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tassilo - das Magazin rund um Weilheim und die Seen - Ausgabe November/Dezember 2023

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<strong>Ausgabe</strong> 51<br />

<strong>November</strong> / <strong>Dezember</strong> <strong>2023</strong><br />

®<br />

Eine Produktion von<br />

Das <strong>Magazin</strong> <strong>r<strong>und</strong></strong> <strong>um</strong> <strong>Weilheim</strong> <strong>und</strong> <strong>die</strong> <strong>Seen</strong><br />

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate<br />

Titelbild: mauritius images, P. Widmann<br />

<strong>Weilheim</strong>er Christkindlmarkt<br />

Auf der Roten Couch<br />

Anke Ringel, <strong>die</strong> neue BRK-Chefin<br />

Der legale Sprayer<br />

Illustrationen aus der Dose


Ver<strong>die</strong>nte Wertschätzung<br />

Während andere Betreiber<br />

schließen, haben <strong>die</strong> Stadtwerke<br />

Penzberg ein neues<br />

Hallenbad gebaut. Läuft<br />

alles nach Plan, öffnet <strong>das</strong><br />

PiORAMA am 18. <strong>November</strong><br />

seine Pforten. Wir<br />

durften mit Penzbergs<br />

Bürgermeister Stefan<br />

Korpan <strong>und</strong> Stadtwerke-Vorstand<br />

André Behre<br />

Sportbecken, Kinderland,<br />

Sauna <strong>und</strong> Rutschenturm in<br />

Augenschein nehmen. Dabei<br />

auffallend: Ein außergewöhnliches<br />

Design, <strong>das</strong><br />

sicherlich auch aus dem kreativen<br />

Kopf von Patrick Bastian hätte kommen können. Der<br />

Graffiti-Künstler verzückt seit einigen Jahren schon<br />

Einheimische wie Tagesausflügler mit atemberaubenden<br />

Illustrationen auf einst trostlosen Fassaden.<br />

Seine Motive wirken derart echt, <strong>das</strong>s Spaziergänger<br />

im Vorbeigehen immer wieder meinen: „Da ist <strong>die</strong><br />

Tür offen, da arbeiten echte Menschen.“ Noch besser<br />

aber: Dass der Augsburger mit seiner Arbeit dafür<br />

sorgt, <strong>das</strong>s Vandalismus durch Schmierereien hier<br />

in der Region der Vergangenheit angehört. Apropos<br />

Vergangenheit: Wir waren bei Familie Pscheidl, <strong>und</strong><br />

haben uns <strong>die</strong> Chronik eines Weilers angeschaut, der<br />

einzig <strong>und</strong> allein von Vertriebenen aufgebaut – <strong>und</strong><br />

von den „Großkopferten“ aus <strong>Weilheim</strong> nicht einmal<br />

mit dem sprichwörtlichen Hintern angeschaut wurde.<br />

Diese Vertriebenen-Geschichte bewegt sicherlich<br />

auch David Prielmeier, aufgewachsen in Peiting,<br />

der sein privates <strong>und</strong> berufliches Glück in Huglfing<br />

gef<strong>und</strong>en hat. Und seit wenigen Jahren 500 Babys<br />

pro Jahr behandelt. Seine Spezialität: Osteopathie an<br />

Säuglingen, <strong>die</strong> für deren ganzheitliche Entwicklung<br />

wahre W<strong>und</strong>er bewirken kann. Die Wertschätzung,<br />

<strong>die</strong> der 32-Jährige für seine tolle Arbeit bekommt,<br />

haben auch Notfallsanitäter ver<strong>die</strong>nt. Im großen Interview<br />

auf der Roten Couch haben wir <strong>die</strong>smal mit<br />

Anke Ringel gesprochen, seit März <strong>die</strong>sen Jahres Leiterin<br />

des BRK-Kreisverbandes <strong>Weilheim</strong>-Schongau.<br />

Und somit auch oberste Chefin des für <strong>die</strong> Region<br />

alleinverantwortlichen Rettungs<strong>die</strong>nstes – aber eben<br />

auch für viele weitere haupt- <strong>und</strong> ehrenamtliche Tätigkeiten<br />

im Bereich Blaulicht <strong>und</strong> Wohlfahrtsarbeit.<br />

Dass sie <strong>die</strong> bald einzige BRK-Kreisgeschäftsführerin<br />

aller 21 Landkreise im Bezirk Oberbayern sein wird?<br />

„Da muss in jedem Falle eine Bewusstseinsänderung<br />

stattfinden!“ Denn Frauen in Führungsrollen, da ist<br />

sich Anke Ringel sicher, tun nicht nur dem BRK in jedem<br />

Falle gut. Diese Aussage kann Lisa-Maria Steidl<br />

nur unterstreichen – sie bildet mit Michael Resch <strong>und</strong><br />

einigen weiteren rührigen Männern <strong>und</strong> Frauen <strong>die</strong><br />

neue Führungsriege der Peißenberg Miners, dem<br />

größten Eishockeyverein im Tassiloland. Und einer,<br />

der es <strong>die</strong> vergangenen Jahre durch kluges Marketing<br />

<strong>und</strong> ausschließlich ausgebildeten Trainern geschafft<br />

hat, viele neue junge Spieler für alle U-Mannschaften<br />

zu gewinnen. Unter anderem dank cooler Caps <strong>und</strong><br />

Jacken auf dem Schulhof. Der Inbegriff von Cool ist<br />

dagegen eine andere: Anni Bader, 95, <strong>die</strong> heuer stolze<br />

85 Mützen für einen guten Zweck gehäkelt hat –<br />

<strong>und</strong> sich mit Smartphone <strong>und</strong> Tablet besser auskennt<br />

als ihre Enkelkinder, wie mit Erstaunen feststellen<br />

durfte,<br />

Ihr Johannes Schelle<br />

> > > Aus dem Inhalt<br />

Seite 4<br />

Neues Hallenbad mit<br />

künstlicher Intelligenz: Das<br />

PiORAMA in Penzberg<br />

Seite 6<br />

Der legale Sprayer:<br />

Professionelles Graffiti<br />

gegen Vandalismus<br />

Seite 9<br />

BRK-Chefin Anke Ringel<br />

im großen Interview<br />

auf der Roten Couch<br />

Seite 14<br />

Von Vertriebenen gebaut:<br />

Über den <strong>Weilheim</strong>er<br />

Ortsteil Lichtenau<br />

Seite 16<br />

Überstreckung, Blähungen<br />

<strong>und</strong> Dysfunktion — dar<strong>um</strong> hilft<br />

Osteopathie bei Säuglingen<br />

Seite 20<br />

W<strong>und</strong>erwelt der<br />

Kristalle: Über <strong>die</strong><br />

Mineralienfre<strong>und</strong>e Dießen<br />

Seite 22<br />

TV-Star im Stadttheater:<br />

Gernot Hassknecht als Heinz<br />

Erhardt in <strong>Weilheim</strong><br />

ab Seite 27<br />

Poetry Slam, Kellertheater <strong>und</strong><br />

Kammerorchester — Allerlei<br />

aus dem Tassiloland<br />

Seite 30<br />

Die Peißenberg Miners:<br />

Eine großartige Schule<br />

fürs Leben<br />

Seite 33<br />

Gut versteckter Waldgeist<br />

bekommt Post: Das<br />

„<strong>tassilo</strong>“-Heimaträtsel<br />

Seite 34<br />

Erst Marzipan, dann gebrannte<br />

Mandeln — Rezepte der<br />

Hauswirtschafterei<br />

Seite 36<br />

Bald ist es wieder soweit:<br />

Alle Weihnachtsmärkte<br />

auf einen Blick<br />

Seite 40<br />

Zwischen Smartphone <strong>und</strong><br />

Wollmützen: 95-Jährige<br />

häkelt für guten Zweck<br />

Seite 48<br />

Außergewöhnliches Theater<br />

mit echtem Kamel — <strong>das</strong><br />

Tutzinger Weihnachtsspiel<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 3


PiORAMA-Eröffnung am 18. <strong>November</strong><br />

Hallenbad mit künstlicher<br />

Intelligenz<br />

Unser Engagement<br />

für <strong>die</strong> Region.<br />

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© Martin Bolle<br />

Penzberg | Spiegelglatte Wasseroberfläche<br />

<strong>und</strong> keine Menschenseele<br />

weit <strong>und</strong> breit: Beim R<strong>und</strong>gang<br />

durch <strong>das</strong> neue Hallenbad in<br />

Penzberg wäre „<strong>tassilo</strong>“-Redakteur<br />

Johannes Schelle am liebsten<br />

hineingesprungen in <strong>das</strong> 25 Meter<br />

lange Sportbecken, <strong>das</strong> auf der einen<br />

Seite vier Meter tief ist, damit<br />

<strong>die</strong> Mutigen beim Hechtsprung<br />

vom Drei-Meter-Turm, alternativ<br />

auch vom Ein-Meter-Sprungbrett,<br />

nicht den Beckenboden berühren.<br />

Richtung Süden wird <strong>das</strong> Sportbecken<br />

mit fünf Bahnen <strong>und</strong> ebenso<br />

vielen Startblöcken dagegen immer<br />

seichter. „Ab der Hälfte ist ein<br />

absenkbarer Boden verbaut, über<br />

den <strong>die</strong> Wassertiefe für beispielsweise<br />

Nichtschimmer, Schulunterricht<br />

<strong>und</strong> Wassergymnastik<br />

reguliert werden kann“, sagt André<br />

Behre, Leiter der Stadtwerke<br />

Penzberg, selbst leidenschaftlicher<br />

Schwimmer <strong>und</strong> einer der Wenigen,<br />

der <strong>die</strong>ses Schwimmbecken<br />

vor offizieller Eröffnung schon<br />

testen durfte in Badehose, Haube<br />

<strong>und</strong> Schwimmbrille. Fazit: „Macht<br />

richtig Laune.“ Auch auffallend im<br />

nigelnagelneuen PiORAMA: Das<br />

europaweit einzigartige<br />

Design<br />

der sich im Wasser<br />

spiegelnden<br />

Zylinder-Decke.<br />

Und <strong>die</strong> zwischen<br />

den Zylindern<br />

hervorspitzelnden Kameras,<br />

vier an der Zahl, <strong>die</strong> eine ganz<br />

spezielle Aufgabe haben: „Die<br />

sind mit künstlicher Intelligenz<br />

versehen, erkennen ungewöhnliche<br />

Bewegungsmuster an der<br />

Wasseroberfläche“, erklärt André<br />

Behre. Sollte ein Schwimmer in<br />

Not geraten, bekommt der Bademeister<br />

ein vibrierendes Signal auf<br />

seine Uhr. „Was <strong>die</strong> Aufgabe des<br />

Rettungsschwimmers aber keinesfalls<br />

ersetzen kann <strong>und</strong> darf – es<br />

handelt sich lediglich <strong>um</strong> eine Unterstützung.“<br />

Wenige Meter weiter,<br />

gleiche Etage, <strong>und</strong> nur durch eine<br />

große Tür neben der Bademeisterkanzel<br />

getrennt: Kombibecken<br />

mit Sprudelliegen <strong>und</strong> direkter<br />

Verbindung zu einem kreis<strong>r<strong>und</strong></strong>en<br />

Strömungskanal. Aber auch Kinderbecken<br />

samt Erlebnisspielplatz<br />

mit Kletterturm, Mini-Rutschen<br />

<strong>und</strong> Wasserspritzen. Und wieder<strong>um</strong><br />

von dort in wenigen Schritten<br />

erreichbar: Der Rutschen-Turm.<br />

Umsetzung trotz<br />

Kostenexplosion<br />

„Im Vergleich z<strong>um</strong> alten Schwimmbad<br />

haben wir zwar keine Welle<br />

mehr, dafür jetzt eine große Rutsche“,<br />

bekräftigt Penzbergs Bürgermeister<br />

Stefan Korpan, selbst Vater<br />

dreier kleiner Kinder <strong>und</strong> allein<br />

deshalb voller Vorfreude. Andererseits<br />

gibt er auch offen <strong>und</strong> ehrlich<br />

zu, „<strong>das</strong>s unser altes Schwimmbad<br />

nach heutigem Stand – aus Kostengründen<br />

– weder saniert noch<br />

neu gebaut hätte werden können“.<br />

Hinterg<strong>r<strong>und</strong></strong>: Das alte Penzberger<br />

Schwimmbad war baufällig. Sanieren<br />

für 14 Millionen Euro, oder neu<br />

bauen für 18 Millionen Euro? Über<br />

einen Bürgerentscheid im Jahr 2018<br />

entschied sich <strong>die</strong> Mehrheit der<br />

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Penzberger für den Neubau. Doch<br />

dann: Massive Planungs-Probleme<br />

mit dem ursprünglich beauftragten<br />

Architekten, der letztlich durch ein<br />

neues Büro ersetzt werden musste.<br />

Es folgte Corona, <strong>und</strong> der Ukrainekrieg,<br />

was zu massiven Mehrkosten<br />

führte. „Der Rohbau war inmitten<br />

<strong>die</strong>ser Krisen bereits gestanden,<br />

als wir ernsthaft überlegen mussten,<br />

wie es weitergeht“, sagt Stefan<br />

Korpan. Doch <strong>das</strong> Projekt halbfertig<br />

abbrechen, <strong>und</strong> ein halboffenes<br />

Bauwerk als quasi Ruine stehen<br />

lassen? „Das wäre <strong>die</strong> denkbar<br />

schlechteste Lösung gewesen.“<br />

Insofern wurde <strong>das</strong> Projekt „Pi-<br />

ORAMA“ trotz Kostenexplosion<br />

durchgezogen von den Stadtwerken<br />

(Bauherr <strong>und</strong> Betreiber mit<br />

derzeit 14 Mitarbeitern). Und steht<br />

kurz vor dem Abschluss. „Wir rechnen<br />

Stand jetzt mit Gesamtkosten<br />

von 32 bis 33 Millionen Euro, jährlichen<br />

Betriebskosten von <strong>r<strong>und</strong></strong> 2,5<br />

Millionen Euro <strong>und</strong> einem jährlichen<br />

Defizit von <strong>r<strong>und</strong></strong> zwei Millionen<br />

Euro.“ Dennoch blicken André<br />

Behre <strong>und</strong> Stefan Korpan positiv in<br />

<strong>die</strong> Zukunft – <strong>und</strong> freuen sich auf<br />

<strong>die</strong> Inbetriebnahme eines Hallenbades,<br />

<strong>das</strong> ohne Übertreibung alles<br />

zu bieten hat, was <strong>das</strong> Bade-,<br />

Wellness- <strong>und</strong> Sportlerherz von<br />

Alt <strong>und</strong> Jung begehrt. Und <strong>das</strong> zu<br />

erschwinglichen Eintrittspreisen?<br />

„Wir müssen natürlich auch Geld<br />

ver<strong>die</strong>nen, haben bei der Preisgestaltung<br />

aber sicherlich eine gutes<br />

Maß gef<strong>und</strong>en, damit sich alle<br />

Bürger einen Aufenthalt leisten<br />

können – es gibt mehrere Tarife<br />

<strong>und</strong> Sonderaktionen mit vergünstigtem<br />

Eintritt von bis zu 15 Prozent<br />

auf reguläre Eintrittspreise“, sagt<br />

André Behre. Eltern mit zwei Kindern<br />

zahlen beispielsweise 34 Euro<br />

für drei St<strong>und</strong>en <strong>und</strong> 44 Euro für<br />

den ganzen Tag. Eine Tageskarte<br />

z<strong>um</strong> Saunieren kostet einem Erwachsenen<br />

34 Euro, für drei St<strong>und</strong>en<br />

bezahlt er 26 Euro.<br />

Familie, Sport & Wellness<br />

Unter anderem <strong>die</strong>se Rutsche,<br />

110 Meter lang, 11,9 Prozent steil,<br />

kurvenreich <strong>und</strong> sowohl mit Achter-<br />

oder Einfach-Reifen, aber<br />

auch ohne benutzbar. „Darüber<br />

hinaus ist der Turm so konzipiert,<br />

<strong>das</strong>s wir zwei weitere Rutschen<br />

nachträglich verbauen könnten“,<br />

sagt Stefan Korpan, der mit André<br />

Behre <strong>und</strong> „<strong>tassilo</strong>“-Redakteur<br />

Schelle inzwischen auf dem Dach<br />

des Hallenbades steht. Dort auffallend:<br />

Die Module einer PV-Anlage<br />

mit 135 Kilowatt Peak an Leistung.<br />

„Wir heizen unser Bad mit Sonnenstrom<br />

<strong>und</strong> Fernwärme aus<br />

dem benachbarten Blockheizkraftwerk,<br />

<strong>das</strong> derzeit noch mit Gas,<br />

schon bald aber auch zu erheblichem<br />

Anteil mit Hackschnitzeln<br />

betrieben wird“, sagt André Behre,<br />

der es sich inzwischen an anderer<br />

Stelle bequem gemacht hat:<br />

In einer Sauna, in <strong>die</strong>sem<br />

Falle sogar mit Blick auf<br />

den Gipfel der Benediktenwand.<br />

Wer auf Wellness<br />

steht, kommt im neuen<br />

Penzberger Hallenbad dank<br />

Außensauna mit 30 Sitzplätzen,<br />

Panorama-Sauna<br />

mit 37 Sitzplätzen, Bio-Sauna<br />

mit 40 Sitzplätzen <strong>und</strong> Dampfbad<br />

mit zwölf Sitzplätzen voll auf seine<br />

Kosten. Zwar noch in Arbeit,<br />

aber ab Sommer 2024 außerdem<br />

nutzbar: Ein großer Saunagarten<br />

im Außenbereich mit zahlreichen<br />

Liegen <strong>und</strong> Kinderspielbereich. Für<br />

<strong>das</strong> leibliche Wohl ist dank Großküche<br />

zwischen Saunabereich <strong>und</strong><br />

Schwimmbad ebenfalls in beiden<br />

Bereichen bestens gesorgt. Und<br />

<strong>das</strong> alles unter dem Motto „Wald<br />

<strong>und</strong> Bergbau“, <strong>das</strong> sich in viel<br />

Holz, Stein <strong>und</strong> grüner Farbe widerspiegelt.<br />

Läuft alles nach Plan,<br />

öffnet <strong>das</strong> modernste Hallenbad<br />

im Bayerischen Oberland (www.<br />

stadtwerke-penzberg.de/hallenbad)<br />

mit Platz für bis zu 800 Personen<br />

am 18. <strong>November</strong> seine Pforten.<br />

Vereine, Schulklassen <strong>und</strong> Bürger<br />

aus Penzberg <strong>und</strong> Umgebung<br />

warten laut Stefan Korpan schon<br />

sehnsüchtig darauf. Und dürfen<br />

nicht nur auf <strong>das</strong> Innere des Bades<br />

gespannt sein. „Ein architektonisches<br />

Highlight ist definitiv<br />

auch unsere Fassade“, sagt André<br />

Behre. Er meint insbesondere <strong>die</strong>se<br />

Edelstahl-Schindeln, lackiert in<br />

Cobalt-Blau, <strong>die</strong> bei bestimmten<br />

Lichtverhältnissen für einen magischen<br />

Anblick sorgen.<br />

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Sportbecken (li.)<br />

mit absenkbarem<br />

Boden, Kinderland<br />

(oben) <strong>und</strong> Sauna.<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 5


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Professionelles Graffiti gegen Vandalismus<br />

Der legale Sprayer<br />

Peißenberg | Zwei Mal ist <strong>die</strong> Polizei<br />

gekommen. „Weil Bürger gedacht<br />

haben, ich wäre ein illegaler<br />

Sprayer. Die haben offensichtlich<br />

gleich <strong>die</strong> 110 gerufen.“ Ansonsten<br />

aber hat Patrick Bastian Lob<br />

<strong>und</strong> Zuspruch von allen Seiten in<br />

höchsten Tönen bekommen. Bürgerinnen<br />

<strong>und</strong> Bürger jeden Alters,<br />

Gemeindeverantwortliche, Tagesausflügler<br />

– sie alle sind begeistert<br />

von seiner Fähigkeit, atemberaubende<br />

Motive mit Spraydosen auf<br />

weiße Wände zu malen. „Manche<br />

haben mir sogar Brotzeit <strong>und</strong> Getränke<br />

vorbeigebracht.“ Dabei<br />

war der professionelle Graffiti-<br />

Künstler erst vor wenigen Jahren<br />

kurz davor, alles hinzuschmeißen.<br />

„Ich bin Perfektionist, mit meiner<br />

Arbeit, auch wenn sie noch<br />

so gut ist <strong>und</strong> von den Leuten da<br />

draußen wertgeschätzt wird, nie<br />

zufrieden.“ Heißt: Wenn der aus<br />

Bobingen stammende Augsburger<br />

etwas anpackt, dann richtig. Das<br />

kostet natürlich Zeit, Geld <strong>und</strong> Material.<br />

Entweder war den K<strong>und</strong>en<br />

seine Arbeit von vorne herein zu<br />

teuer. Oder er arbeitete sich auf,<br />

<strong>um</strong> am Ende des Monats trotzdem<br />

rote Zahlen zu schreiben. „Was auf<br />

Dauer natürlich nicht gutgeht.“<br />

Doch <strong>das</strong> Schicksal meinte es gut<br />

mit ihm, belohnte seine akribische<br />

Arbeit, seinen Fleiß, sein Können.<br />

Denn am Tiefpunkt angelangt, kam<br />

eine Anfrage aus Peißenberg bei<br />

ihm an. Ulrich Mansfeld von den<br />

dortigen Gemeindewerken ist über<br />

Google-Recherche <strong>und</strong> <strong>die</strong> Stadtwerke<br />

Augsburg auf ArtDesign<br />

Bastian (www.artdesign-bastian.<br />

com) gestoßen, wollte ihn unbedingt<br />

für <strong>die</strong> Gemeinde am östlichen<br />

Fuße des Hohen Peißenbergs<br />

engagieren. War<strong>um</strong>? „Wir haben<br />

in unserem Ort sehr viele Trafo<strong>und</strong><br />

P<strong>um</strong>phäuschen, deren Wände<br />

von illegalen Sprayern immer wieder<br />

verschandelt wurden.“ Eine<br />

Möglichkeit, <strong>die</strong>ses Problem zu lösen:<br />

„Die Wände neu streichen <strong>und</strong><br />

mit Antihaftg<strong>r<strong>und</strong></strong> versehen, was<br />

jedoch zur Folge hätte, <strong>das</strong>s neue<br />

Schmierereien immer wieder abgewaschen<br />

werden müssten.“ Die<br />

andere: „Fassadenbegrünung, was<br />

zwar den Platz z<strong>um</strong> Sprayen verdeckt.<br />

Doch <strong>die</strong> Wurzeln von Pflanzen<br />

<strong>und</strong> Sträuchern würden <strong>die</strong><br />

Kabel im Erdinneren neben <strong>und</strong><br />

unter den Häuschen beschädigen.“<br />

So kamen <strong>die</strong> Gemeindewerke auf<br />

<strong>die</strong> zündende Idee, ihr Peißenberger<br />

Ortsbild durch professionelle<br />

Graffitikunst zu verschönern.<br />

Lebensgroße<br />

Arbeiter in 3D<br />

Das erste Objekt hat Patrick Bastian<br />

im Sommer 2021 in Angriff<br />

genommen. Seither wandelte er<br />

13 Häuschen, verteilt in ganz<br />

Peißenberg, in künstlerisch<br />

wertvolle Sehenswürdigkeiten<br />

<strong>um</strong>. Am meisten<br />

Zuspruch bekommt er für<br />

sein Werk in der Wilhelm-<br />

Röntgen-Straße, wo er frei<br />

Hand offenstehende Türen<br />

aufgemalt hat, <strong>die</strong> wieder<strong>um</strong><br />

Einblick ins Innere eines<br />

Patrick Bastian in seinem<br />

Element: Hier gestaltet<br />

der Künstler <strong>die</strong> Fassade<br />

eines neuen Heizhauses.


„Schau mal, da ist offen!“ Spaziergänger denken hier häufig, <strong>das</strong>s echte<br />

Menchen arbeiten — <strong>und</strong> <strong>die</strong> Türen tatsächlich offenstehen.<br />

WIR<br />

suchen<br />

Trafohäuschens gewähren. Außerdem<br />

an <strong>die</strong>sen Türen: Lebensgroße<br />

Menschen, <strong>die</strong> dort arbeiten,<br />

beziehungsweise nach dem Rechten<br />

sehen. Einer in Bla<strong>um</strong>ann mit<br />

Schutzhelm. Der anderen in Jeans<br />

<strong>und</strong> weißem Kurzarmhemd. Dank<br />

seiner Fähigkeit, <strong>die</strong>se Illustrationen<br />

perspektivisch aufz<strong>um</strong>alen,<br />

meinen Vorbeifahrende wirklich,<br />

<strong>das</strong>s dort echte Türen angebracht<br />

sind, <strong>und</strong> echte Menschen stehen.<br />

„Als ich dort gearbeitet habe, sagten<br />

Spaziergänger im Vorbeigehen:<br />

Schau mal, da is <strong>die</strong> Türe<br />

offen.“ Letztlich bekam Patrick<br />

Bastian von Seiten der Gemeindewerke<br />

<strong>die</strong> Themen zu einzelnen<br />

Objekten wie Ökostrom,<br />

Klimawandel, Trinkwasser,<br />

Solarstrom oder Heizung grob<br />

vorgegeben. „Die finale Umsetzung<br />

aber haben wir ihm <strong>und</strong><br />

seiner künstlerischen Ader überlassen“,<br />

betont Ulrich Mansfeld,<br />

der selbst hellauf begeistert ist<br />

vom Endergebnis <strong>die</strong>ses in der<br />

Region einzigartigen Auftrags.<br />

Patrick Bastian versuchte überwiegend,<br />

Natur, Technik <strong>und</strong><br />

Fantasy in Einklang zu bringen.<br />

So kriecht beispielsweise<br />

am Parkplatz des Rigi-Centers<br />

eine Weinbergschnecke mit buntem<br />

Schneckenhaus über einen<br />

unfruchtbaren Waldboden. Ein<br />

anderes Häuschen (Bachstraße)<br />

verwandelte er in ein Aquari<strong>um</strong><br />

mit bunten Fischen, Korallen <strong>und</strong><br />

Tintenfisch, wobei er den Hinterg<strong>r<strong>und</strong></strong><br />

so gestaltete, als würde der<br />

Spaziergänger durch <strong>das</strong> imaginäre<br />

Aquari<strong>um</strong> hindurchschauen.<br />

An der Hans-Böckler-Straße sticht<br />

eine mystische, urwaldähnliche<br />

Märchenlandschaft ins Auge, an<br />

der Böbinger Straße taucht ein<br />

Schwimmer im Außenbecken der<br />

Rigi Rutsch’n, an der Schongauer<br />

Straße ist eine PV-Freiflächenanlage<br />

auf einer großen Weidefläche<br />

zu sehen. Patrick Bastian kann<br />

aber auch Gemeindewappen,<br />

Mann in Volltracht, Berge, Kirchen,<br />

mit Kohle befüllten Förderwagen<br />

<strong>und</strong> aus Pellets lodernde<br />

Flammen.<br />

20 000 Schritte<br />

an einem Tag<br />

An einem Arbeitstag legt Patrick<br />

Bastian 20000 Schritte vor ein<br />

<strong>und</strong> demselben Objekt zurück.<br />

„Ein mental <strong>und</strong> körperlich sehr<br />

anstrengender Job.“ Z<strong>um</strong> Sprayen<br />

verwendet er Lack-Acryl-Mischungen<br />

aus handelsüblichen Dosen,<br />

jedoch mit unterschiedlichen Aufsätzen<br />

versehen – Fat-Caps für<br />

großflächiges Ausmalen, Skinny-<br />

Caps für Feinheiten wie Augenlider<br />

oder <strong>die</strong>se Falten im weißen<br />

Kurzarmhemd des Mannes an der<br />

Wilhelm-Röntgen-Straße. Auch<br />

auf den Kopf gestellte Getränkekisten,<br />

Staffeleien oder große Leitern<br />

braucht der Künstler, <strong>um</strong> <strong>die</strong> z<strong>um</strong><br />

Teil 40 Quadratmeter großen Einzelaufträge<br />

<strong>um</strong>setzen zu können.<br />

Am allerwichtigsten aber: Geduld!<br />

„Obwohl ich mich seit meinem<br />

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november / dezember <strong>2023</strong> | 7


8 | <strong>tassilo</strong><br />

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Kisten voller Dosen <strong>und</strong> z<strong>um</strong> Draufstehen: Patrick Bastian bei der Arbeit.<br />

zehnten Lebensjahr künstlerisch<br />

betätige, musste ich viele Jahre<br />

üben <strong>und</strong> jede Menge Lehrgeld bezahlen,<br />

<strong>um</strong> <strong>das</strong> Niveau von heute<br />

zu erreichen.“ Inzwischen ist Patrick<br />

Bastian in der Lage, lange,<br />

gerade Linien von beispielsweise<br />

<strong>die</strong>sen offenstehenden Türen, <strong>die</strong><br />

oft mehr als zwei Meter lang sind,<br />

frei Hand <strong>und</strong> im immergleichen<br />

Abstand zur Fassade aufz<strong>um</strong>alen,<br />

ohne auch nur ansatzweise zu<br />

verwackeln. Sollte ihm <strong>die</strong> Dose<br />

doch mal auskommen? „Halb so<br />

wild, da alle Farben, mit denen ich<br />

arbeite, zu 100 Prozent decken.“<br />

Heißt: Der Graffiti-Profi kann jederzeit<br />

mit Weiß über Schwarz,<br />

Blau über Gelb, Grün über Braun<br />

oder <strong>um</strong>gekehrt gehen. Trotzdem<br />

versucht der Künstler natürlich effizient<br />

<strong>und</strong> fehlerfrei zu arbeiten.<br />

Und <strong>das</strong> nach wie vor im Pfaffenwinkel.<br />

„Dieser Großauftrag über<br />

<strong>die</strong> Gemeindewerke hat mir derart<br />

viele Folgeaufträge von Privatpersonen<br />

<strong>und</strong> Gewerbetreibenden<br />

hier in der Region beschert, <strong>das</strong>s<br />

ich momentan auf unbestimmte<br />

Zeit ausgebucht bin <strong>und</strong> schon<br />

ernsthaft überlegt habe, hierher zu<br />

ziehen.“ Für <strong>die</strong> Gemeindewerke<br />

selbst realisierte er kürzlich ebenfalls<br />

ein weiteres Großprojekt –<br />

<strong>die</strong> Fassadengestaltung eines neugebauten<br />

Heizhauses. Darüber hinaus<br />

gibt Patrick Bastian auch Workshops<br />

für Kinder <strong>und</strong> Jugendliche,<br />

<strong>die</strong> Graffiti richtig lernen möchten<br />

– <strong>und</strong> Spraydosen so als Werkzeug<br />

der Kunst verstehen, nicht als Tatwaffe<br />

z<strong>um</strong> Verschandeln von Gebäuden.<br />

Für <strong>die</strong> Jugendzentren in<br />

<strong>Weilheim</strong> <strong>und</strong> Schongau war der<br />

Augsburger bereits im Einsatz,<br />

ebenso an hiesigen Schulen.<br />

Kodex<br />

innerhalb der Szene<br />

Tatsächlich sind illegale Graffiti<br />

auch im <strong>Weilheim</strong>-Schongauer<br />

Landkreis <strong>und</strong> darüber hinaus<br />

immer wieder ein Problem. Im<br />

Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion<br />

Schongau wurden<br />

im vergangenen Jahr 30 Fälle von<br />

illegaler Sprayerei angezeigt. Gesamtschaden:<br />

Mehr als 10 000<br />

Euro. „Wobei <strong>die</strong> Dunkelziffer<br />

hier sehr hoch ist“, betont Schongaus<br />

Vize-Polizeichef Toni Müller.<br />

Im Bereich der <strong>Weilheim</strong>er<br />

Polizei wurden 2022 43 Fälle von<br />

illegalen Schmierereien zur Anzeige<br />

gebracht. Gesamtschaden<br />

hier: 17 400 Euro. ACAB, Penisse,<br />

wüste Beschimpfungen, ja sogar<br />

<strong>das</strong> eine oder andere Hakenkreuz<br />

sind nur wenige Beispiele illegaler<br />

Schmierereien, <strong>die</strong> mit Kunst<br />

nicht ansatzweise etwas zu tun<br />

haben, <strong>und</strong> deren Entfernung aufwändig<br />

<strong>und</strong> teuer ist. Betroffen<br />

sind laut Angaben der B<strong>und</strong>espolizei<br />

<strong>Weilheim</strong> auch immer wieder<br />

mal hiesige Bahnhöfe <strong>und</strong> durch<br />

<strong>die</strong> Region fahrende Züge. Umso<br />

beeindruckender: „Dass <strong>die</strong> professionelle<br />

Graffiti-Kunst Wirkung<br />

zeigt“, sagt Ulrich Mansfeld. Von<br />

der Verschönerung des Ortsbildes<br />

mal abgesehen, wurde bis dato<br />

kein einziges von Patrick Bastian<br />

ausgestaltetes Objekt von illegalen<br />

Sprayern verschandelt. „Es gibt<br />

innerhalb der Szene einen Kodex,<br />

wonach hochwertige Graffitis nicht<br />

zerstört werden – <strong>das</strong> gebietet der<br />

Respekt gegenüber dem jeweiligen<br />

Künstler“, betont Patrick Bastian,<br />

der trotzdem verw<strong>und</strong>ert ist,<br />

<strong>das</strong>s <strong>die</strong>ser Kodex selbst bei seinen<br />

zahlreichen Werken in Augsburg<br />

eingehalten wird. „Ich mach <strong>das</strong><br />

mittlerweile seit zwölf Jahren, <strong>und</strong><br />

hatte nur einmal den Fall, <strong>das</strong>s ein<br />

waagrechter Strich über eine meiner<br />

Illustrationen gezogen wurde.“<br />

Schlimm? „Nicht wirklich.“ Aufg<strong>r<strong>und</strong></strong><br />

der deckenden Farben kann<br />

der Künstler verschandelte Werke<br />

jederzeit ausbessern. Manch einer<br />

wird dann wieder <strong>die</strong> Polizei rufen.<br />

Und spätestens danach feststellen:<br />

Patrick Bastian ist der wohl einzige<br />

legale Sprayer, der sich seit gut<br />

zwei Jahren im Pfaffenwinkel aufhält.<br />

Und Bürgerinnen <strong>und</strong> Bürger<br />

allen Alters mit seinen Illustrationen<br />

in 3D begeistert.js<br />

Eine Schwierigkeit besteht darin,<br />

<strong>das</strong> Größenverhältnis der Motive<br />

richtig einzuschätzen.


Auf der Roten Couch<br />

Morgenmuffel<br />

mit Führungsqualitäten<br />

Anke Ringel bringt frischen Wind in<br />

<strong>die</strong> männerlastige Führungsriege des<br />

BRK-Kreisverbandes. Das Bild entstand<br />

im Innenhof der BRK-Zentrale<br />

in <strong>Weilheim</strong>.<br />

Foto: Felix Baab<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 9


<strong>Weilheim</strong> | 13 000 Fördermitglieder,<br />

150 Festangestellte <strong>und</strong> ein<br />

Jahres<strong>um</strong>satz von zehn Millionen<br />

Euro: Der BRK-Kreisverband für<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongau zählt zu den<br />

größten Unternehmen im Pfaffenwinkel,<br />

obwohl er eigentlich gar<br />

kein richtiges Unternehmen ist. An<br />

seiner Spitze: Anke Ringel, 52, gebürtige<br />

Rheinländerin, jedoch mit<br />

Ehemann <strong>und</strong> drei Kindern seit 19<br />

Jahren glücklich <strong>und</strong> zufrieden im<br />

beschaulichen Antdorf zuhause.<br />

Im großen Interview auf der Roten<br />

Couch erklärt <strong>die</strong> stu<strong>die</strong>rte Diplom-<br />

Kulturwirtin den Unterschied zwischen<br />

haupt- <strong>und</strong> ehrenamtlich,<br />

war<strong>um</strong> <strong>das</strong> <strong>Weilheim</strong>-Schongauer<br />

BRK alleinverantwortlich für den<br />

hiesigen Rettungs<strong>die</strong>nst zuständig<br />

ist, war<strong>um</strong> sie beim Frühstück<br />

besser keiner anspricht, wie es in<br />

Zukunft mehr Frauen in Führungspositionen<br />

schaffen <strong>und</strong> war<strong>um</strong><br />

ihr in Sachen Personalaufstockung<br />

<strong>die</strong> Hände geb<strong>und</strong>en sind.<br />

Frau Ringel, haben Sie schon mal<br />

Blut gespendet?<br />

Früher regelmäßig. Seit ein paar<br />

Jahren, aufg<strong>r<strong>und</strong></strong> meiner Eisenwerte,<br />

jedoch nicht mehr.<br />

War<strong>um</strong> ist Blutspenden so wichtig?<br />

Jede Blutspende kann drei Leben<br />

retten, hilft Menschen nach<br />

schweren Unfällen, bei bestimmten<br />

Therapien, bei Krankheiten.<br />

Und da Blut g<strong>r<strong>und</strong></strong>sätzlich ein<br />

Stoff ist, den wir nicht synthetisch<br />

herstellen können, insofern im<br />

Original verwenden müssen, sind<br />

Spenden so wichtig. Durchschnittlich<br />

braucht jeder dritte Mensch<br />

im Laufe seines Lebens eine Bluttransfusion.<br />

Netter Nebeneffekt<br />

außerdem: Im Rahmen einer<br />

Blutspende bekommt man einen<br />

kleinen kostenlosen Ges<strong>und</strong>heitscheck<br />

gratis mit dazu. So habe ich<br />

erfahren, <strong>das</strong>s mein Eisenwert<br />

nicht mehr passt.<br />

Das Angebotsspektr<strong>um</strong> des BRK-<br />

Kreisverbandes <strong>Weilheim</strong>-Schongau<br />

reicht weit über Blutspendetermine<br />

hinaus. Zählen Sie bitte auf:<br />

Unser größtes Spektr<strong>um</strong> sind unsere<br />

fünf ehrenamtlich besetzten<br />

Gemeinschaften: <strong>die</strong> Bereitschaften,<br />

<strong>die</strong> Wasserwacht, <strong>das</strong> Jugendrotkreuz,<br />

der Bereich Wohlfahrt<br />

<strong>und</strong> Soziales <strong>und</strong> <strong>die</strong> Bergwacht.<br />

In den Bereich der Bereitschaften<br />

fallen z<strong>um</strong> Beispiel Sanitäts<strong>die</strong>nst,<br />

Schnelleinsatzgruppen, Betreuungs<strong>die</strong>nst,<br />

Gruppen für Verpflegung<br />

<strong>und</strong> Transport, für Technik<br />

<strong>und</strong> Sicherheit. Wir haben <strong>die</strong><br />

CBRNE für chemische, biologische,<br />

radiologische, nukleare <strong>und</strong> explosive<br />

Gefahrensituationen, <strong>das</strong> IuK –<br />

eine Schnelleinsatzgruppe für Information<br />

<strong>und</strong> Kommunikation zur<br />

Koordinierung von Großeinsätzen<br />

wie Evakuierungen bei Bombenf<strong>und</strong>en,<br />

<strong>die</strong> Rettungsh<strong>und</strong>estaffel,<br />

<strong>die</strong> psychosoziale Notfallversorgung,<br />

<strong>die</strong> Helfer vor Ort. Weiterhin<br />

gibt es unseren Kleiderladen,<br />

ein Generationenprojekt <strong>und</strong> eine<br />

Gruppe im Hausnotruf-Hinterg<strong>r<strong>und</strong></strong><strong>die</strong>nst.<br />

Und hauptamtlich?<br />

Rettungs<strong>die</strong>nst, Fahr<strong>die</strong>nst für<br />

Menschen mit mobilen Einschränkungen,<br />

Hausnotruf, Bildungsangebote<br />

wie Erste-Hilfe-Kurse, Notfalltraining<br />

für Krankenhäuser <strong>und</strong><br />

Arztpraxen sowie Schulsanitäter-<br />

Ausbildung <strong>und</strong> letztlich <strong>die</strong> Verwaltung<br />

unserer Mitarbeiter <strong>und</strong><br />

Fördermitglieder.<br />

Wie behalten Sie hier den Überblick?<br />

In den ersten Monaten bin ich viel<br />

her<strong>um</strong>gefahren, habe sehr viel mit<br />

Mitarbeitern <strong>und</strong> Führungskräften<br />

aus allen Bereichen gesprochen.<br />

Aus all <strong>die</strong>sen Eindrücken hat sich<br />

mittlerweile eine Art Matrix in meinem<br />

Kopf gebildet, über <strong>die</strong> ich mir<br />

unsere Angebote gut merken kann.<br />

Das BRK ist in <strong>Weilheim</strong>-Schongau<br />

alleinverantwortlich für den Rettungs<strong>die</strong>nst<br />

zuständig. War<strong>um</strong>?<br />

Der Rettungs<strong>die</strong>nst ist ein öffentlich-rechtlicher<br />

Auftrag. Bei Schaffung<br />

neuer Standorte werden <strong>die</strong>se<br />

ausgeschrieben, worauf sich jeder<br />

bewerben kann – private Anbieter<br />

genauso wie Hilfsorganisationen.<br />

Bisher haben wir <strong>die</strong> Ausschreibungen<br />

in <strong>Weilheim</strong>-Schongau immer<br />

für uns gewinnen können, weil<br />

wir schlichtweg gute Arbeit leisten,<br />

gute Konzepte bezüglich Ausfall<strong>und</strong><br />

Fahrzeugsicherheit haben, für<br />

qualitativ hochwertige Aus- <strong>und</strong><br />

Fortbildungen unserer Mitarbeiter<br />

sorgen <strong>und</strong> in allen Bereichen<br />

ein funktionierendes Qualitätsmanagement<br />

leben. Dadurch, <strong>das</strong>s<br />

wir an vielen Standorten vertreten<br />

sind, haben wir auch den Vorteil,<br />

sehr flexibel zu sein. Kurzfristige<br />

Personalnot in beispielsweise<br />

Penzberg oder Schongau kann gedeckt<br />

werden durch Mitarbeiter in<br />

<strong>Weilheim</strong> oder <strong>um</strong>gekehrt. Wenn<br />

wo ein Fahrzeug ausfällt, steht an<br />

anderer Stelle eines zur Verfügung.<br />

Und wenn’s im hauptamtlichen<br />

Bereich mal personell eng wird,<br />

haben wir gutausgebildete Ehrenamtler,<br />

<strong>die</strong> gemeinsam mit einem<br />

hauptberuflichen Notfallsanitäter<br />

einspringen können. Letztlich<br />

konnten wir landkreisweit noch<br />

jede einzelne Schicht im Rettungs<strong>die</strong>nst<br />

personell besetzen <strong>und</strong> bei<br />

Notfällen für <strong>die</strong> Bevölkerung da<br />

sein. Und darauf können wir stolz<br />

sein – in anderen Regionen ist <strong>das</strong><br />

nämlich nicht der Fall. Und funktioniert<br />

auch nur, weil unsere hochengagierten<br />

Mitarbeiterinnen <strong>und</strong><br />

Mitarbeiter auch außerhalb ihrer<br />

eigentlichen Dienstzeiten immer<br />

wieder einspringen <strong>und</strong> auf ihre<br />

Freizeit verzichten, wenn ein Kollege<br />

kurzfristig ausfällt.<br />

Wie viele Rettungswachen gibt es<br />

in <strong>Weilheim</strong>-Schongau?<br />

Mit <strong>Weilheim</strong>, Penzberg, Peißenberg,<br />

Schongau, Steingaden, Rottenbuch<br />

<strong>und</strong> Bernried sieben.<br />

Und wie ist der Rettungs<strong>die</strong>nst personell<br />

aufgestellt?<br />

Für <strong>die</strong> Besetzung unserer Rettungswagen<br />

mit je zwei Personen<br />

BRK-Chefin Anke Ringel mit „<strong>tassilo</strong>“-Redakteur Johannes Schelle im<br />

Einsatzleitfahrzeug des <strong>Weilheim</strong>-Schongauer Katastrophenschutzes.<br />

brauchen wir mindestens einen<br />

ausgebildeten Notfallsanitäter. Von<br />

denen fehlen bayernweit 500. Und<br />

auch wir würden sofort drei Vollzeitkräfte<br />

einstellen können.<br />

Trotz hauseigener Ausbildung?<br />

Ja. Wir bilden hier im Landkreis an<br />

mehreren Wachen eigenständig<br />

aus, bekommen aber vom Kostenträger<br />

– unter anderem gemessen<br />

an Landkreisgröße <strong>und</strong> Einwohnerzahl<br />

– vorgegeben, wie viele<br />

Notfallsanitäter wir ausbilden dürfen.<br />

Unser Kontingent wurde für<br />

heuer von sechs auf acht Azubis<br />

erhöht, am 1. Oktober haben auch<br />

acht neue Azubis angefangen. Aber<br />

<strong>das</strong> dauert natürlich drei Jahre, bis<br />

wir sie als vollwertige Arbeitskräfte<br />

einsetzen dürfen – vorausgesetzt,<br />

sie bleiben uns erhalten.<br />

Klingt nach vergebener Müh.<br />

Notfallsanitäter sind sehr gefragt.<br />

Wir bilden sie zwar aus, gebraucht<br />

werden sie aber auch in Leitstellen,<br />

Krankenhäusern, Arztpraxen<br />

oder bei Berufsfeuerwehren. Wieder<br />

andere stu<strong>die</strong>ren danach, beispielsweise<br />

Medizin.<br />

Zudem ist es sicherlich ein sehr fordernder<br />

Beruf, den <strong>die</strong> wenigsten<br />

bis zur Rente durchstehen?<br />

Richtig. Man muss stressresistent<br />

sein, im Team arbeiten können,<br />

gut mit Menschen <strong>um</strong>gehen, mit<br />

verschiedensten Lebenssituationen<br />

klarkommen, Unfallsituationen<br />

aushalten, körperlich anpacken,<br />

im schlimmsten Falle Fre<strong>und</strong>e oder<br />

Bekannte retten <strong>und</strong> in der Lage<br />

sein, sich vom Beruf abgrenzen zu<br />

können, nicht alles mit nach Hause<br />

zu nehmen.<br />

Wie sieht’s in Sachen Fuhrpark aus?<br />

Im Rettungs<strong>die</strong>nst sind aktuell<br />

18 Fahrzeuge im Einsatz – RTWs,<br />

KTWs <strong>und</strong> NEFs. Also Rettungswagen,<br />

Krankentransportwagen <strong>und</strong><br />

Notarzteinsatzfahrzeuge. Hinzu<br />

kommen 75 Fahrzeuge für Fahr<strong>die</strong>nste,<br />

Hausnotruf <strong>und</strong> ehrenamtliche<br />

Dienste, acht Rettungsboote<br />

sowie 32 Anhänger, <strong>die</strong> mit Material<br />

für beispielsweise Versorgung,<br />

Zeltaufbau oder Notfallküche bestückt<br />

sind.<br />

Die Einsatzbilanz des Rettungs<strong>die</strong>nstes?<br />

2022 hatten wir 31 000 Einsätze mit<br />

einer Million zurückgelegten Kilometern,<br />

davon 9 835 Notarzt- oder<br />

Notfalleinsätze. Das entspricht<br />

<strong>r<strong>und</strong></strong> 87 Rettungs<strong>die</strong>nst-Einsätzen<br />

pro Tag, was eine echte Hausn<strong>um</strong>mer<br />

ist. Außerdem auffallend:<br />

10 | <strong>tassilo</strong>


Dass <strong>die</strong> Strecken tendenziell länger<br />

werden.<br />

Inwiefern?<br />

G<strong>r<strong>und</strong></strong>sätzlich gibt uns <strong>die</strong> Integrierte<br />

Leitstelle vor, in welche<br />

Klinik wir Notfallpatienten fahren<br />

müssen. Wenn <strong>die</strong> nächstgelegene<br />

Klinik voll ist oder <strong>die</strong> dortige<br />

Notaufnahme keine Patienten<br />

aufnehmen kann, müssen wir ein<br />

anderes Krankenhaus ansteuern.<br />

Ein Procedere, <strong>das</strong> im G<strong>r<strong>und</strong></strong>e<br />

moderner Technik geschuldet ist –<br />

früher haben wir g<strong>r<strong>und</strong></strong>sätzlich<br />

<strong>das</strong> nächstgelegene geeignete<br />

Krankenhaus angefahren, wo <strong>die</strong><br />

Notfallpatienten meistens aufgenommen<br />

wurden, auch wenn<br />

es im G<strong>r<strong>und</strong></strong>e keine Kapazitäten<br />

mehr gab. Heute muss nur ein<br />

Knopf gedrückt werden, <strong>und</strong> wir<br />

sind sozusagen blockiert. Ein anderer<br />

G<strong>r<strong>und</strong></strong> für weitere Fahrten:<br />

Wir haben immer mehr Einsätze,<br />

wo wir gar nicht unbedingt gebraucht<br />

werden. So nach dem<br />

Motto: „Hatte schon sieben Tage<br />

Bauchweh, <strong>und</strong> am achten Tag<br />

fällt mir dann ein, ich könnte mich<br />

jetzt doch mal ins Krankenhaus<br />

fahren lassen – am besten gleich<br />

vom Rettungs<strong>die</strong>nst, weil dann<br />

sind meine Chancen höher, gleich<br />

dranzukommen.“<br />

Ist ein Teil unserer Gesellschaft zu<br />

sehr verweichlicht? Oder einfach<br />

nur dreist?<br />

Z<strong>um</strong>indest ist vielen nicht bewusst,<br />

wie sehr sie damit <strong>das</strong> Rettungssystem<br />

belasten <strong>und</strong> Kapazitäten<br />

für echte Notfälle blockieren. Wenn<br />

ein RTW belegt ist, <strong>um</strong> Lieschen<br />

Müller ins Krankenhaus zu fahren,<br />

muss für den schweren Autounfall<br />

womöglich ein Fahrzeug mit längerer<br />

Anfahrt kommen. So etwas<br />

kann tödlich enden.<br />

Geographisch betrachtet ist <strong>Weilheim</strong>-Schongau<br />

ohnehin ziemlich<br />

groß, wie ein langgezogener<br />

Schlauch. Gibt es Ortschaften, <strong>die</strong><br />

für Rettungskräfte nicht schnell genug<br />

erreichbar sind?<br />

Es gibt bayernweit gültige Hilfsfristen,<br />

deren Zielwerte bei zwölf<br />

Minuten Fahrzeit liegen. Innerhalb<br />

<strong>die</strong>ser Zeit muss ein Rettungswagen<br />

jeden Einsatzort im Landkreis<br />

erreichen. Um <strong>das</strong> sicherzustellen,<br />

gibt’s regelmäßige Gutachten <strong>und</strong><br />

Untersuchungen von Einsatzzahlen.<br />

Da wo zu lange gebraucht<br />

wird, wird in der Regel durch Erhöhung<br />

der Vorhaltezeiten oder<br />

Schaffung neuer Standorte nachgesteuert.<br />

Wir sind da, allein<br />

aufg<strong>r<strong>und</strong></strong> <strong>die</strong>ser Regelung, gut<br />

aufgestellt. Und in Orten, <strong>die</strong> aufg<strong>r<strong>und</strong></strong><br />

Lage <strong>und</strong> Straßenführung<br />

schwerer erreichbar sind, haben<br />

wir Helfer vor Ort, <strong>die</strong> bis z<strong>um</strong><br />

Eintreffen von Rettungs<strong>die</strong>nst <strong>und</strong><br />

Notarzt wertvolle erste Hilfe leisten.<br />

Der Peitinger Ortsteil Birkland<br />

ist hierfür ein gutes Beispiel.<br />

Sind Sie auch schon mal in Not geraten?<br />

Ich persönlich nicht, aber meine<br />

Kinder brauchten bei drei oder<br />

vier Unfällen schon den Rettungs<strong>die</strong>nst<br />

oder <strong>die</strong> Bergwacht. Und<br />

waren jedes Mal dankbar, <strong>das</strong>s<br />

sie in einer Region leben, in der<br />

<strong>die</strong> Notfallversorgung so gut funktioniert,<br />

man obendrein von den<br />

Rettungskräften noch als Mensch<br />

wahrgenommen wird.<br />

In größeren Städten herrscht unter<br />

Rettungs<strong>die</strong>nsten großer Konkurrenzkampf.<br />

Sind Sie froh, <strong>das</strong>s <strong>das</strong><br />

BRK in <strong>Weilheim</strong>-Schongau der<br />

Platzhirsch unter den Hilfsorganisationen<br />

ist?<br />

Ich spreche jetzt nur für unseren<br />

Landkreis <strong>und</strong> als Frau, <strong>die</strong> auch<br />

schon 20 Jahre bei den Maltesern<br />

im Großra<strong>um</strong> München gearbeitet<br />

hat <strong>und</strong> auch <strong>die</strong> Dienststellenleiterin<br />

der hier ansässigen<br />

Malteser gut kennt: Wir stehen<br />

in engem Kontakt, tauschen uns<br />

regelmäßig aus, versuchen uns<br />

zu ergänzen, versuchen zu kooperieren.<br />

Klar gibt’s auch Bereiche,<br />

wo man sich überschneidet, wie<br />

beispielsweise bei den Erste-<br />

Hilfe-Kursen. Aber letztlich haben<br />

alle Hilfsorganisationen begrenzte<br />

Personal- <strong>und</strong> Finanzkapazitäten,<br />

können es sich allein deshalb<br />

nicht leisten, sich zu bekriegen.<br />

Meine g<strong>r<strong>und</strong></strong>sätzliche Haltung ist:<br />

Lasst uns vernünftig, respektvoll<br />

<strong>und</strong> wertschätzend miteinander<br />

<strong>um</strong>gehen. Das macht auch einfach<br />

viel mehr Spaß. Zusammen mit<br />

den Johannitern haben wir erst im<br />

Juli den HvO-Dienst in Peißenberg<br />

übernommen, was sehr gut geklappt<br />

hat.<br />

Sie selbst sind noch nicht lange im<br />

Amt, erst seit März <strong>2023</strong> <strong>die</strong> neue<br />

Kreisgeschäftsführerin für <strong>Weilheim</strong>-Schongau.<br />

Was hat Sie zur<br />

Bewerbung bewogen?<br />

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Den muaß ma<br />

oafach ham!<br />

Der Oberbaierische<br />

Fest-Täg- <strong>und</strong><br />

Alte-Bräuch-<br />

Kalender 2024<br />

Die 37. <strong>Ausgabe</strong><br />

<strong>die</strong>ses einmaligen<br />

Jahrbuchs ist<br />

wieder originell,<br />

lebendig <strong>und</strong> oberbayrisch<br />

- einfach<br />

ein wahres Traditionsschatzkistl!<br />

Im <strong>um</strong>fangreichen<br />

Kalendari<strong>um</strong> werden<br />

vergessene<br />

<strong>und</strong> aktuelle Festtage,<br />

Namenstage<br />

<strong>und</strong> Kirchenfeste<br />

beschrieben. Neben den <strong>r<strong>und</strong></strong> 2000 besonderen<br />

Braucht<strong>um</strong>sveranstaltungen, sind auch zahlreiche<br />

Farbreportagen über interessante Menschen unsrer<br />

Heimat, alte <strong>und</strong> neue Bräuche, überliefertes<br />

Kunsthandwerk, Wallfahrten <strong>und</strong> Ritte, besondere<br />

Krippen, Trachtler- <strong>und</strong> Schützenfeste enthalten.<br />

Auch werden echte Volksmusik, alte Geschichten<br />

<strong>und</strong> Sagen, K<strong>um</strong>edispiele, schmackhafte Rezepte<br />

<strong>und</strong> bewährte Ges<strong>und</strong>heitsratschläge vorgestellt.<br />

...<strong>und</strong> no vui mehra <strong>und</strong> desweng muaß ma den<br />

oafach ham!<br />

Für <strong>das</strong> Jahr des Herrn<br />

Raab Verlag<br />

100 Seiten, 24 x 34 cm, € 16,50<br />

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Heiligenfeste<br />

Bitt- <strong>und</strong> Wallfahrten<br />

Ritte <strong>und</strong> Prozessionen<br />

Märkte, Dulten <strong>und</strong> Feste<br />

Gemeinde- <strong>und</strong> Hausbrauch<br />

in ganz Oberbayern<br />

<strong>und</strong> München<br />

Nach fast 20 Jahren bei den Maltesern<br />

hatte ich <strong>das</strong> Gefühl, was ganz<br />

anderes machen zu müssen <strong>und</strong><br />

tobte mich in der Erwachsenenbildung<br />

aus, habe unter anderem<br />

als Coach <strong>und</strong> Dozentin gearbeitet,<br />

einige Fortbildungen gemacht,<br />

z<strong>um</strong> Beispiel als Ges<strong>und</strong>heitspädagogin,<br />

als Erste-Hilfe-Ausbilderin<br />

<strong>und</strong> eine zur Yoga-Lehrerin.<br />

Dann habe ich jedoch <strong>die</strong>se Stellenanzeige<br />

gelesen <strong>und</strong> mir auf<br />

Anhieb gedacht: Boah, <strong>das</strong> hört<br />

sich richtig spannend an! Nachdem<br />

ich hier <strong>die</strong> ersten Gespräche<br />

geführt <strong>und</strong> gemerkt habe, <strong>das</strong>s es<br />

auch menschlich passt, war meinerseits<br />

<strong>die</strong> Entscheidung gefallen.<br />

Schon bereut?<br />

(lacht) Nein. Ich bin hier, von der<br />

Abrissbirne auf der Parkhausbaustelle<br />

direkt neben meinem Büro<br />

mal abgesehen, von allen Mitarbeitern<br />

sehr offen empfangen worden.<br />

Mein Vorgänger Hans Eberl<br />

hat mich bei der Einarbeitung<br />

großartig unterstützt, so<strong>das</strong>s ich<br />

mich hier auf Anhieb wohlfühlen<br />

konnte, obwohl hier schon vieles<br />

Neuland für mich war – bei den<br />

Maltesern war ich eher in sozialen<br />

Projekten unterwegs, musste mich<br />

deshalb in den Blaulichtbereich<br />

des BRK erstmal einarbeiten.<br />

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag<br />

bei Ihnen aus?<br />

Obwohl ich eher ein Morgenmuffel<br />

bin, erstmal meinen Kaffee brauche<br />

<strong>um</strong> in Gang zu kommen <strong>und</strong><br />

man mich beim Frühstück besser<br />

nicht anspricht, stehe ich generell<br />

eher früh auf, <strong>um</strong> etwas vom Tag zu<br />

haben. Unter der Woche gegen 6<br />

Uhr. Erfreulich ist, wenn ich vor der<br />

Arbeit noch einen Teil meiner Familie<br />

sehe, ehe ich zwischen 7 <strong>und</strong><br />

7.30 Uhr hier im Büro bin. Wenn‘s<br />

<strong>das</strong> Wetter hergibt, fahre ich auch<br />

gerne mit dem Rad zur Arbeit.<br />

Mit, oder ohne E-Motor?<br />

Ohne! Mit dem Rennrad brauche<br />

ich eine gute halbe St<strong>und</strong>e. Hier<br />

12 | <strong>tassilo</strong><br />

Im Hinterg<strong>r<strong>und</strong></strong>: Notfallsanitäter, frisch zurück von einem Einsatz.<br />

an unserem Hauptsitz in <strong>Weilheim</strong><br />

kann ich mich dann <strong>um</strong>ziehen <strong>und</strong><br />

frisch machen.<br />

Und danach?<br />

Ist im G<strong>r<strong>und</strong></strong>e jeder Tag anders,<br />

wenngleich mein Posten schon als<br />

klassischer Bürojob mit sehr viel<br />

Kommunikation betrachtet werden<br />

kann. Ich muss schauen, <strong>das</strong>s <strong>die</strong><br />

Kollegen in ihren Bereichen klarkommen,<br />

muss wissen, was intern<br />

alles passiert ist, wie <strong>die</strong> Personalsituation<br />

aussieht, was es zu verändern<br />

<strong>und</strong> zu verbessern gilt. Im<br />

Herbst stand <strong>und</strong> steht beispielsweise<br />

<strong>die</strong> Wirtschaftsplanung für<br />

<strong>das</strong> kommende Jahr an. Hinzu<br />

kommt der regelmäßige Austausch<br />

mit diversen Behörden <strong>und</strong> Gremien<br />

aus Politik <strong>und</strong> Wirtschaft.<br />

Kurz<strong>um</strong>: Ich muss schauen, <strong>das</strong>s<br />

der Laden hier läuft.<br />

Können Sie auch streng sein?<br />

Laut werden musste ich hier noch<br />

nicht, was ehrlich gesagt auch<br />

nicht meine Art ist. Und streng<br />

sein: Ja, natürlich. Einer hat nun<br />

mal den Hut auf <strong>und</strong> zu verantworten,<br />

was hier passiert. Aber<br />

<strong>die</strong> großen Konflikte hatten wir<br />

hier noch nicht.<br />

Wie ist <strong>die</strong> Akzeptanz von Seiten der<br />

Fachkräfte im Rettungswesen Ihnen<br />

gegenüber als quasi „stu<strong>die</strong>rte“<br />

Diplom-Kulturwirtin?<br />

Sehr gut. Wobei <strong>die</strong> meisten glaube<br />

ich gar nicht wissen, was ich vor<br />

vielen Jahren mal stu<strong>die</strong>rt habe.<br />

Entscheidend ist, <strong>das</strong>s ich Interesse<br />

habe für <strong>das</strong>, was wir hier bei uns<br />

alles machen. Und <strong>das</strong>s ich mich<br />

in <strong>die</strong> Aufgabengebiete intensiv<br />

einarbeite. Z<strong>um</strong> Beispiel darin,<br />

wie der Rettungs<strong>die</strong>nst organisiert<br />

<strong>und</strong> finanziert wird. Darüber hinaus<br />

habe ich Fachleute <strong>um</strong> mich<br />

her<strong>um</strong>, auf <strong>die</strong> ich mich verlassen<br />

kann <strong>und</strong> muss.<br />

Gibt es zwischen den Festangestellten<br />

<strong>und</strong> Ehrenamtlichen nicht ständig<br />

Stunk, weil <strong>die</strong> einen damit Geld<br />

ver<strong>die</strong>nen <strong>und</strong> <strong>die</strong> anderen nicht?<br />

Ehrlich gesagt überhaupt nicht.<br />

Viele von unseren Ehrenamtlichen<br />

sind im BRK aufgewachsen,<br />

haben hier oft ihre zweite Heimat<br />

<strong>und</strong> machen es, weil sie es wichtig<br />

finden, sich in ihrer Freizeit sozial<br />

zu engagieren. Gemeinsames<br />

füreinander da sein in Notfallsituationen,<br />

oder sich in <strong>die</strong> Technik<br />

eines Einsatzleitfahrzeugs hineinfuchsen,<br />

macht einfach Spaß.<br />

Deshalb sind viele unserer aktiven<br />

ehrenamtlichen Mitglieder mit<br />

der Kombination aus Hauptberuf<br />

in einem anderen Bereich sowie<br />

Ehrenamt hier bei uns glücklich<br />

<strong>und</strong> zufrieden. Und wenn nicht:<br />

wenn jemand hier bei mir im Büro<br />

ankommt, <strong>die</strong> erforderlichen Qualifikationen<br />

da sind <strong>und</strong> sagt, er<br />

möchte hauptamtlich für uns arbeiten,<br />

kann er <strong>das</strong> in der Regel<br />

auch tun. Nichtsdestotrotz spüren<br />

wir natürlich schon auch, <strong>das</strong>s<br />

Ehrenamtler in Zeiten des demografischen<br />

Wandels <strong>und</strong> aufg<strong>r<strong>und</strong></strong><br />

eines Freizeitüberangebots nicht<br />

mehr so einfach zu gewinnen sind.


Viele sind nur noch für projektbezogenes<br />

Arbeiten zu begeistern,<br />

nicht für langfristiges Engagement<br />

mit zeitintensiven Aus- <strong>und</strong> Fortbildungen.<br />

Wie finanziert sich der BRK-Kreisverband?<br />

Die hauptamtlichen Bereiche müssen<br />

sich selbst refinanzieren: Der<br />

Rettungs<strong>die</strong>nst sowie unsere anderen<br />

Fahr<strong>die</strong>nste finanzieren sich<br />

über <strong>die</strong> Gebühren von Krankenkassen<br />

<strong>und</strong> Privatzahlern. Im Hausnotruf<br />

zahlt der K<strong>und</strong>e, häufig mit<br />

Zuschuss von der Pflegekasse. Die<br />

Kosten für Erste-Hilfe-Ausbildung<br />

übernehmen <strong>die</strong> Teilnehmer privat<br />

oder <strong>die</strong> Berufsgenossenschaften.<br />

Den ehrenamtlichen Bereich dagegen<br />

müssen wir zu einem großen<br />

Teil selbst finanzieren, sind deshalb<br />

auf Spenden <strong>und</strong> Zuwendungen<br />

von Stiftungen, Einrichtungen<br />

<strong>und</strong> Fördermitgliedern, landkreisweit<br />

derzeit 13 000, angewiesen.<br />

Jahres<strong>um</strong>satz?<br />

Zehn Millionen Euro insgesamt.<br />

Bei wie vielen Mitarbeitern?<br />

Ehrenamtlich aktive Mitglieder<br />

haben wir derzeit <strong>r<strong>und</strong></strong> 1 200. Im<br />

hauptamtlichen Bereich sind es<br />

mehr als 150 Mitarbeiter, relativ<br />

ausgeglichen was männlich <strong>und</strong><br />

weiblich betrifft. Auch im Rettungs<strong>die</strong>nst,<br />

wo sich <strong>das</strong> traditionelle<br />

Berufsbild vom starken Mann<br />

als Helfer schon vor vielen Jahren<br />

gewandelt hat, arbeiten erfreulicherweise<br />

immer mehr Frauen.<br />

Apropos: Sie sind <strong>die</strong> erste Kreisgeschäftsführerin<br />

in <strong>Weilheim</strong>-<br />

Schongau.<br />

Nicht nur <strong>das</strong>. Das BRK ist in fünf<br />

Bezirke aufgeteilt. Im Bezirk Oberbayern<br />

haben wir 21 Landkreise,<br />

in denen ich bald <strong>die</strong> einzige Frau<br />

als Kreisgeschäftsführerin bin. Das<br />

zeigt, <strong>das</strong>s es nicht leicht ist für<br />

Frauen, hier in Führungspositionen<br />

zu kommen. Da muss glaube<br />

ich schon noch ein gewisser Grat<br />

an Bewusstseinswandel stattfinden,<br />

man in gewissen Bereichen<br />

offener werden. Frauen in Führungspositionen<br />

tun dem BRK sicherlich<br />

gut – <strong>die</strong> ticken ein bisschen<br />

anders.<br />

Heimwerker, Wunsch-Großeltern,<br />

Babysitter. Funktioniert <strong>das</strong> Projekt<br />

„GenerationenweRK“?<br />

Es ist ein bei uns neuer Bereich,<br />

wo man mit wenig Ausbildung<br />

starten <strong>und</strong> Gutes tun kann. Der<br />

Heimwerker<strong>die</strong>nst läuft richtig<br />

gut – da geht’s <strong>um</strong> handwerkliche<br />

Tätigkeiten bei beispielsweise alleinstehenden<br />

älteren Menschen,<br />

bei denen der Fernseher keine<br />

Sender mehr findet, <strong>die</strong> Schranktür<br />

quietscht, <strong>das</strong> Fahrrad kaputt<br />

ist. Wichtig an <strong>die</strong>ser Stelle: Hier<br />

geht’s wirklich <strong>um</strong> Kleinigkeiten,<br />

wofür der gewerbliche Handwerker<br />

nicht extra rausfährt. Babysitten<br />

können dagegen sowohl ältere<br />

als auch jüngere Menschen. Und<br />

im Wunsch-Großeltern-Bereich<br />

haben wir ganz gezielt Aufgaben<br />

für ältere Menschen, <strong>die</strong> wieder<strong>um</strong><br />

in Kreise jüngerer Familien<br />

miteingeb<strong>und</strong>en werden.<br />

Unser Ziel somit: Jung <strong>und</strong><br />

Alt zusammenzubringen.<br />

Die momentan größten Herausforderungen?<br />

Für <strong>die</strong> Rettungswache<br />

Penzberg, neben der<br />

Stadthalle, brauchen wir<br />

dringend einen neuen<br />

Standort mit mehr Platz.<br />

Und <strong>die</strong> personellen<br />

Strukturen im Rettungs<strong>die</strong>nst<br />

so aufrechtzuerhalten, <strong>das</strong>s<br />

wir auch weiterhin alle Schichten<br />

belegen können. Letzteres bereitet<br />

mir schon ein bisschen Bauchschmerzen,<br />

z<strong>um</strong>al ich da nicht<br />

wirklich was dran ändern kann,<br />

weil uns einerseits vorgegeben<br />

wird, mit wie vielen Stellen wir<br />

kalkulieren müssen <strong>und</strong> andererseits<br />

Fachkräfte aktuell echte Mangelware<br />

sind.<br />

Wie sehr beschäftigt Sie <strong>die</strong> Krankenhaus-Diskussion?<br />

Eine sehr komplexe Thematik, über<br />

<strong>die</strong> ich mich politisch nicht äußern<br />

werde. Letztlich müssen wir unsere<br />

Strukturen an <strong>die</strong> Entscheidungen,<br />

wie auch immer sie fallen,<br />

anpassen <strong>und</strong> dafür sorgen, <strong>das</strong>s<br />

<strong>die</strong> Notfallversorgung in gleichem<br />

Maße aufrechterhalten bleibt.<br />

Ihr jüngster Erste-Hilfe-Kurs?<br />

Den habe ich im Sommer gegeben.<br />

Wenn von unseren Kursleitern jemand<br />

ausfällt, springe ich zur Not<br />

auch mal ein. Diese Arbeiten „an<br />

der Basis“ erden, tun mir gut.<br />

Einen Hausnotruf haben Sie zuhause<br />

in Antdorf aber nicht installiert?<br />

Noch nicht. Aber meine Mutter <strong>und</strong><br />

mein Onkel, beide nicht in unserer<br />

Region zuhause, haben einen.<br />

Wie funktioniert der?<br />

Das Hausnotrufgerät besteht aus<br />

einer Basisstation, <strong>die</strong> via Funk<br />

verb<strong>und</strong>en ist mit einem Alarmknopf,<br />

den man am Handgelenk<br />

oder <strong>um</strong> den Hals tragen kann.<br />

Wenn ich stürze, es mir sch<strong>um</strong>mrig<br />

wird, ich keine Luft mehr bekomme,<br />

ich schlichtweg Hilfe<br />

brauche <strong>und</strong> den Knopf drücke,<br />

geht bei uns in der BRK-eigenen<br />

Notrufzentrale der Alarm ein.<br />

Diese Zentrale ist für <strong>Weilheim</strong>-<br />

Schongau in Starnberg angesiedelt,<br />

wo alle K<strong>und</strong>enkontakte mit<br />

wichtigen Infos wie Adresse <strong>und</strong><br />

Vorerkrankungen hinterlegt sind.<br />

Je nach Vorfall informieren wir<br />

Kontaktpersonen, fahren selbst<br />

mit dem vorwiegend ehrenamtlichen<br />

Team des Hausnotruf-Hinterg<strong>r<strong>und</strong></strong><strong>die</strong>nstes<br />

raus oder alarmieren<br />

den Rettungs<strong>die</strong>nst. Derzeit<br />

haben wir <strong>r<strong>und</strong></strong> 1 250 Hausnotruf-<br />

Anschlüsse in <strong>Weilheim</strong>-Schongau,<br />

was im Vergleich zu anderen<br />

Landkreisen ziemlich viele<br />

sind.<br />

Wie viele St<strong>und</strong>en arbeiten Sie?<br />

Sicher mehr als eine normale Vollzeitstelle.<br />

Letztlich versuche ich,<br />

Beruf <strong>und</strong> Familie in Einklang zu<br />

bringen, fahre auch mal nachmittags<br />

heim <strong>und</strong> arbeite dafür am<br />

Abend im Homeoffice noch <strong>das</strong><br />

eine oder andere auf. Am Abend<br />

oder Wochenende bin ich natürlich<br />

auch immer wieder zu ehrenamtlichen<br />

Aktivitäten unterwegs.<br />

Was sagen Ehemann <strong>und</strong> Kinder zu<br />

Ihrem verantwortungsvollen Job?<br />

Meine Kinder sind älter geworden,<br />

brauchen mich nicht mehr so viel<br />

wie früher. Und es klappt auch<br />

deshalb sehr gut, weil mein Mann<br />

viel im Homeoffice arbeiten kann.<br />

Wobei ich in meinem beruflichen<br />

Leben generell <strong>die</strong> Erfahrung machen<br />

konnte, <strong>das</strong>s Beruf <strong>und</strong> Familie<br />

sehr gut vereinbar sind, wenn<br />

<strong>das</strong> Unternehmen <strong>die</strong> Möglichkeiten<br />

dazu schafft. Als meine Kinder<br />

klein waren, konnte ich sehr viel<br />

vom Homeoffice aus arbeiten,<br />

hatte flexible Arbeitszeiten. Wenn<br />

man sich da in Gedanken ein bisschen<br />

locker macht <strong>und</strong> in Bezug<br />

auf Arbeitsmodelle etwas kreativ<br />

wird, kann man vielen Frauen da<br />

draußen <strong>das</strong> Arbeits- <strong>und</strong> Familienleben<br />

erleichtern.<br />

Und wie schalten Sie von Ihrem<br />

Posten am besten ab?<br />

Ich bin viel <strong>und</strong> gerne draußen<br />

unterwegs, auf dem Rad, in den<br />

Bergen. Schaue, <strong>das</strong>s ich jeden Tag<br />

nach der Arbeit eine St<strong>und</strong>e Zeit<br />

für mich habe, z<strong>um</strong> Beispiel z<strong>um</strong><br />

Laufen, Schwimmen oder für Yoga.<br />

Und natürlich über <strong>die</strong> Zeit mit der<br />

Familie <strong>und</strong> Fre<strong>und</strong>en. <br />

js<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 13


Über den <strong>Weilheim</strong>er Ortsteil Lichtenau<br />

Von Vertriebenen gebaut<br />

Lichtenau | Die Lehrer in <strong>Weilheim</strong><br />

waren bösartig. Klassenkameraden<br />

spotteten: „Mei, de aus der<br />

Lichtenau!“ Insofern wenig verw<strong>und</strong>erlich,<br />

<strong>das</strong>s <strong>die</strong> Eltern aus<br />

dem <strong>Weilheim</strong>er Ortsteil Lichtenau<br />

sich vehement dagegen gewehrt<br />

hatten, ihre Kinder im Jahre<br />

1955 nach <strong>Weilheim</strong> zur Schule<br />

zu schicken. „Die werden nur gemobbt<br />

<strong>und</strong> von den eingebildeten<br />

Stadtkindern charakterlich verdorben.“<br />

Trotz staatlicher Anordnung<br />

gingen <strong>die</strong> Töchter <strong>und</strong> Söhne der<br />

Lichtenauer <strong>und</strong> auch Hahnenbühler<br />

tatsächlich noch einige<br />

Jahre länger auf <strong>die</strong> weilereigene<br />

Schule – ein kleines Gebäude,<br />

bestehend aus nur einem Zimmer<br />

mit gusseisernem Ofen z<strong>um</strong><br />

Heizen <strong>und</strong> Kochen. Wie damals<br />

üblich in abgelegenen Dorfschulen:<br />

Es gab nur einen Lehrer. Und<br />

<strong>die</strong> älteren Schüler lehrten <strong>die</strong><br />

Jüngeren. 14-jährige Achtklässler<br />

teilten sich somit <strong>die</strong> Schulbank<br />

mit sechsjährigen Erstklässlern.<br />

Und damit im Winter keiner krank<br />

wurde, gab’s täglich eine große<br />

Schüssel voll frischgekochtem<br />

Lebertran. „Aus der alle Schüler<br />

mit dem gleichen Löffel geschlürft<br />

haben“, bekräftigt Ortschronistin<br />

Cornelia Pscheidl. Wer auf Toilette<br />

musste? „Grubenloch, <strong>die</strong> damalige<br />

Dorftoilette.“<br />

Heutzutage wäre <strong>die</strong>ser Umstand<br />

<strong>und</strong>enkbar, dabei liegt <strong>die</strong>ser<br />

historische Zeitabschnitt aus der<br />

Lichtenauer Chronik nicht lange<br />

zurück – erst im Jahre 1964 wurden<br />

<strong>die</strong> Lichtenauer <strong>und</strong> Hahnenbühler<br />

Kinder endgültig dazu<br />

verpflichtet, <strong>die</strong> große staatliche<br />

Schule in <strong>Weilheim</strong> zu besuchen.<br />

Immerhin: Sie konnten morgens<br />

mit einem Bus hin, <strong>und</strong> nach dem<br />

Lichtenauer Kinder gingen bis 1964 in eine weilereigene Schule.<br />

Unterricht wieder zurückfahren.<br />

Viel berichtenswerter aber ist,<br />

wie es überhaupt zu <strong>die</strong>sem abgelegenen<br />

Zuhause abseits der<br />

<strong>Weilheim</strong>er Zivilisation gekommen<br />

war.<br />

Moorboden<br />

eigenhändig entwässert<br />

Noch heute leben in Lichtenau<br />

<strong>r<strong>und</strong></strong> 150 Bürger, von denen <strong>r<strong>und</strong></strong><br />

30 unter 18 Jahre jung sind. Und<br />

sie alle teilen, unerheblich ihres<br />

Alters, <strong>das</strong> gleiche Schicksal:<br />

Sie selbst, deren Eltern, Großoder<br />

Urgroßeltern stammen<br />

oder stammten aus dem früheren<br />

Sudetenland – ein damals<br />

nicht zusammenhängendes<br />

Gebiet zwischen der ehemaligen<br />

Tschechoslowakei sowie<br />

Deutschland <strong>und</strong> Österreich,<br />

aus dem sie zwischen Mai<br />

<strong>und</strong> Juli 1945, gegen Ende des<br />

Zweiten Weltkriegs, vertrieben<br />

wurden. Insgesamt kamen damals<br />

mehr als drei Millionen Heimatvertriebene<br />

nach Deutschland,<br />

darunter gut eine Million nach<br />

Bayern. Einige davon auch in den<br />

Pfaffenwinkel. Die Hochlandhallen<br />

in <strong>Weilheim</strong> <strong>die</strong>nten damals<br />

als Erstaufnahmestation. Von dort<br />

wurden <strong>die</strong> vertriebenen Männer,<br />

Frauen <strong>und</strong> Kinder wieder<strong>um</strong><br />

landkreisweit verteilt. Weil der<br />

14 | <strong>tassilo</strong>


Platz in den bereits vorhandenen<br />

Städten, Gemeinden <strong>und</strong> Weilern<br />

begrenzt war, nicht alle Vertriebenen<br />

untergebracht werden<br />

konnten, war zusätzlicher Wohnra<strong>um</strong><br />

notwendig. Im Zuge dessen<br />

griff <strong>die</strong> damals neugegründete<br />

Landesregierung auf bereits bestehende<br />

Flächennutzungspläne<br />

einer sogenannten „Neubauernsiedlung“<br />

zurück, <strong>die</strong> einst unter<br />

Adolf Hitler für Zweit- <strong>und</strong> Drittsöhne<br />

von Landwirten, <strong>die</strong> den elterlichen<br />

Hof nicht erben konnten,<br />

vorgesehen waren. Kurz<strong>um</strong>: Die in<br />

<strong>Weilheim</strong>s Hochlandhallen ausharrenden<br />

Vertriebenen hatten<br />

unter anderem <strong>die</strong> Möglichkeit,<br />

in Lichtenau ihr eigenes Zuhause<br />

zu bauen. Wobei Größe, Art <strong>und</strong><br />

Menge der Gebäude klar von der<br />

Landesregierung vorgegeben waren.<br />

„Es gab drei verschiedene<br />

Bauweisen, jedoch mit der immer<br />

gleichen Auf- <strong>und</strong> Zuteilung“,<br />

weiß Cornelia Pscheidl. Ob Anzahl<br />

der Obstbä<strong>um</strong>e, Größe der<br />

landwirtschaftlichen Nutzfläche,<br />

Waldanteil <strong>und</strong><br />

Baug<strong>r<strong>und</strong></strong> – jeder bekam<br />

gleich viel beziehungsweise<br />

gleich wenig. Das<br />

Problem bei all <strong>die</strong>sen<br />

Vorgaben <strong>und</strong> Plänen:<br />

Die aus Sudetendeutschland<br />

stammenden Wahl-<br />

Lichtenauer mussten ihr<br />

neues Zuhause nicht nur<br />

unter Anleitung eines<br />

von der Landesregierung<br />

abgestellten Architekten<br />

komplett eigenhändig<br />

aufbauen. Vor dem eigentlichen<br />

Spatenstich galt es erstmal den<br />

dort viel zu feuchten Moorboden<br />

durch aufwändiges Errichten von<br />

Drainagen zu entwässern.<br />

Zusammenpacken<br />

unter Todesangst<br />

Letztlich packten <strong>die</strong> Vertriebenen<br />

tatkräftig an, zogen alle an<br />

einem Strang <strong>und</strong> bauten sich<br />

In Lichtenau sind alle Straßen nach der Herkunftsregion<br />

ihrer Bewohner benannt.<br />

nach erfolgreicher Entwässerung<br />

tatsächlich ihre eigenen kleinen<br />

Bauernhäuser – ein Wohnhaus<br />

hatte vier Zimmer sowie einen<br />

direkten Stallanbau. „Wir haben<br />

eine Zeit lang zu acht darin gewohnt“,<br />

sagt an <strong>die</strong>ser Stelle Cornelias<br />

Ehemann Helmut Pscheidl.<br />

Cornelia selbst, Münchnerin, kam<br />

erst später, wegen der Liebe, nach<br />

Lichtenau, spricht rückblickend<br />

aber trotzdem von einer sehr<br />

schweren Zeit. „Viele von<br />

den hierher Vertriebenen<br />

waren <strong>und</strong> sind tra<strong>um</strong>atisiert,<br />

weil es für sie damals<br />

geheißen hat: Um 12 Uhr<br />

am Busbahnhof! Wer nicht<br />

kommt, wird erschossen!“<br />

Allein <strong>das</strong> Zusammenpacken<br />

des Notwendigsten<br />

unter Todesangst <strong>und</strong> maximalem<br />

Zeitdruck war eine<br />

Tortur gewesen für <strong>die</strong> Betroffenen.<br />

Doch zurück zur<br />

Entstehung der Lichtenau:<br />

Neben <strong>die</strong>sen einfachen<br />

Wohnhäusern mit kleinem Stall<br />

wurden auch drei große, sogenannte<br />

Mutterhöfe gebaut, von<br />

denen <strong>die</strong> „kleineren“ Selbstversorger<br />

dr<strong>um</strong>her<strong>um</strong> sich Werkzeuge<br />

<strong>und</strong> Maschinen wie Egge, Pflug<br />

<strong>und</strong> – damals noch – Pferd ausleihen<br />

konnten. „Was natürlich von<br />

Beginn an böses Blut bildete, da<br />

bei bestem Wetter nie alle gleichzeitig<br />

auf <strong>die</strong> Felder z<strong>um</strong> Mähen,<br />

Einführen, Aussähen oder Ernten<br />

konnten.“ Umso wertvoller: Das<br />

dorfeigene Wirtshaus namens<br />

„Gasthaus Alpenblick“, in dem<br />

Feste wie Maitanz <strong>und</strong> Erntedank<br />

ausgelassen gefeiert wurden,<br />

<strong>die</strong> Vertriebenen unter sich eine<br />

Mordsgaudi hatten <strong>und</strong> der Zusammenhalt<br />

trotz einzelner Streitereien<br />

<strong>und</strong> Eifersüchteleien gestärkt<br />

wurde. Und heute? „Haben<br />

wir im G<strong>r<strong>und</strong></strong>e keine Probleme<br />

mehr mit Mobbing <strong>und</strong> Ausgrenzung<br />

von Seiten der <strong>Weilheim</strong>er.“<br />

Dafür ist der Zusammenhalt unter<br />

Lichtenauern ka<strong>um</strong> noch vorhanden,<br />

„weil <strong>die</strong> meisten sehr zurückgezogen<br />

für sich leben“. Unter<br />

anderem auch, weil es, schon<br />

länger, <strong>die</strong>ses Wirtshaus als zentralen<br />

Treff nicht mehr gibt. Keine<br />

dorfeigene Schule mehr. Und der<br />

nun vorgesehene Bau eines riesengroßen<br />

Solarparks zu einem<br />

ganz neuen Interessenkonflikt in<br />

einem Ortsteil geführt hat, der<br />

einst einzig <strong>und</strong> allein von Vertriebenen<br />

gebaut wurde. js<br />

„Meine eigenen<br />

vier Wände in einem<br />

familiären Umfeld.<br />

Das ist mir wichtig.“<br />

Hausführung<br />

nach<br />

Vereinbarung<br />

Bad<br />

Wohnen/<br />

Schlafen<br />

Terrasse<br />

Diele<br />

„Für immer Urlaub“ –<br />

im Herzen Bayerns, am Fuße<br />

der Alpen, inmitten einer<br />

einzigartigen Landschaft ruht<br />

Oberammergau. Der beschauliche<br />

Ort ist besonders reich<br />

an Schönheiten der Natur <strong>und</strong><br />

bietet ein breitgefächertes<br />

Freizeit- <strong>und</strong> Kulturangebot.<br />

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Oberammergau<br />

St.-Lukas-Straße 15,<br />

82487 Oberammergau<br />

Tel. 08822 918-155,<br />

info.amt@ssg.brk.de<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 15


Dar<strong>um</strong> hilft Osteopathie bei Säuglingen<br />

Überstreckung,<br />

Blähungen, Dysfunktion<br />

Berufsfachschule für Kinderpflege<br />

Staatlich geprüfte Kinderpflegerin<br />

Staatlich geprüfter Kinderpfleger<br />

Voraussetzung: Mittelschulabschluss<br />

Fachakademie für Sozialpädagogik<br />

Staatlich anerkannte Erzieherin<br />

Staatlich anerkannter Erzieher<br />

Verkürzte Ausbildung seit 2021:<br />

Voraussetzung: mittlere Reife<br />

Weitere Informationen, Anfragen <strong>und</strong> Bewerbungen:<br />

Regens Wagner Rottenbuch<br />

Klosterhof 7 - 9<br />

82401 Rottenbuch<br />

www.regens-wagner-rottenbuch.de<br />

16 | <strong>tassilo</strong><br />

Jetzt bewerben -<br />

Wir freuen uns auf Sie!<br />

Huglfing / Hohenpeißenberg | Wenn<br />

David Prielmeier seine große weiße<br />

Wolldecke zu einem 15 Zentimeter<br />

breiten Band zusammenfaltet<br />

<strong>und</strong> in U-Form auf <strong>die</strong> Liege<br />

positioniert, steht eine Behandlung<br />

bevor, <strong>die</strong> er am allerliebsten<br />

macht: Die an einem Baby. „Bereits<br />

im Mutterleib, insbesondere<br />

aber bei der Geburt, wo unter<br />

anderem durch Pressdruck, Saugglocke,<br />

Zange oder plötzlichem<br />

Herausholen via Kaiserschnitt<br />

richtig gewerkelt wird, wirken<br />

auf <strong>das</strong> Baby starke Kräfte ein“,<br />

sagt der aus Peiting stammende<br />

Huglfinger, der sich vor <strong>r<strong>und</strong></strong><br />

drei Jahren auf Osteopathie für<br />

Säuglinge spezialisiert hat. Diese<br />

Krafteinwirkungen führen häufig<br />

zu Wirbelblockaden, <strong>die</strong> wieder<strong>um</strong><br />

kurz-, mittel- <strong>und</strong> langfristige<br />

Auswirkungen auf <strong>die</strong> Entwicklung<br />

eines Babys haben können.<br />

„G<strong>r<strong>und</strong></strong>sätzlich regelt <strong>die</strong> Natur<br />

sehr viel“, sagt an <strong>die</strong>ser Stelle<br />

Dr. Hans Wildgruber aus<br />

Hohenpeißenberg, regionaler<br />

Vorreiter in Sachen<br />

Osteopathie für Säuglinge,<br />

der bis Renteneintritt weit<br />

mehr als 5000 (!) Babys<br />

aus ganz Deutschland,<br />

aber auch Österreich, Polen,<br />

Italien <strong>und</strong> der Schweiz behandelt<br />

hat. „Wenn Eltern aber<br />

feststellen, <strong>das</strong>s ihr Neugeborenes<br />

mit mehreren Problemen gleichzeitig<br />

zu kämpfen hat, sei der<br />

Weg zu einem gut ausgebildeten<br />

Osteopathen ein zukunftsweisender<br />

Schritt.“ Konkret gemeint<br />

sind Symptome wie Schief-<br />

hals, Schlafstörungen, exzessives<br />

Schreien, Blähungen, Probleme<br />

beim Schlucken, starkes Aufstoßen<br />

oder eine Überstreckung.<br />

Wobei jedes einzelne Symptom<br />

Auswirkungen auf viele Funktionen<br />

von Geist <strong>und</strong> Körper haben<br />

kann, häufig zu einer Verkettung<br />

von Problemen führt. „Bauchschmerzen<br />

führen bei Säuglingen<br />

zu Überstreckung. Überstreckung<br />

kann zu einer Komprimierung der<br />

Halswirbelsäule führen. Und ganz<br />

oben in der Halswirbelsäule sitzt<br />

der Parasympathikus, der wieder<strong>um</strong><br />

essentielle Körperfunktionen<br />

wie Herzschlag, Atmung <strong>und</strong><br />

Verdauung in der Entspannungsphase<br />

steuert“, beschreibt David<br />

Prielmeier nur einen komplexen<br />

Zusammenhang des menschlichen<br />

Körpers. Wird <strong>die</strong>ses komplexe<br />

System gestört, kann eine<br />

ganzheitliche Therapie, bei der<br />

Organismus, Muskulatur, Bänder,<br />

Sehnen, Gehirn, aber auch Psyche<br />

<strong>und</strong> Emotionen in Betracht<br />

gezogen werden, sprichwörtliche<br />

W<strong>und</strong>er bewirken. Und genau dafür<br />

steht Osteopathie.<br />

Schmerzfreie<br />

Behandlung<br />

Um Wirbelblockaden bei Säuglingen<br />

erfolgreich zu lösen, ist<br />

zu allererst gutes Zuhören<br />

notwendig – <strong>die</strong> Eltern des<br />

Babys schildern vor jeder<br />

Erstbehandlung ausführlich<br />

<strong>die</strong> Probleme von<br />

<strong>und</strong> mit ihrem Baby.<br />

Die Behandlung an sich<br />

setzt schließlich viel<br />

Know-how, Technik,<br />

Erfahrung <strong>und</strong> Fingerspitzengefühl<br />

voraus.<br />

David Prielmeier hat<br />

nach Fachabi <strong>und</strong> Physiotherapeuten-Ausbildung<br />

Osteopathie<br />

stu<strong>die</strong>rt, sich im Rahmen<br />

dessen auf <strong>die</strong> Behandlung von<br />

David Prielmeier hat sich auf Osteopathie<br />

für Säuglinge spezialisiert,<br />

behandelt 500 Babys pro Jahr.


Säuglingen <strong>und</strong> Kindern spezialisiert,<br />

ist außerdem selbst Vater<br />

von zwei kleinen Kindern. Dr. Hans<br />

Wildgruber war vor seiner Selbstständigkeit<br />

in einer Kinderklinik<br />

sowie in der Geburtenhilfe tätig.<br />

„Man muss bei einem Baby besonders<br />

gut Greifen, Fühlen <strong>und</strong><br />

Spüren können, sehr behutsam<br />

<strong>und</strong> mit so wenig Schmerz wie<br />

möglich vorgehen – <strong>und</strong> in den<br />

entscheidenden Bewegungen,<br />

<strong>um</strong> <strong>die</strong> Blockade zu lösen, sehr<br />

schnell sein. Aber auch wissen,<br />

<strong>das</strong>s Säuglinge prinzipiell wesentlich<br />

weniger empfindlich <strong>und</strong><br />

zart besaitet sind, als der Großteil<br />

der Bevölkerung meint“, sind sich<br />

David Prielmeier <strong>und</strong> Dr. Hans<br />

Wildgruber einig. Tatsächlich<br />

sei Osteopathie an Erwachsenen<br />

deutlich komplexer, „weil <strong>die</strong>se im<br />

Laufe ihres Lebens viel mehr Tra<strong>um</strong>ata,<br />

Krankheiten, Verletzungen<br />

<strong>und</strong> anderweitige ges<strong>und</strong>heitliche<br />

Probleme mit sich her<strong>um</strong>schleppen“.<br />

Heißt: Blockaden können<br />

bei Erwachsenen sowohl muskulär<br />

als auch organisch verursacht<br />

werden, quasi von außen nach innen,<br />

oder von innen nach außen.<br />

Bei Säuglingen dagegen werden<br />

Blockaden der Wirbelsäule <strong>und</strong><br />

damit verb<strong>und</strong>ener Einschränkung<br />

des Bewegungsapparates<br />

nahezu ausschließlich durch äußere<br />

Einwirkungen im Mutterleib,<br />

oder eben beim Geburtsvorgang<br />

ausgelöst. „Was <strong>die</strong> Ursachenforschung,<br />

<strong>um</strong> Dysfunktionen zu beheben,<br />

erleichtert.“<br />

„Müssen ins Krabbeln<br />

kommen“<br />

G<strong>r<strong>und</strong></strong>sätzlich arbeitet ein Körper<br />

nach einer osteopathischen Behandlung<br />

nach, weshalb es bei<br />

Säuglingen meist 24 St<strong>und</strong>en, bei<br />

Erwachsenen oft mehrere Tage<br />

andauert, bis sich der Behandlungserfolg<br />

einstellt. „Ein G<strong>r<strong>und</strong></strong>,<br />

war<strong>um</strong> ich meinen Beruf so sehr<br />

Liebe ist, <strong>das</strong>s man wahnsinnig<br />

viel zurückbekommt von den Kindern<br />

<strong>und</strong> Eltern“, sagt David Prielmeier.<br />

Viele Säuglinge lassen sich<br />

aufg<strong>r<strong>und</strong></strong> Fehlhaltung <strong>und</strong> einseitiger<br />

Blickrichtung nur an einer<br />

Brust stillen, nach Lösung einer<br />

Blockade jedoch wieder beidseitig,<br />

was auch für <strong>die</strong> Mutter eine<br />

Riesenerleichterung ist. Babys, <strong>die</strong><br />

oft mehrere Tage am Stück nicht<br />

konnten, haben plötzlich wieder<br />

reibungslosen Stuhlgang. Sie<br />

schreien weniger, können länger<br />

<strong>und</strong> tiefer schlafen, verdauen <strong>die</strong><br />

Muttermilch effektiver, haben weniger<br />

Schluckauf <strong>und</strong> müssen seltener<br />

stark aufstoßen. Das Allerwichtigste<br />

aber für eine ges<strong>und</strong>e,<br />

körperliche Entwicklung für Babys<br />

sei laut Dr. Hans Wildgruber, „<strong>das</strong>s<br />

sie ins Krabbeln kommen“. Bei<br />

Blockaden des Beckens komme<br />

ein Baby nicht ins Krabbeln, setzt<br />

sich stattdessen auf <strong>und</strong> entwickelt<br />

sich zu einem sogenannten<br />

Popo-Rutscher. „Wir Menschen<br />

stammen aber von Säugetieren<br />

ab. Und <strong>die</strong> beobachten <strong>die</strong> Welt<br />

in den ersten Wochen ihres Lebens<br />

immer aus der Bauchlage<br />

heraus.“ Die osteopathische Behandlung<br />

bei Experten wie David<br />

Prielmeier erfolgt jedoch in<br />

Bauch- oder Rückenlage, wird<br />

letztlich immer individuell auf <strong>das</strong><br />

jeweilige Baby abgestimmt. Und<br />

ist dank <strong>die</strong>ser weichen weißen<br />

Wolldecke auch gar nicht unangenehm.<br />

js<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 17


– ANZEIGE –<br />

Internationales Qualitätsmanagementsystem bei der Krankenhaus GmbH<br />

„Die Gesamt-Zertifizierung<br />

war eine Mammut-Aufgabe“<br />

Sonderveröffentlichung der<br />

Die Zertifizierung gemäß DIN ISO 9001:2015 <strong>und</strong> QMS Reha bescheinigt<br />

der Krankenhaus GmbH eine vorbildliche Patientenversorgung<br />

<strong>und</strong> perfekt organisierte Abläufe.<br />

<strong>Weilheim</strong> / Schongau | Sichere<br />

Prozesse <strong>und</strong> eine nachweisbare<br />

Qualität in der Patientenversorgung<br />

gehören z<strong>um</strong> Selbstverständnis<br />

der Krankenhaus GmbH.<br />

Um <strong>die</strong>sem Anspruch gerecht zu<br />

werden, haben sich <strong>die</strong> beiden<br />

Klinik-Standorte <strong>Weilheim</strong> <strong>und</strong><br />

Schongau jüngst der Herausforderung<br />

einer Gesamt-Zertifizierung<br />

nach der internationalen Norm<br />

DIN ISO 9001:2015 gestellt. Die<br />

konstant hohen Standards bei der<br />

medizinischen Versorgung <strong>und</strong><br />

der Patienten-Behandlung wurden<br />

dabei durch ein unabhängiges<br />

Prüf-Institut bestätigt.<br />

„Damit nehmen wir nicht nur beim<br />

Essen eine Vorreiterrolle ein“, sagt<br />

Claus Rauschmeier, Stellvertretender<br />

Geschäftsführer der Krankenhaus<br />

GmbH, mit einem Schmunzeln<br />

im Gesicht. Im gleichen Atemzug<br />

fügt er hinzu: „Die Gesamt-Zertifizierung<br />

bescheinigt uns, <strong>das</strong>s beide<br />

Häuser über eine hohe Patientenorientierung<br />

<strong>und</strong> sehr gut organisierte<br />

Abläufe verfügen.“<br />

Bei der Zertifizierung ging es dar<strong>um</strong>,<br />

zentrale Prozesse in allen<br />

Abteilungen gleich zu regeln <strong>und</strong><br />

einheitliche Qualitätsstandards<br />

für beide Standorte festzulegen.<br />

„Unser Fokus lag auf den Themen<br />

Sicherheit <strong>und</strong> Risiko-Management“,<br />

erklärt Rauschmeier.<br />

Alle Prozesse der GmbH wurden<br />

Das Krankenhaus <strong>Weilheim</strong><br />

wurde gemäß DIN ISO 9001:2015 zertifiziert.<br />

kritisch auf Risikofaktoren untersucht<br />

<strong>und</strong> so organisiert, <strong>das</strong>s z<strong>um</strong><br />

einen möglichst wenige Gefahren<br />

vorhanden sind <strong>und</strong> z<strong>um</strong> anderen<br />

Fehler frühzeitig ausgeschlossen<br />

werden können.<br />

Seit dem Jahr 2000 sind alle Krankenhäuser<br />

in Deutschland verpflichtet,<br />

ein internes Qualitätsmanagementsystem<br />

aufzubauen <strong>und</strong><br />

<strong>die</strong>ses weiterzuentwickeln. Vorgabe<br />

ist es, <strong>die</strong> Struktur-, Prozess-<br />

<strong>und</strong> Ergebnisqualität aller Abläufe<br />

in der Klinik nachweisbar <strong>und</strong> erfahrbar<br />

zu machen. Das heißt: Für<br />

den Patienten, seine Angehörigen<br />

<strong>und</strong> auch <strong>die</strong> Mitarbeiter müssen<br />

klare Strukturen erkennbar sein,<br />

nach denen <strong>die</strong> Organisation aufgebaut<br />

wird.<br />

Zur Überprüfung werden Kennzahlen<br />

herangezogen, mit denen<br />

<strong>die</strong> Qualität messbar gemacht<br />

wird: Ist eine W<strong>und</strong>heilung in der<br />

regulären Zeit abgeschlossen?<br />

Verlaufen <strong>die</strong> Operationen <strong>und</strong> der<br />

Heilungsprozess wie gewünscht<br />

<strong>und</strong> ohne Komplikationen? Können<br />

Infektionen vermieden werden?<br />

„Zertifiziert werden nur Kliniken,<br />

<strong>die</strong> nachweisen können, <strong>das</strong>s sie<br />

alle Vorgaben voll<strong>um</strong>fänglich, abteilungs-<br />

<strong>und</strong>, wie in unserem Fall,<br />

standortübergreifend, erfüllen“, so<br />

Rauschmeier.<br />

Aus <strong>die</strong>sem G<strong>r<strong>und</strong></strong> lassen sich<br />

viele Krankenhäuser auch nur<br />

teil-zertifizieren. „Die Gesamt-<br />

Zertifizierung ist eine Mammut-<br />

Auch <strong>das</strong> Krankenhaus Schongau glänzte im Audit<br />

<strong>und</strong> erhielt <strong>die</strong> Gesamt-Zertifizierung.<br />

Claus Rauschmeier, stellvertretender<br />

Geschäftsführer der Krankenhaus<br />

GmbH.<br />

Aufgabe“, macht der Stellvertretende<br />

Geschäftsführer deutlich.<br />

Er ergänzt: „Dass sie überhaupt<br />

gelang, ist ausschließlich dem<br />

besonderen Engagement <strong>und</strong> der<br />

hohen Motivation unserer Mitarbeiter<br />

geschuldet. Ich möchte mich<br />

bei allen beteiligten Abteilungen<br />

<strong>und</strong> Mitarbeitern bedanken, <strong>die</strong><br />

mit Herzblut, viel Fachwissen <strong>und</strong><br />

großartigem Arbeitseinsatz dazu<br />

beigetragen haben, den Zertifizierungsprozess<br />

<strong>um</strong>zusetzen.“<br />

Der Zeitpunkt dafür hätte nicht<br />

besser sein können: Im Ges<strong>und</strong>heitswesen<br />

herrscht seit einigen<br />

Monaten eine Zeit des Umbruchs,<br />

der Unsicherheit <strong>und</strong> der Neuausrichtung.<br />

Damit verb<strong>und</strong>en sind<br />

drohende Klinik-Schließungen,<br />

Spezialisierungsforderungen aus<br />

der Politik sowie Kostensteigerung<br />

für Energie, Personal <strong>und</strong> Technik.<br />

„Qualitätsfaktoren werden darüber<br />

bestimmen, welche Kliniken überleben<br />

<strong>und</strong> welche nicht“, betont<br />

Rauschmeier. Patientensicherheit<br />

spiele darüber hinaus eine zentrale<br />

Rolle in der Ges<strong>und</strong>heitsplanung<br />

in Deutschland. Rauschmeier: „Vor<br />

<strong>die</strong>sem Hinterg<strong>r<strong>und</strong></strong> haben wir ein<br />

sehr eng an <strong>die</strong> Geschäftsführung<br />

angeb<strong>und</strong>enes Qualitäts- <strong>und</strong><br />

Risikomanagementsystem eingeführt<br />

<strong>und</strong> uns <strong>die</strong> erfolgreiche<br />

Umsetzung durch ein international<br />

anerkanntes Zertifikat bestätigen<br />

lassen.“<br />

KLINIK WEILHEIM – Johann-Baur-Straße 4, 82362 <strong>Weilheim</strong>, Telefon 0881 188-0 www.meinkrankenhaus2030.de<br />

KLINIK SCHONGAU – Marie-Eberth-Straße 6, 86956 Schongau, Telefon 08861 215-0 e-Mail: info@kh-gmbh-ws.de


Schlaganfall-Behandlung – „Stroke Unit“ in <strong>Weilheim</strong> erfolgreich zertifiziert<br />

„Entscheidend ist der Faktor Zeit“<br />

<strong>Weilheim</strong> | Time is brain: Beim<br />

Schlaganfall zählt jede Minute.<br />

Eine schnelle Behandlung trägt<br />

dazu bei, <strong>die</strong> Folgen <strong>die</strong>ser schweren<br />

Herz-Kreislauf-Erkrankung<br />

möglichst gering zu halten. Im<br />

Krankenhaus <strong>Weilheim</strong> ist eine<br />

professionelle Akutversorgung von<br />

Schlaganfällen seit 2021 möglich.<br />

Jetzt hat <strong>die</strong> Deutsche Schlaganfallgesellschaft<br />

<strong>die</strong> hohen Qualitätsstandards<br />

gewürdigt. Die<br />

Schlaganfall-Einheit in <strong>Weilheim</strong><br />

wurde als „Telemedizinisch vernetzte<br />

Stroke Unit“ zertifiziert.<br />

Die Stroke Unit in <strong>Weilheim</strong> arbeitet<br />

seit mehr als zwei Jahren<br />

eng mit dem Universitätsklinik<strong>um</strong><br />

Rechts der Isar zusammen.<br />

Dabei werden <strong>die</strong> Kardiologen in<br />

der Kreisstadt sowohl telemedizinisch<br />

als auch persönlich von den<br />

Prof. Dr. Andreas Knez mit dem Zertifikat<br />

der Stroke Unit. Das Dok<strong>um</strong>ent bestätigt<br />

<strong>die</strong> hohen Qualitätsstandards der<br />

Schlaganfall-Versorgung in <strong>Weilheim</strong>.<br />

Schlaganfall-Profis aus München<br />

unterstützt. Die Zertifizierungsgesellschaft<br />

LGA Intercert attestierte<br />

den Teams beider Krankenhäuser<br />

ein Behandlungsniveau, <strong>das</strong> <strong>die</strong><br />

Standards der deutschen Schlaganfall-Gesellschaft<br />

sowie <strong>die</strong> Anforderungen<br />

der Stiftung Schlaganfallhilfe<br />

erfüllt.<br />

„Die Zertifizierung einer Stroke<br />

Unit ist an strenge Vorgaben<br />

geknüpft. Die Kriterien sind in<br />

einem Erhebungsbogen festgelegt,<br />

der 35 Seiten <strong>um</strong>fasst. Die<br />

Auditoren hinterfragen jede Zahl<br />

<strong>und</strong> jeden Prozess“, erläutert Dr.<br />

Monika Raidl, externe Beratung<br />

für Qualitätsmanagement bei der<br />

Krankenhaus GmbH im Landkreis<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongau. Sie ergänzt:<br />

„Die Zertifizierung bestätigt unseren<br />

Patienten, <strong>das</strong>s sie in <strong>Weilheim</strong><br />

eine ausgezeichnete Behandlungsqualität<br />

<strong>und</strong> ein konstant<br />

hohes Versorgungsniveau erwarten<br />

dürfen.“<br />

Pro Jahr werden etwa 500<br />

Patienten mit der Verdachtsdiagnose<br />

Schlaganfall ins<br />

Krankenhaus <strong>Weilheim</strong> gebracht.<br />

„Entscheidend für eine<br />

erfolgreiche Behandlung ist<br />

der Faktor Zeit“, sagt Prof. Dr.<br />

Andreas Knez, Leiter der Klinik<br />

für Innere Medizin <strong>Weilheim</strong>.<br />

Und weiter: „Um <strong>die</strong> Chance<br />

zu vergrößern, <strong>das</strong>s Patienten<br />

einen Schlaganfall ohne<br />

größere Beeinträchtigungen<br />

überstehen, ist eine sofortige<br />

<strong>und</strong> hochspezialisierte Hilfe<br />

ausschlaggebend.“<br />

Vor <strong>die</strong>sem Hinterg<strong>r<strong>und</strong></strong> werden<br />

<strong>die</strong> Patienten auf der Stroke<br />

Unit in <strong>Weilheim</strong> von speziell<br />

ausgebildeten Fachkräften<br />

versorgt: Kardiologen arbeiten<br />

Wichtiges Mitglied des Schlaganfall-Teams: Oberarzt Dr. Holger Braun.<br />

Hand in Hand mit Radiologen,<br />

Neurologen, Neuroradiologen,<br />

spezialisierten Pflegefachkräften,<br />

Physiotherapeuten, Logopäden<br />

<strong>und</strong> Ergotherapeuten. Klar definierte<br />

Abläufe <strong>und</strong> Mindest-<br />

Standards wie z<strong>um</strong> Beispiel <strong>die</strong><br />

R<strong>und</strong>-<strong>um</strong>-<strong>die</strong>-Uhr-Verfügbarkeit<br />

von Fachkräften, Pflegepersonal,<br />

medizintechnischer Ausstattung<br />

<strong>und</strong> Bettenkapazität sind gewährleistet.<br />

„Dank modernster Technik können<br />

wir während der Behandlung<br />

eines Schlaganfall-Patienten <strong>die</strong><br />

Spezialisten aus München dazu<br />

holen <strong>und</strong> uns mit Hilfe von Telemedizin<br />

abstimmen. Die Fachärzte<br />

kommen sogar zu uns, <strong>um</strong> Patienten<br />

persönlich zu behandeln“,<br />

macht Prof. Knez deutlich. Er betont:<br />

„Wenn nach einem Schlaganfall<br />

ein großes Gefäß im Gehirn<br />

verschlossen ist, muss mittels einer<br />

Katheter-Untersuchung <strong>das</strong><br />

Gerinnsel aus dem Gehirn entfernt<br />

werden. Die Patienten werden<br />

aber nicht von <strong>Weilheim</strong> in ein<br />

überregionales Schlaganfall-Zentr<strong>um</strong><br />

verlegt, wie es üblicherweise<br />

erfolgt. Stattdessen bleiben sie vor<br />

Ort, <strong>und</strong> der Schlaganfall-Spezialist<br />

kommt vom Uniklinik<strong>um</strong> nach<br />

<strong>Weilheim</strong>.“<br />

Durch <strong>die</strong>ses Vorgehen können<br />

lebensrettende Maßnahmen<br />

schneller eingeleitet werden. Zudem<br />

kommen Folgeschäden eines<br />

Schlaganfalls wie etwa Sprach<strong>und</strong><br />

Bewegungsstörungen weniger<br />

häufig oder weniger ausgeprägt<br />

vor als bei Patienten, <strong>die</strong> zuerst<br />

zeitintensiv in ein überregionales<br />

Stroke-Zentr<strong>um</strong> verlegt werden.<br />

Diese Erfahrung hat auch Tillman<br />

Wahlefeld gemacht. Der<br />

Stadtrat aus <strong>Weilheim</strong> hat sich<br />

vergleichsweise schnell von seinem<br />

Schlaganfall erholt <strong>und</strong> nur<br />

geringe Langzeitfolgen erlitten.<br />

Wahlefeld: „Dank der großartigen<br />

Teamleistung von allen beteiligten<br />

Abteilungen geht es mir heute den<br />

Umständen entsprechend gut. Ich<br />

kann sogar wieder arbeiten <strong>und</strong><br />

bin sehr stolz <strong>und</strong> dankbar dafür,<br />

<strong>das</strong>s <strong>die</strong>s möglich war.“<br />

Qualitätsmanagerin Dr. Raidl erklärt:<br />

„In naher Zukunft dürfen<br />

Schlaganfall-Patienten ausschließlich<br />

in zertifizierten Einheiten behandelt<br />

werden, so genannten<br />

Stroke Units.“ Diese Anerkennung<br />

erhalten in der Regel nur große<br />

Kliniken, Spezialzentren oder Krankenhäuser<br />

in größeren Städten. Dr.<br />

Raidl: „Die ländliche Bevölkerung<br />

hat dann <strong>das</strong> Nachsehen.“<br />

Nicht so im Landkreis <strong>Weilheim</strong>-<br />

Schongau. Durch <strong>die</strong> Kooperation<br />

<strong>und</strong> <strong>die</strong> telemedizinische Anbindung<br />

an <strong>die</strong> Universitätsklinik in<br />

München können <strong>die</strong> Bürger im<br />

Falle eines Schlaganfalls heimatnah<br />

medizinisch versorgt werden.<br />

Gleichzeitig profitieren sie von der<br />

Fachexpertise des Uniklinik<strong>um</strong>s.<br />

Dr. Holger<br />

Braun tauscht<br />

sich via Telemedizin<br />

mit<br />

den Kollegen in<br />

München aus.<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 19


Von den Mineralienfre<strong>und</strong>en Dießen<br />

W<strong>und</strong>erwelt der Kristalle<br />

Unter dem Dach der Xylem Analytics Germany agieren<br />

wir an vier deutschen Standorten.<br />

Unsere Marken WTW, ebro, SI Analytics <strong>und</strong> STM haben<br />

sich als führende Anbieter von Mess- <strong>und</strong><br />

Analysengeräten im Bereich der Wasseranalytik etabliert.<br />

Wir bilden aus:<br />

• Elektroniker für Geräte <strong>und</strong><br />

Systeme (m/w/d)<br />

• Fachkraft Lagerlogistik (m/w/d)<br />

• Feinwerkmechaniker (m/w/d)<br />

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(Ausbildungsstart am 01.09.2024)<br />

Nähere Informationen zu unserer Ausbildung <strong>und</strong> zur<br />

Bewerbung findest Du auf unserer Homepage unter<br />

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Xylem Analytics Germany GmbH<br />

Dießen | Beim ehemaligen Silberbergwerk<br />

am Gratlspitz, hoch über<br />

Brixlegg im Tiroler Inntal, waren<br />

Alfred Brandl <strong>und</strong> seine Mineralienfre<strong>und</strong>e<br />

schon häufig. Inmitten<br />

der unscheinbaren braungrauen<br />

Bergbauhalde suchen sie nach<br />

mineralhaltigen Steinen. „Ob schöne<br />

Mineralien darin stecken, sieht<br />

man von außen nicht“, sagt der<br />

<strong>Weilheim</strong>er. Besonders blaue <strong>und</strong><br />

grüne Farbtöne der Steine deuten<br />

auf Mineralien hin, sie verbergen<br />

sich vor allem in kleinen Hohlrä<strong>um</strong>en.<br />

Die Mineralienfre<strong>und</strong>e haben<br />

einfache Werkzeuge z<strong>um</strong> Suchen<br />

<strong>und</strong> Hämmer zur Zerkleinerung dabei.<br />

Lupen <strong>die</strong>nen der Vorortuntersuchung.<br />

Manch ein Stein wird angeschlagen.<br />

Und vielleicht glitzert<br />

etwas im Inneren. Ob <strong>die</strong> F<strong>und</strong>e gut<br />

sind, zeigt sich aber erst zuhause.<br />

Dort zerlegt Alfred Brandl <strong>die</strong> Steine<br />

vorsichtig mit einem Steinbrecher.<br />

„Bei vielen Steinen geht man<br />

leer aus“, erklärt er. „Das ist ganz<br />

normal.“ Wenn aber etwas glitzert<br />

oder kristallin ist, heißt es, <strong>die</strong> Mineralien<br />

behutsam freizulegen. Ein<br />

Stereomikroskop hilft, <strong>die</strong> meist<br />

winzigen mineralischen Strukturen<br />

zu erkennen. „Micromounts“ nennen<br />

Sammler kleine Stücke, deren<br />

Mineralien nur wenige Millimeter<br />

groß sind. In Brixlegger Steinen<br />

finden sich oft Azurit <strong>und</strong> Malachit,<br />

blau <strong>und</strong> grün glänzende Kupfercarbonate.<br />

Unter dem Mikroskop<br />

offenbart <strong>die</strong> zehn- bis fünfzigfache<br />

Vergrößerung dann <strong>die</strong> schöne<br />

Struktur der Mineralien. Sie können<br />

kugel- oder stäbchenförmig<br />

sein, interessante Formationen <strong>und</strong><br />

Symmetrien bilden.<br />

Mineralien sind kristallisierte, anorganische<br />

chemische Verbindungen.<br />

Fast immer bestehen sie aus<br />

Metallen wie Eisen oder Kupfer <strong>und</strong><br />

anderen Elementen wie Sauerstoff,<br />

Schwefel oder Silizi<strong>um</strong>. Weltweit<br />

gibt es fast 6 000 verschiedene.<br />

Wachst<strong>um</strong><br />

über Jahrtausende<br />

Während in Brixlegg Kupfermineralien<br />

vorherrschen, gibt es an<br />

anderen F<strong>und</strong>stellen Quarze, Titanoxide<br />

<strong>und</strong> viele weitere. „Bergkristalle“<br />

können beachtliche Größen<br />

erreichen. „Große Kristalle selbst zu<br />

finden, ist in Mitteleuropa <strong>und</strong> den<br />

Alpen aber sehr schwierig“, weiß<br />

Alfred Brandl. Er ist Mitglied bei<br />

den „Mineralienfre<strong>und</strong>en Dießen“,<br />

<strong>die</strong> sich 1976 gegründet haben.<br />

Zusammen unternehmen sie Sammeltouren<br />

wie in Brixlegg. Einmal<br />

im Monat treffen sie sich im Gasthof<br />

zur Post in Raisting. Mitglieder<br />

organisieren Themenabende, z<strong>um</strong><br />

Beispiel zu bestimmten Mineralien,<br />

wie Quarzen, Fluoriten oder Calciten.<br />

Oder zu speziellen F<strong>und</strong>orten,<br />

wo sie selbst schon waren, wie der<br />

Schwarzwald, <strong>das</strong> Zillertal oder gar<br />

<strong>die</strong> USA. Viele schöne Exemplare<br />

werden her<strong>um</strong>gezeigt, von denen<br />

Erfolgreiche Mineraliensammler:<br />

Ernst Stark (v.l.), Thomas Schönwälder,<br />

Lutz Bachmann <strong>und</strong> Alfred Brandl.<br />

man auch <strong>die</strong> allerkleinsten mittels<br />

Mikroskop im Detail bew<strong>und</strong>ern<br />

kann. Ein paar Mitglieder haben<br />

auch Erfahrung mit der Mineralienfotografie.<br />

Mit spezieller Ausrüstung<br />

schaffen sie es, kleine Kristallstrukturen<br />

auf einem Foto ganz<br />

groß wirken zu lassen.<br />

Nicht alle Kristalle der Dießener<br />

Mineralienfre<strong>und</strong>e sind selbst gesammelt.<br />

Manche sind gekauft,<br />

besonders größere Exemplare.<br />

Neulingen empfiehlt Alfred Brandl<br />

sowohl <strong>das</strong> Sammeln als auch <strong>das</strong><br />

Kaufen. „Beim Sammeln kann es<br />

halt durchaus sein, <strong>das</strong>s man ganz<br />

leer ausgeht. Gut, dann hat man<br />

trotzdem eine schöne Wanderung<br />

gemacht.“ Unbedingt informieren<br />

sollte man sich über <strong>die</strong> rechtlichen<br />

Rahmenbedingungen an den<br />

F<strong>und</strong>stellen. Hierzulande <strong>und</strong> in Tirol<br />

ist <strong>das</strong> Sammeln zu Hobbyzwecken<br />

im Prinzip zulässig, solange<br />

man nur <strong>die</strong> Hände, Hammer <strong>und</strong><br />

Meißel einsetzt. In Nationalparks<br />

wie den Hohen Tauern gibt es allerdings<br />

Verbote. In der Schweiz<br />

unterscheiden sich <strong>die</strong> Regelungen<br />

von Kanton zu Kanton, teils sogar<br />

von Gemeinde zu Gemeinde. Ge-


nerell sollte man beachten, <strong>das</strong>s<br />

Steinbrüche meist Privateigent<strong>um</strong><br />

sind <strong>und</strong> man eine Genehmigung<br />

braucht. Auch darf man nicht vergessen,<br />

<strong>das</strong>s bekannte F<strong>und</strong>orte<br />

schon ziemlich „abgegrast“ sein<br />

können. „Mineralien wachsen viele<br />

Jahrtausende lang im Berg, nicht<br />

jährlich wie <strong>die</strong> Schwammerl“, betont<br />

Brandl. Nur durch Bergstürze,<br />

Gletscherrückgänge <strong>und</strong> Erosion<br />

treten sie immer wieder mal an <strong>die</strong><br />

Oberfläche – denn aktiven Bergbau<br />

gibt es in unseren Breiten ka<strong>um</strong><br />

mehr. Wer nicht suchen will, kann<br />

Stücke kaufen. Auf regionalen Mineralienbörsen<br />

<strong>und</strong> Mineralienmessen,<br />

wie den Münchner Mineralientagen<br />

Ende Oktober, bieten<br />

Händler Stücke z<strong>um</strong> Kauf. Auch im<br />

Internet kann man Mineralien erwerben,<br />

hier sollte man aber mehr<br />

Erfahrung mitbringen <strong>und</strong> vertrauenswürdige<br />

Händler herausfinden.<br />

Ob zu alten Bergwerkshalden oder<br />

einer Mineralienbörse – ein Stück<br />

weit muss man als Sammler immer<br />

fahren. Im Landkreis <strong>Weilheim</strong>-<br />

Schongau <strong>und</strong> generell im Alpenvorland<br />

gibt es ka<strong>um</strong> F<strong>und</strong>orte.<br />

Auch <strong>die</strong> Nördlichen Kalkalpen wie<br />

Wetterstein- <strong>und</strong> Karwendelgebirge<br />

bergen ka<strong>um</strong> Mineralien. Hier<br />

kommen Fossilien vor, versteinerte<br />

Strukturen oder Abdrucke einstiger<br />

Lebewesen. Erst in den österreichischen<br />

oder Schweizer Zentralalpen,<br />

dessen Gestein im Unterschied<br />

zu den kalkhaltigen Nordalpen<br />

einst aus größeren Tiefen emporstieg,<br />

lagern kristalline Mineralien<br />

häufiger <strong>und</strong> in vielen Arten. Als<br />

Edelsteine gelten Mineralien, <strong>die</strong><br />

sich durch besondere Härte, Farbe,<br />

Glanz, Reinheit <strong>und</strong> Seltenheit<br />

auszeichnen, wie Diamant, Smaragd<br />

<strong>und</strong> Saphir. Weniger hochwertige<br />

werden als Schmucksteine<br />

bezeichnet wie Granat, Türkis oder<br />

Amethyst.<br />

Was man hierzulande finden kann,<br />

sind Kieselsteine, wie in den Flussbetten<br />

von Lech <strong>und</strong> Ammer. Sie<br />

sind häufig schön gefärbt. Vor<br />

Jahrtausenden haben sie <strong>die</strong> Eiszeitgletscher<br />

aus den Zentralalpen<br />

in <strong>das</strong> Voralpenland verfrachtet.<br />

Auch Kieselsteine bestehen aus<br />

Mineralien, allerdings ohne <strong>die</strong><br />

schöne kristalline Form, <strong>die</strong> Sammler<br />

schätzen. Im Heimatmuse<strong>um</strong><br />

Polling kann man schmuckvoll geschliffene<br />

Kieselsteine, sogenannte<br />

Cabochons, aus der Sammlung<br />

eines verstorbenen Murnauers bew<strong>und</strong>ern.<br />

Momentan sind bei den Mineralienfre<strong>und</strong>en<br />

Dießen, der einzige<br />

lose Zusammenschluss im Bereich<br />

des Pfaffenwinkels <strong>und</strong> näherer<br />

Umgebung, <strong>r<strong>und</strong></strong> 15 Sammler aus<br />

beispielsweise <strong>Weilheim</strong>, Pähl,<br />

Murnau, Pöcking, Hofstetten <strong>und</strong><br />

Schongau aktiv. Viele von ihnen<br />

sind schon lange dabei, wie Alfred<br />

Brandl, der sich über Nachwuchs<br />

(Tel. 0881 / 40199; Mail: info@mineralienfre<strong>und</strong>e-<strong>die</strong>ssen.de;<br />

Internet:<br />

www.mineralienfre<strong>und</strong>e-<strong>die</strong>ssen.<br />

de) sehr freuen würde. Weil <strong>die</strong> Mineralienfre<strong>und</strong>e<br />

kein Verein sind,<br />

muss man weder Mitglied werden<br />

noch eine Gebühr zahlen. Und kann<br />

im Rahmen <strong>die</strong>ser Treffen jederzeit<br />

vorbeischauen. Und eintauchen in<br />

<strong>die</strong> W<strong>und</strong>erwelt der Kristalle. cr<br />

WIR BIETEN AUSBILDUNGS- UND<br />

STUDIENPLÄTZE AN:<br />

• Ausbildung z<strong>um</strong> Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)<br />

Ausbildungsbeginn 1. September<br />

• Ausbildung z<strong>um</strong> Verwaltungswirt (m/w/d)<br />

Ausbildungsbeginn 1. September<br />

(Weitere Informationen z<strong>um</strong> Auswahlverfahren des<br />

Landespersonalausschusses gibt es unter www.LPA.bayern.de)<br />

• Duales Studi<strong>um</strong> z<strong>um</strong> Diplom-Verwaltungswirt (FH) (m/w/d)<br />

Stu<strong>die</strong>nbeginn 1. Oktober<br />

(Weitere Informationen z<strong>um</strong> Auswahlverfahren des<br />

Landespersonalausschusses gibt es unter www.LPA.bayern.de)<br />

• Duales Studi<strong>um</strong> z<strong>um</strong> Diplom-Verwaltungsinformatiker (FH)<br />

(m/w(d)<br />

Stu<strong>die</strong>nbeginn 1. Oktober<br />

• Ausbildung Kaufleute für Büromanagement (m/w/d)<br />

Ausbildungsbeginn 1. September<br />

WARUM ZU UNS?<br />

Wir legen hohen Wert auf eine qualitätvolle Ausbildung. Sie lernen<br />

daher <strong>die</strong> verschiedensten Fachbereiche <strong>und</strong> Teams des Landratsamtes<br />

kennen.<br />

Dort werden Sie jeweils von einem/einer kompetenten Ausbilder/in<br />

betreut.<br />

Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung übernehmen wir alle unsere<br />

Nachwuchskräfte <strong>und</strong> bieten Fort- <strong>und</strong> Weiterbildungsmöglichkeiten an.<br />

Wir gewähren einen Fahrkostenzuschuss für den ÖPNV bzw. bei<br />

Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen einen Fahrtkostenzuschuss<br />

für den PKW <strong>und</strong> bieten verschiedene Angebote zur<br />

Ges<strong>und</strong>heitsförderung.<br />

Weitere Informationen erhalten<br />

Sie unter:<br />

www.LK-starnberg.de/ausbildung<br />

Ansprechpartnerinnen (08151 148 - )<br />

Kerstin Lehmeier (-77 506)<br />

Katrin Schwaighofer (-77 234)<br />

ausbildung@LRA-starnberg.de<br />

Landratsamt Starnberg<br />

Strandbadstr. 2<br />

82319 Starnberg<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 21


Gernot Hassknecht von der „heute Show“<br />

TV-Star im Stadttheater<br />

Verwirrende<br />

Zeiten brauchen<br />

klare Finanzen.<br />

Behalten Sie Ihre<br />

finanziellen Ziele im Blick.<br />

Wir unterstützen Sie dabei.<br />

Weil´s <strong>um</strong> mehr als Geld geht.<br />

22 | <strong>tassilo</strong><br />

s<br />

Sparkasse<br />

Oberland<br />

<strong>Weilheim</strong> | Gesellschaftspolitische<br />

Ereignisse persönlich, bissig <strong>und</strong> –<br />

wenn es sein muss – lauthals<br />

schreiend zu kommentieren: In<br />

der Rolle des Gernot Hassknecht<br />

hat Schauspieler Hans Joachim<br />

Heist längst Kultstatus erreicht,<br />

ist mit seiner übertrieben cholerischen<br />

Ausdrucksweise aus der<br />

preisgekrönten ZDF-Satiresendung<br />

„heute-show“ nicht mehr wegzudenken.<br />

Wobei der heute 74-Jährige<br />

sich bereits lange vor der „heute<br />

Show“ einen Namen in der Unterhaltungsbranche<br />

machen konnte.<br />

Z<strong>um</strong> Beispiel als Butler „James“ in<br />

„Dinner for One“, wofür er 1999 einen<br />

Fachme<strong>die</strong>npreis in der Sparte<br />

„Comedy“ verliehen bekam. Aber<br />

auch in zahlreichen anderen Film<strong>und</strong><br />

Fernsehproduktionen, 70 an<br />

der Zahl. „Kückückskind“, „SOKO<br />

5113“ <strong>und</strong> <strong>die</strong> bekannte KIKA-<br />

Kindersendung „Löwenzahn“ sind<br />

an <strong>die</strong>ser Stelle nur drei Beispiele.<br />

Doch <strong>die</strong>se Hassknecht-Rolle<br />

lag <strong>und</strong> liegt ihm besonders gut,<br />

weshalb er eines Tages beschloss,<br />

<strong>die</strong>se Figur auch auf <strong>die</strong> Theaterbühnen<br />

<strong>die</strong>ses Landes zu bringen.<br />

Unter dem Titel „Das Hassknecht<br />

Prinzip – in zwölf Schritten z<strong>um</strong><br />

Choleriker“ ging er zwischen 2013<br />

<strong>und</strong> 2016 auf Bühnentournee,<br />

> > > Tickets zu gewinnen<br />

Jans Joachim Heist paro<strong>die</strong>rt Kult-<br />

Schauspieler Heinz Erhardt.<br />

spielte in <strong>die</strong>sem Zeitra<strong>um</strong> sportliche<br />

290 Mal <strong>und</strong> begeisterte im<br />

Zuge dessen <strong>r<strong>und</strong></strong> 90 000 Zuschauer.<br />

Und auch sein zweites Bühnenprogramm<br />

„Hassknecht LIVE – Jetzt<br />

wird’s persönlich“ war ein großer<br />

Erfolg, wenngleich <strong>die</strong> weit über<br />

100 000 begeisterten Theaterbesucher<br />

nichts sind im Vergleich zur<br />

Einschaltquote von durchschnittlich<br />

4,46 Millionen Menschen bei der<br />

„heute Show“. Sie sind aber sehr<br />

wohl der leibhaftige Beweis dafür,<br />

<strong>das</strong>s Hans Joachim Heist <strong>die</strong> Basis<br />

seiner künstlerischen Arbeit nie<br />

aus den Augen verlor, bis heute<br />

auch auf kleineren Bühnen <strong>und</strong><br />

Ihr Regionalmagazin „<strong>tassilo</strong>“ verlost für den Auftritt von Hans Joachim<br />

Heist am Samstag, 25. <strong>November</strong>, <strong>um</strong> 20 Uhr in <strong>Weilheim</strong>s<br />

Stadttheater, Theaterplatz 1, 2 x 2 Karten. Schicken Sie uns einfach<br />

bis 15. <strong>November</strong> eine Postkarte mit dem Stichwort „Noch ’n Gedicht“<br />

an „<strong>tassilo</strong>“, Birkland 40, in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail<br />

an info@<strong>tassilo</strong>.de. Absenderadresse mit Telefonn<strong>um</strong>mer an <strong>die</strong>ser<br />

Stelle bitte nicht vergessen! Das Los entscheidet, der Rechtsweg<br />

ist ausgeschlossen. Wir wünschen viel Erfolg!<br />

in weniger bekannten Orten <strong>und</strong><br />

Regionen sein schauspielerisches<br />

Können regelmäßig z<strong>um</strong> Besten<br />

gibt. Unter anderem auch im<br />

Pfaffenwinkel – am Samstag, 25.<br />

<strong>November</strong>, tritt der im hessischen<br />

Pfungstadt lebende, einst gelernte<br />

Heizungsinstallateur nämlich im<br />

Stadttheater <strong>Weilheim</strong> (Theaterplatz<br />

1) auf.<br />

Paro<strong>die</strong> von Heinz Erhardt<br />

Allerdings nicht in der Rolle des<br />

Gernot Hassknecht, sondern in<br />

einer, <strong>die</strong> bis dato noch gar nicht<br />

erwähnt wurde, von Hans Joachim<br />

Heist jedoch mindestens genauso<br />

gut beherrscht wird: Die von Komiker,<br />

Musiker, Komponist, Kabarettist,<br />

Schauspieler <strong>und</strong> Dichter Heinz<br />

Erhardt. Mit dem Titel „Noch’n<br />

Gedicht – der große Heinz-Erhardt-<br />

Abend“ verzückt er Alt <strong>und</strong> Jung<br />

an <strong>die</strong>sem Abend bereits optisch,<br />

in dem er <strong>die</strong> legendäre Erhardt-<br />

Brille aufsetzt, <strong>und</strong> seine Haltung,<br />

leicht zur Seite geneigt, annimmt.<br />

Ganz zu schweigen von <strong>r<strong>und</strong></strong>lichem<br />

Gesicht, hoher Stirn <strong>und</strong> Glatze.<br />

Kurz<strong>um</strong>: Sie, liebe Leserinnen <strong>und</strong><br />

Leser, müssen an <strong>die</strong>sem Kabarettabend<br />

zwei Mal hinschauen, <strong>um</strong><br />

zu erkennen, <strong>das</strong>s es sich nicht <strong>um</strong><br />

den echten Heinz Erhardt handelt.<br />

Letztlich präsentiert Hans Joachim<br />

Heist einen Querschnitt aus Erhardts<br />

erfolgreichsten Gedichten,<br />

Liedern <strong>und</strong> Conférencen. Und lädt<br />

hierzu recht herzlich ein. Vorverkaufskarten<br />

sind via E-Mail (service@brotzeit<strong>und</strong>spiele.de),<br />

telefonisch<br />

(08171 / 3852121) oder auch<br />

online (www.brotzeit<strong>und</strong>spiele.de)<br />

erhältlich. Beginn der Veranstaltung<br />

ist <strong>um</strong> 20 Uhr, Einlass bereits<br />

<strong>um</strong> 19.30 Uhr. js


Allerlei im TASSILOland<br />

Afghanischer Flüchtling<br />

mit ges<strong>und</strong>em H<strong>um</strong>or<br />

*Rechtsberater<br />

Ein Mix aus<br />

Comedy <strong>und</strong> Poetry-Slam<br />

Feldafing | Er kam 2010 als Flüchtling aus<br />

Afghanistan nach Garmisch-Partenkirchen.<br />

Allein, mit erst 14 Jahren. Heute leitet Hamid<br />

Nikpai eine evangelische<br />

Kindertagesstätte<br />

<strong>und</strong> tourt unter<br />

dem Künstlernamen<br />

„Hani Who“ von Bühne<br />

zu Bühne. Am Freitag,<br />

10. <strong>November</strong>, tritt der<br />

Comedian mit seinem<br />

Programm „I Am Who<br />

I Am“, ein Mix aus Comedy<br />

<strong>und</strong> Poetry Slam,<br />

in der Nachbarschaftshilfe<br />

Feldafing, Schluchtweg 9b, auf. Tickets,<br />

Infos <strong>und</strong> Anmeldung unter<br />

info@kmv-starnberger-see.de.<br />

Beginn: 19 Uhr. <br />

js<br />

Unterhaltsamer Dreiakter<br />

für guten Zweck<br />

Peißenberg | Die Theatergruppe der<br />

Kolpingsfamilie Peißenberg lädt<br />

ab Anfang <strong>November</strong> zu einem unterhaltsamen<br />

Dreiakter in <strong>die</strong> Tiefstollenhalle.<br />

Er heißt „s’Jubilä<strong>um</strong>“,<br />

stammt aus der Feder von Dieter Gygli <strong>und</strong> wird an folgenden<br />

Tagen gespielt: Freitag, 3. <strong>November</strong>, <strong>und</strong> Samstag, 4. <strong>November</strong>,<br />

<strong>um</strong> 20 Uhr, Sonntag, 5. <strong>November</strong> <strong>um</strong> 16 Uhr, Freitag, 10. <strong>November</strong>,<br />

<strong>und</strong> Samstag, 11. <strong>November</strong>, <strong>um</strong> 20 Uhr sowie Sonntag, 12.<br />

<strong>November</strong>, <strong>um</strong> 16 Uhr. Karten sind vorab erhältlich im Lottoladen<br />

(Kaufland), telefonisch reservierbar (08803 / 9009200)<br />

oder an der Abendkasse. Der Reinerlös kommt einem<br />

guten Zweck zugute.<br />

js<br />

Im Käsekuchen-Himmel –<br />

<strong>die</strong> Gewinnerinnen<br />

Tassiloland | Die drei Damen der Hauswirtschafterei<br />

haben in unserer September / Oktober-<strong>Ausgabe</strong><br />

jede Menge Anregungen z<strong>um</strong> Backen preisgegeben<br />

– <strong>und</strong> auch drei Exemplare ihres neuen Backbuchs<br />

„Im Käsekuchen Himmel“ verlost. Unter<br />

zahlreichen Einsendungen war <strong>das</strong> Losglück <strong>die</strong>ses<br />

mal auf Seiten von Andrea Pyka aus Obersöchering,<br />

Katja Habermann aus <strong>Weilheim</strong> <strong>und</strong> Manuela Hoiß<br />

aus Huglfing. Wir gratulieren recht herzlich <strong>und</strong><br />

wünschen den Gewinnerinnen<br />

viel Spaß<br />

beim Backen. js<br />

DreiScHicHTPlaTTen<br />

gelb <strong>und</strong> braun beschichtet für:<br />

• betonschalung<br />

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november / dezember <strong>2023</strong> | 27


Kellertheater unter<br />

Apostelkirche<br />

<strong>Weilheim</strong> | Schon<br />

gewusst? Unter der<br />

Apostelkirche in<br />

<strong>Weilheim</strong>, Münchener<br />

Straße 4, gibt<br />

es einen Saal mit<br />

Bühne. Und auf der<br />

gibt’s bald wieder<br />

beste Unterhaltung:<br />

Das Kellertheater<br />

<strong>Weilheim</strong> nämlich<br />

inszeniert <strong>das</strong><br />

Stück „Frau Müller muss weg“, <strong>das</strong> an<br />

folgenden Tagen gespielt wird: Freitag,<br />

10. <strong>November</strong> <strong>und</strong> Samstag, 11. <strong>November</strong>,<br />

jeweils <strong>um</strong> 20 Uhr. Sonntag, 12. <strong>November</strong>,<br />

<strong>um</strong> 18 Uhr. Freitag, 17. <strong>November</strong><br />

<strong>und</strong> Samstag, 18. <strong>November</strong>, <strong>um</strong> 20 Uhr.<br />

Sowie am Freitag, 24. <strong>November</strong> <strong>und</strong><br />

Samstag, 25. <strong>November</strong>, jeweils <strong>um</strong> 20<br />

Uhr. Vorverkaufskarten für 13 Euro sind<br />

im Second Hand Buchshop (Tel.<br />

08867 / 9136118), Rathausplatz<br />

14 in <strong>Weilheim</strong>, erhältlich. js<br />

W<strong>und</strong>erwelt aus Eis –<br />

Segelexpedition in <strong>die</strong> Antarktis<br />

Peißenberg | Die Alpenvereins-Sektion Peißenberg<br />

lädt am Dienstag, 24. <strong>November</strong>, zu einem Vortrag<br />

„W<strong>und</strong>erwelt aus Eis – eine Segelexpedition in <strong>die</strong><br />

Antarktis“ von Toni Grießbach in <strong>die</strong> Tiefstollenhalle<br />

am Tiefstollen 5 in Peißenberg. „Wir hatten den Vortrag<br />

bereits bei uns<br />

im Alpenvereinsheim<br />

vor kleinerem<br />

Publik<strong>um</strong> – er hatte<br />

mich so fasziniert,<br />

<strong>das</strong>s wir Toni dar<strong>um</strong><br />

gebeten haben,<br />

ihn auch der breiten<br />

Öffentlichkeit zu<br />

zeigen“, schwärmt<br />

Michael Heppenheimer,<br />

Eventmanager<br />

des Peißenberger Alpenvereins. Vorverkaufskarten<br />

für 12 Euro sind in der AV-Geschäftsstelle<br />

(Tel. 08803 / 5775), Alpspitzstr. 13, sowie in der Buchhandlung<br />

Peissenbuch (Tel. 08803 / 498581), Hauptstr.<br />

24, erhältlich. Beginn des Vortrags: 20 Uhr.<br />

Einlass: 19 Uhr. Alle Einnahmen kommen<br />

einem guten Zweck zugute. <br />

js<br />

Bevölkerung im Landkreis wächst<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongau | Nach Angaben des Sachgebiets<br />

für Sozialplanung <strong>und</strong> Statistik leben im<br />

Landkreis <strong>Weilheim</strong>-Schongau 138 818 Einwohner.<br />

Diese Zahl bezieht sich auf den Stand des 30. Juni<br />

<strong>2023</strong> <strong>und</strong> zeigt, <strong>das</strong>s <strong>die</strong> Bevölkerungszahl im Pfaffenwinkel<br />

<strong>um</strong> 610 Personen angewachsen ist. Das<br />

stärkste Einwohner-Wachst<strong>um</strong> unter den Städten<br />

<strong>und</strong> Marktgemeinden hat<br />

<strong>Weilheim</strong> mit einem Plus<br />

von 263 bei insgesamt 23 319<br />

Einwohnern zu verzeichnen,<br />

<strong>das</strong> schwächste <strong>die</strong> Stadt<br />

Schongau mit einem Plus<br />

von 14 bei insgesamt 12 662<br />

Einwohnern. In Peiting leben<br />

seit kurzem, bei 11 782<br />

Einwohnern insgesamt, 100<br />

Menschen mehr, in Penzberg<br />

sind es 56 bei insgesamt<br />

16 785 Einwohnern,<br />

in Peißenberg 61 bei 12 842<br />

Einwohnern. Unter den kleineren Gemeinden liegt<br />

Wielenbach bei 3413 Einwohnern insgesamt <strong>und</strong> einem<br />

Plus von 33 Personen vorne, gefolgt von Raisting<br />

(plus 22 bei 2369 Einwohnern) <strong>und</strong> Bernbeuren<br />

(plus 20 bei 2505 Einwohnern). Den stärksten<br />

Verlust haben <strong>die</strong> Gemeinden Rottenbuch (minus<br />

20 bei 1822 Einwohnern), Hohenfurch (minus 18<br />

bei 1689 Einwohnern) <strong>und</strong><br />

Altenstadt (minus 13 bei 3306<br />

Einwohnern) zu verzeichnen.<br />

Wichtig zu wissen: Im Rahmen<br />

<strong>die</strong>ser Erhebung wurden alle<br />

melderechtlich erfassten Personen<br />

mit Wohnsitz in ihrer jeweiligen<br />

<strong>Weilheim</strong>-Schongauer<br />

Gemeinde erfasst, darunter<br />

auch Kriegsflüchtlinge aus der<br />

Ukraine, <strong>die</strong> seit mindestens<br />

90 Tage hier sind.<br />

Und auch alle Asylbewerber.<br />

js<br />

28 | <strong>tassilo</strong>


Kammerorchester lädt z<strong>um</strong> Herbstkonzert<br />

<strong>Weilheim</strong> | Zu einer<br />

musikalischen Zeitreise<br />

lädt <strong>das</strong> Kammerorchester<br />

<strong>Weilheim</strong> am<br />

Sonntag, 12. <strong>November</strong>,<br />

in <strong>die</strong> Große Hochlandhalle<br />

an der Wessobrunner<br />

Straße 8 in<br />

<strong>Weilheim</strong>. Im Rahmen<br />

des traditionellen Herbstkonzertes werden nämlich<br />

Werke im Zeitra<strong>um</strong> vom 12. bis 21. Jahrh<strong>und</strong>ert<br />

z<strong>um</strong> Besten gegeben. Und <strong>das</strong> gleich zwei Mal am<br />

gleichen Tag – erst <strong>um</strong><br />

17, später <strong>um</strong> 19 Uhr.<br />

Der Eintritt ist zu beiden<br />

Uhrzeiten frei,<br />

Spenden sind erwünscht.<br />

Außerdem<br />

spielt <strong>das</strong> <strong>Weilheim</strong>er<br />

Kammerorchester in<br />

kleinerer Besetzung am<br />

Samstag, 25. <strong>November</strong>, <strong>um</strong> 19 Uhr im<br />

Saal der Musikschule <strong>Weilheim</strong>, Dr.-<br />

Johann-Bauer-Platz 1. Eintritt: frei. js<br />

VomAcker in <strong>die</strong> Mühle!<br />

„Ein kurzer Wegz<strong>um</strong> Verbraucher“<br />

Für alle Unweltbewussten!<br />

Seit über<br />

80 Jahren<br />

in<br />

Familienbesitz<br />

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durch<br />

eigene<br />

Wasserkraft<br />

Obermühlstr. 42·82398 Polling · = 0881/7882<br />

Wachrüttelnder Vortrag gegen <strong>das</strong> Vergessen<br />

Hohenpeißenberg | Ukraine, Israel, Serbien: Die weltpolitische<br />

Lage spitzt sich zu. Umso wertvoller ist <strong>die</strong> Arbeitsgruppe „Gegen<br />

<strong>das</strong> Vergessen“ der Pfarrgemeinde Hohenpeißenberg, <strong>die</strong> auch<br />

heuer wieder einen spannenden Vortrag z<strong>um</strong> Nachdenken <strong>und</strong><br />

Wachrütteln organisieren konnte.<br />

Referent am Freitag, 17. <strong>November</strong>, ist der mehrfach ausgezeichnete<br />

Autor, Moderator <strong>und</strong> BR-Reporter Thies Marsen, der auf<br />

<strong>die</strong> Themen „historischer Nationalsozialismus“ <strong>und</strong> „aktueller<br />

Rechtsextremismus“ spezialisiert ist. Beginn des Vortrags<br />

im Pfarrsaal Hohenpeißenberg, Bahnhofstraße 5,<br />

ist <strong>um</strong> 19.30 Uhr. <br />

js<br />

Weihnachtskonzert der Stadtkapelle<br />

Fünf Kinder,<br />

zehn Meinungen.<br />

Besser Sie legen selbst<br />

fest, was Sie wollen.<br />

<strong>Weilheim</strong> i. Obb.<br />

Münchner Straße 15<br />

0881/92 70 027 www.zirngibl-bestattungen.de<br />

<strong>Weilheim</strong> | Die Stadtkapelle <strong>Weilheim</strong> lädt am Samstag, 16. <strong>Dezember</strong>,<br />

recht herzlich z<strong>um</strong> traditionellen Weihnachtskonzert in<br />

<strong>das</strong> örtliche Stadttheater, Theaterplatz 1, in <strong>Weilheim</strong>.<br />

Fester Bestandteil eines abwechslungsreichen Programms ist auch<br />

<strong>die</strong> Jugendkapelle WOW. Gespielt wird an <strong>die</strong>sem Samstag zwei<br />

Mal. Erst <strong>um</strong> 17.30 Uhr, später <strong>um</strong> 20 Uhr. Platzkarten können via<br />

E-Mail unter eintritt@stk-weilheim.de bestellt, oder an Vorverkaufstagen<br />

am Samstag, 2.<br />

<strong>Dezember</strong>, <strong>und</strong> Freitag, 8. <strong>Dezember</strong>,<br />

zwischen 18.30 <strong>und</strong><br />

19.30 Uhr im Probeheim der<br />

Stadtkapelle, Alpenstraße 2<br />

erworben werden. Für Kurzentschlossene<br />

hält<br />

<strong>die</strong> Abendkasse<br />

Karten bereit. js<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 29


Größter Eishockeyverein im Tassiloland<br />

„Eine großartige<br />

Lebensschule“<br />

REGEN, NEBEL, WEIHNACHTSMÄRKTE<br />

... UND ZEIT FÜR HÖRGESUNDHEIT<br />

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30 | <strong>tassilo</strong><br />

Advent im Glashaus<br />

25 & 26 Nov. Sa & So<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Andechs / Moosweg10<br />

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Peißenberg | Umbenennung von<br />

„Eishackler“ zu „Miners“. Einheitlicher<br />

Auftritt durch vereinseigene<br />

Klamotten wie Jacken, Mützen,<br />

Caps. Verstärkte Präsenz in den<br />

Me<strong>die</strong>n, allen voran auf Social<br />

Media. Aktive Zusammenarbeit<br />

mit Sponsoren. Förderverein für<br />

den Nachwuchs. Technik, Regie<br />

<strong>und</strong> Moderation für Sprade TV –<br />

<strong>die</strong> neue Abteilungsleitung <strong>um</strong><br />

Lisa-Maria Steidl, Jugendleiter<br />

Wolfgang Reichhart, sowie Finanz-<br />

<strong>und</strong> Marketingexperte Michael<br />

Resch, alle seit 2021 im Amt,<br />

hat frischen Wind in <strong>die</strong> Eishockey-<br />

Abteilung des TSV Peißenberg gebracht.<br />

„Eishockey ist bei uns im<br />

Ort <strong>die</strong> Sportart N<strong>um</strong>mer eins“,<br />

betont Michael Resch sichtlich<br />

mit Stolz. Und <strong>die</strong> Hemmschwelle<br />

für Spieler, wieder aufzuhören,<br />

„ist mittlerweile ziemlich groß“.<br />

Spaß am Sport, Teamgeist, gemeinsames<br />

Siegen <strong>und</strong> Verlieren,<br />

Auswärtsfahrten im großen Bus<br />

durch ganz Bayern – <strong>das</strong> schweißt<br />

zusammen, lässt enge Fre<strong>und</strong>schaften<br />

entstehen. Insgesamt<br />

zählen <strong>die</strong> Peißenberg Miners 252<br />

Mitglieder, wovon 20 dem Kader<br />

der Ersten Mannschaft angehören.<br />

Das Hauptaugenmerk der im Jahre<br />

1956 gegründeten Sparte aber<br />

liegt auf der Nachwuchsarbeit.<br />

180 Kinder <strong>und</strong> Jugendliche, auch<br />

einige Mädels, spielen derzeit für<br />

<strong>die</strong> Miners. „Unsere Kleinsten, der<br />

jüngste ist mittlerweile vier Jahr<br />

alt geworden, spielen für <strong>die</strong> U7,<br />

bestreiten noch ausschließlich<br />

Fre<strong>und</strong>schaftsspiele“, sagt Lisa-<br />

Maria Steidl. Die U9 dagegen bestreitet<br />

schon Spiele <strong>und</strong> Turniere<br />

in der Leistungsklasse A, <strong>die</strong> U11 in<br />

der Leistungsklasse B, <strong>die</strong> U13 <strong>und</strong><br />

U15 in der Landesliga <strong>und</strong> <strong>die</strong> U17<br />

<strong>und</strong> U20 in der Bayernliga. „Letztere<br />

ist vom Niveau her natürlich<br />

eine wichtige Basis dafür, <strong>um</strong> den<br />

Great safe? Eishockey gilt als schnellster Mannschaftssport der Welt.<br />

Sprung in <strong>die</strong> Erste Mannschaft zu<br />

schaffen.“ Ein g<strong>r<strong>und</strong></strong>sätzlich großer<br />

Schritt, „aber ein bis zwei Spieler<br />

pro Saison schaffen es in der<br />

Regel“, meint Tobias Ende, dritter<br />

Abteilungsleiter der Miners, der<br />

schwerpunktmäßig zuständig ist<br />

für Sport <strong>und</strong> Ausrüstung. Socken,<br />

Schwitzunterwäsche, Tiefschutz,<br />

Hose, Schienbeinschoner, Stutzen,<br />

Schlittschuhe, Brustschutz, Ellbogenschoner,<br />

Halskrause, Trikot,<br />

Helm mit Vollvisier, Handschuhe<br />

<strong>und</strong> Schläger.<br />

Leihausrüstung <strong>und</strong><br />

Kinder-Basar<br />

„Mit etwas Routine sind auch <strong>die</strong><br />

Jüngsten des Vereins in zehn Minuten<br />

angezogen“, sagt an <strong>die</strong>ser<br />

Stelle Schatzmeisterin Claudia<br />

Heiß, deren Kinder selbst aktiv<br />

sind bei den Miners. Nur: Wer<br />

kann sich <strong>die</strong>sen Berg an Ausrüstung<br />

überhaupt leisten? „Wir haben<br />

für unsere Nachwuchsmannschaften<br />

ein großes Kontigent an<br />

Leihausrüstung.“ Lediglich Schuhe,<br />

Tiefschutzhose <strong>und</strong> Halskrause<br />

müssen <strong>die</strong> Eltern der Kinder<br />

selbst besorgen. Wobei hier wie-


der<strong>um</strong> der alljährliche, meistens<br />

im Juli stattfindende Eishockey-<br />

Kinderbasar Gold wert sein kann.<br />

Kurz<strong>um</strong>: Die Miners versuchen<br />

verdammt viel, <strong>um</strong> <strong>die</strong>sen generell<br />

sehr zeit- <strong>und</strong> kostenaufwändigen<br />

Sport auch Familien<br />

mit kleinerem Budget möglich<br />

zu machen. Altersklassenabhängige<br />

Mitgliedsbeiträge in Höhe<br />

von 140 bis 360 Euro jährlich,<br />

Sponsorengelder <strong>und</strong> ein rühriger<br />

Nachwuchsförderverein, der<br />

bei allen Heimspielen im Nachwuchs-<br />

<strong>und</strong> Erwachsenenbereich<br />

<strong>das</strong> Kiosk im Eisstadion betreibt,<br />

sind <strong>die</strong> drei wichtigsten Einnahmequellen<br />

für <strong>die</strong> Young-Miners.<br />

Die Herrenmannschaft wird ausschließlich<br />

durch Sponsoring <strong>und</strong><br />

Eintrittsgeldern bei deren Heimspielen<br />

finanziert. „Mit <strong>r<strong>und</strong></strong> 650<br />

Zuschauern im Schnitt dürfen wir<br />

nicht meckern, auch wenn unser<br />

Stadion für offiziell 3 000 Besucher<br />

ausgelegt ist“, sagt Michael<br />

Resch, der mit seinen Vereinskollegen<br />

nicht nur im Nachwuchsbereich<br />

viel bewegen konnte <strong>die</strong><br />

vergangenen drei Jahre. „Wir versuchen<br />

<strong>die</strong> Heimspiele der ersten<br />

Mannschaft stets zu einem kleinen<br />

Event zu machen.“ Einlauftunnel<br />

für Spieler <strong>und</strong> Schiedsrichter,<br />

unter <strong>die</strong> Haut gehende Songs,<br />

lässige Moderation,<br />

Pausenspiele für<br />

Bambinis, Puck-<br />

Werfen, Toreschießen<br />

vom Mittelkreis<br />

oder Tombola sind<br />

einige Beispiele,<br />

war<strong>um</strong> sich Stadionbesuche<br />

für <strong>die</strong><br />

Fans der Peißenberg<br />

Miners doppelt lohnen.<br />

Im Mittelpunkt<br />

aber stehen natürlich<br />

<strong>die</strong> Stürmer, Macht Bock: Eishockey bei den Miners.<br />

Verteidiger <strong>und</strong> Torhüter,<br />

<strong>die</strong> in drei Mal 20 Minuten<br />

immer Alles geben für den Verein.<br />

Kostenlose Eislaufschule<br />

ab drei Jahren<br />

Eishockey ist bekanntlich der<br />

schnellste Mannschaftssport der<br />

Welt. „Und längst weg von <strong>die</strong>sem<br />

Rüpel-Image von Früher, wo nur<br />

Haudegen <strong>und</strong> Zahnlückige sich<br />

gegenübergestanden sind“, sagt<br />

Michael Resch. Es brauche neben<br />

Kraft, Kondition <strong>und</strong> Koordination<br />

auch Köpfchen, <strong>um</strong> Gegner <strong>und</strong><br />

Scheibe laufen zu lassen, Torchancen<br />

zu kreieren. Auch <strong>das</strong> übertrieben-aggressive<br />

Konkurrenz-<br />

Denken unter Nachbarsvereinen<br />

sei Geschichte. Paradebeispiel<br />

hierfür: Am 1. <strong>und</strong> 2. <strong>November</strong><br />

veranstalten <strong>die</strong> Peißenberg Miners<br />

gemeinsam mit dem EC Peiting<br />

einen Ammer-Cup. „Ein<br />

TEXTILFREI<br />

HALLENBAD<br />

SAUNALANDSCHAFT<br />

SAUNIEREN<br />

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november / dezember <strong>2023</strong> | 31


Sieben U-Mannschaften sind derzeit bei den Miners aktiv.<br />

Nachwuchsturnier mit 16 Mannschaften<br />

aus ganz Deutschland,<br />

<strong>die</strong> sowohl bei uns als auch im<br />

Peitinger Eisstadion spielen.“ Bis<br />

dahin wird fleißig trainiert. Drei<br />

Mal <strong>die</strong> Woche, egal ob Erste oder<br />

U-Mannschaften. Und ein bis zwei<br />

Mal am Wochenende gespielt. Das<br />

Beste dabei: „Dass wir es geschafft<br />

haben, allen Mannschaften zwei<br />

Trainer mit Lizenz zur Verfügung<br />

zu stellen“, sagt Lisa-Maria Steidl.<br />

Trotzdem braucht es von Seiten<br />

eines jeden Einzelnen auch ein<br />

gewisses Maß an Ehrgeiz <strong>und</strong> Lust<br />

auf <strong>die</strong>sen Sport. „Was wir bereits<br />

bei unseren Jüngsten wohlwollend<br />

zur Kenntnis nehmen.“ Eishockey<br />

bei den Peißenberg Miners<br />

ist eben nichts 0815-mäßiges,<br />

sondern ziemlich professionell<br />

<strong>und</strong> schlichtweg cool. Angefangen<br />

bei einer kostenlosen Eislaufschule<br />

ab drei Jahren, <strong>die</strong> jeden<br />

zweiten Sonntag <strong>um</strong> 10 Uhr ihre<br />

Pforten öffnet. „Die Basis unseres<br />

Sports ist natürlich <strong>das</strong> Erlernen<br />

des Schlittschuhlaufens.“ Alle,<br />

<strong>die</strong> sich dort leichttun, werden<br />

gesehen – <strong>und</strong> z<strong>um</strong> Probetraining<br />

eingeladen. „Insbesondere<br />

seit Ende der Coronapandemie<br />

haben wir im Nachwuchsbereich<br />

zahlreiche neue Spielerinnen<br />

<strong>und</strong> Spieler dazugewonnen“,<br />

freut sich <strong>die</strong> Vorstandschaft. Und<br />

zwar nicht nur aus Peißenberg.<br />

„Wir sind im G<strong>r<strong>und</strong></strong>e Eishockey-<br />

Anlaufstelle für den kompletten<br />

nördlichen Landkreis, vereinzelt<br />

auch darüber hinaus.“ Böbing,<br />

Oberhausen, Huglfing, Polling,<br />

Etting, <strong>Weilheim</strong>, aber auch Rott<br />

<strong>und</strong> Garmisch-Partenkirchen sind<br />

nur wenige Wohnort-Beispiele<br />

von Nachwuchsspielern, <strong>die</strong> in<br />

vielerlei Hinsicht profitieren: Geschicklichkeit,<br />

Schnelligkeit, Disziplin,<br />

Teamfähigkeit, Schlittschuhlaufen,<br />

Schusstechnik, Puck- <strong>und</strong><br />

Stockführung, Fairplay, Respekt,<br />

Zusammenhalt, Vertrauen, Verantwortung.<br />

„Eishockey ist eine<br />

großartige Lebensschule“, bekräftigt<br />

Michael Resch. Genau deshalb<br />

Erfolgserlebnis: Eishockey setzt Glücksgefühle frei.<br />

werden er, Lisa-Maria Steidl <strong>und</strong><br />

<strong>die</strong> anderen rührigen Mitglieder<br />

der Miners auch <strong>die</strong> kommenden<br />

Jahre versuchen, <strong>die</strong> Förderung<br />

des Nachwuchses (miners.tsveishockey.de)<br />

in den Mittelpunkt<br />

ihrer Vereinsarbeit zu stellen. js<br />

100 % Handwerk<br />

100 % Genuss!<br />

In unserer Bäckerei in Pähl ist hand werkliches<br />

Backen eine Herzensangelegenheit!<br />

Aus Tradition werden unsere geschmackvollen<br />

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mit viel Liebe <strong>und</strong> handwerklichem Geschick<br />

für Sie hergestellt.<br />

Darüberhinaus produzieren wir in unserer<br />

Bäckerei mit erneuerbaren Energien, eigener<br />

Stromerzeugung <strong>und</strong> Wärmerückgewinnung<br />

nachhaltig <strong>und</strong> wertvoll.<br />

32 | <strong>tassilo</strong><br />

Unsere lange Erfahrung sorgt für natürlichen,<br />

langen Genuss unserer Brote <strong>und</strong> Semmeln<br />

mit röscher Kruste <strong>und</strong> für geschmackvolle<br />

Kuchen <strong>und</strong> Teilchen.<br />

Erleben Sie <strong>die</strong> große Auswahl an Broten,<br />

Semmeln, Kuchen <strong>und</strong> Snacks in einem<br />

unserer Bäckereigeschäfte in Ihrer Nähe.<br />

Ihre Familie Kasprowicz<br />

kasprowicz.de


DAS TASSILO-Heimaträtsel<br />

Waldgeist bekommt Post<br />

Tassiloland | „Kleine <strong>und</strong> große<br />

Anliegen, Sorgen <strong>und</strong> Wünsche<br />

werden hier behandelt <strong>und</strong> von<br />

den Waldgeistern beantwortet.<br />

Etwas schneller geht’s per E-Mail:<br />

waldbriefe@gmail.com.“ Leider ist<br />

<strong>die</strong>ser Hinweiszettel – vermutlich<br />

durch witterungsbedingte Einflüsse<br />

– mit <strong>die</strong>sem eingangs zitierten<br />

Text inzwischen abhandengekommen,<br />

weshalb viele Spaziergänger<br />

nicht so recht wissen, was es mit<br />

<strong>die</strong>sem Waldbriefkasten auf sich<br />

hat. Dennoch ist dank kleiner Öffnungen<br />

auf der Stirnseite des Kastens<br />

zu erkennen, <strong>das</strong>s mehrere,<br />

von Hand beschriebene Zettelchen<br />

eingeworfen wurden. Letztlich<br />

hängt der Waldbriefkasten an einem<br />

Stamm einer mächtigeren<br />

Fichte, <strong>die</strong> sich direkt neben einem<br />

w<strong>und</strong>erschön angelegten Fußweg<br />

befindet. Dieser Fußweg führt<br />

durch ein Naturschutzgebiet, ist<br />

dank Wiesen, Mischwald <strong>und</strong> Ufernähe<br />

landschaftlich sehr reizvoll.<br />

Außerdem verbindet er zwei kleinere,<br />

sehr idyllisch gelegene Ortschaften,<br />

<strong>die</strong> fest z<strong>um</strong> Verteilgebiet<br />

des „<strong>tassilo</strong>“-<strong>Magazin</strong>s gehören.<br />

Trotz <strong>um</strong>fangreicher Recherche ist<br />

bis dato der „Waldgeist“, der hinter<br />

<strong>die</strong>sem Briefkasten steckt, noch<br />

unbekannt.<br />

Aber vielleicht weiß ja der eine<br />

oder andere fleißige Leser unseres<br />

Regionalmagazins, wer sich <strong>die</strong>se<br />

kreative, herzergreifende Idee ausgedacht<br />

hat.<br />

Denn Wünsche, Trä<strong>um</strong>e, Sorgen<br />

<strong>und</strong> K<strong>um</strong>mer haben wir schließlich<br />

alle, würden sicherlich auch<br />

einiges davon teilen oder loswerden<br />

wollen – <strong>und</strong> handgeschrieben<br />

in <strong>die</strong>sen Briefkasten werfen.<br />

Im Rahmen des Heimaträtsels<br />

möchten wir von Ihnen wissen:<br />

Wo befindet sich <strong>die</strong>ser abgebildete<br />

Waldbriefkasten?<br />

Schicken Sie uns bis 15. <strong>November</strong><br />

eine Postkarte mit der Lösung<br />

<strong>und</strong> dem Stichwort „Heimaträtsel“<br />

an „<strong>tassilo</strong>“, Birkland<br />

40, in 86971 Peiting. Oder<br />

eine E-Mail an info@<strong>tassilo</strong>.de.<br />

Absenderadresse bitte<br />

nicht vergessen.<br />

Zu gewinnen gibt es den<br />

„Festtagsklassiker“, ein Spezialitätenkorb<br />

der Schönegger<br />

Käse-Alm, befüllt mit Emmentaler,<br />

Bergler, He<strong>um</strong>ilch-Camembert, Alprahmkäse,<br />

He<strong>um</strong>ilch-Almbutter<br />

<strong>und</strong> Almblütenkäse.<br />

Das Los entscheidet, der Rechtsweg<br />

ist ausgeschlossen. Wir wünschen<br />

viel Erfolg! js<br />

> > > Des letzten Rätsels lösung<br />

In welchem Ort sich ein auf eine weiße Wand aufgemalter Feuerreiter<br />

„versteckt“, wollten wir von Ihnen in unserer September/<br />

Oktober-<strong>Ausgabe</strong> wissen. Die Lösung: Am Feuerwehrmuse<strong>um</strong> in<br />

Erling-Andechs. Unter zahlreichen Einsendungen mit der richtigen<br />

Antwort war <strong>das</strong> Losglück <strong>die</strong>smal auf Seiten von Monika Schwarz<br />

aus Wilzhofen. Herzlichen Glückwunsch z<strong>um</strong> Gewinn der Probiertüte<br />

der Schönegger Käse-Alm!<br />

> > > Impress<strong>um</strong><br />

„<strong>tassilo</strong>“<br />

„<strong>tassilo</strong>“ ist ein Medi<strong>um</strong> von<br />

Birkland 40, 86971 Peiting<br />

Telefon: 08869 / 91 22-26<br />

Fax: 08869 / 91 22-27<br />

Mail: info@<strong>tassilo</strong>.de<br />

Stand bei Drucklegung im Oktober <strong>2023</strong> – Auflage: 43000 Exemplare<br />

Änderungen <strong>und</strong> Fehler vorbehalten.<br />

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten <strong>Ausgabe</strong> Januar / Februar 2024:<br />

Freitag, 22. <strong>Dezember</strong> <strong>2023</strong> (Anzeigenschluss: 4. <strong>Dezember</strong> <strong>2023</strong>) – Für eingesandte<br />

Manuskripte wird keine Haftung <strong>und</strong> keine Erscheinungsgewähr übernommen.<br />

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine<br />

<strong>und</strong> weitere technische Angaben finden Sie auf www.<strong>tassilo</strong>.de<br />

Herausgeber: Peter Ostenrieder<br />

Redaktion: Johannes Schelle, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)<br />

Mitarbeiter <strong>die</strong>ser <strong>Ausgabe</strong>: Christian Rauch, Ernst-Dietrich Limper<br />

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler<br />

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, M.-Moser-Straße 23, 84503 Altötting<br />

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 <strong>Weilheim</strong><br />

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,<br />

Irmgard Gruber, Alexander Berndt<br />

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte<br />

<strong>r<strong>und</strong></strong> <strong>um</strong> <strong>Weilheim</strong> <strong>und</strong> <strong>die</strong> <strong>Seen</strong> — Auslegestellen im Verteilgebiet.<br />

Fotos:<br />

Felix Baab, Johannes Schelle, Kurt Zarbock, Adobe<br />

Stock, mauritius Images, P. Widmann, David<br />

Prielmeier, Alfred Brandl, Mineralienfre<strong>und</strong>e<br />

Dießen, Kellertheater <strong>Weilheim</strong>, Sabine Schulte,<br />

Toni Grießbach, Landratsamt <strong>Weilheim</strong>-Schongau,<br />

Gisela Schregle, Stadtkapelle <strong>Weilheim</strong>, Maria<br />

Lindner, Schönegger Käse-Alm, Bettina Eder, Stadt<br />

<strong>Weilheim</strong>, Gemeinde Andechs, Tourist Information<br />

Murnau, Claudia Wagner, Florian Lorenz<br />

www.<strong>tassilo</strong>.de<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 33


Weihnachtsrezepte der Hauswirtschafterei<br />

Erst Marzipan,<br />

dann gebrannte Mandeln<br />

Zefix<br />

Zefix, , jetzt hat<br />

er auch noch<br />

Schmuck!<br />

Schmuck<br />

!<br />

Tassiloland | Sie sind ein Klassiker<br />

auf jedem Weihnachtsmarkt: Gebrannte<br />

Mandeln. Die Hauswirtschafterei<br />

verrät <strong>die</strong>smal gleich<br />

drei verschiedene Rezepte, <strong>die</strong><br />

Sie, liebe Leserinnen <strong>und</strong> Leser,<br />

zuhause ausprobieren dürfen. Ein<br />

anderes kulinarisches Schmankerl<br />

hinsichtlich der bevorstehenden<br />

staden Zeit: Marzipan. „Es selbst<br />

herzustellen ist wirklich kinderleicht,<br />

weil nur wenige Zutaten<br />

benötigt werden“, sind sich Silvia<br />

Schlögel, Bettina Eder <strong>und</strong> Christine<br />

Schilcher einig. Dafür notwendiges<br />

Rosenwasser gibt’s in<br />

Apotheken, Mandeln, alternativ<br />

auch Nüsse, in allen regionalen<br />

Lebensmittelgeschäften. Z<strong>um</strong> Kaffee<br />

empfehlen <strong>die</strong> drei Damen<br />

der Hauswirtschafterei allerdings<br />

ihren hausgemachten Käsekuchen<br />

mit Vanillekipferl. Lecker!<br />

Zweierlei Marzipankartoffeln:<br />

Marzipan klassisch<br />

Den Puderzucker mit dem Rosenwasser<br />

unterkneten <strong>und</strong> 30 Minuten<br />

kühl stellen.<br />

Aus dem Marzipan Kugeln formen<br />

<strong>und</strong> <strong>die</strong>se in Kakao wälzen.<br />

Pistazienmarzipan<br />

ZUTATEN:<br />

100 g Pistazienkerne<br />

100 g geschälte Mandeln<br />

(siehe Marzipan klassisch)<br />

100 g Puderzucker<br />

½ TL Orangenabrieb<br />

2 EL Rosenwasser<br />

Z<strong>um</strong> Wälzen:<br />

Orangenzucker<br />

ZUBEREITUNG: Die Mandeln mit<br />

den Pistazien in einem Mixer sehr<br />

fein mahlen. Puderzucker, Orangenabrieb<br />

<strong>und</strong> Rosenwasser unterkneten<br />

<strong>und</strong> 30 Minuten kühl<br />

stellen.<br />

Aus dem Marzipan Kugeln formen<br />

<strong>und</strong> <strong>die</strong>se in Orangenzucker wälzen.<br />

terkochen. Wenn <strong>das</strong> Wasser verdunstet<br />

ist, kristallisiert der Zucker<br />

<strong>und</strong> legt sich <strong>um</strong> <strong>die</strong> Mandeln.<br />

Unter Rühren weiter erhitzen, bis<br />

der Zucker wieder geschmolzen<br />

ist <strong>und</strong> <strong>die</strong> Mandeln gleichmäßig<br />

mit Karamell überzogen sind. Auf<br />

einem mit Backpapier ausgelegten<br />

Backblech verteilen. Sofort mit<br />

zwei Gabeln auseinanderziehen<br />

<strong>und</strong> abkühlen lassen.<br />

Gebrannte Mandeln<br />

in Schokolade<br />

ZUTATEN:<br />

50 g Zucker<br />

1 EL Vanillezucker<br />

½ TL Zimt<br />

200 g ganze Mandeln<br />

Z<strong>um</strong> Überziehen:<br />

100 g Kuvertüre Vollmilch<br />

100 g Kuvertüre weiß<br />

82362 <strong>Weilheim</strong>, Pöltnerstr.10 Rgb<br />

(Bachbräupassage)<br />

Tel 0881/2165<br />

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ROBERT SCHWINGHAMMER, KLAVIERBAUER<br />

ZUTATEN:<br />

200 g ganze Mandeln<br />

150 g Puderzucker<br />

2 EL Rosenwasser<br />

Z<strong>um</strong> Wälzen:<br />

Kakao<br />

ZUBEREITUNG: Die Mandeln in<br />

etwa 600 ml kochendes Wasser<br />

geben <strong>und</strong> 2 bis 3 Minuten kochen<br />

lassen. Abgießen, mit kaltem<br />

Wasser abschrecken <strong>und</strong> <strong>die</strong> Haut<br />

mit den Fingern abziehen. Die geschälten<br />

Mandeln in einem Mixer<br />

sehr fein mahlen.<br />

Dreierlei gebrannte Mandeln:<br />

Gebrannte Mandeln<br />

klassisch<br />

ZUTATEN:<br />

80 g brauner Zucker<br />

½ TL Zimt<br />

200 g ganze Mandeln<br />

ZUBEREITUNG: In einer beschichteten<br />

Pfanne 100 ml Wasser mit<br />

dem Zucker <strong>und</strong> dem Zimt aufkochen.<br />

Die Mandeln dazugeben<br />

<strong>und</strong> unter ständigem Rühren wei-<br />

34 | <strong>tassilo</strong>


ZUBEREITUNG: Die gebrannten<br />

Mandeln mit 50 ml Wasser wie<br />

zuvor beschrieben zubereiten <strong>und</strong><br />

abkühlen lassen.<br />

Die Kuvertüren klein hacken <strong>und</strong><br />

getrennt im Wasserbad schmelzen.<br />

Jeweils <strong>die</strong> Hälfte der Mandeln in<br />

eine Kuvertüre tauchen <strong>und</strong> auf<br />

Backpapier trocknen lassen.<br />

Gebrannte<br />

Punschmandeln<br />

ZUTATEN:<br />

90 ml Rotwein<br />

2 EL Orangensaft<br />

200 g Zucker<br />

½ TL Zimt<br />

1 Prise gemahlene Nelken<br />

200 g ganze Mandeln<br />

ZUBEREITUNG: Rotwein, Orangensaft,<br />

Zucker <strong>und</strong> Gewürze aufkochen.<br />

Die Mandeln dazugeben,<br />

wie oben beschrieben karamellisieren<br />

<strong>und</strong> abkühlen lassen.<br />

Vanillekipferl-<br />

Käsekuchen<br />

ZUTATEN:<br />

Teig:<br />

½ Vanilleschote<br />

125 g Butter<br />

60 g Zucker<br />

1 Prise Salz<br />

190 g Mehl<br />

100 g gemahlene Mandeln<br />

Füllung:<br />

400 ml Milch<br />

1 Pck. Vanillepuddingpulver<br />

2 EL Zucker<br />

3 Eier<br />

500 g Mascarpone<br />

100 g Zucker<br />

Z<strong>um</strong> Überziehen:<br />

100 g Kaffeeschokolade<br />

Z<strong>um</strong> Bestäuben:<br />

Puderzucker<br />

ZUBEREITUNG: Die Vanilleschote<br />

längs einschneiden <strong>und</strong> <strong>das</strong> Mark<br />

auskratzen.<br />

Für <strong>die</strong> Füllung 350 ml Milch mit<br />

der Vanilleschote erhitzen. Puddingpulver<br />

<strong>und</strong> Zucker mit der<br />

restlichen Milch glattrühren. Die<br />

Vanilleschote entnehmen <strong>und</strong> <strong>das</strong><br />

angerührte Puddingpulver unterrühren.<br />

Einmal aufkochen <strong>und</strong> abkühlen<br />

lassen.<br />

Für den Teig <strong>die</strong> Butter<br />

mit dem Zucker scha<strong>um</strong>ig<br />

rühren. Vanillemark <strong>und</strong><br />

Salz zufügen. Das Mehl<br />

unterrühren. Die Mandeln<br />

unterkneten. Ein Viertel<br />

des Teiges entnehmen <strong>und</strong><br />

zu einer Rolle formen. Diese<br />

in Scheiben schneiden<br />

<strong>und</strong> daraus kleine Kipferl<br />

formen. Auf ein mit<br />

Backpapier ausgelegtes<br />

Backblech legen <strong>und</strong> kühl<br />

stellen.<br />

Vom restlichen Teig zwei<br />

Drittel für den Boden einer<br />

gefetteten Springform (Ø 28 cm)<br />

verwenden. Aus dem restlichen<br />

Teig eine Rolle formen <strong>und</strong> als<br />

Rand an <strong>die</strong> Form drücken.<br />

Die Eier trennen <strong>und</strong> <strong>das</strong> Eiweiß<br />

steif schlagen. Mascarpone, Zucker<br />

<strong>und</strong> Eigelb glattrühren. Den<br />

Pudding unterrühren. Das Eiweiß<br />

unterheben. Auf dem Teig verstreichen<br />

<strong>und</strong> mit den Vanillekipferln<br />

bei Heißluft backen.<br />

Die Backzeit beträgt 12 bis 15 Minuten<br />

bei 160 °C (Vanillekipferl).<br />

Backzeit: ca. 60 Minuten bei 160 °C<br />

(Kuchen).<br />

Die Schokolade klein hacken <strong>und</strong><br />

im Wasserbad schmelzen. Den<br />

abgekühlten Kuchen damit überziehen.<br />

Zwei Vanillekipferl zerbröseln.<br />

Den Kuchen mit Vanillekipferln<br />

<strong>und</strong> Bröseln verzieren.<br />

Vor dem Servieren <strong>die</strong> Brösel mit<br />

Puderzucker bestäuben.<br />

js<br />

> > > Backbuch & BROTZEITBOX zu gewinnen<br />

Ihr Regionalmagazin „<strong>tassilo</strong>“ wünscht gemeinsam mit den Damen<br />

der Hauswirtschafterei gutes Gelingen beim Backen, schon<br />

mal einen besinnlichen Advent <strong>und</strong> viel<br />

Glück beim Gewinnspiel.<br />

Schicken Sie uns bis 15. <strong>November</strong> eine<br />

E-Mail mit dem Stichwort „Backbuch &<br />

Brotzeitbox“ an „<strong>tassilo</strong>“, Birkland 40,<br />

in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an<br />

info@<strong>tassilo</strong>.de. Das Los entscheidet,<br />

der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 35<br />

Weihnachtsfeier!<br />

Wir sind an<br />

Silvester<br />

von 17 - 23 Uhr<br />

für Sie da!<br />

Es besteht kein<br />

Menüzwang!<br />

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25<br />

Jahre<br />

25<br />

Jahre<br />

Jahre<br />

25<br />

Jahre<br />

25<br />

Jahre<br />

Hiesige Weihnachtsmärkte auf einen Blick<br />

Bratwurst, Glühwein,<br />

Engerl <strong>und</strong> Nikolaus<br />

Tassiloland | Warme Lichter, bunte<br />

Kugeln, verführerische Düfte:<br />

In wenigen Wochen beginnt <strong>die</strong><br />

vorweihnachtliche Zeit, in der<br />

in fast allen Orten des „<strong>tassilo</strong>“-<br />

Verteilgebiets wieder traditionelle<br />

Christkindl-, Advents- <strong>und</strong> Weihnachtsmärkte<br />

stattfinden.<br />

Damit Sie, liebe Leserinnen <strong>und</strong><br />

Leser, nicht <strong>das</strong> halbe Internet<br />

durchforsten müssen, haben wir<br />

eine kurze, knackige Übersicht<br />

hiesiger Weihnachtsmärkte zusammengestellt:<br />

ANDECHS<br />

Christkindlmarkt von Freitag, 8. <strong>Dezember</strong>,<br />

bis Sonntag, 10. <strong>Dezember</strong>,<br />

jeweils von 12 bis 20 Uhr am Gelände<br />

des Kloster Andechs. Highlights:<br />

Lage unterhalb der Wallfahrtskirche<br />

am Kloster Andechs,<br />

Lebendkrippe, Nikolausbesuche<br />

<strong>und</strong> musikalische Umrahmung<br />

ortsansässiger Musikgruppen.<br />

ANDECHS<br />

BERNRIED<br />

Weihnachtsmarkt am Sonntag, 10.<br />

<strong>Dezember</strong>, von 12 bis 18 Uhr im<br />

Klosterhof Bernried. Erlös kommt<br />

ausschließlich kulturellen <strong>und</strong><br />

sozialen Zwecken zugute. Organisiert<br />

von Landfrauen, Vereinen<br />

<strong>und</strong> Bürgern. Selbstgebasteltes,<br />

-gestricktes, -gebackenes <strong>und</strong> Eingemachtes.<br />

DIESSEN<br />

Weihnachtsmarkt am Samstag, 9.<br />

<strong>Dezember</strong>, von 11 bis 18 Uhr <strong>und</strong><br />

Sonntag, 10. <strong>Dezember</strong>, von 12 bis<br />

20 Uhr im Taubenturm <strong>und</strong> auf dem<br />

Parkplatz des Marienmünsters mit<br />

Kinderprogramm, Handgemachtem<br />

<strong>und</strong> Beleuchtung ohne Strom. Außerdem<br />

kommt am Samstagabend,<br />

gegen 16.30 Uhr, der Nikolaus.<br />

EBERFING<br />

Christkindlmarkt am Samstag, 25.<br />

<strong>November</strong>, ab 16 Uhr am Gasthaus<br />

Waldherr (Ringstraße 11) mit Speis<br />

<strong>und</strong> Trank, Selbstgebasteltem <strong>und</strong><br />

Bastelaktion für Kinder.<br />

FELDAFING<br />

Christkindlmarkt am Samstag, 9.<br />

<strong>Dezember</strong>, von 13 bis 20 Uhr sowie<br />

am Sonntag, 10. <strong>Dezember</strong>, von 13<br />

bis 19 Uhr auf dem Bahnhofsplatz<br />

am Rathaus. Unter anderem mit<br />

örtlichen Vereinen, Alphornbläsern<br />

<strong>und</strong> Nikolausbesuch.<br />

FORST<br />

Adventsmarkt am Freitag, 1. <strong>Dezember</strong>,<br />

ab 19 Uhr beim Gasthof<br />

„Bayerischer Hiasl“.<br />

HABACH<br />

Christkindlmarkt am Samstag, 16.<br />

<strong>Dezember</strong>, von 14 bis 22 Uhr <strong>und</strong><br />

Sonntag, 17. <strong>Dezember</strong>, von 10 bis<br />

20 Uhr im Bereich zwischen Gasthaus<br />

Trödler <strong>und</strong> Kirche.<br />

HUGLFING<br />

Adventsmarkt am Samstag, 2. <strong>Dezember</strong>,<br />

ab 15 Uhr am Pfarrstadl,<br />

Hauptstraße 29, mit Selbstgebasteltem,<br />

Glühwein, kulinarischen<br />

Schmankerln <strong>und</strong> Nikolaus-Besuch<br />

samt Weihnachtsengerl (gegen 16<br />

Uhr).<br />

IFFELDORF<br />

Christkindlmarkt am Sonntag, 3.<br />

<strong>Dezember</strong>, ab 11 Uhr auf dem St.<br />

Vitus-Platz mit Gesang von G<strong>r<strong>und</strong></strong>schülern,<br />

kulinarischen Schmankerln,<br />

Selbstgebasteltem <strong>und</strong> Nikolaus<br />

(gegen 15 Uhr).<br />

Marnbach<br />

Christkindlmarkt am Samstag, 2.<br />

<strong>Dezember</strong>, ab 16 Uhr am Gemeindehaus<br />

mit kulinarischen Köstlichkeiten,<br />

Selbstgebasteltem, Fackelwanderung<br />

<strong>und</strong> Nikolaus.<br />

MAXLRIED<br />

Weihnachtlicher Markt, bereits am<br />

Samstag, 25. <strong>November</strong>, von 13<br />

bis 19 Uhr <strong>und</strong> Sonntag, 26. <strong>November</strong>,<br />

von 13 bis 18 Uhr im Hof<br />

der ehemaligen Torfwirtschaft „La<br />

Cantina“, Schlossbergstraße 23 in<br />

Oberhausen. Es gibt hausgemachten<br />

Kuchen, fair gehandelten Kaffee,<br />

Glühwein, Bratwurstsemmeln<br />

<strong>und</strong> Gulaschsuppe am Lagerfeuer.<br />

Außerdem an verschiedenen Ständen<br />

im Angebot: Selbstgemachtes<br />

Kunsthandwerk <strong>und</strong> allerlei Leckereien.<br />

Der Erlös kommt sozialen<br />

Projekten in Ecuador,<br />

Guatemala<br />

<strong>und</strong> Uganda<br />

zugute.<br />

36 | <strong>tassilo</strong>


MURNAU<br />

MURNAU<br />

Christkindlmarkt der Hobbykünstler<br />

am Samstag, 9. <strong>Dezember</strong>, von 10<br />

bis 19 Uhr <strong>und</strong> Sonntag, 10. <strong>Dezember</strong>,<br />

von 10 bis 17 Uhr im Kultu<strong>r<strong>und</strong></strong><br />

Tagungszentr<strong>um</strong> am Ödönvon-Horváth-Platz<br />

1 mit Glühwein,<br />

Plätzchen <strong>und</strong> einer Vielfalt an<br />

Handgemachtem.<br />

Großer Christkindlmarkt mit buntem<br />

Rahmenprogramm am Samstag,<br />

16. <strong>Dezember</strong>, <strong>und</strong> Sonntag,<br />

17. <strong>Dezember</strong>, jeweils ab 9 Uhr,<br />

ebenfalls am Kultur- <strong>und</strong> Tagungszentr<strong>um</strong>.<br />

Unter anderem mit<br />

Lebendkrippe <strong>und</strong> musikalischer<br />

Umrahmung durch <strong>das</strong> Jugendblasorchester.<br />

OBERHAUSEN<br />

Weihnachtsmarkt am Samstag, 2.<br />

<strong>Dezember</strong>, ab 15 Uhr am Rathaus.<br />

Nikolaus (ab 16 Uhr) verteilt kleine<br />

Gaben an Kinder. Organisiert<br />

vom Katholischen Frauenb<strong>und</strong><br />

mit musikalischer Umrahmung,<br />

Glühwein <strong>und</strong> vorweihnachtlichen<br />

Leckereien.<br />

OBERSÖCHERING<br />

Weihnachtsmarkt am Sonntag, 17.<br />

<strong>Dezember</strong>, von 9 bis 18 Uhr in der<br />

Liebfrauenstraße, veranstaltet von<br />

örtlichen Vereinen, Kindergarten<br />

<strong>und</strong> Schule. Highlight: Lebendkrippe.<br />

Gesamter Reinerlös wird für<br />

soziale <strong>und</strong> gemeinnützige Zwecke<br />

gespendet.<br />

PEISSENBERG<br />

Weihnachtsmarkt der Vereine am<br />

Sonntag, 3. <strong>Dezember</strong>, von 13 bis<br />

20 Uhr an der Tiefstollenhalle mit<br />

Musik, kulinarischen Schmankerln,<br />

Selbstgebasteltem <strong>und</strong> Nikolaus-<br />

Besuch (17 Uhr).<br />

PENZBERG<br />

Weihnachtsmarkt am Samstag, 2.<br />

<strong>Dezember</strong>, von 10 bis 21 Uhr im<br />

Bereich der Innenstadt sowie in<br />

der Bahnhof- <strong>und</strong> Karlstraße. Vereine,<br />

Schulen <strong>und</strong> Organisationen<br />

präsentieren sich in geschmückten<br />

Ständen mit Adventskränzen,<br />

Christba<strong>um</strong>schmuck, Glühwein,<br />

kulinarischen Schmankerln <strong>und</strong><br />

Geschenkideen. Außerdem laden<br />

<strong>die</strong> Penzberger Geschäfte z<strong>um</strong><br />

B<strong>um</strong>meln ein.<br />

PÖCKING<br />

Christkindlmarkt am Samstag, 2.<br />

<strong>Dezember</strong>, von 14 bis 21 Uhr auf<br />

dem Vorplatz des „beccult“, unter<br />

anderem mit Adventssingen, Kindermusiktheater,<br />

Nikolaus, Gospelchor,<br />

Streicherensemble, Blaskapelle,<br />

Drehorgelspieler, Kunsthandwerk<br />

<strong>und</strong> vielen kulinarischen<br />

Schmankerln.<br />

POLLING<br />

Adventsmarkt am Sonntag, 3. <strong>Dezember</strong>,<br />

von 9.30 bis 17.30 Uhr, auf<br />

dem Kirchplatz an der Stiftskirche,<br />

organisiert von Vereinen <strong>und</strong> Organisationen,<br />

auch aus Etting <strong>und</strong><br />

Oderding mit Selbstgebasteltem.<br />

An Schmankerl-Ständen gibt es<br />

unter anderem Stollen, Plätzchen,<br />

Kaffee <strong>und</strong> Kuchen, Kesselfleisch,<br />

Bratwürste, Kraut-Schupfnudeln,<br />

Jägertee, Glühwein <strong>und</strong> Kinderpunsch.<br />

Voraussichtlich werden<br />

auch Weinkeller, Trachtenheim,<br />

Kloster <strong>und</strong> Pfarrsaal geöffnet haben.<br />

Außerdem kommt für <strong>die</strong> Kinder<br />

der Nikolaus.<br />

PÄHL<br />

Adventsmarkt am Sonntag, 3. <strong>Dezember</strong>,<br />

von 10.30 bis 16 Uhr an<br />

<strong>und</strong> im Pfarr- <strong>und</strong> Gemeindezentr<strong>um</strong>,<br />

veranstaltet vom Dorf- <strong>und</strong><br />

Kulturverein, unter anderem mit<br />

Kuchenverkauf.<br />

RAISTING<br />

Altbayerischer Christkindlmarkt am<br />

Freitag, 1. <strong>Dezember</strong>, von 16 bis 21<br />

Uhr, am Samstag, 2. <strong>Dezember</strong>,<br />

von 15 bis 21 Uhr <strong>und</strong> Sonntag, 3.<br />

<strong>Dezember</strong>, von 11 bis 20 Uhr am<br />

Gasthof Drexl mit Nikolausbesuch<br />

an allen drei Abenden, Glühwein,<br />

Bratwurst <strong>und</strong> jede Menge Handgemachtes<br />

für einen guten Zweck.<br />

SEEHAUSEN<br />

Seehauser Advent am Samstag, 2.<br />

<strong>Dezember</strong>, von 16 bis 21 Uhr in der<br />

Johannistraße 8, unter anderem<br />

mit Überraschungspackerl für einen<br />

guten Zweck.<br />

SEESHAUPT<br />

Christkindlmarkt am Sonntag, 3.<br />

<strong>Dezember</strong>, von 10 bis 20 Uhr auf<br />

dem Parkplatz vor der Schule.<br />

Unter anderem mit Lebendkrippe,<br />

Gebasteltes vom Trachtenverein,<br />

Räucherlachs, Glühwein <strong>und</strong><br />

Weihnachtsdöner.<br />

STARNBERG<br />

Der Wintermarkt auf Gut Rieden<br />

am Samstag, 25. <strong>November</strong>, von<br />

11 bis 20 Uhr <strong>und</strong> Sonntag, 26. <strong>November</strong>,<br />

von 11 bis 18 Uhr lockt mit<br />

Duft von Glühwein, heißen Maronen,<br />

Plätzchen <strong>und</strong> andere Leckereien<br />

Besucher in den Festsaal <strong>und</strong><br />

Innenhof von Gut Rieden.<br />

Christkindlmarkt am Kirchplatz von<br />

Donnerstag, 30. <strong>November</strong>, bis<br />

Sonntag, 10. <strong>Dezember</strong>, mit Kunsthandwerk,<br />

Fichtenwald, Musik <strong>und</strong><br />

Gastro. Die Zeiten variieren zwischen<br />

16 bis 21 Uhr sowie 11 bis 22<br />

Uhr. Infos unter www.starnberg.de.<br />

TUTZING<br />

Weihnachtsmarkt „Lions Charity“<br />

von Freitag, 1. <strong>Dezember</strong>, von 16<br />

bis 19 Uhr, am Samstag, 2. <strong>Dezember</strong>,<br />

von 14 bis 19 Uhr <strong>und</strong> Sonntag,<br />

WESSOBRUNN<br />

3. <strong>Dezember</strong>, von 12 bis 18 Uhr,<br />

Midgardstraße 3-5. Erlös aus<br />

Christba<strong>um</strong>verkauf kommt Hilfsprojekten<br />

zugute.<br />

WEILHEIM<br />

Christkindlmarkt von Donnerstag,<br />

7. <strong>Dezember</strong>, bis Sonntag, 10. <strong>Dezember</strong>,<br />

auf dem Kirchplatz <strong>und</strong><br />

Marienplatz der Altstadt. Die ersten<br />

drei Tage von 11 bis 21 Uhr, am vierten<br />

Tag von 11 bis 19 Uhr mit altbewährten,<br />

guten Fieranten. Und<br />

einem Besuch von Nikolaus <strong>und</strong><br />

Engerl am Samstag, sowohl <strong>um</strong> 11<br />

als auch <strong>um</strong> 15 Uhr.<br />

WEILHEIM<br />

WESSOBRUNN<br />

Dorfweihnacht am Sonntag, 10. <strong>Dezember</strong>,<br />

von 11 bis 19 Uhr im Klosterhof<br />

<strong>und</strong> Prälatentrakt. Besonderheiten:<br />

Historische Kleidung,<br />

Theateraufführungen, verschiedene<br />

Musikauftritte, Schauspinnen<br />

<strong>und</strong> Nikolaus-Besuch. Für Speis<br />

<strong>und</strong> Trank ist ebenfalls gesorgt,<br />

unter anderem mit Hunnentrunk,<br />

Kesselfleisch, Schokofrüchte, Crepés<br />

oder Schmalzgebäck. Außerdem<br />

zu bestaunen <strong>und</strong> kaufen:<br />

Selbstgenähtes, Gebasteltes aus<br />

Holz, Plätzchen, Honig <strong>und</strong> Imkereiprodukte.<br />

WIELENBACH<br />

Weihnachtsmarkt am Sonntag, 17.<br />

<strong>Dezember</strong>, von 10 bis 18 Uhr auf<br />

dem Dorfplatz am Rathaus. Unter<br />

anderem mit Nikolaus <strong>und</strong> Kutschfahrten.<br />

Keine Garantie auf Vollständigkeit –<br />

Änderungen <strong>und</strong> Fehler vorbehalten.<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 37<br />

Grödner Schnitzereien<br />

Riesige<br />

Krippen<br />

Ausstellung<br />

auf 150 qm<br />

IHR FACHGESCHÄFT<br />

IM PFAFFENWINKEL<br />

Dürr OHG<br />

Talweg 5<br />

Hohenfurch<br />

Tel: 08861 - 3407<br />

Verlängerte Öffnungszeiten<br />

<strong>November</strong> bis 23. <strong>Dezember</strong>:<br />

Montag - Freitag 9.00 bis 18.00 Uhr<br />

Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr<br />

www.duerr-krippen.de<br />

www.groedner-schnitzerein.de


Hörspaziergang mit König Ludwig II <strong>und</strong> Sisi<br />

Märchenhafte Weihnachten<br />

Starnberg | Wenn es in der kalten<br />

Jahreszeit <strong>r<strong>und</strong></strong> <strong>um</strong> Weihnachten<br />

früh dunkel wird, gibt es im<br />

Starnberger Schlossgarten etwas<br />

ganz Besonderes zu sehen <strong>und</strong><br />

erleben. Dann können sich Jung<br />

<strong>und</strong> Alt auf <strong>die</strong> Spuren des legendären<br />

König Ludwig II. <strong>und</strong> seiner<br />

Großcousine Elisabeth Amalie Eugenie,<br />

bekannter als Sisi, machen.<br />

Einige Wochen lang brauchen <strong>die</strong><br />

Besucher nur ein Smartphone mit<br />

einem QR-Code-Reader, <strong>um</strong> den<br />

kostenlosen, <strong>r<strong>und</strong></strong> 40-minütigen<br />

Hörspaziergang „Winter-Weihnacht<br />

mit König & Kaiserin“ zu<br />

erleben. Der R<strong>und</strong>gang führt <strong>die</strong><br />

Besucher zu zehn unterschiedlichen<br />

Stationen, an denen dargestellt<br />

wird, wie <strong>die</strong> Wittelsbacher<br />

in vergangenen Zeiten Weihnachten<br />

zelebrierten. Dabei ist zu beachten,<br />

<strong>das</strong>s <strong>die</strong>se Festlichkeiten<br />

nicht im Starnberger Schloss stattfanden,<br />

weil es nur als Sommerresidenz<br />

<strong>die</strong>nte. Sisi <strong>und</strong> Ludwig,<br />

<strong>die</strong> zentralen Figuren <strong>die</strong>ser weihnachtlichen<br />

Geschichtsst<strong>und</strong>e,<br />

verbrachten ihre kindlichen Feste<br />

in München. Die Geschenke, <strong>die</strong><br />

sie erhielten, mussten so dimensioniert<br />

sein, <strong>das</strong>s sie unter den<br />

Weihnachtsba<strong>um</strong> passten. Interessanterweise<br />

wünschte sich <strong>die</strong><br />

damals 16-jährige Sisi dennoch<br />

einen „jungen Königstiger“ oder<br />

eine „komplett eingerichtete Irrenanstalt“.<br />

Ludwig, der mit nur<br />

18 Jahren z<strong>um</strong> König von Bayern<br />

gekrönt wurde, erfüllte sich seine<br />

extravaganten Wünsche selbst,<br />

wie einen Wald voller Weihnachtsbä<strong>um</strong>e<br />

oder einen prachtvollen,<br />

vergoldeten Schlitten mit einer der<br />

weltweit ersten Glühbirnen. Als<br />

„Zeugen“ <strong>die</strong>ser königlichen Kuriositäten<br />

werden unter anderem<br />

Eindrücke aus dem winterlichen Schlossgarten in Starnberg.<br />

der Autor Oskar Maria Graf <strong>und</strong><br />

der königliche Chefkoch Theodor<br />

Hierneis herangezogen.<br />

Musik, Kunst <strong>und</strong> Licht<br />

Die Geschichten, <strong>die</strong> jeweils etwa<br />

drei bis fünf Minuten dauern,<br />

werden mit selbst eingespielter<br />

Musik vom Komponisten Michael<br />

Gottfried kombiniert. An jeder<br />

der Stationen wird ein z<strong>um</strong> Inhalt<br />

passender Scherenschnitt an <strong>die</strong><br />

Wand projiziert. Dieses künstlerische<br />

Element stammt vom Grafikdesigner<br />

<strong>und</strong> Illustrator Matthias<br />

Schilling. Dank einer Kooperation<br />

zwischen der Stadt <strong>und</strong> dem Kunstverein<br />

„Die Roseninsel e.V.“ erstrahlt<br />

der gesamte Schlossgarten<br />

in festlichem Licht. Im Herzen des<br />

Gartens befinden sich zwei Lichtskulpturen<br />

des Künstlers Paulo de<br />

Brito: Ein opulentes Ballkleid, <strong>das</strong><br />

Sisi symbolisiert, <strong>und</strong> ein imposanter<br />

Schwan, der als Lieblingstier<br />

des Märchenkönigs Ludwig II.<br />

gilt. Neben dem Theater- <strong>und</strong> TV-<br />

Schauspieler Thomas Huber leiht<br />

auch Frau Dr. Claudia Wagner den<br />

Erzählungen ihre Stimme. Und<br />

Claudia Wagner hat nicht nur alle<br />

Texte dafür geschrieben, sondern<br />

ist gemeinsam mit Petra Brüderl,<br />

Kulturreferentin der Stadt Starnberg,<br />

für <strong>die</strong> Entwicklung des Projekts<br />

verantwortlich. Die 50-jährige<br />

stu<strong>die</strong>rte Kunsthistorikerin erinnert<br />

sich: „Die gesamte Konzeption<br />

habe ich 2020 mit Frau Brüderl<br />

unter Berücksichtigung der damaligen<br />

Corona-Auflagen gemacht.<br />

Allerdings war <strong>die</strong> Premiere dann<br />

doch erst 2021.“ Diese war jedoch<br />

so erfolgreich, <strong>das</strong>s <strong>die</strong> Installationen<br />

im Schlossgarten noch einige<br />

Wochen länger als ursprünglich<br />

geplant zu sehen waren. „Die<br />

Menschen schienen förmlich wie<br />

ausgehungert <strong>und</strong> ich habe nur<br />

glückliche Gesichter gesehen“,<br />

beschreibt Claudia Wagner <strong>die</strong><br />

Stimmung bei der Eröffnung. „Ein<br />

Jahr später konnten wir wieder<br />

nicht an den Start gehen, aufg<strong>r<strong>und</strong></strong><br />

von Stromproblemen bei der Stadt<br />

Starnberg. Aber <strong>die</strong>ses Jahr wird<br />

der Hörspaziergang stattfinden.“<br />

Claudia Wagner ist in München geboren<br />

<strong>und</strong> aufgewachsen, lebt aber<br />

seit bereits 20 Jahren in Starnberg.<br />

Zuvor schloss sie ihr Studi<strong>um</strong> der<br />

Germanistik <strong>und</strong> Kunstgeschichte<br />

mit einer Promotion ab. Nach<br />

einigen Berufsjahren als Projektleiterin<br />

eines international tätigen<br />

Sachbuchverlags widmet sie sich<br />

seit mehr als zwei Jahrzehnten der<br />

Arbeit mit Büchern <strong>und</strong> Texten im<br />

Bereich der Kunst- <strong>und</strong> Kulturgeschichte.<br />

Heute ist sie als freiberufliche<br />

Lektorin, Autorin <strong>und</strong> Kuratorin<br />

tätig <strong>und</strong> begleitet Projekte von<br />

der Ideenfindung bis zur Drucklegung,<br />

sei es im kunsthistorischen<br />

Fachbereich oder in populärwissenschaftlichen<br />

Publikationen. Zudem<br />

fungiert sie seit über 15 Jahren<br />

als offizielle Gästeführerin für <strong>die</strong><br />

Landeshauptstadt München. Für<br />

Starnberg erstellte sie mehrere Au-<br />

Der Schwan gehörte zu den Lieblingstieren des Märchenkönigs.<br />

38 | <strong>tassilo</strong>


Diese Lichtinstallation erinnert an<br />

<strong>das</strong> Kleid von Sisi.<br />

dioguides, einschließlich Titeln wie<br />

„König Ludwig II. – sagen<strong>um</strong>wobenes<br />

Leben <strong>und</strong> geheimnisvoller<br />

Tod“ <strong>und</strong> „Der Tannenba<strong>um</strong> nach<br />

Hans Christian Andersen“ für <strong>das</strong><br />

Muse<strong>um</strong> Starnberger See.<br />

Aufwändige<br />

Recherchearbeiten<br />

„Für <strong>das</strong> Projekt im Schlossgarten<br />

hatten wir eine Steilvorlage, denn<br />

Sisi ist tatsächlich an Weihnachten<br />

1837 geboren“, schildert Claudia<br />

Wagner <strong>die</strong> Herangehensweise an<br />

ihre Protagonisten. „Und als Ludwig<br />

den Thron bestiegen hat, wollte<br />

er ‚Gottes Licht auf Erden bringen‘<br />

– genau dar<strong>um</strong> sollte es ja an<br />

Weihnachten gehen. So kamen wir<br />

schnell auf <strong>die</strong> Themen Bescherung<br />

<strong>und</strong> Geschenke.“ An Anekdoten<br />

<strong>und</strong> Berichten aus <strong>die</strong>ser Zeit<br />

mangelt es z<strong>um</strong> Glück nicht. Für<br />

den jungen Ludwig gab es eine Bibel<br />

<strong>und</strong> ein Liedbuch mit Umschlag<br />

aus Elfenbein oder ein Lapislazuli-<br />

Kreuz. Aber auch <strong>die</strong> Wohltätigkeit<br />

spielte im Hause der Wittelsbacher<br />

eine Rolle, denn Waisen- <strong>und</strong><br />

Krankenhäuser wurden großzügig<br />

beschenkt. „Wichtig ist uns, <strong>das</strong>s<br />

<strong>das</strong> alles historisch belegt ist <strong>und</strong><br />

ich nichts hinzugedichtet habe.<br />

Bei meiner intensiven Recherche<br />

habe ich Ludwigs Wunschzettel<br />

oder auch <strong>die</strong> weihnachtliche Speisenfolge<br />

stu<strong>die</strong>rt. Jedes Kind hatte<br />

seinen eigenen Christba<strong>um</strong>, der<br />

vom königlichen Hofkonfektmeister<br />

geschmückt wurde. Das ist z<strong>um</strong><br />

Glück alles dok<strong>um</strong>entiert.“ Auch<br />

<strong>die</strong> melancholische Ader des Märchenkönigs<br />

floss in <strong>die</strong> Installation<br />

ein, denn <strong>die</strong> sehr stimmungsvolle<br />

Musik von Michael Gottfried trägt<br />

> > > Infos <strong>und</strong> Öffnungszeiten<br />

<strong>die</strong>sem Umstand Rechnung. Monatelang<br />

zog sich der Komponist<br />

in sein Studio zurück <strong>und</strong> spielte<br />

nahezu alle Instr<strong>um</strong>ente selbst<br />

ein. Claudia Wagner empfiehlt<br />

den Besuchern, <strong>die</strong>se Klangpracht<br />

in der kleinen Gruppe mit einer<br />

Bluetooth-Box zu genießen. Dazu<br />

ein Becher Glühwein <strong>und</strong> schon sei<br />

<strong>die</strong> Weihnachtsstimmung perfekt.<br />

Außerdem stellt Petra Brüderl von<br />

der Stadt Starnberg weitere Attraktionen<br />

<strong>r<strong>und</strong></strong> <strong>um</strong> <strong>die</strong>sen Hörspaziergang<br />

in Aussicht. Apropos: Das<br />

neue Projekt von Claudia Wagner<br />

<strong>und</strong> Petra Brüderl steht bereits in<br />

den Startlöchern: ein Hörspaziergang<br />

<strong>r<strong>und</strong></strong> <strong>um</strong> den Starnberger<br />

See auf den Spuren der Kaiserin,<br />

natürlich auch für Groß <strong>und</strong> Klein<br />

geeignet. edl<br />

Claudia Wagner,<br />

Autorin des Hörspaziergangs<br />

Weitere Informationen sowie <strong>die</strong> stets aktuellen Öffnungszeiten<br />

der Winter-Weihnacht finden sich online unter<br />

www.starnberg.de/kultur-freizeit/veranstaltungen-in-starnberg<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 39


Alte Christbä<strong>um</strong>e können<br />

Strom <strong>und</strong> Wärme liefern!<br />

Christba<strong>um</strong>entsorgung einmal anders:<br />

Die letzte Reise der ausge<strong>die</strong>nten Christbä<strong>um</strong>e geht bisher<br />

oft in industrielle Kompostier- <strong>und</strong> Vergärungsanlagen.<br />

95-Jährige häkelt für wohltätigen Zweck<br />

Zwischen Smartphone<br />

<strong>und</strong> Wollmützen<br />

Doch in <strong>die</strong>sem Jahr ist alles anders:<br />

Bringt eure nicht mehr benötigten Christbä<strong>um</strong>e<br />

am Samstag, 20.01.2024 ab 16 Uhr an den Dorfplatz<br />

Schwabsoien. Dort sorgen <strong>die</strong> Schönach-Schützen für<br />

euer leibliches Wohl! Die Christbä<strong>um</strong>e bleiben so als<br />

Rohstoff für unser neues BHKW* in Schwabsoien.<br />

Für jeden Christba<strong>um</strong> erhöhen wir unsere jährliche Spende<br />

ans Kinderheim St. Alban in Dießen <strong>um</strong> 10 €!<br />

Wir freuen uns auf viele Christbä<strong>um</strong>e!<br />

A TANNSCHEN,<br />

PLEASE!<br />

Wir wünschen warme Weihnachten -<br />

<strong>um</strong>s Herz <strong>und</strong> im Haus!<br />

*Auf eirenschmalz.de findet ihr viele interessante Infos <strong>r<strong>und</strong></strong><br />

<strong>um</strong> unser neues BHKW.<br />

Altenstadter Str. 4 86987 Schwabsoien www.eirenschmalz.de<br />

40 | <strong>tassilo</strong><br />

Kann <strong>die</strong>ses Grinsen lügen? Anni Bader, 95, voll in ihrem Element.<br />

Huglfing | Wer Anni Bader nicht<br />

kennt, deren Wohnzimmer betritt<br />

<strong>und</strong> auf dem großen Holztisch neben<br />

Wolle <strong>und</strong> Häkelnadel auch<br />

Smartphone <strong>und</strong> Tablet liegen<br />

sieht, geht fest davon aus: Gehört<br />

Tochter, Enkel oder Urenkel. Falsch<br />

gedacht! Die rüstige Rentnerin<br />

wurde vergangenen Juni stolze 95<br />

Jahre jung, ist geistig top fit, handwerklich<br />

begabt, noch immer unglaublich<br />

fleißig <strong>und</strong> wahrscheinlich<br />

<strong>die</strong> einzige Frau weit <strong>und</strong><br />

breit, <strong>die</strong> in <strong>die</strong>sem hohen Alter so<br />

flink <strong>und</strong> gekonnt Smartphone <strong>und</strong><br />

Tablet be<strong>die</strong>nt wie eine 18-Jährige.<br />

Anni Bader, einst im Jahre 1946 als<br />

Heimatvertriebene aus Böhmen<br />

nach Huglfing gekommen, liest <strong>die</strong><br />

Tageszeitung nicht in Papierform,<br />

sondern als e-Paper. „Wenn ich<br />

weitere News aus aller Welt wissen<br />

möchte, gehe ich auf Online-<br />

Portale wie merkur.de. Sollte ich<br />

mal nicht weiterwissen, frage ich<br />

Dr. Google. Und wo ich immer<br />

interessante Beiträge finde: Auf<br />

YouTube.“ Die US-amerikanische<br />

Videoplattform nutzt <strong>die</strong> frühere<br />

Landwirtin, Mutter <strong>und</strong> Nebenerwerbsnäherin<br />

auch immer wieder,<br />

<strong>um</strong> neue Muster für <strong>die</strong> Mützen<br />

<strong>und</strong> Spieltiere ausfindig zu machen.<br />

Einfach, doppelt, oder gar<br />

mit drei Maschen? „Die dünneren<br />

Mützen sind eher für <strong>die</strong> Überganszeit,<br />

den Herbst. Die mit zwei Maschen<br />

dann schon für den richtigen<br />

Winter“, betont sie beim Durchstöbern<br />

einer riesengroßen Einkaufstüte,<br />

in der 79 handgehäkelte<br />

Wollmützen in drei verschiedenen<br />

Größen, mal schlicht <strong>und</strong> einfarbig,<br />

mal knallig bunt, mal mit,<br />

mal ohne Bommel, aufbewahrt<br />

werden. Mütze N<strong>um</strong>mer 80 in den<br />

Farben weiß <strong>und</strong> blau ist an <strong>die</strong>sem<br />

Mittwochnachmittag noch in<br />

Arbeit. „Die letzte für heuer“, sagt<br />

sie, grinst, <strong>und</strong> häkelt in auffallend<br />

schneller Geschwindigkeit weiter.<br />

Im G<strong>r<strong>und</strong></strong> so, als hätte sie ihr Leben<br />

lang nichts anderes getan.<br />

In unterschiedlichen<br />

Größen<br />

Doch auch hier: Von wegen! Dieses<br />

<strong>um</strong>fangreiche Häkeln von Mützen<br />

hat Anni Bader erst vor gut drei<br />

Jahren angefangen. „Das war 2021,<br />

als Maria Furtmayr vom dorfeigenen<br />

Arbeitskreis 7 auf mich zugekommen<br />

ist <strong>und</strong> gefragt hat, ob<br />

ich nicht Mützen für einen wohltätigen<br />

Zweck häkeln möchte.“ Da<br />

Anni Bader Zeit, Lust <strong>und</strong> Fingerfertigkeiten<br />

mitbringt, zögert sie<br />

nicht, sagt zu <strong>und</strong> legt sofort los.<br />

„Meistens mit der vierer Nadel,<br />

<strong>die</strong> mag ich am liebsten <strong>und</strong> arbeitet<br />

quasi schon automatisch aus<br />

Neuer Post: Anni Bader teilt ihr<br />

Hobby im WhatsApp-Status.


meiner Hand heraus.“ Wobei auch<br />

sechser oder dreier Nadeln immer<br />

wieder mal z<strong>um</strong> Einsatz kommen,<br />

sofern <strong>die</strong> Wolle dicker oder dünner<br />

ist. „Die Wolle habe ich noch<br />

nie gekauft, bekomme ich immer<br />

von Menschen aus dem Dorf geschenkt.“<br />

Auffallend auf den ersten<br />

Blick: Wie professionell <strong>die</strong> Mützen<br />

gefertigt wurden – jede einzelne<br />

besticht durch Gleichmäßigkeit,<br />

Stabilität <strong>und</strong> idealer Größe. „Wobei<br />

nicht alle gleich groß sind“,<br />

betont <strong>die</strong> Expertin. Sie mache<br />

Mützen für Kinder im Alter von<br />

fünf bis zehn Jahren. „Beginnend<br />

mit sechs Maschen in der Mitte,<br />

gehe ich für <strong>die</strong> kleineren Größen<br />

20 <strong>und</strong> für <strong>die</strong> größeren 22 Reihen<br />

nach außen.“ An einem guten Tag<br />

schafft sie eine Mütze in vier St<strong>und</strong>en,<br />

zwei an einem Tag. „Zurzeit<br />

habe ich ziemliche Probleme mit<br />

meinem Bein, bin deshalb z<strong>um</strong> Sitzen<br />

verdammt <strong>und</strong> kann besonders<br />

viel häkeln.“ Trotzdem wird sie<br />

immer wieder aus der für sie fast<br />

schon meditativen Arbeit gerissen,<br />

weil sie so beliebt ist im Kreise von<br />

Fre<strong>und</strong>en, Familien <strong>und</strong> anderen<br />

Dorfbewohnern. Vor allem ihre<br />

eigenen Töchter, Schwiegersöhne,<br />

Enkel <strong>und</strong> Urenkel liegen ihr natürlich<br />

besonders am Herzen, aber<br />

auch der Huglfinger Pfarrer, „ein<br />

Inder, der perfekt Deutsch spricht“,<br />

den sie ohne Augenzwinkern als<br />

guten Fre<strong>und</strong> bezeichnet. Und als<br />

Anni Bader kam 1946 als Heimatvertriebene<br />

nach Huglfing.<br />

jemandem, „der ähnlich gerne<br />

Witze erzählt wie ich“. Nur alle, so<br />

meint Anni Bader frech grinsend,<br />

darf sie in Anwesenheit des Pfarrers<br />

nicht erzählen. „Nicht jugendfrei.“<br />

Während <strong>die</strong>ses Gesprächs<br />

sind bei Mütze N<strong>um</strong>mer 80 einige<br />

neue Reihen dazugekommen. „Die<br />

wird heute noch fertig.“<br />

Anni Bader wird<br />

emotional<br />

Diese große Einkaufstüte mit dann<br />

80 handgehäkelten Wollmützen<br />

wird schließlich zu Maria Furtmayr<br />

gebracht. „Bei mir daheim befindet<br />

sich <strong>die</strong> Sammelstelle für alle<br />

Huglfinger, <strong>die</strong> sich an Weihnachten<br />

im Schuhkarton beteiligen“,<br />

sagt <strong>die</strong> Frau, <strong>die</strong> Anni Bader vor<br />

Jede Mütze ein Unikat: Anni Bader häkelte kein Modell zweimal.<br />

<strong>r<strong>und</strong></strong> drei Jahren z<strong>um</strong> Häkeln beauftragt<br />

hat. Und heilfroh ist, <strong>das</strong>s<br />

<strong>die</strong>se so zuverlässig liefert. „Ohne<br />

solch fleißige Arbeiterinnen im<br />

Hinterg<strong>r<strong>und</strong></strong> würden Hilfsaktionen<br />

nicht funktionieren.“ Wer noch<br />

nie von „Weihnachten im Schuhkarton“<br />

(www.<strong>die</strong>-samariter.org)<br />

gehört hat: Es handelt sich <strong>um</strong> <strong>die</strong><br />

bekannteste <strong>und</strong> größte Geschenkaktion<br />

im deutschsprachigen<br />

Ra<strong>um</strong>, federführend organisiert<br />

von den barmherzigen Samaritern<br />

mit Hauptsitz in Berlin, <strong>die</strong> wieder<strong>um</strong><br />

b<strong>und</strong>esweit ein Netzwerk aus<br />

Sammel- <strong>und</strong> Auslieferungsstellen<br />

gesponnen haben. Die große<br />

Sammelstelle im Tassiloland, von<br />

der aus auch <strong>die</strong> einzelnen Schuhschachteln<br />

aus Huglfing final gesammelt<br />

werden: Bei Hubert <strong>und</strong><br />

Brigitte Lautenbacher im Wielenbacher<br />

Ortsteil Bauerbach. Sowohl<br />

Maria Furtmayr, Familie Lautenbacher<br />

sowie an anderen Sammelstellen<br />

werden <strong>die</strong> einzelnen<br />

Schuhschachteln nochmals aufgemacht,<br />

kontrolliert <strong>und</strong> <strong>um</strong>sortiert.<br />

„Damit letztlich jedes Kind gleich<br />

viel bekommt“, sagt Hubert Lautenbacher,<br />

der vor elf Jahren mal<br />

selbst dabei war bei der finalen<br />

Verteilung der Geschenke in Bulgarien.<br />

„Das hat mich emotional<br />

so gepackt, <strong>das</strong>s ich zwei Monate<br />

danach immer noch geknickt war“,<br />

sagt er noch heute über <strong>die</strong>se Erkenntnis,<br />

in welch unvorstellbarer<br />

Armut <strong>die</strong>se dort hilfsbedürftigen<br />

Kinder leben müssen. „Viele<br />

von denen haben z<strong>um</strong> ersten Mal<br />

überhaupt ein Geschenk bekommen.“<br />

An <strong>die</strong>ser Stelle wird auch<br />

Anni Bader emotional, <strong>die</strong> als Heimatvertriebene<br />

am eigenen Leibe<br />

erfahren musste, was Armut bedeutet.<br />

„Ich kann mir richtig gut<br />

vorstellen, wie <strong>die</strong> hilfsbedürftigen<br />

Kinder <strong>das</strong> Geschenk auspacken<br />

<strong>und</strong> dabei ihre Augen zu leuchten<br />

beginnen.“ Spätestens dann,<br />

wenn sie <strong>die</strong> mit viel Liebe <strong>und</strong><br />

Geschick gehäkelten Wollmützen<br />

aufziehen. Und kommenden Winter<br />

nicht mehr frieren müssen. js<br />

Jetzt<br />

Weihnachts-<br />

Geschenke<br />

shoppen!<br />

november / dezember 2021 <strong>2023</strong> | 41


Mit Liebe<br />

schenken!<br />

Wie wäre es mit einem<br />

Dascherl als Geschenkidee? In<br />

der Vorweihnachtszeit gibt es<br />

wieder tolle Weihnachtsaktionen<br />

im Onlineshop <strong>und</strong> Laden.<br />

Crossbody, Wildleder, 59,90 €<br />

Taschengurt, je 17,- €<br />

Das Tutzinger Weihnachtsspiel<br />

Kamel „Ali“ <strong>und</strong><br />

ein göttlicher Plan<br />

Tutzing | Das gute an Kamelen ist:<br />

Sie sind, verglichen mit Pferden,<br />

keine Fluchttiere, insofern viel ruhiger,<br />

entspannter, zutraulicher.<br />

„Mit denen kannst du im G<strong>r<strong>und</strong></strong>e<br />

fast alles machen“, sagt Beate<br />

Frankenberger, seit 2018 Pfarrerin<br />

der Evangelisch-Lutherischen<br />

Kirchengemeinde in Tutzing. Aber<br />

auch ausgebildete Theaterpädagogin.<br />

Insofern für sie naheliegend:<br />

Beide beruflichen Leidenschaften<br />

in Einklang zu bringen, woraus<br />

bereits im Jahr 2019 ein weit <strong>und</strong><br />

breit ziemlich einzigartiges Theater<br />

entstanden ist: Das Tutzinger<br />

Weihnachtsspiel. Bereits <strong>das</strong> Debüt<br />

vor vier Jahren sei ein derart großer<br />

Erfolg gewesen, <strong>das</strong>s es zwei<br />

Jahre später trotz Coronapandemie<br />

ein zweites Mal stattgef<strong>und</strong>en hat.<br />

„Nur <strong>das</strong>s wir da nicht in <strong>die</strong> Kirche<br />

konnten, es deshalb draußen<br />

im Freien vor dem Gotteshaus auf<br />

einer Wiese aufgeführt haben.“<br />

Heuer aber, für <strong>das</strong> dritte Tutzinger<br />

Weihnachtsspiel, laden Regisseurin<br />

Annalena Maas, Choreographin<br />

Verena Rendttorff, Bühnen- <strong>und</strong><br />

Kostümbildnerin Katrin Hering, <strong>die</strong><br />

musikalische Leitung unter Aylin<br />

Aykan <strong>und</strong> Ardhi Engl, Kinderchorleiter<br />

Claudio Wörner sowie Spielleiterin<br />

Beate Frankenberger wieder<br />

in <strong>die</strong> Christuskirche an der<br />

Hörmannstraße 8 in Tutzing. Dort<br />

werden am Sonntag, 17. <strong>Dezember</strong>,<br />

sowohl <strong>um</strong> 16 als auch 17.30 Uhr elf<br />

hochmotivierte Schauspieler <strong>und</strong><br />

Schauspielerinnen allen Alters<br />

<strong>die</strong> Weihnachtsgeschichte, eigens<br />

interpretiert, der breiten Öffentlichkeit<br />

präsentieren. Das absolute<br />

Highlight im Rahmen dessen<br />

dann: Ali, ein schauspielerprobtes<br />

Kamel.<br />

Zusammenarbeit mit<br />

Kamelfarm<br />

Tatsächlich gibt es bei Weyarn hinter<br />

Holzkirchen eine Kamelfarm.<br />

„Mit der haben wir schon 2019<br />

sehr gut zusammengearbeitet“,<br />

sagt Beate Frankenberger, <strong>die</strong> an<br />

<strong>die</strong>ser Stelle eine weitere nette<br />

Kamel-Anekdote zu erzählen hat.<br />

„Ursprünglich hatten wir unser<br />

Theaterspiel mit einem anderen<br />

Kamel geplant – <strong>das</strong> war aber so<br />

groß <strong>und</strong> füllig, <strong>das</strong>s es nicht durch<br />

<strong>die</strong> Eingangstüre der Christuskirche<br />

passte.“ Kamel Ali aber sei kleiner<br />

<strong>und</strong> schlanker, insofern ideal geeignet<br />

für einen filmreifen Auftritt<br />

vor dem Altar in Tutzings Christuskirche.<br />

„Wir versuchen schon<br />

<strong>die</strong> echte Weihnachtsgeschichte<br />

zu spielen, jedoch auch heuer<br />

wieder versehen mit einer aktuell<br />

> > > INFOS in kürze<br />

brennenden, gesellschaftlichen<br />

Note“, meint <strong>die</strong> Spielleiterin, <strong>die</strong><br />

immer wieder von einer „sehr h<strong>um</strong>orvollen“<br />

Interpretation spricht.<br />

Heißt: Alt <strong>und</strong> Jung, <strong>die</strong> sich <strong>die</strong>ses<br />

Schauspiel anschauen, werden viel<br />

zu lachen haben, aber auch mit<br />

ernsten <strong>und</strong> nachdenklichen Dingen<br />

konfrontiert: „Die himmlischen<br />

Heerscharen beschließen, <strong>das</strong>s es<br />

auf der Welt so nicht weitergehen<br />

kann. Doch wie kann man den<br />

Menschen noch helfen?“, so Beate<br />

Frankenberger über den konkreten<br />

Inhalt des <strong>die</strong>sjährigen Tutzinger<br />

Weihnachtsspiels. Letztlich wird<br />

von den Schauspielerinnen <strong>und</strong><br />

Schauspielern ein Plan sorgfältig<br />

<strong>und</strong> liebevoll ausgeheckt. „Doch<br />

es ist nicht so einfach. Denn <strong>die</strong>jenigen,<br />

<strong>die</strong> ihn <strong>um</strong>setzen sollen,<br />

kommen an Grenzen, werden zurückgewiesen,<br />

geraten an Menschenfeinde.“<br />

Es wird also eng.<br />

Und bleibt bis z<strong>um</strong> Schluss <strong>und</strong><br />

der allesentscheidenden Frage<br />

„Gelingt es den Protagonisten, den<br />

göttlichen Plan zu verwirklichen?“<br />

äußerst spannend.<br />

Neben sechs Erwachsenen haben<br />

auch fünf Schüler eine tragende<br />

Rolle inne. Außerdem singen extra<br />

für <strong>das</strong> Stück gecastete Kinder aus<br />

den Tutzinger Schulen in einem<br />

gemeinsamen Chor zur Aufführung<br />

passende Lieder. Ob dann auch Kamel<br />

Ali mits<strong>um</strong>men wird? js<br />

Loden Handy<strong>das</strong>cherl, 25,90 €<br />

www.my<strong>das</strong>cherl.de<br />

Bahnhofstraße 35 · 82377 Penzberg<br />

(neben der Christ-König-Kirche)<br />

Tel 08856/ 9379768<br />

42 | <strong>tassilo</strong><br />

Das professionell aufgezogene Weihnachtsspiel findet heuer am<br />

dritten Adventssonntag, 17. <strong>Dezember</strong>, in der Christuskirche an der<br />

Hörmannstraße 8 in Tutzing statt. Gespielt wird sowohl <strong>um</strong> 16 Uhr<br />

als auch <strong>um</strong> 17.30 Uhr. Eintritt: frei. Spenden erwünscht.


Veranstaltungskalender<br />

1. <strong>November</strong> bis 31. <strong>Dezember</strong> <strong>2023</strong><br />

weitere Termine online unter www.<strong>tassilo</strong>.de<br />

mi 01.11.<br />

Allerheiligen<br />

weilheim<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Ausstellung „Auf besondere Art<br />

verb<strong>und</strong>en“ von Gertrud von<br />

Winckler im Stadtmuse<strong>um</strong>.<br />

Bis 25.11. (Di. bis Sa.)<br />

Diessen<br />

8.00 bis 14.00 Uhr<br />

Viktualienmarkt in der Von-Eichendorff-Straße<br />

1. Jeden Mittwoch<br />

murnau<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt in der Fußgängerzone.<br />

Jeden Mittwoch<br />

15.00 bis 19.00 Uhr<br />

Offene Werkstatt / Bastelclub im<br />

Erlhaus. Eintritt frei, Infos <strong>und</strong> Anmeldung<br />

unter www.erlhaus.de oder<br />

08841 / 2656, jeden Mittwoch<br />

bernried<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Ausstellung „OTTO. DIE AUS-<br />

STELLUNG“ von Otto Waalkes im<br />

Buchheim Muse<strong>um</strong>, bis 5.11.<br />

eglfing<br />

15.00 bis 16.00 Uhr<br />

Bücherei im Pfarrhof geöffnet.<br />

Jeden Mittwoch<br />

tutzing<br />

8.00 bis 12.00 Uhr<br />

Ausstellung „Lust auf Neues“ von<br />

KulturArt am See im Rathaus.<br />

Eintritt frei, bis 10.1.24<br />

14.00 bis 17.00 Uhr<br />

Ausstellung „Walter Becker –<br />

Die frühen Jahre“ im Muse<strong>um</strong>.<br />

Eintritt: 2 €, bis 5.11.<br />

peiSSenberg<br />

do 02.11.<br />

7.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Glückauf-Platz.<br />

Jeden Donnerstag<br />

Starnberg<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Kirchplatz.<br />

Jeden Donnerstag<br />

17.00 bis 18.00 Uhr<br />

Sprachcafé – Deutsch für Anfänger<br />

<strong>und</strong> Fortgeschrittene in der<br />

Stadtbücherei. Eintritt frei, keine<br />

Anmeldung nötig, jeden Donnerstag<br />

bis 21.12.<br />

penzberg<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Stadtplatz.<br />

Jeden Donnerstag<br />

murnau<br />

14.00 Uhr<br />

Offener Café-Treff mit Spielenachmittag<br />

im Mehrgenerationenhaus,<br />

jeden Donnerstag<br />

20.00 bis 22.00 Uhr<br />

Vortrag „Vielfalt im Grünland <strong>und</strong><br />

im Garten – Wege aus der Klimakrise“<br />

mit Josef Braun im Kultur<br />

<strong>und</strong> Tagungszentr<strong>um</strong>. Infos unter<br />

www.h<strong>um</strong>uswoche-oberland.de<br />

obersöchering<br />

19.30 Uhr<br />

Probeabend des Männergesangsvereins<br />

im Pfarrheim. Neue Sänger<br />

willkommen, jeden Donnerstag<br />

pöcking<br />

18.00 bis 21.00 Uhr<br />

Schießabend Schüler & Jugend<br />

im Schützenhaus. Interessierte<br />

willkommen, jeden Donnerstag bis<br />

Ende <strong>November</strong><br />

fr 03.11.<br />

weilheim<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Marienplatz.<br />

Jeden Freitag<br />

peiSSenberg<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „'s Jubilä<strong>um</strong>“ der Kolpingsfamilie<br />

in der Tiefstollenhalle.<br />

VVK im Lottoladen im Kaufland oder<br />

Tel. 08803 / 9009200. Siehe Seite 27<br />

Pädagogische<br />

Fachkraft? (m/w/d)<br />

Mit Dir. Für Morgen.<br />

Starnberg<br />

20.00 Uhr<br />

Currywurst mit Pommes - Satirische<br />

Momentaufnahmen am Rand<br />

einer deutschen Autobahn von der<br />

Kolpingbühne Starnberg im Pfarrzentr<strong>um</strong><br />

St. Maria: Eintritt: 12 €,<br />

VVK unter www.kolpingbuehne.de<br />

oder Tel. 08151 / 744888<br />

andechs<br />

20.00 bis 24.00 Uhr<br />

Party Bowling mit DJ <strong>und</strong> Animation<br />

im Bowling Islands. Anmeldung<br />

unter www.bowling-islands.de,<br />

jeden Freitag<br />

feldafing<br />

dezember <strong>2023</strong><br />

kinderhilfe<br />

Oberland - gemeinnützige GmbH<br />

8.00 bis 12.30 Uhr<br />

Wochenmarkt am Kirchplatz.<br />

Jeden Freitag<br />

söcking<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Biowochenmarkt an der Kirche<br />

St. Ulrich. Jeden Freitag<br />

tutzing<br />

17.00 Uhr<br />

Spezialsprechst<strong>und</strong>e „komplexe<br />

Wirbelsäulenchirurgie“ im Benedictus<br />

Krankenhaus. Jeden Freitag<br />

Rottenbuch<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Kässpatzenessen auf der Schönegger<br />

Käse-Alm. Reserv. unter<br />

08867 / 489, jeden Freitag<br />

peiSSenberg<br />

sa 04.11.<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „'s Jubilä<strong>um</strong>“ der Kolpingsfamilie<br />

in der Tiefstollenhalle.<br />

VVK im Lottoladen im Kaufland oder<br />

Tel. 08803 / 9009200. Siehe Seite 27<br />

Diessen<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz.<br />

Jeden Samstag<br />

Starnberg<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Kirchplatz.<br />

Jeden Samstag<br />

20.00 Uhr<br />

Currywurst mit Pommes – Satirische<br />

Momentaufnahmen am Rand<br />

einer deutschen Autobahn im<br />

Pfarrzentr<strong>um</strong> St. Maria: Eintritt: 12 €,<br />

VVK unter www.kolpingbuehne.de<br />

oder Tel. 08151 / 744888<br />

huglfing<br />

20.00 Uhr<br />

Jazz-Labor in der Waldstraße 4.<br />

Jeden 1. Sa. im Monat<br />

tutzing<br />

7.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Rathausplatz.<br />

Jeden Samstag<br />

Rottenbuch<br />

11.00 bis 11.30 Uhr<br />

Schaufütterung am Wildgehege<br />

Schönegg. Jeden Samstag<br />

11.00 bis 15.00 Uhr<br />

Weißwurst- <strong>und</strong> Käswurstessen<br />

auf der Schönegger Käse-Alm.<br />

Reservierung ab 10 Personen unter<br />

08867 / 489, jeden Samstag<br />

so 05.11.<br />

weilheim<br />

15.00 bis 17.00 Uhr<br />

Erzählcafé im Mütter- <strong>und</strong><br />

Familienzentr<strong>um</strong> <strong>Weilheim</strong> e.V.<br />

18.00 Uhr<br />

Operngala - Die großen Verdi-<br />

Opern im Stadttheater. Infos <strong>und</strong><br />

VVK siehe Anzeige Seite 45<br />

peiSSenberg<br />

9.30 bis 12.30 Uhr<br />

Sonntag-Schwimmen in der Rigi<br />

Rutsch'n. Siehe Anzeige Seite 31,<br />

jeden Sonntag<br />

13.30 bis 16.30 Uhr<br />

Bergba<strong>um</strong>use<strong>um</strong> geöffnet.<br />

Jeden 1. <strong>und</strong> 3. Sonntag im Monat<br />

> > > Blutspendetermine vom roten kreuz<br />

Do, 2. Nov. 15.30 bis 20.00 Uhr Herrsching, Mittelschule<br />

Fr, 23. Nov 16.00 bis 20.00 Uhr Peißenberg, Mittelschule<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 43


16.00 Uhr<br />

Theater „'s Jubilä<strong>um</strong>“ der Kolpingsfamilie<br />

in der Tiefstollenhalle.<br />

VVK im Lottoladen im Kaufland oder<br />

Tel. 08803 / 9009200. Siehe Seite 27<br />

16.00 Uhr<br />

Benefizkonzert im Gemeindesaal<br />

der evang. Friedenskirche mit<br />

George Davis am Flügel, Sopranistin<br />

Mitchell Woodard <strong>und</strong> Johanna<br />

Davis mit der Barockmusikgruppe<br />

Camerata. Eintritt frei, Spenden<br />

erwünscht<br />

Starnberg<br />

18.00 Uhr<br />

Currywurst mit Pommes – Satirische<br />

Momentaufnahmen am Rand<br />

einer deutschen Autobahn im<br />

Pfarrzentr<strong>um</strong> St. Maria: Eintritt: 12 €,<br />

VVK unter www.kolpingbuehne.de<br />

oder Tel. 08151 / 744888<br />

murnau<br />

10.30 bis 12.00 Uhr<br />

Ortsführung durch Murnau.<br />

Treffpunkt am Rathaus. Anmeldung<br />

unter www.tourismus.murnau.de,<br />

Kosten: 8 €, jeden Sonntag<br />

eberfing<br />

20.00 Uhr<br />

Führung „Jupiter mit den Galileischen<br />

Monden <strong>und</strong> Neptun“ in<br />

der Sternwarte. Infos unter www.<br />

sternwarte-eberfing.de<br />

huglfing<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Sternst<strong>und</strong>enmarkt beim Dorfgemeinschaftshaus<br />

Schmitter.<br />

Selbstgemachte Sterne <strong>und</strong> Kuchen<br />

zugunsten der Aktion Sternst<strong>und</strong>en<br />

peiSSenberg<br />

m0 06.11.<br />

19.00 bis 21.30 Uhr<br />

Tauschabend „Briefmarken,<br />

Münzen, Ansichtskarten u.v.m.“<br />

der Sammlerfre<strong>und</strong>e Peiting <strong>und</strong><br />

Umgebung e.V. in der Bücherei<br />

44 | <strong>tassilo</strong><br />

di 07.11.<br />

weilheim<br />

8.00 bis 13.00 Uhr<br />

Wochenmarkt am Kirchplatz.<br />

jeden Dienstag<br />

peiSSenberg<br />

13.00 bis 22.00 Uhr<br />

Damensauna in der Rigi Rutsch'n.<br />

S. Anzeige Seite 31, jeden Dienstag<br />

mi 08.11.<br />

pöcking<br />

18.00 bis 21.00 Uhr<br />

Schießabend Senioren im Schützenhaus.<br />

Interessierte willkommen,<br />

jeden Mittwoch bis Ende <strong>November</strong><br />

do 09.11.<br />

peiSSenberg<br />

14.30 Uhr<br />

Seniorennachmittag mit Bilderschau<br />

„Wo <strong>die</strong> Nordseewellen<br />

spülen an den Strand“ im Pfarrsaal<br />

St. Barbara<br />

penzberg<br />

20.00 Uhr<br />

Axel Hacke liest <strong>und</strong> erzählt in der<br />

Stadthalle. Eintritt: ab 24,50 €, VVK<br />

online unter www.kultur-ticketshop.<br />

de/penzberg<br />

murnau<br />

10.00 Uhr<br />

Frühstück <strong>und</strong> Brunch für Jung<br />

<strong>und</strong> Alt im Mehrgenerationenhaus.<br />

Kosten: 5 €, Anmeldung unter Tel.<br />

08841 / 628113, jeden 2. Donnerstag<br />

19.00 Uhr<br />

Gedankenwerkstatt im Mehrgenerationenhaus.<br />

Jeden 2. <strong>und</strong> 4.<br />

Donnerstag<br />

fr 10.11.<br />

weilheim<br />

20.00 Uhr<br />

Internationale Jazztage „Ammertöne“<br />

mit dem Antonia Hausmann<br />

Quartett „Teleidoscope“ <strong>und</strong> dem<br />

Jason Seizer Quartett im Stadttheater.<br />

Siehe Anzeige rechts<br />

20.00 Uhr<br />

Premiere „Frau Müller muss weg!“<br />

vom Kellertheater im Saal unter<br />

der Apostelkirche. Eintritt 13 € (7 €),<br />

VVK im Second Hand Buchshop am<br />

Rathausplatz 14. Siehe Seite 28<br />

peiSSenberg<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „'s Jubilä<strong>um</strong>“ der Kolpingsfamilie<br />

in der Tiefstollenhalle.<br />

VVK im Lottoladen im Kaufland oder<br />

Tel. 08803 / 9009200. Siehe Seite 27<br />

Starnberg<br />

20.00 Uhr<br />

Currywurst mit Pommes – Satirische<br />

Momentaufnahmen am Rand<br />

einer deutschen Autobahn im<br />

Pfarrzentr<strong>um</strong> St. Maria: Eintritt: 12 €,<br />

VVK unter www.kolpingbuehne.de<br />

oder Tel. 08151 / 744888<br />

penzberg<br />

20.00 Uhr<br />

Sebastian Reich & Amanda:<br />

„Verrückte Zeit“ in der Stadthalle.<br />

Eintritt: ab 27,50 €, VVK online unter<br />

www.kultur-ticketshop.de/penzberg<br />

feldafing<br />

penzberg<br />

november /<br />

19.00 Uhr<br />

Comedy <strong>und</strong> Poetry-Slam mit<br />

Hamid Nikpai alias Hani Who <strong>und</strong><br />

seinem Programm „I Am Who I<br />

Am“ in der Nachbarschaftshilfe,<br />

Schluchtweg 9B, Eintritt 10 € (8 €)<br />

Anm. bis 1.11. unter info@kmvstarnberger-see.de.<br />

Siehe Seite 27<br />

pöcking<br />

20.00 bis 23.00 Uhr<br />

Iberl Bühne mit dem neuen Stück<br />

„Zuagricht, hergricht, higricht“ im<br />

beccult. Eintritt ab 21 €, VVK unter<br />

www.event-agentour.de<br />

sa 11.11.<br />

Martinstag<br />

weilheim<br />

20.00 Uhr<br />

Internationale Jazztage „Ammertöne“<br />

mit dem Jakob Maes<br />

Jazz Orchestra <strong>und</strong> dem Johannes<br />

Enders Trio – „Sweet Freedom“ im<br />

Stadttheater. Siehe Anzeige rechts<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „Frau Müller muss weg!“<br />

vom Kellertheater im Saal unter<br />

der Apostelkirche. Eintritt 13 € (7 €),<br />

VVK im Second Hand Buchshop am<br />

Rathausplatz 14. Siehe Seite 28<br />

peiSSenberg<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „'s Jubilä<strong>um</strong>“ der Kolpingsfamilie<br />

in der Tiefstollenhalle.<br />

VVK im Lottoladen im Kaufland oder<br />

Tel. 08803 / 9009200. Siehe Seite 27<br />

Diessen<br />

14.00 Uhr<br />

Parkführung im Schacky-Park.<br />

Treffpunkt am Eingang in der Vogelherdstraße.<br />

Auf Spendenbasis<br />

Starnberg<br />

20.00 Uhr<br />

Currywurst mit Pommes – Satirische<br />

Momentaufnahmen am Rand<br />

einer deutschen Autobahn im<br />

Pfarrzentr<strong>um</strong> St. Maria: Eintritt: 12 €,<br />

VVK unter www.kolpingbuehne.de<br />

oder Tel. 08151 / 744888<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Workshop Popgitarre Einsteiger 2<br />

(mit etwas Basis) im Musikzentr<strong>um</strong>.<br />

Kosten: 89 €, Anmeldung unter<br />

www.musikzentr<strong>um</strong>-penzberg.de<br />

spatzenhausen<br />

20.00 Uhr<br />

Akkordeonkonzert mit Lesung von<br />

Dieter Fischer zugunsten des Pollinger<br />

Hospiz im Haus des Gastes.<br />

Eintritt frei, Spenden erbeten, Tischreservierung<br />

unter 08841 / 991193<br />

andechs<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „Da Himme wart ned“<br />

der Theaterfre<strong>und</strong>e Machtlfing<br />

im Klostergasthof. VVK unter Tel.<br />

0170 / 9269761<br />

tutzing<br />

15.30 bis 18.30 Uhr<br />

Kreativer Schreibworkshop für<br />

Erwachsene <strong>und</strong> Jugendliche in der<br />

Textstube. Ab 17 Jahren, Anmeldung<br />

unter 08158 / 9643<br />

so 12.11.<br />

weilheim<br />

17.00 <strong>und</strong> 19.00 Uhr<br />

Herbstkonzert „Frauen? Frauen!“<br />

des Kammerorchesters <strong>Weilheim</strong> in<br />

der Großen Hochlandhalle. Eintritt<br />

frei. Siehe Seite 29<br />

18.00 Uhr<br />

Theater „Frau Müller muss weg!“<br />

vom Kellertheater im Saal unter<br />

der Apostelkirche. Eintritt 13 € (7 €),<br />

VVK im Second Hand Buchshop am<br />

Rathausplatz 14. Siehe Seite 28<br />

peiSSenberg<br />

16.00 Uhr<br />

Theater „'s Jubilä<strong>um</strong>“ der Kolpingsfamilie<br />

in der Tiefstollenhalle.<br />

VVK im Lottoladen im Kaufland oder<br />

Tel. 08803 / 9009200. Siehe Seite 27<br />

Starnberg<br />

15.00 Uhr<br />

Currywurst mit Pommes – Satirische<br />

Momentaufnahmen am Rand<br />

einer deutschen Autobahn im<br />

Pfarrzentr<strong>um</strong> St. Maria: Eintritt: 12 €,<br />

VVK unter www.kolpingbuehne.de


penzberg<br />

10.00 bis 18.00 Uhr<br />

<strong>November</strong>-Markt in der Bahnhofstraße<br />

<strong>und</strong> verkaufsoffener<br />

Sonntag<br />

19.00 Uhr<br />

Konzert der Brass Band München<br />

unter Ltg. von Bernd von Hösslin<br />

in der Stadthalle. Eintritt: 22 €, VVK<br />

bei Tabakwaren Klotz oder unter<br />

kartenreservierung@musikfre<strong>und</strong>epenzberg.de<br />

andechs<br />

18.00 Uhr<br />

Theater „Da Himme wart ned“<br />

der Theaterfre<strong>und</strong>e Machtlfing<br />

im Klostergasthof. VVK unter Tel.<br />

0170 / 9269761<br />

Bad Kohlgrub<br />

15.00 Uhr<br />

Sonntagslesung „Maschenmord“<br />

im Haus Sebaldus. Infos unter<br />

www.haus-sebaldus.de<br />

do 16.11.<br />

weilheim<br />

19.30 Uhr<br />

Livevortrag - Durch's wilde Norwegen<br />

von Walter Steinberg im<br />

Stadttheater. Siehe Anzeige rechts<br />

andechs<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „Da Himme wart ned“<br />

der Theaterfre<strong>und</strong>e Machtlfing<br />

im Klostergasthof. VVK unter Tel.<br />

0170 / 9269761<br />

weilheim<br />

fr 17.11.<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „Frau Müller muss weg!“<br />

vom Kellertheater. Eintritt 13 € (7 €),<br />

Siehe Seite 28<br />

peiSSenberg<br />

dezember <strong>2023</strong><br />

20.00 Uhr<br />

Konzert mit Cobario – Spanish<br />

Nights in der Tiefstollenhalle. Einlass:<br />

19.15 Uhr, Tickets: 25 €, weitere<br />

Infos unter www.tiefstollenhalle.de<br />

huglfing<br />

20.00 Uhr<br />

Starnberg Bluesrock in der Waldstraße<br />

4. Weitere Infos unter www.<br />

waldstrasse-4.de<br />

andechs<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „Da Himme wart ned“<br />

der Theaterfre<strong>und</strong>e Machtlfing<br />

im Klostergasthof. VVK unter Tel.<br />

0170 / 9269761<br />

Gärtnermeister:in?<br />

Komm zu uns!<br />

Mit Dir. Für Morgen.<br />

HohenpeiSSenberg<br />

19.30 Uhr<br />

Vortrag gegen <strong>das</strong> Vergessen mit<br />

Autor, Moderator <strong>und</strong> BR-Reporter<br />

Thies Marsen. Siehe Seite 29<br />

sa 18.11.<br />

weilheim<br />

19.30 Uhr<br />

Inklusives Theater - „Der Meister<br />

& Margarita“ im Stadttheater. Infos<br />

<strong>und</strong> VVK siehe Anzeige rechts<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „Frau Müller muss weg!“<br />

vom Kellertheater im Saal unter<br />

der Apostelkirche. Eintritt 13 € (7 €),<br />

VVK im Second Hand Buchshop am<br />

Rathausplatz 14. Siehe Seite 28<br />

wessobrunn<br />

20.00 Uhr<br />

Offenes Fre<strong>und</strong>schaftssingen im<br />

Gasthof Eibenwald in Paterzell mit<br />

dem Volkschor Peißenberg <strong>und</strong><br />

weiteren Chören<br />

andechs<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „Da Himme wart ned“<br />

der Theaterfre<strong>und</strong>e Machtlfing<br />

im Klostergasthof. VVK unter Tel.<br />

0170 / 9269761<br />

Bad Kohlgrub<br />

19.00 Uhr<br />

Dinnerlesung „Der traurige Lächler“<br />

im Haus Sebaldus. Infos unter<br />

www.haus-sebaldus.de<br />

eberfing<br />

so 19.11.<br />

20.00 Uhr<br />

Führung „Galaxien, <strong>die</strong> größten<br />

Sterneninseln in den Weiten des<br />

Weltalls“ in der Sternwarte. Weitere<br />

Infos unter 08802 / 8389 oder<br />

www.sternwarte-eberfing.de<br />

andechs<br />

18.00 Uhr<br />

Theater „Da Himme wart ned“<br />

der Theaterfre<strong>und</strong>e Machtlfing mit<br />

3-Gänge-Menü im Klostergasthof.<br />

VVK unter Tel. 0170 / 9269761<br />

tutzing<br />

10.30 Uhr<br />

Geh-Meditation am See, Treffpunkt<br />

am Dampfersteg. Anmeldung<br />

unter fr.goslich@t-online.de oder<br />

08158 / 906944<br />

18.00 bis 20.00 Uhr<br />

Sonderkonzert „Gitti Pirner and<br />

friends“ im Musiksaal des Schlosses<br />

Tutzing. Tickets: Tel. 08158 / 3876<br />

<strong>und</strong> www.musikfre<strong>und</strong>e-tutzing.info<br />

pöcking<br />

m0 20.11.<br />

19.30 Uhr<br />

Konzert „Pöckinger Allerlei“ im<br />

beccult. Einlass: 19 Uhr, Infos <strong>und</strong><br />

Anmeldung unter www.beccult.de<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 45


Eine Übersicht über <strong>die</strong> Advents-, Weihnachts- <strong>und</strong> Christkindlmärkte finden Sie auf Seite 36 / 37<br />

smi 22.11.<br />

Buß- <strong>und</strong> Bettag<br />

murnau<br />

14.00 Uhr<br />

Film Café im Mehrgenerationenh.<br />

andechs<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „Da Himme wart ned“<br />

der Theaterfre<strong>und</strong>e Machtlfing<br />

im Klostergasthof. VVK unter Tel.<br />

0170 / 9269761<br />

do 23.11.<br />

weilheim<br />

19.30 Uhr<br />

Vortrag „Neue Gentechnik: Risiken<br />

für <strong>die</strong> Umwelt, Profite für Patentinhaber“<br />

von Dr. Christoph Then<br />

im Pfarrsaal St. Pölten. Infos unter<br />

pfaffenwinkel@slowfood.de<br />

fr 24.11.<br />

weilheim<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „Frau Müller muss weg!“<br />

vom Kellertheater im Saal unter<br />

der Apostelkirche. Eintritt 13 € (7 €),<br />

VVK im Second Hand Buchshop am<br />

Rathausplatz 14. Siehe Seite 28<br />

peiSSenberg<br />

19.00 Uhr<br />

Frauenkreis „Spiritualität, Bewusstsein,<br />

Reise zu sich selbst“<br />

in der Wörtherstraße. Eintritt frei,<br />

Anmeldung unter 0152 / 24404245<br />

20.00 Uhr<br />

Vortrag „W<strong>und</strong>erwelt aus Eis –<br />

eine Segelexpedition in <strong>die</strong> Antarktis“<br />

von Toni Griesbach in der<br />

Tiefstollenhalle. Einlass 19 Uhr,<br />

VVK: 12 € AK: 14 €, der Erlös wird<br />

gespendet, siehe Seite 28<br />

murnau<br />

15.00 Uhr<br />

„Malen Sie mit“ im Mehrgenerationenhaus<br />

46 | <strong>tassilo</strong><br />

huglfing<br />

20.00 Uhr<br />

Pikant – Rap <strong>und</strong> mehr in der<br />

Waldstraße 4. Weitere Infos unter<br />

www.waldstrasse-4.de<br />

andechs<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Advent im Glashaus in der Manufaktur<br />

für Grünes von Stefan Dorn.<br />

Siehe Anzeige Seite 30<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „Da Himme wart ned“<br />

der Theaterfre<strong>und</strong>e Machtlfing<br />

im Klostergasthof. VVK unter<br />

Tel. 0170 / 9269761<br />

sa 25.11.<br />

weilheim<br />

19.00 Uhr<br />

<strong>Weilheim</strong>er Kammerorchester in<br />

kleiner Besetzung im Saal der Musikschule.<br />

Eintritt frei, siehe Seite 29<br />

20.00 Uhr<br />

Hans Joachim Heist – Noch'n Gedicht,<br />

Paro<strong>die</strong> von Heinz Erhardt im<br />

Stadttheater. Einlass 19.30 Uhr, Infos<br />

<strong>und</strong> VVK siehe Anzeige Seite 45<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „Frau Müller muss weg!“<br />

vom Kellertheater im Saal unter<br />

der Apostelkirche. Eintritt 13 € (7 €),<br />

Siehe Seite 28<br />

andechs<br />

10.00 bis 17.00 Uhr<br />

Advent im Glashaus in der Manufaktur<br />

für Grünes Stefan Dorn.<br />

Siehe Anzeige Seite 30<br />

20.00 Uhr<br />

Theater „Da Himme wart ned“<br />

im Klostergasthof. VVK unter Tel.<br />

0170 / 9269761<br />

so 26.11.<br />

weilheim<br />

9.00 bis 17.00 Uhr<br />

Andreasmarkt in der Oberen Stadt<br />

bernried<br />

10.15 Uhr<br />

Wiedereröffnung der Pfarrkirche<br />

St. Martin mit Festgottes<strong>die</strong>nst.<br />

Anschl. Feier im Sommerkeller<br />

17.00 Uhr<br />

Orgelkonzert in St. Martin<br />

andechs<br />

18.00 Uhr<br />

Theater „Da Himme wart ned“<br />

der Theaterfre<strong>und</strong>e Machtlfing<br />

im Klostergasthof. VVK unter Tel.<br />

0170 / 9269761<br />

Auf Jobsuche?<br />

Lande bei uns!<br />

Mit Dir. Für Morgen.<br />

do 30.11.<br />

weilheim<br />

19.00 Uhr<br />

Vortrag „Weinbau <strong>und</strong> Bodenqualität“<br />

– im Hofgarten Pfaffenwinkel<br />

in Unterhausen<br />

penzberg<br />

20.00 Uhr<br />

Max Uthoff: „Alles im W<strong>und</strong>erland“<br />

in der Stadthalle. Eintritt:<br />

ab 27,50 €, VVK online unter www.<br />

kultur-ticketshop.de/penzberg<br />

huglfing<br />

fr 01.12.<br />

18.00 bis 20.00 Uhr<br />

Konzert „Fre<strong>und</strong>e <strong>und</strong> Feinde“ mit<br />

november<br />

dem Volbers Barockensemble Salzburg<br />

im Musiksaal des Schlosses<br />

/<br />

Tutzing. Tickets unter 08158 / 3876<br />

<strong>und</strong> www.musikfre<strong>und</strong>e-tutzing.info<br />

20.00 Uhr<br />

Herr Rauch – Deutschsprachiger<br />

Artpop in der Waldstraße 4. Infos<br />

unter www.waldstrasse-4.de<br />

sa 02.12.<br />

penzberg<br />

20.00 Uhr<br />

Michl Müller: „Verrückt nach<br />

Müller“ in der Stadthalle. Eintritt:<br />

ab 27,50 €, VVK online unter www.<br />

kultur-ticketshop.de/penzberg<br />

tutzing<br />

so 03.12.<br />

10.30 Uhr<br />

Geh-Meditation am See, Treffpunkt<br />

am Dampfersteg. Anmeldung<br />

unter fr.goslich@t-online.de oder<br />

08158 / 906944<br />

peiSSenberg<br />

mo 04.12.<br />

19.00 bis 21.30 Uhr<br />

Tauschabend „Briefmarken,<br />

Münzen, Ansichtskarten u.v.m.“<br />

der Sammlerfre<strong>und</strong>e Peiting <strong>und</strong><br />

Umgebung e.V. in der Bücherei<br />

mi 06.12.<br />

Nikolaus<br />

weilheim<br />

20.00 Uhr<br />

Heiliger Bim Bam - Lisa Wahlandt<br />

Trio im Stadttheater. Infos <strong>und</strong> VVK<br />

siehe Anzeige Seite 45<br />

sdo 07.12.<br />

weilheim<br />

20.00 Uhr<br />

Helmut Schleich – „Das kann man<br />

so nicht sagen“ im Stadttheater.<br />

Infos <strong>und</strong> VVK siehe Anzeige Seite 45<br />

peiSSenberg<br />

14.30 Uhr<br />

Seniorennachmittag z<strong>um</strong> Advent<br />

im Pfarrsaal St. Barbara<br />

fr 08.12.<br />

weilheim<br />

19.00 Uhr<br />

Adventskonzert der Musikschule<br />

im Stadttheater. Infos unter www.<br />

musikschuleweilheim.de<br />

huglfing<br />

20.00 Uhr<br />

Checkstes 5 – Moderner Pop in der<br />

Waldstraße 4.<br />

sa 09.12.<br />

weilheim<br />

8.00 bis 14.00 Uhr<br />

Hallenflohmarkt in der kleinen<br />

Hochlandhalle<br />

Diessen<br />

14.00 Uhr<br />

Parkführung im Schacky-Park.<br />

Treffpunkt am Eingang in der Vogelherdstraße.<br />

Auf Spendenbasis<br />

eberfing<br />

20.00 Uhr<br />

Führung „Offene Sternhaufen, der<br />

Kindergarten der Sterne“ in der<br />

Sternwarte. Infos: Tel. 08802 / 8389<br />

oder www.sternwarte-eberfing.de<br />

tutzing<br />

15.30 bis 18.30 Uhr<br />

Kreativer Schreibworkshop in der<br />

Textstube. Ab 17 Jahren, Anmeldung<br />

unter 08158 / 9643<br />

so 10.12.<br />

weilheim<br />

15.00 bis 17.00 Uhr<br />

Erzählcafé im Mütter- <strong>und</strong> Familienzentr<strong>um</strong><br />

<strong>Weilheim</strong> e.V.<br />

tutzing


fr 15.12.<br />

weilheim<br />

20.00 Uhr<br />

Komö<strong>die</strong> „Die Perle Anna - <strong>die</strong><br />

Haushälterin hat alles im Griff“ im<br />

Stadttheater. Siehe Anzeige Seite 45<br />

huglfing<br />

20.00 Uhr<br />

Punk'n'Roll mit den Bastard Babes<br />

in der Waldstraße 4. Weitere Infos<br />

unter www.waldstrasse-4.de<br />

sa 16.12.<br />

weilheim<br />

17.30 <strong>und</strong> 20.00 Uhr<br />

Weihnachtskonzerte der Stadtkapelle<br />

<strong>Weilheim</strong> im Stadttheater.<br />

Siehe Seite 29<br />

peiSSenberg<br />

20.00 Uhr<br />

Harfe Solo von Evelyn Huber in der<br />

Tiefstollenhalle. Einlass: 19.15 Uhr,<br />

Tickets: 29 €, weitere Infos unter<br />

www.tiefstollenhalle.de<br />

tutzing<br />

so 17.12.<br />

10.30 Uhr<br />

Geh-Meditation am See, Treffpunkt<br />

am Dampfersteg. Anmeldung<br />

unter fr.goslich@t-online.de oder<br />

08158 / 906944<br />

17.00 <strong>und</strong> 18.00 Uhr<br />

Tutzinger Weihnachtsspiel in der<br />

Christuskirche. Siehe Seite 42<br />

> > > So erreichen Sie uns<br />

Anschrift<br />

„<strong>tassilo</strong>“<br />

Birkland 40<br />

86971 Peiting<br />

Email<br />

m0 18.12.<br />

pöcking<br />

19.30 Uhr<br />

Boarischer Abend mit adventlichen<br />

Weisen, Liedern <strong>und</strong> Texten im<br />

beccult. Einlass: 19 Uhr, Infos <strong>und</strong><br />

Anmeldung unter www.beccult.de<br />

mi 20.12.<br />

weilheim<br />

15.00 Uhr<br />

Pettersson feiert Weihnachten mit<br />

dem Münchner Theater für Kinder<br />

im Stadttheater. Infos <strong>und</strong> VVK siehe<br />

Anzeige Seite 45<br />

eberfing<br />

fr 22.12.<br />

sa 23.12.<br />

19.00 Uhr<br />

Führung „Mond mit seinen Meeren,<br />

Kratern <strong>und</strong> Bergen“ in der<br />

Sternwarte. Infos: 08802 / 8389<br />

oder www.sternwarte-eberfing.de<br />

di 26.12.<br />

2. Weihnachtstag<br />

weilheim<br />

18.00 Uhr<br />

Komö<strong>die</strong> „Die Perle Anna - <strong>die</strong><br />

Haushälterin hat alles im Griff“ im<br />

Stadttheater. Siehe Anzeige Seite 45<br />

do 28.12.<br />

weilheim<br />

20.00 Uhr<br />

Komö<strong>die</strong> „Die Perle Anna - <strong>die</strong><br />

Haushälterin hat alles im Griff“ im<br />

Stadttheater. Siehe Anzeige Seite 45<br />

fr 29.12.<br />

Heute erscheint<br />

der neue Tassilo<br />

weilheim<br />

weilheim<br />

20.00 Uhr<br />

20.00 Uhr<br />

Komö<strong>die</strong> „Die Perle Anna - <strong>die</strong><br />

Komö<strong>die</strong> „Die Perle Anna - <strong>die</strong> Haushälterin hat alles im Griff“ im<br />

Haushälterin hat alles im Griff“ im Stadttheater. Siehe Anzeige Seite 45<br />

Stadttheater. Siehe Anzeige Seite 45<br />

murnau<br />

huglfing<br />

15.00 Uhr<br />

20.00 Uhr<br />

„Malen Sie mit“ im Mehrgenerationenhaus<br />

Rock Blues <strong>und</strong> Ol<strong>die</strong>s mit der Ro<br />

Clausman Band in der Waldstraße<br />

4. Infos unter www.waldstrasse-4.de<br />

Redaktion: redaktion@<strong>tassilo</strong>.de<br />

Termine: veranstaltungen@<strong>tassilo</strong>.de<br />

Anzeigen: anzeigen@<strong>tassilo</strong>.de<br />

Anregungen / Kritik: info@<strong>tassilo</strong>.de<br />

sa 30.12.<br />

weilheim<br />

20.00 Uhr<br />

Komö<strong>die</strong> „Die Perle Anna - <strong>die</strong><br />

Haushälterin hat alles im Griff“ im<br />

Stadttheater. Siehe Anzeige Seite 45<br />

weilheim<br />

so 31.12.<br />

Silvester<br />

18.00 Uhr<br />

Komö<strong>die</strong> „Die Perle Anna - <strong>die</strong><br />

Haushälterin hat alles im Griff“ im<br />

Stadttheater. Siehe Anzeige Seite 45<br />

dezember <strong>2023</strong><br />

Änderungen <strong>und</strong> Fehler vorbehalten<br />

Tel.: 08869 / 91 22-26<br />

Fax: 08869 / 91 22-20<br />

www.<strong>tassilo</strong>.de<br />

Das Impress<strong>um</strong> finden Sie auf Seite 33.<br />

november / dezember <strong>2023</strong> | 47


48 | <strong>tassilo</strong><br />

november /

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