Sprengelfanzine

sprengelfanzine

Ein Fanmagazin für den Sprengelkiez im Wedding in Berlin/Mitte. Durchgehend illustriert. Ein Kaleidoskop des Kiezes, künstlerisch verpackt.

WASESSONSTNOCHGIBT

Alles für die Katz

Keine gute Nachbarschaft ohne Katzen! Die

Schnurromaten im Kiez sitzen in den Fenstern oder

quietschen vom Balkon. Manchmal werden sie

gesucht, verstecken sich in Kellern oder bei Nachbarn

unterm Schrank. Bekannt und beliebt bei den Kindern

sind Serafina, Ottilie, und der schwarze Kater Scotty

vom Nordufer. Fragt man die Katzen, so gefällt es

ihnen hier im Sprengelkiez. Allerdings könnten die

niedlichen Spatzen der Umgebung kommunikativer

sein und die süßen Mäuse, die hier herumlaufen nicht

so kontaktscheu. Hier gilt es noch sehr viele Vorurteile

abzubauen, bevor Katz und Maus zusammen kommen.

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Der Intergalaktische Kulturverein e.V.

Lioba Reckfort, die Regisseurin, ausgebidet in

Kultureller Kommunikation und Theaterwissenschaften

gibt bekannt: Der intergalaktische Kulturverein

hat endlich seine Rakete gebaut und kann im

Jahr 2017 abheben. Der Countdown läuft. Per aspera

ad astra! Wer mitfliegen will, meldet sich unter

dieser Adresse in 13353 Berlin: Sprengelstraße 15,

im 2. Hinterhof, Erdgeschoss, rechts.

Der Schulgarten, meistens betreut von

Waltraut Schulz-Paul und

Paula Stockmann

Im Schulgarten in der Tegeler Straße, da wo im

Sommer der Mohn blüht und sich die Schnecken

eine gute Nacht wünschen, da kann jeder, der Lust

dazu hat, ein wenig mitgärtnern. Zur Kontaktaufnahme

Freitag Nachmittag vor Ort nachfragen, oder

im Nachbarschaftsladen Auskunft holen.

Cat me if you can

Zwischen Anemonen, Ringelblumen, Mohn liegt ein

Klops aus Fellen.

Die Ohren zum Radar wie eine Fledermaus.

Mit Tatzen eines Löwen gleich.

Will nicht bellen.

Oh! Der Graus!

Gelbe Augen starren.

Meine Knie wer`n weich!

Ich wünscht` ich wär `ne Maus.

Oh Graus!

Besser nicht, denn das Tier ist ganz erpicht, mit mir

zu spielen.

Einen Gummimotor kann ich hören.

Wer hat das Ding nur aufgezogen?

Schnurren, das ist klar, können nicht sehr viele.

Und auch schreien wie die Gören.

Der Rücken erst – gespannt – der reinste Flitzebogen!

Sanft dahingefläzt, wie ein altes Kissen, in der Sonne

brezelnd, ohne auf die

Uhr zu schauen.

Eine Katze liegt im Garten!

Bitte nicht verraten!

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