D'HANDWIERK 07/2017

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D'HANDWIERK 07|2017

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ÉDITORIAL

Bekämpfung des Sozialdumping verlangt (wie gesagt)

nach einer kohärenten Regierungspolitik (2. Teil) 4

La lutte contre le dumping social nécessite donc une

politique gouvernementale cohérente (Partie 2) 6

POLITIQUE

Réforme des marchés publics 11

CHRONIQUE JURIDIQUE

Les nouveautés du droit des sociétés : les opportunités

et les risques pour le secteur artisanal 14

Le Médiateur de la consommation et l’obligation

d’information des professionnels 22

L’avis du mois de la Chambre des Métiers 24

SOCIAL

Interview avec le Service de Santé au Travail

Multisectoriel sur les risques psychosociaux 26

La gestion des âges en entreprise,

une nécessité et un atout 27

INOVATION

Découvrez les finalistes du Prix de l’Innovation dans

l’Artisanat 2017 « The Hands of Innovation » 30

INFO

22 novembre 2017 :

Journée Export Grande Région 32

Konferenz „Potentiale der Digitalisierung im Handwerk

der Großregion“ in der Chambre des Métiers 33

Prise de position du CICM : L’Artisanat en Grande

Région, la digitalisation et les entreprises du futur 39

Marques et labels abordés lors des Afterworks

de la Propriété Intellectuelle du 4 octobre 2017 à

la Chambre des Métiers 41

ENVIRONNEMENT

Ende der Übergangszeit der CLP-Verordnung

für die Einstufung und Kennzeichnung

von gefährlichen Gemischen 44

EUROPE

Offres de coopérations internationales 45

FÉDÉRATIONS

CLIMMAR-Kongress in Luxemburg organisiert. 47

Sommet conjoint AIE-GCP

du 20 au 23 septembre 2017 à Vienne 48

Le pâtissier-chocolatier présente ses créations

d’automne 2017

« Vanill’Cassis » et « Noir de Cassis » 49

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D'HANDWIERK 07|2017

ÉDITORIAL

BEKÄMPFUNG DES SOZIALDUMPING

VERLANGT (WIE GESAGT)

NACH EINER KOHÄRENTEN

REGIERUNGSPOLITIK (2. TEIL)

November 2016, Cloche d’Or: ein weiterer, tragischer, tödlicher Arbeitsunfall ereignet sich auf einer Grossbaustelle,

ein Arbeiter wird von einer herabstürzenden Betonplatte erschlagen. Nach dem ersten Schreck

und der allgemeinen Betroffenheit werden wieder einmal alle möglichen Stimmen laut, die mehr fordern:

mehr Sicherheit, mehr Anstrengungen, mehr Kontrollen, mehr Strafen, mehr Aus- und Weiterbildung, mehr

Warnhinweise, mehr mehr mehr. Im Reigen dieser mehr oder minder qualifizierten Stellungnahmen erinnern

wir uns insbesondere an die des Arbeitsministers Nicolas Schmit, welche uns eigentlich gut gefallen hat.

Zwar waren seine Aussagen damals nicht unbedingt

neu – in der Tat hatte er den Personalmangel bei der ITM

bereits vorher mehrere Male ins Gespräch gebracht –

doch scheint es an dieser Stelle angebracht, sich daran

zu erinnern. In der Tat vermochte der Minister zum einen

unnötige Vermischungen und Vereinfachungen zu vermeiden,

und zum anderen konkrete Forderungen in

bezug auf die Personalausstattung der ITM zu stellen.

So vermittelte er geschickt, dass das Baugewerbe entgegen

der landläufigen Meinung sehr wohl grosse

Anstrengungen im Bereich der Arbeitssicherheit unternommen

habe, und dass die Unfallhäufigkeit tatsächlich

rückläufig sei. Desweiteren wies der Minister auf

die Achillesferse im System der Arbeitssicherheit hin,

nämlich den Mangel an Arbeitsinspektoren bei der

Gewerbeinspektion. Damals meinte der Minister, die

Gewerbeinspektion brauche kurzfristig 36 neue Agenten,

um zumindest die dringlichsten Belange abdecken

zu können. Alle Bemühungen der Unternehmen bleiben

nämlich in der Summe wirkungslos, wenn nicht alle

die gleichen Anstrengungen machen, um die Sicherheit

auf der Baustelle zu verbessern. Und nach Ansicht der

Fédération des Artisans braucht das Baugewerbe regelmässige,

flächendeckende Kontrollen, um auf ALLEN

Baustellen – auch den kleinen – für mehr Sicherheit zu

sorgen. Wenn vor einem Jahr 36 zusätzliche Inspektoren

für diese Aufgaben benötigt wurden, sind es heute

bestimmt nicht weniger.

Diese Kontrollen sollen natürlich nicht nur dazu dienen,

mit Nagelschuhen zack-zack auf der Baustelle zu

erscheinen, rumzuschreien und zu bestrafen. Vielmehr

soll sensibilisiert und motiviert werden, damit die Unternehmen

die Vorschriften respektieren und die kollektiven

und individuellen Schutzmassnahmen im Rahmen

des bestehenden Sicherheitsmanagements bestmöglich

anwenden. Danach erst sollen die Strafen erfolgen,

nachdem erwiesenermaßen, und trotz entsprechender

Hinweise, das Unternehmen sich nicht an die „Empfehlungen“

der Arbeitsinspektion gehalten hat.

Das alles ist, wie gesagt, bereits ein Jahr her. Wieder ist

in der laaaaangen Geschichte der Gewerbeinspektion

ein weiteres Jahr verflossen, das ungenutzt verstrich,

während dem zig Arbeitsunfälle nicht ordentlich untersucht

und, mangels Analysekapazität der zuständigen

Verwaltung, noch viel mehr Arbeitsunfälle nicht präventiv

vermieden werden konnten. Wieder einmal wurde

viel geredet und geschrieben, wieder einmal ist nichts

Wesentliches passiert. Dabei muss man dem Arbeitsminister

zugute halten, dass zumindest er eine wirkliche

Reform der ITM vorangetrieben hat. Leider blieb diese

Reform, zumindest was den Personalbestand angeht,

irgendwo stecken im Spannungsfeld zwischen den verschiedenen

Ministerien (Ministern?), die für die Gewerbeinspektion

und ihr Personal verantwortlich zeichnen.

Das Handwerk versteht (naja, kann nachvollziehen),

dass die Regierung keine große Lust verspürt, das Beamtenstatut

wegen der ITM und ihren Personalbedürfnissen

aufzumachen, aus Angst vor der Vorstellungskraft

der Forderungsmaschinen der CGFP und der Verwaltungen.

Doch kann dies nicht der Grund sein, in einer

für Wirtschaft und Arbeitnehmer so wichtigen Verwaltung

wie der Gewerbeinspektion einfach nichts zu tun

und die Situation auszusitzen. Wenn also Nicolas Schmit

und Dan Kersch sich nicht auf eine entsprechende Reform

des Beamtenstatuts einigen können, dann müssen eben

andere Lösungen her! Dabei hat der für die Polizei

zuständige Minister Etienne Schneider – seines Zeichens

Vize-Premier und Parteikollege sowohl des Arbeitsministers

als auch des Ministers für den öffentlichen Dienst –

doch an und für sich den Weg gezeigt, der auch für die

Gewerbeinspektion gegangen werden könnte, nämlich

ein Spezialgesetz!

4


ÉDITORIAL

D'HANDWIERK 07|2017

Das Handwerk verlangt dementsprechend vom Arbeitsminister

und von der Regierung, schnellstmöglich ein

entsprechendes Spezialgesetz auf den Instanzenweg zu

schicken, das Anzahl, Eintrittsbedingungen und Ausbildung

der Arbeitsinspektoren regelt und auch ihre Karriere

und Arbeitsbedingungen anders als im allgemeinen

öffentlichen Dienst festlegen soll. Schliesslich sollen die

Arbeitsinspektoren nicht tagein-tagaus im Büro hocken,

sondern in den Betrieben und auf den Baustellen Arbeitssicherheit

und Arbeitsbedingungen kontrollieren und verbessern

helfen. Auch nach Feierabend und am Wochenende

(Schwarzarbeit lässt grüssen!). Diese Inspektoren

brauchen die entsprechende Ausbildung, die Machtfülle,

aber auch die Lohnbedingungen, die solche Arbeitsbedingungen

und Arbeitszeiten ermöglichen!

Passiert dies alles nicht binnen kürzester Frist (die Nationalwahlen

2018 werfen schon lange Schatten voraus) darf

in den Augen des Handwerks nie wieder ein Mitglied

dieser Regierung über Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz

referieren, einfach weil man nicht ernst genommen

werden kann, wenn man nicht ernst macht!

Romain Schmit | Secrétaire Général

T +352 42 45 11 - 26 | E r.schmit@fda.lu

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Darüber hinaus müssen endlich aber auch alle Verwaltungen

in Sachen Arbeitssicherheit und Sozialdumping

aktiv werden. Schliesslich hat diese Regierung angekündigt,

dass mit dem Silodenken zwischen den Verwaltungen

Schluss sei. Dies muss ergo auch in Sachen

Sozialdumping gelten, oder? Es geht also nicht, dass

die Sozialversicherung ihrerseits so tut, als ob sie nichts

mit der Gewerbeinspektion zu tun hätte und sich einfach

weigert, ihr die nötigen Informationen bezüglich der

Arbeitsunfälle zuzustellen. Dies ist umso mehr der Fall,

als der Gesetzgeber eigentlich den entsprechenden Informationsaustausch

vorgesehen hat.

Ihrerseits ist die Unfallversicherung seit Jahren nicht

mehr im Bereich der präventiven Unfallvermeidung

auf Betriebsebene aktiv, andererseits ermöglicht es die

Sozialversicherung der ITM nicht, durch die Zurverfügungstellung

der Untersuchungsresultate der Arbeitsunfälle,

selber präventiv tätig zu werden und gezielt beispielsweise

gegen sich wiederholende Gefahrenmuster

und -situationen vorzugehen. Hier müsste eigentlich der

Minister für soziale Sicherheit nach dem Rechten sehen,

was ja umso einfacher sein müsste, als er am Rosengärtchen

Ministeriumsgebäude samt Parkplatz mit dem für

die Gewerbeinspektion zuständigen Arbeitsminister

teilt und beide auch noch der gleichen Partei angehören.

Wenn wir also in der letzten Ausgabe unserer Zeitschrift

von Bautenminister François Bausch forderten, in Sachen

öffentliche Ausschreibungen für faire Wettbewerbsbedingungen

zu sorgen, um Sozialdumping zu vermeiden,

so ist es dieses Mal an Arbeitsminister Nicolas Schmit

und am Minister des öffentlichen Dienstes Dan Kersch,

das geforderte Spezialgesetz betreffend die Arbeitsbedingungen

und Karrieren der Arbeitsinspektoren endlich

auf den Weg zu bringen, um aus der Gewerbeinspektion

etwas anderen als einen zahnlosen Tiger zu

machen. Schliesslich ist es dann auch an Sozialminister

Romain Schneider dafür zu sorgen, dass „seine“ Verwaltung

nicht länger die Zusammenarbeit mit der Gewerbeinspektion

verweigert und den Informationsaustausch

ernst nimmt, damit die ITM gezielt ihrer Aufgabe nachkommen

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D'HANDWIERK 07|2017

ÉDITORIAL

LA LUTTE CONTRE LE DUMPING

SOCIAL NÉCESSITE DONC UNE

POLITIQUE GOUVERNEMENTALE

COHÉRENTE (PARTIE 2)

Novembre 2016, Cloche d‘Or : un autre accident tragique et mortel se produit sur un grand chantier, un travailleur

est tué par une dalle de béton qui tombe. Après la première frayeur et la perplexité générale, les

mêmes voix se font encore entendre : plus de sécurité, plus d‘efforts, plus de contrôles, plus de punitions,

plus d‘éducation et de formation, plus d‘avertissements, plus encore. Dans la valse des opinions et déclarations

plus ou moins qualifiées, on se souvient particulièrement de celles du ministre du Travail, Nicolas

Schmit, qu’on a apprécié.

Même si ses déclarations n‘étaient ni révolutionnaires

ni même nouvelles à l‘époque – il avait en effet déjà

mentionné le manque de personnel à l‘ITM à plusieurs

reprises – il nous semble approprié à ce stade de s’en rappeler.

D‘une part, le ministre a pu éviter les simplifications

inutiles et, d‘autre part, formuler des demandes concrètes

à l‘égard de la dotation en personnel de l‘ITM.

Il a ainsi rappelé que, contrairement à l‘opinion populaire,

le secteur de la construction avait déployé de grands

efforts dans le domaine de la sécurité au travail et que

la fréquence des accidents avait effectivement diminué.

En outre, le ministre avait souligné le talon d‘Achille du

système, à savoir le manque d‘inspecteurs du travail. À

l‘époque, le ministre avait déclaré que l‘inspection du travail

avait besoin de 36 nouveaux agents à court terme

pour parer aux seules urgences. Tous les efforts des entreprises

restent en effet incomplets et insatisfaisants tant

que tous ne font pas les mêmes efforts pour améliorer la

sécurité sur les chantiers. De l‘avis de la Fédération des

Artisans, la construction a besoin de contrôles réguliers et

complets pour assurer la sécurité de tous les chantiers de

construction, y compris les plus petits. Si 36 inspecteurs

supplémentaires étaient nécessaires pour ces tâches il y a

un an, ce chiffre n’aura certes pas diminué entre-temps.

Certes, les agents de contrôle ne devront pas se présenter

sur les chantiers en bottes cloutées en vociférant des

ordres et en criant au scandale. Ils devront au contraire

jouer le rôle de partenaire des entreprises et les sensibiliser

et motiver pour le respect de la réglementation et

l’utilisation systématique des mesures de protection collectives

et individuelles dans le cadre de la gestion de la

sécurité. Les sanctions quant à elles ne devraient être

appliquées qu’en cas de récidive.

C’était, on l’a dit, il y a un an déjà. Encore une fois dans

la looongue histoire de l‘inspection du travail, une autre

6


ÉDITORIAL

D'HANDWIERK 07|2017

année s’est écoulée sans réelle amélioration de sa situation

et pendant laquelle de nombreux accidents du travail

n’ont pas été correctement étudiés et d’autres accidents

n’ont ainsi pas pu être évités faute de capacité d‘analyse

et de travail de prévention de l‘administration. Encore une

fois, beaucoup a été parlé et écrit, mais des progrès réels

n’ont pas pu être réalisés. Le ministre du Travail doit être

crédité du fait qu‘il a pour le moins réalisé une réforme de

l‘ITM. Malheureusement et du moins en ce qui concerne

la dotation en personnel, cette réforme est restée bloquée

quelque part entre les différents ministères (ministres ?)

responsables de l’inspection du travail d’un côté et du

personnel de l’état de l’autre.

L‘artisanat comprend (enfin, peut accepter) que le gouvernement,

par peur de l’imagination débordante des

administrations étatiques en relation avec leurs dotations

en personnel et surtout de la machine à revendications

appelée CGFP, n’a guère envie d’ouvrir le statut du fonctionnaire

pour couvrir les besoins d’une administration.

Toute fois, il est inacceptable que ceci constitue la raison

pour laquelle une administration d’importance capitale

pour l’économie comme l‘inspection du travail en fasse

les frais. Si donc Nicolas Schmit et Dan Kersch ne peuvent

s‘entendre sur une réforme correspondante du statut de

la fonction publique, d‘autres solutions devront être trouvées.

Et elles existent ! Personne d’autre que le ministre

de la sécurité intérieure Etienne Schneider – également

Vice-premier ministre et du même parti à la fois que le

ministre du travail et le ministre de la fonction publique –

a ainsi donné l’exemple à suivre en réformant la police, à

savoir une loi spéciale ! Ce qu’est la police pour la sécurité

du domaine public, l’inspection du travail l’est pour la

sécurité et la santé des lieux de travail.

L’artisanat exige en conséquence de la part du ministre

du Travail et du gouvernement d’élaborer aussi vite que

possible une loi spéciale définissant les effectifs, les

conditions d‘entrée et de la formation des inspecteurs

du travail et de définir leur carrière et les conditions de

travail. Contrairement aux fonctionnaires lambda, les

inspecteurs du travail ne sont pas censés passer leurs

journées derrière un bureau, mais de sortir de l’administration

pour contrôler et améliorer la sécurité au travail

et les conditions de travail dans les entreprises et sur

les chantiers de construction. 24 heures sur 24, 7 jours

sur 7 ! Ces inspecteurs du travail ont besoin d‘une formation

appropriée, des pouvoirs mais aussi d’une carrière

spécifique et des conditions salariales qui accompagnent

cette mission !

Enfin, toutes les administrations doivent également collaborer

et prendre les mesures nécessaires en matière de

sécurité du travail et de dumping social. En effet, ce gouvernement

avait annoncé les ministères et administrations

sortiraient de leurs silos pour faciliter la collaboration

et éviter les blocages administratifs (eh oui, les

annonces…). Cela doit donc logiquement aussi s‘appliquer

au dumping social, non ? Cependant le centre

commun de la sécurité sociale (CCSS) refuse tout simplement

de fournir à l’ITM les informations nécessaires

en relation avec les accidents du travail alors que le législateur

a justement prévu cet échange d‘informations.

L‘assurance-accidents pour sa part n’est plus active dans

le domaine de la prévention des accidents au niveau de

l‘entreprise depuis des années déjà. Parallèlement, le

CCSS ne permet pas à l’ITM de prendre des mesures

préventives en fournissant des résultats d‘enquêtes sur

les accidents, empêchant ainsi à cette dernière de réaliser

un travail préventif de base digne du nom. Au

Ministre de la sécurité sociale de faire le ménage ici, ce

qui devrait être d’autant plus facile qu’il partage le bâtiment

de son ministère au « Rousengärtchen » avec celui

du ministre du Travail compétent pour l’inspection du

travail, et que tous les deux appartiennent au même

parti qui plus est.

Dans le dernier numéro de notre magazine nous avons

interpelé le Ministre des travaux publics François Bausch

pour qu’il tienne compte des aspects liés au dumping

social dans la réforme des marchés publics. Cette fois

c’est donc au tour du ministre du Travail Nicolas Schmit

et du ministre de la fonction publique Dan Kersch, afin

qu’ils se mettent d’accord sur une loi spéciale « inspecteurs

du travail » pour que l’ITM puisse, ENFIN, jouer

le rôle que tout le monde attend d’elle. Ensuite c’est au

Ministre de la sécurité sociale Romain Schneider de faire

cesser le refus de coopération administrative entre CCSS

et ITM.

Tout cela devra se passer à brève échéance (les élections

nationales en 2018 s’annoncent), autrement

aucun membre de ce gouvernement ne pourra plus

parler de sécurité et de santé au travail, simplement

parce qu’on ne peut pas être pris au sérieux quand on

n’agit pas sérieusement !

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D'HANDWIERK 05|2017

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POLITIQUE

D'HANDWIERK 07|2017

RÉFORME DES MARCHÉS PUBLICS

Interview avec Paul Nathan, Vice-Président de la Chambre des Métiers

En ce qui concerne la réforme de la législation et de

la règlementation des marchés publics, il faut relever

qu’il s’agit de la transposition en droit national d’une

directive européenne datant de 2014.

Par rapport au projet de loi et au projet de règlement

grand-ducal, l’Artisanat a clairement exprimé son point

de vue : d’une part à travers les avis de la Chambre des

Métiers du 28 février 2017, et d’autre part, lors d’une

entrevue des organisations de l’Artisanat avec Monsieur

le Ministre François Bausch en date du 3 mai 2017.

En fait, notre position à l’égard de la réforme peut

se résumer en 4 objectifs auxquels celle-ci devrait

satisfaire.

Un premier point essentiel concerne l’accès des PME

aux marchés publics. Garantir l’accès de ces entreprises

aux commandes publiques est également dans l’intérêt

du pouvoir adjudicateur qui bénéficiera d’un plus

grand choix parmi les offres remises et d’un meilleur

rapport qualité-prix.

La législation sur les marchés publics constitue un

arsenal de règles très complexe qui présente des

aspects tant techniques et économiques que sociaux

et juridiques. Quelles sont, d‘après vous, les principaux

objectifs que la législation sur les marchés

publics devrait respecter ?

Paul Nathan : C’est vrai que la législation sur les marchés

publics est très complexe, mais il s’agit néanmoins

d’un dossier important pour l’Artisanat. Il faut souligner

que les investissements publics représentent une part

significative du chiffre d’affaires des PME artisanales ;

en d’autres termes, un nombre notable d’emplois dépend

des commandes publiques.

Dans ce contexte, l’Artisanat salue le volume élevé des

investissements publics, qui est toutefois indispensable

en raison des besoins en infrastructures qu’implique

une croissance économique vigoureuse.

De tout ceci, il découle qu’il est important de disposer

de règles claires et équitables en matière de marchés

publics.

Par ailleurs, ce qu’il nous importe c’est de créer un

« level playing field », en ce sens que les entreprises

résidentes et non-résidentes devraient être logées à

la même enseigne. L’Artisanat exige tout simplement

des conditions de concurrence transparentes, légales

et loyales.

Dans ce même contexte, on peut citer un autre objectif,

connexe au précédent, à savoir celui d’éviter le dumping

social et la concurrence déloyale. Il serait hautement

malsain que les entreprises respectant la législation

soient défavorisées et pénalisées par rapport aux

acteurs qui ne s’y tiennent pas.

Finalement, notre dernier objectif est de disposer en

matière de sous-traitance d’une certaine flexibilité, tout

en évitant le dumping social. Une économie de marché

impose tout simplement aux opérateurs économiques

un certain degré de flexibilité. Or, je concède qu’il n’est

pas aisé de trouver un équilibre entre les deux enjeux

cités précédemment.

A certains égards, les intérêts des pouvoirs adjudicateurs

et des soumissionnaires sont divergents.

Quels sont, selon vous, les points faibles de cette

réforme ?

P.N. : Je dois dire que tout le monde est d’accord sur

les objectifs à atteindre par la réforme, comme la lutte

11


D'HANDWIERK 07|2017

POLITIQUE

contre le dumping social. Par contre, c’est au niveau

des moyens à mettre en œuvre pour y parvenir que

les idées des uns et des autres divergent parfois.

J’ai tout à l’heure déjà évoqué les objectifs de l’Artisanat

concernant la réforme ; objectifs qui ont servi de

grille de lecture dans l’analyse du projet de loi et du

projet de règlement grand-ducal. Nous avons toutefois

constaté que plusieurs de ces dispositions allaient

clairement à l’encontre de ces objectifs.

Entretemps, le Gouvernement a introduit deux amendements

qui tiennent entièrement compte des revendications

de l’Artisanat. Premièrement la suppression

de la procédure concurrentielle avec négociation pour

les marchés intéressant surtout les PME. Deuxièmement,

le retrait du texte de la possibilité pour le pouvoir

adjudicateur de déroger aux motifs d‘exclusion

obligatoires de la participation à un marché public ;

ceci aurait permis de retenir quand même une offre,

alors que l’entreprise n’aurait pas payé ses impôts,

à condition qu’il s’agisse seulement d’un montant

« minime », donc un critère très subjectif.

Finalement un 3 e amendement nous donne partiellement

satisfaction en nuançant les dispositions visant à

assurer le respect par les sous-traitants des obligations

applicables dans les domaines du droit environnemental,

social et du travail. Au départ, et d’après notre lecture,

les dispositions responsabilisaient le seul soumissionnaire.

En effet, la directive parle de mesures

appropriées à adopter par les autorités nationales compétentes.

Par conséquent, nous proposions une responsabilité

conjointe entre adjudicataire et maître d’ouvrage.

Il y a encore un certain nombre d’autres points qui

risquent de poser problème dans l’application pratique

de la loi, mais il mènerait trop loin d’exposer ici ces

détails d’une technicité élevée.

Le dumping social au niveau des commandes

publiques est régulièrement évoqué comme un des

problèmes-clé du secteur de la construction. Sur

quels axes conviendrait-il d‘agir prioritairement

afin de combattre efficacement ce fléau ?

P.N. : Effectivement, le dumping social constitue un

des problèmes majeurs au niveau des marchés publics.

Lorsque des entreprises paient des salaires inférieurs

aux salaires tarifaires ou lorsqu’elles obligent des salariés

à prester des heures de travail au-delà des maxima

légaux, parfois sans être rémunérés, elles sont capables

d’offrir des prix défiant toute concurrence.

Les entreprises respectant les standards sociaux se

trouvent donc évincées du marché par des acteurs économiques

n’observant pas cette législation.

Une telle situation est tout simplement intenable !

L’Artisanat est d’avis que pour contrecarrer cette évolution,

l’Etat est responsable de la mise en place d’un dispositif

légal approprié et de sanctions adéquates.

Un pas dans la bonne direction a été franchi avec la

loi du 14 mars 2017 qui touche au détachement de travailleurs,

en ce qu’elle ouvre de nouvelles possibilités.

Ainsi, elle a pour objet de renforcer la collaboration

entre administrations et de leurs donner plus de

moyens d’agir.

Or, on a beau rédiger des lois, encore faut-il qu’elles

soient appliquées de manière efficace. C’est précisément

là que le bât blesse.

Nous sommes d’avis que les moyens, notamment ceux

de l’ITM, devraient être renforcés pour multiplier les

contrôles sur le terrain. Ceci exercerait un effet dissuasif

sur les entreprises pratiquant une concurrence déloyale.

En amont de la procédure des marchés publics, je suis

convaincu qu’un contrôle rigoureux des certificats à

remettre par les soumissionnaires, notamment ceux

attestant le paiement des impôts, de la TVA et des cotisations

sociales devrait avoir lieu. De ce fait, l’Artisanat

a proposé la création de cellules spécifiques dédiées à

cette tâche, de même qu’aux analyses de prix.

Comme je l’ai dit, nous ne demandons pas de traitement

de faveur pour les entreprises résidentes, mais

un « level playing field », bref que tout le monde se plie

aux mêmes règles.

Propos recueillis par Norry Dondelinger

Directeur du Département Affaires Economiques

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D'HANDWIERK 07|2017

CHRONIQUE JURIDIQUE

LES NOUVEAUTÉS DU DROIT

DES SOCIÉTÉS : LES OPPORTUNITÉS

ET LES RISQUES POUR

LE SECTEUR ARTISANAL

La loi du 10 août 1915 portant statut des sociétés commerciales (ci-après « loi sur les sociétés commerciales »

ou « LSC ») a été modernisée après un siècle pendant lequel elle n’avait connu que peu de changements

majeurs, mis à part l’introduction en 1933 de la société à responsabilité limitée (ou « SARL ») et les différents

amendements imposés par les transpositions des directives européennes d’harmonisation.

Focus sur la période transitoire

Les nouvelles règles de la loi de modernisation

(loi du 10 août 2016) s’appliquent avec un effet

immédiat pour les matières non couvertes par

les statuts, et pour matières pour lesquelles les

statuts font une référence à un article de la loi

de 1915.

De gauche à droite : M e De Vleeschauwer, M e Mariaux, M.Cabos et M e Gaillot.

Les changements du droit des sociétés opérés pendant

l’année 2016 ont fait l’objet de la conférence

organisée par la Chambre des Métiers le 2 octobre

2017 en présence d’experts en droit commercial et

en droit luxembourgeois des sociétés : M e Christian

Gaillot et M e Koen De Vleeschauwer. Un expert

de l’économie sociale et solidaire, Me Bertrand

Mariaux, a présenté la nouvelle société d’impact

sociétal ou « SIS ».

L’objet de ce présent dossier est d’énumérer les changements

qui intéressent le secteur artisanal et de noter

les opportunités qui peuvent être utilisées ainsi que

les nouvelles contraintes pour les sociétés.

« La réforme de la loi de 1915 impose à toute

société de lire attentivement ses statuts et de

passer devant son notaire pour les adapter afin

d’éviter d’avoir des mauvaises surprises dans

un avenir proche ! » (M e Christian Gaillot)

Seules les clauses statutaires qui seraient

contraires à la nouvelle loi perdurent pendant la

période transitoire de 24 mois. Mais à l’échéance

de la période transitoire, soit au 23 août 2018, les

clauses contraires seront réputées non écrites.

A noter : La procédure de modification de statuts

est simplifiée si la modification des statuts

s’impose « en raison du seul fait que ceux-ci

font référence à une disposition abrogée ou

dont la numérotation a été changée par l’effet

de la présente loi. » (article V.1) al.3. de la loi du

10.08.2016) : dans ce cas l’organe de gestion de

la société (par exemple le gérant d’une SARL)

est habilité à procéder aux modifications nécessaires,

sans devoir réunir une assemblée générale

extraordinaire.

Plusieurs nouveautés répondent à des besoins du

secteur financier et ne concernent pas directement

le secteur artisanal

Ces nouveautés visent les points suivants et elles ne

seront pas détaillées dans le cadre de ce dossier :

• La reconnaissance des conventions de vote (art.67

LSC pour les SA, art.195bis LSC pour les SARL).

14


CHRONIQUE JURIDIQUE

D'HANDWIERK 07|2017

• L’organisation d’un régime supplétif de répartition

des droits entre nu-propriétaire et usufruitiers de

parts sociales (art.1852bis, c.civ).

• L’assouplissement du régime des actions sans droit

de vote pour les SA (art.45 à 47 LSC).

• Les aménagements concernant le droit de vote, que

ce soit la suspension à titre de sanction du droit de

vote, ou les clauses de renoncement (art.67(8) et

art.195 al.2 et 3 LSC pour les SA et SARL).

• L’augmentation des droits des associés minoritaires

à partir de 10 % des actions, via une action minoritaire

qui ne profite pas aux SARL (art.63 bis LSC) ou

d’une expertise de gestion (art.154 LSC).

• La possibilité pour une SARL d’avoir un capital autorisé

(art.199 LSC).

• La suppression de la nécessité d’une décision unanime

pour le changement de nationalité (art.67-1(1)

al.1 er LSC pour les SA, et art. 199 LSC pour les SARL).

• La possibilité d’un financement par émission d’emprunt

obligataire (obligations non-convertibles ou

non assorties de droits de souscription) étendue à

toutes les sociétés, commerciales et civiles.

La loi sur les sociétés commerciales concerne les ¾

des artisans

A ce jour les ¾ des artisans fonctionnent via une

société commerciale, alors qu’en 1990 les artisans

étaient encore à 70 % des entreprises individuelles, ou

des sociétés de personnes (SNC).

Parmi les sociétés, la SARL est la structure la plus

répandue. Aujourd’hui près de 60 % des artisans fonctionnent

sous forme de SARL.

Entreprises SNC SA SARL SARL-U Total

Individuelles

1990 2479 79 145 943 0 3724

2016 1756 12 1069 3633 537 7034

Source : Statistiques de base de l’artisanat

Les thèmes abordés dans le cadre

de ce dossier

• Les changements concernant les sociétés à

responsabilité limitée (SARL)

• Les changements intéressants les sociétés

anonymes (SA)

• Les changements intéressants à la fois les

SARL et les SA

• La SARL Simplifiée (ou SARL-S)

• La tarification majorée en cas de dépôt tardif

des comptes annuels

• Les sociétés momentanées

• La société d’impact sociétal (ou SIS)

1. Les changements concernant les sociétés

à responsabilité limitée (SARL)

Les modifications concernant le capital social et les apports

Beaucoup de nouveautés ont été apportées concernant

le capital et les apports pour les SARL :

• le capital social minimum d’une SARL est abaissé à

12.000 euros (12.384,68 actuellement) ;

• le seuil de 40 associés maximum passe à 100 ;

• des assemblées générales ne doivent être tenues qu’à

partir de 60 associés (et non plus 25) ;

• les statuts peuvent autoriser tout associé à voter par

correspondance ;

• il est possible d’émettre des emprunts obligataires,

des parts bénéficiaires non représentatives du capital

social, ainsi que des parts sociales rachetables

(cependant l’émission publique de parts sociales ou

de parts bénéficiaires reste interdite) ;

• il est possible de prévoir l’attribution de parts sociales

en contrepartie d’apports en industrie.

« La réforme de 2016 impose à toute SARL de

modifier ses statuts pour préciser comment sera

déterminé le prix des parts sociales en cas de

sortie d’un associé.

Un changement des statuts est aussi nécessaire

pour que les majorités des différentes

assemblées soient conformes au nouveau

cadre légal. » (M e Koen De Vleeschauwer)

15


D'HANDWIERK 07|2017

CHRONIQUE JURIDIQUE

Focus sur les parts en industrie

Les nouvelles règles de majorité

L’apport en industrie est celui qui a pour objet

d’apporter son « industrie » à la société, c‘est-àdire

un travail.

L’apport en industrie peut être une alternative à

un contrat de travail (par exemple pour formaliser

l’implication du conjoint dans une SARL

unipersonnelle), mais il est aussi possible de

cumuler un apport en industrie avec un contrat

de travail si les activités sont bien distinctes.

Les parts en industrie ont un régime particulier :

• elles sont incessibles et intransmissibles ;

• elles ouvrent droit au partage des bénéfices et

sont à charge de contribuer aux pertes ;

• elles ne sont pas comprises dans le capital

social.

La possibilité de prévoir des parts sociales

de valeur inégale (art.182, LSC)

Cession

de parts à

un tiers

Les décisions

nonmodificatives

des statuts

Modifications

des statuts

Avant la réforme Depuis la loi du 10.08.2016

Agrément des associés

représentant les ¾ du

capital social

Agrément des associés

représentant les ¾ des

parts sociales. 1

Les statuts peuvent

abaisser cette majorité

jusqu’à la moitié des parts

sociales (art.189, LSC).

Règles de majorité non-modifiées : les décisions sont adoptées

par le vote des associés représentant plus de la majorité du

capital social (50 % + 1), et si ce chiffre n’est pas atteint (et

sauf stipulation contraire des statuts) une seconde consultation

doit être prévue lors de laquelle les décisions sont prises à la

majorité des votes émis (1 part égale 1 voix) (art.194, LSC).

Double majorité : les décisions

sont adoptées par la majorité

des associés représentant

les ¾ du capital social.

Sous dispositions statutaires

contraires les décisions sont

adoptées par les associés

représentant les ¾ du capital

social (art.199, LSC).

Lorsque les parts sont émises pour des valeurs différentes,

les associés auront des pouvoirs différents selon

que la majorité est exprimée en % du capital social ou

en nombre de parts :

• lorsque la majorité est exprimée en % du capital

social, un détenteur d’un faible nombre de parts peut

disposer d’une large majorité dans le capital, puisque

la règle « 1 part égale 1 voix » disparaît ;

• lorsque la majorité est exprimée en nombre de

parts, un détenteur d’une faible partie du capital

peut en revanche conserver une forte majorité en

nombre de parts.

« La possibilité de prévoir des parts sociales

d’inégale valeur doit être bien réfléchie car

elle risque de rendre opaque les règles de

majorités applicables et de générer des conflits

entre associés.

Il faut aussi rappeler que la pratique de

faire un partage strictement égalitaire

entre deux associés du style 50/50 est une

mauvaise idée car elle risque de conduire au

blocage de la SARL dès le moindre désaccord

entre associés ! » (M e Christian Gaillot)

(1) Lorsque la majorité est exprimée en parts détenues (sans référence au capital social) les titulaires

de parts en industrie ou parts bénéficiaires participent aux votes.

Deux nouveaux organes facultatifs : le collège de gérance

et le délégué à la gestion journalière (art.191 bis, LSC)

Les gérants continuent d’être des mandataires nommés

par les associés, et ils ne sont révocables que pour une

cause légitime par décision de l’assemblée générale.

Depuis la réforme les statuts peuvent organiser un collège

de gérance qui devient un organe officiel de la

société. Le collège de gérance n’est pas destiné à remplacer

les clauses de signatures conjointes opposables aux

tiers si elles sont publiées mais il permet d’organiser la

prise des décisions en interne en cas de plusieurs gérants.

Les nouvelles dispositions rendent aussi possible que

la gestion journalière soit officiellement déléguée à un

gérant, un directeur ou un autre agent associé ou non.

Cette délégation peut être organisée par les statuts,

mais aussi par une décision ultérieure, de l’assemblée

générale, ou du/des gérant(s).

La loi précise que la clause de délégation est opposable

aux tiers si elle est publiée, mais que les restrictions

apportées aux pouvoirs du délégué ne sont pas opposables

aux tiers.

16


CHRONIQUE JURIDIQUE

D'HANDWIERK 07|2017

« Bien que le droit d’établissement ne

semble pas s’opposer à ce que la personne

titulaire de l’autorisation d’établissement

soit le délégué à la gestion journalière,

une telle nomination ne devrait pas

permettre au gérant de se dégager de ses

responsabilités. » (M e Koen De Vleeschauwer)

Une procédure pour que l’associé ne soit plus prisonnier

de ses parts sociales

Avant la réforme, la cession de parts sociales d’une

SARL à un tiers nécessitait l’agrément des associés

représentant au moins les ¾ du capital social. En cas

de mésentente entre associés, cette règle aboutissait

souvent à l’impossibilité pour un associé de sortir de

la société.

Afin de favoriser la sortie d’un associé, les nouvelles

dispositions modifient l’agrément des ¾ du capital

social en un agrément des ¾ des parts sociales, et

laissent la possibilité de réduire cette majorité dans les

statuts à 50 % des parts sociales.

Participent au vote de l’agrément l’associé cédant, les

détenteurs de parts bénéficiaires, et les détenteurs de

parts en industrie.

Si les associés refusent d’agréer la cession des parts à

un tiers, la loi organise désormais une procédure légale

afin de favoriser un achat des parts par un autre associé,

ou par la société.

Focus sur la nouvelle procédure

de cession de parts sociales

Dossier d’Handwierk - Droit des Sociétés 6

_______________________________________________________________________________________________

(1) Lorsqu’un détenteur de parts sociales ou de parts bénéficiaires

portant droit de vote désire céder tout ou partie de ses parts à

une personne qui ne détient pas de parts de la société, il doit

notifier le projet de cession à la société. Le projet de cession

doit mentionner l’identité du candidat repreneur et le nombre

de parts concernées par la cession, mais pas nécessairement

le prix de la cession.

(2) La loi ne prévoit aucun délai endéans lequel l’agrément doit

être donné. L’agrément des associés doit être donné conformément

à la majorité prévue aux statuts (au minimum à la moitié

des parts sociales), sinon à la majorité des ¾ des parts sociales.

(3) Dans le délai de trois mois à compter du refus de l’agrément,

une option d’achat peut être exercée soit par les associés (qui

peuvent acquérir ou faire acquérir les parts par un tiers), soit

par la société (qui peut décider du rachat des parts, par une

réduction de capital du montant de la valeur nominale des

parts de cet associé).

(4) Le gérant peut demander en justice une prolongation du délai

de 3 mois pour exercer l’option d’achat sans que cette prolongation

puisse excéder six mois.

(5) La valeur des parts de l’option n’est pas celle qui est offerte par

le tiers intéressé, mais les conditions et les modalités de rachat

doivent être fixées par les statuts. Il devrait être possible de ne

pas détailler les accords en matière de détermination du prix

directement dans les statuts et de faire référence à une convention

extra-statutaire (ou pacte d’associés). En cas de désaccord

des parties quant au prix, la loi prévoit une détermination

du prix en justice.

2. Les changements intéressants les sociétés

anonymes (SA)

La création de deux nouveaux organes de gestion

facultatifs : le comité de direction et le directeur général

Suivant l’article 60-1 de la loi de 1915, les statuts

d’une SA de type classique (c‘est-à-dire avec un

conseil d’administration) peuvent autoriser le conseil

d’administration à déléguer ses pouvoirs de gestion à

un comité de direction.

Refus d'agrément

des associés 2

L'associé notifie

son projet de

cession de ses

parts à la société 1

Agrément des

associés 2

La délégation ne peut pas porter sur la politique générale

de la société ou sur l’ensemble des actes réservés au

conseil d’administration en vertu d’autres dispositions

de la loi (comme l’arrêté des comptes, la convocation de

l’AG, ou le transfert de siège social dans une autre commune

ou dans une même commune).

Cession à un

associé ou à la

SARL au prix fixé

conformément

aux statuts 5

Option d'achat

exercée par un

associé ou par la

société 3

Possibilité pour le

cédant de

renoncer à la

cession

Option d'achat

non exercée dans

le délai prévu 4

Cession à un tiers

au prix négocié

entre le cedant et

le cessionnaire

(1) Lorsqu’un détenteur de parts sociales ou de parts bénéficiaires portant droit de vote désire céder tout ou partie

de ses parts à une personne qui ne détient pas de parts de la société, il doit notifier le projet de cession à la

société. Le projet de cession doit mentionner l’identité du candidat repreneur et le nombre de parts concernées

par la cession, mais pas nécessairement le prix de la cession.

Il appartient aux statuts de définir les conditions de

désignation des membres du comité de direction, leur

révocation, leur rémunération, et la durée de leur mission.

A défaut de dispositions statutaires, ces conditions

seront déterminées par le conseil d’administration.

Pour les SA qui ne désirent pas nommer un comité de

direction, mais qui souhaitent avoir un exécutif fort, il est

possible d’opter pour un directeur général, qui est l’équivalent

unipersonnel du comité de direction.

(2) La loi ne prévoit aucun délai endéans lequel l’agrément doit être donné. L’agrément des associés doit être donné

conformément à la majorité prévue aux statuts (au minimum à la moitié des parts sociales), sinon à la majorité

des ¾ des parts sociales.

17


D'HANDWIERK 07|2017

CHRONIQUE JURIDIQUE

La reconnaissance de « comités consultatifs »

Pour les SA de type classique, mais aussi pour les SA

de type dualiste (c‘est-à-dire avec un directoire et un

conseil de surveillance) les organes de gestion ont la

possibilité de créer des comités dont ils doivent fixer la

composition et les attributions, pour, par exemple, définir

une stratégie ou un audit interne.

Des modifications concernant le capital social

Le capital social minimum d’une SA est abaissé à

30.000 euros, et la distribution gratuite d’actions au

personnel salarié est reconnue pour les SA

L’obligation de désigner un représentant

personne physique est étendue

L’obligation de désigner un représentant personne physique

a été étendue à quasiment toutes les personnes

morales dirigeantes (membre d’un comité de direction,

directeur général, membre du conseil de surveillance,

président et directeur d’une SAS) mais aussi lorsque le

liquidateur est une personne morale.

Introduction d’une action sociale minoritaire

à l’encontre de dirigeants fautifs (art.63bis, LSC)

Le législateur a décidé d’ouvrir aux actionnaires minoritaires

représentant au moins 10 % des droits de vote

la possibilité d’exercer pour le compte de la société une

action en justice contre les administrateurs, les membres

du directoire, et les membres du conseil de surveillance,

en raison de fautes commises dans l’accomplissement

de leur mandat.

La création d’une nouvelle de société :

la société par actions simplifiée (ou « SAS »)

Cette société est soumise aux mêmes règles que la SA à

l’exception des dispositions spécifiques qui sont prévues.

La SAS se distingue de la SA par sa grande liberté

contractuelle en matière de gouvernance d‘entreprise :

le seul organe obligatoire de la SAS étant son président

qui est le représentant de la société à l’égard des tiers.

3. Les modifications concernant à la fois

les SARL et les SA

La refonte de l’expertise de gestion (art.154, LSC)

L’expertise de gestion est étendue aux SARL, et à

toute forme de sociétés commerciales (alors qu’elle

était jusque-là réservée aux seules SA, SCA et sociétés

coopératives) et le seuil pour déclencher l’expertise

de gestion a été abaissé à 10 % du capital social ou des

droits de vote.

Focus sur l’expertise de gestion

L’expertise de gestion comprend une phase préalable

et une phase contentieuse :

1) une ou plusieurs questions sont posées par

écrit à l’organe de gestion, sur une (ou plusieurs)

opération(s) de gestion déterminée(s) ;

2) à défaut de réponse dans un délai d’un mois,

les minoritaires peuvent demander en justice

la désignation d’un ou plusieurs experts

chargés de présenter un rapport sur la ou les

opérations de gestions visées.

Les obligations en matière de conflits d’intérêt

sont étendues à l’ensemble des organes de gestion

Le conflit d’intérêt existe quand un dirigeant personne

physique a un intérêt patrimonial et personnel qui est

opposé à l’intérêt de la société. Le cas classique est lorsqu’une

société vend un immeuble à une personne physique

qui est aussi l’administrateur de la société.

La loi sur les sociétés commerciales imposait jusqu’à

présent des règles contraignantes en cas de conflit

d’intérêt aux seuls membres du conseil d’administration,

du directoire et du conseil de surveillance.

Le principe applicable est que la personne en situation

de conflit d’intérêt doit signaler le conflit d’intérêt, et la

décision doit être déférée à un autre organe.

Depuis la réforme de 2016, les règles contraignantes

en cas de conflits d’intérêt sont étendues à l’ensemble

des organes de direction : membres du conseil de direction,

directeur général, délégués à la gestion journalière

(pour les SA), président ou directeur de SAS, et

aux gérants de SARL.

L’encadrement des dissolutions simplifiées sans liquidation

Suivant le nouvel article 1865-bis du Code Civil, tout

associé « entre les mains duquel sont réunies toutes les

parts d’une société » a la possibilité de dissoudre cette

société à tout moment, ce qui entraine la transmission

universelle du patrimoine de la société à l’associé

unique.

Afin de protéger les tiers, le législateur a prévu que

la dissolution simplifiée devra à peine de nullité être

accompagnée d’attestations afin de confirmer que la

« société est en règle avec ses obligations relatives au

paiement des cotisations de sécurité sociale, des impôts

et taxes » (art. 141 (2), LSC)

18


CHRONIQUE JURIDIQUE

D'HANDWIERK 07|2017

De plus tout créancier à la possibilité à de demander

judiciairement la constitution de sûretés dans les

30 jours de la publication de la dissolution (art. 1865-

bis, c.civil).

La dissolution sans liquidation est donc une opération

très risquée pour l’associé unique concerné.

Le transfert de siège social a été facilité

Depuis la réforme, les statuts peuvent autoriser les

organes de gestion (conseil d’administration ou directoire

dans une SA, gérant d’une SARL) à transférer le

siège social d’une commune à une autre, ou à l’intérieur

d’une même commune et à modifier les statuts

en conséquence.

Pour transférer le siège social dans un autre pays, sauf

dispositions statutaires contraires des statuts, l’unanimité

n’est plus impérativement requise mais seulement

les majorités aggravées pour modifier les statuts : quorum

de la moitié du capital et des 2/3 des voix pour les

SA, vote des associés représentant le ¾ du capital social

pour les SARL.

4. La SARL Simplifiée (ou SARL-S)

Cette variante de la SARL a été introduite par une loi

du 23 juillet 2016.

du Registre du Commerce et des Sociétés font l’objet de

tarifications majorées en cas de dépôts tardifs.

Cette tarification majorée s’ajoute aux amendes administratives,

et au risque de dissolution judiciaire pouvant

être demandée sur base de l’article 203 de la loi de 1915.

6. Les associations momentanées sont désormais

dénommées « sociétés momentanées »

Il ne s’agit ici que d’un simple changement terminologique

puisque la société momentanée comme l’association,

ne possède pas de personnalité morale. Il n‘y a

donc pas de « statuts » ni d‘immatriculation au Registre

de Commerce à faire.

Il est cependant vivement conseillé de rédiger un

contrat de société momentanée afin d‘organiser le fonctionnement

de cette société entre les différents associés,

et aussi de formaliser la fin de la société par la signature

d‘un nouvel accord.

7. La société d’impact sociétal (ou SIS)

et l’économie sociale et solidaire

La loi du 12 décembre 2016 portant création des sociétés

d’impact sociétal définit l’économie sociale et solidaire

comme étant un mode d’entreprendre auquel adhèrent

La constitution de la SARL-S est à moindre coût

puisqu’il n’y a ni obligation de libérer un capital de

12.000 euros, ni de passer devant un notaire.

En contrepartie de ces facilités, et afin d’éviter une utilisation

abusive de cette structure, le législateur a prévu

les contraintes suivantes

• L’objet social de la SARL-S doit entrer dans le champ

d’application de la loi modifiée du 2 septembre 2011.

• Seules des personnes physiques peuvent être associées

d’une SARL.-S et une personne physique ne

peut être associée que dans une seule SARL.-S (sauf

si les parts lui sont transmises pour cause de mort).

• Seules des personnes physiques peuvent être gérants

d’une SARL.-S.

• L’obligation d’affecter annuellement à une réserve

1/20 e des bénéfices nets tant que le capital est inférieur

à 12.000 euros. Cette obligation s’ajoute à

l’obligation applicable à toute SARL d’affecter 1/20 e

des bénéfices nets affectés à la constitution d’une

réserve (jusqu’à ce que la réserve atteigne le 10 e du

capital social).

5. Une tarification majorée est prévue en cas

de dépôt tardif des comptes annuels

Depuis le 1 er janvier 2017, les dépôts des comptes annuels

et des comptes consolidés d’une personne morale auprès

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19


D'HANDWIERK 07|2017

CHRONIQUE JURIDIQUE

des sociétés qui remplissent cumulativement les quatre

conditions suivantes :

1) La poursuite d’une activité continue de production,

de distribution ou d’échange de biens ou de services.

2) L’objectif de soutenir des personnes en situation de

fragilité, ou de contribuer positivement à la société,

en prévoyant des indicateurs de performance sociale.

• contribuer à la préservation et au développement

du lien social, à la lutte contre les exclusions

et les inégalités sanitaires, sociales,

culturelles et économiques, à la parité hommesfemmes,

au maintien et au renforcement de la

cohésion territoriale, à la protection de l’environnement,

au développement d’activités

culturelles ou créatives, et au développement

d’activités de formation initiale ou continue.

3) L’existence d’une gestion autonome.

4) Le réinvestissement d’au moins la moitié des bénéfices

réalisés dans l’activité.

La société d’impact sociétal doit posséder au minimum

50 % de parts d’impact dans son capital social ; les

autres parts sont dénommées des parts de rendement.

« Les parts d’impact ne donnent droit à aucun

versement de dividende à leurs titulaires, et elles

ne sont pas convertibles en parts de rendement.

En revanche les parts de rendement permettent

à leur titulaire de se voir verser des dividendes,

mais seulement si les indicateurs de performance

sociale sont atteints.» (M e Bertrand Mariaux)

La SIS est une SA, une SARL ou une société

coopérative qui a reçu un agrément ministériel

L’agrément du Ministre ayant l’économie sociale et solidaire

dans ses attributions permet la reconnaissance en

tant que société d’impact sociétal au Luxembourg.

L’octroi de l’agrément ministériel est conditionné à deux

grandes conditions :

• d’une part la SIS doit avoir un objet qui répond aux

exigences de l’économie sociale et solidaire ;

• d’autre part, les statuts de la SIS doivent prévoir des

indicateurs de performance permettant d’apprécier

l’impact sociétal, et de vérifier la réalisation de l’objet

social.

Focus sur l’objet social

Suivant la loi, une SIS doit répondre à titre

principal à l’une au moins des deux conditions

suivantes :

• apporter à travers l’activité de la société un

soutien à des personnes en situation de fragilité

soit économiquement, soit socialement, soit

personnellement et particulièrement à leur état

de santé ou particulièrement à leur besoin d’accompagnement

social ou médicosocial ; ces personnes

peuvent être salariés, clients, membres,

adhérents ou bénéficiaires de l’entreprise ;

La mise en place d’un suivi des indicateurs de performance

La SIS doit élaborer annuellement un rapport d’impact

extra-financier à l’attention de l’assemblée des associés

détaillant la mise en œuvre des indicateurs de performance

prévus dans les statuts, et faire contrôler ses

comptes annuels par un réviseur d’entreprises agréé.

On notera que le ministre dispose d’un pouvoir de surveillance

active sur les SIS puisque le rapport du réviseur

d’entreprises agréé et le rapport d’impact extra-financier

doivent lui être remis dans les deux semaines qui suivent

la tenue de l’assemblée des actionnaires.

Une SIS composée uniquement de parts d’impact

bénéficie d’une fiscalité avantageuse

Une SIS dont le capital social est composé de 100 % de parts

d’impact bénéficie automatiquement des mêmes avantages

fiscaux qu’une association sans but lucratif (ou fondation)

reconnue d’utilité publique, à savoir une exemption de l’impôt

sur le revenu des collectivités, de l’impôt commercial

communal, et de l’impôt sur la fortune.

Liens utiles en droit des sociétés

• Le texte coordonnée de la loi modifiée du

10 août 1915 est disponible sur le site « LEGI-

LUX » sur le lien suivant : http://legilux.

public.lu (> Recueils > Sociétés et Associations

> II.Sociétés Commerciales).

• Le Cahier Juridique de la Chambre des

Métiers « Droit des sociétés et responsabilités

des dirigeants » sera prochainement mis

à jour sur la page suivante : http://cdm.lu

(> Mon entreprise > Droit des sociétés et responsabilités

des dirigeants).

Chambre des Métiers | Gilles CABOS | Conseiller juridique

T +352 42 67 67 - 252 |F +352 42 67 87 | E gilles.cabos@cdm.lu

20


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D'HANDWIERK 07|2017

CHRONIQUE JURIDIQUE

LE MÉDIATEUR DE LA

CONSOMMATION ET

L’OBLIGATION D’INFORMATION

DES PROFESSIONNELS

Suivant les articles L.411-1 et suivants du Code de la consommation, tout professionnel établi au Luxembourg

a une obligation d’information concernant le mode de règlement extrajudiciaire des litiges de

la consommation.

En dehors des hypothèses particulières dans lesquelles

le professionnel est engagé à recourir à un mode extrajudiciaire

de résolution de litige préalablement à tout

contrat en raison de conditions générales ou d’une

règlementation sectorielle, l’obligation d’information

n’est due que si, à la suite d’une réclamation d’un client

consommateur, aucune solution n’a pu être apportée.

Le présent article propose de détailler la portée de cette

obligation d’information.

Les exigences légales

L’obligation d’information est double :

• d’une part, le professionnel doit communiquer des

informations sur l’entité ou les entités de règlement

extrajudiciaire des litiges dont il relève, et ces informations

doivent comporter l’adresse du site Internet

de l’entité ;

• d’autre part, le professionnel doit préciser s’il aura

recours aux entités qualifiées de règlement extrajudiciaire

des litiges compétentes pour régler le litige.

La loi précise que le professionnel doit communiquer

lesdites informations sous format papier ou « support

durable. »

Suivant l’article L.010-1 point 3) du Code de la consommation,

un support durable est « tout instrument qui permet

au consommateur ou au professionnel de stocker des

informations qui lui sont adressées personnellement d’une

manière permettant de s’y reporter aisément à l’avenir pendant

un laps de temps adapté aux fins auxquelles les informations

sont destinées et qui permet la reproduction à l’identique

des informations stockées.»

S’il est possible de communiquer les informations

dans un courriel, il a été jugé que la communication

d’un hyperlien renvoyant à un site internet où sont

mentionnées les informations ne suffit pas à cette exigence

de support durable. 1

On notera que les contours de l’obligation d’information

du professionnel sont assez vagues et qu’aucune

sanction n’est spécifiquement prévue en cas de

non-information.

Le Médiateur de la consommation : le

point de contact au Luxembourg

Le Médiateur de la consommation est le point de contact

au Luxembourg pour réceptionner toute demande de

règlement extrajudiciaire dans le cas d’un conflit entre

un professionnel et un consommateur résultant d’un

contrat de vente ou de service.

La demande peut émaner :

• du consommateur habitant au Luxembourg ou dans

un autre pays de l’Union européenne, qui fait face à

un litige avec un professionnel établi au Luxembourg,

• mais aussi du professionnel établi au Luxembourg,

mais seulement pour des litiges avec un consommateur

habitant au Luxembourg.

Le service national du Médiateur de la

consommation est une des quatre entités

qualifiées pour résoudre les conflits à l’amiable

Selon la nature de la demande, le Médiateur de la

consommation transmet l’entité qualifiée qui est

compétente.

Quatre entités qualifiées de règlement extrajudiciaire

des litiges de la consommation sont répertoriées au

Luxembourg 2 :

• la Commission de surveillance du secteur financier

(CSSF) ;

1 CJUE, affaire N°49/11

du 5 juillet 2012,

Content Services Ltd c/

Bundesarbeitskammer

2 La liste des entités qualifiées

des différents Etats membres

est disponible sur le site

www.ec.europa.eu

22


CHRONIQUE JURIDIQUE

D'HANDWIERK 07|2017

3 Articles 1251-1 à 1251-

24 du nouveau code de

procédure civile. En raison

des nombreux avantages

que présente la médiation

civile et commerciale

(que ce soit en terme de

rapidité, de confidentialité,

de flexibilité) par rapport

à une procédure judiciaire

classique ou un arbitrage,

la Chambre des Métiers

a soutenu activement

la création du Centre

de Médiation Civile

et Commerciale

(ou : « CMCC »).

4 Concernant la médiation

du NCPC, ce sont

les parties qui tentent

volontairement et par ellesmêmes

de parvenir à un

accord sur la résolution

de leur litige, le médiateur

devant rester impartial.

• la Commission luxembourgeoise des litiges de

voyages (CLLV),

• l’Institut Luxembourgeois de régulation (ILR)

• le service national du Médiateur de la consommation

Le service national du Médiateur de la

consommation va traiter des demandes

s’il n’existe pas autre entité qualifiée

compétente pour régler le litige.

Ce service public, créé sous l’autorité du Ministre de

l’Economie, a donc vocation à couvrir l’ensemble des

litiges de consommation des différents métiers couverts

par le secteur artisanal.

La procédure devant le Médiateur

de la consommation

Le Code de la consommation prévoit que la durée

maximale de traitement du litige est de 90 jours (sauf

prolongation en cas de litige complexe) et que la participation

est volontaire.

La médiation en droit de la consommation résultant de

la loi du 17 février 2016 diffère cependant de la médiation

civile et commerciale qui a été intégrée dans le

Nouveau Code de Procédure Civile (NCPC) par la loi

du 24 février 2012. 3

Afin de faciliter la solution au litige, le Médiateur de

la consommation – contrairement à la médiation civile

et commerciale – peut en effet proposer lui-même

une solution si les parties ne trouvent pas d’accord à

l’amiable. 4

La médiation en droit de la consommation est de plus

gratuite tant pour le consommateur que pour l’entreprise

alors qu’en matière civile et commerciale, les frais

et honoraires de la médiation conventionnelle sont

à la charge des parties (à parts égales sauf si elles en

décident autrement).

Le respect de l’obligation d’information

par les entreprises du secteur artisanal

Pour le secteur artisanal. l’entité qualifiée de règlement

extrajudiciaire compétente est le service national de

Médiateur de la consommation.

L’obligation d’information peut être remplie en communiquant

les informations suivantes au client consommateur

en réponse à une réclamation et si aucune solution

n’est trouvée :

« A la suite de votre réclamation, nous vous

informons que vous avez la possibilité de saisir

le Médiateur de la Consommation dans

un délai d’un an à compter de la date de cette

réclamation, en complétant le formulaire disponible

sur le site du Médiateur de la consommation

(www.mediateurconsommation.lu).

(Option 1) Nous vous informons que notre

entreprise n’entend pas recourir à une entité

qualifiée de règlement extra judiciaire pour

régler ce litige.

(Option 2) Nous vous informons que notre

entreprise va porter ce litige devant le Service

national du Médiateur de la Consommation. »

Nota Bene : Cette information devra être communiquée

par courrier recommandé ou par un courriel envoyé

avec accusé de réception.

Pour contacter le Service national du

Médiateur de la consommation

Ce service se situe à l’ancien Hôtel de la Monnaie,

6, rue du Palais de Justice, 1841 Luxembourg.

Il est possible de contacter ce service :

• par téléphone au 46 13 11

• par courriel :

claude.fellens@mediateurconsommation.lu

D’autres informations utiles, et notamment le formulaire

de demande en ligne, sont disponibles sur le site :

www.mediateurconsommation.lu

Chambre des Métiers | Gilles CABOS | Conseiller juridique

T +352 42 67 67 - 252 | F +352 42 67 87 | E gilles.cabos@cdm.lu

23


D'HANDWIERK 07|2017

CHRONIQUE JURIDIQUE

L’AVIS DU MOIS

DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS

INTRODUCTION DU REVENU D’INCLUSION SOCIALE (REVIS)

La Chambre des Métiers a rendu le 3 juillet 2017 ensemble avec la Chambre de Commerce un avis commun

au sujet du projet de loi relatif au Revenu d’inclusion sociale (REVIS) portant notamment abrogation

du revenu minimum garanti (RMG).

Nécessité d’une réforme du RMG

Le projet de loi a pour objet de remplacer l’actuel

« revenu minimum garanti » (ci-après « RMG ») par le

« revenu d’inclusion sociale » (ci-après « REVIS ») afin,

selon l’exposé des motifs, de tenir compte des réalités

économiques et sociales nouvelles et de prendre en

considération les difficultés d’application et de mise en

œuvre du RMG, ce dernier ayant manifestement donné

lieu à des « trappes à l’inactivité » n’encourageant pas ou

peu les bénéficiaires concernés à augmenter leur intensité

de travail. Ce phénomène a pendant de nombreuses

années fait l’objet de critiques de la part de la Chambre

de Commerce et de la Chambre des Métiers.

Le montant du REVIS sera à la fois fonction de la composition

de la communauté domestique et du niveau

de revenu de celle-ci. Il se subdivisera en une « allocation

d’inclusion » (destinée à combler la différence

entre un montant maximum prédéfini dans le projet

de loi et la somme des ressources dont la communauté

domestique dispose) et une « allocation d’activation »

(destinée à soutenir une personne participant à une

mesure d’activation).

Approbation du mécanisme d’immunisation

Dans le nouveau dispositif REVIS, le mécanisme d’immunisation

actuel de 30 % du barème RMG appliqué

en cas de présence de revenus immunisables dans le

ménage est remplacé par une immunisation directe de

25 % de ces revenus, quel que soit leur niveau, ce que

les deux chambres professionnelles approuvent. Le but

du REVIS est d’offrir des mesures d’activation dans un

même ménage pour chaque adulte.

Nécessité d’une analyse approfondie

des seuils du REVIS

Les deux chambres professionnelles demandent comme

dans le passé dans le cadre du RMG que les autorités

réalisent une analyse approfondie des seuils du futur

REVIS et des modes d‘attribution des prestations liées

au REVIS, sachant qu’en effet la comparaison entre les

seuils du REVIS et ceux du salaire social minimum

(ci-après « SSM ») démontre le problème fondamental

des disparités et décalages entre divers instruments dits

de protection sociale : comment justifier qu’une personne

qui travaille gagne, sous certaines hypothèses,

moins qu’une personne qui ne travaille pas et qui bénéficie

actuellement du RMG ou à l’avenir du REVIS ?

Les deux chambres professionnelles se demandent singulièrement

si la réforme produira l’effet escompté,

à savoir l’élimination de la « trappe à l’inactivité » s’il

est prévu de fixer les montants mensuels du REVIS

pour une communauté domestique composée de

deux adultes, avec ou sans enfants, systématiquement

au-dessus du SSM. Elles relèvent par ailleurs, qu’actuellement

sur les plus de 20.000 personnes faisant partie

d’un ménage bénéficiant du RMG, seulement 11 % sont

soumis à l’obligation de participer à une activité d’insertion

professionnelle et 89 % en sont dispensés.

Importance d’un système cohérent de

mesures de stabilisation, d’activation

sociales et d’insertion professionnelles

Elles ne peuvent pour le surplus que souscrire à l’objectif

général du présent projet de loi visant à établir

un système cohérent de politiques de stabilisation et

d’activation sociales et de politiques d’insertion professionnelle

où l’ADEM sera à l’avenir le premier interlocuteur

du demandeur du REVIS en vue de l’établissement

de son profil.

En faisant abstraction des autres instruments sociaux

et en comparant uniquement les revenus disponibles

d’un ménage concerné, les deux chambres professionnelles

comprennent que le mécanisme d’immunisation

tel que proposé pourrait s’avérer adapté en vue

d’accentuer les incitations, pour les bénéficiaires du

futur REVIS, à l’augmentation de leur temps de travail.

Dispositif REVIS particulièrement généreux

pour les bénéficiaires sans activité

Toutefois, la Chambre de Commerce et la Chambre

des Métiers voient d’un œil critique que les montants

du REVIS se situent systématiquement à un niveau

24


CHRONIQUE JURIDIQUE

D'HANDWIERK 07|2017

supérieur à ceux du RMG actuel pour le cas où le/

les bénéficiaires ne touchent aucun revenu (ménages

monoparentaux avec un ou deux enfants ; ménages

à deux adultes avec un ou deux enfants ; etc.). Elles

déplorent dès lors le fait que le nouveau dispositif

REVIS reste particulièrement généreux pour les bénéficiaires

sans activité aucune. En outre, les montants

du dispositif REVIS augmentent plus rapidement en

cas de présence d’un ou de plusieurs enfants voire plusieurs

adultes dans le ménage que ceux du dispositif

RMG. D’autre part, si le montant du REVIS est quasiment

au même niveau que celui du RMG pour un

adulte seul ou pour deux adultes sans enfant, il est

surprenant de noter qu’une communauté avec trois

adultes (sans enfant) bénéficie d’un accroissement

substantiel de +12 % par rapport au dispositif RMG

actuel. En outre, augmenter le SSM afin d’accroître son

écart avec le REVIS ne peut être une solution, le SSM

étant déjà élevé et fortement perturbateur du marché

du travail luxembourgeois.

Nécessité d’une sélectivité sociale

accrue et cohérente

Toutefois, si un des objectifs du REVIS est plus que

louable, à savoir « lutter contre la pauvreté », les deux

chambres professionnelles estiment que ce dernier ne

constitue guère une réponse efficace à cet égard. D’une

part, un meilleur ciblage des transferts sociaux, via

davantage de sélectivité sociale, pourrait, par exemple,

mieux concourir à l’atteinte des objectifs en termes

de réduction du taux de pauvreté. De plus, les automatismes

réglementaires afférents, sans sélectivité

sociale, tendent à exacerber les écarts entre les hauts et

les bas salaires et contribuent à renforcer la problématique

de l’exposition à la pauvreté relative. D’autre part,

selon les deux chambres professionnelles, une hausse

du montant du REVIS peut engendrer des velléités de

renégociations salariales dans le chef des personnes

rétribuées au voisinage du SSM, possibles hausses qui,

à leur tour, alimentent de nouvelles spirales salariales

inflationnistes et dégradent encore davantage la compétitivité-coût

et prix du Luxembourg dans une perspective

internationale.

Au-delà des considérations générales sur la nécessité de

combattre la pauvreté, les deux chambres professionnelles

se demandent si le Gouvernement ne devrait pas

reconsidérer pour des raisons d’équité sociale certains

des montants prévus par le dispositif REVIS (« montant

forfaitaire de base par adulte » et « montant couvrant

les frais communs du ménage »), tout en faisant une

distinction plus claire entre les ménages monoparentaux

avec un ou plusieurs enfants et les ménages à plusieurs

adultes (avec ou sans enfants) voire composés

d’un seul adulte. Dès lors, la question de la cohérence

de la présente réforme avec les autres instruments de

politique sociale et familiale reste posée. Les deux

chambres estiment également que le montant total du

REVIS ainsi que des différents transferts sociaux dont

la personne bénéficie doivent être pris en compte afin

d’évaluer la situation économique de cette dernière.

Evaluation régulière de l’impact

du nouveau dispositif

La Chambre de Commerce et la Chambre des Métiers

approuvent les dispositions qui concernent les moyens

mis en œuvre en vue de réaliser une activation sociale

et professionnelle efficace sur le terrain, car seule une

mise en œuvre stricte pourra engendrer un changement

de mentalité auprès d’une frange de bénéficiaires

du futur REVIS. Elles demandent également que le

nouveau système fasse l’objet d’une évaluation après

trois années d’application.

Etant donné que les « économies » escomptées dans

l’évaluation de l’impact financier de la réforme

reposent sur une pure hypothèse de « responsabilisation

», voire de « changement de mentalité » des bénéficiaires

du dispositif futur, une approche prudente est

de mise dans ce contexte. Il se peut, par ailleurs que les

frais d’encadrement réels soient supérieurs à ceux estimés

par le projet de loi. En effet, le transfert des dossiers

du nouvel « Office national d’inclusion sociale »

(ci-après « ONIS ») vers l’ADEM se fera moins régulièrement

que prévu par l’évaluation ex ante, pour autant

que l’activation des bénéficiaires soit supérieure grâce

au nouveau dispositif.

Eviter tout automatisme en matière

d’adaptation du REVIS

En outre, les deux chambres professionnelles s’opposent

à toute adaptation des montants « en une ou plusieurs

étapes » sans que le projet de loi sous rubrique ne prévoie

une appréciation détaillée émanant d’une instance

de contrôle (par exemple par le biais d’un rapport circonstancié

de l’IGSS) et sans mise en relation préalable

avec toutes les autres mesures sociales existantes visant

à combattre l’exclusion sociale au Luxembourg. Les deux

chambres professionnelles s’opposent encore à la possibilité

de prévoir à l’avance une adaptation des montants

du REVIS par la voie d’un règlement grand-ducal, adaptation

cadrée pour le surplus par un plafond extrêmement

élevé de 25 % prévu par le projet de loi sous avis, ce

qui est dénué de toute logique et ce qui risque d’ouvrir

la voie à des décisions politiques allant à contresens des

objectifs poursuivis par la présente réforme.

Analyser l’éligibilité du REVIS

pour les indépendants

Sachant que, dans certains cas, l’indépendant voire le

patron d’une entreprise individuelle peut se retrouver

dans une situation critique en termes de revenu,

notamment lors de la phase de lancement de son activité,

impactant fortement la situation financière du

ménage (monoparental dans certains cas), les deux

chambres professionnelles font appel aux auteurs du

25


D'HANDWIERK 07|2017

SOCIAL

projet de loi d’analyser la possibilité de prévoir l’éligibilité

au dispositif REVIS des personnes exerçant une

activité au titre d’indépendant.

Procédure de dispense : Abroger le recours à

un avis de la part des services de santé au travail

Les deux chambres professionnelles s’opposent au fait

qu’il y ait recours à un avis quelconque des services de

santé au travail dans le cadre de la procédure de dispense

prévue. Cette mission ne tombant pas dans les

compétences du médecin du travail, elles demandent

aux auteurs de remplacer le recours à un avis des services

de santé au travail par un avis de la part du médecin

de l’ADEM.

Prévoir la représentation des employeurs au sein

du futur observatoire des politiques sociales

Finalement, les deux chambres professionnelles se

posent la question de l’utilité de la création d’un observatoire

des politiques sociales, ce d’autant plus qu’il

existe des organismes ayant une mission d’étude et

d’analyse, tel le LISER (Luxembourg Institute for

Socio-Economic Research), qui devraient pour le moins

être étroitement associés. Sachant que les « politiques

sociales » dépassent largement le cadre de la seule politique

de lutte contre la pauvreté, mais comprend également

l’intégration, la sécurité sociale, le travail, voire

le logement, on peut se demander pourquoi l’ensemble

de ces politiques sont « observées » sous la seule autorité

du ministre compétant pour la lutte contre la pauvreté

et l’exclusion sociale et non celui ayant l’emploi dans

ses attributions.

Etant donné que l’actuel conseil supérieur à l’action

sociale, qui exerce une mission consultative auprès

de l’actuel comité interministériel à l’action sociale et

qui se compose, entre autres, de trois représentants

d’employeurs et de quatre représentants des syndicats

les plus représentatifs, est supprimé, les deux

chambres professionnelles demandent à ce que les

employeurs soient représentés également au sein du

nouvel observatoire prévu par le projet de loi.

Le dossier entier peut être consulté sous :

www.cdm.lu > Avis

ou

www.chd.lu > Projet de loi n°7113

Chambre des Métiers | Marc GROSS

Coordinateur des Affaires publiques et analyse

Directeur Affaires sociales et européennes

T +352 42 67 67 - 231 | E marc.gross@cdm.lu

INTERVIEW AVEC LE SERVICE DE

SANTÉ AU TRAVAIL MULTISECTORIEL

SUR LES RISQUES PSYCHOSOCIAUX

D’Handwierk : Quand on parle de risques psychosociaux,

de quoi parle-t-on ?

STM : S’il est aujourd’hui beaucoup question des

risques psychosociaux, il semble difficile néanmoins

d’avancer une définition qui fasse l’unanimité. Le

Ministère du Travail Français les considère comme

« des risques professionnels d’origine et de nature

variées », qui influencent tout autant la santé physique

que mentale des salariés, touchant par ailleurs le

fonctionnement-même de l’entreprise. Absentéisme et

conflits peuvent s’en révéler les symptômes.

La promotion du bien-être au travail passe par la prévention

des RPS (risques psychosociaux). Au-delà

d’une terminologie peu claire, ils sont le résultat de

l’exposition à plusieurs facteurs comme l’organisation

du travail et l’ambiguïté des rôles, par exemple.

Au niveau individuel, stress, harcèlement, sentiment

de mal-être ou encore violences au travail en sont des

26


SOCIAL

manifestations. Ils sont également à l’origine de pathologies

variées comme, entre autres, les TMS (troubles

musculo-squelettiques), la dépression et les états de

stress-post traumatique.

L’INSERM (Institut national de la Santé et de la

Recherche Médicale – France) y voit « la combinaison

d’un grand nombre de variables, à l‘intersection des

dimensions individuelles, collectives et organisationnelles

de l‘activité professionnelle ». Dès lors, on comprend

mieux pourquoi il est si difficile d’y faire face.

D’Handwierk : Quelles sont les obligations de l’employeur

par rapport à la prévention des risques

psychosociaux ?

STM : Les obligations de l’employeur ne se résument

pas à la protection de la santé physique des salariés.

Elles relèvent également de l’aspect psychologique. Ce

point est souvent omis.

Les situations dégradées amènent fréquemment les

entreprises à s’en préoccuper. Quelques soient les définitions,

les causes ou les manifestations, la prévention

s’impose. Elle peut se faire à trois niveaux :

La prévention dite primaire : il s’agit d’un ensemble

d’actions dont l’objectif est de modifier, mieux d’éliminer

les facteurs de risque.

de g. à dr. : Joëlle HEIM, Elena PODDIGHE, Aurélie DUVEAU et Carolin GORGES.

La prévention secondaire : qui consiste à éliminer les

conséquences des RPS au niveau des individus manifestant

des symptômes, en apportant des moyens.

La prévention tertiaire : son objectif est d’intervenir

auprès de situations de travail dégradées ou de situations

de souffrances caractérisées.

D’Handwierk : Comment le STM soutient-il ses entreprises

dans la lutte contre les RPS ?

STM : Chaque entreprise est unique. Le STM (Service

de Santé au Travail Multisectoriel) propose des

accompagnements adaptés à chacune en fonction des

besoins spécifiques. Nous pouvons accompagner les

entreprises dans leurs différentes démarches pour lutter

contre les RPS au travers de consultations individuelles,

de la mise en place d’une démarche de prévention

des risques psychosociaux ou encore d’ateliers de

formation sur diverses thématiques.

Pour tout renseignement, n’hésitez pas à consulter notre site

internet : www.stm.lu

LA GESTION DES ÂGES

EN ENTREPRISE, UNE

NÉCESSITÉ ET UN ATOUT

Pour la deuxième année consécutive, la campagne « Lieux de travail sains » de l’Agence européenne pour

la sécurité et la santé au travail (EU-OSHA) vise à promouvoir une vie active durable.

En 2030, près d’un tiers des travailleurs européens

sera âgé de plus de 55 ans. La main-d’œuvre européenne

vieillit, et dans la plupart des pays l’âge officiel

de la retraite est en hausse. Toutefois, de nombreux

travailleurs quittent le marché du travail avant cet âge

légal, notamment en raison d’une santé fragile, de discriminations

liées à l’âge, de perte de qualifications professionnelles

ou de responsabilités familiales. De nouvelles

27


D'HANDWIERK 07|2017

SOCIAL

approches pour la gestion des ressources humaines, de

la sécurité au travail et de la gestion de la santé s’avèrent

dès lors nécessaires.

Le Luxembourg dans le paysage européen

Même si la population du pays est relativement jeune en

comparaison des autres pays européens, il n’en reste pas

moins vrai que la situation peut se révéler préoccupante

à brève échéance. Ainsi, en 2015, seuls 38,4 % des salariés

âgés de 55 à 64 ans étaient encore actifs sur le marché

du travail, alors que l’Union européenne affichait

une moyenne de 53,3 %, selon les chiffres d’Eurostat. Si

l’on creuse un peu plus en détail ces chiffres, il apparaît

qu’en 2014 25,1 % des personnes âgées de 50 à 69 ans

avaient arrêté de travailler pour des questions de santé

ou d’incapacité et 23,6 % des salariés déclaraient souffrir

d’une maladie ou d’un problème de santé de longue

durée. À titre de comparaison, le taux d’emploi des personnes

âgées de 55 à 64 ans au Luxembourg était en 2014

de 42,5 %, alors qu’il était de 65,6 % en Allemagne, de

47 % en France et de 42,7 % en Belgique. Ce taux dépassait

les 70 % dans certains pays, tels la Norvège, la Suède

ou la Suisse.

La gestion de l’âge en entreprise,

une nécessité et un atout

Au moment d’envisager les solutions, il faut veiller à

ne pas se concentrer uniquement sur l’âge, mais sur

le vieillissement des salariés. Il convient d’envisager

leur santé et leur sécurité tout au long de leur carrière

professionnelle, dès leur entrée sur le marché du travail.

Comme le disait déjà en 2016 Marianne Thyssen,

Commissaire européenne à l’Emploi et aux Affaires

sociales, « pour réellement pouvoir partir à la retraite

plus tard, il faut bien vieillir, il faut rendre le travail

durable, soutenable. »

La gestion de l’âge commence dès le recrutement. Ses

différents éléments clés sont le transfert de connaissances,

la formation et l’apprentissage tout au long de

la vie ; l’évolution de carrière ; les pratiques flexibles

concernant le temps de travail ; la promotion de la santé

au travail ; la gestion de la santé et de la sécurité au travail

; la rotation des postes et le reclassement et enfin la

sortie de l’emploi et le passage à la retraite.

Les avantages de la gestion des âges en entreprise sont

indéniables pour les employeurs. Elle leur garantit une

offre de main-d’œuvre et leur permet d’anticiper les

pénuries de compétences et de talents, d’éviter de coûteuses

pertes de main-d’œuvre qualifiée et expérimentée

et de diminuer ainsi la rotation du personnel et réduire

les coûts de recrutement. Elle offre encore la possibilité de

bien gérer la relève lors du départ à la retraite, d’atteindre

une meilleure performance au sein des différents groupes

d’âge et d’exploiter pleinement les forces et compétences

de chacun, en profitant notamment de l’expertise et de

l’expérience des salariés plus âgés.

Les salariés y trouveront aussi leurs profits. La prise en

considération de leur situation et de leurs besoins spécifiques

générera une plus grande motivation et une plus

grande satisfaction au travail ainsi qu’une capacité de

travail et une employabilité durables tout au long de leur

carrière professionnelle. La gestion des âges peut également

leur permettre d’atteindre un meilleur équilibre

entre leur vie professionnelle et leur vie privée.

Travail durable et soutenable ?

Les jeunes salariés d’aujourd’hui seront les salariés

vieillissants de demain. La prévention en matière de

santé et de sécurité au travail est donc cruciale pour

l’avenir, car pour pouvoir travailler plus longtemps et

partir plus tard à la retraite, il faut bien vieillir. Le travail

se doit donc d’être durable, soutenable. La santé

des salariés vieillissants est effectivement affectée par

les conditions de travail des premières années de la carrière

professionnelle. Ces conditions de travail doivent

s’adapter à l’âge ainsi que l’évaluation des risques afin

que les salariés restent en bonne santé et aptes au travail.

L’adaptation du poste de travail en fonction de l’âge

28


SOCIAL

D'HANDWIERK 07|2017

et des capacités ainsi que la formation continue permettent

de maintenir le personnel vieillissant en activité

et ont indéniablement un effet positif sur la productivité.

Encore une fois, les différents acteurs du monde

du travail y trouvent leur compte.

La capacité de travail, un concept composite

La capacité de travail, ou work ability en anglais, est

l’équilibre entre les ressources individuelles des salariés

et les exigences liées au travail auxquelles ils doivent

faire face. Parmi les caractéristiques propres au salarié,

nous pouvons citer la santé et les capacités fonctionnelles

(physiques, mentales, sociales), la formation

et les compétences, les valeurs et les attitudes ainsi que

la motivation. Les aspects liés au travail reprennent les

charges (physiques et mentales) liées à la fonction, la

communauté professionnelle et le leadership et, enfin,

l’environnement de travail.

Plusieurs études ont démontré qu’un travail exigeant

physiquement ou mentalement est négativement associé

à la capacité de travailler jusqu’à 65 ans. Or au Luxembourg,

31 % des salariés estiment qu’ils ne pourront plus

accomplir le même travail à 60 ans, contre une moyenne

européenne de 27 %, selon la Sixième enquête européenne

sur les conditions de travail 2015 de Eurofound

(Fondation européenne pour l’amélioration des conditions

de vie et de travail). Une bonne santé, des incitations

financières pour rester dans l’emploi, les attitudes

positives envers les salariés plus âgés de la part

des cadres dirigeants, une importance plus grande du

travail dans la vie ont un effet positif sur la volonté de

continuer à travailler jusqu’à l’âge de 65 ans.

Il ressort de l’étude « Conditions de travail et Qualité de

vie au travail » réalisée par le Luxembourg Institute of

Socio-Economic Research (LISER) pour le compte du

Ministère de la Sécurité sociale que différents facteurs

influencent le choix des salariés de se maintenir en activité.

Entrent en considération les facteurs socioéconomiques,

les facteurs sociodémographiques et les conditions

de travail. Parmi les éléments passés en revue par

le LISER figurent les conditions de travail pénibles, les

horaires atypiques, les exigences en informatique, la

demande psychologique, la latitude décisionnelle et le

soutien social. Enfin, le lien entre ces conditions de travail

et le sentiment de satisfaction au travail a été envisagé.

L’évaluation des risques, l’âge en considération

Les capacités des individus changent tout au long de la

vie, et même si ces fluctuations ne sont pas uniquement

liées à l’âge, celui-ci est à prendre en considération dans

l’évaluation des risques. Les salariés vieillissants sont en

effet particulièrement soumis aux risques physiques dans

le cas de mouvements répétitifs, de travaux de manutention,

de postures inconfortables ou de postures statiques.

Ils sont plus sensibles aux environnements de travail

chauds, froids ou bruyants et aux vibrations. Le travail

posté et le travail en hauteur présentent également des

risques accrus pour cette catégorie de salariés. Les risques

psychosociaux, tels les compétences obsolètes, le manque

de formation et d’évolution de carrière, la discrimination

fondée sur l’âge, le déséquilibre entre la vie professionnelle

et la vie privée, entrent aussi dans le bilan global.

Il ne faut néanmoins pas perdre de vue que les salariés

plus âgés ne constituent pas un groupe homogène, et que

l’âge n’est pas un facteur suffisant pour fonder des suppositions.

Tous n’ont pas les mêmes besoins ni les mêmes

souhaits en ce qui concerne leur travail.

Une politique intégrée, la clé du succès

Seule une politique intégrée, transversale et pluridisciplinaire

permettra de traiter cette thématique de façon

appropriée. Elle se devra d’envisager la vie professionnelle

sur le long terme et passera nécessairement par

le dialogue social, l’implication des nombreuses parties

intéressées étant la clé de la réussite.

Cette politique intégrée s’intéressera :

• aux aspects sociaux avec la réforme des retraites, qui

vise à élever l’âge de la retraite et de limiter l’accès à

la pré-retraite et aux pensions d’invalidité,

• aux politiques liées à l’emploi pour promouvoir

l’emploi des salariés âgés et leur employabilité en

les soutenant de façon ciblée,

• à la sécurité et à la santé au travail ainsi qu’aux conditions

de travail, tenant compte du travail soutenable,

des arrangements du temps de travail, de l’équilibre

vie professionnelle-vie privée, du reclassement professionnel

et de la reprise du travail,

• à la santé publique, avec la promotion de la santé sur

le lieu de travail, la réadaptation médicale orientée

vers la vie professionnelle, le vieillissement actif et

en bonne santé,

• à la formation, avec la formation continue et la formation

professionnelle,

• à l’égalité de traitement, interdisant la discrimination

fondée sur l’âge ou l’incapacité.

À l’heure de mettre en œuvre des solutions, les différentes

parties concernées devraient être consultées,

employeurs comme salariés. À l’échelle européenne, les

nombreux exemples de réussite et de bonnes pratiques

dans ce domaine démontrent que l’implication de chacun

et la solution concertée sont la clé pour une implémentation

harmonieuse.

Fédération des Artisans

François Engels | Conseiller

T +352 42 45 11 - 30 | E f.engels@fda.lu | I www.fda.lu

29


D'HANDWIERK 07|2017

INNOVATION

DÉCOUVREZ LES FINALISTES DU PRIX

DE L’INNOVATION DANS L’ARTISANAT

2017 « THE HANDS OF INNOVATION »

Il n’en reste plus que 12 ! Après avoir parcouru un nombre record de dossiers pour la 5 e édition du Prix de

l’Innovation dans l’Artisanat, le jury du concours a en effet tenu à saluer les idées novatrices de 12 entreprises.

Focus sur les finalistes avant de découvrir le vainqueur du Grand Prix le 23 novembre.

3. Catégorie Stratégie d’internationalisation/

Export

* Lux Parage s.à r.l. – Unité mobile de parage

pour bovins

* Ateliers mécaniques Dostert s.à r.l. – Passerelles

pour entretien de bus hybrides

4. Catégorie Gestion, Organisation

ou Management

* Emil Anthony Schornsteintechnik s.à r.l.

– Optimisation de la prise de rendez-vous et

du suivi client

* Ferber Group S.A. – Hairacademy

Petit rappel : en avril dernier, les entreprises étaient

appelées à déposer leur candidature dans 5 catégories

différentes − Produits/Services/Design, Stratégie

d’internationalisation/Export, Système ou Processus de

production, Gestion, Organisation ou Management,

Marketing et Communication − une façon de mettre en

lumière toutes les facettes que l’innovation peut revêtir

dans l’Artisanat.

Les 9 membres du jury – Tom Wirion et Martine Bertrand

pour la Chambre des Métiers, Jean-Paul Schuler et

Arnaud Duban pour Luxinnovation GIE, Marc Schronen

pour la Banque Raiffeisen, Jérôme Wiwinius pour Lalux/

DKV, Erny Huberty pour Enovos Luxembourg S.A., Nico

Nothumb pour la Fiduciaire des PME, Patrick Dahm

pour la Mutualité des PME – ont épluché 68 candidatures

avant de finalement retenir les entreprises suivantes.

1. Catégorie Produits/Services/Design

* Steffen Traiteur – Collection Roots

* Hein s.à r.l. – Hein Woodstone

* Lang’s Lights – Fixation Isofest

* Ateliers Noé s.à r.l. – Unité mobile de traite

5. Catégorie Marketing et Communication

* Naturhome S.A. – Configurateur

en ligne d’habitations

* Webtaxi – Rebranding de la marque

Les gagnants annoncés en novembre

Une entreprise sera récompensée dans chaque catégorie

lors de la cérémonie officielle de remise des prix le

23 novembre prochain à Luxembourg, qui se tiendra

en présence de Madame la Secrétaire d’Etat à l’Economie

Francine Closener. Il y aura donc 5 lauréats mais

seulement un d’entre eux repartira avec le Grand Prix

« The Hands of Innovation », doté d’un trophée et d’un

chèque de 6.000 €.

En attendant les résultats, retrouvez les portraits des

entreprises finalistes et des lauréats des précédentes

éditions sur le site du concours http://innovation.cdm.lu.

La Chambre des Métiers remercie ses partenaires.

2. Catégorie Système ou Processus de production

* Annen plus S.A. – Assemblage de larges

structures sans clou ni vis

* Spanier & Wiedemann s.à r.l. – Prise de mesures

par multicoptère

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D'HANDWIERK 07|2017

INFO

22 NOVEMBRE 2017 : JOURNÉE

EXPORT GRANDE RÉGION

Les petites et moyennes entreprises voient une activité transfrontalière de plus en plus comme une opportunité

pour se développer.

Vous vous demandez à quoi il faut faire attention en

allant prester à l’étranger ? Quelles sont les démarches

nécessaires ? Comment appliquer la TVA dans la

Grande Région ? Quelles sont les assurances à souscrire

? A quelles subventions a-t-on éventuellement

droit ? Pour répondre à toutes ces questions et à bien

d’autres encore, la Chambre des Métiers vous invite le

22 novembre 2017 à la première édition de la Journée

Export Grande Région.

Retrouvez de plus amples informations

sur www.cdm.lu.

La journée complète sera dédiée au thème des prestations

de services dans la Grande Région. Elle sera ponctuée

de workshops, eux-mêmes soutenus par des stands

d’informations. Venez nombreux vous informer sur des

sujets tels que :

• L’application de la TVA,

• Les assurances obligatoires,

• Les marchés publics,

• La prévention de l’impayé,

• Les services proposés par la Chambre des Métiers,

• Et bien d’autres sujets encore…

Enterprise Europe Network | Chambre des Métiers

Clémence HIGEL | Attachée économique et technique

Affaires européennes et Grande Région

T +352 42 67 67 - 366 | E clemence.higel@cdm.lu

32


INFO

D'HANDWIERK 07|2017

KONFERENZ „POTENTIALE DER

DIGITALISIERUNG IM HANDWERK

DER GROSSREGION“ IN DER

CHAMBRE DES MÉTIERS

Digitalisierung ist allgegenwärtig und auch das Handwerk wird zunehmend digitaler. In den Betrieben

fordern die neuen Entwicklungen eine Anpassung von Arbeitsprozessen und Ausbildungsinhalten. Die Entwicklung

neuer Kompetenzen steht im Mittelpunkt.

Die Konferenz vom 28. September, an der mehr als

200 Interessierte teilnahmen, hatte als Ziel Handwerksunternehmern

und Entscheidungsträgern die

Chancen und besonderen Herausforderungen aufzuzeigen,

die die Digitalisierung für das traditionelle

Handwerk mit sich bringt: Einsatz neuer digitaler Produktions-

und Automatisierungstechnologien; Digitalisierung

von Unternehmensprozessen; neue digitale

Geschäftsmodelle; Digitalisierung der Informationsund

Kommunikationstechnologien durch eine intelligente

Vernetzung von Prozessen und der Kommunikation

des Betriebes und vieles mehr.

Experten der Digitalisierung im Handwerk und Betriebschefs

aus Luxemburg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland,

der Wallonie und der Région Grand Est präsentierten

ihre Erfahrungen, Strategien, Empfehlungen und konkrete

Umsetzungsprojekte. Hierbei lag der Fokus auf

der „praxisnahen Bedarfsanalyse Digitalisierung“ im

Betrieb und der Digitalisierung der Prozesse „aus der

Sicht des Kunden“.

Die Digitalisierung ändert die Kompetenzanforderungen

an die Betriebe in Zukunft stark. Die Anforderungen

an Fachkräfte im Handwerk wird sich

wandeln. Somit hat die Digitalisierung auch direkte

Auswirkungen auf Ausbildungsberufe, Berufsbilder

und Lernformen.

Ehrengast Ministerin Corinne Cahen, Vorsitzende des Gipfels der Großregion,

im Kreise der Vertreter des Handwerks: Paul Nathan, Vize-Präsident

der Chambre des Métiers, Tom Oberweis, Präsident der Chambre des

Métiers, Rudi Müller, Präsident des IRH

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D'HANDWIERK 07|2017

INFO

Erfolgreiche Beispiele über kompetenzorientiertes Lernen

durch den Einsatz digitaler Medien sowie über die

digitale Transformation in der beruflichen Aus- und

Weiterbildung wurden präsentiert.

Ein Diskussionspanel über die „zukünftige Entwicklung

digitaler Kompetenzen im Handwerk“ rundete

das Event ab.

Die Veranstaltung wurde organisiert von der Chambre des

Métiers, dem Interregionalen Rat der Handwerkskammern

der Großregion (IRH), dem Kompetenzzentrum

Digitales Handwerk Koblenz, Luxinnovation in Zusammenarbeit

mit dem Luxemburger Vorsitz des Gipfels der

Großregion, dem Wirtschafts- und Sozialausschuss der

Großregion (WSAGR) sowie Digital Lëtzebuerg.

„Cellule digitalisation“ der Chambre

des Métiers im Aufbau

Der Präsident der Chambre des Métiers, Tom Oberweis,

wies in seinem Grußwort darauf hin, daß das traditionelle

Handwerk in Zukunft einen hohen Bedarf an

Orientierungshilfe und Beratung haben wird. Deshalb

bietet die Chambre des Métiers, mit Unterstützung

des Wirtschaftsministeriums im Rahmen des „Pakt

Pro Artisanat“, ihren Betrieben ab Anfang 2018 eine

Beratung über die „Cellule digitalisation“. Der Generationswechsel,

speziell bei einer Betriebsgündung

und -übernahme, kann zu einem Modernisierungsschub

führen. Deshalb werden auch im Rahmen der

derzeitigen Reform der Meisterprüfung systematisch

Digitalisierungsaspekte integriert. Auf diesen Aspekt

wurde beim ersten reformierten „Brevet de Maîtise“

im Lebensmittelhandwerk ganz speziell geachtet. „Es

geht darum unser Handeln und unsere Denkweise neu

zu erfinden“, so Tom Oberweis.

Der digitale Wandel stellt eine Chance für

das Handwerk der Großregion dar

Digitalisierung auf Arbeitsmarkt und Ausbildung ein

wesentlicher Aspekt des digitalen Wandels darstellt,

dem ein besonderes Augenmerk gelten sollte. „Es ist

ein besonderes Anliegen der Großregion, über den

Austausch von Best-Practice einen gemeinsamen operationellen

Rahmen zu definieren, damit in den nächsten

Jahren wesentliche Fortschritte bei den Betrieben

und Bürgern in Punkto Digitalisierung erfolgen kann“,

so Frau Cahen. Sie begrüßte ausdrücklich das rege

Interesse an der Veranstaltung, insbesondere seitens

der jungen Leute. Unter den Teilnehmern waren drei

BTS-Klassen des Lycée des Arts et Métiers.

Breite Palette an Best-Practice

Hochkarätige ReferentInnen berichteten über Ihre

Erfahrungen aus der Praxis (siehe Photoreportage): Pit

Mersch & Jérôme Mersch – Fenster Mersch – Brachtenbach;

Christophe Fruytier – App & Web - Marche-en-Famenne;

Fabrice Lucas – Novemia – Nancy;

Moreno Viola – CRTI-B GIE; Philippe Jacglin - Pôle de

compétitivité Fibres-Energivie – Strasbourg; Jean-Marie

Hoffmann & Tim Boumans – Pâtisserie Hoffmann

– Luxembourg; Julia Kasper - holzgespür – Rheine –

Deutschland; Michael Härtel – Bundesinstitut für

Berufsbildung (BIBB) – Bonn; Stefan Gerhard – HwK

des Saarlandes – Saarbrücken.

Diskussionspanel „Zukünftige Entwicklung digitaler Kompetenzen im Handwerk“:

Pascal Balancier – Agence du Numérique (AdN) – Liège, Guy Keckhut

-Conservatoire national des arts et métiers – Nancy; Rudi Müller – Präsident

– IRH, Nicolas Schmit - Ministre du Travail Luxembourg; Jean-Claude

Reding – Président - Conseil Economique et Social de la Grande Région

(CESGR)

„Der Digitalisierungsprozess muss vom Handwerk aus

selbst gesteuert werden“ so Rudi Müller, Präsident des

Interregionalen Rates der Handwerkskammern der

Großregion (IRH). „Demnach dürfen wir den digitalen

Wandel nicht passiv über uns ergehen lassen“.

Ganz entscheidend ist, daß Lehrlinge und Mitarbeiter

auf dem neuesten Stand qualifiziert werden. „Auch

die Rahmenbedingungen müssen stimmen“, sagte

Rudi Müller und verwies auf die im Juni veröffentlichte

Stellungnahme des IRH, welche einen Katalog an Vorschlägen

für die Entscheidungsträger der Großregion

enthält (siehe unten).

Digitalisierung als Kernthema des derzeitigen

luxemburgischen Vorsitzes der Großregion

Als Ehrengast hob Corinne Cahen, Ministerin für

die Großregion, hervor, daß die Auswirkungen der

34


INFO

D'HANDWIERK 07|2017

Reges Interesse seitens der Betriebe und Experten

Tom Oberweis – Président – Chambre des Métiers du Luxembourg

Rudi Müller – Präsident - Interregionaler Rat der Handwerkskammern der

Großregion (IRH)

Corinne Cahen – Ministre à la Grande Région

Christophe Langenbrink – Journalist – Moderation

Walter Pirk – Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik – Hannover – Keynote

„Der Weg zur Digitalisierungsstrategie im Handwerksbetrieb“

Pit Mersch & Jérôme Mersch – Fenster Mersch – Brachtenbach

Stefan Kaufmann – TU München – München - Challenge „BIM“

35


D'HANDWIERK 07|2017

INFO

Moreno Viola – CRTI-B GIE – Luxembourg

Jean-Marie Hoffmann & Tim Boumans – Pâtisserie Hoffmann – Luxembourg

Christoph Krause – Kompetenzzentrum Digitales Handwerk – Koblenz –

Keynote „Die Prozesse vom Kunden her digitalisieren!“

Julia Kasper - holzgespür – Rheine – Deutschland

Marc Gross – Secrétaire Général – Conseil Interrégional des Chambre des

Métiers de la Grande Région (CICM)

Demo Stand IMSIM

Demo Stand 3D PRINT Networking Photos : Marie De Decker

36


INFO

D'HANDWIERK 07|2017

Eine vielseitige Diskussion über die „zukünftige

Entwicklung digitaler Kompetenzen im Handwerk“

Rudi Müller, Präsident des Interregionalen Rates der

Handwerkskammern, verbindet mit der Digitalisierung

die Chance die Produktion aus dem Ausland wieder ins

Inland zurückzuholen. „In der Zahntechnik beispielswiese

wurde in den letzten Jahren vielfach nach Osteuropa

ausgelagert.“ Mit den neuen Technologien und

3D-Druck kommen diese Aktivitäten wieder zurück.

Zudem ist Müller davon überzeugt, dass die Digitalisierung

das Image des Handwerks, gerade auch bei den

jungen Leuten, positiv beeinflusst. „Wer offen ist für

Digitalisierung, ist attraktiv für junge Leute.“

Guy Keckut vom Conservatoire national des Arts et

Métiers aus Nancy, unterstreicht, dass der digitale

Wandel gerade auch für kleine Betriebe eine sehr große

Herausforderung darstellt. Bei strategischen Fragen

zur praktischen Ausbildung und dem Aufbau neuer

Kompetenzen müssen KMU aktiv unterstützt werden.

Hier sei die Politik aufgefordert, den Betrieben umfassende

Beratungsmittel zur Verfügung gestellt werden.

Pascal Balancier von der Agence du Numérique aus

Liège hob die Initiative „Digital Wallonia“ hervor, die

der Sensibilisierung der Betriebe in diesem Bereich

dient. Der hohe Nachholbedarf verlangt den Ausbau

digitaler Fertigkeiten und die Schaffung modularer

Ausbildungsmöglichkeiten.

Fazit

Marc Gross, Generalsekretär des IRH, schloss die Veranstaltung

mit folgenden Worten ab: „Die Digitalisierung

betrifft alle, jeder Betrieb muss sich seine eigene

Digitalisierungsstrategie zurechtlegen. Die digitalen

Chancen gilt es zu nutzen.“

Infos:

Marc Gross | T 42 67 67 - 231 | E marc.gross@cdm.lu

Anne Majerus | T 42 67 67 - 282 | E anne.majerus@cdm.lu

Link – Photoreportage:

http://www.cdm.lu/mediatheque/

photos-conference-opportunites-de-la-digitalisation

Centre de Formation pour Conducteurs

Der IRH hat dies erkannt, so Jean-Claude Reding,

Präsident des WSAGR, der auf das vom Handwerk im

Juni vorgestellte Positionspapier hinwies und betonte,

dass gerade KMU gezielte Unterstützung benötigen.

Da „speziell der Aus- und Weiterbildung eine große

Bedeutung zukommt, kommt es auf eine gute Zusammenarbeit

der Sozialpartner an“, so Reding. Um auch

langfristig ein angemessene Aus- und Weiterbildung

zu ermöglichen, sei eine Reform des Schulwesens

dringend notwendig,.

Arbeitsminister Nicolas Schmit wies darauf hin, dass

„keiner sagen kann, der Wandel gilt nicht für uns“. Die

Digitalisierung wird alle Bereiche betreffen. Die Perspektive,

dass die Digitalisierung 10-15% der Jobs verschluckt,

schüre Ängste, auch wenn gleichzeitig neue

andere Arbeitsplätze geschafft werden. Hier werden

Antworten von der Politik gefordert. Die Digitalisierung

muss gemeinsam mit den Betrieben und Sozialpartnern

gestaltet werden. Schmit wies auf die Wichtigkeit des

Dialoges hin, da die Betriebe den digitalen Wandel nur

durch motivierte Mitarbeiter schaffen. Da Schulen und

Ausbildung sich den neuen Entwicklungen schnellstens

anpassen müssen, ginge es darum in der Großregion

die Erfahrungen auszutauschen und funktionierende

Konzepte zu bündeln und umzusetzen.

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37


INFO

D'HANDWIERK 07|2017

PRISE DE POSITION DU CICM :

L’ARTISANAT EN GRANDE

RÉGION, LA DIGITALISATION ET

LES ENTREPRISES DU FUTUR

Avec 170 000 entreprises, 700 000 employés et 50 000 apprentis, les entreprises artisanales réunies au

sein du Conseil Interrégional des Chambres des Métiers de la Grande Région (CICM) constituent un facteur

économique puissant, générateur de nombreux emplois. Une prise de position détaillée concernant la digitalisation

a été adoptée lors de l’Assemblée générale du CICM, qui s’est tenue en juin au Luxembourg. Le

Ministre du Travail, de l’Emploi et de l’Economie sociale et solidaire du Luxembourg, Nicolas Schmit, invité

d’honneur de l’Assemblée générale, a présenté à cette occasion ses réflexions sur le thème « Numérisation

et monde du travail de demain ».

Le CICM salue l’initiative de la Présidence luxembourgeoise

du Sommet de la Grande Région, ainsi que du

Comité économique et social de la Grande Région,

de donner une nouvelle impulsion pour favoriser une

mutation numérique rapide, ainsi que le développement

des compétences et de la mobilité en Grande Région.

Photo de g. à dr. : Anne Back, Directeur Développement Economique CMA Moselle ; Florence JACQUEY, Gérante du GECT Secrétariat du Sommet de la

Grande Région ; Dr Matthias SCHWALBACH, Geschäftsführer HwK Trier ; Christiane WEIDENHAUPT, Secrétaire Général Comité Economique et Social de

la Grande Région (CESGR); Philippe LEDENT, Vice-Président UCM, Vice-Président CICM, Vice-Président CESGR ; Liliane LIND, Présidente CMA Moselle et

Vice-Présidente CICM ; Dominique KLEIN Secrétaire Général CMA Moselle et CRMA Grand Est ; Bernd WEGNER, Président HwK Saarland et Vice-Président

CICM ; Tom WIRION, Directeur Général CdM Luxembourg ; Tom OBERWEIS, Président CdM Luxembourg et Vice-Président CICM ; Nicolas SCHMIT, Ministre

du Travail, de l’Emploi et de l’Economie sociale et solidaire ; Rudi MÜLLER, Président HwK Trier et Président CICM ; Axel BETTENDORF, Hauptgeschäftsführer

HwK Trier ; Anja OBERMANN, Hauptgeschäftsführerin Hwk Rheinhessen ; Ralf HELLRICH, Hauptgeschäftsführer HwK Pfalz ; Dr Bernward ECKGOLD,

Geschäftsführer HwK Koblenz ; Marc GROSS, Coordinateur Affaires Publiques CdM du Luxembourg et Secrétaire Général CICM ; Marc-Alexandre LEGRAIN,

Membre UCM

39


D'HANDWIERK 07|2017

INFO

L’Artisanat – Acteur et concepteur

du processus de numérisation

L’Artisanat en Grande Région relève les défis posés par

la numérisation croissante des processus de production

de valeur ajoutée, des structures de marchés, du monde

du travail et de la culture de communication sociale. La

mutation numérique fait son apparition dans tous les

domaines de l’Artisanat – que ce soit dans les métiers de

la construction, du second œuvre, dans le secteur commercial

ou privé, dans le domaine de l’automobile, de

l’alimentaire ou encore de la santé. Outre de nouveaux

outils intéressants, la numérisation permet d’optimiser

le fonctionnement de l’entreprise, les processus de

production de valeur ajoutée et de marchés, ainsi que le

développement de ses propres modèles d’affaires.

Dans tous les métiers de l’Artisanat en Grande Région,

on trouve des exemples spectaculaires de solutions de

digitalisation innovantes, le degré de numérisation

dépendant des structures de production et de marchés.

Afin que les entreprises puissent bénéficier au mieux du

potentiel offert par la numérisation, un cadre politique

adéquat doit être mis en place.

C’est la raison pour laquelle l’Artisanat de la Grande

Région s’est accordé sur une prise de position sur le

thème de la « digitalisation ».

Le cadre politique et juridique doit concorder

Le CICM exige la garantie d’un accès équitable aux

flux de données, en croissance exponentielle du fait du

développement de la numérisation. Il n’est pas acceptable

que les constructeurs automobiles, par exemple,

exercent un monopole sur ces données, bénéficiant dès

lors, au sein de l’activité principale de certains corps de

métiers, comme notamment les métiers de l’automobile,

d’un accès direct aux usagers. Outre les métiers de

l’automobile, d’autres domaines sont également fortement

touchés par ce phénomène, comme par exemple

le Smart Home pour les données électrotechniques, ou

encore les données relatives aux soins du eHealth pour

les métiers de la santé.

Le CICM demande en outre une mise en place globale

plus rapide des réseaux à haut débit, tout particulièrement

en Grande Région, largement rurale.

Les entreprises artisanales ont besoin de conditions

de concurrence équitables, en matière de règlementation

du droit du travail, de la protection sociale et de

la protection du consommateur, en vigueur dans l’économie

de plateformes (« Ubérisation »). Ces prestations

de service doivent satisfaire les normes juridiques des

activités de l’Artisanat. Des plateformes de médiation

toujours nouvelles favorisent une tendance croissante

à l’indépendance, par la création de micro entreprises.

Ces indépendants – qui très souvent ne bénéficient

d’aucune assurance vieillesse – entrent alors en concurrence

avec des entreprises artisanales traditionnelles,

qui payent des cotisations sociales pour leurs salariés,

avec des structures de coût et des conditions de concurrence

respectivement très différentes.

La numérisation doit être largement introduite dans le

cursus scolaire : de l’infrastructure correspondante en

passant par les nouveaux formats numériques de transmission

du savoir, jusqu’aux compétences des enseignants.

Le domaine de la formation professionnelle a

de fait reconnu les signes du temps, compte-tenu de

l’évolution continue des ordonnances de formation et

du brevet de maîtrise artisanale. Les nouvelles technologies

peuvent, ici tout particulièrement, être mises

en œuvre dans le processus de qualification, comme en

témoignent le « E-Learning » ou le « Mobile Learning ».

Le CICM reste cependant conscient de la nécessité de

faire progresser la digitalisation dans les centres de formation

professionnelle.

Artisanat et monde du travail 4.0

Le débat actuel porte sur les options d’actions concrètes

et les défis à relever dans les entreprises du futur dans

l’ère du numérique et de la mondialisation, notamment

sur la prise en compte des aspects spécifiques à

l’Artisanat.

D’une part, le chef d’entreprise pense que la numérisation

et la connexion lui permettront de rendre le fonctionnement

de son entreprise plus efficace et plus productif

et, d’autre part, le salarié voit la possibilité de

mieux concilier vie professionnelle et vie privée.

Toutefois, le CICM fait remarquer que ce n’est pas dans

l’Artisanat, mais plutôt dans l’industrie, le commerce

et les services que des gains de flexibilisation sont possibles.

En effet, malgré la numérisation dans l’Artisanat,

la proximité et la relation personnalisée de l’entreprise

avec ses clients est considérée comme un élément fondamental

de la prestation de services. Un travail mobile

n’est donc guère réalisable. Il est certain que les instruments

réglementaires actuellement discutés pèsent disproportionnellement

sur l’Artisanat en raison de ses

structures souvent de petite taille et de la nécessité de

réaliser le travail sur site (par exemple, des travaux sur

des chantiers externes sont souvent réalisés en commun

ou donnent lieu à des travaux complémentaires effectués

en collaboration avec d’autres corps de métier).

Même si le besoin de concilier vie professionnelle,

familiale et privée est une question importante dans

l’Artisanat, le CICM insiste sur la nécessité de trouver

des solutions individuelles sur mesure permettant de

tenir compte aussi bien des intérêts de l’entreprise que

de ses salariés.

40


INFO

D'HANDWIERK 07|2017

D’une façon générale, le CICM est favorable à une plus

grande flexibilisation du temps de travail dans la limite

de ce que permettent les législations nationales du

travail. Il faudrait donc que le débat sur la digitalisation

soit mené de manière à ce que la compétitivité ne

soit pas restreinte et que la réglementation du temps

de travail soit convenablement adaptée aux besoins du

monde de l’Artisanat digital.

Site web du CICM : www.artisanat-gr.eu

La prise de position du CICM est téléchargeable sous :

http://www.cdm.lu/download/8716/prise-de-position-cicmdigitalisation-et-artisanat-gr-16-06-2017-fr-final.pdf

MARQUES ET LABELS ABORDÉS LORS

DES AFTERWORKS DE LA PROPRIÉTÉ

INTELLECTUELLE DU 4 OCTOBRE

2017 À LA CHAMBRE DES MÉTIERS

Après le succès de la première édition des Afterworks de la Propriété Intellectuelle qui s’était tenue en 2016,

l’Office de la propriété intellectuelle du Ministère de l’Économie et l’Institut de la Propriété Intellectuelle Luxembourg

(IPIL G.I.E.) réitèrent cette année un cycle de séminaires réunissant professionnels et experts autour de

différentes thématiques de propriété intellectuelle abordées de façon pratique, concrète et conviviale.

La première des trois sessions a eu lieu le mercredi

4 octobre 2017 à la Chambre des Métiers. Elle avait pour

thème « Marques et labels : augmentez votre notoriété !

– Exemples du secteur alimentaire » et a réuni de nombreux

participants, qu’ils soient entrepreneurs, créateurs

ou professionnels du secteur.

Lors de cette soirée, les différents experts ont présenté

la marque notamment sous ses différentes déclinaisons,

comme par exemple sous forme de texte, de

graphisme, de couleur, etc. permettant aux entreprises

de se positionner sur le marché et d’améliorer leur

notoriété, ainsi que les marques collectives, les labels

de qualité luxembourgeois et les systèmes européens

d’appellations d’origine protégées (AOP) et d’indications

géographiques protégées (IGP).

M. Jean Muller, Managing Director des Moulins de

Kleinbettingen, a fourni des exemples concrets issus de

sa propre activité, tant pour les marques que pour les

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D'HANDWIERK 07|2017

INFO

labels de qualité luxembourgeois. En effet, M. Muller à

travers l’exemple de sa gamme « Farin’Up » protégée par

le droit des marques et le droit des dessins et modèles, a

pu souligner l’important rôle de l’innovation dans son

activité et la nécessité d’employer les outils de propriété

intellectuelle adaptés.

Un des avantages primordiaux d’une marque déposée

est notamment la possibilité de la défendre efficacement

face à la contrefaçon par des tiers ; que ce soit une

contrefaçon résultant d’une copie identique du signe ou

nom d’un produit, ou résultant d’un risque de confusion

pour le consommateur.

Suite à ces présentations, le public a profité de la présence

des intervenants pour poser diverses questions,

relevant aussi bien des appellations d’origine protégées,

que des subtilités relatives aux critères de la marque

individuelle et de la marque collective (par exemple

« Made in Luxembourg »).

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D'HANDWIERK 07|2017

ENVIRONNEMENT

ENDE DER ÜBERGANGSZEIT DER CLP-

VERORDNUNG FÜR DIE EINSTUFUNG

UND KENNZEICHNUNG VON

GEFÄHRLICHEN GEMISCHEN

Bereits im Jahr 2002 wurde mit dem weltweit harmonisierten System (Globally Harmonised System (GHS))

der Vereinten Nationen ein neues System der Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien beschlossen,

um die Gefahrenkommunikation international zu vereinheitlichen. In Europa wurde dieses System durch die

Verordnung (EG) 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen,

die so genannte CLP-Verordnung, umgesetzt und trat 2009 in Kraft.

Das CLP-System ersetzte schrittweise das vorher geltende

Europäische Einstufungs- und Kennzeichnungssystem

und betrifft die große Mehrheit aller auf dem

europäischen Markt gehandelten Chemikalien, wie

zum Beispiel Farben, Lacke, hydraulische Flüssigkeiten

oder Holzschutzmittel für berufliche Anwender ebenso

wie als gefährlich eingestufte Verbraucherprodukte wie

Wasch- und Reinigungsmittel.

Von besonderer Bedeutung für die Kommunikation

von chemischen Gefahren sind dabei die Piktogramme

auf den Kennzeichnungsetiketten von

gefährlichen chemischen Stoffen und Gemischen. Die

neuen CLP-Piktogramme sind rot auf einem weißen

Hintergrund und ersetzten die bisher verwendeten

orangenen Piktogramme (siehe Bild). Dabei wurden

auch drei neue Piktogramme hinzugefügt: das Symbol

„Ausrufezeichen“ (zum Beispiel für Sensibilisierung

der Haut), das Symbol eines Torsos für Gesundheitsgefahren

und das Symbol „Gasflasche“ für Gase unter

Druck. Als weitere Neuerung informieren die zwei

Signalwörter „Gefahr“ und „Warnung“ den Verwender

über das Ausmaß der Gefahr.

Ende der Übergangszeit für die

Kennzeichnung gefährlicher Gemische

Die neue CLP-Kennzeichnung ist seit 1. Juni 2015 verbindlich

für alle Gemische anzuwenden (für Stoffe

bereits seit 2010) und zwar entlang der gesamten Lieferkette

vom Hersteller, über den Formulierer bis zum

Einzelhändler. Die Handwerksbetriebe sollten daher

mittlerweile mit den neuen Kennzeichnungsetiketten

vertraut sein.

44


EUROPE

D'HANDWIERK 07|2017

Für Chargen, die nach dem alten Kennzeichnungssystem

eingestuft, gekennzeichnet und verpackt und

bereits vor der Frist 1. Juni 2015 in Verkehr gebracht

wurden, galt jedoch eine Übergangszeit bis zum 1. Juni

2017. Bis zum diesem Termin mussten die Gemische

nicht erneut gemäß der CLP-Verordnung gekennzeichnet

und verpackt werden und konnten weiter abverkauft

werden. Ab dem 1. Juni 2017 müssen nun alle als gefährlich

eingestufte chemischen Produkte eine CLP-Kennzeichnung

tragen. Produkte mit alter Kennzeichnung

dürfen nicht mehr an Betriebe oder Verbraucher abgegeben

werden. Händler, die noch solche Produkte in

ihren Lagern haben, müssen diese umetikettieren.

Handwerksbetriebe sollten darauf achten, dass ihnen

nur noch CLP-gekennzeichnete Chemikalien geliefert

werden und im Zweifel den Lieferanten kontaktieren.

Weitere Informationen über die CLP-Piktogramme und

-Kennzeichnung finden sich auf den Websiten reach.lu

und guichet.lu. Für Fragen zur CLP-Verordnung und

ihrer Umsetzung können Betriebe jederzeit den nationalen

REACH&CLP Helpdesk kontaktieren:

REACH&CLP Helpdesk Luxemburg

Luxembourg Institute of Science and Technology

(LIST)

41, rue du Brill

L-4422 Belvaux

Luxembourg

Telefon: +352 275 888 - 1

Email: reach@list.lu | clp@list.lu

OFFRES DE COOPÉRATIONS

INTERNATIONALES

Dans le cadre de la recherche ciblée de partenaires d’affaires et de coopérations, l‘Enterprise Europe

Network met à la disposition une plate-forme de coopération pour toute l‘Europe qui gère actuellement

10.000 profils. Les profils d‘entreprise et de branche sont régulièrement entretenus et actualisés par les partenaires

du réseau. En voici une sélection :

Entreprise suédoise, développant et commercialisant

des produits pour bébés, recherche un fabricant de bouteilles

en borosilicate. (BRSE20170920001)

Fabricant autrichien de bonnets et de bandeaux

recherche fournisseur de lampes LED très légères qui

pourraient être intégrées dans les textiles de sport.

(BRAT20170714004)

Entreprise hollandaise recherche un partenaire commercial

allemand pour un système innovant de

récupération de chaleur conçu pour des douches.

(BONL20170712001)

Fabricant belge de nettoyant pour flexographie

recherche un producteur allemand de produits de

nettoyage. (BRBE20170816001)

Entreprise écossaise recherche un fournisseur pour

la production de pièces de polyéthylène fabriquées en

moulage par rotation. (BRUK20170804002)

Entreprise autrichienne recherche, pour un système de

ventilation innovant, un fabricant de caisson en bois

d’arolle. (BRAT20170714001)

Entreprise de construction suédoise recherche

un charpentier ou un menuisier expérimenté.

(BRSE20170710001)

Retrouvez ces offres et bien d‘autres sur :

http://www.cdm.lu/news/fiche/2017/10/

offres-cooperations-internationales-octobre-2017

Si vous êtes intéressés par l‘une des offres, si vous souhaitez

en savoir plus sur la base de données ou si vous

voulez publier votre propre profil, alors contactez-nous.

Enterprise Europe Network | Chambre des Métiers

T +352 42 67 67 - 266/366 | F +352 42 67 67 - 349

E een@cdm.lu | I www.cdm.lu

45


Permet dʼéconomiser dans les

côtes comme dans les pentes.

Lʼembrayage à ralentisseur turbo réduit les coûts de maintenance en garantissant

des démarrages et des freinages sans usure. Pour en savoir plus, veuillez prendre

contact avec votre distributeur Mercedes-Benz ou rendez-vous sur notre site Internet

www.mercedes-benz.com/trk

Mercedes-Benz Luxembourg S.A.

Mercedes-Benz Leudelange – 3, rue Nicolas Brosius, L-3372 Leudelange, Tel.: 26 37 26-1 (Vente et Service après-vente)

Mercedes-Benz Roost – 2, route de Cruchten, L-7759 Roost, Tel.: 26 80 85-1 (Service après-vente)


CLIMMAR-KONGRESS IN

LUXEMBURG ORGANISIERT

CLIMMAR (Centre de Liaison International des Marchands de Machines Agricoles et Réparateurs), gegründet

1953, ist der europäische Verband der Landmaschinenhändler. Der Kongress des CLIMMAR 2017 fand

dieses Jahr Anfang Oktober in Luxemburg in der Handwerkskammer statt. Organisiert hatte ihn der Luxemburger

Verband der Landmaschinenhändler FEMAL und er stand unter dem Motto „Welcher Landmaschinenhandel

im Jahr 2030?“.

CLIMMAR vertritt 16 nationale Mitgliedsorganisationen

in Europa mit über siebzehntausend Händlern und

mehr als 140.000 Mitarbeitern. Es muss unterstrichen

werden, dass diese Beschäftigten vorallem im ländlichen

Raum vertreten sind, was zeigt wie wichtig der

Sektor -zusammen mit der Landwirtschaft selbst- ist,

um einen lebensfähigen und wirtschaftlichen starken

ländlichen Raum zu erhalten.

Neben Landwirtschaftsminister Fernand ETGEN,

Michel RECKINGER (Präsident der „Fédération des

Artisans“) und Handwerkskammerpräsident Tom

OBERWEIS als Ehrengäste, wurden ebenfalls Vertreter

der Landwirte, Hersteller und Unternehmer gehört.

Erik HOGERVORST, Romain SIEBENALLER und Fernand ETGEN.

Anlässlich des diesjährigen Kongresses wurde ebenfalls

das Büro der CLIMMAR neu gewählt. Die

Geschicke des europäischen Verbandes werden nunmehr

geleitet von Erik HOGERVORST (Vorsitzender

– Niederlande), Joost MERCKX (stellvertredender


D'HANDWIERK 07|2017

FÉDÉRATIONS

Vorsitzender – Belgien) und Ludger GUDE (stellvertredender

Vorsitzender – Deutschland).

Ulf KOPPLIN vom deutschen Verband LandBau-

Technik wurde für seine langjährige Arbeit als austretender

stellvertretender Vorsitzender von seinen

Kollegen geehrt.

FÉDÉRATION DES ENTREPRISES DU MACHINISME

AGRICOLE ET INDUSTRIEL (FEMAL)

François ENGELS | Conseiller

E +352 42 45 11 - 30 | E f.engels@fda.lu

Fernand ETGEN, Landwirtschaftsminister

SOMMET CONJOINT AIE-GCP DU 20

AU 23 SEPTEMBRE 2017 À VIENNE

La ville de Vienne a été le décor du sommet conjoint AIE-GCP organisé par les trois fédérations autrichiennes,

« Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker », « Bundesinnung der Elektro-, Gebäude-,

Alarm- und Kommunikationstechniker » et « Verband Zentralheizungs- und Lüftungsbau ».

Le président de l’AIE, Thomas Carlsson a chaleureusement

remercié l’équipe autrichienne et a été très heureux

d’accueillir de nouveua nos collègues électriques

américains et sud-africains. Dans son discours, il a

déclaré que l’Europe est riche en raison de ses différences

pour autant que nous sommes prêts à apprendre

et à partager. Par conséquent, les associations doivent

pouvoir s’adapter et être flexibles !

Les deux associations AIE (Électrique) et GCP Europe

(HVAC) ont tenu leurs réunions du conseil d‘administration

et de l‘assemblée générale et ont tenu une

conférence conjointe intitulée « Efficient energy and

building engineering services based in part or as a

whole on alternative sources of energy ». La digitalisation

a reçu une l‘attention particulière vu qu’elle joue

un rôle clé dans notre secteur.

Forum stratégique – BIM

À mesure que les plates-formes numériques telles que

BIM (Building Information Modeling) gagnent de plus

en plus d’importance dans certains pays, l‘AIE a mené

un sondage parmi ses membres pour connaître l‘utilisation,

la mise en œuvre et la compréhension actuelle

du BIM. Bien qu‘il soit reconnu, le BIM est aujourd‘hui

48


FÉDÉRATIONS

D'HANDWIERK 07|2017

utilisé surtout par les architectes et les concepteurs dans

le cadre de grands projets de construction. Les membres

de l‘AIE sont d’avis que le BIM changera le « business as

usual » et devrait améliorer la qualité et la coopération

future dans la chaîne de valeur. Un groupe de travail

« BIM » a été mis en place pour enquêter davantage sur

l‘échange d‘informations et la fiabilité de, par exemple,

une base de données de produits connectés.

Rapport annuel 2016

Evelyne Schellekens – Secrétaire générale de l‘AIE –

a donné un aperçu des activités de l‘AIE et a présenté

d’abord le paquet climatique « L‘énergie propre pour

tous les Européens » ainsi que l‘état d‘avancement de la

directive efficacité énergétique (EED), la directive sur

la performance énergétique des bâtiments (EPBD) et le

facteur de conversion de l‘énergie primaire (PEF).

Les positions rédigées par l‘AIE sur les propositions

législatives, les déclarations communes avec d‘autres

associations d‘installateurs sur l‘inspection, la rénovation

et la mobilité électrique, les alliances et les déclarations

conjointes avec d’autres associations sur le taux

de rénovation, ainsi qu‘une note explicative commune

sur la raison pour laquelle le PEF devrait être inférieur

aux 2.5 actuels, illustre bien les actions entreprises ces

derniers mois par AIE.

Le Luxembourg était représenté par Monsieur Patrick

Colles (Président APEL), Monsieur Claude Schreiber

(Président FIESC) et Monsieur Pedro Pereira (Secrétaire).

Claude SCHREIBER, Patrick COLLES et Pedro PEREIRA

Association des Patrons Electriciens

Pedro PEREIRA | Conseiller

T +352 42 45 11 - 33 | F +352 42 45 25

E p.pereira@fda.lu | I www.fda.lu

LE PÂTISSIER-CHOCOLATIER PRÉSENTE

SES CRÉATIONS D’AUTOMNE 2017

« VANILL’CASSIS » ET « NOIR DE CASSIS »

En utilisant des produits du terroir de qualité luxembourgeoise et en prenant un thème de saison, la Fédération

des Patrons Pâtissiers-Chocolatiers-Confiseurs et Glaciers propose depuis 2003 une « Hierschttaart » à

leur clientèle « Made in Luxembourg ».

Cette année, la Fédération a décidé de mettre le cassis

à l’honneur. La nouvelle création est une tarte

« Vanill’Cassis » à base d’un sablé façon shortbread et

composée d’une crème d’amandes cassis, d’une compotée

cassis orange et de la chantilly mascarpone

vanille. Cette création fera le plaisir des fines bouches

gourmandes.

Pour la petite histoire, le shortbread est une spécialité

écossaise et a fait son apparition au Moyen-Âge.

A l’époque, les shortbreads étaient réservés qu’aux

grandes occasions comme Noël, le Nouvel An et les

mariages. Le shortbread traditionnel est composé de

beurre, de farine et de sucre, le beurre étant véritablement

l’ingrédient principal de cette recette.

49


D'HANDWIERK 07|2017

FÉDÉRATIONS

Claude KILL, Jean-Marie HOFFMANN, Christian SCHUMACHER, Tom OBERWEIS, Max NICKELS jr,

Michel STRASSER et Jean-Claude ARENS.

Pour la « Semaine de la Truffe » organisée par la Fédération

des Patrons Pâtissiers-Chocolatiers-Confiseurs

et Glaciers, Monsieur Jean-Marie Hoffmann a créé

une truffe composée d’une pâte de fruit cassis enrobée

d’une ganache au chocolat noir et d’une crème

de cassis.

La présentation officielle a eu lieu le 20 septembre

2017 à la Pâtisserie-Boulangerie-Confiserie Hoffmann,

200 rue d’Itzig à L-1815 Luxembourg. Les deux créations

d’automne seront désormais disponibles chez les

membres de la Fédération des Patrons Pâtissiers-Chocolatiers-Confiseurs

et Glaciers.

FÉDÉRATION DES PATRONS PÂTISSIERS-

CHOCOLATIERS-CONFISEURS ET GLACIERS

Kim CHANG | Conseillère

T +352 42 45 11 - 35 | E k.chang@fda.lu | I www.fda.lu

D'HANDWIERK 07|2017

Bulletin de liaison de la Fédération des

Artisans et de la Chambre des Métiers

du Grand-Duché de Luxembourg

ÉDITEUR

Fédération des Artisans du

Grand-Duché de Luxembourg

ABONNEMENT ANNUEL 15,45 EUR

SECRÉTARIAT ET RÉDACTION

Fédération des Artisans | 2, Circuit de la Foire Internationale

L-1347 Luxembourg | BP 1604 | L-1016 Luxembourg

Tél.: (352) 42 45 11-1 | Fax: (352) 42 45 25

E-mail: info@fda.lu | www.fda.lu

VOTRE MÉTIER SUR LE NET

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E-mail: message@ic.lu | www.ic.lu

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Tél.: (352) 48 00 22-506 | Fax: (352) 48 00 22-228

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