Oberkochen - Das neue Rathaus ist fertig - Schwäbische Post

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Oberkochen - Das neue Rathaus ist fertig - Schwäbische Post

OBERKOCHEN

Das neue Rathaus ist fertig!

Juni 2011

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Peter Traub

Der Bürgermeister von Oberkochen

freut sich mit der ganzen

Stadt über die erfolgreich abgeschlossene

Sanierung: „Unser

neues Rathaus ist Ausdruck einer

starken und stolzen Bürgerschaft!“

Interview Seite 3

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Peter Kayser

Der Aalener Architekt war zusammen

mit seiner Frau Beate Kayser

und dem Team der Kayser Architekten

für die Planung und

Ausführung der Sanierung des

Rathauses Oberkochen verantwortlich.

Seiten 4, 5 und 6

Eine Sonderbeilage von WIRTSCHAFT REGIONAL und SCHWÄBISCHE POST

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Klaus Pavel

Der Landrat des Ostalbkreises,

der Bundestagsabgeordnete Roderich

Kieserwetter und der

Landtagsabgeordnete Winfried

Mack gratulieren der Oberkochener

Bevölkerung zum „wunderschönen

neuen Rathaus“. Seite 2

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Bernd Merz

Das neue Rathaus passt zur feinen Stadt Oberkochen

HERZLICHE EINLADUNG ZUM TAG DER OFFENEN TÜR AM 19. JUNI 2011 AB 14 UHR

Vorstellung des sanierten Rathauses und Blick hinter die Kulissen

Viele Informationen und Aktionen – und ein tolles Kinderprogramm

14.00 Uhr: Beginn, Bewirtung, Kaffee und Kuchen, Getränke.

Rathaus-Quiz, Malwettbewerb, Kinderschminken im Fraktionszimmer, Raum OG. 03

Kasperle-Theater um 15.00 und 17.00 Uhr im Personalratsbüro, Raum 1.07

Beratung Energiekompetenzzentrum im Erdgeschoss

Filmvorführung im Bürgersaal

Bildvortrag „Bauabschnitte Sanierung Rathaus“ im Sitzungssaal

17.30 Uhr: Preisverleihung Rathaus-Quiz und Malwettbewerb im Foyer

Der neue Vorsitzende des Gewerbe-

und Handelsvereins

Oberkochen verspricht sich durch

neue Mitglieder mehr Dynamik

und durch das neue Rathaus

neue Impulse im wirtschaftlichen

Leben der Stadt. Seite 2

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Kontakte und Daten

Stadtverwaltung Oberkochen

Eugen-Bolz-Platz 1

73447 Oberkochen

Telefon 0 73 64 27 0

Telefax 0 73 64 27 27

E-Mail: info@oberkochen.de

www.oberkochen.de

Technische Daten:

Bruttogeschossfläche

Rathaus: 2695,08 qm

Bürgersaal: 348,25 qm

Bruttorauminhalt

Rathaus: 9359 cbm

Bürgersaal: 1780 cbm

Tiefgarage: 1829 cbm

Baubeginn: November 2009

Fertigstellung: Juni 2011

Architekt:

Kayser Architekten

Kantstraße 81 73431 Aalen

Telefon +49 7361 9675 13

www.kayser-architekten.de

Fachplanung Technik/Elektro:

DS-Plan, Obere Waldplätze 11

70569 Stuttgart

www.ds-plan.com

Landschaftsplanung

DIE SQUAD GmbH

Talstraße 15, 73249 Wernau

Telefon 0 71 53 61 03 49-0

Statik und Bauphysik:

Ingenieurbüro Walter Brenner -

Ulrich Kiener GmbH

Sauerbruchstr. 25, 73432 Aalen

Telefon: 0 73 61 98 85-0

info@ib-brenner-kiener.de

STADTFEST 2011

Dienstag, 21. Juni, 20.00 Uhr

Mühlenscheune

Geschichtenabend Teil II

Bürgerinnen und Bürger erzählen

Anekdoten von und über Oberkochen.

Musikalische Gäste: „Die

Scheunenmusik“ aus Dischingen

– Eintritt frei

Mittwoch, 22. Juni, 20.00 Uhr

Bürgersaal

„Am Achten Tag schuf

Gott den Rechtsanwalt“

Werner Koczwara präsentiert

seinen Kabarett-Klassiker

Kartenvorverkauf:

Zentrale Rathaus

Telefon: 0 73 64 27-0

Optik Seiler, Oberkochen,

Heidenheimer Str. 17

Telefon: 0 73 64 78 50

Donnerstag, 23. Juni, 20.00 Uhr

Bürgersaal, Eintritt frei

Serenade

Musik aus Klassik, Romantik

und Moderne mit dem

Instrumentaltrio „tripicari“

Freitag bis Sonntag (24. - 26. 6)

Straßenfest mit Palio-Rennen


2

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Angeblich funktionieren

einige Dinge auch ohne

unseren Bandstahl.

Wir wissen es besser.

Federbandstahl von CDW.

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Oberkochen

Grußworte und Glückwünsche zur erfolgreichen Sanierung des Rathauses Oberkochen

RODERICH KIESEWETTER

Oberkochens Rathaus ist ein

Symbol für den besonderen

Geist unserer Heimat. Oberkochen

ist eine soziale Stadt im Grünen. Es

ist eine kinder- und familienfreundliche

Stadt, eine Stadt fürs Leben.

Und gerade deshalb können in dieser

Stadt Unternehmen von Weltformat

Hightech-Produkte entwickeln

und produzieren: Leitz, LMT,

Carl Zeiss. Die enge Zusammenarbeit

einer heimatverbundenen Bürgerschaft

mit hochinnovativen Weltfirmen und vielen regionalen Unternehmen

im Umfeld macht nämlich den besonderen Geist dieser

Stadt und der Region aus. Er sorgt für Wohlstand und Sicherheit auch

künftiger Generationen. Die Wirtschaftskrise hatte auch vor unserer

Heimat nicht halt gemacht. Den eiskalten Wind einer globalisierten

Wirtschaft hatten auch unsere Firmen intensiv zu spüren bekommen.

Die Unternehmen haben gemeinsam mit allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen

und den Gewerkschaften aber der Krise getrotzt – dank

dieses besonderen Geistes. Jetzt investieren die Unternehmen in die

Zukunft. Zum Beispiel baut Carl Zeiss in Oberkochen eine neue Produktionsstätte

für medizinische Optikprodukte des 21. Jahrhunderts.

Auch hier verbinden sich heimische Weltwirtschaft und ideenreicher

Bürgersinn. Der neue Glanz, in dem das Rathaus jetzt erstrahlt, ist ein

Symbol für diesen neuen Aufbruch – ein Symbol für die Zukunftsfähigkeit

des besonderen Geistes der Stadt und unserer Heimat.

Roderich Kiesewetter, Mitglied des Deutschen Bundestags

Aktionen des GHV

Januar:

Neujahrsempfang gemeinsam

mit der Stadt Oberkochen

Frühjahr:

Verkaufsoffener Sonntag

Juni:

Stadtfest mit verkaufsoffenem

Sonntag (2011: 26. Juni)

September:

Leistungsschau (jedes zweite

Jahr, 2011: 17./18. September)

November: Verkaufsoffener

Sonntag (2011: 13. November)

Dezember: Weihnachtsmarkt

in der Scheerer-Mühle.

WINFRIED MACK

Zur Einweihung des renovierten

Rathauses gratuliere ich den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der Stadtverwaltung und allen Bürgerinnen

und Bürgern von Oberkochen

recht herzlich.

Mit diesem Rathaus bekommt die

Verwaltung der Stadt Oberkochen

eine zeitgemäße Unterkunft. Rathäuser

haben sich im Laufe der Zeit

von obrigkeitlichen Verwaltungen

zu Dienstleistungszentren und somit

zur ersten Anlaufstelle für die Bedürfnisse der Bürgerinnen und

Bürger gewandelt. Ich wünsche, dass sich die Oberkochenerinnen

und Oberkochener mit ihrer Stadtverwaltung gut aufgehoben fühlen

und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit viel Freude in ihrem neuen

Rathaus arbeiten.

In den letzten zehn Jahren hat sich Oberkochen sehr gut entwickelt.

Das liegt zum einen am Wachstum im Bereich von Mittelstand und

Handwerk und zum anderen an der guten Entwicklung der Unternehmen

Zeiss, Leitz und LMT. Die Stadt Oberkochen, die dadurch wieder

hohe Erträge bei der Gewerbesteuer erwirtschaftet, kann diese einsetzen,

um die Infrastruktur erneuern.

Sehr gut gefällt mir, dass die Stadt in den vergangenen Jahren massiv

in Schulen investiert hat und damit in die Zukunft der jungen Leute in

Oberkochen.

Der Stadt Oberkochen ein herzliches Glück auf!

Winfried Mack, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg

GRÜSSE VON HAUS ZU HAUS

LMT gratuliert der Stadt Oberkochen zur

Einweihung des sanierten Rathauses!

Die LMT-Gruppe bündelt als Multi-Spezialist

die Kompetenzen technisch führender

Hersteller von Präzisionswerkzeugen und

bietet ein umfassendes Portfolio von Werk-

zeugen, Schneidstoffen und Dienstleistungen.

Mit Fette Compacting gehört der weltweit

führende Hersteller von Tablettenpressen und

Presswerkzeugen zur Unternehmensgruppe.

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KLAUS PAVEL

Wirtschaft Regional | Juni 2011

Im Namen des Ostalbkreises und

persönlich gratuliere ich allen

Bürgerinnen und Bürgern aus Oberkochen

zu ihrem wunderschönen

neuen Rathaus. Nach 20-monatiger

Bauzeit kann nun das sanierte Rathaus

eingeweiht werden – ein Anlass

zur Freude und zur Zufriedenheit.

Herzstück des neuen Rathauses

ist das Bürgerbüro, von dessen

Gestalt man nur beeindruckt sein

kann. Bald stehen jedem Bürger Ansprechpartner

zentral im Bürgerbüro zur Verfügung. Das ursprüngliche

Rathaus wurde grundlegend saniert und umgebaut. Das Rathaus auf

dem neuesten Stand der Technik passt zum Hochtechnologiestandort

Oberkochen im Raum für Patente und Talente Ostwürttemberg. Die

gut ausgebaute Infrastruktur in Oberkochen mit hervorragenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten,

weiterführenden Schulen, Stadtbibliothek,

Freizeitbad, Musikschule, Carl-Zeiss-Stadion und mehreren Museen

bieten einen hohen Wohn- und Freizeitwert. Dies macht deutlich,

dass über alle Belange der Wirtschaft hinaus, in der lebendigen Stadt

Oberkochen der Mensch im Mittelpunkt steht. Das starke ehrenamtliche

und bürgerschaftliche Engagement steht für ein beispielgebendes

Miteinander einer attraktiven Stadt. Ich wünsche den Bürgerinnen und

Bürgern, dass sie zurecht stolz auf ihr Rathaus sein können, ein von

Transparenz geprägtes Gebäude auf dem neuesten Stand der Technik

und mit sehr gutem Bürgerservice. Herzlichen Glückwunsch!

Klaus Pavel, Landrat des Ostalbkreises

Mehr Dynamik in Handel und Gewerbe durch neue Mitglieder

Architekt Bernd Merz ist seit Oktober 2010 Vorsitzender des Gewerbe- und Handelsvereins Oberkochen / Große Leistungsschau im September geplant

Oberkochen hat die Zeichen

auf Aufbruch gestellt, zumal

die Konjunktur stark angezogen

hat. Diesem Trend ist

der Gewerbe- und Handelsverein

ebenfalls gefolgt und hat

sich im Herbst 2010 eine neue

Führungsriege zusammengestellt.

Seither steht der 44-jährige

Architekt Bernd Merz an

der Spitze des Vereins, vertreten

wird er von Gernot Hug.

Karolin Ersayin wurde zur

neuen Kassiererin gewählt,

Schriftführerin bleibt Michaela

Steckbauer. Als Beisitzer

fungieren Jürgen Steckbauer,

Elvira Kirsch, Rainer Kaufmann

sowie Willi Schönherr.

Der GHV Oberkochen kann

einen Mitgliederzuwachs verzeichnen.

Aktuell zählt er 72

Mitglieder. „Acht sind seit November

hinzugekommen“ sagt

Bernd Merz. Er hat sich die

weitere Aktivierung alteingesessener

und junger Gewerbetreibender

zum Ziel gesetzt:

„Mehr Schultern haben mehr

helfende Hände parat!“

Ein Zeichen in Richtung Expansion

soll die Leistungsschau

setzen. „Am 17. und 18.

September 2011 werden wir

die Ausstellung in der

Schwörzhalle abhalten.“ 40

Aussteller haben Merz und

sein Team bereits gewonnen,

weitere sollen folgen. „Wir

wollen Gas geben und neue

Ideen umsetzen und Impulse

einbringen. In Oberkochen

kann noch einiges entstehen.

GHV-Vorsitzender Bernd Merz

Der GHV möchte einen Beitrag

dazu leisten“, betont

Bernd Merz und nennt als Beispiel

die von der Verwaltung

angeschobene Innenstadtsanierung,

die auch die Handelund

Gewerbetreibenden betrifft.

„Hier möchten wir uns

auch aus fachlicher Sicht einbringen

und mitgestalten“,

sagt Merz, der seit Anfang

2008 Mitglied im GHV ist,

nachdem er sich kurz zuvor

selbstständig gemacht hatte.

Als weitere Aufgaben sieht

Merz, die Fäden, an denen die

einzelnen Ausschussmitglieder

spinnen und Projekte bearbeiten,

bei sich zusammenlaufen

zu lassen. Daraus soll eine

neue Organisationsstruktur

entstehen, bei der Ausschussmitglieder

oder Projektbeauftragte

eigenständig Themen

vorantreiben.

Die Rathaussanierung sei

dringend notwendig gewesen.

Dabei sei die Entscheidung,

gründlich und tiefgehend zu

verändern, richtig gewesen.

„Im Detail sind tolle Lösungen

entstanden, insgesamt kann

sich das Ergebnis auch aus architektonischer

Sicht unbedingt

sehen lassen. „Ich freue

mich, wenn die Belebung des

Eugen-Bolz-Platzes gelingt.

Vor dem Hotel am Rathaus und

dem Restaurant Eugen genießen

die ersten Gäste trotz Baustelle

die Neugestaltung des

Platzes bereits“, erklärt Merz.

Den Anschluss des Rathaus-

Areals an die Aalener und Heidenheimer

Straße mit den vielen

Einzelhandelsgeschäften

sei zwar wünschenswert, aber

nur sehr schwer zu realisieren.

„Da ist ein kleiner Schnitt drin,

dennoch könnten die angrenzenden

Areale aufgewertet

werden. Am Eugen-Bolz-Platz

würde ich mich freuen, wenn

dort der Handel wieder Fuß

fassen würde“, erklärt Merz.

Dennoch werde sich das Handels-

und Gewerbetreiben auf

die Durchgangsstraßen und die

davon abzweigenden Straßen

konzentrieren. Dort sollten

brachliegende Immobilien

wiederbelebt werden und – wo

möglich – aus kleinen Gewerbeflächen,

zeitgemäße größere

Flächen geschaffen werden,

meint Merz. „Investoren fragen

nach, können aber aufgrund

der Flächenverhältnisse

nicht befriedigt werden.“

Das Miteinander von Handel

und Gewerbe mit der Industrie

sei durchaus befruchtend. So

habe Carl Zeiss wichtige Neubauprojekte

gestartet, die auch

vor einer Umgestaltung des innerörtlichen

Hauptwerks nicht

haltmachen. „Dadurch wurden

klare Bekenntnisse zum Standort

Oberkochen abgegeben.“

Auch die Firma Leitz genieße

einen Weltruf und engagiere

sich stark auf der kulturellen

Schiene wie bei den Jazz

Lights. „Andere Industriebetriebe

bringen ebenfalls ihr

Gewicht ein“, bekräftigt er.

Insgesamt profitiere die Stadt

Oberkochen vom wirtschaftlichen

Aufschwung. „Beim Vorhandensein

eines finanziellen

Spielraums werden Investitionen

wie in Schulen oder in die

Kinderbetreuung, die das Leben

am Ort direkt positiv beeinflussen,

rasch umgesetzt“,

sagt der GHV-Vorsitzende.

Das Verhältnis zur Stadtverwaltung

um Bürgermeister Peter

Traub sei ausgezeichnet,

der GHV werde in Entscheidungen

rechtzeitig eingebunden.

Das spiegelt sich an der

Teilnahme von Peter Traub an

einer unserer Ausschusssitzungen

wieder“, lobt Bernd Merz.

Sascha Kurz

Werbung, die ins

Schwarze trifft!


Wirtschaft Regional | Juni 2011

nur das Betonskelett, der statisch

tragende Kern des Treppenhauses,

sowie einzelne Bodenplatten

des Turms erhalten.

Heute können Sie zufrieden

feststellen: Alles richtig gemacht.

Als der Oberkochener

Gemeinderat den Beschluss

zur Sanierung des

Rathauses fasste, waren die

Rahmenbedingungen alles

andere als gut.

Der Beschluss fiel just in die

Zeit der weltweiten Finanzund

Wirtschaftskrise, von der

auch die Stadt Oberkochen

schwer getroffen wurde. Die

Entscheidung war vor allem

deshalb schwierig, weil die

Steuereinnahmen in den Jahren

2009 und 2010 abrupt eingebrochen

waren und die hohen

Baukosten – wir gingen

damals von 8,2 Millionen Euro

für die Sanierung des Rathauses

und von 1,3 Millionen Euro

für die Neugestaltung des Eugen-Bolz-Platzes

aus – den

städtischen Haushalt für die

Zukunft enorm belastet hätten.

Weshalb kam es dennoch

zum Beschluss?

In dieser schwierigen Phase

haben uns Bund und Land geholfen.

Sie gewährten unserer

Stadt rund 2,4 Millionen Euro

aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm

des Konjunkturpakets

II sowie rund 920 000

Euro aus dem Sanierungsprogramm

des Landes Baden-

Württemberg. Dafür danke ich

Bund und Land. Dieser Dank

gilt auch unserem Stadtkämmerer

Roland Seimetz und unserem

Stadtbaumeister Johannes

Thalheimer, die diese Mittel

weitsichtig schnell beantragt

hatten. Deshalb hatte

Oberkochen im Wettbewerb

mit anderen Kommunen bei

der Verteilung der staatlichen

Finanzhilfen die Nase vorn.

Zwischenfrage: Wie sieht es

im Moment mit den Steuereinnahmen

aus?

Mit der Entwicklung sind wir

derzeit sehr zufrieden. Die

Steuereinnahmen spiegeln in

Oberkochen immer extrem den

wirtschaftliche Status unserer

großen Unternehmen wider.

Plakativ kann man sagen:

Wenn Carl Zeiss und Leitz

Husten haben, dann hat Oberkochen

eine Lungenentzündung.

Aber im Moment sind

wir pumperlgesund und haben

die berechtigte Hoffnung, dass

dieser Zustand anhält.

Zurück zum sanierten Rathaus.

Wie sind Sie mit dem

architektonischen Ergebnis

zufrieden?

Sehr. Wir haben heute ein absolut

modernes, funktionales

und ansprechend gestaltetes

neues Rathaus. Mein Dank und

meine Anerkennung gelten

den Architekten Beate und Peter

Kayser. Deren Planungen

sahen zwar ursprünglich ein

Atrium, einen Innenhof, anstelle

des Treppenhauses vor.

Dieser Entwurf wurde aber aus

Kostengründen und aus brandschutztechnischen

Gründen

nicht weiterverfolgt. Dank der

kreativen Planung der Archi-

Die 7900 Einwohner zählende Stadt Oberkochen – ein bedeutender Wirtschaftsstandort in der Region Ostwürttemberg und in Baden-Württemberg.

Oberkochen 3

Interview mit Bürgermeister Peter Traub zum neuen Rathaus

„Ausdruck einer starken und stolzen Bürgergemeinschaft!“

Am 19. Juni wird nach rund

eineinhalbjähriger Bauzeit

das sanierte Rathaus Oberkochen

mit einem Festakt und

einem „Tag der offenen Tür“

seiner Bestimmung übergeben.

Über die Hintergründe und

Kosten der Sanierung sowie

über die Bedeutung des Rathauses

für die Bürgerschaft

und die Verwaltung sprach

Winfried Hofele mit Bürgermeister

Peter Traub.

Herr Traub, wie froh sind

Sie, dass Sie mit Ihrem Team

nun aus dem Interims-Rathaus

in der Aalener Straße

ausziehen konnten?

Traub: Natürlich sind wir

alle froh, dass die Interimszeit

vorbei ist; ich möchte an dieser

Stelle allen Bürgerinnen und

Bürgern und besonders unseren

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

danken, dass sie die

Einschränkungen so klaglos

hingenommen haben und wir

unsere Arbeit gezielt fortführen

konnten. Die Sanierung

war eine Herkulesaufgabe für

die Planer und alle am Bau beteiligten

Unternehmen und

Handwerker, denen ich ebenfalls

herzlich danke.

Wenn man durch das neue

Rathaus geht, kann man feststellen:

Das Warten hat sich

gelohnt.

Ohne Zweifel. Nach eineinhalbjähriger

Bauzeit erhalten

wir nicht nur ein grundlegend

saniertes, sondern vielmehr ein

beinahe vollständig neues Gebäude.

Vom alten Haus blieben

Bürgermeister Peter Traub:

Abschied vom Interims-Rathaus.

Peter Traub: „Wir blieben sogar unter dem Kostenvoranschlag!“

tekten, in die sich auch der

Oberkochener Gemeinderat

und die Stadtverwaltung aktiv

einbrachten, konnten mit der

Sanierung all die Vorteile zur

Geltung gebracht werden, die

mit der ursprünglichen Planung

und Architektur aus den

1960-er-Jahren beabsichtigt

waren. Dies gilt vor allem für

die Helligkeit der Räume und

das großzügige Flächenangebot.

So war es möglich, zusätzliche

Räume einzubauen, ohne

in Raumnot zu geraten.

Ziel der Sanierung war sicher

nicht nur, das Rathaus

wieder in einen guten baulichen

Zustand zu versetzen?

Es sollte damit auch ein

Mehrwert für die Bürgerinnen

und Bürger verbunden sein.

Schließlich ist ein Rathaus

nicht nur Sitz der Verwaltung

und der Gemeindeorgane, son-

dern es soll der Bürgerschaft

dienen. Wir auf dem Rathaus

sind keine Hoheitsverwalter.

Was ist neu im neuen Rathaus?

Wichtigste Neuerung ist das

Bürgerbüro als zentrale Anlaufstelle.

Hier können unsere

Bürgerinnen und Bürger ihre

alltäglichen Besorgungen auf

dem Rathaus erledigen, zum

Beispiel Ausweise oder Reisepässe

beantragen, Eheschließungen

anmelden, Einwohner

an- oder abmelden, sogar

„Knöllchen“ können dort bezahlt

und Hunde wegen der

Hundesteuer angemeldet werden.

Das Bürgerbüro hat auch

bürgerfreundliche Öffnungszeiten,

die vor allem den Berufstätigen

entgegen kommen.

Das Bürgerbüro ist täglich von

10 bis 16 Uhr durchgehend geöffnet,

donnerstags sogar bis

18 Uhr. Freitags schließen wir

um 12 Uhr.

Das ist zweifellos eine Erleichterung...

...aber, und das betone ich besonders,

die Mitarbeiter in den

einzelnen Ämter und ich als

Bürgermeister sind für die

Bürgerinnen und Bürger weiter

zu sprechen, wenn das notwendig

ist oder gewünscht wird,

auch außerhalb der Öffnungszeiten

des Bürgerbüros.

Oft werden bei öffentlichen

Bauten die geplanten Baukosten

überschritten. Auch

beim Rathaus Oberkochen?

Wir sind mit den zur Verfügung

stehenden Mitteln sehr

sparsam umgegangen und hatten

die Baukosten, auch dank

der konstruktiven Arbeit der

planenden Architekten stets

unter Kontrolle. So konnten

die ursprünglich veranschlagten

Kosten nicht nur eingehalten,

sondern sogar um rund

eine Millionen Euro unterschritten

werden. Dadurch war

es möglich, den Bürgersaal

ebenfalls grundlegend zu modernisieren.

Herr Traub, eine rundum

gelungene Sanierung also?

Ja, jeder profitiert davon. Die

Bürgerschaft von großzügigen

Nutzungsmöglichkeiten, die

Verwaltung und der Bürgermeister

von modern und

zweckmäßig eingerichteten

Arbeitsräumen. Der Gemeinderat

erhält nicht nur einen repräsentativen

sowie akustisch

und medientechnisch besseren

Sitzungssaal, sondern auch ein

Fraktionszimmer für die Arbeit

in den Gremien. Zudem ist

das Rathaus und der Bürgersaal

nun barrierefrei und behindertengerecht

zu erreichen.

Unser neues Rathaus passt zu

dieser kleinen, feinen Stadt

Oberkochen, einem der wichtigsten

Wirtschaftsstandorte in

Baden-Württemberg. Das Rathaus

ist zugleich Ausdruck einer

starken und stolzen Bürgergemeinschaft.

In diesem

Sinne soll es auch in Zukunft

ein zentraler Ort in Oberkochen

bleiben

Herr Traub, herzlichen

Dank für das Gespräch.

Freuen sich über das neue Rathaus – die Geschäftsbereichsleiter Roland

Seimetz, Edgar Hausmann, Jürgen Rühle, Johannes Thalheimer (v.l.).


4

Oberkochen

WIR DANKEN DER STADT OBERKOCHEN

UND DEN BETEILIGTEN FIRMEN

FÜR DIE ANGENEHME ZUSAMMENARBEIT //

Beate & Peter Kayser

Dipl. Ing. Architekten

Kantstraße 81

73431 Aalen

www.kayser-architekten.de

info@kayser-architekten.de

Wirtschaft Regional | Juni 2011

Kayser Architekten: Gute Architektur erfordert gute Planer...

Das dokumentierte das Aalener Architekturbüro eindrucksvoll als Verantwortliche bei der erfolgreichen Sanierung des Rathauses Oberkochen / Ein Firmenportrait

Die Sanierung des Rathauses

Oberkochen ist erfolgreich

abgeschlossen, die Bürgerinnen

und Bürger der Stadt

erhalten dadurch einen deutlichen

sozialen Mehrwert. Einen

ganz entscheidenden Beitrag

dazu leisteten Kayser Architekten.

Das Aalener Architekturbüro

gewann 2007 den ausgeschriebenen

Wettbewerb zur

Konzeptentwicklung für die

Rathaussanierung und führte

dann die Planung und Ausführung

des Projektes durch.

Das Büro Kayser

Die Büroinhaber Dipl. Ing.

Beate Kayser und Dipl. Ing.

Peter Kayser verfügen über

eine langjährige Berufserfahrung.

Nach zunächst eigenständiger

Tätigkeit schlossen

sie sich 2000 zu einem gemeinsamen

Büro zusammen

Das Büro der Kayser Architekten

und feierten 2010 nach Umzug

in den umgebauten ehemaligen

Quartierssupermarkt in der

Kantstraße 81 in Aalen ihr

10-jähriges Jubiläum.

Das dynamische und sehr erfahrene

Kayser-Team mit qualifizierten

Architekten, Bauleitern,

Energieberatern und

Praktikanten garantiert eine

kontinuierliche und hochwertige

Arbeit. Die Nachfolge des

Büros haben die heutigen Inhaber

bereits weitsichtig geregelt:

Bennet Sebastian Kayser

sammelt derzeit als Architekt

Inspirationen und Erfahrungen

im Ausland und arbeitet außerdem

intensiv im Büro Kayser

Architekten in den Bereichen

Entwurf, Konzeption und Visualisierung

mit.

Kayser Architekten zeichnen

sich neben ihren kreativen Fähigkeiten

besonders durch ihr

umfassendes architektonisches

Spektrum aus – Bauen im Bestand,

Neubau, Gebäudeplanung

und Städtebau.

Kindertagesstätte St. Maria

Die Bauherren von Kayser

Architekten sind so vielschichtig

wie die Bauaufgaben – Privatleute,

öffentliche Bauherren

wie Staatliche Hochbauämter,

Wohnungsbaugesellschaften

und Investoren. Die schätzen

alle bei Kayser Architekten besonders

das kostenbewusste

Planen und die ständige Kontrolle

der laufenden Kosten,

nachhaltiges und energieeffizientes

Bauen, sowie die absolute

Termintreue. Kayser Architekten

engagieren sich stets

unabhängig von der Dimension

der Bauten. Ihr hoher architektonischer

Anspruch in Konzeption,

Planung, Ausführung

bis zur Detailgestaltung ist bei

Ökonomiegebäude Fachsenfeld

Lagerhalle K

allen Bauten sichtbar.

Die Kompetenz und Qualität

der Planung wurde durch diverse

Auszeichnungen und

BDA-Preise honoriert.

Denkmalschutz

und Sanierung

Aufgrund der allgemeinen

demographischen Entwicklung

wird das Thema Bauen im

Bestand immer wichtiger.

Kayser Architekten realisierten

in enger Zusammenarbeit

mit dem Denkmalschutz Projekte

wie das Ökonomiegebäude

in Fachsenfeld, die Sanierung

der Staatsanwaltschaft in

Ellwangen, diverse Projekte

privater Bauherren und aktuell

die Sanierung des Schlosses in

Aldingen mit dem Einbau von

zehn Loftwohnungen mit Cafe

und Schlossgarten.

Wohnen

Im Geschosswohnungsbau

haben Kayser Architekten in

zahlreichen Projekten verdichtetes

Wohnen in Form von Reihen-

und Kettenhäusern,

Mehrfamilienhäusern und sozialem

Wohnungsbau konzipiert.

Nachdem die Aalener

Architekten kürzlich den Wettbewerb

„Schlossareal Aldingen“

gewonnen haben, entstehen

dort nun neben dem denkmalgeschützten

Schloss 36

neue barrierefreie Wohnungseinheiten.

Unterschiedliche

Wohnungstypologien fördern

ein gutes gesellschaftliches

Mix – die Voraussetzung für

ein funktionierendes soziales

Miteinander im Quartier.

Einfamilienhäuser

Bei der Planung individueller

Einfamilienhäuser arbeiten

Kayser Architekten intensiv

mit den Bauherren zusammen,

wobei deren Wohnvorstellungen

analysiert werden und

sorgfältig in die Umgebungsbebauung,

in die Topographie

und in die Landschaft einbezo-

Das Haus ST

gen werden. Nur so können individuelle

Einfamilienhäuser

entstehen, die in Grundriss,

Ausformulierung und Material

zum Nutzer und zum Ort passen.

Innenräume stellen wohnliche

Geborgenheit und Funktionalität

in den Fokus, Licht-

Die Außenansicht des Winterdienststützpunktes

in Böhmenkirch

führung, Ein- und Ausblicke,

und die Verbindung der Geschosse

über Treppen und Galerien

werden zum architektonischen

Erlebnis.

Gewerbe

Das Spektrum gewerblicher

Bauten verschiedenster Anforderung

reicht von Produktionsund

Lagerhallen, Geschäfts-

Winterstützpunkt Böhmenkirch

häusern, Bauten des Technischen

Hilfswerkes bis zu Laboreinrichtungen.

Ein besonderer

Schwerpunkt liegt hier

neben kostenbewusster Planung,

Energieeffizienz und

Nachhaltigkeit vor allem in der

konstruktiven Durcharbeitung

von Holz- oder Stahlbauten

unter dem Einsatz alternativer

Baumaterialien wie beispielsweise

transluzenter Fassaden.

Bildung

Ein wesentlicher Entwurfsschwerpunkt

von Kayser Architekten

liegt in der Planung

von Gebäuden für die Bildung.

So wurden zahlreiche Projekte

wie die Erweiterung der Jagsttalschule

in Westhausen, Kindergärten

(Städtischer Kiga im

Zochental, Aufwind-Kinderzentrum),

oder der Umbau des

Schwesternwohnhauses in

Wasseralfingen zur Kindertagesstätte

St. Maria realisiert.

Der sensible Umgang mit Materialien

und Farben, die bewusste

Lichtführung sowie das

Schaffen von Rückzugsbereichen

durch Innenausbauten

und Spielgalerien prägen diese

Gebäude.

Wettbewerbe und Studien

In den letzten Jahren gewannen

Kayser Architekten eine

Vielzahl von Preisen bei verschiedenen

Wettbewerben

Zum Beispiel: 1. Preis beim

Wohn- und Geschäftshaus am

Paradeplatz in Forchheim, 1.

Preis Realisierung einer Kin-

Kindertagesstätte St. Maria

dertagesstätte mit Mensa in

Dischingen, 1. Preis Schlossareals

in Aldingen, 1. Preis Kindertagesstätte

St. Maria und

nicht zuletzt die Sanierung des

Rathauses in Oberkochen.

Außerdem haben Kayser Architekten

regional und überregional

Studien erstellt. Die

Aufgabenstellung reichte von

Wohnbauten über gewerbliche

Wohn-/Geschäftshaus Forchheim

Bauten bis zu öffentlichen Gebäuden

wie Tagungszentren,

Hotelkomplexe sowie Umnutzungsstudien

von privaten und

öffentlichen Gebäuden.

Kontakt/Infos

www.kayser-architekten.de

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T +49 7361 9675 0

F +49 7361 9675 29


Wirtschaft Regional | Juni 2011

Das neue Rathaus Oberkochen

Die Ausgangssituation

Das Oberkochener Rathaus

wurde in den Jahren 1963

und 1964 von Architekt Professor

Ludwig Schweizer errichtet.

Das Gebäude gliederte sich architektonisch

in den zweigeschossigen

Sockelbau mit weißer

Putzfassade und den darüber

schwebenden fünfgeschossigen

Turm, der sich mit horizontalen

Betonbrüstungsbändern und

Das Entwurfskonzept

Wesentlicher Grundgedanke

war im Zusammenhang

mit der Neugestaltung des

Eugen-Bolz-Platzes die Verlegung

des Gebäudezuganges

auf die Ebene der Jenaer Straße.

Hierdurch entstand über einen

großzügigen Windfang ein

zentraler behindertengerechter

Zugang. Die beiden Foyer-Ebenen

wurden über eine großzügige

Wendeltreppe im Luftraum

verbunden. Ein neuer

Glasaufzug wurde im Foyer

platziert – dieser verbindet alle

Ebenen und ermöglicht während

der Fahrt den Ausblick auf

den Platz.

Zentral im Eingangsbereich

wurde das neue Bürgerbüro angeordnet.

Das Erweitern des

Wir gratulieren

zur gelungenen

Sanierung!

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Aalen · Industriestr. 20

www.brendle-metallbau.de

Telefon (0 73 61) 93 18 44

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umlaufenden Fensterelementen

darstellte. Im Rahmen einer

Mehrfachbeauftragung im Jahr

2007 wurden Sanierungskonzepte

erarbeitet. Kayser Architekten

erhielten zusammen mit

dem Planungsteam „DS-Plan“,

Stuttgart, für die technischen

Gewerke und „Die Squad“, Wernau

für die Platzgestaltung den

Auftrag zur Bearbeitung.

Raumzuschnittes in den überdachten

Straßenraum und die

Lichtrasterdecke, die optisch

die niedrige Geschoßhöhe erhöht,

ermöglichten die Nutzung

der ehemaligen Nebenräume

nun als Büros.

Eine Glaswand trennt die

Räumlichkeiten vom Foyer.

Das bestehende Treppenhaus

wurde ebenfalls bis in die Eingangsebene

fortgeführt; es

dient nun als geschlossener

Rettungsweg. Dadurch waren

keine zusätzlichen Anbauten

für Fluchttreppenhäuser mehr

erforderlich.

Die architektonische Grundgliederung

des Bestandsgebäudes

sowie die innere Erschließung

wurden beibehalten.

Das KayserArchitekten-Team (v. l.): Bernd Rentel, Jörg Baresel, Beate Kayser,

Peter Kayser, Markus Bamann, Yvonne Jurkjewiec und Bennet Kayser Zeitgemäße Sanitärräume

MALERWERKSTÄTTE

Oberkochen 5

Eine Wendeltreppe verbindet die beiden Foyer-Ebenen

Von den Büros im neuen RathausOberkochen im Blick

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Fassade und Energieeffizienz

Während die Sockelgeschosse

mit einem Wärmedämmverbundsystem

und

neuen Aluminiumfenstern in

den bestehenden Öffnungen

energetisch saniert wurden, erhielt

der Turm eine vorgehängte

Aluminium-Pfosten-Riegel-

Fassade mit Aluminiumlisenen,

die nun die Geschosse

verbinden. Die Betonbrüstungen

des Bestandes wurden auf

der Außenseite gedämmt. VorgeblendeteGlasbrüstungspaneele

mit integrierten Sonnenschutzlamellen

bilden nun zusammen

mit der Verglasung

der Aluminiumfenster die

wartungsfreie Außenhaut. Der

Sonnenschutz wird mit Tageslichtlenkelementen

abhängig

vom Sonnenstand gesteuert.

Mit der Fassade wurde ein op-

Ausführung der Dachabdichtungs-,

Dachbegrünungs- und

Flaschnerarbeiten

timaler winterlicher Wärmeschutz

und eine Reduzierung

des Sonnenenergieeintrags im

Sommer erreicht. Dosierte natürliche

Belüftung wird nun

über schmale Lüftungsflügel

im Wechsel mit fest verglasten

Elementen ermöglicht. Der

Einbau von Kühldecken oder

einer kontrollierten Be- und

Entlüftung war statisch nicht

machbar. Das Fassadenraster

bot optimale Anschlussmöglichkeiten

für flexible Trennwände

und variable Raumgrößen.

Eingriffe in die Fassadenöffnungen

erfolgten lediglich

im Sitzungssaal, der nun durch

große Fensterausschnitte vom

introvertierten Raum mit

Oberlicht zum bürgeroffenen,

lichtdurchfluteten Raum mit

Ausblick umgewandelt wurde.

Die Oberkochener Künstlerin Christine Schönherr bei der Fertigstellung des Wandgemäldes im neuen Rathaus.

Ludwig-Lutz-Str. 8 · 73479 Ellwangen

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6

Das neue Rathaus Oberkochen

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Oberkochen

Statik und Konstruktion

Folgende statische Planungsparameter

mussten

bei der Sanierung berücksichtigt

werden: Erhalt der aussteifenden

Elemente wie Unterzüge,

Stützen und Betonkerne,

Erhalt der umlaufenden Betonbrüstungen

im Turm als tragende

Elemente und die Minimierung

konstruktiver Eingriffe

– diese beschränkten sich

auf den Abbruch der Deckenplatten

im Bereich des neuen

Treppenhauses und des Glasaufzuges.

Die sensible Statik

aus den 1960-er-Jahren ließ die

Montage der zusätzlichen Fassadenlasten

nur durch Entkernungsmaßnahmen

im Inneren,

wie z. B. den Ausbau des Zementestrichs

und Ersatz durch

Gussasphalt, zu.

Das energetische Konzept

Für das Rathaus in Oberkochen

wurde ein ganzheitliches

ökonomisch und ökologisch

sinnvolles energetisches

Sanierungskonzept entwickelt.

Das Bestandsgebäude hatte einen

für die damalige Zeit typischen

schlechten winterlichen

Wärmeschutz. Der Sonnenschutz

war teilweise defekt, so

dass auch der sommerliche

Wärmeschutz nicht mehr gegeben

war. Die Fassade hatte

ihre Lebensdauer längst erreicht,

war an mehreren Stellen

undicht, auch die natürliche

Lüftung war nur noch eingeschränkt

möglich.

Durch die undichte Fassade

und den schlechten winterlichen

und sommerlichen Wärmeschutz

wies das Gebäude

vor der Sanierung einen Gebäudeheizenergiebedarf

von

256 kWh/m²/a auf.

Bei der Sanierung wurde die

Fassade komplett erneuert und

durch eine moderne Fassade

mit gutem winterlichen und

sommerlichen Wärmeschutz

ersetzt. Die Verglasung besteht

nun aus Zweischeibenwärmeschutzverglasung

mit einem

U-Wert von 1,1.

Der außenliegende Lammellenraffstore

sorgt für einen guten

sommerlichen Wärmeschutz.

Die Flügel der Fassade

kann man öffnen, so dass effektiv

natürlich belüftet werden

kann.

Mit der guten Fassade konnte

der Gebäudeheizenergiebedarf

auf 110 kWh/m²/a, somit um

rund 57 Prozent, reduziert werden.

Neben der Fassade wurde

auch die Gebäudetechnik energetisch

optimiert.

Die alte Gasheizkesselanlage,

die auch das Hotel mit

Wärme versorgte, wurde komplett

erneuert und durch zwei

Gasbrennwertkessel kombiniert

mit zwei BHKWs mit jeweils

12,5 kW thermisch ersetzt.

Durch die optimalen Betriebsbedingungen

und dank

der Kraft-Wärme-Kopplung

konnte damit der Primärenergiebedarf

nochmals um weitere

23 Prozent reduziert werden.

Damit liegt das Gebäude

40 Prozent unter den Anforderungen

der Energieeinsparverordnung

EnEV 2007 für modernisierten

Altbau. Und vor

allem: Alles blieb im vorgesehenen

Kostenrahmen.

Wir begleiteten das Projekt als Tragwerksplaner

Tragwerksplanung @ Baudynamik @ Bauphysik

Prüfung @ Thermographie

Dipl.-Ing. Walter Brenner ? Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Kiener

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Wirtschaft Regional | Juni 2011

Materialien und Brandschutz

Das alte Rathaus-Gebäude

wurde komplett entkernt

und konstruktiv wie technisch

total saniert. Farben und Materialien

beschränken sich nun

im Wesentlichen auf Töne in

anthrazit und weiß sowie auf

Holzoberflächen. Alle Ebenen

erhielten abgehängte Decken,

teilweise als Akustikdecken.

Im Zwischenraum konnte so

eine Installationsebene geschaffen

werden.

Das Foyer im Erdgeschoss

wird nun durch Wandverkleidungen

aus Birkenholz sowie

durch einen grauen Walzterrazzo

als Bodenbelag geprägt.

Die Klappgarderoben sind in

die Akustik-Wandverkleidung

des Treppenkerns eingebaut.

Ein farbenfrohes Gemälde mit

Bezug auf Oberkochen von der

Künstlerin Christine Schönherr

bildet den einzigartigen

Farbakzent.

Der Sitzungssaal kann bei

Bedarf über eine mobile Wand

mit dem Trauzimmer verbunden

werden. Beide Räume sind

einheitlich gestaltet – Holzwandverkleidungen

und in die

Holzwände eingeschnittene

große Fensteröffnungen. Diese

werden von tiefen Holzleibungen

umfasst, in die Heizkörper

und Verdunkelungsrollos integriert

sind. Zudem können sie

zum Sitzen genutzt werden.

Neben dem Trauzimmer befindet

sich das Fraktionszimmer

sowie eine Cateringküche

mit einem offenem Tresen, aus

dem bei Festivitäten wie Hochzeiten

oder Vernissagen die

Gäste bedient werden können.

Der sanierte Bürgersaal wird

ebenfalls über das zentrale

Foyer behindertengerecht angebunden.

In den Turmgeschossen wurden

mobile Trennwände, mit

Birkenholzoberflächen und

Glasoberlichtern in den Fluren,

eingesetzt. Die Oberlichter

ermöglichen Transparenz

zwischen den Fluren und Büroräumen

sowie Durchblicke

bis in den Freiraum. Differenziert

entworfene Möbeleinbauten

wie Küchen oder Tresenanlagen

fügen sich in das Farbund

Materialkonzept ein.

Das Rathaus-Gebäude musste

auch brandschutztechnisch

komplett saniert werden. So

wurden die Rettungswege neu

definiert, Brandschutzwände

eingezogen und eine Brandmeldeanlage

mit Sicherheitsbeleuchtungen

und Sicherheitsstrom

installiert.

Birkenholz und Glas prägen die Räumlichkeiten im neuen Rathaus Transparenz durch Glas – hier vom oberen Foyer zu den Büroräumen

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Wirtschaft Regional | Juni 2011

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Die Stadtverwaltung Oberkochen – Organigramm

GESCHÄFTSBEREICH STADTPLANUNG UND BAUWESEN

Leitung: Stadtbaumeister Johannes Thalheimer

Baurecht, Naturschutz: Ina Wamsler; Sekretariat: Kismet Çay

Bauleitplanung, Baugesuche, Grundstücksverkehr

Bauhof: Alwin Sauter

Winterdienst, Grünanlagenpflege

Hoch- und Tiefbau, Baurecht, Naturschutz: Johannes Thalheimer

Projektierung von Sanierungs- und Neubaumaßnahmen

Sekretariat: Katharina Bittner,Friedhofsverwaltung

Hochbau: Jürgen Pfisterer, Gebäudeunterhaltung Gebäudemanagement

Tiefbau: Robert Machal

Abwasserentsorgung, Straßenbau und -unterhaltung, Gewässerbau und -unterhaltung

Hoch- und Tiefbau: Traute Warkus, Plan- und Zeichenbüro

Das Bauwesen-Team (v. l.): Ina Wamsler, Kismet Çay, Robert Machal, Johannes Thalheimer, Alwin Sauter,

Katharina Bittner, Traute Warkus und Jürgen Pfisterer.

GESCHÄFTSBEREICH ÖFFENTLICHE SICHERHEIT UND SOZIALES

Leitung:

Edgar Hausmann

Kindergartenplanung und Schulangelegenheiten: Schulsozialarbeit an der Dreißentalschule

mit der Sozialpädagogin (BA) Anna Bertsch

Kooperationen, Netzwerk „Integration und Engagement“

Familien-, Jugend- und Seniorenarbeit

Wahlamt und Statistik, Organisation des Stadt- und Kinderfestes, Büro der Lokalen Agenda

21, Feuerwehr und Katastrophenschutz

Stellvertretende Leitung: Gebhard Schmid

Ortspolizeibehörde:

Polizeirecht, Gewerberecht, Straßenrecht, Waffenrecht, Bußgelder/ Verwarnungen

Ansprechpartner für Vereine:

Belegungen der Sporthallen, des Carl-Zeiss-Stadions und des Schillerhauses

Stadtfest-/ Pfingstmarkt Ferienprogramm

Mitarbeiterin der Caritas: Irene Pravilov,

Praktikantinnen Maria Bader und Andrea Otto

Arbeitsfeld: Jugendtreff, Projekt Zukunft Integration, Ferienbetreuung Caritas Freiwilligen

Agentur,

Ansprechpartner und Dienstleistungen im Bürgerbüro Oberkochen

Renten und Soziales

• Kontenklärungen

• Elterngeld

• Wohngeld

• Schwerbehindertenausweise

Oberkochen 7

GESCHÄFTSBEREICH FINANZEN

Leitung: Roland Seimetz (Foto rechts)

Liegenschaften:

Grundstücksverwaltung, unbebaute Grundstücke (Pachten), Mietwohnungen,

Gewerbeflächen (Vertragswesen), Jagdverpachtungen, Kaufmännisches

Facilitymanagement

Kassenwesen:

Einzug der Steuern, Gebühren und Abgaben

Zahlungsverkehr, Barkasse, Mahn- und Vollstreckungswesen

Steuern und Abgaben:

Hundesteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer, Vergnügungssteuer, Wasserzins- und Abwassergebühren

Kaufmännische Verwaltung:

aquafit, Staatl. Investitionsförderung, Wirtschaftsförderung, Haushaltsplanung, Rechnungsabschluss, Versicherungen,

Finanzplanung / Controlling, Kommunale Unternehmen, Beteiligungen, Stadtwerke Oberkochen

GmbH, Gasversorgung Essingen/Oberkochen GmbH

Finanz-Team: Anabel Riede, Edelgard Hantschel, Sonja Heigl, Nicole Klopfer, Cornelia Stegmayer, Sarah Minich

GESCHÄFTSBEREICH ZENTRALE ANGELEGENHEITEN

Leitung: Jürgen Rühle

• Organisation, Personalwesen, Beschaffungswesen, EDV

• Geschäftsstelle Gemeinderat, Städtepartnerschaften, Redaktion Amtsblatt, Pressestelle

• Zweckverband „Musikschule“, Zweckverband „IKG“, Volkshochschule, Kultur

• Ausstellungen, Empfänge, Ehrungen, Archiv, Amtsbote

Die Mitarbeiter des Geschäftsbereichs (v. r.): Peter Traub, Brigitte Prochaska, Jürgen Rühle,

Monika Lay, Andreas Kopp, Silke Baur, Wolfgang Abele, Reinhold Hirth, Wolfgang Hinnen

Einwohnermeldeamt und

Information

• Passwesen

• Fundbüro

• Ausländerangelegenheiten

• Wahlen

Telefonzentrale

Information

Standesamt

• Eheschließungen

• Geburten

• Sterbefälle

Anita Goebel Erika Reinhard

Barbara Czerner Nadine Stegmaier


8

Oberkochen

Oberkochen – die familien- und kinderfreundliche Stadt

Oberkochen, die junge

Stadt am Kocherursprung,

ist nicht nur durch ihre ortsansässigen

Weltfirmen bekannt,

die der Stadt nahezu so viele

Arbeitsplätze (über 7500) wie

Einwohner (rund 7900) bescheren,

sondern auch für ihre

innovative Familienpolitik.

Besonders die Bildung und

Betreuung von den Kleinsten

bis hin zu den Abiturienten

liegt Bürgermeister Peter

Traub und dem Gemeinderat

am Herzen. So war Oberkochen

die erste Stadt Baden-

Württembergs, die ein entgeltfreies

drittes Kindergartenjahr

einführte. Mit dieser Maßnahme

betreibt die Kommune eine

effektivere Familienförderung

als es bisherige Steuererleichterungen

von Bund oder Land

vermocht haben.

Kinderbetreuung und fortschrittliche

Bildung werden

für berufstätige Eltern immer

wichtiger. Gleiche Bildungschancen

und Vereinbarkeit von

Familie und Beruf sind keine

bloßen Schlagworte mehr, sondern

konkrete Bedürfnisse und

Wünsche von Familien.

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l

Städtisches Kinderhaus Oberkochen

Leiterin: Irene Dominicus

Gutenbachweg 8, 73447 Oberkochen

Telefon: 0 73 64 9 55 27-0

Email: kinderhaus@oberkochen.de

Öffnungszeiten:

Mo – Fr: 7 Uhr bis 14 Uhr bzw. 17 Uhr,

freitags bis 16 Uhr,

Ganztagesbetreuung für Klein-, Kindergarten-

und Schulkinder für 180 Kinder:

6 altersgemischte Gruppen ( 3 bis 12 Jahre)

in drei Einheiten mit 120 Plätze, 4 Kleinkindgruppen

1 bis 3 Jahre) in 2 Einheiten mit 40

Plätzen, 1 Schulkindgruppe mit 20 Plätzen

Städtischer Kindergarten „Wiesenweg“

Leiterin: Sandra Lekovic

Wiesenweg 11, 73447 Oberkochen

Telefon: 0 73 64 92 10 20

Email: kiga.wiesenweg@oberkochen.de

Öffnungszeiten:

Mo – Do: 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

und 14 Uhr bis 16 Uhr,

Fr: 7.30 – 12.30 Uhr

Zwei Regelgruppen und eine Kleingruppe

für Kinder von 3 bis 6 Jahren

66 Plätze insgesamt

Fröhliche Kinder auf dem Pausenhof der Dreißentalschule; Eröffnung des Forums im Ernst-Abbe-Gymnasium

Es sind aber auch die Ziele

der Unternehmen, die gut ausgebildete

Fachkräfte brauchen

und ihnen daher ermöglichen

wollen, Familie und Beruf miteinander

zu verbinden. Daher

nutzen viele Beschäftigte der

Unternehmen in Oberkochen

gerne die Möglichkeiten, die

ihnen die Kinderbetreuungseinrichtungen

und Schulen in

Oberkochen bieten: ganztägige

Betreuung von Kindern ab

einem Jahr bis zwölf Jahren

und modernste Schulen mit

Speziallabors und kleinen Forschungseinrichtungen.

Bei der altersgemischten

Ganztagesbetreuung für

Klein-, Kindergarten- und

Schulkinder setzt Oberkochen

Maßstäbe. Bereits seit über 50

Jahren gibt es in Oberkochen

eine Ganztagesbetreuung. Das

Kinderhaus Oberkochen ist

modellhaft für Baden-Württemberg,

und die große Nachfrage

aus Oberkochen und dem

gesamten Umland zeigt, wie

beliebt diese Einrichtung ist.

In vier, demnächst in sogar

sechs Gruppen, wird eine

Ganztagesbetreuung (von 7 bis

14 Uhr oder von 7 bis 17 Uhr)

angeboten, bei der auch ein

ausgewogenes Mittagessen

und eine Hausaufgabenbetreuung

für Schulkinder enthalten

sind. Eine enge Zusammenarbeit

mit der Musikschule, mit

erfahrenen Logopäden sowie

Sprachförderkurse und eine

Plakate kostengünstig ab Auflage »1«: Telefon 0 73 61/5 94-4 50

Internet: www.digitaldruck-deutschland.de

Frühförderstelle sind eine

Selbstverständlichkeit.

Erfolgsrezept der Kleinkindbetreuung

(im Alter von einem

bis drei Jahren) in Oberkochen

ist die intensive Eingewöhnung

der Kleinen. Eine

Leitlinie der Einrichtung ist,

dass Eltern als Erziehungspartner

in alle Phasen eingebunden

werden.

Im städtischen Kinderhaus

Oberkochen werden derzeit in

vier Gruppen 40 Kleinkinder

zwischen einem und drei Jahren

optimal durch speziell ausgebildete

Fachkräfte betreut.

Im Kindergarten St. Michael

sind seit Januar 2011 zehn

Plätze für Kinder ab zwei Jahren

eingerichtet.

l

l

Städtischer Kindergarten „Heide“

Leiterin: Dorothea Hug

Junoweg 3, 73447 Oberkochen

Telefon: 0 73 64 57 10

Email: kiga.heide@oberkochen.de

Öffnungszeiten:

Mo – Do: 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

und 14 Uhr bis16 Uhr,

Fr: 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Zwei Regelgruppen, je 28 Kinder

56 Plätze insgesamt

Katholischer Kindergarten „St. Michael“

Leiterin: Kerstin Minder

Bürgermeister-Bosch-Straße 12,

73447 Oberkochen,

Telefon: 0 73 64 / 74 00

Öffnungszeiten:

Mo – Fr: 7 Uhr bis 14 Uhr

Di und Do 14 Uhr bis 16 Uhr

Es kann zwischen zwei Modulen mit 30

bzw. 35 Wochenstunden gewählt werden.

3 Gruppen für insgesamt 60 Kinder:

2 Gruppen für Kinder von 3 bis 6 Jahren

mit 50 Plätzen, eine Kleinkindgruppe für

Kinder von 2 bis 3 Jahren mit 10 Plätzen

Im Projekt TECHNOlino,

das u.a. vom Arbeitgeberverband

Südwestmetall gefördert

wird, lernen Kinder spielerisch

mathematische und naturwissenschaftlicheZusammenhänge

kennen. In Zusammenarbeit

mit dem Partnerunternehmen

Carl Zeiss AG besuchen die

Kinder das Werk und werden

von Azubis an acht Stationen

bei der Fertigung eines Werkstückes

von der Planung bis

zur Herstellung eingewiesen.

Seit dem Kindergartenjahr

2008/09 wurde nach und nach

an allen Kindertagesstätten die

bilinguale Erziehung für Vorschulkinder

eingeführt. Die

Kinder werden dabei im Wege

des Immersionslernens mit einer

Fremdsprache vertraut gemacht.

Ziel ist es, die Kinder

frühzeitig in ihrer Bildung und

Intelligenz zu fördern und ihre

Bildungschancen letztendlich

deutlich zu erhöhen.

Zehn Erzieherinnen an den

drei Kindergärten und im Kinderhaus

Oberkochen fördern

Kinder mit Migrationshintergrund

oder sozial benachteiligte

Kinder in ihrer Sprachent-

Im neuen Rathaus setzt man auf

Mit einem erdgasbetriebenen BHKW wird während

des Heizens "ganz nebenbei" eigener Strom erzeugt!

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effizient

Gasversorgung Essingen-Oberkochen GmbH

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Wirtschaft Regional | Juni 2011

wicklung. Im Rahmen des

„Heidenheimer Modells“ werden

die Kids fit und schulreif

gemacht, damit der Übergang

zur Grundschule gelingt. Diese

Förderung wird an den Grundschulen

weitergeführt.

Schulen in Oberkochen:

Tiersteinschule (Grundschule)

Dreißentalschule (Grund-,

Haupt- und Werkrealschule)

Ernst-Abbe-Gymnasium

l Impressum

Verlag: SDZ. Druck und Medien,

Bahnhofstr. 65, Aalen

Verlagsleiter: Werner Gnieser,

w.gnieser@sdz-medien.de

Redaktion: Winfried Hofele,

Telefon: 0 73 61 5 94-163,

w.hofele@sdz-medien.de; Jürgen

Rühle, Stadt Oberkochen

Fotos: Bennet Sebastian Kayser,

Gerd Keydell

Anzeigen: Jürgen Stirner, Telefon

0 73 61 5 94-2 25; j.stirner@

sdz-medien.de; Jörg Gschwinder,

Telefon 0 73 61 5 94-2 26;

j.gschwinder@sdz-medien.de

Layout: Bettina Opferkuch, Irene

Diegel

Bei eiligen

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(0 73 61) 5 94-2 31


Wirtschaft Regional | Juni 2011

Oberkochen 9

Leitz, der produzierende Dienstleister, liebt und „lebt“ Holz

1876 von Albert Leitz als Werkstatt für Handbohrer. Hobelmesser und Beile gegründet – Von Dr. Dieter Brucklacher zum weltweiten Technologieführer entwickelt

Aufschwung durch Effizienz

– so hat die Leitz

GmbH & Co. KG die Wirtschaftskrise

überwunden und

wird 2011 wieder das Umsatzniveau

des Jahres 2008 erreichen.

Die Herausforderungen

der Zeit zu meistern, das war

und ist die große Stärke des international

agierenden Familienunternehmens

mit Wurzeln

in Oberkochen.

Albert Leitz (1854-1916) erlernt

die „Kunst des Bohrermachens“

und gründete am 4.

November 1876 als junger

Meister eine eigene Werkstatt

für Handbohrer, Hobelmesser

und Beile. 1884 verkaufte er

seine Werkstatt und siedelt auf

das Anwesen „Ölweiher“ seines

Vaters über, die kraftspendende

Zelle für die Württembergische

Holzbohrerfabrik A.

Leitz, Oberkochen. 1903 bekräftigte

eine in Gleiwitz erworbene

Verdienstmedaille der

Firmengründer Albert Leitz

Bohrermacherbrunnen, Oberkochen

Die Leitz-Belegschaft vor der Jahrhundertwende.

Handwerkskammer zu Oppeln

die „hervorragende Leistung“

der Werkstätten am Ölweiher,

in die die Söhne Albert und

Fritz als Zeugschmiede sowie

Emil als Kaufmann hineingewachsen

waren. Am 17. Februar

1912 setzte sich Albert Leitz

zur Ruhe und übertrug Albert

jun. und Fritz Leitz die Firma,

die nun „Gebrüder Leitz, Bohrer

und Werkzeugfabrik, Oberkochen

hieß. 1913 erschien

ein Katalog, erstmals mit dem

Leitz-Warenzeichen, geschützt

vom Kaiserlichen Patentamt

Berlin. 1921 gab Leitz den Katalog

in mehreren Fremdsprachen

heraus – ein Zeichen für

die Entwicklung des Exportgeschäfts,

dem sich besonders

Albert Leitz jun. widmete.

Nach dem Ausscheiden von

Fritz Leitz 1938 führt sein Bruder

Albert die Firma mit dem

klassischen Programm der

holzbearbeitenden Werkzeuge

während des Zweiten Weltkriegs

weiter.

In der Stadtmitte Oberkochens steht

der Bohrermacherbrunnen. Er verweist

auf die Zeit Mitte des 19. Jahrhunderts,

als die Gründung mehrerer

Bohrermacher-Betriebe den Grundstein

dafür legte, dass Oberkochen

zu einem globalen Zentrum der

Werkzeugindustrie für Holzbearbeitung

werden konnte.

Im Jahr 1876 gründete auch Albert

Leitz einen Bohrermacher-Betrieb in

Oberkochen. In 135 Jahren Firmengeschichte

ist aus der Württember-

Nach 1945 verlief die Entwicklung

in der Holzbearbeitung

stürmisch. Fast über

Nacht wuchs das Leitz-Programm

auf den doppelten Umfang

an. Leitz erweiterte seine

Vertriebsorganisation auch außerhalb

Deutschlands: Leitz-

gischen Holzbohrerfabrik A. Leitz

die Leitz GmbH & Co. KG geworden,

aus dem Oberkochener Handwerksbetrieb

ein international operierendes

Unternehmen mit Niederlassungen

auf allen fünf Kontinenten der Erde.

Nur ein Unternehmen mit starken

Wurzeln kann erfolgreich sein. Leitz

hat seine Wurzeln in Oberkochen.

Es sind die Mitarbeiter aus Stadt

und Umgebung, die mit ihrem Engagement

das Unternehmen zu dem

gemacht haben, was es heute ist.

Service in ständiger Rufweite

des Kunden. Das starke

Wachstum stieß zwischen

1961 und 1975 den Aufstieg

zur internationalen Leitz-Firmengruppe

an. Als erste Produktionsniederlassung

im

Ausland eröffnete Leitz 1961

das Werk Riedau in Österreich.

1964 folgte ein Produktionsbetrieb

in Unterschneidheim und

1974 gründete Leitz eine Produktionsniederlassung

in Lana

in Südtirol. Zum 100-jährigen

Jubiläum 1976 beschäftigte die

Leitz-Firmengruppe weltweit

mehr als 1600 Menschen.

Diplom-Physiker Dr. Dieter

Brucklacher übernahm 1975

die Geschäftsführung. Unter

seiner Ägide expandierte Leitz

explosionsartig. Das Unternehmen

ging „über das Wasser“

und eröffnete 1979 eine

Produktions- und Vertriebs-

Die Leitz-Geschäftsführer Dr. Dieter Brucklacher (Mitte), Wilfried Gehart (l.)

und Andreas Kisselbach präsentierten kürzlich ein neues Beschichtungskompetenz-Zentrum

in Oberkochen: „Durch Innovationen wachsen!“

Wir gratulieren!

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Leitz gratuliert herzlich zur Eröffnung

des neu gestalteten Rathauses in Oberkochen

Deshalb ist Oberkochen bis heute

Heimat und Zentrum von Leitz. Und

deshalb bekennt sich Leitz auch nach

135 Jahren zum Standort Oberkochen

und seinen Bewohnern. Leitz nimmt

aktiv daran Teil, die Stadt zu gestalten.

Das renovierte Rathaus gibt Oberkochen

ein noch attraktiveres Gesicht.

Wir freuen uns mit der Stadt und

ihren Bewohnern und gratulieren

sehr herzlich!

Das Leitz-Vollsortiment lässt keine Wünsche offen

stätte in Brasilien. Anfang der

80er-Jahre folgte die Expansion

in den angloamerikanischen

Raum. Gleichzeitig baute

Leitz in vielen Ländern flexible

Schnellfertigungen auf.

Ab 1985 erweiterte Leitz sein

Spektrum durch gezielte Firmenübernahmen.

1988 setzte

Leitz mit der Gründung eines

eigenen Vertriebs in Japan den

ersten Schritt in den asiatischen

Markt, dem Niederlassungen

in Singapur (1994), Indonesien

und Malaysia (1997),

China (1998) und Indien

(1999) folgten.

Leitz ist heute weltweit technologieführender

Hersteller

von maschinengetriebenen

Präzisionswerkzeugen und

prozessausgelegten Werkzeugsystemen

für die professionelle

Bearbeitung von Vollholz,

Holzwerkstoffen, Verbundund

Kunststoffmaterialien. Zur

Leitz-Gruppe gehören 14 Produktionswerke

sowie 37 Vertriebs-

und Servicegesellschaften

in über 30 Ländern mit 200

Servicestellen. Sie und zahlreiche

Vertretungen sorgen dafür,

dass Leitz-Werkzeuge in über

150 Ländern regelmäßig zum

Einsatz kommen.

Leitz GmbH & Co. KG

Leitzstraße 2

73447 Oberkochen

Germany

Tel. +49 (0) 7364/950-0

leitz@leitz.org

www.leitz.org

Zum Leitz-Firmenverbund

gehören zudem Boehlerit in

Kapfenberg, Österreich, und

die Bilz Werkzeugfabrik in

Ostfildern. Boehlerit ist Spezialist

für innovative Hartmetall-

und Diamantschneidstoffe,

Bilz für fortschrittliche

Werkzeugspannsysteme. Damit

bietet Leitz nicht nur sämtlicheHolzbearbeitungs-Werkzeuge

aus einer Hand, sondern

auch die passende Dienstleistung,

den genau abgestimmten

Schneidstoff sowie die Spannvorrichtungen

aus eigener Entwicklung

und Fertigung an:

Leitz – der produzierende

Dienstleister, der am Stammsitz

Oberkochen auch vielfältig

kulturell engagiert ist und

mit den seit 1991 jährlich stattfindenden

„Jazz Lights“ ein

herausragendes Zeichen setzt.

Die Leitz-Zentrale in Oberkochen.


10

Oberkochen

Kultur und Bildung prägen das Leben in Oberkochen

l Reinhold Hirth

Kultur trägt wesentlich zur

Selbstverwirklichung und

zum Zusammenleben der

Menschen in der Gemeinschaft

bei, Kultur ist ein Stück Lebensqualität.

Kulturarbeit ist

daher geeignet für bürgerschaftliche

Initiativen, sie unterstützt

die Identifikation des

Bürgers mit seiner Gemeinde

und mit seiner Heimat. Zwischen

der kulturellen Ausstrahlung

einer Stadt und ihrer

wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

besteht eine unmittelbare

Wechselwirkung. Kulturarbeit

ist besonders geeignet

zur Verwirklichung kommunaler

Selbstverwaltung.

Neben Handel und Gewerbe,

Wirtschaft und Wissenschaft

prägen Bildung und Kultur das

Bild und das Leben in Oberkochen.

Insbesondere in den

80er-Jahren bildete ein bedeutendes

kulturelles Grundangebot

einen Schwerpunkt der

kulturellen Aktivitäten in

Oberkochen. Daneben wird

die kulturelle Lebendigkeit in

Oberkochen von der Vielfalt

und Vielzahl kultureller Vereine

und Gruppen sowie dem

Engagement einzelner Persönlichkeiten

geprägt. Ebenso beeinflussen

mit ihren Angeboten

z.B. Bibliothek, Museum,

Volkshochschule, Orchester,

Musikschule und Schulen das

geistige Klima Oberkochens.

Ursprung, Ausgangs- und

Mittelpunkt ist die Vereinskultur,

die Traditionspflege und

Auffallende Fassaden

Starz-Fassade am Zeiss-Verwaltungsbau.

Das sanierte Rathaus präsentiert

sich nun mit einer

auffallenden und hochmodernen

Fassade. Starz-Metallbau

hat nach Architektenvorgaben

eine Alu-Glas-Konstruktion

errichtet, die viel Tageslicht

ins Innere lässt, eine höchst angenehme

Arbeits- und Aufenthalts-Atmosphäre

schafft und

auch im Sommer durch eine

entsprechende Abschattung

für den notwendigen Wärmeschutz

sorgt. Der Spezialist für

Alu/Stahl- und Glasfassaden

hat sich seit der Gründung im

Jahre 1987 einen guten Namen

für alle Konstruktionen rund

um das Glas gemacht. Seien es

komplette Fassaden, Alu-Fenster,

Wintergärten, Glasarchitektur

oder Sonderkonstruktionen

– alles wird bei Starz maß-

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genau angefertigt und perfekt

eingebaut. Dank einer ausgereiften

Systemtechnik und der

eigenen individuellen Anfertigung

ist das Metallbauunternehmen

in der Lage, selbst die

unterschiedlichsten Formen

und ausgefallensten Kundenwünsche

zu befriedigen. Herstellungen

für alle Widerstandsklassen

sind ebenso

möglich wie einbruch- und

durchschusshemmende Ausführungen

inklusive Wärmeschutz.

Auf Wunsch werden

auch Holz-Aluminium-Konstruktionen

gefertigt wie das

beispielsweise bei der VR-

Bank in Ellwangen der Fall

war. Starz kann auf viele Großbauprojekte

wie das Ostalb-

Klinikum, das ZOB, Autohaus

Widmann etc. verweisen.

Starz Metallbau

Kreidestraße 4

73432 Aalen-Ebnat

Telefon 0 73 67 92 22 80

Telefax 0 73 67 9 22 28 10

vertrieb@starz-metallbau.de

www.starz-metallbau.de

Auch überregionale Bauten

wie das BKA (Wiesbaden)

oder die Unis in Mannheim

und Passau tragen die Handschrift

des Fassaden-Spezialisten.

„Wir bieten eine Vielzahl

an technisch anspruchsvollen

Lösungen, die handwerklich

perfekt ausgeführt sind“, sagt

Firmenchef Christof Starz. Die

Leistungsfähigkeit der Firma

werde nun auch durch das Zertifikat

„Präqualifizierung“ bestätigt.

Damit muss Starz bei

Ausschreibungen der öffentlichen

Hand keine umfangreichen

Unterlagen mehr einreichen.

Rund 90 Prozent des

13-Millionen-Euro-Jahresumsatzes

werden mit öffentlichen

Aufträgen erwirtschaftet. Im

privaten Bereich ist Starz vor

allem bei Wintergärten, Terrassenüberdachungen

und

Haustüren aktiv. Diverse Modelle

können in der Ausstellung

besichtigt werden. Starz

beschäftigt 62 Mitarbeiter, darunter

sechs Auszubildende.

Das Unternehmen ist in ganz

Süddeutschland und auch darüber

hinaus gefragt – weil es

Kompetenz und Kreativität in

Sachen Metallbau bietet. Ha

Stark in der

Dienstleistung

Mit dem Jahreswechsel

2010/2011 hat Günther +

Schramm als einer der führenden

Anbieter von Stahl und

Metallen im süddeutschen

Raum die Wirtschaftskrise

hinter sich gelassen. Mit Investitionen

in eine Aluminium-

Plattensäge sowie drei weiteren

Sägeautomaten und dem

Ausbau des Dienstleistungsspektrums

wurde die Wertschöpfungskette

erhöht. „Der

Standort Oberkochen wird gestärkt

und fungiert künftig als

Aluminium-Südzentrum des

Konzerns. Unsere Dienstleistungen

sind am Markt zunehmend

gefragt“, sagt Geschäftsführer

Bernd Seibold. Der Maschinenpark

werde deshalb

weiter aufgerüstet und eine

dritte Plattensäge angeschafft,

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Die Geschäftsführung von Günther + Schramm v.l. Bernd Seibold, Wolfgang

Dörr, Hubert Baier

denn die Erteilung von Sägeaufträgen

sowie das Bestellen

von Fixlängen liegen im

Trend. Die Investitionen ermöglichen

Günther+Schramm

eine effizientere Arbeit und

eine Erhöhung der Kapazität

im Dienstleistungs- und JUST

IN TIME-Bereich. „Stahl

macht 70 Prozent unseres Geschäftsvolumens

aus, die restlichen

30 Prozent entfallen auf

Aluminium, rostfreien Edelstahl

und den Dienstleistungsbereich“,

berichtet Geschäftsführer

Wolfgang Dörr. In die

Aus- und Weiterbildung wird

verstärkt investiert: Ausgebildet

wird in den Berufen Kaufmann/Kauffrau

im Groß- und

Außenhandel, Bürokaufmann/

Bürokauffrau und Fachlagerist.

„Bei der Einstellung von

Wirtschaft Regional | Juni 2011

Rückschau und Bestandsaufnahme der Kulturarbeit in Oberkochen – Bürgerstiftung Oberkochen soll Kunst und Kultur künftig neu beflügeln und Akzente setzen

Ein kultureller Höhepunkt in Oberkochen: die „Jazz Lights“, gefördert von der Firma Leitz.

das ehrenamtliche Engagement.

Musik- und Gesangsverein,

Kirchenchor sowie Vereinigungen

wie die Narrenzunft

oder der Heimatverein, haben

in Oberkochen ein unverwechselbares

Profil.

Manche kulturelle Einrichtungen

sind jedoch heute Geschichte.

Zum Beispiel der

Kulturring Carl Zeiss, der in

den 60er-Jahren in Abstimmung

mit dem damaligen

Oberkochener Volksbildungswerk

gegründet wurde. Viele

internationale Stars aus Theater,

Konzert und Unterhaltung

fanden den Weg nach Oberkochen.

Außerdem wurden immer

wieder Vorträge mit Persönlichkeiten

aus Wissenschaft

und Politik angeboten.

Während der ersten zehn Jahre

des Bestehens der Stadtbibliothek

wechselten dort

Kunstausstellungen mit Werken

u.a. von Renate Busse,

HAP Grieshaber, Hannelore

Dittrich, Angelika Cemerin,

Konzerte und Puppentheater,

Vorträge und Theateraufführungen

ab mit Autorenlesungen.

Zu Gast waren Martin

Walser, Hans Blickensdörfer,

Maria Beig, Barbara Frischmuth,

Jo Pestum.

Ein echtes Kulturzentrum bildeten

das Rathaus-Foyer und

der Bürgersaal. Auch hier wurden

Kunstausstellungen und

Autorenlesungen durchgeführt.

Jahrelang war die Staatsgalerie

Stuttgart zu Gast. Josef

Werner, Detlev Willand, Wolf-

gang Zellmer oder Oskar Kokoschka

hatten vielbeachtete

Ausstellungen. Unvergessen

sind die Abende mit Siegfried

Lenz, Hans Magnus Enzensberger,

Ephraim Kishon, Gerhard

Konzelmann, Thaddäus

Troll oder Erich von Däniken.

Mit der Konzertreihe „Jazz

im Rathaus“ wurde der Bürgersaal

für die Jazzelite zu einem

begehrten Auftrittsort;

das Publikum erlebte großartige

Konzerte mit Musikern wie

Eugen Cicero, Horst Jankowski,

Günther Lenz, Charlie

Antolini, Barbara Dennerlein,

Joe Haider, Milan Svoboda.

Auch in Oberkochen musste

man später zur Kenntnis nehmen,

dass Umfang und Intensität

kultureller Einrichtungen

und Veranstaltungen weit mehr

von finanziellen als von anderen

Kriterien bestimmt werden.

Kultur wird in Zeiten

knapper Kassen oft als verzichtbar

angesehen.

Aber Kulturarbeit muss langfristig

gesehen werden und von

Nachhaltigkeit geprägt sein.

Dass dies realisierbar ist, dafür

steht das Beispiel der „Jazz

Lights“. Dieses von der Firma

Leitz intensiv unterstützte Festival

existiert nun schon seit 20

Jahren und hat sich zu einem

attraktiven Event im europäischen

Veranstaltungskalender

entwickelt.

Zielsetzung der Kulturarbeit

in Oberkochen sollte sein, das

beispielhafte Grundangebot

der 80er-Jahre mit Konzerten,

Kleinkunstveranstaltungen,

Ausstellungen, Autorenlesungen

oder Schauspiel wiederzubeleben

und zu sichern. Die

Angebote von hochkarätigen

Veranstaltungen von regionalem

und überregionalem Interesse

sollte ausgebaut werden.

Oberkochen ist da mit feststehenden

Terminen im kommenden

Herbst auf einem guten

Weg – mit dem Schauspieler

Friedrich von Thun und dem

Max Neissendorfer-Trio („Novecento“)

am 19. November

sowie mit „Bolero Berlin“, einem

Ensemble der Berliner

Philharmoniker, am 15. Dezember.

Außerdem sollte das

bestehende Vereinsleben, die

Traditionspflege und das ehrenamtliche

Engagement weiter

gefördert werden.

Zur Förderung des lokalen

Gemeinwesens und der kulturellen

Aktivitäten wurde die

„Bürgerstiftung Oberkochen

errichtet. Zweck ist die Förderung

oder Initiierung von Projekten

und Vorhaben auf den

Gebieten Kunst und Kultur,

Heimatkunde und -pflege,

Denkmalpflege, Bildung und

Sport, Kinder- und Jugendarbeit

sowie Völkerverständigung.

Geplant sind u.a.:

• Kammermusikkonzert, Sinfoniekonzert,

Kinderkonzert,

Klassik Open-Air-Wochenende

im Bürgersaal, auf dem Eugen-Bolz-Platz

oder im Carl

Zeiss-Saal.

• Autorenlesungen, Rezitationsabende,

Literaturwerkstatt,

Autorentreffen (in Kooperation

mit der Stadtbibliothek oder

Buchhandlungen) in der Stadtbibliothek,

im Bürgersaal oder

in Buchhandlungen.

• Kunst- und Wanderausstellungen

in der Stadtbibliothek

oder im Rathausfoyer.

• Kleinkunst und Kabarett in

der Mühlenscheune oder im

Bürgersaal.

• Filmfestivals im Bürgersaal

• Veranstaltungsreihen oder

Festivals (Chanson, Folklore)

in der Mühlenscheune.

• Rock-/Popkonzert (auch in

Kooperation mit Jugendhaus

und dem Jugendclub.

Der Autor Reinhold Hirth ist

Leiter der Musikschule Oberkochen

und nimmt bei der

Stadt die Aufgaben des Kulturbeauftragten

wahr.

Günther + Schramm GmbH

Heidenheimer Str. 65

73447 Oberkochen

Telefon 0 73 64 24-0

Telefax 0 73 64 24-130

info@gs-stahl.de

www.gs-stahl.de

Azubis achten wir nicht nur

auf die Schulnoten, sondern

auch die persönliche Einstellung

und Begeisterungsfähigkeit

der Bewerber ist für uns

ein Entscheidungskriterium“,

sagt Geschäftsführer Hubert

Baier. Im Herbst 2010 wurden

acht Auszubildende eingestellt

und mit Ausbildungsbeginn

2011 kommen weitere acht

Azubis dazu. Gemeinsam mit

der Hochschule würden auch

regelmäßig Praktika und Studienarbeiten

angeboten. Seit

2003 gehört die 1930 gegründete

Günther + Schramm

GmbH mit den 170 Mitarbeitern

zur innovations- und

marktführenden SCHMOLZ +

BICKENBACH AG. Neben

dem klassischen Metallhandel

bietet sie als Servicecenter verschiedensteAnarbeitungsdienstleistungen

- von Fräsen,

Sägen, Drehen und Bohren

über Schleifen und Hobeln bis

hin zu Wärme- und Oberflächenbehandlung.

Knapp 4.000

Kunden aus Maschinenbau,

Handel und der mechanischen

Bearbeitung werden mit Stahl

sowie Kunststoffen, Aluminium,

Titan, NE-Metallen etc.

versorgt. Der Lagerbestand

liegt bei 25.000 Tonnen. Jährlich

werden rund 65.000 Tonnen

Material umgeschlagen

und 1,5 Millionen Sägezuschnitte

getätigt.


Wirtschaft Regional | Juni 2011

Gute Auslastung

Kompetent und hochmotiviert – das Seeling-Team in Oberkochen

Seit 13 Jahren produziert die

Firma Seeling in Oberkochen

Dreh- und Frästeile von

0,5 bis 500 mm Durchmesser

für eine Vielzahl von Branchen.

Die in bester Qualität gefertigten

Teile finden beispielsweise

Verwendung im

Umweltschutz, in der Elektrotechnik,

Luft- und Raumfahrt,

Elektronikmikroskope, Automobile

sowie im klassischen

Maschinenbau. Seeling beschäftigt

20 Mitarbeiter inklusive

drei Azubis.

Neben der Fertigung von Prototypen,

Einzelteilen und

Kleinserien bis tausend Stück

hat sich die Firma auch auf die

komplette Montage spezialisiert.

Das heißt, der Zulieferer

kauft das entsprechende Material,

fertigt die Teile, montiert

die Baugruppe und kümmert

sich auch um die entsprechende

Oberflächenbehandlung.

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Die Kunden wünschten immer

mehr alles aus einer Hand,

weiß Inhaber Michael Seeling.

Er hat die Krise „durch ein intelligentes

Management“ überwunden

und freut sich über

eine gute Auslastung. Jetzt im

Aufschwung wollten die Kunden

eine Dauerhaftigkeit und

damit auch feste Jahresverträge,

was ihm wiederum Planungssicherheit

gebe. Seeling

beliefert vor allem Kunden in

der Region, darunter namhafte

Industriefirmen, die von den

kurzen Transportwegen profitieren.

Aber auch kleinere Betriebe

bevorzugen die Seeling-

Qualitätsarbeit. Sie wird von

der engagierten Mannschaft

erbracht, die teilweise im Dreischicht-Betrieb

arbeitet. „Die

Qualität und Flexibilität sind

unser Plus“, sagt Seeling.

Er kann nun auch auf die Zertifizierung

ISO 9001 verwei-

Präzisionsteile Seeling

Aalener Straße 44/1

73447 Oberkochen

Telefon 0 73 64 9 57 70 50

www.praezision-seeling.de

sen, die zunehmend von den

Kunden verlangt werde. Der

hochmoderne Maschinenpark

umfasst nicht nur acht CNC-

Fräsmaschinen, sondern auch

sechs Drehmaschinen und ein

Fünfachs-Bearbeitungscenter,

das demnächst durch ein weiteres

ergänzt wird. Damit sei

die Firma bestens aufgestellt,

sagt Seeling und er blicke optimistisch

in die Zukunft. Auch

deshalb, weil er mit dem Auslaufen

seines Pachtvertrags in

etwa zwei Jahren einen Neubau

im künftigen Gewerbegebiet

plant und dann noch rationeller

im Sinne der Kunden

produzieren kann. Ha

Mitarbeiter am Bearbeitungscenter.

Oberkochen 11

Das Hotel.

Mit der Renovierung des

Oberkochener Rathauses

und der Neugestaltung des Eugen-Bolz-Platzes

wird das Hotel

am Rathaus, international

angehauchter Platz der Begegnung

in Oberkochen, weiter

aufgewertet. Nachdem das Hotel

im Zuge des Rathausbaus

1968 errichtet wurde und zwei

Erweiterungen in den Jahren

1978 und 1988 erfuhr, brach

mit der Verpachtung an Michael

und Alexander Asbrock ab

2003 eine neue Ära an. Stadt

und Betreiber investierten

spürbar in das Haus, das Restaurant

„Eugen“ wurde 2006

umgestaltet.

Nach Beendigung der Neugestaltung

werden die Gäste von

Hotel und Restaurant vom zeitgemäß

und großzügig gestalteten

Eugen-Bolz-Platz hinauf

gespült auf die Restaurant-Terrasse.

„Durch diese attraktive

Gestaltung wird erreicht, dass

auch der Bürgersaal, der bei

Festivitäten und Veranstaltungen

von uns bewirtet wird, mit

der Terrasse eins wird“, freut

sich Alexander Asbrock. Diese

Symbiose helfe Oberkochen in

kultureller und politischer

Sicht, einen Glanz zu verleihen.

Die vorwärts orientierte

Entwicklung des Hauses werde

so qualitativ um einen Meilenstein

weiter gebracht.

Hotelgäste und Restaurantbesucher

können die blumig untermalte

Sonnenterrasse genießen,

die sich künftig leicht abgestuft

und mit Douglasien-

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holz belegt, präsentieren wird.

„Bedarfsgerecht kann dort bestuhlt

werden, unter großen

Schirmen wird sich die Terrasse

zum kommunikativen Treffpunkt

entwickeln“, ist sich Asbrock

sicher. Von der Terrasse

aus können die Besucher das

Treiben ums Rathaus und auf

dem benachbarten, mit lichtdurchlässigen

Textilien überspannten

Eugen-Bolz-Platz

beobachten.

Das Hotel am Rathaus mit

seinen 42 Zimmern besticht

durch seine gepflegte Atmosphäre

und einen mediterranen

Charme, in der sich die internationalen

Businessgäste

wohlfühlen. „Es steht alles bereit“,

sagt Alexander Asbrock

über das Restaurant „Eugen“.

Er meint damit das Ausrichten

von Firmenveranstaltungen

und Feiern mit bis zu 170 Gästen,

die im Bürgersaal sowie

im Restaurant und auf dem

Neueröffnung: Geschäftsstelle der Kreissparkasse

Seit Herbst letzten Jahres

wurde die im Jahre 1974 erbaute

Geschäftsstelle der Kreissparkasse

Ostalb in Oberkochen

grundlegend umgebaut

und modernisiert. Am 11. Juni

konnte sie bei einem „Tag der

offenen Tür“ mit vielen Gästen

eingeweiht werden. Mehrere

hundert Besucher nutzten die

Gelegenheit zu einem Blick

hinter die Kulissen der modernen

Geschäftsstelle und ließen

sich im persönlichen Gespräch

mit den Sparkassenberatern die

Besonderheiten und Neuerungen

erklären. Denn in vielerlei

Hinsicht hat diese Sparkassen-

Geschäftsstelle Modell- und

Vorbildcharakter.

Wichtiger Kernpunkt der sehr

umfangreichen Baumaßnahmen

an der Außenhülle und im

Gebäudeinneren war die energetische

Sanierung. Diese umfasste

unter anderem eine völlig

neue Fassade mit Vollwärmeschutz

durch eine kombinierte

Putz- und Blechfassade, hochgedämmte,

thermisch getrennte

Kompetenter Service an den Dialogpulten

Das Kreissparkassen-eam Oberkochen (v.l.) – 1. Reihe: Markus Spang, Nicole

Binder, Annette Wittek, Nicole Hirschmann; 2. Reihe: Alexander Röck,

Monika Reitz, Claudia Hirsch, Cornelia Kartheiser, Michael Hirsch; 3. Reihe:

Martin Traub, Andreas Ilzhöfer, Achim Wieland, Manfred Bittlingmaier.

Alu-Fenster und eine Dachisolierung.

Auch die Heiz- und

Klimatechnik wurde auf den

neuesten Stand gebracht. Im Innenbereich

ist die barrierefreie

Erreichbarkeit sowohl der Sparkassenräume

im Erdgeschoss

wie auch der Arztpraxen in den

oberen Stockwerken erwähnenswert.Dafür

wurden

der Aufzug

und das Treppenhausmodernisiert.

Die eigentlicheGeschäftsstelle

hat eine komplette,innenarchitektonischeNeugestaltunger-

fahren. Sie ist nach neuesten

banktechnischen Erkenntnissen

eingerichtet und mit zukunftsweisenderSelbstbedienungstechnik

ausgestattet. Mit nunmehr

sechs hell und diskret wirkenden

Beratungszimmern, sowie

mehreren Dialog- und Servicepulten

ist die Geschäftsstelle

für die Kundenberatung

bestens gerüstet.

Erstmals wird in den Räumen

besonders energiesparende

Lichttechnik durch innovative

LED-Beleuchtung eingesetzt.

Diese hat einen angenehmen

und augenfreundlichen Tageslichtcharakter

und wurde von

der Richter Lighting Technologies

GmbH in Heubach realisiert.

Die Geschäftsstelle Oberkochen

hat damit Muster- und

Vorbildcharakter für künftige

Modernisierungsprojekte der

Kreissparkasse Ostalb.

Die gestalterische Gesamtverantwortung

für diese umfangreiche

Baumaßnahme lag in

den bewährten Händen des Planungsbüros

ip21.

Neu entwickelte

Selbstbedienungsinsel

Eine weitere komplette Neuentwicklung

stellt die große

Selbstbedienungsinsel im Eingangsbereich

der Geschäftsstelle

dar. Diese bietet mit einem

Cash-Recycler für Bargeld-Ein-

und Auszahlungen

sowie zwei Geldausgabeautomaten

einen vollständigen und

perfekten Selbstbedienungs-

Service rund um die Uhr und an

365 Tagen im Jahr. Außerdem

bietet die Geschäftsstelle zwei

Kontoauszugsdrucker, einer davon

kann auch Online-Überweisungen

verarbeiten. Damit

der SB-Bereich von den Oberkochener

Kunden auch optimal

genutzt werden kann, wurden

vor der Geschäftsstelle, in unmittelbarer

Nähe des neuen

Eingangsbereichs, zwei zusätzliche

Kurzzeitparkplätze geschaffen.

Der Eingang selbst ist

als rot beleuchtetes Portal gestaltet.

Weil bei der Kreissparkasse

Ostalb stets die persönliche Betreuung

im Mittelpunkt steht,

sind neun Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter im Team von Geschäftsstellenleiter

Markus

Spang für die individuelle und

kompetente Beratung der Kun-

Hotel am Rathaus

mit Restaurant „Eugen“

Eugen-Bolz-Platz 2

73447 Oberkochen

Telefon 0 73 64 96 33 0

E-Mail: info@hotel-oberkochen.de

www.hotel-oberkochen.de

Vorplatz mit Terrasse stattfinden

können.

Und: Das „Eugen“ biete gute

Produkte zu erschwinglichen

Preisen. Davon können sich

die Gäste auch werktäglich

beim preiswerten Tagesmenü

überzeugen. Jahreszeitlich

wechselnde Speisekarten laden

zu jeder Jahreszeit mit modernen

Gerichten zum kulinarischen

Genießen ein.

Sascha Kurz

Neu gestalteter Eingangs- und Terrassenbereich des Hotels am Rathaus.

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den, sowie für den freundlichen

und zuverlässigen Service zuständig.

Die Mischung aus jungen

und erfahrenen Mitarbeitern

mit bester Bank- und Beratungsausbildung

ist ein Garant

für die qualifizierte und umfassende

Kundenbetreuung in allen

Fragen zum Thema „Geld“.

Vorstands-Chef Carl Trinkl

eröffnet „Kundensparkasse“

Carl Trinkl, der Vorstandsvorsitzende

der Kreissparkasse

Ostalb, erwartet nach den optimalen

äußeren Bedingungen

nun auch eine inhaltliche Weiterentwicklung

der Beraterund

Kundenzusammenarbeit:

„Diese wird nach den geschäftspolitischen

Grundsätzen

der Kreissparkasse Ostalb unter

dem neuen Slogan „Kundensparkasse“

in Oberkochen erstmals

und mit besten Startbedingungen

umgesetzt.“ Carl Trinkl

sieht die umfangreichen Investitionen

im Zusammenhang mit

dem Umbau auch als ein regionales

Konjunkturprogramm,

denn die Gesamtkosten des

Umbaus von rund drei Millionen

Euro konnten in konjunkturell

schwierigem Umfeld zum

größten Teil als Aufträge an die

heimischen Unternehmen im

Ostalbkreis vergeben werden.

Hohe Qualität, Termintreue

und logistische Meisterleistungen

der Handwerker, Architekten

und sparkasseninternen

Bauleiter waren erforderlich,

um die Arztpraxen und Wohnungen

im Gebäude auch wäh-

Heidenheimer Straße 9

73447 Oberkochen

Telefon 0 73 64 957 200

info@ksk-ostalb.de

www.ksk-ostalb.de

Öffnungszeiten:

Mo, Di, Fr 8.30 bis 17.00 Uhr

Mi 8.30 bis 12.30 Uhr

Do 8.30 bis 18.00 Uhr

rend der gesamten Bauphase

nutzen zu können.

Der Sparkassenchef dankte

bei der Eröffnungsfeier allen

Kunden, Mietern und Mitarbeitern

für die ertragenen Strapazen

und Unannehmlichkeiten

während der zehnmonatigen

Bauzeit. Filialdirektor Xaver

Franz Weber, Geschäftsstellenleiter

Markus Spang und das

gesamte Team freuten sich bei

der Eröffnung der neuen Sparkassen-Geschäftsstelle:

„Viele

hundert Bürgerinnen und Bürger

sowie unsere Sparkassenkunden

in Oberkochen waren

unserer Einladung gefolgt und

nutzten die Gelegenheit, die

neuen, schmucken Räumlichkeiten

und alle technischen

Neuerungen persönlich in Augenschein

zu nehmen.“

Das bunte Programm für Kinder

und Erwachsene zu den

Klängen der Stadtkapelle Oberkochen

sorgten für gute und zufriedene

Stimmung. Besonders

gefreut hat sich das Oberkochener

Sparkassenteam über die

vielen positiven Stimmen der

Besucher zur schönen neuen

Geschäftsstelle. Xaver Franz

Weber: „Das ist für uns Ansporn

und große Motivation.“


12

Oberkochen

Wirtschaft Regional | Juni 2011

Das Gesicht Oberkochens wird jünger – Carl Zeiss gestaltet mit

Oberkochens größter Arbeitgeber baut derzeit ein neues Sozialgebäude mit Betriebsrestaurant / Bald Start zum Bau einer neuen Fabrik für die Medizintechnik

Oberkochen ist eine lebendige

Stadt. Markante Gebäude

im Stadtbild zeigen, wie

die erfolgreiche Entwicklung

der Wirtschaft zur Attraktivität

des Stadtbilds beiträgt. Mit

dem neuen Werk für den Bereich

Halbleitertechnik und

dem neu gestalteten Verwaltungsgebäude

hat die Carl

Zeiss AG in der Architektur

Akzente gesetzt. Sie werden

jetzt ergänzt durch das neue

Gesicht des sanierten Rathauses.

Und Carl Zeiss, der größte

Arbeitgeber Oberkochens,

baut weiter.

„Carl Zeiss ist ein global

agierendes Unternehmen mit

vielen Standorten weltweit.

Wir fühlen uns an all unseren

Standorten mit der jeweiligen

Region und den Menschen

sehr verbunden. Oberkochen

ist als Konzernzentrale und

Sitz bedeutender Zeiss-Unternehmensbereiche

für uns besonders

wichtig, nicht zuletzt

weil hier in dieser lebenswer-

// VERBUNDENHEIT

MADE BY CARL ZEISS

Das Hauptwerk der Carl Zeiss AG bestimmt das Ortsbild von Oberkochen (Alle Fotos: Carl Zeiss)

ten Region viele unserer Innovationen

entstehen“, sagt Dr.

Michael Kaschke, der Vorstandsvorsitzende

der Carl

Zeiss AG. Diese Basis will das

High-Tech-Unternehmen weiter

fördern. Daher investiert

die Carl Zeiss AG kontinuierlich

in den Ausbau des Standorts

Oberkochens.

Im Moment sind gleich mehrere

Bauvorhaben geplant: Im

Hauptwerk entsteht ein neues

Sozialgebäude für die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter.

Dort wird neben Besprechungsräumen

künftig das Betriebsrestaurant

untergebracht.

Die Bauarbeiten haben bereits

begonnen, sie sollen bis Sommer

2012 abgeschlossen sein.

Im Interkommunalen Gewerbegebiet

zwischen Oberkochen

und Königsbronn will die

Carl Zeiss AG ein neues Gebäude

errichten. Hier werden

künftig alle Beschäftigten des

Unternehmensbereichs Medizintechnik

am Standort Oberkochen

unter einem Dach zusammen

arbeiten. Der Baubeginn

ist für die zweite Jahreshälfte

2011 vorgesehen. Der

Neubau soll im Sommer 2013

bezogen werden.

Carl Zeiss verfolgt damit die

Modernisierung seiner Konzernzentrale

weiter. Vor weni-

Der Moment, in dem technologische Weltklasse

mitten in Ostwürttemberg entsteht.

Für diesen Moment arbeiten wir.

Seit über 160 Jahren ist Carl Zeiss in Deutschland und seit 65 Jahren

am Standort Oberkochen zuhause. Hier entwickeln und produzieren wir

innovative Produkte und Lösungen, die für erstklassige Leistungen und

außergewöhnliche Qualität stehen. Fortschritt und Weiterentwicklung

sind auch Attribute, die sich Oberkochen auf die Fahne schreibt:

Wir von Carl Zeiss gratulieren zur Fertigstellung des neuen Rathauses.

www.zeiss.de

gen Jahren hatte das Unternehmen

die Carl-Zeiss-Straße von

der Stadt Oberkochen erworben.

Diese Fläche wurde zur

Verbesserung der innerbetrieblichen

Abläufe in das Werksgelände

integriert.

Im Gewerbegebiet zwischen

Oberkochen und Königsbronn

nutzte Carl Zeiss eine 2009

vereinbarte Kaufoption zum

Erwerb weiterer Flächen. Seit

2001 ist hier an der Rudolf-

Eber-Straße der UnternehmensbereichHalbleitertechnik,

zusammengefasst in der

Carl Zeiss SMT AG, zu Hause.

Im weltweit modernsten Werk

für die Herstellung von Lithografieoptiken

werden Systeme

entwickelt und gefertigt, die

Hersteller wie Intel, AMD

Das Hochhaus der Carl Zeiss AG

oder Infineon für die Produktion

ihrer Mikrochips benötigen.

Karin Gretz-Köhler

So wird das neue Zeiss-Betriebsrestaurant in Oberkochen aussehen. Im Interkommunalen Gewerbegebiet Oberkochen/Königsbronn steht das Werk der Carl Zeiss SMT AG

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