23.12.2016 Aufrufe

La Loupe LECH & ZÜRS No 11. - Winter Edition

Vorfreude auf den Winter La Loupe Lech und Zürs Vorfreude – der Winter ist bezeichnend für dieses fabelhafte Gefühl: Weihnachten, Skiurlaub, Wochenenden auf der Piste, kulinarische Hochgenüsse und tief verwurzelte Gastfreundschaft. Doch dieses Jahr wurde noch von einem ganz besonderen Highlight geprägt, hat doch der Zusammenschluss der Skigebiete die Herzen höher und schneller schlagen lassen. Nicht nur das Skigebiet, sondern auch La Loupe wächst. Zum fünfjährigen Bestehen überraschen wir mit vielen positiven Veränderungen in puncto Design. Die neue Schrift ist größer und verhilft gemeinsam mit dem überarbeiteten Layout zu einem besonderen Lesevergnügen. Und um die Spannung zu halten, haben wir die aktuelle Ausgabe bis zum Rand mit Stories aus der Region, anregenden Interviews und natürlich den besten Tipps aus Lech und Zürs gefüllt.

Vorfreude auf den Winter
La Loupe Lech und Zürs

Vorfreude – der Winter ist bezeichnend für dieses fabelhafte Gefühl: Weihnachten, Skiurlaub, Wochenenden auf der Piste, kulinarische Hochgenüsse und tief verwurzelte Gastfreundschaft. Doch dieses Jahr wurde noch von einem ganz besonderen Highlight geprägt, hat doch der Zusammenschluss der Skigebiete die Herzen höher und schneller schlagen lassen.
Nicht nur das Skigebiet, sondern auch La Loupe wächst. Zum fünfjährigen Bestehen überraschen wir mit vielen positiven Veränderungen in puncto Design. Die neue Schrift ist größer und verhilft gemeinsam mit dem überarbeiteten Layout zu einem besonderen Lesevergnügen. Und um die Spannung zu halten, haben wir die aktuelle Ausgabe bis zum Rand mit Stories aus der Region, anregenden Interviews und natürlich den besten Tipps aus Lech und Zürs gefüllt.

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Öffnungszeiten: Montag – Samstag: 9 30 – 13 Uhr & 14 30 – 19 Uhr, Sonntag: 14 30 – 19 Uhr


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LA LOUPE VERFEINERT<br />

UND VERBESSERT!<br />

<strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> – new and improved!<br />

dt. / In der mittlerweile <strong>11.</strong> Ausgabe begleitet Sie <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> in Ihrem<br />

Urlaub in Lech und Zürs. Dieses Jahr haben wir unsere Ausgabe einem<br />

kleinen Redesign unterzogen und machen <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> noch übersichtlicher.<br />

<strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> ist ungewöhnlich. Ungewöhnlich hartnäckig<br />

auf der Suche nach den besten Empfehlungen. Und ungewöhnlich<br />

leidenschaftlich bei der Auswahl der Themen. Einfach einzigartig.<br />

<strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> – The unusual Magazine.<br />

Im vorderen Teil vergessen Genussleser bei fesselnden Stories und<br />

spannenden Interviews leicht die Zeit. Alle, die sich schnell und<br />

einfach über die schönsten Restaurants, Shops, Bars und Tipps<br />

rund ums Thema Lifestyle informieren wollen, blättern zum Guide<br />

im hinteren Teil des Magazins. <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> ist ein perfekter Begleiter<br />

zum Suchen, Nachschlagen und Entdecken.<br />

engl. / The meanwhile 11 th edition of <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> is here to accompany<br />

you during your stay in Lech and Zürs. This year we redesigned the<br />

volume, making <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> even more clear. <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> is extraordinary.<br />

Extraordinarily persistent in its search for the best recommendations.<br />

And extraordinarily passionate about the choice of topics.<br />

Simply unique.<br />

<strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> – The unusual Magazine.<br />

6<br />

The first part of the magazine contains fascinating stories and<br />

exciting interviews – perfect entertainment for passionate readers.<br />

All those who quickly need information on the most beautiful restaurants,<br />

shops, bars as well as lifestyle tips should take a look at<br />

the magazine’s second part. <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> is the perfect companion for<br />

your journey of discovery.


= Story = Interview = Shop<br />

Magazin-Rubriken / Magazine Categories<br />

Fokus & Fakten<br />

Kunst & Kultur<br />

Sport & Freizeit<br />

Kulinarik & Genuss<br />

Shopping & Lifestyle<br />

Bars & Nightlife<br />

Home & Design<br />

Guide<br />

Guide-Rubriken / Guide Categories<br />

Sport & Freizeit Guide<br />

Gesundheit & Wohlbefinden Guide<br />

Kunst & Kultur Guide<br />

Restaurant Guide<br />

Shopping & Lifestyle Guide<br />

Bars & Nightlife Guide<br />

7


INHALT<br />

Lech & Zürs Ausgabe <strong>No</strong>. 11<br />

FOKUS & FAKTEN<br />

Genuss ohne Worte ................................................................................. 14<br />

News aus Lech & Zürs ........................................................................... 18<br />

Aesop at Almhof Schneider ........................................................... 23<br />

Da ist was los … ............................................................................................ 26<br />

Zahlen, bitte! .................................................................................................. 30<br />

SPORT & FREIZEIT<br />

Grenzenloses Skivergnügen ........................................................... 36<br />

Hoch hinaus! .................................................................................................. 44<br />

Fahrspaß abseits der Skipiste ...................................................... 48<br />

Die Welt im Fokus ................................................................................... 54<br />

Auf die Piste, fertig, los! .................................................................... 62<br />

SkiSuitRental – leihen per Mausklick .................................. 68<br />

Strolzen gehen .............................................................................................. 74<br />

Falke Wool-Tech ...................................................................................... 88<br />

Alpine Spielwiese für Ballkünstler ........................................... 92<br />

Tipps für den Lecher Bergsommer ........................................ 96<br />

Die Krönung der Liebe ....................................................................... 98<br />

SHOPPING & LIFESTYLE<br />

Handmade in Italy ................................................................................... 114<br />

Ein Hauch von Luxus ........................................................................... 120<br />

Die Experten für Wein und Feinkost ................................. 122<br />

5 gute Gründe für Ihre Vermögensanlage .................. 124<br />

Strick als Lebensgefühl ..................................................................... 128<br />

Zwischen Luxus, Berg und Badehose ............................... 140<br />

Zwei Generationen – Eine Leidenschaft ....................... 156


HOME & DESIGN<br />

Neue Gemütlichkeit .............................................................................. 172<br />

Alte Lieblingsstücke und<br />

neue Raumkonzepte ............................................................................ 176<br />

Home away from home .................................................................... 186<br />

KUNST & KULTUR<br />

Kunst am Arlberg ................................................................................... 202<br />

Echte Erlebnisse im Einklang<br />

mit der Natur ................................................................................................ 210<br />

KULINARIK & GENUSS<br />

Neugierde auf den nächsten Schluck ................................ 218<br />

Weingenuss mit Weitblick ............................................................. 232<br />

Die Ruhe am Arlberg .......................................................................... 236<br />

Angekommen, mitten im <strong>Winter</strong> .......................................... 248<br />

BARS & NIGHTLIFE<br />

„Ich bin OK“ – Backstage mit Oliver Koletzki ....... 264<br />

In the Mix: DJ T.Cane ...................................................................... 274<br />

GUIDE<br />

Sport & Freizeit ......................................................................................... 280<br />

Kunst & Kultur ............................................................................................. 281<br />

Shops in Lech, Zürs & Zug ........................................................... 282<br />

Gesundheit & Wohlbefinden .................................................... 298<br />

Gourmet Küche ........................................................................................ 305<br />

Internationale & Österreichische Küche ........................ 337<br />

Cafés & Tagesbars .................................................................................. 411<br />

Bars & Nightlife ........................................................................................ 429<br />

Telefonbuch ................................................................................................. 442<br />

Impressum ...................................................................................................... 447


WIR GEBEN 8 AUF IHR GELD.<br />

UND AUF DIE WELT.<br />

Das erste<br />

nachhaltige<br />

Anlagekonzept<br />

Österreichs.<br />

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VORFREUDE<br />

AUF DEN WINTER<br />

Looking forward to winter<br />

dt. / Vorfreude – der <strong>Winter</strong> ist bezeichnend für<br />

dieses fabelhafte Gefühl: Weihnachten, Skiurlaub,<br />

Wochenenden auf der Piste, kulinarische Hochgenüsse<br />

und tief verwurzelte Gastfreundschaft.<br />

Doch dieses Jahr wurde noch von einem ganz<br />

besonderen Highlight geprägt, hat doch der Zusammen<br />

schluss der Skigebiete die Herzen höher<br />

und schneller schlagen lassen. Nicht nur das<br />

Ski gebiet, sondern auch <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> wächst. Zum<br />

fünfjährigen Bestehen überraschen wir mit vielen<br />

positiven Veränderungen in puncto Design. Die neue Schrift<br />

ist größer und verhilft gemeinsam mit dem überarbeiteten<br />

<strong>La</strong>yout zu einem besonderen Lesevergnügen. Und um die<br />

Spannung zu halten, haben wir die aktuelle Ausgabe bis zum<br />

Rand mit Stories aus der Region, anregenden Interviews und<br />

natürlich den besten Tipps aus Lech und Zürs gefüllt.<br />

Julia und Benjamin<br />

Skardarasy<br />

Herausgeber /<br />

Editors<br />

bs@laloupe.com<br />

+43 664 / 54 13 907<br />

www.laloupe.com<br />

engl. / Joyful anticipation – <strong>Winter</strong> is generally the season<br />

coined by this feeling: Christmas, ski trip, weekends on<br />

the slopes, culinary highlights and wonderful hospitality.<br />

This year was coined by a very special highlight, though –<br />

the connection of the ski resorts was wonderful news for<br />

everyone. <strong>No</strong>t just the skiing area is growing – <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> is<br />

too. Just in time for the five-year anniversary it surprises its<br />

readers with plenty of positive news, especially regarding<br />

design. The font is bigger; the layout has been revised and all<br />

together that makes for an even more enjoyable read. And<br />

in order to keep things exciting the current issue is brimming<br />

with regional stories, inspiring interviews and, of course,<br />

the best tips for Lech and Zürs.<br />

11


Fokus &<br />

Fakten<br />

Focus & Facts<br />

dt. / Herzlich willkommen in der Welt von <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong>!<br />

Auf den folgenden Seiten stimmen wir Sie in Wort<br />

und Bild auf Ihren Urlaub in Lech und Zürs ein. Wie<br />

schön der Arlberg ist, zeigen wir Ihnen bereits auf der<br />

nächsten Seite. Außerdem versorgen wir Sie mit allen<br />

wichtigen Neuigkeiten aus der Region und machen Sie<br />

neugierig auf die Topevents des <strong>Winter</strong>s.<br />

engl. / A warm welcome to the world of <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong>!<br />

On the following pages, we will use the best stories<br />

and images to prepare you for your holiday in Lech<br />

and Zürs. On the following page we’ll show you the<br />

Arlberg’s stunning beauty. And we’ll provide you<br />

with all the important news from the region and get<br />

you interested in this winter’s top events.


GENUSS<br />

OHNE WORTE<br />

Enjoyment without words<br />

© Alex Kaiser, www.kpa.at/alexkaiser


NEWS<br />

<strong>LECH</strong> & <strong>ZÜRS</strong><br />

Almhof Schneider erhält<br />

World Luxury Award<br />

Seit 1929 ist der familiengeführte<br />

Almhof<br />

Schneider am Fuße des<br />

Schlegelkopfs exklusives<br />

Refugium für Gäste, die<br />

das Besondere suchen.<br />

Das Hotel darf sich jetzt<br />

über den World Luxury<br />

Award freuen, der bereits<br />

hochkarätige Marken wie<br />

Hermès, Jaguar und Gucci<br />

sowie die besten Hotels<br />

weltweit ehrte.<br />

Ehrung Heinz Birk zum<br />

Weinwirt des Jahres 2017<br />

Heinz Birk wurde mit<br />

seinem WeinRestaurant<br />

s’Achtele in Zug vom<br />

Wirtshausführer zum<br />

Weinwirt Vorarlberg 2017<br />

gekürt. Sein Schwerpunkt<br />

liegt auf der erlesenen Auswahl<br />

an österreichischen<br />

Weinen. Der eigens<br />

kreierte Wein SCHIWAGO<br />

muss bei einem Besuch<br />

am Arlberg unbedingt<br />

probiert werden. Wir sind<br />

sehr stolz und erfreut!<br />

Drei neue Hotels in<br />

Lech und Zürs<br />

Das Hotel Hohe Welt<br />

bietet in Oberlech vier<br />

Luxusappartements<br />

mit privatem Spa. Ein<br />

beheizter Outdoorpool<br />

mit Wellnessoase und die<br />

einzigartige <strong>La</strong>ge direkt<br />

an der Piste runden das<br />

exklusive Angebot ab.<br />

Das Severin’s – The<br />

Alpine Retreat setzt neue<br />

Maßstäbe in Lech: Das<br />

Fünf-Sterne-Luxushotel<br />

besitzt neben neun<br />

Suiten, einer Residence,<br />

einem Restaurant mit Bar<br />

und Lounge auch einen<br />

Wellness- und Spabereich.<br />

Das Vier-Sterne-Berghotel<br />

Sonnblick verspricht<br />

in Lech unvergessliche<br />

Momente vor grandioser<br />

Kulisse. In modernen Suiten<br />

und Doppelzimmern<br />

genießt man einen Urlaub<br />

der Extraklasse.


Fokus & Fakten<br />

Auszeichnung für<br />

Joschi Walch<br />

Der Lecher Hotelier Joschi<br />

Walch wurde für sein<br />

Schualhus mit dem Innovationspreis<br />

2016 von<br />

Vorarlberg Tourismus ausgezeichnet.<br />

Das Schualhus,<br />

das im Sommer 2015<br />

eröffnete, kombiniert kulinarischen<br />

Hochgenuss mit<br />

bester, regionaler Qualität.<br />

Damit handelt es sich<br />

im Rahmen des Tourismusforums<br />

um die vierte<br />

Ehrung für den Arlberg<br />

innerhalb von vier Jahren.<br />

Gratulation!<br />

Neues Helikopterterminal<br />

in Zürs<br />

Zürs darf sich über den<br />

Neubau seines Helikopterstützpunkts<br />

freuen.<br />

Die Wucher Immobilien<br />

GmbH investierte rund<br />

eine Million Euro in das<br />

neue Projekt. Gemeinsam<br />

mit der Bergrettung<br />

Vorarlberg betreibt sie<br />

in den <strong>Winter</strong>monaten<br />

den <strong>No</strong>tarzthubschrauber<br />

„Gallus 1“ und erlaubt<br />

damit schnelle Rettung<br />

aus der Luft.<br />

Gourmetevent in der<br />

Alpenrose Zürs<br />

Von 5. bis 7. Dezember<br />

2016 drehte sich im<br />

Robinson Club Alpenrose<br />

Zürs alles um die Themen<br />

Genuss und edle Weine.<br />

Über 40 renommierte Winzer<br />

und 20 Köche aus der<br />

ganzen Welt freuten sich<br />

bei Connecting World Chefs<br />

auf ein kulinarisches Event<br />

der Superlative.<br />

Strolz eröffnet neuen<br />

Skiservice<br />

Mit dem neuen Skiservice<br />

möchte das Sport- und<br />

Modehaus Strolz seinen<br />

Gästen noch mehr Platz<br />

und Komfort bieten. Alpine<br />

Materialien wie Messing,<br />

Leinen und Holz treffen<br />

hier auf modernes Design –<br />

die exklusive Atmosphäre<br />

lädt zum Verweilen ein. Auf<br />

700 Quadratmetern werden<br />

alle <strong>Winter</strong>sportler bestens<br />

beraten.<br />

Neu in Lech:<br />

Aesop Kiosk<br />

Die australische Pflegemarke<br />

Aesop eröffnete<br />

ihren ersten Store in<br />

Österreich. Das Unternehmen<br />

bietet ein breites<br />

Sortiment von Produkten<br />

höchster Qualität für Haut,<br />

Haar und Körper. Ab sofort<br />

wird man im Hotel Almhof<br />

Schneider in Lech von<br />

einem geschulten Team<br />

bestens zu allen Fragen der<br />

individuellen Körperpflege<br />

beraten.<br />

19


World Luxury Award<br />

for Almhof Schneider<br />

Since 1929, family-run<br />

Almhof Schneider, at the<br />

foot of Schlegelkopf, has<br />

been an exclusive refuge<br />

for guests seeking an<br />

extraordinary holiday<br />

experience. And now the<br />

hotel can be proud of the<br />

World Luxury Award that<br />

it shares with high-quality<br />

brands like Hermès,<br />

Jaguar and Gucci as well<br />

as the world’s best hotels.<br />

Heinz Birk – wine host<br />

of the year 2017<br />

With his wine restaurant,<br />

“WeinRestaurant s’Achtele”<br />

in Zug, Heinz Birk was<br />

awarded the title Weinwirt<br />

Vorarlberg 2017 by<br />

the inn guide “Wirtshausführer”.<br />

He focuses on<br />

selected Austrian wines.<br />

SCHIWAGO, the Arlberg’s<br />

own vintage definitely is<br />

worth a try. We are proud<br />

and delighted!<br />

Three new hotels in<br />

Lech and Zürs<br />

The hotel Hohe Welt<br />

offers four luxury apartments<br />

with a private spa<br />

in Oberlech. The heated<br />

outdoor-pool with wellness<br />

oasis and a unique<br />

location right by the<br />

slope round off the exclusive<br />

offer.<br />

The Severin’s – The<br />

Alpine Retreat sets new<br />

standards in Lech: The<br />

five-star luxury hotel<br />

offers nine suites, one<br />

residence, a restaurant<br />

with bar and lounge and<br />

a wellness and spa area.<br />

The four-star mountain<br />

hotel Sonnblick promises<br />

unforgettable moments<br />

and a breathtaking view<br />

in Lech. Modern suites<br />

and double rooms promise<br />

high-class vacations.


Fokus & Fakten<br />

21


Award for Joschi Walch<br />

Joschi Walch, hotelier<br />

from Lech, received the<br />

Innovation Award 2016<br />

by Vorarlberg Tourism.<br />

His “Schualhus” was<br />

opened in summer 2015<br />

and combines culinary<br />

delights with excellent<br />

regional quality. This is<br />

the fourth award of this<br />

kind the Arlberg receives<br />

in four years.<br />

Congratulations!<br />

New helicopter<br />

terminal in Zürs<br />

Zürs can rejoice in the new<br />

construction of a helicopter<br />

terminal. Wucher<br />

Immobilien GmbH invested<br />

about one million<br />

Euro in the new project.<br />

Together with Vorarlberg’s<br />

mountain rescue service<br />

they run the emergency<br />

rescue helicopter “Gallus<br />

1” in winter – facilitating<br />

fast air rescue.<br />

Gourmet event at<br />

Alpenrose Zürs<br />

From December 5 to 7<br />

2016, Robinson Club<br />

Alpenrose Zürs will be<br />

all about culinary de -<br />

lights and wines. More<br />

than 40 renowned winemakers<br />

and 20 chefs from<br />

all over the world are<br />

looking forward to a truly<br />

grand culinary event:<br />

“Connecting World Chefs”.<br />

Make sure you get one of<br />

the popular spots now!<br />

Strolz opens new<br />

Skiservice<br />

With its new ski service<br />

centre, the sports and<br />

fashion store Sport- und<br />

Modehaus Strolz wants to<br />

offer its customers more<br />

space and comfort. Alpine<br />

materials like brass, linen<br />

and wood meet modern<br />

design – the exclusive<br />

atmosphere is extremely<br />

welcoming. And on 700<br />

square metres every winter<br />

sports fan can expect<br />

perfect service.<br />

New in Lech:<br />

Aesop Kiosk<br />

The Australian cosmetics<br />

brand Aesop opened its<br />

first store in Austria. The<br />

company offers a wide<br />

range of high-quality<br />

products for skin, hair<br />

and body. As of now the<br />

well-trained Aesop team<br />

will answer all your<br />

questions on individual<br />

body care at hotel Almhof<br />

Schneider in Lech.


entgeltliche Einschaltung<br />

AESOP AT ALMHOF<br />

SCHNEIDER<br />

Neu ab Dezember 2016<br />

Fokus & Fakten<br />

dt. / Wir sind stolz, die Eröffnung des ersten Aesop<br />

Kiosks Öster reichs im Hotel Almhof Schneider<br />

bekannt geben zu dürfen. Entdecken Sie dort nach<br />

Belieben unsere Produkt palette an Haut-, Haar- und<br />

Körperpflegeprodukten. Unsere geschulte Mitarbeiterin<br />

freut sich darauf, Ihnen eine personalisierte<br />

Hautpflegeberatung anbieten zu können und Ihnen<br />

Produkte und Muster zu empfehlen, die Ihren ganz<br />

persönlichen Bedürfnissen angepasst sind.<br />

Aesop wurde 1987 in Melbourne gegründet –<br />

mit dem Ziel, Pflegeprodukte höchster Qualität<br />

zu schaffen. www.aesop.com<br />

engl. / We are proud to announce that Aesop’s first<br />

kiosk in Austria has now opened at Hotel Almhof<br />

Schneider. You are invited to visit at your leisure to<br />

experience our range of skin, hair and body care products.<br />

Our trained consultant will be pleased to offer a<br />

personalised skin care consultation and to recommend<br />

products and samples suited to your individual needs.<br />

Aesop was established in Melbourne in 1987. The<br />

objective has always been to formulate products<br />

of the finest quality. www.aesop.com<br />

AESOP KIOSK im Hotel Almhof Schneider<br />

Tannberg 59, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 3500<br />

info@almhof.at, www.almhof.at<br />

23


First class skiing.<br />

SKISCHULE <strong>LECH</strong> www.skilech.info


DA IST WAS LOS …<br />

There is much going on…<br />

26<br />

Ab 2. Dez 2016<br />

Advent in Lech und Zürs<br />

Unter dem Motto „GO WHITE!“<br />

starten Lech und Zürs in die <strong>Winter</strong>saison.<br />

Highlights der Adventszeit:<br />

Der romantische Weihnachtsmarkt<br />

in Zug, der traditionelle<br />

Adventsmarkt in Zürs und der<br />

besinnliche Weihnachtsmarkt in<br />

Lech. Weihnachtsstimmung und<br />

leckere Köstlichkeiten garantiert!<br />

5. – 10. Dez 2016<br />

Arlberg – Weinberg<br />

Bei dieser Messe der Hochge ­<br />

nüsse dreht sich alles um das<br />

Wein- und Gourmetangebot<br />

am Arlberg. Prämierte Winzer<br />

und heimische Spitzengastronomie<br />

sorgen für kulinarische<br />

Höhepunkte.<br />

10. Dez 2016<br />

Fantastic Gondolas<br />

Das multimediale Kunst- und<br />

Musikfestival Fantastic Gondolas<br />

verwandelt die Rüfikopfbahnen<br />

einen Abend lang in schwebende<br />

Dancefloors. Bei internationalen<br />

DJs und imposanten Großprojektionen<br />

auf schneebedeckten Hängen<br />

wird die Nacht zum Tag gemacht.<br />

1. Jan 2017<br />

Klangfeuerwerk Zürs<br />

Ganz traditionell begrüßt Zürs<br />

das neue Jahr: Das eindrucksvolle<br />

Klangfeuerwerk auf dem<br />

Edelweißplatz zeigt seine schönste<br />

Choreographie und erleuchtet<br />

taktgenau die dunkle Nacht.<br />

21. Jan 2017<br />

Der Weiße Ring – Das Rennen<br />

22 Skiabfahrtskilometer und<br />

5.500 Höhenmeter gilt es beim<br />

Kultrennen zu bewältigen. Spannend<br />

bleibt, ob bei der „längsten<br />

Skirennrunde der Welt“ 2017 der<br />

Rekord gebrochen wird – aktuell<br />

liegt er bei 44:35:07 Minuten.<br />

28. Jan – 4. Feb 2017<br />

Ski-Club-Arlberg-Woche<br />

Die Liebe zum Skisport verbindet<br />

schon seit über 20 Jahren die<br />

Mitglieder des Ski-Club Arlberg.<br />

Das umfangreiche Rahmenprogramm<br />

mit Heliskiing, Skitour<br />

und traditioneller SCA-Clubmeisterschaft<br />

schafft besondere<br />

Momente für <strong>Winter</strong>sportler aus<br />

der ganzen Welt.


5. – 10. März 2017<br />

Kampen goes Lech<br />

Das 20-köpfige Kampen-Team<br />

verlegt den <strong>No</strong>rdseestrand an<br />

den Rüfiplatz. Unter dem Motto<br />

„Freunde zu Gast bei Freunden“<br />

serviert der Partnerort Fischspezialitäten<br />

und Flensburger Pils.<br />

Beim chilligen Kampen-Groove<br />

wird es auch bei Minusgraden<br />

warm ums Herz.<br />

<strong>11.</strong> März 2017<br />

CLOSE TO HEAVEN<br />

Freestylecontest<br />

Die besten Rider treffen sich<br />

im Snowpark Lech, um sich im<br />

Slopestyle Contest und im Jamsession<br />

Qualifying zu batteln.<br />

Die danach stattfindende Afterparty<br />

lockt die Fans von der<br />

Piste auf die Tanzfläche.<br />

31. März 2017<br />

Weingondeln<br />

Eine Weinverkostung der ganz<br />

besonderen Art findet Ende März<br />

in den Gondeln des Auenfeldjets<br />

statt. In beeindruckender Kulisse<br />

können dann erlesenste Tropfen<br />

degustiert werden.<br />

2. – 17. Apr 2017<br />

Tanzcafé Arlberg<br />

In den ersten beiden April wochen<br />

wippt der Fuß im Takt von Swing,<br />

Boogie, Nu-Jazz oder Big Band.<br />

Auf den Sonnenterrassen und in<br />

den Bars der Lecher und Zürser<br />

Hotels heißt es dann: Bühne frei<br />

für Topmusiker!<br />

21. – 23. Apr 2017<br />

22. Oberlecher Frühlingsfest<br />

Am Ende der <strong>Winter</strong>saison wird<br />

noch einmal gefeiert: Gemütliche<br />

Stunden und ein spannendes<br />

Programm verspricht das Oberlecher<br />

Frühlingsfest auf dem Burgplateau<br />

Oberlech. Bei Musik und<br />

Firn kann der Sonnenskilauf in<br />

vollen Zügen genossen werden.<br />

22. Apr 2017<br />

Sister Resort Party<br />

Drei Kontinente – eine Freundschaft!<br />

Lech und Zürs feiert mit<br />

seinen drei Partnerorten Kampen<br />

(D), Beaver Creek (USA) und Hakuba<br />

Happo (JPN) die legendäre<br />

Sister Resort Party im sport.park.<br />

lech. Für Stimmung sorgen die<br />

Jazzmusiker Tony Gulizia, Joey<br />

Gulizia und Roger Neumann.<br />

Fokus & Fakten<br />

27


28<br />

From 2 Dec 2016<br />

Advent in Lech & Zürs<br />

Lech & Zürs starts into the winter<br />

season following the motto<br />

“GO WHITE”. Highlights during<br />

the advent season: The romantic<br />

Christmas market in Zug, the<br />

traditional advent market in<br />

Zürs and the beautiful Christmas<br />

market in Lech. Christmas<br />

mood and wintery delicacies<br />

guaranteed!<br />

5 – 10 Dec 2016<br />

Arlberg – Weinberg<br />

This fair of great pleasures will<br />

be all about the Arlberg’s offer<br />

of wine and gourmet cuisine.<br />

Award-winning wine makers<br />

and local top chefs will provide<br />

culinary highlights.<br />

10 Dec 2016<br />

Fantastic Gondolas<br />

The multimedia arts and music<br />

festival Fantastic Gondolas<br />

will turn Rüfikopfbahnen into<br />

floating dancefloors for an entire<br />

evening. International DJs and<br />

impressive large-scale projections<br />

on the snow-covered slopes<br />

will turn the night into day.<br />

1 Jan 2017<br />

Klangfeuerwerk Zürs<br />

The impressive firework of sounds<br />

is Zürs’ traditional way to greet<br />

the new year. On Edelweissplatz<br />

the beautifully choreographed<br />

fireworks will illuminate the night<br />

to the sound of the music.<br />

21 Jan 2017<br />

The White Ring – The Race<br />

22 slope kilometres and 5,500<br />

altitude metres must be overcome<br />

during the legendary race.<br />

Whether the “longest ski round<br />

race in the world” edition 2017<br />

will see a new record remains<br />

to be seen – currently it’s set at<br />

44:35:07.<br />

28 Jan – 4 Feb 2017<br />

Ski-Club Arlberg Week<br />

Passion for skiing is what has been<br />

uniting the members of Ski-Club<br />

Arlberg for more than 20 years.<br />

The comprehensive framework<br />

programme includes heliskiing,<br />

ski tours and traditional SCA Club<br />

championship – creating wonderful<br />

moments for winter sports fans<br />

from all over the world.


5 – 10 Mar 2017<br />

Kampen goes Lech<br />

The 20-strong Kampen team<br />

relocates the <strong>No</strong>rth Sea beach<br />

to Rüfiplatz. Following the<br />

motto “Friends visit Friends” the<br />

partner village will serve fish<br />

delicacies and Flensburger Pils.<br />

The relaxed Kampen grove is<br />

sure to warm your heart even in<br />

chilly weather.<br />

11 Mar 2017<br />

CLOSE TO HEAVEN –<br />

Freestylecontest<br />

The best riders meet at Snowpark<br />

Lech where they will battle<br />

each other in the Slopestyle Contest<br />

and Jamsession Qualifying.<br />

The afterparty lures fans from<br />

the slopes to the dancefloor.<br />

31 Mar 2017<br />

Weingondel<br />

Wine tasting in the gondolas of<br />

Auenfeldjet – a highlight at the<br />

end of March. Try the best vintages<br />

in front of an impressive<br />

background.<br />

2 – 17 Apr 2017<br />

Tanzcafé Arlberg<br />

During the first two weeks of<br />

April you will shake to the beats<br />

of swing, boogie, nu-jazz or big<br />

band. The sun terraces and bars<br />

of Lech and Zürs’ hotels will be<br />

the stages for top musicians!<br />

21 – 23 Apr 2017<br />

22 nd Oberlecher Spring Festival<br />

At the end of the winter season<br />

it’s time for yet another celebration:<br />

Oberlech’s spring festival<br />

promises relaxed hours on<br />

Oberlech’s Burgplateau. Music<br />

and firn will make skiing in the<br />

sun a joyful experience.<br />

22 Apr 2017<br />

Sister Resort Party<br />

Three continents – one friendship!<br />

Lech & Zürs celebrates the<br />

legendary Sister Resort Party at<br />

sport.park.lech with its three<br />

partner villages Kampen (GER),<br />

Beaver Creek (USA) and Hakuba<br />

Happo (J). Jazz musicians Tony<br />

Gulizia, Joey Gulizia and Roger<br />

Neumann will create the right<br />

mood.<br />

Fokus & Fakten<br />

29


45<br />

Millionen Euro Investitionsvolumen<br />

flossen insgesamt in<br />

die vier neuen Bahnen.<br />

million Euro was the<br />

investment volume needed for<br />

the four new cable cars.<br />

ZAHLEN, BITTE!<br />

Numbers, please!<br />

503<br />

Höhenmeter überwindet die<br />

neue Flexenbahn auf ihrem Weg<br />

von Zürs nach Stuben.<br />

altitude metres are covered by<br />

the new Flexenbahn on the way<br />

from Zürs to Stuben.<br />

1<br />

1 5<br />

2.400<br />

Personen kann die neue Flexenbahn<br />

bei Hochbetrieb pro Stunde befördern.<br />

people per hour can be<br />

transported with Flexenbahn during<br />

peak operation.<br />

305<br />

Kilometer Skiabfahrten stehen<br />

<strong>Winter</strong>sportlern am Arlberg ab<br />

Dezember 2016 zur Verfügung.<br />

slope kilometres are available to<br />

all winters sports fans on the Arlberg –<br />

as of December 2016.


Fokus & Fakten<br />

7<br />

Meter schneit es<br />

am Arlberg pro <strong>Winter</strong><br />

durchschnittlich.<br />

200<br />

Kilometer Tiefschnee<br />

warten auf Powder-Fans.<br />

metres of snow fall on<br />

the Arlberg each winter<br />

on average.<br />

kilometres of powder<br />

slopes await fans.<br />

120<br />

Busfahrten werden durch die<br />

neuen Bahnen täglich eingespart.<br />

bus trips are saved every day<br />

because of the new cable cars.<br />

87<br />

Lifte verbinden nun alle<br />

<strong>Winter</strong>sportorte am Arlberg<br />

miteinander.<br />

lifts now connect all of<br />

the Arlberg’s winter sports<br />

31<br />

destinations.


täglich | daily 08:30 – 18:00<br />

gegenüber der Talstation<br />

Bergbahn Oberlech<br />

opposite the lower cable car<br />

station to Oberlech<br />

Dorf 487 | 6764 Lech | +43 5583 2970 70 | skibex.at


Sport &<br />

Freizeit<br />

Sports & Leisure<br />

dt. / Lech Zürs ist eine der führenden <strong>Winter</strong> sportregionen<br />

der Welt und Ski Arlberg darf sich ab sofort<br />

größtes zusammenhängendes Skigebiet in Österreich<br />

nennen. Wir bieten Ihnen alle wichtigen Informationen<br />

und Neuerungen in Sachen <strong>Winter</strong> sport und geben<br />

Einblicke in die Fotografie von Alexander Kaiser.<br />

engl. / Lech Zürs is one of the world’s leading winter<br />

sports destinations and Ski Arlberg now is Austria’s<br />

largest connected skiing area. We’ll give you all<br />

the important information and news on winter sports<br />

and provide insight into Alexander Kaiser’s photography.


Zwischenstation Trittkopf<br />

GRENZENLOSES<br />

SKIVERGNÜGEN<br />

Unlimited ski fun<br />

dt. / Ski Arlberg darf sich ab dem <strong>Winter</strong> 2016 offiziell<br />

das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs<br />

nennen – ab sofort sind alle Orte am Arlberg mit Ski<br />

und Snowboard zu erreichen. <strong>Winter</strong>sport wird so<br />

zum Erlebnis in unglaublichen Dimensionen. Möglich<br />

gemacht hat es die neue Verbindung zwischen Zürs<br />

und Stuben/Rauz: die Flexenbahn.<br />

36<br />

Mit der neuen Einseil-Umlaufbahn finden in 47 Kabinen jeweils<br />

zehn Personen Platz. Bei einer Fahrzeit von etwa sechs Minuten<br />

befördert die Flexenbahn stündlich bis zu 2.400 Personen. Die von<br />

der Flexenbahn GmbH betriebene Verbindungsbahn legt hoch über


der Flexenpassstraße eine Strecke<br />

von fast 1,8 Kilometern zurück.<br />

Dabei wird ein Höhenunterschied<br />

von etwa 562 Metern überwunden.<br />

Panoramareiche Ausblicke garantieren<br />

die großzügigen Scheiben der<br />

komfortablen Kabinen – die freie<br />

Sicht reicht bis ins Klostertal und<br />

zum Arlbergpass nach St. Christoph.<br />

Sport & Freizeit<br />

Vier neue Bergbahnen<br />

<strong>Winter</strong>sportler dürfen sich zum<br />

Start der neuen <strong>Winter</strong>saison auf<br />

vier neue Bahnen freuen. Die neue<br />

Trittkopfbahn I führt von Zürs zur<br />

neuen Zwischenstation, von wo man<br />

entweder zur neuen Bergstation der<br />

Trittkopfbahn II gelangt oder mit<br />

der neuen Flexenbahn zur Alpe Rauz in Stuben fährt. Hier lädt die<br />

ebenfalls neue Albonabahn II zur Weiterfahrt in Stuben ein. Von<br />

der Alpe Rauz können Ski- und Snowboardfahrer nun ganz einfach<br />

und bequem die Skigebiete St. Christoph und St. Anton erkunden.<br />

Mit den neuen Bahnen sind ab sofort alle Ziele des Arlberger<br />

Skigebiets schnell zu erreichen: Stuben, Zürs, Lech, Oberlech,<br />

Schröcken, Warth, St. Anton und St. Christoph. Insgesamt stehen<br />

<strong>Winter</strong>sportfanatikern 305 Kilo meter Skiabfahrten und 87 Lifte<br />

und Bergbahnen zur Verfügung.<br />

Run of Fame<br />

Der Weiße Ring, der Weiße Rausch und die Tannbergrunde – Ski<br />

Arlberg hat zahlreiche legendäre Skiabfahrten und Skirunden zu<br />

bieten. Mit dem Run of Fame lockt das Skigebiet nun mit einer<br />

neuen spektakulären Skirunde. Sie führt über den Arlberg und<br />

durch das gesamte Skigebiet. Der Einstieg kann von beinahe<br />

jedem Punkt erfolgen. 65 Skiabfahrtskilometer und 18.000 Höhen ­<br />

meter müssen beim Run of Fame überwunden werden. Für die<br />

Runde über den Arlberg, von Warth nach St. Anton/Rendl und<br />

retour, benötigt man fast einen ganzen Tag. Unvergessliche<br />

Erlebnisse garantiert!<br />

37


Die Umwelt dankt’s<br />

Die neuen Bergbahnen haben auch für die Umwelt einige Vorteile.<br />

So werden durch die Inbetriebnahme der Flexenbahn täglich 120<br />

Busfahrten eingespart. Außerdem wird das Verkehrsaufkommen<br />

in den Orten verringert und die Anreisezeit verkürzt sich für viele<br />

<strong>Winter</strong>sportler. Das gesamte Bauvorhaben, das sich auf 45 Millionen<br />

Euro beläuft, wurde sehr präzise und bewusst geplant und<br />

umgesetzt. Es entstanden zwar neue Bergbahnen, aber keine neuen<br />

Pisten. Die Schönheit der Region bleibt also auch zukünftig für alle<br />

<strong>Winter</strong>sportler und Naturliebhaber erhalten.<br />

Mit den vier neuen Bergbahnen<br />

Trittkopfbahn I und II, Flexenbahn und<br />

Albonabahn II werden ab dem <strong>Winter</strong><br />

2016/2017 alle Ziele im Arlberger Skigebiet<br />

erreicht. Damit wird Ski Arlberg<br />

zum größten zusammenhängenden<br />

Skigebiet Österreichs. 305 Kilometer<br />

Skiabfahrt und 87 Lifte garantieren ein<br />

einzigartiges <strong>Winter</strong>sportvergnügen.<br />

Das Investitionsvolumen umfasste 45<br />

Millionen Euro.<br />

V. l. n. r. Dkfm Mario Stedile-Foradori, Ing. Philipp Zangerl, Willy Skardarasy<br />

„Perfekte Pistenpräparierung, große Schneesicherheit, eine hohe Anzahl<br />

an Pisten und Tiefschneeabfahrten, nicht zu vergessen die super<br />

Gastronomie – der Arlberg ist schon jetzt ein besonderes Erlebnis für jeden<br />

Skifahrer. Die Flexenbahn ist das Bindeglied zwischen all diesen einzigartigen<br />

Möglichkeiten, die am ganzen Arlberg zur Verfügung stehen.“<br />

Ing. Philipp Zangerl, Vorstand Ski-Zürs-AG und<br />

Geschäftsführer Stubner Fremden verkehrs-GmbH<br />

„Endlich! Ein zusammenhängendes und schneesicheres Skigebiet, das zum<br />

größten Teil über der Baumgrenze liegt. Seit über 50 Jahren eine Vision,<br />

wird es jetzt Realität! Höher hinaus, weiter gedacht – wir alle sind stolz!“<br />

Willy Skardarasy, Aufsichtsratsvorsitzender Ski-Zürs-AG und<br />

treibende Kraft für die Verbindung<br />

38<br />

„Der Arlberg ist ein qualitativ herausragendes Skigebiet. Wir haben<br />

den Anspruch, dass das auch immer so bleibt. Mit der Flexenbahn verbessert<br />

sich die Mobilität für das gesamte Gebiet und die Skifahrer können die<br />

abwechslungsreichen Pisten noch besser nutzen.“<br />

Dkfm. Mario Stedile-Foradori, Vorstand Arlberger Bergbahnen AG


engl. / As of winter 2016, Ski Arlberg can proudly call<br />

itself Austria’s biggest connected skiing area – as of<br />

now all the Arlberg’s villages can be reached on skis<br />

or snowboard. <strong>Winter</strong> sport becomes an experience<br />

of entirely new dimensions. What made this possible<br />

was the new connection between Zürs and Stuben/<br />

Rauz: Flexenbahn.<br />

With the new MGD (monocable<br />

gondola detachable)<br />

47 gondolas can hold up<br />

to ten people each. With a<br />

journey time of six minutes,<br />

Flexenbahn can transport<br />

up to 2,400 people per hour.<br />

The connecting cable car is<br />

run by Flexenbahn GmbH,<br />

it’s suspended high up above<br />

Flexenpassstrasse and covers<br />

a distance of almost<br />

1.8 km and an altitude difference<br />

of about 562 metres.<br />

Panoramic views are guaranteed as a result of the large window panes<br />

of the comfortable gondolas – there is free line of sight all the way to<br />

Klostertal and Albergpass, and St. Christoph.<br />

Four new cable cars<br />

<strong>Winter</strong> sports aficionados can look forward to four new cable cars at<br />

the beginning of this season. The new Trittkopfbahn I goes from Zürs<br />

to the new intermediate station from where you can either go to the<br />

new Trittkopfbahn II summit station or take the new Flexenbahn to<br />

Alpe Rauz in Stuben. Here the – also new – Albonabahn II invites you<br />

to keep going, all the way to Stuben. From Alpe Rauz skiers and snowboarders<br />

can discover the skiing areas St. Christoph and St. Anton.<br />

With the new cable cars, all destinations within the new skiing area<br />

are within easy reach: Stuben, Zürs, Lech, Oberlech, Schröcken, Warth,<br />

St. Anton and St. Christoph. <strong>Winter</strong> sports aficionados have a total of<br />

305 slope kilometres and 87 lifts and cable cars at their disposal.<br />

Sport & Freizeit<br />

Talstation Alpe Rauz<br />

39


Run of Fame<br />

Weißer Ring, Weißer Rausch and<br />

Tannbergrunde – Ski Arlberg offers<br />

numerous legendary slopes and<br />

routes. With the new Run of Fame the<br />

skiing area now invites you to try yet<br />

another spectacular ski route. It leads<br />

across the Arlberg through the entire<br />

skiing area. You can start at almost<br />

every point. 65 slope kilometres and<br />

18,000 altitude metres must be overcome during the Run of Fame.<br />

One round of the Arlberg, from Warth to St. Anton/Rendl and back<br />

takes almost an entire day. Unforgettable experiences guaranteed!<br />

As of winter 2016/2017 the four new<br />

cable cars Trittkopfbahn I and II,<br />

Flexenbahn and Albonabahn II make all<br />

destinations in the entire Arlberg skiing<br />

area easily reachable. As a result,<br />

Ski Arlberg becomes Austria’s largest<br />

connected skiing area. 305 slope<br />

kilometres and 87 lifts guarantee unique<br />

winter sports fun. The investment volume<br />

amounts to 45 million Euro.<br />

For the environment<br />

The new mountain lifts and cable cars have plenty of advantages<br />

for the environment, too. The Flexenbahn saves 120 bus trips per da.<br />

There will generally be much less traffic in the villages and many<br />

winter sports fans can shorten their journey here. The entire construction<br />

project, which costs 45 million Euro, was planned and put<br />

into practise in a precise and conscious fashion. New cable cars but<br />

no new slopes were created. Consequently, the region’s beauty will<br />

remain intact for winter sports fans and nature lovers alike.<br />

“Perfect slope preparation, great snow safety, a high number of slopes<br />

and powder pistes, and, of course, excellent gastronomy – the Arlberg already<br />

is a special experience for skiers. Flexenbahn is the link between all the<br />

possibilities the Arlberg offers.”<br />

Ing. Philipp Zangerl, president of Ski-Zürs-AG and<br />

manager of Stubner Fremdenverkehrs-GmbH<br />

“Finally! One connected and snow-safe area that is mostly above<br />

the tree line. A vision for more than 50 years now becomes reality!<br />

We aimed high, thought ahead – we are all proud!”<br />

Willy Skardarasy, Chairman of the board at Ski-Zürs-AG and<br />

driving force behind the connection<br />

40<br />

“The Arlberg is a high-quality skiing area. And we aim to keep it<br />

that way. With Flexenbahn the mobility for the entire area is improved<br />

and skiers can use the diverse slopes even better.”<br />

Dkfm. Mario Stedile-Foradori, Chairman Arlberger Bergbahnen AG


Sport & Freizeit<br />

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Bergstation Oberlech<br />

HOCH<br />

HINAUS!<br />

Up high!<br />

44<br />

dt. / Fünf neue Lifte und zwei neue Hütten hat<br />

das Skigebiet am Arlberg ab <strong>Winter</strong> 2016 zu<br />

bieten. Doch auch Altbewährtes bekam ein<br />

Make-over und erstrahlt ab dieser Saison im<br />

neuen Glanz, so wie die Bergbahn Oberlech.


Die bisherige Seilbahn wurde durch eine neue, zweispurige<br />

Pendelbahn ersetzt, die auf ihrem Weg 215 Höhenmeter<br />

überwindet. Ab sofort finden pro Kabine 80 Personen Platz<br />

im komfortablen Inneren – zuvor konnten lediglich 32 Personen<br />

befördert werden. Die neue Bergbahn folgt der bisherigen<br />

845 Meter langen Trasse vom Ortszentrum Lech nach<br />

Oberlech und schließt auch weiterhin an das bestehende<br />

Tunnelsystem an, das Oberlech im <strong>Winter</strong> autofrei hält und<br />

die Hotels auf über 1.600 Metern miteinander verbindet.<br />

Sport & Freizeit<br />

Panoramagondel<br />

Auch die beiden Stationsgebäude wurden im Zuge der<br />

Umbaumaßnahmen komplett erneuert. Die Talstation ist<br />

zukünftig so ausgelegt, dass Gäste von der nahegelegenen<br />

Tiefgarage direkt unterirdisch mit der Gondel nach<br />

Oberlech fahren können. So wird die Verkehrssituation im<br />

Lecher Ortszentrum entspannt und lange Wartezeiten vermieden.<br />

Der Gepäcktransport von und zur Bergstation von<br />

Seiten der Hotels erfolgt nach wie vor über das Oberlecher<br />

Tunnelsystem. Die neue Bergbahn Lech-Oberlech<br />

bietet ab sofort nicht nur größeren Komfort und kürzere<br />

Warte zeiten, sondern auch einmalige Ausblicke für alle<br />

Fußgänger, <strong>Winter</strong>sportler und Rodler am Arlberg.<br />

45


Oberlech<br />

engl. / Five new<br />

lifts and two new<br />

huts are the latest<br />

innovations the<br />

skiing area on the<br />

Arlberg has to offer<br />

in winter 2016.<br />

Longstanding objects<br />

like Bergbahn<br />

Oberlech were given<br />

a make-over,<br />

making them<br />

shine like new.<br />

The former cable railway was replaced with a new two-track<br />

aerial tramway that covers 215 altitude metres. As of now,<br />

80 people comfortably fit in each cable car – before only<br />

32 people could be transported at a time. The new mountain<br />

railway follows the old 845-metre-long route from Lech’s<br />

village centre to Oberlech and from there it’s connected with<br />

the existing tunnel system that makes Oberlech car-free in<br />

winter and connects the hotels at 1,600 altitude metres.<br />

In the course of the reconstruction measures, the station building<br />

was completely renovated. The valley station has been<br />

designed so that guests can take the cable car to Oberlech<br />

from the underground car park. This way the traffic situation<br />

in Lech’s village centre is improved and long waiting times<br />

are avoided. Luggage transport from and to the summit<br />

station that is taken care of by the hotels still happens via<br />

Oberlech’s tunnel system. The new Bergbahn Lech-Oberlech<br />

now offers not just more comfort and shorter waiting times<br />

but also unique views for walkers, winter sports fans and<br />

tobogganists on the Arlberg.<br />

46


Sport & Freizeit<br />

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DER SKIPISTE<br />

Four-wheel fun away from<br />

the ski slopes


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27. Dez 2016 – 5. März 2017<br />

dt. / Das <strong>Winter</strong>sporterlebnis auf vier Rädern ist ein Highlight<br />

mit Adrenalin-Garantie. Ob als Beifahrer oder selbst<br />

am Steuer – erleben Sie die Offroader von Mercedes-Benz<br />

in ihrer natürlichen Umgebung. Bei spektakulären Geländefahrten<br />

im Offroad-Parcours wird Sicherheit zum besonderen<br />

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oder telefonisch über die Hotline. Der Pavillon ist auch<br />

Treffpunkt für Ihren Transfer zum Offroad-Parcours.<br />

Kein Betrieb<br />

an Neujahr.<br />

Lech Offroad Experience,<br />

27 Dec 2016 – 5 Mar 2017<br />

engl. / The winter sports highlight on four wheels with heartpounding<br />

moments guaranteed. Whether as a passenger or<br />

driving yourself, experience the off-roaders from Mercedes-<br />

Benz in their natural habitat. Feeling safe will be an adventure<br />

in itself as you drive around the off-road course surrounded<br />

by spectacular scenery.<br />

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Arlberg from 27 December 2016 onwards, or call the hotline.<br />

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Hotline +43 681 20661249<br />

49


50


<strong>LECH</strong> OFFROAD EXPERIENCE<br />

27. Dez 2016 – 5. März 2017<br />

27 Dec 2016 – 5 Mar 2017<br />

Sport & Freizeit


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DIE WELT<br />

IM FOKUS<br />

Focused on the world<br />

„Es ist ein schönes<br />

Gefühl, daheim<br />

zu fotografieren,<br />

weil ich mich hier<br />

natürlich am besten<br />

auskenne.“<br />

„Es ist auch<br />

immer wieder eine<br />

Herausforderung,<br />

Altbekanntes neu<br />

zu interpretieren.“<br />

„Im alpinen Gelände<br />

muss man sich<br />

zurechtfinden und<br />

sicher fühlen.“<br />

„Ohne guten ,digitalen<br />

Background‘<br />

kann man heute<br />

als Fotograf nicht<br />

mehr bestehen.“<br />

54<br />

dt. / Geduld in der Vorbereitung, Schnelligkeit in<br />

der Umsetzung und das Gespür für den richtigen<br />

Zeitpunkt am richtigen Ort – diese drei Eigenschaften<br />

zeichnen den Arlberger Fotografen<br />

Alexander Kaiser aus. „Die Projekte wähle ich<br />

nach der Möglichkeit aus, mich kreativ einbringen<br />

und möglichst unbeeinflusst arbeiten zu<br />

können“, so der Österreicher. Heute bereist der<br />

renommierte Fotograf die ganze Welt.<br />

<strong>La</strong>ndschaft, Sport, Sportfashion und Werbung sind<br />

Alexander Kaisers Metier als Fotograf. „Eine Kampagne<br />

im indischen Himalaya und eine im hohen <strong>No</strong>rden in<br />

Spitzbergen, beide für verschiedene Snowboard- und<br />

Skifirmen – das waren sehr spannende und umfangreiche<br />

Projekte“, erzählt der Fotograf. Zu seinen Kunden zählen<br />

internationale Top-Firmen, deshalb gehören spektakuläre<br />

Fotoreisen zu seinem Alltag: „Die Reisen sind sehr unterschiedlich,<br />

einmal mit Rucksack durchs Gebirge, mit dem<br />

VW-Bus durch <strong>No</strong>rwegen, Trekking in Nepal oder mit<br />

dem Schiff über den Atlantik.“<br />

Die Liebe zur Heimat<br />

Obwohl der Österreicher viel unterwegs ist, ist er seiner<br />

Heimat Wald am Arlberg bis heute treu geblieben. Hier entwickelte<br />

er in seiner Kindheit die Liebe zur alpinen Natur,<br />

zum Klettern, Skifahren und zur Fotografie.


Braunarl<br />

Auch am Arlberg ist Alexander Kaiser<br />

als Fotograf im Einsatz: „Hier arbeite ich<br />

für zahlreiche Kunden. Es ist ein schönes<br />

Gefühl, daheim zu fotografieren, weil ich<br />

mich hier natürlich am besten auskenne<br />

und dadurch optimierter planen und mich<br />

vorbereiten kann. Es ist auch immer wieder<br />

eine Herausforderung, Altbekanntes<br />

neu zu interpretieren.“ Als Fotograf muss<br />

der Arlberger nicht nur zum richtigen Zeitpunkt<br />

auf den Auslöser drücken, sondern<br />

auch outdoor einige Herausforderungen<br />

meistern. „Im alpinen Gelände muss man<br />

sich zurechtfinden und sicher fühlen.<br />

Entsprechende Kondition sowie bergsteigerisches<br />

bzw. skitechnisches Können sind<br />

sicherlich Grundvoraussetzungen, um<br />

effektiv und sicher arbeiten zu können“,<br />

so Alexander Kaiser.<br />

Alexander Kaiser wurde in Wald<br />

am Arlberg geboren. Seine<br />

Leidenschaft zur Natur und<br />

zur Foto grafie entdeckte er<br />

schon früh. Seit 1996 ist er als<br />

selbstständiger Fotograf tätig<br />

und bereist auf der Suche nach<br />

dem besten Motiv die ganze<br />

Welt. Sein Fokus liegt dabei auf<br />

<strong>La</strong>ndschafts-, Sport- und Werbefotografie.<br />

„In der Vergangenheit<br />

wurde Alexander Kaiser mit<br />

zahlreichen Auszeichnungen<br />

geehrt: Preis der österreichischen<br />

Berufsfotografie, Austria<br />

Tourism Werbe Grand Prix<br />

Silber und Bronze, Austrian<br />

Press/Canon Foto Award silber,<br />

Trierenberg Super Circuit<br />

<strong>La</strong>ndscape Panorama Gold.


„Die Basis ist immer<br />

ein gutes Bild –<br />

was nicht drauf ist,<br />

kann nicht bearbeitet<br />

werden.“<br />

„Die Reisen sind<br />

sehr unterschiedlich,<br />

einmal mit<br />

Rucksack durchs<br />

Gebirge oder mit<br />

dem VW-Bus durch<br />

<strong>No</strong>rwegen.“<br />

„Es gibt nicht mehr<br />

viel, was noch nicht<br />

fotografiert wurde.“<br />

„Die Flexenstraße<br />

mit ihrer Umgebung<br />

ist für mich<br />

ein zeitloser<br />

Klassiker.“<br />

Neueste Technik<br />

Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop steht der<br />

Fotograf gerade in der heutigen Zeit positiv gegenüber:<br />

„Ohne guten ,digitalen Background‘ kann man heute als<br />

Fotograf nicht mehr bestehen.“ Er ist aber auch der Ansicht,<br />

dass digitales Fotografieren nicht leichter ist als das analoge.<br />

„Die Basis ist immer ein gutes Bild – was nicht drauf ist,<br />

kann nicht bearbeitet werden“, hält der Fotograf fest. Für<br />

ihn ist Photoshop eine eigene Kunstform, die Bilder schafft,<br />

die voller Träume und Sehnsüchte nach Perfektion und<br />

Schönheit sind. Ein Motiv fotografiert Alexander Kaiser am<br />

Arlberg besonders gerne: den Flexenpass. „Für mich ist er<br />

ein zeitloser Klassiker“, schwärmt der Fotograf.<br />

Rüfikopf<br />

56


engl. / Patient during preparation, quick in<br />

the realisation and a gut feeling for the right<br />

time and the right place – those three traits are<br />

typical for Alexander Kaiser, photographer from<br />

the Arlberg. “I choose projects based on how<br />

much creative room I have to work as freely as<br />

possible”, he tells us. Today the renowned photographer<br />

travels the entire world.<br />

Sport & Freizeit<br />

<strong>La</strong>ndscapes, sports, sports fashion and advertising are<br />

Alexander Kaiser’s specialties as a photographer. “A campaign<br />

in the Indian Himalayas and another one up north<br />

in Svalbard, both for snowboard and ski equipment<br />

companies – those were really exciting and extensive<br />

projects”, the photographer tells us. Among his clients are<br />

international top companies which is why spectacular<br />

photography trips are part of his everyday life: “My travels<br />

are very diverse, sometimes I backpack in the mountains,<br />

sometimes I’m on a VW bus in <strong>No</strong>rway, trekking in Nepal<br />

or on a ship across the Atlantic.”<br />

Love for one’s home<br />

Even though the Austrian is on the road a lot, he’s stayed true<br />

to his home on the Arlberg until today. It was here where<br />

he developed his love for the alpine nature as a child, his<br />

passion for climbing, skiing, and photography. Alexander<br />

Kaiser also works as a photographer on the Arlberg: “I work<br />

for numerous clients here. It’s a nice feeling to photograph at<br />

home because of course here I really know my way around<br />

and I can plan and prepare better. And of course, it also is a<br />

challenge to newly interpret something that is well known<br />

to me.” As a photographer, the Arlberg-native needs to do<br />

more than just hit the release at the right moment, there are<br />

quite a few challenges to be met in the outdoors, too. “In<br />

alpine areas you must know what you’re doing and feel safe.<br />

Which means you need a certain level of fitness; hiking skills<br />

or skiing skills are definitely needed to work effectively and<br />

safely.”, Alexander Kaiser tells us.<br />

“I like photographing<br />

at home because<br />

here I really know<br />

my way around.”<br />

“It’s always a<br />

challenge to newly<br />

interpret something<br />

well-known.”<br />

“In the alpine<br />

landscape you have<br />

to know what you’re<br />

doing to feel safe.”<br />

“Without a firm<br />

‘digital background’<br />

you’re not<br />

going anywhere<br />

as a photo grapher<br />

today.”<br />

“The basis always is<br />

a good image – you<br />

can’t edit what’s not<br />

on there.”<br />

57


“My journeys are<br />

extremely varied,<br />

backpacking in<br />

the mountains or<br />

driving through<br />

<strong>No</strong>rway in a VW<br />

bus.”<br />

“There’s not much<br />

left that has not<br />

been photographed.”<br />

“Flexenstrasse and<br />

its surroundings are<br />

a timeless classic<br />

for me.”<br />

<strong>La</strong>test technology<br />

Image-editing software like Photoshop is something the<br />

photographer sees in a positive light: “Without a firm ‘digital<br />

background’ you’re not going anywhere as a photographer<br />

today.” He also feels that digital photography is no easier<br />

than analogous photography. “The basis always is a good<br />

image – you can’t edit what’s not on there”, the photographer<br />

explains. For him Photoshop is an art form in its own right,<br />

that creates images that are full of dreams and desires for perfection<br />

and beauty. There is one motif Alexander Kaiser likes<br />

to photograph most on the Arlberg: Flexenpass. “A timeless<br />

classic”, the photographer adds enthusiastically.<br />

Albona<br />

58<br />

Alexander Kaiser<br />

Alexander Kaiser was born in Wald am<br />

Arlberg. He discovered his great passion for<br />

nature and photography early on.<br />

As a self-employed photographer, he has<br />

been travelling the world on his quest for<br />

the best motif since 1996. His focus lies on<br />

landscape, sports and advertising photography.<br />

Alexander Kaiser’s work has been<br />

honoured with numerous awards.


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59


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AUF DIE PISTE,<br />

FERTIG, LOS!<br />

Off to the slopes, ready, go!<br />

dt. / Die Idee zum eigenen Skiverleih<br />

entstand vor ungefähr drei Jahren.<br />

„Ich arbeitete als Skiführer, wollte<br />

mich jedoch für den <strong>Winter</strong> umorientieren,<br />

ohne meine große Leidenschaft<br />

zum <strong>Winter</strong>sport aufzugeben“,<br />

erklärt Alex Walch. Also gründete er<br />

den Skiverleih Skibex – zusammengesetzt<br />

aus den Wörtern Ski und Ibex,<br />

lateinisch für Steinbock.<br />

Alex Walch<br />

Beim Betreten des Shops spürt man sofort die<br />

familiäre Atmosphäre. Vier Mitarbeiter aus der<br />

Region kümmern sich mit Leidenschaft und<br />

großem Know-how um die Kunden. Alle sind<br />

mit <strong>Winter</strong>sport groß geworden und leben für<br />

die Materie. „Durch ein offenes Gespräch finden wir heraus, was<br />

der Kunde wirklich braucht. Oft stellen wir ein bis zwei Fragen<br />

mehr, können so aber das passende Produkt garantieren“, begründet<br />

Alex Walch seinen Erfolg.<br />

62<br />

Skibex bietet Equipment für alle Level und eine große Auswahl<br />

an exklusiven Marken. Das Sortiment reicht von Ski und Snowboards<br />

über Tourenskiausrüstung bis hin zu Rodeln. „Ich biete nur<br />

Produkte an, die ich selbst verwenden würde und von denen ich<br />

überzeugt bin“, so Alex Walch. Durch ein innovatives Onlinereservierungssystem<br />

wird auch zu Stoßzeiten das passende Produkt<br />

garantiert. Und das Beste daran: Online erhält der Kunde zusätzlich<br />

zehn Prozent Rabatt. Ein weiteres Skibex-Highlight im <strong>Winter</strong> sind<br />

die geführten Schneeschuhwanderungen montags und mittwochs.


Einzigartig am Arlberg: Der Skiservice<br />

Einen Namen hat sich Skibex vor allem mit seinem hervorragenden<br />

Skiservice gemacht. Zunächst wird gemeinsam mit dem Kunden<br />

entschieden, welchen Feinschliff die Skier oder das Snowboard benötigen,<br />

danach bekommt der <strong>Winter</strong>sportler das Produkt noch am<br />

selben Abend bequem ins Hotel geliefert. So gelingt ein perfekter<br />

Start in den neuen Skitag – ohne Umwege und ohne Kompromisse.<br />

Sport & Freizeit<br />

Alex Walch ist selbst am liebsten im Gelände unterwegs, bei anspruchsvollen<br />

Hängen kann er seine Kraft und Technik am besten<br />

einsetzen. „Ich hatte schon immer viele Ski, aber jetzt ist die Auswahl<br />

deutlich größer“, erzählt Alex Walch lachend.<br />

engl. / The idea of opening his own ski rental service<br />

came up about three years ago. “I was working as a<br />

ski guide but wanted a different job in winter, without<br />

having to give up my great passion for winter<br />

sports”, Alex Walch tells us. Which is why he founded<br />

ski rental Skibex – a neologism made up of the ski<br />

and ibex, the <strong>La</strong>tin word for Capricorn.<br />

63


As soon as you set foot in the shop you<br />

notice the comfy atmosphere. Four<br />

members of staff from the region take<br />

care of their clients – with great passion<br />

and know-how. All of them grew up with<br />

winter sports and live for the trade. “In the<br />

course of an open talk we find out what<br />

it is the customer needs. We often ask one<br />

or two more questions to make sure we<br />

can guarantee the right product”, is Alex<br />

Walch’s key to success.<br />

64<br />

Skibex offers equipment for all levels and a great choice of exclusive<br />

brands. The range goes from ski to snowboard, to ski touring gear<br />

and toboggans. Alex Walch emphasises: “I only offer products that<br />

I would use myself and that I stand behind”. Because of the innovative<br />

online booking tool the right product can be guaranteed at busy<br />

times, too. And the best thing about it: Online clients get ten percent<br />

off. Another winter highlight offered by Skibex: Snow shoe hikes on<br />

Mondays and Wednesdays.


Unique on the Arlberg: The ski service<br />

Skibex has made a name for itself with its extraordinary ski service.<br />

At first staff and customer decide what needs to be done on the<br />

skis or snowboard and then the finished product is delivered to the<br />

hotel that same day. That way the perfect ski day can start right<br />

the next morning. <strong>No</strong> detours, no compromises. Alex Walch himself<br />

loves being out of doors and off-piste where he uses his power and<br />

technique on challenging slopes. “I always had many skis but now<br />

the choice is even bigger”, Alex Walch laughs.<br />

Sport & Freizeit<br />

SKIBEX – DER SKIVERLEIH AM ARLBERG<br />

Dorf 487, 6764 Lech<br />

Tel. +43 5583 297070<br />

aw@skibex.at, www.skibex.at<br />

Öffnungszeiten: Mo – So 8.30 – 18 Uhr<br />

Die Schneeschuhwanderungen sind<br />

über Skibex oder den Tourismusverband<br />

Lech Zürs buchbar.<br />

Snow shoe hikes can be booked at<br />

Skibex or the tourism association.<br />

Opening hours: Mon – Sun 8.30 am – 6 pm<br />

65


IHR WEG FÜHRT<br />

ZUM ERFOLG.<br />

Am Anfang steht immer eine Idee. Ihre Idee.<br />

Wir sind dazu da, sie gemeinsam mit Ihnen weiterzudenken.<br />

Wir kennen Ihre Zielmärkte und Ihre Lieblingsgäste.<br />

Daraus entwickeln wir eine maßgeschneiderte Strategie<br />

und ein punktgenaues Marketingkonzept.<br />

Denn Erfolg kommt von effizienter Arbeit.<br />

ANALYSE<br />

PLANUNG<br />

STRATEGIE


KOORDINATION<br />

MARKETING<br />

BUDGETIERUNG<br />

KONTROLLE<br />

IHRE PRAXIS-EXPERTEN FÜR HOTELSTRATEGIE.<br />

HOTELMARKETING UND MESSBARE ERFOLGE.<br />

Mag. (FH) Gabriele Oberhauser und Team.<br />

Tivoli Office, Olympiastraße 17/6, 6020 Innsbruck<br />

T. +43 512 361 888 801, M. +43 650 801 88 11<br />

oberhauser@oberhauser-consulting.at<br />

www.oberhauser-consulting.at


SKISUITRENTAL –<br />

LEIHEN PER<br />

MAUSKLICK<br />

SkiSuitRental – click to rent<br />

dt. / In allen großen <strong>Winter</strong>sportdestinationen<br />

findet man ihn fast an jeder Ecke: den Ski- und<br />

Snowboardverleih. Aber auch schon mal daran<br />

gedacht, das passende Outfit für die Piste zu<br />

mieten? Ein neues Start-up in Lech macht es<br />

möglich – SkiSuitRental!<br />

Das SkiSuitRental-Team besteht aus leidenschaftlichen<br />

Skifahrern, die es sich auf die Fahne geschrieben haben,<br />

ihren Kunden einen möglichst stressfreien Urlaub zu<br />

garantieren. Jede Saison werden die neuesten Kollektionen<br />

von Skibekleidung auf die Website skisuitrental.com gestellt<br />

und können so ganz einfach per Mausklick bestellt werden.<br />

Das Sortiment reicht von angesagten Marken für Frauen und<br />

Männer bis zu stylischen Kombinationen für kleine Skifahrer.<br />

Das Beste: Die Outfits sehen nicht nur gut aus, sondern<br />

halten auch warm und trocken – bei jedem Wetter.<br />

68


Gegründet wurde das Unternehmen von der Kanadierin<br />

Wendy Williams und der Australierin Googie Gundolf, die<br />

sich zufällig bei einem Aufenthalt in Lech auf der Piste<br />

begegnet sind. Googie lebt in Lech und leitet dort ihre eigene<br />

Skischule für Kinder, die sie auch auf die Idee zum Start-up<br />

brachte – denn die kleinen Abfahrtsläufer wachsen häufig<br />

schnell aus ihrer warmen <strong>Winter</strong>kleidung heraus. Die<br />

Vorteile von SkiSuitRental liegen auf der Hand: Mit einem<br />

geliehenen Skisportoutfit kann man ganz entspannt in den<br />

Skitag starten und gleichzeitig bleibt auch mehr Platz im<br />

Koffer für die wirklich wichtigen Dinge.<br />

Sport & Freizeit<br />

SO FUNKTIONIERT<br />

SKISUITRENTAL<br />

Auf der Seite skisuitrental.com erhalten<br />

<strong>Winter</strong>sportler einen Überblick über die<br />

aktuellen Kollektionen und können das<br />

passende Outfit direkt online wählen.<br />

Empfohlen wird eine Jacke, die passende<br />

Skihose, Handschuhe und eine Skibrille.<br />

SkiSuitRental schickt dann alles europaweit<br />

zum gewählten Zeitpunkt direkt ins Hotel.<br />

Innerhalb Österreichs sind die Portokosten<br />

im Preis inkludiert. Nach dem Aufenthalt<br />

kann die geliehene Kleidung einfach per<br />

Post zurückgeschickt werden. Um die Reinigung<br />

kümmert sich SkiSuitRental.<br />

Weitere Informationen:<br />

www.skisuitrental.com<br />

69


engl. / Every big winter sports destination has<br />

them on almost every corner: ski or snowboard<br />

rental shops. Have you ever thought of renting<br />

the perfect outfit for the slopes, too? A new startup<br />

in Lech makes it possible – SkiSuitRental!<br />

The team behind SkiSuitRental is made up of passionate skiers<br />

whose mission it is to make their clients’ skiing holiday as<br />

stress-free as possible. Each season the latest ski-wear collections<br />

are uploaded on skisuitrental.com where they can simply<br />

be ordered with one click. The range goes from hip brands<br />

for men and women to stylish outfits for the youngsters of the<br />

slopes. And the best thing about it: The outfits don’t just look<br />

good, they’ll keep you warm and dry in every weather.<br />

The company was founded by the Canadian Wendy Williams<br />

and the Australian Googie Gundolf who met on Lech’s slopes<br />

by chance. Googie lives in Lech where she runs her own<br />

skiing school for children – which is how she came up with<br />

the idea for the start-up. The youngest skiers simply grow out<br />

of their warm winter clothing too quickly. The SkiSuitRental<br />

advantages are clear: The rented outfit provides a stress-free<br />

start to the day and at the same time your suitcase suddenly<br />

has some extra space for really important things.<br />

THIS IS HOW IT WORKS<br />

On the website skisuitrental.com you get an overview of the<br />

latest collections and choose the right outfit. What’s recommended<br />

is a jacket, a matching pair of ski trousers, gloves and<br />

ski goggles. SkiSuitRental will send it to any chosen hotel all<br />

over Europe. In Austria postage costs are covered in the price.<br />

After your stay, the rented equipment simply needs to be<br />

returned by post. Cleaning is taken care of by SkiSuitRental.<br />

70<br />

For more information visit:<br />

www.skisuitrental.com


Sport & Freizeit<br />

CASHMERE, JEWELS & MORE<br />

im Therapiezentrum Physiosport<br />

Opening hours 12 am – 4 pm<br />

Private Shopping (call +43 664 1229923)<br />

info@pashmina–shop.at<br />

www.pashmina–shop.at<br />

71


SCHNELL<br />

IN GUTEN HÄNDEN<br />

Bereits seit drei Generationen behandelt<br />

die Unfallklinik Dr. Rhomberg in Lech<br />

am Arlberg Sportverletzungen aller Art.<br />

Hier arbeitet ein erfahrenes Team aus<br />

fachkundigen Pflegern und begeisterten<br />

<strong>Winter</strong>sportlern Hand in Hand, um Skiläufer<br />

wieder fit für die Piste zu machen.<br />

Dank exzellenter medizinischer Betreuung,<br />

atmosphärischem Raumdesign und einer<br />

mehrfach ausgezeichneten Hotelküche<br />

wird dabei jeder Krankenhausaufent-<br />

halt zum echten Kurerlebnis.<br />

IN GOOD HANDS<br />

WITHOUT DELAY<br />

The Dr. Rhomberg emergency clinic in<br />

Lech am Arlberg has over three generations<br />

of experience in treating all possible<br />

kinds of sporting injuries. An experienced<br />

team of professional nursing staff and<br />

passionate winter-sports athletes work<br />

here together hand in hand to get skiers<br />

back on the slopes again. Thanks to its<br />

excellent medical care, atmospheric<br />

interior design and an award-winning<br />

hotel kitchen, every hospital stay feels<br />

more like time spent at a health resort.<br />

Hier schauen Sie nach Skiunfällen<br />

nicht in die Röhre.<br />

Bei Dr. Rhomberg sichert eine hochmoderne<br />

Ausstattung die schnellstmögliche<br />

Behandlung der Patienten. Dank des<br />

leistungsfähigsten, 320° offenen MRT-<br />

Geräts gelingen exakte Diagnosen auch<br />

ohne die ungeliebte Kernspin-Röhre.<br />

So sind detaillierte Aufnahmen ohne<br />

Platzangst und Medikamente möglich –<br />

bei vollem Bewegungsspielraum für<br />

Arzt und Patient.<br />

We won’t leave you out in the cold<br />

after your skiing accident.<br />

The state-of-the-art medical equipment<br />

at the Dr. Rhomberg clinic ensures that<br />

patients receive treatment as quickly as<br />

possible. Thanks to the powerful 320° open<br />

MRI scanner, exact diagnoses can be made<br />

without the use of the unpopular MRI tube.<br />

Detailed scans are then possible without<br />

patients experiencing claustrophobia or<br />

needing medication – with complete freedom<br />

of movement for both doctor and<br />

patient.<br />

Phone: +43 5583 2234<br />

drrhomberg. at


„Nicht alles, was<br />

angesagt ist, steht<br />

auch jedem.“<br />

„Weniger ist<br />

mehr, lautet das<br />

Geheimnis.“<br />

„Das Erlebnis von<br />

Strolz lässt sich<br />

im Internet ganz<br />

schwer darstellen.“<br />

74<br />

STROLZEN GEHEN<br />

Go for a Strolz<br />

dt. / Lech gilt als die Wiege des Skilaufs. Es ist<br />

also nicht verwunderlich, dass auch hier die<br />

Geschichte des modernen Skischuhs beginnt.<br />

1921 eröffnete Ambros Strolz senior seine<br />

Schuhmacherwerkstatt und fertigte per Hand<br />

Ski schuhe aus Leder für die Pioniere des <strong>Winter</strong>sports.<br />

Heute stellt das Unternehmen Strolz<br />

nicht nur personalisierte Exemplare in einzigartiger<br />

Qualität her, sondern heißt im Strolz Sportund<br />

Modehaus in Lech Fashionistas genauso<br />

willkommen wie passionierte <strong>Winter</strong>sportler.<br />

Im Gespräch mit Ambros Strolz, dem Enkel des<br />

Gründers, taucht <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> in die fast 100-jährige<br />

Familiengeschichte ein und entdeckt die Trends<br />

der neuen Saison.


L.L. Das Sport- und Modehaus Strolz wird seit vier Generationen<br />

erfolgreich mit großer Leidenschaft, viel Mut und<br />

Pioniergeist geführt. Können Sie sich noch an Erlebnisse<br />

mit Ihrem Namensvetter Ambros Strolz senior, dem Unternehmensgründer,<br />

erinnern? Welche Bedeutung nimmt die<br />

Familie in Ihrem Betrieb ein?<br />

A.S. Natürlich! Opa hat seine Werkstatt bis ganz zum<br />

Schluss betrieben. Er hat immer darauf geachtet, dass alle<br />

Reparaturen erledigt werden, nichts weggeworfen und<br />

möglichst viel aufbewahrt wird. Meine Mutter, die jetzt fast<br />

60 Jahre im Sporthaus in Lech tätig ist, wurde zur Institution.<br />

Die Kunden freuen sich immer, wenn sie sie sehen. Die<br />

ganze Familie arbeitet im Betrieb. Ich arbeite im Sporthaus,<br />

mein Bruder Florian in der Verwaltung, Schwägerin Silvia<br />

im Einkauf, Merlin ist auch in der Firma und Hannes fertigt<br />

die Skischuhe. Es sind also viele „Strölze“ vorhanden.<br />

Sport & Freizeit<br />

L.L. 1921 eröffnete Ambros Strolz senior seine<br />

Schuhmacherwerkstatt in Lech und fertigte für<br />

die <strong>Winter</strong>sportelite in Handarbeit Skischuhe aus<br />

Leder. Auch heute noch bildet der Skischuh, der<br />

in der eigenen Manufaktur hergestellt wird, die<br />

Kernkompetenz der Familie Strolz. Was zeichnet<br />

den Strolz-Skischuh aus und welche Eigenschaften<br />

erinnern noch an früher?<br />

A.S. Früher wie heute wird der Großteil der<br />

Strolz-Skischuhe in Handarbeit produziert. Der<br />

Innenschuh wird in unserer Manufaktur aus Leder<br />

gefertigt, wie damals. Einziger Unterschied: Die<br />

Außenschale wird heute gespritzt. All diese Vorgänge,<br />

vom Spritzen der Außenschale über die Fertigung<br />

des Innenschuhs bis hin zur Montage erfolgt<br />

in <strong>La</strong>ngen am Arlberg, ist also made in Austria.<br />

Ambros Strolz<br />

L.L. Zu Zeiten von Ambros Strolz senior war Lech noch<br />

sehr landwirtschaftlich geprägt. Der Gründer bewies Mut<br />

und machte sich als Schuhmacher selbstständig. Damit<br />

war er der erste hauptberufliche Handwerker in Lech.<br />

Was denken Sie, wie wichtig ist Risikobereitschaft in Ihrer<br />

Branche?<br />

75


AMBROS STROLZ<br />

IM WORDRAP<br />

An meiner Heimat Lech schätze ich, ...<br />

dass sie so ist, wie sie ist.<br />

Meine liebste Abfahrt am Arlberg:<br />

Aus Kindertagen der Schlegelkopf.<br />

In Zukunft wird das Sportund<br />

Modehaus Strolz ...<br />

seine Herzlichkeit behalten.<br />

Herz- oder Kopfmensch?<br />

Eine Mischung aus beidem.<br />

Ich suche aus ... 120 ... Leihski für jede<br />

Abfahrt den richtigen aus.<br />

Ein <strong>No</strong>-Go auf der Piste:<br />

Badehose und Bikini.<br />

Aus dem Sporthaus Strolz geht<br />

niemand raus, ohne ...<br />

zumindest etwas gesehen zu haben,<br />

was er kaufen möchte.<br />

A.S. Die Skischuhe betreffend ist das,<br />

was Hannes betreibt, eine wirkliche<br />

Nische für Kenner und Spezialisten – es<br />

gibt heutzutage nur noch sehr wenige<br />

kleine Firmen, die Skischuhe selbst<br />

herstellen. Im Gegensatz dazu herrscht<br />

im Modehandel große Konkurrenz. Man<br />

kann also beide Sparten nicht miteinander<br />

vergleichen.<br />

L.L. Wie schafft es das Modehaus<br />

Strolz, über all die Jahre so erfolgreich<br />

zu bleiben?<br />

A.S. Wir haben ein sehr gutes Team,<br />

das sich um den Einkauf kümmert. Es<br />

fährt auf Messen und Veranstaltungen,<br />

schaut sich im Ausland um und achtet<br />

auf die Topgeschäfte in aller Welt. Wir<br />

haben einen ganz speziellen Mix, zugeschnitten<br />

auf die Kunden von Lech, die<br />

ebenfalls sehr speziell sind. Durch die<br />

Mischung aus Sport und Mode können<br />

wir eine Vielfalt garantieren, die es in<br />

dieser Art selten gibt. Auch bei der Hardware achten wir<br />

auf den modischen Touch, den andere Firmen, die darauf<br />

weniger Wert legen, nicht besitzen.<br />

L.L. Wo finden Sie Inspiration?<br />

A.S. Die erhalte ich auf Messen und regelmäßigen Inforeisen.<br />

Wir fahren alle zwei Jahre nach New York, Paris<br />

und Italien und entdecken dort neue Kollektionen. In der<br />

Branche gibt es gewisse Zugpferde, das sind gehypte Läden,<br />

die wir uns gerne ansehen.<br />

76<br />

L.L. Wenn modische Trendsetter den <strong>La</strong>den betreten und<br />

sich dort für den <strong>Winter</strong>sport, aber auch für den Alltag<br />

ankleiden lassen möchten, was raten Sie ihnen?<br />

A.S. Dass er oder sie kein Fashionvictim wird (lacht).<br />

Nicht alles, was angesagt ist, steht auch jedem. Die Kleidung<br />

wirkt bei manchen Kunden vielleicht auch nicht unbedingt


so, wie sie es sich vorstellen. Weniger ist mehr, lautet das<br />

Geheimnis. Man sollte lieber auf Qualität setzen als auf<br />

den letzten Schrei. Wenn man Geld ausgibt, sollte man<br />

auch darauf achten, dass die Kleidung mehr als eine Saison<br />

tragbar ist. Heutzutage geht der Trend eher zum Besonderen<br />

auf den zweiten Blick. <strong>La</strong>belling ist auch nicht mehr sehr<br />

gefragt. Lech ist in dieser Hinsicht aber anders als beispielsweise<br />

St. Moritz oder Kitzbühel. Lech ist sportlicher und<br />

weniger high-fashion als andere renommierte <strong>Winter</strong>sportdestinationen.<br />

Sport & Freizeit<br />

L.L. Erstklassige Qualität und bester Service – das Konzept<br />

von Strolz geht auf. 2015 wurde Ihre Familie mit dem Best<br />

of the Alps Award geehrt, der für herausragende Leistungen<br />

vergeben wird. Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung?<br />

A.S. Am meisten gefreut hat es die Generation vor mir, weil<br />

damals der Unterschied stärker zu spüren war. Zu meiner<br />

Zeit waren die Fundamente von Strolz bereits vorhanden.<br />

Die Auszeichnung ist sowohl toll für uns als Familie als auch<br />

für Lech.<br />

„Die Auszeichnung<br />

ist sowohl toll für<br />

uns als Familie als<br />

auch für Lech.“<br />

„Alle ziehen an<br />

einem Strang.“<br />

„Das Bessere ist der<br />

Feind des Guten.“<br />

L.L. Welche drei Dinge haben Sie von Ihrer Mutter gelernt<br />

und prägen Sie bis heute?<br />

A.S. Das Thema Herzlichkeit statt Kaufzwang ist bei uns<br />

besonders wichtig. Die Kunden sind Gäste und diese Einstellung<br />

unterscheidet unser Geschäft von manch anderen, die<br />

Atmosphäre hier ist einfach anders. Dann eine gewisse Treue<br />

zum Ort. Meine Mutter ist sehr bodenständig, ursprünglich<br />

Tirolerin und redet bis heute Tiroler Dialekt, obwohl sie seit<br />

60 Jahren in Lech lebt. Außerdem hat sie immer sehr auf die<br />

Ordnung und Sauberkeit geschaut. Und das macht sich auch<br />

heute noch in unserem Geschäft bemerkbar.<br />

L.L. Herta Strolz prägte das Haus nachhaltig mit ihrem<br />

einzigartigen Gespür für Trends und Farben. Sie war es,<br />

die angesagte Luxuslabels wie Bogner und Hermès in das<br />

Geschäft holte. Dank Zug und Mietauto konnte sie sich<br />

auf Sportartikel- und Modemessen inspirieren lassen.<br />

Nach welchen Kriterien wählen Sie heutzutage die neue<br />

Kollektion aus?<br />

77


Ambros Strolz ist der Enkel<br />

des Unternehmensgründers<br />

Ambros Strolz senior. Er ist<br />

Gesellschafter und für die<br />

modischen Pistenkollektionen<br />

verantwortlich. Neben seiner<br />

über 80-jährigen Mutter Herta<br />

arbeiten viele weitere „Strolze“<br />

im Familienbetrieb. Sein<br />

Cousin Hannes führt bis heute<br />

die Tradition der Strolz-Skischuhmanufaktur<br />

weiter. Aus<br />

der einstigen Schuhmacherwerkstatt<br />

ist heute ein Unternehmen<br />

mit 150 Mitarbeitern<br />

und sieben Filialen in Lech,<br />

Zürs und Stuben geworden.<br />

2015 wurde das Familienunternehmen<br />

Strolz mit dem Best<br />

of the Alps Award geehrt.<br />

A.S. Nach dem Motto: Das Bessere ist der<br />

Feind des Guten. Es gibt viele gute Produkte,<br />

aber nur wenige sind herausragend. Das Limit<br />

ist immer der Platz und so machen nur die<br />

besten Kollektionen das Rennen. Meistens<br />

muss das Produkt ein Konzept dahinter haben,<br />

wenn uns aus einer Kollektion nur zwei Teile<br />

gefallen, schaffen sie es nicht ins Geschäft.<br />

L.L. Welche Trends lassen sich in der kommenden<br />

<strong>Winter</strong>saison ausfindig machen?<br />

A.S. In der Skibekleidung geht es in Richtung<br />

neue Sportlichkeit und neue Materialien, zum<br />

Beispiel elastische Membrane mit hoher Wassersäule<br />

und extrem hoher Atmungsaktivität.<br />

Auch der Zwiebellook wird immer wichtiger.<br />

In der Mode geht der Trend hin zu guten Produkten<br />

und weniger hin zur Marke. Je jünger<br />

die Kunden, desto weniger markentreu sind sie. Richtige<br />

Markenfans gibt es immer seltener. Für die Kunden muss<br />

das Preis-Leistungs-Verhältnis passen. In der Mode gibt es<br />

einen schnelleren Wechsel in Sachen Trends, weil die Branche<br />

viel größer ist.<br />

78<br />

L.L. Stetig erweitern und erneuern Sie Ihre Filialen.<br />

Letztes Jahr erstrahlte die Filiale am zentralen Rüfiplatz im<br />

neuen Glanz. Jetzt kommt der neue Skiservice. Was haben<br />

Sie verändert, wohin geht der Trend und welche Zielgruppe<br />

möchten Sie ansprechen?<br />

A.S. Mit dem neuen Skiservice möchten wir die Gäste von<br />

Lech ansprechen und mehr Platz, Komfort, Raum und Zeit<br />

schaffen (lacht). Platz und bessere Abläufe sind ein großes<br />

Thema, genauso wie eine inspirierende Atmosphäre. Die<br />

Strolz-typischen Materialien bestehen aus Holz, Leinen<br />

und Messing in einem zeitgenössischen Design. Der neue<br />

Skiservice bietet dem Gast die Möglichkeit zu verweilen und<br />

spiegelt die Atmosphäre eines Fünf-Sterne-Hotels wider. Es<br />

handelt sich um 700 Quadratmeter, die großteils unterirdisch<br />

sind. Die große Herausforderung lag in den Fassaden.<br />

Wir wollten etwas Traditionelles machen, was aber mit den


Anforderungen an Licht und Luftigkeit nicht vereinbar war.<br />

Wir konnten diese Idee nicht umsetzen – das sah unecht<br />

aus. Jetzt haben wir uns auf eine Formensprache geeinigt,<br />

die von der Konstruktion sehr modern ist: einen Glaskubus,<br />

der aber eine traditionelle Holzhülle bekommt. Die<br />

Fassadengestaltung war wirklich unfassbar schwierig, vieles<br />

hat auf den ersten Entwurf hin nicht gepasst. Und auch die<br />

Frage, wie man möglichst viel Licht in ein Untergeschoss<br />

bekommt, damit es nicht wie ein Keller wirkt, galt es zu<br />

beantworten.<br />

Sport & Freizeit<br />

„You get what you<br />

pay for!“<br />

„Der neue Ski ­<br />

service spiegelt die<br />

Atmosphäre eines<br />

Fünf-Sterne-Hotels<br />

wider.“<br />

Rendering des neuen Skiservice Strolz / Rendering of the new ski service Strolz<br />

L.L. Die neue Skisaison startet. Mit welchen Visionen wird<br />

das Sport- und Modehaus Strolz in die Zukunft starten?<br />

A.S. Es wird darum gehen, das Haus immer frisch und im<br />

Zeitgeist zu erhalten und die Qualität zu verbessern. <strong>La</strong>ngweilig<br />

wird es sicher nicht.<br />

L.L. In all den Jahren hat sich der geflügelte Begriff „strolzen<br />

gehen“ etabliert. Warum sollten Gäste, die zum ersten<br />

Mal in Lech und Zürs sind, auf jeden Fall mal „strolzen<br />

gehen“?<br />

A.S. Das gehört zu einem richtigen Lechgast dazu. Die<br />

Neuen dürfen das von den Stammgästen übernehmen.<br />

Lesen Sie das ganze<br />

Interview auf<br />

www.laloupe.com<br />

Read the whole<br />

Interview on<br />

www.laloupe.com<br />

79


“<strong>No</strong> everything that’s<br />

hip suits everybody.”<br />

“Less is more, that’s<br />

the secret.”<br />

“The Strolz experience<br />

is something you<br />

can’t have online.”<br />

“The award is great<br />

for the entire family<br />

and for Lech.”<br />

engl. / Lech is seen as the cradle of alpine skiing.<br />

Consequently it does not come as a surprise<br />

that the history or modern ski boots should<br />

have started here, too. In 1921 Ambros Strolz<br />

senior opened his first shoemaker’s workshop<br />

here where he produced hand-made leather<br />

ski boots for the pioneers of winter sports.<br />

Today the Strolz company not only makes<br />

personalised pieces of inimitable quality but it<br />

welcomes fashionistas as well as winter sports<br />

aficionados to their shop Strolz Sport- and<br />

Modehaus in Lech. In our talk with Ambros<br />

Strolz, the founder’s grandson, <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> delved<br />

into the almost 100-year-old family history and<br />

discovered the season’s latest trends.<br />

L.L. You family has been successfully running Sport- und<br />

Modehaus Strolz for four generations – with plenty of passion,<br />

courage and pioneer spirit. Do you remember some of the exper -<br />

iences of Ambros Strolz senior, your namesake and the founder<br />

of the company? How important is family in your company?<br />

A.S. Of course! My grandfather ran his workshop until the<br />

very end. He always made sure all the repair works were done,<br />

nothing was thrown out and as many things as possible<br />

were stored. My mother, who has been working at Sporthaus<br />

in Lech for almost 60 years has become an institution. The<br />

customers are looking forward to seeing her. The entire family<br />

works for the company. I work at Sporthaus, my brother<br />

Florian in administration, my sister-in-law in purchases,<br />

Merlin is in the company too and Hannes makes the ski boots.<br />

So, there are quite a few “Strolzes” around.<br />

80<br />

L.L. In 1921, Ambros Strolz senior opened his shoemaker’s<br />

workshop in Lech where he produced hand-made leather<br />

ski boots for the winters sports elite. Today ski boots that are<br />

made in your own manufacture still represent the Strolz<br />

family’s core competence. What makes a Strolz ski boot special<br />

and which characteristics have remained unchanged?


A.S. Both today and in former times the biggest part of the<br />

Strolz ski boot is/was made by hand. The inner shoe is still<br />

hand-made from leather in our own manufacture, just like<br />

it used to be. The only difference: the outer shell is made via<br />

injection moulding. All these processes, the moulding of the<br />

outer shell, the production of the inner shoe and the assembling<br />

all take place in <strong>La</strong>ngen am Arlberg, so it’s all “Made in<br />

Austria”.<br />

L.L. During Ambros Strolz senior’s time Lech was a community<br />

that was still very much characterised by agriculture.<br />

The founder proved his courage by becoming a self-employed<br />

shoemaker. That made him the first full-time craftsman in<br />

Lech. What would you say – how important is it to dare to<br />

take risks in your industry?<br />

A.S. As far as ski boots are concerned, Hannes really works<br />

a niche that is only for experts and specialists – today there<br />

are very few small firms that still make ski boots themselves.<br />

In contrast to this, the fashion industry is extremely competitive.<br />

So, you can’t really compare the two branches.<br />

Strolz – Rüfiplatz Lech<br />

81


Ambros Strolz is the grandson of<br />

the company founder, Ambros<br />

Strolz senior. He’s a member of<br />

the company and responsible<br />

for the slope collections. Next<br />

to his 80-plus-year-old mother<br />

Herta, many other Strolzes work<br />

in the family business. His cousin<br />

Hannes keeps the tradition of<br />

the Strolz ski boot manufacture<br />

alive. The former shoemaker’s<br />

workshop now is a company with<br />

150 staff and seven stores in<br />

Lech, Zürs and Stuben. In 2015<br />

the family business Strolz received<br />

the Best of the Alps Award.<br />

L.L. How did Modehaus (= fashion house)<br />

Strolz manage to stay this successful for so<br />

many years?<br />

A.S. We have a great purchasing team.<br />

They go to fairs and events, look around<br />

abroad and keep an eye on the world’s top<br />

shops. We have a special mix that is tailored<br />

to the needs of our customers here in Lech,<br />

who are very special. As a result of the mix<br />

of sports and fashion we can guarantee a<br />

certain diversity that’s quite rare in this<br />

form. And when it comes to hardware we<br />

also try to keep a fashionable touch – which<br />

is something other companies for whom this<br />

is not that important do not have.<br />

Strolz Skischuh / Strolz ski boot<br />

82<br />

L.L. As soon as fashionable trendsetters enter your<br />

store to gear up for winter sports and get everyday<br />

fashion, too, what is your recommendation for them?<br />

A.S. <strong>No</strong>t to become a fashion victim (laughs). <strong>No</strong>t<br />

every thing that is hip really suits everyone. Some<br />

pieces may not come across as well on some customers<br />

as they may think. The secret really is – less is more. I’d<br />

recommend investing in fashion rather than the latest<br />

trend. If you’re going to spend money, I’d recommend<br />

you make sure the clothing you buy is wearable for<br />

more than one season. Today the trend goes towards<br />

the second glance. Big labels aren’t all that important any<br />

longer. In this context Lech is quite different from St. Moritz<br />

or Kitzbühel. Lech is more athletic and less high-fashion than<br />

other winter sports destinations.<br />

L.L. Top quality and excellent service – the Strolz concept<br />

works. In 2015 your family was given the Best of the Alps<br />

Award, a prize that is awarded for extraordinary performance.<br />

What does this honour mean to you?<br />

A.S. Actually, the generation before mine was the happiest,<br />

because for them the difference to former times was more<br />

tangible. During my time, the basis for Strolz was already<br />

there. The award was great for us as a family and for Lech.


L.L. What three things have you learned from your mother<br />

that still shape you today?<br />

A.S. One topic that is very important for us is warmth<br />

instead of pressure to buy. The customers are guests and<br />

this attitude is what distinguishes us from other shops, the<br />

atmosphere simply is different. And then there’s a certain<br />

loyalty to the place. My mother is very down-to-earth and<br />

she still speaks Tyrolean even though she’s been living in Lech<br />

for 60 years. Aside from that she’s always been making sure<br />

everything is orderly and clean. And you can still see that in<br />

the shop today.<br />

Sport & Freizeit<br />

L.L. Herta Strolz had a lasting influence on the house<br />

with her unique feel for trends and colours. It was her who<br />

brought luxury labels like Bogner and Hermès into the shop.<br />

Thanks to trains and rental cars, she was able to let herself<br />

be inspired at sports and fashion fairs. What criteria do you<br />

use today when you pick out the collection?<br />

A.S. True to the motto: Good is good,<br />

but better carries it. There are many<br />

good products but only few are excellent.<br />

The limit always is space and so only the<br />

best collections get chosen. Most of the<br />

time there must be a concept behind the<br />

product, if there are only two pieces in a<br />

collection that we like, it won’t make it<br />

to the shop.<br />

L.L. What trends are visible for the<br />

coming winter season?<br />

A.S. In terms of ski gear everything<br />

goes towards new sportiness and new<br />

materials, like elastic membranes with<br />

a high water column and extremely<br />

high breathability. The layer look also<br />

becomes increasingly important. In<br />

terms of fashion the trend goes more<br />

towards good products and less towards<br />

labels. The younger the customers the<br />

lower their brand loyalty.<br />

AMBROS STROLZ’S<br />

WORDRAP<br />

What I love about my home Lech is …<br />

that it is the way it is.<br />

My favourite slope on the Arlberg:<br />

Schlegelkopf, since I was a child.<br />

Sport- und Modehaus Strolz is going to …<br />

keep its warmth in the future.<br />

Guided by heart or mind?<br />

A mixture of both.<br />

I take my pick …<br />

out of 120 different rental skis for<br />

the perfect run.<br />

A no-go on the slopes: Swimwear.<br />

You’ll never leave<br />

Sporthaus Strolz without …<br />

having at least seen something<br />

you’d like to buy.


“We’re all committed<br />

to this.”<br />

“Good is good, but<br />

better carries it.”<br />

“You get what you<br />

pay for.”<br />

“The new ski<br />

service reflects the<br />

atmosphere in a<br />

5-star hotel.”<br />

Proper brand loyalty is becoming rarer. The customers want<br />

a good price-performance ratio. And in fashion the trends<br />

change more quickly because it’s a much bigger industry.<br />

L.L. You’re constantly expanding and renovating your<br />

stores. <strong>La</strong>st year the store on centrally-located Rüfiplatz got<br />

an all new look. <strong>No</strong>w there’s the new ski service shop. What<br />

is it you’ve changed, where do the trends go and what is<br />

your target group?<br />

A.S. The new ski service centre is supposed to attract<br />

Lech’s guests and create more space, comfort, room and time<br />

(laughs). Space and better processes are a big topic, so is an<br />

inspiring atmosphere. The materials that are typical for Strolz<br />

are wood, linen and brass in a contemporary design. The new<br />

ski service offers the guest to linger and it has the atmosphere<br />

of a five-star hotel. It’s about 700 square metres that<br />

are mostly underground. The big challenge were the facades.<br />

We wanted to do something traditional but that didn’t go<br />

with our requirements in terms of light and space. It wasn’t<br />

possible to put this concept into practise in a two-storey building<br />

– it looked fake. <strong>No</strong>w we have decided on a shape that<br />

comes in a very modern construction: a glass cube that gets a<br />

traditional wooden shell. Designing the façade was incredibly<br />

difficult, many things did not work out in the first design.<br />

And the question of how to get as much light as possible in<br />

the basement to make sure it wouldn’t feel like a cellar was<br />

something we had to deal with.<br />

L.L. The new ski season is about to start. What visions does<br />

Sport- und Modehaus have for the future?<br />

A.S. It’ll always be about keeping the house up-to-date and<br />

improving quality. It’s never going to get boring.<br />

84<br />

L.L. In all those years the term to “go for a strolz” (= “strolzen<br />

gehen”, in German) has been coined. Why would you recommend<br />

that guests who come to Lech and Zürs for the first<br />

time “go for a strolz”?<br />

A.S. Well, it’s part of being a proper guest of Lech. And the<br />

new guests can take that on from the regulars.


STROLZ – SPORT UND MODE<br />

Dorf 116, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 2361, Fax +43 5583 236175<br />

office@strolz.at, www.strolz.at<br />

Sport & Freizeit<br />

Öffnungszeiten: Mo – Sa 9 – 19 Uhr, So 15 – 19 Uhr<br />

Opening hours: Mon – Sat 9 am – 7 pm, Sun 3 pm – 7 pm<br />

STROLZ – RENT A SKI<br />

Skiverleih- und verkauf, Service und Depot<br />

Tannberg 120, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 236121<br />

office@strolz.at, www.strolz.at<br />

Öffnungszeiten: Mo – So 8.30 – 18 Uhr<br />

Opening hours: Mon – Sun 8.30 am – 6 pm


Die perfekte Spielwiese<br />

mitten in der Natur.<br />

The perfect playground<br />

surrounded by nature.


www.golf-arlberg.at<br />

Der neue Golfplatz<br />

in Lech / Zug<br />

The new golf course<br />

in Lech / Zug


FALKE<br />

WOOL-TECH<br />

FALKE Wool-Tech<br />

88<br />

dt. / <strong>Winter</strong>sportler, wie Skifahrer und<br />

Snowboarder, aber auch Wanderer und Golfer<br />

dürfen sich auf eine Innovation freuen, die es<br />

ermöglicht auch bei kalten bis sehr kalten<br />

Temperaturen Sport zu treiben: die FALKE<br />

Wool-Tech Linie.


Die Sportfunktionsunterwäsche mit feinster Merinowolle<br />

wärmt durch Lufteinschlüsse und isoliert auch in feuchtem<br />

Zustand. Trotz wechselnder Belastung und starker Wärmeund<br />

Schweißproduktion, bedingt durch den Sport, erlebt<br />

der Träger ein angenehmes Gefühl. Das Risiko von Auskühlung<br />

und damit verbundener muskulärer Probleme und<br />

Erkältungen reduziert sich durch FALKE Wool-Tech auf ein<br />

Minimum.<br />

Sport & Freizeit<br />

Innovation<br />

FALKE darf stolz auf über 120 Jahre Know-How zurückblicken<br />

und verwendet seit jeher hochwertigste Garne, durch<br />

die sich die Wäsche angenehm an die Haut schmiegt. Alle<br />

Materialien sind extra weich und gewähren ein hautfreundliches<br />

Verhältnis zwischen Feuchtigkeit und Trockenheit am<br />

Körper. Das optimale Wohlfühlklima entsteht durch eine<br />

zweilagige Konstruktion, die überflüssige Feuchtigkeit ableitet<br />

und für einen ausgewogenen Komfort sorgt. Dadurch<br />

wird der Körper in aktiven Phasen gekühlt und in passiven<br />

Phasen vor Auskühlung geschützt.<br />

Weitere<br />

Informationen:<br />

www.falke.com<br />

Funktionalität<br />

trifft auf Passform<br />

Eine optimale Passform<br />

erreicht FALKE durch<br />

den gezielten Einsatz<br />

von Funktionszonen.<br />

Flexzonen an Schulter,<br />

Ellenbogen und Knie<br />

garantieren einen<br />

optimalen Sitz und<br />

maximale Bewegungsfreiheit.<br />

Diese Kombination<br />

aus Passform<br />

und Funktionalität lässt<br />

das Sportlerherz höher<br />

schlagen.<br />

89


engl. / <strong>Winter</strong> sports fans like skiers and<br />

snowboarders but also hikers and golfers<br />

can look forward to an innovation that will<br />

give them the possibility to practise their<br />

sports in very cold weather, too: the FALKE<br />

Wool-Tech line.<br />

The functional sports underwear with finest merino wool<br />

warms with air pockets and insulates even when damp.<br />

Despite changing requirements and strong production of<br />

warmth and sweat because of the sport, the wearer still<br />

experiences a comfortable feel. The risk of rapid cooling and<br />

connected muscle issues or the risk of catching cold are thus<br />

reduced to a minimum – thanks to FALKE Wool-Tech.<br />

90


Innovation<br />

FALKE proudly looks back on 120 years of know-how, the<br />

company has always been using high-quality yarns that<br />

make sure the clothing fits snugly and comfortably. All<br />

materials are extra soft and guarantee a skin-friendly ratio<br />

of humidity and dryness on the body. The ideal comfortable<br />

climate is created by a two-layer construction that drains<br />

extra humidity and creates a comfortable balance. This way<br />

the body is cooled during active phases and protected from<br />

cooling down too much during passive phases.<br />

Sport & Freizeit<br />

For more<br />

information visit:<br />

www.falke.com<br />

Functionality meets fit<br />

FALKE creates the ideal fit by using functional zones.<br />

Flex zones on shoulders, elbows and knee guarantee the<br />

perfect fit and maximum flexibility. This combination of<br />

functionality and fit will make every athlete happy.<br />

91


ALPINE SPIELWIESE<br />

FÜR BALLKÜNSTLER<br />

Alpine playground for golf artists<br />

dt. / Je dünner die Luft, desto weiter fliegt der Ball.<br />

Der neue Golfplatz Lech bietet pures Spielvergnügen<br />

vor traumhafter Alpenkulisse.<br />

Der Golfclub Lech hat eine<br />

Greenfee-Gebühr von 56 Euro für<br />

9 Loch und 82 Euro für 18 Loch,<br />

Mitglieder aller Vorarlberger Golfclubs<br />

erhalten 20 Prozent Rabatt.<br />

Kinder bis Jahrgang 2005 spielen<br />

gratis. Die Jahresmitgliedschaft<br />

inklusive des 18-Loch-Partnerclubs<br />

Bludenz-Braz kostet 1.320 Euro.<br />

Golfclub Lech has a greenfee of<br />

56 Euro for 9 holes and 82 Euro for<br />

18 holes, members of all golf clubs<br />

from Vorarlberg are granted a 20<br />

percent discount. Children born in<br />

2005 and later play for free. The<br />

annual membership fee that includes<br />

the 18-hole partner golf course<br />

in Bludenz-Braz is 1,320 Euro.<br />

92<br />

Auf 1.500 Metern eröffnete im Sommer<br />

2016 in Lech der höchste Golfplatz Österreichs.<br />

Im idyllischen Zugertal wurden<br />

auf beiden Seiten des Lechs neun Bahnen<br />

angelegt (PAR 66), die sich behutsam in<br />

die Natur einfügen. Auf 19 Hektar haben<br />

Gämsen ihr Revier und im hohen Gras<br />

blühen Frauenschuh und Alpenrose. „Die<br />

Höhenlage bietet ideale Gegebenheiten,<br />

um die Kondition zu stärken und Kräfte zu<br />

tanken“, weiß Markus Kleissl, Geschäftsführer<br />

und Vorstand des Clubs. Die längste<br />

Spielbahn ist Loch 2 – ganze 468/425 Meter<br />

müssen überwunden werden, um ans Ziel<br />

zu kommen.<br />

Eine Auszeit können sich Ballprofis im modernen<br />

Clubhaus gönnen. Hier serviert das<br />

Team des Hotels Rote Wand leichte Salate und Gerichte – Traumkulisse<br />

garantiert. Wer vor dem Spiel seine Puttingtechnik verbessern<br />

oder den Abschlag üben will, kann beim Hotel Berghof im Ortskern<br />

von Lech die Übungsanlage besuchen. Abwechslung bietet<br />

außerdem eine Runde am 18-Loch-Partnergolfplatz Bludenz-Braz,<br />

der nur etwa 30 Kilometer entfernt liegt. Weitere fünf Golfplätze in<br />

Vorarlberg und Tirol sind ebenso in kurzer Zeit bequem erreichbar.<br />

Die Hotels in Lech, Zürs und Zug freuen sich schon auf das sportliche<br />

Publikum: Die Partnerbetriebe der Golf Lech AG bieten bis zu<br />

25 Prozent Greenfee-Ermäßigung und spezielle Golfwochen an.


engl. / The thinner the air, the farther the ball will<br />

fly. The new golf course Lech offers great games in<br />

front of an incredible alpine backdrop.<br />

Sport & Freizeit<br />

At 1,500 altitude metres, Lech has just opened Austria’s highestsituated<br />

golf course. The nine-hole course (PAR 66) was carefully<br />

built in idyllic Zug valley to both sides of the river Lech. The 19<br />

hectares are the territory of chamois, in the high grass you’ll find<br />

lady’s slipper and alpine rose. “The altitude is perfect for building<br />

up one’s fitness”, Markus Kleissl, manager and president of the<br />

club, tells us. The longest fairway is hole 2 – here 468/425 metres<br />

must be overcome successfully.<br />

The modern clubhouse is perfect for golfers to take a break. Here the<br />

team of hotel Rote Wand serves light salads and dishes – wonderful<br />

backdrop included. All those who’d like to improve their putting<br />

or practise tee ing off before the game, the practise ground at hotel<br />

Berghof at the centre of Lech is ideal. And if you’re looking for a<br />

change of scenery the 18-hole<br />

partner golf course Bludenz-Braz<br />

is only about 30 kilometres away.<br />

Five more golf courses in Vorarlberg<br />

and Tyrol are also within<br />

easy reach. The hotels in Lech, Zürs<br />

and Zug are looking forward to<br />

the athletic clientele: The partner<br />

businesses of Golf Lech AG offer up<br />

to 25 percent greenfee discounts<br />

and specialised golf weeks.<br />

GOLFCLUB <strong>LECH</strong><br />

Zug 708, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 664 3046530<br />

office@golf-arlberg.at, www.golf-arlberg.at<br />

93


Mehr Raum, mehr Zeit.<br />

More time, more space.<br />

Werte ändern sich. Alte gehen, Neue kommen.<br />

Luxusgüter werden abgelöst. Durch Neue.<br />

Wie Raum und Zeit. Leisten Sie sich diesen Luxus.<br />

Detailinformationen: Lech Zürs Tourismus GmbH, A-6764 Lech am Arlberg


Values change. Quality remains.<br />

Luxury goods are replaced. By new ones.<br />

Like time and space. Afford the luxury.<br />

Tel: +43 (0)5583 2161, info@lech-zuers.at<br />

www.lech-zuers.at


TIPPS FÜR DEN<br />

<strong>LECH</strong>ER BERGSOMMER<br />

Tips for the summer in Lech<br />

KULINARIK &<br />

GENUSS<br />

Achtele<br />

+43 5583 39370<br />

Allerlei<br />

+43 5583 39370<br />

Arlberg die Stube<br />

+43 5583 21340<br />

Aurelio<br />

+43 5583 2214<br />

Backstube Lech<br />

+43 5583 2263-43<br />

Berghof<br />

+43 5583 2635<br />

Bodenalpe<br />

+43 664 2400389<br />

Burgwald<br />

+43 558 2310<br />

Crêperie Schüna<br />

+43 5583 2147<br />

Die Krone von Lech<br />

+43 5583 2551<br />

Goldener Berg<br />

+43 5583 22050<br />

Griggeler Stuba<br />

+43 5583 3140<br />

Hagen’s<br />

Dorfmetzgerei<br />

+43 5583 2303<br />

Hartenfels<br />

+43 5583 3104<br />

Martinsstüberl<br />

+43 5583 2203<br />

Mohnenfluh<br />

+43 5583 3311<br />

Omesberg<br />

+43 5583 2212<br />

Post Kutscherstube<br />

+43 5583 2206<br />

HEIRATEN &<br />

FEIERN<br />

Aurelio<br />

+43 5583 2214<br />

Arlberg die Stube<br />

+43 5583 21340<br />

Berghof<br />

+43 5583 2635<br />

96


Sport & Freizeit<br />

Burg Restaurant<br />

& Kriegeralpe<br />

+43 5583 22910<br />

Edel Weiss<br />

Wedding & Event<br />

Planer<br />

+43 664 2423580<br />

Goldener Berg<br />

+43 5583 22050<br />

Hochzeitsfotografie<br />

Weissengruber<br />

+43 699 11110855<br />

Die Krone von Lech<br />

+43 5583 2551<br />

Rud-Alpe<br />

+43 5583 4182-5<br />

Sonnenburg<br />

+43 5583 2147<br />

SHOPPING &<br />

LIFESTYLE<br />

Blumen Kopf<br />

+43 5583 4185-2<br />

Huber Schmuck<br />

+43 5583 3737<br />

Lenai & Linai<br />

+43 5583 40080<br />

Peppino<br />

+43 5583 2224<br />

Pfefferkorn’s<br />

Sporthaus<br />

+43 5583 2224<br />

Raum und<br />

Ein richtung Walch<br />

+43 5583 35200<br />

Room Service<br />

Boutique<br />

+43 5583 2635<br />

Sagmeister Boutique<br />

+43 5583 3092-1<br />

Souvenir, Mitbringsl<br />

& Juwelenstub<br />

+43 5583 21340<br />

Sportalp<br />

+43 5583 2110<br />

Strolz Sporthaus<br />

+43 5583 23610<br />

BARS &<br />

NIGHTLIFE<br />

Archivbar<br />

+43 5583 3734<br />

K. Club<br />

+43 664 3367229<br />

Tannbergerhof Bar<br />

+43 5583 2203<br />

97


98


entgeltliche Einschaltung<br />

DIE KRÖNUNG<br />

DER LIEBE<br />

The high point of love<br />

Heiraten & Feiern<br />

dt. ⁄ Ja, ich will! Heiraten natürlich<br />

und zwar inmitten der imposanten<br />

Bergwelt von Lech und rundum<br />

verwöhnt vom Romantik Hotel<br />

Die Krone von Lech.<br />

Mit Fünf-Sterne-Qualität und Zwei-<br />

Hauben-Kochkunst hat die traditionsreiche<br />

Krone bereits viele Brautpaare und<br />

Gäste glücklich gemacht. Der wahre Luxus<br />

aber ist, sich am schönsten Tag seines Lebens<br />

um nichts kümmern zu müssen! Ganz egal,<br />

wie man sich seine Traumhochzeit ausgemalt hat,<br />

eine professionelle Wedding plannerin und das gesamte<br />

Team der Krone sorgen dafür, dass an diesem bedeutenden<br />

Tag alles in das gewünschte Bild passt.<br />

Von der standesamtlichen Trauung im Hotel über eine Agape<br />

bei der benachbarten Pfarrkirche und einem Aperitif auf der<br />

exklusiven Sonnenterrasse bis hin zum Festmahl mit Hochzeitstorte<br />

aus der hauseigenen Patisserie macht die Krone<br />

alles möglich. Jede Hochzeitsfeier bekommt hier eine persönliche<br />

<strong>No</strong>te und wird nach den individuellen Vorlieben<br />

des Brautpaares zelebriert. Wo könnte man einander also<br />

romantischer die ewige Liebe versprechen als im charmanten<br />

Ambi ente der Krone, umgeben von Familie, Freunden und<br />

der blühenden Berg- oder glitzernden <strong>Winter</strong>landschaft.<br />

99


MANN & FRAU WERDEN<br />

PERFEKT & UNVERGESSLICH MIT DER KRONE!<br />

Perfekte Organisation durch eine Weddingplannerin<br />

Standesamtliche Trauung im Hotel möglich<br />

Sekt- oder Champagnerempfang nach der kirchlichen Trauung<br />

Aperitif auf der Sonnenterrasse<br />

Hochzeitsmenü aus der Zwei-Hauben-Gourmetküche<br />

Panoramarestaurants und romantische Stuben<br />

Aufmerksamer, unaufdringlicher Service<br />

Brunchen am Tag danach<br />

Flitterwochen in der Hochzeitssuite<br />

… und was immer Sie noch wünschen!<br />

engl. ⁄ Yes, I do! ... want to get married, of<br />

course, right at the centre of Lech’s impressive<br />

alpine landscape and spoiled by Romantik<br />

Hotel Die Krone von Lech.<br />

100<br />

With its five-star quality and two toque-decorated cuisine,<br />

the tradition-steeped Krone has already made many brides<br />

and grooms as well as guests very happy. The crowning of<br />

luxury is to not have to worry about anything on this most<br />

beautiful day! <strong>No</strong> matter how you’ve envisioned your dream<br />

wedding, a professional wedding planner and the Krone’s


entire team make sure that, when this most important day<br />

comes, every thing is just as you’d imagined it would be.<br />

Starting with the civil ceremony followed by the agape by the<br />

neighbouring parish church and an aperitif on the exclusive<br />

sun terrace, all the way to the banquet with a wedding cake<br />

from the house’s own patisserie – the Krone will make it<br />

happen. Each wedding ceremony gets its own personal touch<br />

and is celebrated according to the couple’s individual wishes.<br />

Where else could you promise eternal love in a more romantic<br />

setting than in the wonderful atmosphere at Krone, surrounded<br />

by family, friends and the blooming mountain- or<br />

glittering winter landscape of Lech?<br />

Heiraten & Feiern<br />

BECOME HUSBAND & WIFE<br />

PERFECT & UNFORGETTABLE WITH THE KRONE!<br />

Perfect organisation by a wedding planner<br />

Civil ceremony at the hotel is possible<br />

Sparkling wine or Champagne reception after the church wedding<br />

Aperitif on the sun terrace<br />

Wedding menu from the two toque-decorated gourmet kitchen<br />

Panorama restaurants and romantic parlours<br />

Attentive yet unobtrusive service<br />

Brunch the day after<br />

Honeymoon in the honeymoon suite<br />

And whatever else you could wish for!<br />

ROMANTIK HOTEL<br />

DIE KRONE VON <strong>LECH</strong><br />

Dorf 13, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 2551, Fax +43 5583 2251-81<br />

email@kronelech.at, www.kronelech.at<br />

HOCHZEITSPLANERIN /<br />

WEDDING PLANNER<br />

ALEXANDRA KIENER<br />

Tel. + 43 5583 2551-507<br />

wb@kronelech.at<br />

101


102


entgeltliche Einschaltung<br />

GOLDENER BERG<br />

Traumhochzeit auf der Sonnenseite des Arlbergs<br />

Heiraten & Feiern<br />

Egal ob sommerliches Blütenmeer<br />

oder Wunderwelt aus<br />

Schnee und Eis – die Naturkulisse<br />

rund um Oberlech<br />

bewegt mit eindrücklicher<br />

Schönheit und grandiosen<br />

Aussichten. Im Hotel Goldener<br />

Berg auf 1.750 Meter über dem<br />

Meer fühlen sich Brautpaare<br />

dem siebten Himmel ganz nah.<br />

Gastgeberin Daniela Pfefferkorn<br />

kümmert sich mit ihrem engagierten<br />

Team um das perfekte<br />

Rundumpaket. Die Hauben ­<br />

küche und der exquisite Weinkeller<br />

verwöhnen auf höchstem<br />

Ni veau. Gespeist wird auf<br />

Wunsch in den holzgetäfelten<br />

Stuben des Alten Goldenen<br />

Berg. Selbstverständlich<br />

kümmert sich das Team um<br />

Dekoration, Unterhaltung und<br />

Kinderprogramm. Ein herrliches<br />

Fleckchen Erde, um den<br />

schönsten Tag im Leben so<br />

richtig auszukosten.<br />

Whether it is a sea of summer<br />

flowers or a winter wonderland<br />

of snow and ice – the awe-inspiring<br />

beauty and grand vistas of<br />

Oberlech’s natural surroundings<br />

will not leave anybody unmoved.<br />

Hotel Goldener Berg is the<br />

place where brides and grooms<br />

feel as if they were in seventh<br />

heaven. While host Daniela<br />

Pfefferkorn and her ambitious<br />

team make sure that everything<br />

is perfect, the hotel’s haute cuisine<br />

and outstanding wine cellar<br />

guarantee an endless array of<br />

culinary sensations. The beautifully<br />

wood-panelled parlour<br />

of Alter Goldener Berg creates a<br />

wonderful dining atmosphere<br />

upon request. Needless to say,<br />

the experts here gladly take care<br />

of your decorations, entertainment<br />

and kid’s programme. A<br />

wonderful place – where you are<br />

bound to enjoy the most beautiful<br />

day of your life to the fullest.<br />

Alter Goldener Berg<br />

täglich geöffnet<br />

von <strong>11.</strong>30 – 17 Uhr &<br />

18.30 – 1 Uhr<br />

Große Sonnenterrasse<br />

mit wunderbarem<br />

Ausblick,<br />

500 Jahre alte<br />

Stuben, Weinkeller<br />

mit über 1.200<br />

erlesenen Weinen,<br />

regionale Schmankerl,<br />

2 x pro Woche Après<br />

Ski mit Livemusik<br />

Alter Goldener Berg,<br />

open daily from<br />

<strong>11.</strong>30 am – 5 pm and<br />

6.30 pm – 1 am<br />

<strong>La</strong>rge sundeck<br />

with extraordinary<br />

panorama view,<br />

500 year old parlour,<br />

wine cellar with more<br />

than 1,200 exquisite<br />

wines, regional<br />

delicacies, après ski<br />

with live music<br />

two times a week<br />

HOTEL GOLDENER BERG<br />

Oberlech 117, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 22050, Fax +43 5583 2505-13<br />

happy@goldenerberg.at, www.goldenerberg.at<br />

103


104


entgeltliche Einschaltung<br />

CIRCLE CHALETS<br />

Ein exklusiver Kreis<br />

Heiraten & Feiern<br />

Nicht ohne Grund tragen die<br />

Circle Chalets ihren Namen.<br />

Es ist ein Ort für Kreise: Für<br />

das Get-together im kleinen<br />

Kreis. Für die Hochzeitsfeier im<br />

großen Kreis. Für die Feier im<br />

privaten Kreis. Und für das Einstimmen<br />

im familiären Kreis.<br />

Die <strong>La</strong>ge der Chalets spielt besonders<br />

im Sommer ihre Reize<br />

aus, so gehört das Zugertal zu<br />

den Hauptanziehungspunkten<br />

von Lech in der warmen Jahreszeit.<br />

Am Ende des Tals, kurz vor<br />

der verkehrsfreien Zone, liegen<br />

die Chalets, eingebettet in ein<br />

atemberaubendes Bergpanorama.<br />

Das Tal zählt wohl zu den<br />

schönsten naturbelassenen<br />

Alpentälern Österreichs und<br />

ist ein großartiges Refugium,<br />

um ganz wunderbar die Seele<br />

baumeln zu lassen, die Natur<br />

zu genießen oder die Berge<br />

mannigfaltig zu erleben.<br />

There is a good reason the Circle<br />

Chalets bear their name. They<br />

are a place for circles: For gettogethers<br />

in a small circle. For<br />

a large wedding. For a private<br />

celebration. The Chalets’ location<br />

is particularly attractive in<br />

summer, the Zugertal is one of<br />

Lech’s main points of attraction<br />

during the warm season. The<br />

chalets are located at the end of<br />

the valley, where the trafficfree<br />

zone starts, embedded in<br />

a breathtaking mountain land -<br />

scape. The valley is one of the<br />

most beautiful natural alpine<br />

valleys in Austria and a wonderful<br />

refuge where one can<br />

relax and unwind, enjoy the<br />

nature and enjoy the mountains<br />

in every possible way.<br />

CIRCLE CHALETS ARLBERG<br />

Zug 710, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 3098140, Fax +43 4274 51227<br />

booking@circlechalets.com, www.circlechalets.com<br />

105


FRIENDLY<br />

®<br />

SKI SPORT MODE<br />

Sport & Mode in Zürs<br />

T +43/5583/2660<br />

Hotelboutique<br />

im Burghotel, Oberlech<br />

T+43/5583/2291-720<br />

Gablgrafik © Bregenz


Skiverkauf und Skiservice<br />

neben Talstation Trittkopfbahn<br />

T+43/5583/3079<br />

Skiverleih<br />

neben Talstation Trittkopfbahn<br />

T +43/5583/3079<br />

www.braendlezuers.at<br />

Sonnenterrasse • Bistro


Shopping &<br />

Lifestyle<br />

Shopping & Lifestyle<br />

dt. / Shopping wird in Lech und Zürs zum Fest für alle<br />

Sinne! In stilvollen Geschäften und edlen Flagshipstores<br />

finden Fashionvictims angesagte Marken. Hier<br />

gilt: Qualität statt Quantität. Bei Krumm mischen sich<br />

spanische Vibes mit dem sportlichen Lifestyle des<br />

Arlbergs und gemütliche Cashmerepullover von Iris<br />

von Arnim machen Lust auf die kalte Jahreszeit.<br />

engl. / In Lech and Zürs shopping is a feast for all<br />

senses! Stylish shops and classy flagship stores are a<br />

true Mecca for fashionistas. The motto: quality over<br />

quantity. At ‘Krumm’ you’ll find a mixture of Spanish<br />

vibes and the Arlberg’s typical athletic lifestyle and<br />

at Iris von Arnim cosy cashmere sweaters get you in<br />

the mood for the cold season.


TUDOR HERITAGE<br />

BLACK BAY BRONZE<br />

erhältlich bei / available at<br />

Huber Uhren<br />

BOGNER<br />

SKIBRILLE<br />

erhältlich bei / available at<br />

www.bogner.com<br />

LIEBLINGS-<br />

STÜCKE<br />

Favourites<br />

BOGNER<br />

SKIHELM<br />

erhältlich bei / available at<br />

www.bogner.com<br />

110<br />

PULLOVER MELISSA<br />

erhältlich bei / available at<br />

www.irisvonarnim.com


Shopping &<br />

Lifestyle<br />

ZIMMER<br />

<strong>LECH</strong>RING<br />

erhältlich bei / available at<br />

www.juwelier-zimmer.de<br />

ELEMENTAL<br />

FACIAL BARRIER<br />

CREAM<br />

erhältlich bei / available at<br />

Aesop Kiosk<br />

im Almhof Schneider<br />

LEDERROCK<br />

CHARLIZE<br />

erhältlich bei / available at<br />

www.irisvonarnim.com<br />

ROLEX<br />

DAY-DATE<br />

erhältlich bei / available at<br />

Huber Uhren<br />

KISSEN<br />

erhältlich bei / available at<br />

Raum & Einrichtung Walch<br />

111


FÄUSTLINGE<br />

erhältlich bei / available at<br />

Lenai & Linai<br />

FALKE<br />

SKISOCKEN<br />

erhältlich bei / available at<br />

www.falke.com<br />

EINKAUFSTASCHE<br />

erhältlich bei / available at<br />

Lenai & Linai<br />

ATOMIC<br />

HAWX MAGNA<br />

erhältlich bei / available at<br />

Friendly Brändle<br />

FALKE WOOL-TECH<br />

ZIPSHIRT<br />

erhältlich bei / available at<br />

www.falke.com


JUWELEN STUB‘<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

EXKLUSIV IN <strong>LECH</strong><br />

Hotel Arlberg • Familie Kommerzialrat Schneider 113<br />

Tannberg 187 • 6764 Lech am Arlberg<br />

T +43 5583 21 34 0 • info@arlberghotel.at • www.arlberghotel.at


HANDMADE<br />

IN ITALY<br />

Handmade in Italy<br />

entgeltliche Einschaltung<br />

dt. / Drei simple Strickmaschinen. Mehr<br />

brauchte es nicht, um den Grundstein des<br />

italienischen Luxuslabels Brunello Cucinelli<br />

im idyllischen Dorf Solomeo in der Nähe von<br />

Perugia in Umbrien zu legen. Die Geschichte<br />

der Marke geht bis ins Jahr 1978 zurück, damals<br />

noch ein Ein-Mann-Betrieb, spezialisiert auf<br />

Männerpullover in Regenbogenfarben.<br />

Heute steht Brunello Cucinelli für erstklassige<br />

Schnitte, subtile Eleganz und ein<br />

kompromissloses Qualitätsverständnis –<br />

vor allem die luxuriösen Cashmerekollektionen<br />

sind bei anspruchsvollen Kunden<br />

auf der ganzen Welt begehrt. Da die Mode<br />

aufwändig von Hand gefertigt wird, ist<br />

jedes Stück ein Unikat. „Meine Kunden sind<br />

auf der Suche nach dem Besonderen, nach<br />

etwas, was sich komfortabel trägt und ewig<br />

aktuell ist“, so Brunello Cucinelli.


Brunello Cucinellis Vision<br />

„Ich möchte etwas Schönes schaffen“, so das Ziel<br />

des „King of Cashmere“, wie er in Modekreisen oft<br />

genannt wird. Dieser Denkansatz bezieht sich jedoch<br />

nicht nur auf seine außergewöhnlichen Kollektionen,<br />

sondern ist ganzheitlich zu verstehen. So führt<br />

Brunello Cucinelli sein Unternehmen nach ethischen<br />

und moralischen Prinzipien und unterstützt wohltätige<br />

Zwecke.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo – Sa<br />

9.30 – 13 Uhr &<br />

14.30 – 19 Uhr,<br />

So 14.30 – 19 Uhr<br />

Anspruch an Stil und Qualität<br />

Edle Seide, weiches Leder und feines<br />

Cashmere – bei Brunello Cucinelli treffen<br />

glamouröse Stoffe auf klassische Eleganz.<br />

Die traditionsreiche italienische Mode gibt<br />

es exklusiv für Damen und Herren bei<br />

Sagmeister im Hotel Gasthof Post Lech.<br />

115


Opening hours:<br />

Mon – Sat<br />

9.30 am – 1 pm &<br />

2.30 pm – 7 pm,<br />

Sun 2.30 pm – 7 pm<br />

116<br />

engl. / Three simple knitting machines.<br />

That’s all it needed to set the<br />

basis for the Italian luxury brand<br />

Brunello Cucinelli in the idyllic<br />

village of Solomeo near Perugia in<br />

Umbria. The brand’s history dates<br />

back to the year 1978, back then<br />

it was a one-man-operation,<br />

specialised in brightly coloured<br />

men’s sweaters.<br />

Today Brunello Cucinelli stands for first-class<br />

cuts, subtle elegance and an uncompromising<br />

attitude towards quality – especially the<br />

luxurious cashmere collections are popular with<br />

demanding customers all over the world. Since<br />

the fashion is made in elaborate manual work,<br />

each piece is unique. “My clients are looking for<br />

something special, something that’s comfortable<br />

and timeless”, says Brunello Cucinelli.


Brunello Cucinelli’s vision<br />

“I want to create something beautiful”; that was the aim of<br />

the “King of Cashmere” as he is sometimes called in the<br />

fashion industry. This is his approach when it comes to his<br />

extraordinary collections – but also in general. Brunello<br />

Cucinelli leads his company following ethical and moral<br />

principles and supports charitable causes.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

Demanding style<br />

and quality<br />

Elegant silk, soft<br />

leather and fine cashmere<br />

– with Brunello<br />

Cucinelli glamorous<br />

fabrics meet classic<br />

elegance. The traditional,<br />

Italian fashion<br />

is now available for<br />

ladies and gentlemen<br />

at Sagmeister in Hotel<br />

Gasthof Post Lech.<br />

SAGMEISTER DER MANN – BOUTIQUE<br />

Hotel Gasthof Post<br />

Dorf 11, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5883 3915-830<br />

post.lech@sagmeister.at, www.sagmeister.at<br />

SAGMEISTER DIE FRAU – BOUTIQUE<br />

Hotel Gasthof Post<br />

Dorf 11, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5883 3915-800<br />

boutique.lech@sagmeister.at, www.sagmeister.at<br />

117


interior boutique accessoires geschenke<br />

Viele der abgebildeten<br />

Accessoires<br />

im House Hannes<br />

Schneider sind in<br />

der Room Service<br />

Boutique erhältlich.<br />

room service concept store<br />

mozartstrasse 10<br />

a-6850 dornbirn<br />

t +43 5572 94 99 90<br />

room service boutique<br />

der berghof lech<br />

a-6764 lech am arlberg<br />

t +43 5583 26 35<br />

info@roomservice.at<br />

www.roomservice.at


Das Geburtshaus von Skipionier<br />

Hannes Schneider in Stuben wurde<br />

nach sanfter Renovierung in ein<br />

Chalet umgewandelt. Mit Möbeln,<br />

Stoffen und Accessoires von Room<br />

Service Interior & Colour Design<br />

wurden dabei besondere Einrichtungsakzente<br />

gesetzt. Mehr davon<br />

unter www.househannesschneider.at<br />

und in der Room Service Boutique<br />

im Hotel der Berghof Lech.<br />

Fotos © Maria Ziegelböck


EIN HAUCH<br />

VON LUXUS<br />

A sense of luxury<br />

entgeltliche Einschaltung<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo – Sa 8.30 – 19 Uhr,<br />

So 14 – 19 Uhr<br />

120<br />

Opening hours:<br />

Mon – Sat 8.30 am – 7 pm,<br />

Sun 2 am – 7 pm


dt. ∕ Die exklusive Produktauswahl in Pfefferkorn’s<br />

Parfümerie und der Geschenkeboutique<br />

überzeugt selbst anspruchsvollste KundInnen.<br />

Alle Top-Marken sind vertreten, allen voran Pflegeprodukte<br />

von <strong>La</strong> Prairie, Shiseido, Dior, Clarins und Clinique.<br />

Düfte der renommiertesten Hersteller der Welt wie „Beach<br />

Walk“ von Maison Martin Margiela oder „Sì“, „Acqua di<br />

Giò“ und „Code Homme“ von Giorgio Armani verwöhnen<br />

und betören die Sinne. Und Genuss mit allen Sinnen macht<br />

den Urlaub ja perfekt. D as professionelle Parfümerie-Team<br />

berät KundInnen eingehend über die Produkte aus dem<br />

umfassenden Sortiment und hat stets „schöne“ Tipps parat.<br />

Nehmen Sie sich die Zeit für sich selbst und lassen Sie sich<br />

verwöhnen!<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

engl. ∕ The exclusive product range at Pfefferkorn’s<br />

beauty and gift shops will satisfy the<br />

wishes of even the most discerning customers.<br />

<strong>No</strong>t a single top brand is missing: first in line are the care products<br />

from <strong>La</strong> Prairie, Shiseideo, Dior, Clarins and Clinique.<br />

Fragrances created by the world’s most prestigious manufacturers,<br />

such as “Beach Walk” by Maison Martin Margiela or<br />

“Sì”, “Acqua di Giò” and “Code Homme” by Giorgio Armani,<br />

pamper and indulge the senses. Pleasure with all your senses<br />

ensures the perfect holiday experience. The professional beauty<br />

shop team gladly explains every detail of their extensive<br />

portfolio to customers and always has a few “nice” tips up its<br />

sleeves. Sit back, relax and take a little time for yourself!<br />

PFEFFERKORN’S PARFÜMERIE<br />

Pfefferkorn’s Hotel ****, Nr. 138, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 2525-0, Fax +43 5583 2525-8<br />

info@pfefferkorns.net, www.pfefferkorns.net<br />

121


DIE EXPERTEN<br />

FÜR WEIN UND<br />

FEINKOST<br />

The experts for wine and delicacies<br />

entgeltliche Einschaltung<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo – Sa<br />

8.30 – 19 Uhr,<br />

So 14 – 19 Uhr<br />

122<br />

dt. ∕ Wer Vielfalt auf höchstem Niveau liebt, ist bei Pfefferkorn’s<br />

richtig. Hochwertige Öle, veredelte Essigessenzen,<br />

Trockenfrüchte mit herr lichen Aromen, Tees für jede<br />

Stimmungslage, ausgewählte Käsesorten, frisches Obst und<br />

Gemüse, Speck und Wurstwaren der Firma Handl Tyrol sowie<br />

feinste Antipasti bilden das mit Bedacht erstellte Sortiment.<br />

Wer auf Reformwaren sowie gluten- oder laktosefreie<br />

Produkte auch im Urlaub nicht verzichten kann, wird das<br />

Angebot zu schätzen wissen. Und ebenso hervorragend wie<br />

die Auswahl ist die kompetente Beratung.<br />

Wer in der Vielfalt heimischer und<br />

internationaler Weine Orien tierung<br />

sucht, tut dies am besten in Pfefferkorn’s<br />

Vinothek. Hier wird die<br />

Welt des Weines immer wieder neu<br />

vermessen. Gelistet sind nur die<br />

Top-Winzer, die Auswahl mit beinahe<br />

1.000 verschiedenen Weinen ist<br />

enorm. Ein besonderes Augenmerk<br />

gilt den edlen Tropfen aus Österreich,<br />

wobei die Exklusivität mit ausgewählten<br />

Weinen aus Italien, Spanien,<br />

Frankreich und den neuen Ländern aufgewertet wird. Da<br />

liegt es nahe, dass der erste Weg vieler Stammgäste schon<br />

bei Eintreffen in Lech zuerst in Pfefferkorn’s Vinothek führt.<br />

Gemeinsam mit den hauseigenen Experten wird die perfekte<br />

Auswahl für den Weinkeller zusammengestellt, mit unter<br />

begleitet von der passenden exquisiten Zigarre.


engl. ∕ People who enjoy a varied range of high-class products<br />

will see that Pfefferkorn’s is the perfect place. High-quality<br />

oils, delicious vinegar creations, dried fruit with wonderful<br />

aromas, teas for every mood, selected types of cheese, fresh<br />

fruit and vegetables, bacon and cold cuts from Handl Tyrol<br />

and delicious antipasti form the carefully chosen range<br />

of products. Those who do not want to miss health food,<br />

products without gluten or lactose while on holiday will also<br />

value the offer here. And of course the excellent service compliments<br />

the range of products.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

Guests who’d appreciate a vast<br />

selection of national and international<br />

wines had best come<br />

to Pfefferkorn’s Vinothek. This<br />

world of wine knows hardly<br />

any limits. Only products by<br />

high-class winemakers, almost<br />

1,000 bottles are available.<br />

You’ll definitely find the perfect<br />

wine for you here. A special<br />

focus lies on Austrian wines;<br />

selected wines from Italy,<br />

Spain, France and Australia<br />

make the range even more<br />

exclusive. As a result it’s only<br />

natural that many regulars’<br />

first paths after arriving in Lech leads them to Pfefferkorn’s<br />

Vinothek. Together with the house’s own expert the perfect<br />

choice for your wine cellar will be made, sometimes accompanied<br />

by the perfect, exquisite cigar.<br />

Opening hours:<br />

Mon – Sat<br />

8.30 am – 7 pm,<br />

Sun 2 am – 7 pm<br />

PFEFFERKORN’S VINOTHEK<br />

Pfefferkorn’s Hotel ****, Nr. 138, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 2525-0, Fax +43 5583 2525-8<br />

info@pfefferkorns.net, www.pfefferkorns.net<br />

123


GUTE GRÜNDE FÜR<br />

IHRE VERMÖGENS -<br />

ANLAGE BEI DER<br />

RAIFFEISENBANK <strong>LECH</strong><br />

Five good reasons to invest your assets<br />

with the Raiffeisenbank Lech<br />

entgeltliche Einschaltung<br />

1. Mehr Sicherheit durch Risikostreuung<br />

Österreich ist politisch und wirtschaftlich stabil. Darum macht<br />

es Sinn, einen Teil des Vermögens an einem sicheren Finanzplatz<br />

außerhalb des Heimatlandes oder der Hausbank zu veranlagen.<br />

2. Vertrauen in die Besten<br />

Die Raiffeisenbank Lech steht für hervorragende PrivateBanking-<br />

Kompetenz und wurde vom renommierten Fuchsreport bereits<br />

als beste Österreichische Bank im Vermögensmanagement ausgezeichnet.<br />

3. Unabhängige Beratung<br />

Bei der Raiffeisenbank Lech unterliegen die Berater keinen internen<br />

Ziel- oder Verkaufsvorgaben. Das ist in der Bankenbranche<br />

unüblich, aber natürlich gut für Kunden.<br />

4. Nachhaltige Produkte mit guter Performance<br />

Als erste gemeinwohlzertifizierte Bank Österreichs bietet die Raiffeisenbank<br />

Lech auch ein breites Spektrum an nachhaltigen und<br />

ethischen Finanzprodukten an – mit ausgezeichneter Performance.<br />

124<br />

5. Bergfreundschaft erleben<br />

Werte wie Achtsamkeit, Verantwortung oder Respekt stehen im<br />

Zentrum unseres Tuns. Erleben Sie eine Partnerschaft auf Augenhöhe.<br />

Erleben Sie Bergfreundschaft.


1. Greater protection through<br />

diversification of risk<br />

Austria is a politically and economically stable country.<br />

That’s why it makes sense to invest some of your assets in a<br />

safe financial centre outside of your home country or your<br />

local bank.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

2. Trust only the best<br />

The Raiffeisenbank Lech is synonymous with outstanding<br />

PrivateBanking expertise and was awarded<br />

the title of Best Austrian Bank in Asset Management<br />

in the renowned Fuchs Report.<br />

3. Independent advice<br />

The financial consultants here at Raiffeisenbank Lech<br />

are not required to meet any targets or sales goals –<br />

an uncommon practice in the banking industry but,<br />

unquestionably, an advantage for customers.<br />

4. Sustainable financial products with<br />

good performance<br />

As the first bank in Austria to receive a Common Good certification,<br />

Raiffeisenbank Lech also offers a wide spectrum of<br />

sustainable and ethical financial products – with excellent<br />

performance.<br />

5. Bergfreundschaft (Alpine camaraderie)<br />

Values such as attentiveness, responsibility, trust and respect<br />

are at the centre of what we do. With us you experience cooperation<br />

between equals – like true “Bergfreundschaft”.<br />

Gerne erzählen wir<br />

Ihnen in einem persönlichen<br />

Gespräch<br />

mehr über die guten<br />

Gründe für Ihre<br />

Vermögensanlage<br />

bei der Raiffeisenbank<br />

Lech.<br />

We would be<br />

delighted to meet<br />

you in person and<br />

tell you more about<br />

the many good<br />

reasons for investing<br />

your assets with<br />

the Raiffeisenbank<br />

Lech.<br />

PRIVATEBANKING . RAIFFEISENBANK <strong>LECH</strong> AM ARLBERG<br />

Dorf 90, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 2626<br />

privatebanking@lechbank.com, www.privatebanking-lech.at<br />

125


FASHION SCHMUCK ART DEKO<br />

KRUMM<br />

Marianne Krumm & Viola Krumm<br />

Haus 280 | 6763 Zürs / Arlberg<br />

krummzuers@gmail.com | www.krummzuers.at<br />

Tel. +43 (0) 5583 33961<br />

Öffnungszeiten:<br />

Montag – Sonntag 10.30 – 12.30 Uhr<br />

und 14.30 – 18.00 Uhr


WIR FREUEN UNS AUF SIE!<br />

Tradition trifft Trend<br />

Zürs hat abseits der unzähligen<br />

Pistenkilometer tolle Highlights zu bieten.<br />

Wir laden Sie herzlich dazu ein, bei KRUMM<br />

in die Welt der Trends / Dekoration / Schmuck /<br />

Accessoires einzutauchen und sich ein Stück<br />

Urlaubserlebnis mit nach Hause zu nehmen.


STRICK ALS<br />

LEBENSGEFÜHL<br />

The knit-way of life<br />

Iris & Valentin von Arnim


dt. / Das <strong>La</strong>bel Iris von Arnim steht seit knapp<br />

vierzig Jahren für zeitlose Designs von außergewöhnlicher<br />

Qualität. Von Mutter Iris und<br />

Sohn Valentin mit Geradlinigkeit, Kreativität<br />

und einer großen Leidenschaft für Cashmere,<br />

geführt, bedient die Marke Damen und Herren<br />

mit Niveau. Im Gespräch mit <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> entführen<br />

die beiden in die Welt der Mode und geben<br />

einen spannenden Einblick in das Erfolgsgeheimnis<br />

des Familienunternehmens.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

L.L. Als Gründerin des <strong>La</strong>bels stehen Sie mit ihrem Namen<br />

hinter der Marke und den Designs. Wie kam es dazu<br />

und welche Vorteile bringt es, seine Produkte unter dem<br />

eigenen Namen zu vermarkten?<br />

I.v.A. In meinen Jugendjahren erfuhr ich, dass viele spannende<br />

Persönlichkeiten von Dichtern über Schriftstellern<br />

bis hin zu Politikern den Nachnamen „von Arnim“ trugen.<br />

Mein Ehrgeiz war geweckt. Ich wollte diesen Namen in<br />

Ehren halten und etwas Herausragendes, das zu mir passt,<br />

schaffen. Und wenn es der beste Apfelkuchen der Welt<br />

wäre. Darum musste ich bei der Namensgebung des <strong>La</strong>bels<br />

nicht lange überlegen. Ich denke auch, dass die Wahl des<br />

eigenen Namens einer Marke Authentizität verleiht. Insbesondere,<br />

wenn eine langjährige Geschichte dahintersteckt.<br />

Bei uns sind es immerhin fast 40 Jahre.<br />

„Ich wollte diesen<br />

Namen in Ehren<br />

halten und etwas<br />

Herausragendes,<br />

das zu mir passt,<br />

schaffen. Und<br />

wenn es der beste<br />

Apfelkuchen der<br />

Welt wäre.“<br />

Iris von Arnim<br />

„Ich fühle mich in<br />

Cashmere immer<br />

wohl und geborgen.“<br />

Iris von Arnim<br />

L.L. „Wenn Sie nur einen Pullover haben, dann sollte<br />

dieser aus Kaschmir sein.“ Ein Zitat aus dem Buch „How<br />

to be Parisian – Wherever you are“. Können Sie das<br />

bestätigen?<br />

I.v.A. Ein guter Cashmerepullover ist immer die erste<br />

Wahl – allein wegen des wunderbaren Tragegefühls auf<br />

der Haut. Ich fühle mich in Cashmere immer wohl und<br />

geborgen.<br />

129


VALENTIN VON ARNIM<br />

IM WORDRAP<br />

Stil zeichnet sich aus durch …<br />

das Gefühl für den Anlass, die Situation<br />

und für einen selbst. Man sollte wissen,<br />

was zu einem passt.<br />

50 … Pullover habe ich<br />

in meinem Schrank.<br />

Mein liebster Modetrend<br />

und Modeklassiker?<br />

Ein dicker Herren-Cashmere-Pullover<br />

mit hohem Kragen.<br />

Um mich zu entspannen mache ich:<br />

Sport.<br />

Lech ist für mich:<br />

Natur, Skifahren, Gastfreundlichkeit.<br />

L.L. Wo beginnt und endet die Arbeit<br />

für einen Cashmerepullover?<br />

I.v.A. Erst wird die Oberfläche geschaffen<br />

bzw. aus Garn eine Struktur erarbeitet.<br />

Man kauft keinen Stoff ein und<br />

drapiert ihn, sondern entwickelt alles<br />

selbst, von der ersten Masche bis zum<br />

tragbaren Kleidungsstück. Der Pullover<br />

ist dann fertig, wenn wir wissen, dass<br />

er hundertprozentig sitzt. Auch, wenn<br />

das bedeutet, dass wir in der Entwicklungsphase<br />

im Schnitt fünf Prototypen<br />

erstellen. Dann wird das Modell auf der<br />

Messe präsentiert und geht schließlich<br />

in Produktion. Ich würde sagen, dass<br />

der Entstehungsprozess von der ersten<br />

Idee bis zum fertigen Teil im Store im<br />

Schnitt acht Monate dauert.<br />

„Der Pullover ist<br />

dann fertig, wenn<br />

wir wissen, dass er<br />

hundertprozentig<br />

sitzt. Auch, wenn<br />

das bedeutet, dass<br />

wir in der Entwicklungsphase<br />

im<br />

Schnitt fünf Prototypen<br />

erstellen.“<br />

Iris von Arnim<br />

„Wir wollen das<br />

Perfekte immer<br />

weiter perfektionieren.<br />

Das ist<br />

mein Anspruch<br />

und auch ein Stück<br />

weit Luxus.“<br />

Iris von Arnim<br />

L.L. Die Summe dieser Kleinigkeiten bestimmt dann auch<br />

den Preis?<br />

I.v.A. Die Entwicklungskosten, die reine Strickzeit und die<br />

Garnqualität bestimmen den Preis. Wir wollen das Perfekte<br />

immer weiter perfektionieren. Das ist mein Anspruch und<br />

auch ein Stück weit Luxus.<br />

L.L. Viele Menschen trauen sich nicht an Cashmere-<br />

Produkte heran, aus Angst, Sie falsch zu pflegen. Welche<br />

Pflegetipps haben Sie für uns?<br />

I.v.A. Die wichtigste Zauberformel: tragen, waschen,<br />

entpillen. Nach dem zweiten oder dritten Waschgang lässt<br />

das Pilling bei gutem Cashmere erheblich nach. Und es ist<br />

immer empfehlenswert, das Stück in einer Waschmaschine<br />

im Hand- oder Wollwaschgang kalt zu waschen. Für schwere<br />

Strickteile gilt generell: Nie mit der Hand waschen! Das Garn<br />

saugt sich so mit Wasser voll, dass es seine Form verliert.<br />

130


L.L. In welchen Kombinationen sehen Sie Ihre Mode am<br />

liebsten? Unkompliziert oder doch raffiniert kombiniert?<br />

I.v.A. Ich trage Cashmerepullis besonders gerne mit Jeans<br />

aus der gleichen Farbwelt. Luxuriöser ist Cashmere kombiniert<br />

mit Lederrock oder -hose. Die beiden Naturmaterialien<br />

ergänzen sich optisch perfekt. Man kann aber auch einen<br />

grob gestrickten Pullover mit einem raffinierten Cocktailrock<br />

tragen.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

L.L. Viele schwören auf einen Cashmereschal im Flugzeug.<br />

Was ist Ihr liebstes Reiseoutfit und was darf nicht fehlen?<br />

I.v.A. Luxus pur und wahnsinnig bequem sind Pullover<br />

und Cardigans aus Superfine Cashmere. Sie fühlen sich so<br />

leicht auf der Haut an und schützen vor der klimatisierten<br />

Luft. Außerdem nimmt das dünne Cashmere wenig Platz im<br />

Koffer in Anspruch. Einfach perfekt zum Reisen.<br />

L.L. Valentin von Arnim, wann und warum haben Sie sich<br />

als ehemaliger Banker dazu entschieden, ins Geschäft Ihrer<br />

Mutter einzusteigen?<br />

V.v.A. Meine Mutter war alleinerziehend, ich ein Einzelkind<br />

und so kam es, dass sie mich überall hin mitnahm. Ich<br />

bin also im wahrsten Sinne des Wortes zwischen Pullovern,<br />

Wollwerken und Designern aufgewachsen. So entwickelt<br />

man natürlich eine gewisse Affinität dazu. Nach dem Abitur<br />

war ich allerdings erst mal genervt und wollte nur noch weg.<br />

Ich ging nach New York und arbeitete dort in der Bankbranche.<br />

Irgendwann fragte meine Mutter, ob ich mich dafür<br />

interessiere, in ihre Firma einzusteigen. Das <strong>La</strong>bel „Iris von<br />

Arnim“ erschien mir wie ein ungeschliffener Diamant mit<br />

unendlich vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Ich hatte definitiv<br />

Lust darauf, mich einzubringen. Und so vereinbarten<br />

wir, dass ich erstmal für sechs Monate mitarbeite. Daraus<br />

sind mittlerweile knapp zehn Jahre geworden.<br />

L.L. Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen<br />

Mutter und Sohn?<br />

V.v.A. Auf dem Papier existiert die Aufteilung in den<br />

kreativen Bereich, den meine Mutter führt und das<br />

„Ich bin also im<br />

wahrsten Sinne des<br />

Wortes zwischen<br />

Pullovern, Wollwerken<br />

und Designern<br />

aufgewachsen.“<br />

Valentin von Arnim<br />

„Das <strong>La</strong>bel ‚Iris von<br />

Arnim‘ erschien<br />

mir wie ein ungeschliffener<br />

Diamant<br />

mit unendlich vielen<br />

Entwicklungsmöglichkeiten.“<br />

Valentin von Arnim<br />

131


„Aber selbst,<br />

wenn es mal laut<br />

wird, besteht ein<br />

großes Urvertrauen<br />

zwischen uns, das<br />

uns jeden Konflikt<br />

schnell lösen lässt.“<br />

Valentin von Arnim<br />

„Ich schätze meine<br />

Mutter als tolle<br />

Geschäftsfrau mit<br />

einer Wahnsinnserfahrung.“<br />

Valentin von Arnim<br />

operative Geschäft mit Marketing, Sales, IT, Operations und<br />

Logistics, welches ich leite. In der Realität mischt sich meine<br />

Mutter schon mal ein und man gerät ab und zu aneinander.<br />

Aber selbst, wenn es mal laut wird, besteht ein großes<br />

Urvertrauen zwischen uns, das uns jeden Konflikt schnell<br />

lösen lässt. Wir sind ein Zwei-Mann-Team und verfolgen<br />

die gleichen Interessen. Ich schätze meine Mutter als tolle<br />

Geschäftsfrau mit einer Wahnsinnserfahrung.<br />

L.L. Wie bringt man Stars dazu, die Mode von „Iris von<br />

Arnim“ zu tragen?<br />

V.v.A. Es hilft überhaupt nicht weiter, die Stars mit Kleidungspaketen<br />

zu „beballern“. Mit einem großen Budget<br />

kann man Celebrities natürlich dafür bezahlen, bestimmte<br />

<strong>La</strong>bels zu tragen. Wir arbeiten jedoch mit Stylisten zusammen,<br />

die die Promis in Sachen Outfit zur Imagepflege beraten.<br />

Diese werden dann in unsere Showrooms eingeladen<br />

und wählen passende Teile für ihre Schützlinge aus.<br />

L.L. Designen Sie auch selbst?<br />

V.v.A. Ich bespreche meine Einfälle mit unseren Designern<br />

der Männerkollektion und entscheide, was wie auszusehen<br />

hat. Das technische Know How kommt von den Mitarbeitern,<br />

die die Ideen weiterentwickeln und sie umsetzen.<br />

Lesen Sie das ganze<br />

Interview auf<br />

www.laloupe.com<br />

Read the whole<br />

Interview on<br />

www.laloupe.com<br />

132<br />

L.L. Sie sind Stammgäste in Lech. Warum gerade hier?<br />

V.v.A. Der Ort ist wahnsinnig sportlich, die Einheimischen<br />

geniale Skifahrer und besonders herzliche Gastgeber. Viele<br />

Familien fahren bereits seit 30, 40 Jahren immer wieder<br />

nach Lech und erleben eine besondere Verbundenheit zu<br />

ihren Urlaubsdomizilen. Hier gibt es keine Massenkonzerne,<br />

sondern Wirtsleute, von denen man sich angenommen und<br />

bestens betreut fühlt.<br />

L.L. Skiurlaub und Kuschelpullover gehören einfach<br />

zusammen. Wie erleben Sie diese Gemütlichkeit?<br />

V.v.A. Ich muss einfach raus, das ist für mich das Größte.<br />

Das kann am Arlberg im März auf einer Liege mit Blick aufs<br />

Omeshorn sein. Oder am frisch verschneiten Weg von Lech<br />

nach Zug rüber.


engl. / Founded almost 40 years ago, the<br />

label Iris von Arnim stands for timeless and<br />

sophis ti cated designs. Run by mother Iris and<br />

son Valentin with a straightforward attitude,<br />

creativity and a great passion for cashmere, the<br />

label caters to sophisticated ladies and gentlemen.<br />

In the talk with <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> the two take us<br />

on a tour through the world of fashion and provide<br />

inter esting insight into the family business’<br />

secret to success.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

L.L. As founder of the label<br />

it is also your name that<br />

stands behind the brand and<br />

the designs. How did you end<br />

up doing it and what are the<br />

advantages of marketing one’s<br />

products under one’s own<br />

name?<br />

I.v.A. When I was younger<br />

I learned that many fascinating<br />

personalities like poets,<br />

writers or politicians had<br />

the last name “von Arnim”. I<br />

became ambitious. I wanted to honour this name and create<br />

something great that suits me. And even if it was just the<br />

world’s best apple cake. So, as a result I did not have to think<br />

long about the name of the label. I also think that the choice<br />

of my own name for the brand makes it more authentic.<br />

Particularly if there is a long history behind it. In our case<br />

we’re talking about almost 40 years.<br />

L.L. “If you own only one sweater, make sure it’s<br />

cashmere.” A quote from the book “How to be Parisian –<br />

Wherever you are”. Can you confirm this?<br />

I.v.A. A good cashmere sweater is always the first choice –<br />

simply because it feels so good on the skin. In cashmere I<br />

always feel comfortable and safe.<br />

Iris von Arnim<br />

133


“I wanted to honour<br />

the name ‘von<br />

Arnim’ and create<br />

something great<br />

that suits me. And<br />

even if it was just<br />

the world’s best<br />

apple cake.”<br />

Iris von Arnim<br />

“In cashmere I<br />

always feel comfortable<br />

and safe.”<br />

Iris von Arnim<br />

“The sweater is<br />

finished when we<br />

know it fits 100<br />

percent. Even if<br />

that means that we<br />

have to produce<br />

five prototypes in<br />

the course of the<br />

development phase.”<br />

Iris von Arnim<br />

“We want to keep<br />

perfecting what’s<br />

already perfect.<br />

That’s what I’m<br />

aiming at and it’s a<br />

sort of luxury.”<br />

Iris von Arnim<br />

L.L. Where does the work for a cashmere sweater start and<br />

where does it end?<br />

I.v.A. At first the surface is created or a structure is made<br />

using yarn. We don’t buy fabrics and arrange them, we<br />

develop everything ourselves, from the first mesh all the way<br />

to the finished piece of clothing. The sweater is finished when<br />

we know it fits 100 percent. Even if that means that we have<br />

to produce five prototypes in the course of the development<br />

phase. Then the model is presented at a fair and eventually it is<br />

produced. I’d say that the entire process from the initial idea to<br />

the finished item in the store takes an average of eight months.<br />

L.L. The sum of all these steps probably defines the price?<br />

I.v.A. The development costs, the knitting time and the<br />

quality of the yarn determine the price. We want to keep<br />

perfecting what’s already perfect. That’s what I’m aiming<br />

at and it’s a sort of luxury.<br />

L.L. Many people don’t dare to buy cashmere products<br />

because they are afraid they might be too high-maintenance.<br />

What care tips do you have for us?<br />

I.v.A. The most important magic formula: wear, wash,<br />

remove pills. After the second or third wash a good cashmere<br />

product should pill far less. And it’s always recommendable<br />

to wash the piece in the washing machine using the hand<br />

wash or wool programme. For heavy kit pieces: never wash<br />

them by hand! The yarn absorbs so much water it looses its<br />

shape.<br />

L.L. What combinations of your fashion do you like best?<br />

Uncomplicated or rather in a sophisticated combo?<br />

I.v.A. I like wearing cashmere sweaters with jeans of a<br />

similar colour. In combination with a leather skirt or leather<br />

trousers cashmere looks more luxurious. The two natural<br />

materials complement each other perfectly. You could also<br />

combine a coarsely knit sweater with a smart cocktail skirt.<br />

134<br />

L.L. Many people swear by cashmere scarves on the plane.<br />

What is your favourite travelling outfit and what can you<br />

not miss?


I.v.A. Superfine cashmere sweaters and cardigans are pure<br />

luxury and incredibly comfortable. They feel so light on the<br />

skin and protect you from the dry, cold air. Aside from that<br />

the thin cashmere does not occupy a lot of space in the suitcase.<br />

It really is ideal for travelling<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

L.L. Valentin von Arnim, when and why did you, as a former<br />

banker, decide to become part of your mother’s business?<br />

V.v.A. My mother was a single mother and I was an only<br />

child so she took me with her wherever she went. As a result I<br />

literally grew up between sweaters, knitwear, and designers.<br />

So, of course I developed a certain passion for the topic. After<br />

my A-levels though I was unnerved and I just wanted to<br />

leave. I went to New York and worked in the banking industry<br />

there. At some point my mother asked me whether I’d like<br />

to become part of the company. The label “Iris von Arnim”<br />

seemed like a raw, uncut diamond to me with so much<br />

development potential. I definitely wanted to be part of it.<br />

And thus we agreed that I would work for the company for<br />

six months. Meanwhile we’re going on ten years.<br />

“I literally grew up<br />

between sweaters,<br />

knitwear, and<br />

designers.”<br />

Valentin von Arnim<br />

“The label ‘Iris von<br />

Arnim’ seemed<br />

like a raw, uncut<br />

diamond to me with<br />

so much development<br />

potential.”<br />

Valentin von Arnim<br />

L.L. How does the cooperation of<br />

mother and son work?<br />

V.v.A. On paper we have a division of<br />

tasks – there is the creative part which<br />

is led by my mother and the operative<br />

business with marketing, sales, IT,<br />

operation and logistics which I am in<br />

charge of. In reality my mother has been<br />

known to interfere and we may have<br />

the occasional dispute. But even if we<br />

have loud altercations there is a great<br />

sense of basic trust between us so any<br />

conflict is usually resolved quickly. We<br />

are a two-man team and we have the<br />

same goals. I have the highest respect<br />

for my mother as an amazing businesswoman<br />

with incredible experience.<br />

VALENTIN VON ARNIM’S<br />

WORDRAP<br />

Style is characterised by …<br />

a certain sense for the occasion, the<br />

situation and for one’s own person.<br />

One should know what fits.<br />

50… is the number of sweaters<br />

I have in my closet.<br />

My favourite fashion trend<br />

and fashion classic?<br />

A thick men’s cashmere sweater<br />

with a high collar.<br />

In order to relax, I:<br />

do sports.<br />

To me, Lech means:<br />

Nature, skiing, hospitality.


Valentin von Arnim<br />

“But even if we have<br />

loud altercations<br />

there is a great<br />

sense of basic trust<br />

between us so any<br />

conflict is usually<br />

resolved quickly.”<br />

Valentin von Arnim<br />

“I have the highest<br />

respect for my<br />

mother as an<br />

amazing<br />

businesswoman<br />

with incredible<br />

experience.”<br />

Valentin von Arnim<br />

L.L. Do you design too?<br />

L.L. How do you get stars to<br />

wear fashion by “Iris von Arnim”?<br />

V.v.A. It definitely does not<br />

help to simply send stars clothing<br />

packages. With a large budget you<br />

could of course pay celebrities<br />

to wear certain labels. We prefer<br />

to work together with stylists<br />

who advise celebrities in terms<br />

of outfits for image cultivation.<br />

These are then invited into our<br />

showrooms and they choose the<br />

right pieces for their clients.<br />

V.v.A. I share my thoughts and ideas with our designers for<br />

the men’s collection and I decide what has to look how. The<br />

technical know-how comes from our staff who develop the<br />

ideas and put them into practise.<br />

L.L. You are regulars in Lech. Why here?<br />

V.v.A. The place is incredibly athletic, the locals are great<br />

skiers and they are extremely warm hosts. Many families<br />

have been coming to Lech for 30, 40 years and they keep<br />

coming here because they experience that special connection<br />

with their holiday destination. There are no big chains<br />

here, you have hosts that make you feel taken care of and<br />

welcome.<br />

L.L. Skiing holiday and cuddly sweaters simply belong<br />

together. How do you experience this level of comfort?<br />

V.v.A. I simply need to get out, that’s what’s best for me.<br />

Be it on the Arlberg in March, on a deckchair looking up at<br />

Omeshorn. Or on the snow-covered path on the way from<br />

Lech to Zug.<br />

136


Shopping &<br />

Lifestyle<br />

UNSER SHOP<br />

AB 15. DEZEMBER<br />

IN THURNHER‘S ALPENHOF<br />

FASHION & HOME ACCESSORIES<br />

TÄGLICH VON 11 BIS 20 UHR | T +43 5583 2191<br />

137


Mehr Raum, mehr Zeit.<br />

More time, more space.<br />

Werte ändern sich. Alte gehen, Neue kommen.<br />

Luxusgüter werden abgelöst. Durch Neue.<br />

Wie Raum und Zeit. Leisten Sie sich diesen Luxus.<br />

Detailinformationen: Lech Zürs Tourismus GmbH, A-6764 Lech am Arlberg


Values change. Quality remains.<br />

Luxury goods are replaced. By new ones.<br />

Like time and space. Afford the luxury.<br />

Tel: +43 (0)5583 2161, info@lech-zuers.at<br />

www.lech-zuers.at


ZWISCHEN<br />

LUXUS, BERG<br />

UND BADEHOSE<br />

Between luxury, mountain<br />

and swim shorts<br />

140<br />

dt. / Das Hotel & Chalet Aurelio in Lech<br />

ist Österreichs erstes Fünf-Sterne-Superior-Designhotel.<br />

Das schlichte äußere<br />

Erscheinungsbild lässt nur vermuten, was<br />

sich im luxuriösen Inneren befindet: Acht<br />

Top-Deluxe-Doppelzimmer, zwei Aurelio-<br />

Suiten, das Drei-Hauben-Restaurant<br />

Aurelio’s und ein Clubhaus-Chalet, um nur<br />

ein paar der zahlreichen Annehmlichkeiten<br />

zu nennen, die Gäste aus aller Welt hier<br />

erwarten. Gastgeber und General Manager<br />

Axel Pfefferkorn verrät <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> seine ganz<br />

persönliche Definition von Luxus, gibt<br />

außerdem Einblicke in die „Aurelio-Welt“<br />

und erklärt, warum er nun auch mit Bademode<br />

durchstarten möchte.


Shopping &<br />

Lifestyle<br />

141


Axel Pfefferkorn, geboren am<br />

2. März 1974, machte seine Matura an der<br />

Höheren Lehranstalt für Tourismusberufe<br />

Villa Blanka in Innsbruck. Nach einigen<br />

Auslandsaufenthalten arbeitete er bis<br />

2007 im elterlichen Betrieb Pfefferkorns<br />

Hotel in Lech am Arlberg und übernahm<br />

im September 2008 die Hoteldirektion<br />

des Hotel & Chalet Aurelio. Das<br />

Fünf-Sterne-Superior-Haus gehört zu<br />

den exklusivsten Boutiquehotels der<br />

Welt und überzeugt Gäste mit zeitlosem,<br />

alpinen Stil und schlichter Eleganz.<br />

Eigentümer des Aurelio ist der russische<br />

Oligarch Oleg Deripaska.<br />

Axel Pfefferkorn<br />

142<br />

L.L. Herr Pfefferkorn, Sie haben gerade als Direktor<br />

des Hotel & Chalet Aurelio *****S den World Travel Award<br />

für „Austria’s Leading Boutique Hotel 2016“ in Empfang<br />

genommen. Auch der „World Ski Award“ wurde Ihnen<br />

schon mehrfach verliehen. Was bedeuten diese Auszeichnungen<br />

für Sie persönlich?<br />

A.P. Solche Auszeichnungen sind die Bestätigung, dass<br />

wir unsere Arbeit richtig gemacht haben und dass das<br />

Konzept auch bei Gästen und Journalisten ankommt. Die<br />

Jury, die diese Awards verleiht, besteht aus Touristikern und<br />

Reiseprofis, die auf der ganzen Welt unterwegs sind. Und<br />

wenn uns diese Fachleute zu den besten Hotels zählen, freut<br />

uns das natürlich umso mehr. Wir konnten eine Jury mit<br />

mehreren tausend Mitgliedern überzeugen.<br />

L.L. Seit der Eröffnung des Aurelio 2008 sind acht<br />

Jahre vergangen. Können Sie schon eine Bilanz ziehen?<br />

Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung?<br />

A.P. Damals, 2008, war es ein Abenteuer. Ein Abenteuer für<br />

alle. Ein Abenteuer für den Besitzer, genauso wie für mich.<br />

Und auch für viele Lecher, weil sie nicht so ganz wussten,<br />

wo sie das Aurelio einordnen sollten. Schon im ersten <strong>Winter</strong><br />

wurde uns klar, dass wir eine neue Nische im Luxussegment<br />

gefunden haben. Unsere Klientel ist extrem international.<br />

Nur circa zehn Prozent unserer Gäste kommen aus dem


deutschsprachigen Raum und ungefähr weitere zehn Prozent<br />

aus Russland. Alle gemeinsam schätzen die ungezwungene<br />

Atmosphäre und unseren Service, der so gut wie keinen<br />

Wunsch offen lässt. Der hohe Anteil an Stammgästen zeigt<br />

uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

L.L. Als Fünf-Sterne-Superior-Hotel sind Sie tagtäglich<br />

mit dem Wohl der reichsten Gäste der Welt beschäftigt.<br />

Wie schwer ist es, den Ansprüchen gerecht zu werden und<br />

wie können Sie moderne Jetsetter noch überraschen?<br />

A.P. Es ist sicher keine einfache Aufgabe. Das Wichtigste<br />

ist, dass mein Team und ich rund um die Uhr sehr flexibel<br />

und kreativ sind. Man steht morgens auf und hat zunächst<br />

keine Ahnung, was einen erwartet und welche Sonderwünsche<br />

die Gäste heute an uns herantragen. Momentan besteht<br />

unser Team aus 43 engagierten Mitarbeitern. Manche Gäste<br />

wollen wissen, wo sie mit einer großen Privatmaschine<br />

landen können. Andere fragen nach einem Privatkonzert<br />

zum Brunch am nächsten Morgen. Es geht nicht immer nur<br />

um ausgefallene Wünsche, auch das Naturerlebnis einer<br />

<strong>Winter</strong>wanderung mit unseren Alpakas kann den Jetsetter<br />

noch überraschen. Herausfordernde Gästewünsche gehören<br />

in der Luxushotellerie dazu – dort ist es Standard, nicht<br />

Standard zu sein.<br />

L.L. Allen Ansprüchen wird das Hotel im Gourmetrestaurant<br />

Aurelio’s gerecht, das Gault & Millau mit drei Hauben<br />

ehrte. Was macht Ihre Natural Art Cuisine so besonders?<br />

A.P. Der Küchenstil unseres Küchenchefs Christian<br />

Rescher spannt den Bogen zwischen einer hochklassigen<br />

Drei-Hauben-Küche und Produkten aus der Region – so<br />

definieren wir Natural Art Cuisine.<br />

L.L. Das Aurelio hat sich die Förderung der Kunst auf die<br />

Fahne geschrieben. Welche Künstler zieren die Wände Ihres<br />

Hauses? Nach welchen Kriterien werden sie ausgewählt<br />

und sind die Werke auch käuflich zu erwerben?<br />

A.P. Kunst ist uns sehr wichtig, spezialisiert haben wir<br />

uns auf Fotografie. Da die Räume sehr unterschiedlich sind,<br />

müssen wir Künstler finden, die nicht zu extreme Fotos<br />

„Wir konnten eine<br />

Jury mit mehreren<br />

tausend Mitgliedern<br />

überzeugen.“<br />

„Damals, 2008, war<br />

es ein Abenteuer.“<br />

„Wichtig ist, dass<br />

mein Team und ich<br />

rund um die Uhr<br />

sehr flexibel und<br />

kreativ sind.“<br />

„Kunst ist uns sehr<br />

wichtig, spezialisiert<br />

haben wir uns<br />

auf Fotografie.“<br />

143


ei uns ausstellen möchten. Die Werke sollen zwar eine<br />

Ausstellung bilden, aber nicht vom Raum ablenken. Die<br />

Tim-Hall-Fotos, die wir normalerweise bei uns hängen<br />

haben, zeigen Motive von Lech und der Umgebung. Diese<br />

runden unser Haus ab oder schaffen eigene „Fenster“. Das<br />

passt natürlich perfekt. Wir hatten zum Beispiel auch Werke<br />

der deutschen Künstlerin Anke Schaffelhuber im Hotel. Ihre<br />

Kunst zeichnet sich durch eine Mischung aus afrikanischen<br />

Tierwelten und amerikanischen<br />

AXEL PFEFFERKORN<br />

IM WORDRAP<br />

Der ausgefallenste Sonderwunsch im Aurelio:<br />

Ein Catering in einem anderen Hotel.<br />

In der letzten Minute fiel dem Gast ein,<br />

dass er unser Menü in einem anderen Hotel<br />

genießen möchte.<br />

Mein Lieblingsort im Hotel:<br />

Die Licca-Lounge, unsere Bar.<br />

Der gemütlichste Ort im ganzen Hotel!<br />

Heli-Golfen oder Tiefschneeabfahrt?<br />

Tiefschneeabfahrt.<br />

Hier gehe ich im <strong>Winter</strong> am liebsten baden:<br />

Im Aurelio-Spa. Gerade in der Nacht,<br />

bei Sternenhimmel, ist das Schwimmen<br />

dort sehr entspannend.<br />

Das unterscheidet Lech und Zürs von<br />

anderen <strong>Winter</strong>sportdestinationen:<br />

Lech ist natürlich gewachsen, romantisch,<br />

schneesicher und besitzt eine gewisse Lässigkeit.<br />

In 20 Jahren ...<br />

werden wir immer noch schneereiche<br />

<strong>Winter</strong> erleben.<br />

Schafs- oder Alpakawolle?<br />

Auf alle Fälle Alpakawolle!<br />

In diesen Situationen lege ich<br />

die Aurelio moments ein:<br />

Im Auto, im Büro, wenn ich nach einem<br />

anstrengenden Tag nachhause komme –<br />

also immer, wenn ich Entspannung suche.<br />

Städten aus. Das war „irre“<br />

und der Effekt einzigartig, weil<br />

die Räume sofort ganz anders<br />

gewirkt haben. Letztes Jahr<br />

hingegen stellten wir Bilder aus,<br />

die nur extrem charakterstarke<br />

Gesichter zeigten. Auch im<br />

kommenden <strong>Winter</strong> werden wir<br />

neuen Künstlern die Möglichkeit<br />

geben, auszustellen und ihre<br />

Werke zu verkaufen.<br />

L.L. 2015 widmeten Sie dem<br />

Hotel eine eigene CD: die Aurelio<br />

moments. Wie hört sich das<br />

Aurelio bzw. Lech denn an? Sind<br />

weitere musikalische Ausflüge<br />

geplant?<br />

A.P. Wir arbeiten mit dem<br />

deu tschen <strong>La</strong>bel wavemusic<br />

zusammen und haben eine<br />

Lounge-CD produziert. Die<br />

ausgesuchten Tracks sind auch<br />

bei uns im Hotel zu hören. Sie<br />

sollen den Gast auch zuhause<br />

an seinen Aufenthalt im Aurelio<br />

in Lech erinnern. Die zweite<br />

CD Aurelio moments II ist<br />

schon in Planung.


L.L. Lech und Zürs haben einen Anteil von 70 Prozent<br />

deutschsprachiger Gäste. Bei Ihnen im Aurelio ist es genau<br />

anders herum: Nur etwa zehn Prozent der Buchungen<br />

kommen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz – die<br />

große Mehrheit reist aus über 40 verschiedenen Nationen<br />

an. Was erwartet der internationale Gast vom Lechurlaub?<br />

A.P. Lech selbst ist international zwar bekannt, es besteht<br />

aber noch Optimierungsbedarf. Lech ist ein kleines, natürlich<br />

gewachsenes, romantisches Dorf, das gefällt dem Gast.<br />

Der Ort hat eine sehr homogene Baustruktur. Er ist klein,<br />

überschaubar und sicher. Durch Flughäfen in der näheren<br />

Umgebung ist der Ort leicht erreichbar. Tolle Gastronomie,<br />

einzigartige Hotels, exklusive Geschäfte, fantastische Pisten<br />

und die Schneesicherheit spielen eine große Rolle. Gepaart<br />

mit unserer einzigartigen Natur bieten Lech und Zürs somit<br />

ein unvergessliches Urlaubserlebnis.<br />

L.L. Viele Lechurlauber werden über kurz oder lang zu<br />

Stammgästen. Was macht den Lifestyle hier am Arlberg<br />

einzigartig?<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

Lesen Sie das ganze<br />

Interview auf<br />

www.laloupe.com<br />

Read the whole<br />

Interview on<br />

www.laloupe.com


„Lech selbst ist<br />

international zwar<br />

bekannt, es besteht<br />

aber noch Optimierungsbedarf.“<br />

„Lech bietet Gästen<br />

aus der ganzen<br />

Welt wirklich ein<br />

tolles Erlebnis.“<br />

„Wir haben in Lech<br />

einen großen<br />

Stammgästeanteil.“<br />

„Ich finde diesen<br />

Bruch zwischen<br />

Berg, Schnee und<br />

Badehose sehr<br />

witzig.“<br />

„Luxus bedeutet<br />

für mich Zeit.“<br />

146<br />

A.P. Wir haben in Lech einen großen Stammgästeanteil.<br />

Viele Lechfans haben hier als Kind ihre ersten Skiversuche<br />

gestartet, ihre große Liebe hier kennengelernt und kommen<br />

später mit ihren Kindern und Enkelkindern immer noch<br />

gerne nach Lech. Sie sind ein Teil von Lech und Lech ist ein<br />

Teil von ihnen. Eine gewisse Lässigkeit, die hohe Qualität<br />

und das tolle Skigebiet sind Aspekte, die der Gast sehr schätzt.<br />

L.L. Lech ist weltweit als renommierte <strong>Winter</strong>sportdestination<br />

bekannt. In Kürze werden Sie Ihre eigene Badehosenkollektion<br />

vorstellen. Wie kommt man, 1444 Meter<br />

über dem Meeresspiegel, auf die Idee, eine Badehosenkollektion<br />

zu entwerfen?<br />

A.P. Ich mache viele Dinge, die vielleicht erstmal etwas<br />

ungewöhnlich erscheinen. Ich finde diesen Bruch zwischen<br />

Berg, Schnee und Badehose sehr witzig und bin gespannt,<br />

in welchen Wellen die „Lecher Omeshörner“ eintauchen<br />

werden.<br />

L.L. Sie arbeiten im exklusivsten Hotel Lechs und sind<br />

ständig vom internationalen Jetset umgeben. Legen Sie<br />

privat auch viel Wert auf Luxus? Und was bedeutet Ihnen<br />

Luxus eigentlich?<br />

A.P. Luxus bedeutet für mich Zeit. Gerade in der Hotellerie<br />

hat man das ganze Jahr viel zu tun und dann ist Zeit<br />

wirklich wertvoll. Das ist auch oft der größte Luxus unserer<br />

Gäste, deshalb verbringen sie ihre Zeit auch im Aurelio.<br />

Wenn ich mir Luxus gönnen will, nehme ich mir eine kurze<br />

Auszeit und verbringe ein paar Tage in spannenden Städten<br />

– oder entspanne am Meer.<br />

L.L. Und abschließend: Freuen sich Ihre drei flauschigen<br />

Mitarbeiter, die Alpakas Hiero, Domingo und Yaki, auch<br />

schon auf den <strong>Winter</strong>?<br />

A.P. Absolut! Die drei lassen schon ihr Vlies, also ihr Fell,<br />

wachsen und stellen sich auf den ersten Schnee ein. Wir<br />

werden in der kommenden <strong>Winter</strong>saison wieder Wanderungen<br />

mit ihnen anbieten. Die drei haben sich mittlerweile<br />

sehr gut eingelebt und die Arbeit mit ihnen ist sehr vielfältig<br />

und entspannend.


Shopping &<br />

Lifestyle<br />

engl. / Hotel & Chalet Aurelio in Lech is<br />

Austria’s first Five-Star Superior Design Hotel.<br />

When you see the simple outward appearance<br />

you can just guess how luxurious the interior<br />

is: 8 top deluxe double rooms, 2 Aurelio suites,<br />

the award-winning restaurant Aurelio’s and a<br />

Clubhouse Chalet are just a few of the numerous<br />

amenities the guests from all over the world<br />

can expect here. Host and general manager<br />

Axel Pfefferkorn gives <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> his very own<br />

definition of luxury, he also provides insight<br />

into the “Aurelio World” and explains why he<br />

wants to start selling swimwear, too.<br />

147


L.L. Mr Pfefferkorn, as the director of Hotel & Chalet<br />

Aurelio *****S you just received the “World Travel Award for<br />

Austria” as “Leading Boutique Hotel 2016”. The “World Ski<br />

Award” has also been awarded to you several times. What<br />

do these awards mean to you personally?<br />

A.P. These kinds of awards are proof that we’ve been doing<br />

our job well and that our concept is popular with guests and<br />

journalists alike. The jury that awards these prizes consits of<br />

professionals from the tourism industry<br />

and professional travellers<br />

AXEL PFEFFERKORN’S<br />

WORDRAP<br />

The most extraordinary special<br />

request at Aurelio:<br />

Catering in another hotel.<br />

The guest realised at the last minute<br />

that he’d rather enjoy our menu<br />

in a different hotel.<br />

My favourite spot in the hotel:<br />

Licca lounge, our bar. It’s the most<br />

comfy place in the entire hotel!<br />

Heli-golfing or powder slopes?<br />

Powder slopes.<br />

In winter I like to go swimming:<br />

At Aurelio spa. Particularly at night,<br />

when the stars are out, swimming there<br />

is very relaxing.<br />

What makes Lech & Zürs different<br />

from other winter sports destinations:<br />

Lech has grown naturally, it’s romantic, snow is<br />

guaranteed and it’s somewhat laid back.<br />

In 20 years …<br />

we are still going to enjoy snowy winters.<br />

Sheep or alpaca wool?<br />

Definitely alpaca wool!<br />

These situations call for “Aurelio moments”:<br />

In the car, the office, when I get home after a<br />

stressful day – whenever I need to relax.<br />

who work all over the world. And<br />

when these specialists count us<br />

among the best hotels that makes<br />

us even more happy. We were<br />

able to convince a jury of more<br />

than a thousand members.<br />

L.L. Since the Aurelio’s opening<br />

in 2008 eight years have passed.<br />

Have you been able to take stock<br />

yet? How happy are you with the<br />

development?<br />

A.P. Back in 2008 it was an<br />

adventure. An adventure for everyone.<br />

An adventure for the owner<br />

and for me. And for many locals<br />

from Lech, because they did not<br />

quite know what is happening at<br />

the Aurelio. But in the first winter it<br />

became clear that we have found<br />

a niche in the luxury market. Our<br />

clientele is extremely international.<br />

Only about 10 percent of our guests<br />

come from the German-speaking<br />

area and another 10 percent from<br />

Russia. All of our guests enjoy the<br />

casual atmosphere and the service<br />

that meets almost every need. The<br />

high ratio of regular guests shows<br />

we’re on the right track.


L.L. As 5-Star Superior Hotel you interact with the world’s<br />

richest guests on a daily basis. How difficult is it to meet all<br />

their demands and how do you still manage to surprise the<br />

modern jetsetter?<br />

A.P. It certainly is no simple task. What’s most important<br />

is that my team and I are extremely flexible and creative at<br />

any time. You get up in the morning and you have no idea<br />

what expects you and what special requests the guests might<br />

have today. At the moment our team is made up of 43 very<br />

committed staff. Some guests would like to know if they<br />

can land here with a large private plane. Others would like<br />

a private concert during brunch the next day. But it’s not<br />

always about extraordinary requests, experiencing nature<br />

during a winter hike with our alpacas may surprise even the<br />

most seasoned jetsetter. Challenging requests are part of the<br />

daily business of the luxury hotel industry – it’s standard not<br />

to be standard.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

“We convinced a jury<br />

of several thousand<br />

members.”<br />

“Back then, in 2008,<br />

it was an adventure.”<br />

“What’s important<br />

is that my team<br />

and I are extremely<br />

flexible and creative<br />

around the clock.”<br />

L.L. The hotel certainly meets the highest standards<br />

with the Gourmet Restaurant Aurelio’s, the gourmet guide<br />

Gault&Millau awarded the restaurant with three “toques”.<br />

What is it that makes your “Natural Art Cuisine” so special?<br />

A.P. The style of our chef de cuisine, Christian Rescher,<br />

forms a link between high-quality, award-winning cuisine<br />

and products from the region – that’s how we define “Natural<br />

Art Cuisine”.<br />

L.L. Aurelio prides itself in promoting art. Which<br />

artists’ works can be found on the house’s walls?<br />

What criteria do you use when choosing them and<br />

are the works for sale?<br />

A.P. Art is very important to us, we’ve specialised<br />

in photography. Seeing as the rooms are very different<br />

we have to find artists willing not to exhibit<br />

photos that are too extreme. The works are supposed<br />

to form an exhibition but not distract attention from<br />

the rooms. The Tim Hall photos we often exhibit show Lech<br />

and its surroundings. They round off the house and create<br />

“windows”. So of course they’re perfect. We also used to have<br />

works by the German artist Anke Schaffelhuber at the hotel.<br />

“Art is very<br />

important to us,<br />

we’ve specialised in<br />

photography.”<br />

moments<br />

CD Aurelio Moments<br />

149


“Lech is internationally<br />

renowned but<br />

there still is room<br />

for optimisation.”<br />

“Lech offers amazing<br />

experiences to<br />

guests from all over<br />

the world.”<br />

“We have a high<br />

ratio of regular<br />

guests here in Lech.”<br />

Her art is characterised by a mixture of African animals and<br />

American cities. That was really “crazy” and had an unique<br />

effect because all rooms immediately seemed so different.<br />

<strong>La</strong>st year how ever we exhibited photos that showed very<br />

charismatic faces. And this coming winter we will give new<br />

artists the opportunity to exhibit and sell their works.<br />

L.L. In 2015 Aurelio published its first CD “Aurelio moments”.<br />

What does the Aurelio or Lech sound like? Are you<br />

planning any further musical experiments?<br />

A.P. We collaborate with the German music label wavemusic<br />

and we’ve produced a lounge CD. The tracks can be<br />

heard at the hotel, too. They are supposed to remind the<br />

guests of their stay at Aurelio in Lech when they’re back<br />

home. And we’re already planning “Aurelio moments II”.<br />

150<br />

L.L. Lech & Zürs has a 70 percent ratio of German-speaking<br />

guests. At Aurelio it’s the other way round: Only about<br />

10 percent of your bookings come from Austria, Germany<br />

and Switzerland – the great majority arrives from more than<br />

40 different nations. What do international guests expect<br />

from their holiday in Lech?


A.P. Lech itself has a great international reputation, but is<br />

a need for optimisation. Lech is a small, romantic village that<br />

has grown naturally, that’s something the guests like. The<br />

village has a very homogenous architecture. It’s small, easy to<br />

navigate and safe. The airports that are located nearby make<br />

it easy to reach. Great restaurants, unique hotels, exclusive<br />

shops, amazing slopes and the snow guarantee – all play an<br />

important role. Together with our unique nature, Lech and<br />

Zürs makes an unforgettable holiday experience possible.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

L.L. In the long run many people who<br />

visit Lech become regular guests. What is<br />

it that makes the lifestyle of the Arlberg<br />

unique?<br />

A.P. We really do have a large ratio<br />

of regular guests. Many fans of Lech<br />

started to ski here as children, they’ve<br />

met their true love here and now they<br />

still like to come back with their children<br />

or grandchildren. They are a part of Lech<br />

and Lech is a part of them. A certain<br />

relaxed atmosphere, the high quality and<br />

the great ski resort are aspects our guests<br />

highly aime.<br />

Axel Pfefferkorn was born on March<br />

2, 1974 and did his A-levels at the<br />

tourism college “Villa Blanka”<br />

in Innsbruck. After several stays<br />

abroad he worked in his parents’ hotel<br />

“Pfefferkorns Hotel” in Lech until<br />

2007 and started managing Hotel &<br />

Chalet Aurelio in September of 2008.<br />

The Five-Star Superior Hotel is one<br />

of the world’s most exclusive boutique<br />

hotels and it impresses its guests<br />

with a timeless, alpine style and quiet<br />

elegance. Aurelio is owned by the<br />

Russian oligarch Oleg Deripaska.<br />

L.L. Lech is globally known as a winter sports destination.<br />

You are going to present your own collection of swim shorts<br />

shortly. How does one come up with the idea of designing a<br />

collection of swim shorts at 1,444 altitude metres?<br />

A.P. I do many things that may seem somewhat strange at<br />

first. I think this contrast between mountain, snow and swim<br />

shorts is fun and I’m looking forward to finding out what<br />

waters “Lech’s Omeshörner” will dip into.<br />

L.L. You work in Lech’s most exclusive hotel and you’re<br />

constantly surrounded by the international jetset. Do you<br />

need luxury in your private life? What does luxury even<br />

mean?<br />

A.P. For me luxury equals time. Particularly in the hospitality<br />

industry you’re busy all year round and so<br />

151


“I think the contrast<br />

between mountain,<br />

snow and swim<br />

trunks is fun.”<br />

“For me luxury<br />

equals time.”<br />

time really is precious. In many cases, it’s also our guests’<br />

biggest luxury which is why they choose to spend their time<br />

at Aurelio. When I feel like indulging in a bit of luxury I spend<br />

a few days in interesting cities – or I relax by the sea.<br />

L.L. And, finally: Are your three fluffy members of staff, the<br />

Alpacas Hiero, Domingo and Yaki looking forward to winter?<br />

A.P. Absolutely! The three are already letting their wool<br />

grow and they’re preparing for the first snow. This coming<br />

winter season we’re going to offer hikes with them. The three<br />

have adapted very well and the work with them is varied and<br />

really exciting.<br />

HOTEL & CHALET AURELIO*****S<br />

Tannberg 130, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 2214, Fax +43 5583 3456<br />

office@aureliolech.com, www.aureliolech.com<br />

Badehosenkollektion / Collection of swim shorts<br />

152


Shopping &<br />

Lifestyle<br />

Pfefferkorns Sport & Fashion<br />

Mo – So 8.30 bis 18.30<br />

Sa bis 17.00, Sonntag 10.00 - 12.30<br />

Tel: +43 5583 2224<br />

www.sporthaus-pfefferkorns.net<br />

Accessoires<br />

Trachtenmode<br />

Ski & Ski Rental<br />

Sports Fashion<br />

153


Erleben Sie bei uns die neuesten<br />

Trendstylings der Herbst-/<br />

<strong>Winter</strong>saison, sensationelle<br />

Strähnentechniken, topaktuelle<br />

Haarschnitte sowie die passende<br />

Haar- & Kopfhautpflege<br />

von <strong>La</strong> Biosthètique.<br />

Wir freuen uns auf Sie!<br />

Hilgegard Nenning mit Team<br />

Hildegard Nenning · Jagdhaus Monzabon 409 · A 6764 Lech<br />

Telefon +43 (0) 5583 30 29 · www.hairstyleandmore.at


ZWEI GENERATIONEN –<br />

EINE LEIDENSCHAFT<br />

Two generations – one passion<br />

„In Lech und Zürs<br />

fühlt man sich dem<br />

Himmel so nah.“<br />

„Wir sind zwar<br />

nicht einheimisch,<br />

aber im Herzen ist<br />

Zürs definitiv eine<br />

Heimat.“<br />

„Es war uns besonders<br />

wichtig, den<br />

Menschen einen<br />

Ort zum Träumen<br />

zu geben.“<br />

dt. / Das Krumm ist ein wunderbarer Ort der<br />

Inspiration. Die liebevoll ausgewählten Stücke<br />

von Marianne und ihrer Tochter Viola Krumm<br />

sind bei jungen Kunden genauso beliebt wie<br />

bei älteren. In gemütlicher Atmosphäre darf<br />

man sich vom Mutter-Tochter-Gespann individuell<br />

beraten lassen und das ein oder andere<br />

Lieblingsstück entdecken. Zwischen außergewöhnlichem<br />

Schmuck, Accessoires und den<br />

neuesten Modetrends fühlt sich ein Besuch wie<br />

ein Kurzurlaub für die Seele an. Mit <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong><br />

sprachen Marianne und Viola Krumm über<br />

ihre innige Beziehung zu Zürs und ihre Affinität<br />

zu Spanien.<br />

Lesen Sie das ganze<br />

Interview auf<br />

www.laloupe.com<br />

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Interview on<br />

www.laloupe.com<br />

156<br />

L.L. Schon viele Jahre vor der Eröffnung Ihres Shops<br />

Krumm verband Sie der <strong>Winter</strong>urlaub mit Zürs. Woher<br />

kommt Ihre Leidenschaft für den Arlberg? Warum kann<br />

man hier ganz besonders gut dem <strong>Winter</strong>sport frönen?<br />

M.K. Als Jugendliche war ich oft in Lech und Zürs beim<br />

Skifahren. Ich war begeistert von den Pisten, der einmaligen<br />

<strong>La</strong>ge und der herrlichen Berglandschaft. Außerdem fühlt<br />

man sich hier dem Himmel so nah. Mein Mann und meine<br />

Kinder teilen diese Begeisterung und entwickelten eine<br />

große Vorliebe für diesen Ort. Deshalb haben wir hier vor<br />

20 Jahren eine Ferienwohnung erworben. Wir spürten eine<br />

tiefe Familiengeborgenheit in dieser Wohnung und die Wege<br />

zu den Liften waren kurz. Die Kinder waren also immer gut<br />

aufgehoben. Die traditionelle Skischule, in die wir unsere<br />

Kinder schickten, war sehr kompetent und naturverbunden.<br />

Viola hat dann eine Ausbildung als Snowboard-Anwärterin


gemacht und auch Unterricht gegeben. All diese Faktoren<br />

waren ausschlaggebend für den Kauf einer Gewerbeimmobilie,<br />

als mir diese angeboten wurde. Viola war sofort einverstanden,<br />

mit mir das Unternehmen aufzubauen.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

L.L. Sie sehen Zürs also nicht nur als Ferienort, sondern<br />

würden ihn auch als Zuhause betiteln?<br />

M.K. Ja, definitiv. Mein Mann hatte damals noch in Ravensburg<br />

seinen Betrieb. Wir pendelten dann oft als Familie am<br />

Wochenende nach Zürs.<br />

V.K. Auch wenn ich unter der Woche oft in Deutschland<br />

war, würde auch ich Zürs als mein Zuhause bezeichnen.<br />

Meine Kindheitserinnerung und ganz viele Erlebnisse<br />

verbinde ich mit diesem Ort. Oft dachte ich als Jugendliche<br />

freitags: „Juhu, die Schule ist<br />

vorbei, ich kann nach Zürs<br />

fahren!“<br />

M.K. Wir sind zwar nicht<br />

einheimisch, aber im Herzen<br />

ist Zürs definitiv eine Heimat.<br />

Marianne & Viola Krumm<br />

L.L. Nun führen Sie gemeinsam<br />

schon vier Jahre erfolgreich<br />

das Krumm. Welches<br />

Konzept verbirgt sich hinter<br />

Ihrer Boutique?<br />

M.K. Als ich mich für die<br />

Gewerbeimmobilie entschieden<br />

habe, war Viola und mir<br />

schnell klar: Wir lieben beide<br />

shoppen und möchten Fashion,<br />

Schmuck, Kunst, Deko<br />

und Accessoires für jeden<br />

Geldbeutel und jedes Alter<br />

anbieten. Aus meiner Sicht<br />

muss Schönes nicht kostspielig<br />

sein. Es gibt in Lech und<br />

Zürs schon einige glamouröse<br />

Läden und wir wollten eine<br />

breitere Palette anbieten.


„Wir stehen hinter<br />

dem Sortiment und<br />

lieben es.“<br />

„Ein Teil des Outfits<br />

ist immer ein<br />

Hingucker.“<br />

„Man muss<br />

heutzutage nicht<br />

jedem Trend<br />

hinterherlaufen.“<br />

V.K. Es war uns besonders wichtig, den Menschen einen<br />

Ort zum Träumen und zum Durchstöbern zu geben. Hier<br />

können sie ihren Alltag vergessen und ganz im Urlaub sein.<br />

Ich muss meiner Mama zustimmen, etwas Schönes muss<br />

nicht zwangsläufig wahnsinnig teuer sein. Natürlich gibt es<br />

Dinge, die einfach etwas mehr kosten. Das Schöne ist aber,<br />

dass wir unseren Kunden die Möglichkeit geben, zumindest<br />

davon zu träumen.<br />

M.K. Wir versuchen, uns auch anders zu positionieren<br />

als unsere Mitbewerber und arbeiten oft mit Lieferanten<br />

zusammen, die nicht nach Lech und Zürs liefern. Wir haben<br />

beispielsweise Schmuck, den wir bislang nur in einem<br />

kleinen <strong>La</strong>den in den Hamptons gesehen haben. Darauf sind<br />

wir sehr stolz.<br />

158<br />

L.L. Bei Krumm findet man auch viele tolle Artikel für<br />

den kleinen Geldbeutel. Wie schaffen Sie es, trotzdem eine<br />

so gute Qualität anzubieten?<br />

M.K. Wir haben viele Firmen, die günstig sind und trotzdem<br />

großen Wert auf Qualität legen. Darunter sind auch<br />

viele deutsche Firmen.


V.K. Wir verkaufen nichts, bei dem wir nicht auch zu 100<br />

Prozent dahinterstehen. Wir tragen die Kleidung selbst gerne<br />

und nehmen im Urlaub großteils eigene Stücke mit. Wir<br />

stehen hinter dem Sortiment und lieben es. Das vermitteln<br />

wir auch unseren Kunden.<br />

M.K. Wir waren mit der ganzen Familie in New York. Im<br />

Rahmen der New York Fashion Week besuchten wir ein<br />

Event und ich trug ein außergewöhnliches Kleid von einer<br />

deutschen Firma, das aber preislich trotzdem total im Rahmen<br />

war. Nach kurzer Zeit kam eine Frau auf mich zu und<br />

sagte: „Sie tragen ein tolles Outfit, das hätte ich auch gerne!“<br />

Diese Begegnung hat uns total gefreut und wir haben wieder<br />

einmal festgestellt, was für eine schöne Kollektion wir haben.<br />

Wir sind immer auf der Suche nach sehr speziellen Produkten,<br />

die keine Massenware sind. Von preiswerten Clutches bis<br />

zu handgemachten Designertaschen ist alles dabei.<br />

V.K. Wir testen die Qualität natürlich auch selbst. Und<br />

viele Kunden kommen immer wieder, weil sie von unserem<br />

Sortiment so begeistert sind.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

L.L. Sind die Frauen in Lech und<br />

Zürs modischer als anderswo? Trauen<br />

sie sich hier mehr?<br />

gemeinsam mit ihrer Tochter Viola das<br />

Marianne Krumm führt seit 2012<br />

M.K. Viele Frauen haben nicht<br />

Krumm in Zürs am Arlberg. Das Sortiment<br />

des hübschen Geschäfts reicht von<br />

mehr den Mut, ausgefallene Einzelstücke<br />

zu tragen. Deshalb haben wir<br />

soires bis hin zu aktueller Mode für Jung<br />

Dekoration über Schmuck und Acces-<br />

auch sehr viele dezente Stücke im<br />

und Alt. Jeder Geldbeutel findet hier das<br />

passende Stück, das von Marianne und<br />

Bereich Fashion.<br />

Viola mit größter Leidenschaft und Feingefühl<br />

ausgewählt wurde. Heiße Trends<br />

V.K. Man muss heutzutage nicht<br />

jedem Trend hinterherlaufen. In<br />

und ansprechende Klassiker wechseln im<br />

Krumm schnell den Besitzer.<br />

Lech und Zürs sind alle Frauen gut<br />

angezogen – sie sind sehr darauf<br />

bedacht, dass ihr Kleidungsstil gut<br />

aussieht. Sie sind sehr stilbewusst. Auch wenn sie manchmal<br />

Stücke tragen, die ich mir an mir selbst nicht vorstellen<br />

kann. An anderen sehen sie oft phänomenal aus.<br />

M.K. Im Bereich Schmuck fällt auf, dass viele Frauen in<br />

Lech und Zürs sehr wertvollen Schmuck besitzen. Der Trend<br />

geht aber trotzdem eher zu modischen Accessoires. Oft werden<br />

teure und günstige Stücke auch<br />

159<br />

kombiniert.


„Die Frauen in Lech<br />

und Zürs sind sehr<br />

stilbewusst.“<br />

„Hier muss man<br />

nicht mit der Bluse<br />

Skifahren gehen.“<br />

„Wir möchten zwei<br />

Generationen<br />

abdecken und<br />

darstellen.“<br />

„Wir sind den<br />

Trends oft eine<br />

Saison voraus.“<br />

160<br />

L.L. Ihre Kollektionen und Ihr Shop versprühen einen gewissen<br />

Hippie- und Bohoflair und erinnern an das sonnige<br />

Ibiza. Welche Gemeinsamkeiten verbindet die <strong>Winter</strong>sportdestination<br />

Lech und Zürs mit der balearischen Insel?<br />

M.K. Seit fast 20 Jahren haben wir ein Domizil in einem<br />

Golfclub südlich von Marbella. Viola ist auch vier Jahre dort<br />

zur Schule gegangen. Die Verbindung der beiden Looks sind<br />

wir. Wir bieten Ibiza-Taschen an, die handgefertigt sind –<br />

unter ihnen sind sehr viele Unikate. Diese Firma vertreibt<br />

ihre Ware fast ausschließlich über eigene Family-Shops.<br />

Durch eine Verwandte der Designerin haben wir einen<br />

Zugang bekommen und dürfen nun exklusiv die Taschen<br />

verkaufen. Wir waren so begeistert von den Taschen, dass<br />

wir sie in unser Sortiment aufgenommen und auch viele<br />

Kunden mit unserer Begeisterung angesteckt haben. Wir<br />

werden oft darauf angesprochen und gelobt.Wir verkaufen<br />

aber nicht nur spanische Taschen, sondern haben auch<br />

englische und französische Firmen in unserem Sortiment.<br />

In der Boutique verkaufen wir Ware, die uns gefällt und die<br />

nicht zwangsläufig etwas mit Zürs oder Spanien zu tun hat.<br />

Wir möchten Kunden Stücke mitgeben, die sie im Alltag<br />

und zu besonders schönen Stunden tragen können.<br />

L.L. Sie sind ein erfolgreiches Mutter-Tochter-Gespann.<br />

Sind Sie sich über das Sortiment eigentlich immer einig?<br />

V.K. Wir sind uns einig. Jeder kauft das, was einem gefällt.<br />

Wir treffen die Entscheidungen aber großteils zusammen<br />

und fragen den anderen um Rat. Manchmal sind wir uns<br />

sofort einig, manchmal aber auch nicht. Oft ändern wir<br />

aber auch unsere Meinung, wenn die Teile im <strong>La</strong>den sind<br />

und wir total positiv überrascht werden. Wir möchten zwei<br />

Generationen abdecken und darstellen. Deshalb ist es<br />

wichtig, dass jeder seine Stilrichtung vertreten kann.<br />

M.K. Die Meinung von Viola ist mir sehr wichtig, weil wir<br />

eben zwei Generationen sind. Sie muss das verkaufen, was<br />

sie trägt und auch ich muss entscheiden, welche Produkte<br />

für Kunden in meinem Alter interessant sind. Unser kleiner<br />

<strong>La</strong>den vereint zwei Generationen und das war eine glückliche<br />

Entscheidung.


V.K. Mama ist wirklich eine große Inspiration und Hilfe<br />

für die Damen in unserem <strong>La</strong>den. Viele trauen sich nicht so<br />

richtig an gewisse Stücke, sehen aber, wie meine Mama sie<br />

kombiniert und sind dann so begeistert, dass sie das Outfit<br />

sofort haben möchten.<br />

M.K. Das ist aber bei dir genauso. Ich freue mich, wenn<br />

du im <strong>La</strong>den bist – gerade, wenn viele junge Leute unterwegs<br />

sind.<br />

V.K. Ich glaube jedoch, dass<br />

sich jüngere Personen mehr<br />

trauen. In deiner Generation<br />

ist das weniger der Fall und<br />

gerade diese Frauen nehmen<br />

deine Beratung sehr dankbar<br />

an. Natürlich helfen wir sehr<br />

gerne Kunden weiter. Wir<br />

haben jedoch auch ein Gefühl<br />

dafür, ob eine Kundin eine<br />

Beratung möchte oder nicht.<br />

M.K. Viola hat ein großes<br />

Verkaufstalent. Sie ist sehr<br />

liebevoll, auch mit älteren<br />

Herrschaften. Ich bin etwas<br />

zurückhaltender.<br />

V.K. Es ist wichtig, dass man<br />

im Verkauf auch Mensch bleibt.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

L.L. Die neue <strong>Winter</strong>saison<br />

steht in den Startlöchern. Was<br />

sind Ihre ganz persönlichen<br />

Lieblingsstücke der aktuellen<br />

Kollektion und wohin geht<br />

der Trend 2016/2017?<br />

V.K. Mein Lieblingsstück ist eine Handtasche von Any<br />

Di. Das ist ein ganz junges <strong>La</strong>bel aus München, das aber<br />

schon extrem erfolgreich und in allen großen Zeitschriften<br />

vertreten ist. Auf den ersten Blick wirkt sie wie eine ganz<br />

normale hochwertige Tasche, der Clou ist aber, dass man die<br />

Handtasche auch auf den Rücken schnallen kann. 161


MARIANNE UND VIOLA<br />

KRUMM IM WORDRAP<br />

Von meiner Mutter lernte ich:<br />

V.K. Nichts und niemanden zu<br />

beurteilen, ohne davor einmal in der gleichen<br />

Situation gewesen zu sein.<br />

Von meiner Tochter lernte ich:<br />

M.K. Generationen zu begreifen und<br />

zu achten. Selbstverständlich auch das Wissen,<br />

was die junge Generation trägt und welche<br />

Vorlieben sie hat.<br />

162<br />

Große Ohrringe oder Statementkette?<br />

V.K. Große Ohrringe.<br />

M.K. Kette.<br />

Mein Must-have für den <strong>Winter</strong>:<br />

V.K. Meine neue Any-Di-Tasche.<br />

M.K. Seidenblusen und bedruckte<br />

Cashmereschals.<br />

Nach einem Arbeitstag im Krumm ...<br />

V.K. drehe ich eine ausgiebige<br />

Runde durch Zürs, sehe mir die Berge an<br />

und genieße die frische Luft.<br />

M.K. wartet mein Mann schon mit<br />

einem Glas Wein vor dem Kamin.<br />

Hier tanke ich Inspiration:<br />

V.K. Jeden Tag im ganz normalen<br />

Leben, sei es im Alltag oder auf Reisen.<br />

Es gibt so viele inspirierende Momente.<br />

M.K. Das sehe ich genauso.<br />

Das Besondere: Man sieht es der<br />

Handtasche nicht an, dass sie<br />

diese Möglichkeiten besitzt. Es<br />

gibt keine Schnallen oder Ösen.<br />

Außerdem kann man auch einen<br />

langen Riemen einhängen, so<br />

kann man die Tasche auch umhängen.<br />

Die Produkte der Firma<br />

sind alle aus hochwertigem<br />

Rindsleder.<br />

M.K. Ich hatte oft das Problem,<br />

dass meine Brillen in großen<br />

Handtaschen kaputt gingen.<br />

Diese Firma stellt Etuis her, die<br />

man direkt an die Tasche hängen<br />

kann.<br />

V.K. Die Handtasche gibt es<br />

auch in verschiedenen Größen<br />

und Farben. Entdeckt haben wir<br />

Any Di auf einer Messe und wir<br />

vertreiben sie exklusiv in Zürs.<br />

Ansonsten dürfen sich Kunden<br />

in der kommenden Saison auf<br />

viele tolle neue Stücke freuen.<br />

L.L. Trends kommen und gehen.<br />

Wie gehen Sie generell mit<br />

diesem Thema um?<br />

V.K. Wir bieten nur Stücke an,<br />

die wir selbst vertreten. Was wir<br />

nicht tragen, kommt nicht in<br />

unser Sortiment. Uns ist aufgefallen,<br />

dass wir den Trends oft<br />

eine Saison voraus sind. Darauf<br />

haben uns auch viele Lieferanten<br />

angesprochen.<br />

M.K. Trends müssen auch bequem sein, besonders im<br />

Alter. Interessanter Fakt: Viele Trendteile werden bei uns<br />

von mittleren bis älteren Damen gekauft, zum Beispiel<br />

Hosen im Bikerstil.<br />

Das unterscheidet die Boutique<br />

Krumm von großen Ketten:<br />

V.K. Die Individualität und<br />

die persönliche Bindung.<br />

M.K. Mehr kann ich dazu<br />

auch nicht sagen.


Shopping &<br />

Lifestyle<br />

163


“In Lech & Zürs you<br />

just feel so close to<br />

heaven.”<br />

“We are not from<br />

here but in our hearts,<br />

Zürs definitely<br />

feels like home.”<br />

“What was most<br />

important for us<br />

was to give people a<br />

place to dream.”<br />

engl. / The Krumm is a wonderful place of<br />

inspiration. The lovingly chosen pieces by<br />

Marianne and her daughter Viola Krumm are<br />

as popular with young customers as they are<br />

with older ones. The comfy atmosphere invites<br />

you to get advice from the mother-daughter<br />

team and find your new favourite piece.<br />

Between extraordinary jewellery, accessories<br />

and the latest fashion trends a visit feels like<br />

a short vacation for your soul. Marianne and<br />

Viola Krumm talked to <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> – about their<br />

close relationship with Zürs and their love<br />

for Spain.<br />

L.L. Many years before you opened the shop “Krumm”<br />

you were already connected with Zürs through your winter<br />

holidays. Where does your passion for the Arlberg come<br />

from? Why is this place so good for enjoying winter sports?<br />

M.K. When I was young I often came to Lech & Zürs to<br />

ski. I loved the slopes, the unique location and the wonderful<br />

mountains. It simply feels pretty close to heaven.<br />

My husband and my children share this passion and they<br />

developed their own penchant for this place. Which is why<br />

we purchased a holiday apartment here 20 years ago. Our<br />

family felt extremely comfortable in this apartment and it<br />

was only a short walk to the lifts. The kids were always safe.<br />

The traditional ski school where we sent our kids was very<br />

good, too. Viola then did her training to become an assistant<br />

snowboard teacher and taught here, too. All these factors<br />

contributed to me buying a commercial property when it<br />

was offered to me. Viola immediately agreed to building the<br />

business with me.<br />

164<br />

L.L. Does this mean that for you, Zürs is not just a holiday<br />

location but a home, too?<br />

M.K. Yes, definitely. My husband used to have his business<br />

in Ravensburg. As a family we would often commute to Zürs<br />

for the weekend.


V.K. Even if I spent most of the weeks in Germany I’d still<br />

say Zürs is my home. My childhood memories and many<br />

experiences bind me to this place. I remember, when I was a<br />

teenager I would often think on a Friday: “Yay, school is out,<br />

I can go to Zürs!”<br />

M.K. We may not be from here but in our hearts Zürs definitely<br />

is our home.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

L.L. <strong>No</strong>w you two have been successfully running the<br />

“Krumm” for four years. What’s the concept behind your<br />

boutique?<br />

M.K. When I decided to buy the property Viola and I soon<br />

knew: Both of us love shopping and we’d like to offer fashion,<br />

jewellery, decorative articles and accessories for every budget<br />

and every age group. From my point of view pretty things<br />

don’t have to be costly. Lech & Zürs already has quite a few<br />

glamorous shops and we wanted to offer a wider range.<br />

V.K. What was important to us was to give people a place<br />

to dream and browse. You can forget everyday life here and<br />

just enjoy being on vacation. I must agree with my mum here,<br />

pretty things don’t have to be super expensive. Of course, there<br />

are things that are somewhat more costly. The beauty of it is<br />

though that we give our clients the option to at least dream.<br />

Viola & Marianne Krumm<br />

165


MARIANNE AND VIOLA<br />

KRUMM’S WORDRAP<br />

I learned from my mother:<br />

V.K. To never judge anyone or anything<br />

before you’ve been in the same situation.<br />

I learned from my daughter:<br />

M.K. To understand and respect<br />

generations. And the knowledge of what the<br />

younger generation wears and what it prefers.<br />

M.K. We also consciously try<br />

to set ourselves apart from our<br />

competition and we often collaborate<br />

with suppliers that don’t<br />

normally deliver to Lech & Zürs.<br />

We sell jewellery, for example,<br />

that we’ve only ever seen in a<br />

small shop in the Hamptons.<br />

We’re very proud of that.<br />

L.L. “Krumm” offers many<br />

great pieces for a small budget.<br />

How do you manage to still offer<br />

such good quality?<br />

M.K. We have many suppliers<br />

that are affordable but still pay<br />

attention to detail. Many of them<br />

are German firms.<br />

V.K. There is nothing we sell<br />

that we don’t stand behind to a<br />

hundred percent. We like wearing<br />

the clothing ourselves and when<br />

we’re on holiday we mostly<br />

bring our own pieces. We stand<br />

behind our offer and we love it.<br />

And we communicate that to our<br />

customers, too.<br />

M.K. We went to New York with<br />

the entire family. During the New<br />

York Fashion Week we went to<br />

an event and I was wearing an<br />

extraordinary piece by a German<br />

producer that was very modestly<br />

priced. After a short while a woman came up to me and said:<br />

“That’s a great outfit, I’d really like that, too!” I enjoyed that<br />

moment quite a bit and it proved that we do indeed have a<br />

really beautiful range of products. We are always on the lookout<br />

for special products that are not mass-produced. We sell<br />

everything from affordable clutches to hand-made designer<br />

handbags.<br />

<strong>La</strong>rge earrings or statement necklace?<br />

V.K. <strong>La</strong>rge earrings.<br />

M.K. Necklace.<br />

My must-have for this winter:<br />

V.K. My new Any Di bag.<br />

M.K. Silk blouses and printed<br />

cashmere scarves.<br />

After a workday at Krumm …<br />

V.K. I take a long walk around Zürs,<br />

look at the mountains and enjoy the crisp air.<br />

M.K. my husband awaits me in front of the<br />

fireplace, with a glass of wine.<br />

This is where I find inspiration:<br />

V.K. Every day of my life, be it while<br />

I’m travelling or at home. There are so many<br />

inspiring moments.<br />

M.K. I couldn’t agree more.<br />

166<br />

This is the difference between the<br />

Krumm Boutique and big chains:<br />

V.K. The individual character and<br />

the personal connection.<br />

M.K. I have nothing to add to that.


V.K. Of course we also test the quality ourselves. And many<br />

customers come back because they like our range of products<br />

a lot.<br />

L.L. Would you say that the women in Lech & Zürs are<br />

more fashionable than elsewhere? Are they more daring?<br />

M.K. Many women do not dare to wear extraordinary<br />

unique pieces. Which is why we also offer many pieces that<br />

are somewhat more subtle.<br />

V.K. I don’t think that nowadays you have to chase after<br />

every trend. In Lech & Zürs all women are well dressed –<br />

they make sure that their style looks good. They are very<br />

style-conscious. Even if they wear things I could not imagine<br />

wearing they often look phenomenal on other people.<br />

M.K. When it comes to jewellery we notice that many<br />

women in Lech & Zürs own very valuable jewellery. But<br />

there still is a trend towards fashion accessories. People often<br />

combine expensive and more affordable pieces.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

Together with her daughter Viola, Marianne Krumm has been<br />

running the “Krumm” in Zürs am Arlberg since 2012. The pretty<br />

store offers decorative items, jewellery and accessories as well as<br />

the latest fashion for young and old. There’s the perfect piece to be<br />

found for every budget, Marianne and Viola choose their offer with<br />

plenty of passion and sensitivity. Hot trends and beautiful classics<br />

will quickly change hands at “Krumm”.<br />

L.L. Your collection and your shop exude a certain hippie<br />

and boho flair and remind us of sunny Ibiza. What do the<br />

winter sports destination Lech & Zürs have in common with<br />

the Balearic island?<br />

M.K. We’ve had a residence in a golf club south of Marbella<br />

for almost 20 years. Viola even went to school there for four<br />

years. And we show the connection of the two looks. We offer<br />

Ibiza bags that are handmade – many of them are unique<br />

pieces. This company sell its products almost exclusively in<br />

their own family’s shops.<br />

“We stand behind our<br />

range of products<br />

and we love it.”<br />

“A part of the<br />

outfit always is an<br />

eyecatcher. ”<br />

“<strong>No</strong>wadays you don’t<br />

have to chase after<br />

every trend.”<br />

“Many women in<br />

Lech & Zürs are very<br />

stylish.”<br />

167


“You don’t have to<br />

ski in a blouse here.”<br />

“We want to cover<br />

and depict two<br />

generations.”<br />

“We’re often one<br />

season ahead of the<br />

trends.”<br />

168<br />

We got in contact with them via a relative of the designer and<br />

now we have the exclusive privilege of selling these bags. We<br />

loved them so much that we included them in our product<br />

range and many of our customers share our enthusiasm.<br />

People often talk to us about them and praise our choice. We<br />

don’t only sell Spanish bags though, we also have English<br />

and French firms in our assortment. In our boutique, we sell<br />

products that we like, they don’t necessarily have to have<br />

something to do with Zürs or Spain. We want to give our clients<br />

pieces they can wear in everyday life and on special occasions.<br />

L.L. You are a successful mother-daughter team. Do you<br />

always agree on your range of products?<br />

V.K. We agree. We both buy what we like. But most of<br />

the decisions we take together and ask the other for advice.<br />

Sometimes we agree immediately. Sometimes we don’t.<br />

Often we’ll change our minds when the pieces arrive in the<br />

shop and give us a nice surprise. It is our goal to cover and<br />

depict two generations. Which is why it’s important that<br />

both of us get to present their style.<br />

M.K. I value Viola’s opinion a lot – because we are two<br />

generations. She needs to be able to sell what she wears and<br />

I have to decide which products are interesting for my generation.<br />

Our small shop unites two generations and that was<br />

a great decision.<br />

V.K. Mum really is a great inspiration and help for the older<br />

ladies in our shop. Many of them don’t quite dare to wear certain<br />

pieces but then they see how my mum wears them and<br />

they’re so inspired that they want the outfit for themselves.<br />

M.K. And it’s the same for me. I’m glad when you’re in the<br />

shop – especially when a lot of young people are out and<br />

about.<br />

V.K. I do think though that younger people are a bit more<br />

bold. In your generation that’s not so much the case and<br />

that’s why many women are really thankful for your advice.<br />

And, of course, we like helping the customers. You also<br />

develop a feel for whether a customer wants advice or not.<br />

M.K. Viola is a great sales talent. She’s very affectionate,<br />

also with older people. I’m a bit more reserved.<br />

V.K. It’s also important that you stay “real” in sales.


L.L. The new winter season is almost upon us. What are<br />

your personal favourites in the current collection and what<br />

are the trends for 2016/2017?<br />

V.K. My favourite piece is a handbag by Any Di. It’s a young<br />

label from Munich that’s already extremely successful and<br />

present in all the big magazines. At the first glance it looks<br />

like a normal high-quality handbag – what’s special is that<br />

you can wear it on your back, too. But: When you look at<br />

the bag you really don’t see that that’s possible. There are no<br />

buckles or loops. It also has a long strap you can attach so<br />

you can wear it across. The company’s products are all made<br />

from high-quality cowhide.<br />

M.K. I often had the problem that my glasses would break<br />

in big handbags. This company makes cases you can directly<br />

clip into the bag.<br />

V.K. They sell their bags in different sizes and colours. We<br />

came across Any Di at a fair and we sell them exclusively in<br />

Lech & Zürs. Aside from that the customers can look forward<br />

to many great new pieces this coming season.<br />

Shopping &<br />

Lifestyle<br />

L.L. Trends come and go. How do you deal with this?<br />

V.K. We only offer pieces that we stand behind. What we<br />

don’t wear we don’t sell. We’ve noticed that we tend to be<br />

one season ahead of the trends. Many suppliers have already<br />

pointed that out, too.<br />

M.K. Trends also need to be comfortable, especially at a<br />

certain age. Interesting fact: Many of our pieces are bought by<br />

middle-aged or elderly ladies, like our biker style pants.<br />

KRUMM<br />

Haus 280, 6763 Zürs<br />

Tel. +43 699 10405041<br />

krummzuers@gmail.com, krummzuers.at<br />

Öffnungszeiten: Mo – So 10.30 – 12.30 Uhr &<br />

14.30 – 18 Uhr<br />

Opening hours: Mon – Sun 10.30 am – 12.30 pm &<br />

2.30 pm – 6 pm<br />

169


Home &<br />

Design<br />

Home & Design<br />

dt. / In Lech und Zürs weiß man das Privileg, an<br />

diesem traumhaft schönen Flecken Österreichs zu<br />

wohnen, sehr zu schätzen. Der Arlberger Innenarchitekt<br />

Gerald Schriebl prägt das Interior zahlreicher<br />

Hotels und Privathäuser auf der ganzen Welt und<br />

Martina Hladik von der room service BOUTIQUE gibt<br />

Einblicke in ihre Farbberatung. <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> hat sich<br />

auf die Suche nach dem Geheimnis stilvoller Inneneinrichtung<br />

gemacht ...<br />

engl. / In Lech and Zürs people truly value the<br />

privilege of being able to live in this wonderful<br />

corner of Austria. Interior designer Gerald Schriebl<br />

who is originally from the Arlberg leaves his signature<br />

in numerous hotels and private residences all<br />

over the world and Martina Hladik of room service<br />

BOUTIQUE tells us all about colour consultation.<br />

<strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> went on a quest to discover the secret of<br />

stylish interior design ...


NEUE<br />

GEMÜTLICHKEIT<br />

New cosiness<br />

dt. / Mitten im Zentrum von Lech dürfen sich<br />

Fans von Interior Design auf gemütliche Kissen,<br />

edle Stoffe und einzigartige Accessoires freuen.<br />

Ein Besuch bei Raum & Einrichtung Walch<br />

lohnt sich, hier findet man eine neue, moderne<br />

Gemütlichkeit.<br />

Das familiengeführte Geschäft, betrieben<br />

von Getrud Walch und ihrem Ehemann<br />

Herbert, prägt bereits seit Jahrzehnten<br />

den Einrichtungsstil in Lech und Zürs. Die<br />

angegliederte Raumausstattung verhalf mit<br />

ihrer großen Auswahl an Stoffen und Mustern<br />

schon vielen Hotels in der Umgebung<br />

zu einem rundum gelungenen Design.<br />

Im Geschäft kommen Liebhaber exquisiter<br />

Stoffe voll auf ihre Kosten. Die aktuelle<br />

Kissenkollektion besteht aus Loden und<br />

Leinen, die zu den ältesten Textilien der<br />

Alpen gehören. Bei Raum & Einrichtung<br />

Walch werden diese neu interpretiert:<br />

Traditionelle Muster kommen in trendigen<br />

Farben zur Geltung. Knalliges Orange<br />

oder elegantes Beige – hier findet jeder das<br />

passende Lieblingskissen.


engl. / At the centre of Lech, interior design<br />

fans can look forward to browsing through<br />

comfy cushions, wonderful fabrics and unique<br />

accessories. A trip to Raum & Einrichtung Walch<br />

really is worth it, you’ll find a new kind of<br />

modern cosiness here.<br />

Home & Design<br />

The family-run shop, managed by Gertrud Walch and her<br />

husband Herbert, has been influencing interior design in<br />

Lech and Zürs for decades. With its great choice of fabrics<br />

and patterns, the interior decoration store has helped many<br />

hotels in the area find a round and smooth design.<br />

Lovers of great fabrics are sure to<br />

find exactly what they’re looking<br />

for in the shop. The current<br />

collection of cushions is made up<br />

of loden and linen – some of the<br />

oldest textiles in the Alps. At Raum<br />

& Einrichtung Walch the fabrics<br />

are newly interpreted: Traditional<br />

patterns are accented with trendy<br />

colours. Gaudy orange or elegant<br />

beige – everyone will find their<br />

favourite cushion here.<br />

RAUM & EINRICHTUNG WALCH<br />

IM HOTEL KNAPPABODA<br />

Omesberg 461, 6764 Lech<br />

Tel. +43 5583 35200, Fax +43 5583 35205<br />

raumausstattung.walch@lech.at, www.raumeinrichtung.at<br />

173


FULMENTA<br />

Faltenrock trifft auf Birkenblüte – Kultur auf Natur.<br />

Der <strong>La</strong>mpenschirm ist in Anlehnung an die Bregenzerwälder<br />

Frauentracht entstanden. Der Leuchtenfuß erinnert an die<br />

Aulandschaft der Bregenzerach. Seine technischen Raffinessen<br />

sind diskret versteckt. Die einzelnen Punkte der Messingstruktur<br />

sind präzise Handarbeit, jede FULMENTA Leuchte ist somit ein<br />

Unikat. Ihre Strahlkraft entfaltet sie sowohl in moderner<br />

Architektur als auch in traditionell eingerichteten Räumen.<br />

<strong>La</strong>den & Atelier<br />

Römerstraße 7, 6900 Bregenz<br />

+43 (0) 5574 435 63<br />

www.strolzleuchten.at


ALTE LIEBLINGS-<br />

STÜCKE UND NEUE<br />

RAUMKONZEPTE<br />

Old favourites and new room concepts<br />

House Hannes Schneider © Maria Ziegelböck<br />

176<br />

dt. / Egal ob edle Heimtextilien, stilvolle Wohnaccessoires<br />

oder persönliche Farbberatung, die<br />

room service BOUTIQUE von Martina Hladik<br />

verleiht jedem Zuhause eine persönliche <strong>No</strong>te.<br />

Die Innenarchitektin legt dabei besonderen Wert<br />

auf unterschiedliche, haptische Oberflächen, die<br />

dem Raum das gewisse Etwas verleihen. Martina<br />

Hladik bricht gekonnt mit Elementen des Alpine<br />

Chics und schafft Wohnräume, in denen man<br />

sich rundum wohlfühlt. Mit <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> spricht die<br />

Interior Designerin über ihre Leidenschaft zum<br />

Beruf und gibt hilfreiche Tipps fürs eigene Heim.


L.L. Frau Hladik, Sie absolvierten Ihre Ausbildung zur<br />

Interior Designerin in London. Welche Einflüsse nahmen<br />

Sie aus der Designmetropole mit nach Vorarlberg?<br />

M.H. Ich bin über Umwege zum Interior Design gekommen:<br />

Als junges Mädchen wollte ich in die Modebranche,<br />

aber mein Vater bestand darauf, dass seine Töchter maturieren.<br />

Nach der Matura studierte ich dann in Wien Jura. Als<br />

mein Mann beruflich nach London ging, konnte ich mir den<br />

Traum von einem kreativen Beruf erfüllen. Dort habe ich die<br />

Inchbald School of Design besucht und seit meiner Rückkehr<br />

aus London arbeite ich als Innenarchitektin. Ich habe diesen<br />

Schritt nie bereut. London ist für mich eine unglaubliche<br />

Quelle der Inspiration. Die Stadt ist so vielfältig wie die Welt<br />

selbst, man hat sozusagen alle Kontinente in einer Stadt.<br />

Viele Viertel sind durch eine besondere Bevölkerungsgruppe<br />

geprägt und haben sich ihre Eigenarten bewahrt. Die Eindrücke<br />

während meines vierjährigen Aufenthalts waren sehr,<br />

sehr vielfältig. Auch in der Schule kamen die Lehrer aus den<br />

unterschiedlichsten Richtungen. So hatten wir in Farbenlehre<br />

eine Malerin als Lehrerin und ich bin sicher,<br />

dass mein Gespür für Farben von ihr maßgeblich<br />

gefördert wurde. Von der Ausbildung in England<br />

habe ich mir das Bewusstsein für Details in mein<br />

späteres Berufsleben mit genommen. Heute arbeiten<br />

wir bei room service mit Nuancen von Farben,<br />

feinen haptischen Unterschieden von Oberflächen<br />

sowie einem frischen Mix von Formen und Farbtönen.<br />

Dabei spielen Textilien und natürlich die<br />

Farben der Wandfarbenfirma Farrow & Ball eine<br />

zentrale Rolle. Die Ent deckung dieser Farben vor<br />

mehr als 20 Jahren war sozusagen der Grund stein<br />

für mein heutiges Business.<br />

L.L. Auf welche Aspekte achten Sie bei der Farbberatung?<br />

Muss der Anstrich zum Bewohner oder eher zum Stil des<br />

Hauses und zu den vorhan denen Möbeln passen?<br />

M.H. Beides, würde ich sagen. Einerseits muss man auf die<br />

Gegebenheiten der Wohnung oder des Hauses achten, wie<br />

auf den Boden oder die Ausrichtung der Sonne. Der Stil ist<br />

ebenfalls ein wichtiges Kriterium:<br />

Home & Design<br />

„Ich habe den Schritt<br />

in die Einrichtungsbranche<br />

nie bereut.“<br />

„London ist für<br />

mich eine unglaubliche<br />

Quelle der<br />

Inspiration.“<br />

Martina Hladik<br />

177


MARTINA HLADIK<br />

IM WORDRAP<br />

Hier tanke ich Inspiration:<br />

Auf unserer eigenen Alpe<br />

im Bregenzerwald.<br />

Von Fototapeten halte ich ...<br />

bedingt etwas. Es kommt auf<br />

den Hersteller an.<br />

Puristisch oder überdekoriert?<br />

Weder noch.<br />

Alpine Chic ist für mich ...<br />

gemütlich, cosy und sollte nicht<br />

zu überladen sein.<br />

Dieses Objekt würde ich<br />

gerne einmal gestalten:<br />

Meine eigene Wohnung am Arlberg.<br />

Ändern sich Interiortrends<br />

ähnlich schnell wie Modetrends?<br />

Sie ändern sich schneller<br />

als früher, aber nicht so schnell<br />

wie Modetrends.<br />

Ein puristischer Stil verlangt andere Farben<br />

als ein Haus im <strong>La</strong>ndhausstil. Und<br />

auch die Menschen, die diese Räume<br />

bewohnen, werden andere Charaktere<br />

haben. Menschen, die einen <strong>La</strong>ndhausstil<br />

bevorzugen, wählen eher weichere<br />

Formen und warme Farben. Jemand, der<br />

einen Betontisch zum schwarzen Ledersofa<br />

kombiniert und in Sachen Interior<br />

Design eher straight ist, hat eine andere<br />

Persönlichkeit. Beiden können wir<br />

helfen, im Rahmen ihres persönlichen<br />

Wohnambientes einen maßgeschneiderten<br />

Rückzugsort zu gestalten.<br />

L.L. Kann man schon eine Trendfarbe<br />

für die neue Saison ausmachen?<br />

M.H. Generell kann man sagen, dass es<br />

einen Trend zu dunkleren Farben gibt:<br />

Dunkles Grün, Petrol und Bordeaux waren<br />

auf den Messen im Herbst bei vielen<br />

Ausstellern zu sehen. Auch bei unseren<br />

Beratungen stellen wir fest, dass die<br />

Kunden mutiger im Umgang mit Farben<br />

geworden sind.<br />

178<br />

L.L. Heute sind Sie Besitzerin von zwei Stores. Einer<br />

davon, die room service BOUTIQUE, befindet sich im Hotel<br />

Berghof in Lech. Warum zieht es designverliebte <strong>Winter</strong>urlauber<br />

oft in dieses Hotel und in Ihren Store?<br />

M.H. Der Berghof, der mit der Boutique-Idee an mich<br />

herangetreten ist, ist selbst ein sehr stylisches Haus. Das Hotel<br />

zieht Gäste an, die Design schätzen und sich auch gerne eine<br />

kleine Erinnerung mitnehmen möchten, die sie in der room<br />

service BOUTIQUE finden. Wir haben einige Marken exklusiv<br />

für Vorarlberg bekommen, weil Lech ein sehr bedeutender<br />

<strong>Winter</strong>sportort ist. Ich achte schon darauf, dass der Schwerpunkt<br />

in der Boutique auf dem Interior Design liegt, weil<br />

ich aus diesem Bereich komme und dies meine Leidenschaft<br />

verkörpert. Ich ergänze das Sortiment aber auch durch


Accessoires wie Schals, Modeschmuck und Hüte, die made in<br />

Austria sind. Auf die Qualität und Herkunft unserer Produkte<br />

lege ich großen Wert, und es kommt auch bei den Gästen gut<br />

an, wenn etwas in Österreich oder Europa hergestellt wurde.<br />

Home & Design<br />

L.L. Findet sich Ihre Handschrift auch in den Zimmern<br />

des Berghofs?<br />

M.H. Ich bin erst seit einem Jahr im Berghof und dieser<br />

Aspekt war nicht ausschlaggebend für mein Engagement.<br />

Umso mehr freut es mich, dass einige Zimmer mit Kissen<br />

von room service dekoriert sind, die es natürlich auch in der<br />

Boutique zu kaufen gibt.<br />

„Auf die Qualität<br />

und Herkunft<br />

unserer Produkte<br />

lege ich großen<br />

Wert.“<br />

„Upcycling ist<br />

sicherlich ein<br />

Trend, der sehr<br />

nachhaltig ist.“<br />

„Ein schöner<br />

Lederfauteuil ist<br />

immer ein gutes<br />

Investment.“<br />

House Hannes Schneider © Maria Ziegelböck<br />

L.L. Ein großer Trend ist „Upcycling“. Dabei bilden unbrauchbare<br />

oder kaputte Gegenstände und Mater ialien die<br />

Grundlage für ein neues Produkt. Was halten Sie davon?<br />

M.H. Das ist sicherlich ein Trend, der sehr nachhaltig ist.<br />

Bei unserer Arbeit besteht Upcycling vor allem darin, Dinge<br />

in einem bestehenden Haus zu erhalten, die erhaltungswürdig<br />

sind. So werden aus alten Trouvaillen oder wertvollen<br />

Erbstücken durch neue Stoffe oder Farben Lieblingsstücke,<br />

die nachhaltig und neu zugleich sind.<br />

179


Martina Hladik absolvierte ihre<br />

Ausbildung als Interior<br />

Designerin an der Inchbald<br />

School of Design in London und<br />

lebte vier Jahre in der britischen<br />

Hauptstadt. Seit 1993 arbeitet<br />

sie als Innenarchitektin mit<br />

Schwerpunkt Farbgestaltung.<br />

Heute leitet Sie den Interieurladen<br />

room service CONCEPT<br />

STORE in der Dornbirner<br />

Innenstadt und die room service<br />

BOUTIQUE im Hotel Der<br />

Berghof in Lech.<br />

L.L. Trends kommen und gehen. Gibt es ein Möbelstück,<br />

einen echten Klassiker, in den man unbedingt investieren<br />

sollte?<br />

M.H. Ich finde, dass ein schöner Lederfauteuil immer ein<br />

gutes Investment ist. Sei es in Richtung englische Clubatmosphäre<br />

oder ein Lounge-Chair von Eames. Das ist ein<br />

Möbelstück, das mit der Zeit nur besser wird.<br />

L.L. Nehmen wir an, jemand möchte<br />

einen Raum möglichst schnell und einfach<br />

umgestalten. Welche Tipps würden Sie<br />

geben?<br />

M.H. In diesem Fall würde ich empfehlen,<br />

den Räumen einen neuen Anstrich zu<br />

verpassen, gerade wenn man ein knappes<br />

Budget hat. Ein Raum erhält so sofort eine<br />

andere Atmosphäre.<br />

L.L. Die Temperaturen sinken, der erste<br />

Schnee fällt und der <strong>Winter</strong> naht. Mit<br />

welchen Materialien kann man es sich in<br />

der kalten Jahreszeit im eigenen Zuhause<br />

so richtig gemütlich machen?<br />

M.H. Ich würde auf jeden Fall Wolle bevorzugen, beispielsweise<br />

in Form einer Woll- oder Cashmeredecke. Wer Fell<br />

mag, kann auch in eine Echtfelldecke investieren. Wer das<br />

nicht möchte, für den gibt es kuschelige Kunstfelldecken,<br />

die sehr hochwertig aussehen. Bestehenden Kissen kann<br />

man einen winterlich-chicen Überzug verpassen. Kerzen<br />

sind im <strong>Winter</strong> für mich sehr wichtig, am liebsten in Form<br />

einer eleganten Duftkerze. Außerdem darf man sich gerne<br />

auch an dunkle Farben wagen.<br />

180<br />

L.L. Wo und wie verbringen Sie am liebsten kalte <strong>Winter</strong>tage<br />

in Ihren eigenen vier Wänden?<br />

M.H. Gute Musik, eine Ernesto-Duftkerze von Cire Trudon,<br />

je nach Tageszeit eine Tasse Tee oder ein Glas Wein. Ein<br />

bequemes Sofa, eine schöne Decke und ein Feuer nicht zu<br />

vergessen. Wenn möglich, im Kreise meiner Familie!


engl. / <strong>No</strong> matter if it’s with the help of beauti ful<br />

home textiles, stylish living acces sories or per—<br />

sonal colour consulting, room service BOUTIQUE<br />

by Martina Hladik will lend every home a<br />

personal note. The interior architect focused her<br />

attention on different surface structures that will<br />

help give a room that special something. Martina<br />

Haldik skilfully breaks with Alpine Chic elements<br />

and creates living spaces that simply make<br />

you feel comfortable. The interior designer talked<br />

to <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> – about her passion for her work and<br />

gave us useful tips for our own four walls.<br />

Home & Design<br />

“I never regretted<br />

taking the leap into<br />

the interior design<br />

industry.”<br />

“London is an<br />

incredible source of<br />

inspiration for me.”<br />

“Quality and origin<br />

of the products<br />

are extremely<br />

important to me.”<br />

room service BOUTIQUE<br />

181


MARTINA HLADIK’S<br />

WORDRAP<br />

This is where I get inspiration:<br />

On our own Alp in the Bregenz Forest.<br />

I think photo wallpapers are …<br />

well, they’re particular.<br />

That depends on the producer.<br />

Puristic or excessively decorated?<br />

Neither nor.<br />

I think Alpine Chic is …<br />

comfy, cosy and should not<br />

be overloaded.<br />

This is an object I’d like to design:<br />

My own apartment on the Arlberg.<br />

182<br />

Do interior design trends change<br />

as quickly as fashion trends?<br />

They change faster than<br />

they used to but not quite as fast<br />

as fashion trends.<br />

L.L. Mrs Hladik, you did your training<br />

to become an interior designer in London.<br />

What influences from the design<br />

metropolis did you bring back to the<br />

Arlberg?<br />

M.H. I took a few detours on my way<br />

to interior design. When I was a young<br />

girl I wanted to work in the fashion<br />

industry but my father insisted that all<br />

his daughters get A-levels. And then,<br />

after my A-levels, I went to study law<br />

in Vienna. When my husband went<br />

to London for work I got to fulfil my<br />

dream of a creative profession. In London<br />

I attended the Inchbald School of<br />

Design and since my return from London<br />

I’ve been working as an interior<br />

architect. I never regretted taking that<br />

step. London is an incredible source<br />

of inspiration for me. The city is as<br />

diverse as the world itself, you have all<br />

continents in one city, if you will. Many<br />

quarters are coined by one particular<br />

ethnic group and their characteristics<br />

have remained. The impressions I got during<br />

my four-year stay there were very, very diverse.<br />

The teachers in the school all came from<br />

very different backgrounds. We had a painter<br />

who taught theory of colours and I am convinced<br />

that my sense for colours was promoted<br />

substantially by her. The education in England<br />

gave me the appreciation for details I needed<br />

in my professional life. Today at room service<br />

we work with colour nuances, with fine tactile<br />

differences in surfaces and a fresh mix of<br />

shapes and colours. Of course, textiles and the<br />

colours by Farrow & Ball play a central role<br />

here. Discovering these colours more than<br />

20 years ago basically set the foundation for<br />

the business I have today.


L.L. What aspects do you focus on when you do colour<br />

consulting? Should the colour go more with the inhabitant<br />

or with the house’s style and the existing furniture?<br />

M.H. I would say both. On the one hand, one has to pay<br />

attention to all the factors in the apartment or house, like<br />

the floors or the direction of the sunlight. Style also is an important<br />

criterion: A puristic style demands different colours<br />

than country house style. And the people that inhabit these<br />

rooms are also bound to have different characters. People<br />

who prefer country house style will choose softer shapes<br />

and warm colours. Someone who combines a concrete table<br />

with a black leather sofa and who has a straight approach<br />

to interior design has a different personality. We can help<br />

make both their personal living spaces into their tailored<br />

place of retreat.<br />

Home & Design<br />

L.L. Would you say you can already pinpoint<br />

the coming year’s trend colour?<br />

M.H. In general I’d say that there is a trend towards<br />

darker tones: I saw dark green, petrol blue and bordeaux<br />

with many exhibitors at the autumn fairs. And during<br />

our consultations we also notice that clients are becoming<br />

more bold when dealing with colours.<br />

L.L. Today you own two stores. One of them, room service<br />

BOUTIQUE is located in Hotel Berghof Lech. Why do designloving<br />

winter guests often come to this hotel and your store?<br />

M.H. Berghof came to me with their bou tique idea and<br />

their house is very stylish. The hotel attracts design-loving<br />

guests and guests who like to take a little stylish souvenir<br />

with them, too – something they can find at room service<br />

BOUTIQUE. We got a few brands just for the Arlberg, because<br />

Lech is an important winter sports destination. I make sure<br />

that the focus lies on interior design because that’s my profession<br />

and my passion. However I do complement the range<br />

of products with accessories like scarves, costume jewellery<br />

and hats that are made in Austria. Quality and origin of a<br />

product are very important to me and the guests appreciate<br />

it when things were made in Austria or Europe.<br />

“Upcycling definitely<br />

is a very sustainable<br />

trend.”<br />

“A beautiful leather<br />

couch is always a<br />

good investment.”<br />

183


House Hannes Schneider © Maria Ziegelböck<br />

Martina Hladik did her<br />

interior design education<br />

at the Inchbald School<br />

of Design in London<br />

and lived in the British<br />

capital for four years.<br />

She has been working<br />

as an interior designer<br />

with a focus on colour<br />

design since 1993. Today<br />

she runs the interior<br />

design shop room service<br />

CONCEPT STORE at<br />

Dornbirn’s city centre<br />

and the room service<br />

BOUTIQUE at hotel<br />

Der Berghof in Lech.<br />

184<br />

L.L. Is your handwriting visible in the Berghof’s<br />

rooms?<br />

M.H. This is my first year at Berghof and this<br />

aspect was not what decided my opening the shop<br />

here. So, of course it makes me all the happier to see<br />

that some of the rooms are decorated with cushions<br />

from room service which can be bought in the<br />

boutique, too.<br />

L.L. Upcycling is a great trend. It’s about using<br />

unusable or broken objects and materials as a<br />

basis for a new product. What’s your take on this?<br />

M.H. I’d say it clearly is a very sustainable trend.<br />

In our line of work upcycling mostly consists of<br />

keeping things in a house that are worth keeping.<br />

Using new fabrics or colours we can breathe life<br />

into old discoveries or valuable heirlooms and make<br />

them new favourite pieces that a sustainable and<br />

new at the same time.<br />

L.L. Trends come and go. Are there pieces of furniture,<br />

real classics, one should definitely invest in?


M.H. I think a beautiful leather couch always is a good<br />

investment. Whether it’s more the kind from an English club<br />

or an Eames lounge-chair. It’s a piece of furniture that’ll only<br />

get better with time.<br />

Home & Design<br />

L.L. Let’s assume someone would like to redesign a room as<br />

quickly and simply as possible. What tips would you give them?<br />

M.H. In that case I would recommend painting the rooms,<br />

especially when the budget is limited. A new colour immediately<br />

changes the atmosphere in a room.<br />

L.L. Temperatures are falling, the first snow is falling too<br />

and winter is drawing nearer. What materials are ideal for<br />

getting really comfy at home during the cold season?<br />

M.H. I would prefer wool, in the form of a wool or cashmere<br />

blanket, for example. If you like fur you could also invest in<br />

a real fur blanket. If you’d rather not do that, there are fluffy<br />

fake-fur blankets, too and they look very high-quality. You<br />

can also get wintery covers for cushions you already have.<br />

Candles are important in winter, too, elegant scented candles,<br />

for example. Aside from that, dark colours are a good tip, too.<br />

L.L. How and where do you like to spend the cold<br />

season in your four walls?<br />

M.H. Good music, a scented Ernesto candle by Cire Trudon,<br />

depending on the time of day a cup of tea or a glass wine.<br />

A comfy sofa, a nice blanket and an open fire. If possible<br />

surrounded by family!<br />

ROOM SERVICE BOUTIQUE<br />

Dorf 161, 6764 Lech<br />

Tel. +43 5583 2639<br />

info@roomservice.at, www.roomservice.at<br />

Öffnungszeiten: Die room service BOUTIQUE ist während<br />

der Rezeptionszeiten des Hotels Der Berghof geöffnet.<br />

Opening hours: Room service BOUTIQUE is open during<br />

the hotel Der Berghof‘s reception opening hours.<br />

185


HOME AWAY<br />

FROM HOME<br />

Home away from home<br />

Gerald Schriebl<br />

186<br />

dt. / Die Orte Lech und<br />

Zürs sind für viele Gäste<br />

ein zweites Zuhause. Oder<br />

wie es Innenarchitekt<br />

Gerald Schriebl treffend<br />

beschreibt: ein „home<br />

away from home“. Auch er<br />

kehrte nach beruflichen<br />

Aufenthalten in den USA<br />

und Großbritannien zurück<br />

in seine Heimat am<br />

Arlberg und prägt dort das<br />

Interior Design des kleinen<br />

Orts mit. Mit <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong><br />

sprach Gerald Schriebl<br />

über britische Einflüsse in<br />

Lech, seine eigenen vier<br />

Wände und erklärt, warum<br />

man auch bei der Gestaltung<br />

von Hotels experimentierfreudig<br />

sein sollte.


L.L. Herr Schriebl, sie kommen ursprünglich aus der<br />

Region Lech Zürs, nach einem langen Auslandsaufenthalt<br />

sind Sie auch wieder von hier aus tätig. Welche charakteristischen<br />

architektonischen Elemente fallen Ihnen auf Anhieb<br />

ein, wenn Sie an das beschauliche Bergdorf denken?<br />

G.S. Generell gibt es einige einheitliche Elemente wie die<br />

Höhe der Gebäude, die Dachformen und die verwendeten<br />

Materialien. Eben Schindeln, viel Holz. Es wird viel Wert<br />

darauf gelegt, dass das Gesamtbild harmonisch wirkt. Wenn<br />

man in das Dorf kommt, hat es etwas sehr Wohliges an<br />

sich – gerade aufgrund des Kessels, in dem Lech liegt. Ich<br />

selbst bin aus Zug, hier fällt mir sofort die Kirche mit dem<br />

Schulhaus ein. Das Beleuchtungskonzept in Lech ist sehr<br />

gelungen, beispielsweise wird der Fluss stimmungsvoll, aber<br />

sehr dezent in Szene gesetzt. Im <strong>Winter</strong> ist es wirklich ein<br />

<strong>Winter</strong>wonderland. All diese Facetten machen Lech, Zürs<br />

und die Region einzigartig.<br />

Home & Design<br />

L.L. 2014 haben Sie die Gesamtplanung der Inneneinrichtung<br />

des Schmelzhofs in Lech übernommen. Schon beim<br />

Betreten des Boutiquehotels fällt auf, dass viele Elemente<br />

sehr britisch wirken. Einflüsse, die Sie aus Ihrer Zeit in<br />

London mitgebracht haben?<br />

G.S. Auf jeden Fall hat mich meine Zeit in London sehr<br />

geprägt. Das war sicher auch der Grund, warum mich die<br />

Gastgeber Gitti und Robert Strolz angesprochen haben. In<br />

der Inneneinrichtung finden sich wirklich sehr viele britische<br />

Elemente, aber wir haben uns auch in Paris inspirieren<br />

lassen. Die Inneneinrichtung ist sehr gelungen und die<br />

Mischung wirkt auch nicht fremd. Man kommt an und ist<br />

sofort im Schmelzhof. Den Charakter vom Haus haben wir<br />

sehr bewahrt. Es ist bunt, fröhlich, weich, plüschig und verspielt.<br />

Und genau das können die Briten sehr gut. Gitti war<br />

das sehr wichtig und sie hatte klare Vorstellungen davon,<br />

was sie möchte. Für mich war der Schmelzhof eine große<br />

Chance, um mich selbstständig zu machen. In Wien haben<br />

wir ein Büro, das nennt sich „Backraum“, früher war es<br />

eine Bäckerei. Dort arbeiten wir zu sechst. Jeder von uns ist<br />

selbstständig, wenn aber ein größeres Projekt ansteht, helfen<br />

wir zusammen. Teamwork ist für mich sehr wichtig.<br />

„Wenn man in das<br />

Dorf kommt, hat<br />

es etwas sehr<br />

Wohliges an sich.“<br />

„Teamwork ist für<br />

mich sehr wichtig.“<br />

„Es war für mich<br />

schon immer klar,<br />

dass ich Innenarchitektur<br />

machen<br />

möchte.“<br />

„Für mich ist es<br />

wahnsinnig wichtig,<br />

meinen Horizont<br />

zu erweitern.“<br />

187


L.L. Können Sie Ihre Erfahrungen im Hotelgewerbe oft<br />

auch für die Architektur nutzen?<br />

G.S. Ja, ich kenne die Abläufe sehr genau und meine Auslandsaufenthalte<br />

kommen mir auch zugute. Ich kann mich<br />

in den Stadturlauber hineinversetzen und weiß, welche<br />

Ansprüche er hat. Ich koche und bewirte immer noch gerne.<br />

Die Kombination aus Gastgewerbe und Architektur kann ich<br />

oft zu meinem Vorteil nutzen.<br />

„Das Gefühl, wenn<br />

man den Flexenpass<br />

überwunden<br />

hat, ist einzigartig.“<br />

„Aus dem Katalog<br />

haben wir gar nichts<br />

bestellt.“<br />

188<br />

L.L. Sie machten Diplome am Central Saint Martins<br />

College und am Chelsea College of Arts in London und<br />

arbeiteten in der britischen Hauptstadt fast zehn Jahre bei<br />

renommierten Architekturbüros wie Collett-Zarzycki und<br />

David Collins. Was hat Sie damals ganz besonders geprägt?<br />

G.S. Das Schulsystem in London war etwas komplett<br />

Neues. Ich glaube, dort fängt man viel früher an, Kreativität<br />

zu fördern. Das hat mir sehr gut gefallen. 60 bis 70 Prozent<br />

der Studierenden kamen aus der ganzen Welt. All diese<br />

verschiedenen Inputs haben mir sehr viel gebracht und<br />

mich fasziniert. Es war für mich schon immer klar, dass ich<br />

Innenarchitektur machen möchte. Ich habe vier Jahre in<br />

London studiert, angefangen habe ich mit 22 Jahren. Nach


dem Abschluss bin ich zwei Jahre nach New York gegangen.<br />

Danach bin ich zurück nach England und habe sofort einen<br />

tollen Job bei Collett-Zarzycki bekommen. Dort war ich fünf<br />

Jahre tätig, bis ich dann zu David Collins gewechselt habe. Es<br />

war schon immer mein Traum, mit ihm zu arbeiten, denn<br />

er war der Star der Innenarchitektur in London. Sein Büro<br />

umfasste 50 Mitarbeiter. In Großbritannien ist Innenarchitektur<br />

wirklich eine Industrie und nicht nur ein Hobby des<br />

Architekten. Die Kundschaft war international, wir haben<br />

in Marrakesch, Warschau und Paris Häuser eingerichtet und<br />

ein Weingut in Südafrika gestaltet.<br />

Home & Design<br />

L.L. 2013 entschieden Sie sich dazu,<br />

wieder nach Österreich zurückzukehren<br />

Als Innenarchitekt ist Gerald Schriebl<br />

und gründeten schriebling ingenieurbüro<br />

für innenarchitektur in Lech am<br />

Großbritannien tätig. Nach seiner<br />

heute vor allem in Österreich und<br />

Arlberg und Wien. Sind Sie als Innenarchitekt<br />

in <strong>Winter</strong>sportdestinationen<br />

sowie am Chelsea College of Arts<br />

Ausbildung am renommierten<br />

Central Saint Martins College<br />

wie Lech vor andere Herausforderungen in London arbeitete der gebürtige<br />

gestellt als in großen Städten?<br />

Zuger zehn Jahre in der britischen<br />

Metropole, unter anderem für Stars<br />

G.S. Wir haben ein sehr internationales<br />

der Szene wie David Collins und<br />

Publikum aus aller Welt. Die Menschen<br />

Collett-Zarzycki. 2013 kehrte er in<br />

reisen viel, kennen sich aus und haben<br />

seine Heimat zurück und gründete<br />

das Ingenieurbüro für Innenarchitektur<br />

schriebling in Lech am Arlberg<br />

hohe Ansprüche. Man muss für die<br />

Lech-Gäste einen Wohlfühlort kreieren,<br />

und Wien. In Lech und Zürs war<br />

damit sie sich auch hier zuhause fühlen. Gerald Schriebl maßgeblich am Umbau<br />

des Boutiquehotels Schmelzhof<br />

Wir haben sehr viele Stammgäste und<br />

und des Hotels Sonnenburg beteiligt.<br />

für die ist Lech ein „home away from<br />

home“. Viele haben sehr starke Erinnerungen<br />

an ihre Aufenthalte und möchten beispielsweise<br />

immer das gleiche Zimmer. Die Herausforderung besteht<br />

darin, den Gästen ein ganz bestimmtes, unverwechselbares<br />

Gefühl zu vermitteln. Das schaffen wir mit den verwendeten<br />

Materialien: mit Holz, mit Feuer, mit guten Ausblicken und<br />

natürlichen Produkten.<br />

L.L. Im Dezember zeigt sich das Stammhaus der<br />

Sonnenburg in neuem Gewand. Sie sind für das Interior<br />

Design verantwortlich. Welche Ideen haben Sie für das<br />

Hotel entwickelt?<br />

189


GERALD SCHRIEBL<br />

IM WORDRAP<br />

Mein Vorbild im Interior Design:<br />

Peter Marino ist einer der ganz<br />

Großen sowie Christian Liaigre.<br />

Außerdem Kelly Whearstler, die einfach<br />

irrsinnig kreativ ist. In Österreich<br />

fasziniert mich natürlich Adolf Loos.<br />

Lech und Zürs sehe ich in den<br />

kommenden 50 Jahren ...<br />

sehr stimmig und mit vielen Gästen.<br />

Earl Grey oder Wiener Melange?<br />

Earl Grey oder noch lieber English<br />

Breakfast, aber bitte aus der Teekanne!<br />

Kitsch finde ich ...<br />

sympathisch, humorvoll und sentimental.<br />

G.S. Da fast alle Zimmer einen<br />

unterschiedlichen Grundriss haben,<br />

haben wir sehr viel maßgeschneidert.<br />

Jedes Möbelstück haben wir selbst<br />

gezeichnet. Gemeinsam mit Heidi<br />

Sutterlüty-Kathan von Weiberwirtschaft<br />

konnten wir eine einzigartige Tapete für<br />

das Hotel entwerfen. Heidi arbeitet mit<br />

einer Gruppe nach Österreich geflüchteter<br />

Frauen, die für uns Polster bestickt<br />

haben. Außerdem haben wir Stoffe weben<br />

lassen und die Teppiche entworfen.<br />

Wir hatten zum Glück Zeit, denn es war<br />

ein langer Prozess. Man merkt sofort,<br />

dass alle Facetten sehr maßgeschneidert<br />

sind. Aus dem Katalog haben wir gar<br />

nichts bestellt.<br />

Darum liebe ich meinen Beruf:<br />

Weil ich viel reisen und neue Menschen L.L. Sehen Sie irgendwann die Gefahr,<br />

auf einer sehr persönlichen Ebene dass die von Ihnen gestalteten Räume<br />

kennenlernen kann.<br />

sich nach einer gewissen Zeit sehr<br />

ähnlich sehen?<br />

G.S. Ich darf natürlich nie anfangen, mich selbst zu kopieren.<br />

Der Arbeitsprozess mit den Auftraggebern in Lech und<br />

Zürs ist aber so persönlich und individuell, dass das wohl<br />

nicht vorkommt. Jedes Haus hat seinen eigenen Charakter,<br />

viele Familien betreiben die Hotels schon über Generationen.<br />

190<br />

L.L. In Lech und Zürs gibt es sehr strenge Bauvorschriften,<br />

beispielsweise sind nur Satteldächer erlaubt. Wie wichtig<br />

sind traditionelle Elemente in der Region? Und ist es trotzdem<br />

möglich, Experimente zu wagen?<br />

G.S. Ja, ich finde schon. Im Bregenzerwald beispielsweise<br />

konnte man diese beiden Aspekte sehr schön verbinden.<br />

Ganz traditionelle Häuser treffen auf moderne Glaskomplexe.<br />

Ich finde, das ergänzt sich. Man muss es nur behutsam<br />

und vorsichtig machen. Gerade bei Liftbauten würde ich<br />

mich gerne mal austoben, ich würde Glaspaläste hinstellen.<br />

In dieser Hinsicht erwartet uns am Arlberg viel Neues, da<br />

bin ich schon sehr gespannt drauf.


L.L. In London haben Sie Privathäuser gestaltet, in Lech<br />

und Zürs sind Sie häufig in Hotels im Einsatz. Wo liegen die<br />

Unterschiede in Bezug auf Ihre Arbeit als Innenarchitekt?<br />

G.S. Ich habe mich oft gefragt, warum ich in einem Hotel<br />

nicht auch etwas wagen sollte. Klar muss die Einrichtung<br />

eher zeitlos sein, vielleicht auch etwas klassisch. Im<br />

Privatbereich kann man sich hingegen austoben. Da spielt<br />

auch das Budget nicht so eine große Rolle und oft hat man<br />

mehr Zeit für die Umsetzung. Am Arlberg werden die Hotels<br />

Anfang Dezember aufgesperrt. Die Gäste wollen sich in<br />

einem Hotel zuhause fühlen, und das ist die Kunst. Das ist<br />

oft ein lebenslanges Projekt. Ich merke häufig bei Privathäusern,<br />

dass es schwierig ist, die Vorstellungen eines Paares<br />

zu vereinen. Sie haben oft verschiedene Ideen und ich fühle<br />

mich manchmal wie ein Mediator. Im Hotel ist das aber<br />

genauso. Es gibt also Ähnlichkeiten in den beiden Bereichen.<br />

Heutzutage darf man sich aber ruhig etwas trauen. Die Gäste<br />

sind gerade in Lech auf der Suche nach dem Besonderen.<br />

L.L. Welche Träume haben Sie und welche Projekte<br />

stehen hier in naher Zukunft an?<br />

G.S. Ein Traum wäre ein Projekt mit kleineren Hütten hier<br />

in der Region. Glamping (Anm. „Glamorous Camping“) in<br />

der Natur würde mir gefallen. Außerdem würde ich gerne<br />

mal ein futuristisches Privathaus, zum Beispiel in Hollywood,<br />

einrichten. Ich finde es schön, neue Eindrücke zu sammeln<br />

und neue Kulturen und Menschen kennenzulernen.<br />

Home & Design<br />

„Jedes Haus hat<br />

seinen eigenen<br />

Charakter, viele Familien<br />

betreiben die<br />

Hotels schon über<br />

Generationen.“<br />

„Die Gäste wollen<br />

sich in einem Hotel<br />

zuhause fühlen, und<br />

das ist die Kunst.“<br />

„Die Gäste sind<br />

gerade in Lech auf<br />

der Suche nach dem<br />

Besonderen.“<br />

L.L. Besonders spannend für Außenstehende:<br />

Wie gestalten Architekten ihre eigenen vier Wände?<br />

Was ist das Herzstück Ihres Heims?<br />

G.S. Ich bin so viel unterwegs, dass ein tolles Bett extrem<br />

wichtig ist. Als Herzstück würde ich aber trotzdem den<br />

Esstisch bezeichnen. Dort finden wichtige Gespräche statt.<br />

Dort kommt man zusammen und ich koche gerne für meine<br />

Freunde. Generell probiere ich immer wieder neue Dinge<br />

aus und ändere im <strong>La</strong>ufe der Zeit vieles. „Work in Progress“<br />

sozusagen. Außerdem verfolge ich das Prinzip „less is more“.<br />

In meinem Schlafzimmer gibt es nur ein Bett, einen Stuhl<br />

und einen Nachttisch. Mehr brauche ich nicht.<br />

Lesen Sie das ganze<br />

Interview auf<br />

www.laloupe.com<br />

Read the whole<br />

Interview on<br />

www.laloupe.com


“As soon as you enter<br />

the village, you get<br />

this cosy feel.”<br />

“Teamwork is extremely<br />

important<br />

to me.”<br />

“I always knew I<br />

wanted to do<br />

interior design.”<br />

“It’s incredibly<br />

important to me to<br />

keep broadening my<br />

horizon.”<br />

“That feeling, when<br />

you’ve cleared<br />

Flexenpass is simply<br />

unique.”<br />

192<br />

Drewhurst Road London<br />

engl. / The region around Lech and Zürs is a<br />

second home for many guests. Or, like interior<br />

architect GeralsdSchriebl puts it: A “home away<br />

from home”. After living and working in the US<br />

and the UK for longer periods of time he returned<br />

to his home on the Arlberg where he now<br />

has a forming influence on the small village’s<br />

interior design world. Gerald Schriebl talked to<br />

<strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> – about British influences in Lech, his<br />

own four walls and he explained why it pays off<br />

for hotels to take a risk when it comes to design.<br />

L.L. Mr. Schriebl, you are originally from the region around<br />

Lech and Zürs and after a long stay abroad you are now<br />

active again here. What typical architectural elements come<br />

to mind when you think of the tranquil mountain village?<br />

G.S. Generally there are several elements the buildings have<br />

in common – the height of the buildings, the shape of the<br />

roofs and the materials that are used. Shingles, lots of timber.<br />

And a harmonic overall picture is important. When you enter<br />

the village you immediately notice the cosy feel – probably


also because Lech is situated in a dale. I am from Zug where<br />

I can think of the church and the school building. Lech’s<br />

lighting concept is very well done, the river is accentuated<br />

well and in a very discreet way. In winter, it really is winter<br />

wonderland. All these facets are what make Lech, Zürs and<br />

the region around it unique.<br />

L.L. In 2014 you took over the planning of the Schmelzhof’s<br />

interior design concept in Lech. Upon entering the Boutique<br />

Hotel one cannot help but notice a certain British influence.<br />

Would you say that’s a result of your stay in London?<br />

G.S. My time in London has definitely left its mark. Which is<br />

probably also why the hosts Gitti and Robert Strolz contacted<br />

me in the first place. The interior design shows a lot of British<br />

elements. But we also took inspiration from Paris. The interior<br />

design came out very well and the mixture doesn’t seem<br />

strange at all. You arrive and still feel like you’re at Schmelzhof.<br />

The house’s character was preserved very well. It’s colourful,<br />

cheerful, soft, plushy and playful. And that’s something the<br />

Brits do extremely well in terms of design. That’s a factor that<br />

was very important to Gitti and she had clear ideas of what<br />

she wanted. For me Schmelzhof was my big chance to become<br />

self-employed. We have an office in Vienna called “Backraum”<br />

because it used to be a bakery. Six of us work there and we’re<br />

all self-employed but when there is a big project we all work<br />

together. Teamwork is very important to me.<br />

Home & Design<br />

“<strong>No</strong>thing was<br />

ordered from a<br />

catalogue.”<br />

“Each house has<br />

its own character;<br />

many families<br />

have been running<br />

their hotels for<br />

generations.”<br />

“The guests want<br />

to feel at home<br />

here, that’s the<br />

challenge.”<br />

“The guests in Lech<br />

are looking for<br />

something special.”<br />

L.L. Would you say your experiences from the hotel industry<br />

come in handy in architecture, too?<br />

G.S. Yes, I know the processes very well and my stays<br />

abroad come in handy there, too. I’m good at imagining what<br />

people on a city trip need. I still enjoy cooking and hosting<br />

guests. Consequently, the combination of hospitality and<br />

architecture is something I can still use to my advantage.<br />

L.L. You graduated from Central Saint Martin’s College and<br />

Chelsea College of Arts in London and you worked in the<br />

British capital for almost ten years – for renowned architecture<br />

firms like Collett-Zarzycki and David Collins. What was<br />

it that had the most lasting effect on you back then?<br />

193


G.S. Well the education system in London<br />

Interior designer Gerald Schriebl was completely new to me. You start to<br />

mostly works in Austria and Great fostering creativity much earlier. That’s something<br />

I really liked. 60 – 70 percent of the<br />

Britain. After his studies at the<br />

renowned Saint Martin’s College<br />

and Chelsea College of Arts in students were from all over the world. All<br />

London, Schriebl, who is originally<br />

from Zug, worked in the British for me and fascinated me. I always knew<br />

this varied input was extremely beneficial<br />

capital for ten years – for stars of<br />

the scene like David Collins and I wanted to do interior design. I studied in<br />

Collett-Zarzycki, among others. London for four years, I only started at 22.<br />

In 2013 he returned to his home After my graduation, I went to New York<br />

and founded the interior design<br />

firm schriebling in Lech am for two years. After that I went back to<br />

Arlberg and Vienna. In Lech and England and immediately got a job with<br />

Zürs Gerald Schriebl had a hand Collett-Zarzycki. I worked there for five<br />

in the renovation of the boutique<br />

hotel Schmelzhof and hotel years before changing to David Collins. It<br />

Sonnenburg.<br />

had always been my dream to work for<br />

him, he was the star of interior design in<br />

London. His office had 50 members of staff.<br />

In Great Britain interior design really is an industry, not just<br />

a hobby for architects. The client base was international, we<br />

furnished houses in Marrakech, Warsaw and Paris and we<br />

designed a winery in South Africa.<br />

L.L. In 2013 you decided to return to Austria and you founded<br />

schriebling, your engineering firm for interior design in<br />

Lech am Arlberg and Vienna. Do you as interior architect face<br />

different challenges in Lech than you would in big cities?<br />

G.S. We have a very international clientele here. The people<br />

travel a lot, they are savvy and have high demands. For the<br />

guests in Lech it’s important to create comfortable spaces so<br />

they feel at home. We have many regulars and for them,<br />

Lech is a “home away from home”. Many have fond memories<br />

of their stays here and they may, for example, always<br />

want the same room. The challenge is to give the guests that<br />

certain inimitable feeling. We do this with the materials we<br />

use: With wood, fire, good views and natural products.<br />

194<br />

L.L. In December the original building of Sonnenburg<br />

will open in a whole new design and you are responsible<br />

for the interior design. What ideas did you come up with<br />

for the hotel?


G.S. Well seeing as almost all rooms have a different layout,<br />

a lot of the work is customised. We drew ever piece of furniture<br />

ourselves. Together with Heidi Kathan of Weiberschaft<br />

we designed a unique wallpaper for the hotel. Heidi works<br />

with a group of women that have fled to Austria and they<br />

embroidered cushions for us. Aside from that we had textiles<br />

woven for us and we designed the rugs. Fortunately, we had<br />

enough time because it was a time-consuming process. You<br />

notice immediately that every detail is custom-made. <strong>No</strong>thing<br />

was ordered from a catalogue.<br />

Home & Design<br />

L.L. Do you sometimes fear that after a while the rooms<br />

you design will all start resembling each other?<br />

G.S. Of course I can never start copying from myself. The<br />

work process with the clients in Lech and Zürs is very personal<br />

and individual though, so I don’t see that happening<br />

anyway. Each house has its own character; many families<br />

have been running their hotels for generations.<br />

Boutiquehotel Schmelzhof – Bar


GERALD SCHRIEBL’S<br />

WORDRAP<br />

My interior design role model:<br />

Peter Marino is one of the great ones,<br />

and so is Christian Liaigre. Then there is<br />

Kelly Whearstler who is incredibly creative.<br />

And in Austria I’m fascinated by Adolf<br />

Loos, of course.<br />

Lech & Zürs in the coming 50 years …<br />

very harmonious and with lots of guests.<br />

Earl Grey or Viennese Melange?<br />

Earl Grey, or rather English Breakfast,<br />

but in a teapot, please!<br />

196<br />

Kitsch is …<br />

sweet, funny and sentimental.<br />

I love my job because:<br />

I travel a lot and I get to meet new<br />

people on a personal level.<br />

L.L. Building regulations in Lech and<br />

Zürs are very strict, roofs may only<br />

be gabled roofs, for example. How<br />

important are traditional elements<br />

in the region? Do you think it’s still<br />

possible to experiment?<br />

G.S. Yes, I think so. In Bregenz Forest,<br />

for example, it was easy to combine<br />

these aspects. Traditional houses<br />

meet modern glass buildings. I think<br />

they complement each other. It’s just<br />

necessary to do this gently and carefully.<br />

Particularly when it comes to lift<br />

buildings I’d really like to have a go;<br />

I would build glass palaces! So, in that<br />

respect I’d say that a lot of new things<br />

expect us on the Arlberg and I’m looking<br />

forward to it.<br />

L.L. In London you designed private<br />

residences and in Lech and Zürs you<br />

often work for hotels. Where are the main differences with<br />

respect to your work as interior designer?<br />

G.S. I have often asked myself why one should not take a<br />

bit of a risk in a hotel, too. Sure, the interior should be a bit<br />

more timeless, maybe somewhat classic, too. But in private<br />

homes you can let your creativity flow. Also, the budget does<br />

not play such an important role and you usually have more<br />

time for the implementation. On the Arlberg, the hotels open<br />

at the beginning of December. The guests want to feel at<br />

home in a hotel and that’s what makes the whole business<br />

an art. And often it’s a life-long project. With private homes,<br />

I often notice that it’s difficult to combine a couple’s wishes.<br />

The two often have different ideas and I sometimes feel<br />

like a mediator. That’s similar in hotels, too. So, there are<br />

similarities in both areas. And nowadays you sometimes get<br />

to be really bold. After all the guests in Lech are looking for<br />

something special.


L.L. What are your dreams and what projects are coming<br />

up in the near future?<br />

G.S. I occasionally do private homes in London. That really<br />

is a lot of fun and a great reason to go to London. A lot of<br />

planning happens via Skype, too, that works out perfectly.<br />

One dream of mine would be a project with one of the smaller<br />

huts in the region; Glamping (i.e. glamorous camping) in<br />

the nature would be a great project, too. Aside from that I’d<br />

like to do a futuristic private home, in Hollywood, for example.<br />

I love gathering new impressions and getting to know new<br />

cultures and people.<br />

Home & Design<br />

L.L. And now for something interesting for outsiders:<br />

How does an architect design his own four walls? What’s<br />

the heart of your home?<br />

G.S. I travel so much that a great<br />

bed is extremely important. But the<br />

heart of the house still is the dining<br />

table, I’d say. That’s where important<br />

talks take place. Where you meet;<br />

I enjoy cooking for my friends. In<br />

general, I like to try out new things<br />

and I change many things around<br />

all the time. It’s a “work in progress”<br />

if you will. Aside from that I follow<br />

the principle: “Less is more”. In my<br />

bedroom, there is only a bed, a chair<br />

and a nightstand. That’s all I need.<br />

SCHRIEBLING – INGENIEURBÜRO<br />

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Zug 682, 6764 Lech<br />

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197


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Kunst &<br />

Kultur<br />

Arts & Culture<br />

dt. / Die alpine <strong>La</strong>ndschaft des Arlbergs ist an sich<br />

schon ein Gesamtkunstwerk. In dieser Umgebung<br />

verstehen es kreative Menschen, das Leben von Einheimischen<br />

und Gästen mit besonderen Kunstwerken<br />

und Kulturinitiativen zu bereichern. Mit Strolz Fine<br />

Arts hat Lech Zürs einen neuen Galerieraum für<br />

moderne Kunst. Ein Besuch lohnt sich!<br />

engl. / The Arlberg’s alpine landscape is a work of<br />

art in itself. In these surroundings, creative people set<br />

out to enrich the life of both locals and guests with<br />

their special works of art and culture initiatives.<br />

With Strolz Fine Arts, Lech and Zürs now has a new<br />

gallery for modern art. Definitely worth a visit!


KUNST AM<br />

ARLBERG<br />

Art on Arlberg<br />

„Als Vorarlbergerin<br />

verbrachte ich<br />

meine Skiurlaube<br />

durchwegs in Lech.“<br />

„Für mich ist Lech<br />

ein wichtiger und<br />

wunderbarer Ort<br />

geworden.“<br />

„Die Wahl fiel auf<br />

Eva Schlegel, weil<br />

sie eine international<br />

renommierte,<br />

erstklassige<br />

Künstlerin ist.“<br />

„Eva Schlegels ,out<br />

of focus‘ verhilft<br />

uns zu einer besseren<br />

Wahrnehmung –<br />

ihre wohl größte<br />

Perfektion.“<br />

202<br />

Künstlerisches Werk von Eva Schlegel, courtesy Galerie Krinzinger


dt. / Die Region Lech Zürs hat sich nicht nur als<br />

eine der führenden <strong>Winter</strong>sportdestinationen<br />

einen Namen gemacht, sondern zieht auch zahlreiche<br />

Kunst- und Kulturinteressierte an den<br />

Arlberg. Der neue Galerieraum Strolz Fine Arts<br />

zeigt in der <strong>Winter</strong>saison die Werke drei renommierter<br />

Künstler: Eva Schlegel, Oswald Auer<br />

und Nives Widauer. Im Gespräch mit <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong><br />

erzählt die österrei chische Galeristin und Kunsthändlerin<br />

Frau Dr. Ursula Krinzinger, Kuratorin<br />

der Ausstellung von Eva Schlegel, von ihrer Verbindung<br />

zu Lech und gibt Einblicke in die Werke<br />

der kommenden Ausstellung.<br />

Kunst & Kultur<br />

L.L. Lech darf sich über einen neuen<br />

Galerieraum freuen: Strolz Fine Arts.<br />

Was hat Sie als international bekannte<br />

Galeristin überzeugt, am Arlberg auszustellen?<br />

U.K. Ich wurde von der Firma Strolz<br />

angefragt, ob ich in der Galerie Kunst<br />

präsentieren möchte. Aus vielen Gründen<br />

habe ich mich dann für die Werke von<br />

Eva Schlegel entschieden.<br />

L.L. Einzigartiges Bergpanorama,<br />

zahlreiche Pistenkilometer und gelebte<br />

Tradition. Was verbinden Sie persönlich<br />

mit Lech am Arlberg?<br />

Dr. Ursula Krinzinger, Foto © Irina Gavrich<br />

U.K. Ich habe sofort zugesagt, weil Lech einen ganz<br />

wichtigen Stellenwert in meiner Kindheit, meiner Jugend<br />

und in meinem Erwachsenenleben eingenommen hat.<br />

Als Vorarlbergerin verbrachte ich meine Skiurlaube durchwegs<br />

in Lech und so ist Lech für mich ein wichtiger und<br />

wunderbarer Ort geworden. Deshalb war es für mich nicht<br />

schwer, bei Strolz Fine Arts zuzusagen.<br />

203


Dr. Ursula Krinzinger, geboren 1940 in Bregenz, ist Galeristin<br />

und Kunsthistorikerin. Seit 1971 betreute sie mehr als 400 Einzel-,<br />

Gruppen- und Themenausstellungen. Seit über 40 Jahren beschäftigt<br />

sie sich intensiv mit zeitgenössischer Kunst – ihrer großen<br />

Leidenschaft. 2007 wurde Dr. Ursula Krinzinger mit dem<br />

Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.<br />

Im neuen Galerieraum Strolz Fine Arts in Lech kuratiert<br />

sie in dieser <strong>Winter</strong>saison die Ausstellungen von Eva Schlegel<br />

(Januar und Februar 2017), geboren in Hall in Tirol und Studium<br />

an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien bei Oswald<br />

Oberhuber. Von 1997 bis 2006 arbeitete Eva Schlegel als<br />

Professorin für Kunst und Fotografie an der Akademie der<br />

bildenden Künste Wien und war 2011 Kommissarin des<br />

Österreich-Pavillons bei der Biennale in Venedig.<br />

Lesen Sie das ganze<br />

Interview auf<br />

www.laloupe.com<br />

Read the whole<br />

Interview on<br />

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204<br />

L.L. Ihre Wahl für Lech fiel auf Eva Schlegel, mit der Sie<br />

schon eine lange Zusammenarbeit verbindet. Eva Schlegels<br />

Bilder wirken strahlend schlicht und gleichzeitig sehr verführerisch.<br />

Warum ist die Künstlerin derzeit so gefragt?<br />

U.K. Die Wahl fiel auf Eva Schlegel, weil sie eine international<br />

renommierte, erstklassige Künstlerin ist, deren Werk<br />

sich in vielen nationalen und internationalen Sammlungen<br />

befindet. Sie stammt aus Tirol, hat selbst ganze Projekte<br />

zu den Bergen erarbeitet. Bei der großen internationalen<br />

Bekanntheit ist es eine Ehre für Lech, Arbeiten dieser<br />

Künstlerin präsentieren zu dürfen. Sie wirkte in zahlreichen<br />

Ausstellungsbeteiligungen und Einzelausstellungen mit. <strong>No</strong><br />

Man’s Heaven, Salzburger Festspiele 2013 oder die große Ausstellung<br />

In Between (Museum für angewandte Kunst, Wien<br />

2010) sowie ihr Einsatz als Kommissarin der 54. Biennale in<br />

Venedig 2011, die Bespielung des österreichischen Pavillons<br />

der Biennale in Venedig 1995 in Kooperation mit Coop Himmelb(l)au<br />

und nicht zuletzt ihr Beitrag zur Kochi-Muziris<br />

Biennale (12. Dezember 2016 bis 29. März 2017) in Indien sind<br />

Beispiele ihres großartigen Schaffens.<br />

L.L. Die silhouettenhaft dargestellten Frauen sind mondäne<br />

Figuren. Die Kategorien des Raums und der Identität<br />

scheinen sich hier aufzulösen. Können Sie uns etwas zum<br />

Stilelement des Verschwommenen in den Bildern von Eva<br />

Schlegel sagen?


U.K. Ihre Art, mit Fotografie umzugehen, nämlich, dass<br />

das Subjekt oder Objekt „out of focus“ gebracht wird und<br />

uns zu einer besseren Wahrnehmung verhilft, ist wohl ihre<br />

größte Innovation und Perfektion.<br />

Kunst & Kultur<br />

L.L. Besonders beeindruckend sind die beiden großen<br />

Raumbilder. Auffallend ist, dass sich der Raum über die<br />

Undeutlichkeit öffnet. Das scheint für uns auch auf den<br />

umliegenden Raum eine starke Wirkung auszuüben.<br />

Kann ein gutes Bild mehr als Architektur?<br />

U.K. Die jüngsten Arbeiten von Eva Schlegel, die sich mit<br />

Räumen, insbesondere mit Museumsräumen, beschäftigen<br />

und ebenfalls aus dem Fokus herausgenommen sind, sind<br />

sicherlich raumübergreifend und bringen Architektur auf<br />

eine ganz andere Weise näher und machen sie verständlicher.<br />

Eva Schlegel beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit<br />

Architektur und dessen Diskurs.<br />

engl. / The region around Lech & Zürs is<br />

internationally renowned as one of the leading<br />

winter sports destinations – but not just that –<br />

it also draws numerous arts and culture aficionados<br />

to the Arlberg. The new gallery Strolz<br />

Fine Arts exhibits works by three renowned<br />

artists this winter: Eva Schlegel, Oswald Auer<br />

and Nives Wildauer. In her interview with<br />

<strong>La</strong> <strong>Loupe</strong>, the Austrian gallerist and art dealer,<br />

Dr. Ursula Krinzinger, curator of the exhibition<br />

of Eva Schlegel’s works, speaks about her<br />

connection to Lech and provides insight into<br />

the works shown at the upcoming exhibition.<br />

205


“As someone from<br />

Vorarlberg I spent<br />

all my skiing<br />

holidays in Lech.”<br />

“Lech has become<br />

an important and<br />

wonderful place<br />

for me.”<br />

“I chose Eva Schlegel<br />

because she is an<br />

internationally<br />

renowned, firstclass<br />

artist.”<br />

“Eva Schlegel’s ‘out<br />

of focus’ helps us<br />

see better – her<br />

greatest perfection.”<br />

Sternbild von Oswald Auer, Foto © Anna Mitterer<br />

L.L. Lech has a new gallery room: Strolz Fine Arts. What<br />

made you, an internationally renowned gallerist, exhibit on<br />

the Arlberg?<br />

U.K. Well the company Strolz asked if I would like to present<br />

art in the gallery. And I decided on works by Eva Schlegel for<br />

many reasons.<br />

206<br />

L.L. A unique view of the surrounding mountains, many<br />

slope kilometres and living tradition. What is your personal<br />

connection with Lech am Arlberg?


U.K. I immediately agreed to do this project because Lech<br />

was the place where important moments of my childhood,<br />

my youth and my life as a grownup happened. As someone<br />

from Vorarlberg I spent my ski holidays in Lech and consequently<br />

Lech has become an important and wonderful place<br />

for me. That’s why it was easy to say yes to Strolz Fine Arts.<br />

Kunst & Kultur<br />

L.L. You chose the artist Eva Schlegel for Lech, who you’ve<br />

been collaborating with for a long time. Eva Schlegel’s pictures<br />

are splendidly simple yet very seductive. Why is it that<br />

this artist is so popular at the moment?<br />

U.K. I chose Eva Schlegel because she’s an internationally<br />

renowned first-class artist whose works are present in many<br />

national and international collections. She’s from Tyrol, she’s<br />

worked out her own projects on the mountains. And what<br />

with her great international fame it’s an honour for Lech to<br />

be able to present works by this artist. She’s been a part of<br />

numerous exhibitions and had her own exhibitions, too. <strong>No</strong><br />

Man’s Heaven, Salzburg Festival 2013 or the big exhibition In<br />

Between (Museum for Applied Arts, Vienna, 2010) as well as<br />

her mission as commissioner at the 54 th Biennale in Venice,<br />

2011, the presentation of the Austrian pavilion at the Biennale<br />

in Venice 1995 in cooperation with Coop Himmelb(l)au<br />

and not least her contribution to the Kochi-Muziris Biennale<br />

(12 December 2016 to 29 March 2017) in India are examples<br />

of her great work.<br />

Dr. Ursula Krinzinger was born in Bregenz in 1940, she is a gallerist<br />

and art historian. Since 1971 she has been in charge of more than<br />

400 individual, group and topical exhibitions. Her passion for<br />

contemporary art is demonstrated in more than 40 years of intense<br />

work in the field. In 2007, Dr. Ursula Krinzinger was awarded the<br />

Austrian honour cross for science and art. This winter season she<br />

curates the exhibition of works by Eva Schlegel (January/February<br />

2017), who was born in Hall/Tyrol and studied at the University of<br />

Applied Arts in Vienna under Oswald Huber, at the new gallery<br />

Strolz Fine Arts in Lech. From 1997 to 2006 Eva Schlegel was active<br />

as a professor for art and photography at the Academy of Fine Arts<br />

Vienna, in 2011 she was commissioner for the Austrian pavilion at<br />

the Biennale in Venice.<br />

207


L.L. The silhouettes of the women in the pictures are<br />

mundane figures. The categories of room and identity seem<br />

to dissolve. Is there anything you could tell us about the<br />

stylistic elements that characterise Eva Schlegel’s blurry<br />

pictures?<br />

U.K. Her way to work with photography, i.e. bringing<br />

subject or object “out of focus” and thus helping us to perceive<br />

better, must be her greatest innovation and perfection.<br />

L.L. The two big stereograms are particularly impressive.<br />

What stands out is that the room seems to open up via the<br />

indistinctness. And we feel like this has a strong effect on<br />

the surrounding room, too. Can a good picture do more than<br />

architecture?<br />

U.K. Eva Schlegel’s latest works that deal with rooms,<br />

especially in museums, and that are out of focus, too, are<br />

definitely overlapping as far as the rooms are concerned, and<br />

they bring you closer to the architecture in a special way,<br />

make it more understandable. Eva Schlegel has been dealing<br />

intensively with architecture and the discourse about it.<br />

STROLZ FINE ARTS IM SPORTHAUS STROLZ<br />

Dorf 116, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 2361, Fax +43 5583 2361-75<br />

office@strolz.at, www.strolz.at<br />

Öffnungszeiten: Mo – Sa 8.45 – 12.30 Uhr &<br />

14 – 18.30 Uhr, So 15 – 18.30 Uhr<br />

Opening hours: Mon – Sat 8.45 am – 12.30 pm &<br />

2 pm – 6.30 pm, Sun 3 pm – 6.30 pm<br />

208


Kunst & Kultur<br />

info@jazzbuehne-lech.at<br />

www.jazzbuehne-lech.at<br />

JAZZ-STERNSTUNDEN GARANTIERT<br />

Jazz Bühne Lech<br />

9. – 12. August 2017<br />

209


ECHTE ERLEBNISSE<br />

IM EINKLANG<br />

MIT DER NATUR<br />

Experiences in tune with nature<br />

210<br />

dt. / Das Hotel Mohnenfluh ist zu jeder Jahres ­<br />

zeit ein Erlebnis. 1.750 Meter über den Dingen<br />

hat die Familie Muxel hier einen Ort kultiviert,<br />

der in sich ruht, der Gelassenheit spüren lässt<br />

und das Leben und seine genussvollen Seiten<br />

auf geerdete Weise zelebriert.


Hier wendet man die wichtigste Zutat von allen noch jeden<br />

Tag an: Zeit. Zeit für den anderen. Für konsequente, regionale<br />

Qualität und den Muxelhof, den eigenen Bauernhof, der<br />

viele weitere kostbare Zutaten liefert.„Ab 16.00 Uhr ist es<br />

hier im <strong>Winter</strong> mucks mäuschenstill“, schwärmt Gastgeber<br />

Stefan Muxel, der hier aufgewachsen ist und von seinem<br />

Vater nicht nur das Skifahren, sondern auch den Respekt<br />

gegenüber der Natur und den Menschen erlernt hat. Mit<br />

zehn Betten eröffnete 1958 die Familie Muxel ihre Pension,<br />

die heute ein hochkomfortables und doch immer natürlichgemütliches<br />

Vier-Sterne-Hotel ist.<br />

Kunst & Kultur<br />

Das Gute wahren, das Echte genießen und<br />

die Berge im Mittelpunkt stehen lassen. Das<br />

ist es, was das Wesen des Hotel Mohnenfluh<br />

prägt – und die Gastgeber so herrlich sympathisch<br />

und greifbar macht. „Das Erste, was<br />

wir hier oben zeigen, ist die außer gewöhnliche<br />

<strong>La</strong>ndschaft“, sagt Stefan Muxel stolz.<br />

Und auch innen findet man ihre Schätze:<br />

Heimische Weißtanne und naturbelassene<br />

Zirbe, kombiniert mit feinen Stoffen, Loden<br />

und Leder am knisternden Feuer in Räumen,<br />

die ganz ohne Alpinkitsch auskommen – und gerade<br />

deshalb eine unvergleich liche Atmosphäre schaffen.<br />

Familie Muxel<br />

Und die lieben auch die Mitarbeiter. Daher treffen Stammgäste<br />

in der Mohnenfluh auch auf Stammpersonal. Die sind<br />

nicht nur mit dem Hotel, sondern auch den Gästen herzlich<br />

verbunden – und pflegen die über Jahre gewachsenen<br />

Freund schaften bei gemeinsamen Wanderungen durch die<br />

sommerliche Bergwelt, gemeinsamen <strong>Winter</strong>nachmittagen<br />

auf der Sonnenterrasse oder einem wunderbaren Bergfrühstück<br />

auf 2.000 Metern Höhe.<br />

Gleichzeitig ist es ein Leichtes, sich ganz bewusst und un ­<br />

aufgeregt auf die Familie zu besinnen, auf die Traditionen<br />

und die Offenheit gegenüber der Welt. Auf die guten Gedanken.<br />

Die Natur und die echten Berge. Und die echten<br />

Menschen, die man nicht nur im Hotel Mohnenfluh trifft.<br />

211


engl. / Hotel Mohnenfluh is quite the experi ence –<br />

all year round. 1,750 metres above it all the<br />

Muxel family has cultivated a place that exudes<br />

tranquillity – where you feel the calm and<br />

where life and its most beautiful aspects are<br />

celebrated in a down-to-earth fashion.<br />

Here, the most important<br />

ingredient of all is<br />

used every day: Time.<br />

Time for the other<br />

person. For consistent,<br />

regional quality<br />

and the family’s own<br />

farm, “Muxelhof”, that<br />

produces even more<br />

valuable ingredients.<br />

“In winter it is dead<br />

quiet up here after<br />

4 pm”, the host Stefan<br />

Muxel tells us enthusiastically;<br />

he grew up<br />

here and his father did<br />

not only teach him<br />

how to ski but also to have respect for nature and his fellow<br />

humans. In 1958 the Muxel family opened a bed & breakfast<br />

with 10 beds here, today it’s an extremely comfy yet downto-earth<br />

4-star hotel.<br />

212<br />

Preserve what’s good, enjoy what’s real and let the mountains<br />

play the leading role. That’s the essence of hotel<br />

Mohnenfluh – and it is what makes the hosts so likeable and<br />

real. “The first thing we show up here is the extraordinary<br />

landscape” – Stefan Muxel is visibly proud. And inside you’ll<br />

find all sorts of treasures, too: Local silver fir and natural<br />

arolla pine, combined with fine textiles, loden and leather<br />

by the crackling open fire in rooms that have to make do<br />

without alpine kitsch – which makes the atmosphere all<br />

the more special.


This atmosphere is something the staff love, too. Which is<br />

why regular guests meet regular staff at Mohnenfluh. They<br />

share warm moments. Hikes in the mountain summer. The<br />

mountain breakfast at almost 2,000 altitude metres. <strong>Winter</strong><br />

afternoons on the sun terrace – all this lets friendships grow.<br />

Kunst & Kultur<br />

However, time and again we’re quietly reminded of what<br />

counts: The family. The traditions and the openness towards<br />

the world. To the good thoughts. The nature and the real<br />

mountains. And the real people.<br />

HOTEL MOHNENFLUH<br />

Oberlech 507, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 3311, Fax +43 5583 3311-50<br />

info@mohnenfluh.com<br />

www.hotelmohnenfluh.at<br />

213


214


entgeltliche Einschaltung<br />

ALLMEINDE<br />

COMMONGROUNDS<br />

Raumaneignungen – Lech 2015/2016<br />

Kunst & Kultur<br />

Walter Niedermayrs Fotografien<br />

sezieren den <strong>La</strong>ndschaftsraum<br />

des alpinen Tourismus wie keine<br />

anderen. Seine Bilder machen<br />

sichtbar, was Werbe-, Sport- und<br />

konventionelle <strong>La</strong>ndschaftsfotografie<br />

nicht zeigen: Realität<br />

hinter den Bildern, in reflexiver<br />

Distanz zum Geschehen. Seine<br />

subtile, vielschichtige Arbeit ist<br />

für Katia und Gerold Schneider<br />

„das Paradebeispiel einer künstlerischen<br />

Auseinandersetzung<br />

mit dem Raum, in dem wir<br />

leben“. Damit auch paradigmatisch<br />

für die Idee der „allmeinde<br />

commongrounds“, jener kleinen<br />

kulturellen Initiative, die sie vor<br />

16 Jahren gegründet haben –<br />

mit dem Wunsch „sichtbar und<br />

erfahrbar zu machen, gerade<br />

auch durch Kunst, wie wir als<br />

Gastgeber und Gäste, Produzenten<br />

und Konsumenten, Reisende<br />

und Bereiste den Raum gestalten<br />

und nutzen, der uns umgibt.“<br />

Walter Niedermayer’s photographs<br />

dissect the landscape<br />

of alpine tourism like no other.<br />

His images show what advertising,<br />

sports and conventional<br />

landscape photography do not<br />

show: reality behind the images<br />

at a reflective distance from the<br />

events. For Katia and Gerold<br />

Schneider his subtle, complex<br />

work is “the classic example of<br />

artistic dialogue with the space<br />

that we live in”. Consequently<br />

it also is paradigmatic for<br />

the idea behind “allmeinde<br />

common grounds”, the small<br />

cultural initiative they founded<br />

16 years ago – with the desire<br />

to “make how we as hosts and<br />

guests, producers and consumers,<br />

travellers and recipients<br />

design and use the space that<br />

surrounds us visible and an<br />

experience, especially with the<br />

help of art.”<br />

Öffnungszeiten<br />

Ausstellung:<br />

18. Dez 2016 –<br />

17. Apr 2017,<br />

Mi – So 15 – 18 Uhr<br />

oder nach<br />

Vereinbarung<br />

Anlässlich der<br />

Ausstellung er ­<br />

scheint eine erste<br />

Publikation im<br />

Hatje Cantz Verlag.<br />

Opening hours<br />

exhibition:<br />

18 Dec 2016 –<br />

17 April 2017,<br />

Wed – Sun<br />

3 pm – 6 pm<br />

or upon agreement<br />

On the occasion<br />

of this exhibition<br />

a first publication<br />

will come out in<br />

the Hatje Cantz<br />

publishing house.<br />

ALLMEINDE COMMONGROUNDS<br />

Tannberg 394, 6764 Lech<br />

Tel. +43 664 5167870<br />

info@allmeinde.org, www.allmeinde.org<br />

215


Kulinarik &<br />

Genuss<br />

Cuisine & Delights<br />

dt. / Lech und Zürs präsentieren eine Kulinarik-,<br />

Wein- und Genusskultur, die weltweit einzigartig ist.<br />

Hier kann man den Gaumen tagtäglich mit besonderen<br />

kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen. <strong>La</strong><br />

<strong>Loupe</strong> hat das Weingut Prieler im Burgenland besucht,<br />

das seit jeher erlesene Weine an den Arlberg liefert.<br />

Auch die Weingondeln sorgen dieses Jahr für Hochgenüsse<br />

und atemberaubende Ausblicke.<br />

engl. / Lech and Zürs present a culture of culinary<br />

delights, wine and enjoyment that is unique in the<br />

world. You can treat your palate to special culinary<br />

delicacies every day. <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> visited the Prieler<br />

winery in Burgenland that’s been delivering delic ious<br />

wines to the Arlberg for decades. This year’s Weingondeln<br />

(wine cable cars) will provide both breathtaking<br />

delights and views.


Georg Prieler<br />

218<br />

NEUGIERDE AUF DEN<br />

NÄCHSTEN SCHLUCK<br />

Curious for a taste<br />

dt. / Auf dem Weg zum Weingut von Familie<br />

Prieler im Burgenland stellt man schnell fest,<br />

dass diese Region eine ganz besondere Magie<br />

versprüht. Hier ticken die Uhren anders. Das<br />

Aroma, das in der Luft liegt, ist ein wahres Erlebnis<br />

und sogar das Licht zeichnet sich durch seine<br />

einzigartige Qualität und Farbe aus. Eine außergewöhnliche<br />

<strong>La</strong>ndschaft, die außergewöhnliche<br />

Weine hervorbringt. „Wir wollen den Charakter<br />

der Region ins Glas bringen“, sagt Georg Prieler.<br />

Der Weinbauer verrät <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong>, welche Auswirkungen<br />

die Natur rund um den Neusiedler See<br />

auf die edlen Tropfen hat und warum sich der<br />

Winzer dem Arlberg so verbunden fühlt.


L.L. Stellen Sie sich vor, Sie müssten Ihren Charakter an<br />

einer Flasche Wein Ihres Weinguts festmachen. Welcher<br />

Tropfen würde Georg Prieler am besten beschreiben?<br />

G.P. Charakter ist immer etwas Grundsätzliches und verändert<br />

sich eigentlich nicht – manchmal zeigen sich jedoch<br />

unterschiedliche Züge. An einem Tag ist man ruhig und<br />

gelassen und am anderen aufbrausend und hektisch. Bei<br />

meinen Weinen kann ich das auch nicht unterscheiden, es<br />

kommt einfach auf die Minute und die Stunde an. Manchmal<br />

bin ich frisch und lebendig wie mein Pinot Blanc Seeberg.<br />

Und manchmal etwas schwerer und kräftiger wie mein<br />

Ungerbergen Cabernet Sauvignon. Wichtige Grundsätze sind<br />

aber Ehrlichkeit, Geradlinigkeit und Verständlichkeit – mit<br />

diesen Eigenschaften bin ich auch aufgewachsen.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

L.L. Ihre Familie ist seit über 150 Jahren eine alteingesessene<br />

Bauernfamilie. Zuerst war der Hof eine gemischte<br />

<strong>La</strong>ndwirtschaft, 1972 stellten Ihre Eltern auf einen reinen<br />

Weinbaubetrieb um. War es für Sie von Anfang an klar,<br />

in den Familienbetrieb einzusteigen? Liegt Ihnen der Wein<br />

im Blut?<br />

G.P. Die Idee der gemischten <strong>La</strong>ndwirtschaft hat mir<br />

immer sehr gut gefallen. Wir haben früher immer Tiere<br />

gehabt, heutzutage ist man jedoch leider nicht mehr fähig,<br />

die Menge an Tieren zu halten. Mein Vater hat sich dann<br />

voll auf den Weinbau konzentriert und mit dieser Entscheidung<br />

hatte er auch Recht. Von meinen Vorfahren wurde mir<br />

immer vermittelt, dass Tradition genauso wichtig ist wie<br />

Innovation. Vorausblick und Rückblick gehen Hand in Hand.<br />

Ich hatte wirklich Glück, in einem so bekannten Betrieb<br />

aufzuwachsen. Wir haben Spaß an der Arbeit, wirtschaften<br />

sehr gut und haben großartige <strong>La</strong>gen und Weingärten. Ich<br />

wurde nie gedrängt, in den Familienbetrieb einzusteigen.<br />

Für meinen Vater war es immer wichtig, dass man mit voller<br />

Motivation arbeitet. Ganz oder gar nicht, das war seine Devise.<br />

Dank der VinoHAK in Neusiedl hatte ich das Glück, mehr<br />

von der Welt zu sehen als den heimischen Weinbaubetrieb.<br />

Als Kind und Jugendlicher nimmt man im Betrieb nicht<br />

nur die schönen Seiten wahr, denn man ist sehr an den Ort<br />

gebunden und sehnt sich nach der Ferne.<br />

„Von meinen Vorfahren<br />

wurde mir<br />

immer vermittelt,<br />

dass Tradition<br />

genauso wichtig ist<br />

wie Innovation.“<br />

„Der Weingarten<br />

lebt von der Ruhe<br />

und der Wertschätzung<br />

für die Natur.“<br />

„Mir ist die Tradition<br />

sehr wichtig, ich<br />

orientiere mich aber<br />

nur an den positiven<br />

Aspekten.“<br />

219


GEORG PRIELER<br />

IM WORDRAP<br />

Von Billigwein im Tetrapak halte ich ...<br />

nichts.<br />

In diesem Alter habe ich zum ersten<br />

Mal Wein probiert:<br />

Das erste Mal seriös mit 15.<br />

Mein Lieblingswein:<br />

Es kommt auf den Moment an. Sie müssen<br />

dezent sein, Frische mit Cremigkeit verbinden<br />

und trotzdem eine gewisse Ausdrucksstärke<br />

besitzen. Ich bevorzuge Weine, die etwas<br />

steiniger sind und Ecken und Kanten haben.<br />

Rotwein aus Weißweingläsern:<br />

Wenn der Rotwein gut ist, ist er gut.<br />

Man kann ihn mit dem Glas aber noch<br />

besser machen.<br />

Das passt perfekt zu einer guten<br />

Flasche Pinot Blanc Seeberg:<br />

Paprikahendl.<br />

Kork oder Silikon?<br />

Ich verwende Schraubverschlüsse für klassische<br />

Weine und Kork für Reserveweine.<br />

Dieses Anbaugebiet ist<br />

vollkommen unterschätzt:<br />

Eger in Ungarn und die Weißweine aus der<br />

Weingegend Tokaj. Diese Weine haben sich<br />

wirklich sehr gut entwickelt.<br />

Die Vorteile, die vor allem in der<br />

Ruhe liegen, erkennt man erst ab<br />

einer gewissen Reife. Deswegen ist<br />

die ältere Generation eher im Weingarten<br />

tätig, die Jungen toben sich<br />

im Keller aus. Der Weingarten lebt<br />

von der Ruhe und der Wertschätzung<br />

für die Natur, im Keller probiert und<br />

experimentiert man. Der Beruf ist<br />

also sehr vielschichtig und beinhaltet<br />

vom Rebschnitt bis zum Verkauf<br />

alles. Daher wird es nie langweilig.<br />

Als Jugendlicher nimmt man das<br />

vielleicht erstmal noch nicht wahr,<br />

das kommt jedoch mit der Zeit. Ich<br />

habe gelernt, als Winzer vieles zu akzeptieren.<br />

Es gibt gute und schlechte<br />

Aspekte, man muss nur lernen, die<br />

schlechten in etwas Positives zu<br />

verwandeln. Wenn es hagelt, dann<br />

hagelt es eben. Eine Ernte wird immer<br />

stattfinden.<br />

L.L. Was ist besser, viel oder wenig<br />

Regen?<br />

G.P. Der richtige Regen zum<br />

richtigen Zeitpunkt. Wenn man das<br />

aber alles planen könnte, wäre es<br />

langweilig.<br />

220<br />

L.L. Nicht nur Ihre Eltern, sondern auch Ihr Großvater<br />

Georg Prieler legte einen Fokus auf den Weinbau. Heute<br />

genießt Ihre Kellerei ausgezeichnete Qualität und erhält<br />

zahlreiche Auszeichnungen, beispielsweise von „A la Carte“<br />

und dem „Falstaff Wine Guide“. Welche Techniken und<br />

Traditionen übernahmen Sie von Ihren Vorfahren?<br />

G.P. Mein Vater hat das Weingut seit der Übernahme 1972<br />

stark weiterentwickelt. Ich habe den Luxusbetrieb bereits so<br />

übernommen und verfeinere nur noch Kleinigkeiten. Auch<br />

mein Großvater hat für seine Zeit wirklich großartige Arbeit


geleistet. Da der Liter Wein damals sehr viel wert war, haben<br />

die Menschen begonnen, den Anbau in die Ebene zu versetzen<br />

und das teure <strong>La</strong>nd auf den Bergen zu verkaufen. Das<br />

hatte außerdem den Vorteil, dass man in tieferen <strong>La</strong>gen auch<br />

Traktoren einsetzen konnte. Mein Großvater stellte sich aber<br />

gegen diese Entwicklung, weil er der Ansicht war, dass der<br />

Anbau in den Ebenen mit größeren Risiken verbunden wäre.<br />

Er hatte Recht, die Trauben erfroren und auch die Qualität<br />

blieb auf der Strecke. Deshalb hat mein Großvater begonnen,<br />

exklusive <strong>La</strong>gen in größeren Dimensionen zu erwerben.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

„Den Genuss, die<br />

Wertschätzung von<br />

Produkten und die<br />

Leidenschaft haben<br />

wir alle in die Wiege<br />

gelegt bekommen.“<br />

„Hier kann man bei<br />

der Arbeit noch die<br />

Vögel zwitschern<br />

hören.“<br />

Er und mein Vater haben mir beigebracht, dass Tradition<br />

und Innovation in ihrer Wertigkeit immer gleichzusetzen<br />

sind. Mir ist die Tradition sehr wichtig, ich orientiere mich<br />

aber nur an den positiven Aspekten, denn nicht alles macht<br />

heutzutage noch Sinn. Mein Vater legte nicht, wie die<br />

meisten Betriebe damals, in erster Linie Wert auf Wachstum,<br />

sondern auf Qualität. Obwohl der Trend damals zu süßen<br />

Weinen ging, produzierte er trockene Weine. Ganz nach<br />

der Devise: Wenn der Wein gut ist, kann er auch trocken<br />

sein. Mein Vater hat eine große Liebe zu starkem Bordeaux<br />

und dank des Rotweinbooms im Burgenland wurde unser<br />

Betrieb schnell renommiert. So habe ich einen grandiosen<br />

Betrieb übernommen, den ich mithilfe meiner Schwestern<br />

und dank meiner Ausbildung erfolgreich weiterführe.<br />

„Der burgenländische<br />

Wein hat<br />

einerseits diese<br />

opulente Aromatik<br />

und andererseits<br />

eine wunderbare<br />

Straffheit.“<br />

„Als Genussmensch<br />

ist man am Arlberg<br />

mehr als gut<br />

aufgehoben.“<br />

221


Georg Prieler gehört einer<br />

alteingesessenen burgenländischen<br />

Bauernfamilie an, die auf<br />

150 Jahre Tradition zurückblickt.<br />

Der Winzer eignete sich in<br />

den wichtigsten Weinregionen<br />

der Welt sein umfassendes<br />

Know-how an und führt heute<br />

leidenschaftlich das Weingut,<br />

das seine Eltern Irmgard und Engelbert<br />

1972 mit viel Liebe und<br />

Einfühlungsvermögen gegründet<br />

haben. Der Umgang mit alten<br />

Traditionen und modernster<br />

Technik ist für die Familie von<br />

ganz besonderer Wichtigkeit.<br />

Heute beschränken sich die<br />

Sorten auf das Wesentliche:<br />

Welschriesling, Pinot Blanc und<br />

Chardonnay bei den weißen,<br />

Blaufränkisch, Merlot, Cabernet<br />

Sauvignon, Pinot <strong>No</strong>ir und St.<br />

<strong>La</strong>urent bei den roten Weinen.<br />

Da meine Schwester Silvia den Betrieb<br />

zeitweise übernahm, hatte ich als Jugendlicher<br />

außerdem noch Zeit zu reisen und in<br />

den Betrieb hineinzuwachsen. Den Genuss,<br />

die Wertschätzung von Produkten und die<br />

Leidenschaft haben wir alle in die Wiege<br />

gelegt bekommen.<br />

L.L. Und diese Prinzipien geben Sie sicher<br />

auch Ihren Söhnen weiter, oder?<br />

G.P. Ganz genau! Ich habe drei Söhne.<br />

Maximilian ist acht Jahre, Johannes zweieinhalb<br />

und der Jüngste erst knapp ein Jahr<br />

alt. Drei Buben, da geht es rund!<br />

L.L. Obwohl Sie an einem wunderbaren<br />

Fleck Erde leben, verbringen Sie viel Zeit<br />

in Lech und Zürs. Warum üben die Orte<br />

am Arlberg so eine Anziehungskraft auf<br />

Sie aus?<br />

G.P. Mein Vater hat schon sehr früh<br />

dorthin geliefert und ich durfte ihn oft begleiten. Als Genussmensch<br />

ist man am Arlberg mehr als gut aufgehoben.<br />

Dort stimmen einfach die Wertschätzung, die Speisen, der<br />

Wein. So entstand der erste österreichische Sommelier-Club<br />

am Arlberg. Zu Zeiten meines Vaters, Ende der 1970er-Jahre,<br />

gab es nur fünf österreichische Winzer, die in diese Region<br />

lieferten. Damals waren Weine aus Bordeaux und Südtirol<br />

gefragter. Heute finden sich hingegen sehr viele österreichische<br />

Weine auf den Karten, darauf bin ich wirklich<br />

stolz. Und auch die Gastronomiebetriebe haben dafür ein<br />

gutes Gespür bekommen. Es ist toll, wenn wir dort unseren<br />

Skiurlaub verbringen und gleichzeitig unsere Weine auf<br />

der Karte sehen. Die Gastfreundschaft in Lech und Zürs ist<br />

einzigartig – es sind alles Familienbetriebe, so wie wir auch.<br />

222


L.L. Wo haben Sie als Burgenländer eigentlich Skifahren<br />

gelernt?<br />

G.P. Immer wenn wir zum Arlberg geliefert haben, waren<br />

die Ski dabei. Oft war ich dort in der Skischule. Mich begeistert<br />

<strong>Winter</strong>sport – nur „leider“ wird man auch kulinarisch<br />

auf höchstem Niveau verwöhnt. Es ist also nicht immer<br />

leicht, beides zu verbinden.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

L.L. Lech und Zürs sind für seine zahlreichen Gourmetrestaurants<br />

bekannt und viele Genießer lassen sich hier den<br />

Gaumen verwöhnen. Hebt ein guter Wein zum Essen den<br />

Genuss auf eine höhere Stufe?<br />

G.P. Es ist bestimmt auch so, dass ein gutes Essen den<br />

Wein ebenfalls besser macht. Ein wichtiger Aspekt ist sicherlich,<br />

dass sich ein Mensch wohlfühlt. Das Schöne ist, dass<br />

man Wein in 99 Prozent der Fälle in einem glücklichen Moment<br />

trinkt. Manchmal ist es auch so, dass man sich einen<br />

guten Wein aussucht und dann erst entscheidet, welches Gericht<br />

am besten dazu passt. Ich glaube, Wein und Essen sind<br />

immer wichtige Komponenten, die ohne einander nicht so<br />

gut funktionieren würden. Der Winzer und der Gastronom<br />

möchten, dass der Kunde einen glücklichen Moment hat<br />

und gerne Geld im Restaurant lässt. Ein guter Wein führt oft<br />

auch zu anregenden Gesprächen.<br />

L.L. Sie sind ein Genussmensch und besuchen gerne Restaurants.<br />

Wie wählen Sie Wein aus? <strong>La</strong>ssen Sie sich beraten<br />

oder wissen Sie sofort, auf welchen Tropfen die Wahl fällt?<br />

Wie sollte man sich als <strong>La</strong>ie verhalten?<br />

G.P. Für uns Winzer ist es schon eine Bedingung, dass das<br />

Restaurant eine gute Weinkarte besitzt. Speis und Trank<br />

müssen harmonieren. Das Restaurant wähle ich danach aus,<br />

auf welche Gerichte ich gerade Lust habe. Ich gehe einerseits<br />

gern auf Nummer sicher und kehre dort ein, wo ich die<br />

Küche und den Wein kenne. Andererseits liebe ich es, Neues<br />

zu entdecken und lasse mich dann auch gerne beraten. Ich<br />

teile dem Sommelier mit, welche Weine ich gerne trinke<br />

und frage dann, was er mir empfehlen würde. Ich lasse mich<br />

gern überraschen und teste gerne auch alternative Weine –<br />

hauptsache, sie sind gut.<br />

„Das Schöne ist, dass<br />

man Wein in 99<br />

Prozent der Fälle in<br />

einem glücklichen<br />

Moment trinkt.“<br />

„Der beste Wein ist<br />

der, der nicht nur<br />

bestellt, verkauft<br />

und bezahlt wird,<br />

sondern auch wiederbestellt<br />

wird.“<br />

223


Lesen Sie das ganze<br />

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www.laloupe.com<br />

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www.laloupe.com<br />

Wenn es keine qualifizierte Beratung gibt, kann man immer<br />

noch auf sein Wissen zurückgreifen und so den Wein auswählen.<br />

Meistens ordere ich dann Weine, bei denen ich mir sicher<br />

bin. Als <strong>La</strong>ie hingegen sollte man sich unbedingt beraten lassen<br />

und wenn der Wein mal nicht passt, kann man sich vom<br />

Sommelier ohne Probleme einen neuen bringen lassen. Wenn<br />

keine Beratung zur Stelle ist, sollte man das bestellen, mit dem<br />

man sich am wohlsten fühlt oder sich vorab informieren.<br />

L.L. Viele, die sich mit Wein nicht so gut auskennen,<br />

entscheiden sich oft anhand des Etiketts für eine Flasche.<br />

Stimmt es, dass man die Qualität eines Weines am liebevollen<br />

Design seiner Verpackung erahnen kann?<br />

G.P. Ich sage immer, der beste Wein ist der, der nicht nur<br />

bestellt, verkauft und bezahlt wird, sondern auch wiederbestellt<br />

wird. Unsere Etiketten waren schon schön, als ich den<br />

Betrieb übernommen habe. Das Design spielt in Fachkreisen<br />

eine viel wichtigere Rolle als beim Kunden. Ganz wichtig ist<br />

hier auf jeden Fall ein Wiedererkennungswert. Kleine, feine<br />

Veränderungen sollten deshalb kaum auffallen.<br />

L.L. Und zum Abschluss: Die kalte Jahreszeit naht.<br />

Welchen Wein empfehlen Sie für den <strong>Winter</strong> – welcher<br />

Tropfen wärmt am besten von innen?<br />

G.P. Stellen wir uns vor, es ist Dezember und richtig kalt.<br />

Dann würde ich auf der Terrasse nach dem Skifahren einen<br />

18 Grad warmen Rotwein trinken. Der ist also eine Spur<br />

wärmer, als ich ihn sonst genieße. Ich würde einen Rotwein<br />

wählen, der etwas kräftiger und säurebetont ist. Wenn<br />

es etwas wärmer ist, empfehle ich einen burgundischen,<br />

cremigen Weißwein oder einen Ungerbergen Cabernet.<br />

Letzterer eignet sich ebenfalls hervorragend – er ist kraftvoll,<br />

vollmundig und besitzt eine gewisse Wärme.<br />

224<br />

L.L. Die Weihnachtszeit ist auch Christkindlmarktzeit.<br />

Was halten Sie von Glühwein?<br />

G.P. Wenn man das Getränk mag, warum nicht. Er gehört<br />

schließlich zur Tradition. Es gibt auch sehr gute, selbstgemachte<br />

Glühweine. Ich trinke keinen Glühwein, diese<br />

Vorstellung geht nicht in meinen Kopf.


engl. / On the way to the Prieler family’s winery<br />

in Burgenland one can’t help but notice that<br />

this region has its very own kind of magic. The<br />

clocks here tick differently. The aroma that fills<br />

the air is an amazing experience in itself and<br />

even the light has its own unique quality and<br />

colour. An extraordinary landscape that produces<br />

extraordinary wines. “Our aim is to bottle<br />

the region’s character”, Georg Prieler tells us.<br />

The winemaker speaks to <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> about how<br />

the nature around lake Neusiedl effects the fine<br />

wines and why the winemaker feels a strong<br />

connection with the Arlberg.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

L.L. Imagine you’d have to describe your<br />

character with a bottle of wine from your<br />

winery. Which vintage would best describe<br />

Georg Prieler?<br />

G.P. Character is something basic that<br />

doesn’t actually change – only sometimes<br />

different traits become visible. One day you<br />

may be calm and relaxed and the next you<br />

may be quick-tempered and hectic. When it<br />

comes to my wines I can’t always tell what<br />

they’ll be like either, it depends on the minute<br />

and the hour. Sometimes I’m feeling fresh<br />

and vital like a Pinot Blanc Seeberg. And<br />

sometimes a bit more heavy and powerful<br />

like my Ungerbergen Cabernet Sauvignon.<br />

Important traits are honesty, straightforwardness<br />

and clarity – and these traits I<br />

grew up with.<br />

L.L. Your family has been a farmers’ family for more than<br />

150 years. At first the farm did mixed agriculture and in<br />

1972 your parents started to exclusively make wine. Did you<br />

know from the start that you’d like to be part of the family<br />

business? Would you say the wine is in your blood?<br />

Georg Prieler<br />

225


G.P. I always liked the idea of<br />

mixed agriculture. We used to have<br />

animals, but today, unfortunately,<br />

it’s no longer possible to keep that<br />

many animals. My father decided<br />

to focus on winemaking and he was<br />

right to do so. My forebears always<br />

communicated that tradition was just<br />

as important as innovation. Foresight<br />

and retrospect go hand in hand.<br />

I was really lucky to grow up in such<br />

a well-known winery. We like our<br />

work, we do it well and we have great<br />

locations and vineyards. I was never<br />

urged to join the family business.<br />

It was always important to my father<br />

that everybody worked with full motivation.<br />

All or nothing, that was his<br />

motto. Thanks to VinoHAK (a college<br />

for wine growing and wine marketing)<br />

I got the chance to see more than<br />

just our own winery. As a child or<br />

youngster you tend to not only see the<br />

good things, because if you’re tightly<br />

bound to one place you want to go<br />

and explore. The advantages that lie<br />

mostly in the quiet are something you<br />

don’t see until you’re more mature. Which is why the older<br />

generation keeps busy in the vineyards and the youngsters<br />

sow their wild oats in the wine cellar. The vineyards live off of<br />

quiet and respect for nature, the cellar is for trying things out<br />

and experimenting. The job is extremely varied and really has<br />

everything from pruning to sales. Consequently, you never<br />

get bored. As a youngster that’s something you may not see<br />

this way but that comes with time. As a winemaker I have<br />

learned to accept many things. There are good and bad sides,<br />

one only needs to learn to transform negative aspects into positive<br />

ones. If there is hail, there is hail. We’ll harvest anyway.<br />

GEORG PRIELER’S WORDRAP<br />

What I think about cheap wine<br />

from a carton …<br />

nothing.<br />

The first time I tried wine:<br />

… seriously when I was 15.<br />

My favourite wine:<br />

That depends on the moment.<br />

I like unobtrusive wines that combine<br />

freshness with a creamy character and<br />

that are expressive nonetheless.<br />

I prefer wines that have rough edges.<br />

Red wine from white wine glasses …<br />

when the red wine is good, it’s good.<br />

But of course, a glass can make it even better.<br />

This goes perfectly with a<br />

good bottle of Pinot Blanc Seeberg:<br />

Paprika chicken<br />

Cork or silicone?<br />

I use screw caps for classic wines<br />

and cork for reserves.<br />

This wine region is underestimated:<br />

Eger in Hungary and the white wines from<br />

the Tokaj region. These wines really have<br />

developed very well.<br />

226


L.L. What’s better, more or less rain?<br />

G.P. The right kind of rain at the right time. But of course,<br />

if we were able to plan everything, it would be boring.<br />

L.L. <strong>No</strong>t just your parents but your grandfather, Georg<br />

Prieler, also focused on winemaking. Today the winery produces<br />

excellent quality and has won numerous awards, e.g.<br />

by “A la Carte” or “Falstaff Wine Guide”. What techniques<br />

and traditions have you taken over from your forebears?<br />

G.P. Since he took over the winery in 1972 my father has<br />

promoted a lot of development. I took over the amazing<br />

business and now I only have to polish a few small things.<br />

And my grandfather did amazing work at his time. Seeing<br />

as a litre of wine was very valuable at the time the people<br />

started growing wine in the plains and selling the expensive<br />

land on the hills. That had the advantage that one could use<br />

tractors in the plains, too. My grandfather was against this<br />

development, though, because he thought that growing wine<br />

in the plains involved more risks. He was right, the grapes<br />

froze and the quality suffered. Which is why my grandfather<br />

started buying larger, more exclusive locations. He and my<br />

father always taught me that tradition and innovation are<br />

both equally important. Tradition is very important to me<br />

but I stick to the positive aspects because not everything<br />

makes sense nowadays.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

“I learned from my<br />

forebears that<br />

tradition is just<br />

as important as<br />

innovation.”<br />

“The vineyard lives<br />

off of calm and<br />

appreciation of<br />

nature.”<br />

“Tradition is very<br />

important to me<br />

but I focus on the<br />

positive aspects.”<br />

227


Georg Prieler belongs to an old<br />

farmers’ family from Burgenland<br />

that looks back on a 150-year-long<br />

tradition. The winemaker gathered<br />

know-how in the world’s most<br />

important wine regions and today<br />

he manages the winery his parents<br />

Irmgard and Engelbert founded in<br />

1972 – and he does so with plenty<br />

of passion and sensitivity. Dealing<br />

with old traditions and modern<br />

technology is particularly important<br />

for the family. Today their offer of<br />

different types of wine is limited<br />

to the essentials: Welschriesling,<br />

Pinot Bland and Chardonnay are<br />

the whites and Blaufränkisch,<br />

Merlot, Cabernet Sauvignon, Pinot<br />

<strong>No</strong>ir and St. <strong>La</strong>urent are the reds.<br />

Unlike most other winemakers back then, my<br />

father did not count on growth but quality.<br />

Despite the fact that the trend back then<br />

was towards sweet wines, he produced dry<br />

wines. Following the motto: if the wine is<br />

good, it’s ok for it to be dry. My father loves<br />

Bordeaux and thanks to the red wine boom<br />

in Burgenland, our winery soon became quite<br />

renowned. Which is how I had the privilege<br />

of taking over an amazing winery that I now<br />

run successfully with my sisters with the skill<br />

I acquired during my training. My sister Silvia<br />

took over the winery for a time, which gave<br />

me the time to travel when I was young, time<br />

to grow into the business. The enjoyment, the<br />

appreciation of the products and the passion<br />

are things that we all inherited.<br />

“The enjoyment,<br />

the appreciation<br />

of products and<br />

the passion are<br />

things we all have<br />

inherited.”<br />

“You can hear the<br />

birds sing when<br />

you work here.”<br />

“Wine from<br />

Burgenland has<br />

these opulent<br />

aromas on the<br />

one hand and that<br />

wonderful firmness<br />

on the other.”<br />

228<br />

L.L. And you pass on these principles to your sons, right?<br />

G.P. Yes, exactly! I have three sons. Maximilian is eight,<br />

Johannes two-and-a-half and the youngest is almost a year<br />

old. Three boys – quite the lively bunch!<br />

L.L. Despite the fact that you live in this wonderful place<br />

you spend quite a lot of time in Lech & Zürs. What is it about<br />

this place that attracts you so?<br />

G.P. My father started delivering wines here a long time ago<br />

and I often got to accompany him. And for an epicurean the<br />

Arlberg is the perfect place. The appreciation, the food, the<br />

wines – it’s just right here. Which is why the first Austrian<br />

sommelier club was founded on the Arlberg. During my<br />

father’s time, at the end of the 1970s, there were five Austrian<br />

winemakers that delivered to this region. Back then wines<br />

from Bordeaux and South Tyrol were more popular. Today<br />

you see many more Austrian wines on the menus and that’s<br />

something I’m really proud of. And the hospitality businesses<br />

have developed a good feel for wine. It’s great to spend our ski<br />

holidays there and see our wines on the menu. The hospitality<br />

in Lech & Zürs is unique – they’re all family-run businesses,<br />

just like ours.


L.L. Being from Burgenland, a very flat area, where did you<br />

learn to ski?<br />

G.P. Whenever we delivered wine to the Arlberg we packed<br />

our skis. I often got to take skiing courses there, too. I love<br />

winter sports – “unfortunately” the culinary offer is spectacular,<br />

too. It’s not always easy to combine the two.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

L.L. Lech & Zürs is known for the numerous<br />

gourmet restaurants and many epicures<br />

like to treat themselves here. Does good wine<br />

paired with good food make it even more<br />

enjoyable?<br />

G.P. I’d definitely say that good food makes<br />

wine better, too. Another important aspect<br />

is that a person is comfortable. What’s so<br />

great is that in 99 percent of the cases you<br />

drink wine when you’re happy. Sometimes<br />

you may choose a good wine and decide<br />

afterwards which dish will go with it I think<br />

wine and food are always a great combination<br />

where one can’t work as well without the<br />

other. The winemakers and hosts want their<br />

guests to have a good time and happily spend<br />

their money at the restaurant. A good wine<br />

will often inspire interesting talks, too.<br />

L.L. You are an epicurean and you like eating at restaurants.<br />

How do you choose your wine? Do you like to get<br />

recommendations or do you know right away which one is<br />

perfect? What would you recommend a layman should do?<br />

G.P. For us winemakers it is a basic requirement that a<br />

restaurant must have a good wine menu. Food and drink<br />

must be in harmony. I choose the restaurant based on what<br />

I feel like eating. I also like to play it safe and eat where I<br />

know the cuisine and the wine. On the other hand, I also<br />

love discovering new things and I like to ask for recommendations.<br />

I let the sommelier know what kinds of wines<br />

I like and then I ask what they’d recommend. I like to be<br />

surprised and I also test alternative wines – what counts is<br />

that they’re good.<br />

229


“For an epicurean<br />

the Arlberg is the<br />

perfect place.”<br />

“What’s so beautiful<br />

is that in 99 percent<br />

of the cases we<br />

drink wine when<br />

we’re happy.”<br />

“The best wine is not<br />

just the wine that’s<br />

ordered, sold and<br />

paid for; it’s the<br />

wine that is ordered<br />

again.”<br />

When there is no qualified staff to recommend wines, I can<br />

always rely on my knowledge and choose my own wine. In<br />

that case I tend to order wines where I can be sure they’ll be<br />

good. As a layman I would definitely get recommendations<br />

and if the wine turns out not be the right one, the sommelier<br />

should bring a new one without any trouble. If there is noone<br />

to provide input, you should just order what feels best to<br />

you or get information beforehand.<br />

L.L. Many people who are not so familiar with wines tend<br />

to make their decision based on the wine’s label. Would you<br />

say it’s true that a wine’s quality can be told by how beautifully<br />

designed the packaging is?<br />

G.P. I always say the best wine is not just the wine that’s<br />

ordered, sold and paid for; it’s the wine that is ordered again.<br />

Our labels were beautiful when I took over the winery. The<br />

design plays a much more important role in professional<br />

circles than with the customer. What is very important in<br />

any case, is the recognition value. Small, fine changes should<br />

hardly stand out.<br />

L.L. And, finally: The cold season is drawing near. Which<br />

wine would you recommend for winter – which one is the<br />

best to warm you from the inside?<br />

G.P. Let’s imagine it’s December and really cold. I would<br />

have a warm, 18-degree glass of red wine on the terrace after<br />

my ski day. That’s a bit warmer than I would usually prefer.<br />

I would choose a heavy, somewhat more tart red wine. If the<br />

weather is a bit warmer I would recommend a Burgundian,<br />

creamy white or an Ungerbergen Cabernet. The last one is a<br />

really good choice – it’s strong, full-bodied and has a certain<br />

warmth.<br />

230<br />

L.L. Christmas time is Christmas market time. What do you<br />

think of mulled wine?<br />

G.P. If that’s a drink you like, why not. It’s part of the tradition.<br />

And there is really good home-made mulled wine. I do<br />

not drink mulled wine; I simply can’t wrap my head around<br />

the idea.


V. l. n. r. Georg, Silvia, Irmgard und Engelbert Prieler<br />

WEINGUT FAMILIE PRIELER<br />

Hauptstrasse 181, 7081 Schützen am Gebirge<br />

Tel. +43 2684 2229, Fax +43 2684 2229-4<br />

weingut@prieler.at, www.prieler.at<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo – Fr 9 – 18 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr<br />

Weinverkauf nach telefonischer Vereinbarung<br />

Opening hours:<br />

Mon – Fri 9 am – 6 pm, Sat 10 am – 6 pm<br />

wine sold upon agreement by phone<br />

231


232


WEINGENUSS<br />

MIT WEITBLICK<br />

Wine with a view<br />

Kulinarik & Genuss<br />

dt. / Es ist wieder soweit: Der „Hochgenuss“<br />

für alle Weinliebhaber geht in eine neue Runde.<br />

Am 31. März 2017 verwöhnen die Weingondeln<br />

in der einzigartigen Bergkulisse des Arlbergs<br />

anspruchsvolle Gaumen mit ausgewählten österreichischen<br />

Tropfen.<br />

Einmal im Jahr verwandeln sich die Gondeln des Auenfeldjets<br />

im Rahmen einer einzigartigen Weinverkostung in<br />

mobile Weingondeln. Bei dem beliebten Event am Arlberg<br />

können Teilnehmer auf der etwa zwei Kilometer langen<br />

Fahrt vom Skigebiet Lech Zürs nach Warth-Schröcken<br />

exquisite Weine von österreichischen Winzern und regionale<br />

Schmankerl verköstigen. Dieses Jahr stehen die Weingondeln<br />

unter dem Motto „Grüner Veltliner und Blaufränkisch“.<br />

Bereits um 8.30 Uhr beginnt der Tag mit einem gemütlichen<br />

Sonnenskilauf oder einer schönen <strong>Winter</strong>wanderung<br />

in traumhafter Kulisse. Ziel ist der Auenfeldjet, dessen<br />

geräumige Zehnergondeln ab <strong>11.</strong>30 Uhr zum kulinarischen<br />

Hotspot werden. Ab 15.30 Uhr geht es dann zum „Après<br />

Gondeln“ an die Eisbar des Romantikhotels „Die Krone<br />

von Lech“. Dort zählt abends der Galaabend mit seinem<br />

Sechs-Gang-Degustationsmenü zu den Höhepunkten der<br />

<strong>Winter</strong>saison.<br />

233


WEINGONDELN<br />

Am 31. März 2017 finden wieder die Weingondeln am<br />

Arlberg statt – bei diesem Event werden auf der Fahrt mit<br />

dem Auenfeldjet österreichische Weine degustiert.<br />

Die Gäste aus Lech und Zürs gelangen bei einer <strong>Winter</strong>wanderung<br />

ans Ziel, aus Warth-Schröcken erreicht man<br />

die Weingondeln nur mit Ski oder Snowboard.<br />

Fußgänger fahren während des Events kostenlos mit der<br />

Weibermahdbahn und dem Auenfeldjet.<br />

Weitere Informationen und Tickets unter:<br />

www.lech-zuers.at/weingondeln<br />

234<br />

Julia Skardarasy & Alexandra Kiener


engl. / The time has finally come: The “highest<br />

pleasures” for all wine lovers will see yet<br />

another round. On 31 March 2017 Weingondeln<br />

(= wine cable cars) will once more treat the<br />

Arlberg’s most sophisticated palates to selected<br />

Austrian wines in front of the unique alpine<br />

backdrop.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

Once a year – during a unique kind of wine tasting – the<br />

cable cars of Auenfeldjet transform into moving wine cable<br />

cars. During the event on the Arlberg, participants can enjoy<br />

exquisite wines by Austrian winemakers together with regional<br />

delicacies during the two-kilometre ride from Lech Zürs<br />

to Warth-Schröcken. This year the event’s motto is “Grüner<br />

Veltliner and Blaufränkisch” – two classic Austrian wines.<br />

The day starts at 8.30 am with a nice ski run in the sun or a<br />

beautiful hike in front of a wonderful backdrop. The goal is<br />

the Auenfeldjet where the spacious ten-person cable cars will<br />

turn into culinary hotspots at <strong>11.</strong>30. After 3.30 the participants<br />

will be off to the après event in the ice bar of hotel “Die<br />

Krone von Lech”. There the highlight of the winter season will<br />

be the gala dinner with a 6-course-tasting-menu.<br />

WEINGONDELN<br />

On 31 March 2017 this season’s Weingondeln will take<br />

place on Arlberg – in the course of the event guests will taste<br />

Austrian wines while riding on an Auenfeldjet cable car.<br />

The guests from Lech and Zürs can reach the venue on foot,<br />

guests from Warth-Schröcken can only reach the wine cable<br />

cars with skis or snowboard. Guests on foot can take<br />

Weibermahdbahn and Auenfeldjet for free for the duration<br />

of the event.<br />

For more information and tickets visit:<br />

www.lech-zuers.at/weingondeln<br />

235


DER RUHEPOL<br />

AM ARLBERG<br />

The Arlberg’s haven of peace<br />

Rendering Zeitraum<br />

„Wir gewinnen<br />

durch die Umgestaltung<br />

generell viel,<br />

viel mehr Raum.“<br />

„Ich lasse mich oft<br />

vom Gefühl leiten.“<br />

dt. / „Auf 1.500<br />

Metern Seehöhe ist<br />

die Luft ein wenig<br />

gesünder, die Natur<br />

ursprünglicher, die<br />

Bäche klarer und<br />

die Aussicht immer<br />

atemberaubend“,<br />

verspricht Familie<br />

Birk vom Hotel<br />

Stäfeli – Relais du<br />

Silence in Zug.<br />

Neben dem Vier-Sterne-Hotel-Garni betreiben<br />

die Hoteliers das WeinRestaurant s’ Achtele, die<br />

Krämerei Allerlei und einen eigenen, ausgezeichneten<br />

Weinhandel. Familie Birk weiß ihre Gäste<br />

mit neuen Ideen zu überraschen und schafft mit<br />

großer Gastfreundschaft ganz private Luxusmomente<br />

in familiärer Atmosphäre. Im Gespräch<br />

mit <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> geben Gitti Birk und ihre Tochter<br />

Stephanie Einblicke in die Umgestaltung des<br />

Stäfeli und erklären, wie man den eigens kreierten<br />

Wein „SCHIWAGO“ am besten genießen sollte.<br />

236<br />

L.L. Frau Birk, Sie haben den Sommer genutzt und das<br />

Stäfeli – Relais du Silence kräftig renoviert und erweitert.<br />

Auf welche Neuerungen dürfen sich die Gäste in diesem<br />

<strong>Winter</strong> freuen?


G.B. Vor allem darf man sich auf 16 neue Zimmer freuen,<br />

die hauptsächlich Doppelzimmer sind. Ein Teil ist aber auch<br />

für Familien geeignet. Wir gewinnen durch die Umgestaltung<br />

generell viel, viel mehr Raum. Außerdem darf man auf<br />

das Hallenbad und die Textilsauna gespannt sein und die<br />

Unabhängigkeit des Abendessens genießen. Entweder die<br />

Gäste bleiben bei uns im Restaurant und essen À la carte<br />

oder probieren die verschiedensten Restaurants in Zug oder<br />

Lech aus. Außerdem gibt es Themenabende, wie Ripperlessen,<br />

österreichisches Streetfood oder Fondueabende.<br />

Diese finden in verschiedenen Räumlichkeiten statt, wie<br />

zum Beispiel im neuen ZeitRaum.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

Rendering Schwimmbad / Rendering swimming pool<br />

L.L. 1992 legte die Familie<br />

Birk den Grundstein für<br />

das Stäfeli, das damals vier<br />

Ferienwohnungen umfasste.<br />

Über die Zeit hat sich viel<br />

verändert. Das Hotel wurde<br />

erweitert, das Allerlei und<br />

s’Achtele kamen hinzu. Ist es<br />

nicht eine organisatorische<br />

Meisterleistung, alles unter<br />

einen Hut zu bringen?<br />

G.B. Man bekommt alles nur<br />

unter einen Hut, wenn die Familie<br />

zusammenhält und man ein gutes Team hat. So kann<br />

man auch stetig erweitern. Wir haben ein gutes Zeitmanagement<br />

und mittlerweile hilft die ganze Familie mit, was uns<br />

natürlich auch gewisse Freiräume erlaubt.<br />

L.L. Testen Sie oft auch Speisen und entscheiden dann,<br />

ob sie sich über die Saison bewährt haben?<br />

G.B. Das machen wir oft. Im s’Achtele gibt es jedes Jahr<br />

fünf bis sechs neue Speisen. Das Problem ist nur, dass<br />

viele Gäste Gerichte vermissen, wenn wir sie nicht mehr<br />

anbieten. Der Mensch ist eben auch ein Gewohnheitstier.<br />

Im Allerlei haben wir im <strong>Winter</strong> eine andere Karte als im<br />

Sommer. Leichte Gerichte im Sommer, im <strong>Winter</strong> geht es<br />

dann eher in eine deftige Richtung.<br />

237


GITTI UND STEPHANIE<br />

BIRK IM WORDRAP<br />

Zu einem Glas roten<br />

SCHIWAGO esse ich am liebsten:<br />

G.B. Coq au Vin.<br />

S.B. Risotto mit Rindsfiletscheiben.<br />

Wenn es schnell gehen muss, koche ich ...<br />

G.B. Nudeln und Salat.<br />

S.B. Naturjoghurt mit Früchten.<br />

Das perfekte Mitbringsel<br />

vom <strong>Winter</strong>urlaub in Zug?<br />

G.B. Den Skiclub-Arlberg-Schnaps<br />

und den Zuger Honig.<br />

S.B. Den SCHIWAGO.<br />

L.L. Ihr Hotel ist ein Familienbetrieb,<br />

auch Ihre Tochter<br />

Stephanie hilft mit. Wie wichtig<br />

ist es Ihnen, diese familiäre<br />

Atmosphäre an Ihre Gäste zu<br />

vermitteln? Soll man sich bei<br />

Ihnen „Zuhause“ fühlen?<br />

G.B. Statt „Zuhause“ fühlen ist<br />

uns das „Wohlfühlen“ und die<br />

Geborgenheit wichtiger. Außerdem<br />

sind persönliche Gespräche<br />

und Zeit von großer Bedeutung<br />

– da punktet ein kleineres Haus<br />

gegenüber den großen Hotels.<br />

L.L. Stephanie Birk, Sie haben<br />

gerade Ihren Bachelor in Tourismus-<br />

und Freizeitwirtschaft<br />

abgeschlossen und sammelten<br />

bereits national und international<br />

Erfahrungen in der Gastronomie<br />

und Hotellerie. Gibt es<br />

schon Pläne für die Zukunft?<br />

Wird das Stäfeli in der Familie<br />

bleiben?<br />

S.B. Für mich war das Studium<br />

sehr wichtig, weil ich in der<br />

Praxis und in der Theorie noch<br />

sehr viel dazulernen konnte.<br />

In der nächsten Zeit möchte ich<br />

zuhause sein und aktiv im Betrieb mitwirken. Entscheidungen<br />

treffen wir innerhalb der Familie immer gemeinsam.<br />

In der Zwischensaison oder auch im Sommer möchte ich<br />

aber die Chance nutzen, um weitere Auslandserfahrungen<br />

zu sammeln. Ob das Stäfeli in der Familie bleiben wird?<br />

Ich hoffe schon (lacht). Falls es sich ergibt, würde ich noch<br />

berufsbegleitend einen Master studieren, damit lasse ich<br />

mir aber noch Zeit.<br />

Wenn ich nicht im Hotel bin,<br />

findet man mich hier:<br />

G.B. In der Natur beim <strong>La</strong>ufen<br />

oder bei meinen Eltern.<br />

S.B. Auf der Piste, mit Abschluss<br />

auf der Balm-Alp.<br />

Was wünscht ihr euch für<br />

die Zukunft des Stäfeli?<br />

G.B. Ich wünsche mir, dass unser<br />

Konzept aufgeht. Wir haben viel riskiert<br />

und sind sehr glücklich, dass Stephanie<br />

in den Betrieb einsteigt.<br />

S.B. Ich schließe mich dem an und hoffe,<br />

dass unsere Stammgäste uns treu bleiben<br />

und sich weiterhin wohlfühlen.<br />

238


L.L. Das WeinRestaurant s’Achtele, das Sie 1998 gründeten,<br />

setzt auf österreichische Klassiker, gewürzt mit einer<br />

Prise Internationalität. All Ihre Speisen werden bevorzugt<br />

mit regionalen Produkten zubereitet. Wie wichtig ist heutzutage<br />

die Partnerschaft zu heimischen <strong>La</strong>ndwirten?<br />

S.B. Wir arbeiten schon seit langer Zeit mit österreichischen<br />

Produkten und Produzenten. In den vergangenen<br />

Jahren haben wir uns verstärkt auf die <strong>La</strong>ndwirte aus der<br />

Umgebung konzentriert. Die Wachteleier liefert die kleine<br />

Farm in <strong>La</strong>ngen, die Trockenfrüchte kommen von Schobel<br />

aus Höchst, Säfte und Riebel von Dietrich aus <strong>La</strong>uterach,<br />

Joghurt beziehen wir von Elmar Schneider und Honig bekommen<br />

wir von Simone Schneider – beide direkt aus Zug.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

L.L. Wie kommt das bei den Gästen an?<br />

S.B. Die Gäste schätzen es, dass wir heimische Produkte<br />

verwenden. Sie merken den Unterschied auch geschmacklich.<br />

Eine Herausforderung wird in nächster Zeit der Trend<br />

zu veganem und vegetarischem Essen sein.<br />

G.B. Hinter dem Haus bauen wir selbst Salat in Hochbeeten<br />

an, den wir während des Sommers servieren. Radieschen,<br />

Kohlrabi, Mangold, Sauerampfer und Kräuter pflanzen<br />

wir ebenfalls selbst an. All diese Produkte wachsen hier sehr<br />

gut. Das ist die große Leidenschaft von Heinz.<br />

L.L. Der Trend geht immer mehr in Richtung „Selbermachen“.<br />

Auch Sie verwöhnen Ihre Gäste mit hausgemachten<br />

Produkten wie Sauerkraut, Essig und Marmeladen. Welche<br />

Vorteile bietet diese Entwicklung?<br />

G.B. Ich sehe es auch als gewisse Bindung der Gäste an das<br />

Haus – besonders, wenn man gerne Kulinarisches aus dem<br />

Urlaub mitbringt. Unser Küchenchef Andi, der schon 15 Jahre<br />

bei uns ist, ist auch gelernter Metzger. So bekommen wir<br />

direkt von den Jägern Wildfleisch, das Andi – von <strong>No</strong>se to<br />

Tail – ganzheitlich verwendet. Das Fleisch wird in unserem<br />

Haus verwertet und auch der Schinken wird hier geräuchert.<br />

Frischer geht es nicht! Wir sind auch ständig auf der Suche<br />

nach neuen Ideen. Wir trocknen die Kräuter vom Sommer<br />

und machen beispielsweise aus den Vogelbeeren Sirup – in<br />

dieser Hinsicht gibt es immer etwas zu tun.<br />

„Statt ‚Zuhause‘<br />

fühlen ist uns das<br />

‚Wohlfühlen‘ und<br />

die Geborgenheit<br />

wichtiger.“<br />

„Entscheidungen<br />

treffen wir innerhalb<br />

der Familie<br />

immer gemeinsam.“<br />

„Die Gäste merken<br />

und schätzen es,<br />

dass wir heimische<br />

Produkte verwenden.“<br />

„Wir sind auch<br />

ständig auf der<br />

Suche nach neuen<br />

Ideen.“<br />

239


„Unser Bestreben<br />

war es, Einkauf<br />

und Genuss zu<br />

verbinden.“<br />

„Stillstand gibt es<br />

bei uns nicht.“<br />

„Fürs Stäfeli<br />

wünsche ich mir<br />

Weiterentwicklung<br />

und Stabilität.“<br />

Lesen Sie das ganze<br />

Interview auf<br />

www.laloupe.com<br />

Read the whole<br />

Interview on<br />

www.laloupe.com<br />

240<br />

Durch hiesige Initiativen wie VO.DO haben wir zusätzlich<br />

mehr Produzenten kennengelernt, obwohl wir schon seit<br />

vielen Jahren österreichische Lieferanten bevorzugen. Ich<br />

glaube da ist noch viel Potenzial vorhanden, es muss sich<br />

aber langsam entwickeln.<br />

L.L. Heinz Birk erhielt die Auszeichnung „Weinwirt<br />

Vorarlberg 2017“ vom Wirtshausführer. Bestärkt euch das<br />

in eurer Arbeit?<br />

S.B. Auf jeden Fall. Mein Vater hat von Anfang an versucht,<br />

junge österreichische Winzer zu unterstützen und viele davon<br />

sind mittlerweile sehr bekannt. Es freut mich sehr, dass<br />

er eine Auszeichnung für sein Schaffen bekommt. Das ist<br />

Anerkennung für seinen Mut, im WeinRestaurant s’Achtele<br />

nur österreichische Weine anzubieten, lange bevor es „in“<br />

wurde.<br />

L.L. In der hauseigenen Krämerei Allerlei können<br />

Urlaubsgäste ein Stück Arlberg mit Nachhause nehmen.<br />

Welche Produkte bieten Sie dort an?<br />

S.B. Wir bieten unseren SCHIWAGO an. Das ist der Wein<br />

am Arlberg, den man als Rot- oder Weißwein genießen<br />

kann. Wir haben zusätzlich noch SCHIWAGO-Gelee, SCHI­<br />

WAGO-Nudeln und ab diesem <strong>Winter</strong> bieten wir auch einen<br />

SCHIWAGO-Brut an, also einen Sekt. Die Kunden freuen<br />

sich immer auf Produkte, die speziell für den Ort kreiert<br />

wurden. Die SCHIWAGO-Produkte bieten wir auch in Geschenkpaketen<br />

an. Außerdem gibt es den SCA-Schnaps, eine<br />

Rote Williamsbirne von Hans Reisetbauer, welcher speziell<br />

für den Skiclub Arlberg gebrannt wurde. Nicht zu vergessen,<br />

den Zuger Honig von Simone Schneider.<br />

L.L. In der Krämerei wird Einkaufen zum Erlebnis. Denn<br />

Sie bieten nicht nur kleine Köstlichkeiten und Geschenkartikel<br />

an, sondern verwöhnen den Gast im Genussraum<br />

mit der ein oder anderen Delikatesse und einer exquisiten<br />

Weinauswahl. Wie wichtig ist es heutzutage, den konventionellen<br />

Einzelhandel mit außergewöhnlichen Konzepten<br />

zu beleben?


G.B. Unser Bestreben war es, Einkauf und Genuss zu verbinden.<br />

Im Allerlei bekommt man alles, was man braucht,<br />

von der Zahnbürste bis zur Sonnencreme, aber auch exquisite<br />

und spezielle Geschenke wie Schokoladen, Öle, Salze<br />

und dekorative Mitbringsel. Gegen große Supermarktketten<br />

besteht man nur durch Individualität.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

L.L. Leckerer Frozen Yoghurt, köstlicher<br />

Flammkuchen und Bregenzerwälder<br />

Frischkäsle mit Kirschtomaten<br />

und Pesto. Die Krämerei macht einen<br />

Besuch zum Genuss. Was muss man im<br />

Allerlei unbedingt probieren?<br />

S.B. Im Sommer sollte man den Frozen<br />

Yoghurt probieren, ich mag ihn am<br />

liebsten mit Oreo-Topping. Im <strong>Winter</strong><br />

sollte man neben unserer Spezialität,<br />

dem Flammkuchen, auch unbedingt<br />

unsere Schüsselgerichte testen. Wir<br />

haben jeden Tag ein neues Angebot,<br />

ganz traditionelle Speisen mit einem<br />

gewissen Pfiff, die supergut schmecken.<br />

Dazu sollte man auf alle Fälle unseren<br />

hausgemachten Glühwein trinken. Wir<br />

haben einen roten und einen weißen<br />

Glühwein im Angebot.<br />

Seit 1992 führen Gitti und<br />

ihr Ehemann Heinz Birk mit<br />

großer Leidenschaft das Stäfeli –<br />

Relais du Silence in Zug, das<br />

über die Jahre immer weiter<br />

ausgebaut wurde. Im <strong>Winter</strong><br />

2016 eröffnet die Bergvilla mit<br />

16 neu designten Zimmern,<br />

einem Hallenbad und modernem<br />

Fitnessbereich.<br />

Familie Birk betreibt außerdem<br />

noch das Weinlokal s’Achtele,<br />

die Krämerei Allerlei und den<br />

Heinz Birk Weinhandel. Tochter<br />

Stephanie hat gerade ihr Studium<br />

in Innsbruck abgeschlossen<br />

und unterstützt ihre beiden<br />

Eltern tatkräftig im Betrieb.<br />

L.L. Was ist euer Traum von Zug, sowohl im <strong>Winter</strong> als<br />

auch im Sommer?<br />

G.B. Es sollte noch bekannter werden, dass Zug der<br />

Ruhepol am Arlberg ist und ein Dorf im Dorf bildet. Hier<br />

finden die Gäste verschiedene Restaurants, ein Geschäft<br />

(unser Allerlei), Skiverleih und Service sowie Möglichkeiten<br />

für Beautybehandlungen. Es gibt in allen Kategorien Betten:<br />

von der gemütlichen Pension über Ferienwohnungen bis<br />

zum Vier-Sterne-Hotel – der Mix macht Zug aus.<br />

Auch die Dorfgemeinschaft unter den Einheimischen in Zug<br />

ist sehr gut und das gefällt mir. Fürs Stäfeli wünsche ich mir<br />

Weiterentwicklung und Stabilität.<br />

241


“The renovations<br />

have given us much,<br />

much more room.”<br />

“I often trust my gut<br />

feeling.”<br />

“What’s important<br />

to us is that guests<br />

feel ‘comfortable’<br />

and sheltered rather<br />

than ‘at home’.”<br />

engl. / “At 1,500 altitude metres the air is<br />

much more healthy, nature is more pristine,<br />

the brooks are clearer and the view is always<br />

breathtaking”, that’s the promise by the Birk<br />

family of Hotel Stäfeli – Relais du Silence, in<br />

Zug. Aside from the four-star bed and breakfast,<br />

the hoteliers run the WeinRestaurant s’Achtele,<br />

Krämerei Allerlei and their own award-winning<br />

wine dealership. The Birk family knows how to<br />

surprise their guests with new ideas and with<br />

their amazing hospitality they create private<br />

moments of luxury in a familiar atmosphere.<br />

In their talk with <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong>, Gitti Birk and her<br />

daughter Stephanie provide insight into Stäfeli’s<br />

refurbishment and explain how to best enjoy<br />

their own wine creation “SCHIWAGO”.<br />

L.L. Mrs Birk, you used the summer to refurbish and<br />

expand the Stäfeli – Relais du Silence. What kind of innovations<br />

can the guests look forward to this winter?<br />

G.B. Most importantly, our guests can look forward to 16<br />

new rooms, mostly double rooms. Some of them are also suitable<br />

for families, though. The renovations generally brought<br />

us much, much more room. Aside from that the indoor pool<br />

and the non-nude sauna are all new and so is the independence<br />

at dinnertime. Guests can choose to either stay and<br />

dine à la carte with us or the can try the different restaurants<br />

in Zug or Lech. We also offer themed culinary evenings, like<br />

spar rib night, Austrian streetfood or fondue nights. These<br />

take place in different rooms, like our new ZeitRaum.<br />

242<br />

L.L. In 1992 the Birk family set the foundation stone for<br />

Stäfeli which only had four holiday apartments back then.<br />

Over time many things have changed. The hotel was expanded,<br />

the Allerlei and s’Achtele were added. It must be quite<br />

the organisational challenge to juggle all this, no?


G.B. Well, juggling all this is only possible when the family<br />

sticks together and when you have a good team. Only this<br />

way can you keep expanding. We have good time management<br />

and meanwhile the entire family can help, which leaves<br />

us room for manoeuvre.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

L.L. Do you sometimes test dishes and decide then if they’re<br />

suitable for the season?<br />

G.B. Yes, we do that a lot. At s’Achtele we serve five to six<br />

new dishes each year. The only problem with that is that<br />

many guests miss dishes when we stop serving them. We are<br />

creatures of habit. At Allerlei we have a different menu in<br />

summer and in winter. Light dishes in summer, more hearty<br />

things in winter.<br />

“We take decisions<br />

as a family.”<br />

“The guests notice<br />

and value that<br />

we use regional<br />

products.”<br />

“We are constantly<br />

looking for new<br />

ideas.”<br />

Heinz, Gitti & Stephanie Birk: Weinwirt 2017 / Heinz, Gitti & Stephanie Birk: wine host of 2017<br />

L.L. Your hotel is a family-run business, your daughter<br />

Stephanie is active in it, too. How important is it for you to<br />

communicate this familiar atmosphere to the guests? Do you<br />

want guests to feel “at home”?<br />

G.B. What’s important to us is that guests feel “comfortable”<br />

and sheltered rather than ‘at home’. Personal talks and time<br />

have great significance – that’s where our small house is quite<br />

different from big hotels.<br />

243


Gitti and her husband Heinz<br />

Birk have been running<br />

Stäfeli – Relais du Silence in<br />

Zug with great passion since<br />

1992, the hotel has been<br />

constantly expanded since<br />

then. In winter 2016 the<br />

Bergvilla will be opened –<br />

with 16 newly-designed<br />

rooms, an indoor pool and<br />

modern gym area.<br />

The Birk family also runs the<br />

wine bar s’Achtele, the corner<br />

shop Allerlei and Heinz<br />

Birk wine dealership. Their<br />

daughter Stephanie just<br />

graduated in Innsbruck and<br />

supports her parents in the<br />

family business.<br />

L.L. Stephanie Birk, you just got your BA<br />

in tourism and leisure industry and you’ve<br />

already been able to gather national and<br />

international experiences in the hospitality<br />

industry. Do you have plans for the future<br />

yet? Is the Stäfeli going to continue to be a<br />

family business?<br />

S.B. Studying was very important to me<br />

because there was a lot I was able to learn<br />

– both in terms of practical and theoretical<br />

knowledge. In the near future, I plan on<br />

taking an active role at home and in the family<br />

business. We take decisions as a family.<br />

In between seasons and in summer I would<br />

like to take the time to gather experiences<br />

abroad. Whether the Stäfeli is going to stay<br />

in the family? I hope so (laughs). If possible<br />

I’d like to do a part-time master’s. But there’s<br />

no rush.<br />

“It’s our goal to<br />

combine shopping<br />

and pleasure.”<br />

“We never stand still.”<br />

“For Stäfeli I hope for<br />

development and<br />

stability.”<br />

244<br />

L.L. The wine restaurant s’Achtele was founded in 1998, it<br />

serves Austrian classics, seasoned with a dash of internationality.<br />

All dishes are prepared with regional products, if<br />

possible. How important are partnerships with local farmers<br />

nowadays?<br />

S.B. We have been working with Austrian products and<br />

producers for a long time. In the past years, we have been<br />

focusing even more on regional farmers. We get our quail<br />

eggs from a small farm in <strong>La</strong>ngen, the dried fruit from<br />

Schobel in Höchst, juices and semolina from Dietrich in<br />

<strong>La</strong>uterach, yogurt from Elmar Schneider and honey from<br />

Simone Schneider – right here in Zug.<br />

L.L. Would you say that that’s popular with guests?<br />

S.B. The guests appreciate that we use regional products.<br />

They notice the difference in taste. What’s going to be a<br />

challenge in the near future is the trend towards vegan and<br />

vegetarian food.<br />

G.B. Behind the house we grow our own salads which we<br />

serve in summer. Radishes, kohlrabi, chard, sorrel and herbs


are all things we grow ourselves. And they grow really well,<br />

too. That’s Heinz’s big passion.<br />

L.L. The trend towards home-made products is increasing.<br />

You also treat your guests to home-made products like<br />

sauerkraut, vinegar and jams. What are the advantages of<br />

this development?<br />

G.B. The way I see it, it is another way of binding the guests<br />

to the house – in particular if they get to bring something<br />

delicious home from their holiday. Our chef de cuisine, Andi,<br />

has been with us for 15 years and he also is a trained butcher.<br />

Which is why we get game directly from hunters and Andi<br />

uses it all – nose to tail. The meat is processed in our house<br />

and even the ham is smoked here.<br />

That’s as fresh as it can be! We are<br />

on a constant lookout for new ideas,<br />

too. We dry our herbs in summer and<br />

make rowanberry syrup – so there’s<br />

always something to do. The local initiatives<br />

like VO.DO have introduced<br />

us to even more producers – despite<br />

the fact that we’ve been favouring<br />

Austrian producers for a long time. I<br />

think there is quite a lot of potential<br />

still but it has to develop slowly.<br />

L.L. The inn guide awarded Heinz<br />

Birk the title “Weinwirt Vorarlberg<br />

2017” (= wine host). Does this encourage<br />

you in your work?<br />

S.B. Definitely. My father has been<br />

trying to support and promote young,<br />

Austrian winemakers, and many<br />

of them have become well-known<br />

by now. I’m happy his work was<br />

honoured. It’s a sign of recognition of<br />

his courage, the courage to only offer<br />

Austrian wines at WeinRestaurant<br />

s’Achtele – long before that was an<br />

“in” thing to do.<br />

GITTI & STEPHANIE<br />

BIRK’S WORDRAP<br />

My favourite dish with a glass<br />

of red SCHIWAGO:<br />

G.B. Coq au Vin.<br />

S.B. Risotto with beef filet.<br />

My favourite quick dish is …<br />

G.B. Pasta and salad.<br />

S.B. Yogurt with fruit.<br />

The perfect souvenir from Zug?<br />

G.B. The Skiclub-Arlberg schnapps<br />

and honey from Zug.<br />

S.B. Schiwago wine.<br />

When I’m not at the hotel, I’m here:<br />

G.B. out of doors, in the nature,<br />

running or at my parents’.<br />

S.B. on the slopes with après ski<br />

at Balm-Alp.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

What is your future wish for Stäfeli?<br />

G.B. I would hope for our concept to be<br />

successful. We’ve risked a lot and we’re very<br />

happy Stephanie is part of the business.<br />

S.B. I can only agree and I hope<br />

that our regulars keep coming to us<br />

and continue to be comfortable here.


L.L. Your own little corner shop “Allerlei” is a perfect place<br />

for guests to buy a little piece of the Arlberg to take home.<br />

What products do you offer?<br />

S.B. We offer our Schiwago. That’s the Arlberg wine where<br />

we offer red and white wine. We also have a SCHIWAGO jelly,<br />

SCHIWAGO pasta and starting this winter we also offer SCHI-<br />

WAGO Brut – a sparkling wine. Our guests love the products<br />

that were made specifically for this place. We also offer SCHI-<br />

WAGO gift baskets. Aside from that we offer SCA schnapps, a<br />

red William’s pear by Hans Reisetbauer which was distilled<br />

especially for Skiclub Arlberg. And, of course, there’s also the<br />

honey from Zug by Simone Schneider.<br />

Krämerei Allerlei / Corner shop Allerlei<br />

246<br />

L.L. At the corner shop, shopping becomes quite the<br />

experience. You don’t just offer small delicacies and gifts, at<br />

Genussraum you also treat your guests to delicious snacks or<br />

exquisite wines. How important is it to revive conventional<br />

retail with extraordinary concepts nowadays?<br />

G.B. It is our goal to combine shopping and indulgence. At<br />

Allerlei you get everything you need, from the toothbrush to<br />

sun screen but also exquisite and special gifts like chocolates,<br />

oils, salts and decorative souvenirs. Our individuality is what<br />

makes us different from big supermarket chains.


L.L. Delicious frozen yogurt, yummy tarte flambé and fresh<br />

cheese from Bregenz forest with cherry tomatoes and pesto.<br />

The corner shop makes every visit delicious. What would you<br />

definitely recommend we try at Allerlei?<br />

S.B. In summer I’d go for the frozen yogurt, I love the Oreo<br />

topping. In winter I’d really recommend the tarte flambé<br />

but also our bowl dishes. We offer something different every<br />

day, traditional dishes with a certain something that taste<br />

simply delicious. And with this I’d definitely recommend<br />

having home-made mulled wine. We offer red and white<br />

mulled wine.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

L.L. What is your dream for Zug,<br />

both in summer and winter?<br />

G.B. We would like it to be more<br />

known that Zug is the haven of peace<br />

on the Arlberg, a village in the village.<br />

The guests can find different restaurants<br />

here, a shop (our Allerlei), ski<br />

rental and service and the option to<br />

get beauty treatments. We also have<br />

accommodation of all categories; cosy<br />

b&b, holiday apartments and fourstar<br />

hotels – it’s the mix that makes<br />

Zug special. The village community of<br />

the locals in Zug is very harmonious,<br />

too, I like that. And for Stäfeli I wish<br />

for development and stability.<br />

STÄFELI HOTEL GARNI ****<br />

Zug 525, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 39370, Fax +43 5583 3937-7<br />

info@staefeli.at, www.staefeli.at<br />

247


ANGEKOMMEN,<br />

MITTEN IM<br />

WINTER<br />

Arrived, in winter<br />

Lesen Sie das ganze<br />

Interview auf<br />

www.laloupe.com<br />

Read the whole<br />

Interview on<br />

www.laloupe.com<br />

dt. / Die Erfolgsgeschichte der Sonnenburg<br />

in Oberlech beginnt 1938 als Schutzhütte mit<br />

35 Betten. Knapp 80 Jahre später entwickelte<br />

sich die einstige kleine Unterkunft zum familienfreundlichen<br />

Vier-Sterne-Superior-Hotel<br />

mit 70 Zimmern, Konferenzzentrum, Wellnessbereich<br />

und Bibliothek. Auch wenn sich über<br />

die Jahre vieles verändert hat, wird hier Herzlichkeit<br />

und Gastfreundschaft seit Anbeginn<br />

jeden einzelnen Tag gelebt. Im Interview mit<br />

<strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> sprach Gregor Hoch, Geschäftsführer<br />

der Sonnenburg, über die Umgestaltung des<br />

Traditionshotels und seine Leidenschaft zum<br />

Mittelalter.<br />

248<br />

L.L. Die <strong>La</strong>ge der Sonnenburg ist einzigartig – die Skipiste<br />

führt direkt am Vier-Sterne-Superior-Hotel vorbei, das<br />

1938 Ihr Großvater Otto als kleine Schutzhütte kaufte.<br />

Denken Sie, er hat damals schon geahnt, welches Potenzial<br />

Oberlech als einzigartige <strong>Winter</strong>sportdestination besitzt?<br />

G.H. Er hat es gehofft und hart dafür gearbeitet. Er gründete<br />

die Skilifte Lech, die Seillifte Oberlech, das Haus Montana<br />

und die Sonnenburg. Er war wirklich Pionier der ersten<br />

Stunde. Otto hat das Potenzial sicher gesehen, er wäre aber<br />

wohl trotzdem überrascht, wie sich Oberlech entwickelt hat.<br />

Es würde ihn bestimmt glücklich machen.


Gregor Hoch<br />

L.L. 2004 übernahmen<br />

Sie von Ihren<br />

Eltern Daisy und Klaus<br />

Hoch die Führung des<br />

Hotels Sonnenburg.<br />

Obwohl Sie aus einer<br />

Hotelleriefamilie stammen,<br />

betonen Sie doch<br />

immer wieder, dass<br />

das Metier keines ist,<br />

das in den Genen liegt.<br />

Hatten Sie zuerst<br />

ganz andere Berufsvorstellungen?<br />

Kulinarik & Genuss<br />

G.H. Ich habe zunächst in einer Bank gearbeitet und viele<br />

verschiedene Studiengänge ausprobiert – zum Beispiel<br />

Astronomie und technische Mathematik. Meinen universitären<br />

Abschluss habe ich dann in internationaler BWL<br />

gemacht. Ich bin davon überzeugt, dass der Berufswunsch<br />

reifen und sich entwickeln muss. Nach einer langen Zeit in<br />

vielen anderen Betrieben bin ich 2004 gerne nach Hause<br />

gekommen – aber auch im Wissen, dass ich es nicht müsste<br />

und es auch andere Karrieremöglichkeiten gäbe. Man tut<br />

der Übergeber- und Übernehmer-Generation nichts Gutes,<br />

wenn schon in Stein gemeißelt ist, dass der Erstgeborene das<br />

Haus eines Tages übernehmen muss. Beide Generationen<br />

müssen diese Entscheidung treffen und dahinterstehen.<br />

Meiner Ansicht nach ist familiärer Druck hier fehl am Platz.<br />

Der positive Aspekt ist, dass die Hotellerie viele Möglichkeiten<br />

bietet – es muss aber eine Gastgeberfunktion geben.<br />

Wer das macht, ist nicht so wichtig, sei es der Barchef oder<br />

der Seniorchef. Wichtig ist nur, dass alle Positionen gedeckt<br />

sind. Manche fühlen sich im Controlling zuhause, andere<br />

im strategischen Marketing oder beim Gast. Man muss seine<br />

Aufgabe mit viel Herzblut erfüllen. Der persönliche Einsatz<br />

ist in der Ferienhotellerie sehr wichtig, denn gerade in<br />

<strong>Winter</strong>sport destinationen möchten viele Gäste eine familiäre<br />

Atmosphäre.<br />

„Der Sommer ist<br />

schwierig, wie<br />

wohl in allen<br />

<strong>Winter</strong>sportdestinationen.“<br />

„Man muss seine<br />

Aufgabe mit viel<br />

Herzblut erfüllen.“<br />

„Es ist immer<br />

wieder erstaunlich,<br />

welch großartige<br />

Handwerker in<br />

der Umgebung zu<br />

finden sind.“<br />

249


L.L. Im Dezember 2016 beenden Sie Ihren Umbau im<br />

Stammhaus der Sonnenburg. Welche Prinzipien verfolgen<br />

Sie bei den Renovierungsarbeiten und auf welche Neuerungen<br />

darf man sich freuen?<br />

G.H. Wir hatten in der Vergangenheit das Problem, dass<br />

die Sonnenburg sehr, sehr unterschiedliche Zimmer besaß.<br />

Es gab zehn Zimmerkategorien, jedes einzelne Zimmer war<br />

ein Prototyp. Meine Frau Waltraud und ich haben den Umbau<br />

aus verschiedenen Gründen gewagt. Zum einen wollten<br />

wir weniger Kategorien – die Zimmer sollten sich zwar<br />

unterscheiden, mussten aber innerhalb der Kategorie sehr<br />

ähnlich sein. Dann war es uns wichtig, dass die Sonnenburg<br />

trotzdem die Sonnenburg bleibt. Wir haben nach wie vor<br />

viel Holz und heimische Materialien verwendet.<br />

250<br />

Die hohe Qualität führt dann zu einem hochwertigen, runden<br />

Produkt. In die Zimmer ist sehr viel Liebe und Leidenschaft<br />

geflossen. Waltraud hat über jeden Türgriff und jede<br />

Schwelle nachgedacht und am Ende sind Räume entstanden,<br />

die sowohl für Gäste als auch für uns gut funktionieren.<br />

Außerdem soll der Gast etwas in den Zimmern lernen und<br />

so planen wir beispielsweise, an den Fenstern QR-Codes<br />

anzubringen, durch die man etwas über die <strong>La</strong>ndschaft<br />

erfahren kann. Die Tapeten sind bedruckt mit Pflanzen<br />

aus der Region, inklusive Bezeichnung. So kann man ganz


nebenbei das Wissen erweitern – über die Sonnenburg und<br />

die Umgebung. Umgestaltet werden bis Dezember nur die<br />

Zimmer, die öffentlichen Räume bleiben gleich. In zwei Jahren<br />

wird es die nächste Bauphase geben, in deren Rahmen<br />

diese Räumlichkeiten renoviert werden. Das wird aber von<br />

der Komplexität sehr viel einfacher.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

L.L. Geölte Eiche, dunkles Walnussholz und Waschtische<br />

aus grünem Naturstein. Edle Materialien treffen auf traditionelle<br />

Handwerkskunst. Was schätzen Sie an der Partnerschaft<br />

mit den Fachleuten aus der Region?<br />

G.H. Es ist immer wieder erstaunlich, welch großartige<br />

Handwerker in der Umgebung zu finden sind. Wir sind<br />

sehr froh um die Menschen, die uns mit Hirn und Hand<br />

sehr professionell unterstützen. Einige Dinge kann man<br />

aufgrund von fehlendem Fachwissen selbst nicht umsetzen.<br />

Umso wichtiger ist es dann, auf Fachleute zu vertrauen. Die<br />

meisten kommen aus Vorarlberg und Tirol. Die Qualität der<br />

Ausführung ist bei heimischen Fachleuten einzigartig und<br />

man freut sich, wenn auch die Region dadurch gestärkt<br />

wird. Logistisch gesehen ist es außerdem wichtig, dass die<br />

Handwerker für spätere Probleme greifbar sind und die<br />

Anforderungen und die Situation hier kennen.<br />

L.L. Nicht nur Ihre Mitarbeiter kommen in den Genuss<br />

von regelmäßigen Fortbildungen, sondern auch Ihre Gäste<br />

können unter dem Credo „Berge von Wissen“ beispielsweise<br />

an Yoga- oder Malkursen teilnehmen. Wie wichtig ist es<br />

heutzutage, sich neben Entspannung und Skifahren geistig<br />

und kreativ weiterzubilden?<br />

G.H. Ich halte es für sehr wichtig und wir versuchen auch<br />

selbst, dies in unseren Urlauben umzusetzen. Wir bringen<br />

Gästen Wissen nahe, das nicht sofort anwendbar, dafür aber<br />

mühelos und mit Spaß erlernbar ist. Von Fechtseminaren bis<br />

Schreibwerkstätten und Selbstverteidigung für Kinder – wir<br />

haben ein sehr, sehr breites Spektrum und unsere Trainer<br />

sind großartig. Wir versuchen, ein Programm zu bieten, in<br />

dessen Genuss man sonst nicht so leicht kommt. Unsere<br />

Kurse sind natürlich auch für alle Gäste der Region und für<br />

Einheimische offen.<br />

„Wir haben uns das<br />

Thema Bildung<br />

auf die Fahne<br />

geschrieben.“<br />

„Unsere Trainer sind<br />

großartig und sogar<br />

weltspitze.“<br />

„Ich finde es sehr<br />

spannend, eine<br />

gänzlich andere<br />

Sicht auf die Dinge<br />

zu entwickeln.“<br />

251


GREGOR HOCH<br />

IM WORDRAP<br />

Dieses Andenken erinnert immer<br />

noch an die Anfänge der Sonnenburg 1938:<br />

Ein alter Bilderrahmen mit Tickets<br />

der Bergbahn seit deren Beginn – ein schönes<br />

Zeichen meiner Ahnen.<br />

Freier Bürger oder Fürst<br />

(Verkleidung auf Mittelalterfesten)?<br />

Einfacher Mann.<br />

Mein Tipp für die kommende<br />

Skisaison am Arlberg:<br />

Ich bin sehr gespannt auf die neue<br />

Skigebietsverbindung nach St. Christoph.<br />

Das wird sicher auch technisch und<br />

architektonisch spannend.<br />

Was erwartet uns mit der<br />

neuen Oberlechbahn?<br />

Sie wird größer sein, die Wartezeiten<br />

verringern und den Gästen das Gefühl geben,<br />

mit der Seilbahn in den Urlaub zu fahren.<br />

Dieses Getränk empfehle ich bei einer<br />

kurzen Skipause auf unserer Sonnenterrasse:<br />

unseren mit Fruchtsaft gesüßten Eistee.<br />

Nach einem langen Skitag:<br />

Après-Ski oder finnische Sauna?<br />

Ein Glas mit Freunden und danach folgt<br />

die Entspannung.<br />

Das hilft gegen den Muskelkater<br />

am nächsten Tag:<br />

Weiter Sport zu treiben.<br />

L.L. Auf dem Programm steht<br />

auch mittelalterlicher und renaissancezeitlicher<br />

Schwertkampf. Ein<br />

doch eher ungewöhnlicher Zeitvertreib.<br />

Wie kam der Schwertkampf<br />

an den Arlberg und in Ihr Hotel?<br />

G.H. Ich bin in einem Fechtverein<br />

und habe mich immer für dieses<br />

Thema interessiert. Geschichte fand<br />

ich schon immer spannend. Eines<br />

Tages stand ich in einem Geschäft<br />

und habe mir den Klappentext von<br />

einem Buch über mittelalterlichen<br />

Schwertkampf durchgelesen und<br />

habe dabei festgestellt, dass der<br />

Herausgeber, ein Fechtverein, in<br />

Dornbirn seinen Sitz hat. Ich bin<br />

dorthin gefahren und habe mir den<br />

Verein angesehen – seitdem bin ich<br />

auch Mitglied. Natürlich steht der<br />

Schwertkampf im Vordergrund,<br />

wir machen aber auch Quellenund<br />

Rekonstruktionsarbeit. Man<br />

versucht wirklich intensiv, in die<br />

Materie einzutauchen. Da mich das<br />

Thema selbst interessiert, habe ich<br />

den Schwertkampf auf die Sonnenburg<br />

geholt. Die Kurse machen uns<br />

Spaß und wir nehmen auch selbst<br />

daran teil.<br />

252<br />

L.L. Auch privat haben Sie eine<br />

Leidenschaft für das Mittelalter.<br />

Was fasziniert Sie am „dunklen Zeitalter“?<br />

G.H. Ich finde es sehr spannend, eine gänzlich andere Sicht<br />

auf die Dinge zu entwickeln. Das Mittelalter war eine Zeit,<br />

in der sich sehr viel bewegt und verändert hat. Obwohl die<br />

damalige Zeit für viele Menschen wohl eher unschön war,<br />

finde ich es faszinierend, dass sie damals ähnliche Probleme<br />

zu lösen hatten wie heute – aber aus einem ganz anderen


Verständnis heraus. Ich glaube, ein großes Problem der<br />

Gegenwart ist die Tatsache, dass Menschen nicht bereit sind,<br />

Beiträge zu leisten. Oft kommt die Frage: „Was bringt mir<br />

das?“ Diese Einstellung ist für sehr viele Probleme verantwortlich.<br />

Was man von damals sicher lernen kann, ist es,<br />

einen Beitrag zu leisten. Man hat eine gewisse Zugehörigkeit,<br />

sei es zu einem Dorf oder zu einer Familie, und deshalb ist<br />

es auch selbstverständlich, dass eine gewisse Arbeit geleistet<br />

wird. Dadurch fühlt man sich selbst gut und trägt zu einem<br />

größeren Ganzen bei. Das ist ein Gefühl, das wir auch in<br />

unserem Unternehmen ausleben. Unsere Angestellten sollen<br />

gerne hier arbeiten, das angenehme Klima schätzen und<br />

gemeinsam etwas Großes erschaffen. Wir machen mit den<br />

Abteilungsleitern zahlreiche Workshops und versuchen, viel<br />

zu kommunizieren. Dichte und intensive Kommunikation<br />

ist die einzige Möglichkeit, etwas in einem Unternehmen zu<br />

bewegen. Wir haben Kick-off-Veranstaltungen am Anfang<br />

der Saison und versuchen, laufend nachzujustieren. Es gibt<br />

also einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Gemeinsam<br />

an einem Projekt zu arbeiten und an einem Strang zu<br />

ziehen hilft sehr. Stammmitarbeiter sind dabei natürlich<br />

ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg – aber wir freuen uns<br />

auch, wenn Mitarbeiter mit ihrem erlernten Wissen in die<br />

Welt hinausgehen.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

„Dichte und<br />

intensive<br />

Kommunikation<br />

ist die einzige<br />

Möglichkeit, etwas<br />

in einem Unternehmen<br />

zu bewegen.“<br />

„Hier ist man in einer<br />

Ruheoase und kann<br />

tatsächlich den<br />

<strong>Winter</strong> erleben.“<br />

„Für uns soll die<br />

Karte ein Gesamtkunstwerk<br />

sein.“<br />

L.L. Besonderheit des Hotels sind die Schneebilder Ihrer<br />

Mutter Daisy, die jedes Zimmer zum Unikat werden lassen<br />

und das Interieur der Sonnenburg prägen. Für sie ist Oberlech<br />

Inspirationsquelle und Ruheort. Warum kann man<br />

sich hier besonders gut fallen lassen?<br />

G.H. Man hat hier die Möglichkeit, mitten in der Natur<br />

zu sein, hat aber trotzdem alle Annehmlichkeiten eines<br />

Premiumurlaubs. Eine große Kraftquelle meiner Mutter<br />

sind fast tägliche Spaziergänge durch den Wald, um dabei<br />

die Ruhe der Natur zu genießen. Trotzdem ist es nicht so,<br />

dass sie permanent malen kann. Sie braucht auch Muse und<br />

Zeit dafür, die richtige Stimmung in der richtigen Situation.<br />

Wir sind sehr froh, dass wir die Bilder in der Sonnenburg<br />

hängen haben und dass sie nach wie vor die Galerie hier<br />

betreibt.<br />

253


Seit Dezember 2004 führt<br />

Gregor Hoch gemeinsam mit<br />

seiner Frau Waltraud das<br />

Vier-Sterne-Superior Hotel<br />

Sonnenburg in Oberlech, das<br />

er von seinen Eltern Klaus und<br />

Daisy Hoch übernahm. Unter<br />

dem Motto „Berge von Wissen“<br />

gliederte Gregor Hoch ein<br />

großzügiges Konferenzzentrum<br />

an das Hotel an und veranstaltet<br />

zahlreiche Workshops und Seminare.<br />

Mit 70 Zimmern gehört<br />

die Sonnenburg zu den größten<br />

Häusern im Raum Lech-Zürs.<br />

Einige Gäste sind zunächst skeptisch<br />

gegenüber Oberlech. Sie müssen<br />

das Auto in Lech lassen und mit der<br />

Seilbahn in den Urlaub fahren, sind<br />

also nicht mehr so mobil. Die meisten<br />

stellen dann aber schnell fest, dass sie es<br />

einfach nicht brauchen. Die Wege sind<br />

kurz, alles befindet sich in der Nähe.<br />

Man hat trotzdem die Möglichkeit, in<br />

drei Minuten, Tag und Nacht, nach Lech<br />

hinunterzufahren. Hier ist man in einer<br />

Ruheoase und kann tatsächlich den<br />

<strong>Winter</strong> erleben: Es ist kalt, die Bäume<br />

sind schneebedeckt und man kann den<br />

<strong>Winter</strong> so richtig spüren. Das macht<br />

sicher viel aus.<br />

L.L. In Ihrem Restaurant verwöhnen Sie Gäste mit raffinierten<br />

österreichischen, aber auch internationalen<br />

Gerichten. Auch für Veganer, Vegetarier und Allergiker<br />

gibt es eine große kulinarische Vielfalt. Welche Gerichte<br />

schaffen es auf Ihre Karte?<br />

G.H. Wir haben einen österreichischen Schwerpunkt,<br />

mit internationalen Ausflügen. Für uns soll die Karte ein<br />

Gesamtkunstwerk sein. Es gibt Gerichte, die müssen auf die<br />

Karte: Wiener Schnitzel, Apfelstrudel, Kaiserschmarrn. Es<br />

gibt verschiedene Schwerpunkte und auch die Möglichkeit,<br />

vegan zu essen. Das wird sehr gut angenommen, viele Gäste<br />

probieren vegane Gerichte aus und sind dann begeistert.<br />

Und für Veganer ist es natürlich ein Traum. Viele möchten<br />

oder müssen ihre Ernährung einschränken und wir sind<br />

stolz darauf, dass wir auf jegliche Form der Unverträglichkeit<br />

eingehen können. Vor zwei Jahren haben wir die Karte<br />

stark verändert, jetzt versuchen wir, sie im Wesentlichen<br />

beizubehalten. Es gibt viele Gäste mit Lieblingsgerichten, die<br />

sie gerne jedes Jahr essen möchten. So versuchen wir, eine<br />

gewisse Kontinuität zu bewahren.<br />

254


engl. / The success story of Sonnenburg in Oberlech<br />

started in 1938, in the form of a mountain<br />

hut with 35 beds. Almost 80 years later the<br />

former tiny shelter has become a family-friendly<br />

4-star superior hotel with 70 rooms, conference<br />

centre, spa area and library. Even if many things<br />

have change over the years, warmth and hospitality<br />

have been and still are celebrated since<br />

the beginnings. In his interview with <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong>,<br />

Gregor Hoch, managing director at Sonnenburg,<br />

spoke about the tradition-steeped hotel’s refurbishment<br />

and his passion for the Middle Ages.<br />

“Summer is difficult,<br />

much like in all<br />

winter sports<br />

destinations.”<br />

“You must do your<br />

job with everything<br />

you’ve got.”<br />

“It always surprises<br />

me what great<br />

craftspeople we<br />

have in the region.”<br />

L.L. The Sonnenburg’s location is unique – the ski slope<br />

runs right past the 4-star superior hotel that your grandfather<br />

bought as a small mountain hut in 1938. Do you think<br />

that back then he had any idea of Oberlech’s potential as a<br />

winter sports destination?<br />

255


GREGOR HOCH’S<br />

WORDRAP<br />

This souvenir reminds me of the<br />

Sonnenburg’s beginnings in 1938:<br />

An old picture frame with mountain<br />

railway tickets since the time they started –<br />

a great symbol of my family’s past.<br />

Free citizen or nobleman<br />

(costume at a medieval festival)?<br />

Simple man.<br />

G.H. Well he hoped and worked<br />

for it. He founded ski lifts in Lech,<br />

the rope lift in Oberlech and Haus<br />

Montana and Sonnenburg. He was<br />

a real pioneer of the region – from<br />

the beginning. Otto surely saw the<br />

potential but I think he’d still be<br />

surprised at the development of<br />

Oberlech. I’m sure it would make<br />

him happy.<br />

L.L. In 2004 you took over the<br />

management of hotel Sonnenburg<br />

from your parents, Daisy and Klaus<br />

Hoch. Despite the fact that you come<br />

from a family of hoteliers you never<br />

cease to emphasise that the industry<br />

is not one that is inherited. Did you<br />

originally have different career<br />

plans?<br />

G.H. Well, at first I worked in a<br />

bank, I tried out different study courses<br />

– astronomy and technical mathematics,<br />

for example. In the end, I<br />

graduated in international business<br />

administration. I am convinced that<br />

one’s career aspirations need to<br />

mature and develop over time. After<br />

quite a long time and many other<br />

businesses I liked coming home in<br />

2004 – also knowing that I wouldn’t<br />

have to do it if I didn’t want to and<br />

that there are other career options<br />

for me. It’s no good for the generation handing over the<br />

business or the generation taking over the business if you<br />

take it as set in stone that the firstborn of a house must take<br />

it over some day. Both generations need to take a decision<br />

and stand by it. I think that family pressure is definitely out<br />

of place here. What’s great about it is that the hospitality<br />

industry offers many possibilities – but the host is a function<br />

My tip for the coming ski season<br />

on the Arlberg:<br />

I am very much looking forward to the new<br />

cable car connection to St. Christoph.<br />

That’s going to be interesting – from a<br />

technical and architectural point of view.<br />

What exactly can we expect<br />

from Oberlechbahn?<br />

It’s going to be bigger, with shorter waiting<br />

times and the guests will feel like they’re going<br />

on holiday by cablecar.<br />

This drink is perfect for a short<br />

ski break on our sun terrace:<br />

Our iced tea that is sweetened with fruit juice.<br />

After a long day on the slopes:<br />

après ski or Finnish sauna?<br />

A drink with friends and<br />

relaxation afterwards.<br />

That helps the sore muscles the day after:<br />

… more sports the next day.<br />

256


someone needs to occupy. It doesn’t matter so much who does<br />

it, it may be the head of the bar or the senior boss. What’s<br />

important is that all positions are covered. Some feel at home<br />

in controlling, others more in strategic marketing or working<br />

with the guests. You have to do your job with everything<br />

you’ve got. The personal commitment is extremely important<br />

in the area of holiday hotels because – especially in winter<br />

sports destinations – the guests expect a familiar atmosphere.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

L.L. In December of 2016 you finished<br />

refurbishing the Sonnenburg’s original<br />

building. What principles did you follow<br />

Gregor Hoch and his wife<br />

Waltraud have been running the<br />

during the renovation works and what’s<br />

4-star superior hotel Sonnenburg<br />

new that we can look forward to?<br />

in Oberlech since 2004 which<br />

G.H. In the past we had the problem<br />

is when they took it over from<br />

Gregor’s parents, Klaus and<br />

that Sonnenburg had very, very different<br />

Daisy Hoch. Under the motto<br />

rooms. There were ten room categories,<br />

“mountains of knowledge” Gregor<br />

each room was its own prototype. My<br />

Hoch has added a conference<br />

centre to the hotel where a great<br />

wife Waltraud and I undertook the refurbishment<br />

for several reasons. On the one<br />

takes place. With 70 rooms the<br />

choice of workshops and seminars<br />

hand, we wanted fewer categories – we<br />

Sonnenburg is one of the biggest<br />

in the Lech-Zürs region.<br />

did want difference, but greater similarity<br />

within a category. But of course, it<br />

was also important that the Sonnenburg<br />

would remain the Sonnenburg. We still used a lot of wood and<br />

local materials. The high quality results in a beautiful, coherent<br />

product. The rooms were furbished with a lot of love and<br />

passion. Waltraud contemplated every doorknob and every<br />

threshold and in the end we managed to create rooms that<br />

work for us and the guests. We also want our guests to learn<br />

something in every room so we are planning on putting QR<br />

codes by the windows in the rooms that tell you something<br />

about the landscape outside the windows. The wallpapers<br />

have regional plants printed on them, including their names.<br />

That way you can expand your knowledge in passing –<br />

knowledge on Sonnenburg and the region. Up until December<br />

we’re only refurbishing the rooms – the public rooms will<br />

remain unchanged. In two years we’re going to start the next<br />

phase and renovate the public rooms. That’s going to be much<br />

less complex.<br />

257


“It’s our mission to<br />

promote education.”<br />

“Our coaches<br />

are great – even<br />

world class.”<br />

“I think it’s extremely<br />

exciting to develop<br />

a new perspective.”<br />

L.L. Oiled oak, dark walnut and washbasins from green<br />

natural rock. Beautiful materials meet traditional craft.<br />

What is so precious about your partnership with regional<br />

specialists?<br />

G.H. It always surprises me what great craftspeople we<br />

have in the region. We are very happy about the people that<br />

support us with their skill and know-how. There simply are<br />

things we cannot put into practise because we lack the specialised<br />

knowledge. Consequently, being able to trust skilled<br />

specialists is all the more important. Most of them are from<br />

Vorarlberg or Tyrol. The quality of the work done by local<br />

specialists is unique and supporting the region makes us happy.<br />

And, from a logistical standpoint, it was also important to<br />

make sure the craftspeople were available in case of problems<br />

at a later point and that they know the requirements and the<br />

situation here.<br />

L.L. <strong>No</strong>t only your members of staff receive continuous<br />

training, your guests also get to participate in, for example,<br />

yoga and painting classes – following your motto: “mountains<br />

of knowledge”. How important would you say is it<br />

to not only relax and ski but to promote one’s mental and<br />

creative development?<br />

G.H. I think it’s very important and we try to promote<br />

this idea with our guests, too. We provide our guests with<br />

knowledge they may not immediately need but that is easy,<br />

effortless and fun to acquire. Special seminars, writing classes<br />

or self-defence for children – we offer a very, very wide spectrum.<br />

The coaches we get are really good, the world elite. We<br />

try to offer a range of things that are not so easy to come by<br />

normally. Our courses are open to all guests of the region and<br />

to locals, too.<br />

258<br />

L.L. Medieval and renaissance sword fighting is part of the<br />

programme, too. A somewhat unusual pastime. How did<br />

sword fighting reach the Arlberg and your hotel?<br />

G.H. I’m in a fencing club and I’ve always been interested<br />

in this topic. I’ve always found history extremely interesting,<br />

too. One day I was in a shop and I read the blurb of a book<br />

on medieval sword fighting and I noticed that the publisher,


a fencing club, was headquartered in Dornbirn. I went there<br />

and had a look at the club – and now I’m a member, too.<br />

Of course, sword fighting is at the foreground for us, but we<br />

also do research and reconstruction work. We really do try to<br />

delve into the topic. And since I’m personally interested in the<br />

topic I brought sword fighting to the Sonnenburg. The courses<br />

are lots of fun and we participate, too.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

L.L. You personally are interested in the Middle Ages.<br />

What is it that fascinates you about the “Dark Ages”?<br />

G.H. I think it’s extremely fascinating to develop a different<br />

perspective. The Middle Ages where a time when a lot of<br />

things moved and changed. Despite the fact that the time<br />

was rather unpleasant for its people I think it’s fascinating<br />

that they had the same approach to solving problems that<br />

we have today – but from a completely different perspective.<br />

I think one big problem today is that people are unwilling<br />

to make a commitment. One question that arises often is:<br />

“What’s in it for me?” And this attitude brings a lot of problems.<br />

So, one thing we can learn from those times is to do our<br />

part. We all belong to something, a village or a family so it<br />

should be natural that certain things need to be done. Doing<br />

your part also makes you feel good and contributes<br />

259


Waltraud & Gregor Hoch<br />

260<br />

towards a greater good. That’s a<br />

feeling we try to promote in our<br />

business. We want our members<br />

of staff to enjoy working here, to<br />

value the good work environment<br />

and work towards a greater good.<br />

Together with the department<br />

heads we run workshops and we<br />

try to communicate a lot. Dense<br />

and intense communication is the<br />

only way of moving something in<br />

a company. At the beginning of<br />

the season we run kick-off meetings<br />

and try to continually adjust<br />

processes. There is a continuous<br />

improvement process. Working<br />

together on a project, acting in<br />

concert, that really helps. Core<br />

employees are an important key<br />

to success, of course – but it also<br />

makes us happy when members<br />

of staff carry the knowledge they<br />

acquired out into the world.<br />

L.L. One of your hotel’s special features are the snow paintings<br />

by your mother Daisy that make every room, and the<br />

Sonnenburg’s interior in general, unique. For her, Oberlech is<br />

a fountain of inspiration and a place of calm. Why is it that<br />

this spot is so good for relaxing?<br />

G.H. This place gives you the possibility to be at the heart<br />

of nature but still enjoy the comforts of a premium holiday.<br />

One of my mother’s great sources of power are her (almost)<br />

daily walks through the forest where she enjoys the quiet. Of<br />

course, this doesn’t mean she can paint all the time. She also<br />

needs inspiration and time, the right mood and the right situation.<br />

We are happy to be able to put up her paintings here<br />

at Sonnenburg and that she still runs the gallery here. Some<br />

guests come to Oberlech with a certain amount of scepticism.<br />

They must leave their car in Lech and go on holiday in a cable<br />

car, so they’re less mobile. Most of them soon notice though,


that they really don’t need their car. The distances are short;<br />

everything is close by. And you still have the opportunity to<br />

reach Lech in only three minutes – day or night. Up here is an<br />

oasis of quiet and you can really experience winter: It’s cold,<br />

the trees are covered in snow and you really, really feel the<br />

winter. That certainly makes it special.<br />

Kulinarik & Genuss<br />

L.L. In your restaurant you treat your guests to sophisticated<br />

Austrian and international dishes. The culinary variety<br />

is great – even for vegans, vegetarians and people with food<br />

intolerances. What dishes are on your menu?<br />

G.H. We have a national focus with international touches.<br />

We want our menu to be a complete work of art, if you will.<br />

There are dishes that simply must be on there: Viennese<br />

schnitzel, apple strudel, kaiserschmarrn. There are different<br />

emphases and it’s possible to eat vegan, too. That’s quite<br />

popular, many guests try vegan dishes and they really love<br />

them. And for vegans that’s great, of course. Many want to<br />

or have to restrict their nutritional habits and we are proud<br />

to be able to cater to all sorts of intolerances. Two years ago<br />

we changed a lot about our menu and now we try to keep<br />

the standard we introduced then. There are many guests who<br />

have favourite dishes they want to have each year. Which is<br />

why we try to keep a certain continuity.<br />

“Dense and intense<br />

communication<br />

is the only way of<br />

moving something<br />

in a company.”<br />

“This place is an oasis<br />

of quiet and a place<br />

where you can really<br />

experience winter.”<br />

“We want our menu<br />

to be work of art.”<br />

HOTEL SONNENBURG<br />

Oberlech 55, 6764 Lech am Arlberg<br />

Tel. +43 5583 2147-896, Fax +43 5583 2147-36<br />

welcome@sonnenburg.at, www.sonnenburg.at<br />

261


Bars &<br />

Nightlife<br />

Bars & Nightlife<br />

dt. / Vom klassischen Après-Ski bis zu stilvollen Einkehrschwüngen,<br />

in Lech und Zürs findet jeder Partygast<br />

das passende Ambiente. <strong>No</strong>ch lange nach Liftschluss<br />

wird hier die Nacht zum Tag gemacht. Auch<br />

angesagte DJs drehen die Turntables gerne am Arlberg.<br />

Die Legende DJ T.Cane und das Berliner Ausnahmetalent<br />

Oliver Koletzki wissen, warum man hier ganz<br />

besonders gut feiern kann.<br />

engl. / Classic après ski or stylish ski break, Lech &<br />

Zürs has something for every party guest’s tastes.<br />

Long after the lifts have closed the night is turned<br />

into day. And hip DJs enjoy working on their turntables<br />

on the Arlberg. Legendary DJ T.Cane and<br />

Berlin’s exceptionally talented Oliver Koletzki know<br />

where the party’s at around here.


„Ich mache immer<br />

volle Breitseite in<br />

alle Richtungen.“<br />

„Vorbilder sind<br />

allgemein nicht so<br />

mein Ding.“<br />

„Die Idee zum <strong>La</strong>bel<br />

Stil vor Talent ist<br />

aus einer Whiskey-<br />

Cola-<strong>La</strong>une heraus<br />

so gewachsen.“<br />

„ICH BIN OK“ –<br />

BACKSTAGE MIT<br />

OLIVER KOLETZKI<br />

I am OK. – Backstage with<br />

Oliver Koletzki<br />

„Ich bin happy, wie<br />

es ist.“<br />

„Ich liebe Herausforderungen,<br />

gerade die machen<br />

es spannend.“<br />

264<br />

Oliver Koletzki


dt. / Egal ob beim Thaibreak in Bangkok, beim<br />

Melt! Festival vor tausenden Tanzwütigen oder in<br />

der exklusiven Atmosphäre des Zürser Vernissage,<br />

nach 28 Jahren als Musiker gehört Oliver Koletzki<br />

zu den angesagtesten DJs weltweit und hat ganz<br />

nebenbei seine Leidenschaft zum Beruf gemacht.<br />

Über 150 Mal im Jahr legt er seine elektronischen<br />

Beats auf – viel Freizeit hat Oliver Koletzki also<br />

nicht. Umso besser, dass er sich für <strong>La</strong> <strong>Loupe</strong> die<br />

Zeit genommen hat, um über seine ersten Versuche<br />

als DJ, sein neuestes Album und seine Liebe<br />

zu österreichischem Essen zu plaudern.<br />

Bars & Nightlife<br />

L.L. Ihr aktuelles Album nennt sich „I am OK“ und zeigt Ihr<br />

13-jähriges Ich auf dem Cover. Spiegelt der Titel Ihre Initialen<br />

wider oder soll noch etwas anderes ausgedrückt werden?<br />

O.K. Sowohl als auch. Das ist ein kleines, lustiges Wortspiel,<br />

das mir abends bei einem Glas Rotwein eingefallen ist.<br />

„OK“ heißt natürlich einerseits Oliver Koletzki, andererseits<br />

nimmt „I am OK“ auch auf das Cover Bezug. Als ich 13 Jahre<br />

alt war, war in meinem Leben nämlich nicht immer alles ok,<br />

weil ich ein sehr verschlossener Junge mit wenig Selbstbewusstsein<br />

war. Das hat sich über die Jahre aber Gott sei<br />

Dank gewandelt. Jetzt, im leicht fortgeschrittenen Alter,<br />

kann ich rückblickend endlich sagen: „Ich bin OK“.<br />

L.L. Kam das Selbstvertrauen mit der Musik und dem<br />

Erfolg, oder einfach dadurch, dass Sie sich mehr mit sich<br />

selbst beschäftigt haben?<br />

O.K. Ich war früher noch viel dünner, hatte 13 Jahre eine<br />

Zahnspange und schlimme Akne. Dadurch wurde ich automatisch<br />

zum Außenseiter. Meine Jugend war nicht gerade<br />

lustig. Ich habe mich immer in die Musik geflüchtet. Mit<br />

13 Jahren habe ich für mich selbst damit angefangen. Das<br />

hat mir viel gegeben – als ich dann wirklich Erfolg hatte,<br />

vor Leuten auftreten konnte und gemerkt habe, dass denen<br />

das wirklich gefällt und sie gerne dazu tanzen, wurde das<br />

natürlich noch besser.<br />

Lesen Sie das ganze<br />

Interview auf<br />

www.laloupe.com<br />

Read the whole<br />

Interview on<br />

www.laloupe.com<br />

265


Oliver Koletzki ist Berliner<br />

Produzent, DJ und Betreiber<br />

des <strong>La</strong>bels Stil vor Talent. Seine<br />

Karriere als DJ begann mit 18<br />

Jahren im heimatlichen Braunschweig,<br />

die ersten Tracks produzierte<br />

er auf dem ersten Atari<br />

ST Computer. 2000 zieht es den<br />

Elektrokünstler nach Berlin, wo<br />

er 2005 vom international bekannten<br />

DJ Sven Väth entdeckt<br />

wurde. Mückenschwarm wird<br />

zum Track des Jahres 2005 und<br />

Oliver Koletzki zum Newcomer<br />

der Stunde. Hunderte weltweite<br />

Gigs und vier EPs später erschien<br />

2014 sein neuestes Album<br />

I am Ok. Mit seinem <strong>La</strong>bel Stil<br />

vor Talent unterstützt er junge<br />

Nachwuchstalente dabei, in der<br />

Szene Fuß zu fassen.<br />

L.L. Wann haben Sie so richtig gemerkt,<br />

dass Sie DJ werden möchten? Dass Sie<br />

das Talent dazu haben und davon leben<br />

können?<br />

O.K. Ich habe mit 12, 13 Jahren gemerkt,<br />

dass ich Musiker werden will, hatte aber<br />

wie gesagt überhaupt nicht das Selbstbewusstsein.<br />

Ich habe mir gar nicht zugetraut,<br />

dass ich irgendwann davon leben kann. Ich<br />

habe mir bestimmt von 13 bis 28 immer<br />

gesagt: „Ok, du bist Musiker, dir macht das<br />

Spaß, aber damit Geld zu verdienen wirst<br />

du eh nie schaffen.“ Das war aber auch ok<br />

für mich. Ich habe mich auch nie irgendwo<br />

beworben. Sven Väth ist von alleine auf<br />

mich zugekommen. Ich habe nie so richtig<br />

geglaubt, dass ich gut genug wäre, um es zu<br />

schaffen. Das kam eher von alleine zu mir.<br />

Oliver Koletzki<br />

266<br />

L.L. Wie würden Sie den Oliver-Koletzki-Style<br />

musikalisch und typ bezogen<br />

beschreiben?<br />

O.K. Typbezogen? Ich muss ehrlich<br />

sagen, dass ich meine Musikrichtung regelmäßig<br />

ändere, weil mir sonst zu langweilig<br />

wird. Ich habe früh angefangen, Musik zu<br />

machen, wenn ich jetzt die letzten knapp<br />

30 Jahre das Gleiche gemacht hätte, wäre<br />

das nicht mein Ding. Außerdem trete ich ja sehr viel auf,<br />

deshalb muss ich darauf schauen, dass es mir selbst auch<br />

Spaß macht und spannend bleibt. Mein letztes Album ist<br />

mittlerweile drei Jahre alt, seitdem hat sich viel verändert.<br />

Ich habe mich ein bisschen von der Popmusik abgewandt,<br />

spiele jetzt wieder ein bisschen härter, lege wieder ein bisschen<br />

„technoesker“ auf, nicht mehr so viele Melodien, nicht<br />

so viele Vocals. Aber trotz all dieser Veränderungen gibt es<br />

schon einen roten Faden und charakteristische Sachen in<br />

meinen Produktionen, an denen man meinen Style wiedererkennen<br />

kann.


L.L. Was macht Ihnen mehr Spaß – das Produzieren oder<br />

das Auflegen?<br />

O.K. Das will ich jetzt auf keinen Fall entscheiden, ich liebe<br />

beides. Ich habe ja zuerst angefangen zu produzieren, zum<br />

Auflegen kam ich später, aber das ist genau die Mischung, die<br />

ich mag. Am Wochenende verziehe ich mich ins Studio und<br />

schreibe Musik. Das reicht dann aber auch nach drei, vier Tagen<br />

und dann fahr ich raus und trete auf. Das reicht dann aber auch<br />

nach drei, vier Tagen. Gerade das Zusammenspiel ist gut.<br />

Bars & Nightlife<br />

L.L. Wie bewerten Sie die heutige Club- und DJ-Szene?<br />

Was gefällt Ihnen und wo gibt es Optimierungsbedarf?<br />

O.K. Bei uns in Berlin ist alles ganz gesund (lacht). Wir haben<br />

eine Menge guter Clubs, wir gelten zu Recht als Technohauptstadt.<br />

Über was man sich ein bisschen Sorgen macht, ist das<br />

Monster EDM (Anm.: Electronic Dance Music), das von Amerika<br />

rüberschwappt. Das ist sehr harte Musik, die nur auf Show<br />

abzielt, mit Feuerwerk und allen Händen in der Luft. Es gibt<br />

in Deutschland heute mehr Festivals als früher. Der Sonntag<br />

ist inzwischen ein Tag, an dem Festivals stattfinden, in Berlin<br />

kann man ganz normal ausgehen, was früher undenkbar war.<br />

Ich finde, in Deutschland ist die Clublandschaft sehr gesund.<br />

L.L. Sie haben schon in der Zürser Vernissage und im Ullr<br />

aufgelegt. Was gefällt Ihnen an kleinen Locations besonders?<br />

Worin liegt der Unterschied zwischen Club-Gigs und der<br />

großen Bühne?<br />

O.K. In kleinen Clubs spiele ich sehr gerne, da gilt auf keinen<br />

Fall größer ist besser. Es hat beides seine Reize. Open Air<br />

spiele ich gerne vor vielen Leuten – draußen an der frischen<br />

Luft, es ist Sommer und alle sind glücklich. In einem kleineren<br />

Club ist es natürlich v