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E_1934_Zeitung_Nr.063

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE 1934 - LUFTFAHR immer wechselnden Belastungen wird jeder men, dass eine Geige einen Schall von 70Fussböden, der solche Lasten aufnimmt, konstant vibrieren. Abgesehen noch von dem Die Wissenschaft Decibel erzeugt, würde die Musik eines ganzen Orchesters bestimmt tödlich sein. An-Lärm, der dadurch erzeugt wird, werden die der Schalldämpfung. Bevor das Douglas Schalldämpfungssystem für praktische Anwendung in Be-weil für die Bewältigung des entgegenge- bemerken und bald unangenehm empfinden. derseits ist dieses Verhältnis aber ungünstig, Passagiere die Vibrationen in ihren Füssen tracht kommen konnte, sind damit sehr viele setzten Problems, d. h. die Dämpfung eines Der Fussböden der Douglas nimmt keine Proben und wissenschaftliche Untersuchungen angestellt worden, hauptsächlich von bedeutend vermindert werden muss, um eine men von der übrigen Konstruktion isoliert bestimmten Lärms, die akustische Energie Kräfte auf und deshalb konnte er vollkom- Sperry. Diese Untersuchnugen sind sehr interessant und in der Annahme, dass die Wis- Wenn z.B. zwei Flugmotoren einen Lärm Auch die Türen sind im Einvernehmen mit wesentliche Schalldämpfung zu erreichen. werden. senschaft der Schallmessung noch nicht in von 103 Decibel erzeugen und einer dieser Sperry derart konstruiert, dass sie keinen weitem Kreise bekannt ist, geben wir imMotoren abgestellt wird, brüllt der andere Schall durch Vibration erzeugen. Weiter Nachstehenden darüber einige nähere Angaben, die wir verschiedenen Berichten des Ingenieurs Stephan J. Zand der Sperry Gyroscope Company entnommen haben. In erster Linie sei darauf hingewiesen, dass der Schall nicht gewogen oder titriert und also nicht in Grammen oder Kubikzentimetern ausgedrückt werden kann. Er kann aber indirekt mit elektrischen Hilfsmitteln gemessen und in Einheiten angedeutet werden, die «Decibel» genannt werden. Es ist ziemlich schwierig, genau zu erklären, wieviel ein Decibel ist, aber im allgemeinen kann man sagen, dass ein Decibel der schwächste für das menschliche Ohr wahrnehmbare Laut ist. Vielleicht wäre es richtiger zu sagen, dass ein Decibel ein Intensitätsverhältnis darstellt, m. a. W. falls die elektrisch gemessene Intensität zweier Laute sich verhält wie 10:1, ist der Unterschied 10 Decibel. Wenn man die Schallwahrnehmung im menschlichen Ohr, ausgedrückt in Decibel, vergleicht mit der Schallenergie, gemessen mit elektrischen Instrumenten, ergibt sich folgendes: Elektrisch Decibel gemessene (Db) Intensität 10 10 20 100 30 1000 40 10.000 50 100.000 70 10.000.000 90 1.000.000.000 100 10.000 000.000 120 1.000.000.000.000 addiert oder subtrahiert werden kann wie z. B. Temperatur- oder Gewichtseinheiten. Einerseits ist dies ein Vorteil. Ein Schall von 120 Decibel ist schmerzlich für das Ohr und ein Lärm von 140 Db kann das Trommelfell bleibend verletzen. Falls der Schall arithmetisch addiert werden könnte und angenom- immer noch mit 100 Db. Sperry hat auf diesem Gebiete sehr viele Laboratoriumsuntersuchungen angestellt und schliesslich einen sehr empfindlichen Schallmesser konstruiert, der inzwischen auch für die Praxis seinen Wert gezeigt hat. Dieses Instrument wird nämlich benutzt, um kleine elektrische Motoren, d'e geräuschlos laufen müssen, zu prüfen und beseitigt somit alle diesbezüglichen Meinungsverschiedenheiten zwischen Kunden und Lieferanten. Raummangel verhindert uns, sämtliche Ergebnisse dieser Experimente ausführlich wiederzugeben, jedoch wollen wir einige davon Schalldichtes Laboratorium Offenes Land, Windstille Flaue Brise auf dem Lande Ruhiges Büro Durchschnittliches Büro Grosse Verkehrsstrasse Durohschn. Flugzeugkabine Führerraum geschl. Flugzeug Geschlossener Motorenbremsstand Vergleich Schallsiärke Schwaches Geflüster Geflüster Starkes Geflüster Gemurmel Leises Gespräch Lautes Gespräch Rufen Sprechen unmöglich Schmerzlich für das Ohr Aus dieser Tafel geht hervor, dass das De- I erwähnen, die bei der Konstruktion der Doucibel eine logarithmische Einheit ist, die nicht I glas DC-2 verwirklicht sind. die vorzügliche Dauer-Hochglanzpolitur. Durch Autoritäten glänzend begutachtet. - Bis auf weiteres nur Fr. 1.50 per Liter für Lysteril und Fr. 1.50 pro Dose Frappante - Versand gegen Nachnahme oder Voreinsendung des Betrages Um vor Schaden und Aerger bewahrt zu bleiben, lassen Sie Ihren nur in derSpezialwerkstatte A. Kusterer, Zürich 8 Zimmergasse 9 - Tel. 22.949 reparieren. Als offizieller Vertreter aller Marken werden von den Fabriken nur ihm Original-Bestandteile geliefert, so dass Sie nur hier Gewähr für tadellose Ausführung erhalten. 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Baumberger & Forster, Zürich 1 reiephon 56.848 Auto-Heber für Personen- und Lastwagen 1—10 Tonnen Tragkraft Wasser-, Luft- und Oelbetrieb sind erstklasBigesSchweizer Fabrikat Konrad PETER &Cie.,A.-G., Liestal Maschinenfabrik Telephon SE Flugzeuges bei einer gewissen Geschwindigkeit auftrat, in der Kabine bis zu 65—55 Decibel herabgesetzt werden. Obenstehend geben wir noch eine Skizze einer Douglas Versuchsmaschine, in der die Schalluntersuchungen angestellt wurden. Diese Skizze zeigt die Geräuschverteilung in der Kabine bei Reisegeschwindigkeit mit 75 Prozent Motorleistung. Man ersieht daraus, dass die Geräusche rechts in der Kabine etwas höher sind als links. Das kommt daher, weil der Anspuff der Motoren zur linken Seite des Aggregates angebracht ist, so dass der Auspuff des rechten Motors dichter bei der Kabine Megt als der des linken. Mit Rücksicht darauf, dass der Postraum rechts im Flugzeug angeordnet ist, wird aber angenommen, dass unter normalen Betriebsverhältnissen (wenn also der Raum mit Postsäcken gefüllt ist) dieser Unterschied verschwindet und dass der Schall nicht über 69 Decibel hinauskommen wird. Jedenfalls ist es möglich, in der Douglas-Kabine normale Gespräche ohne Erhebung der Stimme zu führen. Während einer der Untersuchungen wurde ein .Grammophon in der Kabine mitgeführt, dessen Musik von allen Flusgästen deutlich hörbar war. (Bulletin Fokker.) , Flugzeug-Auto-Fuchsjagd 1934 des B.Ae.C. und der A.C.S.-Sektion Bern. Der Berner Aero-Club veranstaltet in Verbindung mit der Sektion Bern des A. G. S. am 18. August eine Flugzeug-Auto-Fuchs*- jagd als sportliche Konkurrenz. Eine oder mehrere Gruppen zu 8—10 Automobilen (je 1 Führer und 1 Verbindungsmann als minimale Besatzung), zusammen mit je 1 Suchflugzeug haben das in einem bestimmten Rayon gelandete Fuchsflugzeug aufzu-isuchen. Die Suchflugzeuge haben die ihnen zugeteilten Automobile durch Abwurf von Meldetäschen an zum voraus abgemachten Treffpunkten über deüb Landungsort des Fuchses zu orientieren. Die Automobilbesatzungen versuchen dann den Fuehs auf., dessen Landungsplatz in möglichst kurzer Zeit zu erreichen, nötigenfalls zuletzt ohne Benützung defs Autos. Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch jede Automobilbesatzung (Führer und Verbindungsraum) einzeln. Die konkurrierenden Automobile werden voa der Jury durch das Los in Gruppen zu 8—10 Automobilen eingeteilt. Die Auslosung entfällt, ganz oder" teilweise, je nachdem sich die Teilnehmer im: vor- 1 aus selbst zu Gruppen vereinigt haben. Die Zuteilung der Suchflugzeuge zu den Gruppen erfolgt jedenfalls durch das Los. Die Suchflugzeuge etarten simultan 10 Minuten nach dem Fuchsflugzeug. Der Start der konkurrierenden Automobile wird 15 MW nuten vor dem Start des Fuchsflugzeuges freige-r geben. Das Führen der Automobile durch tieffliegende Flugzeuge ist verboten. Der Flugplatz Bern-Belpmoos darf von den Flugzeugbesatzungen nur im Falle von Motorpannen und nach Beendigung ihrer Aufgabe angeflogen werden. Die Klassifizierung erfolgt nach der Zeit. Die Zeit beginnt mit dem Start des Suchflugzeuges und endet mit der Uebergabe der Kontrollkarte und der Kontrollmarke an den Kommissär am definitiven Landungsplatz des Fuchsflugzeuges. Gruppen-Sieger wird diejenige Gruppe, deren Totalzeit am geringsten ist. Für die Ermittlung der Gruppentotalzeit werden die besten Auto-Ernzelzeiten der Hälfte der gestarteten Gruppenmitglieder berücksichtigt. Einzel-Sieger wird die Besatzung des Suchflugzeuges und des Automobiles, die, einer Gruppe angehörend, die kürzeste Zeit erzielt haC Die Besatzung kann auch einer ausgeschiedenen' Gruppe angehören. ' \ Preise erhalten: Pilot und Beobachter, sowie

N° «3 - 1954 AUTOMOBIL-REVUE Berns Stellung zur Alpenstrassen-Inltlative. Von kompetenter Seite erhalten wir folgende Zuschrift: Unter dem Titel «Verworrene Strassenpolitik » erschien in der « Automobil-Revue > Nr. 55 ein Aufsatz, der viel Interessantes enthält und angesichts unserer beschränkten finanziellen Mittel zur Kräftekonzentration auf den Ausbau der wichtigsten bestehenden Uebergänge im Vor- und Hochalpengebiet ermahnt. In erster Linie wird aber wieder dem übrigens auch von Berner Seite unterstützten wichtigen Ausbauprojekte Chur-Castasegna (via Lenzerheide-Julier-Maloja mit 105 km) das Wort geredet; und zwar merkwürdigerweise unter vorläufiger Zurückstellung irgendwelcher Neuanlagen. Sodann wird darüber geklagt, dass als Ausfluss kleinlicher Kirchturmpolitik alle möglichen und unmöglichen Strassenbauprojekte wie Kraut aus dem Boden schiessen und die Schweiz die grösste Gefahr laufe, die Erfahrungen mit dem seinerzeit kompasslos betriebenen und heute sanierungsbedürftigen Privatbahnbau wiederholen zu müssen. Vorab sei hier festgestellt, dass es nur natürlich erscheint, wenn einzelne Gegenden aus der Not der Zeit ihre ihnen zunächst liegenden Wünsche auf dem Gebiete der Verkehrsverbesserungen anmelden und zu verwirklichen suchen.. Das ist ihr gutes Recht und kann der Sache kaum viel schaden. Es wird dann schliesslich Aufgabe der Behörden, anlässlich der Aufstellung eines Arbeitsbeschaffüngsprogrammes und des ausführenden Bundesbeschlusses zum angeregten und der Volksabstimmung unterliegenden Art. 23ter der Bundesverfassung sein, aus dem reichhaltigen und bunten Wunschzettel der verschiedenen Alpepstrassenprojekte dasjenige herauszugreifen, was sich volkswirtschaftlich und militärisch in Anbetracht der finanziell lert Mittel rechtfertigen lässt. .-^Der sog. Alpenstrassenkommission der ^schweizerischen Strassenfachmänner kommt das Verdienst zu, eine erste Aussonderung der wichtigsten Projekte bereits im Herbst i933 getroffen zu haben. Dabei kann es sich nipht etwa darum handeln, eine Gruppe von ebenso wichtigen Projekten in eine zweite Bauetappe zu verweisen und derart Projekte besseren und minderen Rechtes zu schaffen. Selbstredend müssen sämtliche Alpenkantone behandelt werden. Die Urkantone, der Zu verkaufen ESSEX 10 PS, 4/SrPlätzer, 6 Zyl., offen, auch Tausch an Passendes. 64310 Garage Liechti, Buochs (Nidwaiden). Umständehalber sofort zu verkaufen: DERBY Sportwagen, 6 Zyl., 8 St.-PS, Mod. 1929, 2 Plätze, gegen Kassa äusserst billig. 64327 W. Hurier, Seefeldstrasse 239, Zürich. Tel. 27.553. Zu verkaufen 5—6-Tonnen- LASTWAGEN Marke G. M.C. Modell 1931/32, 3-Seitenkipper, in sehr gutem Zustande, wegen Nichtgebrauch. Offerten unter Chiffre 64331 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen 1 FIAT 503-Limousine m$Gh revidiert, mit neuen Kolben, Bereifung gut, Batterie neu, zum Preise von Fr. 1250.—. Zu er-: fragen bei Franz Weber, Wädenswil. Tel. 400. "»• Zu verkaufen Ford-Lastwagen Mod. 1931, VA Tonnen, 17 PS, mit neuer kraft-hydr. R'üekwäits-Kippbrücke 225X170X40, revidiert, günstiger Platzwagen für Baubetrieb, gesetzl. ausgeriist., njit Garantie. — Anfragen an Konrad Peter & ple., A.-G,, Liestal. Telephon 575. * 10655 grosse Kanton Bern und die Westschweiz werden es niemals zulassen, dass ihre wichtigen Projekte, wie der Ausbau von Klausen, Grimsel, Brünig, Pillon und Jaun sowie namentlich die Neuanlage des Susten nicht gleichzeitig mit den Pässen Graubündens und des Wallis in Angriff genommen werden. Es liegt auf der Hand, dass nach Durchführung eines so grossen Programmes im Ausbau unseres Alpenstrassennetzes schon der Finanzen wegen ein längerer Stillstand eintreten wird. Vor allem muss aber im Interesse des Gesamtzieles auch mit der von gewissen Kreisen herumgebotenen Phrase abgefahren werden, wonach vor dem Bau von Neuanlagen zuerst der Ausbau der bestehenden Pässe durchzuführen sei. Ohne Sachkenntnis verlangen einige dieser Verkehrspolitiker sogar die sofortige Verbesserung von Strassen, die nicht einmal unter den Begriff der Zufahrtsstrassen fallen und mit dem Alpenstrassenbauprogramm gar nichts zu tun haben, sondern vielmehr zum ordentlichen Bauprogramm der Kantone gehören. Immerhin ist es richtig, dass im Hinblick auf die beschränkte Leistungsfähigkeit von: Bund und Kantonen in der Aufstellung von neuen und deshalb verhältnismässig kostspieligeren Alpenstrassenprojekten eine gewisse Zurückhaltung geübt werden muss. Unter dem Gesichtswinkel der vermehrten Heranziehung des fremden Autotouristen, d. h. der Werbekraft, sind aber an für sich Neuanlagen ebenso wichtig wie der Ausbau bestehender Alpenstrassen. Diesem richtigen Grundgedanken ist auch nach Wortlaut und Sinn des Initiativbegehrens Rechnung getragen, indem dort ausdrücklich und gerade mit Rücksicht auf die Neuanlage des wirtschaftlich und militärisch so wichtigen Susten die Formulierung «Ausbau der wichtigsten, dem Reiseund Touristenverkehr dienenden Strassenverbindungen im Alpengebiet» gewählt wurde und nach dem Zustandekommen dieses Textes und den Verhandlungen im Initiativkomitee hierüber gar kein Zweifel bestehenkann. In richtiger Erkenntnis der besondern Werbekraft von Neuänlagen hat sich "denn auch das uns konkurrenzierende Ausland (Oesterreich mit dem Grossglockner, Bayern mit der Querstrasse vom Bodensee nach Berchtesgaden, Frankreich mit dem Col de l'Iseran und Italien mit einer ganzen Reihe von Neuanlagen) keineswegs mit dem Ausbau bestehender Paßstrassen begnügt. 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Eines sei hier den einseitigen Befürwortern einer Nord-Süd-Verbindung über den Julier in Erinnerung gerufen: Anstoss und erster Entwurf zu der im gesamtschweizerischen Interesse liegenden Alpenstrassen-Initiative stammen aus dem Berner Oberland, das von jeher automobilfreundlich war und daher auch eine gerechte Berücksichtigung all seiner wichtigeren Projekte verdient. Mit den Bündnern und St. Gallern wurde von oberländischen Verkehrspolitikern im August 1933 eine gemeinsame Konferenz in Ragaz abgehalten, an der man sich gegenseitige Unterstützung der wichtigeren Projekte versprach. Es kann daher gar nicht im Willen der berufenen Vertreter dieser Gegenden sein, wenn einzelne Projekte unter Zurücksetzung mindestens ebenso wichtiger in erster Linie empfohlen werden. Wahre Solidarität muss beidseitig geübt werden, andernfalls auch wir andere Wege einschlagen müssten. Auch mögen sich die übereifrigen Anhänger gewisser Projekte merken, dass sich der grosse Kanton Bern auf dem Gebiete des Alpenstrassenbaues nicht, wie seinerzeit in Sachen Eiseribahnpolitik, ein zweites Mal in die bescheidene Rolle des Aschenbrödels drängen lässt. Nach seiner Lage und topographischen Gestaltung verfügt Bern über zwei grosse westöstlich verlaufende Landestransversalen am Fusse der unvergleichlichen Berner Alpen, nämlich über die auch im Winter fahrbare Verbindung Pillon— Brünig (letzterer .rnüsste nur noch auf 12 km Länge ausgebaut werden), sowie die durch eine neue Hochgebirgswelt führende Verbindung via Jaun und Susten. Diese West-Ost- Transversälen haben den Vorzug, dass sie, im Gegensatz zu jeder Nord-Süd-Verbindung, den Autotouristen viel länger im eigenen Lande behalten werden. Daneben kommt der Ausbau der wundervollen und einzigartigen Grimsel in Betracht. Das Vorläufige Alpengtrassenprogramm Graubündens beträgt total 335:cWegkilometer, dasjenige von Bern nur 185 km, an dem erst noch die anstossenden BLUM-ANHANGER der Qualitätswägen zu vorteilhaftem Preis. Blum - Anhänger ~ Bremse zuverlässig, unverwüstlich, billig. ROBERT BLUM, Maschinen- und Anhängerbau, BASEL Blotzheimerstrasse 29 Telephon 45.616 Zu verkaufen SAUBER -LASTWAGEN 5 AD, auf neuen Pneus, 40X8 und Dreiseiten-Wirzkipper, in fahrbereitem Zustande. Der .Wagen kann täglich im Betrieb besichtigt werden. Preis 10 000 Fr. Eventuell Zählungserleichterungen. Anfragen sind zu rieht.'unt,-Chiffre 64250 an die Automobil-Revue. Bern. Wegen Nichtgebrauch zu verkaufen AMILCAR Automobil-Revue. Bern. Sehr günstig wird fabrikneue 4/5-P lätzer- LIMOUSINE LANCIA AGENCE LANCIA Rue Jean JaquBt 12-14 GENF Zu verkaufen PEUGEOT Limousine 201C Modell 1932, in ganz prima Zustand, wie neu. Preis Fr. 2500,—. Offerten gefl. unt. Chifr fre 14462 an die 11270 Automobil-Revue, Bern. 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Da man unter der Devise: «Vor 32 Jahren ist in der Schweiz die letzte neue Alpenstrasse erstellt worden», in den Kampf gezogen ist, wäre es schon abstimmungspolitisch durchaus verfehlt, nicht mindestens auch die volkswirtschaftlich und militärisch wichtigste Neuanlage des Susten in das Bauprogramm einzubeziehen und für deren sofortige Erstellung zu sorgen. Und nun zum Schlüsse noch einen Appell an die Solidarität der nicht im Alpengebiet wohnenden Bürger, die zum Teil der Ulirichtigen Auffassung huldigen, dass sie am Gelingen der Alpenstrassen-Initiative nicht interessiert seien. An der vermehrten Heranziehung des fremden Autotourismus, der sich als nahezu einziger Wirtschaftszweig immer noch im Aufstieg befindet, ist die ganze schweizerische Volkswirtschaft Beteiligt. In der Tat kann es uns nicht gleichgültig sein, ob bei unserem zusammengeschrumpften Export die Handelsbilanz und damit die Kreditfähigkeit der Schweiz durch eine heute schon jährlich an die 10Ö Mill. Franken reichende Mehreinnahme aus dem vorübergehenden Aufenthalt fremder Autotouristen verbessert werde oder nicht. Zudem ziehen die tieferliegenden Gegenden und Städte als Zufahrten zu unserem Hoch-: gebirge aus dem Automobilreiseverkehr schon heute direkten Nutzen. Nicht umsonst strengen sich unsere Städte durch alle möglichen Veranstaltungen, wie Kongresse,, Ausstellungen usw. (neuestens auch durch Schaf-, fung einer Rundstrecke für Automobilrermen bei Bern) und unter Aufwendung beträchtlicher Mittel an, die Fremdenwelt sowie das einheimische Schweizerpublikum in ihre Mauern zu ziehen. Was wären denn diese Städte in der Ebene ohne die herrlichen und Weltbekannten Schweizeralpen! Wir wollen daher hoffen, dass sich die da und dort noch mangelnde Einsicht in die Zusammenhänge unserer schweizerischen Volkswirtschaft bei näherer Aufklärung doch noch einstelle und wir nicht zusehen müssen, wie unser einst als Reiseland par excellence gepriesenes Vaterland mangels genügender Strassenverhältnisse immer mehr gemieden werde. W. M. BENZIN-^ggf ESSENZ Der neue populäre Brennstoff Passen Sie auf, dass Ihnen der Wagen nicht durchbrennt! Nun, das konnte höchstens einem Anfänger passieren. Der geübte... Autofahrer freut sich,' wenn sein Wagen plötzlich viel besser zieht, wenn der Motor nicht mehr klopft, wenn der Auspuff nicht mehr rußt und der Wagen schneidig startet. Viel später konstatiert man freudig, dass Ventile und Kolben länger gehalten haben als üblich. Auch wir freuen uns mit Ihnen. Probieren Sie es mit einem Taschenfläschchen a. Fr.-2.S6-oder 1 Liter ä. Fr. 7.—. 1—2 Gramm pro Liter Benzin genügt, Ein Versuch wird Ihnen Freude machen. — Alleinfabrikant: Dr. E. 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