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Leckeres aus Omas Küche Herbstküche (Vorschau)

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<strong>Leckeres</strong> <strong>aus</strong><br />

<strong>Omas</strong> <strong>Küche</strong><br />

<strong>Leckeres</strong> <strong>aus</strong><br />

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<strong>Omas</strong> <strong>Küche</strong><br />

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23/11<br />

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2 3<br />

Ernte Dank –mal<br />

süß, mal pikant<br />

Die allerbesten Rezepte <strong>aus</strong> <strong>Omas</strong> <strong>Herbstküche</strong>


INHALT<br />

S. 4 –11 Aus <strong>Omas</strong> Kartoffelküche<br />

Aus <strong>Omas</strong><br />

<strong>Omas</strong> Frühlingsrezepte<br />

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S. 12 –21 Aus <strong>Omas</strong> Kürbisküche<br />

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S. 22–29 Aus <strong>Omas</strong> Zucchiniküche<br />

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S. 32 –37 Aus <strong>Omas</strong> Krautküche<br />

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S. 38 –45<br />

Aus <strong>Omas</strong> Erdbeerküche<br />

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Liebe Leserinnen,<br />

liebe Leser!<br />

„Die Liebe geht durch den Magen.“ Dies gilt vor allem dann,<br />

wenn wir unsere Lieben mit den Köstlichkeiten <strong>aus</strong> <strong>Küche</strong> und<br />

Keller verwöhnen wollen. Dass unsere Großmütter einen wunderbaren,<br />

umfangreichen Schatz an besten Rezepten hatten,<br />

daran erinnern wir uns gerne. Wir haben nun die Kochbücher<br />

<strong>aus</strong> der guten alten Zeit gewälzt und vieles entdeckt, was es<br />

nachzukochen gilt. Alte Rezepte neu entdeckt, heißt unser<br />

Motto. Und nicht nur das, wir haben diese Rezepte auch in ein<br />

modernes Gewand gekleidet.<br />

Viel Spaß bei Ihrer kulinarischen Zeitreise, gutes Gelingen und<br />

einen guten Appetit wünscht Ihnen<br />

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Ihre Redaktion<br />

S. 46 –53 Aus <strong>Omas</strong> Backstube – Die besten Zwetschgenkuchen<br />

S. 54 –63 Aus <strong>Omas</strong> Backstube – Herbstorten <strong>aus</strong> <strong>Omas</strong> Rezeptbuch<br />

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Aus <strong>Omas</strong><br />

Kartoffelküche<br />

Kartoffeln –<br />

die tolle Knolle<br />

A<br />

ls die spanischen Konquista<br />

do ren vor ein<br />

paar Jahrhunderten ein<br />

paar Ableger der Pflanze „So la num<br />

tuberosum“ von Ecuador <strong>aus</strong> nach<br />

Spanien brachten, konnten sie sich<br />

wohl kaum vorstellen, welchen Siegeszug<br />

durch die „Alte Welt“ dieses<br />

neuartige Gewächs antreten würde.<br />

Dass die Kartoffel 400 Jahre später<br />

allein in Deutschland auf weit über<br />

einer halben Million Hek tar Ackerfläche<br />

angebaut werden würde, wäre<br />

ihnen völlig unglaublich erschienen.<br />

Dass die braunen Knollen helfen würden,<br />

Hungers nöte zu lindern, dass die<br />

Kartoffel schließlich zur regelrechten<br />

„Volks nahrung“ aufsteigen würde –<br />

wer hätte es damals geahnt. Dass die<br />

Landwirte im Jahr 1970 auf dem Gebiet<br />

der da maligen Bundes republik<br />

Deutsch land mehr als 16 Millionen<br />

Tonnen Kartoffeln ernten würden –<br />

auch für uns eine kaum fassbare<br />

Menge. Mittlerweile sind<br />

diese Zahlen zwar rückläufig<br />

– doch das<br />

rührt nur da her,<br />

dass die Kartoffel<br />

vermehrt importiert<br />

wird. Der Verbrauch<br />

ist gleich<br />

geblieben!<br />

Bei der Benennung der<br />

einzelnen Sorten hat sich der<br />

Volks mund alle erdenkliche Mühe<br />

gegeben: Hansa, Forelle, Sieglinde<br />

und Selma zählen zu den festkochenden<br />

Sorten. Die bekannteste unter<br />

den mehligkochenden ist Bintje <strong>aus</strong><br />

Holland, dazu kommen zum Beispiel<br />

Datura, Irmgard oder Au la. Zwischendrin<br />

liegen die vorwiegend festkochenden<br />

Kartoffeln – von Amalia<br />

bis Ulla, Roxy, Saskia und Quarta<br />

nicht zu vergessen, und viele, viele<br />

mehr.<br />

Aus den 2 000 bekannten Kartof felsorten<br />

– von denen allerdings hier zu<br />

Lande nur etwa 80 an gebaut werden<br />

– lässt sich eine solche Vielzahl von<br />

Speisen zubereiten, dass wir problemlos<br />

statt eines Kochbuches auch<br />

eine ganze Koch buchreihe hätten<br />

herstellen können. Sie können sicher<br />

sein: Es ist für jeden Geschmack<br />

etwas dabei – und Sie werden mit Sicherheit<br />

ein paar Ideen finden, auf<br />

die Sie bisher nicht gekommen sind.<br />

Blättern Sie einfach durch die Seiten<br />

und lassen Sie sich inspirieren. Bereiten<br />

Sie Ihre Kar toffeln mal mit Kräutern,<br />

mal mit Käse, mal mit Fleisch,<br />

mal mit Fisch, mal mit Salat und mal<br />

mit Wild zu. Probieren Sie's mal rustikal,<br />

mal edel, mal fruchtig mit Oliven,<br />

mal exquisit mit Man deln, mal<br />

variationsreich mit verschiedenen<br />

Dips. Sie werden feststellen: Es gibt<br />

immer wieder neue, immer wieder<br />

überraschende Mög lich kei ten – nicht<br />

umsonst hat die un schein bare braune<br />

Knolle von Südame ri ka <strong>aus</strong> die ganze<br />

Welt erobert.<br />

4 OMAS KÜCHE


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

600 g Kartoffeln<br />

1 Zwiebel<br />

1 EL Butter<br />

500 ml Gemüsebrühe<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Muskat<br />

1 Prise Cayennepfeffer<br />

200 ml süße Sahne<br />

Außerdem:<br />

500 g Wildlachsfilet<br />

Saft von 1/2 Zitrone<br />

300 ml Gemüse- oder<br />

Fischbrühe<br />

3 EL Obstessig<br />

1 Stück Lauch (ca. 15 cm lang)<br />

2 EL Erdnussöl<br />

Kräuterzweige zum Garnieren<br />

Kartoffelcremesuppe mit Lachs<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Kartoffeln waschen,<br />

schälen, je nach Größe halbieren<br />

oder vierteln.<br />

2. Die Zwiebel schälen, in<br />

feine Würfel schneiden, die<br />

Butter in einem Topf erhitzen,<br />

die Zwiebel darin glasig<br />

schwitzen.<br />

3. Die Kartoffeln dazugeben<br />

und kurz mitschwitzen. Die<br />

Gemüse brü he angießen, zum<br />

Kochen bringen. Mit Salz,<br />

Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer<br />

kräftig würzen und<br />

bei mäßi ger Hitze ca. 20 Minuten<br />

köcheln lassen.<br />

4. Einige Kartoffelstücke <strong>aus</strong><br />

der Suppe nehmen und warm<br />

stellen, die restliche Suppe<br />

pürieren.<br />

5. Die Suppe mit der Sahne<br />

und den Kartoffelstücken erhitzen<br />

und nachwürzen.<br />

6. Den Wildlachs waschen,<br />

trocken tupfen, in mundgerechte<br />

Stücke schneiden, mit<br />

Zitronensaft beträufeln, kurz<br />

ziehen lassen, mit Salz und<br />

Pfeffer würzen.<br />

7. Die Brühe mit dem Obstessig<br />

zum Kochen bringen,<br />

die Lachsstücke darin in ca. 7<br />

Minu ten garziehen lassen.<br />

8. Den Lauch putzen, waschen,<br />

trocken tupfen und in<br />

feine Streifen schneiden.<br />

Das Erdnussöl in einer Pfanne<br />

erhitzen und die Lauchstreifen<br />

darin rösten.<br />

9. Die Kartoffelcremesuppe<br />

anrichten, die Lachsstücke in<br />

die Sup pe legen, mit den<br />

Lauchstreifen be streuen, mit<br />

Kräuterzweigen garnieren<br />

und sofort servieren.


Kartoffel-Salami-Schmortopf<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Zwiebel und die Knoblauch<br />

zehen schälen und fein<br />

würfeln.<br />

2. Die Paprikaschote halbieren,<br />

entkernen, waschen und<br />

in Streifen schneiden.<br />

3. Den Lauch putzen, waschen<br />

und in dünne Scheiben<br />

schnei den.<br />

4. Die Kar tof feln schälen, waschen<br />

und in mundgerechte<br />

Würfel schneiden.<br />

5. Die Salami enthäuten, in<br />

Schei ben oder Würfel schneiden.<br />

Die Chilischote halbieren,<br />

entkernen und klein<br />

schneiden.<br />

6. Das Schmalz in einem tiefen<br />

Schmor topf erhitzen, das<br />

Gemüse, die Salami und die<br />

Lorbeerblätter dazugeben.<br />

Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer<br />

und Zucker würzen.<br />

7. Den Bratensaft angießen<br />

und das Ganze im auf 180–<br />

200 °C vorgeheizten Ofen<br />

30–35 Minuten garen.<br />

8. Nach Ende der Garzeit den<br />

Kartoffel-Salami-Schmortopf<br />

<strong>aus</strong> dem Ofen nehmen, nachwürzen,<br />

anrichten, mit Kräuterzweigen<br />

garnieren und<br />

sofort servieren.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

1 Zwiebel<br />

2 Knoblauchzehen<br />

1 rote Paprikaschote<br />

1 Stange Lauch<br />

600 g Kartoffeln<br />

150 g Salami<br />

1 kleine rote Chilischote<br />

1 EL Butterschmalz<br />

2–3 Lorbeerblätter<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Cayennepfeffer<br />

1 Prise Zucker<br />

500 ml Bratensaft<br />

Kräuterzweige zum Garnieren<br />

Enthält pro Portion ca.<br />

440 kcal, 10848 Joule,<br />

18,5 g Eiweiß, 22 g Fett,<br />

35,5 g KH<br />

<strong>Omas</strong> Tipp:<br />

Zur Familie der Knollengemüse zählen Kartoffeln, Topinambur, Bataten (Süßkartoffeln) und Yamswurzeln.<br />

Kartoffeln gehören als wesentlicher Bestandteil einer gesunden, vollwertigen Ernährung zu den<br />

wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Die Sortenvielfalt ist beeindruckend; etwa 45 verschiedene Speisesorten<br />

– darunter einige <strong>aus</strong>ländische Erzeugnisse – werden im Handel angeboten. Festkochende Sorten<br />

werden vor allem für Kartoffelsalate und feste Salz-, Pell- und Bratkartoffeln verwendet.<br />

Vor wiegend festkochende Sorten eignen sich für Salz-, Pell-, Brat- und Grillkartoffeln. Mehligkochende<br />

Kartoffeln sind ideal für Püree, Klöße, Suppen und Eintöpfe.<br />

OMAS KÜCHE 7


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

250 g durchwachsener,<br />

gekochter Bauchspeck oder<br />

Schinken<br />

2 EL Butter<br />

1 Zwiebel<br />

1 Bund Suppengemüse<br />

800 g Kartoffeln<br />

1 Stange Lauch<br />

500 g Rosenkohl<br />

2 l Gemüsebrühe<br />

2–3 Lorbeerblätter<br />

1 TL Wacholderbeeren<br />

200 ml Sauerrahm<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Muskat<br />

1 Prise Kümmel<br />

1 Bund Petersilie<br />

Großmutters Kartoffel-<br />

Rosenkohl-Topf<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Den Speck oder Schinken<br />

in feine Streifen schneiden,<br />

die Butter in einem Topf erhitzen<br />

und die Speck- oder<br />

streifen darin anbraten.<br />

2. Die Zwiebel schälen, fein<br />

würfeln, ins Fett geben und<br />

glasig schwitzen.<br />

3. Das Suppengemüse putzen,<br />

waschen und würfeln,<br />

die Kartof feln schälen, waschen,<br />

in mundgerechte<br />

Stücke scheiden, den Lauch<br />

putzen und in Streifen<br />

schneiden.<br />

4. Den Rosenkohl putzen,<br />

waschen, halbieren, mit dem<br />

restlichen Gemüse zu den<br />

Speckzwiebeln geben und<br />

mitschwitzen.<br />

5. Mit der Gemüsebrühe auffüllen,<br />

die Lorbeerblätter und<br />

die Wa chol derbeeren dazugeben,<br />

zum Kochen bringen<br />

und das Ganze 20–25 Minuten<br />

köcheln lassen.<br />

6. Den Kartoffel-Rosenkohl-<br />

Topf mit dem Sauer rahm verfeinern,<br />

mit Salz, Pfeffer,<br />

Muskat und Kümmel abschmecken,<br />

dekorativ anrichten,<br />

mit der verlesenen,<br />

gewaschenen und fein gehackten<br />

Petersilie bestreuen<br />

und sofort servieren.


Bäckeofen<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Das Rindfleisch und das<br />

Schwei ne fleisch unter fließendem<br />

Was ser waschen,<br />

trocken tupfen und in mundgerechte<br />

Würfel schneiden.<br />

2. Mit Salz, Pfeffer, Kümmel,<br />

den geschroteten Pfefferkörnern<br />

und dem Paprikapulver<br />

kräftig würzen.<br />

3. Die Karotten schälen und<br />

in Scheiben schneiden.<br />

4. Den Lauch putzen, waschen<br />

und in Scheiben<br />

schneiden.<br />

5. Die Karotten und den<br />

Lauch mit den Lorbeerblättern,<br />

den Nelken und den<br />

Wacholderbeeren zum Fleisch<br />

geben und untermischen.<br />

6. Schmalz in einem Schmortopf<br />

erhitzen. Das Fleisch und<br />

das Gemüse einschichten, die<br />

Brühe angießen.<br />

7. Die Kartoffeln schälen, waschen,<br />

in Scheiben schneiden<br />

und den Eintopf damit abdecken.<br />

8. Den Eintopf in dem auf<br />

180–200 °C vorgeheizten<br />

Back ofen etwa zwei Stunden<br />

garen.<br />

9. Den Bäckeofen <strong>aus</strong> dem<br />

Ofen nehmen, anrichten, mit<br />

Kräuter zweigen garnieren<br />

und servieren.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

300 g Rindfleisch<br />

300 g Schweinefleisch<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 EL Kümmel<br />

1 EL geschrotete<br />

Pfefferkörner<br />

1 EL Paprikapulver edelsüß<br />

2–3 Karotten, 1 Stange Lauch<br />

1–2 Lorbeerblätter<br />

einige Nelken<br />

einige Wacholderbeeren<br />

1 EL Butterschmalz<br />

1 l Gemüse- oder<br />

Fleischbrühe<br />

500 g Kartoffeln<br />

Kräuterzweige zum Garnieren<br />

<strong>Omas</strong> Tipp:<br />

Wenn möglich, sollten Sie Ihre Kartoffeln frisch und offen kaufen, am besten auf einem Wochenmarkt<br />

oder direkt beim Bauern selbst. In Folie abgepackte Kartoffeln müssen <strong>aus</strong>gepackt werden, wenn sie<br />

nicht gleich Verwendung finden. Das Treibh<strong>aus</strong>klima in solchen Kunststoffverpackungen fördert ansonsten<br />

unerwünschte Keimung und Fäulnisprozesse. Die Kartoffeln sollten stets schön fest sein. Die<br />

Haut muss straff sein und frei von dunklen oder faulen Stellen. Lange Keime, grüne Stellen oder<br />

dunkle Flecken im In ne ren sind ebenfalls Kenn zeichen minderer Qualität.<br />

OMAS KÜCHE 9


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

1 kg festkochende<br />

Kartoffeln<br />

Fett für die Form<br />

1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen<br />

1–2 EL Butterschmalz<br />

500 g gemischtes Hackfleisch<br />

1 Dose geschälte Tomaten<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 EL Kräuter der Provence<br />

1 EL Paprikapulver, edelsüß<br />

Für den Guss:<br />

3 Eier<br />

1 Becher Naturjoghurt<br />

1 Becher Crème fraîche<br />

Kräuterzweige und Tomatenecken<br />

zum Garnieren<br />

Kartoffel-Hackfleisch-Torte<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Kartoffeln schälen, waschen<br />

und in dünne Scheiben<br />

schneiden. Eine Auflaufform<br />

<strong>aus</strong>fetten und die Hälfte der<br />

Kartoffelscheiben einschichten.<br />

2. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen<br />

schälen und fein<br />

würfeln.<br />

3. Das Schmalz erhitzen, das<br />

Hackfleisch darin unter ständigem<br />

Rühren anbraten,<br />

Zwiebel- und Knoblauchwürfel<br />

dazugeben und mitbraten.<br />

4. Die geschälten Tomaten<br />

mit einer Gabel zerdrücken,<br />

zum Hack fleisch geben, einmal<br />

aufkochen lassen, mit<br />

Salz, Pfeffer, Kräutern der<br />

Provence und Paprikapulver<br />

würzen und gleichmäßig auf<br />

den Kartoffeln verteilen, mit<br />

den restlichen Kartoffel scheiben<br />

belegen.<br />

5. Die Eier mit dem Joghurt<br />

und der Crème fraîche verrühren,<br />

salzen und pfeffern<br />

und gleichmäßig auf dem<br />

Auflauf verteilen.<br />

6. Den Auflauf in dem auf<br />

180–200 °C vorgeheizten<br />

Backofen 40 Minu ten garen,<br />

abdecken und weitere 20 Minuten<br />

fertig garen.<br />

7. Die Kartoffel-Hackfleisch-<br />

Torte <strong>aus</strong> dem Ofen nehmen,<br />

in Stücke schneiden und dekorativ<br />

anrichten. Mit Kräuterzweigen<br />

und Tomaten ecken<br />

garnieren und mit einem gemischten<br />

Salat servieren.


Tiroler Bratkartoffeln<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Pellkartoffeln schälen,<br />

je nach Größe halbieren oder<br />

vierteln.<br />

2. Das Olivenöl in einer<br />

Pfanne erhitzen, die Kartoffeln<br />

hinzufügen und braten.<br />

3. Die Kräuterzweige verlesen,<br />

waschen, zerpflücken, zu<br />

den Kartoffeln geben und<br />

mit-braten.<br />

4. Die getrockneten Tomaten<br />

je nach Größe halbieren oder<br />

vierteln, mit dem in Streifen<br />

geschnittenen Tiroler Speck<br />

oder Parmaschinken zu den<br />

Kartoffeln geben und kurz<br />

mitbraten.<br />

5. Die gefüllten Oliven untermischen,<br />

den Weißwein und<br />

die Gemüse- oder Fleischbrühe<br />

angießen, bei starker<br />

Hitze so lange braten, bis die<br />

Flüssigkeit verdampft ist. Mit<br />

Salz und Pfeffer würzen.<br />

6. Die Tiroler Bratkartoffeln<br />

anrichten, mit Tiroler Speckoder<br />

Parmaschinken scheiben<br />

und Basilikum garnieren und<br />

sofort servieren.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

800 g möglichst kleine,<br />

gleich große Pellkartoffeln<br />

50 ml Olivenöl<br />

2–3 Zweige Rosmarin<br />

2–3 Zweige Thymian<br />

100 g getrocknete Tomaten<br />

75 g Tiroler Speck oder<br />

Parmaschinken<br />

75 g mit Paprika gefüllte,<br />

grüne Oliven<br />

je 100 ml Weißwein und<br />

Gemüse- oder Fleischbrühe<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

Tiroler Speck- oder<br />

Parmaschinkenscheiben und<br />

Basilikum zum Garnieren<br />

<strong>Omas</strong> Tipp:<br />

Für die Zubereitung von Kartoffeln brauchen Sie keine <strong>aus</strong>gefallenen Ge räte und Werkzeuge. Aber einige<br />

Dinge sind doch sehr praktisch. Zum perfekten Frittieren gehört zum Beispiel ein Pommes-frites-<br />

Schnei der, mit dem Sie die Kartoffeln mühelos in eine appetitliche Form bringen. Übrigens müssen es<br />

nicht immer Stäbchen sein: Sie können Kar tof feln auch in fantasievollen Formen zuschneiden. Etwa in<br />

Spi ra len, wobei Sie nur einen Rettichschneider zweckentfremden müssen. Auch mit einem Kugel<strong>aus</strong>stecher,<br />

einem Aushöhler oder mit einem nor malen, scharfen Gemüsemesser können Sie beliebig<br />

neue Formen kreieren.<br />

OMAS KÜCHE 11


Aus <strong>Omas</strong><br />

Kürbisküche<br />

Kürbis –<br />

<strong>Omas</strong> beste Rezepte<br />

S<br />

chon unsere Großeltern<br />

pflanzten und ernteten<br />

riesige Kürbisse, die dann<br />

den ganzen Winter über im Vorratskeller<br />

zu finden waren. Süßsauer eingelegt,<br />

zu Marmelade verarbeitet<br />

oder immer wieder mal frisch gekocht,<br />

entstanden ständig neue Köstlichkeiten.<br />

Heute kennen wir weit über 700 verschiedene<br />

Arten, die zur Familie der<br />

Kürbisse zählen. Aber nur ein kleiner<br />

Teil der heute bekannten Sorten ist<br />

essbar, die<br />

meisten Kürbisse dienen als Pflanzen.<br />

Je nach Sorte sind die Kürbisse bei<br />

uns mittlerweile fast ganzjährig im<br />

Handel erhältlich. Die Hauptsaison<br />

der einheimischen Kürbisse jedoch<br />

liegt zwischen September und Novem<br />

ber, wobei besonders der Monat<br />

Oktober dem Kürbis gewidmet ist.<br />

Der Kür bis, der lange<br />

Zeit in Vergessenheit<br />

geraten<br />

war, feiert erst<br />

seit Kurzem<br />

wieder ein<br />

Comeback.<br />

Bei uns sind<br />

zwei unterschiedliche<br />

Pflanzen bekannt,<br />

die sich<br />

seit jeher Kürbis<br />

nennen.<br />

Eine Pflanze, die ursprünglich <strong>aus</strong><br />

Südamerika stammt (Gartenkürbis),<br />

und die andere, deren Ursprung<br />

Afrika ist (Flaschenkürbis). Vor mehr<br />

als 9000 Jahren haben mexikanische<br />

Bauern ihn bereits angebaut. Im<br />

Osten Afrikas haben Archäologen<br />

Kürbiskerne <strong>aus</strong> dem Jahre 850 v.<br />

Chr. <strong>aus</strong>gegraben. Schon Karl der<br />

Große befahl Anfang des neunten<br />

Jahr hunderts den Anbau des Kürbisses<br />

auf den kaiserlichen Kronengütern.<br />

Der Name „Kürbis“ stammt vom<br />

lateinischen „corbis“, was so viel wie<br />

Korb bedeutet. Denn schon die alten<br />

Römer haben die getrockneten, <strong>aus</strong>gehöhlten<br />

Früchte als Gefäße verwendet.<br />

Der Kürbis diente nicht nur<br />

als Speise, sondern man nutzte seine<br />

harte getrocknete Schale, um dar<strong>aus</strong><br />

Töpfe, Teller oder Trommeln herzustellen.<br />

Kolumbus entdeckte in Amerika<br />

den „cucurbita pepo“, unseren<br />

bekannten Gartenkürbis. Botanisch<br />

hat der Kürbis den Namen „Panzerbeere“<br />

und sie ist die Pflanze mit den<br />

größten Beeren und Samen. Durch<br />

vielerlei Kreuzungen hat der Kürbis<br />

eine große Sortenvielfalt hervorgebracht.<br />

Kürbisse gibt es in Grün, Gelb,<br />

Schwarz oder Rot und die Formen<br />

sind dick, dünn, geschwungen oder<br />

lang. Wir unterscheiden zwischen<br />

Sommer- und Winterkür bissen. Die<br />

ersten Kürbisse sind bereits im Juli<br />

reif, ab September werden die Winterkürbisse<br />

geerntet.<br />

12 OMAS KÜCHE


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

4 Eier<br />

150 g Crème fraîche<br />

50 ml Milch<br />

Salz<br />

weißer Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Muskat<br />

Butter für die Form<br />

1–2 EL Butter oder Margarine<br />

2 Zwiebeln<br />

2 Karotten<br />

1 Zucchini<br />

1 l Gemüsebrühe<br />

800 g Kürbisfruchtfleisch<br />

frisch geschnittener<br />

Schnittlauch<br />

Kräuterzweige zum Garnieren<br />

Kürbissuppe mit Eierstich<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Eier mit der Crème<br />

fraîche und der Milch in eine<br />

Schüssel geben und verschlagen.<br />

2. Mit Salz, Pfeffer und Muskat<br />

kräftig abschmecken.<br />

Anschließend in eine <strong>aus</strong>gefettete<br />

Form geben und im<br />

Wasserbad stocken lassen.<br />

3. In der Zwischenzeit die<br />

Butter oder Margarine erhitzen<br />

und die geschälten und<br />

fein gehackten Zwiebeln<br />

darin glasig schwitzen.<br />

4. Die Karotten schälen, in<br />

feine Würfel oder Streifen<br />

schneiden, zu den Zwiebeln<br />

geben und dünsten.<br />

5. Die Zucchini putzen, in<br />

Würfel oder Streifen schneiden,<br />

zum Ge müse geben und<br />

kurz mitschwitzen. Mit der<br />

Gemüsebrühe auffüllen, das<br />

Ganze bei mäßiger Hitze fünf<br />

Mi nuten köcheln lassen.<br />

6. Das in mundgerechte Würfel<br />

geschnittene Kürbisfruchtfleisch<br />

dazugeben,<br />

weitere 10–15 Minuten köcheln<br />

lassen und nochmals<br />

abschmecken.<br />

7. Den Eierstich erkalten lassen,<br />

in Würfel schneiden, mit<br />

dem frisch geschnittenen<br />

Schnittlauch in die Suppe<br />

geben, anrichten, mit Kräuter<br />

zweigen garnieren und<br />

servieren.


Pikante Kürbismousse mit Schinken<br />

Enthält pro Portion ca.<br />

315 kcal, 1323 Joule,<br />

10 g Eiweiß, 25 g Fett,<br />

8 g KH<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Zwiebel schälen und würfeln.<br />

Das Kürbisfruchtfleisch<br />

ebenfalls würfeln. Das Olivenöl<br />

erhitzen, Zwiebel- und Kürbiswürfel<br />

darin anschwitzen.<br />

2. Das Ganze mit Curry bestäuben,<br />

die Gemüsebrühe angießen,<br />

zum Kochen bringen, mit<br />

Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer<br />

würzen und so lange köcheln<br />

lassen, bis die Flüs sig keit<br />

fast vollständig verdampft ist.<br />

3. Das Gemüse im Mixer oder<br />

mit dem Pürierstab pürieren<br />

und 500 ml abmessen.<br />

4. Die gut gewässerte Gelatine<br />

<strong>aus</strong>drücken und in dem noch<br />

warmen Püree vollständig auflösen<br />

lassen.<br />

5. Kurz vor dem Festwerden die<br />

steif geschlagene Sahne unterheben<br />

und im Kühlschrank –<br />

am besten über Nacht – vollständig<br />

<strong>aus</strong>kühlen lassen.<br />

6. Zum Anrichten den Endivien<br />

salat verlesen, waschen,<br />

gut abtropfen lassen und klein<br />

schneiden.<br />

7. Den Salat auf Tellern dekorativ<br />

anrichten, mit Balsamicoessig<br />

und Olivenöl beträufeln,<br />

salzen und pfeffern und die<br />

Schinkenscheiben da rauflegen.<br />

8. Mit den Paprikawürfeln bestreuen,<br />

von der Kürbismousse<br />

mit einem Ess löffel Nocken abstechen,<br />

auf den Salat legen,<br />

mit Kräuter zwei gen garnieren<br />

und sofort servieren.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

1 Zwiebel<br />

500 g Kürbisfruchtfleisch<br />

1 EL Olivenöl<br />

2–3 TL Curry<br />

200 ml Gemüsebrühe<br />

Salz, weißer Pfeffer<br />

<strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Cayennepfeffer<br />

3 Blatt weiße Gelatine<br />

200 ml süße Sahne<br />

Außerdem:<br />

einige Blätter Endiviensalat<br />

einige Tropfen<br />

Balsamicoessig<br />

einige Tropfen Olivenöl<br />

8–12 Scheiben roher Schinken<br />

bunte Paprikawürfel<br />

zum Bestreuen<br />

Kräuterzweige zum Garnieren<br />

<strong>Omas</strong> Tipp:<br />

Kürbisse sind sehr gesund. Sie bestehen zu 90 % <strong>aus</strong> Wasser, enthalten kaum Fett und sind deshalb<br />

sehr kalorienarm. Die Früchte sind kaliumreich, natrium arm und haben eine harntreibende Wirkung.<br />

Neben einem hohen Vitamin-C-Gehalt enthält der Kürbis die Mineralstoffe Kalzium und Zink, die<br />

wiederum wichtig für das Immunsystem sind. In Ländern, in denen die Menschen viele Kürbiskerne<br />

essen, leiden Männer viel seltener an Prostatabeschwerden. Aufgrund seiner vielen Kerne gilt der<br />

Kürbis als Symbol der Fruchtbarkeit. Wie dem auch sei, neben der Gesundheit zählt für uns natürlich<br />

in erster Linie das Genießen.<br />

OMAS KÜCHE 15


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

600 g Kürbisfruchtfleisch<br />

2 säuerliche Äpfel<br />

Saft von 1 Zitrone<br />

1 Stück Ingwerwurzel<br />

2 Zwiebeln<br />

2–3 EL Olivenöl<br />

2 EL Curry<br />

100 ml Weißwein<br />

200 ml Apfelessig<br />

2–3 EL Dijon-Senf<br />

100 g Gelierzucker<br />

Außerdem:<br />

4 küchenfertige Schweineoder<br />

Putenschnitzel<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

Butterschmalz zum Braten<br />

Kräuterzweige zum Garnieren<br />

Schnitzel mit Kürbis-Apfel-Chutney<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Das Kürbisfruchtfleisch<br />

unter flie ßendem Wasser waschen,<br />

tro cken tupfen und in<br />

mundgerechte Würfel schneiden.<br />

2. Die Äpfel schälen, entkernen,<br />

in Würfel schneiden, mit<br />

dem Kürbis fleisch vermischen<br />

und mit Zitro nen saft beträufeln.<br />

Die Ingwer wur zel schälen,<br />

grob raspeln. Die Zwie beln<br />

schälen und fein hacken.<br />

3. Das Olivenöl in einem Topf<br />

erhitzen, Zwiebeln und Ingwer<br />

dazugeben und glasig schwitzen.<br />

Das Kür bisfleisch mit den<br />

Äpfeln zu den Zwiebeln geben<br />

und anschwitzen.<br />

4. Mit Curry bestäuben, mit<br />

Wein und Apfelessig auffüllen.<br />

5. Den Dijon-Senf einrühren<br />

und das Ganze bei mäßiger<br />

Hitze 4–5 Mi nuten köcheln<br />

lassen. Den Ge lier zucker einrühren<br />

und unter stän digem<br />

Rühren zum Kochen bringen.<br />

Anschließend nochmals 2–3<br />

Minu ten sprudelnd kochen<br />

lassen.<br />

6. Die Schnitzel unter flie ßendem<br />

Wasser waschen, tro cken<br />

tupfen, mit Salz und Pfeffer<br />

kräftig würzen und im erhitzten<br />

Butterschmalz braten.<br />

7. Die Schnitzel mit dem Kürbis-Apfel-Chutney<br />

dekorativ<br />

anrichten, mit Kräuterzweigen<br />

garnieren und so fort servieren.<br />

Dazu reicht man Kräuterreis,<br />

den man in gedünsteten Zucchinirollen<br />

anrichtet.


Kürbisschnitzel<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Den Kürbis schälen, das<br />

Fleisch in 1 cm dicke Sheiben<br />

schneiden, ca. acht Minuten in<br />

Salzwasser kochen und gut<br />

abtropfen lassen.<br />

2. Die Scheiben mit Parmesankäse<br />

und grobem Pfeffer bestreuen<br />

und mit den<br />

Schinkenscheiben um wickeln.<br />

3. Die Schnitzel im Mehl wenden,<br />

durch das mit der Milch<br />

verquirlte Ei ziehen und mit<br />

den Semmelbrö seln panieren.<br />

4. Butterschmalz in einer<br />

Pfanne erhitzen und die Kürbisschnitzel<br />

darin goldgelb<br />

<strong>aus</strong>backen.<br />

5. Für die Soße die Zwiebel<br />

schälen, fein würfeln, die<br />

Knoblauchzehen schälen und<br />

fein hacken. Zwiebel- und<br />

Knoblauchwürfel im erhitzten<br />

Öl anschwitzen.<br />

6. Die Pizzatomaten und die<br />

Kräuter dazugeben, das Ganze<br />

ca. 10 Minuten leicht köcheln<br />

lassen. Den Honig einrühren,<br />

zum Schluss die Sahne hinzufügen.<br />

Mit Salz und Pfeffer<br />

kräftig abschmecken.<br />

7. Die Kürbisschnitzel mit der<br />

Toma ten soße auf Tellern anrichten,<br />

mit To ma tenwürfeln<br />

und Schnittlauch röll chen bestreuen<br />

und mit Spaghetti sofort<br />

servieren.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

1 kleiner Kürbis<br />

30 g geriebener<br />

Parmesankäse<br />

grober Pfeffer<br />

150 g Kochschinken in dünnen<br />

Scheiben, 2 EL Mehl<br />

1 Ei, 20 ml Milch<br />

150 g Semmelbrösel<br />

Butterschmalz zum Braten<br />

Für die Tomatensoße:<br />

1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen<br />

1 EL Olivenöl<br />

1 Dose (400 ml) Pizzatomaten<br />

1 TL italienische Kräuter<br />

2 EL Honig, 100 ml süße Sahne<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

Außerdem:<br />

Tomatenwürfel und Schnittlauch<br />

röllchen zum Bestreuen<br />

Unser Tipp:<br />

Heute kennen wir weit über<br />

700 verschiedene Arten, die<br />

zur Familie der Kürbisse zählen.<br />

Aber nur ein kleiner Teil<br />

der heute bekannten Sorten<br />

ist essbar. Je nach Sorte sind<br />

die Kürbisse bei uns mittlerweile<br />

fast ganzjährig im Handel<br />

erhältlich.<br />

OMAS KÜCHE 17


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

400 g Kürbisfruchtfleisch<br />

500 g Hähnchenbrustfilet<br />

1 rote Zwiebel<br />

3 Stängel Lauchzwiebeln<br />

1 rote Paprikaschote<br />

2 EL Olivenöl<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Muskat<br />

1/2 TL Korianderpulver<br />

150 ml Gemüsebrühe<br />

2 EL Karamellsirup<br />

einige Tropfen Zitronensaft<br />

1 Bund Schnittlauch<br />

Für die Spätzle:<br />

400 g Mehl, 5 Eier<br />

50 ml Milch<br />

2 rote Chilischoten<br />

Butter zum Braten<br />

Hähnchen-Kürbis-Pfanne<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Das Kürbisfleisch in Streifen<br />

schneiden, in kochendem<br />

Salzwas ser blanchieren, her<strong>aus</strong>nehmen<br />

und bereitstellen.<br />

2. Das Hähnchenbrustfilet<br />

unter fließendem Wasser waschen,<br />

tro cken tupfen, in<br />

Streifen schneiden.<br />

3. Die Zwiebel schälen. Die<br />

Lauch zwiebeln putzen und<br />

waschen. Die Paprikaschote<br />

putzen, halbieren, entkernen<br />

und waschen. Alles in Streifen<br />

schneiden.<br />

4. Die Hähnchenbruststreifen<br />

und das Gemüse im erhitzten<br />

Öl unter ständigem Rühren<br />

anschwitzen. Die Kürbisstreifen<br />

dazugeben, kurz mitbraten,<br />

mit Salz, Pfeffer, Muskat<br />

und Korianderpulver kräftig<br />

würzen.<br />

5. Die Gemüsebrühe angießen,<br />

den Karamellsirup einrühren,<br />

mit Zitro nensaft<br />

abrunden und fünf Minuten<br />

unter ständigem Rühren köcheln<br />

lassen.<br />

6. Zum Schluss den verlesenen,<br />

ge waschenen und in<br />

feine Röllchen ge schnittenen<br />

Schnittlauch unterziehen.<br />

7. Aus dem Mehl, den Eiern,<br />

Milch, Salz und Pfeffer einen<br />

Spätzleteig rühren.<br />

8. Die Chilischoten halbieren,<br />

entkernen, wa schen und fein<br />

hacken und unter den Teig<br />

rühren.<br />

9. Die Spätzle in kochendem<br />

Salz wasser garen, abschöpfen,<br />

in kaltem Wasser abschrecken<br />

und gut ab tropfen lassen.<br />

10. Butter in einem großen<br />

Topf oder einer Wokpfanne<br />

erhitzen und die Chilispätzle<br />

darin anbraten, mit Salz und<br />

Pfeffer würzen und unter die<br />

Kürbispfanne mischen.<br />

11. Die Kürbispfanne dekorativ<br />

anrichten, garnieren und<br />

sofort servieren.


Kürbis-Nudelrolle<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Den Nudelteig auf einer<br />

bemehlten Arbeitsfläche entrollen,<br />

TK-Teig auftauen lassen.<br />

2. Für die Füllung die Zwiebel<br />

schä len, fein würfeln, in 1 EL<br />

erhitzter Butter anschwitzen.<br />

3. Die Chilischote putzen,<br />

entkernen, waschen, in Streifen<br />

schneiden, dazugeben.<br />

4. Die Karotte schälen, in<br />

feine Streifen schneiden, hinzufügen.<br />

Das Kürbisfleisch in<br />

dünne Scheibchen schneiden,<br />

ebenfalls dazugeben.<br />

5. 150 ml Brühe angießen,<br />

das Gan ze mit Salz, Pfeffer<br />

und Muskat wür zen und<br />

dünsten, bis die Flüs sig keit<br />

völlig verdampft ist. Zum<br />

Schluss den Sahnemeerrrettich<br />

einrühren.<br />

6. Die Masse etwas abkühlen<br />

lassen, auf dem Nudelteig<br />

verteilen. Ein Ei verquirlen,<br />

die Teigränder damit bestreichen,<br />

den Teig zu einer großen<br />

Rolle wie einen Strudel<br />

aufrollen und in eine Auflaufform<br />

setzen.<br />

7. Die restliche Brühe angießen.<br />

Die Form verschließen<br />

und in dem auf 180 °C vorgeheizten<br />

Backofen 40 Minuten<br />

garen. Her<strong>aus</strong>nehmen,<br />

etwas abkühlen lassen, in<br />

dicke Scheiben schneiden.<br />

8. 1 EL Butter in einer großen<br />

beschichteten Pfanne erhitzen,<br />

die Scheiben darin<br />

anbraten.<br />

9. Drei Eier verquirlen, den<br />

fein ge schnittenen Schnittlauch<br />

und die Röstzwiebeln<br />

unterrühren, über die Nudelscheiben<br />

gießen und stocken<br />

lassen.<br />

10. Die Nudelscheiben mit<br />

dem g e stockten Zwiebeli dekorativ<br />

anrichten und mit<br />

einem gemischten Salat sofort<br />

servieren.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

1 Packung Nudel- oder<br />

Maul taschen teig<br />

(Kühlregal oder TK-Produkt)<br />

Mehl für die Arbeitsfläche<br />

1 Zwiebel<br />

2 EL Butter<br />

1 rote Chilischote<br />

1 Karotte<br />

200 g Kürbisfruchtfleisch<br />

450 ml Gemüsebrühe<br />

Salz, Pfeffer, Muskat<br />

1 EL Sahnemeerrettich<br />

4 Eier<br />

1 Bund Schnittlauch<br />

2 EL Röstzwiebeln<br />

(Fertigprodukt)<br />

OMAS KÜCHE 19


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

2 Kürbisse à 800 g<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

Butter zum Ausfetten<br />

Außerdem:<br />

2 EL Olivenöl<br />

200 g gekochter Schinken<br />

1 Zwiebel<br />

2 Knoblauchzehen<br />

1 Chilischote<br />

1 rote Paprikaschote<br />

1 grüne Paprikaschote<br />

1 kleine Aubergine<br />

400 g Kürbisfruchtfleisch<br />

4 Tomaten<br />

100 ml Weißwein<br />

200 ml Gemüse- oder<br />

Fleischbrühe<br />

200 ml süße Sahne<br />

200 g geriebener<br />

Parmesankäse<br />

1 Bund Petersilie<br />

Gefüllter Kürbis mit Ratatouille<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Kürbisse schälen, halbieren,<br />

das Kerngehäuse her<strong>aus</strong>schaben.<br />

Die Kürbisse mit<br />

Salz und Pfeffer würzen. Butter<br />

in eine Auflaufform geben<br />

und die Kürbisse einsetzen.<br />

2. Das Olivenöl in einer<br />

Pfanne erhitzen. Den Schinken<br />

in feine Würfel oder<br />

Streifen schneiden, ins Fett<br />

geben und kurz anschwitzen.<br />

3. Die Zwiebel und die Knoblauch<br />

zehen schälen, fein<br />

hacken, zum Schinken geben<br />

und mitschwitzen.<br />

4. Die Chilischote halbieren,<br />

ent ker nen, hacken, mit den<br />

hal bier ten, entkernten, gewaschenen<br />

und fein gewürfelten<br />

Papri ka schoten zur Zwiebel<br />

geben und kurz dünsten.<br />

5. Die Aubergine putzen,<br />

würfeln, mit dem gewürfelten<br />

Kürbisfleisch zum Gemüse<br />

geben und braten.<br />

6. Die enthäuteten, entkernten,<br />

ge würfelten Tomaten<br />

untermischen. Mit Weißwein<br />

ablöschen und mit der Gemüse-<br />

oder Fleischbrühe auffüllen,<br />

einmal aufkochen<br />

lassen.<br />

7. Die Sahne angießen, mit<br />

Salz und Pfeffer würzen. Das<br />

Ratatouille in die Kürbisse<br />

füllen, die restliche Masse in<br />

der Auflaufform verteilen<br />

und das Ganze im auf 180–<br />

200 °C vorgeheizten Backofen<br />

15–20 Minu ten garen.<br />

8. Nach Ende der Garzeit die<br />

ge füllten Kürbisse mit Ratatouille<br />

<strong>aus</strong> dem Ofen nehmen,<br />

dekorativ anrichten, die Soße<br />

dazugeben, mit dem Parmesankäse<br />

und der verlesenen,<br />

gewaschenen und fein gehackten<br />

Petersilie bestreuen<br />

und servieren.


Quark-Kürbis-Nocken auf<br />

Honigpflaumen<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Das Kürbisfruchtfleisch von<br />

der Schale lösen, waschen, in<br />

Würfel schneiden und mit<br />

dem Zitro nensaft beträufeln.<br />

2. Die Butter in einen Topf<br />

geben, erhitzen und die Kürbiswürfel<br />

darin unter ständigem<br />

Rühren dünsten.<br />

3. Anschließend den Weißwein<br />

an gießen und zugedeckt<br />

10 Minuten köcheln lassen.<br />

4. Das Ganze vom Herd nehmen<br />

und durch ein feines<br />

Sieb passieren. Den Saft und<br />

das Püree in eine Schüssel<br />

geben.<br />

5. Die in kaltem Wasser eingeweichte<br />

Gelatine in wenig<br />

heißem Wasser auflösen lassen,<br />

vom Herd nehmen und<br />

unter das Kürbispüree ziehen.<br />

6. Den Quark mit dem Zucker<br />

und dem Vanillezucker solange<br />

verrühren, bis sich der<br />

Zucker vollständig aufgelöst<br />

hat.<br />

7. Den Quark unter das Kürbis<br />

püree rühren, mit Orangen<br />

likör aromatisieren.<br />

8. Die Sahne steif schlagen<br />

und vor dem Festwerden<br />

unter das Quark-Kürbis-<br />

Püree heben. Im Kühl schrank<br />

vollständig erstarren lassen.<br />

9. Für die Honigpflaumen die<br />

Pflau men waschen, halbieren,<br />

die Steine her<strong>aus</strong>lösen und<br />

die Pflau men in Schnitze<br />

schneiden.<br />

10. Den Honig mit dem<br />

Weißwein, dem Orangensaft<br />

und dem Vanille zucker in<br />

einem Topf erhitzen.<br />

11. Die Pflau men schnitze dazugeben<br />

und fünf Mi nu ten<br />

dünsten, vom Herd nehmen<br />

und erkalten lassen. Zum<br />

Schluss mit Orangenlikör aromatisieren.<br />

12. Mit einem Esslöffel kleine<br />

Nocken <strong>aus</strong> der Masse stechen.<br />

Die Honigpflau men auf<br />

Tellern verteilen und die<br />

Quark-Kürbis-Nocken einsetzen.<br />

Mit Kräu terzweigen garnieren<br />

und servieren.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

250 g Kürbisfruchtfleisch<br />

Saft von 1 Zitrone<br />

2 EL Butter<br />

100 ml Weißwein<br />

4 Blatt Gelatine<br />

250 g Magerquark<br />

75 g Zucker<br />

1 Päckchen Vanillezucker<br />

6 cl Orangenlikör<br />

200 ml Sahne<br />

Für die Honigpflaumen:<br />

400 g Pflaumen<br />

4 EL Honig<br />

100 ml Weißwein<br />

100 ml Orangensaft<br />

2 Päckchen Vanillezucker<br />

6 cl Orangenlikör<br />

Außerdem:<br />

Kräuterzweige zum Garnieren<br />

OMAS KÜCHE 21


Aus <strong>Omas</strong><br />

Zucchiniküche<br />

Leichte<br />

Zucchinigrichte<br />

zum Schlemmen<br />

T<br />

Zucchini sind nichtrankende<br />

Kürbisse, die <strong>aus</strong><br />

Frankreich und Italien zu<br />

uns kamen. Ihre vielseitige Verwendungs<br />

mög lichkeit und die reichen<br />

Ernten pro Pflanze haben ihr schnell<br />

einen festen Platz in unseren Gemüsegärten<br />

gesichert. Im Gewächsh<strong>aus</strong><br />

ist es der Zucchini zu warm, sie liebt<br />

einen reichlich mit organischem Dünger<br />

und Kompost angereicherten<br />

Platz im sonnigen Garten.<br />

Zur Anzucht legt man je zwei Samen<br />

ab Mai direkt in ein hügeliges Beet.<br />

Die Saattiefe beträgt 2,5 cm, der Seiten<br />

ab stand der Hügel untereinander<br />

sollte 60 cm betragen, da die Pflanzen<br />

große Büsche bilden. Wenn der<br />

Mai noch sehr kühl ist, kann man<br />

große Weckgläser über die Saat stellen<br />

stülpen, die entfernt werden,<br />

wenn die Keim linge zwei Blätter zeigen.<br />

Den schwächeren Keimling<br />

in jedem Horst zieht<br />

man vorsichtig her<strong>aus</strong>.<br />

Zucchini sind durstig.<br />

Regelmäßiges<br />

Wässern im Wurzelbereich<br />

ist zu<br />

empfehlen. Für<br />

eine wöchentliche<br />

Gabe Brennnes<br />

sel-Jauche<br />

sind junge Pflanzen<br />

dank bar und wachsen<br />

dann schneller.<br />

Der größte Feind junger Zucchini sind<br />

Schnecken, die bevorzugt auch die<br />

Blütenknospen fressen. Um das zu<br />

verhindern, zieht man von Anfang an<br />

rund ums Beet einen Schneckenzaun,<br />

stellt Bierfallen in Form von eingegrabenen<br />

Plastikbechern auf oder<br />

streut Schneckenkorn.<br />

Zucchini bilden weibliche Blüten,<br />

kenntlich am Fruchtknoten, und<br />

männ liche Blüten an einer Pflanze<br />

<strong>aus</strong>. In der Regel übernehmen Bienen<br />

und andere Insekten die Bestäubung.<br />

Bei sehr kühlem und regnerischem<br />

Wetter fliegen davon aber oft nicht<br />

genug. Man kann deshalb bei der Bestäubung<br />

nachhelfen, indem man<br />

eine männliche Blüte von den Kronblättern<br />

befreit und die Staubge fä ße<br />

auf den Stempel einiger weit ge öffneter<br />

weiblicher Blüten drückt.<br />

Geerntet werden Zucchini, wenn sie<br />

ca. 12 cm lang sind. Je öfter die<br />

Früch te abgeschnitten werden, desto<br />

größer ist die Ernte. Es wachsen bis<br />

Frost be ginn immer wieder Früchte<br />

nach. Wer gerne recht früh ernten<br />

möchte, kann die Pflanzen ab April<br />

im Frühbeet oder Gewächsh<strong>aus</strong> in<br />

Töpfen vorziehen, die Fensterbank<br />

reicht für das Licht bedürfnis der<br />

Pflanzen leider nicht <strong>aus</strong>.<br />

22 OMAS KÜCHE


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

500 g junge Möhrchen<br />

500 g Minizucchini<br />

1–2 EL Butter<br />

1–2 Schalotten<br />

100 ml Weißwein<br />

300 ml Gemüsebrühe<br />

200 ml süße Sahne<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Muskat<br />

1 Prise Cayennepfeffer<br />

Speisestärke zum Binden<br />

50 g gemischte, frische Kräuter<br />

(Schnittlauch, Petersilie,<br />

Kerbel, Basilikum)<br />

Außerdem:<br />

2–3 EL Butter<br />

200 g Kirschtomaten<br />

Zucchinigemüse mit Kräuterrahm<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Möhrchen schälen, waschen<br />

und gut abtropfen lassen.<br />

Die Zuc chi ni putzen,<br />

waschen und je nach Größe<br />

halbieren oder vierteln.<br />

2. Die Butter in einem Topf<br />

erhitzen. Die Schalotten schälen,<br />

fein würfeln, ins Fett<br />

geben und glasig schwitzen.<br />

3. Die Möhrchen dazugeben<br />

und kurz mitschwitzen. Den<br />

Weißwein und die Gemüsebrühe<br />

angießen und die<br />

Möhrchen darin bei mäßiger<br />

Hitze 8–10 Minuten dünsten.<br />

4. Die Zucchini untermischen<br />

und einmal aufkochen lassen.<br />

Die Sahne angießen und zum<br />

Kochen bringen.<br />

5. Das Zucchinigemüse mit<br />

Salz, Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer<br />

abschmecken<br />

und mit etwas angerührter<br />

Speisestärke leicht binden.<br />

6. Die verlesenen, ge waschenen<br />

und fein geschnittenen<br />

Kräuter unterziehen.<br />

7. Die Butter in einer Pfanne<br />

erhitzen, die Kirschtomaten<br />

waschen, den Strunk entfernen,<br />

die Tomaten ins Fett<br />

geben und kurz braten.<br />

8. Das Zucchinigemüse mit<br />

der Soße dekorativ anrichten,<br />

mit den gebratenen Tomaten<br />

be legen und mit in Butter<br />

geschwenkten Salzkartoffeln<br />

sofort servieren.


Sie brauchen:<br />

Zucchinis mit Thunfischfüllung<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Zucchini putzen, waschen,<br />

in 2–3 cm dicke Scheiben<br />

schneiden und diese<br />

leicht <strong>aus</strong>höhlen.<br />

2. Salzwasser oder Gemüsebrühe<br />

zum Kochen bringen<br />

und die Zucchinischeiben<br />

darin kurz blanchieren, her<strong>aus</strong>nehmen,<br />

abtropfen lassen<br />

und bereitstellen.<br />

3. Für die Füllung den Schinken<br />

in feine würfeln, den<br />

Thunfisch zerpflücken, mit<br />

dem Frischkäse, den Eigel ben,<br />

dem geriebenen Käse und der<br />

Zitronenschale in einer<br />

Schüssel verrühren. Mit Salz,<br />

Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer<br />

abschmecken.<br />

4. Die Kräuter verlesen, waschen,<br />

fein schneiden und<br />

unter die Käse masse rühren.<br />

5. Die Masse gleichmä ßig auf<br />

den Zucchinischeiben verteilen<br />

und diese in eine <strong>aus</strong>gefettete<br />

Auflauf form setzen. In<br />

dem auf 180–200 °C vorgeheizten<br />

Backofen 20–25 Minuten<br />

garen.<br />

6. Für die Tomatensoße etwas<br />

Fett in einem Topf erhitzen.<br />

Die Schalot ten und die Knoblauchzehen<br />

schä len, fein würfeln,<br />

ins Fett geben und<br />

glasig schwitzen.<br />

7. Die Tomaten enthäuten,<br />

entkernen und in Würfel<br />

schneiden, zu den Knoblauchschalotten<br />

geben und<br />

kurz mitschwitzen.<br />

8. Das Tomatenmark einrühren,<br />

den Tomatensaft angießen<br />

und alles zu einer Soße<br />

verkochen.<br />

9. Die Soße mit Salz, Pfeffer<br />

und Zucker abschmecken. Die<br />

gefüllten Zucchinischeiben<br />

dekorativ anrichten.<br />

10. Die To ma tensoße dazugeben,<br />

mit Basi li kum garnieren<br />

und mit bissfest ge garten<br />

Spaghetti sofort servieren.<br />

Für 4 Portionen:<br />

3 mittelgroße Zucchini<br />

Salzwasser oder Gemüsebrühe<br />

zum Blanchieren<br />

125 g gekochter Schinken<br />

125 g in Öl eingelegter<br />

Thunfisch<br />

200 g Frischkäse, 2 Eigelb<br />

100 g geriebener Emmentaler<br />

1 TL geriebene Zitronenschale<br />

Salz, Pfeffer, 1 Prise Muskat<br />

1 Prise Cayennepfeffer<br />

je einige Zweige Oregano<br />

und Basilikum<br />

1 Bund Schnittlauch<br />

Fett zum Ausfetten und<br />

Braten<br />

Für die Tomatensoße:<br />

3 Schalotten<br />

3 Knoblauchzehen<br />

500 g Tomaten<br />

2 EL Tomatenmark<br />

250 ml Tomatensaft<br />

1 Prise Zucker<br />

Basilikum zum Garnieren<br />

OMAS KÜCHE 25


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

500 g Schweinehackfleisch<br />

1 Knoblauchzehe<br />

1 kleine Zwiebel<br />

1 EL Butter<br />

1/2 Bund Petersilie<br />

1 Ei<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Cayennepfeffer<br />

2 EL Semmelbrösel zum<br />

Binden<br />

Salzwasser zum Garen<br />

Für das Gemüse:<br />

100 g Schalotten<br />

1 gelbe Paprikaschote<br />

2 EL Olivenöl<br />

1 große Zucchini<br />

600 g Tomaten<br />

1 TL Kräuter der Provence<br />

Zucchinipfanne mit Hackbällchen<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Das Schweinehack in eine<br />

Schüssel geben.<br />

2. Die Knoblauchzehe und die<br />

Zwie bel schälen und fein<br />

würfeln. Die Butter in einer<br />

Pfanne erhitzen. Knoblauch<br />

und Zwiebel darin an schwitzen,<br />

vom Herd nehmen, abkühlen<br />

lassen und zum<br />

Fleisch geben.<br />

3. Die Petersilie verlesen, waschen,<br />

fein hacken, mit dem<br />

Ei zum Fleisch geben, mit<br />

Salz, Pfeffer und Ca yennepfeffer<br />

würzen und das<br />

Ganze zu einer glatten Masse<br />

verarbeiten. Mit Semmelbröseln<br />

leicht binden.<br />

4. Aus der Masse kleine Bällchen<br />

formen und in kochendem<br />

Salz wasser gar ziehen<br />

lassen.<br />

5. Die Schalotten schälen und<br />

klein schneiden. Die Paprikaschote<br />

halbieren, entkernen,<br />

waschen und in Streifen<br />

schneiden.<br />

6. Das Olivenöl in einer<br />

Pfanne erhitzen, das Gemüse<br />

darin glasig schwitzen.<br />

7. Die Zucchini putzen, waschen,<br />

halbieren und in<br />

dünne Scheiben schneiden,<br />

zum Gemüse geben und mitschwitzen.<br />

8. Die Tomaten waschen, den<br />

Strunk her<strong>aus</strong>schneiden, die<br />

Tomaten vierteln oder achteln,<br />

dazugeben und mitschwitzen.<br />

9. 250 ml Fleischsud abmessen<br />

und angießen, mit den<br />

Kräutern der Provence bestreuen,<br />

mit Salz, Pfef fer und<br />

Cayennepfeffer würzen und<br />

das Gemüse ca. fünf Minuten<br />

köcheln lassen.<br />

10. Die gut abgetropften<br />

Hackbäll chen dazugeben, erhitzen,<br />

nachwürzen, anrichten<br />

und sofort servieren.


Zucchini mit Gemüsebolognese<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Zucchini putzen, waschen,<br />

halbieren, mit einem<br />

Teelöffel das Kerngehäuse<br />

her<strong>aus</strong>schaben und die Zucchinihälften<br />

bereitstellen.<br />

2. Das küchenfertige Hähnchen<br />

brust filet unter fließendem<br />

Wasser wa schen, trocken<br />

tupfen und in Streifen<br />

schneiden.<br />

3. Die Hähnchenstreifen mit<br />

Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer<br />

würzen.<br />

4. Das Olivenöl in einer<br />

Pfanne erhitzen und die<br />

Hähnchenstreifen darin unter<br />

ständigem Rühren fünf Minuten<br />

braten.<br />

5. Für die Bolognese das Gemüse<br />

entsprechend putzen,<br />

waschen und in feine Würfel<br />

schneiden.<br />

6. Die Zwiebeln und die<br />

Knoblauch zehen schälen und<br />

fein würfeln.<br />

7. Etwas Olivenöl in einer<br />

Pfanne erhitzen. Knoblauch,<br />

Zwiebeln und Gemüse darin<br />

anschwitzen.<br />

8. Die Gemüsebrühe und die<br />

passierten Tomaten angießen,<br />

das Gan ze zum Kochen bringen,<br />

mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer<br />

und Zucker<br />

sowie dem gerebelten Basilikum<br />

und dem Oregano würzen<br />

und fünf Mi nuten<br />

köcheln lassen.<br />

9. Die Zucchinihälften in eine<br />

Auf laufform setzen, die Hähnchen<br />

strei fen einfüllen, die Bolognese<br />

angie ßen und das<br />

Ganze im auf 180–200 °C vorgeheizten<br />

Backofen 30 Minuten<br />

garen.<br />

10. Nach Ende der Garzeit die<br />

gefüllten Zucchini <strong>aus</strong> dem<br />

Backofen nehmen, dekorativ<br />

anrichten, mit Kräuter zweigen<br />

garnieren und sofort servieren.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

2 große Zucchini<br />

500 g Hähnchenbrustfilet<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Cayennepfeffer<br />

Olivenöl zum Braten<br />

Für die Bolognese:<br />

1 kleine Knolle Sellerie<br />

500 g Karotten<br />

1 Stange Lauch<br />

2 Zwiebeln<br />

2 Knoblauchzehen<br />

200 ml Gemüsebrühe<br />

400 ml passierte Tomaten<br />

1 Prise Zucker<br />

je 1 EL gerebeltes Basilikum<br />

und gerebelter Oregano<br />

Kräuterzweige zum Garnieren<br />

OMAS KÜCHE 27


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

600 g Zucchini, 200 g Sellerie<br />

200 g säuerliche Äpfel<br />

Saft von 1 Zitrone<br />

75 g Hirseflocken<br />

2 EL Mehl, 2–3 Eier<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Muskat<br />

1 Prise Cayennepfeffer<br />

Semmelbrösel zum Binden<br />

Fett zum Braten, 1 EL Butter<br />

1 Zwiebel<br />

2–3 Knoblauchzehen<br />

250 g Wurzelgemüse<br />

1 rote Chilischote<br />

500 ml Tomatensoße<br />

(Fertigprodukt)<br />

2 TL gerebelte, italienische<br />

Kräuter<br />

Basilikumblättchen und<br />

Rosmarinzweige<br />

Zucchinipuffer mit Äpfeln<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Zucchini putzen, waschen,<br />

gut abtropfen lassen<br />

und grob raspeln.<br />

2. Den Sellerie und die Äpfel<br />

schä len, die Äpfel entkernen<br />

und beides ebenfalls grob<br />

raspeln.<br />

3. Sellerie- und Apfelraspel<br />

sofort mit Zitro nen saft beträufeln<br />

und unter die Zucchiniraspel<br />

heben.<br />

4. Die Hirseflocken, das Mehl<br />

und die Eier dazugeben und<br />

das Ganze zu einer Masse<br />

verarbeiten.<br />

5. Die Mas se mit Salz, Pfeffer,<br />

Muskat und Ca yennepfeffer<br />

kräftig abschmecken und<br />

mit Semmelbröseln binden.<br />

6. Die Masse portionsweise in<br />

erhitztes Fett geben, mit<br />

einem Esslöffel leicht andrücken<br />

und auf beiden Seiten<br />

goldgelb <strong>aus</strong>backen.<br />

7. Die Zucchinipuffer warm<br />

stellen und die Butter ins<br />

verbliebene Bratfett geben.<br />

8. Zwiebel, Knoblauch und<br />

das Wurzelgemüse schälen<br />

und würfeln. Das Gemüse mit<br />

der entkernten, klein geschnittenen<br />

Chilischote ins<br />

Fett geben und glasig schwitzen.<br />

9. Die Tomatensoße angießen<br />

und das Ganze bei mäßiger<br />

Hitze 10–15 Minuten köcheln<br />

lassen.<br />

10. Die Soße auf Tellern anrichten.<br />

Die Zucchinipuffer<br />

einsetzen, garnieren, mit den<br />

verlesenen, gewaschenen und<br />

zerpflückten Kräu tern bestreuen<br />

und mit gebratenen<br />

Zuc chinischeiben servieren.


Gefüllte Hackfleisch-Zucchini<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Zucchini putzen, halbieren<br />

und mit einem Teelöffel<br />

<strong>aus</strong>höhlen<br />

2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen<br />

und das Hackfleisch<br />

darin unter ständigem Rühren<br />

braten.<br />

3. Die Zwiebeln und die<br />

Knoblauchzehen schälen, fein<br />

würfeln, vermischen, die<br />

Hälfte davon zum Hackfleisch<br />

geben und kurz mitbraten.<br />

Das Hackfleisch vom Herd<br />

nehmen und erkalten lassen.<br />

4. Die Kräuter verlesen, waschen,<br />

fein schneiden, mit<br />

dem Frischkäse vermischen,<br />

unter das Hackfleisch mischen,<br />

mit Salz, Pfeffer und<br />

Cayennepfeffer würzen.<br />

5. Die Hackfleischmasse in<br />

die Zucchini füllen, diese in<br />

eine gefettete Auflaufform<br />

setzen, mit dem geriebenen<br />

Käse bestreuen und im auf<br />

200 °C vorgeheizten Backofen<br />

ca. 20 Minuten garen.<br />

6. Die Paprikaschoten halbieren,<br />

entkernen, waschen, in<br />

feine Würfel schneiden, mit<br />

den restlichen Knoblauchzwiebeln<br />

in einer Pfanne mit<br />

etwas Fett anbraten.<br />

7. Das Tomatenmark einrühren,<br />

den Weißwein und die<br />

Brühe angießen und etwa<br />

acht Minuten köcheln lassen.<br />

8. Die Soße pürieren, mit<br />

Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer<br />

abschmecken und erneut<br />

erhitzen.<br />

9. Die gefüllten Hackfleisch-<br />

Zucchini mit der Paprikasoße<br />

auf Tellern dekorativ anrichten,<br />

mit Kräuterzweigen<br />

garnieren und mit Wildreis<br />

sofort servieren.<br />

Enthält pro Portion ca.<br />

880 kcal, 3696 Joule,<br />

42 g Eiweiß, 63 g Fett,<br />

15 g KH<br />

Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

8 mittelgroße Zucchini<br />

1 EL Olivenöl zum Braten<br />

500 g gemischtes Hackfleisch<br />

2 Zwiebeln<br />

2 Knoblauchzehen<br />

50 g gemischte Kräuter<br />

200 g Kräuterfrischkäse<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Cayennepfeffer<br />

20 g Butter zum Ausfetten<br />

100 g geriebener Emmentaler<br />

2 rote Paprikaschoten<br />

50 g Tomatenmark<br />

je 200 ml Weißwein und Brühe<br />

Kräuterzweige zum Garnieren<br />

OMAS KÜCHE 29


Aus <strong>Omas</strong><br />

Dressingküche<br />

Vinaigrettes und Cremedressings<br />

Auf die richtige Würze kommt es an<br />

Das Geheimnis eines erfrischenden<br />

Salates ist die Marinade, in der er angemacht<br />

wird. Verwenden Sie nur bestes<br />

Speiseöl und erstklassigen Essig<br />

für die Zubereitung.<br />

Einen mediterranen Charakter verleiht<br />

Olivenöl dem Salat. Es muss kalt<br />

gepresst (Olio extra vergine) sein und<br />

je nach Sorte einen milden oder kräftigen<br />

Ge schmack haben. Bewahren Sie<br />

Olivenöl nicht im Kühl schrank auf, da<br />

es durch die Kälte trüb und fest wird.<br />

Weitere <strong>aus</strong>gezeichnete Öle für Salatmarina<br />

den sind Sonnenblumenöl,<br />

Maiskeim- und Distelöl, Rapsöl,<br />

Kür bis kern- und Walnussöl. Einen besonderen<br />

Geschmack verleiht Traubenkernöl<br />

dem Salat.<br />

Die richtige Säure bekommt die Salatmarinade<br />

durch die Zugabe von<br />

Säuerungsmitteln. Essig ist eine organische<br />

Säure und wird manchmal<br />

nicht gut vertragen. In diesem Fall<br />

wird er durch Zitronen- oder Limetten<br />

saft ersetzt. Essig hat je nach Sorte<br />

einen Säuregrad zwischen 3 und 7 %.<br />

Das Verhältnis von Öl zu Essig sollte<br />

etwa 3 : 1 betragen, d. h., auf 3 EL Öl<br />

kommt 1 EL Essig. Im Handel erhalten<br />

Sie unter anderem Weißwein-, Rotwein-<br />

oder Kräuteressig.<br />

Pikant im Geschmack ist Sherry-Essig,<br />

der jedoch sehr teuer ist. Setzen Sie<br />

ihn deshalb einfach selbst an. Mischen<br />

Sie 1 EL Essig-Essenz mit 1/8 l Sherry<br />

(dry oder medium) oder Wein, füllen<br />

Sie das Gemisch in eine gut verschließbare<br />

Flasche und bewahren Sie<br />

es an einem kühlen Ort etwa vier Wochen<br />

dunkel auf.<br />

Kräuter- oder Gewürzessige können<br />

Sie ebenfalls ganz nach Ihrem persönlichen<br />

Geschmack ansetzen. Frische,<br />

verlesene Kräuter wie z. B. Petersilie,<br />

Basilikum, Dill, Estragon, Rosmarin<br />

oder Thymian werden mit einem<br />

guten Weißweinessig in ein Gefäß gefüllt<br />

und ein bis zwei Wo chen an<br />

einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt.<br />

An schlie ßend gießt man den<br />

Kräuteressig durch ein Sieb und stellt<br />

ihn gut verschlossen in den Kühlschrank<br />

oder in den Keller.<br />

Toma tenvinaigrette<br />

Senfvinaigrette<br />

Nussvinaigrette<br />

1. 100 ml Gemüsebrühe mit 30 ml<br />

Kräuteressig in eine Schüssel geben.<br />

2. 1 Zwiebel schälen und fein würfeln.<br />

2 Tomaten waschen, den Strunk her<strong>aus</strong>schneiden,<br />

die Tomaten entkernen<br />

und in feine Würfel schneiden, in die<br />

Brü he geben.<br />

3. Je 1 Bund Basilikum, Dill und Petersilie<br />

verlesen, fein schneiden und<br />

in die Brühe geben, mit Salz und<br />

Pfeffer kräftig würzen und zum<br />

Schluss 100 ml Olivenöl einrühren.<br />

Die Kräuter vinaigrette bis zum Verzehr<br />

kühl aufbewahren.<br />

1. 100 ml Gemüsebrühe, 30 ml Schalottenessig<br />

und 1 EL mittelscharfen<br />

Senf in eine Schüssel geben und verrühren.<br />

Mit Salz und Pfeffer kräftig<br />

würzen.<br />

2. 1 Zwiebel schälen und fein würfeln.<br />

1 Bund Schnittlauch verlesen, waschen,<br />

gut abtropfen lassen und fein<br />

schneiden. Zwiebelwürfel und<br />

Schnittlauch in die Brühe geben.<br />

3. Zum Schluss 100 ml Sonnen blumenöl<br />

untermischen und die Senf vinaigrette<br />

bis zum Verzehr kühl<br />

aufbewahren.<br />

1. 100 ml Gemüse- oder Fleischbrühe<br />

mit 30 ml Walnussessig und dem Saft<br />

von 1 Zitrone in einer Schüssel geben<br />

und mit dem Schneebesen verrüh ren.<br />

Mit Salz, Pfeffer und Zucker kräftig<br />

würzen.<br />

2. Je 1 EL Haselnüsse, Mandeln und<br />

Walnüsse fein hacken. Die Nussmischung<br />

ebenfalls unter das Dressing<br />

rühren.<br />

3. Zum Schluss 50 ml Son nen blumenöl<br />

und 30 ml Walnussöl un termischen<br />

und die Nussvinaigrette bis zum<br />

Verzehr kühl aufbewahren.<br />

30 OMAS KÜCHE


Cocktaildressing<br />

Edelpilzdressing<br />

Kartoffeldressing<br />

1. 200 g leichte Mayonnaise mit 50 g<br />

To ma tenketchup in eine Rührschüssel<br />

geben und mit dem Schneebesen<br />

glatt rühren.<br />

1. 100 g Magerquark mit 200 ml<br />

süßer Sahne in eine Rührschüssel<br />

geben und mit dem Schneebesen<br />

glatt rühren.<br />

1. 250 g gekochte Kartoffeln pellen.<br />

Die Kartoffeln durch die Kartoffelpresse<br />

treiben und in eine Schüssel<br />

geben.<br />

2. 200 ml Orangensaft, den Saft von<br />

1 Zitrone und 2–3 EL Cognac dazugeben<br />

und verrühren. Mit Salz, Pfeffer<br />

und Ca yennepfeffer kräftig<br />

abschmecken.<br />

2. 150 g Edelpilzkäse fein würfeln<br />

und zur Quark-Sahne-Mischung ge -<br />

ben. Die Zutaten mit dem Stab mixer<br />

mixen und mit Salz, Pfeffer und Muskat<br />

kräftig würzen.<br />

2. 250 ml süße Sahne und 30 ml Essig<br />

zu den Kartoffeln geben und mit dem<br />

Schneebesen zu einem glatten Dressing<br />

rühren. Mit Salz und Pfeffer<br />

kräftig abschmecken.<br />

3. Die Zutaten mit dem Schneebesen<br />

gut cremig rühren. Das Cocktaildressing<br />

nochmals nachwürzen und bis<br />

zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.<br />

3. 1 Bund Schnittlauch verlesen, waschen,<br />

gut abtropfen lassen und zum<br />

Schluss unter das Dressing heben. Das<br />

Edelpilzdressing bis zum Verzehr kühl<br />

aufbewahren.<br />

3. 1 Bund Petersilie verlesen, waschen,<br />

fein schneiden und mit dem<br />

Schneebesen unter das Dressing rühren.<br />

Das Kartoffel-Sahne-Dressing bis<br />

zum Verzehr kühl aufbewahren.<br />

OMAS KÜCHE 31


Aus <strong>Omas</strong><br />

Krautküche<br />

Kraut und Co –<br />

deftig und pikant<br />

Fragt man im Ausland jemanden<br />

nach einem<br />

typisch „deutschen“ Gericht,<br />

wird man immer wieder auch<br />

Sauerkraut als Ant wort erhalten. Die<br />

Deutschen gelten nämlich in vielen<br />

Ländern außerhalb ihrer Heimat als<br />

begeisterte Sauerkraut-Esser, ob zu<br />

Recht oder Unrecht, mag jeder für<br />

sich beantworten.<br />

Die Herstellung von Sauerkraut ist<br />

heute in den meisten H<strong>aus</strong>halten leider<br />

<strong>aus</strong> der Mode gekommen. Dies ist<br />

sehr schade, denn Sauer kraut ist außerordentlich<br />

gesund, egal ob roh<br />

oder gekocht zubereitet. Es sollte<br />

daher möglichst immer vorrätig sein.<br />

Neben dem Umstand, dass es Sauerkraut<br />

mittlerweile nicht nur in Feinkostläden,<br />

sondern in fast allen<br />

normalen Lebensmittel geschäften<br />

fertig zubereitet zu kaufen gibt, liegt<br />

es wohl vor allem an den räumlichen<br />

Gege benheiten, die die eigene Herstellung<br />

und Lage rung von<br />

Sauerkraut so schwierig<br />

gestalten. Denn die<br />

meis ten Häuser<br />

werden heute<br />

zentral beheizt<br />

und verfügen<br />

nicht über die<br />

kühlen und oft<br />

etwas feuchten<br />

Keller von alten,<br />

noch mit Öfen beheizten<br />

Gebäuden.<br />

Sauerkraut muss nämlich<br />

kühl aufbewahrt werden, wenn<br />

es den ganzen Winter über haltbar<br />

und schmackhaft bleiben soll. Dennoch<br />

lohnt es sich besonders für Garten<br />

besitzer, die im Herbst nach einer<br />

guten Ernte häufig vor dem riesigen<br />

Kohlüberangebot ihres Gartens stehen,<br />

die altbewährte Konservie rungsmethode<br />

einmal <strong>aus</strong>zuprobieren.<br />

Denn bei der Herstel lung einer größeren<br />

Menge kann man – wie die<br />

Witwe Bolte – jederzeit in den Keller<br />

gehen, eine passende Portion holen<br />

und schnell ein Gericht mit Sauerkraut<br />

zubereiten. Schließlich ist Sauerkraut<br />

ein sehr vielseitiges Gemüse,<br />

das hervorragend zu zahlreichen<br />

Fleischspeisen und Eintopf gerichten<br />

passt.<br />

Sauerkraut ist durch die Vergärung<br />

der Kohlen hy drate bei seiner Herstellung<br />

hervorragend für die Ernährung<br />

von Dia be tikern ge eignet.<br />

100 Gramm Sauer kraut enthalten lediglich<br />

15 Ka lorien, was sicher auch<br />

diejenigen interessiert, die ihr Gewicht<br />

reduzieren müssen und ein<br />

paar Pfund abnehmen wollen.<br />

Zusätzlich ist Sauerkraut durch seinen<br />

hohen Gehalt an Ballaststoffen<br />

außerordentlich sättigend.<br />

Weil der Kohl auch ungekocht haltbar<br />

gemacht werden kann, bleiben<br />

normalerweise alle seine Vitamine<br />

und Mineralstoffe erhalten und es<br />

entsteht bis zum endgültigen Ver zehr<br />

kein nennenswerter Verlust dieser für<br />

den menschlichen Orga nis mus so<br />

wertvollen Nährstoffe.<br />

32 OMAS KÜCHE


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

Für die Kartoffeln:<br />

800 g mehlige Kartoffeln<br />

Salzwasser zum Garen<br />

100 ml Milch<br />

1 Prise Muskat<br />

Für das Sauerkraut:<br />

1 Zwiebel<br />

Butterschmalz zum Braten<br />

1 Dose Sauerkraut (400 g)<br />

250 ml Gemüsebrühe<br />

2 Lorbeerblätter<br />

4 Nelken<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Zucker<br />

2 TL rosa Pfefferkörner<br />

Außerdem:<br />

1 kleine Stange Lauch<br />

Fett für die Form<br />

10 Nürnberger<br />

Rostbratwürste<br />

100 g geriebener Gouda<br />

Sauerkrautauflauf mit Bratwürsten<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Kartoffeln unter fließendem<br />

Wasser abbürsten<br />

und im Salzwas ser 18–20<br />

Minuten garen.<br />

2. Die Zwiebel schälen und<br />

würfeln. Das Butterschmalz<br />

in einem Topf erhitzen und<br />

die Zwiebel darin glasig anschwitzen.<br />

Das Sauerkraut<br />

zerpflücken und kurz mitschwitzen.<br />

3. Die Gemüse brühe angießen,<br />

die Lorbeerblätter und<br />

die Nelken dazugeben, mit<br />

Salz, Pfeffer und dem rosa<br />

Pfeffer abrunden und 15 Minu<br />

ten köcheln.<br />

4. Die fertig gegarten Kartoffeln<br />

abgießen, leicht erkalten<br />

lassen, pellen und durch die<br />

Kartoffelpresse treiben. Mit<br />

der heißen Milch und Muskat<br />

ein festes Kartoffelpüree zubereiten.<br />

5. Den Lauch putzen, waschen,<br />

in Streifen schneiden,<br />

im kochenden Salzwasser<br />

kurz blanchieren, he r<strong>aus</strong>nehmen<br />

und abtropfen lassen<br />

6. Eine Auflaufform <strong>aus</strong>fetten.<br />

Die Hälfte des Pürees<br />

hineingeben und glatt streichen.<br />

Das gut abgetropfte<br />

Sauerkraut darauf verteilen.<br />

Mit den Lauchstreifen belegen,<br />

mit dem restlichen Kartoffelpüree<br />

abdecken und<br />

dieses glatt streichen.<br />

7. Die Bratwürstchen in<br />

wenig Fett anbraten und in<br />

das Püree drücken. Mit dem<br />

geriebenen Gouda bestreuen<br />

und den Auflauf im auf 180<br />

°C vorgeheizten Back ofen<br />

30–40 Minu ten garen.<br />

8. Nach Ende der Garzeit den<br />

Sauerkraut auflauf her<strong>aus</strong>nehmen,<br />

dekorativ anrichten und<br />

sofort servieren.


Sauerkrautcrêpes mit Lachs<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Eier mit der Milch,<br />

dem Mehl und dem Salz in<br />

eine Schüssel geben und zu<br />

einem glatten Teig verrühren.<br />

2. Die Butter in einer Pfanne<br />

erhitzen und portionsweise<br />

Crêpes <strong>aus</strong> backen. Die Crêpes<br />

<strong>aus</strong> der Pfanne nehmen und<br />

warm stellen.<br />

3. Die Zwiebel schälen, fein<br />

würfeln. Den Apfel schälen,<br />

entkernen und ebenfalls fein<br />

würfeln.<br />

4. Das Schmalz in einem Topf<br />

erhitzen, Zwiebel- und Apfelwürfel<br />

darin glasig schwitzen.<br />

5. Das Sauerkraut je nach<br />

Säure grad waschen und gut<br />

abtropfen lassen.<br />

6. Das Kraut zu der Zwiebel<br />

geben und kurz düns ten.<br />

Wein und Apfel saft angießen<br />

und zum Kochen bringen.<br />

7. Das Ganze mit Salz, Pfeffer,<br />

Muskat und Zucker würzen.<br />

Die Lorbeerblätter ein legen<br />

und das Sauerkraut bei mäßiger<br />

Hitze 15–20 Minuten köcheln<br />

lassen.<br />

8. Die Crème fraîche mit dem<br />

Zitronensaft in eine Schüssel<br />

geben und verschlagen. Mit<br />

Salz, Pfeffer und Zucker<br />

abrunden. Den verlesenen, ge<br />

waschenen und geschnittenen<br />

Dill untermischen.<br />

9. Die Crêpes mit dem Sauerkraut<br />

füllen und auf Tellern<br />

dekorativ anrichten. Die Dill-<br />

Crème-fraîche dazugeben.<br />

10. Die Räucherlachs schei ben<br />

dekorativ darauf anrichten.<br />

Mit Kirschtomatenvierteln<br />

und Dillzwei gen garnieren<br />

und sofort servieren.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

Für die Crêpes:<br />

2 Eier, 250 ml Milch<br />

100 g Mehl, 1 Prise Salz<br />

Butter zum Ausbacken<br />

Für die Füllung:<br />

1 Zwiebel, 1 Apfel<br />

1 EL Butterschmalz<br />

1 Dose Sauerkraut<br />

100 ml Weißwein<br />

150 ml Apfelsaft<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

Muskat, Zucker<br />

1–2 Lorbeerblätter<br />

Außerdem:<br />

250 g Crème fraîche<br />

Saft von 1 Zitrone, 1 Bund Dill<br />

250 g Räucherlachsscheiben<br />

Kirschtomaten und Dillzweige<br />

zum Garnieren<br />

<strong>Omas</strong> Tipp:<br />

100 Gramm Sauer kraut enthalten lediglich 15 Ka lorien, was sicher auch diejenigen interessiert, die ihr<br />

Gewicht reduzieren müssen und ein paar Pfund abnehmen wollen. Zusätzlich ist Sauerkraut durch seinen<br />

hohen Gehalt an Ballaststoffen außerordentlich sättigend. Weil der Kohl auch ungekocht haltbar<br />

gemacht werden kann, bleiben normalerweise alle seine Vitamine und Mineralstoffe erhalten und es<br />

entsteht bis zum endgültigen Ver zehr kein nennenswerter Verlust dieser für den menschlichen Organis<br />

mus so wertvollen Nährstoffe.<br />

OMAS KÜCHE 35


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

1,5 kg Weißkohl oder Wirsing<br />

Salzwasser zum Garen<br />

5 EL Olivenöl<br />

1 TL gemahlener Kümmel<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

800 g Mett, 2 Eier<br />

100 g Semmelbrösel<br />

Öl für die Form<br />

Für die Meerrettichsoße:<br />

250 ml Béchamelsoße<br />

100 ml Sahne, 3 EL Weißwein<br />

3–4 EL geriebener<br />

Meerrettich<br />

150 ml Milch<br />

1/2 Bund Schnittlauch<br />

Kirschtomaten und Petersilie<br />

zum Garnieren<br />

Weißkrauttorte mit Meerrettichsoße<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Vom Weißkohl oder Wirsing<br />

12 gro ße Blätter ablösen,<br />

diese im Salz wasser 6–8 Minuten<br />

garen, he r<strong>aus</strong>nehmen<br />

und abschrecken. Die Blattrippen<br />

flach schneiden und<br />

die Blätter trocken tupfen.<br />

2. Den restlichen Weißkohl<br />

vierteln, den Strunk entfernen<br />

und die Viertel in feine<br />

Würfel schneiden.<br />

3. Das Öl in einem Bräter erhitzen,<br />

den Weißkohl und<br />

den Kümmel dazugeben und<br />

anbraten. Mit Salz und Pfeffer<br />

würzen und 10 Minuten<br />

bei mittlerer Hitze schmoren.<br />

An schlie ßend den Weißkohl<br />

vom Herd nehmen und abkühlen<br />

lassen.<br />

4. Das Mett mit den Eiern,<br />

den Sem mel bröseln und dem<br />

Ge müse in einer Schüssel<br />

vermischen und mit Salz und<br />

Pfeffer kräftig würzen.<br />

5. Den Boden einer Springform<br />

(26 cm Durchmesser)<br />

mit Öl bestreichen und vier<br />

Weißkohlblätter einlegen. Die<br />

Hälfte der Mettmasse darauf<br />

glatt streichen. Vier Weißkohlblätter<br />

da rauflegen und<br />

das restliche Mett einfüllen.<br />

Mit den restlichen Weiß kohlblättern<br />

abdecken.<br />

6. Die Krauttorte in dem auf<br />

200 °C vorgeheizten Ofen auf<br />

der mittleren Schiene 20 Minu<br />

ten garen. Die Torte mit<br />

Alufolie ab decken und weitere<br />

30 Minuten garen.<br />

7. Für die Meerrettichsoße<br />

die Béchamelsoße mit der<br />

Sahne, dem Weißwein, dem<br />

Meerrettich und der Milch in<br />

einen Topf geben, glatt rühren<br />

und aufkochen lassen.<br />

Mit Salz und Pfeffer kräftig<br />

abschmecken.<br />

8. Die Weißkohl-Mett-Torte<br />

<strong>aus</strong> dem Ofen nehmen und<br />

mit der Meer rettich soße dekorativ<br />

anrichten.<br />

9. Mit dem verlesenen, gewaschenen<br />

und fein geschnittenen<br />

Schnitt lauch bestreuen,<br />

mit Kirschtomaten und Petersilie<br />

garnieren und sofort servieren.


Sie brauchen:<br />

Großmutters Kohlrouladen<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Den Weißkohl putzen, halbieren,<br />

die Blätter ablösen,<br />

den Strunk he r<strong>aus</strong>schneiden.<br />

Salzwasser erhitzen und die<br />

Weißkohl blätter darin blanchieren.<br />

Die Blätter her<strong>aus</strong>nehmen,<br />

abtropfen lassen<br />

und bereitstellen.<br />

2. Je 3–4 Weißkohlblätter<br />

über einanderlegen, eine<br />

Scheibe Backschin ken darauflegen<br />

und mit Emmen taler<br />

bestreuen.<br />

3. Das Bratwurstbrät mit der<br />

Sah ne, dem Ei und der Zitronenschale<br />

in einer Schüssel<br />

verrühren.<br />

4. Den geriebenen Emmentaler<br />

da runtermischen, mit Salz,<br />

Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer<br />

würzen. Zum Schluss<br />

die verlesene, ge waschene<br />

und fein gehackte Peter silie<br />

untermischen.<br />

5. Die Brätmasse gleichmäßig<br />

auf den Weißkohlblättern<br />

verteilen und die in Würfel<br />

geschnittenen Kartoffeln darauflegen.<br />

6. Die Weißkohlblätter über<br />

die Masse schlagen, in ein<br />

sauberes, feuchtes <strong>Küche</strong>ntuch<br />

geben, zu Rouladen drehen<br />

und diese mit <strong>Küche</strong>nschnur<br />

binden. Die Butter in<br />

einem Bräter erhitzen, die<br />

Rouladen einsetzen und kurz<br />

anschwitzen.<br />

7. Den Weißwein und die Gemüse-<br />

oder Fleischbrühe angießen<br />

und die Rouladen im<br />

auf 180–200 °C vorgeheizten<br />

Backofen zugedeckt 25–30<br />

Minuten garen.<br />

8. Nach Ende der Garzeit die<br />

Kohl rouladen her<strong>aus</strong>nehmen,<br />

dekorativ anrichten, mit<br />

Kräuterzweigen garnieren<br />

und mit Bouillon kartoffeln<br />

und gebratenen Speckscheiben<br />

sofort servieren.<br />

Für 4 Portionen:<br />

1 kleiner Kopf Weißkohl<br />

Salzwasser zum Blanchieren<br />

4 Scheiben Backschinken<br />

50 g geriebener Emmentaler<br />

400 g Bratwurstbrät<br />

50 ml süße Sahne<br />

1 Ei<br />

1 TL geriebene Zitronenschale<br />

50 g geriebener Emmentaler<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Muskat<br />

1 Prise Cayennepfeffer<br />

1/2 Bund Petersilie<br />

400 g gekochte Kartoffeln<br />

Außerdem:<br />

2–3 EL Butter<br />

100 ml Weißwein<br />

400 ml Gemüse- oder<br />

Fleischbrühe<br />

Kräuterzweige zum Garnieren<br />

OMAS KÜCHE 37


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

200 g Hirse, 1 EL Butter<br />

1 Zwiebel<br />

600 ml Gemüsebrühe<br />

100 g Magerquark, 2 Eier<br />

2 EL mittelscharfer Senf<br />

2 EL frisch geriebener<br />

Meerrettich<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

Muskat, Cayennepfeffer<br />

Haferflocken oder<br />

Semmelbrösel zum Binden<br />

Außerdem:<br />

2 EL Schweineschmalz<br />

1 Zwiebel, 2 säuerliche Äpfel<br />

1 kleiner Kopf Rotkohl<br />

125 ml Rotwein<br />

125 ml Apfelsaft<br />

2 EL Preiselbeerkompott<br />

2 Lorbeerblätter<br />

einige Nelken<br />

einige Pfefferkörner<br />

200 g Edelpilzkäse<br />

200 ml süße Sahne<br />

Kräuterzweige zum Garnieren<br />

Hirseklößchen auf Rotkohl<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Hirse waschen und gut<br />

abtropfen lassen. Die Butter<br />

in einem Topf erhitzen, die<br />

Zwiebel schälen, fein hacken,<br />

ins Fett geben und glasig<br />

schwitzen. Die Hirse dazugeben<br />

und kurz mitschwitzen.<br />

2. Die Brühe angießen, alles<br />

zum Kochen bringen und die<br />

Hirse in 15–20 Minuten <strong>aus</strong>quellen<br />

lassen.<br />

3. Den Hirsebrei vollständig<br />

erkalten lassen. Quark, Eier,<br />

Senf und Meer ret tich unter<br />

die Hirse rühren. Mit Salz,<br />

Pfeffer, Mus kat und Ca yennepfeffer<br />

abschmecken. Mit einigen<br />

Haferflocken oder<br />

Semmel brö seln leicht binden.<br />

4. Das Schmalz in einem Bräter<br />

erhitzen. Die Zwiebel und<br />

die Äpfel schälen. Die Äpfel<br />

entkernen und beides in feine<br />

Würfel schneiden.<br />

5. Die Zwiebel- und Apfelwürfel<br />

mit dem geputzten, in<br />

Streifen geschnittenen Rotkohl<br />

ins Schweineschmalz<br />

geben und kurz anschwitzen.<br />

6. Rotwein und Apfelsaft angießen.<br />

Preislbeerkompott,<br />

Lorbeerblätter, Nelken und<br />

Pfefferkörner hinzufügen und<br />

das Ganze bei mäßiger Hitze<br />

10–12 Minuten garen.<br />

7. Den Edelpilzkäse in Scheiben<br />

schneiden, auf dem Rotkohl<br />

verteilen und die Sahne<br />

angießen.<br />

8. Aus der Hirsemasse Klößchen<br />

formen und diese auf<br />

den Rotkohl setzen. Das<br />

Ganze in den auf 180–200 °C<br />

vorgeheizten Backofen schieben<br />

und in 25–30 Minuten<br />

ga ren. Die Hirseklößchen auf<br />

Rot kohl dekorativ anrichten,<br />

mit Kräu tern garnieren und<br />

sofort servieren.


Rotkohllasagne<br />

mit<br />

Schinken<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Den Rotkohl putzen, halbieren<br />

und den Strunk her<strong>aus</strong>schneiden.<br />

Den Rotkohl<br />

in Streifen schneiden, waschen<br />

und bereitstellen.<br />

2. Schmalz erhitzen. Den gewürfelten<br />

Speck darin <strong>aus</strong>lassen.<br />

Zwiebel schälen und fein<br />

hacken. Äpfel schälen, entkernen,<br />

würfeln, beides zum<br />

Speck geben und mitbraten.<br />

3. Den Rotkohl hinzufügen<br />

und un ter Rühren anschwitzen.<br />

Wein und Gemüse brühe<br />

angießen, die Lorbeerblätter,<br />

die Nelken und die Pfefferkörner<br />

untermischen.<br />

4. Mit Salz, Pfeffer, Mus kat<br />

und Cayennepfeffer kräftig<br />

ab schmecken und 12–15 Minuten<br />

köcheln lassen.<br />

5. Äpfel schälen, entkernen,<br />

in Scheiben schneiden und<br />

mit Zitronensaft beträufeln.<br />

6. Den Schmand glatt rühren,<br />

den Butterkäse untermischen<br />

und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer<br />

würzen.<br />

7. Die Lasagneplatten mit<br />

dem Schinken, den Apfelschei<br />

ben und dem Rotkohl<br />

schichtweise in eine <strong>aus</strong>gefettete<br />

Auflaufform geben.<br />

8. Den Käseschmand darüber<br />

verteilen und das Ganze im<br />

auf 180–200 °C vorgeheizten<br />

Backofen 25 Minuten garen.<br />

9. Die Rot kohllasagne anrichten,<br />

mit frisch geschnittenem<br />

Schnitt lauch bestreuen und<br />

sofort servieren.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

1 kleiner Kopf Rotkohl<br />

2 EL Butterschmalz<br />

75 g durchwachsener,<br />

geräucherter Speck<br />

1 Zwiebel, 2 säuerliche Äpfel<br />

250 ml Rotwein<br />

150 ml Gemüsebrühe<br />

2 Lorbeerblätter<br />

einige Nelken<br />

einige Pfefferkörner<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Muskat<br />

1 Prise Cayennepfeffer<br />

Außerdem:<br />

4 Scheiben gekochter<br />

Schinken, etwa 1 cm dick<br />

2 säuerliche Äpfel<br />

Saft von 1 Zitrone<br />

200 g Schmand<br />

150 g geriebener Butterkäse<br />

Fett für die Form<br />

1 Packung Instant-Lasagneplatten<br />

(ohne Vorkochen)<br />

1 Bund Schnittlauch<br />

Enthält pro Portion ca.<br />

915 kcal, 3843 Joule,<br />

36 g Eiweiß, 58 g Fett,<br />

42 g KH


Aus <strong>Omas</strong><br />

Gemüseküche<br />

Gesunde<br />

Gemüseküche –<br />

Ernte Dank<br />

In kaum einem anderen Land<br />

wird so viel Gemüse gegessen<br />

wie bei uns. Nicht nur<br />

einheimische Ware, auch Raritäten<br />

<strong>aus</strong> fernen Ländern spielen bei der<br />

Zusam menstellung unseres Speisezettels<br />

eine Rolle. Die Gemüse<strong>aus</strong>wahl<br />

ist heute so groß, dass man das<br />

ganze Jahr hindurch eigentlich alles<br />

bekommen kann. Zum Teil ist es allerdings<br />

eine Frage des Preises.<br />

Einheimisches Gemüse ist während<br />

der Haupt erntezeit am frischesten<br />

und am günstigsten. Ge mü se, das<br />

einen weiten Transportweg hat, muss<br />

vorher chemisch behandelt werden<br />

und verliert durch die längere Lagerzeit<br />

einen Groß teil seiner Vitamine<br />

und Mineralstoffe, was sich wiederum<br />

auf den Geschmack <strong>aus</strong>wirkt.<br />

Kaufen Sie Gemüse ge n<strong>aus</strong>o kritisch<br />

ein wie zum Bei spiel Eier, Fleisch oder<br />

Fisch: Die Frische muss immer im<br />

Vorder grund stehen! Was nicht sofort<br />

verbraucht werden<br />

kann, sollte schnellstmöglich<br />

eingefroren<br />

werden.<br />

Das bunte Angebot<br />

in den Lebensmittelläden<br />

und auf den Gemüsemärkten<br />

ist oft<br />

nur schwer überschaubar,<br />

und dann stellt man<br />

sich die Fra ge: Was ist das, wie<br />

bereitet man das zu, wie schmeckt<br />

das? Hier gibt es nur eine Antwort:<br />

PROBIEREN! Scheuen Sie sich nicht<br />

vor Neuem, lernen Sie es kennen!<br />

Gemüse ist ein unverzichtbarer Bestandteil<br />

unserer täglichen Ernährung<br />

– und eine kulinarische<br />

Köst lichkeit, wenn es fach- und<br />

sachgerecht zubereitet wird. Es ist ein<br />

guter Eiweiß lieferant und versorgt<br />

unseren Körper mit allem, was der<br />

Organismus braucht: mit Kohlen hydraten,<br />

Vitaminen, Mineral stoffen<br />

und Spurenelementen. Durch seinen<br />

hohen Wasseranteil enthält Gemüse<br />

nur wenig Kalorien und ist somit ein<br />

idealer Schlank macher. Wer regelmäßig<br />

Gemüse und Salat isst, hat selten<br />

mit Figurproblemen zu kämpfen.<br />

Als Rohkost, Vorspeise, Suppe, Eintopf,<br />

Zwischen gericht oder Hauptmahlzeit,<br />

Gemüse bietet uns<br />

unzählige Zubereitungsmöglichkeiten.<br />

Während früher das Gemüse<br />

meistens in einer dicken Mehlschwitze<br />

„versank“, genießt man es<br />

heute lieber „pur“. Verfeinert wird<br />

mit etwas Sahne, Dickmilch oder<br />

Crème fraîche, und zum Binden, falls<br />

überhaupt nötig, eignen sich geriebene<br />

Kartoffeln oder Kartoffelpüreeflocken.<br />

Durch diese Wandlung der<br />

Kochweise bleiben die Farbe frisch<br />

und leuchtend und die Vitami ne und<br />

Nährstoffe erhalten.<br />

40 OMAS KÜCHE


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

Für den Teig:<br />

1/2 Würfel Hefe<br />

125 ml Milch<br />

250 g Mehl<br />

30 g Butter<br />

Salz <strong>aus</strong> der Mühle<br />

Fett zum Ausfetten<br />

Mehl zum Bestäuben<br />

Für den Belag:<br />

500 g Rosenkohl<br />

Gemüsebrühe zum Garen<br />

1 rote Paprikaschote<br />

200 g Salami<br />

Für den Guss:<br />

3 Eier, 150 ml Sahne<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Muskat<br />

2 Knoblauchzehen<br />

100 g frisch geriebenen<br />

Parmesan<br />

Paprikastreifen und Petersilienzweige<br />

zum Garnieren<br />

Rosenkohlkuchen mit Salami<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die zerbröckelte Hefe in<br />

der lauwarmen Milch auflösen,<br />

mit dem Mehl, dem Salz<br />

und der Butter in einer<br />

Schüssel zu einem glatten<br />

Teig verkneten und zugedeckt<br />

an einem warmen Ort<br />

zur doppelten Menge aufgehen<br />

lassen.<br />

2. Den Teig auf einer bemehlten<br />

Arbeitsfläche zu einem<br />

Rechteck <strong>aus</strong>rollen. Den Teig<br />

in ein <strong>aus</strong>gefettetes und mit<br />

Mehl <strong>aus</strong>gestreutes Backblech<br />

legen und einen Rand hochziehen.<br />

3. Den Rosenkohl putzen,<br />

waschen, in der erhitzten Gemüsebrühe<br />

bissfest garen,<br />

abgießen, abtropfen und erkalten<br />

lassen, einige Röschen<br />

für die Dekoration beiseite<br />

stellen und die restlichen halbieren.<br />

4. Die Paprikaschote putzen,<br />

halbieren, die Kerne entfernen,<br />

waschen, und in dünne<br />

Scheiben schneiden. Die Salami<br />

in Scheiben schneiden<br />

und mit dem Rosenkohl auf<br />

dem Teig verteilen.<br />

5. Die Eier mit der Sahne in<br />

eine Schüssel verrühren, mit<br />

Salz, Pfeffer und Muskat<br />

würzen, die geschälten und<br />

fein gehackten Knoblauchzehen<br />

einrühren und das Ganze<br />

auf dem Rosenkohlkuchen<br />

verteilen.<br />

6. Den Rosenkohlkuchen mit<br />

Parmesankäse bestreuen und<br />

im auf 180-200 °C vorgeheizten<br />

Backofen 15 Minuten<br />

backen, mit Alufolie abdecken<br />

und weiter 20–25 Minuten<br />

backen.<br />

7. Den Rosenkohlkuchen <strong>aus</strong><br />

dem Backofen nehmen, in<br />

Stücke schneiden, auf Tellern<br />

dekorativ anrichten, mit den<br />

restlichen Rosenkohlröschen,<br />

Paprikastreifen, und Petersilienzweigen<br />

garnieren und<br />

sofort servieren.


Blumenkohl-Brokkoli-Pfanne<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Den Blumenkohl und den<br />

Brokkoli putzen, den Strunk<br />

her<strong>aus</strong>schneiden, die Röschen<br />

abschneiden und waschen.<br />

2. Die Frühlingszwiebeln putzen,<br />

waschen und in mundgerechte<br />

Stücke schneiden.<br />

3. Das Salzwasser oder die<br />

Gemüsebrühe mit der Butter<br />

in einem Topf erhitzen.<br />

4. Das Gemüse darin sortenweise<br />

bissfest garen, her<strong>aus</strong>nehmen<br />

und gut abtropfen<br />

lassen.<br />

5. Die Schalotten schälen und<br />

achteln.<br />

6. Die Butter in einem Topf<br />

erhitzen und die Schalotten<br />

darin glasig schwitzen.<br />

7. Die Chilischote halbieren,<br />

entkernen, waschen, sehr fein<br />

würfeln, zu den Schalottenachtel<br />

geben und kurz mitschwitzen.<br />

8. Die Rosinen, den Curry,<br />

den Kreuzkümmel unterrühren.<br />

Die Sojasoße und 250 ml<br />

Gemüsefond angießen und<br />

das Ganze einmal kräftig aufkochen<br />

lassen.<br />

9. Die Blumenkohlröschen,<br />

die Brokkoliröschen und die<br />

Frühlingszwiebeln dazugeben<br />

und erhitzen.<br />

10. Die Gemüsepfanne mit<br />

Salz, Pfeffer und Zucker kräftig<br />

abschmecken und mit<br />

etwas angerührter Speisestärke<br />

leicht binden.<br />

11. Zum Schluss den Joghurt<br />

unter das Gemüse mischen,<br />

erhitzen – aber nicht Kochen<br />

lassen – und nachwürzen.<br />

Dekorativ anrichten, mit gerösteten<br />

Cashewkernen bestreuen<br />

und sofort servieren.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

1 kleiner Kopf Blumenkohl<br />

500 g Brokkoli<br />

4-5 Frühlingszwiebeln<br />

Salzwasser oder Gemüsebrühe<br />

zum Garen<br />

1-2 EL Butter<br />

Außerdem:<br />

6-8 Schalotten<br />

2-3 EL Butter<br />

1 rote Chilischote<br />

75 g eingeweichte Rosinen<br />

1 EL Curry<br />

1/2 TL Kreuzkümmel<br />

50 ml Sojasoße<br />

250 ml Gemüsefond<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Zucker<br />

Speisestärke zum Binden<br />

200 g Joghurt<br />

30 g geröstete Cashewkerne<br />

zum Bestreuen<br />

<strong>Omas</strong> Tipp:<br />

Gemüse muss vor der Zuberei tung sorgfältig gesäubert wer den. Je nach Sorte wird es geschält, geschabt,<br />

gewaschen oder verlesen und auf jeden Fall vor dem Zer klei nern ge waschen. Je kleiner nämlich<br />

die Gemüsestücke sind, umso mehr wasserlösliche Vitamine werden beim Waschen <strong>aus</strong>geschwemmt.<br />

Gemüse sollte nie ins Was ser gelegt, sondern schnell unter fließendem Was ser gereinigt und dann sofort<br />

trocken getupft werden. Ein zi ge Ausnahme sind die Kartof feln, die braun werden, wenn sie geschält<br />

längere Zeit liegen. Kartoffeln legt man nach dem Schälen im Ganzen in kaltes Wasser,<br />

anschließend werden sie ge waschen, klein geschnitten und sofort aufgesetzt.<br />

OMAS KÜCHE 43


Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

1 große Knolle Sellerie<br />

(800–1000 g)<br />

Salzwasser oder Gemüsebrühe<br />

zum Garen<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

8 Scheiben gekochter<br />

Schinken<br />

8 Scheiben Butterkäse<br />

Mehl zum Wenden<br />

3 Eier<br />

Semmelbrösel zum Panieren<br />

Butterschmalz zum Braten<br />

Kräuterzweige zum Garnieren<br />

Gefüllte Sellerieschnitzel<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Den Sellerie schälen und in<br />

1 cm dicke Scheiben schneiden.<br />

2. Salzwasser oder Gemüsebrühe<br />

in einem Topf zum<br />

Kochen bringen.<br />

3. Die Selleriescheiben darin<br />

bissfest garen, her<strong>aus</strong>nehmen,<br />

gut abtropfen lassen, mit Salz<br />

und Pfeffer würzen.<br />

4. Die Hälfte der Selleriescheiben<br />

mit Schinken belegen, mit<br />

Käse schei ben abdecken und<br />

die restlichen Selleriescheiben<br />

darauflegen.<br />

5. Die Sellerieschnitzel in Mehl<br />

wenden. Die Eier verschlagen,<br />

die Sellerieschnitzel durchziehen<br />

und in Semmelbröseln panieren.<br />

6. Butterschmalz in einer beschichteten<br />

Pfanne erhitzen<br />

und die Schnitzel darin auf<br />

beiden Seiten goldgelb <strong>aus</strong>backen.<br />

7. Die Sellerieschnitzel auf Tellern<br />

dekorativ anrichten, mit<br />

Kräuter zweigen garnieren und<br />

mit einem bunten Salat mit<br />

Kräutervinaigrette sofort servieren.<br />

Enthält pro Portion ca.<br />

658 kcal, 2764 Joule,<br />

33 g Eiweiß, 38 g Fett,<br />

36 g KH


Paprikaquiche<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Mehl, Ei, saure Sahne, Olivenöl<br />

und Salz schnell zu<br />

einem Teig verkneten. Sollte<br />

der Teig zu fest sein, etwas<br />

Wasser hinzufügen.<br />

2. Den Teig in Klarsichtfolie<br />

wickeln und im Kühlschrank<br />

15-20 Minuten ruhen lassen.<br />

3. Für den Belag die Paprikaschoten<br />

halbieren, entkernen,<br />

waschen, abtropfen lassen<br />

und in Streifen schneiden.<br />

4. Öl erhitzen. Knoblauch<br />

schälen, würfeln und im Öl<br />

anschwitzen. Die Paprikastreifen<br />

dazugeben und mitschwitzen.<br />

5. Paprika mit Thymian, Salz,<br />

Pfeffer und Cayennepfeffer<br />

abschmecken, vom Herd nehmen<br />

und abkühlen lassen.<br />

6. Den Fetakäse würfeln und<br />

unter den Paprika mischen.<br />

7. Den Teig auf einer bemehlten<br />

Arbeitsfläche in der Größe<br />

einer Quicheform <strong>aus</strong>rollen,<br />

in die gefettete Form legen<br />

und einen Rand hochziehen.<br />

8. Die Käsemischung einfüllen<br />

und glatt streichen. Den<br />

Quark mit den Eiern verrühren.<br />

Mit Salz, Pfeffer und<br />

Muskat würzen und auf dem<br />

Gemüse verteilen.<br />

9. Die Paprikaquiche in dem<br />

auf 180-200 °C vorgeheizten<br />

Backofen etwa 15-20 Minuten<br />

backen.<br />

10. Die Paprikaquiche <strong>aus</strong><br />

dem Ofen nehmen, auf eine<br />

dekorative Platte setzen, mit<br />

Kräuterzweigen garnieren<br />

und warm oder kalt servieren.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 4 Portionen:<br />

Für den Teig:<br />

300 g Mehl, 1 Ei<br />

100 g saure Sahne<br />

50 ml Olivenöl<br />

1 Prise Salz<br />

Wasser nach Bedarf<br />

Für den Belag:<br />

Je 1 rote, gelbe und<br />

grüne Paprikaschote<br />

2 EL Olivenöl<br />

1-2 Knoblauchzehen<br />

2 TL gerebelter Thymian<br />

Salz, Pfeffer <strong>aus</strong> der Mühle<br />

1 Prise Cayennepfeffer<br />

400 g Fetakäse<br />

Fett zum Ausfetten<br />

Für den Guss:<br />

200 g Sahnequark, 4 Eier<br />

1 Prise Muskat<br />

Kräuterzweige zum Garnieren<br />

Enthält pro Portion ca.<br />

1035 kcal, 4347 Joule,<br />

41 g Eiweiß, 62 g Fett,<br />

63 g KH<br />

OMAS KÜCHE 45


Aus <strong>Omas</strong><br />

Backstube<br />

Die besten<br />

Zwetschgenkuchen<br />

P<br />

flaumen oder Zwetschgen<br />

– wo ist da ein Unterschied?<br />

Beide sind blau<br />

und schmecken süß.<br />

Pflaumen wurden im 15. Jahrhundert<br />

<strong>aus</strong> Frankreich und Italien eingeführt.<br />

Die Früchte haben runde<br />

Steine und das Fruchtfleisch sitzt<br />

recht fest daran. Diesen Nachteil, vor<br />

allem beim Einkochen von Marmelade<br />

oder Kompott, hat man bei der<br />

Zwetsche weggezüchtet. Der Kern der<br />

Zwetsche ist flach, spitz an den<br />

Enden und löst sich bei Vollreife<br />

leicht vom Fruchtfleisch. Dafür sind<br />

sie etwas kleiner als Pflaumen und<br />

reifen erst spät im Jahr, was kein<br />

Nachteil sein muss. Zwetschen sind<br />

süßer als Pflaumen, man kann sie<br />

problemlos einfrieren, da sie relativ<br />

wenig Wasser enthalten.<br />

Pflaumen wie Zwetschen mögen es<br />

gern warm und feucht. Der Standort<br />

sollte, damit die Früchte gut reifen,<br />

vollsonnig sein. Er muss nicht besonders<br />

tiefgründig gelockert werden<br />

und Grundwasser kann, ohne Nachteile<br />

für die Pflanzen, bis 50 cm<br />

unter die Oberfläche ansteigen.<br />

Ganz schlecht vertragen Zwetschen<br />

und Pflaumen längere Trockenheit.<br />

Oft werfen die Bäume dann fast alle<br />

Früchte ab, bevor sie reif sind. Stehen<br />

in der Nachbarschaft Bäume, die<br />

die Pflaumen beschatten, bleiben die<br />

Früchte oft sauer und werden in<br />

manchem Jahr gar nicht reif.<br />

Zwetschgenkuchen<br />

Für 16-20 Stücke:<br />

200 g Butter, 200 g Zucker, 150 g Marzipanrohmasse,<br />

3 Eier, 500 g Mehl<br />

1 Päckchen Backpulver<br />

1 TL Zimt, 175 ml Milch, 500 g Zwetschgen<br />

4-5 EL Aprikosenmarmelade<br />

Mandelblättchen zum Bestreuen<br />

etwas Puderzucker<br />

ganze Mandeln zum Belegen<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Butter mit Zucker und Marzipanrohmasse<br />

(bis auf einen kleinen Teil<br />

zum Verzieren) schaumig rühren.<br />

2. Die Eier einzeln einrühren. Gesiebtes<br />

Mehl mit Backpulver und<br />

Zimt vermischen und abwechselnd<br />

mit der Milch einrühren.<br />

3. Den Teig in ein gefettetes Backblech<br />

streichen. Die Zwetschgen waschen,<br />

halbieren, entsteinen und<br />

blütenförmig auf den Teig legen.<br />

4. Den Kuchen im auf 175 °C vorgeheizten<br />

Backofen 40-45 Minuten<br />

backen. Her<strong>aus</strong>nehmen mit der erhitzten<br />

Marmelade bestreichen, den<br />

Rand mit Mandelblättchen bestreuen<br />

und den Kuchen erkalten lassen.<br />

5. Die restliche Marzipanrohmasse<br />

mit Puderzucker verkneten, <strong>aus</strong>rollen<br />

und Blümchen <strong>aus</strong>stechen. Die<br />

Blümchen in die Mitte der Zwetschgenblüten<br />

setzen und mit einer ganzen<br />

Mandel belegen. Den Kuchen in<br />

Stücke schneiden und servieren.<br />

46 OMAS KÜCHE


Sie brauchen:<br />

Für 16-20 Stücke:<br />

Für den Teig:<br />

150 g Magerquark<br />

6 EL Milch<br />

6 EL Speiseöl<br />

75 g Zucker<br />

1 Päckchen Vanillezucker<br />

1 Prise Salz<br />

300 g Mehl<br />

1 Päckchen Backpulver<br />

Für den Belag:<br />

200 g gemahlene Mandeln<br />

2 EL Zucker<br />

2 Eiweiß<br />

1,5 kg Zwetschgen<br />

Für die Streusel:<br />

150 g Mehl<br />

125 g Zucker<br />

25 g gehackte Mandeln<br />

1 Prise Zimt<br />

125 g Butter<br />

Zwetschgenkuchen mit Streuseln<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Den Magerquark mit der<br />

Milch, dem Öl, dem Zucker,<br />

dem Vanillezucker und dem<br />

Salz in eine Rührschüssel<br />

geben und mit den Schneebesen<br />

des Handrührgerätes<br />

glatt rühren.<br />

2. Das Mehl mit dem Backpulver<br />

vermischen, die Hälfte<br />

darübersieben und einrühren,<br />

den Rest unterkneten.<br />

3. Den Teig auf einer bemehlten<br />

Arbeitsfläche <strong>aus</strong>rollen<br />

und ein <strong>aus</strong>gefettetes Backblech<br />

damit <strong>aus</strong>legen, dabei<br />

einen etwa 2 cm hohen Rand<br />

formen.<br />

4. Die gemahlenen Mandeln<br />

mit dem Zucker und dem Eiweiß<br />

verrühren und auf den<br />

Teig streichen.<br />

5. Die Zwetschgen waschen,<br />

halbieren, entsteinen und<br />

dachziegelartig in die Mandelmasse<br />

stecken.<br />

6. Das Mehl mit dem Zucker,<br />

den gehackten Mandeln,<br />

etwas Zimt und der Butter zu<br />

Streuseln verarbeiten und<br />

über die Zwetschgen streuen.<br />

7. Den Kuchen im auf 200 °C<br />

vorgeheizten Backofen 40-45<br />

Minuten backen. Den fertigen<br />

Kuchen her<strong>aus</strong>nehmen, erkalten<br />

lassen, in Stücke schneiden<br />

und servieren.


Zwetschgenkuchen mit Sahneguss<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Mehl, Backpulver, Zucker<br />

und Salz auf eine Arbeitsfläche<br />

geben und eine Mulde in<br />

die Mitte drücken. Das Ei<br />

hineingleiten lassen, die Butter<br />

in Flöckchen an den Rand<br />

setzen und das Ganze zu<br />

einem glatten Teig verkneten.<br />

2. Den Teig in Frischhaltefolie<br />

wickeln und im Kühlschrank<br />

eine Stunde ruhen<br />

lassen. Anschließend her<strong>aus</strong>nehmen,<br />

durchkneten, auf<br />

einer bemehlten Arbeitsfläche<br />

<strong>aus</strong>rollen und eine gefettete<br />

Springform (26 cm Durchmesser)<br />

damit <strong>aus</strong>kleiden.<br />

3. Die Zwetschgen waschen,<br />

halbieren, entsteinen und auf<br />

dem Teig verteilen.<br />

4. Eier mit Zucker, Quark und<br />

Sahne in eine Schüssel geben<br />

und kräftig aufschlagen.<br />

5. Mandelblättchen und Grieß<br />

einrühren, mit Zimt verfeinern<br />

und die Masse auf den<br />

Zwetschgen verteilen.<br />

6. Im auf 180 °C vorgeheizten<br />

Backofen 45-50 Minuten<br />

backen, her<strong>aus</strong>nehmen und in<br />

der Form erkalten lassen.<br />

7. Die Marmelade erhitzen<br />

und den Kuchenrand damit<br />

bestreichen. Die Haselnüsse<br />

an den Rand drücken, den<br />

Kuchen in Stücke schneiden<br />

und servieren.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 10–12 Stücke:<br />

Für den Teig:<br />

250 g Mehl, 1 TL Backpulver<br />

60 g Zucker, 1 Prise Salz<br />

1 Ei, 150 g Butter<br />

Für den Belag:<br />

500-750 g Zwetschgen<br />

Für den Guss:<br />

2 Eier, 100 g Zucker<br />

100 g Magerquark<br />

125 ml Sahne<br />

150 g Mandelblättchen<br />

1 EL Grieß, 1 Prise Zimt<br />

Außerdem:<br />

2 EL Aprikosenmarmelade<br />

50 g gemahlene Haselnüsse<br />

<strong>Omas</strong> Tipp:<br />

Für Honigstreusel 200 g gesiebtes Mehl auf eine Arbeits fläche geben, 100 g Butter in Flöckchen darauf<br />

verteilen, 50 g Zucker darüberstreuen und 50 g Honig darüberträufeln. Das Ganze mit den Händen zu<br />

Streuseln verarbeiten. Die Streusel gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Ein richtiger Streuselkuchen<br />

lebt vom Teig, von der Füllung und natürlich von den Streuseln. Bei der Her stellung der Streusel<br />

können Sie viele Geschmacks richtungen wählen. Neben den Honigstreuseln können Sie auch Zimt-,<br />

Vanille-, Schokoladen- oder Mokka streusel herstellen. Hierfür wird der Zucker mit jeweils 1–2 Teelöffeln<br />

Zimt-, Vanille-, Schokoladen- oder Mok ka pulver vermischt.<br />

OMAS KÜCHE 49


Sie brauchen:<br />

Für 12-14 Stück:<br />

Für den Teig:<br />

300 g Weizenmehl<br />

1 Päckchen Backpulver<br />

1 Ei, 6 EL Milch<br />

150 g Magerquark<br />

50 g Butter<br />

75 g Zucker<br />

Fett zum Ausfetten<br />

Für die Füllung:<br />

750 g Zwetschgen<br />

3 EL Semmel brö sel<br />

50 g Zucker<br />

1/2 TL Zimt pulver<br />

400 g Schmand<br />

100 g Zucker<br />

1 Päckchen Vanillezucker<br />

2 Eier<br />

100 ml Sahne<br />

50 g Speisestärke<br />

Außerdem:<br />

Puderzucker zum Bestäuben<br />

Großmutters Zwetschgenwähe<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Das Weizenmehl mit dem<br />

Backpulver vermischen und<br />

auf eine Arbeitsfläche sieben.<br />

2. Das Ei in die Mulde gleiten<br />

lassen.<br />

3. Die Milch mit dem Quark<br />

verrühren und mit der Butter<br />

in Flöckchen an den Rand<br />

setzen. Das Ganze zu einem<br />

glatten Teig verkneten.<br />

4. Den Teig in Frischhaltefolie<br />

wickeln und im Kühlschrank<br />

mindestens eine<br />

Stunde ruhen lassen. Eine<br />

Spring form (26 cm Durchmesser)<br />

<strong>aus</strong>fetten.<br />

5. Zwei Drittel des Teiges in<br />

der Größe der Springform<br />

<strong>aus</strong>rollen und in die Form<br />

legen. Den restlichen Teig in<br />

zwei Por tionen teilen und zu<br />

zwei Strän gen rollen. Diese<br />

zu einem Zopf drehen, an den<br />

Rand der Spring form legen<br />

und leicht andrücken.<br />

6. Die Zwetschgen waschen,<br />

halbieren, entsteinen und auf<br />

den mit Sem melbröseln bestreuten<br />

Teig bo den legen.<br />

7. Den Zucker und das Zimtpulver<br />

in eine Schüssel geben,<br />

vermischen und die Zwetschgen<br />

damit bestreuen.<br />

8. Den Schmand, den Zucker,<br />

den Vanillezucker, die Eier<br />

und die Sahne glatt rühren.<br />

9. Die Spei sestärke einrühren<br />

und die Masse auf den<br />

Zwetschgen verteilen.<br />

10. Den Kuchen in dem auf<br />

180 °C vorgeheizten Backofen<br />

45 Minuten backen.<br />

11. Den Zwetsch genwähe <strong>aus</strong><br />

dem Ofen nehmen, erkalten<br />

lassen und auf eine Tortenplatte<br />

setzen. Mit Puder zucker<br />

bestäuben und bis zum<br />

Verzehr kühl stellen.


Sie brauchen:<br />

Pflaumenkuchen mit Zimtsahne<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Butter mit dem Zucker,<br />

dem Vanillezucker und dem<br />

Zimt in eine Schüssel geben<br />

und schaumig schlagen.<br />

2. Die Eier einzeln nach und<br />

nach kräftig unterrühren.<br />

3. Das Mehl mit dem Backpulver<br />

vermischen, auf die<br />

Eicreme sieben und unterrühren.<br />

Zum Schluss die<br />

Milch unterziehen.<br />

4. Den Teig in eine <strong>aus</strong>gefettete<br />

Springform (26 cm<br />

Durchmesser) füllen, glatt<br />

streichen und mit den gemahlenen<br />

Nüssen bestreuen.<br />

5. Die Pflaumen waschen,<br />

trocken tupfen, entsteinen,<br />

halbieren oder vierteln, auf<br />

den Teig legen und mit Puderzucker<br />

bestäuben.<br />

6. Die Mandelblättchen mit<br />

dem Zucker und dem Wasser<br />

vermischen und auf den<br />

Pflaumen verteilen.<br />

7. Den Pflaumenkuchen in<br />

dem auf 180 °C vorgeheizten<br />

Backofen 45-50 Minuten<br />

backen.<br />

8. Den fertig gebackenen Kuchen<br />

<strong>aus</strong> dem Backofen nehmen,<br />

erkalten lassen und auf<br />

eine Tortenplatte setzen.<br />

9. Die Sahne mit dem Sahnesteif<br />

steif schlagen, in einen<br />

Spritzbeutel mit Sterntülle<br />

füllen und den Pflaumenkuchen<br />

damit verzieren.<br />

10. Den Pflaumenkuchen mit<br />

Zimt und Puderzucker bestäuben,<br />

mit frischen Pflaumen<br />

garnieren und bis zum<br />

Verzehr kühl stellen.<br />

Für 16 Stücke:<br />

Für den Rührteig:<br />

150 g Butter, 175 g Zucker<br />

1 Päckchen Vanillezucker<br />

1/2 TL Zimt, 3 Eier<br />

250 g Mehl<br />

2 gestr. TL Backpulver<br />

50 ml Milch<br />

Butter zum Ausfetten<br />

Für den Belag:<br />

3 EL gemahlene Nüsse<br />

500 g Pflaumen<br />

1 EL Puderzucker<br />

100 g Mandelblättchen<br />

50 g Zucker, 1-2 EL Wasser<br />

Außerdem:<br />

200 ml Sahne<br />

1 Päckchen Sahnesteif<br />

Zimt und Puderzucker<br />

zum Bestäuben<br />

frische Pflaumen zum<br />

Garnieren<br />

OMAS KÜCHE 51


Sie brauchen:<br />

Für 16 Stücke:<br />

Für den Biskuitteig:<br />

3 Eier, 3 EL heißes Wasser<br />

150 g Zucker<br />

1 Päckchen Vanillezucker<br />

75 g Speisestärke, 50 g Mehl<br />

15 g Kakaopulver<br />

2 gestr. TL Backpulver<br />

100 g Pflaumenmus<br />

Für die Pflaumenfüllung:<br />

1 Päckchens Tortenguss klar<br />

1 Päckchen Zitronenaroma<br />

300 g Pflaumen<br />

Für die Joghurtsahne:<br />

250 g Joghurt, 25 g Zucker<br />

Saft von 1/2 Zitrone<br />

5 Blatt Gelatine, 400 ml Sahne<br />

Außerdem:<br />

50 g geraspelte Kuvertüre<br />

200 ml Sahne<br />

1 Päckchen Sahnesteif<br />

Pflaumenspalten und Minze<br />

zum Garnieren<br />

Pflaumentorte mit Joghurtsahne<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Eier mit dem Wasser,<br />

dem Zucker und dem Vanillezucker<br />

in einer Schüssel<br />

schaumig schlagen.<br />

2. Speisestärke mit Mehl,<br />

Kakao und Backpulver vermischen,<br />

auf die Eicreme sieben<br />

und unterheben.<br />

3. Den Teig in eine mit Backpapier<br />

<strong>aus</strong>gelegte Springform<br />

streichen und im auf 180 °C<br />

vorgeheizten Backofen etwa<br />

25 Minuten backen. Den Kuchen<br />

<strong>aus</strong> dem Ofen nehmen<br />

und erkalten lassen.<br />

4. Den Tortenboden einmal<br />

waagrecht durchschneiden,<br />

die Oberfläche gerade schneiden<br />

und die Böden mit Pflaumenmus<br />

bestreichen.<br />

5. Den unteren Tortenboden<br />

auf eine Tortenplatte legen<br />

und mit einem Tortenring<br />

umschließen.<br />

6. Den Tortenguss mit dem<br />

Zitronenaroma nach Packungsanweisung<br />

zubereiten,<br />

die entsteinten, in Spalten<br />

geschnittenen Pflaumen unterheben<br />

und noch warm auf<br />

dem Tortenboden verteilen.<br />

Den zweiten Boden darauflegen<br />

und leicht andrücken.<br />

7. Joghurt mit Zucker und<br />

Zitronensaft verrühren. Die<br />

gut gewässerte Gelatine <strong>aus</strong>drücken,<br />

in wenig heißem<br />

Wasser auflösen und unter<br />

den Joghurt ziehen. Die<br />

Sahne steif schlagen und unterheben.<br />

8. Die Creme auf dem Biskuit<br />

glatt streichen und im Kühlschrank<br />

fest werden lassen.<br />

Anschließend den Tortenring<br />

entfernen.<br />

9. Die Pflaumentorte mit den<br />

Kuvertüreraspeln bestreuen.<br />

Die Sahne mit dem Sahnesteif<br />

steif schlagen, in einen<br />

Spritzbeutel mit Sterntülle<br />

füllen und Rosetten aufspritzen.<br />

10. Die Pflaumentorte mit<br />

Pflaumenspalten und Minze<br />

garnieren und bis zum Verzehr<br />

kühl stellen.


Sie brauchen:<br />

Beschwipste Pflaumentörtchen<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Butter mit Zucker und Zitronenaroma<br />

in einer Schüssel<br />

mit den Schneebesen des<br />

Handrührgerätes weiß-schaumig<br />

schlagen.<br />

2. Die Eier einzeln nach und<br />

nach unterrühren.<br />

3. Das gesiebte Mehl mit dem<br />

Backpulver vermischen auf<br />

die Eicreme sieben und mit<br />

dem Amaretto oder Pflaumenlikör<br />

unterrühren.<br />

4. Den Teig in sechs <strong>aus</strong>gefetteten<br />

Tartelettförmchen<br />

füllen und glatt streichen.<br />

5. Die Tartelettförmchen in<br />

den auf 180 °C vorgeheizten<br />

Backofen stellen und die<br />

Törtchen 20 Minuten backen.<br />

6. Die Törtchen <strong>aus</strong> dem Ofen<br />

nehmen und auf einem Kuchengitter<br />

erkalten lassen.<br />

7. Die Pflaumenspalten mit<br />

Wasser und Zucker in einem<br />

Topf zum Kochen bringen.<br />

8. Den Amaretto oder Pflaumenlikör<br />

hinzufügen, vom<br />

Herd nehmen und abkühlen<br />

lassen. Die Pflaumenspalten<br />

mit dem Saft auf den Törtchen<br />

verteilen.<br />

9. Die Sahne mit dem Sahnesteif<br />

steif schlagen, in einen<br />

Spritzbeutel mit kleiner<br />

Sterntülle füllen und Rosetten<br />

auf die Ränder der<br />

Törtchen dressieren.<br />

10. Die Pflaumentörtchen mit<br />

den gehackten Pistazien bestreuen<br />

und bis zum Verzehr<br />

kühl stellen.<br />

Für 6 Stücke:<br />

Für den Rührteig:<br />

100 g Butter, 100 g Zucker<br />

1 Päckchen Zitronenaroma<br />

2 Eier, 200 g Mehl<br />

2 gestr. TL Backpulver<br />

2 cl Amaretto oder<br />

Pflaumenlikör<br />

1 EL Butter zum Ausfetten<br />

Für den Belag:<br />

600 g Pflaumenspalten<br />

2 EL Wasser, 100 g Zucker<br />

50 ml Amaretto oder<br />

Pflaumenlikör<br />

Außerdem:<br />

200 ml Sahne<br />

1 Päckchen Sahnesteif<br />

1 EL gehackte Pistazien<br />

zum Bestreuen<br />

OMAS KÜCHE 53


Aus <strong>Omas</strong><br />

Backstube<br />

Herbstorten <strong>aus</strong><br />

<strong>Omas</strong> Rezeptbuch<br />

S<br />

elber backen ist wieder<br />

modern geworden. So<br />

wie unsere Großmütter<br />

es uns vorgemacht haben, sollten<br />

auch wir regelmäßig Selbstgebackenes<br />

unseren Lieben servieren. Backen<br />

ist heute leichter geworden – erstklassige<br />

Zutaten, elektrische H<strong>aus</strong>haltsgeräte<br />

und immer einfacher zu<br />

bedienende Herde, aber auch „backsichere“<br />

Kuchenformen tragen zum<br />

Erfolg bei. Ausschlaggebend für die<br />

Freude am Backen ist das richtige<br />

„Handwerkszeug“. Manches gehört<br />

zur Grund <strong>aus</strong>stattung, anderes kann<br />

so nach und nach angeschafft werden.<br />

Die <strong>Küche</strong>nwaage ist unentbehrlich<br />

für das genaue Abwiegen<br />

der Zutaten und somit für das Gelingen<br />

des Kuchens. Besonders praktisch<br />

sind Waagen, bei denen man die einzelnen<br />

Zutaten zuwiegen kann.<br />

Messbecher sind wichtig zum Abmessen<br />

von Flüssig keiten. Sie sollten<br />

durchsichtig und geeicht sein. Rührschüsseln<br />

sollten Sie mehrere zu<br />

H<strong>aus</strong>e haben, mindestens eine zum<br />

Anrühren des Teiges und eine hohe,<br />

schmale zum Schlagen von Eiweiß<br />

und Sahne. Entscheidend ist nicht<br />

das Material – Rührschüsseln gibt es<br />

<strong>aus</strong> Metall, Emaille, Steingut oder<br />

Kunststoff. Wichtig ist ein glatter,<br />

abgerundeter Boden und die Hitzebeständigkeit,<br />

denn manche Teige,<br />

Cremes usw. müssen über Wasserdampf<br />

aufgeschlagen werden. Schüsseln<br />

<strong>aus</strong> Kunststoff und Metall haben<br />

den Vorteil, dass sie bruchsicher sind.<br />

Ein elektrisches Handrührgerät mit<br />

zwei Rührbesen und zwei Knethaken<br />

ist heute in den meisten H<strong>aus</strong> halten<br />

vorhanden. Die Rührbesen sind<br />

notwendig zum Herstellen von Rührteigen,<br />

Biskuit-, Makronen- und Baisermassen<br />

sowie zum Schlagen von<br />

Sahne, Eiweiß und Cremes. Die Knethaken<br />

leisten gute Dienste bei der<br />

Zuberei tung von Mürbe- oder Hefeteigen.<br />

Rührlöffel – mit und ohne<br />

Loch – sollten in verschiedenen Größen<br />

vorhanden sein. Dabei spielt es<br />

keine Rol le, ob Sie Holz oder Kunststoff<br />

bevorzugen. Teigschaber benötigen<br />

wir zum sauberen Ausschaben<br />

des Teiges <strong>aus</strong> der Schüssel und zum<br />

Glattstreichen in der Form oder auf<br />

dem Blech. Teigschaber gibt es <strong>aus</strong><br />

Kunststoff oder Metall. Letzte re besitzen<br />

eine Kunst stoffleiste als Griff.<br />

Gummispatel sind an einer Seite abgerundet,<br />

sie passen sich dem Schüsselboden<br />

an und entfernen den Teig<br />

fast „spurlos“. Eine Teigrolle ist ein<br />

„Muss“ für Blechkuchenliebhaber,<br />

denn mit ihr können Sie den Teig mit<br />

sanftem Druck gleichmäßig auf dem<br />

Blech <strong>aus</strong>rollen. Sie können wählen<br />

zwischen einer Teigrolle <strong>aus</strong> Holz<br />

oder einer kunststoffbeschichteten.<br />

Auf jeden Fall aber muss sie sich<br />

leicht um die eigene Achse drehen<br />

lassen. Es ist ratsam, die Teigrolle vor<br />

dem Gebrauch leicht mit Mehl zu bestäuben,<br />

um ein Ankleben des Teiges<br />

zu verhindern.<br />

54 OMAS KÜCHE


Sie brauchen:<br />

Für 16 Stücke:<br />

Für den Biskuitteig:<br />

3 Eier, 125 g Zucker<br />

1 Päckchen Vanillezucker<br />

3 EL heißes Wasser, 75 g Mehl<br />

75 g Speisestärke<br />

2 gestr. TL Backpulver<br />

100 g Johannisbeergelee<br />

Für die Creme:<br />

150 g Schokoladenjoghurt<br />

150 g Mokkajoghurt<br />

30 g Zucker, 2 cl Rum<br />

2 geh. TL Kakaopulver<br />

8 Blatt weiße Gelatine<br />

600 ml Sahne<br />

Außerdem:<br />

1 Dose Birnen, 200 ml Sahne<br />

1 Päckchen Sahnesteif<br />

dunkle Kuvertüreraspel,<br />

Birnenspalten und Mokkabohnen<br />

zum Garnieren<br />

1 TL Kakaopulver zum<br />

Bestäuben<br />

Schoko-Mocca-Birnentorte<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Eier mit dem Zucker,<br />

dem Vanillezucker und dem<br />

heißen Wasser in einer<br />

Schüssel schaumig schlagen.<br />

2. Das Mehl mit der Speisestärke<br />

und dem Backpulver<br />

vermischen, auf die Eicreme<br />

sieben und unterheben.<br />

3. Den Teig in eine mit Backpapier<br />

<strong>aus</strong>gelegte Springform<br />

(26 cm Durchmesser) füllen,<br />

glatt streichen und im auf<br />

180 °C vorgeheizten Backofen<br />

25-30 Minuten backen,<br />

her<strong>aus</strong>nehmen und erkalten<br />

lassen.<br />

4. Den Biskuit in zwei dünne<br />

und einen dicken Boden<br />

schneiden. Die dünnen Böden<br />

mit dem verrührten Gelee bestreichen,<br />

zusammensetzen,<br />

auf eine Tortenplatte legen<br />

und mit einem Tortenring<br />

umschließen.<br />

5. Für die Creme den Schokoladenjoghurt<br />

und den Mokkajoghurt<br />

mit dem Zucker, dem<br />

Rum und dem gesiebten<br />

Kakao verrühren.<br />

6. Die gewässerte Gelatine<br />

<strong>aus</strong>drücken, in heißem Wasser<br />

auflösen und unter den<br />

Joghurt ziehen. Die Sahne steif<br />

schlagen und unterheben.<br />

7. Zwei Drittel der Creme auf<br />

den Tortenboden streichen<br />

und mit den gut abgetropften<br />

Birnen belegen, dabei 2 Birnenhälften<br />

für die Garnitur<br />

beiseite legen.<br />

8. Ein Drittel der Creme darauf<br />

glatt streichen und den<br />

dicken Boden darauflegen.<br />

Mit der restlichen Creme bestreichen<br />

und die Torte im<br />

Kühlschrank – über Nacht –<br />

fest werden lassen.<br />

9. Die Sahne mit dem Sahnesteif<br />

steif schlagen, die Hälfte<br />

der Sahne in einen Spritzbeutel<br />

mit Sterntülle füllen.<br />

10. Die Torte <strong>aus</strong> dem Kühlschrank<br />

nehmen und den<br />

Tortenring abnehmen. Den<br />

Tortenrand mit der restlichen<br />

Sahne bestreichen, Rand und<br />

Oberfläche mit Kuvertüreraspeln<br />

bestreuen.<br />

11. Die Sahne in Spiralen aufdressieren,<br />

mit den in Spalten<br />

geschnittenen Birnen und<br />

den Mokkabohnen garnieren,<br />

leicht mit Kakao bestäuben<br />

und die Torte servieren.


Pflaumentorte<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Eier mit dem Zucker<br />

und dem Vanillezucker in<br />

eine Schüssel geben und<br />

weiß-schaumig schlagen.<br />

2. Das Mehl mit der Speisestärke<br />

und dem Backpulver<br />

vermischen, auf die Eicreme<br />

sieben und unterheben.<br />

3. Den Teig in eine mit Backpapier<br />

<strong>aus</strong>gelegte Springform<br />

(24 cm Durchmesser) füllen,<br />

glatt streichen und im auf<br />

180 °C vorgeheizten Backofen<br />

ca. 25 Minuten backen,<br />

her<strong>aus</strong>nehmen und erkalten<br />

lassen.<br />

4. Den Biskuitboden oben gerade<br />

schneiden und mit dem<br />

verrührten Pflaumenmus bestreichen.<br />

Auf eine Tortenplatte<br />

legen und mit einem<br />

Tortenring umschließen.<br />

5. Den Quark mit dem Zitronensaft<br />

und dem Zucker verrühren.<br />

6. Die gut gewässerte Gelatine<br />

<strong>aus</strong>drücken, in wenig<br />

heißem Wasser auflösen und<br />

unter den Quark ziehen. Die<br />

Sahne steif schlagen und unterheben.<br />

7. Die Creme auf den Tortenboden<br />

geben und glatt streichen,<br />

im Kühlschrank fest<br />

werden lassen.<br />

8. Die Pflaumen waschen,<br />

entsteinen und in Spalten<br />

schneiden. Mit dem Wasser,<br />

der Zimtstange und dem<br />

Zucker in einem Topf kurz<br />

aufkochen lassen. Anschließend<br />

abgießen und 250 ml<br />

Saft auffangen.<br />

9. Die Pflaumen erkalten und<br />

gut abtropfen lassen, die<br />

Torte damit belegen.<br />

10. Den Tortenguss nach Packungsanweisung<br />

mit dem<br />

Pflaumensaft zubereiten, über<br />

die Pflaumen gießen und im<br />

Kühlschrank – am besten über<br />

Nacht – fest werden lassen.<br />

11. Die Torte <strong>aus</strong> dem Kühlschrank<br />

nehmen und den<br />

Tortenring abnehmen.<br />

12. Die Sahne mit dem Sahnesteif<br />

steif schlagen, in<br />

einen Spritzbeutel mit Sterntülle<br />

füllen und auf die Torte<br />

dressieren. Mit Pflaumenspalten<br />

belegen und bis zum Verzehr<br />

kühl stellen.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 12–14 Stücke:<br />

Für den Biskuitteig:<br />

2 Eier, 100 g Zucker<br />

1 Päckchen Vanillezucker<br />

50 g Mehl, 50 g Speisestärke<br />

1 gestr. TL Backpulver<br />

3 EL Pflaumenmus<br />

Für die Creme:<br />

500 g Quark, Saft von<br />

1/2 Zitrone, 75 g Zucker<br />

7 Blatt weiße Gelatine<br />

400 ml Sahne<br />

Außerdem:<br />

500 g Pflaumen<br />

500 ml Wasser<br />

1/2 Zimtstange, 2 EL Zucker<br />

1 Päckchen Tortenguss klar<br />

200 ml Sahne<br />

1 Päckchen Sahnesteif<br />

frische Pflaumen<br />

zum Garnieren<br />

OMAS KÜCHE 57


Sie brauchen:<br />

Für 16 Stücke:<br />

Für den Biskuitteig:<br />

3 Eier, 150 g Zucker<br />

1 TL geriebene<br />

Zitronenschalen<br />

75 g Mehl, 75 g Speisestärke<br />

2 gestrichene TL Backpulver<br />

100 g Himbeermarmelade<br />

Für die Creme:<br />

400 g Milch, 2 EL Zucker<br />

1 Päckchen Puddingpulver<br />

Vanille<br />

500 g Trauben<br />

Für die Baiser:<br />

6 Eiweiß, 180 g Zucker<br />

30 g Speisestärke<br />

100 g Puderzucker<br />

75 g gemahlene Mandeln<br />

100 g Weintrauben<br />

Baisertorte mit gemahlenen Mandeln<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Eier mit dem Zucker<br />

und den Zitronenschalen in<br />

einer Schüssel schaumig<br />

schlagen.<br />

2. Das Mehl mit der Speisestärke<br />

und dem Backpulver<br />

vermischen, auf die Eimasse<br />

sieben und unterheben.<br />

3. Die Masse in eine mit Backpapier<br />

<strong>aus</strong>gelegte Spring form<br />

(26 cm Durchmesser) geben,<br />

glatt streichen und in dem<br />

auf 180 °C vorgeheizten Ofen<br />

30 Minuten backen.<br />

4. Den fertig gebackenen<br />

Boden <strong>aus</strong> dem Backofen<br />

nehmen, erkalten lassen, einmal<br />

waagerecht durchschneiden<br />

und den oberen Boden<br />

gerade schneiden.<br />

5. Beide Böden mit der Himbeermarmelade<br />

bestreichen,<br />

den unteren Torenboden auf<br />

eine Tortenplatte legen und<br />

mit einem Tortenring umschließen.<br />

6. Aus der Milch, dem Zucker<br />

und dem Puddingpulver nach<br />

Packungsanweisung einen<br />

Pudding kochen. Die Trauben<br />

waschen, halbieren und unter<br />

den Pudding heben.<br />

7. Den Pudding noch heiß auf<br />

die Mitte des unteren Boden<br />

geben, mit dem zweiten<br />

Boden abdecken, an den Rändern<br />

nach unten drücken, sodass<br />

eine Kuppel entsteht.<br />

8. Die Torte im Kühlschrank -<br />

am besten über Nacht - vollständig<br />

durchkühlen lassen.<br />

9. Anschließend die Torte <strong>aus</strong><br />

dem Kühlschrank nehmen<br />

und den Tortenring vorsichtig<br />

entfernen.<br />

10. Eiweiße zu steifem<br />

Schnee schlagen. Zucker,<br />

Stärke und Puderzucker vermischen<br />

und unter den Eischnee<br />

schlagen.<br />

11. Die Torte mit zwei Dritteln<br />

des Eischnees einstreichen.<br />

Restlichen Eischnee in<br />

einen Spritzbeutel mit Sterntülle<br />

füllen und auf die Torte<br />

dressieren.<br />

12. Die Torte in der Mitte<br />

und am Tortenrand mit den<br />

Mandeln bestreuen und im<br />

auf 200 °C vorgeheizten Backofen<br />

8-10 Minuten goldbraun<br />

backen. Die Torte <strong>aus</strong> dem<br />

Backofen nehmen, mit den<br />

Weintrauben garnieren und<br />

bis zum Verzehr kühl stellen.


Sie brauchen:<br />

Mirabellenkuchen mit Mandeln<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Mirabellen gut abtropfen<br />

lassen und dabei den Saft<br />

auffangen.<br />

2. Die Butter mit dem Zucker<br />

und dem Zitronenaroma in<br />

eine Schüssel geben und mit<br />

den Schneebesen des Handrührgerätes<br />

weiß-schaumig<br />

schlagen.<br />

3. Die Eier einzeln nach und<br />

nach unterrühren.<br />

4. Das gesiebte Mehl mit dem<br />

Backpulver vermischen, auf<br />

die Eicreme sieben und unterrühren.<br />

5. Zum Schluss den Mirabellensaft<br />

unterrühren.<br />

6. Eine rechteckige Backform<br />

(23 x 35 cm) mit Butter <strong>aus</strong>streichen<br />

und mit Mandelblättchen<br />

bestreuen.<br />

7. Den Teig einfüllen, glatt<br />

streichen und die Mirabellen<br />

darauf verteilen.<br />

8. Den Honig erwärmen, die<br />

Mandelblättchen untermischen<br />

und auf dem Teig verteilen.<br />

9. Den Kuchen im auf 180 °C<br />

vorgeheizten Backofen 45-50<br />

Minuten backen.<br />

10. Den fertig gebackenen<br />

Kuchen <strong>aus</strong> dem Backofen<br />

nehmen und erkalten lassen.<br />

11. Die Aprikosenmarmelade<br />

erhitzen, durch ein Sieb streichen<br />

und den Mirabellenkuchen<br />

damit aprikotieren, mit<br />

Puderzucker bestäuben, in<br />

Stücke schneiden und bis<br />

zum Verzehr kühl stellen.<br />

Für 20 Stücke:<br />

2 Gläser Mirabellen (je 385 g<br />

Abtropfgewicht)<br />

Für den Rührteig:<br />

250 g Butter, 250 g Zucker<br />

1 Päckchen Zitronenaroma<br />

4 Eier, 500 g Mehl<br />

5 gestr. TL Backpulver<br />

ca. 150 ml Mirabellensaft<br />

Butter zum Ausfetten<br />

3 EL Mandelblättchen zum<br />

Ausstreuen<br />

Außerdem:<br />

150 g Honig<br />

200 g Mandelblättchen<br />

150 g Aprikosenmarmelade<br />

1 EL Puderzucker zum<br />

Bestäuben<br />

OMAS KÜCHE 59


Sie brauchen:<br />

Für 16 Stücke:<br />

Für den Teig:<br />

150 g Weizenmehl<br />

50 g Zucker<br />

1 TL Vanillearoma<br />

100 g Butter<br />

Fett zum Ausfetten<br />

Semmelbrösel zum Bestreuen<br />

50 g Honig<br />

1 EL Milch<br />

75 g gehobelte Mandeln<br />

Außerdem:<br />

2 Lagen Wiener Böden<br />

(Fertigprodukt)<br />

2 Packungen Kirsch-Fix<br />

100 ml Milch<br />

2 EL Zucker<br />

4 cl Kirschwasser<br />

7 Blatt weiße Gelatine<br />

250 g Quark<br />

400 ml Sahne<br />

Florentinertorte<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Mehl auf eine Arbeitsfläche<br />

sieben. Zucker und Vanille a-<br />

roma darüberstreuen, mit<br />

Butter flöckchen belegen und<br />

mit bemehlten Händen zu<br />

einem glatten, kompakten<br />

Teig verkneten.<br />

2. Den Teig in Klarsichtfolie<br />

wickeln und den Kühlschrank<br />

mindestens eine Stunde<br />

ruhen lassen.<br />

3. Den Teig auf einer bemehlten<br />

Arbeitsfläche in der Größe<br />

einer Springform (26 cm Ø)<br />

<strong>aus</strong>rollen. Die Springform<br />

<strong>aus</strong>fetten, mit Semmel bröseln<br />

<strong>aus</strong>streuen und den Teig hineinlegen.<br />

4. Den Honig mit der Milch<br />

erwärmen. Die Man deln einrühren,<br />

vom Herd nehmen,<br />

leicht erkalten lassen und auf<br />

dem Teig verteilen.<br />

5. Den Mandelboden im auf<br />

180 °C vorgeheizten Backofen<br />

20 Minuten backen.<br />

6. Den fertig gebackenen<br />

Boden <strong>aus</strong> dem Ofen nehmen,<br />

leicht erkalten lassen,<br />

<strong>aus</strong> der Springform nehmen<br />

und noch warm in 16 Stücke<br />

schneiden.<br />

7. Einen der Wiener Böden<br />

auf eine Tortenplatte legen<br />

und mit einem Springformrand<br />

umschließen.<br />

8. Das Kirsch-Fix daraufgeben<br />

und gleichmäßig verstreichen.<br />

Mit dem zweiten<br />

Boden abdecken.<br />

9. Die Milch mit dem Zucker<br />

in einem Topf erwärmen, das<br />

Kirsch wasser einrühren, die<br />

gewässerte, gut <strong>aus</strong>gedrückte<br />

Gelatine darin auflösen, vom<br />

Herd nehmen und erkalten<br />

lassen.<br />

10. Kurz war dem Fest wer den<br />

den Quark unterrühren und<br />

die geschlagene Sahne unterziehen.<br />

11. Zwei Drittel der Masse auf<br />

den Boden geben und verstreichen.<br />

Die restliche Masse<br />

in einen Spritzbeutel mit<br />

Lochtülle füllen und 16 Tupfen<br />

auf die Torte dressieren.<br />

12. Die Teigdreiecke schräg<br />

auf die Tupfen setzen. Die<br />

Florentine r torte im Kühlschrank<br />

durchkühlen lassen.<br />

13. Die Florentine r torte <strong>aus</strong><br />

dem Kühl schrank nehmen,<br />

den Springformrand entfernen<br />

und die Torte in Stücke<br />

schneiden.


Engadiner Nusstorte<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Mehl und Back pulver auf<br />

eine Arbeits fläche sieben und<br />

eine Mulde eindrücken.<br />

2. Ei und Eigelb in die Mul de<br />

geben. Honig darüberträufeln,<br />

Zucker und Zitro nenaroma<br />

darüberstreuen und die<br />

Butter in Flöckchen daraufsetzen.<br />

3. Die Zutaten mit bemehlten<br />

Hän den zu einem glatten Teig<br />

verkneten. Den Teig in Klarsicht<br />

folie wi ckeln und im<br />

Kühlschrank mindes tens eine<br />

Stunde ruhen lassen.<br />

4. Zwei Drittel des Teiges in<br />

der Größe einer Springform<br />

(26 cm Ø) <strong>aus</strong>rollen.<br />

5. Den Teig in die <strong>aus</strong>gefettete<br />

und mit Sem mel bröseln<br />

<strong>aus</strong>gestreute Form legen und<br />

einen Rand formen.<br />

6. Die Haselnüsse auf den<br />

Teig streuen. Die Kirschen<br />

gut abtropfen lassen und auf<br />

dem Teig verteilen.<br />

7. 100 g Zucker mit 75 g<br />

Honig in einen Topf geben<br />

und solange erwärmen bis<br />

der Zucker geschmolzen ist.<br />

Die Sahne unter rühren und<br />

ebenfalls erwärmen.<br />

8. Die Marzipanrohmasse in<br />

feine Stücke schneiden, mit<br />

60 g Honig zu einer glatten<br />

Masse verrühren und unter<br />

die Zuckersahne heben.<br />

9. 100 g Zucker mit dem Vanille<br />

zucker und den gehackten<br />

Wahl nüs sen vermischen,<br />

über die Zucker sahne streuen<br />

und locker mit einem Teigschaber<br />

unterheben.<br />

10. Die Nuss schicht auf die<br />

Kirschen verteilen und glatt<br />

streichen.<br />

11. Den restlichen Teig auf<br />

einer bemehlten Arbeits fläche<br />

in der Größe der Spring form<br />

(26 cm Ø) <strong>aus</strong>rollen.<br />

12. Die Mürbeteigdecke auf<br />

die Nuss masse geben und am<br />

Rand leicht andrücken.<br />

13. Die Torte im auf 180 °C<br />

vorgeheizten Backofen 50<br />

Minuten backen. Anschließend<br />

die Torte <strong>aus</strong> dem Backofen<br />

neh men und in der<br />

Form erkalten lassen.<br />

14. Den Springformrand entfernen<br />

und die Torte mit Puder<br />

zucker bestäuben.<br />

15. Die Glasur schmelzen lassen,<br />

in Spritztütchen füllen,<br />

Kleck se auf die Torte dressieren<br />

und je eine Walnuss hälfte<br />

einsetzen. Die Torte bis zum<br />

Verzehr kühl stellen.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 16 Stücke:<br />

Für den Teig:<br />

300 g Weizenmehl<br />

2 TL Backpulver, 1 Ei, 1 Eigelb<br />

30 g Honig, 75 g Zucker<br />

1 Päckchen Zitronenaroma<br />

125 g Butter<br />

Fett zum Ausfetten<br />

Semmelbrösel zum<br />

Ausstreuen<br />

Für die Füllung:<br />

2 EL gemahlene Haselnüsse<br />

2 Glas Schattenmorellen<br />

200 g Zucker, 135 g Honig<br />

80 ml Sahne<br />

120 g Marzipanrohmasse<br />

1 Päckchen Vanillezucker<br />

125 g gehackte Wahlnüsse<br />

Außerdem:<br />

Puderzucker zum Bestäuben<br />

1 Packung Vollmilchglasur<br />

Walnusshälften zum Belegen<br />

OMAS KÜCHE 61


<strong>Leckeres</strong> <strong>aus</strong><br />

<strong>Omas</strong> <strong>Küche</strong><br />

erscheint in der OZ-Verlags-GmbH<br />

Römerstraße 90<br />

D –79618 Rheinfelden<br />

www.oz-verlag.de<br />

Tel.: 07623/964-0<br />

Her<strong>aus</strong>geber:<br />

H. + E. Medweth<br />

Verlagsleitung: Sandra Linsin<br />

Programmleitung: Sylvia Tarnowski<br />

Redaktion: Bilderkiste<br />

Fotos: Bilderkiste<br />

Herstellungsleitung: Dirk Siemsen<br />

Head of Marketing: Daniela Dempfle<br />

Marketingleitung: Gabriela Schwald<br />

Vertriebsleitung: Bernd Mantay<br />

Fax: 07623/964-159<br />

Vertrieb: BPV Medien Vertrieb<br />

GmbH & Co. KG.<br />

Römerstraße 90<br />

D – 79618 Rheinfelden<br />

www.bpv-medien.com<br />

Anzeigenleitung: Sabine Mecklenburg<br />

Anzeigenverkauf: Susanne Weis<br />

Tel. 0761/70578-566<br />

Fax 0761/70578-650<br />

E-Mail:<br />

anzeigen@familymedia.de<br />

Heftbestellung: Tel. 07623/ 9 64–155<br />

bestellservice@oz-verlag.de<br />

Service-Hotline: Fax: 07623/964 64 449<br />

service-hotline@oz-verlag.de<br />

Druck: OZ Druck & Medien GmbH<br />

Rheinfelden<br />

Orangen-Molke-Torte<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Die Biskuitböden mit<br />

der Marmelade bestreichen.<br />

Einen Boden auf<br />

eine Tortenplatte legen<br />

und mit einem Tortenring<br />

umschließen.<br />

2. Die Orangen schälen,<br />

die Filets her<strong>aus</strong>lösen und<br />

klein schneiden.<br />

3. Orangensaft, Zucker<br />

und Orangenstückchen<br />

aufkochen und abkühlen<br />

lassen. Die gewässerte<br />

Gelatine darin auflösen<br />

und erkalten lassen.<br />

4. Vor dem Festwerden<br />

Quark und Molke unterziehen.<br />

Steif geschlagene<br />

Sahne unterheben.<br />

5. Die Hälfte der Creme<br />

auf dem Tortenboden<br />

glatt streichen. Den zweiten<br />

Boden darauflegen,<br />

restliche Creme darauf<br />

glatt streichen und im<br />

Kühlschrank fest werden<br />

lassen. Anschließend den<br />

Tortenring entfernen.<br />

6. Die Sahne mit dem<br />

Sahnesteif steif schlagen<br />

und die Torte damit<br />

rundherum bestreichen.<br />

7. Die Orangen waschen.<br />

1 Orange schälen und die<br />

Filets her<strong>aus</strong>lösen. Die<br />

zweite Orange in Scheiben<br />

schneiden, diese halbieren<br />

und an den<br />

Tortenrand drücken.<br />

8. Mit Orangenfilets und<br />

-scheibe garnieren, mit<br />

Mandelblättchen bestreuen<br />

und kühl stellen.<br />

Sie brauchen:<br />

Für 16 Stücke:<br />

2 Lagen helle Biskuitböden<br />

100 g Johannisbeermarmelade<br />

2 Orangen<br />

100 ml Orangensaft<br />

50 g Zucker<br />

8 Blatt Gelatine<br />

250 g Magerquark<br />

250 ml Molke, 500 ml Sahne<br />

Außerdem:<br />

100 ml Sahne<br />

1 Päckchen Sahnesteif<br />

2 unbehandelte Orangen<br />

20 g Mandelblättchen<br />

© 2011 by OZ-Verlags-GmbH/Rheinfelden. Printed in Germany.<br />

Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Rezepte und Fotos stehen unter<br />

Urheberschutz. Für unverlangte Einsendungen von Fotos, Zeichnungen und<br />

Manuskripten übernehmen Verlag und Redaktion keinerlei Haftung.<br />

Alle Rezepte ohne Gewähr. Die veröffentlichten Rezepte wurden von Redaktion<br />

und Verlag sorgfältig erstellt und geprüft. Eine Garantie wird jedoch<br />

nicht übernommen. Redaktion und Verlag können für eventuell auftretende<br />

Fehler oder Schäden nicht haftbar gemacht werden.<br />

<strong>Leckeres</strong> <strong>aus</strong> <strong>Omas</strong> <strong>Küche</strong> erscheint 6 x pro Jahr. Der Jahresabopreis beträgt<br />

D € 21,00 / A € 33,00. Weitere Auslandspreise auf Anfrage.<br />

Aboservice Deutschland und Schweiz: Aboservice, Römerstraße 90,<br />

79618 Rheinfelden, Tel.: 07623/964-156, Fax.: -451, E-Mail: abo@oz-verlag.de<br />

Einzelbestellservice Deutschland und Schweiz: OZ-Bestellservice,<br />

Römerstraße 90, 79618 Rheinfelden, Tel.: 07623/964-155, Fax: -255,<br />

E-Mail: bestellservice@oz-verlag.de. Bei einer Bestellung berechnen wir Ihnen<br />

Versand kosten in Höhe von € (D) 2,20. Ausland auf Anfrage.<br />

Abo- und Einzelbestellservice Österreich: Valora Services Austria<br />

GmbH, Abteilung Leserservice, St. Leonharder Str. 10, A-5081 Anif/Salzburg,<br />

Tel.: 06246/882-5381, Fax: -5299. E-Mail: welcome@leserservice.at. Bei<br />

Ein zelbestellungen zzgl. Versandkosten.<br />

Vertrieb Österreich: Valora Services Austria GmbH, St. Leonharder Str. 10,<br />

A-5081 Anif/Salzburg, Tel.: 06246/882-0, www.valoraservices.at<br />

62 OMAS KÜCHE


Sie brauchen:<br />

Für 12 Stücke:<br />

1 Lage Wiener Boden, hell<br />

(26 cm Ø, Fertigprodukt)<br />

100 g Himbeermarmelade<br />

Schweizer Schümli-Torte<br />

So wird’s gemacht:<br />

1. Den Wiener Boden mit der<br />

Himbeermar melade bestreichen,<br />

auf eine Tortenplatte<br />

legen und mit einem Tortenring<br />

umschließen.<br />

2. Für die Creme die Milch<br />

das gesiebte Kakaopulver, den<br />

Ins tant kaffee, den Vanillezucker<br />

und den Zucker in<br />

einen Topf geben und langsam<br />

erwärmen.<br />

3. Die gut gewässerte, <strong>aus</strong>gedrückte<br />

Gelatine in der Milch<br />

auflösen und das Gourmet-<br />

Dessert unterrühren.<br />

4. Die Sahne steif schlagen<br />

und unterheben.<br />

5. Die Creme auf den Biskuit<br />

geben, glatt streichen und im<br />

Kühlschrank fest werden lassen.<br />

Dann die Torte <strong>aus</strong> dem<br />

Kühlschrank nehmen und den<br />

Tortenring entfernen.<br />

6. Die Sahne mit dem Sahnesteif<br />

und dem Instantkaffee<br />

steif schlagen, mit Zucker<br />

nach Geschmack süßen und<br />

die Torte damit rundherum<br />

überziehen.<br />

7. Die restliche Sahne in<br />

einen Spritzbeutel mit Lochtülle<br />

füllen und Tupfen auf<br />

die Torte spritzen.<br />

8. Die Torte mit Kakaopulver<br />

und Puderzucker bestäuben,<br />

mit Scho koladenstäbchen<br />

garnieren und bis zum Verzehr<br />

kühl stellen.<br />

Für die Creme:<br />

100 ml Milch<br />

2 gestr. TL Kakaopulver<br />

1 EL Instantkaffee<br />

1 Päckchen Vanillezucker<br />

50 g Zucker<br />

9 Blatt weiße Gelatine<br />

450 g Gourmet-Dessert<br />

Schokogenuss<br />

600 ml Sahne<br />

Außerdem:<br />

200 ml Sahne<br />

1 Päckchen Sahnesteif<br />

Zucker nach Geschmack<br />

2 TL Instantkaffee<br />

Kakaopulver und<br />

Puderzucker zum Bestäuben<br />

Schokoladenstäbchen zum<br />

Garnieren<br />

OMAS KÜCHE 63


3 AUSGABEN<br />

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