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E_1935_Zeitung_Nr.052

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AUTOMOBIL-REVUE

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Der Autor dieses Werkes ist einer der Schatzsucher der Gegenwart. In Flugzeugen und in ausgehöhlten Baumstämmen, in Autos und Ochsenkarren, auf Ozeanschiffen und Hussdampfern führten ihn seine Reisen kreuz und quer durch die Welt. Auch von den Schatzsuchern der Meere, den Gross-Walfängern, Robbenjägern, Thunfischern und den Pelzjägern, die nur zu oft sinnlosen Raubbau an der Natur treiben, erzählt er. Daring schreibt den Bericht eines unruhigen Lebens, eine packende Darstellung von Menschen, die abseits vom Alltag stehen, die wie dem Spiel verfallene Glücksritter der Lockung der Weite und der Hoffnung auf plötzlichen Reichtum nicht widerstehen können und das Opfer auf sich nehmen, als Soldaten des Rohstoffkampfes in stetem Spiel mit dem Tode nach neuen Schätzen zu suchen, nach Kupfer für Kabel, nach Zinn für Konservenbüchsen, nach Wolfram für Stahllegierungen, nach Radium für die Gelehrten, nach Smaragden, Rubinen und Diamanten. Dieses aufschlussreiche, herrlich-farbige Buch atmet die glühende Hitze der Tropen und die eisige Kälte der Arktis. Der Fanatismus verbohrter Schatzsucher, der „Soldaten des Rohstoffkampfes", wird zu einem ergreifenden Erlebnis. Preis dieses mit vielen Illustrationen versehenen Buches kart. Fr. 4.75, geb. Fr. 6.90. In jeder grössern Buchhandlung erhältlich, wenn nicht, beim WILHELM GOLDMANN VERLAG Auslieferung für die Schweiz: Breüenrainsirasse 97, Bern GRAHAM 7pläfzige Limousine Spezial-Limousine, 8 Zyl., 1931, mit Ciel-ouvert, in gutem Zustande, sehr guter Wagen für Mietfahrten, sofort zu Fr. 2500.— abzugeben. 11154 Auskünfte unter Chiffre Z 3387 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. HUPMOBILE PACKARD 6 Zyl., 17 PS, tadeil. Zustand, 13 000 km gefahren, umständehalber vom Verbrauch, Limousine, 7- 24 PS, 6 Zyl., sparsam im Besitzer direkt bill. sofort plätzig, mit Gepäckträger, zu verkaufen, ev. 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N° 52 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE Das X. Internationale Kesselbergrennen. Kommenden Sonntag gelangt auf einer nur 5 km langen Teilstrecke der neuen Kesselbergstrasse das X. Kesselbergrennen zum Austrag. Erstmals wurde das Rennen im Jahre 1905 durchgeführt und damals von Hieronymus auf einem 100 P.S. Mercedes mit einem Mittel von 53,7 km/St, gewonnen. 1907 folgte das zweite Rennen und dann trat eine elfjährige Pause ein. Erst im Jahre 1928 figurierte die Veranstaltung wieder auf dem Sportkalender und wurde nun von da an regelmässig jedes Jahr durchgeführt. Schon seit einigen Tagen herrscht auf der Rennstrecke reges Leben. Die Waldhänge bei den grossen Kurven wurden abgeholzt, so dass sowohl die Fahrer, wie auch die Zuschauer bessere Uebersicht auf die Piste erhalten. Heute früh um drei Uhr sind bereits die ersten Trainingsfahrten aufgenommen worden. Ein jeder Fahrer hat drei Pflichtläufe zu erledigen, für die gewisse Mindestzeiten vorgeschrieben sind. Bei den Sportwagen, die in zwei Klassen 1(1000 und 2000 ccm) unterteilt werden, sind 14 Meldungen eingegangen. Bei den Einliter- Maschinen stehen sich B.M.W., Fiat und M. G. gegenüber, während in der Klasse 2000 ccm ausschliesslich die Marke B. M. W. von der Partie sein wird. Die einzige Abwechslung bringt hier Aldington, ein Teilhaber des englischen Frazer-Nash-Konzerns, der B.M.W, auf Lizenz baut und mit einem solchen Wagen am Start erscheinen wird. Die Rennwagen gehen in drei Klassen in Öen Kampf. Bei den kleinsten (bis 800 ccm) stossen Kohlrausch (M.G.), Bäumer (Austin) und Brudes (M.G.) aufeinander; die folgende Klasse bis 1500 ccm, ist stark international besetzt. Unsere beiden Schweizer Ruesch (Maserati) und Kessler (Maserati) treffen da auf gefährliche Gegner: Castelbarco (Maserati), Lurani (Maserati), Battilana (Maserati), Steinweg (Bugatti), Seaman (E. R. A.) und Berone (Maserati). Die hier startenden zwei Zoller-Maschinen unter der Führung von Delius und Wimmer, werden kaum viel Aussichten auf Erfolg haben. Bei den «Grossen» geht natürlich Stuck (Auto-Union) als Favorit ins Rennen. Er hält ja auch den bestehenden Streckenrekord und es wäre gar nicht so erstaunlich, wenn er ihn nochmals unterbieten würde. Als Gegner, die übrigens nicht sehr gefährlich sind, stehen ihm Dusio (Maserati), Hartmann (Maserati), Protz (X) und Pintacuda (Alfa Romeo) gegenüber, Letzterer figuriert eigentümlicherweise auch auf der Nennliste für den Grossen Preis von Penja Rhin. Wo er letzten Endes zu starten gedenkt, werden wir erst am Sonntag erfahren. Die « Drei Stunden von Nancy » kommen nächsten Sonntag unter der Organisation des Automobile Club Lorrain auf einer 5,5 km langen Rundstrecke zur Durchführung. Das Rennen ist offen für die Klassen 1500 bis hinauf von über 8000 ccm. Am selben Tag wird auch ein Rennen für Serienwägen ausgetragen, die dem Anhang C des internationalen Sportkodexes entsprechen müssen. In der Kategorie Rennwagen kommen folgende Preise zur Verteilung: 1. Preis 20,000 franz. Fr.; 2. Preis 10,000; 3. Preis 6000; 4. Preis 4000, und 5. Preis 2000. Die Scuderia Ferrari hat die Meldung von Chiron und Comotti abgegeben; ferner sind die Nennungen von Sommer (Alfa Romeo), Falchetto, Chambost, Cholmondeley, Delorme, Raph (Alfa Romeo), Brunet (Maserati), Durand, Schiffelaer, Fevrier, Giraud, Mestivler, Rommani und de Sauge eingegangen. A!X LES RAINS ® 5? tTAPt lanslebourg ___. ,.JMt- Cenis r^f^öWawtto Colduödlibier **"— Guillestfe Cotde%rs BarcelcmneH'A Bnancon Coldisbard Streckenplan für die Internationale AlpenfaTirt, die ihren Anfang in München nimmt und in fünf Etappen über eint Gesamtstrecke von: 2033 km nach Aix-les-Bains führt. Die internationale Alpenfahrt, die vom 5. bis 10. August 1935 zur Durchführung gelangt, ist schon in frühern Nummern der « Automobil-Revue » eingehender besprochen worden. Vor kurzem ist nun das Reglement erschienen, so dass noch einige wichtige Punkte zu ergänzen sind. Es werden diesmal nur strikt serienmässig hergestellte Fahrzeuge zugelassen, deren Fabrikation vor dem 1. Mai 1935 aufgenommen wurde; dabei müssen bis 1. August 1935 mindestens 50 Stück davon hergestellt worden sein, oder die Anzahl der bis dahin erbauten Wagen muss 25 % von der ordentlichen Jahresproduktion des Konstrukteurs ausmachen. Die Maschinen müssen mit einem Anlasser, Kotflügeln, einer -Windschutzscheibe, einer kompletten elektrischen Anlage und einem Verdeck ausgerüstet sein. Ueber die Streckenführung und die einzuhaltenden Durchschnitte haben wir schon früher berichtet. Es wäre da noch beizufügen, dass am Stilfserjoch und am Galibierpass besondere Bergprüfungsfahrten eingeschaltet werden. Ausserdem findet auf der Autostrasse Mailand-Turin über eine Strecke von 100 km eine Geschwindigkeitsprüfung mit fliegendem Start statt, wobei je nach Zylinderinhalt 85 bis 115 km/St. Durchschnitt gefordert werden. ObialpPass Cond.qMjvDomod&ssofe 2'£TAP£S * PassodiiteMo ßormio «MddonadiTirsno Anmeldungen sind bis spätestens den 10. Juli 1935, 18 Uhr, an die « Commission Sportive de l'A.C. de France, 8, place de la Concorde^ Paris » zu richten. Für schweizerische Interessenten ist das Reglement bei der ßf^tionaleri Sportkommission des A.C.S., Lauptnstrasse 2, Bern, erhältlich. Entgegen den frühern Ansätzen fordert der A.C.F. in diesem Jahr ganz enorm hohe Nenngelder, die sich" für einen Einzelfahrer auf 2500 franz. Fr., und für eine Equipe auf 9000 franz. Fr. belaufen, und überall, hauptsächlich in England, grosses Befremden ausgelöst haben. Bekanntlich soll die internationale Alpenfahrt nur bei einer Mindestbeteiligung von 100 Fahrern ausgetragen werden. Ob diese Zahl bei so hohen Nenngeldern erreicht wird, ist sehr fraglich, und es ist nicht bekannt, was dann der A.C.F. zu tun gedenkt, wenn die Anzahl der Bewerber unter hundert bleibt. ,