D'HANDWIERK 03 2017

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BULLETIN DE LIAISON DE LA FÉDÉRATION DES ARTISANS ET DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS 03|2017


2017


D'HANDWIERK 03|2017

FOCUS

Zur Lage der Nation

Der Premier blieb stumm. Natürlich nur im übertragenen Sinn. Der

Tonausfall im Hohen Haus, der eine landesweite Direktausstrahlung

der Erklärung zur Lage der Nation verhinderte, hat auch ein bisschen

Symbolcharakter. Der Politik, wie andere Akteure auch, haben

es zunehmend schwer sich von der medialen Geräuschkulisse abzuheben

und den immer gestressten und abgelenkten Adressaten

ihrer Botschaften auch tatsächlich zu erreichen.

Deshalb ist eine jährliche Erklärung zur wirtschaftlichen und sozialen

Lage der Nation, trotz teilweise berechtigten Kritiken, keine

komplett unnütze Veranstaltung. Es gibt der Regierung Zeit und

Raum, um zu erklären, Stellung zu beziehen und für Unterstützung

zu werben. Ob die Regierung diesen Raum nutzen sollte, will, kann,

steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Die diesjährige Erklärung zur Lage der Nation war kein grosser

Wurf, darin sind sich alle Kommentatoren einig. Dass es Luxemburg

gut geht, wenn es den Menschen gut geht ist so pertinent wie die

Feststellung, dass es vor allem dann hell ist wenn die Sonne scheint.

Wie man „gut gehen“ definiert, was „gut gehen“ morgen heißen,

wo die Spannungslinien liegen und wie man es erhalten kann, naja

davon war in der Rede nichts zu erfahren.

Dass bei einer guten Konjunktur politisch vieles möglich wird, was

langfristig nicht unbedingt sinnvoll ist, ist auch kein Geheimnis.

Klarer Blick und Durchhaltvermögen sagt die Mehrheit. Naive

Durchhalteparolen und Plattitüden sagen die Oppositionsparteien.

Der Wahlkampf hat längst begonnen. Die Koalition möchte dem

Wähler vermitteln, dass sie tatsächlich etwas geleistet hat, was ja

durchaus legitim ist.

Der Wähler hat jedoch die Tendenz weniger einen „Bilan“ zu bewerten,

als die vermutete Fähigkeit der Kandidaten und Parteien künftige

und verschleppte Probleme und Herausforderungen anzugehen.

Das Rennen ist also offen.

Christian Reuter | T +352 42 45 11 - 28 | E c.reuter@fda.lu | I www.fda.lu

ÉDITORIAL

Die Sache mit dem Wachstum 4

Le truc avec la croissance 5

POLITIQUE

Emploi au Luxembourg : dossiers qui rient,

dossiers qui pleurent 8

Tour d’horizon sur la loi Omnibus 10

MESSAGE

Confédération des Métiers de la Finition : « Berufe

stärken, Ressourcen bündeln, Mehrwert schaffen » 12

FORMATION

Présentation d’un appui en vue de

la préparation du Projet Intégré Final (PIF) pour

apprentis en 3 e année de DAP 13

Formation continue :

La gestion de processus dans l'artisanat 16

Renforcement de l'équipe

des chargés de cours occasionnels

Brevet de Maîtrise 18

INNOVATION

« The Hands of Innovation »

5 e édition du Prix de l’Innovation dans l’Artisanat

Les inscriptions sont ouvertes ! 21

5 e édition du Prix de l’Innovation dans l’Artisanat 22

INFO

La Chambre des Métiers remaniée : une réorganisation

nécessaire à la réalisation de ses ambitions 24

62 luxemburgische Betriebe offiziell mit dem Label

„Made in Luxembourg“ ausgezeichnet 27

Table ronde à l’occasion de la journée

de la diversité 28

CHRONIQUE JURIDIQUE

La loi relative aux établissements classés évolue 29

Avis du mois de la Chambre des Métiers : Transposition

de la Directive sur le Passation des Marchés Publics 30

Nouveautés en matière de droit du travail 34

Attention arnaques ! 39

EUROPE

Save the Date : Conférence Détachement

le 30 mai 2017 40

PRESENTATION MAD’IN EUROPE 42

FÉDÉRATIONS

Fête patronale de la Confédération de la Toiture

à Rambrouch / Martelange 44

La House of Automobile chez DELPHI 47

31. Brezelumzug des Bäcker-

Konditormeisterverbandes 48

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ÉDITORIAL

DIE SACHE MIT DEM WACHSTUM

Luxemburg geht es gut. Zumindest auf dem Papier. Das Wachstum befindet sich auf einem stabil hohen

Niveau, was es der Politik erlaubt zu investieren, und natürlich dem Wähler etwas entgegen zu kommen.

Gleichzeitig werden Stimmen laut, die auf die negativen

Folgekosten des dynamischen Wachstums aufmerksam

machen, sei es das tägliche Verkehrschaos

oder die leidenschaftlich kommentierten Wohnungspreise.

Das Wirtschaftswachstum soll „qualitativer“

werden, so die Kernaussage.

Quantitatives Wachstum um das Luxemburger Modell

am Laufen zu halten oder qualitatives Wachstum das

weniger arbeitsintensiv und ressourcenschonender

sein soll? Im Moment scheint es, als wolle die Regierung

- je nach Ministerium - beide Ansätze gleichzeitig

verfolgen.

Dass der Schlüssel vor allem in einer verbesserten

Produktivität liegt, wird indes von der Politik geflissentlich

ignoriert – bis jetzt auf jeden Fall.

Etwas Licht ins argumentative Dunkel könnte das

STATEC bringen, das die verschiedenen Aspekte rund

um das Wirtschaftswachstum im Detail beleuchtet.

Bei einer etwas nüchterneren Betrachtung fällt das

Wirtschaftswunder erheblich bescheidener aus, als es

die aktuelle politische Debatte erahnen lässt.

Das Wirtschaftswachstum wird über die Zunahme des

Bruttoinlandproduktes (BIP) definiert. Das BIP misst alle

Produkte und Dienstleistungen, die während eines Jahres

gekauft oder exportiert werden. Zwischen 2005 und

2015 ist das BIP laut STATEC um 72 Prozent gestiegen.

Rechnet man die Preisentwicklung heraus, bleiben von

diesem spektakulären Anstieg noch 30 Prozent übrig.

Brechen wir dieses immer noch beträchtliche Wachstum

auf einen Prokopf-Ratio zurück, bleibt ein Zuwachs des

BIP von 6 Prozent über 10 Jahre. Rechnen wir aus diesem

Wert noch einmal den Export von Löhnen und Kapitalerträgen

ins Ausland heraus, bleibt vom Prokopfwachstum

nicht mehr allzu viel übrig.

Was ist passiert? Während ein sattes Wirtschaftswachstum

suggeriert, dass wir als Gesellschaft einen größeren

Kuchen backen und die Portion für den Einzelnen

entsprechend grösser werden muss, sieht die Realität

in Luxemburg vor allem so aus, dass Wachstum über

mehr Einwohner und Arbeitsplätze entsteht. Wir brauchen

also immer mehr Menschen um zwar einen größeren

Kuchen zu backen, der gleichzeitig aber in immer

mehr Stücke zerteilt werden muss, die ihrerseits kaum

grösser werden. Während des gesamten Beobachtungszeitraums

ist die Beschäftigung insbesondere des

„non-profit-Sektors“ kräftig angestiegen, es handelt

sich hierbei generell um den öffentlichen Dienst und

den so genannten konventionierten Sektor. Dies wurde

durch neue öffentliche Dienstleistungen (insbesondere

in den Bereichen Erziehung und Pflege) ebenso

beschleunigt wie durch allerlei politische Entscheidungen,

etwa mehr Sicherheitskräfte bei der Polizei.

Die nicht unbeträchtlichen Gehälter (sowie die politisch

bedingten Gehaltssteigerungen) besagter Sektoren

ebenso wie sonstige Folgekosten des Wachstums

tauchen natürlich im BIP auf, ohne dass wir durch

diese zusätzlichen Ausgaben als Gesellschaft finanziell

besser da stehen.

Ausländische Investoren ziehen ihren in Luxemburg

erwirtschafteten Profit ab, und auch die Grenzgänger

nehmen ihren Lohn und später ihre Rente selbstverständlich

mit nach Hause. Was unter dem Strich bleibt,

sind Steuereinnahmen und ein Sozialsystem, das auf

den Zustrom immer mehr Versicherter angewiesen ist,

um sich über Wasser zu halten. Dass wir trotz dynamischen

Wachstums kaum genug öffentliche Einnahmen

generieren, um die steigenden Ausgaben durch wachsende

Bevölkerungszahlen zu kompensieren, ist eine

Konsequenz dieser Entwicklung.

Eine Alternative wäre sicherlich, über eine verbesserte

Produktivität nachzudenken. Wie können wir mit den

gleichen Ressourcen ein besseres Resultat erzielen?

Diese Diskussion scheitert jedoch bereits im Ansatz

regelmäßig am Widerstand der Gewerkschaften, die

eine ernstgemeinte Produktivitätsdebatte in Luxemburg

gar nicht erst führen wollen, auch wenn sie etwas

anderes behaupten. Was der Politik bleibt, ist ein Eiertanz

zwischen Rifkins 4. industrieller Revolution und

der 6. Urlaubswoche respektive Arbeitszeitverkürzung.

Eigentlich müsste jedem klar sein, dass eine Verkürzung

der Arbeitszeit bei gleichbleibender Wirtschaftsleistung

nur dazu führen wird, dass zusätzliche

Arbeitskräfte aus der Großregion oder aus anderen Teilen

der Welt importiert werden müssen, mit entsprechenden

Auswirkungen auf die Mobilität, den Wohnungsmarkt

und den Ressourcenverbrauch. Allerdings

kommt man leicht zur Erkenntnis, dass eine gleichzeitig

geführte Diskussion über Arbeitszeitverkürzung

und „qualitativem Wachstum“ selbst für Luxemburger

Verhältnisse zwar nicht unmöglich ist aber immer

abstrusere Züge annimmt.

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ÉDITORIAL

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Man darf also jetzt schon gespannt sein, was die

Wahlprogramme der einzelnen Parteien dem gesunden

Menschenverstand der Wähler diesbezüglich

zumuten wollen.

Seitdem das „postfaktische“ Zeitalter an die Tür der

Politik klopft, werden selbst statistische „hard facts“

zur Interpretationssache. Rücken zusätzlich die Wahlen

näher, ist die Gefahr groß, dass die Politik sich

mehr für Umfragewerte interessiert als für die nackten

Zahlen des Statistikamtes.

Christian Reuter | Secrétaire général adjoint

T +352 42 45 11 - 28 | E c.reuter@fda.lu | I www.fda.lu

LE TRUC AVEC LA CROISSANCE

Le Luxembourg va bien. Du moins sur le papier. La croissance est dynamique ce qui permet au gouvernement

d’investir dans les infrastructures et de faire preuve d’une certaine largesse envers les électeurs.

En même temps d’aucuns thématisent les coûts consécutifs

de cette croissance, comme p.ex. la paralysie du

trafic et l’éternel problème du prix du logement, et proposent

une croissance « qualitative » qui tient compte

de ces phénomènes.

Une croissance quantitative pour soutenir le modèle

social luxembourgeois, ou une croissance qualitative,

moins intensive en main d’œuvre et plus respectueuse

des ressources naturelles ? Pour l’instant le gouvernement

donne l’impression de vouloir les deux. Ce qu’elle

ne veut pas, du moins pas pour l’instant, est une discussion

fondamentale sur la productivité du travail, qui

est pourtant un facteur clé d’une croissance qualitative.

Le STATEC, qui analyse les différents aspects de la

croissance, dessine une image plus sobre du miracle

économique, en tout cas bien plus sobre que l’image

véhiculée par la politique.

La croissance économique se mesure classiquement par

la variation du Produit Intérieur Brut (PIB) pendant une

période donnée. Le PIB se compose de tous les produits

et services qui ont été produits / achetés / exportés par

les agents économique privés et publics.

Le PIB à prix courants a augmenté de 72 pourcent entre

2005 et 2015. Si on mesure par contre le PIB aux prix

de l’année précédente (sans évolution des prix) la croissance

atteint 30 pourcent pendant cette période. Face

à cette croissance toujours très appréciable, l’évolution

du PIB mesurée par tête d’habitant au prix de l’année

précédente n’était que de 6 pourcent sur 10 ans. Si on

déduit maintenant de cette croissance l’exportation de

salaires et la rémunération des investissements étrangers

on marche plus ou moins sur place.

Qu’est ce qui s’est passé !? Alors qu’une croissance

dynamique, comme on peut l’observer au Luxembourg,

suggère que notre société produit un gâteau de

plus en plus grand et que, forcément, les parts du gâteau

aussi devraient devenir plus grands, la réalité est celle

que notre croissance se réalise avant tout par une augmentation

de la population et de l’emploi. Le gâteau est

effectivement plus grand, mais doit être réparti entre

davantage de gens. La part individuelle reste plus ou

moins la même, indépendamment de la taille du gâteau.

Un autre effet est celui que beaucoup d’emplois sont créés

dans le secteur dit non marchand (Etat, communes, secteur

conventionné santé et soins). Les salaires très appréciables

qui sont payés dans le secteur non marchand sont

bien repris au niveau du PIB, mais sans que cela améliorerait

la situation financière au niveau national.

S’ajoute à cela que les investisseurs étrangers rapatrient

le gros des profits et que les salariés frontaliers

ramènent évidemment leurs salaires, et plus tard leurs

retraites, chez eux.

Ce qui reste sont des recettes fiscales et un système

social qui est tributaire d’un afflux important de nouveaux

assurés pour rester plus ou moins viable. La conséquence

est que malgré une croissance dynamique nous

avons du mal à générer suffisamment de revenus pour

assurer les coûts consécutifs engendrés par l’augmentation

de la population, des emplois et des services publics.

Une alternative serait certainement de réfléchir sur la

productivité. Faire plus avec moins de moyens. Une telle

discussion n’est pas une option pour les syndicats qui

définissent le périmètre de ce que la politique peut faire

en matière de travail. Reste à la politique est de tergiverser

entre la 4 e révolution industrielle de Rifkin et de

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ÉDITORIAL

la 6 e semaine de congés payés, voire une réduction du

temps de travail.

Il devrait pourtant être clair pour chacun qu’une réduction

du temps de travail aurait comme conséquence que

de la main d’œuvre supplémentaire devrait être trouvée

dans la Grande Région et au-delà avec des répercussions

évidentes sur la mobilité, le logement et les ressources.

Parler de croissance qualitative et d’une réduction

du temps de travail est, du moins pour l’instant, un

contresens, même au Luxembourg, où on n’a pas peur

de ce genre de contradictions.

Nous verrons ce que les programmes électoraux des

différents partis nous réservent dans ce contexte.

Depuis qu’on est arrivé dans l’ère post-factuelle même

les hard facts, comme les statistiques sont sujets à interprétation.

Avec les élections qui arrivent, la politique

s’intéresse de toute façon davantage aux résultats des

enquêtes de popularité qu’aux statistiques économiques.

Christian Reuter | Secrétaire général adjoint

T +352 42 45 11 - 28 | E c.reuter@fda.lu | I www.fda.lu

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ÉDITORIAL

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POLITIQUE

Table ronde avec Romain Schmit, Jean-Jacques Rommes, Carlo Thelen et René Winking, modérée par Nicolas Henckes

EMPLOI AU LUXEMBOURG : DOSSIERS

QUI RIENT, DOSSIERS QUI PLEURENT

Le 27 mars 2017, l’UEL a invité pour la 4 e fois les membres élus de ses 8 organisations membres, c’est-à-dire

les représentants des assemblées plénières et des conseils d’administration de ses membres. Cette conférence

a été l’occasion de discussions au sujet des développements en matière de droit du travail suivies d’un

échange constructif avec Nicolas Schmit, Ministre du Travail, de l’Emploi et de l’Economie sociale et solidaire,

qui a répondu de bon gré aux questions posées par les chefs d’entreprises.

Travailler moins et gagner plus ?

Le monde du travail est en pleine mutation. La digitalisation

aura un impact certain sur l’économie, le travail

et son organisation.

Certains membres du gouvernement se plaisent à dire

que les salariés vont pouvoir profiter des bienfaits de

la digitalisation et de la robotisation, par exemple sous

forme de réduction du temps de travail. Les membres

du Comité exécutif de l’UEL sont néanmoins d’avis

qu’il est prématuré de vouloir distribuer dès aujourd’hui

les gains de productivité escomptés de la 3 e révolution

industrielle alors que la productivité a fait défaut

depuis l’an 2000. Une 6 e semaine de congés, comme

demandée par une pétition récente, n’aura pas de sens

du point de vue économique.

Pour l’UEL, il faudrait plutôt réfléchir sur une réorganisation

du temps de travail, un nouveau modèle de travail,

permettant plus de flexibilité (à organiser au sein

de l’entreprise), comme par exemple le télétravail.

Le Ministre Nicolas Schmit a réitéré la position qu’il a

exposée lors de la discussion à la Chambre des Députés

: il a souligné qu’une 6 e semaine de congés ne résoudra

pas les problèmes exposés par les pétitionnaires, en

particulier les risques psychosociaux. Il croit plutôt

que le rythme du travail doit changer et qu’il faut miser

sur une flexibilisation du temps de travail.

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POLITIQUE

D'HANDWIERK 03|2017

Le marché du travail devrait être repensé dans son

ensemble et il faudrait traiter des problématiques telles

que la mobilité, le logement et l’usage des nouvelles

technologies dans l’entreprise. La formation continue

sera un élément clé pour réussir cette transformation.

Des dossiers tous azimuts

D’autres thèmes ont été abordés qui préoccupent les

entreprises dont voici quelques exemples :

• le salaire social minimum : il est très élevé en comparaison

internationale et constitue un obstacle au

recrutement de personnes résidentes peu qualifiées,

deux raisons pour l’UEL de ne pas l’augmenter

davantage ;

• le compte épargne temps : il permet aux salariés

d’épargner du temps qu’ils pourront utiliser ultérieurement

pour des projets personnels tout en étant

payés ; des négociations dans le secteur bancaire,

qui est un secteur clé en matière de compte épargne

temps, sont en cours ;

• la gestion des âges en entreprises : consciente de la

problématique du vieillissement de la population,

l’UEL est d’avis qu’il est essentiel de préserver le pouvoir

de gestion des employeurs et de ne pas soumettre

les entreprises à de nouvelles formalités administratives

; elle contactera les syndicats pour voir si l’accord

européen des partenaires sociaux en cette matière

peut être transposé par négociation et rendre obsolète

le projet de loi sur la gestion des âges ;

• le reclassement : l’UEL entend mener une enquête

auprès des entreprises pour connaître les désagréments

qui résultent de la récente réforme en la matière ;

• le télétravail : il présente un intérêt certain pour les

entreprises et leurs salariés ainsi que pour la gestion

du trafic en réponse à l’augmentation de la population

active, mais pose des défis comme par exemple au

niveau imposition et sécurité sociale pour les travailleurs

frontaliers.

Perspectives

En guise de conclusion, Michel Wurth, Président de

l’UEL, a mis l’accent sur l’importance du dialogue social

entre et avec les partenaires sociaux concernant les défis

à venir pour le monde du travail et a salué la volonté

du Ministère du Travail de lancer ensemble avec les

Chambres professionnelles une étude spécifiquement

luxembourgeoise afin de préparer le monde du travail aux

défis de la transformation numérique. L’UEL soutient fortement

les démarches entamées pour préparer le Luxembourg

à l’économie du futur, à l’ère de la digitalisation, du

numérique et de l’efficacité dans l’emploi des ressources.

Le Président a également tenu à souligner l’attitude

positive et constructive des entreprises luxembourgeoises

qui soutiennent le programme « Entreprises,

partenaires pour l’emploi » visant à augmenter le

nombre total de recrutements par le biais de l’ADEM et à

réduire le chômage. Les entreprises deviennent aussi de

plus en plus responsables, comme le montre le nombre

toujours croissant d’entreprises labellisées ESR (Entreprise

Socialement Responsable), label créé par l’INDR

(Institut national pour le développement durable et la

responsabilité sociale des entreprises).

Participants de la table ronde modérée par Nicolas Henckes, Secrétaire

général de l’UEL : Jean-Jacques Rommes, Administrateur-délégué de l’UEL,

Carlo Thelen, Directeur général de la Chambre de Commerce, Romain

Schmit, Secrétaire général de la Fédération des Artisans et René Winkin,

Directeur de la FEDIL

Union des Entreprises Luxembourgeoises

7, rue Alcide de Gasperi | BP 3024 | L- 1030 Luxembourg

T +352 26 00 91 | E uel@uel.lu | I www.uel.lu

Michel Wurth

Le ministre de l’Emploi, Nicolas Schmit

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POLITIQUE

TOUR D’HORIZON SUR

LA LOI OMNIBUS

La loi du 3 mars 2017 dite loi Omnibus a pour objectif de simplifier les procédures d’autorisation, un but

auquel la Chambre des Métiers souscrit pleinement.

Dans le présent article, la Chambre des Métiers réalise

une vue d’ensemble sur les principales modifications qui

devraient exercer un impact positif sur l’Artisanat, de

même que sur celles ayant un effet plutôt défavorable.

1. Aménagement communal

La loi Omnibus prévoit un accroissement du nombre

des membres de la commission d’aménagement, qui

pourra dorénavant compter entre 5 et 13 membres,

contre 5 avant cette modification. La Chambre des

Métiers estime que cette augmentation permettra d’accélérer

les procédures, de réduire la durée d’élaboration

des avis et d’optimiser également le fonctionnement de

la cellule d’évaluation.

Le commentaire des articles de la loi Omnibus évoque

la plateforme de concentration. En fait, une des missions

de la cellule d’évaluation consiste dans la consultation

préalable des porteurs d’un projet urbanistique à travers

cette plateforme :

« la cellule d’évaluation de la commission d’aménagement,

composée d’au moins trois membres, offrira désormais

un service de consultation préalable aux acteurs

concernés moyennant la mise en place d’une plateforme

de concertation et nécessitera de ce fait davantage de

membres permanents qu’à l’heure actuelle »

Seul bémol : cette mission ne figure pas explicitement

dans la loi, alors que la Chambre des Métiers aurait préféré

que cette structure soit formalisée, ne fût-ce que pour

souligner son importance dans l’identification précoce de

difficultés potentielles au niveau d’un projet urbanistique

et dans la conception de solutions afin d’y remédier.

Sur le plan de la procédure PAG un allègement de l’étude

préparatoire est opéré par la loi Omnibus. Plus concrètement,

la commune n’aura plus besoin de définir une stratégie

de développement à court, moyen et long terme.

En ce qui concerne le PAP QE (quartier existant), la définition

de la « zone urbanisée » a été simplifiée Elle offre

maintenant une plus grande flexibilité aux communes

pour classer des terrains en zone PAP QE.

Une autre modification favorable a trait au PAP NQ

(nouveau quartier). Ainsi, pour l’initiation d’un tel projet

il suffit dès à présent que le porteur privé du projet ait

un mandat d’au moins 50 % des propriétaires (actuellement

100 %) qui détiennent plus de 50 % des surfaces.

Ce changement devrait permettre d’avancer plus rapidement

dans la procédure.

La loi Omnibus prévoit également une procédure allégée

pour la modification d’un PAP, mesure longuement

revendiquée par la Chambre des Métiers. Malheureusement

cette dernière demeure assez lourde, notamment

en raison de l’enquête publique qui en fait partie. Par

ailleurs, les critères permettant de l’appliquer sont assez

flous. La Chambre des Métiers est d’avis que lors de la

mise en œuvre d’une loi « Omnibus II », cette procédure

devrait être allégée en supprimant l’enquête publique et

la vérification de la conformité par rapport aux objectifs

de la loi concernant l’aménagement communal, alors

que celle-ci a déjà été opérée au niveau du projet initial.

Autre changement : la loi prévoit des « travaux de

moindre envergure » pour lesquels une autorisation de

construire n’est plus exigée. La définition de ces travaux

est laissée aux soins du règlement des bâtisses. Par

conséquent, le risque est très réel qu’il n’y aura pas d’application

uniforme de cette disposition d’une commune

à l’autre. De plus, ce règlement peut prévoir que ces travaux

sont à déclarer au bourgmestre, dans les formes

et délais à déterminer. La Chambre des Métiers aurait

préféré une définition uniforme au niveau national, afin

d’éviter que les entreprises se trouvent confrontées à

105 règlements différents.

La loi Omnibus prévoit désormais le droit de demander

une indemnisation résultant des servitudes découlant

d’un plan d’aménagement particulier.

Le délai au cours duquel la cellule d’évaluation doit

rendre son avis dans le cadre de la procédure PAP est

réduit de 3 à 1 mois, ce qui devrait accélérer la procédure.

Par ailleurs, en qui concerne la durée de validité de l’autorisation

de construire, la loi prévoit que désormais

deux prorogations sont possibles. Toutefois, la Chambre

des Métiers regrette l’absence de délai au cours duquel le

bourgmestre devrait prendre sa décision quant à l’octroi

de ladite autorisation.

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POLITIQUE

D'HANDWIERK 03|2017

La loi Omnibus apporte également des changements

au niveau des modalités de la réalisation obligatoire de

logements à coûts modérés (LCM), notamment en ce qui

concerne les seuils à partir desquels il faut réaliser une

certaine quote-part de LCM dans les PAP NQ. Jusqu’à

présent le porteur d’un projet avait l’obligation de prévoir

des LCM lorsque la superficie du terrain à bâtir brut était

supérieure ou égale à 1 ha. Désormais le seuil équivaut

à 25 unités de logements. Quant à la quote-part de LCM

à réaliser, la loi sur l’aménagement communal disposait

qu’il fallait y réserver 10 % de la surface du terrain à bâtir

net, ou prévoir 10 % de LCM. Dès à présent, il faudra,

en cas de dépassement du seuil de 25 logements, réaliser

des LCM sur au moins 10 % de la surface construite

brute des logements.

En pratique, la Chambre des Métiers constate dans bien

des cas que la cellule d’évaluation rend un avis défavorable

à l’égard d’un PAP en précisant que le PAP respecte

le PAG, mais qu’elle le juge non conforme aux objectifs

de la loi concernant l’aménagement communal. Or, ces

objectifs sont définis de manière floue, ce qui, selon la

Chambre des Métiers, confère à la cellule d’évaluation

des pouvoirs démesurés dans l’appréciation des PAP.

Dans ce contexte, la Chambre des Métiers insiste à ce

que de nouvelles mesures de simplification administrative

limitent la mission de la prédite cellule au contrôle

de la conformité du PAP par rapport au PAG.

2. Pacte Logement

La loi Omnibus prévoit l’extension du droit de préemption

de la commune sur toutes les parcelles non construites à

l’intérieur du périmètre d’agglomération. La Chambres

des Métiers s’y oppose pour plusieurs raisons.

Tout d’abord, elle constate une prolifération du droit de

préemption à travers différentes législations, alors que

cet instrument constitue une grave entrave au droit de

propriété ancré dans la Constitution. Ensuite, ce droit

alourdit la procédure, même lorsqu’il n’est pas exercé,

cette mesure représentant donc exactement le contraire

d’une mesure de simplification administrative.

De plus, la vérification si l’établissement est situé dans

une zone prévue à ces fins en conformité avec la loi

concernant l’aménagement communal est abolie.

Une construction ne peut être entamée avant l’octroi de

l’autorisation de bâtir et de l’autorisation « commodo ».

4. Environnement – protection de la nature

Le volet environnement n’est que marginalement touché

par la loi Omnibus. Cependant la réforme de la loi

sur la protection de la nature est en cours, projet sur

lequel la Chambre des Métiers a rendu son avis en date

du 14 février 2017. Dans ce dernier, elle salue la meilleure

lisibilité du texte (structuration des articles, déroulement

des procédures), ainsi que la transparence accrue et la

mise en place d’un cadre légal pour les mesures compensatoires

dans les pools de compensation.

Par contre elle regrette l’absence d’une quarantaine de

projets de règlements grand-ducaux qui définiront, entre

autres, les biotopes protégés, les mesures à considérer

comme destruction de biotopes ou les modalités des

éco-points. De même, certains critères demeurent flous,

comme par exemple le « bien-être de la population » ou

l’« intégrité et beauté du paysage », ce qui conduit à une

certaine insécurité juridique.

La Chambre des Métiers revendique qu’à l’intérieur

des périmètres d’agglomération, la réalisation de projets

urbanistiques conformes à la loi concernant l’aménagement

communal devrait primer les considérations

écologiques. Outre le redressement des points

de la réforme qu’elle critique, la Chambre des Métiers

demande un moratoire pour l’identification de nouveaux

biotopes et d’espèces protégées, ainsi qu’une fixation

de la valeur des éco-points en concertations avec

les milieux professionnels concernés.

3. « Commodo » – établissements classés

Une mesure que la Chambre des Métiers salue est la

modification de la nomenclature de la loi concernant les

établissements classés. En effet, la loi Omnibus prévoit

la création de deux nouvelles classes :

• 1A – autorisation délivrée par le seul ministre du

travail

• 1B – autorisation délivrée par le seul ministre de

l’environnement.

Les demandes d’autorisation pour ces deux classes

requièrent moins d’informations que pour la classe 1.

Norry Dondelinger | Directeur Affaires économiques

T +352 42 67 67 – 257 | E norry.dondelinger@cdm.lu | I www.cdm.lu

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MESSAGE

CONFÉDÉRATION DES MÉTIERS

DE LA FINITION : « BERUFE

STÄRKEN, RESSOURCEN BÜNDELN,

MEHRWERT SCHAFFEN »

Anfang des Jahres haben sich die Verbände der Maler/Glaser, Gipser/Fassadenmacher, Raumaustatter und

Bodenleger in dem gemeinsamen Dachverband „Confédération des Métiers de la Finition“ organisiert, um

Ressourcen besser nutzen zu können, aber auch um sich an geänderte rechtliche Rahmenbedingungen anzupassen.

D’handwierk sprach mit Alain Kutten, der von seinen Kollegen und Kolleginnen zum ersten Präsidenten

der neuen Struktur bestimmt wurde.

zwei Kollektivverträge die gleiche Aktivität abdeckten,

was zunehmend zu Schwierigkeiten in den Unternehmen

geführt hat.

Als Berufsvertretung können wir nicht konkreten Entwicklungen

in unseren Unternehmen hinterherhinken.

Rein aus reglementarischen Gründen war dieser Zusammenschluss

unumgänglich.

Darüber hinaus ging es uns auch darum die einzelnen

Berufe, die wir in unseren Unternehmen ausführen zu

stärken. Auch wenn wir die Interessen von verschiedenen

Berufen in einem gemeinsamen Berufsverband

vertreten, heißt das ja nicht, dass die spezifischen

Berufe und Ausbildungswege verschwinden oder keine

Daseinsberechtigung mehr haben. Im Gegenteil, dieser

Zusammenschluss bedeutet eine Stärkung unserer

Berufe. Aus diesem Grund haben wir auch die Glaser,

Bodenleger und Raumausstatter mit in den Dachverband

aufgenommen, weil auch dies die Realität in

unseren Unternehmen widerspiegelt.

d’handwierk: Welche praktischen Vorteile bringt der

Dachverband?

Alain Kutten, Präsident der Confédération des Métiers de la Finition

d’handwierk: Wie kam es zum Zusammenschluss dieser

vier Berufsverbände?

Alain Kutten: Es gab verschiedene Beweggründe. Der

erste Grund geht auf die Reform des Niederlassungsrechts

aus dem Jahr 2011 zurück in dem die Berufe des

Malers, Gipser, Fassadenmacher in einer einzigen Aktivität

zusammengeführt wurden. In der Praxis kann jedes

Unternehmen der Aktivität „Maler – Gipser – Fassadenmacher“

diese drei Tätigkeiten ausführen. Öffentliche

Aufträge werden so ausgeschrieben und auch in Bezug

auf die Arbeitsverhältnisse hatten wir die Situation, dass

Alain Kutten: Man beobachtet eine ähnliche Entwicklung

in fast allen Gewerken. Die Bedachungsberufe

haben sich zusammengeschlossen, ebenso die

Modeberufe. Die Lebensmittelverbände arbeiten eng

zusammen, genauso wie die Berufe der Gebäudetechnik.

Der Kunde möchte immer mehr Dienstleistungen

aus einer Hand und auch die Ressourcen der Fédération

des Artisans sowie die Zeit, die wir als Unternehmer in

die Verbandsarbeit investieren können, sind begrenzt.

Anstatt ein Thema, was uns alle gleichermaßen betrifft,

getrennt in drei oder vier verschiedenen Vorständen zu

bearbeiten, suchen wir nun nach gemeinschaftlichen

Lösungen. Das ist nicht nur effizienter sondern führt

auch zu besseren Lösungen.

12


FORMATION

D'HANDWIERK 03|2017

Wenn ein Problem nur einen bestimmten Beruf betrifft,

setzen sich z.B. die Glaser in einer Arbeitsgruppe

zusammen und versuchen dort eine Lösung zu finden.

Jedes Thema wird dort behandelt, wo es hingehört.

So gewinnen wir Zeit und Ressourcen um uns anderen

Themen zu widmen, wie z.B. der Nachwuchswerbung

oder unserem Engagement im CRTIB wo wichtige Entscheidungen

für unsere Unternehmen getroffen werden.

Das gleiche gilt für die Grundausbildung und die Weiterbildung.

Wir wollen die DAP Ausbildung in den verschiedenen

Berufen besser aufeinander abstimmen und

auch bei der Neugestaltung des Meisterbriefes in unserem

Gewerk eine aktive Rolle spielen.

Mit unseren Kompetenzzentren haben wir nun auch

einen direkten Ansprechpartner in Sachen Weiterbildung.

Als „Confédération des Métiers de la Finition“

können wir gemeinsam mit unseren Zuliefern konkrete

Lehrgänge vorschlagen, die dann vom Kompetenzzentrum

umgesetzt und kostenlos angeboten werden.

d’handwierk: Was bedeutet der Zusammenschluss für

die einzelnen Mitglieder?

Ein größerer und stärkerer Verband hat auch für das einzelne

Mitglied Vorteile. Wir können z.B. neue Dienstleistungen

anbieten, unsere Mitglieder besser informieren

und eine größere Plattform schaffen, wo sich zahlreiche

Unternehmen aus den verschiedenen Gewerken austauschen

können. Wir können auch gezielter den Bedarf an

Weiterbildungsmaßnahmen identifizieren, die dann an

unserem Kompetenzzentrum angeboten werden. Wenn

man weiß, dass die Qualifizierung der Mitarbeiter die

Top Priorität der meisten Unternehmen ist, bedeutet das

allein schon einen konkreten Vorteil.

d’handwierk: Herr Kutten, wir danken für das

Gespräch.

Confédération des Métiers de la Finition

Michel Wadlé | Conseiller

T +352 42 45 11 - 27 | E m.wadle@fda.lu | I www.fda.lu

PRÉSENTATION D’UN APPUI EN VUE

DE LA PRÉPARATION DU PROJET

INTÉGRÉ FINAL (PIF) POUR APPRENTIS

EN 3 E ANNÉE DE DAP

La Chambre des Métiers, la Fédération des Artisans et les Centres de Compétences de l’Artisanat organisent

des formations de renforcement des compétences pratiques, prévues dans les modules patronaux, à l’attention

des apprentis électriciens et installateurs chauffage-sanitaire en période de vacances de Pâques.

Le Service de la Formation professionnelle du MENJE

soutient cette initiative en mettant à disposition leur

Centre national de formation professionnelle continue

(CNFPC) à Ettelbruck.

L’obtention du diplôme d’aptitude professionnelle

(DAP) requiert de grandes compétences, non seulement

théoriques mais aussi pratiques. Formation qualifiante,

le DAP ne sanctionne pas uniquement un savoir ; il met

l’accent sur le savoir-faire des futurs artisans. Il représente

pourtant une partie essentielle du diplôme, gage

pour le futur patron des capacités du salarié. Forts de ce

constat, les partenaires à l’origine de ce projet ont décidé

de renforcer et de compléter la préparation à la partie

pratique du diplôme en créant ces deux formations.

Ils entendent ainsi favoriser la réussite des 120 candidats

inscrits à l’examen et donner l’opportunité à ceux

ayant précédemment échoué de mieux s’y préparer. Les

principaux objectifs de ces formations modulaires sont

de soutenir et de motiver les participants, d’évaluer leurs

connaissances et de pallier leurs éventuelles faiblesses.

13


D'HANDWIERK 03|2017

FORMATION

Marc Ant (Centres de Compétences), Paul Krier (Chambre des Métiers) et

Michel Reckinger (Fédération des Artisans)

Des activités pratiques et pédagogiques leur sont ainsi

proposées pour consolider leurs connaissances pratiques

et développer leur savoir-faire. Par des activités

pratiques conjointement avec des exercices pédagogiques

de développement, de consolidation ou de

renforcement des compétences professionnelles attendues

au DAP, il s’agira de rendre capables les apprenants

de mettre en pratique leurs connaissances.

Ces formations sont organisées simultanément au

CNFPC d’Ettelbruck ainsi que dans les ateliers des

Centres de Compétences de l’Artisanat de Contern et de

Bascharage pendant 15 jours à partir du 10 avril 2017.

Organisées pendant les vacances de Pâques, elles se

veulent résolument tournées vers la pratique. Grâce à des

accords interentreprises, les aspects concrets du métier

d’électricien ou de chauffagiste y sont ainsi appréhendés.

Sur base de cette première expérience, le Service de la

formation professionnelle du MENJE et les partenaires

initiaux du projet entendent renforcer leur collaboration

à ce niveau et mettre en place dès la rentrée 2017 un dispositif

structuré destiné à offrir un suivi personnalisé

pratique aux apprentis.

Ce projet constituera ainsi un maillon supplémentaire

dans l’ensemble des démarches entreprises par les partenaires

du projet afin de faciliter l’accès aux professions

artisanales aux apprentis et de fournir à l’artisanat

luxembourgeois davantage de collaborateurs

hautement qualifiés.

Julie Bourgeois | Damien Will

Centre de Compétences Génie technique du bâtiment

Centre de Compétences Parachèvement

5, ZAE Krakelshaff | Bâtiment Neobuild | L-3290 Bettembourg

T +352 265 956 913 |

E julie.bourgeois@cdc-gtb.lu | damien.will@cdc-gtb.lu

I www.cdc-gtb.lu | www.cdc-par.lu

14


FORMATION

D'HANDWIERK 03|2017

ONE* VIRTUAL PBX.

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QUI VOUS SUIT PARTOUT.

Que vous travailliez à votre bureau, en déplacement ou depuis chez vous, votre central téléphonique

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D'HANDWIERK 03|2017

FORMATION

FORMATION CONTINUE : LA GESTION

DE PROCESSUS DANS L’ARTISANAT

Le marché étant en constante évolution et les clients de plus en plus exigeants, une entreprise, pour rester

compétitive et assurer des résultats positifs, doit pouvoir se différencier par ses produits et ses prestations.

Les critères de distinction les plus courants sont les prix,

la qualité, la fiabilité, les délais de production et de prestation.

Comme ces critères sont directement déterminés

par la façon de travailler (donc par les processus de travail),

la gestion de processus permet de répondre précisément

à la question « Comment augmenter l’efficacité

et ainsi la rentabilité de l’entreprise ».

Comment la gestion des processus peut-elle vous aider

concrètement ?

Tout d’abord, la gestion de processus met à disposition

des moyens pour décrire d’une manière systématique

l’existant, pour ainsi prendre conscience de la façon de

travailler. Après la définition de la situation actuelle, la

gestion de processus fournit des outils pour identifier

des améliorations potentielles selon les objectifs fixés

(p.ex. frais, temps, qualité…). Une nouvelle façon de travailler

peut alors être définie de manière structurée et

méthodique et par la suite être implémentée.

La Chambre des Métiers vous propose à partir de

mai 2017 une formation pour chefs d’entreprises et

cadres dirigeants, qui vous guidera dans la gestion de

processus à travers des cas concrets de votre entreprise.

Contenu de la formation :

• La gestion de processus dans la réalité économique de l’artisanat

• Les différentes méthodes et approches dans la pratique pour :

--

Identifier et comprendre la situation actuelle dans votre entreprise

--

Documenter une situation d’une manière efficace, structurée et standardisée

--

Analyser une situation et trouver des améliorations potentielles

--

Mettre en place des changements d’amélioration

--

Évaluer et suivre les résultats

• Change Management : vos collaborateurs, les acteurs-clés du changement

• Outils manuels versus software/freeware ; quelle freeware pour l’artisanat - quelques critères

Intervenant : Dates : Tarif : Lieu : Langue :

MCG – Change

Management Consulting

Mardi et mercredi,

30 et 31 mai 2017 (1,5 jours)

320,- Euro

Centre de Formation

de la Chambre des Métiers

Française

Une session en langue allemande sera prévue au 2 e semestre 2017.

Pour plus d’informations et inscription

au cours, veuillez consulter notre site

internet www.cdm.lu/formationcontinue

Blanche Lamesch | Chef de service formation continue

T +352 42 67 67 - 218 | E blanche.lamesch@cdm.lu | I www.cdm.lu

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FORMATION

D'HANDWIERK 03|2017

STEPHAN HOSTERT

Gérant

"UNE OFFRE

SUR MESURE"

«Lors des travaux de transformation du bâtiment

Hoffmann Frères à Mersch, dont Electris fait également

partie, nous avons constaté que notre philosophie

d’entreprise était très proche de celle d’Electris.

C’est alors que nous avons commencé à échanger

ensemble, pour notre approvisionnement électrique.

Résultat, tout s’est déroulé en toute transparence

et Electris nous a soumis une offre sur mesure qui

nous convenait parfaitement».

Découvrez nos 5 abonnements sur electris.lu

Informations au numéro gratuit : 8002-8032

25, rue G.-D. Charlotte B.P. 22 • L-7501 Mersch

Fournisseur luxembourgeois

d’énergie.

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D'HANDWIERK 03|2017

FORMATION

RENFORCEMENT DE L’ÉQUIPE DES

CHARGÉS DE COURS OCCASIONNELS

BREVET DE MAÎTRISE

La formation du Brevet de Maîtrise est l’exemple visible de la détermination du secteur artisanal à former

ses chefs d’entreprise et ses cadres dirigeants. Les contenus des cours sont conçus de manière à offrir une

qualification polyvalente et complète afin que les candidats puissent gérer une entreprise de manière solide

et professionnelle à l’abri des risques de faillite, former des collaborateurs de pointe et prester un service

de qualité au client.

Dans le cadre de la réforme du Brevet de Maîtrise, la

Chambre des Métiers sera amenée à réorganiser la formation

préparatoire au Brevet de Maîtrise. Dans ce

contexte, de nouvelles formations devront être introduites

et des formations existantes devront être révisées.

Il s’ensuit que la Chambre des Métiers devra, pour pouvoir

assurer cette mission, élargir son équipe de chargés

de cours occasionnels.

Nous cherchons à recruter des chargés de cours pour la

direction des formations préparatoires en théorie professionnelle

des activités de l’artisanat suivantes :

• Métiers de l’alimentation : Boulanger-pâtissier ;

Pâtissier-confiseur-glacier ; Boucher-charcutier ;

Traiteur, avec une ou plusieurs qualifications supplémentaires

(gestion de la qualité, hygiène et

sécurité alimentaire, diététique, production, logistique

et marketing)

• Métier de menuisier-ébéniste

• Métiers de la mécanique générale

• Métier d’électricien

Vos qualités et compétences:

• Vous bénéficiez d’une expertise confirmée et approfondie

dans le domaine enseigné

• Vous avez une vision du secteur, de son évolution

et pouvez apporter des conseils en plus de vos

connaissances

• Vous avez une expertise pédagogique : savoir préparer

et structurer une séance de cours, transposer

les objectifs de formation, savoir expliquer, maîtriser

les techniques de communication orale, avoir une

écoute active, impliquer les candidats tout au long de

la formation

• Vous savez vous remettre en question et avez une

volonté d’auto-évoluer

• Vous êtes rigoureux, méthodique, et organisé

• Vous maîtrisez les outils bureautiques courants

• Vous maîtrisez les langues usuelles du pays (LUX,

FR, DE)

Vos qualifications techniques

• Vous êtes détenteur d’un Brevet de Maîtrise dans la

matière enseignée ou d’un autre diplôme supérieur

(minimum un Bac +2, idéalement Bac +3/5), et vous

disposez d’une expérience professionnelle confirmée

dans la matière enseignée

Vos missions

• Vous animez les cours du Brevet de Maîtrise et vérifiez

la compréhension des connaissances et compétences

visées

• Vous élaborez un plan de cours et une conception

d’un parcours pédagogique

• Vous intégrez l’équipe de coordination pédagogique

du module enseigné et développez en équipe les

méthodes, outils et contenus.

Si vous vous retrouvez dans le profil recherché et

souhaitez devenir un acteur dans la formation professionnelle

du secteur de l’artisanat luxembourgeois,

n’hésitez pas et envoyez-nous votre candidature

accompagnée d’un CV + photo, d’une lettre de motivation,

des copies de vos certificats et diplômes, pour

le 26.05.2017 au plus tard avec la référence « Chargés

de cours Brevet de Maîtrise-Technologie » par courriel

à formateur@cdm.lu ou par courrier postal à

Service Brevet de Maîtrise

Monsieur Marc BISSEN | Chef de service Brevet de Maîtrise

2, Circuit de la Foire Internationale | L-1347 Luxembourg

B.P. 1604 | L-1016 Luxembourg

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FORMATION

D'HANDWIERK 03|2017

L’art de vous détendre

Salles de bain et chauffage

Rien de mieux qu’un chez-soi bien chauffé pour rester lové dans son canapé ou une

salle de bain accueillante pour profiter d’un bain à la parfaite température. Pour

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THE

D'HANDWIERK 03|2017

HANDS

FORMATION

OF INNOVATION

PRIX DE L’INNOVATION

DANS L’ARTISANAT 2017

Vous êtes une entreprise artisanale et vous avez développé un produit,

un service, un design, un système ou un processus de production, une

stratégie d’internationalisation, d’export ou une approche de management

ou de marketing innovante ?

Participez au Prix de l’innovation dans l’artisanat 2017

et remportez le Grand Prix «Hands of Innovation» 2017!

Rendez-vous sur innovation.cdm.lu et envoyez votre

candidature jusqu’au 1 er août 2017 au plus tard.

INNOVATION

DANS L’ARTISANAT

PLUS D’INFOS ET INSCRIPTIONS:

innovation.cdm.lu

Partenaire média

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INNOVATION

D'HANDWIERK 03|2017

« THE HANDS OF INNOVATION »

5 E ÉDITION DU PRIX DE

L’INNOVATION DANS L’ARTISANAT

LES INSCRIPTIONS SONT OUVERTES !

Le Prix de l’Innovation dans l’Artisanat 2017 « The Hands of Innovation », organisé par la Chambre des

Métiers, fait son retour cette année. Les participants peuvent déposer leur candidature à partir du 27 avril et

jusqu’au 1 er août 2017 sur le site http://innovation.cdm.lu .

En partenariat avec Luxinnovation GIE, la Banque

Raiffeisen, Enovos Luxembourg SA, la Fiduciaire des

PME, Lalux Assurances et la Mutualité des PME, la

Chambre des Métiers organise la 5 e édition du Prix de

l’Innovation dans l’Artisanat « The Hands of Innovation ».

Objectifs ? Encourager et inciter les chefs d’entreprises

à adopter une stratégie basée sur l’innovation, afin de

garantir leur compétitivité au niveau national et sur les

marchés étrangers.

Organisé comme un concours, cet évènement invite tous

les secteurs de l’artisanat - alimentation, mode-santéhygiène,

mécanique, construction, communication,

multimédia et spectacle et autres activités artisanales

diverses – à soumettre leur candidature à partir du

27 avril et avant le 1 er août 2017 sur le site dédié de la

Chambre des Métiers http://innovation.cdm.lu.

Les projets retenus pour la finale seront annoncés

au début du mois d’octobre. La grande cérémonie de

remise du Prix aura lieu le 23 novembre 2017 au centre

culturel Tramsschapp, dans le quartier du Limpertsberg,

à Luxembourg-Ville.

Cinq catégories, un Grand Prix

L’innovation étant multi-facettes, les entreprises sont

appelées à postuler dans 5 catégories différentes

pour illustrer tout ce qu’innover peut dire dans le secteur

de l’artisanat. Au total, dix projets seront retenus

et deux entreprises s’affronteront dans chaque catégorie.

Parmi les 5 lauréats-catégorie se trouvera le grand

gagnant du prix « The Hands of Innovation 2017 » doté

de 6 000 euros et d’un trophée.

Les catégories sont les suivantes :

1. Catégorie Produits/Services/Design

Un nouveau produit ou un nouveau service créé suite à

une demande d’un client ou à l’émergence d’un nouveau

marché. Cette catégorie concerne également la création

du design d’un produit nouveau ou déjà existant.

2. Catégorie Stratégie d’Internationalisation/Export

Une nouvelle stratégie commerciale permettant l’accès

aux marchés étrangers, le développement de produits

ou de services dirigés vers une clientèle à l’international

ou la mise en place d’un produit phare destiné

à s’exporter.

3. Catégorie Système ou Processus de production

Une nouvelle technologie de production ou un nouveau

système menant à une amélioration technique des processus

de production.

T +352 42 88 42-1 // F +352 42 88 40 // info@remondis.lu // remondis-luxembourg.lu

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D'HANDWIERK 03|2017

INNOVATION

4. Catégorie Gestion, Organisation ou Management

Concerne notamment l’intégration de nouvelles formules

ou procédures de management et d’organisation

de l’entreprise menant à une gestion plus efficace.

5. Catégorie Marketing et Communication

Des approches de communication originales et inédites

permettant de distinguer de façon significative l’entreprise

et ses produits.

Retour sur la dernière édition

Lancé en 2006, le concours a déjà connu quatre éditions

dont la dernière, en 2013, a récompensé plusieurs artisans.

Le Prix Or a été décerné à Luxforge pour son projet

« Lean Thinking appliqué dans une PME », une technique

de management utilisée dans l’industrie qui a

permis à la PME d’optimiser et de rentabiliser son processus

de travail, sa productivité et sa rentabilité. Le

Prix Argent est quant à lui revenu aux Ateliers mécaniques

Dostert (déjà Prix Or en 2006) dont le système

de pesage embarqué pour conteneurs, évitant les cas de

surpoids des camions, a convaincu le jury. Enfin, le Prix

Bronze a été remporté par l’entreprise Pneu Plus pour

son projet de service de montage de pneus à domicile au

Grand-Duché et dans la Grande Région, véritable prise

en compte des besoins des clients.

chiffres de 2015, il représente 21 % des entreprises du

Grand-Duché, soit 6 890 entreprises contre 3 724 en 1990.

Si dans les années 1970, 25 000 personnes travaillaient

pour le secteur, l’artisanat comptabilise aujourd’hui plus

de 85 000 emplois, les microentreprises (de 0 à 9 salariés)

représentant la majorité de ces structures. Un évènement

comme le Prix de l’Innovation permet non seulement de

faire découvrir toute la diversité et la créativité du secteur

mais également de promouvoir les talents du Luxembourg

au-delà des frontières.

Les inscriptions pour le Prix de l’Innovation dans l’Artisanat

2017 s’effectuent en ligne via le site http://innovation.cdm.lu

avant le 1 er août 2017. Le site présente également une rétrospective

des lauréats des éditions précédentes et d’autres informations

sur le concours.

La Chambre des Métiers reste à la disposition des candidats

au numéro 42 67 67 222/282 ou à l’adresse e-mail

innovation@cdm.lu pour tous renseignements supplémentaires

ou pour recevoir une assistance pour l’élaboration

de leur dossier de candidature.

Quelques chiffres à retenir

L’artisanat est l’un des piliers économiques du Luxembourg

et gagne du terrain d’année en année. Selon les derniers

Jeannette Muller | Conseillère technique et économique

T +352 42 67 67 - 222 | E jeannette.muller@cdm.lu | I www.cdm.lu

5 E ÉDITION DU PRIX DE

L’INNOVATION DANS L’ARTISANAT

Dans le cadre du lancement de la 5 e édition du Prix de l’Innovation dans l’Artisanat, d’Handwierk s’est entretenu

avec Monsieur Roland Kuhn, Président de la Chambre des Métiers

Avec quelque 7.000 entreprises, l’artisanat représente

le premier employeur du Grand-Duché. Le rappelle-t-on

assez souvent selon vous ? Comment mettre

ces entreprises à l’honneur ?

Le meilleur moyen pour le faire est de montrer l’Artisanat

sous toutes ses formes et dans toute sa diversité. Il s’agit

d’une des missions de la Chambre des Métiers qu’elle

assure seule ou en partenariat avec d’autres acteurs.

Ainsi, le Pakt Pro Artisanat signé récemment avec la

Secrétaire d’Etat à l’Economie Francine Closener, met

l’accent sur l’importance du secteur, surtout sa dynamique

en tant que créateur d’emploi, sa force d’innovation et les

opportunités qui s’offrent à lui avec la digitalisation.

La Chambre des Métiers a par ailleurs mis en place, au fil

des ans, un ensemble d’initiatives qui valorisent le secteur

: le programme de promotion de l’Artisanat envers

22


INNOVATION

D'HANDWIERK 03|2017

Roland Kuhn

les jeunes « Hands Up » ; le Prix Créateur dans l’Artisanat

mettant la lumière sur de jeunes créateurs d’entreprises ;

l’exposition « De Mains de Maitre » organisée en partenariat

avec le Grand-Duc Héritier et la Grande-Duchesse

Héritière mettant le focus sur les métiers d’art, le Prix du

meilleur apprenti ou encore le Prix de la meilleure entreprise

formatrice.

Sans oublier le Prix de l’Innovation dans l’Artisanat qui

sera organisé cette année pour la cinquième fois.

Lorsqu’on parle d’innovation, on pense d’abord au

secteur ICT. Qu’en est-il de l’innovation dans l’Artisanat

? À quoi ressemble-t-elle ?

L’objectif du Prix de l’Innovation est d’illustrer l’innovation

et ses multiples facettes puisqu’il est difficile de

définir l’innovation en tant que telle dans l’Artisanat.

Elle peut constituer une nouvelle approche marketing

(l’entreprise Steffen Traiteur avait participé au PIA en

2010 avec sa food collection) ou la création d’une nouvelle

philosophie organisationnelle (Luxforge avait remporté

le Prix or en 2013 avec son système de Lean management)

ou encore la création d’un nouveau produit (Prefalux

avait gagné le PIA en 2008 avec la réalisation d’une

paroi extérieure pour une station polaire) ou la mise en

place d’un stand de test mobile pour poids lourds par

l’entreprise Dostert pour participer au PIA édition 2006.

C’est dans ce contexte et afin de faire évoluer les

esprits en pensant « Innovation dans l’Artisanat » que

les entreprises postulant pour le Prix peuvent le faire

dans 5 catégories différentes. Il s’agit de montrer que

dans l’artisanat il ne faut pas se fixer sur une seule idée

d’innovation.

Le club de l’Innovation, mis en place par la Chambre

des Métiers en coopération avec Luxinnovation,

est-il apprécié par les entreprises artisanales luxembourgeoises

? Quel bilan peut-on en tirer ?

Oui, il est bien apprécié puisqu’il permet de lancer la discussion

autour de nouveaux sujets d’innovations. Ainsi

les sujets en 2017 vont tourner autour du nouveau concept

de l’économie circulaire dans l’artisanat. Un premier club

à ce sujet et les concepts à adopter par les métiers de la

bouche a eu lieu en mars 2017 avec plus de 40 participants.

Un deuxième club aura lieu début mai sur des

approches innovantes vis-à-vis du gaspillage alimentaire.

En 2016, les clubs innovations étaient axés autour de la

digitalisation, avec des témoignages d’entreprise e.a de

la Pâtisserie Schumacher et de Peintures Kutten. Les

échanges et les questions/réponses ont également su alimenter

utilement l’élaboration du papier de réflexion de

la Chambre des Métiers sur la digitalisation.

Les artisans apprécient les clubs innovations puisqu’il y a

une combination entre une présentation-expert et des témoignages

d’entreprise avec discussions, bref c’est du concret.

T +352 42 67 67 - 1 | I www.cdm.lu

23


D'HANDWIERK 03|2017

INFO

LA CHAMBRE DES MÉTIERS

REMANIÉE : UNE RÉORGANISATION

NÉCESSAIRE À LA RÉALISATION

DE SES AMBITIONS

Repenser la Chambre des Métiers d’aujourd’hui pour satisfaire l’Artisanat de demain a été ces derniers mois

le leitmotiv des élus et des salariés de l’Institution représentative du secteur qui, avec plus de 7 000 entreprises

occupant près de 87 000 personnes, constitue le premier employeur du Grand-Duché.

Au terme de l’introspection menée, le fait que la

Chambre des Métiers soit la seule institution à apporter

un point de vue différent au Luxembourg sur l’Artisanat

et, par extension, sur les PME, a particulièrement

été mis en exergue. Ceci est allé de pair avec une identification

de la transmission du savoir sur le long terme, de

l’enracinement local et de l’esprit d’entreprendre comme

valeurs fondamentales de l’Artisanat.

Tom WIRION, Directeur général

Charles BASSING, Directeur Général Adjoint

La compétence, l’innovation, la proactivité, l’intégrité,

la responsabilité, la confiance, l’indépendance,

le service-client et l’accompagnement « life-long », éléments-clés

qui relient l’ensemble des membres de la

Chambre des Métiers, ont permis une identification

claire des missions de cette dernière qui, elles-mêmes,

découlent de la vision stratégique dégagée : être l’institution-partenaire

de référence, indépendante, au

service des entreprises de l’Artisanat et de la société,

moteur du développement durable et de l’innovation.

La première impulsion à la concrétisation de cette

vision a été la réorganisation de la Chambre des

Métiers, par l’adoption d’un nouvel organigramme,

opérationnel depuis janvier 2017 et pensé spécifiquement

pour répondre à une satisfaction optimale des

besoins des artisans et entreprises artisanales afin

que ceux-ci se retrouvent encore plus facilement au sein

de l’Institution qui les représente.

Une logique moderne et nouvelle, orientée « clients », a

ainsi été définie et matérialisée par l’existence de trois

piliers.

Sabrina FUNK, Secrétaire général

Le pilier « Services à l’Artisanat » a vocation à

servir les clients directs du secteur et regroupe ainsi

l’ensemble des services aux entreprises (création,

reprise, transmission, internationalisation, formation

continue) mais également à destination des jeunes

(formation initiale, brevet de maîtrise, orientation

et sensibilisation).

24


INFO

D'HANDWIERK 03|2017

Le pilier « Affaires publiques et analyses » vise à la

représentation et à la défense des intérêts de l’Artisanat

auprès d’une clientèle indirecte (les responsables

politiques, la presse, les parents d’élèves, etc.)

Le pilier « Services Généraux » a quant à lui pour

objectif d’assurer le fonctionnement de l’Institution,

auprès d’une clientèle interne.

Ces trois piliers sont chapeautés par une Direction

Générale composée de trois personnes, Tom

WIRION, Directeur Général, Charles BASSING,

Directeur Général Adjoint, et Sabrina FUNK, Secrétaire

Général.

Une présentation détaillée des différents départements

et services de la Chambre des Métiers sera présentée

dans les prochaines éditions du magazine.

Sabrina FUNK | Secrétaire Général

T +352 42 67 67 - 312 | E sabrina.funk@cdm.lu | I www.cdm.lu

PARTENAIRES SOCIAUX

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Salaires - Pointage Salaires des heures - Pointage - gestion KeyCongés

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Suivi des Formations - Statistiques de l’absentéisme

Suivi des Formations KeyFormation

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Elaboration des coûts de main d’œuvre.

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D'HANDWIERK 03|2017

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et rentabilité, à commencer par la planification. Désormais avec la fermeture quart de tour pour une installation

et une maintenance aisées.

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INFO

D'HANDWIERK 03|2017

62 LUXEMBURGISCHE BETRIEBE

OFFIZIELL MIT DEM LABEL „MADE IN

LUXEMBOURG“ AUSGEZEICHNET

Im Rahmen der Springbreak wurden am 22. März 62 luxemburgische Betriebe offiziell mit dem Label „Made

in Luxembourg“ ausgezeichnet, 20 Unternehmen sind aus dem Handwerk.

Das Label „Made in Luxembourg“ ist eine eingetragene

Marke, die 1984 auf gemeinsame Initiative des Ministère

des Affaires étrangères, der Chambre de Commerce und

der Chambre des Métiers ins Leben gerufen wurde. Es

dient der Kennzeichnung Luxemburger Produkte und

Dienstleistungen gegenüber dem Konsumenten im

Inland und soll darüber hinaus dazu führen, Luxemburger

Produkte im Ausland bekannt zu machen. Es wird

auf Antrag von einer unabhängigen Kommission nach

strengen Regeln vergeben.

Seit der Gründung des Labels „Made in Luxembourg“

im Jahr 1984, haben rund 800 Unternehmen das Label

für Ihre Produkte und Dienstleitung erhalten. Die

Palette ist bunt und reicht vom traditionell handwerklich

hergestellten Lebensmittel bis zur industriell produzierten

Spule für elektrische Maschinen.

Mannelli & Associés S.A.

Marc Decker S.à r.l.

Meekand (Eram Diego)

Metro S.A.

Nordic Stella S.à r.l.

Phillips Tecnic S.à r.l.

Planwerk Zeichenbüro und Modellbau (Grass Mike)

Weprint (Imprimerie J.M. Watgen S.à r.l.)

Die nächste feierliche Verleihung „Made in Luxembourg“

findet im Herbst bei der Chambre des Métiers statt.

Weitere Informationen rund um das Label

unter www.made-in-luxembourg.lu

Dem Kunden garantiert das Label „Made in Luxembourg“

den luxemburgischen Ursprung des Angebotes.

Die Herkunft eines Produktes wird dem modernen Konsumenten

in einer globalisierten Welt mit unüberschaubar

wachsendem Produktangebot zunehmend wichtiger.

Somit kann das Label auf einem Produkt einen wichtigen

Beitrag zur Kundenentscheidung und dem Erfolg

des Unternehmens leisten.

Einmal erhalten, ist das Label 5 Jahre gültig.

Unternehmen aus dem Handwerk, die das Label

frisch erhalten haben:

All in One Technologies S.A.

Atelier Virginie Luxembourg

Boucherie-Charcuterie Kappler Steve S.à r.l.

Brink’s Alarm Security Technologies S.A.

Carvalho Rénovation S.à r.l.

Phillips Tecnic S.à r.l.

Eng Pärel aus der Flam (Spoo Dorothée)

Faber Digital Solutions S.A.

Foto-Studio Creativ S.à r.l.

Inter Toiture S.à r.l.

Laux & Meurers Elektro S.à r.l.

Laux & Meurers Luxemburg, LML, Spezialist für

Bäder und Heizung GmbH

Clémence HIGEL | Attachée économique et technique

Affaires européennes et Grande Région | Services à l’Artisanat

T +352 42 67 67 - 366 | E clemence.higel@cdm.lu | I www.cdm.lu

27


D'HANDWIERK 03|2017

INFO

Table ronde à l’occasion de la journée de la diversité

« Comment embaucher un réfugié ? »

En avril 2017, plus de 450 personnes bénéficiaires

de protection internationale étaient inscrites à

l’ADEM comme demandeurs d’emploi, chiffre qui

est en progression constante. L’emploi est un

facteur d’intégration crucial et représente donc un

défi majeur à relever.

Lors de la table ronde, et en présence de

Monsieur Nicolas Schmit, Ministre du Travail,

de l’Emploi et de l’Economie sociale et

solidaire, l’ADEM présentera le cadre légal

régissant l’accès à l’emploi pour les personnes

bénéficiaires de la protection internationale,

ainsi que les mesures et aides qu’elle peut

proposer aux employeurs qui souhaitent

recruter. La table-ronde permettra également

à des réfugiés et des entreprises de partager

leurs expériences ainsi qu’à des ONG de

présenter leurs programmes d’intégration par

l’emploi.

La table ronde sera suivie d’un buffet, permettant

et encourageant ainsi l’échange d’idées entre les

participants dans un cadre informel.

Quel public cible ? Cet événement s’adresse

en priorité aux employeurs souhaitant s’informer

sur les modalités pratiques pour embaucher

un réfugié, mais est également ouvert à toute

personne s’intéressant à la thématique.

11 mai 2017, de 11h30 à 14h00

Agence ADEM à Esch-sur-Alzette

(plan et informations pratiques au verso)

Embaucher des réfugiés ?

Avec l’ADEM, c’est possible !

En quelle langue ? Les présentations se feront en français, avec quelques témoignages en anglais. Le

public pourra poser ses questions en luxembourgeois, allemand, français ou anglais.

Comment s’inscrire ? L’inscription est gratuite. Il suffit d’envoyer vos coordonnées par email à

communication@adem.etat.lu avant le 5 mai 2017. Les places étant limitées, l’inscription se fera sur base

du principe « first come, first served ».

Pour toute question concernant l’embauche de réfugiés, veuillez contacter info.bpi@adem.etat.lu

ou le Contact Center de l’ADEM : 247-88000

www.adem.lu

28


INFO

D'HANDWIERK 03|2017

LA LOI RELATIVE AUX

ÉTABLISSEMENTS CLASSÉS ÉVOLUE

A partir du 1 er avril 2017, la réglementation concernant les établissements classés (dite «commodo») change.

Ces changements auront potentiellement un impact sur votre établissement.

Afin de vous aider à y voir un plus clair, l’Administration

de l’environnement met à disposition des établissements

un factsheet reprenant les modifications importantes

qui vous permettra de vous préparer au mieux

à ces changements (http://www.environnement.public.

lu/etablissements_classes/legislation/modifications_

loi_omnibus_03-2017.pdf)

Anne Majerus | Conseillère technique et économique

T +352 42 67 67 – 282 | T +352 42 67 67 – 282

E anne.majerus@cdm.lu | I www.cdm.lu

Chariots Elevateurs

Gerbeurs Transpalettes

Essence/Diesel/

LPG/Electriques

Manutention

Z.a.rue MacAdam

Luxembourg

Tel 438302

LOCATION et VENTE

La nouvelle législation prévoit, entre autres :

• l’introduction de 2 nouvelles classes : 1A et 1B ;

• de nouvelles modalités concernant les modifications

et transferts d’établissements classés ;

• une définition stricte des autorités compétentes selon

le point de nomenclature ;

• l’impossibilité pour l’administration de déclarer un

dossier comme irrecevable.

De plus, le délai de mise en conformité pour les établissements

ayant changé de classe le 1 er juillet 2012 et

ayant oublié de se conformer avant le 1 er janvier 2013 est

prolongé. La mise en conformité est dorénavant possible

jusqu’au 1 er juillet 2017.

En cas de changements futurs, le délai d’introduction

des informations est prolongé à 18 mois.

29


D'HANDWIERK 03|2017

CHRONIQUE JURIDIQUE

AVIS DU MOIS DE LA CHAMBRE

DES MÉTIERS : TRANSPOSITION DE

LA DIRECTIVE SUR LA PASSATION

DES MARCHÉS PUBLICS

D’une manière générale, les principes suivants devront,

d’après la Chambre des Métiers, guider la réforme de la

législation des marchés publics :

• garantir l’accès des PME aux marchés publics, notamment

à travers les mesures suivantes :

--

adjudication par corps de métiers séparés et

division des marchés en lots

--

approche pragmatique au niveau des exigences

de labels et de certificats (assurance-qualité et

gestion environnementale) et des critères retenus

dans le cadre de l’offre économiquement la

plus avantageuse

• mettre en œuvre un « level playing field » pour

les entreprises résidentes et non-résidentes qui se

décline en plusieurs axes :

--

respect du droit environnemental, social et du

travail

--

mêmes exigences en matière de contrôle des

motifs d’exclusion et du respect des critères de

sélection et d’attribution (en cas d’application

du concept de l’offre économiquement la plus

avantageuse)

--

mêmes exigences en matière de certificats et

autres pièces à produire

• appliquer de façon prudente et ciblée la procédure

négociée qui comporte des risques économiques non

négligeables

• trouver le juste équilibre entre les intérêts des

contractants principaux et des sous-traitants

• établir en vue de l’application du concept de l’offre

économiquement la plus avantageuse, un catalogue

de critères économiques, qualitatifs, environnementaux

et sociaux simples et cohérents.

Par rapport à la législation en vigueur, le projet sous avis

apporte à l’Artisanat certains avantages, tout comme il

renferme divers risques.

Procédure concurrentielle avec négociation :

à appliquer de façon prudente et restrictive

La Chambre des Métiers est d’avis que la procédure

concurrentielle avec négociation est particulièrement

bien adaptée aux marchés complexes.

Elle se doit cependant de mettre en garde les responsables

politiques contre une application systématique de

la nouvelle procédure négociée au regard des multiples

risques que comporte cette démarche.

Ainsi, à travers une possible surenchère en matière de

réduction de prix, la négociation conduirait au laminage

des marges bénéficiaires, plaçant les PME artisanales participant

à ces marchés dans une situation financière précaire

au point d’accroître le risque de faillites dans le secteur.

Par ailleurs, le laminage des marges encourage la

sous-traitance, qui elle risque de favoriser à son tour le

dumping social.

Autre revers de la médaille: la procédure négociée qui

aurait pour objectif de comprimer le prix au strict minimum

comporterait également des risques importants

du côté des pouvoirs adjudicateurs du fait que la qualité

des travaux ou des services prestés en souffrirait

indéniablement.

La Chambre des Métiers exige partant la suppression de

la procédure concurrentielle avec négociation du Livre I

(marchés « nationaux »).

En ce qui concerne l’application de la procédure concurrentielle

avec négociation pour les marchés du Livre II

(marchés « européens »), la Chambre des Métiers insiste

à ce que le processus de négociation et d’attribution du

marché respecte scrupuleusement les principes de transparence

et d’égalité de traitement des soumissionnaires.

La Chambre des Métiers donne en outre à considérer que

la nouvelle procédure risque de s’apparenter à une mise

aux enchères dans le cas où le prix serait le seul et unique

critère d’attribution.

Clause sociale horizontale : une chance pour lutter

contre le dumping social et environnemental

Le non-respect des obligations applicables dans les

domaines du droit environnemental, social et du travail

permet à certaines entreprises de se procurer des avantages

économiques et génère des distorsions de concurrence

risquant d’écarter des marchés publics concernés

30


CHRONIQUE JURIDIQUE

D'HANDWIERK 03|2017

des entreprises observant scrupuleusement lesdites obligations.

D’après la Chambre des Métiers, il s’agit d’assurer

un « level playing field » c’est à dire, l’égalité des

conditions de concurrence.

Afin de combattre plus efficacement les fléaux du dumping

social et de la concurrence déloyale, elle insiste à

ce que les pouvoirs adjudicateurs soient obligés, dans

le cadre des marchés soumis au Livre I, de refuser l’attribution

d’un marché au soumissionnaire ayant remis

l’offre économiquement la plus avantageuse lorsqu’ils

ont établi que cette offre ne respecte pas les obligations

précitées. Par conséquent, il s’agit de transformer pour

les marchés visés la faculté réservée aux pouvoirs adjudicateurs

en obligation.

Selon la Chambre des Métiers, les autorités luxembourgeoises

doivent se donner les moyens juridiques et en

ressources humaines pour veiller à ce que, dans l’exécution

des marchés publics, les entreprises se conforment

aux obligations applicables dans les domaines du droit

environnemental, social et du travail. Ceci inclut, d’un

côté, un arsenal légal et réglementaire efficace et dissuasif

permettant de réprimander les acteurs qui enfreignent

les obligations susmentionnées, et de l’autre des

instances de contrôle outillées de façon appropriée pour

pouvoir assurer le respect des règles visées.

Dans ce contexte, la Chambre des Métiers invite les responsables

politiques à prévoir lors de l’application du concept

de l’offre économiquement la plus avantageuse des critères

qui permettent d’assurer le respect de ces règles.

Par ailleurs, elle se permet de réitérer l’idée de la création

de cellules spécifiques ayant pour mission de contrôler

les certificats remis, la conformité des offres par rapport

aux critères extra-financiers et d’analyser des offres aux

prix anormalement bas.

Division en lots : favoriser l’accès des PME aux

marchés publics

La Chambre des Métiers plaide en faveur d’une obligation

de la division des marchés en lots, aussi bien pour

les marchés du Livre I que pour ceux du Livre II, et ce

afin de faciliter l’accès des PME aux marchés publics ;

cet accès constituant par ailleurs un des objectifs prioritaires

de la directive à transposer en droit national.

A titre subsidiaire, si les responsables politiques

jugeaient, pour quelle raison que ce soit, inopportun

d’introduire l’obligation de la division des marchés en

lots, la Chambre des Métiers insiste à ce que les pouvoirs

adjudicateurs soient obligés, tant pour les marchés

du Livre I que pour ceux du Livre II, d’indiquer les principaux

motifs justifiant la décision qu’ils ont prise de ne

pas procéder à une telle subdivision.

Motifs d’exclusion de la participation aux marchés

publics : éviter la complexité et la subjectivité dans

l’appréciation des motifs

A l’instar de la directive, le projet sous avis prévoit

des motifs d’exclusion obligatoire et non obligatoires.

De même, il fait usage de la faculté d’insérer

des dérogations vis-à-vis des premiers.

Pour les raisons relatées ci-dessous, et outre le fait

qu’elles donnent lieu à une complexification des règles

applicables, la Chambre des Métiers s’oppose à celles-ci

et en exige la suppression.

D’une part, la plupart des motifs d’exclusion obligatoire

revêtent un caractère grave qui rend difficilement

concevable l’existence même d’une dérogation.

D’autre part, les pouvoirs adjudicateurs peuvent déroger

à l’exclusion obligatoire ayant trait au manquement

de l’opérateur économique à ses obligations relatives

au paiement d’impôts et taxes ou de cotisations de

sécurité sociale, notamment lorsque seuls des montants

« minimes » sont impayés.

La Chambre des Métiers n’approuve pas cette dérogation

qui laisse la porte ouverte à la subjectivité. Soit

l’opérateur économique s’est acquitté des impôts, taxes

et cotisations, soit il ne s’en est pas acquitté.

Par ailleurs, ces dérogations confèrent au pouvoir adjudicateur

un pouvoir discrétionnaire très important

dans l’appréciation de savoir si une offre est admise ou

au contraire écartée, pouvoir qui, selon la Chambre des

Métiers, est contraire aux principes d’une bonne gouvernance.

Outre le manque de transparence qu’implique

une telle façon de procéder, les dérogations conduiront à

une multiplication des litiges qui pourront être évités en

l’absence de pareille disposition.

En fin de compte, les dérogations à l’exclusion obligatoire

ne sont ni dans l’intérêt des opérateurs économiques,

ni dans celui des pouvoirs adjudicateurs.

D’une manière générale, la Chambre des Métiers

estime important de faire le lien entre le présent projet

de loi et le projet de loi « détachement », de manière à

pouvoir exclure de la participation aux marchés publics,

en cas de récidive, les entreprises fautives.

Sous-traitance : trouver l’équilibre entre les intérêts

des contractants principaux et des sous-traitants

La Chambre des Métiers relève qu’elle s’oppose à une

disposition du projet qui permettrait qu’un opérateur

économique, le contractant principal, ait recours aux

capacités d’un ou de plusieurs sous-traitants en vue de

satisfaire aux critères ayant trait à la capacité économique

et financière.

31


D'HANDWIERK 03|2017

CHRONIQUE JURIDIQUE

Ainsi, si un opérateur économique n’arrive pas à remplir

à lui seul lesdits critères, il devra, selon elle, recourir

à un ou plusieurs autres opérateurs économiques

pour constituer un groupement, notamment sous la

forme d’une association momentanée. Il est à noter que

le CRTIB a élaboré un contrat type pour ce genre d’association.

Celle-ci garantit également l’accès des PME à

des marchés d’une envergure plus importante.

La faculté conférée aux pouvoirs adjudicateurs d’exiger

que certaines tâches essentielles soient effectuées

directement par le soumissionnaire lui-même ou, si

l’offre est soumise par un groupement d’opérateurs

économiques, par un participant dudit groupement ne

trouve pas l’assentiment de la Chambre des Métiers.

Le fait de prévoir que certaines tâches essentielles

soient effectuées directement par le soumissionnaire

lui-même ou, si l’offre est soumise par un groupement

d’opérateurs économiques, par un participant

dudit groupement génère des rigidités dans le sens que

cette disposition limite, voire interdit, le recours à un

sous-traitant. Or, si un opérateur économique participe

parallèlement à plusieurs soumissions qu’il remporte, il

se peut que les marchés lui attribués excèdent temporairement

ses capacités, de sorte qu’il devrait pouvoir

recourir à un sous-traitant pour exécuter un des marchés

remportés, solution qui est néanmoins rendue difficile

par la disposition en question.

Dans le cas d’une soumission par entreprise générale,

la réalisation d’ouvrages inclut des travaux relevant de

différents corps de métiers justifiant selon la Chambre

des Métiers l’obligation pour l’entreprise de joindre à

son offre une liste de sous-traitants auxquels elle prendra

recours et avec lesquels elle a conclu un pré-contrat

de sous-traitance.

En ce qui concerne la soumission de travaux par corps de

métiers séparés qui seraient divisés en lots, il est clair que

ces lots font intervenir un corps de métiers particulier.

La Chambre des Métiers est d’avis que dans le cas de

figure où l’entreprise exerce la même activité que son

sous-traitant potentiel, elle n’a pas besoin de communiquer

ce dernier lors de la remise de son offre.

Concernant les certificats en relation avec les sous-traitants,

la Chambre des Métiers exige que seul l’opérateur

économique susceptible de remporter le marché doive

les fournir, et ce pour réduire la charge administrative

des autres opérateurs ayant remis une offre.

Critères d’attribution : appliquer le concept de

l’offre économiquement la plus avantageuse tout

en évitant des critères subjectifs et complexes

Tout d’abord, la Chambre des Métiers constate que le

projet s’abstient de faire du critère de l’offre économiquement

la plus avantageuse la règle dans l’attribution

de marchés publics.

A relever que le Ministre compétent a confié au CRTIB

la mission d’établir, dans le domaine de la construction

(marchés de travaux) un catalogue de critères économiques,

qualitatifs, environnementaux et sociaux qui

pourront être considérés dans l’attribution d’un marché.

Par ailleurs, il a pris l’initiative pour réaliser, en ce qui

concerne certains marchés de services et de fournitures,

un outil similaire.

Selon la Chambre des Métiers, il faudra créer un cadre

de référence simple et fiable sur lequel les pouvoirs

adjudicateurs puissent se baser. Une telle approche

aurait le mérite que le Luxembourg disposerait de règles

uniformes en la matière, acceptées tant par les pouvoirs

adjudicateurs que les opérateurs économiques.

Si la Chambre des Métiers accueille favorablement la

mise en œuvre du concept de l’offre économiquement

la plus avantageuse, les risque d’une telle application ne

sont pas à négliger.

Ainsi, le recours à des critères qualitatifs suscite des questions

liées au contrôle de l’application correcte de formules

et au caractère subjectif de certains critères intervenant

dans l’évaluation des offres. En effet, la subjectivité entourant

des critères extra-financiers peut dans certains cas

offrir une certaine marge d’interprétation qui pourrait

être utilisée par les personnes en charge de l’évaluation

des offres pour influer le résultat de la soumission.

32


CHRONIQUE JURIDIQUE

D'HANDWIERK 03|2017

La Chambre des Métiers ne peut qu’insister sur l’importance

du principe selon lequel les documents de marché

doivent d’office prévoir les règles d’attribution de façon

claire et détaillée.

Réduction des délais minimaux : un changement

qui s’apparente à une mesure « anti-PME »

La Chambre des Métiers s’oppose au raccourcissement

des délais et exige le statu quo pour les délais minimaux

applicables aux soumissions relevant du Livre I.

En effet, le raccourcissement des délais entrave surtout

l’accès des petites entreprises artisanales aux marchés

du Livre I. La conséquence de l’application de tels délais

serait que des entités de taille réduite s’abstiendraient

de participer aux soumissions visées, ce qui réduirait la

concurrence – fait qui pourrait jouer en défaveur du pouvoir

adjudicateur – ou remettraient une offre d’une qualité

moindre que si elles avaient disposées d’un délai de

remise plus long.

L’expérience des opérateurs économiques montre que

des délais courts donnent souvent lieu à la remise d’un

nombre très réduit d’offres et dont les prix divergent

pour le surplus significativement les uns des autres,

amenant souvent le pouvoir adjudicateur à devoir

annuler la soumission.

distorsions de concurrence entre des « opérateurs économiques

» sociaux et les entreprises traditionnelles.

Dans ce contexte, elle est persuadée que l’introduction

de la « société d’impact sociétal », en abrégé SIS, est de

nature à amplifier ce risque, ceci pour plusieurs raisons.

Tout d’abord, on constate une absence de délimitation

précise du champ d’activité des SIS.

Puis, ces entreprises bénéficient d’un large subventionnement

de leur main-d’œuvre, certaines mesures

permettant la prise en charge par le fonds de l’emploi

jusqu’à 100 % des salaires des personnes à insérer et du

personnel encadrant.

Finalement, les SIS bénéficient, à condition qu’elles ne

distribuent pas de bénéfices, de l’exemption fiscale de

l’impôt sur le revenu, de l’impôt commercial communal

et de l’impôt sur la fortune.

Le dossier entier peut être consulté sous :

www.cdm.lu > Avis

ou bien :

www.chd.lu > Projet de loi n° 6982

Marchés réservés : éviter des distorsions de

concurrence entre opérateurs « sociaux » et

entreprises traditionnelles

La Chambre des Métiers ne peut que mettre en garde

contre la réservation de marchés de travaux aux « entreprises

» sociales en ce que ceci risque de créer des

Norry Dondelinger | Directeur Affaires économiques

T +352 42 67 67 – 257 | E norry.dondelinger@cdm.lu | I www.cdm.lu

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33


D'HANDWIERK 03|2017

CHRONIQUE JURIDIQUE

NOUVEAUTÉS EN MATIÈRE

DE DROIT DU TRAVAIL

La loi portant modification du Code du travail publiée au Mémorial A n° 300 du 20 mars 2017 apporte des

modifications importantes au niveau de la responsabilité des maîtres d’ouvrages ou des donneurs d’ordre

dans les chaînes de sous-traitance, au niveau des modalités de détachement au Luxembourg et au niveau

des compétences de l’Inspection du travail et des mines (ITM)

La Chambre des Métiers a salué le vote de la loi le

8 février 2017 comme renforcement des instruments

de lutte contre le dumping social. Vu la forte pénétration

du marché luxembourgeois de la construction par

la concurrence étrangère, la Chambre des Métiers a toujours

été d’avis qu’il est essentiel de mettre en œuvre

un cadre légal permettant de faire respecter les mêmes

règles par tous les acteurs et plus particulièrement par

les entreprises étrangères qui détachent leurs salariés au

Luxembourg. Voici en détail les modifications apportées

par le texte de loi publié.

1. Obligations et responsabilité du maître

d’ouvrage et du donneur d’ordre dans les

chaînes de sous-traitance comprenant le cas

échéant des entreprises détachantes

1.1. Obligations du maître d’ouvrage et du donneur d’ordre

1.1.1. Obligation d’information

La loi nouvelle précise que le maître d’ouvrage ou le

donneur d’ordre qui contracte avec un prestataire de

34


CHRONIQUE JURIDIQUE

D'HANDWIERK 03|2017

Art. L. 010-1.

«(1) Constituent des dispositions

d’ordre public applicables

à tous les salariés exerçant

une activité sur le territoire du

Grand-Duché de Luxembourg

toutes les dispositions légales,

réglementaires, administratives,

ainsi que celles résultant

de conventions collectives

déclarées d’obligation

générale ou d’une décision

d’arbitrage ayant un champ

d’application similaire à celui

des conventions collectives

d’obligation générale ou d’un

accord en matière de dialogue

social interprofessionnel

déclaré d’obligation

générale ayant trait :

1. au contrat de travail écrit ou

au document établi en vertu

de la directive 91/533/

CEE du 14 octobre 1991

relative à l’obligation de

l’employeur d’informer

le salarié des conditions

applicables au contrat ou

à la relation de travail ;

2. au salaire social minimum et

à l’adaptation automatique

du salaire à l’évolution

du coût de la vie ;

3. à la durée du travail,

au temps de pause, au

repos journalier et au

repos hebdomadaire ;

4. au congé payé ;

5. aux congés collectifs ;

6. aux jours fériés légaux ;

7. à la réglementation du

travail intérimaire et du

prêt de main-d’œuvre ;

8. à la réglementation du

travail à temps partiel et

à durée déterminée ;

9. aux mesures de protection

applicables aux conditions

de travail et d’emploi des

enfants et des jeunes, des

femmes enceintes et des

femmes venant d’accoucher ;

10. à la non-discrimination ;

11. aux conventions

collectives de travail ;

12. à l’inactivité obligatoire

conformément à

la législation sur le

chômage intempéries et

le chômage technique ;

13. au travail clandestin ou

illégal, y compris les

dispositions concernant

les autorisations de

travail pour salariés non

ressortissants d’un Etat

membre de l’Espace

économique européen ;

14. à la sécurité et la santé

des travailleurs sur le lieu

de travail en général et

plus particulièrement aux

prescriptions minimales de

sécurité et de santé établies

par voie de règlement

grand-ducal sur base

de l’article L.314-2 »

services est tenu à une obligation d’information envers

l’ITM. En l’absence d’autres précisions cette nouvelle

obligation semble être générale et consiste pour les

entreprises à devoir répondre en tout état de cause aux

demandes de l’ITM (même en dehors d’un contrôle sur

chantier) pour fournir les informations (notamment sur

les employeurs sous-traitant) dont ils disposent, et cela

toujours sous la menace d’une amende administrative.

1.1.2. Obligation d’injonction

Lorsque le maître d’ouvrage ou le donneur d’ordre est

informé par écrit, par l’ITM, du non-paiement partiel

ou total du salaire légal ou conventionnel dû aux salariés,

ou de toute autre infraction aux dispositions d’ordre

public en matière de droit du travail (visées à l’article

L.010-1) 1 , il doit enjoindre aussitôt, par lettre recommandée

avec accusé de réception, à l’entreprise fautive

de faire cesser sans délai cette situation.

Cette obligation d’injonction de faire cesser l’infraction

s’applique à l’égard de son cocontractant, d’un sous-traitant

direct ou indirect ou encore d’un cocontractant

d’un sous-traitant.

1.1.3. Obligation de dénonciation

L’entreprise visée par l’injonction doit confirmer dans

les meilleurs délais, par lettre recommandée avec

accusé de réception, qu’elle a procédé à la régularisation

de la situation. Elle adresse sans tarder une copie

de sa réponse à l’ITM.

En l’absence de réponse écrite de l’entreprise fautive dans

un délai maximum de quinze jours calendaires à compter

de la notification de l’infraction, le maître d’ouvrage

ou le donneur d’ordre doit le dénoncer aussitôt auprès

de l’ITM.

Le maître d’ouvrage ou le donneur d’ordre qui ne satisfait

pas à ses obligations d’information, d’injonction

et de dénonciation est passible d’une amende administrative

entre 1.000 et 5.000 euros par salarié à fixer

par le directeur de l’ITM en tenant compte des circonstances,

de la gravité du manquement et du comportement

de l’auteur. L’amende ne peut être supérieure à

50.000 euros. Les infractions graves sont même passibles

d’être sanctionnées par une cessation des travaux !

S’y ajoute une responsabilité nouvelle du maître d’ouvrage

ou du donneur d’ordre qui est exposée ci-dessous.

1.2. Responsabilité du maître d’ouvrage ou le donneur

d’ordre dans les chaînes de sous-traitance

1.2.1. Responsabilité solidaire

La loi nouvelle introduit une responsabilité solidaire du

maître d’ouvrage ou du donneur dans les chaînes de

sous-traitance. Notre législation devient sur ce point

plus strict que ce qui est prévu par les normes européennes.

L’hypothèse est la suivante : En cas de manquement

à ses obligations d’information, d’injonction

et de dénonciation le maître d’ouvrage ou le donneur

d’ordre (outre d’être passible de l’amende administrative

mentionnée ci-dessus) est tenu solidairement avec

l’entreprise fautive, au paiement des rémunérations,

indemnités et charges dues aux salariés de cette dernière,

dont les cotisations sociales y afférentes. D’un

point de vue juridique, cette responsabilité solidaire

signifie que la partie lésée peut s’en prendre à n’importe

lequel des responsables pour le citer en justice et

pour se faire dédommager. Ainsi, le salarié détaché lésé

pourrait s’en prendre au maître d’ouvrage plutôt qu’à

son propre employeur.

1.2.2. Action en justice

Le risque pour le maître d’ouvrage ou le donneur d’ordre

d’être cité en justice est d’autant plus réel que la loi

vient à préciser que le salarié détaché peut intenter une

action en justice même après avoir quitté le territoire du

Grand-Duché. Il pourra agir soit devant les tribunaux

luxembourgeois, soit devant les juridictions compétentes

d’un autre Etat membre.

La loi introduit également la possibilité pour les organisations

syndicales justifiant de la représentativité nationale

générale d’exercer devant les juridictions luxembourgeoises

les droits reconnus au salarié détaché en cas

de violation des règles et conditions liées au détachement.

Les organisations syndicales peuvent en outre intervenir

à une action intentée par un salarié détaché, sauf

désaccord de ce dernier.

1.2.3. Exonération

Le maître d’ouvrage ou le donneur d’ordre n’encourt

cependant aucune responsabilité, ni amende, s’il satisfait

à ses obligations d’information, d’injonction et de

dénonciation (voir points 1.1.1. à 1.1.3.).

Est également exclu du champ de la responsabilité le

particulier qui contracte avec une entreprise pour son

usage personnel, ou celui de son conjoint, de son partenaire

lié par un pacte civil de solidarité ou de ses ascendants

ou descendants.

2. Le détachement

2.1. Le badge social et le contrôle

2.1.1. Badge social

La loi introduit l’obligation pour l’entreprise détachante

de se procurer via une plateforme électronique

de l’ITM un badge social que chaque salarié détaché

35


D'HANDWIERK 03|2017

CHRONIQUE JURIDIQUE

doit porter sur soi. L’entreprise, dont le siège est établi

hors du territoire du Grand-Duché de Luxembourg

dont un ou plusieurs salariés exercent une activité au

Luxembourg, doit au plus tard, dès le commencement

des travaux sur le territoire luxembourgeois, en informer

l’ITM, en lui communiquant, sur la plateforme

électronique destinée à cet effet, les éléments indispensables

à l’obtention du badge social. Toutes les

informations et démarches sont accessibles sur le site

Internet : www.itm.lu , sous l’onglet « Détachement ».

L’introduction d’une base légale à la plateforme électronique

de l’ITM rend caduque l’obligation de conserver

les documents requis, entre les mains d’un mandataire

ad hoc résidant au Luxembourg, pendant toute la

durée du détachement. Dorénavant, toute entreprise

détachante, est tenue de communiquer les documents

nécessaires à l’ITM sur la plateforme électronique destinée

à cet effet, à compter du jour du commencement

du détachement, sans préjudice de la possibilité d’une

déclaration antérieure. Après l’enregistrement des données

il sera possible d’imprimer un badge social pour

chaque salarié détaché que ce dernier devra porter sur

lui lors du détachement.

Centre de Formation pour Conducteurs

2.1.2. Contrôle

L’ITM effectue un contrôle des conditions légales lors

de l’octroi du badge social via la plateforme électronique

et communique avec l’entreprise détachante. Lorsqu’un

doute existe quant à la réalité du détachement ou quant

au fait que l’entreprise exerce une activité économique

réelle et substantielle dans son pays d’origine, l’ITM réalise

une évaluation globale de tous les éléments factuels

qu’elle juge nécessaires. L’appréciation de ces éléments

est adaptée à chaque cas particulier et tient compte des

particularités de la situation.

Les infractions en matière de détachement sont recherchées

et constatées par les agents de l’Administration des

douanes et accises, par les officiers et agents de la Police

grand-ducale et par les membres de l’ITM.

Le maître d’ouvrage ou le donneur d’ordre qui contracte

avec un prestataire de services qui détache des salariés

est en outre tenu de vérifier auprès de ce dernier et,

le cas échéant, auprès du sous-traitant direct ou indirect

ou bien du cocontractant du sous-traitant, qu’il a,

au plus tard dès le commencement du détachement,

adressé la déclaration visée ci-dessus à l’ITM. Le maître

d’ouvrage ou le donneur d’ordre qui omet cette vérification

est passible de l’amende administrative mentionnée

au point 1.1..

2.2. La mise à jour de la liste des documents à produire par

l’entreprise détachante

Formation professionnelle

SANEM

Tél.: (+352) 26 59 25-1

email : formpro@cfc.lu

Formation auto-moto

COLMAR-BERG

Tél.: (+352) 85 82 85-1

email : info@cfc.lu

Conformément à la directive 2014/67/UE, quatre points

sont ajoutés à la liste des documents qui doivent être communiqués

à l’ITM afin de permettre un contrôle efficace.

Il s’agit des documents concernant :

• le paiement des salaires et le relevé des heures de travail

effectuées ainsi que les preuves de paiement pour

toute la durée du détachement,

• les pointages indiquant le début, la fin et la durée du

travail journalier pour toute la durée du détachement

sur le territoire luxembourgeois,

• une copie du certificat médical d’embauchage délivré

par les services de santé au travail sectoriellement

compétents, et

• une copie de l’autorisation de séjour ou d’un titre de

séjour pour tout ressortissant de pays tiers détaché

sur le territoire luxembourgeois.

Tous les documents doivent être traduits en langue

française ou allemande.

2.3. Le renforcement de la collaboration administrative au

niveau national

Les administrations sont autorisées de collaborer et

de s’échanger, notamment par voie informatique,

36


CHRONIQUE JURIDIQUE

D'HANDWIERK 03|2017

les données relatives au détachement. Les données à

caractère personnel ainsi recueillies sont conservées

auprès de l’ITM pendant vingt-quatre mois au maximum

suivant la fin du détachement.

2.4. L’exécution transfrontalière des sanctions et amendes

administratives;

Un nouveau chapitre du Code du travail régit la reconnaissance

mutuelle et l’exécution dans tous les États

membres de l’Union européenne d’une sanction ou

d’une amende administrative pécuniaire infligée à titre

définitif à un prestataire de service en cas de non-respect

des dispositions applicables en matière de détachement.

3. Nouvelles attributions de l’ITM

3.1. Fermeture de chantier

Pour plus d’informations :

Inspection du Travail et des Mines

Tel: (+352) 247 76100

Internet: www.itm.lu > Détachement

Alain SCHREURS | Conseiller juridique

T +352 42 67 67 - 352 | E alain.schreurs@cdm.lu | I www.cdm.lu

Le directeur de l’ITM aura dorénavant la possibilité de

procéder à la fermeture d’un chantier pour des manquements

en matière de droit du travail, alors qu’actuellement,

cette possibilité était limitée aux seuls cas d’infractions

en matière de santé et de sécurité au travail.

3.2. Amendes

En cas d’infractions relatives

• à l’âge minimum requis pour le travail;

• à la durée du travail et au travail de nuit;

• au respect du repos hebdomadaire;

• aux jours fériés légaux;

• à l’emploi de personnes en séjour irrégulier; et

• aux règles protectrices concernant les conditions de

travail des femmes enceintes, allaitantes et des jeunes

au travail;

le minimum de l’amende est relevé à 1.000 euros.

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Airion 2

Handgebläse

La loi ne change pas le plafond des amendes administratives

à prononcer par le directeur de l’ITM, mais elle précise

qu’elles sont à appliquer selon le degré de gravité de

l’infraction. Ainsi, les montants des amendes administratives

en cas de non-respect des injonctions du directeur

ou des membres de l’inspectorat du travail notifiés

pour remédier aux violations des lois en relation avec la

sécurité et la santé des salariés sur le lieu de travail, et

aux infractions aux dispositions légales, réglementaires,

administratives et conventionnelles seront fixés selon le

degré de gravité de l’infraction par le directeur de l’ITM

entre 25 euros et 25.000 euros.

3.3. Recouvrement

Excelion

2000

Freischneider

Helion

Heckenschere

Prunion

Baumschere

Selion C21 HD

Motorsäge

Le directeur de l’ITM charge l’Administration de l’enregistrement

et des domaines (AED) du recouvrement des

amendes administratives. L’AED y procède avec toutes

ses attributions comme en matière d’enregistrement.

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L-8551 Noerdange - Luxemburg

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D'HANDWIERK 03|2017


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CHRONIQUE JURIDIQUE

D'HANDWIERK 03|2017

ATTENTION ARNAQUES !

Mars 2017

Les tentatives d’arnaque au répertoire professionnel continuent ! Il est fortement conseillé aux entreprises

de rester vigilantes.

Attention Arnaques !

Encore récemment des entreprises luxembourgeoises Dans le cadre de la prévention des arnaques, la

ont été contactées par un prétendu « Portail des Entreprises

de Luxembourg ».

toute tentative d’arnaque afin de procéder à une pré-

Chambre des Métiers vous invite à lui faire parvenir

Les tentatives d’arnaque au répertoire professionnel continuent vention ! Il est active. fortement conseillé aux

entreprises Il s’agit de d’un rester « Registre vigilantes. » mise en place par une société

allemande TVV Tele Verzeichnis Verlag GmbH qui Merci de bien vouloir vous adresser à :

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"Portail et des retourner Entreprises le formulaire de Luxembourg" pour être référencées.

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L-…. Luxembourg

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arnaques

39


D'HANDWIERK 03|2017

EUROPE

SAVE THE DATE : CONFÉRENCE

DÉTACHEMENT LE 30 MAI 2017

Le détachement des salariés en Grande Région : procédures et formalités en France, en Allemagne,

au Luxembourg et en Belgique

La Chambre des Métiers et son Enterprise Europe

Network organisent en coopération avec le Conseil

Interrégional des Chambres des Métiers de la Grande

Région (CICM) réunissant les douze chambres des

métiers de la Grande Région et les inspections du travail

régionales une conférence expliquant aux chefs d’entreprise

les démarches et procédures pratiques à considérer

en cas de détachement de salariés sur les marchés français,

luxembourgeois, allemand et belge.

Un tel détachement a souvent lieu dans de le cadre d’une

prestation de service artisanale, notamment sur un chantier

de construction ou lors du montage d’installations

techniques. Les experts des chambres spécialisés dans le

domaine des marchés étrangers seront à votre disposition

en vue de conseils en matière d’internationalisation.

LOCATION

Z.A.MacAdam Luxembourg

Tel436690` Fax 421730

Le programme détaillé et le formulaire d’inscription

électronique est disponible sur www.cdm.lu.

Programme prévisionnel :

14h00 – Accueil des participants – Stands d’info

et de conseils

14h30 – Allocution de bienvenue

14h40 – Le détachement de salariés en Grande

Région – Quels aspects à vérifier ?

15h00 – Belgique : Système de déclaration

détachement « LIMOSA » – Démarches et

réglementations nouvelles (désignation d’une

personne de liaison, déclarations OPOC, etc.)

15h30 – France : Système de déclaration détachement

« SIPSI » – Démarches et réglementations

nouvelles (désignation d’un représentant,

carte d’identification professionnelle BTP, etc.)

16h00 – Séance Questions-Réponses

(Belgique/France)

16h15 – Pause-café – Stands d’info et de conseils

16h30 – Allemagne : Système de déclaration

détachement « Meldeportal - Mindestlohn »

– Démarches et réglementations nouvelles –

Formalités Caisse congé du bâtiment SOKA BAU

17h00 – Luxembourg : Système de déclaration

détachement « Badge social » – Démarches et

réglementations nouvelles

17h30 – Séance Questions-Réponses

(Allemagne/Luxembourg)

17h45 – Conclusions & Vin d’honneur – Stands

d’info et de conseils

12.03 wr

40


EUROPE

D'HANDWIERK 03|2017

Belgique :

L’employeur étranger qui détache des travailleurs salariés

en Belgique doit faire une déclaration LIMOSA et ce, préalablement

à l’occupation de ses travailleurs en Belgique.

Chaque travailleur doit présenter l’accusé de réception à

son client ou commanditaire belge avant de commencer

ses activités. La déclaration LIMOSA contient certaines

mentions relatives au travailleur et à l’employeur (lieu de

travail, durée du détachement, horaires de travail etc.).

La désignation d’une personne de liaison avant le début

du détachement et les formalités de déclaration à l’OP0C

(timbres fidélité) entrent également en compte.

France :

Une entreprise, dont le siège social est établi à l’étranger,

peut détacher temporairement des salariés pour une

mission auprès d’une autre entreprise située en France.

Elle doit transmettre, avant le début de l’intervention,

une déclaration préalable de détachement transnational

à l’inspection du travail dont dépend le lieu de sa prestation

et ce via le système SIPSI. Les dispositions nouvelles

prévoient en plus la désignation d’un représentant

de l’employeur étranger. Tout employeur dont les

salariés accomplissent, dirigent ou organisent (conducteurs

de travaux…), même à titre occasionnel, secondaire

ou accessoire, des travaux de bâtiment ou de travaux

publics, est tenu de demander la Carte BTP pour

les salariés concernés.

Allemagne :

Une entreprise qui emploie des travailleurs sur un chantier

en Allemagne, doit déclarer ces travailleurs auprès

de la « Finanzkontrolle Schwarzarbeit » (Contrôle des

Finances publiques en matière de travail clandestin) à

Cologne. Un système de déclaration nouveau a été mis

en place en vue de la réalisation des formalités et de la

déclaration des salaires minima. Le secteur du bâtiment

doit par ailleurs respecter les dispositions relatives aux

congés SOKA BAU.

Luxembourg :

Les nouvelles dispositions sur le détachement et le badge

social doivent être respectées en cas de prestations de

services sur le territoire du Luxembourg. La plateforme

électronique mise en place par l’ITM traite de l’ensemble

des informations et documents à soumettre par les entreprises

étrangères.

Contact auprès de la Chambre des Métiers

Enterprise Europe Network | Chambre des Métiers

Clémence HIGEL | T +352 42 67 67 - 366

E clemence.higel@cdm.lu | I www.cdm.lu

41


D'HANDWIERK 03|2017

EUROPE

PRÉSENTATION MAD’IN EUROPE

Mad’in Europe invite les artisans d’art luxembourgeois à rejoindre le portail des artisans d’art européens

www.madineurope.eu.

d’objets d’art sont les gardiens de la diversité, du patrimoine

culturel et du savoir-faire européens.

« Il faut faciliter la tâche aux particuliers et aux professionnels

du monde entier, tels que les architectes, les

designers, les décorateurs, les musiciens, les antiquaires

et bien d’autres qui cherchent la perle rare. En Europe

nous avons des talents extraordinaires mais il faut pouvoir

les trouver et les sélectionner. Voilà ce que nous faisons

chez Mad’in Europe »

Aujourd’hui, Mad’in Europe a déjà sélectionné plus

de 1750 artisans d’art dans plusieurs pays européens :

Belgique, Royaume Uni, France, Italie, Espagne, Allemagne,

Suisse, Pologne, Pays-Bas, Suède, Danemark,

République Tchèque… Il est temps que le Luxembourg

ait sa place dans le portail.

Comment fonctionne Mad’in Europe ? Le principe du

portail est très simple, l’inscription des artisans d’art et

gratuite mais soumise à quelques conditions.

Mad’in Europe est le fruit d’une passion, celle de sa fondatrice

Madina Benvenuti pour l’artisanat d’art et pour

le patrimoine culturel Européen. Crée fin 2013 cette

start-up basée à Bruxelles s’est fixé comme mission celle

de valoriser le patrimoine vivant européen au travers de

son portail www.madineurope.eu.

Les artisans d’art européens dans des domaines tels que

le bois, le métal, le verre, la céramique, le textile, la pierre,

joaillerie, les instruments de musique et la restauration

• Le portail www.madineurope.eu est ouvert aux

ébénistes, doreurs, forgerons, tailleurs de pierre,

peintres, bijoutiers, restaurateurs d’objets d’art, charpentiers,

poêliers, tisserands, souffleurs de verre,

vitraillistes, ciseleurs, luthiers, … voir la liste des

métiers sur http://madineurope.eu/fr/metiers_d_art/

liste_des_metiers_d_art/

• les artisans doivent soumettre une candidature en

ligne en suivant ce lien http://madineurope.eu/fr/

inscription/ ;

• seuls les artisans d’art professionnels basés en

Europe, exerçant dans une structure de moins de

10 personnes un des métiers référencés par Mad’in

Europe peuvent s’inscrire;

• chaque dossier doit être complet et comporter des

mots clé, une présentation biographique et des images

• le dossier est analysé par l’équipe de Mad’in Europe

qui informe l’artisan de sa publication ou refus.

• Mad’in Europe ne prononce aucun jugement sur la

qualité du travail des artisans, la sélection se fait uniquement

sur la base des conditions requises et mentionnées

sur le site ;

• Un système de notation permet aux usagers référencés

d’ajouter des commentaires sur le travail des artisans

et de partager ces informations avec d’autres

• Les usagers ont la possibilité de sauvegarder leurs

artisans préférés dans un carnet d’adresses personnel ;

42


EUROPE

D'HANDWIERK 03|2017

Mais Mad’in Europe n’est pas seulement un moyen de

trouver des artisans…

« Il faut faire rêver le public et lui faire re-découvrir ces

métiers en montrant que ce ne sont pas des métiers du

passé mais que de très nombreux jeunes ont choisi cette

carrière et ont suivi une passion… plutôt que des professions

bien plus rentables »

Pour sensibiliser le public Mad’in Europe publie des éditoriaux

et des interviews d’artisans http://madineurope.

eu/fr/metiers_d_art/focus_metiers/, souvent en collaboration

avec des fondations basées dans différents pays

européens.

La promotion d’événements majeurs dans le monde des

métiers d’art dans son agenda en ligne et celle des formations

aux différent métiers http://madineurope.eu/

fr/agenda/ s’inscrivent également dans cette démarche.

« …il faut aussi se préoccuper des métiers de demain !

De très nombreux artisans d’art ferment leur atelier sans

avoir trouvé de successeur. La transmission de savoirfaire

a été délaissée pendant des décennies. Il faut inverser

cette tendance… »

C’est pourquoi Mad’in Europe propose aux artisans d’art

de valoriser les formations et cours qu’ils donnent sur

la page http://madineurope.eu/fr/formations/ . La transmission

de savoir-faire est un sujet vital aujourd’hui car

elle assure l’avenir de professions prestigieuses et donc

notre patrimoine culturel de demain.

Pour renforcer son action, Madina Benvenuti collabore

avec plusieurs institutions régionales, nationales et

internationales comme la Fondazione Cologni en Italie,

Fundesarte en Espagne, Swiss Arts Crafts Association,

AEUCC, AICC et récemment l’Association des Demeures

Historiques Européennes et depuis peu la Chambre des

Métiers du Grand-Duché de Luxembourg.

Depuis novembre 2016 Mad’in Europe a ouvert une nouvelle

section de son portail, consacrée à la vente en ligne

de pièces uniques réalisées par les artisans membres.

Notre objectif est de rassembler des énergies et des ressources

autour d’une vision commune : « supporter l’excellence

européenne de manière concrète et durable ».

Pour tout renseignement

Mad’in Europe

116, rue Berckmans | 1060 Bruxelles

T 32 475 83 74 88 | E madina.benvenuti@madineurope.eu

I www.madineurope.eu

43


D'HANDWIERK 03|2017

FÉDÉRATIONS

FÊTE PATRONALE DE LA

CONFÉDÉRATION DE LA TOITURE

À RAMBROUCH / MARTELANGE

La Confédération de la Toiture a invité ses membres, ses sponsors ainsi que des personnalités du monde

politique et économique luxembourgeois à la traditionnelle fête patronale en l’honneur de Saint Joseph

qui s’est déroulée cette année le 25 mars à Rambrouch / Martelange. Près d’une centaine de personnes ont

suivi l’invitation de la confédération.

Les membres ainsi que les invités se sont rencontrés à

10h30 heures à l’église de Rambrouch où ils ont assisté

au service religieux en l’honneur de notre patron et en

commémoration de nos confrères défunts.

Ensuite les membres ont été reçus par la municipalité de

Rambrouch qui a offert un vin d’honneur aux invités.

Monsieur Antoine RODESCH, Bourgmestre de la commune,

a profité de l’occasion pour remercier les membres

44


FÉDÉRATIONS

D'HANDWIERK 03|2017

de la C.T. d’avoir choisi la commune de Rambrouch pour

célébrer cet événement.

L’événement s’est poursuivi autour d’un dîner qui a eu

lieu au Restaurant « Le Mouton Noir » à Martelange.

La journée s’est terminée par une visite guidée du Musée

de l’Ardoise à Haut-Martelange.

le respect de règles précises et de valeurs propres aux

métiers qu’elle rassemble.

De ce fait, la C.T. joue un rôle très important, car elle

défend les intérêts professionnels, économiques et sociaux

de tous ses membres. C’est ainsi que la C.T. participe

entre autres, aux négociations avec les syndicats pour la

convention collective de travail.

Confédération de la Toiture :

La Confédération de la Toiture du G-D de Luxembourg

(C.T.) représente les entreprises actives dans l’activité de

« Charpentier – Couvreur – Ferblantier ». Elle regroupe

plus de 150 entreprises qui emploient pas moins de

2000 salariés au Luxembourg.

La mission principale de la Confédération de la Toiture

est tout simplement de faire bénéficier ses membres en

toute occasion de prestations de grande qualité, dans

Confédération de la Toiture | Pedro Pereira | Conseiller

T +352 42 45 11 - 33 | F +352 42 45 25

E p.pereira@fda.lu | I www.fda.lu

45


D'HANDWIERK 03|2017

FÉDÉRATIONS

46


FÉDÉRATIONS

D'HANDWIERK 03|2017

De gauche à droite : Camille Feyder (DELPHI), Frank Lentz (House of Automobile), Guido Savi (FEBIAC Luxembourg), Gerry Wagner (MOBIZ), Dominique

Roger (MOBIZ), Philippe Mersch (FEGARLUX), Ernest Pirsch (Coordinateur House of Automobile), Benji Konts (ADAL), Claude Poull (DELPHI)

LA HOUSE OF AUTOMOBILE

CHEZ DELPHI

Les membres du conseil de la House of Automobile ont été invités le 30 mars par la direction de DELPHI.

Après une visite du centre de recherche et développement

de Bascharage, une réunion a été organisée sur le

thème des nouvelles technologies. Parmi les sujets discutés

figuraient les nouvelles réglementations au niveau

des émissions, les nouveaux cycles de test WLPT-RDE et

les nouvelles modalités d’homologations des véhicules.

Une des conclusions dégagée de cette réunion, est la

nécessité de communiquer clairement ces changements

vers les autorités et vers le public.

HOUSE OF AUTOMOBILE - HOA

BP 2236, L-1022 Luxembourg

T 26 37 87 76 | E contact@hoa.lu | I www.hoa.lu

47


D'HANDWIERK 03|2017

FÉDÉRATIONS

31. BREZELUMZUG DES BÄCKER-

KONDITORMEISTERVERBANDES

Am vergangenen 21. März veranstaltete der luxemburgische Bäcker-Konditormeisterverband wie jedes Jahr

anlässlich von Halbfasten/Brezelsonntag seinen 31. Brezelumzug in den Straßen der Hauptstadt.

Traditionell startete das Programm wieder mit einer

feierlichen Brezelüberreichung an die Verantwortlichen

und an das Personal der Handwerkskammer und der

Fédération des Artisans.

Man begab sich zum Sitz des Altersheims „Op der

Rhum“, wo an die Verantwortlichen und an die Bewohner

eine Brezel überreicht wurde.

Alsdann wurden mehr als 3.300 Brezeln in der Fußgängerzone

der Hauptstadt an das ungeduldige wartende

Publikum verteilt. Es versteht sich, dass die wohlmundenden

Brezeln wie jedes Jahr einen reißenden Absatz fanden.

Daraufhin begab man sich zum Regierungssitz im

Hôtel de Bourgogne, wo Premier Minister Xavier

BETTEL und den Ministern Etienne SCHNEIDER,

Félix BRAZ, Romain SCHNEIDER, Fernand ETGEN,

Carole DIESCHBOURG, Marc HANSEN, Daniel

KERSCH sowie dem Staatssekretär Guy ARENDT

eine herrlich dekorierte Brezel von Brezelkönigin

Noémie HENGEN überreicht wurde.

Bei der Fédération des Artisans und der Chambre des Métiers.

Op der Rhum: Monsieur Bernard Braun, Madame Noémie Hengen, Monsieur Marcel Bausch.

48


FÉDÉRATIONS

D'HANDWIERK 03|2017

Op der Rhum: Monsieur Henri Schumacher.

Bei der Regierung.

Bei den Verantwortlichen der Stadt Luxemburg.

49


D'HANDWIERK 03|2017

FÉDÉRATIONS

Harmonie Harlange

Anschließend begab man sich ins Stadthaus auf dem

Knuedler, wo die Bäcker-Konditorgesellschaft von

Bürgermeisterin Frau Lydie POLFER und den Schöffen

Sam TANSON, Simone BEISSEL, Colette MART,

Patrick GOLDSCHMIDT empfangen wurden, welche

ebenfalls eine große dekorierte Brezel in Empfang

nehmen konnten.

Der Brezelumzug wurde auch dieses Jahr wieder musikalisch

von der Harmonie Harlange umrahmt, welche

bereits zum 30. Mal bei dieser Veranstaltung präsent war.

Zum Abschluss stand ein gemeinsames Abendessen im

Restaurant Sieweburen in der rue des Sept-Fontaines in

Luxemburg auf dem Programm, bei welcher Gelegenheit

Bäcker-Konditorpräsident Henri SCHUMACHER allen

Beteiligten für ihren Einsatz bei dem diesjährigen Brezelumzug

dankte.

Fédération des Patrons Boulangers-Pâtissiers

Kim CHANG | Conseillère

T +352 42 45 11 - 35 | E k.chang@fda.lu | I www.fda.lu

D'HANDWIERK 07-09|2015

Bulletin de liaison de la Fédération des

Artisans et de la Chambre des Métiers

du Grand-Duché de Luxembourg

ÉDITEUR

Fédération des Artisans du

Grand-Duché de Luxembourg

ABONNEMENT ANNUEL 15,45 EUR

SECRÉTARIAT ET RÉDACTION

Fédération des Artisans | 2, Circuit de la Foire Internationale

L-1347 Luxembourg | BP 1604 | L-1016 Luxembourg

Tél.: (352) 42 45 11-1 | Fax: (352) 42 45 25

E-mail: info@fda.lu | www.fda.lu

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