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MASCHINEN & TECHNIK | Oktober 2021

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  • Baumaschinen
  • Kommunaltechnik
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- Sonderthemen: Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit, ATV´s und UTV´s Beilagen: Krampe, CLEANline

So einfach geht eine

So einfach geht eine Maschinen-Nachrüstung mit Topcon Boom von Gebrauchtmaschinen TOPCON >> Der Markt für gebrauchte Baumaschinen boomt. Denn mehr und mehr Lohnunternehmer und Kleinunternehmen investieren in »gute Gebrauchte«. Doch auch diese sollen die digitalen Anforderungen des Tagesgeschäfts erfüllen. Im Gespräch mit Maschinen&Technik beantwortet Topcon-Experte Jürgen Karch, Sales Manager Construction DACH, die wichtigsten Fragen zur Nachrüstung mit 3D-Maschinensteuerungen. Topcon 3D-Maschinensteuerung X-53x für Bagger. Mit dem Anzeigesystem lassen sich Aushubprojekte produktiver, genauer und profitabler ausführen. / © Topcon Herr Karch, welche „Gebrauchten“ stehen im Fokus? Wir können unsere Maschinensteuerungen auf allen Geräten aufbauen. Aktuell liegt unser Schwerpunkt bei der Nachrüstung gebrauchter Bagger. Was bewirken die Nachrüstungen? Die 3D-Steuerungen steigern die Effizienz durch schnelleres, präziseres Arbeiten. Der Prozess ist weniger störanfällig und das Bauprojekt schneller fertig. Mit der 3D- Maschinensteuerung stehen „Gebrauchte“ in ihrer Leistung gleichauf mit ebenso ausgerüsteten Neumodellen. Der Invest von rund 40.000 Euro wird mit der Nachrüstung so schnell wie bei keiner anderen Technik wieder reingeholt. Gibt es Hürden? Nein, der Bagger muss nur technisch in Ordnung sein. Die Gelenke dürfen nicht „ausgeschlagen“ sein. Die Kinematik muss passen. Wie einfach geht das Nachrüsten? Sehr einfach, weil wir zumeist keinen Eingriff in die Hydraulik haben. Binnen zwei Tagen rüsten wir die Verkabelung und die Halterungen für die Sensoren und GNSS- Empfänger vor. Wir bringen das Display in der Kabine und die Sensoren an jedem beweglichen Teil an. Dann installieren wir auf dem Heck die GNSS-Antennen und bestenfalls ein Modem zur Übertragung der Korrekturdaten an die Maschine. Am Ende messen wir die Maschine ein und speichern die Daten in der Bedieneinheit. Was braucht der Kunde noch? Mit der 3D-Maschinensteuerung hat er die Hardware. Jetzt braucht er noch die Software, mit der er ein digitales Geländemodell für den Ist-Soll-Vergleich erzeugen kann. Der Anwender überträgt es entweder mit einem USB-Stick oder über unsere Cloud-Plattform Sitelink3D auf seine Maschine. Jetzt muss er nur noch bestimmen, wie die exakte, reale Position der Maschine in dem Modell ist. Diese Daten erhält er über unseren GNSS-Korrekturdatendienst Topnet Live, oder er nutzt seine eigene Basisstation. Welche Topcon-Systeme werden nachgefragt? Aktuell verzeichnen wir die größte Nachfrage bei unseren 3D-Baggerkontrollsystemen, wie etwa für die neue Topcon 3D-Maschinensteuerung X-53x. Diese Technik ist herstellerübergreifend kompatibel? Ja, denn diese Offenheit ist Teil der Topcon-Philosophie. Topcon-Technik passt auf alle Maschinen-Marken und lässt sich mit allen erhältlichen Anzeigesystemen verbinden. Wo gibt es die 3D-Systeme? Entweder direkt bei Topcon Deutschland Positioning GmbH oder bei unseren autorisierten Händlern in den Regionen. Sie beraten, verbauen die Technik und leisten den Service. Jürgen Karch ist seit 2017 bei Topcon Deutschland Positioning als Sales Manager Construction DACH zuständig für den Vertrieb von Baumaschinensteuerungen. An wen wende ich mich bei Topcon? Der Kunde kann sich sehr gerne an mich wenden. Und was den Service bei Einführung des 3D-Systems oder im laufenden Betrieb angeht – wir haben ein tolles Support-Team mit technischer Hotline, die allen Kunden mit Rat und Tat zur Seite steht. 46 OKTOBER / NOVEMBER 2021 » ERDBEWEGUNG

Unfälle mit mobilen Arbeitsmaschinen vermeiden IFM ELECTRONIC >> Vom kleinen Gabelstapler in der Fabrikhalle bis zum großen Radlader im Steinbruch – mobile Arbeitsmaschinen, die in Bereichen fahren, in denen auch Personal anwesend ist, stellen immer eine mögliche Gefahr dar. Ein Kollisionswarnsystem kann den Fahrer dabei unterstützen, gefährliche Situationen wirkungsvoll zu verhindern. ifm bietet jetzt ein solches System auf Basis der 3D-Kamera O3M als Komplettpaket an, das für den nachträglichen Einbau geeignet ist. Mobile Arbeitsmaschinen sind häufig nicht auf eine optimale Rundum-Sicht ausgelegt. Für Personen, die sich in schlecht einsehbaren Bereichen etwa hinter dem Fahrzeug befinden, besteht daher speziell beim Rangieren der Maschine oft ein erhöhtes Unfallrisiko. Ein neues Fahrerassistenzsystem von ifm unterstützt den Maschinenführer dabei, dieses Risiko zu minimieren. Das System basiert auf der mobilen 3D-Kamera O3M, die mit der PMD Time-of-Flight-Methode den Abstand zu einer Person im Sichtfeld der Kamera genau bestimmt. Die aktive Hinderniserkennung überwacht bis zu sechs Gefahrenzonen hinter dem Fahrzeug und warnt den Fahrer frühzeitig und gezielt bei drohenden Kollisionen. Die Warnung erfolgt sowohl optisch als auch akustisch. Zusätzlich wird die Warnung auch grafisch auf einem im Cockpit montierten 7"-Monitor dargestellt. Das System erkennt außerdem reflektierende Materialien, zum Beispiel auf Warnwesten oder Kleidung. Dadurch erfolgt die Das 3D-Kollisionswarnsystem für mobile Arbeitsmaschinen hilft dabei, Unfälle zu verhindern. / © IFM Electronic Kollisionswarnung von Personen mit entsprechender Arbeitskleidung früher als die von Gegenständen, was die Sicherheit weiter erhöht. Das Kollisionsschutzsystem ist als »Ready-tostart«-Applikationspaket erhältlich, in dem alle notwendigen Komponenten enthalten sind. Neben Kamera, Monitor und Steuerung umfasst das Paket auch sämtliche Kabel sowie das Montagezubehör. Es lässt sich sehr einfach und mit minimalem Zeitaufwand an allen mobilen Arbeitsmaschinen installieren, die eine Bordnetzspannung von 24 V verwenden. Da alle Komponenten bereits programmiert sind, nimmt die Einrichtung des Systems nur wenige Minuten in Anspruch – ein Laptop ist dabei überflüssig. Die Konfiguration, bei der einige wenige Parameter, beispielsweise die Fahrzeugbreite, festgelegt werden, geschieht ganz intuitiv auf dem integrierten Bediendisplay. Direkt im Anschluss ist das System funktionsbereit. Das Kollisionswarnsystem von ifm kann auf allen mobilen Arbeitsmaschinen eingesetzt werden. Typische Beispiele sind Gabelstapler, Radlader, Bagger, Reachstacker oder andere Transportfahrzeuge. EINFACH. SICHER. KOMFORTABEL. Vollhydraulische Schnellwechselplatte „Smart Attach“ • Einfache Bedienung und sekundenschneller Anbaugerätewechsel ohne ein- und aussteigen zu müssen, da der manuelle Kuppelvorgang entfällt JETZT EINFÜHRUNGS- PREIS SICHERN! • Volle Kompatibilität von Anbaugeräten ohne Smart Attach Funktion • Verfügbar für die Rad- und Teleskopradlader Modelle 5075, 5085, 5095, 8085, 8095, 8105, 8115, 8085T, 8095T Mehr erfahren unter: www.kramer.de/SmartAttach