Automobil - MH Bayern

mhbayern.de

Automobil - MH Bayern

Ausgabe | 2013

Automobil

Das regionale Fachmagazin für Autofreunde

Sportlich, elegant oder praktisch?

Der Automarkt hält für jeden Geschmack das passende Modell bereit

Ein Verlagsprodukt der mh bayern GmbH & Co. KG

Fahrspaß pur

Alles über neue Modelle und

umweltfreundliche Autos

Fahrt ins Blaue

Was Autofahrer vor der Abfahrt

unbedingt wissen sollten

Gefahr im Verzug

Staus, Pannen und schlechtes Wetter - auf

der Straße warten viele Herausforderungen


Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe Leserinnen und Leser,

das Automobil – kein Fortbewegungsmittel fasziniert so wie

Autos: Kleinkinder sprechen nach „Mama“ und „Papa“ meistens

„Auto“ als drittes Wort und von da an bleibt das Auto

fester Bestandteil des mobilen Lebens in unserer Gesellschaft.

Dabei sind Automobile keine statische Angelegenheit, sie unterliegen

einem steten, kontinuierlichen Wandel. Was gestern

Stand der Technik war, ist heute vielfach überholt und morgen

werden neue Konzepte überzeugen. Erinnert sei allein an

den Kraftstoffverbrauch, der stetig sinkt trotz steigender Leistung

der Fahrzeuge. Das Auto ist also ein Innovationsträger

für neue Techniken. Wir stehen heute an der Zeitenwende zu

alternativen Antrieben: E­Mobilität, Hybrid oder Leichtbauweise

sind nur einige Schlagworte, die dies deutlich machen.

mit diesem Magazin beschreitet mh bayern

neue Wege! Geradezu perfekt passt diese

Redewendung zu unserer ersten Ausgabe von

„myheimat Automobil“, die informieren und

zugleich unter halten soll. Mit einem eigenen

Auto verbinden viele Fahrer das Gefühl von Freiheit,

Mobilität und Unab hängigkeit, gleichzeitig

verknüpfen ver schiedene Interessensgruppen

damit auch Umweltschmutz, Gefahr und Kosten.

All diese Aspekte sollen in unserem Magazin

beleuchtet werden. Großer Dank gebührt

unseren Kunden, die mit ihren Anzeigen nicht

nur maßgeblich zum Gelingen von „myheimat

Automobil“ beigetragen haben, sondern auch

ihre neuen Modelle vorstellen und damit

Fahr(vor)freude pur aufkommen lassen!

Günther Haller

Obermeister der

Kfz-Innung Schwaben

Auf der anderen Seite verbinden die Menschen mit dem Auto

Emotionen. Wer erinnert sich nicht an die eine oder andere

Fahrt mit dem Auto. Und niemand zweifelt daran, dass Automobilausstellungen

oder Oldtimerausfahrten nicht nur die

Technikfans anziehen, sondern sehr wohl auch jene, auf die

Automobile eine Faszination ausüben.

Die schwäbischen Kfz­Händler und ­Werkstätten bieten den

Menschen in unserer Region diese Faszination „Automobil

und stehen mit Rat und Tat zur Verfügung. Sorgfalt bei der

Arbeit, Qualität der verwendeten Teile, Termintreue und Kundenfreundlichkeit

zeigen, dass sich unsere Betriebe auf Sie

freuen. Dabei gilt: Die Qualität der Wartung oder Reparatur

eines Automobils ist von entscheidender Bedeutung für die

Sicherheit der Insassen.

Die Faszination des Automobils zeigt sich auch in der Attraktivität

unserer Ausbildungsangebote im Kfz­Gewerbe. So ist der

Kfz­Mechatroniker unangefochten die Nummer 1 der Ausbildungsberufe

im Handwerk. In der Kfz­Innung Schwaben wurden

zum neuen Ausbildungsjahr 650 Ausbildungsverträge im

technischen und kaufmännischen Bereich unterschrieben.

Insgesamt lernen in Bayern in den Autohäusern und Werkstätten

rund 16.000 junge Menschen einen der gefragten Autoberufe,

die beispielhafte Perspektiven bieten. In Deutschland

werden zurzeit etwa 90.000 junge Menschen im Kfz­Gewerbe

ausgebildet.

Unsere Fachbetriebe sichern die Mobilität der Menschen in

Bayrisch­Schwaben und tragen dazu bei, dass unsere Region

auch weiterhin erfolgreich sein wird.

Ich bin mir sicher, das Automobil wird dabei auch zukünftig

eine spannende Rolle einnehmen.

„myheimat Automobil“ möchte die angesprochene Faszination

Automobil weitergeben. Das Magazin will den Lesern

diese Freude am Fahren, diesen Reiz der Mobilität vermitteln.

Ich wünsche viel Spaß bei der Lektüre!

Unsere Themen...

Fahrspaß pur

Elektro- und Erdgas-Autos soll die Zukunft gehören.

Gegenwärtig beherrschen jedoch andere

Autos den Markt, die meist ebenfalls sparsam im

Verbrauch sowie umweltschonend sind und daher

dem Zeitgeist entsprechen. Freilich geht dies nicht

zulasten von Eleganz, Sportlichkeit oder Stauraum

- Individualität wird nach wie vor großgeschrieben.

So kommt jeder Fahrer auf seine Kosten!

Fahrt ins Blaue

Gefahr im Verzug

S. 4 – 29

Marke und Modell sind gewählt, doch danach stehen

Deutschlands Autofahrer vor weiteren Fragen,

bevor sie Gas geben können. Um eine Kfz-Versicherung

kommt niemand herum und auch um die

Themen Pflege, Reifen, TÜV und Werkstatt muss

man sich früher oder später Gedanken machen. Gut

informiert zu sein, ist Pflicht und spart Zeit, Ärger

und Kosten.

S. 30 – 37

Wie gefällt Ihnen unser Erstlingswerk?

Schreiben Sie uns eine E-Mail an

redaktion.automobil@mh-bayern.de!

Viel Freude beim Lesen

Ihr myheimat Automobil-Team

Impressum

Anzeigen:

Oliver Kiehn

0821 - 25 92 84 - 2

anzeigen.automobil@mh-bayern.de

www.myheimat.de/profil/288

Redaktion:

Tanja Fackelmann

0821 - 25 92 84 - 4

redaktion.automobil@mh-bayern.de

www.myheimat.de/profil/27323

Herausgeber: mh bayern GmbH & Co. KG

Persönlich haftende Gesellschafterin:

mh bayern Verwaltungs-GmbH, Registergericht Augsburg

Geschäftsführer: Edgar Benkler, Renate Dempfle

Chefredakteur: Joachim Meyer V.i.S.d.P.

Reichweite: 10.000 Exemplare und E-Paper online

auf www.myheimat.de/automobil

Anschrift: myheimat Automobil, mh bayern GmbH & Co. KG,

Kleine Grottenau 1, 86150 Augsburg

Druck: Firmengruppe APPL - sellier druck,

Angerstr. 54, 85354 Freising

Die mh bayern GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung

für die inhaltliche Richtigkeit der Beiträge.

Günther Haller

Obermeister der Kfz-Innung Schwaben

Die Straße ist frei, der Gurt liegt an - es kann

losgehen! Spaß gehört zum Autofahren unbedingt

mit dazu. Damit die Freude lange währt, informieren

wir im letzten Teil über Tipps zum Fahren

unter schwierigen Bedingungen. Sie erhalten

wertvolle Ratschläge, wie Sie mit Pannen, Staus und

Unfällen umgehen können.

Fotos Titelseite: www.skoda-presse.de,

Kleine Titelbilder (v.l.n.r.): www.adac.de, www.pixelio.de/rainer_sturm, www.adac.de

Fotos Editorial (v.o.n.u.): www.adac.de, www.pixelio.de/rainer_sturm,

Heinrich Kowalski, www.adac.de

S. 38 – 50


Fahrspaß pur

Fahrspaß pur

Hyundai i30

Der Aventador Roadster

Das Citroen DS3 Cabrio

Der Opel Cascada

McLaren versah seinen MP4-12C mit einem versenkbaren Hardtop

Der Jaguar F-Type

Oben ohne: Cabrio Newcomer 2013

Die dachlosen Trendsetter der neuen Saison – von 17.000 bis 357.000 Euro

Es bleibt ruhig auf dem Cabrio-

Markt diesen Sommer. Im Gegensatz

zu den letzten Jahren schicken

die Hersteller relativ wenig

Oben-ohne-Cruiser auf den warmen

Asphalt. Nichtdestotrotz

befinden sich ein paar außergewöhnliche

Modelle darunter.

Zum modernen Klassiker könnte

sich etwa der Jaguar F-Type

entwickeln. Der Roadster ist so

etwas wie der inoffizielle Nachfolger

des legendären E-Type

aus den 60er-Jahren, der als einer

der schönsten Sportwagen

aller Zeiten gilt. Trotzdem haben

die Briten der Verlockung

widerstanden, ein reines Retro-

Modell aufzulegen. Stattdessen

fügt sich der Stoffdach-Roadster

in die moderne Formensprache

der Marke ein: Hinterradantrieb,

Alu-Leichtbau und bärenstarke

Kompressor-Motoren machen

ihn zur ernsthaften Konkurrenz

für Porsche Boxster und BMW

Z4. Das Leistungsband der

Sechs- und Achtzylinderbenziner

reicht von 250 kW/340 PS bis

375 kW/510 PS. Mit Preisen ab

73.400 Euro ist der F-Type der

teuerste im Trio, gleicht das aber

mit einer umfangreichen Ausstattung

teilweise wieder aus.

Deutlich bürgerlicher, aber alles

andere als bieder, tritt der Opel

Cascada auf. Der offene Viersitzer

basiert zwar technisch auf dem

4 | Fahrspaß pur

Kompaktmodell Astra, ist aber

mit 4,70 Metern fast 30 Zentimeter

länger – und tritt deutlich

edler auf. Für den Antrieb stehen

die stärkeren Triebwerke aus dem

Astra-Regal zur Verfügung, angefangen

mit einem 88 kW/122 PS

starken Turbobenziner mit 1,4

Litern Hubraum über den neuen

1,6-Liter-Turbo (125 kW/170

PS) bis zum Biturbo-Diesel (143

kW/195 PS). Die Preise starten

bei 25.945 Euro und liegen damit

deutlich unter VW Eos, Audi

A5 Cabrio und BMW 3er Cabrio.

Einsteiger-Cabrio des Sommers

ist jedoch trotzdem der offene

VW Beetle zu Preisen ab 21.350

Euro. Damit unterbietet der

Stoffdach-Käfer sogar das technisch

eng verwandte VW Golf

Cabrio. Der Teilespender bleibt

allerdings das praktischere Modell,

auch wenn die Wolfsburger

bei der Neuauflage des Beetle

Cabrios die raumökonomischen

Fehler des Vorgängers behoben

haben. Die Motoren sind aus dem

Golf bekannt, ihr Leistungsspektrum

reicht von 77 kW/105 PS

bis 147 kW/200 PS. Damit hält

der Beetle den Respektabstand

zum Golf GTI Cabrio genauso

wie zum Top-Modell Golf R Cabrio:

Der schnellste offene VW

wird von einem 195 kW/265 PS

starken Vierzylinder-Turbobenziner

in 6,4 Sekunden von null auf

Tempo 100 beschleunigt.

Kleinwagen-Cabrios sind dagegen

heute nahezu ausgestorben.

Wo noch vor wenigen Jahren

Modelle wie Nissan Micra C+C,

Opel Tigra oder Mitsubishi Colt

CZC um Kunden buhlten, findet

sich nun das Citroën DS3 Cabrio

neben dem Mini Cabrio von

BMW allein auf weiter Flur. Der

Franzose nutzt dabei aber auch

einige Unschärfen des Cabrio-

Begriffs aus: Statt eines komplett

versenkbaren Daches gibt

es eine Art Stoff-Jalousie, die in

mehreren Stufen bis auf die Kofferraumabdeckung

zurückfährt.

Wie der kleine Italiener lässt sich

der Franzose davon aber nicht

weiter irritieren und verlangt

fast 3.000 Euro Oben-ohne-

Aufschlag, so dass die Preisliste

bei 17.790 Euro für die Version

mit dem 60 kW/82 PS starken

Einstiegsbenziner startet. Neben

zwei weiteren Benzinern mit 88

kW/120 PS und 115 kW/156 PS

gibt es für das Kleinwagen-Cabrio

sogar einen Diesel in Gestalt

eines 1,6-Liter-Vierzylinders mit

68 kW/92 PS.

Will man den Neuheiten-Reigen

komplettieren, dürfen zwei absolute

Luxusmodelle nicht fehlen.

McLaren hat seinen Sportwagen

MP4-12C in einer Variante mit

versenkbarem Hardtop aufgelegt.

Der exotische Bolide wird

von einem 460 kW/625 PS

starken Biturbo-V8 befeuert und

kostet ab 231.650 Euro. Noch

teurer ist der Supersportwagen

Lamborghini Aventador Roadster

mit abnehmbarem Hardtop

und 515 kW/700 PS aus zwölf

Zylindern, der mit 357.000 Euro

zu Buche schlägt.

Alternativ zu den Cabrios gibt es

zudem zwei Facelift-Modelle. Der

BMW Z4 präsentiert sich optisch

nur leicht verändert, wird dank

eines neuen Einstiegsbenziners

aber preiswerter. Mit dem 118

kW/156 PS starken Vierzylinderbenziner

sind zwar keine

Top-Fahrleistungen drin, dafür

kann man bereits für 33.950

Euro einsteigen. Noch umfangreicher

ging Mercedes bei der

Modellpflege seines E-Klasse-

Cabrios zur Sache. Der offene

Viersitzer erhielt analog zu Limousine,

Coupé und Kombi ein

geliftetes Äußeres, zahlreiche

neue Assistenten aus der kommenden

S-Klasse und einen sparsamen

Einstiegs-Benziner. Der

Vierzylinderbenziner mit Direkteinspritzung

der neuesten Generation

schöpft aus 2,0 Litern

Hubraum 135 kW/184 PS bzw.

in der stärkeren Ausführung 155

kW/211 PS. Die Preise für das

E-Klasse Cabrio starten bei rund

42.000 Euro. (Text: dmd, Foto

li.oben: dmd/Lamborghini, li.

unten: dmd/Opel, Mitte: dmdMcLaren,

re.oben: dmd/Citroen,

re.unten: dmd/Jaguar)

Auto Forum Weiss GmbH

Werner-v.-Siemensstraße 2 • 86551 Aichach

Tel.: 08251 / 874521 • Fax: 0821/ 874530

In Deutschland entwickelt. In Europa gebaut - der neue i30

Die völlig neu entwickelte Generation Hyundai i30 ist das Ergebnis

einer konsequenten Auslegung unseres Fluidic-Sculpture-Design.

Die klaren, spitz zulaufenden Linien und die markante Formgebung

erwecken durch das Spiel von Licht und Schatten sogar den

Eindruck, als wäre der neue i30 in ständiger Bewegung.

Wenn der i30 Sie anlächelt - lächeln Sie zurück.

Die neue Generation i30 ist konsequent auf Dynamik ausgelegt und

das macht Spaß – Fahrspaß. Sowohl der spritzige i30 als auch der

sportliche i30 Kombi überzeugen nicht nur mit ausdrucksstarkem

Design, sondern beispielsweise auch mit kurzen Schaltwegen und

ausgewogenem Drehmomentverlauf. Dass daraus Fahrspaß ensteht,

werden Sie spätestens an Ihrem Lächeln merken.

Keiner von vielen. Aber einer für viele

Die kraftvolle Sickenführung, die dynamischen, falkenaugen förmigen

Schweinwerfer, der markanten Hexagonal-Kühlergrill, die verfügbaren

Felgen sowie die Führung der Dachlinie erinnern an ein sportliches

Coupé. Dass die Designer bei der Entwicklung des neuen i30 aber immer

auch Ihren Komfort und die Alltagstauglichkeit im Auge hatten, beweisen

die großen, für eine erst klassige Übersicht sorgenden Glasflächen.

Außen Kompakt. Innen ganz groß

Der Innenraum besticht durch eine außergewöhnliche Qualität, durch

individuellen Stil und eine umfangreiche Ausstattung. Die großzügigen

Sitze bieten nicht nur hohen Seitenhalt, sie sind zudem in verschiedenen

Polsterungen sowie elektrich einstellbar und beheizbar erhältlich. Mehr

Komfort gibt es dank 2-Zonen-Klimaautomatik, elektrischer Parkbremse,

Geschwindigkeitsregelanlage mit Limiter und integriertem CD-Radio

mit MP3-Funktion und bis zu 6 Lautsprechern inklusive 2 Hochtöner.

Auto Forum Weiss GmbH

Werner-V.-siemensstrAsse 2

86551 AicHAcH

teleFon 08251 / 874521

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Fahrspaß pur | 5


Fahrspaß pur

Fahrspaß pur

BMW 1er

MINI Paceman

Die Rettungsschere im Testeinsatz Das Schaufahrzeug, ein 5er BMW, sorgte für Aufsehen Zwei starke Teams

So eine Premiere gab’s noch nie!

Beim Neusäßer Stadtfestes wurden der neue BMW 3er Gran Turismo und eine spannende Schauübung gezeigt

Anzeige

Drexl + Ziegler GmbH & Co. KG

Augsburgerstr. 15 - 20 • 86356 Neusäß • Tel.: 0821 / 48068-0

Senefelderstr. 23 • 86368 Gersthofen • Tel.: 0821 / 48068-0

Robert-Koch-Str. 8 • 89312 Günzburg • Tel.: 08221 / 9017-0

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Was für eine spektakuläre Premiere:

Anlässlich der Markteinführung

des neuen BMW 3er Gran

Turismo lud das Autohaus Drexl

+ + Ziegler zum Neusäßer Stadtfest

ein. Dort erlebten die Besucher

das neue Fahrzeug und auch eine

beeindruckende Schauübung mit

der Freiwilligen Feuerwehr Neusäß.

Hierfür stellten Drexl+Ziegler

zusammen mit BMW ein Übungsfahrzeug

zur Verfügung.

Etwa 400 interessierte Besucher

verfolgten die spannende Einsatzübung,

bei der die Rettungskräfte

einen neuen BMW 5er

Gran Turismo zerlegten und so so

den Gebrauch der Rettungsschere

demonstrierten. Diese kommt

regelmäßig zum Einsatz, um eingeklemmte

Personen nach einem

Verkehrsunfall zu zu befreien. Aufgrund

der massiven Bauweise

des BMW wurde die Übung zur

Herausforderung, wie Zugführer

Andreas Golling erkannte. Trotzre

dem schafften es es die Feuerwehrmänner,

die „eingeklemmten“

Insassen zu zu befreien.

Bei dem Übungsfahrzeug handelte

es es sich um ein unfallfreies

BMW

Vorserien-Fahrzeug,

welches ausschließlich für Testzwecke

gefertigt wurde. „Wir

haben also nicht sinnlos Geld

und Ressourcen verschwendet.

Das Auto hätte aus Sicherheitsgründen

nie eine Straßenzulassung

bekommen“, erklärt Tobias

Neubaur von Drexl+Ziegler. „Wir

freuen uns, den engagierten

Männern und Frauen der Feuerwehr

Neusäß, eine derart interessante

und lehrreiche Rettungsübung

ermöglicht zu zu haben“, so so

Geschäftsführer Christian Ziegler.

Das Fahrzeug wurde letztlich

einschließlich aller Einzelteile

zurück zu zu BMW nach München

gebracht, wo es es umweltgerecht

recycelt wird.

Fotos: Andi Greger

Fahrzeugdaten:

Bauart:

Getriebe:

Leistung:

Hubraum:

Kraftstoff:

Preis:

Coupe

6-Gang, Handschaltgetriebe

105 kw/143 PS

1995cm³

Diesel

ab 21.950,- Euro

Fahrzeugdaten:

Bauart:

Getriebe:

Leistung:

Hubraum:

Kraftstoff:

Preis:

Kombi

6-Gang, Manuell

90 kw/122 PS

1598 cm³

Benzin

ab 16.990,- Euro

Kraftstoffverbrauch:

kombiniert:

innerorts:

außerorts:

CO2-Emissionen:

Ø 4,6 l/100 km

Ø 5,4 l/100 km

Ø 4,1 l/100 km

121 g/km

Kraftstoffverbrauch:

kombiniert:

innerorts:

außerorts:

CO2-Emissionen:

Ø 6,9 l/100 km

Ø 8,4 l/100 km

Ø 6,0 l/100 km

160 g/km

Ausstattungsdetails:

3 Türen, 4 (5) Sitze, 6 Gänge, elektrische Fensterheber, Klimaanlage,

Steckdose 12-Volt, Check-Control

Ausstattungsdetails:

3 Türen, 4 Sitze, 6 Gänge, Crash-Sensor (entriegelt Türen, schaltet

Innenlicht und Warnblinkanlage ein), Sportsitze, Klimaanlage,

Welche Besonderheiten hat dieses Modell zu bieten?

Mit Sinn für individuellen Stil und Clevere Details

Mit dem sportlich-eleganten Design der neuen, dreitürigen Karosserievariante

und mit zusätzlichen Motorvarianten schärft der BMW

1er sein unverwechselbares Profil als Maßstab für Fahrfreude im

Premium-Kompaktsegment. Kraftvolle Benzin- und Dieselmotoren

mit BMW TwinPower Turbo Technologie, modernste Fahrwerkstechnik

und der in dieser Fahrzeugklasse einzigartige Hinterradantrieb

garantieren herausragend sportliche Fahreigenschaften, die in der

dynamisch gestreckten Linienführung des neuen BMW 1er 3-Türer

noch intensiver zum Ausdruck kommen.

Welche Besonderheiten hat dieses Modell zu bieten?

Mit Sinn für individuellen Stil und Clevere Details

Neue Möglichkeiten für die individuelle Gestaltung und clevere Details

im Ausstattungsprogram schärfen das unverwechselbare Profil

des MINI Paceman. Für einen besonderen sportlichen Auftritt wird

das Portfolio der Sonderaustattungen um das John Cooper Works

Exterieur Paket und das John Cooper Works Interieur Paket ergänzt.

Der MINI Paceman verfügt künftig serienmäßig über eine Fond-

Mittelkonsole mit integrierten Ablagemöglichkeiten und 12-Volt-

Stromanschluss. Außerdem erweitert MINI die Auswahl der mit dem

permanenten Allradantrieb ALL4 ausgestatteten Modelle.

6 | Fahrspaß pur

Fahrspaß pur | 7


Fahrspaß pur

Fahrspaß pur

Mitsubishi Outlander

Mitsubishi

Haupthändler

Autohaus

Motoren Weiß

Anzeige

Autohaus Motoren Weiß

Römerstr. 20 • 86356 Neusäß

Tel.: 0821 / 486870 • www.motoren-weiss.de

Fahrzeugdaten:

Bauart:

Getriebe:

Leistung:

Hubraum:

Kraftstoff:

Preis:

Kraftstoffverbrauch:

kombiniert:

innerorts:

außerorts:

CO2-Emissionen:

CO2-Effizienz:

Geländewagen

5-Gang, Manuell oder Automatik

110 kw/150 PS

1998 cm³

Benzin / ab Herbst auch als Hybrid

ab 24.800,- Euro

Ø 6,8 l/100 km

Ø 8,7 l/100 km

Ø 5,7 l/100 km

157 g/km

D

Ausstattungsdetails:

5 Türen, 5 Sitze, 5 Gänge, Außenspiegel elektrisch einstellbar,

Automatisches Start-Stopp-System AS&G (abschaltbar), Tempoautomatik

inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Klimaautomatik, Radio-Cd

/ MP3 Kombination, Effizienzklasse: D

Welche Besonderheiten hat dieses Modell zu bieten?

Dritte Generation des Outlander startet durch

● Weniger Schadstoff-Ausstoß – mehr Sicherheit

● Front- oder Allradantrieb, Schalt- oder Automatikgetriebe

● Diesel- und Benzintriebwerk mit jeweils 110 kW/150 PS

● Preise: nahezu unverändert

Die Preisliste für den neuen Outlander beginnt bei 24.490 Euro für die

Version 2.0 MIVEC Benziner 2WD Inform.

Ab Herbst auch als Hybrid verfügbar!

Fährt die Zukunft elektrisch?

Der Expertentipp zu Hybridautos

Welchen Antrieb soll das nächste Auto haben? Angesichts hoher

Kraftstoffpreise und unter Umweltgesichtspunkten bewegt viele Autokäufer

diese Frage. Bosch-Experte Simon Czerny mit seinen Einschätzungen

zur Zukunft der Hybridtechnologie:

Reine Elektroautos oder Hybridfahrzeuge mit einer Kombination

aus Verbrennungs- und E-Motor bilden derzeit auf den Straßen

noch die Ausnahme. Wann wird sich die Technik durchsetzen?

Bereits heute stellen immer mehr Hersteller Hybridmodelle in allen

Fahrzeugklassen vor. Die Verkaufszahlen dürften in den kommenden

Jahren kontinuierlich steigen. Wir befinden uns derzeit am Übergang

zum Zeitalter der Elektromobilität und werden bis zum Jahr 2020

einen deutlichen Zuwachs sehen.

Wird man das Auto künftig an der Steckdose in der Garage

„auftanken“ können? Der „Plugin-Hybrid“ ist in der Tat ein vielversprechendes

Konzept. Immer wieder an der heimischen Steckdose

aufgeladen, kann man in Ballungsgebieten über Wochen hinweg umweltfreundlich

rein elektrisch und emissionsfrei fahren. Gleichzeitig

lassen sich mit dem Verbrennungsmotor auch lange Distanzen zurücklegen

– etwa wenn es in den Urlaub geht.

Hybridautos sollen gegenüber konventionellen Antrieben bis zu

einem Drittel Kraftstoff sparen. Bleibt dabei der Fahrspaß auf

der Strecke? Keineswegs, gerade der Hybridantrieb begeistert mit

kräftigem Durchzug und hoher Elastizität. Möglich macht dies die

Kombination der beiden Motoren, für deren Steuerung eine komplexe

Elektronik verantwortlich ist.

Führt die Technik dazu, dass man sozusagen das Autofahren neu

erlernen muss? Nein, den Wechsel zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor

regelt die Elektronik je nach Fahrsituation vollkommen

selbstständig, ohne dass der Fahrer eingreifen müsste – und ohne

dass man dies bemerkt. Allerdings zahlt sich beim Hybrid eine vorausschauende

Fahrweise noch stärker aus: Wer im Verkehr mitschwimmt,

dabei auch mal frühzeitig den Fuß vom Gas nimmt und

sozusagen mit dem Auto bei inaktivem Verbrennungsmotor segelt,

kann Geld sparen und die Umwelt entlasten. (Text: djd/pt, Foto: djd/

Bosch, Gasoline Systems)

Seit 2012 bietet das Autohaus

Weiß in der Römerstraße

in Neusäß-Steppach auch

die Automarke Mitsubishi als

Haupthändler für die Region

an. In großer Auswahl stehen

dabei Neuwagenmodelle

zur Verfügung, die ganze

Modellpalette kann entdeckt

werden. Der umweltfreundliche

und sparsame Space

Star eröffnet als Kleinster

die Bandbreite und wird vom

Mitsubishi ASX als kleinem

SUV ergänzt.

Die Familienlimousine Lancer

ist der Klassiker im Programm.

Doch besonders stark

ist Mitsubishi auch bei größeren

Fahrzeugen: Der Outlander

besticht als großer Offroader,

der Pajero zeichnet

sich durch eine besonders

hohe Anhängerlast (bis zu 3,5

Tonnen) aus und der Pickup

L200 ist als Multitalent ideal

für die Arbeit.

Neben einer ausführlichen

und kompetenten Beratung

zu allen Neuwagenmodellen

gehören natürlich auch

alle denkbaren Mitsubishi-

Serviceleistungen von der

Ersatzteilversorgung bis zur

Finanzierung zum Angebot

bei Motoren Weiß. Diese umfangreichen

Dienstleistungen

gelten jedoch genauso für

alle anderen Automarken.

Alle Werkstattleistungen

sind frei zugänglich, alle

Marken werden repariert,

auch der Reifenservice, Gebraucht-,

Miet- und Leihwagen,

die Versicherungsabwicklung

und ein Hol- und

Bringservice gehören selbstverständlich

für alle Kunden

dazu.

Daneben ist das Autohaus

auch Mazda-Servicepartner,

Suzuki-Haupthändler und

Vertragshändler für Minitrucks.

Ein umfangreiches

und in höchstem Maße serviceorientiertes

Angebot,

welches den Besuch bei Motoren

Weiß lohnt!

Die gesamte Mitsubishi-Modellpalette finden Sie bei Motoren Weiß in Neusäß-Steppach

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Fahrspaß pur | 9


Fahrspaß pur

Fahrspaß pur

Fiat 500L

Fiat Panda

Fiat bietet auch umfangreiches Zubehör für alle Modelle

Bei Ihren FIAT - Händlern in der Region:

Bei Ihren FIAT - Händlern in der Region:

Autohaus Mayrhörmann, Autohaus Huber, Autohaus Schwegler,

Autohaus Böttcher, Autohaus Klaus, Autohaus Reith, Autohaus Rößle

Fahrzeugdaten:

Bauart:

Getriebe:

Leistung:

Hubraum:

Kraftstoff:

Preis:

Kraftstoffverbrauch:

kombiniert:

innerorts:

außerorts:

CO2-Emissionen:

Steilhecklimousine

6-Gang Manuell

77 kw/95 PS

1368 cm³

Benzin

ab 15.900,- Euro

Ø 6,2 l/100 km

Ø 8,3 l/100 km

Ø 5,0 l/100 km

145 g/km

Ausstattungsdetails:

elektrische Servolenkung, Dualdrive mit City-Funktion, elektrische

Fensterheber vorne, Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung,

komplett klappbar durch Funktion, old&Tumble, Tagfahrlicht,

zum Tisch umklappbare Beifahrersitzlehne, 15 Zoll Stahlfelgen,

längs verschiebbare Rücksitzbank mit geteilt umklappbarer

Rückenlehne, höhenverstellbarer Fahrersitz

Welche Besonderheiten hat dieses Modell zu bieten?

Fünftürige Steilhecklimousine mit kompakten Abmessungen, dem Platzangebot

eines Minivans und der Anmutung eines SUV.

Fünf Sitzplätze für fünf Erwachsene. Hochvariabler Innenraum.

Kofferraumvolumen 400 Liter mit in zwei Stufen höhenverstellbarer

Abdeckung. Rücksitzbank längs verschiebbar mit geteilt umklappbarer

Rückenlehne. Zwei Motoren erfüllen Euro 6.

Autohaus Mayrhörmann, Autohaus Huber, Autohaus Schwegler,

Autohaus Böttcher, Autohaus Klaus, Autohaus Reith, Autohaus Rößle

Fahrzeugdaten:

Bauart:

Getriebe:

Leistung:

Hubraum:

Kraftstoff:

Preis:

Kraftstoffverbrauch:

kombiniert:

innerorts:

außerorts:

CO2-Emissionen:

Kleinwagen

5-Gang Manuell

51 kw/69PS

1242 cm³

Benzin

ab 8.990,- Euro

Ø 5,1 l/100 km

Ø 6,6 l/100 km

Ø 4,2 l/100 km

118 g/km

Ausstattungsdetails:

umklappbarer Rückenlehne, Cargobox, Höhenverstellung für den

Fahrersitz, Brillenfach im Dachhimmel, höhenverstellbare Sicherheitsgurte,

Trenngitter für den Kofferraum, ausbaufähiges

Dachträger-System

Welche Besonderheiten hat dieses Modell zu bieten?

Breites Accessoires-Programm für Karosserie und Interieur

Der neue Fiat Panda setzt mit typisch italienischem Design und unerreichter

Funktionalität Maßstäbe im Segment der Kleinwagen. Ein umfangreiches

Angebot an Accessoires und sechs Sonderausstattungspakete

geben dem Kunden darüber hinaus noch zusätzliche Möglichkeiten, ihren

Fiat Panda mit exklusiven Designelementen zu personalisieren oder mit

praktischem Zubehör noch besser auf die Aufgaben des Alltags vorzubereiten.

Insgesamt umfasst die Kollektion mehr als 70 Komponenten, von

15-Zoll Leichtmetallfelgen über farbige Außenspiegelkappen, Sticker für

die Karosserie, hochwertige Fußmatten und Navigationssysteme bis hin

zu verschiedenen Dachträgern, Einpark-Sensoren sowie Sitzen.

FIAT – eine starke Partnerschaft mit

sieben Händlern im Großraum Augsburg

Anzeige

Seit 90 Jahren in Deutschland, seit über vier Jahrzehnten in der Region.

Die Marke FIAT ist mit einem dichten Händlernetz im Großraum

Augsburg gut aufgestellt. Das westliche Umland wird vor allem vom

Autohaus Mayrhörmann in Biburg versorgt, welches direkt an der

B10 liegt und seit Mai mit einem neuen Ausstellungsgebäude für

Neu- und Gebrauchtwagen aufwartet. Das nördliche Augsburg und

Umland findet beim Autohaus Huber & Söhne in Gersthofen-Batzenhofen

einen FIAT-Partner direkt vor Ort. Im Süden von Augsburg decken

die Händler Autohaus Böttcher in Bobingen und das Autohaus

Rößle in Schwabmünchen die gute lokale Versorgung ab. Direkt in

Augsburg selbst haben interessierte Autoverkäufer beim Autohaus

Reith in Pfersee eine nahe Anlaufstelle. Und im Augsburger Osten

finden sich mit dem Autohaus Klaus in Friedberg selbst und dem

Autohaus Schwegler in Friedberg-Rederzhausen gleich zwei weitere

Fiat-Händler.

Alle Autohäuser sind Meisterbetriebe und decken den kompletten

FIAT-Service ab. Neben dem Neuwagenverkauf mit ständig aktuellen

Modellen gehört dazu auch der Gebrauchtwagenverkauf. Hier warten

stets neue attraktive Fahrzeuge, auch der Austausch untereinander

ist je nach Bedarfsfall sehr unkompliziert. Daneben sind natürlich die

Werkstattleistungen ein wichtiger Punkt für die Fiat-Kunden. Von

der Instandsetzung bis zu Reparaturen aller Art, der Unfallabwicklung

sowie Glas- und Blechteilereparatur bis hin zu Lackierarbeiten

stehen die Werkstattteams der Autohäuser zur Verfügung. Auch die

Vermittlung von Finanzdienstleistungen rund um die Fahrzeuge wie

auch Zubehör jeglicher Art – wie in Ausschnitten auf den obigen Bildern

zu sehen – gehört zum Serviceangebot. Alle Autohäuser sind von

einer familiären Atmosphäre geprägt, natürlich spielt deshalb auch

die Ausbildung von neuen Mitarbeitern eine große Rolle. Besuchen

Sie ihren FIAT-Partner in ihrer Nähe um die attraktiven FIAT-Modelle

näher kennen zu lernen!

Autohaus Mayrhörmann, Ulmer Str. 12, 86420 Diedorf-Biburg, Tel. 0821/48660

Autohaus Huber, Schmutterstr. 11, 86368 Gersthofen-Batzenhofen, Tel. 08230/89030

Autohaus Schwegler, Pallottiweg 5, 86316 Friedberg-Rederzhausen, Tel. 0821/600910

Autohaus Böttcher, Peter-Henlein-Str. 1, 86399 Bobingen, Tel. 08234/5544

Autohaus Klaus, Metzstr. 15, 86316 Friedberg, 0821/62239

Autohaus Reith, Deutschenbaurstr. 21, 86157 Augsburg, Tel. 0821 23965

Autohaus Rößle, Kaufbeurer Str. 52, 86830 Schwabmünchen, Tel. 08232/2055

10 | Fahrspaß pur

Fahrspaß pur | 11


Fahrspaß pur

Fahrspaß pur

Honda CR-V

E D I T I O N

E D I T I O N

E D I T I O N

Auto kaufen statt Geld horten

Tipps vom ACE zum Kauf eines Neu- oder Gebrauchtwagens

Wer beim Kauf eines Neu- oder

Gebrauchtwagens auf einen

nachhaltigen wirtschaftlichen

Vorteil hofft, sollte nicht nur auf

Rabattspannen schielen. Manche

der von Autohändlern derzeit

offerierten günstigen Angebote

könnten sich schnell als Fass

ohne Boden entpuppen, warnte

der ACE Auto Club Europa. Dennoch

rät der Club jetzt zum Autokauf

und hat aus Anlass des

traditionellen Weltspartages (30.

Oktober) Tipps zusammengestellt,

worauf Konsumenten besser

achten sollten.

Investieren anstatt horten

„Die Sparbuchzinsen sind derzeit

unterirdisch niedrig und liegen

häufig unter der Inflationsrate,

da lohnt es sich nicht, Geld zu

horten. Besser und ökonomisch

sinnvoller ist es, vernünftig zu

investieren, beispielsweise in ein

Fahrzeug mit hoher Kraftstoffeffizienz“,

raten die Verbraucherexperten

des ACE. Weiter heißt

es, mit den derzeitigen hohen

Rabatten lasse sich ein Teil des

Wertverlustes kompensieren,

der beim Kauf eines Neuwagens

immer mit einzukalkulieren sei.

12 | Fahrspaß pur

Normalverdiener müssen es sich

laut ACE in Zukunft noch reiflicher

überlegen, welches Auto

sie sich in Anbetracht des beachtlichen

finanziellen Aufwands

tatsächlich leisten können. Derzeit

geben die privaten Haushalte

in Deutschland alleine für

die Anschaffung von Fahrzeugen

jährlich bis zu 70 Milliarden Euro

aus, zitiert der Club aus dem DIW

Wochenbericht Nr. 24/12.

Die Autokosten sind binnen der

vergangenen sieben Jahren explodiert

(plus 20 Prozent), alleine

die Preise für Kraftstoffe schossen

um 40 Prozent nach oben,

während im fraglichen Zeitraum

die allgemeinen Lebenshaltungskosten

nur um rund 13 Prozent

gestiegen sind. Es gibt nach Einschätzung

des ACE derzeit keine

Anzeichen dafür, dass sich an

dieser Spreizung künftig etwas

ändert. Zwar ist nach Einschätzung

des Clubs die Entwicklung

der Beschaffungspreise für Autos

derzeit ausgesprochen moderat,

immer stärker zu Buche schlägt

hingegen die Kfz-Unterhaltung.

Nahezu ein Siebtel der gesamten

Konsumausgaben in Deutschland

entfallen auf Mobilitätsbelange,

mithin rund 180 Milliarden Euro.

Das bedeutet Rang zwei gleich

nach den Ausgaben für Wohnen.

Betriebskosten einkalkulieren

In der Diskussion über günstige

Möglichkeiten eines Autokaufs

erinnerte der ACE an eine im

vergangenen August veröffentlichte

Studie der Universität

Duisburg-Essen, wonach die

30 beliebtesten Neuwagen mit

durchschnittlich 18,9 Prozent

rabattiert werden, in Ausnahmefällen

seien Preisnachlässe sogar

in Höhe von 35 Prozent möglich.

Für den Gesamtmarkt gibt das

Statistische Bundesamt laut ACE

eine Preissteigerungsquote von

lediglich 0,5 Prozent bei Neuwagen

an. Damit sich die Sonderangebote

nicht nachträglich

als kostenträchtig herausstellen,

empfiehlt der ACE, die zu erwartenden

Betriebskosten mit zu berücksichtigen.

„Es bringe nichts“,

so der ACE, „auf Ladenhüter zu

setzen, die sich nachher als unwirtschaftlich

erweisen.“

Tankstellenbesuch gerät zum

Horrortrip

In Anbetracht der in den vergangenen

Jahren rasant gestie-

genen Kraftstoffpreise empfiehlt

der Club, den Benzinverbrauch

bei Neu- und Gebrauchtwagen

nicht außer Acht zu lassen. Seit

2009 stieg der Preis für Benzin

und Diesel im Durchschnitt um

35,4 Prozent an, allein zwischen

August 2011 und August 2012

gab es an den Zapfsäulen einen

Preissprung von 9,4 Prozent. Die

Ausgaben für Kraftstoffe lagen in

den letzten Jahren um mehr als

50 Prozent über dem Niveau zu

Beginn der 90er Jahre, zitiert der

ACE aus einem Bericht des DIW.

„Von einer wirksamen Kontrolle

der Kraftstoffpreise durch

die Bundesregierung ist weit

und breit immer noch nichts zu

spüren”, beklagt ACE-Sprecher

Rainer Hillgärtner. „Selbst die

Bundesregierung hat konstatiert,

dass der Wettbewerb an den

Tankstellen nicht funktioniert,

weil die Marktkonzentration mit

ihren oligopolistischen Strukturen

unverändert fortbesteht.“

Unter diesen Vorzeichen gerät

der Tankstellenbesuch immer

häufiger zum Horrortrip, meint

der ACE. (Text: ACE, Foto: © ACE

Auto Club Europa)

Autohaus Still

Augsburg-Kriegshaber • Kobelweg 66 • Tel.: 0821 / 4609390

Augsburg-Lechhausen • Donaustraße 5 • Tel.: 0821 / 4483880

Landsberg am Lech • Lechwiesenstraße 74 • Tel.: 08191 / 657243

Fahrzeugdaten:

Bauart:

Getriebe:

Leistung:

Hubraum:

Kraftstoff:

Preis:

Kraftstoffverbrauch:

kombiniert:

innerorts:

außerorts:

CO2-Emissionen:

CO2-Effizienz:

Geländewagen

6-Gang, Manuell

114 kw/155 PS

1997 cm³

Benzin

ab 22.990,- Euro

Ø 7,7 l/100 km

Ø 10,1 l/100 km

Ø 6,5 l/100 km

180 g/km

D

Ausstattungsdetails:

5 Türen, 5 Sitze, 5 Gänge, Auto Stop (Start/Stop - Funktion, deaktivierbar),

Berganfahrhilfe, Eco Assist, Tempomat, TSA (Trailer Stability

Assist) - Anhänger Stabilisierungsprogramm), Effizienzklasse: D

Welche Besonderheiten hat dieses Modell zu bieten?

Der CR-V kann sich sehen lassen. Kraftvoll, funktional – er überzeugt

einfach. Mit seinem markanten, dynamischen Kühlergrill,

den schlanken integrierten Frontscheinwerfern, LED-Tagfahrlicht

und eleganten Leichtmetallrädern wird seine ausdrucksstarke Form

deutlich unterstrichen. Die mehr als großzügigen Fenster bieten

eine hervorragende Rundumsicht und verbessern damit nicht nur

das Sehen, sondern auch das Gesehen werden – wo auch immer

Sie mit Ihrem CR-V auftauchen.

Perfekt ausgestattet für die Herausfor

Zwei-Zonen-Klimaautomatik, 17-Zoll-L

Tempomat, LED-Tagfahrlicht, Start-St

Perfekt ausgestattet für die Herausforderungen des Alltags:

Zwei-Zonen-Klimaautomatik,

Perfekt ausgestattet für die Herausforderungen

17-Zoll-Leichtmetallfelgen,

des Alltags:

Tempomat,

Zwei-Zonen-Klimaautomatik,

LED-Tagfahrlicht, Start-Stopp-Funktion,

17-Zoll-Leichtmetallfelgen,

u.v.m.

Tempomat, LED-Tagfahrlicht, Start-Stopp-Funktion, u.v.m.

CR-V 2.0 2WD Comfort

UVP CR-V 2.0 2WD Comfort 24.425,00 €

Finanzierungspreis 24.425,00 €

Laufzeit UVP CR-V (Monate) 2.0 2WD 48 24.425,00 Comfort €

Anzahlung Finanzierungspreis 6.400,00 24.425,00 € € Kraftstoffverbrauch Honda

Nettodarlehensbetrag Laufzeit (Monate) 18.025,00 48 €

Gesamtbetrag Anzahlung UVP 19.124,82 6.400,00 €

CR-V

Kraftstoffverbrauch

2.024.425,00 2WD City Edition

Honda €

Effektiver Nettodarlehensbetrag Jahreszins (%) 1,99% 18.025,00 € in l/100 km: innerorts 8,9;

Sollzins, Gesamtbetrag Finanzierungspreis

p.a. gebunden 19.124,82 € CR-V 2.0 24.425,00 2WD City Edition €

außerorts 6,2; kombiniert 7,2;

für Effektiver die gesamte Jahreszins Laufzeit (%) 1,97% 1,99%

Laufzeit (Monate)

in l/100

Bearbeitungsgebühren Sollzins, p.a. gebunden 0,00 € CO 2

-Emission 48

km: innerorts 8,9;

außerorts 6,2;

in

kombiniert

g/km: 168.

7,2;

Monatliche für Anzahlung die gesamte Rate Laufzeit (47 mal) 199,00 1,97% € (Alle Werte gemessen nach

Schlussrate Bearbeitungsgebühren 9.771,82 0,00 € € CO

Monatliche Rate (47 mal) 199,00 € 1999/94/EG.)

2

-Emission 6.400,00 in g/km: € 168.

Nettodarlehensbetrag (Alle Werte 18.025,00 gemessen nach €

Schlussrate 9.771,82 €

1999/94/EG.)

Gesamtbetrag 19.124,82 €

Effektiver Jahreszins (%) 1,99%

Sollzins, p.a. gebunden

Perfekt ausgestattet für die Herausforderungen des Alltags:

Zwei-Zonen-Klimaautomatik, für die gesamte Laufzeit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen,

1,97%

Tempomat, LED-Tagfahrlicht, Start-Stopp-Funktion, u.v.m.

Bearbeitungsgebühren 0,00 €

Monatliche Rate (47 mal) 199,00 €

Schlussrate 9.771,82 €

CR-V 2.0 2WD Comfort

UVP 24.425,00 €

Finanzierungspreis 24.425,00 €

Laufzeit (Monate) 48

Anzahlung

Kreditvermittler

6.400,00

der


Honda Kraftstoffverbrauch Bank GmbH

Honda

Nettodarlehensbetrag 18.025,00 €

Krafstoffverbrauch Gesamtbetrag 19.124,82 Honda € CR-V 2.0 2.0 2WD 2WD City Edition City

* Ein unverbindliches Kreditvermittler Finanzierungsangebot der Honda Bank GmbH der Honda Bank GmbH, Hanauer

Edition

Effektiver Jahreszins Landstraße l/100

(%) 1,99%

Sollzins, p.a. gebunden 222-224, km: 60314 innerorts l/100

Frankfurt am 8,9; km:

Main, auf außerorts

innerorts 8,9;

Basis der unverbindlichen

für die gesamte

* Preisempfehlung Laufzeit

Ein unverbindliches

1,97% (UVP) Finanzierungsangebot von Honda außerorts Deutschland. der Honda 6,2; Gültig kombiniert Bank für Privatkunden GmbH, Hanauer 7,2; bis

6,2; kombiniert

Bearbeitungsgebühren 30.06.2013. Landstraße Abbildung 222-224,

7,2;

0,00 €

60314

CO

zeigt Sonderausstattung.

2 Frankfurt

-Emission COam 2

-Emission Main, auf

in

Basis in g/km: g/km: der unverbindlichen 168.

168. Monatliche (Alle Rate

Preisempfehlung

Werte (47 mal) 199,00 gemessen

(UVP)


von Honda Deutschland. Gültig für Privatkunden bis

(Alle nach Werte 1999/94/EG.)

gemessen nach

Schlussrate

30.06.2013. Abbildung

9.771,82

zeigt


Sonderausstattung.

1999/94/EG.)

Kreditvermittler der Honda Bank GmbH

* Ein unverbindliches Finanzierungsangebot der Honda Bank GmbH, Hanauer

Landstraße 222-224, 60314 Frankfurt am Main, auf Basis der unverbindlichen

Preisempfehlung (UVP) von Honda Deutschland. Gültig für Privatkunden bis

30.06.2013. Abbildung zeigt Sonderausstattung.

Kraf

CR-V

in l/1

auße

CO 2

-

(Alle

1999

Kreditvermittler der Honda Ban

* Ein unverbindliches Finanzierungsangebo

Landstraße 222-224,

Fahrspaß

60314

pur

Frankfurt

| 13

am

Preisempfehlung (UVP) von Honda Deut

30.06.2013. Abbildung zeigt Sonderaussta


Fahrspaß pur

Fahrspaß pur

Mazda CX5

Peugeot 2008

Auto Frey

Anzeige

Über vier Jahrzehnte gibt es den Familienbetrieb

in Gersthofen bereits, seit immerhin

35 Jahren ist Auto Frey der Mazda-

Vertragshändler für die Region und bietet

damit alle Service-, Ersatzteil-, Zubehörund

Werkstattleistungen für Mazda an.

Das prägnante Autohaus in der Flotowstraße

ist weithin bekannt, ist es doch schon

von der B17 aus zu sehen. Seit dem Jahr

2000 betreibt Auto Frey auch eine Mazda-

Filiale in Lechhausen in der Bgm.-Wegele-

Str. 18 und seit 2010 ist Mazda Frey auch

in Untermeitingen in der Lagerlechfelderstr.

50 vertreten. Damit wird die Region

optimal mit drei Mazda-Autohäusern abgedeckt.

Und um das Angebot noch weiter

zu verbessern, ist im vergangenen Jahr

am Hauptsitz in Gersthofen ein weiteres

Gebäude eröffnet worden, das Peugeot-

Modelle anbietet. Mit diesen insgesamt

vier Autohäusern beschäftigt Auto Frey

45 Mitarbeiter. Joachim, Markus & Walter

Frey sowie ihr komplettes Team stehen ihnen

gerne zur Verfügung.

Gersthofen

Augsburg

Untermeitingen

Peugeot Gersthofen

Auto Frey GmbH

Flotowstr. 1 • 86368 Gersthofen • Tel.: 0821 / 49011-0

Bgm.-Wegele-Str. 18 • 86167 Augsburg • Tel.: 0821 / 747774-0

Lagerlechfelder Str. 50 • 86836 Untermeitingen • Tel.: 08232 / 903109

Auto Frey GmbH

Flotowstr. 5 • 86368 Gersthofen

Tel.: 0821 / 49011-40 • www.auto-frey.com

Fahrzeugdaten:

Bauart:

Getriebe:

Leistung:

Hubraum:

Kraftstoff:

Preis:

Kraftstoffverbrauch:

kombiniert:

innerorts:

außerorts:

CO2-Emissionen:

CO2-Effizienz:

Kompakt SUV

6-Gang, manuell

121 kw/165 PS

1998 cm³

Benzin

ab 23.890,- Euro

Ø 3,0 l/100 km

Ø 7,5 l/100 km

Ø 5,1 l/100 km

139 g/km

C

Fahrzeugdaten:

Bauart:

Getriebe:

Leistung:

Hubraum:

Kraftstoff:

Preis:

Kraftstoffverbrauch:

kombiniert:

innerorts:

außerorts:

CO2-Emissionen:

CO2-Effizienz:

SUV

5-Gang, manuell

60 kw/82 PS

1199 cm³

Benzin

ab 14.700,- Euro

Ø 4,9 l/100 km

Ø 6,0 l/100 km

Ø 4,3 l/100 km

114 g/km

B


Ausstattungsdetails:

5 Türen, 5 Sitze, 6 Gänge, City-Notbremsassistent, Spurhalteassistent

(LDWS), Fernlichtassistent (High Beam Control System -

HBCS), 5,8-Zoll-Touchscreen-Farbmonitor mit Lenkradbedientasten,

Infotainmentsystem mit Bluethooth-Funktion, USB-Anschluss und

iPod-Integration, Mazda SD-Navigationssystem, Effizienzklasse: C

Welche Besonderheiten hat dieses Modell zu bieten?

• Erstes Mazda Modell einer neuen Fahrzeuggeneration und erstes Modell, das

mit der kompletten Bandbreite der neu entwickelten SKYACTIV Technologien für

Motoren, Getriebe, Karosserie und Fahrwerk ausgerüstet ist

• Einzigartige Verbindung von Fahrvergnügen mit Sicherheit und Nachhaltigkeit

• Auf Grundlage der Mazda Leichtbaustrategie entwickelt, die bei jedem

neuen Modell eine Gewichtsreduzierung von 100 Kilogramm anstrebt

• Erstes Mazda Modell mit der Designsprache „KODO - Soul of Motion“

Ausstattungsdetails:

5 Türen, 5 Sitze, 5 Gänge, 6 Airbags, Außenspiegel elektrisch verstell-

und beheizbar, Bordcomputer, Geschwindigkeitsregelanlage

mit Geschwindigkeitsbegrenzer, LED-Tagfahrlicht, Servolenkung

elektrisch, Effizienzklasse: B

Welche Besonderheiten hat dieses Modell zu bieten?

Dass Peugeot mit dem neuen Mini-SUV 2008 ins Schwarze getroffen hat,

zeigt der aktuelle Stand der Bestellungen: Europaweit liegen seit Marktstart

des Urban-Crossover bereits über 26.000 Bestellungen vor, davon 73 Prozent

in hohen Ausstattungsvarianten. In Deutschland unterzeichneten Kunden

schon mehr als 3.000 Kaufverträge für das neue Modell, obwohl der Peugeot

2008 dort offiziell erst Mitte Juni seinen Marktstart feierte. Peugeot-Händler

in Deutschland haben derzeit schon rund 4.800 Modelle des Peugeot 2008

bestellt, um der hohen Kundennachfrage zu entsprechen. Marcel de Rycker,

Geschäftsführer von Peugeot Deutschland: „Der neue Peugeot 2008 übertrifft

unsere Erwartungen: Allein am Sonderschau-Wochenende des 15. Juni zur

Markteinführung des Peugeot 2008 entfielen von insgesamt rund 600 Verkäufen

mehr als 300 auf den neuen Urban-Crossover.“

AUTO FREY GmbH

Flotowstr. 1 • 86368 Gersthofen • Tel.: 0821 / 49011-0

Bgm.-Wegele-Str. 18 • 86167 Augsburg • Tel.: 0821 / 747774-0

Lagerlechfelder Str. 50 • 86836 Untermeitingen • Tel.: 08232 / 903109

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Fahrspaß pur | 15


Fahrspaß pur

Fahrspaß pur

Alfa Romeo Giulietta

Autohaus Mayrhörmann

Ulmer Straße 12 – 14 • 86420 Biburg an der B10

Tel.: 0821 / 4866-0 • www.mayrhoermann.de

Fast 60 Prozent der in Deutschland neu zugelassenen Autos sind schwarz oder silber/grau

Weiß und Braun liegen im Trend

Bilanz über die Autofarben 2012

Die Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) beweist es: Zwei Farben

dominieren wie in den Jahren zuvor das Straßenbild in Deutschland.

Noch immer sind fast 60 Prozent der in Deutschland neu zugelassenen

Autos schwarz oder silber/grau. An dritter Stelle folgen

– wie in den beiden Vorjahren – weiß lackierte Pkw. Mit einem Anteil

von 15,7 Prozent aller Neuzulassungen legte Weiß, die Trendfarbe

der vergangenen Jahre, nochmals um 2,7 Prozentpunkte gegenüber

2011 zu. Es steht zu vermuten, dass der Anteil weißer Autos auf unseren

Straßen weiter zunehmen wird, da in Deutschland die Farbe

Weiß auch in den eigenen vier Wänden eine Renaissance erlebt.

Farbe ja, aber nicht jede

Neben Weiß lagen 2012 überraschenderweise Brauntöne wie Mokka-,

Kaffeebraun und Bronze klar im Trend. Diese Farbtöne legten

das fünfte Jahr in Folge fast unbemerkt stark zu – insbesondere bei

den deutschen Premium- und Volumenherstellern. Waren es 2008

noch 39.766 Autos, wuchs die Zahl der braun lackierten Neuzulassungen

2012 auf 205.175 – das entspricht einem Marktanteil von

6,7 Prozent gegenüber 1,3 Prozent im Jahr 2008. Dagegen verliert

Blau hierzulande weiter an Zuspruch bei den Autokäufern (0,8 Prozentpunkte)

und auch der Anteil grüner Fahrzeuge ist weiterhin rückläufig.

Dennoch ist auf unseren Straßen viel Farbe im Spiel: So legten

Lackierungen in Gelb und Orange in der Gunst der Käufer leicht zu.

Vor allem Kleinwagen sind in dieser Statistik vorn zu finden. Die Beliebtheit

der Farbe Rot, Ende der achtziger Jahre noch Deutschlands

beliebteste Autofarbe, ist mit 5,9 Prozent über alle Marken hinter

Braun zurückgefallen.

Können Farben laut oder leise sein?

Dass Farben die menschliche Sichtweise prägen, ist allgemein bekannt.

Neu ist jedoch eine Erkenntnis der Universität Duisburg-Essen,

dass manche Farben auch akustisch „laut“ wirken, andere eher „leise“.

Dazu ließ das Center of Automotive Research (CAR) unter der Leitung

von Prof. Ferdinand Dudenhöffer sieben absolut baugleiche Autos,

die sich jedoch durch die Lackierung unterschieden, mit Tempo 30

an mehr als 250 Testpersonen vorbeifahren. Das Ergebnis überrascht:

Danach wirkte der weiße Pkw bei 78 Prozent der Personen leise bis

extrem leise. Das grüne Fahrzeug stuften jedoch nur 58 Prozent als

leise ein, 23 Prozent hingegen als laut. Das Geräusch des weißen

Autos empfanden zudem die meisten Testpersonen als angenehm,

während das grüne Auto ein eher unangenehmes Geräusch machte.

Rote und schwarze Autos wirkten auf die Probanden sportlich, silberne

dagegen träge und schwach. Möglicherweise nehmen wir also

den Verkehrslärm auf unseren Straßen bei einer zunehmenden Zahl

weißer Fahrzeuge als weniger aufdringlich wahr. Vorausgesetzt, wir

sehen die Autos. (Text und Grafik: Deutsches Lackinstitut GmbH)

Fahrzeugdaten:

Bauart:

Getriebe:

Leistung:

Hubraum:

Kraftstoff:

Preis:

Kraftstoffverbrauch:

kombiniert:

innerorts:

außerorts:

CO2-Emissionen:

CO2-Effizienz:

Kombi

6-Gang Manuell

77 kw/105 PS

1368 cm³

Benzin

ab 17.490,- Euro

Ø 6,4 l/100 km

Ø 8,4 l/100 km

Ø 5,3 l/100 km

149 g/km

D

Ausstattungsdetails:

5 Türen, 5 Sitze, 6 Gänge, Außenspiegel elektrisch verstell- und beheizbar,

manuelle Klimaanlage, Komfort-Display mit Trip-Computer

und Gear Shift Indicator (Schaltpunktanzeige), Start&Stopp-System

Welche Besonderheiten hat dieses Modell zu bieten?

Null-Prozent-Finanzierung ohne Anzahlung bei Alfa Romeo

Alfa Romeo Giulietta ab 199 Euro, Alfa Romeo MiTo ab 139 Euro monatlich

Der Wunsch nach einem Alfa Romeo Giulietta oder Alfa Romeo MiTo ist

jetzt noch einfacher zu erfüllen. Ab sofort können beide Modelle für null

Prozent und ohne Anzahlung finanziert werden. So ist die Sportlimousine

Alfa Romeo Giulietta schon für eine Monatsrate ab 199 Euro zu

haben (1.4 TB 16V, 77 kW/105 PS). Schon ab 139 Euro monatlich steht

der kompakte Alfa Romeo MiTo (1.4 8V, 51 kW/70 PS) zur Verfügung.

Beide Angebote der FGA Bank Germany beziehen sich auf eine Laufzeit

von 48 Monaten und beinhalten die kilometerunabhängige vierjährige

Alfa Romeo Garantie.

16 | Fahrspaß pur

Fahrspaß pur | 17


Fahrspaß pur

Fahrspaß pur

Deutsche Automarken

Studie: Vier deutsche Automarken unter den Top Five

Reine Typfrage

Bei Kleinwagen sind Tageszulassungen beliebt

Tageszulassungen haben sich

mittlerweile im Autohandel

etabliert und sie werden im

täglichen Geschäft für Kfz-

Händler immer wichtiger. Laut

Kraftfahrt-Bundesamt waren im

vergangenen Jahr 3,5 Prozent

aller zugelassenen Neuwagen

Kurzzulassungen.

Eine Datenauswertung von

Deutschlands größtem Fahrzeugmarkt

mobile.de ermöglicht

einen detaillierten Blick auf das

Phänomen Tageszulassungen.

Ein Fahrzeug ist eine Tageszulassung,

wenn es maximal eine

Zulassung auf einen Handelsbetrieb

aufweist – wobei der Zeitraum

der Zulassung 30 Tage

nicht überschreiten darf – und

der aktuellen im Handel befindlichen

Modellreihe angehört sowie

nicht älter als zwölf Monate

ist. Für Kunden liegen die Vorteile

von Fahrzeugen mit Tageszulassungen

klar auf der Hand:

Sie bekommen einen Neuwagen

18 | Fahrspaß pur

Die Automarken Volkswagen,

Mercedes-Benz, BMW und Audi

sind die Lieblingsmarken der

Deutschen. Das ist das Ergebnis

einer aktuellen Umfrage des Instituts

für Markt- und Sozialforschung

in Frankfurt unter 1.000

Bundesbürgern im Auftrag der

GMK Markenberatung. 18 Prozent

der Befragten wählten

Volkswagen zu ihrer absoluten

Lieblingsmarke. Mercedes-Benz

und das koreanische Unternehmen

Samsung belegen mit 17

und 16 Prozent der Stimmen

die Plätze zwei und drei. BMW

kommt mit 14 Prozent auf Platz

vier, gefolgt von Audi (13 Prozent).

Damit sind vier deutsche

Automobilunternehmen unter

den fünf Lieblingsmarken der

Deutschen.

„Unsere Marken sind so erfolgreich,

weil sie Qualität und Spitzentechnologie

mit anspruchsvollem

Design und größter

Fahrzeugsicherheit vereinen“,

kommentierte Matthias Wissmann

das Umfrageergebnis. „Unsere

Fahrzeuge sind effizient und

überdies außerordentlich beliebt

– hier in Deutschland aber auch

auf dem gesamten Globus. Insbesondere

die Premiumsparte

der deutschen Automobilindustrie

ist Vorreiter für neue und

innovative deutsche Technik.

Im Automobilbau steht „Made in

Germany“ bis heute weltweit für

Qualität und Markenattraktivität

schlechthin.

„Im Frühjahr 2012 hatte das

Forsa-Institut im Auftrag der

Brandmeyer Markenberatung

schon eine repräsentative Befragung

zum Thema ‚Marken‘

durchgeführt. Über 3.000 Deutsche

ab 14 Jahren wurden damals

über ihre Lieblingsmarke

befragt. Ohne Vorgaben konnten

sie dabei jene Marke nennen, die

ihnen am nächsten steht. Auch

hier landeten die deutschen Konzernmarken

weit vorne. Audi belegte

in dieser Umfrage den zweiten

Platz hinter Adidas. BMW

zu erheblich günstigeren Konditionen

– für Händler bedeutet

der hohe Preisnachlass dagegen

eine Umsatzeinbuße. Demgegenüber

können sie mit den Tageszulassungen

besser die Verkaufsvorgaben

der Hersteller erfüllen

und somit Provisionen erhalten.

So verwundert es nicht, dass

heute fast jeder vierte der derzeit

150.000 auf mobile.de gelisteten

Neuwagen eine Kurzzulassung

ist. Davon entfallen rund 10

Prozent auf Modelle deutscher

Hersteller und 14 Prozent auf

Importmarken.

Platz 1 für VW - die Lieblingsmarke der Deutschen

auf Platz vier, VW auf Platz fünf

und Mercedes-Benz auf Platz

sechs komplettierten das gute

Abschneiden. Bei Befragten über

60 Jahren lagen die Automarken

gleich auf den ersten drei Plätzen.

„Wenn es um Autos geht, bevorzugen

die Deutschen Marken aus

dem eigenen Land. Dieses Vertrauen

in die deutschen Konzernmarken

ist auch eine bedeutende

Visitenkarte für unsere Automobilindustrie

in der Welt“, erklärte

Wissmann. „Der Weltmarktanteil

deutscher Premiummarken liegt

bei 80 Prozent. Im vergangenen

Jahr wurden in Deutschland 3,3

Oftmals werden Minis als Tageszulassung gekauft

Ein Blick auf einzelne Segmente

gibt weiteren Aufschluss über

Tageszulassungen: Je hochpreisiger

der Fahrzeugtyp ist, desto

geringer ist der Anteil gegenüber

den Neuwagen – vor allem bei

deutschen Herstellern. So machen

Tageszulassungen in der

Oberklasse nur 2,7 Prozent aus

(Importmarken: 8,0 %), bei Sportwagen

1,7 Prozent (Importmarken:

25,1 %) und bei SUV ebenfalls

1,7 Prozent (Importmarken:

25,1 %). „Die starke Korrelation

zwischen Preis und Tageszulassung

liegt auf der Hand: Da Tageszulassungen

in der Regel Lagerfahrzeuge

sind, lassen sie sich

in diesen Segmenten schwerer

verkaufen“, so Malte Krüger, Geschäftsführer

der mobile.international

GmbH.

In den preiswerteren Fahrzeugklassen

ist der Anteil der Tageszulassungen

deutlich höher,

wie beispielsweise bei den Minis

(deutsche Hersteller: 19,1 %,

Importmarken: 44,6 %) und der

Millionen Premiumfahrzeuge

mit höchster Qualität gefertigt.

Das waren 57 Prozent aller überhaupt

in Deutschland gefertigten

Fahrzeuge“. Jedes Jahr investierten

die deutschen Automobilkonzerne

mehr als 20 Milliarden

Euro in Forschung. Nur so sei

der technologische Spitzenplatz

zu verteidigen. „Denn die deutschen

Konzernmarken haben

auch weiterhin den Anspruch,

die Wünsche der Autoliebhaber

genau zu kennen und mit

kundenorientierten innovativen

Fahrzeugen auch in Zukunft zu

punkten“ (Text: VDA, Foto: Andreas

Hermsdorf/pixelio.de)

Kompaktklasse (deutsche Hersteller:

29,9 %, Importmarken:

44,5 %). Bei den Kleinwagen ist

fast jedes dritte deutsche Fabrikat

eine Tageszulassung.

„Unsere Daten zeigen aber auch

einen erstaunlichen Gegensatz:

Beim Opel Adam sind nur 11 Prozent

der auf mobile.de gelisteten

Modelle Tageszulassungen. Die

massive Marketingkampagne,

die ein individuell gestaltbares

Auto zu einem geringen Preis

verspricht, kann dazu beitragen,

dass viele Kaufinteressierte ein

Bestellfahrzeug wünschen“, so

Malte Krüger. (Text: mobile.de,

Foto: Markus Weber/pixelio.de)

Alternativer Kraftstoff der Umwelt zuliebe

Der Energiegehalt entscheidet

Mobilität ist wichtig

Erdgas rechnet sich: Alternativer Kraftstoff

senkt die Kosten und schont die Umwelt

Auf ihre Mobilität können und wollen die meisten Bundesbürger nicht

verzichten – und möglichst umweltfreundlich soll das eigene Auto

auch sein. Ein umweltfreundlicher Ersatz für konventionelle Kraftstoffe,

der bereits heute ausgereift und weitgehend flächendeckend

verfügbar ist, ist Erdgas. Autos mit Erdgasantrieb (CNG) gibt es von

vielen Herstellern, auch das Tankstellennetz wird immer dichter. Damit

ist der Kraftstoff, der sowohl mit geringen Emissionen als auch

mit geringen Kosten punktet, längst alltagstauglich.

Um rund ein Viertel sinken mit einem Erdgasantrieb die klimaschädlichen

Kohlendioxid-Emissionen gegenüber einem vergleichbaren

Benziner. CNG-Abgase sind zudem geruchlos und enthalten keine

Partikel. Beim Preisvergleich beträgt der Vorteil sogar bis zu 50 Prozent.

„Bei einem Durchschnittsverbrauch von sieben Litern auf 100

Kilometern und einer jährlichen Fahrleistung von 20.000 Kilometern

spart ein Autofahrer mit einem Erdgasfahrzeug der Mittelklasse rund

1.000 Euro im Jahr“, rechnet Heiko Kaiser, Experte für Erdgasantriebe

bei Bosch, vor.

Auf den ersten Blick ist dieser Vorteil an der Zapfsäule allerdings

nicht zu erkennen. Grund ist die unterschiedliche Darstellung: Benzin

und Diesel werden in Litern berechnet, CNG wird hingegen in Kilogramm

angegeben. Entscheidend ist der Energiegehalt, bei dem der

alternative Kraftstoff deutlich vorne liegt.

Um jederzeit mobil zu sein, entscheiden sich viele Erdgasfahrer für

ein sogenanntes Bifuel-Auto. Neben dem Gasvorrat ist hier ein zusätzlicher

Benzintank an Bord, so dass man jederzeit zwischen den

Kraftstoffen wechseln kann – zum Beispiel wenn das Gas ausgeht und

gerade keine Tankstelle in der Nähe ist. Somit lassen sich auch mit

CNG-Fahrzeugen große Reichweiten erzielen; wichtig für Berufspendler

oder auch die Fahrt in den Familienurlaub. (Text: djd/pt, Foto

oben: djd/Bosch, Gasoline Systems, Fotos unten: djd/Bosch, Gasoline

Systems/thx)

Preisrallye an der Zapfsäule beenden:

Umrüstung von Benzin auf Autogas

Die Preisrallye an den Zapfsäulen geht weiter: Nicht nur zu den

Hauptreisezeiten erklimmen die Kraftstoffpreise immer neue Höhen.

Und auch der günstige Dieselpreis gehört der Vergangenheit an - er

nähert sich dem Benzinpreis immer weiter an. Da streckentaugliche

Elektroautos noch Zukunftsmusik sind, lohnt sich der Blick auf Autogas.

Die meisten Benzin-Kraftfahrzeuge lassen sich darauf mit überschaubarem

Aufwand umrüsten.

Umrüstung kann sich schnell rechnen

Die Umrüstung auf Autogas ist einfacher und preiswerter als ein Umbau

für Erdgas. Was die Umrüstung kostet, wann sie sich lohnt und

ob das eigene Kfz dafür geeignet ist, wissen Kfz-Betriebe mit dem

blau-weißen Meisterschild und dem Zusatzzeichen „Anerkannter Betrieb

für die Gassystemprüfung (GSP)“. Eine bundesweite Werkstattsuche

nach Postleitzahl und weiteren Kriterien gibt es unter www.

kfz-gasbetrieb.de im Internet.

Als „Daumenwert“ rechnet man mit einer Amortisation nach zweieinhalb

Jahren, wenn eine jährliche Kilometerleistung von etwa 40.000

Kilometern zugrunde gelegt wird. Die Kosten liegen nach Angaben

der Kfz-Innung je nach Fahrzeugtyp zwischen rund 2.000 und 3.000

Euro. Zwei bis drei Tage muss der Fahrzeugbesitzer für den Umbau

einrechnen, bei dem ein Zusatztank, ein zusätzlicher Einfüllstutzen,

neue Leitungen und das eigentliche Gas-Einspritzsystem installiert

werden. Den Tankeinbau nimmt die Werkstatt heute üblicherweise in

der Reserverad-Mulde vor, so dass der Platz im Kofferraum erhalten

bleibt.

Niedriger Spritpreis macht Mehrverbrauch mehr als wett

Bei Literpreisen zwischen 70 und 80 Cent rechnet sich die Autogas-

Anlage trotz des um bis zu 20 Prozent höheren Verbrauchs gegenüber

Benzin. Auch zusätzliche Wartungskosten von etwa 100 Euro

fallen, eine entsprechende Kilometerleistung vorausgesetzt, nicht ins

Gewicht. Um die Lebensdauer des Motors muss sich der Besitzer bei

einer Gas-Umrüstung keine Sorgen machen. Dank der höheren Klopffestigkeit

von Gas kann er sogar ruhiger laufen und länger leben als

mit Benzin. (Text: djd/pt, Foto: djd/ProMotor/Timo Volz)

Fahrspaß pur | 19


Fahrspaß pur

Fahrspaß pur

BMW 320d Gran Turismo

„CVT“ meint die stufenlose Übertragung

ADAC-Pannenstatistik 2013:

Zwölf Modelle fallen in der Bewertung durch

Mit modernen CVT-Getrieben die Kraft des

Motors effizient nutzen

Gleich ein Dutzend Modelle schneidet in der ADAC-Pannenstatistik

2013 besonders schlecht ab. Mit dem Urteil „wenig zuverlässig“

wurden unter anderem so beliebte Fahrzeuge wie Fiat Ducato, Ford

Mondeo und VW EOS bewertet. Damit hat sich die generelle Pannenanfälligkeit

aller Fahrzeuge seit der Einführung der ADAC-Pannenstatistik

im Jahr 1978 zwar kontinuierlich verbessert, allerdings

offenbart die aktuelle Auswertung weiterhin eklatante Mängel.

Batterien und sogenannte „Pfennigteile“ als Hauptdefizit

Hauptursache und Ärgernis Nummer eins ist die Batterie: Jede dritte

Panne war im Jahr 2012 schon bei jungen Fahrzeugen auf eine defekte

oder entladene Batterie zurückzuführen. Ursache hierfür sind häufig

Mängel in der Konzeption des elektrischen Fahrzeug-Managements.

So benötigen beispielsweise Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik

meist eine spezielle AGM-Starterbatterie. Ist diese im Motorraum installiert,

kann sie zu warm werden und schneller kaputt gehen.

Konstruktionsmängel betreffen aber nicht nur teure Premium-Produkte.

Auch technisch einfachere Fahrzeuge wie Honda Jazz oder

Chevrolet Matiz landen bei den Zuverlässigkeitswerten weit abgeschlagen.

Gerade bei ihnen wird oft an den sogenannten „Pfennigteilen“

gespart. Dass das auch anders geht, beweist der Nissan Micra,

der sich in derselben Preiskategorie bewegt. Der Japaner steht in der

ADAC-Pannenstatistik 2013 als bester Kleinwagen mit blütenreiner

Weste ganz weit vorne.

Wie wird die ADAC Pannenstatistik gebildet?

Die jährlich erscheinende ADAC Pannenstatistik ist für viele Autofahrer

ein wichtiges Kriterium für ihre Kaufentscheidung. Ausgewertet

wurden dieses Jahr circa 500.000 der über 2,6 Millionen Pannen in

2012. Herangezogen werden dabei nur technische Pannen. Die betroffenen

Autos dürfen nicht älter als sechs Jahre sein, müssen in

mindestens drei aufeinander folgenden Jahren im Wesentlichen unverändert

gebaut und in einem der Jahre mindestens 10.000 Mal zugelassen

worden sein. In diesem Jahr erfüllen 93 Modellreihen diese

Kriterien. (Text und Infogramme: ADAC Pannenstatistik)

Fahrzeuge mit Automatikgetriebe sind wenig sprintfreudig und

verbrauchen obendrein mehr als Autos mit Handschaltung: Diese

Meinung ist leider weitverbreitet - und längst zu einem Vorurteil geworden,

das sich allerdings leicht widerlegen lässt. Denn moderne

Automatikgetriebe, vor allem mit stufenloser Übertragung, nutzen

die Kraft des Motors sogar effizienter aus, als es selbst erfahrene Fahrer

mit dem Fuß an den Pedalen und der Hand am Schaltknüppel

könnten. Untersuchungen von Bosch zum Beispiel haben ergeben,

dass bei vergleichbaren Fahrzeugen die CVT-Automatikversion jeweils

bis zu sieben Prozent weniger Kraftstoff benötigt als die handgeschaltete

Variante. Die Abkürzung „CVT“ steht dabei für „Continuous

Variable Transmission“ und meint die stufenlose Übertragung.

Stufenlose Veränderung der Übersetzung

CVT-Getriebe verfügen nicht mehr über verschiedene Fahrstufen.

Stattdessen wird mit einer komplexen elektronischen Steuerung die

Übersetzung stufenlos verändert. „Der Motor wird stets in einem optimalen

und sparsamen Drehzahlbereich bewegt. Das Ergebnis ist

ein geringerer Durchschnittsverbrauch im Vergleich zum selbst geschalteten

Modell. Die Entscheidung für ein CVT-Fahrzeug zahlt sich

damit auf Dauer für den Autofahrer aus“, sagt Bosch-Experte Carsten

Gruber. Immer mehr Fahrzeughersteller bieten auch Autos mit einem

CVT-Getriebe an. „Schon heute gibt es weltweit über 100 Fahrzeugmodelle

mit dieser Getriebetechnologie. Die Zahl wird in den kommenden

Jahren noch stark wachsen“, so Gruber weiter.

Komfortabler und entspannter

Doch nicht nur mit dem geringeren Verbrauch – und damit auch geringeren

Emissionen – können die modernen Automatik-Versionen

punkten: Die stufenlose Änderung des Übersetzungsverhältnisses

macht es möglich, nach persönlichen Vorlieben zwischen einer betont

sparsamen oder einer eher sportlichen Fahrweise zu wechseln.

Ohne Schaltpausen ist zudem für eine dynamische Beschleunigung

bereits bei niedrigen Drehzahlen gesorgt – und zu mehr Komfort und

Sicherheit trägt die Automatik auch bei. Dies gilt vor allem, wenn

der Verkehr dicht ist und man sonst permanent die Kupplung treten

müsste. (Text: djd/pt, Foto: djd/Bosch, Gasoline Systems)

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Der neue BMW 3er Gran Turismo - Erleben Sie eine neue Größe

Der neue BMW 3er Gran Turismo ist kein Fahrzeug, das Erwartungen

erfüllt. Sondern eines, das sie übertrifft. Das perfekte

Zusammenspiel von Form und Raum erzeugt coupéhafte Eleganz,

die gleichzeitig kraftvoll und dynamisch anmutet – verbunden mit

einem beeindruckenden Raumgefühl. Somit trägt er seine ganz

eigene, unverkennbare Handschrift

Aerodynamische Innovation: Der Air Breather

Die neuen Air Breather an den vorderen Radhäusern des neuen

BMW 3er Gran Turismo gehören zu den innovativen Maßnahmen

zur intensiven Aerodynamikoptimierung. Zusammen mit dem

integrierten Air Curtain in der Frontschürze sorgen die Air Breather

für eine deutliche Reduzierung von Luftverwirbelungen und eine

Kanalisierung des Fahrtwinds.

Sportliche Eleganz: Das Heck

Mit seinen weit nach außen versetzten Heckleuchten in L-Form ist

das Heck des neuen BMW 3er Gran Turismo bereits ein Indiz für das

großzügige Volumen des Modells. Der Heckspoiler fährt ab 110 km/h

automatisch aus oder kann manuell aktiviert werden, um optimale

Bodenhaftung und BMW typische Fahreigenschaften zu garantieren.

Luxuriöser Komfort: Platzangebot im Fond

Im Fond des neuen BMW 3er Gran Turismo genießen bis zu drei

Erwachsene entspannten Komfort. Der lange Radstand und die

coupéartige Dachlinie sorgen für Kopf- und Beinfreiheit wie in einer

Oberklassenlimousine. Die hochwertigen und erstklassig verarbeiteten

Materialien tragen zur loungeartigen Atmosphäre bei. Die Cargofunktion

erweitert den 520 Liter großen Kofferraum um bis zu 33 Liter.

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20 | Fahrspaß pur

Fahrspaß pur | 21


Fahrspaß pur

Fahrspaß pur

Nissan Micra 1.2

Nissan Leaf

Hybridfahrer sind anders

Eine Studie analysierte Hybridantriebsfans

Autohaus Schaller GmbH

Graf-Zeppelin-Str. 1 • 86899 Landsberg

Tel.: 08191 / 24 24 • www.autohaus-schaller.de

Fahrzeugdaten:

Bauart:

Kleinwagen

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Fünfgang, manuell

Leistung:

59 kW (80 PS)

Hubraum: 1.198 cm 3

Kraftstoff:

Super bleifrei

Preis:

11.500,- Euro

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CO2-Effizienz:

5,0 l/100 km

6,1 l/100 km

4,3 l/100 km

115 g/km

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Ausstattungsdetails:

5 Türen, 5 Sitze, 5 Gänge, 15“ Leichtmetallfelgen, manuelle

Klimaanlage, Radio/CD Kombination mit Bluetooth-Schnittstelle,

Effizienzklasse: C

Welche Besonderheiten hat dieses Modell zu bieten?

NISSAN MICRA MIT DEN WENIGSTEN PANNEN

• Platz eins bei den Kleinwagen in der ADAC Pannenstatistik 2013

• Nissan Micra macht 13 Plätze gut

• 500.000 Berichte ausgewertet

Platz eins für den kleinen Klassiker in der ADAC Pannenstatistik

2013: Der Nissan Micra ist der Kleinwagen mit den wenigsten

Pannen im Jahr 2012. Im Vergleich zur Vorjahreswertung machte

er 13 Plätze gut und ist das einzige nicht-deutsche Fabrikat an der

Spitze einer Kategorie.

Autohaus Schaller GmbH

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Fahrzeugdaten:

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Reichweite:

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24 kWh

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Batterie betrieben

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17,3 kWh/100 km

CO2-Emissionen: 0 g/km

CO2-Effizienz: A+

Ausstattungsdetails:

5 Türen, 5 Sitze, nur eine Austattung, Effizienzklasse: A+

Welche Besonderheiten hat dieses Modell zu bieten?

Bedeutende technische Änderungen und Start der Europa-

Produk tion markieren nächste Phase in der Entwicklung

des Elektrofahrzeugs

• Mehr Reichweite

• Größerer Kofferraum, bessere Sitze und drei Ausstattungsvarianten

• Neuer Einstiegspreis ab 29.690 Euro

• Batterie-Miete ab 79 Euro/Monat jetzt optional verfügbar

Mit dem ersten zu 100 Prozent elektrisch angetriebenen Großserienmodell

hat Nissan bewiesen, dass eine Zero Emission Mobilität kein

Traum, sondern Realität ist.

Seit 2009 wuchs die Zahl der Zulassungen

nig Wert auf die Fahrzeugmarke.

von Hybrid-Autos in Nur bei jedem zwanzigsten Fahnig

Deutschland jedes Jahr um rund rer spielte diese eine wichtige

25 Prozent. Doch was unterscheidet

Rolle bei der Kaufentscheidung.

die Käufer des umwelt-

Der Status ihrer Marke ist Fahr-

freundlichen Antriebs von denen ern konventionell angetriebener

konventionell betriebener Fahrzeuge?

Modelle deutlich wichtiger. Die

Wer kauft Hybrid-Model-

Kosten hingegen werden von den

le und warum? Dies wollte das Hybridkunden nicht besonders

Automotive Institute for Management

hoch bewertet. „Auffällig ist, dass

(AIM) wissen und befragte es Hybridfahrern bei ihrem Auto

in einer repräsentativen Studie stärker um den eher abstrakten

919 deutsche Konsumenten, unter

Umweltschutz geht als um die

denen sich 214 Hybrid-, 354 ganz konkrete, auf sich selbst be-

Benzin- und 351 Dieselfahrer zogene Reduzierung der eigenen

befanden. Die Studie ergab, dass Autokosten“, sagt der Direktor

sich die Hybridkunden zum Teil des AIM, Professor Franz-Rudolf

deutlich von den Käufern konventionell

Esch. Weiterhin ergab die Studie,

angetriebener Model-

dass Hybridfahrer deutlich weni-

le unterscheiden. So nimmt bei ger an Autos interessiert sind. Sie

mehr als jedem Zweiten die Umweltfreundlichkeit

sind eher individualistisch veran-

des eigenen lagt und kommen unabhängig zu

Automobils eine GANZ bedeutende LÄSSIG Rolle

ihrer ZUM Kaufentscheidung. Auf der

ein. Bei Benzin- ZUVERLÄSSIGSTEN.

und Dieselfah-

anderen Seite wiederum nehmen

rern spielt diese NISSAN Eigenschaft MICRA – GEWINNER nur sie IN häufig DER die Rolle des Mei-

bei jedem Fünften KATEGORIE eine Rolle. KLEINWAGEN Allerdings

nungsführers 2013. ein, der wiederum

sind Hybridkunden un-

die Kaufentscheidungen anderer

abhängige Geister und legen we-

beeinflusst. Es überrascht zudem,

1. PLATZ

GANZ LÄSSIG ZUM

ZUVERLÄSSIGSTEN.

GANZ ZUM

NISSAN MICRA – GEWINNER ZUVERLÄSSIGSTEN.

IN DER

NISSAN MICRA – GEWINNER IN DER

KATEGORIE KLEINWAGEN 2013.

KATEGORIE KLEINWAGEN 2013.

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dass die Neuartigkeit der Hybrid-

Technologie keine bedeutende

Rolle bei der Kaufentscheidung

spielt. Wer sich einmal für den

Hybridantrieb entschieden hat,

bleibt dieser Technik treu. Knapp

80 Prozent der Hybridkunden

gaben in der Befragung an, sich

wieder für diesen Antrieb entscheiden

zu wollen. Auch im Benzin-

und Diesellager hat der Hybridantrieb

offensichtlich Boden

gut gemacht, denn mehr als die

Hälfte dieser Gruppe kann sich

grundsätzlich vorstellen, ein Hybridmodell

zu kaufen. Angesichts

dieser positiven Einstellung lässt

sich auch ein „Spaßfaktor Hy-

Nissan. Innovation that excites.

VErEiNbArEN SiE ihrE 100% ELEkTriSChE PrObEfAhrT:

brid“ erkennen. Mehr als 80 Prozent

der Hybridfahrer bereitet es

Freude, ihr Fahrzeug zu bewegen

und selbst jeder zweite Benzinund

Dieselfreund glaubt, dass es

ihm Spaß machen würde, einen

Hybrid zu fahren. Offensichtlich

formt die Hybridtechnik am Ende

doch die Markentreue. Denn die

Studie zeigt, dass die Hybridfahrer

eine deutlich positivere Einstellung

zur eigenen Automarke

haben, ihr treu bleiben wollen

und wesentlich häufiger als die

Besitzer konventionell angetriebener

Modelle bereit sind, ihre

Marke weiterzuempfehlen. (Text:

dmd, Foto: dmd/Toyota)

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*Stromverbrauch (kWh/100 km): kombiniert 17,3; CO 2

-Emissionen:

kombiniert 0 g/km; Effizienzklasse: A+. Null CO 2

-Emissionen bei Gebrauch

(bei Verwendung von Energie aus regenerativen Quellen).

22 | Fahrspaß pur

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kombiniert 5,0; CO 2

-Emissionen: kombiniert 115 g/km

(Messverfahren gem. EU-Norm); Effizienzklasse C.

Abb. zeigt Sonderausstattung.

Fahrspaß pur | 23


Fahrspaß pur

Fahrspaß pur

Mercedes-Benz S500

Fachbetriebe für historische Fahrzeuge helfen beim Saisonstart

Oldtimer brauchen viel Zuwendung

Beim Übergang vom Winter in den Frühling gibt es bei Pflege und Wartung von Oldtimern einiges zu beachten

Genug gedämmert. Nach der

langen Winterpause rollen rund

1,65 Millionen Old- und Youngtimer

wieder aus Scheunen und

Garagen. Sie werden fein gemacht

für den Catwalk der automobilen

Schönheiten.

Unter ihnen sind zunehmend Alltagsautos

aus den 70er und 80er

Jahren mit langen Modellbaureihen,

vom alten Gebrauchten bis

zum wertvollen Liebhaberstück:

VW Golf I, VW Bus T 3, Mercedes

190.

Damit die Klassiker nicht nur alt,

sondern schön alt aussehen und

wie geschmiert in das Frühjahr

starten, helfen beim Wiederbeleben

die rund 380 „Fachbetriebe

für historische Fahrzeuge“ (www.

kfzgewerbe-oldtimer.de). Mit dem

Zeichen signalisieren die Firmen,

dass sie vertraglich festgelegte

Standards bei der Wartung und

Instandsetzung erfüllen.

Oldtimer-Spezialist Matthias

Kemmer weiß, dass man selbst

beim Frühjahrscheck vieles

24 | Fahrspaß pur

falsch machen kann: falsche Mittel,

falsches Werkzeug, falsche

Anwendung. Die Tipps vom

Fachmann:

Original im Trend

Wer die Winterpause nicht

für große und kleine Restaurierungsarbeiten

genutzt hat,

sollte sich im Frühjahr sputen.

Die Auftragsbücher der Spezialwerkstätten

sind rasch voll, und

kleine Chrompickel mutieren

schnell zum Rostschaden. Bei

der Entscheidung – Patina oder

Hochglanz – folgt die Branche

dem Trend anderer Gewerke in

der Restaurierung: die Erhaltung

der Originalsubstanz. Kemmer:

„Kompromisslose Neuaufbauten

zerstörten viel zu häufig die Ursprünglichkeit.

Selbst Altreparaturen

werden als Zeitdokument

häufig am Fahrzeug belassen.“

Im Idealfall überwinterte die

Batterie am Erhaltungsladegerät.

Nach dem Säubern und Fetten

der Pole erst den Plus- dann

den Minuspol anklemmen, sonst

gibt’s einen Kurzschluss. Zur Not

hilft Starterspray auf die Sprünge.

Energiespender mit aufschraubbaren

Verschlüssen mit

destilliertem Wasser auffüllen.

Richtige Füllung

Leckagen unterm Auto sind Zeichen

für undichte Leitungen oder

Schläuche. Auf dem Prüfstand

stehen Motoröl, Wischwasser,

Kühl- und Bremsflüssigkeit. Vorsicht:

Die Oldies vertragen keine

modernen, vollsynthetischen

Motoröle. Für sie gibt es spezielle

Klassikprodukte, von denen eine

kleine Flasche immer an Bord

sein sollte. Auch auf den Kraftstoff

E 10 reagieren die meisten

allergisch. Auskunft darüber geben

die Fahrzeughersteller und

-importeure.

Ein erhöhter Luftdruck hat im

Winter vor Standplatten geschützt,

jetzt wird er wieder auf

Normalwert abgelassen. Einmal

auf der Hebebühne lohnt es,

nach Rissen und dem Zustand

der Pneus zu schauen. Selbst

wenn keine Schäden sichtbar

sind – Reifen altern, werden

spröde, hart und verlieren ihren

Grip. Zeit für einen Wechsel. Keine

Sorge – viele Zulieferer haben

sich mit historischem Style und

entsprechenden Reifen-Dimensionen

auf die alten Zeitgenossen

eingestellt.

Glänzendes Finish

Nicht jeder hat das optimale

Winterquartier mit konstanter

Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Die Schätzchen mit den zierlichen

Spiegeln und der empfindlichen

Autohaut freuen sich über

die Wäsche per Hand. Finger

weg von Hausmitteln. Die in ihnen

enthaltenen Tenside greifen

Lack, Chrom und Kunststoff an.

Der Markt bietet für alles Spezialreiniger

und -pfleger. (Text:

Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe,

Foto: ProMotor)

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• Die Klimatisierung: Viele Neuheiten für ein behagliches Klima

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Das besondere Augenmerk bei der konsequenten Weiterentwicklung des

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Fahrspaß pur | 25

​Die​Angaben​beziehen​sich​nicht​auf​ein​einzelnes​Fahrzeug​und​sind​nicht​Bestandteil​des​Angebots,​sondern​dienen​allein

Vergleichszwecken​zwischen​verschiedenen​Fahrzeugtypen.​**Kaufpreis​ab​Werk​18.320,05​€,​Anzahlung​4.755,64​€​davon


Fahrspaß pur

Fahrspaß pur

Mazda 6

Tetris im Kofferraum...

... oder die Frage: Wie verstaue ich mein Urlaubsgepäck?

Fahrzeugdaten:

Bauart:

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Hubraum:

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Preis:

Autohaus Kraus

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Touchscreen-Monitor, Mazda Navigationssystem mit Tom Tom

Technologie, BOSE Premium Surround Sound-System,

Welche Besonderheiten hat dieses Modell zu bieten?

● Mazda Top-Modell der neuen Generation mit Designsprache

„KODO - Soul of motion“ und den kompletten SKYACTIV Technologie

● Umsetzung der Mazda Lichtbaustrategie für deutliche

Gewichtreduzierung

● Erstes Mazda Modell mit dem neu entwickelten regenerativen

Bremssystem i-ELOOP

● Deutsche Markteinführung am 2. Februar 2013

120 Jahre Dieselmotor: AutoScout24 befragte

Autofahrer, was sie über den Diesel denken

Am 23. Februar 1893 erhielt Rudolf Diesel das Patent für den von

ihm entwickelten Motor. 120 Jahre später ist sein Antrieb kaum aus

der Autowelt wegzudenken: 2012 waren etwa 48 Prozent der neu

zugelassenen Fahrzeuge in Deutschland Diesel (Quelle: KBA). Eine

repräsentative Umfrage des europaweit größten Online-Automarkts

AutoScout24 zeigt: Der Selbstzünder ist zwar beliebt - 41 Prozent der

Befragten fahren einen Diesel - doch nur jeder Sechste tut dies aus

Leidenschaft (17 Prozent).

Die wichtigste Motivation bei der Entscheidung zwischen Benziner

und Diesel sind dabei eindeutig die Kosten. 57 Prozent der Befragten

geben an, ein Dieselfahrzeug zu fahren, weil es sich für sie finanziell

rechnet. Ähnlich ist es bei den Fahrern eines Autos mit einem

Ottomotor: Für 64 Prozent haben finanzielle Gründe den Ausschlag

bei der Fahrzeugwahl gegeben. Weitere Faktoren spielen eine untergeordnete

Rolle: Jeder Fünfte (21 Prozent) findet Autobahnfahrten

in einem Diesel angenehmer. Biodiesel tanken zu können ist für 13

Prozent ein Argument für ein entsprechendes Gefährt.

Thomas Weiss, Automobilexperte bei AutoScout24: „Sechs Prozent

der Befragten der Nicht-Diesel-Fahrer halten den Diesel für umweltschädlicher.

Und tatsächlich hat der Benzinmotor vor allem in Bezug

auf Stickoxide und Partikel-Emissionen die Nase vorn. Und was den

Verbrauch angeht, werden die Ottomotoren in den nächsten Jahren

die Lücke zum Diesel weiter schließen.“

Eine Auswertung der Datenbank von AutoScout24 zeigt: Der am meisten

nachgefragte Diesel in Deutschland ist der Audi A4, gefolgt vom

VW Golf, dem BMW 320, dem Audi A6 und dem VW Passat. Hierzulande

sind dabei 41 Prozent der auf AutoScout24 inserierten Personenkraftwagen

Dieselfahrzeuge.

Rang bei Nachfrage und Anteil:

1) Audi A4: 4,4 %; 2) Volkswagen Golf: 4,0 %; 3) BMW 320: 3,3 % 4)

Audi A6: 3,2 %; 5) Volkswagen Passat: 2,9 %; 6) Audi A3: 2,4 %; 7)

BMW 530: 1,6 %; 8) Mercedes-Benz C 220: 1,5 %; 9) BMW X5: 1,4 %;

10) BMW 525: 1,2 % (Quelle: AutoScout24-Datenbank, Stand Februar

2013, Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

Das Quartier ist gebucht, die

Familie ist in Ferienstimmung,

der Wagen ist in einwandfreiem

Zustand? Dann kann es in den

Urlaub gehen – wenn nicht vorher

noch die Koffer im Wagen

verstaut werden müssten. Egal

wie groß der Stauraum ist, meist

ist mehr Gepäck vorhanden als

Platz im Kofferraum. Wer jetzt

seine Siebensachen einfach in

den PKW wirft, ohne auf eine

sichere Verteilung des Gepäcks

zu achten, gefährdet jedoch sich

selbst und seine Mitinsassen.

Bei einer Vollbremsung können

selbst leichte Gegenstände wie

eine Plastikdose zum gefährlichen

Geschoss werden.

Die Deutsche Verkehrswacht

empfiehlt deshalb allen Urlaubsreisenden

sich vor der Abfahrt

Zeit zu nehmen und das Gepäck

nach folgenden Grundregeln im

Wagen zu verstauen:

• Am wichtigsten ist, dass die

Fahrzeuginsassen bei abrupten

Fahrmanövern nicht durch umherfliegende

Gepäckstücke gefährdet

werden können. Koffer,

Tüten und Einzelteile gehören

daher nach Möglichkeit in den

Kofferraum.

• Schweres Gepäck gehört in den

Kofferraum nach ganz unten und

hinter die Sitze. Die Zwischenräume

können mit leichtem Gepäck

gefüllt werden. Es gilt das

Tetris-Prinzip.

• Ragt das Gepäck über die Oberkante

der Rückbank hinaus,

sollte die Ladung mit einem Gepäcknetz

oder Ähnlichem gesichert

werden.

• Kinderspielzeug oder Verpflegung,

die während der Fahrt

gebraucht werden, sollten unter

dem Sitz oder zwischen den Beinen

aufbewahrt werden.

Selbst kleine Gegenstände dürfen

auf keinen Fall auf die Hutablage

oder das Armaturenbrett gelegt

werden.

• Bei vier Personen plus Urlaubsgepäck

ist der verfügbare Raum • Auch der Reifendruck sollte

im Wagen schnell erschöpft. dem Mehrgewicht des vollbeladenen

Wagens angepasst wer-

Muss zusätzlich Gepäck auf

dem Dach transportiert werden, den. Auskunft gibt die Bedienungsanleitung

des Fahrzeugs.

sollten die Fahrer auf ausreichende

Ladungssicherung achten.

je nach Zuladung um etwa 0,2

In der Regel sollte der Luftdruck

Selbst in der Dachbox dürfen sich bar erhöht werden.

Gepäckstücke nicht verschieben, Stellen Sie auch den Scheinwerferwinkel

ein, damit Sie den Ge-

da sie ansonsten durch die Wand

der Box schlagen können. genverkehr nicht blenden.

• Wer Fahrräder mit in Urlaub • Denken Sie daran: Ein schwer

nimmt, sollte auch hier auf eine beladendes Fahrzeug hat einen

gute Befestigung der Träger achten.

Zudem dürfen sicherheits-

und ein anderes Fahrverhalten

deutlich längeren Bremsweg

technische Einrichtungen wie in Kurven als ein leerer Wagen.

Bremsleuchten nicht verdeckt (Text: Deutsche Verkehrswacht,

werden.

Foto: Rudolf Ortner/pixelio.de)

22.990 1)

26 | Fahrspaß pur

Fahrspaß pur | 27


Fahrspaß pur

Fahrspaß pur

Suzuki SX4

Die gesamte Suzuki-Modellpalette finden Sie bei Motoren Weiß in Neusäß-Steppach

Autohaus Motoren Weiß

Römerstr. 20 • 86356 Neusäß

Tel.: 0821 / 486870 • www.motoren-weiss.de

Fahrzeugdaten:

Bauart:

Getriebe:

Leistung:

Hubraum:

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Preis:

Kraftstoffverbrauch:

kombiniert:

innerorts:

außerorts:

CO2-Emissionen:

Stadt- und Geländewagen

5-Gang, Manuell

88 kw/120 PS

1586 cm³

Benzin

ab 16.890,- Euro

Ø 6,7 l/100 km

Ø 8,7 l/100 km

Ø 5,6 l/100 km

136 g/km

Ausstattungsdetails:

5 Türen, 5 Sitze, 5 Gänge, ALLGRIP Allradantrieb (Auto, Sport, Snow,

Lock), Panorama-Sonnendach, u.v.m.

Welche Besonderheiten hat dieses Modell zu bieten?

Wichtigste Merkmale

● Aufälliges Crossover-Styling

● Mehr Platz für Passagiere und Gepäck

● Neuster ALLGRIP Allradantrieb

● CO2-Emissionen im niedrigsten Bereich seines Segments

● Weltweit erstes Panorama-Schiebedach

mit zwei zu öffnenden Glasschiebeelementen

● Neue Farben unterstreichen das Styling

● Gewandtheit im Stadtverkehr und robuste SUV-Qualität

Allergiker können dank Innenraumfilter aufatmen

Prima Klima im Auto: Innenraumfilter schützen

vor Pollen, Staub und Schadstoffen

Zur sonnigen Jahreszeit gehören sie leider einfach dazu: Blütenpollen,

die zu Niesattacken, zu geröteten Augen und weiteren Beschwerden

führen können. Mehr als 15 Millionen Bundesbürger leiden

nach Schätzungen des Deutschen Allergie- und Asthmabunds unter

den Folgen des Pollenflugs - Tendenz weiter steigend. Diese allergischen

Reaktionen sind nicht nur lästig, sondern können auch zu

gefährlichen Situationen führen. Zum Beispiel beim Autofahren, denn

wer niest, fährt quasi blind. Dabei lassen sich gerade im Fahrzeug die

Pollen wirksam aussperren: mit einem regelmäßig erneuerten Innenraumfilter.

Immer mehr Automodelle sind heutzutage serienmäßig mit einer Klimatisierung

ausgestattet. So ist auch an heißen Tagen für angenehme

Temperaturen im Fahrzeug gesorgt. Dies dient nicht nur dem Komfort,

sondern auch der eigenen Sicherheit, da die Konzentration des

Fahrers nicht unter den hohen Temperaturen leidet.

Zusätzlich sorgt der Innenraumfilter dafür, dass unerwünschte Bestandteile

der Außenluft aufgefangen werden - Staubpartikel ebenso

wie Pollen oder auch Schadstoffe. „Wie bei jedem Filter ist allerdings

auch bei Innenraumfiltern die Aufnahmekapazität begrenzt. Wird der

Filter nicht rechtzeitig ausgetauscht, lässt die Wirksamkeit nach und

die Qualität der Luft im Fahrzeug leidet“, erläutert Innenraumfilter-

Expertin Petra Pfeiffer von Bosch.

Als Faustregel gilt, dass der Innenraumfilter einmal pro Jahr ausgetauscht

werden sollte, bei Vielfahrern durchaus auch häufiger. „Dabei

sollten gleichzeitig die Filterumgebung, die Kanäle und der Verdampfer

von der Kfz-Werkstatt gereinigt werden“, so Pfeiffer.

Sinnvoll sei es zudem, dabei gleichzeitig vom Standardfilter zu einem

Aktivkohlefilter zu wechseln. Die Aktivkohleschicht, die aus Kokosnussschalen

hergestellt wird, bindet in ihrer schwammartigen Struktur

gasförmige Verunreinigungen. „Neben Pollen und Feinstaub bleiben

somit auch übelriechende und gesundheitsschädliche Gase wie

Ozon und Stickoxid draußen“, betont Petra Pfeiffer. Den Filtertausch

und den Wechsel auf einen Aktivkohlefilter könne jede Kfz-Werkstatt

vor Ort schnell und einfach durchführen. (Text: dmd-k, Foto: djd/Robert

Bosch GmbH)

Suzuki Haupthändler

Autohaus

Motoren Weiß

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Bereits seit 15 Jahren bietet das Autohaus Weiß in

der Römerstraße in Neusäß-Steppach die Automarke

Suzuki als Haupthändler für die Region an. In

großer Auswahl stehen dabei Neuwagenmodelle zur

Verfügung, die ganze Modellpalette kann entdeckt

werden.

Das beginnt beim äußerst sparsamen und wirtschaftlichen

Stadtauto, dem Alto und dem Splash

als kleinem Minivan und geht über das Erfolgsmodell

Swift der als ausgereiftes Kleinwagenmodell

mit dem Mini konkurrieren kann – und das mit günstigerem

Preis und großzügigerem Platz. Der etwas

größere Suzuki SX4 ist ein absoluter Allrounder für

die Stadt und das Gelände. Und im Gelände fühlen

sich insbesondere der Grand Vitara als größter Jeep

und der Suzuki Jimny als ideales Fahrzeug für die

Jagd oder Forstwirtschaft besonders wohl.

Neben einer ausführlichen und kompetenten Beratung

zu allen Neuwagenmodellen gehören natürlich

auch alle denkbaren Suzuki-Serviceleistungen von

der Ersatzteilversorgung bis zur Finanzierung zum

Angebot bei Motoren Weiß. Diese umfangreichen

Dienstleistungen gelten jedoch genauso für alle anderen

Automarken.

Alle Werkstattleistungen sind frei zugänglich, alle

Marken werden repariert, auch der Reifenservice,

Gebraucht-, Miet- und Leihwagen, die Versicherungsabwicklung

und ein Hol- und Bringservice

gehören selbstverständlich für alle Kunden dazu.

Daneben ist das Autohaus auch Mazda-Servicepartner,

Mitsubishi-Haupthändler und Vertragshändler

für Minitrucks. Ein umfangreiches und in höchstem

Maße serviceorientiertes Angebot, welches den Besuch

bei Motoren Weiß lohnt!

Autohaus Weiß • Römerstr.20 • 89365 Neusäß

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28 | Fahrspaß pur

Fahrspaß pur | 29


Fahrt ins Blaue

Fahrt ins Blaue

Mietwagen im Urlaub

Nur ein genauer Vergleich hilft, Kosten zu sparen

Bei erstklassig reparierten Fahrzeugen können Kaufinteressierte ein Schnäppchen machen

Unfallwagen: Schnäppchen oder Risiko?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Mit diesen Tipps vermeiden Sie Fehlkäufe

Es gibt viele gute Gründe, sich

für ein Fahrzeug mit leichten

Schäden oder einen Unfallwagen

zu entscheiden. Kaufinteressierte

können bei erstklassig reparierten

Fahrzeugen ein richtiges

Schnäppchen machen. Dennoch:

Die meisten Autokäufer wollen

kein Unfallauto, denn die Angst

vor späteren Folgeschäden ist

groß. Deshalb sollte man folgende

Tipps beachten:

Tipp 1: Vorbereitung des

Kaufs

Die einfache Frage „Ist das ein

Unfallwagen?“ ist schnell gestellt,

doch über die Antwort gab

und gibt es unzählige Gerichtsprozesse.

Denn aus juristischer

Sicht ist jedes Ereignis ein Unfall,

das ungewollt, plötzlich und

mit mechanischer Gewalt einen

bleibenden Schaden verursacht

hat. Dazu zählen auch eingeschlagene

Seitenscheiben oder

Beulen durch dicke Hagelkörner.

Doch minimale Karosserie- oder

Lackschäden werden auch als

Bagatellschaden bezeichnet, wodurch

das Fahrzeug nicht mehr

„unfallfrei“ ist, aber dennoch

nicht unbedingt als Unfallwagen

deklariert werden muss.

Denn in der Praxis gilt: Erst wenn

erhebliche Schäden an der Fahrzeugstruktur

ab einer Schadenshöhe

von 1.500 Euro vorliegen,

müssen Verkäufer Interessenten

30 | Fahrt ins Blaue

offenbaren, dass der Wagen einen

Unfallschaden hatte. Die

Schäden sollten auch im Kaufvertrag

vermerkt werden.

Tipp 2: Fahrzeugbeschreibung

richtig lesen

Kaufinteressenten sollten aufmerksam

die Fahrzeugbeschreibung

des Wunschautos lesen.

Steht dort etwas über Unfälle?

Wird ausdrücklich ausgeschlossen,

dass es ein Unfallauto ist?

Wenn nicht, hilft gezieltes Fragen.

Denn nur zu gerne verschweigen

oder verharmlosen

Verkäufer kleinere Vorschäden

oder Defekte. Auch ausweichende

Antworten wie „Ich habe

es selbst kontrolliert und nichts

finden können“ sollen jeden aufhorchen

lassen.

Tipp 3: Basis-Check bei der

Besichtigung

Interessenten empfiehlt mobile.

de beim Wunschfahrzeug auf jeden

Fall einen Basis-Check durchzuführen.

Das gilt auch dann,

wenn der Verkäufer den Wagen

nicht als Unfallauto verkauft.

Schritt 1: Kontrollieren der Seitenscheiben:

Tragen sie alle dieselbe

Herstellerbezeichnung?

Abweichende Kennzeichnungen

bedeuten zwar nicht automatisch

einen Unfall, da eventuell in das

Auto eingebrochen wurde, darauf

sollte der Verkäufer jedoch

schon vorab hinweisen.

Schritt 2: Lassen sich die Türen

problemlos öffnen und schließen,

ohne zu haken oder quietschende

Geräusche von sich zu

geben?

Schritt 3: Auf Spaltmaße achten:

Der Abstand zwischen zwei Bauteilen

(etwa der Motorhaube und

der Karosserie, der Tür und dem

Rahmen, der Kofferraumklappe

und der Karosse) sollte einheitlich

verlaufen. Falls nicht, deutet

eine verzogene Karosserie auf

einen Unfall hin. Einfach die Fugenbreite

der Türen auf Fahrerund

Beifahrerseite vergleichen,

diese sollten übereinstimmen.

Einen Blick sollten Interessenten

auch auf den Bereich neben dem

Kennzeichen und die Fassungen

der Scheinwerfer werfen: Gibt es

Unterschiede, könnte der Wagen

einen Frontrempler erlitten haben.

Schritt 4: Im Innenraum nicht nur

auf die Qualität der Polster und

den Kilometerstand achten! Sind

die Armaturen und die Schalter

alle bündig in den Konsolen und

die Fugen gleichmäßig?

Schritt 5: Ein Blick auf versteckte

Stellen des Autos gibt ebenfalls

Aufschluss: Vor allem die nicht

sofort sichtbaren Autoteile werden

beim Nachlackieren gerne

vergessen. Dies geschieht häufig

bei Motorhauben (Frontscha-

den), hinteren Verkleidungen

des Kofferraums (Heckschaden)

und Reserveradmulden (Beulen).

Schritt 6: Ein professionelles

Lackmessgerät misst die Stärke

der Lackschicht. So lässt sich herausfinden,

ob nachlackiert wurde.

Leider sind gute Geräte recht

teuer. Eine billigere Alternative

ist ein Magnet. Auf Gebrauchtwagenmärkten

sieht man heute

noch Autokäufer, die damit

kontrollieren, ob ein Fahrzeug

gespachtelt wurde. Der Magnet

reagiert nämlich nur auf Blech.

Schritt 7: Während der Probefahrt

ist vor allem wichtig, wie

das Fahrzeug beim Geradeauslauf

reagiert. Wenn der Wagen beim

Geradeausfahren nach rechts

oder links zieht, ist die Spur des

Wagens nicht mehr richtig eingestellt.

Solche Spurveränderungen

kommen beispielsweise durch

Schlaglöcher oder falsches Parken

des Pkw auf dem Bordstein.

Auch Kurven- und Bremsverhalten

testen.

Schritt 8: Bei der Besichtigung

gilt wie bei jedem Handel: professionell

auftreten! Denn leichter

als mit den Worten „Ich habe

keine Ahnung von Autos“ kann

man es Verkäufer nicht machen.

Tipp: Ein Fahrzeug weder im

Dunkeln noch im Regen besichtigen

- zu leicht übersieht man

offensichtliche Schwachstellen.

(Text: mobile.de, Foto: auto-imvergleich.de/pixelio.de)

Die Urlaubszeit ist da - höchste

Zeit, schon jetzt die Details der

schönsten Wochen zu planen.

Dazu gehört auch: sich genau

mit dem Thema Mietwagen auseinanderzusetzen

und ihn am

besten jetzt schon zu buchen.

Wer in den Urlaub fliegt, vor Ort

aber mobil bleiben möchte, ohne

sich dabei mit viel zu überhöhten

Preisen rumschlagen zu müssen,

sollte gut hinschauen. Hier die

wichtigsten Hinweise.

Wer im Internet vorab bucht,

bezahlt in der Regel einen günstigeren

Preis als vor Ort am Zielflughafen.

Am kostspieligsten ist

die Anlieferung des Mietwagens

zu einem vorher bestimmten

Treffpunkt, etwa einem Hotel.

Das kann sich allerdings lohnen,

wenn der Wagen nur für einen

Teil des Urlaubs benötigt wird.

Gezahlt wird in der Regel per

Kreditkarte. Wird im Web gebucht,

reicht oft auch die EC-Karte.

Bei besonders teuren Autos

Sicher in den Urlaub:

Besuch in der Kfz-Werkstatt beugt Pannen vor

Eine Panne ist auf der Fahrt in

den Urlaub besonders ärgerlich,

denn sie verkürzt die schönsten

Tage des Jahres auf unangenehme

Weise. Anstatt sich mit

unbekannten Werkstätten im

Ausland herumschlagen zu müssen,

sorgen clevere Autofahrer

daher durch einen Besuch in der

heimischen Kfz-Meisterwerkstatt

vor.

In einem Urlaubs-Check wird

alles unter die Lupe genommen,

was für Sicherheit und Funktionsfähigkeit

sowie den Reisekomfort

des Autos wichtig ist.

Adressen von Werkstätten gibt

es unter www.kfz-meister-finden.

de im Internet.

Zum Check gehört etwa die Kontrolle

aller Flüssigkeiten sowie

von Zustand und Luftdruck der

Reifen. Für die Sicherheit wichtig

ist zudem die Überprüfung der

Bremsen sowie der Stoßdämpfer.

Elektrik und Keilriemen müssen

optimal funktionieren, damit das

Auto nicht unerwartet stehen

bleibt.

verlangen einige Vermieter aber

gleich zwei Kreditkarten. Schon

bei der Buchung sollte Klarheit

über den Fahrer herrschen. In

der Regel wird nur eine Person

im Vertrag eingetragen, weitere

Fahrer kosten Aufpreis. Bei den

meisten Autovermietern gibt es

eine Altersuntergrenze von 25

Jahren, einige lassen auch schon

18-Jährige ans Steuer, verlangen

dann aber einen Preisaufschlag.

Bei den Kosten hilft nur ein genauer

Vergleich. Je nach Anbieter

errechnen sich die Mietgebühren

aus Wagenklasse, Mietdauer und

gefahrenen Kilometern. Wer sich

nicht selbst durch das Kleingedruckte

quälen will, kann auf die

Dienste von Vergleichsportalen

wie www.billiger-mietwagen.de,

autoeurope.de oder mietwagenpreisvergleich.de

zurückgreifen,

die automatisch die jeweils günstigsten

Angebote suchen.

Aber auch wer ein vermeintliches

Beratung ist wichtig

Die Beleuchtung sollte einwandfrei

sein. Und eine Kontrolle der

Windschutzscheibe auf Beschädigungen

etwa durch Steinschlag

erspart unangenehme Überraschungen,

wenn das Glas hohen

Belastungen durch Holperstrecken

oder hohe Temperaturen

ausgesetzt ist.

Eine Wartung der Klimaanlage

ist ebenfalls empfehlenswert,

damit die Fahrer einen kühlen

Kopf behalten (Text: djd/pt, Foto:

djd/ProMotor/Timo Volz)

Bei Mietwagenbuchung sollte auf die Details geachtet werden

Schnäppchen gemacht hat, sollte

auf versteckte Kosten achten. So

fallen etwa Extra-Gebühren an,

wenn das Auto nicht mit vollem

Tank oder erst nach Ablauf der

Mietzeit zurückgegeben wird.

Auch die Abgabe des Schlüssels

außerhalb der Geschäftszeiten

kann teuer werden. Dazu kommt

das Risiko, eventuell nach dem

Parken entstandene Schäden

in Rechnung gestellt zu bekommen.

Passiert mit dem Mietwagen ein

Unfall, zahlt die Haftpflichtversicherung

die Schäden des Unfallgegners.

Die Deckungssumme

sollte mindestens eine Million

Euro betragen. Die nicht immer

angebotene Vollkasko deckt

selbst verschuldete Schäden am

Mietwagen ab, meist verlangen

die Vermieter aber eine Selbstbeteiligung.

Gegen Aufpreis kann

häufig eine Zusatzversicherung

gebucht werden, die den Selbstbehalt

ausschließt. Auch Spezialversicherungen

gegen Schäden

an Reifen und Glas werden angeboten.

Die Kaskoversicherung

ist übrigens auch wichtig, falls

der Mietwagen gestohlen wird.

Ohne sie bleibt der Kunde auf

den Kosten sitzen. (Text: dmd,

Foto: dmd/ZDK)

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Fahrt ins Blaue | 31


Fahrt ins Blaue

Fahrt ins Blaue

Profiltiefe und Luftdruck

Regelmäßiger Check für die Autoreifen

Wer sich einen Neuwagen leistet, sollte beim Versicherungsschutz besonders aufpassen

Gute Fahrt!

Fünf Versicherungstipps für alle Neuwagenbesitzer

Autoreifen sind der einzige Kontakt

des Fahrzeugs zum Asphalt

und sollen in jeder Situation und

bei jedem Wetter für sichere Verhältnisse

sorgen. Entscheidend

dafür ist nicht zuletzt der Zustand

der Bereifung: Eine regelmäßige

Kontrolle und Pflege sollte daher

selbstverständlich sein.

Das Messen des Luftdrucks, die

Reinigung und die Überprüfung

der Reifen sowie der Profiltiefe

gehören zu den typischen Aufgaben,

die für den Autofahrer

in Fleisch und Blut übergehen

sollten. Reifenfülldruck, Profiltiefe

und Zustand der Reifen

entscheiden mit über Grip und

Sicherheit im Verkehr. So sollte

man es nach der Autowäsche

nicht versäumen, die gesäuberten

Reifen und Felgen auf

eventuelle Beschädigungen. Befinden

sich die Reifen nicht mehr

in einwandfreiem Zustand, kann

es beim Bremsen oder auf regennasser

Fahrbahn zu Gefahrensituationen

kommen. Ebenso gilt

dies bei einer Bereifung mit nicht

ausreichendem Luftdruck.

Tatsächlich vernachlässigen

viele Autofahrer aber ihre Reifen:

Eine Studie des ADAC hat

ergeben, dass fast 50 Prozent

der Autos mit einem nicht korrekten

Reifenfülldruck gefahren

werden. In kritischen Fahrsituationen

kann dies jedoch fatale

Folgen habe. Um dies zu kontrollieren,

sollte man den Wert rund

alle zwei Wochen überprüfen.

Ebenfalls von Zeit zu Zeit sollte

man die Profiltiefe seiner Bereifung

überprüfen: Sommerreifen

sollten mindestens drei Millimeter

aufweisen, Winterreifen vier

Millimeter.

Um die Profiltiefe zu kontrollieren,

gibt es spezielle Messschieber

im Autofachhandel - aber

auch eine 1-Euro-Münze leistet

hier gute Dienste. Der goldene

Rand der Münze misst genau

Die Reifen müssen regelmäßig überprüft werden

drei Millimeter. Wird die Münze

in der Mitte des Reifens in eine

Vertiefung gehalten, sollte der

Rand komplett verdeckt sein.

Auch den Reifenrand sollte man

auf diese Weise kontrollieren:

Wenn nämlich die Flanken bereits

stärker abgefahren sind als

die Reifenmitte, sollte der Reifen

ebenfalls ausgetauscht werden.

Wenn man neue Reifen benötigt,

sollte man beim Kauf verschiedene

Dinge beachten. So dürfen

nur die Reifendimensionen montiert

werden, die für das eigene

Auto zugelassen sind. Unter Aspekten

der Sicherheit ist es wichtig,

auf jede Achse nur dasselbe

Reifenmodell zu montieren. Wer

sich schnell und unkompliziert

einen Überblick über das Angebot

verschaffen möchte, wird auf

Shops wie zum Beispiel www.

reifendirekt.de fündig. Mit einem

Angebot von mehr als 100 Reifenmarken

und weit über 25.000

Reifentypen findet sich hier zu

nahezu jedem Auto das passende

Gummi. Die Bestellung kann man

entweder an die eigene Adresse

liefern zu lassen oder zu einem

der professionellen Montagebetriebe

vor Ort, der online direkt

ausgewählt werden kann und

die Reifen anbringt. (Text: mpt-

13/12, Foto: djd/ReifenDirekt)

Nicht nur stolze Cabriobesitzer

dürfen sich freuen: Der Sommer

ist da, Eis und Schnee sind Vergangenheit

– und Autofahren

macht jetzt endlich wieder Spaß.

Passend dazu wirbt mancher

Händler und Hersteller derzeit

auch mit attraktiven Neuwagenrabatten.

Wer sich einen neuen

Wagen zulegt, braucht auch eine

neue Autoversicherung. Beim

Abschluss der Police und zur

Optimierung des Versicherungsschutzes

sollten Neuwagenbesitzer

jedoch fünf Dinge beachten.

1. Haftpflichtrisiken minimieren:

Die Kfz-Haftpflichtversicherung

muss schon bei der

Zulassung des Fahrzeugs nachgewiesen

werden. Verursacht der

Fahrer einen Unfall, übernimmt

die Versicherung den Schaden

des Unfallgeschädigten - egal, ob

Kosten durch ein beschädigtes

Auto oder zum Beispiel durch

eine Arbeitsunfähigkeit entstehen.

„Da gerade bei Personenschäden

hohe und dauerhafte

Kosten entstehen können, sollte

man statt der gesetzlich vorgeschriebenen

Mindestdeckungssummen

lieber eine höhere Pauschaldeckung

von zum Beispiel

100 Millionen Euro wählen – der

32 | Fahrt ins Blaue

Beitragsunterschied ist oft gering“,

so Thomas Jäckel, Kfz-Experte

beim Versicherer Axa. Für

Schäden, die andere am eigenen

Fahrzeug verursachen, kommt

die Haftpflichtversicherung nicht

auf. „Deshalb ist im Rahmen einer

Neuwagenversicherung darüber

hinaus eine Kaskoversicherung

dringend ratsam.“

2. Eher in Vollkasko investieren:

Trotz eventuellem Rabatt

muss fast jeder für einen Neuwagen

etwas tiefer in die Tasche

greifen oder eine Finanzierung

in Anspruch nehmen. Da ist es

schmerzlich, wenn man nach

einem selbst verschuldeten Unfall

den Eigenschaden an seinem

Fahrzeug selbst bezahlen muss

oder nur einen Teil des Kaufpreises

erstattet bekommt. Wer

bisher einen älteren Wagen gefahren

ist, hat vielleicht keine

Kaskoversicherung oder eine

Teilkasko. Die Teilkasko springt

für alle Schäden ein, die durch

Beschädigungen oder Zerstörung,

zum Beispiel durch Brand

oder Hagel, entstehen. Auch

Diebstahl oder Glasbruch sind

gedeckt. Nicht versichert sind

dagegen Schäden durch Unfälle.

Auch die mutwillige Beschädi-

gung des Neuwagens durch andere

deckt nur die Vollkasko. Bei

einem Neuwagen sollte daher jeder

den Abschluss einer Vollkasko

prüfen. Je nach Schadenfreiheitsrabatt

und Typklasse ist sie

manchmal auch gar nicht so viel

teurer als die Teilkasko.

3. Auf Neupreisentschädigung

achten: Neufahrzeuge verlieren

in der Regel innerhalb eines

Jahres zwischen 20 und 25 Prozent

ihres ursprünglichen Werts.

Und auch danach beträgt der

jährliche Wertverlust rund zehn

Prozent. In der Kaskoversicherung

wird bei einem Totalschaden

oder beim Verlust des Pkw

durch Diebstahl normalerweise

nur der Wiederbeschaffungswert

gezahlt. Neuwagenkäufer sollten

daher darauf achten, dass in der

Vollkaskoversicherung eine sogenannte

Neupreis- oder auch

Neuwertklausel mit eingeschlossen

ist. Je nach Vereinbarung

wird dann für einen festgelegten

Zeitraum nach einem Totalschaden

oder Diebstahl der Neuwert

erstattet. Wichtig: Dieser

Zeitraum sollte möglichst lang

sein – auch bei Autodiebstahl.

Der Versicherer Axa bietet den

Schutz zum Beispiel 24 Monate

lang beitragsfrei in seinem Tarif

„mobil komfort“ und erstattet

darüber hinaus sogar Überführungs-

und Zulassungsgebühren

für das neue Fahrzeug.

4. Selbstbeteiligung prüfen:

Um Prämie zu sparen, gibt es in

der Teil- und Vollkasko unterschiedliche

Selbstbeteiligungen.

„Hierbei sollte jeder Neuwagenbesitzer

für sich prüfen, wie

hoch die Beteiligung sein kann.

Ein Tipp: Man sollte sich die Beiträge

für unterschiedliche Selbstbeteiligungen

berechnen lassen,

damit man sehen kann, was zum

eigenen Risikoverhalten passt“,

so Jäckel.

5. Frühzeitig um Versicherung

kümmern: Wer seinen Neuwagen

gut absichern will, sollte die

Wahl des Versicherungsschutzes

nicht dem Autohändler überlassen,

sondern sich rechtzeitig

informieren. Grundsätzlich können

Autobesitzer bei einem Fahrzeugwechsel

auch den Versicherer

wechseln. Ob ein solcher

Wechsel sinnvoll ist, sollte nicht

nur der Preis, sondern vor allem

auch ein Vergleich der genannten

Leistungskriterien zeigen.

(Text: djd/pt, Foto: djd/AXA)

Ohne Stress ins Parkhaus:

Computer übernimmt Kontrolle

Einparkhilfen unterstützen die

Autofahrer bestimmter Modelle

bereits seit längerer Zeit. Dies

soll noch stärker ausgebreitet

werden. Das Deutsche Zentrum

für Luft- und Raumfahrttechnik

testete bereits ein System, das

nicht nur innerhalb einer Parklücke,

sondern im ganzen Parkhaus

die Kontrolle übernimmt.

Es rangiert ganz ohne Zutun

des Fahrers auf der Suche nach

einem freien Platz durch das

Parkhaus. Dabei arbeitet es mit

einem videobasierten Parkraum-

Managementsystem zusammen,

das alle freien Stellflächen erfasst

und dem Fahrzeug eine passende

Bucht vorschlägt. Der Fahrer gibt

sein OK per Handy und kann

bereits aussteigen, während das

Parkraum-Managementsystem

sein Auto per Funk zum Stellplatz

lotst.

Möchte der Fahrer seine Fahrt

fortsetzen, kann er das Auto

ebenfalls per Handy zurückbeordern.

Wann ein derartiges System

in Serie gehen könnte, sagt

das DLR noch nicht. Auch zahlreiche

Autohersteller arbeiten

an vergleichbaren Systemen. Auf

der Elektronikmesse CES in Las

Vegas hatte unlängst etwa Audi

einen Assistenten vorgestellt, der

Ein- und Ausparkvorgänge - wie

beispielsweise in enge Parklücken

am Straßenrand, in Garagen

oder sogar in Parkhäusern

- selbstständig übernehmen soll,

ohne dass der Fahrer im Auto sitzen

muss. Als erstes Modell soll

der für 2015 erwartete A8 über

diese Technik verfügen. (Text:

dmd, Foto: dmd/DLR)

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Fahrt ins Blaue | 33


Fahrt ins Blaue

Fahrt ins Blaue

Mit der Warnweste sicher auffallen:

Wissenswertes zu den Kleidungsstücken

Alles an Bord? Neben Verbandkasten

und Warndreieck gehört

die grellorange, rote oder gelbe

Weste in jedes Auto.

Mögliche Gesetzesänderung in

naher Zukunft

Damit die Klimaanlage funktioniert, ist Wartung wichtig

Für gutes Klima im Auto sorgen:

Tipps zur Wartung der Klimaanlage

Klimaanlagen sind heute ganzjährig im Einsatz. In den kühleren Jahreszeiten

verbessern sie das Klima im Fahrgastraum, indem sie die

Luft entfeuchten und filtern. Im Sommer sorgen sie für einen kühlen

Kopf und entspanntes Fahren. Damit sie immer tadellos funktionieren,

ist regelmäßige Wartung wichtig. Kritische Punkte im Klimasystem

sind vor allem der Kühlmittelstand und der Zustand des

Innenraumfilters. Die Anlage arbeitet unter ständigem Druck. Schläuche

und Dichtungen verschleißen und können undicht werden. Dadurch

entweichen etwa zehn Prozent des Kühlmittels pro Jahr, was

die Kühlleistung mit der Zeit spürbar verschlechtert. Im Kühlmittel

ist gleichzeitig Öl, das den Kompressor schmiert. Wenn er Schaden

leidet, kann das teuer werden: Der Austausch eines Kompressors

kann bis zu 1.000 Euro kosten. Daher sollte der Flüssigkeitsstand

am besten einmal jährlich kontrolliert und im Kfz-Meisterbetrieb

mit dem geeigneten Kühlmittel aufgefüllt werden. Wichtig für gutes

Klima im Auto ist auch der Innenraumfilter. Dort lagern sich Staub,

Ruß und Pollen ab. Ein sauberer Filter verringert die Verbreitung von

Keimen und gleichzeitig das Sicherheitsrisiko beschlagener Scheiben.

Der Innenraumfilter sollte spätestens nach 15.000 Kilometern ausgetauscht

werden. Ist im Fahrzeuginnern beim Einschalten der Klimaanlage

ein unangenehmer Geruch wahrnehmbar, dann wird es auf jeden

Fall Zeit für einen „Klima-Service“ in einer Kfz-Meisterwerkstatt.

Dabei wird das Kältemittel gewechselt, die Dichtigkeit überprüft und

der Trockner wenn nötig getauscht. Neben einem alten Filter kann

auch der Verdampfer, der die Luft abkühlt, reinigt und entfeuchtet,

für die schlechten Gerüche verantwortlich sein. Die Werkstatt desinfiziert

die Anlage. Das beugt auch allergischen Reaktionen durch

Mikroorganismen vor.

Wer ein paar einfache Regeln beachtet, sorgt dafür, dass die Klimaanlage

immer gut funktioniert und intakt bleibt:

• Die Klimaanlage nicht nur im Sommer, sondern regelmäßig einschalten:

Dies beugt teure Schäden am Kompressor vor.

• Den Innenraumfilter spätestens nach 15.000 Kilometern wechseln.

Ein sauberer Filter stoppt Keime und verhindert beschlagene Scheiben.

• Das regelmäßige Desinfizieren des Verdampfers hilft gegen unangenehme

Gerüche und beugt allergischen Reaktionen vor. (Text:

Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, Foto: ProMotor/Timo Volz)

34 | Fahrt ins Blaue

Accessoires sind eine Frage des Geschmacks

Häkelrolle schlägt Wackeldackel:

Top 10 der schrecklichsten Auto-Accessoires

„Des einen Freud ist des anderen Leid“ - im Fall von Accessoires im

Auto trifft diese Aussage eindeutig zu.

Dabei missfällt den Deutschen vor allem die Häkelrolle für Klopapier

auf der Hutablage. 58 Prozent haben sie auf Platz 1 der schrecklichsten

Auto-Accessoires gewählt. Vor allem Frauen ist die Strickdekoration

ein Dorn im Auge: 66 Prozent sprechen sich dagegen aus.

Die befragten Männer stören sich nicht ganz so stark daran (49 Prozent).

Platz zwei belegt der Wackeldackel (29 Prozent), dicht gefolgt

von der Holzkugel-Sitzauflage (25 Prozent). Das zeigt eine repräsentative

Umfrage im Auftrag des Online-Automarkts AutoScout24 unter

1.017 Personen.

Duftbaum schlimmer als Lammfell-Lenkrad

Auch der Duftbaum (23 Prozent) findet sich unter den Top 10 der

schlimmsten Dekorationen im Auto, ebenso wie der Lammfellbezug

auf Sitz oder Lenkrad (18 Prozent). Auf Rang sechs wählen die Deutschen

die Dekoration am Rückspiegel, wie beispielsweise Plüschwürfel

oder CDs (16 Prozent). Auch Plüschtiere auf der Hutablage (11

Prozent) und Aufkleber auf der Armaturenablage (8 Prozent) gefallen

vielen Befragten nicht. Die letzten Plätze nehmen verzierte Schaltknüppel

(7 Prozent) und Schutzengel oder Glücksbringer (5 Prozent)

ein.

Die Ergebnisse im Überblick

Welche zwei Accessoires im Auto finden Sie am schrecklichsten?

Häkelrolle für Klopapier auf der Hutablage: 58 Prozent

Wackeldackel auf der Hutablage: 29 Prozent

Holzkugel-Auflage auf dem Sitz: 25 Prozent

Duftbaum: 23 Prozent

Lammfell im Auto (Sitz, Lenkrad): 18 Prozent

Dekoration am Rückspiegel (Plüschwürfel, CDs etc.): 16 Prozent

Plüschtiere auf der Hutablage: 11 Prozent

Aufkleber auf der Armaturenablage: 8 Prozent

Verzierter Schaltknüppel: 7 Prozent

Schutzengel oder Glücksbringer auf der Armaturenablage: 5 Prozent

(Text: AutoScout24, Foto: Moni Sertel/pixelio.de)

Gut vorbereitet in den Winter

Autos nach Kälteeinbruch fit machen für

Herbst und Winter

Temperaturstürze um bis zu 20 Grad sind in unseren Breitengraden

keine Seltenheit und überraschen demnach immer wieder viele Autofahrer.

Umso wichtiger sei es, das eigene Fahrzeug jetzt fit zu machen

für die kalte Jahreszeit, so ein Sprecher des Kfz-Gewerbes. Damit beuge

man nicht nur unangenehmen Überraschungen vor, sondern trage

auch zur Sicherheit auf den Straßen bei.

Auf Winterräder wechseln

Die spezielle Gummimischung und ein griffigeres Profil sorgen für

mehr Sicherheit in der kalten Jahreszeit. Seit dem Winter 2010

schreibt auch der Gesetzgeber die passenden Pneus vor. Die Profile

sollten mindestens vier Millimeter tief sein. Die Kfz-Werkstatt berät

beim Neukauf und erklärt das neue Öko-Reifenlabel. Auch ein Unterschlupf

für die Sommerräder wird meistens gewährt.

Batterie, Generator und Anlasser prüfen lassen

Die Kfz-Betriebe achten auf Pole, Leerlaufspannung, Kaltstartstrom

sowie Alter und Zustand der Batterie. Auch der Generator mit Ladefunktion

und Antriebsriemen wird geprüft. Nach vier bis fünf Jahren

Betriebsdauer sollte die Batterie ausgetauscht werden, rät der Sprecher.

Für gute Sicht sorgen

Dafür muss die Beleuchtung intakt sein. Die letzte Chance für den

kostenlosen Lichttest ist der 31. Oktober! Für gute Sicht sorgen auch

neue Wischblätter sowie Winterkonzentrat und Frostschutz für das

Wischwasser.

Motorölstand prüfen

Für eine optimale Schmierung muss eventuell das Motoröl nachgefüllt

oder gewechselt werden. Moderne Leichtlauföle schmieren wegen

ihrer niedrigeren Viskosität bereits auch gut bei kurzen Strecken.

Durch die geringere Beanspruchung der Ölpumpe beim Start werde

außerdem die Batterie geschont, so der Sprecher. (Text: Deutsches

Kraftfahrzeuggewerbe, Foto: ProMotor)

Bisher ist die Warnweste noch

kein Muss. Aber jetzt hat sich

die Verkehrsministerkonferenz

dafür ausgesprochen, dass eine

Warnwestenpflicht in Deutschland

eingeführt werden sollte.

Bessere Sichtbarkeit

Denn tragen Fahrer und Beifahrer

nach einer Panne oder einem Sichere Verstauung

Unfall die Weste mit der Euro-

Norm EN 471, sind sie für andere

Autofahrer besser sichtbar.

Erhöhte Sichtbarkeit

Laut TÜV Rheinland steigt die

Sichtbarkeit der Verkehrsteilnehmer

mit Warnwesten bei

Dämmerlicht auf etwa 150 Meter.

Ohne Weste sind Fußgänger

für Autofahrer erst aus einer Entfernung

von maximal 80 Metern

wahrzunehmen.

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riesigen Preisvorteilen

zum Beispiel

Damit die Weste im Fall des

Falles griffbereit ist, wird sie im

Fahrerraum deponiert – in den

Sitztaschen, unter den Vordersitzen

sowie in Handschuhoder

Türfächern.

So sind sie im Pannenfall griffbereit,

und die Insassen steigen

schon mit einer Weste bekleidet

aus dem Auto. (Text: Deutsches

Kraftfahrzeuggewerbe, Foto:

ProMotor)

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Industriegebiet

Ost

Fahrt ins Blaue | 35


Fahrt ins Blaue

Fahrt ins Blaue

Die Klimaanlage sollte sorgfältig gecheckt werden

Mit kühlem Kopf durch heiße Tage:

Klimaanlage regelmäßig warten

Künftig sollen die Etiketten in Deutschland kontrolliert werden

Reifen-Label:

Bunt, unverstanden und Schummel-Objekt

Darf man den Kauf eines Neuwagens rückgängig machen, wenn dieser Mängel aufweist?

Schluss mit den Auto-Mythen

In welchen Punkten Deutschlands Autofahrer falsch liegen

Es gibt sie, diese Momente, in

denen man beim Autofahren

nicht sicher ist, ob man nicht gerade

einen Fehler begangen hat:

Hätte ich für den Radfahrer am

Zebrastreifen bremsen müssen?

Hätte ich auf der Autobahn Platz

machen müssen, um andere an

der Auffahrt einfädeln zu lassen?

Fragen, die viele nicht beantworten

können, werden zu Mythen.

Das Marktforschungsinstitut

Innofact hat im Auftrag von AutoScout24

eine repräsentative

Umfrage unter Deutschlands

Autofahrern durchgeführt, um

zu identifizieren, wo die Unsicherheiten

liegen. Mit Hilfe des

europaweit größten Online-Automarkts

AutoScout24 haben wir

die Tatsachenlage hinter diesen

Mythen geprüft.

Winterliches Motorvorglühen

- kuschelig warm, aber verboten

Wer steigt nicht gerne in der

kalten Jahreszeit in ein mollig

warmes Auto? Eine Methode, das

zu erreichen, sollte man jedoch

tunlichst meiden: Den Motor im

Stand warmlaufen zu lassen. Zumindest,

wenn man das auf einer

36 | Fahrt ins Blaue

öffentlichen Verkehrsfläche tut.

Knapp jeder Fünfte (18 Prozent)

der deutschen Autofahrer weiß

das zwar nicht – rechtlich gesehen

begeht man damit aber eine

Ordnungswidrigkeit (Gem. § 30

Abs. 1 StVO). Deshalb gilt: Wer

keine Standheizung hat und die

ersten Minuten im Auto nicht

frieren möchte, sollte sich gut

einpacken!

Radfahrer auf dem Zebrastreifen

und Frauen auf der Autobahn

Der nächste Mythos: 61 Prozent

der Deutschen glauben, es sei

ihre Pflicht, auch für Fahrradfahrer

an Zebrastreifen zu halten.

Selbst wenn das von vielen Fahrradfahrern

vielleicht anders gesehen

wird: Autofahrer müssen

in diesem Fall nicht halten. Anders

sieht es aus, wenn ein Radfahrer

seinen Drahtesel schiebt

(Gem. § 26 Abs. 1 StVO).

Auch bei diesem Mythos geht es

um eine fälschlich angenommene

Vorfahrtsregel: Beinahe die Hälfte

aller Deutschen (49 Prozent)

denkt, dass sie bei Autobahnauffahrten

auf die linke Fahrspur

wechseln müssen, sofern diese

frei ist, um anderen das Einfädeln

zu ermöglichen. Das ist zwar nett

– und jeder Einfädler wird es danken

– aber eine gesetzliche Verpflichtung

hierzu existiert nicht.

Besonders glücklich können sich

Einfädler schätzen, wenn gerade

viele Frauen unterwegs sind

– denn unter ihnen ist mehr als

die Hälfte von dieser imaginären

„Vorfahrtsregel“ überzeugt (54

Prozent gegenüber 45 Prozent

der Männer).

Augen auf beim Autokauf und

freie Fahrt für iPod-Zapping

Die Gutgläubigkeit vieler Frauen

macht sich auch in Bezug auf andere

Auto-Mythen bemerkbar:

43 Prozent glauben, dass beim

Kauf eines Neuwagens jeglicher

Mangel zum Rücktritt vom Kaufvertrag

berechtigt. Derselben

Ansicht sind auch immerhin 29

Prozent der Männer. Richtig hingegen

ist, dass ein Rücktritt nur

dann rechtens ist, wenn eine vom

Verkäufer vorgenommene Nacherfüllung

– beispielsweise eine

Reparatur oder Ersatzlieferung

– nicht geleistet wurde (Gem. §

440 BGB).

Musik in den Ohren sehr vieler

dürfte dagegen das Ausräumen

des folgenden Mythos sein: Im

Gegensatz zum Telefonieren ist

das Bedienen des iPods während

der Fahrt nämlich nicht verboten

(Siehe § 23 StVO). 82 Prozent

der Deutschen waren der Meinung,

es sei verboten. Das mag

aber gleichwohl die sinnvollere

Entscheidung sein: Denn sollte es

zu einem Unfall kommen, könnte

dies als grobe Fahrlässigkeit gewertet

werden.

Bei Hochzeiten und in Autokorsos

hupen – eigentlich verboten

So hart das klingen mag, aber

wer in Autokorsos oder bei

Hochzeiten fröhlich hupt, begeht

damit rechtlich gesehen eine

Ordnungswidrigkeit (Gem. § 16

Abs. 1 StVO). Das weiß ein Fünftel

von Deutschlands Autofahrern

nicht (20 Prozent).

Aber Polizisten sind auch nur

Menschen – und da Hupen bei

diesen Gelegenheiten in Deutschland

nun einmal eine alte Tradition

ist, ignorieren das die Freunde

und Helfer im Normalfall. (Text:

AutoScout24, Foto: Claudia Hautumm/pixelio.de)


Im Sommer sorgen sie dafür, dass Autofahrer einen kühlen Kopf bewahren

und erholt ans Ziel kommen. In den kühleren Jahreszeiten

verbessern sie das Klima im Fahrgastraum, indem sie die Luft entfeuchten

und filtern: Klimaanlagen sind heute ganzjährig im Einsatz.

Voraussetzung dafür, dass sie ihre Funktionen tadellos erfüllen können,

ist eine regelmäßige Wartung.

Kritische Punkte in der Klimaanlage sind vor allem der Kühlmittelstand

und der Zustand des Innenraumfilters. Die Anlage arbeitet unter

ständigem Druck. Schläuche und Dichtungen verschleißen und

können undicht werden. Dadurch verdunstet das Kühlmittel im Laufe

der Zeit, was die Kühlleistung spürbar verschlechtert. Der Flüssigkeitsstand

sollte daher am besten einmal jährlich kontrolliert und in

der Fachwerkstatt mit dem geeigneten Kühlmittel aufgefüllt werden.

Das Gleiche gilt für den Innenraumfilter. Dort lagern sich Staub, Ruß

und Pollen ab. Ein voller Filter fördert die Verbreitung von Keimen

und mindert die Reinigungsleistung. Das belastet den Lüftermotor

und kann zu teuren Reparaturen führen.

Ist im Fahrzeuginnern beim Einschalten der Klimaanlage ein unangenehmer

Geruch wahrnehmbar, dann wird es auf jeden Fall Zeit

für einen „Klima-Service“ in einer Kfz-Meisterwerkstatt. Dabei wird

das Kältemittel gewechselt, die Dichtigkeit überprüft und der Trockner

wenn nötig getauscht. Neben einem alten Filter kann auch der

Verdampfer, der die Luft abkühlt, reinigt und entfeuchtet, für die

schlechten Gerüche verantwortlich sein. Die Werkstatt desinfiziert

die Anlage. Das beugt auch allergische Reaktionen durch Mikroorganismen

vor. Ein Adressverzeichnis von Kfz-Meisterbetrieben gibt es

unter www.kfz-meister-finden.de im Internet. (Text: djd/pt, Foto: djd/

Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe)

Seit November 2012 prangen sie auf den neuen Autoreifen, keiner

versteht sie so richtig - und es gab schon die ersten Schummeleien.

Die Rede ist von den Etiketten, die laut der Europäischen Kommission

die Verbraucher darüber informieren sollen, wie umweltfreundlich

ihre Autoreifen sind. Drei Werte sind auf den bunten Aufklebern angegeben:

der Rollwiderstand des Reifens, ausschlaggebend für seine

Energieeffizienz, sein Geräuschfaktor und das Bremsverhalten auf

nassem Untergrund, der Nassgrip. Ursprünglich hatte die Europäische

Kommission lediglich eine Auszeichnung für den Rollwiderstand

und die Geräuschentwicklung vorgesehen. Erst auf Betreiben

der Industrie kam dann noch der Wert für die Nasshaftung hinzu.

Festgelegt wurde die EU-Verordnung 1222/2009 bereits im November

2009, um schließlich am 1. November 2012 von der Öffentlichkeit

weitgehend unbeachtet in Kraft zu treten. Eine Schwäche des

neuen Labels liegt darin, dass die Einstufung von den Herstellern

selbst vorgenommen und offiziell nicht weiter kontrolliert wird. So

rollte zum Beispiel in der abgelaufenen Wintersaison der japanische

Hersteller Yokohama zum Erstaunen der gesamten Branche einen

Reifen mit der Einstufung A auf den Markt, der in die Kategorie C

abgewertet wurde, nachdem die Konkurrenz nachgemessen hatte.

Sanktionen drohen den Schummlern allerdings nicht, und auch die

Abstufung war eine freiwillige Aktion von Yokohama. Eine entsprechende

Verpflichtung sieht die Verordnung nicht vor. Deshalb fordert

Rzonzef von den EU-Staaten, „sicherzustellen, dass Reifen mit unkorrekten

Labels innerhalb der EU nicht verkauft werden. Die Kunden

können dem Label nur dann vertrauen, wenn sie sich auf die dargestellten

Daten verlassen können.“

Bisher ist in Deutschland noch nicht geklärt, wer die Kontrollen organisieren

und vor allem bezahlen soll. (Text: dmd, Foto: dmd/Goodyear)

Fahrt ins Blaue | 37


Gefahr im Verzug

Gefahr im Verzug

Ohne Licht ist man in solchen Situationen als Autofahrer aufgeschmissen

Frontscheibe und Scheinwerfer müssen gereinigt werden

Besser sehen und gesehen werden

Mit einem sauberen Auto fährt man sicherer

Wenn Schmuddelwetter

herrscht, wird im Verkehr verstärkt

Schmutz aufgewirbelt, der

sich an den Fahrzeugen festsetzt.

Das sieht nicht nur unschön aus,

sondern birgt auch vielfache Risiken.

Schmutzbelag

Verschmutzte Scheiben

reduzieren stark die Sicht

Jeder Autofahrer weiß: Durch

eine verschmutzte Frontscheibe

sieht man viel schlechter. Tests

belegen, wie erheblich solche Beeinträchtigungen

sind. So ergab

eine von Aral beauftragte Studie

des TÜV Rheinland (Nov. 2008),

dass verschmutzte Windschutzscheiben

und Schweinwerfer bei

gleichzeitiger Blendung durch

den Gegenverkehr die Sicht des

Fahrers um mehr als zwei Drittel

(77 Prozent!) herabsetzen. Betrug

die Sichtweite bei sauberer Scheibe

und sauberen Scheinwerfern

unter Laborbedingungen immerhin

rund 71 Meter, sank sie bei

schmuddeliger Frontscheibe auf

etwa die Hälfte (38 Meter). Bei

simulierter gleichzeitiger Blendung

fiel sie sogar auf 16,30 Meter.

Das heißt: Je schmutziger die

Scheibe, desto stärker wird man

geblendet.

38 | Gefahr im Verzug

Verdreckte Beleuchtung ist

uneffektiv

Tests wie dieser zeigen, dass

nicht nur die Verschmutzung der

Windschutzscheibe ein Risiko

darstellt, sondern auch die durch

„gedimmten“

Scheinwerfer. Das gilt für Frontscheinwerfer

wie für Rücklichter

und Reflektoren.

Im Klartext: Ist die Beleuchtungsanlage

verschmutzt, sieht man

nicht nur selbst schlechter, sondern

man wird auch schlechter

gesehen. Das erhöht die Gefahr

von Zusammenstößen und Auffahrunfällen.

Während sich die

meisten Autofahrer durchaus

noch bemühen, ihre verschmutzte

Frontscheibe sauber zu halten,

machen sich viele jedoch um den

Zustand ihrer Beleuchtungsanlage

wenig Gedanken.

Ein schmutziges Auto wird viel

später gesehen

Doch ein Schmutzfilm ist nicht

nur ein Problem für Frontscheibe

und Beleuchtung, sondern

birgt ein umfassendes Risiko:

Ein verschmutztes Auto fährt

gleichsam mit Tarnkappe. Exper-

Ein sauberes Auto ist auch sicherer

ten weisen darauf hin, dass die

Wahrnehmung von Fahrzeugen

im Straßenverkehr wesentlich

vom „Glanzgrad“ der Fahrzeugoberfläche

abhängt, sprich: vom

Anteil des reflektierten Lichts.

Saubere Testfahrzeuge erzielten

in einem Test, je nach Zustand

des Autolacks, Glanzgradwerte

von 87 bis 93 Prozent. Bei stark

verschmutzten Fahrzeugen sank

der Glanzgrad auf bis zu 15 Prozent.

Die gefährliche Folge: Mit

abnehmendem „Glanzgrad“ der

Lackierung gleicht sich die Fahrzeug-Silhouette

immer mehr der

Umgebung an.

Die Differenzierfähigkeit des

menschlichen Auges lässt bei

schmutzig-grauem Einerlei nach.

Hebt sich ein Gegenstand in seinen

Konturen nicht deutlich von

der Umgebung ab, wird er erst

später erfasst. Genau das ist bei

einem stark verschmutzten Auto

der Fall: Der Schmutzfilm wirkt

wie ein Tarnanstrich.

Wie gefährlich sich das im Straßenverkehr

auswirken kann,

haben die klassischen Testreihen

unter Leitung des renommierten

Unfallforschers Prof.

Dr. Max Danner gezeigt: Ein ver-

schmutztes Auto mit niedrigem

Glanzgrad wird bei Tempo 80

km/h erst gut vier Sekunden später

wahrgenommen als ein strahlender

Saubermann. Die verspätete

Wahrnehmung entspricht

90 Metern auf der Fahrbahn!

Diese Zeitverzögerung von vier

kostbaren Sekunden kann in einer

gefährlichen Situation darüber

entscheiden, ob es zu einem

Unfall kommt oder nicht.

Bußgelder bei verdreckten

Scheinwerfern

So kann Schmutz teuer zu stehen

kommen - übrigens auch im

wörtlichen Sinne. Bei verdreckten

Scheinwerfern droht Autofahrern

ein Bußgeld von bis zu 35 Euro

und auch für ein unleserliches

Kennzeichen kann man zur Kasse

gebeten werden.

Vor diesem Hintergrund lautet

die Botschaft der Bundesaktion

sauberes Auto: „Frontscheibe,

Scheinwerfer, Rücklichter, Karosserie

- wo Schmutz sich festsetzt,

fährt das Risiko mit. Besser

sehen und gesehen werden erhöht

für alle Verkehrsteilnehmer

die Sicherheit.“ (Text und Fotos:

autowaschen.de)

Mit guter Sicht durch die dunkle Jahreszeit

Einwandfrei funktionierende Lichter sind beim Auto unabdingbar

Es ist nur eine kleine Handbewegung,

doch ohne sie würden wir

im Dunkeln stehen: der Dreh am

Lichtknopf, ob im Armaturenbrett

oder am Blinker-Schalter.

Ein Klick und die Frontscheinwerfer

und Rücklichter am Auto

brennen. Es ist etwas Alltägliches,

auf das wir uns meist verlassen

müssen: Denn gute Sicht und

Sichtbarkeit sind elementar, damit

es nicht heißt: „Ich habe das

Unglück einfach nicht kommen

sehen!“ Die mobile.de-Lichttipps

zeigen, worauf Sie achten sollten,

damit das Licht am Auto reibungslos

seinen Dienst leistet!

Jeder dritte Verkehrsunfall passiert

nachts - obwohl zu später

Stunde fünfmal weniger Fahrzeuge

unterwegs sind! Einleuchtend,

dass Beleuchtung so wichtig

ist wie aufgepumpte Reifen

und intakte Bremsen. Doch steuern

Autofahrer bei Bremsproblemen

oder einem Platten sofort

und ohne Umwege die nächste

Werkstatt an, kümmert man sich

um sein Licht eher unregelmäßig.

Aber auch die Lichtanlage

braucht Aufmerksamkeit, um

uns das ganze Jahr über den Weg

durch Dunkelheit, Morgengrauen

und Nebelfelder zu zeigen.

Scheinwerfer

Gute Lampen sorgen im Zusammenspiel

mit der Scheinwerfer-

Einheit für Sicht. Und egal, ob im

Pkw ein Standard-Scheinwerfer

mit Halogenlampe, Xenon-Licht

oder neuerdings auch LEDs arbeiten,

beide Teile müssen für

ein gutes Resultat intakt sein.

Fast 20 Prozent aller bei mobile.

de angebotenen Fahrzeuge beispielsweise

verfügen über Xenon-Scheinwerfer.

Leider gibt es

große Unterschiede gerade beim

„Austauschteil“: Lampen minderer

Qualität verlieren nach einer

gewissen Zeit im alltäglichen

Betrieb bis zu 50 Prozent ihrer

Leuchtkraft.

Die Investition in eine Qualitätslampe

zahlt sich hingegen doppelt

aus: längere Lebensdauer

und bessere Sicht durch mehr

Licht. Dazu trägt besonders bei,

dass es trotz der Entwicklung

von Xenon-Licht auch im Bereich

der normalen Autolampen

noch Neuentwicklungen gibt. Die

neuesten Halogenlampen etwa

versprechen zirka 50 Prozent

mehr Lichtstärke als eine Durchschnittslampe.

Vorausschauendes

Fahren bekommt bei diesen

Werten gerade nachts eine neue

Dimension.

Lampentausch

Wenn man sich schon die Hände

dreckig macht, dann richtig!

Tauschen Sie, wenn eine der

Glühlampen ausfällt, gleich die

im anderen Scheinwerfer mit

aus, denn sie wird in etwa die

gleiche Lebensdauer haben, also

auch bald versagen. Das Mitführen

einer Kiste mit Ersatzlampen

ist nicht nur praktisch, sondern

in vielen Urlaubsländern sogar

Pflicht! So vermeidet man auch,

auf einem Scheinwerfer blind

durch die Nacht zu fahren, weil

man keinen Ersatz an Bord hat.

Scheinwerferglas

Neben dem Leuchtmittel braucht

auch der Scheinwerfer selbst

Pflege und ab und an auch einen

kritischen Blick. Häufiges Problem

ist Feuchtigkeit, die sich innen

sammelt! In diesem Fall muss

das Bauteil natürlich schnell ausgewechselt

oder gereinigt und

professionell abgedichtet werden.

Angebrochene Scheinwerfer

mit Tesafilm zusammenzuflicken

ist eine denkbar schlechte Idee,

denn nur unbeschädigt verrichten

sie einwandfrei ihren Dienst.

Die Eimer mit Schwamm und

Wasser an Tankstellen sind nicht

nur da, damit man beim Tankstopp

die Frontscheibe reinigt!

Gerade bei Nässe, wenn der

Schmutz des Vordermanns auf

dem eigenen Auto landet, sollten

Scheinwerfer und Heckleuchten

geputzt werden. Überflüssig?

Sicher nicht, denn schon gering

verschmutzte Glasflächen verrin-

gern die Lichtstärke um bis zu

85 Prozent! Sie sehen dann nicht

nur schlechter, sondern werden

auch weniger gut gesehen.

Frontscheibe

Zur guten Sicht gehört auch eine

klare Frontscheibe. Schließlich

sehen Autofahrer durch sie die

erleuchtete Straße. Reinigen

Sie alle Scheiben regelmäßig.

Und nicht nur von außen, sondern

auch innen. Hier setzen

sich Kunststoffausdünstungen,

Schmutz und Zigarettenqualm

fest. Sie werden wahrscheinlich

erstaunt feststellen: So sehr blendet

der Gegenverkehr gar nicht!

Wenn Sie schon dabei sind: Untersuchen

Sie die Scheibe auf

Steinschläge und Kratzer, die

oft für Streulicht verantwortlich

sind.

Moderne Fahrzeuge regulieren

die Höhe der Scheinwerfer automatisch

je nach Beladungszustand

– aber nicht alle Autos haben

dieses Ausstattungsmerkmal.

Achten Sie je nach Beladungszustand

des Fahrzeugs darauf, nicht

den Gegenverkehr zu blenden.

Ältere Modelle haben dazu einen

Drehschalter oder Knopf, mit

dem die Höhe der Scheinwerfer

variiert werden kann (manuelle

Leuchtweitenregulierung). (Text:

mobile.de, Foto: uschi dreiucker/

pixelio.de)

Gefahr im Verzug | 39


Gefahr im Verzug

Gefahr im Verzug

Kindersitz im Auto

ADAC-Tipps zum sicheren Transport des Nachwuchses

Ford setzt den Gurt-Airbag u.a. im Mondeo ein

Startschuss für mehr Schutz:

Gurt-Airbags vermindern die Aufprallkraft

Den Anfang machen Mercedes und Ford: Sie sind die ersten Hersteller,

die Gurt-Airbags zum Schutz der Passagiere einsetzen. Sie blasen sich

bei einem Aufprall blitzschnell auf und verteilen die auf den Körper

einwirkende Kraft auf eine größere Fläche. Experten rechnen damit,

dass in absehbarer Zeit fast alle Autos mit Gurt-Airbags ausgestattet

sind. Die Schwaben bringen den Gurt-Airbag in der S-Klasse, die im

Herbst 2013 auf den Markt kommen wird. Sie werden sich dadurch

wahrscheinlich einmal mehr einer Vorreiterrolle rühmen dürfen. Zumindest

in Europa gibt es derzeit noch kein solches Angebot.

Anders in den USA: Hier offeriert Ford schon seit letztem Jahr im Geländewagen

Explorer den Gurt-Airbag für die Rücksitze, der nach Angaben

des Unternehmens von rund 40 Prozent der Käufer geordert

wird. In Europa soll das neue Sicherheitsfeature erstmals im Ford

Mondeo zum Einsatz kommen. Da dessen Marktstart aber von 2013

auf 2014 verschoben worden ist, wird Mercedes hierzulande wohl

der Vorreiter sein. Bei den Schwaben heißt der Gurt-Airbag kurz Beltbag

und er funktioniert im Prinzip genauso wie die übrigen Luftsäcke

im Fahrzeug. Sensoren erkennen einen Frontalaufprall und lösen

die Befüllung des Airbags aus. Ein Generator bläst das mehrlagige,

mit Reißnähten versehene Gurtband auf die fast dreifache Breite auf.

Über die größere Fläche wird die auf den Fond-Insassen wirkende

Kraft besser verteilt – das Verletzungsrisiko sinkt.

Während normale Airbags pyrotechnisch gezündet werden, nutzen

Ford und Mercedes komprimiertes Gas, das über einen Druckspeicher

innerhalb von Millisekunden für die volle Entfaltung sorgt. Diese

geht damit zwar langsamer und auch mit weniger Druck vonstatten

als etwa bei einem Frontairbag, aber im Fond steht nach einem

Frontalcrash mehr Zeit zur Entfaltung zur Verfügung. Zudem hat

Gas einen weiteren Vorteil: Es bleibt anders als pyrotechnisch gezündete

Airbags kalt, so dass es auch noch nicht einmal zu leichten

Verbrennungen kommen kann. Ford hält den Gurt-Airbag auch aus

diesem Grund besonders gut geeignet gerade für Kinder und ältere

Menschen. Und diese sitzen ja auch besonders häufig im Fond. Der

neuartige Luftsack könnte übrigens auch die Anschnallquote im Fond

verbessern helfen, sagt zumindest eine Studie aus den USA. Denn dort

wie hier bei uns schnallen sich immer noch zu wenige Menschen auf

den hinteren Sitzbänken an. (Text: dmd, Foto: dmd/Ford)

40 | Gefahr im Verzug

Gerade Senioren sollten ihre Fahrtauglichkeit überprüfen lassen

Neue Führerscheine: Umtausch nach 15 Jahren

DVR empfiehlt Fahrtauglichkeitscheck

Seit dem 19. Januar ist es so weit: Neu ausgestellte Führerscheine

bekommen ein Verfallsdatum. Um Fälschungen zu verhindern und

die Aktualität des Fotos sicherzustellen, müssen ab sofort neu erworbene

Führerscheine europaweit alle 15 Jahre umgetauscht werden.

Wer noch einen alten Kartenführerschein, die rosa oder gar graue

„Pappe“ besitzt, hat dafür knapp 20 Jahre Zeit – bis Ende 2032. Die

Fahrerlaubnis selbst ist wie bisher unbefristet.

Ein verpflichtender Gesundheitscheck ist mit der neuen Regelung

nicht verbunden. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) empfiehlt

allerdings insbesondere älteren Autofahrern, ihre Fahrtüchtigkeit

regelmäßig beim Hausarzt überprüfen zu lassen. Überprüft

werden sollten neben der Sehkraft, das Gehör, die Beweglichkeit, die

Konzentrationsfähigkeit und die Reaktionsgeschwindigkeit sowie die

Funktion von Herz, Leber und Nervensystem.

„Fahrtüchtig oder nicht – dafür gibt es keine definierte Altersgrenze.

Viele gesundheitliche Beeinträchtigungen stellen sich schleichend

ein“, sagt Dr. med. Thomas Kurscheid. Eine freiwillige Untersuchung

beim Hausarzt unterstütze ältere Autofahrer dabei, ihre Grenzen zu

erkennen und könne dazu beitragen, die Sicherheit im Straßenverkehr

zu erhöhen. Zum Beispiel, indem der Patient umfassend beraten

wird: Bei erhöhter Blendempfindlichkeit der Augen sollte er darauf

verzichten, nachts unterwegs zu sein. Nimmt er Medikamente ein, die

die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen, empfiehlt es sich, den Wagen

stehenzulassen.

In Ländern wie Schweden, Dänemark oder der Schweiz sind solche

Tests für Autofahrer ab einem bestimmten Alter gesetzlich vorgeschrieben.

Nach Ansicht des DVR ist ein verpflichtender Gesundheitscheck

speziell für Senioren jedoch nicht sinnvoll. „Jeder Autofahrer

– egal welchen Alters – sollte eigenverantwortlich dafür sorgen, dass

er sicher am Steuer unterwegs ist und andere Verkehrsteilnehmer

nicht gefährdet“, sagt Burkhard Gerkens vom DVR.

Über die „Aktion Schulterblick“ des DVR: Der DVR, unterstützt vom

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS),

hat 2012 die „Aktion Schulterblick“ gestartet, die auf die Notwendigkeit

von freiwilligen Gesundheitschecks für ältere Autofahrer

im Straßenverkehr aufmerksam macht (www.dvr.de/schulterblick).

Die Kampagne nennt die wichtigsten Ansprechpartner, bietet einen

Online-Selbsttest und weitere Informationen rund um das Thema sichere

Mobilität. (Text und Foto: DVR)

Sie sind und bleiben das wertvollste

Gut, das im Auto transportiert

wird: die Kleinen. Doch

um sie so sicher wie möglich ans

Ziel zu bringen, müssen sie gut

sitzen. Der ADAC sammelte jetzt

die wichtigsten Tipps für die

richtige Wahl und den korrekten

Einbau von Kindersitzen.

In Deutschland ist es gesetzlich

vorgeschrieben, dass jedes Kind

einen speziellen Sitz benutzt, solange

es jünger als 12 Jahre oder

kleiner als 1,50 Meter ist. Entscheidend

für die Wahl des richtigen

Sitzes ist das Gewicht des

Kindes. Die notwendigen Angaben

zur jeweiligen Gewichtsklasse

stehen auf den Prüfsiegeln der

Sitze.

Da bei Neugeborenen die Wirbelsäule

noch nicht stabil ist, muss

besonders ihr Kopf geschützt

werden. Deswegen bieten Kindersitzhersteller

sogenannte

Babyschalen der Gruppe 0 und

Hat‘s bei Ihnen schon geklickt?

Sicherheitsgurt wird oft vernachlässigt

Im Jahr 2011 war durchschnittlich

jeder fünfte getötete Autoinsasse

zum Zeitpunkt des Unfalls

nicht angeschnallt. Dies ergab

eine Auswertung des Deutschen

Verkehrssicherheitsrates (DVR)

für zehn Bundesländer.

Gemeinsam fordern DVR und der

ACE Auto Club Europa ein stärkeres

Sicherheitsbewusstsein im

Bereich Gurtpflicht, insbesondere

bei Berufskraftfahrern.

Besondere Achtsamkeit bei

Kindern

In einem Gastbeitrag für den ACE

unterstreicht DVR-Präsident Dr.

Walter Eichendorf zudem die Bedeutung

der richtigen Sicherung

von Kindern im Auto.

„Ungesicherte Kinder haben im

Auto ein siebenmal höheres Risiko,

schwer verletzt oder getötet

zu werden. Dennoch sind die kleinen

Mitfahrer häufig nicht ausreichend

gesichert“, erinnerte Dr.

Eichendorf. Zwar sei die Gurtanlegequote

in den letzten Jahren

0+ an, in denen Kleinkinder bis

13 Kilogramm liegend im Auto

transportiert werden. Diese Schalen

werden mit dem Haltesystem

Isofix befestigt. Das Bundesverkehrsministerium

rät, den Sitz

nicht vorschnell auszutauschen,

da Kleinkinder in diesen Systemen

sehr sicher im Fahrzeug

untergebracht sind. Die anschließende

Gewichtsgruppe 1 gilt für

Kinder von 9 bis 18 Kilogramm

Körpergewicht (ungefähr ab neue

Monate bis vier Jahre). Diese

Systeme werden in unterschiedlichen

Varianten angeboten:

Entweder mit Hosenträgergurt

oder so genannten Fangkörpersystemen,

bei denen das Kind

durch ein Tischchen vor dem

Bauch gesichert wird. Bei beiden

Systemen ist darauf zu achten,

dass sie stramm und standsicher

im Fahrzeug eingebaut sind. In

der nächsten Gewichtsklasse

(Gruppe 2 und 3, für Kinder von

15 bis 36 Kilo) gibt es vor allem

so genannte Sitzerhöhungen mit

insgesamt gestiegen, doch gerade

bei Lkw-Fahrern gebe es noch

viel Luft nach oben.

„Hat‘s geklickt?

Der DVR wirbt deshalb mit seiner

Aktion „Hat’s geklickt?“ für das

Anlegen des Sicherheitsgurtes

im Lkw- und Nutzfahrzeugverkehr.

Seit Kampagnenstart im

Jahr 2002 konnte die Gurtquote

von 15 auf aktuell rund 60

Prozent gesteigert werden. (Text

und Foto: DVR)

Nur wer sicher sitzt, kommt sicher ans Ziel

Rücken- bzw. Schlafstützen. Der

Nachwuchs wird hier fast immer

mit dem normalen Dreipunkt-

Sicherheitsgurt in Fahrtrichtung

gesichert. Bei der Anbringung ist

darauf zu achten, dass der Schultergurt

immer mittig über der

Schulter des Kindes verläuft und

es beim Schlafen nicht aus dem

Gurt rutscht.

Beim Kauf sollte man sich

grundsätzlich an Testurteilen

orientieren. Insbesondere sehr

günstige Sitze erfüllen zwar die

gesetzlich vorgeschriebenen

Mindestanforderungen, können

aber laut ADAC häufig Mängel

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in der Sicherheit oder Bedienung

aufweisen. Eine bessere Wahl

sind günstige Auslaufmodelle

von Markenherstellern. Es ist

jedoch unumgänglich, den Sitz

samt Kind im Fahrzeug zu testen.

Denn nicht jedes System passt

gut in jedes Auto. Der richtige

Einbau entscheidet maßgeblich

über die Sicherheit bei einem

Unfall. Gerade beim Ersteinbau

ist deshalb die Bedienungsanleitung

unbedingt zu befolgen. Zu

den häufigsten Fehlern gehören

ein zu lockerer Einbau im Fahrzeug

oder zu lose Gurte am Körper

des Kindes. (Text: dmd, Foto:

dmd/ADAC)

Gefahr im Verzug | 41


Gefahr im Verzug

Gefahr im Verzug

Achtung, Wildwechsel!

„Wilde“ Straßen: Angepasste Fahrweise

schützt Mensch und Tier

Rosi Mittermaier und Christian Neureuther beim Fahrsicherheitstraining

Sicherheit gewinnen – Mobilität erhalten

Rosi Mittermaier und Christian Neureuther unterstützen die „Aktion Schulterblick“

Die ehemaligen Skirennläufer

Rosi Mittermaier (62) und Christian

Neureuther (63) machen sich

ab sofort für sichere Mobilität bis

ins hohe Alter stark: Im Rahmen

der „Aktion Schulterblick“ des

DVR setzen sie sich dafür ein,

dass sich Verkehrsteilnehmer regelmäßig

einem freiwilligen Gesundheitscheck

unterziehen, bei

dem ihre Fahrfitness überprüft

wird.

„Mit dem Autofahren ist es wie im

Sport: Wenn man älter wird, ist

man oftmals nicht mehr so gut in

Form wie in jungen Jahren“, sagt

Rosi Mittermaier. „So manchen

plagen erste Zipperlein.

Ein ärztlicher Gesundheitscheck

zeigt die eigenen Grenzen auf

und hilft, Gefahren realistisch

einzuschätzen. Dadurch kann

etwa deutlich werden, dass die

Brillenstärke mal wieder angepasst

werden muss, oder ein

Hörgerät beim Fahren einen

großen Sicherheitsgewinn bringen

würde.“

42 | Gefahr im Verzug

Wichtig: Fahrtüchtigkeit regelmäßig

überprüfen

In Deutschland besitzen mehr als

zwei Drittel der über 65-Jährigen

einen Führerschein, ein Drittel

fährt fast täglich Auto. „Mobilität

wird in einer alternden Gesellschaft

immer wichtiger für

ein selbstbestimmtes Leben“,

sagt DVR-Präsident Dr. Walter

Eichendorf. „Viele Gesundheitsbeeinträchtigungen

wie Bewegungseinschränkungen

oder

Sehschwächen stellen sich jedoch

schleichend ein und werden von

Autofahrern deshalb erst spät

wahrgenommen. Zum Erhalt einer

möglichst lange währenden

Automobilität ist eine regelmäßige

Überprüfung der eigenen

Fahrtüchtigkeit deshalb unerlässlich.“

Sicheres Autofahren ist

vielmehr eine Frage der Gesundheit

als des Alters. Das wissen ältere

Verkehrsteilnehmer.

Laut einer repräsentativen Forsa-

Umfrage, die der DVR in Auftrag

gegeben hat, wären zwei Drittel

der Auto fahrenden Senioren

bereit, das Fahrzeug stehen zu

lassen, sofern ihr Arzt dazu rät.

Doch hier zeigt sich eine Lücke:

Obwohl sich die meisten

Senioren regelmäßig beim Arzt

durchchecken lassen, sprechen

nur wenige mit ihrem Arzt über

den Einfluss der Gesundheit auf

die Fahrtüchtigkeit. Dass für das

Autofahren zentrale Fähigkeiten

regelmäßig überprüft und offene

Gespräche mit Hausärzten geführt

werden, ist jedoch wichtig,

um Beeinträchtigungen zu erkennen.

Dr. Thomas Kurscheid, Facharzt

für Allgemeinmedizin: „Älterwerden

ist zwangsläufig mit Funktionseinbußen

verbunden. Das

kann sich im Straßenverkehr

katastrophal auswirken. Gesundheitschecks

sind daher gerade in

diesem Bereich enorm wichtig,

und zwar für jeden, schon ab 40.

Nur so besteht die Möglichkeit,

das eigene Mobilitätsverhalten

anzupassen und die eigene Mo-

bilität möglichst lange unfallfrei

zu erhalten.“ Wie gravierend diese

Alterseinschränkungen sein

können, haben junge Führerscheininhaber

bei einem Fahrtraining

mit speziellen Altersanzügen

erlebt. Diese simulieren

die eingeschränkte Motorik und

Wahrnehmung eines etwa Mitte

70-Jährigen.

Die Jugendlichen erfuhren so

„am eigenen Leib“, welche Herausforderungen

das Autofahren

für ältere Menschen mit sich

bringt.

„Aktion Schulterblick“ des

DVR

Der DVR, unterstützt vom Bundesministerium

für Verkehr, Bau

und Stadtentwicklung (BMVBS),

hat jüngst die „Aktion Schulterblick“

gestartet, die auf die

Notwendigkeit von freiwilligen

Gesundheitschecks für ältere Autofahrer

im Straßenverkehr aufmerksam

macht. (Text und Foto:

DVR)

Dichter Verkehr und Stau verursachen Stress

Wieder im Stau? Tipps für Autofahrer,

die viel unterwegs sind

Für Berufs- und Vielfahrer sind die vielen Stunden auf der Straße

im LKW oder PKW oft eintönig. Dichter Verkehr, Stau und Termindruck

erhöhen den Stresspegel und nicht selten wird dieselbe Strecke

mehrfach in der Woche zurückgelegt. Allerdings können gerade Routine,

Stress und wenig Abwechslung Gründe für Fahrfehler sein, die

schlimmstenfalls zu einem Unfall führen.

Mit Abwechslung, gezielten Pausen und einer entspannten Fahrweise

können Vielfahrer ihre Konzentration aufrechterhalten und tragen

damit zu ihrer eigenen Sicherheit bei. Die Deutsche Verkehrswacht

hat Tipps:

Durchatmen: Genervt, weil Sie wieder im Stau stehen? Atmen Sie tief

durch! Sie können an der Situation nichts ändern und andere Verkehrsteilnehmer

kommen ebenfalls nicht voran. Ein guter Song im

Radio bringt Sie auf andere Gedanken.

Pausieren: Trotz Termindrucks sind regelmäßige Pausen wichtig,

weil ansonsten die Aufmerksamkeit nachlässt. Ein paar Schritte an

der frischen Luft tun dabei jedem Fahrer gut.

Neue Wege: Wer jeden Tag dieselbe Strecke fahren muss, fährt eventuell

weniger aufmerksam, als wenn er die Strecke nicht kennt. Tipp:

Fahren Sie ab und zu einen Umweg oder eine andere Strecke.

Trinken: Auf langen Fahrten sollte der Fahrer ausreichend trinken.

Das hilft, die Konzentration aufrechtzuerhalten. Am besten geeignet

ist Mineralwasser. Limonade oder Cola enthalten in der Regel zu viel

Zucker und lassen den Fahrer nach einem kurzen „Zuckerschock“

umso schneller ermüden.

Essen: Der Apfel zwischendurch sättig nachhaltig und sorgt für anhaltende

Konzentration. Schokoriegel oder fettreiches Essen lassen den

Körper dagegen ermatten.

Training: Wer viel sitzt, sollte sich zum Ausgleich in der Freizeit bewegen.

Gerade im Fahrzeug lässt sich die Sitzhaltung wenig verändern

und der Fahrer sitzt oft über Stunden in derselben Position. Regelmäßige

Rückengymnastik, Schwimmen oder Laufen sorgen für einen

starken Rücken.

Perspektivwechsel: Sie sind unter der Woche bereits viel mit dem

Auto unterwegs? Dann lassen Sie am Wochenende Ihren Partner fahren.

So können Sie als Beifahrer durchatmen und auf die Umgebung

achten. (Text: Deutsche Verkehrswacht, Foto: Th. Reinhardt/pixelio.

de)

Die Deutsche Verkehrswacht rät Autofahrern verstärkt auf Wildtiere

zu achten, die unvermittelt die Fahrbahn queren können. Da Rehe

oder Wildschweine häufig in der Dämmerung und nachts unterwegs

sind, sollten Autofahrer in den frühen Morgen- und Abendstunden

besonders aufmerksam fahren. Tiere kennen keine Verkehrsregeln

und queren mit Vorliebe an bewaldeten und geschützten und damit

schlecht einsehbaren Stellen die Straße. Wer in der Dunkelheit unterwegs

ist, sollte an gefährdeten Stellen mit seinem Blick nicht nur

dem Lichtkegel des Scheinwerfers folgen, sondern zudem den Straßenrand

im Auge behalten und das Tempo drosseln.

Steht Wild an oder auf der Straße, sollten Autofahrer das Fernlicht

ausschalten, kontrolliert bremsen und hupen. Im hellen Scheinwerferlicht

werden die Tiere geblendet und können panisch und orientierungslos

reagieren. Sollte eine Kollision unvermeidbar sein, ist es

besser mit einer Vollbremsung die Aufprallgeschwindigkeit zu verringern,

als unkontrolliert auszuweichen. Baumunfälle oder Kollisionen

mit dem Gegenverkehr können schnell tragisch enden. Nach einem

Wildunfall sollten Autofahrer die Polizei einschalten, damit diese den

Unfall an die Forstbehörden weitergeben können, die sich um das

Tier kümmern.

Fahrer, die mit ABS und ESP unterwegs sind, haben zudem im Falle

eines Falles Sicherheitsreserven, um einen Unfall zu vermeiden.

Intelligente Lichtsysteme im Fahrzeug leuchten nicht nur den Fahrbahnrand

besser aus, sondern können in Kurven auch „um die Ecke

sehen“. Obwohl Wild im Herbst und Frühjahr besonders häufig

unterwegs ist, müssen Autofahrer das ganze Jahr über mit Tieren

auf der Fahrbahn rechnen. Nach Angaben des Gesamtverbands der

Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kommt es pro Jahr zu ca.

200.000 Unfällen mit Wild. (Text: Deutsche Verkehrswacht, Foto:

Rainer Sturm/pixelio.de)

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Gefahr im Verzug | 43


Gefahr im Verzug

Gefahr im Verzug

Navi-System: Welches ist die beste Lösung?

Leser fragen, Experten antworten:

Welches ist das bessere Navi-System?

Schnell können gefährliche Situationen entstehen

Gefahrenzone Haltestelle: Wann dürfen

Autofahrer einen Bus überholen?

Fahranfänger und Begleiter müssen als Team funktionieren

Tipps zum Begleiteten Fahren ab 17

Das Beherzigen einiger „Spielregeln“ tut nicht nur dem jungen Fahrer, sondern auch dem Hausfrieden gut

Zum Begleiteten Fahren ab 17

gehören immer zwei: Fahranfänger

und Begleiter! Die Begleiterrolle

übernehmen meist die Eltern.

Kann das gut gehen?

Die Bedenken sind meist unbegründet.

Wissenschaftliche Untersuchungen

zeigen: Die Beziehungen

zwischen Jugendlichen

und ihren Eltern sind in den meisten

Familien gefestigt.

Ganz allgemein gilt: Seien Sie

Vorbild! Wenn Sie selbst hinter

dem Steuer sitzen, achten Sie darauf,

dass Sie angeschnallt sind

und während der Fahrt kein Mobiltelefon

ohne Freisprecheinrichtung

benutzen. Halten Sie

sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen

und natürlich auch an

alle anderen Verkehrsregeln. Für

den Fahranfänger sind Sie der

erfahrene Begleiter, an dem er

sich orientiert. Schlagen Sie dem

Fahranfänger den gemeinsamen

Besuch einer Schulung zu BF 17

vor. Das hilft beiden Seiten, sich

rechtzeitig aufeinander einzustellen

und die gegenseitigen Erwartungen

zu klären.

Das gemeinsame Fahren mit dem

jungen Fahranfänger kostet Sie

zwar kaum Geld, aber einiges

Ihrer Zeit. Auch sollten Sie sich

darauf einstellen, dass Sie auch

Strecken fahren werden, die Sie

ohne den Jugendlichen nicht zurückgelegt

hätten. Seien Sie offen

für Wünsche des Fahranfängers

44 | Gefahr im Verzug

nach Fahrten, die nicht zu Ihren

üblichen Strecken gehören. Gehen

Sie auf seine Anregungen

ein: Beim späteren Allein-Fahren

sind das genau die Wege, die der

Fahranfänger beherrschen muss.

Gehen Sie großzügig mit Ihrer

Zeit um. Betrachten Sie die Begleitfahrten

als Investition in die

Sicherheit „Ihres“ Jugendlichen.

Gefühl der Sicherheit

Wenn gewünscht, stehen Sie

schon vor der Fahrt dem jungen

Fahrer mit Tipps zur Seite, zum

Beispiel zur Festlegung der besten

Wegstrecke zum anvisierten

Ziel. Geben Sie während der

Fahrt dem Jugendlichen durch

Ihre Anwesenheit ein Gefühl der

Wertschätzung und Sicherheit.

Seien Sie jederzeit für den Fahranfänger

ansprechbar. Schaffen

Sie bei den gemeinsamen Fahrten

eine positive, unterstützende Atmosphäre.

Vermitteln Sie dem

Jugendlichen, dass Sie nicht

mitfahren, um ihn zu belehren.

Sie wollen für ihn ein besseres

Umfeld schaffen, damit er seine

Fahrkompetenzen entwickeln

kann. Bleiben Sie geduldig, wenn

der Fahrstil des Jugendlichen

noch unsicher oder fehlerhaft

ist.

Gefahren zu erkennen und Risiken

einzuschätzen fällt Neulingen

besonders schwer. Es

ist zudem möglich, dass Sie

als erfahrener Autofahrer eine

Verkehrssituation anders einschätzen

als der junge Fahrer.

Begleiter stehen vor der großen

Herausforderung, den Jugendlichen

ausreichend Zeit zu lassen,

Gefahren im Straßenverkehr

selbst zu erkennen.

Feedback hilft jungen Fahrern

Beobachten Sie das Fahrverhalten

des Jugendlichen und das

Verkehrsgeschehen. Wirken Sie

mäßigend auf den Fahrer ein,

wenn dieser zu schnell fährt

oder nicht genügend Abstand

hält. Oder schlagen Sie bei anstrengenden

Fahrten eine kurze

Pause vor. Das entlastet den jungen

Fahrer und verhindert, dass

er sich falsche Fahrweisen angewöhnt.

Sprechen Sie mit dem Jugendlichen

über die Begleitfahrt: Was

ist gut gelaufen? Wo gab es Unsicherheiten?

Ihr Feedback hilft

dem jungen Fahrer, sein Handeln

besser einzuschätzen und für

künftige Situationen zu lernen.

Und wie immer im Leben gilt

auch hierbei: Am besten erreichen

Sie die jungen Fahrer durch

Lob und konstruktive Kritik.

Möglicherweise nimmt die Anfangseuphorie

der Jugendlichen

zum gemeinsamen Üben mit der

Zeit ab. Hier sind Sie gefragt.

Wenn Sie bemerken, dass die

Motivation des jungen Fahran-

fängers nachlässt, unterstützen

Sie ihn: Bieten Sie ihm Fahrtanlässe

an und erinnern Sie ihn an

das Ziel des Begleiteten Fahrens.

Schlechter Zeitpunkt?

Lassen Sie den Fahranfänger

nicht nur bei Tageslicht und

gutem Wetter ans Steuer - auch

Dämmerung, Dunkelheit, Schneefall,

Regen und Nebel gehören

zu den Verkehrsverhältnissen,

in denen Autofahrer sicher reagieren

müssen. Ermöglichen Sie

dem Fahranfänger, auch dies in

Ihrem Beisein statt später allein

zu üben.

Sehen Sie von Begleitfahrten

ab, wenn Sie den Eindruck haben,

dass sich der Fahranfänger

müde, unwohl oder krank fühlt.

Und wenn der Fahrstil des jungen

Fahrers Sie mal richtig aufregt?

Werden Sie nicht gleich laut oder

unfreundlich. Das erzeugt beim

Fahranfänger weiteren Stress

und Unsicherheit. Regen Sie

lieber eine kurze Pause an und

kommen Sie beide zur Ruhe.

Ganz wichtig ist auch: Widersprechen

Sie nicht einer Fahrtechnik,

die der Jugendliche zuvor in der

Fahrschule gelernt hat. Bei aller

Hilfe und Unterstützung: Sie sind

kein „Hilfsfahrlehrer“. Als Begleiter

dürfen Sie nicht selbst ins Fahren

eingreifen. Die Verantwortung

liegt beim Fahrer! (Text und

Foto: BF17)

„Was ist nun grundsätzlich besser: ein eigenes Navigationssystem im

Auto zu nutzen oder das des Herstellers?“ Unser Experte Hans Georg

Marmit, Experte der Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher

Kfz-Sachverständiger (KÜS), gab Antwort auf die Leserfrage.

„Fest eingebaute Navigationsgeräte haben einige Vorteile gegenüber

portablen Modellen. Da sie auf das Bediensystem des Autos abgestimmt

sind, bieten sie beispielsweise mehr Komfort, darüber hinaus

eine höhere Diebstahlsicherheit. Sie sind in die Armaturen des Wagens

optimal integriert und bilden kein Sichthindernis an der Windschutzscheibe.

Allerdings liegen die vom Werk verbauten Navis preislich

deutlich oberhalb der mobilen Alternativen. Beim neuen VW Golf

beispielsweise investiert man laut Preisliste mindestens 1.330 Euro,

bei der neuen A-Klasse von Mercedes mindestens 1.273 Euro. Manch

mobiles Gerät kostet nur ein Zehntel dieses Preises. Und das bei gleicher

oder besserer Funktionalität: Wie viele Prüfungen renommierter

Warentester zeigen, können viele mobile Navigationssysteme qualitativ

mindestens mit denen der Autohersteller mithalten oder übertreffen

sie sogar.

Dass mobile Navis nicht so eng mit dem Fahrzeug vernetzt sind, hat

auch Vorteile: Die Entwicklungszyklen sind kürzer, neue Funktionen

schneller integrierbar. Darüber hinaus kostet nicht nur das mobile

Navi weniger als das fest eingebaute, sondern auch die Karten-

Updates. Für diejenigen, die bereits ein Smartphone besitzen, sind

Navigations-Apps eine echte Alternative. Wenn Sie sich ein fest eingebautes

Gerät wünschen, sollten Sie sich auf jeden Fall vor dem Autokauf

über die Funktionen des Navis, seine Aktualität und Modalitäten

der Karten-Updates ausführlich informieren und auch selbst testen,

wie Ihnen die Bedienung gefällt.“ (Text: dmd, Foto: Betty/pixelio.de)

So individuell wie Sie.

Der Audi A1*.

Alle Angaben basieren auf den Merkmalen des deutschen Marktes. * Kraftstoffverbrauch

l/100 km: kombiniert 5,9 – 3,8; CO 2 -Emission g/km: kombiniert 139 – 99

Mehr als zehn Millionen Kinder und Jugendliche nutzen in Deutschland

für ihren Weg zur Schule einen Schulbus oder öffentliche Verkehrsmittel.

Dabei erweist sich der Omnibus als ausgesprochen sicheres

Beförderungsmittel. Bei seiner Nutzung ereignen sich deutlich

weniger Unfälle als bei den Schulwegen zu Fuß, mit dem Rad oder im

Pkw. Dennoch sind auch hier teilweise schwere Unfälle zu verzeichnen.

Darauf weist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hin.

Nahezu zwei Drittel der Unfälle bei der Schulbusnutzung ereignen

sich beim Aufenthalt im Fahrzeug selbst. Schwere und tödliche Unfälle

passieren jedoch eher beim Überqueren der Fahrbahn vor dem

Einsteigen oder nach dem Verlassen des Busses. Unachtsamkeit und

Ablenkung der Kinder spielen hier eine große Rolle, weshalb Eltern

auch den täglichen Weg zur Bushaltestelle gemeinsam mit ihrem

Kind genauso üben sollten wie den Schulweg zu Fuß. Aber auch die

Unwissenheit motorisierter Verkehrsteilnehmer spielt bei den Unfällen

an Haltestellen eine Rolle.

Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber bereits 1995 eine Regelung

geschaffen, die an besonderen Haltestellen gilt, die von den Straßenverkehrsbehörden

bestimmt werden. Dort schaltet der Busfahrer das

Warnblinklicht ein. Nur wenige Autofahrer wissen jedoch genau, wie

sie sich dann verhalten müssen.

Richtig ist es so: Nähert sich der Bus mit eingeschaltetem Warnblinklicht

der Haltestelle, dürfen Auto- oder Motorradfahrer grundsätzlich

nicht überholen. Dies dient vor allem dem Schutz der Kinder, die den

Bus noch erreichen wollen und die Fahrbahn möglicherweise unachtsam

und in Eile überqueren.

Steht der Bus mit eingeschaltetem Warnblinklicht an der Haltestelle,

darf man nur mit Schrittgeschwindigkeit (4 bis 7 km/h) und ausreichendem

Abstand an ihm vorbeifahren. (Text und Foto: DVR)

Wagner Gersthofen

ZwNl d. Schwaba GmbH

Agentur des Audi Zentrum Augsburg

Augsburger Str. 53, 86368 Gersthofen

Tel.: 08 21 / 4 97 09-0, Fax: 08 21 / 4 97 09-71

info.wagnergersthofen@schwaba.de, www.schwaba.de

Gefahr im Verzug | 45


Gefahr im Verzug

Gefahr im Verzug

Bei Schnee sollte der Gasfuß zurückhaltend agieren

Autofahren im Schnee: Wer ein paar wichtige

Regeln beachtet, kommt sicher ans Ziel

Wie bremse ich am besten? Wie regle ich die Traktionskontrolle?

Wie sehr haften meine Reifen im Vergleich zu normalen Umständen?

Wenn der Asphalt sein Winterkleid trägt, ändert sich so einiges beim

Autofahren. Und doch ist es weniger schwer als viele denken, auf

einer geschlossenen Schneedecke zu fahren – sofern man auf einige

wichtige Dinge achtet.

So haften die Reifen auf einer Schneedecke nur ein Drittel so gut wie

auf dem normalen Asphalt. Der Abstand zum Vordermann sollte deshalb

auch größer ausfallen als im Sommer – wer ganz sicher gehen

will, wählt einfach den dreifachen Normal-Abstand. Gefühlvolles Gasgeben,

Lenken und Bremsen erleichtern die entsprechenden Fahrmanöver.

Schiebt das Auto bei einer Kurvenfahrt über die Vorderräder

oder bricht das Heck aus, sollte sofort die Kupplung getreten werden.

So kann sich das Fahrzeug schneller stabilisieren. Ist das Stabilitätssystem

ESP an Bord, regelt das Auto in vielen Fällen selbst die brenzlige

Situation. Die Grenzen der Physik kann es jedoch nicht außer

Kraft setzen.

Um wieder in die gewünschte Richtung zu kommen, hilft ein schnelles,

aber maßvolles Gegenlenken. Bei zu großem Lenkeinschlag schaukelt

sich das Auto oft weiter auf. Um sicher durch Kurven zu kommen, ist

es deshalb ratsam, vorher das Tempo entsprechend zu reduzieren.

Bei Straßen mit tiefen Schneerillen sollte die Spur nicht gewechselt

werden.

Bei plötzlich auftretenden Hindernissen hilft im Winter wie im Sommer

aber nur hartes Bremsen. Das ABS-System regelt die Bremsleistung,

so dass das Auto lenkbar bleibt. Auf diese Weise können noch

im letzten Moment, wenn der Bremsweg nicht mehr ausreicht, Hindernisse

umfahren werden.

Für den Fall, dass die Traktionskontrolle oder das ESP die Leistung

beim Anfahren am Berg so weit herunterregelt, dass ein Fortkommen

problematisch wird, lässt sich das System in fast allen Fällen abschalten.

Für Fahrten im Gebirge empfiehlt es sich zudem Schneeketten

im Kofferraum zu haben. Damit steigt die Chance, auch bei extremen

Straßenverhältnissen durchzukommen. (Text: dmd, Foto: dmd/Continental)

46 | Gefahr im Verzug

Bibbern auf dem Beifahrersitz: Mehr als die

Hälfte der Mitfahrer fühlt sich unwohl

Selbst fahren ist eine Sache. Als

Beifahrer dem Mann oder der

Frau hinter dem Steuer ausgeliefert

zu sein, eine andere. Wie

fühlen und verhalten Sie sich auf

dem Beifahrersitz? Diese Frage

stellte das Autoportal „autoscout24.de“

seinen Lesern. Das

Ergebnis: Mehr als die Hälfte

sitzt alles andere als entspannt

neben dem Fahrer.

Ein großer Teil, nämlich 77 Prozent,

erlebten bereits Situationen

auf dem Beifahrersitz, bei denen

sie sich unwohl fühlten. Drei von

zehn Befragten gaben zu, sich

nicht zu trauen, es dem Fahrer

zu sagen. Allerdings halten sich

47 Prozent der Befragten für

einen entspannten Beifahrer,

die ihrem Piloten voll und ganz

vertrauen. Dagegen sehen 35

Prozent ihre Aufgabe als Copilot

darin, den Fahrer auf kommende

Situationen hinzuweisen, nur

10 Prozent halten sich für den

besseren Autofahrer und weisen

den Lenker auf seine Fehler

hin. Vor allem zu schnelles und

zu dichtes Auffahren stört die

Rettungskarten: Überlebenswichtige

Anleitung zur Zerstörung

Schwierige Rolle: Beifahrer

meisten Passagiere, bei der Befragung

nervte das 76 Prozent.

Dabei leiden Frauen (82 Prozent)

mehr als Männer (69 Prozent)

unter dem Fahrstil. 53 Prozent

stört es, wenn der Fahrer unkonzentriert

ist und am Radio spielt,

31 Prozent sind von aufbrausenden

Piloten genervt und 21 Prozent

stören sich an Rauchern, die

nur mit einer Hand fahren. Für

die meisten (81 Prozent) spielt

das Geschlecht des Fahrers keine

Rolle. (Text: dmd, Foto: dmd/

DVR)

Die Karten enthalten quasi eine Anleitung zum Zerstören

Sie ist gratis, einfach zu bekommen

– und rettet unter Umständen

das Leben von Autoinsassen.

Die Rettungskarte ist eine Anleitung

für die Feuerwehr, um nach

einem Unfall so schnell wie möglich

eingeklemmte Personen sicher

aus dem Auto zu schneiden.

Sie informiert die Helfer, wo sie

am besten die Schere ansetzen,

um Verletzte zu bergen.

Die kostenlose Karte enthält dabei

wichtige Infos über das jeweilige

Pkw-Modell. Zum Beispiel

zur Lage der Airbags, sodass die

Feuerwehr bei ihren Rettungsmaßnahmen

diese nicht auslöst.

Auch günstige Ansatzpunkte an

der Karosserie für die Schneidgeräte

sind verzeichnet.

Ein Hinweisaufkleber an der

Windschutzscheibe signalisiert

den Rettungskräften, dass eine

solche Karte an Bord ist. Der

ADAC empfiehlt, sie hinter der

Fahrer-Sonnenblende aufzubewahren.

Die Karte ist bei Automobil-Clubs

erhältlich, darüber

hinaus kann sie jeder Autofahrer

unter www.rettungskarte.de aber

auch selbst ausdrucken. (Text:

dmd, Foto: dmd/ADAC)

Bei Wind und Wetter

Sonnenstrahlen sind gefährlicher als Nebelschwaden

Rennen haben im normalen Straßenverkehr nichts zu suchen

Wer Rennen fährt, muss büßen: Auch ohne

vorherige Absprachen macht man sich schuldig

Wer illegal Rennen fährt, macht

sich schuldig – ob er nun vorher

eine Absprache mit seinen Gegnern

getroffen hat oder nicht.

Dies entschied nun das Oberlandesgericht

in Hamm.

In dem verhandelten Fall ging

es um einen Autofahrer, der sich

laut Zeugenaussagen in einem

Kreisverkehr ein Rennen mit drei

weiteren Pkw geliefert hatte. Der

Fahrer bestritt das und behauptete,

man habe sich im Freundes-

Witterungseinflüsse üben auf

das Verkehrsunfallgeschehen

einen größeren Einfluss aus als

gemeinhin angenommen. Vor

allem diffuse Lichtverhältnisse

erhöhen das Unfallrisiko. Eine

besondere Gefahr geht nach

Darstellung des ACE Auto Club

Europa von einer tiefstehenden

Sonne aus. Besonders zum Ende

der Winterzeit und im Spätsommer

kann die Sicht aufgrund des

flachen Einfallwinkels der Sonnenstrahlen

massiv beeinträchtigt

werden. Verkehrsteilnehmer

sehen sich dann mitunter so sehr

geblendet, dass sie zeitweise sogar

im Blindflug unterwegs sind

und auch nicht mehr sicher erkennen

können, ob eine Ampel

grün, gelb oder rot leuchtet. Unvermittelt

auftauchende Nebelbänke,

die die Sicht versperren

Geschwindigkeiten.

oder Aquaplaning auf der Fahrbahn

infolge starker Regengüsse

– davor fürchten sich Autofahrer

am meisten. Doch an erster Stelle

der Ursachen für witterungsbedingte

Unfälle mit Personenschäden

steht in Wirklichkeit grell

blendendes Sonnenlicht. Dies

geht aus einer Untersuchung

hervor, die der ACE jetzt in Stuttgart

auf Grundlage von Zahlen

des Statistischen Bundesamtes

veröffentlicht hat. Zwei Drittel

aller schweren Verkehrsunfälle,

bei denen bestimmte Einflüsse

des Wetters eine unfallauslösende

Wirkung zugeschrieben

wird, passieren demnach durch

Blendung. 68,5 Prozent dieser

Unfälle geschahen im innerörtlichen

Bereich. Außerhalb geschlossener

Ortschaften aber

haben Unfälle durch Blendung

besonders schwerwiegende Folgen,

wahrscheinlich aufgrund

der vergleichsweise höheren

Während

zwischen 1991 und 2010 die

Zahl aller Unfälle mit Personenschaden

um mehr als ein Viertel

zurückging, wurde bei Blendungsunfällen

eine Steigerung

der Unfallquote um 231 Prozent

kreis lediglich gegenseitig die

neu getunten Autos vorführen

wollen. Eine Absprache zu einem

Rennen habe es nicht gegeben.

Dem Gericht jedoch reichten die

eindeutigen Zeugenaussagen für

eine Verurteilung aus. Das beobachtete

Fahrverhalten spreche

eindeutig für ein verbotenes

Rennen im Sinne der Straßenverkehrsordnung,

zitiert die Deutsche

Anwaltshotline aus dem

Urteil (Az.: 1 RBs 24/13). (Text:

dmd, Foto: dmd/BMW)

Blendende Sonne entschuldigt keine Verkehrsübertretung

festgestellt. „Viele Autofahrer

rechnen offenbar nicht damit,

dass sich die Lichtverhältnisse

morgens und abends unvermittelt

und massiv ändern können“,

sagte ein ACE-Verkehrssicherheitsexperte.

Blendungseffekte

könnten sowohl das Erkennen

von Ampeln und Verkehrszeichen

erschweren als auch zum

völligen Sichtverlust führen.

„Schon bei einer Stadtgeschwindigkeit

von 50 km/h führt eine

Sekunde Blendung zu einem

Blindflug von 14 Metern. Unter

diesen Umständen wird ein Auto

in einer Gefahrensituation zum

unkontrollierbaren Geschoss,

Die besten Schutzmittel gegen Marderbisse:

Jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe

Auch Marder haben Frühlingsgefühle.

Und setzen ihre Duftmarken

leider allzu oft dort, wo sie

kein Autofahrer haben möchte:

im Motorraum. Die Zahl der

Schäden durch Marder steigt

von Jahr zu Jahr. 2007 bissen

die kleinen Tierchen nach Angaben

des Gesamtverbandes der

Versicherungsgesellschaft rund

175.000 Mal zu. 2011 waren es

229.000 Vorfälle. Die dadurch

verursachte jährliche Schadenssumme

stieg von 40 auf 63

Millionen Euro. Um Schäden am

eigenen Auto zu verhindern, können

Autobesitzer jedoch einiges

tun, um die Tiere vom Fahrzeug

fernzuhalten. Besonders wirkungsvoll

sind stabile Kabelummantelungen

für gefährdete

Bauteile. Die kann man bereits

für wenige Euro im Baumarkt

oder im Fachhandel erwerben.

Damit ein Marder sich erst gar

nicht an Kabeln, Dämmmatten

und Wasserschläuchen austoben

kann, offerieren einige Autohersteller

spezielle Gitter oder elektrische

Matten, die die Tiere mit

dessen Lenker kaum noch richtig

reagieren kann.“ Der ACE

mahnt deshalb bei tiefstehender

Sonne zu besonderer Vorsicht.

Auch im Stadtverkehr, etwa beim

Abbiegen, sind vorausschauende

Fahrweise und ausreichender

Sicherheitsabstand die beste Art

der Unfallverhütung. Um die

Blendungsgefahr nicht weiter

zu erhöhen, sollte auf eine innen

und außen saubere Windschutzscheibe

geachtet werden, ebenso

auf den einwandfreien Zustand

der Wischerblätter. Sinnvoll ist

es auch, stets eine gute Sonnenbrille

griffbereit zu haben. (Text

und Foto: ACE)

Feind des Autos: Marder

harmlosen Stromschlägen abschrecken

sollen. Allgemein ist

eine Motorwäsche im Frühjahr

nützlich, denn die beseitigt alle

Duftmarken. Kaum Wirkung zeigen

dagegen alte Hausmittel wie

Hundehaare oder WC-Steine. Die

Düfte verfliegen zu schnell, um

Marder nachhaltig zu vertreiben.

Auch spezielle Ultraschallgeräte

verschaffen zu wenig Abhilfe, da

sie nur funktionieren, wenn das

Tier direkt an der Signalquelle

vorbeiläuft. (Text: dmd, Foto:

dmd/Huk Coburg)

Gefahr im Verzug | 47


Gefahr im Verzug

Gefahr im Verzug

Die 10 häufigsten Unfallursachen

Unfallrisiko Ablenkung:

Im Blindflug in den Tod

Nach einem Unfall ist umsichtiges Verhalten gefragt

Sichern, helfen, melden:

Was tun nach einem Unfall?

Platte Pneus kosten Zeit, Nerven und Geld. Doch mit wenig Vorbereitung verlieren Reifenpannen ihren Schrecken

Ratgeber für Erste Hilfe bei Reifenpanne

Drei Möglichkeiten, eine Reifenpanne sofort zu beheben

48 | Gefahr im Verzug

Wer mit dem Auto unterwegs

auf Nummer sicher gehen will,

der hat heute gleich mehrere

Möglichkeiten, eine Reifenpanne

zu beheben. Der ACE Auto Club

Europa hat jetzt in einem Ratgeber

drei der gängigen Hilfe-Methoden

vorgestellt.

Noch weit verbreitet und gleichermaßen

zweckmäßig ist es,

für den Fall der Fälle im Kofferraum

über ein vollwertiges Ersatzrad

zu verfügen. Wer aber

Stauraum und Gewicht sparen

möchte, kann stattdessen ein

Pannenhilfeset mit integriertem

Kompressor sowie einen nicht

auf einer Felge montierten passenden

Ersatzreifen im Auto mitführen.

Dieser wird dann in einer

Werkstatt aufgezogen. So vorzugehen

macht Sinn, weil nicht

alle Kfz-Betriebe kurzfristig den

richtigen Reifen zum bereits vorhandenen

Reifensatz besorgen

können. Kleine Schäden lassen

sich laut ACE mit einem Reifenpannenset

in den meisten Fällen

abdichten. Vor dem Zurücklegen

längerer Strecken sollte der

schadhafte Reifen bald ersetzt

werden, raten die ACE-Fachleute.

Ein mitgeführtes fertiges Ersatzrad

erspart vor Ort die langwierige

Suche nach einem genau

passenden Reifen des gleichen

Typs.

1. Der neue Klassiker

Die mit Reifendichtmittel gefüllte

Druckdose kann vorübergehend

die Mobilität sichern und beansprucht

nur wenig Platz im Kofferraum.

Kleinere Durchstiche

von Schrauben oder Nägeln bis

circa sechs Millimeter lassen

sich abdichten. Die Handhabung

ist sehr einfach, versichern die

ACE-Reifenexperten: Am Schlauchende

befindet sich ein Füllstück,

das direkt auf das Ventil

geschraubt wird. Durch den

Druck auf das Flaschenventil

wird das Dichtmittel in den Reifen

gepumpt und gleichzeitig ein

gewisser Fülldruck hergestellt.

Danach muss das Auto sofort be-

wegt werden, um das Dichtmittel

im Reifen zu verteilen. Nur selten

reicht der Fülldruck aus der

Dose aber aus, um sicher eine

Tankstelle zu erreichen, an der

in jedem Fall zusätzliche Luft eingefüllt

werden muss, zumal das

Loch auch erst mit einiger Verzögerung

abgedichtet wird und

anschließend meist das Ventil

verklebt ist.

Vorteil: Die Dose mit dem Füllmittel

ist leicht und platzsparend

unterzubringen und nahezu an

jeder Tankstelle und im Baumarkt

zu haben.

Nachteil: Inhalt und Fülldruck

reicht nur bei kleinen Reifen aus,

das Tempo muss auf maximal 50

bis 60 km/h gedrosselt werden,

das Produkt ist zwar relativ teuer,

bietet aber nur geringe Aussicht

auf erfolgreiche Abdichtung,

gibt der ACE zu bedenken.

Es hinterlässt Verschmutzungen

im Inneren des Reifens, im Ventil

und auf der Felge; eine anschließende

Reparatur des Reifens ist

ausgeschlossen.

2. Die passende Komfortlösung

Bei einem Pannenset, wie es auch

bei vielen modernen Autos inzwischen

zur Grundausstattung

gehört, ist eine zuverlässige Abdichtung

von kleineren Schäden

durchaus möglich. Der Fremdkörper

muss vorher entfernt

werden. Der integrierte Kompressor

schafft es, den Reifen bis

zum vorgeschriebenen Fülldruck

aufzupumpen. Es gibt im Handel

verschiedene Versionen, bei

denen entweder das Dichtmittel

sofort mit in den Reifen geblasen

oder nach Entfernen des Ventileinsatzes

zunächst von Hand

eingefüllt wird. Dabei ist die Verschmutzungsgefahr

relativ groß,

also besser Handschuhe tragen!

Die ACE-Pannenhilfeexperten

machen darauf aufmerksam,

dass ebenso wie beim Einsatz

eines Dichtmittels aus der Dose

danach auch hier eine reguläre

Reifenreparatur nicht mehr möglich

ist. (Text und Foto: © ACE)

Nur mal kurz den Bordcomputer gecheckt oder den tollen Radiosender

gespeichert. Diese kleinen Ablenkungen durch die moderne Technik

im Auto, die nur Sekunden dauern, können tödliche Folgen haben.

Denn was kaum jemandem bewusst ist: Schaut man bei Tempo 130

nur vier Sekunden nicht auf die Straße, legt man in dieser Zeit eine

Strecke von fast 145 Meter zurück. 145 Meter Strecke, auf der das

Auto im Graben landen oder gegen einen Baum prallen kann – ohne

die geringste Chance für den Fahrer zu reagieren.

Der ADAC hat jetzt mit Experten und Probanden getestet, wie stark

die Technik im Auto die Fahrer ablenken kann. Die Versuchspersonen

mussten eine Radiofrequenz suchen und den Sender speichern, außerdem

im Bordcomputer den Durchschnittsverbrauch und die Restreichweite

checken. Gemessen wurde, wie oft der Blick während des

Bedienvorgangs von der Straße gewandt wurde sowie die Gesamtzeit

aller Blickabwendungen.

Die schlimmste Ablenkung war für alle Probanden die Radiofrequenzsuche.

Durchschnittlich benötigten sie dafür elf Blicke, was in Summe

eine Ablenkzeit von rund zwölf Sekunden bedeutet. Die Restreichweite

im Bordcomputer zu checken, dauerte durchschnittlich 4,4

Sekunden und vier Blicke. Die längsten Einzelblicke betrugen dabei

im Schnitt etwas über zwei Sekunden, was schon bei Tempo 50 eine

Wegstrecke von knapp 30 Metern bedeutet – das entspricht etwa

sechs geparkten Fahrzeugen. Bei 100 km/h sind es etwa 55 Meter

und bei 130 km/h sind es sogar über 70 Meter, die man im Blindflug

zurücklegt.

Als Fazit aus diesem Versuch und aus den Erkenntnissen der ADAC-

Unfallforschung, die genau solche Unaufmerksamkeiten als achthäufigste

Unfallursache identifiziert hat, rät der Club allen Autofahrern

sich während der Fahrt nur auf den Verkehr zu konzentrieren und

sich nicht von den vielen technischen Helfern ablenken zu lassen.

Auch wenn es banal klingt: Beim Autofahren ist volle Konzentration

gefragt. Niemand sollte die Gefahr für sich und andere Verkehrsteilnehmer

durch Ablenkung und Unachtsamkeit unterschätzen – auch

nicht bei geringem Tempo. (Text: ADAC, Infogramm: ADAC Unfallforschung)

Nach einem Unfall ist die Verunsicherung bei den Beteiligten oft

groß. Um sich, etwa auf Autobahnen, nicht in Gefahr zu bringen und

für die Regulierung des Schadens mit der Versicherung alle wichtigen

Fakten zu haben, hat der ADAC die wichtigsten Schritte zusammengetragen.

Gerade auf Autobahnen oder Landstraßen ist es wichtig, die Unfallstelle

sofort abzusichern: Warnblinkanlage einschalten und das

Warndreieck mindestens 100 Meter hinter dem Fahrzeug aufstellen.

Liegt die Unfallstelle hinter einer Kurve, muss das Warndreieck unbedingt

vor der Kurve aufgestellt werden. Danach sind Polizei oder

Rettungsdienst zu verständigen.

Gibt es Verletze, so müssen diese, wenn es gefahrlos möglich ist,

unbedingt versorgt werden. Wer keine Erste Hilfe leistet, kann sich

unter Umständen sogar strafbar machen. Bei einem Unfall, aber auch

bei einer Panne müssen alle Fahrzeuginsassen hinter die Leitplanke.

Wenn vorhanden, sollten reflektierende Warnwesten angelegt werden.

Wer im Auto sitzenbleibt, gefährdet seine Sicherheit.

Bei einem Auffahrunfall beispielsweise im Stadtverkehr ist es nach

der Absicherung der Unfallstelle besonders wichtig, Kennzeichen,

Name und Anschrift von Fahrer und Halter der beteiligten Fahrzeuge

sowie deren Haftpflichtversicherung und Versicherungsnummer zu

notieren. Fotos des Schaden und der Unfallsituation zu machen, kann

später für die Regulierung des Schadens wichtig sein. Gibt es Unfallzeugen,

sollten Autofahrer deren Namen und Anschrift festhalten.

Ein Unfallbericht, den es auch für das europäische Ausland gibt, erleichtert

die Aufnahme der Daten. Dann gilt es die Straße schnellstmöglich

zu räumen um den Verkehr nicht weiter zu behindern.

Wenn es beim Parken kracht, reicht es nach Angaben des ADAC nicht

aus, einen Zettel mit Unfallhergang und Adresse zu hinterlassen. Denn

wer wegfährt, ohne auf den Fahrer des beschädigten Fahrzeugs zu

warten oder die Polizei zu rufen, begeht Fahrerflucht und damit eine

Straftat mit erheblichen Folgen: Neben einer Geldstrafe und Punkten

in Flensburg kann unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, wie es im

Gesetz heißt, auch den Führerschein kosten. (Text und Foto: ADAC)

Gefahr im Verzug | 49


Gefahr im Verzug

Achtung Kinder!

Schulanfänger im Straßenverkehr sind unachtsam

Adressen, die weiterhelfen!

Wir bedanken uns bei allen unseren Anzeigenkunden, die diese Ausgabe unterstützt haben. In alphabetischer Reihenfolge

finden Sie hier alle Inserenten. Wir freuen uns, wenn Sie diese Firmen bevorzugt berücksichtigen.

Sicher in die Schule zu kommen,

ist gerade für viele ABC-Schützen

kein leichtes Unterfangen. Denn

Kinder nehmen Informationen

anders wahr und reagieren dreimal

langsamer als Erwachsene.

Das birgt Risiken: Im vergangenen

Jahr verunglückten

30.633 Kinder unter 15 Jahren

im Straßenverkehr, sieben Prozent

mehr als ein Jahr zuvor. Für

Eltern mehr denn je Anlass, die

Schulbank in punkto Sicherheit

zu drücken und ihren Sprösslingen

das Einmaleins im Straßenverkehr

zu erklären.

Autofahrern rät ein Sprecher

des Zentralverbandes Deutsches

Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK),

vor Schulen und in Wohngebieten

generell bremsbereit und im

Schritttempo zu fahren. Auch

wenn Ampeln, Verkehrsinseln,

Zebrastreifen, Schülerlotsen und

leuchtend gelbe Spannbänder

Sicherheit signalisieren – Kinder

bewegen sich im Straßenverkehr

Bei einem Schlüsselverlust gilt: schnell handeln!

Autoschlüssel-Verlust:

Die wichtigsten Maßnahmen

Es war schon immer sehr lästig,

seinen Autoschlüssel zu verlieren.

Doch seit er auf seinem Mikrochip

auch noch wichtige Daten

des Autos abspeichert, ist ein

Verlust noch schwerwiegender.

Daher gehört es zu den wichtigsten

To-dos, so schnell wie

möglich die Kasko-Versicherung

zu informieren. Ansonsten kann

es bei einem eventuellen Diebstahl

des Fahrzeugs Probleme

geben. Wurde der Schlüssel gestohlen,

ist zusätzlich eine Anzeige

bei der Polizei zu erstatten,

auch wenn das Fahrzeug mit

unverhofft und oft ungesichert.

Darauf sollten sich Autofahrer

und Eltern einstellen.

Zu Fuß

Der sichere Weg ist klar und

x-mal mit den Kleinen zu unterschiedlichen

Zeiten, an allen Wochentagen

und mit Rollentausch

geübt. Dennoch wird es selbst am

Zebrastreifen brenzlig: Schulanfänger

haben gelernt erst zu gehen,

wenn die Fahrzeuge auf beiden

Seiten stehen. Frühzeitiges

Hinüberwinken verunsichert

und führt zu Missverständnissen.

Und klar, dass sich Kinder auch

abseits der Schulwege zwischen

parkenden Autos tummeln.

dem Zweitschlüssel weiterhin

gefahren werden kann. Für einen

neuen Schlüssel braucht der

Vertragshändler den Fahrzeugbrief

sowie den Personalausweis.

Anhand der Fahrgestellnummer

wird dann ein neuer Schlüssel

bestellt. Ist der Schlüssel nach

einigen Tagen eingetroffen, wird

er an die Fahrzeugelektronik angepasst.

Dafür ist auch der Zweitschlüssel

nötig. Wird dieser nicht

angepasst, verliert er seine Funktion.

Die Kosten belaufen sich

meist auf mehrere hundert Euro.

(Text: dmd, Foto: dmd/SP-X)

Auf Kinder muss besonders aufgepasst werden

Sicherheit heißt auch Sichtbarkeit.

Dafür sorgen Reflektoren

am Schulranzen, helle Kleidung

und eine Sicherheitsweste. Mit

dem reflektierenden Überzieher

werden die Erstklässler von Autofahrern

aus 150 Meter Entfernung

gesehen, in dunkler Kleidung

erst auf 45 Meter.

Im Auto

Wenn es denn die Fahrt mit dem

Auto sein muss, dann alle – auch

den Nachwuchs der Nachbarn –

altersgerecht anschnallen und

zur Gehwegseite aussteigen lassen.

Die meisten Kinder verunglücken

im Straßenverkehr als

Mitfahrer.

Am Bus

An der Haltestelle wird gerangelt,

geschubst, gespielt, ge-

Alte Führerscheine sind noch bis 2033 gültig:

Umtausch jetzt nicht notwendig

Zum 19. Januar 2013 werden

neue EU-Führerscheine eingeführt.

Alle Ausweise, die ab

diesem Zeitpunkt ausgestellt

werden, gelten 15 Jahre lang.

Der ADAC weist darauf hin, dass

alle Dokumente, die vor dem 19.

Januar 2013 ausgegeben worden

sind, erst mit Wirkung zum

19. Januar 2033 ihre Gültigkeit

verlieren und neu ausgestellt

werden müssen. Wer dennoch

schon jetzt ein neues Dokument

im Scheckkartenformat haben

möchte, hat keinen großen Aufwand:

Die Bearbeitungsgebühr in

Höhe von 24 Euro bei der ausstellenden

Behörde einzahlen sowie

den alten Führerschein und

ein neues Foto vorlegen. Eine

ärztliche Untersuchung ist dabei

– anders als in vielen anderen

EU-Staaten – nicht vorgeschrieben.

Unerlässlich ist der Umtausch

jedoch dann, wenn wegen

einer Fernreise ein internationaler

Führerschein erforderlich

ist. Dieser kann nur für Inhaber

eines „neuen“ Scheckkartenführerscheins

ausgestellt werden.

träumt. Hier heißt es: anhalten

und vorsichtig im Schritttempo

vorbeifahren.

Auf dem Rad

Nicht ohne Grund absolvieren

Kinder erst in der vierten Klasse

die Fahrradprüfung. Dann beherrschen

sie das Rad und haben

den Kopf frei für Verkehrsregeln.

Für Autofahrer gilt: Ob klein

oder schon größer – Kinder auf

dem Rad dürfen nur mit großem

Abstand und langsam überholt

werden. (Text: Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe,

Foto: ®somenski-Fotolia)

Der Umtausch hat noch Zeit

Der Führerschein im Scheckkartenformat

ist die Umsetzung

einer EU-Richtlinie. Zum einen

soll durch den Umtausch Führerscheinfälschern

das Handwerk

gelegt werden. Zum anderen ist

es das erklärte Ziel der Neuregelung,

ein EU-weites Fahrerlaubnisregister

zu errichten, um so

den sogenannten „Führerschein-

Tourismus“ zu erschweren bzw.

unmöglich zu machen. (Text:

ADAC, Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

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Senefelder Straße 23

86368 Gersthofen

0821 / 480680

Robert-Koch-Str. 8

89312 Günzburg

08221 / 90170

www.drexl-ziegler.de

Autohaus Esst S. 31

Engelschalkstr. 38

86316 Friedberg

0821 / 80038380

www.ford-esst.de

Autohaus Frey GmbH

Mazda-Händler S. 15

Flotowstr. 1

86368 Gersthofen

0821 / 490110

Bgm.-Wegele-Str. 18

86167 Augsburg

0821 / 7477740

Lagerlechfelder Str. 50

86836 Untermeitingen

08232 / 903109

www.auto-frey.com

Autohaus Frey GmbH

Peugeot-Händler S. 15

Flotowstr. 5

86368 Gersthofen

0821 / 4901140

www.auto-frey.com

Autohaus Huber & Söhne GmbH S. 11

Schmutterstr. 11

86368 Gersthofen-Batzenhofen

08230 / 89030

www.fiat-huber.de

Autohaus Klaus GmbH S. 11

Metzstr. 15

86316 Friedberg

0821 / 62239

www.fiat-klaus.de

Autohaus Kraus S. 27

Mühlfeld 1

86647 Buttenwiesen

08274 / 857

www.auto-kraus.com

Autohaus Mayrhörmann GmbH

Alfa Romeo-Händler S. 17

Ulmer Str. 12

86420 Diedorf-Biburg

0821 / 48660

www.mayrhoermann.de

Autohaus Mayrhörmann GmbH

Fiat-Händler S. 11

Ulmer Str. 12

86420 Diedorf-Biburg

0821 / 48660

www.mayrhoermann.de

Autohaus Medele GmbH S. 25

Justus-von-Liebig-Str. 2

86899 Landsberg am Lech

08191 / 33540

Röntgenstr. 19-21

82362 Weilheim

0881 / 64670

Kemptener Str. 131

87629 Füssen

08362 / 50740

www.autohaus-medele.de

Autohaus Motoren Weiß

Mitsubishi-Händler S. 9

Römerstr. 20

86356 Neusäß-Steppach

0821 / 486870

www.motoren-weiss.de

Autohaus Motoren Weiß

Suzuki-Händler S. 29

Römerstr. 20

86356 Neusäß-Steppach

0821 / 486870

www.motoren-weiss.de

Autohaus Reith GmbH S. 11

Deutschenbaurstr. 21

86157 Augsburg

0821 / 23965

Autohaus Rößle GmbH S. 11

Kaufbeurer Str. 52

86830 Schwabmünchen

08232 / 2055

www.autohaus-roessle.de

Autohaus Schaller Autohaus GmbH S. 23

Graf-Zeppelin-Str. 1

86899 Landsberg am Lech

08191 / 2424

Münchner Str. 96

98362 Weilheim

0881 / 9095200

Straßäcker 18

82418 Murnau

08841 / 9404

www.autohaus-schaller.de

Autohaus Schwegler GmbH S. 11

Pallottiweg 5

86316 Friedberg-Rederzhausen

0821 / 600910

www.ah-schwegler.de

Autohaus Senninger GmbH S. 43

Alter Heuweg 20

86161 Augsburg

0821 / 552882

Autohaus Still GmbH S. 13

Lechwiesenstr. 74

86899 Landsberg am Lech

08191 / 657240

Donaustr. 5

86165 Augsburg-Lechhausen

0821 / 4483880

Kobelweg 66

86156 Augsburg-Kriegshaber

0821 / 4609390

www.honda-still.de

Autohaus Wagner Gersthofen S. 45

Augsburger Straße 51-53

86368 Gersthofen

0821 / 490010

www.schwaba.de

Auto Weiss GmbH & Co. KG

BMW-Händler S. 21

Werner-von-Siemens-Str. 2

86551 Aichach

08251 / 87450

www.auto-weiss.de

Auto Forum Weiss GmbH

Hyundai-Händler S. 5

Werner-von-Siemens-Str. 2

86551 Aichach

08251 / 87450

www.auto-weiss.de

Autohaus Zanker GmbH & Co. KG S. 33

Robert-Koch-Str. 4

89312 Günzburg

08221 / 36620

www.autohaus-zanker.de

Autoglas in Augsburg GmbH S. 31

Friedberger Str. 152

86163 Augsburg

0821 / 2628570

www.autoglas-schoettl.de

Automobile Riedmiller S. 41

Elias-Holl-Str. 1

86836 Obermeitingen

08232 / 8784

www.automobile-riedmiller.de

Auto-Service Jehmiller S. 35

Gottlieb-Daimler-Straße 5

86462 Langweid

08230 / 840640

www.auto-service-jehmiller.de

Humbaur Anhänger-Zentrum S. 37

Dieselstr. 27

86368 Gersthofen

0821 / 248880

www.humbaur-ahz.de

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