Tassilo, Ausgabe November/Dezember 2017 - Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

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Ausgabe 15

November / Dezember 2017

®

Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

Eine Produktion von

Titelbild: ETIEN, fotolia.com

Tutzing, Starnberger See

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Figuren mit Charakter

Jörg Dreschers Puppensammlung

Auf der Roten Couch

Schwester Angela Kirchensteiner

Ausführliche Übersicht in dieser Ausgabe:

Weihnachtliche iche Märkte

im Tassiloland


E

L ...

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Auf in eine stade Zeit

Das Bewusstsein für Naturprodukte

steigt. Auch im

Tassiloland springen

immer mehr Gewerbetreibende

auf die

Bio-Schiene auf. Darauf

längst eine feste

Größe ist Michael

Schwarzmaier. Der

Bäckermeister produziert

seit seinem

19. Lebensjahr Brote

und Brezen ohne chemische

Zusatzstoffe, legt obendrein größten Wert auf

eine CO 2 -neutrale Herstellung. Eine Lebenseinstellung,

sagt er. Einziger Nachteil: Seine Ware ist nicht

ganz so lange haltbar wie konventionell hergestellte.

Ein Problem für den Verbraucher? An dieser Stelle

kommt ein weiterer Naturliebhaber ins Spiel. Ludwig

Pröbstl, 80, leidenschaftlicher Schalendrechsler

und kein bisschen müde. Er entwickelt neuerdings

Brotkisten, in denen Backware wesentlich länger

haltbar ist als in Plastiktüten oder Kunststoffboxen.

Das Geheiminis dieser Längerlebigkeit basiert auf

fundierter Wissenschaft, erarbeitet an der Salzburger

Universität.

Eine Uni dieser Größenordnung sucht man im Tassiloland

vergeblich. Was jedoch nicht automatisch

heißt, dass hier in der Region nicht geforscht wird.

In Iffeldorf beispielsweise arbeiten seit Jahren engagierte

Studenten und Professoren am sogenannten

Quell des Lebens. Wir haben die „Limnologen von

den Osterseen“ besucht.

Fleißig getüftelt und gebastelt wird auch bei Maker-

Lab in Murnau, einem Verein, der topausgestatte

Werkstätten Künstlern und Handwerkern „zum

Selbermachen“ zur Verfügung stellt – ein geniales

Projekt, das wir in dieser Ausgabe näher vorstellen.

Ähnlich spannenden Einblick gewährte uns Jörg Drescher.

Der Peißenberger besitzt die größte Stabpuppensammlung

Deutschlands – und hat uns erklärt,

wie er diese prachtvollen Figuren wieder zum Leben

erwecken möchte.

Ein Erwachen findet aktuell auch in der CSU statt.

Wir haben uns Heimat- und Finanzminister Markus

Söder im Rahmen der Oberland-Ausstellung in Weilheim

für ein Kurzinterview geschnappt, und ihn so

kurz nach der Bundestagswahl nicht nur nach der

ORLA-Bedeutung gefragt.

Prominente Besucher begrüßt Michael Teubig in

aller Regelmäßigkeit. Wir haben vom Betreiber des

Tutzinger Kurtheaters erfahren, wer in seiner Kultkinostube

moderne Kassenschlager wie „Fack ju

Göhte“ schaut – witzige Anekdote inklusive. Weniger

lustig sind dagegen Erlebnisse von Einsatzkräften.

Experten haben uns erklärt, welche Möglichkeiten

Polizisten, Feuerwehrmänner und Rettungssanitäter

haben, ihre zum Teil traumatischen Erlebnisse

schneller und besser zu verarbeiten.

Eine Expertin im Umgang mit schlimmen Schicksalen

ist auch Angela Kirchensteiner, die wir zwischen

Hospizbüro und Klostermauer zum großen Interview

auf die Rote Couch gebeten haben. Dabei auffallend

war eine äußerst starke Ruhe und Zufriedenheit, die

die 64-jährige Benediktinerschwester ausstrahlt.

Passend dazu leiten wir in dieser November/Dezember-Ausgabe

mit Marktübersicht, Weihnachtsrezept

und Krippengeschichte die stade Zeit ein. Gepaart

mit reichlich Schnee, aber ohne Lawinenunglück –

das zumindest wünscht Ihnen, liebe Leser

Ihr Johannes Schelle

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Die einzigartige

Puppensammlung von

Jörg Drescher

Seite 6

Gut gerüstet in die „weiße

Gefahr“ — die Bedeutung

von Lawinenkursen

Seite 9

Schwester Angela

Kirchensteiner im Interview

auf der Roten Couch

Seite 16

Die Kraft von Kristallen:

Michael Passer und sein

abgedrehtes Hobby

Seite 20

Jäger, Sammler, Profi:

Rechte und Pflichten

hiesiger Waffenbesitzer

Seite 30

Ein Model mit Zukunft:

Das „CarSharing“ im

Pfaffenwinkel

Seite 34

Jung trifft auf alt: Vorschau

auf die Iffeldorfer

Meisterkonzerte 2018

Seite 36

Die Leonhardifahrt in

Froschhausen — ein Stück

ehrliche Tradition

Seite 38

Wissenschaft in dörflichem

Umfeld: die Limnologische

Station Iffeldorf

Seite 40

Das „MakerLab“ in Murnau,

eine Hightechwerkstatt für

Jedermann

Seite 42

Markus Söder zu Gast auf

der Oberland-Ausstellung

und der Roten Couch

Seite 52

Eine Übersicht der

weihnachtlichen Märkte

im Tassiloland

Seite 58

Barbarie-Entenbrust auf

Orangenpfeffersoße — unser

Weihnachtsmenü-Tipp

Seite 61

Jahresendspurt!

Veranstaltungen im November

und Dezember

















november / dezember 2017 | 3


Einzigartige Sammlung von Jörg Drescher

„Die Puppen wieder

zum Leben erwecken“

„Bimboline“ kann

die Trompete ansetzen

und ihre Augen aufund

zumachen.

Peißenberg | Über den exakten

Wert seiner Puppen möchte Jörg

Drescher gar nicht erst sprechen.

Allein deshalb, „weil es wenig

Sinn macht, da es deutschlandweit

keine vergleichbaren Exemplare

gibt“. Mehr als 500 Stabpuppen

besitzt der 74-Jährige, der bis 1996

noch selbst mit seinen Eltern und

der familieneigenen Bühne durch

Deutschland getourt ist, um in

Schulen, Theatern sowie TV-Studios

die Puppen tanzen, dirigieren,

fliegen und sprechen zu lassen.

Doch so einzigartig und beliebt

diese Aufführungen auch waren –

der Verdienst bei drei bis vier Auftritten

pro Woche war dem gebürtigen

Berliner dann doch zu wenig,

um damit seine fünfköpfige Familie

zu ernähren. So war Jörg Drescher

bereits Ende der 1960er mehr oder

weniger gezwungen, seine Leidenschaft

„aus privaten Gründen“

hauptberuflich an den Nagel zu

hängen. Er lernte Drogist. „Das war

damals keine leichte Entscheidung,

da es mir immer wahnsinnig viel

Spaß gemacht hat“, sagt er rückblickend.

Inzwischen sind auch seit

der allerletzten nebenberuflichen

Aufführung 21 Jahre vergangen.

Und die Puppen hängen noch immer.

Ein Großteil in Kaufbeuren, im

größten Puppenmuseum Deutschlands,

ein kleinerer im Foyer des

Weilheimer Stadttheaters. Der Rest

seiner rund 60 Zentimeter großen

Stabpuppen mit Innenführung ist

jedoch nicht für die Öffentlichkeit

zu bestaunen. Er wird in seinem

ruhig gelegenen Wohnhaus nahe

der Ammer in Peißenberg aufbewahrt.

Und auch zum Einsatz

kommen nur noch wenige seiner

prachtvollen Figuren, und das selten.

„Für ein paar private Auftritte,

ansonsten machen wir nichts

mehr“, sagt Jörg Drescher, der zum

Beispiel für 50 Jahre Weilheimer

Schlaraffen die Puppen nochmals

im Weilheimer Stadttheater aufführte.

In Zukunft aber möchte

er sich wieder intensiver um das

Puppenspiel kümmern. Sein Traum

wäre eine Interessensgemeinschaft

für Puppenspielerei, Räumlichkeit

für Museum, Bühne und Tribüne

inklusive. „Am besten in Weilheim,

weil wir dort mit unseren damaligen

Weilheimer Puppenspielen am

Tiefsten verwurzelt sind.“

Bildungsauftrag der

Regierung

Angefangen hat die Puppenspielerei

im Hause Drescher unmittelbar

nach dem Zweiten Weltkrieg.

Jörgs Vater Karl-Heinz Drescher,

gelernter Bildhauer, Künstler und

Visionär, baut Puppen, Bühne und

Bühnenbilder. Jörgs Mutter Hildegard

zieht voll mit, näht unter

anderem die Puppenkostüme. Die

allererste Aufführung des Ehepaars

findet am 8. Dezember 1948 im

Lidl-Saal in Rottach-Egern statt, wo

das damals noch junge Paar aus

Berlin hingezogen war. Das Stück

heißt „Kasperls Abenteuer am

Weihnachtsabend“. Und es kommt

ebenso blendend beim Publikum

an wie Dreschers Idee, mit seinen

Puppen, Stücken und seiner gut

verstaubaren Bühne von Ort zu Ort

zu ziehen. Fortan leben Jörg Dreschers

Eltern ihren Traum vom mobilen

Puppenspiel, erhalten schon

bald eine Genehmigung von der

Regierung von Oberbayern, auch

an Schulen auftreten zu dürfen.

Dabei geht es den Dreschers nicht

nur um humorvolle Unterhaltung.

Auch gesellschaftskritische Themen

wie Tier- und Naturschutz – zum

Beispiel „Das letzte Moos“ – sind

Teil ihres Puppenspieler-Repertoires,

das nur selten an Bücher

und Filme angelehnt ist, überwiegend

aus hauseigener Feder

stammt. „Gerade in den Schulen,

hauptsächlich Grundschulen, wollten

wir die Mädchen und Buben

nicht nur unterhalten, sondern

ihnen auch etwas fürs Leben beibringen“,

sagt Jörg Drescher, der

erstmals in den 1960er Jahren sich

4 | tassilo


gemeinsam mit seinen Eltern die

Puppen-Bühne teilt – und sofort

Gefallen findet an diesem speziellen

Schauspiel, für das nicht jeder

geeignet ist, weil mehrere Talente

zusammenspielen müssen.

Puppenspieler sind

Multitalente

Als guter Puppenspieler muss man

sprachgewandt sein, verschiedenste

Stimmlagen authentisch beherrschen,

im Idealfall die Fähigkeit

besitzen, mit der Puppe eins zu

werden. „Je mehr man sich in die

Rolle der Puppe hineinversetzen

kann, desto authentischer kommt

der Auftritt beim Publikum an.“

Die Dreschers, egal ob Vater, Mutter

oder Sohnemann, haben diese

Fähigkeiten. Darüber hinaus üben

sie täglich stundenlang, vor allem

dieses Sprechen verschiedenster

Stimmlagen. Das zahlt sich aus. Familie

Drescher macht sich im Laufe

der Jahre deutschlandweit einen

Namen, bekommt immer häufiger

auch Anfragen der öffentlich-rechtlichen

Fernsehsender. Mittlerweile

kümmert sich die Familie auch um

Kulissen, Beleuchtung, Tontechnik

und das Schreiben der Drehbücher.

Das ZDF dreht mit ihnen 1965

Auch im Fernsehen

waren die Puppen von Jörg Drescher schon zu sehen.

Das Mädchen aus Mira“ nach der

bekannten Novelle „Die kleine

Mouche“ (Paul Gallico). Der Westdeutsche

Rundfunk (WDR) dreht

mit den Dreschers von 1970 bis 1972

die damals sehr beliebte TV-Serie

„Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“.

Speziell das Fliewatüüt, ein Helikopter

der nicht nur fliegen, sondern

auch fahren und schwimmen kann,

ist der TV-Star schlechthin unter

den jüngsten Fernsehzuschauern.

1982 folgen weitere TV-Sendungen

für das Bayerische Fernsehen, un-

ter anderem „Wegweiser Beruf“

mit Meister Bieberlein als Hauptfigur.

Zusätzlich spielen die Dreschers

auch ihr selbstgeschriebenes

Varieteprogramm für

Erwachsene, das wie die Kinderstücke

mittlerweile immer

stärker in Vergessenheit gerät.

Der allerletzte Auftritt der

Weilheimer Puppenspiele“,

vielleicht erinnert sich der ein

oder andere Tassiloleser, war

1996 in der Weilheimer Hartschule.

Dem Anlass gewählt

wurde das Stück „Bimbo’s Abschied“.

Dreschers Lieblingspuppe

ist allerdings Bimboline,

eine ausdrucksstarke

Afrikanerin, die Trompete spielt –

und dank raffinierter und von den

Dreschers erfundener Stabtechnik

nicht nur die Trompete an- und absetzen,

sondern auch ihre großen

Kulleraugen auf- und zumachen

kann. „Ich finde das großartig“,

sagt Jörg Drescher, der seit kurzem

tatkräftige Unterstützung von Jutta

Liebmann, Standortförderung für

Kultur und Tourismus, sowie Dr.

Günter Heil bekommt. Die beiden

Weilheimer sind auf der Suche

nach einem geeigneten Raum, um

die einzigartigen Puppen von Familie

Drescher wieder zum Leben

zu erwecken.

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Verborgener Schatz: Jörg Drescher in seinem einzigartigen Stabpuppenlager

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november / dezember 2017 | 5


Lawinenkurs nach Michael Schmidt

Gut gerüstet in

die „weiße Gefahr“

Tassiloland | Das Skitourengehen

boomt – und ist auf markierten Pisten

auch nicht gefährlich, da diese

vom Liftbetreiber vor Lawinen gesichert

sind. Wer sich allerdings

abseits der Pisten bewegt, sollte

sich, den Berg und die Verhältnisse

richtig einschätzen können. Bereits

kleinere Skitouren, beispielsweise

auf den Pürschling in Unterammergau,

setzen Basiswissen in

Sachen Lawinenkunde voraus. Wer

sich im Winter mit Ski und Fell in

noch steileres und höheres Gelände

wagt, sollte in jedem Falle einen

Lawinenkurs gemacht haben. Denn

das Wissen des Leitsatzes „je steiler

das Gelände, desto großer die Lawinengefahr“

reicht allein bei weitem

nicht aus, um das Risiko der

„weißen Gefahr“ weitestgehend

zu minimieren. Die beste Möglichkeit,

sich über Lawinengefahren zu

6 | tassilo

informieren: sich einen ausgewiesenen

Experten wie beispielsweise

Michael Schmidt aus Steingaden

schnappen. Der 54-Jährige beschäftigt

sich seit 1984 mit Lawinen.

Als ehemaliger Heeresbergführer

der Deutschen Bundeswehr

sowie aktueller Einsatzleiter der

Bayerischen Bergwacht kennt er

die Gefahren in den Alpen.

Gebundene Schneeschichten

mit Gleitflächen

Über viele Jahre hinweg hat er

seine Erfahrungen auch im Rahmen

zahlreicher Lawinenkurse für

DAV-Sektionen, Bergwachtgruppen

und Privatleute weitergegeben. Im

„tassilo“-Gespräch berichtet er von

seinen Schulungen, die in seinen

Augen als Basis für diesen „großartigen

Sport“ unerlässlich sind.

Das Skitourengehen boomt. t Deshalb ist i es umso wichtiger, i sich über die

Gefahren abseits der Pisten zu informieren.

Lawinenkurse sind je nach Referent

unterschiedlich aufgebaut. Michael

Schmidt hält „seinen“ immer über

insgesamt fünf Tage. Dreimal Theorie,

zweimal Praxis. Am ersten Infoabend

möchte er den Teilnehmern

die Gefahr beibringen“, in dem er

die unterschiedlichen Lawinenarten

und Schneearten anhand von

Grafiken und Bildern aufzeigt. Grob

gesagt wird unterschieden zwischen

Lockerschnee- und Schneebrettlawine,

wobei nahezu alle

tödlich verunglückten Skitourengeher

in einer Schneebrettlawine

ums Leben kamen, die wiederum

als Nassschnee- oder Trockenschneelawine

abgehen kann. „Ein

sehr komplexes Thema“, sagt

Michael Schmidt, der von sechs,

sieben weiteren Schneearten erzählt

und diversen Faktoren für die

Zusammensetzung einer „gefährlichen“

Schneedecke, unter anderem

Windverfrachtungen. Fakt ist

in jedem Falle: Bei über 90 Prozent

aller Lawinen ist der Schnee gebunden,

kann Spannungen übertragen

und besteht aus mehreren

Schichten, zwischen denen wiederum

eine Gleitfläche existiert. Für

den Lawinenabgang entscheidend

ist neben dem Schneedeckenaufbau

auch die Hangneigung.

Die ersten

15 Minuten!

Schneebrettlawinen lösen in der

Regel in 30 bis 50 Grad steilem Gelände

aus – ausgerechnet dort, wo

es am schönsten zum Skifahren ist

Letztlich ausgelöst wird die Lawine

überwiegend durch Zusatzgewicht

wie Neuschnee, Regen oder „uns“

Skitourengeher. Am zweiten Kursabend

informiert Michael Schmidt

über die Notfallsituation aus Sicht

des Beobachters und aus Sicht des

Lawinenopfers. „Ganz entscheidend

sind die ersten 15 Minuten“,

sagt Michael Schmidt. In dieser Zeit

kommt laut Unfallstatistik „nur“

eine von zehn erfassten Personen

ums Leben. Nach 30 Minuten halbiert

sich die Überlebenschance.

Heißt: „Ist man beispielsweise zu

dritt unterwegs, beobachtet einen

Lawinenunfall und hat keinen Handyempfang

um den Notruf abzusetzen,

suchen die ersten 15 Minuten

alle drei.“ Erst nach dieser Viertelstunde

und bei ausbleibendem

Sucherfolg klinkt sich einer der

Suchenden aus und versucht den

Notruf abzusetzen. Die Basis für

eine erfolgreiche Verschüttetensuche

ist die exakte Beobachtung von

Erfassungs- und Verschwindepunkt

der von den Schneemassen mitgerissenen

Person, die letztlich unterhalb

des Verschwindepunktes und

in Fließrichtung der Lawine liegen

muss. Gesucht wird je nach Anzahl

der Helfer in Mäandern (als Einzelperson)

oder in parallelen Suchstreifen,

also nebeneinandergereiht

(bei mehreren Helfern). Dabei

das A und O: Das Beherrschen des

Lawinensuchgerätes (LVS), „was

leider die wenigsten tun“. Weitere

wichtige Ausrüstungsgegenstände

sind Schaufel und Sonde. Sollte mit

letzterer ein Treffer erfolgen, gilt es

den Verschütteten stets von talwärtiger

Seite auszugraben. „Würde


man ihn von oben ausgraben und

retten wollen, ist die Gefahr sehr

groß, seine Atemhöhle zu zerstören“,

sagt Michael Schmidt, der

auch überlebenswichtige Verhaltenstipps

für den von der Lawine

erfassten Skifahrer hat: Zuerst

versuchen herauszufahren, „was

leider nur äußerst selten gelingt“.

Dann Stöcke und Skier wegwerfen,

dass laut Schmidt vor allem mental

trainiert werden könne. Und

fortan mit allen Mitteln versuchen,

so lange wie möglich oben zu

bleiben – am ehesten gelingt dies

mit wilden, nach vorne und oben

gerichteten Kraulbewegungen,

vergleichbar mit dem Bewegungsmuster

eines schwimmenden Hundes.

Sobald die Lawine langsamer

wird und einen begräbt, sollte man

blitzartig die Hände vors Gesicht

reißen und versuchen, eine kleine

Atemhöhle zu bilden.

Risikomanagement

nach Drei-Mal-Drei

All diese Erklärungen werden an

Kurstag drei mit einer drei- bis

vierstündigen Lawinennotfall-

Übung draußen im Freien sehr

praxisnah vertieft. Mit dabei: LVS-

Gerät, Sonde und Schaufel, ein

Erste-Hilfe-Set, Handy für den

Notruf sowie ein Biwaksack, der

Windverfrachtungen sollten Skitourengeher stets t vermeiden oder großräumig

umgehen beziehungsweise umfahren.

Anhand solcher Grabungen erkennt der Tourengeher, wie gefährlich die

Zusammensetzung der Schneedecke ist.

laut Michael Schmidt als die bessere

„Rettungsdecke“ gilt. Darüber

hinaus legt der Experte jedem Skitourengeher

einen scharfgeschalteten

ABS-Rucksack ans Herz, der

logischerweise im Notfall rechtzeitig

ausgelöst werden muss. „Mit

dem ABS-Rucksack greift das physikalische

Gesetz der Entmischung,

das durchaus entscheidend sein

kann.“ Dagegen weniger zu empfehlen

sind Fangriemen, die den

Skifahrer beim Abgang einer Lawine

wie ein Anker nach unten ziehen.

„Die nehme ich, wenn überhaupt,

nur bei hartem Schnee“,

sagt Michael Schmidt, der an Lawinenkurstag

vier wieder an den

runden Tisch bittet. Diesmal zur

Planung einer konkreten Skitour,

eng verbunden mit dem wohl

wichtigsten Thema überhaupt:

dem Risikomanagement.

Anhand der Drei-Mal-Drei-Methode

und mithilfe der SnowCard

bringt der Experte seinen Kursteilnehmern

die bestmögliche Risikominimierung

zunächst zuhause,

dann am Parkplatz unmittelbar

vor dem Losgehen sowie direkt

vor den (steilsten) Hängen mit Risikopotential

während der Tour

bei. An allen drei Standorten gilt

es stets die gleichen drei Faktoren

zu berücksichtigen: Verhältnisse,

Gelände und Mensch. Im Wohnzimmer

greift Schmidt in Sachen

Verhältnisse auf den aktuellsten

und zur Region passenden Lawinenlage-

sowie Wetterbericht zurück,

„den ich mir immer komplett

und aufmerksam durchlese“. Mittels

Landkarte und Tourenbeschreibung

setzt sich Schmidt erstmals

mit dem Gelände der geplanten

GESCHENKE

VON HERZEN

november / dezember 2017 | 7


Tour auseinander und wägt ab, ob

er dieser Tour bei den voraussichtlichen

Bedingungen als „Mensch“

überhaupt gewachsen ist.

Tankstellenfahnen und

knirschender Schnee

Angenommen, das Wohnzimmer-

Management ist erfolgreich, startet

Michael Schmidt den fünften und

damit letzten Tag seines Lawinenkurses

die Abschluss-Skitour.

Bereits während der Autofahrt

zum Startpunkt der Tour nimmt er

jede weitere Deutung mit. „An den

Tankstellenfahnen kann ich zum

Beispiel sehr gut erkennen, aus

welcher Richtung und wie stark der

Wind bläst.“ Am Fuße des Berges

angekommen, sollten nochmals

Ausrüstung sowie Schnee- und

Witterungsverhältnisse mit den

Angaben des Wetter- und Lawinenlageberichts

von Zuhause

verglichen werden. „Wenn beim

Losgehen der Schnee knirscht,

weiß ich zum Beispiel, dass die

Schneetemperatur bei

unter minus acht Grad

liegt.“ Erneut sich, das

Gelände und die Verhältnisse

gewissenhaft

überprüfen sollte man

letztlich unmittelbar

vor den steilsten Hängen

der Route, wo

die Lawinengefahr in

der Regel immer am

größten ist. „Wenn ich

zum Beispiel an einer

steilen Stelle Windverfrachtungen

erkenne, sollte ich lieber die Route

ändern, sie über einen flacheren

Rücken wählen oder hinauf

auf einen ungefährlicheren Gipfel

gehen“, sagt Michal Schmidt, der

sich stets mit einem Tourenplan-B

die Skier und Felle unter die Füße

schnallt, „damit der Ausflug nicht

völlig umsonst ist“.

Neben einem Lawinenkurs, den

unter anderem die hiesigen Alpenvereine

anbieten empfiehlt Michael

Schmidt gerade Anfängern, erste

schwierigere Skitouren mit einem

Guide oder sehr erfahrenen Bergsteigern

in maximal Achtergruppen

zu absolvieren.

Außerdem legt er wärmstens das

Buch „lawine.“ ans Herz, geschrieben

von Rudi Mair und Patrick

Nairz. Die Tiroler Lawinenwarner

sind laut Michael Schmidt die derzeit

führenden Experten auf diesem

komplexen Gebiet, das selbst

für absolute Profis stets ein Restrisiko

birgt.

js

Verschüttetensuche der Bayerischen Bergwacht:

In größeren Gruppen wird das Lawinenopfer parallel und

aneinandergereiht mittels Sonde gesucht.

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Auf der Roten Couch

Ein Leben für die

Sterbenden

Zwischen Hospizbüro

und Klostermauer:

Schwester Angela

Kirchensteiner im

ausführlichen

„tassilo“-Interview

auf der Roten Couch.

Foto: Johann Jilka

november / dezember 2017 | 9


Bernried | Schwester Angela Kirchensteiner

begleitet Menschen

in den Tod. Ein ehrenwerter Beruf,

dessen Anforderungen nicht jeder

gewachsen ist. Auch die 64-jährige

Allgäuerin erzählt von schlimmen

Schicksalen, die ihr sehr nahe

gegangen sind. Trotzdem sagt sie

aus voller Überzeugung, in der

Sterbebegleitung den Beruf ihres

Lebens gefunden zu haben. „Weil

Sterbende wahrhaftig sind und

niemandem etwas vormachen,

das gibt einem unheimlich viel.“

Angefangen hat alles vor 25 Jahren,

als ein Weilheimer Kinderarzt

aus einer Betroffenheit heraus den

ambulanten Hospizdienst in Bernried

gegründet hatte – gemeinsam

mit engagierten Bürgern und

Schwester Angela Kirchensteiner,

die wir zu diesem Jubiläum auf die

Rote Couch gebeten haben.

Frau Kirchensteiner, wie würden

Sie den Leuten draußen Hospizbegleitung

erklären?

Unser Grundsatz ist, dass wir

schwer kranken, sterbenden Menschen

und auch deren Angehörigen

das Gefühl der Geborgenheit

geben. Dass wir sie gut betreuen

und begleiten, damit sie nicht alleine

sind. Zudem achten wir darauf,

Symptome wie Schmerzen

oder Atemnot mit Palliativmedizin

weitgehend in den Griff zu bekommen.

Und zwar so, dass die Leute

noch in der Lage sind, selbstbestimmt

sterben zu können – das ist

uns ganz wichtig.

Der ambulante Hospizdienst in

Bernried wurde vor 25 Jahren gegründet.

Die Idee hatte ein Kinderarzt aus

Weilheim. Seine Frau ist an Krebs

erkrankt, und selbst er als Arzt war

dieser schwierigen Situation hilflos

ausgesetzt und dachte sich, da

muss doch was passieren. Bei der

Recherche nach Sterbebegleitung

ist er auf ein Hospiz in Aachen gestoßen,

das allererste in Deutschland.

Außerdem hat er Kontakt zu

10 | tassilo

einem Palliativarzt in München

knüpfen können und den Film

„Nur noch 16 Tage“ gesehen. All

das hat ihn dazu bewegt, auch in

seiner Heimatregion einen Hospizdienst

zu gründen, um schwer

kranken Menschen ein würdevolles

Sterben zur ermöglichen. Nur

hatte er keine Leute dafür.

Dann kamen Sie ins Spiel?

Ich war in den 1980er Jahren als

Krankenschwester im Krankenhaus

Tutzing angestellt. Schon

damals waren mir die Sterbenden

sehr wichtig, weil sie oft abgeschoben

und alleine gelassen

wurden. Mit viel Mehrarbeit und

Durchsetzungsvermögen habe

ich sie auf meine Station geholt

und deren Angehörige gebeten,

dazubleiben. Dabei habe ich mitbekommen,

wie fantastisch es ist,

wenn Leute friedlich einschlafen

können. Als ich nach Bernried ins

Kloster versetzt wurde, sollte ich

mich eigentlich um die älteren

Schwestern kümmern. Doch als

der Weilheimer Kinderarzt gefragt

hat, ob im Kloster eine Person Zeit

und Interesse hätte für Hospizarbeit,

ich ohnehin schon Erfahrung

gesammelt habe, wurde ich mehr

oder weniger auserwählt. Zumal

ich zufälligerweise unmittelbar

vor dieser Anfrage eine Ausbildung

zum Hospizbegleiter angefangen

habe.

Was lernt man im Rahmen dieser

Ausbildung?

Was Hospizarbeit erreichen möchte,

wie man mit Sterbenden redet,

wie man sie begleiten kann. Was

zu tun ist, wenn der Tod eintritt.

Spirituelle Begleitung. Wie gehen

wir mit Trauer um.

Sie haben bereits vom selbstbestimmten

Sterben gesprochen. Ist

das hinsichtlich der sehr starken

Schmerzmittel überhaupt möglich?

Es gibt viele Patienten, die

schmerzfrei, aber geistig voll da

sind. Wichtig ist, dass man immer

Das Team des ambulanten Hospizes in Bernried: (v.l.) Ulrike Unsinn, Lissi Schmid, Leiterin Schwester Angela

Kirchensteiner, Gisela Klotz und Gesa Mayer.

nur so viel Medikamente verabreicht,

wie die Leute Schmerzen

haben. Das ist aber eine reine Sache

der Ärzte, die darin Erfahrung

haben. Eine Krankenschwester wie

ich und meine Kollegen dürfen

keine Medizin verordnen. Deshalb

arbeiten wir sehr eng mit Ärzten

zusammen, hauptsächlich mit

Hausärzten. Wenn es äußerst kompliziert

ist, auch mit Palliativärzten.

Wen begleiten Sie, ob mit oder

ohne Schmerzmittel?

Im Grunde jeden, der schwer

krank ist oder im Sterben liegt und

um unsere Hilfe bittet. Unser Einzugsgebiet

reicht von Starnberg bis

Murnau und von Penzberg und Benediktbeuren

bis hinter Schongau.

Allein 2016 haben wir knapp 1 000

Anfragen gehabt. Und um alle

haben wir uns auch gekümmert.

Rund die eine Hälfte haben wir direkt

betreut, die andere beratend.

Sie üben diesen Beruf seit über 25

Jahren aus. Schlimme Schicksale

erlebt?

Sehr viele. Was uns immer sehr

mitnimmt, sind an Krebs erkrankte

junge Männer und Frauen, die

Kinder haben. Ganz am Anfang

meiner Hospizzeit hatte ich eine

junge Bäuerin mit Gehirntumor,

die war um die 40, hat fünf Kinder

gehabt, das jüngste war noch

im Kindergarten. Mit ihr habe ich

viele Gespräche geführt. Dann

ist auch noch das Schreckliche

passiert, dass ihr Mann, der viel

gearbeitet hat, beim Dachdecken

abgestürzt ist und mit mehreren

Knochenbrüchen ins UKM musste.

Wir haben dann Betriebshelfer

und Familienpfleger organisiert.

Doch was mich an dieser tragischen

Geschichte bis heute fasziniert:

Der Mann hat damals gesagt,

dass ihm der Sturz vom Dach

passieren musste, um endlich Zeit

für seine im Sterben liegende Frau

zu haben. Das beeindruckt mich

heute noch. Er hat nicht mit dem

Schicksal gehadert, sondern es als

Gottes Fügung angesehen, noch

Zeit zu haben für die letzten Wochen

mit seiner Frau.

Erinnern Sie sich an andere Fälle,

die sie ähnlich mitgenommen bzw.

beeindruckt haben?

Wenn bei alten, gebrechlichen

Pärchen einer stirbt, ist das Elend

des Hinterbliebenen oftmals extrem

groß. Der- oder diejenigen

sind verzweifelt und haben Angst,

ins Pflegeheim zu kommen. Das

macht mich immer sehr traurig

und prägt einen natürlich. In solchen

Fällen ist es auch ganz wichtig,

dass wir die Angehörigen über

den Todesfall hinaus begleiten.

Inwiefern?

Den Angehörigen zeigen, wie das

Leben wieder weitergeht, dass sie

ihre Füße wieder auf den Boden

bekommen. Das ist meist ein langer

Prozess mit vielen Höhen und

Tiefen. Jeder Trauernde macht bestimmte

Phasen durch. Er muss

zunächst lernen, den Tod zu akzeptieren.

Da dürfen und müssen

auch Gefühle raus, die nicht nur

aus Trauer bestehen, sondern auch

aus Wut, Angst, Unsicherheit, Hoffnungslosigkeit.

Man kann sich das

vorstellen wie in einem Labyrinth,

in dem man auf Ecken und Engstellen

trifft, an denen es erst nicht

weitergeht, dann doch wieder, und

plötzlich fällt man erneut in ein


Loch. Außerdem versuchen wir den

Leuten klarzumachen, dass man ihnen

die Liebe zu den Verstorbenen

nicht nehmen kann, sie weiterpflegen

soll und so die Verstorbenen

in guter Erinnerung behalten

kann. Fakt ist jedenfalls, dass jeder

Mensch nach einem Trauererlebnis

ein völlig anderer ist.

Im Positiven?

Ja. Dinge, meist materielle Dinge,

die einem früher wichtig waren,

haben plötzlich keine Bedeutung

mehr. Werte im Leben werden neu

geordnet.

Sie haben vorhin verschiedene Gefühlslagen

bei Trauer beschrieben,

unter anderem Angst. Haben Sie

selbst keine Angst vor dem Tod?

Nein. Der Tod gehört zum Leben,

ist ein Lebensprozess. Ich weiß,

dass ich auch mal sterben werde.

Das ist genau das, was einem das

Leben reich macht. Durch die ständige

Auseinandersetzung mit dem

Sterben lerne auch ich das Leben

viel mehr wertzuschätzen. Zu sehen,

wie Sterbende mit der Situation

umgehen, ist immer wieder

faszinierend und regt einem zum

Nachdenken an. Sterbende machen

sich nichts mehr vor, sie sind

wahrhaftig. Das strahlen sie aus.

Und davon lernen wir.

Ausstrahlung ist ein gutes Stichwort:

Sie wirken extrem glücklich

und zufrieden und strahlen unglaublich

viel Ruhe aus. Täuscht

der Eindruck?

Für uns Hospizbegleiter ist es ganz

wichtig, Ruhe in die Familien reinzubringen,

den Betroffenen mit

Achtsamkeit zu begegnen und ihnen

immer eine ehrliche Antwort

zu geben, auch wenn die Fragen

noch so schwierig sind. Diese

Ehrlichkeit und Achtsamkeit hilft

den Leuten und gibt auch uns viel

Ruhe und Gelassenheit.

Dennoch gibt es Fälle, einige haben

sie bereits erwähnt, die lassen

auch Sie als „Profi “ nicht von heute

auf morgen los. Wie verkraften sie

tragische Momente?

Einerseits lernt man in der Ausbildung

zur Hospizbegleiterin, mit

den Sterbenden zwar einfühlsam

umzugehen, aber nicht mit ihnen

zu leiden. Deshalb versuchen wir

schon auch, eine gewisse Distanz

zu den Sterbenden zu wahren.

Anders würde man diesen Beruf

nicht verkraften.

Und andererseits?

Kann ich sehr gut durchs Gebet

und durch Gespräche mit Kollegen

abschalten und schlimme Erlebnisse

verarbeiten. Außerdem bin ich

sehr gerne draußen in der Natur,

die mir auch sehr viel Kraft gibt.

Lieblingsplatzerl?

Gute Frage. Ich habe ja hier um

das Kloster Bernried das Paradies

zuhause. Der große Garten, die

Parkanlage, der Starnberger See –

ein Traum. Und auch wenn ich mit

dem Dienstwagen zu den Leuten

fahre und das wunderschöne Panorama

unserer Heimat direkt vor

mir habe – das gibt Kraft. Manchmal

sind wir mit dem Auto einfach

eine Stunde unterwegs. Diese

Fahrten genieße ich ungemein,

kann so das Erlebte oft gleich im

Auto verarbeiten.

Die Natur im Tassiloland war bereits

vor 25 Jahren ein Traum. Hat

sich die Hospizarbeit seither auch

nicht verändert?

Nicht wirklich. Früher war es viel

einfacher, vor allem was die Bürokratie

betrifft. Und auch die einfache

Hospizidee, dass wir zu jedem

Menschen gehen, der anfragt und

in Not ist, wurde durch den enorm

gewachsenen Verwaltungsaufwand

immer schwieriger. Dann

kam immer stärker die Palliativmedizin

dazu, die einerseits sehr

wichtig und gut für die Sterbenden

ist. Mittlerweile aber habe ich

manchmal das Gefühl, dass auch

die Sterbebegleitung medizinüberlastet

ist.

Mehr Geldmacherei als Menschlichkeit?

Sobald es ums Geld geht, muss

alles dokumentiert und professionalisiert

werden. Gesetze sind gekommen,

wonach die Krankenkasse

stationäre Aufnahmen bezahlen

muss. Durch diese Entwicklung

und die damit verbundene Professionalisierung

hat man immer

wieder den Eindruck, dass das

Menschliche manchmal zu kurz

kommt. Früher war es familiärer.

Wobei das in unserer Gesellschaft

ja ein grundsätzliches Problem ist.

Stichwort virtuelle Welt.

Ganz genau. Über das Smartphone

kann man nicht achtsam

november / dezember 2017 | 11


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sein. Unser Prinzip ist deshalb

immer, wenn Anfragen kommen:

Direkten Kontakt zu den Patienten

aufnehmen und nicht nur

übers Telefon. Sobald ich in ein

Haus reinkomme, kann ich so viel

wahrnehmen. Am Telefon dagegen

spürt man oft nicht, unter

welcher Anspannung die Angehörigen

wirklich stehen. Früher, als

es die moderne Technik noch nicht

gegeben hat, musste man ohnehin

hinfahren. Heute läuft auch

bei uns alles über Mails, über

das Smartphone. Auch ich musste

also den Umgang mit dem Computer

lernen, insbesondere für

die Patientenerfassung. Das habe

ich mir vor 20 Jahren noch nicht

vorstellen können. Neulich habe

ich alte Unterlagen, die wir nicht

mehr brauchen, geschreddert und

mir dabei gedacht: meine Güte,

was du da alles aufgeschrieben

hast. Und wie einfach das gehandhabt

wurde.

Dafür war eine andere Sache damals

umso schwieriger.

Die Aufklärungsarbeit. Wir mussten

die Leute viel stärker darüber

informieren, was das Hospiz

überhaupt ist und ihnen klarmachen,

dass es absolut nichts mit

aktiver Sterbehilfe zu tun hat.

Dadurch, dass wir über die Jahre

hinweg auch immer wieder viele

ehrenamtliche Helfer ausgebildet

haben, gibt es mittlerweile in allen

größeren Orten, in Weilheim,

Penzberg, Murnau, Peißenberg,

Schongau, Herrsching, Seeshaupt,

Bernried, Tutzing und Starnberg

ehrenamtliche Hospizbegleiter-

Gruppen mit je 12 bis 20 Leuten,

die uns tatkräftig unterstützen.

Die Aufgabe der Hospizarbeit im

Allgemeinen haben Sie schon erklärt.

Wie sieht Ihr ganz persönlicher

Arbeitsalltag als Leiterin

des ambulanten Hospizdienstes in

Bernried aus?

Erst Teambesprechung, dann haben

wir alle unsere Patienten,

um die wir uns kümmern. Ich

telefoniere die Angehörigen ab,

mache Termine aus, rufe auch die

Ehrenamtlichen an und frage sie,

wie es ihnen bei ihren Begleitungen

ergangen ist. Ich führe telefonische

Beratungsgespräche, die

sehr oft zum Hausbesuch führen.

Und als Leiterin habe ich natürlich

noch viele weitere organisatorische

Aufgaben zu erledigen. Ganz

wichtig für die Leute draußen: Wir

sind sieben Tage die Woche rund

um die Uhr erreichbar.

Gehen Sie bei den Sterbenden und

Angehörigen nach einem bestimmten

Muster vor?

Nein. Das würde wenig Sinn machen,

weil jeder Patient sowie jeder

Angehörige ganz unterschiedlich

ist. Deshalb wird auch jeder

individuell und ganz nach seinen

Bedürfnissen behandelt.

Gibt es trotzdem gewisse Rituale,

die sie immer wieder durchführen?

Wenn wir spüren, dass der Tod

eintritt, bereiten wir die Angehörigen

darauf vor, indem wir ihnen

sagen, was passieren kann. Und

wir bieten an, den Verstorbenen

gemeinsam mit den Angehörigen

zu richten. Oder ihn alleine zu

richten, falls die Angehörigen das

nicht wollen oder können.

Den Sterbenden richten?

Wir waschen die Verstobenen und

schauen, dass sie zur Beerdigung

schön angezogen sind. Manche

wollen im Hochzeitskleid oder

Dirndl oder in einem Kleidungsstück

liegen, das sie sehr geliebt

haben. Das finde ich sehr schön.

Wie wichtig ist für die Angehörigen

das „Abschied nehmen“?

Sehr wichtig. Sonst können Fantasien

entstehen. Meistens liegen

die Verstorbenen ganz friedlich

und mit einem Lächeln im Gesicht

da. Bei diesem Anblick kommt

man mit der Trauer viel besser

zurecht.

Gilt das auch für Kinder?

Man darf sie nicht zwingen und

muss ihnen vorher ganz sachlich

erklären, dass von demjenigen,

der gestorben ist, sozusagen nur

noch die Hülle da ist. Ich sage

den Kindern immer, ihr könnt

noch Danke sagen und Opa oder

Oma einen Wunsch mitgeben.

Und: Kinder können den Tod eines

Menschen sehr gut durch Malen

von Bildern verarbeiten. Auch beten,

den Segen geben und einfach

Danke sagen sind Rituale, die wir

pflegen. Aufgrund jahrzehntelanger

Erfahrung kann ich auch aus

voller Überzeugung sagen, dass

diese Formen des Abschiednehmens

den Leuten sehr gut tun.

Und manchmal, so tragisch der

Moment ist, die Leute sogar am

Sterbebett zum Lachen bringen.

Ein Kind hat mal bei einem Abschiedsritual

am Sterbebett an

Papas Jacke gezupft und gesagt,

„wir müssen m Opa noch a Geld

in die Tasche geben“. Der Opa hat

seinem Enkelkind immer erzählt,

dass er am Sonntag, wenn er in

die Kirche geht, Opfergeld dabei

hat, das ihm die Oma mitgegeben

hat. Das war so ein Moment, als

alle Angehörigen lachen mussten.

Generell kommt es immer wieder

vor, dass man am Sterbebett sitzt

und vom Verstorbenen erzählt,

auch lustige Sachen. Das tut uns

und allen Angehörigen gut.

Fragen Sie die Sterbenden nach

dem letzten Wunsch?

Oft haben die Angehörigen das

schon alles geregelt. Ansonsten

weisen wir sie darauf hin. Manche

haben aber wahnsinnige Angst

davor, wollen damit nichts zu tun

haben, dann versuchen wir den

letzten Wunsch des Verstorbenen

zu erfüllen.

Was war der kurioseste letzte

Wunsch, den Sie einem Sterbenden

erfüllt haben?

Es gab mal eine Frau, die war in

einer Klinik untergebracht. Es war

12 | tassilo


iologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

Ehrliche Worte zu einem äußerst sensiblen Thema: Schwester Angela

Kirchensteiner im Gespräch mit „tassilo“-Redakteur Johannes Schelle

in den Räumen des ambulanten Hospizes in Bernried.

Sommer und sehr heiß. Sie hat

gesagt, noch einmal ihre Füße in

den See strecken zu wollen. Ich

habe im Krankenhaus gefragt, ob

ich sie im Rollstuhl an den See

fahren darf, ich habe auch gesagt,

dass ich mir das als gelernte

Krankenschwester zutraue. Dann

bin ich mit ihr im Auto an einen

großen Strand zwischen Feldafing

und Niederpöcking gefahren,

habe die Frau in den Rollstuhl gesetzt,

sie ein gutes Stück ans Ufer

und dann vorsichtig, nicht tief, ins

Wasser geschoben. Das sind dann

schon verrückte Sachen, die man

macht. Schließlich hätte mir die

Dame auf dem Weg sterben können.

Aber sie hat sich das so innig

gewünscht, dass ich das Risiko

eingegangen bin. Am Tag nach

diesem Ausflug ist sie gestorben.

Das Risiko hat sich defi nitiv gelohnt.

Apropos Lohn. Auch Hospizarbeit

kostet Geld. Finanziert sich

der Verein noch immer ausschließlich

durch Spenden?

Nein. Der ambulante Dienst bekommt

mittlerweile Zuschüsse

von den Krankenkassen, von denen

unter anderem die Gehälter

der hauptamtlichen Mitarbeiter

größtenteils bezahlt werden. Auch

Sachkosten können wir zum Teil

angeben, die dann von der Kasse

bezahlt werden. Aber: Der Hospizverein

als Träger muss allein

für den ambulanten Dienst rund

50 000 Euro an Spenden und Beiträgen

pro Jahr einbringen, um

alles zu finanzieren. Im stationären

Hospiz in Polling gibt es einen

Tagespflegesatz, der zu 95 Prozent

von der Kranken- und Pflegekasse

bezahlt wird. Aber auch dort brauchen

wir mindestens 150 000 Euro

Spendengelder und Mitgliedsbeiträge

pro Jahr.

Bekommen Sie die 50 000 bzw.

150 000 Euro zusammen?

Im Moment decken sich die Kosten,

wofür wir der Bevölkerung für

die vielen Spenden sehr dankbar

sind. Aber das funktioniert auch

nur, wenn man gute Arbeit macht

und die Leute zufrieden sind.

Sie leben für diesen Beruf. Viel

Freizeit haben und gönnen Sie sich

vermutlich nicht?

Brauche ich auch nicht. Ich stehe

jeden Tag um halb fünf auf und

meditiere bei mir im Zimmer für

eine halbe Stunde. Danach geht’s

zum Morgengebet und zur Eucharistiefeier.

Das ist für mich wie

eine Art Freizeit – und erst danach

geht’s zur Arbeit.

Ein klassisches freies Wochenende

gibt es bei Ihnen nicht?

Doch. Wir wechseln uns mit der

24-Stunden-Rufbereitschaft so ab,

dass auch ich als Hospizleiterin

alle paar Wochenenden frei habe.

Um dann ihren Hobbys nachzugehen?

Ich genieße gerne das Freisein,

lese sehr gerne und bin wie schon

erwähnt viel draußen. Außerdem

pflege ich sehr intensiv die Kontakte

zu meiner Familie. Einer

meiner Brüder ist ohnehin ganz

in der Nähe, er ist der Pfarrer in

Dießen am Ammersee.

Weil Sie das Thema Familie ansprechen:

Hatten Sie nie Sehnsucht

nach einer eigenen Familie? Und

gab’s Momente, in denen Sie den

Schritt ins Kloster bereut haben?

Eigentlich nicht. Ich bin 24-fache

Tante, habe alle Kinder, Neffen

und Nichten aufwachsen sehen,

bin mittlerweile schon Großtante,

was auch sehr schön ist. Und… ich

habe einfach immer schon meine

Liebe zu den Kranken gehabt. Um

diesen Dienst mit Herzblut ausüben

zu können, muss man auf

irgendetwas verzichten.

en

Man hört sehr häufi g,

dass die Entscheidung

für ein Leben

im Kloster mit „Eingebung

von ganz oben“

verbunden ist.

Ich habe meinen n

Beruf als Krankenschwester

von Beginn n

an sehr geliebt, habe

gedacht, dass wenn n ich

jetzt

eine Familie gründe, der

Beruf

zu kurz kommt. Deshalb habe

ich mich dafür entschieden, es

ganz zu machen und bin mit 22

Jahren in den Missionsorden der

Benediktinerinnen eingetreten.

Ich wollte einfach für die kranken

Leute da sein und habe das bis

heute mit großer Freude gemacht.

Anderen Liebe zu schenken und zu

sehen, wie gut es ihnen tut, gibt

mir unglaublich viel. Von daher

geht mir nichts ab und ich sehe in

meinem Tun seit jeher einen tiefen

Lebenssinn.

Sie sind jetzt 64, haben das offi zielle

Rentenalter bald erreicht. Wie

lange möchten Sie diesen emotional

sehr intensiven Beruf noch

ausüben?

Ich bin schon am Überlegen, aber

meine Vorgesetzten haben gesagt,

ich müsste unbedingt noch bleiben.

Letztlich kommt es auf mein

eigenes Befinden an. Sobald ich

merke, dass ich der Sache sowohl

körperlich als auch seelisch und

psychisch nicht mehr gewachsen

bin, werde ich die notwendigen

Konsequenzen ziehen.

Was Stand jetzt nicht der Fall ist?

Nein. Ich werde das ebenso auf

mich zukommen lassen wie es

damals bei der Gründung des

ambulanten Hospizdienstes der

Fall war. Das habe ich auch nie

geplant – und trotzdem hat es mir

wahnsinnig viel Freude eingebracht,

wofür ich schon jetzt sehr

dankbar bin.

js

november/dezembe

dezember 2017|13

13

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Das Kurtheater in Tutzing


Kassenschlager in

kultigem Ambiente



14 | tassilo












Tutzing | 70 Nonnen sitzen mucksmäuschenstill

im Tutzinger Kurtheater

und schauen „Die große

Stille“. „Dass ich damals keinen

Fotoapparat dabei gehabt habe,

ärgert mich heute noch – das

war im wahrsten Sinne ein Bild

für Götter“, sagt Michael Teubig.

Der ehemalige Radiomoderator

(Charivari 95,5) und Journalist fürs

Fernsehen (ARD) betreibt seit 2003

dieses kultige Kino am Starnberger

See. Die frommen Damen aus

dem Benedictus-Konvent, für die

Kinobesuche eigentlich als Sünde

gelten, ist nur eine nette Anekdote

aus diesem 1953 erbauten

Saal, der auch schon zahlreichen

Prominenten einen vergnüglichen

Abend bescherte. Star-Koch Alfons

Schuhbeck beispielsweise kommt

immer wieder mal mit seinen

Söhnen vorbei. Auch Peter Maffay

ist regelmäßiger Gast im Saal an

der Kirchenstraße. Das mag einerseits

daran liegen, dass Schuhbeck

in Tutzing eine Wohnung besitzt

und Maffay dort wohnt, der Weg

zu diesem Kino der kürzeste ist.

Das mag aber auch daran liegen,

dass sich das Tutzinger Kino von

allen anderen in näherer und

weiterer Gegend deutlich unterscheidet.

Zwar sind Leinwand und

Lautsprecheranlagen auf technisch

neuestem, digitalen Stand. Und

auch das Programm braucht sich

vor den „Großen“ nicht zu verstecken.

Doch Klappstuhl-Sitzreihen,

Teppichboden, Wandverkleidung,

Lampenschirme, Toiletten und

der legendäre orangefarbene Vorhang

vor der Leinwand sind seit

jeher die gleichen, sorgen so für

ganz besonderen, nostalgischen

Flair. „Ich hätte die Sitzreihen, die

selbstverständlich nach so vielen

Jahren schon ein bisschen durch

sind, längst austauschen können.

Aber die Tutzinger sagen mir immer:

Mach das bloß nicht!“

Tante Emma des

Dorfkinos

Dass Michael Teubig eines Tages

dieses Retro-Kino übernimmt,

war nie sein Plan. Doch als sich

sein Vorgänger mit zwei weiteren

Anlagen in Peißenberg und Weilheim

übernommen hatte, kam ein

Kino-Besitzer aus dem Murnauer

Raum auf Teubig zu und meinte,

Die Tutzinger Bürger sind stolz auf ihr kleines aber feines Kino.


ob nicht er die drei heruntergewirtschafteten

Kinos übernehmen

und wieder aufpäppeln wolle.

„Ein schlechter Scherz“, dachte

sich Teubig erst. Andererseits:

Ein komplettes Kino mehr oder

weniger auf dem Silbertablett

serviert, „wann bekommt man so

eine Chance schon“. Nach kurzer

Überlegung sagte er zu. Nicht für

alle drei. Lediglich das Kurtheater

Tutzing sollte es sein. Nach einigen

Stunden der Renovierung,

nach Erstellung eines Konzeptes

und ein wenig Werbung folgte die

Wiedergeburt – eine steinharte

Wiedergeburt. „Für die Leute in

Tutzing und Umgebung war das

Aus des Kinos längst beschlossene

Sache. Ihnen klarzumachen,

dass es nun doch weitergeht, war

wahrlich eine Mammutaufgabe

für mich und meine Frau“, sagt

Michael Teubig, der heute beinahe

jeden seiner (Stamm)kunden

beim Namen kennt, sich selbst als

eine Art Tante Emma des Dorfkinos

bezeichnet und dieses persönliche

Verhältnis zu seinen Gästen als

großen Pluspunkt gegenüber der

Konkurrenz sieht, die mit mehreren

Sälen um Zuschauer buhlt.

Verhältnismäßig schlechter bestellt

ist es um sein Kino aber nicht,

weil er seit einigen Jahren nicht

nur ausgewählte Filmklassiker für

das stark kulturbegeisterte Seevolk

zeigt. Auch Renner wie „Traumschiff

Surprise“, „Fack ju Göhte“

oder kürzlich die „Grießnockerlaffaire“

laufen bei ihm und retten

den 67-Jährigen ein ums andere

Mal finanziell durchs Jahr. Gleichzeitig

sorgen diese Kassenschlager

für Motivationsschub, weiterzumachen,

obwohl das Kinogeschäft in

Zeiten von Netflix und AmazonPrime

nicht leichter geworden ist.

Disney-Filme

sind zu teuer

Teubig bekommt wie alle Kinobesitzer

seine Filme von Filmverleihern.

Die wiederum verleihen

Zwischen Popcorn, Süßkram und Coca Cola: Michael Teubig hinter der

Kassentheke des Tutzinger Kurtheaters.

die vermeintlich besten Filme in

erster Linie dorthin, wo auch am

meisten Besucher zu erwarten

sind. „Die ersten Jahre habe ich

grundsätzlich Vorschüsse bezahlen

müssen, um überhaupt einen

halbwegs vernünftigen Film zu

bekommen“, erinnert sich Teubig,

der schon unzählige Male volles

finanzielles Risiko gegangen ist.

Doch irgendwie hat er es immer

wieder hinbekommen, die Anforderungen

der teils sehr strengen,

rigorosen und auch überteuerten

Verleiher – „von Disney nehme ich

keinen einzigen Film mehr, weil

die viel zu teuer geworden sind“

– zu erfüllen. So machte er sich

über die Jahre einen immer größeren

Namen, auch ohne Disney.

„Die Verleiher wissen inzwischen,

dass ein volles kleines Kino wie

meins nicht weniger einbringt als

fünf Säle, die jeweils nur spärlich

besetzt sind.“ Deshalb wird Teubig

auch „Fack ju Göhte III“ zum bundesweiten

Kinostart bekommen

und ihn mindestens über drei

Wochen hinweg täglich ein bis

zwei Mal auf die Leinwand spielen.

Ob dann wieder ältere Damen

sowie Väter und Mütter mit dem

Vorwand „unsere Tochter und unser

Sohn wollten den unbedingt

sehen“ zur Vorstellung kommen?

„Ich dachte mir ja vor dem ersten

Fack ju Göhte-Film, dass die hier

lebenden Leute mir allein des Titels

wegen den Vogel zeigen und

ich das Kino zusperren kann.“

Doch dieser Film kam zu Teubigers

Überraschung sogar beim Tutzinger

SZ-Leser richtig gut an.

Täglich zwei

Vorstellungen

Unabhängig von Film und Publikum

lädt Michael Teubig täglich

zu zwei Vorstellungen. Die erste

beginnt um 18 Uhr, die zweite

um 20.15 Uhr. Hinter der Theke

zwischen Kasse, Getränkekühlschrank

und Popcornmaschine

steht er stets persönlich. Bezahlt

wird bei ihm ausschließlich in bar.

Acht Euro kostet ein von der Rolle

abgerissenes Ticket – und zwar

unerheblich des Filmes. Bis die

eigentliche Vorstellung beginnt,

spielt Teubig zum Film passende

Musik ein, die er im Vorfeld

selbst zusammenstellt. Damals bei

„Fluch der Karibik“ legte er das

Geräusch krächzender Papageien

auf. So baut Teubig schon vor dem

„Gong“ eine Spannung auf, die

selbst bei den 70 Nonnen aus dem

Schweigekloster Wirkung zeigte.

Zwar haben die Damen tatsächlich

keinen Laut von sich gegeben, eingeschlafen

sei laut Teubig jedoch

keine einzige. Auch wenn ihm dafür

das Beweisfoto fehlt.

Js

PATIENTENFORUM – INFORMATION UND DISKUSSION

FÜR INTERESSIERTE, BETROFFENE & ANGEHÖRIGE.

CANNABIS:

Cannabis: Lösung aller Probleme oder

Riesen-Flop?

Referent

Prof. Dr. Sven Gottschling

Moderation und Einführung ins Thema

Prof. Dr. Rainer Freynhagen, DEAA

Samstag, 11. November 2017

von 15.00 bis 16.30 Uhr

in der Evangelischen Akademie Tutzing

Schloßstraße 2 + 4, 82327 Tutzing

PATIENTEN-

FORUM

Die Erkenntnisse zum therapeutischen Potenzial von Cannabisprodukten

wurden in den vergangenen Jahren durch

eine große Zahl klinischer Studien erheblich verbessert.

Seit dem 10. März können Ärzte Cannabis-Präparate verschreiben,

wenn alle übrigen Behandlungswege ausgeschöpft

sind. Doch das ist für Mediziner und Patienten eine

schwierige Geschichte. Entwickelt hat sich aber gerade

ein medialer Hype und viele Patienten erwarten sich nun

eine Wunderheilung vom Harz der kleinen weißen Blüten.

Je nach Blickwinkel und moralischen Grundsätzen fällt

das Urteil aber immer wieder anders aus. Mediziner beurteilen

anders als Politiker, Verkehrspsychologen sehen

andere Gefahren als Patienten. Was können diese Substanzen

denn nun wirklich leisten in der Schmerz- und Palliativmedizin,

wann sind sie indiziert und wann sollte man

besser die Finger davon lassen?

Wir möchten aufklären, erklären und mit Ihnen gemeinsam

diskutieren. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann

kommen Sie doch einfach spontan vorbei! Die Teilnahme

november / dezember 2017 | 15


Spirituelles Hobby abseits der Zivilisation

Die „abgedrehte“

Kraft von Kristallen

11. November Große Hausmesse!!!









Oberlauterbach I Michael Passer,

42, beschäftigt sich in seiner Freizeit

gerne mit „abgedrehten“ Dingen:

Kinesiologie, Schamanismus,

Pendeln. Manchmal schreibt er

auch Bücher über ein Thema, das

die Welt verändern würde. Über

ein Leben ohne Geld zum Beispiel.

Außerdem sagt Passer, dass er Leute,

die ihn als „Spinner“ bezeichnen

würden, durchaus gut verstehen

könne. Doch von dieser Sorte

Mensch gibt es in Passers Umfeld

gar niemanden. Das liegt nicht

unbedingt daran, dass er gemeinsam

mit seiner Frau in einem alten

Bauernhaus in Oberlauterbach bei

Iffeldorf abseits jeglicher Zivilisation

lebt, nach Feierabend ohnehin

kaum einer Menschenseele begegnet.

Und auch nicht nur daran,

dass der in Innsbruck geborene

und in Igls aufgewachsene Tiroler

ein sehr sympathischer, gut gebildeter

und humorvoller Kerl ist. Das

liegt vor allem an seinem Job als

Software-Entwickler für eine

Bank in München-Sendling

– ein topmoderner, gutbezahlter

und

hochangesehener Beruf. Fernab

von spirituellen Spinnereien. Will

heißen: Wer Michael Passer kennenlernt,

bemerkt seine Affinität

zu Spirituellem nicht. Es sei denn,

er beginnt davon zu erzählen. Von

Ritualen und kraftgebenden Gegenständen,

von Power-Meditation

und Kristallen.

Liebe auf den

ersten Blick

Seit sich Michael Passer intensiv

mit Kristallen auseinandersetzt,

sei er trotz stundenlangem PC-

Hinein-Gestarre ein viel ruhigerer,

glücklicherer und gesünderer

Mensch. „Natürlich könnte man

jetzt sagen, dass es einzig und allein

der Altersreife geschuldet ist,

gelassener durchs Leben zu gehen.

Doch das glaube ich persönlich

nicht.“ Im Beisein „seiner“ Kristalle,

ob im Büro oder Zuhause in

Wohn- und Schlafzimmer, geht es

dem IT-Spezialisten prächtig. Und

das möchte er auch seinen Kunden

vermitteln. Unter dem Namen

„Loving Crystals“ verkauft Michael

Passer nebenberuflich Kristalle. Je

nach Größe, Form und „Inhalt“ verlangt

er rund 100 bis 200 Euro pro

Stück. Nichts Billiges, aber noch

gut bezahlbar. Selbstverständlich

bietet der IT-Spezialist seine Produkte

über einen professionellen

Online-Shop an. Viel lieber aber

ist Michael Passer der persönliche

Kunden-Kontakt bei ihm Zuhause

im „Showroom“. Der Grund: eine

Art Liebe auf den ersten Blick, die

ganz entscheidend sei bei der

Auswahl dieser Edelsteine.

„Denn welcher Kristall

zu wem passt, muss

in der Regel jeder

für sich heraus-




16 | tassilo


Irgendwo im Nirgendwo: Das alte Bauernhaus, in dem Michael Passer

lebt, liegt gut versteckt westlich der Osterseen.

finden“, sagt Passer, der schon

viele kuriose Dinge in Verbindung

mit Kristallen erlebt hat. Zum Beispiel

war ein Mann mit starken

Rückenschmerzen bei ihm. Unzählige

Arztbesuche und Stunden

beim Physiotherapeuten brachten

keine Linderung. Als Passer dem

gequälten Mann einen Kristall

sanft aufs Kreuz drückte, waren

die Beschwerden plötzlich weg.

Zufall, die für den Mann ungewohnte

Lehne des Stuhls oder

tatsächlich die Kraft des Kristalls?

Was Michael Passer von vielen

Kristallverkäufern in jedem Falle

unterscheidet: er bereitet die

Steine liebevoll und spirituell auf,

verleiht ihnen sozusagen einen

Mehrwert.

Viele Steine sind

energetisch tot

„Die meisten Kristalle, die es bei

Großhändlern und im Internet zu

kaufen gibt, sind meiner Meinung

nach energetisch tot“, sagt Passer,

der seine Steine zuallererst

unter sauberes Trinkwasser hält

und reinigt. Anschließend, je nach

Kundenwunsch, legt er sprichwörtlich

Hand auf, versucht so

die Edelsteine mit positiver Energie

aufzuladen. Entscheidend für

die Wirkung der Steine sei auch

die Sorte. Insgesamt gibt es mehr

als 1000 verschiedene Kristalle,

von denen alle eine eigene Bedeutung

oder Wirkung haben.

Passer hat sich auf vier spezialisiert:

Den klaren Bergkristall,

der seinem Besitzer Ruhe und

Kraft verleihen soll. Den lilanen

Amethysten, der „Fels in

der Brandung“. Den gelben

„erfrischenden“ Zitrin. Und

den dunklen Rauchquarz,

„der Anderen negative

Energie abnehmen kann“.

Letzteren legte Passer auch

dem Mann mit den Rückenschmerzen

auf. Außerdem ist

der Rauchquarz fester Bestandteil

seiner Power-Mediations-

Videos (siehe www.lovingcrystals.

com). Meditieren mit Kristallen –

für Michael Passer ist das die ideale

Kombination zum Krafttanken

und Erholen. Im Schneidersitz auf

dem Boden, umringt von einem

Dutzend Kristallen, begibt er sich

auf die Suche nach dem „inneren

Kind“. Irgendwie abgedreht. js

Michael Passer glaubt

an die Kraft seiner Kristalle.

Augenoptik Hatzmann –

Freude am Sehen!







november / dezember 2017 | 17


Traumabewältigung für Rettungskräfte

Wegen Schweißausbrüchen

und Wut zur Seelsorge

Tassiloland | Unfälle mit Todesfolge

sind nicht nur für Angehörige der

Unfallopfer eine große Belastung.

Auch Rettungs- und Einsatzkräfte,

die Tag und Nacht ausrücken,

müssen das Erlebte trotz spezieller

Ausbildung erst mal – und vor allem

immer wieder – verkraften. Je

nach Schwere des Vorfalls klappt

das nicht immer ohne professionelle

Hilfe. Eine Möglichkeit für

Notärzte, Feuerwehrleute und

Polizisten, sich von traumatischen

Erlebnissen zu erholen: Der direkte

Kontakt zu Seelsorgern. Angelika

Zwerger, 51, Studium in

Theologie und Sozialpädagogik,

arbeitet seit 14 Jahren als Polizeiseelsorgerin.

Sie sitzt in einem

kleinen Büro der Polizeidienststelle

Murnau, betreut

von dort Beamte im Gebiet

des Polizeipräsidiums Oberbayern

Süd, unter anderem

auch die Schongauer,

Weilheimer und Garmisch-

Partenkirchener. Mit die

schwerste Aufgabe ihres Klientels

ist die Überbringung

einer Todesnachricht. „Wenn

eine schwangere Ehefrau die

Haustüre aufmacht und ein

kleines Kind im Hintergrund

steht und nach dem Papa frägt,

lässt das niemanden mehr kalt“,

sagt Angelika Zwerger.

Mögliche Folgen: Schweißausbrüche,

Albträume, Konzentrationsschwierigkeiten,

Schuldgefühle,

Wut, Panik, Unsicherheit, Rastlosigkeit,

Depressionen. 27 solcher

Symptome, unterteilt in kognitive,

physische, emotionale und auf

der Verhaltensebene basierende

stehen auf Zwergers Belastungsreaktions-Liste.

Und alle 27 sind

Anzeichen, die nach heftigen Erlebnissen

völlig normal sind. Die

Frage ist nur: Wie geht der Betroffene

damit um? Und wie lange

halten die Symptome an? Sollten

sie nach vier bis sechs Wochen

nicht nachlassen, handelt es sich

um eine posttraumatische Störung.

„Dann ist es unter anderem

meine Aufgabe, weiterzuvermitteln“,

sagt Zwerger, die ihre Klienten

letztlich zu hochprofessionellen

Psychologen schickt. Wobei

das „Gott sei Dank“ eher selten

notwendig sei.

Reden hilft, um Bilder

zu verarbeiten

Das bestätigt auch Dirk Wollenweber.

Der in Peiting lebende evangelische

Pfarrer ist seit elf Jahren

Notfallseelsorger für Feuerwehrleute

und Rettungskräfte, derzeit

zuständig für ganz Südbayern,

somit auch für die Kreisbrandinspektion

im Landkreis Weilheim-

Schongau. Immer dann, wenn Verkehrsunfälle

oder Brände extreme,

meist tödliche Folgen haben, ist er

nicht nur als aktiver Feuerwehrmann

vor Ort, sondern auch als

Seelsorger für die Einsatzkräfte.

Wie oft seine Hilfe als Seelsorger

von den Ehrenamtlichen in Anspruch

genommen wird, möchte

er aus Diskretions-Gründen nicht

verraten. „Die Feuerwehrleute

haben mein absolutes Vertrauen“,

sagt er. Niemand werde erfahren,

mit wem er wo und wie lange

über welch traumatisches Erlebnis

spricht. Wichtiger sei, dass gesprochen

wird. Denn Reden hilft, ist

die effektivste Methode, um Bilder

von Toten oder Schwerstverletzten

schneller zu verarbeiten. Einfach

reden? Was nach einer einfachen

Lösung klingt, gestaltet sich häufig

als sehr schwierig.

Der Knackpunkt im Vier-Augengespräch

sei laut Polizeiseelsorgerin

Angelika Zwerger, dass der Gegenüber

es schafft, sich zu öffnen

und ehrlich über seine Gefühle

spricht, sie nicht unterdrückt. Dafür

wählt sie auch gerne mal einen

außergewöhnlichen Gesprächsort,

der das Überwinden möglicher

Hemmschwellen erleichtert. Zum

Beispiel den Weg auf einen Berg.

Unvergessen: „Ich habe gemerkt,

dass der Kollege ständig vor seinen

Gefühlen wegläuft, bis wir auf

eine Lichtung zugegangen sind,

wo auch noch der Weg zu Ende

war.“ An exakt dieser Stelle, an der

kein weiteres Ausweichen mehr

möglich war, redete sich der Polizist

plötzlich all sein Leiden von

der Seele – der wichtigste Schritt

für eine Wendung zum Guten.

Wie eine

Schürfwunde

Egal ob auf dem Weg zum Gipfel,

in ihrem Büro in Murnau oder in

den Räumlichkeiten des Regionalzentrums

in Weilheim, wo

sich Zwerger regelmäßig für Gespräche

einmietet – die Art und

Weise des Gesprächs führt Angelika

Zwerger stets nach ähnlichem

Muster. Zunächst versucht sie

herauszufinden, welche Erfahrung

die traumatisierte Person,

privat wie beruflich, mit Extrem-

Situationen wie der Konfrontation

mit einem Toten bereits gemacht

hat und wie sie damals mit dieser

Situation umgegangen ist.

Anschließend bittet sie, den belastenden

Einsatz zu beschreiben.

„Es ist wichtig zu wissen, was bei

einem Unfall wirklich passiert ist.“

Schließlich bekommt der Polizist,

der die Unfallstelle absichert,

Bilder schwerer Verkehrsunfälle sind auch für

Rettungskräfte nicht einfach wegzustecken.

18 | tassilo


Polizeiseelsorgerin Angelika Zwerger spricht mit Polizisten, die einen

schlimmen Einsatz erlebt haben.

nicht unbedingt die schrecklichen

Bilder der verunfallten Personen

mit, was einerseits zwar gut, andererseits

aber Raum für wilde

Spekulationen schafft. Ganz entscheidend

seien für die Verarbeitung

von belastenden Ereignissen

auch die Umstände des Polizisten

zum Zeitpunkt des Einsatzes.

„Oft ist es so, dass man zehn Mal

überhaupt keine Probleme hat mit

einem schlimmen Ereignis, doch

beim elften Mal nimmt es einen

richtig mit.“ Ein Phänomen, das

von Tagesform, körperlichem Zustand,

Uhrzeit, vorherigen Einsätzen

sowie der aktuellen privaten

Situation abhängt. Sind bisherige

Erfahrungen, Unfalldetails und

der persönliche Zustand zum

Zeitpunkt der Tat bekannt, versucht

Zwerger Belastungsreaktionen

und -störungen zu erklären

und zwar mit bildhaften Beschreibungen.

Selbstheilungskräfte

aktivieren

Entsprechende Ereignisse vergleicht

Zwerger zum Beispiel mit

einer Wunde, die eine Zeit lang

weh tut und in Form einer Narbe

womöglich ein Leben lang zurückerinnert,

aber nach erfolgreicher

Heilung nicht mehr schmerzen

wird. Oder sie erzählt von einem

Puzzle, das vor dem einschneidenden

Erlebnis noch ganz war, nun

völlig zerstört und durcheinander

ist und schrittweise wieder zu einem

sinnerfüllenden Gesamtbild

zusammengefügt werden will.

Bild drei ist ein Stehaufmännchen,

das ständig von der einen

auf die andere Seit kippt, durch

Mobilisieren der eigenen Stärken

aber irgendwann wieder aufrecht

und mittig stehen bleibt. Um die

Selbstheilungskräfte aktivieren zu

können, ist auch ein stabiles Umfeld

von größter Bedeutung.

Feuerwehrleute, allen voran

Polizisten, werden täglich mit

den Schattenseiten des Lebens

konfrontiert. „Freunde, Familie,

Kollegen oder Dienstvorgesetzte

– vertrauenswürdige Leute um

mich herum, mit denen ich über

meine Probleme und Sorgen sprechen

kann, sind immer wichtig,

für Menschen in diesen Berufen

aber ganz besonders“, sagt Zwerger.

Wer tatsächlich kein gesundes

Umfeld hat, kein Ventil zum

Dampfablassen und sich lieber mit

neutralen Personen über Probleme

unterhält, der ist bei Seelsorgern

wie Dirk Wollenweber oder

Angelika Zwerger bestens aufgehoben.

Und braucht sich für deren

Zuhilfenahme auch nicht zu schämen.

Bei der Seelsorgerin haben

sich schon erfahrene und langgediente

Polizisten ihrer Tränen nicht

geschämt – auch das hilft, traumatische

Erlebnisse bestmöglich

zu verarbeiten.

js










november / dezember 2017 | 19


Rechte und Pflichten hiesiger Waffenbesitzer

Vom Jäger und Sammler

bis zum Promi

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Tassiloland I Hier in Deutschland

herrscht ein strenges Waffengesetz.

Damit dies auch im Tassiloland

eingehalten wird, sorgen

die Spezialisten für „öffentliche

Sicherheit, Ordnung und Waffenrecht“

in den jeweiligen Landratsämtern.

Im Weilheim-Schongauer

sind das Helmut Stork und seine

vier Mitarbeiter Werner Hegewald,

Magdalena Duschl, Melanie Weidhaus

und Susanna Wild, die eine

interessante Statistik vorzuweisen

haben: Derzeit leben im Landkreis

Weilheim-Schongau 2 567 Bürger,

die insgesamt 12 825 erlaubnispflichtige

Schusswaffen besitzen,

davon 4 236 Kurzwaffen sowie

8 589 Langwaffen. Als Kurzwaffen

gelten zum Beispiel Pistolen

(Walther) oder Revolver (Taurus),

als Langwaffen Flinten und Büchsen.

Unabhängig der Waffenart:

Jeder Waffenbesitzer braucht eine

Waffenbesitzkarte, die Stork und

seine Kollegen dann ausstellen,

wenn gewisse Voraussetzungen

erfüllt sind. Zunächst muss ein

Waffenhalter mindestens 18 Jahre

alt sein. „Außerdem muss ein

Bedürfnis vorliegen, also ein vernünftiger

Grund, wofür die Waffe

gebraucht wird“, sagt Helmut

Stork. Die drei gängigsten Gründe:

Waffensammlung, Jagd und

Schießsport. 21 Waffensammler,

789 Jäger, 797 Sportschützen sowie

39 Jäger und Sportschützen gleichzeitig

gibt es derzeit im Landkreis

Weilheim-Schongau. In seltenen

Kümmern sich um die Einhaltung des deutsche Waffenrechts: Werner

Hegewald (v.l.), Magdalena Duschl und Abteilungsleiter Helmut Stork.

Fällen gilt auch der Selbstschutz

als Grund. „Der trifft zum Beispiel

auf Promis, Sicherheitsleute wie

Geldtransporteure oder ehemalige

Polizisten zu, die aufgrund bestimmter

Fälle einer erhöhten Gefahr

ausgesetzt sind“, sagt Werner

Hegewald, der aus Datenschutzgründen

nur so viel verrät: „Hier in

Weilheim-Schongau gibt es einen

Prominenten, der eine Waffe zum

Selbstschutz besitzt.“

Geistig und körperlich

geeignet?

Bedürfnis und Volljährigkeit allein

reichen noch lange nicht aus, um

ein für Leib und Leben gefährliches

„Spielzeug“ besitzen zu dürfen.

Ein weiteres entscheidendes

Kriterium ist die sogenannte „Zuverlässigkeit“,

wofür sich Stork

und Co. Informationen über den

jeweiligen Antragsteller vom Bundeszentralregister,

dem zentralen

staatsanwaltschaftlichen Verfahrensregister

sowie der örtlichen

Polizeibehörde besorgen. Darüber

hinaus muss die Person geistig

wie körperlich für das Halten und

Führen einer Waffe geeignet sein.

Alkoholabhängigkeit zum Beispiel

wäre für Stork und seine Mitarbeiter

ein klassischer Grund, die

Ausstellung der Waffenbesitzkarte

zu verweigern. Fünfter und damit

letzter Aspekt ist die erforderliche

Sachkunde – oder einfach ausgedrückt:

Der Jäger braucht einen

Jagdschein, der Sportschütze eine

Bestätigung des Schützenvereins.

„Damit er nachweisen kann, mit


Waffen müssen laut Gesetz in genormten

Schränken wie diesem

aufbewahrt werden.

der Waffe umgehen zu können“,

sagt Werner Hegewald, der sich

mittlerweile seit 16 Jahren um das

Waffenrecht im Landratsamt Weilheim-Schongau

kümmert, bis dato

„Gott sei Dank“ keine kuriosen Fälle

miterlebt hat. Trotzdem wünscht

er sich in einer Sache eine noch

schärfere Regelung im Waffenrecht:

Dass auch bei der Genehmigung

des kleinen Waffenscheins

eine Sachkunde vorzuweisen ist.“

Trend zur

Schreckschusspistole

Den kleinen Waffenschein gibt es

bundesweit seit 2003. Er erlaubt

den Besitz sowie das Führen von

Signal-, Reizstoff- und Schreckschusspistolen.

Bis Ende 2014

wurde dieser Schein im Landkreis

Weilheim-Schongau 26 Mal

ausgestellt, bis Ende 2015 81 Mal.

„Seit der Kölner Silvesternacht

haben diese Anträge jedoch stark

zugenommen“, sagt Helmut Stork.

2016 stieg die Zahl von 81 auf

388! Und 2017 sind Stand Mitte

September weitere 87 Neuanträge

hinzugekommen. Dabei hält

Stork diese „kleinen Waffen“ für

alles andere als sinnvoll. „Auch

die Polizei warnt davor, dass man

sich mit einer Schreckschusspistole

oft größerer Gefahr aussetzt

als ohne.“ Der Grund: Diese „unechten“

Waffen können weder

Täter noch Polizisten optisch von

einer „echten“ Schusswaffe unterscheiden.

Damit steigt die Gefahr

eines „Gegenangriffs“ um

ein Vielfaches. Außerdem meint

Magdalena Duschl: „Die Zeit, sich

im Falle eines Wohnungseinbruches

eine Schreckschusspistole

zu greifen, sollte man lieber dazu

nutzen, die Polizei zu alarmieren.“

Interessanterweise werden diese

kleinen Waffen jedoch nicht nur

als vermeintlich sinnvoll abschreckendes

Mittel gekauft. Werner

Hegewald spricht von einem Trend

unter Jugendlichen, „die mit diesen

Waffen einen auf Cool machen

wollen“. Gerade deshalb würde er

die Sachkunde auch für die Beantragung

des kleinen Waffenscheins

begrüßen. „Damit die jungen

Menschen lernen, wie man mit

einer Waffe, auch wenn sie unecht

ist, umzugehen hat.“

Helmut Stork hätte am liebsten

gar keine Waffen im Umlauf. „Je

weniger, desto besser“, sagt er.

Zwar habe er vollstes Verständnis

für Jäger, Sportschützen und auch

Sammler. „Doch im Erbfall halte

ich es schon für stark fragwürdig,

wenn jemand die Waffen behalten

möchte.“ In der eingangs erwähnten

Statistik hiesiger Waffenbesitzer

sind übrigens keine Polizisten

und Soldaten eingerechnet. Die

werden von ihrer jeweiligen Behörde

ausgebildet, mit Waffen

ausgestattet und sind demnach

statistisch auch eigens geführt.

Waffenschrank und

Gesetzesänderung

Während Polizisten ihre private

Waffe – ähnlich wie im Dienst –

am Körper tragen und in ihrer

Wohnung nahezu beliebig aufbewahren

dürfen, gelten für Jäger,

Verblüffend echt sehen diese Schreckschuss-Waffen h aus.

Schützen und Sammler strengere

Regeln. Sie müssen sowohl Kurzals

auch Langwaffen in einem

genormten Waffenschrank verstecken,

der für Unbefugte nicht

zugänglich ist. Diesbezüglich gibt

es seit Mitte Juni eine Gesetzesänderung.

„Jeder Neuwaffenbesitzer

braucht jetzt einen Schrank mit der

Bezeichnung 0 oder 1“, sagt Werner

Hegewald, der die „neuen“

Schränke als noch sicherer und

schwerer zu knacken beschreibt –

sie bestehen unter anderem aus

Guss, Stahlblech und Doppelbart-

Hochsicherheitsschloss (mit zwei

Schlüsseln). Trotzdem dürfen alle,

die schon längere Zeit Waffen besitzen,

diese auch weiterhin in den

alten Schränken „A“ oder „B“ aufbewahren,

die aus drei bis vier Millimeter

dickem Stahl gebaut sind.

Mitte 2017 neu beschlossen wurde

auch eine zeitlich befristete

Amnestie-Regelung, die besagt:

Wer unerlaubt eine Waffe besitzt,

darf sie bis zum 1. Juli 2018 bei

der Waffenbehörde im Landratsamt

oder der örtlichen Polizei

abgeben, ohne wegen illegalen

Waffenbesitzes eine Strafe fürchten

zu müssen. „Wir hoffen, dass

von dieser Regelung möglichst

viele Gebrauch machen“, sagt

Helmut Stork, der sich noch gut

an solch eine Amnestie-Regelung

von 2009 zurückerinnert. Damals

wurden deutschlandweit 200000

Schusswaffen aus dem Verkehr

gezogen. „Das war ein großer

Gewinn für die Sicherheit in unserem

Land.“

js

november / dezember 2017 | 21


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> > > ALLERLEI IM TASSILOLAND

Viel zu gewinnen!

All that Jazz –

heuer noch drei Konzerte

an zwei Abenden

Starnberg | Die Konzertreihe „All that

Jazz“ neigt sich in 2017 dem Ende zu

– noch zwei Auftritte werden heuer

in der Schlossberghalle Starnberg

stattfinden. Dafür am Donnerstag,

30. November, ab 20 Uhr mit zwei

Konzerten in Einem. Vor der Pause

spielen Marc Schmolling „Ticho“,

nach der Pause das Kathrin Pechlof

Trio. Den Jahresabschluss macht am

Donnerstag, 14. Dezember, ebenso

ab 20 Uhr das Trio Paul Gulda mit

„Tannur“. Nähere Infos sowie Tickets

unter www.all-that-jazz.de.

>>> KARTEN ZU GEWINNEN

Für die zwei letzten Konzerte aus „All

that Jazz“ im Jahr 2017 verlost „tassilo“

je 3 x 2 Karten. Senden Sie uns bis

15. November eine Postkarte mit dem

Stichwort „Ticho“ oder dem Stichwort

„Tannur“ an „tassilo“,

Birkland 40 in 86971 Peitingjs

Multivisionsshow: Mit dem Bulli von Istanbul zum Nordkap

Peißenberg | Zu Fuß oder mit dem Mountainbike

über die Alpen ist inzwischen ein weitverbreiteter

Trend. „Das macht inzwischen ja jeder“, dachte sich

wohl auch der renommierte Fotograf Peter Gebhart,

packte seinen Kult-VW-Bus und fuhr los – von Istanbul

an den Nordkap. Er fuhr durch archaische

Berglandschaften, lebte bei Mönchen, traf auf

Leuchtturmwärter, Schmuggler und uralte Fruchtbarkeitsrituale.

Letztlich legte er mit seinem 44 PS

starken T1-Bulli

15 000 Kilometer

in 15 Ländern

zurück.

Roseninsel-Künstler laden zur

Jahresausstellung in die Schlossberghalle

Starnberg | Die Mitglieder

des Kunstvereins DIE RO-

SENINSEL e.V. laden am

Mittwoch, 1. November, um

19 Uhr in die Schlossberghalle

Starnberg zur Vernissage

ihrer Jahresausstellung,

die musikalisch

von Suk Schirim umrahmt

wird. Gezeigt werden nicht

nur aktuelle Werke der Künstler aus Starnberg und Umgebung,

sondern auch von dem ein oder anderen Gastaussteller.

Zu sehen sind die Gemälde auch einige Tage nach der

Eröffnungsfeier – und zwar von Donnerstag, 2. November,

bis Mittwoch, 8. November, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Außerdem

bietet die Ausstellung ein facettenreiches Rahmenprogramm.

Unter anderem können die Besucher im Rahmen

mehrerer Workshops den Künstlern über die Schulter

schauen, Nachwuchstalente der Musikschule Starnberg

spielen ein Konzert und Vivien Rathjen spricht zur Einführung

des Kurzfilmes „Shirley – Visionen der Realität“. Genauere

Informationen zur Ausstellung sowie alle

Termine zum Rahmenprogramm findet man im

Internet unter www.dieroseninsel.de. js

Davon geblieben ist ein atemberaubender Multivisionsvortrag,

den er am Freitag, 24. November, ab

20 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Peißenberger

Alpenverein in der Tiefstollenhalle zeigt.

>>> TICKETS ZU GEWINNEN

Für das Bulli-Abenteuer am 24. November in der

Tiefstollenhalle Peißenberg verlost „tassilo“ 3 x 2

Karten. Schicken Sie uns bis Mittwoch, 15. November,

eine Postkarte mit dem Stichwort „Bulli“

an „tassilo“, Birkland 40 in 86971 Peiting. Oder

eine E-Mail an info@tassilo.de. Das Los

entscheidet, der Rechtsweg ist ausgejschlossen.

Viel Erfolg!

22 | tassilo


Handel und Handwerk am wilden Fluss – DVDs zu gewinnen

„Fahr ma obi am Wasser“ – 90 Minuten bayerische Flößergeschichtee

Tassiloland | Medial mit viel Lob überschüttet und

von mehreren Tausend Besuchern mit großer Begeisterung

gesehen: Der Kulturfilm „Fahr ma obi

am Wasser“ ist eine kernbayerische Erfolgsgeschichte,

eine Dokumentation über die Flößer auf

Isar und Loisach. Beeindruckende Landschaftsaufnahmen

sowie Hintergrundinformationen von

anno dazumal machen den im April 2017 erschienen

und gut 90-minütigen Kinofilm zu einem kurzweiligen

Erlebnis für Jung und Alt.

>>> DVD's ZU GEWINNEN

Da der ein oder andere Filmausschnitt auch das

Tassiloland streift, verlosen wir an Sie, liebe Leser,

drei DVDs von „Fahr ma obi am Wasser“. Schicken

Konzerte, Segeln, Rundflug

und Bücher — die Gewinner

Tassiloland | „Zwischen Jazz und Rock“,

hieß es beim Konzert von Max Frankl und

seinem Ensemble CARGO am 19. Oktober

in der Starnberger Schlossberghalle. Dr.

Martin Bohl aus Weilheim, Gaby Spirkl

aus Peißenberg und Veronika Kolb aus

Starnberg waren alle mit je einer Begleitperson

dabei – sie waren bei unserem

Gewinnspiel erfolgreich. Einen Herbst-

Segeltörn auf der „Sir Shakleton“ über

den Ammersee gewann Peter Klemm aus

Peißenberg, während sich Eva Bader aus

Weilheim-Lichtenau über einen exklusiven

Rundflug im Zuge des Paterzeller

Flugtages freuen durfte. Was zu lesen in

Form des neuen Romans „Heimatherz“

von Nicola Förg bekamen Brigitte Honold

aus Polling, Magdalena Schons aus Wessobrunn

und Norbert Reutter-Arnthof

aus Peißenberg. Das wissenschaftliche

Wanderbuch „GeoWandern“ ging hingegen

an Fritz Schmidberger aus Weilheim,

Georg Bartl aus Pähl und Uwe Borchert

aus Andechs. Mit je zwei Karten für den

Konzertabend „Brahms meets Jazz“ durften

wir Monika Pflüger aus Murnau und

Sybille Leuner aus München eine Freude

machen. Wir hoffen, alle hatten

und haben Spaß an ihrem

Gewinn.

tis

Sie uns bis Mittwoch, 15. November, eine Postkarte

mit dem Stichwort „DVD“ an „tassilo“, Birkland 40

in 86971 Peiting. Oder eine Mail an info@tassilo.de.

Das Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Erfolg!

js

„Allrhand Duranand“ – die

Muttersprache von Hans Schütz

Tassiloland | Umweltschützer, Mittelschullehrer, Kleinkünstler

und Kreisrat: Hans Schütz aus Peiting, der

Mann mit dem langen, grauen Haar, könnte beim

Blick auf seine Vita glatt als Allzweckwaffe durchgehen.

In den Kreistagssitzungen setzt er sich primär für

Energie- und Umweltpolitik ein. Und auch in seinen

Büchern greift er immer wieder natur- und gesellschaftspolitische

Themen kritisch auf. Das gilt auch für

sein neuestes Werk: „Allrhand Duranand“, eine Liebeserklärung

an den Ostallgäuer Dialekt – die Sprache,

mit der Hans Schütz in Lechbruck und Umgebung

aufgewachsen ist. „Noch besser allerdings kommt Dialekt

zum Tragen, wenn man ihn hört“, sagt der bald

66-Jährige. Deshalb gibt es sein neues Sprach-Buch

samt CD, auf der alle Versla und Kurzgeschichten aus

„Allrhand duranand“ zu hören sind – eine interessante

Kombination.

>>> BUCHVERLOSUNG

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost drei Exemplare

des neuen Buches „Allrhand Duranand“ von Kreisrat

Hans Schütz. Senden Sie uns bis Mittwoch, 15. November,

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november / dezember 2017 | 23


Die Krankenhaus GmbH baut ihr Angebot weiter aus

Akutgeriatrie jetzt auch in Weilheim

Weilheim / Schongau | Alt werden

bedeutet manchmal, sich

vielen Herausforderungen stellen

zu müssen. Die Mobilität nimmt

ab, es kommt zur Abnahme der

Selbsthilfefähigkeit, im schlimmsten

Fall zu einem Verlust der

Selbständigkeit. Häufig bestehen

mehrere Krankheiten gleichzeitig,

die den funktionellen Zustand

nochmals verschlechtern können.

Die Akutgeriatrie, als Teil der Altersmedizin,

befasst sich mit genau

diesen Problemen und richtet

sich an diejenigen Patienten,

welche eine akute Erkrankung

entwickelt haben und dadurch

ihre Selbsthilfefähigkeit / Mobilität

verloren haben. Akute Erkrankungen

können beispielsweise

sein: akute Herz- oder Nierenschwäche,

Infektionen wie Lungen-

oder Blasenentzündungen,

neurologische Erkrankungen wie

Schlaganfälle oder M. Parkinson,

Blutdruck- oder Blutzuckerentgleisungen.

Eine postoperative

Betreuung, etwa nach Frakturen,

kann den Heilungsprozess unterstützen

und zum Teil auch verkürzen.

Ziel der Akutgeriatrie ist neben

der Überwindung der akuten

Erkrankung und der Wiederherstellung

bestmöglicher Selbsthilfefähigkeit

auch eine Verhinderung

von Abhängigkeiten (zum

Beispiel Seniorenheim). Hierfür

steht bei der Krankenhaus GmbH

Weilheim-Schongau ein Team aus

verschiedenen Berufsgruppen zur

Verfügung, welches durch einen

multiprofessionellen Ansatz alle

Bedürfnisse betagter, akut erkrankter

Patienten abdeckt.

Das Team der

Akutgeriatrie

ÄRZTLICHER DIENST

Speziell geschulte Ärzte – die Geriater

– sind die Spezialisten für die

Behandlung sehr alter Menschen.

Schließlich funktioniert der Organismus

eines 90-Jährigen anders

als der eines 30-Jährigen. Wegen

der komplexen Situation älterer

Patienten nutzen Geriater zusätzlich

zu den klassischen ärztlichen

Untersuchungsmethoden das geriatrische

Assessment, um alterstypische

Mehrfacherkrankungen,

körperlich-funktionelle Defizite,

aber auch mentale und psychische

Probleme sowie das soziale Umfeld

des Patienten abzubilden. Auf

Grundlage dieser Ergebnisse kann

der Arzt die multiprofessionelle

Therapie planen und überprüfen.

Das Ziel des Geriaters ist es, die

geriatrischen Patienten zu identifizieren,

dem funktionellen Abbau

und der Beeinträchtigung des gesamten

Organismus entgegenzuwirken

und das bisherige Niveau

an Autonomie zu erhalten oder

wiederherzustellen.

PFLEGE

Im Zentrum der Pflege steht der

ältere Mensch mit seinem Selbstpflegebedarf,

seinen Lebensaktivitäten

und funktionellen Gesundheitsverhaltensmustern.

Treten in

diesen Bereichen Störungen oder

Verluste auf, setzt man mit der aktivierenden

therapeutischen Pflege

dort an, wo fachliche Pflege erforderlich

ist. Die Spezialisten der

Krankenhaus GmbH fördern aktiv

und kompensieren den Handlungsablauf

der Selbstpflege. Die

Alltagskompetenzen zu erhalten

oder wiederherzustellen unter

Miteinbezug der pflegenden Angehörigen

verleihen den Patienten

das Gefühl der Zugehörigkeit,

Unabhängigkeit und Sicherheit.

Zudem werden Patienten eingeladen,

die Teilhabe am sozialen

Leben aufrechtzuerhalten durch

aktiven Mittagstisch, Veranstaltungen

oder Schulungsangebote.

Damit wird aktiv auf die Gesundheit

und das Wohlbefinden der

Patienten Einfluss genommen.

Gemeinsam und zielorientiert

setzt das interdisziplinäre Team

Sonderveröffentlichung der

Sebastian Mühle, Chefarzt der Akutgeriatrie,

ist ein Spezialist in der Behandlung von alten Menschen.


die aktivierende Pflege um und

berücksichtigt die Selbstbestimmung

der Patienten sowie Respekt

und Würde vor dem Alter.

THERAPIE

Die Krankenhaus GmbH hilft den

Patienten, wieder zu ihren eigenen

Kräften zu finden. Dabei sind die

Therapieangebote perfekt aufeinander

abgestimmt und individuell

ausgewählt. In engster Zusammenarbeit

arbeiten Physiotherapeuten

und Ergotherapeuten am

Bett und sind auf der Station direkt

ansprechbar. Auf Grundlage international

anerkannter Verfahren

werden aktuelle Fähigkeiten, Einschränkungen

und besonders auch

Zielvorstellungen des Patienten erfasst.

Dabei werden Gewohnheiten,

Persönlichkeitsmerkmale, Biografie

und das gewohnte soziale Umfeld

berücksichtigt. Entsprechend wird

dann ein passender, individueller

Behandlungsansatz besprochen

und sinnvolle Therapiemaßnahmen

festgelegt. Durch engmaschige,

fachgerechte Begleitung und

das alltagsorientierte Training werden

vorhandene Fähigkeiten täglich

trainiert und weiter ausgebaut.

Durch eine entsprechende Anleitung

gelingt es, eigene Stärken

und Grenzen zu erkennen, Risiken

zu vermeiden und mehr Sicherheit

im Alltag zu erlangen, wie etwa

durch Training zur Sturzprophylaxe.

Angehörige werden je nach Bedarf

und auf Anfrage gerne in die Therapie

miteinbezogen. Bei Fragen

rund um die Themen Training,

Hilfsmittelversorgung, Angehörigenanleitung,

Wohnraumanpassung,

ambulante therapeutische

Versorgung und ähnliches kann

gerne direkt auf die Therapeuten

zugegangen werden.

THERAPIELEISTUNGEN

• Physiotherapeutische und

ergotherapeutische Einzelbehandlung

• Ausgewählte Kleingruppenangebote

• Klassische Massageformen

• Spezialmassagen z.B. Lymphdrainage,

Colonmassage

• Kompressionstherapie

• Tapetechniken

• Wärme- und Kältepackungen

• Elektrotherapie

• Logopädische Diagnostik und

Therapie

• Beratung und Schulung von

Patienten und ihren Angehörigen

Seit Oktober 2017 steht das Team rund um Chefarzt Sebastian Mühle (hinten) nicht nur in Schongau, sondern

auch in Weilheim zur Verfügung. Sie freuen sich, auch hier ihre Dienste anbieten zu können.

LOGOPÄDIE

Logopädie unterstützt bei Schluckstörungen,

die im Rahmen des

Alterungsprozesses oder bei bestimmten

Erkrankungen auftreten

können. Nach eingehender Diagnostik

kann durch eine passende

Kosteinstufung und mit entsprechenden

Kräftigungsübungen das

Risiko einer Mangelversorgung,

aber auch einer Entzündung der

Lunge verringert werden. Angehörige

können in die Therapie

miteinbezogen werden und Beratung

für die sichere Nahrungsaufnahme

und die Auswahl der geeigneten

Speisen erhalten. Auch

bei Sprachstörungen (Aphasien)

und Sprechstörungen wird in

der logopädischen Therapie versucht,

durch aktive Übungen die

Sprach- und Sprechfähigkeit zu

verbessern. Das Ziel ist, die Verständigungsmöglichkeiten

so gut

es geht wiederherzustellen, um

die aktive Teilhabe am Leben und

die Lebensqualität zu verbessern.

NEUROPSYCHOLOGIE

In der Neuropsychologie werden

diagnostische Gespräche mit Testungen

durchgeführt, um Krankheiten

wie Demenz, Depression,

Schlaganfälle abzuklären. Zur

Verbesserung von Kognition und

Sehvermögen ist ein Training

möglich, zum Teil auch am PC.

Zusätzlich werden psychologische

Gespräche angeboten zur Unterstützung

der Krankheitsbewältigung,

oder auch bei Depressionen

und Angst.

SOZIALDIENST

Der Sozialdienst der Krankenhaus

GmbH hilft den Patienten ab dem

ersten Tag des Aufenthaltes bei:

• der Organisation der weiteren

ambulanten oder stationären

Versorgung

• Beantragung von Pflegegrad

• Beratung zu sozialen Leistungen

• Info zur Vorsorgevollmacht

• Organisation der Palliativversorgung

und bei vielem mehr ...

SEELSORGE

Die Seelsorge an kranken

Menschen gehört

zum Auftrag einer diakonischen

Kirche. Ist der

Körper krank, so leidet

auch die Seele – der

Mensch leidet in seiner

Ganzheitlichkeit. So treten

auch existenzielle

und religiöse Fragen auf.

Ein gesteigertes Interesse

an Religion ist deutlich

spürbar. Die Seelsorge in der

Akutgeriatrie ist herausgefordert,

die christliche Botschaft in

eine angemessene, verständliche

Sprache zu fassen und in Gebet

und Sakramenten zu vollziehen.

Die Seelsorge steht im Dialog

mit dem Behandlungsteam im

Krankenhaus. In Kooperation mit

anderen Disziplinen bringt die

Seelsorge die heilende Kraft des

christlichen Glaubens zur Sprache

und leistet somit einen kompetenten

Beitrag in der Begleitung

von Patientinnen und Patienten.

> > > KONTAKT

Zentrum für Altersmedizin —

Akutgeriatrie

Zentralsekretariat Weilheim-Schongau

Telefon: 08861 / 215-439

Telefax: 08861 / 215-443

E-Mail: akutgeriatrie@kh-gmbh-ws.de

november / dezember 2017 | 25


Dr. Peter Baumann – seit über einem Jahr Chefarzt

in der Gefäß- und Endovaskularchirurgie

Kein Ausruhen

auf dem Erreichten

Weilheim | Seit dem 1. August

2016 ist Gefäßspezialist Dr. Peter

Baumann Chefarzt in der Klinik

für Gefäß- und Endovaskularchirurgie

in der Krankenhaus

GmbH Weilheim-Schongau. Der

46-Jährige ist von der Deutschen

Gesellschaft für Gefäßchirurgie

und Gefäßmedizin zertifizierter,

endovaskulärer Spezialist und

mit den minimalinvasiven Kathetertechniken

zur Behandlung von

Gefäßkrankheiten bestens vertraut.

„Narkose und Skalpell können

wir heute häufig durch eine

örtliche Betäubung und minimalinvasive

Techniken ersetzen“, so

Dr. Peter Baumann. Der Facharzt

für Chirurgie mit Schwerpunkt

Gefäßchirurgie verfügt über eine

18-jährige Berufserfahrung. Im

„tassilo“-Interview zieht der Mediziner

nach einem Jahr als Chefarzt

bei der Krankenhaus GmbH

Zwischenbilanz, erinnert sich an

seine Anfänge in Weilheim und

Schongau und blickt optimistisch

in die Zukunft.

Herr Dr. Baumann, erinnern Sie

sich noch an Ihren Start vor über

einem Jahr?

Ja, sehr gut sogar. Es war so, als

wäre ich schon immer da gewesen.

Ich bin froh drum, dass ich

ein so tolles Team habe, weil

es Leute sind, auf die man sich

verlassen kann. Mit mir kam im

vergangenen Jahr der Leitende

Oberarzt Michael Schierlinger zur

GmbH, und zusammen mit Oberarzt

Peter Langenegger hat das

sofort gepasst. Wir ergänzen uns,

können uns gut vertreten. Zudem

haben wir mit Frau Meissner im

Sekretariat ein wahres Goldstück.

Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit

mit anderen Abteilungen

wie beispielsweise der Inneren

Medizin, der Nephrologie, der

Anästhesie sowie der Radiologie

funktionierte sofort und schaffte

die Voraussetzung für eine optimale

Behandlung nahezu aller

Gefäßerkrankungen.

Der Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit

liegt im Krankenhaus Weilheim.

Warum?

Das ist richtig. Wobei ich auch

in Schongau eine wöchentliche

Sprechstunde anbiete. Allerdings

haben wir hier in Weilheim die

modernsten Geräte und können

so den Patienten eine Rundum-

Therapie anbieten – und das alles

aus einer Hand. Hier haben wir

verschiedene Kathetertechniken,

können außerdem Hybrideingriffe

vornehmen. Von der CO 2 -

Sonderveröffentlichung der

Hannelore S. hatte Angst, ihr Bein zu verlieren, bis ihr Dr. Peter Baumann

empfohlen wurde. Bypass-Verschluss am Bein lautete die Diagnose.

Mit der Kathetertechnik konnten die Unterschenkelgefäße

wieder eröffnet werden. Nun fühlt sich das operierte Bein gar besser an

als ihr anderes. Hannelore S. kann mittlerweile wieder gut laufen und

auch ganz normal Treppen steigen.


Angiographie profitieren Patienten

mit Nierenschäden und mit

der SCS-Sonde gelingt uns, über

die Stimulation des Rückenmarks

eine Weitung der Blutgefäße zur

Durchblutungsverbesserung bei

Patienten, bei denen „sonst nichts

mehr geht“. Es ist besonders

faszinierend, wie sich Kathetertechniken

entwickeln, die Eingriffe

ermöglichen, die vor zehn Jahren

noch nicht denkbar waren.

Klingt kompliziert.

Ist es auch. Die Gefäßchirurgie ist

eine spannende Fachdisziplin, die

Empathie mit den Patienten, Hightech-Geräte

und handwerkliches

Geschick vereint. Es geht um jede

Art von Durchblutungsstörung, die

gerade bei der älteren Bevölkerung

häufig vorkommt. Gefäßerkrankungen

sind chronische Erkrankungen,

das heißt, Patienten

kommen häufig wieder und müssen

kontinuierlich betreut werden.

Was hat sich in Ihrem ersten Jahr

bei der Krankenhaus GmbH verändert?

Der Einsatz von minimalinvasiven

Techniken versetzt uns in die Lage,

schonend zu operieren und somit

die Liegezeiten sowie den Krankenhausaufenthalt

der Patienten

zu verkürzen. Amputationen sind

häufig eine Folge von Gefäßverschlüssen.

Durch den Einsatz der

neuen Techniken ist es uns gelungen,

die Amputationsrate dramatisch

zu senken.

Stört Sie eigentlich der Baulärm

rund um die Sanierung des Weilheimer

Krankenhauses?

Natürlich ist es etwas störend,

aber die Patienten zeigen enorm

viel Verständnis und wir wissen:

das Haus wird modern.

Wir bekommen größere OP-

Kapazitäten und die Patienten

moderne Zimmer, die weit mehr

als nur den heutigen Ansprüchen

genügen.

Ein Fachgespräch unter Experten

der Gefäßchirurgie (von links):

Peter Langenegger (Oberarzt),

Dr. Peter Baumann (Chefarzt)

und Michael Schierlinger

(Ltd. Oberarzt)

Welchen Ausblick für die Zukunft

können Sie uns geben?

Wir bleiben am Ball und ruhen

uns nicht auf dem Erreichten aus.

Der Ausbau der minimalinvasiven

Techniken ist extrem wichtig.

Ebenso die Aus- und Weiterbildung

von Kolleginnen und Kollegen.

Wir wollen vorne mit dabei

bleiben. Im vergangenen Jahr sind

wir ordentlich gewachsen – die

Behandlungen konnten wir gar

verdoppeln. Wir genießen große

Akzeptanz bei den Kollegen in der

Niederlassung und Vertrauen bei

den Patienten. Nun streben wir

an, die OP- und Bettenkapazitäten

zu erhöhen.

Was macht Dr. Peter Baumann eigentlich

in seiner Freizeit?

In Bayern geht man ja in die Berge

oder in den Seen schwimmen. Das

mache ich auch sehr gerne. Bei

mir kommt noch die Sushi-Zubereitung

hinzu. Da kann ich mich

richtig vergessen und die Familie

und Freunde freut’s.

Schwerpunkte in der Klinik

für Gefäß- und Endovaskularchirurgie

Operative und minimalinvasive Therapie akuter und chronischer

Durchblutungsstörungen (z.B. Schaufensterkrankheit)

einschließlich minimalinvasiver Verfahren (z.B. Ballonerweiterung

von Gefäßen und Stents) sowie Hybridoperationen

(Kombination von Operation mit Katheterverfahren)

Operative und minimalinvasive Therapie (Stent) des Bauchaortenaneurysmas

und anderer Erkrankungen des Gefäßsystems

Operationen der Halsschlagader

Chirurgie der Dialyseshunts einschließlich Shunt-Neuanlagen

sowie Revisions- und Korrektureingriffe (z.B. bei Funktionsstörungen

von Dialyseshunts, Shuntaneurysmen etc.), sowie

endovaskulärer Verfahren und Anlagen von Dialysekathetern

Operative und endovaskuläre Therapie bei diabetischem Fuß

Operative Behandlung des Krampfaderleidens

Operative Behandlung des offenen Beines (Ulcus cruris)

inklusive Hauttransplantationen

Septische Chirurgie (bei Infektionen)

Modernste diagnostische Verfahren wie CO2-Angiographie,

CT, MRT, Sonographie etc.

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Klinik für Gefäßchirurgie

und Endovaskularchirurgie

Krankenhaus Weilheim

Telefon: 0881 / 188-673

Telefax: 0881 / 188-677

E-Mail: gefaesschirurgie@kh-gmbh-ws.de

Krankenhaus Schongau

Telefon: 08861 / 215-292

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november / dezember 2017 | 27


Antibakterielles Brotkistl von Ludwig Pröbstl

Länger frisch und

frei von Schimmel

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Hohenpeißenberg I „Wenn du

einmal ein Holzwurm bist, bist

du es für immer.“ So „charmant“

beschreibt Christa Pröbstl ihren

Ehemann Ludwig, der trotz seiner

80 Jahre umtriebig ist wie eh und

je. In der alten Schreinerwerkstätte,

direkt integriert im Wohnhaus

in Hohenpeißenberg, geht er

noch immer täglich seiner größten

Leidenschaft nach: Der Arbeit

mit Holz. Seine Spezialität sind

gedrechselte Schalen und Schüsseln,

die er in sämtlichen Formen

und Größen aus schon allen hier

heimischen Hölzern gefertigt hat.

„Zumindest aus denen, die man

bearbeiten kann.“ 27 verschiedene

Sorten sind das laut Pröbstl,

von der Eibe über die Linde bis

zum Apfelbaum. Seit Anfang 2017

aber bearbeitet er am liebsten ein

Holz, das hauptsächlich in Österreich,

Südtirol und der Schweiz

zuhause ist. Die Zirbe, die in einer

Höhe von 1 800 bis 2 300 Metern

wächst und damit so hoch steht

wie kein anderer Baum. Während

die Südtiroler Bergbauern dieses

edle Hochebenenholz aufgrund

herausragender Eigenschaften seit

vielen Jahrzehnten zu Obst- und

Brotschüsseln verarbeiten, hat die

Arbeit mit Zirbenholz auch abseits

der Dolomiten längst Einzug erhalten.

Die Wände der bekannten

Holz100-Häuser von Erwin Thoma

werden auf Wunsch mit einer Zirbendecklage

versehen. Betten,

Schränke, ganze Schlafzimmereinrichtungen

gibt es inzwischen

aus diesem Holz, dem wohltuende

Kräfte für uns Menschen nicht

nur nachgesagt werden – mehrere

wissenschaftliche Studien belegen

das auch. Eine der jüngsten Studien

in Sachen Zirbenholz kommt

vom Institut für Genetik und allgemeine

Biologie der Universität

Salzburg. Deren Ergebnis: Zirbenholz

hat eine antibakterielle Wirkung.

Als Ludwig Pröbstl davon

erfahren hat, hatte er die Idee,

nicht nur klassische Obst- und

Nussschalen aus Zirbe zu fertigen,

sondern auch komplett verschließbare

Brotboxen. Denn wie

die Wissenschaftler in Salzburg

herausgefunden haben, bleibt das

Brot in einer Zirbenholzbox wesentlich

länger frisch und somit

auch länger frei von Schimmel.

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Generell ist Ludwig Pröbstl eher

vorsichtig was neue Trends betrifft.

Doch die alltägliche Brotproblematik

kennt selbstverständlich

auch er. Egal ob Bio oder konventionell,

nach wenigen Tagen

wird Brot bockhart und fängt an

zu schimmeln. Plastikbeutel oder

-boxen mit wenig Sauerstoffgehalt

können diesen Alterungsprozess

etwas hinausverzögern. Doch

spätestens nach vier, fünf Tagen ist

ein Brot reif für die Biotonne oder



Wertvolles Lager: Aus diesen Brettern

fertigt der Schreinermeister

seine antibakteriellen Brotkistl.

28 | tassilo


Ludwig Pröbstl zeigt in seiner Werkstätte in Hohenpeißenberg einige

seiner frischgeschreinerten Brotkistl aus Zirbe.

Entenfütterung. Wer allerdings

seine Backwaren im Brotkistl von

Ludwig Pröbstl aufbewahrt, wird

mit großem Erstaunen feststellen:

der angeschnittene Laib ist

nach einer kompletten Woche

noch immer essbar. „Obwohl wir

die Studie kennen, haben meine

Frau und ich selbst angefangen,

die antibakterielle Wirkung auszutesten.“

Und zwar mit selbstgemachtem

Bauernbrot, frei von

Emulgatoren, das in der Regel

früher austrocknet und schimmelt

als die Massenbackware. Ludwig

Pröbstl hat den frischen Laib Bauernbrot

halbiert, die eine Hälfte

in eine Plastiktüte gepackt, die

andere in die wesentlich geräumigere

Zirbenholzbox. Erstmals

wieder ausgepackt hat er die

Brothälften nach zehn Tagen. Das

Resultat: Während das Brot in der

Plastiktüte bereits von moosgrünem

Schimmel befallen war, sah

das Stück aus der Zirbenholzbox

nahezu unbefallen aus. Erst nach

13 Tagen eroberte der Schimmel

auch das von Zirbe umrahmte

Brot sichtbar – allerdings nicht

ansatzweise so stark wie es beim

Plastiktüten-Laib der Fall war, der

nach dieser Zeit nahezu komplett

„vergammelt“ war. Kurzum: an

den wissenschaftlichen Ergebnissen

der Uni Salzburg gibt es definitiv

keine Zweifel.

Rasant wachsender

Markt

Inzwischen hat Ludwig Pröbstl

mehr als 40 Brotkistl aus Zirbenholz

geschreinert. Erhältlich sind

sie mit oder ohne seitlichen Griffausfräsungen

(zum Tragen) in

insgesamt sieben verschiedenen

Größen sowie stets mit einem feingehobelten

Deckel, Knopfgriff aus

Apfelbaum inklusive. Die kleinste

kostet 70 Euro, die größte 95 Euro.

„Wobei ich eigentlich mehr verlangen

müsste“, sagt Pröbstl. Nicht

wegen der rund zweieinhalbstündigen

Arbeitszeit, die er bei sieben

Arbeitsschritten pro Box benötigt.

„Sondern weil die Zirbe im Einkauf

immer teurer wird.“ Die Nachfrage

nach dem antibakteriellen Holz,

das aufgrund seiner Feinfasrigkeit

und Konsistenz (weder zu weich

noch zu trocken) auch ganz hervorragend

zu bearbeiten ist, schießt

europaweit sprichwörtlich durch

die Decke. „Vor ein paar Jahren lag

der Festmeterpreis der Zirbe noch

bei 700 bis 800 Euro. Heuer habe

ich in etwa das Doppelte bezahlt.“

Weil die Bestände des auch sehr

schützenswerten Baumes in Österreich,

der Schweiz und in Südtirol

immer weniger werden, beziehen

deutsche Holzgroßhändler die Zirbe

inzwischen aus Russland. Auch

Ludwig Pröbstl wird künftig davon

Gebrauch machen müssen. Denn

ans Aufhören denkt der 80-Jährige

noch lange nicht. „Wenn ich nichts

zu tun habe, fühle ich mich einfach

nicht wohl.“ Oder wie seine Frau

Christa liebgemeint ausdrücken

würde: Holzwurm bleibt Holzwurm.

js

Das Ergebnis nach 13 Tagen: Die linke Brothälfte wurde in eine Plastiktüte

gepackt, die rechte in eine Zirbenholzbox.

november / dezember 2017 | 29

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CarSharing im Pfaffenwinkel

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Pfaffenwinkel | Laut Statistik sind

im Jahr 2017 knapp 46 Millionen

Pkw in Deutschland gemeldet.

Hierzulande hat also fast jeder Erwachsene

ein eigenes Auto – nicht

selten gar zwei oder noch mehr.

Doch warum eigentlich? Schließlich

stehen die meisten Fahrzeuge

häufig 23 Stunden am Tag in der

Garage oder auf dem Parkplatz

und werden schlichtweg nicht bewegt.

Eine Alternative zu diesem

klassischen Modell bietet „Öko-

Mobil Pfaffenwinkel e.V.“, der für

ein menschen- und umweltverträgliches

Verkehrswesen und für

eine Verringerung der Umweltbelastung

durch den Verkehr eintritt.

Im April 2000 hat der Verein das

CarSharing initiiert, was soviel bedeutet

wie: Viele Nutzer teilen sich

einige Fahrzeuge, jeder kann sich

jederzeit ein Auto leihen.

In acht Gemeinden

stehen Fahrzeuge bereit

Das CarSharing im Pfaffenwinkel

ist ein sogenanntes Stationsmodell.

Heißt: In insgesamt acht Gemeinden

Weilheim, Peißenberg,

Bernried, Murnau, Penzberg, Peiting,

Schongau und Benediktbeuern

– stehen an einer oder

mehreren Stationen im jeweiligen

Ort Fahrzeuge bereit, die sich die

Nutzer ausleihen können. Um ein

„CarSharer“ zu werden, schließt

man mit ÖkoMobil Pfaffenwinkel

einen Rahmenvertrag ab, was

unter anderem hinsichtlich des

Versicherungsschutzes essentiell

ist. Auch die Fahrerlaubnis muss

selbstverständlich überprüft werden,

bevor man eines der mittlerweile

24 Fahrzeuge des Vereins

steuern darf. Neu-Teilnehmer

zahlen eine einmalige Aufnahmegebühr

sowie eine Kaution als Sicherheit

für den Verein. Der bürokratischste

Vorgang bei CarSharing

ist damit abgeschlossen. Neben

einer monatlichen Bereithaltungsgebühr

zwischen sieben und elf

Euro für den verwaltungstechnischen

Aufwand werden anschließend

nur die tatsächlichen Fahrten

in Rechnung gestellt. Die Kosten

setzen sich dabei aus einer Stundenpauschale

und den gefahrenen

Kilometern zusammen. Versicherung,

aber auch das verbrauchte

Benzin, sind inklusive, weshalb

in jedem Fahrzeug eine Tankkarte

liegt, mit der bargeldlos bezahlt

werden kann. „Wir möchten, dass

die Fahrzeuge mit mindesten halbvollem

Tank zurückgestellt werden,

damit der Nachfolgenutzer nicht in

potentielle Zeitprobleme gerät“,

erklärt Martin Heinz, seit April

dieses Jahres Geschäftsführer des

Projektes CarSharing im Verein.

Der 55-Jährige ist der erste hauptamtliche

Geschäftsführer, da die

Verwaltungsaufgaben und -anforderungen,

die ein solches Projekt

nach sich ziehen, mit steigendem

Interesse nicht mehr von Ehrenamtlichen

zu stemmen waren.

Wenig Aufwand

für eine Fahrt

Eine Fahrt mit einem CarSharing-

Auto kann, sobald man Teilnehmer

ist, jederzeit bequem online

oder telefonisch gebucht werden.

Für Minimum eine Stunde bis hin

zu Urlaubsfahrten über mehrere

Wochen können die Vehikel in Anspruch

genommen werden. Direkt

bei den Standorten, wo die Fahrzeuge

in den jeweiligen Ortschaften

geparkt sind, hat der Verein

diebstahlsichere Kästen platziert,

in denen die KFZ-Schlüssel hängen

und wozu jeder Nutzer einen eigenen

Schlüssel hat. Während

einer Fahrt kann die

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30 | tassilo


Beanspruchungszeit stets verlängert

werden, sofern das Auto nicht

bereits wieder gebucht ist. „Wir

wissen ja immer, wer welchen

Pkw in welchem Moment hatte“,

spricht Martin Heinz über den verantwortungsvollen

Umgang mit

den Fahrzeugen. Unter den knapp

300 Nutzern sind mittlerweile

auch einige Gewerbetreibende,

was den Verein besonders freut.

Zum Ende eines Monats bekommt

jeder „CarSharer“ seine Rechnung

mit allen absolvierten Fahrten

geschickt, die dann zumeist per

Lastschrift eingezogen wird. Für

Studenten und Touristen bietet der

Verein vergünstigte Tarife an.

CarSharing auch

überregional möglich

CarSharing Pfaffenwinkel ist im

Bundesverband CarSharing integriert,

so dass Teilnehmer überall

in Deutschland ohne viel Aufwand

Autos leihen können, vorausgesetzt

die jeweilige Stadt bietet einen

solchen Service an. Neben den

24 Autos, bei denen vom Transporter

bis zum Cabrio-Stadtflitzer alles

dabei ist, werden im Pfaffenwinkel

neuerdings auch zwei E-Bikes

geteilt. „Die Tendenz ist steigend,

dieses Jahr haben wir bereits drei

neue Fahrzeuge angeschafft“,

freut sich Martin Heinz besonders

darüber, dass inzwischen auch ein

E-Auto zum Fuhrpark zählt. Gerne

Zum CarSharing-Fuhrpark h zählt auch dieser Caddy.

hätte er mehr davon, wäre da nicht

die „Ladeproblematik“.

Für wen rentiert sich das CarSharing-Modell

eigentlich? „Für jemanden,

der jeden Tag mit dem

Auto in die Arbeit fahren muss,

ist es natürlich nichts“, gibt Martin

Heinz zu. Hier empfiehlt der

Verkehrsexperte, auf öffentliche

Verkehrsmittel wie Bus und Bahn

auszuweichen. Sobald allerdings

nur wenige Fahrten in der Woche

anstehen, Einkaufen oder mal ein

Wochenendausflug, sei das Modell

laut Heinz perfekt: „Man bleibt so

im Monat unter 100 Euro, wobei

das natürlich immer auf die gefahrenen

Kilometer ankommt.“ Martin

Heinz selbst hat sein eigenes

Auto bereits 1993 abgeschafft. „An

die Beweggründe kann ich mich

gar nicht mehr erinnern“, sagt er.

„Ich weiß nur noch, dass es mich

in München, wo ich damals lebte,

einfach genervt hat.“

Ein Ende des Wachstums bei Car-

Sharing im Pfaffenwinkel ist laut

dem Geschäftsführer nicht abzusehen,

schließlich gäbe es bereits

einige weitere Anfragen wie etwa

aus Antdorf. Über das Projekt informiert

der Verein regelmäßig

auf Veranstaltungen. Die Termine

finden sich auf der Internetseite

des Vereins (www.carsharingpfaffenwinkel.de)

oder neuerdings

auch bei Facebook. Nicht nur hier

ist das Teilen ausdrücklich gewünscht.

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november / dezember 2017 | 31


50 Jahre Lions Club Weilheim-Ammersee

Weltweit zuhause,

aber regional aktiv

Weilheim | Der Lions Club Weilheim-Ammersee

ist Teil der internationalen

Lions-Bewegung, bei

der getreu dem Motto „we serve“

(deutsch: wir dienen) wohltätiges

und soziales Engagement im

Mittelpunkt weltweiter Aktivitäten

steht. Mittlerweile gibt es in knapp

200 Ländern mehr als 47 000 Lions-Clubs

mit rund 1,4 Millionen

Mitgliedern. Die Lions-Bewegung

ist damit eine der größten nichtstaatlichen

Hilfsorganisationen der

Welt und offiziell den Vereinten

Nationen angeschlossen. Während

der „Lions International Club“ heuer

100 Jahre alt wird, beging der

Lions Club Weilheim-Ammersee im

Herbst 2017 sein 50. Gründungsfest

– doppelter Grund zum Feiern.

Jedes Jahr

ein neuer Präsident

für Bedürftige schwer erreichbare

Dinge wie ein Fahrrad oder eine

Matratze. Ins Leben gerufen hat

dieses Projekt 2005 der damalige

Lions-Präsident Wolfgang Jacobs,

der nach wie vor dafür verantwortlich

ist. In den mittlerweile zwölf

Jahren konnten mehr als 60 000

Euro für derlei Zwecke aufgewendet

werden.

Eine weitere, wiederkehrende

Lions-Aktion ist das sogenannte

„Lions-Quest“. Ein jährliches Jugendförderprogramm,

in welchem

Lehrkräfte hiesiger Schulen in einem

Seminar das Rüstzeug an die

Hand bekommen, spezielle Probleme

von Jugendlichen zu erkennen

und zu lösen. Drogen und Gewalt

sind dabei die Hauptthemen. Viele

Schulen aus der Region haben

von dem Angebot in den vergangenen

Jahren Gebrauch gemacht

und auch im kommenden Jahr

soll es wieder angeboten werden.

Eine weitere „Herzensangelegenheit“,

wie Thomas Orbig es nennt,

ist der seit 1999 jährliche Ausflug

mit Bewohnern und Mitarbeitern

des Dominikus-Ringeisen-Werkes

Herrsching, einer Einrichtung für

Menschen mit Behinderungen. In

den vergangenen Jahren ging es in

den Circus Krone. „Das ist immer

eine große Freude“, lobt Thomas

Orbig insbesondere den Einsatz

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„Im Vordergrund steht, sich für bedürftige

Leute einzusetzen“, erklärt

Thomas Orbig, seit Juli 2017 Präsident,

das Hauptziel des Clubs. Der

Präsidenten-Posten bei den „Lions“

wird jedes Jahr von einem anderen

Mitglied besetzt. Neben internationalen

Projekten steht vor allem

regionales Engagement im Fokus,

wobei insbesondere drei regelmäßige

Aktivitäten zu nennen sind:

Zum einen – in Kooperation mit

dem Jugend- und Landratsamt –

die Unterstützung von unverschuldet

in Not geratenen Kindern und

Familien. Der Lions Club greift

immer dann ein, wenn keine öffentlichen

Mittel zur Verfügung stehen.

Und sponsert einfache, aber

32 | tassilo


Die Anfänge

des

Lions Clubs

Weilheim-

Ammersee

datieren aus

dem Jahr

1967.

von Organisator Helmut Greiner

er

und dessen Frau Christa. Weitere

Aktionen, Projekte und Spenden

richten sich immer nach dem

Bedarf, wie beispielsweise eine

Spende an die Erdbeben-Opfer in

Italien 2016.

Weihnachtsmarkt und

„Tag der Lions“

Die Summen für Spenden generiert

der Lions Club Weilheim-

Ammersee neben den Beiträgen

seiner 36 Mitglieder hauptsächlich

durch Spenden, auch zahlreiche

Unternehmen zählen zu den Gönnern

des Clubs. Selbst aktiv werden

die Mitglieder vor allem in

der Vorweihnachtszeit. Während

des Weilheimer Christkindlmarktes

werden diverse von Mitgliedern

selbst hergestellte oder gestiftete

Artikel verkauft. Und auch im Mai

steht der Weilheimer Marienplatz

im Zeichen des Clubs, wenn beim

„Tag der Lions“ die Club-Mitglieder

den Besuchern Rede und Antwort

stehen, bei Kaffee, Kuchen und

Würstchen für ihren Zweck werben.

„Wichtig ist, dass sich unsere

Mitglieder sozial engagieren und

sich auch nicht zu schade sind,

sich auf den Marienplatz zu stellen“,

sagt Thomas Orbig undumt

sogleich mit einem Vorurteil auf:

„Wir sind kein elitärer Club, wie

gelegentlich vermutet wird. Jeder

kann Mitglied werden.“ Allerdings

könnte nach Orbigs Geschmack das

Spendenaufkommen noch höher

sein, gerade deshalb, weil vom

Club

viele regionale Projekte unterstützt

werden. Orbig räumt aber

auch ein, dass der Club die eine

oder andere Aktion mehr machen

könnte. „Hier muss man immer ein

wenig abwägen, wegen der Zeit,

schließlich stehen viele unserer

Mitglieder noch mitten im Berufsleben.“

Alle zwei Wochen treffen sich

die Weilheim-Ammersee-Lions

in ihrem Clublokal, dem Gasthof

Eibenwald in Paterzell, wo der

Zusammenhalt unter den Mitgliedern

gepflegt wird. Hierzu werden

in regelmäßigen Abständen auch

Referenten zu gesellschaftlich relevanten

Themen eingeladen.

Erst kürzlich im Oktober wurde das

Jubiläum mit einem Festabend und

rund 100 geladenen Gästen aus

Wirtschaft, Politik und natürlich

dem Lions-Umfeld gefeiert. Auch

vom Rotary-Club waren Vertreter

eingeladen, schließlich sieht man

sich keineswegs als Konkurrenz.

Der launige Abend endete erst in

den Mitternachtsstunden. Anlässlich

des 50-Jährigen möchte der

Club noch eine größere Spende

vergeben. „Wir wissen allerdings

noch nicht genau, was wir machen“,

sagt Thomas Orbig, der

alle Organisationen, die sich um

eine Spende bemühen möchten,

aufmuntert, sich bei ihm zu melden

(praesident@lions-weilheimammersee.de).

Hier dürfen sich

auch alle melden, die an einer Mitgliedschaft

interessiert sind – und

die Projekte des Clubs unterstützen

möchten.

tis

november / dezember 2017 | 33


Neue Iffeldorfer Konzertreihe steht in den Startlöchern

Meisterkonzerte 2018: Jung trifft auf Alt

Christoph h und Julian Prégardien

Foto: Reinhard Langschied

Iffeldorf | Mit dem Modern String

Quartet und dessen Programm

„Back to the Future“ am 18. November

sowie dem Weihnachtskonzert

des Lassus-Chores München

am 9. Dezember bieten die

Iffeldorfer Meisterkonzerte noch

zwei Konzert-Highlights im Jahr

2017. Ehe dann bereits die Konzertreihe

2018 in den Starlöchern

steht. Die Vorfreude auf das kommende

Programm ist groß – es

hält herausragende junge, aufstrebende,

wie auch renommierte

Künstler bereit. Den Impuls für

die Programmauswahl haben die

beiden Tenöre Christoph und Julian

Prégardien, Vater und Sohn,

gegeben, die am 6. Oktober 2018

in Iffeldorf zu Gast sein werden.

Zwei Generationen auf einer Bühne,

was nicht nur als Geschenk an

das Publikum verstanden werden

soll, sondern auch ein Zeichen der

gegenseitigen Wertschätzung der

Künstler ist. Zu den jüngeren Musikern

zählt der Bariton Michael

Daub, der von seinem renommierten

Klavierbegleiter Eric Schneider

gar als „Jahrhundertstimme“ bezeichnet

wird und am 10. Februar

in Zusammenarbeit mit BR-Klassik

die Spielzeit eröffnet.

Es folgen am 17. März die vier jungen

Musiker von „Passo avanti“,

die Alt und Neu auf ihre ganz eigene

Art verschmelzen lassen – deren

Charme und Musikalität kann man

sich nur schwer entziehen.

Im April besucht zusammen mit

dem berühmten Geiger Valeriy

Sokolov das Ukrainische Kammerorchester

Iffeldorf.

Ein besonderes

Preisträgerkonzert

Der Trompeter Simon Höfler, der

mit 23 Jahren schon eine steile

Karriere hinter sich hat, wird am

23. Juni von der nicht minder talentierten

Pianistin Magdalena

Müllerperth begleitet. Ein besonderes

Preisträgerkonzert bieten

die beiden Gitarristen Davide Tomasi

(ARD-Wettbewerb 2017) und

Pedro Aguiar (Mozarteum Wettbewerb

2017) am 15. September.

Passo Avanti

Im Zeichen der Synthese von „Alt

und Jung“ steht auch das Konzert

mit Alfredo Bernadini, einem der

großen Oboisten der Alten Musik,

und dem jungen Münchner Barockorchester

„Munich Baroque“

am 1. Dezember. Erfahrung und

Kompetenz treffen hier auf Feuer

und Motivation. Neu in der Reihe

2018 sind die wechselnden Anfangszeiten

der Konzerte – jeweils

passend zum Sonnenuntergang,

der den Auftritten in Iffeldorf

oftmals einen ganz besonderen

Bühnenhintergrund verleiht. Die

Foto: Sebastian Korp

Konzerte, auch die beiden aus

der 2017er-Reihe, finden im Gemeindezentrum

statt. Die Konzerteinführung

startet jeweils

eine Stunde vor Beginn. Karten

für die Spielreihe 2018 gibt es ab

20. November 2017 beim Kartenservice

Iffeldorfer Meisterkonzerte

(08856/ 3695), bei der Buchhandlung

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Rundschau-Verlag Penzberg, bei

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Bad Tölz, bei München Ticket oder

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„Maria weint“ in Murnau

Ein Drama ohne

Happy End

Die Theatergruppe bei der Probe.

Murnau | Lautstarke Wortgefechte,

Handgreiflichkeiten, traurige

Gesichter wohin man blickt – und

am Ende eine Messerattacke, der

sich ein kleiner, unschuldiger Junge

wagemutig dazwischenwirft.

Das Theaterstück „Maria weint“,

das der Murnauer Diakon Nikolaus

Remlinger geschrieben hat, ist ein

ernstes Stück, ein Stück ohne Happy

End. Und ein Stück, das die Leute

stark zum Nachdenken anregen

soll. Es spielt zwar in der Zeit um

Mitte des 18. Jahrhunderts, erinnert

unter anderem an die Pest, der allein

in Murnau 80 Menschen zum

Opfer gefallen sind. Es greift aber

auch die Sorgen, Probleme und

Krankheiten der Menschheit auf,

die bis heute alltäglich sind. Wie

ein roter Faden durch das Stück

zieht sich die Symbolik der weltweit

berühmten Skulptur „Maria

weint“, die als Holzfigur auch

auf dem Hochaltar der Murnauer

Pfarrkirche St. Nikolaus steht. „Die

weinende Maria ist in unserem Fall

eine leidende, sorgvolle Witwe“,

sagt Nikolaus Remlinger über die

Hauptrolle in diesem dramatischen

Stück. Die erste Szene spielt auf einem

Friedhof, wo Marias Sohn Karli

das alte Weib Rosl trifft. Rosl ist die

einzige Frau, die den Tod von Karlis

Vater bezeugen könnte. Doch Rosl

erlitt einen Schlaganfall, ist seither

halbseitig gelähmt und kann kaum

sprechen. Während der kleine Karli

angestrengt versucht, Rosl zu verstehen,

kommt Martl vorbei – ein

Häftling, der eigentlich hätte versklavt

werden sollen, jedoch am

Ettaler Berg die Flucht ergreifen

konnte. Martl wird die neue Vaterfigur

des kleinen Karli. Ob mit

ihm auch Maria wieder glücklicher

wird?

Insgesamt setzt sich das Theaterstück

„Maria weint“ aus 15 Szenen

zusammen. Regie führt mit Samir

Yacoob ein echter Theaterprofi.

Der 53-Jährige hat in Bagdad Theaterwissenschaften

studiert, lebt

jedoch seit 2001 mit seiner Familie

in Deutschland. Er musste damals

fliehen, „weil man es als Christ

in unserer Heimat bis heute sehr

schwer hat“. Hier in Murnau kann

sich der Künstler frei ausdrücken.

Genau das versucht er auch mit

„Maria weint“, das ausschließlich

von Hobbyschauspielern aus Murnau,

Riegsee und Ohlstadt gespielt

wird. Seit Juni laufen die Proben,

die ein bis drei Mal pro Woche in

Turnhalle oder Klassenzimmer der

Mittelschule oder im Murnauer

Pfarrheim stattfinden. „Wie oft und

lange wir in der Woche proben,

hängt von den jeweiligen Szenen

ab“, sagt Yacoob, der seine Schauspieler

stets im Blick hat, auf jede

Bewegung, Gestik und Betonung

> > > KARTEN ZU GEWINNEN

achtet. Und großen Wert auf passenden

Hintergrund legt, der sich

bei 15 verschiedenen Szenen ständig

ändert – allerdings ohne großen

Aufwand. „Wir haben einen

Beamer mit spezieller Leinwand,

auf die wir den jeweils passenden

Hintergrund wie Friedhof oder

Wirtshaus projizieren können.“

Anlass für „Maria weint“ ist die

Grundsteinlegung der Pfarrkirche

St. Nikolaus, die vor 300 Jahren erfolgte.

Gespielt wird am 4., 10., 11.,

12. und 19. November, jeweils ab 19

Uhr im Kultur- und Tagungszentrum

Murnau, wo pro Aufführung

300 Leute Platz finden werden. js

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weint“ am Sonntag, 19. November, um 19 Uhr im Murnauer

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Stand bei Drucklegung im August 2017.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 64000 Exemplare

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine

und weitere technische Angaben finden Sie auf www.tassilo.de

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe Januar/Februar 2018:

Freitag, 22. Dezember 2017 (Anzeigenschluss: 4. Dezember 2017)

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine

Erscheinungsgewähr übernommen.

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Rosi Geiger, Wennaël Würmli

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Tim Schmid

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Jeannine Echtler

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, M.-Moser-Straße 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung

an alle Haushalte rund um Weilheim und die Seen — Zahlreiche

Auslegestellen im Verteilgebiet.

Fotos: ETIEN/fotolia.com, Johann Jilka, Peter Ostenrieder,

Johannes Schelle, Rosi Geiger, Tim Schmid, Wennaël

Würmli, Jörg Drescher, Michael Schmidt, Bergwacht Bayern,

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Die Froschhauser Leonhardifahrt

Ein Stück ehrliche

Tradition

Murnau-Froschhausen | Jedes Jahr

am 6. November ist Leonhardi. Der

traditionelle Feiertag, an dem die

landwirtschaftlichen Tiere, heute

vor allem Pferde, den Segen

bekommen. Mancherorts gibt es

große Events und Feierlichkeiten,

andernorts ist es ruhig und altehrwürdig:

Wie in Froschhausen.

„Wir sind eine ganz traditionelle

Wallfahrt, keine Touristenattraktion“,

erklärt Franz Neuner, Vorsitzender

des Leonhardivereins. Und

das sei mit Abstand das Wichtigste:

Es ist ein Feiertag für Gläubige, die

den Segen für ihre Tiere wollen.

Deshalb geht es bei der Froschhauser

Leonhardifahrt auch ganz

althergebracht zu: Die Fuhrleute

und Landwirte bekommen für ihre

Teilnahme keine Entlohnung – sie

sind ja des Segens Willen dabei

und eine Brotzeit gibt es für sie;

Zuschauer sind natürlich herzlich

willkommen, es ist aber nicht notwendig,

ein Festzeichen zu kaufen

oder etwas zu verzehren. Und die

Teilnehmer dürfen auf den Pferden

reiten, auf ihren Fuhrwerken sitzen

oder auch neben ihren Pferden

hergehen. „Uns ist jeder willkommen,

der für sein Pferd den Segen

möchte“, betont Neuner und erzählt

weiter, dass seit vielen Jahren

zum Beispiel eine Dame mit ihrem

Esel dabei ist. Das Traditionelle an

der Froschhauser Leonhardifahrt

ist auch das Besondere. Man habe

einen sehr guten Besucherstamm

und viele Teilnehmer, die jedes

Jahr wiederkommen. „Es ist halt

für viele ein wahnsinnig wichtiger

Feiertag“, so der Vorsitzende.

Die persönliche

Einladung

Seit 1927 ist die Wallfahrt ein fester

Bestandteil im Brauchtumskalender.

Laut alten Dokumenten

hieße es immer wieder, dass die

Leonhardifahrt in Froschhausen in

dem Jahr „nach langer Pause wieder

aufgenommen wurde“, erklärt

Franz Neuner; in keinem weiteren

Dokument ließ sich jedoch eine

weitere Jahreszahl finden. Aber

auch so ist die heuer 90-jährige

Tradition etwas Besonderes. Es

nehmen rund 1000 Menschen an

der Wallfahrt teil. Sie verteilen sich

auf 60 bis 70 Wagen und um die

400 Pferde; dazu noch dutzende

Musikkapellen. Die meisten Teilnehmer

kommen dabei aus den

Landkreisen Weilheim-Schongau

und Garmisch-Partenkirchen, einige

reisen aber auch von weiter an,

um in Froschhausen bei Leonhardi

dabei zu sein. Mit vielen von ihnen

und auch mit vielen Besuchern

sind die Mitgleider des Leonhardivereins

in den vergangenen Jahren

und Jahrzehnten zusammen

älter geworden, denn sie kom-

36 | tassilo

Auch heute noch am See –

die Feldmesse an Leonhardi

(Aufnahme von 1930)


Leonhardi in Froschhausen Anfang des 20. Jahrhunderts

men immer wieder zur Wallfahrt.

Und noch eine Besonderheit gibt es

in Froschhausen: Es wird persönlich

eingeladen. Franz Neuner und

sein Stellvertreter Anton Utzschneider

sind von Mitte September bis

Ende Oktober unterwegs, treffen

viele Teilnehmer zu Gesprächen

und sprechen die Einladung aus.

Die Besucherzahlen hängen ganz

ohne Zweifel stark vom Wetter ab.

Je schöner, desto mehr Zuschauer.

Die Tatsache, dass Leonhardi

immer an Leonhardi, also am 6.

November, und nicht wie mancherorts

am Wochenende davor oder

danach ist, hält niemanden davon

ab, nach Froschhausen zu kommen.

„Wir hatten bei Spitzenwetter

schon an die 10 000 Besucher“,

sagt Neuner stolz und stützt sich

dabei auf die Zahlen der Polizei, da

er selbst keine Zeit zum Besucher

zählen hat. Aber das sei auch nicht

so wichtig, man freue sich über jeden,

der zur Wallfahrt komme.

In Murnau

geht’s los

Die Wallfahrt beginnt traditionell

in Murnau um 9 Uhr morgens und

zieht durch die Marktstraße. Dann

zieht der Tross über Weindorf Richtung

Froschhausen. Sobald Pferde,

Fuhrwerke und Menschen am

Froschhauser Berg sind, beginnt in

der Kirche St. Leonhard in Froschhausen

das Geläut. „Und das geht

so lange, bis alle Teilnehmer auf der

Wiese am See angekommen sind.

Das ist ein ergreifender Moment“,

erzählt Franz Neuner. Den Segen

für die Tiere und ihre Besitzer gibt

es in Froschhausen am Feldkreuz –

quasi im Vorbeireiten auf dem Weg

zur Feldmesse. Sobald sich alle auf

der Wiese am See eingefunden haben,

beginnt sie. Der Segen ist auch

noch äußerst wichtig für die Teilnehmer,

vor allem Landwirte legen

viel Wert darauf. Den Segen gibt es

dann auch als Schriftstück, das viele

an den Stall hängen. Das ist kein

Aberglaube, sondern Glaube und

das ist auch gut so, denn darum

> > > ZUM THEMA

Leonhard von Limoges

geht es bei der Froschhauser Leonhardifahrt.

Es ist keine Party oder

ein Grund, schul- oder arbeitsfrei

zu haben, es ist ein Segen für die

Pferde, für ihre Halter, für das kommende

Jahr. Eine christliche Tradition,

die nicht in Vergessenheit

geraten darf. Nach der Messe und

dem Segen beginnt der gemütliche

Teil, so wie es sich bei einer

Tradition gehört – es gibt Brotzeit

für die Teilnehmer und auch die

Zuschauer können sich bei Speis

und Trank dazugesellen. Es ist und

bleibt jedoch ruhig und gemütlich,

wie Neuner sagt. Verdient haben es

sich alle, denn die Organisation ist

ein hartes Stück Arbeit. „Im Grunde

ist das Organisieren der Wallfahrt

wie ein kleiner Nebenjob“, sagt

Franz Neuner grinsend und betont,

dass nicht er alleine viel für die

Wallfahrt tue. Jeder aus dem Verein

engagiert sich für diesen Tag. Aber

alle Beteiligten machen es gerne,

denn so ein Stück ehrliche und

wirkliche Tradition muss in unserer

schnelllebigen Zeit erhalten bleiben.

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Die Feldmesse in Froschhausen

anno dazumal

Der Heilige Leonhard von Limoges lebte im 6. Jahrhundert. Er

kämpfte für die Freilassung Gefangener und gründete das Kloster

Noblat in der Nähe von Limoges. In Bayern wird er von den Landwirten

als Nothelfer und Beschützer der Tiere angerufen und als

„Bauernherrgott“ verehrt. Er ist außerdem der Patron der Gefangenen,

der Gebärenden und der Geisteskranken.


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november / dezember 2017 | 37


Die Limnologische Station in Iffeldorf

Wissenschaft in

dörflichem Umfeld

Iffeldorf | Das Tassiloland ist

bekannt für seine traumhafte

Landschaft, für viele starke Unternehmen

und einzigartige Persönlichkeiten.

Dass die Region

rund um Weilheim, Starnberg,

Murnau und die Seen auch einen

Universitätsstandort zu bieten hat,

dürfte hingegen nicht jedem bekannt

sein. Zumindest, wenn man

nicht gerade direkt aus Iffeldorf

stammt. Seit 1987 befindet sich

dort die Limnologische Station Iffeldorf

(LSI) der Technischen Universität

München (TUM) inmitten

der Dorfgemeinschaft nahe den

Osterseen.

Die Entstehung der LSI ist eng mit

einem Namen verbunden: Professor

Dr. Arnulf Melzer. Nachdem

Arnulf Melzer in den Siebzigerjahren

seine Doktorarbeit über die

chemischen und physikalischen

Eigenschaften der Osterseen und

die vorkommenden Wasserpflanzen

verfasst hatte, kehrte er nach

einiger Zeit beruflich an die TUM

zurück und führte dort die Fachrichtung

Limnologie in Forschung

und Lehre ein. Unter Limnologie

versteht man die Wissenschaft von

der Ökologie stehender und fließenden

Gewässer.

Gewaltige

Eigenleistung

Bereits in den frühen 1980er Jahren

war Arnulf Melzer stets mit einer

Gruppe Studenten an die Osterseen

gefahren, um dort praktische

Kurse abzuhalten. Die Osterseen

eignen sich deshalb besonders gut

38 | tassilo

für limnologische Untersuchungen,

da die 19 Seen durch ihre Entstehung

in einigen Aspekten – auch

wegen der gleichen klimatischen

Gegebenheiten – zwar sehr ähnlich

sind, aber aufgrund unterschiedlichen

Grundwasserzustroms und

durch verschiedene Nährstoffbelastungen

eine große Vielfalt an

verschiedenen Seentypen aufweist.

Kurz gesagt: Die Osterseen bieten

auf engstem Raum hervorragende

Voraussetzungen, um nachhaltige

Forschung zu betreiben. Vorlesungen

hielt Arnulf Melzer damals an

der TU München, die praktischen

Kurse führte er zunächst während

der Schulferien in der Iffeldorfer

Grundschule durch, also in unmittelbarer

Nähe zu den Osterseen.

Nachdem sich die Kurse dort längst

etabliert hatten, und sich auch das

Fach Limnologie immer größerer

Beliebtheit erfreute, wurde der

Ruf nach einer festen Limnologischen

Station in Iffeldorf lauter.

Der damalige Bürgermeister der

Gemeinde, Albert Strauß, konnte

schnell für die Idee einer dauerhaften

Ansiedlung der Limnologen

in Iffeldorf begeistert werden. Zur

Verwirklichung des Vorhabens bot

Iffeldorf an den Osterseen - vor der Kirche

die drei Gebäude der Limnologischen Station

sich das

„Forstner Haus“ an,

das

des immer mer größer werdenden en

In-

sich gegenüber der Grundschule teresses nicht mehr ausreichend.

befand und der Gemeinde gehörte. So wurde 1990 auch das Nebengebäude

erworben und mit gleichem

Das Gebäude wurde schließlich im

Jahr 1986 an die TUM verkauft. Da persönlichen Einsatz umgebaut.

die finanziellen Mittel begrenzt waren

und auch eine Erstausstattung dritte Haus, das ehemalige Gast-

Im Jahr 2000 folgte schließlich das

angeschafft werden musste, steckten

Arnulf Melzer und seine Sturium

bereits ein wenig mehr Mittel

haus zur Post, wofür das Ministedenten

insgesamt mehr als 7000

zur Verfügung stellte. Es war ja bereits

bekannt, dass die Iffeldorfer

Stunden ehrenamtliche Arbeit in

das Projekt. Letztlich eröffnet wurde

die Limnologische Station Iffel-

gewachsen sind. Auch beim dritten

Limnologen einem solchen Projekt

dorf inklusive Labor und allem was Gebäude blieb man sich treu und

dazugehört am 5. Juni 1987. Doch ließ reichlich Eigenleistung in den

schon bald war die Station wegen Umbau einfließen. Und das hat

der steigenden Anforderungen und sich gelohnt. Die Limnologische

Station Iffeldorf ist nicht nur in der

Region nahezu einzigartig: Schlafräume,

Gemeinschafträume, Labor,

Bibliothek, Küche, Räume für die

Taucherausrüstung, PC-Raum, Seminar-

und Vortragsräume. Bei der

LSI bleibt kaum ein Wunsch offen,

um professionelle Forschung und

Studenten erkunden mit Arnulf

Melzer die Unterwasserpflanzen


Lehre zu gewährleisten. Dennoch

scheint es in Iffeldorf ein wenig

anders zuzugehen, als man sich

gemeinhin das Umfeld einer Universität

vorstellt – dies wird bei

einem Besuch sofort klar. Das mag

zum einen an den offenen Räumen,

dem gemeinsamen Kochen

oder der jederzeit zugänglichen

Bibliothek liegen. Zum anderen

sicherlich aber auch am bodenständigen

Dorfumfeld, wie Dr. Uta

Raeder bestätigt: „Wir sind längst

ein Teil der Iffeldorfer Dorfgemeinschaft

und werden auch vom neuen

Bürgermeister, Hubert Kroiß,

sowie den Dorfbewohnern unterstützt

und geschätzt“, berichtet

die stellvertretende Leiterin, dass

die anfängliche Skepsis gegenüber

den Wissenschaftlern schnell

überwunden war. Sie muss es

wissen, schließlich ist sie seit der

ersten Stunde am Projekt beteiligt

und steckt immer noch ihr ganzes

Herzblut hinein. Die Wohlfühlatmosphäre

scheint anzukommen,

was nicht zuletzt die immens gut

besuchten Kurse während der vorlesungsfreien

Zeiten zeigen. Auch

gibt es enorm viele Anfragen bezüglich

Bachelor-, Master- und

Doktorarbeiten.

Forschung im Zeichen

des Klimawandels

Trotz aller Annehmlichkeiten wird

an der LSI selbstverständlich intensiv

wissenschaftlich gearbeitet.

In der frühen Phase stand die Forschung

im Zeichen der „Eutrophierung“

durch den Eintrag von Phosphor

aus ungenügend geklärtem

Abwasser, was zu einer Düngung

des Grundwassers führte. Vereinfacht

ausgedrückt beschreibt dies

die Veränderung der Wasserqualität

von Seen, die sich auf die vorkommenden

Lebewesen auswirkt.

Daher wurde in Iffeldorf beispielsweise

eine Methode entwickelt, um

den Zustand von Flüssen und Seen

zu bewerten. Zunächst wurden im

Auftrag des Bayerischen Landesamts

für Umwelt beziehungsweise

deren Zweigstelle in Wielenbach

über 80 bayerische Seen untersucht,

schließlich Flüsse und Seen

in ganz Deutschland. Inzwischen

hat sich der Schwerpunkt der Forschung

an der LSI ein wenig verlagert

und das Hauptaugenmerk liegt

mittlerweile auf der Untersuchung

der Folgen des Klimawandels für

bayerische Seen. Die großen Fragen

dabei sind: Wie wirkt sich der

Klimawandel auf die Wasserschilfbestände

sowie auf die Ufer- und

Wasserpflanzengesellschaft aus?

Können verschiedene Algen CO 2

speichern? Wie wirkt sich der Klimawandel

etwa auf Bergseen

aus? Welche Auswirkung hat die

globale Erwärmung auf Cyanobakterien,

die im Volksmund Blaualgen

genannt werden? Besonders

giftige Blaualgen scheinen sich zu

vermehren und stehen daher im

Mittepunkt der Forschung. Mit all

diesen Themen beschäftigen sich

die Iffeldorfer Limnologen in ihren

zahlreichen Projekten.

Längst hat die LSI in Fachkreisen einen

exzellenten Ruf, die Mitarbeiter

gelten als absolute Spezialisten.

Von Februar bis März sowie von

August bis Oktober sei das Haus

während der unterschiedlichen

Kurse immer komplett ausgelastet,

wie Dr. Uta Raeder erzählt. Zudem

werden pro Jahr zwölf Plätze für

eine Ausbildung zum Forschungstaucher

zur Verfügung gestellt.

Hinzu kommen regelmäßige Führungen

durch dieumlichkeiten.

Die vierten Klassen der benachbarten

Grundschule genießen jedes

Jahr einen ganz besonderen Heimat-

und Sachunterricht. Und gelegentlich

wird sogar das ganze Dorf

zum Pizzaessen – die Studenten

haben einen Backsteinofen – eingeladen.

So leisten die Limnologen

nicht nur einen wichtigen Beitrag

für deutschlandweite Binnenseeforschung,

sondern auch für die

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Hightechwerkstatt

für Jedermann

Murnau | 3D-Drucker sind der letzte

Schrei und der aktuellste Stand

der Drucktechnik. Bestimmt haben

viele schon davon gehört, aber so

richtig vorstellen kann man es sich

nicht, wie eine Figur aus einem

Drucker kommen soll, nicht wahr?

Das MakerLab Murnau kann das

ändern. Dort stehen nämlich 3D-

Drucker und noch viele weitere

spannende Hightech-Geräte, die

man nicht alle Tage sieht. Und das

Beste: Im MakerLab kann man sie

sogar benutzen.

Aber Moment mal, was ist das

MakerLab, werden sich vielleicht

einige Fragen. Es ist ein Verein,

es ist eine Hightechwerkstatt, es

ist Teil eines großen Projekts vom

Markt Murnau, um als Standort für

Innovationen, Handwerk und Wirtschaft

zu gelten.

MakerLab Murnau e.V. wurde im

Juli 2016 gegründet. Die Idee dazu

hatten Bürgermeister Rolf Beuting

und der Wirtschaftsförderer Jan-

Ulrich Bittlinger. Gegründet haben

sie den Verein zusammen mit Unternehmern

und Lehrern aus der

Region sowie dem Wirtschaftsförderverein

Murnau und Umgebung.

Das MakerLab ist ein Bestandteil

des Innovationsquartiers Murnau.

Das ist eine Einrichtung des Marktes

zur Förderung der Kultur- und

Kreativwirtschaft, von Start-ups

und Gründern. Das Innovationsquartier

unterstützt den Weg in die

Selbstständigkeit durch günstige

Raummieten, flexible Mietverträge

und bietet dazu umfangreiche

Beratungsleistungen für innovative

und junge Firmen an – vom Businessplan

über das Marketing bis

hin zum Vertrieb.

Das MakerLab Murnau ist in diesem

Konzept dafür zuständig, junge

Menschen für Technik, Handwerk

und neue Technologien zu

begeistern. Des Weiteren soll es

Handwerkern, Unternehmern und

Künstlern die Möglichkeit bieten,

neue Produktionsmethoden und

-techniken auszuprobieren.

Jugend und

Technik

Das hat nicht nur den Hintergrund,

dass es sehr viel Spaß machen

kann, Maschinen und Techniken

zu verwenden, die man nicht einfach

mal schnell zu Hause ausprobieren

kann, sondern auch das

Ziel, die Abwanderung von jungen

Menschen aus der Region zu reduzieren

und früh Interesse für technische

und handwerkliche Berufe

zu wecken. „Das ist unsere Antwort

auf den Fachkräftemangel“,

erklärt MakerLab-Leiter Jan-Ulrich

Bittlinger.

Das MakerLab hat richtig viel zu

bieten: Neun Werkstätten in den

Fachbereichen Elektronik, Holz,

Metall, Textil, Medien, Edelmetall

und Siebdruck sowie Lasercut und

3D-Druck. Die jungen Menschen

können dort Siebdruckmaschinen,

CNC-Fräsen und Drechselmaschinen

ausprobieren; sogar Nähund

Strickmaschinen stehen im

MakerLab, um Neues zu schaffen,

Altes zu reparieren oder wieder zu

verwerten – Upcycling nennt sich

das. Grundlegend ist die Werkstatt

nicht nur auf die neun bestehenden

Fachbereiche beschränkt, sagt

Bittlinger, er kann sich durchaus

„Raketenwissenschaft“ im MakerLab Murnau – hier kann man sein

eigenes Spielzeug bauen.

40 | tassilo


Das MakerLab ist auch etwas für Handwerker und Künstler, die gerne

mal was Neues ausprobieren wollen.

vorstellen, in Zukunft noch mehr

Bereiche zu eröffnen: „Das liegt

aber daran, ob es Mitglieder mit

spezifischem Know-how gibt und

ob die Lust darauf haben, einen

Fachbereich aufzubauen.“ Persönlich

kann er sich vorstellen, eines

Tages den Bereich Robotik im MakerLab

zu integrieren.

Tatsächlich für

Jedermann

Die Raummiete für das Maker-

Lab Murnau trägt zu 100 Prozent

der Markt. „Dafür sind wir der

Marktgemeinde äußerst dankbar.

Ohne diese Unterstützung könnte

der Verein nicht existieren“, sagt

Jan-Ulrich Bittlinger. Die Geräte

hingegen werden von Mitgliedsbeiträgen,

Spenden und Fördergeldern

angeschafft. Auch das

ist bereits eine Meisterleistung,

denn so ein Laser-Cutter kostet gut

20 000 Euro, Siebdruckanlage und

3D-Drucker machen zusammen

nochmal knapp 9 000 Euro aus.

Jetzt mag man denken, der Mitgliedsbeitrag

sei unerschwinglich.

Falsch gedacht: Unter 26 Jahren

zahlt man nur einen Beitrag von

fünf Euro monatlich, darüber 20

Euro – was auch nicht viel ist. Und

wer als Unternehmen Mitglied

wird, zahlt 50 Euro im Monat. Wer

also dabei sein will, muss nur den

Aufnahmeantrag ausfüllen. Das

haben schon einige getan – bereits

nach einem Jahr hatte der Verein

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Häschen aus

dem 3D-Drucker.

60 Mitglieder, darunter das Unternehmen

Kern Microtechnik, das

Medienhaus Wiesendanger, Handwerker,

Künstler und Architekten.

„Ebenso wie viele Privatpersonen,

deren Hobby das MakerLab ist

oder weil ihr Hobby das Maker-

Lab braucht", erzählt Bittlinger.

Wer sich nicht auskennt, dem wird

in dieser Hightechwerkstatt geholfen.

Es gibt für die Mitglieder immer

wieder Workshops. Da erklären

ihnen Experten oder erfahrene

Mitglieder, wie die Geräte funktionieren

und wie man sie bedient;

etwa Laser-Cutter, 3D-Drucker

oder Siebdruckmaschine. „Für

Nicht-Mitglieder sind in diesen

Workshops nur wenige Plätze vorgesehen,

da wir uns nicht als Seminaranbieter

verstehen, sondern

die Fähigkeiten vermitteln möchten,

unsere Geräte eigenständig zu

verwenden und Techniken anwenden

zu können“, beschreibt der

MakerLab-Leiter. Nun daran sollte

es für Interessierte nicht scheitern.

Einfach mal nachfragen und reinschnuppern,

außerdem sind, wie

schon erwähnt, die Mitgliedsbeiträge

durchaus erschwinglich für

jeden Geldbeutel. Als Mitglied hat

man übrigens den Vorteil, ohne

weitere Kosten die Maschinen nutzen

zu dürfen. Spannend klingt es

allemal, eigene Kleidung zu designen

und bedrucken, ein Spielzeug

selbst zu bauen oder einen

Prototypen für ein Produkt zu entwickeln,

das man auf den Markt

bringen möchte. Und zwar unerheblich

der Altersklasse, denn das

MakerLab zielt nicht nur auf junge

Menschen ab, sondern auf jeden,

der Interesse daran hat.

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Angelika Weber

Augsburgerstr.1

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november / dezember 2017 | 41


Markus Söder auf der Oberland-Ausstellung

„Keine globale Einheitsmacherei“

Weilheim | 36 180 Besucher und

310 Aussteller tummelten sich auf

der Oberland-Ausstellung 2017 in

Weilheim. Prominentester Gast

war Bayerns Heimat- und Finanzminister

Dr. Markus Söder, der sich

erfreulich viel Zeit genommen hat

für die ORLA-Eröffnung. Nach der

rund zweistündigen Auftaktveranstaltung

im Festzelt besuchte er

das Regionalzelt, nahm Platz auf

„unserer“ Roten Couch und stellte

sich den Fragen zur Messe, AfD

und seiner politischen Zukunft.

Herr Söder, die Oberland-Ausstellung

in Weilheim ist eine Plattform

für überwiegend heimische Betriebe.

Wie wichtig sind Ihnen Ausstellungen

dieser Art?

Sehr wichtig. Zum einen zeigt sie

auf beeindruckende Weise die

wirtschaftliche Leistungskraft der

Region, insbesondere im Bereich

Handwerk und Mittelstand. Hier

gibt es keine globale Einheitsmacherei,

sondern echte regionale

Highlights. Andererseits zeigt sich

auf solchen Messen auch der kulturelle

Boden, auf dem eine Region

steht. Gerade das Bekenntnis

zu Tracht und Ehrenamt zeigt, dass

hier in Weilheim nicht nur Leistung,

sondern auch Zusammenhalt

groß geschrieben wird. Insofern

ist die Oberland-Ausstellung

eine tolle Geschichte.

deren Bundesländern vertreten

sind. Das fördert den Zusammenhalt

und baut Brücken. Wir sind ja

ein weltoffenes Land. Leben und

leben lassen ist unsere bayerische

Mentalität. Außerdem sind wir ja

verpflichtet, über den Länderfinanzausgleich

andere finanziell zu

unterstützen, da kann auch gerne

mal was zurückkommen (lacht).

Wer profi tiert aus Ihrer Sicht mehr

von dieser Messe – Besucher oder

Aussteller?

Das ist immer ein gemeinschaftliches

Werk. Die Besucher sollen

ihre Freude haben und die

regionalen Produkte entdecken.

Zum Beispiel bei Mitmachaktionen,

beim Essen probieren aber

auch bei Jugendaktionen wie dem

Trachtentag. Gleichzeitig ist es für

die Aussteller eine tolle Gelegenheit,

im Rahmen eines solchen

Gesamtkonzeptes für ihre Produkte

und für die Region zu werben.

Nutzen Sie die Oberland-Ausstellung

in Form von persönlichen Gesprächen,

um den ein oder anderen

AfD-Wähler – auch hier gab’s einige

– zurück zur CSU zu gewinnen?

Das wäre jetzt völlig überzogen.

Der Höhepunkt war für mich, auf

dem Sofa ganz eng neben der Landrätin

zu sitzen. Normalerweise sitze

ich im Kabinett nur neben Ministern.

Insofern war das ein ganz

besonderer Moment für mich –

obwohl ich zugegebenermaßen

lieber auf einem schwarzen Stuhl

als auf einer roten Couch sitze

(lacht). Aber die Landrätin hat es

mir mehr als erträglich gemacht.

So erträglich, dass wir Sie zur

ORLA 2019 wieder begrüßen dürfen

– dann als Bayerischer Ministerpräsident?

Also ich weiß nur, dass es das letzte

Mal in einer anderen Funktion

war. Sollte ich erneut eingeladen

werden, komme ich gerne wieder

– egal in welcher Funktion. js

Trotzdem sind auch auswärtige

Aussteller vertreten, zum Beispiel

aus Südtirol oder Schleswig-Holstein.

Angenommen, Sie würden

die ORLA organisieren, dann rein

regional?

Regional finde ich immer gut. Es

ist aber auch ein Gewinn, wenn

Gäste aus dem Ausland oder an-

„tassilo“-Herausgeber

Peter Ostenrieder (v. l.)

mit Landrätin

Andrea Jochner-Weiß

und Heimatminister

Markus Söder

42 | tassilo


ALLERLEI IM TASSILOLAND

Von Gestaltern und Künstlern

Kunst-Kalender von Menschen mit Behinderung

Polling | Ob in vollstationären Unterbringungen,

Tagesstrukturen oder ambulanter Pflege: Der gemeinnützige

Verein Lebenshilfe Weilheim-Schongau

(Sitz in Polling) unterstützt Menschen mit Behinderung

in allen Lebenslagen. Das gelingt unter

anderem mit pädagogisch sehr wertvollen Bastel-

Projekten, an denen sich die Hilfsbedürftigen stets

mit großer Freude beteiligen. Besonders beliebt:

die alljährliche Gestaltung eines Kalenders für das

bevorstehende, neue Jahr. Bereits zum vierten Mal

in Folge kreierte Anita Jakomet (pädagogischer

Fachdienst) gemeinsam mit einer 20-köpfigen

Gruppe künstlerisch wertvolle Motive, die letztlich

abfotografiert und zu

einem prachtvollen Wandkalender gelayoutet werden.

Die Idee für das Jahr 2018: Tapeten mit kräftigen

Farben bemalen, diese in Schnitzel zerreißen

und damit Bilder wie Regenbogen, Engel oder Blumen

gestalten. Wer möchte, kann den Lebenshilfe-

Kalender 2018 unter Telefon 0881 / 8069 zu einem

fairen Preis kaufen – und zwar für einen guten

Zweck, da der Erlös zu 100 Prozent in die Betreuung

der Bewohner der Lebenshilfe in Polling fließt.

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Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost drei Kalender,

die im Rahmen der Lebenshilfe Weilheim-

Schongau von Menschen mit Behinderung gestaltet

wurden. Schicken Sie uns

bis Mittwoch, 15. November, eine

Postkarte mit dem Stichwort „Kalender“

an „tassilo“, Birkland 40

in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail

an info@tassilo.de. Das Los entscheidet,

der Rechtsweg

ist ausgeschlosjsen.

Viel Erfolg!

Mährisches Blasmusik-Schmankerl in Spatzenhausen

„Der Messias“ – Klassisches

Konzert der Extraklasse

Penzberg | „Der Messias“ von Georg

Friedrich Händel gilt als eines

der großartigsten Werke der Musikgeschichte. ht Exakt dieses Werk

wird am Sonntag, 17. Dezember, in Penzbergs Stadtpfarrkirche

Christkönig aufgeführt. Und zwar vom „Vocalensemble Penzberg“,

das vor 30 Jahren gegründet wurde und zur Feier des Jubiläums

sich diesen musikalischen Leckerbissen gemeinsam mit

renommierten Solisten sowie dem Sinfonieorchester im Pfaffenwinkel

(Leitung: Günther Pfannkuch) ausgesucht hatte. Beginn

des Klassik-Konzertes ist um 16.30 Uhr. Karten im Vorverkauf gibt

es zu 13 bis 28 Euro (je nach Kategorie) in der Buchhandlung

Rolles (Tel. 08856 / 4344) sowie beim Gelben Blatt (Tel.

08856 / 9140). Nähere Informationen im Internet unter

www.musikfreunde-penzberg.de.

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und Gewerbe

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Breites Sortiment von

Anhänger

Spatzenhausen | Im Spatzenhausener Haus des

Gastes steigt am Samstag, 11. November, ab 19 Uhr

ein musikalisches Schmankerl namens „Mährisch

für Feinschmecker“: Zunächst spielen die „Hubavenka

Muzikanti“ aus Habach, danach die aus Niederösterreich

stammende Gruppe „Weinviertler

Mährischen Musikanten“. Beide stehen für original

mährische Blasmusik. Vorverkaufskarten sind für

zwölf Euro erhältlich, anzufordern per E-Mail unter

hubavenka.kapelle@gmail.com. An der Abendkasse

(Einlass ab 18 Uhr) kostet der Eintritt 14 Euro.

>>> KARTEN ZU GEWINNEN

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost für den Konzertabend

am Samstag, 11. November, im Haus des

Gastes in Spatzenhausen 3 x 2 Karten. Senden Sie

uns bis Montag, 6. November, eine Postkarte mit

dem Stichwort „Mährische“ an „tassilo“, Birkland

40 in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@

tassilo.de. Das Los entscheidet, der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Viel Erfolg!

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Mährischen

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november / dezember 2017 | 43


DAS TASSILO-HEIMATRÄTSEL

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Mo., Di., Do. 15.30–18.30 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Tassiloland | Gelegen auf dem Heiligen

Berg über dem Ostufer des

Ammersees ist es schon von weiter

Entfernung zu erspähen, das

Kloster Andechs. Am Ort der Burg

Andechs entstanden, wurde hier

1455 ein Benediktinerkloster gegründet,

um einen 1388 gefundenen

bedeutenden Reliquienschatz

aufzunehmen. Die Klosterkirche,

einst als Wallfahrtskirche errichtet,

wurde von 1423 bis 1427 erbaut

und ist ab 1751 von Johann Baptist

Zimmermann im Rokokostil umgestaltet

worden. Die Andechser

Wallfahrt ist bereits seit Beginn

des 12. Jahrhunderts bezeugt und

damit die älteste in ganz Bayern.

Jedes Jahr besuchen mehr als

30 000 organisierte Pilger aus

über 130 Wallfahrtsgemeinden

den Heiligen Berg. Andechs ist damit

nach Altötting der zweitgrößte

Wallfahrtsort Bayerns. Insbesondere

das Bräustüberl des Klosters

ist dank seiner Küche und des

klostereigenen Bieres Anziehungspunkt

für zahlreiche Touristen.

Fernab von Bier und Schweinshaxn

diente das Kloster Andechs

den Wittelsbachern seit dem Mittelalter

als Grabstätte. So wurden

etwa eine Reihe von älteren Angehörigen

des Hauses im Inneren

der Wallfahrtskirche bestattet.

Doch auch einem Nichtadligen

und Nichtgeistlichen wurde die

damals doch ungewöhnliche Ehre

zu Teil, in einer sogenannten Seitenkapelle

des Klosters bestattet zu

werden. Genau genommen handelt

es sich um einen weltbekannten

bayerischen Komponisten.

Wir möchten nun von Ihnen im

aktuellen „tassilo“-Heimaträtsel

gerne wissen, wer und in welchem

Jahr in der „Schmerzhaften

Kapelle“ im Kloster Andechs beigesetzt

wurde.

Auch wenn Andechser Bürger

diesmal einen kleinen Vorteil haben

könnten, dürfte die korrekte

Antwort wegen der Popularität des

Komponisten doch weit über die

Ortsgrenzen hinaus bekannt sein.

Jeder, der am Gewinnspiel teilnehmen

möchte, schickt uns bitte

eine Postkarte mit der zweiteiligen

Lösung und dem Stichwort „Heimaträtsel“

an „tassilo“, Birkland

40 in 86971 Peiting. Oder sendet

eine E-Mail an info@tassilo.de.

Bitte auch hier die Absenderadresse

nicht vergessen, da der Gewinn

per Post verschickt wird. Einsendeschluss

ist der 15. November, das

Los entscheidet, der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Zu gewinnen gibt es auch diesmal

fünf Badewelt-Familienkarten für

das „Plantsch – Badespaß und

Saunaland“ in Schongau. Eine

perfekte Abwechslung für die

anstehende kalte Jahreszeit. Wir

wünschen allen Teilnehmern viel

Erfolg!

tis

> > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG

Den höchsten Punkt im Tassiloland wollten wir in der September/

Oktober-Ausgabe von Ihnen wissen – und haben zugleich angekündigt,

dass es wahrlich kein leichtes Rätsel ist. Das hat sich unter den

zahlreichen Einsendungen auch bestätigt. Der Großteil aller Heimaträtsel-Teilnehmer

reichte die Koordinate: D1 als Lösung ein - und

scheiterte damit knapp, da es sich bei diesem Fleck (knapp 800 Metern)

um den zweithöchsten Punkt handelt. Richtig ist allerdings das

Koordinatenfeld E1. Hintergrund: Die Grenze des Tassilolandes führt

entlang der Flurgrenze zwischen Peißenberg und Hohenpeißenberg,

die wiederum unterhalb des Fernsehturmes auf dem Hohen Peißenberg

liegt. Und genau dort befindet sich mit 908 Metern auch

der höchste Punkt im Tassiloland. Gewusst haben das Alfred Forster

aus Peißenberg, Barbara Burgdorf aus Tutzing sowie Christoph Lürs

aus Peißenberg, die sich den Badespaß im Schongauer Plantsch nun

redlich verdient haben.

44 | tassilo


Veranstaltungen des Kulturvereins Peißenberg

Ab in die Tiefstollenhalle!

Peißenberg | Christine Eixenberger

kennt der BR-Fernsehzuschauer

aus „Habe die Ehre“, in der sie

gemeinsam mit Parodist Wolfgang

Krebs prominente Preußn auf deren

Bayerntauglichkeit prüft.

Louisiana-Rythm und Blues. Auf

Mittwoch, 13. Dezember, dürfen

sich ganz besonders Kinder ab vier

Jahren freuen: Bei „Dschungelbuch

– das Musical“ geht es ab 16 Uhr

um turbulente Dschungel-Action

über Freundschaften, die Grenzen

überwinden. Den Abschluss der

Veranstaltungsreihe 2017 bildet das

Konzert von Multi-Instrumentalist

Wally Warning von der Insel Aruba,

gemeinsam mit seiner Tochter

Ami. Das Konzert der zwei Generationen

beginnt am Samstag, 16.

Dezember, um 20 Uhr. Karten für

alle Veranstaltungen des Kulturvereins

Peißenberg gibt es bei der

Buchhandlung „PeissenBUCH“,

beim Kreisboten-Ticketservice in

der Sparkasse Weilheim, bei Buch

am Bach in Peiting sowie beim

Lech-Kurier in Schongau. Online-

Tickets sowie Infos über die Veranstaltungen

2018 hält die Internetseite

des Vereins bereit (www.

kulturverein-peissenberg.de). js/tis












Die in Miesbach geborenen Kabarettistin

(Foto) ist allerdings auch

außerhalb der TV-Kameras ein

absoluter Bühnen-Kracher. Unter

anderem mit ihrem Programm

„Lernbelästigung“, bei dem sie

den Finger tief in die Wunde der

Lehrer, aber auch Eltern, Kinder,

Schulbusfahrer und Politiker legt.

Eixenberger spricht aus Erfahrung,

schließlich holt die Kabarettistin in

ihrem zweiten Soloprogramm gewissermaßen

ihr wahres Leben auf

die Bühne. Sie hat ihr Grundschullehramtsstudium

mit dem Staatsexamen

abgeschlossen und muss

sich nun als Referendarin durch

den Bildungswirrwarr kämpfen.

Dem Kulturverein Peißenberg ist

es gelungen, Christine Eixenberger

auf die Bühne der Tiefstollenhalle

zu locken. Der heitere Abend startet

am Freitag, 17. November, um

20 Uhr.

Am Samstag, 1. Dezember (20 Uhr),

folgt das Konzert von Ludwig Seuß

und seiner Band. Beim „Christmas

Jam“ vermischt der Musiker,

der ein festes Mitglied der Spider

Murphy Gang ist, klassischen Piano-Boogie

mit Jump-Blues und

> > > TICKETS ZU GEWINNEN

„tassilo“ verlost für das Kabarett mit Christine Eixenberger 3 x 2 Tickets.

Schicken Sie bis Freitag, 10 November, eine Postkarte mit dem

Stichwort „Lernbelästigung“ an „tassilo“, Birkland 40, 86971 Peiting.

Oder eine E-Mail an info@tassilo.de. Absenderadresse nicht

vergessen! Das Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Erfolg!

november / dezember 2017 | 45


Aus der Geschäftswelt

„Nähen ist beliebter und attraktiver denn je“

100 JAHRE NÄHZENTRUM HUBER

Weilheim | Das Nähzentrum Huber in Weilheims Innenstadt

feiert dieses Jahr seinen 100. Geburtstag.

Über das ganze Jahr gab und gibt es noch zahlreiche

attraktive Angebote und Aktionen. Das Unternehmen

wurde 1917 von Franz Huber gegründet, heutzutage

führt Enkel Kurt Breitbarth das Fachgeschäft gemeinsam

mit seiner Frau Christina. Im rund 120 Quadratmeter

großen Laden bietet das Nähzentrum Huber

eine große Auswahl an aktuellen Mode- und Trachtenstoffen

sowie ein umfangreiches Sortiment an

Nähmaschinen-Zubehör, Stoffen, Garnen, Schnitten

und Kurzwaren. Vor allem aber ist das Weilheimer

Fachgeschäft ein kompetenter Partner für Näh- und

Stickmaschinen, Overlock- und Coverlockmaschinen

und berät sowohl die Anfängerin wie auch die ambitionierte

tenten Beratung durch die acht Mitarbeiterinnen i i und

die große Markenvielfalt, zählt auch eine ausführli-

Hobbyschneiderin oder Expertin – und che Einweisung sowie die Reparatur und Wartung

das seit mittlerweile einem Jahrhundert. „Wir nehmen

uns für jeden Kunden viel Zeit und beraten sehr

individuell“, verspricht Kurt Breitbarth. Die Kunden

scheinen es zu schätzen, schließlich kommen diese

nicht nur aus der unmittelbaren Region sondern aus

dem ganzen Oberland in das Nähzentrum, welches

zum Angebot des Weilheimer Geschäfts. Dass Nähen

längst nicht mehr nur etwas für ältere Damen ist,

bestätigt auch Kurt Breitbarth: „Nähen ist beliebter

denn je“. Dazu beigetragen haben sicherlich auch

die modernen, computergestützten Nähmaschinen,

die selbstverständlich auch im Nähzentrum Huber

in weitem Umkreis einzigartig ist. Neben der kompe-

erhältlich sind.

tis

Seit zehn Jahren führend in Keramik und Stein

GROSSE AUSSTELLUNG MIT FLIESEN, NATURSTEIN UND ÖFEN

Schongau | Zehn Jahre ist es mittlerweile her, als

Ingenieur Thorsten Schmid das traditionsreiche

Schongauer Unternehmen „Fliesen Enzensberger“

übernommen hat und unter dem Namen „Keramik +

Stein“ seither kontinuierlich am Markt positionierte.

Weit über die Grenzen des Landkreises Weilheim-

Schongau hinaus ist die große Ausstellung für Fliesen,

Naturstein und insbesondere die Fachabteilung

für Ofenbau bekannt. Vom „Häuslebauer“, der moderne

Fliesen für Küche und Bad sucht über den

Bauherrn auf der Suche nach Natursteinverblendungen

bis hin zum Bauträger, der hier die optimale

Anlaufstelle für seine Wohnungskäufer findet, reicht

der Kundenstamm. Das Firmenjubiläum wurde allerdings

nicht mit Keramik und Stein, sondern Wasser

und Holz gefeiert: Thorsten Schmidt hat seine

gesamte Belegschaft eingeladen zu einer zünftigen

Floßfahrt auf der Isar. Verkaufsteam, Fliesenleger,

Ofenbauer – alle zusammen auf einem Floß, oder

noch besser: in einem Boot. Mit Teamgeist soll der

Erfolg des Schongauer Unternehmen auch zukünftig

beibehalten werden.

js

Das ganze Keramik + Stein-Team wurde von Inhaber

Thorsten Schmidt (links) zur Floßfahrt eingeladen.

46 | tassilo


Dafür steht LongLife ...

BIO-BETTEN UND MATRATZEN FÜR GESUNDEN SCHLAF

Sieben Tage Gerätetraining nur für Frauen

DAS FITNESSSTUDIO ROSENHOF ZIEHT AN DIE HAUPTSTRASSE

Inhaberin Birte Stalljann

vor den neuen Räumlichkeiten

in Peißenberg

Weilheim | Bei LongLife in Weilheim dreht sich alles

um den gesunden Schlaf. Ausnahmslos bietet

das Matratzen- und Bettengeschäft in der Münchner

Straße ökologische Produkte an, die ausschließlich

von Betrieben aus Deutschland und Österreich hergestellt

werden. Von dieser regionalen, umwelt- und

naturbewussten Firmenphilosophie ist auch Benedikt

Daller vom gleichnamigen Trachtengeschäft

begeistert. Vor rund einem Jahr übernahm er die

Geschäftsführung von LongLife. Der Einzelhandels-

Experte, der selbst in einem Zirbenholzbett mit

bio-zertifizierter Matratze schläft, fühlt sich seither

wesentlich wohler. Die Massivholzbetten von LongLife,

die auch in verschiedenen Hölzern erhältlich

sind, werden je nach Kundenwunsch individuell

von ausgesuchten Schreinern hergestellt. Die Beratung

für Bett, Matratze und idealer Schlafposition

bekommt der Kunde jedoch direkt im Weilheimer

Fachgeschäft, das mit 230 Quadratmetern einen sehr

großzügigen Ausstellungsraum bietet – und immer

mehr Kunden anzieht. Dass dank LongLife-Produkten

Rückenprobleme behoben werden, Allergien abklingen

und Atemwege freier sind, hat sich weit über

Weilheim hinaus herumgesprochen. In alle Richtungen,

bis nach Rosenheim, München und Kempten,

verkaufen Benedikt Daller und seine insgesamt

acht Mitarbeiter inzwischen ihre Naturprodukte fürs

Schlaf-, Wohn- und Kinderzimmer. „Unsere Betten,

Schlafsofas und Matratzen sind aus natürlichen Rohstoffen

hergestellt, qualitativ absolut hochwertig und

langlebig.“ Das trifft auch auf Kinderbetten zu, die

aufgrund intelligenter Konstruktion in der Größe und

mit nur wenigen Handgriffen mitwachsen können.

Wer sich davon überzeugen möchte: LongLife hat von

Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr sowie am

Samstag von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

js

Peißenberg | Egal ob jung oder alt, schlank oder

mollig, fit oder unfit: Im „Frauen Fitness Rosenhof“

sind alle Frauen herzlich willkommen, die ihrer Gesundheit

etwas Gutes tun möchten. „Bei uns herrscht

eine sehr familiäre Atmosphäre, kein sportlicher

Konkurrenzkampf, das wissen unsere Kundinnen

zu schätzen“, sagt Inhaberin Birte Stalljann, die vor

sechs Jahren das Damenstudio Rosenhof in Weilheim

übernahm und vor fünf Jahren das gleichnamige Fitnessstudio

in Peißenberg aufmachte. Mit letzterem

zog sie zum 27. Oktober 2017 um – von der Ecke Bachstraße/Hauptstraße

direkt an die Hauptstraße in das

ehemalige Gebäude der Deutschen Post. „Wir freuen

uns sehr über die neuen, größeren und schöneren

umlichkeiten“, so die 37-jährige Ergotherapeutin.

Darin trainieren dürfen – wie im alten Studio auch –

ausschließlich Frauen. Und für die hat Birte Stalljann

ein ganz eigenes Konzept entwickelt: Alle, die

bei ihr eine Mitgliedschaft für monatlich knapp 40

Euro abschließen, dürfen so oft an die Geräte, wie

sie möchten. Um diese maximale Flexibilität auch

zu gewährleisten, bekommt jedes Mitglied einen

Chip, der während der Öffnungszeiten (Montag bis

Sonntag von 7 bis 22 Uhr) Zugang zum Fitnessstudio

ermöglicht. Heißt: Die Damen können auch ohne

Anwesenheit eines Trainers trainieren. Im Preis inbegriffen

sind zudem diverse Kurse an den Geräten, die

von ausgebildeten Fitnesstrainerinnen geleitet werden.

Außerdem sind Zehnerkarten für weitere Kurse

erhältlich. Apropos: Wer sich bis Mitte November für

eine Mitgliedschaft im Rosenhof (www.studiorosenhof.de)

entscheidet, darf bis zum Jahresende kostenlos

trainieren.

js

november / dezember 2017 | 47


Brezen aus der CO 2 -neutralen Bio-Bäckerei

Gesünder, sättigender

und umweltfreundlich

Brezendrehen in der neuen Produktionshalle in Peiting.

Weilheim | Sieht super aus und

schmeckt. Doch beim Lesen der

Inhaltsstoffe vergeht Michael

Schwarzmaier der Appetit. Dieses

fluffige Weißbrot, das sich der

48-Jährige im Italien-Urlaub zum

Frühstück gekauft hatte, enthält

Diacetylweinsteinsäureester. „Das

sind chemisch hergestellte Säuremittel

sowie Enzyme, die teilweise

gentechnisch verändert wurden

und auf Dauer nicht gesund sein

können“, sagt Michael Schwarzmaier,

einer der wenigen Bio-Bäcker

zwischen Kempten und München.

Er stellt seine Brote, Brezen

(8 000 bis 10 000 Stück pro Woche,

alle von Hand gedreht), Semmeln

und Croissants ausschließlich ohne

Zusatzstoffe her. Außerdem bezieht

er die Grundzutaten direkt aus

der Region, kauft Roggen, Dinkel

und Weizen seit vielen Jahren vom

Frankl Sepp, Bio-Bauer in Etting

bei Weilheim. Gemahlen wird das

„vor unserer Haustüre“ geerntete

Getreide von seinen eigens konstruierten

Mühlen. Die sind direkt in

Schwarzmaiers Bäckerei installiert,

die Mitte 2017 von Etting nach Peiting

(Zechenstraße 6) verlegt wurde.

„Aus privaten Gründen“, sagt

der Bäckermeister, der inzwischen

recht froh ist über die neue Produktionsstätte.

Zuvor in Etting sei

alles ein wenig chaotisch gewesen.

„Jetzt haben alle Mitarbeiter und

Maschinen ihren festen Platz.“

Nachts wird

produziert

Im ersten Stock stehen drei prallgefüllte

Säcke Bio-Getreide. Im Raum

daneben lagern kleingepresste

und geschnittene Pellets. Im Erdgeschoss

befinden sich zwei große

ume. Der eine dient als Lager für

die zum Ausliefern fertige Ware.

Der andere zur Produktion. Drei

Backöfen, zwei große Kühlschränke,

diese selbstgebauten Getreide-

Mühlen für frisches Mehl sowie

eine Maschine mit Förderband

zur Teigherstellung sind ringsherum

aufgebaut. In der Mitte der

Produktionshalle steht eine große

Arbeitsplatte, auf der Michael

Schwarzmaier und seine sieben

Mitarbeiter, darunter drei Azubis,

den Teig wälzen, zu Brezen drehen

oder Semmeln formen. Gearbeitet

wird immer von Dienstag bis

Samstag im Zweischicht-Betrieb.

Die ersten Bäcker beginnen um

22 Uhr. Die letzten gehen um 10

Uhr vormittags. Gearbeitet wird

somit ausschließlich Nachts. Ein

Auch das Gebäck besteht rein

aus natürlichen Zutaten.


Ladengeschäft ist an der Produktionsstätte

in Peiting übrigens nicht

integriert. „Das haben wir auch

nicht vor“, sagt Michael Schwarzmaier,

der seit vielen Jahren rund

20 Stammkunden im Raum von

Schongau bis Hohenschäftlarn sowie

von Garmisch-Partenkirchen

über Murnau bis nach Bad Tölz mit

seiner emulgatorenfreien Backware

versorgt, daher auch kein wirklicher

neuer Konkurrent für die traditionellen

Bäckereien Sesar und

Aicher in Peiting ist.

Von Pfifferling

bis Bio-Hotels

Einer seiner allerersten Abnehmer,

seit 1993, ist der Bioladen Pfifferling

in Schongau. Aber auch den

Naturkostladen in der Peitinger

Freistraße sowie Gymnasium, Realschule

und Bio-Michl in Weilheim

versorgt Schwarzmaier mit

seiner Bio-Backware. Am Bekanntesten

dürften den „tassilo“-Lesern

jedoch die hauseigenen Läden

in Weilheim sein, die sich in der

Oberen Stadt sowie in der Pöltnerstraße

befinden. Derweil die mit

jüngsten Kunden: ein Pärchen aus

Garmisch-Partenkirchen, das zwei

Bio-Hotels betreibt. „Dass diese

Hotels von der Gesellschaft so gut

angenommen werden zeigt, dass

die Leute sich wieder mehr Gedanken

darüber machen, woher

Lebensmittel kommen und was

drin steckt.“

Dieses Bewusstsein für gesunde,

natürliche Ernährung ist Michael

Schwarzmaier seit jeher eine Herzenssache.

Als er sich im zarten

Umweltfreundliche Backstube: Energie für die Öfen wird über eine

CO 2 -neutrale Pellets-Heizung gewonnen.

Alter von 19 Jahren selbstständig

machte, kam für ihn nie Anderes

als Bio in Frage. „Zwar sind unsere

Produkte etwas kleiner, sehen anders

aus und kosten auch ein wenig

mehr, dafür sind sie wesentlich

gesünder und sättigender.“ Und

die Tatsache, dass heutzutage immer

mehr Krankheiten auftauchen,

zum Beispiel Diabetes, begründet

Schwarzmaiers strengkontrollierte,

harte Arbeit umso mehr. „Immer

mehr Menschen sind aus gesundheitlichen

Gründen dazu gezwungen,

auf ihre Ernährung zu achten.“

Die Bio-Bäckerei Schwarzmaier ist

hierbei eine wichtige Anlaufstelle

in der Region, produziert unter

anderem auch Brote für Allergiker

sowie Menschen mit Laktoseintoleranz.

Umweltfreundliche

Produktionsstätte

Darüber hinaus legt Michael

Schwarzmaier größten Wert auf

eine umweltschonende Produktion.

Vor vielen Jahren schon stellte

er als erster Bäcker Deutschlands,

höchstwahrscheinlich sogar Europas,

auf eine CO 2 -emissionsfreie

Frei von Emulgatoren ist

diese Teigmasse.

Backstube um. Mit den erwähnten

Pellets heizt er seine Backöfen. Darüber

hinaus nutzt er die Abwärme

seiner Maschinen zum Heizen

der kompletten Produktionsstätte,

„was uns bei einer Auslastung von

mehr als 90 Prozent sehr gut gelingt“.

Michael Schwarzmaier und

sein Betrieb dienen somit als Vorzeigemodel

natürlichster Backware

und Backstube. Insbesondere für

die Hersteller dieser fluffigen, gutaussehenden

Weißbrote.

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november / dezember 2017 | 49


Der Modellbahnclub Bad Kohlgrub

Historische Leidenschaft

Der Bahnhof Oberammergau – so wie er

in den Siebziger- und Achzigerjahren war.

50 | tassilo

Bad Kohlgrub | Es zischt, es rattert,

es blinkt und überall bewegt

sich etwas. Im Keller des Haus des

Gastes hat sich einer der Züge des

Modellbahnclubs Bad Kohlgrub in

Bewegung gesetzt. Er fährt von

Oberammergau nach Murnau.

Das Spannende dabei ist, dass die

Strecke und die Modellbahnhöfe

nicht einfach frei erfunden sind,

sie sind originalgetreu nachgebaut.

Nicht wie heute, eher wie

in den 1970er und 1980er Jahren.

„Es wurde seitdem sehr viel umund

zurückgebaut“, erklärt Gerhard

Breu vom Modellbahnclub.

Damals im Jahre 1976 hatte sich

der Verein gegründet – aus Leidenschaft

und einer Besonderheit

auf der Strecke Oberammergau-

Murnau: 1905 wurde auf dieser

Strecke zum ersten Mal in Mitteleuropa

mit Einphasenwechselstrom

gefahren. Später setzte sich

dieses System in ganz Mitteleuropa

durch. Daran wollte man mit

dem Verein erinnern und den in

den 1970er Jahren aufkommenden

Plänen einer Stilllegung der Strecke

entgegenwirken.

Mit jedem Blick etwas

Neues entdecken

Im Vereinsheim unter dem Vortragssaal

im Haus des Gastes

hängen historische Zuglaufschilder,

in den Vitrinen stehen Loks

verschiedener Nenngrößen, doch

den größten Teil des Raumes

belegt die Bahnstrecke, an dem

die Mitglieder schon seit Jahren

bauen und weiterhin bauen werden,

denn „an so einer Strecke

gibt es immer was zu tun“, verrät

Breu und lacht. Gerade ist ein See

mit umherfahrenden Booten in

Hier beginnt die Strecke Oberammergau-Murnau. Im Hintergrund ist

das Hörnle inklusive funktionierender Seilbahn zu sehen.

Arbeit. Im hinteren Eck des Modells

sieht man die Hörnlebahn,

wie sie Gäste befördert, auf dem

Sportplatz am Erle läuft gerade

ein Fussballspiel und in Murnau

wird das Volksfest aufgebaut. Mit

jedem Blick kann der Betrachter

etwas Neues entdecken – wie

etwa die Arbeiter am Moorstich

Der Bahnhof h Murnau originalgetreu i nachgebaut.

und die vielen Menschen, die

überall rumsitzen, stehen oder

gehen. Vieles auf dem Modell

gab es nicht als Bausatz, wie etwa

den Bahnhof Murnau. Den habe

man anhand von speziellen Fotos

nachgebaut, verrät Breu. Leider

konnte aus Platzgründen nicht

alles originalgetreu nachgebaut


Der Moorstich – so wurde früher im Moor gearbeitet.

werden. Es fehlen zum Beispiel

die Bahnhöfe Grafenaschau, Saulgrub,

Altenau.

Mit der Dampflok

zur Schule

„Der Mann will einfach spielen.“

So simpel erklärt Gerhard Breu

die Leidenschaft für den Modellbahnbau.

Aber in Wahrheit ist

es ein wenig komplizierter, oder

besser gesagt tiefgründiger: Das

Beschäftigen mit der Technik und

mit der Geschichte von Zügen und

Strecken liegt der Leidenschaft

zu Grunde. Ebenso wie die Erinnerung

an die eigene Kindheit.

Heutzutage kommen Schüler mit

Bussen zur Schule oder werden

von den Eltern gefahren. Gerhard

Breu musste damals von Hohenpeißenberg

nach Schongau mit

der Dampflok zur Schule fahren.

Das war ein richtiges Erlebnis",

schwelgt der 67-Jährige in Erinnerungen.

Heutzutage hätten die

Kinder aber nicht mehr wirklich

einen Bezug zur Bahn, darum sei

es auch so schwer, Nachwuchs

zu finden. Dazu kommt, dass die

Bahn des Vereins nicht digital gesteuert

wird – also „altmodisch"

ist. Dennoch hoffen Gerhard Breu

und seine Vereinskollegen auf

mehr junge Leute, darum veranstalten

sie jetzt auch regelmäßig

Vorführungen ihres Kunstwerks.

Außerdem beschäftigt sich Breu

mit digitalen Modellbahnen – das

käme bei der Jugend von heute

vielleicht besser an, wenn man

alles am Bildschirm planen und

steuern könnte, sagt er. Aber nicht

nur Bahnliebhaber sind willkommen,

auch Bastler und Tüftler,

> > > INFORMATION

Besichtigungstermine in Bad Kohlgrub

Vorführungen der Modellbahn-Strecke Oberammergau-Murnau

finden am 14. bzw. 28. November von 19 bis 20.30 Uhr und am 10.

Dezember von 15.30 bis 18 Uhr im Haus des Gastes, Hauptstraße 27

in Bad Kohlgrub statt. Eintritt: zwei Euro, bis 16 Jahre frei.

denn am Modell gibt es immer

etwas zu bauen.

Der Bad Kohlgruber Modellbahnclub

hat derzeit keine zehn Mitglieder

und Gerhard Breu ist mit

67 Jahren eines der jüngsten. Dafür

zählt zum überschaubaren Kern

des Vereins ein Deutsch-Amerikaner,

der in Tennessee wohnt. Er

lebte früher in Murnau und baut

zu Hause in den USA ebenfalls

an der Strecke Murnau-Oberammergau.

„Wir hoffen natürlich,

dass in Zukunft mehr junge Leute

zu uns kommen, damit hier wieder

mehr Leben reinkommt“, sagt

Gerhard Breu. Ein Besuch ist der

Verein allemal wert. Die Bahnstrecke

ist ein wahres Kunstwerk und

die Vereinsmitglieder sind sehr

freundlich und erzählen einem

gerne, was sie aus ihrem Fachgebiet

wissen. Der eine baut die

Landschaft, der andere steuert die

Bahnen und Gerhard Breu ist ein

unerschöpflicher Quell, was historisches

Wissen über Eisenbahnen

betrifft. Vielleicht lässt sich ja der

ein oder andere von Breus Begeisterung

anstecken.

ww

AMBIENTE

5 „SAUNEN”

2 RUHERÄUME ...

SAUNAGARTEN · HALLENBECKEN

ERÖFFNUNG SAUNA 27. OKTOBER 2017 13.00 UHR - 22.00 UHR


november/ ovember/dez

vember/dezem

ember/dezemb

mber/dezember eze

2017 | 51


#WeLoveMusic

Vorweihnachtliche Märkte in der Region












www.kirstein.de

Schongau-West

Gewerbegebiet

Lerchenfeld

Tassiloland | Es soll im 14. Jahrhundert

gewesen sein, als während

der Vorweihnachtszeit, Handwerkern,

Spielzeugmachern und Bäckern

die Erlaubnis erteilt wurde,

auf Marktplätzen ihre Erzeugnisse

und Produkte für das Weihnachtsfest

zu verkaufen. Der Grundstein

des Weihnachtsmarkt-Brauches

war also gelegt. Seit jeher steht

die kulinarische Versorgung der

Besucher im Vordergrund und so

wurden neben nützlichen Dingen

auch geröstete Kastanien,

Mandeln oder Nüsse angeboten.

Der laut urkundlicher Erwähnung

älteste Weihnachtsmarkt in

Deutschland ist der Frankfurter,

der erstmals 1393 erwähnt wurde

und mittlerweile rund drei Millionen

Besucher jährlich zählt. Der

wohl berühmteste Markt und zudem

häufig das Symbol deutscher

Weihnachtsromantik ist der Nürnberger

Christkindlesmarkt, den es

52

| tas

si

lo

seit dem 17. Jahrhundert gibt. Im

Mittelpunkt steht die Figur des

Christkindes, das immer von einem

jungen Mädchen dargestellt

wird. Nürnberger Lebkuchen und

Rostbratwürste zählen Jahr für

Jahr zu den besonderen Verlockungen

im Frankenland.

Märkte allerorten

im Tassiloland

Auch im Tassiloland dürfen sich

die Menschen auf zahlreiche

Märkte mit Glühwein, Feuerzangenbowle,

gebrannten Mandeln,

Maroni, Geräuchertem, Schupfnudeln,

Bratwürsten und vielem

mehr in vorweihnachtliche

Stimmung versetzen. Natürlich

wird auch der Nikolaus an vielen

Standorten vorbeischauen und

insbesondere die kleinen Besucher

mit Geschenken erfreuen.

Viel zu tun also für den bärtigen

Mann. Während der Name des

Dresdener „Striezelmarktes“ sich

von der mittelhochdeutschen Bezeichnung

für den bekannten Stollen

ableitet, wurden die hiesigen

Märkte eher herkömmlich getauft.

Allerdings ist der eine oder andere

Organisator durchaus penibel bei

der korrekten Bezeichnung, ob

nun Weihnachts-, Advents- oder

Christkindlmarkt. In jedem Fall

verstecken sich im Tassiloland

wahre Perlen des Brauchtums. Wie

etwa der 42. Christkindlmarkt in

Weilheim, wo sich der Marienplatz

von 7. Dezember bis 10. Dezember

wieder in ein echtes „Weihnachtswunderland“

verwandeln wird.

Zeitgleich – ebenfalls am zweiten

Adventswochenende – öffnet der

Starnberger Christkindlmarkt auf

dem Kirchplatz. Peißenberg wartet

hingegen bereits am Sonntag, 3.

Dezember, auf dem Vorplatz und

im Foyer der Tiefstollenhalle mit

allerlei Köstlichkeiten auf – begleitet

von einer Hobbyausstellung

im Saal der Tiefstollenhalle. Der

Markt Murnau kann indes gleich

mit zwei vorweihnachtlichen

Märkten glänzen: Traditionell am

dritten Adventswochenende, allerdings

diesmal auf geändertem

Terrain, nämlich in der Postgasse

und auf dem Vorplatz des Kulturund

Tagungszentrums. Bereits

eine Woche zuvor (9./10.12.) laden

Hobbykünstler und Handwerker

zum Christkindlmarkt ebenfalls ins

Kultur- und Tagungszentrum und

den KulturPark ein.

Einer der stimmungsvollsten

Märkte in der Region wird sicher-


lich wieder der traditionsreiche,

vom Heimatverein veranstaltete in

Diessen. Vor der Kulisse des Marienmünsters

und im Taubenturm

bieten eine Vielzahl an Künstlern

und Kunsthandwerkern ihre mit

eigener Hand hergestellten Sachen

an. Kerzen, Petroleumlampen

und ein Feuer beleuchten den

Platz vor der Klosterkirche, auf

elektrisches Licht wird weitgehend

verzichtet.

Vor allem auch die kleineren Ortschaften

rund um Ammersee und

Starnberger See werden sich erneut

rausputzen. Etwa in Wielenbach,

Oberhausen, Pöcking oder

im Klosterhof in Bernried samt Eine-Welt-Verkauf

können die Menschen

in die stade Zeit eintauchen.

Aber nicht nur hier, wie unsere

ausführliche Übersicht beweist.

Lebendige Krippe und

Christbaumverkauf

Die ersten der „Saison“ in der

Region sind übrigens der Weihnachtsmarkt

in Penzberg und der

Adventsmarkt in Riederau, beide

am Samstag, 25. November.

Besinnlich wird es 2017 auf dem

„Heiligen Berg“ – dem Areal des

Klosters Andechs – beim romantischen

Christkindlmarkt vom 8. bis

10. Dezember. Ganz besonders viel

Freude macht die von Einwohnern

aus Andechs dargestellte lebendige

Krippe. An den drei Tagen des

Marktes wird sie mehrmals täglich

zu sehen sein.

Wer rund eine Woche vor dem

Weihnachtsfest noch keinen

Baum hat, ist beim neunten Adventsmarkt

auf Gut Kerschlach

hervorragend aufgehoben. Am

dritten Adventswochenende kann

man sich in Ruhe einen besonderen

Baum aussuchen, der aus

dem Kerschlacher Forst stammen

wird, bio-zertifiziert ist und laufend

frisch nachgeschlagen wird.

Ist ein hübsches Exemplar gefunden,

kann bei Glühwein oder

Punsch entspannt werden. Einen

Christbaumverkauf gibt es ebenso

auf Gut Achberg bei Oberhausen,

ab 9. bis 24. Dezember jeden

Tag von 9 bis 17 Uhr. Seit über

25 Jahren richtet Florian Pfütze

zudem auf dem Gelände seines

land- und forstwirtschaftlichen

Betriebes den stimmungsvollen

„Stadlchristkindlmarkt“ aus. Heuer

am Wochenende des 9. und

10. Dezember. Am Sonntag wird

ab 12 Uhr traditionell Hirschgulasch

serviert – solange der Vorrat

reicht. Ab 14 Uhr kommt der Nikolaus.

Und auch die Wochen danach

bleibt es weihnachtlich auf

Gut Achberg. Am 17. Dezember mit

Kesselfleischessen ab 12 Uhr und

am Vormittag von Heiligabend mit

einem Weißwurstfrühschoppen

und den junggebliebenen Oberhauser

Musikanten ab 10 Uhr.

Wie man sieht, ist während der

Vorweihnachtszeit überall etwas

geboten im Tassiloland. Festlich

geschmückte Stände mit allerlei

Leckereien und Handwerklichem

warten auf Besucher aus Nah und

Fern.

tis

Übersicht der Märkte im Tassiloland

WEILHEIM

42. Christkindlmarkt

Do, 7.12.: 10.00 – 20.30 Uhr

Fr, 8.12.: 10.00 – 20.30 Uhr

Sa, 9.12.: 10.00 – 20.30 Uhr

So, 10.12.: 11.00 – 18.00 Uhr

Marienplatz

PEISSENBERG

Weihnachtsmarkt und

Hobbyausstellung

So, 3.12.: 13.00 – 19.00 Uhr

Vorplatz und in der Tiefstollenhalle

DIESSEN

39. Weihnachtsmarkt

Sa, 9.12.: 11.00 – 19.00 Uhr

So, 10.12.: 11.00 – 18.00 Uhr

Vor dem Marienmünster

RIEDERAU

Adventsmarkt

Sa, 25.11.: 15.00 – 20.00 Uhr

Schulanger, zwischen Feuerwehr

und Kinderhaus

STARNBERG

Christkindlmarkt

Do, 7.12.: 18.00 – 21.00 Uhr

Fr, 8.12.: 13.00 – 20.00 Uhr

Sa, 9.12.: 11.00 – 20.00 Uhr

So, 10.12.: 11.00 – 19.00 Uhr

Kirchplatz

PENZBERG

Weihnachtsmarkt

Sa, 25.11.: 12.00 – 20.00 Uhr

Stadtplatz

MURNAU

Christkindlmarkt der Hobby-

künstler und Handwerker

Sa, 9.12.: 10.00 – 19.00 Uhr

So, 10.12.: 10.00 – 17.00 Uhr

Kultur- und Tagungszentrum

und KulturPark

MURNAU

Weihnachtsmarkt

Sa, 16.12.: 11.00 – 19.00 Uhr

So, 17.12.: 11.00 – 19.00 Uhr

Postgasse und Vorplatz Kulturund

Tagungszentrum

GLENTLEITEN

Christkindlmarkt

Fr, 1.12.: 10.00 – 20.00 Uhr

Sa, 2.12.: 10.00 – 20.00 Uhr

So, 3.12.: 10.00 – 18.00 Uhr

Freilichtmuseum

ANDECHS

Christkindlmarkt

Fr, 8.12.: 12.00 – 20.00 Uhr

Sa, 9.12.: 12.00 – 20.00 Uhr

So, 10.12.: 12.00 – 20.00 Uhr

Auf dem Gelände des Klosters

Andechs

An Weihnachten & Silvester noch nichts geplant?!

Kommen Sie doch zu uns!

An beiden Weihnachtsfeiertagen verwöhnen wir Sie mit 4 ausgewählten

Menüs, welche musikalisch von unseren Stubenmusikern untermalt

werden.

Zu Silvester servieren wir ein 6 Gänge Gala-Menü, inklusive Aperitif &

anschließendem Feuerwerk.

Wir wünschen frohe Festtage und freuen uns, Sie bald bei uns begrüßen

zu dürfen.

Ihr

Moritz Link und das Team

vom Landgasthof Osterseen

Hofmark 9, 82393 Iffeldorf

Tel. 0 88 56/9 28 60

Fax 0 88 56/92 86 45

landgasthof@osterseen.de

www.landgasthof-osterseen.de

nove

mb

er

/dez

em

ber 2017

| 53


BERNRIED

Weihnachtsmarkt

So, 10.12.: 12.00 – 18.00 Uhr

Im Klosterhof

OBERHAUSEN

Weihnachtsmarkt

Sa, 2.12.: ab 15.00 Uhr

Am Rathaus bzw. Kulturstadl

GUT ACHBERG

Stadlchristkindlmarkt

Sa, 9.12.: 10.00 – 18.00 Uhr

So, 10.12.: 10.00 – 18.00 Uhr

Gut Achberg






MAXLRIED

Weihnachtlicher Markt

Sa, 25.11.: 13.00 – 20.00 Uhr

So, 26.11.: 13.00 – 18.00 Uhr

Im Hof der Torfwirtschaft

„La Cantina“

OBERSÖCHERING

Weihnachtsmarkt

So, 17.12: 9.30 – 18.00 Uhr

Liebfrauenstraße

HUGLFING

Adventsmarkt

Sa, 2.12.: ab 15 Uhr

Pfarrstadl

IFFELDORF

Christkindlmarkt

So, 3.12.: 11.00 – 19.00 Uhr

St. Vitus-Platz

GUT KERSCHLACH

Adventsmarkt mit Christbaumverkauf

Sa, 16.12.: 10.00 – 19.00 Uhr

So, 17.12.: 10.00 – 19.00 Uhr

Gut Kerschlach

POLLING

32. Adventsmarkt

So, 3.12.: 9.30 – 17.30 Uhr

Kirchplatz

RAISTING

Altbayerischer Christkindlmarkt

Fr, 1.12.: 16.00 – 21.00 Uhr

Sa, 2.12.: 15.00 – 21.00 Uhr

So, 3.12.: 11.00 – 20.00 Uhr

Gasthof Drexl

SEESHAUPT

Weihnachtsmarkt

So, 3.12.: 10.00 – 19.00 Uhr

Parkplatz Penzberger Straße

(an der Schule)

FELDAFING

Christkindlmarkt

Sa, 9.12.: 13.00 – 20.00 Uhr

So, 10.12.: 13.00 – 19.00 Uhr

Auf dem Kirchplatz vor der

alten Kirche St. Peter und Paul

TUTZING

Adventsmarkt

So, 3.12.: 11.00 – 19.00 Uhr

Kustermannstraße vor dem

Rathaus

WIELENBACH

Weihnachtsmarkt

So, 17.12.: ab 11.00 Uhr

Dorfplatz

Änderungen und Fehler vorbehalten!

Zefix, jetzt hat

er auch noch

Schmuck!

PÄHL

35. Adventsmarkt

So, 3.12: ab 10.30 Uhr

Pähler Pfarr- und Gemeindezentrum

PÖCKING

Christkindlmarkt

Sa, 2.12.: 14.00 – 20.00 Uhr

Kirchplatz St. Pius

54

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„Kripperl schaug’n“ nicht nur an Weihnachten

Weilheim | Weilheim ist eine wahre

Krippenstadt: Es gibt mehrere

Kirchenkrippen, im Stadtmuseum

steht die Wenzl-Krippe aus dem

Jahr 1721 oder am Marienplatz die

große Stadtkrippe. Beim „Oberstadtler

Krippenweg“ kann man in

der Vorweihnachtszeit an 25 Privathäusern

sowie Schaufenstern

die unterschiedlichsten Figuren

bewundern. Zudem besitzt Manfred

Bögl eine besondere Privatsammlung

und einige Weilheimer

Bürger wie Xaver Kastl beschäftigen

sich seit Jahrzehnten mit dem

Krippenbrauchtum.

Häufig werden Krippen auch als

„gefrorenes Theater“ bezeichnet,

ihre Entstehung geht in Bayern auf

die Jesuiten zurück. Bereits Anfang

des 17. Jahrhunderts haben sie begonnen,

die Weihnachtsgeschichte

der Heiligen Schrift figürlich

darzustellen und auch Weilheim

darf in der Riege der ersten Orte

mit einer Krippe genannt werden.

Nachweislich gibt es in Mariae

Himmelfahrt seit 1644 ein Krippe

und St. Pölten kann seit dem Jahr

1690 fortdauernd auf diese Tradition

verweisen.

In Weilheim schon seit

dem 17. Jahrhundert

Initiator für die wunderschöne

Jahreskrippe in St. Pölten war Karl

Schmotz (1910 bis 1994), der schon

als Schreinerlehrling eine große

Krippe in sein privates Wohnzimmer

baute. Als er 1930 die Stelle

des Hausmeisters am Weilheimer

Spital antrat, suchte er sogleich

nach einem geeigneten Platz für

die Aufstellung einer Krippe. In

Malermeister Georg Franz fand er

einen tatkräftigen Unterstützer, der

ihm bei der Erstellung der Kulissen

behilflich war. Bestimmt war es in

der Zeit des Dritten Reiches nicht

unbedingt wohlwollend, wenn

man seine freie Zeit in den Krippenbau

steckte, doch Karl Schmotz und

Georg Franz schufen mit Liebe zum

Detail, Gespür für die Architektur

und Feingefühl im Kulissenbau neben

den wichtigsten Darstellungen

„Christi Geburt“, „Anbetung der

Hirten“ und „Dreikönige“ auch das

„Haus Nazareth“, das die Kindheit

Jesu zeigt, die „Flucht nach Ägypten“

oder die „Herbergssuche“ mit

einem aufwändigen Altstadtwinkel.

Der Krieg unterbrach die Bautätigkeit,

doch als Karl Schmotz 1947 die

ehrenamtliche Stelle des Mesners

von St. Pölten übernahm, stellte

er die Krippe in der daneben liegenden

Agathakapelle auf. 1969

erhielt St. Pölten einen Kirchenanbau,

damit konnte Schmotz seine

Krippe im nicht mehr benutzten

südlichen Eingang der alten Kirche

einrichten. Die weihnachtlichen

Darstellungen wurden ergänzt

durch die Szenen „Verkündigung“,

„Jesus im Tempel“, „Hochzeit zu

Kana“, „Abendmahl“, „Ölberg“,

„Kreuzigung“ und „Auferstehung“.

Nun konnte die Krippe das ganze

Winterhalbjahr mit 13 wechselnden

Szenen aufgebaut bleiben. Für die

aufwändigen Umbauten benötigte

Karl Schmotz helfende Hände, die

er in Xaver Kastl senior und junior

fand. „Der Vater hatte einmal

keine Zeit, dann hab halt ich geholfen“,

erinnert sich Xaver Kastl

jun. an seinen ersten Krippenbau

1989. Nachdem Karl Schmalz ihn

auch zum Umbau einlud, fand Kastl

Gefallen an dieser Tätigkeit. Als

Karl Schmotz 1994 verstarb, machten

Vater und Sohn Kastl zusammen

mit der Witwe Lotte Schmotz

weiter.

Anbau eigens für die

Jahreskrippe

Mit der Sanierung der alten St.

Pöltener Kirche 1996 ergab sich die

Möglichkeit, für die Krippe nicht

nur ein Provisorium, sondern einen

passenden Ausstellungsraum

zu schaffen. Als führende Mitglieder

des Heimat- und Trachtenvereins

Weilheim organisierten die

Kastls einige Trachtenkameraden

und Pfarrangehörige als Helfer

und so konnte auch mit finanzieller

Unterstützung des Vereins ein

kleiner Anbau an den Südeingang

angeschlossen werden. Durch den

„Gang nach Emmaus“ oder „den

guten Hirten“ wurden die Darstellungen

weiter ergänzt und zeigen

mittlerweile das ganze Jahr über

Szenen aus der Heiligen Schrift.

Daneben fand auch der Krippenautomat

Platz, den schon Karl

Schmotz erwarb und der für ein

paar Cent einen Engel aus dem

Kirchlein schweben lässt, während

Mönche die Glocken läuten.

Im Herbst 2016 verstarb Xaver Kastl

sen. plötzlich, so dass der Junior

seither überwiegend allein die

aufwändigen Umbauten bewerkstelligt.

„Für eine Hochzeit zu Kana

mit über 40 Figuren, zahlreichen

Kleinteilen wie Teller und Gläser

baut man schon mal gut acht Stunden“,

erzählt Xaver Kastl. Längst ist

er ein passionierter Krippenbauer,

der sich in speziellen Baukursen

oder über den „Verband der bayerischen

Krippenfreunde“ gerne

über neue Bauarten und Ideen

informiert, um die St. Pöltener

Krippe auch künftig mit weiteren

Darstellungen zu ergänzen. rg

Mit Schnee und bayerisch

gekleidetem Hirten ist die Weihnachtsszene

in der St. Pöltener

Jahreskrippe dargestellt.

nove

ember er

/dez

dezember em

2017 | 55

Die Gemeinde Polling mit

ihren Vereinen und

Organisationen laden zum

32. Adventmarkt am

3. Dezember 2017 von

9.30 - 17.30 Uhr am

historischen Kirchplatz ein.

10.30 Gottesdienst

15.15 Der Nikolaus kommt!

Lebende Krippe

mit Ochs, Esel und Schafen

Krippenausstellung im Kloster

Weihnachtliche Musik

mit dem Musikverein Polling

Plätzchen, Bratwürste,


Kinderpunsch ...


Filz, Strickwaren...

Ikebana Ausstellung

Museum und Bibliotheksaal

sind geöffnet

Weinkeller mit Verkostung

Verlosung eines Lebkuchenhauses

Der Gesamterlös des

Adventmarktes wird,

ausschließlich für

gemeinnützige und

soziale Zwecke

verwendet.

www.polling.de


Zinngießerei Babette Schweizer

Reservieren Sie jetzt

schon für Ihre Weihnachtsund

Sylvesterfeier!

Vanessa und Luciano Bevagna

begrüßen Sie gerne im

Ristorante „Il Camino“.

Dießen | Was zählt zu den Besonderheiten

in Dießen? Der Ammersee,

das Münster, die Keramik

und das Zinngießen. Seit rund 250

Jahren wird in Dießen Zinn gegossen.

Und noch heute gilt dieses

traditionsreiche Kunsthandwerk als

typisch für die Marktgemeinde. In

der langen Familientradition betreibt

Karin Schweizer in sechster

Generation die Zinngießerei Babette

Schweizer, kombiniert mit

einem nostalgischen Zinn-Cafe in

der Herrenstraße 17.

Die Geschichte der Dießener Zinngießer

beginnt bezeichnender Weise

mit dem Bau der Klosterkirche

(1732 – 1739). Michael Schweizer arbeitete

dort als Stuckator, doch

sein Sohn Adam wurde für eine

solche Karriere zu spät geboren –

das Rokoko kam aus der Mode. Der

kunstsinnige Nachwuchs erlernte

das Handwerk des Goldschmiedes

und durch diese filigrane Arbeit

kam er irgendwann darauf, Zinn in

selbst geschnitzten „Modeln“, wie

die Formen genannt werden, zu

gießen. Eines der ersten Stücke von

Adam Schweizer zeigt den gegeißelten

Heiland und ist heute noch

in Besitz der Familie. Im Jahr 1796

ist die Firmengründung dokumentiert.

Zusammen mit seiner Frau

Monika baute der junge Zinngießer

das Geschäft schnell zu einem

florierenden Handel mit Amuletten

und Wallfahrtsandenken aus.

Auch Tischgeschirr

im Angebot

Es gesellte sich Josef Rathgeber

dazu, der sich in der Großzinngießerei

verstand und so wurde die

Produktpalette um Tischgeschirr

und Ähnliches erweitert. Bis zum

Jahr 1875 hieß die Firma „Schweizer

und Rathgeber“, doch dann trennten

sich die Wege. Babette Schweizer,

die Witwe von Anton Schweizer

junior, führte die Kleinzinngießerei

weiter und auch in den folgenden

Generationen waren es immer wieder

die Witwen, die trotz Kriegswirren

und schlechten Zeiten den Betrieb

am Leben erhielten. Im Jahr

1972 trennten sich die Geschwister

Wilhelm und Anny Schweizer, bald

darauf übergab Anny die Kleinzinngießerei

an ihren Neffen Gunnar

Schweizer. Dieser brachte als

Zinngießer-Meister den Betrieb

wieder in Schwung und konnte

1977 auch die Modeln

der Generationen

vorher abgespalteten Firma

Rathgeber wieder erwerben, so

dass der historische Formenschatz

wieder in einer Hand vereint ist.

Heute obliegt es Karin Schweizer,

der Ehefrau des erkrankten Gunnar

Schweizer, den Betrieb in Gang zu

halten und ihn damit hoffentlich für

eines ihrer drei Kinder zu sichern.

Die Kleinzinngießerei Babette

Schweizer arbeitet vorwiegend

mit den historischen Modeln und

pflegt das Zinngießen nach alter

Tradition. Die Ladenräume in der

Herrenstraße 17 muten fast wie ein

Museum an und ziehen die Besucher

mit ihren vielen Regalen und

Wandbehängen voller Zinnfiguren

in ihren Bann. Das nostalgische

Flair wurde im Jahr 2000 durch ein

kleines Café ergänzt, worin man

nicht nur selbstgebackene Kuchen

erhält, sondern auch so manch

geschmackvolle Deko-Artikel erstehen

kann. Das Augenmerk von

Karin Schweizer liegt aber nach

wie vor auf der Herstellung von

Zinnfiguren und filigranem Weihnachtsschmuck,

was besonders in

der nahenden Adventszeit begeisterte

Abnehmer findet.

rg

82380 Peißenberg · Hauptstraße 31

Telefon: 0 88 03/45 83

info@ristorante-il-camino.de

Öffnungszeiten:

Di. – So.: 11.30 bis 14.30 und von 17.30 bis 23.00 Uhr

Montag: Ruhetag (im Dezember kein Ruhetag!)

56

| tas

si

lo


Die Manufaktur von Wilhelm Schweizer

Dießen | Weihnachten, Märchen,

Tierwelt, Ostern oder bayerisches

Brauchtumdie Vielfalt der kleinen

Figuren in der Dießener Zinngießerei

Wilhelm Schweizer ist immens.

Der heutige Geschäftsführer

Jordi Arau hat dieses traditionelle

Kunsthandwerk zu einem modernen

Betrieb ausgebaut, der mittlerweile

mehr als die Hälfte seiner

handgefertigten Figuren ins Ausland

verkauft.

Die Firma Wilhelm Schweizer beruft

sich ebenfalls auf die Gründer

Adam und Monika Schweizer, die

im Jahre 1796 mit diesem Kunsthandwerk

begannen. Erst im Jahre

1972 trennten sich die Geschwister

Wilhelm und Anny Schweizer, so

dass heute zwei Zinngießereien in

unmittelbarer Nähe der Dießener

Herrenstraße beheimatet sind.

Wer den Laden von Wilhelm

Schweizer betritt, fühlt sich wie ins

vorige Jahrhundert zurückversetzt.

Holzvertäfelte Wände bilden den

Hintergrund, um die vielen kleinen

Kunstwerke aus Zinn zur Geltung

zu bringen. Bedient wird man von

der 94-jährigen Senior-Chefin Ottilie

Schweizer, die es sich trotz ihres

hohen Alters nicht nehmen lässt,

die Kunden mit ihrem Fachwissen

zu beraten.

Das wirkt alles sehr überschaubar,

doch wer die Zinngießerei Wilhelm

Schweizer wirklich kennen lernen

möchte, der muss sich zu dem

separaten Gebäude mit der Manufaktur

im hinteren Bereich des

Grundstückes begeben. Geschäfts-

führer Jordi Arau kam bereits 1981

durch

die Heirat mit Dr. Annemarie

Schweizer in den

Betrieb. Während seine

Frau als Psychotherapeutin

arbeitet, kümmert er

sich um die Zinngießerei.

Der Maschinenbauingenieur

fand sich schnell

in die Handwerkskunst

des Zinngießens ein und

entwickelt eigenhändig

neue Formen aus Schiefersteinen.

„Man muss

sich immer wieder etwas

einfallen lassen“, berichtet

Jordi Arau von jährlich

neuen Weihnachtsengeln,

Motiven aus der Jahreszeit oder

bayerischen Traditionen, die er

mit seinen Zinnfiguren darstellt.

Klassische Zinnsoldaten sind nicht

mehr gefragt, dafür werden Märchenfiguren,

Berufe, Hochzeiten

oder auch König Ludwig in der Kutsche

rege verlangt.

Manufaktur mit neun

Mi

tarb

rbeitern

Inzwischen sind neun Mitarbeiter

damit beschäftigt, die Zinnlegierung

in die Formen zu gießen,

nach dem Erkalten zu entgraten

und abschließend von Hand zu bemalen.

Jedes Jahr wird ein Katalog

aufgelegt und auch der Online-

Shop immer auf neuesten Stand

gebracht. „Früher sind wir viel auf

Messen oder Märkten gewesen,

aber das Internet ist heute viel

besser“, berichtet der Geschäftsführer.

Mehr als die Hälfte seiner

Zinnfiguren, die immer noch in

traditionell bayerischer Art gestaltet

sind, gehen ins Ausland. Zu seinen

Kunden gehören Privatleute,

die einen Geschenkartikel suchen

ebenso wie Sammler oder auch

Kunsthandwerk-Geschäfte, die seine

Zinnfiguren weiter vertreiben.

Weihnachten und Ostern sind natürlich

die Schwerpunkte

im Vertrieb,

aber die internationalen

Kundschaften

finden auch

das ganze Jahr

über Gefallen an

den traditionellen

bayerischen Zinnfiguren.

rg

Private Krippenausstellung

Manfred Bögl • Am Betberg 8 • 82362 Weilheim i.Ob



in Schlehdorf am Kochelsee

Augustiner-Biergarten

an milden Tagen ganzjährig bewirtet!

Martini-Gans- & Enten-Essen

Sa. 11.11. bis So. 12.11.17

Fondue-Wochen 25.11. bis 7.1.18

Silvester Candle-Light-Dinner ab 18 Uhr

in einem unserer urigen

Altholzstüberl (8-34 Personen) – gerne senden

wir Ihnen unsere Menüvorschläge zu!

Alle Feiertage geöffnet - Reservierungen

mittags von 11/11.30 bis 13 Uhr

oder ab 13.15 Uhr möglich!

20 Orientalische und heimatliche

Krippendarstellungen, u.a. 240 Tripifiguren,

Original Heidefiguren, historische Oberammergauer

Krippenfiguren von 1820 und 1880

Besichtigung:

Fr. 15.12. - So. 17.12.2017 von 10 - 17 Uhr

Fr. 05.01. - So. 07.01.2018 von 10 - 17 Uhr

Bei Voranmeldung Sondertermine von

Dezember 2017 bis April 2018 möglich

Tel. Privat 0881/61116 Büro 0881/40033

E-mail info@boegl-architekt.de

Durchgehend warme

Küche 11-22 Uhr!

- kein Ruhetag -

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vom 8.1. bis 25.1.18

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Tel. 0 88 51-4 84 · info@fischerwirt.bayern · www.fischerwirt.bayern

nove

mb

er

/dez

em

ber 2017

| 57


Das Weihnachtsmenü vom Fischerwirt in Schlehdorf

Schlehdorf | Ein Weihnachtsmenü

für Kurzentschlossene war die

Vorgabe der „tassilo“-Redaktion

an Familie Adams, Inhaber des

Landgasthauses „Fischerwirt“

in Schlehdorf. Chefkoch Alfons

Adams hat mit der „Barbarie-Entenbrust

auf Orangensoße mit Kartoffelplätzchen

und Brokkoli“ ein

Hauptgericht vorgeschlagen, das

nicht nur gut klingt, sondern auch

schnell zuzubereiten ist. Wer mehr

Zeit und Muße hat, erweitert mit

einer Karotten-Ingwerrahmsuppe

und einer feinen Walnuss-Birnentarte

zum festlichen Drei-Gang-

Menü.

Die Wirtsleute Alfons Adams und

Michaela Wagner-Adams können

im nächsten Jahr auf ihr 25-jähriges

Jubiläum im Fischerwirt blicken.

Das Gasthaus, das zu Füßen

des Schlehdorfer Klosters liegt, hat

seinen Ursprung in einem kleinen

Kiosk. Mehrmals

wurde um- und

ausgebaut, bis die

Eheleute Adams

1993 als Pächter

übernahmen.

en.

Vor fünf Jahren konnten sie das

Gebäude samt Nachbargebäude

erwerben und haben es seither

aufwändig umgebaut. So finden

sich mehrere Stuben und Stüberl,

urig mit Altholz vertäfelt, der schöne

Biergarten und die modern

gestaltete Lounge- und Event-

Terrasse laden bei guter Witterung

ganzjährig zum Verweilen ein.

Längst schätzen Stammgäste aus

Nah und Fern die gute Küche, Betriebe

laden zu ihrer Weihnachtsfeier

ein und Ausflügler erfreuen

sich an der bayerischen Küche mit

der besonderen Note.

Der langjährige Erfolg kommt nicht

von ungefähr. Alfons Adams

Die Wirtsleute Michaela Wagner-Adams und

Alfons Adams wünschen guten Appetit.

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58

| tassilo

si


Die Zutaten

(für 4 Personen)

4 Barbarie-Entenbrüste

(je ca. 250 g)

4 Saft-Orangen

2 Orangen für Filets

dunkle Bratensoße

(eigene oder Würfel/pastös)

je 1 EL Pfefferkörner

(rote und grüne)

Salz und Pfeffer

aus der Mühle

***

ist Küchenmeister und hat vor seiner

Selbständigkeit in verschiedenen

großen Hotels gearbeitet, unter

anderem im Vier-Jahreszeiten

in München. Seine Frau Michaela

ist in einer Murnauer Gaststätte

aufgewachsen. Während ihrer

Ausbildung zur Hotelkauffrau im

Alpenhof in Murnau hat sie dort

auch ihren Mann kennen gelernt.

Mit dem Fischerwirt in Schlehdorf

haben sie sich erstmals selbständig

gemacht und diesen Schritt

bis heute nicht bereut. Inzwischen

gehören 25 Mitarbeiter zum Team

und im 500 Meter entfernten Ferienhaus

Adams werden zwei Ferienwohnungen

sowie ein Apartment

für Gäste angeboten. „Auf

unsere kinderfreundliche Ausrichtung

legen wir besonderen Wert“,

nennt Michaela Wagner-Adams

ein Merkmal des Gasthauses und

800 g Kartoffeln

(geschält und geviertelt)

2 Eigelb

1 - 2 EL Püreeflocken

(ersatzweise Mehl

oder Kartoffelmehl)

1 EL Petersilie

Salz, Pfeffer, Muskat

Butterschmalz zum Ausbacken

***

600 g küchenfertiger Brokkoli

in Röschen gezupft

1 EL Mandelblätter

leicht geröstet – nach Geschmack

verweist auf den kleinen Spielplatz,

Kinderstühle, Wickeltisch,

sowie das Familienstüberl Renke

mit kleiner Fischerhütte zum Spielen

im ersten Stock. „Wir verwenden

in unserer Küche überwiegend

regionale Zutaten und werden fast

ausschließlich von Betrieben der

näheren Umgebung beliefert“, betont

Küchenmeister Alfons Adams,

der natürlich den Einkauf der Entenbrüste

– mit rechtzeitiger Vorbestellung

beim regionalen Metzger

– empfiehlt.

Das Rezept des

Hauptgerichts

Die Entenbrüste werden von Sehnen

befreit (pariert), mit Salz und

Pfeffer aus der Mühle gewürzt und

von beiden Seiten in Pflanzenöl

gut angebraten. Anschließend

lässt man sie mit der Hautseite

nach oben für circa 15 Minuten bei

170 Grad im Ofen garen.

Für die Orangenpfeffersoße den

Saft von vier ausgepressten Orangen

in einem Topf auf circa zwei

Drittel der Menge einkochen lassen,

dann einen dunklen Bratensaft

zugeben. „Wir verwenden

einen selbst hergestellten Bratensaft,

man kann aber auch einen

Würfel nach Packungsbeilage anrühren

und verwenden“, verrät

der Küchenchef. Zum Schluss die

Pfefferkörner zugeben, würzen

und einköcheln lassen. Die letzten

zwei Orangen mit dem Messer

sauber schälen, die Filets zwischen

den Orangenhäuten herausschneiden

und für die spätere Zugabe zur

Soße beiseite stellen.

Für die Kartoffelplätzchen wenn

möglich mehlige Kartoffeln in

Salzwasser kochen, durchpressen

und ausdampfen lassen. In die fast

erkaltete Kartoffelmasse Eigelb,

Salz, Pfeffer, Muskat und Petersilie

geben und mit der Hand verkneten.

Nur so viel Püreeflocken oder

Mehl zugeben, bis die Masse nicht

mehr klebt und dann 15 Minuten

ruhen lassen. Etwa fünf Zentimeter

dicke Rollen formen, diese in ein

Zentimeter dicke Scheiben schneiden

und die Plätzchen in Butterschmalz

goldbraun ausbacken.

Die Brokkoliröschen in Salzwasser

bissfest kochen, abtropfen lassen,

mit zerlassener Butter abpinseln

und je nach Geschmack mit leicht

gerösteten Mandelblättchen servieren.

Der Fischerwirt empfiehlt vorweg

ein Karotten-Ingwersüppchen,

das ebenfalls gut vorzubereiten

ist. Als Nachspeise könnte man

eine Birnentarte mit Walnüssen

servieren, deren Mürbteig auch

schon am Vortag gemacht werden

kann. Die entsprechenden Rezepte

sind auf der Internetseite zu finden

(www.fischerwirt.bayern). rg

Frohe

WEIHNACHTEN

DANKE

für die gute

Zusammenarbeit













Die uralte, prächtige Buche auf der

Anhöhe östlich von Schwabsoien und

die Eirenschmalz Unternehmensgruppe

verbindet mehr als auf den ersten

Blick erkennbar ist...

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nove

mb

er

/dez

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ber 2017

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NOVEMBER/

M. HASEITL


Veranstaltungskalender

1. November bis 31. Dezember 2017

WEILHEIM

MI 01.11.

Allerheiligen

18.00 Uhr

Weilheimer Festspiele — „Kasimir

und Karoline“ im Stadttheater.

VVK im Veranstaltungsbüro und

beim Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

WEILHEIM

DO 02.11.

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

HOHENSCHWANGAU

18.00 Uhr

Vortrag des Autors Jean Louis

Schlim über König Ludwig II. von

Bayern und dessen Begeisterung

für die Technik im Museum der

Bayerischen Könige. Eintritt: 5 €.

Siehe Anzeige Seite 37

WEILHEIM

FR 03.11.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

MURNAU

19.00 Uhr

Konzert „Woanders. Saubere

Musik und dreckige Geschichten“

von Ringswandl & Band im Kultur-

und Tagungszentrum. Tickets

für 28,50 € / 25 € im KTM oder bei

München Ticket

HUGLFING

19.30 Uhr

Vortrag „Rund ums Mehl“ im

Schmitterhof. Eintritt frei

FELDAFING

15.00 Uhr

Vortrag „Alt werden — wie fühlt

sich das an?“ im BRK Schloss

Garatshausen

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

WEILHEIM

SA 04.11.

9.00 bis 17.00 Uhr

Kreisgeflügel-, Kaninchen- und

Vogelschau in der Kleinen Hochlandhalle

14.00 Uhr

Mandalas gestalten und malen im

Mehrgenerationenhaus. Materialkosten:

10 €. Anmeldung (bis 2.11.)

unter 0881 / 49150

20.00 Uhr

Konzert „Symphonic Air Connection“

mit dem symphonischen

Blasorchester der städt. Musikschule.

VVK in der Musikschule

und beim Kreisboten-Ticketservice

in der Sparkasse

PEISSENBERG

13.00 bis 16.00 Uhr

Tag des inklusiven Handballs in

der Glückauf-Halle. Eintritt frei

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

9.30 Uhr

Leonhardi in Wengen vor der

Leonhardikapelle. Musikalische

Umrahmung durch den Musikverein

Dießen

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

19.00 Uhr

Herbst-Volkstanz des Trachtenvereins

im Wirtshaus Tutzinger Hof.

Eintritt 8 € / 5 € (ermäßigt)

PENZBERG

12.00 bis 17.00 Uhr

Penzberger Teamtrail — Laufabenteuer

auf der Bergehalde.

Infos unter www.teamtrail.de

MURNAU

19.00 Uhr

Theater „Maria weint“ im

Kultur- und Tagungszentrum.

Siehe Seite 35

BERNRIED

19.00 Uhr

Lesung „Und wann i amal gstorbn

soll sei“ von Conny Glogger mit

bayerischen Liedern und Weisen

ums Sterben im Sommerkeller

RAISTING

10.00 bis 13.00 Uhr

Bilderausstellung „Olivenbäume

im mediterranem Raum“ bei Am

See Keramik. Ausstellung geöffnet

Mo-Fr (16-19 Uhr), Sa (10-13 Uhr).

Bis 23.12.

SEESHAUPT

14.00 Uhr

Schafkopfturnier der BRK-Ortsgruppe

im Trachtenheim

20.00 Uhr

90er Party des Burschenvereins in

der Mehrzweckhalle

IFFELDORF

19.00 Uhr

Theater der Laienspielgruppe in

der Mehrzweckhalle

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

11.00 bis 18.00 Uhr

31. Hobbykünstlermarkt im

Roncallihaus

WEILHEIM

SO 05.11.

9.00 bis 16.00 Uhr

Kreisgeflügel-, Kaninchen- und

Vogelschau in der Kleinen Hochlandhalle

10.00 Uhr

Begegnung beim Sonntagsfrühstück

im Mehrgenerationenhaus.

Anmeldung (bis 2.11.) unter

0881 / 909590-0

18.00 Uhr

Operngala mit dem „Voilà! Opera!

e.V.“ im Stadttheater. VVK beim

Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet.

Eintritt: 5 €

IFFELDORF

18.00 Uhr

Theater der Laienspielgruppe in

der Mehrzweckhalle

WEILHEIM

MO 06.11.

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Für Kinder

von 4 bis ca. 9 Jahren. Eintritt frei

> > > BLUTSPENDETERMINE DES ROTEN KREUZ

Do, 2. Nov. 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

Fr, 3. Nov. 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

Do, 23. Nov. 16.00 bis 20.00 Uhr Penzberg, BRK-Haus

Fr, 24. Nov. 16.00 bis 20.00 Uhr Penzberg, BRK-Haus

Mo, 18. Dez. 16.00 bis 20.00 Uhr Murnau, Kultur- und Tagungsz.

november / dezember 2017 | 61


PEISSENBERG

19.30 Uhr

Briefmarken-Tauschabend der

Sammlerfreunde Peiting und

Umgebung e.V. in der Bücherei

PENZBERG

14.00 Uhr

Seniorengruppe Steigenberg:

„Lieber gemeinsam als einsam“

im Pfarrsaal Steigenberg. Thema:

Lichtbildervortrag. Neue Gäste

willkommen

MURNAU

8.00 Uhr

Leonhardifahrt & Leonhardimarkt.

Ab 8 Uhr Markt in der Fußgängerzone,

ab 9 Uhr Beginn der Fahrt

von Murnau nach Froschhausen

mit anschließender Pferdesegnung.

Ab 20 Uhr Tanz im Kulturund

Tagungszentrum. Verkaufsoffener

Sonntag von 12 bis 17 Uhr.

Weitere Infos auf Seite 36/37

FORST

9.15 Uhr

Leonhardifest. Festgottesdienst

um 9.15 Uhr, ab 10.30 Uhr Leonhardiritt

mit anschl. Pferdeweihe.

Ab 20 Uhr Tanz mit der Musikkapelle

Forst im Bayerischen Hiasl

WEILHEIM

DI 07.11.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

15.00 Uhr

Theater für Kinder „Das Dschungelbuch“

im Stadttheater

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 08.11.

16.00 Uhr

Märchenzeit „Das Lumpenkasperle“

in der Stadtbücherei. Für

Kinder ab 4 Jahren. Eintritt frei

STARNBERG

20.00 Uhr

Vortrag „Der Kosmos bebt —

Forscher entdecken die geheimnisvollen

Gravitationswellen“ von

Helmut Hornung in der Schlossberghalle.

Karten: 8 € / 5 € / Jugendliche

frei. VVK im Kulturamt

und in der Tourist-Info

PENZBERG

16.00 Uhr

MittwochsLeser — Literatur für

Erwachsene mit Dr. Wiebke Knörzer-Naser

in der Stadtbücherei

17.30 bis 21.00 Uhr

Seniorentanz mit Alleinunterhalter

„Heini“ Prestele in der

Stadthalle. Eintritt: 3,60 €

MURNAU

8.00 bis 11.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

RAISTING

19.00 Uhr

Künstlerstammtisch im Ibiza

WEILHEIM

DO 09.11.

19.00 Uhr

Vortrag „Zahnimplantate — Feste

Zähne für mehr Lebensqualität“

von Dr. Sebastian Schmidt in der

Stadthalle

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

19.00 Uhr

Veteranen- und Reservisten-

Stammtisch im Gasthof zur Post

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

ANTDORF

20.00 Uhr

Zusammhock'n, Musizieren,

Lustig sein im Eisstockschützen-

Vereinsheim

WEILHEIM

FR 10.11.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

STARNBERG

19.30 Uhr

Konzert „Bairischer Blues“ vom

Williams Wetsox Trio im Kulturbahnhof.

Eintritt: 12 € / 8 € (ermäßigt).

VVK im Kulturamt und in der

Tourist-Info

PENZBERG

19.00 Uhr

Filmvorführung „Parkgeschichten“

von Dr. Sybille Krafft im Rot-

Kreuz-Haus. Eintritt: 3 €

MURNAU

19.00 Uhr

Theater „Maria weint“ im

Kultur- und Tagungszentrum.

Weitere Infos auf Seite 35

IFFELDORF

17.00 Uhr

St. Martins-Feier vom Haus für

Kinder am St. Vitus-Platz

19.00 Uhr

Theater der Laienspielgruppe

in der Mehrzweckhalle

POLLING

18.00 Uhr

Martinsfeier mit Laternenumzug

bei der St. Michaels-Kirche in

Oderding

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

TUTZING

20.00 Uhr

Ökumenisches Forum 2017 — Vortrag

von Dr. Andreas Kalina zum

Thema „Im Niedergang begriffen?

Herausforderungen und Zukunft

der Europäischen Union“ im

Roncallihaus

LECHBRUCK

11.00 bis 14.00 Uhr

Weinverkostung mit 5-Gänge

Menü im Hotel Auf der Gsteig.

Kosten: 49,50 €. Reservierung unter

08862 / 98770

WEILHEIM

SA 11.11.

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle. Platzbezug

ab 7 Uhr. Anmeldung unter

0881 / 4179225

11.00 bis 13.00 Uhr

English Book Swap im Mehrgenerationenhaus.

Ohne Anmeldung

12.00 bis 18.00 Uhr

Große Hausmesse im Weinladen

Instinsky

PEISSENBERG

16.45 Uhr

Martinsumzug, Aufstellung in der

Gartenstraße

www.boeglmueller.com

• 18-Löcher-Golfanlage „Auf der Gsteig“

• Öffentlicher 3-Löcher-Kurzplatz

• 150 qm Golf-Indooranlage mit Golfsimulator

(Full Swing) und Indoor-Putting-Grün

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Gsteig 1 · 86983 Lechbruck am See · Tel. +49(0 )88 62-98 77-50 · golf@aufdergsteig.de · www.aufdergsteig.de

62 | tassilo

Golf-Indoor-Anlage

Golfen mit besten Aussichten ...

/


DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

20.00 Uhr

Inthronisation der Faschingsgesellschaft

Perchalla in der Schlossberghalle.

Infos und Reservierung

unter 08151 / 657992 und unter

kartenbestellung@perchalla.de

MURNAU

14.30 Uhr

Angehörigengruppe — Treffen für

pflegende Angehörige Demenzerkrankter.

Treffpunkt in der Cafeteria

des BRK Altenheims. Interessierte

sind nach Absprache jederzeit

herzlich willkommen. Kontakt unter

08841 / 61270

19.00 Uhr

Theater „Maria weint“ im

Kultur- und Tagungszentrum.

Weitere Infos auf Seite 35

20.00 Uhr

Konzert Juerga Flamenca — La

Fiesta del Sur! im Schloßmuseum.

Tickets: 24 €. VVK unter www.wabkonzert.de,

im DER Reisebüro und

bei der Buchhandlung Gattner

PÄHL

14.00

Generalprobe des Theaters „Deifi

Sparifankerl“ im Pfarr- und Gemeindezentrum.

Für Kinder und

Senioren

20.00 Uhr

Premiere des Theaters „Deifi Sparifankerl“

im Pfarr- und Gemeindezentrum

IFFELDORF

19.00 Uhr

Theater der Laienspielgruppe in

der Mehrzweckhalle

SPATZENHAUSEN

19.00 Uhr

Konzert „Mährisch für Feinschmecker“

mit den Hubavenka

Muzikanti und den Weinviertler

Mährischen Musikanten im Haus

des Gastes. Siehe Seite 43

FORST

9.00 Uhr

Peißenberger Frauenfrühstück im

Gasthof Eibenwald. Anmeldung

unter 08861 / 258770

ANDECHS

20.00 Uhr

Premiere des Theaters „Geld

verdirbt den Charakter“ der Theaterfreunde

Machtlfing im Klostergasthof.

VVK unter 0170 / 9269761

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

8.00 bis 13.00 Uhr

Faires Frühstück organisiert vom

Weltladen im Roncallihaus

15.00 bis 16.30 Uhr

Patientenforum des Benedictus

Krankenhauses mit dem Thema

„Cannabis: Lösung aller Probleme

oder Riesen-Flop?“ in der

Evangelischen Akademie. Siehe

Anzeige Seite 15

16.30 bis 19.00 Uhr

Textstube Tutzing — Kreativer

Schreibworkshop für Erwachsene

und Jugendlich ab 17 Jahren. Infos

und Anmeldung unter 08158 / 9643

16.45 Uhr

Martinsumzug mit Martinsspiel

der Pfarrgemeinde St. Joseph,

Beginn im Brunnenhof des Roncallihauses

SCHLEHDORF

11.00 bis 22.00 Uhr

Martini-Gans- & Enten-Essen

beim Fischerwirt

WEILHEIM

SO 12.11.

8.00 bis 11.30 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

9.30 Uhr

Tanzturnier Pfaffenwinkelpokal

in der Stadthalle. Eintritt: 7 € / 5 €

(ermäßigt)

15.00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst zum

15. Geburtstag der Alzheimer

Gesellschaft Pfaffenwinkel-

Werdenfels in der evangelischen

Apostelkirche. Anschließend kleine

Feier und Ehrungen der Ehrenamtlichen

im Gemeindehaus

MURNAU

12.00 Uhr

Novembermarkt in der Fußgängerzone

19.00 Uhr

Theater „Maria weint“ im Kulturund

Tagungszentrum. Weitere

Infos auf Seite 35

BERNRIED

19.00 Uhr

Liederabend mit Anahit Abgarjan

und Mechthild Kiendl, am Flügel

Stephan Beck im Barocksaal des

Klosters

PÄHL

19.00 Uhr

Theater „Deifi Sparifankerl“ im

Pfarr- und Gemeindezentrum

IFFELDORF

14.00 bis 16.00 Uhr

Skibasar am Parkplatz des Sportheims

18.00 Uhr

Theater der Laienspielgruppe in

der Mehrzweckhalle

POLLING

19.30 Uhr

Konzert von Benjamin Appl und

Graham Johnson im Bibliotheksaal

ANDECHS

18.00 Uhr

Theater „Geld verdirbt den

Charakter“ der Theaterfreunde

Machtlfing im Klostergasthof. VVK

unter 0170 / 9269761. Mit Menü

LECHBRUCK

11.00 bis 14.00 Uhr

Martini-Brunch im Hotel Auf

der Gsteig. Reservierung unter

08862 / 98770

SCHLEHDORF

11.00 bis 22.00 Uhr

Martini-Gans- & Enten-Essen

beim Fischerwirt

MURNAU

MO 13.11.

18.00 Uhr

Vorspieltage der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

BERNRIED

17.00 Uhr

Martinszug mit Schließung des

Martinsbrunnens. Treffpunkt

Klosterhof

WEILHEIM

DI 14.11.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

15.00 bis 16.30 Uhr

Strickeria im Mehrgenerationenhaus.

Neue Gesichter sind herzlich

willkommen

DIESSEN

19.00 Uhr

Schachabend im Denkerhaus.

Kostenlos und ohne Anmeldung.

Bitte ein Schachspiel mitbringen

STARNBERG

19.30 Uhr

Vortrag des Film- und Videoclubs

„Von Lissabon nach Irland — eine

Fahrt um die grüne Insel“ von Dr.

Ulrich Schulze in der Schlossberghalle.

Eintritt frei, Gäste willkommen

PENZBERG

14.00 Uhr

Altennachmittag „Einzug ins Seniorenheim

— was erwartet mich?“,

Information des AWO-Seniorenheims

bei Kaffee und Kuchen im

Pfarrzentrum Christkönig

MURNAU

18.00 Uhr

Vorspieltage der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

EBERFING

15.00 Uhr

Kinderkino „Johan und der

Federkönig“ (FSK 8 Jahre) in der

Grundschule

PENZBERG

MI 15.11.

19.00 Uhr

Infoabend des Ökomobil Pfaffenwinkel

e.V. zum Thema CarSharing

in der Gemeinde Christkönig.

Weitere Infos auf Seite 30/31

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

november / dezember 2017 | 63


Patientenforum

IM RAHMEN DER DEUTSCHEN HERZWOCHE

DAS SCHWACHE HERZ

Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz

22. November 2017 um 18.00 Uhr

VORTRÄGE

Was ist und wie äußert sich eine Herzschwäche?

Dr. med. Corinna Böttiger, Oberärztin Kardiologie

Welche medikamentösen Therapieoptionen gibt es?

Dr. med. Georg von Bodman, Ltd. Oberarzt Kardiologie

Interventionelle/invasive Therapiemöglichkeiten bei Herzinsuffizienz

Prof. Dr. med. Jürgen Pache, Chefarzt Kardiologie & Innere Medizin

Therapie der Herzinsuffizienz mit Schrittmacher und Defibrillator

Dr. med. Tobias von Lukowicz, Oberarzt Kardiologie

Sie sind herzlich eingeladen!

VERANSTALTUNGSORT

Roncalli-Haus

Kirchenstraße 10 · 82327 Tutzing

18.00 Uhr

Vorspieltage der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

20.00 Uhr

Englisches Sprachenkino in der

Westtorhalle in Riedhausen.

Eintritt frei

EBERFING

17.00 Uhr

St. Martins-Feier mit Laternenumzug

an der Pfarrkirche St.

Laurentius. Anschließend „Ich &

Du“ im Kinderhaus

POLLING

18.00 Uhr

St. Martins-Feier mit Umzug bei

der St. Michaels-Kirche in Etting

WEILHEIM

DO 16.11.

19.00 Uhr

Vortrag zum Thema „Gestaltungsmöglichkeiten

bei Trennung

und Scheidung“ von Anwältin

Christiane Karwatka-Kloyer im

Mehrgenerationenhaus. Anmeldung

zum kostenlosen Vortrag (bis

13.11.) unter 0881 / 909590-0

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

14.30 Uhr

Seniorennachmittag im Pfarrheim

St. Barbara. Wer einen Fahrdienst

benötigt, unter 08803 / 3654 oder

08803 / 3170 melden

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

MURNAU

18.00 Uhr

Vorspieltage der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

WEILHEIM

FR 17.11.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Poetry Slam in der Stadtbücherei.

Eintritt: 6 €. VVK in der Stadtbücherei

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Kabarett „Lernbelästigung“ von

Christine Eixenberger in der Tiefstollenhalle.

Tickets: 18 € (VVK)/

22 € (AK). VVK bei PeissenBUCH,

beim KB-Ticketservice in der

Sparkasse Weilheim und online

(www.reservix.de). Weitere Infos

auf Seite 45

STARNBERG

19.30 Uhr

Konzert „Solo“ von Chris Cacavas

im Kulturbahnhof. Eintritt: 12 € / 8 €

(ermäßigt). VVK im Kulturamt und

in der Tourist-Info

MURNAU

19.30 Uhr

Volkstanz zum Mitmachen im

Griesbräu. Eintritt frei

19.30 Uhr

Benefizkonzert „Bayerisch

British Concert“ des Zonta Clubs

Murnau-Staffelsee im Kultur- und

Tagungszentrum. Liedermacherin

Yvonne Fontane mit dem London

International Gospel Choir.

Eintritt: 18 €

20.30 Uhr

Konzert „Express Brass Band“ in

der Westtorhalle, Riedhausen.

Eintritt: 13 €

PÄHL

20.00 Uhr

Theater „Deifi Sparifankerl“ im

Pfarr- und Gemeindezentrum

IFFELDORF

18.00 Uhr

Kino der NBH im Bürgersaal

ANDECHS

20.00 Uhr

Theater „Geld verdirbt den

Charakter“ der Theaterfreunde

Machtlfing im Klostergasthof.

VVK unter 0170 / 9269761

PÖCKING

18.00 Uhr

Vortrag „Neue Medien — neue

Gefahren“ von Cem Karakaya beim

Sozialdienst. Eltern können Kinder

ab der 5. Kl. mitbringen. Eintritt frei

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

WEILHEIM

SA 18.11.

9.00 bis 11.30 Uhr

Wintersport-Basar in der Kleinen

Hochlandhalle. Annahme am 17.11.

(16-19 Uhr). Rückgabe 19.11. (12-13

Uhr)

19.00 Uhr

Theater „MILTON'S TOWER oder

die Schönheit der Dinge“ vom

inklusiven Ensemble der Freien

Bühne München im Stadttheater.

VVK beim Kreisboten-Ticketservice

in der Sparkasse

20.00 Uhr

Jubiläumskonzert zum 40-jährigen

Bestehen des Kammerorchesters

in der Stadthalle. Eintritt:

18 € / 5 € (ermäßigt). VVK im Veranstaltungsbüro

und im Kreisboten-

Ticketservice in der Sparkasse

/

64 | tassilo


DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

12.00 bis 20.00 Uhr

Vinessio — Wein- und Delikatessenmesse

in der Schlossberghalle.

Eintritt: 10 €

PENZBERG

19.30 Uhr

Theater „Mein Bruder, der Räuber

Kneißl“ in der Stadthalle. Tickets:

10 €. VVK im Café Freudenberg

PÄHL

20.00 Uhr

Theater „Deifi Sparifankerl“ im

Pfarr- und Gemeindezentrum

IFFELDORF

19.00 Uhr

Iffeldorfer Meisterkonzerte —

„Back to the Future“ des Modern

String Quartet im Gemeindezentrum.

Weitere Infos auf Seite 34

POLLING

15.00 Uhr

Kinderkino „Johan und der Federkönig“

im Feuerwehrhaus

19.30 Uhr

Konzert des „Aris Quartett“ im

Bibliotheksaal

ANDECHS

20.00 Uhr

Theater „Geld verdirbt den

Charakter“ der Theaterfreunde

Machtlfing im Klostergasthof. VVK

unter 0170 / 9269761

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

WEILHEIM

SO 19.11.

18.00 Uhr

Kabarett „Die Watschenbaum-

Gala“ von Wolfgang Krebs im

Stadttheater. Infos und Tickets unter

www.theaterabos.de und beim

KB-Ticketservice in der Sparkasse

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

STARNBERG

12.00 bis 19.00 Uhr

Vinessio — Wein- und Delikatessenmesse

in der Schlossberghalle.

Eintritt: 10 €

PENZBERG

19.30 Uhr

Theater „Mein Bruder, der Räuber

Kneißl“ in der Stadthalle. Tickets:

10 €. VVK im Café Freudenberg

MURNAU

19.00 Uhr

Theater „Maria weint“ im Kulturund

Tagungszentrum. Siehe S. 35

PÄHL

19.00 Uhr

Theater „Deifi Sparifankerl“ im

Pfarr- und Gemeindezentrum

ANDECHS

18.00 Uhr

Theater „Geld verdirbt den

Charakter“ der Theaterfreunde

Machtlfing im Klostergasthof. VVK

unter 0170 / 9269761. Mit Menü

TUTZING

19.00 Uhr

Konzert „Kirche trifft Synagoge“

von Semjion Kalinowsky (Bratsche)

und Prof. Franz Danksagmüller

(Orgel) in der Kirche St.

Joseph

WEILHEIM

MO 20.11.

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Für Kinder

von 4 bis ca. 9 Jahren. Eintritt frei

WEILHEIM

DI 21.11.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

15.00 bis 16.30 Uhr

Strickeria im Mehrgenerationenhaus.

Neue Gesichter sind herzlich

willkommen

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 22.11.

10.00 bis 17.00 Uhr

2. Weilheimer Seniorenmesse in

der Stadthalle. Eintritt frei

PENZBERG

19.30 Uhr

Finde zu dir, tanze! Traditionelle

Tänze der Völker — meditativ

erleben und Leben in Bewegung

bringen im Pfarrzentrum

Christkönig

19.30 Uhr

Kabarett „Wer dumm ist, der

soll draußen bleiben“ mit Wilma

Pfeffer und Prof. Dr. Muck Stelzle

in der Stadtbücherei. VVK bei der

Stadbücherei

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

10.00 Uhr

Kinderprogramm „Burgfräulein

und Ritter?! Leben auf Burg

Murnau“ im Schloßmuseum. Teilnahmegebühr:

9 €. Anmeldung bis

zwei Tage davor unter 08841 / 476-

207 oder -201

BERNRIED

16.30 bis 18.00 Uhr

SoNe-Mittwochs-Kino in der

Torbogenhalle

19.00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst zum

Buß- und Bettag in der Klosterkapelle

ANDECHS

20.00 Uhr

Theater „Geld verdirbt den

Charakter“ der Theaterfreunde

Machtlfing im Klostergasthof. VVK

unter 0170 / 9269761

TUTZING

18.00 Uhr

Patientenforum des Benedictus

Krankenhaus zur deutschen

Herzwoche mit Vorträgen im Roncallihaus.

Siehe Anzeige links

PEISSENBERG

DO 23.11.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

TUTZING

19.30 Uhr

Vortrag „Kleider machen Leute —

Augen auf beim Kleiderkauf“ von

Sabine Slawik im Roncallihaus.

Unkostenbeitrag: 7 €. Anmeldung

unter 08158 / 993333)

ALTENSTADT

18.30 Uhr

Heilsames Offenes Singen mit

Susanne Mössinger und Klaus

Nagel in der Basilika

WEILHEIM

FR 24.11.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00

13. Weilheimer Jazztage im Stadttheater.

VVK im Veranstaltungsbüro

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Lichtbildvortrag von Peter

Gebhard „Das große Bulli Abenteuer“

in der Tiefstollenhalle.

Weitere Infos auf Seite 22

PENZBERG

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

19.30 Uhr

Theater „Mein Bruder, der Räuber

Kneißl“ in der Stadthalle. Tickets:

10 €. VVK im Café Freudenberg

MURNAU

19.00 Uhr

Weihnachts-Weizenbock Anstich

im Griesbräu. Eintritt frei

20.00 Uhr

„Mitanand — Musi mach'n und

singa im Wirtshaus z'Murnau“

der Camerloher Musikschule im

Augustiner Pantlbräu. Eintritt frei

20.30 Uhr

Musikwerkstatt — Jam Session

@Westtor in der Westtorhalle,

Riedhausen. Eintritt frei

november / dezember 2017 | 65


PÄHL

20.00 Uhr

Theater „Deifi Sparifankerl“ im

Pfarr- und Gemeindezentrum

OBERHAUSEN

17.00 bis 20.00 Uhr

Adventsausstellung bei Tanja

Hörer, Eyacher Straße 46b

SPATZENHAUSEN

20.00 Uhr

Kathreintanz im Haus des Gastes

ANDECHS

20.00 Uhr

Theater „Geld verdirbt den

Charakter“ der Theaterfreunde

Machtlfing im Klostergasthof.

VVK unter 0170 / 9269761

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

WEILHEIM

SA 25.11.

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle. Platzbezug ab 7

Uhr. Anm. unter 0881 / 4179225

14.00 bis 17.00 Uhr

Martinsbasar im Waldorfhaus

20.00 Uhr

13. Weilheimer Jazztage im Stadttheater.

VVK im Veranstaltungsbüro

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Kabarett „Hader spielt Hader“ mit

Josef Hader in der Tiefstollenhalle.

Tickets (21,90 €—27,90 €) und Infos

unter www.reservix.de

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

14.00 bis 22.00 Uhr

World Drum Day der Musikschule

in der Stadthalle. Eintritt: 8 €

MURNAU

9.00 bis 18.00 Uhr

Lions-Büchermarkt im Kemmelpark

20.00 Uhr

Tanzgala mit großem Showprogramm

des Landestanzsportverbandes

Bayern im Kultur- und

Tagungszentrum. VVK für 16 € im

KTM. Abendkasse: 20 €. Kinder und

Jugendliche bis 18 Jahre frei

PÄHL

20.00 Uhr

Theater „Deifi Sparifankerl“ im

Pfarr- und Gemeindezentrum

IFFELDORF

14.30 Uhr

Senioren-Café im Bürgersaal

OBERHAUSEN

10.00 bis 17.00 Uhr

Adventsausstellung bei Tanja

Hörer, Eyacher Straße 46b

16.30 Uhr

Kinderkino „Johan und der Federkönig“

im Rathaus. Für Kinder ab

8 Jahren. Eintritt: 1 €

ANDECHS

20.00 Uhr

Theater „Geld verdirbt den

Charakter“ der Theaterfreunde

Machtlfing im Klostergasthof.

VVK unter 0170 / 9269761

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

19.30 Uhr

Musikalische Lesung „Loslassen —

Mut fassen“ im Roncallihaus

WEILHEIM

SO 26.11.

9.00 bis 17.30 Uhr

Andreasmarkt in der Oberen Stadt

11.00 bis 17.00 Uhr

Bauernmarkt am Marienplatz

11.15 Uhr

Matinée zum Ewigkeitssonntag in

der evangelischen Apostelkirche

PEISSENBERG

9.00 bis 17.00 Uhr

Kathrein-Markt in der Sonnenstraße

STARNBERG

17.00 Uhr

Konzert „Schuhmann-Serenade“

mit Leonore Laabs und Bonny

Palm im Kulturbahnhof. Eintritt:

12 € / 8 € (ermäßigt). VVK im Kulturamt

und in der Tourist-Info

PENZBERG

19.30 Uhr

Theater „Mein Bruder, der Räuber

Kneißl“ in der Stadthalle. Tickets:

10 €. VVK im Café Freudenberg

BERNRIED

18.00 Uhr

Konzert „Klingendes St. Martin“

der Chöre, Gruppen und Instrumentalisten

in der Pfarrei St.

Martin

ANDECHS

20.00 Uhr

Theater „Geld verdirbt den

Charakter“ der Theaterfreunde

Machtlfing im Klostergasthof.

VVK unter 0170 / 9269761

TUTZING

10.30 bis 12.30 Uhr

Textstube Tutzing — Schreibspaziergang

„Geschichten in den

Straßen von Tutzing finden“. Info

und Anmeldung unter 08158 / 9643

11.30 Uhr

Ausstellungseröffnung „Alles hat

Zeit“ mit Bildern von Ulla Ott im

Roncallihaus. Geöffnet Mo-Fr (9-12

Uhr), So (13-16 Uhr). Bis 14.01.

LECHBRUCK

11.00 bis 14.00 Uhr

Genießer-Brunch im Hotel Auf

der Gsteig. Reservierung unter

08862 / 98770

WEILHEIM

MO 27.11.

18.00 Uhr

Vortrag „Eine Reise durch Mitteldeutschland“

von Dr. Frinken

im Mehrgenerationenhaus.

Anmeldung (bis 23.11.) unter

0881 / 909590-0, Eintritt frei

WEILHEIM

DI 28.11.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

15.00 bis 16.30 Uhr

Strickeria im Mehrgenerationenhaus.

Neue Gesichter sind herzlich

willkommen

STARNBERG

20.00 Uhr

Multimedia-Vortrag „War alles

ganz anders?“ von Erich von Däniken

in der Schlossberghalle. VVK in

der Schlossberghalle und Tourist-

Info, Tickets: 23 € (VVK)/ 25 € (AK)

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

STARNBERG

MI 29.11.

20.00 Uhr

Kabarett „Die Watschenbaum-

Gala“ von Wolfgang Krebs im

Stadttheater. Tickets: 29 €. VVK im

Kulturamt

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

PEISSENBERG

DO 30.11.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

20.00 Uhr

All that Jazz @ Starnberg in der

Schlossberghalle. Marc Schmolling

„Ticho“ und Kathrin Pechlof

Tro. Weitere Infos auf Seite 22

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

WEILHEIM

FR 01.12.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

15.00 Uhr

Puppentheater „Tomte Tummetott“

in der Stadtbücherei. Für

Kinder ab 3 Jahren. Eintritt: 4 €.

VVK in der Stadtbücherei

15.00 Uhr

Auf die Plätzchen, fertig... los!

Gemeinsames Backen im Mehrgenerationenhaus.

Anmeldung (bis

28.11.) unter 0881 / 909590-0

/

66 | tassilo


19.00 Uhr

Adventskonzert der Musikschule

im Stadttheater

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Konzert „Christmas Jam“ von Ludwig

Seuß & Band in der Tiefstollenhalle.

Tickets: 20 € (VVK)/ 22 €

(AK). VVK bei PeissenBUCH, beim

KB-Ticketservice in der Sparkasse

Weilheim und online (www.reservix.de).

Weitere Infos auf Seite 45

MURNAU

20.00 Uhr

Jazz im Schloss mit Andrew

York im Schloßmuseum. Eintritt:

22 € / 14 €. Freie Platzwahl

IFFELDORF

19.00 Uhr

Iffeldorfer Advent mit Geschichten

und Musik im Bürgersaal

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

WEILHEIM

SA 02.12.

12.00 bis 18.00 Uhr

Scheibel-Verkostung im Weinladen

Instinsky

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

10.30 Uhr

Adventswerkstatt im Schloßmuseum

15.30 Uhr

Konzert „Samstags halb 4“ in der

Pfarrkirche St. Nikolaus

18.30 Uhr

Konzert „Eine kleine Weihnachtsreise“

im Griesbräu. VVK im

Griesbräu

IFFELDORF

19.00 Uhr

Adventskonzert mit „capella vocale

iffeldorf“ in der Pfarrkirche

OBERSÖCHERING

20.00 Uhr

„Santa Claus Rocks“ am Sportplatz

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

15.00 Uhr

Krippenausstellung „Ein Stern geht

auf“ im kleinen Pfarrsaal

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

atz

WEILHEIM

SO 03.12.

10.30 Uhr

Matinée des Allschlaraffischen

Symphonie-Orchesters in der

Stadthalle

PEISSENBERG

13.00 bis 18.00 Uhr

Bockerlbahn Fahrtag an der

Tiefstollenhalle. Kosten: 1 €. Nur

bei trockenem Wetter

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

MURNAU

16.00 Uhr

Adventssingen der Gebirgsschützenkompagnie

in der Pfarrkirche

St. Nikolaus

POLLING

9.30 bis 17.30 Uhr

32. Adventsmarkt am Kirchplatz

10.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür im Hospiz

Pfaffenwinkel

11.00 Uhr

Krippenausstellung „Ein Stern

geht auf“ im kleinen Pfarrsaal

TUTZING

18.00 Uhr

Orgelmusik bei Kerzenschein mit

Helene von Rechenberg in der

Kirche St. Joseph

OHLSTADT

15.00 Uhr

Klassische Musik — Barocke

Pferde, Weihnachtsoratorium im

Bayerischen Haupt- und Landgestüt

Schwaiganger

WEILHEIM

MO 04.12.

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Für Kinder

von 4 bis ca. 9 Jahren. Eintritt frei

PEISSENBERG

19.30 Uhr

Briefmarken-Tauschabend der

Sammlerfreunde Peiting und

Umgebung e.V. in der Bücherei

PENZBERG

14.00 Uhr

Seniorengruppe Steigenberg:

„Lieber gemeinsam als einsam“

im Pfarrsaal Steigenberg. Thema:

Advent. Gäste willkommen

WEILHEIM

DI 05.12.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 06.12.

16.00 Uhr

Märchenzeit „Das Eselchen und

der kleine Engel“ in der Stadtbücherei.

Für Kinder ab 4 Jahren.

Eintritt frei

19.30 Uhr

Ein Abend zu Peter Handkes 75.

Geburtstag im Stadttheater. Florian

Appel, Franz Leander Klee und

Wolfgang Mirlach begeben sich

auf Spurensuche durch die Werke

des Kärtner Autors. Tickets in der

Buchhandlung Lesbar

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

RAISTING

19.00 Uhr

Künstlerstammtisch im Ibiza

PEISSENBERG

DO 07.12.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

14.30 Uhr

Seniorennachmittag „Die heilige

Nacht“ im Pfarrheim St. Barbara.

Wer einen Fahrdienst benötigt, unter

08803 / 3654 oder 08803 / 3170

melden

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

19.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung

„Modisch matt (Teil 2)“ im Kulturbahnhof

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

MURNAU

19.00 Uhr

Adventskonzert der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

19.30 Uhr

Adventliche Lesung mit Thomas

Darchinger in der Pfarrkirche St.

Nikolaus

POLLING

19.30 Uhr

Konzert des „Faure Quartett“ im

Bibliotheksaal

WEILHEIM

FR 08.12.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Konzert „Suono“ von Martin Kälberer

im Stadttheater. VVK beim

KB-Ticketservice in der Sparkasse

STARNBERG

16.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Modisch matt

(Teil 2)“ im Kulturbahnhof

PENZBERG

16.30 bis 21.30 Uhr

Hannis Eismärchen — Eröffnung

des Eisplatzes mit Elke Zehetner

und einer Showeinlage der Solidarität

Penzberg auf dem Stadtplatz

SEESHAUPT

17.00 Uhr

Adventshütte am Feuerwehrhaus

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

november / dezember 2017 | 67


TUTZING

IFFELDORF

PENZBERG

STARNBERG

PENZBERG

20.00 Uhr

Nacht der 1 000 Lichter in der Kirche

St. Joseph und im Roncallihaus

WEILHEIM

SA 09.12.

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle. Platzbezug ab 7

Uhr. Anm. unter 0881 / 4179225

12.00 bis 18.00 Uhr

Spirituosen-Verkostung im Weinladen

Instinsky

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

14.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Modisch matt

(Teil 2)“ im Kulturbahnhof

PENZBERG

10.00 bis 21.30 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

MURNAU

10.30 Uhr

Adventswerkstatt im Schlossmuseum

15.30 Uhr

Konzert „Samstags halb 4“ in der

Pfarrkirche St. Nikolaus

RAISTING

14.00 Uhr

Platzlmarkt im AWO-Haus

SEESHAUPT

17.00 Uhr

Adventshütte am Feuerwehrhaus

19.00 Uhr

Iffeldorfer Meisterkonzerte —

Lassus-Chor München unter der

Leitung von Andrea Fessmann im

Gemeindezentrum. Siehe Seite 34

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

16.30 bis 19.00 Uhr

Textstube Tutzing — Kreativer

Schreibworkshop für Erwachsene

und Jugendliche ab 17 Jahren. Info

und Anmeldung unter 08158 / 9643

WEILHEIM

SO 10.12. .

8.00 bis 11.30 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

10.00 bis 12.00 Uhr

Begegnung beim Adventsfrühstück

im Mehrgenerationenhaus. Anm.

(bis 7.12.) unter 0881 / 909590-0

PEISSENBERG

16.00 Uhr

Adventssingen des Trachtenvereins

in der Pfarrkirche St. Johann

DIESSEN

16.00 Uhr

Diessener Münsterkonzerte im

Marienmünster. Vorweihnachtliche

Chor- und Instrumentalwerke.

Eintritt: 10 €. Infos unter www.

diessener-muensterkonzerte.de

STARNBERG

14.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Modisch matt

(Teil 2)“ im Kulturbahnhof

15.00 Uhr

Kindertheater „Morgen, Findus,

wird's was geben“ in der Schlossberghalle.

Karten: 13-17 €. VVK im

Kulturamt und in der Tourist-Info

10.00 bis 21.00 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

MURNAU

16.00 Uhr

Benefizkonzert mit dem Staffelseechor

im Alpenhof

HABACH

19.30 Uhr

Adventssingen in der Pfarrkirche

IFFELDORF

15.30 Uhr

Nikolausturnen in der MZH

TUTZING

17.00 Uhr

Adventliches Konzert in der Kirche

St. Joseph

LECHBRUCK

11.00 bis 14.00 Uhr

Advents-Brunch im Hotel Auf

der Gsteig. Reservierung unter

08862 / 98770

PENZBERG

MO 11.12.

14.00 bis 21.00 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

WEILHEIM

DI 12.12.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

DIESSEN

19.00 Uhr

Schachabend im Denkerhaus.

Kostenlos und ohne Anmeldung.

Bitte ein Schachspiel mitbringen

19.30 Uhr

Vortrag des Film- und Videoclubs

Starnberger See „Am Fuß der

Berge — Saluzzo“, „Die stumme

Prozession“ und „Leonhardifahrt

in Benediktbeuren“ von Fritz

Schiller in der Schlossberghalle.

Eintritt frei, Gäste willkommen

PENZBERG

14.00 bis 21.00 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

14.00 Uhr

Altennachmittag „Auf der Suche

nach einem Obdach" im Pfarrzentrum

Christkönig

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

EBERFING

15.00 Uhr

Kinderkino „Wunder einer

Winternacht“ (FSK 6 Jahre) in der

Grundschule

WEILHEIM

MI 13.12.

15.00 Uhr

Bilderbuchkino „Weihnachten

nach Maß“ in der Stadtbücherei.

Eintritt: 1,50 €. VVK in der Stadbücherei

PEISSENBERG

16.00 Uhr

Dschungelbuch — das Musical in

der Tiefstollenhalle. VVK und Infos

unter www.theater-liberi.de, bei

PeissenBUCH oder beim KB-Ticketservice

in der Sparkasse Weilheim.

Siehe Seite 45

14.00 bis 21.00 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. 14-18 Uhr buntes Bambiniprogramm

mit dem städtischen

Kindergarten. Kinderschminekn,

Mini-Eisdisco, Mandala

malen ...

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

PEISSENBERG

DO 14.12.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

19.00 Uhr

Stammtisch des Veteranen- und

Reservistenvereins im Gasthof

zur Post

DIESSEN

12.00 Uhr

Aktion „Gemeinsamer Mittagstisch“

im Gasthof Unterbräu.

Kosten: 6 €

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

20.00 Uhr

All that Jazz @ Starnberg in der

Schlossberghalle. Paul Gulda Trio

„Tannur“. Weitere Infos auf Seite 22

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

14.00 bis 21.00 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

/

68 | tassilo


ANTDORF

20.00 Uhr

Zusammhock'n, Musizieren, Lustig

sein im Eisstockschützenheim

WEILHEIM

FR 15.12.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

10.00 bis 17.00 Uhr

Private Krippenausstellung von

Manfred Bögl, am Betberg 6.

Siehe Anzeige Seite 57

20.00 Uhr

Weilheimer Festspiele — „Pygmalion“

im Stadttheater. VVK im

Veranstaltungsbüro und beim KB-

Ticketservice in der Sparkasse

STARNBERG

16.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Modisch matt (Teil

2)“ im Kulturbahnhof

19.30 Uhr

Sonatenabend mit Michael

Nodel und Masha Ilyashov im

Kulturbahnhof. Eintritt: 12 € / 8 €

(ermäßigt). VVK im Kulturamt und

in der Tourist-Info

PENZBERG

14.00 bis 21.30 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

RAISTING

17.00 Uhr

Kinderkino im AWO-Haus

SEESHAUPT

17.00 Uhr

Adventshütte am Feuerwehrhaus

PÖCKING

19.30 Uhr

Humorvolles zur Weihnacht mit

den beiden Schauspielern Jürgen

Wegscheider und Markus Maria

Winkler im Literaturgarten

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

WEILHEIM

SA 16.12.

10.00 bis 17.00 Uhr

Private Krippenausstellung von

Manfred Bögl, am Betberg 6.

Siehe Anzeige Seite 57

12.00 bis 18.00 Uhr

Grappa-Verkostung im Weinladen

Instinsky

20.00 Uhr

Traditionelles Weihnachtskonzert

der Stadtkapelle in der Stadthalle

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Konzert von Wally & Ami Warning

in der Tiefstollenhalle. Tickets:

19,90 € (VVK)/ 22 € (AK). VVK bei

PeissenBUCH, beim KB-Ticketservice

in der Sparkasse Weilheim und

online (www.reservix.de). Weitere

Infos auf Seite 45

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

14.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Modisch matt (Teil

2)“ im Kulturbahnhof

PENZBERG

10.00 bis 21.30 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Ab 18 Uhr Roche-

Eisdisco mit DJ

MURNAU

10.30 Uhr

Adventswerkstatt im Schloßmuseum

15.30 Uhr

Konzert „Samstags halb 4“ in der

Pfarrkirche St. Nikolaus

SEESHAUPT

17.00 Uhr

Adventshütte am Feuerwehrhaus

IFFELDORF

14.30 Uhr

Senioren Café im Bürgersaal

POLLING

15.00 Uhr

Konzert „Advent in Polling“ im

Bibliotheksaal

15.00 Uhr

Kinderkino „Wunder einer Winternacht“

im Feuerwehrhaus

19.00 Uhr

Konzert „Advent in Polling“ im

Bibliotheksaal

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

16.30 und 17.45 Uhr

Adventssingen der Tutzinger Sängerinnen,

der Tutzinger Stubenmusi

u.a. in der Kirche St. Nikolaus

17.00 Uhr

Sonnwendfeuer im Kustermannp.

SCHLEHDORF

13.30 bis 21.00 Uhr

Christkindlmarkt in der Seestraße

WEILHEIM

SO 17.12. .

10.00 bis 17.00 Uhr

Privaten Krippenausstellung von

Manfred Bögl, am Betberg 6.

Siehe Anzeige Seite 57

18.00 Uhr

Weilheimer Festspiele — „Pygmalion“

im Stadttheater. VVK

im Veranstaltungsbüro und beim

Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet.

Eintritt: 5 €

STARNBERG

16.00 Uhr

Finissage der Ausstellung „Modisch

matt (Teil 2)“ im Kulturbahnhof

18.00 Uhr

Improvisationstheater im Kulturbahnhof.

Eintritt: 5 €. VVK im

Kulturamt und in der Tourist-Info

PENZBERG

10.00 bis 21.30 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

16.30 Uhr

Konzert Georg Friedrich Händel

„Messias“ vom Vocalensemble

Penzberg in der Stadtpfarrkirche

Christkönig. Karten: 13-28 €. VVK

in der Buchhandlung Rolles und

beim Gelben Blatt. Info unter

08856 / 9857. Weitere Infos auf

Seite 43

MURNAU

18.00 Uhr

Traditionelles Singen unterm

Christbaum in der Pfarrkirche St.

Nikolaus. Ab 18 Uhr Gottesdienst

des Staffelseechors, im Anschluss

wird am Christbaum unterm

Schloßmuseum gesungen

IFFELDORF

19.00 Uhr

Weihnachtskonzert der Musikkapelle

in der Pfarrkirche St. Vitus

OBERHAUSEN

20.00 Uhr

Weihnachtskonzert der Oberhauser

Musikanten beim Stroblwirt

PÖCKING

15.00 Uhr

Adventssingen und Lesung mit

dem Heimat- und Trachtenverein

D'Würmseer in der Kirche St. Ulrich

TUTZING

16.30 und 17.45 Uhr

Adventssingen der Tutzinger

Sängerinnen, der Tutzinger

Stubenmusi u.a. in der Kirche

St. Nikolaus

PENZBERG

MO 18.12.

19.00 Uhr

Lesung „Heilige Nacht — Weihnachtslegende

von Ludwig

Thoma“ durch Dr. Johannes Bauer

im Pfarrzentrum Christkönig.

Eintritt frei

PENZBERG

14.00 bis 21.00 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

MURNAU

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im Kultur- und

Tagungszentrum

WEILHEIM

DI 19.12.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

15.00 Uhr

Theater für Kinder „Peterchens

Mondfahrt“ im Stadttheater. VVK

beim Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse

november / dezember 2017 | 69


PENZBERG

PENZBERG

STARNBERG

LECHBRUCK

PENZBERG

14.00 bis 21.00 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 20.12.

19.00 Uhr

Weihnachtskonzert des Gymnasiums

in der Kirche St. Pölten.

Eintritt frei

PENZBERG

14.00 bis 21.00 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

19.30 Uhr

Finde zu dir, tanze! Traditionelle

Tänze der Völker — meditativ erleben

und Leben in Bewegung bringen

im Pfarrzentrum Christkönig

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

WEILHEIM

DO 21.12.

19.00 Uhr

Weihnachtskonzert des Gymnasiums

in der Kirche St. Pölten.

Eintritt frei

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

14.00 bis 21.00 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

WESSOBRUNN

18.00 Uhr

Sonnwendfeuer am Paradieshof

WEILHEIM

FR 22.12.

HEUTE ERSCHEINT

DER NEUE TASSILO

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Weilheimer Festspiele — „Pygmalion“

im Stadttheater. VVK im

Veranstaltungsbüro und beim KB-

Ticketservice in der Sparkasse

PENZBERG

12.00 bis 18.00 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem Stadtplatz.

Die Aktion „der Nikolaus

kommt“ ermöglicht allen Kindern

bis 16 Jahren, kostenlos Schlittschuh

zu laufen. Mit Tafelausweis

gibt es die Schlittschuhe gratis

dazu. Eislaufbetrieb bis 21.30 Uhr

SEESHAUPT

17.00 Uhr

Adventshütte am Feuerwehrhaus

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

DIESSEN

SA 23.12.

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

10.00 bis 21.30 Uhr

Hannis Eismärchen am Stadtplatz

MURNAU

10.30 Uhr

Adventswerkstatt im Schloßmuseum

15.30 Uhr

Konzert „Samstags halb 4“ in der

Pfarrkirche St. Nikolaus

SEESHAUPT

17.00 Uhr

Adventshütte am Feuerwehrhaus

OBERHAUSEN

16.30 Uhr

Kinderkino „Wunder einer Winternacht“

im Rathaus. Für Kinder

ab 6 Jahren. Eintritt: 1 €

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

atz

PENZBERG

SO 24.12. .

Heiligabend

10.00 bis 16.00 Uhr

Hannis Eismärchen am Stadtplatz.

www.hannis-eismaerchen.de

BERNRIED

19.00 Uhr

Adventssingen in der Pfarrkirche

PENZBERG

MO 25.12.

1. Weihnachtsfeiertag

10.00 bis 21.00 Uhr

Hannis Eismärchen am Stadtplatz

11.30 bis 14.00 Uhr

Weihnachtsbuffet im Hotel Auf

der Gsteig. Kosten: 28,50 €. Reservierung

unter 08862 / 98770

WEILHEIM

DI 26.12.

2. Weihnachtsfeiertag

18.00 Uhr

Weilheimer Festspiele — „Pygmalion“

im Stadttheater. VVK

im Veranstaltungsbüro und beim

Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse

19.30 Uhr

Festliches Weihnachtskonzert in

der evangelischen Apostelkirche

PENZBERG

10.00 bis 21.00 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

MURNAU

17.00 Uhr

Bergweihnacht mit Siegfried

Rauch im Kultur- und Tagungszentrum

TUTZING

17.00 Uhr

Christkindlsingen mit dem Bernrieder

Dreigesang, den Tutzinger

Sängerinnen u.a. in der alten

Kirche St. Peter und Paul

WEILHEIM

MI 27.12.

19.30 Uhr

Große Operettenrevue mit

Gunther Emmerlich und seinen

Solisten in der Stadthalle. VVK

beim Kreisboten-Ticketservie in der

Sparkasse

10.00 bis 21.00 Uhr

Hannis Eismärchen am Stadtplatz.

www.hannis-eismaerchen.de

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

PEISSENBERG

DO 28.12.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

PENZBERG

10.00 bis 21.00 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

TUTZING

13.30 Uhr

1275 Jahre Tutzing — Jubiläumsausklang

mit Stephaniritt. Eröffnung

mit einem Standkonzert am

Rathaus, anschließend Ritt durch

den Ort und Pferdesegnung vor der

Pfarrkirche St. Joseph

WEILHEIM

FR 29.12.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Weilheimer Festspiele — „Pygmalion“

im Stadttheater. VVK im

Veranstaltungsbüro und beim KB-

Ticketservice in der Sparkasse

/

70 | tassilo


PENZBERG

10.00 bis 21.30 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

MURNAU

20.00 Uhr

Volkstheater „Da Himmi wart

ned“ der Volksbühne am Staffelsee

im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt: 10 €

SEESHAUPT

20.00 Uhr

Christbaumversteigerung im

Trachtenheim

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

WEILHEIM

SA 30.12.

20.00 Uhr

Weilheimer Festspiele — „Pygmalion“

im Stadttheater. VVK

im Veranstaltungsbüro und beim

Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

PENZBERG

10.00 bis 21.30 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Ab 17 Uhr feiert die

Feuerwehr mit „Fire & Ice“ ihr

140-Jähriges

MURNAU

20.00 Uhr

Volkstheater „Da Himmi wart

ned“ der Volksbühne am Staffelsee

im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt: 10 €

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathausplatz

WEILHEIM

SO 31.12.

Silvester

18.00 Uhr

Weilheimer Festspiele — „Pygmalion“

im Stadttheater. VVK

im Veranstaltungsbüro und beim

Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse

PEISSENBERG

13.00 bis 16.00 Uhr

Bockerlbahn Fahrtag an der

Tiefstollenhalle. Kosten: 1 €. Nur

bei trockenem Wetter

DIESSEN

22.30 Uhr

Diessener Münsterkonzerte im

Marienmünster. Zum Jahreswechsel

klassisch mit Orgel und Trompete.

Eintritt: 15 €. Infos unter www.

diessener-muensterkonzerte.de

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Anschrift

„tassilo“

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-20

www.tassilo.de

PENZBERG

10.00 bis 16.00 Uhr

Hannis Eismärchen am Stadtplatz

www.hannis-eismaerchen.de

21.00 bis 1.00 Uhr

Hannis Eismärchen auf dem

Stadtplatz. Infos unter www.

hannis-eismaerchen.de

MURNAU

10.00 Uhr

Silvester im Griesbräu. Um

rechtzeitige Reservierung unter

08841 / 1422 oder info@griesbraeu.

de wird gebeten

20.00 Uhr

Volkstheater „Da Himmi wart

ned“ der Volksbühne am Staffelsee

im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt: 10 €

SCHLEHDORF

18.00 Uhr

Silvester Candle-Light-Dinner

beim Fischerwirt. Siehe Anzeige

Seite 57

LECHBRUCK

19.00 Uhr

Silvester „Diamond Night“ im

Hotel Auf der Gsteig. Kosten: 99 €

(bei Vorkasse bis 15.12.: 90 €).

Reservierung unter 08862 / 98770

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Termine: veranstaltungen@tassilo.de

Anzeigen: anzeigen@tassilo.de

Anregungen / Kritik: info@tassilo.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 35.

november / dezember 2017 | 71


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72 | tassilo

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