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EUROPA JOURNAL - HABER AVRUPA DEZEMBER 2017

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DEZEMBER 2017 HABER AVRUPA INTEGRATION - 10 Ö S EUROPA T E R R JOURNAL I E C H Großes Vorbild in Sachen Integration Koch Mehdi Hosseini ist Salzburgs Lehrling 2017 Mehdi Hosseini, ein junger Mann aus Afghanistan, hat die Wahl im Online-Vong für sich entschieden. Er wurde bei der Gala „Bist du g`scheit!“ im WIFI Salzburg als „Salzburgs Lehrling 2017“ ausgezeichnet. Hosseini ist ein besonderes Beispiel an Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen. Bei der Flucht in den Iran starben seine Eltern, Mehdi war auf sich allein gestellt. In Österreich angekommen, lernte er eifrig die Sprache und erhielt einen posiven Asylbescheid. Im Odeïon bekam der 20-Jährige eine Lehrstelle als Koch. Er musste Lebensmiel, Speisen und Kochtechniken erlernen, die ihm bisher fremd waren. Zudem eignete er sich auch noch Englisch- und Französischkenntnisse an. Dass er die Wahl zum Lehrling des Jahres für sich entschieden hat, sorgte für Überraschung: „Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass ich gewinnen werde. Ich bin sehr glücklich. Das ist ein unglaubliches Gefühl.“ Der Sieger freute sich über die Auszeichnung umso mehr, weil er harte Zeiten hinter sich hat: „Wenn ich darüber nachdenke, was ich schon alles erlebt habe. Als ich vom Iran nach Österreich gekommen bin, war ich 15 Jahre. Es ist gewalg, was sich seitdem alles entwickelt hat. Ich habe im Iran den Schneiderberuf gelernt und in Österreich ist mir bewusstgeworden, dass man ohne Ausbildung nicht weiterkommt. Bregenz (VLK) – Mittels START werden junge talentierte Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund vor den Vorhang geholt, finanziell und vor allem auch ideell unterstützt, damit sie über den Weg der Bildung noch besser Fuß in dieser Gesellschaft fassen. Seit der Gründung von START-Vorarlberg im Jahr 2009 konnten bereits 47 Absolventinnen und Absolventen erfolgreich bis zu ihrer Matura begleitet und gefördert werden. Heuer wurden sieben neue Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie drei Vorstipendiaten aufgenommen. "Mit guten Leistungen in der Schule, mit Empfehlungen eurer Lehrpersonen – vor allem aber durch Damit war mein Ziel klar und ich habe begonnen zu lernen. Jetzt bin ich stolz, dass ich bald eine abgeschlossene Lehre habe. Das Schönste ist, wenn man nach getaner Arbeit ein Ergebnis sieht. Das ist dann die Belohnung.“ Nächstes Ziel: Matura Mehdi will auch noch die Matura machen und sich in seinem Beruf als Koch weiterentwickeln. „Das ist so ein schöner Beruf. Man kann hier immer wieder Ideen verwirklichen“, schwärmt Mehdi. „Jeder Tag bringt etwas Neues. Von der Zukun lasse ich mich überraschen.“ Mehdis Chef, Harald Sigl, ist von seinem Lehrling begeistert: „Mehdi ist ein großes Vorbild in Sachen Integraon. Er lernte rasch die Sprache, ist extrem engagiert und lernwillig und will die österreichische Kultur kennenlernen. Er hat einen langen und schwierigen Weg hinter sich, aber er hat nie sein Ziel aus den Augen verloren und an sich geglaubt. Mehdi ist eine enorme Bereicherung für unser Arbeitsteam. Wir sind froh, ihn bei uns zu haben.“ Die guten Noten in der Berufsschule und ein tolles Feedback seines Arbeitgebers sind gute Zeichen für sein großes Ziel – nämlich ein toller Koch zu werden. Die Expertenjury und das Publikum waren von dem Engagement des jungen Salzburgers beeindruckt und haben ihn zu „Salzburgs Lehrling 2017“ gewählt. Zehn neue START-Stipendiatinnen und -Stipendiaten Integration durch Bildung eure soziale Kompetenz und euer Engagement habt ihr so beeindruckt und überzeugt, dass ihr unter zahlreichen Bewerbungen ausgewählt wurdet. Ihr seid Vorbilder für viele andere und ein wichtiger Teil der Zukunft unseres Landes", gratulierte Landesrätin Mennel. Erfreut zeigte sie sich auch über den Erfolg des im letzten Jahr eingeführten Förder- und Integrationsprogramms "START:Hilfe" - Vorstipendien für jugendliche Flüchtlinge. Die im ersten Jahr unterstützten fünf jungen Mädchen und Buben konnten in einer Lehrstelle bzw. in einer weiterführenden Schule integriert werden. Foto: Serra © ANDREAS HAUCH Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen zeigt Erfolge Hervorragende Integrationsarbeit Bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt kann Vorarlberg durchaus respektable Erfolge verzeichnen: So haben etwa die Arbeitsaufnahmen von beim AMS vorgemerkten Flüchtlingen auch 2017 wieder kräftig zugelegt. In den letzten zwölf Monaten ist die Zahl der unselbständig Beschäftigten in den Hauptflüchtlingsgruppen (Syrer, Afghanen, Somali, Russische Föderation, Iraker, Iraner) um rund 500 gestiegen. Erfreulich sei, dass die Beschäftigungsaufnahmen in vielen Fällen nachhaltig wären, hält dazu AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter fest. Für eine erfolgreiche Integration gebe es aber keine Patentrezepte, betont Bereuter. "Unser Ziel muss sein, dass wir möglichst viele Flüchtlinge für eine Lehrausbildung gewinnen können, oder dass sie eine weiterführede Schule besuchen. Nur so können wir den künftigen Arbeitskräftebedarf decken", ist Bereuter überzeugt. Beherrschen der deutschen Sprache bringt gleiche Chancen für alle „Deutschklassen-Offensive“ St. Pölten (NLK) - Auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner startet das Land Niederösterreich eine Deutschklassen- Offensive. „Die deutsche Sprache ist die entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche Integration und auch eine wichtige Grundlage für ein gutes Miteinander. Oder, anders gesagt: Das Beherrschen der deutschen Sprache bringt gleiche Chancen für alle. Das gilt im Berufsleben, im gesellschaftlichen Leben, und das gilt natürlich im Besonderen auch in der Schule. Und daher soll und muss das Beherrschen der deutschen Sprache auch die Grundlage sein für den Besuch einer Schule in Niederösterreich“, begründete Mikl-Leitner in der Radiosendung "Forum Niederösterreich" die Offensive. Die Landeshauptfrau weiters: „Einerseits geht es darum, dass die betroffenen Kinder dem Unterricht in der deutschen Sprache folgen können, denn das ist ganz bestimmt zu ihrem eigenen Vorteil. Andererseits geht es aber natürlich auch darum, dass die mangelnden Sprachkenntnisse von Mitschülern nicht zum Nachteil für die Kinder aus Niederösterreich werden.“ Mit der Deutschklassen- Vernetzung weiter verbessern Dass die Integrationsarbeit in Vorarlberg auf allen Ebenen und in allen Bereichen gut funktioniert, ist für Landeshauptmann Wallner in erster Linie das Verdienst vieler engagierter Menschen, Institutionen und Organisationen im ganzen Land. Wallner: "Aus den Hauptflüchtlingsgruppen waren im Jänner 2015 in Vorarlberg gerade einmal 434 Menschen unselbständig beschäftigt, im September 2017 waren es bereits rund 1.400. Mit dieser Integrationsleistung nimmt Vorarlberg im Bundesländervergleich die Spitzenposition ein". In der raschen Arbeitsmarktintegration bleibeberechtigter Flüchtlinge sieht der Landeshauptmann eine ganz zentrale Integrationsmaßnahme: "Zugleich geht es darum, die Verweildauer von Asylberechtigten in der Mindestsicherung möglichst kurz zu halten". VLK Offensive wolle man „sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche, die zu uns kommen, so rasch wie möglich auch die deutsche Sprache lernen können“, betonte sie weiters: „Sie sollen unsere Sprache so weit beherrschen, dass sie dem Unterricht folgen können und sich gut integrieren können. Und dazu brauchen wir die Förderung in kleinen Gruppen, in den so genannten ,Deutschklassen‘“. Ein Pilotprojekt in diesem Zusammenhang startete schon im Dezember 2016 in Wiener Neustadt, und schon nach kurzer Zeit gab es messbare Erfolge. Nach drei Monaten wurden die Kenntnisse der Kinder überprüft, und es zeigte sich eine Verbesserung um 70 Prozent.

11 - INTERVIEW / INTEGRATION HABER AVRUPA Ö S EUROPA T E R R JOURNAL I E C H DEZEMBER 2017 Für moderne, funktionierende Zuwanderung - gegen Hass und Gewalt Attentat auf deutschen Politiker: Im Interview: Bürgermeister Hollstein wurde Opfer eines Messerangriffs wegen seiner Flüchtlingspolitik... • Europa Journal – Haber Avrupa: Am 27. November wurden Sie Opfer eines Messerangriffs. Wie geht es Ihnen, Herr Hollstein? Mir geht es körperlich gut. Die Verletzung ist Gott sei Dank nur ein tieferer Kratzer, was der Tatsache geschuldet ist, dass es mir gemeinsam mit Abdullah und Ahmet Demir gelang das Messer weitgehend weg zu halten. Die psychischen Folgen für mich und meine Familie kann ich noch nicht übersehen. Aber natürlich gehe ich anders als vor dem Angriff durch die Stadt, auch wenn ich versuche die Normalität wieder zu gestalten. • E.J. – H.A: Können Sie unseren Leserinnen und Lesern die näheren Umstände etwas erläutern? Beim Bestellen eines Döner in einem Imbiss um die Ecke wurde ich von einem anderen Kunden angesprochen. „Sind Sie der Bürgermeister?“ – Ich antwortete, so wie üblich, „Ja, wieso?“ Daraufhin sagte er, dass er mich töten wolle, weil ich Ihn verdursten lassen würde und dafür 200 Ausländer nach Altena holen würde. Er zog ein Küchenmesser, setzte es mir an die Kehle. Gemeinsam mit den Inhabern des Imbisses bekamen wir den Angreifer in eine Position, bei der er später auch das Messer fallen lassen musste und die Ehefrau eines Inhabers holte die Polizei, die sich nur 100 m weiter befand. • E.J. – H.A: Wie sieht die Situation in Altena allgemein aus – Flüchtlinge, Arbeitslosigkeit, Zuzüge und Abwanderung? Die Einwohnerzahl in Altena ist 17.300, die Arbeitslosigkeit liegt bei ca. 6,5 %, wir haben ca. 130 Geflüchtete im Leistungsbezug, ca. 450 Menschen mit Fluchthintergrund befinden sich in der Stadt. Die Stadt ist mit einer schrumpfenden und alternden Bevölkerung konfrontiert. • E.J. – H.A: Wie empfinden Sie die allgemeine Stimmung in Ihrer Stadt? Gibt es viel Kritik an Ihrer Politik? Das Zusammenleben ist friedlich. Wir stellen keine Erhöhung der Kriminalitätsstatistik durch Geflüchtete fest. Kritik gab es stark 2015, wobei es eine gemeinsame Entscheidung aller politischen Kräfte war, mehr Menschen als gefordert aufzunehmen. Dies waren überwiegend Familien und Kinder. Mittlerweile gibt es kaum Kritik, allerdings schnitt die rechtspopulistische AfD bei den Landtagswahlen und Bundestagswahlen auch in Altena etwa im Durchschnitt ab. • E.J. – H.A: Wie waren die Reaktionen auf die Tat im Nachhinein? Ganz überwiegend positiv! Viele Bürger haben gesagt oder geschrieben, dass der Kurs richtig ist und sie dahinterstehen. Man kann das auch einer spontan und privat organisierten Lichterkette entnehmen, an der sich am Mittwoch nach dem Angriff 350 Bürger mit dem Vorlauf von wenigen Stunden trafen. • E.J. – H.A: Wie ist der Angriff auf Ihre Person von den Medien aufgenommen worden bzw. mit welchem „Interesse“ wurde er verfolgt? Zeitgleich fand in Köln die Staatspreisverleihung an den Schriftsteller Navid Kermani statt, bei der der Ministerpräsident von NRW, Armin Laschet, Altena erwähnte und Navid Kermani die Attentate auf die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker und den heutigen Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble ansprach (*siehe hierzu Infobox unten) und betonte, dass sich so etwas nicht wiederholen dürfe. Als dann der Ministerpräsident allen deutschen Medien eröffnete, dass es ein Attentat auf mich gegeben habe, können Sie sich vorstellen, wie schnell sich die Nachricht medial verbreitete. Ich habe meinerseits die Gelegenheit genutzt, auf die Bedrohungen und den Hass hinzuweisen, dem heute Amtsträger, Ehrenamtliche (Feuerwehr), Sanitäter weitgehend schutzlos ausgeliefert sind. Dies hat auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund in einer Umfrage in der Zeitung „Kommunal“ 2017 veröffentlicht. In einer Zeit, wo ein sächsisches Gericht den Vertrieb von Galgen mit © www.fotos-braun.de Politikerbildern als Ausdruck der Kunstfreiheit wertet, wo Kollegen wegen des Hasses und der Bedrohungen zurückgetreten sind (*siehe hierzu Infobox unten), gilt es gegenzuhalten und das gesellschaftliche Problem zu benennen. • E.J. – H.A: Ein deutscher Bürgermeister, der wegen der Flüchtlingspolitik angegriffen und mithilfe der türkischen Imbissbesitzer gerettet wurde – denken Sie, dass der Aufschrei weit größer gewesen wäre, wenn die Situation umgekehrt gewesen wäre? In den österreichischen Medien beispielsweise liest man recht wenig zu den näheren Umständen der Tat. Ich glaube, dass die mediale Wirkung da war und auch international (z.B. Griechenland, Italien, NY Times, Guardian, Le Monde) haben berichtet. Spekulationen, wie die Medien berichtet hätten, wenn es anders gewesen Zur Person / Zum Thema: Dr. Andreas Hollstein, geboren und aufgewachsen in Altena, Deutschland, ist seit 1999 Bürgermeister von Altena. Er ist verheiratet und hat 4 Kinder. Die Kleinstadt Altena mit 17 300 Einwohnern hat sich 2015 bereitgefunden, verhältnismäßig viele Flüchtlinge aufzunehmen. Im Mai 2017 wurde die Stadt von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem "Nationalen Integrationspreis" der Bundesregierung ausgezeichnet. Forscher der OECD haben sich neben Madrid, Paris und Rom auch Altena angeschaut, um zu lernen, wie Integration gelingen kann. Im September war Hollstein eingeladen, als Sprecher am "NYC Global Mayor Summit on Migration and Refugee Policy and Practice" teilzunehmen, einem Gipfeltreffen von Bürgermeistern aus aller Welt in New York. Infobox: wäre, möchte ich nicht anstellen. • E.J. – H.A: Wird dieser Angriff für Sie etwas verändern – persönlich aber auch politisch? Politisch setze ich mich weiter für meine Kleinstadt ein, für alle Gruppen von Menschen und die Dinge, die mir für die Zukunft vor Ort wichtig sind. Überregional werde ich mich weiter für eine moderne und funktionierende Zuwanderung einsetzen und gegen Hass und Gewalt eintreten. Was der Angriff bei mir selbst verändert, kann ich noch nicht überschauen. Sie können mich gerne in einem Jahr danach fragen. • E.J. – H.A: Wir wünschen gute Besserung und bedanken uns für das interessante Interview. Ich danke Ihnen auch! Mit besten Grüßen aus Altena • Am 17. Oktober 2015, einen Tag vor ihrer Wahl zur Kölner Oberbürgermeisterin, wurde Henriette Reker von einem Rechtsextremen Täter mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Er beging die Tat Medienberichten zufolge aus Unzufriedenheit mit der Asylpolitik Henriette Rekers im Rahmen der Flüchtlingskrise. Nach einer Notoperation erholte sich die Politikerin relativ rasch und trat nur wenige Wochen nach dem Attentat ihr Amt an. Am 12. Oktober 1990 wurde der CDU-Politiker und damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble Opfer eines Attentats. Nach einer Wahlkampfveranstaltung feuerte ein Mann aus nächster Nähe auf Schäuble. Dieser wurde durch den Mordanschlag lebensgefährlich verletzt. Der Politiker überlebte, ist seitdem querschnittsgelähmt. Nach nur sechs Wochen setzte er seine politische Karriere fort. © Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration | Foto: H. Severin Integrationsstaatssekretärin des Landes NRW Serap Güler hat Ahmet und Abdullah Demir für ihre Zivilcourage gedankt. Vater und Sohn kamen dem Bürgermeister von Altena, Andreas Hollstein, bei einem Messerangriff in ihrem Imbiss zur Hilfe. • Bei einer Pegida-Demonstration in Dresden am 12. Oktober 2015 brachte ein Teilnehmer einen lebensgroßen Galgen mit. Dieser war beschriftet mit: "Reserviert für Angela 'Mutti' Merkel". Und "Reserviert für Sigmar 'das Pack' Gabriel". Die Staatsanwaltschaft stellte damals bereits ihre Ermittlungen gegen den Mann ein. Nun sollten kleine Nachbildungen des Galgens als Polit-Souvenirs hergestellt und verkauft werden. Die sächsische Justiz erlaubt dies, da der Galgen Kunst und nicht ganz ernst zu nehmen sei. • Wegen Hassmails, Drohungen, Schmähungen oder gar Aufmärschen gegen deutsche Politiker und deren Familien, treten immer wieder Politiker von ihren Ämtern zurück. Angriffe auf Lokalpolitiker nehmen allgemein weiter zu.

EUROPA JOURNAL - HABER AVRUPA FEBRUAR2016
EUROPA JOURNAL - HABER AVRUPA MAI 2014