Wirtschaftszeitung_20022017

livingbox

Branchen &Betriebe: Teststrecke

für Hoteliers Seite 14

Geld &Geschäft: Indexpolicen

stehen hoch im Kurs Seite 17

Leben &Wissen: Die Sprache

der Kostüme Seite 25/26

DIEWIRTSCHAFT

Münster |Münsterland

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Ausgabe 1/2017

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Im Bann der Abschotter

Die USA und Großbritannien verweigern sich zunehmend dem globalen Handel. Präsidentenwechsel

und Brexit drohen auch die Unternehmen im Münsterland inMitleidenschaft zu ziehen.

Der neue US-Präsident

Donald Trump baut Handelsmauern,

die britische

Regierung bereitett

den Brexit vor, und die

türkische Politik wird

zunehmend unberechenbarer.

Auch die

Unternehmen imMünsterland

spüren immer

stärker die Auswirkungen

globaler Turbulenzen

auf ihr Geschäft.

Es geht um

mehrere Mil-

liarden Euro

Auslandsumsatz.

Allein in

die drei Länder USA,

Großbritannien und Tür-

kei, die alle in politischen

Turbulenzen stecken, ex-

portieren Unternehmenn

aus dem Bezirk der In-

dustrie- und Handels-

kammer (IHK) Nord

Westfalen in Münster

Waren und Dienstleis-

tungen im Wert vonüber

3,6 Milliarden Euro. Wie

Prof. Dr. Bodo Risch,

stellvertretender IHK-Hauptgeschäfts-

Hauptgeschäftsführer,

dieser Zeitung erklärte, erreicht

allein der Export vonrund500 Betrieben

aus dem Münsterland und der Emscher-

Lippe-Region in das Brexit-Land Großbritannien

ein jährliches Volumen von 1,6

Milliarden Euro. In den USA, wo der neue

Präsident Donald Trump täglich für neue

wirtschaftspolitische Unruhe sorgt, erreichte

der Wert der Geschäfte aus der

Region im vergangenen Jahr einen Wert

von 1,5 Milliarden Euro.

Allerdings spiele bei den münsterländischen

Ausfuhren in die USA der Maschinenbau

eine große Rolle, so Risch. „Diese

Branche steht bei der Abschottungspolitik

Trumps nicht so im Fokus.“ Der stellvertretende

IHK-Hauptgeschäftsführer

sieht in dieser Branche vor allem auch

deshalb einen Zwang zum Einkauf ländischen Know-hows, „weil der USaus-

Maschinenbau antiquiert ist“.

Hinzu kommen für die heimischen Exporteure

politischen Unsicherheiten in

einigen europäischen Nachbarländern –

etwa inFrankreich und den Niederlanden,

wo rechteKandidaten bei den Präsidenten-

bzw.Parlamentswahlen eine bedrohlich

starke Zustimmung erwarten

können. Das trifft dann sogar das münsterländische

Handwerk: Es gebe vor allem

enge geschäftliche Kontakte in die

Niederlande, berichtete der Pressesprecher

der Handwerkskammer Münster,

Michael Hoffmann.

►Fortsetzung auf Seite 2

OFFEN GESAGT

Vielfalt kann

schützen

uch am Münsterland ge-

die politischen Ahen Turbulenzen

in wichtigen Handelsnationen

wie den USA und Großbritannien

nicht vorbei. Milliardenschwere

Exportvolumina

verbinden die Region mit den

Krisenländern.

Doch im Gegensatz zu vielen

anderen Gegenden Deutschlands

hat das Münsterland

einen gewaltigen Vorteil: Die

Hidden Champions, die es in

der Region in großes Zahl gibt,

sind auf dem Weltmarkt in

ihren Sparten überlegen.

Auch US-Präsident Trump dürfte

seinem Land diese Waren

nicht vorenthalten wollen und

deshalb hier von Zöllen absehen.

Außerdem steht China als alternativer

Markt zur Verfügung.

Auch wenn die dortige

Wirtschaft nicht mehr ganz so

stark wächst wie in der Vergangenheit,

wird sich die

Volksrepublik –vor allem auch

wegen Trumps Abschottungspolitik

–zunehmend zur führenden

ökonomischen Macht

der Welt entwickeln.

Die Wirtschaft im Münsterland

hat in der Vergangenheit immer

wieder ihre hohe Flexibilität

unter Beweis gestellt. Basis

für diese schnelle Reaktionsfähigkeit

ist vor allem die mittelständische

Struktur der regionalen

Betriebe. Großkonzerne

erweisen sich hingegen in der

Regel als schwerer lenkbare

Kolosse –können sich somit

auch auf politische Umbrüche

nur verspätet einstellen.

Jürgen Stilling

„Ein dynamisches Jahr“

Statistisches Bundesamt bewertet die Wirtschaftsleistung positiv

Die deutsche Wirtschaft hat Ende

2016 zu altem Schwung zurückgefunden.

Nach einer Delle im Sommer

zog die Wirtschaftsleistung

von Oktober bisDezemberum0,4

Prozent gegenüber dem dritten

Quartal an, wie das Statistische

Bundesamt jetzt in Wiesbaden

mitteilte.

Befl

ügelt vom Konsum

und vom Bauboom

wuchs Europas größte

Volkswirtschaft damit so

stark wie der Euroraum

insgesamt. Im dritten Quartal wardas

Bruttoinlandsprodukt (BIP) lediglich

4 198869 002009

2 0 0 0 8

um 0,1 Prozent gestiegen. Im Gesamtjahr

stand ein kräftiges Plus von 1,9

Prozent. Es war das stärkste Wachstum

seit fünf Jahren. Für dieses Jahr

sind Ökonomen zuversichtlich, sie sehen

allerdings große politische Unsicherheiten.

„Das gute vierte Quartal setzt den

Schlusspunkt hinter ein dynamisches

Jahr 2016. Deutschland ist spürbar

schneller gewachsen als im langfristigen

Durchschnitt“, erklärte KfW

-

Chefv

olkswirt Jörg Zeuner. Viele

internationale Turbulenzen seien wegen

der starken Binnenwirtschaft

kaum auf Deutschland durchgeschlagen.

Abgehängt wurde Europas Konjunkturlokomotive

zum Jahresende unter

anderem von Spanien (plus 0,7 Prozent)

und den Niederlanden (plus 0,5

Prozent). Im Gesamtjahr wuchs das

BIP in den Niederlanden kräftig um

2,1 Prozent. Die Regierung kann gute

Nachrichten rund vier Wochen vor

der Parlamentswahl gebrauchen. Die

französische Wirtschaft gewann vor

dem Wahljahr ebenfalls anSchwung

und legte Ende 2016 um0,4 Prozent

zu.

In Deutschland trugen nach vorläufigenDaten

der Statistiker die Kaufl

ust

der Bundesbürger und die Ausgaben

des Staates maßgeblich zum Wachstum

Ende 2016 bei. Der Staat habe

seine Konsumausgaben deutlich erhöht,

erklärte die Behörde.

Im Vorjahresvergleich legtedas preisbereinigte

BIP von Oktober bis Dezember

um 1,2Prozent zu. Für dieses

Jahr hat die deutsche Wirtschaft nach

Angaben der Statistiker bereits ein

Plus von 0,5 Prozent sicher.

dpa

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2 MACHER &MÄRKTE

Global zählt

die Qualität

Die münsterländischen Firmen haben trotz

der politischen Krisen gute Exportchancen

Zunächst war die Aufregung bei den

Unternehmen im Münsterland nicht

sehr groß: Kurz vor der Amtseinführung

des neuen US-Präsidenten Donald

Trump resümierte der Hauptgeschäftsführer

der Industrie- und

Handelskammer (IHK) Nord Westfalen,

Karl-Friedrich Schulte-Uebbing,

eine Umfrage unter Firmen der Region:

„DieUnternehmen warten ab.“

Inzwischen ist die Verunsicherung

gewachsen.

Diese Verunsicherung hat

jüngt der deutsche Außenhandelsverband

BGA in

ungewöhnlich scharfer

Form auf den Punkt gebracht:

US-Präsident Trump sei ein „von

sich absolut überzeugter und machtbesessener“

Familienunternehmer ohne

Bindung zur sozialen Marktwirtschaft,

Donald Trump verunsichert auch die Exporteure

imMünsterland.

sagte BGA-Präsident Anton Börner. Mit

dem Gewinn der Wahl habe Trump nun

sein „Traumunternehmen“ bekommen

und betrachtedie USAals sein Unternehmen.

Er handele nach seinem Lebensmotto

„Ich gewinne immer“,

meinte Börner. „Deshalb

haben es Vernunft, Logik

und Kompromissbereitschaft

schwer,mit ihmauszukommen.“

Auch im Münsterland

zeichnet sich in Ansätzen

eine Neuorientierung ab. So

sei inzwischenfür fastalle größeren

Firmen in der Region China ein

wichtigerAbsatzmarkt, weiß der stellvertretende

IHK-Hauptgeschäftsführer Prof.

Dr.BodoRisch. Vorallem nach dem Austritt

der Amerikaner aus der Transpazifischen

Partnerschaft (TPP) hat die Bedeutung

Chinas einen weiteren Schub bekommen.

Doch vor allem viele kleine mittelständisch

Unternehmen im Münsterland haben

im globalen Wettbewerb einen gewaltigen

Vorteil. Sie produzieren und

verkaufen Spezialprodukte hoher Qualität,

zu denen es auf dem Weltmarkt keine

Alternative gibt. Plötzlich, da ist sich

Risch sicher, wirken der Brexit und

Trumps Eskapaden ohnehin nicht, sondern

nur mit großer Zeitverzögerung.

„Wohl erst 2019 wird etwas deutlich

spürbar“, erwartet der Außenwirtschaftsexperte

der IHK.

Für viele überraschend spielen neben

dem Brexit und der wirtschaftspolitischen

Neuausrichtung in den USA auch

die unruhigen Zeiten in der Türkei in der

Region eine beachtliche Rolle. Betriebe

und Dienstleister aus dem IHK-Bezirk

(Münsterland und Emscher-Lippe-Region)

erwirtschaften mittürkischen Kunden

einen Exportumsatz von mehr als

500 Millionen Euro. „Jetzt ist die Atmosphäre

schwierig“, weiß Risch aus Gesprächen

mit betroffenen Unternehmern.

„Man darf auch die wichtige Brückenfunktion

der Türkei in den Nahen Osten

und nach Russland nicht unterschätzen“,

so der Wirtschaftsprofessor.

Weiterhin entscheidendster Faktor bleibt

für den deutschen – und somit auch

münsterländischen Außenhandel –der

Export in die Länder der Europäischen

Union, vor allem in die Eurozone. Während

insbesondere Griechenland noch

lange ein Sorgenkind sein dürfte, gibt es

guteNachrichten aus Spanien: Der spanische

Arbeitsmarkt ist auf dem Wegder

Besserung. Im vierten Quartal 2016 sei

die Arbeitslosenquote auf 18,6 Prozent

gesunken, teilte das nationale Statistikamt

mit. Ein Jahr zuvor hattesie noch bei

20,9 Prozent gelegen. Jürgen Stilling

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Redaktion: Claudia Bakker (verantw.)

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Objektkoordination: Frank Micheel,

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MACHER &MÄRKTE 3

Mit Feuer und Flamme

Professionelle Unterstützung hilft dabei, Probleme in der Ausbildung zulösen. Ein einmaliges Projekt

in den Kreisen Coesfeld und Borken wurde erfolgreich beendet, doch das Engagement geht weiter.

Begeisterung für eine Ausbildung muss man wach halten –auch wenn zwischendurch einmal die Funken fliegen.

Ein Beispiel aus dem betrieblichen

Alltag: Der Ausbilder ist mit den Leistungen

des Lehrlings nicht zufrieden,

das Vertrauen ist gestört. Oder:

ein junger Mann fühlt sich überfordert,

es gibt Streit mit anderen Auszubildenden,

man macht sich gegenseitig

Vorwürfe. Lösungen sind gefragt.

Und diese gibt es.

„Die Einbindung vieler Partner, darunter

ist auch die Arbeitsagentur,

hat sich sehr gut bewährt.“

Solche und ähnliche Fälle

durch professionelleHilfezur

Zufriedenheit aller Beteiligten

zulösen –das ist der Ansatz

eines bundesweit einmaligen

Projekts, mit dem Lehrlingeebenso

angesprochen wurden wie Betriebsinhaber

bzw. Ausbilder.

Der etwas sperrige Name: „Vermeidung

von Ausbildungsabbrüchen und Abbrüchen

betrieblicher

Qualifizierungsmaßnahmen

durch eine

Assistenz“. Die

Aufgabe: Es soll

vermieden werden,

dass junge

Dr. Michael Oelck

Leuteihreberufl

i-

che Ausbildung

abbrechen, wenn es –aus ganz unterschiedlichen

Gründen – im Betrieb zu

Problemen oder zu Konfl

ikten kommt.

Die Assistenz: Profis helfen bei der Lösung

den Lehrlingen und den für die Ausbildung

Verantwortlichen ganz individuell

–und anonym.

„Die Unterstützung zur Bewältigung von

Problemen stieß aufüberraschend starke

Resonanz bei Betrieben und Lehrlingen,

aber auchbei Eltern und in den Schulen“,

freut sich Christoph Bruns, Hauptgeschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft

Borken. Und der Hauptgeschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, Dr.

Michael Oelck, ergänzt: „Die Einbindung

vieler Partner, darunter ist auch die Arbeitsagentur,

hat sich sehr gut bewährt.“

Die beiden Handwerksorganisationen

haben das mit öffentlichen Mitteln geförderteProjekt

vonNovember2014bis November

2015 durchgeführt –und machen

seitdem in eigener Regie und mit eigenen

Mitteln weiter. Die erfolgreiche Durchführung

des Projekts in den Kreisen Borken

und Coesfeld habe gezeigt, dass ein

hoher Bedarf an

Unterstützung

bestehe, heißt in

in dem Abschlussbericht.

„Da konnten wir

nicht einfach aufhören,“

sagen

Bruns und Dr.

Oelck überein-

f ikte gebe es auch

stimmend. Denn Konfl

weiterhin –und der Einsatz für eine Lösung

lohne sich für jeden Auszubildenden.

Probleme erkennen – Probleme lösen.

Das ist und bleibt die Kernaufgabe bei der

Vermeidung vonAusbildungsabbrüchen.

Und es sollte keiner so utopisch sein, zu

glauben, dass es in der Ausbildung keine

Probleme gebe, weiß Dr. Oelck. Die liegen

keineswegs nur darin begründet,

dass eine junge Frau oder ein junger

Mann nicht die richtige Berufswahl treffen.

Probleme aus Sicht der Betriebe: geringeMotivation

der jungen Leute, Unzuverlässigkeit,

häufiges Fehlen. Und aus

Sicht der Lehrlinge: Über-oder Unterforderung,

mangelndes Verständnis von

Vorgesetzten und Kollegen, private Krisen.

„Insgesamt geht es darum, dass die Kommunikation

gestört ist“, erläutert Christoph

Bruns. Er sieht darindie Hauptursache

für Probleme und Konfl

ikte. Und genau

das werdezunehmend erkannt, dazu

habe das Projekt beigetragen.

Das Vorhaben wurde durch intensiveÖffentlichkeitsarbeit

bekanntgemacht. So

wurden Lehrkräfte und Schülerinnen

und Schüler in Berufskollegs der Kreise

Borken und Coesfeld über die Initiative

informiert, das Projekt wurde in Innungsversammlungen

und auf sechs Berufsorientierungsmessen

vorgestellt. Alle Aktionen

warenbegleitet vonFlyern und Informationen

im Internet.

Viele Erkenntnisse fließen in die weitere

Arbeit ein. Zum Beispiel, dass Persönlichkeitsförderung

immer wichtiger wird. Dr.

Oelck: „Noch mehr Betriebe müssen erkennen,

dass jungeLeute heuteanders ticken

als noch vor einigen Jahren. Personalentwicklung

muss zum Thema werden.“

Christoph Bruns hebt dabei einen

weiteren Aspekt hervor: den Bedarf an

Fachkräften im Handwerk. Der lasse sich

nur durch qualifizierte Ausbildung sichern.

Der Wettbewerb um Nachwuchskräfte

habe längst begonnen. Das betonen

die am Projekt beteiligten Experten.

Auch deshalb sei es wichtig, Ausbildungsabbrüche

zu vermeiden –und weiter daran

zu arbeiten.

Weitere Informationen unter www w.kh-

borken.de und www w.kh-coesfeld.de.

Hubertus Kost

Foto: dpa/Waltraud Grubitzsch

Erfolgreich bei der Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen –darüber

freuen sich die Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft

Borken, Christoph Bruns (l.) und der von Coesfeld, Dr. Michael

Oelck.

Foto: Hubertus Kost

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4 MACHER &

Alte Zechen –neue Perspektiven

Westfälischer Pragmatismus schafft neue Perspektiven: Das Tecklenburger Land bereitet sich auf die

Zeit nach dem Ende des Steinkohlen-Bergbaus vor

Der Beschluss des Deutschen Bundestages

über den Ausstieg aus dem

subventionierten Steinkohlenbergbau

in Deutschland sorgte vor zehn

Jahren im Tecklenburger Land für

Schrecken. „Jetzt gehen hier 500

Jahre Bergbau zu Ende“, erinnert

sich Uwe Manteuffel, Geschäftsführer

der Schnittstelle Kohlekonversion,

an seinen

ersten Gedanken,

als er von

der Entscheidung

erfuhr.

Die Menschen Uwe Manteuffel

befürchteten,

dass durch das

für das Jahresende

2018 angekündigte Aus für die

Steinkohle, das mit der Streichung

der Revisionsklausel im Jahr 2011

endgültig besiegelt wurde, auch die

Region vor dem Aus stehen würde.

„Jeder Wandelprozess ist eine

große Herausforderung.“

In knapp zwei Jahren ist Schluss

mit der Förderung der Anthrazitkohle,

machen die letzten Zechen

dicht, fahren die Kumpel der RAG

Deutsche Steinkohle zu ihrer letztenSchicht

unterTage, im Tecklenburger

Land bei der RAG Anthrazit Ibbenbüren

GmbH ebenso wie in der Bottroper Zeche

Prosper-Haniel.

Geschichte ist der deutsche Steinkohlenbergbau

mit dem Ende der Förderung

noch langenicht. Nachnutzung der Anlagen

und Strukturwandel werden die Region

noch Jahre, die Ewigkeitsaufgaben

Generationen beschäftigen.

Verantwortung zu übernehmen war für

den RAG-Konzern mit Sitz in Herne nicht

nur in den vielen Jahrzehnten des Steinkohleabbaus

selbstverständlich, das gelte

auch fürdie Zukunft, machen die Verantwortlichen

deutlich.

Den sozialverträglichen

Abbau

von Arbeitsplätzen

hat sich

das Unternehmen

ebenso auf die

Fahnen geschrieben

wie die Herausforderungen

der Nachnutzung.

Kohlekonversion heißt das Stichwort,

unter dem die Verantwortlichen der Kohlegemeinden

Hörstel, Hopsten, Ibbenbüren,

Mettingen, Recke und Westerkappeln

sowie die RAG Anthrazit IbbenbürenGmbH

gemeinsam Ideen entwickeln,

Weichen stellen und Möglichkeiten ausloten,

die die Region fit für den Strukturwandel,

für die Zeit danach machen.

„Jeder Wandelprozess ist eine große Herausforderung“,

weiß Uwe Manteuffel

aus langer berufl

icher Erfahrung. Natürlich

sei der Ausstieg aus der Steinkohle

ein Einschnitt, aber er sieht auch viele

Chancen und ist überzeugt, den Wandel

mit den Menschen vor Ort, die er in den

Noch drängen sich die Kumpel beim Schichtwechsel vor den Förderkörben –Ende 2018 geht mit dem Ende des Bergbaus

vergangenen Jahren als „sehr anpackend“

erlebt hat, zu meistern. „Da

kommt uns der westfälische Pragmatismus

zugute“, weiß er,dassdie meisten in

der Region eher auf realistische als auf

„spinnerte“ Nachfolge setzt.

In der Schnittstelle Kohlekonversion gilt

es, gemeinsam mit Bürgern, Verwaltungen,

Politikern sowie den Vereinen und

Verbänden vor Ort das gewerbliche oder

touristische Potenzial der Schachtanlagen

und Berghalden inder Stadt Ibbenbüren

und der Gemeinde Mettingen zu

erarbeiten. Das Jahr 2018, das für viele

Menschen in den Bergbaugemeinden zunächst

mit Schrecken verbunden war,

soll unter dem Motto „Gute Aussichten!

Zukunft. Ideen. Leben“ für eine starke

Region mit Perspektive stehen.

Insgesamt rund 90 Hektar Fläche umfassen

die Schachtanlage von Oeynhausen

in Ibbenbüren (70 Hektar), der Nordschacht

inMettingen (18 H

die Halden Hopstener Stra

dolfschacht in Ibbenbüren.

„Jetzt müssen Sie nur noc

hatte NRW-Wirtschaftsmin

Duin Mitte Januar salopp g

den Vertretern der Kohlereg

ren den Zuwendungsbesch

Jahre 2017 bis 2019 übe

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Im Tecklenburger Land endet 2018 eine Ära –die Erinnerung an Alltag un

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Um die Welt unter Tage zuerleben,

muss man nicht zwangsläufig

in den Schacht einfahren.

Einen spannenden Einblick in

den jahrhundertealten Steinkohlebergbau

gibt das Bergbaumuseum

in der Turbinenhalle des

ehemaligen 100-MW-Kraftwerks

auf dem Ibbenbürener Zechengelände.

Es lädt seine Besucher dazu

ein, in die Geschichte

des Bergbaus hineinzuschnuppern,

Maschinen

und Arbeitsgeräte anzuschauen

sowie sich in den Streckenund

Strebabbau zu vertiefen. Hundertevon

Ausstellungsstücken lassen

sie eintauchen in das Leben der Kumpel

und in die Steinkohleförderung,

die für das deutsche Wirtschaftswunder

nachdem Zweiten Weltkrieg von

herausragender Bedeutung war. Ein

ehrenamtliches Team von bergbaubegeisterten

Männern ist nicht nur zu

den Öffnungszeiten vor Ort, um Besucher

durch das Museum zu führen

und so die Bergbaugeschichtelebendig

zu halten, sie sind auch hinter

den Kulissen im Einsatz, zeichnen für

den Erhalt des Bergbaumuseums und

seiner Ausstellungsstücke verantwortlich.Das

vonHans Röhrs im Jahr

1990 gegründete Bergbaumuseum

Ibbenbüren wurde bis 2016 auch von

dem Bergingenieur, Bergbauhistorikerund

Autorgeleitet. Danach übernahm

Christian Israel das Ruder.Auf

eine ebenfalls sehr lange Tradition

blickt der Musikverein „Glückauf“

AnthrazitIbbenbüren zurück, der im

Jahr 2003 aus dem früheren Werksorchester

der damaligen Preussag

Anthrazit GmbH entstand.

Mit dem Sinfonieorchester, dem

Blasorchester und dem Steigerchor

musizieren drei Ensembles unter

dem Dach des 150Mitglieder starken

Vereins. Sie haben sich mit ihren

Konzerten und Auftritten über die

Region hinaus einen Namen gemacht.

So erfreuen sich die meist

ausverkauften Feierabendkonzerte

seit über sechs Jahrzehnten gr

Beliebtheit, zudem treten die b

Orchester und der Chor mit

breit gefächerten Repertoires

ums Jahr in Kirchen sowie im

men von zahlreichen Veransta

gen auf.

Eine davon ist die Barbara-Me

der Mettinger Pfarrkirche St.Ag

Zu der traditionsreichen Mess

lässlich der Feier des Namens

der Heiligen Barbara, der Sch

tronin der Bergleute, laden di

tholischen Arbeitnehmer-Bewe

gen(KA

B) St.Agatha und St. M

seit nunmehr zwei Jahrzehnten

Die drei Ensembles des Musikve

„Glückauf“ AnthrazitIbbenbüre

gleiten sowohl diefestliche Stun

dem meist bis auf den letzten

besetzten Gotteshaus als auch

anschließenden Empfang im P

heim mit Verantwortlichen au

Politik und dem RAG-Kon

„Glück auf, Glück auf! Der St

kommt …“, heißt es traditionel

Ende des offiziellen Teils, wen

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Die Barbara-Messe in der Pfarrkirche St. Agatha in Mettingen soll esauch nach 2018 weiter geben.

Foto: Dietlind


MÄRKTE

5

eine Ära imTecklenburger Land zu Ende.

Foto: RAG

ektar) sowie

ße und Ruh

loslegen“,

ster Garrelt

esagt, als er

ion Ibbenbüeid

für die

rgab. Rund

and die Entnimnördli-

chen Münsterland kosten. Inklusive der

Anteile der Kohlekommunen, des Kreises

Steinfurt und des Konzerns stehen der

Schnittstelle Kohlekonversion rund eine

Million Euro für die kommenden drei

Jahre zur Verfügung.

Zeit und Geld, die die Verantwortlichen

nutzen, Pläne für die Umwandlung der

beiden Schachtanlagen zu erstellen. Anders

als bei den Halden,die sich die Menschen

vorOrt als Landschaftsraumsowieso

legal oder illegal eroberten, solle ein

längeres Brachliegen der nicht mehr genutzten

Zechen Oeynhausen in Ibbenbüren

und Nordschacht in Mettingen vermieden

werden. Das ist Manteuffel wichtig

„Wir stehen unmittelbar vor der Auftragsvergabe

an ein Spezialbüro“, sagt er

zum aktuellen Stand der Planung und

macht deutlich, dass es schon bald um

konkrete Nachnutzung und Bebauungspläne

gehen werde.

Noch vor Ende des kommenden Jahres

soll feststehen, wie es auf den Bergwerksflächen

nach der Schließung weitergeht.

Während Manteuffel für den Nordschacht

im eher ländlich geprägten Mettingen

in Zukunft eine Verzahnung von

Naturraum und wirtschaftlicher Nutzung

für realistisch hält, solle es für die große

Ibbenbürener Schachtanlage Oeynhausen

darum gehen, „möglichst schnell

sichtbare Zeichen neuer Strukturen entlang

der Osnabrücker Straße zu erarbeiten“.

Der Fokus solle auf gewerblicher

Nutzung in Verbindung mit der Bergbautradition

liegen. „Auch der Knappenverein

und die Angebote des Bergbaumuseums

werden ihren Platz bekommen“,

versichert er.

Nach dem ersten großen Schreck vor

zehn Jahren ist dem Geschäftsführer der

Schnittstelle Kohlekonversion um die Zukunft

der Region nicht bange.

Dietlind Ellerich

bt doch die Tradition

dSitten der Kumpel sollen erhalten werden

ößter

eiden

ihren

rund

Rahltun-

se in

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Platz

den

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zern.

eiger

zum

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Bläser ihreMützen aufsetzen und gemeinsam

mit dem Chor das Steigerlied

anstimmen.

Ein Gänsehauterlebnis, das die

Freunde des Bergbaus in der Region

nicht missen möchten.

Er sei zuversichtlich, auch in 2019

und den Jahren danach in der Mettinger

St.-Agatha-Kirche die Barbara-

Messe feiern zu können, hatte Jörg

Buhren-Ortmann, Geschäftsführer

des Ibbenbürener Bergwerks, nach

der Barbara-Messe am 4. Dezember

2016 angekündigt und damit den vielen

Gästen aus der Seele gesprochen,

vor allem aber den ehrenamtlichen

Organisatoren vomFahnenträger bis

zur Köchin, die den Sonntagvormittag

in der Vorweihnachtszeit seit 20

Jahren mit jeder Menge Herzblut

und ehrenamtlichem Einsatz organisieren.

Dietlind Ellerich

Stolze –Dr. Diers –Beermann GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ·Steuerberatungsgesellschaft

Mit derzeit 16 Berufsträgern (davon 4Wirtschaftsprüfer, 2Rechtsanwälte und

16 Steuerberater) und insgesamt 50 Mitarbeitern sind wir eine der führenden

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Unser Angebot umfasst eine breite Spanne von Dienstleistungen insbesondere

für mittelständische Unternehmen und deren Gesellschafter von der Einkommensteuererklärung

über die Abschlusserstellung bis zur Jahresabschluss- und

Konzernabschlussprüfung. Weiterhin beraten wir in Fragen des Steuerrechts

–insbesondere im Bereich des Umwandlungsteuerrechts, des internationalen

Noch drehen sich die Seilscheiben am Förderturm in Ibbenbüren. Ende 2018 wird hier die letzte Kohle

gefördert –was dann?

Foto: Wilfried Gerharz

Steuerrechts und der Unternehmensnachfolge. Zu unserem Dienstleistungsspektrum

zählt auch die betriebswirtschaftliche Beratung. Jeder Mandant hat

bei uns einen persönlichen Ansprechpartner, der das Unternehmen langjährig

betreut. Über unsere örtlichen Niederlassungen in Emsdetten und Rheine

hinaus kooperieren wir im Rahmen der CW &Smit anderen Praxen und sind

Mitglied des internationalen Verbundes von Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern

„AGN“, um auch überregional und grenzüberschreitend unsere Mandanten

betreuen zu können.

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Telefon (0 59 71) 80822-6

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Ellerich

Geschäftsführer:

Prof. Dr. Fritz-Ulrich Diers

Dr. Philipp Diers

Dr. Marie-Theres Stolze

Heinz Stolze

Wilfried Beermann

Johannes Fink

Mitglied im Verbund

der agn International


6 MACHER &MÄRKTE

Wer schweißt denn da?

Im westlichen Münsterland leisten viele Beteiligte Pionierarbeit bei der Robotik in kleinen und

mittleren Unternehmen. Automatisierung macht nicht nur an den großen Produktionsstraßen Sinn.

Die Zukunft des Schweißens: Der „sehende“ Roboter kann viele Varianten erkennen und ohne zusätzlichen Programmieraufwand

schweißen.

Foto: CLK

Nachdem die Ingenieurselite im

Hightech-Entwicklungslabor von

CLK Hand an ihngelegthat, kann der

Roboter nicht nur sehen, sondern

auch denken. Zumindest menschenautonom

seine eigenen Entscheidungen

treffen und sich Hilfe holen,

wenn ihm was auf die Linse der 3D-

Kamera spritzt. Blut zum Beispiel

oder ein Stückchen Hühnerkralle.

Passiert abundzu, bei einer Million

Stück geschlachtetem Gefl

ügel, deren

Fleischqualität täglich in deutschen

Schlachthöfen mit berührungslosenautomatischen

Bildverarbeitungssystemen

der

Altenberger Firma CLK geprüft

wird.

Wenn die

Kamera

verdreckt

ist,

schickt der Roboter eine E-

Mail an einen bestimmten

Mitarbeiter, der für die Reinigung

der Linsen zuständig ist,

und wenn die Lichtqualität

schlecht ist, bittet der Roboter den

Elektriker via E-Mail, eine Birne auszutauschen.

So erläutert Dr. Carsten Cruse

die Cleverness der technologischen Kombination

von individueller Bildverarbeitung

mit flexibler Robotik.

Denken sei das noch nicht, schränkt der

Physiker ein: „Allerdings wählt der Roboterselbst

aus vielen Simulationsmodellen

logisch zwischen richtig und falsch.“ Der

Rechner mache Vorschläge, und der

Mensch müsse sie prüfen –die Maschine

sei ein Mitarbeiter.KünstlicheIntelligenz

und Bionik –dasÜbertragen einesnatürlichen

Vorgangs in einentechnischen Prozess

–, das seien seine persönlichen Steckenpferde,

gesteht der Geschäftsführer

und Gesellschafter der 2015 vonMünster

in den Kreis Steinfurt umgesiedelten Firma.

„Bei einem neuen Entwicklungsprozess

füttern wir den Computer mit Unmengen

von Daten, er formalisiert das

Fachwissen, filtert dieses und nimmt uns

sehr viel Tüftelarbeit ab –die gezogenen

logischen Schlüsse entstehen schon aus

einer Art von automatisierter Intelligenz

im Rechner“, betont Cruse.

Das Thema „Selbstlernende Steuerungstechnik“

hat die Wirtschaftsförderung des

Kreises Borken auf ihre Fahnen geschrieben.

Und für das Automatisierungs- und

Robotik-Center mit Sitz in Ahaus wurde

eine Projektleiterin gefunden, die als Ingenieurin

für Verfahrenstechnik vom

Fach ist. „Der Künstlichen Intelligenz gehen

ein besonders intelligentes Programmieren

und die spezielle Kombination

vonBildverarbeitung und Robotertechnik

voraus“, resümiert Evelyn Decker vonder

WFG Borken.

Vermessen, erkennen, lokalisieren nach

ganz individuellen Anforderungen bilden

die Kernkompetenzen des Unternehmens

CLK –und stellen damit auch besonders

für kleine und mittelständische Unternehmen

(KMU) als Kunden eine Chance

für Automation in den Betriebsabläufen

dar.

Eingebunden indas Netzwerk „Robotik

für KMU“ des ARChat CLK nicht nur neun

Firmenpartner aus Maschinenbau, Metallverarbeitungund

Elektro- und Sicherheitstechnik

aus dem Kreis Borken an seiner

Seite, sondern auch die Experten der

Westfälischen Hochschule vom Standort

Bocholt und der Fachhochschule Münster.

Doch Decker intensiviert nicht nur die

Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern

und Unternehmen der Region. Die

Wirtschaftsfördererin des Kreises Borken

ist im ARC unter anderem Schnittstelle

für Projektplanung mit Wissenschaftlern

aus ganz Deutschland und Firmen des

westlichen Münsterlandes. Unter anderem

sind Universitäten von München bis

Bremen über die Homepage des ARC auf

die Innovationskraft der zehn Netzwerk-

Unternehmen aufmerksam geworden.

„Entwicklungs- und Forschungsprojekte

mit KMU und Wissenschaftlern werden

vom Bundesministerium für Wirtschaft

nicht unerheblich gefördert und Universitäten

aus ganz Deutschland möchten auf

unsere eingespielte Zusammenarbeit

zwischen Unternehmenund den hiesigen

Hochschulen aufb

auen. UnsereNetzwerker

haben da keinerlei Berührungsängste“,

erläutert Decker. Deshalb war esfür

die Projektleiterin auch ein Leichtes, das

Institut für Steuerungstechnikund Werkzeugmaschinen

(ISW) der Uni Stuttgart

mit der Fachhochschule Münster und der

Firma CLK zur Zukunft des Schweißens

zusammenzubringen.

►Fortsetzung auf Seite 7

NETZWERK ROBOTIK FÜR KMU

Das Automatisierungs- und Robotik-Center (ARC) hat das

Netzwerk gegründet, um eine Robotertechnik zu entwickeln,

die in der Anwendung für kleine und mittlere

Unternehmen technisch möglich und wirtschaftlich ist.

Netzwerker sind die Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(WFG) für den Kreis Borken, die Westfälische Hochschule

am Standort Bocholt, die Fachhochschule Münster und

zehn Unternehmen des westlichen Münsterlandes: CLK in

Altenberge; Grunewald in Bocholt; Haake Technik in Vreden;

Horstmann Maschinenbau in Heek; Innotronic Elektronische

Systeme inGronau-Epe; Lanfer Automation in

Borken-Weseke; Pieron in Bocholt; die Firma Alfred Reimer

in Gronau; Holztechnik Schmeing in Ahaus; Wilhelm

Severt Maschinenbau in Vreden.

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Blüten zählen

am Obstbaum

CLK arbeitet an faszinierenden Lösungen

MACHER &MÄRKTE 7

„Der Künstlichen Intelligenz gehen

ein besonders intelligentes Programmieren

und die spezielle

Kombination von Bildverarbeitung

und Robotertechnik voraus“

Evelyn Decker

Und die drei Protagonisten

hat die Wirtschaftsfördererin

nicht nur ermutigt,

sondern tatkräftig bei

einem Projektantrag an

das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand

(ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums

unterstützt, der heute beschieden

wird: Die Schweißroboter der

Zukunft verrichten ihren Dienst nämlich

nicht nur vollautomatisch und kameragesteuert,

sondern individuell von Objekt

zu Objekt variabel und liefern deshalb

eine Automatisierungschance

für

KMU und kleine

Losgrößen.

Sprich, der Roboterwirdnicht

programmiert

und

fest installiert,

um die nächsten

drei Jahre immer

die gleichen Teile

in der gleichen

Größe zusammenzuschweißen,

wie dies beispielsweise

in der Autoindustrie der Fall ist. „Die

Bildverarbeitung macht den Roboter zu

einem sehenden Produktionsmittel. Damit

ist es möglich, Roboterprozesse zu

automatisieren, ohne die Bauteile exakt

positionieren oder fixieren zu müssen“,

beschreibt Cruse.

Darüber hinaus meistert das CLK-Team

besondereHerausforderungen in Sachen

Bionik: Monatelang haben die AltenbergerIngenieureMetzgern

–wennauch per

Video –beim Fleischschneiden über die

Schulter geschaut, bis ein kameragesteuerter

RoboteramFließband die Klingeso

führen konnte, dass das Bildverarbeitungssystem

für jedes Fleischstück anhand

der 3D-Scannung und Farberkennung

individuell die Schnittlinienführung

berechnet und exakt das Fett vom

mageren Fleisch trennt.

Auch wenn die Qualitätskontrollsysteme

vonCLK in sämtlichen –außer einem einzigen

–deutschen Gefl

ügelschlachthöfen

installiert sind und durch die Netzwerk-

Projektleiterin erste Kontakte in die

Fischindustrie geknüpft werden konnten

–nicht alle Projekte des„hidden champion“

erweisen sich als derart blutig: Kurz

vor der Markteinführung steht beispielsweise

eine auf dem kleinen Obstplantagenschlepper

installierte Kameratechnik

zum blitzschnellen Zählen der Apfelblüten.

Von Baum zu Baum stellt sich das

System spezifischein, erhöht oder verringert

die Geschwindigkeit des Schlegels

Sehende Maschine: Im CLK-Entwicklungslabor erläutert Geschäftsführer Dr. Carsten Cruse die Kombinationsmöglichkeiten

von Bildverarbeitung und Robotik.

Foto: Maike Harhues

und dünnt automatisch nur so viele Blütenaus

wie nötig –mal 200 und mal 400.

100 Blüten pro Plantagenbäumchen gelten

optimal für normgroß gewachsene

Äpfel bei der Ernte.

Mit etwa zwei Dritteln seiner unternehmerischen

Kraft und seinem 15-köpfigen

Team stellt sich der 52-Jährige den Herausforderungen

der zunehmenden

Automatisierunginder Kernbranche des

Münsterlandes – der Lebensmittelproduktion:

Bei der Spinat-Ernte fährt das

CLK-System auf der Erntemaschine mit,

misst in Sekundenbruchteilen die Stiellängewährend

des Schnitts und gibt dem

Fahrer die Möglichkeit, die Schneidegeräte

wirtschaftlich optimal anzupassen.

All sein Wissen um die individuelle Automatisierung

gibt Cruse nicht nur weiter,

indem er Bachelor- und Masterarbeiten

seiner Mitarbeiter betreut. Seit drei Jahren

ist der Firmenchef zugleich als Dozent

an der Westfälischen Hochschule in

Bocholt tätig. Dadurch profitieren Studierende

vonseinem reichentechnologischen

Fundus. Und bei der Praxisarbeit

dürfendie Studenten regelmäßig die Luft

des realen Wirtschaftslebens in den Firmenräumlichkeiten

in Altenberge

schnuppern. Maike Harhues

OFFEN GESAGT

Wunderwerke

Das Silicon Valley liegt im Westen der

USA –weiterhin Ziel eines globalen

Trecks der Technik-Nerds. Doch auch der

Westen des Münsterlandes sendet seinen

Lockruf aus. Denn dort finden sich einzelne

Unternehmen, die bereits Schlüsselkompetenzen

in einer Schlüsseltechnologie erlangt

haben. Damit besetzen kleine Firmen in

ihrer Nische einen großen Marktanteil –und

verschaffen ihren Kunden wiederum oftmals

einen Vorteil, den diese vielleicht erst dann

ermessen können, wenn sie die traditionellen

Tugenden ihrer Branche mit maßgeschneiderter

Innovation verknüpft haben.

Die Hemmschwellen, aufeinander zuzugehen,

sind offenbar noch hoch. Die Quote der

Betriebe, die konsequent auf den Kollegen

Roboter setzen, scheint jedenfalls ausbaufähig.

Was verwundert, angesichts dessen, was

die technischen Wunderwerke mit ihren Augen

und Grips zu leisten in der Lage sind.

Netzwerke, die eine Brücke schlagen zwischen

privaten Hightech-Laboren, angewandter

Wissenschaft und den Unternehmen weisen

dabei den Weg zum Erfolg im Zeitalter

der Industrie 4.0. Und der muss nicht über

Kalifornien führen. Maike Harhues

„Steigerungsfähig“

Peter Kerstiens glaubt, dass auch hier bald mehr Roboter eingesetzt werden

Der Forschungstransfer zwischen

Wissenschaft und Wirtschaft

funktioniert, aber ist

noch ausbaufähig. Auch die

Anwendungsdichte von Industrierobotern

in den Firmen der Region

fällt noch relativ gering aus, resümiert Peter

Kerstiens, Prof. für Maschinenbau an der

Westfälischen Hochschule, Standort Bocholt,

im Gespräch mit „Die Wirtschaft“-Autorin

Maike Harhues.

Mit Robotern, die immer „intelligenter“

werden, bewegt sich die WHauf

dem Feld einer Schlüsseltechnologie

für dieIndustrie 4.0. Ist die Hochschule

auf diesem Gebiet Vorreiter in

Deutschland und darüber hinaus?

Prof. Peter Kerstiens: Die Westfälische

Hochschule in Bocholt besitzt mehrere Industrieroboter,

die zum einen in der Lehre

eingesetzt werden, zum anderen für angewandte

Forschung mit regionalen Unternehmen

eingesetzt werden. Insofern ist die

Hochschule in der Region schon ein Vorreiterinderen

Anwendung, allerdings nicht in

Deutschland oder darüber hinaus. Es befassen

sich viele Hochschulinstitute mit der

Automatisierung und der Industrie 4.0; ein

sehr gutes Beispiel ist die Hochschule Ostwestfalen

Lippe in Lemgo (Stichwort OWL).

Wie(gut) funktioniert der Forschungstransfer

zwischen den Wissenschaftlern

und Unternehmen in der Region,

die marktreife Anlagen global anbieten?

Verringert die WH Hemmschwellen

seitens der Unternehmen, womöglich

als teuer und aufw

endig in der

Wartung eingeschätzte Robotertechnik

in ihren Betrieben einzusetzen,

sich diese passgenau für die eigenen

Belange anfertigen zulassen?

Kerstiens: DerTransfer vonForschung aus

der Hochschule in die Unternehmen funktioniert

ganz gut, wie die Vergangenheit am

Beispiel der Mechatronik gezeigt hat; teilweise

wird sie durch öffentliche Förderung

ja auch unterstützt. Allerdings ist die Anzahl

an Projekten für die Anwendung von Robotern

in der Industrie der Region noch steigerungsfähig,

weil die Anwendungsdichtevon

Industrierobotern in den Firmen der Region

in dem Vergleich zu Deutschland noch relativ

gering ist, erst rechtimVergleich zu Süddeutschland.

Stehen der Wirtschaft Roboter ins

Haus, die auch komplizierte Aufgaben

selbstständig und nach eigenem Ermessenentscheiden

können? Wo liegen

Grenzen der künstlichen Intelligenz,

und mit welchen Folgen für die

Arbeitswelt geht diese Entwicklung

einher?

Kerstiens: Der Einsatz von Robotern wird

durch bessere Sensoren und intelligentere

Software weltweit drastisch zunehmen, zu

gleichen oder geringeren Kosten. Dadurch

werden nicht nur einfache Aufgaben für ungelernte

Arbeiter automatisiert, wie zum

Beispiel die Bedienung von Werkzeugmaschinen,

sondern auch Arbeiten von spezialisierten

Fachkräften, zum Beispiel von

Schweißern. Somit werden zum einen die

Roboter zur Konkurrenz im Niedriglohnsektor,

zum anderen kann man mit ihnen dem

Facharbeitermangel entgegenwirken.

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8 MACHER &MÄRKTE

WIRTSCHAFTSFORUM MÜNSTER 2017

„Beweglichkeit ist

ein Grundbedürfnis“

Das „Wirtschaftsforum Münster“ stellt Ende März den Begriff der Mobilität in

den Mittelpunkt und beleuchtet ihn aus verschiedenen Blickwinkeln.

Die verschiedenen Facetten der Digitalisierung kamen im

vergangenen Jahr beim ersten Wirtschaftsforum Münster

zur Sprache. Diesmal rückt am 29. März (Mittwoch) ab 10

Uhr die Mobilität ins Zentrum der Gespräche, Vorträge

und Workshops. Erneut kommen im Veranstaltungssaal

der WestLotto-Zentrale inMünster viele hochkarätige Experten

zuWort.

Zu den Key-Note-Speakern gehören Ines Imdahl, Inhaberin

der Marktforschungsagentur Reingold Salon, Nico Lüdemann,

geschäftsführender Gesellschafter der bluecue

consulting GmbH &Co. KG in Bielefeld, Remondis-Sprecher

Michael J. Schneider und Prof. Dr. Rainer Schwarz,

seit Anfang Februar Geschäftsführer des Flughafen Münster-Osnabrück.

ImMeinungsforum „Persönliche Bedürfnisse

nach Mobilität“ (Moderation: Michael Oelmann, Die

Deutsche Wirtschaft) diskutieren Ines Imdahl, Karin Wiesmann,

Jürgen Temme (Stadtsportbund Münster), Helmut

Muthers (Bundesinitiave 50 plus). Das zweite Meinungsforum

beleuchtet „Unternehmerische Bedürfnisse nach Mobilität“

(Moderation: Dr. Andreas Turnsek, WDR). Es diskutieren

Nico Lüdemann, Udo Carl, David Kreuzinger (West-

Lotto), Marc Tenbieg (Deutscher Mittelstandsbund). Im

dritten Meinungsforum „Wirtschaftliche Bedürfnisse nach

Mobilität“ (Moderation: Dr. Norbert Tiemann, Westfälische

Nachrichten) tauschen sich Prof. Dr. Rainer Schwarz, Michael

J. Schneider, Dr. Peter Meintz (ADAC Westfalen),

Marcus Hover (Verband Verkehrswirtschaft und Logistik

Nordrhein-Westfalen) aus.

Weitere Infos und Tickets unter www.wirtschafts-forummuenster.de

Prof. Dr. Gerhard Nowak, gemeinsam

mit seiner Frau Inhaber

und Geschäftsführer

der auf verschiedene PR-

Dienstleistungen ausgerichteten

Kölner Agentur „Sportline“ sowie

Hochschullehrer, ist Kopf und Motor der

Reihe „Wirtschaftsforum“, die in Düsseldorf,

Wuppertal und Münster veranstaltetwird.

In einemInterviewbeantwortet

er Fragen zum nächsten „Wirtschaftsforum“

am 29. März in Münster.

Welche Eigenschaften treffen auf

das Wirtschaftsforum Münster zu?

Gerhard Nowak: Es ist kommunikativ,

weil 15 verschiedene Impulsvorträge gehalten

werden. Es ist interaktiv,weil sich

alle Teilnehmer zu Wort melden können,

es drei praxisrelevante Workshops gibt

und über den Tagverteilt über drei Stunden

Begegnungszeiten vorgesehen sind.

Es ist zielgruppengenau, weil es sich an

Entscheidungsträger der Wirtschaft richtet.

Es ist regionalverbunden, weil es die

spezifischen Bedürfnisse der Stadtgesellschaft

für Münster und die Regionalgesellschaft

im Münsterland anspricht.

Warum unterscheiden Sie „Mobilität“

indrei Aspekten?

Prof. Dr. Gerhard Nowak

Nowak: Weil der Begriff mehr ist als

„von Anach Bkommen“: Beweglichkeit

ist ein Grundbedürfnisse eines jeden

Menschen. Das gilt für seine körperliche

wie geistige Beweglichkeit von Kindesbeinen

an bis ins hohe Alter. Geschäftsmodelle,

die dieses „persönliche Bedürfnis

nach Mobilität“ bedienen, sind erfolgreich.

Dabeimussman nicht etwaein Reisebüro

oder ein Bewegungstheater sein.

Durch den Zusatzverkauf „Mobilität“

können auch Verlage, Maschinenbauer

oder Bäckereien profitieren. Zum Zweiten

geht es um „unternehmerische Beweglichkeit“,

also die Fähigkeit, sich Veränderungen

inner- und außerbetrieblich

anzupassen, um zukunftsfähig zu bleiben.

Hier geht es beispielsweise um

Unternehmensorganisation, Beachtung

von Diversity und Digitalisierung. Drittens

hat die Wirtschaft besondereBedürfnisse

an Transportmöglichkeiten zu Straße,

zuWasser, inder Luft und auf der

Schiene. Hier ist Verkehrspolitik gefordert.

Wir freuen uns sehr, dass der neue

Geschäftsführer des Flughafen Münster-

Osnabrück, Prof. Schwarz, an dieser Diskussion

aktiv teilnimmt.

Wird es auch 2018 das Wirtschaftsforum

Münster geben?

Nowak: In der Tat laufen auch schon

unsere Vorbereitungen für das kommende

Jahr an. Wirgehen wieder vomletzten

Mittwoch im März aus und wollen dann

die relativ junge Wissenschafts- und

Unternehmensdisziplin „Futuring“ in

den Mittelpunkt der Diskussion stellen.

Um erstklassigeReferenten zu gewinnen,

muss man frühzeitig aktiv werden.

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jetzt werden bis zu 30 Mio. Euro inden Ausbau investiert.

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Regio-Logistik, Dream Tec,

Schumacher Packaging:

hier wächst man erfolgreich!

Regio-Logistik hat den Betrieb erfolgreich

aufgenommen, Dream Tec mit IT-Handel

und Medizintechnik eröffnet in Kürze und

das neue Werk von Schumacher Packaging

expandiert kräftig. Die Schumacher Group

mit Stammsitz im fränkischen Ebersdorf

investiert 30 Mio. Euro insein erst 2014

eröffnetes Werk im AirportPark FMO in

Greven. Das gesamte Investitionsvolumen

beträgt dann schon rund 75 Mio. Euro. Der

Verpackungsspezialist verdoppelt damit

seine Fertigungs- und Lagerkapazitäten ein

Jahr früher als geplant und schafft 80 neue

Arbeitsplätze. Insgesamt werden in 2018

rund 200 neue Mitarbeiter im neuen Grevener

Werk arbeiten –die meisten im Drei-

Schicht-Betrieb.

Schumacher Packaging

und Airportpark FMO:

das passt!

Mit der erheblichen Vergrößerung des Werkes

im AirportPark FMO unterstreicht der

Verpackungsspezialist die strategische Bedeutung

des Standorts: von hier aus kann

Schumacher Packaging seine Kunden in

Nord- und Westdeutschland sowie in den

Benelux-Ländern sehr schnell mit allen gängigen

Wellpappeverpackungenbeliefern. Im

Juni 2014 war das hochmoderne Wellpappenwerk

in den Produktivbetrieb gegangen.

„Inzwischen ist unsere Produktion im

Werk Greven aber schon voll dreischichtig

ausgelastet“, erklärt Björn Schumacher,

Geschäftsführer der Schumacher Group.

Weitere Ausbaustufen sollen folgen, denn

zusätzliches Wachstum ist auf mehr als

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BRANCHEN &BETRIEBE 9

Verteilung im Minutentakt

Nutzfahrzeug- und Containerspezialist Wecon aus Ascheberg kooperiert bei einem neuen Logistiksystem

mit der InnovaTrain aus der Schweiz. Dafür gab es den Innovationspreis auf der IAA Nutzfahrzeuge.

Per Hydraulik wird die Wechselbrücke seitlich auf den Bahnwaggon verschoben. Dieser vom Fahrer gesteuerte Umschlag dauert weniger als fünf Minuten.

Foto: Innovatrain

Ein Blick auf den Verkehr auf den

Autobahnen zeigt es jeden Werktag:

Immer mehr Lkw sind unterwegs.

Immer mehr Waren werden transportiert.

Dabei gilt: Der Aufb

au eines

Lkw ist umso attraktiver für die Logistik-Unternehmen,

je mehr Ladefl

äche er besitzt. Hier zählt jeder

Zentimeter. Das weiß auch das in

Ascheberg beheimatete Familienunternehmen

Wecon. Der Nutzfahrzeug-

und Containertechnik-Spezialist

mit Sitz im Gewerbegebiet an der

Hansalinie hat sich auf passgenaue

Wechselaufb

auten spezialisiert. Damit

lassen sich Güter als Aufl

ieger

hinter einem Lkw oder mit der Bahn

überraschend effizient transportieren.Um

die Logistik noch optimieren

zu können, sind

Wecon und die Schweizer

Firma InnovaTrain AG

2016 eine Kooperation

eingegangen. Darin geht es um das Umschlagsystem

„Container Mover“ (aus

einer Hub- und Seitenverschub-Konstruktion)

und um die „Container Station“

(zum schnellen Abstellen und Umladen).

Daniel Hemker (l.) als kaufmännischer Geschäftsführer und

Hendrik Hemker als technischer Geschäftsführer leiten die Geschicke

von Wecon in Ascheberg.

Wecon Bernd Hegert

Experten sprechen von einem kranlosen

Horizontal-Umschlagsystem für die Verladung

zwischen Straße und Schiene.

Premiere feierte es im Herbst auf der

Messe „IAANutzfahrzeuge“ in Hannover,

wo es von einer europäischen Fachjury

mit dem Preis „Trainer Innovation 2017“

ausgezeichnet wurde.

InnovaTrain hatte das System in einer

vierjährigen Probezeit zuvor in der

Schweiz getestet. Mit Erfolg. Bereits 38

Container-Mover sind bei den Eidgenossen

im Einsatz. Sie sorgten allein 2015 für

240 000 Umschläge. Die Aufgabe des

Ascheberger Unternehmens Wecon besteht

darin, das nach eigenen Angaben

„schnelle und flexible Verlade-System“

auf dem europäischen Markt effizient zu

positionieren und nach vorne zu bringen.

Die Ascheberger übernehmen den Vertrieb

in Deutschland, Österreich, in Benelux

und in Polen. Teile der Fertigung, speziell

für die Container Station, finden bei

Wecon in Ascheberg statt.

Daniel Hemker, Wecon-Geschäftsführer

Vertrieb und Marketing, sieht im neuen

System gravierende Vorteile für transportierende

Unternehmen. Es gehe um Geschwindigkeit,

Pünktlichkeit, Flexibilität,

Kosten und ebenso um Ökologie

durch die Stärkung der CO -reduzierten

²

„grünen Logistik“ auf den Gleisen. Der

„Mover“ sei an jedem beliebigen Freiverladeplatz

oder Anschlussgleis einsetzbar.

„Die großen Chancen zur Vermarktung

liegen auf der Hand, weil das System ohne

hohe Investitionskosten fl

exibel und

schnell an verschiedenen Gleis-Stellen

ohne Verlade-Terminal zu installieren

und in Betrieb zu nehmen ist“, veranschaulicht

Hemker.Kunden aus dem Speditionsgewerbe

und der transportierenden

Industrie würden den „enormen Nutzen“

der „Container Mover“ sehr schätzen.

Denn: Ein fl

exibler Umschlag erlaubt

– bei geringem Investitionsaufwand

–die Aufnahme von handelsüblichen

Wechselaufb

auten und ISO-Behältern

auf Lkw. Unabhängig von den sonst

erforderlichen Verlade-Kränen. Laut Wecon

sorgt das System für eine Verteilung

von Gütern im Minutentakt.

► Fortsetzung auf Seite 10

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10 BRANCHEN &BETRIEBE

Der Firmensitz von Wecon befindet sich in Ascheberg, An der Hansalinie 10, in direkter Nähe zur A1.

Foto: sff

WECON GMBH

Die Wecon GmbH ist Spezialist für Nutzfahrzeuge und

Containertechnik. Das Unternehmen gehört zuden führenden

Herstellern von Wechselanhängern und Aufbauten

für den kombinierten Verkehr. Wecon entwickelt passgenaue

Lösungen für den Transport auf Straße und Schiene.

Wecon ist ein reines Familienunternehmen. Gegründet

wurde es 1988 von Franz-Josef Hemker. Die beiden Söhne

Söhne Hendrik Hemker (technischer Geschäftsführer) und

Daniel Hemker (kaufmännischer Geschäftsführer) leiten

inzwischen das Unternehmen. Ihre Eltern Christel und

Franz-Josef Hemker sind weiterhin im Familienunternehmen

mit mehr als 100 Mitarbeitern aktiv. Davon arbeiten

70 am Hauptsitz in Ascheberg. Die Fertigungskapazität

liegt bei zehn bis zwölf Einheiten pro Tag. Seit Firmengründung

haben mehr als 30 000 Einheiten die Produktion

verlassen. 2015 gewann Wecon den „Innovationspreis

Münsterland“.

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Sicherheit kann so elegant sein

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Schnell und günstig

Experten haben ermittelt, dass sich mit dem innovativen Umladesystem

schon ab 60 Kilometern eine Bahnbeförderung rechnet.

Das System funktioniert so:

Eine kombinierte Hubund

Seitenverschub-

Konstruktion wird modularauf

das Chassis des Lkw

montiert. Der „Container Mover“ übernimmt

vom Lkw den Aufb

au direkt vom

Bahn-Container-Tragwagen mit Adapter-

Rahmen. Der „Container Mover“ hebt

den Behälter mit Druckluft an und verschiebt

ihn seitlich vom Wagenadapter

auf den Lkw und zurück. Dieser vomFahrer

ferngesteuerte Vorgang dauert weniger

als fünf Minuten. Dabei werden die

„Twistlocks“ (Verriegelungen des Behälters

auf dem Lkw) auch über die Fernsteuerung

geöffnet und geschlossen.

Der fl

exible Umschlag bei geringem Investitionsaufw

and erlaubt Straßenspediteuren

–unabhängig von den festen

Strukturen der Verladekräne und der

Terminals für den kombinierten Verkehr

– die Aufnahme von handelsüblichen

Wechselaufb

auten und ISO-Behältern.

Einzige Voraussetzung: Der Lkw mit der

Wecon-InnovaTrain-Vorrichtung muss

parallel zum Zug auf einem mindestens

drei Meter breiten Stück einer Straße

oder eines Wegesstehen. Dann kann der

Fahrer jede beliebe Freiverladestelle und

jedes Anschlussgleis benutzen. Die Beschaffenheit

des Untergrunds ist zweitrangig.

Denn: Die hydraulisch ausfahrbaren

Stützen am„Mover“ richten die

Brücke automatisch zum Güterwaggon

aus –über ein optisches System. Dem

Lkw-Fahrer werden die kompletten VorgängeimFahrerhaus

über ein Displayangezeigt.

Wenn es „grün“ leuchtet, wird

die Wechselbrücke vorne wie hinten per

Fernbedienung entriegelt, mit zwei Luftbalgen

angehoben und per Hydraulik

seitlich auf den Bahnwaggon verschoben.

Geschwindigkeit, Pünktlichkeit, Flexibilität,

geringere Kosten: Das System verspricht

vier Vorteile. Laut Kalkulation

Die tonnenschweren Container werden hydraulisch verschoben und angehoben. Auch die

Sicherungsverschlüsse lassen sich fernbedienen.

Foto: InnovaTrain

kostet jeder Waren-Umschlag unter zehn

Euro, betont Daniel Hemker.Damit würden

kombinierte Verkehre auch auf

Kurzstrecken wettbewerbsfähig.

Zum Vergleich: Mit dem Kran würde der

Waren-Umschlag rund 30 Euro kosten.

Mit dem neuen System rechnet sich

schon ab 60 Kilometern eine Bahnbeförderung,

argumentieren Logistik-Fachmagazine.

Diese Wirtschaftlichkeit könne

man –sodie Experten weiter –mit teuren

Großstaplern und kostenintensiven

Kränen erst ab 500 Kilometern erreichen.

Weiterer Vorteil: Der Mover ist vielfältig

verwendbar: für Handels- und Industriegüter,Lebensmittel,Schütt-

und Flüssiggüter

oder Stammholz. „Die besteWechselbrücke

muss immer auch wirtschaftlich,

komfortabel und ökologisch in

einen gesunden Mix des modularen Verkehrs

eingefügt werden“, erklärt Daniel

Hemker.Die neuen Produktepassten zur

Innovationsoffensive, „denn wir wollen

uns breiter aufstellen“. Der Geschäftsführer

Vertrieb erwartet langfristig nicht

nur eine Stärkung des Umsatzes: „Die

Kooperation unterstützt die Sicherung

vorhandener und den Aufb

au neuer

Arbeitsplätze.“

Kooperationspartner Pieter van den

Bold, Geschäftsführer der InnovaTrain

AG,ist voll des Lobes für das Ascheberger

Unternehmen: „Wecon genießt einen

sehr guten Ruf im europäischen Logistik-

Markt wegen der technischen Kompetenz

und wegen der individuellen Beratung

der Kunden in der Branche. Mit der

Kooperation bündeln wir unser Kräfte,

um der kreativen Produktentwicklung

und der professionellen Vertriebsarbeit

noch mehr Schub zu geben.“ Und auch

das Speditionsgewerbe reagiert laut Wecon

positiv auf das neue Umschlagsystem

Straße/Schiene. Denn derselbe Lkw

stellt nunmehr beim Kunden zu und holt

ab. Er ist fl

exibel und multifunktional

einsetzbar und der Umschlag kann näher

am Versand- beziehungsweise am Empfangsortstattfinden.

Das verkürzt Transportwege.

Peter Sauer

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In den USA

bereits einen

guten Namen

Metall-Design-Manufaktur: Auch in den Apple-

Stores steckt weltweit ein Stück Lüdinghausen.

BRANCHEN &BETRIEBE 11

Dieser Weg wird kein leichter sein. –

So hieß es 2006 in dem Lied zur Fußball-WMvon

Xavier Naidoo. Er könnte

auch symbolträchtig für den Lüdinghauser

Unternehmer Jürgen Polenz

und seine Metall-Design-Manufaktur

stehen. Über ein Jahrzehnt

hatte seine Firma mit ihren gut einhundert

Mitarbeitern die Stores des

IT-Giganten Apple aus dem kalifornischen

Silicon Valley auf allen Kontinenten

ausgestattet. Doch vor anderthalb

Jahren war das plötzlich

vorbei.

Der Mammutauftrag brach

weg. „Edelstahl war inder

Firmenzentrale nicht mehr

gefragt“, erzählt Polenz.

Die Zusammenarbeit mit

dem amerikanischenUnternehmen drohte

zu enden, Arbeitsplätze in Lüdinghausen

standen auf der Kippe.

Doch der Firmenchef wollte nicht klein

beigeben, sondernmit im Apple-Boot bleiben.

Und so machte er das, was ihn bekannt

gemacht hat –Ideen ausbrütenund

umsetzen.

Monatelang, so erklärt er,habe er sichmit

der Entw

icklung des neuenApple-Designs

beschäftigt. Ganz in Weiß sollten die Läden

künftig erscheinen,solautetedie Vorgabe

aus den USA.

Da spielte Edelstahl

keine Rolle

mehr, wusste Polenz.

Der Tüftler

fand schließlich

in einem belgischen

Unternehmen

einen Part-

Jürgen Polenz

ner, der seine

Ideen umsetzen

konnte. Die weißen Wände der Apple-

Stores –über 40 sind rundumden Globus

schon umgerüstet –werden künftig mit

Platten getäfelt, die aus einer Mischung

von nachwachsenden Rohstoffen wie

Mais, Raps,Leinsamenöl sowie einem speziellen

Quarz aus der Türkei und Brasilien

„Wenn wir einen guten Job

machen, ist das die beste

Werbung.“

hergestellt werden. „Dieses Material ist

schneeweiß, von absoluter Reinheit“,

schwärmt der 55-Jährige. „Da mussteerst

einer kommen, der keine Ahnung von

Stein hat“, setzt er miteinem Schmunzeln

hinzu.

Die Nachhaltigkeit sei für die Apple-Leute

ein wesentliches Kriterium gewesen. Neben

den Ideen um die Herstellung der weißenWände

besitzt Polenz weiterePatente

rund um die Neugestaltung der Stores, so

zum Beispiel das nahezu fugenlose Zusammenführen

der einzelnen Wandelemente.

Die bis zu 3,5 mal 1,6 Meter großen

Platten werden nicht in geraden Linien

verklebt, sondern in einerSinuskurvr e

geschnitten und zusammengefügt.

Mitte 2015, so Polenz, habe sein System

alle US-Prüfungen überstanden, der Auftrag

weltw

eiter Umrüstung wurde von

Apple erteilt. „Das Material muss UV

-sicher

sein, diverse Brandschutzbestimmungen

müssen erfüllt werden, die Montage

muss erdbebensicher erfolgen“, beschreibt

der Lüdinghauser nur einige der

Hürden, die genommenwerden mussten.

„Wenn wir einen guten Job machen, ist

das die besteWerbung“, beschreibt Polenz

das Selbstv

erständnis seines Unternehmens.

Und das hat sichherumgesprochen.

„In den USAkennenuns mehr Leuteals im

Münsterland“, ist er überzeugt.

Aktuell arbeiten seine Mitarbeiter gleich

an der Ausstattung

mit Edelstahltreppen

oder

-geländern auf

drei Luxusjachten.

Zudem stattet Polenz

Ladenlokale

der Edel-Juweliere

Tiffanyund Van

Cleef &Arpels sowie

von Luxusmarken wie Dior, Louis

Vuitton, Burberry oder Hermès aus.

„Unsereeigentliche Arbeit ist noch immer

echtes Handwerk“, betont der Metallbauer.

Seit vier Jahren unterhält das

Unternehmen zudem ein Planungsbüro

im indischen Mumbai. Peter Werth

Unternehmer Jürgen Polenz aus Lüdinghausen hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Heute ist die Arbeit

seiner Metall-Design-Manufaktur weltweit gefragt –zum Beispiel bei der Ausstattung von Luxusjachten. Fotos: wer

Dasideale

Umfeld.

Präzise Planung, eine sehr hochwertige Ausführung und exakte Umsetzung sind das Aund O. Bis ins letzte Detail

hinein werden die Aufträge vorbereitet. Die große Erfahrung mit den unterschiedlichsten Auftraggebern –von

großen Konzernen bis zu bekannten Künstlern –bildet eine gute Grundlage, auch für schwierige Fälle optimale

Lösungen zu entwickeln.

Unternehmer im ecopark wissen:

Wo Mitarbeiter sich wohlfühlen,da

leisten sie gute Arbeit. Investieren

auch Sie in ein gutes Umfeld–fürIhre

Mitarbeiter und fürIhr Unternehmen.

Im ecopark an der Hansalinie A1.

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12 BRANCHEN

Mehr als „das bisschen Haushalt“

In der Grenzland-Wäscherei in Ahaus werden Tagfür Tagüber neun Tonnen Schmutzwäsche – vom OP-Kittel bis

zum Bettuch –gereinigt. Ein moderner Maschinenpark macht den Menschen aber nicht überflüssig.

„Das bisschen Haushalt macht sich

von allein …“Für den privaten Bereich

mag das durchaus zutreffen.

Die Mengen an Berufsbekleidung

und Bettwäsche aus Altenheimen,

Krankenhäusern oder Hotels dagegen

bedingen schon ganz andere

logistische Herausforderungen. Und

eine industrielle Reinigung.

Wie die, die die Grenzland-Wäscherei

in

Ahaus seit fast 23 Jahren

anbietet. 9,5 Tonnen

Schmutzwäsche -

vom Betttuch bis hin zum OP-Kittel, von

der Unterhose bis hin zum Handtuch -

durchlaufen hier täglich Waschmaschine,

Trockner und Finisher. „Eine relativ

kleine MengeimVergleich zu den größeren

Mitbewerbern. Dort gehen gut und

gerne um die 30 bis 40 Tonnen jeden Tag

durch“, gibt Betriebsleiter Dipl.-Ök. Martin

Kock zu. Dennoch: Die Dimensionen

sind auch in dem Ahauser Unternehmen

schon recht gewaltig.

80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,davonetwas

über 40 Prozent schwerbehindert

und mit besonderer Förderung

durch den LWLeingestellt, kämpfen sich

hier tagtäglich durch die Wäscheberge.

In zwei Schichten wird die angelieferte

Schmutzwäsche eingescannt, sortiert,

gereinigt, gefaltet und wieder ausgescannt.

Arbeiten, die zu einem großen

Teil monströse Maschinen in den Hallen

erledigen. Einmal zum Vergleich: Im Pri-

Über lange Transportstraßen werden die Kleidungsstücke zuden einzelnen Stationen bewegt.

Fotos: Susanne Menzel

vathaushalt hat eine normale Waschmaschine

rund fünf Kilo Fassungsvermögen.

Hier passen in die kleinste 20, in die

größte100 Kilo Wäsche. „Das sind schon

ganz andere Mengen“, schmunzelt Textilreinigungsmeisterin

Martraud Leeners.

Das zeigt sich auch bei dem Waschpulver.

Da wird nicht mit kleinen

„Schüppchen“ befüllt –ein vom Computer

gesteuertes Programm setzt die

Waschstoffe je nach Verschmutzungsgrad

der Wäsche selbst zusammen. Und

zieht die entsprechenden Lösungen –pro

Tagkommen hier 200 Kilogramm Waschpulver

zusammen – dazu aus großen

Tonnen, in denen sich locker zwei kleinere

Kinder verstecken könnten.

Alle drei Minuten fallensaubere35Kilogramm

Wäsche auf ein spezielles Laufband.

Zwei männliche Mitarbeiter sortieren

für die nächsten Stationen vor. „Das

ist eine körperlich sehr anstrengende

Arbeit, deshalb stehen hier auch keine

Frauen an der Station“, erklärt Martin

Kock. Die Wäschestücke kommen in riesige

Trockner –und ingepresster Form

wie ein „Pizzakuchen“ wieder raus. Anschließend

werden sie von dort aus teils

über den Köpfen der Mitarbeiter an Förderband-ähnlichen

Schienen befestigt

und zum nächsten „Behandlungsort“

transportiert. Laken an Laken hängen da

beispielsweise vor der Mangel und werden

automatisch herabgelassen, um spätervon

Hand zwischen die Mangelrollen

gespannt zu werden.

Die OP-Bekleidung dagegen wirdauf Bügel

gespannt und durchläuft vom Trocknen

bis zum Dämpfen und Falten fast ausschließlich

die maschinelle Prozedur im

sogenannten Finisher. „Die Aufträge in

Richtung Berufskleidung werden inzwischen

immer mehr“, berichtet der Betriebsleiter.

„Den größten Anteil unserer

Produkte nimmt aber nach wie vor die

Flachwäsche ein. Das sind Bettwäsche,

Handtücher oder Inkontinenz-Unterlagenaus

Krankenhäusern.“ In einem Umkreis

von100 Kilometern rund um Ahaus

ist die Grenzland-Wäscherei mit vier Lkw

im Einsatz, um die „Ware“ abzuholen

und natürlich auch wieder auszuliefern.

„Gerade haben wir den ersten Kunden

aus den Niederlanden gewinnen können“,

freut sich Martin Kock. Durch die

Anschaffung modernster Maschinen

konnte die Grenzland-Wäscherei in den

letzten Monaten ihre Kapazitäten erweitern.

„Wobei wir natürlich schon darauf

achten, dass hier auch noch Menschen

beschäftigt sind und nicht alles automatisch

abläuft“, betont Martin Kock. „Aber

bei der Auslastung haben wir noch Luft

nach oben.“

Neben sauberer und akkurater Arbeit gilt

in der Wäscherei noch eine weitere,

ebenso wichtige Vorschrift: „Hygiene ist

bei uns oberstes Gebot“, versichert Wäschereileiter

Ditmar Junk. Das gilt nicht

nur für die Berufskleidung d

terinnen und Mitarbeiter,so

verständlich auch bei de

Arbeitsvorgängen. An jedem

den einzelnen Abteilungen

befinden sich Hygienesch

müssen nicht nur die Mensch

auch die Arbeitsmaterialien

fen“: vom Wäschewagen bis

eisen. Ditmar Junk erklärt

„Berufsbekleidungfür Krank

arbeiter wird beispielsweise

Sälen eingesetzt. Da dürfen

über die Wäsche hereingetra

Gleiches gilt auch für die K

cke der Altenheim-Bewo

Grenzland-Wäscherei verwe

Zusammenhang nicht ohne S

Hygienezertifikate, die wir f

che Lebensmittel und Küch

haus sowie Altenheim ausge

men haben. Wirarbeiten nac

ben des Berliner Robert-Koc

Darüber hinaus werde die B

sche für die Altenheime au

Basis entsprechend behand

Werjetzt auf den Geschmac

sein sollte: Waschen und Bü

Privatleute auch weiterhin

mit einer Haushaltshilfeand

ledigen müssen. „Die Wäsch

bieten wir ausschließlich fü

men, nicht jedoch für Pri

an“, zerschlägt Martin Koc

lich alle Hoffnungen. Aber,

Das bisschen Haushalt dort

ohnehin von allein. Susan

Alles begann mit einer Rotaprint.

Sympathisch unaufgeregt geht

es zu im CCC in der Coerdestraße

in Münster.Ein freundlicher Empfang

und hilfsbereite Mitarbeiter

machen den Aufenthalt so angenehm

wie möglich. Wie kommt

man eigentlich auf die Idee, eine

Druckerei zu eröffnen? „Wenn

man drucken möchte, aber die

einzige Druckmaschine immer

besetzt ist“, so beschreibt es

schmunzelnd Arnold Thöne,

Gründer und inzwischen Senior

Berater des CCC’s. Angefangen

hat alles 1974 während seines

Studiums. Mit einer Rotaprint

R 30 in einem Ladenlokal gegenüber

von Mutter Birken im

Kreuzviertel von Münster. „Wir

wollten uns unabhängig machen

vom ASTA und druckten Flugblätter

und Lehrmaterialien“, so

Herr Thöne. Der Erfolg gab im

recht. Schon drei Jahre später

stand der Umzug in die sehr viel

größeren Räumlichkeiten in der

Coerdestraße an, ein Standort,

dem das CCC bis heute treu geblieben

ist.

Seit mehreren Jahren wird

das Unternehmen in zweiter

Generation von Nadine

Thöne geführt. 24 Mitarbeiter

und Auszubildende

unterstützen sie bei ihrer

Arbeit. Manche bringen ihr

Know-how sogar seit mehr

als dreißig Jahren ein. Das

sagt viel Gutes über das Arbeitsklima.

„Wir haben hier

flache Hierarchien, so dass

jeder unsere Mitarbeiter

sich mit seinen Fähigkeiten

einbringen kann und Verantwortung

trägt für den Erfolg des

Unternehmens“, erklärt Frau

Thöne. Und der kann sich sehen

lassen:

„Dabei stehen die Wünsche unserer

Kunden für uns im Mittelpunkt.

Deshalb ist der Einsatz

modernster Technologie,

die perfekte Beherrschung des

Handwerks und natürlich eine

ausführliche Beratung des Kunden

für uns unerlässlich“, so ihr

Credo. Hochwertige Drucke,

schnell und zuverlässig produziert

sind das Ergebnis dieser

Firmenphilosophie und machen

sich bezahlt. Jährlich produziert

das CCC über 25 Millionen

Druckseiten, deren Weiterverarbeitung

mit den verschiedensten

Bindungs- und Veredelungstechniken

das Angebot abrunden.

Anzeige

Service für Architekten. Deren

Entwurfszeichnungen und Pläne

wurden im Lichtpausverfahren

vervielfältigt. Das war Mitte

der 80iger unser Einstieg in die

gewerbliche Kundschaft

“, weiß

Herr Thöne zu berichten. Heute

ist das Verfahren natürlich auf

neueste Technologie umgestellt.

CAD Plot und Großkopie sowie

Dokumenten-Scan bis DIN A0

und vieles mehr stellen die wachsenden

Ansprüche der Kunden

in vollem Umfang zufrieden.

Seit einigen Jahren hinzu gekommen

ist der Bereich der Werbetechnik.

UV- und wasserfeste

Poster und Plakate genau wie

auch indoor oder outdoor geeignete

Präsentationssysteme

in brillanten Farben werden hier

meisterlich gedruckt und konfektioniert.

Doch damit nicht genug. Das CCC

legt Wert auf ein umfassendes Das gleiche gilt für die Veredelung

Portfolio in Sachen Digitaldruck

von Text

ilien. Flex und Flock

und Weiterverarbeitung. Dazu macht’s möglich. T-Shirts, Taschen,

gehört auch die Reproduktion.

Schlüsselbänder oder Tas-

„Angefangen hat es mit dem sen, obals Geschenk, Merchandise

oder fürSportbekleidung

wird bedruckt mit dem jeweiligen

Wunschmotiv. Auch

hier gilt der hohe Anspruch

ans Handwerk! Bei all dem

behält dasCCC auch dieUmweltfest

im Blick. Sparsamer

Umgang mit Ressourcen,

Öko-Strom und E-Smarts für

Kurierdienste sind ein Teil

des Engagements für eine

saubere Umwelt. Ein Engagement,

das nicht nur durch

Umweltzertifizierungen seine

Der Firmensitz in der Coerdestraße 44. Anerkennung erhalten hat.

Druck und Medien GmbH

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Geschäft

sführerin

Nadine Thöne

Jedes Wäscheteil ist mit einem Etikett versehen und kann so ein- und ausgescannt werden.


&BETRIEBE

13

er Mitarbeindern

selbstn

einzelnen

Zugang zu

in der Halle

leusen. Die

en, sondern

„durchlauzum

Bügelden

Grund:

enhaus-Mitauch

in OPkeine

Keime

genwerden.

leidungsstühner.“

Die

ist in diesem

tolz „auf die

ür die Bereie,

Krankenstellt

bekomhden

Vorga-

-Institutes.“

ewohnerwäffreiwilliger

elt.

kgekommen

geln werden

selbst (oder

er Seite) ererei-Dienste

rUnternehvathaushalte

diesbezügwie

gesagt:

acht sich ja

ne Menzel

Das Vorsrotieren der sauberen Wäsche ist Männerarbeit und geschieht von Hand.

DEN RRX GEMEINSAM

AUF DIE SCHIENE SETZEN

Michael Groschek

Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung

undVerkehr desLandesNordrhein-Westfalen

Dr. Ulrich Conradi

Verbandsvorsteher Zweckverband

Nahverkehr Westfalen-Lippe

Der Rhein-Ruhr-Express (RRX) soll den Regionalverkehr in Nordrhein-Westfalen auf eine

neue Stufe heben. Im Interview erklären NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und

Dr.Ulrich Conradi, Vorsteher des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), warum

das wichtigste Schienenprojekt des Landes auch für Westfalen von großer Bedeutung ist.

GRENZLAND-WÄSCHEREI

Die Grenzland-Wäscherei ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft

des Caritasverbandes für die Dekanate Ahaus und Vreden.

1994 wurde die erste Wäscherei-Halle an der Ridderstraße in

Ahaus errichtet, 2001 wurden die Räumlichkeiten erneuert und

auf 2500 Quadratmeter vergrößert.

Die Grenzland-Wäscherei versteht sich als Integrationsfachbetrieb,

lässt also schwerbehinderte Menschen am Berufsleben teilhaben.

Seit vergangenem Jahr gehören auch vier geflüchtete Menschen

zum Mitarbeiter-Team. „Sie haben sich inzwischen zu unseren

Leistungsträgern entwickelt“, lobt Betriebsleiter, Dipl.-Ök. Martin

Kock. „Sie einzustellen, war kein Akt der Gnade, sie machen wirklich

gute Arbeit.“

Seit 2016 bildet die Grenzland-Wäscherei auch für den eigenen

Bedarf aus. „Fachpersonal für unseren Bedarf auf dem freien

Markt zu finden, ist sehr schwierig“, erläutert Textilreinigungsmeisterin

Martraud Leeners den Hintergrund. So wurde im August

mit Melanie Terhaar die erste Auszubildende als Textilreinigerin

eingestellt.

Auch zum kommenden Ausbildungsjahr im August sind noch

Lehrstellen zuvergeben: neben der Textilreinigerin/dem Textilreiniger

werden Azubis im Bereich Industriekaufmann/-frau sowie

Kaufmann/-frau für Bürokommunikation eingestellt. Ansprechpartner

ist Betriebsleiter Martin Kock, E-Mail: m.kock@caritasahaus-vreden.de,

Tel.: 02561 /936350.

Herr Minister, warum braucht

Nordrhein-Westfalen den RRX?

Michael Groschek: DerRegionalverkehr aufder SchieneanRhein

und Ruhr läufthinsichtlich der Kapazitäten am Limit und oft genug

darüber hinaus.Aberauchinden anderen Teilen desLandessteigen

die Fahrgastzahlen kontinuierlich an. Die Menschen wollen

und müssen immer mobilerwerden. Wirmüssendafür sorgen, dass

dieSchiene dabeinicht abgehängtwird,sondern auch in Zukunft

ein leistungsfähiges und attraktives Angebot bieten kann –vor

allem für die vielen Pendlerinnen und Pendler im Land. Dieses

Angebotwird der RRX sein.

Wasbedeutet der RRX für Westfalen,

Herr Dr. Conradi?

Dr.UlrichConradi: Der Verkehrsraum Westfalen-Lippe–und hier

besonders der Regionalverkehr auf der Schiene –entwickelt sich

äußerst positiv. Stark steigende Fahrgastzahlen belegen, dass das

Bahnfahren für die Menschen in der Region immer attraktiverwird.

Aktuell sind anWerktagen rund 270.000Menschenmit Regionalzügen

unterwegs. Der RRX trägtder steigenden Fahrgastnachfrage

Rechnung und bietet die Chance, noch mehr Menschen zum Umstieg

aufden umweltfreundlichen Regionalverkehr zu bewegen.

Ende 2018 gehen die ersten RRX-Züge

auf die Strecke. Vonwelchen Verbesserungen

profitieren die Fahrgäste bereits jetzt?

MichaelGroschek: DieAufgabenträgerinNordrhein-Westfalen

konnten zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 zusätzliche

Zugfahrten und optimierte Linienverläufe realisieren und damit

entscheidende Weichen für den Start des RRX-Vorlaufbetriebs

Ende 2018 stellen. Für Reisende in Richtung Rheinland istbereits

jetzt ein annähernder 20-Minuten-Takt erzielt. Sie profitieren

zudem vom veränderten Verlauf des RE11, der von Düsseldorf

nach Hamm und alle zwei Stunden weiter über Paderborn bis

nach Kassel-Wilhelmshöhe fährt,sowie vonder Verlängerung des

RE 6zum FlughafenKöln/Bonn.

Dr.UlrichConradi: Darüber hinaus werden inden kommenden

Jahren 57Bahnhöfe in derRegionmodernisiert, wasein barrierefreies

Reisen ermöglichtund denAufenthaltvor Ort angenehmer

macht. Ein weiteres wichtiges Projekt für die Region ist zudem

dieEinführung des WestfalenTarifszum 1. August2017. Alseiner

der flächengrößten Nahverkehrstarife in Deutschland wird er

die fünf heutigen regionalen Nahverkehrstarife ablösen und die

Nutzungdes ÖffentlichenPersonennahverkehrs wesentlichvereinfachen.

Wenn künftig die Vorteile des RRX mit denen des

WestfalenTarifs kombiniert werden können, entsteht eine neue

Dimension für den Nahverkehr in Westfalenmit vielen Vorteilen

für die Fahrgäste.

Das Land und der NWL setzen sich für einen

zweigleisigen Ausbau der Schienenverbindung

Münster –Lünen ein. Warum?

Dr.UlrichConradi: DasNadelöhrder einzigen eingleisigen Fernverkehrsstrecke

in NRWbelastet den Fahrplan zwischen Hamburg

undKöln erheblich. Zudemschränkt dieser Abschnittdie Entwicklung

des Regionalverkehrs ein, da lediglich eine Regionalbahn im

Stundentaktzusätzlich verkehren kann.

Michael Groschek: Die Anbindung von Münster muss in der Tat

verbessert werden, zumal der RRX nur bei einem Ausbau der

Strecke auch vorOrt halten kann.Wir wollen dahererreichen, dass

der Ausbau möglichst noch in der ersten Jahreshälfte in den vordringlichen

Bedarf desBundesverkehrswegeplans 2030 aufsteigt. t


14 BRANCHEN &BETRIEBE

Bitte nicht stören

In den „Ideenräumen“ inWarendorf können Hoteliers und Investoren selbst über Nacht testen, welche

Ausstattung sie ihren Kunden bieten wollen. Entwickelt hat diese Idee der Chef der Kreienbaum GmbH.

Auf dem mit dunkelrotem Filz bezogenen

Papierkorb unter der edlen

Kirschbaum-Schreibtischzeile steht

in goldenen Lettern „Ideenräume“.

Ein perfektes Stichwort für das, was

den Gast in diesem „Fünf-Sterne-Hotel-Zimmer“

erwartet. Ein Raum-Erlebnis

der Kategorie „Luxus pur“. Ein

Abenteuer für die Sinne: Fühlen, sehen,

ausprobieren, sich wohlfühlen

und genießen.

Genau dieses „räumliche

Abenteuer“ sollen die Gäste

in den „Ideenräumen“ in

Warendorf auch erleben.

Denn sie übernachten in

einem dieser insgesamt vier Luxus-Zimmer

einer modernen Show-Hotel-Welt zumeist

aus einem bestimmten Grund. Als

Hotelier oder Investor sindsie auf der Suche

nach trendigen Ideen im Hoteldesign.

Die Firma August Kreienbaum GmbH mit

dem Netzwerk der „Ideenräume GmbH“

ist für eben diese „Luxus-Wünsche“ der

Partner geworden. Die Firma plant und

baut Erlebniswelten, in denen schon ein

einziger Raum voller Ideen steckt. Raumschnitte

mit Überraschungsmomenten,

angesagte Tapeten, edle Fußböden, elegante

Polsterbezüge –oder darf esvielleichteinetechnisch

ausgeklügelteToilettenspülung

für höchste Ansprüche sein?

Der Luxus lebt im Detail. Alle vier Jahre

werden die Show-Räume umgebaut und

den Trends angepasst. Dank des Netzwerksvon

mittlerweile rund60Unternehmen

aus dem Münsterland liefert „Ideenräume“

für den Kunden alles aus einem

Guss. Ein Erfolgsrezept,das seit 15 Jahren

nicht nur in der Welt der Luxus-Hotels auf

Siegeszugist.Der Grund dafür ist verblüffend

simpel: Der Geschäftsführer der

Ideenräume GmbH, Markus Hinn-über,

hatseinenKunden einfachvon Anfang zugehört.

Das warund ist, so bringt er es auf

den Punkt, eine seine Stärken als Handwerker.

Wenn die Wünscheder Kunden herausgehört

und von einer Hand umgesetzt werden,

dann gefällt das nichtnur Top-Hotel-

Managern und Investoren, sondern auch

MITARBEITER GLÜCKLICH!

KUNDEN GLÜCKLICH!

CHEF GLÜCKLICH!

In Musterräumen wie diesem können Kunden selbst Erfahrungen mit den Zimmerausstattung sammeln.

Ladenausstattern, Praxisinhabern und

Privat-Kunden. Das Rundum-Sorglos-Paket.

„Der Kunde willdas so, und dann machen

wir das auch so“,lautet die Philosophie

von Hinnüber. AmFirmenstandort

der Ideenräume GmbH in Warendorf

wurde die Plattform für das kreativeNetzwerk

geschaffen. Werals Kunde ineinem

der fünf Zimmer übernachtet, der weiß

am nächsten Taginder Regel, ob noch der

eine oder andere Wunsch offen bleibt.

Und auchfür diesenFall der Fälle hat die

Ideenräume GmbH eine Sofortlösung.

„Wir haben hier imHaus neben den voll

funktionstüchtigen Zimmern und dem

Konferenzraum, in dem viele Ideen und

Planungs-Konzepteauf den Weggebracht

werden, auch einen Musterraum und

einen Mock-up- oder „Entw

icklungsraum“,

erläutert Markus Hinnüber. Sinn

und Zweck: Im Musterraum können die

Kunden ein Auge auf die neuesten Trends

beiStoffen, Teppichen,Fußböden und vielen

weiteren Ausstattungsdetails werfen.

Im Mock-up-Raum werden Kundenwünsche

als Modell direkt inden Raum gesetzt.

Ein Beispiel: Kürzlich wurde dort eine

Spiegeldecke eingebaut, um für einen

Kunden zu testen, obechte Spiegel oder

Kunstspiegel den besseren Effekt ander

Zimmerdecke liefern. „Wenn Kunden

unsere Ideenräume besuchen, gibt es

meistens einige Tage vieles zu besprechen.

Und bevorein Kunde eine hohe Investition

tätigt, testen wir seine Vorstellungen lieber

zunächst hier vor Ort“, meint der

Kreienbaum-Chef. Er hat dem Handwerk

in der Region schon immer viel zugetraut

und weiß,wer welche Anforderungen perfekt

ausführen kann. Dieses „Händchen“

für Netzwerkarbeit hat ihm vor rund 15

Jahren überhaupt die Chance eröffnet,

die Ideenräume auf die Beinezustellen. Es

war ein Super-Auftrag, eine handwerkliche

Herausforderung für die Kreienbaum

GmbH, ein Luxus-Hotelinder Schweiz mit

allen Zimmern komplett auszustatten. Erfahrungen

in Sachen Hoteleinrichtungen

hatte die Firma bis dahin eher weniger.

Das beeindruckte Hinnüber aber damals

absolut nicht, denn die Idee warinseinem

Kopf schon geboren. Er machteHandwerker

aus Warendorf und der Umgebung

mobil, pendelte mit ihnen in die Schweiz

und zog den Auftrag durch. Als Generalunternehmen

stemmte die Kreienbaum

GmbH damals die komplette Kalkulation

und stimmtedie Gewerkeaufeinander ab

–obHaustechnik, Möblierung, Tapeten

oder FußbödenoderSanitär.Inder Hotel-

Szene der Schweiz machte das erfolgreiche

Projekt der Deutschen schnell die

Runde. Markus Hinnüber trieb das Thema

„Kooperation“ weiter voranund gründete

vorelf Jahren die Ideenräume GmbH, die

mittlerweile Planer,Hersteller aus der Industrie,

verschiedensteHandwerksbetriebe

und auch einige Generalunternehmer

unter dem Dach der Kooperation vereinigt.

Das Hotel „Le MiradorKempinski am Genfer

See ist ein weiteres ansehnliches Beispiel

dafür, was Kooperation im Handwerk

bewegen kann.

JederKooperationspartner kann diePlattform

als Präsentationsort für seine eigenen

Kunden nutzen. „Jeder ist hier seines

Glückes Schmied und nutzt das Angebot

von Ideenräume auf seine Weise“, erklärt

der Tischlermeister und Geschäftsführer.

Monika Vornhusen

Markus Hinnüber, Geschäftsführer der Ideenräume GmbH und der

August Kreienbaum GmbH, in seinem Element.

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Die Firma Kreienbaum und das Netzwerk „Ideenräume“

1986 hat Markus Hinnüber gemeinsam mit Alfons Venherm die Tischlerei Kreienbaum in Warendorf

übernommen. Die seit 1930 existierende Traditionstischlerei hatte ihre Schwerpunkte inder Bautischlerei

und der Fertigung von Dachbodentreppen. Zwei Gesellen und ein Lehrling wurden damals beschäftigt.

Hinnüber hatte als junger Handwerksmeister schon viel vor. Deshalb konzentrierte er sich

auf die Möbeltischlerei. Der Zimmereibetrieb wurde von Alfons Venherm und Burkhard Naschert mit

der Kreienbaum Holz GmbH selbstständig weitergeführt.

Innenausbauten für den Gewerbebereich sind heute ein Schwerpunkt der 65 Mitarbeiter starken August

Kreienbaum GmbH, aber auch Privathäuser stattet das Warendorfer Unternehmen aus. 2006

wurde das Netzwerk „Ideenräume“ mit rund 60 Kooperationspartnern auf den Weg gebracht, die alle

das „Show-Hotel“ mitsamt Konferenzräumen, Hotellounge, Muster- und Mock-up-Räumen sowie den

fünf Luxus-Suiten als „Show-Bühne“ nutzen können.


BRANCHEN &BETRIEBE 15

Die App nach Maß

Opwoco in Schöppingen hat sich in 13 Jahren auf dem Feld der Mobile-Angebote einen

Namen gemacht. Jetzt hat Patrick Bröckers endlich Zeit, sein Studium abzuschließen.

Über 2,6 Millionen Apps allein im

Playstore bei Google, mehr als zwei

Millionen bei Apple –sich da zu behaupten,

ähnelt dem Schwimmen in

einem Haifischbecken. Endkunden

können in diesem Pool kaum eine

Übersicht gewinnen. Und für die

App-Erfinder wird esimmer schwieriger,

sich von der Konkurrenz abzusetzen.

„Opwoco – Apps made im

Münsterland“ richtet sich deshalb

auch an eine andere Zielgruppe.

„Wir bewegen uns nicht auf dem

Playstore-Markt, sondern bieten

dem Kunden eine individuelle Lösung

für sein Unternehmen an“, sagt

App-Entwickler Patrick Bröckers,

Gründer des Schöppinger IT-Unternehmens.

Das bisher noch gemietete Firmendomizil in Schöppingen wollen

die Geschäftsführer in naher Zukunft kaufen.

Fotos: Opwoco

Die kreativen Köpfe an der Unternehmensspitze: Patrick Bröckers (li.) und Tobias Heinrich.

Anfangs nur zur Studienfinanzierung

gedacht, hat

sich Opwoco in den 13 Jahrennach

Gründung zu einer

Aesten f Größe entwickelt. In

der App-Manufaktur entstehen neben Industrie-

auch Bestell-, Scan- und Vertriebs-Apps.

„Opwoco steht dabei für

‚open world code‘, mit dem wir als Software-Dienstleister

alle Branchen bedienen

können und wollen“, betont der 31-

jährige Geschäftsführer.

Zunächst in Coesfeld ansässig, zog es die

junge Firma Anfang 2016 in die Vechtestadt.

Ein Jahr zuvor hatte sich Patrick

Bröckers mit dem Schweizer Tobias Heinrich

einen zweiten Mann an die Unternehmensspitze

geholt. Heinrich verstärkt

mit seiner kreativen Ader den Bereich

Marketing und Kommunikation, während

Bröckers sich um die Entwicklung

der Mobile Apps kümmert. So hat das innovative

Duo 2016 im Auftrag der Stadtwerke

die „Münster-App“ auf den Markt

gebracht. „Die ist auf den Endkunden

ausgerichtet und bedient den Nutzer mit

aktuellen Informationen etwa zu Busfahrplänen,

zu Müllabfuhrterminen oder

zur Auslastung der Parkhäuser. Eine

Idee, die gut ankommt“, freut sich Bröckers.

„In Zukunft werden wir wohl mehr

dieser Städte-Apps anbieten und dieses

Produkt ausdehnen.“ Momentan ist Opwoco

in diesem Genre bis Augsburg

unterwegs.

Gleichsam soll aber auch die Dienstleister-Sparte

gestärkt werden. „Hier stellen

wir mobile Tools zur Verfügung, auf die

dann alle Bereiche eines Unternehmens

zugreifen können“, erklärt der Eperaner

Bröckers. „Seit Jahresanfang ist beispielsweise

die FirmaBrillux mit unserer

App ausgestattet. Ihnen haben wir eine

Mediathek zur Verfügung gestellt, über

die alle Außendienstmitarbeiter zeitgleich

über Neuheiten in der Produktpalette

informiert werden. Jeder Mitarbeiter

kann über sein iPad die saisonalen

Trends abrufen.“ Als Verkaufshelfer oder

zur Verbesserung in der Außendienst-

Steuerung ließen sich die Apps laut Bröckers

auch in anderen Branchen anwenden:

„Jeder Polier auf der Baustelle ist

heutzutage mit einem Handy ausgestattet.

Wenn dann beispielsweise Steine

nachbestellt werden müssen, kann er auf

einen Tool zugreifen und die passende

Sorte darüber abrufen. Oder Bioläden:

Sie können per Scan deutschlandweit

Nachbestellungen tätigen.“

Wichtig ist dem Unternehmer, „dass wir

nicht Produktevon der Stangeverkaufen,

sondern Lösungen auf den Kunden und

seine Bedürfnisse maßschneidern.“

Das derzeit 17 Mitarbeiter große Unternehmen

(weiteredreisind bei der Unterfirma

Incenio-Film angestellt) will das

Wachstum der Branche in den nächsten

Jahren auch für die eigene positive Entwicklung

nutzen–und dabeinicht nur in

der Region, sondern auch überregional

seine Fühler ausstrecken. Die Mischung

aus Start-up-Mentalität und solidem

Münsterländer Mittelständler sieht das

Ziel angesichts steigender Downloadzahlen

bei Mobile Apps und wachsendem

Absatz bei Smartphones und Tablets darin,

sich „zum führenden App-Dienstleister“

zu entwickeln „Bodenständig, inhabergeführt

und sozial wachsend“, betont

der Geschäftsführer.

Platz für 15 bis 20 weitereMitarbeiter/innen

bietet das Firmengebäude derzeit

noch. „Wenn wir über das Münsterland

hinausschauen wollen, müssen wir das

mit Augenmaß in Angriff nehmen“, wagt

Bröckers einen Blick in die Zukunft. So

soll der Firmensitz –derzeit noch angemietet

–demnächst angekauft werden.

Und ein weiteres, eher persönliches, Ziel

hat PatrickBröckers auch noch: Der ewige

Student, der sein Studium mit der Firma

finanzieren wollte, möchte nun eben

dieses Studium endlich abschließen. „Die

Bachelor-Arbeit steht noch aus. Sie hat

sich durch das berufl

iche Engagement

und die positive Entwicklung etwas gestreckt.“

Susanne Menzel

BMW Service

MINI Service

AUSGEZEICHNET

Dass sich Opwoco mit seinen innovativen

Ideen schon die Aufmerksamkeit

in der IT-Branche

gesichert hat, zeigen die zahlreichen

Auszeichnungen, die das

Unternehmen verliehen bekommen

hat. 2016 wurden die Münsterländer

für ihre Münster-App

mit dem „Show your App Award“

in der Kategorie „Mobility &Travel“

ausgezeichnet. Darüber hinaus

würdigte NRW-Wirtschaftsminister

Garrelt Duin Patrick Bröckers

und Tobias Heinrich mit

ihrem Team bei „Germany atits

best“. Drei Jahre hintereinander

zog opwoco bereits beim Großen

Preis des Mittelstandes in die Jury-Stufe

ein. Und nicht zuletzt

gab’s eine Ehrung als kununu-

Top-Arbeitgeber.

Speziell die Ausbildung zukünftiger

IT-Fachkräfte liegt den Geschäftsführern

am Herzen. Bröckers:

„Wir bilden im Grunde für

den eigenen Bedarf aus. Gute

Leute amMarkt zu bekommen, ist

schwierig. Man muss sie schon

überzeugen, nach Schöppingen zu

kommen.“

Aktuell gibt es nach Aussage des

31-Jährigen „Interessenten, die

ihre Bachelor-Arbeit in unserem

Unternehmen fertigstellen möchten“.

Hier existiert eine Zusammenarbeit

mit der Hochschule in

Zwolle, Kontakte nach Enschede

sind geplant. Patrick Bröckers:

„Die Studenten können neben

ihrer schulischen Ausbildung in

den Niederlanden ein halbes Jahr

lang Praxiseinblicke inden Bereichen

Programmierung oder Medieninformatik

erhalten.“

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16 BRANCHEN &BETRIEBE

Beachtliche Ausmaße hat der Standort Greven der Schmacher-Packaging-Gruppe schon heute. Die Erweiterungen sind in der Animation gelb dargestellt.

Foto: Schumacher Packaging

Überhaupt nicht von Pappe

Schumacher Packaging wächst im Airport-Park am FMO: Unternehmen investiert rund 30 Millionen.

Die Schumacher-Packaging-Gruppe,

einer der größten familiengeführten

Hersteller für Verpackungslösungen

aus Well- und Vollpappe, wird das

erst 2014 eröffnete Werk Greven im

Airport-Park FMO in diesem Jahr erheblich

erweitern. Wie das Unternehmen

mitteilte, sollen die Verarbeitungs-

und Lagerkapazitäten

verdoppelt werden.

Durch den Ausbau, in den

Schumacher Packaging bis

zu 30 Millionen Euro investiert,

werden im Werk

Greven 80 neue Arbeitsplätze

entstehen. Mit der erheblichen

Vergrößerung unterstreicht der Verpackungsspezialist

die strategische Bedeutung

des Standorts: VonGreven aus kann

das Unternehmen seine Kunden in Nordund

Westdeutschland sowie im Benelux-

Raum schnell mit allen gängigen Wellpappe-Verpackungen

beliefern.

In den Neubau des Werks im AirportPark

FMO, in unmittelbarer Nähe des Flughafens

Münster-Osnabrück, hatte Schumacher

Packaging ursprünglich 45 Millionen

Euro investiert –imJuni 2014 war

das hochmoderne Wellpappenwerk in

den Produktivbetrieb gegangen. „Inzwischen

ist unsere Produktion im Werk Greven

aber schon voll dreischichtig ausgelastet“,

erklärt Björn Schumacher, Geschäftsführer

der Schumacher-Packaging-

Gruppe.„Darum führen wir die Erweiterung

schon jetzt durch. Das ist sogar

ein Jahr früher, als wir geplant hatten.“

Die Ausschreibungen für die Vergrößerung

der Kapazitäten laufen bereits. Die

Arbeiten sollen im dritten Quartal 2017

abgeschlossen sein.

In Greven wird Schumacher Packaging

dann über zwei Hochregallager mit zusammen

31000 Palettenplätzen verfügen:

die Voraussetzung für eine schnelle

und reibungslose Logistik für Nordwestdeutschland

und Benelux. Auch die Produktionskapazität

in Greven wirdimZuge

des Ausbaus verdoppelt. Langfristig

sollen die derzeit noch 30 000 Quadratmeter

Werksfl

äche auf bis zu 100000 vergrößert

werden. Auch wegen dieser Expansionsmöglichkeit

hatte Schumacher

2013 den Aiport-Park als Standort gewählt.

Im Werk Greven wird auf einer

2,50 Meter breiten Anlage Wellpappe

hergestellt und zu Verpackungen verarbeitet.

Schumacher Packaging kann so

alle gängigen Arten von Wellpappe-Verpackungen

kundennah fertigen. Eine besondereFähigkeit

der Anlageist die Produktion

vonEndloswellpappe, die insbesondere

für die Möbelindustrie und den

E-Commerce-Bereich von Bedeutung ist.

Zudem ist Schumacher Packaging in der

Lage, Kaschierbögen und Wellpappe im

Parallelbetrieb herzustellen.

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hochwertiger Innenausbau

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1611-0303 Leiter Logistik (m/w)

1610-1001 Geschäftsbereichsleiter

Elektrik (m/w)

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Außerdem mehrere:

Projekt-/Bauleiter (m/w) schlüsselfertiger

Gewerbebau/hochwertiger Innenausbau/

Ladenbau

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Assistenten/Sekretär der Geschäftsführung/Notarfachangestellte

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GELD &GESCHÄFT 17

Nie wieder verlieren?

Die klassische Lebensversicherung ist zum Auslaufmodell geworden. Stattdessen bieten die Versicherer

alternative Produkte wie Indexpolicen an. Diese versprechen hohe Renditechancen ohne Verlustrisiken.

Investments an der Börse versprechen gute Renditechancen, beinhalten aber zugleich auch das Risiko hoher Verluste.

Für Neukunden verliert der Abschluss

einer Lebensversicherungen

zunehmend an Attraktivität. Auch

viele andere traditionelle Sparkonzepte

werden angesichts der anhaltenden

Niedrigzinsphase hinfällig.

Gewinn- und Verlustphasen wechseln an der Börse schnell. Ein

ungünstiger Stichtag für die Abrechnung kann daher bei Indexpolicen

über Wohl und Wehe entscheiden.

So wenig Rendite gab es noch

nie: Zum Jahresbeginn ist der

Garantiezins für Kapitallebens-

und Rentenversicherungen

von 1,25 Prozent auf

historisch niedrige 0,9 Prozent gefallen.

Die Versicherungsbranche reagiert auf

diese Entwicklung, indem sie neue Produkteersinnt,

die künftig ohne einen Garantiezins

auskommen sollen.

Bei vielen Vermittlern stehen derzeit sogenannte

Indexpolicen hoch im Kurs.

Den Anlegern wird dabei suggeriert, sie

könnten an der Börsenentwicklung partizipieren,

ohne jemals wieder Verluste

einzufahren. Das klingt freilich zu gut,

um wahr zu sein –deshalb sollten sich

Anleger vor dem Abschluss genau informieren.

Die Indexpolice ist genaugenommen eine

Rentenversicherung, bei der die Verzinsung

des Überschussanteils an einen Aktienindex

gekoppelt ist –invielen Fällen

nutzen die Anbieter den Euro-Stoxx50,

der die 50 größten europäischen Konzerne

abbildet. Auch derDeutsche Aktienindex

Dax taucht regelmäßig in den Verkaufsprospekten

auf. Die Versicherungskonzerne

garantieren dem Verbraucher

einerseits, dass am Ende der Vertragslaufzeit

alle eingezahlten Prämien wieder

ausgezahlt werden. Auf der anderen

Seitekann der Kunde jährlich wählen, ob

er die feste Verzinsung seines Kapitals

einstreichen möchte oder ob die Verzinsung

von der Entwicklung des Aktienmarkts

abhängig sein soll.

Die Garantie, dass am Ende der Laufzeit

zumindest noch das eingesetzte Kapital

vorhanden ist, hat natürlich ihren Preis.

Solange die Börse steigt, partizipiert der

Kunde nur begrenzt von der Wertentwicklung.

Möglich macht es der sogenannte

Cap –also ein Deckel, der beim

Gros der Anbieter bei etwa 3 Prozent

liegt. In Monaten mit Verlusten gibt es

diesen Deckel nicht. Die Folgen sind weitreichend:

Folgt beispielsweise auf einen

Monat mit 12 Prozent Verlust ein Monat

mit 12 Prozent Gewinn, dann liegt die

Rendite nach zwei Monaten nicht etwa

bei null, sondern bei minus 9Prozent.

Der Gewinn-Monat geht nämlichnur mit

3Prozent in die Rechnung ein. EinMonat

mit starken Verlusten kann folglich nur

durch mehrere Monate mit Gewinnen

ausgeglichen werden. Gewinn und Verlust

rechnet der Anbieter am Ende des

Jahres auf –dann steht fest, ob und wie

hoch der Vertrag verzinst wird. Alternativ

zur monatlichen Obergrenze offerieren

einige Anbieter eine fixe Quote, mit der

die Anleger an der Entwicklung des Aktienindexes

partizipieren.

Beispielrechnungen von Verbraucherschützern

zeigen, welchen Preis die Verbraucher

für den Schutz vor Verlusten

zahlen, wenn sie sich für eine Indexpolice

entscheiden. So hätten sich die Anleger

beispielsweise im Börsenjahr 2013 mit

einer Rendite von neun Prozent begnügen

müssen, obwohl der Euro-Stoxx50

insgesamt rund 18 Prozent hinzugewann.

Diese Renditehättebeispielsweise

ein Exchange Traded Fund (ETF) abgeworfen,

der jeweils einen kompletten Index

abbildet. Andererseits bleiben die

Verbraucher bei Indexpolicen in Krisenjahren

von großen Einschlägen verschont.

Im Jahr 2008 verbuchteder Euro-

Stoxx50 beispielsweise einen Verlust von

44 Prozent, der Versicherungsnehmer

hättejedochkeine Einbußen hinnehmen

müssen.

Andreas Fier

Michael Kottenstede,

ICT-Prozesstechnik,

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18 GELD &GESCHÄFT

Vorhalten genügt: Mehr

Tempo beim Bezahlen

Die Kreditwirtschaft und der Handel treiben 2017 die Markteinführung der Girocard mit NFC-Funktion

voran. Nach Edeka-Hessenring ziehen Esso und Lidl bundesweit nach.

Daskontaktlose Bezahlen mitder Girocard

wird in Deutschland nun bundesweit

ermöglicht. Der Banken-

Dachverband Deutsche Kreditwirtschaft

berichtete jetzt von erfolgreich

abgeschlossen Test- und Pilotversuchen.

Bei Beträgen bis 25 Euro

soll es nicht einmal mehr erforderlich

sein, eine PIN einzugeben. Der

Bezahlvorgang, der an manchen Kassen

unweigerlich zu manchmal längeren

Wartezeiten führt, dauert in

diesen Fällen nur Sekunden.

Nach erfolgreichen Pilotierungen

im Raum Kassel

und der schrittweisen Ausstattung

bereits zahlreicher

Bankkunden mit

einer Girocard, die das kontaktlose Bezahlen

auf Basis des weltweiten Standards

Near Field Communication (NFC)

erlaubt, stelle jetzt auch der Handel seine

Infrastruktur um, teilteder Dachverband

mit. „Nachdem Edeka-Hessenring inder

Pilotregion Kassel seine Bezahlterminals

mit NFC-Funktionalität ausgestattet hat,

will noch im ersten Quartal 2017 Esso das

kontaktlose Bezahlen mittels Girocardan

seinen Kassen ermöglichen. Als Lebensmitteleinzelhändler

möchte Lidl in diesem

Frühjahr das kontaktlose Bezahlen

mit der Girocard bundesweit in allen

rund 3200 Filialen einführen“, hieß es

weiter.

Rainer Bogner, Leiter des Esso Tankstellengeschäfts

in Deutschland: „Beim kontaktlosen

Bezahlvorgang muss die Girocardnicht

aus der Hand gegeben werden.

Es freut mich, dass wir von Esso unseren

Kunden diese bequeme Art des Bezahlens

ermöglichen können und damit bundesweit

führend sind. Daher wollen wir nun

auch keine Zeit verlierenund starten den

neuen Service bereits Ende des ersten

Quartals 2017 in unseren Esso-Stationen.“

Marcel von Haber, inder Geschäftsleitung

von Lidl Deutschland zuständig für

die Verwaltung: „Wir möchten unseren

Kunden einen bequemen und schnellen

Einkauf ermöglichen. Daher bieten wir

ihnen demnächst das kontaktlose Bezahlen

per Girocard als weitere Bezahlmöglichkeit

an.“

Bereits 14 Millionen Kunden von Genossenschaftsbanken

und Sparkassen sind

nach Angaben des Dachverbandesinzwischen

im Besitz einer NFC-fähigen Girocard.Sie

können damit nun vermehrt bei

Schon bald werden immer mehr Bezahlvorgänge schneller ablaufen. Die Girocard mit einer „Near Field Communication“ (NFC)-Funktion lässt es sogar zu, dass

man bei Beträgen bis 25 Euro nicht einmal mehr die PIN eingeben muss.

ihren Einkäufen durch einfaches „Davorhalten“

bezahlen. Auch andereKreditinstitute

dürften diesem Trend folgen, vermutet

der Verband. Zum Jahresende

würden zusätzlich weitere rund 20Millionen

Kunden der Banken und Sparkassen

die neue Girocarderhalten. Für 2017

sei mit weiteren wichtigen Händlern zu

rechnen, die das berührungslose Bezahlen

an ihren Kassen ermöglichen werden.

Infrastrukturdienstleister wie Bezahlterminalhersteller

haben ebenfalls ihre Geräte

umdie NFC-Funktionalität erweitert.

„Nach erfolgreicher Markteinführung

wird die Girocard kontaktlos auch

dank der guten Zusammenarbeit mit beteiligten

Partnern wie dem Handel nun

bundesweit in den Alltag des bargeldlosen

Bezahlens einziehen, sodass immer

mehr Bundesbürgervon dieser neuen Bezahlform

profitieren können“, erklärt Dr.

Andreas Martin, Vorstandsmitglied des

Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken (BVR) als

diesjähriger Federführer der Deutschen

Kreditwirtschaft.

Die Vorteile des kontaktlosen Bezahlens

mit der Girocard liegen auf der Hand:

Kunden vonBanken und Sparkassen wie

Händler profitieren von einem noch

schnelleren und einfacheren Bezahlvorgang

an der Kasse bei hohem Sicherheitsniveau.

Laut Verband genügt es ,die Girocard

vor das Bezahlterminal zu halten;

ein Stecken der Karte ins Gerät ist nicht

mehr erforderlich.

Je nach Terminalart zeigt ein optisches

oder akustisches Signal an, dass die

Transaktion autorisiert wurde. Bei Beträgen

bis 25 Euro, die keine PIN-Eingabe

erfordern, dauert der Vorgang weniger

als eine Sekunde. Die Abrechnung der

kontaktlosen Transaktion erfolgt für die

Kunden wie gewohntüber ihr eigenes Girokonto.

„Es kommen die gleichen bewährten

und hohen Sicherheitsmechanismen

zum Einsatz wie bei der bisherigen

kontaktbehafteten Girocard.“

KREDITWIRTSCHAFT

Die Deutsche Kreditwirtschaft (kurz

DK) ist als Zusammenschluss des

Bundesverbandes der Deutschen

Volksbanken und Raiffeisenbanken,

des Bundesverbandes deutscher

Banken, des Bundesverbandes Öffentlicher

Banken Deutschlands, des

Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes

und des Verbandes deutscher

Pfandbriefbanken die Interessenvertretung

der kreditwirtschaftlichen

Spitzenverbände. Sie ist im

August 2011 hervorgegangen aus

dem Zentralen Kreditausschuss

(ZKA) und führt dessen Arbeit fort.

Die Deutsche Kreditwirtschaft steht

für eine Meinungs- und Willensbildung

der kreditwirtschaftlichen Verbände

in Deutschland –inbankrechtlichen,

bankpolitischen und

bankpraktischen Fragen.

Steuern kann man Steuern.

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GELD &GESCHÄFT 19

+++ TERMINE +++ TERMINE +++ TERMINE +++ TERMINE +++

1. -5.März 2017: Art- &Antik-Messe, Mi. 17 -21Uhr, Do. -Sa. 11 -19Uhr, So.

11 -18Uhr, Messe- und Congresszentrum Halle Münsterland, Münster

2. März 2017: 11. Steinfurter Bioenergie-Fachtagung, 9-17Uhr, Fachhochschule

Münster, Stegerwaldstraße 39, Steinfurt

2. März 2017: „Der Mensch als Schlüssel zur Industrie 4.0“, Gesellschaft für

Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mbh (gfw), 10-16Uhr, Vorhelmer

Straße 81, Beckum

6. -29. März 2017: „Schule –und dann?“, Jobtage der Wirtschaftsförderung

Münster in Zusammenarbeit mit 15 Unternehmen, Münster

7. März 2017: „GmbH-Geschäftsführer: Haftungsrisiken erkennen und vermeiden“,

Handwerkskammer, 17-19Uhr, Vom-Stein-Straße 34, Gelsenkirchen

14. März 2017: „Bauen im Bestand -Bachelor of Engineering“, Informationsabend

des Handwerkskammer Münster, 18Uhr, Kontakt: weiterbildung@hbz-bildung.de

Netzwerken gehört zum Programm der OMKB (Online Marketing Konferenz), die am 31. März zum zweiten Mal inder Stadthalle in Bielefeld

stattfinden wird.

Foto: OMKB

Viele Top-Speaker

2. Online Marketing Konferenz am 31. März in Bielefeld

Mit der 2. Online Marketing

Konferenz

(OMKB) holt die qualitytraffic

GmbH am 31.

März erneut renommierte

Online-Experten nach Bielefeld,

die ihre langjährige Erfahrung und ihr

breites Wissen mit den Besuchern der

Konferenz teilen möchten. Erwartet werden

Top-Speaker wie Miriam Fohrmann

vonSIXT, Hakim Acebal vonGoogle und

Nic Lecloux von der true fruits GmbH.

Mit dem Fokus auf neueste Entwicklungen

und Trends der Branche geben die

Redner den Besuchern wertvolle Praxistipps

für das eigene Online-Marketing.

Die Konferenz richtet sich sowohl an interessierte

Berufseinsteiger als auch an

Marketing-Spezialisten. Bei der Auswahl

der Redner setzt die qualitytraffic GmbH

auf echte Experten: Marketingverantwortliche

zahlreicher namhafter sowohl

nationaler als auch internationaler

Unternehmen referieren über verschiedene

Bereiche des Online-Marketings.

Die Themen reichen von Suchmaschinenmarketing

über Programmatic Advertising

bis hin zu Content Marketing &Co.

Die Konferenz dauert von 8bis 19 Uhr.

www.omkb.de

16. März 2017: Erfinderberatung, IHK Nord Westfalen, 16 -19Uhr, Wirtschaftszentrum

Gronau, Fabrikstraße 3, Gronau

18./19. März 2017: 6. Westfälisch-lippische Apothekertag, Messe- und Congresszentrum

Halle Münsterland, Münster

22. März 2017: „Strategie 4.0 -Sodigitalisieren Sie Ihr Geschäftsmodell“, NRW

Bank, 9.30 -17Uhr, Friedrichstraße 1, Münster

24. -26. März 2017: Bauen &Wohnen, 10 -18Uhr, Messe- und Congresszentrum

Halle Münsterland, Münster

27. März 2017: Wirtschaft Digital –Herausforderungen, Chancen und Risiken für

KMU, Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, 17.30 -19Uhr, Von-Ketteler-

Straße 42, Warendorf

29. März 2017: „Mobilität –Wirtschaftsfaktor Beweglichkeit“, Wirtschaftsforum

Münster, 10bis 17 Uhr, WestLotto, Weseler Straße, Münster

30. März 2017: Auftakt „Enabling Innovation Münsterland“, 15 -20Uhr, Cloud

Factory-Hotel, Grevener Straße 91, Münster

5. April 2017: Infoveranstaltung „Personalmanager HWK“, Handwerkskammer

Münster, 17.30 Uhr, HBZ Münster, Echelmeyerstraße 1-2, Münster


20

Klöcker

Knippenberg

PartnermbB

Steuerberater

Rechtsanwälte

Wirtschaftsprüfer

Dr. Michael Stephani

LL. M.(Taxation)

Steuerberater

Willy Klöcker

Steuerberater

Cornelia Prigge

Steuerberaterin

Volker Bock

LL. M.

Steuerberater

Ruven Klöcker

Master of Science

Financial Advisor

Gute Stimmung bei der Preisverleihung: (v.l.) Thomas Hans (Präsident Marketing-Club), Gerburgis A. Niehaus (Ge

(Marketingleiterin Dermasence), Detlef Isermann (Geschäftsführer Dermasence), Albert Hirsch (Vizepräsident Market

Erfolgreich beim A

der Marke „Derma

P&M Cosmetics erhält den 8.Marketing-Preis Münste

Für den intensiven und nachhaltigen

Aufb

au der Marke „Dermasence –

medizinische Hautpfl

ege“ wurde das

Herstellerunternehmen P&M Cosmetics

kürzlich in Münster mit dem

8. Marketing-Preis Münster/Osnabrück

ausgezeichnet.

Mit dem Preis würdigt

der Marketing-Club

Münster/Osnabrück

e. V. nach eigenen Angaben

herausragende

regionale, nationale oder internationale

Marketing-Leistungen vonUnternehmen

ausdem Münsterland, dem Osnabrücker

Land und dem südlichen Emsland.

Im Rahmen des Empfangs überreichte

Club-Präsident Thomas Hans die Trophäe

vorrund 250 Gästen aus Wirtschaft,

Politik und Gesellschaft an P&M-Cosmetics-Geschäftsführer

Detlef Isermann und

Marketingleiterin Gudrun Hams-Weinecke.

Das münsterische Unternehmen P&M

Cosmetics GmbH &Co. KG ist sp

siert auf die Begleitung und Unte

zung dermatologischer Behandl

durch auf den Hauttyp und das

problem abgestimmte Pfl fegelösun

„Wir sind sehr stolz auf diese Aus

nung“, erklärte Isermann. „Nich

weil sie honoriert, welche Marktpo

wir uns mit viel Herzblut für unse

che erarbeitet haben. Sondern auch

sie dem Thema medizinische Haut

eine Bühne gibt und ins öffentlich

wusstsein rückt, dass sie für breite

dengruppen einen wertvollen Beitr

Lebensqualität leisten kann.“

Als Schlüssel zum Erfolg identifizie

Jury aus Marketing- und Kommu

tionsexperten den intensiven und

haltigen Markenaufb

au. Mutig un

einem für das Wettbewerbsumfel

ßen Budget habe das mittelständ

Unternehmen erfolgreich integrier

line- und Offlf ine-Kampagnen mit

passgenauen Ansprache der Ker

gruppen entwickelt und umgesetzt

Rickermanns Esch 6

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Das Finanzamt sitzt beim Erbfall mit am Tisch. Das Land NRW nahm in 2016 1,4 Mrd.

Euro Erschaftssteuer ein.

Foto: Colourbox.de

Über

Erbsc

Länder verbuc

Die Bu

einem

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sieben

Erbsch

nommen.Das ist ein

gegenüber dem Vor

schaftssteuer-Rekord

tung vor wenigen T

Demnach kassierten

zent mehr Erbschaf

Jahren. Große Erbsc

lem ein Phänomen d

Großstädte.

In Hessen fiel, geme


GELD &GESCHÄFT

21

Die Nachfolge

frühzeitig regeln

Eine erfolgreiche Unternehmensübergabe ist der Abschluss eines

komplexen Prozesses, in dem viele Fallstricke lauern.

Fast dieHälfteder Firmeninhaber im

Münsterland und in der Emscher-

Lippe-Region ist bereits heute älter

als 50 Jahre alt, so die Industrie- und

Handelskammer Nord Westfalen.

Somit bekommt das Thema Unternehmensübergabe

eine immer größere

Bedeutung, sind erfolgreiche

Übernahmendoch ein wichtigerBeitrag

für die regionale Wirtschaft. Um

für einen Betrieb den geeigneten

Nachfolger zu finden, braucht es

eine gründliche Vorbereitung und

vor allem ausreichend Zeit.

schäftsführerin Marketing-Club), Gudrun Hams-Weinecke

ng-Club).

Foto: Bernd Oberheim

ufbau

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r/Osnabrück

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nziel-

.Dermasence

sei es gelungen, sich als Marke

im Wettbewerb zu behaupten und konsequent

Marktanteile zu gewinnen.

In seiner Laudatio würdigteHans das Siegerunternehmen

als ein herausragendes

Beispiel für unternehmerischen Mut und

konsequente Markenarbeit. P&M Cosmetics

sei es mit der MarkeDermasence gelungen,

das Marketing erfolgreich in das

digitale Zeitalter zu überführen.

P&MCosmetics wurde 1991 in Münster

voneiner Gruppe vonDermatologen und

einer Apothekerin mit drei Mitarbeitern

gegründet. Das Unternehmen verlagerte

2000 seinen Standort nach Telgteanden

Orkotten. Nach einer rasanten Entwicklung

wurde 2004 ein erstes Gebäude aufgestockt,

weniger Jahre später ein zweites

erworben. Die Mitarbeiterzahl stieg

auf rund 100 an.

Im Jahr 2013 kehrte das Unternehmen

nach Münster zurück und hat seinen Sitz

seitdem am Hafengrenzweg. 2016 konnte

das 25-jährige Jubiläum von Dermasense

gefeiert werden.

Mit Betriebsbörsen und

Informationsangeboten

geben Handwerkskammer

und IHK Hilfestellungen

zu diesem

höchst individuellen Thema. „Viele Fallstricke

werden oft zu spät erkannt“, sagt

Ruven Klöcker aus Erfahrung. Er ist Experte

für Unternehmensnachfolgebei der

Kanzlei Klöcker, Knippenberg &Partner

in Ladbergen und Münster. „Viele Handwerksbetriebe

werden nicht erfolgreich

übergeben.“ Er mahnt, eine Übergabe unbedingt

rechtzeitig anzugehen, und rät

Unternehmern dringend, sich durchaus

schon fünf bis zehn Jahre vor dem geplanten

Termin eingehend damit zu befassen.

So stellt sich zunächst die Frage: Wiesoll

das Unternehmenweitergeführt werden?

Soll es eventuell an einen Mitbewerber

oder einen Konzern verkauft werden?

Hier ist die Ermittlung eines realistischen

Unternehmenswerts gefragt. Dabei

reicht eine betriebsinterne Sicht nicht

aus. Wichtig sei es, erklärt Klöcker, frühzeitig

Einschätzungen von außerhalb,

eben aus einer anderen Perspektive, einzuholen.

Dazu gehört auch eine Beurteilung,

ob die Firma in Ausstattung und Abläufen

auf einem aktuellen Standist und

ob eventuell noch Investitionen und Veränderungen

notwendig sind, um das

Unternehmen „übergebbar“ zu machen.

Auch hier gilt, möglichst ohne Zeitdruck

vorgehen zu können. Klöcker: „Ich kann

nur dann den Wert meines Unternehmens

erhalten und realisieren, wenn ich

früh genug anfange, eine Nachfolge zu

suchen.“

Ist eine Nachfolge intern inder Familie

geplant, sollte es keine erzwungene

Übernahme werden, nur weil der ausscheidende

Inhaber sich eine Weitergabe

an die nächste Generation wünsche, be-

Ruven Klöcker, Experte für Unternehmensnachfolge

tont Klöcker. Und: „Der Fähigstemuss es

machen!“ Außerdem müsse für einen erfolgreichen

Wechsel natürlich das familiäre

Verhältnis untereinander passen.

Emotionale Themen seien hier nicht zu

unterschätzen.

Bei einer externen Übernahme stellen

sich Fragen zu den berufl

ichen Fähigkeiten

des Nachfolgers und zu seiner finanziellen

Situation. Und schließlich muss

auch auf seiner Seite das familiäre Umfeld

mitspielen. Es seien also, sagt Ruven

Klöcker, betriebswirtschaftliche, finanzielle

und menschliche Faktoren, die zu

berücksichtigen sind.

Beim Bemühen um eine Unternehmensübergabe

„muss man damit rechnen,“

gibt der Experte zubedenken, „dass der

ersteund zweiteVersuch scheitern“. Entsprechend

großzügig sollte der Zeitrahmen

gestaltet sein.

Sind die betriebswirtschaftlichen Aspekte

geklärt, geht es in die steuerliche Beratung.

Hier spielen die verschiedenen Formen

einer Übernahme, die Rechtsform

des Unternehmens und die Übernahmestruktur

eine Rolle. BesondereProblematiken

stellten sich, erläutert Klöcker, bei

sogenannten teilentgeltlichen Übertragungen

oder der Zahlung von Abstandsund

Gleichstellungsgeldern –hier kön-

Foto: Klöcker, Knippenberg &Partner

nen nicht beabsichtigte steuerliche Folgenausgelöst

werden.WeitereFragen ergäben

sich bei nur teilweisen beziehungsweise

getrennten Übertragungen, die Betriebsaufspaltungen

beenden oder unbeabsichtigt

begründen könnten. Insgesamt

gelte bei einer Unternehmensübergabe,

so Klöcker, nie etwas lediglich aus

steuerlichen Gründen machen zu wollen,

sondern aus unternehmerischem Anlass

zu handeln.

Wenn die Verträge schließlich unterschrieben

sind, dann fange, soder Fachmann,

die Übernahme eigentlich erst an.

Hier ist der Steuerberater auch alsUnternehmensberater

gefragt. Beim neuen Inhaber

ständen nun meist Fragen organisationstechnischer

Natur im Vordergrund.

Mit der Übergabe beginnt ein neuer

Lebenszyklus des Unternehmens, mit

möglichen Weiterentwicklungen und

Veränderungen. Bei Altunternehmern, so

Klöckers Erfahrung, herrsche vielfachdie

„unrealistische Vorstellung, alles soll so

weiterlaufen wie bisher“. Hier sind in der

Folgeviele psychologische Aspektezubeachten.

Die abgebende Generation brauche

möglicherweise Hilfe, die Transformation

zu schaffen, sich nachhaltig aus

dem Unternehmen zurückzuziehen, die

Kontrolle abzugeben und loszulassen.

sieben Milliarden Euro

haftssteuer kassiert

hten nach einem Bild-Bericht in2016 ein Plus von elf Prozent

ndesländer haben

Bericht zufolge im

genenJahr mehr als

Milliarden Euro

aftssteuer einge-

Plus vonelf Prozent

jahr und neuer Erb-

,wie die „Bild“-Zeiagen

berichtete.

die Länder 60 Protssteuer

als vor fünf

haften bleiben vorales

Westens und der

ssen an der Einwohnerzahl,

dem Bericht zufolge die meiste

Erbschaftsteuer an, gefolgt von Hamburg,

Bayern und Berlin. Die wenigsten

reichen und vermögenden Erben hingegen

leben in den ostdeutschen Flächenländern.

Schlusslichter in dieser

Aufl

istung sind Mecklenburg-Vorpommern

und Sachsen-Anhalt.

In absoluten Zahlen nahm dem Bericht

zufolge der Freistaat Bayern im vergangenen

Jahr am meisten Erbschaftsteuer

ein: rund 1,7 Milliarden Euro. Es folgten

Nordrhein-Westfalen mit 1,4 Milliarden

Euro und Baden-Württemberg mit 1,1

Milliarden Euro.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern

hingegen nahm lediglich zwölf Millionen

Euro Erbschaftsteuer ein, Sachsen-Anhalt

16 Millionen und Thüringen 18 Millionen

Euro.

Die Erbschaftsteuer wurde im vergangenen

Jahrnach langem Streit neu geregelt.

Das Bundesverfassungsgericht hatte im

Dezember 2014 die bisherigen Regelungen

gekippt, weil ihm die Privilegien für

Betriebserben zu weit gingen. Eine erste

im Bundestag beschlossene Reform wurde

vom Bundesrat abgelehnt. Ein Kompromiss

gelang erst im vergangenen

Herbst.

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2016

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DEUTSCHLANDS

GROSSE

ANWALTSLISTE


STADT MÜNSTER

NEUEINTRAGUNGEN

HR B16477 agn bka GmbH, Wilhelm-Schickard-Str. 2,48149 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung

von Architektenund Ingenieurleistungen, insbesondere Planungsleistungen aller Art, vornehmlich Generalplanung sowie Projektsteuerungs-

und Projektmanagementleistungen Stammkapital: 100.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Andreas Krys,

Münster; Geschäftsf.befreit v. §181:Andreas Polzer,Münster; Geschäftsf.befreit v. §181: EvaBleckmann, Münster. 17. 1. 2017

HR B16459 Ahlers&Wetstein Verwaltungs-GmbH, Kampstr.26, 48147 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der

Erwerb und das Halten von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung bei diesen,

insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Ahlers &Wetstein GmbH &Co.

KG mit dem Sitz in 48147 Münster.Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:Alexander Wetstein, Eggermühlen; Geschäftsführer:

Philipp Ahlers,Münster. 6.1.2017

HR A10382 Ahlers &Wetstein GmbH &Co. KG, Kampstr. 26, 48147 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der

Betrieb von Fitnessstudios.Haft. Ges.: Ahlers &Wetstein Verwaltungs-GmbH, Münster. 9.1.2017

HR B16442 Bittermarkstrasse Projekt UG (haftungsbeschränkt), Hammer Str. 92, 48153 Münster. Gegenstand es

Unternehmens ist der Ankauf und Entwicklung, Beaufsichtigung, Verwaltung und Bewirtschaftung von Grundstücken und

grundstücksgleichen Rechten und die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsführer: Neil

Donnelly,Münster. 29. 12. 2016

HR B16430 H. und G. Brinck GmbH, An der Kleimannbrücke47, 48157 Münster. Die Geschäftsführung und Vertretung der

Brinck Verwaltungs GmbH &Co. KG mit Sitz in Münster als deren persönlich haftende Gesellschafterin. Stammkapital: 25.000,–

EUR. Geschäftsführer: Gabriele Brinck, Münster; Geschäftsführer: Horst Brinck, Münster. 21. 12. 2016

HR A10360 Brinck Verwaltungs GmbH &Co. KG, An der Kleimannbrücke 47, 48157 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist die Verwaltung eigenen und fremden Vermögens.Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die geeignet

erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Haft. Ges.: H. und G. Brinck GmbH, Münster.

21. 12. 2016

HR B16449 B-Side GmbH, Am Mittelhafen 42, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb von Haus und

Grundstück zur sozialgebundenen Vermietung und Verwaltung in Selbstorganisation. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Johannes Haug, Münster; Geschäftsführer: Yara Thünken, Münster. 2.1.2017

HR B16481 DeltaChem GmbH, Hafenweg 18–20, 48155 Münster. Der Verkauf,Export und Import sowie die Forschung und

Entwicklung von Chemikalien, agrarkulturellen Hilfsstoffen, Düngemitteln, Pestiziden, Herbiziden, Blattdüngern, biologischen

Produkten, Biostimulationen und Biokontrollen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Dr. Bernward Josef Engels,

Münster; Geschäftsführer: Shan Kuang, Linyi, Shandong (CN). 18. 1. 2017

HR B16465 Dörr Verwaltungs GmbH, Weseler Str.531, 48163 Münster. Unternehmensberatung, Erwerb von Immobilien

zur Kapitalanlage,Erbringung sonstiger Dienstleistungen die nicht erlaubnispflichtig sind und nicht unter §34GewO fallen, einschließlich

aller damit zusammenhängender oder artverwandter Tätigkeiten. Zweck ist ferner der Erwerb und das Halten von

Gesellschaftsbeteiligungen ander Akkurat financial services GmbH, Münster. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Timo Dörr,Münster. 11. 1. 2017

HR B16443 Econ GmbH, Nevinghoff 16, 48147 Münster. Der Export und Import von Waren aller Art, soweit nicht genehmigungspflichtig,

sowie die Beratung und Erbringung sonstiger Dienstleistungen für Unternehmen aus dem In- und Ausland

und die Organisation und Betreuung internationaler Reisegruppen und des Bildungs- und Kulturaustausches. Stammkapital:

100.000,– EUR. Geschäftsführer: Xiao Cong, Suzhou (CN); Geschäftsführer: Jun Shen, Suzhou (CN). 29. 12. 2016

HR B16487 energielenker Biogas Drei GmbH, Hafenweg 15, 48155 Münster. Die Projektentwicklung, der Bau und der

Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von regenerativer Energien (Strom, Gas und Wärme) sowie die Vermarktung dieser Projekte

und der Handel mit regenerativen Energien. Gegenstand der Gesellschaft ist ferner der Erwerb von Unternehmensbeteiligungen

und Immobilien zum Zwecke der eigenen Nutzung und/oder der Vermietung und Verpachtung sowie deren

Veräußerung, des Weiteren die Beschaffung von Finanzierungsmitteln und Kapital für nahstehende Unternehmen, sowie die

Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als

persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an Kommanditgesellschaften. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Bernhard Hugenroth, Telgte. 20. 1. 2017

HR B16456 Eurodrinx –Beverage Trades &Marketing UG (haftungsbeschränkt), Nevinghoff 16, 48147 Münster.

Die Entwicklung, Vermarktung und Handel mit Getränken aller Art. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181:

Volker Lücke, Marl. 5. 1. 2017

HR A10394 BeOn Marketing, Inhaber Rafael de Figueiredo Bettencourt e.K., Dodostr.3,48145 Münster. Ein Handelsgewerbe,

das Onlineund Social Media Marketing, Beratung als auch Management, Verkauf von Onlinewerbung, Verkauf

eigener Infoprodukte sowie der Vertreib eigener Workshops/Events. Inhaber: Rafael De Figueiredo Bettencourt, Münster.

25. 1. 2017

HR A10391 Frank Schendel Immobilien GmbH &Co. KG, Dyckburgstr.403a, 48157 Münster. Der Erwerb,die Vermietung

und die Verwaltung von Immobilien sowie alle sonstigen Geschäftstätigkeiten, die damit im Zusammenhang stehen. Haft.

Ges.: Frank Schendel Immobilien-Verwaltung GmbH, Münster.19. 1. 2017

HR B16450 Freigeist-MS UG (haftungsbeschränkt), Wolbecker Str.20, 48155 Münster. Das Führen von Gastronomiebetrieben.

Stammkapital: 100,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Nadir Anton Benoua, Münster. 4.1.2017

HR A10380 H. Gautzsch Dresden GmbH &Co. KG, Dornierweg 12, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist

der Vertrieb, Import und Export von Konsum- und Investitionsgütern –insbesondere elektrotechnischer Produkte –sowie die

Erstellung technischer Planungen. Haft. Ges.: H. Gautzsch Dresden Verwaltungs-GmbH, Münster. 6.1.2017

HR B16271 Glasfaser Connect GmbH, An den Loddenbüschen 95, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der

Handel mit und die technische Planung für die Verlegung sowie die Verlegung von Glasfaserprodukten einschließlich deren

Montage und Aktivierung. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Enisa Brcvak, Münster. 16. 9. 2016

HR A10386 goerlich consult GmbH &Co. KG, Kirmstr.23, 48161 Münster. Management- und Personalberatung, Recruiting

und Vermittlung von Personal (insb. Führungskräfte), Interimsmanagement, Managementberatung, Audits,Training und

Coaching, Karriereund Personalberatung. Haft. Ges.: Goerlich Verwaltungs-GmbH, Münster. 16. 1. 2017

HR B16441 Grant Immobilien GmbH, Pleistermühlenweg 278, 48157 Münster. Gegenstand des Unternehmens sind der

An- und Verkauf von unbebauten und bebauten Grundstücken (Anlage- und Umlaufvermögen), die Projektierung von Baumaßnahmen

sowie Bauträgertätigkeiten aller Art. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Carolyn Grant, Münster.

28. 12. 2016

HR B16458 Hageloft GmbH, Hafenweg 22, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb sowie das

Halten, Verwalten und die Veräußerung von Immobilien sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Leistungen. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Elmar Grimm, Dipl.-Betriebsw., Münster; Geschäftsführer: Anke Theissing,

Schöppingen. 5. 1. 2017

HR A10358 Innervate UG (haftungsbeschränkt) &Co. KG, Hoppendamm 4, 48151 Münster. Die Entwicklung und der

Vertrieb von ITProdukten, insbesondere die Entwicklung und der Vertrieb von Computerprogrammen sowie Web-Design.

Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte vorzunehmen und Maßnahmen zu ergreifen, die den Zweck des Unternehmens

fördern. Sie kann sich auch an anderen Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Gegenstand beteiligen, solche Unternehmen

erwerben und Zweigniederlassungen errichten. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die geeignet erscheinen,

den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Haft. Ges.: Lüers UG (haftungsbeschränkt), Münster.

20. 12. 2016

HR B16496 Innova Consulting UG (haftungsbeschränkt), Schorlemerstr. 12, 48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist der Erwerb, die Verwaltung und die Verwertung von Gesellschaftsbeteiligungen und Immobilien. Stammkapital:

100,– EUR. Geschäftsführer: Lothar Graff,Münster. 25. 1. 2017

HR A10389 intems GmbH &Co. KG, Am Borggarten 18, 48167 Münster. Beratung Entwicklung und Implementierung von

Elektrotechnik, Telekommunikation, elektronische und mechanische Sicherheitstechnik, Video- und Überwachungssystemn,

Yachtelektronik, Beleuchtung, Entertainmentsysteme, Netzwerktechnik, lT Lösungen, APPs,Webseiten, Software, Energiekonzepte

sowie sämtliche damit zusammenhängenden Tätigkeiten. Haft. Ges.: intems Verwaltungs GmbH, Münster. 17. 1. 2017

HR B16448 KoKoProGmbH, Nieland 38, 48157 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist –Herstellung, Vertrieb,Import,

Export von und Groß- sowie Einzelhandel mit Konsum- und Gewerbegütern, insbesondere Drogerieartikeln, verpackten Nahrungsergänzungsmitteln,

Körperpflegebedarf sowie Artikeln aus den Bereichen Sport, Freizeit und Outdoor,Baumarkt, Haushalt,

Garten, Gewerbe und Industrie &Wissenschaft, Spielzeug, Baby, Haustier; –Vermittlung von Ferienunterkünften (Ferienwohnungen

&Ferienhäuser); –Herstellung, Entwicklung, Vertrieb und Verkauf von Software und IT-Dienstleistungen sowie entsprechende

Beratung; –Betrieb einer Marketing-, Design- und Werbeagentur sowie entsprechende Beratung. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Ariane Sept, Fredersdorf-Vogelsdorf. 2.1.2017

HR A10373 kosp design OHG, Gildenstr. 2a, 48157 Münster. Der Handel mit Möbeln. Pers. Haft. Ges.: Paul Osterholt,

Münster. 29. 12. 2016

HR B16488 Koweha GmbH, Goldstr. 24, 48147 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der An- und Verkauf von

Textilien aller Art. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Peter Ottenjann, Oldenburg. 20. 1. 2017

HR B16504 Küstermann Media GmbH, Brockmannstr.110, 48163 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist Entwicklung,

Vertrieb und Handel von Software und Hardware für elektronische Plattformen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Sebastian Küstermann, Münster. 27. 1. 2017

HR B16500 LOOTBOY GmbH, Alter Steinweg 21, 48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb und

Vertrieb einer oder mehrerer Internet- und Application-Anwendungen zum Verkauf von Computerspielen, Gamekeys,Merchandise,

Ebooks, Bildern und Comics, der Handel mit Waren aus dem Bereich Gaming/Nerd und der Verkauf von Werbeflächen.

Stammkapital: 25.500,– EUR. Geschäftsführer: Andre Robert Kuschel, Telgte; Geschäftsführer: Mir Arash Vatanparast,

Münster. 25. 1. 2017

HR B16462 MADER ALONSO UG (haftungsbeschränkt), Dahlweg 60, 48153 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist das Halten von Beteiligungen, Unternehmensberatung, Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsfelder, Logistik, Bereitstellung

von Infrastruktur, Übernahme von Management-Aufgaben. Stammkapital: 4.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181:

Dr.Christoph Mader,Münster. 9.1.2017

HR B16476 MRB Escape Rooms GmbH, Neuheim 14a, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von

Escaperooms /Erlebnisräumen, das Merchandise sowie die Durchführung aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Christopher Owen, Köln; Geschäftsführer: Jürgen Hoffmann, Münster.

17. 1. 2017

HR A10393 MS „CEMENT HOPPER“ Schiffahrts GmbH &Co. KG, Warendorfer Str.175, 48145 Münster. Schifffahrtsgeschäfte

aller Art. Haft. Ges.: WESTERDYCK Verwaltungs GmbH, Münster. 23. 1. 2017

HR B16472 münstermitte medienverlag Verwaltungs GmbH, Geisbergweg 8, 48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der

Geschäftsführung als persönlich haftende Gesellschafterin der Firma sylt kultur Medienverlag GmbH &Co. KG mit Sitz in Sylt

sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung als persönlich haftende Gesellschafterin bei anderen

Handelsgesellschaften. Stammkapital: 25.000,- EUR. Geschäftsführer: Dr.Andrea Susanne Lamberti, Sylt-Ost. 16. 1. 2017

HR A10370 NIKLAS VARNHAGEN Bedachungen GmbH &Co. KG, Albrecht-Thaer-Str. 10a, 48147 Münster. a) Dachdeckungen

aller Art und Deckweisen, b) Dachklempnerarbeiten, c) Zimmererarbeiten, d) Bauwerksabdichtungen, e) Kaminerneuerungen.).

Haft. Ges.: NIKLAS VARNHAGEN Verwaltungsgesellschaft mbH, Münster. 29. 12. 2016

HR B16451 PM Personal Mail GmbH, Südstr. 83, 48153 Münster. Die entgeltliche Einräumung von Nutzungsrechten an

individualisierten E-Mail-Adressen anprivate oder gewerbliche Endkunden. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Marian Rick, Münster. 4.1.2017

HR B16489 Posmatic GmbH, Willy-Brandt-Weg 41, 48155 Münster. Die Entwicklung von Softwarelösungen für Kassensysteme

auf Tabletund Smartphonebasis und deren Vertrieb.Stammkapital: 26.000,– EUR. Geschäftsführer: Michael Hörr,Havixbeck.

23. 1. 2017

HR B16493 Preußisch-Mercator GmbH, Ludgeristr. 68, 48143 Münster. Die Vermittlung von Immobilien. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Michaela Pieper,Münster. 25. 1. 2017

HR B16495 Prinzipal Media GmbH, Zum Kaiserbusch 26–28, 48165 Münster. Der Vertrieb von Internet- und Media-Produkten

sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Volker

Schönhoff,Sendenhorst; Geschäftsführer: Ulrich Haverkamp,Münster. 25. 1. 2017

HR B16446 Rüschoff Verwaltungs-GmbH, Sessendrupweg 69, 48161 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die

Übernahme der Stellung als persönlich haftende Gesellschafterin, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin

an der Rüschoff Zaunbau GmbH &Co. KG,welche die Planung, Herstellung und Montage von Tor-Zaunanlagen zum

Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Maria Rüschoff,Münster. 30. 12. 2016

HR B16471 Scheben Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Merschkamp 44, 48155 Münster. Gegenstand

des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen bei Handelsgesellschaften sowie die Erbringung von

Unternehmensberatungen. Stammkapital:25.000,– EUR. Geschäftsführer: Rudolf Peter Scheben, Münster. 16. 1. 2017

HR B16467 Frank Schendel Immobilien-Verwaltung GmbH, Dyckburgstr. 403a, 48157 Münster. Die Beteiligung an

anderen Unternehmen und Gesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin ander Kommanditgesellschaft

unter der Firma Frank Schendel Immobilien GmbH &Co. KG mit dem Sitz in Münster sowie die Führung der

Geschäfte dieser Gesellschaft. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an weiteren Unternehmen zu beteiligen und deren Vertretung

zu übernehmen sowie alle sonstigen, den Gesellschaftszweck fördernde Geschäfte vorzunehmen.Stammkapital: 25.000,–

EUR. Geschäftsführer: Frank Schendel, Dipl.-Kfm, Münster. 12. 1. 2017

HR B16480 SD-Invest GmbH, Dürerstr.22, 48147 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung an Anlagen

und Gesellschaften der regenerativen Energieerzeugung sowie die Produktion und der Handel mit daraus resultierenden Produkten.

Des Weiteren die Beratung und Vertriebsunterstützung im Anlagenbau- und Energiedienstleistungssektor insbesondere

im Bereich regenerativer Energieträger. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Simon Detscher, Münster. 17. 1.

2017

HR A10364 Sebastian Küstermann e.K., Brockmannstr. 110, 48163 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist Entwicklung,

Vertrieb und Handel von Software und Hardware im Bereich Ecommerce. Inhaber: Sebastian Küstermann,

Münster. 22. 12. 2016

HR B16483 SeRon GmbH, Bahnhofstr. 44, 48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von gastronomischen

Einrichtungen. Stammkapital:25.000,– EUR. Geschäftsführer: Jaanika Reinson, Ladbergen. 18. 1. 2017

HR B16411 Siebeneck Verwaltungs GmbH, Loerstr. 17a, 48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme

von Geschäftsführungsaufgaben. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Ludger Siebeneck, Münster.

15. 12. 2016

HR B16479 titanium assets &properties GmbH, Roggenmarkt 11, 48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens sind

das Betreiben der Diskothek Vendôme,Roggenmarkt 11, 48143 Münster sowie die Führung und das Betreiben gastronomischer

Betriebe und aller Nebengeschäfte (Barbetrieb, Diskothekenbetrieb, Verkauf von Getränken, Catering, Eventservices und

Firmenveranstaltungen) sowie das Abschließen der hierzu erforderlichen Miet- und Pachtverträge, Produktion, Verkauf und

Vertrieb von Tonträgern, Produktion, Verkauf und Vertrieb von Kleidungsstücken (Merchandising, z. B. Caps,T-Shirts, Pullover

etc.), Produktion, Verkauf und Vertrieb von eigen hergestellten Mixgetränken, Spirituosen, Gläsern etc., Produktion, Verkauf und

Vertrieb von Schmuck und Edelmetallen, Gastronomie Consulting (extern) z. B. Barausstattung, Konzeptentwicklung, Beratung

etc., der Kauf und Verkauf von Immobilien und Grundstücken und der Kauf und Verkauf von bestehenden Gastronomiebetrieben.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Matin Etemadi, Münster. 17. 1. 2017

HR A10371 S&AVerwaltungs UG (haftungsbeschränkt) &Co. KG, Salzstr.29, 48143 Münster. Verwaltung von Unternehmensbeteiligungen.

Haft. Ges.: S&ABeteiligungs UG (haftungsbeschränkt), Münster. 29. 12. 2016

HR B16473 Volmary Digital GmbH, Kaldenhofer Weg 70, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung

von Zahlungsdiensten nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG), insbesondere das Finanztransfergeschäft, die Entwicklung

und Produktion von und der Handel mit Produkten, die im privaten und professionellen Gartenbau benötigt werden.

Ferner der Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen aller Art. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Frank Hüdepohl,

Telgte; Geschäftsführer: Hubertus Volmary,Drensteinfurt. 16. 1. 2017

HR B16447 Water Babies Germany GmbH, Zur Rossheide 16 c/o Claudia Bußmann, 48157 Münster. Gegenstand des

Unternehmens ist das Anwerben und die direkte Anleitung von Franchisenehmern und Area Devolpern, der Bau und die

Unterhaltung von Schwimmhallen- Centern, die entweder direkt durch die Gesellschaft oder durch Franchisenehmer bzw.Area

Developern bewirtschaftet werden und die Zurverfügungstellung von Unterstützungsleistungen einschließlich Schwimmunterricht

für Babys und Kleinkinder, Unterwasser-Fotografie, sowie der Verkauf, die Veröffentlichung und Zurverfügungstellung

entsprechender Publikationen, wie Bücher und Multi-Media-Produkte, Einzelhandelsprodukte, sonstige Dienstleistungen und

jegliche geschäftliche Tätigkeit, die den Geschäftszweck der Gesellschaft unterstützen wird. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsf. befreit v. §181: Steven Christopher Franks, Exeter, Devon (GB); Geschäftsf. befreit v. §181: Lennox Ector Paul

Thompson, Sherborne,Dorset (GB). 30. 12. 2016

INSOLVENZEN

AC Portfolio Management GmbH &Co. KG, 48155 Münster. Die Gesellschaft ist nach Ablehnung der Eröffnung des

Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 26.09.2016 –73IN34/16). Gemäß

§143 Absatz 1Satz 3, §161 Absatz 2HGB von Amts wegen eingetragen. 2. 1. 2017

body heat –GmbH Aerobic Tanz und Fitness, 48153 Münster. Die Gesellschaft ist auch durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 13. 1. 2017 –84IN51/16). Gemäß

§65Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 20. 1. 2017

Creativ Unternehmensberatung GmbH, 48145 Münster. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 27. 12. 2016 –77IN18/16). Gemäߧ65Absatz 1Satz

3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 3. 1. 2017

Günter Dankbar GmbH, 48165 Münster. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen

aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 9. 1. 2017 –78IN45/16). Gemäß §65Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts

wegen eingetragen. 16. 1. 2016

DT &PGesellschaft für Markt- und Feldforschung mbH, 48155 Münster. Durch rechtskräftigen Beschluss des

Amtsgerichts Münster (79 IN 68/08) vom 12. 9. 2016 ist das Insolvenzverfahren eingestellt. 30. 12. 2016

IhreAutomarke Management GmbH, 48153 Münster. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über

ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 18. 1. 2017 –70IN1/17). Gemäß §65Absatz 1Satz 3

GmbHG von Amts wegen eingetragen. 24. 1. 2017

Kronex Systembau UG (haftungsbeschränkt), 48157 Münster. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 18. 1. 2017 –80IN41/16). Gemäß §65

Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 26. 1. 2017

TECHNOSAN Umwelttechnik GmbH, 48143 Münster. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (77 IN 40/16) vom

23. 12. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. 28. 12. 2016

W&WAbwicklungsgesellschaft mbH, 48157 Münster. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 71 IN 89/11) vom

14. 12. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 16. 1. 2017

KREIS BORKEN

NEUEINTRAGUNGEN

HR B16651 chayns WRK GmbH, Parallelstr. 41, 48683 Ahaus. Die Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung

von gewerblichem und kaufmännischem Personal. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Nikolaus Kemper, Ahaus.

10. 1. 2017

HR A8248 Effing Hausverwaltung e.K., Neustr.2,48683 Ahaus. Übernahme der Hausverwaltung fürprivate und gewerbliche

Vermieter sowie die Betreuung von Wohnungseigentümergemeinschaften, ausgenommen Makler- und Bauträgertätigkeiten.

Inhaber: Hedwig Effing, Ahaus. 27. 1. 2017

HR B16574 GreenPlan Projektmanagement GmbH, Wallstr.16–20, 48683 Ahaus. Die Durchführung von energetischen

Bau-/Sanierungsmaßnahmen sowie der Vertrieb von Eigenenergie-Versorgungssystemen. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Michael Hayk, Südlohn; Geschäftsführer: Marion Bronstering, Ahaus. 8.12. 2016

HR B16630 van de Maat Großhandel GmbH, Dieselstr.7,48683 Ahaus. Der Groß- und Einzelhandel mit Obst, Gemüse

und Südfrüchten und die Beteiligung an anderen Gesellschaften im In- und Ausland sowie artverwandte Geschäfte. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Bernd van deMaat, Ahaus. 30. 12. 2016

HR A8232 GW Stromerzeugung GmbH &Co. KG, Besslinghook 16a, 48683 Ahaus. Erzeugung von Energie und Lieferung

an Energieversorgungsunternehmen und oder Einzelabnehmer und alle damit verbundenen Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist zu

artverwandten Geschäften berechtigt. Haft. Ges.: Josef Hoge Verwaltungs-GmbH, Ahaus. 4.1.2017

HR A8223 Itensity GmbH &Co. KG, Heuerlingstr. 21, 48683 Ahaus. IT-Dienstleistungen, IT-Beratung, der Vertrieb von

Hard- und Software, sowie die Erbringung von Transportdienstleistungen. Haft. Ges.: itensity Verwaltungs-GmbH, Ahaus.

29. 12. 2016

HR B16684 JIG Verwaltungs-GmbH, Welsingstr. 37, 48683 Ahaus. die Beteiligung an anderen Gesellschaften als Komplementärin,

insbesondere an der JIG GmbH &Co. KG.Sie ist auch zur Beteiligung an weiteren Gesellschaften im In- und Ausland

sowie zu artverwandten Geschäften berechtigt. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Mark Vortkamp, Ahaus.

27. 1. 2017

HR A8214 Schmeing Objekteinrichtungen GmbH &Co. KG, Ridderstr.33, 48683 Ahaus. Produktion und Projektierung

von Objekteinrichtungen sowie Lieferung von Möbelprodukten sowie artverwandte Geschäfte. Haft. Ges.: Schmeing Objekteinrichtungen

Verwaltungs GmbH, Ahaus. 19. 12. 2016

HR B16593 Schmeing Objekteinrichtungen Verwaltungs GmbH, Ridderstr.33, 48683 Ahaus. Beteiligung an anderen

Gesellschaften als Komplementärin, insbesondere an der Schmeing Objekteinrichtungen GmbH &Co. KG.Sie ist auch zur Beteiligung

an weiteren Gesellschaften im In- und Ausland sowie zu artverwandten Geschäften berechtigt. Stammkapital: 25.000,–

EUR. Geschäftsführer: Alexander Schmeing, Ahaus; Geschäftsführer: Heinrich Schmeing, Ahaus. 15. 12. 2016

HR B16632 Vogtt Transporte GmbH, Melchisengoren 134, 48683 Ahaus. Betrieb eines Speditionsunternehmens.Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Patrick Vogtt, Ahaus. 2.1.2017

HR B16675 bdAgency Verwaltungs GmbH, Hammersenstr.12, 46395 Bocholt. Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere

die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der bdAgency +Consulting GmbH &Co. KG,die

den Vertrieb von Fashion- und Schuhmode sowie Consulting der Markenfirmen zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,–

EUR. Geschäftsführer: Bernhard Dücking, Bocholt. 19. 1. 2017

HR A8249 bdAgency +Consulting GmbH &Co. KG, Hammersenstr.12, 46395 Bocholt. Vertrieb von Fashion und Schuhmode

sowie Consulting der Markenfirmen. Haft. Ges.: bdAgency Verwaltungs GmbH, Bocholt. 27. 1. 2017

HR B16680 Curves Deutschland GmbH, Adenauerallee 87, 46399 Bocholt. Das auf den Markt Bringen von Fitness-

Konzepten und der Verkauf der damit verbundenen Produkte; die Teilnahme an und die Ausübung der Geschäftsführung oder

des Managements über andere Gesellschaften und Unternehmen, die Erbringung von Beratungsleistungen, sowie die Gründung

dieser Gesellschaften und Unternehmen, die Beteiligung an und die Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften und Unternehmen;

die Verwaltung und das Betreiben der Immobilien dieser Gesellschaften oder mit dieser in einem Verbund geführten

Gesellschaften; der Erwerb, die Veräußerung und die Vermietung von Immobilien; das Treffen von Alters- und Krankenversorgungen

(Invaliditäts)versorgungen für Arbeitnehmer und ihre Hinterbliebenen; die Beteiligung in oder das Anschließen

an Pensions- und/oder anderen Fondsgesellschaften; die Anlage von Vermögen im Allgemeinen. Stammkapital:25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Franciscus Bernardus Joannes Polman, Westervoort (NL). 25. 1. 2017

HR B16643 deutz produktionsstudios GmbH, Franzstr.97, 46395 Bocholt. Betrieb einer Werbe- und Internetagentur mit

Foto- und Videostudio,Abteilung für Werbe- und Beschriftungstechnik sowie der Handel mit Druckerzeugnissen und Werbeartikeln.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Michael Deutz, Bocholt. 5. 1. 2017

HR A8231 FP Finance Westmünsterland GmbH &Co. KG, Nordstr.48, 46399 Bocholt. Vermittlung und Betreuung von

Versicherungen aller Art sowie Vermittlung von Bausparverträgen und Immobilienfinanzierungen (Versicherungs- und Finanzmaklertätigkeit),

soweit dafürkeine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz erforderlich ist. Haft. Ges.: FinanzPoint Verwaltungs-

GmbH, Bocholt. 4. 1. 2017

HR B16600 Gigaset elements GmbH, Frankenstr. 2,46395 Bocholt. Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von

Elektro- und Elektronikartikeln, sowie hiermit verbundene Dienstleistungen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Hans-Henning Doerr,Heidelberg; Geschäftsführer: Klaus Weßing, Borken. 16. 12. 2016

HR B16681 Lorei Design UG (haftungsbeschränkt), Winterswijker Str. 98a, 46399 Bocholt. Vermarktung, Vermittlung

und Fachberatung sowie der Einzelhandel mit Treppen und Geländern. Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181:

Ralf Lorei, Bocholt. 25. 1. 2017

HR A8236 Seniorenresidenz „Am Plauer Turm, Brandenburg a.d.Havel“ GmbH &Co. KG, Dinxperloer Str.18–22,

46399 Bocholt. Die Entwicklung, Planung, Errichtung, Verkauf und Vermietung des Immobilienprojekts Seniorenpflegeheim

„Am Plauer Turm“ in Brandenburg. 1. Entwicklung, Planung, Errichtung, Verwertung des Immobilienprojekts Seniorenpflegeheim

„Am Plauer Turm“ in Brandenburg. Haft. Ges.: ten Brinke IBVerwaltungs-GmbH, Bocholt. 10. 1. 2017

HR A8238 Seniorenresidenz Michaelsviertel GmbH &Co. KG, Dinxperloer Str. 18-22, 46399 Bocholt. Die Entwicklung,

Planung, Errichtung, Vermarktung und Vermietung des Immobilienprojektes Michaelsviertel. Haft. Ges.: ten Brinke IB

Verwaltungs-GmbH, Bocholt. 12. 1. 2017

HR B16654 skoopr UG (haftungsbeschränkt), Kampstr.46, 46395 Bocholt. Öffentlichkeitsarbeit (PR-Arbeit), Kommunikation

und Betreuung von Social Media dazu zählt insbesondere das Erstellen von Webseiten, das Entwickeln von Web- und

Marketingstrategien sowie das Erstellen von Mitarbeiterfotos und Drohnenaufnahmen. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Stefan Schniedertöns,Bocholt; Geschäftsf.befreit v. §181: Benjamin Kapellhoff,Bocholt. 12. 1. 2017

HR B16672 52sunday UG (haftungsbeschränkt), Winterswijker Str. 17a, 46399 Bocholt. Der Verkauf von Möbeln und

Dekoartikeln und Textilien aller Art. Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Tayfun Savas van Dijk, Bocholt.

18. 1. 2017

HR A8240 TBG Wohnpark Berlin GmbH &Co. KG, Dinxperloer Str.18–22, 46399 Bocholt. Der Erwerb,die Verwaltung,

langfristige Vermietung und Verpachtung eigener Gewerbeobjekte sowie Wohn- bzw. Geschäftshäuser soweit sich diese

Objekte in Berlin bzw. inder näheren Umgebung von Berlin befinden. Haft. Ges.: ten Brinke IBVerwaltungs-GmbH, Bocholt.

12. 1. 2017

HR B16659 The Bed Company GmbH, Ferdinand-Braun-Str. 8,46399 Bocholt. Der Erwerb, Verkauf und Vertrieb von

Betten und ähnlichen Artikeln. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Maurice Bongers, Bocholt; Geschäftsführer:

Alexander Bongers,Bocholt. 16. 1. 2017

HR B16673 Trade Point Germany GmbH, Adenauerallee 87, 46399 Bocholt. Der Handel mit Waren aller Art, insbesondere

mit Haushalts-, Sport-, Küchen-, Autopflege-, Kosmetik- und Angelausrüstungsartikeln mit Ausnahme von Lebensmitteln.

Stammkapital: 26.000,– EUR. 19. 1. 2017

HR A8247 Vivere Berlin GmbH &Co. KG, Dinxperloer Str. 18, 46399 Bocholt. Gegenstand des Unternehmens ist der

Erwerb,die Verwaltung, langfristigeVermietung und Verpachtung eigener Gewerbeobjekte sowie Wohn- bzw.Geschäftshäuser

soweit sich diese Objekte in Berlin bzw.inder näheren Umgebung von Berlin befinden. Außerdem ist die Gesellschaft berechtigt

eigenes Kapitalvermögen zu verwalten. Handwerkliche Tätigkeiten werden nicht ausgeübt bzw.werden Dritten in Auftrag

gegeben. Haft. Ges.: ten Brinke IBVerwaltungs-GmbH, Bocholt. 27. 1. 2017

HR B16683 WEHMEYER +REYGERS GmbH, Müller-Armack-Str. 9,46397 Bocholt. Die Erbringung von Dienstleistungen

im gesamten Bereich des Marketings, der Werbung und Public Relations, insbesondere (Unternehmens- und Marketingberatung,

Planung, Umsetzung, Erstellung von Media- und Druckdaten, Erstellung von Websites und Webshops und alle Dienstleistungen

im Bereich des Online-Marketings). Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Michael Reygers, Bocholt;

Geschäftsführer: Harald Wehmeyer,Dülmen. 27. 1. 2017

HR B16640 BauBo Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Ramsdorfer Postweg 2, 46325 Borken. Der

Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen im In- und Ausland, insbesondere die Übernahme der persönlichen

Haftung sowie der Geschäftsführung und Vertretung bei Handelsgesellschaften, insbesondere bei der L+WHeimwerkermarkt

und Gartencenter GmbH &Co. KG mit Sitz in Borken (Amtsgericht Coesfeld, HR A3156), die Beratung dieser Beteiligungsunternehmen

sowie die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Hans-Peter

Flinks,Borken; Geschäftsführer: Stephan Botschen, Borken. 4. 1. 2017

HR A8201 Heuking Tiefbau GmbH &Co. KG, Rhader Str. 33, 46325 Borken. Der Straßen-, Tief- und Kanalbau. Haft.

Ges.: Heuking Verwaltungs GmbH, Borken. 6. 12. 2016

HR B16687 K&PMechanik GmbH, Zur Heide 3, 46325 Borken. Die mechanische Fertigung von Einzel- und Serienteilen

für den Werkzeug- und Maschinenbau durch Zerspanungstechnik. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Jens Pollmer,

Borken; Geschäftsführer: Arne Hendrik Kolz, Rhede. 27. 1. 2017

HR A8230 PorcQTücking KG, Grütlohner Weg70, 46325 Borken. Die Produktion von Mastschweinen in der Weise,wie sie

nach den Bestimmungen des §51ades Bewertungsgesetzes (BewG) zur landwirtschaftlichen Nutzung gehört. Der Betrieb wird

im steuerlichen Sinne landwirtschaftlich, d.h. innerhalb der Grenzen des §13Abs.1Satz 2EStG bzw.§51 BewG geführt, und

zwar als Tierhaltungskooperation gemäߧ51a BewG.Pers.Haft. Ges.: Stefan Tücking, Borken; Pers.Haft. Ges.: Joachim Nordick,

Heiden. 3. 1. 2017

HR A8229 TU Gas KG, Branden 29, 46325 Borken. Erzeugung von Energie mittels einer Biogasanlage.Pers.Haft. Ges.: Georg

Uphues,Borken; Pers.Haft. Ges.: Tony Uphues,Borken. 2. 1. 2017

HR B16653 WG Transporte UG (haftungsbeschränkt), Kolhoff 4, 46325 Borken. Transport von Waren aller Art. Stammkapital:

1000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Werner Gerigk, Borken. 12. 1. 2017

HR B16668 Hof Iking Schultenrott Verwaltungs-GmbH, Schultenrott 113, 48712 Gescher. Die Übernahme der persönlichen

Haftung und die Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Geschäftsführung und Vertretung der Hof

Iking Schultenrott GmbH & Co. KG als deren persönlich haftende Gesellschafterin. Stammkapital: 25.002,– EUR.

Geschäftsführer: Jürgen Iking, Gescher. 18. 1. 2017

HR A8246 Hof Iking Schultenrott GmbH &Co. KG, Schultenrott 113, 48712 Gescher. Der Erwerb,die Vermietung sowie

die Verwaltung von Immobilien und Grundbesitz sowie artverwandte Tätigkeiten. Haft. Ges.: Hof Iking Schultenrott

Verwaltungs-GmbH, Gescher. 27. 1. 2017

HR B16664 Ruthmann-Verwaltungsgesellschaft mbH, Von-Braun-Str.4,48712 Gescher. Der Erwerb,die Veräußerung

und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Insbesondere übernimmt die Gesellschaft die Stellung einer

persönlich haftenden Gesellschafterin der Ruthmann GmbH &Co. KG. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Rolf

Kulawik, Mönchengladbach. 16. 1. 2017

HR B16645 DNH Deutsche Netz Holding GmbH, Eper Str.16–18, 48599 Gronau (Westf.). Verwaltung eigenen Vermögens

und Übernahme von Beteiligungen in Form einer Holding Gesellschaft. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Ronald Rodriguez, Lünne. 9.1.2017

HR B16646 DNL Deutsche Netz Leitungsbau GmbH, Eper Str.16–18, 48599 Gronau (Westf.). Die Ausführung von Tiefbauarbeiten

zur Erstellung von Elektronischen- und Telekommunikationsleitungsnetzen. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Ronald Rodriguez, Lünne. 9.1.2017

HR B16674 Gasthof Gleis UG (haftungsbeschränkt), Amtsvennweg 58, 48599 Gronau (Westf.). Hotel- und Gastronomiebetrieb.Stammkapital:

500,– EUR. Geschäftsführer: Hermann Gleis,Gronau (Westf.). 19. 1. 2017

HR B16655 Hoffstädte Verwatlungs GmbH, Pfarrer-Thiemann-Str.20, 48599 Gronau (Westf.). Die Verwaltung der Kommanditgesellschaft,

die die Verlegung und den Handel mit Fußböden aller Art zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,–

EUR. Geschäftsführer: Heinrich Hoffstädte,Gronau (Westf.). 12. 1. 2017

HR B16633 SRH Metallbau GmbH, Borgwardstr. 9,48599 Gronau (Westf.). Die Schweiß- und Konstruktionstechnik sowie

Metallbau und artverwandte Geschäfte. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Rainer Halfer, Gronau (Westf.).

2. 1. 2017

HR B16642 H2-Transporte GmbH, Markusstr. 4,48599 Gronau (Westf.). Durchführung von Transporten im Rahmen des

gewerblichen Güterverkehrs.Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Ralf Husung, Gronau (Westf.). 5. 1. 2017

HR B16598 Voortman Deutschland GmbH, Gildehauser Str.2,48599 Gronau (Westf.). Die Herstellung und der Vertrieb

von Maschinen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Arend Voortman, BV Rijssen (NL). 15. 12. 2016

HR B16667 Chiccie Verwaltungs GmbH, Rekener Str.16, 46359 Heiden. Der Erwerb und die Beteiligung an Unternehmen

und die Übernahme der Komplementärstellung bei Kommanditgesellschaften und allen damit in Zusammenhang stehenden

Tätigkeiten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Michel Riedel, Heiden. 18. 1. 2017

HR A8244 Chiccie GmbH &Co. KG, Rekener Str.16, 46359 Heiden. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Dekorationsartikeln

und aller damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten inklusive der Berechtigung, Zweigniederlassungen

zu gründen. Haft. Ges.: Chiccie Verwaltungs GmbH, Heiden. 25. 1. 2017

HR B16652 Drei PService Verwaltungs-GmbH, Am Bahndamm 27, 48739 Legden. Übernahme der Komplementärstellung

in der Drei PService GmbH &Co. KG mit Sitz in 48739 Legden. Stammkapital: 25.200,– EUR. Geschäftsführer: Thomas

Heuer,Legden; Geschäftsführer: Ansgar Schulze Ising, Stadtlohn; Geschäftsführer: Christof Heimann, Legden. 10. 1. 2017

HR A8239 Drei PService GmbH &Co. KG, Am Bahndamm 27, 48739 Legden. Durchführung von Garten- und Landschaftsbauarbeiten

aller Art, insbesondere Pflaster-, Pflanz- und Pflegearbeiten. Haft. Ges.: Drei PService Verwaltungs-GmbH,

Legden. 12. 1. 2017

HR A8206 Target Consulting e.K., Tannenweg 11, 46348 Raesfeld. Der Handel mit Kartoffeln, Süßkartoffeln und Zwiebeln

und die dazugehörige Beratung. Inhaber: Karl-Heinz Wobbe,Raesfeld. 14. 12. 2016

HR B16666 FarmTool FarmsoftwareGmbH, Lindenweg 8, 48734 Reken. Die Entwicklung, der Vertrieb und die Pflege von

Software- und Datenbanklösungen für den Veterinärbereich und für den Bereich der landschaftlichen Nutzung. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Dr.Rolf Nathaus,Gescher; Geschäftsführer: Eva Kleinbrahm, Essen. 17. 1. 2017

HR B16639 Mayer-Ing. GmbH, Strote 24, 48734 Reken. Ingenieurleistungen indem Bereich der Elektrotechnik (Anlagen-

Planung, Hardware- &Software-Engineering) und im Bereich Arbeits-/Umweltschutz. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Markus Mayer,Reken. 4. 1. 2017

HR B16631 Rheder Ernte GmbH, Wochteresch 12, 46414 Rhede. Betrieb eines Lohnunternehmens sowie der Handel mit

Agrarprodukten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Georg Honsel, Rhede; Geschäftsführer: Rainer Overkämping,

Rhede. 2.1.2017

HR A8224 Schulze Höping KG, Ramsberg 9, 48624 Schöppingen. Der gemeinsame Betrieb einer Landwirtschaft mit dem

Schwerpunkt Schweinemast. Pers.Haft. Ges.: Markus Schulze Höping, Schöppingen. 29. 12. 2016

HR B16648 BF Büsker Föcking GmbH, Südlohner Weg 38, 48703 Stadtlohn. Industrielle Bearbeitung von Kunststoffen

aller Art zu Form- und Fertigteilen. Stammkapital: 50.000,– EUR. Geschäftsführer: Norbert Büsker, Südlohn; Geschäftsführer:

Franz-Josef Föcking, Südlohn. 10. 1. 2017

HR B16660 H&PNummer Einhundertsiebenunddreißig GmbH, Timpenweide 2, 48703 Stadtlohn. Eigene Vermögensverwaltung.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Eva-Maria Schmäing, Ahaus. 16. 1. 2017

HR B16661 H&PNummer Einhundertunddreißig GmbH, Timpenweide 2, 48703 Stadtlohn. Die eigene Vermögensverwaltung.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Eva-Maria Schmäing, Ahaus. 16. 1. 2017

HR A8222 PMC Sicherheitsdienste e.K., Lessingstr.1,48703 Stadtlohn. Sicherheitsdienste,Projektmanagement, Consulting.

Inhaber: Rita Lensker,Stadtlohn. 29. 12. 2016

HR B16669 smartel Stadtlohn GmbH, Industriestr. 1–7, 48703 Stadtlohn. Die Herstellung, Verwaltung und der Betrieb

von Hotels sowie die Vermittlung von Übernachtungen und alle diesen Zwecken unmittelbar und mittelbar dienenden Geschäfte.Stammkapital:

500.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Nikolaus Kemper,Ahaus; Geschäftsf.befreit v. §181: Dieter Peters,

Stadtlohn. 18. 1. 2017

HR A8242 Verzinkerei Stadtlohn GmbH &Co. KG, Siemensstr.1,48703 Stadtlohn. Die Verzinkung von Stahlteilen aller

Art und die Oberflächenveredlung von Metallteilen aller Art insbesondere durch Verzinkung. Haft. Ges.: Lichtgitter Verzinkerei

Verwaltungs GmbH, Heek. 24. 1. 2017

HR B16663 Wenfa GmbH, Ottostr. 6–8, 48703 Stadtlohn. Der Großhandel mit Textilien und Accessoires. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Kassim Khanafer,Stadtlohn; Geschäftsführer: Houssein Khanafer,Vreden. 16. 1. 2017

HR B16644 NB Südlohn GmbH, Windthorststr. 20, 46354 Südlohn. Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Norbert Büsker,Südlohn. 5. 1. 2017

HR B16658 Getränke Robers GmbH, Robert-Bosch-Str. 8–12, 46354 Südlohn. Vertrieb und Herstellung von Brauereierzeugnissen.

Stammkapital: 76.693,78 EUR. Geschäftsführer: Thomas Dohnow, Waren (Müritz); Geschäftsführer: Heinz-Gerd

Hamacher,Berlin. 13. 1. 2017

HR B16629 Terhart Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH, Blumenstr. 17, 46354 Südlohn. Der Erwerb und die Verwaltung

von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Terhart Kantbetrieb GmbH

&Co. KG,die das Betreiben eines Kantbetriebes,Klempnerarbeiten sowie den An- und Verkauf entsprechender Materialien zum

Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Norbert Terhart, Südlohn. 29. 12. 2016

HR A8227 Terhart Kantbetrieb GmbH &Co. KG, Blumenstr. 17, 46354 Südlohn. Betrieb eines Kantbetriebes, Klempnerarbeiten

sowie Anund Verkauf entsprechender Materialien. Haft. Ges.: Terhart Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH,

Südlohn. 30. 12. 2016

HR B16618 van Eckendonk Verwaltungs GmbH, Kirchplatz 5a, 46342 Velen. Die Beteiligung an anderen Unternehmen

und Gesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Kommanditgesellschaft unter

der Firma van Eckendonk GmbH &Co. KG und die Führung der Geschäfte dieser Gesellschaft sowie artverwandte Geschäfte.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Kai van Eckendonk, Velen; Geschäftsführer: Andreas van Eckendonk,

Gescher. 23. 12. 2016

HR B16656 Haus St. Walburga Ramsdorf GmbH, Weseker Str.1,46342 Velen. Unterstützung, Pflege und Betreuung alter,

behinderter oder sonst hilfebedürftiger Menschen durch geeignete Einrichtungen und Dienste, insbesondere den Betrieb von

Altenpflegeeinrichtungen, Betreutes Wohnen für Senioren sowie ergänzende Betreuungsdienste. Die Gesellschaft kann alle

Geschäfte eingehen und alle Maßnahmen durchführen, die dem Gesellschaftszweck dienlich sind. In diesem Rahmen kann sie

sich –ggf.inAbstimmung mit der jeweils zuständigen Anerkennungsbehörde –auch an anderen Rechtsträgern beteiligen, eigene

Rechtsträger gründen und andere Einrichtungen übernommen oder Geschäftsbesorgungsverträge aller Art abschließen. Die

Gesellschaft kann weitere gemeinnützige,mildtätige und kirchliche Zweckeverfolgen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Dr.Thomas Bröcheler,Münster. 12. 1. 2017

HR B16677 J. Lünemann GmbH, In der Aue 16, 46342 Velen. Der Großhandel mit Glas, Porzellan und Geschenkartikeln

jeder Art. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Sandra Lünemann, Borken. 24. 1. 2017

HR A8212 Tenhagen Sand KG, Sand 124a, 48691 Vreden. Die Gesellschaft betreibt einen land- und forstwirtschaftlichen

Schweinehaltungsbetrieb im Rahmen einer Tierhaltungskooperation (§ 51 aBewG). Die Gesellschaft wird gegründet um landwirtschaftliche

Einkünfte gem. §13EStG zu erzielen.). Pers.Haft. Ges.: Guido Tenhagen, Ahaus. 16. 12. 2016

INSOLVENZEN

Biobackstube Ahaus GmbH, 48683 Ahaus. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (85 IN 54/16) vom 1. 1. 2017 ist

über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen.

4. 1. 2017

A+BMasten GmbH, 46395 Bocholt. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (79 IN 3/17) vom 13. 1. 2017 ist ein

vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich angeordnet, dass Verfügungen der Gesellschaft nur mit Zustimmung des

vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind. 18. 1. 2017

BBG Fussbodenbau GmbH, 46395 Bocholt. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (82 IN 34/14) vom

22. 11. 2016 ist das Insolvenzverfahren nach Anzeige der Masseunzulänglichkeit eingestellt. 28. 12. 2016

Fisser & Schweers Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), 46397 Bocholt. Durch rechtskräftigen

Beschluss des Amtsgerichts Münster (86 IN 11/16) vom 29. 12. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das

Vermögen der Gesellschaft mangels Masse abgelehnt. 27. 1. 2017

GenoGen eG –Genossenschaft für Generationen –, 46325 Borken. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (74 IN

77/16) vom 12. 1. 2017 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich angeordnet, dass Verfügungen der Genossenschaft

nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind. 16. 1. 2017

HANDELSREGISTER

Keine amtlichen Mitteilungen –Angaben ohne Gewähr


Durst UG (haftungsbeschränkt), 48599 Gronau (Westf.). Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster

(73 IN 44/16) vom 24. 11. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse

abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 5. 1. 2017

LOBACOHandels GmbH, 48599 Gronau (Westf.). Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (73 IN 52/16)

vom 29. 11. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse abgelehnt. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 6. 1. 2017

NEVE Stahltechniken GmbH, 46419 Isselburg. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (77 IN 46/16) vom 29. 12. 2016

ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen.

12. 1. 2017

H. u. J. Große Frericks GmbH, 48703 Stadtlohn. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (84 IN 56/16) vom 1. 1. 2017

ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen.

5. 1. 2017

Hol den Maler HeimtexUG(haftungsbeschränkt), 48703 Stadtlohn. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Münster (70 IN 55/13) vom 5. 12. 2016 ist das Insolvenzverfahren eingestellt (§ 207 InsO). 9. 1. 2017

Planprojekt Lindner GmbH Projektmanagement und Edelstahlkonzept, 48703 Stadtlohn. Durch rechtskräftige

Beschlüsse des Amtsgerichts Münster (74 IN 32/16 und 74 IN 53/16) vom 5. 12. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen.

4. 1. 2017

KREIS COESFELD

NEUEINTRAGUNGEN

HR B16665 BRUSS Marketinggesellschaft mbH, An der Hansalinie 48, 59387 Ascheberg. Die Planung, Vermittlung und

Durchführung von Vertriebsaufgaben aller Art, insbesondere auch Reisevermittlung. Stammkapital: 30.000,– EUR. Geschäftsführer:

Peter Bruss,Nordkirchen. 16. 1. 2017

HR B16676 geox GmbH, Lüdinghauser Str. 42–46, 59387 Ascheberg. Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung von Geothermieanlagen

sowie die Einbringung von damit zusammenhängenden Serviceleistungen zum Zweck der Energieerzeugung

sowie Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen sowie Übernahme geschäftsleitender Tätigkeiten bei Handelsgesellschaften.

Stammkapital: 1.200.000,– EUR. Geschäftsführer: Curd Bems,Hemau. 23. 1. 2017

HR B16647 DOUVIL GmbH, Langenhorst 14, 48727 Billerbeck. Die Errichtung von Einkaufscentren. Stammkapital:33.334,–

EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Rudolf Sanders, Bergambacht (NL); Geschäftsf. befreit v. §181: Deniz Yokus, Amersfoort

(NL). 9. 1. 2017

HR A8245 LMR Assekuranz oHG, Lange Str. 11, 48727 Billerbeck. Vermitteln von Immobiliendarlehen, Versicherungen

und Finanzdienstleistungsprodukten. Pers.Haft. Ges.: Marco Lennertz, Billerbeck; Pers.Haft. Ges.: Berthold Franz Rennar,Velen;

Pers.Haft. Ges.: Kai Machek, Nottuln. 25. 1. 2017

HR A8243 Gerdes Systems GmbH &Co. KG, Lübbesmeyerweg 5, 48653 Coesfeld. Die Entwicklung, die Herstellung, der

Vertrieb, die Vermietung und die Lieferung von Verbrauchsgütern und Handelswaren aller Art für Tablet Computer und artverwandte

Produkte.Haft. Ges.: Gerdes Verwaltungs-GmbH, Coesfeld. 25. 1. 2017

HR B16637 WN-Immobilien-GmbH, Alte Münsterstr.20–22, 48653 Coesfeld. Der Erwerb,die Verwaltung und die Veräußerung

des gewerblichen Immobilienbesitzes der GmbH in Coesfeld. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Arnold

Overmeier,Coesfeld. 3. 1. 2017

HR A8237 Ahlers OHG, Ostlandwehr 7a, 48249 Dülmen. Handwerksbetrieb für Heizung, Sanitär und Elektroinstallationen.

Pers.Haft. Ges.: Rolf Ahlers,Dülmen; Pers.Haft. Ges.: Henrik Ahlers,Dülmen. 11. 1. 2017

HR B16649 BUDEKO GmbH, Nordlandwehr 137, 48249 Dülmen. Business Development und betriebswirtschaftliche

Beratung im Bereich industrieller Anlagen- und Verfahrenstechnik;Applikations- und Technologieberatung sowie Marketing und

Vertriebsunterstützung mit Schwerpunkt industrieller Röntgentechnik; Materialprüfung; Inspektions- und Messtechnik;

Anlagenbau und Systemdesign sowie Servicekonzepte. Der Betrieb pflegerischer Diensttätigkeiten und Dienstleistungen einschließlich

medizinischer Studien, Maternity care sowie dazugehörige Beratungstätigkeiten. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Anke David, Norderstedt. 10. 1. 2017

HR B11363 B+SGmbH, Industriestr. 15, 48249 Dülmen. Die Herstellung, der Vertrieb sowie der An- und Verkauf von

Produkten aller Art, insbesondere Saunas und Saunaaccessoires, sowie die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Till Determann, Lengerich. 21. 9. 2016

HR B16626 4C-Printsolution UG (haftungsbeschränkt), Daruper Str. 15, 48249 Dülmen. Die Herstellung und der Vertrieb

von Werbemitteln. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Jörg Bogumil, Dülmen. 28. 12. 2016

HR B16678 Sonnenschein Service für die Pflege GmbH, Lüdinghauser Str. 24, 48249 Dülmen. Die Auslieferung von

Speisen (Warme Küche), der Verkauf von Pflegehilfsmitteln und die Beförderung von Personen im Rahmen der Tagespflege.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Monika Jendrollik, Dülmen; Geschäftsführer: Ellen Keimburg, Nottuln.

24. 1. 2017

HR B16662 Yara Investments Germany SE, Hanninghof 35, 48249 Dülmen. Die Produktion von Düngemitteln aller Art

sowie anderer chemischer und nicht chemischer Produkte und deren An- und Verkauf einschliesslich aller hiermit zusammenhängenden

Geschäfte und Dienstleistungen. Beteiligung an anderen Unternehmen und Übernahme von deren Geschäftsführungsaufgaben.

Grundkapital: 8.258.800,– EUR. Vorstandsmitglied: Torsten Sothmann, Dülmen. 16. 1. 2017

HR B16622 BB Sporthorses GmbH, Schonebeck 21, 48329 Havixbeck. Der An- und Verkauf von Pferden sowie das Erbringen

von Dienstleistungen im Bereich des Pferdesports und die Vornahme aller damit im Zusammenhang stehenden oder zur

Durchführung des Zwecks erforderlichen Geschäfte und Rechtshandlungen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Laurenz Klaus Buhl, Heidelberg. 27. 12. 2016

HR B16670 Automotive Promotion Verwaltungs UG (haftunsbeschränkt), Spiekerkamp 21, 59348 Lüdinghausen.

Geschäftsführung und Haftung. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Ivanka Veljovic-Kehl, Lüdinghausen.

18. 1. 2017

HR B16671 Bodensysteme Dammann Verwaltungs GmbH, Hans-Böckler-Str. 52, 59348 Lüdinghausen. Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften

oder bei Gesellschaften bürgerlichen Rechts, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende

Gesellschafterin an der Bodensysteme Dammann GmbH &Co. KG. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf. befreit

v. §181: Jan Böttcher,Münster. 18. 1. 2017

HR B16685 Ikarvs UG (haftungsbeschränkt), Kalandsweg 9, 59348 Lüdinghausen. Die Verwaltung eigenen Vermögens

sowie die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsführer: Tobias Thüner,

Dortmund. 27. 1. 2017

HR A8215 Kfz-ServiceRath-Sander GmbH &Co. KG, Werner-von-Siemens-Str.2,59348 Lüdinghausen. Der Handel mit

Kraftfahrzeugen und Zubehör, die Reparatur von Kraftfahrzeugen sowie die Bereitstellung eines Abschleppdienstes.Die Gesellschaft

ist zu allen Handlungen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar der Erreichung des Gesellschaftszwecks dienen.

Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, sie darf sich an solchen Unternehmen

beteiligen. Die Gesellschaft darf im Inund Ausland Zweigniederlassungen unter gleicher oder anderer Firma errichten. Haft.

Ges.: Rath-Sander GmbH, Lüdinghausen. 20. 12. 2016

HR B16638 Salvatus UG (haftungsbeschränkt), Katharinenstr.3,59348 Lüdinghausen. Verwaltung eigenen Vermögens

sowie die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Stammkapital: 300,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181:

Alessandro Causarano,Düsseldorf. 4.1.2017

HR B16609 Stegemann &Rath Verwaltungs GmbH, Carl-Benz-Str. 9,59348 Lüdinghausen. Der Erwerb und die Verwaltung

von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende Geschäftsführerin der Gesellschafterin an der Stegemann &Rath

GmbH &Co. KG,die als Gegenstand die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken, Gebäuden und Gebäudeteilen, Betrieb

von Photovoltaikanlagen sowie damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen aller Art hat. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Jürgen Rath, Lüdinghausen; Geschäftsführer: Frank Stegemann,Senden. 22. 12. 2016

HR B16634 Sparerpartei Unterstützer UG (haftungsbeschränkt), Auf den Äckern 53, 59394 Nordkirchen. Unterstützung

der noch zu gründenden Sparerpartei. Stammkapital: 2.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Prof. Dr. Ulrich van

Suntum, Nordkirchen. 2. 1. 2017

HR A8218 P. Jaspert Eiswaffeln e. K, Laerbrockweg 2a, 48301 Nottuln. Der Fachgroßhandel mit Eisbedarfsartikeln.

Inhaber: Philipp Jaspert, Nottuln. 3. 1. 2017

HR B16628 HWA Immobilien-Verwaltungs-GmbH, Rudolf-Diesel-Str. 3,59399 Olfen. Die Verwaltung und Innehabung

gesellschaftsrechtlicher Beteiligungen jedweder Art. Die Gesellschaft ist hierbei insbesondere berufen, in der Kommanditgesellschaft

unter der Firma HWA Immobilien GmbH &Co. KG die Rechtstellung der persönlich haftenden, geschäftsführenden

Gesellschafterin zu übernehmen. Stammkapital: 25.100,– EUR. Geschäftsführer: Frank Egon Austrup, Nordkirchen; Geschäftsführer:

Alfred Helmig, Lüdinghausen; Geschäftsführer: Andreas Wienmeier-Bitter,Münster. 28. 12. 2016

HR B16650 Akademie für Religionslehre –Zentrum für nicht bekenntnisgebundene Theologie GmbH, Schürbusch

7, 48308 Senden. Die Förderung des Verständnisses und des Dialoges der religiösen Bekenntnisse untereinander unter

Einbeziehung der sogenannten nicht religiösen Bekenntnisse. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Norbert Hilden,

Senden. 10. 1. 2017

HR B16689 AutoSTAGE GmbH, ,48308 Senden. Erbringung von Beratungs- und Entwicklungsleistungen für Softwareprodukte,

die den Charakter einer Individualsoftware wie auch einer Standardsoftware haben sowie die Durchführung von

Schulungen für Softwareprodukte.Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Jens Mueller,Köln. 30. 1. 2017

HR A8233 Eiba KG, Kreuzbauerschaft 4, 48308 Senden. Betreiben eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes im

Rahmen einer Tierhaltungskooperation (§ 51a BewG) zur Erzielung landwirtschaftlicher Einkünfte gem. §13EStG. Pers. Haft.

Ges.: Josef Eilers,Senden. 4. 1. 2017

HR A8235 GH Agrardienst GmbH &Co. KG, Brock 18, 48308 Senden. Die Erbringung von Dienstleistungen sämtlicher Art

im ländlichen Raum, der Handel und die Vermietung von Maschinen und Fahrzeugen sowie sämtliche Geschäfte, die dem

Geschäftszweck dienen. Haft. Ges.: Lohnunternehmen Große-Holz Verwaltungs-GmbH, Senden. 5. 1. 2017

INSOLVENZEN

Dörrbecker Großhandel GmbH &Co. KG, 59387 Ascheberg. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (85 IN 2/2017)

vom 6. 1. 2017 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich angeordnet, dass Verfügungen der Gesellschaft

nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind. 12. 1. 2017

Solidux Gesellschaft für Schallschutz mit beschränkter Haftung, 48727 Billerbeck. Durch Beschluss des Amtsgerichts

Münster (72 IN 73/16) vom 12. 12. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich der Gesellschaft

ein allgemeines Verfügungsverbot auferlegt. Von Amtswegen eingetragen. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (72 IN

73/16) vom 12. 12. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich angeordnet, dass Verfügungen der Gesellschaft

nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind. 5. 1. 2017

ARCHPLAN STADTENTWICKLUNG GmbH, 59348 Lüdinghausen. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (77 IN

45/16) vom 19. 1. 2017 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

VonAmts wegen eingetragen. 30. 1. 2017

WAL-Dienstleistung Limited, 59394 Nordkirchen. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 72 IN

83/13) vom 3. 11. 2016 ist das Insolvenzverfahren nach Vollzug der Schlussverteilung aufgehoben. 11. 1. 2017

GARNTEC Minerals GmbH, 48301 Nottuln. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 71 IN 50/12)

vom 25. 11. 2016 ist das Insolvenzverfahren nach Vollzug der Schlussverteilung aufgehoben (§ 200 InsO). 2. 1. 2016

KREIS STEINFURT

NEUEINTRAGUNGEN

HR B11446 Tauber Property GmbH, Münsterstr.16, 48341 Altenberge. Verwaltung eigenen Vermögens und die Beteiligung

an anderen Unternehmen, insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin von Kommanditgesellschaften,

insb.der Tauber Property GmbH &Co. KG,die das Erwerben, Halten, Verwalten und Vermieten von Immobilien zum Gegenstand

haben wird. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Herbert Tauber,Münster. 2.1.2017

HR A7121 Tauber Property GmbH &Co. KG, Münsterstr.16, 48341 Altenberge. Erwerben, Halten, Verwalten und Vermieten

von Immobilien. Haft. Ges.: Tauber Property GmbH, Altenberge. 4.1.2017

HR B11449 Heimat Textiles GmbH, Hansestr. 87, 48282 Emsdetten. Betrieb einer Multi-Channel-Vertriebsplattform für

Heimtextilien und verwandte Produkte.Stammkapital: 100.000,– EUR. Geschäftsführer: Maik Ehmke, Steinfurt. 3. 1. 2017

HR A7130 Holz und Söhne Wohnen GmbH &Co. KG, Vennweg 105, 48282 Emsdetten. Erwerb,Bebauung, Vermietung

sowie jede sonstige Art der Bewirtschaftung von Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Gebäuden sowie die Beteiligung

an Gesellschaften jeder Art zum Zwecke der Vermögensbildung. Haft. Ges.: Holz und Söhne Beteiligungsgesellschaft

mbH, Emsdetten. 19. 1. 2017

HR B11465 Jörg Erdmann-Handel &Vermietung GmbH, Am Stadtpark 26, 48282 Emsdetten. Handel mit und die Vermietung

von Lkw sowie Immobilien. Stammkapital: 26.000,– EUR. Geschäftsführer: Jörg Erdmann, Emsdetten. 9. 1. 2017

HR B11464 re-bax Geschäftsführungs-GmbH, Hollefeldstr.29, 48282 Emsdetten. Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, inbesondere

die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin ander Firma re-bax GmbH &Co. KG. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Matthias Rudolf Ottenjann, Emsdetten. 9. 1. 2017

HR B11445 Miele Profi Schnellenberg GmbH, Dreihuesweg 10, 48282 Emsdetten. Verkauf von und der Kundendienst

für Miele Professional Geräte. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Andre Schnellenberg, Rheine. 30. 12. 2016

HR A7131 Gebr. Billermann GmbH &Co. KG, Industriestr. 53, 48268 Greven. Vermietung und Verpachtung. Haft. Ges.:

RUKA Verwaltungsgesellschaft mbH, Greven. 23. 1. 2017

HR B11459 BvL Software Development &Consulting UG (haftungsbeschränkt), Bahnweg 17, 48268 Greven. Die

Entwicklung von Software und Applikationen sowie die Erbringung von Dienstleistungen im EDV-Bereich. Stammkapital:

2.000,– EUR. Geschäftsführer: Knut Lüder von Lützau, Münster; Geschäftsführer: Ken Günter Bräutigam, Fröndenberg/Ruhr.

9. 1. 2017

HR B11457 Gehrmeyer Abdichtungstechnik Verwaltungs GmbH, Hansaring 142, 48268 Greven. Der Erwerb und die

Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Gehrmeyer Abdichtungstechnik

GmbH &Co. KG,die den Fachbetrieb der Abdichtungstechnik zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Alois Gehrmeyer,Münster. 9.1.2017

HR B11443 Münsterland Plus Garten- und Landschaftsgestaltung GmbH, Überwasserstr.37, 48268 Greven. Erbringung

von Leistungen im Bereich des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus.Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf.befreit

v. §181: Jens Korber,Greven. 30. 12. 2016

HR B11455 Sparenberg Transporte GmbH, Leinweberstr. 1,48268 Greven. Transportdienstleistungen jeglicher Art.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Christian Sparenberg, Greven; Geschäftsführer: Britta Sparenberg, Greven.

9. 1. 2017

HR A7114 ST-Immobilien GmbH &Co. KG, Mergenthalerstr. 14, 48268 Greven. Erwerb,Verwaltung sowie Vermietung

eigener Immobilien. Haft. Ges.: ST-Verwaltungs-GmbH, Münster. 27. 12. 2016

HR A7122 Fliesen Gruber GmbH &Co. KG, AltenrheinerWeg 41, 48477 Hörstel. Handel mit Fliesen, Mosaiken, Bodenplatten

und sonstigen Baustoffen, Kaminen, Öfen und Werkleistungen fürVerfliesungen, Mosaikbearbeitung, Plattierungen und

Kaminbau. Haft. Ges.: Tissen Verwaltungs-GmbH, Rheine. 5.1.2017

HR A7112 Julius Pelster, Gebr. Pelster KG, Lange Str. 31, 48477 Hörstel. Betrieb eines Bäckerei- und Lebensmittelgeschäfts.Pers.Haft.

Ges.: Josef Pelster,Hörstel. 23. 12. 2016

HR B11461 Prof. Berkau UG (haftungsbeschränkt), Zum Aatal 7, 48496 Hopsten. Die Unternehmensberatung, das

Erstellen von Unterrichtsmaterial, Lehrbüchern, wissenschaftlichen Arbeiten sowie das Halten von Lehrveranstaltungen und

Seminaren. Stammkapital: 10.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Prof.Dr. Carsten Berkau, Hopsten. 9. 1. 2017

HR G190 Halverder Dorfgenossenschaft eG, Hauptstr. 14, 48496 Hopsten. Der Betrieb eines Dorfzentrums für kulturelle

und soziale Zwecke sowie die Erbringung von Dienstleistungen für die Nahversorgung, insbesondere der Verkauf von

Waren des täglichen Bedarfs und die Vermietung und Verpachtung für Hotel- und Gastronomiebetrieb. Vorstandsmitglied:

Renate Telsemeyer,Hopsten; Vorstandsmitglied: Tobias Tepe,Hopsten; Vorstandsmitglied: Albrecht Philipp,Hopsten; Vorstandsmitglied:

Hendrik Robbe,Hopsten. 19. 1. 2017

HR B11451 Burgmannstädter Wurst und Grillspezialitäten GmbH, Im Gewerbegebiet 34, 48612 Horstmar. Der Handel

und die Herstellung von Grillspezialitäten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Horst Puschmann, Horstmar;

Geschäftsführer: Gerrit Puschmann, Horstmar. 4.1.2017

HR A7120 Dein Deluxe Wein Inhaber Markus Adrian Jasinski e.K., Dorfstr.25, 48612 Horstmar. Einzel- sowie Onlinehandel

mit Weinen und Zubehör sowie Ausstattungsgegenständen zur Weinherstellung. Inhaber: Markus Adrian Jasinski,

Münster. 4.1.2017

HR B11454 C&W Show Jumpers GmbH, Bonhoefferstr.18, 49477 Ibbenbüren. Handel mit Turnierpferden und Produkten

rund ums Pferd. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Michael Cristofoletti, Ibbenbüren. 9. 1. 2017

HR B11474 Gotthardt Verwaltungs-GmbH, Gildestr.74, 49479 Ibbenbüren. Verwaltung der Kommanditgesellschaft, die

den Transport von und Handel mit Waren sowie Spedition und Logistik zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Slawomir Gotthardt, Ibbenbüren. 17. 1. 2017

HR A7132 Gotthardt Transporte GmbH &Co. KG, Gildestr. 74, 49479 Ibbenbüren. Der Transport von und Handel mit

Waren sowie Spedition und Logistik. Haft. Ges.: Gotthardt Verwaltungs-GmbH, Ibbenbüren. 24. 1. 2017

HR B11460 ProSport UG (haftungsbeschränkt), In der Südfeldmark 47, 49479 Ibbenbüren. Erstellung von Vermarktungs-

und Werbekonzepten sowie Beratung im Sportbereich für Unternehmen und Vereine, Planung und Durchführung von

Sportveranstaltungen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf.befreit

v. §181: Holger Althaus,Ibbenbüren. 9. 1. 2017

HR B11463 Architekturbüro Riesenbeck UG (haftungsbeschränkt), Auf Stieneckers 47, 49549 Ladbergen. Die Ausübung

von Energieberatung, das Ausstellen von Energieausweisen, Stellung von Bauanträgen sowie Hausverwaltertätigkeiten.

Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Hans-Jürgen Riesenbeck, Ladbergen. 9. 1. 2017

HR B11469 Fliesen Görlitz GmbH, Lohesch 59, 49525 Lengerich. Verkauf und Verlegung von Fliesen. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Vitaly Görlitz, Lengerich. 10. 1. 2017

HR A7124 SIBO-Gruppe GmbH &Co. KG, Lienener Str.89, 49525 Lengerich. Übernahme der Unternehmensführung sowie

die damit verbundenen Beratungs- und Dienstleistungsaufgaben für andere Gesellschaften, insbesondere auch für die Kommanditisten-Firmen.

Haft. Ges.: SIBO –Gruppe Verwaltungsgesellschaft mbH, Osnabrück. 9. 1. 2017

HR A7128 sibobeton Wilhelmshaven GmbH &Co. KG, Lienener Str. 89, 49525 Lengerich. Übernahme der Unternehmensführung

sowie die damit verbundenen Beratungs- und Dienstleistungsaufgaben fürandere Gesellschaften, insbesondere

auch für die Kommanditisten-Firmen. Haft. Ges.: SIBO –Gruppe Verwaltungsgesellschaft mbH, Osnabrück. 11. 1. 2017

HR A7123 SuCasa VI GmbH &Co. KG, Eichendorffstr.23, 49525 Lengerich. Erwerb,Vermietung und Verpachtung und Verwaltung

von Immobilien und Grundwerten. Haft. Ges.: SuCasa Vermögensverwaltungsges.mbH, Lengerich. 5. 1. 2017

HR B11468 Seniorenwohnen Hembergen GmbH, Kattenvenner Str.10, 49536 Lienen. Bereitstellung von Unterkunft in

gemieteten Räumen und die Verpflegung und Betreuung der Mieter. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Angelika

Aydurmus,Lienen. 10. 1. 2017

HR B11471 CAD Service Witzke GmbH, Leedener Str. 1,49504 Lotte. CAD Dienstleistungen, die Erstellung von Brandschutzplänen,

technische Dokumentationen und Verkauf von Zubehör im Brandschutz. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Sabine Witzke, Lotte. 12. 1. 2017

HR B11458 Holzzeit Metelen GmbH, Fürstengrund 5, 48629 Metelen. Handel mit Holzprodukten sowie der Handel mit

Holz sowie alle sonstigen Geschäfte und Tätigkeiten, die damit in Zusammenhang stehen. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Guido Gausling, Metelen. 9. 1. 2017

HR A7129 Freude Schweinemast KG, Hüdepohlweg 8, 49497 Mettingen. Betrieb einer Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt

Schweinemast. Pers.Haft. Ges.: Michael Freude,Mettingen. 16. 1. 2017

HR B11480 HHN Verwaltungsgesellschaft mbH, Bahnhofstr. 7,48356 Nordwalde. Halten und Verwalten von eigenen

Grundstücken und Grundstücksrechten sowie Unternehmensbeteiligungen nebst Übernahme der Komplementärstellung in

Kommanditgesellschaften. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Ramon Hülsmann, Markranstädt; Geschäftsführer:

Thomas Höhn, Düsseldorf. 20. 1. 2017

HR B11439 MTC GmbH, Buschlandweg 13, 48607 Ochtrup. Die Herstellungvon Kunststoff-Compounds und der Handel mit

Kunststoffen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Mirco Schmidt, Ochtrup. 28. 12. 2016

HR B11466 Manfred Goecke Verwaltungs-GmbH, Tulpenstr. 4,49509 Recke. Gegenstand des Unternehmens ist die

Beteiligungs als persönlich Haftende Gesellschafterin an der Manfred Goecke GmbH &Co. KG. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Manfred Goecke, Recke. 10. 1. 2017

HR A7119 Manfred Goecke GmbH &Co. KG, Tulpenstr.4,49509 Recke. Betrieb einer Photovoltaikanlage und die damit

verbundene Produktion von Strom durch Umwandlung von Sonnenenergie mit anschließendem Verkauf an einen Energieversorger.Haft.

Ges.: Manfred GoeckeVerwaltungs-GmbH, Recke. 4. 1. 2017

HR B11472 EL-Stahl GmbH, Sandhövelstr.71, 48429 Rheine. Herstellung von Betonfertigteilen ohne Einbau für Fertigteilwerke

und Baustellenfundamente,die Auftragsvergabe an Subunternehmer im Baugewerbe,die Herstellung von Eisenflechter,

Stahlhandel und die Vorbereitungen für Industriesohlen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Melanie Rudolph,

Rheine. 16. 1. 2017

HR A7117 Haus und Land Immobilien GmbH &Co. KG, Poststr.32, 48431 Rheine. (1) Vermittlung des Abschlusses und

Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte,Wohnräume, gewerbliche

Räume; (2) Vermittlung des Abschlusses und Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über Darlehen; (3)

Vermittlung des Abschlusses und Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über den Erwerb von a) Anteilscheinen

einer Kapitalanlagegesellschaft, b) ausländischen Investmentanteilen, c) sonstigen öffentlich angebotenen Vermögensanlagen,

die für gemeinsame Rechnung der Anleger verwaltet werden, d) öffentlich angebotenen Anteilen an einer

Kapitalgesellschaft oder Kommanditgesellschaft und von verbrieften Forderungen gegen eine Kapitalgesellschaft oder

Kommanditgesellschaft; (4) Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr in eigenem Namen für eigene und

fremde Rechnung unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern, sonstigen Nutzungsberechtigten,

von Bewerbern um Erwerbs- oder Nutzungsrechte; (5) Wirtschaftliche Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben

als Baubetreuer im fremden Namen für fremde Rechnung; (6) Die Herstellung und der Vertrieb von Industriegütern aller Art.

Haft. Ges.: Haus und Land Immobilien Verwaltungsgesellschaft mbH, Rheine. 2.1.2017

HR B11477 Otte Verwaltungs GmbH, Jacksonring 5, 48429 Rheine. Beteiligung an anderen Unternehmen sowie die Übernahme

der Geschäftsführung anderer Unternehmen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Reinhold Otte, Rheine;

Geschäftsführer: Marc Freckmann, Rheine; Geschäftsführer: Petra Otte,Rheine. 20. 1. 2017

HR B11478 Provectus International UG (haftungsbeschränkt), Siedlerstr. 41, 48429 Rheine. Fundraising, Marketing

und Promotion. Stammkapital: 5.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Maurice Benjamin de Graaf,Rheine. 20. 1. 2017

HR A7118 Steinkühler Beteiligungs-GmbH &Co. KG, Kanalstr. 77, 48432 Rheine. Erwerb, das Halten und die Finanzierung

von Beteiligungen an anderen Unternehmen gleich welcher Rechtsform und gleich welchen Gegenstands sowie die

Erbringung von Managementdienstleistungen. Haft. Ges.: Steinkühler Management-GmbH, Rheine. 2.1.2017

HR B11452 Tissen Verwaltungs-GmbH, Sandkampstr. 130, 48432 Rheine. Beteiligung an anderen Gesellschaften, insbesondere

die Übernahme der persönlichen Haftung in Gesellschaften, insbesondere in der Fliesen Gruber GmbH &Co. KG,die

den Handel mit Fliesen, Mosaiken, Bodenplatten und sonstigen Baustoffen, Kaminen, Öfen und Werkleistungen fürVerfliesungen,

Mosaikbearbeitung, Plattierungen und Kaminbau zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Nikolaus Tissen, Hörstel. 4. 1. 2017

HR A7110 Transporte Konermann KG, Carl-Zeiss-Str. 10, 48432 Rheine. Betrieb eines Transportunternehmens im

Nah- und Fernverkehr.Pers.Haft. Ges.: Franz-Josef Konermann, Rheine. 22. 12. 2016

HR B11453 Yentar Großhandel GmbH, Hopstener Str.126, 48429 Rheine. Großhandel mit Lebensmitteln und Verpackungen.

Stammkapital: 50.000,– EUR. Geschäftsführer: Sincar Yentar,Rheine. 6.1.2017

HR B11483 Schuhhaus Meyer GmbH, Am Kirchplatz 7, 48369 Saerbeck. Der Verkauf von Schuhwerk und Zubehör, Lederwaren

und Accessoires.Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Uta Heß, Saerbeck. 26. 1. 2017

HR A7115 HBS Grundstücksverwaltungs GmbH &Co. KG, Sellen 38, 48565 Steinfurt. Erwerb,Veräußerung, Bebauung

und Verwaltung von Grundstücken und Immobilien. Haft. Ges.: HBS Verwaltungs GmbH, Steinfurt. 28. 12. 2016

HR A6849 LEHMKUHL Restaurierungen GmbH &Co. KG, Goldstr. 14, 48565 Steinfurt. Restaurierung von Wandmalerei,

Naturstein und Stuck. Haft. Ges.: Lehmkuhl Verwaltungs GmbH, Steinfurt. 6. 3. 2015

HR B11476 Vanessa Schöpper GmbH, Gantenstr.8,48565 Steinfurt. Betrieb eines Handelsunternehmens auf dem Gebiet

Lotto,Toto,Tabak, Zeitschriften, Geschenkartikel, Post und Postbank. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Vanessa

Schöpper,Heek. 18. 1. 2017

HR B11473 USS Holding GmbH, Im Brook 18, 49545 Tecklenburg. Consulting, Projektierung, Vermittlung, Beratung und

Service von Industriemaschinen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Carol Cohen, Bryanston (ZA); Geschäftsführer:

Lars Fröhlich, Bryanston (ZA). 17. 1. 2017

HR B11456 Nevels Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH, Prozessionsweg 13, 48493 Wettringen. Das Halten und

Verwalten von Beteiligungen sowie die Übernahme der Funktion einer persönlich haftenden Gesellschafterin, insbesondere in

der Nevels GmbH &Co. KG.Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Daniel Nevels,Wettringen. 9. 1. 2017

INSOLVENZEN

Sonnen Apotheke Susanne Stricker e.K., 48341 Altenberge. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 78 IN

71/12) vom 26. 9. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 25. 1. 2017

Hackmann Bau-GmbH, 49479 Ibbenbüren. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (80 IN 63/16) vom 12. 1. 2017 ist

ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich angeordnet, dass Verfügungen der Gesellschaft über Gegenstände

ihres Vermögens nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind. 23. 1. 2017

CS Fug- und Hochbau GmbH, 48607 Ochtrup. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (75 IN 42/16)

vom 16. 12. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse

abgelehnt. 11. 1. 2017

Schild und Sohn GmbH, 48607 Ochtrup. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (71 IN 42/14) vom 18. 8. 2014 ist über

das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen.

Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 71 IN 42/14) vom 25. 10. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben.

29. 12. 2016

PROFORM Prototypenformbau GmbH &Co. KG, 49492 Westerkappeln. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster

(71 IN 55/16) vom 27. 12. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist

aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 3. 1. 2017

KREIS WARENDORF

NEUEINTRAGUNGEN

HR B16478 Broschk.Online UG (haftungsbeschränkt), Kaiser-Wilhelm-Str.17, 59269 Beckum. Gegenstand des Unternehmens

ist –Büro-, Verwaltungs- und Schreibtätigkeiten, –Buchhaltung und Lohnabrechnungsarbeiten gem. §6Nr. 3+4

StBerG, –Unternehmens- und Existenzgründungsberatung –Kaufmännische Mietverwaltung ohne WEG-Verwaltung und

ohne Tätigkeiten nach §34c GewO,–Anbieten, Erstellen und Betreiben von Bildungs- und Fortbildungsangeboten in Form von

Online-Angeboten, Fernlerngängen und Präsenzangeboten sowie Erstellung, Vertrieb und Handel von Fortbildungsunterlagen,

–Erstellen und Verwalten von Internetseiten und anderen medialen Produkten und Angeboten, sowie die Vermietung und

Bereitstellung von Servern, Webspace,Domains etc., –Sonstige Leistungen und Tätigkeiten die mit oben genannten Zwecken

in Verbindung stehen und keiner Erlaubnispflicht unterliegen, –Mehrung des eigenen Vermögens durch Gründung, Erwerb,

Unterhaltung und Veräußerung von Gesellschaften bzw. Gesellschaftsanteilen, anderer (Unternehmens-)Beteiligungen und

Finanzanlagen. Stammkapital: 300,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Christian Broschk, Beckum. 17. 1. 2017

HR B16469 Haske Verwaltungs GmbH, Gewerbepark Grüner Weg30, 59269 Beckum. Gegenstand des Unternehmens ist

der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Handelsgesellschaften sowie die Übernahme der persönlichen Haftung

und Geschäftsführung bei diesen, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin

an der Haske Bau GmbH &Co. KG in Beckum. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Ralf Ewald Haske, Oelde.

13. 1. 2017

HR A10390 Haske Bau GmbH &Co. KG, Gewerbepark Grüner Weg 30, 59269 Beckum. Gegenstand des Unternehmens

sind der Erwerb,das Halten und das Vermieten von Immobilien sowie die Planung von Gebäuden jeder Art, die Errichtung und

Veräußerung schlüsselfertiger und sonstiger im eigenen oder fremden Namen hergestellter Bauwerkeals Generalunternehmer,

der An- und Verkauf von bebauten und unbebauten Grundstücken und die Übernahme von Baubetreuungen. Haft. Ges.: Haske

Verwaltungs GmbH, Beckum. 17. 1. 2017

HR B16429 Kelker Dienstleistungen GmbH, Falkenweg 2a, 59269 Beckum. Gegenstand des Unternehmens ist das

Erbringen von Dienstleistungen für Dachdeckerfirmen sowie die Durchführung von Reparatur-, Klempnerarbeiten an Dächern

sowie von Sanierungsarbeiten im Bereich Stahl-, Flachdach und von Insolierungsarbeiten an Dachböden Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Christian Bernhard Kelker,Ennigerloh. 21. 12. 2016

HR B16444 Stein u. Krogbeumker GmbH, Stromberger Str. 201, 59269 Beckum. Gegenstand des Unternehmens ist die

Verwaltung eigenen Vermögens und die Beteiligung an anderen Unternehmen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung

und der Geschäftsführung bei der Phoenix Zementwerke Krogbeumker Holding GmbH &Co. KG.Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Dr.Gustav Heinrich Krogbeumker,Beckum; Geschäftsführer: Marcel Krogbeumker,Beckum. 29. 12. 2016

HR A10381 Niebrügge-Alm bricks GmbH &Co. KG, Graf-Galen-Str.135, 59269 Beckum. Der Erwerb,die Bebauung, Vermietung

und sonstige Verwaltung von eigenen Immobilien und grundstücksgleichen Rechten, sowie das Halten und Verwalten

von sonstigem Vermögen. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar zu diesem Zweck

zu dienen geeignet sind. Sie kann auch andere Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Gegenstand erwerben oder pachten

oder sich an solchen beteiligen. Haft. Ges.: Niebrügge-Alm Verwaltungs GmbH, Berlin. 9. 1. 2017

HR B16484 Palast Handelsgesellschaft mbH, Linnenstr. 21, 59269 Beckum. Der Handel mit Waren aller Art im In- und

Ausland, u. a. mit Maschinen, Gabelstaplern und Gitterboxen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Elif Güvenc,

Beckum. 19. 1. 2017

HR B16470 Zemabi Grundbesitz GmbH, Kirchstr. 9,59269 Beckum. Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung

eigenen Vermögens.Die Gesellschaft ist zudem berechtigt, alle Geschäfte vorzunehmen, die den Gesellschaftszweck unmittelbar

oder mittelbar zu fördern geeignet sind, sowie Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten. Die Gesellschaft darf

alle Rechtsgeschäfte. Rechtshandlungen und Maßnahmen vornehmen, die geeignet sind, den Zweck der Gesellschaft zu

fördern. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Thorsten Schubert, Hamm. 16. 1. 2017

HR B16457 Chemreach GmbH, Akazienweg 30, 48317 Drensteinfurt. Gegenstand des Unternehmens ist die Unternehmensberatung,

insbesondere regulatorische Unterstützung von Chemikalien und Chemikalienmanagement sowie alle damit im

Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Dr.Yong Gao,Münster. 5.1.2017

HR B16455 Hagedorn Haustechnik GmbH, Münsterstr. 19, 48317 Drensteinfurt. Gegenstand des Unternehmens sind

der Betrieb eines Handwerksunternehmens fürHeizungsbau, Sanitär-,Lüftungs- und Solartechnik. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Frank Hagedorn, Drensteinfurt. 5. 1. 2017

HR A10359 IMMO Spitzenberg GmbH &Co. KG, Feller Gärten 27, 48317 Drensteinfurt. Die Verwaltung und Vermietung

von Immobilien. Haft. Ges.: SpitzenbergVerwaltungs GmbH, Drensteinfurt. 21. 12. 2016

HR B16485 Salvia UG (haftungsbeschränkt), Speckenweg 3, 48317 Drensteinfurt. Gegenstand des Unternehmens ist

die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere das Halten von Beteiligungen sowie Unternehmensberatung im Bereich

digitaler Wirtschaft. Stammkapital: 300,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Diana Heinrichs,Berlin. 19. 1. 2017

HR B16416 SpitzenbergVerwaltungs GmbH, Feller Gärten 27, 48317 Drensteinfurt. Gegenstand des Unternehmens ist

die Beteiligung an gewerblichen Unternehmen, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der

Kommanditgesellschaft unter der Firma IMMO Spitzenberg GmbH &Co. KG mit dem Sitz in Drensteinfurt. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Mechthild Spitzenberg, Drensteinfurt. 15. 12. 2016

HR B16492 Airport Mobility GmbH, Schürenbrink 15, 59320 Ennigerloh. Gegenstand des Unternehmens ist Handel und

Vermittlung von Fahrzeugen für den Flughafenbetrieb.Ferner der Handel mit Ersatzteilen und die Vermittlung von Serviceleistungen

und Reparaturaufträgen an andere Unternehmen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Constanze

Jungmann, Greven. 23. 1. 2017

HR B16454 Ankerverschluss UG (haftungsbeschränkt), Marienstr. 2,59320 Ennigerloh. Gegenstand des Unternehmens

ist die Herstellung und der Handel mit Dämmstoffelemente.Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Mathias

Nölle,Ennigerloh. 4. 1. 2017

HR A10375 Suer-Dorgeist KG, Wessenhorst 28a, 59320 Ennigerloh. Pressen von Heu, Stroh etc. und Handeln mit landwirtschaftlichen

Produkten sowie die Durchführung von Gülletransporten und das Ausbringen von Gülle.Pers.Haft. Ges.: Robert

Suer,Warendorf. 2.1.2017

HR B16497 Eikelmann Verwaltung GmbH, Püning 13, 48351 Everswinkel. Das Halten und Verwalten von Gesellschaftsanteilen.Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: André Eikelmann, Everswinkel. 25. 1. 2017

HR A10388 Bauunternehmung Haferkemper GmbH &Co. KG, Zum Geisterholz 10, 59302 Oelde. Gegenstand des

Unternehmens ist der An- und Verkauf von Grundstücken jeglicher Art sowie die Errichtung und Erneuerung von Wohnund

Geschäftshäusern. Haft. Ges.: HV Verwaltungs GmbH, Oelde. 16. 1. 2017

HR B16499 BPC Immobilien GmbH, Friedrich-Wilhelm-Weber-Str.4d, 59302 Oelde. Gegenstand des Unternehmens ist die

Vermietung von Grundstücken und Gebäuden. Stammkapital: 27.000,– EUR. Geschäftsführer: Bastian Tippkemper, Oelde.

25. 1. 2017

HR B16490 Carnival Store GmbH, Mühlenweg 24, 59302 Oelde. Gegenstand des Unternehmens ist der An- und

Verkauf sowie die Ausleihe von Kostümen jeglicher Art sowie sämtliche Tätigkeiten, die diesem Geschäftszweck dienen.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Ilker Kabadayi, Mudanya/Bursa (TR); Geschäftsführer: Ülkü Stephanides,

London (GB). 23. 1. 2017

HR B16475 EUROBIT GmbH, Overbergstr.35, 59302 Oelde. Die Durchführung von Beratungs- und Serviceleistungen sowie

Handel mit Baustoffen aller Art sowie Erbringung von Logistikleistungen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Jade

Evers,Oelde. 16. 1. 2017

HR A10387 Mense Immobilien GmbH & Co. KG, St.-Josefs-Str. 24–26, 59302 Oelde. Vermieten und Verpachten

von Immobilien aller Art sowie Verwaltung eigenen Vermögens. Haft. Ges.: Mense Immobilien Verwaltungs-GmbH, Oelde.

16. 1. 2017

HR B16468 Mense Immobilien Verwaltungs-GmbH, St.-Josefs-Str.24–26, 59302 Oelde. Gegenstand des Unternehmens

ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Handelsgesellschaft sowie die Übernahme der persönlichen Haftung

und Geschäftsführung bei diesen, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an

der Mense Immobilien GmbH &Co. KG. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Hildegund Mense-Wieneke, Rheda-

Wiedenbrück. 12. 1. 2017

HR B16453 Ringbeck Geschäftsführungs-GmbH, Erich-Kästner-Str. 6,59302 Oelde. Gegenstand des Unternehmens ist

die Übernahme der Geschäftsführung, der Vertretung und der persönlichen Haftung in anderen Unternehmen. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Wilhelm Franz Ringbeck, Oelde. 4.1.2017

HR B16421 Udo Möller Verwaltungs GmbH, Im Nebel 18, 59302 Oelde. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb

und die Verwaltung von Beteiligungensowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin der Udo Möller

GmbH &Co. KG.Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Udo Möller,Oelde. 20. 12. 2016

HR A10362 Udo Möller GmbH &Co. KG, Im Nebel 18, 59302 Oelde. Gegenstand des Unternehmens sind Dienstleistungen

im Bereich der Bohr- und Schneidtechnik. Haft. Ges.: Udo Möller Verwaltungs GmbH, Oelde. 22. 12. 2016

HR A10385 Löwenzahn Spielwaren e.K., Hauptstr.30, 48346 Ostbevern. Der Handel mit Spielwaren, Schreibwaren und

Büchern. Inhaber: Serkan Aras,Ostbevern. 12. 1. 2017

HR A10392 MKL Beteiligungs GmbH &Co. KG, Graf-Zeppelin-Ring 52, 48346 Ostbevern. Verwaltung eigenen Vermögens,

namentlich der Erwerb, das Halten und Verwalten von Grundbesitz und von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen

in beliebiger Rechtsform im In- und Ausland. Haft. Ges.: MKL Druck GmbH, Ostbevern. 20. 1. 2017

HR B16498 Amsbeck Vertriebs GmbH, Robert-Bosch-Str.11, 48336 Sassenberg. Gegenstand des Unternehmens ist der

Handel mit Kanalgusserzeugnissen aller Art und damit zusammenhängende Geschäfte. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Susanne Weritz, Sassenberg. 25. 1. 2017

HR A10376 Löckmann Hausverwaltung oHG, Weststr.1,48324 Sendenhorst. Die Verwaltung von Wohn- und Geschäftsimmobilien,

die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums auftraggebender Wohnungseigentümergemeinschaften, die Verwaltung

von Sondereigentum sowie die Vermietung und Verwaltung von Wohnungen und Gewerbeeinheiten des Verwaltungsbestandes.

Pers. Haft. Ges.: Sebastian Löckmann, Sendenhorst; Pers. Haft. Ges.: Ursula Löckmann, Sendenhorst. 4. 1. 2017

HR A10395 Brüggenthies KG, Waldstr.26, 59329 Wadersloh. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Obst- und

Gemüseprodukten. Pers.Haft. Ges.: Tobias Brüggenthies,Wadersloh. 26. 1. 2017

HR B16345 Duhme Fenster +Türen GmbH, Wagenfeldstr.10, 59329 Wadersloh. Gegenstand des Unternehmens ist der

Handel und Montage mit Fenstern und Türen aller Art. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Sebastian Duhme,

Wadersloh. 10. 11. 2016

HR A10378 Wadersloh Netz GmbH &Co. KG, Liesborner Str.5,59329 Wadersloh. Gegenstand des Unternehmens ist der

Betrieb,die Instandhaltung, der Ausbau und die Verpachtung des örtlichen Strom- und Gasverteilnetzes in der Gemeinde Wadersloh.

Haft. Ges.: Wadersloh Netz Verwaltungs GmbH, Wadersloh. 5. 1. 2017

HR B16445 Wadersloh Netz Verwaltungs GmbH, Liesborner Str.5,59329 Wadersloh. Die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Wadersloh Netz GmbH

&Co. KG (nachfolgend auch als die „Kommanditgesellschaft“ bezeichnet). Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Siegfried Müller,Lippstadt; Geschäftsführer: Stephan Than, Arnsberg. 30. 12. 2016

HR B16474 C. Habrock Baustoffhandel &Transporte GmbH, Daimlerstr.5,48231 Warendorf. Gegenstand des Unternehmens

ist der Handel mit Schüttgütern und sonstigen Baustoffen aller Art sowie deren Transport. Stammkapital: 25.000,–

EUR. Geschäftsführer: Carsten Habrock, Ennigerloh. 16. 1. 2017

HR B16482 Spitthöver und Jungemann GmbH, August-Wessing-Damm 18, 48231 Warendorf. Gegenstand des Unternehmens

sind alle Dienstleistungen zur Entwicklung von Bau-Land, die Durchführung von freiwilligen und amtlichen Bodenordnungsverfahren

nach dem Baugesetzbuch (BauGB), Flurbereinigungsgesetz (FlurbG), Landwirtschaftsanpassungsgesetz

(LwAnpG) oder sonstigen Rechtsvorschriften, Vermessungsarbeiten und EDV-Dienstleistungen aller Art. Stammkapital:

50.600,– EUR. Geschäftsführer: Rudolf Spitthöver,Warendorf; Geschäftsführer: Ekkehard Jungemann, Warendorf. 18. 1. 2017

INSOLVENZEN

Holzhandlung Dreier GmbH &Co. Kommanditgesellschaft, 59269 Beckum. Durch Beschluss des Amtsgerichts

Münster (81 IN 2/17) vom 20. 1. 2017 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. 24. 1. 2017

FTR-GmbH, 59269 Beckum. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 72 IN 27/11) vom 21. 11. 2016 ist das

Insolvenzverfahren aufgehoben. 12. 1. 2017

Stromberger Wohnbau GmbH, 59302 Oelde. BGP Bisplinghoff GmbH, 48324 Sendenhorst. Durch Beschluss des

Amtsgerichts Münster (80 IN 2/17) vom 6. 1. 2017 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. 9. 1. 2017

Bisplinghoff Industriemontagen GmbH, 48324 Sendenhorst. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (80 IN 3/17)

vom 6. 1. 2017 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. 9. 1. 2017

HANDELSREGISTER

Keine amtlichen Mitteilungen –Angaben ohne Gewähr


24 GELD &GESCHÄFT

Kaum Wolken am Konjunkturhimmel

Der wirtschaftliche Aufschwung in Westfalen-Lippe dauert weiter an –vor allem das Baugewerbe strahlt.

Gute Geschäftsaussichten für die

Unternehmen in Westfalen-Lippe:

der wirtschaftliche Aufschwung in

Westfalen-Lippe dauert weiter an –

und die Expansionsgeschwindigkeit

nimmt sogar wieder etwas an Fahrt

auf. Das lässt sich am Sparkassen-

Konjunkturindikator ablesen, der im

Vergleich zum Herbst2016jetzt nach

Angaben des Sparkassenverbandes

um 2,9 Punkte zulegte. Der aktuelle

Wert beträgt 125,6 Punkte. Das sei

der höchste Wert der vergangenen

sechsJahre und nichtmehrweitvom

Höchststand entfernt (128,1 Punkte

im Jahr 2011), heißt es.

Der Konjunkturindikator

des Sparkassenverbandes

Westfalen-Lippe ermittelt

zweimal im Jahr auf

Grundlage von Umfragen

der acht Industrie- und Handelskammern

in Westfalen die Stimmung in

durchschnittlich rund 2900 Unternehmen.

In diese Analyse fl

ießen auch Daten

des Statistischen Landesamtes NRW sowie

Erkenntnisse aus der Geschäftsentwicklung

der 65 Sparkassen in Westfalen-Lippe

ein.

Aktuell schätzen 43 Prozent (Herbst

2016: 42Prozent) der Betriebe ihre Geschäftslage

als „gut“ ein. Der Anteil der

Firmen, die ihre Lage als „schlecht“ einstufen,

sank von neun auf acht Prozent.

„In der Tendenz hat sich das Lageurteil

der westfälisch-lippischen Betriebe seit

Spätsommer 2013 kontinuierlich verbessert.

Wachstumsmotor bleibt die starke

Inlandsnachfrage“, teilte der Verband

mit. Am besten sei die Stimmung weiterhin

im Baugewerbe, auch wenn die Euphorie

langsam nachlässt. 94 Prozent der

Bauunternehmenschätzten ihreLageals

gut oder befriedigend ein (Herbst: 96

Prozent). Treibende Kraft bleibe der

Wohnungsbau. Allerdings seien die Kapazitäten

inder Bauwirtschaft mittlerweile

stark ausgelastet und die Baukosten

gestiegen, was einem stärkeren

Wachstum im Wege stehe.

Die Lageeinschätzung in den Bereichen

Handel und Dienstleistungen habe sich

aufgrund der gestiegenen privaten Konsumausgaben

noch einmal verbessert,

heißt es weiter.„Die Stimmung in der Industrie

ist im Vergleich zur Herbstumfrage

nahezu unverändert positiv. Die Industriebetriebe

profitieren von der starkenBinnennachfrage,

warten aber weiter

auf eine Erholung des Welthandels.“

Bei der Fragenachden Geschäftsaussichten

habe sich die Stimmung aufgehellt.

Der Anteil der Konjunkturoptimisten

stieg auf 26 Prozent (Herbst: 24 Prozent),

der der Pessimisten fiel von elf

zehn Prozent.

Die Unternehmen in Westfalen-Lippe erwarten

laut Analyse, dass sich die Warenausfuhren

erhöhen. 30 Prozent rechneten

mit steigenden Exporten (Herbst:

29 Prozent), nur 13 Prozent (Herbst: 14

Prozent) erwarteten ein schwächeres

Auslandsgeschäft. In den USA legten Beschäftigung,privaterKonsumund

Unternehmensinvestitionen

zu, und auch in

Europa helle sich die Stimmung auf.

„Die robuste Binnenkonjunktur, der steigende

Auslandsabsatz und die hohe Auslastung

der Produktionskapazitäten

dürften zu einer steigenden Investitionsbereitschaft

der westfälisch-lippischen

Hochstimmung herrscht in Westfalen-Lippe weiterhin im Baugewerbe.

Unternehmen führen. Der Anteil der Betriebe,

die in den kommenden Monaten

vermehrt in Ausrüstungen und Bauten investieren

wollen, ist seit dem Herbst von

25 auf28Prozent gestiegen“, schreibt der

Sparkassenverband. Für diese Entwicklung

spreche auch der wachsendeKreditbestand

der privaten Unternehmen bei

den 65 westfälisch-lippischen Sparkassen,

der im Jahr 2016 um fünf Prozent auf

43,5 Milliarden Euroangestiegen sei. Die

Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibe günstig:

22 Prozent der Betriebe wollten ihre

Belegschaft aufstocken, lediglich zwölf

Prozent der Unternehmen wollen ihr Personal

verringern.

Foto: dpa

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LEBEN &WISSEN 25

Die Sprache der Kostüme

Die Gewandmeisterin Angelika Nowotny setzt in ihrem Atelier

die Entwürfe internationaler Kostümbildner um. Träume aus

feinstem Stoff –von zart und leicht bis prunkvoll.

„Ich habe eine historische Landkarte

im Kopf.“

Angelika Nowotny

Ihre Kostüme sind zu sehen am Moskauer

Bolshoi-Theater, anDeNederlandse

Opera, Amsterdam, bei den

Wiener Festwochen, an der Santory

Hall, Tokio, und auch an der New

Yorker Met. Seit mehr als 20 Jahren

arbeitet die Gewandmeisterin Angelika

Nowotny im eigenen Atelier in

Düsseldorf. 20 Angestellte unterstützen

sie dabei, die Kreationen der

Kostümbildner internationaler Bühnen

umzusetzen.

Gleich am Eingang, links, da

steht sie, wie eine Erscheinung:

Julia. Oder zumindest

das, was die Tänzerin

des Dutch National Ballet

in der Amsterdamer Inszenierung von

Shakespeares „Romeo and Juliet“ tragen

soll: einen Hauch von Nichts. Ein Traum

aus feinstem Stoff mit kurzem Bustier,

übergehend in einen fließenden, langen

Rock. Durchscheinend das ganze Ensemble,

präsentiert auf einer Schneiderpuppe.

Das Kleid ist aus äußerst zartem

Stoff. Gibt es überhaupt irgendeine Nadel,

sei sie auch noch so fein, die durch

das Gewebe hindurchstechen kann, ohne

es zu zerstören?

„Das beherrschen nur ganz wenige, sehr

gute Schneiderinnen“, sagt Angelika Nowotny.

Seit 22 Jahren setzt sie im eigenen

Atelier „Das Gewand“

die Entwürfe

von Kostümbildern

um,

macht echten Faltenwurf

aus Skizzen,

sucht das

passende Material

zur gezeichneten

Andeutung des Kostümbildners,

stimmt die Kleider,Hosen, Mäntel, Hemden

auf das jeweiligeZeitalter ab, in dem

ein Stück spielt. „Wir geben dem einzelnen

Kostüm seine Sprache“, nennt sie

das.

Und damit benennt sie zugleich eine Aufgabe,

die sie zu Beginn ihrer Karriere so

nicht erwartet hat: Wie tief sie in das jeweiligeZeitalter

einesStücks eintauchen

muss. Wie sehr sie die jeweiligen Regeln

der Zeit verstehen muss, um eine Geschichte

mit stimmigen Kostümen zu

unterstützen. Wie sehr sie die kulturelle

Sprache der Jahrhunderte, aber auch der

Länder und Regionen kennen muss, die

zum Beispiel die jeweilige Position von

Frauen im sozialen Gefüge der Gesellschaften

widerspiegelt.

Die Gewandmeisterin greift zu Bleistift

und Papier. Mit wenigen Strichen skizziert

sie eine Zeitleiste und platziert an

Hoch konzentriert: Angelika Nowotny (l.) bespricht mit einer Kollegin

aus dem Team eine Arbeit.

Foto: Marie-Luise Braun

drei Stellen jeweilseine Frau. Es sind die

drei Damen, die im Mittelpunkt von„Gefährliche

Liebschaften“ stehen, dem

Briefroman von Pierre-Ambroise-Francois

Choderlos de Laclos, 1782 erstmals

in Frankreich veröffentlicht.

Für die Inszenierung von „Liaisons Dangereuses“

an der Vlaamse Opera, Antwerpen,

haben Nowotnyund ihreMitarbeiter

die Kostüme Mitte der 1990er Jahre entwickelt

und umgesetzt. Im Stück ist da

zum einen die junge, naive Cécile de Volanges,

fast noch ein Mädchen, das eben

die Klosterschule verlassen hat und nun

im wirklichen Leben ankommen soll.

„IhreKleidung weistindie Zukunft. Es ist

eher eine libertinäreKleidung“, erläutert

Nowotny, während sie weiter strichelt.

Sie hebt den Kopf: „Englisches Rokoko,

dieMode von1790inEngland. Das ist ein

vorrevolutionärer Stil.“ Dann ist da Madame

deTourvel, eine tugendhafte Ehefrau,

die noch in der alten Zeit verhaftet

ist. „Sie kommt aus dem Jahr 1760,auch

mit ihrer Kleidung. Das ist spätes Barock“.

Und dann ist da noch die Marquise

de Merteuil, die Intrigantin, die sich an

keineKonventionengebunden fühlt. „Sie

ist gekleidet im Hofprunk Ludwig des

15.“, ergänzt Angelika Nowotny.

Regale schlängeln sich an zwei Wänden

ihres großzügigen, lichtdurchfl

uteten

Büros entlang. Da steht der Schatz drin,

aus dem sie Inspiration für die Kostüme

saugt: Bücher. „Man kann nur mit den

Augen klauen“, meint die Gewandmeisterin,

die nicht nur in Bildbänden mit

Porträts der jeweiligen Zeit nachFeinheiten

für ihre Kostüme sucht. Es sind auch

einigesoziologische und kunstgeschichtliche

Bücher in ihrer Sammlung. Darin

findet sie Informationen zur Stellung der

Frau oder auch zum Status verschiedener

Berufe im jeweiligen Jahrhundert und

ihrer angemessenen Kleidung. Ihre Aufgabe

sei es, den Charakter einer Rolle zu

erfassen und ihn in seiner Zeit so zu kleiden,

wie er sich jeweils kleiden würde.

Dafür hat Nowotnysich im Lauf der Jahre

nicht nur in die jeweiligen Epochen

eingearbeitet, sondern auch wann diese

Epochen in welchem Land in Erscheinung

traten. „Ich habe eine historische

Landkarte imKopf“, sagt die Gewandmeisterin,

die nicht nur an der Oberfl

ä-

che recherchiert: „Wir müssen auch wissen,

wie es drunter aussieht, damit die

Kleider richtig sitzen.“ Wie waren die

Unterröcke gestaltet? Wie das Korsett?

Welche Körperpartien wurden wie hervorgehoben?

„Das ist das Tollste, dass man recherchiert,

sich in Menschen hineindenkt,

welche Rolle in welcher Zeit an welchem

Ort spielt“, schwärmt Novotnyvon einem

Beruf, den sie zu Beginn nicht geplant

hatte. Ursprünglich wollte die gebürtige

Konstanzerin Restauratorin werden. Ein

Praktikum am Frankfurter Städel konfrontierte

sie aber mit der Wirklichkeit:

„Drei Jahre vor einem Wandbehang sitzen,

um ihn zu restaurieren, das wollte

ich nicht.“ Ihr Wunsch war es, mit Menschen

zu tun zu haben. Zudem war ihr

klar, dass sie keine akademische Laufbahn

einschlagen wollte: „Meine Talente

liegen woanders“, sagt Nowotny. So absolvierte

sie nach dem Abitur eine

Schneiderlehre, um anschließend Kostümbild

zu studieren: „Ich merkte dann

aber, dass ich als Gewandmeisterin am

besseren Ort bin. Ich wollte die Verbindung

zu den Menschen nicht verlieren“,

erinnert sie sich an ihre Gesellenzeit in

Darmstadt, die sie mit der Meisterprüfung

als Schneiderin und der als Gewandmeisterin

abgeschlossen hat. Dafür hat

sie in Hamburgdie Fachschule für Gestaltung

besucht. ►Fortsetzung auf S. 26

Für die Oper „Don Carlos“ am Bolshoi-Theater Moskau entwarf der Kostümdesigner Moritz Junge 2013 dieses

prunkvolle Kleid. Im Atelier von Angelika Nowotny wurde das Gewand hergestellt.

Fotos: Jean Pascal Zahn

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26 LEBEN &WISSEN

„Man braucht tolle Mitarbeiter“

Angelika Nowotny setzt in ihrem heute 700 Quadratmeter großen Atelier auf ein

erstklassiges Team, denn gearbeitet wird auf dem Niveau der Haute Couture.

Dass Angelika Nowotny

heute 20feste Angestellte

hat, war sonicht geplant.

Zunächst arbeitete sie

als Gewandmeisterin

in Kassel, später an der Deutschen

Oper am Rhein in Düsseldorf–in

der Stadt eröffnete sie 1994 ihr

erstes eigenes Atelier: „Ich hatte

eine bestimmte Vorstellung, wie

ich Kostüme umsetzen möchte“,

nennt sie den Grund dafür, sich

selbstständig mit einer Werkstatt für

Kleiderkunst zu machen. In der ersten

Zeit arbeitete sie im eigenen Wohnzimmer.

Imzweiten Geschäftsjahr nahm sie

sich ein Atelier, indem sie für drei Jahre

auch wohnte: „Auf 90 Quadratmetern.“

Eines ihrer Ateliers befand sich in der Altstadt

von Düsseldorf, sie schneiderte

quasi im Schaufenster –undhielt so den

direkten KontaktzuMenschen, die voller

Neugier zusahen und kommentierten,

wie die Kostüme buchstäblich wuchsen.

Eigentlich hat sie auch eigene Entwürfe

für Privatkunden umsetzen wollen.

„Aber beides ging nicht“, sagt Nowotny

und so konzentrierte sie sich auf die

Arbeit für Bühnen.

Als Angelika Nowotny begann, Mitarbeiter

einzustellen, nahm sie sich eine eigene

Wohnung. Seither ist das Atelier mit

jedem Umzug gewachsen. Heute sind es

700 Quadratmeter, die sie in einer ehemaligen

Brotfabrik am Rande der Landeshauptstadt

Nordrhein-Westfalens

nach ihren Wünschen und vorallem den

Bedürfnissen der Arbeit und ihrer Angestellten

gestaltet hat: Mit viel Licht und

vor allem auch Raum, um die zum Teil

ausladenden Gewänder ordentlich

schneidern, anprobieren und verpacken

zu können. Sie ist nicht die Erste, die die

Etage künstlerisch nutzt. Eine Zeit lang

hat hier ein Künstlerseine Bilder gemalt.

„Was für eine Oberweite hast du?“, fragt

eine Schneiderin im Atelier eine Kollegin,

um an ihr den Sitz eines Oberteils zu prüfen.

„98“, lautet die Antwort. „Da bist du

zu schlank“, ist eine lachende Stimme zu

hören. Die Tür zwischen dem Atelier und

dem Büro von Angelika Nowotny steht

fast immer offen, zudem kann sie durch

große Glasfronten sehen, welche Fortschritte

die Kostüme machen, während

Nowotny zumeist am Schreibtisch sitzt,

um Organisatorisches zu erledigen. Ihre

Arbeitsschwerpunktehaben sich deutlich

verschoben, seit ihre Firma gewachsen

ist. Zeit, sich den Kostümen zu widmen

nimmt sie sich aber immer und auch bei

den Anproben an den Bühnen ist sie vor

Ort dabei.

Während sie am Schreibtisch sitzt, Kontakte

hält, Kostenvoranschläge schreibt

und andere organisatorische Dinge erledigt,

baut Angelika Nowotny auf ihr

Team. „Um so erfolgreich zu sein,

Zu den Madrigalen Il Ballo delle Ingrate von Claudio Monteverdi entwarf Patrick Kinmonth

für De Nederlandse Opera Amsterdam das Bühnenbild. Foto: Jean Pascal Zahn

Ulrich Baumann ist von Beginn andabei

und seitdem die rechte Hand der Atelierchefin.

Fotos (2): Marie-Luise Braun

braucht man tolle Mitarbeiter“, betont

sie. Deshalb legt sie Wert auf fest angestellteMitarbeiter,nicht

auf freie Schneider,

die nur während zeitlich befristeter

Projekte für sie tätig sind. Allen voran

nennt sie Ulrich Baumann. Er sei vonBeginn

an eine Grundfesteinder Werkstatt

und ihre rechte Hand. Die Zusammenarbeit

sei unglaublich eingespielt, weil

sie die gleichen Ansprüche an guteArbeit

haben. „Ein Glücksfall“, sagt Angelika

Nowotny, während eine Mitarbeiterin

mit einer Hose ins Büro der Chefin

kommt, um über ein Problem am Hosenbund

zu fachsimpeln.

Das Material für die Kreationen bekommt

sie auch aus Geschäften, die man nicht

unbedingt mit Kostümbildnerei in Verbindung

bringt. Für die Roben für „Der

Freischütz“, inszeniert bei den Festspielen

Baden-Baden 2009, warsie mit ihren

Mitarbeitern im Baumarkt, um die fantasievollen

Kostümentwürfe von Viktor &

Rolf umzusetzen, die mit großen klaren

Formen arbeiteten. Ein Kostüm ist mit

üppigen Blüten aus Kunststoff besetzt,

verziert mit einer überdimensionalen

Schleife. Ein Bauer schlüpftebei den Aufführungen

in ein Kostüm aus Polysterol,

Jute, Strass und Stroh. FeinsteSeide verarbeitetedas

Atelier für die Inszenierung

„Don Carlos“ im Jahr 2013 am Moskauer

Bolshoi-Theater. Für einen der Entwürfe

vonMoritz Jungeließ Nowotnyschwarze

Seide mit einem Metallfaden besticken.

„Am Ende hatteder Stoffeinen Wert von

mehr als 500 Euro pro Meter“, sagt sie

und holt einen Pappkarton aus einem der

Schränke. „Wir haben jeden Zentimeter

des Stoffs aufgehoben“, erläutert

Novotny, während sie den Deckel

abhebt und mit der Hand über den

Stoff streicht.

Ob Baumarkt oder Seide: Es müssen

stets die besten Materialien sein,

die für die Kostüme äußerst solide verarbeitet

werden, betont Angelika

Nowotny. Denn zum einen sind

sie durch die extreme Beleuchtung

dem Betrachter besonders

ausgesetzt. Jeder Fehler, jeder

Riss, jede schlecht sitzende Naht

wäre deutlich sichtbar.Zum anderen

müssen die Materialien dem

Licht, dem Schweiß und der Hektik

hinter der Bühne standhalten und das

über eine Spielzeit hinaus. Das gilt vorallem

auch für die Ballettkostüme. „Sie sehen

oft so fragil aus, müssen aber auch

dem Ansprucheines Hochleistungssports

gerecht werden“, erläutert Nowotny mit

Blick auf das Kostüm von Julia am Eingang

ihres Ateliers. Die Gewandmeisterin

hat eine Mitarbeiterin eingestellt, die sich

ausschließlichder Beschaffung der Stoffe

und anderer Materialien für die Kostüme

widmet. Andere kümmern sich um die

Herstellung der Schnitte. Die meisten

ihrer Mitarbeiter aber sind gelernte

Schneider. „Wir arbeiten hier auf dem

Niveau der HauteCouture“, betont Angelika

Nowotny.

Für eine ihrer jüngsten Arbeiten ist sie

mit ihrem Team wieder im Baumarkt gewesen.

„Wir nutzen einen Bewässerungsschlauch

als Reif fürdie Unterkonstruktion

eines Rockes“,sagt Nowotnyüber die

Kostüme, die sie und ihreMitarbeiter für

Donizettis Oper „Roberto Devereux“ an

der New Yorker Metropolitan Opera verarbeitet

haben. Premierewar Ende März

dieses Jahres. Zu sehen war das Stück

außerdem am 16. April als Liveübertragung

in verschiedenen deutschen Kinos.

Zeitgleich arbeitet das „Das Gewand“ an

Kostümen im Stil der 1950er Jahre: Zu

sehen sind sie in der „Westside-Story“mit

der Musik vonLeonard Bernstein bei den

Salzburger Festspielen in diesem Sommer.

Marie-Luise Braun

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Für manche Inszenierung werden im Atelier wertvollste Stoffe wie

diese bestickte Seide verarbeitet.

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LEBEN &WISSEN 27

Frei durch die Luft fliegen: Schon zweimal

hat sich der Hiltruper Hans Dietrich dieses

Erlebnis gegönnt.

Fotos: Tim Michutta

Von wegen Ruhestand

Der Hiltruper Hans Dietrich absolvierte mit 85 Jahren seinen zweiten Tandemsprung. „Ich suche immer

wieder neue Herausforderungen und ruhe mich nicht auf früheren Erfolgen aus“, sagt er.

Der 85.Geburtstag steht an. Während

sich manche eine Kreuzfahrt,

eine Tagesfahrt mit dem Bus oder

einfach nur ein gemütliches Kaffeetrinken

gönnen, springt Hans Dietrich

aus Münster-Hiltrup aus einem

Flugzeug. So ein Flirt mit der

Schwerkraft ist ja auch viel aufregender

als ein Kaffeekränzchen auf

dem Boden der Tatsachen. Oder?

Schmerzen imMeniskus? Egal! Diabetes?

Egal? 85 Jahre alt? Egal! Und

so springt Dietrich über seinen

Schatten und aus 4000 Metern Höhe

durch dieLuft. Dashat er auch schon

zum 84. Geburtstag getan. Als Tandemsprung.

Und es war Liebe auf

den ersten Sprung. Eine Liebe, die

süchtig machte. Deshalb tat er es

jetzt zum85. Geburtstag wieder.Und

widmete den Sprung seinem Urenkel.Die

Fallhöhe ist unmissverständlich:4000Meter.Aus

einem Flugzeug heraus

über Sendenhorst. Zunächst

über den Wolken, in

ein nicht zu greifendes Nichts. Dort

strahlt die Sonne in hellem Licht. „Das ist,

als ob man neu geboren würde“,

schwärmt Dietrich. Fest verbunden mit

dem erfahrenen Tandem-Master Detlef

Hater vomFallschirm-Sportclub Münster

springt der 85-Jährige synchron in die

Tiefe. Die Freifall-Geschwindigkeit ist rasant.

Bei starkem Wind geht es urplötzlich

mitten in ein dichtes Wolkenfeld hinein.

„Das war verdammt kalt. Vor Frost

brannte mein Gesicht“, berichtet Dietrich,

der als ehemaliger Fremdenlegionär

und Bergmann so einiges wegstecken

kann. Eswar so kalt, dass seinem Tandem-Master

mitten in der Luft sogar die

Brille kaputt ging. Dietrich dachte derweil

nur über die Kältenach: „Und überhaupt

nicht darüber, was da unter mir

ist.“

Als es dem 85-Jährigen im Gesicht wärmer

wurde, gaben die Wolken den Blick

frei auf die Welt unter ihm. Wiesen, Äcker

und Häuser im 360-Grad-Panorama:

„Wir sausten nur noch hinunter. Mit 200

Stundenkilometern der Erde entgegen.“

In insgesamt 60 Sekunden. „Das sind

aber gefühlte 30 Minuten“, sagt Dietrich.

Ein Fallschirm-Tandemsprung mit freiem

Fall raube einem völlig das Zeitgefühl.

Und es kribbelt überall: „Das ist Adrenalin

pur. Das brauche ich. Ein echtes Gefühl

von grenzenloser Freiheit. Ich fühle

mich wie ein Adler“, sagt der Hiltruper.

„Deswegen mache ich es.“

Unterwegs winkt er noch in die Kamera

des mit abspringenden Fotografen Tim

Michutta und versucht, ihm in der Luft

die Hand zu reichen .Rund 50 Sekunden

nach dem Sprung aus dem Flugzeug

zieht sein Tandem-Master die Reißleine.

Hans Dietrich gleitet am Fallschirm ruhig

durch die Luft. Gut gelaunt betritt er

unter dem Applaus seiner Familie und

Freunde festen Boden.

Beim Sprung dabei sind auch seine dunkelgelben

„Glück“-Sportschuhe. Damit

absolvierte der Halbwaise aus Niederschlesien

schon rund 100Marathonläufe,

wurde beim TuSHiltrup zum Kult-Läufer.

So rannte erals 70-Jähriger amPersischen

Golfbeim Dubai-Marathon mit als

ginge esnur um den Hiltruper See. Und

er bezwang auch die Sahara-Wüste. Mit

Nylonstrümpfen als Schutz vor zu viel

Sand in den Laufschuhen.

In seinem Leben hat Dietrich so manche

Abenteuer und Gefahren gemeistert. So

überstand er als Kriegsgefangener in Indochina

die bakterielle Ruhr. Was ist

eigentlich sein Erfolgsgeheimnis? Der

Hiltruper antwortet schnell und klar: „Ich

habe mich nie auf früheren Erfolgen ausgeruht

und suche immer neueHerausforderungen.

Das hält fit. Auch weil ich mein

Leben lang Sport mache.“ Mit 60 Jahren

wagte ereinen Bungee-Sprung, mit 84

den ersten Tandem-Fallschirmsprung.

Geht da nicht irgendwann die Muffe?

„Nein, ich habe gar keine Zeit, um Angst

zu haben.“

Peter Sauer

Sekunden vor dem Absprung in das dichte Wolkenfeld. In diesem

Moment hat die Maschine eine Höhe von 4000 Metern erreicht.


28 LEBEN &

Rockabilly-Feeling imFriseurstuh

–die kultige Kapperei kommt an

Im Barbershop von Gunnar Thomsen in Münster stehen bunte Blechdosen mit Bartwichse neben Kontrabass und Piano.

Wie wäre es mit einem spitzen „Scumpadour“ oder einem schwungvollen „Forward-combed Boogie“ auf dem Kopf?

Bärtige Männerkultur ist seine wahre

Leidenschaft:UmHaaresbreite ist

Gunnar Thomsen an einer Karriere

als Musiker und Mathematiklehrer

vorbeigeschlittert. Stattdessen lässt

er in seiner kultigen Kapperei nicht

nur im Herrenhaarschnitt das Rockabilly-Feeling

wiederaufl

eben. Sondern

auch das Interieur zwischen

bunten Bartwichse-Blechdosen und

dem Barber-Friseurstuhl aus Diamant-Klapperschlangenleder

aus

Amerika sorgt für 50er-Jahre-Flair.

RundumTolle und glänzende Pomade

klingen schon allein die Schnittnamen

„Scumpadour“ und „Forward-combed

Boogie“ nach Hits der

Elvis-Zeit

Ummit klassischen Messern

dem KundeMann zum traditionellem

Bart- und

Haarschnitt mit exakten

Konturen zu verhelfen, hat

der heutigeFriseurmeister nach dem ersten

Staatsexamen sein Studium beendet

und eine Friseurlehregestartet. Vorzweieinhalb

Jahren hat der 37-Jährige sich

mit seiner „Meister Thomsens

Kapperei“ –der Firmenname

ist aus der

Masematte entlehnt

–inMünster selbstständig

gemacht. Inzwischen

beschäftigt

er zwei Friseure.Mit

ihrenobligatorisch

tätowierten Unterarmen

und braunen Babierschürzen

bieten sie stilechte

Männer-Wellness.

Die perfekte Nassrasur ist

eine hohe Kunst, die Azubis

heute im dritten Lehrjahr

beigebracht wird. Nicht so

während Thomsens Ausbildung.

„Ich hatte das

Glück, auf einen Meister

zu treffen, der die Technik

noch von seinem Vater gelernt

hat“, erzählt der Carpe Diem auf dem Unterarm: Mit dem klassischen Messer rasiert Gunnar Thomsen die Wangen von Udo Sistermann.

Münsteraner.Und gibt zu bedenken,

dass zwischen verschiedenen

Kompressen sowie Vorcher

übertragbar ist als Aids.“

dass Hepatitis viel schneller und einfaund

Nachbereitungsmitteln die Hygiene Auch die unterschiedlichen Reaktionen

fast Klinikniveau hat: „Die Messer müssen

nach jedem Kunden komplett desinfi-

der Friseurmeister einplanen: „Wir ach-

der Haut während der Nassrasur muss

ziert werden, mitsamt Griff und allen tendarauf, dass das Aftershave sauer eingestellt

ist, um die Alkalien des Komponenten. Man darfnicht vergessen,

Schaums

Wahre Wellness gibt es nur unter Männern: Bevor Gunnar Thomsen das scharfe Messer schwingt, trägt erden

Schaum mit dem Dachshaarpinsel auf.

Fotos (4): Maike Harhues

zu neutralisieren und so den Hydrolipidfilm

der Haut wieder aufzubauen.“

An die Haut seiner Kunden lässt Thomsen

am liebsten ohnehin nur Produkte aus

seiner eigenen Linie „mylg.co“, die dezent

nach Gehölzen, Kräutern und Gewürzen

duften: „Die Aftershavessind 100

Prozent handmade, und uns ist wichtig,

mit echten Ölen statt mit fertigen Duftstoffen

zu arbeiten.“ Während Thomsen

den Schaum aus Rasiercreme im Mug mit

dem Dachshaarpinsel aufschlägt, verrät

er,weshalb Kunden sogarvon weither,etwa

aus Hamburg oder Köln, und aus anderen

Städten mit durchaus hoher Barbershop-Dichte

zuihm an in die Hafenstraße

kommen: Der Barbier nimmt sich

Zeit für sie. „Es gibt ja nichts Schlimmeres

als durch die Rasur zu hetzen. Hier liegt

die Essenz in der Ruhe.“

Das heißt aber nicht, dass es im Barbershop

besonders leise zugeht: Neben der

Ladentheke stehen Kontrabass und Piano

und haben den männlichen Kunden während

ihrer Wellnessbehandlung, pardon

Bartpfl

ege, schon so manchen spontanen

Live-Gig beschert. „Die Musikecke war

mir besonders wichtig. Unter unseren

Kunden sind viele Musiker,die ab und zu

für uns spielen, wenn sie warten oder einfach

soreinkommen, wenn sie Bock haben,

uns ein Ständchen zu bringen. Wir

hatten sogar schon ein klassisches Vorspiel

von der Musikhochschule“, erzählt

Schaumschläger mit Sachverstand: Gunnar

Thomsen weiß, warum er nur auf Dachshaar

vertraut.

Thomsen, dessen Mutter Jazzmusikerin

ist. Und dem jetzt, als jungem Familienvater

und Unternehmer, immer weniger

Zeit bleibt, selbst zum Instrument zu

greifen.

Zwischen Livemusik, Gesprächen übers

Angeln, Fußball oder Frauen und dem

Gläschen Whiskey, zum dem Thomsen

seine Kunden ab und zu ein

weibliche Geschlecht durch

men, wenn auch in der Anzah

repräsentiert.

Und wenn, dann ist die K

Rockabilly-Fan und fühlt sic

ten Vintage-Rasierstühlen g

wie die „Kotens“. Für die

Thomsen ein abgeskatetes

über die Armlehnen des Fr

eine Sitzerhöhung, die die

geisterung quittieren. Frühe

ge, bis die Stoppeln später

Doch der Trend zum gepfl

eg

nicht nur den Münsteraner

lens Barbershop“ ist die ein

ternative zur Kapperei im

Münsterland.

Inhaberin AnkeDoernemann

reits zwei Friseurläden in R

Raesfeld-Erle und hat in da

Barbershop-Konzept im Ap

nen Jahres in Velen investier

mert sich ihr Mitarbeiter M

um das haarigeMännerwoh

der 20er und 30er Jahre. Se

kurzer Zeit weit gedrungen:

kommen nicht nur aus der G

dern auch aus Köln und Osn

zählt Zelle.

Der nächste Termin ist ers

zehn Wochen zu bekommen

renfriseur zur Teamverstä

gend gesucht. Mai


WISSEN

29

l

Authentizität ist wichtig

Obermeisterin Christin Flüchter: „Zum Kult machen einen die Kunden.“

Zurück in die Zukunft: Mit Barbershops

setzen Friseureauf alte

Tugenden und Techniken.

Dazu müssen sie aber sattelfest

in ihrem Handwerk sein, betont

Christin Flüchter, Obermeisterin der

Friseurinnung des Kreises Coesfeld, im Gespräch

mit unserer AutorinMaikeHarhues.

Seit wann und inwiefern spürenSie in

Ihrem Berufsstand den Trend, dass

der Kunde Mann wieder anspruchsvoller

geworden und es leid ist, im Friseursalon

zwischen Strähnchen und

Farbe für weibliche Kunden reingeschoben

zuwerden?

Christin Flüchter: Anspruchsvoll war

„Mann“ eigentlich schon immer, aber seit

zwei bis drei Jahrenist der Trend zu verspüren,

dass die reinen Herrensalonsbzw.Herrenfriseure

wieder verstärkt imKommen

ist. Ganz neu ist dies allerdings nicht, sondern

vielmehr ein Zurückkommen der klassischen

Herrensalons wie in den 50er Jahren.

Welche Ausbildung braucht man, um

einen Barbershop zu betreiben und

was muss diesen ausmachen, um

einen gewissen Kultstatus zu erreichen?

Christin Flüchter

Flüchter: Das kann man kurz und knapp

beantworten: Eine dreijährige Friseurausbildung

ist Voraussetzung. Danach geht es

in die Spezialisierung wie zum Beispiel zum

Herrenfriseur. Denn ein Barbershop oder

Barber ist nichts anderes als ein Friseur. Er

schneidet Haareund er benötigt zur Selbstständigkeit

eine Meisterprüfung im Friseurhandwerk.

Kultstatus erreicht man, wenn

alles passt: Einrichtung, deren Aussehen,

Atmosphäreund dieLeistung beim Schneiden.

Und zum Kult machen einen die Kunden.

Vor kurzer Zeit haben Sie Gesellenprüfungen

abgenommen.Was für eine

Motivation spüren Sie bei Ihren jungen

Prüfl

ingen, in dieser Szene zwischen

Bart und akkuratem Herrenhaarschnitt

durchzustarten und wo

können diese Start-ups neue Trends

erspüren?

Flüchter: Ich denke, die Motivationist die

der Spezialisierung. Egal in welchen Bereich

auch immer es eine Chance gibt, sich

am Markt zu etablieren und sich abzuheben

vonanderen. Aber mit Bartschneiden alleine

ist es auch nicht getan. DerBart vonheute

will geformt und gepfl

egt werden und

nicht auf drei Millimeter kurz geschnitten

werden –das kann jeder zu Hause mit der

Maschine. Im übrigen sehe ich den Barbershop

nicht nur als Trend, er kommt zurück

und festigt sich, denn hier werden Haareim

Stile der 50er Jahre geschnitten –also der

klassische Herren-Faconschnitt in allen Variationen.

Dort gibt es keine chemischen

Behandlungen oder modische Haarschnitte.

Wie bewerten Sie die Möglichkeit für

einen konventionellen Friseursalon,

sich mit einem abgeteilten Barbershop-Bereich

ein zweitesStandbein zu

schaffen und sich gegenüber Mitbewerbern

neu zu positionieren?

Flüchter: Das halte ich für schwierig. Ich

glaube, dass ein Barbershop einen eigenen

Raum braucht und nicht nur eine abgetrennteEcke,

wo ein paar Möbelhingestellt

werden und die sich dann Barberbereich

nennt. Wenn man sich vorher wenig um

Männer gekümmert hat im Salon, wird

man als Barbershop nicht wahrgenommen

und wirkt gegebenenfalls nicht authentisch.

Und um sich als Barbershop zu etablieren,

reicht es auch nicht aus, die Haare

kurz zu schneiden, sondern man muss die

klassischen Schneidetechniken schon beherrschen.

Der Barberhop ist kein Modefriseur.

Erhat andere Begriffe für den Haarschnitt

wie Slickbag, Raser Fade, Pomp

oder Flattop Boogie. Etablieren kann man

sich sicher, sofern man es kann – das

Schneiden dieser speziellen Haarschnitte.

lädt, ist das

us willkomlsehr

unterundin

meist

hinden echenauso

wohl

Kleinen legt

Titus-Board

iseurstuhls –

Kids mit Be-

Kundenpfl

e-

sprießen.

ten Bart hat

erfasst: „Vezige

Kult-Algesamten

„Es gibt ja nichts Schlimmeres,

als durch die Rasur zu

hetzen. Hier liegt die Essenz

in der Ruhe.“

Gunnar Thomsen

MEISTER THOMSENS

NASSRASUR ...

…dauert umdie 30 Minuten. Bei der

eigentlichen Rasur wird zuerst der

Bart mit der Maschine abgenommen.

Danach werden die zu rasierenden

Partien mit einem Preshave Oil massiert.

Die Poren werden anschließend

durch eine heiße Kompresse geweitet,

die gleichzeitig das Barthaar quellen

lässt.

Der mit dem Pinsel aufgeschlagene

Schaum wird aufgetragen, manchmal

auch doppelt, damit er besser einziehen

kann. Auf keinen Fall sofort nach

dem Einseifen mit der Rasur anfangen,

das fördert den Rasurbrand.

Die eigentliche Rasur beginnt Thomsen

an den Wangen, geht zum Kinn

und dann zur Oberlippe. Hier sei die

Haut am empfindlichsten, deshalb

checkt ernoch kurz, ob er vielleicht

eine neue Klinge einsetzen muss. Immer

mit dem Strich rasieren. Nach

der Rasur wird eine kühle Kompresse

aufgelegt, damit sich die Haut wieder

zusammenzieht und um den Restschaum

aufzunehmen. Und ganz zum

Schluss kommt natürlich das Aftershave.

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30 LEBEN &WISSEN

„Was uns Spaß macht“

Das Damentrio „Zucchini Sistaz“ begeistert ein immer größeres Publikum mit Spielwitz

und Klassikern der Jazz- und Swing-Ära der 1920er bis 1950er Jahre.

Netzstrümpfe, falsche Wimpern und

paillettenbesetzte Charleston-Kleider

tragen die drei jungen Damen

aus Überzeugung. Alles in der Farbe

Grün. Denn sie lieben die goldene

Swing-Ära und die Farbe eines Kürbisgewächses.

„Zucchini Sistaz“ aus

Münster verschaffen seitacht Jahren

dem Publikum mit dreistimmigem

Close-Harmony-Gesang,stilistischer

Vielfalt, mit Slapstick und vor allem

Jazz- und Swingklassikern der

1920er bis 1950erJahre eine rasante

Frischzellenkur. Derzeit stecken das

Trio in den Vorbereitungen für das

erste Album, das inEigenregie entstehen

wird.

Auch ihre Videos machen die „Zucchini Sistaz“ selbst. Zu ihrer „Radel-Hymne“ nutzten sie

zwischen zwei Filmszenen das Pflaster in Münster zum Ausruhen. Foto: Michael Lemmerhirt

Freiheit ist den „Zucchini Sistaz“

wichtig. In ihrem Privatleben

und bei der Arbeit. Tina

„La Werzinger“, Jule Balandat

und Sinje „Schnittchen“

Schnittker schwören auf Eigenständigkeit.

Ob Komposition oder Management,

Videodreh oder Logistik: „Wir lieben es,

autonom das zu machen, was uns Spaß

macht“, erläutert Jule Balandat die Philosophie.

Tina „La Werzinger“ ergänzt „Die

Arbeit einer Zucchini ist nicht nur der Beruf

der Musikerin,sondern auchder einer

Kostümdesignerin, Dramaturgin, Intendantin,

Sekretärin, Komponistin, Friseuse

und mehr.“

Für vieles kann man sich begeistern, nur

nicht für Routine und Langeweile. So ist

keine Probe wie die andere. Neue Songs

entstehen in einem Improvisationsprozess.

Da wird auch mal heftig diskutiert.

„Uns ist es wichtig, authentisch zu sein“,

sagt Jule Balandat. Gradmesser ist das

Publikum. „Wir musizieren nicht vor,

sondern stets mit unserem Publikum.“

Seit acht Jahren gibt es das Trio. Waren

es am Anfang noch kleinere Konzerte im

Ems- und Münsterland, so treten die

„Zucchini Sistaz“ inzwischen bundesweit,

inder Schweiz, in den Niederlanden

und sogar in einem Dominikaner-

Kloster in Guebwiller im Elsass auf.

Aufdem Programm stehen Swing-Klassiker

imneuen Gewand und eigene Songs

wie „Schweinehund“, einem „Haustier“,

mit dem sich schon jeder herumärgern

musste.

Aufder Bühne sind die Aufgaben klar verteilt.

Sinje „Schnittchen“ Schnittker spielt

mal sanft, mal kess Trompeteund Posaune

und weitere „Geräuscherzeuger“, die

sie pfiffig „Klimbim“ nennt. Tina „La Werzinger“

spielt mit hinreißender Mimik

und auch mal rasant federnd im Knien

ihre Gitarre und Ukulele. Jule Balandat

zupft ihren Kontrabass nicht nur beherzt,

sondern bespielt ihn auch mit Bogen oder

nutzt ihn als Trommel. Dazu reicht ihr

Sinje zum Beispiel während des Songs

„Sing Sing Sing“ einen Schlägel. Dumm

ist dann, wenn sie vergessen hat, ihn mit

auf die Bühne zu nehmen. Was macht

Sinje dann? Sie zieht ihreSchuhe aus und

gibt sie Jule. Und diese klopft umso kraftvoller

auf ihren Kontrabass.

Apropos Schuh. Tina brach einmal bei

einem Konzert ein Absatz ab: „Auf schiefenBeinen

wollteich keine Zugabe mehr

geben. Wirhaben das Publikum aufgefordert,

aus Solidarität den linken Schuh

auszuziehen.“ Und dies taten die Zuschauer.

Am tollsten finden es die selbstbetitelten

„Zucchinetten“ ,wenn sie ein stilfremdes

Publikum überzeugen können –zum Beispiel

als Vorgruppe der schwedischen

HipHop-Rapper „Movits“ im Jugendclub

„Gleis 22“: „Mit unserer Applauswelle

wurden die Rapper nach uns vom Publikum

stürmisch in Empfang genommen.“

Dies liegt vielleicht auch an den stilechten

Kostümen. Manche sind so kostbar,

dass sie kein Waschmittel vertragen. Tina

„La Werzinger“: „Wir sprühen sie mit

Wodka ein, sofl fiegen die Bakterien heraus.“

Das erste Bühnenoutfit fanden das Trio

auf einem Flohmarkt. Tina reagierte

spontan: „Da muss man ja eine Zucchini-

Diät machen, um da hineinzupassen.“

Der Name war geboren. Die „Zucchini-

Sistaz“ stehen ebenso für außergewöhnliche

Frisuren. Da findet sich auch mal

eine Schellackplatte inder hochgesteckten

Frisur. „Das Haarstylen dauert zwei

Stunden. Die Locken werden nass gewickelt.

Sonst können die nicht gut trocknen“,

erläutert Sinje Schnittker.

Bei so viel Erfolg fragt man sich, warum

die jungen Frauen auf „alte“ Musik stehen?

Jule Balandat: „Ich bin mit elf Jahren

auf einer Geburtstagsfeier einem

Jazzgitarristen begegnet, der Happy

Birthday wie von den Andrew Sisters

klingen ließ. Und Opa Dieter aus Huckarde

spieltemit seiner Tuba immer so schön

Glenn Miller. Durch ihn wurde ich Musikerin.“

Tina kommt aus einer musikalischen

Familie, und Sinje wollteschon mit

sechs Jahren unbedingt Trompetespielen

Als Vorbilder nennen die „Sistaz“ weniger

die kommerziellen Andrew Sisters,

sondern die künstlerisch tiefgründigen

Boswell-Sisters, die auch mit den Dorsey-

Brüdern zusammenspielten.

Und wie halten sich die „Zucchini Sistaz“

fit? Mit Sport vielleicht? „Das Konzert ist

unser Sport“, entgegnet Jule, „wie ein

Marathon –aber wir laufen ihn gerne.“

Der Kontrabass ist größer als sie selbst.

„Das ist schon Kraftsport. den Kontrabass

zu spielen.“ „Wir essen viel Gemüse und

Obst“, sagt Tina.„Ich presse frische Power-Säfte

und koche für uns.“

Ab dem Frühjahr plant Sinje für den

nächsten Winter. Sie strickt von Hand

Pullis und Jäckchen –für die Instrumente.

„Je mehr Muster ein Pulli hat, desto

wärmer ist er.“ Deswegen trägt der Kontrabass

einen Pulli mit Elch-Motiven.

Peter Sauer

Die Boswell Sisters sind ihre Vorbilder: Sinje „Schnittchen“

Schnittker (l.) an der Trompete, Jule Balandat amKontrabass und

Tina „La Werzinger“ (r.) ander Gitarre sind die Zucchini Sistaz aus

Münster.

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LEBEN &WISSEN 31

Kein bisschen zickig

Im Naturschutzgebiet „Canyon“ in Lengerich sind Ziegen als Landschaftspfleger im Einsatz. Wo früher

der Kalkstein abgebaut wurde, macht sich nach und nach der Magerrasen breit.

„Ziegen, Ziegen, koooomm, kooomm.“

Gegen Wind und Nebel

schallt an diesem trüben Wintertag

der Bass von Ludger Weiligmann

durch die Luft. Vergebens. Die Tiere

ahnen wohl,dasserkeine Leckerbissen

in Form von Maiskörnern oder

Hafer dabeihat. Das ist heute aber

auch das einzige Manko. Ansonsten

sind die Ziegen gar nicht zickig. Sie

tun wie erhofft, fressen in Lengerichs

Naturschutzgebiet „Canyon“

unerwünschte Pfl

anzen wie den

Goldregen oder das Jakobskreuzkraut,

knabbern Eschenrinde oder

Birkensprösslinge ab. Die Beweidung

soll den wertvollen Kalk-Halbtrockenrasen

retten. Gelingt das?

Die 55-köpfigeHerde –Bunte

Edelziegen, Thüringer

Landziege und Toggenburger

–geben alles. „Die

sind einfach robust“, erklärt

Weiligmann. Das müssen sie auch

sein. Ausdem Münsterlandkann der kalte

Wind ordentlich Anlauf nehmen und

die 30 Meter hohen Steilwände scharfhinauffegen.

Der gelernte Landwirtschaftsmeister

treibt im Rahmen des Pfl

ege- und Entwicklungskonzepts

seit eineinhalb Jahren

seine Tiere auf die topografisch anspruchsvolle,

7,5Hektar große Fläche.

VonMitte April bis kurz nach Weihnachten.

„Ende November geht‘s ins Winterquartier

in die Bauerschaft Schollbruch“,

erzählt der Mann aus Lengerich. Die

Kernherde umfasst 30 Zicken und einen

Bock. Die restlichen Tiere werden geschlachtet.

Bei dem kargen Futter bleibt

der Fleischertrag –natürlich –hinter den

Erwartungen zurück. „Die Tiere legen

wenig zu“, weiß der 48 Jahre alteAußendienstler.

Gemeinsam mit seiner Frau

Dunja kümmert er sich um die Herde. Mit

den Tieren kennen sich beide aus.

Schließlichhaben sie jahrelang den Tecklenburger

Ziegenhof betrieben.

Die Situation am „Canyon“ hält Weiligmann

für ideal. „Kalklandschaft und trockener

Untergrund mit viel Gras und

Laub –Ziegen finden das toll.“

Die vierbeinigen Landschaftspflf eger sind

offenbar erfolgreich. Fast alle haben von

der Familie–dazu gehören auch die beiden

Töchter Elisa (6) und Julietta(7) Namen

wie „Flocke“ bekommen. Deutscher

Enzian, Waldhyazinthe und andere Orchideen

recken auf freien Flächen ihre

Blüten der Sonne entgegen. Einsam steht

einen Meter von der graugrünen Abbruchkante

entfernt ein 150 Zentimeter

hoher Wacholder. Eingezäunt. Zum

Schutz vor Verbiss,. Zum Glück wird der

schlankeStrauch wegenseiner nadeligen

Blätter nur ungern von den Weidetieren

gefressen. Der Wacholder ist der lebende

Beweis dafür,dass hier auch schon in den

vergangenen Jahrhunderten eine Beweidung

erfolgt ist. Historische Postkarten

und alte Fotos aus dem Westfälischen

Bildarchiv belegen dies.

„Die ersten kleinen Magerrasen-Inseln

sind da“, ist Markus Hehmann zufrieden.

Der 48-Jährige kümmert sich seit 1996

als Dyckerhoff-Naturschutzbeauftragter

um aufgelassene Steinbrüche, Schutzgebiete,

Biotope und Rückzugsräume. Unerlässlich

ist für ihn dabei die ebenso enge

wie erfolgreiche Zusammenarbeit mit

der Interessengemeinschaft Teutoburger

Wald (IgTeuto), der Arbeitsgemeinschaft

für Naturschutz Tecklenburger Land

(ANTL), der Stadt Lengerich, der Unteren

Landschaftsbehörde in Steinfurt, der

Biologischen Station (Tecklenburg) und

dem Natur- und Geopark Terra.vita (Osnabrück).

Schließlich ist das 79 Hektar große Naturschutzgebiet

empfindlich. Dort, wo

seltene Kammmolche vorkommen und

der (streng geschützte) Uhu brütet,

springen –obwohl verboten –imSommer

Dutzende Badegästeindas türkisfarbene

Wasser.Daher auch der Name „blaue Lagune.“

Abends kommt der Grill raus. Party.

Sehr zum Ärger von Anwohnern, Behörden

und Naturschützern.

Um den Druck ein wenig aus dem Kessel

zu nehmen, ist ein Rundwanderweg mit

drei Aussichtsplattformen und Info-Tafeln

angelegt worden. Inzwischen sind

unerwünschte Trampelpfade geschlossen.

Ziegenbaron Ludger Weiligmann schaut

alle zwei Tage nach dem Rechten. Kontrolliert

den Zaun und zählt die Häupter

der Herde. Das kann schon mal eine

Stunde dauern – trotz hell klingender

Glöckchen um den Hals. Kein Wunder bei

diesen steilen und rutschigen Hängen.

„Die Tiere können sich hier gut verstecken.“

Zugefüttert wird nicht. Lediglich

einen Unterstand und ein Wasserfass gibt

es. Während an der Nordböschung mit

den fast senkrechten Wänden die Ziegen

das Gebiet vor Büschen und Sträuchern

bewahren, machendas im Süden auf den

vorgelagerten acht Hektar großen Wiesen

die Bentheimer Landschafe der

ANTL. Beide Rassen ergänzen sich in

ihrer Arbeit prächtig.

Das Ganze wird wissenschaftlich begleitet.

Das Entstehen einer ungewöhnlichen

Vegetation und der Schmetterlingsreichtum

bieten Studenten ein breites Themenspektrum.

Freilich: Den Ziegen kümmert Lehreund

Forschung eher wenig. Hat Weiligmann

ein „Leckerli“ in seiner Tasche, meckern

die Vierbeiner nicht. Stattdessen laufen

sie ihm mit „Mäh, mäh“ um die Füße.

Wilhelm Schmitte

Ludger Weiligmann lässt Ziegen an den Steilwänden des aufgelassenen Steinbruchs weiden. Die Tiere sollen

Sträucher und kleine Bäume wie Birken oder Eschen abknabbern.






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Im Lengericher Naturschutzgebiet „Canyon“ betätigen sich Ziegen

als Landschaftspfleger.

Fotos: Wilhelm Schmitte

CANYON

1902 gewinnt der Lengericher

Heinrich Roßmüller imKleefeld

(Canyon) erstmals Kalkstein. Ein

Werk entsteht. Die Produktionsanlagen

werden 1962 geschlossen.

1970 erfolgt per Flugzeug eine

Begrünung der Steilwände. 1977

stellt Dyckerhoff die Abgrabung

ein. 1989 wird das Gelände als

Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Was sind die Besonderheiten?

Pflanzen- und Tierarten der Roten

Liste, Kalk-Halbtrockenrasen und

ein nährstoffarmes Abgrabungsgewässer

mit natürlichen Verlandungsstadien.

Die Umsetzung der

Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen

wird unterstützt durch

Fördergelder von der EU und dem

Land NRW und durch Zuwendungen

der NRW-Stiftung. ws



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32 LEBEN &WISSEN

Studieren nach Feierabend

An der gemeinnützigen FOM-Hochschule auf der Loddenheide in Münster können sich Berufstätige

qualifizieren. Die Nachfrage ist wegen der vielen mittelständischen Unternehmen groß.

Nico Schade ist 31 Jahre alt –und

über weite Strecken seines Berufslebens

in der IT-Branche war er nicht

bloß Fachinformatiker, sondern

auch Student. Nico Schade, der

hauptberufl

ich bei der Telekom in

Münster arbeitet, drückt alle zwei

Wochen mittwochabends, freitagabends

und samstags die Hörsaalbank

in einem sehr schicken Neubau

im Gewerbegebiet Loddenheide.

Hierarbeitet seit dem Herbst vergangenen

Jahres die münsterische Niederlassung

der Fachhochschule für

Ökonomie und Management, kurz

FOM. Die FOM ist eine private, gemeinnützige

Hochschule mit 28

Standorten in ganz Deutschland.

Hinter der FOM steht die

Stiftung des Weiterbildungsunternehmers

Klaus Dieter Braun, der

sie 1993 in Essen gründete,

umBerufstätigen ein Studium zu ermöglichen.

Nico Schade findet das optimal:

In Dortmundhat er sieben Semester

lang das Bachelor-Studium im Fach IT-

Management absolviert, da waren die

Lehrveranstaltungen jede Woche am

Freitagabend und Samstag. Nunist er im

dritten Master-Semester in demselben

Fach. „Natürlich muss man Freizeit opfern,

sagt Nico Schade, „aber das Studium

ist gut zu schaffen.“

„Wir setzen nicht aufs Fernstudium, sondern

auf direkte Lehre“, betont Maike

Rund 800 Studierende besuchen die FOM-Hochschule, die an der Loddenheide über ein neues Gebäude verfügt.

Middelberg. Sie ist Geschäftsführerin der

FOM Münster, ander mittlerweile 800

Berufstätige studieren. „Das Münsterland

mit seinen vielen, bisweilen großen

mittelständischen Unternehmen ist ein

guter Standort“, sagt Prof. Dr. Jan Lies,

der wissenschaftliche Leiter der FOM

Münster.

Die Hochschule kooperiert mit vielen

Unternehmen, etwamit Brillux, und bietet

inFirmenkooperationen auch duale

Studiengänge für Auszubildende an.

„Viele Unternehmen unterstützen ihre

Mitarbeiter bei den Studiengebühren“,

sagt Middelberg. Auch Nico Schade erhält

Unterstützung vonseinem Arbeitgeber.

Der Bachelor-Abschluss habe seine

Karriere imUnternehmen schon befördert,

sagt Schade. VomMaster erhofft er

sich einen weiteren Sprung. Die Lerngruppen

seien –vor allem in den Masterstudiengängen

–klein, die Betreuung sei

sehr persönlich, sagt Schade. In den Bachelor-Fächern

seien die Gruppen meist

größer, erläutert Jan Lies. Der größte

Hörsaal der FOM hat 180Plätze. DieStudierenden

kommen in der Mehrzahl aus

dem Münsterland, Ostwestfalen und

dem Emsland, das Durchschnittsalter

liegt bei 28 Jahren. Vereinzelte Studierende

sind deutlich älter. „Manch einer

will es bei uns noch einmal mit 40 oder

50 Jahren wissen“, erklärt Middelberg.

Werander FOM studiert, zahlt monatlich

295 Euro. Das Geld fließe komplett in

den Hochschulbetrieb, unterstreicht Jan

Lies die Gemeinnützigkeit.

Die Studienberatung der FOM-Hochschule

ist erreichbar unter der E-Mail studienberatung@fom.de

und unter der gebührenfreien

Telefonnummer 0800 1

959595. Karin Völker

Foto: FOM

Andreas Kötter,

Sprecher der

Geschäftsführung

von WestLotto

Ideentankstelle für alle Teilnehmer

Warumich Siezum

Wirtschafts Forumeinlade

Wieoft schauenSie aufIhr Handy? Oder jagenvon einemMeeting zum

anderen? DiedigitaleTransformationmacht mobil! Das spürenwir als

Unternehmen jedenTag –und Siesicherauch. Dahermöchteich Sie

herzlich zu Westlottoeinladen,umbeimzweiten Wirtschafts Forumfür

dieRegionMünster am 29.März2017neue Impulsefür Ihre Arbeitzu

sammelnund Potenziale zu erkennen. Zusammen mithochkarätigen

Referentenwerdenwir dasThema „Mobilität –Wirtschaftsfaktor

Beweglichkeit“ diskutieren. Dafür sindwir gerneGastgeber!

Mitunseren rund 3.500 AnnahmestelleninNRW habenwir einesder

größtenFilialnetzeinNRW.Neben demVerkauf vonLotterieprodukten in

unserenAnnahmestellenmit dempersönlichen Kontakt undService vor

Ort, gibtesaberauchimmer mehr Lotto-Spieler, dieauchauf unser

Online-Angebot zurückgreifen.Unser Ziel istes, dort erreichbar zu sein,

wo derKunde gerade ist. Das bedeutetfür uns, dass wir unserAngebot

immer wieder aufdie sich veränderndenBedürfnisse derKundenausrichten

müssen. Das ThemaMobilität unddie Verbindung derverschiedenen

Vertriebskanälebewegenuns daherjeden Tag.

Vielleicht spürenSie dieseVeränderungen in IhremUmfeld auch. Dann

nutzen Sie die Chanceund holen Sie sich auf dem WirtschaftsForum

Impulse,wie andere Unternehmen diese Herausforderungen angehen.

In diesem Jahr erwartenSie kurze, einprägsame Impulsvorträgevon

Referentenwie Prof.Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführerdes Flughafens

Münster/Osnabrück, Ines Imdahl vomrheingold salon oder Helmut

Muthersvom BundesverbandInitiative50Pluse.V.Infreiwählbaren

Workshopskönnen Sieanschließenddie Themen vertiefen,von Ihren

Erfahrungenberichten,Fragenstellen undIhr Netzwerkausbauen.

Ihr Andreas Kötter

Habe ichSie überzeugt? Dann freue ichmich, wenn wir beim zweitenWirtschafts

ForuminMünster gemeinsamdas Thema„Mobilität für Unternehmen“diskutieren!

Anmelden können Sie sich unter: www.wirschafts-forum-muenster.de

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