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Bronze Sculpture, African Art, Islamic Ceramic, Living & Miscellaneous

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ONE OF THE LEADING AUCTION HOUSES IN EUROPE<br />

KATALOG VI<br />

BRONZEN, AFRIKANISCHE KUNST,<br />

ISLAMISCHE KERAMIK, LIVING & VARIA<br />

CATALOGUE VI<br />

BRONZE SCULPTURE, AFRICAN ART,<br />

ISLAMIC CERAMIC, LIVING & MISCELLANEOUS<br />

AUKTIONEN / AUCTIONS:<br />

DONNERSTAG, 2. & FREITAG, 3. JULI 2020<br />

Besichtigung: Samstag, 27. Juni – Mittwoch, 1. Juli<br />

THURSDAY, 2 & FRIDAY, 3 JULY 2020<br />

Exhibition: Saturday, 27 June – Wednesday, 1 July<br />

KATALOG<br />

CATALOGUE<br />

VI<br />

FREITAG<br />

FRIDAY


B R O N Z E<br />

SCULPTURE


849<br />

JEAN-ANTONIN MERCIÉ,<br />

1845 – 1916<br />

DIANA<br />

Höhe: 100 cm.<br />

Sockel Durchmesser: ca. 26 cm.<br />

Über dem Sockel signiert „a mercie“. Gießerstempel<br />

„THIEBAUT FRÈRES PARIS FONDEURS“.<br />

Frankreich, spätes 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über hohem Rundsockel<br />

die nach dem Bade dargestellte Diana. Mercié war<br />

einer der erfolgreichsten Bronziers seiner Zeit. Er studierte<br />

an der École des Beaux-<strong>Art</strong>s in Paris und war<br />

Präsident der Societé des <strong>Art</strong>istes Francais und Grand<br />

Officier de la Légion d’Honneur. (†) (12200312) (13)<br />

JEAN-ANTONIN MERCIÉ,<br />

1845 – 1916<br />

DIANA<br />

Height: 100 cm.<br />

Base diameter: 26 cm.<br />

Signed above base “a mercie”, foundry stamp<br />

“THIEBAUT FRÈRES PARIS FONDEURS”.<br />

France, late 19th century.<br />

<strong>Bronze</strong>; cast and patinated. Diana after her bath on tall<br />

round base. Mercié was one of the most successful<br />

bronze sculptors of his time. He studied at the École<br />

des Beaux-<strong>Art</strong>s in Paris and was president of the<br />

Societé des <strong>Art</strong>istes Francais and Grand Officier de la<br />

Légion d’Honneur. (†)<br />

€ 12.000 - € 20.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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850<br />

<br />

Höhe: 160 cm.<br />

Frankreich, um 1860/ 70.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Auf runder <strong>Bronze</strong>plinthe<br />

die vollfigurig gestaltete Darstellung einer Frauenfigur<br />

in antikisierendem Gewand, vermutlich Diana, welche<br />

einen Sturzbecher in Hundekopfform trägt, dieser mit<br />

Spuren ehemaliger Elektrifizierung und Montierung<br />

eines Glasschirms. Sockel mit sechs Mon tierungsöffnungen.<br />

Besch. (1230782) (13)<br />

€ 8.000 - € 10.000<br />

<br />

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RAPTUSGRUPPE NACH GIAMBOLOGNA,<br />

159 – 168<br />

DER RAUB DER SABINERINNEN<br />

Höhe: 91 cm.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkelbraun patiniert. Darstellung<br />

nach der <strong>Bronze</strong> von Giambologna, welche ca. 1587-<br />

1598 entstand und sich in der Loggia dei Lanzi in<br />

Florenz befindet. (1230524) (13)<br />

€ 8.000 - € 10.000<br />

<br />

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17


852<br />

<br />

Höhe: 158 cm.<br />

Sockel Durchmesser: ca. 34 cm.<br />

Basis signiert „P. MAHXIS“.<br />

Frankreich, zweite Hälfte 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkel patiniert. Über kreisrundem<br />

Stand eine stehende geflügelte Frau mit antikisierendem<br />

Gewand und einem floralen Kandelaber in ihrer<br />

Hand. (†) (12200339) (13)<br />

€ 7.000 - € 10.000<br />

<br />

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853<br />

<br />

Höhe: 68 cm.<br />

Sockelbreite: 42 cm.<br />

Sockeltiefe: 49 cm.<br />

Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>. Dargestellt die sitzende Diana in langem antiken<br />

Gewand, ihren Bogen und den Köcher mit Pfeilen<br />

am Boden abgelegt. Sie hat die Jagd beendet und ist<br />

zu ihrem Bruder Apollo nach Delphi geeilt. Sie sitzt<br />

hier neben ihrem Bruder, den sie liebevoll umarmt. Er<br />

wiederum hat seinen rechten Arm auf ihr Bein gelegt.<br />

Einfühlsame Wiedergabe der beiden auf abgerundetem<br />

Sockel. (1210204) (2) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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854<br />

EDOUARD DROUOT,<br />

1859 – 1945<br />

HÉBÉ<br />

Höhe: 78 cm.<br />

Sockel Durchmesser: ca. 22 cm.<br />

Signiert „E. Drouot“. Gestempelt „BD fondeur, Paris“.<br />

Plakette graviert „Hebe Par Drouot (Hors Concours)“.<br />

Frankreich, 19./ 20. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über gekehltem Rundsockel<br />

die Figur der griechischen Göttin der Jugend.<br />

Hébé wird hier aufstrebend mit eng anliegendem Gewand<br />

vor einem Adler, dem Symbol der königlichen<br />

Macht, Ehre und Würde dargestellt. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Edouard Drouot studierte unter Émile Eugène Thomas<br />

(1817-1882) und Mathurin Moreau (1822-1912). Er<br />

stellte seinen „Amateur“ 1900 bei der Exposition Universelle<br />

in Paris aus. (1220039) (13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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Ansicht der Rückseite Lot 854<br />

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855<br />

ALBERT-ERNEST CARRIER-BELLEUSE,<br />

184 – 188<br />

LA MELODIE<br />

Höhe: 80 cm.<br />

Sockel: 27 x 21 cm.<br />

Basis signiert „A Carrier-Belleuse“.<br />

Auf der Plakette betitelt „Melodie“.<br />

Paris, Ende 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, braun patiniert. Über gekanteter<br />

Basis die auf einem leicht konisch auslaufenden Podest<br />

sitzende und nach vorn gebeugte dynamische<br />

weibliche Figur, welche die Allegorie der Melodie darstellt<br />

und entsprechend attributiv eine Lyra hält. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Carrier-Belleuse wurde von Napoleon III für zahlreiche<br />

Projekte während des Neuaufbaus von Paris von<br />

1851-1870 herangezogen. Einer seiner bekanntesten<br />

Studenten war Auguste Rodin (1840-1917).<br />

(12200313) (13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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856<br />

ALBERT-ERNEST CARRIER-BELLEUSE,<br />

184 – 188<br />

LA FILEUSE<br />

Höhe: 68 cm.<br />

Sockel Durchmesser: 16,5 cm.<br />

Signiert „A Carrier-Belleuse“.<br />

Plakette graviert „Isabelle, Fileuse Renaissance,<br />

Salon des Beaux <strong>Art</strong>s“.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über kreisrunder profi -<br />

lierter Plinthe die stehende Figur einer jungen Frau in<br />

Renaissance-Kleidung, einen Faden spinnend. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Albert-Ernest Carrier-Belleuse schuf unter anderem<br />

Skulpturen für das Théâtre Français, das Théâtre<br />

de la Renaissance und die Pariser Oper, und auch<br />

Napoléon III beauftragte ihn, Skulpturen für seine<br />

Privatsammlung zu schaffen. 1876 wurde er zum<br />

künstlerischen Direktor der Manufacture Nationale<br />

in Sèvres ernannt. (1220037) (13)<br />

€ 2.500 - € 4.000<br />

<br />

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857<br />

MARCEL DÉBUT,<br />

1865 – 19<br />

Höhe: 86 cm.<br />

Signiert „Debut M.“.<br />

Frankreich, Ende 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkel patiniert. Über runder Standfläche<br />

die im Geschmack des Orientalismus gekleidete<br />

Figur einer Frau, ihren Arm emporstreck end. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Der Maler und Bildhauer Marcel Début war Schüler<br />

seines Vaters Jean Didier Début (1824-1893) und<br />

stellte erstmals 1883 im Pariser Salon aus.<br />

(12200332) (13)<br />

<br />

€ 4.000 - € 6.000 INFO | BID


858<br />

ALBERT-ERNEST CARRIER-BELLEUSE,<br />

184 – 188<br />

BACCHANTE ET AMOUR<br />

Höhe: 76 cm.<br />

Sockel Durchmesser: ca. 20 cm.<br />

Basis signiert „Carrier Belleuse“.<br />

Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über gekehltem Rundsockel<br />

stehende, weibliche Figur als Bacchantin mit<br />

erhobenem Arm zusammen mit Amor. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Bereits mit 13 Jahren war Carrier-Belleuse Assistent<br />

in der Pariser Ziselierwerkstatt Bauchery und darauf<br />

bei dem Goldschmied Fauconnier und später bei den<br />

Fannière Frères. 1840 trat er dann in die l’École des<br />

Beaux-<strong>Art</strong>s ein, wo er Schüler von Pierre David d’Angers<br />

(1788-1856) war. Ab 1850 stellte er im Pariser Salon<br />

aus und gewann 1861 eine <strong>Bronze</strong>medaille sowie<br />

1867 eine Ehrenmedaille und die Légion d’Honneur,<br />

1869 wurde er Chevailier de l’Orre de Leopold und<br />

1885 Officier de la Legion d’Honneur. Seine Werke<br />

sind unter anderem im Louvre und im Musée<br />

d’Orsay zu bewundern. (1220035) (13)<br />

€ 2.500 - € 4.000<br />

<br />

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859<br />

HENRI CHAPU,<br />

18 – 1891<br />

ALLEGORIE DER SCHRIFTKUNST<br />

42 x 24,5 x 10 cm.<br />

Links mit Gießerstempel, rechts signiert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, brüniert. In eine architektonische<br />

rote Marmorrahmung eingelassen. (†) (1220032) (13)<br />

€ 1.500 - € 3.000<br />

<br />

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27


860<br />

CLAUDE MICHEL CLODION,<br />

18 – 1814<br />

SATYR, BACCHANTIN UND PUTTO<br />

Höhe inkl. Sockel: 53 cm.<br />

Rückwärtig am Felsstück signiert und datiert<br />

„Clodion, 1780“.<br />

Frankreich, 18. Jahrhundert.<br />

Über vier breitkonischen Füßen der Marbre Rouge-<br />

Sockel mit Perl- und Tordierband in vergoldeter <strong>Bronze</strong><br />

in Kreissegmentform. Darüber die bekannte Gruppe<br />

einen Satyr auf Felsstück zeigend, begleitet von einer<br />

Bacchantin und einem Putto, allesamt in dunkelbraun<br />

patinierter <strong>Bronze</strong> gestaltet. Patina stellenweise minimal<br />

berieben. (1230226) (1) (13)<br />

€ 6.000 - € 8.000<br />

<br />

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Rückseitenansicht<br />

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Höhe: 36,5 cm.<br />

Frankreich, 18. Jahrhundert und später.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert, Messing gegossen und<br />

gedrückt, vergoldet. Über quadratischer Plinthe jeweils<br />

eine auf einem stilisierten Fels sitzende Figur eines<br />

Putto mit ausladender Handhaltung. Darin haltend aus<br />

Akanthuszweigen entspringende Brennstellen mit<br />

Lanzettblatttüllen. Vergoldete Teile erg. (1230221) (1)<br />

(13)<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

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862<br />

ANTONIN MERCIÉ,<br />

1845 – 1916<br />

GLORIA VICTIS<br />

Höhe: 108 cm.<br />

Breite: ca. 67 cm.<br />

Sockel Durchmesser: 19 cm.<br />

Basis signiert „A. Mercié“ und betitelt „Gloria Victis“.<br />

Gießerstempel „F. Barbedienne Fondeur, Paris et A.<br />

Collas Reduction Mecanique“.<br />

Paris, 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, braun patiniert. Auf Rundsockel<br />

montierte, doppelfigurige <strong>Bronze</strong>, einen geflügelten<br />

Genius zeigend, welcher einen leblosen Körper hinfortträgt,<br />

welcher einen Soldaten darstellt mit gebrochenem<br />

Schwert, als Hinweis auf die Niederlage.<br />

Erstmals wurde die Figurengruppe 1874 ausgeführt,<br />

als Erinnerung an die gefallenen Franzosen im Deutsch-<br />

Französischen Krieg. (†)<br />

Literatur:<br />

Pierre Kjellberg, Les bronzes du XIXe siècle:<br />

dictionnaire des sculpteurs (L’Amateur), Paris 2005,<br />

S. 514. (12200340) (13)<br />

ANTONIN MERCIÉ,<br />

1845 – 1916<br />

GLORIA VICTIS<br />

Height: 108 cm.<br />

Width: ca. 67 cm.<br />

Diameter of base: 19 cm.<br />

Base signed “A. Mercié” and titled “Gloria Victis”.<br />

Foundry mark “F. Barbedienne Fondeur, Paris et A.<br />

Collas Reduction Mecanique”.<br />

Paris, 19th century.<br />

<strong>Bronze</strong> casting with brown patina. This figural group<br />

was first created in 1874 in commemoration of the<br />

fallen French troops during the Franco-German war. (†)<br />

Literature:<br />

Pierre Kjellberg, Les bronzes du XIXe siècle: dictionnaire<br />

des sculpteurs (L’Amateur), Paris 2005, p. 514.<br />

€ 12.000 - € 18.000<br />

<br />

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863<br />

MATHURIN MOREAU,<br />

18 – 191<br />

PÊCHEUSE DE COQUILLAGES<br />

Höhe: 74 cm.<br />

Sockel Durchmesser: ca. 30 cm.<br />

Signiert und gestempelt „Moreau Math. Hors<br />

Concours Médaille d’honneur“.<br />

Frankreich, spätes 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, hellbraun patiniert. Über gestuftem<br />

Marmorrundsockel die auf naturalistischer Plinthe sitzende<br />

junge Frau mit einem Korb Muscheln, welche<br />

sie soeben gesammelt haben mag, ihre Linke zum<br />

Schutz gegen die Sonne erhoben. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Mathurin Moreau war Sohn des Bildhauers Jean-<br />

Baptiste Moreau und auch seine Brüder Hippolyte<br />

Moreau (1832-1927) und Auguste Moreau (1834-<br />

1917) waren Bildhauer. 1841 wurde er Mitglied der<br />

École des Beaux-<strong>Art</strong>s in Paris und wurde 1865 Ritter<br />

der Ehrenlegion und 1885 dort Offizier. (1220036)<br />

(13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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864<br />

PAUL DUBOIS,<br />

189 – 195<br />

MATERNITÉ<br />

Höhe: 80 cm.<br />

Sockel: ca. 26 x 28 cm.<br />

Signiert „P. Dubois“. Gießerstempel „F. Barbedienne<br />

Fondeur Paris und Reduction Mecanique A. Collar“.<br />

Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen und patiniert. Quadratische Basis<br />

mit apsidialem Vorsprung. Darauf die sitzende Gestalt<br />

einer Mutter, ihre Kinder auf ihrem Schoß werden teilweise<br />

gesäugt. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Dubois studierte zunächst Jura, um den Wünschen<br />

seines Vaters (ein Notar) nachzukommen. Daraufhin<br />

erlernte er die Bildhauerei vornehmlich unter dem<br />

bewundernden Einfluss seines Großonkels Jean-<br />

Baptiste Pigalle (1714-1785), dessen Namen er auch<br />

während seiner ersten Ausstellung im Pariser Salon<br />

1857 nutzte, indem er unter dem Namen Dubois-<br />

Pigalle auftrat. (12200327) (13)<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

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35


865<br />

CLOVIS MASSON,<br />

188 – 191<br />

ZWEI KÄMPFENDE HIRSCHE<br />

Höhe mit Sockel: 50 cm.<br />

Signiert.<br />

Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, braun patiniert. Ovale gestufte<br />

Basis in rotem Marmor. Naturalistisch gebildeter<br />

Bodenbereich mit darauf vollplastisch dargestellten<br />

im Ringen begriffenen Hirschen. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Clovis Masson lernte bei Santiago, Antoine Louis<br />

Barye und Rouillard. Er stellte 1867 – 1881 im Salon<br />

de Paris aus und erhielt 1890 einen Ehrenpreis.<br />

(12200325) (13)<br />

€ 5.000 - € 8.000<br />

<br />

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866<br />

PIERRE-JULES MÊNE,<br />

181 – 189<br />

DREI HUNDE AN EINEM FUCHSBAU<br />

Höhe: 21 cm.<br />

Ovaler Sockel: 39 x 18 cm.<br />

Signiert „P. J. Mene“.<br />

Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über oblongem profiliertem<br />

Sockel die naturalistisch gestaltete Erdoberfläche<br />

mit drei sich um einen Fuchsbau tummelnden<br />

Jagdhunden. Der in Paris geborene Sohn eines<br />

Metalldrehers erlernte in der elterlichen Werkstätte<br />

Metallbearbeitungstechniken. Zusammen mit seinen<br />

zeichnerischen Fähigkeiten, entstanden so erste Kleinskulpturen,<br />

die ihn schnell zu einem der beliebtesten<br />

Skulpteure für Tierbronzen seiner Zeit werden ließen.<br />

Werke seiner Hand befinden sich heute im Ashmolean<br />

Institue, im Louvre, im Metropolitan Museum of<br />

<strong>Art</strong> und in der R.W. Norton <strong>Art</strong> Gallery. (†) (1220031)<br />

(13)<br />

€ 1.500 - € 3.000<br />

<br />

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867<br />

RAOUL CHARLES VERLET,<br />

185 – 19<br />

LA DOULEUR D’ORPHÉE<br />

Höhe: 63 cm.<br />

Breite: ca. 24 cm.<br />

Signiert „Raoul Verlet“. Gießerstempel „F. Barbedienne<br />

Fondeur“. Gestempelt „A. Collas Reduction Mecanique“.<br />

Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, braun patiniert. Über naturalistischer<br />

Plinthe mit aufsitzender Lyra die nach vorn taumelnde,<br />

von Kleidung fast gänzlich entblöste Figur des Orpheus,<br />

welcher über den Verlust der Eurydike trauert, welche<br />

von einer Schlange gebissen worden war. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Raoul Charles Verlet war Schüler von Pierre Jules<br />

Cavelier (1814-1894), Louis Ernest Barrias (1841-1905),<br />

François Jouffroy (1806-1882), Millet und Édouard<br />

May (1807-1881). 1880 stellte er erstmals im Pariser<br />

Salon aus und gewann eine Medaille für den zweiten<br />

Platz, im Jahr 1889 sogar eine Goldmedaille und eine<br />

Ehrenmedaille, sowie 1900 den Grand Prix. Die<br />

Gieße rei Barbedienne wurde 1838 in Paris von Ferdinand<br />

Barbedienne und Achille Collas gegründet,<br />

welcher eine Apparatur zur mechanischen Reduzierung<br />

von Skulpturen erfunden hatte und 1859 starb.<br />

(1220038) (13)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

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868<br />

PAUL DUBOIS,<br />

189 – 195<br />

DER LAUTENSPIELER<br />

Höhe: 92 cm.<br />

Sockel Durchmesser: ca. 28 cm.<br />

Signiert „P. DUBOIS“ und datiert „1865“.<br />

Gießerstempel „F. Barbedienne Fondeur und<br />

A. Collas Reduction Mecanique“.<br />

Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />

Über gestuftem Rundsockel die aufmontierte <strong>Bronze</strong>figur<br />

eines jungen Mannes in italienischer Renaissance-Kleidung,<br />

eine Laute spielend. Dubois studierte<br />

zunächst Jura, wurde aber alsbald von der Kunst angezogen,<br />

sodass er 1856 in die Werkstatt Armand<br />

Tousaints (1806-1862) eintrat und 1858 Mitglied der<br />

École des Beaux-<strong>Art</strong>s wurde. Er bereiste Italien und<br />

kehrte 1863 nach Frankreich zurück, wo er im Pariser<br />

Salon 1865 debutierte und eine Ehrenmedaille gewann.<br />

(†) (12200311) (13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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869<br />

ERNEST JUSTIN FERRAND,<br />

1846 – 19<br />

PÊCHEUR AU HARPON<br />

Höhe: 80 cm.<br />

Sockel Durchmesser: ca. 20 cm.<br />

Signiert.<br />

Frankreich, Ende 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, braun patiniert. Über rundem Stand<br />

mit naturalistischen Wellenmotiven gestalteter Oberfläche,<br />

ein auf einem Befestigungspfahl sitzender<br />

Jüngling mit Lendenschurz und Harpune, im Begriff<br />

ein Meereswesen zu erlegen. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Ferrand studierte bei Henri Louis Levasseur (1853-<br />

1934) und Mathurin Moreau (1822-1912).<br />

(12200310) (13)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

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39


ARTHUR WAAGEN,<br />

1869 191<br />

KABYLE AU RETOUR DE LA CHASSE<br />

120 x 100 cm.<br />

Plinthe signiert "Waagen" und datiert "1869".<br />

Frankreich, um 1869.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkelbraun patiniert. Auf ebonisiertem<br />

ovalem Holzstand.<br />

Anmerkung:<br />

Eine ähnliche Skulptur wurde am 10. Juli 2019 bei<br />

Sotheby's, London Lot 41, angeboten. (1220411)<br />

(13)<br />

ARTHUR WAAGEN<br />

1869 191<br />

KABYLE AU RETOUR DE LA CHASSE<br />

120 x 100 cm.<br />

Plinth signed “Waagen” and dated “1869”.<br />

France, ca. 1869.<br />

<strong>Bronze</strong>; cast with dark brown patina. On ebonized<br />

oval wooden stand.<br />

Notes:<br />

A similar sculpture was offered for sale on 10 July<br />

2019 at Sotheby's, London (lot 41).<br />

€ 15.000 - € 25.000<br />

<br />

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870<br />

PIERRE-JULES MÊNE,<br />

181 – 189<br />

FAUCONNIER ARABE À PIED<br />

Höhe: 66 cm.<br />

Sockel Durchmesser: ca. 20 cm.<br />

Basis signiert „P.J. Mene, 1873“.<br />

Gießerstempel „F. Barbedienne Fondeur“.<br />

Paris, Ende 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Auf kreisrunder Basis die<br />

auf einem Erdstück stehende Figur eines Mannes in<br />

arabisch anmutender Kleidung, einen Falken von seiner<br />

Hand fliegen lassend. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Direkt nach Mênes Modell „Fauconnier Arabe á<br />

Cheval“ fertigte er 1873 dieses Modell, welches<br />

den im 19. Jahrhundert vorherrschenden westlichen<br />

Erkundungsdrang im Orient wiederspiegelt und<br />

somit zur Popularität dieser <strong>Bronze</strong> beitrug.<br />

(12200314) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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872<br />

PIERRE-JULES MÊNE,<br />

181 – 189<br />

FAUCONNIER ARABE À CHEVAL<br />

Höhe: 75 cm.<br />

Basis signiert „P. J. Mene“.<br />

Gießerstempel „F. Barbedienne Fondeur“.<br />

Paris, 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, braun patiniert. Über gekehltem<br />

oblongem Stand die Figur eines laufenden Pferdes mit<br />

geschultertem, arabisch anmutendem Falkner. (†)<br />

(12200333) (13)<br />

€ 5.000 - € 7.000 INFO | BID


873<br />

VINCENZO CINQUE<br />

185 – 199<br />

KAMELREITER MIT ANGREIFENDEM LÖWEN<br />

Höhe: 74 cm.<br />

Sockel: 73 x 26 cm.<br />

Im Sockel signiert „V. Cinque“.<br />

Skulptur aus <strong>Bronze</strong>. Auf einer rechteckigen Erdnarbe<br />

stehend ein Kamel mit Reiter, der eine Kopfbedeckung<br />

und unterhalb seines freien Oberkörpers ein langes,<br />

faltenreiches Tuch um die Hüften trägt. In seiner<br />

rechten Hand hält er einen langen Stab. Sie werden<br />

gerade von vorne von einem Löwen mit wilder Mähne<br />

angegriffen, der auf den Hinterbeinen steht und<br />

zum Biss des Kamels ansetzt. (†) (12200331) (18)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

874<br />

ANTONIN MERCIÉ,<br />

1845 – 1916<br />

DAVID BESIEGT GOLIATH<br />

Höhe: 61 cm. Sockel<br />

Durchmesser: 15 cm.<br />

Basis signiert „A. Mercié“ und Gießerstempel<br />

„F. Barbedienne Fondeur“.<br />

Frankreich, Ende 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. 1870 erlitt Frankreich eine<br />

empfindliche Niederlage im Deutsch-Französischen<br />

Krieg. Es wundert also wenig, dass Merciés Darstellung<br />

des Sieges von David über Goliath sofort populär<br />

war, einen Platz im Museé de Luxembourg erlangte<br />

und Mercie Mitglied der Ehrenlegion werden ließ.<br />

Aufgrund der hohen Nachfrage schuf Mercié sechs<br />

verschiedene Größen dieser <strong>Bronze</strong>. Auf einem Sockel<br />

ist der nackte David dargestellt mit dem Haupt des<br />

Goliath zu seinen Füßen (wie wir es von Donatellos<br />

„David“ kennen) und gezogenem Schwert. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Mercié war einer der erfolgreichsten französischen<br />

Skulpteure und studierte an der École des Beaux-<strong>Art</strong>s<br />

in Paris. Seinen durchbrechenden Erfolg erlangte er<br />

mit „Gloria Victis“, für welche er 1874 eine Ehrenmedaille<br />

erhielt. Seine Werke sind etwa zu finden im<br />

Musée d’Orsay, <strong>Art</strong> Institute of Chicago, The National<br />

Gallery of <strong>Art</strong>, Washington D.C., The Courtauld Institute<br />

of <strong>Art</strong>, London, und dem Musée des Augustine<br />

und The Walters <strong>Art</strong> Museum. (1220034) (13)<br />

€ 2.500 - € 4.000<br />

<br />

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43


875<br />

ÉMILE ANDRÉ BOISSEAU,<br />

184 – 19 <br />

LA DEFENSE DU FOYER<br />

Höhe mit Sockel: 87 cm.<br />

Frankreich, 19. Jahrhundert<br />

<strong>Bronze</strong>skulptur eines gallischen Kriegers, der Frau und<br />

Kind verteidigt, schwarz patiniert, mit Vergoldung auf<br />

Sockel. Der aufrecht stehender Gallier mit langen<br />

Haaren, die über ein goldenes Stirntuch hängen und<br />

einem wildem Oberlippenbart. Unterhalb seines nackten<br />

Oberkörpers hat er ein goldenes Wolfsfell um seine<br />

Hüften gebunden. Eine junge nackte Frau klammert<br />

sich mit ihrem Kind an seine Hüftseite. Er hält in seiner<br />

rechten Hand ein goldenes Schwert und sein entschlossener<br />

Blick, seine Familie zu verteidigen, ist in<br />

die Ferne gerichtet. Mittig unten auf Sockelrand beschriftet<br />

„La DEFENSE DU FOYER“ und rechts davon<br />

Signatur „E. BOISSEAU“. Schwert besch., Betitelung<br />

teils berieben. (†) (12200323) (18)<br />

€ 6.000 - € 8.000<br />

<br />

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zum Größenvergleich<br />

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876<br />

ÉMILE LOUIS PICAULT,<br />

18 – 191<br />

PAX ET LABOR<br />

Höhe: 85 cm.<br />

Sockel: 36 x 29 cm.<br />

Basis signiert „E. Picault“.<br />

Niederländische Inschrift „UIT TOEGENEGENHEID<br />

DOOR DE PAROCHIANEN VAN SEMPST AAN<br />

HUNNEN ACHTBAREN BURGEMEESTER ERNEST<br />

STERCKX, OPGEDRAGEN 1886-1911“.<br />

Frankreich, zweite Hälfte 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen und braun patiniert. Mehrfach gestufte<br />

und risalitartig hervorspringende Marmorbasis<br />

mit Plakette. Hoher <strong>Bronze</strong>sockel mit naturalistisch<br />

aufgefasster Oberfläche. Darauf die stehende Figur<br />

eines jungen Mannes, die Hand in die Hüfte gestützt<br />

und seine rechte Hand auf einen großen Hammer gelehnt.<br />

Das 19. Jahrhundert war die Zeit des Industriezeitalters,<br />

und der arbeitende Mensch wurde als Rückgrat<br />

der Gesellschaft verstanden. (†) (12200322) (13)<br />

€ 3.500 - € 5.000<br />

<br />

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877<br />

EMMANUEL FRÉMIET,<br />

184 – 191<br />

ROMAN SOLDIER ON A CHARIOT<br />

Höhe: 60 cm.<br />

Sockel: 49 x 32 cm.<br />

Basis signiert „E. Fremiet“.<br />

Gießerstempel „F. Barbedienne Fondeur“.<br />

Frankreich, spätes 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über ovalem Stand natura<br />

listisch gestalteter Boden mit römischem Soldat in<br />

von Pferden gezogenem Streitwagen. Frémiet stellte<br />

seit 1843 im Pariser Salon aus und erlangte zahlreiche<br />

Auszeichnungen. Er beerbte Louis Barye als Professor<br />

für Tierzeichnungen am Naturhistorischen Museum in<br />

Paris. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Werke von Frémiets Hand finden sich unter anderem<br />

im Musée d’Orsay. (12200315) (13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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878<br />

ERNEST HENRI DUBOIS,<br />

186 – 191<br />

LE PARDON<br />

Höhe: 72 cm.<br />

Sockel: 52 x 38 cm.<br />

Signiert.<br />

Frankreich, Ende 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Über einem aus zusammengeschobenen<br />

Felsblöcken gebildeten Keil zwei<br />

Personen. Die eine knieend, die andere über ihn gebeugt<br />

und somit ein semantisches Ganzes bildend.<br />

Die Darstellung zeigt die Rückkehr des verlorenen<br />

Sohnes. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Dubois lernte unter Jean-Joseph Alexandre Falguière<br />

(1831-1900), Henri-Michel Antoine Chapu (1833-1891)<br />

und Marius Jean Antonin Mercié (1845-1916).<br />

(12200326) (13)<br />

€ 6.000 - € 8.000<br />

<br />

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879<br />

ANTOINE LOUIS BARYE,<br />

195 – 185<br />

THESEUS IM KAMPF MIT DEM KENTAUR BIANOR<br />

77 x 72 cm.<br />

Basis signiert „Barye“.<br />

Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkel patiniert. Nach dem Modell<br />

von 1849 entstandene <strong>Bronze</strong>, welche sich auf das<br />

12. Buch aus „Ovids Metamorphosen“ bezieht und<br />

formal Stellung nimmt zu Herkules und dem Kentauer<br />

von Giambologna (1529-1608) in Florenz. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Barye war Sohn eines Goldschmieds und Mitglied<br />

der École des Beaux-<strong>Art</strong>s von 1818-1824. Er stellte<br />

1827 erstmals im Pariser Salon aus und gewann dort<br />

1831 eine Silbermedaille. (12200334) (13)<br />

ANTOINE LOUIS BARYE,<br />

195 – 185<br />

THESEUS FIGHTING WITH THE CENTRAUR BIANOR<br />

77 x 72 cm.<br />

Base signed “Barye”.<br />

France, 19th century.<br />

<strong>Bronze</strong>; cast with dark patina. Created after a model<br />

from 1849, which illustrates the 12th book of “Ovid’s<br />

Metamorphoses” and formally references to Giambologna’s<br />

Hercules and Centaur in Florence. (†)<br />

Notes:<br />

Barye was the son of a goldsmith and was a member<br />

of the École des Beaux-<strong>Art</strong>s from 1818-1824. He<br />

exhibited at the Paris Salon for the first time in 1827<br />

and won the silver medal in 1831.<br />

€ 12.000 - € 20.000<br />

<br />

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49


880<br />

ANDREA DI MICHELE IL VERROCCHIO,<br />

145 1488 <br />

COLLEONI<br />

Höhe: 65 cm.<br />

Sockel: 42,5 x 20 cm.<br />

Basis mit Gießerstempel „Ferdinand Barbedienne“.<br />

Paris, 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkelbraun patiniert. Über rechteckiger<br />

gestufter Plinthe die reduzierte Darstellung<br />

der berühmten Skulptur Verrochios Bartolomeo Colleoni<br />

(1479-1483) darstellend, welche im Original in Venedig<br />

zu finden ist. (†) (12200316) (13)<br />

€ 3.500 - € 4.500<br />

<br />

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JOSEPH MARIE THOMAS LAMBEAUX,<br />

185 – 198<br />

LE DÉNICHEUR D‘AIGLES<br />

Höhe: 95 cm.<br />

Signiert „Jef LAMBEAUX“.<br />

Belgien, 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen und patiniert. Über rechteckigem<br />

Grund der naturalistisch gebildete Sockel mit aufstehender<br />

männlicher Figur im Kampf mit einem die<br />

Schwingen ausbreitenden Adler. (†)<br />

zum Größenvergleich<br />

Anmerkung:<br />

Lambeaux, welcher auch „Jef“ oder „Jeph Lambeaux“<br />

genannt wird, war Schüler von Jozef Germain Geefs<br />

(1808-1885). Er hielt sich drei Jahre in Paris auf, bevor<br />

er nach Florenz und Rom ging. 1880 nahm er an<br />

den Salons in Brüssel und Gent teil und gewann bei<br />

der Brüsseler Weltauststellung 1881 eine Goldmedaille.<br />

Seine Werke sind in vielen Museen zu finden,<br />

wie in Antwerpen, Brüssel, Bukarest, Gent und Liège.<br />

(12200328) (13)<br />

€ 7.000 - € 10.000<br />

<br />

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51


882<br />

ÉMILE LOUIS PICAULT,<br />

18 – 1915<br />

DER KRIEGER<br />

152 x 44 x 48 cm.<br />

Basis signiert „E. PICAULT“.<br />

Frankreich, spätes 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, dunkel patiniert. Hoher Sockel mit<br />

mittigem Risalitvorsprung. Darauf die nach vorn gerichtete<br />

Figur eines mit einem Schwert bewaffneten<br />

Mannes, den Blick ruhig nach vorn gerichtet. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Picault stellte seine Medaillen und <strong>Bronze</strong>statuetten<br />

1863-1909 im Pariser Salon aus. (12200338) (13)<br />

ÉMILE LOUIS PICAULT,<br />

18 – 1915<br />

THE WARRIOR<br />

152 x 44 x 48 cm.<br />

Base signed “E. PICAULT”.<br />

France, late 19th century.<br />

<strong>Bronze</strong>, cast with dark patina. (†)<br />

Notes:<br />

Picault exhibited his medallion and bronze sculpture<br />

in 1863-1909 at the Paris salon.<br />

€ 12.000 - € 18.000<br />

<br />

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zum Größenvergleich<br />

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AFRICAN<br />

A R T


Aus der Sammlung Émile-François Chambon<br />

(1905 – 1993)<br />

PUNU MASK<br />

Height: 31 cm.<br />

Wood.<br />

Gabon.<br />

883<br />

<br />

Höhe: 31 cm.<br />

Aus Holz.<br />

Gabun.<br />

Die weißen Okuyi-Masken verkörpern den Geist eines<br />

angesehenen Ahnen und traten meist in den frühen<br />

Morgenstunden oder in der Abenddämmerung und<br />

hauptsächlich an Beerdigungen auf. Der Maskentänzer,<br />

der auf bis zu zwei Meter hohen Stelzen balancierte<br />

und gelegentlich eine Peitsche schwang, um die<br />

Zuschauer zu erschrecken, war in Baumwoll- oder<br />

Raphia-Stoffe und Tierfelle gehüllt. Auf den ersten<br />

Blick hat die Maske eine formale Ähnlichkeit mit asiatischen<br />

Arbeiten, was sich aber bei näherem Betrachten<br />

als trügerisch erweist. Das idealisierte Gesicht<br />

mit den ruhigen klaren Formen, sanften Wölbungen,<br />

hochgezogenen Augenbrauen über den schmalen sichelförmigen<br />

Augenschlitzen ist bis auf die schwarze<br />

Frisur mit Kaolinerde bemalt. Die weiße Farbe steht<br />

für alles Jenseitige und damit für den Kreislauf des<br />

Lebens und die Welt der Ahnen.<br />

Provenienz:<br />

François Coppier, Annecy.<br />

Emile-François Chambon, Genf.<br />

Nachlass Mr. Grom. St. Aubin (1953).<br />

G. Huguenin, Colomier.<br />

Auktion Koller, Zürich, 20. Juni 2009, Lot 203.<br />

Österreichische Privatsammlung.<br />

Anmerkung:<br />

Die hier angebotene Maske aus der Sammlung<br />

François Coppier erhielt der Kunstmaler Émile-<br />

François Chambon (1905-1993) laut mündlicher<br />

Überlieferung 1935 als Geschenk von seinem Vater.<br />

1953 erwarb der Sammler G. die Maske von Chambon,<br />

die durch Erbschaft an seine Tochter überging.<br />

Literatur:<br />

Louis Perrois, <strong>Art</strong>s du Gabon: Les arts plastiques du<br />

bassin de l’Ogooué (<strong>Art</strong>s d’Afrique noire), Arnouville<br />

1979.<br />

Claude Savary, <strong>Art</strong> <strong>African</strong>s dans les collections privées<br />

neuchateboises. Neuchâtel; Fondation Le Grand<br />

Cachot de Vent, 1985, S. 63.<br />

Paul Seylac, Afrique Noire. Typotfact: La Chaux-de-<br />

Fonds, 1971, No. 97.<br />

Vgl.: Louis Perrois, <strong>Art</strong> ancestral du Gabon dans les<br />

collections du Musée Barbier-Mueller, Genf 1985,<br />

Abb. 43.<br />

Ausstellung:<br />

Musée des Beaux-<strong>Art</strong>s, La Chaux-de-Fonds, 1971.<br />

Fondation Le Grand Cachot-de-Vent, Neuchâtel, 1985.<br />

(12301413) (18)<br />

Provenance:<br />

François Coppier, Annecy.<br />

Émile-François Chambon, Geneva.<br />

Estate of Mr. Grom, St. Aubin (1953).<br />

G. Huguenin, Colomier.<br />

Koller auction, Zurich, 20 June 2009, lot 203.<br />

Private collection, Austria.<br />

Notes:<br />

According to oral tradition the mask on offer for sale<br />

in this lot from the collection of François Coppier was<br />

given to the painter Émile-François Chambon (1905-<br />

1993) in 1935 as a gift from his father. The collector<br />

G. purchased the mask from Chambon in 1953, which<br />

was inherited by his daughter.<br />

Literature:<br />

Louis Perrois, <strong>Art</strong>s du Gabon: Les arts plastiques du<br />

bassin de l‘Ogooué (<strong>Art</strong>s d‘Afrique noire), Arnouville<br />

1979.<br />

Claude Savary, <strong>Art</strong> <strong>African</strong>s dans les collections privees<br />

neuchateboises. Neuchatel; Fondation Le Grand<br />

Cachot de Vent, 1985, p. 63.<br />

Paul Seylac, Afrique Noire. Typotfact: La Chaux-de-<br />

Fonds, 1971, no. 97.<br />

Compare: Louis Perrois, <strong>Art</strong> ancestral du Gabon dans<br />

les collections du Musée Barbier-Mueller, Geneva<br />

1985, ill. 43.<br />

Exhibitions:<br />

Musée de Beaux-<strong>Art</strong>s, La Chaus-de Fonds, 1971.<br />

Fondation Le Grand Cachot-de-Vent, Neuchátel, 1985.<br />

€ 30.000 - € 50.000<br />

<br />

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884<br />

<br />

Höhe: 74 cm.<br />

Breite: 31 cm.<br />

Tiefe: 39 cm.<br />

Chokwe, Angola.<br />

Holz, aufwändig geschnitzt. Mit blockhaften Füßen<br />

und vier kantigen Beinen, die Zarge figürlich gestaltet.<br />

Sitzfläche aus zwei Brettern mit Tapeziernägeln,<br />

Rückenlehne an zwei zurückragenden Rahmen mit<br />

Maske im Rückenbereich und figürlichen Aufsätzen.<br />

Die Maske auf der Rückenlehne das Chibinda Ilunga-<br />

Portrait.<br />

Provenienz:<br />

Von Echelpoel.<br />

1925 im Museum Mechelden.<br />

Literatur:<br />

Marie Louise Bastin, La sculpture tshokwe, Meudon<br />

1982, S. 265-283. (1222012) (13)<br />

CHAIR OF A CHIEFTAIN<br />

Height: 74 cm.<br />

Width: 31 cm.<br />

Depth: 39 cm.<br />

Chokwe, Angola.<br />

Elaboratly carved wood. With block-shaped feet on<br />

four angular legs. Mask with Chibinda Ilunga portrait<br />

on the backrest.<br />

Provenance:<br />

Von Echelpoel.<br />

1925 at Museum Mechelden.<br />

Literature:<br />

Marie Louise Bastin, La sculpture tshokwe, Meudon<br />

1982, pp. 265-283.<br />

€ 10.000 - € 15.000<br />

<br />

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885<br />

<br />

Höhe: 31 cm.<br />

Punu, Gabun.<br />

Das leichte Holz um Mund und Augen mit ursprünglicher<br />

Fassung in Kaolin. Die Haartracht mit schwarzer<br />

Fassung. Ovale Gesichtsform mit rautenartigen erhabenen<br />

Tätowierungen auf Stirn und Schläfen. Dreigeteilte<br />

Frisur mit Hauptzopf auf dem Scheitel und<br />

Nebenzöpfen an den Kopfseiten. Der Mund mit Resten<br />

von rotem Pigment.<br />

Provenienz:<br />

Louis Gainon Philippe, Französischer Militäröffizier,<br />

der die Maske 1920 nach Europa brachte.<br />

Christie’s Paris, 11. Dezember 2007, Lot 45.<br />

Lucien van de Velde, Antwerpen, Archivnummer<br />

00851550.<br />

Literatur:<br />

Louis Perrois, Punu – 5 Continents Editions, Mailand<br />

2008. (1222011) (13)<br />

OKUYI MASK<br />

Height: 31 cm.<br />

Punu, Gabon.<br />

The lightwood with original polychromy around the<br />

mouth and eyes in kaolin.<br />

Provenance:<br />

Louis Gainon Philippe, French military officer, who<br />

brought the mask to Europe in 1920.<br />

Christie’s Paris, 11 December 2007, lot 45.<br />

Lucien van de Velde, Antwerp, archive no. 00851550.<br />

Literature:<br />

Louis Perrois, Punu – 5 Continents Editions, Milan<br />

2008.<br />

€ 15.000 - € 25.000<br />

<br />

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886<br />

<br />

Höhe: 48 cm.<br />

Elfenbeinküste, 19./ 20. Jahrhundert.<br />

Holz, geschnitzt mit schwarzer glänzender Patina und<br />

roter und weißer Dekoration. Mit flachen, oben zusam<br />

men laufenden Hörnern, die somit einen Halbkreis<br />

bilden.<br />

Provenienz:<br />

Ketterer München, A109, 06. Dezember 1986,<br />

Lot 145. (1221601) (13)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

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61


887<br />

<br />

Höhe: 24,5 cm.<br />

Elfenbeinküste, Volk der Dan.<br />

Es gab Masken, welche zum Beschneidungslager gehörten<br />

und Mittlerinnen zwischen Initiierten und dem<br />

Dorf waren. Die maskierten Gestalten bewegten sich<br />

anmutig, scherzten mit den Frauen und baten sie,<br />

reichliches Essen ins Lager zu senden. Diese Maske<br />

zeigt die typischen weiblichen Züge, verbunden mit<br />

der spitzovalen konkaven Gesichtsform mit zierlicher<br />

Nase, leicht geöffnetem Schmollmund und bohnenförmige<br />

Augen mit schmalen Sehschlitzen.<br />

Provenienz:<br />

Koller, Zürich, 20. Juni 2009, Lot 143.<br />

Schweizer Privatsammlung. (1230146) (13)<br />

€ 6.000 - € 8.000<br />

<br />

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888<br />

<br />

Höhe inkl. Stand: 37,7 cm.<br />

Volk der Senufo, Elfenbeinküste.<br />

Die Maske wurde getragen während einer Beerdigungszeremonie<br />

von je einem Mann der teilnehmenden<br />

Gesellschaft von Jägern, welche neben dem Haus<br />

des Verstorbenen oder neben dem der Angehörigen<br />

standen und trommelten. Hierdurch sollte der Geist<br />

des Verstorbenen eingefangen werden, von dessen<br />

Entweichen schlimme Folgen für das Volk der Senufo<br />

angenommen wurden.<br />

Literatur:<br />

Vgl.: Jerome Vogel, Culture, Politics, and National<br />

Identity in Côte d’Ivoire. Social Research. 58, 1991,<br />

S. 439-456.<br />

Vgl.: Anita J. Glaze, Dialectics of Gender in Senufo<br />

Masquerades. <strong>African</strong> <strong>Art</strong>s. 19, 1986, S. 30-39, 82.<br />

(1230149) (13)<br />

€ 3.000 - € 6.000<br />

<br />

INFO | BIETEN<br />

Lot 889<br />

889<br />

<br />

Höhe: 52 cm.<br />

Elfenbeinküste.<br />

Holz, geschnitzt, mit schwarzer Patina.<br />

(1221608) (13)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

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890<br />

<br />

Höhe: 83 cm.<br />

Volk der Bamana, heutiges Mali.<br />

Solche Bamana-Schnitzwerke stellen abstrakte Antilopen<br />

der sogenannten ci-wara-Initiationsgemeinschaft<br />

dar und wurden auf den Köpfen der Tänzer getragen.<br />

Für die Bamana ist die Antilope ein Symbol der Fruchtbarkeit<br />

und Fortpflanzung, sowohl des Feldes als auch<br />

der Menschen, denn die Antilope glaubte man als Kulturbringer<br />

in der mythischen Urzeit zu kennen. Sie<br />

habe den Menschen das Getreide geschenkt und ihm<br />

den Feldbau gelehrt. Drei Feierlichkeiten waren Anlass,<br />

um diese Masken jeweils paarweise zu tragen:<br />

Gelegentliches Wettjäten, Freudentänze nach der<br />

Feldarbeit mit vorausgehender ritueller Schlangenjagd<br />

und beim zweitägigen Jahrfest der Initiationsgemeinschaft,<br />

bei welchem auch das Dorf gesegnet wurde.<br />

Auf rechteckigem Museumssockel.<br />

BAMANA MASK<br />

Height: 83 cm.<br />

Bambana people, today Mali.<br />

Provenance:<br />

Koller auction, 29 November 2010, lot 107, estimated<br />

price CHF 70,000 - 80,000.<br />

Literature:<br />

Compare: Jean-Paul Colleyn, Bamana: The <strong>Art</strong> of<br />

Existence in Mali, Zurich, Museum Rietberg 2001.<br />

€ 20.000 - € 40.000<br />

<br />

INFO | BIETEN<br />

Provenienz:<br />

Auktion Koller, 29. November 2010, Lot 107, Schätzpreis<br />

CHF 70.000 - 80.000.<br />

Literatur:<br />

Vgl.: Jean-Paul Colleyn, Bamana: The <strong>Art</strong> of Existence<br />

in Mali, Zürich, Museum Rietberg 2001. (12301419)<br />

(13)<br />

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65


Höhe ohne Sockel: 57 cm und 58 cm.<br />

Gesamthöhe: 62 cm und 63 cm.<br />

Aus Holz.<br />

Sambia/ Angola.<br />

Die Figuren jeweils auf rechteckigem Holzsockel montiert.<br />

Expressives Schreinfigurenpaar aus dem Ahnenkult.<br />

Dargestellt sind Novizen der Chokwe vor der Initiation,<br />

anlässlich derer sie die klassische Tatauierung<br />

erhalten und nach der sie als vollwertige Erwachsene<br />

in die Gemeinschaft aufgenommen werden.<br />

Provenienz:<br />

Gerhard de Vos, Dormagen.<br />

B. und R. Schlimper, Düsseldorf.<br />

Auktion Koller, Zürich, 20. Juni 2009, Lot Nr. 220.<br />

Österreichische Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Manuel Jordán, Chokwe! <strong>Art</strong> and Initiation among<br />

Chokwe and Related People, München: Prestel<br />

1998. (1230144) (18)<br />

€ 8.000 - € 12.000<br />

<br />

INFO | BIETEN<br />

892<br />

<br />

Höhe: 41 cm.<br />

Idoma, Nigeria, 20. Jahrhundert.<br />

Holz, geschnitzt mit schwarzer, weißer und roter Fassung.<br />

Mit vier Köpfen, welche radial auseinanderlaufen,<br />

offene Münder, welche teilweise die Zähne zeigen.<br />

Dieser Maskentyp ist vorwiegend in Ostnigeria und<br />

im angrenzenden Kamerun zu finden, wenn auch im<br />

Kongo (Fang) und in Gabun zwei- oder mehrgesichtige<br />

Masken zu finden sind. Meist wird den Masken eine<br />

androgyne Qualität gegeben, da die Farbe Weiß für<br />

Frau und die Farbe Schwarz für Mann steht. Weiß<br />

aller dings ist auch die Farbe des Todes, der Reinheit<br />

und der Wiedergeburt. Schwarz hingegen ist die<br />

Farbe des entgültigen Todes. Das diesseitige Leben<br />

hingegen wird meist mit der roten Farbe angedeutet,<br />

welche jedoch auch auf Krieg hinweist.<br />

Literatur:<br />

Vgl. Karl-Ferdinand Schaedler, Lexikon Afrikanische<br />

Kunst und Kultur, München 1994, S. 190.<br />

Karl-Ferdinand Schaedler, Götter, Geister, Ahnen,<br />

München 1994, Nr. 269, S. 20.<br />

Karl-Ferdinand Schaedler, Die Afrikanische Kunst.<br />

Von der Frühzeit bis Heute, München 1997, Tafel 110,<br />

S. 179.<br />

Karl-Ferdinand Schaedler, Encyclopedia of <strong>African</strong><br />

<strong>Art</strong> and Culture, München 2009, S. 287. (1221604)<br />

(13)<br />

€ 7.000 - € 10.000<br />

<br />

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893<br />

<br />

Höhe: 43 cm.<br />

Elfenbeinküste, Volk der Baule.<br />

Provenienz:<br />

H. Ryser, Zürich, 20. Juni 2009, Lot 132.<br />

Koller, Zürich, Auktion. (1230147) (13)<br />

€ 1.000 - € 2.000<br />

<br />

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894<br />

<br />

Höhe: 37,5 cm.<br />

Nigeria, Volk der Ibibio.<br />

Idiok-Maske der Ekpo-Vereinigung, welche bei politischen<br />

und religiösen Zeremonien sowie rechtlichen<br />

Anlässen in einem größeren Ensemble auftrat. Der in<br />

ganz Afrika bekannten Dualität entsprechend, tanzte<br />

die Männergesellschaft schöne und gutmütige (zulun)<br />

und respekteinflößende gefährliche (idiok) Masken.<br />

Zu Letzteren zählt die hier angebotene Maske.<br />

Provenienz:<br />

Auktion Koller, 29. November 2010, Lot 165.<br />

Österreichische Privatsammlung. (12301414) (13)<br />

€ 7.000 - € 10.000<br />

<br />

INFO | BIETEN<br />

895<br />

<br />

Höhe: 33 cm.<br />

Ibo Idoma, Nigeria.<br />

Holz, beschnitzt mit Narbentätowierungen auf Schläfen<br />

und Wangen. Bräunliche Fassung mit schwarzen<br />

Details. Großer mittlerer Schopf nebst abstrahierter<br />

Zopffrisur, welche mit den Narben korrespondiert. Ein<br />

Ohr noch mit rotem textilen Detail. (1221606) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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71


896<br />

<br />

Höhe: 31 cm.<br />

Aschanti, Ghana frühes 20. Jahrhundert.<br />

Über sekundärem schwarzen quadratischen Holzsockel<br />

die in Holz geschnitzte Figur mit dunkler glänzender<br />

Patina. (1221603) (13)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

INFO | BIETEN<br />

897<br />

<br />

Höhe: 30,5 cm.<br />

Elfenbeinküste, Volk der Dan.<br />

„Gägon“ genannte Schnabelmaske der nördlichen Dan.<br />

Hiermit wurde ein mythologischer Vogel dargestellt,<br />

welcher bei den Dan als Kulturbringer angesehen<br />

wird. Traditionell allein tanzende Maskengestalt, von<br />

Musikern begleitet, zur Unterhaltung und Förderung<br />

des sozialen Zusammenhaltes der Gemeinde.<br />

Provenienz:<br />

Koller, Zürich, 20. Juni 2009, Lot 141.<br />

Galerie Walu, Basel (1964).<br />

Nachlass Schweizer-Amslet, Kastanienbaum.<br />

(1230141) (13)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

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898<br />

<br />

Höhe: 36 cm.<br />

Songye, Demokratische Republik Kongo.<br />

Für das Volk der Songye typische Maske mit vorspringendem<br />

rechteckigem Mund. Mit rot-brauner Patina,<br />

die stellenweise glänzt und Resten von Kaolin. Ausbruchstelle<br />

am linken unteren Rand sowie Metallklammerung<br />

auf der linken Seite. (1221609) (13)<br />

€ 3.000 - € 6.000<br />

<br />

INFO | BIETEN<br />

899<br />

<br />

Höhe: 51,2 cm.<br />

Mali, Volk der Bamana.<br />

Im Leben des Volkes der Bamana in südöstlichen Mali<br />

am Flusslauf des Niger waren Kulte in Bezug auf die<br />

Landwirtschaft und Initiationskulte von höchster<br />

Bedeutung. Solche Initiationsbünde- und stufen sind<br />

Komo, N’domo, Tyi Wara, Nama und Kore. Die Masken<br />

zeichnen sich aus durch ihre geometrische Auffassung<br />

der Gesichtsform von Tierköpfen, wie hier eindrücklich<br />

zu sehen ist.<br />

Provenienz:<br />

Laut Angaben des Einlieferers erworben 09. Dezember<br />

2006 für CHF 14.580.<br />

Literatur:<br />

Vgl.: Hans Himmelheber, Negerkunst und Negerkünstler,<br />

Klinkhardt & Biermann, Braunschweig, 1960.<br />

(12301410) (13)<br />

€ 3.000 - € 6.000<br />

<br />

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900<br />

<br />

Höhe: 46,5 cm.<br />

Gabun / südliches Kamerun, Volk der Fang.<br />

Die Ethnie ist im Süden der Republik Kamerun, im<br />

Norden der Republik Gabun und in der Republik Äquatorialguinea<br />

ansässig. Sie sind jeweils in drei Untergruppen<br />

aufgeteilt. Die Fang im Süden, die Budu in<br />

der Mitte und die Beri im Norden. Ihre gemeinsame<br />

Sprache heißt Fang. Meist sind uns ungehörnte Masken<br />

überliefert, von denen eine ein Rekordergebnis<br />

von 5 Millionen bei der Versteigerung der Vérité Sammlung<br />

im Juni 2006 in Paris brachte. Wenige jedoch<br />

sind gehörnt. Sie sind nach Tessmann verbunden mit<br />

der Schulung junger Knaben, welche in einem mehrtägigen<br />

Ritual auf die Gemeinschaft vorbereitet werden<br />

sollen. Sie sollen nach physischen und psychischen<br />

Strapazen einen symbolischen Tod sterben und<br />

als vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft wiedergeboren<br />

werden. Eine ähnliche Maske befindet sich im<br />

Museum der 5 Kontinente in München und wird dort<br />

den Budu zugeschrieben und als Antilope bezeichnet.<br />

Tessmann hingegen schlägt aufgrund des Tanzes eine<br />

Darstellung von (Raub-)Katzen vor.<br />

Provenienz:<br />

Koller, Zürich, 29. November 2010, Lot 171.<br />

Loed van Bussel, Amsterdam.<br />

Udo Horstmann, Zug 1987.<br />

Galerie Wahu, Zürich.<br />

Ralph Bänziger, Zürich.<br />

Literatur:<br />

Maria Kecskesi, Kunst aus Afrika, München 1999,<br />

Abb. 132.<br />

Vgl.: Günter Tessmann, Die Pangwe, Berlin 1913,<br />

Bd. 2, S. 44ff. (12301428) (13)<br />

FANG MASK<br />

Height: 46.5 cm.<br />

Gabon / Southern Cameroon, Fang people.<br />

Provenance:<br />

Koller, Zurich, 29. November 2010, lot 171.<br />

Loed van Bussel, Amsterdam.<br />

Udo Horstmann, Zug 1987.<br />

Galerie Wahu, Zurich.<br />

Ralph Bänziger, Zurich.<br />

Literature:<br />

Maria Kecskesi, Kunst aus Afrika, Munich 1999, ill. 132.<br />

Compare: Günter Tessmann, Die Pangwe, Berlin 1913,<br />

vol. 2, pp. 44 ff.<br />

€ 10.000 - € 15.000<br />

<br />

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Höhe: 31 cm.<br />

Demokratische Republik Kongo, Volk der Lwalwa.<br />

Die Lwalwa glauben, dass alles einen Mukishi (Geist)<br />

hat, welcher Schlechtes hervorbringen kann, wenn die<br />

Harmonie nicht gegeben ist. Masken wurden während<br />

des Ngongo-Initiationsrituals getragen.<br />

Provenienz:<br />

Laut Vorbesitzer erworben am 09. Dezember 2006<br />

bei Koller, Zürich, zu CHF 19.440. (1230148) (13)<br />

€ 6.000 - € 10.000<br />

<br />

INFO | BIETEN<br />

902<br />

<br />

Höhe der Maske: 50 cm.<br />

Höhe mit Halterung: 56 cm.<br />

Aus Holz auf neuerer Metallhalterung.<br />

Nigeria, erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.<br />

In der flachen Küstenregion des Nigerdeltas schwellen<br />

die zahlreichen Flüsse mit ihren Hunderten von Flachwasser-Nebenflüssen<br />

in der Regenzeit zu einem<br />

wahren Labyrinth aus Bächen und Wasserwegen<br />

an, die mit der Lagunenküste verbunden sind. Diese<br />

fischreichen Gewässer sind die Lebensgrundlage der<br />

ansässigen Völker und ermöglichen als Transportwege<br />

Handelskontakte zwischen benachbarten Ethenen<br />

sowie mit Europäern.<br />

In dieser Umgebung wurden Wassergeister als spirituelle<br />

Kräfte für das Geschehen und das Wohlergehen<br />

der lokalen Bevölkerung bedeutend. Diese Mächte befinden<br />

sich im Wasser als Ganzes, das ebenso unter<br />

ihrer Kontrolle steht, wie deren Nutzer. Regelmäßige<br />

Tänze zu Musik und Gesang (oworu) dienen zwar vielfach<br />

der Unterhaltung, aber haben gewöhnlich auch<br />

tieferen Sinn in der Verehrung dieser Wassergeister,<br />

um sich deren Wohlwollen zu sichern.<br />

Diese weibliche Maske gehört zur Vielfalt der Wesen,<br />

die an diversen Anlässen in einem weißen Kleid auftreten.<br />

Der weiße Kalk, der sich an den Ufern der<br />

Flüsse ablagert, ist der Übergang zwischen Land und<br />

Wasser. Er symbolisiert auch im Tanz die spirituelle<br />

Schnittstelle zwischen den Welten. Am wahrscheinlichsten<br />

handelt es sich um eine jugendliche Schönheit<br />

(omotokpokpo), die auch als Braut oder Kind des<br />

Geistes verstanden wird. Hinweise dafür sind die<br />

kunstvolle Frisur, die eindrücklichen Skarifizierungen<br />

und die polychrome Fassung. Die rote Farbe soll dabei<br />

an den schönen Ton der mit Öl eingeriebenen Haut<br />

erinnern und steht allgemein für Fruchtbarkeit, Schönheit,<br />

Klasse und Würde. Alters- und Gebrauchssp.<br />

Proveninenz:<br />

Deutsche Privatsammlung.<br />

Auktion Koller, Zürich, 29. November 2010, Lot Nr. 160.<br />

Österreichische Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Perkins Foss, Where Gods and Mortals Meet,<br />

Museum for <strong>African</strong> <strong>Art</strong>, New York 2004.<br />

(12301418) (18)<br />

€ 7.000 - € 10.000<br />

<br />

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79


903<br />

<br />

Höhe: 91 cm.<br />

Höhe mit Sockel: 96 cm.<br />

Angola/ Demokratische Republik Kongo.<br />

Außerordentlich große Schreinfigur der Chokwe, welche<br />

die Kraft und die Fruchtbarkeit der weiblichen Ahnen<br />

repräsentiert. Die nackte Figur trägt im rechten Ohr<br />

einen Ring, um den Hals eine farbige Kette und hat<br />

den Schambereich mit einem farbigem Schurz bedeckt.<br />

Holz teils gerissen.<br />

Provenienz:<br />

B. und R. Schlimper, Düsseldorf.<br />

Auktion Koller, Zürich, 20. Juni 2009, Lot Nr. 221.<br />

Österreichische Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Manuel Jordán, Chokwe! <strong>Art</strong> and Initiation among<br />

Chokwe and Related People, München: Prestel 1998.<br />

(1230143) (18)<br />

€ 8.000 - € 12.000<br />

<br />

INFO | BIETEN<br />

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904<br />

<br />

Höhe ohne Sockel: 44 cm.<br />

Volk der Kongo.<br />

Bereits im 15. Jahrhundert wird das Kongo-Reich in<br />

portugiesischen Reiseberichten erwähnt als Gruppierung<br />

von Völkern, welche der zentralen spirituellen Autorität<br />

eines Monarchen unterstand. Die magischen<br />

Figuren der Kongo werden als nkisi bezeichnet. Als<br />

Nkisi Nkondi-Figur (Nkondi bedeutet Jäger), wird eine<br />

personifizierte Macht aus dem unsichtbaren Land der<br />

Toten bezeichnet, welche mittels einer rituellen Praxis<br />

durch den Menschen kontrolliert werden kann. In<br />

menschlicher Gestalt dargestellt, erinnert die Figur<br />

an einen Ahnen, welcher schon zu Lebzeiten für seine<br />

soziale Autorität respektiert wurde. Kraftspendenende<br />

Attribute wie Nägel, Spiegel oder magische Substanzen<br />

sollten sich in ihrer Summierung verstärken. Ein<br />

nganga, ein ritueller Heiler, Kräuterkenner und Wahrsager,<br />

verwaltete und aktivierte die Figuren, welche je<br />

nach Größe in privaten Häusern oder Orten der Allgemeinheit<br />

aufbewahrt wurden. Die Figur schützte vor<br />

Unheil und Krankheit, konnte jedoch auch anderen<br />

Schaden zufügen. Hinter dem Spiegel liegt ein Hohlraum<br />

mit magischen Substanzen. Durch diese Kombination<br />

sollte Unheil vorhergesagt und abgewehrt<br />

werden können. Die Augen sind in Glas eingelegt<br />

und verintensivieren die Betrachtung. Die hier dargestellte<br />

Metanana-Position wird gemeinhin als „Bereitschaft<br />

zum Kampf“ interpretiert. Während eine<br />

Hand ruhig in der Hüfte ruht und so auf Besonnenheit<br />

hindeutet, ist die andere Hand – sonst für den Speer<br />

gebräuchlich – erhoben und deutet auf Kampfbereitschaft<br />

hin. Auch im realen Leben wird diese Haltung<br />

von den Kongo wahrgenommen, wenn es gilt, einem<br />

ernsten Problem zu begegnen.<br />

NKISI NKONDI NAIL FETISH FIGURE<br />

Height without base: 44 cm.<br />

The peoples of Congo.<br />

Provenance:<br />

Koller auction, 29 November 2010, lot 172,<br />

estimated price CHF 50.000 -70.000.<br />

Ulrich Klever (1922-1990).<br />

Private collection, France.<br />

Literature:<br />

Ulrich Klever, Bruckmann’s Handbuch der Afrikanischen<br />

Kunst, Munich 1975, ill. 103.<br />

Compare: Raoul Lehuard, <strong>Art</strong> Bakongo. 1-2: les centres<br />

de style, Arnouville: <strong>Art</strong>s d’Afrique Noire 1989.<br />

€ 20.000 - € 40.000<br />

<br />

INFO | BIETEN<br />

Provenienz:<br />

Auktion Koller, 29. November 2010, Lot 172,<br />

Schätzpreis CHF 50.000-70.000.<br />

Ulrich Klever (1922-1990).<br />

Französische Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Ulrich Klever, Bruckmann’s Handbuch der Afrikanischen<br />

Kunst, München 1975, Abb. 103.<br />

Vgl.: Raoul Lehuard, <strong>Art</strong> Bakongo. 1-2: les centres<br />

de style, Arnouville: <strong>Art</strong>s d’Afrique Noire 1989.<br />

(12301421) (13)<br />

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905<br />

<br />

Höhe: 26 cm.<br />

Volk der Holo, Angola/ Demokratische Republik<br />

Kongo, 20. Jahrhundert.<br />

Holz, geschnitzt, rötlich und braun gefasst. Unter dem<br />

Kopf mit Raffiafasern umlaufend dekoriert. Der Kopf<br />

mit kreisförmigen Motiven dekoriert, auf dem Scheitel<br />

ein abstrahierter Vierbeiner, vermutlich eine Eidechse.<br />

Provenienz:<br />

Galerie Fred Jahn, München. (1221607) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

INFO | BIETEN<br />

906<br />

<br />

Höhe: 45,5 cm.<br />

Durchmesser: 38 cm.<br />

Yoruba, Nigeria (Oro, nordöstlich von Orangun).<br />

Holz, geschnitzt mit braun-rötlicher, teilweise glänzender<br />

Patina. Gefertigt für den Shango-Kult, vermutlich<br />

von einem Künstler der Adeshina-Familie. Beschnitzt<br />

mit Köpfen des Eshu, Tieren, erotischen und anderen<br />

Motiven. Innen hohl und mit Tür versehen. Die Schwingtüre<br />

innen mit geschnitzter Tierdarstellung. (1221602)<br />

(13)<br />

€ 7.000 - € 10.000<br />

<br />

INFO | BIETEN<br />

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907<br />

<br />

Höhe: 161 und 152 cm.<br />

Ibo, Nigeria.<br />

Holz, geschnitzt, schwarz und rot gefasst, partieller<br />

Überzug aus Rotholzmehl. Die weibliche Figur mit<br />

kammartiger Frisur, die männliche mit Ishi-Narbentätowierungen<br />

auf der Stirn und mit flacher ausladender<br />

Kopfbedeckung. Weitere Narbentätowierungen auf<br />

Gesichtern und Körpern.<br />

Literatur:<br />

Karl-Ferdinand Schädler, Gods, Spirits, Ancestors,<br />

München 1992, S. 138.<br />

Karl-Ferdinand Schädler, Encyclopedia of <strong>African</strong> <strong>Art</strong><br />

and Culture, München 2009, S. 282. (1221605) (13)<br />

€ 8.000 - € 12.000<br />

<br />

INFO | BIETEN<br />

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85


ISL AMIC<br />

CERAMIC<br />

COLLECTION LUIGI LAURA


908<br />

<br />

Höhe: 10,5 cm.<br />

Durchmesser: 21,3 cm.<br />

Iran, Nishapur, 9. Jahrhundert.<br />

Hellroter Scherben mit sandfarbener Engobe und aufliegendem<br />

polychromem Dekor, einen stilisierten Vogel<br />

mit stilisierten Blüten zeigend. Minimal besch. und rest.<br />

Anmerkung:<br />

Vgl.: Auktion, Christie’s London, 28. April 2017, Lot 6,<br />

hier mit gleichem Dekor und variierender Farbgebung.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 45. (1230425) (13)<br />

€ 800 - € 1.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

909<br />

<br />

Höhe: 6,9 cm.<br />

Durchmesser: 23,2 cm.<br />

Iran, Nishapur, 9./ 10. Jahrhundert.<br />

Bodenseitige handschriftliche rote Nummerierung.<br />

Hellroter Scherben mit beiger Engobe. Manganfarbener<br />

geometrischer Dekor stilisierte Kalligrafiebänder darstellend.<br />

Spiegel mit Vogel auf grün-gelbem Fond. Rest.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 47. (12304218) (13)<br />

€ 800 - € 1.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

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Höhe: 9,8 cm.<br />

Durchmesser: 22,8 cm.<br />

Iran, Nishapur, 10. Jahrhundert.<br />

Bodenseitige handschriftliche Nummerierung.<br />

Rötlich-beiger Scherben mit beiger Engobe. Konkaver<br />

Rundstand mit auslaufendem Korpus und senkrechter<br />

Fahne. Wandungsinnenseite mit vegetabil ornamentalem<br />

Sgraffito-Dekor in Mangan, Grün und Ocker.<br />

Rest.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 31. (1230421) (13)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 7,3 cm.<br />

Durchmesser: 19 cm.<br />

Iran, 10. Jahrhundert.<br />

Bodenseitige Sammlungsetiketten „Collezione Luigi<br />

Laura“ und Herkunftsbezeichnung.<br />

Beige-roter Scherben mit leicht konkav abgedrehtem<br />

Stand. Leicht konisch auslaufender Korpus mit außenwandigem<br />

vegetabilem Sgraffito-Dekor mit manganen,<br />

grünen und ockerfarbenen Pigmenten. Spiegel und<br />

Innenwandung mit Tupfendekor. Rest.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 32. (12304221) (13)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

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89


Höhe: 9 cm.<br />

Durchmesser: 20,7 cm.<br />

Iran, Nishapur, 10. Jahrhundert.<br />

Bodenseitig mit roter handschriftlicher Nummerierung<br />

„200“, Etikett 103 und Rest eines handschriftlichen<br />

Sammlungsetiketts.<br />

Rot-beiger Scherben mit dünner heller Engobe und<br />

dichtem, teils stilisiertem hippoidem Dekor in Gelb,<br />

Mangan und Grün mit stilisiertem aufsitzendem Reiter.<br />

Glasur teils versintert. Rest.<br />

Anmerkung:<br />

Eine vergleichbare Schale mit ähnlichem Dekor, jedoch<br />

weniger stilisiertem Reiter befindet sich im Victoria<br />

& Albert Museum, London, Inv. Nr. C.294-1987.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 51. (12304223) (13)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 7 cm.<br />

Durchmesser. 18,8 cm.<br />

Iran, Garos, 12./ 13. Jahrhundert.<br />

Bodenseitige Sammlungsetiketten.<br />

Rötlicher Scherben mit leicht konkavem Stand und<br />

auslaufendem Korpus mit leicht erhabener Mündung.<br />

Wandungsinnenseite und Spiegel mit in die Engobe<br />

geschnittenem Sgraffito-Dekor, einen in sich gewundenen<br />

felinen Körper, umgeben von Ornamentband<br />

mit manganer Füllung zeigend. Rest.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 53. (12304220) (13)<br />

€ 800 - € 1.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

90 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.


Höhe: 7,6 cm.<br />

Durchmesser: 18,3 cm.<br />

Iran, Nishapur, 9. Jahrhundert.<br />

Rötlich-beiger Scherben. Leicht konkaver runder Stand<br />

mit Korpus in Kugelsegmentform. Außenwandung mit<br />

stilisiertem Blattfries auf Engobe. Spiegel mit Vogelund<br />

Pferd (?)-Dekor auf gelbem Fond mit grüner Staffage<br />

in Mangan. Darüber zwei stilisierte Mangan-Kufibänder.<br />

Rest.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 52. (12304216) (13)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 8,8 cm.<br />

Duchmesser. 17 cm.<br />

Iran, Nishapur, 10. Jahrhundert.<br />

Boden mit handschriftlichem Vermerk und Rest eines<br />

Etiketts.<br />

Hellbeiger unglasierter Scherben mit polychromer teils<br />

geometrischer Staffage. Leicht konkaver Stand mit<br />

bauchigem Korpus und leicht eingzogener Mündung.<br />

Spiegel mit stilsiertem Vogel inmitten von geometrischem<br />

Zackenband gefüllt mit stilisierten Blattformen.<br />

Der Dekor ist typisch für Nishapur im Westen des heutigen<br />

Irans. Rest.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 50.<br />

Vergleichsliteratur:<br />

Najmeh Nouri, Case Study: A Sample of Slip Painted<br />

Buff Ware to Treasury of Tehran Bonyad Museum,<br />

International Journal of Archaeology, Vol. 4, No. 4,<br />

2016, S. 36-43. (12304219) (13)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

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91


Höhe: 8,5 cm.<br />

Durchmesser: 26,4 cm.<br />

Iran, Nishapur, 9./ 10. Jahrhundert.<br />

Bodenseitiges Sammlungsetikett mit<br />

Nummerierung „104“.<br />

Rötlicher Scherben mit weißer Engobe. Unglasierter<br />

Stand mit ausgestelltem Korpus. Spiegel und Wandungsinnenseite<br />

mit braunem Kalligrafieschmuck auf<br />

der Engobe. Rest.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 37. (1230423) (13)<br />

€ 500 - € 600<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 6,2 cm.<br />

Durchmesser: 14,8 cm.<br />

Bodenseitiges Sammlungsetiketten undeutlich wohl eine<br />

Ortsangabe und „Collezione Luigi Laura Nr. 6“.<br />

Iran, Kashan, seldschukische Periode, 12. Jahrhundert.<br />

Grau-beiger Scherben. Leicht konisch zulaufender, unglasierter<br />

Stand mit ausladendem Korpus. Dieser außen<br />

durch Ringband dekoriert. Innenwandung mit kobaltblauem<br />

und schwarzem Dekor, eine Kreuzform und stilisierte<br />

Stauden darstellend. von teils irisierter Glasur<br />

überzogen. Rest.<br />

Provenienz:<br />

Sammlung Luigi Laura. Ein Teil der Sammlung wurde<br />

am 27. Juni 2001 bei Sotheby´s Paris mit 345 Losen<br />

versteigert.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 73. (12304247) (13)<br />

€ 400 - € 600<br />

<br />

INFO | BID<br />

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Höhe: 13 cm.<br />

Durchmesser: 34,4 cm.<br />

Iran, 10. Jahrhundert.<br />

Rötlicher Scherben mit weißer Engobe. Runder Standring,<br />

konisch auslaufende Wandung. Inwandig mit stilisierten<br />

Lanzettblättern und Kringelreihung, Punktdekor<br />

und gelber wie grüner Staffage. Rest.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 34. (1230422) (13)<br />

€ 600 - € 800<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 5,8 cm.<br />

Durchmesser: 20,7 cm.<br />

Nordiran, Ray, seldschukische Periode,<br />

12. Jahrhundert.<br />

Korpuswandung mit Etikett „Razzi“ sowie „Collezione<br />

Luigi Laura, Nr. 5“.<br />

Grau-beiger Scherben mit grüner und türkiser Glasur.<br />

Über unglasiertem, leicht konisch zulaufendem Stand<br />

der weite Korpus mit leicht aufsteigender Fahne. Spiegel<br />

mit stilisierter Blüte und umlaufendem Kalligrafieschriftband.<br />

Fahne mit geschweiftem Ornamentband.<br />

Rest.<br />

Provenienz:<br />

Sammlung Luigi Laura. Ein Teil der Sammlung wurde<br />

am 27. Juni 2001 bei Sotheby's, Paris mit 345 Losen<br />

versteigert.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 65. (12304237) (13)<br />

€ 600 - € 800<br />

<br />

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93


920<br />

<br />

Höhe: 4,8 cm.<br />

Durchmesser: 11,4 cm.<br />

Iran, Nishapur, 9./ 10. Jahrhundert.<br />

Bodenseitige handschriftliche Nummerierung in Rot<br />

„30“.<br />

Rötlicher Scherben mit weißer Engobe. Dunkelrotbraune<br />

Kalligrafiestaffage unter transparenter Glasur.<br />

Minimal besch.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 46. (12304222) (13)<br />

€ 300 - € 500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 17,8 cm.<br />

Durchmesser: 19,8 cm.<br />

Persisches Reich, 9. Jahrhundert.<br />

Rötlicher Scherben mit beiger Glasur und brauner und<br />

grüner teils radial verlaufener Staffage. Runde gebauchte<br />

Form mit vier aufstrebenden Ohrenhenkeln<br />

und ausgestellter Mündung. Rest.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo,<br />

Kashi: <strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo,<br />

Turin 1996, S. 35. (1230426) (13)<br />

€ 800 - € 1.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

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922<br />

<br />

Höhe: 20,8 cm.<br />

Durchmesser: 18,8 cm.<br />

Iran, seldschukische Periode, 12./ 13. Jahrhundert.<br />

Bodenseitige Sammlungsetiketten „Hamadan. Collezione<br />

Luigi Laura, Nr. 18“.<br />

Grauer Scherben mit türkiser Glasur. Runder Stand<br />

mit profilierter Traufschale und mit Profilringen gegliedertem<br />

Schaft. C-Handhabe, Ölschale mit vier Häfen<br />

und fragmentarisch vorhandener plastischer Dekoration.<br />

Rest.<br />

Provenienz:<br />

Sammlung Luigi Laura. Ein Teil der Sammlung wurde<br />

am 27. Juni 2001 bei Sotheby’s Paris mit 345 Losen<br />

versteigert.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 68 cm. (12304238) (13)<br />

€ 400 - € 600<br />

<br />

INFO | BID<br />

923<br />

<br />

Höhe: 23,8 cm.<br />

Durchmesser: 18 cm.<br />

Nordiran, Gorgan, seldschukische Periode,<br />

12./ 13. Jahrhundert.<br />

Hellsandfarbener Scherben mit gemodelter Schulter,<br />

weitem Hals und J-Henkeln. Leicht horizontale Lippe.<br />

Dunkelblaue Glasur in den oberen drei Vierteln des<br />

Korpus. Der Modeldekor stilisierte Pflanzen und Tiere<br />

zeigend. Sintersp. Rest.<br />

Anmerkung:<br />

Vgl.: The Museum of Oriental <strong>Ceramic</strong>s, Osaka, Japan,<br />

Persian <strong>Ceramic</strong>s from the Takada and Ogata Collections<br />

– Their Colors and Motifs, Inv. No. 02403. Hier<br />

in ähnlicher Form und variierendem Modeldekor.<br />

Literatur:<br />

Ganzseitig abgebildet in: Marcello Giampiccolo, Kashi:<br />

<strong>Ceramic</strong>he islamiche dal IX al XVII secolo, Turin 1996,<br />

S. 62. (12304228) (13)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

<br />

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95


LIVING &<br />

MISCELLANEOUS


924<br />

5 <br />

Ca . 25 x 35 x 18 cm.<br />

Oberhalb des Schlosses gestempelt „Hermès Paris<br />

Made in France“.<br />

Die Handtasche aus sandfarbenem Leder mit Palladiumbeschlägen.<br />

Innenraum mit einem Reißverschluss und<br />

einem Steckfach. Anbei Hermès-Originalschloss mit<br />

Schlüsseln und Clochette. Hermès-Staubbeutel für die<br />

Tasche. (1230922) (18)<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

925<br />

<br />

Ringweite: 54/55.<br />

Gewicht: ca. 4,5 g.<br />

WG 750.<br />

Schlichter eleganter Solitärring mit Brillant im Übergangsschliff,<br />

ca. 3,85 ct I-J/VVS, starke Fluoreszenz.<br />

(1210541) (16)<br />

DIAMOND SOLITAIRE RING<br />

Ring size: 54/55.<br />

Weight: ca. 4.5 g.<br />

18 ct white gold.<br />

Simple, elegant transitional-cut solitaire ring, ca. 3.85<br />

ct I-J/VVS, strong fluorescence.<br />

€ 10.000 - € 15.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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926<br />

8 <br />

Ca. 28 x 34 x 18 cm.<br />

Oberhalb des Schlosses gestemptelt „Hermès Paris<br />

Made in France“.<br />

Lederhandtasche mit Palladiumbeschlägen. Innenraum<br />

mit einem Reißverschluss und einem Steckfach. Anbei<br />

Hermès-Originalschloss mit Schlüsseln und Clochette.<br />

Hermès-Staubbeutel für die Tasche. (1230921) (18)<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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99


927<br />

<br />

120 x 75 cm.<br />

Schwarzgrundige rechteckige Platte, mit umlaufendem<br />

breiten Rand und quadratischen Eckfeldern, die gegenüber<br />

dem Mittelfeld durch weiße Randbänder abgesetzt<br />

ist. Das Mittelfeld mit einem großen ovalen<br />

Segment aus leuchtend grünem Malachit und jeweils<br />

seitlich einem kleineren ovalen Segment, ebenfalls aus<br />

Malachit. Diese Felder sind wiederum dreifach umgeben<br />

mit weißen Bändern und dazwischen liegenden<br />

Steinen, die an Schmuckstücke erinnern. Für die feinen<br />

Einlegearbeiten wurden neben Malachit auch Lapislazuli,<br />

Amethyst und andere Halb edelsteine sowie farbige<br />

Marmorarten verwendet.<br />

Anmerkung:<br />

Im Design ähnelt die Platte einem Meisterwerk aus<br />

dem 16. Jahrhundert, das derzeit im Museo del Prado<br />

Madrid untergebracht ist, bei dem jedoch anstelle des<br />

grünen Malachit ein roter Stein Verwendung fand.<br />

928<br />

<br />

Durchmesser: 44 cm.<br />

Wohl Russland, 19. Jahrhundert.<br />

Über vier Rocaillefüßen stehendes rundes Tableau mit<br />

offenem Spiegel, darin eingelegte, glatt geschliffene<br />

und polierte Malachitplatte. Der Rand mit Margeritendekor<br />

und Rocaillekartuschen. Die Malachitplatte umspannende<br />

<strong>Bronze</strong> vergoldet. (1221952) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Literatur:<br />

Anna Maria Giusti, Pietre Dure – Die Kunst der Halbedelsteine,<br />

2006, S. 32/33. (1230052) (18)<br />

€ 3.500 - € 5.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

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929<br />

<br />

Gewicht Collier: 75,1 g total.<br />

Gewicht Ohrhänger: 14,2 g total.<br />

750er Gelbgold, Schließe WG, Brillanten 5,9 ct.,<br />

die sieben Chocolate-Kulturperlen<br />

mit 9 mm Durchmesser.<br />

Französische Amtspunze.<br />

Ende 20./ Anfang 21. Jahrhundert.<br />

Die Citrine mit guter bis sehr guter Farbe und augenreiner<br />

Reinheit. Laut einem im Original beiliegenden<br />

Gutachten von Prof. Leopold Rössler vom 12. April 2012<br />

konnte zum Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens<br />

keine Behandlung der Steine nachgewiesen werden.<br />

In passendem Etui. (1231501) (13)<br />

€ 7.500 - € 9.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

930<br />

<br />

120 x 90 cm.<br />

Schwarzgrundige rechteckige feine Platte mit einem<br />

umlaufenden goldenen Randband und einem breiteren<br />

Rand, der mit vier kleineren Kartuschen mit Vogeldarstellungen<br />

und zwei größeren Kartuschen mit<br />

Schmetterlingen vor weißem Grund versehen ist. Im<br />

zentralen Mittelfeld diverse Rüstungsgegenstände und<br />

Waffen. Umgeben ist das Mittelfeld von einer Vielzahl<br />

von Vasen und zahlreichen Blumen wie roten Rosen,<br />

Tulpen, weißen Nelken, Narzissen und blauen Blüten.<br />

Die Darstellungen ausgeführt mit sehr feinen Einlegearbeiten,<br />

unter Verwendung verschiedenartiger und<br />

farbiger Marmor- und Steinarten wie Lapislazuli, Jade,<br />

Onyx und Achat.<br />

Anmerkung:<br />

Das Stück ähnelt im Design der meisterhaften Tischplatte,<br />

die durch den Bildhauer Giuliano di Piero Pandolfini<br />

um 1636 wohl für den Fürsten Karl Eusebius von<br />

Liechtenstein angefertigt wurde und sich im Liechtenstein<br />

Museum befindet.<br />

Literatur:<br />

Anna Maria Giusti, Pietre Dure – Die Kunst der Halbedelsteine,<br />

2006, S. 132/133. (1230051) (18)<br />

€ 3.500 - € 5.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

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101


Höhe: 110 cm.<br />

Durchmesser: 170 cm.<br />

Italien.<br />

In Marmo di Verona gearbeitetes großes Pflanzgefäß<br />

für eine Gartenanlage. In gotisierendem Stil gestaltet<br />

auf runder Basis mit gelapptem Fuß, darauf gemugelte<br />

Kuppa mit stilisiertem Blütendekor. (1231464) (13)<br />

€ 3.500 - € 5.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

932<br />

<br />

Höhe inkl. Sockel: 270 cm.<br />

Höhe ohne Sockel: 210 cm.<br />

Sockel: 85 x 85 x 70 cm.<br />

Italien, 19./ 20. Jahrhundert.<br />

In Pietra di Vicenza gearbeitete große Parkfigur auf<br />

blockhaftem in mehrere Steinquader untergliederten<br />

Sockel. Darauf stehend die vollrund gearbeitete Figur<br />

des Herkules Farnese mit seinem Löwenfell, seine<br />

Hand auf einer hier zu einem Obelisken stilisierten<br />

Keule liegend. Witterungssp.<br />

Anmerkung:<br />

Die Skulptur ist dem Original im Nationalen Antikenmuseum<br />

in Neapel nachempfunden. Bereits in der<br />

Antike war diese Skulptur so berühmt, dass wir noch<br />

heute von mindestens 200 antiken Kopien wissen.<br />

(1231472) (13)<br />

HERCULES FARNESE<br />

Height incl. base: 270 cm.<br />

Height without base: 210 cm.<br />

Base: 85 x 85 x 70 cm.<br />

Italy, 19th/ 20th century.<br />

Signs of weathering.<br />

Notes:<br />

The sculpture on offer for sale here is modelled after<br />

the original held at the Museo Archeologico Nationale<br />

in Naples. The sculpture was already so celebrated in<br />

antiquity that at least 200 copies are known today.<br />

€ 22.000 - € 25.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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103


933<br />

<br />

110 x 200 x 56 cm.<br />

Italien.<br />

In Pietra di Vicenza gearbeitetes Parkmöbel auf drei stilisierten<br />

Tatzenfüßen stehend, Sitzfläche mit auskragendem<br />

Eierstabfries flankiert von Akanthusvoluten<br />

als Wangen und mit Volutenbekrönter Rückwand. Witterungssp.<br />

(1231465) (13)<br />

€ 4.500 - € 6.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

934<br />

<br />

Höhe: 115 cm.<br />

Italien.<br />

In Terrakotta gearbeitetes Gefäß in hoher Kapselform<br />

mit zwei C-Henkeln neben der leicht ausgestellten<br />

Mündung. Auf schmiedeeisernem oxidierten Gestell.<br />

(1231462) (13)<br />

€ 600 - € 800<br />

<br />

INFO | BID<br />

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935<br />

<br />

130 x 95 cm.<br />

Italien.<br />

In Carrara-Marmor vollplastisch gestalteter Löwe in romanisierendem<br />

Stil. Rücken mit aufliegendem Säulenstumpf<br />

mit weit ausladendem profilierten und gekehlten<br />

Becken gleichen Materials. (1231476) (13)<br />

€ 7.500 - € 10.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

936<br />

<br />

Höhe: 100 cm.<br />

Italien.<br />

Terrakotta in doppelkonischer Form mit zwei Bügelhenkeln<br />

über der Schulter, dazwischen die ausgestellte Mündung.<br />

Auf jüngerem schmiedeeisernen oxidiertem Stand.<br />

(1231461) (13)<br />

€ 600 - € 800<br />

<br />

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105


937<br />

GROSSER EISENPAVILLION IM<br />

<br />

Höhe: 450 cm.<br />

Italien.<br />

Fünf gusseiserne und eine hölzerne Säule weiß gefasst<br />

mit balustrierter Basis und kanneliertem Schaft.<br />

Darüber die Dachkonstruktion in ein abgesetztes<br />

Spitzdach endend. (1231474) (13)<br />

LARGE VICTORIAN-STYLE IRON PAVILION<br />

Height: 450 cm.<br />

Italy.<br />

Five cast-iron and wooden columns painted in white.<br />

Baluster-shaped base with fluted column shafts supporting<br />

the pointed roof structure.<br />

€ 12.000 - € 15.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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938<br />

<br />

Höhe jeweils: ca. 250 cm.<br />

Basis: 50 x 50 cm.<br />

Italien.<br />

Jeweils auf quadratischem Stand gewulstete Basis<br />

mit zylindrischem kannelierten Säulenschaft und überkragender<br />

quadratischer Deckplatte. Besch.<br />

(1231473) (13)<br />

COLLECTION OF SIX MARBLE COLUMNS<br />

Height each: ca. 250 cm.<br />

Base: 50 x 50 cm.<br />

Italy.<br />

Each on square plinth with torus base and cylindrical<br />

fluted shaft and projecting square abacus. Damaged.<br />

€ 14.000 - € 18.000<br />

<br />

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107


939<br />

<br />

Höhe: 500 cm.<br />

Italien, 19./ 20. Jahrhundert.<br />

Die acht aus Gusseisen bestehenden Säulen, deren<br />

Entstehungsdatum auch ins 19. Jahrhundert zurückreichen<br />

kann, kreisrund angeordnet und von einem<br />

schmiedeeisernen Dach in Halbkugelform aus acht<br />

Segmenten mit geschweifter Zier überfangen. Bekrönt<br />

durch schmiedeeiserne Krabbe. (1231471) (13)<br />

LARGE IRON PAVILION<br />

Height: 500 cm.<br />

Italy, 19th/ 20st century.<br />

940<br />

<br />

Höhe: 40 cm.<br />

Wohl Italien, Ende 18./ Anfang 19. Jahrhundert.<br />

Tonbozzetto mit Darstellung eines unbekleideten jungen<br />

Mädchens, das sich ein Tuch zu den Hüften hochzieht<br />

und die Brust mit der Hand bedeckt, in schreitender<br />

Haltung auf ovaler mitgearbeiteter Plinthe. Der<br />

Blick schamhaft skeptisch nach links oben gerichtet.<br />

Rundplastisch gearbeitet, die Kleiderfalten virtuos in<br />

Bozzettomanier gearbeitet. (1231534) (11)<br />

€ 3.200 - € 3.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

Eight cast-iron columns dating to the 19th century.<br />

€ 12.000 - € 15.000<br />

<br />

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155 x 100 x 40 cm.<br />

Italien.<br />

In Veroneser Marmor gearbeitete, vollplastisch formulierte<br />

Figur eines liegenden Löwen mit leicht angewinkelter<br />

linker Tatze auf rechteckiger Basis. Auf<br />

separatem profilierten grauen Steinsockel. Besch.<br />

(1231475) (13)<br />

€ 7.500 - € 10.000<br />

<br />

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109


942<br />

<br />

Höhe: 23 cm.<br />

Gesamthöhe mit Marmorsockel: 31 cm.<br />

Im Stil der Antike mit mittelgescheiteltem welligen<br />

Haar, über die Stirn ziehen gereihte Stopsellocken.<br />

Klassischer Gesichtsausdruck. (1231413) (11)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

943<br />

<br />

Höhe: 290 cm.<br />

Basis: 55 x 55 cm.<br />

Italien.<br />

In Stein gearbeitete helle, als Paar konzipierte, Säulen<br />

mit kanneliertem Schaft und toskanischem Abschluss.<br />

(1231466) (13)<br />

€ 4.500 - € 6.000<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

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944<br />

<br />

39 x 31 cm.<br />

Lombardei.<br />

In hellem Stein gemeißeltes Gesicht mit geöffnetem<br />

Mund. Sekundärer Eisenstand. (12309618) (3) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

945<br />

<br />

Höhe: 74 cm.<br />

Italien, 19. Jahrhundert.<br />

In gesprenkeltem beigen Marmor gestaltete balustrierte<br />

Vasen, auf rundem Stand mit profiliertem Korpus<br />

und Steckdeckel. (1231481) (13)<br />

€ 6.000 - € 8.000<br />

<br />

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111


946<br />

<br />

Höhe: 42 cm.<br />

Um/ kurz nach 1900.<br />

Alabaster mit schöner Patina. Das Knäblein unbekleidet<br />

auf einem von einem Tuch bedeckten Marmorblock<br />

sitzend, beim Verfertigen von Buchstaben auf einer<br />

Schreibplatte, die er in Händen hält. Auf seiner Schreibtafel<br />

Buchstaben des Alphabets. (1231415) (11)<br />

€ 2.000 - € 2.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

947<br />

<br />

Höhe: 108 cm.<br />

Frankreich, um 1860.<br />

Kombinationsarbeit aus verschiedenen Marmorarten.<br />

Quadratischer Stand mit sich verjüngendem Schaft<br />

und ionischem Kapitell mit überkragender grüner<br />

Deckplatte. Besch. (1230786) (13)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

948<br />

<br />

Höhe inkl. Sockel: 111 cm.<br />

Höhe ohne Sockel: 101 cm.<br />

Der Sockel rückwärtig signiert „Ludovico Bertoni“<br />

und Söhne also „Figli Scultori Pietrasanta“. Seit 1905<br />

bestehende Skulpturenmanufaktur in Pietrasanta Luca.<br />

Weiß-rosa geäderter Marmor, gearbeitet auf separatem<br />

ovalen filierten und polierten Sockel. Ganzfiguriges<br />

Portrait eines jungen Mädchens, mit Löwenfell<br />

umgürtet über ihrer rechten Schulter, Weintrauben<br />

haltend, sitzend auf einem blockhaften Sockel.<br />

(1231611) (3) (13)<br />

SEATED GIRL WITH GRAPES<br />

Height incl. base: 111 cm.<br />

Height without base: 101 cm.<br />

Base signed „Ludovico Bertoni“ and Sons, i.e. “Figli<br />

Scultori Pietrasanta” on the back, a sculpture manufactory<br />

operating in Pietrasanta, Luca since 1905.<br />

Carved in white and pink veined marble on separately<br />

carved oval reticular and polished base. Full-figure<br />

portrait of a young girl with a lion’s skin strapped over<br />

her right shoulder. Holding grapes, she is seated on a<br />

block-like pedestal.<br />

€ 10.000 - € 15.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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949<br />

BERTEL THORVALDSEN,<br />

168 – 1844 <br />

VENUS MIT DEM APFEL<br />

Höhe: 155 cm.<br />

Italien.<br />

Ganz nach der schönen Skulptur von Thorvaldsen,<br />

welche sich in der momentan geschlossenen Neuen<br />

Pinakothek München befindet (Inv. Nr. L 1852) und<br />

deren Entstehung auf 1813-1816 datiert wird, gestaltet<br />

in klarem weißen Marmor. Über runder Basis die vollplastisch<br />

aufgefasste Figur der Venus, einen Apfel haltend.<br />

(1231402) (3) (13)<br />

€ 15.000 - € 20.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

950<br />

<br />

Höhe: 380 cm.<br />

Durchmesser: 220 cm.<br />

Italien.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen und patiniert. Sockel in Kreuzform<br />

mit Volutenbesatz, worauf vollplastische Figuren nebst<br />

Delfinen sitzen. Rundes auskragendes, einem Seerosenblatt<br />

ähnliches Becken mit zentralem Baluster<br />

mit Löwenkopfwasserspeiern. Aufmontierte Figur der<br />

kaum bekleideten Fama mit Adler. Minimal Besch.<br />

(1231522)<br />

IMPRESSIVE PARK FOUNTAIN<br />

Height: 380 cm.<br />

Diameter: 220 cm.<br />

Italy.<br />

Cast and patinated bronze.<br />

€ 26.000 - € 30.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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113


184 x 84 cm.<br />

Längsrechteckformat, die Darstellung im Zentrum einansichtig,<br />

zeigt im Queroval einen Ausblick von einer<br />

Palastloggia mit perspektivisch angelegtem Paviment<br />

hinaus in eine Landschaft mit erhöht stehenden Herrschaftsgebäuden<br />

mit Turm. Seitlich Balustraden und<br />

Loggiapfeiler. Die Ovaldarstellung von einem gebundenen<br />

Blattkranz gerahmt. Darunter eine geschweifte<br />

Kartusche mit der Jahreszahl „1762“. Seitlich aus<br />

schwarzem Grund sich wirkungsvoll präsentierendes<br />

Blatt- und Rankenwerk mit Blüten, symmetrisch komponiert,<br />

in guter künstlerischer Entwurfsqualität. Als<br />

Tischplatte zu nutzen. (12302614) (11)<br />

LARGE DECORATIVE SCAGLIOLA PANEL<br />

184 x 84 cm.<br />

953<br />

<br />

170 x 130 cm.<br />

Italien.<br />

In weißem Marmor gearbeitetes Parkobjekt mit oktogonalem<br />

Bassin. Die Wandung reliefiert mit Löwenkopfmaskeron<br />

und Wappen. Mittig mit balustriertem<br />

Einsatz gleichen Materials mit Blütenrelief und kugeligem<br />

Aufsatz. (1231521) (13)<br />

€ 8.000 - € 12.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Oblong format.<br />

€ 12.000 - € 15.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

952<br />

<br />

Breite: 176 cm.<br />

Italien.<br />

In Marmo Rosso Verona gestaltetes Paar Parkbänke<br />

mit gerader profilierter Sitzfläche auf zwei barockisierenden<br />

Stützen gleichen Materials ruhend. (1231524)<br />

(13)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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954<br />

<br />

Höhe: 47,5 cm.<br />

Italien, 18./ 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Nach der Antike gestaltete,<br />

ganzfigürlich konzipierte Figur, auf mitgegossenem<br />

rechteckigen Sockel im Kontrapost stehend. Mit<br />

Feigenblatt vor der Scham, sich auf eine Keule stützend<br />

und das Löwenfell über seinem linken Arm liegend,<br />

der Blick in die Ferne schweifend. Minimal rest.<br />

(1231162) (13)<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

955<br />

<br />

130 x 65 x 220 cm.<br />

Italien.<br />

In Marmo Rosso Verona gearbeitetes gegenständiges<br />

Paar Zierlöwen, deren Körper freiplastisch gestaltet<br />

sind. Auf rechteckiger profilierter Basis aus gleichem<br />

Material liegend. (1231523) (13)<br />

€ 28.000 - € 30.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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115


956<br />

<br />

35 x 70 x 32 cm.<br />

Italien, 19. Jahrhundert.<br />

In Nussbaum gearbeiteter rechteckiger Korpus auf<br />

Löwentatzenfüßen stehend mit Scharnierdeckel und<br />

deckelseitigem Restwappen. Rückwand mit altem<br />

Etikett. (1231436) (3) (13)<br />

€ 1.000 - € 1.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

957<br />

<br />

Seitenlänge: 30 x 30 cm.<br />

Länge des Kanonenrohrs: 70 cm.<br />

Das Kanonenrohr im Stil des 17. Jahrhunderts, die Steinbasis<br />

aus Norditalien/ Padua, 16. Jahrhundert.<br />

Schöne dunkle Patina, Guss im Wachsausschmelzverfahren.<br />

Mit prominentem Rückknauf sowie zwei oben<br />

sitzenden, gebogten Delfinen als Henkel. Auf einem<br />

drehbaren gabelförmigen Ständer, der in eine Steinsäulenbasis<br />

eingepasst ist. (12309623) (3) (11)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

958<br />

<br />

Höhe: 71,5 cm.<br />

Breite: 25,5 cm.<br />

Tiefe: 25,5 cm.<br />

Lombardei, 16. Jahrhundert.<br />

Quadratischer Grund mit abgeschrägten Kanten und<br />

stabilen Eisenbeschlägen. Mit Geheimschloss, zwei<br />

Schlüssel vorhanden. (12309624) (3) (13)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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959<br />

<br />

107 x 74 x 39 cm.<br />

Oberer Schub mit altem Sammlungsetikett mit dem<br />

Wappen des Grafen Apponyi.<br />

Aufbau in Eiche und Weichholz geschnitzt oder mit verschiedenen<br />

Hölzern kontrastreich intarsiert. Über vier<br />

gedrückten Kugelfüßen und barock geschweiften Beinen<br />

mit bewegter Zarge, der dreischübige Aufbau mit<br />

darüberliegender Schreibplatte an Scharnier. Oberer<br />

Abschluss gebildet durch drei Schübe. Der Schrank ist<br />

mit einem interessanten Schubladenmechanismus<br />

ausgestattet, der es nicht erlaubt, die ersten beiden<br />

oberen Schubladen zu öffnen, es sei denn, die Schublade<br />

ganz unten im Schrank ist vollständig herausgezogen.<br />

Auf diese Weise kann niemand alle Schubladen<br />

öffnen, es sei denn, die Person kennt das System.<br />

Aus diesem Grund wurde der Schrank wahrscheinlich<br />

für persönliche Dokumente oder Korrespondenz verwendet.<br />

Rest., erg. (1230692) (13)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

960<br />

<br />

Höhe: 50 cm.<br />

Breite: 90 cm.<br />

Weichholz, geschnitzt und vergoldet. Jeweils siebenflammig,<br />

eine Traufschale fehlend. Elektrifiziert, nicht<br />

auf Funktionsfähigkeit getestet. Besch.<br />

(1231435) (3) (13)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Maximale Höhe: 76 cm.<br />

Frankreich um 1800.<br />

Holz, geschnitzt, gefasst und vergoldet. Gegenständige<br />

weibliche Cherubimfiguren, deren Oberkörper nach<br />

unten hin in Akanthusblättern und Flügelsegementen<br />

enden. Eventuell ehemals Teil einer Raumdekoration.<br />

Rest. (1230666) (13)<br />

€ 4.500 - € 6.000<br />

<br />

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117


962<br />

<br />

Höhe: 23 cm.<br />

Silberstempelung „800“ sowie Herstellermarken.<br />

20. Jahrhundert.<br />

In modernisierten Rokoko-Formen. Die Deckelkanne<br />

mit beweglichem Henkel und eingezogenem Hals,<br />

das entsprechend gestaltete Rechaud mit leicht geschweiften<br />

Füßen, dazwischen Spiritusgefäß mit<br />

Handhabe. Die Kanne an Scharnier mit Kette zum<br />

Ausgießen. (1231433) (3) (11)<br />

€ 700 - € 900<br />

<br />

INFO | BID<br />

963<br />

<br />

Höhe mit Griffen: 28,5 cm.<br />

Sockel: 9 x 9 cm.<br />

Frankreich, Mitte 19. Jahrhundert<br />

Tiefe ovale Porzellanschale mit vergoldeter <strong>Bronze</strong>montur<br />

und seitlichen Tragegriffen mit kobaltblauem<br />

Fond und gold staffiert, auf eingezogenem Rundfuß<br />

auf rechteckiger Sockelbasis und einschwingenden<br />

Ecken. Die Frontseite handbemalt mit idyllischer Schäferszene<br />

in Landschaft, links unten signiert „A. Grisard“.<br />

Auf der Rückseite bemalt mit einer Landschaft<br />

und Gebäude an einem Fluss. Innenbemalung am<br />

oberen Rand mit Rankendekor aus Blüten, unten im<br />

Spiegel kleines Blumenbouquet. (1231432) (3) (18)<br />

€ 1.000 - € 1.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

964<br />

<br />

Durchmesser: 27 cm.<br />

Porzellanmarke „Hutschenreuther / Tirschenreuth“.<br />

20. Jahrhundert.<br />

Mit kobaltblauem und gold staffiertem Rand. Im weißen<br />

Fond jeweils eingeklebte vergoldete Medaillen<br />

mit Reliefdarstellungen nach italienischen Opern wie<br />

„Aida“, „La Traviata“, „Othello“ etc. (1231438) (3) (11)<br />

€ 1.000 - € 1.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

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965<br />

<br />

113 x 76 x 10 cm.<br />

Spanien, 17. Jahrhundert.<br />

Alabaster, geschnitten, ziseliert, partiell gefasst. Berg<br />

Golgota in abstrahierter Form wiedergegeben, mit Darstellung<br />

von ornamentaler Vegetation in grün und rot.<br />

Darauf sitzend Maria Magdalena, das Kreuz umfassend,<br />

an welchem Christus hängt, jeweils in Alabaster<br />

geschnitten und gefasst. Christus mit rot gefasstem<br />

und gold dekoriertem Lendentuch, seine Wunden in<br />

rot gekennzeichnet mit strömenden Blutflecken und<br />

herabgesenktem Haupt, mit gefasster brauner Haartracht.<br />

Die Kreuzenden in ziseliertem Silber. INRI-<br />

Schild partiell verlustig. (1231383) (3) (13)<br />

€ 5.500 - € 7.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

966<br />

<br />

Höhe mit Griffen: 19 cm.<br />

Länge der ovalen Platte mit Griffen: 50 cm.<br />

Frankreich, um 1860<br />

Große ovale Porzellanplatte mit vergoldeter <strong>Bronze</strong>montur<br />

und seitlichen Tragegriffen auf vier Füßen, die<br />

miteinander durch herabhängende Blatt- und Fruchtfestons<br />

verbunden sind. Die Platte im ovalen Spiegel<br />

bemalt mit galanter Szenerie in Landschaft, der hellblaue<br />

Seitenrand mit floraler Goldmalerei und vier<br />

ovalen Medaillons mit Blütenmalerei auf weißem<br />

Fond. Am Boden in Rot bezeichnet „France“, darüber<br />

großes „L“, berieben. Malerei am Spiegelrand berieben.<br />

(1231431) (3) (18)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

967<br />

<br />

Höhe: 67 cm.<br />

Breite: 67 cm.<br />

Tiefe: 14 cm.<br />

Wien, um 1860.<br />

Kastenaufbau in ebonisiertem Holz, hoch-sechskantig,<br />

die Front verglast. Nach innen vertieft ziehende Rahmung<br />

mit Boulle-Dekoration in rotem Schildpatt und<br />

Messing. Auf der schwarzen Fläche, die das Zifferblatt<br />

aufnimmt, ebenfalls Boulle-Intarsien, unter Verwendung<br />

von Schildpatt und Perlmutt. Große Zifferblattscheibe<br />

in Alabaster, umzogen von vergoldetem und<br />

ziseliertem <strong>Bronze</strong>ring. Römische Stunden in aufgesetzten<br />

Emailkartuschen in dunkelblau auf weiß, jeweils<br />

von wappenartigen Rahmungen umzogen. Die<br />

Zeiger in Form von Pfeilen. Achttagegehwerk. Halbstunden-<br />

und Stundenschlag auf Tonfeder.<br />

(12308915) (3) (11)<br />

Export restrictions outside the EU.<br />

€ 1.500 - € 2.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

zum Größenvergleich<br />

968<br />

<br />

Höhe des Kannenfragments: 27 cm.<br />

Unter anderem aus der römischen Antike.<br />

Das Konvolut bestehend aus Münzen in verschiedenen<br />

Zuständen, einem Ziegel der 14. Legion, einem bronzenen<br />

Kannenfragment, einem Schlüsselfragment,<br />

einem Balsarium, eine Öllampe sowie weiteren Kleingegenständen<br />

und Notizen des Sammlers. Besch.<br />

Provenienz:<br />

Aus Münchener Sammlungsnachlass. (1230281)<br />

(13)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

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<br />

119


969<br />

<br />

Höhe: 25 cm.<br />

Bayern, 19. Jahrhundert.<br />

Gepresstes und lackiertes Büffelleder mit Schuppenband<br />

und bayerischem bekrönten Wappen und darunterliegender<br />

Mottobordüre „In Treue fest“. Mit Holzstand.<br />

Minimal besch. (1231238) (13)<br />

€ 500 - € 600<br />

<br />

INFO | BID<br />

970<br />

PREUSSISCHE PICKELHAUBE MIT<br />

<br />

Preußen, spätes 19. Jahrhundert.<br />

Gepresstes Leder mit schwarzer Lackierung. Über<br />

Schuppenband das Adleremblem mit zentraler Strahlenkartusche<br />

und darin liegendem Motto „Suum<br />

Cuique“, Schriftbanderole mit „Gott für König und Vaterland“.<br />

Mit Holzstand. (12312311) (13)<br />

€ 500 - € 600<br />

<br />

<br />

Deutschland, 19. Jahrhundert.<br />

Gepresstes lackiertes Leder. Schuppenband, Spitze<br />

und frontseitiges Wappenemblem mit Krone. Mit Holzstand.<br />

Anmerkung:<br />

Die Pickelhaube war seit 1842 in Preußen in Gebrauch,<br />

wurde eventuell jedoch bereits vorher in Russland erfunden,<br />

war dort jedoch nicht in Gebrauch.<br />

(12312312) (13)<br />

€ 500 - € 600<br />

<br />

<br />

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972<br />

<br />

Helminnenseite mit Firmensignée<br />

„Otto Nachtigall Berlin 1915“.<br />

Mit frontseitigem Adleremblem, Monogramm „FR“<br />

und Mottobordüre „Mit Gott für König und Vaterland“.<br />

Mit Holzstand.<br />

Anmerkung:<br />

Die frühen Pickelhauben waren zunächst Metallarbeiten,<br />

welche in Elberfeld, Wuppertal gefertigt wurden,<br />

erst später kam, zur Erleichterung der Tragenden, das<br />

gepresste Büffelleder mit Lackierung in Einsatz. Der<br />

Begriff Pickelhaube lehnt sich an die Form der Spitze<br />

an, der offizielle Begriff für diese Kopfbedeckungsform<br />

ist jedoch „Helm mit Spitze“. (1231236) (13)<br />

€ 500 - € 600<br />

<br />

INFO | BID<br />

973<br />

<br />

Sachsen, 19. Jahrhundert.<br />

Gepresstes und lackiertes Leder. Weißmetallenes<br />

Wappen, bekrönt von Königskrone über Sternenemblem.<br />

Schuppenband in Messing mit sternengesäumter<br />

Spitze. Mit Holzstand. Besch. (1231237) (13)<br />

€ 500 - € 600<br />

<br />

INFO | BID<br />

974<br />

<br />

Mit Größenangabe „54“.<br />

Bayern, 19./ 20. Jahrhundert.<br />

975<br />

<br />

Preußen, 19. Jahrhundert.<br />

Gepresstes lackiertes Leder. Frontseitiges bekröntes<br />

bayerisches Wappen mit Motto „In Treue fest“, darunterliegendes<br />

Schuppenband. Mit Holzstand.<br />

(1231239) (13)<br />

€ 500 - € 600<br />

<br />

INFO | BID<br />

Gepresstes und lackiertes Leder. Frontseitiges Adleremblem<br />

mit Monogramm „FR“ sowie Schriftbanderole<br />

„Mit Gott für König und Vaterland“. Schuppenband<br />

und abgeflachter Spitzenaufsatz, ohne Besatz.<br />

Mit Holzstand. Besch. (1231235) (13)<br />

€ 500 - € 600<br />

<br />

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121


976<br />

<br />

Preußen, Anfang 20. Jahrhundert.<br />

Frontseitiges Adleremblem mit zentraler Strahlenkartusche<br />

mit dem Motto „Suum Cuique“ und Schriftbanderole<br />

„Mit Gott für König und Vaterland“. Mit<br />

Holzstand. (12312310) (13)<br />

€ 500 - € 600<br />

<br />

INFO | BID<br />

977<br />

<br />

Preußen, Anfang 20. Jahrhundert.<br />

Leder, gepresst und lackiert. Frontseitiges Messingemblem,<br />

einen Adler mit Krone darstellend, Schriftband<br />

„Mit Gott für König und Vaterland“, Zentrale<br />

Sternenkartusche mit Schriftzug „Suum Cuique“, darunter<br />

ein Schriftband „Colberg 1807“. Sowohl das<br />

Emblem, als auch der Schriftzug vermutlich erg. Statt<br />

der Spitze ein Rosshaarbesatz. Mit Holzstand.<br />

(1231231) (13)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

978<br />

<br />

Bayern, 19. Jahrhundert.<br />

Leder, gepresst und lackiert. Frontseitiges Messingemblem<br />

„L“ mit Königskrone. Lederband an Löwenmaskerons<br />

auf montierter Pelzraupe. Mit Holzstand.<br />

Besch. (1231233) (13)<br />

€ 800 - € 1.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

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979<br />

<br />

Bayern, 19. Jahrhundert.<br />

Gepresstes und lackiertes Leder, Lederband. Seitliche<br />

Löwenmaskerons und frontales Monogramm „L“ mit<br />

Königskrone und oben angebrachter Raupe. Mit Holzstand.<br />

Besch. (1231234) (13)<br />

€ 800 - € 1.200<br />

<br />

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980<br />

<br />

Innen mit vermerkter Helmgröße 56.<br />

Anfang 20. Jahrhundert.<br />

Leder, gepresst und lackiert. Frontseitiges Messingemblem<br />

mit bekröntem und löwengesäumtem bayerischen<br />

Wappen mit Schriftband „In Treue fest“.<br />

Schuppenband in Messing und Rosshaarbesatz statt<br />

Spitze. Mit Holzstand. (1231232) (13)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Gepresstes und lackiertes Büffelleder mit frontseitigem<br />

Adleremblem (locker), zentralem Schriftmonogramm<br />

„FR“ und umlaufender Mottobordüre „Mit Gott<br />

für König und Vaterland“. Abgerundeter Knauf und daher<br />

als <strong>Art</strong>illeriepickelhaube erkenntlich, mit grünen<br />

Metallbeschlägen. Mit Holzstand. Besch.<br />

(12312313) (13)<br />

€ 500 - € 600<br />

<br />

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123


982<br />

<br />

Höhe: 83 cm.<br />

Frankreich oder Italien, 19. Jahrhundert.<br />

Offen gestalteter Korblüster mit zehn Brennstellen<br />

und an den Armen sitzenden, polychrom staffierten,<br />

plastisch ausgestalteten Porzellanblüten. Deckenseitig<br />

abschließende vergoldete klassizistische Schleife sowie<br />

zentral in dem Korblüster sitzende, polychrom staffierte<br />

Papageienfigur. Elektrifiziert, nicht auf Funktionsfähigkeit<br />

getestet. Minimal besch. (1230931) (3) (13)<br />

€ 4.000 - € 5.000<br />

983<br />

<br />

14,5 x 27,6 x 22,6 cm.<br />

Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />

Auf gedrückten Kugelfüßen stehender rechteckiger<br />

Holzkorpus mit Sockelkehlung und profiliertem Scharnierdeckel.<br />

Korpus und Deckel mit allseitigem gesägtem<br />

Messingblattdekor in Boulle-Technik und im Régence-<br />

Stil in Ebenholzgrund. Ein Schlüssel vorhanden.<br />

(1230217) (1) (13)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

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984<br />

<br />

Höhe: ca. 263 cm.<br />

Breite: 145 cm.<br />

Tiefe: 60 cm.<br />

Nordfrankreich, 19. Jahrhundert.<br />

In Nussbaum gearbeiteter Unterkorpus mit pseudobarocker<br />

Schnitzreliefarbeit. Zwei Mitteltüren mit darüberliegendem<br />

Schubfach mit zwei Griffen, seitlich<br />

jeweils begleitet von einer Schwingtür und einem<br />

Schubfach. Aufsatz als zweitürige Vitrine mit bekrönendem<br />

Rocaillegiebel und Louis XVI-Ranken in plastischer<br />

Schnitzarbeit. Rest. (1221236) (1) (13)<br />

€ 2.400 - € 2.600<br />

<br />

INFO | BID<br />

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985<br />

ELEGANTES ART DÉCO-SERVIER-<br />

<br />

Kaffeekännchen: 17 cm.<br />

Teekanne: 16 cm.<br />

Zuckerdose: 12,5 cm.<br />

Milchkännchen: 9 cm.<br />

Länge des Tabletts: 52 cm.<br />

Tiefe: 37 cm.<br />

Am Boden jeweils Silberstempel „900“ sowie<br />

Meisterstempel EM in Ligatur.<br />

Teile für Kaffee und Tee mit zugehöriger Servierplatte.<br />

Die Gefäße in schlichter glatter Form, jeweils nach unten<br />

halbkugelig schließend mit Rundfuß sowie flach<br />

gewölbtem Deckel mit halbrunden, darauf stehenden<br />

Griffen in Silber sowie Palisanderholz. Das Tablett ebenfalls<br />

in Palisander, achtkantig mit erhobenem Rand<br />

und seitlichen geraden Silberhandhaben. Bestehend<br />

aus: Kaffeekanne, Teekanne, Zuckerdose und Milchkännchen.<br />

(12314122) (11)<br />

Export restrictions outside the EU.<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

986<br />

<br />

Höhe: 28,3 cm.<br />

Bodenseitig unterglasurblaue Binnenschildmarke.<br />

Porzellan, gegossen, polychrom staffiert und vergoldet.<br />

Über quadratischer Plinthe der kannelierte Fuß<br />

mit genodetem Schaft und leicht konisch auslaufendem<br />

Korpus. Eingezogene Schulter mit leicht konisch<br />

auslaufendem Hals, Schulter mit zwei ansetzenden<br />

Adlerköpfen. Schau- und rückseitig mit polychrom<br />

staffierter, mythologisch gestalteter Kartusche. Ein<br />

wohl ehemals vorhandener Deckel fehlend.<br />

(12219513) (13)<br />

€ 800 - € 1.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

987<br />

<br />

Gesamthöhe: 28 cm.<br />

Ohne Sockel: 21,4 cm.<br />

Italien, 18./ 19. Jahrhundert.<br />

Gestufter roter Marmorsockel mit eingelegter Lapislazuliinkrustation.<br />

Darüber glanzpatinierte, in <strong>Bronze</strong> gegossene,<br />

ziselierte Wächterfiguren mit Rüstzeug und<br />

Hellebarden (eine aufgeschraubte Spitze fehlend).<br />

Besch. (1230787) (13)<br />

€ 1.200 - € 1.800<br />

<br />

INFO | BID<br />

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125


988<br />

TAFELAUFSATZSCHALE IN SILBER MIT<br />

<br />

Höhe: 22 cm.<br />

Länge: 48 cm.<br />

Tiefe: 20 cm.<br />

Am Boden Silberstempelung „800“ sowie Meistermarke<br />

„VG“ im Queroval, neben länglich sechseckiger<br />

Punze, schwer lesbar.<br />

19. Jahrhundert.<br />

Große längliche Schiffchenform mit bauchig gewölbten<br />

Seiten über einem Rocaillefußgestell, durchbrochen<br />

gearbeitet mit Volutenfüßen. Entsprechende Dekoration<br />

mittig an den Langseiten. An den spitz zulaufenden<br />

Schmalseiten vollplastisch gegossene Putten mit<br />

Querflöte bzw. Panflöte, jeweils in einer Muschel mit<br />

Blättern sitzend. (1231419) (11)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

989<br />

<br />

Höhe: 22,3 cm.<br />

Gewicht: 447 g.<br />

Standring und Deckel mit Görlitzer Beschauzeichen,<br />

Tremolierstich und Meistermarke.<br />

Görlitz, 17. Jahrhundert.<br />

Silber, getrieben, partiell vergoldet. Gewulsteter Fuß<br />

mit bombiertem Balusterkörper, zum Hals hin mit vergoldetem<br />

Profilring versehen. Anliegene geschweifte<br />

Schnaupe. Gekantete C-Henkel mit Mittelprofil, Scharnierdeckel<br />

mit Kugelknauf und Daumenrast in Cherubimform.<br />

Kleinere Dellen. (1231261) (13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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990<br />

<br />

Höhe: 35 cm.<br />

Am Boden Silberstempelung „800“ sowie zwei<br />

weitere, schwer entzifferbare Marken (Mailand).<br />

Mailand, 20. Jahrhundert.<br />

Oval-birnenförmiger Vasenkörper auf eingezogenem<br />

Rundfuß mit leichter Kehlung, der Hals zylindrisch ansetzend,<br />

nach oben sich schalenartig weitend, umgeben<br />

von drei schrägziehenden Armen, die in ein gegossenes<br />

Blattwerk einlaufen und an der Schulter<br />

appliziert sind. Die Wandung glatt, die Blattdekorationen<br />

fein ziseliert. (12314131) (11)<br />

€ 2.800 - € 3.500<br />

<br />

OVALE SILBERNE AUFSATZSCHALE<br />

<br />

Höhe: 17,5 cm.<br />

Länge: 46 cm.<br />

Tiefe: 23,5 cm.<br />

Am Fuß Silberstempelung „800“ sowie Herstellermarke.<br />

19. Jahrhundert.<br />

Ovalschale über vier delfinförmigen, C-bogig geschweiften<br />

Füßen, auf ovaler Grundplatte, wie der Lippenrand<br />

mit feinem Zungenblattfries umzogen. An den Schmalseiten<br />

hochziehende Henkel, in Form von Füllhörnern<br />

mit Rosette und je einem Schwanenhals.<br />

(12314136) (11)<br />

€ 1.800 - € 2.500<br />

<br />

<br />

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127


992<br />

<br />

Höhe: 60 cm.<br />

Unglasierter Stand über erhabenem Standring. Bauchiger<br />

balustrierter Korpus mit kurzem Hals und Steckhaubendeckel<br />

mit vergoldetem Knauf. Malerei in den<br />

Farben der Famille Rose über blauem Fond zwischen<br />

Ornamentbändern. Minimal rest. (1210048) (1) (13)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

993<br />

EUTROPE BOURET,<br />

18 – 196<br />

BÜSTE EINER JUNGEN DAME<br />

Höhe inkl. Mamorsockel: 42,5 cm.<br />

Links auf dem Rollwerksockel signiert „BOURET“.<br />

Paris, zweite Hälfte des 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen und bronziert. Über rechteckigem,<br />

gestuftem wie gekehltem Sockel in weiß-violettem<br />

Marmor mit eingelegtem frontalem Traubenfries. Aufmontierte<br />

Rollwerkbasis mit Schuppendekor. Nach<br />

rechts gewandte, nur durch ein Tuch bekleidete junge<br />

Dame mit bewegtem Haar. (1221173) (13)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

994<br />

<br />

Höhe: 77,5 cm.<br />

Breite: 74,5 cm.<br />

Tiefe: 74,5 cm.<br />

Deutschland, zweite Hälfte 18. Jahrhundert<br />

und später.<br />

Gearbeitetes Grundgestell mit hohen schlanken geschwungenen<br />

Beinen und geschweifter Zarge. Aufliegende<br />

sekundäre, grün-weiß-schwarz geäderte Granitplatte.<br />

(1230684) (13)<br />

€ 300 - € 500<br />

<br />

INFO | BID<br />

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995<br />

<br />

Höhe: 66,5 cm.<br />

Japan, wohl noch 19. Jahrhundert.<br />

Runder erhabener glasierter Standring mit ausgestelltem<br />

Stand, balustrierter Korpus mit zylindrischem Hals<br />

und Haubensteckdeckel mit aufgesetztem Falken als<br />

Bekrönung. Umlaufender Imari-Dekor in Unterglasurblau,<br />

Eisenrot und partieller Vergoldung. Rest., besch.,<br />

Glasurfehlstellen. (12100412) (1) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

996<br />

<br />

GRUPPE IN VERGOLDETER BRONZE<br />

Gesamthöhe: 41 cm.<br />

Jean Gout war ein französischer <strong>Bronze</strong>bildhauer des<br />

19. Jahrhunderts.<br />

Zwei Mänaden führen den Armorknaben an den Händen.<br />

Die Mädchengestalten leicht bekleidet, leicht nach vorne<br />

gebeugt mit Tamburin und Thyrsosstab. Mit gegossener<br />

runder Plinthe, darauf Bildhauersignatur über schwarz poliertem,<br />

runden gekehltem Schiefersockel. (1221164) (3)<br />

(11)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

997<br />

<br />

108 x 36 x 36 cm.<br />

Italien.<br />

In Bianco e Nero di Aquitania gearbeitete Pfeiler auf<br />

quadratischer profilierter Basis stehend und nach oben<br />

hin auslaufend, mit Profilring und ausgestelltem Abschluss<br />

versehen. (1220819) (2) (13)<br />

FOUR MARBLE COLUMNS<br />

108 x 36 x 36 cm.<br />

Italy.<br />

€ 6.000 - € 8.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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129


997 A<br />

<br />

260 x 187 cm.<br />

Italien.<br />

Holz geschnitzt, vergoldet und polychrom staffiert. Zwei<br />

hochrechteckige Elemente mit Kreissegmentabschluss.<br />

Untere Etage mit hochrechteckigen Profilkartuschen<br />

flankiert von plastischen vergoldeten Reliefs auf rotem<br />

Fond, darin schwarzgrundige Bildfelder mit Puttomalerei<br />

und Blüten. Darüber Dreifelderkartuschen mit zentraler<br />

Darstellung eines Kardinalwappens und dieses<br />

flankierende Früchtestillleben. Oberer Abschluss gebildet<br />

durch vergoldete figürlich gestaltete Reliefs umrandet<br />

von plastischen vergoldeten Reliefs auf rotem Fond.<br />

Kein Schlüssel vorhanden. (1231482) (13)<br />

A PAIR OF ORNATE PORTAL DOORS<br />

260 x 187 cm.<br />

Italy.<br />

Carved gilt and polychrome wood. Without key.<br />

€ 20.000 - € 25.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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131


998<br />

<br />

Höhe: 32 cm.<br />

Tiefe: 50 cm.<br />

Breite: 17 cm.<br />

Frankreich.<br />

Fragmentarisch erhaltener Löwe, in Stein geschlagen,<br />

vermutlich ehemals als architektonischer Unterbau<br />

funktionierend. (1230102) (13)<br />

€ 1.000 - € 2.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

999<br />

PAAR HUNDESKULPTUREN AUS WEISSEM<br />

<br />

Höhe mit Sockel: je 41 cm.<br />

Sockel: 41 x 20 cm und 41 x 20,5 cm.<br />

19. Jahrhundert.<br />

Darstellung der beiden stehenden Hunde, einer mit<br />

herabhängenden Fellohren, der andere Hund mit glattem,<br />

kurzem, eng anliegendem Fell, leicht erhobenem<br />

Kopf und Blick. An den Sockelrändern leicht bestossen.<br />

(1231535) (18)<br />

A PAIR OF WHITE MARBLE DOG SCULPTURES<br />

Height incl. base: 41 cm.<br />

Base: 41 x 20 cm and 41 x 20.5 cm.<br />

19th century.<br />

€ 16.000 - € 20.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

MARMORFIGUR EINES KNÄBLEINS MIT<br />

<br />

Höhe: 83 cm.<br />

Italien, 19. Jahrhundert.<br />

In weißem Carrara-Marmor. Das Knäblein auf runder<br />

kräftiger Plinthe ausschreitend stehend, neben einem<br />

Baumstumpf. Der Oberkörper leicht nach vorne geneigt,<br />

die linke Hand hält den Fuß des Schwans, der<br />

rechte Arm umfasst den Körper des Tieres, das die<br />

Flügel ausgebreitet hält, ein Flügel zieht über den<br />

Kopf hinweg. Höchst qualitätvolle Bildhauerarbeit.<br />

(12106620) (2) (11)<br />

€ 3.500 - € 4.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

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Inkl. Rahmen: 52,2 x 39 cm.<br />

Florenz, 19. Jahrhundert.<br />

Hochrechteckige Darstellung in verschiedenen Gesteinssorten<br />

wie Lapislazuli und unterschiedlichen<br />

Marmorsorten. Polychrome manieristische Vase auf<br />

schwarzem Grund mit Narzissen, Tulpen, Glockenblumen<br />

und weiteren Blüten. In ebonisiertem Holzrahmen<br />

mit Goldleiste. (12208157) (2) (13)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe inkl. Sockel: 16,5 cm.<br />

Höhe ohne Sockel: 8,4 cm.<br />

Frankreich oder Italien, 18. und 19. Jahrhundert.<br />

Elfenbein, geschnitzt. Auf einer schwarzen profilierten<br />

Marmorplinthe die naturdekorierte Säule in gelbem<br />

Jaspis mit aufmontierter Elfenbeinbüste auf schwarzer<br />

Profilbasis. Einmal eine junge Frau, welche mit Diana in<br />

Verbindung gebracht werden könnte, einmal eine (ältere)<br />

Büste eines geharnischten römischen Feldherren.<br />

(12208117) (2) (13)<br />

Export restrictions outside the EU.<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 70,5 cm.<br />

Durchmesser: 59,5 cm.<br />

Frankreich oder Italien, erste Hälfte 19. Jahrhundert.<br />

Porzellan, gegossen, staffiert, vergoldet und radiert.<br />

Über quadratischer Basis mit versilberten Kanten und<br />

eingestellten Eckkreisen der balustrierte vasenförmige<br />

Schaft mit Scheinkanneluren, denen Weinlaubblätter<br />

eingestellt sind. Mit aufmontierter runder Deckplatte<br />

mit vergoldetem Weinlaub auf rosa Fond und zentraler<br />

Lanzettblattkartusche. (12106640) (2) (13)<br />

€ 5.000 - € 6.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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133


94 x 120 x 55 cm.<br />

Genua, 19. Jahrhundert und später.<br />

In weißem Marmor, quadratische Basis mit konisch<br />

zulaufendem Schaft mit Ringprofilen und überkragender<br />

späterer Demilune-Deckplatte. (1230783) (13)<br />

€ 7.000 - € 9.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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Höhe: 80 cm.<br />

Durchmesser: 60.<br />

Italien, 19. Jahrhundert.<br />

In grauem Marmor gearbeitet, quadratische Basis mit<br />

Balusterschaft und runder Deckplatte mit Lapislazuli-<br />

Marketerie. Besch. (1230781) (13)<br />

€ 8.000 - € 10.000<br />

<br />

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135


Höhe: 17 cm.<br />

Länge: 34 cm.<br />

Unsigniert.<br />

Standfigur mit leicht gesenktem Haupt, der Plattenpanzer<br />

fein nachziseliert. Dunkelbraune, partiell türkise<br />

Patina. Wohl Hohlguss. (1230761) (1) (11)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 26 cm.<br />

Am Boden Marke in japanischer Kalligraphie.<br />

Japan, 19. Jahrhundert.<br />

Hochoval-keulenförmige Vasengestaltung mit eingezogenem<br />

Rundfuß und leicht ausschweifender Lippe,<br />

mit angesetzter vollplastischer, durchbrochen gearbeiteter<br />

Darstellung eines Drachen. Glatte braune Patina.<br />

(1231033) (4) (11)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 45 cm.<br />

Rückwärtig signiert „F de Luca“, auf die Manufaktur<br />

de Luca in Neapel verweisend.<br />

Neapel, 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert und ziseliert. Nach dem<br />

Original aus dem Herculaneum von Piston gestaltete<br />

<strong>Bronze</strong>, mit rechteckiger Plinthe und auf einem naturalistisch<br />

gestalteten Felsen sitzenden Figur des unbekleideten<br />

Hermes. Die querrechteckige Basis in<br />

schwarz-grauem Stein. (12308410) (3) (13)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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Höhe maximal: 64 cm.<br />

Neapel, zweite Hälfte 19. Jahrhundert.<br />

Die eine Büste zeigt Hermes, die andere Tiberius,<br />

mit entsprechender Titulierung. (1230846) (3) (13)<br />

€ 3.500 - € 4.500<br />

<br />

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137


Höhe: 40,5 cm.<br />

Wohl Frankreich.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, vergoldet. Figürliches Wandstück<br />

aus Akanthusblättern erwachsend und mit Perlband<br />

dekoriert. Die Arme als Blattwerk mit daraus erwachsenden<br />

kannelierten Vasentüllen und weit auskragenden<br />

Traufschalen. (12308913) (3) (13)<br />

€ 6.000 - € 8.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

162 x 128 x 48,5 cm.<br />

Frankreich, 17. Jahrhundert.<br />

In Nussbaum gearbeiteter Korpus auf Kugelfüßen<br />

stehend, zweiteilig. Untere wie obere Etage zweitürig<br />

mit reicher ornamentaler Schnitzerei, dazwischen zwei<br />

Schübe mit <strong>Bronze</strong>zugriffen, umrahmt von auskragenden<br />

Profilen. Gesims mit Engelskopfschnitzereien und<br />

Profil abschließend. (1230451) (1) (13)<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

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KAMINUHRGARNITUR MIT EINEM LEUCHTER-<br />

<br />

Höhe der Uhr: 45 cm.<br />

Sockelbreite: 24 cm.<br />

Höhe der Leuchter: 49 cm.<br />

Auf dem Zifferblatt leicht verriebene Signatur<br />

„Maring (...)“.<br />

Zweite Hälfte 19. Jahrhundert.<br />

Jeweils in Goldbronzeguss, das Uhrengeäuse sowie<br />

die beiden Leuchter im Louis XVI-Stil. Gehäuse auf<br />

rechteckigem Sockel mit dreiseitig umziehendem,<br />

durchbrochenem Sockelfries und kräftigen Spindelfüßen.<br />

Der Gehäuseaufbau in Form von vier über Eck<br />

ziehenden, kannelierten Pfeilern, die eine segmentbogige<br />

Überdachung des Zifferblatts tragen, darüber vier<br />

Pinienzapfen sowie erhöhte Henkelvase mit Flamme.<br />

Das weiße Emailzifferblatt mit römischen Stunden<br />

und arabischen Minuten sowie fein ziselierten und<br />

vergoldeten, durchbrochen gearbeiteten Zeigern. Pendel<br />

an Metallfederaufhängung. Halbstunden- und<br />

Stundenschlag auf Glocke. Pendelauge in Form eines<br />

Apollomaskaron mit Strahlenkranz. Die beiden Leuchter<br />

in der Sockelpartie entsprechend gestaltet, je vierflammig<br />

mit erhöhter Mitteltülle, die Kandelaber aus<br />

schlanken kannelierten Vasen hochsteigend.<br />

(12209211) (2) (11)<br />

€ 800 - € 1.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 76 cm.<br />

Durchmesser: 65,8 cm.<br />

Dreieckiger Grund mit eingezogenen Kanten. Hoher<br />

gradliniger Sockel mit aufstehenden, sich leicht verjüngenden<br />

zylindrischen Beinen. Die runde Zarge mit<br />

über den Beinen blockhaft hervorspringenden Risalitkapitellen.<br />

Leicht überkragende schwarze Marmordeckplatte<br />

mit weißen Einschlüssen. Minimal besch.<br />

(1220922) (2) (13)<br />

€ 400 - € 600<br />

<br />

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139


Im ausgeklappten Zustand:<br />

Höhe: 79,5 cm.<br />

Breite: 77 cm.<br />

Tiefe: 77 cm.<br />

Lombardei, 18. Jahrhundert.<br />

Weichholz, in partiell gefärbten und brandschattierten<br />

Hölzern intarsiert. Vier kannelierte Beine, von denen<br />

eines in der Mitte des langen Schenkels des dreieickigen<br />

Grundrisses herausziehbar ist und als Liegefläche<br />

dient für den aufklappbaren und zum Viereck zu erweiternden<br />

Tisch. Kannelierte, konisch auslaufende<br />

Beine. Längsseite mit zwei Schubfächern, welche trapezförmig<br />

gestaltet und geometrisch intarsiert sind.<br />

Deckplatte oberseitig mit Sphingendekor und ungleichmäßiger<br />

Landschaftskartusche und fächerartig<br />

intarsierten Zwickeln. Die aufklappbare Deckplatte mit<br />

grauem Samtbezug und Blattornamenten, in den Zwickeln<br />

umlaufendes breites Weinlaubornamentband.<br />

Furnier minimal besch. und erg. (12214736) (13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

<br />

Höhe: 38 cm.<br />

Breite: 49,5 cm.<br />

Tiefe: 28 cm.<br />

Wohl Augsburg, 16. Jahrhundert.<br />

Weichholz mit teils brandschattierten, teils gefärbten<br />

Hölzern intarsiert. Rechteckiger Korpus mit profilierter<br />

Basis, seitliche Tragehenkel in C-Form, frontseitiger<br />

symmetrischer Aufbau mit Schubladen und Scheinschubladen.<br />

Basis mit in drei Scheinschubladen zusammenfassendem<br />

Schub, darüber ein Mittelfach mit<br />

zwei dahinterliegenden Schubfächern sowie zwei<br />

flankierenden übereinanderliegenden Schubfächern<br />

und obiger Scheinladenleiste. Deckel aufklappbar und<br />

sekundär bearbeitetes Kompartiment bergend, mit ausgesägter<br />

Bodenplatte. Die Schubfächer in der Manier<br />

Augsburger Meister mit entsprechenden Intarsien, mit<br />

fantastischen, auf Grundlage von Kupferstich gefertigten<br />

Architekturen, teils mit Tierstaffage dekoriert.<br />

Besch. (12302615) (13)<br />

€ 1.500 - € 2.000<br />

<br />

<br />

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Durchmesser: 110 cm.<br />

Höhe: 150 cm.<br />

Italien, zweite Hälfte 19. Jahrhundert.<br />

In Gelbguss gestaltete Leuchter mit zahlreichen Brennstellen,<br />

Kristallbesatz und stilisierten Reflektorarbeiten<br />

als Blattwerk und Blüten. (12106650) (2) (13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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141


19 <br />

Gemäldepaar<br />

PAAR GANZKÖRPERPORTRAITS EINES ELEGAN-<br />

TEN JUNGEN UND EINES MÄDCHENS<br />

Öl auf Leinwand.<br />

Je 79,5 x 63 cm.<br />

Der stehende Knabe leicht nach links vor unbestimmtem<br />

beige-braunem Hintergrund in eleganter Kleidung<br />

des 17. Jahrhunderts, dazu gehören das leuchtende<br />

glänzende rote Gewand mit Kniebundhose und großer<br />

weißer Krause um Hals und Handgelenk. Er trägt zudem<br />

dunkle Schuhe mit weißer Schleife und hat an<br />

seiner linken Seite einen langen Degen befestigt. In<br />

seiner Linken hält er zudem einen runden, mit Perlenkranz<br />

besetzten schwarzen Filzhut. Er hat offenes lockiges<br />

langes Haar und schaut direkt aus dem Bild<br />

heraus. Das Mädchen trägt ein bodenlanges, silber<br />

glänzendes Kleid mit Muster, Mieder und Spitzen am<br />

Dekolleté und an den Ärmelenden. Ihr Haar fällt seitlich<br />

in Lockenpracht auf ihre Schulter, um ihren Hals<br />

hat sie eine elegante Perlenkette, ebenso eine wertvolle<br />

Brosche am Kleid unterhalb des Dekolletés. Sie<br />

steht zwischen einer hohen Säule und einem nach<br />

links gerafften, roten langen Vorhang. Mit ihren leuchtenden<br />

Augen schaut auch sie aus dem Bild auf den<br />

Betrachter hinaus. Malerei in fast monochromer Farbigkeit,<br />

bei der die Farben Beige, Silber-Grau und Rot<br />

überwiegen. Retuschen. (1220928)<br />

€ 3.000 - € 6.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

ITALIENISCHER KÜNSTLER<br />

19 <br />

RUHENDES KIND<br />

Höhe: 50,5 cm.<br />

In weißem Marmor gearbeitete Figur auf mitgearbeitetem<br />

gekehlten Marmorsockel, unbekleidet sich auf ein<br />

Gefäß stützend. Minimal besch. (12214724) (13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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Höhe: 23,9 cm.<br />

Fuß jeweils punziert mit ungedeuteter Marke<br />

(bekröntes O).<br />

Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />

Im Louis XIV-Stil gestaltete elegante Leuchter in Messingbronze<br />

mit ziseliertem Dekor und balustiertem<br />

Aufbau mit Portraitmedaillons. (1230227) (1) (13)<br />

€ 1.200 - € 1.400<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 170,5 cm.<br />

Breite: 88,5 cm.<br />

Tiefe: 41 cm.<br />

Aufbau in Eiche mit zartem Spiegelfurnier in verschiedenen<br />

Hölzern, zwei frontseitige Schwingtüren mit<br />

Rokoko-Kartuschen mit innenliegendem Eisengitter,<br />

vier Einlegeböden. Die kurzen Beine in ziselierten<br />

<strong>Bronze</strong>sabots stehend, das Gesims eingezogen und<br />

durch Rankenprofile dekoriert. Ein Schlüssel vorhanden.<br />

(1221441) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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143


68 x 40 x 11 cm.<br />

Italien, wohl 19. Jahrhundert.<br />

Besch. (1151561) (10)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Maximaler Durchmesser: 39 cm.<br />

Gewicht: 670 g.<br />

Spiegel mit zwei auf Augsburg deutende Pseudomarken.<br />

Deutschland, 19. Jahrhundert.<br />

Silber, getrieben, ziseliert und vergoldet. Ovaler glatter<br />

Spiegel mit reich getriebenem Akanthusblattmotiv<br />

und fein ziselierten Muschelungen. Bodenseitiger<br />

Tremolierstich. (1230484) (13)<br />

€ 300 - € 500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 59,5 cm.<br />

Rückwärtig am Baumstumpf bezeichnet „Falconet“.<br />

Über rundem roten, leicht gekehltem Marmorsockel<br />

die in Carrara-Marmor gearbeitete, aufstehende Skulptur<br />

einer jungen Dame, welche an einem Baumstumpf<br />

lehnt und ihr Gewand nach oben zieht. Geht auf ein<br />

Vorbild von Etienne Maurice Falconet (1716-1791) zurück.<br />

Stand der Marmorfigur besch. (12100423) (1) (13)<br />

€ 1.000 - € 1.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

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JUSTUS SUSTERMANS,<br />

159 – 1681 <br />

BILDNIS DER CATERINA PULICIANI<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

50 x 39 cm.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

Brustbildnis nach rechts der eleganten Dame, vor dunkelbraunem<br />

Hintergrund, mit einem großen schwarzen<br />

Schleier, der vom Kopf über ihre beiden Schultern<br />

geht. Sie trägt ein schwarzes Kleid, das im Dekolletébereich<br />

mit weißer Spitze versehen ist, eine kleine<br />

rote Schleife, einen goldenen Ohrring und eine Perlenkette<br />

um den Hals. Mit ihren leicht geröteten Wangen<br />

und roten Lippen blickt sie mit ihren braunen Augen<br />

interessiert aus dem Bild heraus. Das Gemälde geht<br />

zurück auf das gleichnamige Original von Justus Sustermans,<br />

das um 1670 datiert wird und sich in den<br />

Uffizien in Florenz befindet. (1211185) (3) (18)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Durchmesser: 81 cm.<br />

Höhe: 65 cm.<br />

Italien.<br />

Grünlich-weiß gesprenkelter, roter Marmor. Über quadratischer<br />

Basis der gewulstete und genodete Schaft,<br />

das bombierte Becken haltend. Dieses über der<br />

Schulter stark eingezogen und mit ausgestellter Lippe<br />

versehen. (12106610) (2) (13)<br />

€ 5.000 - € 6.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

172 x 72 x 88 cm.<br />

Süddeutschland, um 1740.<br />

Über vier vergoldeten Kufenfüßen der mit schwarzem<br />

Leder bezogene Korpus mit zahlreichen kontrastierenden<br />

Tapeziernägeln. Aufwändige Innentapezierung.<br />

Die drei Fenster geschweift und mit Goldrocailleumrandung<br />

versehen, welche sich im geschweiften<br />

Giebel wiederfindet. Dach gewölbt. Professionell restauriert.<br />

(1220051) (13)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

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145


Höhe: 53,5 cm.<br />

Frankreich, wohl 19. Jahrhundert.<br />

Runder Fuß in bronziertem Metall, gegossen und ziseliert.<br />

Mit vier ausgestellten kannelierten Armen und<br />

zentraler flammenbekrönter Mittelstelle, die Brennstellen<br />

als Vasentüllen gestaltet. (12100415) (1) (13)<br />

€ 1.300 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

ASCANIO LUCIANI,<br />

161 – 16 <br />

Gemäldepaar<br />

ARCHITEKTUR-CAPRICCI MIT FIGUREN<br />

Öl auf Holz, Tondi.<br />

Durchmesser: je 25 cm.<br />

In quadratischem vergoldeten Prunkrahmen.<br />

In bergiger Natur mit blauem Himmel und großer<br />

weißer Wolke ein Hirte mit zwei Ziegen, auf einem<br />

Steinblock sitzend. Im Hintergrund Architekturruine<br />

mit Säulen und angedeuteten Rundbögen. Das zweite<br />

Gemälde zeigt in bergiger Landschaft die Überreste<br />

eines antiken Gebäudes mit dorischen Säulen, davorstehend<br />

ein junger Mann mit roter Jacke, in Begleitung<br />

eines Kindes mit Hund. Malerei in zurückhaltender<br />

Farbigkeit bei teils raschem Pinselduktus. Teils etwas<br />

fleckig. (1211183) (3) (18)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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57 x 66 x 66 cm.<br />

Italien, 19. Jahrhundert.<br />

In Marmor geschlagener kannelierter Korpus mit<br />

Löwen kopfhandhaben und Löwenwappenzier. Altersund<br />

Gebrauchssp. (1151564) (10)<br />

€ 1.400 - € 1.600<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Durchmesser: 100 cm.<br />

Italien, 19. Jahrhundert.<br />

In Pietra dura-Manier gestaltete Deckplatten mit radialem,<br />

sich überschneidendem Kreissegmentmuster,<br />

gefüllt mit verschiedenen, polychrom alternierenden<br />

Steinen. (1220281) (13)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

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147


68 x 56 x 56 cm.<br />

Italien, 18./ 19. Jahrhundert.<br />

Unten mit Öffnung. Alters- und Gebrauchssp.<br />

(1151563) (10)<br />

€ 1.400 - € 1.600<br />

<br />

EDOUARD DROUOT,<br />

1859 – 1945<br />

TÄNZERIN<br />

Höhe: 150 cm.<br />

Paris, um 1900.<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 29 cm.<br />

Bodenseitige Nummerierungen in Tinte.<br />

Frankreich.<br />

In weißem Marmor gearbeitete, tanzende weibliche<br />

Figur auf runder Basis in antikischer Kleidung. Teil des<br />

Gewandsaumes mit ehemals altrestaurierten Brüchen.<br />

Alters- und Gebrauchssp. (11918722) (1) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Im Style Egypt ausgeführtes Paar Kerzenstöcke mit<br />

rundem Fuß mit Akanthusblattfries, ägyptisierendem<br />

figürlichem patiniertem Schaft und lanzettblattfriesummantelter<br />

Tülle mit Akanthustraufschale.<br />

(1230228) (1) (13)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

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40 x 57 x 57 cm.<br />

Italien, 19./ 20. Jahrhundert.<br />

Eine Basis beschädigt. Alters- und Gebrauchssp.<br />

(1151562) (13)<br />

€ 1.400 - € 1.600<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

GIOVANNI BATTISTA GAULLI,<br />

169 – 19 <br />

CHRISTUSKIND AUF WOLKENBANK<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

28,2 x 21,2 cm im Oval.<br />

In perlbandbeschnitztem vergoldetem Rahmen.<br />

Auf einer Wolkenbank nach halb rechts schreitend,<br />

seine Arme öffnend. Sein Blick gleitet aus dem Bildgeschehen<br />

hinaus. Typisch für Gaulli wäre das ovale<br />

Format, die Farbauswahl und die Darstellung als Lichtfigur,<br />

indem das Kolorit der Hauptfigur mit dem lichtdurchfluteten<br />

Hintergrund vereint wird. So wurde ein<br />

ähnliches Motiv mit Christus als Erwachsenem gewählt,<br />

welches am 09. Dezember 2015 bei Christie’s<br />

London verkauft wurde und Christus ebenfalls auf<br />

einer Wolkenbank im Hochoval zeigt (Lot 178).<br />

Literatur:<br />

Vgl. Robert Enggass, Pensylvania, The Paintings of<br />

Baciccio. Giovanni Battista Gaulli. 1639-1709.<br />

Francesco Petrucci, Baciccio Giovan Battista Gaulli<br />

1639-1709, Rom 2009.<br />

Ugo Bozzi, Baciccio. Giovan Battista Gaulli, 2009.<br />

(1230262) (13)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

ALBERT-ERNEST CARRIER-BELLEUSE,<br />

184 – 188<br />

FRAU MIT SPINDEL<br />

Höhe inkl. Sockel: 36 cm.<br />

Standplatte signiert „A. Carrier Belleuse“.<br />

Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />

Parze mit Spindel und Lebensfaden. Über gestuftem<br />

und gekehltem weiß-schwarz geädertem Marmorsockel<br />

die in brünierter und vergoldeter <strong>Bronze</strong> dargestellte<br />

stehende Frau in historisierender Kleidung mit<br />

Liliendekor, in ihrer linken Hand eine Spindel haltend.<br />

Textiler Faden. (12208113) (2) (13)<br />

Export restrictions outside the EU.<br />

€ 3.500 - € 5.000<br />

<br />

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149


Höhe: 36,5 cm.<br />

Bauch punziert mit Firmensignet Wilkens, 800er<br />

Feingehalt und Modellnummer.<br />

Bremen, 20. Jahrhundert.<br />

Silber, getrieben, gedrückt, gegossen, ziseliert. Barocke<br />

Birnform auf drei Beinen mit Delfinausguss, ebonsiertem<br />

Griff (Riss) und Handhaben, Rocaillekartusche mit<br />

graviertem Monogramm „JW“, Metalleinsatz und<br />

Steckdeckel mit Glaseinsatz. (1220552) (13)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 39,2 cm.<br />

Durchmesser inkl. der Handhaben: 60 cm.<br />

Gewicht: 5700 g.<br />

Bodenseitig punziert: 925er Feingehalt, Sterling,<br />

Meistermarke Lale.<br />

Wohl Spanien, 20. Jahrhundert.<br />

Silber, getrieben, gedrückt, gegossen, ziseliert. Über<br />

bewegtem, mit steigenden Zügen versehenem Fuß,<br />

der bombierte Korpus mit plastisch hervortretenden<br />

Zügen und ovalen Kartuschen sowie gekehltem Rand<br />

mit Rokoko-Zier. Kurzenden mit Rollwerkhandhaben<br />

und plastisch ausgeformten, Flöte spielenden Putti.<br />

Längsenden mit Muschelungen, vor denen je ein Putto<br />

sitzt. Innen vergoldet. (1230182) (13)<br />

€ 5.000 - € 6.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

zum Größenvergleich<br />

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Höhe: 24,8 cm.<br />

Gewicht: 215 g.<br />

Rückwärtig Pariser Beschau und zwei unidentifizierte<br />

Punzen.<br />

Frankreich, 18. Jahrhundert.<br />

Silber, getrieben, ziseliert. Form aus Rocaillen und<br />

Voluten gearbeitet mit hervorspringendem gemuscheltem<br />

Becken mit frontal gesetztem Cherubim.<br />

Wandung mit Maria mit dem Kinde. (1230486) (13)<br />

€ 300 - € 500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 39,4 cm.<br />

Gesamtgewicht ca. 2140 g.<br />

Standring punziert mit österreichischem Beschauzeichen<br />

und Meistermarke „BP“.<br />

Österreich, 19. Jahrhundert.<br />

Silber, gedrückt, gegossen, ziseliert. Runder Standring<br />

mit vier zwickelartig ausgestellten Zügen in den kannelierten,<br />

mit halbplastischen Rosen verzierten Zepterschaft<br />

übergehend. Einsteckbar die fünf Brennstellen<br />

an Akanthusblattarmen mit Vasentüllen. (1230483)<br />

(13)<br />

€ 2.500 - € 4.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 8,9 cm.<br />

Gewicht: 140 g.<br />

Bodenseitige Fantasiemarken der Firma Schleissner<br />

und Söhne.<br />

Hanau, 19. Jahrhundert.<br />

Silber, getrieben, ziseliert. Über vier Kugelfüßen der<br />

konisch auslaufende Korpus mit getriebenen Rocaillen<br />

und mit Putti gefüllten Kartuschen. Leicht abgesetzte<br />

Lippe. (1230485) (13)<br />

€ 250 - € 350<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 3,8 cm.<br />

Gewicht: 63 g.<br />

Steckring zweifach punziert.<br />

Frankreich, um 1730.<br />

Silber, getrieben, ziseliert und teilvergoldet. Über oblongem<br />

Grund Korpus in Schiffchenform mit Stülpscharnierdeckel.<br />

Umlaufendes Bandelwerk und Kartuschenziselur<br />

mit Schäfer. (12208125) (2) (13)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

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151


Höhe: 32 cm.<br />

Durchmesser: 29,5 cm.<br />

Russland, 19./ 20. Jahrhundert.<br />

Achteckige hohe Basis in Malachitkomposit mit aufliegenden<br />

Empire-Reliefs und achteckigem Ormolustand.<br />

Balustrierter Schaft und ausladende flache Kuppa mit<br />

steigendem Bord und kurzer glatter Fahne, welche<br />

der Spiegel mittig mit Ormolublüte belegt, zwecks<br />

Montage. (1221957) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

<br />

Höhe: 82 cm.<br />

Breite: 79,5 cm.<br />

Tiefe: 139 cm.<br />

Wohl Russland, 19./ 20. Jahrhundert.<br />

Eichenholzkorpus mit Malachitplättchenbeschlag und<br />

Ormolubronzen. Die vier geschwungenen Beine in<br />

offen gearbeiteten Rollwerksabots stehend. Beine<br />

und Zarge sowie die leicht überkragende, den Zügen<br />

des Möbels folgende Deckplatte mit Malachitbeschlag<br />

und <strong>Bronze</strong>umrandung. Knielösungen mit figürlichen<br />

Maskarons, inmitten von Voluten und Akanthusdekoration<br />

gestaltet. Längsseiten mit mittig ansetzenden<br />

Maskarons. (1221956) (13)<br />

€ 5.000 - € 6.000<br />

<br />

<br />

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152 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.


Höhe: 11,5 cm.<br />

Wohl Frankreich, um 1900.<br />

Über konisch zulaufendem Tigeraugensockel die aus<br />

Amethyst gebildete, gesockelte Frauenbüste mit Silberbeschlag<br />

und kleinem roten Glasstein, welche als<br />

Agraffe das Gewand der Frau appliziert. Die Nase rest.<br />

Der Sockel vermutlich erg. (1221953) (13)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

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<br />

GROSSE TISCHAUFSATZUHR IM<br />

<br />

Höhe: 54 cm.<br />

Sockeldurchmesser: 38 cm.<br />

In Malachit und vergoldeter <strong>Bronze</strong>. Aufbau dreiteilig:<br />

Sockelbasis in Form einer liegenden Trommel in vergoldeter<br />

<strong>Bronze</strong>, getragen von runder Malachitscheibe<br />

über sechs vergoldeten Löwentatzenfüßen mit angesetzten<br />

Schwingen. Mittlerer Aufbau viertreppig, im<br />

Zentrum rundziehende Treppenanlage mit seitlichen<br />

würfelförmigen Sockeln, darauf vergoldete Reiterfiguren.<br />

Der obere Aufsatz zylinderförmig, bekrönt durch<br />

einen Reiter mit steigendem Pferd in Uniform. Im oberen<br />

Rundpfeiler eingebautes Uhrwerk, weißes Zifferblatt<br />

mit römischer Stunde, umzogen von vergoldetem<br />

Profilring. Fein ziselierte goldene Zeiger, Pendel<br />

an Fadenaufhängung, Schlossscheibenschlagwerk für<br />

Halbstunden- und Stundenschlag auf Glocke. Rändelrad<br />

zur Pendelregulierung. Pendel und Schlüssel vorhanden.<br />

(1221959) (11)<br />

LARGE CLASSICISM STYLE TABLE CLOCK<br />

Height: 54 cm.<br />

Diameter of base: 38 cm.<br />

Gilt-bronze and malachite. With pendulum and key.<br />

€ 8.000 - € 12.000<br />

<br />

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153


Länge: 21 cm.<br />

Gewicht: 63 g.<br />

Keine für uns erkennbaren Punzen.<br />

Russland.<br />

Nephrit, geschnitten und poliert, ziselierte Silberapplikationen<br />

und Rosenquarz. In Textil tapezierter Holzbox.<br />

(12112416) (13)<br />

€ 400 - € 500<br />

<br />

<br />

Höhe: 4,6 cm.<br />

Durchmesser: 8,3 cm.<br />

Russland, Ende 19. Jahrhundert.<br />

Elfenbein, geschnitten und poliert, applizierte empiristische<br />

Ornamente, Pelikane und Festons darstellend,<br />

Deckel mit Monogrammkartusche auf Zar Alexander III<br />

(Zar von 1881-1894) mit klaren Steinen auf guillochiertem,<br />

mit malachitgrünem Email besetztem Grund.<br />

(1211246) (13)<br />

Export restrictions outside the EU.<br />

€ 600 - € 800<br />

<br />

<br />

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<br />

DECKELDOSE<br />

<br />

Höhe: 4,5 cm.<br />

Durchmesser: 8,6 cm.<br />

Gewicht: 261 g.<br />

Bodenseitig und in Deckel russische Punzen.<br />

Russland.<br />

Silber, getrieben, emailliert. Über glattem Stand kurzer<br />

zylindrischer Korpus mit Stülpscharnierdeckel. Wandung<br />

mit ornamentalen Cloisonné-Feldern, Deckel mit<br />

maritimer Portraitminiatur in Email. (1211244)<br />

€ 200 - € 300<br />

<br />

<br />

Höhe: 9,2 cm.<br />

Russland, Ende 19. Jahrhundert.<br />

Perlmuttplättchen auf Holzkorpus mit Metallapplikationen<br />

und in Lorbeekranz eingestelltem steinbesetztem<br />

Monogramm auf Zar Alexander III. In Textil tapezierter<br />

Holzschatulle. (12112419) (13)<br />

€ 400 - € 500<br />

<br />

<br />

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Länge: 17,5 cm.<br />

Gewicht: 71 g.<br />

Klinge punziert.<br />

Russland.<br />

Silber, gegossen, vergoldet, guillochierte Metallfolie<br />

emailliert. In Textil tapezierter Holzschatulle.<br />

(12112418) (13)<br />

€ 300 - € 400<br />

<br />

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<br />

<br />

2 x 15 x 10,1 cm.<br />

Gewicht: 482 g.<br />

Steckleiste vierfach mit russischen Punzen versehen.<br />

Russland.<br />

Über querrechteckigem Grund der anbombierte Korpus<br />

mit Stülpscharnierdeckel und inwandigem geschliffenem<br />

Spiegel. Korpus in fünf, teils gedeckelte Compartiments<br />

untergliedert. Der Deckel mit applizierten<br />

Ornamenten, wie Kronen, mit Lorbeerkränzen verzierten<br />

Pfeilen, einem bekrönten Doppelkopfadler und<br />

den mit klaren Steinen versehenen arabischen Zahlen<br />

1613 und 1913. In Textil ausgestalteter Holzschatulle.<br />

(12112413) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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<br />

<br />

Länge: 13,8 cm.<br />

Gewicht: 99 g.<br />

In das Griffornament eingepflegte russische Punzen.<br />

Russland.<br />

Silber, gegossen und ziseliert, Metallfolie guillochiert,<br />

oxidiert, emailliert. Zapfengriff mit zylindrischem, ornamental<br />

verziertem Stabgriff und kreisrundem Lupenrahmen.<br />

In Textil ausgekleidetem, schwarz bezogenem<br />

Etui. (12112410) (13)<br />

€ 300 - € 400<br />

<br />

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155


CHINESISCHE DRACHENFIGUR<br />

<br />

Höhe: 12 cm.<br />

Breite: 8 cm.<br />

Tiefe: 2 cm.<br />

Wohl Han-Dynastie.<br />

L-förmig geschwungener Tierkörper mit hochziehendem<br />

Quastenschweif und an den Schultern ansetzenden<br />

Flügeln. (1231032) (4) (11)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

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<br />

CHINESISCHER GÜRTELHAKEN<br />

<br />

Länge: 12,5 cm.<br />

Breite: 3,5 cm.<br />

Tiefe: 2,6 cm.<br />

China, Ming-Dynastie.<br />

In geschweifter Spangenform mit untenliegendem<br />

Knopf. Darstellung einer kleinen drachenleibigen Gestalt<br />

unterhalb eines größeren Dämonenkopfes.<br />

(1231031) (4) (11)<br />

€ 800 - € 1.000<br />

<br />

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<br />

PAAR PORTALLÖWEN IM<br />

<br />

52 x 95 x 33 cm.<br />

Italien, 20. Jahrhundert.<br />

In weißem Marmor gestaltetes liegendes Paar Portallöwen<br />

mit geschultertem dorischem Säulenstumpf,<br />

jeweils mit den Vorderpranken die rechteckige Säule<br />

übergreifend. (1230933) (3) (13)<br />

A PAIR OF ROMAN STYLE PORCH LIONS<br />

52 x 95 x 33 cm.<br />

Italiy, 20th century.<br />

€ 10.000 - € 15.000<br />

<br />

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GROSSE BRONZEFIGURENGRUPPE „FRÜHLING<br />

<br />

Höhe: 72 cm.<br />

Gesamthöhe mit Sockel: 74 cm.<br />

Sockeldurchmesser: 27 cm.<br />

Auf der Plinthe die Signatur „A. MOREAU“.<br />

Guss nach Modell von Auguste Moreau (1834-1917).<br />

Zwei junge Mädchen in Umarmung auf gemeinsamer<br />

Rasenplinthe, das linksstehende trägt in ihrer Schürze<br />

gesammelte Blumen. Anmutige, grazile Haltung und<br />

fein gestaltete Gesichter. Unterhalb des Rasenstücks<br />

ist die Plinthe umziehend gekehlt, darunter schwarze,<br />

weiß geäderte Sockelplatte in Marmor.<br />

(1230934) (3) (11)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

<br />

Höhe ohne Sockel: 50,5 cm.<br />

Italien, 20./ 21. Jahrhundert.<br />

In Carrara-Marmor gearbeiteter muskulöser Männerkorpus,<br />

auf zeitgenössischem schwarzen Steinstockel<br />

montiert, vollrund gearbeitet mit expressiver Körperhaltung.<br />

(1231141) (13)<br />

€ 1.600 - € 1.800<br />

<br />

<br />

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<br />

<br />

2,8 x 14,3 x 8 cm.<br />

Gewicht: 348 g.<br />

Bodenseitig mit Meister- und Feingehaltsmarke.<br />

Persisches Reich, 19. Jahrhundert.<br />

Silber getrieben mit polychromen Kaltfarben. Über<br />

vier gekanteten kurzen Füßen kastenförmiger Korpus<br />

mit Steckscharnierdeckel und aufseitiger polychromer<br />

Architekturstaffage. (12112412) (13)<br />

€ 200 - € 300<br />

<br />

<br />

Höhe des Tisches: 69 cm.<br />

Durchmesser: 70,5 cm.<br />

Lehnenhöhe des Stuhles 89 cm. Sitzhöhe: 48 cm.<br />

Wien, um 1910.<br />

Bestehend aus einem Armlehnstuhl und einem Tisch.<br />

Tisch mit messingbeschlagener quadratischer Basis<br />

und quadratischem Schaft sowie runder Zarge und<br />

leicht überkragender, schwarz lackierter Deckplatte.<br />

Der Stuhl mit gekanteten Beinen und U-förmiger Sitzfläche,<br />

diese und die leicht trapezförmige Rückenlehne<br />

mit altem Lederbezug mit Kupfernägeln. Die Rückenlehne<br />

in die mit vertikalen Streben versehenen Armlehnen<br />

übergehend. (12306610) (13)<br />

€ 650 - € 800<br />

<br />

<br />

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157


BONAVENTURA PEETERS D.Ä.,<br />

1614 – 165 <br />

BOOTE AUF BEWEGTER SEE NAHE<br />

EINES KLEINEN HAFENS<br />

Öl auf Holz. Parkettiert.<br />

40,5 x 65 cm.<br />

Unter hohem, grau bewölkten Himmel das Meer, in<br />

welchem ein besetztes Segelboot und ein Ruderboot<br />

gegen die hohen stürmischen Wellen ankämpfen. In<br />

dem Boot zwei Ruderer und drei weitere Figuren sowie<br />

ein kleiner Hund, der auf das Wasser schaut. Dahinter<br />

das Festland mit einem großen, Reetdach gedeckten<br />

Gebäude und in der Ferne mehrere Segel,<br />

die zu einem kleinen Hafen gehören sowie eine Kirche<br />

im dunstigen Licht. Nach links ein Festlandstreifen,<br />

über dem sich bereits der Himmel aufklart. Malerei in<br />

der typischen Manier des Künstlers, mit gekonnter<br />

Licht- und Schattenführung. Rest. (12305718) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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<br />

<br />

Gesamthöhe: 186 cm.<br />

Breite: 118 cm.<br />

Tiefe: 74,5 cm.<br />

Süddeutschland, um 1760.<br />

In Weichholz gearbeiteter Korpus mit partiell in Wurzelholz<br />

gefülltem Furnier, in umrandeten Kartuschen<br />

durch Spiegelfurnier geteilte Felder. Der Aufsatz ebenfalls<br />

mit umrandetem Wurzelholzfurnier auf den zwei<br />

Türen, diese mittig mit ehemals gefärbten Papageienintarsien<br />

dekoriert. Beschläge in gegossenem Messing<br />

mit Rokoko-Dekor. Der Korpus dreischübig mit zweifach<br />

hervorspringender Front. Deckplatte teilfurniert<br />

mit rechteckiger Aussparung für den aufliegenden<br />

Schrägklappenaufsatz und den darauf sitzenden zweitürigen<br />

Aufsatz. Der Schreibaufsatz mit bodenseitigem<br />

Etikett und Verzapfungslöchlein sowie mit herunterklappbarer<br />

Deckplatte und vier mit Knöpfchen versehenen<br />

Schubfächern und zentralem Kompartiment.<br />

Ein Schlüssel vorhanden. (1230683) (13)<br />

€ 2.800 - € 4.000<br />

<br />

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<br />

PAAR ITALIENISCHE BAROCK-KOMMODEN<br />

<br />

Höhe: 84 cm.<br />

Breite: 50,5 cm.<br />

Tiefe: 31,5 cm.<br />

Neapel oder Sizilien, 18. Jahrhundert.<br />

Nussbaumkorpus mit symmetrisch gesetztem, farblich<br />

alternierendem Furnier. Vier geschweifte Beine mit<br />

zweischübigem Korpus, die Schübe jeweils mit gegossenen<br />

<strong>Bronze</strong>beschlägen und Schlüsselschildern.<br />

Eingelassene trapezförmige Marmordeckplatte, rotschwarz-weiß<br />

geädert und zu den Seiten hin mit Erhöhung<br />

umrahmt.<br />

Literatur:<br />

Silvano Colombo, L'arte del legno e del mobile in Italia,<br />

Busto Arsizio 1981, vgl. Abb. 505. (1230631) (13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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CARL SUHRLANDT,<br />

188 – 1919 <br />

HUNDEMEUTE IM STROH<br />

Öl auf Leinwand.<br />

52 x 69 cm.<br />

Rechts unten signiert und datiert „C. Suhrlandt. 1894“.<br />

In goldfarbigem Prunkrahmen.<br />

In einem stallartigen Innenraum die weiß-braunen<br />

Terrier hinter einer kleinen grauen Steinbrüstung im<br />

Stroh liegend. Lediglich einer hat sich mit seinen Vorderpfoten<br />

auf den Rand der Steine gestellt und blickt<br />

mit seinen rotbraunen Augen neugierig aus dem Bild<br />

heraus. (1231121) (1) (18)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

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159


1 <br />

SALVATOR MUNDI<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

60 x 46,5 cm.<br />

In profiliertem vergoldetem Rahmen.<br />

In Halbfigur tritt uns Jesus entgegen in seiner Funktion<br />

als Salvator Mundi, wie sie nördlich der Alpen besonders<br />

beliebt war: Christus erhebt seine Linke im Segensgestus,<br />

während seine Rechte eine Sphärenkugel mit<br />

Kreuzaufsatz hält. Fehlstellen etwa am oberen Bildrand.<br />

(12111812) (3) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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<br />

ELISABETTA SIRANI,<br />

168 – 1665 <br />

AMOR GEFESSELT<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

73 x 95 cm.<br />

In profiliertem Goldrahmen.<br />

Ganz dem Stil Siranis entsprechend, wird der unbekleidete<br />

Amor mit erleuchtetem Inkarnat vor dunklem<br />

Landschaftsprospekt vorgeführt, während sein Köcher<br />

mit den Pfeilen neben ihm am Boden liegt. Der unschuldig<br />

verschämte Blick darf auf sein Schuldbewusstsein<br />

schließen lassen, welches ihn dort kauern<br />

lässt, oder aber er ist gefesselt eben aufgrund seiner<br />

Taten, für die er allzu oft gerügt worden war.<br />

(1211186) (3) (13)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

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<br />

FRANCESCO SIMONINI,<br />

1686 – 155 <br />

KAVALERIE NACH DER SCHLACHT<br />

Öl auf Leinwand.<br />

44,5 x 88 cm.<br />

In vergoldetem Holzrahmen.<br />

In gestrecktem Querformat ein erhabener Hügel, welcher<br />

von Kavallerie gesäumt wird, welche sich in feiner<br />

Abstimmung mit der tatsächlichen Entfernung den<br />

Hügel hinunter in das Tal bewegt. Der rechte Bildrand<br />

von einer sonnenbeschienenen Felskette abgeschlossen.<br />

Stilistisch und thematisch steht das Gemälde<br />

Simoninis Werk sehr nah. (12117617) (4) (13)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

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CARLO AMALFI,<br />

15 – 19 <br />

HEITERE ROKOKO-GESELLSCHAFT MIT EINER<br />

DAME ZWISCHEN MÄNNERN<br />

Öl auf Leinwand.<br />

75 x 103 cm.<br />

Die Szene ist höchst amüsant aufgefasst: Im Zentrum<br />

eine hübsch aufgeputzte junge Dame mit hochgestecktem<br />

bekrönten Haar, gegürtetem Mieder und Blumen<br />

an Mantel sowie einem Fächer, den sie hochhält. Sie<br />

steht in bewegter Haltung zwischen einem Herren<br />

rechts, mit karrikaturhaft hohem Hut, Offiziersrock und<br />

rotem Umhang, der das Händchen der Dame hält.<br />

Links im Bild ein schwarz gekleideter junger Herr, nach<br />

Haltung und Kleidung wohl ein Abbé, der mit der jungen<br />

Frau intimen Blickkontakt aufnimmt, während ihr<br />

Begleiter etwas verblüfft schaut. Im Hintergrund ein<br />

Musikant mit Geige, der scheinbar sehr wissend und<br />

lächelnd auf die Dame herabblickt. Die Delikatesse<br />

der Szenerie wird durch einen Jüngling am linken Bildrand<br />

gezeigt, der als einziger Blickkontakt mit dem<br />

Betrachter aufnimmt und eine unmissverständliche<br />

erotische Geste mit seinem Finger macht, was bedeuten<br />

soll, dass er über die ehemalige Beziehung der<br />

Dame mit dem Abbé bescheid weiß. Solche anspielungsreichen<br />

Themen finden sich gerade in dieser Zeit<br />

und in der italienischen Malerei recht häufig und meist,<br />

wie im vorliegenden Gemälde, leicht ins Karikaturistische<br />

gezogen, was auch in Werken des Giovanni Domenico<br />

Tiepolo (1727-1804) zu finden ist.<br />

Literatur:<br />

Das Gemälde ist besprochen und halbseitig farbig<br />

abgebildet in: Vincenzo Pacilli in Pittura Napoletana<br />

Del Settecento, Neapel 1993, S. 235, Abb. 38, mit<br />

Bildvermerk „Privatsammlung“. (1222194) (11).<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

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<br />

ITALO-FLÄMISCHE SCHULE DES<br />

1 <br />

DER TRUNKENE SILEN<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

107 x 123 cm.<br />

In dekorativem vergoldeten Rahmen.<br />

Im Mittelpunkt der Darstellung, in freier Landschaft,<br />

der fast nackte, betrunkene Silen, der weise, aber<br />

trunksüchtige Erzieher des Dionysos, der sich selbst<br />

nicht mehr auf seinen Beinen halten kann und sich mit<br />

seinen großen kräftigen Armen links und rechts abstützen<br />

muss. Seinen linken Arm hat er über einen<br />

bocksbeinigen Satyrn gelegt und in seiner Hand hält<br />

er noch einen Krug, aus dem Wein herausläuft; seine<br />

andere Hand hat er auf dem hellen Oberkörper einer<br />

jungen bocksbeinigen Frau liegen, während im Hintergrund<br />

eine weitere Frau aus dem Bild blickt, vor hellblauem<br />

Himmel mit weißen Wolkenformationen. Am<br />

rechten Bildrand ist zudem ein weiterer, in dunkle<br />

Kleidung gehüllter Mann zu erkennen, der voller Entsetzen<br />

über das Geschehen nach unten blickt. Kleinere<br />

Retuschen.<br />

Anmerkung:<br />

Eines der bekanntesten Gemälde des trunkenen Silen<br />

stammt von Peter Paul Rubens (1577-1640) und befindet<br />

sich heute in der Alten Pinakothek in München.<br />

(1220942) (18)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

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161


PIETRO PAOLINI,<br />

16 – 1681 <br />

BÄRTIGER ALTER, DER FÜR EINE LAUTE<br />

EINE SAITE PRÜFT<br />

Öl auf Leinwand im Oval.<br />

73 x 61 cm.<br />

In altem vergoldeten Ovalrahmen.<br />

Zuweisung an den Künstler durch Expertise von Dr.<br />

Patrizia Giusti Maccari, Lucca vom 10. März 1998 (in<br />

Kopie beiliegend).<br />

Der Alte, wohl ein Instrumentenmacher, ist hier im<br />

Halbbildnis wiedergegeben. Vor ihm eine schräg ins<br />

Bild, perspektivisch gelungen, wiedergegebene Laute,<br />

für die er eine Saite prüft, die er zwischen beiden<br />

Händen hält. Sein rotes Gewand mit regelmäßig gereihten,<br />

vertikalen Schlitzen versehen, auf dem Nasenrücken<br />

eine Brille aufgesetzt. Im stark abgedunkelten<br />

Hintergrund die Steinfigur einer liegenden<br />

Venus auf einer Kline. Auffällig ist hier, wie auch in den<br />

weiteren Werken Paolinis, der Hell-Dunkel-Stil des Caravaggismus,<br />

war der Maler doch selbst in jungen<br />

Jahren in der Werkstatt des Angelo Caroselli (1585-<br />

1652) in Rom, der wiederum ein Nachfolger Michelangelo<br />

Merisi il Caravaggios (1570/71-1610) war. So<br />

leuchtet auch hier vor dem schwarzen Hintergrund<br />

das Gesicht und insbesondere die Stirn des Alten auf,<br />

wobei dazu die flache Holzdecke der Laute korrespondiert.<br />

Die im Hintergrund halbdunkel wiedergegebene<br />

Steinplastik hebt sich in ihrer Farbkälte von den warmen<br />

Lichttönen des Vordergrundes ab. Das Bildthema<br />

selbst fügt sich ganz in die Reihe der Darstellungen<br />

von Personen, die sich mit Musik oder anderen Instrumenten<br />

befassen. So ist ein weiteres, exakt themengleiches<br />

Gemälde des Malers bekannt geworden,<br />

bei dem im Unterschied zum vorliegenden<br />

Gemälde anstelle der antiken Steinfigur eine römische<br />

Säulenstellung ins Bild gebracht wurde. Die Datierung<br />

des genannten Vergleichsbildes zwischen<br />

1619 und 1632 bildet auch den Rahmen für die zeitliche<br />

Einordnung des vorliegenden Gemäldes.<br />

Literatur:<br />

Keith Christiansen, A Caravaggio Rediscovered: The<br />

Lute Player, Metropolitan Museum of <strong>Art</strong> 1990, S.<br />

24-25, S. 70-73. (12203510) (2) (11)<br />

PIETRO PAOLINI,<br />

16 – 1681 <br />

BEARDED OLD MAN CHECKING STRING<br />

ON A LUTE<br />

Oil on canvas in oval.<br />

73 x 61 cm.<br />

In old gilt oval frame.<br />

Attribution to the artist thanks to an expert´s report in<br />

copy by Dr. Patrizia Giusti Maccari, Lucca, dated 10<br />

March 1998.<br />

The old man, probably an instrument maker, is portrayed<br />

in half-length portrait format here. A lute is depicted<br />

in front of him, arranged diagonally into the<br />

painting with skilled perspective. The background is<br />

very dark and shows a stone sculpture of a reclining<br />

Venus on a chaise longue. As in other works by Paolini,<br />

the chiaroscuro style of Caravaggism is striking in<br />

this painting although the painter himself was active<br />

in the workshop of Angelo Caroselli (1585-1652) in<br />

Rome in his youth, who was in turn a follower of Michelangelo<br />

Merisi il Caravaggios (1570/71-1610). Another<br />

painting by the artist with exactly the same subject<br />

is known, which shows a Roman column instead<br />

of an antique stone sculpture. The dating of the aforementioned<br />

comparable painting between 1619 and<br />

1632 also gives a timeframe for the dating of the<br />

painting on offer for sale here.<br />

Literature:<br />

Keith Christiansen, A Caravaggio Rediscovered: The<br />

Lute Player, Metropolitan Museum of <strong>Art</strong> 1990, pp.<br />

24-25, pp. 70-73.<br />

€ 15.000 - € 18.000<br />

<br />

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MANIERISTISCHER TOSKANISCHER MALER DES<br />

1 <br />

MOSES TEILT DAS ROTE MEER<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

98 x 133 cm.<br />

Ungerahmt.<br />

Das Gemälde zeigt Moses und die Israeliten nach dem<br />

Auszug aus Ägypten, nachdem sie das geteilte Rote<br />

Meer trockenen Fußes durchquert hatten. Moses mit<br />

weißem Bart und dunkelrotem Umhang, hat seinen<br />

linken Arm mit dem Stab ausgestreckt, und das vorher<br />

geteilte Meer fließt zurück. Rechts sieht man das<br />

Meer mit der Darstellung des Untergangs der ägyptischen<br />

Reiterarmee, die die Israeliten auf Befehl des<br />

Pharaos verfolgt hatten und nun in den Fluten ertrinkt.<br />

Beliebte Darstellung aus der biblischen Geschichte, in<br />

zurückhaltender Farbigkeit. (1230313) (18)<br />

€ 5.000 - € 6.000<br />

<br />

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<br />

18 <br />

BLICK AUF DAS KOLOSSEUM<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

125 x 125 cm.<br />

Rechts unten auf einem Stein die Bezeichnung<br />

„G.B.D.M.F.F.“<br />

Der Blick aus stark erhöhtem Standpunkt, nahezu in<br />

Vogel perspektive, zeigt das Innere mit den rundziehenden<br />

Stufen anlagen des Kolosseums, besetzt mit<br />

reicher Figurenstaffage in zum Teil drolliger und naiv<br />

aufgefasster Weise. Darunter Reiterspiele und weitere<br />

interessante Einzelheiten. Im Vordergrund auf bewachsenen<br />

Anhöhen sitzende Figuren, darunter ein<br />

Mann mit Papierbogen, wohl ein Maler oder Zeichner.<br />

(1221612) (3) (11)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

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Vorderseite<br />

<br />

<br />

Höhe: 32 cm.<br />

Gewicht: 1577 g.<br />

Basis hinten punziert mit 800er Feingehalt und zwei<br />

Fantasiepunzen.<br />

Wohl Hanau, Ende 19. Jahrhundert.<br />

Silber getrieben, gegossen, ziseliert und partiell vergoldet,<br />

Elfenbein geschnitzt. Über vier Kugelfüßen die<br />

oblonge Basis mit gelapptem Blattfries und beidseitiger<br />

Wappendarstellung mit steigendem Löwen. Basisoberfläche<br />

mit naturalistisch gestaltetem Boden und<br />

aufmontierter Figur eines geharnischten Streitrosses<br />

samt Ritter, welcher mit einer Lanze bewaffnet ist.<br />

Das Gesicht in geschnitztem Elfenbein gestaltet.<br />

(12208116) (2) (13)<br />

Export restrictions outside the EU.<br />

€ 2.800 - € 3.500<br />

<br />

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Rückseite<br />

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163


HOLLÄNDISCHE SCHULE DES<br />

18 <br />

KÜHE AUF DER WEIDE<br />

Öl auf Leinwand, auf Holz.<br />

24 x 30 cm.<br />

In weiter flacher Landschaft unter hohem Himmel mit<br />

weißer Wolkenformation auf einer Wiese eine liegende<br />

Kuh, zwei Schafe und ein Ziegenpaar. Links von ihnen<br />

ein stehender Stier, hinter dem ein kleines Wäldchen<br />

sichtbar ist. Malerei in fast monochromer beige-brauner<br />

Farbgebung. (1230964) (3) (18)<br />

€ 1.500 - € 2.000<br />

<br />

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<br />

FRANCESCO FOSCHI,<br />

11 – 18 <br />

WINTERLANDSCHAFT MIT HOLZARBEITER<br />

AM FLUSS<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

25,5 x 38,5 cm.<br />

In gekehlter Goldleiste.<br />

Das vorliegende Winterbild mit seinen gleißenden<br />

Weißhöhungen und dem flotten Pinselduktus, welcher<br />

mit den sanften Übergängen in Himmel und Eis konkurriert,<br />

steht dem Werk des Francesco Foschi nah,<br />

welcher in Ancona geboren wurde und 1729 nach Rom<br />

zog. Rest. (1230966) (3) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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<br />

16 <br />

DIE KRÖNUNG MARIENS<br />

Öl auf Kupferplatte.<br />

16,7 x 12,2 cm.<br />

Die sitzende Maria in rotem Gewand und langem grünen<br />

Mantel mit Goldstickereien, schulterlangen goldblonden<br />

Haaren mit einem Kranz. Auf ihrem Schoß<br />

der fast nackte Christusknabe, in seiner Linken eine<br />

große Weltkugel haltend, die Rechte nach oben mit<br />

Segensgestus. Die rechte Hand Mariens hält zudem<br />

ein langes goldenes Zepter. Ihr Kopf ist mit einem hellen<br />

Lichtkranz umgeben, vor dunklem Hintergrund,<br />

darüber schweben zwei Engel mit Flügeln, die beide<br />

eine goldene Krone über Maria halten.<br />

Anmerkung:<br />

Zeitgleich mit der Vorstellung einer Krönung Mariens<br />

wurde die Marienkrönung auch zu einem wichtigen<br />

Thema in der bildenden Kunst. Im hohen Mittelalter<br />

(um 1150-1500) gab es auch den Typus der sitzenden<br />

Maria mit Christus, von Engeln gekrönt. (1230716)<br />

(18)<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

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FRANZÖSISCHER MALER DES<br />

19 <br />

STILLLEBEN MIT FRÜCHTEN UND WALNÜSSEN<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

59 x 49 cm.<br />

Rechts oben signiert „Genis“ und datiert (18)“46“.<br />

In dekorativem vergoldeten Rahmen.<br />

Auf rötlicher Marmoplatte mit weißer Marmorierung<br />

liegend die prachtvollen Früchte, bestehend aus saftigen<br />

rot-gelben und einer grünen Birne, einem Apfel,<br />

blauen Weintrauben, einer großen Melone sowie einigen<br />

Walnüssen, davon eine Nuss geöffnet. In den<br />

Hintergrund nach links oben erstreckt sich ein großes<br />

rotes samtenes Tuch, vor dem sonst braunen Hintergrund.<br />

Prachtvolle Wiedergabe der Früchte in leuchtenden<br />

Farben, im leicht diffusen Schein des Lichtes.<br />

(1230526) (18)<br />

€ 1.500 - € 2.000<br />

<br />

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<br />

BARTHOLOMEO MANCINI,<br />

16 – 115 <br />

Der in Florenz tätige Künstler war ein Schüler und<br />

Nachahmer von Carlo Dolci.<br />

MATER DOLOROSA<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

33 x 27 cm.<br />

In dekorativem Holzrahmen mit vier Puttiköpfen.<br />

Brustbildnis Mariens nach links mit weißem Schleier<br />

und dunkelblauem Mantel. Ihren Kopf mit hellbraunen<br />

Haaren, kleinem rötlichen Mund, zart geröteten Wangen,<br />

schlanker Nase und fast geschlossenen Augen<br />

mit traurigem und sorgevollem Gesichtsausdruck, hat<br />

sie leicht gesenkt. Sie steht vor braunem Hintergrund,<br />

der unmittelbar hinter ihrem Kopf durch einen Strahlennimbus<br />

leicht erhellt wird. Feine, einfühlsame Darstellung,<br />

die auf das Original von Carlo Dolci (1616-<br />

1686) zurückgeht. Am rechten Rand Farbfleckchen.<br />

Rahmen rest.<br />

Anmerkung:<br />

Der Titel des Gemäldes ist die lateinische Bezeichnung<br />

für die Schmerzensmutter, eine im Rahmen der<br />

Marienverehrung gebrauchte Bezeichnung der lebenslangen<br />

Sorge Marias um ihren Sohn Jesus<br />

Christus. (1230971) (3) (18)<br />

€ 3.500 - € 4.500<br />

<br />

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<br />

ITALIENISCHER MALER DES<br />

1 18 <br />

MELKENDE IN LANDSCHAFT<br />

Öl auf Holz.<br />

27,5 x 19,2 cm.<br />

In ovalem Ausschnitt mit durchbrochenem Rahmen.<br />

Italienische Landschaft mit Ruinenstaffage und einer<br />

Frau, eine Kuh melkend. Restaurierter Mittelspalt.<br />

(1230967) (3) (13)<br />

€ 1.500 - € 2.000<br />

<br />

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165


GIOVANNI BATTISTA LANCENI,<br />

1659 – 15 <br />

SAN VINCENZO DI SARAGOZZA<br />

Öl auf Kupfer.<br />

48 x 32 cm.<br />

Rückwärtig auf der Kupfertafel wohl eigenhändig<br />

signiert „Joanes Ba.sta Lanzeni pinxi 1(??)7“.<br />

In ornamental verziertem Goldrahmen.<br />

Ganzfigurige Darstellung des Heiligen im Dominikanerhabit<br />

mit schwarzem Chormantel und geflammtem<br />

Kopf, inmitten barocker Architektur stehend und von<br />

Stifterfiguren umringt. (12309610) (3) (13)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

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<br />

1 <br />

DIE HEILIGE CÄCILIA<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

63 x 52 cm.<br />

Brustbildnis der Heiligen in türkisfarbenem Gewand<br />

mit goldener Randborte und goldfarbenem Schal. Sie<br />

hat lange dunkle Haare, in die Perlenreihen eingearbeitet<br />

sind, ein weites Dekolleté, rötliche Lippen, rosafarbene<br />

Wangen, und mit ihren dunklen glänzenden<br />

Augen schaut sie nach oben zum Himmel. Auf der<br />

linken Seite hält sie in ihrer Hand ein aufgeschlagenes<br />

Notenbuch, darunter sind die Tasten einer Orgel, zu<br />

erkennen. Ihr Haupt ist zudem von einem schmalen<br />

Nimbus umgeben. Malerei, bei der besonders das helle,<br />

fast weiße Inkarnat der Heiligen einen starken Kontrast<br />

gegenüber dem sonst dunklen Hintergrund bildet.<br />

(12307110) (18)<br />

€ 1.000 - € 2.000<br />

<br />

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<br />

1 <br />

DIE HEILIGE CÄCILIA AN DER ORGEL<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

90 x 70 cm.<br />

Die Heilige nach rechts an einer Orgel sitzend, deren<br />

dunkelbraune Orgelpfeifen am rechten Rand nach<br />

oben ragen, mit ihren Fingern dabei auf den Tasten<br />

spielend. Sie trägt ein gold-gelbes Gewand mit einer<br />

goldenen Gürtelschnalle und rotem Stein sowie einen<br />

faltenreichen blauen Mantel. Auf der linken unteren<br />

Seite steht ein kleiner geflügelter Putto, der ein Notenblatt<br />

hält und mit geöffnetem Mund zu der Musik zu<br />

singen scheint. Cäcilia trägt auf ihrem Kopf einen<br />

prachtvollen Blütenkranz und wendet sich liebevoll mit<br />

leicht gesenkten braunen Augen dem Putto zu.<br />

(1230883) (18)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

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1 – 1<br />

SZENE MIT KLEINEN FISCHERN<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

24,5 x 19,2 cm.<br />

In gekehltem Holzrahmen.<br />

Angedeutete Landschaft mit Fischerhütte und drei kindlichen<br />

Personen beim Ausnehmen ihres Fischfanges.<br />

Rest. (12309612) (3) (13)<br />

€ 1.500 - € 2.000<br />

<br />

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<br />

CHARLES BOBRUN BEAUBRUN,<br />

164 – 169 <br />

BILDNIS EINER ELEGANTEN DAME<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

80 x 71 cm.<br />

Halbportrait nach links vor bräunlichem Hintergrund im<br />

Hochoval mit gemaltem ovalen Rahmen. Die junge<br />

Dame trägt ein elegantes dunkleres Kleid mit Goldstickereien<br />

und vier kleinen roten Schleifen sowie eine<br />

befestigte mehrreihige Perlenkette, die im oberen Brustbereich<br />

von einer runden Brosche und links davon von<br />

einer wertvollen Schleifenbrosche gehalten wird. Das<br />

Dekolleté wird bedeckt von einem größeren weißen<br />

Kragen mit Spitze und darauf ein kleinerer durchsichtiger<br />

Kragen. Sie hat schulterlange lockige Haare und<br />

mit den dunklen Augen ihres feinen Gesichtes schaut<br />

sie aus dem Bild aufmerksam heraus. (1231022) (3)<br />

(18)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

1 <br />

LESENDER BEI KERZENSCHEIN<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

98 x 73 cm.<br />

Ungerahmt.<br />

In einem gemalten Hochoval mit Rahmen drei Figuren<br />

in einem dunkleren Innenraum vor einem Bücherregal<br />

stehend. Ein älterer Mann mit Kopfbedeckung, Vollbart<br />

und einem Zwickel auf der Nase, liest gerade in<br />

einem aufgeschlagenen Buch, das er in seinen Händen<br />

hält. Vor ihm eine Frau in rotem Kleid und glänzender<br />

blau-goldener Kopfbedeckung, die für ihn eine Kerze<br />

hält und ihre rechte Hand erhoben hat, um nicht zu<br />

sehr vom hellen Schein geblendet zu werden. Über die<br />

linke Schulter des Lesenden schaut ein weiterer Mann<br />

interessiert auf die aufgeschlagenen Buchseiten. Malerei<br />

in starkem Hell-Dunkel-Kontrast. (1230882) (18)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

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167


1 <br />

18 <br />

GESCHICHTENERZÄHLER IN EINER STADT<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

79 x 64 cm.<br />

Blick auf einen kleinen Platz, der von Häusern umgeben<br />

ist, sowie eine Mauer, hinter der ein hoher Kirchturm<br />

unter blauem wolkenreichen Himmel emporragt. Einige<br />

Personen haben sich um eine Frau versammelt,<br />

die ein gelb-blaues Gewand und einen weißen Schleier<br />

trägt, den Mund leicht geöffnet hat und in ihrer linken<br />

Hand mehrere Blätter hält, um Geschichten zu erzählen.<br />

Begleitet wird sie zu ihrer Rechten von einem<br />

Mann in einfacher Kleidung, der auf einer Fiedel dazu<br />

spielt. Rechts neben beiden drei Männer in einem Gespräch<br />

und eine Frau, die ihr weiß gekleidetes Kind an<br />

ihren Schultern hält und es gerade wegträgt. Im<br />

Vorder grund, rechts sitzend im Schatten, eine alte<br />

Frau, die eine Spindel in ihren Händen hält und in den<br />

zwei vor ihr stehenden Bastkörben Früchte zum Verkauf<br />

anbietet. (1230961) (3) (18)<br />

€ 4.000 - € 5.000<br />

<br />

<br />

1 <br />

PORTRAIT EINES MANNES<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

73 x 60 cm.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

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In gemaltem Hochoval das Brustbildnis des jüngeren<br />

Herren nach rechts, in dunklem Gewand mit weißem<br />

Hemd. Eine Hand hat er erhoben und mit leicht gespreizten<br />

Fingern auf seine Brust gelegt. Er hat braunes<br />

Haar, rötliche Lippen, einen dünnen Oberlippenbart,<br />

und mit seinem leicht gedrehten Kopf und den aufmerksam<br />

blickenden braunen Augen blickt er direkt<br />

aus dem Bild auf den Betrachter hinaus. Durch das<br />

von links oben, aus unbekannter Quelle einfallende<br />

Licht wird besonders sein ausgeprägtes Gesicht, das<br />

weiße Hemd und seine erhobene Hand beleuchtet.<br />

Qualitätvolle Malerei, bei besonderer Hell-Dunkel-Betonung.<br />

(1230713) (18)<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

VENEZIANISCHER MALER DES<br />

18 <br />

ARCHITEKTURCAPRICCIO MIT BEWEGTEN<br />

FIGUREN<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

65 x 50 cm.<br />

In einer Architektur mit hohen Säulen und Rundbögen<br />

ein prachtvoller antiker Steinbrunnen, aus dem Wasser<br />

fließt; dahinter Durchblick auf den sommerlich blauen<br />

Himmel mit weißen Wolken. Drei Frauen sind direkt<br />

am Beckenrand des Brunnens, während eine weitere<br />

nach links über eine dreistufige Treppe mit gefülltem<br />

Wassergefäß auf dem Kopf den Brunnen verlässt.<br />

Rechts ein Soldat mit Helm, glänzender Rüstung und<br />

langem rotem Mantel auf einem Pferd, in seiner<br />

Rechten eine lange weiße Fahne haltend. Sein neben<br />

ihm stehender Begleiter weist ihn in großem Gestus<br />

mit ausgestreckten Armen auf diesen Brunnen hin.<br />

Im Vordergrund links, zumeist im Schatten, einige<br />

liegende Architekturstücke. Malerei mit gekonnter<br />

Licht- und Schattensetzung in zurückhaltender Farbgebung,<br />

lediglich der Reiter farblich daraus hervorstechend.<br />

Kleinere Retuschen. (1230941) (3) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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19 <br />

Gemäldepaar<br />

DIE RUINEN VON PEASTUM<br />

Öl auf Leinwand.<br />

Je 42,5 x 65 cm.<br />

In vergoldetem Rahmen.<br />

Unter sommerlich hellblauem Himmel mit kleinen Wolkenformationen<br />

die Gesamtansicht des prachtvollen<br />

Tempels der Athena in der Provinz Salerno in Italien.<br />

Dieser dorische Tempel weist noch Schmuckelemente<br />

am Architrav auf. Er wird von einem Paar begutachtet,<br />

während im Vordergrund zwei Frauen mit einem Kind<br />

im Gespräch sind.<br />

Das zweite Gemälde gibt einen Einblick aus dem Inneren<br />

einer Tempelanlage wieder. Die Säulen und das<br />

Gebälk teilweise von Grünpflanzen bewachsen. Das<br />

Sommerlicht wirft an einigen Stellen Schatten auf die<br />

Anlage. Wiederum sind einige Besucher zu sehen: Ein<br />

junges Paar beim Tanz und ein weiteres, das sich im<br />

Schatten auf dem Boden niedergelassen hat. Malerei<br />

in überwiegend weichen beige-braunen Farbtönen.<br />

(1230843) (3) (18)<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

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<br />

JOSEPH KUHN REGNIER,<br />

18 – 194<br />

Gemäldepaar<br />

VULCAIN SURPREND MARS AVEC VENUS<br />

sowie<br />

LE MIROIR D‘APHRODITE<br />

Aquarell auf Papier.<br />

Kartuschenmaße: 20,5 x 15,6 cm.<br />

Jeweils rechts unten signiert „J. Kuhn Regnier“. Rückwärtig<br />

mit Künstleretikett mit seiner handschriftlich vermerkten<br />

Adresse in Paris.<br />

Hinter Glas gerahmt.<br />

Der für seine antikisierenden Szenen bekannte <strong>Art</strong><br />

déco-Künstler zeigt hier die beiden Darstellungen in<br />

hochrechteckigen Kartuschen mit zarter Kolorierung<br />

und Goldhöhung. (12308411) (3) (13)<br />

€ 2.000 - € 2.500<br />

<br />

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169


80 x 54 cm.<br />

Italien, um 1740.<br />

Weichholz, geschnitzt und vergoldet. In Voluten endende<br />

Rocailleschnitzereien mit zentralem rundem Spiegelfeld<br />

und darüberliegender mit Spiegel gefüllter Rocaillekartusche.<br />

Rückwärtige Eisenaufhängung. Spiegelgläser erg.<br />

(1230266) (13)<br />

€ 700 - € 900<br />

<br />

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<br />

<br />

Höhe: 42 cm.<br />

Auf dem Zifferblatt bezeichnet „Romilly à Paris“.<br />

Das Gehäuse in Tondoform mit bronzierter plastischer<br />

Schleifenzier sowie plastischer Rosenzier mit Quasten.<br />

Verglastes weißes Emailzifferblatt mit arabischen Stunden<br />

und Minuten sowie Punktindizes. Kleine Aufzugslöchlein<br />

über der Fünf und der Sieben. Die Zwickel<br />

zwischen den Stunden verbunden durch polychrom<br />

staffierte Blütenfestons mit blauen Schleifen. Durchbrochen<br />

gearbeitete, vergoldete Zeiger für Stunden<br />

und Minuten. Ein Pendel vorhanden, Schlagwerk auf<br />

Glocke. Nicht auf Funktionsfähigkeit geprüft.<br />

(12302212) (1) (13)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

<br />

Wohl Frankreich, um 1930.<br />

Gestufter Onyxsockel, nach oben hin konisch zulaufend<br />

mit Zwischenlegplatte aus Lapislazuli, daraus erwachsend<br />

auskragender Schaft aus reliefiert geformten<br />

Frauenkörpern, welche jeweils eine blaue Pressglasschale<br />

tragen und durch eine mittige Pressglasschale<br />

auf tordiertem Schaft überhöht werden.<br />

(1221958) (13)<br />

€ 600 - € 800<br />

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<br />

<br />

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30,5 x 48 x 27 cm.<br />

Frankreich, 19. Jahrhundert.<br />

Im Louis XVI-Stil aufgebauter, zweischübiger Korpus<br />

sans travers mit geschwungenen Beinen und reich<br />

ziselierten <strong>Bronze</strong>appliken. Der Korpus dreiseitig mit<br />

Würfelmarketerie und intarsiertem Fächerbild sowie<br />

einem echten Schloss mit Schlüssel und einer leicht<br />

überkragenden, der Form des Korpus folgenden, profilierten<br />

grünen Marmordeckplatte. (1220271) (13)<br />

€ 500 - € 600<br />

<br />

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<br />

ITALO-FLÄMISCHER MANIERIST DES<br />

1 <br />

BILDNIS DES HEILIGEN PETRUS<br />

26 x 21 cm.<br />

In vergoldetem Originalrahmen.<br />

Mit dem Himmelsschlüssel als Attribut, vor schwarzem<br />

Hintergrund. Am Oberrand in Goldmalerei (wie<br />

die Nimbusstrahlen), Aufschrift „Sanktus Petrus“.<br />

(12111818) (3) (11)<br />

€ 800 - € 1.200<br />

<br />

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<br />

FRANCESCO PIRANESI,<br />

158 – 181<br />

Paar Grafiken mit Ansichten von Rom und Tivoli<br />

VEDUTA DELLA GRAN PIAZZA E BASILICA<br />

DI SAN PIETRO, 1772<br />

sowie<br />

ALTRA VEDUTA DEL TEMPIO DELLA SIBILLA<br />

IN TIVOLI<br />

Radierung.<br />

47 x 70 cm und 63 x 45 cm.<br />

Jeweils im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

Blätter etwas unfrisch, ein Glas gesprungen.<br />

(1230268) (18)<br />

€ 1.000 - € 1.400<br />

<br />

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171


Höhe: 60 cm.<br />

Italien, zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts.<br />

In Ton modelliert, gefasst und bemalt. Standfigur auf<br />

einer Weltenkugel, flankiert von zwei geflügelten<br />

Putten; am Erdball sich hochwindende Schlange. Der<br />

Fuß auf die Mondsichel gestellt. Das Kind in der linken<br />

Armbeuge. Großzügig gearbeitete Gewandfaltung,<br />

die Gesichter ausdrucksvoll. Verso leicht gerundet, mit<br />

Brand-Lochöffnung. Bemalung altersbedingt berieben.<br />

Beide Arme des Kindes fehlen. (12307615) (1) (11)<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

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<br />

BALTHASAR PERMOSER,<br />

1651 – 1 <br />

<br />

STEINPLASTIK EINES PUTTO<br />

Höhe: 44 cm.<br />

Höhe mit (späterem) Marmorsockel: 51 cm.<br />

Anbei in Kopie eine Expertise von Dr. Albrecht Miller<br />

vom 29.2.2020, welcher den Putto an die Werkstatt<br />

Balthasar Permosers zuschreibt und auf ca. 1710-1720<br />

datiert.<br />

Sandstein, farblich getönt. Vollrundplastisch gearbeitet.<br />

Sitzhaltung nach rechts, der Kopf nach links gewandt,<br />

die rechte Hand an die Brust gelegt. Das Haar in<br />

Locken strähnen virtuos ausgeführt. Ein Tuch mit parallel<br />

scharriertem Dekor zieht von der Sitzposition<br />

über das rechte Knie, und wird am voll ausgeführten<br />

Rücken fortgesetzt, was eine gedachte Freistellung<br />

der Figur erlaubt. Die Unterschenkel überkreuzt, das<br />

Gesicht mit charaktervollem, ernstem Ausdruck, der<br />

Bedeutung der Handgeste entsprechend. Der Putto in<br />

hoher Bildhauerqualität, aus einem mehrfigurigen Zusammenhang,<br />

wohl Teil einer Gruppe, wie sie in der<br />

höfischen figuralen Ausstattung im Raum Dresden<br />

mehrfach belegt ist. Linker Fuß, linke Hand und Zehen<br />

des rechten Fußes fehlen, Arm geklebt.<br />

(1230833) (1) (11)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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<br />

<br />

Höhe: 47,5 cm.<br />

Breite: 42 cm.<br />

Tiefe: 21,5 cm.<br />

Weichholz, mit hellblauem Fond gefasst und<br />

polychrom staffiert, im Spätempire-Stil. Mit originalschloss<br />

und -schlüssel. Minimal besch.<br />

(1230874) (13)<br />

€ 1.500 - € 2.000<br />

<br />

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JAPANISCHER PARAVENT VON TAZAKI HIROSUKE,<br />

1898 – 1984<br />

Gesamtmaß: 147,5 x 268 cm.<br />

Jedes Segment: 147,5 x 67 cm.<br />

Gestempelt und signiert.<br />

Vierteilig. In Edelholzrahmen mit Messingbeschlägen.<br />

Bildmotive auf Seidenstoff, partiell aufgezogen. In für<br />

den Paravent angefertigter Kartonmappe. Darstellung<br />

der Morgenröte über dem heiligen Fuji. Lithographie<br />

auf Papier in 25er-Auflage, gedruckt unter Aufsicht des<br />

Künstlers.<br />

Provenienz:<br />

Familie von Weizsäcker. (1231211) (13)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

<br />

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<br />

<br />

Höhe inkl. Kette: 80 cm.<br />

Durchmesser: 74 cm.<br />

Italien, 19. Jahrhundert.<br />

Eisen, geschmiedet, patiniert. Zentrales Mittelstück mit<br />

Deckenrosette und plastischer Blattzier. Daran radial<br />

angeordnete ausstrebende Arme mit Akanthusblattmotiv<br />

und runder geschweifter Traufschale und zentralem<br />

Dorn. (12309628) (3) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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<br />

BRONZE GEGOSSENER CHINESISCHER<br />

<br />

Höhe: 21,5 cm.<br />

Zweigeschossig, sechskantig, der Turmaufsatz eingezogen,<br />

Krabbendekoration und an Kettenringen befestigte<br />

Zierglöckchen. Bekrönung durch einen vollplastisch<br />

gegossenen, sich aufschwingenden Drachen.<br />

Schöne dunkelbraune Alterspatina. Wohl Aufsatz einer<br />

größeren Architekturanlage. (1231034) (4) (11)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

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<br />

ROMANISCHE RELIEFPLATTE MIT DARSTELLUNG<br />

<br />

25 x 21 cm.<br />

Venetien, 12. Jahrhundert.<br />

Kalkstein. Der Heilige in Faltengewand, das er zum<br />

Oberschenkel freigibt, einen Stab mit der rechten<br />

Hand geschultert, rechts daneben ein ihm zugewandtes<br />

Hündchen, das Attribut des Heiligen. Die obere<br />

rechte Ecke nimmt die Darstellung einer Rosette ein.<br />

Leichtes Hochrechteckformat, die Ränder zum Teil angebrochen,<br />

Verwitterungssp., Reste von Engobe sowie<br />

Alterspatina. In einem ebonisierten und vergoldeten<br />

Flammleistenrahmen. (12309619) (3) (11)<br />

€ 1.500 - € 2.000<br />

<br />

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173


GROSSER PRÄCHTIGER DECKENLEUCHTER IN<br />

<br />

Höhe: ca. 90 cm.<br />

Durchmesser: ca. 90 cm.<br />

Messing, der Leuchter 18-flammig, in drei Registern zu<br />

je sechs Leuchtern. Mit kräftigen geschweiften Leuchterarmen<br />

mit Volutenbesatz um eine zentrale Spindel<br />

mit Baluster- und Vasenformen über einer kräftigen<br />

Sphäre und herabhängendem Ring. Elektrifiziert. Der<br />

Stil weist ins 16. Jahrhundert. (11103217) (12)<br />

€ 100 - € 200<br />

<br />

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<br />

VENEZIANISCHER MALER DES<br />

18 <br />

PAAR SUPRAPORTEN<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

66 x 143 cm (geschweift).<br />

In vergoldetem Profilrahmen.<br />

Zwei weite, in blauem Camaieu, teils durch Weißhöhung<br />

charakterisierte, venezianische Landschaften<br />

mit Ruinen- und Figurenstaffage. Eine<br />

Entstehung bis ins 19. Jahrhundert hinein erscheint<br />

möglich. Farbe partiell verlustig und mit<br />

Quetschfalten. (12302616) (13)<br />

€ 1.500 - € 2.000<br />

<br />

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<br />

FEIN INTARSIERTE ZIERLICHE VITRINE,<br />

<br />

Höhe: 168 cm.<br />

Breite: 75 cm.<br />

Tiefe: 44 cm.<br />

Paris, um 1870.<br />

Ebonisiertes dichtes Holz. Auf vier gedrückten Kugelfüßen<br />

stehender Unterkorpus mit zwei frontalen Türen,<br />

jeweils in drei rechteckige Kartuschen unterteilt, welche<br />

feinst mit unterschiedlich gefärbten Blütengebinden<br />

und Insekten intarsiert sind, durch Elfeneinlagen<br />

weiß gehöht. Zarge mit umlaufendem Banddekor.<br />

Oberkorpus mit großer Glastür und zwei seitlichen<br />

Glasflächen. Inneneinrichtung in weinrotem Samt tapeziert.<br />

Die umlaufenden Stege in kleinen, mit Elfenbein<br />

eingelegten, weißen Blütchen intarsiert sowie ornamental<br />

verwendeten Blütenbändern. Überkragendes<br />

profiliertes Gesims. Zwei Schlüssel vorhanden.<br />

Anmerkung:<br />

Charles Hunsinger (1823-1893) ließ sich als Ebenist in<br />

Paris nieder, er erhielt die Goldmedaille bei der großen<br />

Ausstellung in Brüssel 1881. Eines seiner Kabinette<br />

wird im Musée d'Orsay verwahrt. (1221368) (13)<br />

Export restrictions outside the EU.<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

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ITALIENISCHER MALER DES<br />

1 18 <br />

AMOR MIT PUTTO<br />

Öl auf Leinwand.<br />

51 x 75,5 cm.<br />

In barockisierendem rocailleverzierten Rahmen.<br />

In von links durch ein Felsrepoussoir verschatteter<br />

Landschaft zwei Putti, von denen der vordere mittels<br />

Pfeilköcher und Bogen als Amor ausgezeichnet ist.<br />

Seine Linke gleichsam in den Himmel und den weiten<br />

Hintergrund weisend. (12117616) (4) (13)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

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<br />

<br />

Höhe: 11,2 cm.<br />

Rückwärtig auf der Abdeckung graviert „Planchon<br />

Paris (ligiert)“. Zifferblatt ebenfalls signiert.<br />

Paris, 20. Jahrhundert.<br />

Mathieu Planchon, geboren 1850, war ein bekannter<br />

Pariser Uhrmacher, dessen Werkstatt noch bis 1936<br />

feine Erzeugnisse lieferte.<br />

Gehäuse:<br />

Auf vier gedrückten Kugelfüßen der fast kubische Korpus<br />

mit seitlicher, floral auf Trellismuster gesägter<br />

Schall galerie. Abschließend mit durchbrochen gearbeitetem<br />

Blumenbouquet.<br />

Zifferblatt:<br />

Mit geschwärzten römischen Stunden und Stabindizes.<br />

Gebläute Zeiger für Stunden und Minuten. Feine<br />

vergoldete Liliengravur. Stark gewölbte Glaslunette.<br />

Werk:<br />

Schlag auf Glocke. Rückplatine mit gravierter Modellnummer<br />

„6022“. Nicht auf Funktionsfähigkeit geprüft.<br />

<br />

<br />

Höhe: 37 cm.<br />

Rückplatine mit Nummerierung 183.<br />

Basis rückwärtig datiert: 1793.<br />

Frankreich, wohl 19. Jahrhundert.<br />

Gehäuse:<br />

In weißem Marmor gearbeitetes skulpturales Gehäuse<br />

mit gestufter Sockelzone. Darauf Blütenfestongeschmückter<br />

Säulenstumpf mit aufsitzender Büste der<br />

Minerva und flankierenden Frauenakten.<br />

Zifferblatt:<br />

Weißes Emailzifferblatt mit arabischen Stunden, arabischen<br />

Minuten im 15-Minuten-Takt und Stabindizes.<br />

Zentrales Aufzugslöchlein über der 6. Polychrome Rosenfestonzier.<br />

Ein Schlüssel vorhanden. Rückwärtige Abdeckung mit<br />

partiell beriebener Vergoldung.<br />

Literatur:<br />

Vgl. Dictionnaire Des Horlogers Français, Tardy, Paris<br />

1972, S. 525. (12302210) (1) (13)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

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Funktionen:<br />

Gesägte und vergoldete Zeiger für Stunden und Minuten.<br />

Nicht auf Funktionsfähigkeit geprüft. Ein Schlüssel vorhanden.<br />

(1230251) (13)<br />

€ 800 - € 1.200<br />

<br />

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175


Höhe: 40,5 cm.<br />

Mongolei.<br />

Wohl Silber, getrieben, Jade geschnitzt, Koralle und<br />

Türkise gemugelt. Oblonger Stand mit Lanzettblattfries<br />

und Korallenperlbanddekor. Der Korpus zweiseitig mit<br />

großer geschweifter Kartusche mit geschnitzten Jadereliefs<br />

Landschaften zeigend. Tülle aus dem Kopf des<br />

Makara, einem Reittier der hinduistischen Mythologie<br />

erwachsend, welches als Wasserwesen gilt. An einer<br />

Kette den Steckdeckel mit Jadeschnitzerei zwei Enten<br />

zeigend haltend. Handhabe mit Drachenrelief.<br />

(1230557) (13)<br />

€ 1.800 - € 2.400<br />

<br />

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<br />

<br />

Höhe: ca. 60 cm.<br />

Tibet, 20. Jahrhundert.<br />

Wohl Silber, getrieben, Messingdekor, graviert. Runder<br />

Stand mit Lanzettblattfriesen und Balusterschaft. Korpus<br />

konisch auslaufend mit weitem Stülpdeckel. Dieser<br />

mit Tarakartusche. Deckel, Stand und Korpus mit umlaufenden<br />

buddhistischen Symbolen. (1230554) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

<br />

Höhe: 25 cm.<br />

Breite maximal: 17,8 cm.<br />

Tibet, 19./ 20. Jahrhundert.<br />

Menschliche Schädelkalotte geschnitzt mit buddhistischen<br />

Symbolen wie den zwei goldenen Fischen, Vase,<br />

Lotosblüte, Endloser Knoten, Rad, Schirm, Fahne und<br />

das Norbu-Juwel. Innen mit Silberfolie, Außenrand mit<br />

Schädelrelief verziert. Unterbau und Deckel in Kupfer<br />

getrieben, partiell vergoldet, Unterbau auf dreieckigem<br />

Grund und Griff als Vajra. (1230551) (13)<br />

€ 400 - € 600<br />

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<br />

<br />

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Höhe: 53 cm.<br />

Tibet, 19./ 20. Jahrhundert.<br />

Kupfer, versilbert, getrieben, tordiert, Koralle, Türkis und<br />

weiterer Steinbesatz. Vollplastisch getriebener und<br />

versilberter Korpus eines Qilin mit eingelegten Augen,<br />

korallenbesetzter Mähne und rot scheinendem Korpus.<br />

Die Zähne in Bein eingelegt.<br />

Anmerkung:<br />

Das Qilin ist ein wundertätiges einhörniges Fabelwesen,<br />

welches zusammen mit der Schildkröte Gui,<br />

dem Phoenix Fhenghuang und dem Drachen Long<br />

zu der Gruppe der vier Wundertiere gehört.<br />

(1230552) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

26,7 x 22 x 3 cm.<br />

Tibet, 19./ 20. Jahrhundert.<br />

Holzkorpus mit Silberbeschlag, tordiertem Silberbandrelief<br />

und vertieftem Bildfeld. Dieses mit Darstellung<br />

der buddhistischen roten Tara (Kurukulla) als Symbol<br />

der Liebesmacht und der grünen Tara (Bhrikuti), als<br />

Symbol des Mitgefühls. Die aufsteigenden Ränder<br />

mit Vajra und Doppelvajramotiven. (1230556) (13)<br />

€ 600 - € 800<br />

<br />

<br />

Höhe jeweils: 37 cm.<br />

China, 20. Jahrhundert.<br />

Kupfer, getrieben, gegossen, Cloisonné-Emaildekoration.<br />

Rechteckiger Korpus jeweils mit aufmontiertem<br />

Pferd. Zwischen den Hufen rechteckige Kartusche mit<br />

chinesischer Inschrift. Korpus und Sockel allseits mit<br />

Emaildekoration auf braunem Fond mit Phoenixen,<br />

Crysanthemen und Wellenmotiven. (12305510) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

<br />

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177


Höhe: 32,5 cm.<br />

Wohl Frankreich.<br />

Brünierter Guss auf dreieckigem Grund mit gekehlter<br />

Sockelzone und aufstehenden Figuren mit sie verbindenden<br />

fruktalen Festons, den Balusterschaft mit Volutenspangen<br />

haltend. Darauf eine Büste eines jungen<br />

Mannes. (1230642) (13)<br />

€ 600 - € 800<br />

<br />

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<br />

JUSEPE DE RIBERA,<br />

158891 – 165 <br />

TRINKENDER MANN MIT KRUG UND PASSGLAS<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

77 x 72 cm.<br />

In teilvergoldetem Holzrahmen.<br />

Hüftstück eines nach rechts gewandten trinkfreudigen<br />

Mannes, in seiner einen Hand einen gedeckelten Krug,<br />

in seiner anderen ein mit Bier gefülltes Passglas haltend.<br />

Rest. (1230645) (13)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

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<br />

EMAILGEMÄLDE IN DER ART DES<br />

16191668<br />

REITER BEI DER RAST<br />

15 x 21 cm.<br />

In dekorativem Rahmen: 26 x 33 cm.<br />

Die leicht gewölbte Emailplatte zeigt in bergiger Landschaft<br />

in der Nähe eines Sees drei Reiter in Landsknechtkleidung,<br />

die vor einem Marketenderzelt mit<br />

Kranz und roter Fahne, aus dem dichter grauer Rauch<br />

steigt, Halt gemacht haben. Während einer der beiden<br />

sitzenden Reiter bereits einen Bierkrug hochhält, schaut<br />

der neben seinem Schimmel Stehende ihn an. Ein<br />

weiterer Mann sitzt vor dem Zelteingang auf einem<br />

umgestülpten Korb und bekommt einen Krug von<br />

einer Frau gebracht. Im Hintergrund rechts weitere<br />

Reisende und ein kleines Boot auf dem See.<br />

Das vorliegende Gemälde erinnert vom Motiv an Darstellungen<br />

des bekannten Malers Philips Wouwerman<br />

(1619 -1668). (1230555) (18)<br />

€ 800 - € 1.200<br />

<br />

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MALER DER ZWEITEN HÄLFTE DES<br />

19 <br />

1584 1669<br />

DIE JUNGFRAU MIT DEM ROSENKRANZ ZU<br />

ST. DOMINIC<br />

Öl auf Leinwand.<br />

80 x 60,5 cm.<br />

Links unten beschriftet, signiert und datiert „D'APRES<br />

GRAYER M. Doutriaux.1899.“<br />

Ungerahmt.<br />

Auf einem steinernen Thron sitzend, bekrönt von einem<br />

roten Vorhang, der von einem Putto links zur Seite gezogen<br />

wird, Maria in rot-blauem Gewand, den nur mit<br />

einem weissen Lendenschurz bekleideten Christusknaben<br />

in ihrem Schoss haltend. Dieser wendet sich dem<br />

Heiligen Dominic zu, um ihm einen Rosenkranz zu überreichen.<br />

Drei weitere weibliche Figuren, darunter links<br />

unten die Heilige Cäcilia mit der Orgel, und ein weiterer<br />

Putto wohnen diesem Ereignis bei. An den Rändern<br />

teils berieben.<br />

Anmerkung:<br />

Das Original Ölgemälde von Gaspar de Crayer (The<br />

virgin offering the rosary to St. Dominic) stammt von<br />

1641 und befindet sich im Musee des Beaux-<strong>Art</strong>s,<br />

Valenciennes, Frankreich. (1230665) (18)<br />

€ 700 - € 900<br />

<br />

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<br />

1 <br />

<br />

JUNGER MANN MIT ERHOBENEM WEINGLAS<br />

Öl auf Leinwand.<br />

70 x 57 cm.<br />

Der Jüngling im Halbbildnis wiedergegeben, mit zu den<br />

Schultern herabwallenden braunen Haaren und leicht<br />

geöffnetem Wams sowie lächelndem Gesicht. In der<br />

linken Hand hält er den Standfuß eines hochgehaltenen<br />

Römerbechers, gewissermaßen als Huldigung an<br />

den Wein. (1230647) (13)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

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179


Höhe ohne Krone: 72 cm.<br />

Höhe mit Krone: 79 cm.<br />

Schwäbisch, 16. Jahrhundert.<br />

Holz, geschnitzt und gefasst. Dreiviertelrund geschnitzte<br />

Figurengruppe auf mitgeschnitzter, sechsfach gekanteter<br />

Plinthe. Stehende Marienfigur mit blauem<br />

Umhang und weißem Untergewand in leichtem Kontrapost<br />

stehend. In ihrer Hand die Frucht eines Apfels, in<br />

ihrem rechten Arm die nackte Figur des Jesuskindes,<br />

welches eine Weintraube hält und über diese hinwegblickt.<br />

Marias Blick scheint sowohl ihr Kind als auch die<br />

Traube zu streifen. Das Untergewand und der Schmuck<br />

Mariens mit zeitgenössischer Kleidung des 16. Jahrhunderts<br />

gut vergleichbar. Somit ist das Thema der<br />

vorbestimmten Passion in dieser Skulptur immanent.<br />

Die Krone eine Zutat späterer Zeit. Plinthe altersrissig,<br />

Fassung partiell verlustig und eingestimmt.<br />

(1230104) (13)<br />

€ 7.500 - € 8.500<br />

<br />

ITALIENISCHER MALER DES AUSGEHENDEN<br />

16 1 <br />

151154<br />

DIE HEILIGE FAMILIE<br />

Öl auf Leinwand.<br />

34 x 24 cm.<br />

Verso mit alter Aufschrift „PIERIN(O) DEL VAGO“.<br />

Weit abgeänderte Bildversion des Gemäldes von<br />

Pierino del Vaga (um 1520/30), das sich im Metropolitan<br />

Museum of <strong>Art</strong> befindet. Im Unterschied zum<br />

Original ist hier das Jesuskind mit einem Buch gezeigt,<br />

die Josephsfigur im Hintergrund in völlig veränderter<br />

Komposition. (12111816) (3) (11)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

<br />

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<br />

<br />

Höhe: 53,5 cm.<br />

Westdeutsch, 15./ 16. Jahrhundert.<br />

Eiche, geschnitzt, gefasst, vergoldet. Achteckige mitgeschnitzte<br />

Plinthe mit unter dem in langen und zartem<br />

Schwung verlaufenden Bahnen herausguckendem angewinkeltem<br />

Fuß des Standbeins, während der Fuß<br />

des Spielbeins vorn die Plinthe überschreitet und parallel<br />

mit dem Knie des Spielbeins die vordere Bildniskante<br />

markiert. Die rückwärtig leicht abgeflachte Figur<br />

Mariens, deren Haartracht jedoch auch rückwärts voll<br />

ausgestaltet und gefasst ist, mit leicht herabgesenktem<br />

Blick das Jesuskind präsentierend, welches ebenfalls<br />

nach vorn blickt und somit eine Kommunikation<br />

untereinander negiert zugunsten einer Betrachterkommunikation.<br />

Beide Arme des Jesuskindes verlustig,<br />

Krone Mariae besch. Fassung evt. partiell wenig<br />

übergangen, insgesamt aber stimmig. (1230108) (13)<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

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GIOVANNI BATTISTA TIEPOLO,<br />

1696 – 1 <br />

BOZZETTO MARIA ASSUNTA DES<br />

ALTARES IN VICENZA<br />

Öl auf Leinwand auf nach oben abgerundetem Holz.<br />

31 x 16 cm.<br />

In dekorativem Holzrahmen.<br />

Der Entwurf zeigt Maria in weißem Gewand, blauem<br />

Mantel und vor der Brust gefalteten Händen auf der<br />

Weltkugel stehend, vor beige-braunem Himmel. Umgeben<br />

wird sie von Putti auf der linken Seite, zwei weiteren<br />

rechts unten auf einer Wolke und schließlich zwei<br />

Putti rechts oben schwebend. Das Original Altargemälde<br />

von Tiepolo stammt von 1733. Zunächst war<br />

es auf dem ersten Altar der Aracoeli Kirche platziert,<br />

dann verkauft an Carlo Clemente Barbieri im Jahr<br />

1849 und letztere schenkte es dem Museum im Jahr<br />

1954. (1230272) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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<br />

ITALIENISCHER MALER DES<br />

1 18 <br />

MARIA MIT DEM KINDE<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

68 x 52 cm.<br />

In bronziertem Profilrahmen.<br />

Halbfiguriges Bildnis der Maria, das Christuskind haltend.<br />

Ihr Gewand in zarten Rosa- und Blautönen mit<br />

Goldsaum. Der goldene Nimbus sich vor dem dunklen<br />

Hintergrund absetzend. Einflüsse durch Madonnenbildnisse<br />

Carlo Dolcis (1616-1686) unverkennbar.<br />

Besch. (12302610) (13)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

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<br />

14 <br />

Höhe ohne Sockel: 70,5 cm.<br />

Spanien, 14. Jahrhundert.<br />

Holz geschnitzt, gefasst. Auf sekundärem rechteckigem<br />

Holzsockel mit rotem Samtbezug die Dreiviertelfigur<br />

Mariens als Figurenfragment. Rückwärtig kursorisch<br />

beschnitzt, steht Maria mit leicht geneigtem<br />

Haupt und schmalen Schultern vor uns. Das Gewand,<br />

welches sich in Schüsselfalten wirft, ist in der Maria<br />

eigenen Farbe Blau gestaltet und zeigt versetzte goldene<br />

Sterne. Diese und eine ehemals vorhandene<br />

Krone, für welche die Abflachung auf dem Haupt<br />

spricht, zeichnen Maria hier als Himmelskönigin aus.<br />

In ihren Händen ein rechteckiges Postament, auf welchem<br />

ehemals Christus gesessen und mutmaßlich<br />

ebenfalls nach vorn geblickt haben wird. Ein Löchlein<br />

zur Befestigung desselben befindet sich in der Korpusmitte<br />

Mariens. Fassungs- und Materialverluste,<br />

Übermalungen. (12301031) (13)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

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181


TABERNAKELTÜR MIT AUFERSTEHUNGS-<br />

<br />

46,5 x 27,5 x 5,5 cm.<br />

Süddeutschland, 17. Jahrhundert.<br />

Weichholz, geschnitzt, vergoldet und gefasst. Hochrechteckiges<br />

Bildrelief mit Hochrelief. Darstellung<br />

des Christus aus seiner Tumba steigend mit Kreuzstab<br />

und gen Himmel gerichtetem Blick. Rückwärtig<br />

vergoldet und mit schreibmaschinenschriftlichem<br />

Vermerk. Besch. (1230487) (13)<br />

€ 800 - € 1.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 79 cm.<br />

Breite: 105 cm.<br />

Tiefe: 104,5 cm.<br />

Süddeutschland, Mitte 18. Jahrhundert.<br />

Vier balustrierte, zur Mitte hinstrebende Beine, verbunden<br />

durch ein Quadrat bildende Verbindungsstege<br />

und eine gerade Zarge. Aufliegende Deckplatte mit<br />

teils geschwärzten ornamentalen Intarsien und zentraler<br />

quadratischer Solnhofener Steinplatte. Die einzuschiebende,<br />

ehemals wohl vorhandene Lade fehlend.<br />

(1230681) (13)<br />

€ 1.500 - € 2.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 29,5 cm.<br />

Italien, Ende 16.<br />

Hoher ovaloider Gefäßkörper mit kurzem Stand, gedrückter<br />

Tülle und breitem Bandhenkel. Graue Glasur.<br />

An der Vorderseite großes ovales Medaillon beschriftet<br />

„VINO DE-M-GRANA“. Darüber und darunter symbolisierte<br />

Strahlenblume. Ovalfeld eingefasst von kräftigen<br />

stilisierten Blättern. (1222197) (11)<br />

€ 900 - € 1.200<br />

<br />

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Durchmesser: 47 cm, 65 cm und 65,5 cm.<br />

Sevilla, 18./ 19. Jahrhundert.<br />

Einmal mit floralem Dekor, einmal mit einem Hund und<br />

einmal mit einem Hasen in ornamentalisierter Vegetation.<br />

Glasur besch., rest. (12302617) (13)<br />

THREE TRELEBRIOS DE TRIANA<br />

Diameter: 47 cm, 65 cm and 65.5 cm.<br />

Seville, 18th/ 19th century.<br />

One with floral décor, one with a dog and a rabbit in<br />

ornamental vegetation. Glaze damaged. Restored.<br />

€ 1.800 - € 2.500<br />

<br />

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zum Größenvergleich<br />

<br />

<br />

Höhe: 205 cm.<br />

Breite: 210 cm.<br />

Tiefe: 82 cm.<br />

Süddeutschland, 18. Jahrhundert.<br />

Auf Kugelfüßen stehende profilierte Sockelzone mit<br />

zwei Schüben, welche durch ein gefasstes vegetabiles<br />

Ornament auf blauem Grund getrennt sind. Die Schübe<br />

mit eisernen Zuggriffen und rot-blauer Kartuschenmarmorierung,<br />

darüber profilierter Sockelzone. Vertikal<br />

zweifach geteilter Korpus mit abgeschrägten Ecken,<br />

welche von marmorierten Holzsäulen flankiert sind.<br />

Der Korpus blau gefasst und mit marmorierten Kartuschen,<br />

bzw. vorne mit Profilrahmungen und Marmorierungen<br />

in deren Zentrum, dekoriert. Die Türen jeweils<br />

durch einen eisernen Zuggriff dekoriert und<br />

durch vertikales Profil getrennt. Ein Schlüssel vorhanden.<br />

Abschließendes auskragendes Profilgesims mit<br />

blau-weißer Marmorierung. Fassung wohl erg. Besch.<br />

(1230685) (13)<br />

€ 1.800 - € 2.500<br />

<br />

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<br />

<br />

48,5 x 39,5 cm.<br />

Wohl Castelli, 18./ 19. Jahrhundert.<br />

Terrakotta polychrom glasiert und staffiert. In Basrelief<br />

gegossene, hochrechteckige Form mit mitgegossenem<br />

Profilrahmen und zentralem Bildfeld, die Heilige<br />

Familie als Dreiviertelportrait zeigend. Leicht diagonaler<br />

Brandriss sowie Glasurverluste.<br />

(12302618) (13)<br />

MAJOLICA RELIEF<br />

48.5 x 39.5 cm.<br />

Probably Castelli, 18th/ 19th century.<br />

Terracotta with polychrome glaze and gilt décor.<br />

Bas-relief in portrait format with profiled frame cast in<br />

one piece. The Holy family is depicted in three-quarter<br />

length portrait at centre. Minor diagonal fire crack and<br />

glaze defects.<br />

€ 700 - € 900<br />

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<br />

183


Höhe: 16,3 cm.<br />

Ende 16. Jahrhundert.<br />

Weißglasur mit Blaubemalung und Umschrift auf<br />

dem Mittelband zwischen Blattrankenbänderungen<br />

„Confektionis-Ham“. Leicht eingezogener Fuß, gekehlter<br />

Lippenrand, einige altersbedingte Abplatzungen.<br />

(12221924) (11)<br />

€ 600 - € 800<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 17 cm.<br />

Ende 16. Jahrhundert.<br />

Bemalung in Weiß, Blau und Mangan. Mit umziehenden<br />

Blattfriesen. Mit gotischen Minuskeln beschriftet<br />

„Trifera-ma“. (12221926) (11)<br />

€ 500 - € 600<br />

<br />

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<br />

<br />

Höhe: 27,5 cm.<br />

Palermo/ Sizilien, Anfang 17. Jahrhundert.<br />

Zylindisch eingezogen mit Standfuß, an der Vorderseite,<br />

in Kartusche, nach links schreitender Lands knecht in<br />

Pumphosen mit Schwert und Helm, an der Rückseite<br />

Musikembleme mit Instrumenten mit Trommel und<br />

Pfeifen, an Fuß- und Schulter Flechtbanddekor. Bemalung<br />

in Gelb, Orange, Blau und Weiß sowie Rostbraun.<br />

Minimale Chips. (12221917) (11)<br />

€ 250 - € 350<br />

<br />

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<br />

<br />

Höhe: 23 cm.<br />

18. Jahrhundert.<br />

Bauchig-zylindrisch, mittig leicht eingezogen, kurzer<br />

Stellfuß, Weißglasur, an der Vorderseite grüner Blattkranz,<br />

darin ein Wappen. (12221910) (11)<br />

€ 300 - € 400<br />

<br />

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<br />

<br />

Höhe: 8 cm.<br />

Durchmesser: 24 cm.<br />

Italien, 19. Jahrhundert.<br />

Mit Standfuß, Rand gerippt. In der Schale Darstellung<br />

eines Gebäudes zwischen Bäumen, mit Randdekoration.<br />

Unterseite glasiert in Weiß, Ockergelb, Braun, Grün<br />

und Blau. (12221932) (11)<br />

€ 250 - € 350<br />

<br />

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VENEZIANISCHER MALER AUS DEM KREIS DES<br />

1 – 185 <br />

1181<br />

PORTRAIT EINES JUNGEN MANNES<br />

Öl auf Leinwand, auf Holz.<br />

107 x 80,5 cm.<br />

Ungerahmt.<br />

Dreiviertelportrait des jungen Adligen nach rechts, mit<br />

weiß gepuderter Allongeperücke, den Kopf dem Betrachter<br />

zugewandt. Er trägt einen roten Gehrock, mit<br />

goldenen Knöpfen und prachtvollen Stickereien an der<br />

Knopfleiste. Sein rechtes Ärmelende ist ebenfalls mit<br />

gold farbenem Futter versehen. Über seiner linken<br />

Schulter trägt er ein dunkelblaues Velum, das sein<br />

Ende in seiner rechten Hand findet, die er locker auf<br />

seine Hüfte abgestüzt hat. Sein feines Gesicht, dessen<br />

rechte Seite leicht verschattet ist, mit wohlgeformten<br />

Augenbrauen, leicht geröteten Wangen, einem<br />

roten Mund und leuchtenden dunklen Augen.<br />

Der grünliche Hintergrund mit dunklerem, zur rechten<br />

Seite gezogenen Vorhang. Repräsentative Darstellung<br />

in feiner Manier. (1230553) (18)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

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<br />

16 <br />

HAUPT CHRISTI MIT DORNENKRONE,<br />

HALSSTRICK UND ROTEM SPOTTMANTEL<br />

Öl auf Nussholz.<br />

42,5 x 30,8 cm.<br />

Ungerahmt.<br />

In Feinmalerei vor hellem Hintergrund. Als Andachtsbild<br />

geschaffen, auf einer Bildplatte, die an der Rückseite<br />

Fragmentdarstellung einer Altartafel zeigt mit<br />

Blutstropfensymbolen. Der Einfluss der flämischen<br />

Malerei unter Dieric Bouts (1415/20-1475) ist erkennbar.<br />

Beschnitten an den Rändern, der original Kreidegrund<br />

an beiden Seiten zu erkennen, am Oberrand<br />

Reste ehemaliger Teilvergoldung. Einige Wurmlöcher<br />

sowie kleine Farbabriebe. (1211181) (3) (11)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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185


Höhe: 86 cm.<br />

Breite: 113 cm.<br />

Tiefe: 57,5 cm.<br />

Oben rechts unter der Abdeckplatte signiert<br />

„L. Aubry JVE“.<br />

Weichholzkorpus, mit Nussbaum furniert. Gekantete<br />

kannelierte, konisch auslaufende Beine mit zweischübigem<br />

Korpus, dieser mit risalitartig hervorspringender<br />

Mitte. Die Schubfachsegmente und die Seiten durch<br />

Klötzchenornamentband kartuschiert und mit gegossenen<br />

Louis XVI-Messingapplikationen versehen. Ein<br />

Schlüssel vorhanden. Grau-weiß geäderte Marmordeckplatte,<br />

den Zügen des Möbels folgend. Rest., erg.<br />

(1230667) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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<br />

<br />

Höhe: ca. 215 cm.<br />

Breite: 145 cm.<br />

Tiefe: 49 cm.<br />

Italien, 19. Jahrhundert.<br />

In Nussbaum gearbeitet, mit Beineinlagen, diese teilweise<br />

geschwärzt. Auf quadratischen Füßen und rückwärtiger<br />

Verwandung ein geschweiftes marokkisierendes<br />

Tableau mit ornamentalen vegetabilen Beineinlagen<br />

und einem zentralen achteckigen Sternmuster. Frontseitige<br />

figürliche Beine, die mit einer Schublade versehene<br />

Zarge tragend. Die Frontschublade mit einer<br />

oblongen Beinkartusche, mit figürlicher Ziselierung,<br />

drei Putti mit Spiegel darstellend, die Ziselierung partiell<br />

geschwärzt. Darüber zweitüriger Vitrinenkorpus mit<br />

figürlichen Lisenen und ornamentaler Umrandung sowie<br />

überkragendem, ornamental inkrustiertem Abschluss.<br />

Ein Schlüssel vorhanden. Minimal besch.<br />

(1230668) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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MARC CHAGALL,<br />

188 – 1985 <br />

LES OBSEQUES DE LA LIONNE<br />

Radierung.<br />

39 x 30 cm. Plattenrand: 29,3 x 23,7 cm.<br />

Rechts unten außerhalb des Plattenrandes signiert<br />

„Marc Chagall“ und links betitelt.<br />

In Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

Blatt nachgedunkelt.<br />

Anmerkung:<br />

Die Radierung wurde auch für Les Fables de la Fontaine<br />

aufgelegt, hier jedoch mit dem Titel auf der linken<br />

Seite vermutlich ausserhalb dieser Auflage entstanden.<br />

(1230269) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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<br />

<br />

Höhe: 28 cm.<br />

Durchmesser: 46,5 cm.<br />

Wien, um 1930.<br />

Messing, getrieben, gegossen. Über vier Libellenfüßen<br />

vertikal gezogener Korpus mit Zungenfriesen und abgesetzter<br />

Mündung. Eingesetztes Kupferbecken.<br />

(12306611) (13)<br />

€ 500 - € 800<br />

<br />

ÖSTERREICHISCHER MALER DES<br />

19 <br />

GRETCHEN NACH DEM KIRCHGANG<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

79 x 62,5 cm.<br />

Ungerahmt.<br />

Nach Goethes Faust. Im Innenhof einer mittelalterlichen<br />

Burganlage mit hohem Turm mit Zinnen, Gretchen<br />

mit blonden langen Haaren in einem eleganten, an den<br />

Armen mehrfach geschnürten blauen Kleid mit weißer<br />

Bluse, Schleier und blauer Kopfbedeckung. Sie hat soeben<br />

eine Kirche verlassen und hält in ihren Händen<br />

noch das Gebetsbuch. Vor ihr Faust mit Wams und<br />

goldenem Gürtel mit Dolch, der sie bewundernd anblickt.<br />

Mephisto, auffällig in Rot gekleidet, lehnt an seiner<br />

Schulter. Feine präzise Malerei nach der berühmten<br />

literarischen Vorlage.<br />

Provenienz:<br />

Aus österreichischem Privatbesitz. (1230641) (10)<br />

€ 600 - € 800<br />

<br />

<br />

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187


Rohrlänge: 41 cm.<br />

Gesamtlänge mit Lafette: ca. 50 cm.<br />

Im Stil des 17. Jahrhunderts.<br />

Rohr in <strong>Bronze</strong>guss mit Wappen auf der Oberseite, auf<br />

hölzerner Lafette, die Räder in <strong>Bronze</strong>. (1211793) (11)<br />

€ 600 - € 800<br />

<br />

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<br />

JAN BAPTIST WEENIX,<br />

161 – 1665 <br />

SÜDLICHE BERGIGE LANDSCHAFT MIT HIRTEN<br />

AN EINEM FLUSS<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

52,5 x 40,5 cm.<br />

Im dekorativen Rahmen.<br />

Unterhalb einer steinernen Ruine befinden sich im flachen<br />

Wasser eines Flusses zwei Hirten und eine auf<br />

einem Muli reitende Frau, mit ihrer Ziegenherde im<br />

flachen Wasser. Nach links führt der Fluss durch eine<br />

schmale steinerne Brücke hindurch, unter der sich ein<br />

weiterer Hirte mit zwei Rindern befindet. Im Hintergrund<br />

links, unter hohem blauen Himmel, ein hohes<br />

Gebirgsmassiv. Malerei in der typischen Manier des<br />

bekannten Künstlers, in reduzierter Farbigkeit, die<br />

Stimmung eines Tages bei nahendem Sonnenuntergang<br />

verkündend. Kleine Retuschen. (1230644) (18)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

<br />

14,5 x 30 x 17 cm.<br />

Bodenseitiges Doppelvajra.<br />

Tibet, 19. Jahrhundert.<br />

Auf vier aus abstrahierten Fabelwesen (Drachen?) bestehenden<br />

Füßen der rechteckige, über den Füßen<br />

abgekantete Korpus mit Stülpschanierdeckel. Kurzenden<br />

mit Handhaben in Form eines halben Donnerkeils.<br />

Fallriegel ornamentalsymmetrisch. Allseitiger symmetrischer<br />

Dekor aus Blattwerk, aus eingelegten Steinen<br />

bestehende Ornamentblüten. Zier aus gemugelten<br />

Korallen, Türkisen und Lapislazuli. Deckel mit erhabener<br />

Rosette, deren Blätter alternierend eingelegte Steine<br />

und Doppelvajras zeigen. Innen mit rotem Samt tapeziert.<br />

(1220472) (13)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

Höhe: 42 cm.<br />

Breite: 52 cm.<br />

Tiefe: 38 cm.<br />

Frankreich, 18./ 19. Jahrhundert.<br />

Eichenkorpus, furniert. Über vier leicht geschwungenen<br />

Beinen der zweischübige Korpus sans travers mit übergreifenden<br />

klassizistischen Bandwerkkartuschen. Die<br />

risalitartig hervorspringenden Schübe sind mittig mit<br />

einer hochrechteckigen hellgrundigen Kartusche intarsiert,<br />

mit Blütenmarketerie und Louis XVI-Schlüsselschild<br />

und Schlüssel. Überkragende, den Zügen des<br />

Möbels folgende Deckplatte, ebenfalls in Kartuschen<br />

intarsiert, meist mit Spiegelfurnier. (1221231) (1) (13)<br />

€ 1.500 - € 1.800<br />

<br />

INFO | BID<br />

zum Größenvergleich<br />

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FLÄMISCHER MEISTER DES BEGINNENDEN<br />

1 <br />

SALVATOR MUNDI<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

95 x 68 cm.<br />

Im Ädikularahmen.<br />

Halbbildnis Christi in braunem Kleid mit rotem Umhang<br />

vor dunklem Hintergrund, die rechte Hand zum Segensgestus<br />

erhoben, die Linke hält den Universumglobus,<br />

bekrönt mit einem goldenen Kreuz. Der Blick nach<br />

oben gerichtet, Sinnbild der Gottvaterbeziehung. Im<br />

Malstil ist auch die Orientierung an die italienische<br />

Malerei zu erkennen. (1220473) (11)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

<br />

<br />

Höhe: 23 cm.<br />

Länge: 52 cm.<br />

Tiefe: 36 cm.<br />

Ende 18. Jahrhundert.<br />

INFO | BID<br />

Aufbau in Eichenholz in niedriger Truhenkastenform.<br />

Allseitig reich furniert mit frühklassizistischer Nussbaummarketerie,<br />

unter Verwendung heller Hölzer. Auf<br />

dem flach gewölbten Deckel zentrales, an den Ecken<br />

mäandriertes Feld mit illusionistischer Würfelmarketerie,<br />

darin querovales Feld mit intarsiertem Blütenkorb.<br />

An allen Seiten felderbildende Bandeinlagen. Im<br />

Inneren seitlich Einbau von vier kleineren Schüben zur<br />

Einlage von Schmuckgegenständen. Ebenso dafür<br />

vorgesehen ein schlanker, nahezu unsichtbarer Schub<br />

an der rechten Seite des Kastens mit Facheinteilungen.<br />

(1221232) (1) (11)<br />

€ 1.200 - € 1.500 INFO | BID<br />

<br />

<br />

<br />

Länge: 12 cm.<br />

Deutschland oder Österreich, Anfang 19. Jahrhundert.<br />

Hirschgeweihsegment, geschnitzt und montiert. Darstellung<br />

einer Hatz auf dem Deckel. (12304129) (13)<br />

€ 2.500 - € 4.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

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189


HISTORISTISCHER WANDSCHRANK IN FORM<br />

<br />

Höhe: 110 cm.<br />

Breite: 42 cm.<br />

Tiefe: 24 cm.<br />

Rückwärtig mit Herstelleretikett „Gabriel Hammerl -<br />

Maria-Theresienstr. 4, Innsbruck“.<br />

Österreich, um 1890.<br />

Holz, geschnitzt, gefasst, mit Butzenscheiben in Glas<br />

versehen. Hammerl war für seine Kunstschnitzereien<br />

und Drechselarbeiten in Holz und Gemshorn bekannt,<br />

sein Schaffen stellte einen Höhepunkt im 19. Jahrhundert<br />

des Innsbrucker Kunsthandwerks dar.<br />

(12111725) (13)<br />

€ 1.600 - € 1.800<br />

<br />

INFO | BID<br />

Das Golodene Dachl, Innsbruck<br />

<br />

ALESSANDRO MAGNASCO,<br />

166 – 149 <br />

ABENDLICHE BAUMLANDSCHAFT MIT<br />

DEM HEILIGEN FRANZISKUS<br />

Öl auf Leinwand.<br />

39 x 29,5 cm.<br />

<br />

CHRYSOSTOMUS JOHANN WINCK,<br />

15 – 195 <br />

TOD DES HEILIGEN FRANZ XAVER<br />

Öl auf Leinwand, auf Holz.<br />

49,5 x 36,5 cm.<br />

In freier Landschaft der unter einem Baum mit großen<br />

Blättern liegende Heilige in dunkelblauem Gewand mit<br />

geschlossenen Augen. Ein kleines Kruzifix liegt auf seiner<br />

Brust und auf seiner linken Seite ein langer Pilgerstab.<br />

Vor ihm eine hockende Frau mit dunklerem<br />

Inkarnat und goldenem Ohrring, die wohl gerade eine<br />

beige Decke über ihn gelegt hat. Die Frau könnte auf<br />

seine Missionstätigkeit in Indien hinweisen. Hinter beiden<br />

stehend ein Chinese in rötlichem Gewand und<br />

bläulichem Überwurf, mit weit ausgestreckten Armen<br />

mit seinen dunklen Augen erschrocken auf den soeben<br />

Verstorbenen herabblickend. Beschn.<br />

Anmerkung:<br />

Der Heilige Franz Xaver, mit eigentlichem Namen<br />

Francisco de Xavier (1506-1552) war einer der Wegbereiter<br />

christlicher Mission in Ostasien. Nachdem<br />

er als Missionar in Indien tätig war, wollte er als einfacher<br />

Pilger zu Fuß nach China, verstarb jedoch auf<br />

einer dem chinesischen Festland vorgelagerten Insel.<br />

(1230559) (18)<br />

€ 800 - € 1.200<br />

<br />

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INFO | BID<br />

Wie so häufig in der Malerei, besonders seit dem 17.<br />

Jahrhundert, lässt sich eine landschaftliche Bilddarstellung<br />

bei genauerer Betrachtung als Schilderung eines<br />

religiösen Themas entdecken. Hier im Bild ist der Heilige<br />

Franziskus am Fuße einer Baumgruppe rechts im<br />

Bild liegend zu sehen, von zwei Engeln gestützt. Sein<br />

Blick gilt einem weiteren Engel in Gestalt eines Putto,<br />

der links oben über den Wolken mit einer Violine erscheint.<br />

Dieses Thema der Vision des Heiligen hat besonders<br />

in der Barock-Malerei reges Interesse gefunden.<br />

Die Blickbeziehung schafft eine kompositorische<br />

Diagonale, die von links oben nach rechts unten zieht.<br />

Im Gegenzug sind die Bäume im Bild nach rechts geneigt.<br />

Den dunklen Schatten des Waldes gegenüber<br />

lässt der Maler das aufleuchtende Sonnenuntergangslicht<br />

am Horizont und hell erleuchtete Wolken<br />

zur Wirkung bringen. Weit weniger auffällig erscheinen<br />

dagegen die weiteren Bilddetails, wie etwa die<br />

Burg im Hintergrund oder eine weitere Mönchsfigur<br />

in der linken Ecke.<br />

Bildaufbau, Komposition und Farbregie weisen in jedem<br />

Fall auf einen Maler von Rang, wenn nicht auf<br />

Magnasco selbst, so zumindest auf einen nahezu<br />

ebenbürtigen Werkstattmitarbeiter. Die dramatische<br />

Hell-Dunkel-Auffassung ist jedenfalls eines der charakteristischen<br />

Stilmerkmale Malers, das trotz Beeinflussung<br />

von Marco Ricci (1676/79-1729/30) und Francesco<br />

Guardi (1712-1793) zu einer ganz eigenen Bildstimmung<br />

gefunden hat. Eines der am besten vergleichbaren<br />

Werke seiner Hand ist die „Landschaft mit zwei<br />

Eremiten“ im Ashmolean-Musem Oxford, UK., mit<br />

ähnlichem Bildaufbau und nahezu identischer Farbwirkung.<br />

A. R. (1230558) (11)<br />

€ 1.800 - € 2.400<br />

<br />

INFO | BID


JOHANN MICHAEL NEDER,<br />

18 – 188 <br />

FAMILIE IN DER STUBE<br />

Öl auf Holz.<br />

25,2 x 20 cm.<br />

Links unten signiert „Neder“, verso auf altem<br />

Aufkleber als „Skizze von Neder“ bezeichnet.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

Im Inneren einer bäuerlichen Stube mit kleinem Fenster<br />

eine Frau, in rotem Kleid und dunkelblauer Schürze<br />

sowie einem gebundenen, leuchtend rotem Kopftuch,<br />

bei der Arbeit an einem großen Spinnrad sitzend. Hinter<br />

ihr auf höher gelegener Ebene ein sitzender Mann<br />

an einem Tisch mit Lampe, der seinen linken Arm ausgestreckt<br />

hat und wohl an einem Faden eine Handspindel<br />

hält. Ihm gegenüber steht ein Junge, der seine<br />

Unterarme auf den Tisch abgelegt hat. An den Wänden<br />

eine alte Uhr und ein Regal mit diversen Objekten. Malerei<br />

in raschem Pinselduktus. Die Frau mit rotem Kopftuch<br />

und rot-blauem Gewand findet sich auch auf anderen<br />

Gemälden des Künstlers wieder. (1230561) (18)<br />

€ 1.500 - € 2.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

VENEZIANISCHER MEISTER DES AUSGEHENDEN<br />

16 1 <br />

PORTRAIT DES ERZBISCHOFS FILIPPO ARCHINTO<br />

(UM 1500-1558)<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

125 x 104,5 cm.<br />

Ungerahmt.<br />

Der auf einem Armlehnstuhl sitzende Erzbischof im<br />

Ornat nach rechts mit langem Bart und dunklen Augen,<br />

die aufmerksam seitlich aus dem Bild schauen. Seine<br />

Arme hat er sorgsam auf die Lehnen gelegt, an zwei<br />

Fingern seiner schmalen Hände trägt er einen wertvollen<br />

Ring und hält in seiner linken Hand zudem ein<br />

Buch. Kopie nach einem Gemälde von Tiziano Vecellio<br />

(1485/89-1576), um 1550, das sich in New York im Metropolitan<br />

Museum befindet. Besch. (1230712) (18)<br />

€ 2.000 - € 4.000<br />

<br />

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191


FRANÇOIS BOUCHER,<br />

1 – 1 <br />

ALLEGORIE DES SOMMERS<br />

Öl auf Kupfer.<br />

34,5 x 24 cm.<br />

Unterhalb einer kleinen steinigen Anhöhe ein schlafender,<br />

fast nackter Putto, der auf einem gebundenen<br />

Bündel Ähren liegt und seinen Köcher abgelegt hat.<br />

Er wird von einem weiteren Putto mit kleinen Flügeln<br />

mit einem Halm an der Nase gekitzelt. Ein dritter Putto<br />

mit Blumen in seiner linken Hand und einer Blumengirlande<br />

schaut neugierig beiden zu. Im hellen Hintergrund<br />

links in Rückansicht eine nackte Figur, wohl bei<br />

der Kornernte. Humorige Malerei in frischer heller Farbgebung,<br />

die Stimmung eines Sommertages vermittelnd.<br />

(1230271) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

GIUSEPPE MAZZOLA,<br />

148 – 188 <br />

Ehemals Direktor der königlichen Gemäldesammlungen<br />

LUCRETIA<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

63 x 50,5 cm.<br />

In teilvergoldetem Rahmen.<br />

Dieses Gemälde zeigt den Freitod der Lucrezia, nachdem<br />

sie von Sixtus, dem Sohn des Königs von Rom<br />

Tarquinius Superbus, vergewaltigt wurde: Brustbild<br />

nach links der halbnackten jungen Frau vor dunklem<br />

Hintergrund, deren linke Schulter mit einem durchsichtigen<br />

blauen Tuch und einem gold farbenen Band<br />

mit Brosche bedeckt ist. Sie hat ein zartes weiches<br />

Gesicht, leicht gerötete Wangen, fein frisierte Haare<br />

mit Perlenketten und schaut mit ihren dunklen Augen<br />

nach oben. In ihrer rechten Hand hält sie den Dolch,<br />

den sie sich gerade in ihre Brust gestoßen hat. Diese<br />

tragische und emotionsgeladene Episode wurde von<br />

italienischen und niederländischen Malern des 17.<br />

Jahrhunderts häufig dargestellt. Retuschen am linken<br />

Rand. (1230274) (18)<br />

€ 5.000 - € 8.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

192 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.


JEAN-JACQUES LAGRENÉE,<br />

19 – 181 <br />

HARFESPIELENDER ENGEL<br />

Öl auf Leinwand im Oval. Doubliert.<br />

72,5 x 58,5 cm.<br />

In dekorativem vergoldeten Rahmen.<br />

In einem Innenraum, auf einem antiken Bett mit weißen<br />

Kissen, das von einem roten Vorhang mit Goldborte<br />

umgeben ist, sitzt ein Engel mit rotem Gewand,<br />

das die Schultern freilässt, und einem Blütenkranz in<br />

seinen lockigen Haaren. Er spielt auf einer großen<br />

Harfe, die er auf einem kleinen vergoldeten Schemel<br />

abgestellt hat. Er hat große weiße Flügel und voller<br />

Verzückung, mit nach oben gerichteten Augen, den<br />

Kopf nach hinten gewendet. Zu seiner linken Seite eine<br />

Nymphe mit nacktem Oberkörper und langen braunen<br />

Haaren, in denen sie einen geflochtenen Blattkranz<br />

trägt, die sich ihm mit Handgestus zuwendet. Er<br />

scheint sie jedoch nicht zu sehen, sondern ganz vertieft<br />

in seine Musik zu sein. Ungewöhnliche Darstellung<br />

in teils raschem Pinselduktus. Kleinere Retuschen.<br />

(1220925) (2) (18)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

FRANZÖSISCHER NEOKLASSIZISTISCHER MALER<br />

18 <br />

19 <br />

AMORKNABE<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

47 x 37,5 cm.<br />

In vergoldetem Rahmen.<br />

<br />

BORIS BESSONOF,<br />

186 – 194<br />

WINTERLANDSCHAFT<br />

Öl auf Leinwand.<br />

52,5 x 33 cm.<br />

Rechts unten signiert.<br />

Halbbildnis des Knaben in türkisfarbenem Gewand<br />

aus Samt, das über seine linke Schulter geht und die<br />

Rechte freilässt. In seiner rechten Hand hält er einen<br />

Pfeil, dessen glänzende Spitze er mit dem Zeigefinger<br />

seiner linken Hand berührt. Vor ihm liegt ein gold verzierter,<br />

blauer Köcher, der einen weiteren Pfeil enthält.<br />

Hinter seinem Rücken ragt jeweils ein großer<br />

weiter Flügel zur Seite. Er hat lange dunkelblonde lockige<br />

Haare, feines Inkarnat, und mit seinem Gesicht,<br />

den leicht geröteten Wangen, dem feinen schmalen<br />

Mund und seinen dunklen Augen schaut er direkt aus<br />

dem Bild auf den Betrachter. Der graue Hintergrund<br />

von links nach rechts zunehmend aufhellend. Malerei<br />

in feiner Manier. (1230264) (18)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

Blick in einen tief verschneiten, verschatteten Nadelwald,<br />

in dem die Äste der Bäume unter der Last des<br />

Schnees nach unten hängen; darüber der leuchtende<br />

Himmel, die Stimmung einen Wintermorgens bei<br />

Sonnenaufgang vermittelnd. (1230031) (18)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

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193


1 <br />

LANDSCHAFT MIT REISENDEN<br />

Öl auf Kupfer.<br />

22 x 29 cm.<br />

In weiter, hügeliger Landschaft hat auf einem Weg eine<br />

Gruppe Reisender in einem Planwagen, gezogen von<br />

zwei Pferden, angehalten und ist im Gespräch mit einer<br />

Gruppe von drei Reitern in eleganter Kleidung mit<br />

Hüten. Auf dem weiteren Weg, der in die Tiefe des<br />

Hintergrundes führt, weitere Figuren mit Tieren. Links<br />

im Vordergrund ein kleiner begrünter Bachlauf mit einem<br />

Wasservogel. Während der untere Bildteil begrünt<br />

und verschattet ist, ist die dahinter liegende Hügellandschaft<br />

in hellen Sandtönen wiedergegeben unter<br />

blauem Himmel, der an einer Stelle durch die versteckt<br />

scheinende Sonne aufgerissen wird. Malerei<br />

mit einigen Details, die sich motivisch an Breughel<br />

orientiert. Rahmenschäden. (1231263) (18)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

18 <br />

BERGIGE LANDSCHAFT MIT RUINE UND FIGUREN<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

50 x 75 cm.<br />

In weiter Landschaft mit einem über Kaskaden verlaufenden<br />

Flusslauf am linken Ufer ein sitzendes Paar mit<br />

Kind und ein Angler. Auf der anderen Flussseite zwei<br />

große Torbögen einer Ruine vor großen, in den Himmel<br />

ragenden Bäumen, eine Frau in rot-blauer Kleidung,<br />

die einen Krug auf ihrem Kopf trägt, sowie drei<br />

Jäger mit Gewehren. In der Ferne die Landschaft mit<br />

einem Ort im diesigen blau-grauen Licht unter hohem<br />

wolkigen Himmel. (1231439) (3) (18)<br />

€ 1.800 - € 2.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

JAN BOTH,<br />

1618 – 165 <br />

ITALIENISCHE LANDSCHAFT MIT<br />

REISENDER FRAU<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

54 x 67,5 cm.<br />

Links unten signiert „Both“.<br />

Im Mittelpunkt des Bildes ziehen drei schlanke Bäume<br />

hoch mit ausladenden Baumkronen vor hellblauem<br />

Himmel mit weißen Wolkenformationen. Rechts davon<br />

auf einer bergigen Anhöhe eine große Gebäudeanlage<br />

mit Mauern, weiter unten an einem See ein<br />

großes Anwesen, von hohen Bäumen umgeben. Am<br />

Fuß der Bäume ein nach hinten führender Weg mit einer<br />

auf einem Muli sitzenden rot-blau gekleideten Frau,<br />

begleitet von einem fröhlichen, neben ihr laufenden<br />

Jungen mit braunem Hut. Im Hintergrund weitere Berghügel<br />

und ein Dorf in diesigem Licht, unter leicht gelben<br />

Firmament, das sich nach oben ins Blau wandelt.<br />

(1231346) (18)<br />

€ 8.000 - € 10.000<br />

<br />

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FRANCESCO DEL CAIRO,<br />

16 – 1665 <br />

JUDITH UND IHRE ALTE AMME<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

65 x 81 cm.<br />

In Nahsicht die Halbfigur der Judith mit dunkelblondem<br />

wohlfrisiertem Haar, elegantem weißem Kleid mit<br />

goldenen Verzierungen, darüber ein mit Goldfäden<br />

durchwirkter durchsichtiger Schal und dünnen Goldkettchen<br />

um den Hals. Rechts neben ihr in grauem<br />

Gewand mit Kopfbedeckung eine Gehilfin, wohl ihre<br />

alte Amme. Beide Frauen mit leicht geröteten Wangen<br />

und schmalen roten Lippen. Sie schauen sich mit ihren<br />

dunkelbraunen Augen ernsthaft an. Im Hintergrund<br />

schwere rote, teils bestickte Vorhänge, die auch auf<br />

ein Zelt hinweisen könnten. Die Darstellung wohl bezugnehmend<br />

auf die biblische Stelle, in der Judith in<br />

ihrem schönsten Kleid mit ihrer Magd ins Feldlager<br />

des Holofernes geht, um durch dessen Enthauptung<br />

die Stadt Betulia von der Belagerung zu befreien. Die<br />

Spannung zwischen den Frauen deutet wohl auf die<br />

bevorstehende Tat der Judith hin. Malerei in zurückhaltender<br />

Farbgebung. Retuschen. (1231341) (18)<br />

€ 5.000 - € 8.000<br />

<br />

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<br />

MALER DER NEAPOLITANISCHEN SCHULE<br />

1 <br />

DIE HEILIGE FAMILIE MIT DEM<br />

JOAHNNESKNABEN<br />

Öl auf Leinwand.<br />

95 x 60 cm.<br />

Ungerahmt.<br />

Maria mit dem auf ihrem Schoß stehenden Kind und<br />

Josef vor einem verschatteten Waldrand. Das Jesuskind<br />

steht im Blickkontakt mit dem Johannesknaben,<br />

der mit einem Schaf zur Gruppe heranzieht. Links<br />

hinten gebauschte Wolkenpartie. Die Darstellung von<br />

Maria und dem Kind in betontem Sfumato, die Szenerie<br />

insgesamt in caravaggeskem Hell-Dunkel.<br />

(1231532) (11)<br />

€ 2.200 - € 3.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

19 <br />

ANSICHT DES LAGO MAGGIORE<br />

Öl auf Leinwand. Altdoubliert.<br />

69 x 96 cm.<br />

In gefasstem und bronziertem Rahmen.<br />

Vor dem Horizont weite sonnenbeschienene Bergkulisse,<br />

davor eine Architektur, welche sich in dem ruhigen<br />

See spiegelt. Links keilförmig die Uferlandschaft, mit<br />

reicher südlicher Vegetation und antiker Architektur<br />

mit Figurenstaffage. (1231404) (3) (13)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

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195


JACOB DE WITT,<br />

1695 – 154 <br />

ELEGANTER HERR MIT KRUG IN FENSTERNISCHE<br />

Öl auf Holz.<br />

29,5 x 21,5 cm.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

Hinter einer steinernen Fensternische mit Rundbogen<br />

und Schlussstein das Halbbildnis eines eleganten<br />

Herren mit dunkelblonden Haaren, weißem Hemd mit<br />

gelber Weste, darüber eine türkisblaue Samtjacke tragend.<br />

Er hat seinen linken Arm auf der Brüstung abgelegt<br />

und hat seine Hand auf seinen schwarzen Hut<br />

mit rotem Band gelegt. Mit seiner Linken hat er gerade<br />

den Zinndeckel eines braunen Kruges geöffnet. Mit<br />

hellem freundlichen Gesicht, leicht geöffnetem Mund<br />

und leuchtenden Augen schaut er seitlich aus dem<br />

Bild heraus. (1231349) (18)<br />

€ 2.000 - € 4.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

DOMENICO MAGGIOTTO,<br />

11 – 194 <br />

PORTRAIT EINES KNABEN MIT RÜBCHEN<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

53,5 x 42,5 cm.<br />

In vergoldetem Rahmen mit abgerundeten Ecken.<br />

In Nahsicht das Profil eines Jungen in braunem Gewand<br />

mit weißem Hemd und großem Hut, in dem eine<br />

weiße und eine rote Feder stecken, vor braunem<br />

Hintergrund. In seiner linken Hand hält er ein Bündel<br />

mit weißen Rübchen und deren Blättern. Er hat sein<br />

helles Gesicht mit rosafarbenen Wangen und Nase,<br />

sowie dem rotem, leicht geöffnetem Mund gewendet<br />

und blickt mit seinen glänzenden braunen Augen den<br />

Betrachter des Bildes freundlich an. Malerei in zurückhaltender<br />

Farbigkeit in starker Hell-Dunkel Manier.<br />

(1231348) (18)<br />

€ 2.000 - € 4.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

PIETER QUAST,<br />

166 – 164 <br />

BEIM BADER<br />

Öl auf Holz.<br />

30 x 38 cm.<br />

Auf einer Metallplakette Hinweis auf Pieter Quast.<br />

Rückwärtige alte Nummerierung in Rot 1193.<br />

In ungefasstem Holzrahmen.<br />

Schöne ältere Kopie nach dem etwa gleich großen im<br />

Rijksmuseum in Amsterdam befindlichne Original von<br />

Pieter Jansz. Quast (Inv. Nr. SK-A-1756). Firnis etwas<br />

schadhaft.<br />

Vergleichsliteratur:<br />

Zu dem Amsterdamer Bild siehe: P.J.J. van Thiel, All<br />

the paintings of the Rijksmuseum in Amsterdam,<br />

Amsterdam 1976, S. 459, nr. A 1756. (1230714) (13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

196 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.<br />

<br />

INFO | BID


NIEDERLÄNDISCHER MALER<br />

18 <br />

DIE MONDGÖTTIN SELENE UND ENDYMION<br />

Öl auf Holz.<br />

41 x 33,5 cm.<br />

Im Zentrum des Gemäldes die unsterblich verliebte<br />

Göttin mit verschleiertem Hinterhaupt in einem blauem<br />

Gewand vor dunkler Waldlandschaft. In ihrem Haar eine<br />

Perlenkette mit Halbmond und in ihren Händen ein<br />

Blütenband mit Rosen. Ihr zur Seite ein kleiner Putto,<br />

der auf den aufgegangenen leuchtenden Mond am<br />

nächtlichen Himmel mit seinem linken Arm hinweist.<br />

Sie verliebte sich unsterblich auf ihrer Reise über den<br />

nächtlichen Himmel in Endymion, einen König, der<br />

hier als schlafender Jäger mit zwei Hunden in einem<br />

dunklen Gewand mit rotem Umhang dargestellt wird,<br />

dessen Oberkörper auf Steinen ruht. Die Göttin bat<br />

schließlich Zeus um Hilfe, um ihren sterblichen Geliebten<br />

vor dem Tod zu bewahren. Gekonnte malerische<br />

Umsetzung dieses Motivs aus der griechischen<br />

Mythologie. (12313410) (18)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

JEAN-BAPTISTE PILLEMENT,<br />

18 – 188 <br />

FLUSSLANDSCHAFT MIT HIRTEN<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

25,5 x 33,5 cm.<br />

Links unten signiert.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

Im warmen rötlichen Licht der untergehenden Sonne<br />

ein Hirte, auf einem Muli reitend, mit seiner kleinen<br />

Herde mit Stieren, Ziegen und Schafen im flachen<br />

Wasser eines Flusses stehend, an dessen Ufer große<br />

Felsbrocken liegen. Im Hintergrund ein steinerner Turm<br />

und eine Rundbogenbrücke, die wohl über den Fluss<br />

führt. Rechts hinter den Steinen diverse Sträucher<br />

und Bäume, in den blauen Himmel ragend, beschienen<br />

von dem rötlichen, von links einfallenden Sonnenlicht.<br />

Stimmungsvolle Malerei. (1221937) (18)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

<br />

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<br />

1 <br />

DER HEILIGE FRANZISKUS<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

72 x 58 cm.<br />

In bronziertem Holzrahmen.<br />

Darstellung des nach links gewandten Franziskus, über<br />

einem Schädel kauernd und in die obere linke Bildecke<br />

blickend, von welcher ihn ein Lichtstrahl erhellt.<br />

Rest. (1231434) (3) (13)<br />

€ 1.800 - € 2.300<br />

<br />

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197


PAULUS MOREELSE,<br />

151 – 168 <br />

PORTRAIT EINER JUNGEN HIRTIN<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

82 x 65 cm.<br />

Halbbildnis nach links der jungen blondhaarigen Frau,<br />

vor dunklem Hintergrund. Sie trägt ein rot-türkisfarbenes<br />

Kleid, auf ihrem Kopf einen Turban, der mit Ähren<br />

und rotem Klatschmohn bestückt ist, und über ihrer<br />

linken Schulter einen Hirtenstab. Mit ihrer rechten<br />

Hand fasst sie sich an ihre entblößte Brust. Mit ihren<br />

geröteten Wangen und ihren dunkelblauen Augen<br />

schaut sie interessiert aus dem Bild heraus. Die lebensnahen<br />

Halbfiguren des zeitweise in Rom tätigen<br />

Moreelse stehen in der Nachfolge des Michelangelo<br />

Merisi il Caravaggio (1570/71-1610). Das gezeigte Gemälde<br />

gibt eine Themavariation nach dem bekannten<br />

Originalgemälde des Künstlers „Die blonde Schäferin“<br />

von 1624 wieder, das sich in der Alten Pinakothek<br />

in München befindet. Retuschen. (12305717) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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<br />

1 <br />

PORTRAIT EINES VORNEHMEN KNABEN<br />

Öl auf Holz.<br />

26,5 x 22 cm.<br />

Brustbildnis nach links eines Knaben in schwarzem<br />

Samtgewand mit weissem Kragen vor dunkelbraunem<br />

Hintergrund. Am unteren Bildrand ragt ein goldenes<br />

Zepter hervor. Er trägt auf seinen lockigen hellbraunen<br />

Haaren eine edle Kappe, die mit glänzenden,<br />

goldfarbenen Bordüren verziert ist. Seinen Kopf hat er<br />

zum Betrachter gedreht und schaut mit seinen rosafarbenen<br />

Wangen, den wohlgeschwungenen Brauen,<br />

sowie seinen brauen Augen aus dem Bild heraus.<br />

Retuschen. (1230573) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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<br />

1 <br />

PORTRAIT EINER JUNGEN ELEGANTEN DAME<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

90 x 73 cm.<br />

Halbbildnis der stehenden jungen Frau in einem rötlichen<br />

Kleid, das im Dekolletébereich und an den weißen<br />

Ärmeln mit Spitze besetzt ist, dazu trägt sie eine<br />

weiße Stola. Sie hat lange lockige Haare, in die ebenfalls<br />

Spitze eingearbeitet ist, trägt um die Handgelenke<br />

eine mehrfache Perlenreihe, einen Ring am Finger ihrer<br />

linken Hand sowie eine zweifache Perlenkette um den<br />

Hals und wertvolle lange rote Ohrringe. Sie hat ein<br />

zartes Gesicht, leicht gerötete Lippen und mit ihren<br />

leuchtenden braunen Augen schaut sie direkt aus dem<br />

Bild auf den Betrachter heraus. In ihrer rechten Hand<br />

hält sie zudem ein Notenblatt. Harmonische Malerei,<br />

bei der die Rottöne des Kleides, des Schmucks und<br />

der Lippen genau abgestimmt sind. Repräsentative<br />

Wiedergabe dieser jungen Dame. Minimale Retuschen.<br />

(12305713) (18)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

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<br />

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1 18 <br />

DARSTELLUNG EINER HEILIGEN MIT KLEINEM<br />

KREUZ IN IHRER LINKEN HAND<br />

Öl auf Holz.<br />

25 x 20,5 cm.<br />

In Kastenrahmung mit floraler teilvergoldeter<br />

Schnitzerei.<br />

Dreiviertelbildnis einer Heiligen nach rechts, vor braunem<br />

Hintergrund. Sie trägt ein grün-weißes Gewand<br />

und einen leuchtend roten Umhang. In den zarten Fingern<br />

ihrer linken Hand hält sie vorsichtig ein kleines<br />

Miniaturkreuz, zusammen mit einem grünen Zweig.<br />

Ihren rechten Arm hat sie nach unten gestreckt und<br />

die Finger ihrer Hand leicht auseinandergespreizt. Ihr<br />

Kopf wird von einem Nimbus hinterfangen. Oberhalb<br />

des Nimbus kyrillisch beschriftet. Sie trägt braunes<br />

Haar, das teils von ihrem grünen Gewand bedeckt, und<br />

von einer Brosche gehalten wird. Mit ihren glänzenden<br />

Augen blickt sie seitlich nach oben aus dem Bild<br />

heraus. Rahmenschäden. (1230496) (18)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

<br />

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<br />

DANIEL BOONE,<br />

16 – 1698 <br />

BÄRTIGER ALTER BEIM GENUSS EINES EIES<br />

Öl auf Holz. Parkettiert.<br />

26 x 21,5 cm.<br />

Rechts unten signiert „D Boon“.<br />

In einem Innenraum an einem Tisch sitzender alter<br />

Mann in braunem Gewand und blau-roter Kopfbedeckung,<br />

in seiner Rechten ein kleines Ei hochhaltend,<br />

das er freudig bei geöffnetem Mund betrachtet. In seiner<br />

linken Hand hält er ein Messer, auf dessen Spitze<br />

wohl Salz liegt. Vor ihm auf dem Tisch eine Schale mit<br />

einem weiteren Ei, daneben Eierschale, ein kleines<br />

Pfeifchen und ein weisses Tuch. Am rechten unteren<br />

Bildrand ein kleines Tischchen, auf dem ein Humpen<br />

mit Silberdeckel und ein Stück Brot liegen. Humorige<br />

Darstellung des sich auf den Genuss freuenden Alten.<br />

Rest. (12305716) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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<br />

1 <br />

HÖLLENVISION<br />

Öl auf Holz.<br />

57,5 x 36,5 cm.<br />

Im Zentrum dieses Gemäldes eine große fliegende<br />

weibliche teuflische Engelsgestalt vor grauem Hintergrund.<br />

Umgeben wird sie von zahlreichen, meist fliegenden<br />

teuflischen Gestalten. Am rechten Rand eine<br />

nackte weibliche Gestalt, die Feuer und Rauch speit.<br />

Am unteren rechten Bildrand der Kopf einer großen<br />

Schlange oder eines Drachen. An einem Stück Felsen<br />

ein brennendes Rad als Foltergerät. Am unteren linken<br />

Rand eine Gestalt, die einem Basilik ähnelt. Vielgestaltige<br />

Darstellung mit Feuer und Rauch, die ideell<br />

auf die höllischen Bildvisionen des Hiëronymus van<br />

Aken Bosch (um 1450-1516) zurückgeht. Kleinere Retuschen,<br />

Holzplatte leicht gewölbt. (12305714) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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199


ANTHONY JANSZ VAN DER CROOS,<br />

166 – 1665 <br />

HOLLÄNDISCHE FLUSSLANDSCHAFT MIT<br />

STADTANSICHT<br />

Öl auf Holz. Parkettiert.<br />

31,5 x 46 cm.<br />

Blick von einer leichten Anhöhe auf eine weite Landschaft<br />

mit Fluss und eine Stadt mit Kirche und hohem<br />

Turm. In der Ferne rechts ein kleine Windmühle erkennbar.<br />

Am Flussufer auf einem Weg eine Kutsche<br />

mit zwei Pferden. Malerei in monochromer Farbigkeit<br />

unter hohem weiß-grauem Himmel. Rest. (1230576)<br />

(18)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

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<br />

KLAES MOLENAER,<br />

16 – 166 <br />

DORF AM UFER EINES FLUSSES<br />

Öl auf Holz. Parkettiert.<br />

39,5 x 53 cm.<br />

Rechts unten datiert „1669“.<br />

Am Rande eines Dorfes, dessen Dächer zwischen Bäumen<br />

hervorragen und einer Kirche mit hohem Kirchturm,<br />

führt eine Straße mit kleiner Brücke an einem<br />

breiten Fluss entlang. Darauf einige Spaziergänger und<br />

ein Reiter, der versucht, sein Pferd mit einem Stock<br />

voranzutreiben. Ein kleines Boot ankert direkt am Ufer<br />

des Weges, ein weiteres Boot ist am rechten unteren<br />

Bildrand zu sehen; zwei Männer sind dabei ein großes<br />

Gefäß rollend zu entladen, während ein Angler und ein<br />

weiterer Mann ihnen gelangweilt zuschauen. Malerei<br />

in zurückhaltender Farbgebung und hohem wolkenreichen<br />

Himmel. Rest. (1230572) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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<br />

1 <br />

BODEGÓN MIT SCHINKEN, HAHN UND<br />

KUPFERGESCHIRR<br />

Öl auf Leinwand, auf Holz aufgelegt.<br />

69 x 130 cm.<br />

In vergoldeter Blattwerkrahmung.<br />

Das Geschirr und die Darstellungsweise auf einen<br />

Künstler aus dem Umkreis des Luis Melendez (1716-<br />

1780) zurückgehend. Besonders die Raffinesse, mit<br />

welcher das Glas behandelt ist, mag auf die Nähe des<br />

genannten Künstlers schließen, welcher ebenfalls die<br />

unterschiedlichen Materialien meisterhaft auf Leinwand<br />

zu bannen verstand. (1230646) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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16 <br />

BERGIGE LANDSCHAFT MIT GEBÄUDEANLAGEN<br />

UND FIGUREN<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

77 x 104 cm.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

In bergiger, an einem See gelegener Landschaft, auf<br />

einer Anhöhe eine große burgähnliche Anlage. Tiefer<br />

im Tal gelegen ein breites angelegtes, von Mauern<br />

umgebenes Kloster mit Kirche und hohem Turm. Davor<br />

einige, kleinere spazierende Figuren. Im Vordergrund<br />

links drei Männer unterhalb eines großen wuchtigen<br />

Baumes mit kleineren Vögeln, im Gespräch. Auf der<br />

rechten unteren Seite hat ein weiterer Bauer seine<br />

Tiere gerade zu einem Brunnen geführt, an dessen<br />

Wasser sie sich laben. Malerei in reduzierter Farbigkeit,<br />

unter hohem hellblauen Himmel mit großen weißen<br />

Wolkenformationen. (1230972) (3) (18)<br />

€ 6.000 - € 8.000<br />

<br />

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<br />

1 <br />

DIE ANBETUNG DER HEILIGEN DREI KÖNIGE<br />

Öl auf Leinwand.<br />

76 x 60 cm.<br />

Unterhalb des Eingangs eines steinernen Gebäudes<br />

mit Bodenfliesen Maria in rotem Gewand und blauem<br />

Mantel sitzend, das Jesuskind in einem weißen Laken<br />

auf ihrem Schoß haltend. Vor ihr die Heiligen Drei Könige<br />

in prachtvoller orientalischer Kleidung, darunter<br />

auch wertvolle, mit Hermelin besetzte Mäntel. Der<br />

Kniende reicht auf einem roten Samtkissen Jesus<br />

eine goldene Krone mit Zepter, dahinterstehend ein<br />

weiterer König mit Turban geschmücktem Kopf, in seiner<br />

Hand ein goldenes Gefäß haltend. Der Dritte bekommt<br />

gerade ein wertvolles Goldgefäß von einem<br />

jungen Diener gereicht. Maria und der hinter ihr stehende<br />

Josef in braunem Gewand sind beide von einem<br />

Nimbus umgeben, ebenso das Jesuskind mit<br />

einem leuchtenden Strahlenkranz. Im Hintergrund<br />

rechts Ausblick auf eine weite Landschaft und den<br />

Wolkenhimmel, in dem ein goldener Stern auf Maria<br />

und das Jesuskind herabstrahlt. Am rechten Bildrand<br />

schaut zudem ein Pferdekopf aus dem Bild heraus.<br />

Malerei mit besonders feiner Herausarbeitung der<br />

wertvollen Stoffe und dargebrachten Gaben.<br />

(1231083) (18)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

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201


ITALIENISCHER MALER/ KOPIST,<br />

IN DER NACHFOLGE VON JACOPO DA PONTE<br />

15115159<br />

GÄSTE IM HAUSE VON MARIA, MARTHA UND<br />

LAZARUS<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

48 x 70 cm.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

<br />

WILLEM VAN MIERIS,<br />

166 – 14 <br />

DIE BRIEFSCHREIBERIN<br />

Öl auf Holz.<br />

40 x 30 cm.<br />

Rechts unten Signatur.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

In einem vornehmen Innenraum mit großem Kamin,<br />

Gemälden an den Wänden, einem roten, zur rechten<br />

Seite gerafften Samtvorhang und einem glänzenden,<br />

mittig von der Decke hängenden Leuchter, die auf einem<br />

Stuhl sitzende Schreiberin. Sie ist elegant gekleidet<br />

mit hellem falltenreichem Rock aus Seidendamast,<br />

darüber eine rote Jacke mit Pelz besetzten Rändern<br />

und einem Tuch über ihrem Kopf; vor sich auf einem<br />

kleinen Tisch der Brief und in ihrer Rechten einen Federkiel<br />

haltend. Den Kopf hat sie angehoben und ihr<br />

Blick gilt der seitlich hinter einem Tisch stehenden<br />

Lautenspielerin in blauem Kleid. Hinter ihrem Stuhl<br />

versucht ein Kavalier sich ihr zuzuwenden. Am unteren<br />

rechten Bildrand streckt sich ein kleines Hündchen.<br />

Der Maler hat hier besonders Wert auf die Ausarbeitung<br />

der Stoffe gelegt. Rest., Retuschen, kleine Holzrisse.<br />

Anmerkung:<br />

Ein vergleichbares Gemälde 57,8 x 43,5cm von Gabriel<br />

Metsu (1629-1667) ist im RKD unter der Nummer<br />

1000312196 zu finden. (1220193) (18)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Das Gemälde ist eine seitenverkehrte Kopie des Gemäldes<br />

von Jacopo da Ponte Bassano, der jedoch auf<br />

seinem Gemälde Christus mit Nimbus und langem rotblauen<br />

Gewand zeigt. Das vorliegende Gemälde zeigt<br />

auf der rechten Bildseite einige Klosterbrüder in ihren<br />

braunen Gewändern beim Besuch des Hauses. Sie<br />

werden am Eingang von der Gastgeberin herzlich willkommen<br />

geheißen und per Geste an den gedeckten<br />

Tisch verwiesen. Auf der linken Seite eine junge Frau<br />

am offenen Kamin, während direkt am Eingang eine<br />

junge Frau mit blau-rot-weißem Gewand die Besucher<br />

ebenfalls willkommen heißt. Ihr zu Boden liegend ein<br />

brauner Hund. Am rechten unteren Bildrand ein Mann<br />

mit Korb, in dem sich frische Fische befinden, am Boden<br />

zudem liegend ein weißes Tuch mit Geflügel. In<br />

der Mitte des Hintergrunds fällt der Blick in eine weite<br />

Landschaft mit einem Brunnen. Malerei in frischer<br />

Farbigkeit. (1231082) (18)<br />

INFO | BID<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

<br />

ABRAHAM VAN CUYLENBORCH,<br />

161 – 1658 <br />

DIANA UND BADENDE NYMPHEN<br />

IN EINER GROSSEN GROTTE<br />

Öl auf Holz.<br />

60 x 84 cm.<br />

In vergoldetem Prunkrahmen.<br />

In einer großen, hohen Grotte, in der auch eine Säule<br />

sichtbar ist, die römische Göttin Diana mit einigen<br />

Nymphen, die links im Wasser gerade ein Bade nehmen.<br />

Die Göttin selbst wohl zusammen mit einer Gefährtin<br />

in der unteren Bildmitte zu sehen, in Rückenansicht<br />

mit fein geflochtenem Haar, weissem Tuch um<br />

die Hüfte und auf einem leuchtend roten Tuch sitzend<br />

neben einigen grünen Bodenpflanzen. Hinter ihr zwei<br />

Jagdhunde und am rechten Rand am Boden liegend<br />

ein Köcher mit Pfeilen, ein Bogen und ein langer<br />

Speer als Attribute für sie als Göttin der Jagd. Malerei<br />

in überwiegend beige-brauner Farbigkeit, Diana jedoch<br />

durch das rote Tuch besonders hervorgehoben.<br />

202 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.<br />

Anmerkung:<br />

Für den Künstler typisches Motiv, der auf mehreren<br />

Gemälden Diana mit ihren Gefährtinnen in einer Grotte<br />

beim Baden darstellte. (1231092) (18)<br />

€ 3.500 - € 4.500<br />

<br />

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WILLEM SCHELLINKS,<br />

16 – 168<br />

ARKADISCHE LANDSCHAFT MIT HIRTEN<br />

AM FLUSS<br />

Öl auf Holz, parkettiert.<br />

77 x 61 cm.<br />

Links unten signiert „W. Schellinks“.<br />

Ungerahmt.<br />

Unterhalb einer hohen steinernen Ruine, von Bäumen<br />

mit Blättern in Herbsttönen umgeben, eine Hirtenfamilie<br />

beim Durchschreiten einer Furt mit ihren Tieren,<br />

dazu gehörend zwei prachtvolle Stiere, Ziegen und<br />

Schafe. Nach rechts führt der Weg weiter, auf dem<br />

gerade ein Mann mit seinem schwer bepackten Muli<br />

unterwegs ist. Stimmungsvolle Malerei unter hohem<br />

blauen Himmel, der sich durch die untergehende Sonne<br />

teils rötlich verfärbt hat. (1231091) (18)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

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<br />

FLÄMISCHER MEISTER,<br />

AUS DEM KREIS DES DAVID TENIERS D. J.,<br />

161 169 <br />

TANZ BEI BÄUERLICHEM FEST<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

39,5 x 45 cm.<br />

Vor einem großen Giebelhaus, flankiert von einem Bretterzaun,<br />

haben sich einige Männer und Frauen zu einem<br />

kleinen Fest versammelt. In der Bildmitte ein fröhlich<br />

tanzendes, junges Bauernpaar, dem ein auf einem<br />

Holzfass stehender Dudelsackbläser wohl gerade aufgespielt<br />

hat. Auf der linken Seite sitzen jeweils auf<br />

einer Holzbank in Umarmung ein verliebtes Paar und<br />

ein stehender Mann in brauner Jacke, der verwundert<br />

beim Anblick eines Paares die Arme nach oben gerichtet<br />

hat. Auf der rechten Bildseite sind zwei Männer im<br />

Gespräch, hinter denen der Blick auf eine Landschaft<br />

mit weiterem Gebäude unter hohem blauen Himmel<br />

mit großen weißen Wolken fällt. Stilllebenhaft angeordnet<br />

sind in der unteren rechten Ecke ein Fass, mehrere<br />

Bottiche, ein Krug und ein blaues sowie ein leuchtend<br />

weißes Stück Laken. Das Sonnenlicht fällt aus<br />

nicht sichtbarer Quelle von links oben auf die Feiernden<br />

und wirft deutliche Figurenschatten. Malerei in<br />

überwiegend beige-brauner Farbigkeit, einige Figuren<br />

werden durch farbige Kleidungsstücke, wie ein rotes<br />

Barett, eine rote Jacke, sowie durch weiße Hauben<br />

besonders hervorgehoben. Randretuschen.<br />

(1231142) (18)<br />

€ 2.400 - € 2.800<br />

<br />

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203


18 <br />

BILDNIS EINER VORNEHMEN DAME<br />

Öl auf Leinwand im Oval.<br />

78 x 65 cm.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

Halbbildnis einer jungen Frau nach links, vor neutralem<br />

Hintergrund. Sie trägt ein weißes Untergewand mit weitem<br />

Dekolleté, darauf ein altrosafarbenes, teils ins<br />

Bläuliche übergehendes, schimmerndes faltenreiches<br />

Gewand. Ihren Kopf hat sie gerade aufgerichtet, in den<br />

Haaren ein kleines Blumenbouquet, und mit ihren hellbraunen<br />

leuchtenden Augen schaut sie freundlich aus<br />

dem Bild heraus. Malerei in zurückhaltender Farbigkeit<br />

bei raschem Pinselduktus. (1220927) (2) (18)<br />

€ 1.500 - € 1.800<br />

<br />

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<br />

MAESTRO DEI FIORI GUARDESCHI,<br />

VENEZIANISCHER MALER DES<br />

18 <br />

Gemäldepaar<br />

VASEN MIT PRACHTVOLLEM BLUMEN-<br />

ARRANGEMENT<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

53 x 50 cm und 50 x 53 cm.<br />

Auf einem Felsstück stehend, in freier Natur vor graublauem<br />

Himmel, eine gold-braune Vase mit eingezogenem<br />

Fuß, in die ein großer bunter Blumenstrauß eingestellt<br />

ist. Zu diesem gehören Tulpen, Nelken und Rosen.<br />

Seitlich der Vase, am Boden, zwei Grünpflanzen und<br />

eine herabgefallene Tulpe sowie eine von der Vase herabhängende<br />

Rose.<br />

Das vergleichbare zweite Gemälde zeigt eine silberfarbene<br />

Vase mit eingezogenem Fuß und asiatischer Malerei,<br />

mit einem leuchtend bunten Blumenstrauß, bestehend<br />

aus Rosen, Tulpen und Nelken sowie einigen<br />

kleineren Blüten. Beide Blumengebinde in vielen differenzierten<br />

roten, gelben, rosafarbenen sowie einigen<br />

weißen und blauen Farbtönen. (1230312) (18)<br />

€ 5.000 - € 6.000<br />

<br />

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1 <br />

DER BETHLEHEMITISCHE KINDERMORD<br />

Öl auf Holz.<br />

38,5 x 50 cm.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

Vor den Toren der Stadt Frauen mit ihren Kindern, die<br />

versuchen ihre Kinder vor den Angriffen der Soldaten<br />

zu retten. Im Mittelpunkt ein prachtvoller Schimmel in<br />

Rückansicht, darauf ein Soldat in Rüstung mit Helm,<br />

der einer am Boden knienden Frau gerade ihr Kind<br />

entrissen hat. Rechts, an einen steinernen Sockel gelehnt,<br />

eine blonde Frau, in Tränen aufgelöst, vor ihr<br />

liegend ihre beiden toten Kinder. Am linken Bildrand<br />

versuchen zwei weitere Frauen sich gegenüber einem<br />

behelmten Soldaten und einem Mann mit rotem Gewand<br />

zur Wehr zu setzen. Drastische Darstellung, bei<br />

der die Frauen zumeist in weißen oder hellblauen langen<br />

Gewändern gekleidet sind, während die Männer<br />

Uniform oder rote Kleidungsstücke tragen. Qualitätvolle<br />

Malerei mit starkem Hell-Dunkel-Kontrast. Holzplatte<br />

leicht gewölbt. (12209212) (2) (18)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

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205


ITALIENISCHER MANIERIST<br />

16 <br />

<br />

1489 – 154<br />

STEHENDER JÜNGLING IN RÖMISCHEM<br />

HARNISCH<br />

Öl auf Leinwand.<br />

195 x 65 cm.<br />

Ungerahmt.<br />

Fragment eines wohl sehr viel größeren Altarbildes mit<br />

Darstellung eines Jünglings im Brustpanzer und rotem<br />

Umhang, wodurch er wohl als römischer Soldatenheiliger<br />

gekennzeichnet wird. Links oben eine weitere<br />

Heiligengestalt mit nach oben gerichtetem Blick, im<br />

Sinne einer Anbetung, möglicherweise eines Marienbildnisses.<br />

Das Gemäldefragment von hoher malerischer<br />

und künstlerischer Qualität. (1230464) (2) (11)<br />

16 <br />

<br />

1489 154<br />

STANDING YOUNG MAN IN ROMAN HARNESS<br />

Oil on canvas.<br />

195 x 65 cm.<br />

Unframed.<br />

€ 14.000 - € 20.000<br />

<br />

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<br />

1 <br />

BACCHUS<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

96 x 61 cm.<br />

Auf einem Weinfass als Kind dargestellter Bacchus<br />

mit ihn umrankendem Weinlaub und bekrönenden<br />

Weintrauben, in seiner linken Hand eine bastummantelte<br />

Flasche, in seiner Rechten ein Kelchglas. Rest.<br />

(1222371) (2) (13)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

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VENEZIANISCHER MEISTER<br />

18 <br />

HEILIGE FAMILIE MIT JOHANNESKNABEN<br />

Öl auf Leinwand.<br />

86 x 60 cm.<br />

In vergoldetem und ornamental verziertem Rahmen.<br />

In weites Dunkel gehüllte Landschaft mit niedrigem<br />

Horizont und rechts heraufziehendem Hügel mit Wasserfall.<br />

Von einer nicht näher bestimmten, außerhalb<br />

des linken Bildrandes liegenden Lichtquelle wird die<br />

Heilige Familie beleuchtet, mit dem Jesuskind im Mittelpunkt<br />

und dem Johannesknaben als einzige Person<br />

auf der rechten Bildhälfte. Dominierend die rosa und<br />

blauen Farbtöne, welche für das Venedig des 18. Jahrhunderts<br />

typisch sind und hier besonders kontrastreich<br />

zur Geltung kommen. (1211769) (4) (13)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

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<br />

1 18 <br />

ELEGANTES PAAR BEIM TANZ<br />

Öl auf Kupfer.<br />

42 x 69,5 cm.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

Blick in einen beige-braunen Innenraum, der links und<br />

rechts der Bildseite einen zurückgezogenen dunkelgrünen<br />

Vorhang aufweist. Im Mittelpunkt ein in gold glänzendem<br />

Gewand und weißem Kragen tanzender Edelmann,<br />

dazu eine junge Frau in langem schwarzen<br />

Kleid mit goldener Randbesetzung, weißem Kragen<br />

und Kopfbedeckung. Am rechten Bildrand sitzen drei<br />

Herren an einem Tisch, die mit ihren Instrumenten<br />

aufspielen. Am linken Bildrand ein weiteres Paar, an<br />

einem Tisch sitzend und sich liebevoll zuwendend. Im<br />

Hintergrund auf einem großen grünen Sofa ein weiteres<br />

Paar. Der Innenraum ist zudem ausgestattet mit<br />

einem Leuchter, der mittig von der Decke hängt sowie<br />

zwei Gemälden mit Heiligendarstellungen an der Rückwand.<br />

Darstellung einer fröhlichen Gesellschaft, bei<br />

der besonders Wert auf die Wiedergabe der Kleidung<br />

gelegt wird. Kleine Rahmenschäden. (1220691) (18)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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207


16 <br />

DIE DAS JESUSKIND LIEBKOSENDE MADONNA<br />

Öl auf Holz.<br />

31 x 23 cm.<br />

Die Darstellung zählt zum ikonografischen Typus der<br />

Gottesmutter Glykophilusa, die sich durch die innigvertraute<br />

Beziehung zwischen Gottesmutter und<br />

Christ uskind auszeichnet. Die Gottesmutter, hier in<br />

einem blauen Untergewand und leuchtend rotem<br />

Mantel, hält den Jesusknaben mit beiden Händen.<br />

Dieser blickt zu ihr, schmiegt sich an ihre Wange und<br />

berührt sie am Kinn. Vor beiden liegt auf einem Tisch<br />

mit grüner Decke ein aufgeschlagenes Buch. Im Hintergrund<br />

ein grüner gespannter Stoff. Malerei in teils<br />

kräftiger Farbgebung. (12301033) (18)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

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<br />

LOMBARDISCHER MALER<br />

18 <br />

ZWEI KINDER IN LIEBEVOLLER UMARMUNG<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

63 x 50 cm.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

Vor dunklem Hintergrund, auf dem Boden mit sichtbaren<br />

Pflanzen sitzend, ein nackter Junge, ein weiteres<br />

Kind mit dünnem durchsichtigem weißem Hemdchen<br />

umarmend. Beide sind sich liebevoll zugewandt, das<br />

rechte Kind scheint die Wange des anderen küssen zu<br />

wollen. Bei der Darstellung könnte es sich auch um<br />

Johannes den Täufer mit dem Jesuskind handeln. Malerei<br />

in reduzierter Farbigkeit bei starker Hell-Dunkel-<br />

Betonung. Kleinere Retuschen. Rahmenschäden.<br />

(1220358) (2) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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<br />

DOMENICO MAGGIOTTO,<br />

11 – 194 <br />

KNABE MIT EINEM HUND<br />

Öl auf Leinwand.<br />

45 x 37 cm.<br />

Maggiotto, auch Domenico Fedeli genannt, gehörte zu<br />

den wichtigsten Schülern des Giovanni Battsiat Piazetta<br />

(1682-1754), von diesem übernahm er auch die tonige<br />

Farbigkeit, die weiche Pinselführung und die geschickten<br />

Lichteffekte in seinen Werken. Im Gegensatz zu<br />

seinem Lehrer, der auch mit großformatigen Werken<br />

bzw. Decken- und Kirchenbildern beauftragt war, fand<br />

Maggiotto eine Nische im Wirken der venezianischen<br />

Maler, nämlich im Fach der Bildnisse. Besonders häufig<br />

sind seine Kinder- und Knabenporträts, oft mit Musikinstrumenten.<br />

Hier hat der Maler einem Knaben in blauem Wams<br />

und weißem Hemd einen Hund beigegeben, dessen<br />

Kopf an der Brust des Knabens liegt. Die Pinselführung<br />

ist flüssig, die Physiognomie ausdrucksstark, die<br />

Lichtwirkung und Komposition äußerst gekonnt.<br />

(1222193) (11)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

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<br />

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GODFREY KNELLER,<br />

1646 – 1 <br />

PORTRAIT EINES JUNGEN ADLIGEN (WOHL<br />

CHARLES FITZROY, SECOND DUKE OF GRAFTON)<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

116 x 98 cm.<br />

Rechts unten bezeichnet „AET SUE 5“ und datiert<br />

„1685“.<br />

Ganzkörperportrait des jungen Mannes in bergiger Landschaft,<br />

im teils rötlichen Licht der fast untergegangenen<br />

Sonne. Er trägt ein türkisfarbenes kurzes Gewand,<br />

das an den Rändern mit Goldstickerei versehen und<br />

im Kragenbreich und an den Ärmelenden mit weißer<br />

Spitze ausstaffiert ist. Um die Hüfte trägt er ein rotes<br />

gedrehtes Tuch und einen Gurt über der rechten<br />

Schulter, an dessen Ende sich linksseitig eine Tasche<br />

befindet. Seinen rechten freien Unterarm hat er leicht<br />

an seine Hüfte angelehnt, während er in seiner linken<br />

Hand eine Flöte hält. Mit seinem zarten Gesicht, den<br />

wohlgeformten Augenbrauen, dem kleinen roten Mund,<br />

den leicht geröteten Wangen und seinen dunkelbraunen<br />

Augen schaut er aufmerksam aus dem Bild<br />

heraus. Repräsentative Darstellung des Jungen, dessen<br />

Alter mit fünf Jahren angegeben wird. Malerei,<br />

bei der besonders die hellen Partien des Gesichtes, der<br />

Arme und der Beine, gegenüber dem sonst dunklen<br />

Hintergrund herausgestellt werden.<br />

Anmerkung:<br />

Ein Gemälde des Künstlers, das ebenfalls den second<br />

Duke of Grafton im Kindesalter zeigt, wurde 2002 bei<br />

Christie’s angeboten (Christie’s London, 11. Juni 2002,<br />

Lot 12). Auch auf diesem Gemälde wird der Dargestellte<br />

in bergiger Landschaft gezeigt, bei der im Hintergrund<br />

ebenfalls der rötliche Himmel zu erkennen<br />

ist. (1230491) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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<br />

1 <br />

CHARAKTERKOPF NACH RECHTS<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

41 x 34,5 cm.<br />

In vergoldetem Rahmen.<br />

Der Dargestellte vor braunem Hintergrund mit dunkelblauem<br />

Obergewand mit Mittelscheitel und schulterlangen<br />

lockigen Haaren. Er hat große, weit geöffnete<br />

braune Augen, rote Lippen, die Nase und Wangen<br />

leicht gerötet und seine Stirn ist in Falten gelegt. Das<br />

Licht kommt von links und beleuchtet seine rechte<br />

Gesichtshälfte, während die andere verschattet bleibt.<br />

Feine Malerei mit starker Hell-Dunkel-Akzentuierung.<br />

Rest. (12111814) (3) (18)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

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<br />

1 <br />

BAMBOCCIADE MIT SITZENDEM MUSCHELESSER<br />

Öl auf Holz.<br />

26 x 36 cm.<br />

Links unten auf Holzstück monogrammiert.<br />

In dekorativem vergoldeten Rahmen.<br />

In weiter Landschaft zwei alte Bauernhäuser, durch<br />

einen hohen Holzzaun miteinander verbunden. Im<br />

Vordergrund ein jüngerer sitzender Mann mit rotem<br />

Hut, vor sich eine Schale mit Muscheln oder Austern,<br />

die er soeben schält. Eine Frau an einem steinernen<br />

Brunnen betrachtet ihn, ebenso wie ein zu seiner Seite<br />

stehender Mann, der sich auf einem großen Holzstock<br />

abstützt. Eine ältere Frau schaut zudem aus einem<br />

geöffneten Fenster auf sein Tun. Links hinter dem<br />

stehenden Mann ein kleiner schwarz-weißer Hund.<br />

Malerei in überwiegend monochromer, beige-brauner<br />

Farbigkeit unter hohem wolkigen Himmel, in dem<br />

zwei Vögel zu erkennen sind. (1221176) (18)<br />

€ 2.800 - € 3.200<br />

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<br />

209


16 <br />

SERIE VON DREI GEMÄLDEN MIT BIBLISCHEN<br />

DARSTELLUNGEN<br />

Öl auf Holz. Parkettiert.<br />

28 x 16,5 cm.<br />

Die erste Tafel zeigt im hohen Innenraum eines Tempels<br />

den zwölfjährigen Jesusknaben in gold glänzendem<br />

Gewand und von einem Nimbus umgeben, mit<br />

der Hand auf ein aufgeschlagenes Buch weisend und<br />

daraus vortragend, umgeben von einigen Schriftgelehrten.<br />

Im Vordergrund auf der rechten Seite Maria<br />

mit Nimbus und weißem Kopftuch, blauem Mantel und<br />

rotem Untergewand, neben ihr Josef in rotem Gewand.<br />

Erzählerische Malerei in teils prachtvollen, besonders<br />

herausgearbeiteten Gewändern, unter reicher<br />

Verwendung von Gold. Retuschen.<br />

(1220352) (2) (18)<br />

16 <br />

SERIES OF THREE PAINTINGS WITH BIBLICAL<br />

SCENES<br />

Oil on panel. Parquetted.<br />

28 x 16.5 cm.<br />

Narrative painting with some of the garments depicted<br />

especially opulently with rich use of gilding. With minor<br />

retouching.<br />

€ 15.000 - € 18.000<br />

<br />

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WILLEM VAN MIERIS,<br />

166 – 14 <br />

Der Maler gehört einer mehrköpfigen Malerfamilie an:<br />

Sein Vater war der bekannte Dou-Schüler Frans van<br />

Mieris d.Ä. (1635-1681), sein älterer Bruder war Jan van<br />

Mieris (1660-1690) und Frans van Mieris d.J. (1689-<br />

1763) war sein Sohn. Willem arbeitete ebenfalls in der<br />

Tradition der Leidener Feinmalerei-Schule. In den Jahren<br />

ab 1697 bis etwa 1708 wirkte er als Gildenhauptmann<br />

und zuletzt Gildenvorsitzender. Werke seiner<br />

Hand in zahlreichen öffentlichen Sammlungen wie<br />

etwa Museum der Bildenden Künste Leipzig, Jagdschloss<br />

Grunewald, Schloss Caputh etc.<br />

BRUSTBILDNIS EINES HERREN IN DUNKELBLAUEM<br />

SEIDENMANTEL<br />

Öl auf Eichenholz, im Hochoval.<br />

13 x 9,8 cm.<br />

Auf der Steinlisene rechts mittig die Signatur „W. van<br />

Mieris fecit 1697“, verso alter Nummernaufkleber.<br />

In oktagonalem Rahmen.<br />

Das Bildnis des eleganten Mannes nach rechts mit<br />

langen dunkelbraunen Allonge-Locken. Er trägt eine<br />

weiße Krawatte und einen glänzenden dunkelblauen<br />

Seidenmantel. Sein ernster Blick ist auf den Betrachter<br />

gerichtet. Im Hintergrund rechts eine beige Steinlisene.<br />

Das Licht fällt von vorne links auf das Gesicht<br />

des Mannes und verschattet leicht seine andere Gesichtshälfte.<br />

Feine Malerei in zurückhaltender Farbgebung<br />

mit besonderer Herausstellung des Gesichtes.<br />

(12301023) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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<br />

19 <br />

<br />

ERZENGEL RAPHAEL VERLÄSST DIE FAMILIE DES<br />

TOBIAS<br />

Öl auf Leinwand, teils doubliert.<br />

67 x 51 cm.<br />

Wiedergegeben wird eine Erzählung aus dem Buch<br />

Tobit des Alten Testamentes: Der junge Tobias wird auf<br />

einer Reise von dem Erzengel Raphael begleitet und<br />

beschützt, und lernt seine künftige Ehefrau Sara kennen.<br />

Auch ein Hund ist in ihrer Begleitung. Nach ihrer<br />

Rückkehr kann der erblindete alte Tobias geheilt werden.<br />

Erst jetzt offenbart Raphael seine wahre Identität.<br />

Auf dem Gemälde sieht man den zwischen aufgerissenen<br />

hellen Wolken davonfliegenden Engel in Rückansicht<br />

mit großen Flügeln, der sich noch einmal der<br />

Familie vor der Eingangspforte zum Haus zuwendet:<br />

den am Boden knienden und Gott dankenden alten<br />

Tobias, seinem Sohn, den beiden Frauen und dem<br />

Hündchen, das sie einst begleitet hat.<br />

Anmerkung:<br />

Das Original von Rembrandt stammt von 1637 und<br />

befindet sich im Louvre in Paris. (1230275) (18)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

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<br />

ANDREA DEL SARTO,<br />

1486 – 151 <br />

JOHANNES DER TÄUFER<br />

Öl auf Leinwand. Altdoubliert.<br />

67 x 55 cm.<br />

In grünem Profilrahmen.<br />

Das halbfigurige Bildnis des jugendlichen Johannes<br />

des Täufers schließt sich an die Tradition Andrea del<br />

Sartos an: In Haltung und Komposition ist das vorliegende<br />

Gemälde etwa gut vergleichbar mit einem Johannes,<br />

von dessen Hand im Worcester <strong>Art</strong> Museum<br />

(1984.38). (1220338) (2) (13)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

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211


63 x 44 cm.<br />

Venezien, wohl Padua, 18./ 19. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert. Hochrechteckiges Bildfeld<br />

in Hoch- und Flachrelief eine perspektivisch zulaufende<br />

Tafel zeigend, an derem hinteren Schmalende<br />

der durch einen Nimbus gekennzeichnete Christus<br />

sitzt, und an dessen anderen Seiten die Jünger verteilt<br />

sind. Auf massiver Plexiglasplatte montiert.<br />

(12309620) (3) (13)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

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<br />

VENEZIANISCHE SCHULE<br />

16 <br />

DIE SALBUNG CHRISTI<br />

Öl auf Holz.<br />

23,5 x 18,5 cm.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

Nachdem Jesus vom Kreuz genommen war, brachten<br />

ihn seine Anhänger zu einem in einen Felsen gehauenen,<br />

nicht benutzten Grab. Gezeigt wird auf dem Gemälde<br />

der Moment, als bei abendlichem Licht der<br />

Leichnam Christi von den Frauen mit wohlriechenden<br />

Ölen gesalbt wird. Jesus, auf einem weißen Leinentuch<br />

sitzend, in das er gewickelt werden soll, wird gerade<br />

von einer links von ihm knienden Frau gesalbt,<br />

seine Mutter Maria in rot-blauem Gewand und weitere<br />

Frauen sind hinter ihm zu erkennen, ebenso wie seine<br />

Grabesstätte im Hintergrund. Malerei in gekonnter<br />

Hell-Dunkel-Inszenierung. (1231307) (18)<br />

€ 7.000 - € 10.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

<br />

9 x 7 cm.<br />

Rahmenmaße: 17,5 x 14 cm.<br />

Venedig, 18. Jahrhundert.<br />

Gouache auf Elfenbein. In liegendem Oval halbfigurige,<br />

leicht naive Darstellung der beiden beliebten Figuren<br />

der Commedia dell’<strong>Art</strong>e. (12304189) (13)<br />

Export restrictions outside the EU.<br />

€ 1.300 - € 2.500<br />

<br />

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212 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.


AGNOLO DI C.ALLORI BRONZINO,<br />

15 – 15 <br />

<br />

POSTHUMES BILDNIS DES NICCOLO<br />

DE MEDICI (1384 – 1455)<br />

Öl auf Nussholz. Parkettiert.<br />

93 x 72 cm.<br />

Im vergoldeten und gravierten Rahmen.<br />

Der gemäß nur noch schwer leserlichen Aufschrift im<br />

Alter von 18 Jahren Porträtierte zählt wohl zu einer der<br />

genealogischen Zweige der Medici Familie. Aus dem<br />

ebenso verwischten Schriftzug seitlich des Kopfes<br />

rechts geht die Datierung „1402“ hervor. Demgemäß<br />

hat der Maler den bereits ein Jahrhundert zuvor Verstorbenen<br />

im Kostüm der eigenen Zeit dargestellt, in<br />

schwarzer Kleidung mit weißem Kragen und Handschuhen<br />

in einem großen, barock anmutenden Gürtelring,<br />

ähnlich der Bronzino-Bildnissen des Agnolo di<br />

C.Allori oder des Ludovico Capponi.<br />

Der Dargestellte im Dreiviertelbildnis im Hochoval, vor<br />

grüngrauem Hintergrund, oben die Bezeichnung, soweit<br />

lesbar „Niccol [...] Medici [...] 1402“.<br />

(1230021) (2) (11)<br />

AGNOLO DI C.ALLORI BRONZINO,<br />

15 – 15 <br />

<br />

POSTHUMOUS PORTRAIT OF NICCOLO<br />

DE MEDICI (1384 – 1455)<br />

Oil on walnut. Parquetted.<br />

93 x 72 cm.<br />

In gilt and engraved frame.<br />

According the hardly legible inscription the portrayed<br />

person is aged 18 and probably shows a member from<br />

one of the branches of the Medici family. The blurred<br />

inscription on the right of the head shows the date<br />

“1402”.<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

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<br />

APOLLO UND DIANA TÖTEN DIE SÖHNE<br />

<br />

27 x 31,5 cm.<br />

Rahmenmaße: 45 x 50 cm.<br />

17. Jahrhundert.<br />

<strong>Bronze</strong>, gegossen, patiniert, partiell vergoldet. Das Relief<br />

nimmt in seiner Darstellung eine Kompositionsidee<br />

wieder auf, welche wir von aus einer Zeichnung<br />

von Jand de Bisshop (1628-1671) kennen, welche sich<br />

im Getty Museum befindet (Inv. Nr. 88.GA.54). Sowohl<br />

Apollo und Diana in der oberen linken Bildecke sind<br />

ähnlich wiedergegeben, wie auch die gesamte Pferdegruppe.<br />

Am stärksten varriert der Bronzier die architektonische<br />

Hintergrundgestaltung zu Gunsten einer<br />

eindeutig in die Antike verweisende Architektur. In<br />

Wellenleistenrahmen mit Schildpattdekor.<br />

(1231405) (3) (13)<br />

Export restrictions outside the E.U.<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

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213


FLÄMISCHER MALER DER ZWEITEN HÄLFTE<br />

16 <br />

DER BETHLEHEMITISCHE KINDERMORD<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

102 x 157 cm.<br />

Vor einer antiken Architektur die dramatische Szene mit<br />

Darstellung von nackten und halbbekleideten Soldaten<br />

bei der Tötung von Kindern, gemäß der Bibellegende.<br />

Am linken Bildrand ein nackter Soldat in Rückenansicht,<br />

der ein Kind gerade mit einem Dolch tötet, während<br />

die Mutter versucht, sich mit erhobener Hand<br />

dagegen zu wehren. Zwei weitere, eher dunkelhäutige<br />

Soldaten auf der rechten Bildseite versuchen ebenfalls<br />

jeweils einer Mutter ihr Kind zu entreißen, um es<br />

mit dem in der Hand gehaltenen Dolch zu töten. In<br />

manieristisch hell-dunkler Malweise, wobei die hellhäutigen<br />

Frauen und Kinder gegenüber den dunkelhäutigeren<br />

Soldaten einen starken Kontrast bilden.<br />

Rest., teils gerissen. (1230372) (18)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

VENEZIANISCHER MALER<br />

1 <br />

FLUCHT NACH ÄGYPTEN<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

22,5 x 33,5 cm.<br />

In profiliertem Holzrahmen.<br />

Maria das Kind haltend schreitet mit Joseph einen<br />

Gebirgsweg voran in den Vordergurnd. Im Hintergrund<br />

sieht man bereits eine Gebirgskette, die eine schwierige<br />

Reise suggeriert. Im Vordergrund links der mit<br />

Gepäck beladene Rücken eines Lasttiers, rechts zwei<br />

auf dem Boden kauernde Personen. An einer Stelle<br />

im sogenannten arab. Kindheitsevangelium, ein apokryphes<br />

Evangelium im Neuen Testament, ist beschrieben<br />

wie die heilige Familie in einer verlassenen<br />

Gegend zwei Räubern – Titus und Dummachus – und<br />

ihren Gefährten in die Hände fiel und Titus die heilige<br />

Familie um den Preis von 40 Drachmen von Dummachus<br />

loskaufte. Maria verheißt ihm darauf die Vergebung<br />

seiner Sünden. Es heißt, dass Titus und Dummachus<br />

die beiden Schächer waren, welche mit Christus<br />

gekreuzigt wurden. Rest. Oberfläche uneinheitlich<br />

gefirnist. (1230265) (13)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

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<br />

MOSÈ DI GIOSUÈ BIANCHI,<br />

184 – 194 <br />

LA CONVALESCENTE<br />

Öl auf Leinwand.<br />

91 x 70 cm.<br />

Hinter Glas in dekorativem Rahmen.<br />

Dreiviertelbildnis einer jungen Frau in einem langen<br />

weißen Kleid, die aufrecht auf einem Bett mit heller<br />

türkisfarbener Decke sitzt und dabei ihre beiden Hände<br />

über die Knie gelegt hat. Über ihren Ellbogen hängt<br />

ein zartes rosafarbenes Tuch zur linken Seite herab.<br />

Ihr Haar zieht mittelgescheitelt seitlich zurück und mit<br />

ihren dunklen Augen, die vom Licht leicht verschattet<br />

sind, schaut sie dem Betrachter ernstvoll entgegen.<br />

Impressionistische Malweise, die das Licht im Kleid<br />

locker aufleuchten lässt. Kleine Rahmenschäden.<br />

(1230072) (18)<br />

€ 1.500 - € 1.800<br />

<br />

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BERNARDO STROZZI,<br />

1581 – 1644 <br />

Der Maler war ab 1598 gleichzeitig Kapuzinermönch,<br />

verließ jedoch den Orden und wurde Weltpriester. Zu<br />

einem seiner berühmtesten Portraits zählt wohl das<br />

Bildnis des Musikers Claudio Monteverdi (1567-1643).<br />

HALBBILDNIS EINES ALTEN<br />

Öl auf Pergament.<br />

53 x 35 cm.<br />

Zuweisung durch Expertise von Prof. Camillo Manzitti,<br />

Pieve Ligure/ Gen., beigegeben.<br />

In der beigegebenen Expertise wird das Gemälde mit<br />

einem weiteren Werk „San Girolamo“ (Sotheby’s London,<br />

06. Dezember 2012, Lot 169) in überzeugender<br />

Weise verglichen.<br />

Das Gemälde zweifelsohne als locker ausgeführter<br />

Bozzetto für eine gedachte Bilderweiterung. Der alte<br />

Mann grauhaarig mit ebenso ergrautem halblangen<br />

Bart, die linke Schulter entblößt, in aufgestützter Lage<br />

nach rechts, ein weißes Tuch zieht über die rechte<br />

Schulter und die linke Armbeuge. Die Stirnlocke lässt<br />

vermuten, dass es sich hier um eine Darstellung des<br />

Apostels Petrus handelt, möglicherweise im Zusammenhang<br />

mit dem Bildthema „Petrus im Gefängnis“.<br />

Der Gesichtsausdruck nachdenklich. Das Inkarnat des<br />

Oberkörpers, besonders aber die Finger, zeigen in<br />

virtuoser Malweise das Alter des Mannes.<br />

(1231023) (3) (11)<br />

€ 7.000 - € 9.000<br />

<br />

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<br />

18 <br />

DER HEILIGE FRANZ XAVER IN INDIEN BEI DER<br />

TAUFE<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

49 x 36 cm.<br />

Ungerahmt.<br />

Im Mittelpunkt der Heilige in der Kleidung eines Priesters<br />

mit langem schwarzen Mantel und darüber einem<br />

weißen Chorhemd mit Spitzen. Gezeigt wird er mit<br />

seinen Attributen, einem kleinen Kreuz in seiner linken<br />

Hand und einer Muschel in seiner Rechten, mit der er<br />

einen edel gekleideten Mann, der vor ihm kniet, gerade<br />

tauft. Neben diesem Mann, der seine edel gefasste<br />

Kopfbedeckung mit Federn abgestellt hat, eine junge<br />

Frau in eleganter Kleidung und Perlenschmuck. Auf der<br />

rechten Seite die Figur eines Inders in Lendenschurz<br />

aus Federn, in seinen Händen einen Bogen und über<br />

dem Rücken einen Köcher mit Pfeilen tragend. Ein<br />

kleiner Junge am Boden weist mit seiner Rechten<br />

nach oben und sein linker Zeigefinger zeigt auf einen<br />

Bündel Stroh hin, das mit einem weißen Band, auf<br />

dem eine Zahl steht, zusammengebunden ist. Er blickt<br />

direkt aus dem Bild auf den Betrachter hinaus. Erzählerische<br />

Malerei in zurückhaltender Farbigkeit.<br />

(12100420)<br />

€ 1.300 - € 1.500<br />

<br />

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215


SALVATOR ROSA,<br />

1615 – 16<br />

HEXENSZENE<br />

Öl auf Leinwand.<br />

49 x 66 cm.<br />

Im vergoldeten Barock-Rahmen.<br />

In nächtlichem Dunkel wiedergegebene Szenerie, wobei<br />

sich alte Hexen und Begleitfiguren mit Feuerfackeln,<br />

Besen und Knochen um ein angefachtes<br />

Feuer gruppieren, aus dem mittig ein Pfahl hochzieht,<br />

auf dem Geiervögel aufgespießt sind. Am Boden verteilt<br />

mehrere Schädel, Knochen, Schriftstücke mit okkulten<br />

Aufschriften sowie ein toter Vogel.<br />

Provenienz:<br />

Privatsammlung Neapel.<br />

Literatur:<br />

Das Gemälde ist besprochen und abgebildet in:<br />

Seicento Napoletano: Del Naturalismo al Barroco,<br />

Real Academia de Bellas <strong>Art</strong>es de San Fernando,<br />

Madrid, S. 100-101, mit Farbabb. (1222191) (11)<br />

SALVATOR ROSA,<br />

1615 – 16<br />

WITCH SCENE<br />

Oil on canvas.<br />

49 x 66 cm.<br />

In gilt Baroque-Style frame.<br />

Provenance:<br />

Private collection, Naples.<br />

Literature:<br />

The painting is discussed and illustrated in: Seicento<br />

Napoletano: Del Naturalismo al Barroco, Real Academia<br />

de Bellas <strong>Art</strong>es de San Fernando, Madrid, pp. 100-<br />

101, with colour ill.<br />

€ 15.000 - € 25.000<br />

<br />

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16 <br />

VANITAS GEMÄLDE MIT JUNGEM MANN<br />

Öl auf Leinwand.<br />

33,5 x 45 cm.<br />

In Nahsicht vor dunklem Hintergrund das Profil eines<br />

jungen Mannes nach links mit beiger Jacke, weißem<br />

Hemdkragen und einem breiten grünen Hut mit Kordel.<br />

Er hält in seiner großen linken Hand einen Schädel und<br />

betrachtet mit seinem wohlgeformten, hellen Gesicht<br />

und seinen dunklen Augen diesen nachdenklich. Auf<br />

der linken Bildseite ist zudem auf einem Tischchen<br />

eine durchlaufende größere Sanduhr zu sehen. In der<br />

oberen Mitte des Bildes ist die Inschrift zu lesen<br />

„NOLI ALTUM SAPERE SED TIME“. Vanitasdarstellung<br />

in zurückhaltender Farbgebung mit besonderer<br />

Betonung der Hell-Dunkel-Kontraste. (1230343) (18)<br />

16 <br />

VANITAS PAINTING WITH YOUNG MAN<br />

Oil on canvas.<br />

33.5 x 45 cm.<br />

At the top centre of the painting inscribed “NOLI<br />

ALTUM SAPERE SED TIME”. Vanitas depiction in restrained<br />

colouration with pronounced chiaroscuro<br />

contrasts.<br />

€ 8.000 - € 10.000<br />

<br />

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217


DAVID TENIERS D.J.,<br />

161 – 169 <br />

PORTRAIT DES NIKOLAAS ROCKOX<br />

Öl auf Holz.<br />

23,5 x 18 cm.<br />

Verso alter Aufkleber von Leonard Koetser Limited mit<br />

dem Verweis auf eine Ausstellung 1971 mit Künstlernennung<br />

und Betitelung des vorliegenden Gemäldes.<br />

In dekorativem braunen Holzrahmen.<br />

Dreiviertelportrait des älteren Herren in schwarzem<br />

Gewand mit weißem Kragen und weißen Ärmelenden.<br />

Er hält in seinen Händen einen Brief. Sein Kopf<br />

mit leicht grauen Haaren, schwarzer Kopfbedeckung,<br />

grauem Bart und tief liegenden, dunklen Augen, mit<br />

denen er auf den Betrachter aus dem Bild herausschaut.<br />

Im grauen Hintergrund ist ein roter, zur rechten<br />

Seite geraffter Vorhang zu erkennen.<br />

Anmerkung:<br />

Nikolaas Rockox (1560-1640) war Bürgermeister von<br />

Antwerpen und enger Freund und Förderer von Peter<br />

Paul Rubens (1577-1640). Sein Wohnsitz in Antwerpen<br />

ist heute ein Museum namens Rockox Haus.<br />

(1221177) (18)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

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<br />

FRIEDRICH NERLY D.Ä.,<br />

18 – 188 <br />

INNENARCHITEKTONISCHE DARSTELLUNG<br />

EINES TEMPELS<br />

Öl auf Karton.<br />

Sichtmaß: 64 x 48 cm.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

Mit korinthischen Säulen und zahlreichen Skulpturen<br />

und Reliefbesatz sowie klassizistischen <strong>Bronze</strong>leuchten,<br />

welche im Innenraum des Tempels aufgestellt<br />

sind, der durch eine rückwärtige Figur als Zeustempel<br />

klassifiziert werden mag. Im Vordergrund eine polychrom<br />

gestaltete, sich von dem Camaieu der Architektur<br />

abhebende Figurenszene. Sehr schöne, dem<br />

Zeitalter des Klassizismus entsprechende Darstellung<br />

mit stimmungsvoller differenzierter Beleuchtung von<br />

künstlichem Kerzenlicht im Vordergrund, zu kühlerem<br />

Tageslicht, die Haupthalle des Tempels betreffend.<br />

Randbeschädigungen und teilweise berieben.<br />

(1210082) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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ANDREAS WOLFF,<br />

165 – 116 <br />

Andreas Wolff war Sohn des bekannten Malers Jonas<br />

Wolff und Hofmaler des bayerischen Kurfürsten Max<br />

Emanuel, welcher sich besonders durch seine Altarbilder<br />

auszeichnete. Gemälde seiner Hand befinden sich<br />

z.B. in der katholischen Pfarrkirche Sankt Michael in<br />

München und auch in der Liebfrauenkapelle im Freisinger<br />

Dom.<br />

GROSSES ALTARBLATT MIT DARSTELLUNG<br />

DES ERRETTETEN MOSESKINDES<br />

Öl auf Leinwand, partiell hinterlegt.<br />

186 x 124 cm.<br />

In teilvergoldetem ebonisierten Holzrahmen.<br />

Das Kind hält in seiner Hand die Gesetzestafeln, zu<br />

seiner Linken die Allegorie des Papsttums bzw. der<br />

katholischen Kirche. Um ihn herum weitere allegorische<br />

Figuren mit Blitzbündel und ihm dargereichte<br />

Salbgefäße und Trauben. In restaurierungswürdigem<br />

Zustand. (1230374) (13)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

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<br />

NORDITALIENISCHER MALER<br />

1 <br />

DER HEILIGE ROCHUS MIT BUCH,<br />

STAB UND PILGERHUT<br />

Öl auf Holz.<br />

51 x 38 cm.<br />

Ungerahmt.<br />

Der Heilige, jugendlich im Brustbild wiedergegeben<br />

und nach rechts gewandt, liest in einem offenen Buch,<br />

das er in den Händen hält. Der Bildtradition gemäß,<br />

ist er mit einem kurzen Kinnbart dargestellt, auf der<br />

Brust seines Wanderkleides eine Jakobsmuschel, am<br />

Rücken der breitrandige Hut, links oben ist der Stab zu<br />

erkennen. Ikonographisch ist hier eine sehr seltene<br />

Darstellungsweise aufgegriffen, anstelle eines Hundes<br />

mit Brot, der ihn während seiner Zurückgezogenheit<br />

während der Pest ernährte, sieht man ihn hier mit einem<br />

Buch, offensichtlich im Zusammenhang mit seiner<br />

medizinischen Heiltätigkeit, während der Pest. Die Beleuchtung<br />

von links oben, das Hell-Dunkel sowie die<br />

Haltung des Oberkörpers sind noch ganz dem Einfluss<br />

des Manierismus verpflichtet. (1221822) (2) (11)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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219


16 1<br />

<br />

SECHS SZENEN AUS DER PASSION CHRISTI<br />

Öl auf Eichenholz.<br />

Jeweils 20 x 15,4 cm.<br />

Einmal rückwärtig signiert oder bezeichnet „J. Pynas f.“<br />

und datiert „1605“.<br />

In profilierten vergoldetem Rahmen.<br />

In lebendigen polychromen Farben teils in angedeuteten<br />

Architekturen dargestellte mehrfigurige Szenen<br />

aus der Passion Christi. Dargestellt sind Christus vor<br />

Herodes, Geißelung Christi, Christus trägt das Kreuz<br />

– zur Linken Veronika, Pontius Pilatus wäscht seine<br />

Hände in Unschuld, Christus wird vorgeführt, Christus<br />

vor Kajaphas. (12301024) (13)<br />

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16 1 <br />

SIX SCENES FROM THE PASSION OF CHRIST<br />

Oil on oak panel.<br />

20 x 15.4 cm each.<br />

Signed or inscribed once on the reverse “J. Pynas f.”<br />

and dated “1605”.<br />

In profiled gilt frame.<br />

Multi-figure scenes from the Passion of Christ set in<br />

suggestive architecture in vibrant polychrome colours.<br />

€ 10.000 - € 15.000<br />

<br />

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221


GIACOMO GUARDI,<br />

164 – 185 <br />

CAPRICCIO SÜDITALIENISCHER FLUSSLAND-<br />

SCHAFT MIT STAFFAGEFIGUREN<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

24 x 35 cm.<br />

Ungerahmt.<br />

Blick von leicht erhöhtem Standpunkt auf einen seitlich<br />

bewachsenen, breiten hellen Weg, der an einem<br />

Fluss oder See liegt. Darauf zu sehen ein Mann mit<br />

seinen beiden Mulis, eine Frau, die ihr Kind an der<br />

Hand hält und direkt am Wasser stehend zwei Fischer.<br />

Auf der braunen Anhöhe, seitlich eines Baumes, ein<br />

sitzender Mann in Rückansicht mit roter Jacke. Im<br />

Hintergrund der weite ruhige See mit einem großen<br />

Segelboot und der Blick in die Ferne an ein bewohntes<br />

Ufer, unter hohen, teils zerklüfteten Bergen. Der<br />

hohe Himmel mit großen weißen Wolkenformationen.<br />

Stimmungsvolle Malerei in lockerem leichten Pinselduktus.<br />

(1211182) (3) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

OTTO EDUARD PIPPEL,<br />

188 –<br />

196 <br />

BÄUERIN MIT KÜHEN AM SEEUFER<br />

Öl auf Leinwand.<br />

81,5 x 101 cm.<br />

Rechts unten signiert „Otto Pippel“.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

Unter hohem, leicht bewölktem Himmel eine Frau mit<br />

roter Bluse und weißer Kopfbedeckung am flachen<br />

Ufer eines weiten Sees mit ihrer Kuhherde. Die Tiere<br />

teils am Grasen und eine Kuh am Ufer, Wasser aus<br />

dem See zu sich nehmend. Malerei in der typischen<br />

Manier des Künstlers in raschem Pinselduktus und<br />

pastosem Farbauftrag. (1230201) (18)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

<br />

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19 <br />

<br />

Gemäldepaar<br />

ZWEI ENGEL IN PRACHTVOLLER KLEIDUNG<br />

MIT GEWEHREN<br />

Öl auf Leinwand.<br />

90 x 70 cm und 90 x 65 cm.<br />

Die Ganzkörperfigur des ersten Engels nach rechts in<br />

freier Natur mit überweiter, edler Kleidung, hinter der<br />

zwei Flügel erkennbar sind. Er hat ein wohlgeformtes<br />

Gesicht mit dunklen Augen und schulterlange lockige<br />

Haare, auf denen ein breiter Hut mit drei bunten Federn<br />

sitzt. In den kleinen Händen ein langes Gewehr haltend.<br />

Der zweite Engel wird wie der erste dargestellt,<br />

jedoch nach links stehend und das Gewehr auf seiner<br />

rechten Schulter haltend. Malerei, bei der besonders<br />

Wert auf die Kleidung gelegt wurde, die mit weißen<br />

und goldenen Ornamenten reich verziert wurde. Ein<br />

Bild mit leichten Farbabsplitterungen.<br />

Anmerkung:<br />

Die Cusco- oder Cuzco-Schule war eine römischkatholische<br />

künstlerische Tradition in Cusco, Peru,<br />

während der Kolonialzeit vom 16.-18. Jahrhundert.<br />

Die Gemälde waren eine Form der religiösen Kunst.<br />

Oft wurde in ihnen die einheimische Flora und Fauna<br />

als Kulisse dargestellt. Ein beliebtes Motiv waren die<br />

Kriegerengel, von denen hier wohl zwei dargestellt<br />

werden. (1230167) (1) (18)<br />

€ 7.000 - € 10.000<br />

<br />

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<br />

KARL KAUFMANN,<br />

GENANNT „J. ROLLIN“ SOWIE „C. VON ERLACH“,<br />

184 – 195 <br />

Der Maler war Schüler der Wiener Akademie, bereiste<br />

sowohl den Norden Europas als auch des Öfteren Italien,<br />

wo zahlreiche seiner Werke entstanden.<br />

VENEDIG AM CANAL GRANDE<br />

Aquarell auf Papier.<br />

26 x 48 cm.<br />

Rechts unten signiert „Karl Kaufmann“.<br />

In dekorativem Rahmen, hinter Glas gerahmt.<br />

Blick über die berühmte Wasserstraße in Venedig, die<br />

links von einigen prachtvollen Bauten flankiert wird. Auf<br />

der rechten Seite weitere Gebäude in der Stadt, die<br />

bei der prachtvollen Kirche Santa Maria della Salute<br />

enden. Im Vordergrund, auf dem ruhigen Wasser, eine<br />

kleine Gondel. Stimmungsvolle lichthelle Malerei, unter<br />

hohem hellblauen Himmel, in der für den bekannten<br />

Künstler typischen Manier. (1230495) (18)<br />

€ 450 - € 650<br />

<br />

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<br />

KARL KAUFMANN, GENANNT „J. ROLLIN“,<br />

SOWIE „C. VON ERLACH“,<br />

184 – 195 <br />

Der Maler war Schüler der Wiener Akademie, bereiste<br />

sowohl den Norden Europas als auch des Öfteren Italien,<br />

wo zahlreiche seiner Werke entstanden.<br />

SILHOUETTE VON VENEDIG IM LICHT DER UNTER-<br />

GEHENDEN SONNE<br />

Aquarell auf Papier.<br />

26 x 48 cm.<br />

Rechts unten signiert „Karl Kaufmann“.<br />

In dekorativem Rahmen, hinter Glas gerahmt.<br />

Panoramablick vom Canal Grande aus auf die berühmte<br />

Stadt, links der alles überragende hohe Campanile,<br />

auf der rechten Uferseite einige ankernde Segelboote.<br />

Im Vordergrund ein Gondoliere und ein weiteres kleines<br />

Segelboot auf der ruhigen Wasseroberfläche. Harmonische<br />

Malerei im warmen, teils rötlich verfärbten<br />

Licht der gerade untergehenden Sonne.<br />

(1230494) (18)<br />

€ 450 - € 650<br />

<br />

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223


LUCIA PONGA DEGLI ANCILLO,<br />

188 – 1966<br />

ANSICHT VON VENEDIG<br />

Öl auf Leinwand.<br />

89 x 145 cm.<br />

Rechts unten signiert „L. Ponga“.<br />

Blick auf Venedig mit dem belebten Canal Grande mit<br />

zahlreichen besetzten Gondeln und ein großes Gebäude<br />

mit hohem Turm und Gartenanlage. Auf der<br />

rechten Bildseite führt die Wasserstrasse unter einer<br />

kleinen Brücke durch in die Stadt, vorbei an flankierenden<br />

Prachtbauten, aus deren Fenstern lange gelbe<br />

und rote Vorhänge ragen. Einige Boote mit hohen gelben<br />

Segeln ankern hier am Ufer. Im hohen Himmel<br />

zahlreiche dichte, weiße Wolkenformationen. Verso<br />

kleine Unterlegungen.<br />

Anmerkung:<br />

Die Komposition der Malerin zeichnet sich durch einen<br />

besonderen Stil aus, der die Tradition der großen<br />

venezianischen Meister fortsetzt und die ihre Stadtansichten<br />

dem modernen Stil anpasst mit impressionistischen<br />

Zügen und einer Vielzahl von raschen bunten<br />

Pinselstrichen. (1230361) (18)<br />

€ 5.000 - € 6.000<br />

<br />

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<br />

CARLO GRUBACS,<br />

1814 – 18<br />

BLICK AUF DIE BASILIKA SAN MARCO IN VENEDIG<br />

Tempera und Bleistift auf Papier.<br />

18 x 30 cm.<br />

Rechts unten signiert „C. Grubacs“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

Die sonnenbeschienene Basilika in eher ungewöhnlicher<br />

Seitenansicht wiedergegeben, dabei sind die einzelnen<br />

Bauelemente, wie Säulen, Rundbögen, Aufbau<br />

und das Mosaik über dem Haupteingang präzise wiedergegeben.<br />

Detailreiche feine Zeichnung in geringer<br />

Farbgebung. (1221621) (4) (18)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

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<br />

IPPOLITO CAFFI,<br />

189 – 1866 <br />

BLICK ÜBER DEN GROSSEN PETERSPLATZ IN<br />

ROM<br />

Öl auf Papier. Doubliert.<br />

52 x 71 cm.<br />

Links unten bezeichnet „Caffi“.<br />

Ungerahmt.<br />

Der große berühmte Platz mit Obelisken und den flankierenden<br />

Säulengängen und der prächtigen Fassade<br />

des Petersdoms. Belebt wird der im vollen Sonnenlicht<br />

stehende Platz von zwei Brunnen und zahlreichen<br />

lustwandelnden Staffagefiguren, dazu auch eine kleine<br />

Pferdekutsche. Feine Darstellung unter hohem Himmel,<br />

dessen Farbskala von Gelb über Rot bis hin zu<br />

Hellblau, mit kleineren weißen Wolkenformationen<br />

reicht. (1221624) (4) (18)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

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VENEZIANISCHER MEISTER<br />

19 <br />

BLICK AUF DEN CANAL GRANDE MIT DER PUNTA<br />

DELLA DOGANA IN VENEDIG<br />

Öl auf Leinwand.<br />

71 x 91,5 cm.<br />

In dekorativem vergoldeten Rahmen.<br />

Blick über den Canal Grande auf die Punta della Dogana,<br />

die sich an der Spitze der Insel Dorsoduro befindet.<br />

Gut zu erkennen der hohe Turm, an dessen Spitze die<br />

Skulptur der Erdkugel steht. Im Hintergrund lässt sich<br />

die Kirche Santa Maria della Salute mit Turm und ihrer<br />

mächtigen Kuppel erkennen. Im Vordergrund, auf dem<br />

ruhigen Wasser, ein Boot, während links und rechts<br />

am Ufer weitere Boote und Gondeln angelegt haben.<br />

Harmonische Malerei in weicher Farbgebung mit hohem,<br />

sommerlich blauem Horizont und weißen Wolkenformationen.<br />

(1221625) (4) (18)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

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<br />

PHILIPP JAKOB DE LOUTHERBOURG D.J.,<br />

14 – 181 <br />

WEITE LANDSCHAFT MIT HIRTEN UND RINDERN<br />

Öl auf Holz.<br />

46 x 66 cm.<br />

In dekorativem Prunkrahmen.<br />

In weiter Landschaft auf einer flachen Anhöhe hat sich<br />

am Rand eines Weges, der links hinunter in ein kleines<br />

Dorf mit hoher Kirche führt, ein Hirtenpaar mit seinen<br />

Tieren niedergelassen. Der Mann mit roter Weste und<br />

schwarzem Hut hat sich ermüdet an einem kleinen<br />

Holzgatter niedergelassen, während sein neben ihm<br />

auf dem Boden liegender Hund schläft. Die neben ihm<br />

stehende Frau mit leicht erhobener, linker Hand, hat<br />

die Tiere genau im Blick, zu denen zwei Rinder, drei<br />

Schafe und ein prachtvoller Ziegenbock gehöhren. Der<br />

Weg links wird zudem gesäumt von einem Reiter auf<br />

einem Schimmel, einer Frau und einem Kind. Rechts<br />

erstreckt sich ein hoher alter knorriger Baum in den<br />

weiten hellblauen Himmel, dessen weiße Wolken auf<br />

der linken Bildhälfte vom Licht der untergehenden<br />

Sonne leicht gelblich gefärbt sind. Typische Malerei in<br />

der Manier des bekannten Künstlers. Platte leicht gewölbt.<br />

In der Mitte horizontal durchgehender restaurierter<br />

Riss. (1221511) (18)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

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225


THEODOR KLEEHAAS,<br />

1854 – 199 <br />

AUF DER AUSSICHT<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

95 x 75 cm.<br />

Rechts unten signiert „Th. Kleehaas“ und<br />

ortsbezeichnet „München“.<br />

In vergoldetem, reichlich mit Lorbeerblattornamenten<br />

verzierten Rahmen.<br />

Darstellung von drei jungen Frauen auf einer Kuppe<br />

neben einem Führer, welcher ihnen die Sicht in die<br />

Berge leitet. (12213526) (13)<br />

€ 3.500 - € 4.500<br />

<br />

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<br />

ALEXANDER MAX KOESTER,<br />

1864 – 19 <br />

ENTEN IM TEICH<br />

Kohle auf Karton.<br />

43 x 68 cm.<br />

Links unten Signatur „A. Koester“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

In Nahsicht eine fröhliche Entenschar in leicht bewegtem<br />

Wasser. Wiedergabe in der typischen Manier des<br />

bekannten Künstlers.<br />

Literatur:<br />

Alexander Koester, Zeichnungen und Skizzen, zusammengestellt<br />

von Renate und Markus Wimmer, Nürnberg<br />

2019, vergleichbare Skizze Nr. 774, Wilde Jagd,<br />

14,4 x 19 cm, Bleistift. (1230493) (18)<br />

€ 3.800 - € 4.800<br />

<br />

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FRANZÖSISCHER MALER<br />

19 <br />

DARSTELLUNG EINER SZENE AUS EINEM<br />

FRANZÖSISCHEN KRIEG<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

150 x 205 cm.<br />

In breitem ebonisierten Rahmen mit Goldleiste.<br />

Eine weite, von Rauchschwaden verhangene Landschaft<br />

in diesigem Licht, mit davorstehender Figurengruppe<br />

nebst einer Kanone. Fehlstellen. (12106646)<br />

(2) (13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

EMIL ZSCHIMMER,<br />

184 – 191 <br />

MAIABEND IM TIEFTAL – ERFURT<br />

Öl auf Leinwand.<br />

97 x 80 cm.<br />

Rechts unten signiert und datiert „1885“. Verso auf<br />

der Leinwand von Hand des Künstlers in schwarzer<br />

Ölfarbe Titelbezeichnung und nochmalige Signatur.<br />

Dorfidylle mit Fachwerkbauten, hinter einem hohen<br />

Baum mit heraufziehendem blühenden Fliederstrauch,<br />

im hintergründigen Zentrum die höher stehende Kirche<br />

mit Zwiebelturm und darin eingestelltem Maibaum.<br />

Auf der schon schattigen Dorfstraße ein tanzender<br />

Kinderreigen, rechts vorne drei Frauen in Unterhaltung<br />

am Hofgatter. Höchst qualitätvolle Stimmungswiedergabe<br />

in naturalistischer Malweise. (1141351) (11)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

<br />

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227


NIEDERLÄNDISCHER MALER AUS DER<br />

<br />

LICHTDURCHFLUTETE FLUSSLANDSCHAFT<br />

Öl auf Holz.<br />

32,5 x 46 cm.<br />

Rückwärtig bezeichnet „Breughel“ mit darunter befindlichem<br />

Schriftzug (Besitzangabe?).<br />

In vergoldetem Rahmen mit plastischem Zungenfries.<br />

Polderlandschaft mit niedrigem Horizont und zentraler<br />

Baumgruppe. Unter dieser teils rot gekleidete Personengruppe.<br />

Umliegende Architekturstaffage und Holzbrücke.<br />

Sowohl in den Farben als auch in der Darstellung<br />

griff der bislang unidentifizierte Maler Ideen der<br />

flämischen Maler aus dem Umkreis des Jan Brueghel<br />

wieder auf. Rest. (1230273) (13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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<br />

UTRECHTER CARAVAGGIST DES<br />

1 <br />

DER FRÖHLICHE ZECHER<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

96 x 70 cm.<br />

Ungerahmt.<br />

In Nahsicht der in einem braunen Innenraum an der<br />

Kante eines Tisches sitzende junge Mann in grüner<br />

Weste, weißem Hemd und gelb-brauner Hose. Auf<br />

der Tischplatte ein prachtvoll glänzender blauer Krug<br />

mit Zinndeckel, daneben ein Holzbrettchen mit drei<br />

kleinen Pfeifchen, ein Messer, Brot, zwei Nelkenblüten<br />

und zwei kleine Fliegen. Der junge Mann hält in seiner<br />

linken Hand eine leuchtend rote Mütze, während er<br />

seine Rechte ausgestreckt hat, mit einem gefüllten<br />

Glas, mit dem er dem Betrachter des Bildes wohl zuprosten<br />

möchte. Er hat seinen Mund mit den glänzenden<br />

weißen Zähnen zu einem Lachen geöffnet und<br />

blickt mit seinen offenen hellbraunen Augen fröhlich<br />

aus dem Bild heraus. Harmonische Malerei mit akzentuierter<br />

Licht- und Schattensetzung. Kleinere Retuschen.<br />

(1230194) (18)<br />

€ 6.000 - € 8.000<br />

<br />

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ABEL AUER,<br />

194 <br />

OHNE TITEL, 2008<br />

Collage, auf grüner Glanzfolie.<br />

42 x 29 cm.<br />

Verso Aufkleber mit Namensnennung und Titel.<br />

Unter Glas gerahmt.<br />

Fotocollage in deren Mittelpunkt ein Schädel mit einem<br />

darauf montierten gelb-schwarzen Falter steht. Der in<br />

Stuttgart lebende Künstler schafft mit seinen verspielten<br />

und fantasievollen, teils skurrilen Werken einen<br />

eigenen Kosmos. (1230065) (18)<br />

€ 600 - € 800<br />

<br />

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<br />

<br />

Hinter Glas gerahmt: 53,5 x 43,5 cm.<br />

Goldene Schallplatte, Durchmesser 12 Zoll (30,48 cm),<br />

darauf mittig ein Etikett: „Yesterday“... and today, The<br />

Beatles. (S.) 1 mit 6 aufgeführten Titeln; darunter befestigt<br />

eine goldene Plakette von RIAA, Certificated<br />

Sales Award: Presented to John Lennon / Paul Mc-<br />

Cartney to commemorate the sale of more than<br />

500.000 copies of the Capitol Records, Inc. long-playing<br />

record album „Yesterday... and today“. Daneben<br />

ein Miniatur Plattencover mit Titel und Abbildung der<br />

Beatles. (1221467) (18)<br />

€ 6.000 - € 8.000<br />

<br />

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<br />

<br />

Höhe: 8,6 cm.<br />

Bodenseitige, rot eingefärbte Kerbsignatur.<br />

Shibayama, Japan, 19. Jahrhundert.<br />

Elfenbein, geschnitzt, inkrustiert mit Perlmutt und<br />

Horn, partiell gefasst. In Form einer Frucht mit explizit<br />

weiblichen Körperöffnungen und umlaufendem Insektendekor.<br />

Oberseitig mit minimalem altem Chip.<br />

(1230213) (1) (13)<br />

<br />

<br />

Höhe: 7,8 cm.<br />

Shibayama, Japan, 19. Jahrhundert.<br />

Elfenbein, geschnitzt, inkrustiert mit Perlmutt und<br />

Horn, partiell gefasst. Fruktale Form mit plastisch ausgearbeiteten,<br />

explizit weiblichen Körperöffnungen<br />

und umlaufendem Insektendekor. (1230214) (1) (13)<br />

Export restrictions outside the EU.<br />

Export restrictions outside the EU.<br />

€ 1.800 - € 2.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

€ 1.500 - € 1.800<br />

<br />

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229


CONRAD MARCA-RELLI,<br />

191 – <br />

COMPOSITION 14<br />

Aquaforte auf Karton.<br />

56 x 76 cm.<br />

Rechts unten signiert. Links unten nummeriert.<br />

In schwarzem Rahmen hinter Glas gerahmt.<br />

<br />

SEBASTIAN MATTA,<br />

1911 –<br />

<br />

NU DEBOUT, 1986<br />

Lithografie auf Papier.<br />

88 x 64 cm.<br />

Rechts unten signiert und links unten<br />

nummeriert „8/99“.<br />

Hinter Glas in Holzrahmen.<br />

Leicht gewellt. (1230959) (3) (13)<br />

€ 300 - € 400<br />

<br />

INFO | BID<br />

Exemplar 8/ 99.<br />

Anbei ein Zertifikat der Peter Gallery, Peschiera<br />

del Garda, im Original vorliegend.<br />

(1230956) (3) (13)<br />

€ 400 - € 600<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

VANNI SPAZZOLI,<br />

194<br />

IL CANE CHE MANGIA LE API<br />

Mischtechnik auf Leinwand.<br />

75 x 90 cm.<br />

Rechts unten signiert „Spazzoli“, verso<br />

auf Leinwand erneut signiert „Spazzoli“.<br />

Hinter Glas gerahmt. (1230951) (3) (18)<br />

€ 1.800 - € 2.200<br />

<br />

INFO | BID<br />

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LUCIO DEL PEZZO,<br />

19 – <br />

GEOMETRISCHE KÖRPER IM RAUM.<br />

Lithografie auf Papier.<br />

100 x 70 cm.<br />

Unten mittig signiert und nummeriert „176/200“.<br />

In schwarzem Holzrahmen.<br />

Exemplar 176/ 200. (1230957) (3) (13)<br />

€ 250 - € 350<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

DAVID SALLE,<br />

195 <br />

Lebt und arbeitet in Brooklyn, New York.<br />

THE LEMON TWIG<br />

Lithografie auf Papier.<br />

76 x 56 cm.<br />

Rechts unten signiert und links unten<br />

nummeriert „26/50“.<br />

In schwarzem Rahmen, hinter Glas gerahmt.<br />

Exemplar 26/ 50. (1230958) (3) (13)<br />

€ 200 - € 300<br />

<br />

JOHN CHAMBERLAIN,<br />

19<br />

OHNE TITEL<br />

Farbradierung.<br />

89 x 60 cm.<br />

Rechts unten signiert, sowie Trockenstempel,<br />

links unten Ex. 28/ 48.<br />

Hinter Glas gerahmt. (1230952) (3) (18)<br />

€ 650 - € 850<br />

<br />

<br />

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231


FRANCISCO SOBRINO,<br />

19 – 14 <br />

OHNE TITEL<br />

Serigrafie auf Papier.<br />

69 x 69 cm.<br />

Rechts unten signiert, links unten nummeriert<br />

„71/150“.<br />

In schwarzem Holzrahmen, hinter Glas gerahmt.<br />

Exemplar 71/ 150. (12309511) (3) (13)<br />

€ 300 - € 400<br />

<br />

YVARAL (JEAN-PIERRE VASARELY),<br />

194 – <br />

Er war ein französischer Maler, Computerkünstler und<br />

Kinetischer Künstler sowie Vertreter der Op-<strong>Art</strong>.<br />

L’INSTABILITÀ COME CONDIZIONE UMANA, 1981<br />

Serigrafie.<br />

50 x 50 cm.<br />

Rechts unten signiert, links unten Exemplar 84/ 99.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

(12309513) (3) (18)<br />

€ 350 - € 450<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

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<br />

PINO PINELLI,<br />

198 <br />

PITTURA GIALLA, 2006.<br />

Materialserigrafie.<br />

60 x 85 cm.<br />

Rechts unten signiert und links unten nummiert 20/ 50<br />

(daneben 10 römisch nummerierte).<br />

Ungerahmt, Platte rückwärtig mit ausgesparter<br />

Aufhängung.<br />

Beigegeben im Original eine undatierte Expertise von<br />

Giuliano Papalini. (12309512) (3) (13)<br />

€ 700 - € 900<br />

<br />

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<br />

FRANÇOIS MORELLET,<br />

196 – 16 <br />

<br />

OHNE TITEL<br />

Serigrafie auf Papier.<br />

69 x 69 cm.<br />

Rechts unten signiert. Links unten nummeriert.<br />

In schwarzem Holzrahmen. (12309510) (3) (13)<br />

€ 350 - € 450<br />

<br />

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GIORGIO DE CHIRICO,<br />

1888 – 198<br />

IL TROVATORE, CA. 1968<br />

Höhe mit Sockel: 30 cm.<br />

Sockel: 10,5 x 9,5 cm.<br />

Links am Sockelrand bezeichnet „G. de Chirico“,<br />

rechts am Sockelrand betitelt „Il Trovatore“. Am hinteren<br />

Sockelrand bezeichnet „<strong>Art</strong>curial“ und „Exemplar<br />

139/250“.<br />

Beigegeben ein Zertifikat von <strong>Art</strong>curial, Paris vom<br />

04. April 1985 (in Kopie vorliegend).<br />

Vergoldete <strong>Bronze</strong>. Am unteren Ende des Mantels<br />

der Skulptur erneute Auflagenbezeichnung. Minimale<br />

Kratzsp. (1231421) (3) (18)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

GIORGIO DE CHIRICO,<br />

1888 – 198<br />

MUSE<br />

Höhe: 29 cm.<br />

Sockel: 10,5 x 8,2 cm.<br />

Links unten auf Sockelseite Signatur „G. de Chirico“,<br />

rechts unten auf Sockelseite betitelt „La Musa“. Rückseitig<br />

auf Sockelrand bezeichnet „<strong>Art</strong>curial“ und „Exemplar<br />

71/250“.<br />

Beigegeben ein Zertifikat von <strong>Art</strong>curial, Paris vom<br />

12. Dezember 1986 (in Kopie vorliegend).<br />

Vergoldete <strong>Bronze</strong>. Am unteren hinteren Mantelrand<br />

der Skulptur erneute Auflagenbezeichnung.<br />

(1231422) (3) (18)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

<br />

<br />

<br />

79 x 122 cm.<br />

Tuschfarben auf Seide, auf Holzrahmen gespannt,<br />

mit Karton hinterlegt.<br />

Rechts unten monogrammiert.<br />

Wohl Hong Kong oder Singapur, um 1950.<br />

Vier schwarz-braun-weiße galoppierende Pferde mit<br />

wilder Mähne vor hellbeigen Hintergrund mit kleineren<br />

grünen Graspartien. Dynamische Darstellung eines<br />

vermutlich in Hong Kong oder Singapur lebenden<br />

Künstlers.<br />

Provenienz:<br />

Münchener Privatsammlung für internationale Kunst.<br />

(1230591) (13)<br />

INFO | BID<br />

€ 800 - € 1.200<br />

<br />

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233


NOW:<br />

CONSIGNMENTS<br />

TO OUR SEPTEMBER AUCTIONS 2020<br />

AUCTIONS<br />

Thursday, 24. und Friday, 25. September 2020<br />

CONSIGNMENTS<br />

Until mid of August 2020<br />

IN PREPARATION<br />

CATALOGUE I:<br />

FURNITURE & INTERIOR<br />

CATALOGUE II:<br />

FINE ART AUCTION<br />

CATALOGUE III:<br />

SPECIAL AUCTION<br />

OLD MASTER PAINTINGS<br />

CATALOGUE IV:<br />

IMPRESSIONISTS & MODERN ART<br />

CATALOGUE V:<br />

HAMPEL LIVING<br />

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Phone: + 49 - (0)89 - 28 804 - 0<br />

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