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E_1931_Zeitung_Nr.031

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Europäische

Europäische StrassenVerkehrskonferenz (Schjuss von Seite 1) tugai; Rumänien, Schweden, Schweiz, Tschechoslowakei, Jugoslawien und das Saar-Territorium; (nur konsultative Vertretung). Internat. Touristikverband (AIT), Internat. Verband der anerkannten Automobilklubs (AIA), Internat. Handelskammer, ständiges Komitee für den Strassenverkehr, Finanzkomitee, Internat Vereinigung der Verbände für Standardisierung, Internat. Vereinigung der Transportarbeiter, Iniernat Vereinigung der christl. Syndikate der Verkehrs- und Werkstättenarbeiter, Internat Vereinigung für Aütomobiltransporte, sowie der Internat. Städteverband. Es gelang der Konferenz, zwei der projektierten Abkommen zum Abschluss zu bringen, das Abkommen über die Vereinheitlichung der Strassenverkehrssignale und. das Abkommen über die Steuerbefreiung ausländischer Automobile. Auch die Verständigung zwischen den Zollbehörden zur Erleichterung der Bereinigung der Triptyks wurde angenommen. Konvention über die Vereinheitlichung der Strassenverkehrssignale. Diese Konvention wurde durch zehn Länder unterzeichnet: Deutschland, Belgien, Dänemark, Freie Stadt Danzig, Frankreich, Luxemburg, Polen, Schweiz, Tschechoslowakei und Jugoslawen. .Sie hat, den Zweck, sowohl auf nationalem wie auch internationalem Boden auf eine Vereinheitlichung aller Signale, die den Strassenverkehr regulieren, hinzuarbeiten., Die Konferenz reduzierte die Signale auf ein notwendiges Minimum, um ihnen eine reelle Wirksamkeit zu verleihen. Sie faSste drei grosse Kategorien von Bedürfnissen ins Auge, denen die Signale zu genügen "haben:" 1. Die Gefahr. 2. Die Reglementsvorschrift. 3. Die fakultative Auskunft (Indikation). Für die erste Kategorie der Signale wählte die Konferenz die Dreiecktafel, für die zweite die Scheibenform und für die dritte die rechteckige Form. Es wurden überdies neue Signale vereinbart: Ein Signal zur Ankündigung von andern Gefahren als jene, die in der Konvention 1926 Hussein bewegte nervös den Kopf. < Diese Aegypter schwatzen alles mögliche-, wenn sie glauben, dass die Polizei es hören möchte. > • - ;, « Der. Zeuge,, der sah, wie Sie Simopulos den Gifttrank reichten, ist kein Aegypter, Hussein ! Man hat übrigens die Leiche des Griechen gefunden.••> Der Prinz rückte unruhig hin und .her — seine Stirn begann, feucht zu glänzen. «Ach, was!» knurrt© er. « Wie .'können Sie behaupten, dass gerade diese Schale Kaffee die Ursache von Simopulos' Tod gewesen sein müsse?» Und dass ich von dem Giftgewusst habe? In Aegypten trinkt jedermann den ganzen Tag Kaffee -r das ist Ihnen genau so bekannt wie mir. Und es ist ein Land geheimer Femen....» , > • Er vergass offenbar, dass er gefesselt war. denn er versuchte, mit der rechten Hand eine erklärende Bewegung- zu machen. Aber er riss dabei die Linke, mit, so dass er nun mit ausgestreckten , Armen eine .flehende Stellung einzunehmen schien. ->. «Sie haben recht, Hussein* idas ist es.» Cradöck schwieg einen* Augenblick, dann fuhr er scharfen Tones fort: «Und Isnjail?> Zum ersten Male wandte sich -der Prinz völlig um und'blickte. Cradock ^gerade ins Gesicht. Seine •- Farbe ' War gespensterhaft grau und lila Flecken traten unter seine Augen. : : , «Und Ismail?» fragte 1 Cradöch unerbittlich. Hussein begann zu lachen... Aber dies Lachen gellte schrill und unnatürlich. . Es versickerte unter den ernsten Blicken der beiden Männer und der Frau, die ihn bebeobachteten.' r," .'.; «Ismail? Was liir. ein Ismail? Jeder dritte Mensch bei uns trägt diesen Namen!» aufgeführt sind (Dreieck, das in seinem ihnern Teil einen Vertikalstrich aufweist). Ein Signal zur Bezeichnung der Priorität des Passierens. (Volles Dreieck mit Punkt im untern Teil.) Ein Signal für die Ankündigung der Nähe eines Zollbureaus. . (Scheibe mit Horizontalbalken und dem Wort Douane.) Die Konferenz beschäftigte sich ferner mit den Leuchtzeichen, sowie mit den Zeichen, die von den Verkehrspolizisten den Fahren beziehungsweise von den Fahrern an die Verkehrspolizisten zu geben sind. Sie nahm in dieser Hinsicht zwei Wünsche entgegen, den einen an das ständige Strassenverkehrskomitee, der von ihm ein beharrliches Verfolgen dieser Probleme verlangt und den andern, der die Auffassung kund gibt, die Jugend aller Länder möchte einen speziellen Unterricht erhalten über die Gefahren des Strassenverkehrs und; über die Mittel, diese Gefahren zu vermeiden. Gewerbliche Autotransporte. Die Diskussion über die Steuerbefreiung der gewerblichen Automobil-Transporte brachte schwierige juristische Probleme zum Vorschein, die ein tieferes Studium der einzelnen Gesetzgebungen in den vertretenen Konvention über die Besteuerung der Staaten erfordern werden. Unter diesen Umständen erachtete die Kommission den Ab- Diese Konvention wurde von neun Staaten ausländischen Automobile. schluss einer Vereinbarung so lange nicht als unterzeichnet, nämlich Belgien, Grossbritannien, Dänemark, Freie Stadt Danzig, Luxem- opportun, als diese Studien noch nicht gemacht sind und die .gegenwärtige Entwicklung dieser Gesetzgebung in den einzelnen der Tschechoslowakei. (Mittlerweile hat nun burg, Niederlande, Polen, der Schweiz und Ländern stark im Flusse ist. Die Kommission würde eine Missachtung fundamentaler men unterzeichnet. Die Red.) Zweck dieses auch die italienische Regierung das Abkom- Prinzipien auf ihr Risiko nehmen. Sie entschied daher, ihre Arbeiten auf einen spätem "Erleichterungen 'zu gewähren. Von diesen Abkommens ist, dem Reisewagen fiskalische Zeitpunkt zu. verschieben und die Verkehrsverbände, zu beauftragen, d}ese, Probleme meter, die Mietwagen, sowie die Fahrzeuge, Bestimmungen ausgenommen sind die Taxa- genauer zu verfolgen. welche gegen Entgelt den gemeinsamen Transport von Personen oder Gütern durchführen (Autobus und Autöcars). Die Steuerbefreiung bezieht sich auf die Steuern und Taxen, welche den Automobilverkehr oder -besitz in den zu besuchenden Ländern oder in Teilgebieten von solchen belasten. enthalt auf über 90 Tage ausdehnt, so wird eines anderen Landes vorliegt, wonach das es wie ein im Lande eingeschriebenes Automobil behandelt, das am 91. Tag in Verkehr findet. Der Ausweis muss alle jene Identitäts- betreffende Fahrzeug sich in jenem Staate be- kommt. angaben enthalten, welche im Triptyk oder Das Abkommen sieht die Einführung eines Carnet de Passage enthalten sind und darf Steuerheftes (Carnet fiscal) mit einer Gültigkeitsdauer von einem Jahr vor, das entweder des'. Fahrzeuges tatsächlich festgestellt und nicht ausgestellt werden, bevor die Identität durch die kompetenten Behörden des immatrikulierenden Landes oder durch eine andere treffenden Dokument beschriebene Fahrzeug erwiesen ist, dass es sich um das in dem be- von dieser Behörde damit betrauten Organi- handelt. sation ausgestellt - wird. Für das nämliche Fahrzeug können während der einjährigen Gültigkeitsdauer weder Duplikate noch heue «Der Künsthändler Ismail» der an Bo|d der .Aquafic' verschwand!» ' 'V «Lächerlich!» Hussein sprach jetzt wieder ziemlich dreist, aber seine Augen flackerten unruhig. «Wir waren doch beisammen, als der Kerl über Bord sprang!» «Ach!? Und woher wissen Sie diese genaue Stunde seines Verschwindens?» Hussein zögerte. «Ich dächte doch, — man erzählte sich auf dem Schiff, dass es um Mitternacht geschehen sein soll.» «Also waren Sie an diesem Mord unbeteiligt?» Der Prinz bewegte die Hände, dass die Handschellen klirrten. «Mein Lieber, als ich mich an jenem Abend von Ihnen verabschiedete, ging ich mit dem Radiotelegraphisten- hinunter und plauderte noch ein paar Minuten vor meiner Kabinentür mit ihm. Dann legte ich mich zur Ruhe und verliess mein Zimmer erst am andern Morgen zur Frühstückszeit. Ich denke, das sollte Ihnen genügen!» «Ich behaupte, ja gar nicht, dass Sie selber Ismail über Bord gestössen haben!» Hussein schien ganz steif zu werden. Er hielt den Kopf gesenkt — nur seine seltsamen Augen sandten, gleich denen eines gehetzten Tieres, rasche Blicke nach rechts AUTOMOBIL-REVUE 1931 - NP 31 < v Steuerhefte ausgestellt werden. Wenn das Fahrzeug jedoch in einem anderen Lande eingeschrieben ist, kann für dieses ein neues Heft für eine steuerfreie Periode von 90 Tagen ausgestellt werden. Verlässt der Automobilist Ergebnisse 1930/31. Der Winterbetrieb der Alpenpostkurse hat, sich konsolidiert. Die Postkurse verkehren. ein Land, ohne sein Steuerheft visieren zu zur Zufriedenheit der Bevölkerung und der lassen, so hat das Land das Recht, ihm die Fremden mit fahrplanmässiger Genauigkeit Steuerbefreiung während der ganzen Dauer und vorbildlicher Regelmässigkeit. Die Bequemlichkeiten für die Reisenden werden von der Gültigkeit des Heftes nicht zu gewähren. Das Visum kann an der Grenze auch durch Saison zu Saison erhöht und das Risiko, mit. eine andere als die Zollbehörde erteilt werden. Das Heft wird in der Sprache des Aus- I Wissen und Können herabgesetzt. Wie wir dem Fortschreiten der Technik nach bestem fertigungslandes abgegeben. Der Umschlag, ! kürzlich melden konnten, treten nur wenige u. L'CI uiiiz>iuua&, der in Blau gehalten ist, weist im Aufdruck Pannen auf und Unfälle sind recht selten. die Uebersetzung des Urtextes in all den Schwere Unfälle kommen, dank der vorzüglichen Fahrschule, die den Postchauffeuren Sprachen der Vertragsländer auf. Die Eintragungen sollen in lateinischer oder Kursivschrift erfolgen. che die Post von ihren Chauffeuren fordert, zuteil wird und dank der Fahrdisziplin, wel- Im weiteren hat die schweizerische Delegation einen Vorbehalt geltend gemacht, laut dem Reich-der Zufälle sich gegen den guten selten genug vor, wenn nicht alle Tücken aus welchem die Schweiz das Recht hat, das Willen des Fahrers und seine Beherrschung' System der 90 aufeinanderfolgenden steuerfreien Tage bei jedem Landeseintritt zu er- in die Alpenpostkurse ist heute ein recht er- des Fahrzeuges verbünden. Das Vertrauen neue und eine Steuer eemäss ihrer Gesetzfreuliches. gebung zu erheben, sofern diese Frist überschritten wird. (Die Steuerberechnung würde in diesem Falle rückwirkend seit dem Eintrittstage berechnet. Die Schweiz hat mit Rücksicht auf die kantonale Steuerhoheit diesen Berechnungsmodus verlangen müssen, da in einzelnen Kantonen das System der Berechnung mit Rückwirkung auf den ersten Tag Geltung hat. Praktisch wird diese Bestimmung kaum von grosser Bedeutung sein, nachdem die Schweiz bei jedem Neueintritt neuerdings eine steuerfreie Frist von 90 Tagen gewährt. Die Red.) Anderseits hat der Delegierte von Frankreich erklärt, dass er das Abkommen nicht unterzeichnen könne, mit Rücksicht auf die tiefgreifende Reorganisation, welche die französische Verwaltung in bezug auf die Besteuerung der Automobile in Frankreich durchzuführen beabsichtigt. Er fügte allerdings bei, dass sein Land der Konvention, sobald es die Umstände erlauben werden, beitreten würde. Zollabkommen bezüglich die Löschung der Triptyks. Dieses Abkommen wurde von neun Staaten, nämlich Deutschland, Belgien, Grossbritan- Die Dauer der Steuerfreiheit wird auf 90 Tage per Jahr festgesetzt Diese Frist kann sich aus einem oder mehreren Aufenthalten nieh, Dänemark, Frankreich, Luxemburg, zusammensetzen. Die Tage werden von Holland, der Schweiz und Jugoslawien unter- Mitternacht, zu Mitternacht gerechnet. Immer- i zeichnet. Es berechtigt in allen jenen Fällen, hitfweraert der-Eintritts- Und der 'Aasfahrtssi'wo dasi'Vorweisen ;eines Könsulatattestes zur tag nur dann als ein einziger Tag gerechnet, Löschung eines Triptyks oder Carnet de Paswenn dazwischen nicht mehr als ein Tag liegt, sage genügt, die Löschung vornehmen zu Sofern das fremde Fahrzeug seinen Auf- lassen, sofern ein Ausweis der Zollbehörde und links. «Ich wiederhole meine Frage: Sie behaupten, dass Sie an diesem Mord unbeteiligt seien?» " " '' «Ich weiss überhaupt nichts davon!» knirschte Hussein trotzig. Cradock gab dem Inspektor ein Zeichen. Der ging zur Tür hinter, dem. Schreibtisch und öffnete sie. Das Geräusch zog Husseins Aufmerksamkeit auf sich, und in seiner starr ren, gespannten Haltung lag etwas so Grauenerregendes, dass es Joari kalt über den Rükken lief. Im Türrahmen 1 erschien ein kleiner, brauner Mann. Dieser Mann war Ismail! Er schien noch schwächlicher und unscheinbarer, auch blasser und weniger braun, als er auf der «Aquatic» gewesen war. Er trat langsam heran und heftete seine grossen schwarzen Augen auf den Prinzen. Said Hussein rührte sich nicht. Er stierte mit rückwärts geneigtem Haupt auf die Erscheinung, ein matter Lichtschein übergeisterte sein Leichengesicht. Cradoeks Stimme unterbrach die drükkende. Stille. «Auf Ihren Befehl, Said Hussein, stach Ihr Leibmameluck diesen Mann auf dem ,C-Deck der vAquatic' nieder und warf, ihn .ins Meer. Aber Sie hatten kein Glück. Die Spitze des Dolches wurde von den Hosenträgern abgelenkt und traf keine empfindliche Stelle. Ismail ist trotz seiner schmächtigen Gestalt ein guter Schwimmer und hielt sich, ungeachtet der stürmischen See, länger als eine Stunde über Wasser, bis er von einem korsischen Fischkutter aufgenommen wurde. Nach langer Krankheit kehrte er nach Paris zurück, und wir erfuhren, dass er noch am Leben sei. Soll ich Ihnen auseinandersetzen, warum Sie sich seiner entledigen wollten? Es war dieselbe Geschichte wie bei Seaton. Ismail hatte Sie als Ramosi erkannt!» «ja», rief Ismail mit einer Stimme, die vor Aufregung bebte. «In jener Nacht, als wir uns hier in diesem Zimmer trafen, bemerkte ich die Verstümmelung Ihrer Hand. Und dann, an dem Sturmabend an Bord, als ich in den Rauchsalon trat, sass dort jemand-an einem Tische und trank. Es fehlte ihm genau 15 Wochen Winterpostkurse. Wenn die Oberpostdirektion keine Mühe und keine Kosten scheute, ihren Wagenpark in gutem Zustand zu erhalten und jedes Jahr neue Wagen anzuschaffen, so musste sie während den letzten Jahren speziell für die Winterkurse noch Erfahrungen sammeln und die Fahrzeuge den strengern winterlichen Aufforderungen anpassen. Das ist nun in weit* gehendem Mass geschehen. Die Zahlen- der vergangenen Saison zeugen von einer fortschrittlichen Entwicklung der Winterkprse auf Alpenpostrouten, trotz ungewöhnlichen WU* terungsverhältnissen in den vergangenen Jahren. Im Winter 1930/31 transportierten die Alipenpostautomobile 94,750 Personen, gegenüber 72,279 Personen in der Saison „1929/30. Will man Mehr- und Minderfrequenzen berechnen, so muss man vorerst auf folgende Besonderheiten Rücksicht nehmen: 1. Die Kurslinien Nesslau-Buchs und Lenzerheide- Tiefenkastel wurden erst nachträglich- ins Bulletin aufgenommen. 2. In der elften Be^ triebswoche setzten abnormal starke Schneefälle ein, die auf verschiedenen Routen Anlass zu Störungen gaben, eine; Tatsache, mit der man sich beim Aufabetrteb ebensogut wie beim Bahnbetrieb abfinden musste. Zu erwähnen ist ferner, dass aui der Strecke Brünig-Reuti im Berner Oberland in der 7. sowie von der 9. bis 15. Betriebswoche ein Pferdebetrieb an Stellendes Autobetriebes auf der relativ erigen. Strässe zur Durchführung kam. T ;' Zieht man die erwähnten Tatsachen in Erwägung, so erhält man für die soeben abgeschlossene Winterfahrsaison ein Mehr von 9174 Fahrgästen während 13 Betriebswochen und die geringe Ziffer von 816 Personen an Minderfrequenzen für die restlichen zwei Betriebswochen. Als effektive Mehrfrequenz resultiert das refreuliche Ergebnis von 8358 Reisenden. Eigenartigerweise verteilen sich rü,nd zwei Drittel der Mehrfrequenz auf die zweite, dritte, vierte und achte Betriebswoche. Die Minderfrequenzen konzentrieren sich auf das gleiche Glied des kleinen rechten Fingers. Ich erkannte daran den Mann aus, der Villa Scarabee. Zwar sahen Sie seinerzeit bei der Besprechung hier anders aus: IHr Haar war damals dunkler und Ihre Augen hielten Sie hinter einer Brille versteckt. Aber ich war meiner Sache trotzdem sicher. Auch. Ihre Stimme erkannte ich wieder und — ich fürchtete mich! Aus der Passagierliste hatte ich erfahren, dass Herr Cradock an Bord sei. Er war immer mein Freund gewesen. Ich wusste, dass er helfen würde und triir raten könne, was zu tun sei. Ich suchte ihn, überall — auch in seiner Kabine — doch konnte ich ihn nicht finden. Ich wagte nicht, in meinen eigenen Schlaf räum zu gehen. So wanderte ich auf Deck auf und ab und w-ar. r tete, bis er kommen würde, denn ich hatte ihm ein paar Zeilen hinterlassen. Und dann sah ich Sie an der Seite eines Schiffsbeamfen vorüberkommen. Ich hatte mich, hinter „ein Boot geduckt, aber später kam es mir zum: Bewusstsein, dass Sie mich erspäht haben mussten, denn Sie machten mit der Hand eine Bewegung... so! Was das zu bedeuteil hatte, wusste ich nicht; bis kurz darauf, .als , ich mich über die Reling beugte, einer Ihrer; gedungenen Schufte mich von rückwärts verwundete, bei den Armen ergriff und höcühob. Ich schrie auf, aber schon war mein Körper halb Über Bord. Während ich fiel, sah ich ein Gesicht zu mir herabgrinsen — das Gesicht eines Schwarzen. Ah! In aller. '• Teufel Namen ...» Er begann wütend auf arabisch zu fluchen. Cradoch legte die Hand auf seine Schulter und hiess ihn schweigen. Er wandte, sich ••an-: den Prinzen. «Haben Sie noch irgend, etwas."; zu sagen?» (Fortsetzung folgt.)

JH _ 10JM ÄUTOMOBIL-TreVUE zwei einzige Wochen: die erste Betriebswoche mit einer Abnahme der Verkehrs um 145 und die elfte Betriebswoche (mit ihrem ungeheuren Schneefall) mit einer Abnahme der Frequenz um 671 Personen, wodurch genügend Aufschhluss über die Natur der Minderfrequenzen erteilt ist. Die drei verkehrsreichsten Strecken der Winterkurse der Alpenposten sind: Nesslau- 11. und 12. April. Die Mille Miglia, das grösste Rundstreckenrennen Europas, das morgen Samstag die gesamte italienische Bevölkerung zwischen Rom und Mailand auf die Beine bringen wird, beginnt um 13 Uhr 01 in Brescia. Die 1635 km lange Fahrt führt von Brescia in südlicher Richtung durch die Lombardei nach Parma, von da dem Nordfuss des ligurisehen Apennin entlang nach Bologna. Von Bologna aus Die Strecke der Mille Miglia. 1635 km. wird der Appennin über den Bagni-Porretta bezwungen. Die tolle Fahrt geht dann hinunter nach Pistoja und Florenz in der Toscana und weiter über Siena und Vitenbo in die Hauptstadt Italiens, die zugleich der südlichste Punkt der Rennstrecke ist. In Rom werden die Fahrer um 20 Uhr erwartet. Das Rennen führt dann in nördlicher Richtung hinauf nach Perugia in Umbrien und von dort nochmals quer über den Apennin hinunter nach Macerata und Ancona an die adriatische Küste, dieser entlang nach Pesaro und Rimini und zurück nach Bologna, das jeder 1 Fahrer zweimal passieren muss. Von Bologna erreicht die Rundfahrt Ferrara, überschreitet den Po und die Etsch und gelangt nach Treviso in Venetien, hinauf nach Veite am Südfuss der venezianischen Alpen und über Vicenza und Verona an das Ziel in Brescia. Die Nennungen zu diesem einzigartigen Austrag sind abgeschlossen. 151 Wagen, gegenüber 127 Wagen im Vorjahre, werden sich am Rennen beteiligen. Die bedeutendsten' Fahrer Italiens, dazu noch namhafte deutsche Rennfahrer, worunter Stuck und Caracciola, werden sich die Siegestrophäen streitig machen. Wir veröffentlichen untenstehend die Nennliste, zu der wir noch folgende Angaben zu machen haben: Die Mille Miglia wird in drei verschiedenen Kategorien ausgetragen, zu denen noch als weitere Gruppe die Klasse der 1100 ccm- Wagen gezählt wird. Die Einteilung besteht einmal aus der Kategorie der Nutz- und Gebrauchswagen mit den Startnummern 1—36. Es nehmen daran nicht weniger als 32 Fiat-Maschinen teil. Der Rest besteht aus Bianchi-Wagen. In der Klasse der 1100 ccm-Wagen, die mit den Startnummern 37—65 ausgerüstet sind, Ist die Auswahl der Marken, die um den Sieg kämpfen, bedeutend grösser. Wir finden neben den bekannten italienischen Marken Fiat und Maserati die französischen Marken Amilcar, Bugatti (ein einziger Wagen), Derby und Salrnson. — Die Fahrer der beiden ersten Kategorien sind zumeist italienische Sportteute, die sonst wenig im Auslande starten. Als dritte Kategorie bestreiten die geschlossenen Wagen mit den Startnummern 6r>—75 die Konkurrenz. Wir sehen darunter fnnenlenker bis zu 8000 ccm Inhalt. Neben ' Buchs (rund 28,000 beförderte Reisende), St. Moritz-Maloja (25,000) und Chur-Lenzerheide (20,000). Die übrigen Strecken verzeichnen durchwegs Transportziffern unter 5000 Personen. Die bedeutendste Mehrirequenz unter diesen Linien notiert, allen andern Postrouten weit voran die Strecke Chur-Lenzerheide mit einem Plus von 3135 Personen. Die Statistik der schweizerischen Oberpostdirektion, deren Ergebnisse wir als Basis benutzten, verdient besondere Anerkennung, weil die Oeffentlichkeit wertvolle Aufschlüsse über die Betriebsgebarung dieses fortschrittlichen Staatsbetriebes erhält. La. Sportnachrichten Die V. Mille Miglia. KSK o 40 60 I0MA \Ksas, tfe tfC erst«* n% den bekannten italienischen Marken finden wir zwei Amerikaner-Wagen, einen Qraham- Paige und einen Ford in* der Startliste. Die weitaus grösste Kategorie wird von den Sportwagen über 1100 ccm Inhalt gestellt. Zwischen den Startnummern 76—151 entdeckt man die bedeutendsten Rennkanonen, die sich während den 16 Stunden der Fahrtdauer einen heissen Kampf um die allerersten Plätze liefern werden. Als Startnummer 86 figuriert darunter das Paar Campari-Marinoni, das zusammen einen Alfa Romeo 1750 ccm ins Feld führen wird. Als nächste Startnummer ist Caracciola zu erkennen, der sich mit Sebastian verbündet hat, um einen Mercedes 8000 ccm zu lenken. Arcangeli startet mit Guatta einen Alfa Romeo mit der Startnummer 89. Drei der besten Kanonen werden in Abständen von einer Minute auf die Strecke losgelassen. Einen entsprechenden Fall finden wir bei den Startnummern 104, 105 und 106; zuerst Nuvolari mit Guidotto auf einem Alfa Romeo 3000, dann Maino und Strazza auf einem Mercedes 8000 und schliesslich noch Borzacchini mit Siena, ebenfalls auf einer Alfa Romeo- Maschine. Stuck folgt als Nr. 122 mit seinem Mercedes 8000 und Varzi als Nr. 135 auf einer Bugatti 5000. Schliesslich hat es sich der Italo-Schweizer Caflisch nicht nehmen lassen, einen Mercedes 8000 zum Kampfe zu stellen. Sein Partner ist unbekannt. In der Kategorie der Nutzwagen werden sich, wie bereits erwähnt, zwei einzige Marken den Sieg streitig machen, vier Bianchi- Wagen S5 gegen die 32 Fiat 514, unter denen sich ein neuer Typus 514 MM befindet, der als eine Ableitung aus dem normalen Serien- Wagen angesehen werden kann. Diese Modelle sind mit einer graziösen Sportkarosserie versehen und mit einem 4-Zylinder 1500 ccm-Motor ausgerüstet. Der letztere zeichnet sich durch eine hohe Kompression aus Ṙecht interessant wird sich der Austrag der Kategorie der Innenlenker ausnehmen, da dort erfahrene Piloten hochleistende Wagen lenken. Besondere Aufmerksamkeit wandten die konkurrierenden Fabriken dem leichten Bau der Karosserie zu. Die eigentliche Entscheidung um die Zurücklegung der gesamten Fahrstrecke in kürzester Zeit wird sich bei den Sportwagen über 1100 ccm abspielen. go. Kategorie der Nutz- und Gebrauchswagen. 1. Dilitto-X. (Fiat) 2 Forni-Crosti (Fiat) 3. Cagna-Cellmi (Fiat) 4. Mellei-Balma (Fiat) 5. X-X (Fiat) 6. Fratelü Biagioni (Fiat) 7. X.-X. (Fiat) 8. Fenoglio-X. (Fiat) 9. Mignini-Manzönani (Fiat) 10. Pini-Lufrani (Bianchi) 11 X.-X. (Fiat) 12. X.-X. (Fiat) 13. X.-X. (Fiat) 14. Spotorno-Stazi (Fiat) 15. X.-X. (Fiat) 16. Bagnalasta-Braga (Fiat) 17 X.-X. (Fiat) 18. Vontriee-Sabatini (Bianchi) 19. Monaco-Bertolotti (Fiat) 26. Frate Ignoto-X. (Fiat) 21. Ramella-Cantini (Fiat) 22. X.-X. (Fiat) 23. Latnperti-Bartoü (Fiat) 24. X.-X (Fiat) 25. X.-X. (Fiat) 26. X.-X. (Fiat) 27 Cappelii-Cantü (Fiat) 28. X.-X. (Fiat) 29. Olimpico-Calderato (Bianchi) 30. X.-X. (Fiat) 31. Gambirasio-X. (Fiat) 32. Pellini-Lotteri (Bianchi) 33. Spalianzani-Crotti (Fiat) 34. Apruzzi-Marino (Fiat) 35 Dello-X. (Fiat) 38. Ferrari B.-Bertosio (Fiat) Klasse 1100 cc. 37. Ghiringhelli-Grassi (Fiat) 38. Salmastri-Barni (Derb?) 39. Carnevali-Conconi (Amilcar) 40. Rover-X. (Fiat) 41 Tinarelli-Volpini (Peugeot) 42. Giordano-X. (Fiat) 43. Tibidä-X. (Fiat) 44. Basaffni-ScatraRli (Fiat) 45. Romano-Pirlo (Bugatti) 4fi. X.-Serboli (Fiat) 47 B-aggi-BoloCTesi (Fiat) AH. Lani-Gazzella (Fiat) Komplett ausgerüstet: 5 bereifte Felgen, Stoßstangen hinten und vorn, 4 hydraulische Stoßdämpfer, doppeltwirkende Vierrad- Innenbackenbremsen Bendix, patentierte Motorsohmierung. 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Die Messe beherbergt die ganze Produktion unserer Gewerbe und Industrien,, mit einziger Ausnahme der Nahrungsmittel und landwirtschaftlichen Maschinen, die jeweils am Comptoir in Lausanne vertreten sind. Auch die Autoindustrie ist gebührend vertreten. Seit dem Jahre 1917, in dem Basel zum erstenmal eine Mustermesse arrangierte, hat diese ganz gewaltig an Teilnehmern gewonnen. In den letzten Jahren überstieg die Zahl der Aussteller die Tausend schon ganz bedeutend. Die schweizerische Motorfahrzeüg-lndustrie ist auch diesmal wieder hervorragend vertreten. Ihre Produkte sind vorzüglich gceignet^ für unsere Schweizer Qualitätsarbeit zu werben. Hoffen wir, dass auch der geschäftliche Erfolg entsprechend ausfallen wird. -s. 49. Savolli-Nardi (Fiat) 50. Trevisan-X. (Austin) .51. Mariotti-Biandii (Salmson) 52. Tufanelli-Bertoccbi (Maserati) 53. Rezzovaglio-Calini (Rex) 54. Conetta-X. (Amilcar) 55. Baeeosi-Paggi (Salmson) 56. Cioni-Polidori (Fiat) 57. Lindy-Monti (Fiat) 58. AttUi-Urbani (Fiat) 59. Aralla-Mancini (Amilcar) 60. Grasselli-Ciriaci (Fiat) ßf Lecchini-X. (Fiat) 62. Corsi-Märzotti (Maserati) 63. X.-X. (Fiat) 6i Rondina-X. (Fiat) fiä. Poriecioli-Gambicorti (Fiat) Kategorie der geschlossenen Wagen. 66. Rognoni-X. (Graham-Paize 8000) 67 Borletti-Lepotit (Lancia 5000) 68. Comini-Morasutto (Ford 5000) 69. X.-X. (Alfa-Romfio 2000) 70. Gazzabini-Bonini (Alfa-Romeo 2000) 71. Qortese-Balestriori (Alfa-Romeo 2000) 72: Gentiii-Marghorim (0. M, 3000) 73. Premini-X. (Lancia 3000) 74. X.-X. (O. M. 3000) 75. Faccioni-Consonni (Fiat 5000) Kategorie Soortwagen über U00 cc. 76. Mosti-Pellerano (Alfa-Romeo 2000) 77. Nübiii-X. (Fiat 1500) 78. Casajini-Gonsonno (Alfa-Romeo 1500) 79. Antoniotta Avanzo-X. (Busatti 3000) 80. Pellizzari-Adorno (Fiat 5000) 81. Giacosa-X. (Lancia 5000) 82. Passeroni-Acattino (Alfa-Romeo 2000) 83. Bruno-Rabbi (Alfa-Romeo 2000) 84. Gen. Garini-Scesa (Lancia 3000) 85. Kockler-Raggeri (Alfa-Romeo 2000) 86. Campari-Marinoni (Alfa-Romeo) 87. C&racciola-Sebastian (Mercedes 8000) 88. Savoini-Conte (0. M. 3000) 89. Arcangeli-Guatta (Alfa-Romeo) 90. X-X. (Itala 2000) 91. Bellingeri-X. (Itala 3000) 92. Maurri-X. (Itala) 93. Pozzati-X. (0. II. 3000) 9,4-. Ambrosini-Menohetti (Fiat löOOä) 95. Cappello-X. (Alfa-Romeo 1500) 96. Peregallo-X. (Itala 3000) 97. Peverelli-X. (Alfa-Bomeo 2000) 98. Dusio-X. (Alfa-Romeo 2000) 99. Poilucci-Riccbetti (Alfa-Romeo 2000) 100. A.C.R.-X. (Alfa-Romeo 2000) 101. De Laurenti-Foresti (Alfa-Romeo 2000) 102. Morandi-Rosa (0. M. 3000) 103. Gatti-Crivelli (Alfa-Romeo 1500) 104. Nuvolari-Guidotti (Alfa-Romeo 3000) 105. Maino-Strazza (Mercedes 8000) 106. BorzaCchini-Sißna (Alfa-Romeo) 107. Gobianchi-Pagani (Alfa-Romeo 2000) 108. Zamorani-Colla (0. M. 3000) 109. Restelli-Sieri (Alfa-Romeo 1500) 110. Porcelli-Medri (Fiat 1500) 111. Klinger-Saccomandi (Alfa-Romeo) 112. X-X. (Alfa-Romeo 2000) 113. Braccialini e Signora (Alfa-Romeo) 114. Zaccarini-Cicognani (0. M. 3000) 115. Matteiko-Krauz (Hispano 8000) 116. Terni-Petri (Fiat 1500) 117. On. Scarfiotti-X. (Alfa-Romeo 2000) 116. Adricebio-Scotti (Fiat 1500) 119. X.-X. (O.K. 3000) 120. Fonfanini-Vüla (\]fa-Romeo 2000^ 121. Catalani-Pollini (Alfa-Romeo 1500 122. Stuck-X. (Mercedes 8000) 123. Gilera-Manzoni (Fiat 5000) 124. Romnli-Mancini (Fiat 1500) 125. Erucei-X. (X. 2000) 126. Toti-Pallonieri (Maserati 2000) 127. Marini-Passarelli (U. M. 3000) 128. Caniato-Carraroli (Alfa-Romeo 1500) 129. Manganelii-Dionisi (Lancia 3000) 130. Frigo X. (0. M. 3000) 13). Ferraguti-X. (Alfa-Romeo 2000) 132. Caniato A.-Sozzi (Alfa-Romeo 2000) 133. Bassi-X. (Alfa-Romeo 2000) 134. Cornaggia-Premoli (Alfa-Romeo 200O) 135. Varzi-X. (Bugatti 5000) 136. Randa-X. (Itala) 137". Pintacuda-X. (Mercedes 8000) 138. Cbiasserini-Paolillo (Fiat 1500) 139. Coda-Caiigaris (Lancia 3000) 140. Fratelli Gerardi (Alfa-Romeo 2000) 141. Severi-Boni (Alfa-Romeo 2000) 142. Gafliscb-X. (Mercedes 8000) 143. X.-X. (ÄJfa-Romeo 2000) 144. X.-X. (Bugatti SOCK» 145. Ferro-X. (0. M. 3000) 146. Santinflli-Bfirti fAUa-Rnmeo 2000) 147. Farrhpttf-Maffezüoni (Uate .WO) 14S.'Brawibilk-X. (Alfa-Romfn 1500) U!>: Rruirbera-CipelH (Hai*. 2THV» 150. Tadinj-Oanavpsi l'Alfa-Rr.rtxv) 2000) 151. Rusea-X. (Alfa,-Romeo 2000>