Ausgabe #80

agenturbap

B’sundrig

GENÜSSE, MENSCHEN, GESCHICHTEN AUS DER REGION

neutral gedruckt

Februar/

März 2018

80. Ausgabe

Euro 1,50

MACH WAS DRAUS

Inspirationen, Ideen und Infos für

ein gelungenes Jahr

Schon

17.480 BÄUME

in Togo gepflanzt.

Machen Sie mit!

Seite 42


Nehmen Sie Ihre Gesundheit

selbst in die Hand:

Schon ein Glas (0,25 L) hohes C plus Sonnen-Vitamin D

deckt Ihren Tagesbedarf an Vitamin C und rund 40 %

des täglichen Bedarfs an Vitamin D. Dies unterstützt

Ihr Immunsystem und Wohlbefinden.

hohesc.at


Editorial

Mach was draus!

Das neue Jahr ist noch jung, und wir haben

uns fest vorgenommen: Wir machen was

draus. Das erste „B’sundrig“ in diesem Jahr

heben wir gleich mit einigen Neuerungen aus

der Taufe. Gestalterische Feinschliffe im Magazin

selbst und interessante weiterführende

Infos im Netz sollen Ihnen ab sofort noch

mehr Lesevergnügen bereiten.

Making of …

EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN

So erreichen Sie uns:

magazin@sutterluety.at

www.facebook.com/bsundrig

www.instagram.com/sutterluety

Adressen und Öffnungszeiten unserer

Ländlemärkte, über 450 Rezepte

und Informationen zu unseren

b’sundrigen Produkten – all das

finden Sie auf www.sutterluety.at

klimaneutral

gedruckt

Die CO2-Emissionen

dieses Produkts wurden

durch CO2-

Emissionszertifikate

ausgeglichen.

Wo Neues Einzug hält, muss man sich

manchmal auch von Liebgewonnenem

verabschieden. Unser Kolumnen-Pärchen

Martina und Klaus widmet sich nun ganz

der Zweisamkeit – ihre Nachfolge als Kolumnist

tritt der Dornbirner Schriftsteller

und Philosoph Peter Natter an. Wir freuen

uns ganz b’sundrig über seine bereichernden

Ansichten (S. 57).

„Mach was draus“ lautet auch inhaltlich das

Motto in diesem Heft – für die Rezeptstrecke

(S. 6) interpretiert von Jodok Dietrich.

Wir haben den Spitzenkoch am Rohrspitz

getroffen und begeistert beobachtet, wie

er mit wenigen Hilfsmitteln und b’sundrigen

Grundzutaten ein grandioses Menü

zaubert. Auch Ernährungstrainerin Ariane

Dorn nimmt sich unsere Devise zu Herzen

und lädt Sie zum Beginn der Fastenzeit

zu einer interessanten Zuckerfrei-Challenge

(S. 20) ein.

Bildschön

Geschmackvoll

Jodok Dietrich reduziert Hochgenuss

auf ein Maximum (Seite 6).

Winterwanderungen mit

Schnappschussgarantie (Seite 50).

Foto: Adolf Bereuter

Zertifikatsnummer:

995-10415-0112-1015

www.climatepartner.com

In diesem Sinne: Machen Sie was draus!

Gedruckt nach der Richtlinie “Druckerzeugnisse“

des Österreichischen Umweltzeichens,

Oberndorfer Druckerei GmbH, UW-Nr.888

Sutterlüty schützt die Umwelt nachhaltig:

Das Sutterlüty Magazin wird in einem

klimaneutralen Verfahren zugunsten des

„Kochöfen in Ghana landesweit“-Projekts

gedruckt. Der Umschlag besteht aus FSC-

Mix und der Innenteil aus FSC-Recycled

zertifiziertem Papier.

Ihr Christian Kerber, Chefredakteur

Wortgewandt

Philosoph Peter Natter

hat ab sofort das

letzte Wort (Seite 57).

Sutterlüty Magazin 03


Rubrik bewusst genießen

*im Vergleich zu einem Shampoo ohne Pflegestoffe

04 Sutterlüty Magazin

für

100%

stärkeres

haar *


Inhalt

19

06

06

BEWUSST GENIESSEN

Rezepte

Jodok Dietrich zaubert Meisterwerke

der Einfachheit

19

Blitzrezept

Kartoffel-Paprika-Tortilla

20

Ernährung mit Erklärung

Die Zuckerfrei-Challenge

28

24

24

Genuss im Fokus

Mehlsorten griffig erklärt

UNSER LÄNDLE

28

Ein Tag bei …

Wolfgang Sohms Marmeladenmanufaktur

42

36

38

Nachgefragt – nachgehakt

Sutterlüty’s Randig Salat

FAQ Bregenzerwald

Unternehmensberater Alois Flatz

über das, was zählt

50

42

44

Sutterlüty Vorteilskarte

Togos Wälder wachsen weiter

Sutterlüty aktuell

Menschen, Karrieren, Ereignisse

46

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Sutterlüty Handels GmbH, Mühle 534, 6863 Egg, Tel. +43 (0)5512 / 2266-0,

magazin@sutterluety.at, www.sutterluety.at, www.facebook.com/bsundrig, www.instagram.com/sutterluety Konzeption

und Gestaltung: Baschnegger Ammann Partner Beratung: Elena Wagner, M. A. Grafik: DI (FH) Sandra Pöltl Redaktion:

Carmen Burtscher, MMag. Elisabeth Christensen, Dr. Melanie Laibl Mitarbeiter dieser Ausgabe: Ariane Dorn, Helmut

Düringer, Patsy Grabher-Fenkart Illustration: Nikola Cazzonelli Redaktionsadresse: Baschnegger Ammann Partner,

„B’sundrig“ – das Sutterlüty Magazin, Zollgasse 7, 6850 Dornbirn Korrektur: Mag. Merle Rüdisser Bildbearbeitung:

www.profiler.cc Druck: Oberndorfer Druckerei, Buchdruckerei Lustenau Projekt-, Anzeigenleitung & Fotografie:

Mag. (FH) Christian Kerber, christian.kerber@sutterluety.at Stockbilder: shutterstock Auflage: 158.000 Stück

In der Regel finden Sie die Zutaten, die in den Rezepten in diesem Magazin verwendet werden, in jedem größeren

Sutterlüty Ländlemarkt. Sollte im Ausnahmefall eine spezielle Zutat nicht erhältlich sein, wenden Sie sich bitte an ein gut

sortiertes Spezialitäten-Geschäft oder den Bioladen Ihres Vertrauens.

46

50

57

58

BESSER LEBEN

Gelebte Verantwortung

Die Etikette verlangt Ehrlichkeit

Unterwegs in der Natur

Atemberaubende Winterwanderungen für alle

Ansichtssachen

Mach was draus! Aber wie eigentlich?

Mondkalender

02.02.–15.03.2018

Sutterlüty Magazin 05


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

ES MUSS NICHT IMMER

SCHNELL GEHEN.

Viele der Rezepte von Jodok

Dietrich benötigen Zeit.

Nimmt man sie sich,

entsteht Wunderbares.

06 Sutterlüty Magazin

M


BEWUSST GENIESSEN

Meisterwerke der

Einfachheit

Man könnte meinen, der Winter nimmt gar kein

Ende mehr. Da hilft nur eines: Machen wir das Beste

draus! Wir haben uns dem grauen Wetter zum Trotz

mit Spitzenkoch Jodok Dietrich am Rohrspitz in

Höchst getroffen. Mitgebracht hat er seine Feuerschale

und das, wovon es jetzt gerade am meisten

gibt: Wurzel gemüse, Kohlgemüse und Zeit.

Entstanden sind Meisterwerke der Einfachheit,

die uns auch in der eigenen Küche den Winter

genießen lassen.

l

Fotos: Christian Kerber

Styling: Patsy Grabher-Fenkart

Appetit auf mehr?

Hier geht’s zum Film!

www.sutterluety .at

Sutterlüty Magazin 07


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

Rosenkohl und Topinambur

Für 4 Personen · Schwierigkeitsgrad: mittel

ZUTATEN

Marinade: 1 TL Senf · 2 TL Honig · 1 TL Salz · 100 ml Rapsöl · 50 ml Apfelsaft · 40 ml Apfelessig

Rosenkohl und Topinambur: 600 g Rosenkohl · 4 Topinamburwurzeln · 1 Prise Salz · 1 TL Honig

1 Schuss Apfelessig · 1 Zwiebel · 1 EL Mehl · 1 EL Pflanzenöl · 250 ml Buttermilch oder Walnussmilch*

· 70 g würziger Bergkäse oder gebeiztes Eigelb*

ZUBEREITUNG

Für die Marinade Senf, Honig und Salz verrühren. Dabei das

Rapsöl zugießen, bis eine cremige Masse entsteht. Apfelsaft und

Essig dazugeben und gut vermischen. Rosenkohl putzen, am

Strunk kreuzweise einschneiden und in sehr gut gesalzenem Wasser weichkochen.

Den Rosenkohl abgießen, in kaltem Salzwasser abschrecken und anschließend halbieren.

Den Topinambur waschen und bei Bedarf mit der Gemüse bürste reinigen. Ungeschält roh

in sehr dünne Scheiben schneiden oder hobeln und mit etwas Salz und Honig sowie mit

einem Schuss Essig marinieren. Zwiebel schälen, in dünne Ringe schneiden und leicht

bemehlen. In heißem Öl knusprig backen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Leicht

salzen. Den Rosenkohl auf der Schnittseite goldbraun anbraten, in eine Schüssel geben

und mit der Marinade überziehen. Für 20 Min. ziehen lassen. Zum Anrichten etwas

Buttermilch in einen tiefen Teller geben, den Rosenkohl mit dem Topinambur mischen

und im Teller anrichten. Mit den Zwiebelringen garnieren und am Schluss den Bergkäse

darüberreiben.

* Anleitung dazu auf

www.sutterluety .at

Frischkäseknödel,

Zwiebelbrühe &

Winterkräuter

Für 4 Personen · Schwierigkeitsgrad: mittel

ZUTATEN

Brühe: 1 1 Stange Lauch · 4 Schalotten

4 Zwiebeln mittelgroß · 50 g Butterschmalz

40 g Honig · 2 Zweige Thymian

200 ml Weißwein · 150 g Kichererbsen über

Nacht eingeweicht · etwas Winterportulak

(Tellerkraut) · Salz · Muskat

Frischkäseknödel: 500 g Topfen · 2 Eier groß

55 g Maisstärke · Salz · Muskat

08 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Rezepte

BEWUSST GENIESSEN Rezepte

100% NATÜRLICHE

ZUTATEN

100% Geschmack.

ZUBEREITUNG

Für die Brühe Lauch, Schalotten und Zwiebeln klein schneiden,

salzen und in einem großen Topf in Butterschmalz

andünsten. Alles in eine feuerfeste Form geben, mit Honig

vermischen und Thymianzweige darauflegen. Im Ofen bei

150 °C für 40 Min. weichschmoren. Schmorzwiebeln zurück

in den Topf geben, mit Weißwein ablöschen und 5 Min. köcheln

lassen. Kichererbsen dazu, mit 4 l Wasser aufgießen

und 3 h köcheln lassen. Ein wenig Winterportulak dazugeben,

fein mixen und durch ein feines Sieb passieren. Mit

Salz und Muskat abschmecken. Mit Wildkräutern garnieren.

Für die Frischkäseknödel Topfen über Nacht beschwert

in einem Sieb abtropfen lassen. Dann mit den Eiern und

der Stärke mixen. Mit Salz und Muskat abschmecken. Vier

ca. 30 x 30 cm große Stück Frischhaltefolie herrichten. Je

1/4 der Masse in die Mitte geben, zu einer Kugel formen

und mit Küchengarn straff zubinden. Für 12 Min. dämpfen.

Zwiebelbrühe in Teller eingießen, je einen Knödel dazu.

Y

Mit 2 Handvoll

Wildkräuter

nach Verfügbar -

keit garnieren

Sutterlüty Magazin 09

Sutterlüty Magazin 09


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

Blumenkohl im Ganzen,

Kaperncreme und Senfkaviar

Für 4 Personen · Schwierigkeitsgrad: mittel

ZUTATEN

Blumenkohl: 200 g Salz · 1 Blumenkohl

2 Lorbeerblätter · 10 g Koriandersamen

25 g Butter

Kaperncreme: 250 g Crème fraîche

90 ml Weißwein · 40 g Bergkäse fein gerieben

70 g Kapern mit etwas Lake · Salz

Butterbrösel: 70 g Butter · 40 g Haselnüsse

gehackt · 100 g Semmelbrösel

Senfkaviar: 48 g Senfsamen · 50 ml Wasser

10 ml Kräuteressig

Garnitur: 50 g Kapern · Pflanzenöl · 150 g

Räucherforelle

ZUBEREITUNG

Für den Senfkaviar Senfsamen mit heißem

Wasser und einem Schuss Essig angießen

und über Nacht quellen lassen. Für den

Blumenkohl 200 g Salz in 2 l Wasser auflösen

und den Blumenkohl darin für 2 h einlegen.

Im Anschluss zusammen mit den Lorbeerblättern

und Koriandersamen doppelt in

Backpapier einschlagen und mit Alufolie

umwickeln. Bei 230 °C im Ofen ca. 1 h garen.

Paket öffnen, Blumenkohl mit Butterflocken

belegen und mit der Grillfunktion

für 15 Min. schön dunkel bräunen. Für die

Kaperncreme alle Zutaten zusammenmixen.

Mit Salz abschmecken. Für die Butterbrösel

Butter aufschäumen und die gehackten Haselnüsse

leicht anbräunen. Brösel beigeben

und goldgelb rösten. Für die Garnitur die

Kapern auf Küchenpapier gut abtropfen

lassen. In einem ausreichend großen Topf

in Öl knusprig frittieren (Vorsicht: spritzt!).

Den Blumenkohl aus dem Ofen nehmen,

mit der Kaperncreme bestreichen und die

Butterbrösel darübergeben. Mit den knusprigen

Kapern, dem Senfkaviar und ein paar

Stücken Räucherforelle garnieren.

10 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Rezepte

Corned Beef vom

Tafelspitz, Selleriekuchen

und Senfcreme

Für 4 Personen · Schwierigkeitsgrad: schwer

{

Für ein stärkeres Raucharoma

das aufgeschnittene Fleisch statt

mit Meersalz mit Rauchsalz

bestreuen.

ZUTATEN

Corned Beef: 20 g Pökelsalz vom Metzger

Ihres Vertrauens · 15 g Pfeffer körner bunt

15 g Koriandersamen · 20 g Rohzucker

500 g geputzter Tafelspitz · 40 g Bauernsenf

3 EL Pflanzenöl · einige Zweige getrockneter

Rosmarin 1/3 gehackt, 2/3 ganz · etwas Butter

Meersalzflocken oder Rauchsalz

Selleriekuchen: 570 g Knollensellerie gewürfelt

1 Knoblauchzehe · 100 g Lardo oder sehr fetter

Bauchspeck · 1 Eigelb · 100 g Maisstärke

schwarzer Pfeffer · Salz · Liebstöckel

Senfcreme: 2 Eier hartgekocht · 60 g Bauernsenf

40 g Essiggurken · Salz

ZUBEREITUNG

Für das Corned Beef aus Pökelsalz, Pfeffer,

Koriander und Rohzucker im Mörser eine

Gewürzmischung herstellen. Den Tafelspitz

mit einer dicken Nadel mehrfach einstechen.

Mit der Hälfte des Senfs einstreichen

und in der Gewürzmischung wälzen. Mehrfach

straff mit Frischhaltefolie einwickeln

und für 4 Tage im Kühlschrank durchziehen

lassen. Danach die Marinade abwaschen

und das Fleisch trockentupfen. In Öl scharf

anbraten, anschließend mit dem restlichen

Senf einstreichen und in gehacktem Rosmarin

wälzen. Das Fleisch in eine ofenfeste

Form mit Deckel legen, die Rosmarinzweige

dazugeben und mit einem Bunsenbrenner

anzünden. Deckel drauf und im Ofen bei

65 °C 14 Stunden garen. Vor dem Anschneiden

Fleisch kurz in schäumender

Butter nachbraten und mit Meersalzflocken

betreuen. Für den Selleriekuchen Knollenselleriewürfel

mit einer Knoblauchzehe

20–25 Min. ohne Flüssigkeit weichdünsten.

Anschließend die eine Hälfte mit Lardo,

Eigelb und Maisstärke fein pürieren. Die

andere Hälfte mit einer Gabel zerdrücken

und unter die Masse mischen. Salzen und

pfeffern. Zuletzt fein geschnittenen Liebstöckel

hinzufügen. Eine feuerfeste Form

ausfetten und bemehlen. Die Masse einstreichen.

Ein tiefes Backblech 2 cm hoch mit

Wasser befüllen und die Form hineinstellen.

Bei 110 °C 40 Min. im Ofen garen. Kühlstellen.

Anschließend in gewünschte Form

schneiden und je nach Geschmack nochmals

kurz anbraten. Für die Senfcreme alle Zutaten

fein mixen und mit Salz abschmecken.

Corned Beef mit Selleriekuchen anrichten

und Senfcreme dazureichen.

Sutterlüty Magazin 11


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

Grießpudding,

Holdermus und

Bratbirnen

Für 4 Personen · Schwierigkeitsgrad: mittel

ZUTATEN

Grießpudding: 500 ml Milch · 20 g Honig · Salz

100 g Riebelgrieß · 1 Ei · 1 Pkg. Strudel teig

Butterschmalz · Staubzucker

Rumsultaninen: 50 g Sultaninen · 20 g Rum

Bratbirnen: 4 Birnen · 2 EL Honig · Zimt · 2 EL

Johannisbeermarmelade · 30 g Butterflocken

Dazu: 1 Glas Sutterlüty’s Holdermus

ZUBEREITUNG

Für den Grießpudding die Milch mit Honig

und einer Prise Salz aufkochen. Anschließend

Riebelgrieß einrühren und 5 Min.

einkochen. Masse kurz abkühlen lassen, Ei

untermengen, in kleine Förmchen geben

und erkalten lassen. Den fest gewordenen

Pudding in Strudelteigstücke einpacken und

in Butterschmalz goldgelb anbraten. Vor

dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.

Sultaninen in Rum einweichen und beiseite

stellen. Für die Bratbirnen gewaschene

Birnen halbieren und vom Kerngehäuse

befreien. Mit Honig, etwas Zimt und

Johannisbeermarmelade vermengen und in

eine ofenfeste Form geben. Butterflocken

daraufgeben und bei 175 °C ca. 45 Min.

weichschmoren. Anschließend grob mixen

und ggf. auf kleiner Flamme etwas eindicken.

Das Holdermus leicht erwärmen,

den knusprigen Pudding daraufsetzen und

mit einer Nocke Bratbirnenkompott und

den Rumsultaninen vollenden.

12 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Rezepte

BEWUSST GENIESSEN Rezepte

NUR FRUCHT

+ CALCIUM

Sutterlüty Magazin 13

Sutterlüty Magazin 13


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

Ein recht

genügsamer

Mensch

Einer, der sich auf sein Handwerk

so versteht wie Jodok Dietrich,

braucht nicht viel, um aus guten

Produkten etwas Besonderes zu

machen. Mit einem Korb voller

frischer Zutaten, einer Feuerschale

und dem Kopf voller Ideen haben

wir den Spitzenkoch am Rohrspitz

getroffen – und nebenbei über

das Kochen, das Reisen und die

Musik philosophiert.

Jodok, das Motto dieser Ausgabe lautet „Mach was draus“. Eigentlich

das Wesen des Kochens, oder?

Stimmt. Kochen ist nichts anderes als ein solides Handwerk, um

etwas aus guten Produkten zu machen. Natürlich immer mit den

Gegebenheiten und dem Gast im Fokus. Wenn ich zum Beispiel ein

Seerestaurant habe, werde ich um Fisch nicht herumkommen. Die

verfügbaren Mengen an Bodenseefisch sind aber gering und die Preise

enorm. Dort dreht sich dann mein Fokus um. Der Fisch wird zum

Nebendarsteller und der Schwerpunkt liegt auf Gemüse und vielleicht

noch Milchprodukten. Beides gibt es hier in Vorarlberg in einer

ausgezeichneten Qualität.

Du hast für diese Rezeptstrecke im Freien gekocht. Liegt dir das

mehr als eine voll ausgestattete Restaurantküche?

Es hat beides seinen Reiz. Momentan habe ich viele kleine Projekte.

Ich habe gelernt, mit wenig Infrastruktur zurechtzukommen. Rein

für den Kopf ist es natürlich viel anspruchsvoller, wenn man weniger

Möglichkeiten hat und trotzdem etwas Besonderes bieten will. Wir

hatten eine Gasplatte dabei und eine Feuerschale. Einiges habe ich

14 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Rezepte

JODOK DIETRICH, JG. 1984

FREIBERUFLICHER KOCH

Nach der Matura zog es Jodok Dietrich

nach Wien. Nach einem Jahr BWL-Studium

war klar: Er wird lieber Koch. Zurück in

Vorarlberg absolvierte er seine Lehre bei

Engelbert Kaufmann im Adler in Schwarzenberg.

Danach ging es für den ambitionierten

Jungkoch zuerst in die Schweiz ins Schloss

Schauenstein zu Starkoch Andreas

Caminada. Zurück in Dornbirn baute Jodok

Dietrich das Szenerestaurant Innauer neu

mit auf, wo er vier Jahre für die Küche

verantwortlich war. Letztes Jahr ging es,

nach fünf Jahren in München, zurück ins

Ländle, wo Jodok Dietrich als freiberuflicher

Koch derzeit allerhand eigene Projekte in der

Umsetzung und viele Ideen im Kopf hat.

vorbereitet, das Brot zum Beispiel, weil die

Zubereitung sonst den zeitlichen Rahmen

sprengen würde. Aber mit einem gewissen

Aufwand wäre auch das Brotbacken in der

Feuerschale möglich.

Auf was kannst du beim Kochen keinesfalls

verzichten?

Für mich war der naturverbundene Ansatz

schon immer ein Ankerpunkt. Heute gibt es

auch für die Gastronomie sehr gute Angebote

von frischem regionalem Gemüse. Als ich im

Innauer gekocht habe, habe ich mein Gemüse

noch selbst angebaut. Was nicht heißen

soll, dass es damals keine guten Produkte

gab. Nur die Sichtweise ändert sich dramatisch,

wenn man für alles selbst verantwortlich

ist und man weiß, wie viel Arbeit hinter

Anbau und Pflege steckt.

Musik spielt in deinem Leben auch eine

wichtige Rolle. Gibt es für dich eine Verbindung

zwischen Essen und Musik?

Für mich war Musik, speziell als DJ, lange

Zeit ein wichtiger Ausgleich zu meinem Job.

Zwischen Musik und Kochen gibt es für mich

viele Gemeinsamkeiten. Es gibt da wie dort

Harmonisches, Zusammenführendes, und

es gibt Unbekanntes, Irritierendes. Beim

Kochen ist es wie mit der zeitgenössischen

Musik. Je besser die Grundlage und je solider

das Handwerk ist, umso leichter tut man

sich dann, wenn man etwas Eigenes daraus

macht. Qualität ist jedenfalls immer die Basis.

Nach oben hin gibt es keine Grenze.

Das Rezept für Jodoks

Sauerteigbrot finden Sie auf

www.sutterluety .at

Sutterlüty Magazin 15


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

Du reist auch gerne. 2017 bist du den Jakobsweg

von Nordfrankreich bis nach Fisterra/

Muxía gegangen. Bist du nach dieser Erfahrung

in Vorarl berg angekommen?

Ich denke schon. 2017 war ein Jahr der beruflichen

und privaten Umbrüche. Da hat

sich der Jakobsweg irgendwie angeboten.

Ich wollte schon immer mal eine längere

Strecke zu Fuß gehen. Ganz reduziert. Nur

mit dem Wichtigsten im Gepäck. Zum Glück

bin ich ein recht genügsamer Mensch. Ich

kann relativ leicht auf relativ viel verzichten.

Man kommt so auch viel schneller in Kontakt

mit anderen Menschen und lernt so auch viel

über die Esskultur eines Landes. Das interessiert

mich natürlich auch aus beruflicher

Sicht.

Was hast du jetzt vor?

Ich würde gerne etwas Eigenes machen. Wie

genau das aussehen wird, steht allerdings

ICH KANN RELATIV

LEICHT AUF RELATIV VIEL

VERZICHTEN.

noch in den Sternen. Ich befasse mich schon

lange mit Kräutern und ihrer Wirkweise.

Da möchte ich mich noch weiter „reinfuchsen“,

möchte auch noch viel mehr von Leuten

lernen, die sich da wirklich auskennen.

Bienen sind für mich auch Pflicht. Und

Käsemachen möchte ich unbedingt lernen.

Seit zwei Jahren setze ich mich auch mit

Sauerteigen auseinander. Großes Vorbild

sind für mich auch die nordischen Länder.

Dort gibt es eine enorme Esskultur, die

sich an dem orientiert, was es vor Ort gibt.

Wohin diese Reise auch geht, beim Kochen

fängt man ja jeden Tag im Prinzip bei Null

an. Es stellen sich viele Herausforderungen.

Für mich ist das auch das Schöne: Ich habe

jeden Tag die Chance, es besser zu machen

als am Vortag.

16 Sutterlüty Magazin

Kröne dein

Frühstück.

Die neuen Könige auf dem Frühstückstisch: Entdecke unseren

fixfertigen Porridge und unser Swiss Müesli aus besten Zutaten.

Das Emmi Swiss Müesli wird noch heute nach 100-jähriger Schweizer Original Birchermüesli Rezeptur hergestellt:

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ob kalt oder warm, ist ein gelungener Start in den Tag.

KALT &

WARM

GENIEßBAR

Mehr

Infos

unter:


BEWUSST GENIESSEN Rezepte

Der meistverkaufte

Aufstrich Österreichs

Genießen Sie Ihre Jause

mit den köstlichen Aufstrichen

von Argeta. Mit feinstem Fleisch

schmeckt einzigartig und

ist extra leicht zu streichen.

Sutterlüty Magazin 17


Rezepte BEWUSST GENIESSEN

weniger

zucker

vegan

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Weckt

Glücksgefühle!

Ein super Tagesstart ist das Manner Müsli –

macht randvoll mit guter Laune! Denn:

Rosa macht glücklich.


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Munz Prügeli… ein Genuss!

Verwöhnen Sie sich mit der verführerischen

Kombination aus feiner Pralinéfüllung, umhüllt

mit hochwertiger Schweizer Schokolade.

18 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Blitzrezept

Mehr Inspiration auf

www.instagram.com/sutterluety

BLITZ

REZEPT

Wenn’s mal wieder

schnell gehen muss …

Kartoffel-Paprika-Tortilla

für 4 Personen · Zubereitungszeit: 20 Min. · Schwierigkeitsgrad: leicht

ZUTATEN

500 g gekochte Kartoffeln vom

Vortag geschält · 1 rote Paprika

1 Zwiebel · 6 frische Eier · 1/2 Bund

Petersilie · 50 g Parmesan · Olivenöl

Salz · Pfeffer

ZUBEREITUNG

Paprika waschen, entkernen und in Würfel

schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln.

Kartoffeln in ca. 1 cm große Würfel

schneiden. Parmesan fein reiben, Petersilie

waschen, fein hacken. Paprika- und

Zwiebelwürfel in einer beschichteten Pfanne

mit etwas Olivenöl glasig braten. Kartoffeln

dazugeben und mitbraten. Die Eier verquirlen

und mit Salz und Pfeffer würzen.

Geriebenen Parmesan und gehackte Petersilie

zu den Eiern geben und gut verrühren.

Gemüse gleichmäßig in der Pfanne verteilen,

Eiermischung darübergießen und bei geringer

Hitze ca. 2 Min. stocken lassen. Wenn

die Tortilla auf der Unterseite schon Farbe

annimmt, aber noch nicht ganz durch ist,

muss sie umgedreht werden. Das klappt am

besten so: Pfanne mit einem großen Teller

zudecken, beides zusammen rasch umdrehen,

dann die Tortilla vom Teller zurück

in die Pfanne gleiten lassen. Noch einmal

1 Min. braten und anschließend genießen.

Dazu passt ein Sauerrahm-Dip.

Sutterlüty Magazin 19


Ernährung mit Erklärung BEWUSST GENIESSEN

40 TAGE OHNE ZUCKER!

Mach was aus

der Fastenzeit

Die Fastenzeit steht vor

der Tür, und ein Fastenvorsatz

muss her. Oft

sind aber nicht das

Rauchen oder Alkohol

unsere größten Laster,

sondern Zucker. Wir essen

und trinken täglich

etwa 25 Teelöffel davon.

Das ist viermal so viel

wie empfohlen! Wenn

das kein Grund für ein

b’sundriges Experiment

ist: 40 Tage ohne Zucker.

Machen Sie mit!

20 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Ernährung mit Erklärung

TIPPS ZUM DURCHHALTEN

* *

*

*

* *

*

* Ausreichend Wasser oder ungesüßte Tees trinken.

Zu Beginn hilft ein Überblick über den Zuckerkonsum,

sich besser einzuschätzen. Dafür ca.

1 Woche alles notieren, was gegessen und getrunken

wird.

Was nicht da ist, kann nicht gegessen werden.

Darum erst gar nichts Süßes mehr kaufen.

Mit Einkaufslisten fällt das leichter.

Selbst kochen! In Fertigprodukten,

Fast Food, Salat saucen und Co. ist oft sehr

viel Zucker versteckt.

Alkohol ist tabu. Er enthält extrem viel Zucker und

führt zudem zu Heißhungerattacken.

Drei Hauptmahlzeiten und zwei kleine Snacks

am Tag helfen, Heißhunger zu vermeiden.

Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Hirse,

Nüsse, Obst und Co. dürfen dabei nach Herzenslust

verzehrt werden.

Ideal ist es, den Tag mit einem gesunden Frühstück

wie z. B. einem warmen Müsli zu beginnen.

Stress steigert das Verlangen nach Zucker.

Daher: Bewusst genießen!

ARIANE DORN

ist dipl. Ernährungstrainerin

und gibt in jeder

Ausgabe von „B’sundrig“

Tipps und Infos zu Dingen,

die uns gut tun – oder

eher nicht.

Für unseren Körper sind Kohlenhydrate, also

Zucker, eine wichtige Energiequelle. Doch

ein zu hoher Zuckerkonsum führt nicht nur

zu Karies und Übergewicht. Auch das Risiko,

Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

zu entwickeln, erhöht sich drastisch.

Gründe genug, gerade jetzt in der Fastenzeit

unseren Zuckerkonsum zu überdenken.

Wenn wir an Zucker denken, kommen uns

meistens Kuchen, Süßigkeiten und Co. in

den Sinn. Aber Zucker steckt auch in vielen

anderen Nahrungsmitteln. Grundsätzlich

unterscheidet man drei wesentliche Formen

von Kohlenhydraten: Als Einfachzucker

werden Traubenzucker und Fruchtzucker

bezeichnet, die Gruppe der Zweifachzucker

umfasst unseren handelsüblichen Haushaltszucker

(Saccharose). Diese beiden Zuckerarten

gelangen sehr schnell ins Blut und

lassen den Blutzuckerspiegel in die Höhe

schießen. Kohlenhydrate aus Vollkorngetreide,

Hülsenfrüchten und Co. hingegen

sind sogenannte Mehrfachzucker. Sie lassen

den Blutzuckerspiegel nur sehr langsam ansteigen.

Somit hält die Sättigung länger an

und Heißhungerattacken bleiben aus. Auf

diese Form der Kohlenhydrate sollte im

Sinne einer ausgewogenen Ernährung nicht

verzichtet werden.

DIE CHALLENGE

Zuallererst sollten wir uns überlegen, wie der

Verzicht auf Zucker für die nächsten 40 Tage

aussehen soll. Soll kein Haushaltszucker

mehr verwendet werden, oder verzichten wir

auch auf Honig, Reissirup, Agavendicksaft,

Kokosblütenzucker, Birkenzucker und Co.?

Um unsere Geschmacksnerven endlich wieder

einmal richtig „schmecken“ zu lassen, ist

es sinnvoll, komplett auf Süß zu verzichten.

So lernen wir die natürliche Süße von Getreide

und Gemüse wieder ganz neu kennen und

benötigen auch nach unserer 40-Tage-Challenge

deutlich weniger gesüßte Speisen.

Sutterlüty Magazin 21


Ernährung mit Erklärung BEWUSST GENIESSEN

Frühstück

soll ja Spaß

machen!

ZUCKER HAT VIELE NAMEN

Mit der Zugabe verschiedener

Zuckerarten werden Zutatenlisten

von Lebensmitteln oft beschönigt.

MUSS ICH 40 TAGE

Denn so scheint Zucker nicht

EINSIEDLER SEIN?

an erster Stelle, sondern mit

Definitiv: Nein! Wer auf

unterschiedlichen Bezeichnungen

Zucker verzichtet, kann

einfach öfter in der Zutatenliste

in Gesellschaft trotzdem

auf. Als Faustregel gilt: Alle

genießen. Auswärts einfach

nahrhafte Gemüse-,

Zutaten, die auf -ose, -sirup,

-dicksaft oder -zucker enden,

Fleisch- und Getreidegerichte

bestellen, und

stehen für Zucker. Auch Zutaten

man fällt damit überhaupt

nicht auf. Wer bei Agavendicksaft, Fruchtkonzentrate

wie Honig, Traubenfruchtsüße,

Freunden oder Familie und -pürees oder getrocknete

eingeladen ist, bringt am Früchte enthalten viel Zucker.

besten selbst eine Kleinigkeit

mit: Es gibt viele leckere Kuchenrezepte

ohne Zucker, z. B. mit Banane oder

Apfelmus gesüßt. Als herzhafter Snack ist

selbstgemachtes Knäckebrot mit Dip immer

ein Knaller. So wird in diesen 40 Tagen unsere

Experimentierfreude angeregt, und unser

Umfeld profitiert mit.

22 Sutterlüty Magazin

DURCHHALTEN –

WOZU EIGENTLICH?

Durchhänger gehören

dazu, doch mit starkem

Willen und der richtigen

Portion Durchhaltevermögen

gelingt es. Stellen

Sie sich einfach vor,

wie Sie sich nach den

40 Tagen fühlen werden.

Denn das Gefühl,

es wirklich geschafft zu

haben, ist überwältigend.

Außerdem verschwinden

Völlegefühl, unregelmäßige Verdauung,

Heißhungerattacken, schlechter Schlaf

und Schlappheit, sobald die ersten Wochen

überstanden sind. Ein Leben mit weniger

Zucker bedeutet mehr Lebensqualität, und

das Geschmacksempfinden ist meist stark

verändert, sodass auch nach der Challenge

das Verlangen nach Zucker geringer ist. Ein

nachhaltiger Effekt also. Wagen Sie das Experiment

– Sie werden begeistert sein!

Knusper

Müsli

www.knusperli.at


SPÜREN WIR

DAS LEBEN.

Römerquelle ist eine eingetragene Marke der Römerquelle Trading GmbH


Genuss im Fokus BEWUSST GENIESSEN

Back was draus!

Glatt, griffig oder universal? Geschält oder Vollkorn? Getreide?

Und wenn ja: welches? Beim Backen beginnt gutes Gelingen bei der Wahl

der richtigen Mehlsorte. Doch die Auswahl ist riesig. Wir haben uns für Sie

einen Überblick verschafft. Damit backen Sie’s bestimmt!

BUCHWEIZENMEHL

Das glutenfreie Buchweizenmehl eignet sich

pur praktisch nicht zum Backen. Beigemischt

jedoch bereichert es Backwaren durch seine

zahlreichen Mineralstoffe und Aminosäuren.

MAISMEHL

Maismehl ist sehr stärkehaltig und von

Natur aus frei von Gluten. Da es einen sehr

niedrigen Proteingehalt hat, ist es in reiner

Form zum Backen nicht geeignet, sorgt aber

als Zusatz für eine schöne Teigstruktur.

KUCHENMEHL

Speziell für Kuchen und Gebäck

gemahlenes Mehl zeichnet sich

durch seine feingriffige Struktur

und seine hellere Farbe aus.

Damit gelingen süße Teige von

Mürbteig bis Biskuit besonders gut.

24 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Genuss im Fokus

DINKELMEHL

Dinkel ist eine Urweizenart, die sich

besonders für den Bio-Anbau eignet.

Dinkel enthält mehr Mineralstoffe

und Vitamine und ist eiweißreicher

als Weizen.

GLUTENFREIES UNIVERSALMEHL

Glutenfreie Mehlmischungen bestehen

oft aus Stärke und einer pflanzlichen

Eiweißquelle und können fast wie normales

Mehl verwendet werden.

ROGGENMEHL

Der widerstandsfähige Roggen gilt als

traditionelles Brotgetreide. Roggenmehl enthält

viele Ballaststoffe sowie beachtliche Mengen

an B-Vitaminen. Teig aus Roggenmehl muss

allerdings gesäuert werden.

Sutterlüty Magazin 25


Genuss im Fokus BEWUSST GENIESSEN

glutenfrei

ALNATURA BIO

MAISMEHL

Glutenfreies Bio-Maismehl

(Demeter). Geeignet

zum Backen, Kochen,

etwa für Tortillas,

sowie zum Binden.

Type

1400

MARTINSHOF VOLL-

KORN DINKELMEHL

100 % Vorarlberger

Dinkel, im Ganzen

vermahlen. Ein wertvoller

Beitrag zur ballaststoffreichen

Ernährung.

LÄNDLE

pur!

Mehl oder

weniger …

alles

dasselbe?

Ging es früher bei der

Wahl des richtigen Mehls

noch um Fragen wie

„glatt oder griffig?“, fängt

die Auswahl heute schon

bei der Mehlsorte an.

Und davon gibt es einige.

MANTLER glutenfrei

GLUTEN- UND

LAKTOSEFREIES MEHL

Universell verwend bare,

garantiert glutenfreie

Mischung aus Maisstärke

und Soja mehl.

Hervorragende Backeigenschaften.

glutenfrei

BIO LEBEN

ALPEN-

BUCHWEIZENMEHL

Aus österreichischem

Buchweizen. Reich an

Eiweiß, Vitamin B, Mineral-

und Ballaststoffen.

Bei klassischem Weizenmehl liegt die

hauptsächliche Unterscheidung im

Mahlgrad, der sich an der Bezeichnung

„glatt“, „griffig“ oder „universal“ ablesen

lässt. Glattes Mehl ist sehr fein vermahlen

und eignet sich dadurch perfekt für feine

Backwaren und Kuchenteige. Griffiges

Mehl hingegen ist weniger fein und

enthält kleinere Grießteilchen, die es sehr

quellfähig machen. Universal-Mehl ist

eine Mischung aus diesen Mehlsorten und

damit für alle Einsatzbereiche geeignet.

Darüber hinaus geben die Typenbezeichnungen

Aufschluss über den Mineralstoffgehalt

der jeweiligen Mehlsorte. Je höher

dieser ausfällt, desto höher ist auch die

Typenbezeichnung – und desto dunkler,

eiweiß- und ballaststoffhaltiger ist das

Mehl. In Österreich findet man vorrangig

Weizenmehle der Typen W480, W700 und

W1600. Roggenmehl gibt es in den Typen

R500, R960 und R2500.

ES MUSS NICHT IMMER WEIZEN SEIN

Neben Weizen gibt es noch eine Reihe

anderer Getreidesorten, aus deren Mehl

sich wunderbare Brote oder süße Backwaren

zaubern lassen. Echte Klassiker sind

etwa Roggen- oder Dinkelmehl. Wird zur

Gewinn ung der Mehle das ganze Korn

vermahlen, ist das Endprodukt zusätzlich

reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen,

Eiweiß und Vitaminen.

26 Sutterlüty Magazin


BEWUSST GENIESSEN Genuss im Fokus

PSEUDOGETREIDE-MEHLE

Rund ein Prozent der Österreicherinnen und

Österreicher sind an Zöliakie erkrankt. Das

bedeutet, dass das Klebereiweiß (Gluten) in

bestimmten Getreidesorten nicht vertragen

wird. Auf den Genuss von Selbstgebackenem

muss deshalb aber noch lange nicht

freier Stärke oder Stärkemehl beizufügen.

Kartoffel- oder Maismehl etwa eignet sich,

um die Bindefähigkeit von glutenfreiem

Mehl zu verbessern.

Eine Besonderheit im Mehlregal stellen

Mehlmischungen dar, die speziell für

Type

480

VORARLBERGER

BIO KUCHENMEHL

Sehr helles Weizenmehl,

glatt und griffig

zugleich. Ideal für

Kuchen, Torten, Kekse

und andere Feinbackwaren.

us’m

LÄNDLE

verzichtet werden. Mehle aus sogenanntem

Kundinnen und Kunden mit Zöliakie

Pseudogetreide wie Quinoa oder Buchweizen

sind von Natur aus glutenfrei. Mit ein

paar einfachen Tricks stehen sie auch in

entwickelt wurden. Diese fertigen Mischungen

enthalten glutenfreies Mehl und einen

Stärketräger. Vorsicht walten lassen sollten

Type

960

ihren Backeigenschaften herkömmlichem

Weizenmehl in nichts nach.

STÄRKEMEHLE

Einer dieser Tricks ist etwa, glutenfreiem

Mehl eine geringere Menge ebenfalls gluten-

Personen mit Laktoseintoleranz: Manchen

dieser Mehlmischungen wird Laktosepulver

beigeschmischt. Daher sind laktosefreie

Mehlmischungen – auf den ersten Blick oft

irreführend – mit der Auszeichnung „laktosefrei“

gekennzeichnet.

JA! NATÜRLICH

BIO ROGGENMEHL

In einem speziellen

Mahlverfahren hergestellt.

Ideal für kräftiges

Sauerteigbrot.

Geschmack

ist meine

leidenschaft

Mit unseren Mühlen genießen Sie das volle Aroma

frisch gemahlener Kräuter und Gewürze.

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Sutterlüty Magazin 27


Den Sommer

aufs Brot

Text: Carmen Burtscher

Fotos: Christian Kerber

Haben Sie auch schon wieder Lust auf Sommer?

Dann holen Sie sich doch jetzt schon einen

köstlichen Vorgeschmack: zum Beispiel mit einem

dick bestrichenen Marmeladebrot. Auch wer zum

Einkochen keine Gelegenheit hatte, muss auf den

farbenfrohen Fruchtgenuss keineswegs verzichten:

Wolfgang Sohm zaubert für Sie aus den süßesten

Früchten der Region das ganze Jahr über Sutterlüty’s

Fruchtgenuss. Und zwar genau so, wie Sie das zu

Hause auch machen würden.

28 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE

Nur die süßesten

Ländle -Erdbeeren

stecken in Sutterlüty’s

Fruchtgenuss.

Sutterlüty Magazin 29


Ein Tag bei ... UNSER LÄNDLE

Sutterlüty’s Fruchtgenuss in den

Sorten Himbeere, Erdbeere,

Johannis beere und Heidelbeere waren

Sutterlüty’s Produkte der ersten Stunde.

Seit gut acht Jahren bringen die köstlichen

Fruchtaufstriche aus Söhmsen’s Manufaktur

in Dornbirn nun schon das ganze Jahr über

den Sommer aufs Brot. Höchste Zeit für uns,

mal wieder in der kleinen, aber feinen Küche

von Wolfgang Sohm vorbeizuschauen.

Man muss wissen, wo sich Söhmsen’s

Manufaktur befindet, denn zufällig reinstolpern

wird man in die kleine Genusswerkstatt

im Dornbirner Ortsteil Rohrbach wohl

eher nicht. Doch wir wissen, wo’s hier zum

Fruchtgenuss geht – und wir werden schon

erwartet. Es ist zwar noch früh am Vormittag,

doch Wolfgang hat in der erstaunlich

kleinen, blitzblanken Küche schon mit dem

Einkochen begonnen. Heute steht Himbeermarmelade

auf dem Programm. Auch seine

Mitarbeiterin Sabine hat die Schürze schon

umgebunden und den Kochlöffel griffbereit.

Kocht sie alle ein: Marmeladenkönig Wolfgang Sohm

Während die Beeren iin einem Topf, kaum

größer als der bei Oma zu Hause, noch ein

bisschen vor sich hinblubbern, erfahren wir

vom Hausherrn, wie aus dem ehemaligen

Grafikbüro Söhmsen’s Manufaktur wurde.

Vor mittlerweile zehn Jahren hat Wolfgang

Sohm beschlossen, die Branche zu wechseln

und seine Leidenschaft zum Beruf zu

machen. Gemeinsam mit Ehefrau Barbara

hat er damals begonnen, in kleinen Chargen

original italienische Pastasaucen einzukochen.

Schon bald waren „Söhmsen’s Sugos“

in ausgesuchten Feinkostläden in Österreich

und Deutschland zu finden. „Nach circa

zwei Jahren waren wir so weit, dass wir im

Lebensmittelhandel Fuß fassen wollten und

konnten“, erinnert sich Wolfgang. Dafür

führte sein erster Weg zu Sutterlüty. „Jürgen

Sutterlüty war sehr angetan vom Geschmack

und von der Qualität unserer Produkte.

Aber italienische Sugos, das war dann halt

doch zu wenig regional. Vor allem, weil

mit Sutterlüty’s gerade die erste regionale

Eigenmarke im Lebensmittelhandel in den

30 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE Ein Tag bei ...

Mitarbeiterin Sabine kümmert sich rührend darum, dass aus

Sutterlüty’s Apfelsaft das köstliche Sutterlüty’s Apfelgelee wird.

Sutterlüty’s Fruchtgenuss: Handarbeit von der Ernte bis zum Etikett.

MAXIMAL 10 KILOGRAMM

FRÜCHTE WERDEN AUF

EINMAL VERARBEITET.

DAS ERGIBT CIRCA 50

BIS 60 GLÄSER.

Startlöchern stand.“ Aber glücklicherweise

kam Wolfgang schon auf dem Heimweg die

zündende Idee.

WARUM EIGENTLICH NICHT MARMELADE?

Einen Anruf bei den befreundeten

Winder-Brüdern im Dornbirner Oberdorf

später war klar: Söhmsen’s machen jetzt

auch Marmelade. Wobei, rein rechtlich gesehen

dürfen die naturreinen Fruchtaufstriche

nicht als Marmelade bezeichnet werden.

„Marmelade dürfen sich laut EU-Verordnung

nur Zubereitungen aus Zitrusfrüchten

nennen“, erfahren wir. Macht aber nichts,

Fruchtgenuss klingt mindestens genauso

gut und verspricht zudem, was der fruchtige

Inhalt der Gläser Löffel für Löffel hält. Das

bringt uns wieder zurück zu den Himbeeren,

deren wunderbarer Duft längst den ganzen

Raum erfüllt. Sabine hat in der Zwischenzeit

den Gelierzucker abgewogen und unter die

Beeren gerührt. „70 Prozent Frucht und

30 Prozent Gelierzucker. Etwas anderes

kommt nicht rein ins Glas“, erklärt sie, während

sie den Kochlöffel gemächlich Kreise

durch die fruchtige Masse ziehen lässt.

Sutterlüty Magazin 31


Ein Tag bei ... UNSER LÄNDLE

„70 Prozent Frucht und

30 Prozent Zucker.

Mehr kommt nicht rein

ins Glas!“

SABINE RAUCHEGGER

Genauso wie vor acht Jahren kommen die

Beeren für Sutterlüty’s Fruchtgenuss auch

heute noch aus den Gärten von Beeren Winder

in Dornbirn. „Damals haben wir noch

mit frischen Früchten gearbeitet“, erinnert

sich Wolfgang, „das hat uns allerdings vor

enorme Probleme gestellt.“ Wer schon

einmal selbst Erdbeermarmelade eingekocht

hat, wird das schon erlebt haben: Nach

kurzer Zeit im Glas verliert sie rasch ihre

rote Farbe und wird unansehnlich braun.

„Die Fruchtaufstriche sind deswegen nicht

verdorben, aber sie sehen einfach nicht mehr

so appetitlich aus, wie sie eigentlich sind.“

Deshalb hat Wolfgang Sohm damit begonnen,

mit schockgefrosteten Früchten zu

arbeiten. „Das hat gleich mehrere Vorteile“,

fährt er fort. „Die Früchte werden unmittelbar

nach der Ernte noch bei Beeren Winder

schockgefrostet. Damit bleiben der größte

Teil der Inhaltsstoffe und natürlich auch der

Geschmack erhalten. Wir können dann das

ganze Jahr über immer frisch produzieren.

Damit können wir auch zu jeder Zeit die

Qualität garantieren, die sich die Sutterlüty

Kundinnen und Kunden von einer kleinen

Manufaktur wie der unseren zu Recht

erwarten.“ Das klingt gut, sieht gut aus und

schmeckt auch so. Denn die Himbeermarmelade,

pardon, der Himbeer Fruchtgenuss

ist jetzt fertig. Sabine gibt für jeden von

uns einen kleinen Löffel davon auf einen

Teller. „Mmmmhm, wunderbar!“, sind wir

32 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE Ein Tag bei ...

Ein beeriger Partner der

ersten Stunde: Martin

Winder von Winder Beeren

in Dornbirn

uns einig. Sechs Kilogramm Beeren waren

es dieses Mal, die Sabine jetzt als fertigen

Fruchtgenuss auf die Gläser aufteilt. „Wir

verarbeiten maximal zehn Kilo Früchte auf

einmal, das ergibt dann circa 50 bis 60 Gläser“,

plaudert Sabine aus dem Obstkistchen,

während sich Glas um Glas mit der fruchtigen

Köstlichkeit füllt. Sobald der Fruchtaufstrich

im Glas ist, kommt der Deckel drauf.

Dann kann das Glas kurz abkühlen, bevor es

nochmal für etwa 20 Minuten bei 100 °C ins

Wasserbad kommt. „So ersparen wir uns die

Konservierungsstoffe“, erklärt uns Wolfgang.

Denn die sind für die kleine Gourmetwerkstatt

genauso tabu wie alle anderen

künstlichen Zusatzstoffe.

FRUCHTGENUSS IN ZWÖLF SORTEN

Während die Gläser abkühlen, dürfen

wir noch einen Blick in das kleine Lager

werfen. Hier warten schon eine ganze Reihe

verschiedenster Sorten Sutterlüty’s Fruchtgenuss

fertig etikettiert darauf, endlich in

die Regale der Ländlemärkte zu kommen.

Neben den Klassikern wie Erdbeere oder

So schmeckt ein guter Morgen!

Mehr Genuss – weniger Zucker.

Vitalis Weniger süß Knusper Pur enthält

30 % weniger Zucker als vergleichbare Knuspermüslis

und überzeugt mit köstlichen Knusper

Crunchies aus wertvollen Vollkorn-Haferflocken

und schonend gerösteten Weizenkeimen.

Vitalis – Genuss, der gut tut!

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Sutterlüty Magazin 33


Ein Tag bei ... UNSER LÄNDLE

Himbeere sind vor allem die drei Misch-

Sorten, wie zum Beispiel Erdbeere-Himbeere

oder Brombeer-Heidelbeere, bei den Sutterlüty

Kundinnen und Kunden b’sundrig

beliebt. Dagegen ist eine der neueren Sorten

fast noch ein Geheimtipp: Sutter lüty’s

Apfelgelee. „Das machen wir aus Sutterlüty’s

Apfelsaft von der Mosterei Krammel

in Lustenau, ebenfalls ein zu 100 % reines

Naturprodukt, wie wir wissen.“ Während

wir noch darüber diskutieren, welcher

Fruchtgenuss denn unser Favorit ist, bringt

Sabine die mittlerweile abgekühlten Gläser

aus der Küche nebenan.

Jetzt kommt noch das Etikett drauf,

natürlich auch von Hand, und fertig ist ein

verheißungsvolles Glas Vorfreude auf den

nächsten Sommer. Auf dem Weg zurück in

die Redaktion kommen wir dann auch gleich

nochmal ins Diskutieren: nämlich darüber,

was sich denn, neben dem klassischen Marmeladebrot,

aus Sutterlüty’s Fruchtgenuss

noch Köstliches machen lässt.

SÖHMSEN’S MANUFAKTUR

Wolfgang Sohm

Johann-Strauß-Gasse 22d

6850 Dornbirn

Tel. +43 (0)5572 / 29811

www.sohmsen.at

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34 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE Ein Tag bei ...

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Sutterlüty Magazin 35


Nachgefragt – nachgehakt UNSER LÄNDLE

WAS IST EIGENTLICH SO B’SUNDRIG AM ...?

Sutterlüty’s

Randig Salat

Es gibt viele gute Gründe für einen Rote-Rüben-Salat

aus dem Glas: Eile zum Beispiel. Oder Scheu (vor

Küchenarbeit generell oder bloß vor eingefärbten

Händen). Zum Glück gibt es in den Ländlemärkten

eine breite Auswahl an Fertigsalaten in einer ebenso

breiten Preisspanne. Der Sutterlüty’s Randig Salat

spielt dabei in der Oberliga – in jeder Hinsicht!

RANDIGSALAT WIE BEI OMA

Egal ob in Scheiben gehobelt, in Streifen

geschnitten oder als Mini-Rübchen im

Ganzen: Ein erstklassiger Randigsalat

zeichnet sich durch eine gute Ausgewogenheit

von Garungsgrad und Würzung aus.

Nicht zu fest und nicht zu weich sollen sie

sein, die Roten Rüben. Und genau so mariniert,

wie es Oma immer gemacht hat. Also

ohne Tricks und doppelten Boden! Denn

Möglichkeiten, an der falschen Stelle zu

sparen, gibt es viele: künstliche statt natürlicher

Aromen, Süßstoffe (Saccharin) statt

Zucker oder Säureessig (sprich: verdünnte

Essigsäure) statt natürlich fermentiertem

Gärungsessig wie Branntweinessig. Ein kurzer

Blick auf die Zutatenliste des Sutterlüty’s

Randig Salat macht uns sicher: Rote Rüben,

Branntweinessig, Zucker, Salz, Gewürze,

natürliches Aroma. Nicht mehr, aber ganz

bestimmt auch nicht weniger!

WER STECKT DAHINTER?

Für Sutterlüty’s Randig Salat werden frisch

geerntete, wärmeverwöhnte Randigknollen

direkt vom Bauerngarten ins Glas „gezaubert“.

Wir vertrauen dabei voll und ganz auf

die über 30-jährige Erfahrung von Siegfried

und Waldtraud Hirscher aus Meckenbeuren

am Bodensee. Wenn es ums Einlegen von

feinem Sauergemüse geht, kann diesem

qualitäts bewussten Familienbetrieb nämlich

keiner so schnell das Wasser reichen.

Vor allem, wenn es um die extrem kurze

Zeitspanne zwischen Ernte und Einlegen

geht! Was morgens aus den Hirscher-Gärten

geholt wird, ist mittags bereits im Glas –

nach geheimen Hausrezepten von Oma

Hirscher abgeschmeckt und durch eine extra

sanfte Pasteurisierung haltbar gemacht.

Das erklärt auch den herzhaften Biss, der

alle Sutterlüty’s Sauer gemüse-Spezialitäten

auszeichnet.

MACH WAS DRAUS!

Durch seine lange Haltbarkeit ganz ohne

Konservierungsmittel ist der Sutterlüty’s

Randig Salat ein absolutes Muss für jede

Speisekammer oder den Küchenschrank.

Einfach perfekt für den plötzlich auftauchenden

Salatgusto und direkt aus dem

Glas gelöffelt ein Hochgenuss! Wer mehr

Zeit und Experimentierfreude mitbringt,

kann dem Familienrezept der Hirschers

natürlich eine persönliche Note geben, etwa

mit frisch gerissenem Kren, einem Schuss

Kernöl und einer Handvoll gerösteter

Kürbiskerne, oder einem geriebenen Apfel,

Olivenöl und grob gemahlenem Pfeffer.

Sollte danach noch ein kleiner Rest Salat im

Glas bleiben (was höchst unwahrscheinlich

ist), hält er im Kühlschrank noch eine ganze

Weile. Außer, ein anderer Randig-Liebhaber

ist schneller …

36 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE Nachgefragt – nachgehakt

regional:

aus dem deutschen

Bodenseeraum

hochwertig: mit

Branntweinessig statt

Säureessig

aromatisch:

voll ausgereifte Rüben,

feine Gewürze

traditionell: nach

bewährtem

Familienrezept

frisch: kurzer Weg

vom Bauerngarten

ins Glas

natürlich: keine

künstlichen Aromen

oder Süßstoffe

Sutterlüty’s Randig Salat 580 ml

EUR 2,89 5,67 EUR / kg ATG

RUNDUM PREIS-WERT

Der Sutterlüty’s Randig Salat überzeugt nicht nur geschmacklich. Er vereint alle

Eigenschaften, die ein Produkt für uns nachhaltig machen: Anbau in der Nachbarschaft,

Produktion direkt beim Bauern, kurze Transport wege ins Ländle. Eine ideale Kombination

aus Regionalität, Qualität – und fairer Bezahlung aller Beteiligten.

MEHR AUS MECKENBEUREN

Sutterlüty‘s Cornichons 580 ml EUR 2,69 8,97 EUR / kg ATG

Sutterlüty‘s Paprikatöpfle 580 ml EUR 2,89 11,56 EUR / kg ATG

Sutterlüty‘s Gurken-Paprikatöpfle 580 ml EUR 3,19 11,39 EUR / kg ATG

Sutterlüty‘s Sellerie Salat 370 ml EUR 1,79 9,42 EUR / kg ATG

Sutterlüty‘s Gewürzgurken 580 ml EUR 2,29 7,63 EUR / kg ATG

Sutterlüty‘s Senfgurken 580 ml EUR 2,29 7,63 EUR / kg ATG

Wer beim Sutterlüty‘s Randig Salat auf den

Geschmack gekommen ist, kann sich freuen.

Denn in den Regalen der Ländlemärkte warten

noch viele weitere Sauergemüse-Spezialitäten

der Familie Hirscher. Was sie vereint, ist ihre

Frische, die behutsame Herstellung und die

feine Würze. Nur selbst gemacht schmeckt

noch b’sundriger!

Sutterlüty Magazin 37


FAQ Bregenzerwald UNSER LÄNDLE

Was zählt?

Text: Matthias Köb

Fotos: Lukas Hämmerle

Vom Schwarzenberger Berg bauernbuben zu einem

weltweit anerkannten Experten für nachhaltige Investments

– so lässt sich der Werdegang von Alois

Flatz in einem Satz beschreiben. Er war beteiligt an

der Gründung des Dow Jones Sustainability Index,

des ersten und heute weltweit führenden Aktienindex,

der neben ökonomischen auch ökologische

und soziale Kriterien berücksichtigt. Heute berät er

den ehemaligen amerikanischen Vize-Präsidenten Al

Gore und dessen Unternehmen Generation Investment

Management, einen der größten globalen

Investoren im Bereich Nachhaltigkeit. Zudem ist er

an verschiedenen Start-ups beteiligt. Im Interview

spricht er über eine einst verhasste Lederschul tasche,

die Wandlung des Karrierebegriffs und darüber, welche

Kompetenzen in Zukunft gefragt sein werden.

Als du Mitte der Neunzigerjahre mit

dem Doktorat in St. Gallen begonnen

hast, war „Nachhaltigkeit“ eigentlich

noch kein Begriff. Wie bist du damit in

Kontakt gekommen?

Ich habe zuvor BWL studiert und gemerkt:

Zu überlegen, wie ich etwas billiger

produzieren kann, wie ich Rechnungen

verbuche oder möglichst viele

Autoreifen verkaufe – das gibt mir nichts.

Als Bergbauernbub war ich es gewohnt, in

Kreisläufen zu denken. Zudem sind in den

Siebziger- und Achtzigerjahren die ersten

ökologischen Bewegungen entstanden,

Kaspanaze Simma ist als erster Grüner

Europas in ein Parlament eingezogen,

Zwentendorf und Hainburg wurden abgelehnt

und so weiter – das war für mich der

Beginn einer Sinnsuche, die mich letzt-

38 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE FAQ Bregenzerwald

endlich an das Institut für Wirtschaft und

Ökologie nach St. Gallen geführt hat.

Dabei wolltest du ursprünglich gar nicht

studieren.

Ich habe Ende August Geburtstag und immer

Schulsachen geschenkt bekommen. In

der vierten Hauptschulklasse habe ich eine

Lederschultasche bekommen – und Rotz

und Wasser geheult. Für mich war klar: Ich

mache meine neun Schuljahre, und dann

nie mehr Schule, hauptsächlich wegen einem

Lehrer, mit dem ich überhaupt nicht

zurechtgekommen bin. Das darf man jetzt

nicht falsch verstehen, die meisten Lehrer

machen einen Top-Top-Job, aber es gibt

halt auch andere. Erst in der HAK hat mich

die Schule zu interessieren begonnen. Rückblickend

habe ich eines gelernt: Du wirst

immer wieder mit Menschen zu tun haben,

die du dir nicht aussuchen kannst – akzeptiere

sie, lerne daraus, weiter geht’s! Die

Lederschultasche hat mich letztendlich an

die WU Wien und die HEC Paris begleitet,

und 1995 habe ich darin meine Dissertation

nach St. Gallen getragen.

Nach deiner Promotion warst du beim

Umweltministerium und bist dann zu

einem Start-up nach Zürich, das sich mit

Investments im Bereich Nachhaltigkeit beschäftigt.

Damals eine unkonventionelle

Entscheidung.

Die besten Leute von der Uni sind ins Investmentbanking

oder zu McKinsey gegangen –

und ich zu einem „grünen“ Start-up. Der

Vater eines guten Freundes war CEO einer

österreichischen Großbank und hat mir

Sutterlüty Magazin 39

EINFACH GUT.


FAQ Bregenzerwald UNSER LÄNDLE

geraten: „Alois, du hast eine super Ausbildung mit Abschlüssen an Hast du das Gefühl, dass sich der Karriere begriff gewandelt hat?

Top-Universitäten und einem Doktorat – und jetzt gehst du zu irgendwelchen

alternativen, grünen Investmentmanagern? Das kann Die heutigen Uni-Absolventen machen sich immer öfter selbständig

Wonach streben junge Menschen heute?

doch nicht sein, du willst doch auch mal eine Familie gründen. Mach und gehen ihren Träumen nach. Ich finde das absolut super, man hat

was aus deinem Leben.“ Das war 1996! Man kannte damals keine eine ganz andere Vorstellung vom „Karriere machen“. Selbstverwirklichung

klingt immer so deppert, aber wenn jemand einem Traum

Start-ups. Und dann noch alternativ und nachhaltig …

folgt, arbeitet sie oder er ganz anders. Damit das möglich ist, braucht

Was hat dich angetrieben?

es verschiedene Dinge: Es braucht Leute, die sich etwas trauen, es

IM ENDEFFEKT

GEHT ES IMMER UM

DIE FRAGE: KANN

EINE ENTWICKLUNG SO

WEITERGEHEN?

braucht eine gute Ausbildung, es braucht das

richtige Umfeld dafür – also ein Ökosystem –,

und es braucht eine positive kulturelle Einstellung,

die es erlaubt, dass auch einmal etwas

schiefgehen darf – auch im Beruf. Als Kind hindert

dich ja auch keiner daran, dass du zu laufen

beginnst, auch wenn es dich am Anfang ein paarmal

aufhaut.

Eigentlich bin ich nur meinen Interessen

gefolgt. Im Endeffekt weiß man ja nicht,

was dabei herauskommt. Man muss einfach

schauen, wie man seine Talente einsetzen

und weiterentwickeln kann. Und irgendwann

bin ich – mit etwas Glück und einem

Ziegenkäse von meiner heutigen Frau in der

Tasche – bei einem der CEOs von Dow Jones

in New York gestanden und konnte ihn überzeugen,

dass es einen Aktienindex braucht, der auch ökologische und Heute berätst du unter anderem Generation Investment Management,

soziale Kriterien berücksichtigt. Den Ziegenkäse hat er übrigens im

die Firma von Ex-US-Vizepräsident Al Gore, die zu den größten

Ganzen verschlungen.

globalen Investoren im nachhaltigen Bereich zählt. Was steht bei so

40 Sutterlüty Magazin


UNSER LÄNDLE FAQ Bregenzerwald

einem Unternehmen im Vordergrund: nachhaltige Entwicklungen

oder wirtschaftlicher Erfolg?

Das Ziel von Generation ist es, mit einem langfristigen und

nachhaltigen Ansatz eine bessere Wirtschafts- und Finanzleistung

zu erwirtschaften. Wenn du konsequent langfristig denkst,

dann kommst du irgendwann drauf, dass es kein „entweder –

oder“, sondern ein „und“ ist. Du erkennst, dass du – um langfristig

wirtschaftlichen Erfolg zu haben – auch sozial-ökonomische

Dinge berücksichtigen musst. Im Endeffekt geht es immer um

die Frage: Kann eine Entwicklung so weitergehen? Und dann

ist es ganz klar, dass man beispielsweise im Hinblick auf den

Klimawandel etwas tun muss. Daraus ergeben sich auch neue

Chancen und Geschäftsfelder, z. B. effizientere und elektrische

Antriebssysteme in der Mobilität oder Datenbanksysteme, die

weniger Speicherplatz benötigen und trotzdem schneller sind

und dadurch etwa 20-mal so energieeffizient. Wer sich mit dem

Thema beschäftigt, der sieht: Firmen, die nicht nur in Quartalen

denken, liefern meistens stabile und gute Performances.

LIEBLING DER

ÖSTERREICHER!

Du berätst auch Start-ups und beschäftigst dich mit neuen Technologien.

Welche Qualitäten werden in Zeiten von künstlicher

Intelligenz und Robotern noch gefragt sein?

In New York hat mir ein Arbeitskollege ganz stolz erzählt, dass

im Kindergarten seines Sohnes an zwei Tagen nur Chinesisch gesprochen

wird. Muss ein Vierjähriger Chinesisch können? Und

mit fünf sollte er dann Programmieren können, zwei Instrumente

spielen und noch in zwei Clubs mit Begeisterung Sport machen?

So ein Kind muss nur tun, tun, tun …! Themen wie soziale

Kompetenz und ein gesunder Glaube an sich selbst spielen da

kaum eine Rolle. Wenn wir mehr Roboter und Maschinen mit

künstlicher Intelligenz haben, die uns viele Dinge abnehmen,

wodurch unterscheiden wir uns dann: durch soziale Kompetenz.

Das wird meiner Meinung nach noch viel wichtiger werden.

Das FAQ Bregenzerwald ist ein Forum mit Festivalcharakter

und kulinarischem Anspruch. Es beschäftigt sich mit großen

Fragen, die uns alle betreffen. Passend dazu werden in dieser

Rubrik Fragen zum aktuellen Heftthema aufgeworfen und von

spannenden Personen beantwortet. Das nächste FAQ findet

von 6. bis 9. September 2018 statt.

www.faq-bregenzerwald.com

Sutterlüty Magazin 41

Da komm

ich her!

RTT

Ö S R H

* meistverkauftes Ketchup Österreichs, lt. AC Nielsen exkl. Hofer/Lidl


Vorteilskarte UNSER LÄNDLE

Togos

Wälder

wachsen

weiter!

REGIONAL

IST G E NIA L

VORTEILSKARTE

Für nur

50 Vorteilspunkte

wachsen

10 Bäume

in Afrika!

DAS ORIGINAL

• ernährungsphysiologisch

besonders wertvoll

• 100% reines Rapsölschonend

gepresst

• für Salate, zum Backen, Braten

und Frittieren

• Vertragsanbau aus Österreich

Im Dezember startete Sutterlüty eine b’sundrige

Vorteilskartenaktion: Für nur 50 Vorteilspunkte

konnten Kundinnen und Kunden zehn Orangen- oder

Kakaobäume in Togo pflanzen lassen. Bisher wurden

so sensationelle 17.480 Baumsetzlinge finanziert.

Gepflanzt entspricht das einer Fläche von 43 EM-Fußball-

Feldern. Jetzt geht die Aktion in die Verlängerung!

Seit 2011 arbeitet natureOffice mit den

Menschen im afrikanischen Kleinstaat

Togo an der Aufforstung von durch

massive Rodungen bedrohten Waldflächen.

Ein Vorhaben, das unsere Vorteilskundinnen

und Vorteilskunden so großartig unterstützt

haben, dass wir uns entschlossen haben, die

Aktion „Bäume für Togo“ zu verlängern. Für

nur 50 Vorteilspunkte haben Sie die Möglichkeit,

gleich zehn Orangen- oder Kakaobäume

in Togo pflanzen zu lassen. Der Geschäftsführer

unseres ausführenden Partners

natureOffice, Andreas Weckwert: „Wir sind

begeistert, wie gut die Aktion angelaufen ist.

Jeder weitere Baum bedeutet Zukunft und

Perspektiven für die Natur und die Bevölkerung

vor Ort.“

UND SO GEHT’S

Geben Sie an der Sutterlüty Kassa einfach Bescheid,

dass Sie an der Aufforstungs-Aktion

teilnehmen wollen. Für nur 50 Vorteilspunkte

übernimmt Sutterlüty die Kosten für die

Pflanzung von zehn Orangen- oder Kakaobäumen

in Togo. Auf Wunsch bekommen

Sie Ihr offizielles Baumpflanz-Zertifikat von

natureOffice per Post zugeschickt – inklusive

der GPS-Koordinaten, wo genau Ihre Bäume

gepflanzt wurden.

Natürlich aus Österreich

42 Sutterlüty Magazin

Weitere Informationen können angefordert werden bei:

VOG AG, Bäckermühlweg 44, A-4030 Linz oder unter www.rapso.at


Sutterlüty aktuell UNSER LÄNDLE

DAS IST JA INTERESSANT

Menschen, Karrieren, Ereignisse

Bei Sutterlüty finden Sie die b’sundrigen Spezialitäten von

kleinen Herstellern aus der Region. Aber das wissen Sie ja

längst. Was es in den 23 Ländlemärkten von Schruns bis Lochau

sowie in der Zentrale in Egg Neues gibt, das erfahren Sie hier.

Genussbotschafter

LEHRLINGE

gesucht

PRÄDIKAT „AUSGEZEICHNETER

LEHRBETRIEB“

Seit bereits über zwanzig Jahren prägt

das Zertifikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“

den Qualitätsstandard der Vorarlberger

Lehrlingsausbildung. Die Bewertungskriterien

sind anspruchsvoll,

und wer die Auszeichnung behalten

will, muss sich stetig engagieren. Alle

drei Jahre beweist jeder interessierte

Betrieb erneut den Einsatz für die Lehrlinge.

Sutterlüty darf sich wieder über

einige Auszeichnungen freuen – den

Ländlemärkten in Bludenz, Schruns,

Lauterach Achpark, Weiler, Hohenems,

Dornbirn Kehlerpark und Frastanz wurde

am 20. November 2017 der begehrte

Titel verliehen. Insgesamt stolze 19

Ländlemärkte sowie der Produktionsbetrieb

Land bäckerei Hammerl und die

Sutterlüty Zentrale sind derzeit Titelträger

und damit ein eindrucksvoller

Beweis für unsere b’sundrige Lehrlingsausbildung.

Wir checken’s!

Unsere Lehre. Unser Ländle. Unser Markt.

Prämien bis zu

€ 6.200,-

Lebensmittelexpertin

Bewirb dich jetzt auf www.sutterluety.at

oder auf www.laendlelehre.at

80 langjährige Teammitglieder nach ihrer Ehrung auf der Bühne versammelt

JUBILÄUMS-WEIHNACHTSFEIER

65 Jahre Herzlichkeit bei Sutterlüty!

Groß feierte man bei Sutterlüty das

letzte Christkindle – denn es jährte sich

zum 65. Mal, dass Ulrich Sutterlüty

Foto: Weissengruber Fotografie

1952 mit einem kleinen Hofladen und

einer Waggonladung Honig das Sutterlüty

Traditionsunternehmen gründete.

So trafen sich am 8.12.2017 sämtliche

Teammitglieder aller Sutterlüty

Ländle märkte, der Traditionsmetzgerei

Broger sowie der Alois Hammerl Landbäckerei

zuerst in Schwarzenberg auf

einem kleinen Weihnachtsmarkt mit

Maroni, Glühmost und Hot Dogs unserer

regionalen Partner. Ganz feierlich

ging es im Angelika-Kauffmann-Saal

weiter: Dort ließ Jürgen Sutterlüty

gleich zu Beginn die Firmengeschichte

Revue passieren und nutzte die Gelegenheit,

um allen Teammitgliedern,

besonders den langjährigen, zu danken.

Hier bildete natürlich die Ehrung

von Josef Sohler und Theresia Steurer

den Höhepunkt: Mit 50 Dienstjahren

sind die beiden fast seit Anbeginn bei

der Sutterlüty Familie.

44 Sutterlüty Magazin


wech.at

Faschiertes Geflügel,

das ist mager,

und der Geschmack

ein echter Schlager!

Geflügel vom Bauernhof

Serviervorschlag.

Die fettarme Alternative zu Schwein:

Aus Faschiertem von Huhn und Pute

lassen sich viele köstliche Gerichte

wie Butterschnitzel, Cevapcici oder

etwa Spaghetti Bolognese zaubern.

Wech wünscht guten Appetit!


Gelebte Verantwortung BESSER LEBEN

46 Sutterlüty Magazin


BESSER LEBEN

Kein Schwindel

am Etikett

Seit über 65 Jahren ist es uns ein Anliegen, unseren

Kundinnen und Kunden b’sundrige Produkte aus

Vorarlberg und der nächsten Umgebung anzubieten.

Wo die Nachfrage das Angebot übersteigt – wie

etwa beim Fleisch –, verrät Ihnen das Etikett bei

Sutterlüty zuverlässig, wo herkommt, was Sie in

Händen halten. Denn für Etikettenschwindel haben

wir genauso wenig übrig wie Sie.

WIR VORARLBERGER ESSEN

HEUTE GUT DREIMAL SO VIEL

FLEISCH WIE VOR 50 JAHREN.

DAS HAT AUCH KONSEQUENZEN

FÜR DIE VERFÜGBARKEIT.

Als Marktplatz für regionale Lebensmittel

stellen wir uns bei Sutterlüty

einer ganz besonderen Herausforderung:

Wir wollen es unseren Kundinnen

und Kunden ermöglichen, in modernen

Märkten ums Eck wie ab Hof einzukaufen.

Auch beim Fleisch geben wir natürlich

den regionalen Produzenten ganz klar den

Vorzug. Doch dass wir Vorarlbergerinnen

und Vorarlberger heute gut

dreimal so viel Fleisch essen

wie vor rund 50 Jahren, hat

natürlich auch Konsequenzen

in Hinblick auf die Verfügbarkeit:

Nur bei Lamm und Ziegenkitz

kann der Bedarf noch

zu 100 Prozent mit Fleisch aus

Vorarlberg abgedeckt werden.

Bei Rind und Kalb sind es immerhin noch

60 Prozent, bei Schweinefleisch nur mehr

vier Prozent und bei Geflügel überhaupt nur

noch ein Prozent.

EHRLICHKEIT UND ABSOLUTE

TRANSPARENZ

„Wer von der Fleischproduktion leben und

trotzdem nicht auf konventionelle und

tierverachtende Mast- und Haltemethoden

zurückgreifen möchte, muss einen höheren

Preis verlangen, als viele Konsumentinnen

und Konsumenten zahlen können oder

wollen“, fasst Category Manager Harald

Leitner die Problematik zusammen. Die

Konsequenz daraus: Für viele Betriebe ist

der finanzielle Aufwand schlichtweg zu

groß. „Leider gibt es in Vorarlberg nur eine

sehr begrenzte Anzahl an Betrieben, die

einerseits eine gewisse Menge an Fleisch

liefern und andererseits die Qualitätsstandards

einhalten können, die wir für eine

Zusammenarbeit voraussetzen“, so Leitner

weiter. Doch statt so zu tun, „als ob“, und

den Kundinnen und Kunden in der Werbung

oder sogar noch an der Fleischtheke

falsche Tatsachen vorzugaukeln, setzen

Sutterlüty Magazin 47


Gelebte Verantwortung BESSER LEBEN

wir auf Ehrlichkeit und absolute Transparenz.

„Wir haben nichts zu verstecken.

Auch wenn wir nicht den gesamten Bedarf

in Vorarlberg decken können, stammt das

Fleisch in unseren Frischetheken doch

zu 100 Prozent aus Österreich und wird

Category Manager Harald Leitner beim Fachsimpeln mit

Fleischsommelier Markus Schiechel, Markt Egg

sich Sutterlüty freiwillig und kostenpflichtig

Überprüfungen durch das REWE-Qualitätsmanagement.

Hier wird von der Einhaltung

der Hygienevorschriften über die Verpackung

bis zur Etikettierung alles genauestens

kontrolliert. Bei der breiten Palette an

auch hier geschlachtet und verarbeitet. Einzige Ausnahme ist das

Putenfleisch: Die Puten werden in Österreich aufgezogen und ca.

20 Kilometer weiter im benachbarten Deutschland geschlachtet.“

ganzjährigen und saisonalen Fleischspezialitäten aus dem Ländle

oder aus Österreich stimmt also nicht nur die Qualität, sondern

auch die Kennzeichnung am Etikett. Wer darüber hinaus auf Nummer

sicher gehen möchte, ist bei den elf ausgebildeten Fleischsommeliers

VERTRAUEN IST GUT, KONTROLLE IST BESSER

Für die Qualitätssicherung in den Sutterlüty Märkten ist ebenfalls

gesorgt: Regelmäßig werden unangemeldete Überprüfungen

durch die BOS-Rindfleischkennzeichnungskontrolle sowie die

an den Sutterlüty Fleischtheken in besten Händen: Denn

Fragen kostet nichts, und gute Beratung zahlt sich in jeder Hinsicht

aus. Für Sie mit b’sundriger Qualität am Teller und für uns mit dem

Wichtigsten überhaupt: mit Ihrem Vertrauen.

SGS-BIO-Kontrollstelle durchgeführt. Darüber hinaus unterzieht

Heute gibt’s

Lieblings-Pommes! ... oder doch

Lieblings-Wedges?

48 Sutterlüty Magazin

/ mccainoesterreich


Sutterlüty Magazin 49


Unterwegs in der Natur BESSER LEBEN

Nutze den Tag!

„Du bist wia die Wintersunn, die nur an manchen Tagen

scheint“, sang der Austropopper Wolfgang Ambros in den

1970ern. Damit hätten wir Ihnen schon mal den Ohrwurm

für eine atemberaubende Winterwanderung auf die

Niedere Höhe oder auf dem Rüfikopfrundweg geliefert.

Was Sie sonst noch brauchen, kommt wie immer von

unserem Outdoor-Experten Heli Düringer!

50 Sutterlüty Magazin


BESSER LEBEN Unterwegs in der Natur

HELMUT DÜRINGER

ist Outdoor-Spezialist,

engagiertes Rot-Kreuz-

Mitglied und beschreitet

in jeder „B’sundrig“-

Ausgabe neue Wege

für uns.

Wenn die Sonne vom Himmel lacht und den frisch gefallenen

Schnee zum Glitzern bringt, hat man hoffentlich

eines: einen freien Tag, der nur darauf wartet, dass man

das Beste aus ihm macht! Das Gefühl, sich an einem klirrend kalten

Wintertag mit idealen Sichtverhältnissen zu einem Aussichtspunkt

aufzumachen, ist eigentlich nur noch durch das Naturerlebnis vor

Ort zu übertreffen. Euphorie ist also garantiert – und gegen einen

vergleichsweise geringen Einsatz an Zeit und Muskelkraft zu haben!

WEITBLICKPUNKT IM WALD

Auf der 1700 m hohen Niederen Höhe erwartet Winterwanderer und

Schneeschuh-Sportler ein leichter und familienfreundlicher Rundwanderweg

mit erstklassigem Panorama. Die bequeme Erschließung

mit Seilbahnen sowohl von Andelsbuch als auch von Bezau aus

macht die „Niedere“ auch dann zum lohnenden Ziel, wenn man nur

ein paar Stunden zur Verfügung hat. Bei guter Sicht erstreckt sich der

Blick von der Gebirgskette des hinteren Bregenzerwaldes bis hinein

nach Tirol, eine beeindruckende Aufsicht auf den Bodensee und

herrliche Gipfelblicke ins deutsche Allgäu sowie auf den schweize -

r ischen Alpstein und Kurfürsten inklusive!

WEIT OBERHALB VON LECH

Der Höhenrundweg Rüfikopf verläuft auf einer Höhe von über 2300

Metern – was im Winter schon extrem sein kann. Extrem beeindruckend

ist aber auch die Aussicht, die die großzügige und bestens

ausgeschilderte Wegschleife über das Rüfikopf-Plateau bietet! Nach

einer faszinierenden Fahrt mit der Bergbahn wandert man wie auf

einer riesigen Sonnenterrasse und genießt neben der hochalpinen

Winterstimmung einen uneingeschränkten Panoramablick. Bei

entsprechend guter Ausrüstung ist der kurze Rundgang das reinste

Vergnügen und kann mit einem Besuch im Kästle-Mountain-

Museum abgerundet werden.

Sutterlüty Magazin 51


Unterwegs in der Natur BESSER LEBEN

BESTE AUSSICHTEN I

Niedere-Höhe-Panoramaweg zwischen

Bezau und Andelsbuch

Ausgangs- und Endpunkt: Bergbahn- Talstation in Andelsbuch oder

Seilbahn-Talstation in Bezau · Höhenmeter: 150 hm

Wegstrecke gesamt: 3,9 km · Gesamtzeit: 1,5 Stunden

Bergkapelle auf der Vorderen Niedere

Sichere Planung: Auf jeden Fall den Wetterbericht und eventuelle

Lawinenwarnungen beachten. Außerdem ist der Weg ab der Abzweigung

Niedere Höhe nur bei entsprechender Schneelage präpariert. Am besten

vorab bei der Seilbahn Bezau unter +43 (0)5514 / 2254 oder bei den

Andelsbucher Bergbahnen unter +43 (0)5512 / 2540 informieren!

Empfohlene Ausrüstung: gutes, festes Schuhwerk (knöchelhoch,

Profilsohle), warme Kleidung, Kopfbedeckung, Handschuhe, eventuell

Thermoskanne mit Heißgetränk, je nach Vorliebe Schneeschuhe und

Wanderstöcke

PRAKTISCHE INFOS ZUR TOUR

Anfahrt mit dem Auto

von Bregenz oder Feldkirch auf der Rheintalautobahn A14 bis zur

Ausfahrt „Dornbirn Nord“, weiter auf der L200 Bregenzerwaldstraße

nach Andelsbuch oder Bezau, danach der Beschilderung zur

jeweiligen Seil- oder Bergbahn folgen.

Anfahrt mit den Öffis

zum Ausgangspunkt Andelsbuch: mit der Linie 40 von Dornbirn bis

zum Gemeindeamt Andelsbuch und zu Fuß weiter zu den Bergbahnen

zum Ausgangspunkt Bezau: mit der Linie 40 von Dornbirn zum

Busbahnhof Bezau und weiter mit der Linie 34 zur Talstation der

Seilbahn

Einkehrmöglichkeiten

Bergrestaurant Niedere, Panoramarestaurant Baumgarten

www.bergbahnen-andelsbuch.at/winter/wi_ gastronomie

Fernblick in den Bregenzerwald

52 Sutterlüty Magazin


BESSER LEBEN Unterwegs in der Natur

Tiefblick von der Bergstation ins verschneite Lech

BESTE AUSSICHTEN II

Rüfikopf-Höhenrundweg oberhalb von Lech

Ausgangs- und Endpunkt: Talstation der Rüfikopf-Seilbahn in Lech

Höhenmeter: 100 hm · Wegstrecke gesamt: 1,4 km

Gesamtzeit: 45 Minuten

Sichere Planung: auf jeden Fall den Wetterbericht und eventuelle

Lawinenwarnungen beachten

Empfohlene Ausrüstung: gutes, festes Schuhwerk (knöchelhoch,

Profilsohle), warme Kleidung, Kopfbedeckung, Handschuhe,

eventuell Thermoskanne mit Heißgetränk, je nach Vorliebe Schneeschuhe

und Wanderstöcke

Unsere Tulpen haben wieder Saison!

www.waibel.co.at

Sutterlüty Magazin 53


Unterwegs in der Natur BESSER LEBEN

Auf ins

Winterwunderland!

Malerischer geht’s

kaum …

PRAKTISCHE INFOS ZUR TOUR

Anfahrt mit dem Auto

nach Lech, Parkmöglichkeit im Parkhaus Dorfzentrum,

dann zu Fuß zur Talstation der Rüfikopf-Seilbahn

Anfahrt mit den Öffis

mit den ÖBB nach Langen am Arlberg und weiter mit der

Linie 91 bis Lech Rüfiplatz

Einkehrmöglichkeiten

Panoramarestaurant Rüfikopf:

www.lech-zuers.at/restaurants-lech/panoramarestaurantam-rufikopf

* im Vergleich zum herkömmlichen Zähneputzen

54 Sutterlüty Magazin

OHNE ALKOHOL, OHNE BRENNEN


Die Reifeprüfung

Fleisch vom Feinsten.

Bei efef ist die Reifeprüfung absolute Chefsache. Nur wenn der luftgetrocknete Speck seine optimale

Abtrocknung erreicht hat, darf er in den Verkauf kommen. Als Basis für die efef Speckspezialitäten

dient ausschließlich Fleisch aus Österreich der höchsten Qualitätsstufe kontrolliert durch die AMA

und ausgezeichnet durch das AMA Gütesiegel.

Bevor es aber so weit ist, bedarf es viel handwerklichem Geschick. Vom richtigen Fleischzuschnitt

hin zum händischen Salzen und bis zur Reife dauert es je nach Produkt rund 20 Wochen bis

schliesslich der Gaumen in den Genuss dieser Spezialität kommt.

Überzeugen Sie sich selbst bei Sutterlüty vom b'sundrigen Geschmack der efef Speckspezialitäten!

Jetzt aktuell

wieder Bauch

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Ländle

Alpschwein!

Kontrollierte Spitzenqualität mit Mehrwert. Das verarbeitetete Fleisch stammt zu 100% aus Österreich. Geburt,

Aufzucht, Schlachtung und Zerlegung. Kontrolliert durch das Rückverfolgungsystem SUS, ausgezeichnet mit dem

AMA Gütesiegel. Ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern, Glutenfrei, Lactosefrei. Sutterlüty Magazin 55


Rubrik BEWUSST GENIESSEN

Freude am Fahren

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56 sutterlüty magazin


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günstig, wenn nicht sogar einmalig! Dann

nix wie los! Aber wie eigentlich?

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Mach was draus! So tönt es allenthalben. dann das schöne Wort von den Vöglein im

Aus allem sollen wir etwas machen, das Beste

natürlich, wenn es leicht geht: aus dem noch gesorgt wird. Tun die Vögel wirklich

Himmel ein, die nichts tun und für die den-

Kindergeburtstag, aus dem Wochenende, nichts oder nutzen sie eben ihre ureigenen

aus dem Urlaub, aus dem Leben nicht zuletzt.

Aber auch aus dem Job, aus all den nicht genau diese, auf die wir schauen müs-

Möglichkeiten und ihre Talente? Sind es

kleinen und großen Pflichten des täglichen sen beim Machen?

Lebens, dem Einkaufen und dem Garten

und aus dem Netzwerken will das Maximum Auf noch etwas kommt es an beim Machen,

herausgeholt werden. Da baut sich dann ein hauptsächlich, meine ich: auf das Ziel nämlich.

Es gerät allzu schnell aus den ordentlicher Druck auf, weil so viel und weil

Augen,

immer etwas zu tun und

des Machens kein Ende ist.

Die anderen können das ja

auch, oder?

Schauen wir drauf, wer was

woraus macht und mit wem

und womit und wozu. Du

meine Güte, wird die eine

oder der andere seufzen:

DER WEG IST

NICHT DAS ZIEL,

SO WIE DIE

MITTEL NICHT DER

ZWECK

SIND.

wenn Hektik und Stress,

Mühe und Frust bei aller

Plackerei erst einmal zu

groß geworden sind. Ohne

Ziel aber wird alles zum

Stückwerk. Im besten Fall

ist es noch Routine. Eine

Reise ohne Ziel? Das ist

dann keine Reise mehr, es

ist eine Irrfahrt und wird

Da ist ja ordentlich viel zu tun, nur weil etwas

getan wird. Genau so ist es! Die großen, Geht genauso wenig. Noch etwas: Der Weg

bald langweilig. Ein Arbeitsjahr ohne Ziel?

die echten Künstler sind bekanntlich die, ist nicht das Ziel, so wie die Mittel nicht der

die aus nichts etwas machen, egal ob in der Zweck sind. Wir arbeiten, um zu leben. Wir

Küche oder in der Werkstatt. Man darf sie essen, um zu leben – und nicht umgekehrt!

nicht verwechseln mit denen, die aus allem Liegt nicht alles Biologische voll im Trend?

und aus dem Besten bloß irgendetwas machen.

Das sind dann keine Künstler, sondern Leben geht? Und da nun, wenn es ums Le-

Was bedeutet das anderes, als dass es ums

Pfuscher. Die Grenze ist manchmal nicht so ben geht, ums Ganze und ums Glück also,

leicht zu erkennen. Es lohnt sich daher auch dann gilt ohne jede Einschränkung und mit

hier, genau hinzuschauen und nicht nur den voller Kraft: Mach was draus!

schnellen Vorteil zu suchen. Da fällt mir

Peter Natter

sutterlüty magazin 57


KW 5

KW 6

KW 7

KW 8

KW 9

KW 10

KW 11

MOND

KALENDER

©

Auszug aus dem Vorarlberger Schreib-Kalender

Haare schneiden/waschen

Dauerwellen

Haut- und Nagelpflege

Körper entgiften und reinigen

Zahnziehen u. Kieferbehandlungen

Wäsche waschen/Flecken entfernen

Fenster u. Glas reinigen

Parkett u. Holzböden feucht wischen

Hausputz

Einlagern/Einfrieren/Einmachen

Brennholz schlagen

Brennholz einlagern

Fruchtpflanzen säen und setzen

Kältetag

02.02. 3 3 3 3 3 3 3 3 3

Wurzeltag

Kältetag

03.02. 3 3 3 3 3 3 3 3 3

Wurzeltag

Luft-/Lichttag

04.02. 3 3 3 3 3 3 3 3

Blütetag

Luft-/Lichttag

05.02. 3 3 3 3 3 3 3 3

Blütetag

Luft-/Lichttag

06.02. 3 3 3 3 3 3 3 3

Blütetag

07.02. 3 3 3 3 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

08.02. 3 3 3 3 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

Wärmetag

09.02. 3 3 3 3 3 3

Fruchttag

Wärmetag

11.02. v 3 3 3 3 3 3

Fruchttag

Kältetag

12.02. v 3 3 3 3 3 3 3 3

Wurzeltag

Kältetag

13.02. v 3 3 3 3 3 3 3 3

Wurzeltag

Luft-/Lichttag

14.02. 3 3 3 3 3 3

Blütetag

Luft-/Lichttag

15.02. 3 3 3

Blütetag

Luft-/Lichttag

16.02. 3 3 3 3

Blütetag

17.02. 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

18.02. 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

Wärmetag

19.02. 3 3 3 3 3

Fruchttag

20.02. 3 3 3 3

21.02. 3 3 3

22.02. 3 3 3

23.02. 3 3 3

24.02. 3 3 3

25.02. 3 3 3

Wärmetag

Fruchttag

Kältetag

Wurzeltag

Kältetag

Wurzeltag

Kältetag

Wurzeltag

Luft-/Lichttag

Blütetag

Luft-/Lichttag

Blütetag

26.02. 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

27.02. 3 3 3 3 3 Wassertag

Blatttag

Wärmetag

28.02. 3 3 3 3

Fruchttag

Wärmetag

01.03. 3 3 3 3

Fruchttag

Kältetag

02.03. V 3 3 3 3 3 3

Wurzeltag

Kältetag

03.03. 3 3 3 3 3 3 3 3 3

Wurzeltag

Luft-/Lichttag

04.03. 3 3 3 3 3 3 3 3

Blütetag

Luft-/Lichttag

05.03. 3 3 3 3 3 3 3 3

Blütetag

06.03. 3 3 3 3 3 3 3 3 3 Wassertag

08.03. 3 3 3 3 3 3

09.03. 3 3 3 3 3 3

10.03. v 3 3 3 3 3 3

11.03. v 3 3 3 3 3 3 3 3

12.03. v 3 3 3 3 3 3 3 3

13.03. 3 3 3 3 3 3

14.03. 3 3 3 3 3 3

15.03. 3 3 3 3 3 3

Blattpflanzen säen und setzen

Blütenpflanzen säen und setzen

Wurzelpflanzen säen und setzen

Düngen: Blumen u. Zimmerpflanzen

Düngen: Obst und Gemüse

Pflanzen- und Heckenschnitt

Umsetzen und Umtopfen

Blumen gießen

Rasen mähen

Blatttag

Wärmetag

Fruchttag

Wärmetag

Fruchttag

Wärmetag

Fruchttag

Kältetag

Wurzeltag

Kältetag

Wurzeltag

Luft-/Lichttag

Blütetag

Luft-/Lichttag

Blütetag

Luft-/Lichttag

Blütetag

Sind ein oder mehrere Tag/e nicht angeführt, gelten dieselben Empfehlungen wie am letzten vorangegangenen Tag.

v

Aufsteigender

Absteigender

Vollmond Zunehmender Mond Neumond Abnehmender Mond Übergehender Mond Untergehender Mond Steinbock Fische Wassermann Zwilling Widder Stier Krebs Löwe Jungfrau Waage Skorpion Schütze

58 Sutterlüty Magazin


Schleck die Hand,

schöne Frau!

Hergestellt in Österreich

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