DEUTSCHE BAUZEITUNG

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DEUTSCHE BAUZEITUNG

DEUTSCHE BAUZEITUNG

Wochenschrift für nationale Baugestaltung • Bautechnik • Raumordnung und Städtebau • Bauwirtschaft • Baurecht

Heft 52 72. Jahr 28. Dezember 1938

D e r B e z u g s p re is b e trä g t m o n atlich R e ld is m a rk 3,40, b e i B e zu g

durch d ie Post e in sc h lie ß lic h 9,92 P fe n n ig Z e itu n g s g e b ü h r, z u zü g lic h 4 P fe n n ig B e s te llg e ld

Innen- und Außenbeleuchtung von Gaststätten

Dr lng Walter Hahn Dresc|en

Die Verteilung und W ahl der Beleuchtungskörper ist ein Bestandteil

der Innen-, unter U m ständen auch der Außenarchitekiur.

N e b e n den industriellen Erzeugnissen w erd en vielfach Beleuchtungskörper,

d a sie als raum schm ückende Teile einen hohen Reiz

ausüben, künstlerisch individuell behan delt und in die Raumarchitektur

g a n z und gar e in b ez o g en , w o zu beim Architekten

die nötigen lichttechnischen Vorkenntnisse vorausgesetzt w erd en

müssen, die indes vielfach fehlen, w en n der Beleuchtungskörper

b zw . die Lichtquelle neben seinem W ert als architektonisches

.Element auch den Zweck als Leuchtgerät erfüllen soll. Dem B e­

leuchtungstechniker andererseits g eh t vielfach d a s volle künstlerische

Verständnis ab, w o n a ch d a s Zusammenwirken beider zur

Erzielung d es gew ünsch ten Erfolges von besonderer W ichtigkeit

ist.

In dem N a ch fo lg en d en sollen die dringlichsten N o tw en d ig ­

keiten beleuchtungstechnischer V oraussetzungen für Gaststätten

erläutert w erd en , w o z u zu bem erken ist, d a ß man g e ra d e hier

noch vielfach Veraltetem und solchem b eg eg n et, w a s den

neuesten lichttechnischen Erkenntnissen nicht standhält. D an eb en

spielt im Interesse d e s Gaststätteninhabers schließlich die Wirtschaftlichkeit

der B eleu ch tungsanlage eine w esentliche Rolle.

Zunächst sind die A u f e n t h a 11 s r ä u m e für die G äste in

den Kreis dieser Betrachtungen einzubeziehen. W ie gut b eheizte

Räume rufen auch gut beleuchtete Räume beim G ast W oh l­

b e h a g e n hervor und laden dam it zum Verbleib und zur Einnahme

von S p eisen und G etränken ein. Ebenso w ie für die Beleuchtung

eines Arbeitsraum es und A rbeitsplatzes gilt für den..G aststättenraum

als erstes, d a ß die V erw endu ng von glasklaren G lühlam pen

unbedingt abzu leh n en ist, w eil ihre Leuchtdichte d a s A u g e

blendet. An erster Stelle sind d ah er mattierte G lühlam pen in

Umhüllungen aus O p al- und U b erfan gglas zu em pfehlen, die eine

gleichm äß igere Verteilung d es Lichtes bewirken.

W en n dies auch unter gew issen V oraussetzungen g en ü g en

m ag, so ge h en doch die Ansprüche an eine vollkom m ene Leuchte

auch dahin, d a ß d a s von der Lichtquelle a u sg e h e n d e Licht unter

B evorzugung der Stellen, an d en en man es b eson d ers benötigt,

verschieden verteilt wird und zum Beispiel untergeordneten Teilen

d es Raumes nur ein geringerer Teil der Lichtquelle zu gu te kommt

als andererseits den Eßtischen, die in d en G asträum en als das

W ichtigste an zu seh en sind. N e b e n einfachen O palglasum hüllungen,

die sich o h n e w eiteres mit einer gew issen R egelm äßigkeit in

den Räumen anbringen lassen und schon durch ihre sym m etrische

Verteilung schm uckbildend wirken, v erw en d et m an d ah er vielfach

auch b eson d ere Leuchtgeräte in Form sog. „Innenraumleuchten".

Sie bestehen mit A usnahm e der notw en d igen m etallenen Fassung

vorw iegen d au s O pal- od er O p a lü b erfa n g g la s und besitzen-

Kugel-, Kegel-, D oppelk egel-, Schalen- o d er ähnliche Formen. Sie

bieten den Vorteil, d a ß sie ein e s a ch g em ä ß e re Verteilung d es

Lichtes als O palglask ugeln, die d a s Licht gleichm äß ig über d en

Raum verteilen, bewirken, indem ¡e nach ihrer Bauart den D ecken

und W ä n d en w eniger, den Tischen und and eren Stellen mehr Licht

zugeleitet wird. Die Anbringung erfolgt en tw ed er an einer D ecken-

E m p f a n g s h a lle d e s V a r ie t e s

S e i d e n f a d e n in K r e f e l d .

In d er Voute, d ie an der Decke

rings um den Raum ein geb aut

ist, befinden sich hinter M attglasscheiben

320 innenm attierte

lam pen von je 15 W att, ö b e r

dem Büfett sind in einem H ohlkörper

aus M attg las 60 Röhrenform-Lampen

von je 15 W att

untergebracht. In d ie linke

W an d d e r Em pfangshalle sind

5 Ö lg e m äld e , etw a ein M eter

tief ein g e b aut, au f d ie W an d

gem alt. Je d e s B ild w ird von

15 innenm attierten 15-Watt-

Lampen angeleuchtet, d ie o b e r­

h alb hinter e in e r M attg lasscheibe

an g eo rd n et sind

DBZ 1938 Heft 52 28. Dezember B 1403


N e u z e it lic h e B e le u c h t u n g s a n la g e f ü r e in

C a f é . lin e strarö h re n am oberen Teil der

S ä u le n . An den ve rkleid e ten Q u e rträg e rn befinden

sich e b e n fa lls aus Linestraröhren g e­

b ildete Leuchtlinien. Freundlich w irkende

leuchten mit O p alh ü lle n schmücken d ie W ände

H a n s a s a a l d e s „ H e i d e l b e r g e r " In B e r li n .

W irkun g svo lle Speisesaalbeleuchtung durch

O p allam p en

A ufnahm e: H ö hlig, Berlin

A p o llo - G a s t s t ä t t e n G .m .b .H . „ A m R a u c h ­

f a n g " In D ü s s e ld o r f . Raumschmückende

leuchten. W and- und Hängeleuchten sind in

jedem Raum von a n d e re r Form, d ie stets mit

d e r übrigen Innenausstattung In Einklang

steht. Die G lühlam pen sind von Pergam entschirmen

b lendungsfrei abgedeckt

Entwurf d er Leuchten: Professor O sw a ld ,

München. A ufnahm e: Harfzenbusch

B 1404

DBZ 1938 Heit 52 28. Dezember


¡SIECHEN

5 I ASCH INGER I

R h e in g o ld h a u s , B e r li n . A n lag e aus Neonleuchtröhren C a f é I m p e r a t o r , B e r l i n . W uchtige Lichtarchitektur. A ufnah m e: H ö h lig , B erlin

fassung als D eckenschale oder als Pendel. N e b e n einfacheren,

billigeren Konstruktionen unterliegen g e ra d e d iese Leuchten einer

ständigen Verbesserung und Vervollkommnung bis zu den h och ­

wertigsten und entsprechend schwierigen.

A ußer diesen handelsüblichen Erzeugnissen der einschlägigen

Industrien sind a b er darüber hinaus einer individuellen und wirkungsvollen

Ausbildung der B eleuchtungsanlagen besonders in

Gaststätten und Hotels alle W e g e offen. S o arbeitet denn auch

g e r a d e hier die heutige Beleuchtungstechnik bei der Ausstattung

von solchen Räumen mit Lichtrampen, Lichtbändern und den verschiedenartigsten

G ebild en , die an der W an d oder an der

D eckenfläche, an Säulen, im Raum sch w eb en d oder sonstw ie a n ­

gebrach t sein können und deren Ausbildung der Phantasie d es

architektonisch geschulten G estalters überlassen bleibt mit der

Einschränkung, d a ß neben dem raum gestaltenden Zweck, d en sie

einerseits vertreten, der lichttechnische nicht zurücktreten darf.

Er ist nicht nur darin zu sehen, Effekte zu schaffen und damit

auf den G ast einzuwirken, sondern es darf d a n eb en auch als von

zum indest gleicher W ichtigkeit der praktische W ert nicht vernachlässigt

w erden, der darin bestehen muß, auch wirklich einw

andfreie Lichtverhältnisse zu schaffen.

N e b e n solchen, g a n z auf freier künstlerischer Empfindung b e ­

ruhenden Lichtträgern sei als Mittelding die Zusammenstellung

und V erw endung industrieller Leuchten unter künstlerischen G e ­

sichtspunkten em pfohlen.

S o gestatten zum Beispiel die sog. „Linestraröhren" die S ch affung

individueller Leuchtkörper. Sie verm ögen mit ihren langen

Leuchtlinien, die sich damit hersteilen lassen, Endeffekte zu

schaffen, die d en en der so beliebten Neon-Leuchtröhren ähneln,

die aber für Innenräume nicht in Frage kommen. Sie strahlen ein

•linkes Bild: A u f dem Sockel d e r Einzäunung eines V orgartens Im W esten

Berlins erhebt sich d ie se r g läsern e W ü rfe l, von elektrischen G lühlam pen durchleuchtet.

Die V o rd e rseile ist von K la rg la s abgeschlossen, w ährend d ie an d eren

Seiten aus O p a ig la s bestehen. Im Innern d es W ü rfels ist d ie S p e ise karte

aufg esteilt, d ie von unsichtbaren Soffitten-Lompen ongeleuchtet w ird . A u f­

n ahm e: D ulsky, Berlin

Rechtes Bild: D ieses w eithin sichtbare Transp arent über dem Hauptein

gan g eines LdwenbräuAusschankes übt eine gute Reklam ew irkung aus.

A ufn ahm e: HöhSig, B erlin

dem A u ge w ohltuendes, mildes Licht aus, so d a ß sie auch ohne

A bbiendung verw andt w erd en können.

Für verschiedenfarbiges Licht in Stab-, Viertel- und Achtelkrels-

form vorhanden, lassen sie sich zu fortlaufenden Linien oder die

D eck en fläche b eleb en d en Einzel- oder G esam tm ustern und

E in f a c h e , z w e c k m ä ß ig e B e f e u c h t u n g s a n la g e in einem Aschinger-Ausschank; V o r b ild lic h b e le u c h t e t e C r o ß k ü c h e . O p alg ias-Kugelleuch ten on der Decke

d ie O p alg las-Kugelleuchten Ober dem -Schanktisch erm öglichen gute Sicht. und g leich artig e W andleuchten über jedem A rb e itsp la tz erm öglichen mit ihrem

A u fn ahm e: D ulsky, B erlin blendungsfreien Licht schnelle, saubere A rb e it. A ufnah m e: Dutsky. Berlin

DBZ 1938 Heft 52 28. Dezember B 1405


schließlich an entsprechenden G estellen auch als’ in d en Raum

h ä n g en d e Leuchtgeräte ausbilden und eign en sich zur Einfassung

von E ingängen zu einzelnen Räumlichkeiten, auf die hin gew iesen

w erd en soll.

ist schon hieraus ersichtlich, d a ß in der N utzbarm achung d es

elektrischen Strom es zu B eleuchtungszw ecken nicht nur ein praktischer,

sondern auch ein kultureller Faktor ersten G rad es zu

sehen ist, s o kann man w eiter gut behaupten, d a ß nichts so eindringlich

wirbt w ie Licht. Um dah er die Frage der Lichtverw

en d u n g im G aststättenraum selbst noch zu ergän zen , sei auf

M öglichkeiten hingew iesen, die teils der Orientierung des G astes

od er auch d es Personals o d er schließlich der W erb ung dienen.

Erwähnt seien ein g eb a u te G lühlam pen im Büffett o d er darüber

a n g eb ra ch te Lichtrampen, ferner b eleuchtete B ezeichnung der

Toiletten, Fernsprecher, Zigarrenverkaufsstände, Aus- und Eing

ä n g e so w ie schließlich Signaleinrichtungen für d as B edienungspersonal

als Z eich en geb u n g beim H eranschaffen von Speisen

und G etränken. Auch bei der Beleuchtung von Vitrinen und

Schaukästen dürfen jedoch die Lichtquellen, dam it sie keine Blendung

hervorrufen, nicht in Erscheinung treten, sondern nur die

W a r e anstrahlen.

W a s für Schaukästen im Gaststättenraum gilt, gilt e b e n s o für

solch e außerhalb. Der Erfolg einer an sich gut ausgebildeten

.Firmenschrift erhöht sich durch d ie in der Dunkelheit ein setzen d e

Beleuchtung w esentlich. Der hier am häufigsten b e g a n g e n e W e g

ist d a s Transparent, d as in Kästen mit verglaster V orderseite b e ­

steht, die von innen heraus beleuchtet w erd en . In vereinfachter

Ausführung können d iese Tafeln bem alt sein. Da a b er ihre Lichtdurchlässigkeit

dann unzulänglich, ihre Haltbarkeit begren zt und

ihr Erfolg in Frage gestellt ist, w en n die hinter der V erglasung

an geb rach ten G lühlam pen durch die unvermeidlich w erd en d e

Beschädigung der Bem alung durchblicken, sind ebenfalls Verglasu

n gen aus O p al- und O berfangglas vorzuziehen. Auch dann

wird der Eindruck noch beeinträchtigt, w enn die zu nah e dahinter

angeb rach ten Lichtquellen durch sog. „Lichtflecken" in Erscheinung

treten. Mit diesen Transparenten läßt sich auch eine

g a n z e Fassade wirkungsvoll aufteilen od er man kann sie zur

Durchleuchtung der aufgem alten Speisekarte o d er zur Hervorhebung

von B esonderheiten verw enden.

Eine sehr eindringliche Einfassung der Fassade oder lichttechnische

H ervorhebung der G aststätte läßt sich schließlich

durch die bereits erw ähnten N eon-L euchtröhrenanlagen erzielen,

die sow oh l als a b g ren z en d e, laufen de Linien zur architektonischen

G liederung als auch für Anschriften verw an dt w erd en können.

Die b eso n d ere W irkung dieser Neon-Leuchtröhren beruht ein esteils

auf ihrem intensiven Lichteffekt als auch darauf, d a ß sich

durch Füllung dieser Röhren mit G a sen verschiedene Farbwirkungen

erzielen lassen.

Kurz sei einer neuzeitlichen Form der Lichtwerbung noch Erw

ähnu ng getan, die zur Frem denw erbung im groß en benutzt

wird und auch für G aststätten und H otels in Frage kommt. Es ist

die Anstrahlung g a n z er Fassaden mit Hilfe d es sog. „Flutlichtes".

Etwas and ers geartet als für die Aufenthaltsräum e der Besuchter

stellt sich die Beleuchtungsfrage für d ie Betriebsräume

im eigentlichen Sinne, zu d e n en Zuputzräume, Küchen,

G arnierräum e, S p eise a u sg a b en , W asch - und Spülräume, schließlich

die Vorrats-, W ein- und Bierkeller und dergl. gehören . Für

d iese gilt, w a s über die Beleuchtung von Arbeitsstätten und

Arbeitsplätzen als m aß geb lich an zu seh en ist. D abei nimmt derjenige,

der nur die M ehrkosten für die V erbesserung der Beleuchtung

scheut, einen falschen Standpunkt ein. Denn a b g e seh en

von der gesu n d h eitssch äd igen d en Auswirkung auf d as A u ge ist

es k ein esw egs gew innabträglich, gute B eleuchtungsvoraussetzung

e n zu schaffen, sondern eher gew innsteigernd, weil durch gute

Beleuchtung nicht nur die Erledigung der Arbeit beschleunigt

wird, sondern überhaupt die G üte einer Leistung d a v o n abh ängt.

Beides trifft für G aststättenbetriebe um so mehr zu, als es ja bei

starkem A ndrang dort b eson d ers n otw end ig ist, die Arbeit zu

beschleunigen, w ie andernfalls überhaupt erwünscht ist, die verarbeiteten

Speisen, Erfrischungen und G etränke so appetitlich

w ie m öglich darzusleilen.

D a sich d as A u g e bei gutem T ageslicht

am w ohlsten fühlt, muß d iese Beleuchtung als Vorbild jeder

künstlichen A rbeitsplatzbeleuchtung vorausgesetzt w erden, w ozu

kommt, d a ß g e ra d e die Küchen von G aststätten und Hotels

häufig in en g en Höfen, im U ntergeschoß od er an d erw eit in bezug

auf Licht ungünstig g e le g e n sind.

Als M aßeinheit für die Beleuchtungsstärke und Lichtmessung

dient heute der Begriff „Lux". Da die Unterschiedsempfindlichkeit

bei Beleuchtungsstärken zw ischen 200 und 20 (XX) Lux am größten

ist, bedarf eigentlich jede A rbeitsplatzbeleuchtung, die unter

200 Lux liegt, einer Verbesserung.

W ie g ela n g t man bei den Arbeitsplätzen, in diesem Falle der

Gaststätten-Betriebsräum e, a b er a u c h ’ darüber hinaus für die

Aufenthaltsräume zur Feststellung der für den Betrieb erforderlichen

B eleuchtungsm aßnahm en?

Feststehende W erte lassen sich

nicht a n g e b e n . Denn d iese sind nicht nur durch die V erschiedenheit

der Verrichtungen bedingt, sondern von der G estaltung und

G ruppierung der einzelnen A rbeitsvorgän ge a b h ä n g ig , also in

jedem Falle anders.

Es läßt sich a b er auf Grund einer T abelle ermitteln, unter

w elch e A rbeitsgeb iete die betreffenden Verrichtungen fallen.

M an unterscheidet d a b ei „grobe", „mittelfeine", „feine" und

„sehr feine" Arbeit. Es ist hiernach unschwer festzustellen,

unter w elch e G ruppe die jew eiligen Räume und die in

diesen vorkom m enden Verrichtungen geh ören , auch w enn

in der T abelle nicht nam entlich gen an n t sind.

sie

W eiter läßt sich

daraus ersehen, w elch e M aßeinheiten für die Beleuchtungsstärken

bei der Verrichtung der betreffend en Arbeit vorausgesetzt

w erd en müssen, w o b ei n eb en dem unbedingt erforderlichen

M indestwert ein etw a s höherer W ert in der T abelle em pfohlen

wird. N a ch der rechnerischen Ermittlung wird dan n mit Hilfe von

„Beleuchtungsm essern" die am Arbeitsplatz vorh an d en e Beleuchtung

gem essen .

Beleuchtung

A ls V erkehrsad

er Allgem einbeleucntung

Für grobe

A rb eit

Für m ittelfeine

Arb eit

Für feine Arb eit

Für sehr feine

A rb eit

T abelle der Beleuchtungsstärken in Lux

Bezeichnung d er Räume

bzw . der A rb eit

N ebenräum eI/"-schw ach. Verkehr

Trappen

fm .storkem Verkehr

n iedrig e »

W ohnröum e m ittlere , Ansprüche

hohe

Eisengießen

G ro b w alze n and -ziehen

Schmieden

Schrubben

H olz hacken

G erben

Sägen, Hobeln, Fräsen

Restaurants

H örsäle

Konferenzzim m er

Verkaufsräum e

N ähen von hellen Stoffen

Schreiben, Lesen

W ebereien

Technische Büros

Verkaufsräum e

Setzereien

Druckereien

Feinm echanik

Uhrmacher

G raveu re

O p e ratio nssäle . Allgem einbeleuchtung

Z eichensäle

f

A llgem . Beleuchtung

M ittlere

Beleuchtungsstärke

in Lux

M indestwert und

Em pfohlener W ert

5 -1 5

10-30

20— 40

4 0 - 80

75—100

2 0-40

40—80

75— 150

150—300

Platzbeleuchtung


-

so

bis

too

100

bis

300

300

bis

1000

1000

bis

5000

Für die Betriebsräume der G aststätten w ie Betriebe überhaupt

sind n eb en d en bereits besp roch en en O p alglask u geln die s o ­

gen an n ten „W erkstattleuchten" zu em pfeh len , die m eistens mit

Eisenschirmen au sgestattet sind. A ußer ihnen gibt es a b er auch

Leuchten aus Porzellan, die insbesondere für die Küchen, die

A ufw aschräum e, die Keller urtd überall d a in Frage kom men, w o

mit D äm pfen, W ra sen o d er gar mit direkter Feuchtigkeit zu

rechnen ist.

M an unterscheidet d a b ei halbw asserdichte, tropfw

asserdichte und spritzwasserdichte Ausführungen.

B 1406

DB2 193S Heft 52 28* Dezember


Dr. Todt Generalbevollm ächtigter für das Bauwesen

Der Beauftragte für den Vierjahresplan, Ministerpräsident

G eneralfeldm arschall Göring, hat durch Erlaß vom 9. D ezem b er

1933 d en G eneralinspektor für das Deutsche Straßenw esen,

Dr. Todt, zum G eneralbevollm ächtigten für die R egelung der

Bauw'rtschaft ernannt. Durch diese Bestellung soll künftig eine

O rdnung der gesam ten Bautätigkeit, und zw ar sow ohl d es H ochb

au es w ie auch d es Tiefbaues, gesichert w erden, die insbesondere

den Erfordernissen d es Arbeitseinsatzes und der Rohstoffbewirtschaftung

Rechnung trägt.

Mit dieser Bestellung eines G eneralbevollm ächtigten für das

B auw esen ist einem Bedürfnis entsprochen w orden, das sich bei

der Steigerung der Bautätigkeit immer stärker g e ze ig t hatte. Vor

allem w urde in diesem Jahr immer häufiger der Ruf nach einer

Rangordnung der Bauvorhaben ihrer Dringlichkeit entsprechend

erh oben und e b e n s o häufig darauf hingew eisen, d a ß der Kräfteeinsatz

und M aterialeinsatz einheitlich geregelt w erd en müssen.

D iese A u fg a b en sind nunmehr Dr. Todt übertragen w orden, der

nach d em W ortlaut der Beauftragung drei H aup tgebiete zu erledigen

h a b en wird: 1. Ordnung der Bautätigkeit einschließlich

d es T iefbaues, 2. Rohstoffragen, 3. Arbeitseinsatz.

Eine g ew isse Rangordnung aller Bauten ergibt sich naturnotw

end ig aus ihrer. Zweckbestim mung. O h n e etw a eine Rangordnung

hier aufstellen zu w ollen, wird sich stets für alle solche

Bauten der un bedingte Vorrang ergeb en , die dem Interesse des

V olksganzen und d er Verstärkung der W ehr und W a ffe der

N ation dienen. Infolgedessen w erd en auch alle Bauten für Befestigungen

und Schaffung neuer A nlagen für W ehrm acht, Luftw

a ffe und M arine unbedingt an erster Stelle stehen. D aneben

ergibt sich w eitere Dringlichkeit für alle diejenigen A ufgaben,

die der Vierjahresplan mit dem Ziel der Freimachung Deutschlands

von ausländischen Rohstoffen stellt, die Errichtung neuer

Erzeugungsstätten, Industriewerke usw. Unmittelbar folgt aber

auch die Vordringlichkeit d es W ohn ungsbaues, vor allem des

Baues von Arbeiterwohnstätten sow oh l in den Industriebezirken

w ie auch auf dem Lande für Landarbeiter. G e ra d e jetzt ist durch

reichliches Zahlenm aterial vom Institut für Konjunkturforschung

n ac h g e w iese n w orden, w elch er Rückstand an W ohn ungsbauten

aufzu holen ist. Es w ürde zu w eit führen, alle übrigen Baua

u fg a b en , z. B. solche der Repräsentation, d er Industrie, der Verw

altung, aufzuführen. Auch sie können je nach ihrer Zw eckbestim

m ung im Einzelfalle Vordringlichkeit beanspruchen.

Auf dem G eb iete der Rohstoffbewirtschaftung kennt g e ra d e

das B auw esen eine Vielzahl von Einzelregelungen. Der Kontingentierung

d es Eisens folgte diejenige d e s H olzes, N ichteisenm

etalle sind vielfachen Vorschriften unterworfen, Zement, zum Teil

auch Z iegel nur unter beson d eren V oraussetzungen zu haben.

Den praktischen A nforderungen entsprechend ist im Laufe der

Zeit je nach dem Um fang der N a ch fra g e eine R egelung oder

Kontingentierung gefolgt, ein wirtschaftlich durchaus richtiger

V organg. Allmählich aber ergibt sich die N otw endigkeit, diese

einzelnen Bestim mungen miteinander in Einklang zu bringen.

Denn schließlich ist niem andem gedient, w enn zw ar die eine

Stelle g e n ü g e n d Eisen zuteiit, die an d ere ab er Holz, Ziegel oder

Zem ent nicht bew illigen kann. G era d e hier bei der Rohstoffbewirtschaftung

wird eine Zusam m enfassung in einer H and verstärkte

Ausnutzung der vorhandenen Baustoffe gew ährleisten.

Auch auf dem G e b iete d es A rbeitseinsatzes sieht sich der B auherr,

Architekt und Unternehmer einer Vielzahl von Bestimmungen

g eg en ü b er, sei es durch Festsetzung von H öchstlöhnen o d er

Verbot der Einstellung von Arbeitskräften.

Auch hier wird der

fast schwierigste E ngpaß der H erbeischaffung von Arbeitskräften

in Zusam m enarbeit mit d en Treuhändern der Arbeit und

Reichsanstalt für A rbeitslosenversicherung und Arbeitsvermittlung

durch d en G eneralbevollm ächtigten in straffer gem einsam er

Arbeit überw unden od er w enigstens erleichtert w erd en müssen.

D an eb en erg e b en sich viele w eitere Tätigkeiten und A u fgab en ,

die auch zum Teil bereits von einzelnen O rganisation en a u f­

gegriffen wurden.

der

Es sei an die verstärkte Lehrlingsausbildung

ged a ch t, die bei der Bauindustrie bisher nicht im Vordergrund

stand und erst jetzt anläuft, an d ie Umschulung und die Einstellung

auf n eu e W erkstoffe, verstärkten M aschineneinsatz,

Typisierung der M aschinen, Reichsberufswettkam pf usw. Eine

Reihe dieser A u fg a b en wird d ie e n g e V erbindung mit G en er a l­

bevollm ächtigten anderer G eb iete, z. B. d em jen igen für d a s

M aschinenw esen, o d er Reichswirtschaftsminister Funk als Bevollm

ächtigten für die Rationalisierung d e s A rbeitseinsatzes notw

en d ig m achen.

Inwieweit sich hierbei auch eine R egelung d es

K apitaleinsatzes erg e b en wird, b leib e noch dahingestellt.

M an könnte fast versucht sein anzunehm en, d a ß die A u fgab en

so um fassend sind, d a ß ein M ann sie angesichts der sprunghaften

Steigerung der Bautätigkeit und der Fülle der Problem e

nicht lösen kann.

In der Person von Professor Dr. Todt ist a b er

zw eifellos der M ann vorhanden, der auf Grund seiner bisherigen

Tätigkeit, seiner politisch w eltanschaulichen Haltung, fachlich und

persönlich der beste in Deutschland ist, dem d iese A u fgab en

übertragen w erd en konnten. W eltbekan nt sind sein e Leistungen

als G eneralinspektor für d as S traß en w esen . Die von ihm g e ­

schaffenen Straßen d es Führers w erd en allgem ein bew undert,

nicht zuletzt w e g e n der gen ialen V erbindung zw ischen künstlerischer

Einordnung und technischer A nlage.

Als Bevollm ächtigter

d es Führers für den A ufbau der W estb efestig u n g en hat

Dr. Todt seine B efähigung n ach gew iesen , größ te A u fgab en

organisatorisch und vor allem menschlich zu b ew ältigen .

W ie

kaum einem an d eren steht ihm die G efolgsch aft zur Seite, der

in erster Linie auch die sozialen Verpflichtungen em pfindet, die

solch e A u fgab en mit sich führen.

Ais Ehrenzeichenträger der

Partei und Leiter d e s H auptam tes Technik hat Dr. Todt bisher

schon den besten Einblick in alle in Deutschland wirksamen a u f­

bauwilligen technischen Kräfte.

Dem NS.-Bund D eutscher T echnik,

an d essen Spitze er steht, hat er ein e straffe G liederung

g e g eb en . G leichzeitig leitet er d en größten technisch-w issenschaftlichen

Fachverband, d en.V erein deutscher Ingenieure.

Ober die Bew ältigung der a n g ed eu teten Problem e hinaus läßt

die Bestellung von Dr. Todt zum G eneralbevollm ächtigten für

das B auw esen erwarten, d a ß er, w ie es schon bei dem Bau der

Reichsautobahnen g e sch eh e n ist, auch auf w eiteren G eb ieten

eine Synthese zw ischen den künstlerisch schöpferischen Kräften

der Baukunst und den en der Technik herbeiführen wird.

Alle in

der Bauwirtschaft tätigen M enschen sehen seiner neuen A u fg a b e

mit vollstem Vertrauen en tg eg en . G o,

Die Bereinigung alter Schulden

D er Aufsatz behandelt d ie Voraussetzungen, d ie zur Anwendung

des G esetzes führen können, ausg ieb ig er, w ährend der übrige Teil

des G esetzes kurz skizziert d arg esteilt ist.

Das G e se tz über eine Bereinigung aller Schulden vom 17. August

1938 (RGBl. I, S. 1033) b ezw eck t d ie Bereinigung alter Schulden

derjenigen V olksgenossen, die infolge der W irtschaftsnot vor der

M achtübernahm e wirtschaftlich zu sam m en geb roch en w aren, oh n e

d a ß sie ein V erschulden traf.

Dies soll ab er nicht heißen, d a ß

nun alle aus der Zeit vor 1933 entstand en en Schulden gestrichen

w erd en sollen o d er d a ß die berechtigten B elan ge der G läu biger

hinter die Interessen der Schuldner ein geord n et sein sollen. Das

G e se tz will d a g e g e n die G esam tb elasiu n g d es Schuldners mit

d en alten Schulden in ein a n g em essen es Verhältnis zu seiner

g e g en w ä rtig en Leistungsfähigkeit bringen. Die Schuldenbereinigu

n g soll m öglichst Im W e g e der freien V ereinbarung durch die

Beteiligten herbeigeführt w erd en .

DBZ 1938 Heft 52 28. Dezember B 1407


Anwendungsbereich

N o ch § 1 Abs. 1 können die alten Schulden derjenigen bereinigt

werden, die infolge der W irtschaftsnot vor der M achtübernahm e

oder infolge ihres Einsatzes für die B ew egu n g bei der Ausübung

eines selb ständigen Berufes vor dem 1. Januar 1934 wirtschaftlich

zu sam m engebrochen sind. V oraussetzung für die Schuldenbereinigung.

ist jedoch, d a ß der Schuldner im Konkurs infolge

Anordnung der Zw angsversteigerung seines G rundbesitzes oder

seines Schiffs o d er w e g en sich häufender Zwangsvollstreckungen

in sein bew eglich es V erm ögen die wirtschaftliche G rund lage

seiner selbständigen Lebenshaltung zur Befriedigung seiner

G läubiger h in gegeb en hat. Für die Bereinigung aller Verpflichtungen

kom men nach der amtlichen Erläuterung vornehmlich

frühere Kaufleute, Landwirte, Bauern, Handwerker, Schiffer und

sonstige G ew erb etreib en d e in Betracht. Zugunsten von juristischen

Personen und Personalgesellschaften ist ein Schu ldenbereinigungsverfahren

nicht möglich.

Ein Zusammenbruch liegt schon dann vor, w enn sich der Betriebsinhaber

in einer gesu n d en W irtschaft trotz seiner ungünstigen

A rbeitsbedingungen hätte über W asser halten können.

W en n der Schuldner d en Zusammenbruch selbst durch unehrenhaftes

oder leichtfertiges Verhalten verschuldet hat, dann hat er

natürlich keinen Anspruch auf Schuldenbereinigung. Der Einsatz

für die B ew egu n g kann d en wirtschaftlichen Zusam menbruch des

Schuldners herbeigeführt hab en , w enn ein N ationalsozialist info

lg e seines politischen Kampfes krank g ew o rd en od er zu einer

Freiheitsstrafe verurteilt w ord en ist und dadurch seinen selbständigen

Beruf nicht ausüben konnte. Auch der wirtschaftliche

Boykott infolge seiner nationalsozialistischen Haltung dürfte hierbei

in Betracht kommen.

Auch w er nicht einen selb ständigen Beruf ausgeübt hat, kann

eine Bereinigung seiner alten Schulden erlangen, w enn er aus

d en in § 1 Abs. 1 gen an n ten G ründen vor dem 1. Januar 1934 sein

Eigenheim od er sonstigen Haus- und G rundbesitz infolge A n­

ordnung der Z w angsversteigerung verloren hat (Abs. 2). In

diesem Folie w erd en ab er im G e g e n sa tz zu d en in Abs. 1 g e ­

nannten Schuldnern von der Schuldenregelung nur solch e

Schulden erfaßt, die an dem früheren G rundbesitz durch ein

G rundpfandrech! gesichert w aren o d er durch diesen G rundbesitz

verursacht w ord en sind. N a ch der amtlichen Erläuterung gelten

solch e Schulden als durch d en G rundbesitz verursacht, die von

dem Erwerb.; der B ebauung, dem Besitz und der Erhaltung des

Grundstücks herrühren.

Grundsätze der Schuldenbereinigung

N a ch § 2 d es G e se tz e s soll die G esam theit der alten Schulden,

d ie einen Schuldner noch belasten, seiner Leistungsfähigkeit a n ­

g e p a ß t w erden. Dem Schuldner soll die M öglichkeit gelassen

w erden, sich eine n eu e Lebensstellung a u fzu b au en und w ieder

zu einer an gem esse n en Lebenshaltung zu gela n g e n . D a g e g en

soll der Schuldner sein neues Einkommen o d er V erm ögen, das

die Bedürfnisse einer a n g em essen en Lebenshaltung übersteigt,

redlich und nach besten Kräften zur Tilgung alter Schulden verw

en d en . Reichen die Mittel, die der Schuldner zur Tilgung alter

Schulden aufbringen kann, nicht aus, um alle G läubiger, die

eine alte Forderung geltend m achen, zu befriedigen, so ist die

so zia le Bedeutung der Forderung und die Bedürftigkeit d es

G läubigers dafür m a ß g eb en d , o b und inw iew eit er zu berücksichtigen

ist.

Gütliche Einigung

Der Schuldner soll nach § 4 des G e se tz e s zunächst versuchen,

eine gütliche Schuldenbereinigung zu erreichen. Zu diesem Zweck

soll er den beteiligten G läubigern einen Vorschlag m achen, aus

dem sie ersehen können:

1. w elch e alten Schulden ihn noch belasten und w ann die einzelne

Forderung zuletzt geltend g em ach t w ord en ist;

2. w elch es Einkommen und V erm ögen er hat und w a s er davon

zur Tilgung alter Schulden einsetzen kann und

3. o b und w ie er d en einzelnen G läu biger berücksichtigen

kann.

Einen solchen Vorschlag braucht der Schuldner ab er dann

nicht zu m achen, w en n sein e alten Schulden in ihrer G esam theit

in einem solchen M ißverhältnis zu seinem Z ahlungsverm ögen

stehen, d a ß er d en G läubigern keine nennensw erten Leistungen

anb ieten kann.

D as gleich e gilt, w enn es d em Schuldner aus

einem w ichtigen G runde nicht zuzum uten ist, seinerseits an die

G läu biger heranzutreten.

Vertragshilfe des Richters und das Verfahren

W en n dem Schuldner der Versuch, eine gütliche Schuldenbereinigung

durchzuführen, mißlingt, dan n kann er durch einen

an d as zuständige Amtsgericht zu richtenden Antrag die Vertragshilfe

d es Richters in Anspruch nehm en, der seinerseits zu ­

nächst versucht, eine gütliche Schuldenbereinigung herbeizuführen,

es sei denn, d a ß solch e Bem ühungen von vorneherein

aussichtslos erscheinen. G elingt dem Richter eine gütliche

Schuldenbereinigung nicht, so trifft er eine Entscheidung derart,

d a ß ein dem Sinn d es S ch u ld en regelu n gsgesetzes entsprech end

es z w eck m ä ß ig es und gerech tes Ergebnis erzielt wird.

Im einzelnen

kann der Richter d en Zins regeln, Stundung gew ä h ren und

T eilzahlungen festsetzen.

W a s der Schuldner in 10 Jahren nicht

o b tragen kann, soll ihm in der Regel erlassen w erd en .

Für d as

Verfahren gilt d a s R eichsgesetz über die A n gelegen h eiten der

freiwilligen Gerichtsbarkeit.

In der Regel ist m ündliche V erhandlung

vorgeschrieben. Der G läu biger soll G eleg en h eit hab en ,

sich zu äußern.

Um die Schuldenbereinigung bzw . deren Durchführung

zu sichern, kann dem Schuldner ein vorläufiger Vollstreckungsschutz

dadurch gew äh rt w erd en , d a ß d ie Vollstreckung

aus Schuldtiteln über alte Forderungen einstweilen eingestellt

wird.

Die Rechtsmittel

G e g e n die Entscheidung d es Amtsgerichts ist die sofortige Besch

w erd e innerhalb einer Frist von zw ei W o ch en zulässig. Uber

die B eschw erd e entscheidet d as Landgericht. Die Entscheidung

d es Beschw erdegerichts kann nur mit der w eiteren B eschw erde

innerhalb einer Frist von zw ei W o c h e n a n g efo ch ten w erden,

w enn d ieses Rechtsmittel w e g e n der rechtlich od e r wirtschaftlich

grundsätzlichen B edeutung ausdrücklich zu gelassen w o rd en ist.

Uber d ie w eitere B eschw erd e entscheidet d as Kammergericht in

Berlin o d er d as O b erland esgericht in M ünchen.

Kosten des Verfahrens

Die G ebühr wird von dem Richter unter Berücksichtigung d es

U m fangs der S a ch e und der Leistungsfähigkeit d es Kostenschuldners

festgesetzt. Die Kosten d es ersten R echtszuges hat

grundsätzlich der Schuldner zu tragen. Der Richter kann aber

auch eine a n d ere Kostenverteilung bestimm en. A ußergerichtliche

Kosten w erd en nicht erstattet.

O . Dörner

D i e A u f g a b e n d e r n e u e n R e i c h s w o h n u n g s z ä h l u n g

Die Reichsregierung hat schon vor einiger Zeit die Vorbereitung

einer neuen R eichsw ohnungszählung an geord n et, deren Ergebnisse

die w ichtige und unerläßliche Grundlage für

olle künftigen M aßnahm en au f dem G eb iet der W ohnungs-,

Bau- und Siedlungspolifik sein w erd en . In seiner schon

b esp roch en en aufschlußreichen Sonderveröffentlichung über den

künftigen W oh n u n gs- und Siedlungsbau beh an d elt d a s Institut

für Konjunkturforschung auch die A u fgab en , w elch e durch die

Veranstaltung dieser neuen um fassenden Zählung der Lösung

zugeführt w erd en sollen.

B 1408

DBZ 1938 Heit 52 28. Dezember


Das Ziel der neuen W ohn ungszäh lun g wird vor allem darin

bestehen müssen, die A ufgab en des sozialen W ohnstättenbaues,

die für die Lösung der W ohnungs- und Siedlungsfrage entsch

eidend sein w erden, gen au er zu ermitteln. Die letzte Reichsw

ohnu ngszäh lung hat nämlich im Jahre 1927 stattgefunden und

hat sich auf die G em eind en mit mehr als 5000 Einwohner b e ­

schränkt. W äh ren d sich schon aus der Volkszählung d es Jahres

1939 neuere Unterlagen zur Beurteilung d es W ohn ungsfehlbestan

d es und des W oh n u n gsb ed arfes für die zu w ach sen d en

H aushaltungen auf Grund des A ltersaufbaues erg eb en w erden,

wird die neue W ohn ungszäh lun g nicht nur Um fang und Verteilung

der g eg en w ä rlig en W ohnungsüberfüllung, sondern auch

Alter, baulichen Zustand und voraussichtliche Lebensdauer der

vorhand en en W o h n g eb ä u d e sow ie Lage und Ausstattung der

W o h n u n gen gen au er ermitteln müssen. Daraus will man nun die

Anhaltspunkte über H öhe und Verteilung d es aufgestauten und

d es laufenden Ersatzbedarfes für die Abbruch - und Verfallswohnungen

gew innen. Mit Rücksicht auf diese w ichtigen

A u fgab en wird es unerläßlich sein, die W ohnungszählung'

auch auf sämtliche kleineren G em ein d en auszudehnen. Eine

sinnvolle Lösung der Frage M iete und Einkommen wird nur

dann m öglich sein, w enn die Zählung auch Feststellungen über

die M iethöhe der Alt- und N eu w oh n u n gen in d en einzelnen

G eb ieten und Städten nach G rö ß e und Ausstattung der W o h ­

nungen trifft. Ferner w äre es nötig, auch die Schulden und

sonstigen Lasten, die auf den W o h n g eb ä u d e n ruhen, festzustellen.

N e b e n der Reichswohnungszählung ist eine gen a u e re Erfassung

der Binnenwanderung V oraussetzung dafür, d a ß

der W oh n u n gsb ed arf für die zu w ach sen d en Haushaltungen der

letzten Jahre besser beurteilt und die W ohnungspolitik noch

stärker als bisher in d en Dienst der Bevölkerungspolitik und der

allgem einen Raumordnung gestellt w erd en kann. Der W oh n u n gspolitiker

und der Planer w erd en den von der W an d eru n gsb

e w e g u n g auf den W oh n u n gsb ed arf a u sg eh en d en unmittelbaren

und mittelbaren Einfluß nur dann zuverlässig beurteilen können,

w enn sie kurzfristig über die Zuw anderung und A bw anderung

der einzelnen G eb iete und Städte nach Einzel- und Familienpersonen,

nach G eschlecht, Alter, Beruf, Herkunftsort und Fortzugsziel

der W a n d ern d en unterrichtet w erden. Durch die neue

Reichsordnung ist die G rund lage für die einheitliche B eobachtung

der B innenw andernug gesch affen w orden.

Die Erfassung d es Ersatzbedarfs für die Abbruch- und Verfallsw

oh n u n gen ist eine besonders schw ierige A u fgab e. D abei ist es

nämlich nötig, nicht nur neue W oh n u n gen zu schaffen, sondern

(neben der Aufbringung der Abbruchkosten) auch die

Eigentümer der A bbruchhäuser zu entschädigen. Die bisherigen

Erfahrungen .bei der G esundung der Altstädte haben

n eb en d en technischen Schwierigkeiten besonders Schw ierigkeiten

bei der R egelung der Entschädigung g ezeig t. Diese

Schwierigkeiten h än gen zum großen Teil damit zusam m en, d a ß

die A bschreibungsfrage besonders im Althausbesitz

heute noch nicht gelöst ist. W ährend

in einem G ew erb eb etrieb jedes lan gleb ige W irtschaftsgut entsprechend

dem G rad seiner Abnutzung ab gesch rieb en wird,

geschieht dies im H ausbesitz nur so weit, als die W ohnhäuser

mit Tilgungshypotheken finanziert sind, für w elch e laufend ein

Tilgungssatz zu entrichten ist. Aber auch in diesen Fällen kommt

es häufig vor, d a ß trotz der fortgeschrittenen Tilgung solcher

H ypothekenschulden die G esam tschuld auf dem G e b ä u d e nicht

etw a geringer g ew o rd en ist, weil nämlich der Eigentümer an

Stelle der getilgten H ypothek neue Schulden au fgen om m en hat.

D azu hat er jederzeit die M öglichkeit, weil die Beleihungsinstitute

und die privaten G e ld g e b e r die Beleihungsfähigkeit des

H auses nicht nach dem Alter d es H auses und seinem A bschreibu

n gsb ed arf beurteilen, sondern lediglich nach seinem Ertragswert.

S o h ab en sich bei alten W o h n g eb ä u d en , die schon längst

ab gesch rieb en sein müßten, vielfach fiktive G e b ä u d ew e r te g e ­

bildet, die einen rascheren Fortgang der G esundungsarbeiten

in d en Altstädten hem m en und oft g a n z unm öglich m achen.

Die Lösung der A bschreibungsfrage im W ohnungsbesitz, in

w elch er Form auch immer, ist dah er eine dringende volkswirtschaftliche

N otw endigkeit. Die Feststellung der auf d en W o h n ­

g e b ä u d e n ruhenden Schulden und Lasten gew innt in diesem

Z usam m enhang erhöhte Bedeutung.

Am Schluß der genann ten um fangreichen Arbeit w eist d as

Institut für Konjunkturforschung darauf hin, d a ß auch nach restloser

Erfüllung der B a u au fgab en der nächsten Jahre noch etw a

drei Viertel der gesam ten Bevölkerung auf die bereits vorhan

d en en Alt- und N e u b a u w o h n u n g en a n g ew ie se n sein w erden.

D iese W oh n u n gen w erd en ab er hinter d en künftigen W oh n b au ten

> nach. G röße, Ausstattung und Mietpreis um s o mehr zurückstehen,

je mehr es gelingt, d a s w ohnungspolitische Idealziel des

nationalsozialistischen Staates zu erreichen.

Es wird dah er notw

en d ig sein, rechtzeitig nach Mitteln und W e g e n zu sinnen,

um Schwierigkeiten, die hier auftreten können (es sei von der

M ietenseite her, sei es durch Erhöhung d es W oh n w ertes der vorh

an denen W ohn ungen), wirksam zu b eg eg n en .

Eine Reichsgeschäftsstelle zur Förderung des

Handwerks im Bauwesen

Dr. Geiler

Mit dem Sitz Berlin w urde d iese Reichsgeschäftsstelle g e ­

gründet. G e g e n sta n d der G esellschaft ist d ie Förderung der

Einrichtungen d es H andwerks auf dem G e b iet d e s W o h n u n g s­

und Siedlungsw esens.

Zu diesem Zw eck kann die G esellschaft

Förderu.ngsbeiträge von G esellschaftern und dritten Personen

en tgegen n eh m en .

Im Rahmen d ieses Zw ecks liegt insbesondere

die Förderung der Bauträgergesells,chaften d es H andw erks durch

Ü bernahm e von Beteiligungen, durch entgeltliche o d er unentgeltliche

Zuschüsse oder in anderer W eise, so w ie die. Freistellung

von Risiken der O rganm itglieder der G esellschafter beim Einsatz-,

W ohn ungs- und Siedlungsw esen d es H andwerks. G esch äftsführer

sind der Hauptabteilungsleiter im Reichsstand d es D eutschen

H andw erks und Volkswirt Dr. N orbert Wolf (auch Aufsichtsratsmitglied

der Rhein-Mainischen H andw erksbau A G , Frankfurt

a. M.) und Kaufmann Dr. Paul Feuerbaum, b eid e Berlin.

Höchstlöhne im mitteldeutschen Baugewerbe

Durch den A rbeitsm angel im B au gew erb e sind nach einer

Mitteilung d e s Reichstreuhänders der Arbeit für d a s W irtschaftsg

eb iet Mittelelbe, vor allem nach dem A b zu g einer groß en A n­

zahl von Arbeitern d es B a u gew erb es zu den Arbeiten an der

W estgren ze, in diesem W irtschaftsgebiet in groß em Um fang

A usw üchse in der Bem essung der Akkordlohnsätze aufgetreten.

Der Reichstreuhänder hat sich dah er auf Grund der Verordnung

über die Lohngestaltung vom 25. Juni 1938 g e z w u n g e n g eseh en ,

zunächst für die Maurer- und Putzarbeiten im W irtschaftsgebiet

M ittelelbe H öchstsätze festzusetzen, die mit dem 1. D ezem b er

1938 in Kraft getreten sind. Ihre Überschreitung zieht Strafen

nach sich.

In kurzer Frist sollen w eitere H öchstsätze im Baug

e w erb e, vor allem für Zimmerer- und Betonarbeiten, a n g e o r d ­

net w erden.

Weitere Zusammenfassung im Bausparwesen

Die Zahl der arbeitenden privaten Bausparkassen ist durch

die in den letzten Jahren vorgen om m en e Bereinigung d es G e ­

w erb es schon stark (auf 41) zu sam m engeschm olzen . Sie hat dieser

T age durch einen neuen V organg dieser Art eine w eitere Verminderung

erfahren. A ußerdem bestehen noch 15 öffen t­

liche Bausparkassen im Rahmen der Sparkassen- und G iroorganisation.

Die Leon b erg er Bausparkasse eG m b H in

Leonberg (Württ.) hat säm tliche Anteile der Vaterhaus- Bausparkasse

G m bH , Pforzheim (Stammkapital 100 000 RM), und eine

m aß geb liche Beteiligung bei der K o s m o s - Bausparkasse A G ,

Stuttgart (Aktienkapital 300 000 RM) erw orben.

Ziel ist der Zusam

m enschluß der drei Bausparbestände.

Die Leonberger Bausparkasse

wird nach Durchführung d es Zusam m enschlusses über

einen H ypothekenbestand von rund 100 Millionen Vertragssummen

verfügen. Im Zusam m enhang mit d en B estandsaufnahm

en wird die Leonberger Bausparkasse auch

ihre Rechtsform

ändern und an Stelle der G en ossen sch aft in Zukunft als

Aktiengesellschaft d as B auspargeschäft weiterführen.

Fortsetzung der Bauw irtschafi auf Seife B 1411

DBZ 1938 Heft 52 28. Dezember B 1409


Schrifttum d es B au w esen s N o v e m b e r 1938

Bücher

34 Recht und G ese tz g eb u n g

Dieckm ann. N achtrag zum Fluchtliniengesetz vom 2. Ju li 1875 und

das W ohnsiedfungsgesetz vom 22. Septem ber 1933 und 27. Septem ber

1938. 1938. B erlin. V erlag für S o zialp o litik , W irtschaft und Statistik

Paul Schmidt. 27 Blatt. Br. 1,50 RM.

69.003 Bauwirtschaft

Reiehsbund der Haus- und G rundbesitzer e.V. Preußische Hauszinssteuer.

B erlin . 1938. V erlag sanstalt des Deutschen Hausbesitzes

Gm bH. 125 S. Br. 1,50 RM.

69.058 Prüfungen, Versuche

Lange. Das statische Rechnen des Baupraktikers, Teil I . 1938.

B e rlin . V erlag der Deutschen A rb eitsfro nt. 1+4 S ., 91 A bb. G e b .

3,20 RM, kart. 2,60 RM.

695 Dächer

Carstensen. Schindeldach und Sch in d elg ieb el. Schw arzenberg.

1938. G iü ckau f-V erlag . 1+4 S ., 130 A bb. G e b . 8 RM, kart. ¿,50 RM.

72.01 Baukunst, A llgem eines

M üsset. Vom G eheim nis der Form und der Urform des Seins. 1938.

Stuttgart-Berlin. Deutsche V erlag sanstalt. 500 S ., 300 A bb. G e b . 12 RM.

72.02 Kunsthandwerk, Hilfsverfahren

M ebes. Handw erkskultur. 1938. B erlin . M elzner V erlagsbuchhandlung.

200 S ., 46 A b b. G e b . 6,40 RM.

72.03 Baustile

K üas, H erbert. Die M eisterw erke im N aum burger Dom. Le ip zig ..

1938. V erlag E. A . Seem ann. .7 2 S ., 60 A b b. auf Tafe ln , Format 4".

G e b . 6,50 RM.

Zeitschriftenaufsätze

34 Recht und G e setzg eb u n g

O Berufsrecht des Architekten. Sonderheft der „Deutschen Bauzeitung".

(1) D ie G arantiehaftung des Architekten. M ahr II. 1% S.

{2} Das U rheberrecht des Architekten im Angestelltenverhältnis. Nordenflycht.

IyA S . (3) D er Pfändungsschutz des Architekten. Spohr.

1% S. (4) Gebuhrenberechnung nach §§ 7 und 7 a G e b .-O . d. A rch i­

tekten. G a b e r. V/4 S . (5) V er'iährungsiabelle. Dörner. 2 S. 15} G e-

w erbesteuerfragen des Architekten. W uth. 1 S. (7) Angemessene

Zeugnisse gehören zur sozialen Ehrenpflicht. M artin. !/2 S. 16. 11.38.

O Die „angem essene" Entschädigung im Enteignungsrecht. Runge.

„Deutsche Bauzeitung", B erlin . 3 S. 23. 11.38.

645.6 Räume

Deutscher Hausrat für Siedlungen und Kleinw ohnungen. Eichhorn.

„B a u e n , S ie d e ln , W ohnen", B erlin . 19 S ., 40 A b b . 1 .1 2 .3 8 .

69.05 B auw eisen und allgem . A usführungsbedingungen

O Baubeschränkungen auf Grund des Luftverkehrsgesetzes. Lehmann.

„Deutsche Bauzeitung", B e rlin . 1 S. 9. 11.38.

O Richtlinien für die Räume der G efolg schaftsm itg lieder. „D eutsche

Bauzeitung", B e rlin . % S. 2 .1 1 .3 8 .

Praktische Anweisungen für genagelte H o lzbinder. H einze. „D e r

Deutsche Zim m erm eister", K arlsruhe. 5 S ., 12 A b b . 17. 12. 38.

69.027 Schornsteine, Baikone usw.

Der Schornstein in der Planung und Ausführung. H asenbein. „B a u ­

g ild e ", B e rlin . 5 S ., 15 A b b . 5 .1 1 .3 8 .

691 Baustoffe

O Ober W ärm eschulzglas und neuartige G lasb austeine. Holfert,

„Deutsche Bauzeitung", B erlin. V/4 S ., 2 A b b . 2 .1 1 .3 8 .

O Die Herstellung von D achpappe, Kunstlinoleum und Leichtbaup

latten. Riedig. „Deutsche Bauzeitung", B erlin . 2 S .,3 A b b . 2.11.38.

O Bedeutung der Leichtm etalle als Austauschwerkstoffe im Bauw

esen. Karsten. „Deutsche Bauzeitung", B erlin. 2 S ., 2 A bb. 9 .1 1 . 38.

O Holzbewirtschaftung für das Forstjahr 1938/1939. „D eutsche Bauzeitung",

B erlin . 9 .1 1 .3 8 ,

Austauschstoffe für Zinkblech am Bauw erk. H ille . „O stdeutsche

Bauzeitung", B e rlin . 5V2 S ., 14 A b b . 8 .1 2 .3 8 .

693 M aurerhandwerk, Putz usw.

Das Putzen. N itz. „D a s B auw erk", B erlin . 4y2 S-, 12 A bb. Dezemb

er 1938.

Technik des Außenputzes, neue Erkenntnisse. Fuchs-Röll. „S ie d ­

lung und W irtsch aft", B erlin. 3 S. N ovem ber 1938.

697 H eizung und Lüftung

Die Beheizung des Volkerbund-Palastes in G e n f (fast ausschließlich

von deutschen Unternehmungen). Hertw eck. „D e r Gesundheits-Ing

enieur", B erlin . 11 S ., 18 A b b. 3. u. 10. 12.38.

711.4 S tä d te ,. Dörfer, Stadtform en

O Die Stadt und das Land, Planungs- und Gestaltungsaufgaben.

Die Dresdner Tagung der Deutschen A kadem ie für Städtebau, Reichsund

Landesplanung. W o lf. „Deutsche Bauzeitung", B erlin . 2*A S.

9, V I. 38.

O Londons V erkehr und Stadtplanung. „Deutsche Bauzeüung",

B erlin. 2% S ., 2 A b b. 23. 11. 38.

O G rundsätzliches zum Städtebau und zur Stadterw eiterung. Striemen

„D eutsche Bauzeitung", B e rlin . 2 S- 23. 11.38.

O Lebensbilder deutscher Städ te. M arkgröningen, Ludwigsburg.

Dr. G ran tz. „D eutsche Bauzeitung", B erlin . 2 5 ., 2 A b b . Kunstdruckteil

N ovem ber 1938.

Die Neugestaltung G ro ß -W iens. A lth, „M onatshefte für Baukunst

und S täd te au ", B erlin . 6 S ., 9 A b b . Dezem ber 1938.

Brüssel in V ergangenheit und Zukunft. „Em u latio n ", Brüssel. 2 S .,

7 A b b. 10/38.

711.5 Stadtneubau (einzelne Viertel, Plätze usw.)

O Die N eugestaltung des Adolf-H itler-Platzes in W itten an der Ruhr.

„Deutsche Bauzeitung", B erlin . 4 'A S ., 13 A b b. 16.11. 38.

Kohlmarkt in Lübeck. W ettbew erbsergebnis für eine Umgestaltung.

„B a u g ild e ", B erlin. 4 S ., 7 A b b . 5. 12. 38.

72.02 Kunst und Kunsthandwerk

Ober das Kunstschm ieden. Luther. „B a u g ild e ", B erlin . 11 S ..

17 A b b. 15.11.38.

725.1 Verwaltungs- und öffentliche G e b ä u d e

Rathaus für Huizen. W eitbew erb serg eb nis „H e t B ouw bed rijf", Den

H aag . 4 S ., 14 A b b . 25. 11.38.

Justizpalast für Palerm o. W ettb ew erbsergeb nis. „A rch ite ttura",

M ailand. 8 S ., 22 A b b. Novem ber 1938.

725.2 H andels- und G eschäftshäuser

Das Raiffeisenhaus in Königsberg ¡ .P r . A rc h .: Saßnick u. Flotow.

„B a u g ild e ", B erlin . 5 S ., 8 A bb. 15. 11.38.

Kontorgebäude der K. E. M . A . in Arnheim . Arch..- Schoem aker,

Fels u. Ham erpagt. „H e t Bouw bed rijf", Den- H aag . 7 S .. 8 Abb.

9. 12. 38.

725.4 Industriebauten und öffentliche Betriebe

Fabrikbauten a lle r A rt In N orw egen. Sonderheft d er Zeitschrift

„B yg g e Kunst", O slo . 16 S ., 43 A b b . 9/38.

Zahnrad fab rik in Fried richshafen. A rc h .: Ritter. „M oderne Bouform

en", Stuttgart. 16 S ., 28 A b b . Dezem ber 1938.

Die Schlachthäuser von Bordeaux. A rc h .: Debat-Pousan. „L a

Technique des T ravau x", Paris. 9 S ., 16 A b b. N ovem ber 1938.

725.5 Krankenhäuser und W ohlfahrtsbauten

O Erholungsheime der Reichsbahn für K in d e r. A rc h .: Bühlm eyer.

„Deutsche Bauzeitung", B erlin. 6 S ., 16 A b b . Kunstdruckteil Novem ­

ber 1938.

O Eine neue Gaststätte am Reichsehrenm al (Tannenbergkrugl.

A rc h .: Prof. Krüger/Schnuchei-Friesicke. „D eutsche Bauzeitung",

B e rlin . 11 S ., 25 A b b. Kunstdruckteil N ovem ber 1938.

Kindergarten und Keglerheim der Berginspektion Rüdersdorf. A rc h .:

B eblo. „B a u g ild a ", B erlin . 8 S ., 14 A b b. 2 5 .1 1 .38.

725.9 Versch. öffentl. Bauten iG em einschaftsbauten)

O Aus einem S e efliegerh o rst. Koeberle-Schoenfeldt, „Deutsche

Bauzeitung", B e rlin . 5 S ., 10 A b b . Kunstdruckteil N ovem ber 1938.

725.91 Ausstellungsbauten und -hallen

O Vorschau auf die Schw eizerische Landesausstellung 1939 Zürich.

„D eutsche Bauzeitung", B e rlin . 6'A S ., 23 A b b. 2 .1 1 .3 8 .

A llgem eine Gesichtspunkte für den Entwurf von Ausstellungs- und

K ongreßhallen. Professor K löppel. „D ie Boutechnik", B erlin. 6 S .,

15 A b b. 9. 12. 38.

725.94 D enkm alsbauten

O Deutsche Erinnerungsm ale im A usland. A ro h .: Tisch ler. „D eu t­

sche Bauzeitung", B e rlin . 5 S.,10 Abb. Kunstdruckteil N ovem ber 1938.

O Italienisch e Totenm ale. A rc h .: G re p p i/C artig lio n i. „Deutsche

Bauzeitung", B erlin . 2 S ., 5 A b b . Kunstdruckteil N ovem ber 1938.

727.1 Volksschulen und Kindergärten

Schule in Kreuzlingen. Arch.-. Schellenberg. „Sch w eizerisch e Bauzeitung",

Zürich. 3 S ., 10 A b b . 17. 12. 38.

727.3 Universitäten und H ochschulen

Technisch-W issenschaftliche Institute d er U niversität Lüttich. „L a

Technique des T ra va u x", Paris. 21 S ., 24 A b b. N ovem ber 1938.

727.4 Berufs- und technische Schulen

Landes- und Feuerwehrschule Hessen in M ain z. „Z e n fralb latt d er

Bauverw altung", B erlin . 7 S ., 18 A b b. 16. 11.38.

Gebietsführerschule der H J. in Braunschw elg. A rc h .: Reichow.

„Z en tralb la tt d er Bauverw altung", B e rlin . 7’/2 S ., 18 A b b . 7. 12. 38.

728.3 Eigenhäuser

O Haus in H annover-Kirchrode. A rc h .: Zinsser. „Deutsche B auzeitung",

B erlin. 1 S ., 4 A b b . Kunstdruckteil Septem ber 1938.

O Haus in H annover-W esterfeld. A rc h .: Zinsser. „Deutsche B auzeitu

ng", B e rlin . 1 S ., 5 A b b. KunstdruckteiJ Septem ber 1938.

O Landhaus in Thum ersbach. A rc h .: Schm id. „D eutsche B au ­

zeitu n g", B e rlin . 1 S ., 2 A b b . Kunstdruckteil O ktober 1938.

O W ohnhäuser in M annheim . A rc h .: Thom a. „D eutsche B auzeitu

n g", B e rlin . 3 S ., 9 Abb. Kunstdruckteil O ktober 1938.

Am erikanische Eigenhäuser. Sonderheft d er Zeitschrift „The Architectural

Forum", N ew Yo rk. 94 S. mit mehreren hundert A b b. N o ­

vem ber 1938.

O Besondere Kennzeichnung d e r In d er „Deutschen

erschienenen B eiträg e.

Bauzeitung"

B 1410

DBZ 1938 Heft 52 28. Dezember


Fortsetzung der Bauwirtschaft von Seite B 1409

Beleihung von Wohnhausbauten bei der Neugestaltung

deutscher Städte

N a ch dem G ese tz vom 25, Juni 1938 (Reichsgesetzblatt I, 953)

übernimmt d a s Reich auch Bürgschaften zur Förderung von

W oh n h au sb au ten , die aus A nlaß der N eugestaltung deutscher

Städte n otw end ig sind. Die Bedingungen und d as Verfahren

entsprechen im allgem einen d en Reichsbürgschaftsbestim m ungen

für den K leinwohnungsbau. Es ist erwünscht, so gibt d a s

Reichsversicherungsamt seinen n ach geord n eten

Dienststellen bekannt, d a ß d iese W ohn hausbauten auch seitens

der Träger der Invalidenversicherung und A ngestelltenversicherung

durch H ergab e von H ypothekendarlehen nach d en G rundsätzen

gefördert w erden, die für den Kleinwohnungsbau m a ß ­

g e b e n d sind.

Hierbei ist e s von Bedeutung, d a ß die Beleihungs-

grenze- für die ersten H ypotheken voll au sgesch öp ft wird, w ie es

in einem Rundschreiben d es Reichsversicherungsamts vom

17. August 1937 em pfohlen w ord en ist. Für die reichsverbürgten

zw eiten H ypotheken gilt d as in den Entscheidungen und Mitteilungen

d es Reichsversicherungsamts Band 40 S. 349 abgedruckte

Rundschreiben d es Reichsversicherungsamts an die Träger der

Invalidenversicherung vom 19. N ovem b er 1936; nach dem H y p o ­

theken mit Reichsbürgschaft als eine V erm ögen san lage g em ä ß

§ 26 Abs. 1 Nr. 2 der Reichsversicherungsordnung anzusehen sind

und d ah er über die in §§ 27, 27 b der Reichsversicherungsordnung

vorgeschriebene G ren ze von zw ei Dritteln d es g em ein en W erts

hinaus bewilligt w erd en können.

Der Ausbau der deutschen Zementerzeugung

Von nur 2,8 Millionen t 1932 ist die Z em enterzeugung Deutschlands

au f 12,5 Millionen t im v erg a n g en en Jahr gestiegen und

dürfte im laufenden Jahr voraussichtlich 15 bis 16 Millionen t

erreichen.

D as ist beachtlich, denn noch vor kaum Jahresfrist

konnte eine Verlängerung der deutschen Z em entverbände w e g en

zu geringer K apazitätausnutzung nur mit Hilfe staatlichen Eingriffs

durch Bildung eines Zwangskartells erfolgen, nachdem

bereits im Frühjahr 1936 eine Investitionssperre für die Errichtung

w eiterer K apazitäten erg a n g en war. Jetzt ist ab er die Leistungsfähigkeit

der Zementindustrie trotz erheblicher Betriebsverbesserungen

bereits zu klein g ew ord en .

Um den stark gestiegen en

A nforderungen nachkom m en zu können, wird die Zementindustrie

eine erhebliche Erweiterung ihrer K apazität vornehm en. Bei

diesen B auvorhaben handelt es sich um die größten, die von

Deutschlands Zementindustrie jemals in Angriff gen om m en w ord

en sind.

S eh en d och die dem Reichswirtschaftsministerium zur

G en eh m igu n g unterbreiteten Pläne eine system atische Ausdehn

ung der Leistungsfähigkeit um 6 Millionen t über d en g e g e n ­

w ärtigen Stand hinaus vor.

Insgesam t arbeiten im Altreich etw a

130 Zem entw erke -— hinzu kom men noch 14 in der Ostmark und

4 im S u detenland — . Der Ausbau hat im v erg a n g en en Jahr

allein bei 21 Aktiengesellschaften insgesam t über 15 Millionen RM

erfordert.

D avon entfallen etw a 8,4 Millionen RM auf die drei

größten deutschen Zem enterzeuger, die Schlesische Portland-

Zement-Industrie mit 1,5 Millionen t Jahreserzeugung, die Dycker-

hoff-Portland-Zem entwerke mit gleichfalls 1,5 Millionen t und die

Portland-Zem entwerke in H eidelberg mit rund 1,2 Millionen t.

D iese drei Z em entw erke h ab en einen w eiteren A usbau ihrer Erzeugungseinrichtungen

angekündigt, der ihre Leistungsfähigkeit

um etw a ,50 vH, also von 4,2 auf 6,3 Millionen t erhöhen soll.

A ber auch die übrigen W erk e w erd en ihre A nlagen weiter

verbessern, so d a ß schon im nächsten Jahr die Leistungsfähigkeit

der Zementindustrie bei 20 Millionen t liegen wird. Um auch für

Ausfälle und Sonderleistungen eine Reserve zu schaffen, ist

darüber hinaus eine technische Leistungsfähigkeit bis zu 24 Millionen

t für die nächsten Jahre v o rgeseh en . Da bei der jetzigen

K apazitätsausw eitung die noch nicht g a n z ausgenutzten w estdeutschen

W erk e kürzer treten als die W erk e in and eren G e ­

bieten, ist es gleichzeitig m öglich, einen besseren Ausgleich

zw ischen den einzelnen E rzeugungsgebieten herzustellen und

eine verfehlte Verbandspolitik zu korrigieren. Denn der Zuw achs

wird sich, w ie ja schon aus dem A usbau der drei größten W erk e

hervorgeht, nicht gleichm äß ig au f die einzelnen G e b ie te verteilen.

Er wird am geringsten sein beim w estd eu tsch en Zement-

verb and, der bisher schon über eine ziem liche U berkapazitäf

verfügte.

An d en G esam tlieferungen w aren die norddeutschen

Jahrelang

arbeiten schon die zerstörenden Kräfte des

Wetters am Putz Ihres Hauses, so daf) er nun

ausgelaugt und mürbe ist. Geben Sie ihm neue

Kraft und machen Sie ihn wieder fest und hart

durch einen

Keimfarbenanstrich

der Ihnen kostspielige Reparaturen erspart.

INDUSTRIEWERKE LOHWALD

Odemer 8, Co Kom Ges Lohwald hei Augsburg

W erke mit 44,6 vH, die süddeutschen mit 24,1 vH, die w estdeutschen

mit 26,7 vH und der H üttenzem ent-V erband mit 7,3 vH

beteiligt.

Neue Normenblätter

Der A usschuß „Hinterfüilungsstoffe und Schüttgüter" im ETB hat

d en Norm blattentwurf DIN E 1055 Blatt 1 überarbeitet und d en

Nörm blaitentwurf DIN E 1055 Blatt 6 neu aufgestellr. Beide

Blätter erg ä n zen sich in der W eise, d a ß Blatt 1 die Stoffe enthält,

bei d en en nur d a s R aum gew icht für d ie einzelnen Berechnungen

Bedeutung hat, und Blatt 6 die, bei d en en n eb en dem Raumgew

ich t auch der zu w ä h len d e Böschungswinkel eine Rolle spielt.

Die früher in der Norm enthaltene A n g a b e der R aum gew ichtsgren

zen für jeden einzelnen Stoff w urde gestrichen, w eil sie für

die Berechnung keine Bedeutung hat, sondern stets nur d as

B erechnungsgew icht m a ß g eb en d ist.

Die Norm blattentwürfe sind mit einer Einspruchsfrist bis zum

1. Februar 1939 zur Kritik gestellt. Die Einsprüche sollen in

d op pelter Ausfertigung an d en D eutschen N orm enausschuß,

Berlin N W 7, Dorotheenstr. 40, übersandt w erd en .

Ausfertigungen

der Entwürfe können vom Beuth-Vertrieb Gm bH , Berlin

S W 68, D resdener Straße 97, b e z o g e n w erd en .

W o h n u n g und Sied lun g

Anforderung von Wohnungen in Österreich

Ein G e se tz d es österreichischen Reichsstatthalters b e ­

stimmt, d a ß W oh n u n gen und G eschäftsräu m e unter bestimm ten

V oraussetzungen angeford ert w erd en können.

D as G e se tz be-

sogt, d a ß die G em eind en , in d en en W oh n u n gsn ot herrscht, zur

Befriedigung d es W oh n u n gsb ed arfs von Personen, d ie dort aus

zw in gen d en G ründen w oh n en müssen, o d e r Bürger der G e ­

m einde sind und keine g e e ig n e te W oh n u n g finden können, W o h ­

nungen und W ohn räu m e anfordern können. A ngefordert können

W oh n u n gen w erden, die seit mehr als z w ei W o ch en nicht b e ­

w ohnt sind und leer stehen, sofern sie nicht nur zum Zw eck der

nötigen Herrichtung leer stehen, au ß erd em W oh n u n gen , die seit

mehr als vier W o c h e n nur zum A ufb ew ah ren von G e g en stä n d en

dienen und die zw ar zum W o h n en eingerichtet sind, ab er tatsächlich

nicht b ew o h n t w erd en . Eine A bw esenh eit d es W o h ­

nungsinhabers zu Kur- od er Erholungszw ecken ,von

höchstens

drei M onaten ist ausgen om m en . Schließlich können W oh n u n gen

angefordert w erd en , die regelm äßig nur durch verhältnism äßig

kurze Zeit im Jahr benutzt w erd en . Som m erw ohn ungen, die

mindestens drei M onate hindurch b ew oh n t w erd en , fallen nicht

darunter, auß erdem D op p elw oh n u n gen in einer G em ein d e, w en n

dort für die Benutzung von zw ei od er mehreren W oh n u n gen kein

HAUENSCHILD. HAMBURG-WA.

DBZ 1938 Heft 52 28. Dezember B 1411


zureichender Grund besteht. A ußerdem können leerstehende,

unbenutzte oder unzulänglich benutzte G eschäftsräum e, die für

W o h n zw eck e g e eig n et sind, angefordert w erden. Endlich können

auch einzelne W ohn ungsbestandteile, also W ohn räu m e einer

anforderbaren W ohn ung, angefordert w erden. Die W ohn ungen,

die d an ach unter die A nforderungsm öglichkeit fallen, sind von

den W ohnungsberechtigten beim Bürgermeister innerhalb einer

W o c h e an zu zeigen . Der Bürgermeister hat andererseits auch die

W ohn ungsuchenden, zu deren G unsten W oh n u n gen angefordert

w erden können, vorzumerken. Die A nforderungen spricht der

Bürgermeister mit einem Bescheid aus. Auf Grund d ieses Bescheides

ist der H auseigentüm er o d er W ohn ungsinh aber verpflichtet,

die angeforderten Räume den im Bescheid bezeichneten

Personen binnen einer bestimm ten Frist zu a n g em essen en

Bedingungen zu vermieten. A ußerdem können in G em eind en , in

denen M angel an G eschäftsräum en besteht, für Erwerbsunternehm

üngen, die keine g e eig n eten G eschäftsräu m e finden können,

G eschäftsräum e angefordert w erd en , und zw ar solche, die seit

mehr als zw ei W o ch en leerstehen, nur zur A ufbew ahrung von

G eg en stän d en , mit A usnahm e von G eschäftslagern, dienen, die,

zw ar für G eschäftsbetrieb eingerichtet sind, aber hierzu tatsächlich

nicht benutzt w erd en , und schließlich solche, die der

Inhaber voraussichtlich schon in naher Zeit nicht mehr als G e ­

schäftsräume verw end en wird. Das G esetz tritt am 1. Mai 1939

w ieder außer Kraft. Es soll mithelfen, der dringenden W o h n u n g s­

not und dem M angel an gew erblich en Räumen zu steuern, bis

die Bautätigkeit d as A n g eb o t erhöht h ab en wird.

15000 neue Landarbeiterwohnungen im Jahr

W ie der Sachb earbeiter d es Reichsarbeitsministeriums, O b e r ­

regierungsrat B o r u t tau, mitteilt, sind seit dem Herbst 1937

für fast 15 000 W o h n u n gen für Landarbeiter Bewilligungsb

esch eid e erteilt w orden. 11000 bis 12000 W oh n u n gen d a v o n

sind bereits b egon n en . Von d en bisher für die Förderungsm aßnahm

en bewilligten 77 Millionen RM sind bereits 37 M illionen RM

zur Auszahlung a n g ew iesen . B esonders gut ist d as Ergebnis der

Förderungsm aßnahm e in O stpreußen mit fast 4000 W oh n u n gen .

An Eigenheim en für ländliche Arbeiter w urden bisher 4160 errichtet.

N e b e n den 15 000 W oh n u n gen , für die B escheide erteilt

sind, befin den sich A nträge für w eitere 10 000 W oh n u n gen

in Bearbeitung. Der Referent bezeich n et es ais vordringliche

A u fgab e, d iese A nträge im Lauf d es W inters so weit zu bringen,

d a ß die Bauten im Frühjahr b e g o n n en w erd en können. N a ch

den bisherigen Erfahrungen lasse sich ein jährliches Programm

von 15000 Landarbeiterw ohnungen oh n e Schwierigkeiten durchführen.

Zusam m enfassend könne festgestellt w erd en , d a ß sich

die neuen Förderungsm aßnahm en bew ährt h ab en und w eitere

Erfolge im kom m enden Jahr zu erwarten sind, inzw ischen sind

die Förderungsm aßnahm en für d en Landarbeiterw ohnungsbau

auch auf d a s Land Österreich a u sged eh n t w orden. In Österreich

ist d iese Förderung beson d ers notw end ig, d a dort auf dem Lande

seit Jahren kaum N eu b au ten errichtet w ord en sind. Ebenso sind

Vorarbeiten eingeleitet, um mit Hilfe der Förderungsm aßnahm en

auch die ländlichen W ohnverhältnisse in d en sudetendeutschen

G eb ieten zu verbessern.

Neue Raumordnungspläne in der Kurmark

Im Schuiungsbiatt der Deutschen Arbeitsfront „Der deutsche

Kaufmann" wird der Raumordnungsplan für die Provinz Brandenburg

besprochen. Der Plan geht d a v o n aus, d a ß zw ischen der

Z usam m enballung der Bevölkerung in Berlin und der Raumnutzung

in der Provinz ein scharfer G e g e n sa tz bestehe. Die

Aufsaugungskraft der G roßstadt müsse gem indert w erden, indem

man die Provinz durch sinnvolle Raumordnung zu neuem Leben

erweckt. D as sei um so notw endiger, als die A ufnahm efähigkeit

Berlins durch die A ussiedlung einiger Industriezweige im Zug der

N eugestaltung der Reichshauptstadt allmählich zurückgehe.

A ußerdem seien dem W achstum Berlins im Süden und Südw esten

durch die M oor- und Luchgebiete natürliche G ren zen g e z o g e n .

W ichtige Industriestädte der Kurmark lägen schon an W a sserstraßen

auf einem Ring, der sich im Halbkreis von Brandenburg

über Rathenow, Ebersw alde nach Frankfurt ¡Oder) zieht. Mit den

W asserverbin dun gen auf der südlichen Hälfte d es Ringes, der

von Brandenburg über Luckenwalde— B eeskow nach Frankfurt

lOder) führen müßte, seh e es w en iger gut aus. Hier w erd e nach

dem Plan ein Kanal hinzubringen.

Auch der Kurmarkring der

Eisenbahn, der von den Linien der Reichsbahn und der Branden-

burgischen Städtebahn gebild et wird, und d ie w ichtigsten Orte

miteinander verbindet, müsse noch stark a u sg e b a u t w erd en . )n

einem w eiten B ogen um Berlin solle so ein Industriering entstehen,

der räumlich stark a u sein a n d er g ezo g en w äre. O h n e Berührung

Berlins b estehe von diesem Ring aus die Verbindung zu

allen Teilen des Reichs.

Kurmarkring der O der-W arth e-B ogen an.

In Frankfurt (Oder) schließe sich an den

Die V orbedingungen

für die A nsiedlung von Industrien seien hier k ein esw egs ungünstiger

als auf der südlichen Hälfte d es Kurmarkringes. Frankfurt

w ürde dann den natürlichen Mittelpunkt der n eu geordneten

Provinz Brandenburg bilden.

Der Ausbau der neuen Stadt der Reichswerke

In den letzten zehn M onaten ist auf dem G eb iet der Braunsch

w eiger D om än e Steterburg die erste G roßsiedlung für die

H üttenarbeiter d ir Reichswerke Hermann G öring entstanden,

w elch e von der W oh n u n gsb au A G der Reichswerke geb au t

w urde.

Da schon A nfang August etw a 100 W o h n u n g en ferlig-

gestellt w aren, w ohnen seitdem die ersten Hüttenarbeiter bereits

in der neuen Siedlung. Im Lauf d es D ezem b ers sollen etw a

1000 W oh n u n gen bezugsfertig und dam it der erste Bauabschnitt

b een d et sein.

breite Betonstraßen.

Die Siedlung ist b esonders a u sg ezeich n et durch

Etwa 20 verschiedene Hausform en schaffen

ein abw echslungsreiches Bild. Es handelt sich d a b ei um versch

ied en g ro ß e Häuser, vom Zwei- bis zum Sechs-Fam ilienhaus,

und auch um versch ied en e Hausform en. G ep lan t ist für die neue

G roßsiedlung zunächst ein Rathaus, ferner eine Schule, ein

Sportplatz, ein Heim für die HJ. und ein Filmtheater.

1

w © i tr jo ^5 w © r i ö©"'-

Übersicht

.

1

Schluß Gegenstand Heft

D ezem b. 31. • W a n g e n im Allgäu, HJ.-Heim u. Ju gen d h erb erge 46

1939

3 i. * Bottrop, Platzgestaltung 41

31. Arbeiten für den B etonbau 30

31. Deutsche W erkstoffe im H andw erk 42

Januar 10. • Gütersloh, Rathaus 50

Februar 1.

14. • Schleswig-H olstein, A rbeiterwohnstätten 39

20. • Aschaffenburg, HJ.-Heim 49

31. • H ausbüchereien 46

31. Liegnitz, 4. Reichsausstellung d es deutschen

1.

1.

1.

G arten b au es 49

• Frankfurt a. M., Hallenschwimm bad

• Lehrte, HJ.-Heim

Lauben

• Neckarsulm , HJ.-Heim

6. • W ürzburg-G rom bühl, HJ.-Heim 51

8. Hamburg, Evangelische Kirche 51

15. Leonberg, Städtebauliche A n lage 50

M ärz 1. Schlesien, Um gestaltung von G aststätten 49

1 . • Kassel, HJ.-Heim 52

31. • Reutlingen, Rathaus 42

April 1 . • W uppertal, G esam tb eb au u n gsp lan 50

20. W ild bad, Kurhaus 51

• Von d er Reichskammer d er bildenden Künste bestätigt

Ausschreibungen

Kassel, HJ.-Heim

Die Stadt Kassel schreibt zur Erlangung von Entwürfen für ein

HJ.-Heim mit Scharräum en und Feierhalle einen W ettb ew erb aus,

an dem sich aiie seit mindestens sechs M onaten im G eb iet Kur-

44

48

49

50

B 1412

DBZ 1938 Heft 52 28. Dezember


hessen w o h n en d en oder dort g eb o ren en Architekten der Reichskam

mer beteiligen können. Für Preise und Ankäufe stehen insgesam

t 3500 RM zur Verfügung. Die Unterlagen sind g e g e n Einsendung

von 2 RM durch die Stadtverwaltung, Kassel, Rathaus,

zu bezieh en . Tag der Einlieferung: 1. M ärz 1939, 12 Uhr, bei der

Stadtbauverw altung.

Wuppertal, Gesamtbebauungsplan

Mit Zustimmung der Reichskammer der bildenden Künste ist

der G aureferen t d es Amtes „Schönheit der Arbeit" in der G auw

altung der DAF., Bergmann, in d as Preisgericht berufen w orden,

desgleich en der bisher als Ersatzrichter benannte Professor

Dr. H. Jansen (Ausschreibung siehe Heft 41/1938, Seite B l 128,

und Heft 50/1938, Seite B 1366).

Entscheidungen

Bad Orb, Kurgebäude

Erster Preis: Regierungsbaum eister Dr.-Ing. Eduard Krüger,

Stuttgart; zw eiter Preis: Baurat Fritz Schw arz, Friedberg; dritter

Preis: Regierungs- und Baurat a. D. Karl Th. Brodführer, Berlin,

und Professor Fr. Kreftler, Berlin; vierter Preis: Architekt O tto

Vogt, Kassel. B esondere Beachtung fand der Entwurf d es Architekten

M eier-Schom burg, Neukuhren, der in der Beurteilung an

erster Stelle stand, a b er nicht mit einem Preis ausgezeichnet

w erd en konnte, weil der Verfasser nach den Ausschreibungsb

ed in gu n gen nicht teilnahm eberechtigt war. Die N eugestaltung

d es B ades um faßt: Ein Kurhotel, ein e W an d elh alle, eine Festhalle,

ein G eseilschaftshaus, ein G e b ä u d e der Kurverwaltung,

ein G radierw erk und Musikhäuser so w ie die Kurparkgestaltung

(A usschreibung-siehe Heft 32/1938, Seite B858).

Greifswald, Marktplatzgestaltung

Erster Preis: Architekt R, Osterm aier, Stettin; Mitarbeiter Architekt

G erhard Zilling, Stettin. Zweiter Preis: Dipl.-Ing. Hans Stubenrauch,

Stettin; Mitarbeiter M athias lindner, Stettin. Dritter Preis:

Architekt August Bastei, G reifswald. Ankäufe: Dipl.-Ing. H. Schaub,

Stettin; Architekt R. Osterm aier, Stettin. Die Arbeiten sind bis

zum 4. Januar 1939 im Rathaus G reifswald ausgestellt (Ausschreibung

siehe Heft 11/1938, Seite B 322, Heft 17/1938, Seite B 476,

und Heft 24/1938, Seite B654).

Tilsit, HJ.-Heim

Es w aren 57 Entwürfe ein g e g a n g en . Erster Preis: Postbaurat

Siegfried C astens und Regierungsbaum eister Erich Petzold, Königsberg

i. Pr.; zw eiter Preis: Dipl.-Ing. H einz Bahr, K önigsberg i. Pr.;

dritter Preis: Dipl.-Ing. H ans A. Maurer, Mitarbeiter Dipl.-Ing.

Klaus Bludau, Rastenburg. Erster Ankauf: Dr.-Ing. Leonhard

Schulze, Elbing, M itarbeiter Albert Jagusch, Karl Stallm ach;

zw eiter Ankauf: Dipl.-Ing. W o lf Irion, Elbing; dritter Ankauf:

Regierungsbaum eister G ustav Ringeisen, M itarbeiter Architekt Felix

Hutz, Königsberg i.Pr.,- vierter Ankauf: Dr.-Ing. Architekt Erich

Koch, Cranz, Ostpr. {Ausschreibung siehe Heft 29/1938, Seite

B 787, Heft 31/1938, Seite B826, und Heft 37/1938, Seite B 1032).

Abkürzungen

a m Zeilenanfarw

W W ohnhaus

W r W ohnhäuser

W g W ohnungen

E Einfam ilienhaus

Z Zw eifam ilienh.

D D reifam ilienh.

V Vierfam ilienhaus

M M ehrfam ilienh.

F Fabrikgebäude

G G eschäftshaus

K Kraftwagenraum

S Siedlung

Sonstige Abkürzungen

A Architekt Anv Ausfg. nicht verg eh.

B Bauleitung Stg Stadtgem einde

Bh Bauherr Kg Kirchengem einde

U Unternehm. Hbt Hochbauamt

Provinz Brandenburg

Beantragte Bauvorhaben

B ärw ald e , Neum ark

W a sse rw e rk: Bh Stg

Banzendorf, Kr. Ruppin

B ä ck e re i: Bh Richard W ittkopf

Bernau b. Berlin

Postdienstgeb.: Bh Reichspostdirektion

Berlin

Birkenw erder b. Berlin

W : Bh W in k le r, Rathausstr. 22

D ahlw itz-H oppegarten, K r. N iederbarn.

W , G aststätte: Bh Richter, Köpenlcker

A lle e 21

Z : Bh Leinhase, Bln.-O berschönew eide,

An der W uhlheide 214

Z : Bh G e rn g ro ß , Lind enallee 64

Z : Bh V ed d er, Bln.-Reinickendorf,

Teichstraße 13

E : Bh Schober, Köntgin-Luise-Str, 127

E-. Bh Lange, Bln.-Baumschufenweg,

Neue K ru g allee 228

E : Bh Junge, Bln. N O 55, Prenzlauer

A lle e 144

Dreilinden b. Berlin-W annsee

E : Bh Schm ilow ski, B ln.-Lichterfelde,

Backestr. 11

G lie n ic k e , Nordbahn

E : Bh Freym ann, Bln.-NiederschÖnhausen,

W ackenberg str. 63

G o lzo w , Kr. Angerm ünde

HJ.-H eim : Bh Gem einde

G rü n h eid e, M ark

E : Bh Becker, Erkner b. B e rlin , Buchhorsfer

Str. 43

Hennickendorf, K r. N iederbarnim

E : Bh N oack, Berlin SW 29, Kopischstraße

6

Hönow, Kr. N iederbarnim

E : Bh Hoffmann, Libellenstr. 11

Hohen-Neuendorf b. Berlin

V : Bh M ay, Bln.-Frohnau, O ra n ie n ­

burger Sfr. 33

Klein-M achnow , Kr. Teltow

Z : Bh D aniel, W iesenrain 17

E : Bh Lange, Bln.-W ilm ersdorf, lau -

b acher Str. 48

E : Bh Ludow leg, Bln.-Zehlendorf,

Goethestr. 22

E : Bh Hickm ann, B ln.-H alensee, Hektorstr.

5

E : Bh Slevers, Bln.-Dahlem , Am Hirschsprung

17 a

E ; Bh G rosch, Bln.-Tem pelhof, B erliner

Straße 33

E :

Bh O e lsc h lä g e l, Bln. O 17, Stra-

lauer A lle e 31 b

E : Bh Benecke, Zehlendorfer Damm 121

E : Bh Schild, Berlin O 112, Seumestraße

6

E* Bh Börner, Bln.-Zehlendorf, Am

Hegwinkel 36

K : Bh K latt, Franzosenfichten 44

K : Bh Prieger, Hohes H olz 19

K : Bh Brandt, W ißm annstr. 1

K lein-Schönebeck, Kr. N iederbarnim

E : Bh Gum brecht, W ie lan d str, 24

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DSZ 1938 Heft 52 28. Dezember B 1413


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Leich en h alle : Bh Kirchengem einde

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Rathenow

183 W g : Sh Stg

M : Bh Schulze, M ittelstr, 4

Ruhlsdorf, K r. Teltow

Et Bh BoSzer, Bln.-Schöneberg, Kolonie

Sachsen, Lindenhain 52

Sonneburg, Nrn.

B ad ean stalt: Bh Stg

Stahnsdorf, K r. Teltow

E : Bh G rauden z, Bin.-Tem pelhof.

W u lfila-U fe r 47

E ; Bh W ahrenb erg , Bln.-Siem ensstadt,

Holfzdamm 3

Teltow

F : Bh Bln. Bausteinw erke Gm bH, Bln.

C 2, S traiau e r Str. 3/6

W eisen, W estp n g niiz

15 W r : Bh G em . W ohnungsbauges. f.

Reichsbahnbedienstete, A lto n a, G ro ß e

Bergstraße 251

W ild a u , Kr. Teltow

30 Er-, Bh Eigenheim -Bauges.

W ittenberge

50 W r : Bh Kurm örk. Z e llw o lle u. Z e l­

lulose A G

W ltfstock

W : Bh H elene Steuber, Mohorn

{Sachsen)

Provinz Ostpreußen

Genehmigte Bauvorhaben

Königsberg I. Pr.

8 K n ; B Sch ad le r, K örle-A llee 29

Z : B Zilke n , Steindamm 10 b

Em pfongsgeb.-Erw .: B Flughafen GmbH

Devau

E : B Bockhorn, Knochenstr. 19

W ; B Fischer, Hochm eisterstr. 13

Beantragte Bauvorhaben

Kassuben

V olksb odecnstalt: Bh G em einde

Königsberg I. Pr,

La g e rh au s; Bh Bln.-Häuteverwertung

Gm bH , B ln -Lich ten b erg , H erzberg ­

straße 51

10 W r ; Bh O stpr. Heimst-, Berneker

Straße 9

E : Bh M agunia, Stetndamm 87

2 K n ; Bh N eubauleitung d. Pollzetunterkunf?

M arienburg

HJ.-Heim.- Bh Stg

K in d erg arten : Bh N S.-Volksw ohlfahrt

O sterode

2 W r : Bh Retchsahndirektlon,. Königsberg

i. Pr.

Provinz Schlesien

Beantragte Bouvör hoben

A n nab erg , K r. Ratibor

Zo llbeam tenhäuser: A Reichsbauamt

Troppau

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FERNRUF 54201

Bobrek-Karf

H J.-H eim : Bh Gem einde

Breslau

2 W r : Bh Bau- u. Finanz-A G d. Schles.

H andw erks, Museum splatz

W ; Bh Gem bus, Lange G asse 28

10 W r : Bh G em . Bauges. mbH,

Schw eidnitzer Str. 8 a

G ro ß -G a ra g e ; B Thomm, Kleinburgstraße

22

Finanzam t-Erw .; A Reichsbauamt Breslau

W : B Schmidt, G o rvestr. 7

B.-Cosel

2 W r ; Bh Vogt, Schw erinstr. 29

B.-O pperau

W : B lo c h , Steinstr, 99

Bunzlau

W r: Bh Siedlungsbaugen.

G : Bh Stadtverwaltung

C o sel, O S .

G e tre id e sp e ich e r: Bh Reichsbauamt

N eiße

Ebersdorf, K r. Habelschw erdt

A rb eitsd ienstlag er f. d . w elb l. Jugend:

A Reschsbauamt Breslau

Grönberg

Hallenschw im m bad: Bh Stadtverw altg.

K lausb erg , O S .

W u, G : Bh Josef Bednorz

K ofzenau, K r. Lüben

3 W r : Bh Bau- und S ie d l.-G es.

Kreuzb erg , O S .

G e tre id e la g e rh a lle : Bh Reichsbauam t

N eiße

Kreuzenort

Zollam tsg eb .: A Reichsbauamt Troppau

K ro ischw itz, K r, Schw eidnitz

22 E r: Bh G em einde

Leobschütz, O S .

G e tre id e la g e rh a lle : Bh Reichsbauamt

N eiße t

Liegnitz

Augustaschul-Erw .: Bh Stadtverwaltung

W r ; Bh G a g fa h , Museumstr, 1

N eustadt, O S .

G e tre id e sp e ich e r: Bh Reichsbauam t

N eiße

O p p eln , O S .

G e tre id e sp e ich e r; Bh Reichsbauam t

N e iß e

Radm eritz, Kr. G ö rlitz

Schule; B H. Henke, G ö rlitz

Ratibor, O S .

Finonzcwntsgeb., Zo llam tsg eb .: A

Reichsbauamt Troppau

W ein hübel, K r. G ö rlitz

2 W r : B Arbeitsgem einschaft f- Bauausführung

eGm bH

W ildschütz, K r. lie g n itz

H jt-H eim ; Bh Gem einde

Provinz Pommern

Beantragte Bauvorhaben

Attdamm

W : Bh C la v ite r, Köfpinweg 11

W ; Bh B raun, Seew eg 12

W : Bh Bruhn, Brom berger W e g 22

W : Bh Polzfn, Bökend orf, lortzingstraß

e 11

W : Bh Erdm änn, Kubfank, K r. G re ife n ­

hagen

W : Bh Bgsch. Franz W iesenb erg,

Bökendorf

V ; Bh Sch reiber, W ilhelm str.

W u. K : Bh Bruhn, S targ arder Str.

K : Bh Krohn, Hans-M allon-Str. 15

K : Bh K leist, Lehmweg 9

Damgarten

W arfe h au s: Bh Stg

Deutsch-Krone

Feierabendhöuser; Bh Arbeitsgem einschaft

Stärke-F: Bh Stg

Trocknungsanlage: Bh Zuckerfabrik

KlOtzow, K t. Pyritz

Drosedow , Kr. Kolberg-Körlin

Er, K leln-Sn: Bh KreisverwaStg. Kolberg

Flatow

Behördenhaus: Bh Stg

Jugendherb erg e: Bh Reichsverband f.

Df sch. Jugendherbergen, G au Pommern,

Stettin

100 S n : Bh Kreis Flotow

G reifsw ald

85 W g : Bh Stg

Jastrow

K lein-Sri: Bh Stg

K ö rlln, Persante

K leln -Sn; Bh Stg

K o lb erg , O stseebad

Speicherbauten: Bh Pomm, Idw. Hauptgenossenschaft

W ; Bh Polizeihauptm ann a . D. V olkmann

W : Bh M alerm eister W e rn e r Schüttler

W : Bh Baum eister K elln er

W : Bh Tischlerm eister Fritz W ilke

la tzk o w , K r. Pyritz

S ch u le : Bh G em einde

Neustettin

42 W g ; Bh G ag fah A G , W eim ar

Paretz, K r. Lauenberg

Sch u l*Erw .: Bh Gem einde

Pyritz

Landw irtschaftsschule: Bh Kreis Pyritz

Schadeleben b. Stettin

W ; Bh G rützm acher, Stettin, Augustasiraße

4

Schneidem uhl

Landesbauam t: Bh P ro vin zialverw altung,

Stettin

Lagerhäuser, M : A G e lse , B e rlin e r Str.

W ; A Schürr, B e rlin e r Str. 6

Sydow saue b. Stettin

20 W g , S n : Bh Glanzstoff-Fabrik

Provinz Sachsen

Genehmigte B au Vorhaben

M agdeburg

E : Bh G e rlo ff, Heinrichstr. 22

E : Bh M artin, B e rliner Chaussee 52

B ä ck e re i: Bh Baugen. f. Kleinw ohnungen

eG m bH, Alt-Ferm ersleben 91

Provinz Hannover

Genehmigte Bauvorhaben

N ienburg

40 W g : Bh G em . Bauges.

Solfau

HJ.-Heim , T u rn h alle: Bh Stg

Sarstedt

F: Bh Voßw erke

Beantragte Bauvorhaben

Hannover

W r : A Huch, Kersfingstr. 4

W : A 'Engelkin, G arb sensfr. 84

W ; A Freckm ann, Friedrichsstr, 8

W r : A Knackstedt, Edenstr, 9

W : A W im m elm ann, Solistr. 35

V erw altungsg eb .: Bh Kühlhaus Hannov.

Landeshagen

S chule; Bh Gem einde

Stolzenau

Krcnkenh.-U m bau; Bh Stg

Visselhövede

Schul-Erw .: Bh Stg

27 Sn, 10 W g : Bh N iedersäch s. Heimstätte

Rheinproyinz

Genehmigte

W u p p ertal-B a.

W : B K ie l, Z leg elstr. 5

Bauvorhaben

B e a n t r a g t e B o u v orho'b e n

Düsseldorf

W : A Itter, Krippstr. 45

W : A Erkens, Kruppstr, 43

W : A Steinebach, Sternstf, 30

Lichtsp ielhaus: A M intgens, Neuß,

S alzstr. 15

W o h lfah rtsg eb.: Bh Rhein.-W estf. Elektrizitätsw

erk

W : A N a e g e le , K aisersw erther Str. 44

W : A M unzer, Prinz-G^org-Str. I

W ; A Houben, Stolberger Str. 2

Provinz Westfalen

Genehmigte

Bauvorhaben

Dortmund

W ; Bh Gufm ann, Paul-Paßmann-Str. 65

W : Bh Thiem ann, Brandenburger St. 13

W : Bh O b ersch elp, Rahmerstr. 159

W : Bh N eum ann, H ackländerp latz 4

G : Bh Pohlschröder, M ärkische Str. 67

W*. Bh Kröm eke, M alllnckrodtstr. 319

W : Bh Herrm ann, Lessingstr. 63

W : Bh K lein , Langem arckstr. 24

W : Bh G e ro ld , Poststr. 32

W : Bh Kröger, Hans-Bernsau-Str. 83

Braunschweig

Beantragte Bauvorhaben

Badenhausen b. H erzberg

S n : Bh G em einde

Braunschweig

Bahnhof: BH Retchsbahndirektson, Hannover

Physik. Institut: Bh Techn. Hochschule

M ünchehof, H arz

54 A rb eite r Sn-. B h'R eichsw erke „H e r ­

mann G ö rin g ", Ringelheim {Harz)

Bremen

Beantragte Bauvorhaben

B ahnhofdienstgeb.: Bh N S.-Volksw ohlfahrt

Hamburg

Beantragte Bauvorhaben

A ltona-Blankenese

W : Bh M ü ller, Ham burg, V ereinsstr. 40

W : Bh Rüter, Altona-Lurup, Luruper

Hauptsfr. 275

Altona-Lurup

W : Bh W üstenberg, Koppeiberg 2

A ltona-N ienstedten

W : A Schümann, Altona-O ttensen,

M arktplatz 15

Altona-Rissen

W ; Bh B rö ker, Flerrentw lete 8

W : Bh N iem eyer, Altona-N ienstedten,

Jü rg ensallee 25

Altona-Sülldorf

W : Bh N ohr, Bram weg 7

Bergstedt, A lsfertal

W : A Schaum , W andsbeck, Traunsa

lle e 23

Billstedt

L a g e rg e b .: Bh lis in s k i, H am burger Str.

B illw ärd e r a . d . B ille

W : Bh Kolodzinski, N ettelnburgerstraße

63

Farmsen

W ; Bh Hanseatische S le d l.-G e s. mbH,

Ham burg, A d olp h spiatz 5

Hamburg

6 W r : Bh Zimmermann, Bornweg 44

3 Wr.- Bh Ritsch, Jahnstr. 13 b

3 W r : Bh Banischew ski, Fehrsweg 1

W i B h A rrie n s , A d le rstr. 25

W : Bh Laukner, O sw ald str. 8

W : Bh „H a k ", H anseatische Kettenwerlc

G m bH , W eg N r, 4

K : Bh C iaussen, Desenisstr. 14

Harburg-W ilhelm sburg

W r : Bh N iedersäch s. Heim st., H arburg,

Sandstr. 33

W : Bh Schütt, H arb urg , Brem er Str. 108

W ; Bh Jöhnk, H arb urg , Bredensand 1

Lokstedt-N iendorf

W : Bh W e b e r, Frltz-Reuter-Str. 22

W : A Behrens, Boltensalleo 20

Poppenbüttel

W ; A Rickerf, Ham burg, E n castr. 176

B 1414

DBZ 1938 Heft £2 28. Dezember


Rahlstedt

W : Bh M eyer, Ham burg, W ie la n d ­

straße 28

Sasel

W : A Stap e lfe ld t, Ham burg, Mönckebergstr.

17

W : Bh G ra d e rt, Ham burg, flotow str. 18

Yolksdorf

W : A Brehm er, Ham burg, Rödingsrr.arkt

23

W andsbek

W r : Bh G em . G artenstad tg es., Bramfeld

er Str. 177

G : Bh H ard er, Schloßstr. 25

La g e rg e b ,: Sh M önck, W iesenstr. 127

W.- A H and, Schlageterstr. 16

K n : A Schulze, Ham burg, Dovenfleth 51

W erk-Er\y.; Bh Daim ler-Benz A G ,

Adoif-HÎtîer-Damm 115

W : A H and, Schlageterstr. 16

W : Bh Isberg, Altona-G roß-Flottbek,

O sd orfer Landstr. 35

W ellingsbüttel

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DBZ 1938 Hefl 52 28. Dezember


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möglichst Erfahrung im Fachgebiet und in der Kommu-

nalVerwaltung besitzen. Anstellung als Beamter auf

Lebenszeit. Besoldung nach-Gruppe A 2 c 2 der Reichs-

besoldungsordmmg, Ortsklasse B. Der Anstellung geht

ein einjähriger Probedienst voraus; während des Probedienstes

Besoldung nach den Vorschriften der Reiehs-

besoldungsördnung. Die Festsetzung des Besoldungsund

Ruhegelialtsdienstaltors erfolgt nach Maßgabe der

gesetzlichen Vorschriften. Bewerbungen m it Nachweis

der arischen Abstammung, auch für die Ehefrau, ausführlichem

Lebenslauf und lückenlosen beglaubigten

Zeugnisabschriften sowie Lichtbild sind bis zum 15. 1.

1939 an den Unterzeichneten einzureichen. Persönliche

Vorstellung ohne besondere Aufforderung ist

zwecklos.

Lutherstadt W ittenberg, 16. Dezember 1938.

D e r O b e r b ü r g e r m e i s t e r

Dipl.-Ing. und Tiefbautechniker

mit Praxis im Eisenbetonbau für das techn. Büro für

bald oder später gesucht, Bewerbungen m it selbstgeschriebenem

Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Gehaltsansprüchen

und Angabe des frühesten Eintrittstermins.

Raebcl-W crkc Eisenbeton-, Hoch- und Tiefbau

llcrlin-Tem pclhof, Teilestralic 9-10

W ir suchen

1 B a u t e e l m i k e r

m it mehrjährigen praktischen Erfahrungen als B auleiter

für eine größere Anlage;

2 B a u t e e l m i k e r

für Entwurfsarboiten, die Erfahrungen im Eisenbetonbau

besitzen.

Angebote m it Gehaltsangabo und frühestem Eintrittstermin

an

M e h r e r e

I . G . F a r b c n in tlu str ie A k tie n g e s e lls c h a ft

Werk Böbingen.

H o c h b a u t e c h n i k e r

Vergütungsgruppe V II, V ia , V a, für größere Bauvorhaben

und städtebauliche Planungen gesucht.

Den Bewerbungen sind Lebenslauf, Lichtbild und

Zeugnisabschriften beizufügen. Die Zureise- und U m ­

zugskosten werden nach den örtlichen Vorschriften erstattet,

gegebenenfalls auch Trennungsentschädigung.

D e r O b e r b ü r g e r m e i s t e r

L a n d s b e r g ( W a r t h e )

Deutsche Bauzeitung. Wochenschrift für nationale Baugestaltung, Bautechnik, Stadt- und Landplanung, Bauwirtschaft und Baurecht

Hauptschriftleiler: D r. Bernhard G a b e r, Berlin W 30 — A nzeigen leiter: Richard A lb rech t, Berlin-W ilm ersdorf — D A , 111/38 = 4692, z . Z . gültig

A nzeig enpreisliste 5 — Druck und Verlag: Ernst Steinig er Druck- und V erlag san stalt, Berlin SW 68, Beuthstraße 6/8. Fernsprecher des V erlag es und der

Sch riftleitung: Sam m el-N r. 16 55 Ql. Postscheck: Ernst Steinig er Druck- und V e rlag sa n stalt, Berlin 20781, W ien 156 805. B ank: Dresdner Bank, D ep.-Kasse 65,

Berlin S W 68, Am Spittelm arkt 4—7 — Für nicht verlangte Einsendungen keine G e w ä h r. A lle Rechte Vorbehalten. Erscheinungstag M ittwoch — Bezugspreis

monatlich 3,40 RM, bei Bezug durch die Post einschließlich 9,92 Rpf. Zeitungsgebuhr zuzüglich 6 Rpf. B este llg eld . — Einzelheft 1,— RM. —- Abbestellungen

nur mit m onatlicher Frist Jew eils zum A b la u f des K alen d e rvie rte ljah re s. — A nzeig e n p re ise laut T arif {46 mm b reite M illim eterzeile oder deren Raum 13 Rpf.

Stellengesuche 10 Rpf.) — Anzeigenschluß für Stellenm arkt: Freitag . Anzeigennachdruck verboten. „Ein g esch rieb ene" oder ungenügend fran kierte O fferten

w erden nicht angenommen.

B 1418 •- DBZ 1938 Heft 52 28. Dezem ber

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