gesund schön aktiv - MH Bayern

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gesund schön aktiv - MH Bayern

Frühjahrsausgabe | 2013

Jungbrunnen

Das regionale Fachmagazin für Gesundheit, Wellness und Kosmetik

Ein Verlagsprodukt der mh bayern GmbH & Co. KG

g e s u n d

s c h ö n

a k t i v


Grußwort von Prof. Dr. med. Johannes Georg Gostomzyk

Ehrenvorsitzender der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern (LZG)

Wohlbefinden selbstbestimmt

Neben den objektiven Bedingungen aus der Lebenslage und aus der Lebensführung

ist die subjektive Bewertung der Lebenssituation von zentraler Bedeutung für das

Wohlbefinden. Bevölkerungsstudien ermitteln für Menschen in der zweiten Lebenshälfte

im Durchschnitt eine hohe Lebenszufriedenheit, oft bis ins hohe Alter. Als

Alter wird die Lebensphase nach dem Erwerbsleben verstanden, die in den letzten

100 Jahren auf ca. 20 Jahre angewachsen ist.

Dennoch existieren in unserer Gesellschaft historisch gewachsen zwei Altersstereotype.

Das Defizitmodell verbindet Alter überwiegend mit negativ be werteten

Eigenschaften und Verhaltensweisen wie geistige Unbeweglichkeit, schlechte Gesundheit,

Passivität, Demenz, Hilfebedürftigkeit und Armut. Derartige Symptome

sind bei Hochaltrigen, also jenseits des 80. Lebensjahres, häufiger anzutreffen.

Demgegenüber verbindet das kompetenzorientierte Altersbild, das die Mehrheit der

„jungen Alten“ betrifft, Alter mit Eigenschaften wie Fitness, Mobilität, Erlebnisoffenheit,

Gelassenheit, wirtschaftlicher Potenz und veränderten gesellschaftlichen Vorstellungen

von Liebe und Sexualität. Auch bei reduzierter Leistungsfähigkeit stehen die Lebenserfahrung

und Altersweisheit älterer Menschen im Vordergrund.

Alter ist auch gesellschaftlicher Nutzen. Im Alltag bewahren ältere Menschen oft ein zwischen den Generationen

in beiderlei Richtungen wirksames Hilfs­ und Unterstützungsnetz in den Familien. Ältere Menschen leisten auch

einen erheblichen Beitrag zur Gesundheitswirtschaft, einem volkswirtschaftlich wichtigen Wachstums­ und Beschäftigungsbereich.

Die Konsumausgaben für Körperpflege steigen mit dem Alter; sie liegen in älteren Haushalten weit über den Ausgaben

jüngerer Haushalte. Auch hier gelten die Erkenntnisse der Altersheilkunde (Geriatrie): Kalendarisches Alter und bio logisches

und soziales Altern können zeitlich weit auseinanderfallen. Vor allem aber gilt, dass Altern als allgemeines biologisches

Phänomen und alterstypische Krankheiten nicht automatisch gleichzusetzen sind. Es sind zu unterscheidende Prozesse, auch

bei Höchstaltrigen, also über 100­Jährigen.

Daraus ergibt sich die Bedeutung der „subjektiven Gesundheit“, die das gefühlte Gesundheitserleben einer Person bezeichnet.

Demgegenüber gilt als „objektive Gesundheit“ der medizinisch diagnostizierte Gesundheitszustand. Diese Unterscheidung

ist für die Lebensqualität sehr bedeutsam, weil die subjektive Gesundheit nicht immer einfach den objektiven Gesundheitszustand

widerspiegelt. Manche pessimistische Person mit zuerkannter objektiver Gesundheit bildet sich ein, krank zu sein,

und verhält sich entsprechend. Andererseits erleben optimistische Personen trotz Gebrechen oder medizinisch diagnostizierbarer

Krankheit oftmals subjektiv eine gute Gesundheit auf der Basis von Vertrauen in ihre Selbstwirksamkeit und eingebettet

in Freundschaft. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, das subjektive Gesundheitserleben als Ergebnis der Selbstwahrnehmung

kann die nachfolgende Langlebigkeit bzw. Sterblichkeit besser vorhersagen als ein aus Fremdbeobachtung abgeleiteter

objektiver Gesundheitszustand.

Die Zusammenführung der Vorstellungen von medizinisch diagnostizierter und subjektiver Gesundheit bzw. Krankheit ergibt

ein aktives Handlungskonzept, das auch die Thematisierung der Endlichkeit des Lebens zwanglos zulässt.

Liebe Leserinnen und Leser,

ein neugeborener Junge kann heute in Deutschland auf eine durchschnittliche

Lebenserwartung von 77,7 Jahren hoffen. Das vermeintlich „schwache Geschlecht“

zeigt sich noch deutlich stärker und überflügelt den männlichen Nachwuchs. Neugeborene

Mädchen dürfen sogar mit 82,7 Jahren rechnen. Diese erfreuliche Entwicklung

ist unter anderem auf eine verbesserte gesundheitliche Vorsorge und medizinische

Versorgungssituation zurückzuführen. Nie zuvor standen die Chancen so gut, gesund

alt zu werden. Ausgefeilte Untersuchungsmethoden helfen, das individuelle Krankheitsrisiko

zu ermitteln und vielfältige Präventionsprogramme zielen darauf ab, späteren

Erkrankungen vorzubeugen. Wie man durch die verschiedenen Lebensphasen

hindurch gesund bleibt, sportliche Aktivitäten pflegt und dabei auch noch gut aussieht,

will Ihnen die dritte Themenausgabe myheimat Jungbrunnen zeigen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

Ihr myheimat Jungbrunnen-Team

Gesundheit ab Seite 4

„Krankheit lässt den Wert der Gesundheit erkennen“, wusste schon der

griechische Philosoph Heraklit. Oftmals scheuen die Menschen den rechtzeitigen

Gang zum Arzt oder achten zu wenig auf ihre Gesundheit. Mit unseren

Tipps zu Vorsorgeuntersuchungen und einer gesunden Lebensführung sind Sie

auf der sicheren Seite.

Wellness ab Seite 22

„Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ – Wer kennt diese be kannte

Redewendung nicht? Sie verrät ein ganzheitlich orientiertes Menschenbild, basierend

auf der Einheit von Körper, Seele und Geist des Menschen. In unserer

Rubrik Wellness erhalten Sie wissenswerte Informationen zu effektiven Entspannungs-

und Stressmanagementmethoden.

Kosmetik ab Seite 34

Das äußere Erscheinungsbild ist die persönliche Visitenkarte eines Menschen.

Häufig entscheidet der Ersteindruck über Sympathie oder Antipathie. Schon kleine

Tricks und Kniffe erzeugen häufig große Wirkungen. Wie eine gelungene Haar-,

Haut- und Lippenpflege aussehen könnte, erfahren Sie in dieser Themenausgabe.

Gesundheitskalender ab Seite 41

Die Themen Gesundheit, Wellness und Kosmetik sind Gegenstand zahlreicher

Fachvorträge und Konferenzen. Wenn Sie sich für ein spezielles Thema interessieren,

haben Sie mit unserem ausführlichen Gesundheitskalender einen

guten Wegweiser in der Hand.

Impressum

Prof. Dr. Johannes Gostomzyk

Ehrenvorsitzender der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern (LZG)

Redaktion:

Joachim Meyer

0821 - 25 92 84 - 4

redaktion.jungbrunnen@mh-bayern.de

www.myheimat.de/profil/27323

Anzeigen:

Oliver Kiehn

0821 - 25 92 84 - 2

anzeigen.jungbrunnen@mh-bayern.de

www.myheimat.de/profil/1121

Herausgeber: mh bayern GmbH & Co. KG

Persönlich haftende Gesellschafterin: mh bayern Verwaltungs-GmbH, Registergericht Augsburg

Geschäftsführer: Edgar Benkler, Renate Dempfle; Chefredakteur: Joachim Meyer V.i.S.d.P.

Auflage: 10.000 Exemplare

Anschrift: myheimat Jungbrunnen, mh bayern GmbH & Co. KG, Kleine Grottenau 1, 86150 Augsburg

Druck: KESSLER Druck + Medien GmbH & Co. KG, Michael-Schäffer-Str. 1, 86399 Bobingen

Die mh bayern GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit der Beiträge.

Fotos Titelseite: Titelbild: istockphoto.de; kleine Bilder v. l. n. r.: Rainer Sturm / pixelio.de; Barbara Eckholdt / pixelio.de; Michael Bührke / pixelio.de

Fotos Editorial: 1. und 3. Bild: Rainer Sturm / pixelio.de; 2. Bild: Petra Bork / pixelio.de

Foto Grußwort: Prof. Dr. med. Johannes Georg Gostomzyk/Landeszentrale für Gesundheit in Bayern


Gesundheit

Gesundheit

Wechselbeziehung

Kranker Zahn - Kranker Mensch

Wer gern Süßes isst, muss nicht zwangsläufig zum Diabetiker werden

Gängige Regeln für eine gesunde Ernährung gelten auch für Diabetiker

Unterschiedliche amerikanische

Studien führen zu der starken

Vermutung, dass die Parodontitis,

eine Erkrankung des Zahnhalteapparates,

ein nicht zu unterschätzendes

Risiko für den

menschlichen Körper darstellt.

Ursache für die Parodontitis

sind auf der Zahnoberfläche

befindliche Bakterienbeläge, bekannt

unter dem Namen Plaque

oder Biofilm. Verbleiben diese

durch mangelnde Mundhygiene

für längere Zeit an schwierig

zu reinigenden Stellen wie dem

Zahnzwischenraum oder dem

Zahnhals, lösen sie eine entzündliche

Abwehrreaktion des Zahnfleisches

aus.

Erste Anzeichen sind Zahnfleischbluten.

Bei einem dauerhaften

Bestehen dieser Entzündung

kann es im weiteren Krankheitsverlauf

zu einem Abbau des Kieferknochens

kommen, in deren

Folge die Zähne ihren Halt verlieren

können. Hierbei können

Bakterien oder Bakteriengifte

aus der Mundhöhle in weit entfernte

Regionen des Körpers vordringen

und dort zu schädlichen

Reaktionen führen.

Parodontitis tritt vermehrt im

Alter auf. In Deutschland finden

sich bei über 40 Prozent der

Erwachsenen moderate Entzündungen

des Zahnhalteapparates.

Schwere Erkrankungsformen

sind bei 4 bis 22 % der Bevölkerung

zu finden.

Diese hohe Quote hat Folgen. So

scheinen akute oder chronische

Atemwegserkrankungen nicht

selten von Bakterien auszugehen,

die eigentlich ausschließlich für

die Entzündung des Zahnbetts

verantwortlich gemacht werden.

Zwei amerikanische Studien bestätigen

den Zusammenhang. In

der ersten Studie wiesen Patienten

mit chronischen Atemwegserkrankungen

eine schlechtere

Mundhygiene, mehr Zahnstein

Regelmäßige Zahnarztbesuche können Schlimmeres verhindern

und mehr erkrankte Zähne auf

als Patienten ohne Atemwegserkrankungen.

Die zweite Studie

zeigt: Je größer der Verlust des

Kieferknochens aufgrund einer

Parodontitis, desto stärker ist die

Lungenfunktion bei Patienten

mit einer chronischen Bronchitis

beeinträchtigt.

Besonders deutlich zeigt sich das

Wechselspiel von Zähnen und

Körper bei Diabetes-Patienten.

Fast alle schlecht eingestellten

Diabetiker des Typs I und Typs

II leiden an Parodontitis. Dafür

werden einerseits die Einflüsse

des Diabetes auf die kleinen

und großen Blutgefäße, auch in

der Mundhöhle, verantwortlich

gemacht. Andererseits wird die

Beeinträchtigung des Immunsystems

beschrieben. Beides führt

offensichtlich zu einer verminderten

Abwehrkraft des Zahnhalteapparates

gegenüber Bakterienangriffen.

Auch bei schwangeren Frauen

besteht ein auffälliger Zusammenhang

zwischen der Erkrankung

des Zahnhalteapparates

und der Frühgeburtenrate sowie

einem geringen Geburtsgewicht.

(Text und Bild: Initiative pro-

Dente e. V.)

Arzneipflanze des Jahres

Kleine Pflanze, große Wirkung: die Kapuzinerkresse

Exakte Blutzuckermessungen sind wichtig

Spiel mit dem Risiko

Diabetes wird aus mangelndem Wissen oft auf die leichte Schulter genommen

Nach Schätzungen von Experten

haben rund zehn Millionen

Deutsche Diabetes. Während

etwa sieben Millionen behandelt

werden, wissen die übrigen drei

Millionen bislang nichts von ihrer

Krankheit.

4 | Gesundheit

Dies ist bedenklich, denn über

längere Zeit erhöhte Blutzuckerspiegel

können zu gesundheitlichen

Folgen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen,

Nieren- und

Nervenschädigungen oder Fußgeschwüren

führen. Doch viele

Menschen verharmlosen diese

Gefahren oder achten nicht auf

erste Anzeichen. Häufig wird

angenommen, dass nur übergewichtige

Menschen an Typ-

2-Diabetes erkranken. Zwar ist

das Risiko für Übergewichtige

doppelt so hoch, doch gibt es

weitere Risikofaktoren - wie die

genetische Veranlagung und ein

höheres Lebensalter.

Auch die Annahme, dass ausschließlich

ein hoher Zuckerkonsum

zu Diabetes führt, stimmt

nur bedingt, denn nicht nur Zucker,

sondern auch Fett spielt

eine Rolle. Diabetiker müssen jedoch

nicht auf spezielle Lebensmittel

zurückgreifen. Auch für sie

gelten die gängigen Regeln einer

gesunden Ernährung: wenig Fett

in Form gesättigter Fettsäuren

Regelmäßige Bewegung gehört zum Therapiekonzept

und Transfette, Zucker und Salz

in Maßen, stattdessen Getreideprodukte,

Gemüse und Früchte.

Mehr Infos gibt‘s unter www.diabetes-behandeln.de

nachzulesen.

Unterzucker vermeiden

Die Angst, dass Typ-2-Diabetiker

von Anfang an Insulin spritzen

müssen, ist unbegründet. Dies

wird meist erst im späteren Stadium

notwendig, wenn die Bauchspeicheldrüse

kaum noch Insulin

produziert. Nach Beginn der Erkrankung

ermöglichen moderne

Medikamente in Tablettenform

lange Zeit eine verträgliche Behandlung

mit einem geringeren

Risiko für Unterzuckerungen,

weiß Prof. Dr. Stephan Jacob: „Die

sogenannten DPP-4-Hemmer

oder Inkretinverstärker, wie zum

Beispiel Sitagliptin, regulieren

die Insulinausschüttung abhängig

vom jeweiligen Blutzuckerspiegel“,

erklärt der Diabetologe

aus Villingen-Schwenningen.

Nur wenn dieser - etwa durch

Nahrungsaufnahme - steige, erhöhen

sie die Insulinfreisetzung.

(Text: djd/pt, Fotos: links: djd/diabetes-behandeln.de/thx,

rechts

oben: djd/diabetes-behandeln.

de/Image Source, rechts Mitte:

djd/diabetes-behandeln.de/J.

Hollingsworth, rechts unten: djd/

diabetes-behandeln.de/thx)

Bereits die Inkas nutzten die

Pflanze als Schmerz- und Wundheilmittel,

informiert der „Studienkreis

Entwicklungsgeschichte

der Arzneipflanzenkunde“ an der

Universität Würzburg.

Reich an Vitamin C

Die Kapuzinerkresse ist nicht nur

reich an Vitamin C, sondern auch

an sogenannten Glucosinolaten,

die für den scharfen Geschmack

der Blüten und Blätter verantwortlich

sind. Im Körper werden

sie zu Senfölen umgewandelt,

die antibakteriell sowie entzündungshemmend

wirken und die

Durchblutung fördern. Daher

wird die Kapuzinerkresse in der

Naturmedizin auch zur Behandlung

von Infektionen der Atemwege

und Harnwege eingesetzt.

Herkunft und Verbreitung

Die Kapuzinerkresse ist ursprünglich

in den Anden Perus

und Boliviens beheimatet, wurde

aber auch in kühleren Regionen

Mittel- und Südamerikas angebaut.

Ende des 16. Jahrhunderts kam

die Pflanze nach Europa und

sorgte vor allem in den Klostergärten

für eine leuchtend gelborange

bis rote Blütenpracht.

Heute ist sie in vielen Gärten als

Zier- und Gewürzpflanze zu finden.

Tipps für die Anpflanzung

im Garten

Die bekannteste Art ist die Große

Kapuzinerkresse (Tropaeolum

majus). Sie blüht von Juni bis Oktober

und gedeiht besonders gut

an einem sonnigen Standort. Die

langen kletternden Ranken besitzen

schildförmige Blätter mit

einem wachsartigen Belag. Die

Kapuzinerkresse ist frostempfindlich

und muss im Frühjahr

wieder neu ausgesät werden.

Arzneipflanze des Jahres 2013: die Kapuzinerkresse

Hobbygärtner pflanzen sie gerne

neben Kohlgewächse, Rosen und

unter Obstbäume, da sie Schädlinge

wie den Kleinen Kohlweißling

und Blattläuse fernhält.

Der Name ist übrigens auf die

Form der Blüten bezogen, die an

die Kapuzen von Mönchskutten

erinnern.

Geschmack und Verwendung

in der Küche

Die Blüten und die jungen frischen

Blätter sind essbar und

haben ein angenehm scharf-würziges

Aroma. Wer sie im eige-

nen Garten anpflanzt, kann vom

Frühsommer bis zum Herbst

nach Bedarf ernten. Die pfeffrigscharfen

Blätter schmecken fein

gehackt auf dem Butterbrot, im

Salat, in Kräutersoßen, im Quark

und in Dips, im Omelette und zu

Pellkartoffeln.

Die dekorativen Blüten haben

ein etwas milderes Aroma und

geben Salaten, Suppen und Desserts

eine besondere Note. Die

Blütenknospen können in Essig

eingelegt werden und ähnlich

wie Kapern Soßen, Salate und

Antipasti verfeinern. (Text: Heike

Kreutz, www.aid.de, Foto: Angelika

Koch-Schmid/pixelio.de)

Gesundheit | 5


Gesundheit

Gesundheit

Geeignet sind Sportarten wie Radfahren, Joggen oder Tennis

Schlaganfall-Gefahr: Aufklärung vor allem für

Frauen immens wichtig

Erhöhtes Risiko für Frauen

Ausdauertraining ist bei Bluthochdruck empfehlenswert

Richtiges Ausdauertraining bei Bluthochdruck

Bewegungsmangel begünstigt die Entstehung von Bluthochdruck

Etwa jeder zweite Erwachsene in

Deutschland hat Blutdruckwerte

über 140/90 mmHg und damit

einen hohen Blutdruck. Unbehandelter

Bluthochdruck kann

zu schwerwiegenden oder gar lebensgefährlichen

Erkrankungen

führen wie z.B. Herzinfarkt,

Schlaganfall oder Herzschwäche.

Maßnahmen gegen Bluthochdruck

sind neben körperlicher

Betätigung und gesunder

Ernährung u.a. ein sparsamer

Kochsalzverbrauch, mäßiger Alkoholkonsum

und Abbau von

Übergewicht.

Bewegungsmangel gehört zu

den wichtigsten Faktoren, die einen

Bluthochdruck begünstigen.

Daher raten Kardiologen bei zu

hohem Blutdruck zu mehr Bewegung.

„Bei vielen Menschen lässt sich

der zu hohe Blutdruck um Werte

in der Größenordnung von 5

bis 10 mmHg senken, wenn sie

ein richtig dosiertes Ausdauertraining

betreiben, sich also drei

bis fünf Trainingseinheiten pro

Woche mit einer Dauer von je

mindestens einer halben Stunde

körperlich betätigen“, sagt der

Kardiologe Prof. Dr. med. Ulf

Landmesser, Leitender Arzt der

Klinik für Kardiologie am Universitätsspital

Zürich, im Gespräch

mit der Deutschen Herzstiftung.

„Man muss nicht unbedingt mit

Joggen beginnen. Auch flottes

Gehen ist ein guter Einstieg“, fügt

der Kardiologe hinzu. Grundsätzlich

ist auch schon eine geringere

Steigerung der körperlichen

Aktivität gut für Herz und Gefäße

und allemal besser als gar nichts

zu tun.

Für Patienten mit Bluthochdruck

eignen sich am besten Sportarten,

die eine mäßige Ausdauerbelastung

mit sich bringen wie z.B.

Joggen, Radfahren, Schwimmen

Übertriebener Ehrgeiz ist nicht angebracht

oder Tennis, allerdings nur, wenn

sie ohne Ehrgeiz und nicht unter

Wettkampfbedingungen betrieben

werden. Ergänzend zum

Ausdauertraining – jedoch nicht

allein – empfiehlt Prof. Landmesser

ein mäßiges Krafttraining

unter fachkundiger Anleitung,

da eine gesteigerte Muskelmasse

den Stoffwechsel verbessere.

Wichtig: Sowohl vor der Aufnahme

eines Ausdauertrainings als

auch eines mäßigen Krafttrainings

muss der Blutdruck gut

eingestellt sein. Mit Werten über

160/95 mmHg sollte kein Training

begonnen werden. Auch

sollte die Belastung nicht zu

hoch sein und der Puls nicht zu

stark steigen. Seinen optimalen

Trainingspuls sollte man beim

Kardiologen oder Sportarzt ermitteln

lassen. Achtung: „Die

alte Faustregel, wonach der Puls

höchstens 180 minus Lebensalter

betragen darf, ist zu grob und

viele Menschen würden sich dabei

zu sehr belasten“, warnt Prof.

Landmesser.

Aus diesem Grund sollte sich

jeder über 45 Jahre, der bisher

kein Sport betrieben hat, vorher

von einem Internisten, Kardiologen

oder Sportmediziner untersuchen

lassen.

Das Wichtigste ist dabei ein Belastungstest,

meistens auf dem

Fahrradergometer. Dabei wird erkennbar,

wie sich der Blutdruck

unter körperlicher Anstrengung

verhält und wie belastbar man

überhaupt ist. „Außerdem kann

die Untersuchung Hinweise auf

andere Erkrankungen geben,

zum Beispiel eine koronare Herzerkrankung

(KHK)“, betont Prof.

Landmesser. (Text: Deutsche

Herzstiftung, Fotos v.l. im Uhrzeigersinn

Dieter Schütz/pixelio.

de, Albrecht E. Arnold/pixelio.de,

Rainer Sturm/pixelio.de)

Frauen werden nach einem Schlaganfall häufiger zum Pflegefall, wie

eine amerikanische Studie belegte. Das hat auch biologische Gründe:

Sie werden älter. Mit dem Alter steigt das Schlaganfall-Risiko und der

Körper erholt sich schlechter von dem Schlag. In Deutschland sind

Frauen im Durchschnitt 75 Jahre alt, wenn sie einen Schlaganfall erleiden,

Männer etwa 68 Jahre. Neben dem Alter scheint ein weiterer

Faktor die Prognose für Frauen zu verschlechtern. Wie schnell ein

Patient nach einem Schlaganfall behandelt wird, ist meist ausschlaggebend

für die langfristigen Folgen. Ärzte beobachten häufiger, dass

Frauen später in die Klinik kommen als Männer. Eine mögliche Erklärung

ist, dass sie sich eher scheuen, den Notruf zu tätigen oder niemandem

„zur Last fallen“ möchten. Eine andere, dass sie den Schlaganfall

anders als Männer empfinden.

Unterschiedliche Symptome

Typische Anzeichen eines Schlaganfalls sind plötzlich eintretende

Sehstörungen, Sprach- oder Sprachverständnisstörungen, Lähmungen

auf einer Körperseite und Taubheitsgefühle, Schwindel mit

Gangunsicherheit und äußerst heftiger, plötzlich auftretender Kopfschmerz.

Daneben beschreiben Frauen häufig weniger „klassische“

Symptome als Männer, zum Beispiel Gliederschmerzen, Schluckbeschwerden

oder Luftnot. Für Frauen kann die Aufklärung über die

Symptome des Schlaganfalls daher lebenswichtig sein. Dass sie auch

wirksam ist, zeigte eine Studie des Kompetenznetzes Schlaganfall in

Berlin. Frauen, die schriftliche Informationen über die Symptome des

Schlaganfalls erhalten hatten, lasen diese offensichtlich aufmerksam.

27 Prozent von ihnen kamen nach einem Schlaganfall schneller in

die Klinik im Vergleich zu Patientinnen, die zuvor keine Information

erhalten hatten.

Im Ernstfall nicht zögern

Grundsätzlich gilt: Wer eines oder mehrere der beschriebenen Symptome

an sich oder anderen bemerkt, sollte nicht zögern und den

Notruf 112 wählen - unabhängig vom Geschlecht. (Text und Foto:

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe)

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Gesundheit | 7


Gesundheit

Gesundheit

Mangelndes Hören...

...kann im Straßenverkehr eine enorme Gefährdung sein

Ob als Autofahrer, Fahrradfahrer

oder Fußgänger: Wer sich

im hektischen Straßenverkehr

sicher bewegen will, muss sich

auf alle seine Sinne verlassen

können.

Hörminderungen werden

kaschiert

Der eigene Hörverlust wird oft

nicht bemerkt

Vielen sind die Ausmaße und

Konsequenzen des eigenen Hörverlusts

kaum bewusst, denn nur

in Ausnahmen manifestiert sich

diese Schwäche von einem Moment

auf den anderen.

Wenn der Nachbar nicht mehr grüßt

„Blinde Flecken“ im Gesichtsfeld

Doch obwohl es heute selbstverständlich

ist, bei einer Sehschwäche

eine Brille zu tragen,

werden Hörminderungen von

vielen Menschen nach wie vor

kaschiert.

14 Millionen Betroffene

Immerhin haben knapp 14 Millionen

Menschen in Deutschland

Probleme, weil sie so schlecht

hören, dass ein Hörgerät ihre

Wahrnehmung deutlich verbessern

würde. Doch nur etwa drei

Millionen haben sich bislang mit

solch einem Hilfsmittel versorgen

lassen.

Vielmehr handelt es sich in den

meisten Fällen um einen schleichenden

Prozess, bei dem sich

das Hörvermögen kontinuierlich

verringert. Auf www.audibene.

de etwa steht ein „Leitfaden für

gutes Hören“ zum kostenlosen

Download bereit. audibene unterstützt

damit diskret bei der

Selbsteinschätzung.

Vor allem im Straßenverkehr

können die Folgen einer Fehleinschätzung

fatal sein. Betroffene

nehmen die Geräusche herannahender

Autos, Straßenbahnen

oder Fahrräder nicht rechtzeitig

wahr und überqueren Straßen

und Kreuzungen darum nicht

selten im falschen Moment.

Oft genug versuchen andere Verkehrsteilnehmer

dann die Situation

durch besonders schnelle

Reaktionen zu retten, aber das

gelingt nicht immer.

Jeder Dritte über 50 hat eine

Hörminderung

Die beiden häufigsten Formen

der Problematik, die Lärm- sowie

die Altersschwerhörigkeit, entstehen

durch eine Schädigung

der feinen Haarsinneszellen im

Innenohr.

Je länger das Problem unbehandelt

bleibt, desto größer ist der

Verlust des Verständnisses von

Sprache, Musik - und Verkehrsgeräuschen.

Und weil die Deutschen immer

älter werden, ist zusätzlich damit

zu rechnen, dass der Bevölkerungsanteil

von Menschen mit

Hörminderung immer weiter

steigt.

In der stark wachsenden Altersgruppe

der über 50-Jährigen ist

etwa jede dritte Person betroffen.

(Text: djd/pt, Foto: Rainer Sturm

/ pixelio.de)

Wenn der Herr Müller von nebenan

morgens zielstrebig zur

Bushaltestelle geht, ohne dabei

die Nachbarn auf der Straße zu

grüßen, dann ist er nicht unbedingt

in Eile oder arrogant.

Möglicherweise leidet er an einer

Augenkrankheit, die das Gesichtsfeld

beeinträchtigt.

Verschiedene Augenkrankheiten

wirken sich ganz unterschiedlich

auf das Sehvermögen aus.

Den Betroffenen selbst fallen die

meist schleichenden Veränderungen

– solange sie nicht das

zentrale Gesichtsfeld betreffen

– häufig gar nicht auf. Sehen ist

ein komplexer Vorgang, bei dem

das Gehirn die Informationen,

die es vom Auge erhält, zu einem

kompletten Bild zusammensetzt.

Diese Informationsverarbeitung

funktioniert so gut, dass Fehler

lange Zeit kompensiert werden.

Treten beispielsweise infolge

eines Glaukoms (Grüner Star) an

einem Auge „blinde Flecken“ im

Gesichtsfeld auf, wird der Ausfall

einerseits oft durch das zweite

Auge wettgemacht. Andererseits

ergänzt das Gehirn fehlende Informationen,

indem es aus den

vorhandenen Seheindrücken

„hochrechnet“, wie das Bild dort

aussehen müsste, wo tatsächlich

Information fehlt. Ein Objekt, das

sich von der Seite nähert, kann

dann plötzlich „wie aus dem

Nichts“ im zentralen Gesichtsfeld

auftauchen.

Glaukom

Das Glaukom bezeichnet eine

Gruppe von Augenkrankheiten,

bei denen die Fasern des Sehnervs

nach und nach absterben.

Zunächst kommt es am Rand des

Gesichtsfelds zu Ausfällen, die

der Patient selbst in der Regel

lange Zeit nicht bemerkt. Erst

wenn schon ein großer Teil des

Sehnervs unwiederbringlich zerstört

ist und sich das Gesichtsfeld

immer weiter einengt, fallen die

Symptome auf. Mit einer Früherkennungsuntersuchung,

die

einen Sehnerven-Check in Kombination

mit der Messung des Augeninnendrucks,

möglicherweise

noch weitere Untersuchungen

umfasst, kann der Augenarzt die

Diagnose schon stellen, bevor

die Sehkraft leidet, und dann mit

Augentropfen, Lasereingriffen

oder einer Operation wirksam

den Sehverlust verhindern. Da

das Glaukom mit zunehmendem

Alter häufiger auftritt, empfehlen

Augenärzte die Früherkennung

allen Menschen ab 40 Jahren,

bei familiärer Veranlagung schon

früher.

Altersabhängige

Makuladegeneration (AMD)

Bei dieser Krankheit, die heute

in den Industrieländern die häufigste

Ursache für schwere Sehbehinderungen

ist, sterben nach

und nach die lichtempfindlichen

Zellen in der Netzhautmitte an

der Stelle des schärfsten Sehens

(Makula) ab. Die Betroffenen sehen

in der Mitte ihres Gesichtsfeldes

einen grauen Fleck. Lesen,

Gesichter erkennen etc. werden

dann unmöglich, die Orientierung

im Raum gelingt jedoch

weiterhin. Gegen die langsam

fortschreitende trockene Form

der AMD gibt es noch keine

wirksame Therapie, doch mit

einer vitaminreichen Ernährung

und in bestimmten Fällen mit

Nahrungsergänzungsmitteln

lässt sich vorbeugen oder das

Fortschreiten verlangsamen. Die

deutlich aggressivere feuchte

Form der AMD, von der etwa 15

Prozent der Patienten betroffen

sind, kann heute mit Medikamentengaben

ins Augeninnere

wirksam behandelt werden. Deshalb

ist auch hier eine Früherkennungsuntersuchung

hilfreich,

die Augenärzte ab dem Alter von

60 Jahren empfehlen.

Diabetische

Netzhauterkrankung

Die Zuckerkrankheit schädigt die

feinen Blutgefäße im Auge, was

zur diabetischen Netzhauterkrankung

führen kann. Die Schäden

können die Randbereiche

der Netzhaut betreffen und werden

dann lange nicht wahrgenommen,

sie können aber auch

die Netzhautmitte betreffen.

Eine konsequente Kontrolle der

Blutzucker- und Blutdruckwerte

verhindert meist, dass Schäden

überhaupt auftreten. Mit einer

Laserbehandlung oder mit

Medikamentengaben ins Auge

können Augenärzte wenn nötig

das Sehvermögen erhalten oder

sogar wieder verbessern. Diabetiker

sollten daher unbedingt

mindestens einmal pro Jahr vom

Augenarzt untersucht werden.

(Text: www.augeninfo.de, Foto

rechts: Rainer Sturm/pixelio.de,

links oben: Petra Bork/pixelio.de,

links unten: Matthias Preisinger/

pixelio.de)

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Gesundheit

Gesundheit

Der Konsum von Milchprodukten kann unangenehme Folgen haben

Entspannt beim Zahnarzt – auch das ist möglich

Gemeinschaftspraxis Kast & Kast vereint Behandlung auf höchstem Niveau mit angenehmer Atmosphäre

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Fast alle Milchprodukte enthalten Laktose

Laktoseintoleranz

Wenn Milchprodukte zum Problem werden

Laktase-Tabletten machen Milchprodukte besser verträglich

Angst vor dem Zahnarztbesuch gehört

der Vergangenheit an. Denn ein Blick

in die zahnärztliche Gemeinschaftspraxis

von Clemens und Ines Kast

im Augsburger Stadtteil Göggingen

zeigt, dass Behandlung auf höchstem

Niveau auch in entspannter, angenehmer

Atmosphäre möglich ist. Dem

Ehepaar ist es gelungen, scheinbare

Gegensätze hervorragend in Einklang

zu bringen: Eine hochmoderne Praxis

in den Räumen eines Baudenkmals

und innovative Zahnheilkunde in angenehmer

Umgebung. Kürzlich hat die

zahnärztliche Gemeinschafts praxis ihr

ein jähriges Jubiläum gefeiert – und

schon jetzt ist sie als hervorragende

Adresse rund um die Zahngesundheit

etabliert. Die Patienten schätzen

die hellen und freundlichen Räumlichkeiten,

vom Eingangsbereich

über das moderne Wartezimmer

bis hin zu den fünf Sprechzimmern

und die Leistungen, die ihnen hier

zur Verfügung stehen. In jedem Be-

RZ_Kast & Kast_Anz Kinderheft_Layout 1 21.11.11 14:20 Seite 1

handlungsraum ist strahlungsarmes

Röntgen möglich. Außerdem werden

in der Praxis Operationen im Bereich

Implantologie, Knochenaufbau und

Weisheitszahnentfernung ambulant

DIE PRAXIS FÜR DIE GANZE FAMILIE –

durchgeführt. Die Behandlungen erfolgen

möglichst schonend und

VON KINDERZAHNHEILKUNDE BIS IMPLANTOLOGIE

können

- auf Wunsch - auch in Sedierung

(Dämmer schlaf) durchgeführt werden.

Clemens Kast hat sich auf die Implantologie

spezialisiert, seine Frau Ines

hat ihren Tätigkeitsschwerpunkt im

Bereich der Parodontologie und Endodontologie.

Darüber hinaus gehören

natürlich auch die Prophylaxe, die Kariologie

sowie die Prothetik zum Leistungsspektrum

der Praxis. Die Praxis

in der Gögginger Straße 105a ist sowohl

mit öffentlichen Verkehrs mitteln

(Haltestelle Bergstraße) als auch mit

dem eigenen Fahrzeug sehr gut zu

erreichen. Es stehen ausreichend

praxiseigene Patientenparkplätze zur

Verfügung. In der Praxis finden regelmäßig

Informationsversanstaltungen

statt - genaue Termine entnehmen Sie

bitte der örtlichen Presse.

Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Kast & Kast

Göggingerstr. 105 A • 86199 Augsburg

Tel.: 0821 / 66098444 • Fax: 0821 / 66098445

kontakt@kast-kast.de • www.kast-kast.de

Laktose (Milchzucker) ist das

Hauptkohlehydrat in der Milch

von Säugetieren. Das Disaccharid

besteht aus den Einfachzuckern

Glukose und Galaktose, die im

Darm resorbiert werden können.

Dafür benötigt der Körper das

Enzym Laktase, das diese Spaltung

bewirkt. Besteht ein Laktasemangel,

führt dies zu einer

Laktoseintoleranz.

Hintergrund

Am häufigsten ist der physiologische

Laktasemangel. Laktasemangel

ist nämlich in den

meisten Fällen nicht angeboren,

sondern erworben. Davon ausgehend,

dass ein Kind nach dem

Abstillen keine Laktose mehr zu

sich nimmt, verringert sich die

Laktaseproduktion im Körper im

Laufe des Lebens.

Ca. 80 – 90% aller Menschen

weltweit können Laktose nach

dem Säuglingsalter nicht mehr

vollständig verwerten – doch

hier gibt es einen Unterschied

zwischen Kuhmilchtrinkern und

den Völkern, die nach der Muttermilch

nicht mehr in Berührung

mit Laktose kommen. Während

in Europa und Nordamerika nur

10 | Gesundheit

15% der Bevölkerung unter einer

Laktoseintoleranz leiden, sind es

in Asien und Afrika über 90%.

Symptome

Da Milchzucker bei Intoleranz

nicht verdaut werden kann,

wird er erst im Dickdarm durch

Darmbakterien vergoren. Es entstehen

Säuren und Gase, die zu

Blähungen und Durchfall führen

können. Weitere Beschwerden

können aber auch Verstopfung,

Übelkeit, Völlegefühl, chronische

Müdigkeit, Glieder- und Kopfschmerzen

oder Schlafstörungen

sein.

Schweregrade

Die Probleme, die eine Milchzuckerunverträglichkeit

verursacht,

hängen vom Schweregrad der Erkrankung

ab. Ist dieser „leicht“,

wie in den meisten Fällen, wird

Laktase in unzureichender Mange

oder nicht wirksam genug

hergestellt. Der Körper verträgt

aber trotzdem 8 bis 10 g Milchzucker

pro Tag ohne Probleme.

Bei einem mittleren Schweregrad

liegt die tägliche Höchstdosis bei

1 g Laktose. Die schwere Form

sagt aus, dass die Laktase gar

nicht gebildet wird und verträgt

daher absolut keine Milchprodukte.

Diagnose

Zur Diagnose wird ein oraler

Milchzuckerbelastungstest mit

50 g Milchzucker verwendet. Mit

zwei Methoden kann nachgewiesen

werden, ob die Laktose im

Dünndarm nicht ausreichend resorbiert

wird: Zum einen mit dem

Anstieg des Wasserstoff-Gehaltes

in der Atemluft (dieser wird von

den Bakterien im Dickdarm freigesetzt,

die die nicht resorbierte

Laktose verstoffwechseln), zum

anderen mit einem fehlenden

oder zu geringen Anstieg des

Blutzuckerspiegels.

Ernährung

Betroffene können, je nach

Schweregrad, durch eine laktosearme

oder laktosefreie Ernährung

behandelt werden. Nahrungsmittel

mit geringen Mengen

an Laktose oder in kleinen Mengen

bereiten den meisten Betroffenen

keine Probleme. Im Schnitt

nehmen wir täglich etwa 20 bis

30 g Milchzucker zu uns. Sauermilchprodukte

wie Joghurt oder

Kefir enthalten zwar große Laktosemengen,

werden aber häufig

dennoch gut vertragen. Das liegt

an den Milchsäurebakterien, die

Laktose im Darm in großen Mengen

abbauen.

Einige Käsesorten sind ebenfalls

gut verträglich, da bei ihrer Herstellung

die Molke und damit ein

Großteil der Laktose entfernt

wird. Sauermilch- und Käseprodukte

sind also bei leichter Laktoseintoleranz

wichtig für die

Ernährung: Sie decken einen Teil

des Kalziumbedarfs und sorgen

für eine gute Darmflora.

Laktoseintoleranz

Milcheiweißallergie

versus

Eine Laktoseintoleranz darf auf

keinen Fall mit einer Milcheiweißallergie

verwechselt werden: Die

Allergie ist eine Abwehrreaktion

des Immunsystems gegen Milcheiweiß.

Im Gegensatz zur Laktoseintoleranz

ist die Allergie auf

Kuhmilchproteine beschränkt –

Ziegen- oder Schafsmilch wird

hingegen vertragen. (Text: www.

medicalpress.de, Fotos: Lupo/

pixelio.de (links), Ruth Rudolph/

pixelio.de (oben), Bianca Beer/

pixelio.de (unten))

Professionelle Zahnreinigung

Wenig Chancen für Karies und Parodontitis

Die Professionelle Zahnreinigung,

kurz PZR, ist grundsätzlich

für jeden Erwachsenen sinnvoll.

Sie ist fast schmerzfrei und am

Ende bleibt das gute Gefühl,

wenn man mit der Zunge über

die glatt polierten, sauberen Zähne

fährt.

Bei einer PZR reinigt eine Prophylaxe-Fachkraft

in der Zahnarztpraxis

die Zähne von allen

KAST & KAST

ZAHNÄRZTLICHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS

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harten und weichen Belägen.

Auch Verfärbungen, die auf den

Zähnen haften, wie Kaffee- und

Tee-Beläge werden mit erfasst.

Nach der Politur, am Ende einer

PZR, erhalten die Zähne wieder

ihre natürliche, ursprüngliche

Zahnfarbe. Was man mit bloßem

Auge nicht sieht: Viele schädliche

Bakterien, die vorwiegend in den

weichen Belägen vorhanden sind,

werden ebenfalls gründlich entfernt.

So entsteht der eigentliche

Vorsorge-Effekt: Karies und Parodontitis

– beides von bestimmten

Bakterien verursachte Erkrankungen

– haben wenig Chancen.

Natürlich reicht eine einmalige

Professionelle Zahnreinigung

nicht aus. Wissenschaftliche

Untersuchungen haben gezeigt,

dass eine PZR, abhängig vom

individuellen Erkrankungsrisiko

regelmäßig durchgeführt, eine

ideale Ergänzung zur häuslichen

Mundhygiene ist.

Je nach individueller Situation

muss der Zahnarzt die notwendigen

Zeitabstände mit dem Patienten

abstimmen. (Text und Bilder:

Initiative proDente e. V.)

Gesundheit | 11


Gesundheit

Gesundheit

Entspannter in der Arbeit ohne Kopfschmerz

Der Erkältung sanft eins husten:

Griff zu Antibiotika oft zu voreilig

Kopfschmerzen:

Therapien, die noch nicht jeder kennt

Selbstmessung des Blutdrucks

vom Apotheker erklären lassen

So kommen die Beine

fit durch den Tag

Schüttelfrost, die Wangen glühen, der Kopf dröhnt und die Glieder

schmerzen: Um Husten, Schnupfen und Heiserkeit zu lindern, wird

dabei oft viel zu voreilig zu Medikamenten gegriffen.

Fast jeder Dritte (28,8 Prozent), der erkältungsbedingt ein bis drei

Tage krankgeschrieben ist, bekommt Antibiotika verschrieben. Dabei

tötet dieses Medikament nur Bakterien, aber keine Viren ab. Deshalb

rät Dr. Thomas Ruprecht, Arzt bei der TK, sich bei einem grippalen

Infekt für sanftere Mittel zu entscheiden, um die Beschwerden erträglicher

zu machen.

Die Erkältung im Keim ersticken

„Eine beginnende Erkältung kann man mit warmem Wasser im Keim

ersticken. Wer durchgefroren und mit kalten Füßen nach Hause

kommt, sollte sich ein Fußbad, dessen Temperatur nach und nach

steigt, machen“, so Ruprecht.

Salzlösungen und Dampfbäder mit Salzwasser

Außerdem können Salzlösungen helfen, Erreger aus der Nase zu spülen,

den Schleim zu lösen und zu desinfizieren. „Dazu verwendet man

eine Nasendusche, die in der Apotheke oder im Drogeriemarkt erhältlich

ist. Für die Flüssigkeit circa einen halben Teelöffel Salz in einem

Becher mit lauwarmem Wasser auflösen oder eine fertige Zubereitung

kaufen“, rät der TK-Experte. Auch Dampfbäder mit Salzwasser haben

sich als sanfte Hausmittel gegen Husten und Schnupfen bewährt.

Ätherische Öle und Tee

Ätherische Öle in Salbei- und Kamillentee helfen gegen Entzündungen

von Hals und Mandeln. Thymian, Spitzwegerich und Efeublätter wirken

bei Bronchitis schleimlösend und reizlindernd. „Dazu einen Teelöffel

der Kräuter mit 200 Milliliter kochendem Wasser überbrühen

und etwa 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Mehrmals täglich eine

Tasse davon trinken. Zusätzlich kann man gegen den Husten einen

Teelöffel Honig dazu geben“, sagt TK-Arzt Ruprecht.

Klingen die Beschwerden nach einer Woche nicht ab, sollte man einen

Arzt aufsuchen. (Text und Foto: Techniker Krankenkasse)

12 | Gesundheit

Kopfweh kann den Alltag ganz schön beeinträchtigen. Man reagiert

deutlich langsamer. Das Gedächtnis bummelt, das Denken fällt

schwer, Lesen oder Bildschirmarbeit werden zur Qual.

Schmerzen machen auch niedergeschlagen oder reizbar. Das liegt

daran, dass es im Gehirn mehrere Schmerzzentren gibt. Eins liegt in

der Großhirnrinde, es empfängt sämtliche Schmerzsignale aus dem

Körper und bewertet sie als stark oder schwächer.

Ein zweites sitzt in der Hirnregion, die für die Steuerung der Gefühle

zuständig ist. Hier wird die Aufmerksamkeit für den Schmerz festgelegt.

Und ein drittes befindet sich in einem Bereich, der das vegetative

Nervensystem reguliert und für die körperlichen Reaktionen auf

Schmerz verantwortlich ist.

Um den Schmerz loszuwerden, hat sich der Wirkstoff Ibuprofen in

Kombination mit dem körperverwandten Baustein Lysin bewährt.

Viele Betroffene berichten, dass die folgenden Tipps für zusätzliche

Entspannung bei Kopfschmerzen gesorgt haben.

Tipps gegen Kopfweh

1. Trinken Sie einen halben Liter stilles Wasser in kleinen Schlucken.

Oft ist Flüssigkeitsmangel die Ursache für Kopfschmerzen.

2. Reiben Sie sich die Schläfen mit Minzöl ein! Das lindert die Schmerzreize.

3. Versuchen Sie es mit Akupressur: links und rechts, etwa einen

Fingerbreit vom Ende der Augenbrauen entfernt, sitzen Beruhigungspunkte.

Beide gleichzeitig kreisend massieren lindert Spannungskopfschmerz.

4. Machen Sie einen Spaziergang an der frischen Luft! Bewegung und

Sauerstoff pusten das Hirn durch, Schmerzen ebben ab.

5. Trinken Sie schwarzen Kaffee mit einem Schuss Zitronensaft! Koffein

hemmt die Schmerzhormone (Prostaglandine), Zitrone beschleunigt

die Wirkung.

6. Nehmen Sie ein warmes Vollbad (ca. 38 Grad) mit Heublumen-Zusatz!

Die Wärme entspannt verkrampfte Muskeln, Heublumen wirken

schmerzstillend.

7. Gehen Sie früh zu Bett und schlafen Sie ausreichend! (Text: medicalpress.de,

Foto: berlin-pics/pixelio.de)

Wer seinen Blutdruck zu Hause mit dem eigenen Gerät kontrolliert,

sollte sich die Messung vom Apotheker erklären lassen. „Wenn ein

Gerät automatisch den Blutdruck misst, heißt das noch lange nicht,

dass die gemessenen Werte auch korrekt sind. Die meisten Fehler

lassen sich leicht vermeiden, wenn man weiß wie“, sagt Mathias Arnold,

Vorstandsmitglied des Deutschen Apothekerverbands (DAV).

„Viele Apotheken bieten eine Beratung zur Blutdruckselbstkontrolle

an. Diese Dienstleistung dauert etwa 20 Minuten, den Preis legt der

Apothekenleiter fest.“ Anleitungen zur Blutdruckselbstmessung hat

die Bundesapothekerkammer erarbeitet.

Häufige Fehler bei der Blutdruckmessung durch Patienten sind, dass

sich die Manschette des Messgeräts nicht in Höhe des Herzens befindet

oder dass vor der Messung keine ausreichend lange Ruhepause

eingehalten wird. Eine Stunde vor der Messung sollte nicht geraucht

und kein Kaffee, Tee oder Alkohol getrunken werden. Gemessen wird

grundsätzlich im Sitzen. Während der Messung nicht sprechen und

den Arm ruhig halten. Arnold: „Blutdruckwerte schwanken, deshalb

hat der einzelne Messwert nur eine begrenzte Aussagekraft. Patienten

sollten mit dem Apotheker darüber sprechen, wann eine Wiederholungsmessung

sinnvoll und was dabei zu beachten ist.“

Der Blutdruck liegt idealerweise bei 120 zu 80 mmHg (Millimeter

Quecksilber). Für Messungen in der Apotheke gilt: Bei Messwerten

über 140 zu 90 sollte in absehbarer Zeit ein Arzt aufgesucht werden;

bei Menschen mit Diabetes, einer Nieren- oder Herzerkrankung liegt

diese Grenze bei 130 zu 85. Umgehend zum Arzt sollten Menschen

mit Blutdruckwerten über 160 zu 100.

Die Beratung zur Blutdruckselbstkontrolle ist eine der Dienstleistungen

aus Apotheken, die über die Abgabe von und Beratung zu

Arzneimitteln hinausgeht.

Um die Qualität von Beratungs- und Serviceangeboten bundesweit

zu vereinheitlichen, hat die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher

Apothekerverbände einen Leistungskatalog (LeiKa) erarbeitet. Die

Apotheken bieten „Alles für Ihre Gesundheit“. Einen unterhaltsamen

Überblick über ihre vielfältigen Leistungen bietet die Internetseite

www.abda.de/alles-fuer-ihre-gesundheit/. (Text und Foto: ABDA)

Der Job macht Spaß, aber die Beine fühlen sich oft müde an oder sind

gar geschwollen? Das ist allen vertraut, die im Beruf regelmäßig stundenlang

hinterm Steuer oder im Zug sitzen oder häufig fliegen müssen.

Aber auch Berufstätige, die viel stehen, bekommen oft zu spüren,

wie stark sie ihre Beine beanspruchen. Doch obwohl sich das Blut

nur allzu leicht in den Beinen staut, kann man ihnen mit einfachen

Mitteln sehr viel Gutes tun - und damit zugleich einer Reisethrombose

vorbeugen. Das erste und wichtigste Mittel ist die Bewegung. Denn

den Venen bekommt das Gehen viel besser als Sitzen und Stehen.

Auch im Berufsalltag sollte man deshalb möglichst oft die Gelegenheit

für Bewegung nutzen.

Walking und Langlauf bekommen den Beinen gut

Ein gutes Beispiel für kleine Trainingseinheiten, die schnell und ohne

großen Aufwand in den Alltag zu integrieren sind, ist das Treppensteigen.

Aber auch überall leicht durchführbare Venengymnastik, wie sie

beispielsweise im Internet auf www.gilofa.de vorgestellt wird, unterstützt

die Beine. Regelmäßiges Schwimmen und Radfahren, aber auch

Walking und Langlauf sind vorteilhaft. Sportarten wie Tennis, bei denen

man oft abrupt abbremsen muss, sollte man lieber meiden. Weil

man aber nicht überall sportlich aktiv sein kann, sind Reisestrümpfe

eine sinnvolle Ergänzung. Mit ihnen bleiben die Beine länger fit und

sind weniger anfällig für eine Thrombose. Die Reisestrümpfe sehen

übrigens trotz ihrer wohltuenden Wirkung nicht medizinisch aus,

sondern sind optisch nicht von modischen Kniestrümpfen zu unterscheiden.

Barfußlaufen tut gut

Angenehm für die Venen sind auch eine lockere Kleidung und flache

Schuhe. Das A und O bei der Auswahl des Outfits sollte immer die Bequemlichkeit

sein. Auch Barfußlaufen tut den Beinen gut. Und wenn

man sitzt, sollten die Beine nicht übereinandergeschlagen sein. Wer

viel trinkt, unterstützt auch an anstrengenden Arbeitstagen die Zirkulation

des Bluts. Mit einer kühlen Beindusche vor oder nach der

Arbeit schafft man gute Voraussetzungen, dass auch die Beinvenen

ihren Job jederzeit im Griff haben. (Text: djd/pt, Foto: djd/Ofa Bamberg)

Gesundheit | 13


Gesundheit

Gesundheit

Blind durch Glaukom – das muss nicht sein

Früherkennung beim Augenarzt erhält das Augenlicht

Hautkrebs-Früherkennung ist wichtig

Regelmäßige Vorsorge wird von den gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre empfohlen und übernommen

Hautkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung. Mit über

250.000 Neuerkrankungen im Jahr macht Hautkrebs in Deutschland

allein ein Viertel aller Krebserkrankungen aus. „Je früher ein Hautkrebs

entdeckt wird, umso besser sind die Chancen, ihn zu heilen“,

erklärt Florian von Stern, Früherkennungs-Experte bei der TK. „Gerade

Menschen, die Zweifel haben, weil sie sich schon stark der Sonne

ausgesetzt haben, eine sensible Haut besitzen oder auch schon einen

Hautkrebsfall in der Familie hatten, sollten regelmäßig zur Vorsorge

gehen“, rät von Stern.

14 | Gesundheit

Beim Hautkrebs unterscheidet man drei Hauptarten: das Basalzell-

Karzinom (weißer Hautkrebs), das Stachelzell-Karzinom und das maligne

Melanom. Sowohl das Basalzell-Karzinom als auch das Stachelzell-Karzinom

fallen in der Regel als Unebenheiten auf der Haut sehr

schnell auf und lassen sich mit einer kleinen Operation einfach entfernen.

Metastasen, also Tochtergeschwülste an anderen Organen,

sind eher selten. Ganz anders sieht es beim malignen Melanom aus.

Es tritt zwar viel seltener auf, ist aber auch viel gefährlicher als die

beiden anderen Krebsarten. Es hat meistens eine dunkle Farbe und

wird deswegen auch „schwarzer Hautkrebs“ genannt.

Die Hautkrebs-Früherkennung wird seit 2008 von den gesetzlichen

Krankenkassen für Versicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre

übernommen. Dabei untersucht der Arzt von Kopf bis Fußsohle den

ganzen Körper nach auffälligen Haut-Unregelmäßigkeiten. Durchführen

kann sie jeder Allgemeinmediziner oder Hautarzt mit entsprechender

Zusatzqualifikation. „Die beste ‚Vorsorge‘ gegen Hautkrebs

ist aber immer noch der gesunde Umgang mit dem Bad in der Sonne“,

so Florian von Stern. Die sogenannten ultravioletten Strahlen (UV-

Strahlen) der Sonne können das Erbgut in den Körperzellen schwer

schädigen, sodass Krebs entsteht. Natürlich kann und soll man die

Sonne nicht ganz meiden.

Wichtige Regeln

Allerdings gibt es ein paar wichtige Regeln, um die warmen Strahlen

gesund zu genießen.

• Ob am Meer oder auf der Skipiste: Sonnencreme mit mindestens

Lichtschutzfaktor 20 gehört in jedes Gepäck. Auch wenn die Lotion

wasserfest ist: Nach jedem Bad sollte man sich erneut eincremen,

auch im Schatten.

• Besonders im Winterhalbjahr sind Solarien sehr beliebt. Aber Achtung:

Auch die künstliche Sonne ist gefährlich.

• Individualität beachten: Bestimmte Hauttypen sind anfälliger für

Sonnenbrände. Gerade Menschen mit hellem Hauttyp und Sommersprossen,

als auch solche mit familiärer Vorbelastung durch Hautkrebs

sollten im Umgang mit der Sonne immer besonders „besonnen“

bleiben. (Text und Bilder: Techniker Krankenkasse TK)

Grüner Star – Grauer Star: Was

ist da eigentlich der Unterschied?

Und ist das wirklich schlimm? Die

Antwort ist einfach: Der Graue

Star (die Katarakt) bezeichnet die

Trübung der Augenlinse, die heute

durch eine ambulante Operation

leicht zu heilen ist. Der Grüne

Star (Glaukom) dagegen bedroht

das Sehen, weil der Sehnerv

abstirbt. Er kann, wird er früh

erkannt, gut behandelt werden.

Doch das Tückische ist: Er verläuft

lange ohne Symptome.

Beim Glaukom sterben nach und

nach die Zellen des Sehnervs ab.

Der Patient hat – von wenigen

Ausnahmefällen abgesehen –

keine Schmerzen und kann Ausfälle

im Gesichtsfeld erst dann

erkennen, wenn schon ein großer

Teil des Sehnervs unwiederbringlich

zerstört ist. Eine Früherkennungsuntersuchung

beim

Augenarzt ist die einzige Möglichkeit,

die Krankheit in einem

frühen Stadium aufzuspüren und

dann erfolgreich zu behandeln.

Unnötige Erblindungen

verhindern

Weltweit ist das Glaukom die

zweithäufigste Erblindungsursache;

in Deutschland ist es der

zweithäufigste Grund für den Bezug

von Blindengeld. Um unnötige

Erblindungen zu verhindern,

raten Augenärzte ihren Patienten

zur Früherkennung. Auch andere

Organisationen wie der Initiativkreis

zur Glaukomfrüherkennung

e.V. informieren seit Jahren über

die Chancen moderner Diagnostik

und Therapie.

Streit über belegbaren Nutzen

Die gesetzliche Krankenversicherung

trägt die Kosten für die

Früherkennung jedoch bisher

nicht, deshalb dürfen Augenärzte

diese Leistung nur als Individuelle

Gesundheitsleistung (IGeL)

anbieten. Der Nutzen des von

Augenärzten empfohlenen Glaukom-Screenings

wird von Leuten

infrage gestellt. Ihr Argument

ist, es gebe keine randomisierten

kontrollierten Studien, die einen

Nutzen des Glaukom-Screenings

für Patienten nachweisen würden.

Allerdings gibt es auch keine

derartigen Studien, die das

Gegenteil beweisen.

Prof. Dr. Bernd Bertram, der 1.

Vorsitzende des Berufsverbands

der Augenärzte, macht deutlich,

weshalb solche Studien nicht

vorliegen: „Eine solche Studie

ließe sich nur mit enorm hohem

Aufwand durchführen, ist kaum

machbar und ethisch schwer

vertretbar.“ Dagegen steht die

Erfahrung der Augenärzte weltweit,

dass die Glaukom-Früherkennungsuntersuchung

den meisten

Betroffenen das Augenlicht

retten kann. Bertram verweist

auf eine Stellungnahme der

Deutschen Ophthalmologischen

Gesellschaft, die ein Glaukom-

Screening klar befürwortet.

Wem empfehlen Augenärzte

eine Glaukom-Früherkennung?

- Menschen, deren direkte Verwandte

am Glaukom leiden

- stärker kurzsichtigen Menschen

- allen Menschen von 40 bis 64

Jahren alle drei Jahre

- allen Menschen ab 65 Jahren

alle ein bis zwei Jahre

Was gehört zur Glaukom-Früherkennung?

- Der Augenarzt betrachtet durch

sein Spezialmikroskop den Sehnervenkopf,

um Auffälligkeiten

festzustellen. Er kann ein Foto

anfertigen, um bei späteren Untersuchungen

vergleichen zu

können.

- Die Messung des Augeninnendrucks

- Bei Vorliegen eines Glaukoms:

Mit der Gesichtsfeldmessung

(Perimetrie) wird untersucht, ob

bereits blinde Flecken im Gesichtsfeld

entstanden sind.

- Sinnvoll ist zudem die Messung

der Hornhautdicke

- High-Tech-Diagnostik wie die

Retinatomographie zur dreidimensionalen

Vermessung des

Sehnervenkopfes, die Messung

der Nervenfaserschichtdicke

oder die optische Kohärenztomographie,

um den Erfolg einer

Behandlung zu kontrollieren.

Wie wird das Glaukom

behandelt?

In den meisten Fällen genügt die

Behandlung mit Augentropfen,

die den Augeninnendruck senken

und so den Sehnerv entlasten.

Reicht dies nicht aus, besteht die

Möglichkeit einer Laserbehandlung

oder einer Operation.

(Text: augeninfo.de, Foto: mit

freundlicher Genehmigung von

Prof. Krzizok und Kollegen, Augenpraxisklinik

Esslingen)

Gesundheit | 15


Gesundheit

Gesundheit

Tipps gegen Flüssigkeitsmangel

bei Senioren im Sommer

Strahlend blauer Himmel, Temperaturen um die 30 Grad - das klingt

für die meisten nach einem perfekten Sommertag. Um die Hitze körperlich

gut zu überstehen, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr

absolut notwendig. Aber gerade ältere Menschen trinken häufig viel

zu wenig - und riskieren damit gesundheitliche Probleme.

Schmerzende Hände umgehend vom Arzt

untersuchen lassen

Wenn die Hände ohne eine Verletzung oder eine andere erkennbare

Ursache über mehrere Wochen schmerzen, sollte umgehend ein Arzt

aufgesucht werden. Schmerzende Gelenke, oft in den Fingern oder

Händen, und Morgensteifigkeit können erste Symptome einer rheumatoiden

Arthritis (RA) sein. „Apotheker haben eine wichtige Lotsenfunktion:

Sie sind oft die ersten Heilberufler, mit denen Menschen

mit schmerzenden Gelenken sprechen“, sagt Professor Dr. Ulf Müller-

Ladner von der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim bei der Pharmacon,

einer internationalen Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer.

„Viele Patienten mit Schmerzen nehmen in der Selbstmedikation rezeptfreie

Schmerzmittel ein, ohne dass ein Arzt eine Diagnose gestellt

hat. Apotheker sollten Patienten mit schmerzenden Händen deshalb

umgehend zu einer Vorstellung beim internistischen Rheumatologen

raten. Je früher eine RA diagnostiziert wird, desto besser sind die

Behandlungschancen.“

In Deutschland sind mehr als 500.000 Menschen an einer RA erkrankt.

Etwa drei Viertel sind bei Erkrankungsbeginn zwischen 30

und 50 Jahre alt. Die Erkrankung führt ohne Behandlung zu einer

fortschreitenden und dauerhaften Zerstörung der Gelenke. Ohne Behandlung

verkürzt die RA die Lebenserwartung in einem ähnlichen

Ausmaß wie Diabetes. Die RA ist nicht heilbar, aber das Fortschreiten

der Krankheit kann durch eine konsequente Therapie verlangsamt

oder gestoppt werden.

Frühzeitig erkannt, ist die RA inzwischen relativ gut durch Medikamente

behandelbar. Dazu werden neben Schmerzmitteln und Glucocorticoiden

oft auch direkt die Krankheit beeinflussende Arzneimittel

eingesetzt, die das überaktive Immunsystem normalisieren.

Der wichtigste beeinflussbare Risikofaktor für die RA ist Rauchen.

Bestandteile des Zigarettenrauchs fördern die Bildung von speziellen

Rheuma-Antikörpern. Wird geraucht, kann die Krankheit nicht zur

Ruhe kommen. Müller-Ladner: „Patienten, die gegen eine RA Arzneimittel

einnehmen, profitieren unmittelbar vom Rauchstopp: Die therapeutisch

notwendige Dosis der Medikamente verringert sich erheblich.“

(Text: ABDA, Foto: Xenia B./pixelio.de)

16 | Gesundheit

Gefahr für Sommerfüße:

„Fehltritte“ korrekt behandeln

Im Sommer stehen Frauenfüße im Mittelpunkt. Bunt lackierte Nägel

blitzen in luftigen Sandalen oder Flip-Flops, High Heels haben Hochsaison.

Der Grund: Stöckelschuhe, Stilettos und Co. gelten als Inbegriff

der Weiblichkeit. Sie sorgen für Endlosbeine, einen straffen Po und

einen sexy Hüftschwung. Doch Modebewusstsein und Fußgesundheit

passen nicht immer zusammen. Auf hohen Hacken steht der Fuß

extrem schräg. Das übt einen starken Druck auf Ballen und Zehen

aus. Rückenschmerzen, Knie- und Zehenbeschwerden oder Fußverformungen

sind keine Seltenheit. Zudem geben dünne Absätze wenig

Halt - ein Fehltritt, und der Fuß ist umgeknickt.

Nach „PECH“ behandeln

Häufiges Umknicken kann bei falscher Behandlung zu einer Instabilität

des Sprunggelenks führen. Reine Verstauchungen, also Zerrungen

der Bänder, werden gemäß der sogenannten PECH-Regel behandelt,

so die Empfehlung der Experten des Steinbach-Talks 2012, einem

jährlichen Treffen führender Sportmediziner und Mannschaftsärzte.

PECH steht für Pause, Eisanwendung, Compression und Hochlagerung.

Durch die Kühlung werden Blutungen, Schwellungen und

Schmerzen vermindert. Das rasche Anlegen eines Kompressionsverbands

dämmt Schwellungen ein, und die Hochlagerung verbessert

den Rückfluss des Blutes. Vor allem bei leichteren Verletzungen werden

Salbenverbände etwa mit Traumeel S empfohlen. Unterstützend

können zusätzlich Traumeel-Tabletten oral eingenommen werden.

Die 14 Einzelbestandteile des natürlichen Komplexmittels können

den körpereigenen Heilungsprozess fördern und abschwellend, entzündungshemmend

und beruhigend wirken.

Erholung für die Füße

Wer gerne auf hohen Hacken geht, sollte seinen geplagten Füßen

regelmäßige Erholung gönnen. Ein warmes Fußbad mit Kräuterzusätzen

oder ätherischen Ölen, eine Fußmassage oder häufiger Barfußgang

sind eine Wohltat. Spezielle Fußroller können etwa abends

beim Fernsehen angewendet werden. Sie fördern die Durchblutung

und massieren die Akupunkturpunkte. Übungen wie Zehen einziehen

und Zehenspitzengang helfen, Verkrampfungen in den Fußgelenken

zu lockern. (Text: djd/pt, Foto: djd/Traumeel/thx)

Die Bedeutung einer Heuschnupfen-Therapie

wird oft unterschätzt

Die Pollen haben wieder Saison. Nach Erle und Haselnuss tanzt im

April der Blütenstaub von Birke und Esche durch die Luft. Mai und

Juni ist die Zeit der Gräserpollen, gefolgt von der Beifußsaison im

Hochsommer. Wer auf Pollen allergisch reagiert, verspürt Juckreiz,

eine laufende Nase, Abgeschlagenheit und weitere, oft belastende

Symptome. Heuschnupfen lässt sich zwar noch nicht ursächlich heilen,

aber immer besser behandeln. Ein Angebot, das leider oft nicht

angenommen wird. So schätzt die Europäische Stiftung für Allergieforschung,

dass nur zehn Prozent der Allergien konsequent therapiert

werden.

Heuschnupfen muss behandelt werden

Das kann gefährliche Folgen haben, erklärt Apotheker Dr. Christian

Hayn von den Linda Apotheken: „Bleibt die Allergie unbehandelt,

kann sie sich über die Jahre in die unteren Atemwege ausbreiten

und dort allergisches Asthma auslösen. Der Fachmann spricht vom

sogenannten ,Etagenwechsel‘. Das lässt sich verhindern, indem man

die Ursache des Heuschnupfens ärztlich abklären lässt und entsprechende

Therapiemöglichkeiten aus der Apotheke nutzt.“ Die Behandlungsmöglichkeiten

sind in den vergangenen Jahren wirksamer, vielfältiger

und sicherer geworden. Bei kortisonhaltigen Sprays etwa gab

es enorme Fortschritte. „Viele Betroffene fürchten, dass das Kortison

in den Körper aufgenommen wird. Das ist bei den neuen Sprays nicht

mehr der Fall“, erklärt Dr. Hayn. Was inhaliert werde, wirke sich nur

mehr wohltuend auf das Lungenepithel, also das Gewebe der Lunge,

aus. Für den Fall, dass doch etwas ins Blut gelange, werde es dank der

Struktur des Medikaments rasch wieder abgebaut.

Unterschätzte Desensibilisierung

Die sogenannte Desensibilisierung einer Allergie wird von den Betroffenen

leider nicht immer in dem Maße angenommen, wie es eigentlich

sinnvoll wäre. Dabei sind die Erfolgsaussichten gerade bei

saisonal verlaufenden Allergien, wie dem Heuschnupfen, gut. „Die Behandlung

ist heute unkomplizierter als früher und kann auch mittels

Tropfen oder Tabletten erfolgen“, so Dr. Hayn. Früher mussten die

Allergene dagegen immer unter die Haut gespritzt werden. (Text: djd/

pt, Foto: djd/LINDA Apotheken)

Schwindel, Kopfschmerzen, Schwächegefühl, Verwirrtheitszustände

oder Bewusstlosigkeit können Ausdruck von Flüssigkeitsmangel sein.

„Besonders gefährdet sind Senioren, da das Durstempfinden mit zunehmendem

Alter abnimmt“, weiß Marianne Rudischer, ernährungsmedizinische

Beraterin bei der Barmer GEK. Aber auch Angst vor Inkontinenz

oder die Sorge, außer Haus nicht rechtzeitig eine Toilette

zu finden, können wichtige Trinkhemmnisse sein.

Das beste Getränk für ältere Menschen ist Wasser - entweder Leitungswasser

oder Mineralwasser, je nach Geschmack oder Verträglichkeit

mit oder ohne Kohlensäure. Außerdem setzt Rudischer auf

schwach gesüßten Früchte- und Kräutertee. „Wer gerne Säfte trinkt,

sollte diese im Verhältnis zwei Teile Wasser, ein Teil Saft verdünnen“,

so die Ernährungsexpertin. Limonaden und Colagetränke seien wegen

ihres hohen Zuckergehalts ebenso wenig geeignet wie alkoholische

Getränke.

Als Richtwert gilt: Gesunde Senioren sollten mindestens 1,3 Liter -

besser sogar 1,5 Liter - Getränke am Tag zu sich nehmen. Bei Sommerhitze

kann der Bedarf aber deutlich höher ausfallen. Anders sieht

es bei älteren Menschen mit bestimmten Krankheiten wie Herz-,

Kreislauf- oder Nierenerkrankungen aus. Sie sollten mit ihrem Arzt

besprechen, welche Trinkmenge sie genau benötigen. (Text: Barmer,

Foto: Harry Hautumm/pixelio.de)

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Gesundheit | 17


Gesundheit

Gesundheit

Vor allem wer im Job viel sitzt, hat oft Rückenprobleme

Das ABC der Rückenerkrankungen

Von Bandscheibenvorfall bis Skoliose

90 Prozent aller Rückenschmerzen

legen sich nach

kurzer Zeit ganz von allein. Es

kann aber auch eine Erkrankung

dahinterstecken. Die DAK gibt

einen Überblick über die häufigsten

Rückenleiden.

Bandscheibenvorfall

Was ist das? Bei einseitigen Belastungen

des Rückens kann der

Knorpelring der Bandscheibe

reißen, der Gallertkern drückt

auf Rückenmark und Nerven und

verursacht starke Schmerzen.

Wen trifft’s? Bandscheibenvorfälle

im Lendenbereich sind

zwischen dem 30. und dem 50.

Lebensjahr am häufigsten. Vor

allem Bewegungsmangel, einseitige

Belastung und Schwäche der

Bauch- und Rückenmuskulatur

sind hier als häufige Ursache zu

nennen.

Was hilft? Abschwellend wirkende

Medikamenten und kurzzeitig

eingesetzte Schmerzmittel.

Langfristig hilft regelmäßige Bewegung.

Hexenschuss

Was ist das? Bei abrupten Bewegungen

können sich die Wirbelgelenke

verkanten. Dadurch

18 | Gesundheit

geraten die mit feinen Nerven

durchsetzten Gelenkkapseln unter

Spannung, heftige Schmerzen

entstehen.

Wen trifft’s? Rund 80 Prozent

der Deutschen leiden mindestens

einmal im Leben unter Hexenschuss

– am häufigsten trifft es

30- bis 50-Jährige.

Was hilft? Meist klingen die

Beschwerden nach drei bis vier

Tagen wieder ab. In der Zwischenzeit

helfen Wärme, leichte

Schmerzmittel und die Stufenlagerung.

Dazu mit dem Rücken

flach auf den Boden legen, die

Unterschenkel auf einen Stuhl

legen und für ein paar Minuten

tief durchatmen.

Hohlrücken

Regelmäßige Bewegung hilft den Rücken zu kräftigen

von Rücken- und Bauchmuskeln,

Rückenschulen und sanfte Sportarten

wie Pilates oder Yoga lindern

die Beschwerden.

Ischialgie

Was ist das? Wird der Ischiasnerv

gereizt, zieht der Rückenschmerz

bis ins Bein. Ursache

ist oft eine durch Druck auf den

Nerv ausgelöste Reizung. So

können beispielsweise Schwellungen,

Tumoren oder vorgefallene

Bandscheiben auf den Nerv

drücken.

Wen trifft’s? Meist treten Ischiasbeschwerden

als Folge anderer

Krankheiten auf.

Was hilft? Stufenlagerung,

Krankengymnastik und Wärme

lindern akute Beschwerden. Bei

anhaltenden Schmerzen oder

Was ist das? Beim Hohlrücken

oder Hohlkreuz wölbt sich die Lähmungserscheinungen muss

Lendenwirbelsäule aufgrund ein Arzt der Ursache nachgehen.

schlecht trainierter Bauch- oder

Rückenmuskulatur nach vorn. Rundrücken

Wen trifft’s? Risikofaktoren sind

Bewegungsmangel und Haltungsschwächen,

die vor allem durch

langes Sitzen begünstigt werden.

Was ist das? Beim gebeugten Arbeiten

am Schreibtisch verkürzen

sich die Brustmuskeln; Nacken-,

Frauen leiden besonders: Schuhe Kiefer- und Schultermuskeln

mit hohen Absätzen und eine

Schwangerschaft belasten die

Lendenwirbelsäule zusätzlich.

Was hilft? Übungen zur Stärkung

werden überlastet, ein Rundrücken

entsteht. Auch die Erkrankung

Morbus Scheuermann kann

einen Rundrücken verursachen.

Wen trifft’s? Vor allem PC-Arbeiter,

die täglich viele Stunden

am Schreibtisch sitzen.

Was hilft? Aktives Sitzen: Ellenbogen-

und Kniegelenke im

rechten Winkel halten, öfter

das Gewicht verlagern und die

Brust nach vorn strecken sowie

mindestens einmal in der Stunde

aufstehen. Langfristig verbessert

eine starke Rumpfmuskulatur

die Haltung.

Skoliose

Was ist das? Die Skoliose ist

eine seitliche, s-förmige Krümmung

der Wirbelsäule. Dadurch

kann das Atmen erschwert sein,

die rechte Herzkammer muss

stärker arbeiten und der Rücken

schmerzt.

Wen trifft’s? Eine Skoliose entsteht

bei bis zu vier Prozent der

Bevölkerung, meist in der Wachstumsphase.

Was hilft? Leichte Skoliosen

brauchen keine Behandlung.

In mittelschweren Fällen hilft

Krankengymnastik oder ein

stützendes Korsett. Starke Verkrümmungen

müssen operativ

begradigt werden. (Text: DAK-

Gesundheit, Fotos v.l.n.r.: Benajmin

Thorn/pixelio.de, Jetti Kuhlmann/pixelio.de)

Brennen hinter dem Brustbein kann auf Sodbrennen hindeuten

Sodbrennen bekämpfen: Symptome nicht auf

die leichte Schulter nehmen

Jeder dritte Deutsche leidet regelmäßig unter Sodbrennen. Darunter

versteht man das Brennen hinter dem Brustbein, das sich oftmals mit

saurem Aufstoßen zeigt.

So kann der Magen bei bestimmten Nahrungsmitteln zu viel Magensäure

produzieren, die sich über die Speiseröhre ihren Weg nach

oben sucht.

Wenn dann noch der Schließmuskel nicht mehr richtig arbeitet und

Säure bis in den Mund gelangt, spricht man von saurem Aufstoßen.

Sodbrennen – was passiert im Körper?

Um sich genauer über Sodbrennen zu informieren, bietet das Internet

eine perfekte Plattform. Auf interaktiven Patienteninformationen

kann man sich genauestens mit der Krankheit auseinandersetzen,

erfährt, was im Körper passiert, wenn der Magen rebelliert, welche

Auslöser dafür verantwortlich sind und wie man Sodbrennen am besten

behandelt. Tipps und Hintergrundinfos runden das Onlineangebot

unter www.sodbrennen.de ab.

Schnelle Hilfe

Wer unter Sodbrennen leidet, muss sich überlegen, woran das liegt

und in der Folge seinen Lebensstil ändern. Das ist jedoch meist leichter

gesagt, als getan. Kann man die Nahrung noch umstellen, ist das

im Beruf und bei den alltäglichen Verpflichtungen nicht immer möglich.

Deswegen können Patienten mit Hilfe von verträglichen Mitteln

auf schnelle Hilfe aus der Apotheke hoffen.

Tritt Sodbrennen nur gelegentlich auf, dann helfen sogenannte Antazida

weiter, wie sie beispielsweise in Talcid enthalten sind. Die überschüssige

Magensäure wird so neutralisiert, die Beschwerden klingen

ab.

Tritt Sodbrennen dagegen häufiger auf, kann mit Protonenpumpenhemmern

(PPI) nachgeholfen werden. Bei regelmäßigem Auftreten

sollte allerdings ein Arzt konsultiert werden. (Text: djd/mpt-174,

Foto: djd/Bayer Vital)

Schlafapnoe:

Wenn nachts die Luft wegbleibt

Laut Schätzungen der Techniker Krankenkasse (TK) leiden etwa vier

Millionen Menschen in Deutschland unter Schlafstörungen. Oftmals

raubt ohrenbetäubendes Schnarchen, das die Lautstärke eines Presslufthammers

erreichen kann, dem Bettnachbarn die Nachtruhe. In

schweren Fällen macht es den nächtlichen Ruhestörer auch selbst

krank.

Rund zwei Millionen Deutsche haben eine sogenannte Schlafapnoe.

„Dabei wird der Schlaf durch Atempausen, die rund zehn Sekunden

und länger dauern und etwa fünfmal pro Stunde auftreten, gestört“,

erklärt Dipl. med. Hans-Detlef Gottschalk vom TK-Ärztezentrum. Am

häufigsten handelt es sich dabei um das sogenannte obstruktive

Schlafapnoe-Syndrom (OSAS). „Erschlaffte Muskeln in der Rachenregion

sind die Ursache dafür, dass sich die oberen Atemwege verschließen

und die Luft nicht mehr einströmen kann“, sagt Gottschalk.

Durch die Atemaussetzer wird der Körper mit zu wenig Sauerstoff

versorgt. „Der Sauerstoffmangel begünstigt das Auftreten von Herzrhythmusstörungen

und führt letztendlich zu einem Anstieg des

Blutdrucks“, so der Experte. Deshalb haben Betroffene ein deutlich

höheres Risiko an Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall

zu erkranken.

Der Sauerstoffmangel und der unruhige Schlaf, von dem die Betroffenen

oft nachts nichts merken, rächen sich am Tag. Da der Schlaf

nicht mehr die nötige Erholung bringt, fühlen sie sich müde und fallen

oftmals in einen Sekundenschlaf. Das kann während der Arbeit

oder im Straßenverkehr gefährlich werden.

Oft hilft es schon, die Schlafposition zu ändern. Wenn man auf dem

Rücken liegt, rutschen Zunge und Unterkiefer zurück, so dass der

Luftweg behindert ist. Deshalb sollte man besser auf der Seite schlafen.

Wer ungesund lebt, fördert die Atemaussetzer in der Nacht.

Deshalb rät Gottschalk: „Übergewicht vermeiden, auf Alkohol und

Nikotin verzichten, regelmäßig bewegen und möglichst feste Schlafenszeiten.“

Die Atemnot wird noch verstärkt, wenn vergrößerte Gaumenmandeln

oder etwa Nasenpolypen die Atemwege verengen. Liegen krankhafte

Veränderungen im Nasen-Rachenraum vor, kann eine Operation hilfreich

sein, damit wieder ausreichend Luft in die Lunge strömt. (Text

und Foto: Techniker Krankenkasse)

Gesundheit | 19


Gesundheit

Gesundheit

Pflanzenheilkunde

Hildegard von Bingen und ihr Gesundheitsprogramm

Wo Gefahren fürs Herz lauern

Risiko-Check: Was das Herz gefährdet und wie jeder sein Infarktrisiko senken kann

Bürgerreporterin

Christl Fischer:

Sie war die erste

deutsche Prophetin

(1098-1179),

eine gesuchte Beraterin für Kaiser,

Könige, Päpste und das einfache

Volk. Zu Lebzeiten wurde

Hildegard von Bingen schon verehrt

wie eine Heilige und seit diesem

Jahr ist sie nun Heilige und

Kirchenlehrerin. Leider geriet ihr

ganzheitliches Gesundheitsprogramm

nach und nach in Vergessenheit.

Jahrhunderte lang

interessierte sich niemand mehr

für ihr Wissen. Inzwischen ist

Hildegard jedem ein Begriff, und

es sind mehr als Dinkel und Heilsteine,

wie am CSU-Stammtisch

zu hören war.

Besonders die Pflanzenheilkunde

spielt bei Hildegard von

Bingen eine sehr wichtige Rolle

und gerne verwendete sie die

damals bekannten meist mediterranen

Heilpflanzen aus den

Klostergärten und exotische Gewürze

und Pflanzen aus Asien.

In ihren medizinischen Werken

beschreibt Hildegard von Bingen

über hundert Heilpflanzen und

gibt Rezepte für ihre Anwendung

als Kräuterwein, Pulver,

Tee, Auflage, Salbe und Tinktur.

Am CSU-Stammtisch gab es nur

eine kleine Auswahl der Kräuter

und Gewürze, die sie besonders

schätzte und wie folgend beschrieb:

Bertram, ein kostbares

Gewürz sorgt für die Aufnahme

der Vitamine aus den Lebensmitteln.

Stärkt das Nervensystem

und reinigt den Darm von Fäulnis

und Schlackenstoffen. Er ist das

wichtigste Resorptionsmittel, um

dem Blut und damit dem Körper

die lebenswichtigen Baustoffe

zur Verfügung zustellen.

Das Galgant, ein scharfes Universalgewürz

zur Ausleitung von

krankmachenden Gas- und Fäulnisstoffen,

verbessert die Durchblutung

von Herz und Kreislauf

und schützt zuverlässig vor

Es gab viele Informationen über die Pflanzenheilkunde

Herzschmerzen, Herzschwäche

und Schwindel. Es stärkt die Sauerstoffbildung

im Blut. Galgant

ist eines der besten Mittel zum

Schutz vor Herzinfarkt, Schlaganfall

und Hörsturz.

Bei Hautproblemen (Akne, Psoriasis

etc.) kocht man den Quendel

in den Speisen mit. Er reinigt

den Magen und leitet die Gifte

über die Haut aus. Als Gebäck

verarbeitet stärkt er zusätzlich

das Gehirn.

Hilfe bei Grippe und Grippefolgen,

Halsweh, Husten, Schnupfen,

Herzschwäche/-schmerz,

Kopfweh und einem verdorbenen

Magen leistet das Pellargonie-

Mischpulver.

Zimt unterstützt das Immunsystem,

verbessert die Verdauung

und hilft bei Diabetes,

wirkt vitalisierend, erwärmend

und ist durchblutungsfördernd.

Durch seine starke Wärme leitet

er schädliche Säfte aus dem

menschlichen Körper aus und gehört

daher zu den Frohmachern.

Zum Schluss freuten sich die Besucher

nach diesem informativen

Abend, so einige Pülverchen

schon im Küchenschrank stehen

zu haben. Zum Beitrag: http://

www.myheimat.de/2463897/

Laut DAK-Gesundheitsreport

2012 rauchen in Deutschland ein

Viertel der Männer und Frauen

regelmäßig.

Fast jeder 2. Raucher will daran

auch nichts ändern. Das sollte

er aber, denn seine Blutgefäße

altern deutlich schneller. Raucht

ein 50-jähriger Mann täglich 20

Zigaretten, ist sein Herz-Kreislauf-System

bereits so alt wie das

eines 60-Jährigen und das Risiko

eines vorzeitigen Todes fast

3-mal so hoch. Bei mehr als 20 Zigaretten

am Tag steigt die Wahrscheinlichkeit

früher zu sterben,

auf mehr als das 4-Fache. „Schon

gelegentliches Rauchen schadet:

Jede einzelne Zigarette verkürzt

das Leben um 25 bis 30 Minuten“,

sagt Elisabeth Thomas, Ärztin

bei der DAK-Gesundheit.

Bewegungsmuffel aufgepasst!

Je weniger fit man ist, desto höher

ist das Risiko, an einer Herz-

Kreislauf-Erkrankung zu sterben.

Also bleiben Sie in Schwung: „Regelmäßige

körperliche Aktivität

senkt den Blutdruck, beschleunigt

den Stoffwechsel, baut

Stresshormone ab und schützt

die Blutgefäße vor Fett- und

20 | Gesundheit

Kalkablagerungen“, sagt Uwe

Dresel, Sportexperte der DAK-

Gesundheit. Ob Treppensteigen,

zur Arbeit radeln oder ein strammer

Spaziergang – jeden Tag 30

Minuten körperliche Aktivität

reichen schon, um das Herzinfarktrisiko

deutlich zu senken.

Optimal ist ein zusätzlicher Energieverbrauch

durch Bewegung

von 1000 bis 2000 Kilokalorien

pro Woche.

Das Zünglein an der Waage

Gut die Hälfte der Bevölkerung

ist übergewichtig, mehr als jeder

7. Bundesbürger leidet an Adipositas

(Fettleibigkeit).

Wer zu viel auf die Waage bringt,

ist sich dessen zumindest bewusst,

ergab der DAK-Gesundheitsreport

2012. Aber reicht

das? Rücken Sie den Pfunden

zu Leibe, denn Übergewicht beschleunigt

die Arterienverkalkung

und ebnet nicht nur Herz-

Kreislauf-Erkrankungen den

Weg, sondern auch Zucker- und

Fettstoffwechselstörungen. Die

Folge: Die Lebensdauer eines

40-jährigen Mannes mit Adipositas

schwindet um mindestens

5 Jahre.

Herzkiller Depression

Dauerstress, Hoffnungslosigkeit

und Depressionen schädigen das

Herz. Nach dem DAK-Gesundheitsreport

2012 belastet zwei

Drittel der Erwerbstätigen der

große Zeitdruck am Arbeitsplatz.

Bei jedem zweiten Befragten

kreiselt der Job auch nach Feierabend

im Kopf herum. „Besonders

bei jüngeren Beschäftigten

leidet oft die Stimmung darunter

– Angst und Hilflosigkeit machen

sich breit“, sagt Frank Meiners,

Diplom-Psychologe der DAK-

Gesundheit. Depressionen erhöhen

selbst bei jungen Menschen

deutlich das Herzinfarktrisiko:

Bei depressiven Männern unter

40 Jahren ist das Sterberisiko

durch Herzinfarkt 3-mal höher,

bei depressiven Frauen sogar 14-

mal höher als bei Gesunden.

Die Last der Gene

Häufige Herzinfarkte in der Familie

steigern deutlich das eigene

Herz-Kreislauf-Risiko. Wissenschaftler

haben mittlerweile eine

Reihe von „schuldigen“ Genen

identifiziert, von denen einzelne

Varianten das Herzinfarktrisiko

sogar verdoppeln können. Auf

welche Weise sie das Herzinfarktrisiko

erhöhen, liegt allerdings

noch weitgehend im Dunkeln.

Die wenigsten von ihnen

bewirken das, was man erwarten

würde, etwa die Erhöhung des

Blutdrucks und des Cholesterinspiegels.

In den Mund geschaut

Wann waren Sie das letzte Mal

beim Zahnarzt? Parodontitis,

die chronische Entzündung des

Zahnhalteapparates, kann ein

Vorbote eines Herzinfarktes sein

– und zwar genetisch bedingt.

Ein deutsch-niederländisches

Forscherteam hat Patienten

mit einer bestimmten Form von

Parodontitis untersucht, die mit

schnellem Knochenverlust einhergeht.

Die Wissenschaftler fanden Genvarianten,

wie sie auch bei

Menschen mit koronarer Herzkrankheit

und Herzinfarkt vorkommen.

Daher sollte eine Parodontitis

unbedingt frühzeitig

behandelt werden. (Text: DAK-

Gesundheit, Fotos v.l.n.r.: Rainer

Sturm/pixelio.de, Gerd Altmann/

Shape:photoshopgraphics.com/

pixelio.de)

Centrum für

Kardiovaskuläre

Medizin

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Bei uns werden Ernährungs-Wünsche wahr. Überzeugen

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die gesunde Küche, denn hier werden Sie sicher fündig:

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Gesundheit | 21


Wellness

Wellness

Phasen der Entspannung müssen bewusst eingeplant werden

Saunabaden - ein Quell der Erholung für den ganzen Körper

Was hat der Mensch vom Saunabaden? Die

Sauna ist die erste Wahl für das Wohlbefinden

Nah, bezahlbar und qualitativ unschlagbar:

Kuren in Deutschland

Schluss mit dem Stress

Krankenstandstatistik: Psychische Erkrankungen als Grund für Fehlzeiten erstmals an dritter Stelle

Schon am Sonntagabend kreisen

bei vielen Berufstätigen die Gedanken

um die kommende Arbeitswoche.

Hoher Termindruck, ein strenger

Vorgesetzter oder andauernde

Überstunden - es gibt viele Faktoren,

die den Arbeitsplatz zur

Stressfalle werden lassen können.

Laut Krankenstandstatistik

des BKK Bundesverbands

2012 stehen bei den häufigsten

Krankheitsarten zum ersten

Mal psychische Erkrankungen

mit 13,2 Prozent aller Krankentage

an dritter Stelle, noch vor

Verletzungen mit 13 Prozent.

Vor allem immer mehr Männer

sind wegen psychischer Erkrankungen

arbeitsunfähig. Der Prozentsatz

stieg 2011 im Vergleich

zum Vorjahr um mehr als 20

Prozent an - bei den Frauen um

22 | Wellness

18 Prozent. Bei Männern wird

eine Überlastung in der Regel

erst relativ spät erkannt. Als das

„starke“ Geschlecht neigen sie

dazu, Druck zu verdrängen und

ihn mit Genussmitteln wie Alkohol

oder Nikotin zu kompensieren,

anstatt sich ihren Problemen

zu stellen und Hilfe in Anspruch

zu nehmen.

Phasen der Ruhe schaffen

Erste Anzeichen einer Überlastung

können Schweißausbrüche,

Nervosität, Unkonzentriertheit,

Erschöpfung, Magenprobleme

oder Schlafstörungen sein. Um

gravierenden Befindlichkeitsstörungen

vorzubeugen, empfehlen

Mediziner, bereits im Anfangsstadium

den Ausgleich zwischen

Anspannung und Entspannung

anzustreben. Neben dem beruflichen

Alltag und den anderen

Verpflichtungen gilt es, Phasen

der Ruhe und der Erholung zu

finden. Nur so können sich die

aufgebrauchten Energiereserven

wieder füllen. Regelmäßige bewusste

Pausen, Ausgleichssport,

tiefes Atmen oder das Spazierengehen

an der frischen Luft können

bereits den Druck lindern.

Zu mehr Ausgeglichenheit kann

auch ein natürliches Arzneimittel

führen. Die fein aufeinander abgestimmten

Wirkstoffe aus der

Passionsblume, Hafer, Kaffeesamen

und dem Zinksalz der Baldriansäure

können rasch die innere

Unruhe lindern, zur Entspannung

beitragen und für mehr Nervenstärke

sorgen. Unter www.

entspannung-und-beruhigung.

de finden Interessierte mehr In-

formationen rund um das Thema

Alltagsstress. Um der Hektik am

Arbeitsplatz vorzubeugen, kann

es schon helfen, morgens eine

Viertelstunde früher ins Büro

zu kommen und die anfallenden

Tätigkeiten nach Priorität einzuteilen.

Die wesentlichen oder

die unangenehmen Dinge sollten

nicht auf die lange Bank geschoben,

sondern zuerst erledigt werden.

Auch im Büro gilt: Ordnung

spart Zeit. Arbeiten, bei denen

hohe Konzentration erforderlich

ist, sollte man abwechselnd mit

Routinetätigkeiten kombinieren,

damit keine frühzeitige Ermüdung

auftritt.

(Text: djd/pt, Foto oben: Marianne

J. / pixelio.de, Fotos links

unten und rechts unten: djd/

Neurexan/thx)

Hektik und Stress des Alltags zehren an unseren Kräften. Negative

Umwelteinflüsse machen uns zusätzlich zu schaffen. Gleichzeit müssen

wir in Familie und Beruf immer höhere Anforderungen erfüllen.

Wer nicht rechtzeitig für Ausgleich sorgt, wird früher oder später

den Anforderungen nicht mehr gerecht werden können. Ein Quell der

Erholung für den ganzen Körper ist zum Beispiel das Saunabaden.

Die gesundheitlichen Vorteile sind ebenso vielfältig wie wissenschaftlich

erwiesen. Es wirkt stabilisierend auf Herz und Kreislauf und

gleicht die verschiedensten negativen Umwelteinflüsse aus. Stoffwechsel

und Schweißfunktionen normalisieren sich, und das Immunsystem

läuft zur Höchstform auf.

Die Sauna deckt einen echten Bedarf der Menschen unserer Zeit. Der

tägliche Stress lässt sie weitgehend kalt, die Nerven kommen zur

Ruhe und die Haut wird straffer, klarer und sieht deshalb jünger aus.

Das Saunabaden gleicht Auswirkungen nachteiliger Lebensweisen

aus und hilft dem Körper, sich zu regenerieren. Der „Clou“ am Saunabaden

sind die abwechselnden Wärme- und Abkühlreize. Auf starke

Wärme reagiert der menschliche Körper mit Erweiterung der Blutgefäße

- er tut dies in dem Bemühen, die „Innentemperatur“ des Körpers

auf 37°C zu halten. Äußere Anzeichen für diesen Prozess sind Hautrötung

und Schweißabsonderung. Die Bemühungen des Körpers die

Körpertemperatur konstant zu halten sind nur teilweise erfolgreich,

denn obwohl auf der Körperoberfläche in jeder Minute 10 g Wasser

verdunsten, reicht diese Kühlung nicht aus.

Dies mag sich „dramatisch“ anhören, ist jedoch für den Saunabadenden

ein entspannender Prozess, denn während der 15 Schwitzminuten

wird unser Körper in eine positive Notstandssituation versetzt.

Die Muskulatur lockert sich und der Geist kann abschweifen und

macht einen „Spaziergang“. Auf keine andere Weise kann man in so

kurzer Zeit und so wirkungsvoll etwas für seine Gesundheit tun.

In der Abkühlphase sollen die erhöhten Temperaturen wieder auf die

Ausgangswerte absinken. Dabei vergrößert sich der Sauerstoffgehalt

des Blutes. Das Wechseln zwischen Warm- und Kaltreizen auf die

Haut bedeutet für die Blutgefäße ein echtes Gefäßtraining. (wwp/fb/

Foto: B+S Finnland Sauna )

Warum denn in die Ferne schweifen? Deutschlands Kurorte und Heilbäder

liegen doch so nah. Schon lange haben sie das verstaubte Image

aufpoliert. Als moderne Kompetenz-Zentren für Kur, Reha, Prävention

und Medical Wellness setzen sie Maßstäbe in Sachen Gesundheitsurlaub.

Ihr umfassendes Leistungsangebot, die hohe Professionalität

und Qualität sowie die starke Gästeorientierung sind konkurrenzlos.

In den deutschen Kurzentren findet jeder ein auf seine speziellen Bedürfnisse

abgestimmtes Gesundheitskonzept. Stets reagieren die einzelnen

Orte auf aktuelle Trends mit abwechslungsreichen Therapie-,

Sport- und Erlebnisprogrammen, das alle Altersschichten anspricht.

Allein die bayerischen Heilbäder und Kurorte vollzogen in den vergangenen

Jahren mit Millioneninvestitionen den erfolgreichen

Wandel vom traditionellen Kurgeschehen zum Kompetenz-Zentrum

für den modernen, gesundheitsbewussten Menschen. Beispielsweise

werden in Bayerns Bädern klassische Kurformen wie Moor- und

Fangobehandlungen, Trink-, Bade- und Klimakuren oder die Kurformen

der Gesundheitspioniere Kneipp und Schroth mit vielfältigen

Entspannungstechniken, innovativen Trainingsmethoden und neuen

Therapieformen kombiniert.

Die hohe Qualität und den erstklassigen Service gibt es in den deutschen

Kurorten und Heilbädern zum niedrigen Preis - und zwar für

alle. Auch junge Menschen haben die Möglichkeit auf die Zuschüsse

für Gesundheitsanwendungen von den Krankenkassen zurückgreifen.

Der Weg zur Kur ist schnell und unkompliziert. Eine Kur beziehungsweise

Reha-Maßnahme kann jeder beantragen, der seine Gesundheit

gefährdet sieht und erhalten möchte. Die Dringlichkeit einer Kur oder

eine Kurempfehlung muss nur vom behandelnden Arzt bescheinigt

werden. Je nach Schwere des Krankheitszustandes wird der Arzt eine

ambulante oder stationäre Kur empfehlen, die in der Regel drei Wochen

dauert.

Ob die Kur von der Krankenkasse oder von der Rentenversicherung

getragen wird, entscheidet die Krankenkasse. Sie ist auch Ansprechpartner

für das Antragsformular und gibt alle notwendigen Auskünfte.

Ist die Kur medizinisch notwendig, werden die Kosten von einem

der Leistungsträger ganz oder teilweise ersetzt.

Ausführlich Informationen unter www.gesundes-bayern.de (Text: Gesundes

Bayern, Foto: © AIB Kur GmbH)

Wellness | 23


Promotion Tannheimer Tal

Promotion Tannheimer Tal

Das Tannheimer Tal - zu Fuß und mit

dem Rad:

- über 300 km Wanderwege

- kostenloser Wanderbus

- kostenfreie App mit

40 Wanderungen zum Download

- Rennrad-Booklet mit 22 Touren -

vorschlägen

Weiterführende Links:

www.tannheimertal.com

www.seen-lauf.com

www.rad-marathon.at

Tannheimer Tal - Wohlfühlwelt für Wanderer

Auf Schmugglerpfaden wandeln, dem Jakobsweg folgen oder hochalpine Fernsicht genießen: Mit fünf Themenwegen

hat sich das Tannheimer Tal etwas einfallen lassen, um Wanderern das abwechslungsreiche Terrain zwischen Gipfeln,

Almen und Bergseen noch schmackhafter zu machen.

Radler- und Laufglück für jeden Geschmack

Wer „Rennrad“ sagt und an die Berge denkt, der kommt am Tannheimer Tal nicht mehr vorbei. Unter Fans

und Freunden der schmalen Reifen haben sich 22 Rennradtouren einen bevorzugten Platz erobert. Läufer und

Nordic Walker bewegen sich beim Seen-Lauf durch eine atemberaubende Kulisse.

Die Wege bieten spannende Erlebnisse

für große und kleine Wanderer. Auf dem

Schmugglersteig in Schattwald etwa geht

es, mit den entsprechenden Utensilien für

Schmuggler oder Grenzwärter ausgestattet,

vom Wannenjoch zum Iseler zwischen Tirol

und Bayern. Der „9erlebnisweg“ rund ums

Tannheimer Neunerköpfle führt zum „Größten

Gipfelbuch der Alpen“ und liefert in elf

Stationen Infos über die lokale Bergwelt.

Freien Blick mit Fernsicht bis nach München

genießen Urlauber bei gutem Wetter auf

dem 1.870 Meter hohen Gamskopf mit Panorama-Informator.

Der „Vater-Unser-Weg“

in Grän verbindet auf besondere Weise Meditation,

Kunst und Natur. Seit 2011 verläuft

auch ein Stück Jakobsweg durchs Tannheimer

Tal: Auf der rund 40 Kilometer langen

Strecke, die größtenteils der alten Salzstraße

Richtung Bodensee folgt, wandern Pilger bis

nach Oberjoch, Deutschlands höchstgelegenem

Bergdorf.

Wovon Stammgäste schwärmen

Aber auch auf all den anderen Wegen durchs

Tal, an den Halbhöhen entlang und hinauf

zu den Almen und Hütten, ist gut unterwegs,

wer sich sein Feriengebiet zu Fuß erschließen

will. Die Region rund um die sechs Ferien orte

Nesselwängle-Haller, Grän-Haldensee, Tannheim,

Zöblen, Schattwald und Jungholz, im

rund 20 Kilometer langen Tannheimer Tal,

wirkt nicht nur durch die Weite der Landschaft

im lichtdurchfluteten Tal, das sich

nach Westen, Norden und Osten hin öffnet,

oder die mächtige Bergkulisse so einladend:

Gerade weil es nirgendwo ins Extrem geht,

sind Wanderungen bei Urlaubern dort so beliebt,

dass man sogar bei Regen (was selten

vorkommt) niemals allein unterwegs ist. Kenner

und Stammgäste schwärmen sogar davon,

dass ein wolkenverhangener Wald oder

Tropfen, die ihre Muster auf den See zeichnen,

ein ganz außergewöhnliches Gefühl von

Romantik aufkeimen lassen.

Natürliche Schönheiten

Der Abwechslungsreichtum, den die 300

Kilometer gut gekennzeichneten Wege und

Steige bieten, verschafft untrainierten Anfängern

und Familien mit Kleinkindern in dem

Tiroler Hochtal genauso ihr Glücksmoment

wie Naturliebhabern, oder Sportlern und

Kletterern auf der Suche nach Nervenkitzel.

Rund um mehrere Zweitausender lassen

sich auf ein- und mehrtägigen – auf Wunsch

geführten – Wandertouren sämtliche alpinen

Gefühlslagen erleben. Eines sollte man

dabei auf jeden Fall tun: den Vilsalpsee umruden.

Eingebettet in die Tiroler Alpen ist

er mit seinem tiefblauen Wasser von fast

schon unwirklicher Schönheit. Am See und

dem umgebenden Naturschutzgebiet wachsen

rund 700 Pflanzenarten, zum Beispiel

seltene Orchideen. Auch der Tannheimer-

Rundweg zählt schon zu den Wanderklassikern.

Aufteilbar in einzelne Etappen lässt

sich auf ihm in rund zehn Stunden von Nesselwängle

bis Schattwald und wieder zurück

das gesamte Tal per pedes durchqueren. Er

ist mit dem Kinderwagen und teilweise mit

dem Rollstuhl befahrbar. Wer eine solche

Tour erstmals macht, wird erstaunt sein, was

er in dem vergleichsweise langsamen Tempo

alles an landschaftlichen Besonderheiten

wahrnimmt, die normalerweise unbemerkt

auf der Strecke zurück bleiben.

Leckere Rast

Zu einer perfekten Wanderung gehört auch

der Genuss der Tiroler Gastlichkeit. Gasthöfe

und Cafes entlang der Wege im Tal bieten genauso

Gelegenheit zu entspannter Rast und kulinarischem

Genuss wie die zahlreichen Hütten,

die ihre Besucher mit typischen Tiroler Leckereien

verwöhnen – von den Kasnocken bis zum

Kaiserschmarrn(siehe auch S. 26/27). Und der

Gipfel des Genusswanderns: Überall im Tal

gibt es den kostenfreien Wanderbus, der müde

Wanderer ganz bequem nach Hause bringt.

Im Kalender leidenschaftlicher Radsportler

hat er inzwischen einen festen Platz: der Rad-

Marathon Tannheimer Tal. Auch in diesem

Sommer werden die beiden Distanzen über

130 und 230 Kilometer wieder weit über

1.600 aktive Zweirad-Fans anlocken, wenn

am 21. Juli der Startschuss fällt. Beide Strecken

führen durch die landschaftlich schönen

Lechtaler und Allgäuer Alpen. Die 130er-Distanz

eignet sich bestens für Einsteiger und

Rolleure, denn die insgesamt 930 Meter

Höhenunterschied gehen den Großteil der

Strecke kaum in die Beine. Nur geübte und

gut trainierte Rad-Amateure sollten auf der

230er-Tour an den Start gehen.

Mit Profis die Strecke erkunden

Die Route hat es mit vier knackigen Pässen

und insgesamt 2.940 Metern Höhenunterschied

in sich. Zuerst verläuft der Kurs flach

von Tannheim über Pfronten und Reutte

durchs Lechtal. Danach geht es stetig bergauf

zu den vorerst höchsten Punkten der Strecke,

dem Flexen- und Arlbergpass. Nach der

erholsamen Abfahrt durchs Inntal Richtung

Imst wartet die größte Herausforderung der

Distanz: das Hahntennjoch mit seinen 1.100

Höhenmeter am Stück und maximalen 18

Steigungsprozenten – und das auf 18 Kilometer

Länge. Highlight in diesem Jahr: Um für

den Rad-Marathon bestens gerüstet zu sein,

können Teilnehmer die Gelegenheit beim

Schopf packen, mit absoluten Profis auf die

Strecke zu gehen. Ab Montag, 15. Juli, starten

Gerrit Glomser und Stefan Kirchmair zu den

ersten Touren. Am Freitag und Samstag ist

dann auch Marcel Wüst mit von der Partie.

Touren für jede Kondition

Sattgrüne Wiesen, der Haldensee und eine

schöne Bergkulisse begleiteten Radprofis

wie Spaß-Radler auf ihren Kilometern.

Genussradlern stehen bestens ausgebaute

und beschilderte Etappen durch das Tiroler

Hochtal zur Verfügung. Auch vom E-Bike-

Angebot profitieren alle, denn Pedelecs, umweltfreundliche

Räder und Roller mit Elektromotor,

ermöglichen Urlaubern in jedem Alter

und mit unterschiedlicher Kondition, in die

Pedale zu treten. Angetrieben von Öko-Strom

aus Wasserkraft, verfügen sie über eine

Reichweite von bis zu 100 Kilometern.

Im Tannheimer Tal haben Bergliebhaber die

Auswahl zwischen 15 markierten Touren und

150 Mountainbike-Kilometern jeder Könnensstufe.

Atemberaubendes Lauferlebnis

Laufschuhe schnüren und los geht‘s durch

eine eindrucksvolle Landschaft: Am Samstag,

6. Juli 2013, findet im Tannheimer Tal der

Seen-Lauf statt. Die Läufer haben die Wahl

zwischen zwei Strecken, einer 22,2 Kilometer

und einer zehn Kilometer langen Runde.

Beide führen durch das Naturschutzgebiet

am Vilsalpsee. Auch für Kinder werden entsprechende

Strecken im Ortskern von Tannheim

angeboten. Das Organisationsteam vom

Skiclub Tannheimer Tal erwartet über 1000

Teilnehmer aus nah und fern zu diesem

Lauf erlebnis vor der Kulisse der Tannheimer

Berggipfel. Beginn für die 22,2-Kilometer-Distanz

ist um 16.30 Uhr, um 16.45 Uhr folgen

dann die Läufer und die Nordic Walker über

die Zehn-Kilometer-Distanz. Auch der Nachwuchs

kann sich sportlich betätigen: Kindern

und Schülern steht eine ein und zwei Kilometer

lange Strecke zur Auswahl. Der Start der

Nachwuchssportler erfolgt als „Warm-up“

um 15.30 und um 15.40 Uhr. Erwachsene,

die sich bis 22. Juni anmelden, bezahlen 23

Euro. Kurzentschlossene können sich für

28 Euro bis zum Tag des Wettkampfes und

bis eine Stunde vor dem Start anmelden. Im

Startgeld inbegriffen sind die Verpflegungen

während des Laufs und im Ziel. Jeweils die

drei Bestplatzierten jeder Klasse sowie die

Tagessieger in der Kategorie Lauf erhalten

einen Ehrenpokal. Alle Kinder und Jugendlichen

erhalten eine „Finisher“-Medaille.

24 | Promotion Tannheimer Tal

Promotion Tannheimer Tal | 25


Promotion Tannheimer Tal

Promotion Tannheimer Tal

Urlaub geht durch den Magen

Wanderkarte und Speisekarte – was haben sie gemeinsam? Es sind Genüsse, die einen Urlaub

unvergessen machen. Im Tannheimer Tal reicht dies von der Brettljause bis zur Haubenküche.

Einen Moment noch

Es dauert immer eine Weile, bis man im Urlaub zur Ruhe kommt. Eine traumhafte Umgebung, der

Ausblick auf die Bergwelt im Tannheimer Tal und diverse Wellnessbereiche lassen keine Wünsche offen.

Erinnern wir uns nicht immer noch an jenen

legendären Kaiserschmarrn, damals nach

dem ersten Skikurs? Oder die herzhafte

Knödelsuppe mit Almdudler auf der Hütte,

gleich nach dem erfolgreichen Gipfelsturm?

„Das schmeckt nach Urlaub“, ist eines der

schönsten Geschenke, die wir uns selbst machen

können – das kulinarische i-Tüpfelchen

zur Erholung nach Maß.

Zutaten aus der Region

Gerade das Tannheimer Tal verfügt über ein

sehr vielfältiges Angebot aus seinen Küchen

und bittet seine Gäste mit großer Vielfalt

zu Tisch. Wo einst, als Tourismus noch ein

Fremdwort war, einfache, bäuerliche Kost

den Speisezettel bestimmte, zieren heute kreative

Ideen von Köchinnen und Köchen auf

Spitzenniveau das Angebot. Was bis heute

gleichgeblieben ist – oder dank der Rückbesinnung

auf alte Qualitäten wieder stark im

Kommen: Es sind vor allem Zutaten aus der

Region, die da zu leckeren Gerichten verarbeitet

werden. So liefern die Bäche und Seen

des Tales ausgezeichneten frischen Fisch

für die Tafel. Auch das Wild, vor Ort gejagt,

kommt traditionell in verschiedenster Zubereitung

auf den Tisch. Und selbstverständlich

liefert die Milch der heimischen Kühe die

Grundlage für handwerklich sorgfältig zubereitete,

typische Käsesorten und Joghurt.

Kulinarische Wellness

Egal also ob Haubenküche oder Café, ob

Traditionsgasthof oder Hotel-Restaurant, ob

Berghütte oder Dorfwirtschaft: Wer sich im

Tannheimer Tal an einen gedeckten Tisch

setzt, darf sich auf sehr schmackhafte Urlaubsmomente

freuen. Für die einen ist das

kulinarische Wellness, für die anderen der

gastronomische Ausgleich zu sportlichen Aktivitäten.

Doch was für alle gleich ist, das sind

die Tiroler Gastlichkeit und der unverwechselbare

Charakter jedes Hauses – gewissermaßen

die Gewürze zu den Gaumenfreuden.

Genuss in seinen Facetten

In einigen Spitzenhotels im Tal sind Gourmets

bestens aufgehoben. Die Küchen im

„Hohenfels“ in Tannheim, im „Engel“ zu Grän,

im „...liebes Rot-Flüh“ in Haldensee oder im

„Jungbrunn“ in Tannheim und einigen weiteren

mehr, gelten als verlässliche Adressen

für kulinarischen Hochgenuss, der sich

gleichwohl von Gaumen zu Gaumen unterschiedlich

definiert. Was dem einen das Rehnüsschen

an Wacholderschaum, das ist dem

anderen ein klassisches Gröstl mit Bratkartoffeln

im Dorfgasthof oder das Speckbrot

mit Gipfelblick auf der Hütte.

Einladung auf dem Teller

Die Speisekarte birgt dann vielleicht nicht die

großen Überraschungen, aber sie hält, was

sich der Gast verspricht. Die Teller, die vor

den Gästen stehen, sind eine Einladung dazu,

dem Gaumen eine schöne Urlaubserinnerung

zu schenken. „Das gehört zu einer Reise, dass

man landestypische Gerichte genießt“, ist das

Credo in den Küchen, wo auf solides Handwerk

viel Wert gelegt wird. „So bekommt der

Urlaub einen guten Geschmack“.

TANNHEIMER TAL: KULINARISCH

Weitere Informationen zum kulinarischen

Angebot im Tannheimer Tal

erhalten Sie online unter:

www.tannheimertal.com/kulinarisch

Die optimalen Bedingungen zum Entspannen

und Loslassen bietet das Tannheimer Tal

– und zwar gleich 15 Mal. 14 Vier-Sterne-

Hotels und ein Fünf-Sterne-Hotel bieten

Wellnessbereiche, Verwöhnprogramme und

Entspannungsangebote auf höchstem Niveau

für die perfekten Momente. Eingebettet in

eine imposante Bergkulisse bietet das ruhige

Hochtal eine einzigartige Hoteldichte und damit

eine hervorragende Angebotsvielfalt.

Ein Moment der Wärme

Kaum etwas steigert das Wohlgefühl so

schnell, wie ein Saunabesuch. Angenehme

Wärme erfasst den Körper und entspannt

die Muskeln. Wohlriechende ätherische Öle

verfeinern den Aufguss. Das Schwitzen reinigt

und entschlackt den Körper. Die kalte

Dusche oder der Sprung ins Tauchbecken

kurbelt den Kreislauf an und steigert die

Abwehrkräfte. Finnische Sauna, Dampfbad,

Solegrotte, Schwitzstube, Infrarotkabine und

viele weitere Saunaarten bieten mit unterschiedlichen

Temperaturen und Luftfeuchtigkeitswerten

die optimalen Bedingungen

für jeden Geschmack.

Ein Moment der Ruhe

Weitläufige Wellnesslandschaften laden zu

Augenblicken der Ruhe ein. Liebevoll gestaltete

Ruheräume bieten ein angenehmes Ambiente

für die Entspannung nach der Sauna.

In den wohl-temperierten Innen- und Außen-

Pools kann man sich treiben lassen und oft

den herrlichen Blick auf die Berglandschaft

genießen. Auf den, vor neugierigen Blicken

geschützten, Terrassen spendet die Sonne

neue Energie. Fast schwerelos fühlt sich der

Körper in der Wasserschwebeliege an, spürbare

Klangwellen helfen den Muskeln sich zu

lockern und zaubern ein Gefühl der Ausgeglichenheit.

Ein Moment des Verwöhnens

Das große Angebot unterschiedlichster

Massageanwendungen macht es dem Gast

oft nicht leicht, sich zu entscheiden. Ayurvedische

Behandlung, Nuad Thai-, Shirodora-

oder Maharqani-Massage, Lomi Lomi

Ritual, La Stone Therapie oder Ägyptische

Isis-Massage sind nur eine kleine Auswahl.

Beautybehandlungen verschönern nicht nur

Teint und Hautbild sondern verwöhnen die

Seele. Partneranwendungen bereiten einen

unvergesslichen Moment zu zweit.

Ein Moment an der frischen Luft

Aber auch die Umgebung bietet vielerlei

Möglichkeiten für natürliche Wellness. Wassertreten

und Arm-Bad in einer der vielen

Kneippanlagen oder doch direkt in der Ache

bringen den Kreislauf in Schwung und stärken

das Immunsystem. Spaziergänge an der

frischen Luft in einer Höhe von etwa 1.100

Metern sind nicht nur gut für das Herz sondern

auch für die Seele. Bewegung in der

herrlichen Natur des Tann-heimer Tales

baut Stress ab und fördert die Bildung von

Glückshormonen. Zudem rückt sie ein paar

überflüssigen Pfunden zu Leibe. Und eine

schlankere Linie steigert das Wohlbefinden

ungemein. Aber auch das hervorragende

Abendessen mundet gleich viel mehr nach

einem Tag im Freien.

TANNHEIMER TAL: WELLNESS

15 Vier-Sterne-Hotels und ein Fünf-Sterne-Hotel

mit Wellnessbereichen, Verwöhnprogrammen

und Entspannungsangeboten auf höchstem

Qualitäts-Niveau

26 | Promotion Tannheimer Tal

Promotion Tannheimer Tal | 27


Wellness

Wellness

Beim Kaffeegenuss auf das richtige Maß achten

Massagetechniken aus aller Welt

Verschiedene Methoden für mehr Entspannung und Wohlbefinden

Mit einem guten Frühstück startet es sich besser

Tipps für einen guten Start in den Tag

Das richtige Frühstück verleiht Kraft und Schwung

Wem seine Gesundheit wichtig

ist und wer gewillt ist sich gewisse

Ernährungsspielregeln anzueignen,

kann bereits mit dem

Frühstück den ersten Schritt gegen

Gewichtsprobleme tun.

Energie

Der Körper erhält Energie durch

die Zufuhr von kohlenhydratreicher

Kost, die ihr Energiepotenzial

(Glukose) nur langsam

abgibt. So ist zum Beispiel ein

Müsli der beste Einstieg für einen

langen Arbeitstag.

Stoffwechsel und Gewicht

Der Verzicht auf das Frühstück

verlangsamt den Stoffwechsel.

Wer morgens nichts isst, erschwert

es dem Körper, Fett zu

verbrennen. Die Einnahme eines

kohlenhydratreichen Frühstücks

und wenig Fett ist der beste Start

in den Tag. Der Stoffwechsel

wird angeregt, und der Körperfettanteil

wird sich langfristig

auf einem gesunden Niveau einpendeln.

28 | Wellness

Gedächtnis, Konzentration und

Aufmerksamkeit

Ein gutes und gesundes Frühstück

hebt den Blutzuckerspiegel

an und bringt damit die

Gehirnzellen in Topform. Viele

Studien zeigen, dass ein richtig

zusammengestelltes Frühstück

den Prozess des Bildens und der

Wiedergewinnung von Erinnerungen

und das Verstehen und

Koordinieren von komplexen

Informationen fördert. Wer den

Tag ohne Frühstück beginnt,

setzt auch seine beruflichen Erfolge

aufs Spiel. Internationale

Untersuchungen haben gezeigt,

dass Menschen, die regelmäßig

frühstücken, weniger in Arbeitsunfälle

verwickelt sind, als diejenigen,

die selten oder gar nicht

frühstücken. Um die Konzentration

anzukurbeln und Müdigkeit

zu vermeiden, benötigt das Gehirn

Nahrung, um fit zu bleiben.

Hunger

Die langsame Freisetzung der

Kohlenhydrate verursacht beim

Ein gedeckter Frühstückstisch macht Appetit

Menschen ein Gefühl von Fülle

und Zufriedenheit, das vor

allem davor schützt später am

Tag Heißhungergefühle mit Süßigkeiten

und kalorienreichen

Snacks zu bekämpfen.

Stimmung

Dass das richtige Essen - sogenannte

„Moodfood“ - eine wichtige

Rolle in unserer Ernährung

spielt, ist leider immer noch nicht

genug bekannt. Wer dem Körper

und vor allem dem Gehirn zur

richtigen Zeit die besten Nährstoffe

zuführt, kann den Tag in

bester Stimmung beginnen.

Stress

Ein gesundes Frühstück ist der

beste Stressbrecher! Um die Anfechtungen

und Probleme des

Tages zu überstehen, sind Serotonin-erhöhende

Kohlehydrate und

Vitamin B-Komplex wie Mehrkornbrot

und Haferflocken das

richtige Frühstücksprogramm.

Auf Koffein - besonders auf das

in Kaffee - sollte man verzichten.

Es führt zu verstärkter Nervosität

und zusätzlicher Irritation.

Hydrierung

Der Körper besteht bis zu 90 %

aus Wasser und deshalb ist es

so wichtig, dass wir viel und regelmäßig

trinken. Jeder sollte

den Tag mit großen Mengen von

Wasser, ungesüßten oder verdünnten

Fruchtsäften oder leichten

Tees beginnen. Und über den

Tag sollte man dann noch mindestens

8 Gläser Wasser trinken.

Immunsystem

Wer den Tag mit einem Frühstück

reich an Vitamin A und C

sowie Zink beginnt, stabilisiert

zugleich sein Immunsystem.

Zitrusfrüchte, Beeren, Melone,

Eier, ungesüßte Müslis, Weizenkeime

und Haferflocken, machen

das Frühstück perfekt.

(Quelle: beautypress.de, Fotos:

links: Harry Hautumm/pixelio.

de, rechts oben: Benjamin Thorn/

pixelio.de, rechts unten: Luedi/

pixelio.de)

Die Hot-Stone-Massage verbindet

klassische Massagegriffe mit

dem Einsatz heißer Steine. Diese

werden im Wasserbad auf ca.

60°C erwärmt und bestehen meistens

aus Basalt. Die Griffkombinationen

geben dem Körper

ein Wohlgefühl, beruhigen und

fördern gleichzeitig die Durchblutung,

unterstützen den Lymphfluss

und lösen Verspannung

in der Muskulatur. Hot-Stone-

Massagen lassen sich individuell

als Ganzkörperbehandlung, Gesichts,-

Schulter-, Nacken- oder

Rückenmassage einsetzen.

Thai-Yoga-Massage

Die Thai-Massage ist eine

Kombination aus Akupressur,

Dehn- und Streckübungen (passives

Yoga), Energiearbeit und

Meditation. Durch das Zusammenwirken

von sanften Gelenmanipulationen

und ruhig fließenden

Bewegungen stellt sich

schon kurz nach der Massage

ein vitalisierendes und tief entspannendes

Körpergefühl ein.

Thai-Yoga-Massage wird traditionell

auf einer Matte am Boden

praktiziert.

Ägyptische Isismassage

Die ägyptische Isismassage hat

ihren Ursprung im Land der

Pharaonen und wurde schon

in der ägyptischen Hochkultur

in den „Hohen Häusern“ angewandt.

Klassisch ist diese Form

eine Streichmassage, eingeleitet

durch ein kräftiges Waschritual

im „Hammam“. Bei der Massage

wird mit ägyptischen Aromaessenzen

gearbeitet. Diese Form

wirkt entspannend und harmonisierend

und schließt mit dem

Auflegen kleiner Energiepyramiden

und einem erfrischenden

Minzritual ab.

Baobab - afrikanische

Ganzkörpermassage

Die Baobab stellt eine kräftig

durchgeführte Behandlungsform

mit Teakholzstempeln, Körperpinseln

und kräftigenden Baobabextrakten

dar. Das Körpergewebe

wird zur Entschlackung

angeregt, die Haut wird durch

den Peelingeffekt samtweich. Die

Muskulatur wird kräftig durchblutet

und Spannungszustände

dadurch beseitigt.

Spaziouomo –

eine Herrenbehandlung

Bei der speziell entwickelten Spaziouomo-Massage

werden neben

dem Gesicht auch die besonders

verspannten Regionen wie

Rücken, Schultern und Nacken

behandelt. Gezielt eingesetzte

Massagegriffe mit Steinen (kalt

oder warm) runden dieses Männerkonzept

ab.

Hawaiianische Lomi-Lomi-Nui-

Massage

Lomi Lomi Nui ist eine traditionelle

Massageform aus Hawaii.

In der Landessprache bedeutet

„Lomi“ so viel wie reiben, kneten

oder drücken; die Verdoppelung

verstärkt diese Bedeutung. „Nui“

heißt groß, wichtig oder einzigartig.

Diese Massage wurde von

schamanischen Heilern (Kahuna)

ausgeübt.

Jeder Heiler entwickelte seinen

eigenen Massagestil gemäß der

familiären Tradition und Überlieferung,

sodass es auch auf Hawaii

nie nur einen „echten“ Lomi-

Stil gegeben hat. Die Massage

soll Blockaden auf körperlicher

und seelischer Ebene lösen und

die Harmonie von Körper, Geist

und Seele wiederherstellen.

Bei Lomi Lomi Nui wird viel Öl

verwendet. Der Behandler arbeitet

nicht nur mit den Händen,

sondern mit dem gesamten Unterarm

einschließlich der Ellenbogen.

Die Bewegungen sind

grundsätzlich fließend und leicht

schaukelnd, wobei die Behandlung

von hawaiianischen Gesängen

begleitet wird.

Die Massage kann in ihrer Stärke

variieren: So kann sie sehr sanft

sein, aber auch fordernd, um

Spannungen zu lösen.

Chill Out Feet Concept

Einzigartiges Fußbehandlungskonzept

unter Verwendung 100%

natürlicher Fußbehandlungsprodukte

– die Wellnesspediküre.

Einleitend ein entspannendes

Blütenfußbad und anschließend

ein sanftes Salz-/Ölpeeling, um

Hornschüppchen zu entfernen.

Darauf folgt die klassische Wellnessfußpflege.

Eine Energiezonenmassage

mit warmen Steinen

oder speziellen Fußkräuterstempeln

löst Verspannungen und

harmonisiert den Energiefluss.

Abgerundet wird dieses Fußkonzept

mit einer Spezialmaske.

Klangschalenmassage

Bei der Klangschalenmassage

werden mehrere Klangschalen

auf den Körper gelegt und angeschlagen.

Die feinen Vibrationen

und Töne erreichen den gesamten

Körper und sorgen für innere

Ruhe und Wohlbefinden.

Unser Körper besteht überwiegend

aus Wasser. Das erklärt die

Wirkungsweise dieser Anwendung.

Die Flüssigkeit wird durch

die Schallwellen in Bewegung

versetzt und leitet diese weiter.

Dadurch erreicht man selbst tief

im Inneren liegende Organe. So

lassen sich Verspannungen lösen.

(Text: beauty connection

college, Foto: Alexandra H. / pixelio.de)

Wellness | 29


Wellness

Wellness

Spaß an Sport durch Mrs.Sporty

Fit mit den Mrs.Sporty Ernährungs- und -Sporttipps

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Viel Bewegung im Freien vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit

Der Frühjahrsmüdigkeit keine Chance geben

So bringen Sie Ihr Immunsystem auf Vordermann

Mit dem Frühling kommt bei vielen auch die Frühjahrsmüdigkeit. 50

bis 70 Prozent der Bundesbürger fühlen sich besonders in der Zeit

zwischen März und Mai nicht so leistungsfähig wie sonst. Typische

Symptome der Frühjahrsmüdigkeit sind Kreislaufbeschwerden,

Unlustgefühl, starke Stimmungsschwankungen, Schwindelgefühl,

Schlaflosigkeit und Leistungsschwächen. Die Ursachen sind bisher

noch nicht vollständig geklärt. Vor allem aber soll Licht dabei eine

wichtige Rolle spielen. Denn Licht ist entscheidend für die Produktion

der körpereigenen Hormone Serotonin und Dopamin. Nach dem

langen dunklen Winter sind die Serotonin- und Dopaminspeicher relativ

leer. Das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit könnte auch durch die

im Frühjahr typischen Wetterwechsel verursacht werden. Steigen die

Temperaturen, weitet der Organismus die Blutgefäße in der Haut, um

für Kühlung zu sorgen. Die Weitstellung der Gefäße hat einen raschen

Blutdruckabfall zur Folge, der sich in den typischen Symptomen der

Frühjahrsmüdigkeit zeigt.

Bewegung macht munter

Das beste Mittel, um die Produktion der Hormone wieder anzukurbeln

ist viel Bewegung im Freien. Körperliche Betätigung stabilisiert

den Kreislauf und stärkt darüber hinaus das Immunsystem. Meist

fehlen dem Körper nach dem Winter Vitamin B, C und E sowie Eisen,

Magnesium, Selen, Zink, Kalzium und Kalium. Durch richtige Ernährung

lassen sich die leeren Vitaminspeicher wieder füllen. Gut geeignet

dafür sind Salate, Obst und Gemüse. Vitamine, Mineralstoffe

und Spurenelemente sind ein regelrechtes Zaubermittel gegen die

Frühjahrsmüdigkeit.

Heimische Kräuter, für mehr Energie

Mit den ersten Strahlen der Frühlingssonne sprießen auf den Wiesen,

im Wald und in den Gärten wieder frische Kräuter wie Brennnessel,

Bärlauch und Löwenzahn. Für eine Frühlingskur sind sie genau richtig,

denn mit ihren Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen bringen

sie das Immunsystem wieder auf Trab.

Die Brennnessel ist eine alte Heilpflanze und gehört zu den bekanntesten

Kräutern in unseren Breiten. Wissenschaftliche Analysen

haben beachtliche Wirkstoffe an den Tag gebracht: Gerbstoffe, reichlich

Mineralstoffe und in den Wurzeln unter anderem Beta-Sistorin.

Das wirkt harntreibend, blutbildend, schleimlösend und stimuliert die

Verdauungsdrüsen. Traditionell wird die Brennnessel wegen ihres

Gerbstoffgehalts gegen Magenbeschwerden und Durchfall verwendet.

Das Beta-Sistorin lindert darüber hinaus die Beschwerden einer gutartigen

Prostatavergrößerung. Die Wurzeln des Löwenzahns enthalten

über 50 wichtige Wirkstoffe wie Inulin, Bitterstoffe, Vitamine und

30 | Wellness

Sport mit dem Mountainbike hält fit

Mineralien. Dank dieser Vielfalt kann der Löwenzahn als „Allerweltsmittel“

bezeichnet werden. Er ist harntreibend, verdauungsfördernd,

magenstärkend und regt Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse an. Bei

Erkrankungen der Gallenwege, Geschwüren oder Verengungen im

Magen-Darmbereich darf er nicht angewendet werden.

Der Bärlauch, auch wilder Knoblauch genannt, wächst vor allem in

den Auenwäldern West- und Mitteleuropas. Er enthält reichlich Vitamin

C, Lauchöle, Mineralstoffe und Schleimstoffe. Er hat eine verdauungsfördernde,

kräftigende und blutbildende Wirkung.

Wildkräuter wie Brennnessel, Löwenzahn werden vor allem in Form

von Tees traditionell zur Blutreinigung und Entschlackung angepriesen.

Allerdings gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg für diese

Wirkung. Die Niere, das Blutreinigungsorgan des Körpers, reinigt das

Blut permanent.

Fasten oder Frühlings-Diät? Der Push für den Körper

Auch das Fasten erfreut sich im Rahmen einer Frühjahrskur großer

Beliebtheit. In vielen Kulturen und Religionen gibt es dafür eine lange

Tradition. Enthaltsamkeit bedeutet häufig einen Verzicht auf die

Genussgifte Nikotin und Alkohol sowie auf Süßigkeiten. Oft stehen

beim Fasten aber vielmehr gesundheitliche Aspekte im Vordergrund.

Eine Fastenkur soll in diesem Zusammenhang den Körper entschlacken

und entgiften. Das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin

und Diätetik (D.I.E.T.) in Bad Aachen warnt jedoch vor dem Null-Kalorien-Fasten

oder „Heilfasten“ als Form der Gewichtsreduktion. Fasten

ist nach Meinung der Ernährungsmediziner der effektivste und

schnellste Weg in den Jo-Jo-Effekt und kann zu schwerwiegenden

Folgen wie Herzrhythmusstörungen führen. Auch die häufig angepriesene

„Entschlackung“, die beim Fasten stattfinden soll, ist nach

Meinung vieler Ernährungsexperten Unsinn. Bei ausreichender Trinkmenge

(ca. 2 Liter Wasser oder Früchtetee am Tag) entsorgen Leber

und Nieren tagtäglich alles, was der Körper nicht benötigt. Überhaupt

nicht fasten dürfen Schwangere, Stillende, Herzkranke, Leberkranke,

Nierenkranke, Krebskranke, Senioren, Kinder sowie Diabetiker.

Zur Gewichtsreduktion ist das sogenannte proteinmodifizierte Fasten

eher geeignet. Dem gefährlich hohen Eiweißverlust beim Null-

Kalorien-Fasten wird dabei mit einem täglichen Quantum Buttermilch

oder einer extra dafür konzipierten Diätkur-Molke (Reformhaus)

entgegengewirkt. Fasten kann sich aber auch positiv auswirken. Es

ist für Gesunde als Einstieg zu bewusster Ernährung eingeschränkt

empfehlenswert. Außerdem bietet sich Fasten an, wenn man sich

aus Abhängigkeiten, zum Beispiel von Alkohol oder Nikotin, befreien

möchte. (Quelle: beautypress.de, Fotos v.l.: RainerSturm / pixelio.de,

Thommmy Weiss / pixelio.de)

Mit seiner Idee des Zirkeltrainings

für Frauen ist das Franchiseunternehmen

Mrs.Sporty

auf dem Erfolgskurs und trifft

den Nerv der Zeit. In der Region

ist der beliebte Frauensportclub

12 x vertreten und hat es sich

zum Ziel gemacht, Frauen Spaß

an Bewegung und gesunder Ernährung

in einem persönlichen

Umfeld zu vermitteln.

positiven Effekte des Trainings.

Die Erfolgsformel basiert auf

dem wirksamen Zirkeltraining.

Schon zwei bis drei 30-Minütige

Trainingseinheiten pro Woche

geben ein neues Körpergefühl

und unterstützen Frauen dabei,

auf gesunde Weise den Körper

zu straffen, abzunehmen und

langfristig das gewünschte Körpergewicht

zu halten. „Durch

die regelmäßigen, sanften Bewegungsabläufe

ist das Training bei

Mrs.Sporty besonders gelenkschonend.

Zusätzlich zu unseren

Geräten sind Zwischenstationen

für die aktive Erholung eingeplant,

damit sich der Blutdruck

wieder auf ein gesundes Mittelmaß

einpendeln kann.

„Dass Frauen in Deutschland

mehr Sport treiben – das ist

meine Herzensangelegenheit“,

sagt Tennislegende Stefanie

Graf. Deshalb hat sie gemeinsam

mit einem Team aus Sport-,

Ernährungs- und Managementexperten

Mrs.Sporty aufgebaut.

Training bei Mrs.Sporty bedeutet:

mit wenig Aufwand viel erreichen.

Das ganzheitliche Mrs.Sporty

Das Konzept basiert Konzept setzt darüber hinaus

auf einem Zirkeltraining, das auf eine gesunde, ausgewogene

Kraft, Ausdauer, Koordination

Ernährung und fördert so

und Beweglichkeit trainiert und zusätzlich das Wohlbefinden

wird durch ein Ernährungskonzept

der Mitglieder. Das Mrs.Sporty

optimal ergänzt. Eine wis-

Ernährungskonzept empfiehlt

senschaftliche Studie belegt die beispielsweise, Salate mit fett-

Ihre Mrs.Sporty Clubs in der Region:

Mrs.Sporty Friedberg

Ludwigstraße 40 (über Ihle)

86316 Friedberg

Tel.: 0821 - 2185606

club175@club.mrssporty.de

Mrs.Sporty Aichach

Augsburger Str. 17

86551 Aichach

Tel.: 08251 - 88 69 456

club318@club.mrssporty.de

Mrs.Sporty Gersthofen

Donauwörther Str. 1

86368 Gersthofen

Tel.: 0821 - 543 99 506

club523@club.mrssporty.de

Mrs.Sporty Neusäß

Hauptstr. 6

86356 Neusäß

Tel.: 0821 - 45046060

club630@club.mrssporty.de

Mrs.Sporty Aug.-Lechhausen

Widderstr. 7

86167 Augsburg

Tel.: 0821 - 27230045

club439@club.mrssporty.de

Mrs.Sporty Augsburg Pfersee

Augsburger Str. 9

86157 Augsburg

Tel.: 0821 - 4981425

club200@club.mrssporty.de

Mrs.Sporty Aug.-Haunstetten

Rebhuhnstraße 11/2

86179 Augsburg

Tel.: 0821 - 81559399

club600@club.mrssporty.de

armem Fisch oder Fleisch zu

kombinieren. Denn reichhaltige

Speisen würden den Körper unnötig

belasten. Frisches Obst und

knackiges Gemüse sind wichtige

Vitamin- und Mineralstofflieferanten.

Wer abnehmen möchte,

sollte vermehrt zu frischem Gemüse

greifen. Auch der erhöhte

Flüssigkeitsverlust muss berücksichtigt

werden. Wer sich beim

Sport verausgabt hat, greift am

besten zu Wasser oder ungesüßten

Kräuter- oder Früchtetees,

da so auch der Mineralstoffhaushalt

wieder ausgeglichen

wird.

Die Clubs in Augsburg und der

Umgebung freuen sich auf viele

interessierte Frauen, die zusammen

mit dem Mrs.Sporty Team

ein Zeichen setzten wollen; Sport

muss weder lange dauern, noch

langweilig sein; Unser oberstes

Ziel ist Spaß an Bewegung und

gemeinsamer Aktivität. Haben

auch Sie Lust auf mehr Sport

und gesunde Ernährung? Dann

können Sie sich bei einem Gratis

Schnuppertraining direkt bei

Mrs.Sporty von dem bewährten

Konzept von Stefanie Graf überzeugen.

Mehr Neueröffnung Informationen von unter:

Mrs.S

www.mrssporty.de

In Musterstadt-Stadtteil am Datum

„Ich sehe mich als teil der Idee“

Stefanie Grafs Herzensangelegenheit: Sport zum

natürlichen Teil im Leben von Frauen zu machen.

Unser Konzept überzeugt Frauen jeden Alters. Lebenslust

gewinnen und neue Energien sammeln, die

Figur verbessern und Spaß an Bewegung verspüren.

Die Erfolgsformel basiert auf einem wirksamen

Zirkeltraining 2–3-mal die Woche – auf Wunsch in

Kombination mit einem alltagstauglichen Ernährungsprogramm.

Das Besondere: Eine Trainerin steht

unterstützend zur Seite, damit individuelle Ziele unkompliziert

erreicht werden können.

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86343 Königsbrunn

Tel.: 08231 - 9789956 Mrs.Sporty Friedberg

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Ludwigstraße 40 (über Ihle)

86316 Friedberg Mrs.Sporty Friedberg

Tel.: 0821-2185606 Ludwigstraße 40 (über Ihle)

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Wellness

Wellness

Vollwert-Ernährung

Empfehlungen für eine nachhaltige Ernährungsweise

Kalzium ist ein wichtiger Baustein für das Knochengerüst

Unser Essen trägt zu einem Fünftel

aller klimaschädlichen Treibhausgase

bei.

Diesen Beitrag möglichst gering

zu halten, ist ein Ziel der

Vollwert-Ernährung, einer alternativen

Ernährungsform, die in

den 1970er Jahren an der Universität

Gießen konzipiert wurde.

„Ausschlaggebend waren meine

Erfahrungen in wirtschaftlich

weniger entwickelten Teilen der

Welt“, erklärt Professor Claus

Leitzmann, einer der Begründer.

„Ich beobachtete, dass sich unser

westlicher Lebensstil auch auf

die Situation der Landbevölkerung

in armen Regionen der Welt

auswirkte. Deshalb war mir und

meinen Mitarbeitern klar, dass

Ernährungsempfehlungen nicht

nur gesundheitliche, sondern

auch ökologische und soziale Aspekte

berücksichtigen sollten“,

ergänzt der Pionier in Nachhaltigkeitsfragen,

der kürzlich mit

der Goldenen Ehrenplakette des

Hessischen Verbraucherschutzministeriums

ausgezeichnet wurde.

Die engen Verflechtungen

zwischen dem reichen Norden

und dem armen Süden sind einer

der Gründe, weshalb die

Vollwert-Ernährung Lebensmittel

aus fairem Handel empfiehlt.

Durch gerechtere Handelsbeziehungen

soll dabei die Lebenssituation

der Produzentenfamilien

in Afrika, Asien und Südamerika

verbessert werden.

Pflanzliche und

naturbelassene Lebensmittel

Pflanzliche Lebensmittel stehen

in der Vollwert-Ernährung im

Mittelpunkt, nicht nur, weil das

gesünder ist, sondern vor allem

weil die Erzeugung pflanzlicher

Lebensmittel deutlich weniger

Rohstoffe verbraucht. „Fleisch,

Fisch und Eier werden in der

Vollwert-Ernährung nicht ausdrücklich

empfohlen, einem

mäßigen Verzehr steht jedoch

Viel Obst und Gemüse sind wichtig für die Vollwert-Ernährung

nichts entgegen“, so Leitzmann,

der selbst seit über 30 Jahren

Vegetarier ist und ökologisch erzeugte

Lebensmittel bevorzugt.

Ein Kernsatz der Vollwert-Ernährung

lautet „Lasst eure Nahrung

so natürlich wie möglich“. Leitzmann

begründet das so: „Wer

dieses Prinzip bei seiner Ernährung

berücksichtigt, schlägt

mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Weniger verarbeitete Lebensmittel

sind meistens gesünder,

weil sie mehr lebensnotwendige

Nährstoffe und weniger Energie

enthalten. Außerdem sind sie

umweltfreundlicher, weil keine

industrielle Verarbeitung stattfindet,

keine aufwändige Verpackung

nötig ist und meistens

auch weniger Transportwege anfallen.“

Die Auswahl der Lebensmittel

in der Vollwert-Ernährung

entspricht den aktuellen Empfehlungen

für die Prävention

ernährungsmitbedingter Erkrankungen.

Wer darüber hinaus einen nachhaltigen

Lebensstil praktizieren

möchte, kann sich an den Empfehlungen

der Vollwert-Ernährung

orientieren. (Text: Dr. Maike

Grönwald, www.aid.de, Foto:

Rainer Sturm/pixelio.de)

Die Wirbelsäule bereitet Probleme, der Rücken rundet sich

Wer sich „knochengesund“ ernährt, beugt Osteoporose vor

Mit Kalzium den Knochenaufbau stärken

Wer sich auch im Alter ausreichend mit Kalzium versorgt, beugt der Entstehung von Osteoporose vor

Eine gesunde Ernährung sollte

nicht nur im Wachstumsalter

wichtig sein, sondern auch im Alter

ernst genommen werden.

Nur so kann man lange fit und leistungsfähig

bleiben. Eine gesunde

Ernährung besteht beispielsweise

aus magerem Fleisch und

Fisch, aus Vollkornprodukten,

aus Obst und Gemüse und aus

Milchprodukten. Gerade Milch

ist das Power-Paket schlechthin.

Sie enthält neben Mineralstoffen

und Spurenelementen und neben

Milchzucker, Eiweiß und den Vitaminen

B2, B12 und D vor allem

viel Kalzium, was für Zähne und

Knochen unverzichtbar ist.

Kalzium - nicht nur

in jungen Jahren

Der Körper betreibt bis zum 30.

Lebensjahr Knochenaufbau, danach

geht es wieder bergab. Somit

ist klar, dass man vor allem

in jungen Jahren sein „Knochenkonto“

auffüllen sollte. Und: Je

größer das Polster, umso länger

kann der Körper davon zehren.

Wer sich auch im Alter ausreichend

mit Kalzium versorgt,

beugt dem Knochenabbau und

der Entstehung von Osteoporose

vor.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung

empfiehlt eine tägliche

Menge an Kalzium von bis zu

1.000 Milligramm, bei Kindern

und Jugendlichen sogar 1.200

Milligramm. Diese Menge ist

schon in drei bis vier Portionen

Milch enthalten.

Mag man die Milch nicht pur, tun

es auch andere Milchprodukte

wie Joghurt oder Käse. So kann

man ein Glas Milch beispielsweise

durch einen Becher Joghurt

oder zwei Scheiben Käse ersetzen.

Leckere Rezepte mit hohem

Kalziumgehalt

Besonders viel Kalzium hat Käse.

So haben 100 Gramm Emmentaler

oder 120 Gramm Tilsiter

genauso viel Kalzium wie ein

Kilogramm Brokkoli oder zehn

Kilogramm Kartoffeln. Käse

schmeckt aber nicht nur auf Brot

gut, sondern auch überbacken

auf Aufläufen oder gehobelt über

dem Salat. Ebenso lecker und

kalziumreich sind Milchprodukte

wie Käse-Gnocchi, Buttermilch-

Drinks, Pudding oder Quark.

Milchprodukte können im Übrigen

auch bei Laktoseunverträglichkeit

genossen werden, denn

in Joghurt, Butter und Käse ist

wenig Laktose enthalten.

Die EU-geförderte Infokampagne

Karlotta-unterwegs www.

karlotta-unterwegs.de hält auf

ihrer Website viele leckere Rezepte

bereit und hat sich zur

Aufgabe gemacht, besonders den

Kalziumgehalt von Kindern und

Jugendlichen zu steigern.

Am besten, man verteilt Milchmahlzeiten

über den ganzen Tag.

Senioren ist anzuraten, vor dem

Schlafengehen noch eine Portion

zu sich zu nehmen, das reduziert

nämlich den nächtlichen Knochenabbauprozess.

Regelmäßige Bewegung wie Joggen,

Walken oder Radfahren ist

ebenso gut, wie Tageslicht, das

die Vitamin-D-Produktion anregt,

die für den Knochenstoffwechsel

wichtig ist.

Verzichten sollte man auch auf

Kalziumräuber wie Nikotin, Kaffee,

Zucker und Alkohol. (Text:

djd/mpt-240, Fotos: links: djd/

Verlag Peter Jentschura/thx,

rechts oben: mpt/www.karlottaunterwegs.de,

rechts unten: djd/

www.karlotta-unterwegs.de )

Wellness - ein Wort, das heute jeden Tag in aller Munde ist

Man bucht ein Wellness-Wochenende

oder gönnt sich eine Wellness-Massage.

Doch was bedeutet Wellness noch? Laut

Übersetzung heißt Wellness: Gesundheit,

Wohlbefinden. Beides sollten Sie sich jeden

Tag gönnen, am besten mit Ihrer Ernährung.

Doch woher wissen Sie, ob Ihre

Nahrung gleichermaßen für Gesundheit

und Wohlbefinden sorgt? Die Lösung

heißt Biosiegel. Es vermittelt die Sicherheit,

nur unbehandeltes und biologisch

zertifiziertes Gemüse oder Obst zu erhalten.

Wellness dieser Art bietet Hermann

Haas-Hübsch mit seinem Team, die er

sogar bis vor die Tür liefert. In der gewünschten

Menge und ohne lästige Wartezeit

an der Kasse. Sie können sich mit

der Rollenden Gemüsekiste jede Woche

Frische, Wohlbefinden und Genuss liefern

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bringt Vielfalt in Ihre Küche. Das

taufrische Gemüse kommt bevorzugt aus

der nahen Umgebung - von Gärtnereien

und Höfen, die nach strengen Richtlinien

anerkannter Verbände wirtschaften. Reine

Naturkost - Wellness für Sie und Ihre

Familie. Nahrungsmittel aus kontrolliert

ökologischem Anbau helfen, die Umwelt

zu schonen, natürliche Lebensgrundlagen

zu erhalten. Sie sparen Zeit durch die

Direktbelieferung und betreiben zudem

aktiven Umweltschutz. Denn die Rollende

Gemüsekiste beliefert weitere Kunden in

der Umgebung. So kommen viele gesparte

Auto-Kilometer zusammen. Gut für Sie

und unsere CO2-Bilanz. Machen Sie mit

- genießen sie eine erstklassige Auswahl

an Obst und Gemüse.

32 | Wellness

Wellness | 33


Kosmetik

Kosmetik

Hautpflege

Was bei Pflege-Ölen beachtet werden muss

Schöne Hände und Nägel

Alles rund um die richtige Pflege mit vielen nützlichen Tipps

Wer seine Haut mit Pflege-Öl

verwöhnen will, der steht vor

der Wahl: pflanzlich oder mineralisch?

Die beiden Welten

unterscheiden sich weniger, als

oft behauptet wird - erklärt der

Dermatologie-Professor Hans-F.

Merk.

Wie unterscheiden sich künstliche

und natürliche Öle?

Für die Hautpflege ist wesentlich,

dass die sogenannten künstlichen

Öle chemisch definiert sind, dass

also ihre Struktur bekannt ist.

Bei pflanzlichen Ölen, die durch

Extraktion gewonnen werden, ist

das nicht der Fall, doch auch mineralisches

Öl besteht im Grunde

aus Pflanzen. Allein Silikon-Öle

bestehen aus chemisch erzeugten

Komponenten.

Man hört immer wieder, dass

mineralische Öle die Haut verschließen.

Das stimmt nicht zwangsläufig.

Außerdem hilft ein gewisses Maß

an Okklusion (das Verschließen)

der Haut, ihren Wasserverlust zu

reduzieren. Und dann hängt es

von der Konsistenz eines Öles ab,

ob es in die Haut eindringt oder

sich auf ihre Oberfläche legt -

nicht davon, wie es gewonnen

wurde. Das unterscheidet sich je

nachdem, wie zäh das Öl ist.

Paraffin ist ein sehr populäres

mineralisches Öl. Ist es zäh?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten.

Paraffin wird durch

einen Destillierungsprozess

aus Rohöl gewonnen. Die eine

Fraktion wird dünnflüssigeres

Öl hervorbringen, die andere

dickflüssigeres. Der Vorteil der

Destillierung ist aber immer,

dass Paraffin sehr hoch gereinigt

wird. Deshalb gilt es als ,,Öl nach

den Vorschriften des deutschen

Arzneibuchs“.

Lösen Pflanzenöle wirklich

mehr Allergien aus?

Ja, vermehrt. Zum einen produzieren

Pflanzen Allergene, die

sich je nach Ernte in pflanzlichen

Ölen mehr oder weniger stark

finden können, und zum anderen

sind viele Stoffe in den Pflanzenölen

labiler als in chemischen

Ölen. Das heißt, die Pflanzenöle

reagieren schnell mit dem Sauerstoff

aus der Luft und dann

entstehen erst recht starke Allergene.

Welche Öle empfehlen Sie für

die Hautpflege?

Sowohl pflanzliche als auch mineralische

Öle haben sich bewährt.

Bei empfindlicher Haut rate ich

zu Paraffinöl, das extrem sicher

und stabil ist. Allergische Reakti-

onen hierauf sind so gut wie unbekannt

und generell sind Hautreinigungsprodukte

mit Paraffin

sinnvoll, da sie vor Austrocknung

schützen.

Pflanzliche Öle hingegen können

durch ihre Nebenbestandteile

individuell hautpflegende Eigenschaften

besitzen. Sie sind ideal

für Massagen.

Prof. Hans-F. Merk, Dermatologe

und Allergologe, Direktor

der Universitäts-Hautklinik der

RWTH Aachen (Text: beautypress.de,

Foto: Petra Bork/pixelio.de)

Nägel - Wachstum und Pflege

Der Nagel wächst kontinuierlich

während des ganzen Lebens.

Neben Durchblutung, Ernährung

und Belastung hat auch die

Jahreszeit einen Einfluss auf das

Wachstum. Mit zunehmendem

Alter nimmt das Wachstum ab.

Hier die besten Tipps

für schöne Nägel

Brüchige Nägel feilen

Bei brüchigen, splitternden Nägeln

eine Sandblattfeile verwenden,

da diese ein schonenderes

Feilen ermöglicht. Achtung: hält

nur für ca. 2 Maniküren.

Bloß nicht mit der Schere

Nägel nicht mit einer Schere

schneiden, da sie dann leicht

splittern und abbrechen können,

allenfalls mit einem Nagelzwicker

oder einer speziellen Nagelzange

schneiden.

Nagelbett und -haut

Regelmäßig Nagelöl/Nagelcreme

mit kreisenden Bewegungen

rings um das Nagelbett einmassieren.

Das macht die Haut

weicher und elastischer. Nagelhaut

nur vorsichtig mit einem

watteumwickelten Holzstäbchen

nach hinten schieben. Nagelhaut

sollte nicht geschnitten werden.

Optimal lackieren

Vor dem Lackieren der Nägel kein

ausgedehntes Bad nehmen, da

die Nägel durch Wasser aufquellen

und sich beim Trocknen wieder

zusammenziehen; der Lack

blättert ab. Nagellack schützt den

Nagel vor Austrocknung und Reinigungsmitteln.

Die Behauptung,

Nägel könnten unter der Lackschicht

nicht atmen, ist falsch.

Sie bestehen aus leblosem Horn

und atmen sowieso nicht. Lediglich

am hinteren Nagelrand sollte

ein kleiner Abstand zwischen Nagel

und Nagelhäutchen gelassen

werden. Vor dem Farblack Unterlack

auftragen.

Nagellack entfernen

Den Nagellack immer vom Nagelbett

zur Nagelspitze entfernen,

niemals umgekehrt, weil sonst

Lackreste unter die Nagelhaut

kommen.

Zähflüssiger Nagellack

Zähflüssig gewordener Lack

lässt sich mit Lackverdünner

wieder flüssig machen. Keinen

Nagellackentferner (Aceton) verwenden,

da dies die Struktur des

Lackes zerstört. Das Beimischen

von dünnflüssigem Klarlack

kann die Konsistenz wieder optimieren.

Für ganz Eilige

Wer es besonders eilig hat, sollte

sogenannte 60-Sekunden-Lacke

verwenden, die tatsächlich in dieser

Zeit abtrocknen, aber nicht

länger als zwei Tage halten.

Weiche Nägel

Bei weichen Nägeln Nagelhärter

auf den vorderen Teil des Nagels

auftragen, nicht auf den ganzen

Nagel, damit der hintere Teil des

Nagels elastisch bleibt.

Optische Täuschungen

Beim Lackieren wirken breite

Nägel schmaler, wenn ein Streifen

an den Seiten nicht mitlackiert

wird. Große, breite Nägel

wirken kleiner, wenn der Lack

nicht zu hell ist. Kleine, schmale

Nägel voll auslackieren und dunklen

Lack meiden, so wirken

sie größer. Bei kürzeren Nägeln

eignen sich besser dunkle Töne,

die jedoch die Hände optisch verkleinern.

Helle Töne eignen sich

daher bei kleineren Händen oder

kurzen Fingern.

Wie hält Nagellack

möglichst lange

Die Nägel sollten trocken und

fettfrei sein. Unebenheiten können

mit Rillenfüller ausgeglichen

werden, so dass die Nägel eine

einheitliche glatte Ebene bilden.

Der Rillenfüller dient ebenso als

Unterlack, wodurch ein Verfärben

der Nägel verhindert wird.

Abschließend Überlack verwenden,

der die Farbe versiegelt und

für Glanz sorgt.

Weg mit dem Gelb

Zur Nagelpflege bei gelblichen

Nägeln (z.B. durch Rauchen oder

zu viele bunte Lacke), die Fingerspitzen

in warmem Zitronenwasser

baden.

Finger und Nägel gut schützen

Reinigungsmittel nicht ohne

Handschuhe benutzen. Ein Jojoba-Öl-

oder Olivenölbad pflegt

und schützt die Hände und

macht sie zart und geschmeidig.

Das Öl kann im Wasserbad

erwärmt werden, die Nägel anschließend

3 bis 5 Minuten darin

baden. (Text: www.beautypress.

de, Fotos links: Lea M./pixelio.de,

rechts oben: Robert Babiak jun./

pixelio.de, rechts unten: Lupo/

pixelio.de)

34 | Kosmetik

Kosmetik | 35


Kosmetik

Kosmetik

Kennen Sie unsere

myheimat-Stadtmagazine?

Lange Haarpracht

Schöne Haare

Pflege und Glanz für jeden Typ

Gesunde Kopfhaut benötigt vor

allem Vitamine und Mineralstoffe.

Die Haarwurzeln lassen

sich mit einer ausgewogenen

Kost (viel Vitamin C, Biotin, Zink,

Eisen und Folsäure) kräftigen

und vitalisieren. Als wichtigste

Vitalstofflieferanten gelten Obst,

Fisch, Geflügel, grünes Blattgemüse,

Milch-, Soja- und Vollkornprodukte.

Spröde Haare richtig pflegen

Das in der Milch enthaltene Eiweiß

ist eng mit dem natürlichen

Haarbaustein Keratin verwandt.

Eiweiß kann kraftlose, spröde

Haare wieder geschmeidig machen.

Für die Haarpflege ideal

sind daher Shampoos, Conditioner

und Kuren, die Proteine enthalten.

Bei sprödem Haar besteht die

Gefahr es zu „überpflegen“ – es

hängt schlaff herab. Mittel mit

positiv geladenen Polymeren,

Hafer- oder Weizenproteinen

spüren gezielt die negativ geladenen

Schwachstellen im Haar

auf und kitten kleine Löcher im

Haarschaft. Durch diesen „Magneteffekt“

bekommen die Haare

nur dort Hilfe, wo sie es wirklich

brauchen.

Bei dauerhaft spröden Haaren

empfiehlt sich regelmäßig eine

stimulierende Kopfhautmassage.

Das kurbelt die Durchblutung

an und bringt die Talgdrüsen

auf Trab, die für ein gesundes

Nachwachsen sorgen. Spezielle

Kopfhautlotionen unterstützen

diesen Prozess. Gesundes Haar

36 | Kosmetik

Lockiges Haar will gepflegt sein

enthält in seinem Inneren rund

10 % Feuchtigkeit, die jedoch

bei angegriffenem Haar schnell

verloren geht. Ideal zum Auftanken

der Depots sind Produkte,

die Algen und Meeresmineralien

enthalten.

Viele Haarpflegemarken bieten

spezielle Masken für trockene,

splissige Haare. Wenn Sie bei

trockenem Haar gerne mal selbst

eine Maske zusammenrühren

möchten, mischen Sie 1 Ei, 1 Teelöffel

Honig und 2 Teelöffel Olivenöl.

Geben Sie diese Mischung

auf das nasse Haar und bedecken

Sie es mit einer Badehaube oder

Frischhaltefolie. Mindestens 30

Minuten einwirken lassen und

dann gut auswaschen. Wenn es

schneller gehen soll: 2 Eier in

eine Tasse warmes Wasser schlagen.

Die Mischung in das nasse

Haar massieren und nach 5 bis

10 Minuten mit temperiertem

Wasser ausspülen. Achtung:

Nicht mit zu heißem Wasser auswaschen,

sonst könnten die Eier

gerinnen und es wird unmöglich

sie wieder aus dem Haar zu bekommen.

Auch geeignet für trockenes

Haar: Fruchtfleisch einer weichen

Avocado, 2 EL Sonnenblumenöl

und etwas Zitronensaft

wird mit einer Gabel zu einem

cremigen Brei verrührt. Die Masse

ist im feuchten Haar zu verteilen

und mit Frischhaltefolie und

Handtuch zu bedecken. Nach 15

Minuten gründlich ausspülen.

Einfacher und schneller ist es,

wenn man Fertigprodukte auf

Basis von Avocado- oder Sonnenblumenöl

verwendet.

Gespaltene Haare

Bei Haaren, die nach unten hin

immer dünner wirken und bei

ausgefransten Haarenden spricht

man von Spliss. Da die Spitzen

am ältesten sind, benötigen sie

Extrapflege mit Intensivkuren

oder Pflanzenölen, die den Spliss

versiegeln und ein weiteres Aufspalten

der Haare verhindern.

Conditioner

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass

eine längere Einwirkungszeit bei

Haarspülungen (Conditioner)

einen besseren Pflegeeffekt hervorruft.

Da die Glanz gebenden

und die Kämmbarkeit verbessernden

Pflegestoffe nicht in das

Haar eindringen, sondern es lediglich

umhüllen, reicht eine Einwirkzeit

von maximal 1 Minute

vollkommen aus.

Haare kräftigen -

von außen und innen

Bei trockenem und feinem Haar

empfiehlt es sich Produkte mit

Hafer- oder Weizenproteinen

auszuprobieren. Getreidepartikel

bilden einen Schutzfilm um jedes

Haar und verstärken es. Die z.B.

in Weizenkeimöl vorkommenden

Fettsäuren pflegen das Haar,

ohne es schwer zu machen.

Bei feinem Haar außerdem auf zu

viel Stylingprodukte verzichten.

Denn diese beschweren es und

lassen es schnell platt und fade

aussehen.

Von innen helfen Kieselsäuren,

Gelatine und spezielle Haarkapseln,

die u.a. Aminosäuren oder

Zeit für eine neue Frisur?

Soja-Extrakte enthalten können.

Das Haar erhält dadurch mehr

Griff und Volumen.

Für mehr Volumen

Mehr Volumen in das Haar bekommt

man, indem man es trockenföhnt

und am Schluss die

Spitzen mit der Bürste nach innen

föhnt.

Für stabilere Haare

Fruchtwirkstoffe sorgen beim

Waschen für Glanz und mehr

Stabilität der Haarstruktur. Der

Grund: Sie regen die Bildung

von Keratin an, dem wichtigsten

Haarbaustein. Der Fruchtzucker

gilt als Energiespender für Zellfunktionen.

Zitronensäure stärkt

die Haarfaser.

Tricks bei dünnen Haaren

Viele Models benutzen ein Anti-

Schuppen-Shampoo, das Fülle

verleiht. Vor dem Styling die

Haare immer ganz trocken föhnen,

damit Restfeuchtigkeit die

Frisur nicht platt macht. Dunklere

Haare wirken voller. Bei Colorationen

also immer eine Nuance

dunkler wählen.

Glanz für lockiges Haar

Lockiges Haar ist meist matter

als glattes Haar. Kuren und Conditioner

bringen Sprungkraft und

Schimmer in das Haar. (Quelle:

beautypress.de, Fotos v.l.: Thommy

Weiss / pixelio.de, Daniel

Rennen / pixelio.de, Gerhard Giebener

/ pixelio.de )

Die Faszination für einen Duft liegt tief im Unterbewusstsein

Dufttrends im Frühling -

Interview mit Dr. Joachim Mensing, Duftpsychologe

Nach welchen Kriterien suchen Frauen ihre Düfte aus und gibt es Präferenzen?

Die Wahl eines Parfums ist ein äußerst komplexer Vorgang, den wir

nur ansatzweise erklären können. Der Grund liegt darin, dass wir mit

unserem Emotionszentrum und unserem Langzeitgedächtnis riechen.

Die Faszination für einen Duft liegt also tief im Unterbewusstsein

und ist verknüpft mit Wünschen und Stimmungen, die sich schwer

artikulieren lassen. Spannend ist nun, dass bestimmte Erlebenswünsche

und gesuchte Stimmungen im Frühjahr verstärkter auftreten, so

z.B. der Wunsch nach Abwechslung, Spontanität und Genuss. Es ist

der Wunsch nach mehr Lebensfreude, Optimismus und Humor. Keiner

der großen Duftmärkte dieser Welt liebt es diese Stimmung so

„fruchtig-blumig“ auszuleben wie der deutsche Damenduftmarkt.

Zu welchen Duftfamilien gehören diese typischen Frühlingsdüfte?

Wenn man alle Prestige-Parfums des deutschen Damenduftmarktes

sechs großen Duftfamilien zuordnet (Citrus Grün, Floral-Aldeydic,

Fruchtig-Blumig, Floriental, Oriental und Chypre), wird die Dominanz

der fruchtig-blumigen eindeutig. Jedes Frühjahr „erwachen“ die

fruchtig-blumigen und erobern mit einem Marktanteil von über 40%

wieder die Duftcharts.

Was unterscheidet einen „Frühlingsduft“ von einem Herbst/Winterduft?

Ein typischer Frühlingsduft enthält überwiegend frische Duftnoten

und ist meist in der Duftfamilie Citrus Grün zu finden. Die Citrus

Grünen haben in Deutschland übers Jahr gesehen etwa einen Markanteil

von 8% sind aber vor allem in Ländern wie Italien und Spanien

mit Markanteilen von 18% bzw. 25% sehr starke Duftfamilien.

Sie sprechen mit ihrer Frische Menschen an, die mehr extravertierte

Erlebenswünsche in sich tragen und mehr Dynamik und Energie verspüren

wollen.

Haben Frühlingsdüfte tatsächlich auch was mit Frühlingsblumen zu

tun?

Viele der Citrus Grünen haben einen Geruch von jungen Blättern und

Pflanzen. Die Kombination mit Hesperiden- und modernen Aquanoten

lässt zusätzlich einen Dufteindruck von „frisch-ozonig-südlich“

entstehen, den die meisten von uns im Langzeitgedächtnis mit mediterranem

Frühling assoziieren.

Riechen wir (sprich unsere Nase) im Frühling „anders“?

Ja, weil sich Erlebenswünsche und gesuchte Stimmungen ändern, wir

neugieriger und sensibler auf Umweltreize reagieren. Die Wahrnehmung

ist differenzierter und unsere Nase reagiert empfindlicher. (Interview

und Text: beautypress.de, Foto: Alexandra H./pixelio.de)

Der Verlag mh bayern gibt im Raum Bayerisch-

Schwaben und Oberbayern in elf Kleinstädten

myheimat-Magazine heraus. Die monatlich bzw.

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Ausgabe abgedruckt.

Die myheimat-

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• Aichach

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Kosmetik | 37


Kosmetik

Kosmetik

Tipps für eine entspannte

und schöne Augenpartie

Während der Computerarbeit das

Blinzeln nicht vergessen! Denn

das hält die Hornhaut feucht und

schont die Augen.

Ein schöner Sommerteint

mit Bronzepuder

Interview mit Iris Martin, ASTOR-Visagistin, zum Thema Bronzer

Was muss beim Kauf eines Bronzepuders beachtet werden?

Für einen strahlenden Sommerteint, der nicht künstlich aussieht, am

besten einen Bronzepuder wählen, der wenig Glanzpartikel enthält -

so gelingt der Look auch bei Ungeübten.

Wodurch erkennt man eine gute Qualität beim Bronzepuder?

Mit dem Finger über die Oberfläche des Puders streichen – fühlt er

sich weich und cremig an, hat man einen guten Bronzer gefunden.

Eine feine Puderqualität ist ein weiteres Zeichen dafür, dass man das

richtige Match gefunden hat. Die Puderqualität sorgt dafür, dass das

Ergebnis am Ende nicht fleckig wirkt. Von trockenen, bröckligen Pudern

lieber die Finger lassen.

Gibt es beim Bronzepuder unterschiedliche Nuancen und falls ja,

auf was sollte bei der Farbe geachtet werden?

Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an Farbnuancen im Bronzerbereich.

Die Farbnuancen sind feiner, so finden auch hellhäutige und

blonde Typen einen perfekten „Light“-Ton. War doch der altbekannte

Terrakotta-Puder meist zu dunkel und rotstichig für blasse Haut.

Wie trägt man Bronzepuder richtig auf?

Mit einem großen Pinsel arbeiten und den Bronzer auf die sogenannten

Sonnenterassen geben (Haaransatz, Wangen, Nasenrücken, Kinn).

So gelingt ein Look wie frisch aus dem Urlaub.

Gibt es Frauen, denen Bronzepuder nicht steht?

Ganz helle Typen mit weißblondem Haar und einer fast durchsichtigen

Haut sollten auf Bronzer lieber verzichten und den Alabasterteint

kultivieren.

Haben Sie eventuell Extratipps?

Bei einer „Überdosierung“ einfach mit einem Concealer über die

Konturen gehen und das Ergebnis soften. Gegebenenfalls kann auch

mit einem normalen Puder oder mit einem transparenten Puder das

Ergebnis korrigiert werden. Das geht allerdings nur bis zu einem gewissen

Grad. (Text / Interview: beautypress.de, Foto: Ronny Senst /

pixelio.de)

38 | Kosmetik

Lippenstift hält bei richtiger Lagerung etwa drei Jahre

Haltbarkeit von Kosmetik: Wie lange können Lippenstift,

Cremes und Co. verwendet werden?

Die meisten Pflegeprodukte sind bei richtiger Lagerung lange haltbar.

Kosmetika, die eine Haltbarkeit von weniger als 30 Monaten

aufweisen, müssen mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen

werden.

Allerdings gilt dies nicht mehr, sobald das Produkt geöffnet wurde.

Daher werden seit März 2005 alle Kosmetika mit einem Symbol,

einem geöffneten Cremetopf, gekennzeichnet. Auf dem Symbol steht

eine Zahl für die Anzahl der Monate, während der das geöffnete Produkt

sicher benutzt werden kann.

Lagerung

Ob ein Produkt unbrauchbar geworden ist, lässt sich meistens auf den

ersten Blick feststellen: Wenn sich Farbe oder Geruch ändern oder Bestandteile

einer Creme getrennt haben, sollten es entsorgt werden.

Ein genereller Ratschlag lautet, Kosmetika an trockenen und kühlen

Orten aufzubewahren. Es muss aber nicht der Kühlschrank sein, denn

auch hier drohen durch die Kälte Probleme bei Emulsionen (Fett und

Wasser trennen sich), Puder beginnen zu bröckeln und Lippenstifte

verlieren ihre Farbe.

Haltbarkeit

Im Folgenden finden Sie Richtwerte, wie lange Kosmetikprodukte

nach dem Öffnen unbedenklich verwendbar sind.

Augencremes sind nur bis zu vier Monate haltbar, da sie nur sehr wenige

Konservierungsstoffe enthalten, um die Augenpartie zu schonen.

Mascaras sind nach Anbruch ca. drei bis sechs Monate verwendbar,

sollten aber nach Bindehautentzündungen unbedingt ausgewechselt

werden.

Selbstbräuner sollten spätestens nach einem halben Jahr aufgebraucht

sein, da sie sonst ihre Bräunungswirkung verlieren.

Cremes und Masken, egal ob für das Gesicht oder den Körper, sind

zirka ein Jahr ab Öffnung haltbar.

Nagellacke halten im angebrochenen Fläschchen etwa ein Jahr. Danach

werden sie langsam zäh und sind schwer zu verstreichen.

Parfum hält sich ein bis zwei Jahre bei kühler und dunkler Lagerung.

Sobald sich die Farbe des Duftes ändert, ist auch die Duftzusammensetzung

nicht mehr die des Originalduftes.

Lippenstifte halten gut verschlossen bis zu 3 Jahre, ebenso wie Lipglosse.

Sonneneinstrahlung ist Gift für Lippenstifte.

Puder in gepresster Form können bis zu fünf Jahre lang benutzt werden.

Allerdings sollten Pinsel oder Schwämmchen regelmäßig gereinigt

bzw. ausgetauscht werden.

Deodorants haben die längste Haltbarkeit. Sie können so lange verwendet

werden, bis sie austrocknen. (Text: beautypress.de, Foto: klicker/pixelio.de)

Mit Sonnencreme die Haut schützen und

Altersflecken vorbeugen

Altersflecken sind völlig harmlos,

aber lästig. Die kleinen, linsenförmigen

bräunlichen Verfärbungen

treten bei Frauen häufiger als bei

Männern auf. Betroffen sind vor

allem Handrücken, Dekolleté und

Gesichtshaut. Das Vorkommen

der Flecken auf den Bereichen

der Haut, die am häufigsten „bloß

liegen“ verrät, was Altersflecken

eigentlich sind: Hautpartien, die

zu häufig ungeschützt der Sonnen

ausgesetzt waren und dadurch

dauerhaft geschädigt sind.

Streng genommen müsste man

sie als „Lichtschaden-Flecken“

bezeichnen. Sie lassen sich durch

einen konsequenten Sonnenschutz

vermeiden. Das Deutsche

Grüne Kreuz e. V. rät bei hoher

UV-Intensität oder längerem

Aufenthalt in der Sonne, die unbedeckte

Haut stets mit Sonnencreme

zu schützen - auch wenn

die Haut schon an die Sonne gewöhnt

ist und kein Sonnenbrand

mehr droht. Denn die Haut an

Armen, Dekolleté und Gesicht

ist nicht nur am Strand der Sonne

ausgesetzt, sondern bei jeder

Aktivität im Freien. (Text: DGK,

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

Der Schönheitsgeheimtipp

Colostrum hilft bei der Pflege trockener Haut

Bürgerreporterin Iris Koy: Colostrum?

Viele fragen sich bestimmt:

Was ist das?

Absoluter Geheimtipp

Bei der Bildschirmarbeit immer

mal wieder eine kurze Pause einlegen.

Während der Pausen die

Augen schließen und die Lider

sanft mit den Fingerspitzen massieren.

Danach die Augen weit

öffnen und zuerst in die eine,

dann in die andere Richtung kreisen

lassen.

Vitamin A ist der unverzichtbare

Stoff für gesunde Augen. Sein

Vorstufe, das so genannte Betacarotin,

ist in gelben, roten und

orangefarbenen Obst- und Gemüsesorten

vorhanden. Genauso

wichtig für die Augen ist Vitamin

C, das die Durchblutung fördert

und die Gefäßwände stärkt.

Dieses steckt reichlich in Kiwis,

Zitrusfrüchten, Peperoni, Sanddorn

und Hagebutten.

Um die Augenpartie zu entschlacken

sowie Fältchen und

Schwellungen zu mildern, eignen

sich folgende Techniken für das

Bereits in vielen Bereichen erfolgreich

angewandt, ist Colostrum

der absolute Geheimtipp!

Doch was ist Colostrum? Das ist

die extrem wirkstoffreich angereicherte

Vormilch, die innerlich

und äußerlich angewandt werden

kann.

Vitamine für die Haut

Colostrum enthält Immunglobuline,

Aminosäuren, natürliche

Wachstumsfaktoren, Mineralien,

Spurenelemente, Vitamine.

Massieren der Augenpartie mit

leichtem Druck. Erfrischung

des Auges: Einfach mit den Fingern

leicht über die Augenlider

streichen. Zur Abschwellung:

Mit den Fingerspitzen punktuell

Druck ausüben. Zur Entspannung

der Augen: Daumen in

die inneren Augenwinkel über

den Augapfel legen. Mit sanftem

Druck unterhalb der Brauen von

innen nach außen fahren. Mehrmals

wiederholen. (Quelle: www.

beautypress.de, Bild: Bernd Kasper

/ pixelio.de)

Nachgewiesener Maßen hilft Colostrum

bei der Pflege trockener

Haut, aktiviert die hauteigenen

Prozesse und unterstützt die Zellerneuerung.

Faltenminimierung

Dies hat erfreulicherweise eine

Faltenminimierung zur Folge!

Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/2498522/

Kosmetik | 39


Kosmetik

Der myheimat Jungbrunnen-Veranstaltungskalender

Vorträge und vieles mehr zu den Themen Gesundheit, Wellness & Sport und Kosmetik in Ihrer Region

Herzinfarkt, plötzlicher Herztod, Herzschwäche

Wann: Dienstag, 23. April, 19.00 Uhr

Wo: Mehrzweckraum, Kreiskrankenhaus Schrobenhausen

(Foto: Gerd Altmann/pixelio.de)

Die schmerzende Hand

Wann: Donnerstag, 2. Mai, 19:30 Uhr

Wo: Gartensaal der Hessing-Stiftung, Augsburg

(Foto: Xenia B./pixelio.de)

Die Lippen gelten als sinnliches Symbol

Wissenswertes zu den

Lippen und ihre Pflege

Mit den eigenen Lippen die eines Anderen zu berühren ist der Inbegriff

von Nähe, Zärtlichkeit und Zuneigung. Doch bei rauen und

spröden Lippen heißt es nur: Kuss und Schluss!

Die Lippen, als sinnliches Symbol, werden gerne durch Farbe noch

mehr betont und hervorgehoben. Sie gehören zu den äußeren

Schleimhäuten und sind besonders schutzlos und empfindlich, weil

sie weder festigendes Keratin noch einen eigenen Fett-Wasser-Film

oder gar Talgdrüsen besitzen. Die Lippenkonturen sind etwas fester,

denn sie bestehen aus einer stabileren Hautschicht. Neben Faktoren

wie Nahrung, Kälte, Hitze und Sonne sorgt auch der natürliche Alterungsprozess

dafür, dass ab dem 40. Lebensjahr der Kollagengehalt

der gesamten Mundpartie jährlich um 1 % abnimmt. Die Folge: Die

Haut erschlafft – und das betrifft leider auch die Lippen. Mehr noch

als bei anderen Hautpartien muss also die Pflege der Lippen dem

natürlichen Alterungsprozess vorbeugen.

Kleines Pflege-ABC

Nicht auf den Lippen kauen oder beißen! Kleine Verletzungen auf

der Haut bieten Verunreinigungen und Keimen gute Eintrittsmöglichkeiten

in die Haut und können zu Entzündungen und Erkrankungen

führen. Wer seine Lippen ständig mit der Zunge befeuchtet, trocknet

sie nur noch weiter aus. Auf der Lippenoberfläche tritt dann ein Verdunstungseffekt

auf. Lippen müssen genauso vor intensiver Sonne

geschützt werden wie der Rest der Haut - daher im Sommer und vor

allem beim Wintersport immer an den Lippen-Sonnenschutz denken!

Mit einer weichen Zahnbürste können die Lippen mehrmals in der

Woche sanft massiert werden. Das regt die Durchblutung an und entfernt

abgestorbene Hautzellen von der Oberfläche. Eine ganz weiche

Babyzahnbürste ist dafür am besten geeignet. Ob mit Creme oder

Stift: Lippenpflege ist einfach und unkompliziert. Die innovativen Lippenschmeichler

enthalten Substanzen, die die Lippen glätten, kleinste

Lücken auffüllen und die Feuchtigkeitsversorgung der Lippen verbessern.

Einige Produkte sorgen vor allem für die Aufstockung der

natürlichen Kollagenreserven, die im Laufe der Jahre zurückgehen.

Der Eingriff in den Kollagenhaushalt bedingt einen „Polstereffekt“,

der den Weg zum Schönheitschirurgen unnötig macht. Lippenpflege

lohnt sich – und wird mit mehr als einem Kuss belohnt. (Quelle: beautypress,

Bild: Sara Hegewald / pixelio.de)

40 | Kosmetik

Richtige Hautpflege will gerlernt sein

Mineralien – ein vielseitiger

Inhaltsstoff für Kosmetika

Als mechanische Sonnenschutzfilter für die empfindliche Haut sind

gemahlene Mineralien schon lange ein Begriff. Jetzt werden sie auch

für Make-ups und Puder immer interessanter. Neue Technologien

machen es möglich.

In Sonnenschutzprodukten werden Mineralien schon lange als Filter

eingesetzt. Mineralische Filter haben den Vorteil, dass sie sofort wirken

und nicht erst, wie chemische Filter, nach einer halben Stunde.

Früher waren Sonnencremes mit natürlichen Lichtschutzfiltern wie

Titaniumdioxid oder Zinkoxid daran zu erkennen, dass sie weißelten,

d.h. die Hautoberfläche mit einem mehr oder weniger dichten weißlichen

Schutz-Film überzogen. Heutzutage kommt dies nur noch selten

vor. Der Grund: Neue Technologien können mineralische Substanzen

in derartig feinen Konsistenzen aufbereiten, dass sie unsichtbar bleiben.

Das macht sie zu begehrten Komponenten anspruchsvoller Rezepturen

für pflegende Tagescremes mit zusätzlichem Lichtschutz.

Mineralische Make-ups

Minerale sind inzwischen auch in der Kosmetikindustrie sehr beliebt.

Sie sollen die idealen Eigenschaften haben, die fahle Haut zum Strahlen

bringen, Rötungen lindern und auch bei Problemhaut eingesetzt

werden können. Sie werden in Tagescremes als UV-Filter und für

hochwertige Make-up-Produkte wie Lippenstift, Foundations, Concelaer

und Rouge eingesetzt. Puder-Make-up mit Mineralien verschmilzt

mit der Haut und sorgt für einen ebenmäßigen Teint.

Vorteile mineralischer Substanzen: Sie haben Lebensmittel-Qualität.

Sie legen sich schützend über die Haut, lassen sie aber trotzdem atmen.

Sie verstopfen nicht die Poren, sind nicht komedogen. Das Allergierisiko

bleibt gering, denn sie sind ölfrei, enthalten keine Farb- und

Konservierungsstoffe. Darum eignen sie sich sogar für Problemhaut

wie Couperose, Rosacea, Akne und für zur Allergie neigende Haut.

In der dekorativen Kosmetik bringen mineralische Pigmente nicht

nur Farbe auf den Teint, sie können auch optisch effektiv Falten reduzieren.

Vor allem die Naturkosmetik-Hersteller, neuerdings aber

auch die High-Tech-Kosmetik, nutzen die mikrofeinen Partikel, die

durch aufwendige Mehrfach-Beschichtungsverfahren wahre Kunststücke

vollbringen können. (Quelle: beautypress.de, Bild: Benjamin

Thorn / pixelio.de)

Montag, 22. April

Refluxkrankheiten – wenn die Speiseröhre brennt

Bürgersaal, Stadtbergen | 19:30 – 21:00 Uhr

Dienstag, 23. April

Herzinfarkt, plötzlicher Herztod, Herzschwäche

Mehrzweckraum, Kreiskrankenhaus Schrobenhausen | 19:00 Uhr

Mittwoch, 24. April

Rückenschmerzen – Immer gleich eine OP?

Waldhausklinik, Deuringen | 13:30 – 14:30 Uhr

Gebärmutter - vor und nach den Wechseljahren.

Was hat sich geändert?

Mehrzweckraum, Kreiskrankenhaus Schrobenhausen | 19:00 Uhr

Lesung David Steinhübl – Mein zweites Leben

Klinikum Augsburg, Patientenbücherei | 19:30 Uhr

Freitag, 26. April

Trauercafé - Offenes Angebot für trauernde Angehörige

Klinikum Augsburg, Schmerztagesklinik (Raum EG 377) |15:30 Uhr

Montag, 29. April

Durch das Schlüsselloch zur Herzklappe

Bürgersaal, Stadtbergen | 19:30 – 21:00 Uhr

Donnerstag, 2. Mai

Die schmerzende Hand

Gartensaal der Hessing-Stiftung, Augsburg | 19:30 Uhr

Montag, 6. Mai

Moderne Verfahren zur Erkennung von Herzkrankheiten

Bürgersaal, Stadtbergen | 19:30 – 21:00 Uhr

Mittwoch, 8. Mai

Akupunktur – ein kleiner Stich für die Gesundheit

Waldhausklinik, Deuringen | 13:30 – 14:30 Uhr

Mittwoch, 8. Mai

Die spezialisierte Hüftendoprothetik

Medaktiv, Augsburg |19:00 Uhr

Montag, 13. Mai

Kopfschmerzen bei Kindern

Bürgersaal, Stadtbergen | 19:30 – 21:00 Uhr

Mittwoch, 15. Mai

Schmerzen am ganzen Körper

Waldhausklinik, Deuringen | 13:30 – 14:30 Uhr

Die koronare Herzerkrankung – diagnostische und therapeutische

Möglichkeiten

Mehrzweckraum, Kreiskrankenhaus Schrobenhausen | 19:00 Uhr

Donnerstag, 16. Mai

Sport mit Endoprothese an Hüfte- und Kniegelenk

Gartensaal der Hessing Stiftung, Augsburg | 19:30 Uhr

Immer diese Hormone – Älterwerden als Frau (vhs Aichach-Friedberg)

Gymnasium, Aichach | 19:30-21:00 Uhr

Mittwoch, 22. Mai

Aromatherapie in der Ergotherapie

Waldhausklinik, Deuringen | 13:30 – 14:30 Uhr

Montag, 3. Juni

Innovationen in der Behandlung von Hirngefäßaussackungen

Bürgersaal, Stadtbergen | 19:30 Uhr - 21:00 Uhr

Donnerstag, 6. Juni

Moderne Kniegelenksendoprothetik – Möglichkeiten und Grenzen

Gartensaal Hessing Stiftung, Augsburg | 19:30 Uhr

Mittwoch, 12. Juni

Gesund durchs Jahr mit Schüßler-Salzen (vhs Augsburg)

Augustana-Saal, Augsburg | 19:30 Uhr

Gesundheitskalender | 41


Der myheimat Jungbrunnen-Veranstaltungskalender für April 2013 bis November 2013

Vorträge und vieles mehr zu den Themen Gesundheit, Wellness & Sport und Kosmetik

in in Ihrer Region

(Foto: CFalk/pixelio.de)

Adressen, die weiterhelfen!

Wir bedanken uns bei allen unseren Anzeigenkunden,

die diese Ausgabe unterstützt haben. In alphabetischer

Reihenfolge finden Sie hier alle Inserenten. Wir freuen uns,

wenn Sie diese Firmen bevorzugt berücksichtigen.

Ambulante Krankenund

Altenpflege Sonnenschein S. 7

Hauptstr. 62

86391 Stadtbergen

0821 / 4339733

www.sonnenschein-team.de

Mrs.Sporty Club

Augsburg-Haunstetten S. 31

Rebhuhnstr. 1

86179 Augsburg

0821 / 81559399

www.mrssporty.de/club600

Sport mit Endoprothese an Hüfte- und Kniegelenk

Wann: Donnerstag, 16. Mai, 19:30 Uhr

Wo: Gartensaal der Hessing Stiftung, Augsburg

Montag, 10. Juni

Aortenaneurysmen - die tickende Zeitbombe

Bürgersaal, Stadtbergen | 19:30 Uhr - 21:00 Uhr

Donnerstag, 13. Juni

Hormone als Schlankheitshelfer (vhs Aichach-Friedberg)

Realschule, Friedberg | 19:00-21:00 Uhr

Montag, 17. Juni

Rheumatische Beschwerden bei Stoffwechselerkrankungen

Bürgersaal, Stadtbergen | 19:30 – 21:00 Uhr

Donnerstag, 20. Juni

Schmerzen im Bereich der Achillessehne

Gartensaal der Hessing-Stiftung, Augsburg | 19:30 Uhr

Montag, 24. Juni

Herzrasen – ist das gefährlich?

Bürgersaal, Stadtbergen | 19:30 – 21:00 Uhr

Mittwoch, 26. Juni

(Foto: Petra Bork/pixelio.de)

Gesund durchs Jahr mit Schüßler-Salzen (vhs Augsburg)

Wann: Mittwoch, 12. Juni, 19.30 Uhr

Wo: Augustana-Saal, Augsburg

Dienstag, 9. Juli

Lässt sich eine Lesebrille vermeiden? (vhs Augsburg)

Vhs, Augsburg | 18:00-19:30 Uhr

Montag, 15. Juli

Netzhauttransplantation/Netzhautchip

Bürgersaal, Stadtbergen | 19:30 Uhr

Mittwoch, 17. Juli

Hoffentlich immer gut zu Fuß – Fußdeformitäten und Behandlungen

Medaktiv, Augsburg | 19:00 Uhr

Mittwoch, 24. Juli

Behandlung von chronischen und akuten Schmerzen

Medaktiv, Augsburg | 19:00 Uhr

Dienstag, 17. September

Kniegelenksarthrose

Ärztehaus, Kliniken St. Elisabeth, Neuburg a. d. Donau | 19:00 Uhr

Mittwoch, 18. September

(Foto: Jetti Kulemann/pixelio.de)

Hoffentlich immer gut zu Fuß – Fußdeformitäten und Behandlungen

Wann: Mittwoch, 17. Juli, 19:00 Uhr

Wo: Medaktiv, Augsburg

Donnerstag, 17. Oktober

„Heilende Hände“ - Therapeutikum in der Palliativmedizin?

Klinikum Augsburg, Kleiner Speisesaal | 16:30 Uhr

Spricht mein Kind altersgemäß?

Medaktiv, Augsburg | 19:00 Uhr

Mittwoch, 23. Oktober

Mittwoch, 6. November

Osteoporose und ihre Komplikationen

Medaktiv, Augsburg | 19:00 Uhr

Mittwoch, 13. November

Knick-Senkfuß und Knick-Plattfuß bei Kindern und Jugendlichen

medaktiv Therapie-Zentrum Süd, Augsburg | 19:00 Uhr

Mittwoch, 20. November

Interdisziplinäre Schmerzkonferenz

Akademie für Gesundheitsberufe am Klinikum Augsburg | 16:30 Uhr

Dienstag, 26. November

Anna K. permanent-schön S. 39

Flurstr. 18D

86420 Diedorf

08238 / 902427

www.permanent-schoen.com

AOK Bayern -

Die Gesundheitskasse S. 7

Prinzregentenplatz 1

86150 Augsburg

0821 / 321-0

www.aok-gewinnerseite.de

CKM Gemeinschaftspraxis

Dr. R. Drews & Dr. J. Hug S. 21

Ludwig-Heilmeyer-Str. 1a

89312 Günzburg

08221 / 9696903

www.ckm-gz.de

Der JUNGbrunnen S. 35

Werlbergerstraße 15

86551 Aichach

08251 / 8869122

www.der-jung-brunnen.de

Die rollende

Gemüsekiste GmbH S. 33

Affinger Str. 23

86444 Affing-Gebenhofen

08207 / 2032

www.rollende-gemuesekiste.de

Gemeinschaftspraxis

Buttenwiesen S. 17

Schulplatz 16

86647 Buttenwiesen

08274 / 928928

www.gemeinschaftspraxis-buttenwiesen.de

iffland hören GmbH & Co. KG S. 9

Karlstr.10

86150 Augsburg

0821 / 515923

www.iffland-hoeren.de

Kast & Kast Zahnärzte S. 11

Gögginger Str. 105 A

86199 Augsburg

0821 / 66098444

www.kast-kast.de

Mrs.Sporty Club

Augsburg-Lechhausen S. 31

Widderstr. 7

86167 Augsburg

0821 / 27230045

www.mrssporty.de/club439

Mrs.Sporty Club

Augsburg-Pfersee S. 31

Augsburger Str. 9 1/4

86157 Augsburg

0821 / 4981425

www.mrssporty.de/club200

Mrs.Sporty Club Friedberg S. 31

Ludwigstr. 40

86316 Friedberg

0821 / 2185606

www.mrssporty.de/club175

Mrs.Sporty Club Gersthofen S. 31

Donauwörther Str. 1

86368 Gersthofen

0821 / 54399506

www.mrssporty.de/club523

Mrs.Sporty Club Königsbrunn S. 31

Bgm.-Wohlfarth-Str. 72

86343 Königsbrunn

08231 / 9789956

www.mrssporty.de/club448

Mrs.Sporty Club Neusäß S. 31

Hauptstr. 6

86356 Neusäß

0821 / 45046060

www.mrssporty.de/club630

Sana Essence GmbH S. 21

Daimlerstraße 12

89312 Günzburg

08221 / 36756-0

www.sana-essence.de

Tourismusverband

Tannheimer Tal S. 24-27

Vilsalpseestraße 1

A-6675 Tannheim

www.tannheimertal.com

Das Schultergelenk

Medaktiv, Augsburg | 19:00 Uhr

Montag, 1. Juli

Wenn Ihre Knochen brechen

Medaktiv, Augsburg | 19:00 Uhr

Samstag, 28. September

11. Forum Dialyse und Nierentransplantation

Klinikum Augsburg, Hörsaal II (großer Hörsaal) | 17:00 Uhr

Mrs.Sporty Club Aichach S. 31

Augsburgerstr. 17

86551 Aichach

08251 / 8869456

www.mrssporty.de/club318

Akne inversa – eine vergessene Krankheit

Bürgersaal, Stadtbergen | 19:30 – 21:00 Uhr

16. Augsburger Palliativtag

Klinikum Augsburg, Hörsaal II | 09:00 Uhr

Mittwoch, 3. Juli

Mittwoch, 2. Oktober

Schultererkrankungen

Medaktiv, Augsburg | 19:00 Uhr

Ich brauche ein neues Gelenk

Medaktiv, Augsburg | 19:00 Uhr

Montag, 8. Juli

Mittwoch, 9. Oktober

Schatten auf der Lunge

Bürgersaal, Stadtbergen | 19:30 Uhr

Die spezialisierte Hüftendoprothetik

Medaktiv, Augsburg | 19:00 Uhr

42 | Gesundheitskalender

Gesundheitskalender | 43

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