2017 CUMINAIVEL #2

cuminaivel

Nr. 2 | Freitag, 13. Januar 2017

///CUMINAIVEL

Informationsmagazin für alle eingesetzten Sicherheitskräfte am WEF 2017

/// www.cuminaivel.ch /// Hotline: 058 469 16 22 /// Mail: info@kapo.gr.ch

DIE SACHE

DURCHSCHAUT

Bild: jp.

Meteo

Davos Chur

Min / Max

Freitag -8° / 0°

Samstag -9° / -4°

Freitag -11° / -3°

Samstag -13° / -5°

EILMELDUNG DES KOMMANDOS EVB

Diese Woche hat die Militärpolizei auf einen konkreten Verdacht

hin im Auftrag eines Kommandanten eine Betäubungsmittelkontrolle

an drei Personen durchgeführt. Nachdem sich bei zweien

dieser Soldaten der Verdacht auf den Konsum leichter Drogen

erhärtet hat, wurden die Betroffenen disziplinarisch bestraft.

Das Kommando EVB erinnert daran, dass bei Drogen im Dienst

Nulltoleranz besteht.


2 /// FREITAG, 13. JANUAR 2017 CUMINAIVEL

Sicherheit

Tag und Nacht

rr. Nicht nur in und unmittelbar um Davos sind abgezäunte

Areale allgegenwärtig. Im ganzen Kanton Graubünden gibt

es zahlreiche schützenswerte Objekte. Dahinter für den Einsatz

gerüstete Einsatzkräfte, davor vielfach Personen mit

neugierigem Blick. Während der Grossteil der Bevölkerung

ihren wohl verdienten Schlaf geniesst, herrscht zur Dämmerungszeit

hinter Zäunen bereits oder immer noch geschäftiges

Treiben. Ein wenig ein Abbild des Annual Meeting des World

Economic Forum in Davos; auch dieses scheint nie wirklich

zu schlafen …


CUMINAIVEL FREITAG, 13. JANUAR 2017

/// 3

Bilder: eg. / jp. / rr.


4 ///

FREITAG, 13. JANUAR 2017 CUMINAIVEL

Aktivistenbergung in

luftigen Höhen

Zum dritten Mal haben im Oktober Seilspezialisten mehrerer Polizeikorps

zusammen trainiert, Aktivisten von speziellen Bauobjekten zu bergen. Über

die Hintergründe und das Training berichtet die Sicherheitspolizei der

Kantonspolizei Graubünden.

am WEF eingesetzten Seilspezialisten

zusammen mit Mitarbeitern des Alpinkaders

der Kantonspolizei Graubünden

Ende Oktober mögliche Szenarien.

Am Training teilgenommen

haben auch Spezialisten der Kantonspolizei

Thurgau und der Kantonspolizei

Glarus.

Das Training auf dem Ausleger des Baukrans erfordert einige Geschicklichkeit.

as. Die Kundgebung durch Seilaktivisten

an Brücken, Baukränen oder

Fassaden kennen wir vor allem durch

Demonstrationen der Aktivisten von

Greenpeace. Mittlerweile wenden aber

auch andere Gruppierungen diese Art

der Demonstration an, um ihre Anliegen

medienwirksam an die Öffentlichkeit

zu bringen. Auch das World

Economic Forum blieb in Vergangenheit

nicht von solchen Ereignissen verschont.

So seilten sich anlässlich des

WEF 2009 einige Aktivisten an der

Sunnibergbrücke in Klosters ab und

blockierten so die Zufahrt nach Davos

während mehreren Stunden.

Auf Brücke und Baukran

Den Seilspezialisten standen für das

Training am Vormittag die Brücke

der Gasleitung zwischen Tamins und

Domat/Ems sowie am Nachmittag ein

Baukran in Trimmis zur Verfügung.

Vor allem das Arbeiten auf dem Ausleger

eines Baukranes erfordert einiges

an Geschicklichkeit. Der Aufstieg mit

dem entsprechenden Material erweist

sich jeweils bereits als Herausforderung.

Oben angekommen folgt der

Quergang über den Ausleger, welcher

im Wind ständig in Bewegung ist und

sich dreht. Auch beim jüngsten Training

blieben sie vom kühlen und kräftigen

Herbstwind im Churer Rheintal

nicht verschont. Aber die Witterung

können sie sich bekanntlich ja bei Einsätzen

auch nicht aussuchen.

Spezialisten aus mehreren Kantonen

Um solche Kundgebungen möglichst

sicher und im besten Fall innert kurzer

Zeit zu bewältigen, trainierten die

Die Seilspezialisten auf der Brücke einer Gasleitung.

Bilder: zvg.


CUMINAIVEL FREITAG, 13. JANUAR 2017

/// 5

«Wenn nötig rund um

die Uhr im Einsatz»

Das Flugplatzkommando 14 (Flpl Kdo 14) stellt während seines letzten WK in Sion

den subsidiären Einsatz zur Luftraumüberwachung zugunsten des WEF sicher.

«Cuminaivel» traf Oberst i Gst Pierre «Drago» de Goumoëns, Kdt Flpl Kdo 14, und

sprach mit ihm über den Jet-Betrieb ab Sion, und das Flpl Kdo 14.

Was sind die Herausforderungen,

welche Sie zu Beginn des WK meistern

müssen?

Die erste Herausforderung besteht für

mich darin, einen Bürger wieder zum

Soldaten zu machen. Die Aus- und

Weiterbildung in verschiedenen Bereichen

während der ersten Tage ist daher

sehr wichtig und erinnert jeden daran,

prozesskonform zu arbeiten und zu

denken. So gewährleisten wir Sicherheit

und stellen sicher, dass der Flugplatzbetrieb

von Milizsoldaten übernommen

werden kann.

Und was kennzeichnet den Jetbetrieb

ab Sion?

Das stets gute Wetter, welches in Sion

herrscht. Speziell am Militärflugplatz

Sion ist aber auch die ausgeprägte

gemischte Nutzung von Armee und

zivilen Akteuren. So etwas gibt es in

diesem Ausmass auf keinem anderen

Militärflugplatz. Das benötigt eine

gute Koordination, besonders wenn der

WEF-Einsatz durchgeführt wird.

Wie muss man sich den Flugplatzbetrieb

während des WEF vorstellen?

Im Gegensatz zu einem normalen WK,

bei dem für Übungen jeweils acht bis

zehn Jets gleichzeitig abfliegen, wird

beim WEF Einsatz gestaffelt gestartet.

Pro Stunde finden in der Regel zwei

Starts und zwei Landungen statt, von

früh morgens bis spät abends. Zudem

herrscht permanente Einsatzbereitschaft.

Das bedeutet: Wenn nötig, sind

wir rund um die Uhr im Einsatz.

Oberst i Gst Pierre «Drago» de Goumoëns, Kdt Flpl Kdo 14.

Erstmalig wird dieses Jahr das

Schütztenbataillon Bataillon de Carabiniers

1 bei Ihnen auf dem Flugplatz

Dienst leisten. Was sind die

Gründe dafür?

Die Verstärkung durch das Bat Car 1

habe ich aufgrund meiner Bedrohungsanalyse

und diversen, bereits durchgeführten

Übungen beantragt. Denn:

Wir müssen die Sicherheit auf dem

Flugplatz garantieren. Beim Militärflugplatz

Sion handelt es sich um einen

Spezialfall, weil er sowohl militärisch

als auch zivil genutzt wird. Aus diesem

Grund können wir nicht einfach

das ganze Gelände absperren. Das Bat

Car 1 wird in diesem Zusammenhang

einen wichtigen Beitrag zur Sicherung

des Flugplatzgeländes leisten.

Bild: Komm LW

Was für ein Gefühl ist es, den letzten

WK des Flpl Kdo 14 in Sion zu

absolvieren?

Damit sind schon Emotionen verbunden.

Und dennoch: Das Flpl Kdo 14 ist

und bleibt ein Walliser Verband – auch

wenn wir unseren neuen Standort in

Payerne beziehen. Aus diesem Grund

habe ich auch entschieden, das Abzeichen

des Flpl Kdo 14 beizubehalten.

Valeria und Tourbillon sowie der Adler

werden weiterhin unseren Badge zieren.

Komm LW


6 /// FREITAG, 13. JANUAR 2017 CUMINAIVEL

Cyberspace Security

5 Minuten für Sicherheit im Cyberspace

5 minutes pour la sécurité du cyberespace

5 minuti per la sicurezza del cyberspazio

d. auf Fotos und Dokumente zuzugreifen,

die sich auf den Geräten befinden;

e. mithilfe der Bewegungssensoren des

Telefons herauszufinden, um wie viel

Uhr man morgens aufsteht, wann

man essen geht …

Wie bei einer Feuerwaffe sollte man

also Vorsicht walten lassen und sein

Telefon stets so behandeln, als sei es

i n fi z i e r t.

Cyberangriff

Jeder Cyberangriff beginnt mit dem

Sammeln von Informationen. Aus

diesem Grund darf man Personen mit

kriminellen Absichten das Leben nicht

leicht machen, sondern muss Diskretion

wahren.

Alleine anhand eines Selfies, das im

Internet veröffentlicht wurde, kann man:

a. erkennen, dass Sdt XY im Dienst ist;

b. durch das sichtbare Abzeichen seiner

Einheit ermitteln, welche Truppe

Dienst tut, und daraus Rückschlüsse

darauf ziehen, wie viele Personen mit

Sdt XY im Dienst sind;

c. seinen Standort feststellen;

Ganz allgemein können alle Veröffentlichungen

(Tweets, Posts, Fotos ...), aus

denen unser Aufenthaltsort oder unsere

Gewohnheiten hervorgehen, missbraucht

werden.

All diese Informationen stammen aus

einem einzigen Post in sozialen Netzwerken.

Stellen Sie sich nun einmal vor,

was ein Angreifer alles herausfinden

kann, wenn er mehrere Personen überwacht

… Bleiben Sie also diskret.

Eine Person mit kriminellen Absichten

und ein wenig Fantasie kann schon mit

geringem Aufwand leicht in unsere

Telefone und Laptops eindringen. Ohne

Paranoia schüren zu wollen, man muss

sich bewusst sein, dass ein infiziertes

Smartphone verwendet werden kann,

um:

a. uns mittels GPS auf Schritt und Tritt

zu verfolgen;

b. uns über das Mikrofon des Telefons

abzuhören;

c. uns mithilfe der Kameras in Telefon

oder Laptop zu beobachten;

Attaque informatique

Après avoir collecté des informations, un

pirate informatique ira un pas plus loin et

tentera par exemple de s'introduire dans

votre ordinateur. Pour cela, les informations

que vous avez semées sur les

réseaux sociaux lui seront très utiles. S’il

voit, par exemple, par l’un de vos tweet

que vous faites partie d'un club de fitness,

il vous enverra un faux cadeau qui semble

venir dudit club. Le cadeau en question

pourrait être une batterie externe pour

smartphone, qui porte le logo du club

et qui semble parfaitement inoffensive.

Mais lorsque la batterie est connectée au

PC, ce dernier deviendra alors infecté.

A partir de ce moment, le pirate peut:

a. Se brancher à votre webcam

b. Voler vos documents

c. Voir ce que vous frappez sur votre

clavier. Ce dernier point est très

intéressant pour un hacker car, s'il

attend assez longtemps, il pourra

accéder au mot de passe de votre

messagerie électronique. A partir

de cet instant, l’intrus aura accès à

toutes vos données privées.

Le port USB est une porte ouverte sur

votre PC. Il convient donc d'être vigilant.

Une cyberattaque peut prendre des

formes très diverses.


CUMINAIVEL FREITAG, 13. JANUAR 2017

/// 7

Souvent, un hacker va combiner plusieurs

formes d'actions pour arriver à son

objectif. Néanmoins, il y une chose que

le pirate ne fera généralement pas:

a. Il n'affichera jamais une tête de

mort sur votre écran (image de type

« Independance Day»). L’intrus restera

patient et attendra dans l'ombre le

moment où il pourra voler l'information-clé.

Et même une fois sa mission

accomplie, il effacera ses traces et

vous ne remarquez jamais l'attaque.

Donc, lorsque vous traitez des informations

classifiées, ne laissez jamais

vos appareils personnels à proximité.

Ils sont peut-être infectés depuis

plusieurs mois.

Attacco informatico

Oggi la maggior parte delle persone

sa cos’è il phishing e tutti credono che

sarà facile riconoscere il tentativo di

attacco nel momento in cui un’e-mail

ci chiederà di aprire un documento o

di cliccare su un link. Ma non bisogna

dimenticare che un pirata che vi prende

specificamente di mira farà ricorso a

tutti i suoi mezzi per catturarvi nella sua

tela. L’hacker saprà tutto di voi e potrà

creare un’e-mail che non desterà i vostri

sospetti:

a. l’e-mail arriverà da una persona che

conoscete;

b. il contesto dell’e-mail vi sarà familiare

(club, associazione, ecc.);

c. il linguaggio utilizzato vi sarà familiare.

Quindi, se avete dubbi, ancora prima di

aprire un documento o di cliccare su un

link

– chiamate il mittente per chiedere

conferma;

– chiamate l’Help Desk per segnalare

un cyberincidente;

– in servizio / sul lavoro al DDPS, utilizzate

lo speciale tasto di Outlook.

Un hacker può facilmente prendere il

controllo di un computer passando attraverso

una periferica USB infetta. Ma

l’hacker può anche servirsi del Wi-Fi

per rubare i vostri dati. A tal fine, creerà

una finta rete Wi-Fi pubblica, da lui

controllata. La realizzazione di un attacco

di questo tipo è molto semplice e

richiede poco materiale. Immaginiamo

che un hacker installi una simile rete

Wi-Fi vicino a un accantonamento militare.

Ecco cosa potrà fare facilmente:

a. vedere ogni volta che una persona si

connette o si disconnette dal Wi-Fi e

quindi determinare la frequenza e la

durata dei pattugliamenti;

b. oltre a vedere il traffico sulla rete

Wi-Fi, il pirata può anche manipolarlo:

quando per esempio andrete

su www.gmail.com per consultare

le vostre e-mail, sarete reindirizzati

verso una pagina che assomiglia

all’originale; e dal momento in cui

cliccherete su OK, il pirata avrà

anche la vostra password.

Un Wi-Fi pubblico è un po’ come un

campo minato. Non si sa cosa nasconde…!zvg.

Bilder / Photos / Foto: zvg.


8 ///

FREITAG, 13. JANUAR 2017 CUMINAIVEL

«Bis jetzt ist es ruhig»

Die Militärische Sicherheit ist diejenige militärische Organisation, welche sicherheits-,

verkehrs- und kriminalpolizeiliche Aufgaben sowie Schutzaufgaben zu Gunsten

der Armee erfüllt. Sie erbringt zudem polizeilich anspruchsvolle Leistungen im

Rahmen von subsidiären Einsätzen zur Unterstützung von zivilen Behörden.

ak. Während dem World Economic Forum

erfüllt die Berufsorganisation der

Militärischen Sicherheit die Militärpolizei

(MP) alle Aufgaben als Polizei der

Armee. Mit bis zu 5'000 Armeeangehörigen

keine leichte Aufgabe. Besonders

im Bereich der Verkehrssicherheit

ist die Einheit gefordert, denn nicht jeder

Fahrer ist sich an die Strassenkonditionen

im Bündnerland gewöhnt. Rutschige

Fahrbahnen, lange Arbeitszeiten

und ungewohnte Fahrzeuge sind Gründe,

warum die Sicherheit im Verkehr

im Militär besonders gefördert wird.

Fokus Prävention

«Besonders im Verkehr können wir

präventiv viel bewirken und damit

Unfälle verhindern», so Oblt Roger

Schröder, Postenchef des MP Posten

in Thusis. Deshalb wird viel Zeit in die

Schulung und Beratung der Armeekader

und schlussendlich der Fahrer

investiert. Flankierend dazu werden

auch vermehrt Kontrollen auf den Strassen

gemacht. Kontrolliert wird unter

«Wichtig ist, dass jeder

AdA wieder gesund

ins Privatleben

zurückkehrt.»

Oblt Roger Schröder

anderem, ob wo nötig, Schneeketten

montiert oder die Ruhezeiten eingehalten

wurden. Oblt Schröder ist zufrieden,

denn trotz der bisher schwierigen

Wettersituation gab es bis jetzt nur geringfügige

Zwischenfälle: «Bis jetzt ist

es ruhig am WEF, hoffen wir, dass es

so bleibt».

Ein Fall für Generalisten

Von der Bekämpfung des Betäubungsmittelkonsums

bis hin zu Kontrollen der

Wache fällt einiges in den Aufgabenbereich

der MP. Die Polizisten müssen für

alles Mögliche ausgebildet sein, denn es

gibt beispielsweise nur eine sehr kleine

Kriminalabteilung bei der MP. Bei einem

so hohen Bestand an Soldaten am

WEF ist die Mithilfe der Armeeangehörigen

sehr willkommen. So konnten im

2016 dank Hinweisen auf Missbrauch

von Betäubungsmitteln Drogentests

durchgeführt und disziplinarische Massnahmen

ergriffen werden. Die Militärpolizei

ist rund um die Uhr über die Notfallnummer

0800 552 333 erreichbar.

Oblt Roger Schröder.

Dein Freund und Helfer am WEF.

Bilder: ph.


CUMINAIVEL FREITAG, 13. JANUAR 2017

/// 9

Hans rät: «Immer schön parkdiensten»

han. Während der vergangenen Tage hatten einige Armeefahrzeuge

respektive deren Führer bereits mit dem tiefen Temperaturen

zu kämpfen. Die Wetterprognosen lassen auf weitere

Herausforderungen schliessen. Hier einige Tipps, wie man

diesen am besten gegenübertritt.

Das Fahrzeug vor Fahrtbeginn sorgfältig überprüfen

und defektes Material ersetzen

Immer genügend Zeit für die Fahrt einplanen

Allen Schnee vom Dach wischen

Allradantrieb einschalten

Die Scheiben, die Aussenspiegel sowie das Nummernschild, die

Scheinwerfer und die Blinker gänzlich von Eis und Schmutz befreien

Immer bremsbereit sein

Langsam anfahren

Den Witterungsverhältnissen angepasst fahren

Schneeketten frühzeitig montieren

Ergänzungen:

- Kettenobligatorium bei Schnee für Duro und LKW;

die Ketten auf die Antriebsräder der gleichen Achse

montieren, bei Allradantrieb auf die hintere.

- Nachlese: Behelf für Motorfahrzeugführer, Ziffern 73

(Grundlagen) sowie 25 und 26 (Schneekettenmontage)

Ruhe bewahren – sich nicht hetzen lassen

Bild: tae. – Fotoassistenz: dk.


10 /// FREITAG, 13. JANUAR 2017 CUMINAIVEL

Insieme per la

sicurezza

Ensemble pour

la sécurité

Sotto la responsabilità d'impiego del Cantone dei

Grigioni, in questi giorni l'esercito sta fornendo

una volta di più un importante contributo per la

sicurezza dell'incontro annuale del World Economic

Forum (WEF) a Davos. La Polizia cantonale

grigionese, l'esercito e altri partner hanno predisposto

di comune accordo le relative misure di

sicurezza. La collaborazione è ben collaudata e

improntata alla comprensione e al rispetto reciproci:

un valido esempio del funzionamento della

Rete integrata Svizzera per la sicurezza.

L'obiettivo è di presentare la Svizzera quale perfetto Paese

ospitante e luogo sicuro per le conferenze internazionali.

Senza di voi, militari di milizia e personale di professione

dell'esercito, non sarebbe possibile garantire la qualità e la

quantità richieste per un simile impiego. Le vostre conoscenze

professionali e quelle in ambito civile, la vostra esperienza

di vita e il vostro impegno quali cittadine e cittadini in uniforme

sono indispensabili per l'esercito. Noi sappiamo di che

cosa siamo garanti e assolviamo il nostro compito con convinzione

e dedizione. Ciò contribuisce alla sicurezza del nostro

Paese, una sicurezza che, in ultima analisi, è la base del

nostro benessere.

Con il vostro impegno personale fornite un prezioso contributo

all'adempimento del compito dell'esercito. Il vostro

comportamento è il biglietto da visita ben visibile dell'esercito

nei confronti dei nostri ospiti, della nostra popolazione e

dei nostri partner. Sono convinto che siete consapevoli di

questa grande responsabilità. Pertanto mi aspetto che osserviate

rigorosamente le regole d'impiego e di comportamento

e che le facciate rispettare in maniera sistematica laddove

necessario.

Auguro a tutti voi un impiego coronato dal successo. Fate

tutto il possibile per adempiere il vostro compito in modo

sicuro, professionale e senza incidenti. Siate vigili in ogni

momento! Vi ringrazio del vostro impegno per il nostro esercito

e per la sicurezza del nostro Paese.

Divisionario Jean-Marc Halter

Capo dello Stato maggiore di condotta dell'esercito

e comandante dell'impiego sussidiario di sicurezza «ALPA ECO 17»

Ces jours-ci, l’armée s’apprête, une nouvelle fois,

à apporter une contribution essentielle à la sécurité

de la rencontre annuelle du Forum économique

mondial de Davos (WEF), placée sous la responsabilité

d’engagement du canton des Grisons. Elle

s’est jointe à la police cantonale des Grisons et à

d’autres partenaires pour élaborer en commun les

mesures de sécurité à appliquer dans ce contexte.

Leur collaboration bien rodée est empreinte de

compréhension et de respect mutuels: un bon

exemple pour le Réseau national de sécurité.

Davos est l’occasion rêvée de présenter la Suisse comme un

parfait Etat hôte et un emplacement sûr pour les conférences

internationales. Sans vous, militaires de milice et personnel

professionnel de l’armée, il ne serait pas possible de mener

un engagement d’une telle ampleur et d’une telle qualité.

L’armée a besoin de vos connaissances civiles, de votre expérience

de la vie et de votre engagement en tant que citoyens

en uniforme. Tous, nous savons pourquoi nous nous engageons

et nous agissons avec conviction et dévouement. Cela

contribue à assurer la sécurité de notre pays, sécurité qui

constitue le fondement de la prospérité de ses habitants.

Par votre engagement personnel, vous fournissez une contribution

précieuse à l’accomplissement de la mission de l’armée.

Face à nos invités, notre population et nos partenaires,

votre attitude et votre comportement sont la carte de visite de

l’armée. Je suis persuadé que vous êtes pleinement conscients

de la grande responsabilité que vous portez. J’attends donc

de vous que vous vous en teniez strictement aux règles d’engagement

et de comportement et appliquiez, si nécessaire, les

mesures requises.

Je vous souhaite plein de succès à l’engagement. Soyez

fiables et professionnels dans l’accomplissement de votre

mission pour prévenir tout accident. Restez toujours attentifs!

Je vous remercie de votre engagement en faveur de notre

armée et de la sécurité de notre pays et vous prie d’agréer,

Mesdames et Messieurs les militaires, mes salutations les

meilleures.

Divisionnaire Jean-Marc Halter

Le chef de l’Etat-major de conduite de l’armée

et commandant de l’engagement de sûreté subsidiaire «ALPA ECO 17»


CUMINAIVEL FREITAG, 13. JANUAR 2017

/// 11

Le chef de

l'héliport «Stilli»

Un héliport spécial pour le WEF. Le directeur de vol adjoint Jürgen Rüegg nous informe.

pd./gv. Pendant l'année, Jürgen Rüegg

effectue des contrôles de performance

sur des camions à Rothenbrunnen.

Pendant le WEF, il est l'adjoint de Guido

Federspiel et, par conséquent, le chef de

l'héliport avant et pendant le WEF.

«Les hélicoptères

arrivent en continu.»

Jürgen Rüegg

«Notre mission est de gérer un héliport

pour des vols civils et de droit international»,

nous explique-t-il. Quand on

parle de vols de droit international, il

s'agit, par exemple, de transports de

chefs de gouvernements ou de ministres.

«Nous nous occupons aussi de vols

civils mais il s'agit exclusivement de

participants au WEF. Nous avons de

nombreux partenaires sur place comme

Skyguide qui aiguille les hélicoptères

pour nous», rajoute le chef de l’héliport.

Les défis

Quels sont les plus grands défis? «La météo

et le froid: Quand il fait froid, tout gèle et

les hommes aussi. Moi-même, j'ai appris à

supporter le froid car c'est la dixième fois

que je suis au WEF», nous explique Jürgen

Rüegg, domicilié à Davos. «Nous devons

prendre en compte la météo aux lieux

d'envol, au Walensee et ici à Davos. La plupart

des hélicoptères ne peuvent atterrir

qu'à vue et ici, à Davos, ce n'est pas possible

d'atterrir en utilisant uniquement les

instruments.» Plus de 500 hélicoptères

sont attendus pendant la semaine d'engagement

et environ un tiers des vols sont rendus

difficiles par la météo. Qu'est-ce qui se

passe si un hélicoptère ne peut pas atterrir?

«Dans ce cas, le transport est effectué par

train ou en limousine», précise Jürgen

Rüegg. Cela fait douze ans qu'il fait partie

des chefs d‘intervention volants (CIV),

organisation de milice. Il connaît très bien

les particularités de ce métier.

Arrivée d'un chef d'état

Il y a de la place pour onze petits et huit

grands hélicoptères sur l'héliport. «En cas

d'arrivée d'un vol de droit international,

l'héliport est fermé pour tous les vols

civils. Après, c'est souvent un peu agité

parce que les vols civils arrivent les uns

après les autres, comme sur un tapis roulant»,

nous dit l’homme experimenté. Le

trafic aérien est ouvert pour les vols civils

entre 8 et 22 heures et pour les vols de

droit international 24 heures sur 24.

Frage des Tages: Welchen Bezug haben Sie zum Kanton Graubünden?

Bilder: as. / ph. / eg.

Nils Lukacs, Securitas

Dies ist mein erster Einsatz am WEF.

Ich wohne eigentlich in Deutschland,

meine Grosseltern betreiben jedoch

eine Bäckerei in Chur. Zudem snowboarde

ich sehr gerne in Lenzerheide.

Mein Dienst dauert während des ganzen

WEF. Ich bin gerne angetreten

und es gefällt mir, ausser morgens

wenn es zu kalt ist eher weniger.

André Stirnimann

Oberstlt i Gst aus Luzern

Als Kind und während meiner Jugend

gings immer hier hoch ins Ferienhaus

der Eltern nach Rueras.

Später kam dann sogar eine Bündner

Freundin aus der Region hinzu.

Mittlerweile bin ich Kurskommandant

der Gebirgsspezialisten und als

solcher gehören die Berge von Graubünden

immer wieder zu meinem

Einsatzgebiet.

Kevin Wenger

Soldat aus Schwarzenburg BE

Den Kanton kenne ich nur durch

meine Zeit im Militär. Ich bin nun

schon zum zweiten Mal hier, aber das

WEF ist für mich eine Premiere. So

weit habe ich es vorher nie geschafft.

Graubünden ist für mich als Fahrer

vor allem eine Durchgangsstation mit

dem Fahrzeug. Aber ich muss sagen,

hier oben in den Bergen ist es der totale

Frieden.


12 /// FREITAG, 13. JANUAR 2017 CUMINAIVEL

Kopf des Tages:

Yvonne Monsch

Bild des Tages

Bild: eg.

ac. Eigentlich kommt Yvonne Monsch

aus dem Unterland. Die gebürtige

Zürcherin wohnt aber seit 15 Jahren in

Davos und hat hier eine neue Heimat

und ihren Ehemann gefunden. In perfektem

Bündner Dialekt erzählt sie

deshalb von den Vorzügen, die der Ort

auch während des WEF zu bieten hat.

«Die leeren Pisten

sind ein Geheimtipp.»

Yvonne Monsch

Chur, 12.01.2017, 14:12

Etwas gesehen – etwas gehört?

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Rufen Sie uns an!

058 469 16 22

News im Web täglich auf:

www.cuminaivel.ch

Impressum

Herausgeber: Gemeinschaftsproduktion der

Kantonspolizei Graubünden und der Schweizer Armee

Redaktion: Kapo GR, EVB, EVL, FUB, LBA Infoline

Cuminaivel: 058 469 16 22

E-Mail: redaktion@cuminaivel.ch

Verantwortliche:

Senti Anita, C Komm Kapo GR

Oberst Regazzoni Graziano, C Komm EVB

Ausgaben: Erscheint vom 12.01. – 21.01.2017

Bild: jp.

«Es ist eine spannende Abwechslung

für die ganze Stadt. Zudem sind die

Skipisten schön leer, ein echter Geheimtipp!»

Die ungewohnte Militärund

Polizeipräsenz nimmt Monsch

gerne in Kauf. «Natürlich gibt es

Plätze, die während des Anlasses unzugänglich

sind. Aber darauf kann

man sich im Voraus einstellen.» Dass

es im Vergleich zu früher klar mehr

Sicherheitsvorkehrungen gibt, sei augenfällig.

«Aber das ist verständlich

nach allem, was auf der Welt so passiert

ist.»

Für sie ist klar: Der Ort und die Re -

g ion profitieren vorwiegend vom

WEF. Monsch freut sich deshalb auf

den hohen Besuch aus aller Welt.

«Wer weiss, vielleicht kommt ja der

eine oder andere Gast später als Tourist

nochmals nach Davos zurück.»

Mi kann kaina

im Zun halta!

Illustration: han.

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