Los gehts - Schwäbische Post

schwaebischepost

Los gehts - Schwäbische Post

GUT AUSGEBILDET BEI CARL ZEISS

Eine Ausbildung bei Carl Zeiss in Oberkochen bietet eine Vielzahl an innerbetrieblichen Zusatzqualifikationen.

Die Ausbildung soll zielorientiert aufs Berufsleben vorbereiten.

Wer bei Carl Zeiss eine Ausbildung

absolviert, bekommt

eine Vielzahl an Zusatzqualifikationen

geboten. Das

macht die Ausbildung bei Carl

Zeiss zu etwas Besonderem. Neben

Softwareschulungen, Präsentations-

und Kommunikationstraining,

Business-Etikette, Deutsch-,

Mathe- und Telefon-Training gehören

auch technisches Englisch

und Business-Englisch dazu.

Die Ausbildung ist zielorientiert

und die Auszubildenden können

nach Abschluss in der Regel ohne

Einarbeitungszeit übernommen

werden. Grundsätzlich bildet Carl

Zeiss junge Menschen in verschiedenen

kaufmännischen und technischen

Ausbildungsberufen sowie

in unterschiedlichen Studiengängen

in Kooperation mit der

Dualen Hochschule in Heidenheim

aus.

Die Abwechslung ist das, was

Nadja Pfeiffer und Manuel Böhm

an ihrer 3,5-jährigen Lehrzeit zum

Mechatroniker am meisten schätzen.

Die beiden befinden sich im

zweiten Lehrjahr und sind von ihrer

Berufswahl immer noch absolut

begeistert: „Eine Ausbildung

bei Carl Zeiss beinhaltet tolle Ausbilder

in einer super Firma mit guten

Berufschancen danach“, bringen

sie es auf den Punkt.

Verschiedene Praktika haben

den beiden nach der Schulzeit ge-

Manuel Böhm und Nadja Pfeiffer lernen im zweiten Lehrjahr Mechatroniker bei Carl Zeiss. (Fotos: ako)

holfen, den richtigen Beruf auszuwählen.

„Man muss für den Beruf

des Mechatronikers auf jeden Fall

technisch interessiert sein“, sagt

der 18-jährige Manuel Böhm. Zunächst

bekommen die neuen Azubis

in der Elektroabteilung die

Grundlagen vermittelt, bevor sie in

den Bereichen Mechanik und Metall

weiter ausgebildet werden.

Jede Menge Zusatzkurse runden

das Angebot ab und sind hilfreich

im späteren Berufsleben. Auf vier

Wochen Ausbildung im Betrieb

folgen zwei Wochen Blockunterricht

an der Berufsschule. Die

19-jährige Nadja Pfeiffer findet das

gut: „So kann man sich jeweils auf

Theorie oder Praxis völlig konzentrieren.“

Für künftige Bewerber

haben die beiden auch Tipps parat:

„Gute Noten und sorgfältig geschriebene

und zusammengestellte

Bewerbungsunterlagen sind

enorm wichtig.“

� Infos zu den Ausbildungsberufen,

den Ansprechpartnern und

Bewerbungsmodalitäten stehen

ZUSAMMENSPIEL KLAPPT

Bei Carl Zeiss haben die Azubis eine eigene Juniorenfirma.

Die Azubis Kai Schmid, Florian

Brandner und Svenja Kollmannthaler

werden im zweiten

Ausbildungsjahr bei Carl Zeiss

ausgebildet. Sie berichten Andrea

Kombartzky von ihren Erfahrungen

bei der Juniorenfirma des Unternehmens.

Was muss man sich unter einer

Juniorenfirma vorstellen?

Wir können in einer Firma selbstständig

einen eigenen Geschäftsbereich

betreuen. Wir lernen den

Vertrieb, das Finanz- und Rechnungswesen,

die Kommunikation

und die IT-Services eines Unternehmens

in kleiner Form kennen.

Wir können Produkte ganz eigenständig

vermarkten und erstellen

am Geschäftsjahresende eine

echte Bilanz. Eine solche Chance

bieten deutschlandweit nur einige

Firmen.

Kai Schmid, Florian Brandner und

Svenja Kollmannthaler werden derzeit

bei Carl Zeiss ausgebildet.

Was gefällt euch an eurer Ausbildung

am besten?

Wir stehen in Kontakt mit anderen

Abteilungen und arbeiten beispielsweise

eng mit der technischen

Ausbildung zusammen, die

einen Teil unserer Produkte herstellt.

So können wir die Abläufe

innerhalb des Unternehmens besser

verstehen. Insgesamt ist die

Ausbildung sehr abwechslungsreich,

denn wir werden in den verschiedensten

Bereichen gefördert.

Als weltweit agierende Firma bietet

uns Carl Zeiss auch nach der

Ausbildung attraktive Möglichkeiten.

Was empfehlt ihr künftigen Bewerbern,

die bei Carl Zeiss einen

Ausbildungsplatz als Industriekaufmann

oder Informatikkaufmann

erhalten möchten?

Gute Noten und eine ordentliche

Bewerbung öffnen zunächst die

Tür. Wird man dann zum Vorstellungsgespräch

eingeladen, sollte

man unbedingt versuchen, möglichst

unverkrampft zu sein und

sich auf keinen Fall zu verstellen.

4

aktuell im Internet unter

www.zeiss.de/karriere. Ganz neu

ist, dass man sich unter dieser

Adresse auch online bewerben

kann.

� Zum ersten Mal haben Interessierte

in der Bewerbernacht am

10. Juli zwischen 18.30 und 0.30

Uhr in der Berufsausbildung bei

Carl Zeiss die Möglichkeit, direkt

vorbei zu schauen und sich bei

Ausbildern und Azubis persönlich

über die einzelnen Ausbildungsberufe

zu informieren. ako

DEINE

KONTAKTPERSON

BEI CARL ZEISS

IN OBERKOCHEN

Birgitt

Weigand-Renner

Leiterin

kaufmännische

Ausbildung

DEINE

KONTAKTPERSON

BEI CARL ZEISS

IN OBERKOCHEN

Martin Seiband

Leiter

technische

Ausbildung

Anzeige


Carl Zeiss sucht Dich

Carl Zeiss AG

Berufsausbildung

73446 Oberkochen

berufsausbildung@zeiss.de

Bitte informieren und

bewerben Sie sich online unter:

www.zeiss.de/karriere

Bewerbungsschluss:

30. September 2009

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WER RICHTIG SUCHT, DER FINDET

Wer die Schule fertig hat und die passende Ausbildung sucht, hat die Qual der Wahl.

Tipps zur passenden Ausbildungsstelle gibt’s zum Beispiel im Aalener Berufsinformationszentrum.

Wie findest du den Beruf, der

zu dir passt? Du kannst nie

früh genug damit beginnen, dir

über deine Ziele klar zu werden.

Ideal wäre es, wenn du ein Jahr vor

Schulende weißt, welche beruflichen

Wege für dich in Frage kommen.

Denn zu diesem Zeitpunkt

beginnen Unternehmen mit der

Bewerberauswahl. Bei Banken,

Versicherungen und für Beamtenausbildungen

solltest du dich sogar

eineinhalb Jahre vor dem

Schulabschluss bewerben.

Beginne mit einer

Bestandsaufnahme

� Was will ich? Was, wo und womit

möchte ich in meinem Beruf

arbeiten?

� Was kann ich? Was sind meine

Stärken und Schwächen, Hobbys

und Lieblingsfächer?

� Welche Berufe passen dazu?

� Wie erhalte ich Informationen

zu diesem Beruf?

Vielleicht fallen dir noch andere

Fragen ein. Am besten schreibst du

dir deine Überlegungen dazu auf.

Frage bitte auch deine Eltern, Lehrer

und Lehrerinnen oder Freunde

und Freundinnen, wie sie dich einschätzen.

Wahrscheinlich bekommst

du ganz neue Eindrücke

von dir selbst, wenn du weißt, wie

dich andere sehen.

Im Internet gibt es viele Angebote,

die dir bei dieser Bestandsaufnahme

helfen. Unter

www.machs-richtig.de kannst du

beispielsweise deine beruflichen

Interessen erkunden. Der Online-

Test unter www.interesse-beruf.de

erstellt eine Liste mit Ausbildungsberufen,

die zu deinen Interessen

passen. Und im Berufenet

der Bundesagentur für Arbeit

(www.berufenet.arbeitsagentur.de)

kannst du dich über die

„Suche nach Berufsfeldern“ Schritt

für Schritt durch die Bereiche klicken,

die dich interessieren.

Der Berufswahltest (BWT)

Im nächsten Schritt gilt es herauszufinden,

wofür du geeignet

bist. Schließlich sind deine Interessen

und Fähigkeiten eine Voraussetzung

für die Wahl der passenden

Ausbildung, beziehungsweise

des richtigen Berufes. Eine gute

Möglichkeit, dir dabei zu helfen,

bietet die Berufsberatung mit dem

Berufswahltest, kurz BWT. Dieser

Bücher wälzen, um den passenden Job zu finden, ist eine Variante. Es gibt

aber auch noch andere Möglichkeiten. (Foto: Bundesagentur für Arbeit)

Test zeigt dir, welche Berufe zu dir

passen, oder hilft dir, deinen Berufswunsch

noch einmal zu überprüfen.

Den Test kannst du bei der

Berufsberatung in Gmünd oder

Aalen ausprobieren.

Der BWT besteht aus einem Berufsfragebogen,

auf dem du deine

Interessen und deine beruflichen

Vorlieben und Abneigungen angeben

kannst, und aus einem Test

deiner Fähigkeiten. Dabei werden

zum Beispiel deine Rechtschreibsicherheiten

und deine Rechen-

kenntnisse überprüft. Weitere Informationen

zum BWT erhältst du

bei deinem Berufsberater oder deiner

Berufsberaterin.

Wie finde ich meine

Ausbildungsstelle?

Die Berufsberater können dir bei

der Suche nach einer betrieblichen

Ausbildung helfen, weil sie Kontakte

zu vielen Ausbildungsbetrie-

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ben haben. Nachdem sie sich ein

Bild von deinen Voraussetzungen

für die gewünschte Berufsausbildung

gemacht haben, kannst du

Bewerbungsanschriften erhalten

oder sie schlagen dir Firmen vor,

bei denen du dich bewerben

kannst. Natürlich spielen die Besonderheiten

der Stelle, wie beispielsweise

die Erwartungen der

Arbeitgeber an deine schulischen

Vorkenntnisse, eine Rolle.

Weitere Möglichkeiten, eine

Ausbildungsstelle zu finden

� Frag Freundinnen und Freunde,

Bekannte, Lehrerinnen und

Lehrer! Persönliche Kontakte können

nützlich sein. In deinem Verwandten-

und Bekanntenkreis

kennt häufig jemand einen Betrieb,

der in deinem Wunschberuf

ausbildet.

� Ein Praktikum kann dir eine

große Hilfe bei der Berufswahl

sein. Lass dir auf jeden Fall ein

Zeugnis dafür geben. Das ist ein

großer Pluspunkt bei der Bewerbung!

Du musst dich allerdings

rechtzeitig um ein Praktikum bemühen,

da die Plätze oft schnell

besetzt sind.

� Aktuelle Angebote gibt es in

verschiedenen Ausbildungsstellenbörsen.

Schau auch auf die

Webseiten der Betriebe, die dich

interessieren, und nutze die Informationen,

die du dort findest.

� Industrie- und Handelskammern/Handwerkskammern:

Hier

kannst du erfahren, welche Betriebe

ausbilden dürfen und wo es

freie Lehrstellen gibt. Die entsprechenden

Informationen findest du

im Internet, zum Beispiel unter

www.ihk-lehrstellenboerse.de

oder www.handwerksausbildung.de

� Manche Firmen und Behörden

bieten freie Ausbildungsplätze

über Zeitungsanzeigen an. Wirf

also öfter mal einen Blick in die lokale

Tageszeitung. Du kannst auch

selbst ein Stellengesuch aufgeben.

Die Anzeige sollte kurz und präzise

sein und klare Angaben zu deinem

Schulabschluss, der gewünschten

Ausbildung und gegebenenfalls zu

deinen Stärken enthalten.

� Branchenbuchverzeichnis im

Telefonbuch: Du kannst die „Gelbe

Seiten“ durchstöbern und bei

den in Frage kommenden Betrieben

telefonisch oder persönlich

anfragen oder sie anschreiben.

� Bundesagentur für Arbeit, Berufsinformationszentrum

Aalen.


Carola Miehlich, Julia Böhm, Patrizia Hutter,

Sandra Weber und Marius Roder

„Wir wollen hoch hinaus!

Kommst Du mit?“

Wir suchen offene, kreative Menschen, die mit Engagement und Zielstrebigkeit ihren Weg

in eine erfolgreiche Zukunft gemeinsam mit uns gehen möchten.

Für 2010 bieten wir Ausbildungsplätze zur/m

STEUERFACHANGESTELLTEN

und Studienplätze für das praxisorientierte Studium zur/m

BACHELOR OF ARTS (B.A.)

Studiengang Steuern und Prüfungswesen oder Studiengang Accounting und Controlling

Ihre vollständigen Unterlagen senden Sie bitte an Frau Tamara Hauenstein, die unter der

Telefonnummer 0 73 61 / 96 63-77 oder per E-Mail t.hauenstein@kieninger-stbg.de Ihre

Fragen sehr gerne beantwortet.

KIENINGER GmbH Steuerberatungsgesellschaft

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KIENINGER

STEUERBERATUNG

www.kieninger-stbg.de

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DEM EIGENEN IMPULS FOLGEN

Die EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG bietet an ihrem Standort Ellwangen viele interessante

Ausbildungsmöglichkeiten an. Erfolgreiche Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim.

Die zum Konzern Energie BadenWürttemberg

(EnBW)

gehörige und in Ostwürttemberg

ansässige EnBW Ostwürttemberg

Donau Ries AG (EnBW ODR) beschäftigt

derzeit 317 Mitarbeiter.

Beim Konzern EnBW wiederum

sind an 14 Standorten insgesamt

20 000 Mitarbeiter angestellt, darunter

1 000 Auszubildende. Bereits

seit Jahrzehnten ist die EnBW

ODR im Geschäftsbereich Strom

tätig.

Die Ausbildung hat bei der ODR

eine lange Tradition: Elektroniker

für Betriebstechnik sowie Kaufleute

der Bürokommunikation, der

Industrie und der Informatik genießen

bei der EnBW ODR eine

fundierte und umfassende Berufsausbildung.

Aktuell werden derzeit

35 junge Menschen, auf drei Ausbildungsjahre

verteilt, ausgebildet.

Heute präsentiert sich die EnBW

ODR als ein breit aufgestelltes

Dienstleistungsunternehmen, das

in den Bereichen Strom, Gas, Wasser,

Abwasser, Telekommunikation

und Dienstleistungen erfolgreich

tätig ist. Für den Bereich Telekommunikation

ist die EnBW

ODR Technologie Services GmbH

(TSG), eine hundertprozentige

Tochter der EnBW ODR, zuständig.

Praktisch orientierte Ausbildung

Eine der weiblichen Azubis bei

der EnBW ODR ist Linda Ebert. Sie

befindet sich momentan im ersten

Lehrjahr der dualen Ausbildung

Elektronik für Betriebstechnik.

Die 17-Jährige hat schon während

ihrer Schulzeit ein einwöchiges

Praktikum bei der EnBW ODR

gemacht und Gefallen an der Arbeit

gefunden. Nach ihrem Realschulabschluss

entschloss sie sich

dann für eine Ausbildung am

Standort in Ellwangen. „Mir ge-

Judith Seibold und Linda Ebert (rechts) finden den Mix

aus Theorie und Praxis bei der EnBW ODR spannend.

Die EnBW ODR bietet am Standort in Ellwangen verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten an.

fällt, dass die Ausbildung sehr

praktisch orientiert ist“, sagt Ebert,

für die ein Bürojob nie in Frage

käme. Vor allem das Aufbauen von

Schaltungen mache ihr viel Spaß.

Die Abwechslung zwischen einer

zweiwöchigen Theoriephase an

der Technischen Schule Aalen und

den anschließenden sechs Wochen

Praxis gebe der Ausbildung

einen gewissen Reiz.

„Technisches Verständnis und

gute Mathe- und Physikkenntnisse

sind von Vorteil“, ergänzt Judith

Seibold. Die 21-Jährige beendete

ihre Ausbildung bei der EnBW

ODR, ebenfalls als Elektronikerin

für Betriebstechnik, im vergangenen

Jahr. Momentan arbeitet sie

bei der Tochterfirma TSG in der

Abteilung Netzbetrieb, welche den

Bereich Infrastruktur abdeckt.

Dort ist sie für die Dokumentation

des LWL- und Kupfernetzes zuständig.

„Man sieht einfach genau,

wie die Technik zusammenhängt

und funktioniert“, schwärmt Seibold.

Während ihrer Ausbildung

habe ihr gut gefallen,

dass man

das in den TheoriestundenErlernte

meistens

direkt danach in

der Werkstatt

praktisch erproben

konnte.

Die Verbindung

von Theorie

und Praxis

gefällt auch Stefan

Kleebauer

aus Bopfingen

sehr gut. Er ist

Student auf der

Schiene Bachelor of Science im

Studiengang Wirtschaftsinformatik

und kommt jetzt in das fünfte

Semester.

In Kooperation mit der Dualen

Hochschule Baden-Württemberg

(DHBW) in Heidenheim werden

bei der EnBW ODR die BA-Studiengänge

Bachelor of Engineering,

Stefan Kleebauer absolviert den Bachelor

of Science.

Informationstechnik, Bachelor of

Arts, Wirtschaft/ Industrie, und der

Bachelor of Science, Wirtschaftsinformatik,

angeboten.

„Meine Theoriestunden finden

an der DHBW in Heidenheim in

Klassen von ungefähr 30 Leuten

statt“, erzählt Stefan Kleebauer.

Seine Dozenten kämen aus der

Praxis und wüssten dadurch auch,

wie man den Jugendlichen das

Lernen schmackhaft macht. Als

Beispiel nennt er Günther Bauer,

der bei der EnBW ODR im Bereich

Controlling angestellt ist und parallel

zu seinen Arbeiten im Konzern

an der DHBW seit vielen Jahren

Vorlesungen hält. In seinen

bisherigen drei Praxissemestern

DEIN

KONTAKT

ZUR

ENBW ODR AG

Name Jürgen Humpfer

Adresse Unterer Brühl 2

73479 Ellwangen

� Telefon 07961-820

@ E-Mail ausbildung@odr.de

8

Anzeige

hat Stefan Kleebauer schon viele

verschiedene Bereiche durchlaufen.

„Ich war zuerst bei der TSG in

der Lagerverwaltung, dann in der

Energieabrechnung, im Hauptlager,

im Controlling und im Vertrieb“,

erzählt Kleebauer.

Aufgaben sind breit gefächert

Die Tatsache, dass ihm im Betrieb

Aufgaben anvertraut werden,

die zum Tagesgeschehen zählen,

gefällt dem Studenten besonders

gut. Kleebauer ist vom Prinzip der

Dualen Hochschule Baden-Württemberg,

dem Wechsel von einer

dreimonatigen Theoriephase und

einer dreimonatigen Praxisphase,

überzeugt und glücklich mit seiner

Wahl.

Insgesamt, so sind sich die Azubis

einig, seien teamfähige Jugendliche

mit einem technischen

Grundverständnis und Interesse

an der EnBW ODR genau richtig

aufgehoben.

MeikeRost


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Folgen Sie Ihrem Impuls!

Bewerben Sie sich unter:

EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG

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z. Hd. Herrn Jürgen Humpfer

Unterer Brühl 2

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DAS VESPERBROT BLEIBT ZUHAUSE

Um ein Bewerbungsgespräch gut zu überstehen, sind passende Kleidung und das richtige Auftreten wichtige Faktoren.

Stil-Expertin Susanne Helbach-Grosser gibt Tipps.

Wer zum Bewerbungsgespräch

eingeladen ist, der

sollte auf jeden Fall pünktlich erscheinen.

„Pünktlichkeit ist die

Höflichkeit der Könige“, sagt Susanne

Helbach-Grosser von der

Firma Takt & Stil in Schwäbisch

Gmünd. Sie ist Expertin in Sachen

Bewerbungsgespräche und Dresscodes.

Wer abgehetzt und gestresst

im Bewerbungsgespräch

ankommt, gehe mit weniger

Selbstsicherheit ins Gespräch.

Der Bewerber sollte ausgeschlafen

sein und während

des Gesprächs auf keinen

Fall auf die Uhr schauen.

Wer darin gefährdet sei, dem

rät Helbach-Grosser: „Die Armbanduhr

vor dem Gespräch abnehmen.“

Um pünktlich in der Firma

anzukommen, müsse der Bewerber

sämtliche widrigen Umstände

mit einberechnen. Staus,

Verspätungen von öffentlichen

Verkehrsmitteln und die Tatsache,

dass eine Firma meist mehrere

Eingänge oder gar Gebäude besitze,

kommen oft erschwerend hinzu.

„Die Telefonnummer des Ansprechpartners

sollte man parat

haben, um anrufen zu können,

falls man sich dennoch verspätet“,

gibt Helbach-Grosser als Tipp mit

auf den Weg.

Körperhaltung

Wer dann erst einmal im Zimmer

sitzt, der müsse sich eines klar machen,

um seine Sicherheit nicht zu

verlieren. „Das ist keine Prüfung.

Der Betrieb hat die Bewerbungsunterlagen

bereits. Jetzt kommt

der Dialog.“ Und dann könne es

auch schon losgehen. Wichtig sei

die Körperhaltung, sagt die Expertin.

Die ganze Sitzfläche des Stuhls

nutzen und nicht nur auf die

Stuhlkante hocken. „Das signalisiert

unbewusst, dass man nicht

länger bleiben will oder kann.“

Füße in festem Bodenkontakt halten.

Wer die Beine lange ausstrecke,

signalisiere Unbeweglichkeit

und wenig Aktivität. Auch eine allzu

lässige Sitzhaltung signalisiere

Unbeweglichkeit. Wer die Beine

übereinander schlage, was durchaus

erlaubt sei, sollte aber darauf

achten, dass die Fußspitze des

übergeschlagenen Beines nicht direkt

auf den Gesprächspartner

zeigt. Helbach-Grosser: „Das wird

instinktiv als Bedrohung empfunden.“

Offene Handflächen erweckten

Vertrauen, bewegliche Hände

und Arme zeigten Aktivität.

Sakko muss nicht sein, auch die

Krawatte kann zuhause bleiben.

Wer sich im flotten Kostüm unwohl

fühlt, sollte auch das im Kleiderschrank

hängen lassen. Jungs

und Mädels, die sich für Ausbildungsberufe

wie beispielsweise

Industriemechaniker oder Elektroniker

bewerben, können auf die

ganz schicken Kleidungsstücke

beim Vorstellungsgespräch verzichten.

Trotzdem sind Schlabberlook

und Schildkappe komplett

tabu. Auch zu kurze Röcke oder dicke

Stiefel gehen gar nicht.

Kleidung

„Dezent und passend muss die

Kleidung sein“, rät Susanne Helbach-Grosser.

Das Bewerbungs-

Outfit schlechthin gibt’s allerdings

ihrer Meinung nach nicht. „Es

kommt immer auf den Beruf an,

für den man sich bewirbt.“ Ein Designer

könne durchaus schicke

flippige Sachen tragen, eine Bürokauffrau

eher nicht. Sie rät Jungs

beispielsweise zu einem schönen

Anzug mit Polo-T-Shirt oder auch

zur Stoffhose mit Pulli. Mädels kä-

men im Hosenanzug

gut rüber oder

aber mit Rock und Bluse.

„Der Minirock darf

aber nicht zu kurz geraten.“

Die Regel: Der Rock

endet eine Handbreit

über dem Knie.

Wie sind die Mitarbeiter

gekleidet?

Susanne Helbach-

Grossers Spezialtipp?

Einfach mal eine Weile

vor die jeweilige Firma

stehen und

schauen,

wie die Mitarbeiter dort gekleidet

sind. „Oder im Internet nachschauen,

ob der Chef eher locker

oder streng gekleidet ist“, sagt sie

weiter.

Was gar nicht geht

Von Tattoos, Nasen-, Lippenoder

Zungenpiercings rät die Expertin

ab. „Das Gegenüber ist dadurch

abgelenkt und muss immerzu

hinschauen.“ Das sollten sich

Jungs und Mädels allerdings schon

überlegen, bevor sie sich ein Loch

stechen lassen, denn abgeklebte

Löcher seien auch ein unangenehmer

Hingucker.

Was auch nicht geht, ist Kaugummi

kauen oder gar das Vesperbrot

auspacken, solange man mitten

im Bewerbungsgespräch sitzt. Die

Trinkflasche bleibt im Rucksack.

Wenn Getränke auf dem Tisch stehen,

aber nicht angeboten werden,

darf der Bewerber aber fragen. „Essens-

und Rauchgeruch vermeiden“,

rät die Expertin weiter. Außerdem:

die Handtasche auf den

Boden stellen, nicht auf den Tisch

oder auf den Schoß. Gegen eine

10

Tasche

spricht

nichts.

„Wo sollenMädchen

sonst ihrenganzenKrimskramshintun?“

Doch

auch dabei rät

Helbach-Grosser

zu schlichtenMo-

Geht gar nicht: Vespern während des

Bewerbungsgespräches ist indiskutabel.

Auch die Trinkflasche muss in

der Tasche bleiben.

(Illustration: B.M. Design/ Gabi Koch)

dellen. Kein Blümchenzeug und

keine knallgrüne Tasche. Auch

Rucksäcke seien tabu. „Da suchen

die meisten mehr drin herum als

dass sie etwas finden.“ Besser für

Jungs sei eine Ledermappe mit

Schriftstücken, falls der Bewerber

noch das Eine oder Andere vorlegen

muss.

Tabu sind auch Sonnenbrillen

im Inneren, Hot Pants, extreme

Schlaghosen, grelle Farben,

bauchfreie Shirts und Lederjacken.

Mit Flip Flops, Stiefeln und

Turnschuhen dürfen Jungs und

Mädels nicht zum Gespräch marschieren.

Helbach-Grosser rät zu

sauber geputzten Lederschuhen.

Wer mit hohen Absätzen nicht zurecht

kommt, solle lieber darauf

verzichten. „Alle Kleider sollten

vorher mal probiert und eine Weile

getragen werden“, gibt die Expertin

den Jungs und Mädels mit auf

den Weg. Sonst wirke sie eventuell

ungewohnt und das mache nervös.

Marie Enßle


SHW CT – TEAMARBEIT IST GEFRAGT

Bei SHW Casting Technologies in Wasseralfingen werden unter anderem Gießereimechaniker und

Zerspanungsmechaniker ausgebildet – große Motorengehäuse gehören zum Arbeitsgebiet.

6

Uhr. Der Arbeitstag beginnt.

Die Auszubildenden der Firma

SHW Casting Technologies (SHW

CT) in Wasseralfingen legen los.

Die Jungs lernen den Beruf Gießereimechaniker.

Steffen Hentschke,

Julian Kopke, Maxim Mittelstädt,

Daniel Kaltenberger und Damian

Rupp sind ein gutes Team. Sie alle

befinden sich mitten in der Ausbildung.

Das Spannende? „Der Arbeitsalltag

ist sehr vielseitig“, sagt

Daniel Kaltenberger. Maxim Mittelstädt

findet das Formen selbst

ganz klasse. Das selbstständige Arbeiten

– vom rohen Material bis

zum fertigen Stück – sei toll, ergänzt

Damian Rupp. Es sei immer

wieder spannend, wie das Endprodukt

aus der Form komme.

Wer Gießereimechaniker werden

möchte, muss schaffen, anpacken

und im Team arbeiten können,

sind sich die Jungs einig. Am Anfang

der Ausbildung müsse man

sich erst mal an den Arbeitsalltag

gewöhnen. An Staub, Sand, Lärm

und neue Arbeitskollegen. Dreieinhalb

Jahre dauert die Ausbil-

Die SHW-Azubis Steffen Hentschke und Julian Kopke beim Schlichten eines

Sandkerns für ein Schiffsmotorengehäuse.

dung zum Gießereimechaniker,

Fachrichtung Handformguss.

Die Herstellung von Gussstücken

ist die Haupttätigkeit. Dazu gehören

alle Arbeitsvorgänge zur Erzeugung

einer Form sowie das Abgießen

der Formen. Das erste

Lehrjahr beginnt mit einer metallischen

Grundausbildung am

Schraubstock – Feilen, Bohren, Sägen

und Gewindeschneiden. Außerdem

lernen sie Drehen, Fräsen

und Schweißen. Nach der Zwischenprüfung

geht’s weiter mit der

Fachbildung. Diese umfasst die

Formtechniken, Gießtechniken

und Prüftechniken. Die Praxis lernen

die Azubis bei SHW. Die Theo-

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Das musst Du drauf haben:

✔ räumliches

Vorstellungsvermögen

✔ körperlich arbeiten

✔ Spaß am Arbeiten mit

Formsand und Metall

✔ Konzentration, Genauigkeit,

Pünktlichkeit

✔ Hauptschulabschluss

11

Anzeige

rie gibt’s an der Berufsschule in

Bad Cannstatt.

Dem Ausbildungsleiter ist wichtig,

dass die Azubis Verantwortungsbewusstsein

erlernen. Sauberkeit,

Pünktlichkeit, Gründlichkeit

und Zuhören können seien

Grundlagen, ohne die bei SHW CT

nichts geht. mh


AB IN DEN STARTBLOCK!!!

Die schriftliche Bewerbung und der Lebenslauf sind die ersten wichtigen Schritte auf dem Weg ins Berufsleben.

Tipps und Hilfestellungen gibt’s unter anderem bei der Bundesagentur für Arbeit.

Bei kleineren Betrieben kann es

sich lohnen, die Bewerbungsunterlagen

– wenn möglich – persönlich

abzugeben, um eventuell

schon vorab mit dem Ausbildungsleiter,

dem Inhaber oder

dem Meister sprechen zu können.

Sei dafür entsprechend vorbereitet,

denn den ersten Eindruck

macht man nur einmal! Hier gibt’s

Tipps für die Bewerbung.

Die schriftliche Bewerbung

Fast alle Unternehmen erwarten

eine schriftliche Bewerbung.

Schreib das Bewerbungsschreiben

und deinen Lebenslauf am PC,

dann bist du auf der sicheren Seite.

Handschriftliche Bewerbungen

sind heute nicht mehr üblich. Ein

tabellarischer Lebenslauf reicht

aus. Das muss in dieser Reihenfolge

in deine Bewerbungsmappe:

� Bewerbungsschreiben (liegt

obenauf)

� Lebenslauf mit Foto

� eine Kopie des letzten Schulzeugnisses

� eventuell Bescheinigungen von

Praktika oder Kursen

Die Checkliste für deine schriftliche

Bewerbung: Verwende für Anschreiben

und Lebenslauf weißes,

unliniertes Papier in DIN-A4-Format

und lasse rechts und links jeweils

2,5 Zentimeter Rand. Das

Passbild kann schwarzweiß oder

farbig sein. Kein Automatenbild,

sondern vom Fotografen! Befestige

es am besten mit Fotoecken oben

rechts auf dem Lebenslauf. Notiere

vorher auf der Rückseite deinen

Namen und deine Anschrift. Achte

darauf, dass du nur Kopien deiner

Zeugnisse verschickst. Lebenslauf

und Bewerbungsschreiben solltest

du dagegen nicht kopieren, sondern

für jede Bewerbung neu

schreiben.

Pluspunkte kannst du sammeln,

indem du im Anschreiben auf Besonderheiten

des Unternehmens

eingehst. Vier Augen sehen mehr

als zwei: Bevor du die Bewerbungsunterlagen

abschickst, lasse

sie von deinen Eltern oder Lehrern

noch einmal auf Rechtschreibfehler

überprüfen. Die kompletten

Bewerbungsunterlagen heftest du

am besten in eine spezielle DIN-

A4-Bewerbungsmappe oder einen

Clip-Hefter (nicht lochen). Wichtig:

Am besten machst du dir von

jeder schriftlichen Bewerbung

eine Kopie, damit du noch weißt,

was du geschrieben hast, wenn du

zu einem Vorstellungsgespräch

Auf die Plätze, fertig, los! Du kannst mit dem Bewerben anfangen!

eingeladen wirst. Auf das Anschreiben

gehören dein Name,

deine Adresse mit Telefonnummer

und das Datum. Nicht vergessen:

Auf dem Anschreiben – und

auch auf dem Umschlag – muss

die vollständige Anschrift des Betriebes

oder der Schule, bei der du

dich bewirbst, stehen.

Dann möchte der Ausbildungsbetrieb

wissen, welche Schule du

besuchst und wann du deinen

Schulabschluss erreichen wirst.

Begründe, warum du dich für eine

Ausbildung in diesem Beruf und in

diesem Betrieb interessierst. Verabschiede

dich mit einem Gruß

und deiner Unterschrift in Dunkelblau

oder Schwarz. Keine Krakel,

keine Verzierungen!

Der Lebenslauf

So sollte ein tabellarischer Lebenslauf

aufgebaut sein:

� Überschrift „Lebenslauf“

12

� Passfoto (meist oben rechts)

� Vor- und Zuname

� Anschrift, Telefon, eventuell

E-Mail-Adresse

� Geburtsdatum und Geburtsort,

Staatsangehörigkeit

� Namen und Berufe der Eltern

� Besuchte Schulen

� Angestrebter Schulabschluss

� Lieblingsfächer in der Schule

� Besondere Kenntnisse

� Hobbys, Ferienjob, Praktikum

(Bescheinigung über Praktika beilegen)

� Ort und Datum

� Unterschrift.

Denk dran: Leg Wert auf ein gutes

Bewerbungsfoto. Die Betriebe

wollen sich ein „Bild“ von dir machen.

Eine gepflegte Erscheinung

und ein freundlicher Gesichtsausdruck

erwecken auch beim Betrachter

einen positiven Eindruck.

Lass deshalb beim Fotografen

nicht nur eines, sondern gleich

mehrere Bilder machen. Dann

kannst du die besten für deine Bewerbung

auswählen.

Online-Bewerbung

Einige Unternehmen verlangen

eine Online-Bewerbung. Dabei

sind aber genauso Regeln zu beachten:

Bewirb dich online nur auf

Wunsch der Firma und verwende

eventuell vorgegebene Bewerbungsformulare.

In der Regel werden

beim ersten Kontakt nur das

Bewerbungsschreiben und ein

kompletter Lebenslauf mit allen

wichtigen persönlichen Angaben

versandt. Weitere Unterlagen, wie

zum Beispiel Zeugniskopien,

schickst du erst nach, wenn das

Unternehmen das wünscht. Verfasse

die Online-Bewerbung genauso

ernsthaft und sorgfältig wie

eine normale Bewerbung. Achte

auf vollständige, fehlerfreie Angaben,

deine komplette Post- und

deine eigene E-Mail-Adresse, über

die du kontaktiert werden möchtest.

Falls du eine eigene Homepage

hast, verweise nur darauf, wenn

es zu deinem Berufsbild passt, du

dich beispielsweise in der Computer-

oder Medienbranche bewirbst.

Auch hier zählt ein seriöser

Auftritt, Fotos der letzten Geburtstagsfeier

oder aus dem Urlaub sind

fehl am Platz. Sende die E-Mail

zum Test zuerst an dich selbst (wegen

möglicher Fehler im Betreff,

bei Umlauten und Sonderzeichen

oder der Formatierung).

� Mehr Infos gibt’s unter www.arbeitsagentur.de.


HIGH-TECH-BERUF MIT ZUKUNFT

Papiertechnologen bei Munksjö Paper GmbH in Unterkochen bekommen eine abwechslungsreiche Ausbildung und

dürfen alle Bereiche der Papierherstellung kennen lernen – Blockunterricht gibt’s in Gernsbach an der Berufsschule.

Die Firma Munksjö Paper

GmbH bildet jährlich zwei

bis drei Papiertechnologen aus. In

der dualen Ausbildung, die im Betrieb

und in der Berufsschule stattfindet,

lernen die Auszubildenden,

wie man aus Faserstoffen Papier,

Karton und Pappe herstellt.

Während der dreijährigen Ausbildung

arbeiten die Azubis mit

den Profis in verschiedenen Abtei-

l l l l l l l l l l l l

������������

Das musst Du drauf haben:

✔ Teamfähigkeit,

Flexibilität

✔ Konzentrationsfähigkeit

✔ Technische Begabung

✔ Kenntnisse in Mathe

und Chemie

✔ Haupt-/Realschulabschluss

lungen und

bekommen

Einblicke in

alle Bereiche

der Papiertechnologie

wie zum Beispiel

in die

Aufbereitung

der

Roh- und

Hilfsstoffe,

Blattbildung,Pressen

und

Trocknen,

Bedienen der

Maschinen

oder Qualitätskontrolle.

„Das Beste ist, das fertige Produkt

in der Hand zu halten und zu sehen,

dass man etwas geleistet hat“,

sagen die Auszubildenden stolz.

Ein normaler Arbeitstag fängt um 7

Uhr an und geht bis 16 Uhr, an

Freitagen bis 13.15 Uhr. Munksjö

übernimmt in der Regel alle Azubis.

Mädchen gibt’s momentan

Munksjö Decor ist der Premiumhersteller von

Dekorpapier weltweit. Mit unserem Dekorpapier

werden Möbel, Laminatfußböden und

Bauelemente im Innenausbau veredelt.

Das Werk in AA-Unterkochen mit seinen rund

300 Mitarbeitern zählt zu den „Topstandorten“

der Branche. Um dies zukünftig zu sichern,

nimmt die Ausbildung qualifizierter Fach- und

Nachwuchskräfte bei uns traditionell einen

hohen Stellenwert ein.

Wir suchen junge Leute, die einen Beruf

erlernen wollen, der mehr ist als ein Job,

nämlich abwechslungsreich und anspruchsvoll,

mit gutem Verdienst und jeder Menge

Entwicklungsmöglichkeiten.

Ausbildung bei Munksjö: Klaus Kolb, Steffen Egetemeyer,

Jonas Rotter und Tim Lambracht. (Fotos: mh)

noch keine unter den Azubis. Lärm

und Hitze schreckten wohl viele

ab, sagt Personalleiter Roman

Schlosser.

Die Berufsschule findet blockweise

in Gernsbach im Schwarzwald

statt. Für die Kosten kommt

der Betrieb auf. Während der

Theoriephase besuchen die Aus-

13

zubildenden Unterrichtsfächer

wie Arbeitskunde, Instandhaltung,

Computertechnik, aber auch Mathe,

Physik oder Gemeinschaftskunde.

In der Papierfabrik laufen

die Maschinen Tag und Nacht, da

es zu einem enormen Zeitverlust

komme, wenn sie abends ausgeschaltet

würden. Deshalb ist

Schichtbetrieb angesagt. Jedoch

nicht für die Azubis. Diese werden

erst etwa ein bis zwei Monate vor

Ausbildungsende für Schichtzeiten

eingesetzt. Sophie Heinz

DEINE

KONTAKTPERSON

BEI MUNKSJÖ PAPER

FÜR DEN

PAPIERTECHNOLOGEN

Name Stefan Polino

Adresse Waldhäuser Straße 41

Aalen-Unterkochen

� Telefon 07361- 506 232

@ E-Mail personal@

de.munksjo.com

... oltre la carta

... mehr als Papier

... more than paper

... algo más que papel

Wir bilden folgende Berufe aus:

Papiertechnologe m/w

Industriekaufmann/-frau

Eine Info-Broschüre zum Ausbildungsberuf

Papiertechnologe senden wir Dir gerne zu.

Ruf uns einfach an.

Deine schriftlichen Bewerbungsunterlagen

(inklusive Kopien der letzten zwei Schulzeugnisse)

sende bitte bis 30.09.2009 an:

Munksjö Paper GmbH

Waldhäuser Str. 41

73432 Aalen-Unterkochen

Telefon: 07361 506263 www.munksjo.com

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DAS GANZE JAHR IST EIN ERLEBNIS!!!

Hannah-Luisa Merz aus Straßdorf verbringt ein Jahr als Au-Pair in England:

Die 21-Jährige erzählt von neuen Erfahrungen und von Wünschen für ihre Zukunft.

Eigentlich wohnt Hannah-Luisa

Merz in Straßdorf. Die 21-Jährige

hat 2008 ihr Abitur gemacht

und dann die Koffer gepackt. Sie

verbringt ein Jahr als Au-Pair in

Großbritannien. Im Juli kommt sie

weider zurück in die Heimat. Was

sie bisher so erlebt hat, erzählt sie

in „Los geht’s – Dein Weg in den

Beruf“.

Schule fertig und ab ins Ausland!

Was hat dich am meisten geschockt,

als du in England ankamst?

Ich kann eigentlich nicht behaupten,

dass mich etwas geschockt

hätte. Allerdings war ich

doch überrascht, dass „nur“ 2000

Kilometer Distanz zwischen

Deutschland und Großbritannien

kulturell wirklich

so einen

Unterschied

machen. Aber es

ist tatsächlich

so: andere Länder,

andere Sitten. Außerdem sind

die Menschen hier unglaublich

freundlich, höflich und zuvorkommend,

das war schon sehr auffällig,

als ich hier ankam.

Was war dein bisher bestes Erlebnis

dort?

Das ist schwer zu beantworten,

denn die Liste der besten Erlebnisse

ist lang. Unter den Spitzenreitern

ist aber sicherlich, dass ich

hier neben meinem Aupair-Job

noch einen Uni-Kurs machen

konnte. Allein der Campus ist einzigartig,

da fühlt man sich ein bisschen

wie bei Harry Potter. Dann

habe ich so viele interessante Menschen

aus unterschiedlichen Kulturkreisen

kennen gelernt, habe

l l l l l l l l l l l l

������������

Infos zu Au-Pair-Stellen:

✔ www.aupair-world.net

✔ www.au-pair-job.de

✔ www.aupair-options.com

✔ www.aupair.de

✔ www.au-pair-box.com

✔ www.aupairkontakt.eu

✔ www.aupairzentrale.de

✔ www.easyaupair.com

✔ www.aupairnet24.com

Hannah-Luisa Merz aus Straßdorf (Zweite von rechts) mit ihrer Gastfamilie in England. (Foto: HLM)

Spanisch gelernt und bin viel im

Land herumgekommen. Das ganze

Jahr ist genau genommen ein

bestes Erlebnis!

Was hast du bisher gelernt, was

in der Heimat vielleicht nicht

möglich gewesen wäre?

Die Bindung zu meiner Familie

ist ziemlich eng, wenn ich nicht

diesen Schritt ins Ausland gegangen

wäre, weiß ich nicht, ob es mir

leicht gefallen wäre, zum Studium

irgendwo anders hinzugehen.

Nicht dass ich jetzt ganz ohne Wermutstropfen

gehe, aber es fällt mir

sicherlich leichter.

Rechnest du mit besseren Chancen

auf dem Arbeitsmarkt?

Auslandserfahrungen machen

sich immer gut. Es ist ja heutzutage

so, dass die meisten Arbeitgeber

auch im Ausland operieren.

Da ist es

natürlich super,

wenn man selbst

schon Auslandserfahrungengesammelt

hat. Ich denke daher,

dass man mit Auslandsjahr bessere

Chancen hat.

Kannst du fließend Englisch

sprechen und schreiben?

Ich konnte zwar Englisch schon

relativ gut fließend in Wort und

Schrift, als ich hier ankam, aber

mittlerweile ist es so, dass mich die

Leute ganz verwundert anschauen,

wenn ich erzähle, dass ich keine

Muttersprachlerin bin, da man

den deutschen Klang im Englischen

anscheinend kaum noch

hört. Das war mein Ziel und ich

finde es großartig, dass ich das erreichen

konnte.

Was vermisst du am meisten?

Natürlich vermisse ich meine Familie

und Freunde, aber ich habe

ja das Glück, im

Zeitalter von

E-Mail und Skype

zu leben. Daher

hält sich die gefühlteEntfernung

in Grenzen und viele haben

mich hier auch besucht. Ansonsten

habe ich mich hier super eingelebt

und bin auch heimisch geworden.

Mittlerweile bin ich wahrscheinlich

„very british indeed“.

Hast du Angst, ein Jahr verbummelt

und verpasst zu haben?

Die Frage habe ich mir vor knapp

einem Jahr auch gestellt, aber heute

kann ich mit einem definitiven

Nein antworten. Dieses Auslandsjahr

hat mir so viele neue Möglichkeiten

eröffnet und Erfahrungen

gebracht, Entscheidungen erleichtert

und mich natürlich auch ein

Stück weit geprägt. Ich würde es

auf jeden Fall wieder machen und

hätte mich geärgert, wenn ich das

hier verpasst hätte!

Wie geht’s weiter in Germany?

Erstmal gar nicht, zumindest

nicht in Deutschland. Ich werde ab

September in Groningen in den

Niederlanden „International Business

and Management“ an der

Rijksuniversiteit studieren. Der

Studiengang wird in englischer

Sprache gehalten und Dank mei-

Den Horizont

erweitern

Aufgaben eines Au-Pair

14

nes England-Jahres sollte ich da

keinerlei sprachtechnische Probleme

haben. Marie Enßle

Ein Aufenthalt als Au-Pair ist

eine Möglichkeit für junge

Menschen, mit kleinem Budget in

einem anderen Sprach- und Kulturraum

zu leben, um die lokale

Sprache und Kultur kennenzulernen.

Die Gastfamilie übernimmt in

der Regel die Kosten für deine Unterkunft

und Verpflegung und

zahlt zusätzlich ein Taschengeld.

Deine Aufgaben liegen hauptsächlich

in der Kinderbetreuung, die

manchmal auch beinhaltet, den

Kindern deine Sprache zu lernen.

Zudem wird eine „leichte Mithilfe“

im Haushalt erwartet. Dein Aufenthalt

als Au-Pair kann deinen eigenen

Horizont erweitern, du

kommst aus deinem bisherigen

Lebensumfeld heraus, du lernst

andere Kulturen und Lebensgewohnheiten

kennen. Nebenbei

verbesserst du deine Fremdsprachenekenntnisse.

Das macht sich

bei Bewerbungen immer gut. Einige

typische Aufgaben sind Kochen

für deine Gastfamilie, mit den Kindern

baden, spielen, lesen oder bei

den Hausaufgaben helfen.


INTERESSANT UND PRAXISNAH

Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg bildet 40 Auszubildende in vier Berufen aus

– in kleinen Teams und sehr praxisnah.

Abwechslungsreich und sehr

qualifiziert“ sei die Ausbildung

bei der Deutschen Rentenversicherung

(DRV), sagt Ronald Münzing.

Er ist in Stuttgart für die Azubis

in vier Berufszweigen zuständig.

In kleinen Teams werden die

Auszubildenden durch geschulte

Trainer im Bereich der gesetzlichen

Rentenversicherung fit gemacht.

Beratungssituationen gehören

ebenso zur Ausbildung wie

l l l l l l l l l l l l

������������

Das musst Du drauf haben:

✔ Je nach Ausbildung Abitur

oder Mittlere Reife

✔ soziale und kommunikative

Kompetenz, Teamfähigkeit

✔ Flexibilität und Mobilität

in ganz Baden-Württemberg

Erkundungen

rentenversi-

zum Beispiel

cherung

in Reha-Klinibw.deherunken.Praxisnätergeladenhe

ist garan-

werden. Rund

tiert durch

3600 MitarbeiAusbildungster

beschäftigt

einheiten in

die DRV Ba-

den Regionalden-Württemzentren,daberg.

Sie kümrunter

Aalen.

mert sich um

Quer durch

Rehabilitation

alle Bereiche

und Rente.

gibt es Einbli-

Vier Berufe

cke in die Tä-

werden ausgetigkeitsfelder.bildet.

Das Ausbil-

� Bachelor im

dungszen

Studiengang

trum befindet

Wirtschaftsin-

sich in Stuttformatik:

Die

gart-Freiberg. Arbeiten im Team ist bei der Deutschen Ausbildung

Je nach Ausbil- Rentenversicherung gefragt.

gliedert sich in

dungsgang

Praxisphasen

und Ausbildungsjahr bekommen bei der DRV und in Studienphasen

Azubis bei der DRV bis zu 912 Euro an der Berufsakademie Stuttgart.

im Monat. Bewerbungsschluss für � Bürokaufmann/ -frau: Wer

das Ausbildungsjahr 2010 ist der Freude am Umgang mit dem PC

15. Oktober 2009. Bewerbungsbö- und moderner Bürotechnik hat,

gen können unter www.deutsche- kann in zweieinhalb Jahren den

Ausbildung mit Perspektive!

Name

Adresse

� Telefon

@ E-Mail

Ronald Münzing

Adalbert-Stifter-Str.

105

70437 Stuttgart

0711-84821549

ronald.muenzing@

drv-bw.de

15

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Abschluss Kaufmann/-frau für Bürokommunikation

erlangen.

� Sozialversicherungsfachangestellte/r

Fachrichtung Gesetzliche

Rentenversicherung: In drei Jahren

bekommen die Auszubildenden

umfangreiches Fachwissen

und lernen den sicheren Umgang

mit Kunden.

� Bachelor im Studiengang Rentenversicherung

– Public Management:

Der Abschluss ist der Bachelor

of Arts.

Anne Schührer

DEINE

KONTAKTPERSON

BEI DER DEUTSCHEN

RENTENVERSICHERUNG

Wir sind einer der bundesweit größten Regionalträger der gesetzlichen Rentenversicherung und suchen Sie! Wenn Sie sich den Herausforderungen

bei einem leistungsfähigen und modernen Dienstleistungsunternehmen stellen wollen, bieten wir Ihnen ab September 2010

Ausbildungsplätze im öffentlichen Dienst als

➔ Bachelor of Arts – Studiengang Rentenversicherung

➔ Sozialversicherungsfachangestellte/r

➔ Kauffrau / Kaufmann für Bürokommunikation

➔ Bachelor of Science – Studiengang Wirtschaftsinformatik

Nähere Informationen zu den Ausbildungsberufen und dem Bewerbungsverfahren finden Sie unter

www.deutsche-rentenversicherung-bw.de/ausbildung.

Informationen zum Bachelor of Arts – Studiengang Rentenversicherung finden Sie auch unter www.fh-ludwigsburg.de.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte schriftlich ohne Bewerbungsmappe an die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, Ausbildungsreferat

➔ in Karlsruhe: Gartenstraße 105, 76135 Karlsruhe

Hans Scherrer, Telefon 0721 825-21552, hans.scherrer@drv-bw.de oder

➔ in Stuttgart: Adalbert-Stifter-Straße 105, 70437 Stuttgart

Ronald Münzing, Telefon 0711 848-21549, ronald.muenzing@drv-bw.de.


WIE VIELE MÄUSE GIBT’S WOFÜR?

Ohne Geld bringt die schönste Ausbildung nichts. In Westdeutschland verdienen Azubis im Durchschnitt 657 Euro brutto

im Monat. Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen den Ausbildungsberufen.

657 Euro brutto im Monat verdienten

die Auszubildenden

2008 durchschnittlich in Westdeutschland.

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen

erhöhten

sich im Durchschnitt um zwei

Prozent und damit et- was

weniger als im vorangegangenen

Jahr mit 2,4 Prozent. In

Ostdeutschland stiegen

die tariflichen Ausbildungsvergütungen

2008 um 2,9 Prozent

auf durchschnittlich 567 Euro

im Monat – und somit etwa gleich

stark wie im Jahr zuvor (2,8 Prozent).

Der Abstand zum westlichen

Tarifniveau hat sich nicht verändert:

Wie im Vorjahr wurden auch

2008 im Osten 86 Prozent der westlichen

Vergütungshöhe erreicht.

Für das gesamte Bundesgebiet lag

der tarifliche Vergütungsdurchschnitt

2008 bei 642 Euro pro Monat

und damit um 2,2 Prozent über

dem Vorjahreswert von 628 Euro.

Zu diesen Ergebnissen kommt das

Bundesinstitut für Berufsbildung

(BIBB) in der Auswertung der tariflichen

Ausbildungsvergütungen

für das Jahr 2008.

Erhebliche Unterschiede in

Sachen Mäuse am Monatsende

gibt es zwischen den

Ausbildungsberufen (siehe

Grafik). Die mit Abstand höchste

Vergütung gibt’s in West- und

Ostdeutschland im Beruf Binnenschiffer

mit jeweils 925

Euro pro Monat. Viele

Mäuse sind seit langem auch in

den Berufen des Bauhauptgewerbes,

zum Beispiel Maurer, tariflich

vereinbart: Die Vergütungen betrugen

2008 in Westdeutschland

durchschnittlich 873 Euro und in

Ostdeutschland 679 Euro pro Monat.

Ebenfalls hoch waren die Vergütungen

in West- und Ostdeutschland

mit durchschnittlich

jeweils 815 Euro im Beruf Kaufmann/Kauffrau

für Versicherungen

und Finanzen.

Eher wenige Mäuse wurden dagegen

zum Beispiel in den Berufen

Maler und Lackierer

(West: 409 Euro, Ost: 376

Euro), Florist (West: 424

Euro, Ost: 312 Euro), Friseur

(West: 438 Euro, Ost:

269 Euro) und Bäcker

(West: 478 Euro, Ost:

390 Euro) gezahlt.

Bei den ermittelten berufsspezifischen

Durchschnittswerten ist zu

16

beachten, dass häufig auch im

gleichen Beruf die tariflichen Ausbildungsvergütungen

je nach Region

und Wirtschaftszweig erheblich

voneinander abweichen.

Zudem ist zu berücksichtigen,

dass die

tariflichen Ausbildungsvergütungen

nur in der betrieblichen

Ausbildung

gelten. In der aus

öffentlichen

Mitteln finanzierten

außerbetrieblichen

Ausbildung erhalten die Auszubildenden

in der Regel erheblich

niedrigere Vergütungen, die hier

nicht mit einbezogen sind.

� Weitere Infos gibt’s unter

www.bibb.de/ausbildungsverguetung

im Internet.


AUSBILDUNG MIT PERSPEKTIVE!

Die Firma Weisser Spulenkörper in Neresheim sucht engagierte, junge Leute für insgesamt fünf Ausbildungsbereiche.

Bewerbungsschluss für alle Ausbildungsberufe ist der 30. September 2009.

Wir wollen den jungen Leuten

auch nach der Ausbildung

Perspektiven aufzeigen“,

sagt Personalleiterin Andrea Jungmichel.

„Um mit Option auf Übernahme

ausbilden zu können, werden

die Ausbildungsstellen daher

auf Basis der Personalplanung im

Unternehmen vergeben.“ An den

Aufgaben wachsen, Verantwortung

üben und somit Selbständigkeit

erlangen, das ist die Ausbildungsphilosophie

von Weisser

Spulenkörper. Die Firma mit rund

180 Mitarbeitern produziert Wickelkörper

für Anwendungen in

Lichttechnik, Haushaltsgeräten,

der Telekommunikation und dem

Automotive-Bereich. Zehn Auszubildende

werden derzeit in fünf

verschiedenen Berufen ausgebildet.

Aktuell wird für 2010 zusätzlich

die Ausbildung zum Informatikkaufmann/-frau

oder Fachinformatiker/in

geprüft. Bewerbungsschluss

für alle Berufe ist der

30. September 2009. Die Personalleiterin

rät allen Bewerbern, die

vielfältigen Angebote der Bewer-

An CNC-Maschine:

Philip Kauf.

Ausbildung . . .

Kauffrauen: Kristin Bayer (li.), Constanze

Hof und Saskia Sing (sitzend).

bertrainings zu nutzen, um so optimal

auf ein Vorstellungsgespräch

vorbereitet zu sein. Praktika im

Rahmen der Berufsorientierung

sind bei Weisser Spulenkörper

möglich.

Eine Auszubildende, die ihre

Übernahme schon sicher hat, ist

Kristin Bayer. Sie befindet sich im

3. Lehrjahr zur Industriekauffrau

Weisser entwickelt und fertigt

seit über 50 Jahren hochwertigste

und innovative Produkte aus Kunststoff.

Industriemechaniker und Mechatroniker

bei Weisser. (Fotos: aschü)

Verfahrensmechaniker.

Wir bilden aus:

und wird derzeit

im Einkauf eingelernt.

Für sie

wichtig sind die

Abwechslung in

den täglichen

Aufgaben sowie

die Verbindungen

in fast alle

Abteilungen im

Unternehmen.

Saskia Sing, Industriekauffrau

im 2. Lehrjahr,

schätzt vor allem

die Kundenkontakte

sowie

das selbstständige

Arbeiten.

Constanze Hof, Industriekauffrau

im 1. Lehrjahr, durchläuft derzeit

alle kaufmännischen Bereiche.

Philip Kauf lässt sich im 1. Lehrjahr

zum Werkzeugmechaniker ausbilden.

Der 15-Jährige schätzt das

selbständige Arbeiten. „Richtig

Spaß“ mache die Ausbildung

durch die Abwechslung und das

gute Umfeld mit den Kollegen. Er

www.weisser.de | weisser@weisser.de

Werkzeugmechaniker/-in „Formentechnik“

Verfahrensmechaniker/-in „Kunststofftechnik“

Mechatroniker/-in

Industriemechaniker/-in „Feingerätebau“

Industriekaufmann/-frau

Wir suchen Euch –

für den gemeinsamen Weg in eine erfolgreiche

Zukunft mit Perspektive.

. . . mit Zukunft

Kontakt: Andrea Jungmichel . 0 73 26 / 8 22 12 . E-Mail: a.jungmichel@weisser.de

Weisser Spulenkörper GmbH & Co. KG . Im Riegel 6 . 73450 Neresheim

17

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ist zuständig für das Fertigen,

Montieren, Warten und Prüfen der

Werkzeuge. Lars Behringer, angehender

Mechatroniker, verbindet

in seinem Beruf Metallbau, Elektrotechnik

und EDV. Er lobt die

kollegiale Stimmung bei Weisser

Spulenkörper. Alexander Weik ist

im 1. Ausbildungsjahr als Industriemechaniker.

Er lernt in 3,5 Jahren

die Herstellung von Montageteilen

und die Einrichtung, Prüfung,

Inbetriebnahme und Wartung

von Maschinen. Alexander

Schneider und Markus Kohler sind

beide im 1. Lehrjahr als Verfahrensmechaniker

für Kunststoffund

Kautschuktechnik. „Werkzeuge

und Maschinen einrichten, Maschinen

bedienen, schauen, dass

alles läuft – das macht richtig

Spaß“, sind sich die beiden 16-Jährigen

einig. aschü

DEINE

KONTAKTPERSON

BEI WEISSER

SPULENKÖRPER:

ANDREA JUNGMICHEL


DURCH DEN SCHUL-DSCHUNGEL

Die Berufsschulzentren in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen bieten verschiedene Schulformen an.

Hauptschüler können dort auch ihre Mittlere Reife oder das Abitur nachholen.

Welche Möglichkeiten hat ein

junger Mensch mit Hauptschulabschluss,

wenn er mit der

Schule weitermachen will? Die Berufsschulzentren

in Ellwangen,

Aalen und Schwäbisch Gmünd

bieten unterschiedliche Schulformen

an.

Entscheidet man sich nach der

Grundschule, einen Hauptschulabschluss

zu machen, bedeutet

das nicht automatisch, dass der Jugendliche

mit dem Hauptschulabschluss

fertig ist in Sachen Schulbildung.

Hauptschulabgänger

können sogar im Nachhinein ihr

Abitur ablegen. Denn: Sowohl die

Justus-von-Liebig-Schule in Aalen

als auch das Kreisberufsschulzentrum

in Ellwangen und die Gmünder

Berufsschule bieten ein Berufsvorbereitungsjahr,beziehungsweise

ein Berufseinsteigerjahr

an. Hiefür ist das Zeugnis des

letzten Schulhalbjahres erforderlich.

Danach ist der Besuch an einer

ein-oder zweijährigen Berufsfachschule

möglich. Später kann

die Prüfung zur Mittleren Reife abgelegt

werden. Voraussetzung für

die Berufsfachschule in Gmünd,

Aalen oder Ellwangen ist ein guter

Hauptschulabschluss.

Berufsfachschule

In den Fächern Deutsch, Mathe

und Englisch muss der Schüler einen

Durchschnitt von 3,0 erreichen.

In Deutsch sollte er mindestens

die Note Drei, in Englisch und

Mathe maximal die Note Vier erreichen.

Außerdem kann man sich

für die Berufsfachschule auch mit

einem Versetzungszeugnis in die

Klasse Zehn eines Gymnasiums

oder der Realschule bewerben.

Dabei sollte derjenige in den Fächern

Deutsch, Mathe und Englisch

mindestens einen Durchschnitt

von 4,0 erreichen. Maximal

l l l l l l l l l l l l

������������

Infos im Internet:

✔ Deutschlands erste virtuelle

Messe zur Berufsorientierung

gibt’s im Internet

unter www.einstieg.com.

An 365 Tagen

im Jahr stellen Unternehmen

und Hochschulen

ihre Ausbildungsund

Studienangebote

im Netz vor.

Wohin die Reise in die Arbeitswelt geht? Am Schwäbisch Gmünder Berufsschulzentrum gibt’s regelmäßig Infotage

mit einem breiten Angebot für Schüler, um den passenden Ausbildungsberuf zu finden. (Foto: Tom)

darf in einem der drei Fächer die

Note Mangelhaft erzielt werden.

Berufsfachschulen gibt es in unter-

Ausbilder erklären an der Aalener

Schule praktische Arbeitsschritte.

schiedlichen Ausrichtungen. Darunter

auch hauswirtschaftliche,

gewerbliche, technische oder

kaufmännische Berufsfachschulen.

Berufskolleg

Nach der Mittleren Reife können

Jugendliche ein Berufskolleg in

Gmünd, Aalen und Ellwangen

zum Erwerb der Fachhochschulreife

besuchen. Auch hier gibt es

unterschiedliche Ausrichtungen.

Zulassungsvoraussetzungen sind

ein Realschulabschluss oder das

Versetzungszeugnis in die Klasse

Elf am Gymnasium. Natürlich ist

nach einem Hauptschul-, beziehungsweise

Realschulabschluss

auch der Beginn einer Ausbildung

möglich. Diese Ausbildungen sind

zum größten Teil dual ausgerichtet,

das heißt, dass die Schüler zur

Hälfte in der Schule, zur anderen

Hälfte im Ausbildungsbetrieb lernen.

Nach in der Regel dreijähriger

Ausbildung erfolgt eine Prüfung,

welche der Schüler in Kompetenzfächern

ablegt. Besteht er diese

Prüfung, hat er seine Ausbildung

vollständig abgeschlossen und ist

startklar für das Berufsleben.

Abitur

Auch am Gmünder Berufsschulzentrum

(BSZ) treffen die unterschiedlichsten

Schultypen aufeinander.

Die Vielfalt, die von den

drei Schulen in der Heidenheimerstraße

1 in Oberbettringen geboten

wird, ist groß. Insgesamt drei

Schulen beherbergt das BSZ in

Gmünd: Die Gewerbliche Schule,

die Kaufmännische Schule und die

Agnes-von-Hohenstaufenschule.

Am bekanntesten sind wohl die

drei Gymnasien TG, WG und EG,

an denen Schüler nach ihrer Mittleren

Reife das Abitur nachholen

können.

Berufsschule

Außerdem gibt es viele Berufsschulklassen.

Jeder Auszubildende,

der einen Ausbildungsvertrag

mit einem Betrieb hat, muss einen

Teil seiner Ausbildungszeit an der

Berufsschule absolvieren. In der

Regel dauert eine Berufsausbildung

drei Jahre. So werden Bank-,

Büro- und Industriekaufmänner

sowie Sozialversicherungsangestellte

und Verkäufer an der Kaufmännischen

Schule ausgebildet.

18

Die Gewerbliche Schule bietet eine

Vielfalt an technischen Berufen

wie zum Beispiel Elektroniker, Kfz-

Mechatroniker oder Werkzeugmechaniker.

Außerdem gibt es Ausbildungen

in den Bereichen Nahrung,

Textil und Bekleidung sowie

Körperpflege. Dazu gehören unter

anderen Bäcker, Fleischer, Modenäher

und Friseure. An der hauswirtschaftlichen

Berufsschule der

Agnes-von-Hohenstaufenschule

werden Schüler mit Pratikantenvertrag

unterrichtet. Dadurch wird

ihnen der Einstieg ins spätere Berufsleben

erleichtert; Außerdem

erfüllen die Schüler damit ihre

Schulpflicht. Neben gewöhnlichen

Bei Aktionstagen in Aalen informieren

sich viele Schüler. (Fotos: opo)

Klassenzimmern gibt es unter anderem

Chemie- und Physiklabore,

Elektrotechnik- und Computerräume,

eine Küche, eine Autowerkstatt

und Fachräume für Bäcker,

Fleischer, Verkäufer und Friseure,

um neben Theorie auch

Praktisches zu lernen.

Evelyn Horvath und Isabelle Wieser


VIELSEITIGE AUSBILDUNG

Die Firma Leitz bildet in den zwei Ausbildungsorten in Oberkochen und Unterschneidheim Jugendliche in drei

verschiedenen Bereichen aus – die Ausbildung verbindet Theorie und Praxis.

Das Familienunternehmen

Leitz wurde 1876 als Handwerksbetrieb

von Albert Leitz gegründet

und ist heute mit Produktions-

und Vertriebsstätten mit

insgesamt 4800 Beschäftigten auf

allen Kontinenten der Welt präsent.

Die Firma steht für Präzisionswerkzeuge

und Werkzeugsysteme,

umfassende Dienstleistungen

für die professionelle Holzund

Kunststoffbearbeitung in Industrie

und Handwerk. Der Vollsortiment-Anbieter

bildet in seinen

zwei Ausbildungsorten in

Oberkochen und Unterschneidheim

die Jugendlichen in drei verschiedenen

Bereichen aus. Wichtig

für alle Interessierte seien technisches

und mathematisches Verständnis

und ein guter Schulabschluss.

� Die Ausbildung zum Technischen

Zeichner wird in Kombination

mit dem Berufskolleg Metalltechnik

angeboten (Schulabschluss

mind. Mittlere Reife). „Es

ist klasse, dass wir nicht nur im

Konstruktionsbüro, sondern auch

Tim Tiller macht eine Ausbildung

zum Zerspanungsmechaniker.

in der Lehrwerkstatt sind“, findet

Azubi Andreas Maurer und seine

Kollegin Tamara Preis fügt hinzu,

dass die Ausbildung sehr abwechslungsreich

sei und man aktiv mitarbeiten

dürfe.

� Bei den Zerspanungsmechanikern

steht ebenfalls die Verbindung

von theoretischem und prak-

Bewegen Sie was mit uns.

Ressourcen schonen zum Beispiel.

karriere.leitz.org

Als führender Anbieter von Präzisionswerkzeugen

und Dienstleistungen für die Holzund

Kunststoffbearbeitung entwickelt Leitz

ständig neue Ideen. Mit unserem leistungsstarken

Service erhalten wir beispielsweise

die Originalqualität von Werkzeugen

und helfen Umwelt und Ressourcen zu

schonen.

tischem Wissen im Mittelpunkt.

„Leitz ist eine Firma mit langer

Tradition und man bekommt eine

fundierte Ausbildung“, sagt Tim

Tiller, der sich momentan im zweiten

Lehrjahr befindet.

� Jordanis Leontiadis, Azubi im

Bereich Industriekaufmann,

durchläuft in seiner Ausbildung

alle relevanten Abteilungen wie

beispielsweise den nationalen und

internationalen Vertrieb und das

Finanz- und Rechnungswesen.

„Man kann selbstständig arbeiten

und wird in alle Abteilungen integriert“,

erzählt er.

In Kooperation mit der Dualen

Hochschule Baden-Württemberg

in Heidenheim bildet die Firma

Leitz auch acht BA-Studenten in

den Studiengängen Maschinenbau,

BWL-Industrie, Wirtschaftsinformatik

und Informationstechnik

aus. Insgesamt werden momentan

33 Zerspaner, 24 Industriekaufleute

und neun Technische

Zeichner in Oberkochen und

Unterschneidheim ausgebildet.

Meike Rost

Wenn Sie die innovativen Produkte und

Dienstleistungen eines weltweit aktiven

Unternehmens mitgestalten wollen,

kommen Sie zu uns. Sie haben beste

Chancen zur Weiterentwicklung und wir

tun auch sonst alles, damit Sie ungehindert

Wurzeln schlagen können.

Überzeugen Sie uns von Ihrem Potenzial.

Name Dieter Döllken,

Personalleiter

Adresse Leitzstraße 2

73447 Oberkochen

� Telefon 07364-950303

@ E-Mail karriere@leitz.org

19

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DEINE

KONTAKTPERSON

BEI LEITZ

OBERKOCHEN

DEINE

KONTAKTPERSON

BEI LEITZ

UNTERSCHNEIDHEIM

Name Robert Schmid,

Kaufmännischer Leiter

Adresse Freibuck 3

73485 Unterschneidheim

� Telefon 07966-910112

@ E-Mail karriere@leitz.org

��� ������ ��� �������

Leitz GmbH & Co. KG

Leitzstraße 2

73447 Oberkochen, Deutschland

Tel. +49 7364/95 00

Fax +49 7364/95 06 62

karriere@leitz.org

www.leitz.org


WAS ICH MIR FÜR SPÄTER WÜNSCHE...

Viele junge Leute haben schon ganz konkrete Pläne für ihre berufliche Zukunft –

bei manchen ist aber auch noch alles offen.

Was wünschen sich junge

Menschen für ihren beruflichen

Weg? Welche Wünsche, Pläne

und Ziele haben sie?

Jacqueline Mikulle (20), Friseurmeisterin

aus Unterkochen:

Jacqueline Mikulle hat schon ihren eigenen

Friseursalon.

„Nach meiner Ausbildung habe

ich gleich die Meisterprüfung abgelegt

und mir meinen Traum vom

eigenen Salon verwirklicht. In Zukunft

möchte ich mich noch weiterbilden

und hoffe auf nette Kunden

und einen Aufschwung in der

Wirtschaft. In der Krise stehen

schöne Frisuren hinten an.“

Larissa Nowak (20), Studienbewerberin

aus Aalen: „Ich habe

mich für den Studiengang Kunst

beworben und möchte Lehrerin

werden. Von meiner Zukunft erhoffe

ich mir Glück und ein erfülltes

Leben, sodass ich am Schluss

sagen kann: ‚Das hat sich gelohnt!’“

Nicole Powelleit (16), Schülerin

aus Waiblingen: „Ich will beruflich

etwas Kreatives machen, Modede-

Larissa Nowak möchte später Lehrerin

werden.

signerin oder so. In Zukunft hoffe

ich, dass die Maßnahmen zum

Umweltschutz etwas bringen. Für

mich persönlich wünsche ich mir

ein glückliches, bodenständiges

Leben mit Kindern und Haus.“

Andre Kikowatz (18), Abiturient

aus Heidenheim: „Ich möchte

Chemielehrer werden, weil ich das

Fach anderen Leuten ganz gut erklären

kann. Ein großer Traum von

Nicole Powelleit träumt von einer

kreativen Berufslaufbahn.

mir wäre es, mit meiner Band einmal

in Wacken aufzutreten. Und

heiraten möchte ich auch auf jeden

Fall.“

Andres Traum: zuerst mit der Band

aufs Wacken, dann Lehrer.

Claire Gonzales (18), Schülerin

aus Spraitbach: „Ich möchte später

einmal in einem sonnigen Land

als Kunstlehrerin oder als Erzieherin

arbeiten. Ich wünsche mir für

meine Zukunft, dass ich mein Studium

erfolgreich abschließen und

einen guten Beruf bekommen

kann. Dieser sollte auch familienfreundlich

sein.“

Claires Wünsche? Kunstlehrerin oder

Erzieherin werden.

Dennis Roll (16), Schüler aus

Wäschenbeuren: „Am liebsten

würde ich später einmal als Journalist

arbeiten – bei einem Reisemagazin

oder einer Musikzeitschrift.

Für meine Zukunft wünsche

ich mir einen guten Job, ein

Haus am Meer und eine Familie.“

Dennis Roll wünscht sich ein Haus

am Meer und einen guten Job.

Katharina Joos (15), Schülerin

aus Waldstetten: „Ich weiß noch

nicht genau, was ich später einmal

werden will, daher gehe ich erst

einmal weiter auf die Schule. Ich

interessiere mich hierbei vor allem

fürs Technische Gymnasium und

Ein Jahr ins Ausland will Katharina

Joos auf jeden Fall gehen.

20

fürs Wirtschaftsgymnasium. Außerdem

würde ich gerne nach der

Schule ein Jahr ins Ausland gehen.

Handwerkliche Berufe interessieren

mich nicht so sehr. Dafür finde

ich kreative Berufe umso besser.

Für meine Zukunft wünsche ich

mir, dass mir mein Beruf Spaß

macht und dass ich genug Geld

verdiene, um den Lebensunterhalt

zu bezahlen. Außerdem sollte ich

neben dem Beruf noch genügend

Zeit für mich und meine Interessen

haben.“

Manuel Wamsler (18), Schüler

aus Bettringen: „Nach dem Abitur

will ich ein Praktikum als Entertai-

Entertainer oder Moderator. Manuel

Wamsler hat konkrete Pläne.

ner auf einem Kreuzfahrtschiff

machen und dann eine Ausbildung

als Moderator beim Radio

oder Fernsehen. Für die Zukunft

wünsche ich mir viel Erfolg und

viel Freude beim Job.“

Sarah Holzmann (14), Schülerin

aus Waldstetten: „Ich möchte später

gerne in einer Realschule als

Sarah Holzmanns Berufsziel: Lehrerin

an einer Realschule.

Biologie- und Musiklehrerin arbeiten.

Für meine Zukunft wünsche

ich mir, dass ich ein Haus und zwei

Kinder haben werde.“

jojo /amy/ mh


KREATIV UND KOMMUNIKATIV

SDZ Druck und Medien GmbH & Co. KG in Aalen gibt jungen Menschen die Chance, durch eine Ausbildung, ein

BA-Studium oder ein Volontariat in die Berufswelt der Medien einzusteigen.

SDZ Druck und Medien bildet

regelmäßig in verschiedenen

Bereichen aus.

Stefanie Waizmann (21), BA-

Studentin Dienstleistungsmanagement

– Medien und Kommunikation,

aus Westhausen: „Bereits

vor dem Abitur war es mein Ziel,

nach meinem Abschluss ein duales

Studium an der Dualen Hochschule

Baden-Württemberg zu

machen. Ich habe mich über Stu-

l l l l l l l l l l l l

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Das musst Du drauf haben:

✔ Realschulabschluss

(Medienkauffrau),

Abitur (BA-Studium

und Volontariat)

✔ kreatives, selbstständiges

Arbeiten

✔ Kommunikationsfreudigkeit

und Höflichkeit

Stefanie Waizmann und Lilja Reimchen

(li.) bei der Arbeit. (Foto: hubi)

diengänge informiert und mich für

Dienstleitungsmanagement – Medien

und Kommunikation entschieden.

Zu meinen Aufgaben gehören

sowohl die Mitarbeit in Projekten,

das Einschreiben von Anzeigen,

Telefonate entgegennehmen,

Termine verwalten sowie die

Mithilfe bei der Organisation von

Veranstaltungen. Am besten gefällt

mir die Verknüpfung von

Theorie und Praxis, der Kontakt

mit Menschen und dass ich verschiedene

Bereiche kennenlerne.“

Ausbildungsbeginn Herbst 2010

Wir bilden aus: Voraussetzung Abitur

Interessiert?

Voraussetzung mittlere Reife

Mediengestalter/-in

Digital und Print

Medienkaufmann/-frau

Digital und Print

IT-System-

Kaufmann/-frau

Digitaldrucker/-in

Markus Brenner mag die Atmosphäre

in der Redaktion. (Foto: mh)

Lilja Reimchen (24), Medienkauffrau

in Digital und Print, aus

Aalen: „Nach meinem Abitur habe

ich mich entschlossen, lieber eine

Ausbildung anzugehen. Ich habe

mich für diesen Beruf entschieden,

weil ich es spannend finde, in einem

Zeitungsverlag zu arbeiten.

Zu meinen Aufgaben gehören: Anzeigen

aufnehmen, Abos eingeben,

Rechnungen ablegen, Telefonate

entgegennehmen, Berichte

für die Redaktion schreiben und

Termine verwalten und vorberei-

Bachelor of Arts (B.A.)

Dienstleistungsmanagement,

Medien und Kommunikation

Redaktions-Volontär/-in

Name Gundula Puls

Adresse Bahnhofstr. 65

73431 Aalen

Dann richten Sie Ihre Bewerbung

bis spätestens 15. September 2009 an:

SDZ Druck und Medien

GmbH & Co. KG

Personalabteilung

Bahnhofstraße 65

73430 Aalen

Telefon: 0 73 61/5 94-6 83

E-Mail: personal@sdz-medien.de

www.sdz-medien.de

21

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ten. Was mich sehr anspricht, ist

der Kontakt zu Kunden und das

Schreiben von Berichten.

Markus Brenner (35), Volontär,

aus Abtsgmünd: „Ich habe mich

für die GMÜNDER TAGESPOST

als qualitativ höchstwertige Zeitung

in Gmünd entschieden. Die

Vielseitigkeit des Redakteur-Berufs

und die mir übertragene Verantwortung

lassen keine Langeweile

aufkommen. Sehr gut gefällt

mir die Arbeitsatmosphäre.“

hubi/ mh

DEINE

KONTAKTPERSON

BEI SDZ

DRUCK UND MEDIEN

� Telefon 07361-594683

@ E-Mail g.puls@sdz-medien.de


A WIE AUSBILDUNG – Z WIE ZEUGNIS

Ausbildung, Bewerbung, Geselle und Lehre –

das Berufe-ABC ist für Berufseinsteiger manchmal recht verzwickt.

A wie Ausbildung: Bei der dualen

Berufsausbildung erfüllen insbesondere

Ausbildungsbetriebe und

Berufsschulen die Aufgaben nach

den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes

(BBiG).

B wie Berufsschule: Die Berufsschule

vermittelt den Auszubildenden

die durch den Rahmenlehrplan

bestimmten Inhalte.

C wie Computer: Mit den Rechnern

des Berufsinformationszentrums

in Aalen können Interessierte

in der Stellenbörse der Bundesagentur

für Arbeit und Stellenbörsen

anderer Anbieter nach Ausbildungs-

und Arbeitsstellen suchen.

D wie Duale Hochschule: Die

Duale Hochschule Baden-Württemberg

in Heidenheim ist die erste

duale, praxisintegrierende

Hochschule in Deutschland.

E wie EDV-Kenntnisse: Diese

sind in so gut wie jedem Ausbildungsbetrieb

notwendig.

F wie Fachwirt: Ein Fachwirt ist

eine höhere kaufmännische Qualifikation,

die aufgrund einer betriebswirtschaftlichenWeiterbil-

dung erworben wird.

G wie Geselle: Ein Geselle ist ein

Handwerker, der eine Ausbildung

durch Bestehen der Gesellenprüfung

vor der Handwerkskammer

erfolgreich abgeschlossen hat.

H wie Hauptschulabschluss: Für

viele Ausbildungsberufe brauchen

Jugendliche einen guten Hauptschul-

oder Realschulabschluss.

I wie Industrie- und

Handelskammer (IHK):

www.stuttgart.ihk24.de

J wie Jobpilot: Jobs im

Internet: www.jobpilot.de

K wie Kaufmännische

Ausbildung: Kaufmann

ist im weiteren Sinn des

Sprachgebrauchs jeder, der erwerbsmäßig

Waren anbietet oder

daran mitarbeitet, Waren anzubieten.

L wie Lehre: Ausbildung auf

handwerklichem, landwirtschaftlichem

oder kaufmännischem Gebiet.

M wie Mittlere Reife: verbreiteter

Begriff für einen Mittleren Bildungsabschluss.

N wie Nettolohn: Unter

www.nettolohn.de gibt’s einen

Gehaltsrechner, der zeigt, wie viel

Geld nach Abzügen übrig bleibt.

O wie Online-Bewerbungen:

Tipps gibt’s bei der Bundesagentur

für Arbeit.

P wie Praktika: Viele Betriebe

verlangen ein Praktikum vor der

Ausbildung. Bewerber sollten sich

dringend frühzeitig informieren.

Q wie Quereinsteiger:

Person, die aus einer

fremden Sparte in ein

neues Betätigungsfeld

wechselt, ohne die für diesen

Beruf sonst allgemein

übliche „klassische“ Berufsausbildung

absolviert zu haben.

R wie Realschulabschluss: Abschluss

an einer Realschule, Berufsfachschule,

Werkrealschule,

Gesamtschule oder an einem

Gymnasium nach Klasse Zehn.

S wie schriftliche Bewerbung:

Hierfür gibt es Fristen, die von Betrieb

zu Betrieb variieren.

T wie Techniker: Als Techniker

22

bezeichnet man allgemein eine

Person, die in einem technischen

Beruf tätig ist.

U wie Unterricht: Blockunterricht

ist Unterricht an einer Berufsschule,

der nicht an einzelnen

Schultagen einer Woche, sondern

wochenweise unter Wegfall der

Anwesenheit im Ausbildungsbetrieb

erfolgt.

V wie Volontariat: Das Volontariat

ist eine gesetzlich nicht genau

geregelte Ausbildung. Verbunden

wird der Begriff zumeist mit dem

Journalismus. Es dauert zwischen

zwölf und 24 Monaten.

W wie World Wide Web: Mehr

Infos zu Berufen gibt’s unter

www.berufenet.arbeitsagentur.de

X wie X-Bewerbungen: X-Bewerbungen

schreiben bringt nicht viel.

Lieber gezielt informieren und

qualitativ gute, aber weniger Bewerbungen

abschicken.

Y wie mY Job: Infos zu Berufen

gibt’s unter www.myjobnextdoor.com.

Z wie Zeugnis: Synonym für Leistungsbeurteilung

Marie Enßle


GELUNGENE KOOPERATION BEI VOITH

Derzeit bildet die Voith AG in Heidenheim 84 Studentinnen und Studenten

der Dualen Hochschule Baden-Württemberg aus – Enge Vernetzung von Theorie und Praxis.

Schon seit über 140 Jahren

sind für die Firma Voith in

Heidenheim Zuverlässigkeit, Innovationskraft

und Solidität entscheidende

Parameter in der Philosophie

eines der großen Familienunternehmen

in Europa. „Ein

bedeutender Mosaikstein dabei ist

seit 30 Jahren die enge Vernetzung

mit der Dualen Hochschule“, betonen

Diplom-Betriebswirtin (BA)

Elvira Frey-Stuhr und Diplom-Ingenieur

(FH) Roland Trah im Gespräch

mit dieser Zeitung.

Studenten nehmen

Herausforderungen an

„Voith – Engineered reliability“

lautet die Verpflichtung, die sich

die Firma setzt und mit der junge

Menschen zu verantwortungsvollen

Fachleuten heranwachsen sollen.

Mit den Berufszielen Bachelor

of Arts, Bachelor of Engineering

und Bachelor of Science werden

2009 insgesamt 28 Studenten der

Dualen Hochschule in enger Vernetzung

zwischen Schule und Betrieb

und damit zwischen Theorie

und Praxis ihren dreijährigen Berufsweg

starten.

„Wir haben beste Erfahrungen

mit dem Studium an der Dualen

Hochschule“, bilanziert Elvira

Frey-Stuhr. „Wir können feststellen,

dass die Studenten die Herausforderungen

annehmen und

an ihren Aufgaben kontinuierlich

wachsen“, setzt Roland Trah hinzu.

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Das musst Du drauf haben:

✔ Abitur

✔ Hohe

Leistungsbereitschaft

✔ Analytische Fähigkeiten

✔ Gute Englischkenntnisse

✔ Teamfähigkeit

✔ Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit

✔ je nach Studiengang:

Begeisterung für

Technik, wirtschaftliche

Zusammenhänge,

IT-Themen.

Diese Zeitung befragte Andreas

Ludwig (Papiertechnik), Sebastian

Becker (Maschinenbau), Susanne

Feeß (Maschinenbau) und Maike

Antlfinger (Betriebswirtschaftslehre)

nach ihren Erfahrungen, Eindrücken

und Zukunftsaussichten –

alle vier im zweiten Studienjahr.

Warum haben Sie sich für ein

Studium bei Voith entschieden?

Zunächst einmal ist das Studium

an der Dualen Hochschule ein

kompaktes Studium, das überschaubar

ist. Überschaubar auch

in kleinen Gruppen an der Hochschule

selbst. Dies steigert den

Lernerfolg. Da ist Sozialkompetenz

gefragt, dies gilt auch genauso

für den Betrieb, wo wir verstärkt in

Projekten arbeiten. Theorie und

Praxis werden im Studium eng vernetzt.

Man lernt ein breites Spektrum

kennen.

Es geht um Fordern und Fördern

– wie geht das zusammen?

Die Rede war schon von der Sozialkompetenz.

Als weitere Aspekte

kommen Disziplin, Selbstverantwortung,

Eigenständigkeit und

Teamfähigkeit hinzu. Wir haben

ein enges Verhältnis zu unseren

Betreuern, die uns unterstützen,

beratend weiterhelfen. Aber die

Einbringung unserer Person im

Team ist gefordert. Bei den Projekten

sind Lösungsvorschläge gefragt,

was letztlich den Studenten

auch wieder in der Selbstsicherheit

und Sozialkompetenz ein Stück

weiter bringt.

Studium an der Dualen Hochschule

– warum gerade bei Voith?

Voith ist eine Weltfirma, setzt

Maßstäbe in den Märkten Papier,

Energie, Mobilität und Service. Teil

einer solch renommierten Firma

zu sein, und das Ziel zu haben, dort

später nach dem Studium seinen

Berufswunsch zu realisieren, ist

Herausforderung und Motivation

zugleich. Nicht außen vor lassen

darf man natürlich den Ausbildungsvertrag

mit der entsprechenden

Vergütung vom Beginn

des Studiums an.

Kein Fremdkörper im

Unternehmen

Wie haben Sie – quasi als Zwischenbilanz

– die Zusammenarbeit

mit den Kollegen erlebt?

Wir haben uns nie als Fremdkörper

gefühlt. Im Gegenteil. Die Zusammenarbeit

ist gut, wir können

uns als Studenten einbringen, fühlen

uns integriert. Wir sind teamvernetzt

in verantwortungsvollen

Aufgaben und Projekten.

Was gefällt Ihnen besonders gut

an Ihrem Arbeitgeber?

Wir lernen viele Abteilungen

kennen. Das schärft den Überblick

und den Weitblick für ein vielfältiges

Unternehmen. Ein ganz wichtiger

Faktor für uns ist die Innovationskraft

der Firma Voith. In den

diversen Abteilungen wurden wir

23

Anzeige

Ein Team, bei dem sich jeder einbringt (von links): Elvira Frey-Stuhr, Sebastian Becker, Susanne Feeß, Maike Antlfinger,

Andreas Ludwig und Roland Trah bei der Voith AG in Heidenheim. (Foto: ls)

gut unterstützt, am loyalen Arbeitsklima

ist nichts auszusetzen.

Ein kleiner Mosaikstein dieses

„Engineered reliability“ zu sein,

stärkt schließlich auch das eigene

Selbstwertgefühl. An der Dualen

Hochschule Baden-Württemberg

hat Voith einen hervorragenden

Namen. Lothar Schell

DEINE

KONTAKTPERSON

FÜR KAUFMÄNNISCHE

STUDIENGÄNGE

Name Elvira Frey-Stuhr

Adresse St.-Pöltener-Straße 43

89522 Heidenheim

� Telefon 07321-376013

@ E-Mail elvira.frey-stuhr@voith.com

DEINE

KONTAKTPERSON

FÜR TECHNISCHE

STUDIENGÄNGE

Name Roland Trah

Adresse St.-Pöltener-Straße 43

89522 Heidenheim

� Telefon 07321-372992

@ E-Mail roland.trah@voith.com


Ausbildungsstart 2010

Duales Studium bei Voith

Voith setzt weltweit Maßstäbe in den Märkten

Papier, Energie, Mobilität und Service. Zuverlässigkeit,

Innovationskraft und Solidität sind seit über

140 Jahren die Grundlagen unseres Erfolges als

eines der großen Familienunternehmen Europas.

Wir bilden in folgenden dualen Studiengängen aus:

Studienbereich Technik:

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Ab 1. Juli 2009 finden Sie auf unserer Internetseite

Informationen zu den Angeboten und Bewerbungsprozessen:

www.voith-berufsbildung.de

Mit heute 43.000 Mitarbeitern an über 290 Standorten

und ca. 4,9 Mrd. EUR Umsatz wachsen wir

dynamisch weiter. Dafür suchen wir Menschen,

die sich begeistern für unsere Herausforderung:

”Voith – Engineered reliability.”

Studienbereich Wirtschaft:

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Bewerbungsschluss ist der 30.09.2009.

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