13.05.2014 Aufrufe

GOLF TIME Der Golf-Anarchist (Vorschau)

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17. JHG. | AUSGABE 3 | MAI 2014<br />

? 4,50 | CHF 6,50 | US $ 8,00<br />

NOBELCLUB-PORTRÄT: 25 JAHRE GC MÜNCHEN-RIEDHOF E. V.<br />

REISE<br />

PINEHURST No.2<br />

<strong>Der</strong> U.S. Open-Platz im<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Test<br />

RYDER CUP-SERIE<br />

BÖSES BLUT – 50 Jahre<br />

Dominanz und<br />

Langeweile<br />

BUSINESS<br />

VICE <strong>GOLF</strong> – Wie zwei clevere<br />

Unternehmer den Ballmarkt<br />

revolutionieren wollen<br />

6<br />

R O B O T E S T T E IL 2<br />

DER <strong>GOLF</strong>-<br />

ANARCHIST<br />

WARUM FÜR MASTERS-SIEGER BUBBA WATSON SEINE<br />

FAMILIE WICHTIGER IST ALS DIE ZWEI GREEN JACKETS<br />

PLAY BETTER <strong>GOLF</strong><br />

JAMIE ROSS DONALDSON<br />

9 Seiten Trainings-Spezial mit dem<br />

Führenden im Race to Dubai – seine Botschaft:<br />

Konstanz und totale Kontrolle<br />

INTERVIEW-SPECIAL<br />

LEXI THOMPSON EXKLUSIV<br />

Warum der erste Major-Sieg des Wunderkinds<br />

aus den USA bei der Kraft Nabisco Championship<br />

nur einer von vielen sein wird<br />

PLUS TRAINING MIT SCHUSTER • TAYLOR • CROWCROFT • EBERL • LEADBETTER<br />


“<strong>Golf</strong>er werden<br />

Freudensprünge<br />

machen, wenn<br />

sie diesen<br />

Schläger spielen.”


Das neue Hyper Speed Face Cup erhöht erheblich<br />

die Ballgeschwindigkeit für mehr Weite.


LÄNGER UND SOFTER<br />

WIE NIE ZUVOR<br />

DER SOFTESTE DISTANCE BALL<br />

Testen Sie jeden Ball gegen den Wilson Staff DX2 SOFT.<br />

Wir werden LÄNGER und SOFTER sein. PRÜFEN SIE ES SELBST.<br />

LÄNGER<br />

Ein hoher C.O.R. und weniger Spin beim<br />

Drive, was in hoher Geschwindigkeit,<br />

außergewöhnlicher Länge und<br />

verbesserte Kontrolle resultiert.<br />

SOFTER<br />

Extrem weicher Ball, der nur halb soviel<br />

Kompression wie der durchschnittliche<br />

Ball von führenden Marken besitzt.<br />

TAKE THE DX2 SOFT<br />

CHALLENGE.<br />

WILSONSTAFF.COM


EDITORS INTRO<br />

Oskar Brunnthaler,<br />

Chefredakteur<br />

ERSATZ Ohne Tiger Woods geht gar nichts. Eine Erkenntnis,<br />

die sich wieder einmal aktuell bestätigt hat: Abgesehen davon,<br />

dass beim 78. Masters durch das verletzungsbedingte Aus<br />

des besten <strong>Golf</strong>ers der Welt die prickelnde Spannung fehlte,<br />

war die Absage eine wirtschaftliche Katastrophe: Alleine an<br />

dem Tag, an dem bekannt wurde, dass Woods in Augusta<br />

nicht am Start sein würde, kündigten bei einer einzigen Autoverleihfirma<br />

in Atlanta, USA, 220 Patrons, wie die <strong>Golf</strong>-Fans in Augusta<br />

genannt werden, ihre Mietwagen.<br />

Was bedeutet, dass im gleichen Atemzug die Quartiere in Augusta wie Hotels<br />

bzw. Häuser storniert wurden, dass weniger konsumiert, schlicht einfach weniger<br />

umgesetzt wurde. Wirtschafts-Experten reden von mehreren Millionen, die da<br />

einfach auf der Strecke bleiben – nur, weil Tiger Woods nicht an die Magnolia<br />

X-FAKTOR BUBBA WOODS<br />

»Die Frage ist, ob<br />

der <strong>Golf</strong>-<strong>Anarchist</strong><br />

Bubba Watson<br />

diese Lücke<br />

schließen kann.<br />

Verrückt genug<br />

wäre er ja«<br />

Lane im Augusta National GC kommt. Noch viel schlimmer trifft es die Medien-<br />

Branche – durch die Absenz von Tiger sind die TV-Einschaltquoten bis zu<br />

40 Prozent in den Keller gepurzelt. Eine kleine Katastrophe.<br />

Die Frage ist, ob der jüngste Masters-Sieger, der <strong>Golf</strong>-<strong>Anarchist</strong> Bubba<br />

Watson, diese Lücke schließen kann. Verrückt genug wäre er ja, der Junge aus<br />

Bagdad in Florida, der mit seinem unorthodoxen „Bubba-<strong>Golf</strong>“ Schlagzeilen<br />

macht. <strong>Der</strong> Longhitter mit seinem pinkfarbenen<br />

Driver, der selbst Tiger kurz<br />

aussehen lässt, und der sich auch nicht<br />

zu schade ist, mit Latzhose und nacktem<br />

Oberkörper wie ein verrücktes Huhn durch<br />

die Video-Landschaft zu hüpfen (Cover-<br />

Story „Bubba hoch zwei“ ab Seite 24).<br />

Fest steht inzwischen, dass auch Tiger<br />

bei der U.S. Open im Juni noch nicht fit<br />

sein wird und erst bei der British Open<br />

im Juli wieder aufteen kann. Auch in<br />

Pinehurst wird inzwischen ein ähnliches wirtschaftliches Desaster<br />

befürchtet wie beim Masters in Augusta.<br />

Sportlich jedenfalls hat <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Chefredakteur-Stellvertreter Götz<br />

Schmiedehausen die U.S. Open-Wette von Tiger angenommen und den<br />

berühmten Pinehurst Platz Nr. 2 von den Major-Tees gespielt. Wie er sich<br />

geschlagen hat, lesen Sie ab Seite 92 („U-Hu gegen Tiger“). Und unmittelbar<br />

danach führte er ein Exklusiv-Interview mit der ersten Major-Siegerin dieses<br />

Jahres, Lexi Thompson, die Einblick in die boomende Szene des Damen-<strong>Golf</strong><br />

gewährt („Lexi-onen der Dominanz“, ab Seite 34).<br />

Fazit: Ob Tiger, Bubba oder Lexi – ohne die großen Namen geht nichts.<br />

Weder bei den großen Events, noch im wirklichen Leben.<br />

Ihr<br />

Gute Freunde: Tiger & Bubba<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 5


3 | 2014<br />

INHALT<br />

COVER-STORY<br />

24 Masters 2014 Wir waren wieder live für Sie vor Ort und<br />

haben Bubba Watson und vielen anderen Stars bei der Jagd<br />

nach dem Green Jacket auf die Finger geschaut.<br />

34 Lexi Thompson 19 Jahre und schon Major-Siegerin –<br />

Lexi Thompson im Spieler des Monats-Porträt. Im exklusiven<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Interview spricht sie über ihr Spiel und wie man<br />

in so jungen Jahren schon so erfolgreich sein kann.<br />

TURNIERE<br />

40 Kolumne Caroline Masson Deutschlands jüngster<br />

LPGA Tour-Export über das neue Leben in den USA.<br />

24<br />

Masters 2014:<br />

Bubba Watson<br />

gewinnt sein zweites<br />

grünes Jackett<br />

46 Ryder Cup-Serie 50 Jahre Langeweile, der „Hass-Gipfel“<br />

von 1969 und wie die große Rivalität zwischen Europa und<br />

den USA ihren Anfang nahm.<br />

PRODUKTE<br />

52 Robo-Schlägertest Driver Nach den ersten zehn<br />

Modellen im vergangenen Heft, nun die sechs heißesten<br />

Lang-strecken-Waffen im Robo-Test, Teil 2.<br />

56 Produkt-Highlights Die interessantesten Produkte-<br />

Trends aus den Bereichen Hardware, Mode und Gadgets.<br />

102<br />

Jamie Donaldson: Zehn<br />

Seiten Trainings-Spezial<br />

mit dem Überflieger aus<br />

Wales<br />

52<br />

BESTSELLER!<br />

KAGAMI <strong>GOLF</strong><br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Proette Sabana<br />

Crowcroft ist eine<br />

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<strong>Golf</strong>-Lehrmethode.<br />

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<strong>Golf</strong>“ ist zu bestellen<br />

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€ 24,90 +<br />

€ 3,– Porto.<br />

Robo-Test Teil 2:<br />

Sechs aktuelle<br />

Driver im Härtetest<br />

6 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


92<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> vs. Pinehurst: Lesen Sie alles über den<br />

wagemutigen Selbstversuch, bei dem sich Götz<br />

Schmiedehausen dem U.S. Open-Platz von 2014 stellte<br />

BUSINESS<br />

66 Vice <strong>Golf</strong> Zwei ehemalige Jura-Studenten rollen<br />

den internationalen <strong>Golf</strong>ballmarkt auf – eine Selfmade-<br />

Erfolgsstory „Made in Munich“.<br />

REISE<br />

70 <strong>Golf</strong>club München-Riedhof 25-jähriges Jubiläum:<br />

Wie die Unzufriedenheit einer Handvoll <strong>Golf</strong>er zur<br />

Gründung einer der angesehensten <strong>Golf</strong>anlagen führte.<br />

84 <strong>Golf</strong> Valley <strong>Der</strong> Club im Münchner Süden avanciert<br />

zur Fitting-Hochburg und <strong>Golf</strong>shopping-Meile.<br />

92 Pinehurst Eine Wette mit Tiger Woods, ein Mann,<br />

ein U-Hu und ein Major-Turnier – das sind die Zutaten<br />

für einen denkwürdigen <strong>Golf</strong>tag.<br />

LESERREISEN<br />

98 Argentinien, Vietnam, Spanien, Österreich<br />

Mit <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> unterwegs zu unvergesslichen <strong>Golf</strong>-<br />

Erlebnissen rund um den Globus.<br />

TRAINING<br />

STANDARDS<br />

5 Editors Intro<br />

8 Mailbox<br />

10 Foto-Time<br />

12 Quick-Tipp<br />

14 News<br />

16 Köpfe<br />

18 Rankings<br />

20 Events<br />

22 Statement<br />

42 Uli Kaiser<br />

88 <strong>Golf</strong> Tagebuch<br />

113 Götz-Zitat<br />

127 Börsen-Time<br />

128 Impressum<br />

129 Cartoon<br />

130 Time Out<br />

34<br />

Lexi Thompson:<br />

Alles über den<br />

Teenager, der<br />

das erste Major<br />

2014 gewann<br />

102 Jaime Donaldson öffnet seine Trickkiste für<br />

präzise Schläge ohne Sicherheitsrisiko.<br />

114 David Leadbetter <strong>Golf</strong> Academy Ian Holloway<br />

bringt Sie rund ums Grün sicher aus dem Sand.<br />

116 Jonathan Taylor stellt Ihren Schwung auf „gerade“.<br />

119 Martina Eberl <strong>Golf</strong> Academy Martina Eberl-Ellis<br />

gibt Strategie-Tipps für die Runde.<br />

120 Sabana Crowcroft verspricht durch diese Lektion<br />

mehr Putt-Intelligenz.<br />

122 Dr. Christian Haid erklärt, wie Sie Ihren Rücken<br />

beim <strong>Golf</strong>en schonen und Verletzungen vorbeugen.<br />

SOCIETY<br />

124 Tea Time Die EAGLES-Saison hat begonnen.<br />

GC St. Pauli News, dieses Mal aus „Zimmer 27“.<br />

44<br />

Ryder Cup Spezial, Teil 3:<br />

50 Jahre Langeweile und<br />

eine Menge Hass<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 7


ZOOM MAILBOX<br />

Airport-Lektüre für Überflieger<br />

<strong>GOLF</strong><strong>TIME</strong> 2/14 Kein<br />

Risiko wollte offensichtlich<br />

jener Leser der <strong>GOLF</strong><br />

<strong>TIME</strong> eingehen, der auf<br />

dem Düsseldorfer Flughafen<br />

den Quick-Tipp von<br />

Tino Schuster vor sich<br />

aufgeschlagen hatte. Ich<br />

traute meinen Augen<br />

nicht, als ich beobachtete,<br />

wie ein offensichtlicher<br />

Businessman ausführlich<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> studierte. Ich<br />

saß hinter ihm und fragte<br />

mich nach einiger Zeit, ob<br />

der <strong>Golf</strong>er die Anleitungen<br />

von Tino so gründlich<br />

studierte – er hielt die<br />

Seite mindestens eine<br />

halbe Stunde aufgeschlagen<br />

in Händen– oder ob er schlicht darüber eingeschlafen war . . .<br />

Jedenfalls geht es in dem Quick Tipp um Fairway-Bunkerschläge<br />

und wie man am besten ohne Risiko wieder aus dem Hindernis<br />

herausspielt – offensichtlich ein interessantes Thema.<br />

Felix Lubenau, per E-Mail<br />

Clubfreie – ein Dorn im Auge?<br />

<strong>GOLF</strong> TAGEBUCH 2/14 Wie<br />

ich dem Blog vom Herrn Pletsch<br />

entnehme, scheine ich als „clubfreier“<br />

VcG Spieler ja ein Dorn<br />

im Auge einiger Clubbetreiber zu<br />

sein. In diesem Zusammenhang<br />

frage ich mich – muss eigentlich<br />

jeder <strong>Golf</strong>club auch im DGV sein?<br />

Warum richten diese <strong>Golf</strong>clubs<br />

der „Reichen und Schönen“ sich<br />

nicht einen eigenen Verband ein<br />

und verlassen den DGV? Mit allen<br />

Konsequenzen. Die können dann<br />

clubintern gerne ihren eigenen<br />

Knobelbecher ausspielen, sind<br />

aber von Turnieren des DGV ausgeschlossen.<br />

Dafür betreten wir DGV-<br />

Spieler nie wieder deren heiligen<br />

Rasen. Was wir VcG’ler ja ohnehin<br />

nicht dürfen. Ich glaube, wenn es<br />

der DGV mit der Imageverbesserung<br />

ernst meint, dann würde<br />

allein dieser Schritt ausreichen.<br />

Dann gibt es eben zwei Lager. In<br />

zehn Jahren hat sich das dann eh<br />

erledigt. Dann sind diese Großkotzclubs,<br />

hoffentlich, ausgestorben.<br />

Wenn der DGV die Mittelschicht<br />

will, dann muss man sich<br />

eben auch damit abfinden, dass<br />

die Mittelschicht wirklich kommt.<br />

So schlimm sind wir aber eigentlich<br />

auch nicht. Tatsächlich<br />

können wir auch in ganzen Sätzen<br />

sprechen, stinken nicht und<br />

<strong>Golf</strong> spielen können wir auch.<br />

Claus Joosten, per E-Mail<br />

Handschellen<br />

<strong>TIME</strong> OUT 2/14 Eine derartige<br />

Aussage ist höchst unqualifiziert.<br />

Von einer Ministerin kann ich<br />

mehr Inhalt erwarten, aber offensichtlich<br />

nicht von dieser. Ich<br />

sage ja auch nicht pauschal, dass<br />

alle Abgeordneten oder Minister<br />

Geldverschwender und Lügner<br />

sind.<br />

Rudolf K. O. Schön,<br />

D-81377 München<br />

Was haben wir für tolle Mandatsträger!?<br />

So einfach ist es bei<br />

Steuersündern. Grün muss noch<br />

viel lernen.<br />

Hannelore Mees, per E-Mail<br />

SAGEN<br />

SIE UNS IHRE<br />

MEINUNG!<br />

Unter sämt lichen<br />

Zuschriften verlost<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> die DVD<br />

von Jonathan Taylor<br />

„Wie Sie garantiert<br />

20 Meter weiter<br />

schlagen“.<br />

EINSENDUNGEN AN:<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

Oskar-v.-Miller-Str. 11<br />

82008 Unterhaching<br />

oder per E-Mail an<br />

redaktion@golftime.de<br />

<strong>Der</strong> GEWINNER<br />

aus Heft 2/14 heißt<br />

Wolfgang Neeb.<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> gratuliert.<br />

Fragwürdig<br />

ASIEN INVASION 2/14<br />

Mit großem Interesse habe<br />

ich den obigen Artikel in<br />

der März/April-Ausgabe von<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> gelesen. Das<br />

Aufgreifen dieses Themas war<br />

leider schon lange überfällig<br />

und ich sage Ihnen vielen Dank<br />

dafür. Grundsätzlich gebe ich<br />

den Autoren des Artikels auch<br />

recht. Die Asiaten drängen bereits<br />

bei den Nachwuchsspielern<br />

gewaltig in die bestehende <strong>Golf</strong>-<br />

Landschaft – überwiegend mit<br />

fragwürdigen Methoden. Doch ist<br />

das etwas Neues? Ich würde gerne<br />

als Vater eines bei internationalen<br />

Turnieren spielenden Juniorenspielers<br />

und in der Rolle eines dort<br />

dauernd mit dem Thema Konfrontierten<br />

hierzu Stellung nehmen.<br />

Fazit: Hartes fleißiges Training<br />

ist o.k., aber man muss Kinder<br />

nicht körperlich zugrunde schinden,<br />

um gute <strong>Golf</strong>er aus ihnen zu<br />

machen. Man muss ihnen vielmehr<br />

die Liebe zu diesem Sport<br />

vermitteln und sie damit motivieren!<br />

<strong>Golf</strong> ist ein Sport, der auf<br />

Kontinuität und Langfristigkeit<br />

ausgelegt ist! Und Ben Hogan hat<br />

einmal einen sehr schönen Satz<br />

gesagt, der ewige Gültigkeit hat:<br />

„<strong>Golf</strong> wird auf den 15 cm zwischen<br />

den Ohren gespielt.“<br />

Stefan Lohr, per E-Mail<br />

Gelungenes Doppelpack<br />

MASTERS LIVE IM SKY Die Premiere<br />

der Doppelpack-Moderation<br />

von Gregor Biernath und Carlo<br />

Knauss vom Masters in Augusta<br />

war das Beste, was SKY bisher an<br />

<strong>Golf</strong>-Übertragungen geliefert hat.<br />

Die beiden (der Alte, Knauss, und<br />

der Neue,<br />

Biernath (l.),<br />

sind <strong>GOLF</strong><br />

<strong>TIME</strong>-Kolumnisten – Anm. d. Red.)<br />

haben es jedenfalls geschickt<br />

rübergebracht, à la <strong>Golf</strong> Channel<br />

im gemeinsamen Plauderton die<br />

Ereignisse zu schildern, als sich in<br />

monotonen Einzelvorträgen zu ergötzen.<br />

Martin Becke, per E-Mail<br />

8 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Schönwetterfront.<br />

Das neue Audi A3 Cabriolet.<br />

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Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,4–5,1; außerorts 5,6–3,7;<br />

kombiniert 6,6–4,2; CO 2<br />

-Emissionen in g/km: kombiniert 154–110.


FOTO <strong>TIME</strong> <strong>GOLF</strong> GEFÄHRLICH<br />

DIE HORNISSE<br />

Fotos: GettyImages<br />

Pablo Larrazábal: Zweiter Sieger nach<br />

dem Kampf gegen einen malaysischen<br />

Hornissenschwarm<br />

10 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


IF YOU<br />

N-ATTACKE<br />

Was Sie auf dem großen Bild links sehen,<br />

ist nicht etwa das allwöchentliche Vollbad<br />

am Samstag bei Familie Larrazábal.<br />

Zum einen wurde das Bild an einem Freitag<br />

aufgenommen, zum anderen hatte<br />

der spanische <strong>Golf</strong>star weder Seife noch<br />

Shampoo zur Hand. <strong>Der</strong> European Tour-Spieler ist auch<br />

nicht versehentlich in das Wasserhindernis an Bahn 14 in<br />

Kuala Lumpur gefallen, er sprang „freiwillig“ hinein. Kurz<br />

zuvor hatte sich nämlich eine Hornisse auf Larrazábals Nase<br />

niedergelassen, die er instinktiv wegwischte. Das allerdings<br />

weckte den massiven Unmut des Tierchens, das mit den<br />

Worten „Das erzähle ich meinen großen Brüdern!“ davonbrummte.<br />

Wenige Sekunden später war Pablo von einem<br />

Schwarm Hornissen eingehüllt, der sich gerade auf Wanderschaft<br />

befand.<br />

Mit Mordlust in den Facettenaugen stürzten sich die<br />

Insekten auf Larrazábal, der verzweifelt versuchte, den<br />

Angriff mit einem Handtuch abzuwehren. Dies stellte sich<br />

jedoch als wirklich<br />

schlechte Idee heraus,<br />

denn die so zur<br />

Weißglut getriebenen<br />

Biester stachen<br />

nun erst recht auf<br />

den Spanier ein,<br />

was das Zeug hielt.<br />

Panisch sprang<br />

Larrazábal in das<br />

nächstbeste Wasserhindernis.<br />

Trotz der<br />

zwanzig Hornissenstiche<br />

insistierte<br />

Schlechte Idee: Auf Hornissen eindreschen Pablo anschließend,<br />

seine Runde bei der<br />

Maybank Malaysian<br />

Open fortsetzen zu<br />

wollen. An besagtem<br />

Loch spielte<br />

Larrazábal dann<br />

auch sogleich noch<br />

das Birdie und bewies<br />

mit einer<br />

Runde von 68 Schlägen,<br />

dass Hornissengift<br />

durchaus<br />

belebende Wirkung<br />

auf das <strong>Golf</strong>spiel<br />

Aufgestachelt: Birdie für Pablo nach 20 Stichen haben kann.<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

3<br />

4<br />

2<br />

1<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 11


QUICK-TIPP MIT TINO SCHUSTER<br />

Volltreffer<br />

Driver: Korrekte Ballansprache Erfolg oder<br />

Misserfolg beim Abschlag mit dem Driver fängt<br />

bereits bei der Ballansprache an. Gewusst wie . . .<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

Felix Lubenau,<br />

Jahrgang ‘75, PGA Pro<br />

mit Stützpunkt im<br />

GC Schloss Egmating<br />

sowie Head Coach<br />

im Hartl Resort<br />

Center of Excellence<br />

<strong>Der</strong> Driver ist einer der wichtigsten<br />

Schläger im Bag.<br />

Schließlich ist er derjenige,<br />

mit dem man vom Abschlag<br />

aus am meisten Länge erzielen<br />

kann, sofern gewusst wie. Doch gerade<br />

beim Driver machen viele Amateure bereits<br />

Fehler bei der Ballansprache, diese verhin-dern,<br />

dass der Ball mit ordentlich Länge<br />

und vor allem sicher auf dem Fairway<br />

platziert wird.<br />

Probleme bei der Ballansprache mit<br />

dem Driver entstehen, wenn der Schlägerkopf<br />

auf dem Boden abgelegt und wie bei<br />

einem Eisen so ausgerichtet wird, dass der<br />

Ball mittig zum Schlägerkopf positioniert ist.<br />

Da man den Ball ja erhöht vom Tee schlägt,<br />

wandert mit dem Schlägerkopf auch die<br />

Schwungebene nach oben. Die Folge: <strong>Der</strong><br />

Ball wird nicht im Sweetspot getroffen.<br />

Um diesen Fehler zu vermeiden, versuchen<br />

Sie Folgendes: Legen Sie zuerst den<br />

Driverkopf auf dem Boden ab, positionieren<br />

Sie diesen jedoch so, dass der Ball an<br />

der Spitze des Kopfes liegt (3). Wenn Sie<br />

den Schläger nun auf Ballhöhe anheben,<br />

werden Sie sehen, dass der Sweetspot automatisch<br />

in Richtung Ball wandert (1).<br />

Die zweite und meiner Meinung nach<br />

bessere Variante: Sie sprechen den Ball<br />

gleich so an, dass er mittig zum Schlägerkopf<br />

positioniert ist, er dabei aber nicht<br />

auf dem Boden aufliegt – so machen es die<br />

meisten Pros (1).<br />

Noch einmal zusammengefasst:<br />

1 <strong>Der</strong> Schlägerkopf ist, ohne auf dem<br />

Boden aufzuliegen, so ausgerichtet, dass<br />

der Ball im Treffmoment im Sweetspot geschlagen<br />

wird.<br />

2 + 3 In der Ansprechposition richten<br />

Sie den Schlägerkopf am Boden liegend<br />

so aus, dass der Ball im vorderen Drittel<br />

angesprochen wird. Wird der Schlägerkopf<br />

jetzt zum Schwung angehoben, wandert<br />

der Sweetspot automatisch in Richtung<br />

Ball.<br />

4 Falsch: <strong>Der</strong> Ball wurde, mit dem<br />

Schläger aufliegend, mittig angesprochen<br />

und wird daher mit der Ferse getroffen.<br />

Info: www.schuster-lubenau.de<br />

12 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


News<br />

FACTS_TIPPS_TRENDS<br />

Tiger vorerst außer Gefecht<br />

REHA Erstmals in seiner Profikarriere verpasste Tiger Woods<br />

einen Start beim Masters. Grund ist eine Rückenoperation, bei<br />

der ein eingeklemmter Nerv entlastet werden sollte. Laut Manager<br />

Mark Steinberg verlief die Operation<br />

erwartungsgemäß und in den ersten<br />

Wochen des Heilungsprozesses gab es<br />

auch keine Rückschläge. Wann Tiger<br />

wieder ins Geschehen eingreifen kann,<br />

ist geklärt. „Bei den British Open Mitte<br />

Juli“, ließ <strong>Golf</strong>channel verlautbaren<br />

und berichtete, dass Woods<br />

schon wieder leichte Chippingund<br />

Putting-Übungen absolviert.<br />

Solheim Cup<br />

VORVERKAUF Die Schwedin<br />

Carin Koch wird im nächsten<br />

Jahr als Kapitänin des europäischen<br />

Solheim Cup-Teams das<br />

Projekt „Titelverteidigung“ angehen.<br />

2013 sammelte sie schon als Vizekapitänin<br />

Erfahrung beim überraschenden Auswärtssieg<br />

Europas.<br />

2015 findet der Kontinentalvergleich<br />

der Damen erstmals in Deutschland, auf<br />

dem Gelände des GC St. Leon-Rot, statt.<br />

Kochs erste Amtshandlung bestand in der<br />

offiziellen Eröffnung des Kartenvorverkaufs<br />

für das Turnier. <strong>Der</strong> Ticketverkauf erfolgt<br />

ausschließlich über www.solheimcup.de,<br />

gleichzeitig startet die Promotion für 20.000<br />

„Any-Day-Tickets“ zu einem Sonderpreis von<br />

49,50 Euro. Jeder Käufer, der seine Karte im<br />

Zeitraum vom 11. April bis 15. September<br />

2014 erwirbt, nimmt zudem automatisch an<br />

einer „Gold-Ticket“-Kampagne teil und hat<br />

die Chance, ein „Money can’t buy“-Paket zu<br />

gewinnen. <strong>Der</strong> Wochenpass für alle Turniertage<br />

kostet 155 Euro, Einzeltickets werden<br />

zwischen 15 Euro (Proberunden) und 65<br />

Euro (Sonntag) angeboten. Kinder bis 16<br />

Jahre haben an allen Tagen in Begleitung<br />

von einem Erwachsenen freien Eintritt.<br />

JIMéNEZ gEwINNt<br />

DEbüt<br />

EINSTAND Miguel<br />

Àngel Jiménez<br />

lehrte seinen neuen<br />

Champions Tour-<br />

Kollegen bei seinem<br />

ersten Einsatz gleich<br />

das Fürchten. <strong>Der</strong><br />

50-jährige Spanier<br />

gewann die Greater<br />

Gwinnett Championship<br />

im direkten<br />

Duell gegen Bernhard<br />

Langer, der<br />

ebenfalls in Topform<br />

aufspielte. Schon<br />

beim U.S. Masters<br />

eine Woche zuvor<br />

verpasste Jiménez<br />

nur knapp den Sieg.<br />

Nun konzentriert<br />

sich „The Mechanic“<br />

ganz auf eine Teilnahme<br />

beim Ryder<br />

Cup, seine Chancen<br />

sind nicht schlecht.<br />

Rekordquote<br />

DOKUMENTATION Eine dreiteilige<br />

Eigenproduktion des<br />

amerikanischen <strong>Golf</strong>channels<br />

über das Leben der <strong>Golf</strong>legende<br />

Arnold Palmer lockte ca. 1,5 Mio.<br />

Zuschauer vor die TV-Geräte. Die<br />

Macher des Films verbrachten fast<br />

ein Jahr an der Seite des „Kings“<br />

und konnten sowohl sein Leben<br />

aus heutiger Sicht als auch seine<br />

Karriere detailliert dokumentieren.<br />

Palmer öffnete sogar sein<br />

heimisches Filmarchiv, und so<br />

fanden seltene<br />

private<br />

Momentaufnahmen<br />

Eingang in<br />

das dreistündige<br />

Werk. <strong>Der</strong><br />

erste Teil<br />

befasst sich<br />

mit den Anfängen<br />

von<br />

Palmers <strong>Golf</strong>karriere, der zweite<br />

Teil mit seinen Major-Siegen und<br />

Teil 3 mit seinem Vermächtnis.<br />

Bleibt nur zu hoffen, dass der Film<br />

auch seinen Weg zu uns schafft.<br />

»wahnsinn! Ein bub vom<br />

Lande, genannt bubba, hat<br />

jetzt zwei green Jackets«<br />

Bubba Watson in der Presse-Konferenz<br />

unmittelbar nach seinem zweiten Sieg<br />

beim Masters in Augusta<br />

Das „PGA-Tour-Super-Selfie“<br />

GRUPPENBILD Bei der Oscar-Verleihung im Februar nahm<br />

der Trend seinen Anfang, nun ziehen die Stars der PGA<br />

Tour nach – für den guten Zweck. Mit einem Gruppen-<br />

„Selfie“, aufgenommen bei der RBC Heritage in Hilton<br />

Head, startete die Charity-Aktion „RBC-<strong>Golf</strong>4Kids“,<br />

bei der die Fans mittels sozialer Netzwerke bestimmen<br />

können, welche Hilfsorganisation welches Spielers die<br />

Spendensumme von 300.000 Dollar erhält. Mit dabei sind:<br />

Hunter Mahan,<br />

Graeme McDowell,<br />

David Hearn,<br />

Jim Furyk (vorne),<br />

Graham DeLaet,<br />

Mike Weir, Luke<br />

Donald (M.), Brandt<br />

Snedeker, Matt<br />

Kuchar und Stephen<br />

Ames (hinten).<br />

14 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Lumpy-Style<br />

GARDEROBE Auf den Ausrüsterseiten<br />

vieler <strong>Golf</strong>stars wird<br />

vor großen Turnieren meist das<br />

geplante Outfit der Spieler vorgestellt,<br />

um Fans zum Kauf der<br />

Kreationen zu animieren. Tour-<br />

Schwergewicht Tim „Lumpy“<br />

Herron war zwar für das erste<br />

Major des Jahres nicht qualifiziert,<br />

trotzdem postete er seine<br />

Kleiderwahl für das Masters-<br />

Wochenende auf Twitter. Am<br />

Donnerstag trägt er ein leichtes<br />

Freizeit-Outfit, um anstehende Dinge auf seiner „To do“-Liste abzuarbeiten. Am<br />

Freitag ist Tim allein zu Haus und sieht im Bademantel fern. Am Samstag schmeißt<br />

er sich dann für ein Rendezvous mit seiner Frau in Schale. Am Finalsonntag geht es<br />

schließlich mit der Familie in Bermuda-Shorts in den Wasserrutschenpark.<br />

The Players: Neuer Play-off-Modus<br />

STECHEN The Players Championship gilt als das „fünfte Major des Jahres“ und<br />

gleichzeitig als publikumsfreundlichstes <strong>Golf</strong>turnier. Denn der TPC Sawgrass, auf<br />

dem das Spektakel jedes Jahr stattfindet, bietet als Stadium Course unzählige<br />

Möglichkeiten, das Geschehen von erhöhten<br />

Positionen auch ohne Gedränge zu<br />

beobachten. 2014 wird bei dem bestdotierten<br />

Event im Turnierkalender (10 Mio.<br />

Dollar Preisgeld) im Falle eines Stechens<br />

erstmals ein neuer Modus gespielt. Die<br />

Spieler gehen in ein Zählspiel-Play-off<br />

über drei Bahnen. Gestartet wird mit<br />

dem berühmt-berüchtigten Inselgrün von<br />

Loch 17, dann folgen Loch 18 und Loch 16<br />

usw., bis ein Sieger feststeht.<br />

NEUHEIT<br />

HPP 220 TP<br />

PREIS<br />

VERDÄCHTIG<br />

Die Technologie so bahnbrechend,<br />

wie man es von einem KRAMSKI High<br />

Precision Putter erwartet. Die Spielfreude<br />

so intensiv, wie sich Erfolg auf dem Grün<br />

nun einmal anfühlt. Und der Preis so<br />

sensationell, dass die Sache fast schon<br />

verdächtig wird.<br />

Erfahren Sie alles über den HPP 220 TP,<br />

vom einzigartigen TPE-Softinsert bis<br />

zum extrem fehlerverzeihenden und von<br />

KRAMSKI selbst entwickelten High<br />

Precision Grip: www.kramski-putter.com<br />

KRAMSKI<br />

LINIENSYSTEM<br />

FACE<br />

BALANCED<br />

HIGH PRECISION<br />

GRIP<br />

TPE<br />

SOFTINSERT<br />

<strong>Golf</strong>-Aktien im Vergleich<br />

Business Wie die <strong>Golf</strong>-Kurse an der Börse stehen.<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> hat elf interessante <strong>Golf</strong>-Aktien herausgesucht. Wie sie sich in<br />

den vergangenen zehn Jahren entwickelt haben.<br />

Unternehmen Währung Kurs 2004 23.11.12 13.03.14 30.04.14<br />

Adams*** Dollar 1,53 10,79 –– ––<br />

Adidas/TaylorMade** Euro 118,75 65,45 76,92 77,03<br />

Aldila Dollar 15,25 2,37 –– ––<br />

Amer Group (Wilson) Euro 12,81 11,14 15,22 14,89<br />

Hugo Boss Euro 23,50 80,68 91,38 98,82<br />

Bridgestone Euro 14,30 18,44 25,79 25,84<br />

Callaway <strong>Golf</strong> Dollar 13,50 6,31 8,94 8,64<br />

359,- EUR<br />

Fila Korea (Acushnet, Titleist) Dollar 77,18 56,17 75,28 78,14<br />

Mizuno Corporation Euro — 3,58 3,79 3,89<br />

Puma Euro 202,30 222,23 199,00 210,57<br />

SRI Sports Ltd.* Euro 12,12 10,84 12,31 12,46<br />

* ehem. Srixon, Cleveland ** Splitting Juni 2006 *** Jetzt bei Adidas/TaylorMade<br />

Quelle: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

www.kramski-putter.com<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 15


Köpfe<br />

MENSCHEN, ÜBER<br />

DIE MAN SPRICHT<br />

Super-Caddie<br />

AMBITIONIERT Bubba Watsons<br />

Taschenträger Ted Scott spielt<br />

selbst auch einen exzellenten Ball.<br />

Scott nutzte die freie Woche nach<br />

dem Masters-Sieg und meldete sich<br />

als Spieler für die Qualifikation der<br />

Zurich Classic an. Obwohl er eine<br />

71 spielte, fehlten doch vier Schläge,<br />

um bei dem PGA Tour-Event dabei<br />

sein zu können. Später scherzte er<br />

auf Twitter: „Bubba schlägt mich bei<br />

jedem Match um mindestens sieben<br />

bis zehn Schläge.“<br />

Wie(der) ganz vorne<br />

LICHTBLICK Vor zehn Jahren galt Michelle<br />

Wie als das <strong>Golf</strong>wunderkind schlechthin<br />

und durfte sich im Alter von 15 Jahren sogar<br />

bei Turnieren der PGA Tour mit der<br />

männlichen Konkurrenz messen.<br />

2009 und 2010 gewann Wie als Profi<br />

zwei Titel auf der LPGA-Tour, dann<br />

jedoch fiel sie in ein Formtief. Zu<br />

groß waren der Druck und die<br />

Erwartungen. 2014 startete sie<br />

jedoch furios in die Saison. Erst<br />

schaffte sie einen zweiten Platz<br />

beim ersten Major, der Kraft<br />

Nabisco Championship, eine<br />

Woche später gewann sie bei<br />

der LPGA Lotte Championship<br />

und führt seit Ende April die<br />

Geldrangliste der LPGA an.<br />

Direkt nach den Siegesfeierlichkeiten<br />

auf Hawaii, wo<br />

Michelle auch aufgewachsen<br />

ist, besuchte sie als Schirmherrin<br />

ein Tischtennis-Turnier<br />

und stellte dort ihre beachtlichen<br />

Pingpong-Fähigkeiten<br />

unter Beweis.<br />

DIE RyDER<br />

CUP-tEaMs<br />

Ein knappes halbes<br />

Jahr vor dem Ryder<br />

Cup kristallisieren sich<br />

langsam die teams<br />

für den Kontinentalvergleich<br />

vom 26. bis<br />

28. september in<br />

gleneagles, schottland,<br />

heraus, hier der<br />

aktuelle stand (28.<br />

april 2014):<br />

Europa: V. Dubuisson,<br />

J. Donaldson, t. björn,<br />

H. stenson, s. garcia,<br />

R. McIlroy, L. Donald,<br />

I. Poulter, J. Rose<br />

(+ drei wild Cards)<br />

Usa: b. watson,<br />

J. walker, M. Kuchar,<br />

D. Johnson, J. spieth,<br />

P. Reed, H. English,<br />

J. Dufner, P. Mickelson<br />

(+ drei wild Cards,<br />

wobei ein Captains<br />

Pick für tiger woods –<br />

sofern verletzungsfrei<br />

– feststeht).<br />

Da spieler wie M.<br />

a. Jiménez, F. Molinari,<br />

L. westwood,<br />

g. McDowell oder<br />

s. gallacher derzeit<br />

direkt hinter der top<br />

9 rangieren, ist eine<br />

wild Card für Ryder<br />

Cup 2012-Held Martin<br />

Kaymer extrem<br />

unwahrscheinlich.<br />

Kreisch-Alarm!<br />

KLEIDERORDNUNG Die PGA<br />

Tour-Stars Rickie Fowler, Brendan<br />

Steele und Keegan Bradley<br />

spielten auf den Bahamas ein<br />

„Shirts vs. Skins“-Game, bei dem<br />

der Verlierer für jeden Lochverlust<br />

ein Kleidungsstück ablegen<br />

musste. Gott sei Dank waren die<br />

Protagonisten keine übergewichtigen<br />

Bierbauchathleten, sondern<br />

austrainierte Vorzeigesportler. Ob<br />

der Verlierer am Ende komplett<br />

textilfrei spielen musste, ist allerdings<br />

nicht bekannt.<br />

Rorys Zeichen<br />

ZUCKERORAKEL Die Briten sind<br />

ein wettsüchtiges und zugleich<br />

abergläubisches Volk. Als College-<br />

Dozent Rob Price auf einem<br />

süßen Teilchen, das er beim Bäcker<br />

erstanden hatte, das Gesicht von<br />

Rory McIlroy erkannte, war ihm<br />

klar, dass Gott ihm ein Zeichen<br />

geschickt hatte. Sofort wettete<br />

er 1.000 Pfund auf den Masters-<br />

Sieg des nordirischen Superstars.<br />

Bekannterweise gewann jedoch<br />

Bubba Watson das grüne Jackett,<br />

während Rob Price seinen Glauben<br />

an die Macht des Zuckergebäcks<br />

schlagartig einbüßte.<br />

„The Donald“ zieht sich zurück<br />

ENDE <strong>Der</strong> exzentrische Milliardär<br />

Donald Trump gibt seine Pläne, einen<br />

weiteren <strong>Golf</strong>platz in Schottland bauen<br />

zu wollen, auf. Nach diversen Genehmigungsstreitigkeiten<br />

um den „MacLeod<br />

Course“ in Meenie, Aberdeen, ist der<br />

Auslöser für Trumps endgültigen Rückzug<br />

ein Windpark, der in Blickweite zu Trumps<br />

<strong>Golf</strong>platz entstehen soll. Trump hatte angedroht,<br />

sich von diesem Projekt zurückzuziehen,<br />

sofern diese Verschandelung<br />

des Meerblicks gebaut würde.<br />

16 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


With the high-tech<br />

functionality of


Die Top 10<br />

im Race to Dubai E<br />

1. Thomas Björn 1.202.769<br />

2. J. Donaldson 1.194.572<br />

3. L. Oosthuizen 1.034.767<br />

4. Sergio Garcia 923.085<br />

5. Victor Dubuisson 875.354<br />

6. Jonas Blixt 712.177<br />

7. Charl Schwartzel 701.428<br />

8. S. Gallacher 655.168<br />

9. Lee Westwood 633.158<br />

10. Henrik Stenson 600.119<br />

Rankings<br />

RANGLISTEN_HANDICAPS_TOP-TEN<br />

Stand: 04.04.2014<br />

Die jüngsten<br />

Siegerinnen aller Zeiten<br />

(LPGA Tour)<br />

# Spielerin Alter<br />

1. Lydia Ko (NZ) 15 Jahre, 4 Monate<br />

2. Lexi Thompson (USA) 16 Jahre, 7 Monate<br />

3. Marlene Hagge (USA) 18 Jahre, 14 Tage<br />

4. Paula Creamer (USA) 18 Jahre, 9 Monate<br />

5. Morgan Pressel (USA) 18 Jahre, 10 Monate<br />

6. Jessica Korda (USA) 18 Jahre, 11 Monate<br />

7. Yani Tseng (Taiwan) 19 Jahre, 4 Monate<br />

8. Inbee Park (KOR) 19 Jahre, 11 Monate<br />

Die SChwierigSTeN<br />

LöCher BeiM<br />

MaSTerS 2014<br />

(Schläge im Durchschnitt)<br />

# Loch avg. Score<br />

1. Nr. 11, Par 4 4.47<br />

2. Nr. 4, Par 3 3.40<br />

3. Nr. 1, Par 4 4.30<br />

4. Nr. 12, Par 3 3.25<br />

5. Nr. 7, Par 4 4.25<br />

6. Nr. 17, Par 4 4.23<br />

7. Nr. 10, Par 4 4.23<br />

8. Nr. 18, Par 4 4.21<br />

9. Nr. 14, Par 4 4.21<br />

10. Nr. 6, Par 3 3.14<br />

11. Nr. 5, Par 4 4.11<br />

12. Nr. 9, Par 4 4.10<br />

13. Nr. 3, Par 4 4.07<br />

14. Nr. 16, Par 3 2.95<br />

15. Nr. 8, Par 5 4.75<br />

16. Nr. 15, Par 5 4.75<br />

17. Nr. 2, Par 5 4.72<br />

18. Nr. 13, Par 5 4.69<br />

Fotos : GettyImages<br />

Die Top 5 der Evergreens<br />

Sam Torrance, Bernhard Langer, Des Smyth, Mark McNulty und José Maria<br />

Canizares: Die Zeit zwischen dem ersten und letzten European Tour-Sieg. Etliche<br />

Jahre nach ihrem ersten Triumph konnten diese Pros immer noch gewinnen.<br />

José M.<br />

Canizares<br />

19<br />

Jahre, 200 Tage<br />

Mark<br />

McNulty<br />

21<br />

Jahre, 218 Tage<br />

Des<br />

Smyth<br />

21<br />

Jahre, 225 Tage<br />

Bernhard<br />

Langer<br />

22<br />

Jahre, 37 Tage<br />

Sam<br />

Torrance<br />

22<br />

Jahre, 44 Tage<br />

Official World<br />

Ranking<br />

# Spieler P.i.D.*<br />

1. Tiger Woods 8.45<br />

2. Adam Scott 8.18<br />

3. Henrik Stenson 8.00<br />

4. Bubba Watson 7.35<br />

5. Matt Kuchar 7.14<br />

6. Jason Day 6.69<br />

7. Jordan Spieth 6.01<br />

8. Sergio Garcia 5.89<br />

9. Phil Mickelson 5.84<br />

10. Justin Rose 5.79<br />

11. Rory McIlroy 5.73<br />

12. Zach Johnson 5.47<br />

13. Dustin Johnson 5.23<br />

14. Graeme McDowell 5.79<br />

15. Steve Stricker 4.33<br />

. . .<br />

63. Martin Kaymer 2.14<br />

147. Marcel Siem 1.12<br />

* Punkte im Durchschnitt<br />

18 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


KENNEN SIE IHRE<br />

SWING DNA?


Events<br />

Charity: 233.000 Euro Spendengelder wurden 2013 generiert<br />

Immer gut: <strong>Golf</strong> & Helfen<br />

. . . DIE SIE NICHT<br />

VERPASSEN SOLLTEN<br />

CLEAN WINNERS Vom 11. bis 12.Juli 2014 findet<br />

im Hartl Resort Bad Griesbach erneut das jährliche<br />

Clean Winners Charity <strong>Golf</strong>turnier, sponsored by<br />

Antenne Bayern, statt. Bei der 14. Auflage der <strong>Golf</strong>-<br />

Benefiz-Veranstaltung werden wieder sozial benachteiligte<br />

Kinder in Deutschland durch den karitativen<br />

Verein Clean Winners unterstützt, denen durch Sport<br />

eine neue Perspektive für ein besseres Leben geboten<br />

werden soll. Unterstützt wird das Event einmal mehr<br />

durch Antenne Bayern. Im vergangenen Jahr kamen<br />

dank zahlreicher Spenden, Tombolas und Auktionen<br />

über 233.000 Euro für den guten Zweck zusammen.<br />

Erwartet werden wieder zahlreiche Prominente,<br />

in den letzten Jahren waren u. a. Boris Becker,<br />

Dieter Thoma, Harold Faltermeyer, Willy Bogner<br />

oder Jochen Behle mit von der Partie.<br />

<strong>Der</strong> Clean Winners e. V. wurde 1997 vom ehemaligen<br />

Tennisprofi Carl-Uwe Steeb und von Tenniscoach<br />

Stefan Schaffelhuber gemeinsam mit dem bekannten<br />

Unternehmer Dr. Hans-Dieter Cleven gegründet. Die<br />

karitative Organisation kümmert sich um Kinder und<br />

Jugendliche, die in ihrem familiären Umfeld täglich<br />

mit den negativen Seiten des Lebens konfrontiert<br />

sind.<br />

www.cleanwinners.de<br />

WECHSELSPIEL<br />

MIT MÜNCHEN<br />

HEIMSPIEL Zum zweiten<br />

Mal findet das einzige deutsche<br />

European Tour-Event<br />

auf der Anlage des <strong>Golf</strong>clubs<br />

Gut Lärchenhof bei Köln<br />

auf dem von Jack Nicklaus<br />

entworfenen Championship<br />

Course statt. Vom 24. bis<br />

29. Juni 2014 können Sie<br />

viele internationale Stars<br />

erleben, darunter FedEx-<br />

Cup-Sieger Henrik Stenson,<br />

das spanische Ryder Cup-<br />

Zweigestirn Sergio Garcia<br />

und Miguel Ángel Jiménez,<br />

der französische Shooting<br />

Star Victor Dubuisson,<br />

„Denmark’s Finest“ Thomas<br />

Björn. Zudem treten die drei<br />

„Düsseldorfer“ Maximilian<br />

Kieffer, Martin Kaymer und<br />

Marcel Siem an, ebenso<br />

wie der zuletzt so stark auf<br />

der Web.com-Tour aufspielende<br />

Alex Cejka. Sie alle<br />

kämpfen um den Titel bei<br />

der 26. Auflage des Traditionsturniers.<br />

<strong>Der</strong> Eintritt ist<br />

von Dienstag bis<br />

Freitag traditionell<br />

frei, die Tageskarte<br />

am Wochenende<br />

kostet 30 Euro, die<br />

Dauerkarte für beide<br />

Finaltage 45 Euro.<br />

www.<br />

bmw-golfsport.com<br />

Smile Eyes Trophy<br />

TURNIERSERIE 2014 findet erneut die<br />

Smile Eyes <strong>Golf</strong> Trophy statt, die die<br />

Smile Eyes Augenklinik Airport erstmals<br />

mit der Sportsclinic München als<br />

neuem Partner an ihrer Seite ausrichtet.<br />

Die diesjährige Turnierserie steht unter<br />

dem Motto „von Münchener <strong>Golf</strong>ern für<br />

Münchener <strong>Golf</strong>er“. Auf ausgewählten<br />

und attraktiven <strong>Golf</strong>plätzen im Münchener<br />

Umland<br />

haben die<br />

Teilnehmer<br />

die Möglichkeit,<br />

sich einen<br />

der 20 Finalplätze<br />

und<br />

hochwertige<br />

Sachpreise zu erspielen. Hier die<br />

Termine: 14. Juni, <strong>Golf</strong>club Olching,<br />

19. Juli, <strong>Golf</strong>club Erding-Grünbach,<br />

2. August, <strong>Golf</strong>club Starnberg, 23. August,<br />

<strong>Golf</strong>park München Aschheim, 4. Oktober,<br />

<strong>Golf</strong>-Club Feldafing e. V. (Finale).<br />

Jeder Spieler darf nur zu einem der<br />

genannten Qualifikations-Turniere antreten,<br />

pro Spielort können sich fünf Finalisten<br />

qualifizieren. Wie bereits in den vergangenen<br />

Jahren wird für Begleitpersonen beim<br />

Finale in Feldafing ein eigenes Turnier angeboten.<br />

Neben Startgeschenken, abwechslungsreichem<br />

Rahmen-Programm und<br />

attraktiven Sachpreisen erwartet die <strong>Golf</strong>er<br />

ein faires, sportliches Turnier.<br />

www.smileeyes.de<br />

Titelverteidiger<br />

Ernie Els<br />

20 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


<strong>Golf</strong>en...<br />

...soweit Ihre Träume reichen<br />

Am Gewinnspiel teilnehmen und <strong>Golf</strong>reise gewinnen unter<br />

www.clubmed.de/gewinnspiel_golf<br />

La Plantation d‘Albion, Mauritius


Statement<br />

„Tu felix Austria . . . lude!“ Analysiert von Dr. Peter Enzinger<br />

<strong>Der</strong> große Bruder Deutschland<br />

ist tatsächlich übermächtig:<br />

Wenn Österreich alle heiligen<br />

Zeiten einmal gegen Deutschland<br />

gewinnt, wie 1978 bei<br />

der Fußball-WM in Cordoba,<br />

dann macht der Tooor-Schrei von Edi Finger<br />

Geschichte. Gut, dass ich nicht der Präsident<br />

des Österreichischen Fußballbunds bin. Da<br />

habe ich es als Präsident des Österreichischen<br />

<strong>Golf</strong>verbandes schon leichter – da stehen wir<br />

nämlich mit dem großen Nachbarn auf Augenhöhe:<br />

Bernd Wiesberger liegt in der aktuellen<br />

Weltrangliste vor den besten Deutschen Kaymer,<br />

Siem und Kieffer, mit Martin Wiegele und dem<br />

Junior Matthias Schwab können wir auch mit<br />

den Deutschen mithalten. In der Relation zu<br />

den Einwohnern hat Österreich mehr Mitglieder<br />

und auch mehr <strong>Golf</strong>clubs als Deutschland –<br />

auch da brauchen wir uns vor dem großen Bruder<br />

nicht zu verstecken.<br />

Dennoch, ganz glücklich bin ich über das<br />

<strong>Golf</strong>geschehen in Österreich aber auch wieder<br />

nicht. Österreich hat in etwa nur 15 Prozent der<br />

Mitglieder und nur 15 Prozent der Anzahl an<br />

<strong>Golf</strong>plätzen Deutschlands. So verfügt Österreich<br />

auch nur über 15 Prozent des Budgets des<br />

Deutschen <strong>Golf</strong> Verbands.<br />

Um trotzdem eine vernünftige Arbeit leisten<br />

zu können, muss man sich einiges einfallen<br />

lassen. Es beginnt damit, dass der österreichische<br />

Vorstand ehrenamtlich arbeitet. Dies ist in der<br />

Größenordnung des Österreichischen <strong>Golf</strong>verbands<br />

noch möglich und durch die Ehrenamtlichkeit<br />

der Funktionäre steht eine beachtliche<br />

Summe zusätzlich für den <strong>Golf</strong>sport zur<br />

Verfügung. Durch konsequente Arbeit unserer<br />

Bundesländertrainer und Nationaltrainer kann<br />

der Österreichische <strong>Golf</strong>verband dann auch<br />

beachtliche Erfolge verbuchen: • European Tour,<br />

Ladies Tour: Bernd Wiesberger, Nina Mühl,<br />

Steffi Michl • Challenge Tour: 6 Spieler mit Kategorie<br />

• LET Access Tour: 3 Spielerinnen • Alps<br />

Tour, Pro <strong>Golf</strong> Tour: insgesamt ca. 15 Spieler •<br />

Amateure: zuletzt große Erfolge: Silbermedaille<br />

Burschen EM-Team, Silbermedaille Damen<br />

EM-Team, Goldmedaille Herren Einzel-EM,<br />

Bronzemedaille Damen Einzel-EM • Matthias<br />

Schwab: kurzfristig Nr. 3 in der Amateur<br />

Weltrangliste, Nr. 1 in Europa, zahlreiche Siege<br />

bei internationalen Meisterschaften.<br />

Diese Erfolge gelingen nur durch gute<br />

Basisarbeit in den Clubs, weiters durch gute<br />

Strukturen und Arbeit in den Landesverbänden,<br />

obwohl die Budgets der Landesverbände sehr<br />

begrenzt sind. Sportdirektor Niki Zitny und<br />

Nationaltrainer Fred Jendelid leisten da hervorragende<br />

Arbeit. Für den Österreichischen <strong>Golf</strong>verband<br />

ist Jugendförderung ein sehr wichtiger<br />

Teil seiner Arbeit. Durch verschiedene Programme<br />

wie Schülercup (hier spielen ca. 3.000<br />

Kinder österreichweit Turniere) oder Hello<br />

Juniors (in ca. 90 <strong>Golf</strong>clubs zahlen Kinder unter<br />

zwölf Jahren keine Jahresspielgebühr) können<br />

wir Kids für den <strong>Golf</strong>sport begeistern.<br />

Mit dem Mitgliederzuwachs in Österreich<br />

können wir – ähnlich wie in Deutschland –<br />

nicht zufrieden sein. Wir haben aber zumindest<br />

keine Verluste. Auch hier arbeiten wir an<br />

Programmen, um <strong>Golf</strong> attraktiver zu machen.<br />

Wir wollen zum Beispiel das Handicap-System<br />

vereinfachen, um das Turnierspielen zu erleichtern.<br />

Hier denkt die EGA jetzt auch in diese<br />

Richtung. DGV und ÖGV haben zusammen<br />

bereits viel Basisarbeit in diese Richtung geleistet.<br />

Wir sind überzeugt, dass wir nur zusammen<br />

mit den Nachbarverbänden wieder Zuwächse<br />

in den Mitgliederzahlen schaffen.<br />

„Tu felix Austria . . . lude!“ Also: „Du glückliches<br />

Österreich – spiele!“ Und erst in zweiter<br />

Linie „nube“, also heirate, wie uns die Habsburger-Geschichte<br />

gelehrt hat. <strong>Der</strong> Österreichische<br />

<strong>Golf</strong>verband schätzt sich glücklich, mit seinen<br />

großen Nachbarverbänden ein so freundschaftliches<br />

Verhältnis zu haben – auch wenn wir<br />

nicht verheiratet sind – und doch spielerisch<br />

mithalten zu können.<br />

DR. PETER ENZINGER,<br />

Präsident des Österreichischen<br />

<strong>Golf</strong>verbands, Präsident des<br />

Salzburger <strong>Golf</strong>verbands und<br />

Gründungsmitglied sowie<br />

Präsident des GC Mittersill<br />

»Im Vergleich zu<br />

den Einwohnern<br />

hat Österreich<br />

mehr <strong>Golf</strong>clubs<br />

und auch mehr<br />

Mitglieder als<br />

Deutschland.<br />

Auch sportlich<br />

brauchen wir<br />

uns vor dem<br />

großen Bruder<br />

nicht zu<br />

verstecken«<br />

22 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


EIN 3-PIECE-TOUR-BALL<br />

DER NEUEN ART<br />

FÜR „NICHT- TOUR“ SPIELER<br />

UND DAMIT BEGINNT DIE GESCHICHTE<br />

DER NEUE SRIXON AD333 TOUR ÜBERZEUGT DURCH EIN SUPER SOFTES URETHANE COVER FÜR<br />

TOUR-LEVEL PRÄZISION KOMBINIERT MIT ÜBERLEGENDE LÄNGE, KONTROLLE UND FEELING.<br />

SPIN SKIN - TECHNOLOGIE ERZEUGT 20 % MEHR REIBUNG BEIM VERLASSEN DER SCHLAGFLÄCHE.<br />

FÜR MEHR SPIN BEI ANNÄHERUNGSSCHLÄGEN UND VERBESSERTE KURZSPIELKONTROLLE.<br />

DIE HOCHBELASTBARE IONOMER-MITTELSCHICHT SORGT GERINGEREN DRIVER SPIN, MEHR<br />

LÄNGE UND VERBESSERTES GEFÜHL.


COVER MASTERS<br />

BUBBA HOCH<br />

Fotos: GettyImages<br />

Finale in Augusta: Schlussflight<br />

Bubba Watson und Jordan Spieth am<br />

2. Grün – da war noch alles offen<br />

24 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


ZWEI<br />

78. Masters Spätestens nach seinem zweiten<br />

Masters-Sieg zählt <strong>Golf</strong>-<strong>Anarchist</strong> Bubba Watson<br />

zu den Unsterblichen im <strong>Golf</strong>-Olymp. Vielleicht<br />

auch deshalb, weil ihm Glaube, Familie und der<br />

reine Spaß am <strong>Golf</strong> wichtiger sind als seine zwei<br />

Green Jackets. Bubbas Flucht vor der Normalität.<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 25


COVER MASTERS<br />

Von Oskar Brunnthaler<br />

Bubba Watson blickt<br />

gen Himmel: <strong>Der</strong><br />

gläubige Christ<br />

besucht regelmäßig<br />

den Gottesdienst<br />

Nein, normal ist<br />

er nicht, der<br />

Junge aus Bagdad,<br />

Florida. Er<br />

hüpft in einer<br />

blauen Latzhose<br />

durch die Szene, zelebriert<br />

seinen zweiten Masters-Sieg<br />

am Sonntagabend mit seiner<br />

Frau Angie und Sohn Caleb<br />

sowie Freunden in einem billigen<br />

Waffle-House in Augusta,<br />

und erklärte unmittelbar davor<br />

in der Pressekonferenz im ehrwürdigen<br />

Augusta National<br />

<strong>Golf</strong> Club auf die Frage, was<br />

ihm das Green Jacket eigentlich<br />

bedeute: „Es ist schön, ein<br />

zweites gewonnen zu haben,<br />

Wahnsinn, ja, aber es ist nicht<br />

alles. Meine Familie, mein Sohn,<br />

mein Glaube und der Spaß am<br />

<strong>Golf</strong>spiel sind mir viel wichtiger.<br />

Das ist mein Leben.“<br />

So Gerry Lester Watson,<br />

von seinem Vater unmittelbar<br />

nach der Geburt<br />

„Bubba“ gerufen,<br />

im O-Ton. Er sagt,<br />

was er denkt,<br />

und er denkt,<br />

was ihm gefällt,<br />

und ihm gefällt,<br />

was er macht.<br />

Bei Interviews<br />

überrascht er<br />

durch unorthodoxe<br />

Antworten, auf dem<br />

<strong>Golf</strong>platz kommt er spießig<br />

bis oben hin zugeknöpft daher,<br />

alles andere als ein Spitzenathlet,<br />

der durch sensationell<br />

weite Abschläge, skurrile<br />

Schläge aus den verrücktesten<br />

Positionen und stoische Ruhe<br />

in brenzligen Situationen<br />

Schlagzeilen macht. „That’s<br />

my way“, ist seine Schulter<br />

zuckende Erklärung, „das ist<br />

meine Art, <strong>Golf</strong> zu spielen.“<br />

Inzwischen bekannt unter<br />

„Bubba <strong>Golf</strong>“, ist der 35-jährige<br />

Linkshänder drauf und<br />

dran, dem einstigen <strong>Golf</strong>-<br />

Revolutionär Tiger Woods als<br />

Idol einer neuen <strong>Golf</strong>-Generation<br />

den Rang abzulaufen.<br />

»Ich spiele<br />

<strong>Golf</strong>, weil ich<br />

es liebe. Und ich<br />

habe <strong>Golf</strong> alles<br />

zu verdanken«<br />

Bubba Watson<br />

Freundschaft. Dass Tiger und<br />

Bubba eng befreundet sind,<br />

überrascht nicht wirklich –<br />

so unterschiedlich die beiden<br />

auch sind. In ihrer exzentrischen<br />

Lebensweise passen sie<br />

perfekt zusammen. „Es macht<br />

unglaublichen Spaß, mit<br />

Bubba zu spielen“, sagt Woods<br />

über Watson, „seine unglaublichen<br />

Abschläge kann ich gar<br />

nicht fassen. Ich frage mich<br />

immer, um Gottes Willen, wo<br />

fliegt denn Bubbas Ball hin<br />

und wundere mich, wenn er<br />

dann auf dem Fairway oder<br />

Grün landet.“<br />

Die beiden Longhitter<br />

unterscheidet dennoch ein<br />

gravierender Punkt in ihrer<br />

Entwicklung zum <strong>Golf</strong>sport:<br />

Tiger wurde von klein auf<br />

zum <strong>Golf</strong>star gedrillt, Bubba<br />

bekam von seinem Vater mit<br />

sechs Jahren ein gekürztes 9er-<br />

Eisen und spielte mit Plastik-<br />

Bällen im Haus herum, hatte<br />

nie eine Trainerstunde und<br />

spielt <strong>Golf</strong>, wie es ihm gefällt.<br />

Mit einem pinkfarbenen Driver<br />

von PING, der in limitierter<br />

Auflage (2014<br />

Stück) produziert<br />

wurde und längst<br />

nicht mehr zu<br />

haben ist.<br />

<strong>Der</strong> <strong>Golf</strong>-<br />

Autodidakt hat<br />

vor einem Jahr<br />

das Haus von<br />

Tiger Woods in<br />

Florida gekauft,<br />

etwas umgebaut.<br />

Schmunzelnd erzählt er:<br />

„<strong>Der</strong> Wasserhydrant steht<br />

noch immer an der gleichen<br />

Stelle.“ Jener Hydrant, der den<br />

„Unfall“ von Tiger verursachte<br />

und die scheinbar heile Welt<br />

der Woods-Familie von einem<br />

Tag auf den anderen beendete.<br />

Ein ähnliches Schicksal<br />

kann Bubba Watson, der keinen<br />

Alkohol trinkt, nicht<br />

raucht und regelmäßig zur<br />

Kirche geht, in seinem Umfeld<br />

nicht passieren. Sich Mädels<br />

aufs Zimmer zu bestellen à la<br />

Woods ist für den praktizierenden<br />

Christen ebenso unvorstellbar,<br />

wie sich von seiner<br />

Frau Angie, einer ehemaligen<br />

1,92 m großen kanadischen<br />

Profi-Basketballerin oder gar<br />

von seinem inzwischen zweijährigen,<br />

vor zwei Jahren<br />

adoptierten Sohn Caleb, zu<br />

trennen.<br />

E<br />

26 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


INTRODUCING<br />

MILLED<br />

VARIABLE<br />

DEPTH<br />

GROOVES.<br />

MAKING HISTORY NEVER GETS OLD.


COVER MASTERS<br />

TOP VERDIENER DES<br />

MASTERS-ZASTERS<br />

Gravierend, wie sich die Preisgeld-Situation<br />

beim Masters im<br />

Laufe der Zeit verändert hat.<br />

Beim ersten Masters 1934 gab’s<br />

5.000 Dollar Preisgeld, 80 Jahre<br />

später waren es 8 Mio. Dollar.<br />

2014 kam der Sieger Bubba<br />

Watson auf 1,62 Mio., damals<br />

gewann Sieger Horton Smith nur<br />

1.500 Dollar.<br />

Hier die Rangliste der 18 Top-<br />

Verdiener beim Masters:<br />

$<br />

Woods, Tiger 7.189.806<br />

Mickelson, Phil 6.818.962<br />

Cabrera, Angel 3.315.424<br />

Watson, Bubba 3.229.830<br />

Scott, Adam 3.038.764<br />

Couples, Fred 2.558.336<br />

Olazábal, José Maria 2.531.106<br />

Singh, Vijay 2.511.318<br />

Els, Ernie 2.403.450<br />

Westwood, Lee 2.341.800<br />

Goosen, Retief 2.289.313<br />

Immelman, Trevor 1.981.310<br />

Weir, Mike 1.901.425<br />

Furyk, Jim 1.780.711<br />

Langer, Bernhard 1.759.711<br />

Schwartzel, Charl 1.571.563<br />

Love, Davis 1.565.917<br />

Johnson, Zach 1.537.042<br />

2005: Tigers<br />

letzter Masters-<br />

Sieg<br />

1986:<br />

Langer,<br />

Nicklaus<br />

So unorthodox der inzwischen<br />

Weltranglisten-Vierte<br />

<strong>Golf</strong> spielt, so orthodox ist sein<br />

Privatleben – vielleicht abgesehen<br />

von seinen Auftritten in<br />

der Music-Combo „<strong>Golf</strong> Boys“,<br />

bei denen er sich mit Hunter<br />

Mahan, Rickie Fowler und Ben<br />

Crane mit dem Song „Oh, Oh,<br />

Oh“ wie ein verrücktes Huhn<br />

mit nacktem Oberkörper völlig<br />

crazy präsentiert und inzwischen<br />

mehrere Millionen Mal<br />

angeklickt wurde.<br />

Genie & Wahnsinn. Aber wo<br />

Genie zu finden ist, da gibt es<br />

auch Wahnsinn. Es ist kein<br />

Geheimnis, dass Watson unter<br />

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätssyndrom)<br />

leidet. Die Krankheit ist unter<br />

Künstlern weit verbreitet, viele<br />

Genies wie Einstein, Shakespeare<br />

oder Mozart, aber auch<br />

der früh verstorbene <strong>Golf</strong>-<br />

Superstar Payne Stewart hatten<br />

ADHS. <strong>Der</strong> Psychologe Dr.<br />

Richard Coop behandelte neben<br />

Stewart auch einige andere<br />

<strong>Golf</strong>-Profis: „Viele nennen es<br />

das ‚Künstler-Temperament‘.<br />

Im täglichen Leben, ja sogar in<br />

normalen <strong>Golf</strong>-Turnieren, war<br />

Payne sehr leicht abzulenken<br />

und impulsiv. Aber in hochgradig<br />

stimulierenden Situationen<br />

wie den U.S. Open war er<br />

über die Maßen fokussiert und<br />

konnte außerordentliche Leistungen<br />

erbringen.“<br />

Watsons Universitäts-Teamkollege<br />

Erik Compton leidet<br />

selber unter ADHS und kennt<br />

Bubba genau: „ADHS ist toll,<br />

wenn man die totale Fokossierung<br />

erreicht, also ‚in the zone‘<br />

spielen kann. Bei Bubba werden<br />

da die Augen regelrecht<br />

schwarz.“<br />

Dr. Coop ergänzt: „<strong>Golf</strong> ist<br />

großartig für ADHS-Patienten.<br />

Man ist ja von Natur aus<br />

völlig unstrukturiert und<br />

sprunghaft. <strong>Golf</strong> mit all seinen<br />

Regeln und festen Abläufen<br />

vermittelt Ordnung im Chaos<br />

und stimuliert gleichsam die<br />

Kreativität.“<br />

Bestes Beispiel: Bubba<br />

beim 78. Masters an Bahn 13,<br />

als er seinen Abschlag links E<br />

Interessant: Die alten Haudegen<br />

Jack Nicklaus, Arnold Palmer und<br />

Gary Player liegen trotz Mehrfach-Siegen<br />

(Nicklaus gewann<br />

sechsmal das Masters) weit<br />

abgeschlagen im monetären<br />

Niemandsland.<br />

Nicklaus, Jack 852.359<br />

Player, Gary 363.162<br />

Palmer, Arnold 279.013<br />

Neben Bernhard Langer, dem<br />

zweifachen Masters-Sieger (1885<br />

und 1993) haben noch zwei Deutsche<br />

in Augusta Kasse gemacht:<br />

Martin Kaymer und Alex Cejka.<br />

Kaymer, Martin 163.400<br />

Cejka, Alex 109.200<br />

2011:<br />

Cejka und<br />

Kaymer<br />

Tränenreiches<br />

Finale: Bubba mit<br />

Angie und Caleb<br />

28 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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COVER MASTERS<br />

Zum Heulen:<br />

Bubba hat zum<br />

zweiten Mal<br />

das Masters<br />

gewonnen<br />

Abschlag an Tee 13<br />

(Par 5, 466 m):<br />

Bubba Watson drived<br />

um die Bäume –<br />

nur noch 135 Meter<br />

bis zum Grün<br />

an den Bäumen vorbei so weit<br />

wie noch niemand geschlagen<br />

hat und mit dem Gap-Wedge<br />

aufs Grün spielt (Par 5), oder<br />

an der 15, als er zwischen den<br />

Bäumen hindurch ebenfalls<br />

mit dem zweiten Schlag den<br />

Ball über das Grün hinaus<br />

drischt (Par 5).<br />

Unvergesslich sein Draw<br />

vor zwei Jahren im Stechen<br />

gegen Louis Oosthuizen an<br />

Loch 10, als er mit dem Wedge<br />

aus 140 Metern aus dem Wald<br />

das Grün traf und so seinen<br />

ersten Masters-Titel sicherte.<br />

Denkmal. Heute ist diese Stelle,<br />

von der aus Watson seinen<br />

wohl genialsten <strong>Golf</strong>schlag produziert<br />

hat, eine wahre Pilgerstätte<br />

geworden – die Patrons,<br />

wie die Zuschauer im Augusta<br />

National GC genannt werden,<br />

stehen der Reihe nach an, um<br />

Bubbas Schlag simultan von<br />

dieser Stelle nachzuahmen.<br />

Und nur kopfschüttelnd dazustehen<br />

und sich fragen, wie man<br />

von dieser Stelle aus den Ball<br />

nur aufs Grün schlagen kann?<br />

Verrückt – aber das ist<br />

Bubba Watson, der eine neue<br />

Dimension in den <strong>Golf</strong>-Sport<br />

gebracht hat.<br />

Nach seinem ersten Masters-Sieg<br />

2012 hatte Bubba golferisch<br />

nicht mehr viel zustande<br />

gebracht, auch 2013 konnte<br />

er keinen einzigen Sieg auf<br />

der Tour verbuchen. „Das waren<br />

schwere Zeiten“, erinnert<br />

sich Watson, „mein Leben war<br />

plötzlich völlig umgekrempelt.<br />

Zu viele Termine, zu viele Verpflichtungen,<br />

zu viele Feiern,<br />

es war nicht mein Leben.“<br />

Comeback. Erst 2014 fand<br />

der <strong>Golf</strong>-<strong>Anarchist</strong> wieder zu<br />

seinem Rhythmus zurück, gewann<br />

mit der Northern Trust<br />

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Hoher Abflug und niedriger Spin für<br />

maximale Länge und Toleranz. 460cc Kopf<br />

Neues Venollum Kronendesign. Mittelhoher Abflug und sehr<br />

niedriger Spin für maximale Länge und Kontrolle. 440cc Kopf.


<strong>Der</strong> Augenblick des Sieges: Bubba<br />

hat auf dem 18. Grün eingelocht<br />

Ergebnisse 78. Masters 2014<br />

€<br />

1. Bubba WATSON (USA) 69 68 74 69 280 1.173.139<br />

2. Jonas BLIXT (SWE) 70 71 71 71 283 573.535<br />

Jordan SPIETH (USA) 71 70 70 72 283 573.535<br />

4. Miguel A. JIMÉNEZ (ESP) 71 76 66 71 284 312.837<br />

5. Rickie FOWLER (USA) 71 75 67 73 286 247.663<br />

Matt KUCHAR (USA) 73 71 68 74 286 247.663<br />

7. Lee WESTWOOD (ENG) 73 71 70 73 287 218.334<br />

8. Thomas BJÖRN (DEN) 73 68 73 74 288 169.453<br />

Bernhard LANGER (GER) 72 74 73 69 288 169.453<br />

Rory McILROY (NIR) 71 77 71 69 288 169.453<br />

John SENDEN (AUS) 72 68 75 73 288 169.453<br />

Kevin STADLER (USA) 70 73 72 73 288 169.453<br />

Jimmy WALKER (USA) 70 72 76 70 288 169.453<br />

14. Stewart CINK (USA) 73 72 76 68 289 107.538<br />

Jamie DONALDSON (WAL) 73 70 76 70 289 107.538<br />

Jim FURYK (USA) 74 68 72 75 289 107.538<br />

Justin ROSE (ENG) 76 70 69 74 289 107.538<br />

Adam SCOTT (AUS, TV) 69 72 76 72 289 107.538<br />

Henrik STENSON (SWE) 73 72 74 70 289 107.538<br />

31. Martin KAYMER (GER) 75 72 73 73 293 40.408<br />

Open endlich wieder ein Turnier.<br />

Nach seinem ersten Masters-Sieg<br />

vor zwei Jahren hatte<br />

Watson georakelt: „Jetzt bin<br />

ich Major-Champion, glaubt<br />

ihr, das war alles? Aber das ist<br />

das Schöne an der Geschichte,<br />

wir wissen nicht, was noch<br />

kommt. Hoffentlich kann ich<br />

weiterheulen. Hoffentlich kann<br />

ich mir meinen Spaß am <strong>Golf</strong><br />

erhalten und das tun, was ich<br />

tue.“<br />

Nun, heute wissen wir:<br />

Bubba Watson hat wieder<br />

geheult, allerdings nicht so<br />

herzzerreißend wie vor zwei<br />

Jahren, hat seinen Sohn Caleb<br />

am 18. Grün als Erstes hochgehoben<br />

und geküsst, dann seine<br />

Frau Angie, die vor zwei Jahren,<br />

wegen der Adoption, nicht<br />

beim ersten Masters-Sieg ihres<br />

Mannes dabei sein konnte.<br />

Watson wird auch künftig<br />

Masters-Geschichte schreiben,<br />

das sagen jedenfalls die Experten.<br />

Es sind dem unorthodoxen<br />

Zweifach-Sieger noch<br />

etliche Green Jackets zuzutrauen.<br />

Nach der jüngsten Vorstellung<br />

und dem ungefährdeten<br />

Sieg mit drei Punkten<br />

Vorsprung kristallisiert sich<br />

immer mehr heraus, dass dem<br />

Longhitter und Linkshänder<br />

das Layout des Augusta-Platzes<br />

geradezu auf den Leib geschnitten<br />

ist.<br />

Und so verrückt er auch<br />

künftig spielen wird, sein<br />

„Bubba-<strong>Golf</strong>“ wird hoffentlich<br />

nie zur Normalität werden.<br />

Denn Bubba Watsons Flucht<br />

vor der Normalität ist nichts<br />

anderes als der große Drive in<br />

die Ewigkeit, der große Drive<br />

in die Unsterblichkeit. Genie<br />

und Wahnsinn liegen eng beieinander,<br />

und es ist gut, dass der<br />

78. Masters-Sieger von beiden<br />

Eigenschaften geprägt ist.<br />

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TURNIERE INTERNATIONAL<br />

U.S. Open<br />

Live-Sendezeiten auf Sky Sport HD:<br />

1. Tag Donnerstag, 12. Juni 19.00 – 1.00 Uhr<br />

2. Tag Freitag, 13. Juni 19.00 – 1.00 Uhr<br />

3. Tag Samstag, 14. Juni 19.00 – 1.30 Uhr<br />

4. Tag Sonntag, 15. Juni 19.00 – 1.30 Uhr<br />

U.S. Open – neues Outfit<br />

von Gregor Biernath<br />

Noch vor einem Jahr habe ich an<br />

dieser Stelle gewettert gegen das<br />

unfaire Rough bei den U.S. Open.<br />

Und nachdem daraufhin die USGA meine<br />

Kolumne mehrmals intern diskutiert hat …<br />

o.k., Spaß beiseite. <strong>Der</strong> diesjährige Austragungsort<br />

des zweiten Majors 2014 ist<br />

„Pinehurst No. 2“ und wird sich in einem<br />

völlig ungewohnten Licht präsentieren.<br />

Das Rough wurde beseitigt und die<br />

breiteren Fairways werden nun umsäumt<br />

von „Waste Area“-ähnlichen Bereichen wie<br />

bei Links Plätzen. Sandiger Untergrund<br />

mit vereinzelten Gräsern zum einen und<br />

Kiefernnadeln wie im Augusta National<br />

zum anderen. Allerdings<br />

aus einem ganz pragmatischen<br />

und löblich<br />

zukunftsorientierten Anlass:<br />

Da knapp 42% der<br />

Bewässerung von <strong>Golf</strong>plätzen<br />

auf die Roughs<br />

entfällt, ist es sowohl<br />

kostensparend als auch<br />

umweltbewusst zugleich.<br />

Um nun den Bogen zu meinem<br />

Anliegen vor einem Jahr zu spannen: Wir<br />

werden die Spieler nicht vollends verzweifelt<br />

in kniehohem Rough herumhacken<br />

sehen wie den Amateur beim Monatsbecher.<br />

Denn aus den Waste Areas hat man<br />

durchaus Schläge in die gewohnt harten<br />

und schnellen Grüns, die an sich schon<br />

anspruchsvoll genug sind. Vielleicht ist es<br />

ebenfalls ein guter Schritt, neue Methoden<br />

zu finden, <strong>Golf</strong>plätze auch für die Longhitter<br />

schwieriger zu gestalten.<br />

Und damit freue auch ich mich wieder<br />

uneingeschränkt auf eine „natürliche“<br />

U.S. Open, frei nach dem Motto „Back to<br />

the roots“, und bin gespannt auf den Sieger<br />

‚und‘ seinen Gesamt-Score.<br />

Ihr<br />

Sorgte 2013 für Schlagzeilen:<br />

U.S. Open-Champion Justin Rose<br />

mit Frau Kate<br />

„Open“ für Phil?<br />

U.S. Open Wer in diesem Jahr den Open-Titel<br />

holen will, muss Kreativität mitbringen.<br />

Schon zweimal fanden auf dem<br />

Pinehurst Nr. 2 in North Carolina<br />

die U.S. Open statt. Payne Stewart<br />

gewann 1999 mit einem Schlag Vorsprung<br />

vor Phil Mickelson. 2005 hieß der<br />

Sieger Michael Campbell aus Neuseeland,<br />

Phil fehlten diesmal auch nur zwei Schläge,<br />

um ein Stechen zu erzwingen.<br />

Sechsmal war Mickelson Zweiter bei<br />

einer U.S. Open. Jedes andere Major konnte<br />

„Lefty“ schon gewinnen, doch für diesen<br />

Titel fehlte bislang das letzte Quäntchen<br />

Glück. 2014 wird er natürlich wieder als<br />

einer der Top-Favoriten gehandelt, vor allem,<br />

da der 2010 umgebaute Pinehurst Nr. 2<br />

Mickelsons risikoreicher Spielweise durchaus<br />

entgegenkommt. Auf der 7.000 m langen<br />

Par 70-Anlage ist vor allem Kreativität<br />

gefragt, um ideale Anspielpositionen für<br />

die knackschweren Grüns zu finden; Fehlschläge<br />

werden zwar<br />

bestraft, aber nicht<br />

allzu brutal. Zudem<br />

gibt es kein klassisches<br />

Rough, vielmehr werden<br />

die Fairways von<br />

Wastebunkern eingerahmt,<br />

die mit Piniennadeln<br />

bedeckt sind.<br />

Am Ende könnten außergewöhnliche<br />

Kurzspielfähigkeiten<br />

den<br />

Souvenir: Rose mit der 18. Merion-„Fahne“<br />

Unterschied machen, eine Disziplin, in der<br />

Mickelson als wahrer Meister gilt. Würde es<br />

für Mickelson am Montag in ein Play-off<br />

gehen (bei einer U.S. Open geht dies<br />

immer über 18 Loch), würden die Fans<br />

vollends durchdrehen, denn es würde an<br />

Phils Geburtstag, dem 16. Juni stattfinden.<br />

Öffentlich. Wie der Name schon verrät, ist<br />

die U.S. Open eine offene Meisterschaft,<br />

insgesamt 10.127 Spieler haben sich bei<br />

der USGA um einen Startplatz beworben.<br />

Qualifikationsturniere finden in den USA,<br />

in England und in Japan statt. Aktuell sind<br />

nur 51 Spieler direkt für das Major qualifiziert.<br />

Die Deutschen Maximilian Kieffer,<br />

Marcel Siem und Alex Cejka werden ihr<br />

Glück in der Qualifikation versuchen,<br />

Martin Kaymer ist aufgrund seines Sieges<br />

bei der PGA Championship 2010 dabei.<br />

Direkt nach den<br />

Herren (12. – 15. Juni)<br />

findet an gleicher Stätte<br />

die U.S. Women’s Open<br />

statt. Hier werden<br />

voraussichtlich Caro<br />

Masson und Sandra<br />

Gal die deutschen Farben<br />

vertreten. Lesen<br />

Sie dazu auch „<strong>GOLF</strong><br />

<strong>TIME</strong> vs. Pinehurst<br />

(Seite 92).<br />

32 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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COVER SPIELERIN DES MONATS<br />

Fräulein-<br />

Wunder<br />

Lexi Thompson Die erstaunliche<br />

Karriere eines <strong>Golf</strong>-Wunderkindes.<br />

Für Nicholas Thompson muss es sich schon<br />

etwas seltsam angefühlt haben. 2007 verlor<br />

der 25-jährige <strong>Golf</strong>profi seine Spielberechtigung<br />

für die PGA Tour, während<br />

seine kleine Schwester Lexi als jüngste Spielerin<br />

aller Zeiten die Qualifikation für die U.S.<br />

Women’s Open schaffte – mit zwölf Jahren! Natürlich<br />

scheiterte sie deutlich am Cut, doch Dabei<br />

sein war vorerst einmal alles.<br />

Alexis Thompson wurde im Februar 1995<br />

in eine waschechte <strong>Golf</strong>familie geboren. Mutter<br />

Judy war High School-Mannschaftsspielerin<br />

in Florida, Vater Scott ein ehemals fanatischer<br />

Hobbygolfer. Glücklichweise mussten die<br />

Thompsons ihre Kinder Nicholas (31), Curtis<br />

(19) und Lexi (17) nie zum <strong>Golf</strong> antreiben.<br />

Nicholas war verrückt nach dem Sport und gab<br />

seine Begeisterung an seine jüngeren Geschwister<br />

weiter, die fleißig seinen Schwung imitierten.<br />

So war es kein Wunder, dass Curtis und<br />

Lexi schon im Grundschulalter den golferischen<br />

Nullpunkt erreichten.<br />

Vater Scott folgt strikt der Lebensmaxime:<br />

„Spiele, um zu gewinnen oder spiele überhaupt<br />

nicht.“ Als Lexi ihn mit neun Jahren regelmäßig<br />

auf dem <strong>Golf</strong>platz übertrumpfte, sagte er sich<br />

„Das macht keinen Spaß mehr“ und hängte seine<br />

Schläger an den Nagel. Thompson sen. beschreibt<br />

den perfekten <strong>Golf</strong>er, der er nie sein wird, so:<br />

„Lexis Disziplin, Curtis’ Hände und Nicks großes<br />

Herz.“ Früher verbrachte er so ziemlich<br />

jedes Wochenende bei den zahlreichen Juniorenturnieren<br />

seiner Kinder, aus denen vor allem<br />

Lexi eigentlich immer als Siegerin hervorging.<br />

2007 schied Scott mit einer netten Abfindung<br />

aus seiner Firma aus und kümmert sich seither<br />

rund um die Uhr um die <strong>Golf</strong>karrieren seiner<br />

drei Kinder. Und so verhandelte er Lexis und<br />

Nicholas’ Management-Verträge und ebnet Curtis<br />

den Weg ins Profigolfgeschäft, der mit einem<br />

College-<strong>Golf</strong>-Stipendium an der Universität von<br />

Louisiana studiert.<br />

2008 spielte Lexi wieder bei der U.S. Women’s<br />

Open mit und verpasste diesmal nur knapp den<br />

Cut. Im Folgejahr bewies sie dann, dass sich ihre<br />

frühjugendliche Spielstärke von Jahr zu Jahr<br />

steigert. Diesmal war sie als jüngste Spielerin<br />

aller Zeiten bei allen vier Runden des Majors<br />

dabei und landete<br />

auf Rang 34. Bei<br />

ihrem ersten Tour-<br />

Event, der Navista<br />

LPGA Classic<br />

2009, wurde<br />

sie geteilte 27.<br />

Mit 15 Jahren beschloss<br />

Lexi, die wie ihr Bruder Curtis<br />

zu Hause von einem Privatlehrer<br />

unterrichtet wurde, Profi zu werden.<br />

Dass dies der richtige Schritt war,<br />

bewies sie mit ihrem zweiten Platz<br />

beim Evian Masters 2010. In ihrer<br />

ersten Saison verdiente Lexi über<br />

300.000 Dollar Preisgeld. Normalerweise<br />

hätte die LPGA ihr für diese<br />

Erfolge eine reguläre Mitgliedschaft<br />

anbieten müssen, doch man lehnte<br />

ihren Antrag mit der Begründung<br />

ab, sie sei noch zu jung. Lexi durfte<br />

2011 nur maximal zwölf Sponsoreneinladungen<br />

annehmen,<br />

ansonsten musste sie den harten<br />

Weg der Qualifikationsturniere<br />

beschreiten. 2011 gewann sie die<br />

Dubai Ladies Masters der Ladies<br />

European Tour als jüngste<br />

Siegerin eines Damenprofigolfturniers<br />

überhaupt, was dazu<br />

führte, dass man sie zumindest<br />

für die Q-School 2011 zuließ.<br />

Nachdem sie die erste Runde<br />

mit zehn Schlägen Vorsprung<br />

gewonnen hatte, siegte sie kurz<br />

darauf bei der Navistar LPGA<br />

Classic und bekam aufgrund des Sieges<br />

die Tourkarte ab 2012 zugestanden.<br />

2013 siegte Lexi bei zwei weiteren Events<br />

auf der LPGA Tour, bevor sie im April 2014<br />

die Kraft Nabisco Championship gewann. Ein<br />

Blick auf ihre überragende Statistik zeigt, wie<br />

dominant Thompson als zweitjüngste Major-<br />

Siegerin aller Zeiten diesen Sieg perfekt<br />

machte. Lesen Sie auf den folgenden Seiten<br />

unser ausführliches Interview.<br />

www.spieler-des-monats.golftime.de<br />

Teenie-Sensation:<br />

Lexi Thompson<br />

siegt bei der<br />

Kraft Nabisco<br />

Championship<br />

34 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


COVER LEXI THOMPSON<br />

Wunderkind Lexi Thompson:<br />

Den Blick fokussiert auf eine<br />

vielversprechende Karriere<br />

36 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


„Lexi-onen der<br />

Dominanz“<br />

Interview <strong>Der</strong> Shooting-Star der amerikanischen <strong>Golf</strong>szene machte Station<br />

in Deutschland und gab <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> beim Exklusiv-Interview Einblicke in die<br />

Welt eines neunzehnjährigen <strong>Golf</strong>wunderkinds.<br />

Von Götz Schmiedehausen (Text), GettyImages & Daniel Kardos (Fotos)<br />

Das Headquarter des<br />

Sportartikelherstellers<br />

PUMA vibriert an diesem<br />

Tag im April regelrecht<br />

vor Betriebsamkeit.<br />

Man erwartet<br />

hohen Besuch, denn PUMA stellt heute<br />

der Weltpresse seine neuen Kollektionen<br />

für die nächste Saison vor. Und dafür<br />

hat man seine wichtigsten Markenrepräsentanten<br />

eingeladen. Als ich über den<br />

gigantischen Innenhof spaziere,<br />

kommt mir 100 Meter-Weltrekordler<br />

Usain Bolt entgegen und blickt<br />

sich desorientiert vor dem riesi-gen<br />

Gebäudekomplex um. Dann<br />

brabbelt er etwas in seinen überdimensionierten<br />

Headset-Kopfhörer<br />

und erhält offenbar Anweisungen.<br />

Urplötzlich joggt er in Richtung<br />

eines Nebeneingangs davon. Er ist<br />

nicht der einzige Superstar, der an<br />

diesem Tag in Herzogenaurach erwartet<br />

wird. Auch Fußball-Enfant<br />

terrible Mario Balotelli, Nationalspieler<br />

Marco Reus oder die deutschen<br />

Sportlegenden Lothar Matthäus<br />

(der in der Stadt aufwuchs) und Boris<br />

Becker wurden gesichtet. Meine Verabredung<br />

heute heißt jedoch Lexi Thompson,<br />

die mit ihren 19 Jahren schon ein<br />

altgedientes Mitglied der Familie ist.<br />

2010 unterzeichnete sie die Sponsorenverträge<br />

mit Cobra <strong>Golf</strong> und PUMA, als<br />

die fünfzehnjährige Teenie-Sensation<br />

ihren Amateurstatus aufgab und ins<br />

Lager der Berufsgolfer wechselte.<br />

Lexi<br />

Thompson:<br />

Erster<br />

Major-Sieg in<br />

Kalifornien<br />

Nachdem wir Lexi auf dem Parkplatz<br />

in Empfang genommen haben, begleiten<br />

wir sie in die PUMA-Kantine, wo sie<br />

erstmals in ihrem Leben Bekanntschaft<br />

mit weißem Spargel macht. Ich versuche<br />

vorzufühlen, ob es möglich sein<br />

wird, sie bei der Ladies German Open zu<br />

erleben, was Lexis Management nicht<br />

ausschließt. Auf Nachfrage bei den deutschen<br />

Veranstaltern wird bestätigt, dass<br />

an Thompsons Teilnahme gearbeitet<br />

wird.<br />

Cobra PUMA <strong>Golf</strong>-Präsident<br />

Bob Philion leistet uns Gesellschaft<br />

und wir diskutieren über<br />

Lexis Ausrüstung. „2014 habe ich<br />

einiges an meinem Material verändert.<br />

Bislang spielte ich, mehr<br />

oder weniger seit ich Profi wurde,<br />

immer die gleichen Schläger. Aber<br />

der Schritt hat sich gelohnt, vor<br />

allem, was das lange Spiel angeht.“<br />

In den vier Tagen der Kraft<br />

Nabisco Championship leistete sich<br />

Lexi nur drei Bogeys, schaffte aber<br />

17 Birdies. Sie schlug einen E<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 37


COVER LEXI THOMPSON<br />

Showstealer: Lexis Caddie bekommt die besten Haltungsnoten beim Sprung in „Poppy’s Pond“. Papa Scott umarmt die erste Major-Siegerin der Familie<br />

durchschnittlichen Abschlag von 250<br />

Metern, traf jedoch trotzdem fast<br />

immer das Fairway. Ihr langes Spiel<br />

weist eine beeindruckende Konstanz<br />

auf, schlechte <strong>Golf</strong>tage hängen deshalb<br />

eigentlich immer mit dem Putter<br />

zusammen.<br />

? <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>: Herzlichen Glückwunsch<br />

zum ersten Major-Sieg. Was hat<br />

sich in deinem Leben schon alles verändert?<br />

! Lexi Thompson: Danke sehr!<br />

Natürlich war das Interesse der<br />

Medien groß. Ich war bei einigen<br />

TV-Shows zu Gast, das war ganz<br />

schön aufregend. Aber ich bin so<br />

schnell wie möglich nach Hause<br />

zu meiner Familie gefahren, um<br />

die Dinge sacken zu lassen.<br />

So ganz habe ich vielleicht<br />

noch nicht begriffen,<br />

was passiert<br />

ist. Ich habe das Gefühl,<br />

ich war während<br />

der Turnierwoche<br />

eine völlig<br />

andere Person. Ich<br />

habe so gut gespielt<br />

wie vielleicht noch<br />

nie zuvor.<br />

? Du lagst nach dem<br />

zweiten Tag (64 Schläge)<br />

in Führung. Konntest du<br />

das Kopfkino ausblenden,<br />

in dem ein möglicher<br />

Major-Sieg lief?<br />

! Eigentlich schon, selbst vor dem Finaltag<br />

war ich nicht übermäßig nervös.<br />

Ich bin wirklich gut im Ausblenden und<br />

schalte einfach in den „Nicht-<strong>Golf</strong>“-<br />

Modus um. Also habe ich mit meiner Familie<br />

gegessen und den Fernseher angemacht<br />

– natürlich nicht den <strong>Golf</strong> Channel!<br />

Ich habe so meine Mentalroutinen,<br />

um das Gefühl zu erzeugen, es handele<br />

sich um einen ganz normalen Tag.<br />

? Und in der Finalrunde selbst?<br />

! Mein Caddie (Benji Thompson,<br />

nicht mit Lexi verwandt) und ich<br />

hatten die ganze Woche schon<br />

eine Menge Spaß auf dem Platz,<br />

das lässt mich den Druck ver-<br />

gessen. Mission Hills (Country<br />

Club, Rancho Mirage, Kalifor-<br />

nien) kommt meiner<br />

Spielweise zudem sehr<br />

entgegen, denn hier<br />

ist oft der Draw der<br />

richtige<br />

Schlag.<br />

Cobra <strong>Golf</strong> hat mit<br />

mir intensiv an<br />

meinen Hölzern<br />

gearbeitet und mit<br />

dem neuen AMP<br />

Cell-Driver kann ich<br />

nun deutlich längere<br />

und gleichzeitig kon-<br />

trolliertere<br />

Schläge<br />

spielen. Ich werde er-<br />

wachsener und mein<br />

intensives Fitness-Trai-<br />

ning hilft zudem, mehr<br />

Länge zu generieren<br />

(Lexi ist seit 2011 die Nummer 2 auf der<br />

LPGA in der Disziplin „Longest Drive“<br />

hinter Brittany Lincicome).<br />

? Du bist schlaggleich mit Michelle<br />

(Wie) in die Finalrunde gegangen.<br />

Deine Scorekarte auf den ersten neun<br />

Bahnen sah aus, als würdest du wie in<br />

einem Matchplay spielen . . .<br />

! Unbewusst vielleicht, natürlich hat<br />

mir das Birdie auf der ersten Bahn viel<br />

Sicherheit gegeben. Ich spürte ein besonderes<br />

Gefühl für die Schläge, die ich<br />

spielen wollte, habe meine Ziele genau<br />

gesehen und viel Selbstvertrauen beim<br />

Schlag gehabt. Das hat sehr geholfen,<br />

auf den ersten neun Löchern den<br />

Grundstein für den Sieg zu legen. Auf<br />

den hinteren neun Bahnen habe ich<br />

dann den Autopiloten eingeschaltet, jedes<br />

Grün mit zwei Putts absolviert und<br />

war glücklich darüber, in meiner Routine<br />

aufgehen zu können. Das hat mich<br />

davon abgehalten, über den Sieg und<br />

die ganzen Konsequenzen nachzudenken.<br />

Wie gesagt, im Ausblenden bin ich<br />

gut (lacht).<br />

? Nicht mal ein bisschen Nervosität<br />

beim letzten Abschlag?<br />

! Hmm . . . vielleicht habe ich gedacht:<br />

‚Den hooke ich jetzt mal lieber nicht<br />

nach links weg . . .‘ (lacht)<br />

? Wie wichtig ist das World Ranking<br />

für dich (aktuell Rang 6)?<br />

38 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


! Ich wache nicht morgens auf und<br />

denke mir ‚Yeah, ich bin Nummer 6‘,<br />

aber es hat schon eine Bedeutung.<br />

Natürlich will ich die Nummer 1<br />

werden, aber wer will das nicht . . .<br />

? Kann man echte Freunde auf der<br />

Tour finden?<br />

! Jay Marie Green und Austin Ernst<br />

sind meine engsten Freundinnen,<br />

Natalie Gulbis ist auch immer sehr<br />

nett zu mir. Ich verstehe mich mit<br />

vielen Kolleginnen sehr gut. Wir<br />

versuchen alle jede Woche zu siegen<br />

und nehmen den Sport sehr ernst.<br />

Aber am Ende des Tages ist es immer<br />

noch ein Spiel. Wir verbringen so<br />

viel Zeit auf der Tour, da muss man<br />

Freunde finden, sonst kann es einsam<br />

werden da draußen.<br />

? Wie intensiv befasst du dich mit<br />

deinem Material?<br />

! Ich probiere schon viel aus. Aber<br />

im Grunde ist meine Philosophie:<br />

‚Wenn es funktioniert, stelle ich es<br />

nicht infrage‘. Bis letztes Jahr waren<br />

fast alle meine Schläger vier oder<br />

fünf Jahre alt. Jetzt habe ich das<br />

neue Cobra Bio Cell-Holz 3 und das<br />

passende Hybrid sowie die neuen<br />

Cobra Tour Trusty Wedges dabei.<br />

? Hast du bei Deinen <strong>Golf</strong>-Outfits<br />

großes Mitspracherecht?<br />

! Ja, ich stehe in engem Kontakt<br />

mit PUMA und wir kommunzieren<br />

viel über Designs und Farbkombinationen,<br />

die mir gefallen. Das Blau<br />

auf meiner Tasche ist auch immer<br />

Teil meines Sonntags-Outfits. Da<br />

bin ich abergläubisch, denn dieses<br />

Blau habe ich am Finalsonntag des<br />

Evian Masters getragen, als ich meinen<br />

Durchbruch als Profi hatte.<br />

NUR MIT SKY<br />

<strong>GOLF</strong> LIVE<br />

UND UNTERWEGS SEHEN.<br />

Nur Sky zeigt alle vier Majors inklusive des Masters, den Ryder Cup<br />

sowie ausgewählte Turniere der US PGA Tour und der European Tour<br />

live. Und mit Sky Go sehen Sie alle Turniere auch von unterwegs, im<br />

Web, auf Ihrem iPhone und iPad.*<br />

Du willst es doch auch.<br />

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Lexi Thompson und Götz Schmiedehausen<br />

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jeweiligen Gerät sichtbaren Inhalte richten sich nach den abonnierten Paketen und der Verfügbarkeit auf<br />

dem Gerät. Stabile Internetverbindung erforderlich (für iPad und iPhone WiFi oder 3G). Empfang nur in<br />

Deutschland und Österreich möglich.<br />

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Anz_SKY_GT314.pdf08:42:58 April 17, 2014


TURNIERE LADIES<br />

CAROLINE<br />

MASSON<br />

„Harte Bandagen“<br />

Gastkommentar Caro Masson über ihr<br />

Lieblings-Major und einen etwas längeren<br />

Doping-Test.<br />

Seit meinem letzten Blog scheint<br />

schon wieder eine kleine Ewigkeit<br />

vergangen zu sein. Meine Saison<br />

in den USA ist mittlerweile wieder<br />

in vollem Gange und ich habe auch endlich<br />

meinen Turnier-Rhythmus gefunden.<br />

<strong>Der</strong> erste Block mit drei Turnieren in<br />

Folge lief für mich zwar ein wenig holprig,<br />

aber trotzdem erfolgreich. Den Anfang hat<br />

das Turnier in Phoenix gemacht, der JTBC<br />

Founders Cup. Ein cooles Turnier zu Ehren<br />

der Gründer der LPGA Tour. Nachdem ich<br />

an den ersten beiden Tagen zwar richtig<br />

gutes <strong>Golf</strong> gespielt habe, es auf den Grüns<br />

dagegen ein wenig gehapert hat, konnte<br />

ich am Wochenende nochmal richtig Gas<br />

geben. Mit zwei 66er-Runden habe ich<br />

mich schließlich noch auf den geteilten<br />

zwölften Rang vorgeschoben. Die Top Ten<br />

habe ich damit leider knapp verpasst, aber<br />

insgesamt war es doch eine super gute und<br />

auch wichtige Woche für mich, denn so ein<br />

Wochenende gibt dann doch noch einmal<br />

einen großen Schub Selbstvertrauen.<br />

Dieses Selbstvertrauen konnte ich dann<br />

eigentlich auch ganz gut mit ins nächste<br />

Turnier nehmen, zumindest anfangs …<br />

Die erste Runde bei der Kia Classic war<br />

mit 70 Schlägen noch gut, in der zweiten<br />

Runde hat mich dann der Wind leider<br />

ein bisschen auseinandergenommen. Ein<br />

wirklich ärgerlicher Missed Cut, da sich<br />

mein Schwung richtig gut angefühlt hat.<br />

Aber so ist das leider manchmal! Abhaken,<br />

gut trainieren und dann weiter nach Palm<br />

Springs zur Kraft Nabisco Championship,<br />

war das Motto.<br />

Ich durfte nun bereits zum dritten<br />

Mal bei diesem Major antreten und kann<br />

wirklich sagen, dass es mein liebstes<br />

Major ist. <strong>Der</strong> Platz ist einfach top und<br />

liegt mir. Relativ enge Fairways und<br />

schwierige und schnelle Grüns sind die<br />

Merkmale des Mission Hills CC und<br />

machen ihn damit zu einem echten Ballstriker<br />

Course. Bereits im letzten Jahr<br />

konnte ich dort mit einem geteilten 13.<br />

Platz ein gutes Ergebnis feiern und dieses<br />

Mal war es das Ziel, die Platzierung<br />

zu toppen. Auch für meinen Caddie Jason!<br />

Denn im letzten Jahr hat noch mein Papa als<br />

Caddie aushelfen müssen, und gegen den<br />

wollte Jason dann doch nur ungern<br />

verlieren. Das hat zum Schluss<br />

dann auch gut geklappt, auch<br />

wenn es eine enge Kiste war.<br />

Mein Spiel war eigentlich<br />

die ganze Woche über<br />

gut, in den ersten drei Tagen<br />

habe ich es aber einfach<br />

nicht geschafft, auch einen<br />

guten Score auf die Karte zu<br />

bringen. Dementsprechend<br />

war ich Sonntagmorgen auch<br />

noch ziemlich weit von einer<br />

Platzierung in den Top 15 entfernt!<br />

Am Finaltag lief dann<br />

allerdings alles nach Plan. Trotz<br />

des heftigen Windes konnte ich eine<br />

69 ins Clubhaus bringen und auf den<br />

geteilten elften Platz klettern, da viele<br />

vor mir platzierte Spielerinnen mit dem<br />

starken Wind so ihre Probleme hatten. Damit<br />

hatte ich wirklich nicht gerechnet, aber<br />

es war eine schöne Belohnung für den harten<br />

Kampf am Finaltag. Da machte es mir<br />

dann auch nicht mehr ganz so viel aus, dass<br />

ich wegen des Doping-Tests nach der Runde<br />

das komplette Mittagessen verpasst habe –<br />

manchmal dauert’s eben länger . . .<br />

Soweit, so gut! Mein Start in die Saison<br />

sieht nach diesen drei Turnieren dann doch<br />

wesentlich besser aus, und ich kann es kaum<br />

erwarten, in den nächsten Wochen weiter<br />

Gas zu geben!<br />

Eure<br />

Caro Masson:<br />

Gut in Fahrt<br />

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40 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Markenpartner<br />

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STORY LESESTOFF<br />

ULRICH<br />

KAISER<br />

Jahrgang 1934, lebt als freier Journalist<br />

in Gröbenzell bei München.<br />

Kolumnist, Kabarett-Schreiber, Filmautor.<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Autor seit 1999<br />

Jeder hat schon e<br />

und das<br />

BUCH-TIPP<br />

Was Sie schon immer über den<br />

dicken Schorsch wissen wollten:<br />

Das witzige Opus von GT-Autor Uli<br />

Kaiser gibt’s beim <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

Verlag, Tel. 089/42718181<br />

oder Internet: www.golftime.de<br />

Preis: € 19,90 + € 3,– Porto<br />

<strong>Der</strong> Mensch, der eines Tages<br />

auf die Idee kommt, dieses<br />

Spiel zu seinem Zeitvertreib<br />

zu machen, muss<br />

sein Leben von Grund<br />

auf ändern. Er muss nicht<br />

nur lernen, dass es kein Regenwetter gibt<br />

und auch keine vierzig Grad im Schatten.<br />

Er muss eventuelle Bindungen mit anderen<br />

Menschen auf ein Minimum beschränken,<br />

es sei denn, es handelt sich um Gleichgesinnte,<br />

mit denen man<br />

über das einzige Thema<br />

reden kann, das sich<br />

lohnt, Erfahrungen<br />

auszutauschen.<br />

Eine wichtige Angelegenheit<br />

ist es<br />

beispielweise, das<br />

Spiel zu beenden.<br />

Das klingt ein wenig<br />

unlogisch, aber in<br />

diesem Spiel ist sehr<br />

viel nicht ganz logisch.<br />

<strong>Der</strong> Mensch,<br />

der dieses Spiel für<br />

sich ausgesucht hat,<br />

wird jeden Tag, den<br />

der liebe Gott für<br />

ihn gemacht hat, ungefähr<br />

hundert Mal<br />

beschließen, mit<br />

dem Spiel aufzuhören.<br />

Er wird behaupten,<br />

dass es ihm keinen<br />

Spaß bereitet, in<br />

Feld und Flur nach<br />

einem viel zu kleinen<br />

Ball zu suchen,<br />

der etwa fünf Euro<br />

kostet und auf seltsame<br />

Art und Wei-<br />

se ein Eigenleben führt, auf welches der<br />

Mensch nicht den geringsten Einfluss besitzt.<br />

<strong>Der</strong> Mensch, der das erwähnte Spiel<br />

zu seinem angeblichen Vergnügen gewählt<br />

hat, wird ein Clubhaus betreten und lautstark<br />

verkünden, dass er aufhört – und<br />

zwar endgültig.<br />

Die Nachricht ruft keineswegs eine<br />

sensationelle Wirkung hervor, denn im<br />

Clubhaus und vorzugsweise auf der Clubhausterrasse<br />

befinden<br />

sich die nettesten<br />

Menschen, die<br />

ebenfalls gerade<br />

dabei sind, mit dem<br />

Spiel aufzuhören,<br />

wie sie glaubhaft<br />

versichern. Wenn<br />

sie sich im Laufe<br />

des Abends gegenseitig<br />

ihre Unlust<br />

zur Fortsetzung der<br />

<strong>Golf</strong>karriere versichert<br />

haben, verabschieden<br />

sie sich<br />

mit dem Versprechen,<br />

am morgigen<br />

Tag gegen Mittag<br />

wieder auf dem<br />

Platz zu sein, um<br />

eine neue Schlacht<br />

zu schlagen, die<br />

dann wieder mit<br />

dem Hinweis endet,<br />

dass man hiermit<br />

mit dem Quatsch<br />

aufhöre.<br />

Illustration: Steffen Köpf<br />

Gefährlich sind<br />

Menschen, die dreihundert<br />

Kilometer<br />

fahren, um einen<br />

42 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de<br />

www.facebook.com/golftime


inmal aufgehört –<br />

endgültig<br />

fremden Platz zu erreichen, auf dem sie<br />

garantiert keinen Freund aus dem eigenen<br />

Club treffen. Hier in dieser Wildnis holen<br />

sie sich eine weltmeisterliche Form, mit<br />

der sie zu Hause die Clubmeisterschaft<br />

gewinnen oder wenigstens den Donnerstagnachmittag-Dreier<br />

und steif und fest<br />

behaupten, dass sie seit Wochen keinen<br />

Schläger mehr in der Hand gehabt haben.<br />

Sie werden nicht einmal rot mit dieser<br />

Lüge und tragen zwei Handschuhe, damit<br />

sie nicht durch die gesunde Hautfarbe<br />

verraten werden. Solche Menschen haben<br />

den Keller voller schrecklicher Pokale und<br />

müssen damit leben.<br />

Das größte Talent mancher Menschen<br />

liegt darin, den schönsten Platz an der<br />

Theke zielsicher zu finden, weil dort auch<br />

meistens ein Spieler sitzt, der ein überraschendes<br />

Birdie erreichte und nun voller<br />

Euphorie die Meinung vertritt, dass es für<br />

den Rest des Lebens immer so weitergeht.<br />

<strong>Der</strong> glückliche Mensch hat vergessen, dass<br />

er bei seinem nächsten Ausflug über Bäume<br />

und Gewässer schnell wieder auf den<br />

Boden der Tatsachen gedrückt wird.<br />

Das Finden des Balles ist nämlich eine<br />

Wissenschaft, die unabhängig vom Spiel<br />

ausgetragen wird. Manche Menschen lehnen<br />

es ab, auch nur einen Schritt auf dem<br />

Fairway zu verbringen – sie schreiten im<br />

halbhohen und hohen Gras und nehmen<br />

es in Kauf, durchweichte und quietschende<br />

Schuhe zu tragen, weil dort eventuell ein<br />

verlorener Ball im Sumpf herumliegt. Diese<br />

Menschen spielen nicht um Punkte oder<br />

Ähnliches, sondern um Bälle, die vorher ein<br />

Freund verloren hat – und mit der Bekanntgabe<br />

des Verlustes hat er auch den Besitz<br />

des Balles aufgegeben, was übrigens ein interessantes<br />

juristisches Problem darstellt.<br />

Wer den besten Platz im Clubhaus<br />

erwischt, hat auch den besten Blick auf<br />

den Ball, der gerade in einer Wildnis verschwunden<br />

ist. <strong>Der</strong> geübte Ballsucher<br />

erkennt schon am knackigen Geräusch<br />

eines Baumes, auf welchem Gehölz der<br />

Ball gelandet ist, und kann daraus folglich<br />

seine Schlüsse ziehen.<br />

Jemand, der aus den verschiedensten<br />

Gründen gezwungen ist, ein dichteres<br />

Gebüsch aufzusuchen, um dort<br />

seinen Ball oder ein gewisses Örtchen<br />

zu finden, sollte nicht vergessen, einen<br />

Schläger mitzunehmen. In Europa gibt<br />

es zwar kaum giftige Schlangen, aber der<br />

europäische Mensch neigt mitunter zu<br />

abenteuerlichen Reisen. Wir empfehlen<br />

zur Abwehr von Gefahr ein langes oder<br />

mindestens mittleres Eisen (5-6), mit dem<br />

sich gefährliches Getier vertreiben lässt,<br />

ohne entsprechende Instanzen zu beunruhigen.<br />

Im Zusammenhang mit dem verlorenen<br />

Ball steht das Thema des „Durchspielen<br />

lassens“, das schon zum Ende so<br />

mancher Freundschaft geführt hat. Manches<br />

Zerwürfnis hat seine Gründe in der<br />

Behauptung, dass der andere ein „langsamer<br />

Spieler“ sei, was kein Mensch gerne<br />

sein möchte – schon gar nicht bei diesem<br />

Spiel. Es gibt keinen anderen Sport, bei<br />

dem die Teilnehmer zu etwas mehr Tempo<br />

aufgefordert werden. Das betrifft nicht<br />

nur den Spieler selbst, sondern auch einen<br />

Konkurrenten, was die Angelegenheit<br />

nicht einfacher macht.<br />

Womit wir wieder bei der Logik dieses<br />

Spiels wären. Manche Leute meinen, dass<br />

es eine Logik nicht gibt in diesem Spiel.<br />

Man sollte darüber nachdenken.<br />

der Testsieger<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

www.facebook.com/golftime High-End <strong>GOLF</strong> Anz_MoCad_GT314.pdf09:35:46<br />

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April 15, 20143


PEOPLE SERIE<br />

COUNTDOWN<br />

TO GLENEAGLES<br />

50 Jahre Dominanz und Langeweile<br />

Fotos: GettyImages<br />

Gepflegtes böses Blut<br />

44 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


<strong>Golf</strong>geschichte: <strong>Der</strong> britische Kapitän<br />

Dai Rees bei der morgendlichen<br />

Vierball-Session am ersten<br />

Wettbewerbstag des Ryder Cup 1957<br />

Historie So interessant und leidlich ausgeglichen der Ryder Cup<br />

in den Zwanzigerjahren gestartet war, so gnadenlos einseitig<br />

gestaltete er sich (statistisch gesehen) in den Jahren zwischen<br />

1935 und 1983. Nur ein Sieg und ein Unentschieden sprangen in<br />

knapp 50 Jahren für die Briten heraus. In dieser Zeit erlebte der<br />

Ryder Cup seine erste große Kontroverse und einen grundlegenden<br />

Wandel des Austragungsmodus. Götz Schmiedehausen berichtet.<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 45


PEOPLE SERIE<br />

Schon im Vorfeld zum dreißigjährigen Jubiläum des<br />

Ryder Cup im Oktober 1957 im englischen Lindrick<br />

<strong>Golf</strong> Club erneuerten die Amerikaner die Versicherungspolice<br />

für den wertvollen Pokal, den man wieder<br />

mit nach Hause zu nehmen gedachte. Niemand<br />

glaubte ernsthaft daran, dass die Briten mehr als die<br />

übliche Handvoll Punkte erkämpfen würden.<br />

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die <strong>Golf</strong>er aus Übersee<br />

nahtlos an die 1935 gestartete Siegesserie angeknüpft und<br />

deklassierten die Briten beim ersten Nachkriegs-Ryder Cup 1947<br />

in Portland mit 11:1. Zwar konnten die Underdogs ihre Heimspiele<br />

meist halbwegs spannend gestalten, am Ende jubelten<br />

doch immer nur die Spieler aus der neuen Welt. Kein Wunder,<br />

im Britannien der Nachkriegsjahre galt es erst einmal, die<br />

allgemeine Grundversorgung zu sichern und das Land wieder<br />

aufzubauen. <strong>Golf</strong> stand deshalb selbst für die einheimischen<br />

Profispieler nicht immer im Fokus des täglichen Lebens.<br />

Auch der Ryder Cup 1957 war auf dem Papier wieder eine klare<br />

Angelegenheit und nach dem Freitag sah es wenig überraschend<br />

so aus, als würden die Zuschauer erneut Zeuge eines klaren Sieges<br />

der Amerikaner werden. Team USA ging nach den Vierball-<br />

Bestball-Begegnungen mit 3:1 in Führung und niemand gab<br />

»Das war genau das, was ein Samuel<br />

Ryder erwartet hätte«<br />

TV-Kommentator Dave Marr über Nicklaus’ Geste 1969<br />

sich der Illusion hin, die Stars der PGA Tour könnten bei den<br />

acht Einzelmatches am Samstag weniger als vier Punkte holen.<br />

Doch der britische Kapitän Dai Rees hatte nicht vor, den Gästen<br />

erneut kampflos das Feld zu überlassen. Anstatt den Abend<br />

beim gemütlichen Dinner ausklingen zu lassen, sammelte Rees<br />

seine Mannen zur kollektiven Manöverkritik. Max Faulkner und<br />

Harry Weetman, die ihr Vierball-Bestball-Match deutlich verloren<br />

hatten, wurden ob ihrer indiskutablen Vorstellung für den<br />

Samstag zu Laufburschen degradiert, denen die Aufgabe zufiel,<br />

den Spielern die aktuellen Zwischenstände mitzuteilen.<br />

Am nächsten Tag traute Kapitän Rees dann auch seinen Ohren<br />

kaum, als ihm mitgeteilt wurde, dass er und seine Jungs in sieben<br />

der acht Begegnungen in Führung lagen. Angestachelt von den<br />

Erfolgen der Mannschaftskameraden liefen die britischen<br />

Außenseiter zur Höchstform auf und schafften mit sechs Siegen<br />

und einem Unentschieden aus den acht Matchplay-Begegnungen<br />

eine nicht für möglich gehaltene Sensation.<br />

„Es war der bewegendste Tag meines Lebens“, erinnerte sich<br />

der siegreiche Kapitän Rees später. Doch hatte es zuletzt schon<br />

24 Jahre gedauert, bis die britischen <strong>Golf</strong>er erstmals wieder feiern<br />

durften, sollten diesmal 28 Jahre<br />

vergehen, bevor die Amerikaner<br />

wieder in die Verlegenheit kommen<br />

sollten, eine sinnlose Versicherungspolice<br />

abzuschließen.<br />

Hassduell. Vor dem Ryder Cup<br />

1969 im Royal Birkdale <strong>Golf</strong> Club<br />

in Lancashire, England, beschrieb<br />

ein <strong>Golf</strong>journalist den Ryder Cup<br />

als „ein diplomatisch geprägtes,<br />

transatlantisches Händeschütteln,<br />

bei dem eine professionell trainierte<br />

Truppe reicher Supergolfer<br />

Sieg der Sportlichkeit: Jack Nicklaus<br />

und Tony Jacklin beim Ryder Cup 1969<br />

aus den USA regelmäßig einen Haufen britischer Hungerleider<br />

verprügelt“. Doch Ende der 60er-Jahre fanden sich einige Spieler<br />

in den Reihen der Briten, die genug Qualität mitbrachten, um<br />

gegen die gewohnte Opferrolle aufzubegehren. Allen voran<br />

Open-Champion Tony Jacklin und der mit 20 Jahren jüngste<br />

Ryder Cup-Spieler aller Zeiten, Bernard Gallacher, der noch vor<br />

dem Ländervergleich tönte, dass er vor den Amerikanern keine<br />

Angst habe. Vielmehr sollten sie sich vor ihm fürchten.<br />

Grumpy Old Men: Sam Snead<br />

und Eric Brown „feiern“<br />

das Unentschieden<br />

Ausgerechnet bei diesem Ryder<br />

Cup standen sich zwei besonders<br />

schwierige Kapitäne gegenüber. <strong>Der</strong><br />

Schotte Eric Brown bewies schon<br />

im Vorfeld des Wettbewerbs ein<br />

besonderes Gespür für Diplomatie<br />

und ließ verlautbaren: „Das<br />

Gerücht macht die Runde, dass ich<br />

die Amerikaner hasse. Ich hasse sie<br />

nicht – außerhalb des <strong>Golf</strong>platzes.<br />

Auf dem <strong>Golf</strong>platz hasse ich sie<br />

sehr wohl. Am liebsten würde ich<br />

sie golferisch betrachtet massakrieren<br />

– und das ist genau die<br />

46 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Ryder Cup 1957: Dai Rees kann<br />

es selbst kaum glauben.<br />

Die übermächtigen Amerikaner<br />

fahren ohne den Ryder Cup<br />

im Gepäck nach Hause<br />

Einstellung, die ich an mein Team, speziell die jüngeren Spieler,<br />

weitergeben will.“ Seine erste Maßnahme bestand darin, seinen<br />

Mannen zu verbieten, sich an der Suche nach verlorenen Bällen<br />

des Gegners zu beteiligen.<br />

<strong>Der</strong> 57-jährige Sam Snead auf der anderen Seite wies schon<br />

zu seiner aktiven Zeit stark soziopathische Züge auf und es war<br />

kein Geheimnis, dass er mit vielen seiner Spieler seit Jahren kein<br />

Wort mehr wechselte. 1951 und 1959 machte sich Snead schon<br />

als spielender Kapitän mit seinem autokratischen Führungsstil<br />

reichlich unbeliebt. Als Dirigent an der Außenlinie jedoch<br />

mutierte er endgültig zum beratungsresistenten Napoleon, was<br />

natürlich ein echter Bärendienst an seiner Mannschaft war. Und<br />

so ließ Snead am Donnerstagvormittag neben dem in Hochform<br />

spielenden Gene Littler auch den wütenden Superstar Jack Nicklaus<br />

auf der Bank schmoren. Als diese Entscheidung bekannt<br />

wurde, frotzelte ein Journalist, dass Jack mit seinen 29 Jahren<br />

doch sicher schon zum alten Eisen gehöre. „Klar bin ich zu alt und<br />

außer Form“, ätzte der goldene Bär zurück, „deshalb habe ich ja<br />

auf der Trainingsrunde nur zwölf unter Par auf 27 Loch gespielt.“<br />

Ryder Cup-Debütant Jack Nicklaus empfand wahrscheinlich<br />

eine befremdliche Form der Genugtuung, als er nach den vier<br />

Vierball-Bestball-Matches des Vormittags auf das Leaderboard<br />

blickte. Die Briten hatten<br />

drei Begegnungen gewonnen<br />

und die vierte geteilt.<br />

Am Nachmittag durfte Jack<br />

endlich ins Geschehen eingreifen<br />

und holte mit Dan<br />

Sikes den Punkt gegen Peter Butler und Bernard Hunt. Als<br />

der erste Spieltag beendet war, stand es 4,5 zu 3,5 für die<br />

Briten. Am Freitagvormittag errangen die Gastgeber aus den vier<br />

Vierball-Matches zweieinhalb Punkte, bevor die Amerikaner am<br />

Nachmittag mit drei Punktgewinnen eine Pattsituation mit acht<br />

Punkten auf jeder Seite als Ausgangslage für die abschließenden<br />

Einzelmatches am Samstag schufen.<br />

Für den Finaltag wurden am Vormittag und am Nachmittag<br />

je acht Einzelmatches über 18 Löcher angesetzt, weshalb einige<br />

Spieler aus dem zwölfköpfigen Team zweimal spielen mussten.<br />

Wie gewohnt schwächelten die Amerikaner am Vormittag und<br />

auch die amerikanische Nummer 1 Jack Nicklaus verlor klar<br />

4&3 gegen sein britisches Pendant Tony Jacklin. Die Briten lagen<br />

nun mit 13 zu 11 in Front und benötigten nur noch dreieinhalb<br />

Punkte aus den folgenden acht Begegnungen, um endlich wieder<br />

einen Ryder Cup zu gewinnen.<br />

E<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 47


PEOPLE SERIE<br />

Sportlichkeit. Doch am Nachmittag<br />

wurden die Mienen<br />

der Briten zunehmend länger.<br />

Die Amerikaner hatten nach<br />

sechs von acht Partien auf<br />

15 zu 15 ausgeglichen und,<br />

anstatt von Titelgewinn zu<br />

träumen, zitterten die Briten<br />

zunehmend vor einer erneuten<br />

Niederlage. Alles hing vom<br />

Ausgang der Partien zwischen<br />

Brian Huggett gegen Billy<br />

Casper und Tony Jacklin gegen<br />

Jack Nicklaus ab. Huggett<br />

kämpfte tapfer gegen den einzigen<br />

amerikanischen Ryder<br />

Cup-Veteranen Billy Casper<br />

(der Rest des Teams bestand<br />

aus Debütanten) und lochte<br />

auf dem achtzehnten Grün<br />

seinen Putt zur Punktteilung.<br />

Anschließend ließ der<br />

Waliser seinen Freudentränen<br />

an der Schulter seines Kapitäns<br />

freien Lauf, denn er glaubte,<br />

dass er soeben den britischen<br />

Ryder Cup-Sieg perfekt gemacht<br />

hatte. Kurz zuvor war<br />

nämlich auf der siebzehnten<br />

Spielbahn lauter Jubel ausgebrochen.<br />

Huggett war sich<br />

sicher, dass dies nur heißen<br />

konnte, dass Tony Jacklin Jack<br />

Nicklaus erneut geschlagen<br />

hatte und somit die Briten Sieger<br />

des Ryder Cup 1969 waren.<br />

Doch weit gefehlt! Vielmehr<br />

führte Jack Nicklaus<br />

Bernhard Langer<br />

und Manuel Pinero<br />

1981: Bei seinem<br />

Ryder Cup-Debüt<br />

holt der Deutsche<br />

1,5 Punkte aus vier<br />

Partien<br />

nach sechzehn Bahnen mit einem Punkt Vorsprung und sein<br />

Ball lag zudem auf dem vorletzten Grün aussichtsreich zum<br />

Eagle. Jacklin hingegen befand sich in arger Bedrängnis, denn<br />

nach einem verzogenen zweiten Schlag musste er etwa 20 Meter<br />

und unzählige Wellen zum Loch überwinden, um das Match<br />

und somit den Cup nicht zu verlieren. Und wie von Geisterhand<br />

geführt, verschwand der Ball des 25-jährigen Engländers<br />

nach diversen Richtungswechseln wirklich im Loch, während<br />

Nicklaus einigermaßen geschockt seinen deutlich kürzeren<br />

Putt verschob und das Loch verlor. Auf dem achtzehnten Grün<br />

dann lochte Nicklaus seinen Putt zum Par aus etwa eineinhalb<br />

Metern und bevor Jacklin seinen Schlag aus nur geringfügig<br />

kürzerer Distanz ausführen konnte, hob der Amerikaner die<br />

Markierung seines Gegners auf und schüttelte ihm die Hand.<br />

Während die Spieler Arm in Arm das Grün verließen, flüsterte<br />

Nicklaus Jacklin zu: „Ich bin mir sicher, den hättest du nicht<br />

vorbeigeschoben. Aber ich wollte dir auch nicht die Gelegenheit<br />

geben, es doch zu tun.“<br />

Kapitän Sam Snead, dessen Lebenscredo lautete „Halte deine<br />

Groschen nah bei dir, halte dich vom Whiskey fern und schenke<br />

niemals einen Putt“, war außer sich vor Wut. Doch sowohl in<br />

den USA als auch in Großbritannien hatte man schnell begriffen,<br />

dass diese sportliche Geste die Wiederherstellung der Würde des<br />

Ryder Cup bedeutete und als Lektion für Charaktere wie Eric<br />

Brown und Sam Snead gedacht war.<br />

Umdenken. Die Briten feierten den ersten Ryder Cup ohne<br />

Niederlage seit 1957 wie einen Sieg und angespornt von diesem<br />

Erfolg begannen die Verantwortlichen, mehr Engagement<br />

und Geld in den Wettbewerb zu stecken. 1971 charterte eine<br />

Gruppe Fans ein Flugzeug, um das eigene Team in den USA<br />

zu unterstützen, doch man verlor erneut deutlich im Warson<br />

Country Club in St. Louis (18,5:13,5) wie auch das Heimspiel<br />

1973 in Muirfield, Schottland (13:19). Nach dem Kantersieg<br />

»In den USA rangiert das Publikums-<br />

Interesse irgendwo zwischen Froschhüpfen<br />

und Melonenkern-Weitspucken«<br />

Peter Dobereiner nach dem Ryder Cup 1977<br />

der Amerikaner in Laurel Valley, Pennsylvania (21:11), begann<br />

das Zuschauerinteresse auf beiden Seiten deutlich nachzulassen<br />

und auch die Sponsoren stellten zunehmend die Bedeutung des<br />

Kontinentalvergleichs infrage. Schließlich ergriff Jack Nicklaus<br />

beim erneut klaren Sieg der USA in Royal Lytham & St. Annes<br />

1977 (7,5:12,5) die Initiative. <strong>Der</strong> zu dieser Zeit beste <strong>Golf</strong>er der<br />

48 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Spiel-Modus im Wandel der Zeit<br />

Severiano Ballesteros:<br />

Voller Körpereinsatz<br />

beim ersten Start<br />

des Spaniers<br />

im Ryder Cup 1979<br />

Anfang der Sechzigerjahre wurde das Spielformat des<br />

Ryder Cup sukzessive verändert. Bis 1959 wurden am<br />

ersten von nur zwei Spieltagen vier Vierball-Matches und<br />

am Folgetag acht Einzelpartien über jeweils 36 Loch ausgetragen.<br />

Wer mehr als sechs Punkte errang, hatte gewonnen.<br />

1961 wurden dann plötzlich doppelt so viele Punkte verteilt.<br />

Am ersten Tag gingen je vier Vierball-Matches an den Vormittagen<br />

und den Nachmittagen über die Bühne sowie am Finaltag<br />

zweimal acht Matchplay-Begegnungen.<br />

Schon beim folgenden Ryder Cup 1963 stand die nächste<br />

Reform an. Bis 1971 ging es von nun an um 32 Punkte und der<br />

Wettbewerb dauerte erstmals drei Tage. Am ersten und zweiten<br />

Spieltag wurden jeweils<br />

acht Vierball bzw. acht<br />

Vierball-Bestball-Matches<br />

abgehalten und am Finaltag<br />

16 Einzelmatches in<br />

zwei Sessionen. 1977<br />

reduzierte man einmalig<br />

den Modus auf fünf Vierball-Spiele<br />

an Tag 1, fünf<br />

an Tag 2 und zehn Matchplays<br />

an Tag 3.<br />

Seit 1979 wird der<br />

aktuelle Modus gespielt, bei dem es von Freitag bis Sonntag<br />

um 28 Punkte geht. Und so werden auch 2014 in Gleneagles<br />

jeweils vormittags und nachmittags vier Vierball- bzw. Vierball-<br />

Bestball-Matches am Freitag und Samstag stattfinden und am<br />

Sonntag werden zwölf Singles ausgetragen.<br />

Auch hinsichtlich der Team-Bildung gab es viele Regeländerungen.<br />

Zwischen 1927 und 1971 spielte nur Großbritannien<br />

gegen die USA. Ab 1973 war auch die Republik Irland mit von<br />

der Partie, bevor nach einer grundlegenden Reform seit 1979<br />

alle europäischen Spieler am Ryder Cup teilnehmen dürfen.<br />

Welt wandte sich an den Präsidenten der British PGA, Lord <strong>Der</strong>by,<br />

und machte sich für eine grundlegende Änderung des Ryder<br />

Cup stark. „Ich habe das Gefühl, dass das Turnier als Wettkampf<br />

dringend eine Änderung des Formats benötigt. Was die amerikanischen<br />

Spieler betrifft, so genießt jeder die Ehre, teilnehmen<br />

zu dürfen, aber viele finden es inzwischen schwer, sich für die<br />

Matches wirklich zu motivieren. Wenn ich dies sage, will ich<br />

meine britischen Freunde gar nicht abwerten, Tatsache ist aber,<br />

dass das britische <strong>Golf</strong> in den letzten Jahren nicht genügend<br />

sehr gute Spieler produziert hat, um aus dem Event einen Wettkampf<br />

zu machen.“ Nicklaus schlug vor, zukünftig alle europäischen<br />

Spieler für den Ryder Cup zuzulassen und rannte mit<br />

seinem Vorstoß offene Türen ein.<br />

Europa-Team. 1979 erlebten die Zuschauer im noblen Greenbrier,<br />

West Virginia, den neuen, überarbeiteten Ryder Cup-Wettbewerb.<br />

Neben den zehn Briten traten mit Antonio Garrido<br />

und Severiano Ballesteros zwei Spanier auf Seiten der Europäer<br />

an. Erstmals hielt man zwölf Einzelmatches in einer großen<br />

Sonntags-Session ab und der Sieger wurde aus nur noch 28<br />

anstatt aus 32 Begegnungen ermittelt. Die Europäer verloren<br />

diesen ersten echten Kontinentalvergleich mit 17:11, doch alle<br />

Hoffnungen lagen ohnehin auf dem ersten gesamteuropäischen<br />

Heimspiel 1981 in Walton Heath, England.<br />

Aber ausgerechnet bei diesem Match traten die USA mit<br />

einer Super-Mannschaft an, deren Mitglieder es auf unfassbare<br />

36 Major-Titel brachten. Tom Watson, Billy Rogers und Larry<br />

Nelson reisten als aktuelle Titelträger an. Raymond Floyd,<br />

Johnny Miller, Hale Irwin, Jerry Pate, Lee Trevino und vor allem<br />

Jack Nicklaus besaßen ganze Vitrinenschränke voller grüner<br />

Jacketts, Pokale oder Weinkaraffen. Die Europäer hingegen<br />

hatten überhaupt keinen Major-Sieger in ihren Reihen, da man<br />

aufgrund von internen Differenzen ohne Tony Jacklin und<br />

Severiano Ballesteros angetreten war. Mit 9,5:18,5 deklassierten<br />

die Amerikaner ihre europäischen Gegner beim Debüt des<br />

ersten deutschen Ryder Cup-Spielers Bernhard Langer.<br />

Für Tony Jacklin war seine Nichtnominierung ein herber Schlag.<br />

Als man dem damals erst 37-jährigen Engländer für den Ryder<br />

Cup 1983 die Rolle des Kapitäns anbot, empfand er dies erst als<br />

Beleidigung. Doch dann fand er Gefallen an der Rolle und<br />

Jacklin bereitete den Ryder Cup 1983 generalstabsmäßig vor . . .<br />

In der nächsten <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>: „Tonys Geheimrezeptur“, das Ende<br />

einer Ära und der Start ins „europäische Zeitalter“.<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 49


Dolomitengolf<br />

Hotel & Spa<br />

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Grandhotel Lienz<br />

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Telefon: +43 (0)4852-64070 | www.grandhotel-lienz.com<br />

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„Das <strong>Golf</strong>paradies in den<br />

Südalpen“<br />

Parkhotel<br />

am Tristachersee<br />

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Dolomitengolf<br />

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Telefon: +43 (0)4852-61122-500 | www.dolomitengolf-suites.com<br />

Romantik Hotel<br />

Traube<br />

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Zettersfeld – fahren. Entspannen Sie in unserem großzügigen HolunderSpa von einem<br />

erlebnisreichen Tag im sonnigen Osttirol.<br />

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Telefon: +43 (0)4852-62766 | www.hotelholunderhof.at


ROBOTEST driver 2014<br />

SchlagZEUg<br />

Robotest Driver 2014, Teil 2 Sechs Modelle der führenden Schlägerhersteller<br />

komplettieren unsere Driver-Tests für diese Saison.<br />

Text: Marcus Brunnthaler, Fotos: Sammy Minkoff<br />

52 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Um es gleich vorweg zu<br />

nehmen: Bei der Darstellung<br />

des zweiten Teils<br />

unseres Drivertests 2014<br />

ist alles etwas anders als<br />

gewohnt. <strong>Der</strong> Grund: Für<br />

diesen zweiten Teil lagen uns nicht, wie<br />

sonst üblich, zehn Driver zum Test vor,<br />

sondern „nurmehr“ sechs. Aus diesem<br />

Grund sind auf den folgenden Seiten auch<br />

nur die „dynamischen Kategorien“ dargestellt<br />

und nicht, wie sonst üblich, die<br />

„Fehlertoleranz-Kategorien“.<br />

Auf die Qualität des Tests hatte dies<br />

jedoch keinen Einfluss: Die sechs Modelle<br />

wurden nach dem üblichen, enorm<br />

aufwändigen Verfahren mit Hilfe des Miya<br />

Shot Robo V-Schwungroboters und in<br />

Kooperation mit T&K <strong>Golf</strong> Research<br />

getestet und ausgewertet, aber dazu im<br />

weiteren Textverlauf mehr.<br />

Unsere Empfehlung – und sehen Sie<br />

dies bitte als Ausnahme: Die kompletten<br />

Ergebnisse sind unter www.robogolf.com<br />

ausführlich nachzulesen.<br />

Aufwändiges Testverfahren. Nach jeweils<br />

vorhergehender Justierung, schlug<br />

jeder Driver, in den Miya Shot Robo V-<br />

Schwungroboter, mit seinen drei unabhängig<br />

voneinander arbeitenden Servomotoren,<br />

eingespannt, insgesamt 50 Bälle.<br />

Davon zehn im Sweetspot mit „square“<br />

ausgerichtetem Schlägerblatt, zehn im<br />

Sweetspot mit geöffnetem Schlägerblatt<br />

(6°), um Slices zu simulieren, sowie weitere<br />

zehn im Sweetspot mit geschlossener<br />

Schlagfläche (6°), um wiederum Hooks zu<br />

simulieren.<br />

Hinzu kamen zehn, außerhalb des<br />

Sweetspots, nahe des Schafts (Heel) getroffene<br />

Schläge, sowie zehn, die außerhalb<br />

des Sweetspots, nahe der Schlägerspitze<br />

(Toe) getroffen wurden. Damit wurde die<br />

Fehlertoleranz der Driver bei unsauber getroffenen<br />

Bällen simuliert – alles also wertvolle<br />

Informationen, nicht nur für Anfänger<br />

und <strong>Golf</strong>er höheren Handicaps.<br />

Die Schwunggeschwindigkeit bzw.<br />

die Geschwindigkeit, mit der die Bälle im<br />

Treffmoment geschlagen wurden, betrug<br />

Schlägertest-Profis: Das Test-Team<br />

um Jonathan Taylor und den<br />

Miya Shot Robo V-Schwungroboter<br />

Toe<br />

Sweet<br />

heel<br />

bei jedem Schlag 90 mph (~ 145 km/h).<br />

Alle Modelle waren zudem mit Graphitschäften<br />

mit „Regular Flex” versehen. Als<br />

Ball wurde für den Test einheitlich der<br />

Callaway HEX Hot verwendet.<br />

Fokus. Welche Kriterien spielen bei der<br />

Wahl eines Drivers eine wichtige Rolle,<br />

welches sind dabei eher subjektive Eigenschaften?<br />

Zunächst sollte ein Driver eine möglichst<br />

hohe 1 Ball Speed im Treffmoment<br />

generieren, wodurch der Energietransfer<br />

auf den Ball verdeutlicht wird.<br />

Beim 2 Abflugwinkel und auch bei<br />

der 3 maximalen Höhe der Flugbahn des<br />

Balls ist dies eine andere Sache: Beide Faktoren<br />

sind eher subjektiv, werden dabei<br />

maßgeblich von der 4 Spin Rate des<br />

Balls – ein wiederum bedeutender Faktor<br />

– beeinflusst. Darunter verstehen wir den<br />

Spin, den der Ball nach dem Treffmoment<br />

aufnimmt. In der Regel gilt: Je höher die<br />

Spin Rate, desto höher die Flugbahn, da<br />

sich der Ball dadurch höher in den Himmel<br />

„schraubt“. Dies geht jedoch zu Lasten<br />

der 5 Carry-Länge, der Distanz also, die<br />

der Ball in der Luft zurücklegt, bis er zum<br />

ersten Mal auf den Boden trifft, sowie des<br />

6 Rolls und damit der 7 Gesamtdistanz<br />

(Carry plus Roll).<br />

Zu wenig Spin wiederum bzw. eine zu<br />

flache Flugbahn resultieren meist ebenfalls<br />

in einem kurzen Carry, jedoch in der<br />

Regel verbunden mit einem längeren Roll.<br />

<strong>Der</strong> Ball „stürzt“ hier regelrecht ab. Das<br />

perfekte Zusammenspiel ist auch hier<br />

einmal mehr das A und O – nicht zuletzt<br />

natürlich der Ball bzw. dessen Spin-Eigenschaften.<br />

Bei den 8 Fehlertoleranz-Kategorien<br />

ist dies hingegen eine ganz einfache Sache.<br />

Hier gilt: Je geringer die Abweichung von<br />

der Ideallinie null, desto besser (ein Minus<br />

bedeutet links oder kürzer, kein Minus<br />

rechts davon bzw. weiter).<br />

Feedback. Sie haben Fragen zu den<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Robotests? Senden Sie gerne<br />

eine E-Mail an robotest@golftime.de.<br />

Alle Testdaten und die ausführlichen<br />

Tipps unserer Experten finden Sie zudem<br />

im Internet unter www.robogolf.com. GT<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 53


ROBOTEST driver 2014<br />

Schwung-geschwindigkeit:<br />

Driver<br />

90 mph (~ 145 km/h)<br />

Callaway<br />

Big Bertha Alpha<br />

loft: 10,5°<br />

Schaft: Mitsubishi Fubuki Zeta Tour<br />

Schaft-Flex: Regular<br />

Schaftlänge: 45.5“<br />

linkshänder: Ja<br />

Preis: € 469,–<br />

Empfohlenes hcp: 0 – 24<br />

Fazit: <strong>Der</strong> Weitenjäger in diesem 2. Teil<br />

unseres Driver-Tests: Die höchste<br />

generierte Ballgeschwindigkeit im<br />

Treffmoment schickt den Ball auf eine<br />

mittelhohe Flugbahn bei ebenfalls<br />

mittlerer Spin Rate. Das Ergebnis: Das<br />

längste Carry und trotz des nicht allzulangen<br />

Rolls die längste Gesamtdistanz.<br />

Zudem Platz 2 bei geslicten Bällen.<br />

Callaway<br />

X² Hot<br />

loft: 10,5°<br />

Schaft: Aldila ATX 55-R<br />

Schaft-Flex: Regular<br />

Schaftlänge: 46“<br />

linkshänder: Ja<br />

Preis: € 329,–<br />

Empfohlenes hcp: 0 – 54<br />

Fazit: Ein Anwärter auf den Titel als<br />

Weitenjäger bei der Carrylänge. Die<br />

ist umso erstaunlicher, wenn man den<br />

hohen Abflugwinkel und die höchste<br />

Spin Rate des Tests in Betracht zieht.<br />

Demzufolge das kürzeste Roll und entsprechend<br />

geringe Gesamtdistanz. Sehr<br />

stark wiederum bei gehookten Bällen.<br />

Es empfiehlt sich ein low-spinning Ball.<br />

Cleveland<br />

588 Altitude<br />

loft: 10,5°<br />

Schaft: Mitsubishi Rayon Matrix Radix<br />

Schaft-Flex: Regular<br />

Schaftlänge: 45.75“<br />

linkshänder: Ja<br />

Preis: € 299,–<br />

Empfohlenes hcp: 0 – 18<br />

Fazit: <strong>Der</strong> Testsieg bei unsauber getroffenen<br />

Bällen im Heel-Bereich sowie<br />

Platz 3 im Toe-Bereich. Mit dem 4. Rang<br />

in der Gesamtwertung bei geslicten<br />

Bällen ein weiteres starkes Resultat bei<br />

der Fehlerverzeihung. <strong>Der</strong> 588 Altitude<br />

mag nicht unbedingt der längste Driver<br />

auf dem Markt sein, aber sicherlich<br />

einer der fehlerverzeihendsten.<br />

Ball Speed<br />

(km/h)<br />

Abflugwinkel<br />

(°)<br />

Spin Rate<br />

(U/min)<br />

Maximale Höhe<br />

(m)<br />

Carry<br />

(m)<br />

216,1 Callaway Big Bertha Alpha 14,6 Ping G25 2333 Komperdell K8 22,6 Ping G25 191,6 Callaway Big Bertha Alpha<br />

214,5 Komperdell K8 13,7 Callaway X² Hot 2436 Cleveland 588 Altitude 22,2 Callaway X² Hot 190,4 Ping G25<br />

214,2 Kimura Shintai 12,9 Callaway Big Bertha Alpha 2708 Callaway Big Bertha Alpha 20,2 Callaway Big Bertha Alpha 188,0 Callaway X² Hot<br />

212,0 Callaway X² Hot 12,9 Cleveland 588 Altitude 2724 Ping G25 18,5 Kimura Shintai 186,4 Kimura Shintai<br />

211,9 Ping G25 11,9 Kimura Shintai 2866 Kimura Shintai 17,1 Cleveland 588 Altitude 178,7 Cleveland 588 Altitude<br />

207,9 Cleveland 588 Altitude 10,6 Komperdell K8 3063 Callaway X² Hot 16,0 Komperdell K8 177,9 Komperdell K8<br />

54 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Kimura<br />

Shintai<br />

loft: 10,5°<br />

Schaft: UST Attas Elements Wind<br />

Schaft-Flex: Regular<br />

Schaftlänge: 45“<br />

linkshänder: Nein<br />

Preis: € 699,–<br />

Empfohlenes hcp: 0 – 54<br />

Fazit: <strong>Der</strong> Testsieg 2014 in der so wichtigen<br />

Fehlertoleranz-Kategorie „geslicte<br />

Bälle“ lassen aufhorchen. Abgesehen<br />

davon bringt der Kimura Shintai ordentlich<br />

Zug hinter den Ball, wenngleich der<br />

Abflugwinkel im Vergleich etwas höher<br />

und die Spin Rate etwas niedriger sein<br />

könnten. Dann wäre mit Sicherheit<br />

auch mehr Länge herauszuholen.<br />

Komperdell<br />

K8<br />

loft: 10°<br />

Schaft: K-SIX Carbon<br />

Schaft-Flex: Regular<br />

Schaftlänge: 45“<br />

linkshänder: Nur in 12°<br />

Preis: € 279,95<br />

Empfohlenes hcp: 0 – 54<br />

Fazit: Mit seinen 10° Loft generiert der<br />

K8 erwartungsgemäß ordentlich Ball<br />

Speed im Impact. Die Kombination aus<br />

dem – loftbedingt – niedrigen Abflugwinkel<br />

und der niedrigen Spin Rate bewirken<br />

eine flache Flugbahn und daraus<br />

resultierend ein kurzes Carry. Durch das<br />

enorme Roll wird dennoch eine absolut<br />

passable Gesamtdistanz erzielt.<br />

Ping<br />

G25<br />

loft: 10,5°<br />

Schaft: TFC 189D<br />

Schaft-Flex: Regular<br />

Schaftlänge: 45.75“<br />

linkshänder: Ja<br />

Preis: € 379,95<br />

Empfohlenes hcp: 0 – 36<br />

Fazit: Da haben wir gestaunt: Trotz der<br />

vergleichsweise geringen Ball Speed im<br />

Treffmoment bringt es der G25 auf das<br />

zweitlängste Carry und die zweitlängste<br />

Gesamtdistanz. <strong>Der</strong> Grund: Die perfekte<br />

Kombi aus hohem Abflugwinkel und<br />

moderater Spin Rate. Zudem Platz 3 im<br />

Gesamtklassement bei geslicten Bällen<br />

und der Gesamtsieg beim Hook. Top!<br />

<br />

<br />

<br />

GO KART<br />

ELECTRIC <strong>GOLF</strong><br />

ELECTRIC <strong>GOLF</strong><br />

Roll<br />

(m)<br />

Gesamtdistanz<br />

(m)<br />

35,0 Komperdell K8 217,4 Callaway Big Bertha Alpha<br />

29,9 Cleveland 588 Altitude 213,7 Ping G25<br />

26,0 Kimura Shintai 212,9 Komperdell K8<br />

25,8 Callaway Big Bertha Alpha 212,4 Kimura Shintai<br />

23,3 Ping G25 209,6 Callaway X² Hot<br />

21,6 Callaway X² Hot 208,7 Cleveland 588 Altitude<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 55


PRODUKTE NEWS<br />

Eine Frage der Persönlichkeit<br />

CALLAWAY Die Ingenieure von Callaway haben es sich zum<br />

Ziel gesetzt, mit ihren Produkten jedem <strong>Golf</strong>er die maximale<br />

Performance zu bieten. Unter dieser Vorgabe wurde ein neues<br />

Ballsortiment entwickelt, dessen Leistung genau auf jeden<br />

Spielertyp zugeschnitten ist.<br />

Das Ergebnis der Entwicklungsarbeit aus dem Hause Callaway<br />

heißt Speed Regime. Mit den Versionen SR1, SR2 und SR3<br />

können Spieler aller Klassen jetzt einen Ball wählen, der perfekt<br />

zu ihrem Spiel und ihrer jeweiligen Schwunggeschwindigkeit<br />

passt. Bei der Entwicklung wurden von dem R&D-Team von<br />

Callaway drei Geschwindigkeitsbereiche ausgemacht, die auf das<br />

Gros der <strong>Golf</strong>er zutreffen: Spieler mit Schwunggeschwindigkeiten<br />

von 90 mp/h und weniger, <strong>Golf</strong>er mit Schwunggeschwindigkeiten<br />

zwischen 90 und 105 mp/h und Spitzenspieler mit Schwunggeschwindigkeiten<br />

jenseits der 105 mp/h.<br />

Zusammen mit einer neu entwickelten Schale und dem<br />

bewährten HEX-Dimplemuster, das einen stabileren Ballflug<br />

verspricht, wurde auch ein extra weicher Kern verarbeitet.<br />

Dieser Kern minimiert unerwünschten Spin beim Driver. Die neu<br />

entwickelte Schale hingegen unterstützt bei den Eisen den dort<br />

gewünschten Spin. Während der SR1 für Spieler mit Schwunggeschwindigkeiten<br />

unter 90 mp/h als 4-Piece-Ball konstruiert<br />

wurde, sind die Varianten SR2 (90 – 105 mp/h) und SR3 (über<br />

105 mp/h) 5-Piece-Bälle. <strong>Der</strong> Preis: € 55,– (pro Dutzend).<br />

Dave Bartels, Senior Director der <strong>Golf</strong>ball Research & Development<br />

Abteilung von Callaway, weist schon seit Langem darauf<br />

hin, wie wichtig es ist, dass jeder <strong>Golf</strong>er den für ihn richtigen<br />

Ball spielt: „Wenn man einen Ball nutzt, der nicht für die eigene<br />

Schwunggeschwindigkeit konzipiert wurde, dann verzichtet man<br />

damit auf Länge beim Abschlag, Präzision, viel Gefühl rund ums<br />

Grün – und letztlich auch auf bessere Scores. Ein auf die persönlichen<br />

Eigenschaften zugeschnittener Ball bewirkt genau das<br />

Gegenteil. Die Abschläge werden länger, die Eisen präziser, und<br />

das Gefühl rund ums Grün ermöglicht bessere Scores.“<br />

www.callawaygolf.com<br />

Konstanz, ganz neu<br />

MOCAD Mit dem MOCAD Lithium 2.5 kommt ein bewährter E-Caddy<br />

jetzt ganz neu auf den Markt. Als Kraftquelle für diesen von Grund<br />

auf überarbeiteten E-Caddy kommt einer der besten Akkus zum Einsatz,<br />

den es derzeit auf dem <strong>Golf</strong>markt gibt. <strong>Der</strong> extrem zuverlässige Li-NiCoMn-<br />

Akku als Energiequelle ist „Made in Germany“ und besteht aus einer intelligenten<br />

Steuerung sowie 24 Samsung-Zellen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind.<br />

Dies garantiert eine lange Lebensdauer und zuverlässige Energieversorgung auf dem<br />

<strong>Golf</strong>platz. Die Akku-Kapazität reicht für mehr als 27 Löcher und schon nach nur 150 Minuten<br />

am Ladegerät steht für die nächste <strong>Golf</strong>runde wieder die volle Reichweite zur Verfügung.<br />

Mit wenigen Handgriffen ist das Modell für den Transport zu einem handlichen Paket von<br />

nur 57 x 55 x 29 cm zusammengelegt. Dank des speziellen Profil-Alurohrs ist der MOCAD<br />

Lithium 2.5 extrem stabil und zudem mit einem Gewicht von 9 kg einer der leichtesten<br />

E-Caddys in seinem Preissegment. Ganz besonders gut dazu passen übrigens die neuen<br />

Cartbags, die Score Industries für die Saison 2014 neu entworfen hat. Den Caddy gibt es<br />

in den Farben Shiny Charcoal, Shiny White und Mat Red. <strong>Der</strong> Preis: € 1.129,–<br />

www.score-industries.com<br />

56 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Jetzt wasserfest!<br />

KJUS Mit dem Poloshirt im<br />

Regen spielen und dabei trotzdem<br />

trocken bleiben? Kein Problem! Das<br />

Ryder Polo von KJUS ist wasserabweisend und<br />

schützt den Spieler auch bei leichten, plötzlich<br />

auftretenden Regenschauern. Somit muss<br />

man, sobald die ersten Tropfen fallen, nicht<br />

gleich die komplette Regenausrüstung aus<br />

dem Bag kramen und kann sich stattdessen<br />

weiterhin voll auf sein Spiel konzentrieren.<br />

Durch die DWR-Technologie von KJUS lässt<br />

das neu entwickelte Poloshirt aber nicht<br />

nur Wasser, sondern ebenfalls Schmutz gut<br />

abperlen. Somit macht man auch nach der<br />

Runde im Clubhaus noch eine gute Figur.<br />

Das Ryder Polo verfügt darüber hinaus über temperaturregulierende und antibakterielle<br />

Eigenschaften: Einerseits schwitzt man weniger, gleichzeitig wird durch<br />

die antibakteriellen Eigenschaften eine unangenehme Geruchsbildung unterbunden.<br />

Somit ist es deshalb bestens vor allem für lange Runden bei hohen Temperaturen<br />

geeignet.<br />

Damit Sie auch während des Spiels durch Ihre Kleidung nicht abgelenkt werden,<br />

wurden die Ärmel anatomisch so konstruiert, dass sie beim Ausholen und Strecken<br />

der Arme nicht nach oben rutschen. Lästiges Zurechtzupfen entfällt somit; und der<br />

KJUS Y-Tech Cut (eine speziell nach hinten verlegte Naht) verhindert schließlich,<br />

dass der Nahtverlauf beim Tragen des <strong>Golf</strong>bags stört.<br />

Erhältlich in den Farben Orange, Blau und Schwarz. <strong>Der</strong> Preis: € 129,–<br />

www.kjus.com<br />

Hören Sie die Stimmen?<br />

KRAMSKI <strong>GOLF</strong> INNOVATIONS Klein, handlich<br />

und vor allem praktisch: <strong>Der</strong> Voice Caddie VC200<br />

ist ein akustischer GPS-Entfernungsmesser, der es<br />

in sich hat: Das handliche GPS-Gerät (4 x 5 cm)<br />

erkennt automatisch den Standort des <strong>Golf</strong>spielers<br />

und gibt die verbleibende Entfernung bis zur Mitte des<br />

Grüns an. Diese Informationen werden allerdings nicht visuell,<br />

sondern akustisch mitgeteilt. Und das in sieben Sprachen – optimal für den Einsatz<br />

auf mehr als 30.000 <strong>Golf</strong>plätzen weltweit.<br />

<strong>Der</strong> Voice Caddie erkennt dabei automatisch, auf welchem <strong>Golf</strong>platz und auf<br />

welcher Spielbahn der <strong>Golf</strong>er sich befindet und welche Entfernung zur Mitte des<br />

Grüns verbleibt. Dabei ist der Voice Caddie auf drei Meter genau. Die jeweiligen<br />

Entfernungsangaben können auf Yards oder Meter eingestellt werden. Hilfreich für<br />

alle Profisportler und <strong>Golf</strong>sportbegeisterte sind weitere Features, über die der<br />

Voice Caddie verfügt: Schlaglängenmessung oder aber das akustische Schwungrhythmus-Training.<br />

<strong>Der</strong> Voice Caddie bietet zudem einen USB-Anschluss und Speicherfunktionen.<br />

Die jeweilige Position auf dem Platz kann somit aufgezeichnet und anschließend<br />

am Computer jederzeit abgerufen werden. Eine detaillierte Spielanalyse ist damit<br />

ein Kinderspiel. Mit seinem Gewicht von gerade einmal 24 Gramm kann der Voice<br />

Caddie übrigens ohne Probleme am Gürtel oder Cap getragen werden – und selbst<br />

bei strömendem Regen ist der Caddie zuverlässig einsetzbar. <strong>Der</strong> Preis: € 135,–<br />

www.kramski-putter.de<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 57


PRODUKTE NEWS<br />

Für ein gutes Gefühl<br />

MIZUNO Bei den neuen Eisensätzen 2014 gibt Mizuno dem <strong>Golf</strong>er<br />

unter anderem zwei Möglichkeiten zur Auswahl: die JPX EZ Eisen und<br />

die Forged-Version für den ambitionierten <strong>Golf</strong>er. Aufgrund der Spielbarkeit<br />

und Fehlertoleranz eignen sich die Mizuno JPX EZ Eisen besonders<br />

für Einsteiger oder Spieler mit einem höheren Handicap. Dank der hohen<br />

Performance-Eigenschaften der Mizuno JPX EZ Eisen können diese aber<br />

dennoch sehr lange gespielt werden, sodass <strong>Golf</strong>er auch bei einer schnellen<br />

Entwicklung ihrer Fertigkeiten sehr lange sehr viel Spaß an diesen Eisen haben<br />

werden.<br />

Die JPX EZ-Variante verspricht durch die aktuellen Innovationen einen<br />

höheren Ballflug bei gleichzeitig minimierter Streuung. Möglich machen<br />

das unter anderem folgende Features: Ein Max Pocket Cavity (4 – 7),<br />

das minimale Streuung bei gleichzeitig hohem Abflugwinkel ermöglicht.<br />

Zudem ein Deep Pocket Cavity (8 – PW) für erhöhte Präzision<br />

und verbesserten Abflugwinkel.<br />

Die JPX EZ Forged vereinen schließlich alle Vorzüge der JPX EZ<br />

Serie – weiten Ballflug und niedrige Streuung. Dazu kommt jedoch<br />

noch das solide Gefühl eines im Mizuno „Grain Flow“-Verfahren<br />

geschmiedeten Eisens. Mizuno Chef-Designer Chris Voshall dazu: „Die<br />

JPX EZ Forged Eisen werden aus einem Stück ‚1025E Mild Karbonstahl‘<br />

gefertigt und geben dem <strong>Golf</strong>er einzigartiges Feedback.“<br />

Vorzüge der JPX EZ Forged:<br />

Max Undercut Design (4-7): für bessere Energieübertragung<br />

Multi Thickness Face: Schlagfläche mit unterschiedlichen Stärken für<br />

maximale Ballgeschwindigkeiten bei einem geschmiedeten Eisen<br />

Harmonic Impact Technology (H.I.T): verbessertes Feedback durch den<br />

speziell entwickelten Cavity Rahmen. <strong>Der</strong> Preis: ab € 699,–<br />

www.mizuno.eu<br />

Komfort auf jedem Terrain<br />

POWAKADDY Einer der meistverkauften E-Trolleys der Welt ist jetzt noch besser<br />

geworden: Schon auf den ersten Blick zeigen sich beim FW7 die Veränderungen im<br />

Design durch die britische Traditionsmarke: Jünger, schlanker, sportlicher und trotzdem<br />

unverkennbar ein PowaKaddy.<br />

Nicht nur der neue Rahmen sticht ins Auge, sondern auch die zahlreichen Innovationen<br />

und technischen Details. Wie gewohnt lässt sich auch das neue Design dank des<br />

patentierten Faltsystems mit nur 3 Handgriffen kompakt zusammenlegen.<br />

Das neue Plug ’n’ Play Akku-System ist kinderleicht in der Handhabung und kommt<br />

ohne Kabelverbindungen aus. Das Batteriegehäuse wurde neu gestaltet und bietet<br />

rundum Schutz vor Schmutz und Wasser. <strong>Der</strong> enorm leise, dabei kräftige Motor<br />

wird von leistungsstarken Akkus gespeist und garantiert komfortable <strong>Golf</strong>runden<br />

auf jedem Terrain. Eine entscheidende Innovation des PowaKaddy FW7 ist<br />

das neue ergonomische Griffteil. Die stufenlose Steuerung der Geschwindigkeit<br />

erfolgt über einen Drehregler. Ein Farbdisplay<br />

versorgt den <strong>Golf</strong>er mit allen wesentlichen Informationen. Die<br />

elektronische Diebstahlsicherung und ein integrierter USB-<br />

Anschluss runden das Gesamtpaket ab. <strong>Der</strong> PowaKaddy FW7 ist<br />

sowohl mit als auch ohne elektronische Bergab-Bremse erhältlich.<br />

<strong>Der</strong> Preis: ab € 1.199,–<br />

www.greengrassgolf.de<br />

58 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


THE TAST E OF ISLAY


PRODUKTE NEWS<br />

MAXIMILIAN<br />

KIEFFER<br />

Harte Arbeit<br />

Gastkommentar. Max Kieffer<br />

resümiert sein erstes Quartal ’14.<br />

Das erste Drittel der<br />

Saison ist gespielt und<br />

meine Ergebnisse waren<br />

bisher zwar keine Katastrophe,<br />

aber ich bin dennoch nicht<br />

zufrieden. Es hat richtig Spaß<br />

gemacht und war eine gute<br />

Erfahrung, Ende letzten Jahres<br />

beim World Cup spielen zu<br />

dürfen. Doch wenn ich zurückblicke,<br />

passte der Termin so gar<br />

nicht in meine Planung: Ich hatte<br />

deswegen die ersten Turniere<br />

der neuen Saison in Südafrika<br />

verpasst und gleichzeitig brauchte<br />

ich nach der anstrengenden<br />

Rookie-Saison unbedingt eine<br />

Pause. Dadurch bin ich erst in<br />

Abu Dhabi wieder richtig ins<br />

Turniergeschehen eingestiegen.<br />

Das war natürlich etwas spät<br />

und ich wollte unbedingt sofort<br />

wieder gute Ergebnisse abliefern.<br />

Durch die WGC-Turniere und<br />

das Masters gab es jedoch immer<br />

wieder lange Pausen und ich<br />

fand nicht wirklich zu meinem<br />

Rhythmus. Auch die Bedingungen,<br />

z. B. in Malaysia, sind anders<br />

als wir es in Europa gewohnt<br />

sind. Jetlag, Bermudagras und<br />

die schwüle Hitze, darauf muss<br />

man sich erst einmal einstellen.<br />

Mittlerweile hilft mir mein<br />

neuer Caddie Trevor Muggeridge<br />

dabei, besser mit den Bedingungen<br />

zurechtzukommen. Er ist<br />

selbst ein guter <strong>Golf</strong>er, hochmotiviert,<br />

und altersmäßig sind<br />

wir nicht weit auseinander. Da<br />

mein kurzes Spiel und mein<br />

Putten langsam besser werden,<br />

freue ich mich schon darauf,<br />

wenn die Tour wieder in Europa<br />

aufschlägt. Hier kenne ich die<br />

Turniere, die Gras-Sorten und<br />

die Begebenheiten besser und ich<br />

werde bestimmt schnell wieder<br />

zu meinem Spiel finden.<br />

Ihr<br />

Nicht nur, wenn es regnet ...<br />

SUN MOUNTAIN Immer im Trockenen: Sun Mountain, einer<br />

der führenden Hersteller in Europa in Sachen Premium <strong>Golf</strong>bags,<br />

präsentiert zur Saison 2014 fünf neue Modelle seiner<br />

beliebten H2NO-Serie. Bereits vor sechs Jahren war Sun<br />

Mountain einer der Wegbereiter für absolut wasserdichte<br />

<strong>Golf</strong>bags und das hat sich bis heute nicht geändert.<br />

Die diesjährigen Modelle werden aus einem superleichten<br />

Nylonstoff gefertigt und wasserdicht versiegelt.<br />

Verschweißte YKK-Reißverschlüsse schützen die<br />

Ausrüstung zusätzlich vor den Elementen.<br />

Das Spitzenmodell ist das H2NO Staff/Pro-Bag:<br />

Mit einem Gewicht von nur 2,8 kg, zwei Griffen,<br />

15 Schlägerfächern und reichlich Stauraum ist<br />

dieses Bag „State of the Art“. Ergänzt wird die<br />

H2NO-Reihe durch das „Lite Cart Bag“, eine Tasche,<br />

die zwar für den Gebrauch auf dem <strong>Golf</strong>cart entworfen<br />

wurde, mit einem Gewicht von 2,4 kg aber<br />

immer noch gut getragen werden kann.<br />

Wer grundsätzlich lieber sein Bag trägt, wird mit<br />

den Leichtgewichten „Lite Stand Bag“ (2,1 kg) und<br />

„Ultra Lite Stand Bag“ (1,9 kg) glücklich.<br />

Wie gewohnt, werden alle Sun Mountain <strong>Golf</strong>bags<br />

mit dem dazugehörigen Regenschutz geliefert und<br />

sind in sechs verschiedenen Farbvarianten erhältlich.<br />

<strong>Der</strong> Preis: ab € 289,90<br />

www.haas-golf.de<br />

Limited Ryder Cup-Edition<br />

BUSHNELL Bushnell Outdoor Products, einer der<br />

Marktführer für Hochleistungs-Sportoptiken und<br />

<strong>Golf</strong>-Entfernungsmesser, hat ein Lizenzabkommen<br />

mit dem Ryder Cup 2014, der vom 23. bis zum<br />

28. September in Gleneagles, Schottland, stattfinden<br />

wird, abgeschlossen.<br />

Den Auftakt für die Bushnell Ryder Cup 2014<br />

Produktreihe bildet diesen Sommer das Ryder Cup<br />

Sondermodell des „Tour v3“ Entfernungsmessers. Die<br />

limitierte Ryder Cup-Auflage des Modells verfügt über<br />

die patentierte PinSeeker- inklusive Jolt-Technologie.<br />

Ghislain Mautin, Vertriebs- und Marketingleiter bei Bushnell, zu dieser Vereinbarung: „Bushnell<br />

ist stolz, mit einem solch prestigeträchtigen und weltbekannten Event, wie es der Ryder Cup ist,<br />

zusammenzuarbeiten. Als erste Wahl von mehr als 90 Prozent der professionellen <strong>Golf</strong>spieler<br />

freuen wir uns, unsere Produkte unter dem Namen dieses einzigartigen <strong>Golf</strong>wettbewerbs vertreiben<br />

zu dürfen.“<br />

<strong>Der</strong> Preis: € 349,95<br />

www.bushnellgolf.de<br />

60 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Hits für Kids!<br />

JUCAD Das Limburger Unternehmen ist eine der wenigen<br />

Firmen, die sich mit passenden Produkten intensiv um<br />

den <strong>Golf</strong>-Nachwuchs kümmern. Beispiel Bags: Nicht nur<br />

funktionell, sondern auch leicht ist beispielsweise das<br />

eigens entwickelte JuCad Junior Bag. Mit acht Schlägerfächern<br />

und zehn Taschen bietet es ausreichend Stauraum<br />

für Wichtiges; erhältlich ist es dabei in vier Farbvarianten.<br />

Perfekt passend dazu gibt es die Junior Edelstahl-<br />

Caddys als 2-Rad- oder 3-Rad-Varianten. Noch komfortabler<br />

für die Kids ist aber der Elektro-Caddy Junior Drive. <strong>Der</strong><br />

Trend bei manuellen Kinder-Caddys geht übrigens zum<br />

3-Rad, da diese Modelle rückenschonender für die Kinder<br />

und gleichzeitig angenehmer zu bedienen sind. Das<br />

Packmaß beim JuCad Junior Drive ist übrigens ebenso<br />

winzig (nur 55 x 46 x 10 cm) wie sein Gewicht (6 kg).<br />

<strong>Der</strong> Preis: € 1.990,–<br />

www.jucad.de<br />

Gegen den Wind<br />

GALVIN GREEN Wind beeinflusst nicht nur die Flugkurve des<br />

Balls, er lässt zudem den <strong>Golf</strong>er auskühlen und nimmt ihm<br />

damit wertvolle Energie. <strong>Der</strong> ultimative Schutz von Galvin Green<br />

vor diesem sogenannten „Wind Chill Effekt“ ist mehr als nur<br />

<strong>Golf</strong>bekleidung – er ist Teil der Ausrüstung: Als Full-Zip steht die<br />

Jacke „Byron“ für die moderne Windstopper®-Generation von<br />

Galvin Green. Die dreifarbige Jacke ist aus einer Windstopper®-<br />

Membran gefertigt, deren Poren 900 Mal größer als Wasserdampf-Moleküle<br />

sind. Sie reduzieren damit den Windeinfluss auf<br />

den Körper nicht nur – sie eliminieren ihn vollständig. Gleichzeitig<br />

kann entstehende Feuchtigkeit ungehindert durch das Material<br />

nach außen entweichen. Denn die Menge an Feuchtigkeit, die<br />

der Körper während einer durchschnittlichen <strong>Golf</strong>-Runde erzeugt,<br />

wird häufig unterschätzt. Um vor dem Auskühlen zu schützen<br />

und ein trockenes Gefühl mit hohem Tragekomfort zu ermöglichen,<br />

leistet die Membrane ganze Arbeit. <strong>Der</strong> Preis: € 229,–<br />

www.galvingreen.com<br />

KLAMMER AUF, <strong>GOLF</strong>,<br />

KLAMMER ZU.*<br />

Die Marke TiCad ® steht für den exklusiven Luxus-Trolley in unnachahmlicher<br />

Manufakturqualität und ausgezeichnetem Design. Doch unser Geheimnis<br />

ist: Unsere Hand- und Elektro-Trolleys werden in reiner Handarbeit in über<br />

2000 Handgriffen aus edelsten Materialien gefertigt. Nur so erreichen wir<br />

unser Ziel für Sie: TiCad ® – a perfect trolley.<br />

*<strong>Der</strong> TiCad ® Star wird zusammengeklappt aufgrund seiner Form auch „Büroklammer“ genannt; eine Büroklammer übrigens, die perfekt in Porschekofferräume passt.<br />

www.ticad.de


PRODUKTE NEWS<br />

David & Goliath in einem<br />

iTrainerMini Das revolutionäre <strong>Golf</strong>analyse- und Trainingsgerät: Kompakt<br />

wie ein „David“, dabei aber mit jeder Menge „Goliath“ unter der Haube.<br />

Bisher konnte lediglich mit<br />

aufwendiger und teurer<br />

Radartechnologie überprüft<br />

bzw. gemessen werden, was<br />

genau im Schwung passiert.<br />

Die Zeiten sind vorbei, denn<br />

nun gibt es den „iTrainerMini“. Dabei handelt<br />

es sich um ein Gerät, das keine dreizehn<br />

Gramm wiegt und am <strong>Golf</strong>schläger<br />

unterhalb des Griffs befestigt wird. Verwendet<br />

werden kann der iTrainerMini<br />

dabei mit jedem Schläger im <strong>Golf</strong>bag –<br />

vom Driver bis zum Putter.<br />

Die eingebauten Sensoren vermessen<br />

während des Schwungs dreidimensional<br />

jede Bewegung des <strong>Golf</strong>schlägers<br />

und übersetzen diese dann in verständliche<br />

Zahlen und Grafiken. Mittels<br />

Bluetooth lässt sich der iTrainerMini<br />

mit dem Smartphone, Tablet oder<br />

PC verbinden, auf dem dann mit<br />

einer schnell und einfach installierten<br />

App die Schwungdaten eingesehen<br />

und analysiert werden können. Mit<br />

dem iTrainerMini lässt sich sogar<br />

überprüfen, ob eine Schwungänderung<br />

den gewünschten Effekt erzielt<br />

hat, ob sich die Schwunggeschwindigkeit<br />

verändert hat,<br />

oder aber wie beispielsweise die Schlagfläche<br />

im Treffmoment ausgerichtet ist.<br />

Exakte Parameter. Vorbei die Zeiten, in<br />

denen man nicht wusste, ob man auf der<br />

Driving Range auch wirklich das Richtige<br />

übt bzw. generell richtig übt. Jetzt erhält<br />

der <strong>Golf</strong>er unmittelbares und objektives<br />

Feedback über die Qualität des<br />

Trainings: unter anderem mit<br />

der Hilfe von 3-D-Grafiken,<br />

zum besseren optischen Verständnis,<br />

ist die exakte Darstellung<br />

des Schwungverlaufs<br />

möglich.<br />

Die iTrainerMini App ist<br />

kostenlos downloadbar und<br />

in deutscher Sprache erhältlich<br />

(iOS/Android). Noch<br />

nie war korrektes Trainieren<br />

so einfach und präzise<br />

– und dabei zudem<br />

auch noch unschlagbar<br />

günstig.<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Leser-Rabatt: Zu bestellen<br />

ist der iTrainer Mini im Internet über<br />

www.itrainergolf.de. Dort geben Sie nach<br />

Klicken des „Warenkorb-Buttons“ links<br />

den Rabattcode „golftime“ ein und<br />

erhalten, nachdem Sie schließlich „zur<br />

Kasse gehen“ geklickt haben, 10 Prozent<br />

auf den regulären Kaufpreis. Dieser beträgt<br />

€ 249,–. Sie sparen somit rund € 25,– und<br />

die Versandkosten entfallen ebenfalls.<br />

Info: www.itrainergolf.de<br />

Darstellung per App: Ballflug-Analyse<br />

Alles auf einen Blick: Exakte Parameter<br />

62 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Frühlings-Gefühl<br />

MALLORCA <strong>GOLF</strong> CARD Ab in den Frühling! Die Mallorca <strong>Golf</strong><br />

Card beinhaltet 16 Gutscheine, mit denen man auf ebensovielen<br />

<strong>Golf</strong>plätzen auf Mallorca „2FOR1“ <strong>Golf</strong> spielen kann. Das heißt:<br />

Zwei Personen spielen gemeinsam, aber zum Preis von nur<br />

einem Greenfee! Zudem erhält man zehn Prozent Ermäßigung<br />

auf das Normalgreenfee bei den Partnerclubs der Mallorca <strong>Golf</strong><br />

Card sowie zahlreiche weitere Vergünstigungen.<br />

Bei vier <strong>Golf</strong>clubs gelten die Vergünstigungen ganzjährig<br />

(Puntiro, Maioris, Son Servera und Pula), bei zwölf anderen vom<br />

15. Mai bis 15. September sowie im November und Dezember.<br />

<strong>Der</strong> Preis: € 119,–<br />

www.mallorca-golfcard.de<br />

Bildunterschrift<br />

Hightech Turbo-Hybrid<br />

S4 Die Edelschmiede aus München lässt Träume wahr werden:<br />

Das MF-II Hybrid ist das erste Hybrid, das mit der Weite eines<br />

Drivers mithalten kann! Gegenüber marktüblichen gegossenen<br />

Köpfen entschieden sich S4 und die TU München für eine bessere<br />

Energieübertragung durch einen 100% geschmiedeten Kopf.<br />

Das Geheimnis ist der „Cup Face“ aus einer neuen und sogar<br />

kugelsicheren Legierung: Mit nur 1,0 mm Dicke (Mitbewerber<br />

2,5 – 3,0 mm) sorgt die Schlagfläche für explosive & unerreichte<br />

Längen! Die CNC gefräste Power „V“ Sohle garantiert eine<br />

perfekte äußere Verteilung der Masse & null Bodenwiderstand für<br />

schnurgerade Schläge. Durch die extreme Länge des MF-II Hybrids<br />

sind Fairwayhölzer ab heute passé! Erhältlich in 14°, 16°, 20°<br />

& 24° (entspricht Fairwayholz: #2, #3, #5, #7) mit 5-Stern Graphit<br />

oder mit Turbo Plus 6-Stern Graphit 39 g/2.5° Torsion Platinum<br />

Schaft (für noch mehr Länge mit weniger Aufwand).<br />

Preis: € 289,– Platinum Graphit 6-Stern // € 219,– Graphit 5-Stern<br />

www.s4golf.de


PRODUKTE NEWS<br />

. . . putt for dough!<br />

KOMPERDELL Einer der kreativsten Putter-Erzeuger Europas,<br />

Komperdell, bringt in Kooperation mit der U.S.-amerikanischen<br />

Firma Super Stroke einen neuen Putter auf den Markt.<br />

Die neuen Super Stroke Puttergriffe (siehe Kasten r.) sind<br />

in verschiedenen Griffstärken erhältlich und haben den<br />

großen Vorteil, dass sich der Griff im Gegensatz zu herkömmlichen<br />

Griffen nach oben verjüngt. Das heißt, am<br />

Putter-Ende ist der Griff dünner als ein Standard-Griff,<br />

zur Schaftmitte wird der Griff stärker – im Gegensatz zu<br />

Standard-Griffen, bei denen der Griff nach unten immer<br />

dünner wird.<br />

Durch den patentierten Schaumkern haben Super<br />

Stroke Griffe gegenüber herkömmlichen Griffen nur<br />

ein Drittel ihres Gewichts. Dies bewirkt, dass sich das<br />

Schwunggewicht des Putters deutlich verändert. <strong>Der</strong><br />

Precision Putter von Komperdell mit Super Stroke<br />

Griff bewirkt, dass das Kopfgewicht sehr stark<br />

erhöht wird und der Spieler den Putt somit leichter<br />

stabil führen kann. Eine verbesserte Performance<br />

wird dem <strong>Golf</strong>er laut Hersteller sogar garantiert.<br />

Die Putts werden gerader, die Breaks leichter<br />

berechenbar und lange Distanzbälle werden einfacher<br />

gelocht oder zumindest auf Tap-in-Länge<br />

zum Loch gespielt. Aufgrund der Performance<br />

der Griffe haben – laut Hersteller – bereits rund<br />

30 Prozent der amerikanischen PGA Tourpros<br />

einen Super Stroke Griff an ihrem Putter im<br />

Bag.<br />

<strong>Der</strong> Preis: € 110,–<br />

www.komperdell-golf.com<br />

Alles im Griff!<br />

SUPER STROKE Jeder <strong>Golf</strong>er, egal welchen Handicaps, ob<br />

männlich oder weiblich, Rechts- oder Linkshänder, groß oder<br />

klein, Amateur oder Profi – jeder kann von den Vorteilen, die<br />

die Super Stroke Puttergriffe mit sich bringen, profitieren.<br />

Mit einem neuen High-Tech Kunststoff-Material, gepaart<br />

mit der innovativen „Cross Traction Technology“, ist es Super<br />

Stroke gelungen, einen der zuverlässigsten Puttergriffe am<br />

Markt zu konstruieren. Das „Cross Traction“ Design gibt<br />

besseren Halt beim Putten, desweiteren punkten die tourerprobten<br />

Super Stroke Puttergriffe mit der patentierten<br />

„Non-Taper Technology“, die zu einem besseren Score führt –<br />

für <strong>Golf</strong>er jeden Levels. Vier Modelle, deren Griffstärke und<br />

Gewicht unterschiedlich sind, stehen zur Auswahl: Ultra Slim 1.0,<br />

Mid Slim 2.0, Slim 3.0 und Fatso 5.0. <strong>Der</strong> Preis: ab € 17,99<br />

www.golftech.at<br />

Die Würze im Detail<br />

KIFFE Mit dem K8 präsentiert Trolley-Hersteller Kiffe eine völlig neue Klasse von E-Trolleys – komplett<br />

aus Carbon gebaut und daher sehr leicht (8 kg) und sehr belastbar. Neu und bis ins Detail durchdacht<br />

ist das Chassis, das sich auf ein besonders flaches und kleines Faltmaß zusammenklappen<br />

lässt, die Frontrad-Aufnahme wird dabei abgeklappt. Auf diese Weise wird im gefalteten Zustand<br />

ein Gesamtpackmaß von 67 x 67 cm bei einer Höhe von nur 12 cm erreicht.<br />

Durch spezielle Versteifungen an den Verbindungen der Teile ist der K8 ein kraftvoller und<br />

belastbarer Caddy.<br />

Wie bereits der „Spirit“ und der „Royal CSE 2“ überzeugt auch der K8 mit seinen<br />

Ausstattungsmerkmalen: beispielsweise durch die integrierten Neigungssensoren. Sie<br />

sorgen dafür, dass man bei einem Weg, der schräg zum Hang verläuft, nicht gegensteuern<br />

muss. Die Neigungssensoren lassen das Talrad minimal schneller laufen – so hält der K8 auch<br />

bei Schrägfahrten perfekt die Spur. Automatisch drosselt der K8 darüber hinaus beim Bergaufund<br />

-abfahren seine Geschwindigkeit und passt sie dem verlangsamten Schritttempo an – auch<br />

das bedeutet mehr Komfort und Sicherheit, ebenso wie die integrierte<br />

Parkbremse oder die Freilauffunktion. Sprichwörtlich gut berechenbar<br />

ist die Distanzfunktion: Ein Schalter für 10 m, ein weiterer für<br />

20 m Vorlauf. So kann man den Caddy auch gezielt und vollkommen<br />

sicher ein Stück alleine vorfahren lassen.<br />

<strong>Der</strong> Preis: € 3.250,–<br />

www.kiffe-golf.de<br />

64 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


ALEX CEJKA<br />

„Es war ein langer Weg!“<br />

Gastkommentar. Alex Cejka hat mehr als nur ein Problem auf<br />

seinem Weg zurück auf die PGA Tour meistern müssen . . .<br />

Exquisite <strong>Golf</strong>handschuhe: Auch das gibt’s bei <strong>Golf</strong>Spielzeug.de<br />

Designing the Game<br />

<strong>GOLF</strong>SPIELZEUG.DE <strong>Golf</strong> ist mehr als nur ein Sport, <strong>Golf</strong><br />

spielen sollte ein Stück Lebensfreude sein. Deshalb ist das Team<br />

von <strong>Golf</strong>Spielzeug.de, dem Online-Shop für <strong>Golf</strong>-Individualisten,<br />

unermüdlich – vor allem in USA – auf der Suche nach Produkten<br />

und Accessoires, die das gewisse Etwas haben und abseits des<br />

Mainstream diesem Motto Rechnung tragen.<br />

Die Produkte sind pfiffig, nützlich, hochwertig und außergewöhnlich<br />

und zum größten Teil ausschließlich<br />

über diesen Shop zu<br />

beziehen. Soll es die individuelle<br />

Gestaltung der <strong>Golf</strong>bälle<br />

mit Stempeln oder Tin Cup<br />

Schablonen sein? Oder sind<br />

Sie auf der Suche nach wirkungsvollen<br />

Trainingshilfen,<br />

die Sie ohne viel Aufhebens<br />

transportieren und nutzen<br />

können und die noch dazu<br />

lustig und kommunikativ sind?<br />

Eine bunte Palette exquisiter<br />

<strong>Golf</strong>handschuhe und Schlägerhauben unterstreicht den spielerischen<br />

Charakter der <strong>Golf</strong>er-Leidenschaft! Das alles und noch<br />

viel mehr bietet der Online-Shop mit einer originellen Produkteund<br />

Geschenkewelt, die in dieser Form einzigartig ist.<br />

www.golfspielzeug.de<br />

Vielleicht haben Sie sich<br />

in den vergangenen<br />

zwei Jahren als deutscher<br />

<strong>Golf</strong>fan gedacht: Was macht<br />

eigentlich Alex Cejka? Und<br />

diese Frage habe ich mir tatsächlich<br />

auch manchmal gestellt.<br />

Eine merkwürdige Allergie<br />

hatte sich bei mir eingestellt,<br />

und die Folge dieser Allergie<br />

(das ging von geschwollenen<br />

Händen über Übelkeit bis hin<br />

zu Magenbeschwerden) war,<br />

dass ich meine PGA<br />

Tourkarte verloren<br />

hatte. Ärzte versuchten<br />

diese angebliche<br />

Gras-Allergie mit<br />

Medikamenten in<br />

den Griff zu bekommen<br />

– doch obwohl<br />

ich über Monate<br />

hinweg starke Medikamente<br />

genommen<br />

hatte, wurde es nicht<br />

besser – es wurde<br />

schlechter. Neben<br />

meinen körperlichen<br />

Problemen war ich<br />

auch psychisch angeschlagen:<br />

Ich reagierte oft gereizt und<br />

ungeduldig – ein Verhalten, das<br />

meine Frau Alyssa so gar nicht<br />

von mir kannte.<br />

Ich war ehrlich gesagt schon<br />

verzweifelt, denn in meiner<br />

damaligen Situation stellte sich<br />

tatsächlich die Frage, ob ich<br />

meinen Beruf als Touring-Pro<br />

weiterhin ausüben können würde.<br />

Doch das Leben hält ja so<br />

manche Überraschungen bereit<br />

– und meine Überraschung<br />

kam in Form eines chinesischen<br />

Arztes, den ich in Thailand<br />

konsultierte. Ein Freund hatte<br />

mir den Mann empfohlen, und<br />

ich war wie jedes Jahr zum Jahreswechsel<br />

nach Thailand gereist,<br />

um im Black Stone Resort<br />

Urlaub zu machen und dann<br />

auf der Asia Tour zu spielen.<br />

Als ich den Arzt konsultierte,<br />

Times Square NY: ein<br />

Foto von Alex’ Handy<br />

griff er meine Hand, riet mir<br />

dann, eine Zeitlang nur Reis zu<br />

essen und Tee zu trinken. Ich<br />

hatte nichts zu verlieren und<br />

befolgte seinen Rat. Und schon<br />

schnell ging es mir deutlich<br />

besser. Unglaublich, oder?<br />

In Thailand begann ich<br />

dann auch, mit meinem guten<br />

Freund und Coach Peter Karz<br />

an meinem Spiel zu arbeiten –<br />

und die Ergebnisse der ersten<br />

Turniere zeigten, dass ich auf<br />

dem richtigen Weg<br />

war. Nach Thailand<br />

ging‘s dann direkt<br />

nach Naples, Florida,<br />

um ganz altmodisch,<br />

per Handschlag,<br />

mit meinem Sponsor<br />

Jürgen F. Mross<br />

eine Vereinbarung<br />

zu treffen. Körperlich<br />

ging es mir mittlerweile<br />

wieder super.<br />

Ich hatte meine Ernährung<br />

schließlich<br />

komplett umgestellt<br />

(auch wenn ich<br />

nicht mehr nur Reis esse ...).<br />

Ich war also hoch motiviert,<br />

als ich zum Saisoneröffnungs-<br />

Turnier der web.com Tour nach<br />

Kolumbien flog. Mein Ziel: mir<br />

dieses Jahr wieder die Karte für<br />

die PGA Tour zu sichern. Und<br />

die Saison begann mit einem<br />

Paukenschlag. Mit der Hilfe<br />

meines kolumbianischen<br />

Caddies, der mir bestimmt zehn<br />

Schläge gespart hat, konnte ich<br />

am Ende der Woche endlich<br />

wieder als Sieger vom Platz<br />

gehen! Das Ziel PGA Tour ist<br />

fast erreicht.<br />

Aber mehr dazu in der<br />

nächsten <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Ausgabe,<br />

Ihr<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 65


BUSINESS FIRMENPORTRÄT<br />

Erfolgsgeschichte made in München:<br />

Vice <strong>Golf</strong>-Gründer Ingo Düllmann (l.) und Rainer Stöckl<br />

66 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


MUNICH VICE<br />

Vice <strong>Golf</strong> Wie zwei Jurastudenten auszogen, um mit einem neuen Vertriebskonzept,<br />

einer innovativen Geschäftsidee und unkonventioneller Preispolitik den<br />

internationalen <strong>Golf</strong>ballmarkt zu erobern. Eine Self-made-Story par excellence.<br />

Von Marcus Brunnthaler<br />

<strong>Der</strong> Münchner Eisbach, der<br />

seinen Weg von Norden<br />

nach Süden längs durch<br />

die Isarmetropole bahnt,<br />

ist nicht nur für eine Erfrischung<br />

unter Sonnenhungrigen<br />

im Englischen Garten beliebt.<br />

Direkt unter der Brücke, da wo die<br />

Prinzregentenstraße den Eisbach<br />

überquert, gleich neben der Nobeldisko<br />

P1, hält das schnell-fließende<br />

Gewässer noch eine weitere Attraktion<br />

bereit: Vor Dutzenden von Zuschauern<br />

wird hier von Abenteuerlustigen<br />

auf einer sogenannten<br />

„stehenden Welle“ gesurft, egal bei<br />

welchem Wetter.<br />

Hier lernten sich im Jahr 2000<br />

die beiden Jura-Studenten Ingo<br />

Düllmann und Rainer Stöckl kennen.<br />

Nicht als Zuschauer, sondern<br />

im Neoprenanzug und mit dem<br />

Brett unter den Füßen. Eine Begegnung,<br />

die rund ein Jahrzehnt später<br />

dazu führen sollte, dass die beiden<br />

Freunde, die zu dem Zeitpunkt mit dem<br />

<strong>Golf</strong>sport noch überhaupt nichts am Hut<br />

hatten, auszogen, um mit einer innovativen<br />

Geschäftsidee, neuen Vertriebswegen<br />

und unkonventioneller Preispolitik<br />

das <strong>Golf</strong>ballsegment mit ihrer Marke Vice<br />

<strong>Golf</strong> zu revolutionieren.<br />

Erfolgskonzept. Die Erfolgsformel von<br />

Vice <strong>Golf</strong> ist im heutigen Zeitalter des<br />

Internets nicht neu, im <strong>Golf</strong>sport und dort<br />

vor allem im Ballsegment hingegen schon:<br />

Düllmann und Stöckl bieten – salopp<br />

gesprochen – qualitativ hochwertigste<br />

<strong>Golf</strong>bälle per Direktvertrieb über das<br />

Internet an. Durch Umgehen des sonst<br />

zwischengeschalteten Einzelhandels sind<br />

Marke mit Stil: Sechs Modelle hat Vice <strong>Golf</strong> 2014 im Sortiment<br />

sie in der Lage, ihre Bälle zu enorm günstigen<br />

Konditionen anzubieten.<br />

Als zusätzliches Add-on bietet Vice<br />

<strong>Golf</strong> zudem die Möglichkeit der Individualisierung,<br />

sprich Logo- oder Bildbedruckung<br />

der Bälle über die Homepage.<br />

Alles mit nur wenigen Mouse-Klicks und<br />

ohne jegliche grafische Vorkenntnisse.<br />

Einfach ein Foto, Logo etc. auf bis zu zwei<br />

Positionen auf den Bällen platzieren,<br />

hochladen und abschicken, fertig. Nach<br />

drei Tagen erhält der Kunde dann die<br />

bestellte Menge an Bällen bequem nach<br />

Hause geschickt.<br />

„Das soll nicht arrogant klingen, aber<br />

wir können von uns behaupten, den ersten<br />

vollautomatisierten und gleichzeitig<br />

schnellsten Logobedruckungs-Service<br />

für <strong>Golf</strong>bälle im Internet kreiert<br />

zu haben“, so Düllmann. „Es gibt<br />

zwar auch bei anderen Ballherstellern<br />

die Möglichkeit, <strong>Golf</strong>bälle über<br />

deren Homepage zu individualisieren,<br />

aber man muss dort immer noch<br />

den Schritt über den Handel gehen<br />

und gut drei Wochen warten,<br />

bis man die fertigen Bälle dann im<br />

Shop abholen kann. Wir haben den<br />

Prozess enorm beschleunigt, indem<br />

wir dafür gesorgt haben, dass unsere<br />

diversen Großlager und auch unsere<br />

Bedruckungs-Zentrale im Raum München<br />

angesiedelt sind. Die Konzeption<br />

und Umsetzung hierfür hat fast<br />

ein Jahr in Anspruch genommen.“<br />

Individuelles Bedrucken von <strong>Golf</strong>bällen<br />

schön und gut, aber damit ist es nicht<br />

getan, zumindest, wenn die <strong>Golf</strong>bälle<br />

nichts taugen. Aber das war den beiden<br />

Unternehmern natürlich von vorneherein<br />

klar. Daher gingen sie den steinigen Weg<br />

der Eigenrecherche über Ballproduzenten<br />

in Asien und bereisten dabei China, Taiwan<br />

und Japan auf der Suche nach einem<br />

geeigneten Partner. „Die Unterschiede E<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 67


BUSINESS FIRMENPORTRÄT<br />

Quereinsteiger. Die Geschichte ist an<br />

und für sich schnell erzählt, wenngleich<br />

zwischen dem ersten Kennenlernen, im<br />

Jahr 2000 im Münchner Eisbach, bis zu den<br />

ersten konkreten Schritten, im Jahr 2009,<br />

gut neun Jahre ins Land ziehen sollten:<br />

Nach ihrem Studium war den inzwischen<br />

unzertrennlichen Freunden klar, dass sie<br />

etwas Gemeinsames, etwas Eigenes auf<br />

die Beine stellen wollten. Sie gründeten<br />

zunächst eine Kanzlei mit der Spezialisierung<br />

auf Markenrecht, sondierten dabei<br />

aber nach Dienstschluss Möglichkeiten,<br />

etwas „Größeres“ zu schaffen.<br />

„<strong>Der</strong> eigentliche Funke, etwas Eigenes<br />

auf die Beine zu stellen, entzündete sich<br />

bei uns schon während des Studiums bei<br />

einer Vorlesung des Berliner Universitätsprofessors<br />

Dr. Günter Faltin“, erinnert sich<br />

Düllmann, „dort ging es um Produktmarketing<br />

und die Geheimnisse des Erfolges<br />

im Vertrieb. Man nehme demnach ein<br />

Produkt mit hohem ‚Verschleißcharakter‘,<br />

sorge für höchste Qualität und stelle zudem<br />

sicher, dass es möglichst günstig und<br />

in Massen produzierbar ist. Wenn man<br />

dann noch eine erfolgreiche Markenbindung<br />

des Kunden erreicht, sind zumindest<br />

die Weichen für den Erfolg gestellt.“<br />

Man sondierte also zunächst alle Bereiche,<br />

die infrage kommen könnten,<br />

dachte sogar über den Vertrieb von Rasierklingen<br />

nach. „Ein glücklicher Umstand<br />

war, dass – auch wenn wir selbst zu dem<br />

Zeitpunkt noch nichts mit dem <strong>Golf</strong>sport<br />

zu tun hatten – unser direktes Umfeld<br />

voller ambitionierter und zum Teil auch<br />

sehr guter <strong>Golf</strong>er war“, erinnert sich Düllmann.<br />

„Richtig ‚klick‘ hat es dann bei<br />

uns gemacht, als meine Eltern aus einem<br />

<strong>Golf</strong>urlaub in Spanien zurückkehrten<br />

und mein Vater sich darüber aufregte, wie<br />

viele ‚sündhaft teure Bälle‘ eines führenden<br />

Herstellers er doch alleine in diesem<br />

Urlaub in diversen Wasserhindernissen<br />

versenkt hatte. Da war uns klar: Das ist es,<br />

wir machen in <strong>Golf</strong>bällen.“<br />

Fotos : <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

Spaß am <strong>Golf</strong> als Motto: Unternehmer Düllmann (l.) und Stöckl gehen es gelassen, dabei zielstrebig an<br />

bei den Fabrikations-Qualitäten der diversen<br />

Ballhersteller könnten größer nicht<br />

sein“, so Stöckl, „bis wir den richtigen<br />

Partner gefunden hatten, der übrigens<br />

auch nicht umsonst die Bälle der ‚großen<br />

Hersteller‘ produziert, hat es uns ebenfalls<br />

gut ein Jahr gekostet. Und dann ging aber<br />

erst das Testen los. Hierfür schickten wir<br />

unsere Bälle nach San Diego, in die ‚<strong>Golf</strong><br />

Laboratories‘, eine Testeinrichtung, wo die<br />

meisten großen Hersteller ihre Produkte<br />

unabhängig auf Herz und Nieren überprüfen<br />

und testen lassen. Im Nachgang haben<br />

wir dann solange an unseren Bällen gefeilt<br />

und verbessert, bis wir tatsächlich die<br />

besten Testergebnisse aller Hersteller erzielt<br />

hatten. Erst dann gingen wir in die<br />

Massenproduktion.“<br />

Geburtsstunde mit Hindernissen.<br />

Das Ziel war also gefunden: <strong>Golf</strong>bälle<br />

im großen Stil zu produzieren und das<br />

bei höchster Qualität und durch Direktvertrieb<br />

über den eigenen Internetshop.<br />

Nach ausgiebigen Recherchen über die<br />

Eigenschaften von <strong>Golf</strong>bällen – was einen<br />

guten Ball von einem schlechten unterscheidet<br />

– war es dann 2011 soweit: Zusammen<br />

mit damals noch einem dritten<br />

Kompagnon wurde die erste eigene Firma,<br />

damals noch unter dem Namen „Flake<br />

<strong>Golf</strong>“ (Flake = Flocke), gegründet.<br />

Das Geschäft lief gut an, zumindest<br />

auf dem deutschsprachigen Markt. Bei der<br />

zeitgleichen internationalen Expansion<br />

stellte sich jedoch heraus, dass der Name<br />

„Flake“, vor allem in Großbritannien und<br />

Schweden, überhaupt nicht gut ankam.<br />

Im Englischen bedeutet nämlich „to flake<br />

someone“ soviel wie „jemanden im Stich<br />

lassen“. Das war natürlich ein Problem,<br />

denn daran hatten die Unternehmer nicht<br />

gedacht und das Geschäftsmodell sah<br />

unbedingt die weltweite Expansion vor,<br />

wenn man erfolgreich auf hohen Stückzahlen<br />

dahingaloppieren wollte.<br />

Was folgte, war ein Jahr später die<br />

Umfirmierung von „Flake <strong>Golf</strong>“ zu „Vice<br />

<strong>Golf</strong>“, und auch die Zusammenarbeit mit<br />

dem dritten Mann im Bunde ging auseinander.<br />

Dessen Anteile kauften Düllmann<br />

und Stöckl auf und seit April 2012<br />

68 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


ist das Duo nun mit der Marke „Vice <strong>Golf</strong>“<br />

auf dem Markt.<br />

„Wir wählten den Namen ‚Vice‘ aus der<br />

englischen Übersetzung für ,Laster‘, allerdings<br />

im positiven Sinn“, sagt Düllmann,<br />

„was wir damit verkörpern möchten, ist,<br />

Spaß am <strong>Golf</strong>sport zu haben. ‚To embrace<br />

your vices‘ heißt nicht umsonst übersetzt<br />

‚seine Laster zu umarmen‘ und sie im positiven<br />

Sinne auszuleben. Man kann damit<br />

aber auch Namensspiele fahren wie ‚Viceheit‘,<br />

es gibt ein stylisches Newsportal mit<br />

namen ‚Vice‘ und so mancher assoziiert<br />

damit unweigerlich auch den damaligen<br />

U.S.-Serien-Klassiker ‚Miami Vice‘. Außer<br />

dem Namen und dem Logo hat sich aber<br />

an der Qualität unserer Bälle nichts geändert,<br />

tatsächlich haben wir nun, ziemlich<br />

genau ein Jahr nach der Umfirmierung,<br />

auch durchwegs positives Feedback aus<br />

den internationalen Regionen.“<br />

Die nächsten Schritte. Bleibt eigentlich<br />

nur noch die Frage, wie es weitergehen<br />

soll, welche weiteren Schritte das Vice-<br />

Duo geplant hat. Dazu Rainer Stöckl: „Im<br />

Moment haben wir sechs unterschiedliche<br />

<strong>Der</strong> Erfolg gibt ihnen recht: Nach der Umfirmierung von Flake zu Vice <strong>Golf</strong> alle Kraft auf Expansion<br />

Ballmodelle für die unterschiedlichsten<br />

Ansprüche und Spielklassen im Angebot.<br />

Das heißt, dass wir uns derzeit vor allem<br />

darauf konzentrieren, die Verkaufszahlen<br />

im deutschsprachigen Markt zu erhöhen,<br />

gleichzeitig aber auch die internationale<br />

Expansion voranzutreiben.“<br />

Und das scheint zu funktionieren:<br />

Neben dem deutschsprachigen Raum,<br />

UK und den skandinavischen Ländern ist<br />

Vice <strong>Golf</strong> nun auch in Australien vertreten.<br />

Unter der Marke „Flake <strong>Golf</strong>“ ging die<br />

Erfolgsgeschichte bereits steil bergauf, seit<br />

der Umfirmierung zu „Vice <strong>Golf</strong>“ haben<br />

sich die Zahlen, die noch gehütet werden<br />

sollen, vervierfacht. Noch Fragen?<br />

Info: www.vicegolf.com<br />

<strong>Golf</strong>_Time_Custom_Fit_Set_230x147_Layout 1 28.04.14 16:25 Seite 1<br />

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eines unserer Komplettsets besuchen Sie unsere Homepage unter:<br />

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CLUBS NATIONAL<br />

VISION VALDERRAMA<br />

<strong>Golf</strong>club München-Riedhof e. V.<br />

<strong>Der</strong> Vorzeigeclub im Münchner Süden feiert dieses<br />

Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Wie die Unzufriedenheit<br />

einer Handvoll <strong>Golf</strong>er zur Gründung einer der<br />

angesehensten <strong>Golf</strong>anlagen Deutschlands führte.<br />

Von Marcus Brunnthaler<br />

<strong>Der</strong> höchste Punkt im <strong>Golf</strong>club München-Riedhof e. V.: Panorama-Blick auf Fairway und Grün von Loch 6 . . .<br />

70 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


. . . dahinter das „Signature Hole“ des Clubs, Loch 13 (Par 4)<br />

Grandiose Ausblicke auf die Alpen:<br />

Das 12. Grün im Riedhof<br />

Etwas Besonderes,<br />

ja Einmaliges zu<br />

schaffen, das war<br />

die Idee der Gründerväter<br />

des <strong>Golf</strong>clubs<br />

München-<br />

Riedhof e. V., als sie Mitte der<br />

80er-Jahre beschlossen, ein<br />

eigenes <strong>Golf</strong>projekt auf die<br />

Beine zu stellen. Vorausgegangen<br />

war die Unzufriedenheit<br />

einiger Mitglieder eines anderen<br />

Clubs, unter anderem über<br />

die dortige Spielsituation. <strong>Der</strong><br />

dringende Wunsch, dies zu<br />

ändern, führte schließlich zu<br />

der fixen Idee, einen „eigenen“<br />

<strong>Golf</strong>club zu gründen.<br />

Gesagt, getan: Beauftragt<br />

mit der Suche nach einem geeigneten<br />

Areal für das Projekt<br />

im Münchner Süden sowie<br />

mit dem späteren Design und<br />

Bau des Platzes wurde Dieter<br />

von Restorff, der sich damals<br />

bereits zusammen mit dem<br />

Ex-Langer-Ausbilder und späteren<br />

Präsidenten der PGA<br />

of Germany (u. a. 1994-’99),<br />

Heinz Fehring, intensiv mit<br />

der Umsetzung von <strong>Golf</strong>platzprojekten<br />

beschäftigte. Hinzu<br />

stieß Dr. Wolfgang Scheuer,<br />

der in seiner Tätigkeit als Jurist<br />

die rechtlichen Angelegenheiten<br />

übernahm. Dr. Scheuer,<br />

ab 1982 Schatzmeister, später<br />

Vizepräsident und von 1994<br />

bis 2010 Präsident des Deutschen<br />

<strong>Golf</strong> Verbands und<br />

heutiger Ehrenpräsident des<br />

Deutschen sowie Bayerischen<br />

<strong>Golf</strong>verbands, war es auch,<br />

der als qualitatives wie serviceorientiertes<br />

Vorbild den Ryder<br />

Cup-Austragungsort 1997,<br />

Valderrama, Spanien, im Sinn<br />

hatte. Nicht ohne Grund: Er<br />

selbst war Mitglied in Valderrama<br />

und ihm schwebte am<br />

Riedhof die Umsetzung eines<br />

„deutschen Valderramas“ vor,<br />

mit allem, was dazugehörte.<br />

Gemeinsam ging man also<br />

auf die Suche nach einem geeigneten<br />

Gelände, darunter<br />

neben Fehring und von Restorff<br />

auch die Pro-ette Elke Junge,<br />

heute nach wie vor am Riedhof<br />

tätig.<br />

E<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 71


CLUBS NATIONAL<br />

Wasserhindernisse stellen den <strong>Golf</strong>er vor zusätzliche Herausforderungen: Hier das 18. Grün zu Füßen des Clubhauses (r.)<br />

Fündig wurden die Visionäre<br />

im Juni 1988 auf der Anlage<br />

der ehemaligen Bullenzucht<br />

„Riedhof“. Das Gelände,<br />

die Topografie und die Infrastruktur<br />

schienen perfekt geeignet:<br />

Mitten im bayerischen<br />

Alpenvorland gelegen, mit<br />

traumhaften Ausblicken, saftigen<br />

Wiesen und üppigen Wäldern.<br />

Mehr als genügend Platz<br />

für einen anspruchsvollen 18-<br />

Loch-Championship Course<br />

war hier vorhanden und – last<br />

but not least – das Gelände lag<br />

nur eine halbe Stunde südlich<br />

der bayerischen Landeshauptstadt,<br />

in der beschaulichen<br />

Gemeinde Egling.<br />

Aufbruchstimmung. Am 12.<br />

Juni 1988 war es schließlich<br />

soweit: <strong>Der</strong> <strong>Golf</strong>club München-<br />

Riedhof e. V. wurde gegründet.<br />

Neben Fehring, von Restorff<br />

und Dr. Scheuer komplettierten<br />

Prof. Dr. Wolfgang Reitzle,<br />

Dr. Gerhard Heldmann, Peter<br />

Steinebronn und Neil Giarratana<br />

den Kreis der Sieben, die<br />

für die Gründung des Clubs als<br />

eingetragener Verein erforder-<br />

lich waren. Erster Geschäftsführer<br />

der bereits zuvor, 1987,<br />

gegründeten „<strong>Golf</strong> Riedhof<br />

GmbH & Co. Träger- und Betriebs<br />

KG“ wurde Klaus Maul.<br />

Schnell stand auch die<br />

Aufgabenverteilung fest: Dr.<br />

Scheuer übernahm die rechtlichen<br />

Angelegenheiten und<br />

schrieb die erste Satzung des<br />

Clubs sowie die „Club Rules“.<br />

Von Restorff und Fehring<br />

waren mit dem Design und Bau<br />

des Platzes beauftragt, Heidi<br />

Munkert übernahm die finanziellen<br />

Angelegenheiten. Von<br />

Beginn an wurde Peter Shaw<br />

als Head-Greenkeeper verpflichtet<br />

und direkt in die Bauphase<br />

miteinbezogen. Er leitet<br />

auch heute noch erfolgreich<br />

die Greenkeeping-Geschicke<br />

am Riedhof. Mit Hilfe des<br />

Beirats wurde das Clubhaus<br />

The „Road to Riedhof“: Gesäumt von alteingewachsenem Baumbestand<br />

geplant und noch rechtzeitig<br />

vor Gründung des Vereins fertiggestellt.<br />

Alles in allem erwies sich<br />

der Riedhof als wahres Megaprojekt<br />

mit Beispielcharakter,<br />

wenngleich aber auch hier<br />

nicht alles von Beginn an rund<br />

lief: So eröffnete Elke Junge<br />

1990 die „Heinz Fehring <strong>Golf</strong>schule“<br />

am Riedhof zwar nach<br />

Plan, musste allerdings zunächst<br />

auf eine provisorische<br />

Driving Range auf der Wiese<br />

neben dem Fairway von Loch 6<br />

ausweichen. <strong>Der</strong> Grund: Das<br />

Gras auf der „richtigen“ Driving<br />

Range, direkt unterhalb<br />

des Clubhauses, wollte nicht<br />

schnell genug wachsen. Das<br />

Starterhaus war zu dem Zeitpunkt<br />

eine „größere Holzkiste“,<br />

und dann rutschte auch<br />

noch das Fairway von Loch 5<br />

ab, musste aufwendig in seinen<br />

ursprünglichen Zustand<br />

zurückversetzt werden.<br />

Aber man ließ sich nicht<br />

unterkriegen und wurde<br />

schließlich für die Mühen belohnt:<br />

Am 1. April 1992 fand<br />

das erste „Angolfen“ statt,<br />

72 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Saftige Wiesen, dichte Wälder: Blick auf das 12. Fairway<br />

vom Grün aus, hinten die Fahne von Grün 11<br />

Heinz Fehring schlug in seiner<br />

Funktion als erster Präsident<br />

des <strong>Golf</strong>clubs München-Riedhof<br />

e. V. den „Goldenen Ball“<br />

und sorgte damit gleich unfreiwillig<br />

für großes Staunen, gefolgt<br />

von ausgelassenem Jubel<br />

und wohlwollendem Gelächter<br />

unter den Anwesenden: <strong>Der</strong><br />

Ball platzte im Treffmoment,<br />

was nur eine der zahlreichen<br />

wie unvergessenen Geschichten<br />

sein sollte, die im Riedhof<br />

im Laufe der nächsten zweieinhalb<br />

Jahrzehnte geschrieben<br />

werden sollten.<br />

Privatclub-Charakter. Von<br />

der ursprünglichen Vision Dr.<br />

Scheuers, den <strong>Golf</strong>club München-Riedhof<br />

als „deutsches<br />

Valderrama“ zu konzipieren,<br />

ließ sich einiges, wenngleich<br />

auch nicht alles, umsetzen.<br />

Auf die zunächst geplanten<br />

Caddies musste beispielsweise<br />

verzichtet werden, ein Umstand,<br />

dem er selbst nicht unbedingt<br />

nachtrauert. Dafür hat<br />

eine der „Club Rules“, die Dr.<br />

Scheuer seinerzeit aus Valderrama<br />

mitgebracht hatte, ganz<br />

zu seiner Freude nach wie vor<br />

Bestand: An Loch eins (Par 4)<br />

wird erst abgeschlagen, wenn<br />

der vorausspielende Flight das<br />

Grün verlassen hat, wodurch<br />

ein stressfreier Rundenbeginn<br />

garantiert werden soll.<br />

Auch gibt es im <strong>Golf</strong>club<br />

München-Riedhof – außer bei<br />

Turnieren – nach wie vor nur<br />

eingeschränkt Startzeiten: An<br />

Wochenenden und Feiertagen<br />

wird nur jede zweite Startzeit<br />

als solche vergeben, um den<br />

Mitgliedern jederzeit uneingeschränkte<br />

Spielmöglichkeit zu<br />

garantieren. Denn das Mitglied<br />

steht im Riedhof ganz im Mittelpunkt.<br />

Wer spielen möchte,<br />

der kommt einfach und lässt<br />

seinen Ball in die Spirale an<br />

Loch 1 rollen, ganz nach alter<br />

Manier.<br />

Gäste sind natürlich herzlich<br />

willkommen, dürfen aber,<br />

nach vorheriger, telefonischer<br />

Anmeldung, nur von Montag<br />

bis Freitag spielen. An Wochenenden<br />

und Feiertagen ebenfalls<br />

nur eingeschränkt: in Begleitung<br />

eines Mitglieds, allerdings<br />

dann auch nur mit Startzeiten<br />

bis 10 Uhr und dann<br />

wieder ab 14 Uhr. Dazwischen<br />

sind die Tee-Times ausschließlich<br />

den Mitgliedern vorbehalten.<br />

Eine weitere Einschränkung<br />

zugunsten der Mitglieder<br />

sieht vor, dass Gäste nur<br />

insgesamt fünfmal pro Jahr<br />

auf Greenfee-Basis spielen<br />

dürfen, davon ausgenommen<br />

sind jedoch Runden in Begleitung<br />

von Mitgliedern sowie<br />

alle offenen Turniere. Womit<br />

sich auch für Gäste letztlich<br />

doch ausgiebig Gelegenheit<br />

bietet, im Riedhof zu spielen:<br />

Von den 43 Turnieren, die<br />

beispielsweise 2014 auf dem<br />

Kalender stehen, sind immerhin<br />

27 für Gäste uneingeschränkt<br />

geöffnet.<br />

Höchstes Qualitätsniveau.<br />

Seit jeher pflegt der Riedhof<br />

sein Image als Nobel-Club im<br />

Alpenpanorama-verwöhnten<br />

Münchner Süden. Ein Image,<br />

das in Folge der limitierten<br />

Mitgliederzahl von 550, vor<br />

allem aber wegen der „Qualität“<br />

der Mitglieder, nicht von<br />

ungefähr kommt: Üppig Prominenz<br />

aus Wirtschaft, Sport<br />

und Medien ist im Riedhof golferisch<br />

beheimatet. Da kommt<br />

es nicht von ungefähr, dass auch<br />

entsprechend klangvolle Firmen<br />

wie BMW, die José Carreras<br />

Leukämie-Stiftung, der Lions<br />

Club oder Mercedes-Benz hier<br />

Turniere veranstalten.<br />

Die hohe Qualität am Riedhof<br />

zieht sich aber nicht nur<br />

durch die Reihen der Mitglieder<br />

und Veranstaltungen, sondern<br />

spiegelt sich auch in einem<br />

enormen Service-Niveau<br />

wider: Zu den zahlreichen E<br />

„Morgendämmerung“ am Riedhof: Loch 14<br />

Das letzte von insgesamt vier Par 5s im <strong>Golf</strong>club München-Riedhof: Loch 16<br />

Blick vom Clubhaus: Vorne Abschlag 16, dahinter die Fahne des 18. Grüns<br />

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CLUBS NATIONAL<br />

Gut sortiert:<br />

<strong>Der</strong> Pro-Shop<br />

Großzügig:<br />

Die Umkleideräumlichkeiten<br />

Signature Hole des 27 Loch<br />

Das Clubhaus: Die ehemalige<br />

Designer Course: Das Inselgrün der C7<br />

Bullenzucht „Riedhof“<br />

Top: 550 Caddy-Spinde<br />

für 550 Mitglieder<br />

Bei jedem Wetter:<br />

Indoor-Training<br />

exklusiven Serviceleistungen<br />

für Mitglieder zählen neben<br />

eigener Caddy-Box, Schuh- und<br />

Schlägerputz-Service auch die<br />

Kinderbetreuung im clubeigenen<br />

Kindergarten. Auf der<br />

Driving Range wird mit „richtigen<br />

Bällen“ aus dem Premiumsegment<br />

trainiert, diese sind<br />

dabei stets hübsch als Pyramiden<br />

aufdrapiert.<br />

Last but not least der <strong>Golf</strong>platz<br />

als Herzstück der Qualitäts-Idylle<br />

am Riedhof: Als<br />

Heinz Fehring den Job des<br />

<strong>Golf</strong>platz-Architekten übernahm,<br />

hatte er die klare Vision<br />

und Verantwortung, den Platz<br />

schonend in die vorgegebene<br />

Natur einzubetten. Dass ihm<br />

dies nachhaltig gelang, beweist<br />

die Tatsache, dass heute am<br />

Riedhof – neben zahlreichen<br />

Tieren und seltenen Pflanzen –<br />

allein 33 Vogelarten beheimatet<br />

sind. Darüber hinaus<br />

gibt es eine Partnerschaft mit<br />

einem Imker, der an Loch 4<br />

Bienen angesiedelt hat. Als der<br />

Renner unter den Mitgliedern<br />

gilt seitdem der sogenannte<br />

„Blüten- und Waldhonig von<br />

der 4“. Nicht umsonst wurde<br />

der Riedhof zuletzt 2013 erneut<br />

vom DGV-Projekt „<strong>Golf</strong><br />

& Natur“ mit dem Zertifikat in<br />

Gold ausgezeichnet.<br />

<strong>Der</strong> Par 72 Course mit einer<br />

Gesamtlänge von den weißen<br />

Herrliches Anwesen in typisch<br />

bayerischem Stil: Das Clubhaus<br />

74 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Beste Trainingsmöglichkeiten:<br />

Driving Range mit Ballpyramiden<br />

Tees von 6.178 Metern (gelb:<br />

5.873 Meter) erstreckt sich auf<br />

einer teilweise bewaldeten Fläche<br />

von rund 60 Hektar und<br />

schöpft dabei alle Facetten<br />

der vorgegebenen Topografie<br />

voll aus. Zahlreiche Wasserhindernisse<br />

bringen zusätzliche<br />

Herausforderung ins Spiel.<br />

Bei schönem Wetter belohnen<br />

traumhafte Ausblicke auf die<br />

Alpen den <strong>Golf</strong>er auf den<br />

höhergelegenen Löchern, nicht<br />

zuletzt am „Signature Hole“,<br />

der 13.<br />

Nach der Runde lädt das<br />

pompöse Clubhaus bzw. die<br />

Terrasse zum Drink oder einer<br />

Stärkung aus der Speisekarte<br />

des Restaurants ein. Professionelle<br />

Hilfe bei der Verbesserung<br />

des eigenen Spiels findet<br />

man beim <strong>Golf</strong>akademie-Team<br />

unter der Leitung von Head-Pro<br />

Christian Moculescu, seines<br />

Zeichens auch Stützpunkttrainer<br />

des Bayerischen <strong>Golf</strong>verbands.<br />

Dabei steht neben der<br />

Driving Range auch eine Indoor-Trainingseinrichtung<br />

zur<br />

Verfügung. Gearbeitet wird<br />

mit modernsten Analysesystemen<br />

wie FlightScope, Video-<br />

Scope und Sam PuttLab.<br />

Frischer Wind. Seit Herbst 2013<br />

führt der ehemalige Tour-Pro<br />

Kariem Baraka, zuvor fünf Jahre<br />

als Turnierdirektor für Langer<br />

Sport Marketing und der Pro<br />

<strong>Golf</strong> Tour tätig, als neuer Geschäftsführer<br />

die Geschicke der<br />

<strong>Golf</strong>-Riedhof GmbH.<br />

Mit dem neuen Mann am<br />

Ruder, bietet der <strong>Golf</strong>club München-Riedhof<br />

zum 25-jährigen<br />

Jubiläum attraktive Mitgliedschaftsangebote<br />

an: So erhalten<br />

die ersten 25 neuen Mitglieder,<br />

die sich 2014 für eine<br />

ordentliche Mitgliedschaft entscheiden,<br />

attraktive Sonderkonditionen.<br />

Darüber hinaus gibt es eine<br />

neu eingeführte „Schnuppermitgliedschaft“,<br />

in deren Rahmen<br />

die Möglichkeit geboten<br />

wird, den Club und seine<br />

außergewöhnlichen Serviceleistungen<br />

für eine Saison ausgiebig<br />

unter die Lupe zu nehmen<br />

und auf Herz und Nieren<br />

zu testen.<br />

Lichtdurchflutet: Das<br />

großzügig dimensionierte<br />

Club-Restaurant<br />

Neuer Geschäftsführer<br />

seit Herbst 2013:<br />

Kariem Baraka<br />

INFO<br />

GC MÜNCHEN-RIEDHOF<br />

<strong>Golf</strong>club München-<br />

Riedhof e.V.<br />

Riedhof 16<br />

D-82544 Egling<br />

Präsident: Dr. Dieter Frank<br />

Greenfee: 1 100,– (Mo. – Fr.)<br />

Vor 10 Uhr: 1 80,– (Mo. – Fr.)<br />

Mit Mitglied: 1 70,–<br />

Tel.: +49(0)8171/2195-0<br />

Fax: +49(0)8171/2195-11<br />

E-Mail: info@riedhof.de<br />

Internet: www.riedhof.de<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 75


CLUBS MERCEDES-BENZ AFTER WORK <strong>GOLF</strong> CUP<br />

www.mercedes-benz.de/golf<br />

Entspannt den Arbeitstag ausklingen lassen: Rund 3.000 Turniere in über 260 Clubs stehen auf dem Turnierkalender des Mercedes-Benz After Work <strong>Golf</strong> Cup<br />

Ein halber Tag Urlaub<br />

Mercedes-Benz After Work <strong>Golf</strong> Cup Deutschlands größte 9-Loch-<br />

Turnierserie geht in die dritte Saison. Noch mehr Clubs, noch mehr Spaß.<br />

Aller guten Dinge<br />

sind drei und im<br />

dritten Jahr des<br />

Mercedes-Benz<br />

After Work <strong>Golf</strong><br />

Cup haben die<br />

Organisatoren und Veranstalter<br />

von Deutschlands größter<br />

9-Loch-Turnierserie noch einen<br />

draufgelegt: Gespielt wird 2014<br />

in über 260 <strong>Golf</strong>clubs im Rahmen<br />

von rund 3.000 Turnieren,<br />

immer von Montag bis Freitag<br />

mit Startzeiten zwischen 17 und<br />

19 Uhr. Wer mitspielt und sich<br />

unter www.awgc.de registriert,<br />

nimmt zudem an der Verlosung<br />

von attraktiven Wochen-,<br />

Monats-, Jahres- sowie Ranglistenpreisen<br />

im Gesamtwert<br />

von rund 250.000 Euro teil.<br />

Zuwachs gibt es im Kreis<br />

der Partner und Sponsoren zu<br />

vermelden: Neben Titelsponsor<br />

Mercedes-Benz und den Partnern<br />

Mizuno und Motocaddy<br />

ist nun auch die Mercedes-Benz<br />

Bank neu mit an Bord. Zudem<br />

ist seit diesem Jahr die „Laureus<br />

Sport for good Foundation“<br />

als exklusiver Charity-Partner<br />

hinzugekommen, die mit zahlreichen<br />

Sport-Projekten sozial<br />

benachteiligte Kinder in der<br />

ganzen Welt unterstützt und<br />

fördert.<br />

Zukunftsweisendes Format.<br />

Zeit ist heutzutage zu einem<br />

der wohl „wertvollsten Güter“<br />

avanciert, nicht nur, aber eben<br />

gerade auch, im <strong>Golf</strong>sport. Besonders<br />

junge, berufstätige <strong>Golf</strong>er<br />

mit Kindern sehen daher<br />

im Faktor Zeit eine der größten<br />

Herausforderungen bei der Ausübung<br />

ihres Lieblings-Sports.<br />

Vor allem ihnen kommt daher<br />

das zukunftsweisende Format<br />

des Mercedes-Benz After Work<br />

<strong>Golf</strong> Cup besonders entgegen.<br />

Denn: Gespielt wird ausschließlich<br />

nach „Feierabend“,<br />

mit Startzeiten unter der Woche<br />

zwischen 17 und 19 Uhr. Dabei<br />

geht eine Turnierrunde „nur“<br />

über neun Löcher – perfekt<br />

also, um den Arbeitstag entspannt<br />

ausklingen zu lassen.<br />

Tolle Preise. Entspannt golfen<br />

schön und gut, aber konzentriert<br />

bei der Sache sollte man<br />

schon sein. Denn wie schon<br />

in den Jahren zuvor, hält der<br />

Mercedes-Benz After Work <strong>Golf</strong><br />

Cup auch diese Saison viele<br />

attraktive Preise für alle registrierten<br />

Teilnehmer bereit:<br />

Neben einem E-Trolley von<br />

Motocaddy für jedes offizielle<br />

Hole-in-One, das während<br />

eines AWGC-Turniers gespielt<br />

wird, winken unter anderem<br />

exklusive Preise in insgesamt<br />

sieben Jahres-Ranglisten.<br />

Zudem lohnt es sich, so oft wie<br />

möglich an Turnieren der bundesweiten<br />

Serie teilzunehmen,<br />

denn für jede gespielte Runde<br />

gibt es ein „Gewinnlos“, das in<br />

die Tombola für die zahlreichen<br />

tollen Preise kommt, die auch<br />

diese Saison wieder verlost wer-<br />

76 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Highlight: Marcel Siem hautnah auf der Runde erleben<br />

den: So winken wöchentlich<br />

Preise in Form von Produkten<br />

der Firmen Garmin, Mizuno<br />

und <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> und jeden<br />

Monat wird ein Mizuno Tourbag<br />

inklusive eines JPX EZ-<br />

Drivers oder ein Motocaddy M1<br />

Pro Lithium ausgelobt.<br />

<strong>Der</strong> „Hammer“ sind aber<br />

auch in diesem Jahr die Jahrespreise,<br />

allen voran der neue<br />

Hauptpreis von Titel-Sponsor<br />

Mercedes-Benz: Erstmals gibt<br />

es die Möglichkeit, einen nagelneuen<br />

Mercedes-Benz GLA im<br />

Wert von 40.000 Euro zu gewinnen.<br />

Als zweiter Jahrespreis winkt<br />

eine Reise für zwei Personen in<br />

die Champagne, inklusive Besuch<br />

der Domaine Pommery.<br />

<strong>Der</strong> Gewinner bzw. die Gewinnerin<br />

des dritten Jahrespreises<br />

darf sich dieses Jahr auf<br />

zwei VIP-Tickets der Mercedes-<br />

Benz Bank für ein Heimspiel<br />

nach Wahl des VfB Stuttgart,<br />

inklusive Spieler-Meet & Greet,<br />

Übernachtung und vielem<br />

mehr freuen.<br />

<strong>Der</strong> vierte Jahrespreis wird<br />

vor allem die Herzen aller<br />

Motorsport-Fans höherschlagen<br />

lassen: Zu gewinnen gibt es ein<br />

exklusives VIP-Paket für zwei<br />

Personen zum diesjährigen<br />

Saisonabschluss der Deutschen<br />

Tourenwagen Masters am<br />

Hockenheimring.<br />

Last but not least erhält der<br />

Sieger des fünften Jahrespreises<br />

einen Motocaddy S3 PRO<br />

Lithium DHC E-Trolley, der mit<br />

seinem einzigartigen Bergabbremssystem<br />

dafür sorgt, dass<br />

auch <strong>Golf</strong>plätze mit Gefälle<br />

ohne Kraftanstrengung gemeistert<br />

werden können.<br />

Tour-Pros als Protagonisten.<br />

Mit Marcel Siem und Caroline<br />

Masson unterstützen auch in<br />

diesem Jahr zwei von Deutschlands<br />

erfolgreichsten Tourspielern<br />

den Mercedes-Benz After<br />

Work <strong>Golf</strong> Cup. Antreibender<br />

Motor für die beiden ist dabei<br />

die Möglichkeit, mit ihrem<br />

Engagement im Rahmen der<br />

Turnierserie dazu beizutragen,<br />

den <strong>Golf</strong>sport zu fördern und<br />

gleichzeitig Gutes zu tun. E<br />

Hochkonzentriert: Caro Masson bei einem AWGC-Turnier 2013<br />

Botschafter des neuen Charity-Partners Laureus: Axel Schulz<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 77


Top-Jahrespreise: Ein Mercedes-Benz GLA im Wert von 40.000 Euro (1. Preis); eine exklusive Reise für zwei Personen inklusive Besuch der Domaine<br />

Pommery in der Champagne (2. Preis); VIP-Tickets für zwei Personen für ein Heimspiel des VfB Stuttgart nach Wahl, inklusive Übernachtung (3. Preis)<br />

„Es ist uns eine Ehre, das,<br />

was wir lieben – den <strong>Golf</strong>sport<br />

– mit einem guten Zweck verbinden<br />

zu können“, so Masson.<br />

Und Marcel Siem fügt hinzu:<br />

„Ich freue mich natürlich, wenn<br />

wir <strong>Golf</strong>er einen Beitrag leisten<br />

und uns am Engagement von<br />

Laureus beteiligen. Als Botschafter<br />

für Mercedes-Benz und<br />

Laureus weiß ich das große<br />

Engagement für sozial benachteiligte<br />

Jugendliche sehr zu<br />

schätzen. <strong>Der</strong> Mercedes-Benz<br />

After Work <strong>Golf</strong> Cup bietet<br />

durch seine Vielzahl an Turnieren<br />

eine optimale Plattform,<br />

um den Laureus-Gedanken vorstellen<br />

zu können.“<br />

Dass sie es ernst damit<br />

meinen, beweisen Siem und<br />

Masson durch ihr persönliches<br />

Engagement im Rahmen ausgewählter<br />

Events der Turnierserie.<br />

Im Laufe der Saison bieten<br />

sich diverse Möglichkeiten,<br />

die beiden live und hautnah<br />

zu erleben. So war Marcel Siem<br />

am 7. Mai im Rahmen des offiziellen<br />

„Kick-off-Events“ des<br />

Mercedes-Benz After Work <strong>Golf</strong><br />

Cup im Open.9 Eichenried, bei<br />

München vor Ort. Dabei wurde<br />

der Ratinger unter anderem von<br />

seinen beiden Mercedes-Benz<br />

Markenbotschafter-Kollegen<br />

Franz Beckenbauer und Moritz<br />

Lampert begleitet.<br />

Ein unvergessliches Erlebnis<br />

war dieser Tag für alle Teilnehmer,<br />

darunter auch für<br />

den gelosten Sieger unseres<br />

Mercedes-Benz After Work <strong>Golf</strong><br />

Cup-Gewinnspiels, Bernd Füllgraf,<br />

der es sich nicht nehmen<br />

ließ, die lange Reise aus Emden<br />

in den Süden der Republik<br />

Mercedes-Benz AWGC 2014: Zahlen & Fakten<br />

Rund 3.000 Turniere in über 260 <strong>Golf</strong> Clubs in Deutschland<br />

Erstes offizielles Turnier (Saisonbeginn): 28. April<br />

Austragungsdauer: Von April bis September<br />

Format: 9 Loch, Stableford, vorgabewirksam (Hcp –4,5 bis –54)<br />

Attraktive Jahres-, Monats- und Wochenpreise<br />

Spannende Ranglisten (Brutto und Netto) mit Jahres-Endsiegern<br />

Alle Infos: www.awgc.de<br />

Tauschen Sie sich aus: www.facebook.com/MBAWGC<br />

anzutreten, um Beckenbauer,<br />

Lampert und Siem u. a. hautnah<br />

auf der Runde zu erleben.<br />

Zitat Bernd Füllgraf, als er<br />

von seinem Gewinn erfuhr:<br />

„Die Decke konnte gar nicht<br />

hoch genug sein für den Sprung,<br />

den ich aufgrund Ihrer Nachricht<br />

aus dem Stuhl gemacht<br />

habe. Das war eine mehr als<br />

erfreuliche Nachricht. Vielen<br />

Dank!“<br />

Mehr zum Kick-off-Event<br />

und wie es Bernd Füllgraf beim<br />

Meet & Greet bzw. auf der<br />

Runde mit Beckenbauer, Lampert<br />

und Siem ergangen ist,<br />

lesen Sie in der nächsten Ausgabe.<br />

Mitmachen lohnt sich. Nutzen<br />

auch Sie die Möglichkeit,<br />

nach einem langen Tag im<br />

Büro abends noch entspannt<br />

am Handicap zu feilen und<br />

tolle Preise zu gewinnen. Melden<br />

Sie sich für die einzelnen<br />

Turniere direkt in Ihrem<br />

<strong>Golf</strong>club an oder aber im<br />

Internet, auf der Homepage<br />

des Mercedes-Benz After Work<br />

<strong>Golf</strong> Cup unter www.awgc.de.<br />

78 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


„Es gab keinen<br />

Putter, wie ich ihn<br />

wollte. Da habe<br />

ich ihn einfach<br />

erfunden.“<br />

<strong>Der</strong> Arnold-Palmer-Course,<br />

dahinter das A-ROSA-Resort: 10 Jahre<br />

Die Tassen hoch<br />

A-ROSA Mit Super-Programm wird das 10-Jahr-<br />

Jubiläum am Scharmützelsee gebührend gefeiert.<br />

Das Pfingst-Wochenende lässt <strong>Golf</strong>erherzen<br />

höherschlagen – denn<br />

der 10. Geburtstag der A-ROSA<br />

Resorts ist ein wunderbarer Anlass, auf<br />

den <strong>Golf</strong>plätzen in Bad Saarow die Korken<br />

knallen zu lassen: Vom 7. bis 9. Juni<br />

lädt ein liebevoll zusammengestelltes<br />

Programm und Arrangement zum <strong>Golf</strong>en<br />

und Feiern ein – beim großen Jubiläums-Turnier<br />

inmitten der weiten Natur<br />

am Scharmützelsee.<br />

„Für das Jubiläum haben wir uns zusammen<br />

mit unseren Kooperationspartnern<br />

viele Highlights<br />

überlegt“,<br />

freut sich Vanessa<br />

Herbon, Direktorin<br />

<strong>Golf</strong> & Sport<br />

bei A-ROSA, auf<br />

den Tag. Erster offizieller<br />

Programmpunkt ist am Sonntag,<br />

den 8. Juni, nach dem Turnier-Check-in<br />

die offizielle Begrüßung auf der neu gestalteten<br />

Driving Range. Als besondere<br />

Überraschung wird ein neuer „Resort-<br />

Bewohner“ enthüllt.<br />

Das <strong>Golf</strong>turnier wird im Einzel Stableford<br />

Format auf dem Arnold Palmer-Platz<br />

ausgetragen, der als einer der schönsten<br />

Plätze Deutschlands gilt. Begleitet wird<br />

die <strong>Golf</strong>partie von einigen Überraschungen<br />

und viel Herzblut durch das A-ROSA<br />

Team. Zünftig fällt die Halfway Station<br />

mit Snacks aus den Regionen der vier<br />

A-ROSA Resorts aus. Einen ganz besonders<br />

ausgefallenen und aufmerksamen<br />

Service wird allen Teilnehmern die Marke<br />

Givenchy bieten: <strong>Der</strong> extra bestellte<br />

Butler nimmt sich nach dem Spiel der<br />

Schläger an und putzt sie für ihren nächsten<br />

Einsatz.<br />

Viele Highlights. Abends wird vor der<br />

malerischen Kulisse des Scharmützelsees<br />

direkt im Hafen des Resorts gefeiert: Für<br />

die musikalische Unterhaltung ist die<br />

Köstritzer Jazzband engagiert und wird<br />

auch für den nötigen<br />

Schwung sorgen,<br />

wenn es bei der<br />

Party kulinarisch<br />

„auf große Tour von<br />

Nord nach Süd“<br />

geht.<br />

An zahlreichen Food-Stationen präsentiert<br />

sich jedes der vier A-ROSA Resorts<br />

auf Sylt, in Travemünde, in Kitzbühel und<br />

Bad Saarow mit einer regionalen Spezialität.<br />

Passend dazu werden die Gäste<br />

mit edlen Tropfen des Weinguts Hex von<br />

Dasenstein verwöhnt. Die Siegerehrung<br />

wird natürlich durch die großzügigen<br />

Preise der Sponsoren zum Höhepunkt des<br />

Tages. Das Jubiläums-Wochenende wird<br />

unterstützt von den Kooperations-Partnern<br />

Titleist, Givenchy, Meiko, Bitburger<br />

und Coca Cola.<br />

Info: www.a-rosa-golf.de<br />

Dieter Ramsauer<br />

erfindet für sein Leben gern Neues.<br />

Zum Beispiel den Dreamliner Putter.<br />

Das Eye-Alignment-System (EAS) hilft Ihnen, sich<br />

bei jedem Putt optimal auszurichten. Durch den<br />

Ausschnitt auf der oberen und den roten Punkt auf<br />

der unteren Putterebene können Sie Ihre Augen<br />

präzise senkrecht über der Puttlinie positionieren.<br />

In Kombination mit der langen Ziellinie und den<br />

beiden Seitenlinien bietet das EAS eine einfache<br />

und hocheffektive Zielvorrichtung – ähnlich wie<br />

Kimme und Korn. Ihr Setup wird optimiert und<br />

reproduzierbar. Dreamliner <strong>Golf</strong> hilft Ihnen, die<br />

Puttlinie besser zu lesen und führt Sie zu<br />

einem besseren Score.<br />

Probieren Sie es aus!<br />

Dreamliner Mallet<br />

Edelstahl<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 79<br />

www.dreamlinergolf.de


CLUBS NATIONAL<br />

Flugplatz: Halfwayhouse mal ganz anders<br />

Ein einmaliges Erlebnis: Per Kleinmaschine von Insel zu Insel geshuttlet<br />

Aufgewertet!<br />

Island <strong>Golf</strong> Trophy Mit neuem Partner EMC²<br />

heißt es für die zweite Runde wieder: abgehoben.<br />

Absolutes Highlight: Mit den Bags vom Rollfeld<br />

Links-Platz: <strong>Der</strong> <strong>Golf</strong> Club Norderney<br />

Big News von der Island <strong>Golf</strong><br />

Trophy, eines der wohl außergewöhnlichsten<br />

und einzigartigsten<br />

<strong>Golf</strong>turnier-Events<br />

weltweit: Für die zweite Austragung,<br />

vom 22. bis 24. August<br />

2014 auf den Inseln Norderney und<br />

Langeoog, ist EMC² als Hauptsponsor mit<br />

an Bord gekommen. <strong>Der</strong> weltweit führende<br />

IT-Konzern bietet dabei unter anderem<br />

den Gewinnern seiner eigenen Business<br />

<strong>Golf</strong>turnierserie die Teilnahme an der<br />

Island <strong>Golf</strong> Trophy 2014 als Hauptpreis.<br />

Jet-Set. Was macht die Island <strong>Golf</strong> Trophy<br />

so außergewöhnlich? Ganz einfach:<br />

Gespielt wird auf zwei Plätzen, die allerdings<br />

auf zwei benachbarten Inseln<br />

gelegen sind. So weit, so gut. Absolutes<br />

Highlight ist aber, dass nach den ersten<br />

Neun auf Norderney der Transport zu den<br />

zweiten Neun auf Langeoog per Kleinmaschine<br />

erfolgt – und anschließend<br />

natürlich wieder zurück. Das Ganze bei<br />

gerade mal rund sieben Minuten „Airtime“.<br />

Das ist aber noch nicht alles: Neben<br />

dem Get-together am Vorabend des Turniers<br />

und dem eigentlichen Turnier steht<br />

ein tolles Rahmenprogramm auf dem Veranstaltungskalender.<br />

Ausgiebig gefeiert<br />

wird dann im Anschluss an die Siegerehrung<br />

in der fast schon legendären „Weißen<br />

Düne“.<br />

Vergangenes Jahr waren es rund 40<br />

Teilnehmer, die sich den Spaß und die einmalige<br />

Erfahrung nicht nehmen ließen.<br />

Die Marke wird wohl dieses Jahr geknackt<br />

werden, denn die ersten Anmeldungen<br />

sind schon längst eingegangen.<br />

Übersicht: In sieben Minuten per Kleinmaschine von Norderney nach Langeoog – und wieder zurück<br />

Info: www.islandgolftrophy.com<br />

80 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


5 Jahre Garantie gemäss Bestimmung des Herstellers<br />

<br />

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5<br />

Jahre Akku<br />

Garantie<br />

DIE NÄCHSTE GENERATION<br />

DES MEISTVERKAUFTEN E-TROLLEYS DER WELT!<br />

<br />

Die neue Generation des Marktführers<br />

Schon auf den ersten Blick zeigen sich die Veränderungen im Design. Schlanker, sportlicher<br />

und dennoch unverkennbar ein PowaKaddy geblieben. Mit allem, was diese britische Traditionsmarke<br />

über 30 Jahre zum meistverkauften E-Trolley der Welt werden ließ.<br />

Zahlreiche sinnvolle Zubehörteile ergänzen ihn je nach Anforderung des <strong>Golf</strong>ers.<br />

PowaKaddy FW7 2014 / EBS-Bremssystem:<br />

PowaKaddy FW7 2014:<br />

PowaKaddy FW3 Lithium:<br />

www.greengrassgolf.de<br />

1.299,- Euro<br />

1.199,- Euro<br />

899,- Euro<br />

DER STÄRKSTE AKKU SEINER KLASSE!<br />

Marke<br />

PowaKaddy 2014 Li NCM 36-Loch Plug’n’Play (BMS)<br />

MotoCaddy 2014 Litepower 36-Loch (BMS) *<br />

PowaKaddy 2014 Li NCM 18-Loch Plug’n’Play (BMS)<br />

MotoCaddy 2014 Litepower (BMS) *<br />

Akku-Leistung<br />

385 Wattstunden<br />

282 Wattstunden<br />

259 Wattstunden<br />

192 Wattstunden<br />

* Angabe nach offizieller Website des Herstellers. BMS: Batterie-Management-System


CLUBS NEWS<br />

Volltreffer<br />

Hole-in-one EMIRAT AG perfekter<br />

Risiko-Absicherer für Lifetime-Erlebnis.<br />

Die Clubhaus-Terrasse vom GC Margarethenhof: Neue Sterne-Küche<br />

Genussvoll<br />

Hotel Margarethenhof Sterne-Koch<br />

Thomas Kahl neuer Küchenchef.<br />

Als neuer Küchenchef<br />

des Hotels<br />

Margarethenhof<br />

lässt Thomas Kahl<br />

die Gäste in die<br />

Vielfalt der bayerischen Landesküche<br />

eintauchen – nicht<br />

ohne der Originalrezeptur bekannter<br />

Traditionsgerichte die<br />

eine oder andere Raffinesse<br />

der Kahlschen Küche hinzuzufügen.<br />

Ob deftige Brotzeit,<br />

delikates Schmankerl oder<br />

Gourmet-Menü: Bei Sterne-<br />

Koch Kahl müssen die verwendeten<br />

Zutaten stets frisch sein<br />

und aus der Region stammen.<br />

Hohe Kunst. Selbst auf einem<br />

Bauernhof aufgewachsen,<br />

zeigt Thomas Kahl schon früh<br />

großes Interesse an der Zubereitung<br />

regionaler Produkte.<br />

Nach seiner Ausbildung zum<br />

Koch führte ihn sein Weg in<br />

die internationale Restaurantwelt,<br />

wo er sich als Chef de<br />

Partie in mehrfachen mit dem<br />

Michelin-Stern ausgezeichneten<br />

Häusern wie dem Tantris<br />

in München oder dem Restaurant<br />

Pierre Gagnaire in Paris<br />

der Haute Cusine widmete.<br />

Drei Jahre lang prägte und<br />

führte Kahl die Küche in Johann<br />

Lafers „Stromburg“, ehe<br />

er die Leitung diverser Restaurants<br />

im St. Regis Mardavall<br />

Resort Mallorca übernahm.<br />

Neben sämtlichen „Best of<br />

Mallorca“-Preisen erkochte er<br />

dem Hotel und Restaurant<br />

„Es Fum“ einen der begehrten<br />

Michelin-Sterne.<br />

Am Margarethenhof erwartet<br />

den Sternekoch ein bereits<br />

bekanntes Gesicht: Christian<br />

Hollweck (GM Margarethenhof)<br />

und Thomas Kahl haben bereits<br />

im St. Regis erfolgreich zusammengearbeitet.<br />

„Wir freuen<br />

uns sehr, mit Thomas Kahl<br />

einen guten Freund und Koch<br />

auf höchstem Niveau gewinnen<br />

zu können, der dem Anspruch<br />

unserer Gäste gerecht<br />

wird und unsere Küche mit<br />

seiner exzellenten Kochkunst<br />

bereichert“, so Hollweck.<br />

Info: www.margarethenhof.com<br />

Hotel und<br />

GC Margarethenhof:<br />

Thomas Kahl,<br />

der neue Sterne-Koch<br />

Ein Hole-in-one (HIO) ist<br />

der Traumschlag eines<br />

jeden <strong>Golf</strong>ers und das<br />

„Once in a Lifetime-Erlebnis“.<br />

Jedoch bleibt der nachhaltige<br />

Erfolg auf Veranstalterseite<br />

oft aus, wenn diese einmalige<br />

Aktion aufs Grün nicht wirklich<br />

etwas bringt. Das liegt oft am<br />

fehlenden Marketing-Konzept.<br />

Für eine Marketing-Aktion<br />

sind z. B. abgesicherte HIO-<br />

Promotions an<br />

einem bestimmten<br />

Loch interessant.<br />

Hier hat der<br />

Sponsor direkten<br />

Kontakt mit den<br />

Spielern. Dabei<br />

werden bei den<br />

Teilnehmern Emotionen<br />

und Adrenalin<br />

freigesetzt,<br />

denn zu gewinnen<br />

sind mitunter<br />

teure Uhren, Autos<br />

oder Bargeld von<br />

bis zu 1 Mio. Euro.<br />

Bis 2012 lagen die<br />

Preise, die man<br />

als „Sponsor“ ausloben<br />

durfte, bei<br />

maximal 750 Euro. <strong>Der</strong> Deutsche<br />

<strong>Golf</strong> Verband hat mittlerweile<br />

mit der Regeländerung<br />

des §3-2b DGV diesem „Gewinnspiel“<br />

Rechnung getragen<br />

und die Wertgrenze (Regel §3-<br />

2a) aufgehoben. Somit können<br />

Amateur-Spieler Hole-in-one-<br />

Preise in unbegrenzter Höhe<br />

während einer <strong>Golf</strong>runde erspielen,<br />

ohne den Amateur-<br />

Status zu verlieren.<br />

Viele Fehler. Mit der Aufhebung<br />

der Wertgrenze allein<br />

ist es jedoch nicht getan. „Bei<br />

der Umsetzung einer Hole-inone-Promotion<br />

werden nach<br />

wie vor viele Fehler gemacht“,<br />

sagt Ralph Clemens Martin,<br />

Vorstand der EMIRAT AG. Tatsächlich<br />

werden oft einfache<br />

Jamie Donaldson: Hole-inone<br />

bei der TA Open 2013<br />

und effektive Wege der Kundengewinnung<br />

und Datenerfassung<br />

missachtet. „Bereits<br />

ein einfaches Foto der Flights<br />

vor dem Traumwagen lässt<br />

die Spieler gerne die E-Mail-<br />

Adresse angeben, wenn ihnen<br />

im Gegenzug das Foto zugemailt<br />

wird“, erklärt Martin.<br />

Entscheidend für den Erfolg<br />

einer HIO-Promotion ist daher<br />

in erster Linie das sinnvolle<br />

Konzept – ganz<br />

gleich, ob Kundenbindung,<br />

Adressgenerierung<br />

oder<br />

Image-Erhöhung<br />

die Zielsetzung<br />

sind.<br />

Eine weitere Erfolgsgröße<br />

ist der<br />

ausgelobte Preis –<br />

je höher dieser angesetzt<br />

ist, umso<br />

stärker die Resonanz.<br />

Eine Kaffeemaschine<br />

lockt<br />

niemanden mehr<br />

hinter dem Ofen<br />

hervor. Aber wenn<br />

ein Spieler trifft,<br />

steht oft ein<br />

immenses Budget auf dem<br />

Spiel. Martin weiß die Antwort:<br />

„Dann zahlt bei durchdachten<br />

Kampagnen die EMIRAT AG als<br />

Risiko-Management-Spezialist<br />

den gewonnenen Preis aus.“<br />

Die EMIRAT AG ist erfahrener<br />

Spezialabsicherer für derartige<br />

Risiken. „Gegen eine kleine Prämie<br />

übernehmen wir das Risiko.“<br />

Abschließend resümiert<br />

Martin: „<strong>Der</strong> DGV hat eine<br />

hervorragende Entscheidung<br />

getroffen, um <strong>Golf</strong>turniere<br />

aufzuwerten. Unternehmer erhalten<br />

somit die Möglichkeit,<br />

den <strong>Golf</strong>sport als Wirtschaftszweig<br />

zu nutzen und sich einer<br />

interessanten, kaufstarken sowie<br />

begeisterungsfähigen Zielgruppe<br />

zu präsentieren.“<br />

Info: www.emirat.de<br />

82 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Traumhafte Ausblicke auf die<br />

„Wagnerstadt“: <strong>Der</strong> <strong>Golf</strong>-Club Bayreuth e. V.<br />

Götterdämmerung<br />

LeisureBREAKS Mit dem „Guide for Free <strong>Golf</strong>“<br />

macht das <strong>Golf</strong>spielen doppelt so viel Freude.<br />

TRAUMFERIEN<br />

IN DEN TIROLER BERGEN<br />

Umgeben von der einzigartigen Bergkulisse liegt das<br />

Sporthotel Ellmau, ein Urlaubsparadies der Sonderklasse.<br />

Direkt gegenüber der Hotelanlage finden <strong>Golf</strong>fans den<br />

27-Loch-<strong>Golf</strong>platz „Wilder Kaiser“, das Tor zur größten<br />

<strong>Golf</strong>region der Alpen.<br />

Nur ca. 20 Autominuten entfernt liegt der GC Kaiserwinkl<br />

Kössen. Gäste unseres Hauses dürfen sich über<br />

Greenfee-Ermäßigungen auf beiden Plätzen freuen.<br />

Wahre <strong>Golf</strong>freaks finden in der Umgebung noch zehn<br />

weitere <strong>Golf</strong>plätze, um die Herausforderung „<strong>Golf</strong>“ so<br />

richtig auszukosten.<br />

Für Ihren Traumurlaub haben wir sehr ansprechende<br />

Pauschalangebote geschnürt. Zögern Sie nicht, uns zu<br />

kontaktieren, wir sind sehr gerne Ihre <strong>Golf</strong>spezialisten.<br />

TAUSCHEN SIE<br />

STÖCKE GEGEN SCHLÄGER<br />

Volles <strong>Golf</strong>vergnügen bei gerade<br />

einmal den halben Greenfee-<br />

Kosten: Das Konzept des „Guide<br />

for Free <strong>Golf</strong>“ von LeisureBREAKS, den<br />

Pionieren des „2for1“-Prinzips, hat nachhaltig<br />

eingeschlagen: Die elfte Ausgabe beinhaltet<br />

mit 224 Partneranlagen, davon<br />

167 in Deutschland sowie 57 in Österreich,<br />

Italien, Tschechien und Skandinavien,<br />

so viele wie noch nie. Die meisten davon<br />

sind echte Top-Anlagen.<br />

Modernes Layout: Gut Glinde bei Hamburg<br />

Ode an die (<strong>Golf</strong>-)Freude. Über den<br />

Dächern der Wagnerstadt Bayreuth gelegen,<br />

beeindruckt die 120 Hektar große Anlage<br />

des <strong>Golf</strong>-Clubs Bayreuth e. V. <strong>Der</strong> 1994 erbaute<br />

18-Loch-Meisterschaftsplatz besticht<br />

neben seinem Links-Charakter besonders<br />

durch unvergessliche Ausblicke auf Bayreuth,<br />

das Festspielhaus, die Fränkische<br />

Schweiz und das Fichtelgebirge.<br />

Nur 20 Autominuten östlich von Hamburg<br />

befindet sich die moderne <strong>Golf</strong>anlage<br />

Gut Glinde, die mit insgesamt drei <strong>Golf</strong>plätzen<br />

über 18, 9 und 6 Löcher perfekte<br />

Alternativen für jedes Spielniveau bietet.<br />

<strong>Der</strong> 18-Loch-Meisterschaftsplatz glänzt<br />

dabei durch teilweise stark modellierte<br />

Spielbahnen, viel Wasser und vor allem<br />

tadellose Grüns.<br />

Strategisch intelligent platzierte Bunker<br />

und Wasserhindernisse, Grüns mit interessanten<br />

Plateaus und Breaks, abwechslungsreiches<br />

Bahndesign – so präsentiert<br />

sich der GC Velbert - Gut Kuhlendahl e. V.,<br />

zwischen Essen und Wuppertal gelegen.<br />

Wer den anspruchsvollen Platz gemeistert<br />

hat, wird im gemütlichen Clubhaus mit<br />

bodenständiger Küche verwöhnt.<br />

Erhältlich ist der „11. Guide for Free<br />

<strong>Golf</strong>“ in allen Partner-<strong>Golf</strong>clubs, im<br />

Buchhandel oder direkt bei Leisure-<br />

BREAKS. <strong>Der</strong> Preis: € 59,90.<br />

<strong>Der</strong> Winter war lange genug. Es juckt in den<br />

Fingern. <strong>Der</strong> Schnee gibt schön langsam das<br />

Grün vom <strong>Golf</strong>platz Wilder Kaiser gegenüber<br />

der Hotelanlage frei. Mit seiner eine einmaligen<br />

Lage eröffnet er das Tor zur größten <strong>Golf</strong>region<br />

der Alpen. Nur 20 Minuten entfernt finden Sie<br />

HOLE IN ONE<br />

IM SPORTHOTEL ELLMAU<br />

den 18-Loch-Platz „Kaiserwinkl <strong>Golf</strong> Kössen“.<br />

3 Wenn Übernachtungen aus dem Jucken inkl. Sporthotel-Verwöhnpension<br />

der Finger jetzt immer<br />

noch kein Kribbeln geworden ist, überzeugen<br />

Frühstücksbuffet mit Bioecke<br />

wir Sie mit folgender Pauschale:<br />

4-Gang-Abendmenü mit Wahlmöglichkeit<br />

aus 5 Hauptgerichten<br />

täglich Salat- und Dessertbuffet<br />

Welcomedrink<br />

<strong>GOLF</strong>-UNLIMITED<br />

Kostenlose Teilnahme am Aktivprogramm<br />

4 bzw. 7 <strong>Golf</strong>paket Übernachtungen<br />

1 (im x Greenfee gebuchten (18-Loch) Zimmertyp) am<br />

GC Wilder Welcomedrink Kaiser Ellmau<br />

Sporthotel-Verwöhnpension<br />

1 x Greenfee (18-Loch) am<br />

Kalt/Warmes GC Eichenheim Frühstücksbuffet in Kitzbühel mit Bioecke,<br />

4-Gang-Menü Startgeschenk/<strong>Golf</strong>präsent<br />

mit 5 Wahl-Hauptgerichten<br />

tägliches Startzeitenreservierung<br />

Salat- und Dessertbuffet<br />

Relaxing-<strong>Golf</strong>-Massage (50 min)<br />

Startgeschenk, ab E 359,– pro Startzeitenreservierung<br />

Person inkl. <strong>Golf</strong><br />

Rundenverpflegung<br />

unlimitierte Anzahl an Greenfees während<br />

Aufenthaltes an aneinander folgenden<br />

Tagen am GC Wilder Kaiser Ellmau<br />

Unlimitierte Benützung der Driving Range<br />

inklusive Bälle<br />

Unlimitierte Benützung von Leihtrolleys<br />

Herausforderung: GC Velbert - Gut Kuhlendahl<br />

Info: www.leisurebreaks.de<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 83<br />

Sporthotel Ellmau · Fam.Unterlechner<br />

Dorf 50 · 6352 Ellmau am Wilden Kaiser<br />

Tel.: +43 (0)5358 3755 · Fax: 2512-555<br />

info@sporthotel-ellmau.com<br />

www.sporthotel-ellmau.com


CLUBS NATIONAL<br />

Leiter des Fitting Centers im <strong>Golf</strong> Valley München: PGA Pro Benjamin Wagner<br />

Bestandsaufnahme: Analyse mit dem TrackMan<br />

Fitting first<br />

<strong>Golf</strong> Valley München Die Anlage im Münchner Süden<br />

etabliert sich als Fitting- und Shopping-Hochburg.<br />

Am Laptop: Auswertung der Daten<br />

Loft & Lie: Finetuning an der Biegemaschine<br />

Das Thema Club-Fitting ist<br />

mehr denn je in aller Munde,<br />

kaum ein Hersteller kann<br />

es sich heute noch leisten,<br />

Schläger „von der Stange“<br />

anzubieten, entsprechend vielfältig ist das<br />

Angebot an Schlägerkopf-, -schaft- und<br />

-griffvarianten im Handel.<br />

Während es für den <strong>Golf</strong>er schon<br />

fast zur Selbstverständlichkeit geworden<br />

ist, sich im Rahmen eines Schlägerkaufs<br />

auch gleich ein professionelles Fitting zu<br />

leisten, ist das Angebot an entsprechend<br />

professionellen Fitting-Einrichtungen,<br />

vor allem „on course“, also direkt auf dem<br />

Gelände einer <strong>Golf</strong>anlage, doch eher überschaubar.<br />

<strong>Der</strong> Grund: Um professionellen<br />

Standards gerecht zu werden, können die<br />

dafür notwendigen Investitionen ganz<br />

schnell mal die Größenordnung eines<br />

Premiumklasse-Automobils überschreiten.<br />

Da ist aber noch nicht das erforderliche<br />

Know-how miteinberechnet, das notwendig<br />

ist, um einen entsprechend qualitativ<br />

hochwertigen Service auch nachhaltig<br />

anbieten zu können.<br />

Eine <strong>Golf</strong>anlage, deren Macher es sich<br />

seit jeher zur Aufgabe gemacht haben,<br />

den höchsten Ansprüchen in allen Bereichen<br />

des durchaus breit gefächerten<br />

Service-Spektrums im <strong>Golf</strong>sport gerecht<br />

zu werden, liegt rund 20 Minuten südlich<br />

von München und trägt den klangvollen<br />

Namen <strong>Golf</strong> Valley, was der namensgebenden<br />

Gemeinde geschuldet ist, in der<br />

sie sich befindet. Herzstück des Clubs sind<br />

der stets top-gepflegte 27 Loch Designer<br />

Course sowie der 9 Loch <strong>Golf</strong> Park, die<br />

sich in Schleifen um das ausladende Clubhaus<br />

ziehen.<br />

Am einen Ende der gut 300 Meter<br />

langen Driving Range ist die David Leadbetter<br />

<strong>Golf</strong> Academy in einem eigenen<br />

Trainings-Areal beheimatet, am anderen<br />

Ende betreibt man ein professionelles<br />

Fitting Center, das über die Jahre zu den<br />

besten gereift ist, die der süddeutsche<br />

Raum zu bieten hat.<br />

Leiter des Fitting Centers im <strong>Golf</strong><br />

Valley München ist Benjamin Wagner. In<br />

seinem „Reich“, das sich auf einer Fläche<br />

von 70 m² erstreckt, ist es das erklärte E<br />

84 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Service-Champions<br />

im erlebten Kundenservice<br />

Nr. 1 der Paketdienste<br />

Im Ranking: 9 Anbieter von Paketdiensten<br />

10|2013<br />

www.Sew<br />

rvice-Champions.de


CLUBS NATIONAL<br />

Bestens sortiert: <strong>Der</strong> Pro-Shop im <strong>Golf</strong> Valley München auf einer Fläche von über 200 Quadratmetern<br />

Bälle: Die führenden Marken im Sortiment<br />

Schuhe: Unterschiedlichste Styles<br />

Bekleidung: Riesenauswahl für sie und ihn<br />

Ziel, dem Kunden das bestmögliche<br />

Equipment individuell auf den Leib zu<br />

schneidern. Als Hilfsmittel bedient sich<br />

Wagner dabei modernster Technologien,<br />

allen voran eines TrackMans sowie eines<br />

FlightScope-Systems, mit deren Hilfe selbst<br />

die kleinsten Nuancen des Schwungs als<br />

analysierbare Daten, sprich als Zahlen<br />

und Grafiken, zunächst aufgenommen<br />

und wenig später auf dem Laptop oder<br />

dem Flatscreen optisch dargestellt werden<br />

können.<br />

Um sicherzustellen, das letztlich auch<br />

das bestmögliche Equipment gefunden<br />

wird, schwört Wagner bei seiner Arbeit<br />

auf „markenunabhängiges Fitting“. Das<br />

kann er garantieren, da er so ziemlich alle<br />

Schaft- und Kopfvarianten der führenden<br />

Hersteller in diversen Fitting-Schränken<br />

permanent lagernd zur Verfügung hat.<br />

Sollten während des Fitting-Prozesses<br />

Anpassungen in Hinblick auf Loft oder Lie<br />

erforderlich sein – was in der Regel so gut<br />

wie immer der Fall ist –, so bedient er sich<br />

einer speziellen Biegemaschine, mit der<br />

die entsprechenden Korrekturen präzise<br />

und vor allem buchstäblich im Handumdrehen<br />

durchgeführt werden können.<br />

Praktisch im <strong>Golf</strong> Valley München ist<br />

die Tatsache, dass ein Fitting auch direkt<br />

vor dem Fitting Center, also auf Gras, erfolgen<br />

kann, um größtmögliche Realitätsnähe<br />

zu gewährleisten. Als Ball wird einheitlich<br />

der Titleist NXT verwendet, übrigens<br />

auch der Standard-Ball auf der<br />

gesamten Driving Range. Neben Drivern,<br />

Hölzern, Wedges und Eisen umfasst der<br />

angebotene Service auch das Fitten von<br />

Puttern. Hierfür kommen die an das<br />

Fitting Center angrenzenden Putting-<br />

Greens zum Einsatz, auf denen das Ergebnis<br />

ebenfalls direkt vor Ort ausprobiert<br />

werden kann.<br />

Je nach Art des Fittings kostet dieses<br />

75 Euro (Putter, Wedge), 100 Euro (Driver,<br />

Eisen) bzw. 150 Euro (Komplett-Fitting).<br />

Darin enthalten ist ein Gutschein in Höhe<br />

von 50 Prozent der Fitting-Kosten, der im<br />

Pro-Shop beim Kauf von zuvor gefitteten<br />

Schlägern eingelöst werden kann.<br />

Shopping-Meile. Und auch diese kann<br />

sich mehr als sehen lassen: Auf einer<br />

Fläche von über 200 m² findet der <strong>Golf</strong>er<br />

im Pro Shop des <strong>Golf</strong> Valley München alle<br />

Produktkategorien angeboten, so ziemlich<br />

alle angesagten Marken sind vertreten.<br />

Das Sortiment reicht von Schlägern, Bags,<br />

Bällen und (E-)Trolleys über Schuhe und<br />

Accessoires hin zu einem umfangreichen<br />

Angebot an modischer <strong>Golf</strong>bekleidung.<br />

Geöffnet ist der Pro-Shop an sieben Tagen<br />

in der Woche.<br />

Interessante Angebote und zeitlich limitierte<br />

Aktionen stehen regelmäßig auf dem<br />

Programm. So gibt es beispielsweise ab einem<br />

Einkauf über 200 Euro (Mode & Schuhe)<br />

einen Gutschein über 50 Euro on top, einzulösen<br />

beim nächsten Einkauf.<br />

Info: www.golfvalley.de<br />

86 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Certified Senior Instructor<br />

der Leadbetter <strong>Golf</strong> Academy:<br />

Ian Holloway<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> DAYS In Kooperation<br />

mit der David Leadbetter<br />

<strong>Golf</strong> Academy Deutschland<br />

ruft <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> eine Serie<br />

von „<strong>Golf</strong>-Erlebnistagen“ unter<br />

dem Motto „<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

DAYS“ im <strong>Golf</strong> Valley München<br />

ins Leben.<br />

Dabei handelt es sich um<br />

themenbezogene Ganztages-<br />

Trainingskurse, bei denen im<br />

Rahmen von Workshops, auf<br />

der Driving Range und auf<br />

dem Platz gezielt auf die wichtigsten<br />

Bereiche des Spiels eingegangen<br />

wird. Lernen Sie von<br />

der Trainings-Philosophie, die<br />

Spielern wie Sir Nick Faldo,<br />

Greg Norman, Ernie Els oder<br />

Michelle Wie zu ihren Erfolgen<br />

verholfen hat. Im ersten Schritt<br />

werden zwei Kurse angeboten:<br />

Performance Days:<br />

(max. 4 Personen)<br />

Entfalten Sie mit diesem Intensivkurs<br />

Ihr maximales Scoring-<br />

Potenzial: Lernen Sie, das<br />

meiste auf der Runde aus Ihrem<br />

Spiel herauszuholen, während<br />

Sie per Video aufgenommen<br />

werden. Nach 9 Löchern wird<br />

ein individueller Trainingsplan<br />

erstellt und intensiv an Schwächen<br />

gearbeitet. Am Ende des<br />

Tages erhalten Sie umfassendes<br />

Material, um zukünftig nach<br />

einem individuellen „Masterplan“<br />

zu trainieren und sich<br />

nachhaltig zu verbessern.<br />

AGENDA:<br />

8.30: Begrüßung,<br />

Welcome Coffee<br />

9.00: Aufwärmen,<br />

Runden-Vorbereitung<br />

9.30: Spiel auf dem Platz<br />

inkl. Rundenanalyse<br />

11.00: Pause, Snacks<br />

11.15: Besprechung und<br />

Erstellen eines indiv. Trainingsplans<br />

für den weiteren Tag<br />

12.00: Taktik- und Strategie-<br />

Workshop<br />

13.00: Indiv. Arbeiten an Ihrem<br />

primären Schwachpunkt<br />

15.30: Pause, Snacks<br />

15.45: Indiv. Arbeiten an Ihrem<br />

sekundären Schwachpunkt<br />

17.00: Zusammenfassung und<br />

Übergabe der indiv. Trainingsunterlagen<br />

Kosten: 1 330,– p. P.<br />

Termine: 08.06., 04.07.,<br />

10.08., 15.09., 10.10.<br />

Ladies Days:<br />

(max. 8 Damen)<br />

Drei Bereiche stehen bei diesem<br />

„Ladies only Day“ auf dem<br />

Programm: Driving, Kurzspiel<br />

und Putten. Mit Hilfe modernster<br />

Analysemethoden wird an<br />

diesem Tag jeder einzelne Bereich<br />

intensiv bearbeitet, um<br />

auf individuelle Schwächen<br />

intensiv einzugehen und das<br />

Maximum herauszuholen.<br />

AGENDA:<br />

8.30: Begrüßung,<br />

Welcome Coffee<br />

9.00: Driving<br />

10.45: Pause, Snacks<br />

11.15: Driving-Strategie,<br />

Taktik auf dem Platz<br />

12.30: Lunch im Clubhaus<br />

13.30: Putting<br />

15.15: Pause<br />

15.30: Kurzspiel<br />

17.00: Zusammenfassung<br />

und Übergabe der indiv.<br />

Trainingsunterlagen<br />

Kosten: 1 330,– p. P.<br />

Termine: 06.06., 06.07.,<br />

08.08., 14.09., 12.10.<br />

Im Preis sind alle Leistungen<br />

wie Greenfee, Driving Range,<br />

Bälle, Snacks, Lunch etc., enthalten.<br />

Zudem: ein Dutzend<br />

Bälle Srixon AD333 sowie<br />

ein <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Jahresabo als<br />

Begrüßungsgeschenk.<br />

Anmeldungen: Direkt im<br />

<strong>Golf</strong> Valley München unter<br />

dem Stichwort „<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

DAYS“ und mit Nennung des<br />

Wunsch-Termins.<br />

Hotline: 08024/90279-0<br />

LASS<br />

DIE FREUDE<br />

REIN<br />

<strong>GOLF</strong> PARADIES ZELL AM SEE-KAPRUN<br />

Eingebettet in die malerische Bergwelt der Hohen Tauern und am Fuße des<br />

3.202 Meter hohen Kitzsteinhorns mit seinem ganzjährig schneebedeckten<br />

Gletscher, liegt die größte <strong>Golf</strong>anlage in den österreichischen Alpen, der GC<br />

Zell am See-Kaprun. Die zwei gleichwertigen 18-Loch Plätze „Kitzsteinhorn“<br />

und „Schmittenhöhe“ begeistern durch viele natürliche Biotope, schilfumrandete<br />

Seen und abwechslungsreiche Spielbahnen. <strong>Der</strong> <strong>Golf</strong>club Zell am<br />

See-Kaprun wurde 2011 und 2012 als „<strong>Golf</strong>club des Jahres“ ausgezeichnet.<br />

Zell am See-Kaprun Tourismus, 5700 Zell am See, Telefon +43 (0) 6542-770<br />

welcome@zellamsee-kaprun.com, www.zellamsee-kaprun.com


<strong>GOLF</strong> TAGEBUCH<br />

EUGEN<br />

PLETSCH<br />

Jahrgang 1952, Autor von vier satirischen<br />

<strong>Golf</strong>büchern, lebt als Schriftsteller<br />

bei Gießen. Als Mitarbeiter des<br />

„<strong>Golf</strong>therapeutischen Pflegedienstes“<br />

berichtet er live aus der Grünen Hölle …<br />

Butterfahrt<br />

nach Bauernburg<br />

»<strong>Golf</strong> ist ein<br />

Lebenselixier<br />

für alle Altersgruppen<br />

und<br />

selbst 80-Jährige<br />

können noch<br />

gefahrlos im<br />

Sand spielen,<br />

sofern man<br />

ihnen die<br />

<strong>Golf</strong>schläger<br />

wegnimmt«<br />

Als Präsident Fahrenbach von der<br />

DGV-Jahreshauptversammlung<br />

zurückkam, musste er von<br />

Prof. Klausthaler gestützt werden<br />

und Dr. Bercelmeyer injizierte<br />

sofort eine Aufbauspritze.<br />

Fahrenbach war wie in Trance und wir fragten<br />

uns, ob er jetzt endgültig übergeschnappt<br />

wäre. Erst durch die DGV-Pressemeldung vom<br />

nächsten Tag verstanden wir, dass Fahrenbach<br />

nicht litt, sondern sehr, sehr glücklich war.<br />

Seine Vision vom „flächenreduzierten Spiel“<br />

war vom DGV als „Innovation des Jahres“<br />

geehrt worden, um die Altersgruppe „Ü50“<br />

anzusprechen. „Das sind Millionen und sie<br />

werden uns Millionen einbringen“, raunten die<br />

Präsidenten jener Clubs, die noch im Frühling<br />

den Kuckuck rufen hörten.<br />

In der Laudatio hieß es: „<strong>Golf</strong> ist ein Lebenselixier<br />

für alle Altersgruppen und selbst<br />

80-Jährige können noch gefahrlos im Sand<br />

spielen, sofern man ihnen die <strong>Golf</strong>schläger<br />

wegnimmt. Um diese Senioren in den <strong>Golf</strong>sport<br />

zu integrieren, kommt der Bauernburger Kurzplatz-Strategie<br />

eine besondere Bedeutung zu.“<br />

Sogar die platinblonde Erbin unbestimmbaren<br />

Alters, die unseren Club im Vorjahr zum<br />

Schnäppchenpreis gekapert hatte, sandte eine<br />

Grußbotschaft aus ihrem Steuerparadies.<br />

„Bravo, weiter so!“, schrieb sie.<br />

Fahrenbach glühte vor Stolz und beschloss,<br />

den nächsten Gang einzulegen, indem er uns<br />

vom <strong>Golf</strong>therapeutischen Pflegedienst (GTP)<br />

zum Rapport bestellte. GTP – Sie entsinnen<br />

sich? Nein? Wir sind gestandene <strong>Golf</strong>er mit<br />

langjähriger Erfahrung darin, wie man eine<br />

Runde vermasselt. Wenn jemand vom Fluch<br />

der weißen Kugel getroffen ohnmächtig und<br />

verzweifelt in Schockstarre verharrt, dann<br />

spenden wir Trost und trocknen Tränen.<br />

So war es zumindest, bis uns Fahrenbach<br />

beschied, dass Turniertränen nach Psycho-<br />

Blackouts ab sofort zweitrangig wären. <strong>Der</strong><br />

Club würde uns einen Altenpflege-Kurs<br />

bezahlen, um die neue DGV-Klientel fach-<br />

gerecht betreuen zu können, die uns sein<br />

Freund Herbert demnächst herankarren würde.<br />

Herbert, auch als „König der Heizdecken“<br />

bekannt, hat ein auf Butterfahrten spezialisiertes<br />

Bus-Unternehmen. Mit dem Ausflug zum<br />

„Jungbrunnen <strong>Golf</strong>“ habe er ein unwiderstehliches<br />

Paket geschnürt: Ein Tag im Luxus-<br />

Resort Bauernburg mit garantierter Platzreife<br />

durch fetten Gänsebraten – plus einer kleinen<br />

Verkaufsveranstaltung – plus Gewinnspiel!<br />

Neben der Heizdecke und einem 39-teiligen<br />

Küchenset wäre auch eine DGV-Clubkarte im<br />

Paket, die alle Handicaps ausweist und beim<br />

neuen DGV-Hauptsponsor Fresenius sowie<br />

mehreren mobilen Pflegediensten Premium-<br />

Status garantiere.<br />

Das Superangebot im Wert von EUR 2.999,–<br />

könne man für nur EUR 299,– erwerben –<br />

sofern man bereit wäre, dem Veranstalter des<br />

Gewinnspiels „Himmel oder Hölle“ eine Blutprobe<br />

zu Forschungszwecken zu überlassen.<br />

Dafür wäre, neben dem Sonderpreis, auch ein<br />

endlos langer Urlaub an einem sehr warmen<br />

Ort garantiert.<br />

Sprachlos standen wir herum, während<br />

Fahrenbach begann, die Greenkeeper zu<br />

instruieren, die ihm, mit speckigen Kappen in<br />

den Händen, ehrfürchtig lauschten. „Schwachpunkte<br />

erkennen, Stellschrauben anziehen.<br />

Wo auch immer!“, donnerte er. „Jede Stolpergefahr<br />

wird planiert. Parole: Rollator-taugliche<br />

Fairways!“ „Büsche und Biotope?“, wurde<br />

gefragt. „Alles ausholzen!“, sagte der Präsident<br />

schneidig. Seine Entscheidungskraft erstaunte<br />

ihn selbst, aber die Hoffnung auf höhere<br />

Verbandsweihen erfüllte ihn mit ungezügelter<br />

Kraft. Macht und Stärke – das waren seine<br />

Lebenselixiere – der <strong>Golf</strong>sport war ihm nur<br />

noch Mittel zum Zweck.<br />

„Was hattest du ihm eigentlich zum Aufbau<br />

gespritzt, Hubi?“, fragte ich Dr. Bercelmeyer ein<br />

paar Tage später. „Bulgarischen Erd-Burzeldorn<br />

(Tribulus Terrestris) und viel Vitamin C“,<br />

murmelte er, „aber ich hätte nicht gedacht,<br />

dass das Zeug bei ihm so reinhaut.“<br />

88 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


<strong>Der</strong> Rock-Koch<br />

Interview Starkoch Stefan Marquard<br />

und Pro Marco Schmuck über den<br />

Erfolg des AEG <strong>Golf</strong> & Cook Cup.<br />

Sie beherrschen die<br />

richtige Technik aus<br />

dem Effeff – der eine<br />

in der Küche, der andere<br />

auf dem Green.<br />

Spitzenkoch Stefan Marquard<br />

und Teaching Professional<br />

Marco Schmuck sind die Gesichter<br />

des AEG <strong>Golf</strong> & Cook<br />

Cup 2014. Zum inzwischen<br />

sechsten Mal reisen sie mit der<br />

Turnierserie durch Deutschland<br />

und Österreich und zeigen<br />

den Teilnehmern, wie es<br />

am Herd und auf dem Platz<br />

noch ein bisschen besser läuft.<br />

Im Doppelinterview spricht<br />

das scheinbar ungleiche Paar<br />

über vertauschte Rollen, Punkrocker<br />

und Vorbilder.<br />

? Die Plätze beim AEG <strong>Golf</strong><br />

& Cook Cup sind schnell<br />

vergriffen. Warum kommt<br />

die Mischung aus <strong>Golf</strong>en<br />

und Kochen so gut an?<br />

! Stefan Marquard: Das Event<br />

überzeugt durch seine Vielseitigkeit:<br />

Sport, Frischluft,<br />

Kochen, tolles Essen, Show.<br />

Wir machen richtig „Dampf”,<br />

damit die <strong>Golf</strong>spieler einen<br />

tollen Tag erleben.<br />

! Marco Schmuck: Außerdem<br />

zeigen wir den Teilnehmern<br />

sowohl in der Küche als auch<br />

auf dem Green, wie einfach eine<br />

gute Technik zu erlernen ist.<br />

? <strong>Der</strong> eine Rocker, der<br />

andere <strong>Golf</strong>er – zumindest<br />

äußerlich sind Sie grundverschieden.<br />

Wie funktionieren<br />

zwei so unterschiedliche<br />

Typen im Team?<br />

! Schmuck: Wir lernen viel<br />

voneinander. Mich beeindruckt,<br />

wie Stefan mit einer Leichtigkeit<br />

sein Wissen und seine<br />

Leidenschaft für das Kochen<br />

vermittelt. Ich versuche das<br />

auch in meinem Beruf als<br />

<strong>Golf</strong>lehrer. Stefan ist ein Vorbild<br />

für mich.<br />

! Marquard: <strong>Golf</strong>technisch<br />

hast du dir hoffentlich keine<br />

Scheibe von mir abgeschnitten.<br />

Marco schafft es, selbst bei<br />

langjährigen <strong>Golf</strong>ern in<br />

kürzester Zeit automatisierte<br />

Technikfehler abzustellen –<br />

was die meisten Teilnehmer<br />

völlig erstaunt. Also bin ich<br />

Marco-Fan.<br />

? Trotz aller Harmonie –<br />

gibt es gravierende Unterschiede,<br />

die deutlich machen:<br />

<strong>Der</strong> eine gehört in die<br />

Küche, der andere auf den<br />

<strong>Golf</strong>platz?<br />

! Marquard: <strong>Golf</strong>er tragen<br />

komische Klamotten, Köche<br />

coole.<br />

! Schmuck: Oder andersrum.<br />

Ein <strong>Golf</strong>er braucht Leidensfähigkeit,<br />

ein Koch nicht.<br />

? Herr Schmuck, passt<br />

Stefan eigentlich in das<br />

idyllische <strong>Golf</strong>-Ambiente?<br />

! Schmuck: Menschlich und<br />

persönlich perfekt passend,<br />

über die Optik lässt sich streiten.<br />

Ein Clubpräsident überlegt<br />

beim Anblick vielleicht<br />

schon, ob ein wild gewordener<br />

Pirat den Platz auseinandernehmen<br />

möchte. Aber dieser<br />

Gegensatz macht den Reiz aus.<br />

! Marquard: Natürlich hat<br />

jeder <strong>Golf</strong>club seine Grundsätze,<br />

und wenn plötzlich ein<br />

Koch im Rockeroutfit einfällt,<br />

haben viele <strong>Golf</strong>er sicherlich<br />

zunächst Bedenken. Am Ende<br />

des Tages haben mich aber<br />

95 Prozent der Teilnehmer ins<br />

Herz geschlossen.<br />

? Was steht für Sie in diesem<br />

Jahr noch alles auf dem<br />

Plan, Herr Marquard? Sind<br />

neue TV-Shows in Sicht?<br />

Dynamisches Duo:<br />

Stefan Marquard<br />

und Marco Schmuck<br />

! Marquard: Über ungelegte<br />

Eier soll man ja nicht sprechen.<br />

Aber ich kann verraten: 2014<br />

wird ein spannendes Jahr mit<br />

tollen Projekten – auch im TV.<br />

? Herr Schmuck, Sie sind<br />

Trainer der Damen-Bundesligamannschaft<br />

des GC<br />

Olching. Was sind Ihre Ziele?<br />

! Schmuck: 2014 widme ich<br />

mich zusätzlich der Olchinger<br />

Herrenmannschaft. Gemeinsam<br />

haben wir ein großes<br />

Ziel: den direkten Wiederaufstieg<br />

in die Bundesliga.<br />

? Und was nehmen Sie sich<br />

für den diesjährigen AEG<br />

<strong>Golf</strong> & Cook Cup vor?<br />

! Schmuck: Ich möchte wieder<br />

die Leidenschaft für meinen<br />

Beruf transportieren und den<br />

<strong>Golf</strong>ern etwas beibringen.<br />

Sowohl der Cup als auch ich<br />

selbst entwickeln uns immer<br />

weiter. Das ist gut so, denn<br />

Stillstand ist Rückschritt.<br />

! Marquard: Wir werden die<br />

Teilnehmer wieder mit extravaganten<br />

Gerichten verwöhnen.<br />

Zudem werde ich mein Handicap<br />

verbessern und definitiv<br />

an einem der acht Turniere ein<br />

Hole-in-One schlagen.<br />

Info: www.aeg.de/golf<br />

Alle AEG <strong>Golf</strong> & Cook Cup-Termine 2014 im Überblick<br />

29. Mai, Himberg (Wien)<br />

Colony Club Gutenhof, www.colonygolf.com<br />

21. Juni, Mondsee<br />

<strong>Golf</strong>club Mondsee, www.golfclubmondsee.at<br />

5. Juli, Swisttal-Miel<br />

<strong>Golf</strong>-Club Schloss Miel, http://www.golfschlossmiel.de<br />

12. Juli, Olching<br />

<strong>Golf</strong>club Olching, www.golfclubolching.de<br />

19. Juli, Seefeld<br />

<strong>Golf</strong>club Seefeld-Wildmoos, www.seefeldgolf.at<br />

26. Juli, Michendorf<br />

<strong>Golf</strong>- & Country-Club Seddiner See, www.gccseddinersee.de<br />

16. August, St. Johann<br />

GC Rheinhessen Hofgut Wißberg, www.gc-rheinhessen.de<br />

23. August, Bruchsal<br />

<strong>Golf</strong>club Bruchsal, www.golfclub-bruchsal.de<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 89


CLUBS TURNIERSERIE<br />

Baden Hills <strong>Golf</strong> & Curling Club GC Residenz Rothenbach (16.03.)<br />

GC Repetal Südsauerland<br />

Gut Minoritenhof G&CC<br />

Münchener <strong>Golf</strong>club<br />

GC Unna-Fröndenberg<br />

GC Residenz Rothenbach (13.04.)<br />

GC Schloss Lütetsburg: Ass-Schützin<br />

Margarethe Flessner (g.l.)<br />

GC Heddesheim Gut Neuzenhof<br />

Das erste Ass!<br />

Erster GC Westpfalz Schwarzbachtal<br />

GC Bad Kissingen<br />

Eingesandte Fotos: Sieger und Platzierte<br />

Samsonite Club Tour Die Turnierserie mit Stationen in Deutschland, Österreich<br />

und Luxemburg feierte Ende April ihr erstes Hole-in-one in diesem Jahr.<br />

Na, das fängt ja<br />

schön an: Die<br />

„SAMSONITE<br />

Club Tour powered<br />

by <strong>GOLF</strong><br />

<strong>TIME</strong> 2014“ ist<br />

noch keine zwei Monate jung,<br />

da gibt es auch schon das erste<br />

Hole-in-one zu feiern: Margarethe<br />

Flessner gelang der Sensationsschlag<br />

beim ersten von<br />

insgesamt vier Qualifikationsturnieren<br />

im <strong>Golf</strong>club Schloss<br />

Lütetsburg, am 27. April. An<br />

Loch 10 schlug Flessner den<br />

Ball aus 75 Metern direkt ins<br />

Loch, was im Anschluss an das<br />

Turnier ausgiebig unter den<br />

Teilnehmern gefeiert wurde.<br />

Und auch wenn sie es an diesem<br />

Tag nicht unter die Ränge<br />

schaffte, gab es im Hause Flessner<br />

letztlich doppelten Grund<br />

zur Freude: Ihr Ehemann,<br />

Wilfried Flessner, belegte mit<br />

beachtlichen 31 Punkten den<br />

1. Platz in der Bruttowertung<br />

und führt somit aktuell die<br />

Qualifikationsrangliste im GC<br />

Schloss Lütetsburg im Herren-<br />

Brutto an.<br />

Konzept. Und darauf kommt<br />

es schließlich an bei der<br />

SAMSONITE Club Tour powered<br />

by <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>: Punkte<br />

zu sammeln und sich – mit<br />

etwas Glück – am Ende als<br />

einer von fünf Siegern pro<br />

Partner-<strong>Golf</strong>club für eines der<br />

sechs Regionalfinale zu qualifizieren.<br />

Jede der über 150 Partner-<br />

Anlagen in Deutschland, und<br />

dieses Jahr auch erstmals in<br />

Österreich und Luxemburg,<br />

trägt bis zur Qualifikations-<br />

Deadline, am 31. Juli, mindestens<br />

drei Turniere im Rahmen<br />

der Serie aus. Jeder Teilnehmer<br />

sammelt dabei Punkte in den<br />

Klassen Brutto Damen und Herren<br />

sowie Netto A, B und C.<br />

Wer mehrfach teilnimmt, hat<br />

also größere Chancen, am<br />

Ende als einer der fünf Sieger<br />

pro <strong>Golf</strong>club zu einem von insgesamt<br />

sechs Regionalfinalen<br />

eingeladen zu werden.<br />

Dort wiederum geht es<br />

um einen von jeweils fünf<br />

Startplätzen zum Jahresfinale,<br />

insgesamt werden also 30 an<br />

der Zahl ausgespielt. Für diese<br />

30 Besten geht es dieses Jahr,<br />

voraussichtlich im November,<br />

ins 5-Sterne Kempinski Hotel<br />

Bahía in Marbella, Spanien.<br />

<strong>Der</strong> genau Termin befindet<br />

sich derzeit noch in der Abstimmung,<br />

mehr dazu in der<br />

nächsten Ausgabe.<br />

Turnier-Homepage. Alle Informationen<br />

rund um die „SAM-<br />

SONITE Club Tour powered<br />

by <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>“ gibt es im<br />

Internet: den Turnierkalender,<br />

alle Austragungsorte, die Turnierausschreibung<br />

sowie alle<br />

eingesandten Fotos der Partneranlagen.<br />

Info: www.golftime-clubtour.com<br />

90 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Co-Sponsors<br />

Turnierkalender (Auszug)<br />

Termin Austragungsort<br />

14.05. <strong>Golf</strong>- und Landclub Bad Arolsen e. V.<br />

14.05. Land- und <strong>Golf</strong>-Club Öschberghof<br />

15.05. <strong>Golf</strong>club Gut Freiberg (AUT)<br />

16.05. <strong>Golf</strong> Club Gut Waldshagen<br />

16.05. <strong>Golf</strong>club Mieminger Plateau (AUT)<br />

17.05. Baltic Hills <strong>Golf</strong> Usedom<br />

17.05. <strong>Golf</strong> Club Bad Kissingen e. V.<br />

17.05. <strong>Golf</strong> Club Varmert e. V.<br />

17.05. <strong>Golf</strong>club Alpirsbach e. V.<br />

17.05. <strong>Golf</strong>club Innsbruck-Igls (AUT)<br />

17.05. <strong>Golf</strong>club Modern <strong>Golf</strong> (AUT)<br />

17.05. <strong>Golf</strong>club Pfaffing Wasserburger Land e. V.<br />

17.05. <strong>Golf</strong>-Club Tutzing e. V.<br />

17.05. <strong>Golf</strong>-Club Unna-Fröndenberg e. V.<br />

17.05. <strong>Golf</strong>club Vilsbiburg e. V.<br />

17.05. <strong>Golf</strong>park Schloss Wilkendorf<br />

17.05. Open <strong>Golf</strong> St. Johann Alpendorf (AUT)<br />

17.05. Warendorfer <strong>Golf</strong>club An der Ems e. V.<br />

18.05. <strong>Golf</strong> Club Bensheim e. V.<br />

18.05. <strong>Golf</strong>club Bad Bevensen e. V.<br />

18.05. <strong>Golf</strong>-Club Berchtesgaden e. V.<br />

18.05. <strong>Golf</strong>-Club Main-Taunus e. V.<br />

18.05. <strong>Golf</strong>club Reischenhof e. V.<br />

18.05. <strong>Golf</strong>club Seefeld-Wildmoos (AUT)<br />

18.05. <strong>Golf</strong>club Velbert-Gut Kuhlendahl e. V.<br />

18.05. <strong>Golf</strong>park München Aschheim<br />

18.05. Hamelner <strong>Golf</strong>club e. V. Schloss Schwöbber<br />

18.05. Öffentlicher <strong>Golf</strong>platz Deichgrafenhof<br />

21.05. Bella Vista <strong>Golf</strong>park – Bad Birnbach<br />

22.05. <strong>Golf</strong> Club Odenwald e. V.<br />

23.05. <strong>Golf</strong>anlage Seeschlösschen Timmendorfer Strand<br />

23.05. <strong>Golf</strong>club Schloß Reichertshausen<br />

24.05. <strong>Golf</strong> & Country Club An der Elfrather Mühle e. V.<br />

24.05. <strong>Golf</strong> Club Herrenalb-Bernbach e. V.<br />

24.05. <strong>Golf</strong> Club Ostseebad Grömitz e. V.<br />

24.05. <strong>Golf</strong>anlage Hummelbachaue<br />

Supplying Sponsors<br />

Turnierkalender (Auszug)<br />

Termin Austragungsort<br />

24.05. <strong>Golf</strong>club Gut Berge Gevelsberg/Wetter e. V.<br />

24.05. <strong>Golf</strong>club Lipperland e. V.<br />

24.05. <strong>Golf</strong>club Taunus Weilrod e. V.<br />

24.05. <strong>Golf</strong>club Weitra (AUT)<br />

24.05. <strong>Golf</strong>-Club Worms e. V. <strong>Golf</strong>anlage Hamm<br />

24.05. Reiters <strong>Golf</strong>schaukel Stegersbach Lafniztal (AUT)<br />

25.05. <strong>Golf</strong> Club Altenhof e. V. Eckernförde<br />

25.05. <strong>Golf</strong> Club Würzburg e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong> und Country Club Leinetal Einbeck e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong>- und Landclub Haghof e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong>anlage Schloss Lütetsburg<br />

25.05. <strong>Golf</strong>anlage Schopfheim<br />

25.05. <strong>Golf</strong>club Am Nationalpark Bayerischer Wald e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong>club Bad Bramstedt e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong>club Euregio Bad Bentheim e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong>-Club Fränkische Schweiz e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong>club <strong>Golf</strong>oase Pfullinger Hof e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong>club Heddesheim Gut Neuzenhof e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong>club Mangfalltal e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong>club Ostfriesland e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong>club Schloß Igling e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong>-Club Winterberg e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong>er‘s Club Bad Überkingen e. V.<br />

25.05. <strong>Golf</strong>park Strelasund<br />

25.05. Open.9 <strong>Golf</strong> Eichenried<br />

25.05. Red <strong>Golf</strong> Quickborn e. V.<br />

25.05. Westfälischer <strong>Golf</strong> Club Gütersloh e. V.<br />

29.05. <strong>Golf</strong>-Club Furth im Wald<br />

29.05. <strong>Golf</strong>club Gut Freiberg (AUT)<br />

29.05. <strong>Golf</strong>club Radstadt Tauerngolf (AUT)<br />

30.05. <strong>Golf</strong>club Drachenwand (AUT)<br />

30.05. <strong>Golf</strong>club Königshof Sittensen e. V.<br />

31.05. AcamedResort<br />

31.05. <strong>Golf</strong> & Country Club Fleesensee<br />

31.05. <strong>Golf</strong> & Country Club Gut Bissenmoor e. V.<br />

31.05. <strong>Golf</strong> Club Bad Kissingen e. V.<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 91


REISE U.S.A.<br />

Fotos: GettyImages / Götz Schmiedehausen<br />

U-HU gegen TIGER<br />

Pinehurst No. 2 In diesem Jahr<br />

werden auf dem weltberühmten<br />

Platz in North Carolina die U.S. Open<br />

der Herren und Damen ausgetragen.<br />

Wir haben uns dieser golferischen<br />

Herausforderung gestellt.<br />

Von Götz Schmiedehausen<br />

92 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Die beiden U.S. Open-Pokale:<br />

Vom 12. bis 15. Juni geht es<br />

(sofern es kein Stechen am Montag gibt)<br />

um die Trophäe der Herren (links),<br />

vom 19. bis 22. Juni wird um den Pokal<br />

bei den Damen (rechts) gekämpft<br />

Im Jahr 2007 behauptete<br />

Tiger Woods, ein<br />

Handicap-10-Spieler<br />

könnte auf einem U.S.<br />

Open-Platz unter Turnierbedingungen<br />

unmöglich<br />

einen zweistelligen<br />

Score spielen. Meine Mission<br />

auf der Bühne der U.S. Open<br />

2014 lautete deshalb: „Spiele<br />

‚U-HU‘ (unter 100) von den<br />

Majorturnier-Abschlägen.“ Als<br />

ich dies meinem Caddie John<br />

erzähle, lächelt er mich wissend<br />

an: „Du hast keine Ahnung,<br />

worauf du dich da einlässt.<br />

<strong>Der</strong> Platz ist in perfektem<br />

Zustand, man könnte hier<br />

morgen problemlos die U.S.<br />

Open spielen.“<br />

Bill Coore und Ben Crenshaw<br />

begannen 2010, Donald<br />

Ross’ Original-Design der<br />

Nummer 2 aus dem Jahr 1907<br />

zu überarbeiten und für die<br />

U.S. Open 2014 zu aktualisieren.<br />

Dabei wurden vor allem<br />

die Roughstreifen entfernt und<br />

durch blanken Sandboden ersetzt,<br />

der teilweise mit Piniennadeln<br />

und Zapfen bedeckt ist.<br />

Fehlstart. Wir beginnen auf<br />

Loch 10, einem 540 Meter<br />

langen Par 5-Monster. Von<br />

dem U.S. Open-Abschlag aus<br />

betrachtet hat man das Gefühl,<br />

in einen surreal langen<br />

Schlauch zu blicken. Um nur<br />

den Damenabschlag zu erreichen,<br />

muss man schon<br />

200 Meter weit (und gerade)<br />

schlagen können. Mein erster<br />

Pinehurst-Drive fliegt vogelwild<br />

nach rechts ab und bleibt<br />

in den Pinien hängen. John<br />

rät mir, Ruhe zu bewahren,<br />

immerhin haben wir von den<br />

knapp 7.000 Metern des Par 70-<br />

Platzes (normalerweise Par 72)<br />

noch ca. 6.800 Meter vor uns.<br />

Mit einem Eisen 5 punche E<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 93


REISE U.S.A.<br />

Pinehurst-Clubhaus: Von hier startet man<br />

auf sechs der acht Pinehurst-Anlagen.<br />

Das Clubhaus ist uneingeschränkt<br />

zugänglich, es gibt einiges an <strong>Golf</strong>-Historie<br />

zu bestaunen und einen U.S. Open-Shop<br />

ich den Ball zwischen den Bäumen<br />

hindurch und habe kurze<br />

Zeit später erstmals das Fairway<br />

des Pinehurst Nr. 2 unter<br />

den Sohlen. Man spürt aufgrund<br />

der vielen Schräglagen<br />

die schottische Herkunft des<br />

Architekten Donald Ross bei<br />

jedem Schritt.<br />

Mit Schlag drei finde ich<br />

einen der Fairwaybunker auf<br />

der linken Seite und torpediere<br />

mein Spielgerät von dort über<br />

das Grün hinaus in eine der<br />

zahlreichen Waste Areas, in<br />

der besonders widerstandsfähige<br />

Pflanzen den Boden bevölkern.<br />

Anschließend juxe<br />

ich ein wenig mit dem Wedge<br />

und dem Putter herum und<br />

notiere schließlich ein knackiges<br />

Doppel-Par.<br />

Auf den folgenden Bahnen<br />

bekomme ich meine Nerven<br />

besser unter Kontrolle, denn<br />

John rät mir, die langen Par 4-<br />

Löcher, die deutlich über<br />

Löcher anzugehen. Andernfalls<br />

werde ich den ganzen Tag<br />

nur Driver, Hölzer und Wedges<br />

spielen müssen. Ich reihe demütig<br />

zwei Bogeys aneinander<br />

und an Loch 13, einem nur<br />

340 Meter langen Dogleg-Par 4,<br />

gelingt mir zu meiner und<br />

Johns Überraschung das erste<br />

Par. John ist hochzufrieden,<br />

vor allem mit meinen Puttkünsten,<br />

denn man findet in<br />

400 Meter messen, wie Par 5- Tiger Woods bei den U.S. Open:<br />

2014 sicher nicht am Start<br />

den Grüns mehr Bewegung als<br />

im Bauch-Beine-Po-Kurs beim<br />

Fitness-Studio gegenüber.<br />

Zumeist präsentieren sie<br />

sich wie grasbewachsene Kuppelbauten,<br />

fallen also zu den<br />

Rändern hin dramatisch in<br />

pfeilschnelle Vorgrün-Slopes<br />

ab, was im ungünstigsten Falle<br />

bedeutet, dass der Ball vom<br />

Grün zurück aufs Fairway oder<br />

in ein Hindernis rollt.<br />

Masochismus. Bahn 14 wirft<br />

bei mir die Frage auf, welches<br />

Spiel die Profis eigentlich spielen.<br />

Es handelt sich um ein 440<br />

Meter langes Par 4, das Fairway<br />

ist schmal und wird von<br />

zahlreichen Bunkern bzw. der<br />

Waste Area bewacht. Das Grün<br />

ist mikroskopisch klein und<br />

hängt brutal von hinten nach<br />

vorne. Selbst mit einem perfekt<br />

platzierten 270 Meter-Drive<br />

benötigt man ein nicht weniger<br />

hochqualitativ geschlagenes<br />

Eisen über 170 Meter,<br />

dessen Landezone in etwa<br />

Größe und Form eines VW<br />

Käfer-Dachs aufweist. Selbstredend<br />

ist nun das zweite Doppel-Par<br />

fällig, denn vier Putts<br />

sind definitiv zwei zuviel.<br />

Wenn man die ganze Zeit<br />

nur exorbitant lange Bahnen<br />

vor sich hat, kommt einem<br />

ein Par 3, das „nur“ 180 Meter<br />

misst, schon fast lächerlich<br />

kurz vor. Trotzdem ist ein Abschlag,<br />

der kaum zwei Meter<br />

94 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Siegerpose: Die Bronze-<br />

Statue des U.S. Open-<br />

Siegers von 1999, der kurz<br />

darauf bei einem Flugzeugabsturz<br />

ums Leben kam<br />

Bahn Nr. 5: Viel Spielraum<br />

hat man von den U.S. Open-<br />

Abschlägen nicht<br />

neben dem Loch zum Liegen<br />

kommt, eine temporäre Brustschwellung<br />

wert. Leider sind<br />

die Grüns in Pinehurst so<br />

schnell (13,5 auf dem Stimpmeter),<br />

dass ich mich letztlich<br />

glücklich schätzen kann,<br />

wenigstens das Par gespielt zu<br />

haben.<br />

Die folgende 480 Meter<br />

lange Bahn 16 wartet mit dem<br />

einzigen Wasserhindernis des<br />

Platzes auf und wurde bei der<br />

U.S. Open 2005 als längstes<br />

Par 4 gespielt. Ich ziele auf die<br />

rechte Seite des Fairways und<br />

erwische den Ball optimal,<br />

trotzdem messe ich mit dem<br />

Lasermesser noch schlanke<br />

238 Meter bis zur Fahne. So<br />

breit das Fairway in der Landezone<br />

auch ist, nun macht<br />

es wenig Sinn, mehr als ein<br />

Eisen 7 in die sich verengende<br />

Waldschneise vorzulegen, um<br />

mit einem Wedge das Grün<br />

anzuspielen, das aussieht wie<br />

ein Alpinskigebiet in der Sommerpause.<br />

Mit einem weiteren<br />

Vierputt und einer „7“ im Gepäck,<br />

habe ich nun schon 13<br />

meiner 29 Schläge Puffer verballert.<br />

Die Vier auf dem folgenden<br />

Par 3 (Nr. 17) verdanke ich<br />

erneut den unglaublich schwierigen<br />

Grüns. John versichert<br />

mir, dass auch die Top-Spieler<br />

beim Major im Juni froh sein<br />

werden, wenn sie mit nur<br />

33 Putts über die Runde kommen.<br />

Amateure sollten sich<br />

eher auf 40 und mehr Schläge<br />

auf den Grüns einstellen. E<br />

Zorro S Magic – Mehr Unterstützung geht nicht!<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

PG-Power<strong>Golf</strong> GmbH . Einsteinstr. 57 . 76275 Ettlingen . Tel. 07243 345720 . info@pg-powergolf.de . www.pg-powergolf.de


REISE U.S.A.<br />

Bahn-Nummer 18: Halten Sie sich von den Bunkern fern!<br />

Nr. 13 und 14: Halten Sie sich immer an die ausgewiesenen Grünflächen<br />

Caddie John: Ohne erfahrenen Lotsen ist man verloren<br />

Putter Boy: Das Wahrzeichen von Pinehurst ist auf jedem Logo zu finden<br />

Die folgende 18, auf der Payne<br />

Stewart 1999 seinen U.S.<br />

Open-Sieg mit einem Ein-Putt-<br />

Par perfekt machte, spiele ich<br />

so defensiv wie möglich. John<br />

rät mir, exakt Stewarts Strategie<br />

zu folgen und den Bunker<br />

auf der rechten Seite weiträumig<br />

zu umspielen. Nach zwei<br />

Hybrid-Schlägen auf dem 412<br />

Meter langen Par 4 kann ich<br />

aus etwa 30 Meter zur Fahne<br />

chippen und juble nach dem<br />

gelochten Par-Putt wie Payne<br />

Stewarts Bronzestatue neben<br />

dem Grün, die den U.S. Open-<br />

Sieger von 1999 nach seinem<br />

gelochten Siegputt zeigt.<br />

Endspurt. John versichert<br />

mir, dass wir auf den ersten<br />

neun Bahnen von Pinehurst<br />

Nr. 2 unmöglich 16 Schläge<br />

verlieren können. Er arbeitet<br />

hier seit 20 Jahren und ist etwa<br />

Mitte 50. <strong>Der</strong> wettergegerbte<br />

Kettenraucher<br />

unterhält mich<br />

fortwährend<br />

mit seinem<br />

schier unerschöpflichen<br />

Fundus an<br />

Anekdoten. Zu<br />

jedem Fleck,<br />

an dem mein<br />

Ball zum Ruhen<br />

kommt,<br />

hat er die passende U.S. Open-<br />

Geschichte zur Hand. Dort hat<br />

Phil Mickelson 1999 den Sieg<br />

liegen lassen und hier kann<br />

man noch die Tränenrinnsale<br />

der Zuschauer erahnen, als<br />

klar wurde, dass ein völlig unbekannter<br />

Neuseeländer namens<br />

Michael Campbell 2005<br />

triumphieren sollte.<br />

Sobald ich mich zum Schlag<br />

bereit mache, erklärt der Profi-<br />

Caddie genau, wo er meinen<br />

Ball landen sehen will und<br />

mahnt mich, ruhig zu schwingen.<br />

Mit dieser Masche gelingt<br />

es ihm (und mir), dass ich<br />

Bahn 1 bis 4 im Par spiele. Immerhin<br />

hat Donald Ross den<br />

Auftakt von Pinehurst human<br />

gehalten, damit der Spieler erst<br />

mal ins Spiel kommen kann.<br />

Auf das Par an Loch 2 sollte<br />

ich besonders stolz sein,<br />

meint John, dies war 2005 die<br />

schwierigste Bahn des Major-<br />

Turniers. Loch Nummer 3<br />

ist mit 350 Metern dann eine<br />

echte Erholung und erneut<br />

vergebe ich eine realistische<br />

Birdie-Chance. Doch man<br />

soll nicht gierig werden. Das<br />

folgende Par 5 spule ich exakt<br />

nach Johns Vorgabe ab, lasse<br />

den Driver stecken und bringe<br />

mich mit zwei Holz-3-Schlägen<br />

in meine Sand-Wedge-<br />

Wohlfühlposition, 75 Meter<br />

von der Fahne entfernt.<br />

Auf Loch 5 jedoch folgt der<br />

zu erwartende Einbruch. Ich<br />

fahre mich in den Slopes des<br />

Fairways fest, verziehe den Ball<br />

in die Waste Area und habe<br />

erst dann wieder eine Grünfläche<br />

unter den Füßen, als ich<br />

bei Schlag 5 erstmals den Putter<br />

zum Einsatz bringen darf.<br />

Das Triple-Bogey auf dem Par<br />

4 trübt die Stimmung jedoch<br />

nicht wirklich ein, denn noch<br />

immer habe ich einen Puffer<br />

von zwölf<br />

Schlägen für<br />

die folgenden<br />

vier Bahnen.<br />

Ich würde<br />

Ihnen noch<br />

gerne ein spannendes<br />

Finale<br />

schildern, doch<br />

ich verlor<br />

„nur“ sechs<br />

weitere Schläge.<br />

Auf dem 210 Meter langen<br />

Par 3 (Nr. 6) toppte ich den<br />

Abschlag nur 100 Meter weit<br />

in die Waste Area und hackte<br />

mich unelegant zum dritten<br />

Doppel-Par des Tages. Auf den<br />

folgenden drei Bahnen spielte<br />

ich dann drei unspektakuläre<br />

Bogeys und gewann mit einer<br />

„93“ die Wette gegen Tiger.<br />

Gratuliert hat er nicht.<br />

Demut. Sollten Sie einmal<br />

die Gelegenheit haben, einen<br />

berühmten Championship-<br />

Course zu spielen, machen Sie<br />

sich den Spaß und erleben Sie<br />

die Anlage unter „Profi-Bedingungen“.<br />

Ich werde die U.S.<br />

Open jedenfalls aus einem<br />

ganz neuen Blickwinkel verfolgen,<br />

um am Ende festzustellen,<br />

dass die Fähigkeiten der<br />

Profis von denen eines Amateurs<br />

so weit entfernt sind wie<br />

die Erde vom Mond.<br />

96 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


REISE U.S.A.<br />

Bahn-Nummer 18: Halten Sie sich von den Bunkern fern!<br />

Nr. 13 und 14: Halten Sie sich immer an die ausgewiesenen Grünflächen<br />

Caddie John: Ohne erfahrenen Lotsen ist man verloren<br />

Putter Boy: Das Wahrzeichen von Pinehurst ist auf jedem Logo zu finden<br />

Die folgende 18, auf der Payne<br />

Stewart 1999 seinen U.S.<br />

Open-Sieg mit einem Ein-Putt-<br />

Par perfekt machte, spiele ich<br />

so defensiv wie möglich. John<br />

rät mir, exakt Stewarts Strategie<br />

zu folgen und den Bunker<br />

auf der rechten Seite weiträumig<br />

zu umspielen. Nach zwei<br />

Hybrid-Schlägen auf dem 412<br />

Meter langen Par 4 kann ich<br />

aus etwa 30 Meter zur Fahne<br />

chippen und juble nach dem<br />

gelochten Par-Putt wie Payne<br />

Stewarts Bronzestatue neben<br />

dem Grün, die den U.S. Open-<br />

Sieger von 1999 nach seinem<br />

gelochten Siegputt zeigt.<br />

Endspurt. John versichert<br />

mir, dass wir auf den ersten<br />

neun Bahnen von Pinehurst<br />

Nr. 2 unmöglich 16 Schläge<br />

verlieren können. Er arbeitet<br />

hier seit 20 Jahren und ist etwa<br />

Mitte 50. <strong>Der</strong> wettergegerbte<br />

Kettenraucher<br />

unterhält mich<br />

fortwährend<br />

mit seinem<br />

schier unerschöpflichen<br />

Fundus an<br />

Anekdoten. Zu<br />

jedem Fleck,<br />

an dem mein<br />

Ball zum Ruhen<br />

kommt,<br />

hat er die passende U.S. Open-<br />

Geschichte zur Hand. Dort hat<br />

Phil Mickelson 1999 den Sieg<br />

liegen lassen und hier kann<br />

man noch die Tränenrinnsale<br />

der Zuschauer erahnen, als<br />

klar wurde, dass ein völlig unbekannter<br />

Neuseeländer namens<br />

Michael Campbell 2005<br />

triumphieren sollte.<br />

Sobald ich mich zum Schlag<br />

bereit mache, erklärt der Profi-<br />

Caddie genau, wo er meinen<br />

Ball landen sehen will und<br />

mahnt mich, ruhig zu schwingen.<br />

Mit dieser Masche gelingt<br />

es ihm (und mir), dass ich<br />

Bahn 1 bis 4 im Par spiele. Immerhin<br />

hat Donald Ross den<br />

Auftakt von Pinehurst human<br />

gehalten, damit der Spieler erst<br />

mal ins Spiel kommen kann.<br />

Auf das Par an Loch 2 sollte<br />

ich besonders stolz sein,<br />

meint John, dies war 2005 die<br />

schwierigste Bahn des Major-<br />

Turniers. Loch Nummer 3<br />

ist mit 350 Metern dann eine<br />

echte Erholung und erneut<br />

vergebe ich eine realistische<br />

Birdie-Chance. Doch man<br />

soll nicht gierig werden. Das<br />

folgende Par 5 spule ich exakt<br />

nach Johns Vorgabe ab, lasse<br />

den Driver stecken und bringe<br />

mich mit zwei Holz-3-Schlägen<br />

in meine Sand-Wedge-<br />

Wohlfühlposition, 75 Meter<br />

von der Fahne entfernt.<br />

Auf Loch 5 jedoch folgt der<br />

zu erwartende Einbruch. Ich<br />

fahre mich in den Slopes des<br />

Fairways fest, verziehe den Ball<br />

in die Waste Area und habe<br />

erst dann wieder eine Grünfläche<br />

unter den Füßen, als ich<br />

bei Schlag 5 erstmals den Putter<br />

zum Einsatz bringen darf.<br />

Das Triple-Bogey auf dem Par<br />

4 trübt die Stimmung jedoch<br />

nicht wirklich ein, denn noch<br />

immer habe ich einen Puffer<br />

von zwölf<br />

Schlägen für<br />

die folgenden<br />

vier Bahnen.<br />

Ich würde<br />

Ihnen noch<br />

gerne ein spannendes<br />

Finale<br />

schildern, doch<br />

ich verlor<br />

„nur“ sechs<br />

weitere Schläge.<br />

Auf dem 210 Meter langen<br />

Par 3 (Nr. 6) toppte ich den<br />

Abschlag nur 100 Meter weit<br />

in die Waste Area und hackte<br />

mich unelegant zum dritten<br />

Doppel-Par des Tages. Auf den<br />

folgenden drei Bahnen spielte<br />

ich dann drei unspektakuläre<br />

Bogeys und gewann mit einer<br />

„93“ die Wette gegen Tiger.<br />

Gratuliert hat er nicht.<br />

Demut. Sollten Sie einmal<br />

die Gelegenheit haben, einen<br />

berühmten Championship-<br />

Course zu spielen, machen Sie<br />

sich den Spaß und erleben Sie<br />

die Anlage unter „Profi-Bedingungen“.<br />

Ich werde die U.S.<br />

Open jedenfalls aus einem<br />

ganz neuen Blickwinkel verfolgen,<br />

um am Ende festzustellen,<br />

dass die Fähigkeiten der<br />

Profis von denen eines Amateurs<br />

so weit entfernt sind wie<br />

die Erde vom Mond.<br />

96 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


TRAVEL LESERREISE<br />

LEISTUNGEN<br />

Pauschalangebot:<br />

• 12 ÜN inkl. Frühstück in vier<br />

5-Sterne-Hotels und<br />

1 x 4-Sterne-Hotel<br />

• 2 x Dinner (Welcome im<br />

Restaurant Red, Abschluss-<br />

Dinner im Restaurant Piegari)<br />

• 7 x Greenfee inkl. Cart bzw.<br />

Caddies auf 7 Top-Plätzen<br />

(Pilar GC, Argentino GC,<br />

Nordelta GC, Cantegril CC,<br />

Club del Lago, Club de <strong>Golf</strong><br />

del Uruguay und Carmelo GC)<br />

• Reservierte Startzeiten<br />

Argentinien & Uruguay<br />

Termin: 27. Oktober – 9. November 2014<br />

ab € 6.999,–<br />

Für viele ein weißer Fleck auf der <strong>Golf</strong>-Reise-<br />

Landkarte: Argentinien und Uruguay.<br />

Ein Grund mehr, die erste <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-<br />

Leserreise nach Lateinamerika aufzulegen.<br />

Automatisch assoziiert man mit Argentinien<br />

das blauweiße Fußball-Dorado (Maradonnas<br />

„Hand Gottes . . .“), den heißblütigen Tango, die<br />

vielseitige Kultur, die einzigartigen Naturlandschaften<br />

(die „argentinische Schweiz“) sowie<br />

die kulinarischen Spezialitäten, allen voran die<br />

unnachahmlichen Steaks.<br />

Als Destinationen sind Argentiniens Hauptstadt<br />

Buenos Aires, der weltbekannte Badeort<br />

Punta del Este an der uruguayischen Atlantikküste,<br />

Uruguays Hauptstadt Montevideo, das UNESCO-<br />

Weltkulturerbe Colonia del Sacramento und<br />

Carmelo, mit Entspannung im <strong>Golf</strong>-Resort am<br />

Rio de la Plata, eingeplant. Insgesamt stehen<br />

sieben Runden <strong>Golf</strong> auf dem Programm, es soll<br />

aber die Gelegenheit, Land und Leute, Geschichte<br />

und Tradition sowie die Kultur Lateinamerikas<br />

kennenzulernen, nicht zu kurz kommen.<br />

Argentinien ist zweifellos ein faszinierendes<br />

Land, vereint Klima und Natur von fünf Kontinenten:<br />

Gletscher, Bergseen, weiße Gipfel, Sandstrände,<br />

Grasland, Wüste und Regenwald – so<br />

viel kann jetzt schon gesagt werden: Für eine<br />

einzige Reise nach Argentinien bietet das achtgrößte<br />

Land der Welt schlicht zu viel. Und dann<br />

kommen noch die besten <strong>Golf</strong>plätze Südamerikas<br />

hinzu, die zum Teil zu den Top-100<br />

der Welt zählen.<br />

Wir freuen uns jetzt schon auf die Premiere<br />

der <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Lateinamerika-Leserreise.<br />

• 4 x private Sightseeing Touren<br />

inkl. deutschsprachigen Guides<br />

• Tango-Show inkl. Dinner in<br />

Buenos Aires<br />

• Flüge Frankfurt – Buenos<br />

Aires – Frankfurt mit<br />

Lufthansa (Economy),<br />

inkl. <strong>Golf</strong>gepäck und<br />

Zubringer-Flug<br />

• Linienflug Buenos Aires nach<br />

Punta del Este (Economy)<br />

• Bootsfahrt mit Buquebus ab<br />

Colonia del Sacramento nach<br />

Buenos Aires in der 1. Klasse<br />

• Alle Transfers lt. Programm in<br />

klimatisierten Fahrzeugen<br />

• Betreuung: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>,<br />

Rivero <strong>Golf</strong> & Reisen<br />

• Preis p. P.: € 6.999,– im DZ<br />

EZ-Zuschlag: € 1.390,<br />

Aufpreis Business Class<br />

(Langstrecke): € 3.200,–<br />

• Sicherungsschein<br />

• Direkt-Buchung:<br />

Rivero <strong>Golf</strong> & Reisen<br />

Tel. +49(0)6051/4747337<br />

Fax +49(0)6051/4747338<br />

info@riverogolfreisen.de<br />

www.riverogolfreisen.de<br />

• Weitere Infos:<br />

www.leserreisen.golftime.de<br />

• Anmeldeschluss: 31. Juli 2014,<br />

danach auf Anfrage<br />

98 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


LEISTUNGEN<br />

Pauschalangebot:<br />

• 13 ÜN inkl. Frühstück in drei<br />

verschiedenen 5-Sterne-Hotels<br />

• 3 x Abendmenü (Welcome-<br />

Dinner in Hanoi, Abschluss-<br />

Dinner in Saigon), 2 x Lunch<br />

• 5 x Greenfee inkl. Caddies<br />

oder Carts auf 5 verschiedenen<br />

Top-Plätzen Vietnams<br />

• Reservierte Startzeiten<br />

• 6 x Sightseeing Touren inkl.<br />

deutschsprachigen Guides<br />

• Red Bridge Cooking Class<br />

• Flüge Frankfurt – Hanoi,<br />

Saigon – Frankfurt mit<br />

Vietnam Airlines (Economy<br />

Deluxe), inkl. <strong>Golf</strong>gepäck und<br />

Rail & Fly-Ticket<br />

• Inlandsflüge Hanoi-Danang,<br />

Danang-Saigon (Economy)<br />

<strong>Golf</strong> & Kultur, Vietnam-Rundreise<br />

Termin: 21. November – 6. Dezember 2014<br />

ab € 5.685,–<br />

Nach der ersten <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Leserreise<br />

Ende 2013 nach Vietnam stand fest:<br />

Das machen wir wieder – die exotische<br />

Fernreise mit der einmaligen Kombination <strong>Golf</strong><br />

und Kultur.<br />

Insgesamt stehen fünf Runden <strong>Golf</strong> auf<br />

Plätzen rund um Hanoi, Danang und Saigon<br />

auf dem Programm. Hinzu kommen kulturelle<br />

Leckerbissen wie eine Dschunkenausfahrt<br />

durch die Halong Bucht, Besuch diverser<br />

Altstädte sowie lokaler Märkte, inklusive „Red<br />

Bridge Cooking Class“, und u. a. eine Tagestour<br />

zur alten Kaiserstadt Hue.<br />

Diese Leserreise wird in Kooperation mit<br />

den Vietnam-<strong>Golf</strong>experten von TangerTravel<br />

durchgeführt und begleitet. Zudem wird es sich<br />

auch hier ein Mitglied der GT-Chefredaktion<br />

nicht nehmen lassen, die 14 Tage mit dabei zu<br />

sein. Besser lässt sich Vietnam aus golferischer<br />

und kultureller Sicht nicht erkunden.<br />

• Visagebühren<br />

• Alle Transfers lt. Programm in<br />

klimatisierten Fahrzeugen<br />

• Betreuung: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>,<br />

Vietnam-golf.de<br />

• Preis p. P.: € 5.685,– im DZ<br />

EZ-Zuschlag: € 1.255,<br />

Aufpreis Business Class<br />

(Langstr.): € 1.370,–<br />

• Termin: 21.November bis<br />

6. Dezember 2014<br />

• Direkt-Buchung:<br />

TangerTravel Ltd.<br />

Tel. +49(0)38306/21181<br />

Fax +49(0)38306/23953<br />

info@vietnam-golf.de<br />

www.vietnam-golf.de<br />

• Weitere Infos:<br />

www.leserreisen.golftime.de<br />

• Anmeldeschluss: 31. Juli 2014,<br />

danach auf Anfrage<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 99


TRAVEL LESERREISEN<br />

Kagami-Intensiv-Woche<br />

mit Sabana Crowcroft<br />

Dénia Marriott La Sella <strong>Golf</strong> Resort & Spa, Spanien<br />

Termin: 2. – 9. November 2014<br />

Mit ihrer Kagami <strong>Golf</strong>-Lehrmethode<br />

hat die ehemalige Ladies European<br />

Tour-Proette Sabana Crowcroft Anfang<br />

der 90er einen ganz neuen, intuitiven<br />

Ansatz des mentalen Lehrens ins Leben<br />

gerufen, ihre Bücher und DVDs haben<br />

sich in den vergangenen 20 Jahren über<br />

30.000 Mal verkauft.<br />

Grund genug, den ersten gemeinsamen<br />

Kagami-<strong>Golf</strong>workshop, übrigens<br />

auch in Begleitung von Ernst Rödder,<br />

Head Pro in Gut Heckenhof, im Rahmen<br />

einer exklusiven Trainingswoche<br />

auszuschreiben. Homebase wird das<br />

5-Sterne-Hotel Dénia Marriott La Sella<br />

<strong>Golf</strong> Resort & Spa im sonnenverwöhnten<br />

Alicante, Spanien, sein. Auf dem<br />

Programm: Neben täglichen Kagami-<br />

Workshops und Trainingseinheiten auf<br />

der Driving Range des Resorts auch<br />

fünf Runden <strong>Golf</strong>, bei denen das<br />

Gelernte gleich praxisnah auf dem<br />

Platz umgesetzt wird. Alle Teilnehmer<br />

erhalten zudem umfangreiches Kagami-<br />

Lehrmaterial, darunter auch die Bücher<br />

und DVDs von Sabana Crowcroft.<br />

ab € 1.793,–<br />

LEISTUNGEN<br />

Pauschalangebot:<br />

• 7 ÜN bei Halbpension im 5-Sterne-Hotel<br />

Dénia Marriott La Sella <strong>Golf</strong> Resort & Spa in<br />

Alicante, Spanien<br />

• 5 Greenfees inkl. Trolleys auf dem La Sella<br />

<strong>Golf</strong> Course<br />

• Kagami Workshops und Training mit<br />

Kagami-Gründerin Sabana Crowcroft sowie<br />

Ernst Rödder (Head-Pro Gut Heckenhof)<br />

• Unlimited Nutzung der Range inkl. Bälle<br />

• Umfangreiches Kagami-Lehrmaterial<br />

• Alle Flughafen-Transfers (Alicante)<br />

• Exklusive Flug<br />

• Preis p. P. ab € 1.793,– im DZ<br />

EZ-Zuschlag: € 215,–<br />

• Termin: 2. bis 9. November 2014<br />

• Direkt-Buchung:<br />

<strong>Golf</strong> Travel Network GmbH<br />

Löhnfeld 26, 21423 Winsen<br />

Tel. +49 (0)4171/600791<br />

E-Mail: info@golftravelnetwork.de<br />

www.golftravelnetwork.de<br />

• Weitere Infos: www.lasellagolfresort.com<br />

www.leserreisen.golftime.de<br />

Hotel & Resort Dolomitengolf, Österreich<br />

Termin: 12. – 19. Oktober 2014<br />

Unsere Leserreisen ins Dolomitengolf<br />

Resort zählen inzwischen zu<br />

den Klassikern und erfreuen sich einer<br />

illustren Stamm-Fangemeinde.<br />

<strong>Der</strong> GC Dolomitengolf gehört mit<br />

seinen 27 Löchern zu den schönsten<br />

Meisterschaftsanlagen Österreichs.<br />

Das milde Klima in Folge der südlichen<br />

Lage macht den Termin Anfang Mai<br />

zum perfekten Saisonauftakt-Event,<br />

der zweite Termin, Mitte Oktober, lässt<br />

dann die Saison ebenso milde ausklingen.<br />

Auf dem Programm stehen<br />

fünf Turniertage, davon drei im Ryder<br />

Cup-Modus und zwei im Einzelmodus,<br />

die klassische <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Trophy.<br />

Darüber hinaus im Programm: Weinprobe,<br />

SPA, Wellness, exklusive österreichische<br />

Küche u. v. m.<br />

Das neue Hotel Dolomitengolf<br />

Suites besticht durch seine großzügigen<br />

und modern eingerichteten<br />

Zimmer, der <strong>Golf</strong>platz liegt praktisch<br />

vor der Haustüre. Herzlich willkommen<br />

zu den traditionellen <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-<br />

Leserreisen.<br />

ab € 705,– / € 930,–<br />

LEISTUNGEN<br />

Pauschalangebot:<br />

• 7 Übernachtungen im Hotel Dolomitengolf<br />

Suites im Doppelzimmer<br />

inklusive Halbpension im 4-Sterne-Hotel<br />

• 5 Turnier-Tage (drei Tage im Ryder Cup-<br />

Modus und zwei Tage <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Trophy<br />

nach Stableford), Rahmenprogramm<br />

• Alle Greenfees<br />

• Startgebühr, attraktive Preise<br />

• Betreuung: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

• Gala-Abend mit Live-Musik<br />

• Termin: 12. bis 19. Oktober 2014<br />

Preis p. Pers.: Ab € 930,– im DZ,<br />

f. Mitglieder GC Dolomitengolf ab € 705,–<br />

EZ € 1.283,–; für Mitglieder<br />

GC Dolomitengolf € 1.056,–<br />

• Direkt-Buchung:<br />

Hotel & Resort Dolomitengolf<br />

Tel. +43(0)4852/61122<br />

Fax +43(0)4852/61122444<br />

E-Mail: info@hotel-dolomitengolf.com<br />

www.hotel-dolomitengolf.com<br />

100 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Lager-Koller gibts nicht<br />

Kollers Hotel Wenn ein frischer Wind über den Millstätter<br />

See weht: Einzigartiges Flair im Familien-Hotel.<br />

GREENFEE<br />

GUTSCHEIN<br />

Familien-Tradition gepaart<br />

mit neuesten<br />

Ideen – wie modernes<br />

Design, dezenter Luxus, originelle<br />

heimische Küche<br />

sowie bodenständiges<br />

Personal – wenn<br />

das nicht funktioniert,<br />

was dann? Das Hotel<br />

Kollers am Millstätter<br />

See, keine drei Stunden<br />

mit dem Auto von<br />

München entfernt, ist<br />

so eine exklusive Oase.<br />

Nach dem Motto: Bewährtes<br />

bleibt, Neues<br />

kommt hinzu.<br />

Ein geschmackvoller Faden<br />

zieht sich durch das renovierte<br />

Familien-Hotel in gekonntem<br />

„Long Island“-Stil.<br />

Sand- und Aquafarben mit<br />

edlen „Designer‘s Guild“-<br />

Stoffen, ein Beach-House mit<br />

offenem Kamin und „original<br />

Traumlage: Das Kollers am Millstätter See<br />

Shutters“, das man gar nicht<br />

mehr verlassen mag – so die<br />

Kurzbeschreibung des neuen<br />

Life-Style-Hauses in Kärnten.<br />

Dazu kommt noch das<br />

eigene große Schiff, auf dem<br />

man gechillt im Bademantel<br />

über den See cruisen kann,<br />

oder der/dem Liebsten<br />

beim romantischen<br />

Sundowner tief in die<br />

Augen schauen kann,<br />

bevor es zum „Private<br />

Dining“ mit dem „Private<br />

Butler“ auf die<br />

kleine Insel mitten im<br />

Millstätter See geht.<br />

Viel romantischer<br />

geht‘s nicht mehr,<br />

und wie auch Hausherr<br />

Hubert Koller jr.<br />

verspricht, gibt es in ihrem<br />

Hause alles andere, nur<br />

keinen „Lager-Koller“.<br />

Info: www.kollers.at<br />

IM <strong>GOLF</strong>PARK<br />

MÜNCHEN ASCHHEIM<br />

ÜBER 18 LÖCHER<br />

(Mo-Do)<br />

EINFACH AUSSCHNEIDEN UND AN<br />

DER REZEPTION EINLÖSEN!<br />

WIR FREUEN UNS AUF<br />

IHREN BESUCH!<br />

Gutschein ist nicht bar auszahlbar. Fixpreis von € 70,-<br />

für 2 Greenfees. Bis zum 15.06.2014 einlösbar und<br />

nicht an Feiertagen und nicht für Turniere gültig. Nur<br />

ein Gutschein pro Person einlösbar.<br />

www.gp-ma.de<br />

South Carolina<br />

Glen Dornoch Waterway <strong>Golf</strong> Links #16, North Myrtle Beach


TRAINING PLAY BETTER <strong>GOLF</strong><br />

Totale Kontrolle<br />

Tour-Stars packen aus Die Erfolgsgeheimnisse von Jamie Donaldson,<br />

14. beim Masters in Augusta, mit Eisen, Wedges und Putter.<br />

mein spiel: JAmie DOnAlDsOn<br />

Bei mir dreht sich<br />

alles um Konstanz<br />

In der Saison 2007 hatte<br />

ich kurzzeitig meine<br />

Tourkarte verloren, doch<br />

seither zeigt meine Formkurve<br />

stetig nach oben. Seit<br />

meiner Rückkehr 2008 belegte<br />

ich die Plätze 89, 59, 46, 38,<br />

19 und 5 in der Rangliste der<br />

European Tour. Ein Schlüssel<br />

zu dieser messbaren Verbesserung<br />

ist langfristiges<br />

Planungsdenken. Meine<br />

Konstanz kommt vom beständigen<br />

Wiederholen und<br />

Verbessern der fundamentalen<br />

Grundlagen meines Spiels.<br />

Natürlich ist ordentlich<br />

Power beim Abschlag ein<br />

wichtiger Baustein, aber die<br />

Ballkontrolle ist das wichtigste<br />

Schlüssel-Element für hochklassiges<br />

Eisenspiel und ein<br />

konkurrenzfähiges Kurzspiel.<br />

In diesem 9-seitigen <strong>GOLF</strong><br />

<strong>TIME</strong>-Beitrag möchte ich<br />

Ihnen die Techniken und die<br />

Übungen vorstellen, die ich<br />

in den vergangenen Jahren<br />

benutzt habe, um diesen kleinen,<br />

weißen Ball die Dinge<br />

tun zu lassen, die ich von ihm<br />

auch sehen will. Vom Fairway<br />

bis zum Grün erhalten Sie so<br />

ein Maß an Kontrolle, das Sie<br />

in dieser Form vielleicht noch<br />

nicht kannten.<br />

Fotos: Mark Newcombe<br />

102 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


tHis is YoUr GaMe.<br />

MaKe it Personal.<br />

Feel. Control. DistanCe.<br />

Ob du das ultimative Feedback, die totale Kontrolle, die maximale Länge oder eine<br />

Mischung aus allem, bei deinem <strong>Golf</strong>spiel suchst, wir haben den passenden Schläger für dich.<br />

neU FG toUr M3 eisen<br />

Geschmiedeter 8620Carbonstahl. Dieser kompakte<br />

Schlägerkopf hat die Präzision und das Gefühl eines<br />

Blades und die Fehlerverzeihung und das Selbstvertrauen<br />

eines Game-Improvement Eisens.<br />

neU C100 eisen<br />

Dank der Spielbarkeit aufgrund der optimierten<br />

Kopfgröße und der maximalen Länge durch die große,<br />

dünne Schlagfläche sind unsere neuen C100 Eisen<br />

perfekt für den Crossover Spieler.<br />

D100 eisen<br />

Extreme Längen und Fehlerverzeihung kennzeichnen<br />

dieses Eisen. Dank des großzügigen Cavitys und<br />

der Right Light Technologie sind diese Eisen bei<br />

gleichem Aufwand deutlich leichter zu schwingen.<br />

wilsonstaff.com


TRAINING JAMIE DONALDSON<br />

Mein voller Schwung: Beständigkeit aufbauen<br />

Ich habe mit dem typischen Problemschlag<br />

eines fortgeschrittenen Spielers zu kämpfen.<br />

Ich tendiere dazu, unterhalb der idealen Schwungebene<br />

zu schwingen, deshalb attackiere ich den<br />

Ball zu stark von innen und generiere dadurch<br />

einen Draw und bisweilen auch einen Hookspin.<br />

Ein starker Draw bringt zwar mehr Weite, aber<br />

der Ball fliegt gerne nach links weg – desaströse<br />

Voraussetzungen für Eisenschläge, bei denen<br />

man Genauigkeit, Distanzkontrolle und eine<br />

sanfte Landung sehen möchte. Deshalb habe ich<br />

mir einen „Zurückhaltungs“-Schwung für das<br />

Fairway erarbeitet, bei dem ich die Hände und<br />

somit den Schlägerkopf davon abhalte, im Treffmoment<br />

zu rotieren bzw. zu schließen.<br />

Ergebnis ist ein leichter Fade, eine Flugbahn,<br />

die alle oben genannten Vorzüge<br />

mit sich bringt.<br />

1 2 3<br />

Wenn man den Ball nach rechts anschneidet,<br />

ist man versucht, nach links zu zielen.<br />

Ergebnis ist zumeist ein noch gewaltigerer<br />

Hook. Ich achte darauf, dass mein Set-up<br />

neutral ist – manchmal ziele ich jedoch leicht<br />

nach links und lasse den Ball zur Fahne kurven<br />

<strong>Der</strong> Schaft deutet in diesem<br />

Moment links vom Ziel. Das ist ein<br />

guter Indikator, dass man auf der<br />

richtigen Spur ist. <strong>Der</strong> Schläger<br />

kann nun perfekt durch den Ball<br />

schwingen<br />

Auf dem Höhepunkt des Schwunges zielt<br />

der Schaft etwas links vom Ziel.<br />

Dies ist die beste Voraussetzung, damit ich<br />

den Ball auf einer neutralen Schwungebene<br />

oder sogar leicht von außen nach innen<br />

attackieren kann<br />

104 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


FÜHLE DAS HOHE FINISH:<br />

Dies ist eine typische Finish-<br />

Position für den „Zurückhaltungs“-Schlag.<br />

Man möchte<br />

nicht, dass der Schlägerkopf die<br />

Hände überholt. Versuchen<br />

Sie das und in Ihrer Finish-<br />

Position gehen die Hände hoch<br />

und der Schläger zeigt<br />

entlang der Ziellinie.<br />

4 5 6<br />

Ich beginne den Durchschwung mit<br />

einer „Over the top“-Tendenz, die<br />

Hände und Arme arbeiten vor dem<br />

Körper, anstatt zur rechten Hüfte zu<br />

fallen. Dadurch vermeide ich, dass<br />

ich den Schläger nach innen ziehe<br />

Man versucht immer, das Schlägerblatt<br />

gerade zum Ball zu bringen. Deshalb haben<br />

Spieler, die von innen nach außen schwingen,<br />

Probleme mit schnellen Rotationen. Von<br />

außen nach innen hingegen unterstützt eine<br />

ruhigere Rotation des Schlägerblattes<br />

Wenn man den Schlag nach links abstellen<br />

will, muss der Körper durch den Ball<br />

rotieren. Wenn der Körper abstoppt,<br />

tendieren die Hände zum „Überschlag“<br />

und schließen so das Schlägerblatt. Hier<br />

zielt meine Gürtelschnalle links vom Ziel<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 105


TRAINING JAMIE DONALDSON<br />

Den Handgelenk-Winkel beibehalten für bessere Schläge<br />

<strong>Der</strong> „Zurückhaltungs“-Schlag ist eine<br />

großartige Ergänzung im Schlagarsenal.<br />

Aber auch auf der Range macht<br />

es Sinn, damit zu arbeiten, da man einige<br />

wichtige Schwungelemente im Fokus hat,<br />

die vor allem für die Ballkontrolle zuständig<br />

sind. Egal ob man den Schlag auf<br />

dem Platz einsetzt, ihn zu beherrschen<br />

hilft, mehr Schwungkultur zu besitzen.<br />

In diesem tollen Bild sieht man mich im<br />

Treffmoment. Achten Sie auf mein rechtes<br />

Handgelenk, es ist exakt so positioniert wie in<br />

der Ansprechhaltung. Vorher habe ich erwähnt,<br />

dass ich darauf achte, dass ich nie das Gefühl<br />

habe, der Schlägerkopf würde die Hände<br />

überholen. Die Ausgangsposition des<br />

Handgelenks wiederherzustellen, ist ein<br />

Schlüssel, um dieses Gefühl zu bekommen.<br />

Wenn der Schläger freigegeben wird, verliert<br />

man dieses Gefühl augenblicklich.<br />

✔<br />

Ein guter Check, ob der Handgelenk-<br />

Winkel stimmt, ist eine gürtelhohe<br />

Haltung der Hände im Durchschwung.<br />

Wenn Sie dies schaffen, können die<br />

Hände nicht vom Schläger überholt<br />

werden und der Ball wird nicht nach<br />

links abfliegen. So entwickeln Sie ein<br />

Gefühl dafür<br />

✘<br />

Das ist eine gewohntere<br />

Durchschwungposition. <strong>Der</strong> rechte<br />

Oberarm wurde entkoppelt und hat<br />

sich über den linken gedreht, die<br />

Schlagfläche zeigt zum Boden. Diese<br />

Bewegung hat den Handgelenk-Winkel<br />

abgeflacht. Für einen harten Draw ist<br />

das o.k., aber wenn Sie nach echter<br />

Kontrolle suchen, ist das falsch<br />

quick tip<br />

Bleiben Sie realistisch!<br />

Aus irgendeinem seltsamen Grund<br />

tendiert der durchschnittliche Amateurgolfer<br />

dazu, bei seinen Längen zu hoch<br />

zu greifen. Er erinnert sich an das „eine“<br />

Eisen 7, dass vor drei Monaten 155 m<br />

weit geflogen ist und beschließt, dass<br />

dies immer der richtige Schläger für<br />

diese Distanz sein muss. Kein Wunder,<br />

dass er immer wieder zu kurz bleibt.<br />

<strong>Der</strong> Profi hingegen findet den Mittelwert<br />

seiner Eisen-7-Schläge und orientiert<br />

sich an dieser Länge. Mit diesem<br />

einfachen Tipp werden Sie viel häufiger<br />

auf Höhe der Fahne liegen und Sie<br />

müssen überhaupt nichts an Ihrem<br />

Schwung verändern . . .<br />

106 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Konstante Geschwindigkeit im Übergang<br />

<strong>Der</strong> ideale Schwungrhythmus beim<br />

„Zurückhaltungs“-Schlag ist nie<br />

schnell. Ein sanfter Übergang ist zudem<br />

essenziell. Um im Übergang auf der<br />

Schwungebene zu bleiben, fühle ich, wie<br />

meine Beine leicht zum Ball gehen.<br />

Dadurch erzeuge ich mehr Stillstand des<br />

Schlägers am Höhepunkt, was den<br />

Schwung noch entspannter macht.<br />

ÜbungsstunDe<br />

Eine einfache Übung<br />

für eine bessere<br />

Schwungkurve<br />

Die Abschwungkurve ist essenziell<br />

für den „Zurückhaltungs“-Schlag.<br />

Wenn ich von innen an den Ball<br />

komme und das Schlägerblatt<br />

gerade oder leicht geöffnet ist,<br />

kann der Ball nur rechts vom Ziel<br />

fliegen und dann einen Cut produzieren.<br />

Deshalb muss die Schwungebene<br />

gerade sein oder von außen<br />

nach innen, um einen sicheren<br />

Schlag zu spielen. Mit dieser Übung<br />

finde ich immer wieder auf den<br />

idealen Schwungpfad zurück, und<br />

gegen den Slice hilft sie auch noch.<br />

1 2 3<br />

Ich nehme mein normales<br />

Set-up ein, doch bevor ich den<br />

Schläger bewege, setze ich den<br />

rechten Fuß so weit nach hinten,<br />

dass sich der große Zeh auf Höhe<br />

der linken Ferse befindet.<br />

Da nun ein Take-away von<br />

innen folgen muss, ist es<br />

unmöglich, noch weiter von innen<br />

an den Ball zu kommen, da man<br />

sonst umfallen würde. Also bewegt<br />

man den Schläger nach vorne.<br />

So erlerne ich das „Over the<br />

top“-Gefühl für den Schlag von<br />

außen nach innen und ich kontrolliere<br />

Rotation und Release des<br />

Schlägers, was für den „Zurückhaltungs“-Schlag<br />

wichtig ist.<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 107


TRAINING JAMIE DONALDSON<br />

Die zwei Chip-Schläge, die Sie können müssen<br />

Die Statistik der European Tour zeigt,<br />

dass ich 2013 in 63,3 Prozent der<br />

Fälle mit meinem Kurzspiel das Par<br />

gerettet habe, womit ich beim<br />

„Scrambling“ die Nummer 2 war. Ich<br />

habe einiges Selbstvertrauen, wenn es<br />

darum geht, sich aus der Affäre zu ziehen,<br />

nicht zuletzt, da ich mein Kurzspiel gut<br />

an die aktuellen Gegebenheiten anpassen<br />

kann. Im Grunde gibt es zwei Situationen,<br />

in der einen möchte man einen<br />

flachen Ball, der lang ausrollt, in der<br />

anderen einen hohen Schlag, bei dem der<br />

Ball schnell liegen bleibt. Und so mache<br />

ich das . . .<br />

1<br />

DER HOHE cHIp-FADE: GuT, wENN DAS GRÜN HäNGT ODER EIN HINDERNIS Im wEG IST ODER DAS GRÜN ScHNELL IST<br />

„Die Hände bleiben immer vor dem<br />

Schlägerkopf“ lautet hier mein Schwunggedanke.<br />

Das Minimieren der Handgelenksaktion<br />

hält den Schlägerkopf auf<br />

einer steileren Schwungebene von außen<br />

nach innen. Beste Voraussetzungen für ein<br />

knackiges, etwas „einschneidenderes“<br />

Eintreffen.<br />

Im Durchschwung konzentriere ich mich<br />

darauf, meine Handgelenke und Unterarme<br />

vom Rotieren abzuhalten, was zum Schließen<br />

und Loftverlust des Schlägerkopfes führt.<br />

Das Resultat ist ein etwas höherer Chip-<br />

Schlag mit genug Backspin, der nach zwei<br />

oder drei Bounces liegenbleibt.<br />

2<br />

DER FLAcHE cHIp-DRAw: GuT, wENN ES BERGAuF GEHT, BEI LäNGEREN DISTANzEN ODER wENN DAS GRÜN LANGSAm IST<br />

Hier will ich den Loft des Schlägers<br />

reduzieren und Spin auf den Ball generieren;<br />

das erreiche ich, indem ich einen Mini-Draw<br />

spiele. Diesmal hilft das Handgelenk, im<br />

Rückschwung ein Gefühl „von außen nach<br />

innen“ zu erzeugen. Gleichzeitig schließt sich<br />

der Schlägerkopf ein wenig, ideal für den<br />

flachen Roller.<br />

Obwohl ich den Schlag mit dem gleichen<br />

Schläger spiele wie auch den Chip-Fade,<br />

erzeugt die Handgelenks-Rotation einen<br />

komplett anderen Schlag (vgl. auch mit dem<br />

Bild oben – der Schlägerkopf befindet sich<br />

dort im Rückschwung auf der Ziellinie).<br />

<strong>Der</strong> Ball fliegt flach und rollt lange aus,<br />

denn dieser Mini-Draw erzeugt Vorwärts-Spin,<br />

was zusätzliche Länge generiert.<br />

108 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Wie man den hohen Lob-Shot spielt<br />

Wenn man einen Tour-Pro dabei beobachtet, wie er einen hohen<br />

Lob-Shot spielt, kann das zu Missverständnissen führen. <strong>Der</strong><br />

Ball steigt so schnell in die Höhe, dass man glauben könnte, diese<br />

Aktion hat mit den Handgelenken zu tun. Dabei bleiben die Hände<br />

während dieses Schwungs ziemlich passiv, vielmehr geschieht das<br />

Wesentliche schon beim Ansprechen des Balls.<br />

SET-up: EINEN FLAcHEN<br />

EINTREFFwINKEL ERzEuGEN<br />

Das Geheimnis ist, den Ball am<br />

„Nullpunkt“ zu treffen. Dafür<br />

positioniere ich den Ball<br />

gegenüber der Stelle, an der der<br />

Schläger den tiefsten Punkt<br />

erreicht, unter der linken Schulter.<br />

Zudem nehme ich zwei weitere<br />

kleine Veränderungen vor:<br />

• Handrücken gegenüber der<br />

Rückseite des Balls positionieren.<br />

Dadurch erzeut man dieses leichte<br />

Zurücklehnen des Schaftes<br />

• Hemdknöpfe hinter den Ball.<br />

Das ist eher wichtig zum<br />

Überprüfen des korrekten Set-ups.<br />

ScHwuNG: KONTROLLIERTES<br />

ATTAcKIEREN<br />

Das Set-up entspricht dem<br />

Treffmoment. Achten Sie darauf,<br />

dass Sie Seitwärtsbewegungen<br />

oder Gewichtsverlagerungen<br />

vermeiden. Konzentrieren Sie<br />

sich auf das Verhältnis Ihrer<br />

Hemdknöpfe zum Ball. Diese<br />

befanden sich im Set-up über der<br />

Rückseite des Schlägers, am<br />

Höhepunkt des Schwungs sollten<br />

sie darunter sein. Greifen Sie<br />

nicht zu fest, um einen flüssigen<br />

Schwung zu generieren.<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 109


TRAINING JAMIE DONALDSON<br />

Darum mag ich mein Spiel<br />

gerne einfach gestrickt …<br />

… und wie sich ein Hole-in-one beim Augusta-Debüt anfühlt<br />

und wie man Familie und <strong>Golf</strong>beruf unter einen Hut bekommt.<br />

mEIN mAjOR-DuRcHBRucH<br />

Letztes Jahr musste ich aufgrund von<br />

Rückenproblemen bei der PGA<br />

Championship aufgeben, doch 2013<br />

durfte ich erstmals bei allen vier<br />

Majorturnieren starten. Diese Erfahrung<br />

hat mir gezeigt, wie sehr ich mich weiterentwickelt<br />

habe, seit ich 2007 meine<br />

Tourkarte verloren habe. Diese Turniere<br />

sind die härtesten Tests im <strong>Golf</strong>sport,<br />

man spielt gegen das stärkste Feld, und<br />

dafür habe ich mich ganz gut<br />

geschlagen. Zweimal den<br />

geteilten 32. Platz zu<br />

schaffen, hört sich nicht<br />

nach viel an, aber ich<br />

hatte das Gefühl, dass<br />

ich mithalten kann.<br />

HOLE IN ONE<br />

Ich habe beim meinem ersten Auftritt<br />

beim U.S. Masters in Augusta nach nur<br />

sechs Bahnen ein Hole-in-one geschossen.<br />

Die Fahne stand ganz hinten auf dem<br />

höchsten Punkt des Grüns der sechsten<br />

Spielbahn. Ich dachte mir noch,<br />

wie schwer dieser Schlag ist,<br />

und wollte nur dieses<br />

erhöhte Plateau erreichen.<br />

<strong>Der</strong> Ball flog wie an der<br />

Schnur gezogen auf die<br />

Fahne zu und die<br />

Zuschauerreaktion war<br />

fantastisch. Zum Glück fand ich<br />

beim Abschlag auf Loch 7 die<br />

Bodenhaftung wieder. Es wird viel<br />

über die Geschwindigkeit der Grüns beim<br />

Masters gesprochen, aber sie sind noch<br />

schneller als ich gedacht habe. Mit all den<br />

Slopes im Grün ist Augusta der ultimative<br />

Härtetest für den Putter.<br />

TEAm-SpIELER<br />

Ich würde lügen, wenn ich behaupten<br />

würde, der Ryder Cup 2014 wäre nicht<br />

mein Ziel. Ich habe jede Sekunde der<br />

110 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Seve Trophy letztes Jahr genossen. Zum<br />

Team zu gehören wäre fantastisch, aber<br />

ich weiß genau, wie gut ich spielen muss,<br />

um das zu schaffen. Bis Mai absolviere<br />

ich eine normale European Tour-Saison,<br />

aber ab der BMW Championship in<br />

Wentworth dreht sich alles nur noch um<br />

die Ryder Cup-Qualifikation.<br />

ES EINFAcH HALTEN<br />

Ich mag keine Veränderungen. Seit die<br />

Ping i15-Eisen 2009 auf den Markt<br />

kamen, spiele ich damit und ich arbeite<br />

seit sechs Jahren mit meinem Coach Matt<br />

Belsham. Ich glaube an Evolution, nicht<br />

an Revolution. Unnötige Veränderungen<br />

zu vermeiden ist ein wichtiges Element.<br />

DIE wIcHTIGSTE LEKTION<br />

Die wichtigste Lektion, die ich bislang<br />

erhielt, lautete einfach: „Arbeite hart.“<br />

Das war das Credo meines Vaters und<br />

heute ist es auch meins. Als ich als Kind<br />

das Spiel erlernt habe, schlug ich absurde<br />

Ballmengen am Tag. Doch beim Trainieren<br />

gibt es Zeiten, in denen es auf Quantität<br />

ankommt und Momente, in denen es<br />

einzig um Qualität geht. Wenn man das<br />

Spiel erlernt oder versucht, eine neue<br />

Bewegung zu verinnerlichen, kommt es<br />

auf die Menge an. Beim Feintuning geht<br />

es weniger um Quantität, sondern mehr<br />

darum, dass jeder Schlag zählt.<br />

mEIN HELD Im <strong>GOLF</strong>SpORT<br />

Severiano Ballesteros. Ich liebe die Art<br />

und Weise, wie er gespielt hat. Er drosch<br />

den Ball so hart er konnte und schaffte<br />

Birdies aus den unmöglichsten Lagen. Ich<br />

habe nie einen <strong>Golf</strong>er erlebt, der diese<br />

Ausstrahlung und soviel Charisma hatte.<br />

GRAD DER ENTFREmDuNG<br />

Launch-Monitore wie TrackMan haben im<br />

<strong>Golf</strong>sport viel bewegt, aber nicht unbedingt<br />

für mich. Ich habe viele <strong>Golf</strong>er erlebt, die<br />

diesen Geräten regelrecht verfallen sind<br />

und wie besessen daran arbeiten, ein<br />

Grad mehr Abflugwinkel oder 50<br />

Umdrehungen pro Sekunde weniger Spin<br />

auf den Ball zu bekommen. Absurd . . .<br />

Ich kann den Nutzen dieser Geräte<br />

nachvollziehen, doch übermäßiger<br />

Gebrauch kann dazu führen, dass man<br />

den Bezug zum eigentlichen Sinn des<br />

Spiels verliert, nämlich den Ball mit<br />

möglichst wenigen Schlägen ins Loch zu<br />

befördern.<br />

VATERFIGuR<br />

Ich habe zwei kleine Kinder, Max und<br />

Isla. Ich bin ein verrückter Vater und kann<br />

nicht aufhören, von meinen Kindern zu<br />

schwärmen. Max ist zwei Jahre alt, er<br />

kloppt den ganzen Tag Bälle ums Haus<br />

herum, aber er ist Linkshänder, was mich<br />

nachdenklich stimmt, denn ich habe eine<br />

Garage voller Schläger für Rechtshänder.<br />

Vater und Tourspieler zu sein ist nicht<br />

einfach. Ich vermisse die Kinder die ganze<br />

Zeit. Das geht nicht nur mir so, aber wir<br />

müssen uns immer daran erinnern, dass<br />

wir für unsere Familien sorgen müssen.<br />

Ich arbeite, damit sie eine bessere Zukunft<br />

haben.<br />

Sosehr ich sie auch vermisse, wenn<br />

ich am Freitag um den Cut kämpfe, darf<br />

ich diesen nicht absichtlich verpassen,<br />

nur um sie sehen zu können. Wenn freie<br />

Wochenenden zur Gewohnheit werden,<br />

ist das ein Desaster.<br />

AUSRÜSTUnG UnD ZIELE<br />

Rohdiamant<br />

Einer meiner Lieblingsschläger ist ein<br />

Modell, dass nicht mehr hergestellt wird,<br />

das Callaway Steelhead-3 Holz 5. Sechs<br />

Jahre lang habe ich es gespielt, bis es<br />

mir gestohlen wurde. Ich habe mir ein<br />

gebrauchtes Modell auf eBay für 30<br />

Pfund beschafft. Heute benutze ich eher<br />

ein Adams Idea Rescue mit 23 Grad Loft.<br />

<strong>Der</strong> kleine Kopf ist großartig, um sich aus<br />

misslichen Lagen zu befreien.<br />

Tour de force<br />

Ich würde gerne in den USA spielen, wenn<br />

auch nicht Vollzeit. Dieses Jahr verbringe<br />

ich dort drei Monate rund um das<br />

Masters. Auf der PGA Tour steht das<br />

Kurzspiel stark im Fokus. Das Rough um<br />

die Grüns ist dicker und die Grüns sind<br />

härter. Wer das beherrscht, hat Erfolg.<br />

Zudem würde ich mich dauerhaft mit den<br />

Besten messen, was mich zu einem<br />

kompletteren Spieler reifen ließe.<br />

Langsam mit dem Draw<br />

Ich habe schon erwähnt, dass ich nur<br />

ungern mein Material wechsle, was aber<br />

nicht heißt, dass ich es gar nicht tue. <strong>Der</strong><br />

neue Taylor Made SLDR-Driver befindet<br />

sich nun seit drei Monaten in meiner<br />

Tasche und er funktioniert großartig.<br />

Wenn meine schlechten Schläge nach<br />

links abdriften, stelle ich den Driver auf<br />

„Fade“. Das ist so eine Art<br />

Rückversicherung für mich. Stelle ich<br />

dann auf der Range fest, dass die Bälle<br />

tendenziell zu sehr nach rechts wandern,<br />

ziele ich etwas mehr nach links.<br />

n Fotografiert auf dem Gelände des Emirates<br />

<strong>Golf</strong> Club, Dubai – Austragungsort der Omega<br />

Dubai Desert Classic<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 111


TRAINING JAMIE DONALDSON<br />

Einfache Übung für einen guten Putt-Rhythmus<br />

Um kontrolliert zu putten, muss man<br />

sich den Rhythmus des vollen<br />

Schlags zunutze machen. Schlechter<br />

Rhythmus bedeutet unkonstante Schläge.<br />

Schlechtes Timing führt zu Verdrehungen<br />

im Treffmoment, guter Rhythmus erzeugt<br />

eine saubere Pendelbewegung und damit<br />

mehr gelochte Putts. Mit dieser Übung<br />

finden Sie Ihren Rhythmus.<br />

Ein guter Schlag benötigt die Mechaniken<br />

eines geschmeidigen und rhythmischen<br />

Schlags. Nur mit einem guten Rhythmus<br />

kann man den Ball nur mit der Kante<br />

eines Wedges vernünftig putten.<br />

Verbringen Sie zehn Minuten vor jeder<br />

<strong>Golf</strong>runde mit Ihrem Wedge auf dem<br />

Putting Grün und üben Sie kontrollierte<br />

Putts. Es funktioniert im Grund aus allen<br />

Distanzen und wird Ihnen eine Extra-<br />

Portion Gefühl für Ihre Putt-Bewegung<br />

verleihen. Wenn Sie mit dem Lob-Wedge<br />

putten können, werden Sie mit dem<br />

Putter keine Probleme mehr haben.<br />

Benutzen Sie ein Sand- oder<br />

Lobwedge. nehmen Sie die<br />

gewohnte Position ein inklusive Putt-<br />

Griff und positionieren Sie den Ball<br />

etwas links von der Mitte. Sprechen Sie<br />

den Ball mit der Blattkante mittig an<br />

Vollführen Sie einen normalen<br />

Putt. Es gibt weiter nichts zu<br />

beachten, außer dass die Handgelenke<br />

passiv sind und der Puttschwung<br />

rhythmisch ausgeführt wird<br />

1 2 3<br />

Jetzt schwingen Sie entschlossen.<br />

Richtig ausgeführt, fühlen Sie<br />

sofort die Rückmeldung in den Armen.<br />

<strong>Der</strong> Ball wird zudem flach über das Grün<br />

rollen. Wenn der Ball davonhoppelt,<br />

müssen Sie Ihr Timing optimieren<br />

112 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


STORY GÖTZ-ZITAT<br />

GÖTZ<br />

SCHMIEDE-<br />

HAUSEN<br />

Seit 2011 bei <strong>GOLF</strong><strong>TIME</strong>, Autor des Buchs<br />

„<strong>Golf</strong> oder gar nichts!“ Fügt sich nach<br />

15 Jahren <strong>Golf</strong> der Erkenntnis, dass er wohl<br />

niemals ein grünes Jackett tragen wird,<br />

außer am Rosenmontag als Kontrast zur<br />

roten Clownsnase.<br />

Sprechen Sie<br />

<strong>Golf</strong>?<br />

»Sie stellen sich<br />

ja auch nicht<br />

vor ein vierjähriges<br />

Kind<br />

aus Tokio und<br />

sind fassungslos<br />

darüber, dass<br />

es fließend<br />

Japanisch<br />

spricht«<br />

<strong>Der</strong> durchschnittliche deutsche <strong>Golf</strong>er<br />

findet den Weg auf die Wiese<br />

erst im mittleren Alter und verfügt<br />

statistisch gesehen über ein Handicap<br />

jenseits der 36er-Marke. Bernhard Langer<br />

(56), Fred Couples (54) oder Miguel Ángel<br />

Jiménez (50) beweisen zwar, dass das Modell<br />

„50+“, mit entsprechenden motorischen Fähigkeiten<br />

ausgestattet, auf absolutem Weltklasseniveau<br />

spielen kann. Das hilft dem graumelierten<br />

Platzreifekurs-Absolventen jedoch<br />

kaum. Ihm führt <strong>Golf</strong> den zunehmenden Verlust<br />

des persönlichen Lernpotenzials so deutlich<br />

wie schmerzhaft vor Augen.<br />

Ich zählte mit Einstiegsalter 30 nicht mehr<br />

zu den golferischen Frühstartern. Das Ziel,<br />

mir einen verlässlichen Schwung zu erarbeiten,<br />

stellt sich nun nach 15 Jahren zunehmend<br />

als Sisyphos-Aufgabe heraus. Bis heute brüte<br />

ich in schöner Regelmäßigkeit eine originelle<br />

Schwungkrise nach der anderen aus und erlebe<br />

immer wieder Anfälle von plötzlich auftretender<br />

<strong>Golf</strong>amnesie. Meine bessere Hälfte<br />

hingegen spielt seit Kindertagen <strong>Golf</strong>, kennt<br />

aber die Übungsanlagen, auf denen ich mich<br />

plage, nur vom Hörensagen. Selbst vor einem<br />

Turnier geht sie grundsätzlich vom Auto direkt<br />

zum ersten Abschlag. Während ich jedoch seit<br />

Jahren zwischen Handicap 9 und 10 stagniere,<br />

spielte sie sich kürzlich ohne jegliches Training<br />

mal eben auf Handicap 6 runter und gewann<br />

noch im siebten Schwangerschaftsmonat<br />

Turniere mit 33 Bruttopunkten.<br />

Ich habe es mir abgwöhnt, darüber erstaunt<br />

zu sein. Sie stellen sich ja auch nicht<br />

vor ein vierjähriges Kind aus Tokio und sind<br />

fassungslos darüber, dass es fließend Japanisch<br />

spricht. Denn man kann <strong>Golf</strong> wie so<br />

vieles andere ziemlich leicht erlernen, wenn<br />

man schon in sehr jungen Jahren damit in<br />

Berührung gebracht wird. Tiger Woods verfügte<br />

im zarten Alter von 18 Monaten über einen<br />

ansehnlichen <strong>Golf</strong>schwung und spielt im<br />

Grunde seit dem Grundschulalter bis heute<br />

(sofern sein Körper es zulässt) konstant brillantes<br />

<strong>Golf</strong>. Die für den Späteinsteiger so kompliziert<br />

wirkende <strong>Golf</strong>bewegung wird beim<br />

„Muttersprachler“ ins kindliche Motorik-Langzeitgedächtnis<br />

abgespeichert und kann noch<br />

nach Jahrzehnten weitestgehend fehlerfrei<br />

abgerufen werden.<br />

Allerdings sollte man nicht dem Irrtum<br />

erliegen, dass aus jedem begabten <strong>Golf</strong>kind<br />

gleich ein erfolgreicher Tourspieler werden<br />

muss. Wir sind ja auch nicht allesamt bedeutende<br />

Dichter, weil wir als Kleinkinder die<br />

deutsche Sprache gelernt haben. Wenn jedoch<br />

zur frühen Körperschulung auch noch Begabung<br />

und Begeisterung hinzukommen, gibt es<br />

kein Limit, was <strong>Golf</strong>wunderkinder wie Lydia<br />

Ko oder Jordan Spieth beweisen, die schon im<br />

Teenager-Alter Profiturniere gewannen.<br />

Wären Lydia oder Jordan jedoch in<br />

Deutschland und nicht in einem golferischen<br />

„Erste-Welt-Land“ wie Neuseeland oder den<br />

USA aufgewachsen, hätten sie trotz ihres<br />

Talents mit großer Wahrscheinlichkeit eher<br />

einen <strong>Golf</strong> gefahren als gespielt. Nur 0,8 Prozent<br />

der Bevölkerung sind aktiv, darunter<br />

viel zu wenige junge Eltern. Unzählige potenzielle<br />

Martin Kaymers und Caroline Massons<br />

kicken deshalb in diesem Moment in der<br />

Fußball-Kreisliga oder bevölkern die Zumba-Kurse<br />

der Republik.<br />

<strong>Golf</strong> ist in anderen Ländern nicht zuletzt<br />

deshalb auf Amateur- und Profiebene so erfolgreich,<br />

weil es Teil der Lebenskultur ist. Oft<br />

spielen drei Generationen gemeinsam in einem<br />

Sonntags-Vierer. <strong>Der</strong> Großvater bestaunt den<br />

270 Meter-Drive seines Enkels und gewinnt am<br />

Ende das Match dank der Kurzspiel-Erfahrung<br />

seines erfüllten <strong>Golf</strong>erlebens. Viele bekannte<br />

Top-Spieler hatten das Glück, dass die <strong>Golf</strong>anlage<br />

von frühster Kindheit an zentraler<br />

Treffpunkt der Familie und Abenteuerspielplatz<br />

zugleich war. Für Sie und mich mag<br />

der Zug zum großen <strong>Golf</strong> abgefahren sein.<br />

Doch wir können unseren Kindern <strong>Golf</strong> als<br />

Muttersprache nahebringen. Auch ohne den<br />

Anspruch, die Welt golferisch erobern zu müssen,<br />

schenken Sie Ihrem Nachwuchs einen<br />

frustfreien <strong>Golf</strong>schwung fürs Leben und erschaffen<br />

eine wertvolle Familien-Tradition.<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 113


TRAINING LEADBETTER<br />

IAn<br />

hOLLOwAy<br />

Ian Holloway, Jahrgang ’80, Fully Qualified<br />

PGA Professional und Certified Senior Instructor<br />

der David Leadbetter <strong>Golf</strong> Academy<br />

im <strong>Golf</strong> Valley München.<br />

ih@golftime.de, www.leadbetter.de<br />

<strong>Der</strong> Bunkerschlag zählt unter Amateurgolfern<br />

nach wie vor zu den gefürchtetsten<br />

Schlägen und es gibt eine Unmenge<br />

an Lektüre zu dem Thema. Für mich sind zwei<br />

Kriterien besonders zu beachten bzw. zu üben,<br />

um den Bunkerschlag kontrollierbar und vor<br />

allem wiederholbar zu machen:<br />

1. <strong>Der</strong> Punkt, an dem das Sandwedge auf den<br />

Sand trifft.<br />

2. Die Länge und Tiefe des Divots.<br />

Wenn Sie diese beiden Faktoren kontrollieren<br />

können, haben Sie die Grundlagen für erfolgreiches<br />

Bunkerspiel bereits gemeistert. Erst<br />

dann sollten Sie sich an schwierigere Bunkersituationen<br />

und -schlagvarianten wagen.<br />

Sandkiste<br />

Bunker Mit einer einfachen<br />

Übung zu mehr<br />

Kontrolle und Konstanz.<br />

Die Länge des Schlages mit Hilfe des Divots kontrollieren<br />

Y<br />

X<br />

Fotos: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

Zeichnen Sie mit dem Bunkerrechen<br />

zwei Linien in den Sand, wobei die X-<br />

Achse in Verlängerung zum Ziel zeigt,<br />

die Y-Achse nach Einnehmen des Setups<br />

unter Ihrem Brustbein verläuft.<br />

<strong>Der</strong> Ball befindet sich in Verlängerung<br />

Ihrer linken Ferse, also leicht links der<br />

Y-Achse.<br />

Die Übung – zunächst ohne Ball – besteht<br />

nun darin, mit dem Sandwedge<br />

exakt an der Y-Linie in den Sand zu<br />

schlagen und zu versuchen, ein stets<br />

gleichgroßes Divot zu erzeugen.<br />

Wenn Sie sich hierbei sicher fühlen,<br />

versuchen Sie es genauso mit dem Ball.<br />

114 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Visualisieren<br />

Setup<br />

Technik ist ein wichtiger Aspekt<br />

beim Schlag aus dem Bunker.<br />

Aber genauso wichtig ist es,<br />

ein Gefühl für den anstehenden<br />

Schlag zu erlangen. Hierfür sehe<br />

ich mir die Situation zunächst<br />

vom Rand des Bunkers und in<br />

Linie zur Fahne an. Ich versuche<br />

mir den Schlag vor meinem<br />

geistigen Auge vorzustellen, zu<br />

visualisieren. Dann mache ich<br />

einige „Trockenschwünge“ mit<br />

der Intensität, die ich meine, zu<br />

benötigen, bevor ich mich in den<br />

Bunker und ins Setup begebe.<br />

Treffmoment<br />

Finish<br />

Im Setup und kurz vor dem<br />

Schlag mache ich in Gedanken<br />

noch einen letzten kurzen<br />

Check-up: Ausrichtung, Entfernung<br />

zum Ziel, benötigte Intensität.<br />

Wenn ich damit fertig bin,<br />

lege ich beherzt los, schlage<br />

konsequent durch den Sand<br />

und verharre letztlich in einem<br />

stabilen Finish.<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 115


TRAINING PLAY BETTER <strong>GOLF</strong><br />

JOnaThan<br />

TayLOr<br />

<strong>Der</strong> Engländer und <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Buchautor hat zunächst<br />

„The Move“ und schließlich „Swing Simply“<br />

entwickelt, ist Fellow of the English PGA sowie<br />

G1 Class Professional der PGA of Germany<br />

Endlich g<br />

Alles Physik Einen Ball gerade<br />

zu schlagen ist theoretisch ganz<br />

einfach. Damit es in der Praxis<br />

klappt, sollten Sie die Theorie<br />

verstanden haben.<br />

Gerade 1: Mit dem Driver treffen Sie den<br />

Ball 3° im Aufschwung. Für einen neutralen<br />

Ballflug muss die Schwungrichtung somit<br />

3° nach rechts vom Ziel sein<br />

Fotos: Marcel Brunnthaler<br />

116 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


erade schlagen<br />

Wie und warum fliegt<br />

ein <strong>Golf</strong>ball geradeaus?<br />

Und woher wissen<br />

Sie, ob eine Schwungänderung,<br />

an der Sie<br />

tüfteln, überhaupt den<br />

gewünschten Effekt auf den Ballflug hat,<br />

wenn Sie die ursächlichen Aspekte, die die<br />

Flugkurve beeinflussen, nicht kennen?<br />

Auf dem Papier. Die Theorie ist einfach:<br />

Wenn Sie einen <strong>Golf</strong>ball sauber<br />

mit der Mitte des Schlägerblatts treffen,<br />

ist die Ausrichtung des Schlägerblatts im<br />

Treffmoment zu 75 bis 85 Prozent für die<br />

Startrichtung des Balls verantwortlich.<br />

Die Richtung, in die sich der Schlägerkopf<br />

im Treffmoment bewegt, beeinflusst die<br />

Startrichtung zu 15 bis 25 Prozent. Um<br />

einen Ball absolut gerade zu schlagen,<br />

müssen Sie den Ball folglich so treffen,<br />

dass das Schlägerblatt exakt in Richtung<br />

Ziel zeigt („Face Path“); außerdem muss<br />

sich der Schläger exakt in Richtung Ziel<br />

bewegen („Club Path“).<br />

Gerade 2: Mit dem Fairwayholz ist der Eintreffwinkel neutral (0°). Somit ist keine Änderung im<br />

Schwungpfad (0°) erforderlich<br />

Das wahre Leben. Die Praxis ist alles<br />

andere als einfach. Schließlich bewegt<br />

sich der Schläger auf einem geneigten<br />

Zirkel um den Körper des Spielers. Wenn<br />

Sie den Ball im Abschwung und somit in<br />

der Mitte Ihres Stands treffen, was ganz<br />

entscheidend bei Schlägen mit den Eisen<br />

ist, bedeutet dies, dass der Club Path nach<br />

rechts vom Ziel verläuft. Damit Sie den<br />

Ball mit den Eisen gerade schlagen, sollte<br />

der Schwung in Relation zur Ziellinie also<br />

leicht von außen nach innen verlaufen<br />

(„out to in“). Das erklärt, warum die<br />

meisten <strong>Golf</strong>er sich mit den Eisen leichter<br />

tun, einen geraden Ball zu schlagen,<br />

als mit den Hölzern: Die meisten <strong>Golf</strong>er<br />

schwingen nämlich „out to in“.<br />

Hölzer. Wenn Sie den Ball mit einem<br />

Fairwayholz am tiefsten Punkt Ihres<br />

Schwungs schlagen, also gegenüber Ihrer<br />

linken Ferse, muss die Schwungrichtung<br />

im Treffmoment neutral sein, damit ein<br />

gerader Schlag gelingt. Und mit dem E<br />

Gerade 3: Mit den kürzeren Eisen treffen Sie den Ball 5° im Abschwung. Für einen neutralen Ballflug<br />

muss der Schwungpfad etwa 2,5° nach links vom Ziel verlaufen<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 117


TRAINING PLAY PLay BETTER BETTEr <strong>GOLF</strong><br />

Driver, wenn der Ball links von<br />

der Ferse Ihres linken Fußes<br />

bereits wieder in der Aufwärtsbewegung<br />

des Schlägerkopfes<br />

geschlagen wird, müssen Sie<br />

leicht nach rechts von der Ziellinie<br />

schwingen, um einen<br />

geraden Schlag<br />

zu meistern.<br />

Zeigt das<br />

Schlägerblatt<br />

und schwingt<br />

der Schlägerkopf<br />

im Treffmoment<br />

nicht<br />

in dieselbe Richtung,<br />

beschreibt<br />

der Ball eine Kurve<br />

nach links oder rechts.<br />

Warum und was Sie<br />

dagegen tun können<br />

bzw. wie Sie diese Gesetzmäßigkeiten<br />

für sich nutzen<br />

können, erkläre ich Ihnen in<br />

der nächsten <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>.<br />

Trainingshilfe. Die Ausrichtung<br />

des Schlägerblatts und<br />

die Schwungrichtung im Treffmoment<br />

lassen sich nur schwer<br />

Hightech-Gerät:<br />

<strong>Der</strong> iTrainer Mini<br />

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Starten Sie mit der neuen Methode<br />

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TrackMan, den einige Akademien<br />

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den ich in Ausgabe 2<br />

von <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

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More. Weitere Tipps und Tricks<br />

von Jonathan Tayler sowie alle<br />

bisherigen Trainings-Folgen<br />

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85630 Harthausen · Telefon 08106/34056<br />

jtgolfing@hotmail.com · www.the-move.de/clinic<br />

MB Wort, Bild & Design<br />

Schlägerblatt gerade (weiß), Schwungrichtung leicht links (rot): <strong>Der</strong> Ball<br />

startet leicht nach links vom Ziel (gelb)<br />

SwinG SiMplY iM DOppElpACK<br />

„<strong>Golf</strong> lernen ist wirklich einfach! lassen Sie sich nicht verwirren durch<br />

komplizierte <strong>Golf</strong>technik – wir lehren den leichtesten weg“, ist Jonathan<br />

Taylor von der The Move <strong>Golf</strong> Academy überzeugt. <strong>Der</strong> Erfolgs-Coach hat<br />

seine innovative Teaching-philosophie in einem Buch mit über 120 Fotos<br />

anschaulich zu papier gebracht. Dabei ist der Titel „SwinG SiMplY ii –<br />

wie Sie garantiert 20 Meter weiter schlagen“ kein leeres Versprechen:<br />

„wer mit meiner Technik nicht 20 Meter weiter schlägt, bekommt sein<br />

Geld zurück“, bekräftigt Jonathan Taylor.<br />

Das Buch (E 19,90) und die DVD „SwinG SiMplY 2 + 20“ (E 29,90)<br />

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118 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


TRAINING MEnTaL<br />

MarTIna<br />

EBErL-ELLIS<br />

Martina Eberl-Ellis: Die dreifache<br />

Siegerin auf der Ladies European Tour<br />

betreibt seit Mai 2011<br />

die Martina Eberl <strong>Golf</strong>akademie<br />

im Münchner <strong>Golf</strong> Eschenried<br />

Die Gefahr so gut es geht aus dem Spiel nehmen: links lauert wasser, daher links aufteen<br />

Taktisch spielen<br />

Kopfsache Ein guter Score ist nicht nur von guten Schlägen abhängig –<br />

vor allem die richtige Taktik kann Ihr Spiel deutlich verbessern.<br />

Wenn das Wort Taktik<br />

im Sport fällt, dann<br />

denken die meisten<br />

<strong>Golf</strong>er eher an Mannschafts-Sportarten<br />

à<br />

la Fußball, Hockey<br />

oder Handball. Ich muss Sie jedoch belehren,<br />

denn auch im <strong>Golf</strong> gibt es sehr wohl<br />

taktische Züge, die das Spiel und vor allem<br />

den Score um einiges verbessern können.<br />

Ich gebe Ihnen daher drei Beispiele, die<br />

unter den Begriff „Taktik“ fallen:<br />

„Richtig“ aufteen<br />

Nehmen wir an, Sie finden z. B. am linken<br />

Fairwayrand Wasser, eine Ausgrenze,<br />

Bäume, eine Reihe von Bunkern oder andere<br />

Hindernisse vor. Probieren Sie es einfach<br />

selbst aus mit der „richtigen Optik“:<br />

Stellen Sie sich zunächst auf die rechte<br />

Seite der Tee-Box und dann auf die linke<br />

Seite. Sie werden dabei schnell herausfinden,<br />

dass Sie auf der Seite der „Gefahr“, in<br />

unserem Fall ist das auf der linken Seite<br />

der Tee-Box, eine bessere Optik für den<br />

Abschlag haben, indem Sie dort das Hindernis<br />

– zumindest einigermaßen – aus<br />

dem unmittelbaren Blickfeld nehmen.<br />

Gedächtnisbrücke: Immer auf der Seite<br />

der „Gefahr“ aufteen. So gehen Sie Problemen<br />

von vorneherein aus dem Weg.<br />

<strong>Der</strong> richtige Schläger<br />

Immer wieder höre ich Amateure sagen:<br />

„Jetzt nehm ich mal das 3er-Holz. Das<br />

treff ich zwar nie, aber ich probier´s trotzdem<br />

mal wieder.“ Was das Ergebnis dieser<br />

Versuche ist, die zudem auch meist verkrampft<br />

ausgeführt werden, ist klar: Wenn<br />

man sich schon vor dem Schlag sagt, mit<br />

dem Schläger klappt es eh nie, dann wird<br />

es auch dieses Mal nicht klappen.<br />

Schläger ausprobieren ist schön und<br />

gut, aber bitte nur auf der Driving Range.<br />

Auf dem Platz spiele ich möglichst nur die<br />

Schläger, die ich mag, denen ich Vertrauen<br />

schenke und die mir liegen. Falls Sie<br />

ein buntes „Mischmasch“ an Schlägern<br />

im Bag haben, und es womöglich daran<br />

liegt, dass Sie einzelne Schläger nicht gut<br />

treffen, sollten Sie sich ein Fitting gönnen,<br />

bei dem herausgefunden werden kann, ob<br />

die „ungemochten“ Schläger überhaupt zu<br />

Ihnen passen.<br />

Schläge planen<br />

Amateure haben oft die Angewohnheit,<br />

bei einem Par 5 für den zweiten Schlag,<br />

ungeachtet der Entfernung zum Grün, das<br />

Holz aus dem Bag zu ziehen. Motto: Hauptsache<br />

Vollgas nach vorne. Am Ende des<br />

Lochs wartet dann jedoch oft ein schwieriger<br />

Pitch auf den Spieler, da die Entfernung<br />

zum Grün (meist weniger als 100<br />

Meter) keinen vollen Schlag mehr erfordert.<br />

Vor allem halbe Schläge sind jedoch<br />

schwer zu spielen. Gefühlvolle Pitches, die<br />

auf ein paar Meter genau fliegen müssen,<br />

sind auch für Pros eine Herausforderung<br />

– ganz zu schweigen von den Problemen,<br />

die dieser Schlag Amateuren bereitet.<br />

Eine wesentlich bessere Taktik ist in<br />

diesem Fall, anstatt mit dem Driver abzuschlagen<br />

und mit einem 3er-Holz den<br />

zweiten Schlag aus dem Fairway zu spielen,<br />

mit einem 3er-Holz abzuschlagen,<br />

anschließend ein 5er-Holz oder Hybrid<br />

zu spielen, um schließlich dann ein<br />

volles Sand- oder Pitching Wedge ins<br />

Grün zu haben. Das bedeutet meist weniger<br />

Stress und ist sicher erfolgreicher.<br />

Wenn ich meine Schüler in solchen<br />

Situationen auf dem Platz beobachte, stelle<br />

ich oft fest, dass sie nicht den passenden<br />

Schläger für den anstehenden Schlag<br />

in der Hand halten. Wenn ich die Frage<br />

stelle, warum sie diesen Schläger nehmen,<br />

kommt meist die Antwort: „Darüber habe<br />

ich nicht nachgedacht.“<br />

Denken Sie darüber nach und planen<br />

Sie Ihre Schläge, der Erfolg kommt dann<br />

von ganz alleine.<br />

Info: www.martina-eberl-golfakademie.de<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 119


TRAINING MENTAL<br />

SABANA<br />

CROWCROFT<br />

PGA Professional,<br />

Ex-European Tourspielerin,<br />

Management Trainerin,<br />

Gründerin von KAGAMI<br />

<strong>Golf</strong> & Leadership Academies<br />

Ihren Score verbessern<br />

Taktisches Spiel <strong>Golf</strong> ist mehr als nur lange Schläge.<br />

Ihr Putten zu verbessern ist eine der einfachsten<br />

und effektivsten Möglichkeiten,<br />

Ihr Handicap zu reduzieren. Schlüssel<br />

zum Erfolg ist dabei zu wissen, WIE<br />

man üben muss. Ich stelle Ihnen zwei<br />

einfache Übungen für das richtige Training vor.<br />

Befolgen Sie diese und ein paar simple Basics<br />

und auch Ihr Putten wird sich verbessern.<br />

Vertrauen Sie Ihrem<br />

Cerebellum<br />

Die Ansprechposition<br />

Für das Putten gibt es nur wenige Regeln.<br />

Wichtig ist, den Ball mit Topspin zu spielen –<br />

das sorgt für Genauigkeit (Bild 1). Wenn der<br />

Ball auf dem Weg zum Loch hüpft, liegt es<br />

meist daran, dass er mit Backspin gespielt wurde.<br />

Prüfen Sie, wie Ihr Putter bei der Ansprechposition<br />

aufsitzt und visualisieren Sie, wie Sie<br />

einem kleinen Kind einen aufmunternden<br />

Klaps auf den Po geben – da ist er, der Topspin!<br />

Pictures by Sabana Crowcraft<br />

Kagami <strong>Golf</strong><br />

von Sabana Crowcroft.<br />

32.000 Exemplare verkauft.<br />

€ 24,90 + € 3,– Versand/<br />

europäisches Ausland € 7,–<br />

Erhältlich telefonisch (089/42718187)<br />

über den <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Verlag oder über<br />

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<strong>Golf</strong> Training DVD<br />

von Sabana Crowcroft.<br />

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Buch & DVD Paket:<br />

Sonderpreis € 44,90 + Versand (s.o.)<br />

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Wenn Sie Papier in den<br />

Papierkorb oder einen<br />

Ball zu einem Freund<br />

werfen, denken Sie in dem<br />

Moment darüber nach, wie<br />

Sie den Arm bewegen müssen?<br />

Ich hoffe nicht, denn wenn Sie es tun, werden<br />

Sie ziemlich frustriert sein!<br />

Das Gleiche gilt für das Putten. Ihr Unterbewusstsein<br />

– genauer gesagt, Ihr Cerebellum –<br />

ist dafür zuständig herauszufinden, wie viel<br />

Putterkopf-Geschwindigkeit für eine bestimmte<br />

Distanz notwendig ist. Wenn Sie es mit GEDAN-<br />

KEN wie „es geht bergauf, schlag fester” stören,<br />

werden Sie diese natürliche Fähigkeit Ihres<br />

Unterbewusstseins sabotieren. Das Beste, was<br />

Sie während des Putts tun können, ist NICHTS<br />

zu denken. Haben Sie einmal die richtigen<br />

Informationen über einen Putt verinnerlicht,<br />

schalten Sie Ihren Intellekt aus und vertrauen<br />

Sie Ihrem Körper. Sagen Sie sich z. B.: „O.k.<br />

Cerebellum, jetzt bist du an der Reihe, ich vertraue<br />

dir und lasse los” (diese Übung ist gut für<br />

Kontrollfreaks). Oder geben Sie Ihrem Putter<br />

die Verantwortung, summen Sie ein Lied, starren<br />

Sie ein Loch in den Ball, schließen Sie Ihre<br />

Augen ... es gibt viele Möglichkeiten.<br />

Vertrauen aufbauen<br />

1<br />

Eine wunderbare Möglichkeit zu sehen,<br />

wie effektiv Ihr Unterbewusstsein beim Putten<br />

arbeitet, zeigt folgende Übung: Reihen Sie<br />

fünf Bälle nicht weit vom Loch auf. Wählen<br />

Sie einen geraden Putt, sodass die Richtung<br />

kein Thema ist (Bild 2). Ohne einen Übungsschlag<br />

zu machen, spielen Sie einen Ball nach<br />

dem anderen ins Loch. Achten Sie auf störende<br />

Gedanken – vor allem<br />

bei den längeren Putts.<br />

Sie werden feststellen,<br />

dass die Putts, die am<br />

Loch vorbeigehen,<br />

diejenigen waren, bei<br />

denen Ihnen irgendwelche<br />

Gedanken durch<br />

den Kopf gingen.<br />

Sobald Sie alle<br />

fünf Bälle einlochen<br />

können, wird sich Ihr<br />

Vertrauen in Ein- und<br />

2 Zweimeter-Putts<br />

wesentlich verbessern.<br />

120 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


»Die Leute sagen, Putten beruht zu 50 Prozent auf Technik<br />

und zu 50 Prozent auf der mentalen Einstellung. Ich glaube,<br />

es sind 50 Prozent Technik und 90 Prozent positives Denken.<br />

Das macht zusammen aber 140 Prozent. Dies ist der Grund<br />

dafür, dass keiner 100-prozentig sicher ist, wie er putten soll«<br />

Chi Chi Rodriguez, Ex-Tourspieler<br />

Erweiterung<br />

der Komfortzone<br />

Um die Situation auf dem <strong>Golf</strong>platz am<br />

realistischsten abzubilden und um Ihre Pre-<br />

Shot Routine zu üben, empfehle ich den<br />

folgenden Trainingsablauf (Bild 3):<br />

1. Platzieren Sie fünf Bälle rund um ein<br />

Loch (am besten an einem Abhang), ca.<br />

30 cm vom Loch entfernt. Markieren Sie<br />

die Entfernung mit einem Tee.<br />

2. Wenn Sie alle fünf Bälle einlochen,<br />

stecken Sie das Tee eine Putterkopflänge<br />

weiter entfernt ein und schlagen alle Bälle<br />

von dort aus.<br />

3. Wenn Sie einen oder mehrere Bälle nicht<br />

einlochen, spielen Sie von der gleichen<br />

Stelle und putten alle fünf Bälle nochmal so<br />

lange, bis Sie alle fünf in Folge einlochen.<br />

3<br />

Pre-Shot Routine<br />

Gewöhnen Sie sich für jeden Putt folgende<br />

Pre-Shot-Routine an: Stellen Sie sich hinter den<br />

Ball und visualisieren Sie den Weg des Balls<br />

zum Ziel – also ins Loch. Richten Sie Ihren<br />

Putter aus und vertrauen Sie Ihrer Entscheidung<br />

bezüglich der Richtung. Ändern Sie NIEMALS<br />

Ihre Meinung über die Richtung, wenn Sie bereits<br />

über dem Ball stehen. Wenn die Geschwindigkeit<br />

entscheidend sein soll, dann machen Sie<br />

noch einen Übungsputt.<br />

Helfender Zwerg<br />

4<br />

Zum Schluss noch eine sehr hilfreiche<br />

Visualisierung (Bild 4): Stellen Sie sich vor, im<br />

Loch sitzt ein Zwerg, der ein Gummiband hält,<br />

das mit Ihrem Putter verbunden ist. Bewegen<br />

Sie den Putter zurück, spannt sich das Band<br />

und gibt dem Zwerg damit das Zeichen, Ihren<br />

Putter in Richtung Loch zu ziehen. Viel Spaß<br />

beim Üben!<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 121


TRAINING SPORTPHYSIO<br />

DR.<br />

ChRISTIan<br />

haID<br />

Biomechaniker,<br />

Universitätsklinik<br />

Innsbruck<br />

<strong>Golf</strong> ist Therapie<br />

Gesundheit <strong>Der</strong> <strong>Golf</strong>sport eignet sich für Rehabilitation<br />

und Prävention. Sofern man alles richtig macht!<br />

»Meine<br />

Beobachtungen<br />

deuten jedoch<br />

darauf hin,<br />

dass im<br />

<strong>Golf</strong>unterricht<br />

auf derartige<br />

Überlegungen<br />

kaum Rücksicht<br />

genommen wird«<br />

<strong>Golf</strong> wirkt in<br />

vielerlei Hinsicht<br />

auf die<br />

Psyche, auf das<br />

Herz-Kreislauf-<br />

System und<br />

natürlich auf den Bewegungsapparat.<br />

Somit wirkt diese<br />

Sportart in der Rehabilitation<br />

und in der Prävention. <strong>Golf</strong><br />

ist eine gute Möglichkeit, Freizeitaktivität<br />

und Gesundheit<br />

zu verbinden. Steht z. B. ein<br />

Jugendlicher vor der Entscheidung,<br />

welchen Leistungssport<br />

er ausüben soll, dann würde<br />

ich <strong>Golf</strong> wärmstens empfehlen.<br />

<strong>Golf</strong> ist olympisch, die<br />

mögliche Leistungssteigerung<br />

durch Doping ist vernachlässigbar<br />

und diese Sportart<br />

kann ausgeübt werden, ohne<br />

den Körper zwingend zu schädigen.<br />

Sieht man sich diese<br />

Vorteile an, dann sollten Politiker<br />

mit ihren diffamierenden<br />

Aussagen über den <strong>Golf</strong>sport<br />

sehr vorsichtig umgehen. Man<br />

könnte nämlich Verletzungsstatistiken<br />

aufstellen, die zeigen,<br />

wieviel größer das Verletzungspotenzial<br />

in anderen<br />

Sportarten ist, und das kann in<br />

Volksvermögen umgerechnet<br />

werden.<br />

Zurück zur therapeutischen<br />

Wirkung. <strong>Der</strong> <strong>Golf</strong>schwung<br />

kann belastungsminimiert<br />

erfolgen. Auch auf der<br />

Tour findet man Spieler, deren<br />

Schwünge keine besonders<br />

hohen körperlichen Belastungen<br />

hervorrufen. Somit ist bewiesen,<br />

dass sehr gutes <strong>Golf</strong><br />

mit einer gesunden Bewegung<br />

durchgeführt werden kann.<br />

Das heißt natürlich noch lange<br />

nicht, dass <strong>Golf</strong>lehrer unter<br />

diesen Gesichtspunkten lehren.<br />

Immer noch werden althergebrachte<br />

Bewegungsmuster<br />

als Idealbild dargestellt, die<br />

auf längere Sicht gesehen zu<br />

Verletzungen führen.<br />

Berücksichtigt man wichtige<br />

biomechanische Kriterien,<br />

dann kann die hohe Wiederholungszahl<br />

der <strong>Golf</strong>schwünge<br />

therapeutisch genützt werden.<br />

Es geht darum, Bewegungen zu<br />

ermöglichen oder sie wiederherzustellen<br />

und dadurch physiologische<br />

Bewegungsmuster<br />

zu gewährleisten. Da hohe<br />

Kräfte in Gelenken immer bei<br />

Belastung am Ende des Bewegungsausschlages<br />

entstehen,<br />

kann verbesserte Beweglichkeit<br />

günstige Auswirkungen<br />

hervorrufen.<br />

Entlastung. Es wird durch<br />

die Verbesserung der Beweglichkeit<br />

in einem Gelenk eine<br />

Entlastung der angrenzenden<br />

Gelenke bewirkt. Ein typisches<br />

Beispiel hierfür ist die<br />

Wirbelsäule. So führt die Verbesserung<br />

der Beweglichkeit in<br />

der Brustwirbelsäule zu einer<br />

günstigeren Haltung und bewirkt<br />

dadurch eine Entlastung<br />

im Bereich der Lendenwirbelsäule.<br />

Die Wirbelsäule ermöglicht<br />

unterschiedliche Bewegungen.<br />

Sie kann vorwärts und rückwärts<br />

beugen, zur Seite kippen<br />

und sich entlang ihrer Achse<br />

verdrehen. Letzteres nennt man<br />

Torsion. Im <strong>Golf</strong>sport ist diese<br />

Verdrehung besonders wichtig.<br />

So wird in vielen Büchern vom<br />

X-Faktor und vom X-Faktor-<br />

Stretch gesprochen.<br />

Diese Torsion führt jedoch<br />

zu ungünstigen Belastungen<br />

der Bandscheibe und sie muss<br />

dosiert und sehr bewusst durchgeführt<br />

werden. Durch leichtes<br />

Verdrehen des Schultergürtels<br />

gegenüber dem Becken kann<br />

diese Bewegung geübt werden.<br />

Hohe Wiederholungszahlen<br />

bei kleinem Bewegungsausschlag<br />

fördern die Beweglichkeit<br />

und verbessern die Koordination.<br />

Dustin Johnson beim vollen Durchschwung: Je mehr Biegung in der<br />

Wirbelsäule, um so höher der Druck auf die Bandscheiben. Muskuläres<br />

Stabilisieren hilft die Belastungen zu verringern<br />

122 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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Joost Luiten: Mit wenig<br />

Wirbelsäulenkrümmung<br />

sehr gutes <strong>Golf</strong> spielen<br />

Besonders Personen mit<br />

Problemen in der Lendenwirbelsäule<br />

kann diese Vorgehensweise<br />

empfohlen werden.<br />

Steigert man durch Übungen<br />

den Bewegungsumfang in der<br />

Brustwirbelsäule, dann wird<br />

dadurch die Belastungen in<br />

der Lendenwirbelsäule vermindern.<br />

Durch hohe Wiederholungszahlen<br />

wird diese<br />

Bewegung immer geschmeidiger<br />

und kann im <strong>Golf</strong>schwung<br />

Kraftspitzen vermindern.<br />

Bewegung. Dazu ist es jedoch<br />

notwendig, die gesteigerte Beweglichkeit<br />

nicht wieder für die<br />

Schwungbewegung auszunützen.<br />

Es muss gewährleistet werden,<br />

dass vor dem Erreichen<br />

des Bewegungsmaximums mit<br />

Hilfe der Muskulatur stabilisiert<br />

wird. Meine Beobachtungen<br />

deuten jedoch darauf hin,<br />

dass im <strong>Golf</strong>unterricht auf<br />

derartige Überlegungen kaum<br />

Rücksicht genommen wird.<br />

Ich hab im Rahmen einer<br />

<strong>Golf</strong>stunde noch nie gehört,<br />

dass der Pro dazu anleitet,<br />

mit der Rumpfmuskulatur die<br />

Drehbewegung zu stabilisieren.<br />

Viel häufiger höre ich,<br />

dass durch die Verdrehung<br />

des Schultergürtels gegenüber<br />

dem Becken Spannung aufgebaut<br />

werden soll. Das kann<br />

jedoch fatal enden, denn bei<br />

falscher Durchführung führt<br />

diese Anweisung zu extrem<br />

hohen Bandscheibenbelastungen.<br />

Die am häufigsten gelehr-<br />

Ian Woosnam: Geringe Krümmung<br />

im Rumpf sorgt für minimierte<br />

Belastungen im <strong>Golf</strong>schwung<br />

ten <strong>Golf</strong>schwünge nehmen auf<br />

die Belastungen keine Rücksicht<br />

und sind daher für <strong>Golf</strong>er<br />

mit Kreuzschmerzen nicht<br />

geeignet.<br />

<strong>Golf</strong> wirkt für den Bewegungsapparat<br />

erst dann als<br />

Therapie, wenn die Schwungtechnik<br />

und die Entlastungsübungen<br />

zusammenspielen.<br />

Es genügt nicht, zum Physiotherapeuten<br />

zu gehen und<br />

am <strong>Golf</strong>schwung nichts zu<br />

verändern. Es muss auch die<br />

Schwungdurchführung angepasst<br />

werden. Es ist für den<br />

<strong>Golf</strong>er nicht leicht, einen erfolgsversprechenden<br />

Weg einzuschlagen,<br />

da für den Laien<br />

die Informationen nicht überprüfbar<br />

sind.<br />

Mein Lösungsvorschlag:<br />

Treten nach einer Trainerstunde<br />

„Kreuzschmerzen“ auf, dann<br />

waren die Bewegungen ungünstig.<br />

Fühlt sich der erlernte<br />

Schwung leicht an, dann sind<br />

das günstige Voraussetzungen.<br />

Für das Erlernen neuer Bewegungsmuster<br />

muss man sich<br />

Zeit nehmen. Somit gilt für<br />

jene, die sich einen belastungsarmen<br />

Schwung aneignen wollen,<br />

dass sie Geduld brauchen.<br />

Die neuen Bewegungsmuster<br />

müssen erst automatisiert werden,<br />

bevor sie am Platz wirkungsvoll<br />

eingesetzt werden<br />

können.<br />

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SOCIETY TEA <strong>TIME</strong><br />

JANA<br />

THIEL<br />

(K)ein Leben<br />

ohne <strong>Golf</strong> . . .<br />

Gastkommentar. Jana Thiel über<br />

die Entdeckung einer Leidenschaft<br />

und die Sehnsucht nach<br />

dem Grün.<br />

Ja, auch ich gehörte bis vor<br />

wenigen Jahren zu den<br />

Spöttern. „<strong>Golf</strong>? Laaangweilig!<br />

Dafür bin ich noch zu jung!“<br />

Doch dann habe ich mich doch<br />

irgendwie mit dem <strong>Golf</strong>virus<br />

infiziert.<br />

Und in den Wintermonaten<br />

habe ich <strong>Golf</strong> tatsächlich<br />

erstmals wirklich vermisst.<br />

Zugegeben, der Winter war in<br />

unseren Breiten nicht ganz so<br />

kalt und eisig wie vielleicht<br />

erhofft oder gefürchtet – also,<br />

man hätte durchaus ein paar<br />

Runden wagen können –, aber<br />

ehrlich, bei zwei Grad und<br />

möglicherweise Nieselregen<br />

sinkt der Spaßfaktor bei mir<br />

gegen null.<br />

Oder gar Schwunganalysen<br />

im Winter? Die gab es für mich<br />

nur im Schnee, im Zielbereich<br />

der Ski-Weltcuprennen mit<br />

Experten und Athleten am<br />

Mikrofon, unter anderem in<br />

Bormio, Adelboden oder in dieser<br />

unglaublichen Atmosphäre<br />

von Kitzbühel.<br />

Es liegt wohl an dem neu<br />

entdeckten Ausgleich, dem<br />

Abschalten auf den Grüns, das<br />

ich inzwischen sehr zu schätzen<br />

weiß. Und so konnte ich den<br />

Beginn der <strong>Golf</strong>saison kaum<br />

erwarten. So weit ist es mit mir<br />

schon gekommen . . .<br />

Ihre<br />

www.eagles-charity.de<br />

„Nur der FCB!“: Sascha Hehn, Frank Fleschenberg, Michael Roll<br />

Großes Star-Aufgebot beim Saisonauftakt in Bad Griesbach<br />

Saison-Opening in Bad<br />

Griesbach. Die EAGLES<br />

<strong>Golf</strong>-Saison ist eröffnet. Das<br />

traditionelle <strong>Golf</strong>-Opening<br />

powered by Costa Navarino<br />

am 12. April in Bad Griesbach<br />

machte Lust auf die<br />

noch junge <strong>Golf</strong>saison.<br />

Volker Schwartz, Geschäftsführer<br />

des Hartl Resorts<br />

und selbst einer der<br />

sportlichen Akteure, konnte<br />

nach dem ersten großen Turnierwochenende<br />

in Europas<br />

Dieter Thoma, Freundin Mandana Daub<br />

größtem <strong>Golf</strong>-Resort zufrieden<br />

Bilanz ziehen. Über<br />

220 Turnier-Teilnehmer aus<br />

mehr als 70 <strong>Golf</strong>clubs aus<br />

allen Teilen der Republik<br />

hatten sich nach Bad Griesbach<br />

aufgemacht. Gespielt<br />

wurde auf den beiden<br />

Resort-Plätzen in Penning,<br />

dem Beckenbauer <strong>Golf</strong><br />

Course und dem Mercedes-<br />

Benz <strong>Golf</strong> Course. Mit am<br />

Tee standen wieder viele<br />

namhafte Mitglieder des<br />

EAGLES Charity <strong>Golf</strong> Clubs<br />

Biathlon-Legende Fritz Fischer<br />

wie z. B. die Schauspieler<br />

Viktoria Brams, Michael<br />

Roll, Arthur Brauss und<br />

Sascha Hehn, Musikproduzent<br />

Thomas Stein sowie<br />

die Sportgrößen Dieter<br />

Thoma (Skisprung), Norbert<br />

Schramm (Eiskunstlauf),<br />

Stefan Blöcher<br />

(Hockey), Fritz Fischer<br />

(Biathlon) und Franz<br />

„Bulle“ Roth (Fußball). GT<br />

<br />

Termine:<br />

19.05.2014 CAMP DAVID<br />

GGH EAGLES – GC Berlin<br />

Wannsee e. V.<br />

Bereits zum dritten Mal<br />

treffen sich die EAGLES mit<br />

Freunden und Sponsoren in<br />

Berlin zum Hauptstadt Cup.<br />

30.05.2014 Gural EAGLES<br />

Charity <strong>Golf</strong> Cup – <strong>Golf</strong>platz<br />

Deutenhof in Bad Abbach.<br />

Beim 4. Gural EAGLES Charity<br />

<strong>Golf</strong> Cup stehen dieses Jahr<br />

Hilfsprojekte von Schauspieler<br />

Günther Maria Halmer<br />

sowie des Rotary Clubs<br />

Kelheim im Mittelpunkt.<br />

01.06.2014 2. EAGLES<br />

Charity <strong>Golf</strong> Cup Regensburg<br />

– GC Regensburg Thiergarten.<br />

Die Premiere im letzten Jahr<br />

war ein voller Erfolg, das<br />

Spendenziel in Höhe von<br />

30.000 Euro wurde erreicht.<br />

06.06.2014 2. Münsteraner<br />

Krimi-Cup – GC Münster<br />

Welkinghege.<br />

Bereits zum zweiten Mal veranstalten<br />

Jan Josef Liefers<br />

und Werner Schulze-Erdel<br />

den Münsteraner Krimi-Cup.<br />

08.06.2014 Rudi Kappés<br />

EAGLES <strong>Golf</strong> Cup – GC St.<br />

Wendel/Saarland.<br />

Zum vierten Mal im Saarland:<br />

der Eagles Charity <strong>Golf</strong> Cup.<br />

13.06.2014 TMS & Friends<br />

EAGLES <strong>Golf</strong> Cup – GC Trier.<br />

Das begehrte TMS and<br />

Friends EAGLES Charity <strong>Golf</strong><br />

Turnier findet in diesem Jahr<br />

bereits zum dritten Mal statt.<br />

124 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Die Kiez-Kapitäne Kosta, Andreas (AC) und Hanjo (v.l.)<br />

So sehen Sieger aus . . .<br />

<strong>Der</strong> Verlierer des Tages . . .<br />

„House-Keeping“<br />

hoch 3 . . .<br />

Kiez-Käptän Hanjo<br />

Die „Kiez-Käptäns-Kolumne“<br />

Zimmer ohne Aussicht!<br />

After-Work-Partys waren gestern –<br />

Zimmerpartys sind heute! 24 Stunden<br />

feierten wir vom 24. bis 25.4. die<br />

wohl feucht-fröhlichste Zimmer-Party<br />

des Jahres, zusammen mit Mitgliedern,<br />

Freunden, DJ Mickadelic,<br />

jeder Menge Astra,<br />

Helbing Kümmel,<br />

echten norddeutschen<br />

GLANTZ Erdbeeren<br />

sowie lecker Butterkuchen<br />

von unserem<br />

Haus- und Hof-Bäcker<br />

Christoph Schleuter!<br />

Mit<br />

Jan-Philipp Kalla<br />

und Kevin Schindler<br />

rockten auch zwei Spieler des FC St.<br />

Pauli ZIMMER 37, unser erstes GC St.<br />

Pauli Themen-Hotelzimmer im PYJAMA<br />

PARK Hotel & Hostel auf der Reeperbahn<br />

36. <strong>Der</strong> Oberhammer war das gemeinsame<br />

Foto-Shooting mit unserem<br />

Star-Fotografen Christian Barz, der das<br />

Leben eines <strong>Golf</strong>ers in „verschiedenen<br />

Stellungen“ eindrucksvoll in Szene<br />

setzte! Nach GREATEST HOLES und<br />

SEXY 50:50 ist ZIMMER 37 der nächste<br />

Ankerwurf in der unfassbaren Erlebniswelt<br />

unseres GC St. Pauli! Was 2014<br />

noch so alles bei uns in der Pipeline<br />

steckt . . .?!? Lasst euch überraschen!<br />

Euer<br />

Spielen, wie er liegt . . .<br />

Termine:<br />

26. – 29.6. GCSTP goes Tschechien im<br />

<strong>Golf</strong>- & Landclub Schloss Fahrenbach<br />

26.7. – 2.8. GCSTP auf der Kölner <strong>Golf</strong>woche<br />

22. – 24.8. GCSTP Hafenmeisterschaft im<br />

GP Peiner Hof / <strong>Golf</strong>park Weidenhof<br />

10. – 14.9. GCST goes Zandvoort (Dutch Open)<br />

31.10. – 2.11. GCSTP Saison Finale im<br />

<strong>Golf</strong>park Strelasund<br />

Info: www.gc-stpauli.de<br />

Players Party . . .<br />

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Chefredaktion Oskar Brunnthaler (–17,5)<br />

Stellvertr. Chefredakteure Marcus Brunnthaler (–8,9),<br />

Götz Schmiedehausen (–9,8)<br />

Autoren Ulrich Kaiser (–23,2),<br />

Klaus Wondratschek (–13,4)<br />

Redaktion Lothar Hellmuth (–54), Steffen Köpf (–14,7),<br />

Rudi Kopp (–11,9), Dominik Krautschun (–4,3),<br />

Ulli Timmer (–36)<br />

Freie Mitarbeiter Gregor Biernath (–1,4), Stefan Blöcher (–3,6),<br />

Rafael Cabrera-Bello (Pro), Sabana Crowcroft (Proette),<br />

Martina Eberl-Ellis (Proette), Perry Einfeldt (–8,8),<br />

Stephan Gandl (Pro), Max Kieffer (Pro),<br />

Felix Lubenau (Pro), Caro Masson (Proette),<br />

Florian Schömer, Tino Schuster (Pro), Marcel Siem (Pro),<br />

Jon Taylor (Pro), Danny Wilde (Pro)<br />

Fotos<br />

Sammy Minkoff, Ltg.; GettyImages;<br />

Marcel Brunnthaler (–16,6)<br />

Biomechanischer Beirat Dr. Christian Haid (–12,7)<br />

Verlagsleitung Evelyn Grund (–37)<br />

Sales & Marketing Susanne Kirmaier, Eva-Carina Eder (–27,5),<br />

Jürgen Haß (–8,5); Österreich: Josef Schönhuber (–31,6)<br />

Events & Marketing Dawn Young (–18,1)<br />

Kleinanzeigen Isabell Schittek (–54)<br />

Telefon 0 89/42 71 81 87<br />

E-Mail: is@golftime.de<br />

Office-Management Natascha Brunnthaler (–12,6)<br />

Isabell Schittek (–54)<br />

Grafik Rudi Kopp (–11,9)<br />

Repro<br />

Druck<br />

High-End dtp-service Hellmuth, Augsburg<br />

E-Mail: mail@l-hellmuth.de<br />

ADV SCHODER, Augsburg<br />

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht un bedingt die Meinung der Redaktion<br />

wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine<br />

Haftung. Nachdrucke, auch auszugsweise, bedürfen der Zustimmung der Verlagsleitung.<br />

Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt im Sinne des Pressegesetzes:<br />

Marcus Brunnthaler<br />

Es gilt die Preisliste Nr. 20 vom 1. Januar 2014<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> erscheint acht Mal pro Jahr in der G.O.L.F.-<strong>TIME</strong> Verlag GmbH<br />

(Gesellschafter der GmbH sind zu je 50%:<br />

Oskar Brunnthaler und Marcus Brunnthaler, beide Redakteure, München)<br />

Vertrieb<br />

Axel Springer Vertriebsservice GmbH, Hamburg<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Abo-Service Telefon 0 89/42 71 81 87, Fax 42 71 81 71<br />

E-Mail: abo@golftime.de<br />

Für die Mitglieder des A-ROSA <strong>Golf</strong> Club e. V., Sporting Club Berlin e. V.,<br />

Donau GC Passau-Raßbach e. V., GC am Habsberg e. V., Jura <strong>Golf</strong> Hilzhofen e. V.,<br />

GC St. Pauli e. V., <strong>Golf</strong> & Country Club Fleesensee e. V., GC Aldruper Heide e. V.,<br />

GC Schloss Egmating e. V., <strong>Golf</strong>park München-Aschheim e. V., GC Hummelbachaue e. V.<br />

und GC Velbert-Gut Kuhlendahl e.V. ist der Bezug von <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> (8 Ausgaben p. a.)<br />

im Mitgliedsbeitrag enthalten.<br />

Einzel-Verkaufspreis<br />

Jahresabonnement<br />

Redaktionsanschrift<br />

Herausgeber<br />

Deutschland € 4,50 inkl. 7% MwSt.<br />

Deutschland € 32,50 inkl. 7% MwSt.<br />

Oskar-von-Miller-Straße 11, 82008 Unterhaching<br />

Telefon 0 89/42 71 81 81, Fax 42 71 81 71<br />

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Oskar Brunnthaler<br />

128 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


CARTOON<br />

STEFFEN<br />

KÖPF<br />

»Man weiß nie, ob es ihr Heuschnupfen oder ihr schlechtes Putten ist!«<br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de 129


<strong>TIME</strong> OUT TRAININGSHILFE<br />

REVOLUTION Wer strebt nicht nach dem perfekten Schwung? Dem<br />

perfekten Schwung in der privaten Beziehung, im existenzsichernden<br />

Unternehmen oder auch auf dem über alles geliebten <strong>Golf</strong>platz. Wir<br />

haben schon alle Varianten von Schwunghilfen in Anspruch genommen,<br />

sei es beim Psychologen, beim Skilehrer oder in der Tanzschule. Gar<br />

nicht zu reden von den Millionen, die wir in unsere Pros investiert<br />

haben, um mit dem richtigen Schwung geradeaus schlagen zu können.<br />

Jetzt wird alles anders. Dank eines zwei mal drei Zentimeter großen<br />

Gerätes, das wahre Wunder vollführen soll. Auf den <strong>Golf</strong>-Schläger<br />

montiert, zeigt der sogenannte „iTrainerMini“ exakt an, wie der <strong>Golf</strong>schwung verläuft:<br />

also von außen nach innen, von innen nach außen. Die Ebene des Schwungs wird ebenso<br />

aufgezeichnet wie die Schlägerkopfgeschwindigkeit im Treffmoment.<br />

Skeptisch, wie man sich solch angeblich revolutionierenden Neuerungen entgegenstellt,<br />

geht es also zum Selbstversuch: Schläger in den Griff genommen, Ballansprache,<br />

ausholen zum Rückschwung. Stopp, halt, noch nicht. Zuerst muss einmal abgewartet<br />

DIE ALLERLETZTE INVESTITION<br />

»Ist das die Lösung<br />

aller Schwungprobleme?<br />

Ich kann’s<br />

nicht glauben,<br />

aber schön wär’s«<br />

werden, bis das erste grüne Lichtlein, dann das zweite grüne Lichtlein auf dem Gerät<br />

aufleuchtet. Dann muss innerhalb von drei Sekunden geschwungen werden, sonst ist<br />

die Messphase wieder vorüber. Ganz schön zappelig. Da muss man sich ja mehr auf<br />

das richtige Timing konzentrieren als auf den wirklichen Schwung. Erklärung des<br />

Technikers: Das ist nur am Anfang so, reine Gewöhnungssache. Also: Zappel hin,<br />

zappel her, erstes grünes Licht, zweites grünes Licht, Rückschwung, Durchschwung. Das<br />

Ergebnis? Abzulesen auf dem iPad oder iPhone, worauf in Sekundenschnelle die Daten<br />

des Schwunges übertragen werden. In allen Einzelheiten,<br />

vergleichbar mit dem 20.000 Euro<br />

teuren Trackman, den inzwischen jeder bessere<br />

Pro auf seiner Drivingrange stehen hat.<br />

Wie also: Dieses 2x3 cm-Gerät macht das<br />

Gleiche wie der sündteure Trackman, liefert die<br />

gleiche Auswertung? In der Tat: revolutionär.<br />

Wenn ich daran denke, wo und wie ich überall<br />

schon herumgedoktert habe, auf der Scheibe,<br />

im Schwungradius, mit Handtuch unterm Arm eingeklemmt, mit Ball zwischen den<br />

Knien, mit Armbandagen und Winkelwerk – ehrlich gesagt, nichts konnte mir wirklich<br />

vermitteln, was ich gerade im Schwung falsch gemacht habe bzw. warum gerade dieses<br />

eine Mal der Schwung so perfekt war. Mit dem neuen „iTrainerMini“ jedenfalls ist<br />

garantiert, dass ich nach jedem Schwung gleich kontrollieren kann, ob ich auf der Ideallinie<br />

liege, oder wie weit ich davon abweiche.<br />

Sensationell. Ist das die Lösung aller Schwungprobleme? Ich kann’s nicht glauben,<br />

aber schön wär‘s. Ach ja, der Preis noch: 250 Euro statt der 20.000 Euro für den Trackman.<br />

So schlecht kann man sich da gar nicht anstellen, dass die 250 Euro nicht richtig<br />

angelegt wären. Und wenn es die endgültig letzte Investition in den <strong>Golf</strong>schwung ist.<br />

Sensationell: <strong>Der</strong> „iTrainerMini“<br />

Die nächste erscheint am 18. Juni 2014<br />

Oskar Brunnthaler<br />

ob@golftime.de<br />

130 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


<strong>TIME</strong> OUT TRAININGSHILFE<br />

REVOLUTION Wer strebt nicht nach dem perfekten Schwung? Dem<br />

perfekten Schwung in der privaten Beziehung, im existenzsichernden<br />

Unternehmen oder auch auf dem über alles geliebten <strong>Golf</strong>platz. Wir<br />

haben schon alle Varianten von Schwunghilfen in Anspruch genommen,<br />

sei es beim Psychologen, beim Skilehrer oder in der Tanzschule. Gar<br />

nicht zu reden von den Millionen, die wir in unsere Pros investiert<br />

haben, um mit dem richtigen Schwung geradeaus schlagen zu können.<br />

Jetzt wird alles anders. Dank eines zwei mal drei Zentimeter großen<br />

Gerätes, das wahre Wunder vollführen soll. Auf den <strong>Golf</strong>-Schläger<br />

montiert, zeigt der sogenannte „iTrainerMini“ exakt an, wie der <strong>Golf</strong>schwung verläuft:<br />

also von außen nach innen, von innen nach außen. Die Ebene des Schwungs wird ebenso<br />

aufgezeichnet wie die Schlägerkopfgeschwindigkeit im Treffmoment.<br />

Skeptisch, wie man sich solch angeblich revolutionierenden Neuerungen entgegenstellt,<br />

geht es also zum Selbstversuch: Schläger in den Griff genommen, Ballansprache,<br />

ausholen zum Rückschwung. Stopp, halt, noch nicht. Zuerst muss einmal abgewartet<br />

DIE ALLERLETZTE INVESTITION<br />

»Ist das die Lösung<br />

aller Schwungprobleme?<br />

Ich kann’s<br />

nicht glauben,<br />

aber schön wär’s«<br />

werden, bis das erste grüne Lichtlein, dann das zweite grüne Lichtlein auf dem Gerät<br />

aufleuchtet. Dann muss innerhalb von drei Sekunden geschwungen werden, sonst ist<br />

die Messphase wieder vorüber. Ganz schön zappelig. Da muss man sich ja mehr auf<br />

das richtige Timing konzentrieren als auf den wirklichen Schwung. Erklärung des<br />

Technikers: Das ist nur am Anfang so, reine Gewöhnungssache. Also: Zappel hin,<br />

zappel her, erstes grünes Licht, zweites grünes Licht, Rückschwung, Durchschwung. Das<br />

Ergebnis? Abzulesen auf dem iPad oder iPhone, worauf in Sekundenschnelle die Daten<br />

des Schwunges übertragen werden. In allen Einzelheiten,<br />

vergleichbar mit dem 20.000 Euro<br />

teuren Trackman, den inzwischen jeder bessere<br />

Pro auf seiner Drivingrange stehen hat.<br />

Wie also: Dieses 2x3 cm-Gerät macht das<br />

Gleiche wie der sündteure Trackman, liefert die<br />

gleiche Auswertung? In der Tat: revolutionär.<br />

Wenn ich daran denke, wo und wie ich überall<br />

schon herumgedoktert habe, auf der Scheibe,<br />

im Schwungradius, mit Handtuch unterm Arm eingeklemmt, mit Ball zwischen den<br />

Knien, mit Armbandagen und Winkelwerk – ehrlich gesagt, nichts konnte mir wirklich<br />

vermitteln, was ich gerade im Schwung falsch gemacht habe bzw. warum gerade dieses<br />

eine Mal der Schwung so perfekt war. Mit dem neuen „iTrainerMini“ jedenfalls ist<br />

garantiert, dass ich nach jedem Schwung gleich kontrollieren kann, ob ich auf der Ideallinie<br />

liege, oder wie weit ich davon abweiche.<br />

Sensationell. Ist das die Lösung aller Schwungprobleme? Ich kann’s nicht glauben,<br />

aber schön wär‘s. Ach ja, der Preis noch: 250 Euro statt der 20.000 Euro für den Trackman.<br />

So schlecht kann man sich da gar nicht anstellen, dass die 250 Euro nicht richtig<br />

angelegt wären. Und wenn es die endgültig letzte Investition in den <strong>Golf</strong>schwung ist.<br />

Sensationell: <strong>Der</strong> „iTrainerMini“<br />

Die nächste erscheint am 18. Juni 2014<br />

Oskar Brunnthaler<br />

ob@golftime.de<br />

130 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 3 -2014 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


<strong>Der</strong> neue GLA.<br />

Freiheit ist ansteckend.<br />

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