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E_1929_Zeitung_Nr.029

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Im Land herum . . .

Im Land herum . . . Basler Verkehrsregelung. Für eine bessere Verkehrsregelung ist das Basler Polizeiinspektorat eifrig bemüht. Um die Ruhe der iSpitalpatienten zu sichern, ist am Petersgraben für die Zeit von. Mitternacht bis morgens 5 Uhr ein Fahrverbot angeordnet worden. Das gleiche Verbot gilt autb. für die Herbergsgasse. Bekanntlich wurden bereits seinerzeit bei unübersichtlichen Strassenkreuzungen, wie Schützenmattstrasse—Eulerstrasse und Scbanzenstrasse— Spitalstrasse, Warnungstafeln angebracht. Da sich in letzter Zeit auch an der Kreuzung München- J steinerstrasse—Grosspeterstrasse und an der Einmündung der Fasanenstrasse in die äussere Riehenetrasse Verkehrsunfälle ereigneten, liess das Polizeiinspektorat auch dort blaue Warnungstafeln anbringen. Diese Neuerung darf als nützlich sehr begriisst werden 1 Der Vorplatz des Bundesbahnhofs in Basel musste seinerzeit von den Taxametern geräumt •werden, um als Paikplatz für die Automobilisten benützt •werden zu können. Die Polizei verlangte aber, dass ein Durchgang für die vom Bahnhof kommenden und zu den Tramhaltestellen gehenden Passanten freigelassen würde. Leider wurde dieser Anordnung nicht immer voll entsprochen, und um diesem Uebelstand zu steuern, wurde nun auf Weisung des Polizeiinspektorats auf dem dortigen Parkplatz mit weissen Punkten ein Durchgang markiert, welcher unter allen Umständen für den Fussgängerverkehr freizulassen ist. Die zwischen Steinengraben und Leonhardsgraben gelegene Leonhardsstrasse weist eine Fahrbahn voa durchschnittlich 6,5 Metern auf. Dem heutigen starken Verkehr entspricht diese Breite natürlich in keiner Weise mehr, und dusch den Umstand, dass in diesem Engpass auch noch viele Fahrzeuge jeglicher Art, oft stundenlang, statioaeren, wird der Verkehr in dieser Strasse noch bedeutend erschwert Um diesem Missstand abzuhelfen, beabsichtigt das Polizeidepartement, schon in den nächsten Tagen ein Stationierungsvearbot für Fahrzeuge an dieser Stelle zu erlassen. R. Radfahrwege In der Schweiz. Dieser Tage hat die die Interessen von 18 grossen Verkehrsverbänden vertretende Schweizerische Verkehrsliga an die Kantonsregierungen eine Eingabe gerichtet, in welcher die Anlage von Radfahrwegen als geeignetste Massnahme amr Verminderung der sich täglich mehrendem Unfälle bezeichnet wird. Nach einer Aufstellung der Luzerner Verkehrspolizei sind die Radfahrer an sämtlichen Verkersunfällen tatsächlich zu 25% beteiligt, was beweist, dass gerade zu ihrem Schutz etwas geschehen muss. Auf der anderen Seite wird die Schaffung von Radfahrwegen auch durch die grosse Zahl von in der Schweiz zirkulierenden Fahrrädern — auf jeden fünfteo Einwohner entfällt Wohin während don nach Osier-Feienagen ? Uiilmergen ,„, Holet Rössll Gsäsellschaftssäle für 200—300 Personen ein Rad — gerechtfertigt. Die Strassenverkehrsliga stellt in ihrer Eingabe weiter fest, dass bei der ausserordentlich starken Zunahme des Automobilverkehrs ohnedies bloss eine Zwei- oder Dreiteilung des Verkehrs zu einer gründlichen Sanierung der Verhältnisse führen könne. Der Hauptfahrdamm muss durch den Radfahrverkehr wirksam entlastet werden und es wird mit der Zeit auch die Schaffung von Fussgängerstreifen anzustreben sein. Im Zusammenhang mit dieser Eingabe wurde den Kantonsregierungen eine Broschüre überreicht, die sehr ausführlich auseinandersetzt, was im Ausland bereits im Hinblick auf die Anlage von Radfahrwegen getan wurde und was in der Schweiz am ersten nach dieser Richtung hin getan werden könnte. Die Broschüre zeigt auch, was der Radfahrweg im Ausland für den allgemeinen Strassenverkehr bedeutet, welche wirtschaftliche und sozialpolitische Bedeutung hinzukommt, wie sehr durch ihn das Qefahrrisiko für sämtliche Strassenbenützer, den Fussgänger nicht ausgeschlossen, vermindert wird und welches die technischen Grundlagen für die Anlage von Radfahrwegen sind. Die Eingabe der Strassenverkehrsliga schliesst mit dem Ersuchen, dass künftighin keine Strassenumbauten oder Neuanlagen von Strassen vorgenommen werden sollten, ohne dass überall dort, wo die technischen Voraussetzungen dafür vorhanden sind, gleichzeitig ein Radfahrweg angelegt wird. Das Automobilbussenwesen fm Kanton Schwyz. Welch «einträglichen» Aufschwung das Automobilbussenwesen in den letzten Jahren im Kanton Schwyz genommen hat, darüber gibt eine Aufstellung des Polizeidepartementes pro 1927 interessante Auskunft. Danach betrug die Zahl der im Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr im Jahre 1927 in den einzelnen Bezirken verhängten Bussen: Schwyz 469, Brunnen 67, Goldau 30, Arth 7, Steinen 136, Rothenthurm 147, Unteriberg 47, Gersau 125, Lachen 45, Siebnen 58, Vorderthal 17, Reichenburg 174, Tuggen 29, Einsiedeln 87, Küssnacht a. R. 260, Wollerau 75, Schindellegi 43, Pfäffikon 62, total somit 1878. Diese Statistik spricht Bände! Denn sie zeigt so recht deutlich, wie es sich einzelne Gemeinden zur selbstverständlichen Aufgabe AUTOMOBIL-REVUE 1929 — N» 29 HAUSMARKEN: Stammheimer Beerli 1928er Schloss Teufener-Auslese 1928er Fendant de Sion, Ossinger, Wartauer-Auslese, Waadtländer Das bestbekannte Hans für Khwaizerweina gemacht haben, den Automobilverkehr als recht einträgliche Einnahmequelle auszunützen. Besonders lukrativ wurde das Geschäft in Schwyz betrieben, das den Rekord hält, dann in Küssnacht a. R., Reichenburg, Rothenthurm, Steinen und Gersau. Man komme nicht damit und sage, dass es sich bei diesen Bussennestem um Orte an sehr verkehrsreichen Strassen handle. Auch Brunnen, Arth, Lachen, Goldau, Siebnen, Pfäffikon etc. liegen an ebenso wichtigen und stark frequentierten Durchgangsstrassen und doch ist die Zahl der verhängten Automobilbussen eine verhältnismässig sehr niedrige. Es ist wohl nicht anzunehmen, dass die Automobilisten 1927 in besonders langsamem Tempo durch diese letzteren Orte gefahren sind, sondern man hat eben in Schwyz, Küssnacht a. R., Reichenburg etc. jede geringfügige Geschwindigkeitsübertretung dazu benutzt, um die Gemeindefinanzen zu stärken. Es ist ja auch bezeichnend, dass von den im Jahre 1927 im Kanton Schwyz ausgesprochenen Polizeibussen von total 3523 nicht weniger als 1878 auf den Motorfahrzeugund Fahrradverkehr entfallen, also mehr als die Hälfte. Man wird nun auf das Erscheinen der 1928er Zahlen gespannt sein und wird sich dann zeigen, ob die Weisungen des Regierungsrates an die Gemeinden für eine weniger scharfe Bussenpraxis, wie solche auf die Boykottandrohungen der Automobilisten hin anfangs 1928 erlassen worden sind, einen gewissen Erfolg gezeitigt haben. Die 1878 Automobilbussen des Jahres 1927 dürften dem Kanton Schwyz, resp. dessen Gemeinden, einen totalen Bussenbetrag von zirka Fr. 50,000 bis Fr. 55,000 eingebracht haben. Man begreift es daher, wenn die schwzyerischen Gemeinden diese ergiebige Finanzquelle nur ungern preisgeben wollen und sich mit allem Nachdruck ihrer Haut wehren. Dass sie aber durch ihr Vorgehen in keiner Weise zu einer Besserung der Verkehrsregelung beigetragen haben und ein bedeutend besseres Resultat erzielt hätten, wenn sie ihre Polizisten in Uniform auf die Strasse gestellt hätten, anstatt Bussen aus dem Hinterhalt zu fällen, versteht man im Lande Schwyz nicht. Dabei hat der Kanton Zürich in letzter Zeit in dieser Frage ein interessantes Beispiel aufs Exempel gemacht. Zufolge energischer Beschwerden von Herrn Kantonsrat Gassmann im Zürcher K'antonsrat über die endliche Abschaffung der Kontrollen im Verborgenen und in Zivil hat die kantonale Polizeidirektion an einem der ersten Seegfrörnisonntage, wo der FLASCHENWEINE Diven» Champagner untere Zürichsee noch nicht zugefroren, den lobenswerten Entschluss gefasst, während dieses Sonntags in den wichtigern Gemeinden am rechten Seeufer, d. h. zwischen Stäfa und Zürich, uniformierte Polizisten zu placieren, die den Verkehr zu überwachen hatten. Und siehe, das Resultat war ein überaus erfreuliches: Der Verkehr, der sehr gross war, vollzog sich in bester Ordnung. Von zu raschem Fahren in den Ortschaften keine Rede und mussten auch keine Automobilbussen ausgefällt werden. Der bezweckte Erfolg war somit vollständig da und auch das erzieherische Moment erfreulich gefördert worden. Die Gemeindefinanzen sind dann aber allerdings leer dabei ausgegangen! Diese interessante Feststellung sollte der schwyzerische Regierungsrat beherzigen, besonders aber auch die Gemeinden. Aber diese letzteren werden wohl diesen «Idealzustand» gar nicht herbeiwünschen, denn dann würden ja die recht ansehnlichen Zuschüsse aus Autobussen an ihre Finanzen fast vollständig ausbleiben, und was dann? s. Die Zürcher Demokraten gegen die Verkehrsinitiative. Die Gegner der Strassenverkehrsinitiative werden allgemach bekannt! So hat die Delegiertenversa.nmlung der demokratischen Partei des Kantons Zürich, nach einem Referat von Ständerat Dr. Wettstein, die Initiative ebenfalls zur Verwerfung empfohlen. Der Bericht überrascht uns ja, nach der Stellungnahme der verschiedenen politischen Parteien in den eidgenössischen Räten, nicht besonders. Es bleibt nur zu hoffen, die politisch demokratisch orientierten Automobilisten werden sich klar, dass die Partei in diesem Falle ihren Interessen als Strassenbenützer nicht gerecht wird und daraus für diese Abstimmung die Konsequenzen ziehen. Es dürfte aber auch nicht schaden, wenn die Motorfahrzeugbesitzer sich einmal innerhalb aller Parteien energischer nach Vertretern in kantonalen und eidgenössischen Parlamenten umsehen, die sich nicht nur dann der Automobilisten und Motorfahrer erinnern, wenn man sie als zahlreiches und vielleicht ausschlaggebendes Stimmvolk nötig hat. z. Die Vermehrung des Kantonspolizeikorps. Der regierungsrätliche Antrag über Erhöhunig des Mannschaftsbestandes von 253 Mann auf 300, über welchen wir in Nr. 2 d. J. berichteten, ist in der dieswöchentlichen : Schloss Schloss Schloss Schloss Zürihei 1 Noftaz^ra Arenaberger, Chablis, Malanser Bachtobler, Dole, Fendant de Montibenx Herdener, Chambertin, Liebfrauenmilch Teufener, Bcaniolais, Moselbliimehen Ia. 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N° 29 - 1029 ÄUTOMOBTL-REVUB Kantonsratversammlung beraten tund angenommen worden. Der Regierungsrat begründet© das Begehren mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit vermehrter Automobilkontrollen und der Bevölkerungszunahme. Abgesehen von den Linksparteien, welche rein aus parteipolitischen Gründen geigen die projektierte Vermehrung Stellung nahmen, hat nur Herr Kantonsrat Gassmann gegen die regierungsrätliche Begründung des Antrages Stellung genommen. Herr Gassmann, der bekanntlich unermüdlich, aber leider allein, die automobilistischen Interessen im Rat© vertritt, wendet sich gegen die Darstellung, als wären die Automobilisten die Hauptursache der notwendig gewordenen Polizeivermehrung. Gleichzeitig verbindet er damit die Forderung, dass die Kontrollen, für welche die neue Mannschaft hauptsächlich herangezogen werden soll, von uniformierten Beamten vorgenommen werden. Er ist für die Aufrechterhaltung von Recht und Sicherheit auf der Strasse und kann sich deshalb mit einer bestimmten Kontrolle einverstanden erklären. Seine Auffassung, die sich mit unseren Ausführungen vom 8. Januar und auch mit dem Standpunkt der automobilistischen Mehrheit deckt, geht eben dahin, dass nicht die Kontrolle an und für sich, sondern das Wie und Warum ausschlaggebend sind. Mit Recht sind von allen Motorfahrzeugfahrern die versteckten Kontrollen verpönt, die einer hinterlistigen Strauchritterei vielfach verteufelt ähneln. Sie sind auch schon aus prinzipiellen Gründen abzulehnen, weil die Aufgaben der Polizei mehr in der Präventive liegen und sich nicht einfach darauf beschränken sollen, auf Uebertretungen zu warten und diese festzustellen. Femer soll sich die Kontrolle endlich einmal nicht immer auf die Ueberwachung der Geschwindigkeit beschränken, weil noch manch anderer Faktor, wie mechanische Verfassung des Wagens, Zuverlässigkeit der Bremsen etc. ebensosehr für die Verkehrssicherheit massgebend sind wie das Fahrtempo. Vorab wäre aber zu wünschen, dass fliegende Kontrollen mehr der Verkehrsüberwachung im allgemeinen obliegen, wie dies in manchen Nachbarstaaten und besonders nun in Frankreich, von der Gendarmerie nationale in vorbildlicher Weise besorgt wird. Die Beamten, welche die hauptsächlichsten Strassen mit Kleinautos abpatrouillieren, achten darauf, dass jedermann die Verkehrsregeln beobachtet, und es wird jede Gelegenheit benützt, um Fehlbare zu korrigieren und zu Die Falcon-Knight-Equipe, die sich an der Sternfahrt im fünften Rang placierte und den Becher der «Automobil-Revue» gewann. Von links nach lechts: die Herren H. Egger, Kambly-Moser, Theilkaes und Dr. Hunziker. belehren. Kontrollen, wie sie ständig unserer Polizei vorschweben, gehören zur Ausnahme und werden nur in besonderen Fällen gemacht. Es wäre unbedingt zu begrüssen, wenn die kantonale Polizeidirektion die nun durch die Befürwortung des Antrages gebotenen Möglichkeiten einer allgemeinen Verkehrsbeaufsichtigung mehr im Sinne der Präventive und Erziehung ausnützen würde. Sicher wird damit mehr für die Verkehrssicherheit erreicht als mit dem einer modernen Verkehrspolizei unwürdigen Fallenbetrieb. Nur unter dieser Voraussetzung können wir uns dem Ratsenscheid anschliessen und die dadurch bedingten Mehrauslagen gutheissen. z. Verkehrsregeln für Motorfahrzeuge. Fragen und Anforderungen, die bei einer Führerprüfung gestellt werden. (Herausgegeben von der kantonalen Motorfahrzeugkontrolle Schaffhausen.) 1. Wie sollen Sie im allgemeinen fahren ? Rechts fahren, rechts ausweichen und links vorfahren. 2. Wie verhalten Sie sich vor einer Strassenkreuzung 1 Ich hupe, verlangsame meine Fahrt und zeige mit dem Arm den beabsichtigten Kurs. 3. Wem lassen Sie bei einer Strassenkrenzung die Vorfahrt? Einem gleichzeitig von rechts kommenden und auf offener Sirecke auch jedem gleichzeitig die wichtigere Strasse benützenden Fahrzeug. 4. Welchen Strassenbenützern sollen Sie immer und überall den Vortritt lassen ? Der Feuerwehr, den Krankenwagen, Strassenbahnwagen und Kurs-Autobussen, Militär- und Polizeifahrzeugen und -kolonnen, Leichenbegängnissen und polizeilich bewilligten Umzügen. 5. Wie biegen Sie nach links ab ? Ich hupe, strecke den Ann aus, verlangsame meine Fahrt und fahre einen möglichst weiten Bogen auf der rechten und äusseren Kurvenseite. 6. Was machen Sie, um anzuhalten ? Ich hupe, strecke der Arm aus, verlangsame meine Fahrt, halte am rechtsliegenden Strassenrande an, stelle den Motor ab ziehe die Handbremse an und schalte den Rückwärtsgang ein, wenn mein Fahrzeug talwärts steht, andernfalls den kleinsten Vorwärtsgang, bevor ich dasselbe verlasse 7. Wo und in welchen Fällen sollen Sie Ihr Fahrzeug nicht stehen lassen ? Dem Verkehr entgegengerichtet; weniger als zwei Meter vor oder hinter einem bereits angehaltenen Fahrzeug; weniger als sechs Meter hinter der Häuserfront oder sonstigen Begrenzung einer Querstrasse; vor Haltestellen der Strassenbahnen und konzessionierten Autobuslinien; vor Feuerwehrmagazinen und Einfahrten; wo die verbleibende Fahrbahn zur Durchfahrt eines Grossfahrzeuges nicht mehr genügen würde, länger als zum Einund Aussteigen oder Auf- und Abladen unbedingt erforderlich ist; wo eine besondere Signaltafel das Stationieren ausdrücklich verbietet. 8. Welche Vorsicht haben Sie zu üben, wenn Sie Ihre Fahrt fortsetzen wollen ? Ich gebe durch Hupen und Ausstrecken des Armes anderen Strassenbenützern meine Absicht kund, bevor ich meinen Standort verlasse. 9. Wie wenden Sie auf belebter Strasse? Ich hupe, strecke den Arm aus, verlangsame meine Fahrt, vergewissere mich, ob die Fahrbahn frei ist und wende nach links, vorausgesetzt, dass die Fahrbahnbreite hierzu ausreicht; andernfalls wende ich auf dem nächsten Platz oder um einen Häuserblock herum. 10. Wo dürfen Sie nicht vorfahren ? Wo der hierfür erforderliche Raum gleichzeitig durch ein entgegenkommendes Fahrzeug beansprucht wird und in Kurven. 11. Was haben Sie zu beachten, wenn Sie einen Strassenbahnwagen überholen wollen ? Strassenbahnwagen sind in der Regel rechts zu überholen und dürfen nur bei zu geringem Abstand zwischen Geleise und rechtsseitiger Fahrbahnbegrenzung ausnahmsweise und besonders vorsichtig links überholt werden. 12. Was hat eine rote Signalscheibe zu bedeuten ? Ein Verbot. 13. Und wenn sie in der Mitte einen horizontalen und weisscn Strich aufweist? Ein Fahrverbot 14. Wenn aber auf dem roten Grunde «in Lastwagen weiss wiedergegeben ist ? Ein Fahrverbot für Lastwagen. 15. Was bedeutet eine blaue Signalscheibe? Achtung. 16. Eine blaue Scheibe mit weissem Spiralpfeil ? Rechtsverkehr. 17. Mit weisa aufgemaltem Buchstaben P? Parkplatz. 18. Was bedeutet eine Signaltafel mit der Aufschrift Bergstrasso oder Bergstrecke ? Dass auf dieser Strecke den konzessionierten Autobussen talwärts aufgewichen bzw. vorgefahren werden soll. Den Fahrverboten für Lastautomobile auf den Gemeindestrassen von Zihlschlacht-Hagenwil, Zihlschlacht-Räuchlisberg, sowie für das Strassenstück Pfarrhaus Hagenwil zur Staatsstrasse Amriswil— Muolen ist vom Regierungsrat des Kantons Thurgau zugestimmt worden. r. Schweizerischer Autolack. Gegenwärtig soll wieder manches Auto ein neues Kleid erhalten; elegant, dauerhaft und dennoch billig soll es natürlich werden ! Passiert einmal ein Schaden, soll derselbe möglichst rasch und mit dem gleichen Material wieder ausgebessert werden können. Soll der Wagen früher oder später eine andere Farbe erhalten, muss auch diese Arbeit innert wenigen Tagen und in genau dem gewünschten Ton ausgeführt werden können. Eine Lackiermetbode, welche alle diese Wünsche restlos erfüllt, darf wohl als die ideale Autolackierung bezeichnet werden ! Ein Lack, welcher den obigen Anforderungen in jeder Hinsicht entspricht, ist der seit mehreren Jahren vorzüglich bewährte Schweizer Zelluloselack « Gyclon » de r Firma K'aegely-Eschmann & Oie. in Oerlikon. Durch Verwendung eines absolut erstklassigen, bewährten Schweizer Lackes unterstützt der Automobilist nicht nur die inländische Industrie, sondern er nützt sich selbst, da er gut und rasch, zudem auch billig und individuell bedient werden kann! Fahrbare Autoluftpumpen Hohe Leistung. Geringer Krattverbranob. Grosse ZeitenpmnÜM. 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