Gemeindebrief Frühjahr 2017

eulen15fisch

EVANGELISCH in BIEBRICH

Das Gemeinde-Magazin März - Mai 2017

Hoffnungsgemeinde

Oranier-Gedächtnis-Gemeinde


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Das Gemeinde-Magazin

Inhalt

OGG= Oranier-Gedächtnis-Gemeinde

Inhalt, Weltgebetstag, ökumenischer Gottesdienst

Das geistliche Wort

Wandeln zwischen den Kirchengemeinden

Christmette 2016 in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

Die Hirschmanns - das Krippenspiel

Zum Reformationsjubiläum 2017 von Martin Luther

Reformationsjubiläum 2017 in Wiesbaden

Christi Himmelfahrt

Neue Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Oranier-

Gedächtnis-Gemeinde

Begegnungscafé Come together – Kuss aus dem Winterschlaf

7Wochen ohne

Termine Treffpunkte Kreise, Oranier-Gedächtnis-Gemeinde

Termine Treffpunkte Kreise, Hoffnungsgemeinde

Gottesdienste im März, EVIM-Gottesdienste

Gottesdienste im April

Gottesdienste im Mai, Kindergottesdienste der OGG

Kirchenmusik und Veranstaltungen in Süd-Biebrich

Evangelische Jugendkirche

Oranier-Gedächtnis-Kita

Neues aus dem Regenbogenland

Kirche mit Kindern im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Kinderseite

Trauer und Freude

Adressen, Impressum

Unter dem Kreuz

Weltgebetstagsgottesdienst

am Freitag, den 3. März

um 19.00 Uhr

im Biebricher AlbertSchweitzer-

Gemeindezentrum

Albert-Schweitzer-Allee 44

Gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst

der evangelischen und katholischen

Gemeinden in Biebrich

Am Sonntag, 12. März, 10 Uhr

im Albert Schweitzer Gemeindezentrum

(Albert Schweitzer Allee 44 – Biebrich)


Das geistliche Wort

„Du siehst mich“

„Sage mir deinen Namen – und ich sage

dir, wie du heißt!“ – Dieser Scherz

bekommt in der Sprache der Bibel

einen ernsten Untergrund. Denn in der

Bibel gibt es keinen einzigen zufälligen

Namen. Beinahe alle Namen tragen eine

Bedeutung und sagen etwas über die

Trägerin oder den Träger dieses

Namens aus. Also: Sage mir deinen

Namen – und ich sage dir, wer du (in

Gottes Augen) bist. So bedeutet

„Abraham“ „Vater der Völker“ und

„Sarah“ „Schöne Fürstin“; „Josua“ sagt:

„Gott hilft“.

Aber auch Gott selber bekommt in der

Bibel Namen, sogar viele verschiedene.

Er ist „Schöpfer“, „König“ und „Hirt“,

aber auch „der Herr der Heerscharen“.

Mit all den vielen verschiedenen Namen

drücken die Menschen etwas aus, das

ihnen vom Wesen Gottes einleuchtet,

was sie erfahren haben und manchmal

auch verstanden.

Einmal bekommt Gott den ganz

EVANGELISCH in BIEBRICH

besonderen Namen: „Du siehst

mich!“. Das war so: Sarah

bekam keine Kinder. Ihre Magd

Hagar aber schon. Und sie

brüstet sich damit. Da will Sarah

sie loswerden und schickt sie in

die Wüste. Sie rettet sich bis zu

einer Wasserquelle. Dort findet

sie ein Engel, der sagt: „Kehr um

und habe Mut. Du bekommst

einen Sohn, der soll Ismael

heißen.“ (Hagar heißt „die

Flüchtende“ und Ismael heißt

„Gott hat erhört“.) Da antwortet

Hagar: „Jetzt weiß ich, wie

Gott ist – er sieht mich an. Er

hat den Namen ‚Du siehst mich'!“

Seitdem, so geht die Geschichte, heißt

die Wasserquelle „Der Brunnen des

Lebendigen, der mich sieht“.

Mit dem Gottesnamen „Du siehst

mich“ hat Hagar ihre persönliche

Erfahrung mit Gott ausgedrückt. Und

diese Erfahrung lautet: Ich bin Gott

nicht gleichgültig. Was immer Menschen

von mir halten, er sieht mich an, bei ihm

habe ich ein Ansehen. – Und Hagar aus

dem ersten Testament hat eine Schwester

im zweiten: Maria, die Mutter Jesu.

Als sie erkennt, dass Gott gerade sie

braucht und ihr eine große und bedeutende

Aufgabe zutraut, da jubelt sie

„Meine Seele erhebt den Herrn …,

denn die Niedrigkeit seiner Magd hat er

angesehen!“

Meinen Wert, meine Einzigartigkeit,

meine Würde erfahre ich als Mensch in

dem Maß und in der Weise, wie ich

angesehen werde. Ob ich taxiert werde

allein nach Effizienz und Leistungsvermögen

oder ob es ein Interesse an

meiner Person jenseits von allem

Verwertbaren gibt. Die Frauen Hagar

und Maria zeigen: Gott hat eine Art, uns

anzusehen, die uns regelrecht wachsen

und stark werden lässt. Von dieser Art,

zu sehen, können wir nur lernen.

In manchen Gegenden Afrikas gibt es

ein schönes Begrüßungsritual: Wenn

etwa zwei Frauen einander auf einem

Weg begegnen, hebt die eine die Hand

über die Augen und ruft: „Sawa Bona!“,

das heißt: „Ich sehe Dich!“ und die

andere legt eine Hand auf's Herz und

antwortet: „Sikhona!“, was bedeutet:

„Hier bin ich!“ – Alle Achtung der

Würde meines Gegenübers beginnt mit

der Aufmerksamkeit für seine Person.

Statt stur aneinander vorbei zu laufen,

beachten wir einander, sehen einander

an und bestärken einander auf diese

Weise darin, zu spüren: Ich bin da und

werde geachtet. Menschen, die einander

wirklich ansehen, also aufmerksam

und mit Interesse, können einander

eigentlich auch nur noch mit Achtung

und Hilfsbereitschaft begegnen. Das ist

jedenfalls Hagars Erfahrung: Für sie ist

der Gott, der sie ansieht zugleich der,

der ihr hilft.

Der Kirchentag im Jubiläumsjahr der

Reformation hat das Motto „Du siehst

mich“ (1.Mose, 16.13). Wie würde ein

Christenleben aussehen, das sich darin

übte, so die Menschen anzusehen, wie

Gott das tut? Das können wir alle Tage

ausprobieren – und dazu ermuntert

und grüßt Sie herzlich

Ihr Martin Fromme!

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4 Das Gemeinde-Magazin Wir müssen ihn

nun teilen: Martin

Fromme

ist neuer Pfarrer

in unserer

Evangelischen

Martin Fromme ist neuer Pfarrer in der Hoffnungsgemeinde – und bleibt an der Marktkirche

Das neue Pfarrteam mit

Claudia Strunk und

Martin Fromme

Hoffnungsgemeinde

und

zugleich bleibt

er – mit ebenf

a l l s e i n e r

halben Stelle – weiterhin Pfarrer an

der Marktkirche. Am Sonntag, 29. Januar

2017, wurde Pfarrer Fromme im

Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

in sein Amt eingeführt.

Pfarrer Martin Fromme, Pfarrerin Claudia Strunk, stellv. Dekan

Pfarrer Gerhard Müller, stellv. Vorsitzende des Kirchenvorstands

der Hoffnungsgemeinde Renate Clasen

Spagat zwischen zwei Welten

Spagat zwischen zwei Welten

Seine neue Kollegin, Pfarrerin Claudia

Strunk, sprach vielen aus dem Herzen:

„Auf diesen Tag haben wir uns alle gefreut

und wir wünschen uns von Herzen,

dass wir gute Wege finden und

gehen werden.“ Pfarrerin Claudia

Strunk übernahm zusammen mit Mitgliedern

des Kirchenvorstands die

Liturgie des Einführungsgottesdienstes,

der vom Kirchenchor der Gemeinde

und dem Posaunenchor des

CVJM Biebrich feierlich mitgestaltet

wurde.

Pfarrer Gerhard Müller, der stellvertretenden

Dekan des Evangelischen

Dekanats Wiesbaden, war für die Einführung

von Martin

Fromme verantwortlich.

In seiner

Ansprache skizz

i e r t e e r d e n

57jährigen Theologen

als erfahrenen

Pfarrer: „Er hat ein

großes und ehrliches

Interesse an

den Menschen, er

hat die Konfirmandenarbeit

genauso

im Blick wie die

Senioren, und der

Predigtdienst ist

ihm eine Herzensangelegenheit“.

Außerdem sei er

überzeugt, so Gerhard

Müller, dass

ihm der Spagat

zwischen den beiden

Gemeinden

gut gelingen werde. Auch die Kirchenvorstandvorsitzende

der Marktkirchengemeinde,

Dr. Margot Klee, versprach:

„Damit dieser Drahtseilakt

zwischen Biebrich und Marktkirche

gelingt, werden wir als Marktkirchengemeinde

versuchen, ein Netz zu spannen,

damit Du aufgefangen wirst.“

Martin Fromme selbst freut sich auf die

neue Aufgabe in Biebrich und erklärt:

„Ich wandere gerne zwischen den

Gemeinden und ein bisschen auch

zwischen diesen beiden Welten, und

ich bin gespannt auf die Vernetzungsarbeit.“

In seiner lebendigen Predigt

beschäftigte sich Martin Fromme mit

der Geschichte des auf dem Wasser

wandelnden Jesus im Matthäus-

Evangelium. Wenn es gelingt, mit Zuversicht

auf ein Gelingen die Arbeit in

den beiden Gemeinden gut zu gestalten,

sich vielleicht sogar gegenseitig

Lasten abzunehmen, dann hätte das

etwas von dem schwebenden Gang

Jesu über das Wasser. Wenn sich jedoch

auf einer der beiden Seiten die

Angst einstellen sollte, nicht genug

Aufmerksamkeit zu erhalten, dann sei

ein Untergehen vorprogrammiert. In

seiner Predigt macht Fromme neben

aller Vorfreude auch deutlich, dass er

Respekt vor der neuen Aufgabe hat:

„Wird es gehen – in der Marktkirche

bleiben, Biebricher werden und sich

selbst treu sein?“

Er selbst sei aber voller Zuversicht,

denn das „das neue Ufer, zu dem er nun

aufbreche heiße: Hoffnungsgemeinde.“


EVANGELISCH in BIEBRICH

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Gisela Keßler vom Kirchenvorstand der

Hoffnungsgemeinde ist ebenfalls zuversichtlich:

„Jetzt gehören Sie hierher, und

wir steigen gemeinsam ins Boot und

warten auf gutes Wetter und werden

auch die Stürme überstehen.“

Bis auf den letzten Platz besetzt

In seinem Grußwort betonte der Biebricher

Ortsvorsteher Kuno Hahn

seine Hoffnung auf einen friedlichen

Austausch miteinander. Und um dem

neuen Biebricher Pfarrer den Stadtteil

noch ein bisschen schmackhafter zu

machen, betonte Hahn die Vorzüge des

Stadtteils: „Das Gemeindeleben ist hier

intakt, und wir sind stolz darauf, dass es

hier ein kulturell so vielfältiges

Leben gibt.“

Zu seiner offiziellen

Einführung im Evangelis

c h e n A l b e r t -

Schweitzer-Gemeindezentrum

waren mehr

als 150 Besucherinnen

und Besucher gekommen,

darunter neben

zahlreichen Menschen

aus der Hoffnungsgemeinde

und den Biebricher

Nachbargemeinden

auch viele Mitglieder der

Marktkirchengemeinde, Vertreter der

Kommune und der Biebricher Vereine.

Martin Fromme ist seit zehn Jahren

Pfarrer an der Marktkirche. Die Arbeit

als Gemeindepfarrer in einem Wiesbadener

Stadtteil ist ihm aber ganz und gar

nicht fremd: Bevor er an die Marktkirche

kam, war er rund 13 Jahre Pfarrer in

Klarenthal. Studiert hat der 57-Jährige

in Mainz und Marburg, gebürtig stammt

er aus dem westfälischen Soest, aufgewachsen

ist er in Hessen. Neben seiner

Leidenschaft fürs Predigen und für die

gemeindliche Seelsorge schlägt sein

Herz für die Musik: Fromme hat eine

ausgebildete Singstimme und spielt

unter anderem Klavier, Flöte und Querflöte.

Mit seiner Frau lebt er in Klarenthal,

sie haben drei erwachsene Kinder.

Ernst-Georg Gäde

Ernst-Georg Gäde

Lebendige Weihnacht

Auch in 2016 wurde die Weihnachtsgeschichte wieder sehr

lebendig und anschaulich im Weihnachtsgottesdienst in der

Hauptkirche gespielt.

Eine Gruppe von Kindern im Alter von fünf bis 13 Jahren

sowie deren Eltern üben über zehn Wochen das Krippenspiel

“Ein heller Stern“ von Anke Dittmann. Besonders war

diesmal, dass viele neue Kinder mit ihren Eltern zur Gruppe

dazustießen. Sie bereicherten durch ihre neuen Ideen und

Können das Spiel - also wieder eine Gemeinschaftsproduktion

von Kindern und Erwachsenen.

Einstimmigkeit herrschte darüber, dass Kreativität und

gemeinsames Entwickeln der Geschichte ein wunderbarer

Zeitvertreib an den Sonntagen in der Weihnachtszeit ist.

Ohne die mannigfaltigen Utensilien und technischen Möglichkeiten

der Eltern wäre das Spiel allerdings nicht gelungen.

So gilt der Dank allen Beteiligten. Die Hoffnung besteht, dass

auch in diesem Jahr wieder viele Kinder mit ihren Eltern den

Weg in die Kirche finden und sich auf das Krippenspiel der

Weihnacht 2017 einlassen.

Dann wird Weihnachten wieder lebendig.

Christiane Wilcke


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Die Hirschmanns - das Krippenspiel

Die Hirschmanns - das Krippenspiel

Das Krippenspiel der Oranier-

Gedächtnis-Gemeinde wurde ganz

traditionell am Heiligen Abend um

16.00 Uhr in der Oranier-Gedächtnis-

Kirche aufgeführt.

In diesem Jahr handelte es von einer

ganz besonders schrecklichen Familieden

Hirschmanns.

Die Hirschmann-Kinder waren die

schlimmsten Kinder aller Zeiten, sie

logen und klauten, rauchten Zigarren

und erzählten dreckige Witze. Sie

waren so schrecklich, dass man es kaum

glauben konnte, aber es gab sie wirklich!

Ralf, Eugenia, Leopold, Klaus, Olli und

Hedwig, sechs magere, dünnhaarige

Kinder.

Alle Kinder in der Schule wurden die

ganze Woche von den Hirschmanns

herumgeschubst, gestoßen und gezerrt

und jeder freute sich auf das Wochenende.

Der Sonntag war der einzige Tag,

an dem man vor den Hirschmanns

endlich Ruhe hatte und die Kirche der

einzige Ort, wo man vor Ihnen sicher

war. Bis zu dem Tag, als die Hirschmann-Kinder

sich mit Frau Grünfeld

und dem Krippenspiel einließen.

Die Hirschmann-Kinder stürmten die

erste Krippenspielprobe und rissen

sich die Hauptrollen unter den Nagel.

Da niemand von den Hirschmanns

jemals bei einem Krippenpsiel dabei

gewesen war, hatten sie natürlich

keine Ahnung, was man von ihnen

erwartete. Die Hirschmanns kannten

nicht einmal die Weihnachtsgeschichte...

und wenn man ihnen so zuhörte

hätte man denken können, die Weihnachtsgeschichte

käme direkt aus

„Aktenzeichen XY ungelöst“. Sie

wünschten dem Herodes ein blutiges

Ende und nannten die heiligen drei

Könige eine Bande von Spionen. Vier

lange Wochen dauerten die Krippenspielproben

und dann kam der Heilige

Abend.

Die Hirschmanns kamen zu spät zu der

Aufführung, Maria und Josef, die von Ralf

und Eugenia gespielt wurden, standen

wie angewurzelt, als sie die Kirche

betraten. Die heiligen drei Könige

hatten statt Gold, Weihrauch und

Myrrhe eine Salami, ein Brot und ein

altes Kuscheltier als Geschenke dabei,

die sie vor die Krippe legten. Viele

fanden, dass sie anfänglich das ganze

Krippenspiel verdarben, jedoch wurde

den Zuschauern sehr schnell klar, dass

das Gegenteil eintrat, denn sie bereicherten

das gesamte Krippenspiel

durch die unkonventionellen Geschenke.

Sie hielten Brot, Salami und ein

Kuscheltier für ein besseres Geschenk

an eine junge Familie als Gold, Weihrauch

und Myrrhe. Es war wie ein

kleines Weihnachtswunder, das die

Hirschmann-Kinder uns deutlich

gemacht haben.

Die Krippenspielproben verliefen Dank

der Regiearbeit und des engagierten

KiGo-Teams sowie der tollen und

spielbegeister ten KiGo-Kinder

hervorragend.

Ein herzliches Dankeschön an die

Mitwirkenden: Steffi Filke, Laura

Giebermann, Isabel Mühlhaus, Claudia

Steinhauer, Eileen Maurer & Martin

Roggenkämper.


Zum Reformationsjubiläum 2017 von Martin Luther 7

Lutherporträt auf 20-Euro-Münze

Foto: epd bild

Der Entwurf des Künstlers Patrick Niesel aus Nürnberg

für die 20-Euro-Münze zum 500. Reformationsjubiläum

wird die geplante Sondermünze zieren. Das 18 Gramm

schwere Geldstück soll im ersten Halbjahr 2017 auf den

Markt kommen. Das halb verdeckte Gesicht sei eine

Anspielung darauf, dass sich der Reformator wegen

seiner Thesen auf die Flucht begeben und verstecken

musste, sagt der 39-jährige Bildhauer. Das Porträt

Luthers hat er dem bekannten Gemälde Lucas Cranachs

d. Ä. von 1529 nachempfunden - es wirkt auf Niesels

Relief aber leicht und modern.

Martin Luther - in Stichworten

Bild: Axel Sawertasa

Im Sommer 1505 gerät

der am 10. November

1483 in Eisleben geborene

Martin Luther als Student

der Jurisprudenz auf

den Feldern von Stotternheim

in ein schweres

Gewitter. Aus Angst, vom

Blitz erschlagen zu werden,

fleht er: „Hilf, du

heilige Anna, ich will ein

Mönch werden!“ Zum

Ärger seines Vaters, der

im Kupferbergbau arbeitet,

bricht er sein Jurastudium ab. Er

wird Mönch und Priester in Erfurt und

studiert Theologie in Wittenberg.

Allerdings: Die Freude an der Frohen

Botschaft hat ihn nicht ins Kloster

geführt. Vielmehr treibt ihn die nackte

Angst vor einem furchtbar gerechten

Gott und ruhelos fragt er:

„Wie kriege ich einen

g n ä d i g e n G o t t ? “ I m

Römerbrief (Röm 1,17)

liest er: „Die Gerechtigkeit

Gottes wird im Evangelium

offenbar.“ Allmählich

versteht der Angefochtene,

dass die Gerechtigkeit

Gottes nicht einen

zornigen und strafenden

Gott meint, sondern den

gnädigen und barmherzigen

Gott. Wie anders

hätte Gottes Gerechtigkeit etwas mit

dem Evangelium zu tun? Und zwar aus

Glauben - Glaubensgerechtigkeit.

Als der Prediger Johann Tetzel (ca.

1465-1519) im brandenburgischmagdeburgischen

Land umherzieht und

Ablassbriefe für zeitliche Sündenstrafen

feilbietet, tritt Luther ins Rampenlicht.

Mit 95 Thesen gegen den Ablass ruft

Luther am 31. Oktober 1517 zu einer

akademischen Diskussion auf: Gottes

Wort allein soll die Richtschnur aller

kirchlichen Verkündigung sein; kirchliche

Traditionen und Bräuche haben

dagegen keine verbindliche Autorität.

Doch die damalige katholische

Papstkirche lässt sich auf keine Reformation

ein. Aus der Erneuerungsbewegung

entwickelt sich gegen die

ursprüngliche Absicht Luthers eine

Kirchenspaltung, die von den Landesfürsten

gestützt wird. Im Rückblick

betrachtet der Reformator seine Übersetzung

der Bibel ins Deutsche als sein

wichtigstes Werk. Am 18. Februar 1546

stirbt er in Eisleben. Kurz zuvor hat er

auf einen Zettel geschrieben: „Wir sind

Bettler, das ist wahr ...“ Reinhard Ellsel


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Reformationsjubiläum 2017 in Wiesbaden

In Wiesbaden gibt es zum Reformationsjubiläum 2017 ein vielfältiges Programm mit

zahlreichen (Themen)-Gottesdiensten, Bildungsveranstaltungen, Lesungen, Diskussionsrunden

und Debatten, Kunstausstellungen, Konzerten, Theater, Musik, Chor und

Musicals: Alle Kirchengemeinden im Dekanat, die Kirchenmusik und alle Einrichtungen

beteiligen sich das gesamte Jahr über am Jubiläumsprogramm. Das Gesamtprogramm

erschien Anfang Januar gedruckt und ist online abrufbar unter www.dekanatwiesbaden.de.

Einige Höhepunkte des Jubeljahrs 2017:

· 25. Juni, ab 14 Uhr: Zentrales Fest des Dekanats

zum Reformationsjubiläum in und um die Marktkirche

Unter dem Motto „Darauf stehe ich“ feiern die Protestanten in Wiesbaden ein großes Sommerfest zum Reformationsjubiläum

auf dem Schlossplatz vor der Marktkirche. Alle Wiesbadenerinnen

und Wiesbadener sind herzlich eingeladen mitzufeiern. Der Festtag beginnt mit

einem Familiengottesdienst um 14 Uhr in der Marktkirche, danach wird auf dem

Schlossplatz bei Kaffee und Kuchen, Wein und Spundekäs ausgelassen gefeiert. Es

werden Lutherwaffeln gebacken, Thesen angeschlagen und wer will, kann im Schatten

der Marktkirche selbst auf einen Sockel steigen und überlegen, worauf er im

Leben steht. Die Frankfurter Theatergruppe "Die Dramatische Bühne" wird Martin

Luther für eine Weile wieder lebendig werden lassen, der Kinderzirkus Bierstadt

und die Evangelische Familienbildungsstätte bieten reichlich Programm für Kinder und Familien. Musik passend

zur Reformation gibt es von Andreas Karthäuser (Sax) und Wolf Dobberthin (Keyboard). Eintritt ist frei.

„Darauf stehe ich“: Ein roter Sockel auf dem Schlossplatz

„Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ – so trat Luther damals vor den Kaiser in Worms, um seine

Überzeugung zu vertreten. Dass er sich damit in Lebensgefahr brachte, beirrte ihn nicht, denn sein

Vertrauen auf Gott war größer. Wer im Sinne der Haltung Luthers selbst auf einen Sockel steigen

möchte, der kann das vom 25. Juni bis 31. Oktober 2017 tun. Die evangelische Kirche in Wiesbaden

hat dafür extra einen roten Sockel anfertigen lassen, der ab Sonntag, 25. Juni, frei zugänglich auf

den Schlossplatz stehen wird: Das Fundament unter den Füßen wahrnehmen und die Marktkirche

im Rücken, sind Passanten aufgefordert, darüber nachzudenken: Was ist mein Fundament? Was gibt mir Halt und

Zuversicht? Wofür stehe ich ein? Wo bin ich herausgefordert in meinem Leben und in dieser Welt? Gelegenheit

ist hier auch für Fotos und Selfies - mit der Tür der Marktkirche im Hintergrund und dem Denkmal von Wilhelm

von Oranien im Blick, der entscheidend zur Einführung der Reformation in den Niederlanden beigetragen hat.

· 30. Oktober, 19 Uhr, Lutherkirche: Reformationsnacht mit zentralem Gottesdienst der

Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau mit Kirchenpräsident Volker Jung.

Im Anschluss wird bei Sekt, Wein und Häppchen eine rauschende Reformationsnacht mit Kabarett

der Bergkirchenpfarrer und Musik von „Tango Transit“ gefeiert. Die Kirche selbst wird aus Anlass

des Jubiläums von einem Lichtkünstler spektakulär illuminiert. Eintritt ist frei, Besucher sind herzlich

willkommen.


EVANGELISCH in BIEBRICH

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31. Oktober, 11 Uhr, Marktkirche: Zentraler Dekanatsgottesdienst

zum Reformationsjubiläum - mit Dekan Dr. Martin Mencke

Wiesbadener ReformationskalenderZum Jubiläumsjahr ist ein Wiesbadener Reformationskalender im DIN-

A2-Format erschienen mit erläuternden Texten von Manfred Gerber und großformatigen Fotos aus Wiesbaden

von Axel Sawert. Erhältlich ist der Kalender für 14,80 Euro im Kirchenladen Schwalbe 6 (Schwalbacher Straße 6),

im Buchhandel, bei der Tourist-Info am Dernschen Gelände und direkt beim Verlag. „Wiesbadener Reformationskalender

2017, 500 Jahre Thesenanschlag in Wittenberg“ - Herausgegeben vom Evangelischen Dekanat Wiesbaden, Societäts-Verlag,

ISBN 978-3-95542-234-9.

· Reformationsrundgang in Wiesbaden: Kämpfer, Reformer und Weltverbesserer - Luther und das Weiterleben

des reformatorischen Gedankens; Treffpunkt an der Marktkirche. Termine für den Reformationsrundgang: 18.

März (14 Uhr), 11. Mai (18 Uhr), 8. Juli (14 Uhr) und 7. September (18 Uhr). Referentinnen: Anette Kassing, Stadtkirchenpfarrerin

und Dr. Susanne Claußen, Gästeführerin; keine Anmeldung erforderlich. Dauer: ca. 1,5 Stunden;

Kosten: 8 Euro pro Person, Kinder bis 16 Jahre kostenfrei. Bei Interesse kann der Rundgang auch zu einem anderen

Zeitpunkt gebucht werden. Kontakt: Anette Kassing, Stadtkirchenpfarrerin, Telefon 0611 -73424223.

· Buch zur regionalen Reformationsgeschichte in Wiesbaden

Das Evangelische Dekanat und die Landehauptstadt Wiesbaden geben zum Reformationsjubiläum ein Buch

heraus, das sich mit der Reformation in Wiesbaden beschäftigt, die Entwicklung des Protestantismus

aufzeigt und einen Bogen in die heutige Zeit spannen wird: Ein Herrscher, dem die Gewissensfreiheit

über politische Opportunität ging, kleine Ortschaften, die sehr bewusst religiöse Entscheidungen

trafen - die Reformationsgeschichte Wiesbadens hält erstaunliche Geschichten bereit. Auch

wenn Wiesbaden kein Mittelpunkt des Reformationsgeschehens war, lohnt sich anlässlich des 500-

jährigen Jubiläums ein genauer Blick in die Wiesbadener Vorgänge, die unsere Geschichte bis heute

prägen. Die aufwändig gestaltete Publikation mit Fotos, Grafiken und Texten der Religionshistorikerin

Dr. Susanne Claußen in enger Kooperation mit dem Wiesbadner Stadtarchiv wird voraussichtlich

im September erscheinen. Mehr Infos ab Sommer. Am Sonntag, 7. Mai, 14.30 Uhr, hält Dr. Susanne

Claußen im Haus an der Marktkirche im Rahmen der Reihe „Kulturerbe Wiesbaden" einen Vortrag

mit dem Titel „Auf den Spuren der Reformation in Wiesbaden“.

· 4. bis 7. Mai, 19.30 Uhr, Stadtjugendpfarramt (Fritz-Kalle-Straße 38-40)

Schwarzlicht-Theater: „Lass ab“

Ein satirisch, informelles Theaterstück von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

über das Leben und Wirken von Luther. Ein Gesellschaftsspiegel zur Zeit der

Reformation, spannend dargestellt mit vielen Schwarzlichtszenen und Musik. Aufführungszeit:

etwa 1 Stunde und 45 Minuten. Vorstellung am Sonntag, 7. Mai,

bereits um 17 Uhr. Eintritt für Erwachsene: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro. Kartenvorbestellungen

im Stadtjugendpfarramt: Telefon: 0611-16 09 811, info@stajupfa.de.

Weiterer Termin: 25. und 26. Mai, Evangelischer Kirchentag in Berlin.


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Das Gemeinde-Magazin

· 28. bis 31. Juli Fahrt nach Wittenberg zur Weltausstellung

der Reformation - für Jugendliche ab 16 Jahren

Ausgebucht.

· 21. April, 20 Uhr, Staatstheater Wiesbaden (Wartburg)

Poetry-Slam: Sängerkrieg auf der Wartburg „Spezial“

zum 500. Thesenanschlag.

Zum Lutherjahr gönnt der Sängerkrieg auf der Wartburg, die

Poetry-Slam-Reihe vom Staatstheater Wiesbaden allen katholischen,

evangelischen oder auch Nicht-Christen eine Sonderausgabe.

Eine unterhaltsame Schlacht

der Texte mit Tonsuren, Thesen und

Testamenten. Unter dem wachsamen

Auge der Publikumsjury kann es jedenfalls

am Ende nur einen Sieger geben.

Prost Martin! Karten an der Theaterkasse

ab Ende Februar unter Telefon 0611-

132 325, oder www.staatstheaterwiesbaden.de

Text: Andrea Wagenknecht

Christi Himmelfahrt -10.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

am Schiersteiner Hafen, Außengelände des Jan-Niemöller-

Hauses (siehe Seite 17)

Seit dem vierten Jahrhundert feiern Christen weltweit 40 Tage nach Ostern

das Fest „Christi Himmelfahrt“. Biblische Grundlage ist neben dem Markusund

Lukas-Evangelium das erste Kapitel der Apostelgeschichte im Neuen

Testament. Dort steht, dass der Auferstandene vor den Augen seiner Jünger

„aufgehoben“ wurde: „Eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren

Blicken“ (Apostelgeschichte 1,9). Dies ist auch ein bevorzugtes Motiv in der

bildenden Kunst.

Himmelfahrt wird allerdings in der Theologie kaum noch als „fantastische

Reise“ verstanden. Der Himmel ist danach kein geografischer Ort, sondern

der Herrschaftsbereich Gottes. Wenn es im Glaubensbekenntnis heißt „...

aufgefahren in den Himmel“, bedeutet dies nach christlichem Verständnis,

dass der auferstandene Christus „bei Gott ist“. Himmelfahrt wird so auch

als Symbol der Wandlung und spirituellen Entwicklung der Persönlichkeit

gedeutet.


ORANIER-GEDÄCHTNIS-GEMEINDE

Neue Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Oranier-Gedächtnis-Gemeinde

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Hallo, darf ich mich

Ihnen vorstellen?

Mein Name ist

Claudia Steinhauer.

Ich bin 56 Jahre alt

und seit 9. Januar

2017 die neue

Vorsitzende des

Kirchenvorstandes

der Oranier-Gedächtnis-Gemeinde.

Nach dem Zusammenschluss der

evangelischen Kirchengemeinde

A m ö n e b u r g m i t d e r O r a n i e r-

Gedächtnis-Gemeinde standen

Neuwahlen im Kirchenvorstand an. Da

Herr Rossnagel aus arbeitstechnischen

Gründen sein Amt niedergelegt hat,

wurde ein/e neue/r Vor-sitzende/r

gesucht.Seit 2003 gehöre ich dem

Kirchenvorstand der Oraniergemeinde

an und bin seither in verschiedenen

Arbeitsgebieten tätig geworden. Von

Anfang an habe ich dem Bau- und

Finanzausschuss angehört und mich

auch schnell in die Arbeit mit Kindern

unserer Gemeinde eingebunden. Bei

meiner damaligen Entscheidung, für den

Kirchenvorstand zu kandidieren, war

die Arbeit mit jungen Menschen eine

wichtige Triebfeder für mich. Daher

gehöre ich seit einigen Jahren zum Team

des Kindergottesdienstes und war auch

im Kindergartenausschuss tätig.

Die Gestaltung unseres Kirchenvorplatzes

lag mir am Herzen. Da sich die

Pflege der vorhandenen Rosenbeete,

trotz der Unterstützung von fleißigen

Helfern, nicht in der gewünschten Form

realisieren ließ, wurde der Vorplatz neu

gestaltet, was z. B. von der Jugendkirche

positiv angenommen wurde.

2011 habe ich das Amt als Kollektenrechner

in der Gemeinde übernommen.

Eine Aufgabe, die mir auch in

beruflicher Hinsicht nicht fremd ist, da

ich als Schulsekretärin einer Wiesbadener

Berufsschule u. a. auch für die

Überwachung des Schulbudgets

zuständig bin.

Weitere Aufgaben, wie z. B. die Mitarbeit

in der Arbeitsgemeinschaft Biebrich-Tal

sowie bei den Fusionsgesprächen

zwischen der evangelischen Kirche

Amöneburg und der Oranier-

Gedächtnis-Gemeinde habe ich nach

besten Möglichkeiten erfüllt.

Durch die Aufgabenübernahme als

Vorsitzende des Kirchenvorstandes

habe ich nun einige Aufgaben abgegeben.

So gehöre ich jetzt nicht mehr dem

Bau-/Finanzausschuss an, die Kollektenkasse

durfte ich in die Hände von Frau

Wunderlich legen und die Mitarbeit im

Kindergartenausschuss habe ich

ebenfalls beendet. Natürlich stehe ich

auch bei Fragen in diesen Punkten

gerne weiterhin beratend zur Verfügung.

Meine Aufgabe im Team des Kindergottesdienstes

werde ich weiterführen, da

mir die Arbeit mit den Kindern sehr viel

Spaß macht und wir auch ein tolles Team

sind.

Bedanken möchte ich mich zum einen

bei den Kirchenvorstandsmitgliedern,

die mir ihr Vertrauen ausgesprochen

haben, und bei allen, die mich in den

Jahren seit 2003 begleitet haben und

weiter begleiten werden.


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Begegnungscafé Come together –

Kuss aus dem Winterschlaf

Die Fastenaktion der evangelischen Kirche

Seit April 2015 ist das Begegnungscafé Come together immer

donnerstags von 16 bis 18 Uhr in den Räumen des Albert-

Schweitzer-Gemeindezentrums geöffnet. Es soll die Biebricher

mit den Bewohnerinnen der nahe gelegenen Containerunterkunft

für Asylsuchende zusammenbringen, und darüber hinaus

sind natürlich auch Menschen aus anderen Stadtteilen willkommen.

Bei Kaffee, Tee und mitgebrachten Kuchenspenden, auch

Pikantem, z.B. syrische Falafel, ist in angenehmer Atmosphäre eine

nette Begegnung möglich. Für Kinder gibt es einen extra Tisch, an

dem mindestens gemalt werden kann, oft betreut von ehrenamtlichen

Bastelfeen, die schöne Bastelideen mitbringen.Das Begegnungscafé

kann auch als Start für weitere gemeinsame Aktivitäten

dienen. Manche, die sich hier kennenlernen, verabreden sich

außerhalb des Come together: zum Deutschlernen, für gemeinsame

Ausflüge, zu Behördengängen, etc. Das Come together Café

hat jeden Donnerstag ca. 20 bis 50 Besucherinnen. In den Wochen

Anfang des neuen Jahres lag der Durchschnitt im unteren Bereich,

was vielleicht am kalten Wetter lag. Einige fleißige Besucher

können aus beruflichen Gründen unseren Donnerstagstermin

nicht mehr wahrnehmen.

Wir freuen uns daher sehr auf neue Besucherinnen und einen

Kuss aus dem Winterschlaf!

Mit freundlichen Grüßen, Bettina Lehmann

Projekt: Come together - Begegnungscafé Albert Schweitzer

Telefon: 0157-83399227

Augenblick mal! Sieben

Wochen ohne Sofort!

Was soll denn das? Genau!

Pause. Und dann? Mal

durchatmen. Die Ungeduld

gilt als ein Symbol der

Moderne. Man darf vieles verlieren - nur

nicht die Zeit. - „7 Wochen Ohne“ möchte 2017

eine Kur der Entschleunigung anbieten. Zeit, den

Menschen im anderen zu sehen, etwa in der

Schlange im Supermarkt, auch wenn man es eilig

hat. Zeit, wenn etwas schiefgeht, nicht gleich

loszupoltern, sondern noch mal durchzuatmen.

Statt den Zeigefinger auszufahren, lieber die ganze

Hand ausstrecken, zuhören und vergeben. Und:

nicht sofort aufgeben! Wenn es nicht mehr

weitergeht, einmal Pause machen, eine Tasse Tee

trinken, nachdenken: Zeit, den Dingen und sich

selber eine zweite Chance zu geben. Dieses

Innehalten hat uns Gott ganz am Anfang in unsere

Zeitrechnung geschrieben: Den siebten Tag

segnete der Schöpfer - und ruhte. Dazu sind wir

auch eingeladen, jede Woche: Gottes Zeit feiern,

bevor es wieder Alltag, wieder spannend wird. Mal

nicht funktionieren, nicht Maschine sein, sondern

Mensch. Das musste sich übrigens auch die fleißige

Marta von Jesus sagen lassen: Sie hatte ihre

Schwester Maria angemault, weil die nicht in der

Küche half, sondern mit Jesus rumsaß und sich

unterhielt. Und Jesus sagte: „Maria hat den guten

Teil erwählt.“

Greifen auch Sie zu: Augenblick mal! Sieben

Wochen ohne Sofort!


ORANIER-GEDÄCHTNIS-GEMEINDE

März - April - Mai

Termine Treffpunkte Kreise

EVANGELISCH in BIEBRICH

13

Montags

an jedem Montag, außer am 17.04. (Ostermontag)

Café Hallo – Treffpunkt zwischen Flüchtlingen und Biebrichern bei Tee,

Kaffee und Kuchen, im Gemeindehaus Bunsenstr. 25 von 15.00-17.00 Uhr

Deutsch-Konversationskurs für Flüchtlinge, von 16.30-18.30 Uhr, im Gemeindehaus

Bunsenstr. 25

15.00 Uhr, Frauengruppe im Gemeindehaus Amöneburg, Melanchthonstr.15

Dienstags

an jedem Dienstag Konfirmandenunterricht, außer am 28.03. und in den Osterferien

Konfirmandenunterricht von 16.30-18.00 Uhr, im Gemeindehaus Bunsenstr. 25

30.05., 16.00-17.00 Uhr erster Konfirmandenunterricht der Konfirmanden 2018

Kirchenchorprobe, ab 19.30 Uhr, im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Mittwochs 01.03. , 05.04.,03.05., 15.00 Uhr Gemeindenachmittag in Amöneburg,

Gemeindehaus Melanchthonstr.15

Seniorenkreis jeweils um 15.00 Uhr , am 15.03., 19.04. und 17.05.

im Café am Gemeindegärtchen (Gemeindehaus Bunsenstr. 25)

Donnerstags

an jedem Donnerstag außer am 13.04.

Tandem Deutsch-international von 17.00-19.00 Uhr im Gemeindehaus Bunsenstr. 25

Passionsandacht am 16.03., 30.03. und 02.04., 18.00 Uhr in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

Einladung zum Passionsfrühstück

Am 1. März beginnt die Passionszeit. Aber was bedeutet Passion heute für uns - für

mich persönlich? Gelegenheit über diese Fragen anhand eines Textes gemeinsam mit

Anderen nachzudenken besteht in den Wochen bis Ostern

ab 8. März, jeden Mittwochmorgen

von 7.00 Uhr bis 8.30 Uhr im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum.

An das Gespräch schließt sich ein gemeinsames Frühstück an. Sie können einmal

oder mehrmals teilnehmen oder immer dabei sein. Alles ist möglich.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.


14

Termine Treffpunkte Kreise

EVANGELISCHE HOFFNUNGSGEMEINDE

März - April - Mai

ASGZ = Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Montags

an jedem Montag

„Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz“ von 14.00 – 18.00 Uhr im ASGZ

an jedem 2. Montag

„Tanzen im Sitzen macht Freude“ von 17.00 – 18.00 Uhr im ASGZ

an jedem 1. und 3. Montag

Erlebnistanz“ um 15.00 Uhr im ASGZ

Skatgruppe um 19.30 Uhr im ASGZ

Dienstags

an jedem Dienstag

Spiele-Nachmittag für Senioren und Seniorinnen von 15.00 – 17.00 Uhr im ASGZ

Chorprobe von 19.30 – 21.00 im ASGZ

jeweils von 16.15 – 17.45 Uhr Konfirmandenunterricht im ASGZ

Mittwochs

an jedem Mittwoch

Kindergruppe (6 – 10 Jahre) von 15.00 – 16.00 Uhr im ASGZ

KIJU-Gruppe (10 – 13 Jahre) von 16.30 – 17.30 Uhr im ASGZ an jedem 1. Mittwoch

Ökumenischer Bibelkreis von 19.00 – 20.30 Uhr im ASGZ

Donnerstags

an jedem Donnerstag

TANDEM-Spielkreis für deutsche und ausländische Mütter mit Kindern von 0 – 4 Jahren,

Evangelische Familienbildung, vom 9.30 – 11.30 Uhr im ASGZ

Café „Come together“ offene Begegnung mit Flüchtlingen von 16.00 – 18.00 Uhr im ASGZ

Freitags Seniorennachmittag am 31.März, 28. April, 19. Mai, um 15.00 Uhr im Anbau an der Hauptkirche


Gottesdienste im März

15

Datum Ev. Hoffnungsgemeinde Ev. Oranier-Gedächtnis-Gemeinde

So. 05.03. 10.00 Uhr in der Hauptkirche, N.N. 09.00 Uhr Gottesdienst in der Gustav-Adolf-

Kirche, Pfr. M. Roggenkämper

10.30 Uhr Gottesdienst in der Oranier-

Gedächtnis-Kirche, Pfr. M. Roggenkämper

So. 12.03.

10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst der Biebricher Kirchengemeinden zur Gebetswoche für die

Einheit der Christen im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum mit Eine-Welt-Verkaufsstand .

Ökumenisches Team.

So. 19.03.

10.00 Uhr mit Abendmahl in der Hauptkirche

Pfrn. C. Strunk

9.00 Uhr mit Abendm. in der Gustav-Adolf-

Kirche Pfr. M. Roggenkämper

10.30 Uhr mit Abendm. in der Oranier-

Gedächtnis-Kirche Pfr. M.Roggenkämper

So. 26.03.

10.00 Uhr in der

Hauptkirche

Pfr. M. Fromme

10.00 Uhr im ASGZ

N. N.

10.30 Uhr Gottesdienst in der Oranier-

Gedächtnis-Kirche Pfr.M.Roggenkämper

ASGZ = Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

EVIM Tagesstätte-Gottesdienste mit Menschen mit Demenz, Rheingaustr. 114; Tel. 0611-6098894

Gottesdienste mit Heiligem Abendmahl am letzten Sonntag im Monat 12 Uhr

26. März; Pfrn. Muntanjohl

EVIM Katharinenstift-Gottesdienste, jeweils um 11.00 Uhr, Rathausstr. 62-64

12. März; Karfreitag 14.April; 07.Mai, Samstag 27.Mai, Gottesdienst zum Sommerfest


16

Gottesdienste im April

Datum Ev. Hoffnungsgemeinde Ev. Oranier-Gedächtnis-Gemeinde

So. 02.04.

So. 09.04.

Do. 13.04.

Fr. 14.04.

Karfreitag

So. 16.04.

Ostersonntag

10.00 Uhr Gottesdienst Pfrn. C. Strunk

in der Hauptkirche

10.00 Uhr Gottesdienst Pfr. M. Fromme

im ASG-Zentrum

Eine-Welt-Waren-Verkauf

19.00 Uhr Tischabendmahl in der Hauptkirche,

Pfrn. C. Strunk und Pfr. M. Fromme

10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl

Pfr. M. Fromme im ASG-Zentrum

8.00 Uhr Osterandacht des CVJM Posaunechors auf

dem Biebricher Friedhof mit Pfrn. C. Strunk

10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in der

Hauptkirche Pfrn. C. Strunk

9.00 Uhr Gottesdienst in der Gustav-Adolf-

Kirche Pfr. M. Roggenkämper

10.30 Uhr Gottesdienst in der Oranier-

Gedächtnis-Kirche Pfr. M. Roggenkämper

10.30. Gottesdienst am Palmsonntag

in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

Prädikantin Seip

9.00 Uhr Karfreitagsgottesdienst mit Abendm.

in der Gustav-Adolf-Kirche

Pfr. M. Roggenkämper

10.30 Uhr Abendm. Pfr. M. Roggenkämper

in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

6.00 Uhr Gottesdienst am frühen Ostermorgen

in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

Pfr. M. Roggenkämper. Im Anschluss gemeinsames

kostenloses Frühstück im Gemeindehaus

nebenan

10.30 Uhr Ostergottesdienst in der Gustav-

Adolf-Kirche Pfr. Roggenkämper

Mo.17.04.

Ostermontag

10.00 Uhr gemeinsamer Ostermontagsgottesdienst in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

Pfr. M. Roggenkämper

So. 23.04.

So. 30.04.

10.00 Uhr Kantaten-Gottesdienst in der Hauptkirche

Pfrn. C. Strunk (siehe Seite 18)

17.00 Uhr Gottesdienst in der Hauptkirche

Pfr. M. Fromme

10.30 Uhr Gottesdienst in der Oranier-

Gedächtnis-Kirche Pfr. M. Roggenkämper

10.30 Uhr Gottesdienst mit Taufen in der

Oranier-Gedächtnis-Kirche

Pfr. M. Roggenkämper

Für die Richtigkeit der Gottesdienstangaben sowie der Termine gibt es keine Gewähr.

Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise in Schaukästen und Presse.


Gottesdienste im Mai

17

Datum Ev. Hoffnungsgemeinde Ev. Oranier-Gedächtins-Gemeinde

So. 07.05.

Gottesdienste im Dezember

10.00 Uhr Vorstellungsgottesdienst der Kofirmandinnen

und Konfirmanden im ASG-Zentrum,

Pfrn. C. Strunk

Eine-Welt-Waren-Verkauf

10.30 Uhr Festgottesdienst zum Zusammenschluss

der Oranier-Gedächtnis-

Kirchengemeinde und der Kirchengemeinde

Amöneburg in der Oranier-Gedächtnis-

Kirche Pfr. G. Müller, stellv. Dekan,

Pfr. M. Kreuzberger, Pfr. M.Roggenkämper

So. 14.05.

10.00 Uhr Abendmahls-Gottesdienst

in der Hauptkirche

N. N.

10.30 Uhr Gottesdienst mit Taufen in der

Oranier-Gedächtnis-Kirche

Pfr. M. Roggenkämper

Sa. 20.05. 18.00 Uhr Abendandacht im ASG-Zentrum N. N.

So. 21.05.

10.00 Uhr Konfirmationsgottesdienst

in der Hauptkirche

Pfrn. C. Strunk

09.00 Uhr Gottesdienst mit Abendm. in der

Gustav-Adolf-Kirche Pfr.Roggenkämper

10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendm. in der

Oranier-Gedächtnis-Kirche

Pfr. M. Roggenkämper

Do. 25.05.

Christi

Himmelfahrt

10.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst an Christi-Himmelfahrt am Schiersteiner Hafen, Außengelände

des Jan-Niemöller-Hauses,

Storchenallee 1(Hafenrondell, Haltestelle "Rheinufer/Rheingaustraße")

Anschließend gibt es bei schönem Wetter einen Imbiss.

So. 28.05.

10.00 Uhr Gottesdienst im ASG-Zentrum

N. N.

10.30 Uhr Vorstellungsgottesdienst der

Konfirmandinnen und Konfirmanden

in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

Pfr. M. Roggenkämper

Kindergottesdienste in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

So., 05.03.

So., 23.04.

So., 14.05.

10.30 Uhr

10.30 Uhr

10.30Uhr

Die Gottesdienste beginnen und enden in der Oranier-Gedächtnis-Kirche,

zwischendurch finden sie im Gemeindehaus nebenan statt.


18

Das Gemeinde-Magazin

Kirchenmusik und Veranst

Luther und Bach

Orgelkonzert zum Reformationsjubiläum

Am Samstag, 4. März 2017, spielt um 19.00 Uhr Klaus

Uwe Ludwig in der Hauptkirche Biebrich große Orgelwerke

von Johann Sebastian Bach und Choralbearbeitungen

über Luther-Lieder zum Reformationsjubiläum.

Diese Choralbearbeitungen folgen dem Kirchenjahr

und präsentieren die bekanntesten und schönsten Lieder

Luthers in Kompositionen aus vier Jahrhunderten,

darunter »Nun komm, der Heiden Heiland“, „Vom Himmel

hoch, da komm ich her“, „Christ lag in Todesbanden“

und natürlich „Ein feste Burg ist unser Gott“. Am Schluss

des Konzerts steht die berühmte „Toccata und Fuge d-

Moll“.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende zur

Restaurierung der Orgel gebeten.

Klaus Uwe Ludwig an der Orgel

Kantatengottesdienst

Der Projektchor in der Hauptkirche

Am Sonntag, 23. April 2017, findet um

10.00 Uhr ein Kantaten-Gottesdienst

in der Hauptkirche statt. Solisten, Projektchor

und Instrumentalensemble

der Hauptkirche präsentieren Johann

Sebastian Bach:

»Christ lag in Todesbanden«

Kantate BWV 4.

Charlotte Adelsberger begleitet an der

Orgel, die musikalische Leitung hat

Klaus Uwe Ludwig.


altungen in Süd-Biebrich

EVANGELISCH in BIEBRICH

19

12.03., 17.00 Uhr in Oranier-Gedächtnis-Kirche

"King of Gospel Ensemble" mit Jonny Winters

05.03., 17.00 Uhr

in Oranier-Gedächtnis-Kirche

Konzert für Sopran und Orgel

und Orgel solo

Karola Reuter, Sopran, Michael

Harry Poths, Orgel/Wetzlar

19.03., 17.00 Uhr

in Oranier-Gedächtnis-

Kirche

Orgelkonzert

An der Orgel: Gerhard

Löffler (Hamburg,

Organist an St. Jacobi)

21. 04., 19.00 Uhr in Oranier-Gedächtnis-Kirche

Chorkonzert

mit dem EASO-Chor San Sebastian (Spanien) und

dem Mädchenchor Wiesbaden sowie dem

Wiesbadener Knabenchor.

02.04., 17.00 Uhr

in Oranier-Gedächtnis-

Kirche

Konzert für klassische

Gitarre

Philipp Romacker

(Frankfurt)

17.04., 17.00 Uhr

in Oranier-Gedächtnis-

Kirche

(Ostermontag)

Konzert mit dem Rostov

Don Kosaken-Chor

29.04. 19.30 Uhr

in Oranier-Gedächtnis-

Kirche

Begegnungen

Konzert mit Angelika

Milster


20 EVANGELISCHE JUGENDKIRCHE WIESBADEN

Rückblick: Advent und Weihnachten Ausblick: Judy Bailey-Konzert, Fr. 17.3.2017

KoGo – Der Konfi-Gottesdienst am 11.11.2016

In der gut gefüllten Jugendkirche feierten Konfis aus dem

Dekanat Wiesbaden ihren Gottesdienst, in dem vor allem die

Lebenssituation von Mädchen in Indien beleuchtet und für sie

gebetet wurde. Ganz praktisch wurden Spenden für das

indische Näherinnenprojekt aus unserer Partnerdiözese

gesammelt.

Adventsgottesdienst am 1.12.2016

Mit meditativen Texten und Liedern feierten Jugendliche

ihren Adventsgottesdienst. Teil des Gottesdienstes war auch

die Segnung des neuen Mitarbeiters Sören Dibbern und der

ausgebildeten Jugendteamer/innen.

Christmette am 24.12.2016

Am späten Heilig Abend, um 23:00 Uhr,

feierten wir in der Jugendkirche einen

ganz besonders stimmungsvollen Gottesdienst

– die Christmette. Zahlreiche

Gottesdienstbesucher konnten

das Licht von Weihnachten spüren und

eintauchen in eine bewegende Nacht.

Mit einer einzigartigen Verquickung von Judys karibischen

Wurzeln und ihrem Anspruch an modernes Songwriting

entsteht eine Musik, die viele tausend Menschen weltweit

begeistert. Immer wieder wirken dabei Gastmusiker von

den Söhnen Mannheims oder andere bekannte Künstler

mit. Ihre Konzerte haben eine wunderbare Stimmung, die

Grenzen überwindet, Hoffnung weckt und Lebensfreude

schenkt

Das Judy-Bailey-Konzert am Fr. 17.3.2017 um 19.30 Uhr in

unserer Jugendkirche wird sicherlich ein unvergesslich

schönes Erlebnis. Tickets (12,-€ Jugendliche, 14,-€

Erwachsene) können im lokalen VVK gekauft werden.

Tickets im Vorverkauf sichern:

Evangelisches Stadtjugendpfarramt Wiesbaden

Fritz-Kalle-Str. 38-40, Wiesbaden,

Alpha-Buchhandlung

Schwalbacher Str. 6, Wi-Mitte

Buchhandlung Pristaff

Rathausstr. 46, Wi-Biebrich


in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

21

Nacht der Lichter am So. 26. März 2017

Gemeinsam mit der Katholischen Jugendkirche Kana

feiern wir am 26. März 2017 eine Nacht der Lichter in

der Evangelischen Jugendkirche. Getragen von den Taizé-

Gesängen wird gemeinsam gebetet und in Ruhe und

Stille an alle Menschen, um die wir uns sorgen, gedacht.

Beginn ist um 18:00 Uhr.

Osternacht am Sa. 15. April 2017

In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag feiern

wir ab 22:00 Uhr bis kurz nach Mitternacht eine

stimmungsvolle Osternacht. Texte, Gebete, Musik und

kleine Aktionen wechseln sich ab, so dass viel Zeit und

Raum für eigene Gedanken und Gebete bleibt.

An Stationen wird der Weg Jesu in den Tod und wieder

zurück ins Leben nachvollzogen, um dann „back to life“

in den frühen Ostermorgen hinein zu feiern.

Eco-City-Erlebnisausstellung

Vom 12. bis 19. Mai 2017 führen wir zum dritten Mal

zusammen mit der Schulsozialarbeit Wiesbaden die

Mitmach- und Erlebnisausstellung Eco City durch.

An verschiedenen Aktionen können sich Jugendliche aktiv

mit dem eigenen Konsumverhalten in Bezug auf Energie

und Ressourcenverbrauch auseinander setzen. Das

Besondere an der Ausstellung ist, dass die Jugendlichen

nicht nur relevante Infos in jugendgerechter Form

erhalten, sondern an jeder Station aktiv werden können.

So steht im Altarraum der Kirche beispielsweise ein

Trainingsrad mit Voltmeter, das dazu dient, die elektrische

Spannung zu messen. Wie viel Strom kann mit einem Rad

erzeugt werden? An einer anderen Station wird die

Herkunft der Kleider entdeckt…

Die Mitmach-Ausstellung kann auch von

Gemeindegruppen besucht werden. Anmeldungen und

Informationen bei Sören Dibbern,

dibbern@evangelische-jugendkirche.de;

Tel. 0611 / 160 98 15


22

Neues aus dem REGENBOGENLAND

Ein Gottesdienst der besonderen Art.

Am Dienstag zwischen Palmsonntag

und Ostern 2016 waren wir mit

unseren Kindern in der Hauptkirche.

Frau Pfarrerin Strunk hatte die Kirche

für unser Osterspiel bereits vorbereitet.

Zu Beginn zogen wir als jubelndes

Volk, mit Klangstäben und Hosiannasingend,

über bunte Tücher nach

„Jerusalem“. Während des Einzugs

erzählte die Pfarrerin den Anfang der

Ostergeschichte. Wir versammelten

uns um einen kleinen Tisch vor dem

Altarraum, auf dem ein Abendmahl

(Fladenbrot & Traubensaft) vorbereitet

war. Während des Essens herrschte

eine andächtige Stille und Frau

Pfarrerin Strunk setzte die Ostergeschichte

fort. Für die letzte Station

setzten wir uns in einen Kreis vor dem

Altar. Die Mitte war mit einem grünen

Tuch, einem schwarzen Tuch und der

Taufkerze geschmückt. Jedes Kind

hatte eine Kerze vor sich stehen, die

entzündet wurde, als Jesus im Garten

Gethsemane zu Gott betet. Symbolisch

wurden die Kerzen auch wieder

gelöscht, als Jesus gefangen und

verraten wurde. Als Jesus in der

Geschichte starb wurde ein Holzkreuz

in die Mitte gelegt. Die Auferstehung

wurde von den Kindern durch

Blumen und Zweige rund ums Kreuz

symbolisiert. Zum Abschluss haben

wir noch ein Lied gesungen und den

Segen erhalten. Als Erinnerung an

diesen besonderen „Gottesdienst“,

durften die Kinder die Kerzen mit

nach Hause nehmen und jeder bekam

noch ein Ausmalbild vom letzten

Abendmahl.

Wir werden oft in die Hauptkirche

eingeladen und wir genießen es sehr, in

der Kirche Geschichten zu hören, uns

die Orgel anzuschauen, auf die

Empore zu klettern, in die Hinterzimmer

zu schauen und zusammen zu

singen.

Ihnen wünschen wir ein schönes

Osterfest und sonnige Frühlingstage

Das Regenbogenland


Oranier-Gedächtnis-Kindertagesstätte

23

„Wie lang an Tagen es auch sei,

ein Jahr zieht viel zu schnell vorbei.

Im Frühling scheint noch massig Zeit,

der Sommer lebt behaglich breit.

Im Herbst denkt man: nun muss ich bald...

der Winter naht, schon ist`s zu kalt!

Doch sehe ich keinerlei Gefahr:

Es kommt bestimmt ein Neues Jahr!

Mit diesem Gedicht wollen wir Sie,

liebe Gemeindemitglieder, im neuen

Jahr begrüßen.

Geht es uns nicht des Öfteren so, wie es

in diesem kurzen Gedicht beschrieben

ist?

Bis Sie den gedruckten Gemeindespiegel

in den Händen halten, ist das neue

Jahr schon wieder einige Wochen alt.

Jedes Jahr aufs Neue geht man mit

besonders guten Vorsätzen hinein und

merkt viel zu schnell, wie man wieder in

den „alten Trott“ hereingerutscht ist.

Wie beruhigend ist es da,

zu wissen: Es kommt

bestimmt ein neues Jahr!

Auch bei uns hat sich in

den letzten Wochen

einiges ereignet.

Die Erkältungswelle

hatte uns gleich zu Beginn des neuen

Jahres voll im Griff. Die Kinder, Eltern

und auch viele ErzieherInnen hatte es

zum Teil heftigst erwischt und für alle

„Kranken“ ob groß oder klein war

Bettruhe angesagt. An zwei Tagen

waren wir schon sehr verzweifelt und

wussten nicht so genau wie wir die uns

anvertrauten Kinder den Tag über gut

betreuen sollten. In dieser Not unterstützten

uns viele Familien aus unserem

Haus besonders tatkräftig. Somit

konnten wir diese Phase gemeinsam gut

überstehen.

Hierfür an dieser Stelle unseren

herzlichsten Dank!

Auch personell wird sich

im Jahr 2017 einiges

verändern.

Eine unserer liebgewonnenen

Kollegin wird uns

wegen Umzug Ende

Februar verlassen. Wir,

die Kinder, Eltern und das Team sind

sehr traurig darüber, wünschen Ihr aber

alles Glück auf Erden.

Unsere Sprachförderkraft, die uns nun

schon seit fünf Jahren tatkräftig in

unserem Schwerpunkt der Sprachförderung

unterstützt, bekommt im

Sommer ein Baby und fällt leider auch

aus. Natürlich ist es für sie wunderbar

nun ihre Schwangerschaft und neue

Rolle als werdende Mutti zu genießen.

Hierfür wünschen wir Ihr von Herzen

Gottes Segen.

Im Februar steht noch ein größeres

Fest an. Eine Mitarbeiterin wird ihr 10

jähriges Dienstjubiläum in der Oranier-

Kindertagesstätte feiern.

Wir schauen mal was das Jahr sonst

noch so bringt. Wir bleiben gelassen

und zuversichtlich.

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit und

bleiben Sie gesund!

Ihr Oranier-Kindertagesstättenteam


24

Kirche mit Kindern im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

War das vielleicht ein Gewusel im Gemeindezentrum, als

am 23. November 2016 19 Kinder und 14 Erwachsene aus

verschiedenen Stadtteilen Wiesbadens Hand in Hand Teige

ausrollten, Plätzchen ausstachen, verzierten,

anschließend Blech für Blech in den

Backofen wanderte und zu guter Letzt in

die bereitstehenden Kartons geschichtet

wurden! Insgesamt 19 kg Plätzchen hatten

wir für die Besucher der Teestube des

Diakonischen Werkes gebacken. In einem

Brief dankt Herr Röhrig allen mit folgenden

Worten: „Vielen herzlichen Dank für Ihre

mittlerweile schon traditionelle Sachspende

in Form von weihnachtlichen Keksen zugunsten der

Besucher der Teestube des Diakonischen Werkes.“

Nächster Kleinkindgottesdienst

Samstag, 11. März um 10:00 Uhr

mit anschließendem Frühstück

Kindergottesdienste

Sonntag, 30. April

Sonntag, 21. Mai

immer um 10:00 Uhr

Bereits vor den Herbstferien 2016 fand das erste Treffen aller

interessierten Mitspieler für unser Krippenspiel an Heilig Abend

im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum statt. Mitte November

ging's dann mit den Proben los. Es begann für alle eine aufregende

Zeit. - Galt es doch die unterschiedlichen Interessen, Wünsche

und Altersunterschiede zu berücksichtigen.

Und dann, endlich, der ersehnte Tag! Heilig Abend, 16:00 Uhr:

Eingerahmt in einen Gottesdienst, gestaltet von Prädikantin

Schulz, musikalisch begleitet von Schwester Gabriel an der Orgel

und vielen weiteren ehrenamtlich Mitwirkenden fieberten alle auf

das Krippenspiel zu. Angelehnt an die Weihnachtsgeschichte

berichtete eine Maus von den Ereignissen in Bethlehem. Spiel- und

textsicher führten Hirtinnen und Hirte, viele Engel, Maria und

Josef ein großartiges Krippenspiel auf. Ganz herzlichen Dank allen

Mitwirkenden unseres Krippenspiels und Familiengottesdienstes

für die wunderbare Zusammenarbeit!

Dank allen Mitwirkenden unseres Krippenspiels und Familiengottesdienstes

KinderKirchenTag 2017

Wir laden alle Kinder ab vier Jahren herzlich ein,

gemeinsam Gottesdienst zu feiern und anschließend

einen Tag mit Spielen und vielen kreativen Aktivitäten

rund um die Schatzkiste Bibel zu erleben. Gerne

können auch Familien mitkommen.

Sonntag, 26. März

10:30-14:30 Uhr

Ev. Thomasgemeinde

Richard-Wagner-Str. 88

Teilnehmerbeitrag: 5,- €.

Weitere Informationen und Anmeldung:

Gemeindebüro der Ev. Hoffnungsgemeinde

T:. 603959 und

Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum, T.: 603832

Annette Moheit-von Krosigk


25

Text/Illustrationen: Christian Badel

Warum gibt es eigentlich Ostern?

das Osterfest

Der Termin für

ändert sich jedes Jahr.

Er hat etwas mit dem Mond zu tun. Der Ostersonntag

ist nämlich immer der erste Sonntag nach dem

ersten Vollmond im Frühling. Vierzig Tage davor

ist Aschermittwoch, mit ihm endet die

Faschingszeit und die Fastenzeit beginnt, die bis

Ostern dauert. Zu Ostern feiern die Christen

der Hase

Was hat

eigentlich mit diesen bunten Eiern zu tun? Die wenigsten wissen

auch, woher dieser Osterbrauch stammt. Die Verbindung zwischen Ostern, Osterhase

und Eiern kann auf ganz verschiedene Arten erklärt werden: Einmal kommt der Hase

im Frühjahr manchmal zur Futtersuche in die Dörfer und Gärten. Wegen dieses

ungewöhnlichen Verhaltens, sich in Menschennähe aufzuhalten, wurde ihm möglicherweise

früher auch das Ablegen der besonderen Eier angedichtet. Doch auch ohne Eier

ist der Hase als Symbol von Fruchtbarkeit und Frühling lange überliefert. Die Fruchtbarkeitsgöttin

Ostera wurde einst zusammen mit einem Hasen dargestellt.

die Auferstehung von Jesus Christus. Vom Tag der

Kreuzigung, am Karfreitag, bis zur Auferstehung am

Ostersonntag und Ostermontag geht das Osterfest.

Das Wort „Ostern“ ist allerdings noch älter und geht

wahrscheinlich zurück auf eine germanische

Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin namens Ostera,

die damals auch mit einem Fest gefeiert wurde.

an Palmsonntag,

Am Sonntag vor Ostern,

ist es Tradition, Palmwedel zu verschenken. Da hier in

Deutschland keine Palmen wachsen, ersetzt man diese durch alle möglichen anderen Zweige. Es werden

Buchsbaum-, Birken-, Weide-, Haselnuss-, sogar Stachelbeer- oder Wacholderbeerzweiglein

dazu genommen. Die grünen Zweige sollen ursprünglich daran erinnern, wie Jesus in

Jerusalem einzog und die Leute ihn mit Palmzweigen empfingen, die sie auf den Weg legten,

um ihn zu ehren.

BITTESCHÖN

HIER EINIGE MALVORLAGEN

UND IDEEN ZUM OSTEREIERBEMALEN!


26

Trauer und Freude

Beerdigungen

Taufen

Friedrich Döhring,

Heinz Wüst,

Anneliese Piel, geb. Wagner,

Alwinde Liske, geb. Lange,

Elfriede Kober, geb. Habath,

Sabrina Tutschner, geb. Siegfried,

Hildegard Kohnert,

Sascha Belz,

Hedwig Grützner,

Anitarose Birk, geb. Morcinietz

Wolfgang Dierkes

Klaus-Dieter Geis

Karl Breidenbach

Sonja Wienzek, geb. Job

Bärbel Kaatz, geb. Bock

95 Jahre

78 Jahre

79 Jahre

87 Jahre

84 Jahre

32 Jahre

94 Jahre

46 Jahre

84 Jahre

64 Jahre

82 Jahre

69 Jahre

91 Jahre

59 Jahre

67 Jahre

Ziali Mojataba

David Becker

Emelie Mernberger

Leeann Schwarz

am 27. November

am 12. Februar

am 12.Februar


Kontakte

Adressen

Kindertagesstätten

Impressum

27

Ev. Hoffnungsgemeinde Wiesbaden-Biebrich,

Zentrales Gemeindebüro

Elise-Kirchner-Str. 15 (westlicher Eingang)

65203 Wiesbaden

Gemeindesekretärinnen: Kathrin Waschke, Ulrike Scherer

Tel.: 0611 603959,

E-Mail: ev.hoffnungsgemeinde.wiesbaden-biebrich@ekhn-net.de

Internet: www.hauptkirche-biebrich.de

Küster: Günter Becker Tel.: 0611-6010951

Hausmeister: Wilfried Krems

Pfarrstelle I: Pfarrerin Claudia Strunk, Tel.: 0611 65818

E-Mail: claudia_strunk@gmx.net

Pfarrstelle II : Pfarrer Martin Fromme,Tel.: 0611-467365

E-Mail: martin-fromme@web.de

Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Albert-Schweitzer-Allee 44, 65203 Wiesbaden

Büro Gerhild Röder: Tel.: 0611 603832

Hausmeister: Yacoub Malki

Gemeindebüro dienstags von 9.30 - 12.30 Uhr

as-gemeindezentrum@t-online.de

Ev. Kindertagesstätte Regenbogenland

Elise-Kirchner-Straße 15 (östlicher Eingang)

65203 Wiesbaden

Leitung: Heike Theis

Tel.: 0611 62342

ev.kita-regenbogenland.wiesbaden@ekhn-net.de

Kinder-Gottesdienste und Kinderstunden im

Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Mitarbeiterin im gemeindepädagogischen Dienst:

Frau Moheit-von Krosigk

Spendenkonto Wiesbadener Volksbank, BLZ: 510 900 00

IBAN: DE84 5109 0000 0036 0080 08

BIC: WIBADE5W

Ev. Oranier-Gedächtnis-Gemeinde

Lutherstraße 4 a

65203 Wiesbaden, Büro Frau Fäth: 0611 66881

dienstags 13-17, Mi. 08-11,Do, 13-17, Fr. 08-11.00 Uhr

Küsterin: Frau Münzinger

Pfarrer Martin Roggenkämper

Bunsenstr. 23

65203 Wiesbaden

0611 600740 E-Mail: martin@roggenkämper.eu

Internet: www.oranierkirche.de

E-Mail: oraniergemeinde@gmx.de

Spendenkonto: IBAN: DE11 5109 0000 0022 9820 28

BIC: WIBADE5W

Kirchenmusik

Kontakt und Kartenvorverkauf: Thomas Schermuly

(Organist und Chorleiter)

0611 601806; E-Mail: oraniermusik@gmx.de

Oranier-Kita. Das Haus der kleinen und großen Leute

Lutherstraße 4

65203 Wiesbaden

Tel.: 0611 694142

Internet: www.oranier-kita.de

E-Mail: mail@oranier-kita.de

Leitung: Karin Falkenbach, telefonische Mitteilungen in der

Zeit von 07.30 Uhr - 09.00 Uhr

Impressum

Herausgeber: Evangelische Hoffnungsgemeinde und

Oranier-Gedächtnis-Kirchengemeinde,

65203 Wiesbaden

Redaktion: Claudia Strunk, Dr. Ernst-Georg Gäde,

Peter-Michael Glöckler, Anton Klipp

Anschrift der Redaktion: (ViSdP) Otto Wenninger,

Malmedyer Str. 2, 65203 Wiesbaden

( 0611 694190, E-Mail: ottowenninger@online.de

Layout: Otto Wenninger

Druck: LEO-DRUCK GmbH, 78333 Stockach,

Robert-Koch-Str. 6, ( 07771 93960

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Redaktionsschluss: Für die nächste Ausgabe ist am

30. April 2017

Spendenkonto: Wiesbadener Volksbank,

IBAN: DE56 5109 0000 0030 0175 01;

BIC: WIBADE5W

Verwendungszweck: Gemeindebrief

Rechte der Bilder u. Grafiken wenn nicht anders angegeben,

bei den Kirchengemeinden, oder

Evangelisches Dekanat Wiesbaden.

Diese Broschüre ist auf Bilderdruckpapier mit FSC-Siegel gedruckt


Unter dem Kreuz

Als Jesus stirbt, so erzählt das

Johannesevangelium, sieht er unter dem

Kreuz seine Mutter und den liebsten seiner

Jünger stehen. Und er überträgt den beiden

Verantwortung füreinander: „Frau, siehe,

dein Sohn!“, sagt er zu seiner Mutter und zu

dem Jünger: „Siehe, deine Mutter!“

Jesus schafft neue Zugehörigkeiten, eine

andere Form der Familie. Er verbindet uns

miteinander: Ihr Menschen sollt einander

nicht egal sein. Ihr sollt in schweren Zeiten

füreinander da sein und einander tragen.

Damit niemand in seinem Unglück allein

bleibt.

Tina Willms

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