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E_1928_Zeitung_Nr.100

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AUTOMOBIL-REVUE erce es

AUTOMOBIL-REVUE erce es enz ZÜRICH Unsere Vertretungen sind in der letzten Nummer der Automobil-Revue durch ein Versehen teilweise unrichtig angegeben worden. Wir stellen dies hierdurch richtig: Vertretung für die Westschweiz: Alb. Schmidt S.A., GENEVE, 6, Rue du Löman. Vertretung für Basel: Alb Schmidt S. A., Filiale Basel, BASEL, Steinentorstrasse 28. Vertretung für St. Gallen und Appenzell: A. Qermann, ST. GALLEN Langgasse 2. Vertretung in Ölten: Frey & v. Feibert, Automobiles, O LTE N. Vertretung für den Tessin: Moua& Biftom, Automobiles, LOCARNO. moderner mono au u. Einrichtung RAGE nach amerikanischem Muster Verlangen Sie unverbindliche Ratschläge durch unseren Architekten Abteilung Garagenbau Rämistrasso 14 - Telephon: Hottingen 70.98 ZUrich 1 VERKEHR Bettingen reklamiert eine Autobusverbindung. Bannigen bekommt zur BirsisrthaLbahn noch eine besondere Tramverbindiing und auch andere Ortschaften des oberen Baselbietes erhalten immer bessere Verkehrsmöglichkeiten, was sehr begriissensvvert und zeitgemäss ist! Zu den Uniberücksichtigten gehört heute noch das auch zum Kanton Baselstadt gehörende Bergdörfchen Bettingen, das bis heute gar kein Verkehrsmittel besitzt. Nun reklamiert es aber doch auch einen Autobus! Diese Frage ist an- '.ässlieh der letzten Einwohnergemeindeversammlung die wichtigste Angelegenheit gewesen, die dort zur Behandlung kam, und daraus, wie die Diskussion bestimmt und teilweise sogar erregt geführt wurde, konnte man entnehmen, dass die gesamte Bevölkerung Bettingens, sowie auch die weitausgedehnte und sich mächtig entwickelnde Pilgermissionsanstalt auf St. Chrisohona, mit allem Nachdruck eine baldmögliohe und endgültige Lösung dieser Verkehrafrage fordern. Als am 1. September 1923 der JahUäumsbrunaen eingeweiht und übergeben wurde, äusserte der Vertreter der Basler Regierung den Wunsch, es möchte bei der nächsten gemeinsamen Feier der Autobus eingeweiht werden. Inzwischen ist dieses Traktandum im Gemeinderat und namentlich auch im baslerischen Grossen Rat mit Energie und Geschick verfochten worden. Ein Antrag, es möchte eine Autobusverbindang Basel-Betüngen eingeführt werden, wurde von der Basier Regierung entgegengenommen. Die Bevölkerung von Bettingen ist aber auch heute noch vom Verkehr abgeschnitten und die Arbeiter, die in grosser Zahl in Basel ihrem Verdienst nachgehen, sind gezwungen, den Weg zur Arbeitsstätte zu Fuss zurückzulegen. Durch den Umstand, das« viele Einwohner Bettingens auch noch in der Stadt zu Mittag essen müssen, erwachsen ihnen grosse Kosten. Nicht nur diese, sondern auch die Landwirtschaft treibende Bevölkerung Bettingens hat an einer Autofrtisverbindung grösstes Interesse. Aber auch die Städter selbst würden durch diese Autobusverbindung viel gewinnen, indem sie schnell und bequem auf die aussichtsreichen Höhen des Dinkelberges mit seinen ausgedehnten Waldungen gelangen könnten und es wäre auch ein Vorteil für den kleinen Stadtkanton, wenn durch eine Autobusvenbindung mit Bettingen diese prächtig gelegene Hügellandschaft der Siedelung erschlossen würde. Die Bettingerstrasse ist an den sefahrvollen Stellen verbreitert und von Riehen weg •bis auf die Chrischona-Hölie geteert worden. — Also steht einer Autobusverbindung eigentlich nichts mehr im Wege. Was noch fehlt, das ist der gute Wille, der so wichtigen Angelegenheit zum Durchbruch zu verhelfen damit die Autobus-verbindung Bettingens mit Basel bald verwirklicht wird! R. Verkehrstechnisches aus St. Gallen. An der Hinterlauben in St. Qallen ist durch eine grosszügig angelegte Korrektion eine treuliche Anpassung an den gesteigerten Motorfahrzeugverkehr erzielt worden. Durch Abbruch des Hintergebäudes des Hauses Strässli konnte die früher hemmende Durchfahrt beseitigt werden. Gleichzeitig ist das fechtseitige Trottoir erweitert worden. Auf der linken Strassenseite ist ein neues Trottoir entstanden, das den Fussgängerverkehr von der Fahrbahn ableitet. Der Brunnen vor dem Hause zur Hexenburg ist verschwunden, wodurch Raum für einen Parkplatz geschaffen werden konnte. Im Zusammenhang mit dieser glücklich durchgeführten Korrektion sind erneut die unerquicklichen Verhältnisse am Hechtplatz erörtert worden. Mitten im Platze springt dort das sogenannte Sängerhäuschen vor, wodurch eine Zusammendrängung des an jener Stelle äusserst intensiven Verkehrs entsteht. Gegen Osten ist der Platz durch das alte Kaufhaus abgeriegelt, das seiner Schönheit wegen von den St. Gallern (mit Recht!) nicht beseitigt, wird. Der Durchbruch beim 3afö Weisshaar, welcher seinerzeit zur Entastung der engen Passage beim Notvenstein geschaffen wurde, wird durch das genannte Sängerhäuschen illusorisch gemacht. Durch Beseitigung des vorspringenden Hausblocks, dem im Unterschied zum Kaufhaus keinerlei bauliche Schönheit nachzurühmen ist, könnte ein Sens-Unique-Verkehr eingeführt und damit das Problem als gelöst betrachtet werden. V. Die Rheinbrücke Koblenz-Waldshut, die bekanntlich so stark umstritten ist. weil ihr eine Aareirücke Richtung Leibstadt-Laufenburz entgegenteht. scheint bestimmtere Formen anzunehmen. Wie man vernimmt, sollen die Entwurfsarbeiten eitens der badischen Wasser- und Strassenbaudire&tion demnächst abgeschlossen werden. Da das neue Bauwerk in nächste Nähe — nur 70 Meter unterhalb — der als Gitterbrücke mit horizontalen jurtungen ausgebildeten Eisenbahnbrücke zu stehen komme und von dieser überhöht wird, so sollte s einfache, sich möglichst der Horizontalen nähernde Formen erhalten, damit das gerade bei Ko- !enz besonders schlichte und zugleich grossartfee Landrichaftabild nicht durch unruhige Formen beinträchtigt wird Wie trän min hört, soll diese Bedingung dalurch erfüllt werden, dass man die Hauptträger al« loppelwandige Vodlwandträ-ser mit kastenartigem Querschnitt ausbildet, eine Form, die wiederholt in neuerer Zeit ausgeführt wurde und in jedem Fall virch ihre ruhiae und sachliche Wirkung sehr beriedisrt hat. Auf diese Weise wird die neue Waldsiuter Rheinbrücke sich nicht nur durch ihre grösere Tragfähigkeit und grössere Breite, sondern uch durch die bessere ästhetische Gestaltung voreilhaft von dem 1914 zur Ausführung beschlossenen Entwurf unterscheiden. —ey. Die Brocke über den Rhein bei Rüdlinoen-Flach st den beutigen Verkehrsanforderungenjiicht mehr ewachsen, weshalb die Regierungen der Kantone 'ürich und Schaffbausen beschlossen haben, den leutigen Verkehrsinteressen durch einen Brückennetibau gerecht zu werden. Nach dem vorgeschlagenen Plan belaufen sich die Kosten auf 216,000 Fr.. ^ «>n welchen der Kanton Zürich 75 Prozent und der J Kanton Schaffhausen 25 Prozent übernimmt. Dem Grossen Rate des Kantons Sdhaffhausen wird von der Kantonsregierung die Bewilligung eines Baukredites in der Höhe von 74,000 Fr. beantragt, -ey« Die Luzerner Polizei hat ein Kontrollautomobil! Einer längst dringenden Notwendigkeit ist dieser Tage ajuet) in Luzern entsprochen worden. Dio Strassenunfälle, die oft wegen zu schnellem oder unvorschriftsmässigem Fahren verursacht wurden, nötigten die Polizei, in dieser Richtung für Abhilfe be-sorgt zu sein. Aus dieser Erwägung heraus schaffte der Stadtrat der Luzerner Polizei ein Auto an, um dieser eine fahrende Kontrolle zu ermög-* liehen. Die Neuerung kann für eine prompte Verkehraabwicklung m vielen Fällen von Nutzen eein! In diesem Zusammenhang darf man aber auch darauf hinweisen, dass für vorkommende Verkehrs* Unfälle noch lange nicht immer die j^otorfahrzeugführer verantwortlich gemacht werden können, sondern auch die Fussgänger trifft oftmals die Schuld, Wenn man manchmal sieht, wie sich Personen, ohne sich zuerst zu überzeugen, ob die Fahrstrasse frei sei, auf diese begeben. ,muss es einem oft wundern, dass nicht noch mehr Unglücke geschehen.: Auch den Schulkindern darf man von Zeit zu Zeit das Verhalten auf der Strasse erklären! —ey. In der Slrassenkorrektionsfrage unternimmt Basel in letzter Zeit erfreuliche Schritte. Da die vier alten, weit vorspringenden Liegenschaften an der Sternongasse in unmittelbarer Nähe der Aeschen« vorstadt schon seit langem dem immer mehr zunehmenden Fährverkehr hinderlich gewesen sind, wurde der Plan gofasst, diese Häuserfront auf die H&he der beiden grossan Geschäftshäuser zurückzunehmen. In den nächsten Tagen soll nun mit dem Abbruch eines Teile« dieser alten Wohnhäuser begonnen -werden, und an ihre Stelle wird ein modernes Geschäftshaus kommen. —ey. Von der künftigen Hofwiesenstrasse in Oerlikon. Sobald sowohl der Grosse Stadtrat Zürich als auch der Grosse Gemoinderat Oerlikon die Kredite hierfür erteilt haben, wird mit der Erstellung dieses neuen, Oerlikon mit der Stadt Zürich verbindenden Strassenzugea begonnen. Es wird ein Weg, der einer der besten und schönsten in weiter Umgebung darstellt. Vorgesehen ist eine 11 Meter breite Fahrbähen mit beidseitigen 3.5 Meter breiten Trottoira und durchgängig zweireihig mit Bäumen bepflanzt. Mit dem Bau dürfte im Januar 1929 begonnen •werden. Der von der Stadt verlangte Kredit für die Strasse beträgt 1,229,000 Franken. Der neue Strassenzug verläuft folgendermassen: Unmittelbar naen der Einmündung der Weinberg-j in die Schaffhauserstrasse zweigt sie westwärts von, der letzteren ab, gewinnt den Anschhiss an den bestehenden Teil der Strasse, schwenkt dann von der Biderstrasse ah, kreuat hier im projektierten Bucheggplatz die künftige tangentiale Buchesgstrasse, führt nach einem flachen Bogen in der Richtung nach Oerlikon, kreuzt die Wehntalerstrasse in der Gegend des fallenden Brunnenhofes und verläuft sodann auf der Ostseite des Bahneinschnittes der Linie Züriöh-Oerlikon ungefähr parallel zu diesem, bis zur Stadtgrenze. Auf dem Gebiete der Gemeinde Oerlikon findet der neiue Strassenzug die direkte j Fortsetzung in der Hofwiesen- und Poststrasse bis; au! den Bahnbofplatz Oerlikon. —ey Für die Führung der Gütersfrasse von Wasen Int Meiental wurden anlässlicih der Tagfahrt vom 30, Oktober die Gründzüge aufgestellt. Nunmehr hat der Kantonsingenieur den Auftrasc erhalten, unter Beizug eines Fachmannes die erforderlichen Feldaufnahmen zu machen und nachher das Projekt mit Kostenberechnung vorzulegen. —ey. Die Hauptgasse in Thun darf zwischen dem' «Anker» und der Kreuzgasse mit Lastautos und zweispännigen Pferdefuhrwerken nur in der Richtung (Junten befahren werden: Burgstrasse und Bälliz dienen als Umganersstrassen. Zwischen Berntor und « Hirschen > ist das Stationieren von Automobilen und Fiuihrwerkon untersagt. Zwischen « Anker » und Lauitor dürfen Autos und Fuhrwerke rechts der Strasse in der Richtung (Junten höchstens 15 Minuten stationieren, und auf der linken Strassenseite dürfen Fahrzeuge nur zum Ein- und Aussteigen oder zum Auf- und Abladen anhalten. —ey. Sfrassensperre in Feuorthalen. "Wie uns vom Bureau des zürdheriseben Kantonsingenieurs mitgeteilt wird, bleibt die Zürcherstrasse in Feuerthaien. vom 26. November bis 20. Dezember für den Durchgangsverkehr gänzlich geschlossen. Für die Verkeb.rsumleitu.ng diene den Interessenten folgende Weisung: Der Verkehr mit Lastautos von über 4 Tonnen erfolgt über die beiden Brücken von Eglisau und Stein a. Rh. Für alle übrigen Fuhrwerke und Wagen bis zu 4 Tonnen stehen der Rhein steg Flurlingen-Neuhausen. die hölzerne Rheinbrü^ke bei Rheinau, sowie die Brücke bei Flaach-Rüedliugen zur Verfügung. z. Das westliche Endstück der Bahnhofstrasse In Aarau soll von der Kaffeestube Keller bis zur ohern Mühle mit Kleinsteinpflaster umgebaut werden Di« Koeten belaufen sich auf 30,000 Franken. —ey. Das Projekt für die Verlegung der Seestrasse in Horgen zwischen der Gasfabrik und dem Seerosen- Übergang ist vom Regierungsrat genehmist worden* —ey. Aargaa Bern NcncnbuiS Zürich AMna iargan HtUB Bern Bern Hera Kreibnif frei borg (•'teiburn treit arg wen» Gesperrte Strassen Kanton Strecke Bemerkungen Kanton ViUlgeo. Staatwtr. LUr.zeulOn- Hühle.j'talaeit Couvet-Roveressa Feuerthaien. Züreher- Hft-tetetten fv>.tj.ieo Rflzberß vaujTji, zwischen Balle and Ohäte.-f»t. Denis La I"or de Iren» ttlsz Domdldlei In Lazem Ab -. November ttt oa. 6 ' Gemeindeatrasse bis am weite rec Ab 26 November bis ca^ 20. Dezember. Kontroii'ertß Stras«en UChlln Rbetnlelden i..e*la Strecke Itemerklingen 4ropvuut sjatro'ie aal t» neter lanerorte verrteest« iCootrJlie m. Htopputi tut 300 m Vsroecme Sjnwolle tOutroiie ivootrolle Kam rolle An.' 100 m Kontrolle Kontrolle Strenge Kontrolle Fliegende iLontrolid

' A. C. S. A.C.S. SEKTION BERN. Wir erinnern an den am 3 Dezember 1928 um 20 Uhr im Uebungssaal des Casinos anlässlich der Miteliederzusammenfcunft stattfindenden Vortrag von Herrn Rejrierungsxat Bösiger über das «Strasseabauprogramm des Kantons Bern im Jahre 1029». A.C.S. SEKTION ST. GALLEN—APPENZELL. Clubball. Die Sektion St. Gallen—Appenzell wird auch dieses Jahr, ermuntert durch den Massenbe- «uch des letztjährigen Clubba-lles, einen solchen Anlass durchführen und ladet ein auf Samstag den 8 Dezember 1928, abends 8 Uhr. in die Säle des « Scbützengarten », St. üallen. Für den Tanzbetrieb •werden zwei Musikkapellen sorgen. Das Unterhaltungsprogramm ist beladen mit abwechslungsreichen Nummern. Der Sänger-Club « Freundschaft» vom Männerchor Harmonie St. Gallen wird mit 19 Mann gesangliche Darbietungen bringen. Das Handharmonikff-Jugendorchester, 30 Spielende zählend, wird gewiss manche neue Gönner 6ich erobern. Für gediegene Tanzproduklionen sorgen die Geschwister Bentele Ein operettenhaftes Stück von Fritz Neupert « Der armo Poet» wird von Mitgliedern des Stadttheaters St. Gallen aufgeführt. Allerlei humoristische Einlagen werden übernommen von den Herren Tämperli und Tscbümperli vom Radio Zürich, die auch die « Conference » besorgen werden. WeT glaubt da noch, nicht auf die Rechnung zu kommen ? Jedes Mitglied erhält nach der Anmeldung beim SekrPtarht 2 Freikarten samt Tanzab- BDiohen zugesandt. Für jeden weiteren Teilnehmer ist eine Karte zu Fr. 5w— zu lösen. Zu diesem Anlass, der Clubmitgliedern und eingeführten Gästen reserviert bleibt, wird auch dieses Jahr eine groäse Beteiligung erwartet. B. A.C. S. SEKTION BASEL In ihrer letzten Vor- Standssitzung hat die Sektion Basel des A. C. S. beschlossen, im nationalen Rennkalender keinen Termin für eine Rennveranstaltung des Jahres 1929 zu belegen, was einen Verzicht auf die Ausschreibung des Gempenrennens bedeutet. Dagegen ist eine Beihe sonstiger sportlicher Veranstaltungen für das nächste Jahr in Aussicht genommen. — Den letzten Anlass des Jahres bildet am 8. Dezember der St. Nilclaus-Abend im Clubheim, Hotel Univers. An da3 gemeinsame Naohtessen (Herrenabend!) schliesst eich ein Lichtbildervortrag von Dr. Th. Gabler über das Thema «Von dnn Karpathen zu den Pyrenäen», und was das Jahr hindurch an Sünden begangen wurde, wird ein höchst mundsrewandter Santiklaus den mohr oder weniger Betroffenen im Spiegel vorhalten, was jedoch keinen an der Teilnahme am St. Niklaas-Abend abhalten möge. Weiteres hat die Unterhaltlingskommission in petto. Für d-.e Generalversammlunn wurde der 26. Januar* in Aussicht a-enomtnen. Die Oreanisation liegt in den Händen der Landschäftler Mitglieder, wie vor zwei Jahren, mid zur Durchführung stehen die leiden g-issen Sälo im Hotel «Engel» zur Verfügung. Näheres wird den Mitgliedern durch Zirkular bekanntgegeben. O c«, s. .., AUfOTSEKTION ST. GAÜ.EN--APPENZELL DES T. CS. bis Ortsgruppe St.Gailen .-Stadt führt morgen Samstag, den 1. Dezeniber. inr Öärfensaal zum Konzerthaus Uhler in St. Gallen ihren Bunten Abend, verbunden mit Ball, durch, zu welchem auch die übrigen Sektionsmitglieder kameradschaftlich eingeladen sind. Das Vergnügung.skomitee hat ein reichhaltiges Programm zusammengestellt, das allen Wünschen gerecht zu werden verspricht •und es konnten zudem prominente Sänger und Musikanten als Mitwirkende gewonnen werden Neben dem Sängerquartett Kaiser wird Herr G. Geissler, Opernsänger am Stadttheater, die Freunde der Gegangskunst überraschen, und ein wohlvorbereiteter Sketch,- sowie Varieteeinlagen dürften zur frohen Stimmung manches beitragen Die Eintrittskarten fcu Fr 3.— sind an der Abendkasse erhältlich. Es £ei noch beigefügt, dass dio Veranstalter von der vielfach unbeliebten Tradition der Verlosung und Tombolaeinla^en ganz abgesehen haben. AÜTOSEKTION WALDSTÄTTE DES T. C. S. Das Abblendproblem in der Automobilbeleuchtung. Einer Einladung der Aulomobilsektion Waldstätte des T. C. S. zu einem öffentlichen Lichtbildervortrag über das Thema • « Das Abbleuclpronl im in der Automobilbeleuchtung » folgend, hattoa sich letzten Freitag abend den 23. November 1928 im Saal des Hotel Monopol in Luzern etwa 130 Damen Und Herren eingefunden, um sich an Hand eines Vortrages von Herrn Ing. Guauler von Zürich o'n Bild zu machen über den derzeitigen Stand dieser aktuellen Frage. Herr Präsident Helmlin begrüsste die Anwesenden, darunter die Herren Meyer-Burri. kant. Autoinobilexperte, sowie Dr. Lieiiert, Adjunkt der Stadtpolizei, und übergab hernach das Wort dem Vortragenden. Im Verlaufe von oa. lM Stunde führte Herr Ing. Guanter in anschaulicher, klarer und sachlicher Weise dio Zuhörer in das Wesen der Autonno, bilbeleuchtung ein, dabei sich taktvoll jeder marktschreierischen Reklame enthaltend. Der Redner führte zunächst aus, wie gross das öffentliche Interesse an der Automobilbeleuchtung als einem wichtigen Faktor der allgemeinen Verkehrssicherheit sei. Das Auto, als wirtschaftliches Mittel, darf nachts nicht weniger betriebssichar und luverlässig sein als tagsüber. Nachdem der Seiner die in Betracht kommenden Bestimmungen in Amerika und den meisten europäischen Staat3n besprochen hatte, erörterte er die diesbezüglichen Konkordatsbestimmungen in der Schweiz. Art. 30 schreibt für jedes Automobil vorn zwei weisse Lichter und hinten ein rotes Rücklicht vor, ohae testimmte Vorschriften über die zu beleuchten le Strecke, über Lichtstärke und über die Art der Abblendung Genauere Vorschriften hat die Barner Polizei erlassen. Die Abblendung im allgemeinen ist erst seit Einführung der Glühlampe als Beleuchtungskörper nötig und möglich geworden. Als Abblendungssysteme im einzelnen kommen beute in Betracht zunächst die einfachste Art, nämlich das Abwärtsneigen der Scheinwerfer; dieses Verfahren hat indessen den Nachteil dass die Fernwirkung aufgehoben ist, andererseits ergaben sich durch die Lichtfülle im Vordergrund für den v Fahrer Inkonvonienzen. Aohnlich verhält es «i(-h * mit auf dem Verdeck oben angebrachten Lampen mit sehr starker Neigung. Eine andere Art beruht tm Einschalten eines Widerstandes, doch besteht «och hier ein grosser Nachteil, indem häufig das Auge des Fahrers sit-b nicht i-ns-li "CTIT" '*en veränderten Lichtverbältnissen anpassen kann. Wenig zweckmässig dürfte auch das Vorschalten einer gelben Scheibe sein, es sei denn als Nebellisnt. Ein einigermassen brauchbares blendungsfreies Nahelioht lässt sich durch Anbringen zweiter sehr tief montierter und nach unten aussen gerichteter Hilfsscheinwerfer erzielen. In ein neues Stadium trat die Frage der Automobilbeleuchtung spez. die Abblendungsfrage 'turch die Erfindung der Doppelfadenlampe. In der Lampe befinden sich nunmehr zwei voneinander unabhängige Glühfäden, von denen dor eine im Brennpunkt des Paraboloids liegt und für die Fernwirkung bestimmt ist, während der andere etwas nach vern disloziert und mit einer kleinen Metallkappe versehen wird, derart, dass nur die für die untere Hälfte des Lichtfeldes bestimmten Strahlen austreten können während die obere Hälfte difreh die Kappe abgedeckt wird. Damit wird erreicht, dass die Fahrbahn auf eine weite Strecke hin, ca 30 ra. mindestens so viel Lieht erhält wie bei Vollicht. wobei nicht vom Licht getroffen, also nicht geotandet wird, was über 1 Meter über der Fahroahn sich befindet. Gleichzeitig findet durch die exzentrische Anordnung des Glühfadens für das Nahelicht eine starke Seitenstreuung statt, was besonders als Kurvenlicht sehr angenehm empfunden wird. Dio Blendwirkung kann weiterhin noch dadurch verringert werden, dass dio Achse c"es Nahelicht-Büschels etwas nach unton geneigt wird. Nachdem es nun der Technik gelungen ist. blendungsfreie Automoöilbeleuchtungen zu konstruieren, ist es nun Sache des Automobilisten, sich diese Neuerungen nutzbar zu machen, nicht nur zu seinem persönlichen Wohl und zur Vermehrung seiner eigenen Sicherheit, sondern auch im Interesse der öffentlichen Verkehrssicherheit. Der Redner schliesst mit dem Wunsche, e3 möchten sich die übrigen Kantone Bern anschlichen, um in der ganzen Schweiz eine einheitliche Gesetzgebung bezüglich der Abblendung zu erreichen. Herr Präsident Helmlin verdankt die sehr ienrreichen Ausführungen und gibt die Diskussion frti Herr Mcyer-Burri macht einige Angaben über das im Wurfe befindliche neue luzernische Automobilgesetz : Jedes Motorfahrzeug ist mit zwei Scheinwerfern zu versehen, die auch in abgeblendetem Zustand sichtbar sein müssen. Es ist nicht gestattet, nur eine Lampe auszuschalten und die andere voll brennen zu lassen. Ausserorts und in schlechtbelouchteten Strassen innerorts ist der Gebrauch der Scheinwerfer gestattet. Bei Begegnung mit Tieren und Personen, sowie bei entgegenkommenden Fahrzeugen sind die Scheinwerfer in allen Fällen abzublenden. Letztere Bestimmung, wonach bei jeder entgegenkommenden Person abgeblendet werden müsse, ist etwas weitgehend und wird hoffentlich im Grossen Rate die gebührende Korrektur erfahren. Bezüglich der Velos sollte ebenfalls eine genaue Definierung der Verhältnisse erstellt werden Bei Unfällen besteht Haftpflicht für den Automobilisten, der nicht abgeblendet hat. Herr Helmlin gibt davon Kenntnis, dass wir durSh unseren Rechtskonsulenten Herrn Dr. F Fischer eine 20 Seiten starke Eingabe zu dem Gesetzesentwurf gemacht haben und dass das Gesetz nicht allzu übel ausfallen wird, wenn unsere Wünsche berücksichtigt werden. - Um 1030 Uhr wird vom Präsidenten die Versammlung geschlossen. Er spricht dem Referenten noch mals den Dank der Zuhörer aus. Dr. R. Z> AUTOSEKTION ZÜRICH DES T.C/S. CäbäreJ- -Abend. Am Mittwoch abend stand das Gabaret Sedlmeyer im «Metropole» wieder einmal im Zeichen des T. C S. Wenn dio «Sektion der Dreitausend» etwas in die Hand nimmt, dann geht's gleich grosszügig hinter die Arbeit, und es wird im «en gros- Ausmass» organisiert. So wurden für den Cabaret- Abend kurzerhand gleich die gesamten Räumlichkeiten übernommen und sämtliche Plätze für die Mitglieder mit Beschlag belegt. Der Saal füllte sich bald bis zum letzten verfügbaren Platz, und eine angeregte Unterhaltung erfüllte den Saal, wo vielfach freundschaftliche Begrüssungsworte unter der groäsen T C S.-Familie ausgetauscht wurden. Sa war es denn für Sedlmeyer, den gewandten Conferencier nicht schwer, gleich von An fang an mit dem Publikum den richtigen Kontakt zu fassen, um ihnen neben zahlreichen Schnurren und Ränken, in Gedanken- und anderen Splittern die verschiedenen «Stars», die für den Abend verpflichtet worden waren, vorzustellen. Das Programm war wirklich international angehaucht, und die einzelnen Nummern versetzten uns in die verschiedensten Gegenden und Breitengrade. Da wurde man von einem feschen Wianrrmadl in munteren Tönen aufgefordert, seine kleinen Walzerfüsschen zu bewundern, ein aragonische« Tanzpaär erinnerte hauptsächlich durch seine Castagnetten an das Land, wo die Zitronen blühn, während eine fesche Russin uns versicherte, dass Sonja auch trotz Schnee und Eis in Liebe erglühe. (Vielleicht wird für Junggesellen nächstes Jahr eine Clubtour nach jenen Gefilden organisiert!) Neben weiteren Darbietungen, die mit herzlichem Applaus aufgenommen wurden, glänzte Sedlmeyer in einem eigenen Sketch, in welchem neben telepfhonischen auch andere Fakchverbindungen hergestellt wurden. Uebrigens. dass es nicht unerwähnt bleibe: Er hat für unseren verehrten Präsidenten Fehr. dpr nunmehr in der ganzen Presse ali= der «Unermüdliche» die Runde gemacht hat, eine neue Qualifikation gefunden. (Sie wird aber nur inoffiziell 'bekanntgegeben werden können.) Nach Erl«Ji?ung des Programms wurde rasch der Tanz&aal improvisiert, was bei dem elänzenden Parkett im «Metropole» und der schmissigen Jazz- Kapelle ein leichtes war. Es sollte zwar ein dahabend bleiben, aber selbst der Präsident, der dank seines glänzenden Gedächtnisses nebenher noch ein wandelndes Mitcrliederverzeichnis ist. war ganz überrascht, unter den Anwesenden etwelche exotisch? Gesichter mit Te-intschattierunspn bis mim DunVel schwarz zu finden, denn entweder hat ihn sein Mitdie.der*perJäfhtnis im Stich srelassen. oder ... Na durch Kleinigkeiten lässt sich der T. C. S. nicht stören, und die Stimmung war eine so vortreffliche dass man lieber den von der Autorität vorgeschriebenen Mahnruf (siehe Reglement hetr. Polizeistunde und Freinachtbewi.llitrnnsen etc !1 des Herrn Töndury unbeachtet selassen hätte. Aber eben, wir Automobilisten gehören zu den Ordnungsliebe" den Leuten, und so verliess man die susHichp Stätte, um sich mit Anlassereyerzitien und Handkurbel über rlpn TemnerafiirwecTispl hinwpffznhplfen. z. Eine begrfissertswerte Neuerung ist von der Leitung des Luzerner FussbaJI-CInihs Betroffen worden, indem dieselbe für alle wichtigen Spiele auf dem Sportplatz Trihschen einen Autobusbetrieb eingerichtet hat. Da das Interesse für den Rasensport auch in der Leucötenstadt in starkem Wachsen begriffen ist, wird man mit diesem Aatobusverkehr grosse Erfolge erzie* r ÄUTOMORTL-T?FVUl! rrl i a a dont les audacieuses prouesses sont encore dans toutes les mdmolres, avaient leurs moteurs dquipes avec le dOllble ClllUITICICge A I'£gal des grandes marques mondiales et seule de toutes les voitures de sa classe, la nouvelle possede le double allumage, Systeme eliminant definitivement la fächeuse panne, les rates, donnant en n'importe quel temps une securite absolue, assurant une combustion du gaz plus complete, un meilleur rendement et une forte economie d'essence. mriicto JAAif voiture de prix modere, realise, avec ce dernier Ill/jtvnee. LAUSANNE: Garage VVinb & Cie. B1AKIIGN¥: E. FaisanL IttlnOLUG: Garaee de Wrolles. U üiAUX-Ct-l-OHBv (onrad l'eler & Cie, S. A. BIENNE: lonrad Peter & Cie, S.A. LUGANO: Garage Crnirai, BFRNK; l.anr *• Hnhpr. ZOFINGUE: P. Erismann. THOLNE: B. Volz. 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