Inhalt Konzert 2016

fwillenberg

Sehr verehrte Gäste der Feuerwehrkapelle

von 1884 e.V. Cloppenburg!

Herzlich willkommen zu unserem Konzert

„KLANGFEUER“,

das heute von unseren Jüngsten im Orchester eröffnet wird. Einige sind Mitglieder

unserer neu gegründeten Gruppe „Youngstars“. Hier wollen wir unseren

Schülern die ersten Erfahrungen im gemeinschaftlichen Musizieren ermöglichen.

Das Ausbildungsorchester unter der Leitung von Andrea Brinkmann wird Sie dann

mit der Musik von den großen Bands der letzten Jahrzehnte in „Salute to the Supergroups“

und Filmmusik von John Williams weiter auf den

Konzertabend einstimmen.

In diesem Jahr werden wir uns von unserem Dirigenten Ralf Bohmann

verabschieden. Ausgewählt hat er als Abschiedsstück „Lord of the Dance“. Wie

die begeisternden Tänzer hat er es in den Konzerten immer verstanden, Musiker

und Publikum mit ganz viel Spaß an der Musik zu verbinden. - Vielen Dank!!

Nach der Pause wird unser derzeitiger Dirigent Roland Stuppin übernehmen

und Sie mit Film-, Musical- und Marschmusik unterhalten. Erleben Sie einige Episoden

aus dem Filmepos „Das Boot“ und träumen Sie dann zur Musik aus

„Forrest Gump“, bevor es zum „Phantom der Oper“ noch einmal musikalisch aufregend

spannend wird.

Verehrte Gäste und Zuhörer, jedem Abschied liegt auch ein Anfang inne:

Erleben Sie die Feuerwehrkapelle Cloppenburg beim

„KLANGFEUER“

und lesen Sie in diesem Programmheft interessante Informationen

zu den Werken und deren Komponisten oder Interpreten, aber auch

zu unseren Dirigenten und Instrumentengruppen des Orchesters.

Wir danken unseren Förderern und Werbepartnern für die Unterstützung und

freuen uns auf ein schönes Konzert mit Ihnen in der Stadthalle Cloppenburg.

Werner Brinkmann, 1. Vorsitzender

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Eschstraße 4, 49661 Cloppenburg Tel./Fax: 04471/4271



Wir sind erste und erfahrenste „i. Profiler-Anwender“

in Cloppenburg

Wir sind mehrfach in Folge von der Carl Zeiss Vision GmbH zum

„Relaxed Vision Center“ zertifiziert worden

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Konzertprogramm:

Youngstars / ABO

Leitung: Andrea Brinkmann

Lord of the Dance

The Lion King - Broadway Selections

Leitung: Ralf Bohmann

--- Pause ---

A Festival Prelude

Das Boot

The Feather Song

The Phantom of the Opera

Arsenal

Leitung: Roland Stuppin

Auch an folgende Firmen ein herzliches „Dankeschön“

für die großzügige Spende:

Stadtbäckerei Frerker

Tankstelle „Soestentank“

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Seit über 38 Jahren sind wir Ihr kompetenter Partner in Vermietung und

Verkauf von Wohnungen, Grundstücken, Häusern und Gewerbeobjekten.

Ganz herzlich willkommen

heißt Sie das Team vom Restaurant Fleming!

Mitten in Cloppenburg am Flusslauf der Soeste im tollen Ambiente

finden Sie das Restaurant Fleming. Unser Restaurant ist für seine sehr gute Küche bekannt.

Sie, liebe Gäste, sollen alles in vollen Zügen genießen - und das Beste am besten

mehrmals.







Wir verwöhnen Sie gerne mit regionalen und saisonalen Köstlichkeiten,

mittags und abends.

Bei der Planung Ihrer Hochzeit, Familienfeier, Betriebsfest oder Tagung stehen wir

Ihnen gerne zur Verfügung.

Reservieren Sie abgeschlossene Räumlichkeiten im Restaurant

oder in der Stadthalle.

Außerdem bieten wir Catering außer Haus.

Wir haben mittags und abends geöffnet (Mittwoch Ruhetag).

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen Ihnen einen

unvergesslichen Aufenthalt.

Ihre Familie Fleming

mit Team

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Lord of the Dance

Highlights from Michael Flatley' s „Lord of the Dance“

Ronan Hardiman, arr. von Frank Bernaerts

„Lord of the Dance“ ist eine Irish Dance-Show. Sie hatte ihre Premiere am 28.

Juni 1996 im Point Theatre in Dublin. Regie führte Michael Flatley, der auch die

Hauptrolle tanzte.

„Lord of the Dance“ erzählt eine alte irische Legende vom Kampf der guten gegen

die bösen Mächte und hatte bis heute über 50 Millionen Zuschauer. Damit

hat Michael Flatley in kurzer Zeit die ganze Welt erobert. Die Synthese aus Musik,

Tanz, Folklore und spektakulären Bühneneffekten hat die Massen ebenso

wie die internationalen Medien begeistert. Mit der perfekten Verbindung von

immenser Energie, unglaublicher Ausstrahlung und einer einzigartigen Produktion

stieg "Lord of the Dance" zur absoluten Zuschauerattraktion auf.

Hören Sie aus dieser Show die Stücke „Cry of the Celts“, „Victory“ und natürlich

„Lord of the Dance“ !

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Das Trompeten-Register

hinten v.l.: Konrad Lanfermann, Elke Päuser, Jan Bremer, Andreas Bramlage

vorne v.l.: Katrin Sprengel, Felix Bohmann, Hendrik Stukenborg

Kleines Bild: Josef Schade; nicht auf dem Bild: Norbert Rother (Aushilfe)

Die Trompete gehört zu den ältesten Instrumenten

überhaupt. Mit ihrem lauten und weithin hörbaren Ton

konnten in früheren Zeiten bei kriegerischen Auseinandersetzungen

sehr gut Signale übertragen und Gegner

verwirrt werden. In Friedenszeiten waren die von Fürsten

angestellten Trompeter mit für die höfische Musik

zuständig. Es galt als Zeichen von Reichtum und Macht,

wenn sich ein Fürst ein großes Trompetenkorps leisten

konnte. Bereits im Mittelalter waren die Trompeter in

Zünften organisiert und genossen hohes Ansehen. Nur wenige ausgesuchte Lehrlinge wurden in

der Blastechnik für Trompete unterrichtet. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts gab es immer wieder

Prozesse, in denen Musiker dafür belangt wurden, dass sie ohne Berechtigung Trompeten gespielt

hatten.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzen sich die noch heute üblichen Dreh- und Périnetventile

durch. Mit den Ventilen wird ein Stück Rohr zugeschaltet, um den Naturton nach unten

zu verändern. Damit war das chromatische Trompetenspiel sowohl in den hohen, als auch in

den tieferen Tonlagen möglich. - Heute wird die Trompete in allen musikalischen Bereichen und

Genres eingesetzt. [aus: „Was man als Trompeter wissen sollte“ von Martin Hommer]

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The Lion King - Broadway Selections

Elton John (*1947) und Hans Zimmer (*1957); Arrangement: Jay Bocook

Disneys „DER KÖNIG DER LÖWEN“ erzählt die Geschichte vom ewigen Kreislauf

des Lebens (Circle of Life), vom Erwachsenwerden, von der Verantwortung gegenüber

Anderen, dem Miteinander von Generationen und dem natürlichen

Lauf der Dinge.

Hans Zimmer wurde auf Grund seiner Erfahrung mit in Afrika spielenden Filmen

und traditioneller afrikanischer Musik für die Produktion der Filmmusik engagiert,

die Lieder komponierte Elton John zu den von Tim Rice geschriebenen Texten,

während der Südafrikaner Lebo M der Inszenierung mit seinen pulsierenden

Rhythmen afrikanisches Leben einhauchte. Walt Disneys Geschichte um das Löwenjunge

Simba hatte am 2. Dezember 2001 seine Hamburg-Premiere. Eigens

dafür war das Theater am Elbufer im Freihafen gegenüber den St. Pauli Landungsbrücken

aufwändig umgebaut worden. Seither ging das Stück mehr als

2000 Mal über die Bühne und gilt damit als erfolgreichste Musicalproduktion in

Deutschland.

Hören Sie nun „Circle of Life“, „They Live In You“, „Hakuna Matata“, „Can You

Feel The Love Tonight“ und „King of Pride Rock/Circle of Life“ in einer wundervollen

Bearbeitung für Blasorchester von Jay Bocook.

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Das Posaunen-Register

V.l.: Eike Wichmann, Felix Deeken, Johanna Schulte, Jessica Deddens

Die Posaune ist ein tiefes Blechblasinstrument. Über die Entstehung der Posaune gibt es nur wenige

Daten. Zu den ältesten Existenzbelegen des Instruments zählt ein englisches Dokument von

1495 und ein Gemälde von Matteo di Giovanni, der 1495 verstorben ist. Die Posaune ist neben

der Violine eines der ältesten voll chromatisch spielbaren Orchesterinstrumente.

Weil eine Naturtrompete (Tromba) mit dem Grundton b eine unhandliche Länge von etwa 2,80

Meter aufweist, wurden die Instrumente in S-Form gebogen, gerollt oder in „Brezelform“ hergestellt.

Der englische, französische und italienische Name des Instruments trombone bedeutet

wörtlich nichts anderes als „große Trompete“. Der deutsche Name entwickelte sich aus der

altfranzösischen Bezeichnung „buisine“.

Heute wird die Posaune in allen Arten der Blasmusik, Sinfonie-Orchestern, Marsch- und Militärkapellen,

Brass Bands, Posaunenchören und anderen Genres gespielt. Sie kann auch in kleineren

Gruppen mitspielen, wie etwa Blechbläserquintetten, -quartetten und -trios und reinen Posaunentrios

oder -quartetten.

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A Festival Prelude

Alfred Reed

„A Festival Prelude“ komponierte der US-amerikanische Komponist Alfred Reed

(1921-2005) zum 25-jährigen Jubiläum des „Tri State Festival“ in Enid, Oklahoma

(USA). Alfred Reed selbst dirigierte bei der Uraufführung die Phillips University

Concert Band, der das Stück gewidmet ist.

„A Festival Prelude“ besteht aus einem Hauptthema und zwei fanfarenähnlichen

Figuren, die das ganze Stück über immer wieder auftauchen. Es beginnt mit einer

Eröffnungsfanfare, die sich aus einer dieser Figuren entwickelt. Danach stellen

die Holzbläser, Saxophone und Kornetts in imposantem Einklang das Hauptthema

vor, mit schmetternden Einwürfen der Blechbläser. Das führt zur zweiten

Fanfarenfigur, die sich wieder zum Hauptthema aufbaut, diesmal im ganzen Orchester.

Das Hauptthema erscheint nun mal melodisch verwoben, mal als geradliniger

Marsch. Die Fanfarenfiguren mischen sich immer wieder als Gegenmelodien darunter.

Schließlich steigert sich das Hauptthema in Form von massiven Blechbläser-Akkorden

zu einem donnernden Abschluss.

„A Festival Prelude“ zählt zu den brillantesten und energiegeladensten Werken

Alfred Reeds. Er setzt darin in beeindruckender Weise die Idee des modernen

sinfonischen Blasorchesters um.

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Das Klarinetten-Register

Hinten v.l.: Pia Druhmann, Maike Luker, Louisa Imbusch,

Maike Hadeler, Wenke Bohmann

Vorne v.l.: Claudia Jongebloed, Rica Bramlage,

Sabine Engelmann-Lemke, Marit Bohmann

Nicht auf dem Bild: Andrea Flerlage und Johanna Alberding

Die Klarinette, um 1700 in Nürnberg erfunden, ist „die Königin des guten Tons“. Sie ist äußerst

flexibel, besitzt viele Klangfarben und einen großen Tonumfang. Ihr einer damaligen höchsten

Trompetenstimme („erster Clarin“) ähnlicher Klang verhalf ihr zu ihrem Namen „Clarinette“=

„kleines Trompetchen“. Der Corpus einer Klarinette wird aus etwa 60 bis 70 Jahre altem Grenadillenbaum

(Holzart, die im Wasser untergeht!) sowie aus bis zu 400 weiteren Einzelteilen gebaut.

Die Tonhöhe wird bei der Klarinette durch das Öffnen und Schließen der Tonlöcher verändert. Die

einen lieben die Klarinette aufgrund ihrer warmen tiefen Töne, andere schätzen ihren weichen

gefühlvollen Klang in der mittleren Lage. Sie kann sowohl außergewöhnlich zart als auch aufschreiend

klingen. Durch diese Lebendigkeit und das breite Klangspektrum ist sie in verschiedenen

orchestralen Stilrichtungen einsetzbar: im Sinfonie- und Blasorchester, aber auch in kleinen

Besetzungen wie z.B. einem „Trio d`anches“, das aus Klarinette, Oboe und Fagott besteht. Gleichzeitig

ist sie auch in der Volksmusik verschiedener Kulturen von Bayrisch bis Jiddisch vertreten. In

einer traditionellen Jazzband ist sie das Instrument, das im hohen Register über der Melodie fantasievoll

und flink improvisiert.

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Das Boot

Klaus Doldinger (*1936), arr. Walter Ratzek

Mittlerweile gehört dieser deutsche Film nach dem Buch von Lothar Buchheim

schon zu den Klassikern. Sehr plastisch, eingängig und ausdrucksstark kann dessen

Filmmusik durchaus für sich stehen. Das Titelthema verbindet der Komponist

Klaus Doldinger beinahe suggestiv mit dem jeweiligen „Auftritt“ des U-Bootes.

So beginnt auch die Version für Blasorchester mit dem Herannahen und Auftauchen

von U-96, wobei besondere Effekte wie z.B. Maschinengeräusche und Echolot

von einem Synthesizer übernommen werden. Nach dem „Auftauchen“ wird

musikalisch ein Appell beschrieben; fanfarenartige und polyphon verarbeitete

Signale führen musikalisch zum Angriff. Pauken wie auf Galeerenschiffen, Trompeteneinwürfe,

die Schüsse symbolisieren, und Hörnersignale treiben das Boot

voran. Die beiden folgenden Episoden „Auslaufen“ und „Erinnerung“ sind ein

Rückblick. Im Auslaufen wird das Thema nochmals sehr ruhig aufgegriffen und

leitet in die romantische, in Moll stehende „Erinnerung“.

Die Filmmusik in der Bearbeitung für sinfonisches Blasorchester hat, entgegen

dem des Filmes, ein glückliches Ende. Mit „Heimkehr“ endet die Odyssee in einem

überschwänglichen und alle Register ziehenden Schluss.

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Das Saxophon-Register

Hinten v.l.: Jessica Schütte, Kristina Emke, Anika Barnekow,

Fabian Schnittker, Dominik Gerst

Vorne v.l.: Meike Bucholtz, Monika Helmes

Nicht auf dem Bild: Michael Emke und Hannes Deeken

Der Instrumentenbauer Adolphe Sax erfand um 1840 das Saxophon. Es sollte das ideale Instrument

der Militärmusik werden, mit der Beweglichkeit einer Klarinette und der Lautstärke einer

Trompete.

Das Saxophon wird mit einem Klarinettenmundstück angeblasen, die Tonlöcher in dem stark konischen

Metallrohr werden mit einem Klappenmechanismus geschlossen. Das Saxophon hat einen

Tonumfang von zweieinhalb Oktaven in den Hauptgrößen Sopran, Alt, Tenor und Bariton.

Besondere Bedeutung erreichte das Saxophon in den 1930er Jahren, als es im Jazz der Trompete

die Führungsrolle streitig machte. Wichtige Saxophonisten waren / sind zum Beispiel Charlie Parker,

Coleman Hawkins oder Sonny Rollins.

Zu erwähnen ist die große Altersspanne unseres Registers, die sich vom 16. bis zum 59. Lebensjahr

erstreckt. Trotz des Altersunterschiedes haben wir in unserem Register zusammen viel Spaß

an der Musik.

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The Feather Song

Alan Silvestri, arr. Aidan Thomas

Dieses prachtvolle Thema ist untrennbar verbunden mit dem weltberühmten

Schauspieler Tom Hanks, der die Rolle des Forrest Gump in dem gleichnamigen

Film aus dem Jahre 1993 fantastisch ausfüllte. Der „Feather Song“ untermalt die

eindrucksvolle Szene, in der er auf einer Bank sitzt, als eine kleine weiße Feder

auf ihn hernieder schwebt. Forrest Gump wartet hier mit einer Schachtel Pralinen

auf den Bus und erzählt einigen Leuten, die sich im Laufe der Zeit neben ihn

auf die Bank setzen, Teile seiner Lebensgeschichte.

Bei Forrest Gump wird als Kind ein niedriger IQ und eine körperliche Behinderung

(Beinschienen!) festgestellt. Seine Mutter sowie seine beste Freundin Jenny,

der er im Laufe seines Lebens immer wieder begegnet, glauben aber stets

fest an ihn. Sie sollten Recht haben. Denn Gumps weitere Biografie besteht aus

einer Abfolge überraschender Fügungen. Er wird ein gefragter Footballspieler,

Kriegsheld in der Army, Tischtennisprofi, erfolgreicher Unternehmer im Garnelen

-Fischfang – und schließlich Aktienmillionär. Höhepunkt aber sind sein dreijähriger

Dauerlauf durch die USA sowie seine schlussendliche Heirat mit der inzwischen

todkranken Jenny, mit der er schon zuvor unwissentlich einen gemeinsamen

Sohn hatte.

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Das Querflöten-Register

Hinten v.l.: Sarah Gehlenborg (Oboe), Annika Vorwerk, Andrea Brinkmann,

Christina Hartmann, Heidi Scharpekant (Oboe), Petra Düwel

Vorne v.l.: Marie Pille, Franziska Wagner, Frederieke Steingrefer ,

Lisa Scharpekant, Iris Schnittker

Die Querflöte gehört zur Familie der Holzblasinstrumente,

da sie früher aus Holz gefertigt

wurde. Heute wird sie aus Metall hergestellt.

Sie besteht aus drei Teilen: Kopfstück, Mittelstück

und Fußstück. Der Ton entsteht durch eine spezielle

Technik: Die Luft wird gegen die vordere Kante

des Lochs im Kopfstück geblasen, während die Finger

die Klappen öffnen oder schließen.

Die Oboe ist ein Holzblasinstrument. Ihr Name leitet

sich vom französischen hautbois her, das so viel

wie „hohes oder lautes Holz“ bedeutet. Sie gilt als

eine der im Aufbau kompliziertesten Blasinstrumente.

Die Tonerzeugung geschieht mit einem

Doppelrohrblatt, das zwischen die nach innen gewölbten

Lippen genommen und durch das mit hohem

Druck hindurchgeblasen wird.

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Q uicklebendig

M U sikalisch

N E ugierig

Motivie R t

p F iffig

Amtierende Koh L königin Heidi

Obert Ö ne

T aktvoll

Untern E hmungslustig


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The Phantom of the Opera

Andrew Lloyd Webber, arr. Warren Barker

Das vorliegende Arrangement von Warren Barker (1923-2006) beinhaltet die Titel

„Think of Me”, „Angel of Music”, „The Phantom of the Opera”, „All I Ask of

You”, „The Point of no Return” und „The Music of the Night” aus dem bekannten

Musical von Andrew Lloyd Webber (geb. 1948), basierend auf einem Roman des

französischen Journalisten und Schriftstellers Gaston Leroux.

Schauplatz der Geschichte, die auch mehrfach verfilmt wurde, ist die Pariser

Oper im Jahre 1877. In dem Kellerlabyrinth des Gebäudes hat sich Erik, das

„Phantom der Oper“, häuslich eingerichtet. Er ist ein musikalisches Genie, jedoch

von Geburt an schwer entstellt. Da er am Bau der Oper beteiligt war, beansprucht

er die Loge Nr. 5 und bezieht ein monatliches Gehalt von 20.000 Franc

von den Besitzern der Oper.

Er macht aus Christine Daaé, einem einfachen Chormädchen, einen gefeierten

Opernstar. Sie glaubt zunächst, in dem Phantom den „Engel der Musik“ gefunden

zu haben, den ihr verstorbener Vater ihr kurz vor seinem Tod versprach.

Raoul, Vicomte de Chagny, erhielt als Kind von Christines Vater Geigenstunden

und hörte so auch die Geschichte vom Engel der Musik. Er kommt als Mäzen der

Oper nach Paris zurück, wo sich Christine und er nach langer Zeit wieder begegnen.

Als die Oper ihre Besitzer wechselt, halten die neuen Direktoren die bisherigen

Anordnungen des Phantoms für einen schlechten Scherz und missachten diese.

Daraufhin geschehen mehrere Unglücksfälle und Absonderlichkeiten, u. a. fängt

die Primadonna Carlotta plötzlich auf der Bühne an zu quaken, als sie die Partie

singt, die das Phantom für Christine vorgesehen hatte.

Auf einem Maskenball, auf dem Raoul und Christine feiern, treibt sich, verkleidet

als Roter Tod, auch das Phantom herum. Christine gesteht Raoul Ihre Liebe und

bittet ihn, sich vom Phantom fernzuhalten. Später wird Raoul Zeuge, wie Christine

einmal durch einen Spiegel verschwindet und einer Männerstimme folgt.

Christine verlobt sich schließlich mit Raoul und enthüllt ihm das Geheimnis des

gewöhnlichen Sterblichen, das sie hinter dem vermeintlichen „Engel der Musik“

entdeckt hat. Als sie Erik jedoch demaskiert, bedroht er Christine und will sie nie

mehr gehen lassen. Erst als Christine dem Phantom vorgaukelt, sie habe keine

Angst vor ihm, lässt er sie schließlich frei, stirbt jedoch an gebrochenem Herzen.

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Das Bariton/Euphonium-Register

Hinten v.l.: Frank Willenberg, Susanne Schnittker, Günter Ellmann

Vorne v.l.: Sven Düwel, Daniel Brinkmann

Tenorhorn, Bariton und Euphonium sind Instrumente, die klanglich die Lücke zwischen der hohen

Tonlage z.B. der Trompete und der tiefen des Bassregisters schließen. Sie unterscheiden sich

voneinander allerdings sowohl in der Bauform als auch in Klangnuancen. Das Tenorhorn weist

einen etwas härteren Ton auf, das Bariton spielt vor allem in den tiefen Lagen seinen volleren

Klang aus. Das Euphonium (=„Wohlklang“) mit seiner eher weicheren Klangfarbe wurde aus dem

amerikanischen Raum in europäische Kapellen eingeführt. Klanglich unterscheiden sich alle Instrumente

deutlich von den in der gleichen Tonlage spielenden, aber viel schärfer und härter

klingenden Posaunen.

Diese Instrumentengruppe wird v.a. in der traditionellen Blasmusik und in Militärkapellen eingesetzt.

In Symphonieorchestern, BigBands oder Jazzcombos kommt sie hingegen so gut wie gar

nicht zum Einsatz. Gut, dass wir wenigstens in der Feuerwehrkapelle eine für uns passende Heimat

gefunden haben (schnief…).

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Arsenal

Jan van der Roost

Der Konzertmarsch "Arsenal" wurde anlässlich des 50jährigen Jubiläums der

"Harmonie van het Spoorwegarsenaal" (Blasorchester des belgischen Eisenbahnarsenals)

in Mechelen, Belgien, komponiert. Der würdevoll klingende Konzertmarsch

enthält wunderschöne Themen und eine ausgedehnte Melodie im Trio.

Die Uraufführung fand am 11. Mai 1996 während einer feierlichen Zeremonie zur

Eröffnung des Jubiläumsjahres im Kulturzentrum von Mechelen statt.

Unten: Historische Aufnahme des Banhofsgebäudes

von Mechelen/Malines (Belgien)

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Das Horn-Register

Von links: Werner Brinkmann, Veit Willenberg, Mischa Busse, Johanna Rüve

Das Horn mit seinem typischen konischen Mundstück wurde schon vor mehr als 1000 Jahren von

altmexikanischen Priestern zum Beschwören von Regengöttern verwendet, gebaut aus ausgehöhltem

Gehörn oder Stoßzähnen von Tieren.

Im 15. und 16. Jahrhundert nutzten Fleischer, Postillione, Nachtwächter oder auch Feuerwehrmänner

das Horn um sich bemerkbar zu machen, nun aber hergestellt als dünne Röhre aus kupferhaltigem

Messingblech. Als Jagdhorn oder auch Naturhorn erhielt das Horn als Musikinstrument

im 18. Jahrhundert Einzug in die Orchester. Damals konnten mit dem Instrument nur rund

12 Töne erzeugt werden. Durch die sogenannte Technik des Stopfens – der Spieler schiebt seine

Hand in die Stütze des Horns - konnten dem Instrument mehr Töne entlockt werden. Zusätzliche

Rohrlängen ermöglichten zudem das Spielen in verschiedenen Tonhöhen. Die Erfindung der Ventile

im Jahre 1818 revolutionierte das Horn und ermöglichte das Spielen in verschiedenen Tonhöhen

ohne die unhandlichen Rohrlängen.

Ein Horn kann in verschiedenen Tonhöhen gestimmt sein. Ein heutiges in F gestimmtes Horn mit

drei Ventilen kann eine vollständig chromatische Skala über drei Oktaven erzeugen. Durch die

Technik des Stopfens kann der Hornist die Intonation und die Klangfarbe des Horns zusätzlich

verändern. Weiterhin ist das Mundstück sehr wichtig, weil nur hierüber das Instrument wirklich

zum Klingen gebracht werden kann. Die schwingenden Lippen sind der Generator und der Instrumentenkörper

der Resonator.

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Das Schlagzeug-Register (Percussion-Ensemble)

V.l.: Fabian Gerst (1), Karin Laing (2), Jonas Vallan (3), Nico van de Wetering (4),

Matthias Steinke (5), Carl Schade (6)

(Die Zahlen hinter den Namen erläutern, wer welches Instrument spielt)

Für die rhythmischen Töne sorgt das Schlagwerk. Das Schlagwerk besteht aus verschiedenen

Instrumenten, die hier aufgezählt seien:

Die Marimba, auch das Marimbaphon, ist ein Aufschlagidiophon, dessen Aufschlagstäbe mit

Schlägeln angeschlagen werden. Sie gehört zur Familie der hölzernen Schlagstabspiele mit einem

bis zu 5 ½ Oktaven großen Tonumfang. (2)

Das Glockenspiel und das Xylophon sind Stabspiele, die zur Gruppe der Metallophone gehören.

Sie bestehen aus einer Reihe Metallstäben. Der Anschlag erfolgt mit zwei Schlägeln. (1)

Pauken sind hohle Körper wie ein Topf, die mit einem Fell, also mit einer Tierhaut oder einer

dünnen Kunststoffhaut bespannt sind. Wird das Fell mit einem Schlägel angeschlagen, schwingt

es, überträgt die Schwingungen an die Luft und den Paukenkessel und ein klarer Ton ist zu

hören. (6)

Das Drum-Set ist eine Kombination verschiedener Schlaginstrumente. Zur heutigen Standardform

gehören kleine Trommel, große Trommel, Tomtom, Hihat, Becken und Klein-Percussion, z.B.

Holzblock, Cowbell, Schellenkranz. Diese Kombination kann der jeweilige Musiker individuell zusammenstellen.

(3,4)

Ohne Percussion läuft gar nichts. Da gibt es verschiedene Instrumente: Bongos, Congas, Schellenkranz,

Cowbell, Triangel, Rassel , Klanghölzer. (1,2,4,5)

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Das Bass-Register (1)

V.l.: Hanna Scharpekant, Anton Stroth, Maria Wichmann

Das Fagott, seit dem 17. Jahrhundert im Einsatz, ist das tiefste Holzblasinstrument. Es besteht aus

vier Teilen: Schallstück, Bassröhre, Flügel und Stiefel und ist zusammengebaut stolze 1,35 Meter

hoch. Es verfügt über 28 Tonlöcher. Im Orchester bilden die tiefen Töne des Fagottes meist einen

Klangteppich im Untergrund. Sie spielen die ruhige Basslinie. Wie bei der Oboe wird der Ton

durch ein Doppelrohrblatt erzeugt. Das Fagott wird traditionell im Sinfonischen (Blas-) Orchester

eingesetzt.

Das Baritonsaxophon ist im Reigen der verschiedenen Bauformen ein Saxophon der tiefen Tonlage.

Es zeichnet sich durch einen warmen vollen Klang aus und ist dadurch sowohl in BigBands als

auch in traditionellen Orchestern ein tragendes Element.

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Das Bass-Register (2)

V.l.: Kurt Oltmanns, Ralf Bohmann, Rolf Wichmann

„Tubist wird man nicht aus hehren Gründen. Tubist wird man, weil man für ein anspruchsvolles

Instrument keinen Ehrgeiz hat. Oder weil man nicht üben will, aber trotzdem auf die Biermarken

beim Volksfest spechtet. Wir Tubisten sind quasi die Mitläufer der Musikszene. Wobei wir ja lieber

sitzen, denn jede unnötige Bewegung ist Aufwand. Und das schätzen wir nicht!“ (A.M. Hofmeier)

Die Tuba, (lat. Röhre), Mehrzahl Tuben, ist das tiefste aller gängigen Blechblasinstrumente. Sie

besitzt drei bis sechs Ventile und zählt zu den Horn-Instrumenten. „Tuba“ war im Römischen

Reich die Bezeichnung für ein Blasinstrument aus Messing oder Bronze. Es besaß die Form einer

geraden, lang gestreckten Röhre mit schmalem Schallbecher, ähnlich einer Fanfare.

Heute versteht man unter einer Tuba das Bassinstrument der Familie der Bügelhörner. Die ersten

Tuben wurden in Berlin um 1835 kurz nach der Erfindung der Ventiltechnik entwickelt. Dank

ihres vorteilhafteren Klangs und des genaueren Klanges ersetzte dieses Instrument in Orchestern

schon bald ihre Vorläufer, den Serpent und die Ophikleide.

In der FKC sind sie der ruhende Pol in der hinteren Ecke, immer gut gelaunt…

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„Danke Ralf!“

Eine Würdigung für den scheidenden Dirigenten (2008 bis 2016)

der Feuerwehrkapelle

Ralf Bohmann begann seine musikalische Ausbildung als

Posaunist in der Feuerwehrkapelle und an der Kreismusikschule

Cloppenburg. Er startete 1989 als Dirigent beim

Schützenmusikzug Wardenburg und war ab 1991 als Musiker

im Heeresmusikkorps in Lüneburg und als Dirigent

beim Musikkorps Wildeshausen tätig.

Im Jahre 1995 wurde er beim Schützenmusikzug Kellerhöhe

Dirigent wo er viel Aufbauarbeit bis 2008 leistete.

Gleichzeitig war er seit Mitte der 1990er Jahre als stellv.

Dirigent der Feuerwehrkapelle Cloppenburg mit 3 verschiedenen

Dirigenten (Herbert Brinkmann, Blair Carmichael, Torsten Ellmann)

und deren unterschiedlicher Arbeitsweisen tätig. Die nicht einfache Aufgabe, sich

an die Arbeitsweisen der Dirigenten anzupassen, und seine Erfahrungen aus den

einzelnen Orchestern der Unter- bis Oberstufe einzubringen gelang ihm gut. Darüber

hinaus übernahm er immer wieder Verantwortung in verschiedenen Positionen,

z.B. als Dirigent des Jugendorchesters, als Jugendwart oder als Schriftführer

der Feuerwehrkapelle.

Als Dirigent der Feuerwehrkapelle hatte er seit 2008 musikalische Arbeit zu leisten

und die Entwicklung der Feuerwehrkapelle voranzutreiben, die er seit 1984

als Posaunist und stellv. Dirigent selbst verfolgt hatte und selber auch von dieser

Entwicklung stark geprägt wurde.

Ralf Bohmann hat das berufsbegleitende Studium zum Dirigenten an der Bundesakademie

für musikalische Jugendbildung in Trossingen erfolgreich abgeschlossen.

Der bundesweit anerkannte B-Lehrgang ist die höchstqualifizierende

Fortbildungsmaßnahme für Dirigentinnen und Dirigenten von Blasorchestern in

der Laienmusik.

Der berufsbegleitende Lehrgang gliederte sich in sechs einwöchige Akademiephasen

und fünf dazwischenliegenden Praxisphasen.

Viele unterschiedliche Dozenten, unter anderem Prof. Felix Hauswirth, Professor

für Blasorchesterdirigieren an den Musikhochschulen in Basel und Zürich, Prof.

Johann Mösenbichler, Professor an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz

und Michael Stecher, Musikpädagoge und Referent an verschiedenen Musikhochschulen,

haben die Lehrgangsteilnehmer auf die Prüfung vorbereitet.

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Die Prüfungsabnahme erfolgte

unter anderem von

Herrn Franz Barthold, stellv.

Bundesmusikdirektor der

Bundesvereinigung Deutscher

Musikverbände, Professor

Herbert Rühl, Hochschule

für Theater und Musik

in Hamburg und den teilnehmenden

Dozenten und

wurde im Mai 2009 während der letzten Akademiephase abgenommen.

Neben seiner Dirigententätigkeit wurde Ralf Bohmann 1991 zum Kreisfachleiter

Blasmusik im Kreismusikverband Cloppenburg gewählt und 2008 zum Kreisstabführer

im Kreisfeuerwehrverband Cloppenburg ernannt. Seit 2014 ist er stellv.

Landesmusikdirektor des Niedersächsischen Musikverbandes.

Stillstand bedeutet Rückschritt! Wertungsspiele spielen darum in der Entwicklung

der Feuerwehrkapelle eine wichtige Rolle, um spezielle Schwachstellen des

Orchesters herauszufiltern und diese zu Stärken umzubauen. Intonation zum Beispiel

ist dabei immer ein Thema und ein besonderes Ziel des Dirigenten, allen

MusikerInnen dieses verständlich zu machen und Lösungen für gute Intonation

aufzuzeigen. Diese Entwicklung wird nicht von heute auf morgen sichtbar, aber

erfolgreich, wenn die MusikerInnen ständig daran arbeiten und man dazu verschiedene

Methoden anwendet, um ans Ziel zu kommen.

Als Dirigent der FKC hatte sich Ralf Bohmann vorgenommen, die MusikerInnen

dahin zu bringen, diese Schwachstellen herauszuarbeiten und mit Musikstücken

der Kategorie 4-5 selbstverständlicher umzugehen und Werke der darunter liegenden

Kategorien schneller einstudieren zu können.

Dazu gehörte es auch, die Sicherheit in den Standardwerken für den täglichen

Bedarf durch o.g. Ziele zu stärken.

Ralf Bohmann lebt den Grundsatz: DIE MUSIK MUSS AUCH SPASS MA-

CHEN!!!!!!!! Besonders wichtig war ihm deshalb immer, die Feuerwehrkapelle in

die Herzen des Publikums zu bringen.

Der Schritt, das Dirigentenamt niederzulegen fiel ihm sehr schwer, aber er hofft,

dass ein außenstehender Dirigent vielleicht bessere Möglichkeiten hat, neue Wege

mit der Feuerwehrkapelle einzuschlagen.

Gemeinsam mit seiner Frau Wenke und den Kindern Felix und Marit wird er die

Feuerwehrkapelle aber weiterhin musikalisch unterstützen. - W.B.

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Der neue Dirigent: Roland Stuppin

Roland Stuppin, geb. 1966 in

Ravensburg (Baden-Württemberg),

begann im Alter von 5

Jahren seine musikalische Ausbildung

auf dem Klavier, gefolgt

von Gitarre und Klarinette.

Mit 14 Jahren begann er

die Ausbildung auf der Posaune.

Später entwickelte er Interesse

für das Bariton/

Euphonium und bildete sich

auf diesem Instrument weiter.

Er absolvierte ein Studium (Orchestermusiker) auf der Posaune und war anschließend

als Instrumentallehrer für Blech an verschiedenen Musikschulen und als

freischaffender Orchestermusiker tätig.

Seit 1994 ist er Mitglied der Deutschen Bläserphilharmonie und war im Jahr 1995

der erste Solist dieses Orchesters. Roland Stuppin gewann mehrere Preise, darunter

einen Preis mit dem Euphonium beim Internationalen Solistenwettbewerb

mit Brass-Band Begleitung in der Schweiz im Jahr 1995.

Über mehrere Jahre war er Mitglied im Landesblasorchester Baden-

Württemberg und seine Erfahrung als Musiker unter namhaften Komponisten

und Dirigenten u.a. Alfred Reed, Philip Sparke, Jan v.d. Roost, Franco Cesarini,

etc. haben seine Tätigkeit als Dirigenten entscheidend beeinflusst. Seit 2001 ist

er Vorsitzender der Deutschen Bläserphilharmonie, eine Vereinigung professioneller

Musiker, die sich jährlich zu Konzert- und Arbeitsphasen trifft.

2007 qualifizierte sich das Sinfonische Blasorchester der Stadt Oldenburg unter

seiner Leitung beim Landesentscheid des Deutschen Musikrates für Deutsche

Finale.

2011/12 besuchte Roland Stuppin den Aufbaulehrgang B zur Leitung von Blasorchestern

auf der Landesmusikakademie NRW in Heek.

2015 absolvierte er zusätzlich einen staatlich geprüften Lehrgang für Tontechnik.

Neben den CD-Aufnahmen mit seinem Tonstudio für die Verlage DEHASKE, BE-

RIATO, RUNDEL, ANGLO MUSIC und HAL LENHARD, zählen u.a. das Musikkorps

der Bundeswehr, die Bläserphilharmonie Sachsen, sowie das Stabsmusikkorps

der Bundeswehr aus Berlin zu seinen Auftraggebern.

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