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E_1930_Zeitung_Nr.106

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Wie steht es mit der

Wie steht es mit der Prageistrasse? Die grosse Oeffentlichkeit und unsere schweizerischen Behörden sind längst überzeugt, dass sich heutzutage die Gebirgsbevölkerung mehrerer Kantone in Notlage befindet. Parlamentarisch wurden eine Anzahl von Massnahmen zur Linderung dieser Not getroffen. Damit ist aber den Beigiern nicht voll und ganz geholfen, er kann noch nicht ein wirtschaftlich «unbesorgtes» Leben führen, wie früher einst der staatserhaltende Mittelstand in den Städten und auf dem schiedentlich in der Presse zitierte Behauptung, das Qeld für den Pragel sei nicht aufzubringen, offensichtlich aus dem Leeren gegriffen wurde. Es ist eine unumstössliche Tatsache und den Verkehrspionieren bekannt, wie schwer oft Gelder für den Bau von Strassen aufzubringen sind. Man darf aber heute beim Pragelprojekt niemals von einer fiskalischen Unmöglichkeit sprechen. Zieht man in Betracht, dass die Erstellung von Bergstrassen von zirka vier Meter Breite Lande. Die Erwerbswirtschaft in den Ge-vobirgsgegenden ist eben für mehrere Monate Franken auf den Kilometer berechnet wurde, verschiedenen Unternehmern mit 75 000 des Jahres auf eine minime Tätigkeit angewiesen, wenn nicht grössere Aufträge an Muotatal-Pragel-Vorauen ein Kostenvoran- so wäre für die fehlende Verbindungsstrasse Heimarbeit, neue Gewerbe- und Industriearten und die Durchführung öffentlicher zu hoch gegriffen. Im Kanton Schwyz schlag von rund anderthalb Millionen nicht sind Bauten Arbeit und Verdienst in die stillen Weiler in den Bergtälern hineintragen. Eines wollen wir hier festhalten: Wir begrüssen die Hilfeleistung der Behörden, sprechen aber die Meinung aus, dass nur dann die Massnahmen der Eidgenossenschaft und der einzelnen Kantone wirksame Hilfe bringen werden, wenn die Bevölkerung der Gebirgsorte aus eigener Initiative den Kontakt mit den Behörden herstellt und die Durchführung der Massnahmen erleichtert. Die Gebirgsbevölkerung muss sich nach Möglichkeit selber helfen und für ihre Begehren die durchschlagenden Mittel selber sicherstellen, sie sollte praktisch Erreichbares mit aller Energie verfolgen. Die Vorarbeiten zum Bau der Pragelstrasse sind gegenwärtig wieder ins Stocken geraten. Wie ein Befürworter dieser wichtigen West-Ost-Verbindung zwischen Olarus und Schwyz im «Boten der Urschweiz» mitteilt, herrscht im Kantonshauptorte Schwyz Verhältnisse, die sich speziell auf den Besitz an Wald, Boden und Weidland auswirken werden. Die Zufuhr der Produktionsmittel und die Abfuhr der Produkte kann durch das Vorhandensein einer günstigen Autofahrstrasse ganz enorm verbessert werden. Die vermehrten Einnahmen aus dem Kulturland würden vollauf genügen, um Verzinsung und Amortisation der Strassenbeiträge sicherzustellen, die der Bauherr von den Anstössern fordern müsste. Die Schweiz hat seit dreissig Jahren keine Passstrassen mehr gebaut Heute erstellt Oesterreich Alpenstrasse um Alpenstrasse und beschäftigt dabei Arbeitslose in ausgedehntem Masse. Wir haben allen Grund, unsere Aufmerksamkeit nach dem Osten zu lenken, um nicht eines Tages unsere vorzügliche Stellung im internationalen Strassenverkehr einbüssen zu müssen. Die kri- aber den Leuten Kostensummen von mehreren Millionen Franken in die Ohren ge- kein Grund gegen die Erstellung neuer senhafte Lage unserer Arbeitsmärkte ist schwatzt worden, was offenbar verschie- Strassen, sondern einer der besten Gründe für die Ausführung neuer Projekte. La. denen Instanzen das Gruseln beibrachte. Die Erstellung von Zufahrtsstrassen zur Pragelroute, zu denen man auch die Verbindungsstrasse über Schönenbuch nach Brunnen zählen kann, darf ruhig auf einen späteren Zeitpunkt hinausgeschoben werden Wichtig ist heute, klipp und kurz formuliert die Erstellung des ' Verbindungsstückes Muotatal-Pragel-Pragelpasshöhe-Vorauen auf eine Breite von vier bis fünf Meter mit einer neuen Profilierung der Brücken in Hinsicht auf die spätere Verbreiterung der Pragelroute. Dieser Plan liegt durchaus »n den finanziellen Möglichkeiten der Kantone Schwyz und Glarus sowie der Oberallmeindkorporation. Die Unterstützung des Bundes steht ausser Zweifel, besonders dann, wenn einerseits das Pragelproiekt mit den Massnahmen für Hilfeleistungen an die Gebirgsbevölkerung und anderseits mit der allge- wenig Verständnis für die Anliegen des Muotatales und speziell für das Begehren, meinen Arbeitsbeschaffung in Verbindung diesem Tale zu einer wichtigen Durchgangsstrasse zu verhelfen. Man ist daher im teresse des Bundes bildet eine weitere gebracht wird. Das enorme militärische In- Muotatal bereits zur Einsicht gekommen, Grundlage für die Subventionierung. dass man sich eben kräftig wehren muss für Sowohl das Muotatal und die nächstliegenden Orte an der Pragelroute in der die Prageistrasse. Interessant sind nun die Feststellungen des Richtung Schwyz und Brunnen, als auch das oben erwähnten Befürworters, die von einem Klöntat und mit ihm die grossen Orte im weltgehenden Verständnis für Verkehrsfragen zeugen. Vorerst weist er darauf hin, tigen Prageistrasse neue, reichlich fliessende Glarner Haupttal dürfen von einer zukünf- dass ernsthafte Versuche, für den Bau derErwerbsquellen erwarten. Prageistrasse die notwendigen fiskalischen Wir meinen damit nicht nur die direkten Mittel zusammenzutrommeln, noch nicht Einnahmen aus dem Touristenverkehr, son- auch die Verbesserung der durchgeführt wurden, so dass die ver-dern Transport-, AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N° 10« Veikehi Durchfahrt von Automobilen an unser» Grenzen. Im Monat November passierten unsere Grenze die nachstehenden Frequenzen fremder Tourenwagen : Mit provisorischer Eintrittskarte 2897, mit Passavant 558, mit Triptyk oder Passierscheinheft 1988 und mit Kontrollzeugnis 35 Wagen. Das Total beläuft sich auf 5478 Wagen, die vorübergehend in die Schweiz einfuhren. lt. Neue Beleuchtungsvorschriften im Kanton Waadt Die Regierung des Kantons Waadt hat in einer Verordnung zur Durchführung des Konkordates über den Motorfahrzeugverkehr neue Dispositionen getroffen. Es werden in Zukunft nur Motorfahrzeuge im Kanton Waadt zum Verkehr zugelassen, die eine besondere, genau beschriebene Abblendvorrichtung besitzen. Der Scheinwerferkegel darf nach den neuen Vorschriften in einer Distanz von 25 Meter Vor dem Wagen nicht mehr als ein Meter über dem Boden auftreffen. In der Verordnung werden dann eine ganze Reihe von Beleuchtungssystemen aufgezählt, die den Forderungen der waadtländischen Regierung entsprechen. Da sich die neue Vorschrift speziell dem Kreuzen auf offener Strasse annimmt, werden einerseits die sogenannte Codebeleuchtung (bei der nur der strasseninnere Scheinwerfer abgeblendet wird) und andersets die gewöhnlichen Stadtlichter als unzulässig betrachtet lt ^utol^urse Automobilgesellschaft Basel - Liestal - Ref. goidswiL In Liestal fand vor einigen Tagen die ausserordentliche Aktionärversammlung dieser Automobilgesellschaft statt. Es wurde eine Erhöhung des Aktienkapitals auf 75,000 Fr. und eine Abänderung der Firmabezeichnung in « Autobus A.-G. Liestal > beschlossen, x. Die Leistungsdauer eines Motorfahrzeuges ist schon häufig diskutiert worden; nicht selten erreichen gut konstruierte Fahrzeuge eine Leistungsfähigkeit von 200-300,000 km; so sind beispielsweise noch mindestens ein Dutzend ältester Schweizer Automobile im Betrieb, die 20 und mehr Jahre ununterbrochen laufen, Leistungsziffern von 200—300 000 km aufweisen und trotzdem noch befriedigend funktionieren. Die Automobilgenossenschaft Thun-Stocken- Gürbetal hat dieser Tage einen Berna- Omnibus ausrangiert, der vor zehn Jahren in Betrieb genommen wurde und seither, wie buchmässig festgestellt, nahezu 200 000 km auf der nämlichen Strecke gelaufen ist. Der Wagen ist nicht etwa wegen seines unbrauchbaren Zustandes aus dem Betrieb entfernt worden, sondern weil, wie recht und billig, ein modernes Fahrzeug am Platz war. Im Frühjahr wechselte die Genossenschaft schon einen Berna-Omnibus aus, der mehr als 300000 km geleistet hatte. Derartige Zeugnisse aus der Praxis stellen der Schweizer Motorfahrzeug-Industrie ein glänzendes Zeugnis aus. Saurer, Berna und Martini können dutzendfach auf ähnliche Volleistungen hinweisen. Aber auch für das Fahrpersonal der vorgenannten Autogenossenschaften bedeutet die Zahl 200 000 einen besonderen Lobspruch für sorgfältige Pflege und Wartung. Auch die bestgebaute Maschine kann keine Höchstzahlen aufweisen, wenn nicht der Mann, der sie in der Hand hat, an Sorgfalt und Rücksicht sein Bestes tut. A Laotsprecher als Ersatz für die Autohupe! Ein unternehmender Autobesitzer in Wednesbury hat die Hupe seines Autos durch eine Lautsprecheranlage ersetzt. Es gelang Ihm hiermit, Fussgänger aus 100 m Entfernung anzurufen. DAÄ BESTE PREISWERTE AUTO-OEL FÜR OEDEN WAGENTYP EIGENES FABRIKAT IANZ&CHBERN AARBERßERßASSS 1& Teleph. Bollw. 3186 TSrlQngmSitCffferte OCCASION! Camion SAURER 3K—4 tonnes, type 3 AD, pnens 38X7", eetairajce äleetrique, en parfait etat, a vendrt de suite. 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N» 10« — AUTOMOBIL-REVUE Luftfahrt Bündfilegen. Das Problem des Blindfliegens, d. h. des Fliegens ohne Sicht, ist in der Luftfahrt immer mehr in den Vordergrund des Interesses getreten. Man weiss, dass zum Luftverkehr, insbesondere während des Winters, die Durchführung von Flügen bei Nacht und Nebel ohne jede Sicht gehört, und die Erfahrung hat gelehrt, dass der Erfüllung dieser Forderung doch erhebliche Schwierigkeiten entgegenstehen. Eine kurze Darstellung einiger besonders wichtiger Ursachen dieser Schwierigkeiten und der Mittel zur Behebung dürfte daher von Interesse sein. Bei den Gefahren des Nacht- und Nebelfluges denkt man meistens zunächst an die Möglichkeit des Zusammenstosses mit anderen Luftfahrzeugen, an die Schwierigkeit, im Nebel seinen Weg richtig zu finden oder an die Durchführung von Landungen bei Nacht und Nebel. Alle diese Punkte sind fraglos wichtig und müssen ihre Berücksichtigung finden. Ueber eines aber herrscht vielfach Unklarheit, und zwar über die Tatsache, dass das Gleichgewichtsgefühl des Flugzeugführers, d. h. das Gefühl für die Lage seines Flugzeuges im Nebel, versagt. Das erscheint zunächst nicht verständlich, weil ja im allgemeinen jeder, auch bei Bewegungen, die er im völligen Dunkel ausführt, weiss, wo oben und unten ist. Beim Fliegen ohne Sicht sind aber die Verhältnisse grundsätzlich verschieden. Zur Schwerkraft, die sonst durch das Gefühl oben und unten die Gleichgewichtsorientierung ermöglicht, kommen noch die mit der Bewegung des Flugzeuges entstehenden Beschleunigungskräfte. Derartige Beschleunigungskräfte treten bei jeder Geschwindigkeitsänderung des Flugzeuges nach Richtung oder Grosse und besonders deutlich als Zentrifugalkräfte in der Kurve auf. Die Kräfte addieren sich zu der nach unten wirkenden Schwerkraft und ergeben so die unbequeme Verwirrung unseres Gleichgewichtsgefühls. Der Flugzeugführer «mpfindet die sich aus der Addition dieser auf ihn wirkenden Einzelkräfte ergebenden Gesamtkräfte, wird aber getäuscht, wenn er daraus Schlüsse über die Lage seines Flugzeuges zur Erdoberfläche ziehen will. Eine besonders wirkungsvolle Methode, sich von den Einwirkungen der Zentrifugal- Hiermit teilen wir unserer verehrten Kundschaft sowie einem weitern Publikum mit, dass wir unser grosses in bisheriger, unveränderter Weise weiterführen. Prompte Bedienung wie bisher wird zugesichert. Dies soll das Flugzeug der Zukunft werden ? Die Fiage scheint hier wirklich am Platz obschnn amerikanische Meldungen behaupten, dass dieses geschwänzte Karussell in Kalifornien schon geflogen sei. beschleunigungen auf den Orientierungssinn zu tiberzeugen, zeigten die Askania-Werke auf der Internationalen Luftfahrt-Ausstellung, Berlin, 1928. Es war eine allseitig geschlossene, drehbare Kammer aufgestellt worden, die im Innern mit einem Gerät ausgerüstet war, das die Drehung der Kammer nach Richtung und Grosse anzeigte. Die Versuchsperson, die in der Kammer Platz nahm, machte bei einer Drehung der Kammer die meistens überraschende Entdeckung, dass die Angaben des Instrumentes in keiner Weise mit dem «sicheren» Gefühl für die Drehung in Einklang zu bringen waren. So wurde beispielsweise immer besonders bemerkt, dass bei einer Verringerung der Drehgeschwindigkeit die Versuchsperson das «untragbare» Gefühl hatte, nunmehr stillzustehen oder sich sogar in entgegengesetzter Richtung zu drehen. Das Gefühl war so deutlich, dass man vielfach dazu neigte, die Angaben des Instrumentes für falsch zu halten. Da c Gefühl» trügt. Das Flugzeug kann also beim Blindflug nicht vom Führer nach seinem Gefühl gesteuert werden, sondern es müssen ihn Geräte bei seiner Arbeit unterstützen. Die hierfür entwickelten Geräte verwenden meistens das Kreiselprinzip. Man ist auf drei Wegen vorgegangen. Die am nächsten liegende Lösung ist der sogenannte künstliche Horizont. Die Lage des Flugzeuges zur Erdoberfläche kann bei einem derartigen Gerät vom Flugzeugführer in einem Schaubild, auf dem Horizont und Flugzeug dargestellt sind, abgelesen Ersatzfeile L^&tf&>&£¥A&&!9f FIAT-ERSATZTEILLAGER werden. Solche Geräte sind für die Querlage, aber auch für Quer- und Längslage entwickelt. Technisch bietet der künstliche Horizont vor allem in seiner Ausführung für Quer- und Längslage erhebliche Schwierigkeiten. Aber das Interesse an ihm ist infolge des einfach abzulesenden Schaubikles recht gross. Ein anderer Weg ist die Konstruktion von Steuerzeigern. Das sind Messgeräte, die Einzelangaben für die Bedienung der Steuer liefern. Das bekannteste unter ihnen ist der Wendezeiger. Dieses Gerät gibt dem Führer Auskunft darüber, ob das Flugzeug geradeaus fliegt oder in einer Kurve liegt. Diese Angabe ist für den Flugzeugführer sehr wichtig. Hält er sein Flugzeug nach den Angaben des Gerätes im Geradeausfluge, so vermeidet er damit die so stark verwirrenden Zentrifugalbeschleunigungen und vereinfacht die Uebersicht über den Flugzeugstand erheblich. Derartige Wendezeiger sind verhältnismässig einfache und betriebssichere Geräte. Die Luftverkehrsgesellschaften rüsten ihre Verkehrsflugzeuge fast immer mit derartigen Wendezeigern aus. Neben dem Wendezeiger sind noch eine Reihe weiterer Geräte im Gebrauch und in Entwicklung, so insbesondere Kreiselgeräte für die Längssteuerung, die mit dem Wendezeiger in einem Gerät vereinigt, als sogenannte Doppelkreiselinstrumente bekannt sind. Auch Geräte, die das Steigen und Fallen des Flugzeuges angeben, sogenannte Variometer, werden vielfach für die Längssteuerung des Flugzeuges herangezogen. Ein besonders wichtiges Instrument für die Längssteuerung ist ebenfalls der Geschwindigkeitsmesser, der den Flugzeugführer vor Ueber- und Unterschreiten der normalen Geschwindigkeit warnt. Den dritten Weg der Nebelinstrumentierung bilden die Selbststeueranlagen, Geräte, die einzelne oder auch alle Steuer des Flugzeuges automatisch bedienen. Auch auf diesem Wege ist man bereits zu beachtlichen Erfolgen gekommen, wenn auch die Lösungen ihren Eingang in den praktischen Verkehr noch nicht gefunden haben. Mechanisierung des « Gefühls ». Das gesamte Blindfluginstrumentarium ist noch in lebhaftester Entwicklung und das endgültige Ziel, das möglichst einfach sein soll, noch nicht zu übersehen. Aber es sind doch schon recht brauchbare Geräte vorhanden, die für die einzelnen Flugzeugmuster in zweckmässiger Weise zusammengestellt, brauchbare Angaben liefern. Aller- Der italienische Luftfahrtminister, General Balbo, beabsichtigt in diesen Tagen mit einem Geschwader von 12 Militärflugzeugen, die mit je vier Fliegern bemannt sind, einen Massenflut nach Südamerika auszuführen. Das Geschwader ist am Mittwoch nach Cartagena gestartet, von wo aus der eigentliche Transatlantikflug beginnen soll. Bis jetzt sind acht Flugzeuge in Cartagena eingetroffen. • • I Un bon conseil... tTattendez pas que l'hlver solt arrivd ... avec les dgparts difficiles slnon fmpossfbles pour avoir un CARBURATEUR Ebenso wird unsere Spezial - Werkstätte für FIAT in unveränderter Weise weitergeführt. Chef derselben ist unser langjähriger Chefmechaniker Herr L. Strebet, welcher seit zirka 22 Jahren auf sämtlichen FIAT-Modellen eingearbeitet ist. Wir bitten unsere Kundschaft sowie ein weiteres Publikum, uns ihre FIAT - Reparaturen ferner überweisen au wollen und garantieren prompte, faohgemässe Ausführung bei billigsten Preisen. Automobil-Verkaufs-A. vormals A. 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