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E_1929_Zeitung_Nr.097

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16 AUlUMUblL-RtVUÜ Üin — fein werden zu lassen, dass man sie überhaupt nicht oder nur wenig sieht. Den besten Erfolg hatte Professor Kromayer durch seine Methode, von der Naht überhaupt abzusehen, vielmehr durch Zugwirkung auf die Umgebung der Wunde die Wundränder zur Vereinigung zu bringen. Eine kleine Operation gefällig ? Farbige Tischtücher, farbigeBettwäsche der neueste Schrei! Ueberall finden wir durchgreifende Wandlungen aller Artikel. Die alten Materialien werden umgewertet und zu neuen Formen verarbeitet. Oder die alten Methoden werden vervollkommnet. Einst war ein weisses Tischtuch eben ein weisses Tischtuch und damit basta. In besonders vornehmen Familien wurde bei festlichen Anlässen ein gesticktes Tischtuch aufgelegt — Madeira- und Hardangerarbcit, Klöppelspitzen und Fileteinsätze wechselten ab. Aber wer hätte jemals daran gedacht, dass Tischtücher aus Seide in allen möglichen hellen Farben verwendet würden, dass sie glänzen und strahlen und bei nahe in ihrem Glanz die schlanken Weinkelche widerspiegeln würden. Wenn wir heute ein einschlägiges Geschäft aufsuchen und alle diese zauberschönen Garnituren in der Nähe bewundern können, erstaunen wir, dass wir, dass die Welt dereinst behaupten konnten, auf den Tisch gehöre einmal nichts anderes als ein steifgestärktes weisses Leinentuch, das den Gipfel der Vollkommenheit darstellte. Heute muss ein Tischtuch mehr sein als nur die saubere Tischbedeckung, schreibt eine begeisterte Anhängerin der farbigen Wohnung in der Prager Presse. Es muss ein Teil der Farbenharmonie, eine bedeutsame und unfehlbare Note in der Dekorationssymphonie der Wohnung sein. Und deshalb haben wir die prächtigen, aus eigens zu diesem Zwecke gewebten Seidenstoffen gefertigten Garnituren bewundert, ein eigenartiges Kreuzgewebe voll schwerer Pracht, und wir haben uns überzeugt, dass wir unsere Wahl unter allen Schattierungen von Gelb und Grün, Zartviolett und Rosa und Blau treffen könnten. Sie waren ganz einfach, den einzigen Schmuck bildet ein breiter Ajoursaum und ein diskret im Eck placiertes Monogramm. Die Servietten werden, übers Knie gelegt, zu loger hingeworfenen Schals und statt des lästigen Rutschens

97 — 1929 ' ÄtJTOMÖBTC-^EVOE HUMOR Der Fussgänger, der einem Stierkampf beigewohnt bat! Autotechnik. «Jetzt müssen wir die Radar wieder auffangen und montieren, denn auf der Ebene kommen wir ohne sie wohl kaum weiter.» («Lustiger Sachse.») Herr Friedlich (diesseits des Gartenzaunes): «Mein lieber Kümmerlich, ich wünsche Ihnen wirklich das heutige so schöne Wetter für Ihre Ferien!» Herr Kümmerlich: «Vielen Dank, mein lieber Friedlich, ich habe — — ich habe ja schon Ferien.» «Entschuldigen Sie. lieber Herr! Aber könnten Sie mir vielleicht sagen, was an meinem Wagen, fehlt? Ich bin nämlich noch, etwas Neuling!»; / «Donnerwetter, ist dieser Belag hart. Wollen wir nicht lieber vorläufig hier aufhören und die folgende Strasse in Arbeit nehmen?» Polizist: iWi« lange besass Ihr Patron den Wagen?» v Chauffeur: «Noch gar nicht! Ich sollte den Wagen gerade aus der Fabrik holen.» — Und nun — was sagen Sie von meiner Romanze vhne Worte? — Ehrlich gestanden — ich würde sie ohne Musik noch vorziehen! (Ric et Rac.) Vielversprechend. Fahrgast: «Chauffeur, sagen' Sie mal, was ist dort jener dunkle Punkt, im Tal unten?» Chauffeur: «Dort liegt der Omnibus von meinem Vorgänger, der bei der nächsten Kurve abgestürzt! ist. ' '"' ' ' f MAX NkY LETZTE: M:I BII]IIK\ in modernen Pelzen Erstes Spezialhans für feine Felzwaren MAX IIAi\Il¥. ZÜRICH Tel. Selnan 55.97 KÜRSCHNERMEISTER Bahnhoistrasse 51 Gegründet 1863 ictoriaApomekeZurich H.Feinsrein § \ Bahnhofslraße No.71 Zuverlässfaer Poslvefsand, BrosSfitlfe TtosfefiloS" flusnahme-Dfferle! 2000 StUek Schwell.Pattnt Mh-Ahlen mit Schiffll „HiniHIx" (kompl. mit Nadeln u. Spule mit Faden) weiden nur bis aal weiteres, fast nutet dem heutigen Her- L Btellungsprels Ft. 8.— statt Fx. 5.40 bei f, Einsendung dieser Annonce abgegeben i |*' „Juwel' r naht Steppstiche wie eine , Nthmuchlne I Zn allen Naharbeiten und Reparaturen an Leder, Leinwand, Stoffzeug USW. Größte Erfindung zur Herstellung u.Eeparatui von z.B.Schuhen, Decken, Planen, Pferdeeeschirren, Segeln, Zelten, Fahrradmänteln usw. Wertvolles, sehr begehrtes Werkzeug für jung u. alt, welches in keinem Haushalt fehlen darf. C. *. Tannert, Starenstraße 2, Basel 17 die Camera für den Au t\\ Vertretung u. Fabriklager der Fa. Seitz: E. F. BÜCHI SÖHNE, Optiker Spitalgasse 18 BERN Spitalgasse 18 dieT^^girundsofide Schreib maschinen-Portable mit genauer Tastatur* gleichem Segment und starken Typenhebeln, wie die Standardmaschina Ihre überaus stabile Konstruktion ermöglicht o.a. gleichzeitig 10 Durchschlage —- %• wie xfio besten grosser» Standards. URANIA-PICCOLA Ihnen auch die schönsten Wachs? matrizen für Vervielfältigungen. Fordern Sie kostenlos Vorführung ser unverwüstlichen Helferin, die Ihnen ederzoit - im Geschäft und zu Haus« vortreffliche Dienste fianerat-oertpentnsa ZÜRICH* WE IN BtRG STR.24v ELEPHON N0TT.5773 Die verehr liehen Leser -werden .gebeten, bei Bedarf die hier vertretenen Firmen zu berücksichtigen and bei Bestellungen, Anfragen etc. sich autdrücklicb. aal den „Autler-Feierabend" beziehen zn wollen.