Gemeindebrief_Juni_17_ONLINE

p.baack

Man muss Gott mehr gehorchen

als den Menschen.

Apostelgeschichte 5, 29


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ERmutigER

Hes. 36,26

Gott spricht: „Ich schenke euch ein neues

Herz und lege einen neuen Geist in euch“

Warum ist „Pfingsten“ eigentlich so wichtig?

Macht es einen Unterschied, ob man

Pfingsten „persönlich erlebt“ hat oder

nicht? Die Jahreslosung macht uns auf

Gottes großes Geschenk aufmerksam. Und

das hat es ganz entscheidend mit

“Pfingsten“ zu tun!

Paulus schreibt dazu im 1. Korintherbrief:

„Wir aber haben nicht den Geist der Welt

empfangen, sondern den Geist, der aus

Gott ist, damit wir die kennen,

die uns von Gott geschenkt sind.

(1. Kor. 2,12)

„Wes Geistes Kind bist du eigentlich?“ Eine

Frage, die sich immer öfter lohnt, gestellt

zu werden! Täglich begegnen uns unzählbar

viele Meinungen und Einstellungen.

Ob getwittert, gechattet oder sonst wie

verbreitet – nicht alles ist es wert gehört

und schon gar nicht, beherzigt zu werden.

Wenn der Apostel hier betont, was wir als

Jesus-Nachfolger, nicht empfangen haben,

dann macht er damit deutlich: Es gibt ein

„drinnen“ und ein „draußen“.

Bei aller gelebten Toleranz und Friedfertigkeit

bleibt es dennoch so: Menschen, die

Jesus Christus nachfolgen unterscheiden

sich von denen, die das nicht tun. Dabei

geht es nicht um moralischen Maßstäbe

wie „besser“ oder „verantwortungsvoller“

oder „menschlicher“ – nein! Es geht um

die Frage: Wes Geistes Kind bist du?

Jesus selbst sagt es seinen Freunden: „Ich

sende euch den Geist, den die Welt nicht

empfangen kann!“ Und so werden zu

Pfingsten nur jene „wiedergeboren“ und

„mit dem Geist getauft“, die umkehren

und fortan mit Jesus leben. Die sich persönlich

– „mit Haut und Haaren“ – ganz

dem Herrn Jesus Christus zur Verfügung

stellen und im Horizont seines kommenden

Reiches leben wollen. Ihnen gilt die

Gnade – eben keine „billige Gnade“, die

die Sünde rechtfertigt, sondern den Sünder

– durch das Opfer Jesus Christi.

Und obwohl der Heilige Geist ausgegossen

ist „über alles Fleisch“ (Joel 3) - gemeint

ist über die ganze Menschheit – bleibt es

doch jenen verschlossen, die die rettende

Gnade Gottes in Jesus Christus ablehnen.

Ihnen gilt weiterhin die frohe Botschaft

und die „ausgestreckte Hand Gottes zur

Versöhnung“ (2.Kor. 5,20), aber noch haben

sie nicht empfangen …

„Wir aber …“ betont der Apostel Paulus.

„Wir haben empfangen … den Geist der

aus Gott ist!“ Und damit sind uns alle Segnungen

der himmlischen Welt in Christus

zuteil geworden (Eph. 1,3) – als da sind:

Erwählung, Vergebung, Versöhnung mit

Gott, Gaben des Geistes, Heiligung, Erlösung,

Gemeinschaft mit Gott, Nähe Gottes

in Anfechtungen, ewiges Leben … alles „in

Christus“.

Und mehr noch: „Denn wir sind Gottes

Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus

neu geschaffen, damit wir zu guten Taten

fähig sind, wie er es für unser Leben

schon immer vorgesehen hat.“ … da uns

seine göttliche Kraft alles gibt, was wir

brauchen, um ein Leben zu führen, über

das sich Gott freut. Er hat uns durch seine

Herrlichkeit und Güte berufen! Und durch

dieselbe mächtige Kraft hat er uns seine

3

(Fortsetzung auf Seite 4)


kostbaren und größten Zusagen geschenkt.

Er hat versprochen, dass ihr Anteil

an seiner göttlichen Natur haben werdet

…“ (Eph. 2,10 und 2.Petr. 1,3-4)

Mit diesen Segnungen ausgestattet ist es

unmöglich, einander zu bevormunden und

sich nicht mitzufreuen an der Berufung

und Erwählung des anderen, die uns durch

den Geist geoffenbart wird.

Lasst uns dieser Berufung würdig leben,

indem wir einander ermutigen, es dem

anderen ermöglichen, seine persönliche

Berufung von Gott zu finden und zu entfalten.

Als Gemeinde werden wir durch Schulung

und Anleitung, geistlichem Wachstum

und gemeinsame Nachfolge einander ermächtigen,

die Werke zu tun, die ER schon

für uns vorbereitet hat.

Und wir glauben IHM, der sagt: „Wer an

mich glaubt wird die Werke auch tun, die

ich tue und wird größere als diese

tun.“ (Joh. 14,12)

Noch einmal setzt der Apostel Paulus an,

das Evangelium zu unterstreichen. Seinem

Mitarbeiter und „Sohn im Glauben“,

Timotheus, bekräftigt er: „Gott hat uns

nicht gegeben den Geist der Verzagtheit“

(oder: der Furchtsamkeit) – das wäre

ein religiöser, gesetzlicher, auf die Einhaltung

von Buchstaben und Satzungen ausgerichteter,

seelischer Frömmigkeitsstil –

„sondern den Geist der Kraft und der Liebe

und der Besonnenheit.“ (2.Tim. 1,7)

Gott selbst begegnet uns als ERmutiger –

durch den Geist der Liebe Gottes, die in

unsere Herzen ausgegossen ist (Röm. 5,5);

Gott begegnet uns als ERmöglicher – der

Geist der Kraft(wirkungen) lebt in uns! Gott

begegnet uns als ERmächtiger – durch die

Gaben und Früchte des Heiligen Geistes,

die in und durch uns sichtbar werden und

Jesus verherrlichen. So lasst es uns IHM

nachtun. Uns gegenseitig zu ermutigen,

Berufungsfindung und ausleben zu ermöglichen

und uns von IHM ermächtigen zu

lassen. Eine Atmosphäre in der Gemeinde,

die das wiederspiegelt, macht es allen

leicht, Jesus Christus in unserer Mitte zu

erleben und nachzufolgen. Also: Das persönlich

erlebte Pfingsten macht den Unterschied!

In diesem Sinne ein reich gesegnetes

Pfingstfest!

Bernd Niemeier

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Jesus Christus persönlich Kennenlernen

Bernd Niemeier

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Sonntag

10:00 Uhr Gottesdienst

10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst (1. Sonntag im Monat)

Im Anschluss

Segnungsdienst

Gemütliches Kaffeetrinken

Sonntagsschule / Kinderstunde

Redaktionsschluss (vorletzter Sonntag im Monat)

Montag

19:30 Uhr Männerkreis (nach Absprache!)

Dienstag

18:30 Uhr Treffen der Gemeindeleitung (nach Absprache!)

Mittwoch

09:00 Uhr Frauenfrühstückstreffen (nach Absprache!)

16:00 Uhr Bibel-Pilze (14-tgg - nicht in den Schulferien)

18:30 Uhr

Gebetskreis (14-tgg)

19:30 Uhr Treffpunkt: Bibel

Donnerstag

09:30 Uhr Seniorenfrühstück (3. Donnerstag im Monat)

15:00 Uhr

Frauengruppe (2. und 4. Donnerstag im Monat)

Freitag

Regelmäßige Termine

18:00 Uhr Teenykreis

19:30 Uhr

Hauskreis (alle 3 Wochen nach Absprache!)

Gottesdienste

Datum/Uhrzeit Moderation Predigt

04.06.2017/10:00 Uhr Michael Hofmeister Pastor Bernd Niemeier

11.06.2017/10:00 Uhr Dietmar Berghaus Pastor Bernd Niemeier

18.06.2017/10:00 Uhr Sarah Niedermeier Pastor Bernd Niemeier

25.06.2017/10:00 Uhr Tanja Winschel Pastor Bernd Niemeier

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„Dein Reich komme“ - Gebetsanliegen

Liebe Geschwister Niemeier, Schalom!

Vielen herzlichen Dank für Ihre Anteilnahme

und dass Sie uns in dieser schwierigen

Zeit begleiten; das ist sehr wertvoll für

uns! Es tut uns wirklich gut zu wissen, dass

wir den schwierigen Weg mit unseren Geschwistern

teilen dürfen. Dafür danken wir

vor allem dem Herrn, der aus uns eine

Familie geschaffen hat.

Unsere Tochter Esja befindet sich zur Zeit

mitten in der Chemotherapie. Es ist

schmerzvoll zu sehen, wie sie leiden muss.

Doch dieses Leiden spiegelt sich wieder in

den Fragen, die sie uns stellt: „Warum gibt

es Leid in der Welt?

Warum leiden einige, doch die anderen

nicht?“ usw. Diese Fragen erlauben mir,

zusammen mit Esja in der Bibel nachzuschauen

und die Tiefe Gottes zu erkennen.

Diese Erkenntnis macht viel mehr aus als

jegliche psychologische Betreuung, die das

Krankenhaus uns anbietet.

Die Ärzte bewundern Esja, wie sie die

Schwierigkeiten, die mit der Chemo verbunden

sind, standhaft erträgt. Esjas Arzt

ist ein weltbekannter Onkologe deutscher

Herkunft, Dr. David Walterhouse, der

scheinbar atheistisch ist. Obwohl seine

Familie schon seit Generationen in den

USA lebt, spricht er gerne Deutsch.

Vor kurzem während der Gesprächsstunde

gab er zu, dass er auch gerne Deutsch

liest, wenn eine Möglichkeit zur Verfügung

steht. Zum nächsten Treffen brachte ich

ihm eine der letzten Ausgaben von Kol

Hesed mit und schenkte sie ihm. Er versprach

mir, die Zeitschrift zu lesen.

Beten Sie bitte auch für die Errettung dieses

Arztes! Auch unser ruhiges Verhalten

überrascht die Psychologen, die uns im

Krankenhaus besuchen. „Wir haben eine

Hilfe von Jesus“, sagen wir immer. Nun

laden sie uns zu Elterntreffen ein, um da

Eltern zu finden, die vielleicht unsere Hilfe

brauchen könnten. Beten Sie bitte dafür,

dass der Herr uns auch im Krankenhaus für

Seine Zwecke verwenden kann!

Meine Frau Elena fühlt sich wesentlich

besser, kann bereits mit dem Auto fahren,

doch die Schmerzen sind immer noch da.

Bald muss sie mit der Physiotherapie anfangen.

Sie ist auch auf Ihre Gebete angewiesen!

Mein Dienst geht weiter. Wir haben ein

schönes Passah- und Bar Mizvah-Fest hinter

uns. Es gab neue Gesichter in der Gemeinde

und wunderbare Gespräche mit

Ungläubigen. Die Schwierigkeiten, die wir

gerade haben, machen uns stärker.

Dafür danken wir unserem Herrn Jeschua!

Nochmals vielen herzlichen Dank für Ihre

Freundschaft!

Ihr jüdischer Missionar

Kirill Swiderski

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Gemeinde-Kalender

1 Do

2 Fr 18:00 Uhr Teenykreis

3 Sa

4 So 10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst - anschließend Gemeindekaffee-

Kinderstunde

-Pringssonntag-

5 Mo -Pfingstmontag- 23.W.

6 Di

7 Mi 16:00 Uhr

19:30 Uhr

Bibel-Pilze

Treffpunkt: Bibel

8 Do 15:00 Uhr Frauengruppe

9 Fr 18:00 Uhr

19:30 Uhr

Teenykreis

Hauskreis

10 Sa

11 So 10:00 Uhr Gottesdienst - anschließend Gemeindekaffee-

Kinderstunde

12 Mo 24.W.

13 Di 18:30 Uhr Treffen der Gemeindeleitung

14 Mi 18:30 Uhr

19:30 Uhr

Gebetskreis

Treffpunkt: Bibel

15 Do -Frohnleichnam-

16 Fr 18:00 Uhr Teenykreis

17 Sa

18 So 10:00 Uhr Gottesdienst - anschließend Gemeindekaffee-

Kinderstunde

-Redaktionsschluss Juli+August-

19 Mo 25.W.

20 Di -Weltflüchtlingstag-

21 Mi 16:00 Uhr Bibel-Pilze

19:30 Uhr Treffpunkt: Bibel

-Sommeranfang-

22 Do 15:00 Uhr Frauengruppe

23 Fr 18:00 Uhr Teenykreis

24 Sa

25 So 10:00 Uhr Gottesdienst - anschließend Gemeindekaffee-

Kinderstunde

26 Mo 26.W.

27 Di

28 Mi 18:30 Uhr

19:30 Uhr

Gebetskreis

Treffpunkt: Bibel

29 Do

30 Fr 18:00 Uhr

19:30 Uhr

Teenykreis

Hauskreis

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Gemeinde-ER-leben

Gebetskette „7-14“

Freitags in unser ganz besonderer Gebetstag! Wir beten für die Anliegen unsrer Gemeinde

– ganz besonders aber für unsre alten und kranken Geschwister. Jeder ist herzlich

eingeladen, mitzubeten! Und das ist ganz einfach: Jeder betet zu der Zeit und an

dem Ort, wo sie oder er sich am Besten für eine halbe Stunde daran beteiligen kann. So

bringen wir gemeinsam unsre Anliegen vor den „Thron der Gnade“. Bitte tragt euch in

die am Büchertisch ausliegende Liste ein (soweit noch nicht geschehen). Die aktuellen

Gebetsinfos gibt’s per Email (aktueller) oder jeweils nach dem Abendmahlsgottesdienst

(1. So. im Monat).

Gebetsanliegen (besonders unsere Kranken) bitte dem Pastor mitteilen.

Frauenstunde

Am 08.06. um 15:00 Uhr treffen wir uns zu einem Quiznachmittag mit Hildegard.

Thema: Wer weiß denn sowas? Für den 22.06. um 15:00 Uhr ist ein Wunschliedersingen

geplant. "Sing mit mir ein Halleluja".

Vorschau: Das traditionelle Erdbeerfest mit den Schwestern aus Lünen ist für den

13.07. vorgesehen. Zu allen Frauenstunden gilt immer eine herzliche Einladung.

Treffpunkt: Bibel

Wir treffen uns jeweils Mittwochs um 19:30 Uhr zum gemeinsamen Bibellesen mit anschließendem

Gespräch und einer besonderen Zeit für Gebet und Fürbitte. Der Römerbrief

des Apostels Paulus ist uns Grundlage und Inspiration für unseren Austausch.

Lasst uns gemeinsam „geistlich wachsen“ und tiefere Zuversicht und Glauben gewinnen

durch das Studieren des Wortes Gottes. Jeder ist wichtig und herzlich willkommen!

Seniorenfrühstück

Das Seniorenfrühstück am 15.06. fällt aus. Wir machen 1mal Sommerpause und sind

aber am 20.07. in alter Frische wieder an Bord.

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Kinderstunde aktuell

und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und

fingen an zu predigen in andern Sprachen

Aus Apostelgeschichte 2, 2-3

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Jesus sagt:

„Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir

kommt, den wird nicht hungern; und wer an

mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten“

Joh. 6,35

Wir sind evangelisch,

weil das Evangelium, die gute Nachricht der Bibel von

der Liebe Gottes in Jesus Christus Grundlage des Glaubens

und Inhalt der Verkündigung ist.

Wir sind freikirchlich,

weil wir den Standpunkt vertreten: Der Glaube befähigt

jeden persönlich zu einer freien Entscheidung, Jesus

Christus als seinen Herrn zu bekennen und sich freiwillig

einer Gemeinde von Glaubenden anzuschließen. Die

Gemeinde ihrerseits aber soll frei sein von Einflüssen,

die dem Wesen der Gemeinde Jesu Christi fremd sind.

Sie soll z.B. unabhängig sein vom Staat und seinen

Organen.

Wir sind Gemeinde:

Erwachsene, Jugendliche, Kinder, Arbeitnehmer und

Impressum

Arbeitgeber, Studenten, Hausfrauen und Rentner,

Verheiratete und Singles – auf den ersten Blick stellt

unsere Gemeinde eine gemischte Gruppe dar. Was uns

verbindet und vereint, ist der persönliche Glaube an

Jesus Christus. Darüber hinaus sind wir verbunden mit

vielen anderen Gemeinden und Kirchen weltweit.

Wir gehören dem Bund Evangelisch Freikirchlicher

Gemeinden (K.d.ö.R.) an:

Ca. 82.000 Mitglieder versammeln sich in rund 900

Gemeinden, die in Deutschland ihrem Ursprung nach

zum Teil Baptisten- und zum Teil Brüdergemeinden

sind. Mit weltweit ca. 40 Millionen Mitgliedern gehören

wir zur zweitgrößten protestantischen Kirche. Mit

unserem Bund sind wir auch Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft

christlicher Kirchen in Deutschland (ACK).

Evangelisch-Freikirchliche

Gemeinde Bockum-Hövel

Zechenbahnweg 6

59075 Hamm

Im Internet unter: http://www.efg-hamm.de

Pastor:

Bernd Niemeier

Zechenbahnweg 6a

59075 Hamm

Telefon: 02381/ 788989

Mail: berndniem@t-online.de

Gemeindeleiter:

Michael Hofmeister

Merschstr. 5

59065 Hamm

Telefon: 0163/ 7276720

Mail: m.hofmeister@efg-hamm.de

Kastellan:

S. und F. Kassner

Zechenbahnweg 6

59075 Hamm

Telefon: 02381/ 71601

Bankverbindung:

Sparkasse Hamm

IBAN: DE58410500950044001915

BIC: WELADED1HAM

Bilder:

Peter Baack

www.gemeindebrief.de

www.kids-web.org

www.pixabay.com

Redaktion:

Peter Baack

Fax: 02381/ 9954617

Mail: gemeindebrief@efg-hamm.de

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