Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer - WMD Brokerchannel

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Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer - WMD Brokerchannel

Pioneer Investments Kapitalanlagegesellschaft mbH

Apianstraße 16–20

85774 Unterföhring bei München

Deutschland

Gebührenfreie Telefonnummer

für Anfragen aus Deutschland:

0800.888-1928

www.pioneerinvestments.de

Stand: 30.04.2008. Quellen: Pioneer Investments, BVI sowie Bundesfinanzministerium. Die

vorstehend getroffenen steuerlichen Aussagen sind nicht als Garantie für den Eintritt der

dargestellten steuerlichen Folgen zu verstehen. Es sollte vor allem berücksichtigt werden, dass sich

die Steuergesetzgebung sowie ihre Interpretation durch Finanzgerichte und -verwaltung jederzeit

ändern kann. Unabhängig davon empfehlen wir die Einschaltung Ihres Steuerberaters, insbesondere,

wenn es um die Erörterung individueller Fragen zur Abgeltungssteuer geht. Die Fonds von Pioneer

Investments erhalten Sie bei Banken, Versicherungen und Anlageberatern. Der vollständige sowie

der vereinfachte Verkaufsprospekt, die für den Anteilserwerb allein maßgeblich sind, sind als

Druckstücke kostenlos erhältlich in Deutschland bei der Pioneer Investments Kapitalanlagegesellschaft

mbH, Apianstraße 16–20, 85774 Unterföhring bei München. Die in der Vergangenheit

erzielten Erfolge sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung einer Anlage. Soweit nicht anders

angegeben, beruhen die in diesem Dokument enthaltenen Ansichten auf Recherchen, Berechnungen

und Informationen von Pioneer Investments. Diese Ansichten können sich jederzeit ändern, abhängig

von wirtschaftlichen und anderen Rahmenbedingungen. Es gibt keine Gewähr, dass sich Länder,

Märkte oder Branchen wie erwartet entwickeln werden. Investitionen beinhalten gewisse Risiken,

darunter politische und währungsbedingte Risiken. Die Rendite und der Wert der zugrunde liegenden

Anlage sind Schwankungen unterworfen. Dies kann zum vollständigen Verlust des investierten

Kapitals führen. Bitte lesen Sie den Verkaufsprospekt aufmerksam, bevor Sie investieren. Diese

Broschüre ist kein Verkaufsprospekt und stellt kein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Anteilen in

Ländern dar, in denen ein solches Angebot nicht rechtmäßig wäre. Außerdem stellt diese Broschüre

kein solches Angebot an Personen dar, an die es nach der jeweils anwendbaren Gesetzgebung nicht

abgegeben werden darf. Pioneer Investments ist ein Markenname der Unternehmensgruppe Pioneer

Global Asset Management S.p.A.

04/08 880 115 01

Ihr Leitfaden zur

Abgeltungssteuer


Inhalt

Seite

Was ist die Abgeltungssteuer? 4

Die wichtigsten Änderungen 5

Nicht alle Anlageformen werden 6

künftig gleich besteuert

Investmentfonds bleiben attraktiv 8

Anwendung der Abgeltungssteuer 10

auf Aktienfonds

Anwendung der Abgeltungssteuer 11

auf Renten- und Geldmarktfonds

Anwendung der Abgeltungssteuer 12

auf Dach- und Mischfonds

Umschichtungen kosten künftig Geld 13

Sonderstellung von Zertifikaten 14

Versicherungen: Die Abgeltungssteuer 15

greift nicht

Tipps zur Abgeltungssteuer 16

Was Sie über die Abgeltungssteuer 20

wissen sollten

Diese Termine sollten Sie beachten 22

2 Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer 3


Was ist die

Abgeltungssteuer?

Ab dem 01.01.2009 unterliegen grundsätzlich alle Zinserträge,

Dividenden und Kursgewinne einer Pauschalbesteuerung

von 25% (zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer).

Betroffen sind alle Anleger, die in

Deutschland steuerpflichtig sind.

Die wichtigsten

Änderungen

Ab dem

01.01.2009 gilt

die Abgeltungssteuer

für sämtliche

Erträge aus

Kapitalanlagen.

Sie betrifft alle in

Deutschland

steuerpflichtigen

Anleger.

Im Gegenzug entfallen das Halbeinkünfteverfahren

bei Dividenden und die zwölfmonatige Spekulationsfrist

auf Veräußerungsgewinne – die Haltedauer der

Anlagen ist also für die Abgeltungssteuer unerheblich.

Anleger, deren persönlicher Steuersatz unter 25%

liegt, können zu viel bezahlte Steuern über ihre Einkommensteuererklärung

zurückfordern.

Die Vorteile der Abgeltungssteuer

Mit der Einführung der Abgeltungssteuer soll die

Attraktivität des Finanzplatzes Deutschland verbessert

werden. Die anonyme Besteuerung der Anleger, ein

niedriger Steuersatz und ein einheitliches, transparentes

System für die unterschiedlichen Erträge sind besonders

für ausländische Investoren interessant. Steuerhinterziehung

ist im Inland künftig kaum mehr möglich. Denn

die Erträge aus Kapitalvermögen werden von der depotführenden

Bank direkt an das Finanzamt abgeführt.

Regelung für Investmentfonds

bis zum 31.12.2008

Veräußerungsgewinne, die innerhalb der Spekulationsfrist

von 12 Monaten erzielt werden, werden mit

dem individuellen Einkommen steuersatz besteuert.

Veräußerungsgewinne, die nach Ablauf von 12

Monaten erzielt werden, sind steuerfrei.

Veräußerungsverluste (zwischen Kauf und Verkauf

liegen weniger als 12 Monate) können mit

anderen steuerpflichtigen Veräußerungsgewinnen

verrechnet werden (u.a. Aktien, Immobilien, Investmentfonds).

Ausgeschüttete bzw. thesaurierte Dividenden werden

nach dem Halbeinkünfteverfahren besteuert.

Ausgeschüttete bzw. thesaurierte Zinsen werden

mit dem individuellen Steuersatz versteuert.

Ausgeschüttete bzw. thesaurierte Kursgewinne

bleiben steuerfrei.

Regelung für Investmentfonds

ab dem 01.01.2009

25% Steuer auf realisierte

Veräußerungsgewinne –

unabhängig von der Haltedauer.

Realisierte Veräußerungsverluste können u.a.

mit Kursgewinnen aus Aktien, anderen Fondsanteilen,

Anleihen und Zertifikaten sowie mit

Dividenden und Zinsen verrechnet werden.

Bei Erträgen, die der Fonds erzielt, gilt: 25%

Steuer auf Dividenden und Zinsen – sowohl

bei Ausschüttung als auch bei Thesaurierung.

Kursgewinne dagegen werden nur bei der

Ausschüttung besteuert.

4 Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer 5


Nicht alle Anlageformen

werden

künftig gleich

besteuert

Sowohl Investmentfonds als auch traditionelle Anlageformen

wie Spareinlagen und Bausparverträge unterliegen

ab dem 01.01.2009 der Abgeltungssteuer. Dabei

weichen die abgeltungssteuerpflichtigen Erträge von

Anlage zu Anlage ab.

Investmentfonds Zinsen/Mieten Dividenden Kursgewinne Siehe Seite

Aktienfonds X X 10

Rentenfonds X X 11

Geldmarktfonds X X 11

Dachfonds X X X 12

Mischfonds X X X 12

AS-Fonds X X X

ETFs X X X

Hedgefonds X X X

Steueroptimierte Rentenfonds X X

Geschlossene Fonds

Offene Immobilienfonds

Private-Equity-Fonds X X

Sonstige Wertpapiere

Aktien X X

Festverzinsliche Wertpapiere X X

Zertifikate X X 14

Versicherungspolicen 15

Fondsgebundene Lebensversicherung

Rentenversicherung

Sonstige Anlageformen

Fondssparverträge (je nach Vertragsart) X X X

VL-Verträge (je nach Vertragsart) X X X

Bausparverträge

X

Fremdgenutzte Immobilien

REITs X X

Riester-/Rürup-Produkte

Selbstgenutzte Immobilien

Spar-, Sicht- und Termineinlagen

X

Quelle: Pioneer Investments, BVI und Bundesfinanzministerium.

6 Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer 7


Investmentfonds

bleiben attraktiv

Auch typische

Altersvorsorgelösungen

wie

Fondssparpläne

und VL-Verträge

unterliegen der

Abgeltungssteuer.

Ab dem 01.01.2009 unterliegen alle Zinserträge, Dividenden

und Kursgewinne der Abgeltungssteuer. Kursgewinne von

Fondsanteilen, die vor dem 31.12.2008 erworben wurden,

können auch noch nach dem 01.01.2009 jederzeit steuerfrei

veräußert werden. Voraussetzung: Zwischen Kauf und Verkauf

liegen mindestens zwölf Monate.

Keine Ausnahme für Fondssparpläne und VL-Verträge

Auch Vorsorgelösungen wie das Fondssparen oder Vermögenswirksame

Leistungen (VL) sind von der Abgeltungssteuer

betroffen. Dabei wird jede Sparrate als separate Einmalanlage

betrachtet.

→ Alle Anteile, die bis zum 31.12.2008 erworben wurden,

werden noch nach der alten Regelung behandelt.

→ Werden Fondsanteile ab dem 01.01.2009 gekauft, fallen

bei Verkauf realisierte Kursgewinne unter die Abgeltungssteuer.

Entnahmen aus Fondssparplänen

Aktuell wird die „First in first out“-Methode (Fifo-Methode)

angewandt: Zuerst erworbene Anteile gelten auch zuerst als

verkauft. Anteile, die bis zum 31.12.2008 gekauft wurden,

können unter Berücksichtigung der Spekulationsfrist also

auch noch nach dem 01.01.2009 steuerfrei verkauft werden.

Zwischengewinnbesteuerung bleibt unverändert

Zwischengewinne werden auch nach dem 01.01.2009

besteuert: Unter Zwischengewinn versteht man den im

Fondspreis enthaltenen und dem Anleger noch nicht

zugeflossenen Ertragsanteil, soweit er sich aus Zinsen und

Zinsansprüchen zusammensetzt. Beim Anleger sind die

Zwischengewinne nur steuerlich relevant:

→ bei Kauf und Verkauf oder

→ beim Zufluss der ausschüttenden oder thesaurierenden

Erträge

1

Eine Ausnahme soll nach

neuesten Plänen für Gewinne

aus der Veräußerung von

Zertifikaten, die nach dem

31.12.2008 von einem

Fonds erworben werden,

eingeführt werden. Diese

sollen zu den ausschüttungsgleichen

Erträgen zählen,

die bereits zum Geschäftsjahresende

des jeweiligen

Fonds besteuert werden.

2

Ggf. mit Ausnahme

von Erträgen aus nach

dem 31.12.2008 erworbenen

Zertifikaten.

Vorteile für thesaurierende Investmentfonds

Thesaurierende Investmentfonds – egal ob sie in Aktien oder

Anleihen investieren – profitieren bei Erwerb ab 2009 von

einem Steuerstundungseffekt: Realisierte und unrealisierte

Kursgewinne, die der Fonds erwirtschaftet, fließen in das

Fondsvermögen und nur die ordentlichen Erträge werden

am Ende des Geschäftsjahres besteuert. Die Abgeltungssteuer

auf Kursgewinne wird erst beim Verkauf der thesaurierenden

Fondsanteile fällig. 1

Ausgeschüttete Kursgewinne und ordentliche Erträge werden

dagegen ab dem 01.01.2009 – sofern das entsprechende

Wertpapier durch den Fonds nach dem 31.12.2008 erworben

wurde – der Abgeltungssteuer unterworfen. Unabhängig

davon, ob die Fondsanteile vor oder nach dem 01.01.2009

gekauft wurden.

Keine Doppelbesteuerung bei thesaurierenden Investmentfonds

Thesaurierte Zinsen und Dividenden (sowie ggf. Erträge aus

der Einlösung bzw. der Veräußerung von Zertifikaten, die

nach dem 31.12.2008 erworben wurden) fließen dem Anleger

am Geschäftsjahresende steuerrechtlich zu. Sie verbleiben

aber im Fonds. Damit Anleger beim Verkauf ihrer Anteile

nicht doppelt besteuert werden, können Veräußerungsgewinne

um die bis dahin entstandenen Thesaurierungen

bereinigt werden.

Besteuerung von Investmentfonds

Erwerb vor dem 01.01.2009:

Wer sichergehen will, dass die vom Fondsmanagement erwirtschafteten Kursgewinne

2 keine Abgeltungssteuer auslösen, legt sich vor dem 01.01.2009

thesaurierende Fonds ins Depot.

Erwerb nach dem 01.01.2009:

Das Fondsprivileg bleibt teilweise bestehen, da Veräußerungsgewinne 2 auf Fondsebene

auch weiterhin nicht besteuert werden. Für den Anleger kommt die Abgeltungssteuer

erst beim Verkauf seiner thesaurierenden Fondsanteile zum Tragen.

Er profitiert also von einem Steuerstundungseffekt.

8 Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer 9


Anwendung der

Abgeltungssteuer

auf Aktienfonds

Keine Unterscheidung zwischen Aktien und Aktienfonds

Aktienfonds-Anleger werden steuerlich behandelt wie

Aktionäre: Ab 2009 werden Dividenden und realisierte

Kursgewinne mit 25% Abgeltungssteuer (zzgl. Solidaritätszuschlag

und Kirchensteuer) belastet. Anleger können

aber künftig die Kursgewinne ihrer Anlagen ohne Berücksichtigung

der zwölfmonatigen Spekulationsfrist veräußern.

Anwendung der

Abgeltungssteuer

auf Renten- und

Geldmarktfonds

Rentenfonds werden wie Anleihen besteuert

Schütten Rentenfonds nach dem 31.12.2008 Zinsen aus,

fallen – ebenso wie bei Zinsen aus festverzinslichen

Wertpapieren – 25% Abgeltungssteuer an. Sollten in den

Ausschüttungen auch Kursgewinne enthalten sein, werden

diese ebenfalls mit 25% belastet – sofern die entsprechenden

Wertpapiere durch den Fonds nach dem

31.12.2008 erworben wurden.

Die Spekulationsfrist

bei Aktienfonds

behindert

ab dem

01.01.2009 nicht

mehr die Realisierung

von

Kursgewinnen.

Auswirkung der Abgeltungssteuer auf eine langfristige

Anlage in einem Aktienfonds

200.000 EUR

150.000 EUR

100.000 EUR

50.000 EUR

100.000 EUR

100.000 EUR

25.000 EUR

75.000 EUR

100.000 EUR

Die Zinserträge

bei Renten- und

Geldmarktfonds

unterliegen ab

2009 nur noch

einer Besteuerung

von maximal

25%.

Niedrigzins-Anleihen leiden unter der Abgeltungssteuer

Niedrigzins-Anleihen werden an der Börse weit unter

ihrem Nominalwert gehandelt. Vergehen bis zur Tilgung

zu 100% mehr als zwölf Monate, ist der Kursgewinn für

den Anleger – sofern diese Anleihen nicht als Finanzinnovationen

eingestuft werden – steuerfrei. Ab dem

01.01.2009 fällt das Privileg für solche Anleihen weg.

0 EUR

Einmalanlage vor

dem 01.01.2009

Abgeltungssteuer von 25% auf Kursgewinne

Fiktiver Gewinn nach zehn Jahren

Einmalanlage von 100.000 EUR in einem Aktienfonds

Einmalanlage nach

dem 01.01.2009

Quelle: Pioneer Investments. Eigene Berechnungen, ohne Berücksichtigung von Solidaritätszuschlag

und Kirchensteuerabzug.

Besteuerung von Aktienfonds

Erwerb vor dem 01.01.2009:

Aktienfondsanteile können auch nach dem 01.01.2009 jederzeit steuerfrei

veräußert werden. Voraussetzung: Die zwölfmonatige Spekulationsfrist wird eingehalten.

Erwerb nach dem 01.01.2009:

Anleger profitieren weiterhin von der hohen Renditeerwartung von Aktien und

Aktienfonds. Sie können ihre Verkaufsentscheidung jetzt unabhängig von der

Haltedauer treffen. Denn die Spekulationsfrist fällt weg. Gewinne aus Aktienverkäufen

unterliegen aber grundsätzlich der Abgeltungssteuer.

Besteuerung von Renten- und Geldmarktfonds

Erwerb vor dem 01.01.2009:

Anteile von Renten- oder Geldmarktfonds können – unter Einhaltung der Spekulationsfrist

– jederzeit steuerfrei veräußert werden.

Erwerb nach dem 01.01.2009:

Renten- und Geldmarktfonds sowie festverzinsliche Wertpapiere profitieren von der

Abgeltungssteuer. Wurden bisher Zinserträge mit 30% Zinsabschlagsteuer belastet

und später der individuellen Einkommensteuer unterworfen, wird der Steuersatz ab

2009 höchstens noch 25% betragen.

10 Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer 11


Anwendung der

Abgeltungssteuer

auf Dach- und

Mischfonds

Dachfonds eignen sich für Investoren, die ihre Anlagen

lange halten. Denn das Fondsmanagement passt die

Portfolioaufteilung dem aktuellen Marktumfeld an.

So kann in Börsenschwächephasen der Aktienanteil

gesenkt und in starken Marktphasen erhöht werden.

Dachfonds sind daher ideal für langfristiges Investieren.

Umschichtungen

kosten künftig

Geld

Langfristige Anleger werden ab dem 01.01.2009 belohnt.

Denn die Abgeltungssteuer in Höhe von 25% auf Kursgewinne

greift erst beim Verkauf ihrer Anteile. Spekulative

Anleger – die ihr Depot oft umschichten – werden

hingegen bei jeder Veräußerung aufs Neue zur Kasse

gebeten. Ihr Kapital zur Wiederanlage schrumpft.

Dachfonds sind

die Gewinner der

Abgeltungssteuer.

Anteile, die ab

2009 erworben

werden, ermöglichen

einen Steuerstundungseffekt


denn die Umschichtungen

im

Fonds unterliegen

nicht der Abgeltungssteuer.

Große Vorteile für Dachfonds ab 2009

Anleger, die ihr Portfolio immer selbst an die aktuelle

Marktlage anpassen wollen, müssen die realisierten

Gewinne bei Erwerb ab dem 01.01.2009 versteuern. Diese

fehlen ihnen dann bei der Wiederanlage. Je länger der

Anlagezeitraum, die Höhe der Kursgewinne und die

Anzahl der Umschichtungen im Depot, desto dramatischer

die Folgen. Umschichtungen innerhalb des Vermögens

eines Dach- oder Mischfonds lösen jedoch keine

Abgeltungssteuer aus – dies gilt auch bei Erwerb der

Anteile nach dem 31.12.2008. Das Management kann

nach jedem Verkauf wieder das komplette Kapital investieren.

Die Abgeltungssteuer greift erst, wenn Anteile des

Fonds mit Gewinn verkauft werden.

Wertentwicklung einer fiktiven Einmalanlage

vor dem 01.01.2009

140.000 EUR

130.000 EUR

120.000 EUR

110.000 EUR

100.000 EUR

90.000 EUR

Einmalanlage

vor 2009

Verkauf und

Wiederanlage

Aktienfonds

vor 2009

Verkauf und

Wiederanlage

Aktienfonds

nach 2009

133.100 EUR

127.119 EUR

Einmalanlage von 100.000 EUR in einem Dachfonds (keine Umschichtungen)

Einmalanlage von 100.000 EUR in einem Aktienfonds (mit Umschichtungen)

Verkauf Aktien-/

Dachfonds

nach 2009

Verkäufe und

Käufe in Aktienfonds

mindern

den fiktiven

Gewinn gegenüber

einem

Dachfonds um

5.981 EUR.

Besteuerung von Dach- und Mischfonds

Erwerb vor dem 01.01.2009:

Anlagen in Dach- oder Mischfonds profitieren in vollem Umfang vom Fondsprivileg

(keine Besteuerung von Veräußerungsgewinnen). Fondsanteile können – unter Einhaltung

der Spekulationsfrist – jederzeit steuerfrei veräußert werden.

Erwerb nach dem 01.01.2009:

Dach- und Mischfonds profitieren teilweise auch weiterhin vom Fondsprivileg –

denn Veräußerungsgewinne, die im Fondsvermögen verbleiben, sind abgeltungssteuerfrei.

Wertentwicklung einer fiktiven Einmalanlage

nach dem 01.01.2009

140.000 EUR

130.000 EUR

120.000 EUR

110.000 EUR

100.000 EUR

90.000 EUR

Einmalanlage

nach 2009

Verkauf und

Wiederanlage

Aktienfonds

nach 2009

Verkauf und

Wiederanlage

Aktienfonds

nach 2009

130.075 EUR

124.230 EUR

Einmalanlage von 100.000 EUR in einem Dachfonds (keine Umschichtungen)

Einmalanlage von 100.000 EUR in einem Aktienfonds (mit Umschichtungen)

Quelle: Pioneer Investments. Eigene Berechnungen. Angenommene Rendite von 10% pro Jahr.

Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer unberücksichtigt.

Verkauf Aktien-/

Dachfonds

nach 2009

Verkäufe und

Käufe in Aktienfonds

mindern

den fiktiven

Gewinn gegenüber

einem

Dachfonds um

5.845 EUR.

12 Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer 13


Sonderstellung

von Zertifikaten

Einige Zertifikate wurden bisher so konstruiert, dass sie

steuerpflichtige Zins- und Dividendenerträge in steuerfreie

Veräußerungsgewinne umwandeln. Die Voraussetzung

hierfür war eine Haltedauer von mindestens zwölf

Monaten. Um weiteren Steuerausfällen vorzubeugen, wurden

für Zertifikate spezielle Fristen festgelegt.

Versicherungen:

Die Abgeltungssteuer

greift

nicht

Fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen, die

bis zum 31.12.2004 abgeschlossen wurden, werden bei Fälligkeit

steuerfrei ausgezahlt. Die Voraussetzungen:

→ Vertragslaufzeit von mindestens zwölf Jahren

→ Mindesttodesfallschutz von 60%

→ mindestens fünf Jahre Beitragszahlung

Bei der künftigen

Besteuerung von

Zertifikaten sind

besondere Fristen

zu beachten.

Besondere Fristen für die Besteuerung von Zertifikaten

→ Zertifikate, die nicht als Finanzinnovationen eingestuft

werden und bis einschließlich 14.03.2007 erworben

wurden, können nach Ablauf der Spekulationsfrist

jederzeit steuerfrei veräußert werden.

→ Anleger, die nach dem 14.03.2007 gekauft haben, aber

vor dem 30.06.2009 verkaufen, erhalten ihre Gewinne

steuerfrei. Voraussetzung ist wieder eine Haltefrist von

mindestens zwölf Monaten.

→ Wer Zertifikate nach dem 14.03.2007 erworben hat und

nach dem 30.06.2009 mit Gewinn veräußert, zahlt auf

realisierte Kursgewinne Abgeltungssteuer.

Besteuerung von Zertifikaten

Erwerb vor dem 30.06.2008:

Alle Anlagen, die bis 29.06.2008 erworben werden, können bis zum 30.06.2009

steuerfrei veräußert werden. Auch hier gilt es, die Spekulationsfrist von zwölf

Monaten zu beachten. Zertifikate, die bis einschließlich 14.03.2007 erworben

wurden, können auch nach dem 30.06.2009 steuerfrei veräußert werden.

Erwerb nach dem 30.06.2008:

Eine Besteuerung von Gewinnen aus der Veräußerung von Zertifikaten kann nicht

mehr vermieden werden.

Versicherungspolicen

sind

nicht von der

Abgeltungssteuer

betroffen.

Bei Vertragsabschlüssen nach dem 01.01.2005 ist der

Ertrag lediglich zur Hälfte steuerpflichtig. Entscheidend

ist dann der persönliche Steuersatz des Versicherungsnehmers

– die Abgeltungssteuer kommt nicht zum Tragen.

Diese Regelung gilt für alle Lebensversicherungen und für

private Rentenversicherungen mit einmaliger Kapitalauszahlung.

Die Voraussetzungen:

→ Vertragslaufzeit von mindestens zwölf Jahren

→ Auszahlung der Versicherungssumme erst ab einem

Alter von 60 Jahren

Vergleich von Fondspolicen mit traditionellen Fondssparplänen

Fondspolicen

Fondssparpläne

Abgeltungssteuerpflichtig Nein. Aber die Hälfte Ja, bei Erwerb von Anteilen

der Kapitalerträge muss nach dem 31.12.2008.

mit dem persönlichen 25% Abgeltungssteuer

Steuersatz versteuert auf Kursgewinne und

werden.

ordentliche Erträge.

Renditeerwartung Meist geringer als bei Gewöhnlich eine höhere

Fondssparplänen.

Renditeerwartung.

Flexibilität Gewöhnlich lange Gewöhnlich

Laufzeit. Verkauf nur zum börsentäglicher

aktuellen Rückkaufswert Verkauf möglich.

unter großen Kapitalverlusten

möglich.

Besteuerung von Lebens- und Rentenversicherungen

Versicherungspolicen sind nicht von der Abgeltungssteuer betroffen. Sie haben

aber gewöhnlich eine lange Vertragslaufzeit – eine vorzeitige Vertragsauflösung

ist daher oft nur unter erheblichen Kapitaleinbußen möglich.

14 Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer 15


Tipps zur

Abgeltungssteuer

Kapitaleinkünfte erhöhen künftig nicht mehr das steuerpflichtige

Einkommen

Kapitalerträge, die der Abgeltungssteuer unterliegen,

brauchen nicht in der Steuererklärung angegeben zu

werden. Somit erhöhen Kapitaleinkünfte ab dem

01.01.2009 nicht mehr das steuerpflichtige Einkommen.

Ein Vorteil für Investoren, die hohe Zins- und Dividendeneinnahmen

erzielen. Anleger, deren persönlicher

Steuersatz unter 25% liegt, können in ihrer Einkommensteuererklärung

zu viel gezahlte Steuern zurückfordern.

Altverluste können in einer Übergangsphase weiter

verrechnet werden

Altverluste aus der Veräußerung von Wertpapieren

können bis 2013 weiterhin mit anderen Einkünften aus

Kapitalvermögen verrechnet werden. Voraussetzung:

Es handelt sich dabei nach geltendem Recht um negative

Erträge aus privaten Veräußerungsgeschäften.

Anleger, deren

persönlicher

Steuersatz unter

25% liegt, können

zu viel

gezahlte Steuern

über die Einkommensteuererklärung

zurückfordern.

Verrechnung von Kursverlusten möglich

Verluste beim Verkauf von Wertpapieren sind ab dem

01.01.2009 mit positiven Einnahmen aus Kapitalvermögen

verrechenbar – nicht aber mit Einkünften aus anderen

Einkunftsarten. Die Ausnahme bilden Aktien: Auch

weiterhin können realisierte Kursverluste nur mit

Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden.

Für die Besteuerung

von Fremdwährungsanlagen

ist künftig

nur der Gewinn

im Euro-Gegenwert

relevant.

Altverluste aus Kapitalvermögen

verrechenbar mit

sämtlichen Einkünften

aus Kapitalvermögen

Versteuerung von ausländischen Kapitalerträgen

Der Steuerpflichtige muss ausländische Kapitalerträge,

sofern sie nicht von einem deutschen Kreditinstitut für

ihn verwahrt werden, selbst in der Steuererklärung

angeben.

Veräußerungsverluste

aus Aktien

Sonstige Verluste aus

Kapitalvermögen

verrechenbar mit

verrechenbar mit

Veräußerungsgewinnen

aus Aktien

sämtlichen Einkünften

aus Kapitalvermögen

Fremdwährungsanlagen: Besteuerung der Gewinne im

Euro-Gegenwert

Fremdwährungsanleihen haben gewöhnlich eine höhere

jährliche Rendite als Euro-Anleihen. Abgeltungssteuerpflichtig

ist künftig aber nur der Unterschied zwischen

Anschaffungs- und Verkaufskurs in Euro. Wirft eine

Anlage in ausländischer Währung zwar Zinsen ab, verliert

aber durch Währungsabwertung, so ist nur der

Saldo steuerpflichtig.

16 Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer 17


Freistellungsauftrag

und

NV-Bescheinigung

bleiben

gültig.

Freistellungsauftrag und NV-Bescheinigung

Für Kapitalerträge gilt weiterhin der Sparerpauschbetrag

in Höhe von 801 Euro pro Person – bei Zusammenveranlagten

beträgt er 1.602 Euro. Dieser ersetzt den Freistellungsauftrag

von 750 Euro und die Werbungskostenpauschale

in Höhe von 51 Euro. Erträge innerhalb dieses

Rahmens unterliegen nicht der Abgeltungssteuer. Dagegen

erkennt das Finanzamt Werbungskosten – wie Depot- und

Vermögensverwaltungsgebühren – ab dem 01.01.2009

nicht mehr an.

Die NV-Bescheinigung – die so genannte Nichtveranlagungs-Bescheinigung

– behält weiterhin ihre Gültigkeit:

Sie befreit Anleger komplett von der Abgeltungssteuer.

NV-Bescheinigungen bekommen Anleger, wenn ihr

Wohnsitz in Deutschland liegt und anzunehmen ist, dass

sie nicht zur Einkommensteuer veranlagt werden.

Quellensteuer im Ausland bleibt bestehen

Die Abgeltungssteuer wird die Quellensteuer im Ausland

nicht ersetzen. Die Quellensteuer wird aber auf die

Abgeltungssteuer in Deutschland angerechnet. Die seit

dem 01.07.2005 in Belgien, Österreich, Luxemburg, der

Schweiz und Liechtenstein erhobene anonyme Quellensteuer

auf Zinsen gilt ebenfalls weiterhin. Derzeit liegt

der Steuersatz bei 15%. Ab Juli 2008 steigt die Steuer auf

20% und ab Juli 2011 auf 35%. Dann ist die deutsche

Abgeltungssteuer günstiger und die Verlagerung von

Zinserträgen in diese Länder lohnt kaum noch.

Künftige Berechnung von Einkommen aus Kapitalvermögen

Sparerfreibetrag/

Sparerpauschbetrag

Werbungskostenpauschale

Steuerbelastung (wenn die

jährlichen Einkünfte pro

Person über 801 Euro liegen)

Einnahmen aus Zinsen

und Dividenden

(bis 31.12.2008)

750 EUR

51 EUR

→ Zinsabschlagsteuer von 30%

(zuzüglich Solidaritätszuschlag

und Kirchensteuer) auf Zinsen

→ Kapitalertragsteuer von 20%

(zuzüglich Solidaritätszuschlag

und Körperschaftsteuer) auf

Dividenden als Vorauszahlung auf

die individuelle Einkommensteuerschuld

→ Gegebenenfalls Verrechnung zu

viel bezahlter Steuern über die

Einkommensteuererklärung

Einnahmen aus Zinsen, Dividenden

und Veräußerungsgewinnen

(ab 01.01.2009)

801 EUR


Abgeltungssteuer von 25%

(zuzüglich Solidaritätszuschlag

und Kirchensteuer)

→ Gegebenenfalls Verrechnung

zu viel bezahlter Steuern über

die Einkommensteuererklärung,

sofern der persönliche Steuersatz

unter 25% liegt

Private Vorsorge ist Zukunftsvorsorge

Private Altersvorsorge ist heute wichtiger denn je. Und Investmentfonds haben

hierbei einiges zu bieten: Sie geben dem Geld eine Chance, sich zu vermehren.

Bereits mit geringen monatlichen Summen kann so mit der Zeit ein stattliches

Vermögen erwirtschaftet werden. Investmentfonds können so der drohenden

Versorgungslücke im Rentenalter frühzeitig entgegenwirken. Die Versorgungslücke

entsteht aus der Differenz zwischen dem letzten Nettogehalt und dem ersten

Rentenanspruch. Auf diesen Geldbetrag müssen Sie als Rentenempfänger

monatlich verzichten.

18 Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer Ihr Leitfaden zur Abgeltungssteuer 19


Was Sie über die

Abgeltungssteuer

wissen sollten

Anlagen in Wertpapieren, die bis zum 31.12.2008 getätigt

1 werden, können nach Ablauf der einjährigen Spekulati-

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onsfrist ohne zeitliche Begrenzung steuerfrei veräußert

werden. Für Zertifikate gelten gesonderte Fristen.

Für Zertifikate entfällt der Bestandsschutz fast gänzlich.

Alle Papiere, die nach dem 14.03.2007 gekauft wurden,

können nur noch bis 30.06.2009 steuerfrei veräußert

werden.

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Ab 01.01.2009 greift die Abgeltungssteuer mit 25% (zuzüglich

Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) auf Zinsen,

Dividenden und Kursgewinne. Die bisher geltende zwölfmonatige

Spekulationsfrist entfällt, ebenso wie das Halbeinkünfteverfahren

bei Dividenden.

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Freistellungsauftrag in Form des Sparerpauschbetrages

und NV-Bescheinigung haben weiter Gültigkeit. Dagegen

erkennt das Finanzamt ab dem 01.01.2009 Werbungskosten,

wie Depot- und Vermögensverwaltungsgebühren,

nicht mehr an.

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Die Abgeltungssteuer betrifft auch Altersvorsorgelösungen

wie Fondssparpläne, VL-Verträge und Bausparverträge

sowie Gewinne aus Options- oder Termingeschäften und

Hedgefonds.

Thesaurierende Investmentfonds profitieren ab dem

01.01.2009 von einem Steuerstundungseffekt: Die Abgeltungssteuer

der durch den Fonds realisierten und unrealisierten

Kursgewinne wird erst beim Verkauf der thesaurierenden

Fondsanteile fällig.

Verluste beim Verkauf von Wertpapieren sind ab dem

01.01.2009 mit positiven Einnahmen aus Kapitalvermögen

verrechenbar – nicht aber mit Einkünften aus anderen

Einkunftsarten. Die Ausnahme bilden Verluste aus Aktien,

die nur mit Gewinnen aus Aktien verrechenbar sind.

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Wer einen persönlichen Steuersatz unter 25% hat, erhält zu

viel entrichtete Abgaben über die persönliche Steuererklärung

zurück.

Nicht von der Abgeltungssteuer betroffen sind Erträge aus

folgenden Anlagemöglichkeiten:

→ Riester- und Rürup-Produkte

→ (fondsgebundene) Lebens- und Rentenversicherungen

→ eigen- und fremdgenutzte Immobilien

→ geschlossene Fonds und offene Immobilienfonds (die in

im Ausland befindliche Objekte investieren und soweit

die Erträge nach einem Doppelbesteuerungsabkommen

in Deutschland freigestellt werden)

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Diese Termine

sollten Sie

beachten

15.03.2007: Zertifikate, die vom Gesetzgeber nicht als

Finanzinnovationen eingestuft werden und die vor diesem

Datum erworben wurden, können nach einjähriger

Haltefrist auf unbegrenzte Zeit steuerfrei veräußert

werden.

31.12.2008: Bei Wertpapieren, die bis zum 31.12.2008

erworben wurden, fällt bei Ausschüttungen ab 2009

bereits die Abgeltungssteuer an. Dagegen gilt für Kursgewinne

ein Bestandsschutz – sofern die einjährige Spekulationsfrist

eingehalten wurde. Für Zertifikate gelten

gesonderte Fristen.

01.01.2009: Ab jetzt greift die Abgeltungssteuer auf alle

Kapitalerträge.

30.06.2009: Zertifikate, die vom Gesetzgeber nicht als

Finanzinnovationen eingestuft werden und die nach dem

14.03.2007 und vor dem 30.06.2008 angeschafft wurden,

können bis zum 30.06.2009 steuerfrei veräußert werden.

Voraussetzung: die Einhaltung der einjährigen Spekulationsfrist.

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