Mostler 5 2004

mostler

d’r Mostler

Zeitschrift des MOST

(Motorrad-Oldtimer-Stammtisch Vlbg. Oberland)

Ausgabe Nr.. 5 Sommer 2004

Schutzgebühr 3,00 €


Motorrad-Oldtimer-Stammtisch - Zweck:

Wir sind eine Interessensgemeinschaft, die alte Motorräder restauriert,

instandhält und fährt. Die Beschäftigung mit dieser Thematik sehen wir als

gemeinschaftsfördernd – wir tragen zur Erhaltung von technischem Kulturgut

bei.

Unser Stammtisch soll eine offene, unkomplizierte Gemeinschaft für

Erfahrungsaustausch und Organisation gemeinsamer Ausfahrten sein, zu dem

alle Interessierten gerne willkommen sind. (dz. Mitgliederstand ca. 35)

Wer macht was ?

Ausschuss-Team:

Paul Peter, Sabine und Stefan Graber,

Klaus Amann, Alexander Petrovic, Wolfram Gabriel

Ansprechpartner des MOST:

Wolfram Gabriel, Blinzig 13, 6820 Frastanz.

Schriftverkehr: Alexander Petrovic, Wichnersiedlung 8,

6844 Altach,

Ausfahrten:

Chronik:

Klaus Ammann

Stefan Graber

Kassier: Paul Peter, RAIBA Frastanz, Blz. 37424

Konto „Oldtimer Stammmtisch“ Nr. 30.081.129

MOSTLER-Redaktion, Gestaltung und Druck:

Wolfram Gabriel und Alexander Petrovic

Für den Inhalt ist der jeweilige Autor verantwortlich

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Was steht in diesem Mostler - Inhaltsverzeichnis

Thema

Seite

Vorwort aus der Redaktion 4

Abenteuer Südtirol – Erlebnisbericht

Einer 4-Tages-Ausfahrt im Mai 2004 5

Restauration einer PUCH TF

(Exportmodell für Schweiz) 12

Geschichtliches 17

Frauen und Motorräder anno dazumal

Zündungseinstellung - TIP für den noch besseren Funken 19

Unser Stammtisch – So begann es

Fortsetzungs-geschichte Teil 2 24

Photo-Quiz 26

Terminkalender – wichtige Termine 27

Kleinanzeiger „Verkaufe – Suche“ 28

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Vorwort aus der Redaktion:

Wer kennt nicht das seltsame Geräusch aus der Motorrad-Garage in den ersten

April-Tagen, wenn sich draußen die Schneewächten an den Straßenrändern

zurückziehen und die Temperaturen langsam aber sicher wieder über den

Gefrierpunkt bewegen.

Klar – es sind die kratzenden Hufe unserer eingesperrten Oldtimer-

Motorräder, die Frühlingsluft wittern und sich auf die erste Ausfahrt freuen.

Ist die Batterie geladen, haben die Reifen genügend Luft, wie steht’s mit dem

Ölstand ? Wie reagiert der Kickstarter auf die erste Abwärtsbewegung seit

Monaten, funkt die Kerze noch oder läuft der Vergaser über ?

All diese Fragen sind beim Erscheinen dieser neuen MOSTLER-Ausgabe

hoffentlich schon geklärt. Als „körige“ Oldtimerfans haben wir natürlich unsere

Gefährte schon längst aus dem Stall geholt und die ersten Ausfahrten

bestritten.

Sollte es beim einen oder anderen (wetterbedingt....) noch nicht dazugekommen

sein, sei er hiemit herzlich eingeladen, einen Blick auf den aktualisierten

Ausfahrtenplan zu werfen und alle auf sämtlichen Teilemärkten ergatterten

Ersatzteile in die Maschine einzubauen.

Ausfahrten tun der Maschine und dem Fahrer gut. Noch mehr Spaß macht’s,

wenn eine Gruppe eine gemeinsame Fahrt unternimmt.

Besonders an jene, die sich vor Pannen oder vorm Wetter fürchten und sich

deshalb scheuen, mitzufahren, sei die nachfolgende Erklärung gewidmet:

Unsere Motorräder haben im Gegensatz zu den modernen Plastikbombern eine

echte Seele und einen Charakter. Beides zu ergründen ist des Mostlers Pflicht.

Jeder hat die Gelegenheit, diese Eigenheiten seines Gefährtes zu

erleben=erfahren – schliesslich lernt man am besten aus gefundenen Fehlern

und hat daraufhin wieder genug Gesprächsstoff am nächsten Stammtisch.

Einen schönen Saisonstart „mit Fett und Öl“ und vor allem viele unfallfreie

Oldtimer-Kilometer 2004 wünscht

Die Redaktion

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Abenteuer Südtirol –

Erlebnisbericht einer 4-Tages-Ausfahrt im Mai 2004:

Gommr hür odr gommr net ins sagenumwobene Südtirol? Diese Frage

beschäftigte einige fahrbegeisterte Mostler schon seit einigen Jahren. Bereits

zum vierten mal entschieden sich auch heuer wieder trotz furchterregender

Erinnerungs-Geschichten früherer Ausfahrtsteilnehmer 8 Mitglieder unseres

Stammtisches, in das „Abenteuer Südtirol“ zu starten.

Ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Ausfahrten ins Südtirol bestätigt die

„Sagenumwobenheit“. So startete die erste Fahrt sehr sehr naß – erst hinter

dem Reschenpaß hatte Petrus Erbarmen mit den ersten Mostlern, die sich ins

Südtirol wagten. Auch beim zweiten Anlauf ein Jahr später goß es aus vollen

Kübeln von Frastanz bis in die Nähe des Reschenpasses – dort nämlich endete

die lang geplante Ausfahrt für den Autor dieses Berichtes mit einem

fingergrossen Loch im Kolben der TFS.

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Endlich beim dritten Start ins heilige Land Tirol im Sommer 2002 wurde uns

das bestellte Kaiserwetter geliefert und die Fahrt entwickelte sich zu einem

der schönsten Ausflüge seit Beginn unseres Stammtisches. Die

verschiedensten kleineren technischen Pannen geben heute noch Anlass zum

herzhaften Lachen – damals empfand die gerissenen Seilzüge, das verlorene

Werkzeug und die Nummerntafel, die kaputte Brille und Batterie usw. natürlich

nicht jeder zum lachen.

Heuer soll die Fahrt ins Südtirol zu einem früheren Zeitpunkt, nämlich exakt

aus Anlass des Südtiroler Oldtimer-Motorrad-Bergpreises vom 20. bis 23. Mai

2004 stattfinden. Unser Ausfahr-Minister Klaus bemühte sich, geeignete

Unterkünfte für Fahrer und Motorrad in der Nähe von NALS zu buchen. Selbst

unser kleinster MOSTLER, Leon Graber (9 Monate alt) durfte in einem Auto

mit zum Bergrennen fahren. Allerdings (leider) nicht im geplanten Begleit-VW-

Bus von Stefan und Sabine für liegengebliebene Oldtimer-Motorräder, sondern

(aufgrund dessem technischem k.o. ) in einem PKW.

So standen am Christi-Himmelfahrts-Tag Sabine auf PUCH SV175, Klaus auf

BMW R60 mit Dagmar (Harley Davidson 1200), Rudi auf PUCH SGS 250, Emil

auf BMW R50, Werner auf PUCH TF250, Franz auf DKW NZ 250 und Wolfram

auf BMW R50 (sowie Stefan mit Leon im PKW) pünktlich und voller Vorfreude

auf das Kommende um 9:00

am

Frastanzer

Bahnhofsplatz zur Abfahrt

bereit.

Rasch wurden die

wichtigsten Fahrregeln

(Rückspiegel für den

Nachkommenden) und die

ersten Treffpunkte für

den Fall des

Verlorengehens einzelner

Fahrer besprochen und

dann die Boliden gestartet.

Photo oben: „Oh wenn mir doch nur ein Licht aufgehen würde“

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Alle – fast alle wollten, nur die SGS von Rudi meldete sich aufgrund eines

Total-Stromausfalles nicht zu Wort.

Nach oberflächlicher visueller Verdrahtungskontrolle ohne Findung eines

Fehlers und Überbrückung der Sicherung wurde auf die rasche Reaktion von

Rudi gesetzt, im Falle eines rauchenden Kabels die Stromzufuhr zu

unterbrechen. Diese etwas grobe Fehlersuchmethode führte schon in Bings und

dann in Braz zum rauchenden Erfolg – ein eingeklemmtes und weiters ein

scheuerndes Kabel wurde behelfsmässig repariert.

So trafen sich nach längerem Warten am Arlbergpass alle am ersten

Treffpunkt. Alle mit Ausnahme von Franz mit der ältesten und PS-schwächsten

Maschine. Keiner hatte ihn auf der Strecke stehen gesehen. Da zu einer DKW

aus den Kriegsjahren natürlich kein Handy passt, konnten wir keinen Kontakt

aufnehmen und mussten wohl oder übel davon ausgehen, dass Franz umgekehrt

oder schon weitergefahren sei. Leider konnten wir Franz auch bei der zweiten

vereinbarten Flüssigkeits-Nachfüllpause (für Fahrer, nicht für Motorräder) in

Flirsch nicht entdecken.

Ehre wem Ehre

gebührt – so

dachte sich die

PUCH SV175 von

Sabine, als sie in

die Nähe jener

Tankstelle vor

dem Reschenpaß

kam, an der vor

2 Jahren die

PUCH TFS250

von Wolfram

ihren letzten

Kolbenhub

ausatmete – und

erzwang

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meckernd, spuckend und ruckelnd einen Zwangshalt zum Gedenken an den

damaligen Aufenthalt ihrer Marken-kollegin.

Wie sich beim Blick in den Benzintank Gott sei Dank herausstellte, lag es nur

am fehlenden Treibstoff – schliesslich haben auch Motorräder und nicht nur

Fahrer Durst.

Nach überstandener Reschenpass-Erklimmung trafen wir uns im Südtirol auf

einer Sonnenterasse vor Mals zum verdienten Mittagessen. Stefan verpasste

Sabines Puch als Belohnung für die brave Fahrt zwischen Hauptspeise und

Kaffee noch einen neuen Kupplungsseilzug.

So rollten wir dann weiter gegen Süden – bis zur nächsten Hürde. Diese

bestand aus einer praktisch stehenden Autokolonne von Mals bis kurz vor

Meran. Kaum zu glauben quälten sich aufgrund des verlängerten Wochenendes

tausende Autos und Motorräder wie wir auf Meran zu. Unsere Motorräder

begannen aufgrund der Stauhitze und des Schritttempos bereits zu spucken,

als endlich die Ausfahrt Richtung Lana von Klaus als Vorreiter unserer Truppe

angesteuert wurde. Die letzten Kilometer über die ländlichen Dorfsträsschen

genossen wir und trafen spät um 18:00, aber wohlbehalten in unseren beiden

Privat-Unterkünften ein.

Leider ohne Franz, aber

schliesslich wäre die lange

Strecke und ermüdende

Staufahrt eine grosse Strapaze

für die DKW gewesen – dachten

wir, und plötzlich klingelte ein

Handy. Was dann über diese

moderne telefonische Einrichtung

von unserem Unterkunfts-Zimmer

aus über die Alpen nach

Vorarlberg und wieder zurück

gesprochen wurde, ist schwer zu

erraten. Es meldete sich nämlich

ein Fahrer einer DKW von einer

Tankstelle in Lana (ca. 100 Meter

von unserer Unterkunft entfernt).

Er sei nach erfolglosem Warten

am Arlberg, in Flirsch und Mals

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maus-alleine nach Lana gefahren und warte trotz seiner wenigen PS seit 15:00

bereits auf unsere Ankunft – logischerweise an der einzigen Tankstelle im

Dorf, wo der Durst für Maschine (und Fahrer) gestillt werden kann. So endete

dann der erste Tag glücklich in einer wunderschönen Gartenwirtschaft in Lana

für alle gestarteten MOST-Teilnehmer.

Unser Ausfahrtenminister Klaus hat für den kommenden Freitag eine

Ganztages-Ausfahrt in die Dolomiten durchgeplant – leider hat er nicht die

richtige Handy-Nummer von Petrus, den Wetterverantwortlichen im Himmel

gefunden. Wir starteten bei wolkenlosem Himmel über Meran, Dorf Tirol nach

Hafling, weiter über die Hochebene bis nach Jenesien und dann hinunter nach

Bozen. Gerade rechtzeitig zum Beginn eines kräftigen Gewitters landeten wir in

einer Pizzeria in der Bozner Altstadt und warteten bei herrlichem Mittagessen

auf die Sonne. Da trotz aufgetrockneter Strassen im Tal die Dolomiten im

Nebel bzw. Regen standen, entschlossen wir uns, nach Nals zu fahren, wo

bereits die Rennstrecke nach Obersirmian für den „Südtiroler Bergpreis für

Oldtimermotorräder“ am Samstag vorbereitet wurde.

Vom Start

beim

Schloss

Schwanburg

ging es ca. 5

Kilometer

auf einer 3

bis 4 Meter

breiten

Strasse mit

angenehmer

Steigung

von 14 % in

das ca. 600

Meter

höher gelegene Ziel. Die wunderschöne Fahrstrecke wurde von uns regelrecht

aufgesogen, endlich konnten mal alle Pferde unserer Oldtimer aus dem Stall

gelassen werden.

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Den ersten Lauf des Gleichmässigkeits-wettbewerbes am Samstag besuchten

wir nur als Zuschauer, da wir ja am zweiten Renntag (Sonntag) bereits wieder

den Heimweg antreten wollten. Ein Erlebnis erster Klasse, beginnend mit dem

Startraum mit ohrenbetäubender Zwei- und Viertakt-Akustik, posierten wir

uns während des Rennens an der Strecke, um alle die hervorragenden Bikes live

zu erleben. Die Befürchtung einer langsamen Gleichmässigkeitsfahrt schwand

bereits beim ersten

Vorläufer, Jim Redman auf

MV Agusta. Die

ausgewerteten Photos von

vorbeiflitzenden Rennern

mögen ein Zeugnis von der

Geschwindigkeit geben – von 5

photographierten Rennläufern

war bei 4 Photos nur mehr die

leere Strasse oder vielleicht

noch das Rücklicht zu

sehen......

Leider konnten wir am

nächsten Tag den zweiten

Lauf bei völlig trockener Fahrbahn und strahlend blauem Himmel nicht mehr

geniessen, da für uns die Heimfahrt geplant war. Die Wettervorhersagen

liessen nur eine Vernunftentscheidung zu, nämlich über den niedrigsten Pass

(Reschen) wieder nach Hause – eine richtige Entscheidung, wie das

Schneetreiben und der starke Wind am Arlbergpass bewies.

„Südtirol – Ein Abenteuer“. Damit dieser Titel noch manifestiert wird, seien

ganz am Rande noch einige kleinere technische Details erzählt. So z.B. wird

unser lieber Werner auf TF250 vermutlich einen Wanderpokal erhalten – nicht

etwa für ein mehrfach gewonnenes Rennen, sondern für seine dritte verlorene

Nummerntafel im Südtirol. Dies könnte unter anderem daran gelegen sein, dass

seine TF einfach die „schnellste steirische Norton“ unseres Stammtisches ist.

(weitere Details siehe Chronik).

Nun, wie bei allen schönen Erlebnissen, denkt man gerne daran zurück, aber

natürlich auch nach vorne – Die nächste Südtirol-Ausfahrt zum Bergpreis von

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Nals müsste mindestens 5 Tage dauern, damit auch die vielen Dolomitenpässe

entsprechend gewürdigt werden können.

Autor: Wolfram Gabriel

Umgangssprachliche Motorrad-Marken-Bezeichnungen anno dazumal:




NSU stand nicht nur für „Neckars-Ulmer-Motorradwerke“, sondern

auch für:“Nudel Sieder Ulm“ oder für „Noch sehr unsicher“.

Eine BMW war nicht nur das Synonym für „Bayrische Motoren Werke“,

das Motorrad war auch unter „Bayrischer Mistwagen“ bekannt.

Schließlich stammte zwar eine DKW von „Deutscher Kraftwagen“

Gerne wurde aber der Slogan „Die Kunden weinen“ oder „Deutscher

Kinderwagen“ verwendet.

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Restauration einer PUCH TF 250

(Ein Bericht von Daniel Müller aus Bad Ragaz über ein 1950 in die Schweiz

eingeführtes österreichisches Motorrad als Exportmodell).

Im Dezember 2000 kaufte ich diese PUCH TF Baujahr 1950. Eigentlich war es

eher ein Zufall, dass es ausgerechnet eine PUCH war – denn dieses Motorrad

stammt aus einer Sammlung von etlichen verschiedenen Motorradmarken.

Ich suchte irgendetwas zum restaurieren – etwas „für noch nicht so

eingefleischte Restaurierer“, also eine Nachkriegsmarke, bei der man noch

relativ leicht zu Ersatzteilen kam.

Beschreibung des Zustandes beim Kauf:

Die PUCH war rot (Anm. der Redaktion: die TF war in der Farbe rot in

Österreich nicht erhältlich, nur als Exportmodell) mit goldenen Zierlinien.

Perfekt im

Orginalzustand,

außer der

Zylinderkopf und

das Scheinwerfer-

Lampenglas fehlte.

Bemerkenswert

war

der

Soziussattel mit

Gepäckbrücke und

der hintere

Gepäcksträger.

Die hinteren

Fußrasten waren

lediglich aus zwei gebogenen Metallrohren gefertigt. Bei den vorderen

Fußrasten wurde ebenfalls improvisiert – es wurde einfach eine Eisenstange auf

den Rahmen geschweißt, diese zurechtgebogen und die Fußrastengummis

draufgeschoben.

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Auch war anstatt des orginalen Kickstarters schlichtweg ein anderer auf die

Welle aufgeschweisst.

Der Motor war fest.

Und wie fest er war.

Tagelang versuchte ich

mit Rostlöser und

diversen Hilfsmitteln–

leider ohne Erfolg. Es

blieb nichts anderes

übrig als zu Hammer

und Meißel zu greifen.

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Restaurierung und Neuaufbau:

Der Zylinder wurde auf das nächste Übermaß ausgeschliffen und mit neuen

Kolben bestückt. Ebenfalls wurde die Kurbelwelle überholt. Die Kupplung wurde

mit neuen Scheiben belegt; Ölpumpe und Getriebe blieben orginal.

Alle lackierten Teile habe

ich sandgestrahlt und

wieder in rot lackieren

lassen. Sämtliche

Chromteile wurden

ersetzt außer beim

Benzintank, welcher im

Orginalchrom verblieb.

Die kleinen verbleibenden

Beulen nahm ich dabei in

Kauf.

Felgen, Speichen und Nippel wurden neu bestellt und von einem Profi montiert.

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Der Zusamenbau war

dann die schönste

Arbeit

ohne

nennenswerte

Vorkommnisse.

So sieht sie nun nach der fertiggestellten Restaurierung aus – nicht mehr ganz

100 % Orginal, aber mir gefällt sie so! Mit den Burgess-Auspufftöpfen wirkt

sie ein wenig sportlich und im Ton deutlich agressiver.

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Einige Daten zur TF 250 (entnommen aus dem PUCH-Buch von H. Weishaupt:

Hubraum 248 ccm, Leistung 12 PS bei 4500 U/min

Produktion 59.601 Stück

Doppelkolben-Zweitaktmotor

Batterie-Zündanlage, Graugusszylinder mit

Leichtmetallkopf, seitenwagentauglich bis 75 kg

Farben: elfenbeinbeige mit roter Beschneidung, ab 1952

schwarz mit weiss/roter Beschneidung. (andere Farben

nur für Export)

Einiges würde ich jetzt sicher anders machen – aber mit der Methode „learning

by doing“ macht man so seine Erfahrungen.

Autor: Daniel Müller (Bad Ragaz, CH)

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Geschichtliches – Frauen und Motorräder anno dazumal:

Sport ist unfraulich !!!

Hatten die männlichen Verkehrspioniere Probleme, anerkannt zu werden, so

war es für die radelnden oder motorisierten Frauen doppelt schwer, wenn

sie „diesen modischem Sport“ frönten.

Es galt als unschicklich, ja sogar als unanständig, sich in einer Hose auf ein

Fahrzeug zu begeben. Überhaupt jede Sportart galt als unfraulich. Die Frau

sollte ihre drei Reiche „Kinder, Küche, Kirche“ nicht verlassen. 1896 hatten in

Lustenau zwei junge

Frauen mit dem

Radfahren begonnen,

nachdem sie im

Dachboden heimlich

die

ersten

Fahrübungen

absolviert hatten.

Im Jahr danach

ritten „bereits deren

fünf das Stahlross“.

Skandalös erschien

das Verhalten der

Tochter des

Lustenauer

Oberlehrers

Hämmerle, die im

März 1899 einen

fünfjährigen Bub

niedergefahren und

verletzt hatte und

Emanzipierte Frau:

die attraktive Bürserin Maria Wachter in den 30-er Jahren.

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sich im darauffolgenden Sonntag erdreistete, mit ihrem Freund einen

Radausflug zu machen. Der Chronist dazu: Das Radfahren muss nicht gesund

sein für das schöne Geschlecht, wenn man so ein kaltes Herz bekommt.“

Über die Bregenzer Radfahrerinnen, die abends spazieren fuhren, hieß es:

„Diesen Damen wäre sehr zu empfehlen, sie würden ihre freie zeit zu ihrer

besseren Ausbildung in der Hauswirtschaft, benützen, denn ein vernünftiger

Mann wird ganz sicher lieber eine tüchtige Hausfrau in sein neues heim

einführen, als eine gute – Radlerin.“

Noch Ende der 20-er Jahre wurden zwei Radfahrerinnen, die moderne

„Dächlekappen“ trugen, vom Götzner Pfarrer aus der Kirche geschickt.

Ähnlich wie den Radlerinnen erging es den ersten Frauen, wenn sie ein

Motorrad, einen PKW, einen LKW, einen Traktor oder einen Bus steuerten. Es

dauerte Jahrzehnte – eigentlich bis in die jüngste Vergangenheit – bis dies als

Selbstverstänlichkeit angesehen wurde.

Verkehrsentwicklung in Vorarlberg

(Quelle: Verkehrsgeschichtliche Sammlung Willi Rupp, Amt der Vlbg. Landesreg. Abt. Statistik)

Jahr Motorräder PKW LKW+Bus Gesamtzahl

1905 42 11 53

1911 86 64 150

1920 29 41 42 112

1925 367 323 199 889

1930 1071 541 315 2024

1935 1483 670 379 2710

1945 1615 405 387 2741

1950 5777 1970 1113 9550

1960 24254 12791 2048 43227

1970 23807 40535 3985 75560

(Abschrift aus einer Sonderbeilage der Vorarlberger Nachrichten aus dem

Jahr 1999, Autor Willi Rupp.)

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Technik-Beitrag „Zündung einstellen, aber richtig“:

Die richtige Einstellung der Zündung bereitet vielen immer noch

Schwierigkeiten, besonders durch die Veränderung der Oktanzahl des heutigen

Benzins im Vergleich zu den 50er Jahren, geschweige denn noch früher.

Wer eine PUCH aus den 50er Jahren fährt, wird sich freuen, wenn er im

Handbuch liest, wie einfach die Zündeinstellung mit einem Stift ist, welcher

genau zum Zündzeitpunkt in der Kurbelwelle einrastet.

Für eine Grobeinstellung reicht das sicher aus. Will man mit der Puch aber auch

etwas rasanter unterwegs sein, ohne das Motorrad bzw. den Kolben zu

„verheizen“, muss man jedoch der Zündeinstellung etwas mehr Augenmerk

widmen.

Vorerst ein wenig Theorie:

Eine Nocke, die meist am Lichtmaschinenanker sitzt, hebt den Unterbrecher

an, wenn die Nocke richtig steht, öffnen sich die Kontakte gerade dann, wenn

der richtige Zeitpunkt ist, d.h. wenn der Kolben eine gewisse Anzahl von

Millimetern (Vorzündung) vor dem oberen Totpunkt steht. Genauer kann man

den Zündzeitpunkt in Graden vor dem oberen Totpunkt angeben. Wir bleiben

aber vorerst bei den Millimetern.

Wie kann man feststellen, wann der Unterbrecher öffnet?

Mit freiem Auge sieht man natürlich fast nichts. Ein praktikables Verfahren ist

folgendes:

Die Unterbrecherkontakte sind geschlossen, sodass man ein Stückchen

Seidenpapier oder Zigarettenpapier dazwischenklemmen kann, an welchem man

leicht zieht. Wenn nun die Kontakte sich zu öffnen beginnen, lässt sich das mit

ein wenig Gefühl leicht feststellen.

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Die elegantere Methode ist aber ein Lämpchen zwischen Unterbrecher und

Masse. Man sucht jenen Punkt, an des das Lämpchen nicht weiß, ob es ausgehen

oder leuchten soll. Das ist der Zündzeitpunkt. Am einfachsten bringt man an

den Kabeln Krokodilklemmen an und verwendet eine alte Lampenfassung von z.B.

einem Moped. Gedreht wird am Anker, bei den Puchs mit einem 11er Schlüssel,

oder man muss Not oder Übel vorsichtig am Hinterrad drehen, wobei natürlich

ein Gang eingelegt sein muss.

Jetzt heißt es auszumessen, um wie viel Millimeter der Kolben vor dem oberen

Totpunkt steht.

Das geht am genauesten, wenn man den Zylinderkopf abnimmt. Man misst vom

Kolbenboden bis zur Zylinderwand, wenn der Kolben im oberen Totpunkt steht,

bei einem Doppelkolbenmotor wie dem der Puch muss am hinteren Kolben

gemessen werden.

Man notiert sich das Maß und dreht die Kurbelwelle verkehrt, dass der

Zündzeitpunkt vor dem O.T. (oberer Totpunkt) liegt. Ein leichter Kick auf den

Kickstarter genügt, um die Drehrichtung festzustellen.

Wir stellen jetzt die Kurbelwelle so, dass der Unterbrecher gerade zu öffnen

beginnt (aha – Zigarettenpapier!).

Jetzt messen wir wieder und notieren uns den Wert. Nun muss nur noch der

O.T vom Zündzeitpunkt abgezogen werden, und wir haben die Vorzündung in

Millimetern.

Es gibt natürlich auch noch Möglichkeiten, bei montiertem Zylinderkopf die

Zündung durch das Kerzenloch einzustellen, aber davon vielleicht das nächste

mal.

Damit die ganze Einstellerei aber auch richtig funktioniert, müssen die

Unterbrecherkontakte immer parallel stehen. Ältere Unterbrecher mit

Einstellschrauben müssen unbedingt ganz gerade sein. Ansonsten verstellt sich

der Unterbrecherabstand mit jeder Umdrehung und kann so nicht exakt

eingestell werden. Sollten die Unterbrecher ungleich abgebrannt sein (ist fast

immer der Fall) nimmt man entweder gleich neue Kontakte oder man feilt sie

mit einer Kontaktfeile plan.

Je stärker die Kontakte abgebrannt sind, desto früher „springt“ der Funke,

d.h. die Vorzündung wird größer! Bei starkem Abbrand kann das um mehrere

Millimeter mehr Vorzündung ergeben!

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Um wieder auf richtige Verhältnisse zu kommen, muss man die

Unterbrecherkontakte auf den richtigen Abstand bringen und den Amboss

verstellen.

Merke: Vergrößerung des Unterbrecherabstandes gibt mehr, Verkleinerung

weniger Vorzündung.

Ganz Schlaue könne jetzt meinen, die Zündung gänzlich mit dem

Unterbrecherabstand einzustellen.

Der Kontaktabstand bei voller Öffnung darf allerdings nicht über 0,5 mm

betragen, besonders bei Motoren mit hoher Drehzahl fängt sonst der

Unterbrecher an zu flattern.

Ich habe mir bei meiner SGS-Super damit geholfen, dass ich eine zweite

Unterbrecherfeder eingebaut habe. Das Motorrad dreht nun „ohne Ende“ ohne

im oberen Drehzahlbereich Zündaussetzer zu haben. Ideal ist aber ein Abstand

von 0,3 mm, normal sind 0,4 mm.

Der Abstand der Kontakte darf aber nicht zur Einstellung der Vorzündung

verwendet werden!

Am besten ist, den Abstand etwas knapper einzustellen und dann auf das

richtige Maß mit einer Kontaktfeile aufzufeilen. Dies hat auch den Vorteil, dass

man immer plane Kontakte hat.

Auch das Kunststoffklötzchen, welches an der Nocke liegt, unterliegt einem

gewissen Verschleiß. Deshalb soll man den Schmierfilz immer mit Heißlagerfett

schmieren, da sich ansonsten auch die Zündung verstellt.

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Durch die heute verwendeten Benzinsorten kann man die Zündung ruhig etwas

mehr vorstellen, als in den Handbüchern der 50er Jahre angegeben ist. Ich

habe meiner Puch ca. 9 mm mm Vorzündung gegeben, statt den vorgegebenen

6,5 bis 7 mm. Je höher man aber

den Motor verdichtet, desto mehr

muss man auch die Vorzündung

zurücknehmen. Ansonsten hat man

schnell ein Loch in den Kolben

gebrannt – Siehe nebenstehendes

Photo von Wolframs Kolbenschaden

and der Puch TFS!

Bei der Puch muss man mühsam den

Anker lösen und dann verstellen,

wenn man die Zündung einstellen

will. Da mir das zu aufwendig war,

habe ich in die Grundplatte

Längslöcher bei den

Halterungsbohrungen gefeilt. So

kann ich mühelos die Grundplatte

und somit die Zündung verstellen.

Achtung: Es ist auch mir schon öfter passiert, dass sich dauernd die Zündung

verstellt und sie nicht genau eingestellt werden kann. Bei mir lag es daran, dass

sich die Niete, mit welcher das Kunststoffklötzchen am Unterbrecher

befestigt ist, gelockert hat – unbedingt kontrollieren!

Auch die Bohrung der Hammerachse kann ausgeschlagen sein.

Bei einer neuen Unterbrechernocke muss das Kunststoffklötzchen an die

Nocke angepasst werden, da sich die Zündung ansonsten schnell verstellen

würde. Das geschieht am einfachsten dadurch, dass man einen Streifen

Schleifpapier verkehrt über die Nocke legt, das Klötzchen anpresst und den

Streifen mehrmals durchzieht.

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schnell einmal eine Stunde dafür drauf.

Wie ihr seht, ist

die richtige

Einstellung der

Zündung eine

Geduldsache. Ein

neuer

Unterbrecher ist in

5 Minuten montiert.

Will man aber die

Zündung richtig

einstellen, geht

Ich hoffe, euch einen kleinen Einblick in die Zündeinstellung gegeben zu haben.

Nur nicht aufgeben, wenns nicht auf Anhieb klappt – Übung macht den Meister!

Autor: Alexander Petrovic

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FORTSETZUNGS-GESCHICHTE (aus Heft 1)

Unser Stammtisch – so begann es:

Sehr schnell wurde von den 7 ersten Frastanzer Motorrad-Oldtimer-

Werteisen-Veredlern Klaus, Elmar, Martin, Jacques, Max, Harald und Wolfram

erkannt, dass Ersatzteile das Um und Auf waren. Nach Plünderung des

heimischen Motorradhändlers Gantner nach PUCH-Teilen kam es 1995 zum

ersten Auslands-Aufenthalt, sprich Ausflug nach Steyr in Oberösterreich zu

einem Teilemarkt.

Nicht so bequem wie heute per Internet, aber schon anhand einer Sammlung

von Explosionszeichnungen mit Ersatzteil-Nummern wurden einzelne Firmen

entdeckt, die BMW, PUCH etc. Teile liefern konnten.

An eine Tatsache sei wehmütig zurückgedacht – die ersten von uns besuchten

Teilemärkte waren durchwegs mit echten, brauchbaren Orginal-Altteilen

bestückt – heute hat sich das leider gewandelt. Es soll ja damals schon Mostler

gegeben haben, die in Ermangelung eines gesuchten, aber nicht gefundenen

Motorrades ein, zwei, ja sogar drei Ersatzmotoren für den bereits vorhandenen

Oldtimer gehortet haben.

Während der ersten Restaurationen entwickelte sich ein reger

Erfahrungsaustausch – so wurden Firmen gefunden, die z.B. Chromteile in

neuem Glanz erscheinen ließen (oder auch nicht, wie einige mit leidvoller

Erlebnissen aus einem heimischen Betrieb erfahren mussten); Fachleute, die

dem sogenannten Kupferwurm Herr wurden (und natürlich nach wie vor als

Ansprechpartner für LIMA- und Zündungsprobleme zur Verfügung stehen – wie

z.B. unser „master of darkness“ Hans Grabher in Frastanz). Weitere

Oldtimerfreunde, die z.B. einer bekannten Kolben-Hersteller-Firma

nahestanden, gesellten sich zu unserem Kreis und ermöglichten neben

Kolbenlieferungen u.a. auch Zylinderhonungen.

Wurden die ersten Ausfahrten vorsichtig noch im nahen Walgau bestritten,

ging es später z.B. ins Hochmontafon zu weiteren Oldtimerfans sowie in den

süddeutschen Raum zu Veranstaltungen in Weingarten etc. Eine Reihe von

Pokalen und schönen Erinnerungsphotos erzählen von damals.

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Gleich von Anfang an wurden diese schönen und vor allem unterhaltsamen

Ereignisse in einer handschriftlichen Chronik festgehalten. Beginnend mit Eva

Nasahl, über Wolfram und Paul wird diese Tradition heute von Stefan trotz

aktuellerer Methodiken so weitergeführt. An erster Stelle der

Berichterstattung stehen natürlich die fast nie vorkommenden Pannen und

Irrfahrten.

Unsere rührige Seele Harald erkannte als Organisator der ersten Stunde sehr

bald die Notwendigkeit, die MOST-Idee in einer „Fahne“ zu dokumentieren,

sprich ein Stammtisch-Logo zu entwerfen. Dieses wurde dann zwar auf

verschiedenen T-Shirts gerne getragen, nie aber entsprechend unserem

bescheidenen Motto in allzu auffälliger Werbung präsentiert.

Vorarlberg ist schön, aber klein – so weiteten sich die Aktivitäten des MOST

auch bis zum ersten Messebesuch in Tulln in Niederösterreich aus. Dieser

erste 3-Tages-Ausflug mit Freunden aus dem LKH Feldkirch per ÖBB

entwickelte sich zu vertieften (gemeint ist der Flüssigkeitspegel im Glas)

Gesprächen über gewünschte und ergatterte Ersatzteile bis in die entlegensten

Buschenschenken des Dorfes.

Grillfeste, Weihnachtsfeiern und sogar eine „Most-interne“ Hochzeit rundeten

das bisherige „kulturelle“ Geschehen ab.

Damit die Benzingespräche auch über die nasskalte Jahreszeit nicht

verstummen können, gibt’s nach wie vor alle 3 Wochen die Gelegenheit, an

unserem Stammtisch-Abend im Gasthaus LINDE in Göfis teilzunehmen. Sehr

erfreulich ist es, dass wir jetzt eine von allen gern besuchte Wirtschaft mit

einer netten Wirtin gefunden haben.

Allen jenen, die in den vergangenen Jahren zum Wohle unseres Stammtisches

beigetragen haben, vor allem Harald und Jacques, sei an dieser Stelle ein

herzliches Danke ausgesprochen.

Autor: Wolfram Gabriel

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Mostler 5/2004 Seite 25 von 28


Photoquiz:

Diesmal handelt es sich um ein Photo eines teilnehmenden Gespannes an

einem Motorradrennen in Vorarlberg.

Die Quizfragen lauten:

Von wo nach wo fand das

Rennen statt (Wo steht

die prägnante Kirche im

Hintergrund...) ?

Wer waren die damaligen

Fahrer und Beifahrer auf

der Gespannmaschine

Um was für eine Maschine

handelt es sich?

Autor: Wolfram Gabriel

Einige wertvolle Tips:

Das Rennen fand im Jahre

1946 statt. Es handelte sich

um bekannte Vorarlberger

Rennfahrer – Die Initialen des

Fahrers waren „JB“. Die

Kurve, um welche die

Rennfahrer in bravöser Art

driften, kann heute noch von

fleissig-fahrenden Mostlern

auf Asphalt befahren werden.

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Terminkalender – Interessante Events:

17. Juli 2004 (9:30-17:00)

Nostalgica – Zimbapark Int. Klassiker/Oldtimertreffen

Veranstalter: Oldie Scheune Dornbirn, Beim Zimbapark in Bürs

Info: Burkhard Fussenegger, 0664-4413531, www.zimbapark.at

18. Juli 2004 (Beginn 9:00)

Motorrad-Oldtimertreffen in Weiler

Veranstalter: MSC Weiler. Gelände der Fa. Farben Morscher in Weiler

Info: msc-weiler@aon.at

16.-18. Juli 2004

8. Int. Motorrad-Veteranenrallye

Veranstalter: Oldtimerfreunde Montafon, Aktivpark in Tschagguns

Info: Hansjörg Pfefferkorn 0664-3580006, info@pfefferkorn.cc

8.-11. Juli 2004

Silvretta Classic

Veranstalter: Motorpresse und Montafon-Tourismus

Info: www.silvretta-classic.de

28. August 2004 Motorrad-Oldtimer-Treffen in Weingarten

19. September 2004 Oldtimertreffen in Lindau

(weitere Termine im Detail siehe Mostler-Ausfahrtenliste)

Stammtisch-Abend: alle 3 Wochen an einem Mittwoch abend (20:00 Uhr)

in unserem Stammtisch-Lokal:

Gasthaus LINDE, Runggels 52, 6811 GÖFIS, Tel. 05522-31365, (Fam. Lampert)

Nächste Stammtisch-Termine 2004:

14. Juli, 4. August, 25. August, 15. September, 6. Oktober, 27.

Oktober, 17. November, 8. Dezember, 29. Dezember 2004.

Wochen-Ausfahrt: Je nach Wetter jeden Mittwoch 18:30 (vollgetankt und

pünktlich) vor dem Interspar Altenstadt (vis a`vis Baumax Rankweil).

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Kleinanzeiger

„Verkaufe – Suche“:

VERKAUFE:

• PUCH TF Vordergabel und Vorderrad 100.- €; Denfeld Sitzbank (BMW

R50 etc.) 100.- €; Lichtmaschine inkl. Anker für R27 100.- €;

[Alexander Petrovic, 05576-75824]

• Vorderrad für DKW NZ 350 [Marzellin Tiefenthaler, 05522-53054]

• PUCH SGS 250, Zustand 1-2, Preis VB, ohne Papiere

PUCH SVS 175 zum Restaurieren, mit Papiere, Preis VB [Paul Peter,

05522-43097]

• Sitzbank für Triumph Tiger 500 [Glatzl Franz, 05522-51360]

• PUCH-Roller Baujahr 1960, Liebhaberfahrzeug, 150 ccm, Farbe

dunkelgrau/hellgrau, 2 Sättel, restauriert, sehr guter Zustand.

[Wolfram Gabriel, 05522-52315] VB 2300.- €

SUCHE:

• DUCATI SS900 Baujahr 1977 (Tausch gegen BMW R60 möglich)

[Klaus Amann, 0650-5329796]

• Alle Literatur zu FELBER-Beiwagen-Produkten, vor allem vor dem 2.

Weltkrieg

Handschalthebel samt Kulisse für NSU OSL 351, Baujahr 1937.

[Wolfram Gabriel, 05522-52315]

Achtung:

Oldtimer-themenbezogene Inserate unter „Verkaufe“ und „Suche“ sind für alle

Stammtisch-Mitglieder GRATIS.

Redaktionsschluss für den nächsten MOSTLER: Anfang November 2004

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