Sprengelfanzine

sprengelfanzine

Ein Fanmagazin für den Sprengelkiez im Wedding in Berlin/Mitte. Durchgehend illustriert. Ein Kaleidoskop des Kiezes, künstlerisch verpackt.

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SKANDAL „Der Winter kommt wieder…!“’, steht auf der Frontseite einer mysteriösen Berliner Zeitung, die ein

Taxifahrer an seinem Stand am imaginären ‚Kunstgalerieplatz’ liest. Das alltägliche Leben dort wird von Bahram

Amir Panahi detailgetreu abgebildet. Es kommt Freude auf, wenn man sich darin vertieft. 36 Personen unterschiedlichen

Alters, 3 Hunde, 2 Katzen, 6 Vögel agieren. An bestimmten Stellen hält der Asphalt nicht stand,

Löwenzahn macht sich breit, sprießt. Da fährt ein Blinder mit einem Motorroller. Ein Papierdrachen und zwei undefinierbare

Vögel konkurrieren mit einem Jumbo-Jet. Ein Blumentopf samt Kaktus fällt vom Fensterbrett eines 1.

Stocks. An gleich zwei Stellen liest man die Aufschrift: ‚Ron was here!“ Ein Bus fährt zur Tinastraße. Irgendwo ist

auch der Telespargel zu erkennen, die Mitte Berlins markierend.

In The

Town...

WherE

i

Was

Born

TheRe

lived....

Nachhaltiges Dummschwätzen - auf der Suche nach Authentizität & Andersartigkeit

Ein hippes Statement und eine Aufforderung an alle quartiersmanagementzeitalter zur Guerillaontologie

hier im Umfeld! Es wird Zeit, dass die lokalen zurückkehren. Statt Mittel -und Oberschichtleben

Akteure zu modernen Protagonisten

vielfach zu unterstützen,

werden, die statt

sollte gentrifiziert werden.

Vielfalt mehr Diversität leben!

Eine arme Unterschicht

Selbstfixiertheit müssen wir

sollte durch ein bedürfnisloses

durch gesunden, individuellen

Prekariat ersetzt wer-

Egoismus ersetzen und

den. Statt miteinander zu

statt der vielen Eingliederungsmaßnahmen

reden, sollte es mehr Komgration

ist Intemunikation

geben und wir

gefordert. Wer rurale

müssen unbedingt viele

Wurzeln hat, der muss eben

Ideen in Kreativität verwandeln!

urban werden! Wer hier in

Sonst bleiben wir ewig

der Nachbarschaft beim

im Universum nebenan.Nur

Linksabbiegen die Zeitlinie

so können wir authentisch

verändert, sollte im Post-

leben. So einfach ist das!

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