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E_1931_Zeitung_Nr.033

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Luftfahrt Flugzeuge zu

Luftfahrt Flugzeuge zu vermieten. In London wurde eine Gesellschaft gegründet, die sich mit der Vermietung von Flugzeugen betasst. Jeder Besitzer eines Fliegerausweises kann bei dieser «Air Hire Company» für beliebige Zeit eine Moth-Sportflugzeug mieten, wobei der Mietpreis mit 150 Fr. pro Tag oder 315 Fr. pro Weekend nicht einmal sehr hoch ist, wenn man in Betracht zieht, dass die Maschine mit Brennstoff aufgefüllt abgegeben wird und dass pro Tag hunderte von Kilometern abgeflogen werden können. -s. Errichtung eines Institutes für medizinische Forschung auf dem Gebiete der Luftfahrt An der Universität Hamburg wurde dieser Tage ein Institut für medizinische Forschung auf dem Gebiete der Luftfahrt gegründet. Insbesondere soll das Studium der verschiedenen Luft- und Höhenkrankheiten gepflegt werden. Das Institut wird sich auch mit der Prüfung von Piloten in bezug auf ihre körperliche Eignung zur Luftfahrt beschäftigen. K. Ist das Flugzeug dem Automobil wirtschaftlich überlegen ? In einer amerikanischen Statistik wird die Wirtschaftlichkeit von Flugzeug und Automobil untersucht. Das Ergebnis ist ungefähr folgendes : Die tägliche Betriebsdauer eines Flugzeuges beträgt etwa 5% Stunden, die des Automobils dagegen 23 Stunden. Die Betriebskosten belaufen sich beim Flugzeug auf 25 Fr. pro Stunde, beim Kraftwagen auf 1 Fr. 25 (amerikanische Verhältnisse!) pro Stunde. Bei normaler Nach der Eröffnung der Fluglinie Berlin-Rom. Das dreimotorige Rohrbach-Roland-Fhigzeug nach seiner Ankunft auf dein Römer Flugplatz de Littörio, geschmückt mit den deutschen und italienischen Farben. Ausnutzung legt das Flugzeug mit einer Geschwindigkeit von 160 Stdkm. im Jahr etwa 200,000 km, das Auto mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 Stdkm. 50,000 km zurück. Bei starker Beanspruchung ist daher das Flugzeug dem Automobil ausserordeutlich überlegen. Auch unter der Voraussetzung, dass Flugzeug und Auto im Laufe eines Jahres nur je 50,000 km zurückzulegen haben, ändert sich das Ergebnis nicht. Das Flugzeug würde für diese Gesamtleistung etwa 15,000 Fr., das Automobil hingegen etwa 18,500 Fr. erfordern, da die an sich höhern Betriebskosten des Flugzeuges durch die höhere Geschwindigkeit aufgehoben werden. Englands Schneidercup-Vorbereitungen. Das britische Schneider-Cuip-Team, bestehend aus sieben Piloten, hat -sich unter dem Kommando von Geschwaderkommandant Orlebar in Felixstowe versammelt, um sich für das am 12. Se*ptember stattfindende Rennen zu trainieren. Auch die Mannschaften von Frankreich und, Italien, welche sich mit England messen werden, bereiten sich für dieses Rennen vor. Falls die Briten gewinnen, so werden sie den Cup, welchen sie im Jahre 1927 gewonnen und im Jahre 1929 erfolgreich verteidigt haben, zurückerhalten. Die ausgewählte Mannschaft besteht aus besonders in der Luftgeschwindigkeit erfahrenen Piloten. Orlebar hält gegenwärtig den Geschwindigkeitsweltrekord mit 358 Meilen in der Stunde und trotzdem keines der jetzigen Mannschaftsmitglieder in der Mannschaft stand, welche 1929 für England kämpfte, so waren doch vier der jetzigen Mitglieder für jenes Rennen trainiert. Alle Mitglieder der Mannschaft sind ungefähr .30 Jahre alt, mit Ausnahme des Fliegeroffiziers Leaeh, welcher nur 22 Jahre alt ist Weitere Mitglieder der Mannschaft sind : Leutnant Stainforth, welr eher früher Offizier der regulären Armee- und 1929 Reservepilot war, Fliegerleutnants Hope und Long, welche beide seit einiger Zeit in Felixstowe stationiert sind und dadurch Gelegenheit hatten,, auf Rennmaschinen zu trainieren. Leutnant Brinton, das erste Mitglied der Schnelligkeits-Luftflotte Englands, Fliegerleutnant Bqothrnan, welcher im vergangenen Jahre die Untersuchung der Schneidercup-Flugzeuge des Jahres 1929 führte, und Fliegeroiffizier Snaith, welcher als Prüfungspilot der Wasserflugzeuge nach Felixstowe kam und grosse Erfahrungen in Renngeschwindigkeiten hat.- AUTOMOBIL-REVUE 1931 - Das neue Grossfrachtflus-zeuR von Junkers, das eine Zuladunjj von mehr als 6 Tonnen befördert; Während des Trainings in Felixstowe, welches nach zwei Monaten durch einen Spezialkurs in Calshot bei Southampton vervollständigt wird, werden von der Mannschaft zum Training « Fairey flycatchers » benutzt. Der neue Junkers-Luftfrachter. Die Junkers-Werke in Dessau, deren Arbeiten auf dem Gebiete des Motorenbaues und der Warmwasser-Apparate, der Flugzeugfabrikation und Grossraum-Heizanlagen, des Baues von Stahllamellendächern und des wärmetechnischen Instrumenten wesens in der ganzen Welt bekannt geworden sind, haben kürzüch einen neuen Flugzeugtyp der Oeffentlichkeit vorgestellt, welcher nicht durch seine, Ausmasse, wohl aber durch seine ausserordentliche Zweckmässigkeit die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Es handelt sich um einen Luftfrachter, dessen eigenartige Dimensionen ihm die Bezeichnung eines „Möbelwagens der Lüfte" eingetragen haben. Die Maschine ist mit ihren rund 7000 kg einmotorig und entspricht in ihren Grössenverhältnissen 29x18,30 m etwa den Dimensionen der dreimotorigen Verkehrsflugzeuge. Die Zelle besteht aus einem 6,35 x 1,65 X 1,90 -m grossen Innenraum, dessen Ausnutzung durch keinerlei Innenkonstruktionen gestört ist. Durch die Verwendung besonderer Steuerorgane zeigt das Flugzeug eine derartig minimale Landegeschwindigkeit, dass die anwesenden Pressevertreter den Eindruck einer Annäherung des Flugzeugs an die. Landebedingungen eines Schraubenflüglers gewarmen. So schreibt z. B. ein Fachmann. „Der fliegende Möbelwagen gehört zu den Waren, die keine Propaganda brauchen, die sich selbst empfehlen. Raum • • und Zeit schrumpfen zusammen, Gewichtszahlen, die uns: plagen, bekommen eine neue Deutung, man muss anfangen umzudenken und umzulernen." Man wird vielleicht sagen: eine Flugzeugtype mehr, ein gewisser Fortschritt; welche prinzipielle Bedeutung kommt jedoch diesem technischen im wirtschaftlichen Sinne zu? Die Konstruktion dieser Maschine beruht auf einem der grossen Leitgedanken der Junkers-Werke, die Angleichung der Luftfahrt an die Wirtschaftsbedingungen, Nachfragen der Verkehrsinteressenten, immer grösser zu gestalten und auf diese Weise dem Ziele der E%genwirtschaftlichkeit der Luftfahrt mit allen Kräften näherzukommen. Schon im Jahre 1923 bekanntftn sich Professor Junkers und seine Mitarbeiter sehr im Gegensatze zu den damals sonst geltenden Anschauungen zu dem Grundsatz, dass nicht der Personenverkehr, sondern nur die Fracht die Luftfahrt rentabel gestalten könne. Der Aufgabe eines Frachtenverkehrs könnten aber niemals etwa umgebaute alte Personenflugzeuge dienen, sondern nur besondere Luftfrachter. So entstand die Vorläuferin der „Ju 52", die „W 33", welche durch den Köhl-Flug nach Nordamerika und internationale Weltrekorde der verschiedensten Art eine Welt- !berünmtheit erlangt hat. Ihr Einsatz im Verkehr über die Hochgebirge der Anden, über die Sandwüsten Persiens, über die Urwälder Neu-Guineas gab den dortigen Luft- ' Verkehrsunternehmungen den vorausgesehenen wirtschaftlichen Rückhalt. Erst auf Grund dieser technischen Instrumente kam man zur sensationell wirkenden Erfahrung, dass in ausserordentlich zahlreichen Gebieten der Erde die Luftfahrt keineswegs nur aus hochwertigen Gütern, also etwa Modeartikeln, Chemikalien, optischen Instrumenten, Blumenkulturen u. dgl. besteht; sondern auch aus sperrigen Einzel- ' gittern, wie vor allem, Maschineriteilen. Die Leicht in der Führung, sparsam im Betrieb, dazu komfortabel, zuverlässig und von grosser Lebensdauer konstruiert auf Grund der Erfahrungen im Bau von über zwei Millionen Wagen! Das Ist der CHEVROLET 1931 EIN SECHSZYLINDER ZUM PREISE EINES VIERZYLINDERS Coaeli, 5 Sitze. 2 Türen. i t . Fr. 6095.. 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N* 83 - 1931 British Columbie of Bulolo Gold Dredging Ltd. konnte überhaupt ihre Tätigkeit erst beginnen, als die zuverlässigen Junkers- SEKTION BERN. Generalversammlung. Wir erinnern in letzter Stunde daran, dass morgen Samstag die Generalversammlung im Gasthof zum «Bären» in Biglen stattfindet. Beginn 18 Uhr. Im Anscbluss hieran um 19 Uhr Herrenabend mit Nachtessen. Für gute Unterhaltung ist gesorgt. — Der Vorstand rechnet auf vollzählige Beteiligung. SEKTION BERN. Diskussion am Vortrag Reg.- Rat Bösiger Ober das 5-Mil!ionen-Anleihen zum Ausbau, des Strassenbaus. Herr Reg.-Rat .Bösiger hielt am letzten Montag seinen orientierenden Vortrag.iiber die Bedeutung eines 5-Millioncn-Anleihens des Kantons Bern zum Zwecke des beschleunigten Strassenausbaus vor den Mitgliedern der Sektion Bern des A CS. und den geladenen Vertretern,; weiterer Interessengemeinschaften für den Strassenbau. Der Inhalt dieses Vortrages wurde in der letzten Nummer, der «Automobil-Revue» wiedergegeben, so dass uns für heute nur noch eine kurze WSrdigurg der veranlassten Diskussion bleibt Diese bewegte sich im Geiste des vollen Einverständnisses mit den Behörden, eben, diesen Strassenausbau zu beschleunigen und'die dazu nötigen Mittel zu sanktionieren. Herr Oberst Marbach, Präsident der Sektion, sprsch den Wunsch'aus, es möchten doch im ganzen Programtp des bernischen Strassehausbaües vorerst die grbssen lebenswichtigen-Züge berücksichtigt und gefördert werden, bevor man daran gehe, Nebenstrassen und Zufahrtsstrassen auszubauen. Hiei müsste man sich vor der allzu largen Auslegung des demokratischen Grundsatzes, jedem etwas zu Bellen, doch ein wenig hüten. Strassen wie etwa die Simmentalstrasse sind es wegen ihres grossen Verkehrs^würdijr. ganz zu vorderst in einen bessern Zustand •versetzt zu werden. , Herr von Bonstetten, der auf eine 32- jährige Fahrpraxis als Automobilist zurückblickt, darf wohl mit Recht behaupten, dass er die berni-, sehen Strassen in ihrer geschichtlichen Entwicklung yerlolat habe und sie Techt gut kenne. Die modernen Strassen sind tadellos, aber die alten Strassen, vor allem auch die Nebenstrassen, sind zum Teil in einem sehr schlechten Zustand. Es fragt sich, ob man diese neben don modernen Routen nicht wenigstens in einem einieermassen gangund fahrbaren Zustand erhalten könnte. Ein Vertreter der Radfahrer schiäst vermehrte BerüeksichtisunK von Radfahrerstreifen vor, und »war speziell für Strassen, die dem Vorortverkehr dienen. Er nennt auch ausländische Beispiele, wo man in dieser Hinsicht viel weiter Rei. Ein weiterer Votant findet die hernischen Haupt- Sirassen zu schmal was mit ein Hauptsrund für Unglücksfälle sei. Er nennt vor allem die Strasse Bern-Thin. wo eben gerade diese ungenügende Strassehbreite zn den Bestrebungen nach dem Bau ausschliesslichrr Autostrassen geführt hätte. Herr Reg -Rat Bösiger machte nochmals darauf aufmerksam, dass auch mit 5 Millionen man noch lange nicht allen Wünschen gerocht werden könne, dass aber dpr Bürger in die Regierung Vertrauen haben dürfe, dass sie ihre Strassenbauaufeaben nach bestem Gewissen erfülle. In seinem SchiuRSworte verdankte Herr Oberst Marbacli norhmals die klaren Ausführungen des Herrn Baudirektnrs. legte seinerseits noch die grosse Unsere •htiekeit dar. die der Tlnnd dadurch besehe, dsss er den Ren^inz^ll zu % für sich heansprnrhe Die niitmnnhilist'sriien OrgaTiisitioTip.n müssen sich um diesen 'Penzinznll wpbren. Der AtitomnhiÜRt z.iMt diese 7ollnhfrahen rlamit er auf gute ^tr^ssen zählen darf ^tm n'vr i".ird Hiese« Oelri *Ti Rtrnssen vf>rp"tVMfnn. — Mit der "•»rmon Empfehlung an die Mitsl'Hflr Froimrfe fflr die Vorlage zn gewinnen, das Projekt für den; Strassenausbau zu empfehlen und der Resieruns das nötige Vertrauen entgegenzubringen, schioss der Präsident die aufschlussreiche Tagung. ad. (Sektion Bern: siehe auch Seit« 16.) Flugzeuge den Masohinentransport für die Goldwäsohereien über die 200 fcm langen Urwälder und an 3000 m hohen Gebirgen ermöglichten. Die Anforderungen stiegen aber mit der Vergrösserüng des goldbringenden Betriebs, man musste bereits zu dreir inotorigen Junkers-Maschinen greifen^ um die' groasen Wellen teilweise von 3200 kg in einem Stück zu transportieren. Aber auch die Belegschaft und vor allen Dingen der sonst so unsichere Goldtransport an die Küste muss den Luftweg in Anspruch nehmen, um die allgemeinen Kosten nioht unerträglich zu erhöhen. Solche und ähnliche Erfahrungen haben die Junkers-Werke in der weiteren Verfolgung ihres Grundsatzes vermerkt, der. Wirtschaft wirklich angepasste Flugzeuge für die verschiedenen Zwecke zu liefern. Diese Arbeiten blieben aber nur Stückwerk, würden sie nicht das Herz des Flugzeugs, also den Motor, in besonderer Weise in den Vordergrund rücken. Die Junkers-Leicht-Benzinmotoren L 55/88 und L 8, mit welchen das grösste deutsche Landflugzeug Junkers G 38 seinen Europa-Rundflug im vergangenen Herbst durchgeführt hat, kennzeichnen den einen Weg; der andere, welcher von Junkers eingeschlagen worden ist, ist der des Sohwerölmotorenbaues, nioht nur für stehende und Schiffsanlagen, sondern auch für Automobile 'ind Flugzeuge. So ist z. B. im Februar üne grosso französische Kraftwagen-Expeütion, ausgerüstet mit Junkers-Doppelkolbenmotoren aus der Lizenz Peugeot, nach Tunis zurückgekehrt, welche, von Algier ausgehend, die ganze Sahara bis zum Niger durohöuert hat, also 10,000 km im Wüstensand. Der geringe Volumenverbrauch des Schwerölmotors Sess die Ueberwindung weiter Strecken zu, ohne Anlage besonderer Stützpunkte" mit Brennstoff lagern. Die bevorstehende Erprobung des Junkers-Schwerölmotors im regelmässigen Luftverkehr dürfte Ergebnisse zeitigen, welche die Bestrebungen der eigenwirtschaftlichen, Gestaltung des Luftverkehrs auch in Ländern mit grosser Verkehrskonkurrenz ganz bedeutend näher bringen. Die Junkers-Werke werden von ihrem Schöpfer und Leiter, Professor Dr. h. c. Hugo Junkers, selbst immer wieder in ihrer Gesamtheit als Forschungsunternehmen bezeichnet. Oft betont er, dass die Arbeit des Forschers nicht zu Ende ist, wenn die Idee ihre erste technische Verwirklichung gefunden hat. Denn Forschungsarbeit hat der Wissenschaftler, der Techniker, der Kaufmann, der Vertriebsmann und der Organisator in gleicher Weise zu leisten; nur durch eine ständige gegenseitige Befruchtung aller beteiligten Kräfte wird das dem Erfinder vorschwebende Ziel, der Wirtschaft einen neuen Wert zu schenken, erreicht. Die Art, wie diese schwere Aufgabe gelöst wird, zeigt den Wirtschaftsführer, der Werte schafft, indem ihm als grösstes Kapital die schöpferische Arbeit zur Verfügung steht. Es ist also kein Zufall, wenn ein Unternehmen, welches drei Jahrzehnte lang Schwerölmotoren, Kalorimeter, Warm wasserbereitungs-Apparate und Kalorifere hergestellt hat, im vierten Jahrzehnt seines Bestehens durch den Bau seiner Verkehrsflugzeuge und Flugzeugmotoren auf der ganzen Welt bekannt geworden ist und ausserdem Pionierarbeiten auf allen Gebieten der praktischen Luftfahrt leistet. 8. \. c. s. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. Die ordentliche Generalversammlung findet nächsten Samstag, den 18 April, abends 6.30 Uhr. im Hote. «Hecht» in^ St. Gallen statt. Neben den üblichen Traktänden* sind dieses Jahr Neuwahlen zu treffen Der Vorstand erwartet auch diesmal wieder einp rege Beteiligung und Aussprache über aktuelle Fra gen des Automobiliamus. An die Versammlung schliesst sieb um 8 Uhr ein gemeinsames Nacht essen mit Unterhaltungsabend an. Für das laufende Clubjahr hat das Vergnügungskomitee nachstehendes Programm festgesetzt: • April: Generalversammlung. - Mai: Schwarzwaldfahrt Fahrt nach Baden-Baden, drei Tage. (Ohne-offizielle Zusammenkünfte" 1 Juni: Bereprüfurursfahrt Rheineck-Walzenhausen- . ,.-. ••• Lachen. > •• • •> '* ':, : Juli:. Picknick über BappeTstril mit Bootfahrt auf die Lützelau. August: Freie Zusammenkunft (Arlbejtr oder anderes Bergziel). , ••• September: Zuverlässigkeitsfahrt. * "' Oktober* Sauserbummel. November/Dezember: Clubball Jo St. Gallen. " B SEKTION ZÜRICH. NSchste Anlässe. Die Anmeldungen zum, vorgesehenen technischen Kurssind in sehr stättlicher Zahl eingegangen, so dass zweifellos ein reges Interesse bei den Mitgliedern hierfür vorhanden ist. Auch für die als erster zürcherischer Club "geschaffene Auszeichnung guter, zuverlässiger Chauf feure sind bereits zahlreiche Anmeldungen eingp gangen, was der Qualität der bei den Sektionsmit gliedern im Dienste stehenden bemfsmässieeT Chauffeuren ein sehr gutes Zeugnis ausstellt. Die* neue Institution der Chauffeurprämierung wird siel in der Folge zweifellos sehr erfolgreich auswirken indem sie die Chauffeure zu besonders treuer und zuverlässiger Dienstleistuns anhalten wird. Als nächster Anlass findet Donnerstag..den 30 April 1931, eine Monatsversammluna statt, welche traditionsgemäss in. Winterthur abgehalten wird Das Prosramm dieser Veranstaltung ist nun wir folgt 'festgelegt worden: 19 15 Uhr: Gemeinsamem Nachtessen im Bahnhofbuffer in Winterthur. Anschliessend Lichtbildervortrag von Herrn Dr. Tb GubleT (BaseH über «Im Auto durch Spanien und Marokko» Der Referent und das gewählte Them? bürgen wohl dafür, dass diesem Vortrag ein besonders reges Interesse zuteil werden wird. Mit der im Monat Mai stattfindenden' Bluesf und Burpenfahrt in den Aargau hat der Vorstand eine besonders lohnende und interessante Touren fahrt auf das Programm sesetzt. Das aargauischi Seetal mit seinem anendlichen Obstwald ist zur Blütezeit ein begehrtes Reiseziel. Da»u kommt noch dass zur Führung durch die Schlösser Wildes? Lenzbnrg und Hallwil sowie durch das Chorherren stift Münster in der Person von Herrn Architek' Probst (Zürich). vr>m Schweizerischen Burgenverein ein prominenter Führer gewonnen werden konnte der in lebendiger Weise auch über 1 die historische 1 - Momente der Schlossgesehichte orientieren wird Ausserdem winkt den Fahrttmlnebmern noch eir aneenehmes Verweilen am" lieblichen Hallwilersw wo man im Hotel «Hallwil» in Beinwil Mittagsra*' halten wird. Das genaue Fahrtprogramm wird der Mitgliedern später zugehen. s Touristische Auskünfte. wenn Sie Auskunft über eine touristisch Fräse wünschen, fräsen Sie bitte möglichst frühzeitig an. da es uns dann eher mn'etirh ist, lede Anfrage eingehend zu beantworten Tourisfikburean der « Automobil-Revue * Bern, Breitenrainstrasse 97, (Bollwerk 39.84) AUTOMOBIL-REVUE Wieder glänzende Erfolge mit dem engl. Motorenöl Tausend-Meilen-Rennen (Italien) längstes Sirassen-Rennen der Well, gewonnen durch Caracciola mit MERCEDES. Stundenmittel 101 km Rekord-Flug LONDON-AUS TR ALIEN Flieger Scott erreichte die grösste je erzielte Schnelligkeit auf seinem Fluge LONDON-AUSTRALIEN, nämiich 9 Tage und 3 Stunden, somit 18 Stunden weniger als der frühere Rekord. Er teilt mit, dass Ca-tnoi „XXL" sich tadellos bewährte und ihm zum Rekord-Flug verhalf. Grosser Preis von Ungarn für Motorräder 6 Anril 1931 Lightwelght u. Junior Erster und Zweiter mit ,. CASTROL Senior Erster. Zweiter, Dritter mit CASTROL Beste Zeit des Tages und neuer Rekord mit Castroi Circuit de l'Aisne (Frankreich) 5. A P NI 1931 Kat. 500 cem: Erster Oilter auf Motosacoche Stundenmittel 113 km 196 Neuer Motorboot-Schnelligkeits-Weltrekord Stundenmittel 165 km 036 Eilenriede (Deutschland) 22. März 1931 Kat. 250 cem: Erster Kahrmann Zweiter Weidemann Dritter In del Est Kat. 350 cem: Erster Tennigkeit • Zweiter Ley Dritter Bind,er-Saam Kat. 500 cem: Erstet* Runtsch t Zweiter Huth Dritter Fleischmann Kat. 1000 cem: ärgster Rüttchen Zweiter Builus bis 350 cem: Erster Sandri auf A. J. S. bis 1000 cem: Erster Builus auf N. S. U. auf Hercules-Jap auf Mammut-dap auf Ardie-Jap auf Rudge auf Triumph auf A. J. S. auf N. S. U. auf N. S. U auf Triumph auf N. S. U. auf N. S. U. Alle CASTROL Beste.Zeit des Tages Rüttchen auf N.S.U. mit Castroi Grosser Preis von Hannover Start 120 Rennfahrer mit CASTROL mit CASTROL 103 Rennfahrer mit Castroi Neuer Weltrekord für Flugzeuge 31 M^-2. mit CASTROL 2. April 1931 Kaye Don auf " Miss England Jl" mit CASTROL Erster Lauf der deutschen Meisterschaft Die Flieger Paillard und Mermoz haben den Distanz -Welt^ rekord auf geschlossener Rundstrecke aufgestellt mit 9100 km in 59 Stunden 14 Minuten Hispano-Suiza-Motor 650 PS CASTROL-Oel Der vorhergehendeRekord von Bossoutrot und Rossi betrug * 8805 km in 75 Stunden 23 Minuten und wurde ebenfalls mit einem Hispano -Suiza • Motor und mit CASTROL erzielt. Diese wunderbaren Resultate sind wiederum ein glänzender Beweis für die ausgezeichnete Qualität des Motorenöls Castroi. CASTROL ist in allen guten Garagen erhältlich Verlangen Sie ausdrücklich CASTROL und achten Sie auf die e;rünc ^ai.ne mit der roten Aufschrift ,,Cäslrol" und der Garantie- Kapsel. mit Generalvertreter fOr al* Schweiz: BÜRKE & Co. -ZÜRICH Abteilung: Motorenöle • Tel. 34.677