BEWEGT - Scania Österreich Ges.mbH

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BEWEGT - Scania Österreich Ges.mbH

Dienstleistungen |Fahrzeuge | TRENDS 3.2013 WWW.SCANIA.AT

#3

BEWEGT

EURO-6-LKW von SCANIA

Nachhaltig in

die Zukunft

Scania

Werkstätten

Das Team gewinnt

Seite 6

Porträt

V8-Power über die Alpen

Seite 20

Kalenderschönheit

Ein Blick hinter

die Kulissen

Seite 18

Scania Streamline

vorstellung

in Schweden

Seite 10


Scania Active Prediction: Die intelligente

Geschwindigkeitsregelung

hilft durch Geschwindigkeitsanpassungen

auf Basis von GPS-Daten

bis zu 3 % Kraftstoff zu sparen.

Scania Opticruise spart

Kraftstoff mit neuen

Schaltprogrammen.

Die überarbeitete Sonnenblende

mit neuen optionalen Zusatzscheinwerfern

schafft eine aerodynamisch

optimierte Dachlinie.

Zu den Verbesserungen

im Fahrerhaus zählen neue

Premiumsitze, neue Farbmuster

und ein Premiumradio

mit Navigation

Die neuen Fahrerhausecken

verbessern die Aerodynamik.

Fernzugriff über den

Scania Communicator zur

Fahrzeugdiagnose.

Optimierte Ölstände im Getriebe

und abschaltbare Kompressoren

erhöhen die Kraftstoffeffizienz.

Neues Doppelbatteriesystem

um Batterieausfälle zu

vermeiden.

Die neuen Scania V8-Motoren mit Euro 6 setzen

mit einem einzigartig hohen Verhältnis von

Drehmoment zu Leistung neue Maßstäbe

bei Fahrbarkeit und Leistungsfähigkeit.

Die zweite Generation der Scania Euro-6-

Motoren sichert Ihnen die Spitzenposition

mit Motorleistungen von 250 bis 580 PS.

Überzeugt durch niedrigen Verbrauch.

Der neue Scania Streamline.

www.scania.at

www.scania.de


Editorial

inhalt

Scania bewegt 3.2013

12 Eine Dekade im Einsatz

Scania baut seit mehr als 100 Jahren Fahrgestelle

für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr – eine internationale

Erfolgsgeschichte.

16 V8-Power im Einsatz

Wer schwere Lasten transportiert, braucht Kraftreserven.

Deshalb setzt der Baustoff-Recycler ContraCon auf die

Leistung der Scania V8-Motoren.

24 Eine Sorge weniger

Scania Leasing Österreich sorgt mit individuellen

Verträgen für mehr Transparenz beim Thema

Versicherung und Finanzierung.

12

Außerdem

Nachrichten: Das Neueste aus der Scania Welt. Seite 4

Service: Voller Service für Gebrauchte. Seite 9

Sicherheit: Das Vier-Augen-Prinzip. Seite 22

Porträt: Scania Filiale Haid baut Dienstleistungen aus. Seite 23

Service: Club-Angebote. Seite 26

„Top-Kunden

brauchen Top-

Werkstatt-Teams.“

Christian Teichmann,

Direktor Scania Österreich

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Scania stellt sich nicht nur extern dem Wettbewerb. Mit

hochwertigen Produkten und Dienstleistungen helfen wir unseren

Kunden, ihre Arbeit professionell und erfolgreich zu erledigen. Aber

auch intern prüfen wir laufend unsere Leistungsfähigkeit: Im Scania

Top Team Wettbewerb treten unsere Werkstatt-Teams gegeneinander

an, um den eigenen Standort in Bezug auf die Werkstattqualität zu

bestimmen. Das ist kein Selbstzweck, sondern dient dazu, den Service

für Sie zu verbessern nach dem Motto: Top-Kunden brauchen Top-

Teams. Näheres dazu lesen Sie in unserer Titelgeschichte ab Seite 6.

Scania denkt ganzheitlich und damit nicht nur an die Produkte

der eigenen Marke. Für Sie als Unternehmer ist es entscheidend, dass

Sie auch für Auflieger, Anhänger, Fahrgestelle und Verschleißteile den

optimalen und schnellen Service erhalten. Nach dem Prinzip des

One-Stop-Shopping warten Scania Werkstätten bei einem einzigen

Aufenthalt die gesamte Fahrzeugeinheit, und das nach den gleichen

hohen Ansprüchen, die auch für den Scania Lkw gelten. Grundlage

dafür sind enge Partnerschaften mit den entsprechenden Herstellern

- mehr dazu im Interview auf Seite 8.

Diesen hohen Anspruch können sie auch für gebrauchte Scania

erwarten. In dem neu gestalteten Scania Used Vehicles Center in

Brunn am Gebirge rücken Gebrauchtfahrzeuge in den Mittelpunkt

der Aufmerksamkeit. Was dahinter steckt und was Sie als Kunde davon

haben, erklären wir Ihnen auf Seite 9. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei

der Lektüre dieser Ausgabe von SCANIA BEWEGT.

24

Offenlegung

16


Herzlichst, Ihr Christian Teichmann

Impressum

SCANIA bewegt · 16. Jahrgang · 3. ausgabe · ISSN 1867-3104

gemäß

§ 25 Mediengesetz

Medieninhaber und Herausgeber

Scania Österreich Ges.m.b.H.

2345 Brunn/Gebirge,

Johann-Steinböck-Straße 4

Internetadresse

www.scania.at, office@scania.at

Verantwortlich für

den Herausgeber

Ines Leipold, MA

Unternehmensgegenstand

Handel mit Nutzfahrzeugen aller Art

(ausgenommen Traktoren), deren

Bestandteilen und Zubehör, Kfz-

Mechanikergewerbe eingeschränkt

auf Reparatur von Nutzfahrzeugen

aller Art (Lkw, Omnibusse, ausgenommen

Traktoren)

Geschäftsführer

Alexander Vlaskamp

Blattlinie

Die Zeitschrift SCANIA BEWEGT

dient der kostenlosen Information

der von ihr angesprochenen Zielgruppe

über die von ihr vertriebenen

Produkte und deren Umfeld.

Realisation/Projektleitung

Paul Göttl

paul.goettl@etmservices.de

ETMservices – Ein Geschäftsbereich

des ETM Verlags

Verlag

EuroTransportMedia Verlag

Handwerkstraße 15

70565 Stuttgart

Telefon: 07 11/7 84 98-80

Internetadresse

www.etm-verlag.de

Redaktion: Paul Göttl

Grafik: Simone Strobel,

Stephanie Tarateta

Autoren dieser Ausgabe

Ylva Carlsson, Joachim Geiger,

Paul Göttl, Martin Heying, Andreas

Norders, Scania, Knut Zimmer

Fotos

Dan Bomann, Joachim Geiger,

Martin Heying, Orlaco, Scania,

Brian Winstanley

Anzeigen:

Oliver Trost

Telefon: 07 11/7 84 98-79

oliver.trost@etmservices.de

Bettina Pfeffer

Telefon 07 11/7 84 98-63

bettina.pfeffer@etmservices.de

Druck: Dierichs Druck + Media

GmbH & Co. KG, 34121 Kassel

Auflage: 13.300 Exemplare

Scania auch bei Facebook:

http://www.facebook.com/scania.oesterreich

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, und elektronische Verarbeitung nur mit ausdrücklicher

Genehmigung von Scania Österreich. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder übernimmt die

Redaktion keine Haftung.

3.2013 • SCANIA BEWEGT 3


Nachrichten

Ausgezeichnete Forschungsarbeit

Der Scania Ingenieur Magnus MackAldener ist stolzer Preisträger des Professor

Ferdinand Porsche Preises. Er erhält die Auszeichnung für seine Forschungsarbeit

im Bereich der Abgasnachbehandlung. Das Ergebnis: das erste marktfähige

Kompaktsystem für Fahrzeuge bis 490 PS, das den Richtlinien von Euro 6 entspricht.

Für MackAldener ist der Preis eine Team-Auszeichnung. „Viele lange Stunden liegen

hinter diesem Erfolg“, sagt er. Ein Erfolg, bei dem kreative Spannungen nicht ausblieben.

Sein Gegenpol: das Team um Lars Dahlén. Er und seine Mitarbeiter kümmerten

sich darum, das System in das Fahrzeug zu integrieren.

Ferdinand K. Piëch,Magnus MackAldener, Sabine Seidler

und Wolfgang Porsche (v. li.).

Sowohl MackAldener als auch Dahlén sehen in dieser Kooperation auch den Schlüssel

zu diesem Erfolg. „Innovation basiert im Großen und Ganzen auf dem Konflikt

zwischen unterschiedlichen technischen Voraussetzungen“, sagt Dahlén. „Es ist der

Konflikt, der neue Lösungen hervorbringt.“

1.600

Fans

Wer schnell und unterhaltsam auf dem Laufenden bleiben will,

kommt heute an sozialen Netzwerken nicht mehr vorbei. Deshalb

gibt es Scania Österreich auch auf Facebook. Einfach

Scania Österreich in das Suchfeld der Online-Community

eingeben, „Gefällt mir“ klicken und sich mit anderen Scania

Fans vernetzen, austauschen und anfreunden. Wer weiß, vielleicht

ist der eine oder andere Bekannte ja auch schon dabei?

Reinigungsspezialist

Die Gemeinde Saalfelden hat im Frühjahr 2013 eine neue Scania

Kehrmaschine in Betrieb genommen. Das Fahrzeug basiert auf

dem Scania Fahrgestell P 320 4x2 MNA. Mit niedrigem Einstieg,

geringem Verbrauch, kurzem Radstand und kleinem Wendekreis

bietet das Fahrgestell viele Vorteile für den Einsatz im städtischkommunalen

Bereich. Den Aufbau lieferte die M-U-T Maschinen-

Umwelttechnik-Transportanlagen GmbH. Mit diesem Aufbau

kann das Fahrzeug sowohl für die Rinnsteinreinigung als auch für

die Flächenreinigung eingesetzt werden.

Scania Euro

6 mit Gasantrieb

Scania hat den ersten

Euro-6-Truck mit Gasantrieb

ausgeliefert.

Abnehmer ist der

schwedische Tiefkühllieferant

Bring Frigo,

der das Fahrzeug im

Verteilerverkehr einsetzt.

Der Lkw wird

mit Biogas befeuert

und verfügt über die

gleiche Leistung wie

ein vergleichbares

Dieselfahrzeug mit

Euro-6-Motor. Der ausgelieferte

Scania P 340

mit Gasantrieb ist in

zwei Leistungsstufen

erhältlich. Der 280-PS-

Motor bringt dabei ein

Drehmoment von 1.350

Newtonmetern auf die

Antriebsachse, der

340-PS-Motor sogar

1.600 Newtonmeter.

Kooperation mit Van Hool

Scania arbeitet in Deutschland und Österreich mit dem

belgischen Bushersteller Van Hool zusammen. „Durch

die Zusammenarbeit mit Van Hool können wir unseren

Kunden eine noch größere Produktvielfalt anbieten“,

sagt Joachim Beck, Verkauf Busse. „Im ersten Schritt

konzentrieren wir uns auf das dreiachsige Reisebusprogramm

von Van Hool und demnächst gehören auch

Doppeldecker-Reisebusse und Superhochdecker zu

unserem Modellprogramm. Zudem steht den Fahrzeugen

das umfangreiche Serviceportfolio von Scania zur

Verfügung.“ Van Hool ist ein unabhängiger belgischer

Hersteller von Bussen, Reisebussen und Industriefahrzeugen.

Der überwiegende Teil der Produktion ist für

Europa und Amerika bestimmt. Es besteht bereits eine

Kooperation zwischen Scania und Van Hool in den

nordischen Märkten.

King of YouTube

Über 9.000 Abonnenten verfolgen auf YouTube den

Videokanal von Scania. Auf dem Channel youtube.com/

user/ScaniaGroup gibt es 165 informative und spannende

Videobeiträge aus allen Geschäftsbereichen,

von der Lkw- bis zur Service-Sparte. Kleiner Tipp: Hier

teilt Scania anschaulich auch Insider-Wissen – in Bild

und Ton. Das Angebot gibt es übrigens auch im Scania

Newsroom, auf www.scania.com.

4 SCANIA BEWEGT • 3.2013 www.scania.at


Texte

Texte

und Fotos:

und Fotos:

Scania

Paul Göttl, Scania, Knut Zimmer

Young European Truck Driver 2014

Wer ist der beste Nachwuchsfahrer? Nehmen Sie die Herausforderung an und

bewerben Sie sich für den 6. Fahrerwettbewerb Young European Truck Driver 2014.

Ein fester Bestandteil des Wettbewerbs ist das wirtschaftliche Fahren. Hier hat der

Fahrer die Nase vorn, der ein Optimum zwischen Geschwindigkeit und Verbrauch

erzielt. Aber auch Geschicklichkeit ist gefragt – denn zielgenaues Rangieren

vor der Rampe will gelernt sein. Aber nicht nur das Fahren steht im

Mittelpunkt des Wettbewerbs. Auch Fitness, Erste-Hilfe-Kenntnisse

und Brandbekämpfung, das Wissen um Sozialvorschriften und

Ladungssicherung werden geprüft.

Hauptgewinn ist eine neue Scania Sattelzugmaschine. Teilnehmen

können alle angestellten oder selbstständigen Lkw-

Fahrerinnen und -Fahrer, die 2014 nicht älter als 35 Jahre sind.

Anmelden können Sie sich auf der Scania Website unter:

http://www.scania.at/YETD2014

Für die Zukunft vorbereitet

Transport-Profis müssen laut Gesetzgeber bis spätestens 10. September 2014 die Berufskraftfahrerweiterbildung

absolvieren. Deshalb bietet die Scania Fahrer Akademie alle fünf dafür notwendigen

Fortbildungsmodule an. Diese entsprechen nicht nur den Richtlinien der Grundqualifikations-

und Weiterbildungsverordnung – Berufskraftfahrer (GWB). Sie sind auch speziell

auf die Führerscheinklassen C/CE und D/DE und den Fahreralltag zugeschnitten.

Die Kurse beinhalten Fachthemen wie Brems- und Antriebstechnik sowie Vorschriften und Kontrollgeräte.

Dabei kommt aber auch die Praxis nicht zu kurz. Im Modul zwei werden den Teilnehmern

wertvolle Tipps zum wirtschaftlichen Fahren gegeben. Modul vier bringt die Fahrer auf den aktuellen

Stand zum Thema Ladungssicherung.

Da der 10.9.2014 immer näher rückt, rechnet die Scania Fahrer Akademie für 2014 mit einer starken

Kursnachfrage. Zudem sind die Kursgruppen auf maximal 25 Teilnehmer beschränkt. Deshalb lohnt

es sich, seine Teilnehmerplätze möglichst bald zu sichern. Für Informationen zum Kursangebot

wenden Sie sich per E-Mail an fahrerakademie@scania.at oder fragen Sie Ihren Scania Partner

gleich in Ihrer Nähe.

Scania auf der

GartenTech 2013

Am 19. Juni 2013 fand bei strahlendem Sonnenschein die

feierliche Eröffnung der jährlichen Fachausstellung „Garten-

Tech“ durch Frau Mag. UIli Sima, Wiener Umweltstadträtin,

und Herrn Dipl.-Ing. Josef Thon, Leiter der MA 48, statt.

Die zweitägige Messe für Kommunaltechnik wurde wie

jedes Jahr vor dem Wiener Ernst-Happel-Stadion veranstaltet.

Behördenverkäufer Michael Merwald konnte sich

über großes Interesse der vielen Gemeinde- und Städtevertreter

freuen. Besonderes Augenmerk legten die zahlreichen

Besucher auf den mit Erdgas betriebenen Scania P 310 DB

6x2* 4 MNB, der im Kommunal- und Verteilerverkehr eine

ideale Alternative zu Dieselfahrzeugen darstellt.

www.scania.at 3.2013 • SCANIA BEWEGT 5


Haben gut lachen (v. li.): Johann Untersberger,

Harald Mayr, Florian Fahringer, Arno Ellinger,

Markus Reisenbichler und Alexander Steinhuber

von der Scania Filiale Kirchbichl sind die

souveränen Sieger im österreichischen Finale

des Scania Top Team-Wettbewerbs 2013.

So sehen

Sieger aus

Text und Fotos: Joachim Geiger

Das österreichische Finale des Scania Top Team-Wettbewerbs 2013 in Koblenz war

eine beeindruckende Leistungsschau. Fünf erstklassige Service-Teams lieferten

sich einen spannenden Wettkampf um den Titel. Die SCANIA BEWEGT-Redaktion

sprach mit den Siegern über ihre Erfahrungen.

6 SCANIA BEWEGT • 3.2013 www.scania.at


Konzentration auf den Scania Technik-Trainer (v. li.): das Team der Scania Filiale

Traboch mit Walter Erhart, Wernfried Wolfinger, Matthias Reibenbacher und

Christian Fleischhacker.

Die Fünf Gewinner

Für das österreichische Sieger-

Team geht der Wettbewerb im

Herbst weiter, wenn vom 11. bis

13. Oktober das europäische

Halbfinale in Koblenz ansteht.

Das weltweite Finale findet dann

Ende November bei Scania im

schwedischen Södertälje statt.

Die Teilnehmer beim österreichischen

Finale des Scania Top

Team 2013:

Platz 1:

Scania Filiale Kirchbichl

Platz 2:

Scania Filiale Traboch

Platz 3:

Scania Filiale Inzing

Platz 4:

Scania Filiale Haid

Platz 5:

Wiegele Trucks GmbH & Co KG

“Die Scania Schulungen sind wichtig, um über Produktneuheiten

und technische Neuerungen stets auf dem

Laufenden zu sein.“

Markus Reisenbichler, Team Coach Scania Filiale Kirchbichl

Bedächtige Betriebsamkeit herrscht an diesem

27. April in Koblenz bei der Scania Deutschland

Zentrale. An den Arbeitsstationen in den Schulungsräumen

und im Scania Demo Center brüten 30

Werkstattprofis aus der österreichischen Scania Organisation

über ihren Laptops, um mit ihrem digitalen Handwerkszeug

knifflige Aufgaben in Sachen Technik, Fehlersuche und

Diagnose zu lösen. Am österreichischen Finale des Scania

Top Team-Wettbewerbs 2013 treten fünf Scania Service-

Teams an, die zu den Besten ihres Fachs gehören. Auch

die Scania Kunden sind in gewisser Weise in Koblenz vor

Ort: „Der Wettbewerb hat das Ziel, Servicequalität und

Kundenzufriedenheit in unseren Betrieben zu steigern“,

erklärt Wolfgang Buschan, Abteilungsleiter Parts & Service

Scania Österreich.

Professionelle Arbeit in der Scania Werkstatt, das zeigt

der Wettbewerb deutlich, ist heute in erster Linie Wissensmanagement.

Die Aufgaben, die an den vier Arbeitsstationen

in jeweils 30 Minuten zu lösen sind, haben es jedenfalls in

sich: Gefragt sind Anzugsdrehmomente, Teilenummern

für Werkzeuge, die Identifikation von Ersatzteilen und die

Zuordnung von Komponenten. Für den praktischen Teil

haben die Scania Technik-Trainer zwei Scania Sattelzugmaschinen

vom Typ Scania R 440 mit einem Kabelfehler im

CAN-Datenbus und einem Defekt an der Feststellbremse

präpariert. An der Bus-Station hingegen ist in einem Scania

Touring ein elektrischer Fehler in der Luftfederung versteckt.

Ein Fazit des Wettbewerbs: Wer es auf das Stockerl schaffen

will, muss das Team perfekt abstimmen und bei der Lösung

der Aufgaben systematisch vorgehen.

Mit genau dieser Strategie hat das Team der Scania

Filiale Kirchbichl einen souveränen ersten Platz eingefahren.

Die Jungs um Team Coach Markus Reisenbichler waren

motiviert bis in die Haarspitzen – schließlich galt es auch,

www.scania.at 3.2013 • SCANIA BEWEGT 7


Zielgerichtete

Kommunikation (v. li.):

Hannes Schlögl und

Stefan Sporer von der

Scania Filiale Inzing

sind gemeinsam

dem Fehler auf

der Spur.

5Fragen an Gerhard Breinhölder,

Abteilung Parts & Service

bei Scania Österreich

Müssen sich die Teilnehmer im Scania Top

Team-Wettbewerb demnächst auch mit Trailern

und Anhängern befassen? Immerhin haben

viele Scania Werkstätten ein Serviceportfolio,

das weit über die Arbeiten an Lkw und Bus

hinausgeht?

Ich kann mir vorstellen, dass die Scania Verantwortlichen

in Schweden darüber nachdenken. Die Service-

Mitarbeiter in Österreich haben jede Menge Kompetenz

für die gezogenen Einheiten. Damit sind wir auf vielfältige

Anforderungen unserer Kunden eingestellt.

Was genau beinhaltet dieser Service?

Scania will seinen Kunden ein One-Stop-Shopping-

Konzept bieten. Dazu müssen wir auch die Fuhrparks

unserer Kunden in den Blick nehmen. Dort stehen eben

nicht nur Scania Lkw, sondern auch Auflieger, Anhänger

und Fahrgestelle mit entsprechenden Aufbauten. Auch

für diese Fahrzeuge ist die Scania Werkstatt eine ausgezeichnete

Adresse.

Scania bietet seinen Kunden also einen Service

aus einer Hand?

Die Scania Werkstatt übernimmt Inspektion und Wartung

für die gesamte Fahrzeugeinheit, außerdem die

Instandsetzungsarbeiten und die gesetzlichen Prüfungen.

Dieses Komplettpaket bieten wir Kunden mit

gemischten Fuhrparks ebenfalls an. Lkw und Busse von

anderen Herstellern sind also auch in der Scania Werkstatt

willkommen.

Was hat der Kunde davon?

Der Service aus einer Hand verbessert die Verfügbarkeit

der Fahrzeuge. Der Kunde hat kürzere Standzeiten und

kann mit seinem Fahrzeug schneller wieder Geld auf der

Straße verdienen. One-Stop-Shopping reduziert für den

Kunden Aufwand und Kosten.

Wie stellt Scania die Servicequalität sicher?

Scania pflegt enge Partnerschaften mit Herstellern und

Zulieferern wie z. B. Schmitz Cargobull, Wabco, Knorr-

Bremse und SAF. Die Mitarbeiter in der Scania Werkstatt

werden in Weiterbildungen und Trainings auf die Produkte

der Partner geschult. Deren Ersatzteile sind über das

Scania Werkstattsystem und die Scania Ersatzteillogistik

verfügbar. Der Kunde kann sicher sein, dass er die

gewohnte Qualität erhält.

den Titel als österreichisches Top Team aus dem letzten

Wettbewerb 2010 zu verteidigen. Das Geheimrezept für den

jüngsten Erfolg? „Wir haben uns nicht unter Druck gesetzt.

Wir sind nach Koblenz gefahren und haben unser Ding

gemacht“, erklärt Markus Reisenbichler. Der Team Coach

räumt allerdings ein, dass zur mentalen Stärke auch das

entsprechende Know-how dazugehört. „Die Scania Schulungen

sind enorm wichtig, um über Produktneuheiten

und technische Neuerungen stets auf dem Laufenden zu

sein. Zudem haben wir vier Wochen vor dem Wettbewerb in

unserer Freizeit zwei- bis dreimal in der Woche zusammen

trainiert, um uns auf die Herausforderung einzustimmen.“

Auch in der Scania Filiale Traboch ist man stolz auf

das Erreichte. Das Team um Coach Wernfried Wolfinger trat

das erste Mal im Wettbewerb an und schaffte es auf Anhieb

auf Platz zwei. „Am Anfang waren wir überwältigt, weil die

Anforderungen sehr hoch waren. Aber das ist ein Top Team-

Wettbewerb und daher ist auch das hohe Niveau gerechtfertigt“,

beschreibt Wolfinger seine Eindrücke. Platz drei des

Wettbewerbs geht an die Scania Filiale Inzing. Auch hinter

dieser Platzierung steht ein ausgezeichnetes Teamwork.

„Der Top Team-Wettbewerb bietet eine gute Gelegenheit zur

Standortbestimmung der eigenen Leistung“, bilanziert Team

Coach Ewald Zeiter. Den Schwung aus dem Wettbewerb

will er jetzt im Tagesgeschäft nutzen: „Es gibt in Werkstatt

und Lager noch einige Bereiche, bei denen wir nachschärfen

können“, weiß Zeiter. Mit dieser Einstellung steht ein

Gewinner bereits sicher fest: der Kunde.

“Der Wettbewerb

bringt

uns weiter.

Davon

profitiert

auch der

Kunde.“

Wernfried Wolfinger,

Team Coach Scania

Filiale Traboch

8 SCANIA BEWEGT • 3.2013 www.scania.at


SERVICE

Gebündelte

Kompetenz

Wer einen King of the Road erwirbt, weiß: Er kauft Qualität und guten

Service. Das gilt natürlich auch für die Gebrauchten von Scania. Die dafür

nötige Kompetenz bieten von nun an die Scania Used Vehicles Center.

Text und Fotos: Martin Heying

Das Gebrauchtwagengeschäft

bei Scania wird ein eigenständiger

Bereich. Was eher nach einem internen

Konzernumbau klingt, ist aber

mehr: ein klarer Vorteil für Scania

Kunden. Durch die Fokussierung der Used

Vehicles Center rückt das Kerngeschäft, der

Handel mit Gebrauchtfahrzeugen, in den Mittelpunkt.

Für die Scania Kunden heißt das: Abgeben

können sie ihre Gebrauchten nach wie vor beim

Händler, möchten sie aber einen Gebrauchten

kaufen, so haben sie im Center neben den

Gebrauchtfahrzeugspezialisten auch alle nötigen

Scania Dienstleistungen: An- und Verkauf, Werkstattservice,

Reparatur- und Wartungsverträge,

Scania Finanzierungen und Versicherungen.

“Alle Dienstleistungen

von Scania in

bewährter Qualität

für Gebrauchte

von Scania.”

Alexander Wutz, Leiter Scania

Used Vehicles Center

Sieben edle Bürocontainer im aktuellen

Scania Design werden ihren Platz in Brunn am

Gebirge bei Wien finden. Ein großer Scania

Used Vehicles Pylon kündet weithin von dem

neuen Scania Angebot. Von Wien aus können

nun vor allem Kunden aus den aufstrebenden

Balkanländern ein reichhaltiges Angebot an

gebrauchten Nutzfahrzeugen finden. Der Leiter

des neuen Used Vehicles Center, Alexander

Wutz, will hier dauerhaft eine Auswahl von über

250 Fahrzeugen bereithalten.

Mit Instrumenten wie Scania Finanzierungen

und der Scania Approved Gebrauchtwagengarantie

wird das Scania Used Vehicles Team bis zu

Eröffnungsfoto mit dem Team des neuen Scania Used Vehicles Center Wien: Alexander Wutz,

Elisabeth Hammerschmidt, Martin Koitz und Robert Jovanovic (v. li.).

Ein großer Pylon mit der Aufschrift Scania Used

Vehicles Center Wien kündet weithin von dem

neuen Scania Angebot.

400 Fahrzeuge im Jahr verkaufen, ist sich

Alexander Wutz sicher.

Neben Wien gibt es ein Center in Koblenz,

weitere entstehen in Süddeutschland, Hamburg,

und Berlin. Alle Center werden miteinander

vernetzt, so sollte wirklich jeder Kundenwunsch

erfüllbar sein, prophezeit Alexander Wutz: „Die

Kollegen der Used Vehicles Center konzentrieren

sich auf das Gebrauchtgeschäft und nicht auf

Neufahrzeuge oder auf After Sales.“ Für denjenigen,

der einen gebrauchten King sucht, ein

echtes Plus.

www.scania.at 3.2013 • SCANIA BEWEGT 9


Streamline

im Sucher

140 Journalisten aus ganz Europa waren

bei der Fahrvorstellung des neuen Scania

Streamline im Demo Center von Scania

in Södertälje mit dabei. Lesen Sie, wie die

österreichische Fachpresse die Produktneuheiten

von Scania beurteilt.

Text: Scania, Fotos: Dan Boman

Erst seit kurzer Zeit auf der

Straße und schon unzählige Male

fotografiert. Bei der Fahrvorstellung

des Scania Streamline nutzten

140 Journalisten aus ganz Europa die

Gelegenheit, die neuen Fernverkehrsmodelle

mit dem Greif im Logo live im

Einsatz genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ausgerüstet mit Fotoapparat, Block

und Stift pilotierten sie die aus sieben

Scania Streamline Trucks bestehende

Präsentationsflotte über verschiedene

Testrouten rund um Södertälje. „Einen

neuen Lkw lernst du am schnellsten

richtig kennen, wenn du dich einfach

hinter sein Steuer setzt“, sagt Martin

Zarazik vom Fachmagazin Blickpunkt

Lkw&Bus. Er war einer von drei österreichischen

Journalisten, die bei der

Presseveranstaltung vor Ort mit dabei

waren. Fachjournalisten wie Martin

Zarazik konnten beim Test & Drive die

unterschiedlichsten Scania Streamline

Lkw Probe fahren – vom für europäische

Verhältnisse klassischen 40-Tonnen-Sattelzug

bis hin zu 25 Meter langen Fahrzeugkombinationen,

wie sie seit Langem

das Straßenbild in Schweden prägen.

Die Entscheidung von Scania, auch in

der Euro-6-Ära weiterhin auf 8-Zylinder-Motoren

zu setzen, findet er als

langjähriger Praktiker sehr begrüßenswert:

Scania ist für mich untrennbar mit

der Abkürzung V8 verbunden.“ Wobei er

auch die zweite Generation der 6-Zylinder-Euro-6-Motoren

nicht unter ihrem

Wert geschlagen wissen möchte. „Die

Leistungsentfaltung der 410 PS starken

Variante, die ganz ohne Abgasrückführung

auskommt, finde ich sehr überzeugend.“

Auch für Stefan Hawlicek vom

Straßengüterverkehr hat dieser Motor

das Potenzial zum echten Geheimtipp.

Scania ist

für mich

seit jeher

untrennbar

mit

der Abkürzung

V8 verbunden.”

Martin Zarazik,

Blickpunkt

Lkw&Bus

„Wer bei einem Scania nicht unbedingt

auf einen V8 setzen möchte und nicht

ständig mit 40 Tonnen fährt, wird mit

diesem Motor sehr gut beraten sein“, so

sein Urteil. Die Rückkehr zum Streamline

ist für Florian Engel von Traktuell

der beste Beweis dafür, dass sich Spritsparmaßnahmen

auch optisch ansprechend

auf die Straße bringen lassen.

„Die äußerlichen Veränderungen an

der Kabinenfront sind gelungen. Dass

ein Transportunternehmer damit auch

Diesel und Geld sparen kann, ist die

perfekte Ergänzung dazu.“

Auch auf die vorausschauende

Arbeitsweise des GPS-unterstützten

Tempomaten Scania Active Prediction

würde Florian Engel bei keinem Scania

mehr verzichten. „Dieses System ist die

optimale Basis dafür, einen Scania so

wirtschaftlich wie möglich einsetzen

10 SCANIA BEWEGT • 3.2013 www.scania.at


„Ausbaufähiges

Alleinstellungsmerkmal“

Martin Zarazik, Blickpunkt

Lkw&Bus, Österreich

Testfahrzeug:

R 580

Scania ist mittlerweile der

einzige Lkw-Hersteller, der auch

bei Euro 6 am 8-Zylinder festhält.

Dieses Alleinstellungsmerkmal

bietet am Markt ein enormes

Potenzial. Abseits der neuen

V8-Palette hat mich der 410 PS

starke 6-Zylinder positiv überrascht.

Seine Leistungsentfaltung

ist enorm.

1 2

3

4

1. Schönheit und Windschnittigkeit auf der

Straße – 140 Journalisten aus aller Welt konnten

den neuen Scania Streamline testen

und fotografieren.

2. Die Testflotte bei der Streamline-Fahrvorstellung

in Södertälje bestand aus sieben Fahrzeugen.

3. Scania Fachmann Peder Nordgen informierte die

Journalisten über die Vorzüge von Scania Fleet

Management.

4. Tobias Olsson von Scania zeigte

anhand der Testfahrzeuge, wie die

Ferndiagnose mit Remote Diagnostics

funktioniert.

zu können“, meint er. Der Entscheidung

von Scania, Transportunternehmern

und Lkw-Betreibern im Werkverkehr

auch ergänzende Telematiklösungen

anzubieten, können alle drei österreichischen

Nutzfahrzeugjournalisten

etwas abgewinnen. So lassen sich mit

Remote Diagnostics via Ferndiagnosefunktion

Fahrzeugdefekte direkt an

die nächste Servicewerkstatt übermitteln,

um Fahrzeugausfälle und

Stand zeiten zu minimieren. „Wer in

der heiß umkämpften Transportbranche

bestehen möchte, muss auch

bei der Disposition der Fahrzeuge

oder bei Wartungs- und Servicefragen

so professionell wie möglich

vorgehen. Die von Scania dafür vorgestellten

Tools sind nach meiner Einschätzung

einfach zu bedienen, liefern

aber wertvolle und effiziente Hinweise

für den kostenoptimierten Einsatz

von modernen Nutzfahrzeugen“, sagt

Martin Zarazik.

„Ein echter

Geheimtipp mit

410 PS“

Stefan Hawlicek,

Straßengüterverkehr,

Österreich

Testfahrzeug:

G 410

Echt überrascht hat mich der

erste Euro-6-Motor von Scania

ohne Abgasrückführung. Mit

410 PS ist er flexibel im Nah- und

Fernverkehr einsetzbar, kommt

dabei aber ohne große technische

Spielereien aus.

„Optisch

gelungen“

Florian Engel,

Traktuell, Österreich

Testfahrzeug:

R 520

Die Neuauflage des

Streamline-Gedankens

steht den aktuellen Scania

Kabinen sehr gut. Dass sie

mit dem neuen Outfit noch

spritsparender unterwegs

sind, ist im Hinblick auf die

unverändert steigenden

Dieselpreise der richtige

Weg, um den Gütertransport

auf der Straße noch

umweltfreundlicher zu

machen.

www.scania.at 3.2013 • SCANIA BEWEGT 11


Eine

Dekade im

Einsatz

Scania baut seit mehr als 100 Jahren Fahrgestelle

für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr –

eine internationale Erfolgsgeschichte.

Text: Ylva Carlsson, Anders Nordner, Knut Zimmer Fotos: Brian Winstanley, Scania

P

lötzlich schrillt der

Alarm. Ab jetzt muss alles

schnell gehen. Die Feuerwehrleute

springen in das Einsatzfahrzeug

– der Reihensechszylinder

des Scania P 360 brummt

bereits. Schon während der Fahrt legen

die Feuerwehrprofis ihre Ausrüstung an

– ein Zeitvorteil, der Leben retten kann.

Am Einsatzort sitzt jeder Handgriff, denn

jeder Schlauch und jedes Werkzeug hat im

Scania CrewCab seinen festen Platz. Nur

wenige Minuten nach dem Eintreffen der

Männer ist das Feuer unter Kontrolle.

der 1990er Jahre betreut er diesen Bereich.

Seitdem entwickelt Scania die Doppelkabine

CrewCab stetig weiter .

„Die Konkurrenz hatte immer Schwierigkeiten,

mit unserer Werkskabine mitzuhalten“,

sagt Lionell. „Das verschaffte

uns einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“

Den Grund hierfür sieht Lionell

darin, dass Scania bereits sehr früh damit

begann, die Fahrerkabine nach europäischen

Normen zu testen. Diese Standards

übertrug man später auch auf das

CrewCab Fahrerhaus.

Die CrewCab für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge

ist ein Mannschaftsfahrerhaus

mit vier Türen und Platz für sechs bis acht

Einsatzkräfte. Sie bietet sogar so viel Platz,

dass die Retter schon auf dem Weg zum

Einsatzort ihre Atemschutzgeräte anlegen

können. Håkan Lionell, Verkaufsmanager

für Spezialfahrzeuge , kennt die Bedürfnisse

von Feuerwehrleuten genau. Seit Mitte

Dieser über hundert Jahre andauernden

Unternehmenstradition widmete das

schwedische Unternehmen mit dem Greif

im Logo eine Ausstellung. Hierzu trug

das Scania Museum am Firmensitz in

Södertälje eine Auswahl klassischer und

moderner Feuerwehrfahrzeuge zusammen.

Die Ausstellung fand von 10. Juni bis

30. August statt.

100 Jahre

Erfahrung

1912

Scania-Vabis DLa Special

Scania lieferte sein erstes

Feuerwehrfahrzeug aus. Auftraggeber war

damals die Feuerwehr von Norrköping. Drei

Jahre später gab die Gemeinde das hier

abgebildete Einsatzfahrzeug mit einer

24 Meter langen Anbauleiter in Auftrag.

1919

Scania-Vabis T-1

Dieser Klassiker

war wahrscheinlich das erste Feuerwehrfahrzeug

mit Allradantrieb.

Dieses erste Einsatzfahrzeug der

Feuerwehr von Södertälje war insgesamt

25 Jahre im Einsatz.

1939

Scania-Vabis 33516

Als die Stadt Eskilstuna

beschloss, ihre Feuerwehr mit Drehleitern

auszustatten, entschied sie sich für

dieses Fahrzeug – mit einer 30-Meter-

Leiter von Magirus. Das Fahrzeug war

bis 1959 im Einsatz.

1912 1919 1939 1951

12 SCANIA BEWEGT • 3.2013 www.scania.at


Die Scania CrewCab Kabine in Zahlen

5.000

Mitte der 1990er Jahre

wurde die Produktion

auf die Herstellung von

Plattform-Fahrzeugen

umgestellt. Seitdem hat

Scania etwa 5.000 Scania

CrewCab ausgeliefert.

422

2012 hat Scania 422

CrewCab-Modelle verkauft.

Zudem wurden 300

weitere Rettungsfahrzeuge

ausgeliefert, darunter

auch Rettungsfahrzeuge

für Flughäfen und

Hydraulikplattformen.

40-90 Prozent

Scania hat einen

Marktanteil von 40 bis

90 Prozent in folgenden

Ländern:

Schweden, Norwegen,

Finnland, Polen,

Großbritannien, Schweiz,

Malaysia, Singapur,

Australien und Hongkong.

1951

Scania-Vabis L64

Der schnelle Benzin-

Lkw wurde an die Stadt Sandviken und

die dortigen Eisenwerke ausgeliefert –

beide hatten damals eine gemeinsame

Feuerwehr. Das Modell war sehr erfolgreich

und im Dienst verschiedener

schwedischer Feuerwehren.

1980 1996

2013

Scania LB81

zeichnet sich durch eine geringe

Bauhöhe und ein Automatikgetriebe

aus. Zudem ist das Fahrzeug mit einer

Drehleiter der Firma Metz ausgestattet.

Das Fahrzeug ist immer noch im

Einsatz.

Produktion der

Scania CrewCab

Die Scania CrewCab Doppelkabine

wurde zu einem festen Bestandteil

der Produktpalette. Die Durchlaufzeit

in der Produktion reduzierte sich

damit deutlich.

Scania P 360

Heute ist Scania

mit Feuerwehrfahrzeugen auf der

ganzen Welt erfolgreich. Das Scania

Modulkonzept ermöglicht Fahrzeugaufbauern,

die Feuerwehrfahrzeuge

genau auf die Bedürfnisse von Einsatzkräften

zuzuschneiden.

1980 1996 2013

www.scania.at 3.2013 • SCANIA BEWEGT 13


PORTRÄT Text und Fotos: Scania

VOLLER

Sekundärrohstoffe

ENERGIE

und ihre globalen

Auswirkungen auf die Umwelt.

Wieso Schaufler-Geschäftsführer

Paul Losbichler seiner Branche eine

spannende Zukunft voraussagt.

P

aul Losbichler versteht es, seine Gesprächspartner

zu begeistern. Auch dann, wenn sie ihre berufliche

Energie nicht so wie er in den Handel mit Metall und

Schrott investieren. „Unsere Branche hat eine spannende

Zukunft vor sich, in der wir mehr denn je gefordert

sind, den Stellenwert von Sekundärrohstoffen auszubauen“,

erklärt der Geschäftsführer der Schaufler GmbH aus

Ybbs/Donau im Gespräch mit der SCANIA BEWEGT-Redaktion.

Den noch bis vor einigen Jahren im Volksmund weitverbreiteten

Begriff des Schrotthändlers sucht man in seinem

Wortschatz vergebens. Nicht ohne Grund: „Mittlerweile

kennt auch Otto Normalverbraucher wenigstens die wichtigsten

Eckpunkte, wieso das Recyceln von Sekundärrohstoffen

immer wichtiger wird“, sagt Losbichler. Beinahe wie

bestellt wartet beim anschließenden Firmenrundgang eine

Familie mit ihrem Pkw darauf, den Inhalt des Kofferraums

gemeinsam mit einem Schaufler-Mitarbeiter ausladen zu

können. „Das Bewusstsein bei Endverbrauchern ist geschaffen.

Das können wir in unserem Wareneingang verfolgen,

wo Kleinstmengen wie z. B. drei Kilogramm Kabel oder fünf

Kilogramm Zinkblech nichts Außergewöhnliches mehr sind.“

“Euro 6 ist bei

unseren Lkw-

Anschaffungen

Pflicht.”

Paul Losbichler, Geschäftsführer

Sekundärrohstoffe können in unterschiedlichsten Formen

ihre Stärken bei der Wiederverwertung ausspielen.

Genau in die andere Richtung tendieren die Schilderungen

von Paul Losbichler, wenn er die Tragweite der korrekt

durchgeführten Wiederverwertung von Sekundärrohstoffen

beschreibt. „Wenn wir drei Hängerzüge voll Sekundärrohstoffe

an die Stahlindustrie liefern, sind allein die positiven

Auswirkungen für die Umwelt weitreichender, als sich das

viele Konsumenten vielleicht vorstellen können.“ Die ausschließliche

Verwendung der Sekundärrohstoffe benötigt im

14 SCANIA BEWEGT • 3.2013 www.scania.at


Ideenlieferant

Eine Möglichkeit, um die in Form von Diesel investierte Energie in Materialumschlaggeräten optimal zu nutzen, bietet der von Liebherr entwickelte Energiespeicherzylinder.

Seine Funktionsweise ist überraschend simpel: Durch das Absenken des Baggerarms wird das im Zylinder vorhandene Gas komprimiert.

Beim erneuten Anheben unterstützt die im Gas zylinder gespeicherte Energie die beiden Hubzylinder.

gesamten Produktionsablauf deutlich weniger Energie, als

wenn auf Primärrohstoffe zurückgegriffen wird, die direkt

aus einem Abbaugebiet kommen. In Europa ist es mittlerweile

jedoch beinahe unmöglich, neue Abbaugebiete zu

erschließen. Führt trotzdem kein Weg an Primärrohstoffen

vorbei, müssen diese oft Tausende von Kilometern bis zur

Weiterverarbeitung transportiert werden. Bei diesem Prozedere

von CO 2

-Reduktion oder wenigstens CO 2

-neutral

zu sprechen wäre die reinste Themenverfehlung. „Schon

deswegen sind Sekundärrohstoffe eindeutig klimafreundlicher

als Primärrohstoffe“, sagt Paul Losbichler. Abgesehen

davon gibt es bei der Verarbeitung von Primärrohstoffen

noch viele ungelöste Fragen. „Denken Sie nur an die Aluminiumherstellung,

wo die Aufbereitung des sogenannten

Rotschlamms bis heute technisch nicht gelöst ist.“

Das Thema CO 2

-Reduktion hat sich der Schaufler-Geschäftsführer

auch beim eigenen Fuhrpark vermehrt auf

die Fahnen geheftet. Insgesamt 25 Lkw sind für den Familienbetrieb

unterwegs, um Sekundärrohstoffe zu sammeln bzw.

sie an die Abnehmer aus der Industrie zu liefern. Der Eigenfuhrpark

besteht dabei aus 18 ziehenden Einheiten. Weitere

sieben Fahrzeuge steuert ein Partner aus der Transportbranche

bei. „Ein Projekt, bei dem wir auf dem richtigen Weg

sind, ist die Optimierung unserer Transportabläufe“, meint

Losbichler. Ähnlich wie bei einem Transportunternehmen

will er die Routenplanung und die Auslastung der Lkw noch

professioneller handhaben als bisher. „Im Wareneingang geht

es bei uns um weit mehr als um Transporte von A nach B.“

Bei unterschiedlichen Materialien ist allein die Frage, welche

Fraktionen am besten miteinander transportiert werden

können, um die Nutzlast der Fahrzeuge optimal auszunutzen,

wesentlich. Bei den Geschäftspartnern vor Ort sieht er

deswegen vor allem die Schaufler-Chauffeure als Schlüssel

dafür, Optimierungspotenziale bei anfallenden Transporten

zu erkennen und gemeinsam mit den Kollegen im Büro auf

die Straße zu bringen.

Einen groSSen Schritt in Richtung einer umweltfreundlichen

Zukunft hat Paul Losbichler bereits in die Tat umgesetzt.

Bei Fahrzeug-Neuanschaffungen setzt er ab sofort nur

noch auf Lkw, deren Motoren den strengen Euro-6-Richtlinien

entsprechen. Den ersten Euro-6-Lkw hat er im heurigen

Frühjahr übernommen. Weitere Euro-6-Fahrzeuge sind

in der Pipeline. „Euro 6 ist für mich eine Möglichkeit, auch

nach außen hin zu zeigen, dass der verantwortungsvolle

Umgang mit Ressourcen für uns mehr als ein bloßes Lippenbekenntnis

ist. Wir transportieren lieber Energie in Form von

Sekundärrohstoffen, als sie mit alten Lkw unnötig in die Luft

zu blasen.“ Im österreichweiten Vergleich durchaus als ungewöhnlich

zu bezeichnen ist auch die relativ moderate Nutzungsdauer

von gerade einmal sieben Jahren. Eine Tatsache,

mit der sich auch die Schaufler-Chauffeure längst anfreunden

konnten. „Es wäre für mich als Geschäftsführer einfach

unglaubwürdig, nach außen hin als umweltfreundliches

Unternehmen aufzutreten und dann meine Mitarbeiter mit

in die Jahre gekommenen Lkw auf die Straße zu schicken.

Das passt einfach nicht zusammen.“

Kleinstmengen von privaten

Lieferanten spielen im Alltag

der Schaufler GmbH mittlerweile

genauso eine Rolle wie

große Mengen an Sekundärrohstoffen

von Partnern aus

der Industrie.

www.scania.at 3.2013 • SCANIA BEWEGT 15


PORTRÄT Text und Fotos: Scania

„Unser neuer Scania R 500 ist

so flexibel einsetzbar wie ein

Schweizer Taschenmesser“,

sagt Manfred Binder, Geschäftsführer

der ContraCon Baustoff-

Recycling Ges.m.b.H.

Vollbeschäftigung

garantiert

Flexibel wie ein Schweizer Taschenmesser

– der neue Scania R 500 der

ContraCon Baustoff-Recycling

Ges.m.b.H. muss sich kaum Sorgen

über zu wenig Arbeit machen.

E

s gibt Situationen, wo selbst der Autor dieser Zeilen bei seinen

Recherchen auf dem Glatteis landet. So geschehen bei der

offiziellen Übergabe des fünften Scania an die in Wien ansässige

ContraCon Baustoff-Recycling Ges.m.b.H. Eine journalistische

Standardfrage bei solchen Anlässen: Welche Arbeiten werden mit dem

neuen Lkw erledigt? Die Antworten auf diese durchaus lieb gewonnene

Floskel in Interviews sind maximal in ein bis zwei Zeilen abgehakt. Nicht

bei Manfred Binder. Der Geschäftsführer des Pittel+Brausewetter-Tochterunternehmens

rückt den Stellenwert dieser Frage mit einem einzigen

Satz in ein ganz neues Licht und meint: „Es kommt darauf an, in welcher

Konfiguration wir den Sattelzug einsetzen.“ In welcher Konfiguration?

Welche großartigen Änderungen lassen sich bei einer Sattelzugmaschine

und einem Auflieger schon bewerkstelligen? „Genau deswegen wird

dieser Scania mit drei unterschiedlichen Aufliegern und einem bei Bedarf

abnehmbaren Kran unterwegs sein“, erklärt der Geschäftsführer. Von

seinem ersten Arbeitstag an ist bei dem Dreiachser damit von permanent

identisch ablaufenden Standardtransporten keine Spur zu sehen.

„Entgegen den am Bau immer noch weit verbreiteten Gepflogenheiten,

einen Lkw nur für eine bestimmte Transportaufgabe einzusetzen, versuchen

wir den Auslastungsgrad unserer Fahrzeuge so weit wie möglich zu

optimieren. Eine Möglichkeit dazu ist die flexible Anpassung der Fahrzeugkonfigurationen

an die anstehenden Transporte“, erzählt Manfred

Binder über die Hintergründe. Als Hauptgeschäft des neuen Schweden

bezeichnet der Geschäftsführer den Transport von Baumaschinen samt

den dazugehörigen Anbauteilen. Zu den größten Kalibern zählt dabei

ein Bagger mit 50 Tonnen Gesamtgewicht, der mit einem semi-mobilen

Tieflader und Routengenehmigung durch die Gegend chauffiert wird.

Das Gesamtgewicht des Sattelzuges wird dabei gut 80 Tonnen betragen.

Deutlich leichter, aber deswegen noch lange keine Fliegengewichte sind

die Anbauteile, die der Scania R 500 zu den Bestimmungsorten bringen

soll. „Die größten Bohrlafetten wiegen 8,5 Tonnen“, weiß Binder. Sie

werden mit dem Frontkran des Dreichachser verladen. Und wenn sich

die Aufträge bei den Maschinentransporten einmal in Grenzen halten?

„Dann satteln wir einfach eine Halfpipe-Mulde auf, stellen den Frontkran

ab und fahren mit dem Scania wie mit jedem anderen Kipper auch simple

Schüttguttransporte.“

16 SCANIA BEWEGT • 3.2013 www.scania.at


“Wir geben uns mit

Standardlösungen

nicht zufrieden.”

Manfred Binder, Geschäftsführer

Im täglichen Einsatz wird der Scania R 500 mit insgesamt

drei verschiedenen Aufliegern betrieben.

Die Palette des zu transportierenden

Maschinenparks ist breit

gestreut.

Bei der offiziellen Fahrzeugübergabe mit dabei waren Scania Verkaufsberater

Peter Reindl, Manfred Binder, Rudolf Robitza (vorne, v. li. n. re.)

sowie Albert Elend, Friedrich Ackermann, Markus Fuhrmann, Franz Dendl,

Alexander Kerb (hinten, v. li. n. re.).

Der aufgebaute Frontkran

ist abnehmbar, um den

Scania R 500 so flexibel wie

möglich einsetzen zu können.

Die Idee, den Auslastungsgrad der eigenen Lkw so weit wie möglich zu

erhöhen und sogar Rückladungen einzuplanen, ist im Fuhrparkmanagement

von ContraCon nicht neu. „Durch unsere zwei Recyclingwerke in

Wien versuchen wir die Transportkapazitäten unserer Lkw in beide Richtungen

zu nutzen“, verrät Manfred Binder. Liefert ein Fahrzeug Asphaltoder

Betonbruch an, kann es postwendend mit fertigem Recyclingmaterial

wieder auf dem Rückweg sein. Am Eigenfuhrpark mit 45 ziehenden

Einheiten führt für den Geschäftsführer auch zukünftig kein Weg vorbei.

Ausschlaggebend dafür sind unter anderem die knappen Terminpläne der

Baustellen im Großraum Wien und die begrenzten Lagermöglichkeiten vor

Ort. „Die von uns bedienten Baustellen brauchen den Vergleich mit Just-intime-Abläufen

in modernen Industriebetrieben nicht scheuen“, sagt Binder.

Wenn die Materialanlieferung für das Zuschütten der Künette zwischen

9.00 und 10.00 Uhr vormittags bestellt wurde, rollt um 12.00 Uhr schon wieder

der Verkehr darüber. „Unter solchen Vorzeichen genügt es nicht, einfach

im Laufe des Vormittags das Material anzuliefern. Solche zeitlich genau

abgestimmten Abläufe lassen sich einfach am besten mit einem Eigenfuhrpark

abwickeln.“

Die ersten fünf neuen Scania sind für Manfred Binder fixer Bestandteil

einer neu ausgerichteten Zweimarkenstrategie seiner Lkw-Flotte.

Bei Sattelzugmaschinen und Kran-Lkw will er ab sofort verstärkt auf

die Fahrzeuge aus Södertälje setzen. Das Einsatzgebiet des ContraCon-

Fuhrparks erstreckt sich von Wien aus bis nach Niederösterreich und ins

nördliche Burgenland. „Regelmäßig weitere Strecken zu bedienen macht

in unserem Geschäft eindeutig keinen Sinn.“ Als gelegentliche Ausnahmen

bezeichnet Manfred Binder den Transport von Spezialequipment

sowie in der Baustofflogistik Komplettladungen, die direkt vom Hersteller

auf die Baustelle geliefert werden. Die Entscheidung, den ContraCon-

Fuhrpark nicht im Werkverkehr, sondern im gewerblichen Güterverkehr

zu betreiben, ist für den Geschäftsführer in wenigen Worten auf den

Punkt gebracht: „Wir wollen alle unsere Lkw so effizient wie möglich einsetzen

und da sind sie eindeutig besser unter der Flagge des gewerblichen

Güterverkehrs unterwegs.“

V8 ist Pflicht

Der einmalige Ruf der 8-Zylinder-Motoren

von Scania hat auch beim R 500 der ContraCon

Baustoff-Recycling Ges.m.b.H. seine Wirkung

nicht verfehlt. „Je nach Einsatz ist unser neuer

Scania mit Gesamtgewichten von bis zu 80 Tonnen

unterwegs. Unter diesen Voraussetzungen führt für mich

kein Weg an einem 8-Zylinder-Motor von Scania vorbei“, sagt

Geschäftsführer Manfred Binder.

www.scania.at 3.2013 • SCANIA BEWEGT 17


PORTRÄT

Auf Fototour

für

Österreich

Ein Lkw-Transporter des Fahrzeug-

Logistikers Hödlmayr wird Österreich im

Scania Wandkalender 2014 vertreten. Ein Blick

hinter die Kulissen des Fotoshootings.

Text und Fotos: Scania

Nach einem Tag Fotoshooting ein eingespieltes Team: Fotograf Göran Wink, Chauffeur Patrik Hajek und

Michael Wöckinger, Service Center Manager High & Heavy bei Hödlmayr (v. li. n. re.)

G

erald Hinterdorfer sitzt in seinem

Dienstauto und fährt durch die Wachau

in Niederösterreich. Für einen Außendienstmitarbeiter

auf dem Weg zu Kunden

an und für sich kein außergewöhnlicher Zeitvertreib.

Der Ausflug des Oberösterreichers in

die hauptsächlich als Tourismusdestination am

linken Donauufer bekannte Weinbauregion hat

ausnahmsweise nichts mit dem Nutzfahrzeugverkauf

zu tun. Hinterdorfer ist auf der Suche nach

markanten Kulissen für ein nicht alltägliches

Fotoshooting. „Im Wandkalender 2014 wird nach

fünf Jahren wieder einmal ein Foto eines österreichischen

Scania zu finden sein“, erzählt der

Verkaufsberater. Im Oktober 2009 hatte ein

Brückeninspektionsfahrzeug der ASFINAG für

Aufsehen gesorgt. Im kommenden Jahr wird es

ein Nutzfahrzeug-Transporter des oberösterreichischen

Neuwagen-Logistikers Hödlmayr sein.

2014 steht der Scania Wandkalender ganz im Zeichen

von kundenspezifischen Fahrzeugkonfigurationen,

weit weg von irgendwelchen

Standards. Dem Scania P 400 ist diese Rolle wie

auf den Leib geschneidert. „Durch den gekröpften

Rahmen gleich hinter der Kabine kann auf

dem Zweiachser unter Einhaltung aller gesetzlichen

Vorgaben eine Sattelzugmaschine verladen

werden“, weiß Gerald Hinterdorfer. Positiver

Nebeneffekt: eine optimale Gewichtsverteilung.

Die Wachau war eine von drei Destinationen,

die der Scania Verkaufsberater für den Fototermin

in Erwägung gezogen hat. Die anderen

beiden Alternativen: Gmunden mit der Kulisse

von Schloss Orth oder die Produktionsanlagen

des Stahlmultis voestalpine in Linz. „Meine Idee

war es, den Lkw in einem Umfeld zu präsentieren,

das auf den ersten Blick als typisch österreichisch

erkannt wird.“ Zwei handfeste Gründe,

die Wachau unter diesen drei Auswahlmöglichkeiten

zu favorisieren, waren die geografische

18 SCANIA BEWEGT • 3.2013 www.scania.at


Im Mittelpunkt des professionell aufgezogenen

Fotoshootings in der Wachau stand dieser

Scania P 400 des oberösterreichischen Neuwagen-

Logistikers Hödlmayr.

Scania Verkaufsberater Gerald Hinterdorfer hat das Fotoshooting für den Scania Wandkalender 2014

organisiert, begleitet und auch fotografisch dokumentiert.

“Einen Lkw richtig in Szene zu setzen

ist beinharte Arbeit.”

Göran Wink, Fotograf

Der Lkw wurde in der einmaligen Umgebung vom

schwedischen Fotografen Göran Wink gekonnt in

Szene gesetzt.

Nähe zur Hödlmayr-Zentrale in Schwertberg

und der weit über die Grenzen Österreichs hinaus

bekannte touristische Stellenwert. Vor dem

eigentlichen Fotoshooting hat Gerald Hinterdorfer

die Wachau auch mit Göran Wink,

dem verantwortlichen Fotografen aus Schweden,

bereist. Obwohl er die möglichen Kulissen

bereits im Vorfeld genau herausgefiltert

hatte, brachte der neuerliche Ausflug ans linke

Donauufer für ihn unzählige neue Erkenntnisse.

„Es ist außerordentlich interessant zu beobachten,

mit welchen Augen ein Profifotograf die

Welt sieht.“ Der Schwede ließ sich einen Nachmittag

lang alle in Betracht gezogenen Fotostellen

zeigen. Am Abend bereisten beide erneut

die in die engere Auswahl gekommenen Punkte,

um die Lichtverhältnisse nochmals genauer

unter die Lupe zu nehmen.

Am Tag des Fotoshootings hatte nicht nur der

Profifotograf alle Hände voll zu tun. „Einen Lkw

zu fotografieren erscheint auch für Laien nicht

schwer. Ihn aber so auf Chip zu bannen, dass

sämtliche störenden Einflüsse ferngehalten werden,

ist beinharte Arbeit“, erinnert sich der Scania

Verkaufsberater. Während Göran Wink seine

Fotopositionen bezog, hatte Gerald Hinterdorfer

alle Hände voll zu tun, den Individualverkehr in

einer fotofreundlichen Art und Weise zu beeinflussen.

Er stellte Pannendreiecke auf, hielt immer

wieder für einige Minuten die anderen Verkehrsteilnehmer

an und suchte nebenbei noch nach

Umkehrmöglichkeiten für den Hängerzug. „Bei

den Fotostellen, die wir bei der Bergfahrt auf den

Seiberer genutzt haben, musste der Hödlmayr-

Chauffeur teilweise fünf bis sechs Kilometer weiter

fahren, um eine Umkehrmöglichkeit zu finden.“

Dass Hinterdorfer just auf dem Bild, das in den

Scania Kalender kommen wird, klein im Hintergrund

zu sehen ist, wird bestenfalls als Anekdote

in die Geschichte des Scania Kalenders eingehen.

„Kleine Korrekturen erledigen wir vom Schreibtisch

aus mit Photoshop“, schmunzelt Fotograf

Göran Wink.

Beim Scania Wandkalender 2014 versuchen

die Fotografen die reale Welt deutlich kleiner

erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich ist.

Auch Göran Wink baute sein Fotoequipment in

der Wachau stets mehrere hundert Meter vom

Hödlmayr-Lkw entfernt auf. Das Ergebnis: Für

Betrachter der Bilder ist es ad hoc gar nicht so

einfach zu erkennen, ob es sich bei der fotografierten

Szene um die Realität oder vielleicht um

den Ausschnitt einer Modellbahnanlage handelt.

Profifotografen bezeichnen diese Art des Foto-

Kalendarische

Zeitreise

Eine Reise durch die Scania Kalender

der letzten fünf Jahrzehnte kann auf der

Homepage des Scania Fotografen Dan

Boman unternommen werden. Unter

blog.scania.com/calendar/ sind unter

dem Menüpunkt „Calendar history“ alle

bisher erschienenen Scania Kalender

online abrufbar. Unser Geheimtipp: die

Sneak Preview für den Scania Kalender

2014.

grafierens als Tilt-Shift-Effekt. Scania legt seit

mittlerweile 53 Jahren Wandkalender auf. In der

ersten Auflage aus dem Jahr 1961 waren Nutzfahrzeuge

nur am Rande vertreten. Heute wird

der Scania Wandkalender in der gesamten Scania

Welt mit einer Auflage von rund 140.000 Exemplaren

vertrieben. Wer sich auf die Spuren der

historischen Scania Kalender begeben möchte,

kann dies im Blog des Scania Fotografen Dan

Boman tun (siehe Info-Box).

www.scania.at 3.2013 • SCANIA BEWEGT 19


PORTRÄT

“V8 ist für mich

eine kaufmännische

Entscheidung.”

Hermann Hofer, Landesproduktehändler

Power

Hermann Hofer (re.) mit seinem langjährigen Mitarbeiter Martin Brunn managt in Thüringen in

Ostdeutschland die Vermarktung von 5.500 Hektar Stroh.

Die Antwort kommt, ohne lange

nachzudenken. „Es gibt genau vier

Gründe, warum wir traditionell

stark auf die V8-Palette von Scania

setzen: Gotthard, Bernadino, Brenner und

Reschenpass. Diese vier Alpenüberquerungen

begleiten uns bei einer Vielzahl

unserer Transporte.“ Landesproduktehändler

Hermann Hofer sitzt in seinem Büro am Firmensitz

in Lustenau. Auf einem der Bürokästen

sind fein säuberlich einige Scania Modelle

im Hofer-Design aufgestellt. Ein Hängerzug

ist vorbildgerecht mit Raufutter beladen. „Die

Modelle gibt es nirgends zu kaufen, die habe

ich von meinem Bruder zum 40. Geburtstag

bekommen“, erklärt der Unternehmer, als

er die fragenden Blicke des SCANIA BEWEGT

Redakteurs bemerkt. Vor zwei Jahren hat

Hofer den Scania Zündschlüssel endgültig

an den Nagel gehängt und den Platz in der

Lkw-Kabine mit dem Chefbüro getauscht.

„Schweren Herzens“, wie er auch heute noch

feststellt. Den Weg vom Lkw-fahrenden Chef

zum nicht minder häufig im Pkw sitzenden

Chef haben ihm seine unternehmerischen

Ideen geebnet. „Mir macht es einfach Spaß,

bei meinem unternehmerischen Handeln

schneller, schlauer und stärker als manch

anderer zu sein. Was dabei herauskommt,

kann man ja sehen“, schmunzelt der Vorarlberger

und öffnet einige Digitalfotos auf dem

Desktop seines PC.

20 SCANIA BEWEGT • 3.2013 www.scania.at


über Die Alpen

Landesproduktehändler Hermann Hofer hat ein Faible für 8-Zylinder-

Motoren von Scania. Alpenüberquerungen stehen für seine Lkw-Flotte

an der Tagesordnung. Text und Fotos: Scania

Nach dem Mähdreschen

sind bis zu fünf Traktoren

gleichzeitig mit dem

Strohpressen beschäftigt.

Darauf zu sehen: Ernteszenen im wortwörtlichen

Großformat. Abgedroschene

Getreidefelder, auf denen fünf Traktoren

parallel unterwegs sind, um Stroh zu pressen.

Ein Radlader, der sechs Strohballen zu je

500 Kilogramm auf einmal manipuliert. Oder

Lkw, die das gepresste Stroh direkt am Feld

verladen. „Mittlerweile sind wir das vierte

Jahr mit der Strohvermarktung in Thüringen

in Ostdeutschland aktiv“, erzählt Hermann

Hofer. Was er ohne besondere Betonung als

Strohvermarktung tituliert, würde zahlreiche

Landwirte hierzulande vor Neid erblassen

lassen. „Die Gesamtfläche des Ackerlandes,

von dem wir das Stroh vermarkten, liegt bei

5.500 Hektar. Die größten Felder umfassen

dabei bis zu 150 Hektar. Die größte Längenausdehnung

der landwirtschaftlichen

Nutzflächen liegt bei rund 2,5 Kilometern“,

berichtet der Landespro duktehändler in

schillernden Worten.

Die Hofer Scania Flotte ist auf dem

XXL-Bauernhof während der Ernte mittendrin.

Allein auf dem 13,5 Hektar großen

Betriebsgelände der Firma KeHo Agrarhandel

GmbH, die Hermann Hofer gemeinsam

mit seinen Kompagnons Martin und

Andreas Keller gegründet hat, ist ein angegrauter

Scania 113 mit Kippplateau und

Frontkran ausschließlich mit innerbetrieblichen

Transportaufgaben beschäftigt. Im

täglichen Einsatz sind die Hofer Scania zu

70 Prozent im Werkverkehr und zu 30 Prozent

im gewerblichen Güterverkehr unterwegs.

Zu den Standardtouren zählen Biomasse-Transporte

in Nord-Süd-Richtung.

Auch bei der Düngung der 5.500 Hektar

landwirtschaftlichen Nutzfläche in Thüringen

zieht der Unternehmer die logistischen

Fäden bei den notwendigen Transporten.

„Unser erklärtes Ziel ist es, den in der

Landwirtschaft immer wichtiger werdenden

Umweltgedanken auch bei unseren

logistischen Abläufen zu berücksichtigen.“

Bei der Vermarktung seiner Landesprodukte

ist der Lkw für Hermann Hofer fast

ausnahmslos die erste Wahl. „Gerade bei

Klein- und Spezialzustellungen müssen wir

aus geografischen Gründen hin und wieder

auf den Traktor setzen.“ Bei Abnehmern,

die sich selbst um den Transport kümmern,

sind auch kleinere Fahrzeuge an der Tagesordnung.

„Einen Quaderballen mit einem

unserer Teleskoplader auf die Ladefläche

eines Pick-ups zu verfrachten, ist für

uns nichts Außergewöhnliches.“ Zu den

Kunden des Vorarlberger Unternehmers

zählen Lagerhäuser oder Agrargenossenschaften

genauso wie kleinere Landesproduktehändler,

Hasen- oder Pilzzüchter.

Letztere nutzen das Raufutter von

Hermann Hofer als Nährboden für ihre

Pilzkulturen.

Der Fuhrpark von Hofer besteht aktuell

aus 18 ziehenden Einheiten. Genau die

Hälfte davon sind als Schubbodenzüge

unterwegs. Drei Sattelzüge fahren Spezialtransporte.

Der Rest wird bei klassischen

Agrartransporten eingesetzt. 7 der 18 Lkw

tragen das Scania typische V8-Logo am

Kühlergrill. Über die weitere Entwicklung

des Eigenfuhrparks will Hermann Hofer

keine genaueren Prognosen abgeben. „Als

ich mich selbstständig gemacht habe, bin ich

davon ausgegangen, dass ein Lkw genügen

wird. Was daraus geworden ist, kann man

heute ja sehen“, meint er schmunzelnd. Bei

etwaigen Neuanschaffungen steht für ihn

der V8 von Scania wenig überraschend wieder

an oberster Stelle. „Als ich 1996 anfing,

war mein erster gebraucht angeschaffter

Lkw ein Scania 113. Diese Entscheidung

habe ich bis heute nicht bereut.“

Infobox

Eine Fläche von 5.500 Hektar ist für einen

Laien eine nur schwer vorstellbare Größe. Ein

Hektar entspricht 10.000 Quadratmetern oder

0,01 Quadratkilometer. 100 Hektar entsprechen

daher einer Fläche von einem Quadratkilometer.

5.500 Hektar entsprechen damit

55 Quadratkilometern oder einem Quadrat

mit jeweils 7,5 Kilometer Seitenlänge.

www.scania.at 3.2013 • SCANIA BEWEGT 21


SICHERHEIT

DAS Vier-Augen-

PRinzip

Unfälle mit Lkw entstehen oft durch das eingeschränkte Sichtfeld im toten

Winkel. Moderne Spiegelsysteme helfen – aber Kameras können die Gefahr

weiter verringern. Text: Paul Göttl, Fotos: Orlaco

Fahrzeugen an festen Positionen befestigt sind.

Selbstverständlich werden auch die ADR-Anforderungen

erfüllt.

WEr sich für solche Systeme interessiert,

kann sich an seinen jeweiligen Scania Partner

wenden, der das System erklärt. Darüber hinaus

ist es möglich, das Kamerasystem zusammen

mit dem neuen Fahrzeug direkt ab Werk zu

bestellen. Weitere Informationen gibt es bei allen

Scania Stützpunkten sowie dem Produktpartner

Orlaco (www. orlaco. com).

Falle toter Winkel: Die Rundumsicht wird mit Kamerasystemen wie der Scania Frontkamera von Orlaco

verbessert. Das kommt vor allem Fußgängern und Radfahrern beim Abbiegen zugute.

Augen auf – mit Hilfe der Kamera sieht der

Fahrer alle Objekte im toten Winkel und ist

so sicher unterwegs.

JÄhrlich, so schätzt das Europäische

Parlament, sterben rund 400

Fußgänger und Zweiradfahrer europaweit.

Grund: Sie werden von nach

rechts abbiegenden Lkw nicht gesehen,

weil sie sich im toten Winkel befinden. Zwar

haben die seit 2007 vorgeschriebenen modernen

Spiegelsysteme die Situation schon erheblich

verbessert, aber es geht noch mehr: Kamerasysteme,

die den Blick des Fahrers erweitern

und sozusagen als zweites Augenpaar den toten

Winkel rund um den Lkw beobachten.

Die Scania Frontkamera ist Teil eines solchen

Systems. Sie zeigt dem Fahrer via 7- Zoll-

Monitor in Echtzeit Bilder des Fahrzeugs von

den toten Winkeln vorne und rechts am Lkw: ein

Mehrwert, der sowohl beim schnelleren Manövrieren

als auch beim Fahren als erwünschter

Nebeneffekt zum Sicherheitsgewinn beiträgt.

Zusätzlich zur Scania Frontkamera kann das

System um Rückfahr- und Prozessbeobachtungskameras

erweitert werden. Diese zusätzlichen

Kamerabilder sind besonders hilfreich in

Kombination mit der Frontkamera und unterstützen

den Fahrer bei der Bedienung seines

Lkw. Die Frontkamera wurde so entwickelt, dass

sie dem Scania Spiegelzertifikat entsprechend

die Richtlinien E4-R46 erfüllt. Diese Richtlinien

erfordern, dass Kameras und Monitore auf den

Das neue Premium-Radio von Scania beinhaltet

die Kameraanbindung von Orlaco für die rückwärtige

Sicht. Die Kamera unterstützt den Fahrer bei

der Überwachung der Rückseite und hilft, Schäden

beim Rückwärtsfahren zu vermeiden.

22 SCANIA BEWEGT • 3.2013 www.scania.at


Die Lehrlingsausbildung

im eigenen

Haus ist durch nichts

zu ersetzen.”

Karl Wurm, Werkstattleiter

Gemeinsam hoch hinaus

Die Scania Filiale Haid baut ihr Dienstleistungsprogramm weiter aus. Seit heurigem Jahr ist der Standort

vor den Toren von Linz auch als Berger Kundendienstwerkstätte aktiv.

Text und Fotos: Scania

Ein neuer Markenname ergänzt die

Liste der Servicepartner des oberösterreichischen

Kranspezialisten Berger.

Im Ballungszentrum Linz setzt der

Generalimporteur von Hiab, Loglift,

Jonsered und Multilift auf die Zusammenarbeit

mit einem bekannten Namen: Scania. „Das Berger-

Kranprogramm erfreut sich nach unseren Beobachtungen

im oberösterreichischen Zentralraum

größter Beliebtheit“, erklärt Werkstattleiter

Karl Wurm. Allein bei Scania bezeichnet er die

Zahl der mit Produkten aus dem Hause Berger

aufgebauten Kran-Lkw als ausgesprochen hoch.

Der naheliegende Vorteil für ihn und seine

Mitarbeiter: Auch wenn die Kooperation mit der

Firma Berger erst wenige Monate alt ist, sind die

von Berger importierten Kräne seit Jahren immer

wieder in der Scania Filiale Haid anzutreffen. „Wir

sind mit einem umfangreichen Basiswissen in

diese neue Zusammenarbeit gegangen und konnten

daher von Anfang an voll durchstarten“, sagt

Wurm nicht ohne Stolz. Mittlerweile sind zwei der

Werkstattmitarbeiter zu echten Kran-Profis ausgebildet

worden. „Damit haben wir in jeder Schicht

einen kompetenten Ansprechpartner parat.“

Die durch die neue Kooperation mit Berger

notwendigen Schulungen der Mitarbeiter passen

Seit heurigem Jahr ist die Scania Filiale Haid als

Kundendienstwerkstätte von Berger engagiert.

sehr gut zu der von Karl Wurm bei der Aus- und

Weiterbildung des Werkstättenteams vorgegebenen

Marschrichtung. „Um unseren Kunden

stets mit zeitgemäßem Wissen gegenübertreten

zu können, sind regelmäßige Aus- und Weiterbildungsaktivitäten

unerlässlich.“ Wurm weiß,

wovon er spricht: „Als ich 1976 bei Scania begonnen

habe, war eines unserer Standardwerkzeuge

die Prüflampe, die schließlich vom Multimeter

abgelöst wurde. Heute geht bei vielen Problemlösungen

nichts mehr ohne Laptop. Ich halte es

für keine utopische Prognose, dass in modernen

Werkstätten in absehbarer Zukunft ein Diagnosemeister

samt Diagnosestraße seinen Arbeitsplatz

haben wird.“

Als Kombination aus eigenem Steckenpferd

und beruflicher Verpflichtung sieht Karl Wurm

das Thema Lehrlingsausbildung. Seit August sind

sieben angehende Kfz-Techniker in der Scania

Filiale Haid in Ausbildung. „Ein Lehrberuf wie

dieser bietet jungen Leuten eine optimale Ausgangslage

für ihr weiteres Berufsleben“, weiß der

Werkstattleiter. Ausschließlich auf Facharbeiter

setzen zu wollen, die nicht aus den eigenen Reihen

kommen, hält er für eine klassische Fehlentscheidung.

„Da bin ich wahrscheinlich das beste

Beispiel“, lacht Wurm. Nach 37 Jahren im Dienst

des Greifs denkt er keine Sekunde daran, sein

Wissen bei einem anderen Arbeitgeber einzubringen.

Scania

Filiale Haid

Adresse: Wasserwerkstraße 36,

4053 Haid/Ansfelden

Telefon: 07229/803 18-0, Fax: -86

Notdienst Scania Assistance: 01/256 44 11

Öffnungszeiten:

Mo.–Fr.: 7.00–20.00 Uhr, Sa.: 7.00–12.00 Uhr

Verkehrsanbindung: liegt in unmittelbarer

Nähe der Autobahnabfahrt Traun der A 1.

www.scania.at 3.2013 • SCANIA BEWEGT 23


HINTERGRUND Text: Martin Heying, Fotos: Scania

Alle

Kosten

auf einen BLICK

Scania ist bekannt für seine

kundenorientierte Ausrichtung.

Das gilt nicht nur für die Fahrzeugkonzeption

und die Technik.

Es gilt ausdrücklich auch für die

Kostenstruktur rund um ein

Fahrzeug oder einen

Fuhrpark.

Wir haben klare Rückmeldungen

unserer Kunden“, sagt Andreas

Kraushofer, Direktor Scania Leasing

Österreich, „für sie wird die Versicherungs-

und Finanzierungsthematik immer

komplexer und sensibler.“ Grund für die Verunsicherung

ist vor allem die zunehmende Tarifvielfalt.

Individualisierte Verträge sind aber oft

nur scheinbar günstig und können schnell zur

Kostenfalle werden.

Daher macht Scania im Sinne seiner Kunden

transparente Angebote: So gibt es für Haftpflichtund

Kaskoversicherungen feste Prämienkalkulationen

für die ersten Jahre und nach drei vollen

Versicherungsjahren ohne Schadenleistung

wird die Prämie automatisch reduziert, wenn die

Gesamtschadenquote des versicherten Kundenfuhrparks

unter 50 Prozent liegt. Scania kümmert

sich um alle nötigen Veranlassungen, die

zur Anmeldung eines Fahrzeuges erforderlich

sind. Der Abschluss von Reparatur- und Wartungsverträgen

führt zu weiteren Nachlässen bei

der Prämie. Reparaturen in der Scania Fachwerkstatt

reduzieren außerdem den Selbstbehalt.

Im Schadenfall sorgt Scania für eine rasche

Schadenabwicklung bei Reparatur- oder Totalschäden.

Das führt zu Kosteneinsparungen für

24 SCANIA BEWEGT • 3.2013 www.scania.at


5076

Mit fixen Prämien

können Sie rechnen!”

Andreas Kraushofer,

Direktor Scania Leasing Österreich

Kunden, da die Standzeit des Fahrzeugs möglichst

gering gehalten wird. Der Fahrer hat die komfortable

Situation, dass im Schadenfall nur

der Weg zum Scania Partner nötig ist. Hier

erfolgen die Bewertungen, Reparaturen

und die finanziellen Abwicklungen.

Eine Finanzierungsabsicherung,

die die Lücke schließt,

die entstehen kann, wenn

ein Leasingfahrzeug einen

Totalschaden erleidet,

rundet das Portfolio

von Scania Leasing

Österreich im

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zur mechanischen Aufladung benötigt der Abgasturbolader keine mechanische Antriebsleistung. Dies

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