LICHTDURCHFLUTETE FLUSSLANDSCHAFT<br />
Öl auf Holz.<br />
32,5 x 46 cm.<br />
Rückwärtig bezeichnet „Breughel“ mit darunter befindlichem<br />
Schriftzug (Besitzangabe?).<br />
In vergoldetem Rahmen mit plastischem Zungenfries.<br />
Polderlandschaft mit niedrigem Horizont und zentraler<br />
Baumgruppe. Unter dieser teils rot gekleidete Personengruppe.<br />
Umliegende Architekturstaffage und Holzbrücke.<br />
Sowohl in den Farben als auch in der Darstellung<br />
griff der bislang unidentifizierte Maler Ideen der<br />
flämischen Maler aus dem Umkreis des Jan Brueghel<br />
wieder auf. Rest. (1230273) (13)<br />
€ 4.000 - € 6.000<br />
<br />
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<br />
UTRECHTER CARAVAGGIST DES<br />
1 <br />
DER FRÖHLICHE ZECHER<br />
Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />
96 x 70 cm.<br />
Ungerahmt.<br />
In Nahsicht der in einem braunen Innenraum an der<br />
Kante eines Tisches sitzende junge Mann in grüner<br />
Weste, weißem Hemd und gelb-brauner Hose. Auf<br />
der Tischplatte ein prachtvoll glänzender blauer Krug<br />
mit Zinndeckel, daneben ein Holzbrettchen mit drei<br />
kleinen Pfeifchen, ein Messer, Brot, zwei Nelkenblüten<br />
und zwei kleine Fliegen. Der junge Mann hält in seiner<br />
linken Hand eine leuchtend rote Mütze, während er<br />
seine Rechte ausgestreckt hat, mit einem gefüllten<br />
Glas, mit dem er dem Betrachter des Bildes wohl zuprosten<br />
möchte. Er hat seinen Mund mit den glänzenden<br />
weißen Zähnen zu einem Lachen geöffnet und<br />
blickt mit seinen offenen hellbraunen Augen fröhlich<br />
aus dem Bild heraus. Harmonische Malerei mit akzentuierter<br />
Licht- und Schattensetzung. Kleinere Retuschen.<br />
(1230194) (18)<br />
€ 6.000 - € 8.000<br />
<br />
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ABEL AUER,<br />
194 <br />
OHNE TITEL, 2008<br />
Collage, auf grüner Glanzfolie.<br />
42 x 29 cm.<br />
Verso Aufkleber mit Namensnennung und Titel.<br />
Unter Glas gerahmt.<br />
Fotocollage in deren Mittelpunkt ein Schädel mit einem<br />
darauf montierten gelb-schwarzen Falter steht. Der in<br />
Stuttgart lebende Künstler schafft mit seinen verspielten<br />
und fantasievollen, teils skurrilen Werken einen<br />
eigenen Kosmos. (1230065) (18)<br />
€ 600 - € 800<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Hinter Glas gerahmt: 53,5 x 43,5 cm.<br />
Goldene Schallplatte, Durchmesser 12 Zoll (30,48 cm),<br />
darauf mittig ein Etikett: „Yesterday“... and today, The<br />
Beatles. (S.) 1 mit 6 aufgeführten Titeln; darunter befestigt<br />
eine goldene Plakette von RIAA, Certificated<br />
Sales Award: Presented to John Lennon / Paul Mc-<br />
Cartney to commemorate the sale of more than<br />
500.000 copies of the Capitol Records, Inc. long-playing<br />
record album „Yesterday... and today“. Daneben<br />
ein Miniatur Plattencover mit Titel und Abbildung der<br />
Beatles. (1221467) (18)<br />
€ 6.000 - € 8.000<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
<br />
Höhe: 8,6 cm.<br />
Bodenseitige, rot eingefärbte Kerbsignatur.<br />
Shibayama, Japan, 19. Jahrhundert.<br />
Elfenbein, geschnitzt, inkrustiert mit Perlmutt und<br />
Horn, partiell gefasst. In Form einer Frucht mit explizit<br />
weiblichen Körperöffnungen und umlaufendem Insektendekor.<br />
Oberseitig mit minimalem altem Chip.<br />
(1230213) (1) (13)<br />
<br />
<br />
Höhe: 7,8 cm.<br />
Shibayama, Japan, 19. Jahrhundert.<br />
Elfenbein, geschnitzt, inkrustiert mit Perlmutt und<br />
Horn, partiell gefasst. Fruktale Form mit plastisch ausgearbeiteten,<br />
explizit weiblichen Körperöffnungen<br />
und umlaufendem Insektendekor. (1230214) (1) (13)<br />
Export restrictions outside the EU.<br />
Export restrictions outside the EU.<br />
€ 1.800 - € 2.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
€ 1.500 - € 1.800<br />
<br />
INFO | BID<br />
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229
CONRAD MARCA-RELLI,<br />
191 – <br />
COMPOSITION 14<br />
Aquaforte auf Karton.<br />
56 x 76 cm.<br />
Rechts unten signiert. Links unten nummeriert.<br />
In schwarzem Rahmen hinter Glas gerahmt.<br />
<br />
SEBASTIAN MATTA,<br />
1911 –<br />
<br />
NU DEBOUT, 1986<br />
Lithografie auf Papier.<br />
88 x 64 cm.<br />
Rechts unten signiert und links unten<br />
nummeriert „8/99“.<br />
Hinter Glas in Holzrahmen.<br />
Leicht gewellt. (1230959) (3) (13)<br />
€ 300 - € 400<br />
<br />
INFO | BID<br />
Exemplar 8/ 99.<br />
Anbei ein Zertifikat der Peter Gallery, Peschiera<br />
del Garda, im Original vorliegend.<br />
(1230956) (3) (13)<br />
€ 400 - € 600<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
VANNI SPAZZOLI,<br />
194<br />
IL CANE CHE MANGIA LE API<br />
Mischtechnik auf Leinwand.<br />
75 x 90 cm.<br />
Rechts unten signiert „Spazzoli“, verso<br />
auf Leinwand erneut signiert „Spazzoli“.<br />
Hinter Glas gerahmt. (1230951) (3) (18)<br />
€ 1.800 - € 2.200<br />
<br />
INFO | BID<br />
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LUCIO DEL PEZZO,<br />
19 – <br />
GEOMETRISCHE KÖRPER IM RAUM.<br />
Lithografie auf Papier.<br />
100 x 70 cm.<br />
Unten mittig signiert und nummeriert „176/200“.<br />
In schwarzem Holzrahmen.<br />
Exemplar 176/ 200. (1230957) (3) (13)<br />
€ 250 - € 350<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
DAVID SALLE,<br />
195 <br />
Lebt und arbeitet in Brooklyn, New York.<br />
THE LEMON TWIG<br />
Lithografie auf Papier.<br />
76 x 56 cm.<br />
Rechts unten signiert und links unten<br />
nummeriert „26/50“.<br />
In schwarzem Rahmen, hinter Glas gerahmt.<br />
Exemplar 26/ 50. (1230958) (3) (13)<br />
€ 200 - € 300<br />
<br />
JOHN CHAMBERLAIN,<br />
19<br />
OHNE TITEL<br />
Farbradierung.<br />
89 x 60 cm.<br />
Rechts unten signiert, sowie Trockenstempel,<br />
links unten Ex. 28/ 48.<br />
Hinter Glas gerahmt. (1230952) (3) (18)<br />
€ 650 - € 850<br />
<br />
<br />
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231
FRANCISCO SOBRINO,<br />
19 – 14 <br />
OHNE TITEL<br />
Serigrafie auf Papier.<br />
69 x 69 cm.<br />
Rechts unten signiert, links unten nummeriert<br />
„71/150“.<br />
In schwarzem Holzrahmen, hinter Glas gerahmt.<br />
Exemplar 71/ 150. (12309511) (3) (13)<br />
€ 300 - € 400<br />
<br />
YVARAL (JEAN-PIERRE VASARELY),<br />
194 – <br />
Er war ein französischer Maler, Computerkünstler und<br />
Kinetischer Künstler sowie Vertreter der Op-<strong>Art</strong>.<br />
L’INSTABILITÀ COME CONDIZIONE UMANA, 1981<br />
Serigrafie.<br />
50 x 50 cm.<br />
Rechts unten signiert, links unten Exemplar 84/ 99.<br />
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />
(12309513) (3) (18)<br />
€ 350 - € 450<br />
<br />
<br />
INFO | BID<br />
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<br />
PINO PINELLI,<br />
198 <br />
PITTURA GIALLA, 2006.<br />
Materialserigrafie.<br />
60 x 85 cm.<br />
Rechts unten signiert und links unten nummiert 20/ 50<br />
(daneben 10 römisch nummerierte).<br />
Ungerahmt, Platte rückwärtig mit ausgesparter<br />
Aufhängung.<br />
Beigegeben im Original eine undatierte Expertise von<br />
Giuliano Papalini. (12309512) (3) (13)<br />
€ 700 - € 900<br />
<br />
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<br />
FRANÇOIS MORELLET,<br />
196 – 16 <br />
<br />
OHNE TITEL<br />
Serigrafie auf Papier.<br />
69 x 69 cm.<br />
Rechts unten signiert. Links unten nummeriert.<br />
In schwarzem Holzrahmen. (12309510) (3) (13)<br />
€ 350 - € 450<br />
<br />
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GIORGIO DE CHIRICO,<br />
1888 – 198<br />
IL TROVATORE, CA. 1968<br />
Höhe mit Sockel: 30 cm.<br />
Sockel: 10,5 x 9,5 cm.<br />
Links am Sockelrand bezeichnet „G. de Chirico“,<br />
rechts am Sockelrand betitelt „Il Trovatore“. Am hinteren<br />
Sockelrand bezeichnet „<strong>Art</strong>curial“ und „Exemplar<br />
139/250“.<br />
Beigegeben ein Zertifikat von <strong>Art</strong>curial, Paris vom<br />
04. April 1985 (in Kopie vorliegend).<br />
Vergoldete <strong>Bronze</strong>. Am unteren Ende des Mantels<br />
der Skulptur erneute Auflagenbezeichnung. Minimale<br />
Kratzsp. (1231421) (3) (18)<br />
€ 1.200 - € 1.500<br />
<br />
INFO | BID<br />
<br />
GIORGIO DE CHIRICO,<br />
1888 – 198<br />
MUSE<br />
Höhe: 29 cm.<br />
Sockel: 10,5 x 8,2 cm.<br />
Links unten auf Sockelseite Signatur „G. de Chirico“,<br />
rechts unten auf Sockelseite betitelt „La Musa“. Rückseitig<br />
auf Sockelrand bezeichnet „<strong>Art</strong>curial“ und „Exemplar<br />
71/250“.<br />
Beigegeben ein Zertifikat von <strong>Art</strong>curial, Paris vom<br />
12. Dezember 1986 (in Kopie vorliegend).<br />
Vergoldete <strong>Bronze</strong>. Am unteren hinteren Mantelrand<br />
der Skulptur erneute Auflagenbezeichnung.<br />
(1231422) (3) (18)<br />
€ 1.200 - € 1.500<br />
<br />
<br />
<br />
79 x 122 cm.<br />
Tuschfarben auf Seide, auf Holzrahmen gespannt,<br />
mit Karton hinterlegt.<br />
Rechts unten monogrammiert.<br />
Wohl Hong Kong oder Singapur, um 1950.<br />
Vier schwarz-braun-weiße galoppierende Pferde mit<br />
wilder Mähne vor hellbeigen Hintergrund mit kleineren<br />
grünen Graspartien. Dynamische Darstellung eines<br />
vermutlich in Hong Kong oder Singapur lebenden<br />
Künstlers.<br />
Provenienz:<br />
Münchener Privatsammlung für internationale Kunst.<br />
(1230591) (13)<br />
INFO | BID<br />
€ 800 - € 1.200<br />
<br />
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233
NOW:<br />
CONSIGNMENTS<br />
TO OUR SEPTEMBER AUCTIONS 2020<br />
AUCTIONS<br />
Thursday, 24. und Friday, 25. September 2020<br />
CONSIGNMENTS<br />
Until mid of August 2020<br />
IN PREPARATION<br />
CATALOGUE I:<br />
FURNITURE & INTERIOR<br />
CATALOGUE II:<br />
FINE ART AUCTION<br />
CATALOGUE III:<br />
SPECIAL AUCTION<br />
OLD MASTER PAINTINGS<br />
CATALOGUE IV:<br />
IMPRESSIONISTS & MODERN ART<br />
CATALOGUE V:<br />
HAMPEL LIVING<br />
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