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E_1930_Zeitung_Nr.073

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10 XÜTOMOBlt-RBVÜC

10 XÜTOMOBlt-RBVÜC 1930 — N° 75 Abb. 4: Man kann aber auch bei vielen Systemen die Filterschraube oder dergleichen verstopfen, wie wir in dieser Abbildung sehen. Selbstverständlich wird man die Sabotage nicht so deutjich sichtbar durchführen, !wi« es unsere Abbildung zeigt. Vernünftigerweise kauft man sich eine zweite Filterschraube, die brauchbar bleibt, während diejenige mit dem Stöpsel zur Diebessicherang bereitgehalten wird. Diese Sicherung Ist deswegen, nicht schlecht, weil man sie nur schwer bemerken kann. Abb. 5: Verhältnismässig umständlich ist das Herausschrauben des Magnetunterbrechers. Da es vielen auch zu mühsam erscheinen wird, den Verstellring vom Magnetzünder abzunehmen, tritt, wie unsere Abbildung zeigt, die «geliebte Zange» in Wirksamkeit; während man doch den Magnetschlüssel nehmen sollte. Bei längerer Ausserbetriebsetzung, z. B. nachts in Gasthöfen mit schlecht gesicherten Garagen, ist der Trick jedoch nicht schlecht. Abb. 6: Man kann auch die Kerzenkabel vertauschen. Das geschieht einfachheitshalber nicht am Zündverteiler, sondern an den Kerzen. Ein Gefahr, die sich hierbei ergibt, zeigt schon unsere Abbildung. Jedes geübte »Diebesauge» wird erkennen, dass die Kabel vom Zylinder 4 und 3 ungewöhnlich liegen. Das Kabelvertauschen ist auch nicht unbekannt Ausserdem kann es feuergefährliche Rückschläge in den Vergaser bedingen, also gefährlich werden. Abb. 7: Man kann auch so vorgehen, wie ein überschlauer Motorradfahrer sein Rad zu sichern suchte. Er brachte, wenn er es unbeaufsichtigt stehen Hess, unterhalb des Sattels einen scharfen Stachel, etwa eine Art Dolch an. Dieses «Mordwerkzeug» war bei unbelastetem Sattel unsichtbar, trat dagegen in Erscheinung bzw. Wirkung, wenn der Sattel durch einen Fahrer belastet wurde. Diese Last ist m Abb. 7 durch ein Gewicht angedeutet Wie diese «menschenfreundliche» Vorrichtung wirken sollte, braucht man wohl kaum zu sagen. Der sich herzhaft in den Sattel schwingende Dieb soll durch den kleinen Apparat «sanft» daran erinnert werden, dass er im Begriff steht, mein und dein zu verwechseln. Wie die Erzähltng weitergeht wissen viele. Der Erfinder hatte die Gewohnheit sehr schneidig das Motorrad anzuschieben und dann elegant in den Sattel zu springen. Eines Tages hatte er es etwas eilig und vergass, vor der Abfahrt seine Erfindung auszuschalten. Abb. 8: Diese Diebessichenme geht wieder darauf hinaus, die Brennstoffversorgung des Motors zu unterbinden. Es ist deshalb ein Stöpsel in den von der Schwimmerkammer zum Düsenraum führenden Kanal gesetzt worden, welch letzterer nach Entfernung der vorhin erwähnten Seihschraube zugängig ist. Um den Verschluss an seinen Ort bringen und wieder fortnehmen zu können, hat er einen kleinen Drahtgriff erhalten. Die in Abb. 4 gezeigte Methode ist aber wohl besser. Abb. 9: Hier hat der Fahrer die Hauptdüse verstopft. Selbstverständlich verwendet er zweckmässigerweise zwei Düsen, denn das Entfernen des Verschlusses aus dem engen Kanal wäre zu zeitraubend. Ist die Düse leicht zugängig, so kann dieser Diebesschutz schnell eingeschaltet werden. Er isf deshalb ziemlich raffiniert, weil der Dieb ja kaum annhmen wird, dass der soeben vorgefahrene Wagen an einer Düsenverstopfung leidet. Abb. 10: Hier sieht man, dass man auch den Verteiler aus dem Batteriezünder herausnehmen kann. Es lassen sich natürlich noch die verschiedensten anderen Methoden ersinnen. Zweck vorliegender Arbeit soll es keineswegs sein, sie aufzuzählen. Im Gegenteil. Aus begreiflichen Gründen wollen wir es lieber vermeiden und hier lediglich die Art und Weise schildern, in der man Langfingern das Handwerk erschweren kann. W. V. I>»«il*ti S cko Winke Kombinationsschloss sur Sicherung des Reservereifens. Auf praktische Art wird ein Diebstahl des Reserverades durch das beistehend skizzierte Kombinationsschloss verhindert. Das Schloss lässt sich dabei auch nachträglich noch einbauen. Es besteht aus einer besonderen Mutter, die an Stelle der gewöhnlichen Befestigungsmutter über dem Reifen aufgeschraubt wird and einem dreiteiligen Zahienring. Bei gesichertem Reifen verdeckt dabei der Ring die Mutter, so dasfc man diese nicht abnehmen kann. .Der Ring selbst lässt sich nur abziehen, nachdem zwei bestimmte Zahlen, die nur der Wageneigentümer kennt, auf bestimmte Marken eingestellt worden sind. at Schmierung des Geschwindigkeitsmesserantriebes. Das biegsame Antriebskabel, das sich ununterbrochen in dem Gehäuse des Geschwindigkeitsmessers dreht, nützt sich sehr schnell ab, wenn es nicht reichlich und häufig geschmiert wird. Um seine Schmierung zu erleichtern, lötet man einen Rohrstutzen und ein Rohr an die Verbindungsstellen des biegsamen Kabels mit dem Zähler. Dieser Rohrstutzen wird an seinem Aussenende mit einem verstellbaren Schmiernippel versehen, der an dem Apparatbrett unterhalb des Zifferblattes des Geschwindigkeitsmessers hervorragt. Bei der Schmierung aller übrigen Organe genügt dann auch ein gelegentlicher Stoss der Fettspritze für eine genügende Versorgung des Antriebskabels des Zählers. Wenn der Scheibenwischer versagt! Die Unfallstatistik der Grossstädte, in der ja leider das Automobil eine bedeutsame Rolle spielt, lehrt, dass an Regentagen, bei Schneetreiben und Nebel die meisten Unfälle und Zusammenstösse sich ereignen. Leider sagt die Statistik nur nicht, wie viele dieser Unfälle auf mangelhafte Sicht des Wagenführers zurückzuführen sind, hervorgerufen durch Fehlen oder Versagen des Scheibenwischers, ohne den heute sichere Fahrt weder in dex Stadt noch auf der Landstrasse möglich ist. Am gefährlichsten aber ist es. besonders für jüngere und ungeübte Fahrer, vor sich an der Windschutzscheibe einen Scheibenwischer zu haben, der manchmal funktioniert und manchmal nicht und der ganz bestimmt gerade dann versagt, wenn klare und freie Sicht am notwendigsten sind. Dieses Versagen von Scheibenwischern ist in der weitaus grössten Mehrzahl aller Fälle nicht auf Fehler in der Konstruktion des Wischapparates selbst, sondern auf die ihrer Einfachheit und ihres billigen Preises wegen vielfach gewählte Art des Antriebes durch Unterdruck zurückzuführen. Der Unterdrück, der im Ansaugrohr des Motors beim ßaughub entsteht, wechselt mit der Drehzahl der Maschine und da) diese, besonders im Stadtverkehr ständig schwankt, so ist seine Wirkung manchmal zu gering, um den Wischapparat in Tätigkeit zu setzen, manchmal *b«r wieder zu stark, so dass aus diesem Grunde der Apparat zum Stillstand kommt. Auch Ist der GnmmiscHaneh. der häufig rar Uebertragung des Unterdrücke« auf den Wisch- «pparat verwendet wird, empfindlich gegen Knikkungen, Wanne und Benzindämpfe. Er wird mit der Zeit porös und brüchig, bekommt irgendwo Nebenluft, und der Apparat versagt nach der Reg«! von der Tücke des Objektes immer gerade dann, wenn er am nötigsten gebraucht wird. Elektrisch angetriebene Scheibenwischer lind zwar, etwas teurer, «her auch wesentlich zuverlässiger, ja unbedingt zuverlässiger, wenn die in je- i dem-Wagen vorhandene Batterie einigtrmaasen f»- pflegt und auf der Höhe ihrer Leistung (ehalten wird. Die Zeiss-Werke, Jena, deren Fabrikate sich TO» jeher durch besondere Qualität auszeichnen, haben daher bei dem neu von ihnen herausgebrachten Scheibenwischer den elektrischen Antrieb gewählt Der Apparat selbst ist klein und leicht, sehr einfach an jeder Windschutzscheibe zu montieren, lässt sich mit einem Tandem-Hebel kuppeln und ergibt bei gutem Durchzug, der auch bei Schneetreiben nicht versagt, ein reichlich zrosses Blickfeld. Ein neuer Gemisch-BefeuehtungsapparaL Es Ist eine bekannte Tatsache, dass die Leistung eines Automobilmotors und seine allgemeinen Laufeigenschaften verbessert werden können, indem man dem Gasgemisch, bevor es in die Zylinder gelangt, etwas Wasserdampf beimischt. Als willkommene Nebenwirkung ergibt sich dann zugleich noch eine Reduktion des Brennstoffverbrauches und d«r Verrussung. Jeder Fahrer kann sich mit einiger Aufmerksamkeit selbst von dieser Tatsache überzeugen, indem er ein- und dieselbe Strecke einmal bei trockenem und einmal bei feuchtem, frischem Wetter befährt. Im letzteren Fall, wie auch z. B. immer nachts, ist das bessere Ziehen des Motors meist direkt auffallend. Unter der Bezeichnung* cHydrogazeur» ist eb» neuer Apparat in den Handel gebracht worden, der die Befeuchtung des Gasgemisches künstlich bewirkt. Dieser Apparat wird einerseits zwischen Vergaser und Zylinderblock an das Ansaugrohr angeschlossen, anderseits an den Kühler, während eine dritte Verbindung zum Auspuffrohr führt. Sobald der Motor läuft, überträgt sich der im Auspuffrohr entstehende Ueberdruck auf einen Kolben des Hydrogazeurs, wodurch sich ein in die Ansaufrohr-Verbindungsleitung eingebautes Ventil öffnet Der Unterdruck, der im Ansaugrohr herrscht, überträgt sich deshalb über eine .Mischkammer und den Wasserzerstäuber bis in die Wasser-Ansaugleitunf. Vom Kühler her strömen deshalb durch diese Leitung einzelne WasseTtropfen, gelangen zuerst in die eiförmige Sammelkammer und dann durch eine Düse in fein zerstäubter Fonn in die Mischkammer. Hier wird das zerstäubte Wasser mit einem genau einstellbaren Quantum Luft vermischt und fliestt so als Nebel schliesslich dem Motor zu- Die Fabrikanten des Apparates garantieren bei Anwendung des Hydrogazeurs bei gleichem Benzinverbrauch eine Verlängerung der durchfahTbaren Strecke von mindestens 16% bzw. 10%. ie nachdem es sich dabei um .einen Motor von unter oder über 3 Liter Inhalt handelt. Die Resultate unseres Photowettbewerbes. sind in der soeben erschienenen Juli/August- Ausgabe der Illustrierten Aatomöbfl-Rerae enthalten. Zahlreiche interessante nnd reäch illustrierte Artikei bereichern das schöne Heft Heimelige und warm« Chalets Une voiture fran§atse de quallte qul simpose CHENARD ET WALCKER la grande marque au meilleur prix Wochenendhäuschen fahren schon mit der anerkannt erstklassigen weil solche beste Gewähr bietet für gutes Licht und zuverlässiges Anlassen des Motors. Dieses gxundsolide Schweizer Fabrikat wird mit Garantieschein geliefert, passend für jeden Wagen. Prompter Versand ab Magazin. Reparaturen Leihbatterien Ladestation. Preisliste zu Diensten. FRANZ A.-G., ZÜRICH, Abt Elektro - Werkstätte, Badenerstr. Tel U. 26.07. LA SARRAZ. Pour cause de santö, ä vendre un batlment ayant magasin, bien situe, 5 appartements, une terrasse, grange et ecurie; la grange et Fe'curie peuvent facilement se transformer en magasin, appartement et garage. On vendrait aussi un bon domaine de 40 poses de bon terrain; le proprie'taire fc.beaucoup de ressources ä part le domaine. Reoettes prouvees. 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