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E_1933_Zeitung_Nr.019

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 1« FREIWILLIGE VERSTEIGERUNG Conduite interieure, 4/5p!., 6 Cylinder 13 PS, fabrikneu, Spezial-Karosserie, mit voller Garantie Katalogwert Fn 21.000 DER INBEGRIFF FRANZÖSISCHER ELEGANZ Mittwoch 8. März 14 30 Uhr im Hofe Jenatschstr. 3/5 AUTROPA A. G. TEL. 58.886/7 ZÜRICH 11 y a des siecles, nos aTeux des corps de metiers constmisaient des chaises ä porteurs, descarrosses d'Etat, mettant ä leur travail tout l'amour qu'ils eprouvaient pour leur metier et faisant par leurs oeuvres la fierte de leur corporation. De nos jours, nous ne construisons plus ni cairrosses ni equipages. Les temps ont orange. A Ia place de ces venicules antiques, ce sont d'elegants cabriolets aux formes elancees qui sortent de nos ateliers. Au Heu de I'outil diauffe ä blanc, ce sont des brüleurs ä oxigene et des appareils electriques qui se frayent un cbemin ä travers le fer; au Heu du pinceau fin, c'est le pistolet qui repand Ia peinture sur les parois lisses; au lieu du marteau adroitement manie, c'est la machine trepidante qui donne ä la tole une forme harmonieuse et Ia courbe necessaire. Mais une chose nous est restee: La fierte des anciennes corporations; un travail acheve nous importe davantage que des livraisons en masse. Aussi, garantissons-nous notre oeuvre par notre nom et notre bourse. Les frais? Us ne sont pas aussi eleves que ceux de la fabrication en. masse de I'etranger, carvous economisez les droits de douane sur la carrosserie, beneficiez d'un taux de douane plus faible pour l'importation du chässis et, par dessus le marche, d'une ristourne de 40 % sur les droits de douane acquittes. iiimmi Verlanjen Sie Gratis-Prospekte and -Mister, •nverbindl. Bestell E. Qugotz-Furini, Ober-Wlnterthur Motoren-Oelc Telephon 761 nermoia. Bremsbelag pfeift nicht, ist zuverlässig, Bremswirkung einfach GROSSARTIQ1 Generalvertretung für die Schweiz i Paul Landis, Ingenieur, Zürich 4 8tauffacher»tr. 54 AlltO-EXpeite Td. 36.530 Zu mieten gesucht Limousine od. Cabriolet für 8—10 Monate von Selbstfahrer. Bei Eignung späterer Kauf zugesichert. Offerten unter Chiffre 57931 an die Automobil-Revue, Bern. üKüßDiie Zu verkaufen: 1 Auto Chevrolet 6 Zyl. (Couch), Limousine, 5pL, rassig., schöner Wagen und Ia. Bergsteiger, Steuer per 1933 bezahlt. Preis Fr. 2800. — Es werden auch Hartholz-Möbel an Zahlung genommen. l_ Borner-Linder, Möbelhaus, Luzern, Baselstrasse 6. Telephon 21.720. Zu verkaufen: 1 Buick Standard 1930 Limousine, sehr wenig gefahren, Fr. 6500.— 1 Chrysler 62 Coach, Zustand sehr gut, Fr. 1800.— 1 Adler Standard 1929 5 ZyL, Limousine, Zustand sehr gut, Fr. 2000.— E. Lang, Central-Garage, Kreuzungen. Teleph. 600 UNION SÜISSE DES INDÜSTRIELS EN CARROSSERIE Bäle: Otto Dietrich; Otto Heimborger; Jul. Kölz; Alfred Köng; Reinbolt & Christe A. G.; E. Schwarz. Beraet Georges Gangloff S. A.; RamseLer, Streun & Cie. Blenne: Jean Gygax S. A. La Chanx-de-Fonds: Emil Bernath; J. Haag. GeneTe: F. Bridbet; Georges Gangloff S.A. Interlakent Rudolf Wenger. Kreuzungen s Seitz & Co. Langenthai t Carrosserie Langenthai A. G.; Joh. Uetz. Lausanne : Eggli Freres; A. Matille. Lucerne: Albert Dolder; J. Meüiger; Oskar ZimmerlL Renens: G. Fontana. Sissaeh: Frech-Hoch. Soleure-Ouesti A.& E. Hess. St-Gall: U. Höhener's Erben; Heinrich Müller; Jon. Wellauer. Ester: E. Pfenninger. Wttdenswllt Jak. Rasterholz. Wlditradi: Hermann Graber. Wledikon-Znridi: Gebr. Meier. WIntertbonr: Paul Widmer. Worblauf en pres de Berne t Fritz Ramseier & Cie. Zuridi: H. Bentele^ Hrch. Eckert; Georges Gangloff S. A.; E. Gehrig; Georg Herrmann; Otto Kusterer; Gebr. Tüscher & Cie. Zoridi«Sdiwaniendlngen: Alfr. HännL JCLICHERIE HALLWAG^ Zu verkaufen: 2 Gesellschaftswagen CHEVROLET 6 Zyl., 1930 infolge Vertretungswechsel, wunderbare, moderne Karosserien, 15pl., mit Sunsaloon-Verdeck und Spezialbremsen u. -kühler, ferner 1 FIAT 521 C mit 2 Reserverädern, in erstklassigem Zustande. Ev. würde kleiner Wagen eingetauscht zu sehr günstigen Preisen. Eilofferte an Autogarage Häusermann, Höngg. Tel. 67.044. Zukaufen gesucht nur aus guter Hand kleineres AUTO geschlossen, max. 15 HP Offerten mit näheren Angaben und Preis für Barzahlung an Postfach Nr. 794, St Gallen, Hauptpost. 5785 •••••BU CHRYSLER Modell 72 29, 20 PS, nur prima Wagen, wie neu, Steuer und Versicherung für 33 bez., wegen Aufgabe der Filiale, m. aller Garantie. A. Maurhofer, Lederhandlung, Sulgenbachstr. Nr. 45, Bern. Tel. 34.285 I l l l l l l l l G R A B E R - C A B Rl O L E T S : EIN BEGRIFF Herrn. Graber Verlag, Administration. Druck und Clichärie: HALL WAG A.-G. Hallersche Buchdruckerei und Wagnersche Verlagsanstalt, Bern. f ' ** miß **. *• #• • *>\ m \ A/i ^>M4^^M ^«W

N° 19 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE '«§••»• Dundsdiau Ein kleines technisches Wunder ist der beistehend im Schnitt dargestellte englische c Pobioy »-Motor, der schon vielfach in englischen Sportflugzeugen eingebaut wird und beispielsweise auch bei den « Monospar »- Flugzeugen des Schweizer Konstrukteurs Stieger als Kraftquelle dient. Mit einem Gewicht von nur 0,78 kg pro PS steht dieser Motor unter den Kleinmotoren weitaus an erster Stelle. Bedenkt man. dass ein Automobilmotor mit gleicher Leistung meist das 3—5faqhe wiegt, so möchte man ein solches Leistungs-Gewichtsverhältnis kaum für möglich halten. Eine der Erklärungen dafür ist allerdings der Umstand, dass schon die spezifische Leistung, d. h. das Verhältnis der Leistung zum Zylinderinhalt, für einen relativ so niedrigtourigen Motor mit rund 30 PS pro Liter ungewöhnlich hoch ist. Das gesamte Hubvolumen des Motors beträgt 2835 ccm. Ihrerseits dürfte diese günstige spezifische Leistung zum grössten Teil auf die gute Ausgestaltung des Verbrennungsraumes und der Qaskanäle, auf die Doppelzündung und die sorgfältig verminderten inneren Reibungen zurückzuführen sein. rades und lagert dabei eventuelle Unreinigkeiten in diesem ab. Da* vom Kurbelzapfen und dem ebenfalls unter Druck geschmierten Nockenrad abgeschleuderte und ins Kurbelgehäuse zurückrinnende Oel wird von der einen Hälfte einer Doppelpumpe wieder abgesaugt und in den separaten Oelbehälter zurückgedrückt. Den neuen Druck-Umlauf des Oels besorgt dann die zweite Hälfte der unten am Kurbelgehäuse angeordneten Pumpe. Je eine Reihe der doppelt, vorhandenen Zündkerzen erhält ihre Zündspannung unabhängig von der anderen von einem separaten Magnetapparat. Beide Magnete werden von einem gemeinsamen Kegelzahnrad aus angetrieben. Als Besonderheit verdient noch Erwähnung, dass der Motor mit einem Handanlasser versehen ist, der ein Anwerfen vom Pilotensitz aus gestattet. In der Schnittzeichnung ist dieser Mechanismus zum Teil ganz rechts am hintern Kurbelwellenende zu sehen, -s. Der Wettbewerb für Schneeräumungsmaschinen, der, vom Touring Club de France organisiert, am 21. und 22. Februar am Col d'Aution bei Nizza auf 2000 m Höhe über Meer ausgetragen wurde, hatte keinen besondern Erfolg zu verzeichnen. Die Beteiligung beschränkte sich von Anfang an auf die Firmen Citroen, Juste, Somua und Buron, obschon die Bedingungen eher leichter zu Schnitt durch den 2835- ocm-« Pobjoy »-Flugzeugsternmotor, der 85 PS leistet und nur rund 65 kg wiegt Aus der Schnittzeichnung erkennt der Fachmann jedoch noch weiter, dass mit ungemeinem Raffinement alle überflüssigen Massen vermieden wurden. Die Zylinder bestehen aus dünnen Stahlbüchsen, auf die der Leichtmetall-Zylinderkopf aufgeschraubt ist. Damit sich die Verschraubung nicht von selbst lösen kann, ist zwischen der obersten Kühlrippe der Zylinder und der untersten Rippe des Zylinderkopfes ein federnder Ring eingespannt. Eine Sicherung, die nur wenige Gramm wiegt! Zur äussersten Verminderung der hin- und hergehenden Massen wurden die Kolben ganz kurz ausgeführt und ihre nicht tragenden Flächen weggelassen. .Zur Lagerung der rotierenden Teile sind 'Veitgehend Wälzlager angewandt. Durch ein einfaches, auf dem vorderen Kurbelwellenende aufgebautes Stirnradgetriebe mit Schraubenverzahnung wird die Propellertourenzahl auf etwas weniger als die Hälfte der Motortourenzahl herabgesetzt. Das zuvorderst auf der Kurbelwelle sitrende Schwungrad wirkt gleichzeitig als Oelzentrifuge. Bevor das Oel durch die hohle Kurbelwelle zum Kurbelzapfen gelangt, passiert es den Hohlraum dieses Schwungerfüllen waren als bei früheren ähnlichen Anlässen. Verlangt wurde, dass die Maschinen imstande seien, auf Strassen mit maximal 15 Prozent Steigung eine Schneeschicht von mindestens 90 cm Höhe, aber maximal 175 cm Höhe wegzuräumen. Bei der Klassifikation kamen weiter in Betracht der allgemeine technische Aufbau der Maschine, ihre Zugänglichkeit, der dem Bedienungspersonal gewährte Schutz, der Grad der Betriebsbereitschaft, die in der Zeiteinheit weggeräumte Schneemenge, die maximal überwindbare Schneehöhe, der Bedarf an Bedienungspersonal und die Eignung der Maschine zum Verlad und Transport. Citroen und Somua hatten Maschinen gestellt, die im wesentlichen aus einem Traktor mit vorgebautem Schneepflug bestanden. Da die Versuchsstrasse, wie die meisten Bergstrassen, einem steilen Hang entlang verlief, Hess sich mit diesen Pflügen nur die eine Hälfte der Fahrbahn wirklich vom Schnee befreien. Der Schnee der anderen Strassenhälfte wurde lediglich gegen den Berghang geschoben, wo er nach wie vor ein gewisses Hindernis bildete, um so mehr, als die Gesamtbreite der Strasse nur 3,5 m betrug. Bessere Arbeit leistete jedenfalls am zweiten Tag der Buron-Schneeräumer, der auch in seinem Aufbau weit interessanter ist. Diese auf einem Raupenfahrgestell aufgebaute Maschine hat am einen Ende einen Schneepflug für die Bearbeitung kleinerer Schneehöhen, am andern Ende aber einen richtigen Löffelbagger, der selbst die grössten praktisch vorkommenden Schneehöhen zu bewältigen vermag. Der Antrieb des Löffelbaggers geschieht dabei durch den Fahrmotor. Die Maschine zeigte trotz ihrer etwas primitiven Ausführung eine erstaunliche Leistungsfähigkeit. Sie war den anderen auch darin überlegen, dass sie sich auf der geringen verfügbaren Strassenbreite mit Leichtigkeit wenden Hess. Allgemein hinterliess der Wettbewerb wieder deutlich den Eindruck, dass zur Bewältigung grösserer Schneemengen auf Gebirgsstrassen nur ausgesprochene SpezialmascMnen geeignet sind und dass wenig Aussicht vorhanden ist, bestehende Fahrzeugtypen an den neuen Verwendungszweck anzupassen. Allerdings .herrscht bei der beschränkten Absatzmöglichkeit unter den Fabrikanten noch wenig Lust zum Bau solcher Maschinen. Unter den vorliegenden Umständen sah die Jury von der Erteilung eines Preises ab. Statt dessen wird der T.C.F. den Bewerbern eine angemessene Anerkennungsprämie für ihre Bemühungen ausbezahlen. -y- Gegen das Vetflatorgeräusch. Der Society of Automobile-Engineers wurde ein Bericht eingereicht, der sich mit den Versuchen befasst, die seit etwa zwei Jahren zur Verminderung des Geräusches von Automobilmotor- Ventilatoren angestellt werden. Bekanntlich sind einige Konstrukteure zur Anwendung von Ventilatoren geschritten, deren Flügel ungleichmässig über den Umfang verteilt wurden. Man glaubte nämlich, dass bei diesen Ventilatoren durch das Zustandekommen von Geräuschen mit verschiedener Schwingungszahl eine gegenseitige Dämpfung oder Aufhebung der Geräusche erzielt werden könne. In dem erwähnten Bericht wird diese Ansicht bestritten. Versuche sollen ergeben haben, dass Ventilatoren mit ungleich verteilten Flügeln nur in dem Masse leiser arbeiteten, als sie auch weniger Luft förderten und weniger Energie konsumierten. Bei gleicher Leistung dagegen soll sich der Ventilator mit ungleich verteilten Flügeln nur insofern ••v:W>>:-W?Z2¥ Es sind mehr als drei Dezennien her, seit unser Senior-Chef, unterstützt von wenigen Gesellen, den ersten Riley-Wagen baute. Die Konstruktion fand Anklang und stetig wuchs die Zahl der Aufträge. Das Vorwärtsstreben liegt unserer Familie im Blute; darum galt schon von Anfang an ein grosser Teil unserer Arbeit der Weiterentwicklung des ursprünglichenModells und der sorgfältigen Überprüfung der gefundenen Lösungen. In vielen Fällen wiesen die gewonnenen Erfahrungen Wege, welche von den* jenigen der orthodoxen Konstruktion verschieden war. Einige wenige Beispiele mögen dies illustrieren: Der schrägverzahnte (geräuschlose) Gang, der bereits 19T3 bei den Riley-Wagen eingeführt wurde und gar keine amerikanische Erfindung ist, die um. 90 Grad versetzten Ventile mit doppelter Nockenwelle, die überdimensionierte Kurbelwelle usw. Dass damit der richtige Weg beschriften wurde, zeigen die Erfolge, welche die Riley-Wagen allein im Jahre 1932 in allen Arten automobilistischer Prüfungen davongetragen haben, sei es nun bei Dauerfahrten (Monte-Carlo-Sternfahrt und Alpenfahrt), Strassenrennen (Tourist-Trophy, engl. Tausendmeilen-Rennen) oder Rekordfahrten (neue Bestleistungen in Montlhery und Brookland). Heute fahren rund 20000 Riley-Wagen in allen Teilen der Welt. Die Nachfrage ist so stark gestiegen, dass wir eine jährliche Produktion von 7000 ohne weiteres absetzen können. Die exportgünstige Bewegung des englischen Kurses und der Anklang, den unsere Fabrikate überall finden, veranlassten uns, auch den Verkauf in der Schweiz zu organisieren. Wir haben deshalb die Herren J. & E. Waeny, Grand Garage Wabern- Bern, zu unsern Generalvertretern für die ganze Schweiz ernannt, welche den gesamten Verkauf organisieren werden. Wir sind überzeugt, dass die Riley-Wagen dem Schweizer Käufer dieselbe Befriedigung bringen werden, wie dies in England seit langem der Fall ist. ClloN.rie Hallwag Riley (Coventry) L td - Visitez-nous au prochain Salon de Geneve (Stand N°216) Nous exposons les divers modeles de notre REDRESSEUR le chargeur ideal et le plus economique pour les batteries d'automobiles. Le frein direct et automatique ä air comprime Westinghouse le frein de l'avenir pour autobus, trolleybus, cars-alpins, trains routiers avec remorques. Le servo - frein ä depression Westinghouse pour vehicules plus legers, tracteurs avec remorques. 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