Aufrufe
vor 10 Monaten

E_1930_Zeitung_Nr.097

E_1930_Zeitung_Nr.097

A. C. S. SEKTION BERN.

A. C. S. SEKTION BERN. Tanzabend. Glanz nnd Ruhm dieser Erde sind vergänglich, wie die Schönheit. Vor hundert Tagen standen wir noch mitten in einer Reihe von automobilistischen Anlässen: Schönheitswettbewerbe, Geschicklichkeitsfahrten, Rennen, Salons, Bergprüfungsfahrten. Es ist erheblich stiller geworden unterdessen, Conooürs Hippique, Sechstagerennen. Boxkämpfe sind jetzt eher auf der Tagesordnung, und es wird nicht mehr lange dauern, bis der eigentliche Wintersport' wieder die Führung übernommen hat. Was tun bis zum Wiederbeginn der autosportlichen Sai^ son? Sich ducken und zu einem Winterschlafe zurückziehen? Die Sektion Bern des A. G. S. ist nicht dieser Meinung. Es wird weiter gesportelt, heisst die Losung und wenn es auf den Landstrassen nicht mehr so ganz anmutig ist, nun, so wird eben das Ganze auf das Trockene verlegt. Mit einer Sternfahrt begann es. Von allen Winkeln und Ecken der Stadt Bern und der anliegenden Gebiete starteten am letzten Samstag an die 230 Leute, um innert nützlicher Frist-am Ziele, an ihrem Tische im kleinen Burgerratssaal des Kasinos zu Bern einzutreffen. Wir sind so galant, nicht näher nachzuprüfen, warum einzelne Gruppen sich erheblichö Verspätungen zuzogen. Der Sternfahrt schloss sich an und erstrecktesich über den ganzen Abend — es ist nicht schwer, es zu erraten — eine Schönheitskonkurrenz. Alle Formen und Farben waren vertreten; es gab da grüne- Karosserien, es gab braune, es gab gelbe,, es gab auch schwarze Karosserien, ja sogar ziemlich viel schwarze und eine -erhebliche Anzahl weisser. Man. sah 'hohe. Chassis, man sah tiefe, man sah breite, man,sah schmale. Spitze Kühler und stumpfe Fronten wurden zur Schau getragen. Es waren Modelle aller Jahrgänge vertreten: Junge kecke, vorwitzige,, vordatiert, wie die neusten Erzeugnisse aus. den-Fabriken und auch ältere, nein, sagen, wir, weniger junge, die aber durchwegs schlankhin bewiesen, dass ein Wagen von Klasse eben immer Wagen von Klasse bleibt. Wer den ersten Preis davongetragen hat, ist nicht ausgekommen. Es sah vielmehr so aus, als -hätte ein jeglicher Wagen bei einem Richter, bei seinem Richter die Ehrenpalme davongetragen. Es ist nicht so .ganz klar, ob das, was dann folgte, eine Gymkhana, eine Festigkeitsprobe gegen Druck und Stoss oder eine Prüfung auf die Eignung für den Grossstadtverkehr war. Jedenfalls erwiesen sich die Berner als ebenso ausdauernde, wie geschickte Fahrer. Nicht zuletzt der Zentralpräsident des A. C. S., Herr Dr. Mende, sowie auch der frühere Präsident der Sektion Bern, Herr von Bonstetten und der Rechtsberater des A. C. S., Herr Dr. von Stürler, die sich in allen Kategorien und Klassen einen guten Platz zu sichern wussten. Sie fanden offensichtlich Gnade vor den Augen unseres jetzigen Präsidenten, Herrn Oberst Marbach, der als weiser und milder Richter amtete. Auch für die allgemeine Leistungsfähigkeit und Ausdauer der Berner, legten sowohl Fahrer wie Wagen, am letzten Samstagabend ein ausgezeichnetes Zeugnis ab, und es würde wohl noch mancher Dauerrekord geschlagen worden sein, wenn nicht, nachdem schon um 3 Uhr jegliche Brennstoffzufuhr abgeschnitten worden war, um 4 Uhr von Amtes wegen dem sportlichen Eifer ein Ende bereitet worden wäre. Wenn der Tanzabend zu einem ausgesprochenen Erfolge wurde, so ist dies nicht in letzter Linie auf die Mitwirkunr der Schottländer-Kapelle «Bright», die in ihren malerischen Highlander- Kostümen und der Dudelsackpfeife von den Gästen mit grosser Begeisterung empfangen wurden, zurückzuführen. Es scheint aber in der Tat, dass < it is a long long way to Scottland ». Vor wenigen Wochen ist in den schottischen Häfen eine Ladung mit neuen Schlagern eingetroffen: Es waren cValencia », « Ramona » und c Ich küsse Ihre Hand, Madame ». Die Nacht vom Samstag auf den Sönntae war aber nur ein kleines Vorpröbchen für die Dinge, die noch folgen werden. Im Februar wird das Ganze im grossen Kasinosaal wiederholt. Wer macht mit? W. T. C. S. Autosektion Waldstätte Die Jahresfeier. Luzern bot dem Berichterstatter, als er das letzte Mal in Luzern war, willkommenen Anlass zu einer begeisterten poetischen Schilderung aller der Schönheiten der Leuchtenstadt, von, dem blauen Wasser des Vierwaldstättersees bis zur klaren Spitze des Pilatus! Und am Samstag nun, als ich' meine Füsse wieder einmal auf dem Luzerner Pfla» ster bewegte, hing die ganze Stadt in trüben Lichtern, der Pilatus hatte sich grämend verhüllt, ein kalter Wind zog vom See her, Blätter wirbelten zu Boden, und die Lichter der Dampfschiffe leuchteten schummerig durch die neblige Dämmerung. O weh ! Fast beschlich mich ein leises Gefühl der Bedrückung, vielleicht hatte ich doch zu sehr geprahlt von den Vorzügen ? Von dieser leisen Depression wurde ich aber gründlich geheilt, als ich um 8 Uhr mich dem altehrwürdigen Luzerner Hotel «Rössli» anver^ traute, das breit und behäbig sich inmitten der Stadt ausdehnt! Auf dem Platze vor dem Hotel rollte Wägen um Wagen heran, Polizisten geboten mit winkenden Händen, verschwiegene Gestalten huschten aus dem Fond des Wagens, manchmal blitzte ein eleganter Damenschuh, manchmal ein kleines Streifchen einer modernen Toilette unter den diskret verhüllenden Mänteln hervor, und jetzt wusste man: Jahresfeier der Sektion Waldstätte des T. C. S. ! Und hier bewies sich nun, dass Luzern gleich geblieben war, in diesem Saale, voll eleganter, sympathischer Welt, da mich sofort die Herren der Sektion empfingen und mit ihrer allergrössten Liebenswürdigkeit bedachten. Man fühlte sich in diesem Milieu, in diesem Saale mit den geschmackvollen Wandverkleidungen sofort zu Hause; es war eine sympathische, freundschaftliche Atmosphäre zu spüren. Zum vierten Male vereinigte sich hier die Sektion Waldstätte des T. C. S. zu ihrer Jahresfeier, der man (jetzt darf ich es schon verraten) besondere Qualitäten nachredet. Ein Jazzbandorchester wirbelte seine ersten Takte in die freudige Festversammlung, und mit der gleichen Pünktlichkeit wehten auch schon die ersten frohen Tanzpaare über das spiegelnde Parkett. Es gab lange schleppende Gewänder zu sehen, die neue Mode manifestierte sich überall, die Damen wandelten hoheitsvoll und unnahbar in ihren berückenden Toiletten durch den Saal. Ueber 200 Personen gaben sich Rendezvous, ein neuer Erfolg der Sektion ! Am Vorstandstisch bemerkten wir den AUTOMOBIL-REVUE 1930 - No 97 tüchtigen Präsidenten der Sektion, Herr O. Helmlin, neben ihm sein treuer Helfer und unermüdlicher Aktuar, Herr Dr. Zeiger, Herr Dönni, der umsichtige Kassier, Herr Dr. Bosch, der Präsident der Sektion Luzern des A.C.S., Herr Gemeindeammann Schürch als Ehrenmitglied, die Vertreter der Motorradfahrer (U.M.S.) und der Presse. Das geschickt arrangierte Programm verhiess genussvolle Stunden. Das Orchester blies und taktierte wacker drauflos, als man erfuhr, dass ein paar Herren der Quartettvereinigung Luzern, die mit ihren Liedern den Saal erfreuen sollten, sich — wegen eines Automissgeschicks verspäten würden, für einen Anlass, an dem gerade mit Recht das Auto als raumbesiegendes, Grenzen überwindendes Vehikel gepriesen wurde. Was jedoch dann aus diesen Kehlen der Sänger blühte, war reiner, schöner Gesang, der die beifallsfreudige Gesellschaft zu Begeisterung hinriss, ebensowie die beiden tiefempfundenen und mit echter Wärme vorgetragenen Liedchen von Herrn Walter Bucher, der so über zeugend seine Augen in lyrischer Empfindung an die Decke emporrichtete, dass ich ihm all das andere, das noch geheimnisvoll hinter ihm wartete, gar nicht zugetraut hätte. Aus einem Tauber Nummer zwei wurde er im Handumdrehen zur Frau «Garagistin Blattfuess», die mit beängstigenden Dimensionen aufrückte, ihren entzückenden, rot geschminkten Mund über den weissen Zähnchen sanft emporgleiten und die schönsten Kehlkopftöne erschallen liess, dass lautes Lachen durch den Saal gischtete. «Die Sehnsucht jeder Frau» — im Falle Frau Garagistin Blattfuess galt sie einer allseitig bekannten und geschätzten Persönlichkeit: Herrn Dr. Zeiger, Sekretär der Sektion ... Der arme Herr Doktor sass während der Vorstellung neben mir und lachte sich gefährlich krumm, als die dicke Frau Blattfuess (alias Herr Walter Bucher) die Hände nach ihm ausstreckte und sie empfindsamst seinen Namen in den dunkeln Saal hinaushauchte. Ein alter Ford, ein dickhäutiger Dienstmann und «Herr Hundsrügg» mit demolierter Fassade lieferten weiteren Stoff zu Lachanfällen. Diese Groteske, von Herrn Walter Bucher felbst verfasst, musste restlos entzücken; in geschickter Art war das Ganze mit dem T. G. S. verbunden. Nach der Begrüssung von Herrn Präsident Helmlin, der die Anwesenden, insbesondere die bereits genannten Gäste, willkommen hiess nud einen kurzen Rückblick auf das Leben des Clubs warf (über dessen Entwicklung nur Gutes zu sagen, ist), richtete Herr Gemeindeammann Schürch (Willisau) herzliche Worte an die Festgemeinde, indem er auch hier offiziell für die Ehrenmitgliedschaft, die ihm vor einiger Zeit verliehen wurde, seinen Dank aussprach. Noch erfreute man sich an einigen vorzüglichen Zithervorträgen einer begabten Luzernerin, die Sänger traten noch einmal zu einem Wettstreit zusammen, «de Remigi vo Stans» (wieder alias Herr Walter Bucher) setzte sich auf den Tisch und erzählte mit eiskaltem, finsterem Gesicht Obwaldner Witze, dass sich die Tische fast bogen — so gut dem Charakter des Landes angepasste Witze habe ich noch selten gehört. Nun aber rollte der Wein feuriger, die Augen der Damen funkelten in Festesfreude, das Parkett wurde Trumpf! Man schlängelte sich in Tango- Walzer-, Foxtrott-, Bostonschritt durch die dichten Reihen der Tanzenden, man lachte, scherzte, Luftschlangen fauchten auf und fuhren in die Tanzenden, umwanden die Paare und Hessen dabei junge Damen leise erröten . Wie spät es geworden sei? Darüber kann Sie der Berichterstatter zufällig orientieren ... Als die guten Schläfer der Stadt Luzern sich bald die Augen rieben und zum ersten Male zwinkernd nach der Uhr sahen, waren noch letzte Nachzügler auf den Beinen, in den Augen den letzten Glanz des Abends. Dann versank alles für Stunden in Traum und Schlaf, bis man sich nachmittags wieder zusammenfand. Diesmal zeigte die Sektion dem Fremdenort Weggis seine ansehnliche Stärke. Wieder waren etwa 180 Personen bei Tanz und Unterhaltung vereint, wieder hörte man liebe Liedchen des Männerquartetts Luzern. Die Rigimusik Weggis dudelte eifrig drauflos bis spät in den sinkenden Abend hinein. Wie sich das Schicksal der letzten Nachzügler gestaltet hat, kann der Berichterstatter nicht beurteilen; er hofft, dass bei allen die zwei schönen Tage im Schosse der Sektion Waldstätte so angenehm zu Ende gingen wie bei ihm. Vielleicht erfährt er es dann beim nächsten Mal! bo. AUTOSEKTION BERN DES T. C. S. Beginn der autotechnischen Instruktionskurse, Donnerstag, den 20. November, abends 8 Uhr, an der Lauponstrasse 17 in Bern, im Lokal bei Güdel & Zaugg, Scintilla-Service. Einteilung der Klassen. Bitte um vollzähliges Erscheinen. Allfällig bis jetzt noch nicht Angemeldete können sich bei dieser Gelegenheit einschreiben lassen. den Veranden SCHWEIZER. DAMEN-AUTOMOBILCLUB. Sektion Zürich. Jeden Dienstag steht das Clublokal des A. G. S. im Haus «Du Pont» unseren Mitgliedern von 5 Uhr an bis abends 11 Uhr zur freien Verfügung. Spezielle Abmachungen werden jeweils direkt mitgeteilt. •CHAUFFEUR-CLUB RHEINTAL. Nächste Versammlung findet Sonntag, den 23. November, im Gasthaus zum «Schäfli» in Buchs statt. Zahlreiches Erscheinen wünscht Die Kommission. Konf-^venzen internationaler Hotelierkoneress in Athen. Am 17. November begann in Athen der internationale Hotelierkongress. Was die diesjährige Veranstaltung gegenüber früheren hervorhebt, ist, dass die Alliance Internationale de Tourisme, der grösste existierende Touristenverband mit rund 4 Millionen Einzelmitgliedern, zu dieser Tagung eingeladen worden ist. Dieses Faktum beweist, welche Bedeutung auch in Hotelierkreisen dem internationalen Autotourismus beigemessen wird. Erspriessliche Zusammenarbeit zwischen den beiden grossen Verbänden kann für die Entwicklung des Autotourismus und der damit eng verknüpften HoteHerie von grösster Bedeutung sein. Mit der Vertretung der A.I.T. in Athen wurde der Allgemeine Deutsche Automobilclub betraut. Lr. Komplette Garage-Einrichtungen Benzintankanlagen - Wagenheber - Luftsäulen Fettpressen - Rotor-Kompressoren System Weber usw. Älbisrieden-Zürich durch die Letzigrabenstrasse 16 Verlangen Sie kostenlose Beratung und-unverbindliche Offerte! KAUFEN SIE NUR NOCH UNSERE PfiNZERStaßkßlien mit überdimensionierten Verstärkungsgliedern, denn nur diese sind den sehr hohen Anforderungen, die bei den vielfach schneefreien Durchgangsstrassen an Schneeketten gestellt werden, gewachsen und gewährleisten zudem guten Schutz gegen seitliches Gleiten. BRUN & Cie., HEBIKON Tel. Nr. 12 u. 15 KETTENFABRIK Tel. Nr. 12 u. 15 Sämtliche Ketten für Personenwagen und Lastwagen sind stets sofort ab Lager lieferbar. iLjnnnnr 1 innnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnniii II ir~ A vendre Carrosserie beirre, pour torpedo, couleur gris-beige. Conditions tres avantageuses. Garage Fleury, Av. de Frontenex, Geneve. OCCASEON UNiqUE! ChrysEer-Bmperial ä vendre, 20 HP, 6- cylindres.-conduite inte'- rieure avec Separation, 7 places, equipeme'nt complet et accessoires nombreux. — Belle voiture, confortable et luxueuse, ayant coüte fr. 30 000.—. Cette voiture est ä - vendre pour caüse de derart — Elle est en etat comme une voiture neuve. — Prix en dessous de la moitie du prix paye. — Un echange ei des facilites seraient pris en consideration. — Cette voiture pourrait servir pour service hötel, location et de la poste. Demandez des offres delaillees chez l'agent CHRYSLER: - W. Zweigart, Lausanne Chauderon. 26. FIAT 509 A Coupe, 2plätzig, mit Notsitz, nur wenig gefahren, Fr. 3800.-T-. Tausch ausgeschlossen. Zeughaus-Garage, Aarau. Telephon 1500. ]7lotorea-Ge£ STumgtder ujTznnSle das gemässScftmierbabetfe für Jfiren Zu verkaufen: PACKARD-Occasion SELTENE GELEGENHEIT! 6-7 Pl. Sedan, letztet 6 Zyl.-Modell 1928, mit 2 Reserverädern vorn und Gepioktriger hinten, wenig gefahren. Für rasoh entschlossene Interessenten sehr günstiges Objekt. Anfragen beantwortet» Qarage Ed.Contelly, Basel, Hoohstr.26, Ted. Saf. 46.57. Bathaet» & Offnor Ziirirh.UfnllicferkfAM bringen Ihre Auto-Rep.-Werkstttte in empfehlende Erinnerung. Grosses Ersatzteillager m r Martini 4- und 6-Zylinder tung in Zürich. Beste Referenzen. Lieferung von Pneumatiks. Telephon Uto 45.02 DE HAEN'S Offizielle Reparatur-Werkstätte der BRENNABOR-VertrelO verhindert Steinansatz, Rostbildung 1 sowie Anf ressung Ihres Kühlers. Beratung und Prospekte durch RoSrcrf L. Sfßiißlin & Cie.. Basel

N° 97 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE TOURISTIK Wagen mit Ketten zu empfehlen. Albulastrasse auf Strasse auf den Monte Generoso. Wie uns der Nordseite befahrbar bis Einladestation Preda mitgeteilt wird, hat der Gemeinderat von (mit und ohne Ketten). Strasse Thusis—Splügendorf—Hinterrhein durch das Schams- und im Rhein- Mendrisio ein Projekt für eine Strasse auf den Monte Generoso ausarbeiten lassen. waldtal bis Hinterrhein ohne Ketten befahrbar. Engadin schneefrei bis Maloja, Abfahrt ins Italienische ohne Ketten passierbar. Strasse Chur—Flims Dieser Hauptaussichtspunkt der schweizerisch-italienischen Grenze, von dem aus man —Oberalp offen bis Tschamutt (ohne Ketten). Lukmanierstrasse von Disentis aufwärts bis Sta. Maria das ganze Gebiet des Luganersees und einen Grosstei! Oberitaliens, an klaren Tagen bis kurz unterhalb Passhöhe. Ofenstrasse (2155 m) immer noch passierbar, Ketten notwendig. hinunter zum Mailänderdom vor sich ausgebreitet sieht, war bis heute nur auf Fussrolo und Göschenen auf beiden Seiten ohne Ketten Gotthard: Zufahrt zu den Einladestationen Aiwegen oder dann per Bahn erreichbar. Eine offen, zwischen Wassen.und Göschenen etwas vereist. Schöllenen und Andermatt mit Ketten be- Strasse auf den Monte Generoso wird sicherlich eine Unmenge von Automobilisten auf diesen Berg führen, so dass der Tessin um eine autotouristische Attraktion reicher wäre. Die Schwarzwaldhochstrasse beendet! In Deutschland ist eine neue wichtige Strasse kürzlich vollendet worden : die Hochstrasse von Karlsruhe nach Konstanz über die Höhen des Schwarzwaldes. Das letzte Teilstück Hundseck-Unterstmatt wurde am 8. November dem Verkehr übergeben. Die Reichspost richtet noch in diesem Winter eine Autobuslinie Baden-Baden, Bühlerhöhe, Hundseck. Unterstmatt, Mummelsee, Hornisgrinde ein, die noch mehr als bisher den nördlichen Schwarzwald dem Winterverkehr erschliessen solL x. Touristik-Bulletin des A.C.S. vom 14. November 1930. Die beständige Wetterlage hat die Passierbarkeit unserer Hochstrassen nicht stark geändert. Im allgemeinen ist die Schneedecke gegenüber der Vorwoche geringer, doch ist durch den Frost das Mitnehmen von Schneeketten in ;den höheren Lagen immer noch notwendig. Situation vom 14. November 1930, morgens: Appenzellerland und Toggenburg: Sämtliche Strassen sind schneefrei. Die Uebergänge von Wildhaus, Ricken und Hulftegg (letzterer im Zürcher Oberland) sind gänzlich schneefrei. Schwyz: Die Verbindungen zwischen Zürichsee und Vierwaldstättersee sind schneefrei. Für Autos ungeeignet ist die Etzelstrasse Ibergeregg ab Oberiberg gesperrt, Strecke Unteriberg—Oberiberg vereist, Ketten empfohlen. Zufahrt ins Wäggital schneefrei Ġlarnerland: Talstrasse Niederurnen—Glarus— Linthal und Abzweigung ins Sernftal bis Elm schneefrei. Kerenzerberg, im Strassenzug Zürich— Chur, schneefrei. Graubünden: Strasse Landquart—Davos schneefrei bis Klosters. Bergstrecke Klosters—Wolfgang stellenweise, vereist, befahren nur starker Wagen mit Ketten zu empfehlen. Zufahrt auf der Landwasserroute Lenz—Wiesen—Glaris nach Davos offen mit Ketten. Strasse Chur—St. Moritz über Lenzerheide—Oberhalbstein ohne Ketten bis Mühlen. Strasse nach Arosa gut passierbar bis Langwies, Weiterfahrt ab Litzi-Riüti wegen starken Vereisungen erschwert und gegenwärtig nur starken fahrbar. Innerschweiz: Brünig schneefrei. Zufahrt nach Engelberg bis zur Höhe von Grafenort gut befahrbar, Schlussstrecke Grünenwald—Engelberg bei schmaler Fahrspur vorsichtig zu passieren, Mitnahme von Ketten angeraten. Berner Oberland: Zufahrt nach Lauterbrunnen und Grindelwald sozusagen schneefrei. Strassen Frutigen—Kandersteg und Frutigen—Adelboden wieder aper. Strasse im Simmenthai und Uetiergang Saanenmöser durchgehend ohne Ketten befahrbar. Jaunpass auf Freiburgerseite auch mit Ketten unpassierbar. Grimselstrasse im Haslital ohne Ketten offen bis Guttannen, Weiterfahrt nur mit Ketten bis Zentrale Handeck. Gurnigelbad schneefrei, Fortsetzung über den Gurnigelpass eingeschneit. Jura: Im Berner Jura ist der Automobilverkehr überall ohne Ketten tauglich. Selbst in denvganze zweite Reparatur kostete mich 512 Fr. Nun Ein th-oretischer Lehrgans mit 200 S. Franches Montagnes sind die Strassen wieder kommt die Fabrik und fordert von mir noch 278 Inhalt a. 130 Zeichnungen des Verfassers. Autorisier» deutsche Bearbeitung. schneefrei. Strassen im Neuenburger Jura überall Franken. Die ganze Angelegenheit, infolge schlechter Reparatur der Fabrik, kommt mich nun fast auf Broschiert 4 Fr. schneefrei. Im Waadtländer Jura sind schneefrei: Col des Etroits, Molendruz und Strasse St. Cergue 1000 Fr. zu stehen, ohne zu berechnen, dass ich den r La Cure. Wagen fast 5 Monate nicht fahren konnte. Beigerechnet noch das Aus- und Einmontieren des Motors. Ich bemerke noch, dass ich der Fabrik aus- Uebrige Westschweiz: Col du Pillon unpassierbar; Col des Mosses ohne Ketten befahrbar; Pas drücklich geschrieben habe, dass sie den Motor in de Morgins mit Ketten; Col de la Forclaz und tadellösen Zustand bringen solle und kein Devis Fortsetzung, Col des Montets nach Chamonix, mit verlangt habe. Ferner habe ich die alten Kolben in Ketten. Sp Anfrage 943. Zollgebühr. Wie hoch belaufen sich die Einfuhrzolltaxen für ein neues Personenauto, das in die Schweiz eingeführt wird? Darf man nach 18 Uhr mit einem neuen Auto die französisch-schweizerische Grenze in Basel nicht mehr passieren? M. W. Antwort: Die Einfuhrzollgebühren für ein neues Personenautomobil betragen für Fahrzeuge von weniger als 800 kg Fr. 110.— pro 100 k#; von 800 bis 1200 kg Fr. 130.— pro 100 kg; von über 1200 kg bis und mit 1600 kg Fr. 150.— pro 100 kg und über 1600 kg Fr. 170.— pro 100 kg. Für die Feststellung des Stückgewichtes gilt das Gewicht des fahrbereiten Automobils. Was sodann Ihre Anfrage betreffend Einfuhr eines neuen Automobils über die Schweizergrenze bei Basel anbelangt, so können wir diese in dem Sinne beantworten, däss auch nach 18 Uhr neue Automobile zollamtlich abgefertigt werden, immerhin unter der Voraussetzung, dass dies nicht zur Unzeit, d. h. mitten in der ,;Nacht, erfolgt. Für die zollamtliche Abfertigung ausserhalb -der Bureauzeit, d. h. nach 18 Uhr, wird, eine besondere Gebühr verlangt. * Anfrage 944. Einfuhrzoll. Wie hoch stellt sich der Einfuhrzoll für ein Automobil (aus Deutschland) im Gewicht von 900 kg? Der Wagen ist gebraucht, was aber wohl für den Zollansatz keine Rolle spielt. A. in F. Antwort: In Beantwortung Ihrer Anfrage teilen wir Ihnen mit, dass der Zoll für ein in die Schweiz eingeführtes Automobil von 900 kg Gewicht Fr. 130.— pro 100 kg beträgt. Für die Feststellung des Stückgewichts gilt das Gewicht des fahrbereiten Automobils. Es spielt keine Rolle, ob das Auto neu oder bereits gebraucht, ist. * Anfrage 945. Motorrevision. Im Januar 1929 (Schluss). — Grosse und kleine Walliser sandte itih meinen Motor nach der Fabrik mit dem Erinnerungsbilder. — Neuer Daimler- Gesuch, meinen Motor in tadellosen Zustand zu Zwölf zylinder. setzen, so dass derselbe wieder volle Kompression erhalten sollte. Nach 2 Monaten erhielt ich denselben wieder zurück und Hess ihn wieder ein- zu beziehen. Einzelnummern sind bei der Expedition setzen bei einer Firma. Nach kaum 10 Wochen liess der Wagen am Berg ganz erheblich nach. Ich .fuhr zum Vertreter der Firma und liess den Chefmechaniker den Wagen probieren, welcher sofort Autotechnische Bücher konstatierte, däss die Kompression versagte. Ich liegs. üen 'Zylinder abheben, worauf derselbe in eine Spezialfabrik gesandt wurde, welche konstatierte, dass alle Zylinder unrund sind, worauf ich Ordre gab, den Block ausschleifen zu lassen. An den a-lten Kolben konstatierten wir, dass grosse schwarze Ansätze von Oel waren, so dass eventl. nur neue Kolbenringe eingesetzt wurden, 5 Fr. aber "der Zylinder nicht ausgeschliffen wurde. Diese meinem Besitz als Beweis. Welchen Weg raten Sie mir an, wenn die Fabrik gerichtlich vorgeht. Kann ich eine gerichtliche Expertise verlangen ? L. in B. Afltwört: Aus Ihrer Anfrage geht hervor, •dass offenbar die Motorrevision nicht richtig ausgeführt worden ist. Selbstverständlich haftet Ihnen die mit der Revision beauftragte Firma für sachgemässe und sorgfältige Arbeit. In erster Linie wird es natürlich Sache eines Experten sein festzustellen, ob tatsächlich die Revision nicht fachgemäss stattgefunden hat. Aus Ihren Ausführungen scheint dies immerhin als sicher hervorzugehen. Sie müsseii der fehlbären Firma gegenüber, falls dies nicht schon geschehen ist, schriftlich Mängelrüge erheben. Eine Bezahlung der Rechnung können Sie, wenn die Verhaltnisse so sind, wie Sie sie schildern, ruhig unterlassen. Es ist dann an der Firma, für (las Inkasso Ihrer Rechnung besorgt zu sein. Sie 'Wird Klage, erheben müssen, und bei diesem Anlass haben Sie dann Gelegenheit, die schlechte Ärbejt'.gelfend zu machen und die Forderung zu bestreffen. Was sodann die Rechnung für die zweite Rej?fsipn „anbelangt, so geht diese selbstverständpctiÜHiren Lasten, indem Sie der ersten Firma nicht Gelegenheit gegeben haben, die unrichtig vorgenommene Arbeit auf deren eigene Kosten zu reparieren. Die November-Nummer der «Illustrierten Automobil-Revue» ist soeben erschienen. Aus dem interessanten Inhalt zitieren wir: Hochhausgaragen gegen Parkierungsnot. — Der Dienst am Kunden. — Rückblick auf die Sportsaison 1930. Internationaler Sport. — Hymne an mein Auto. — Was sah man am Pariser Autosalon? — Mit dem Auto in unbekanntes Land Darstellung der Entstehnngsursaehen der Pannen und der Mittel zu ihrer Behebung. 200 Seiten. 130 Abbildungen. Broschiert 4 Fr. Anf 112 Seiten wird nnter Zuziehung von 51 Zeioiinnneen Bau and Wirkungsweise des Automobilmotors and seiner Nebenorgane erklärt. 5 Fr. 2 Fr. Abonnenten erhalten 20% Rabatt. Erhältlich beim Verlag AUTOMOBIL-REVUE, BERN CAMIONS OMNIBUS CARS ALPINS les meilleurs AUTO -GARAGEN in Eternit doppelwandig, heizbar, demontabel. seit 15 Jahren bewahrte Bauart Länge cm .breite cm Höhe cm Preis 4'r. Nr.t Nr. 2 360 480 240 240 250 250 • 900.— 1100.— Nr. 3 4tO 300 250 1200.— Nr. 4 600 300 250 1400.— Preise ab Fabrik — Lieferbar sofort — Nähere Auskünfte durch ETERNIT A.-G., NIEDERHRNEN 1O UNE VISITE DANS NOS US IN ES VOUS CONVAINCRA A utomobiiistes I Essayez le Basculeur,, STA 15- ARBON * BALE * MORGES * ZÜRICH Demandez ta brochure: „Le nouveau moteur Saurer-Oiesel pour automobiles". Auiomob rasch und bestmöglichst verkaufen dann verlangen Sie unsere Bedingungen. Ständiges Lager von ca. 100 Wagen erster Marken. 1800 m 2 Ausstellungsraum an zentralster Lage unseres Landes. Bei kuranten Typen sofortige Flüssigmachung eines Teiles des Wagenwertes. Auto-uccasions A.-G. Zürich Badenerstraße - Stadtgrenze - Telephon Nr. 56.010 Fr. Baur Rälz 47479 Meohanische Wagnerei, Karosserie Empfiehlt sich für sämtliche Autoarbeiten, speziell Autobriioken.bei billigster Berechnung Teleph. Nr. 3 GARAGE I gebrauchte, kauft 47486 A. Löschner, St. Gallerstrasse 17, Rorschach. GLYCERIN ^n^LAffiT Telephon 160 A vendre CAMION SAURER 5—6 tonn es type 5A pneus neufp w^k"'8", öclairage eiectrique. revise, avec gar^antie. Faeüitös de paiement. — Demander otfres sous chiffre Z 1766 ä la Revue Automobile, bur. Zürich. Vorlreffl. Gelegenheit Zu verkaufen CHRYSLER 20 HP, 6 Zylinder, Innensteuerung,.7-Plätzer, mit Separation, alles splitterfreiem Glas, komplett ausgerüstet sehr schöner Wagen, hat 30 000 Fr gekostet weit untei der Hälfif de.*- Preises — Austausch ?Püen klpinerpr Wura nicht aiiseet-rtil. --e , - An) '\