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E_1936_Zeitung_Nr.003

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 10. JANUAR 1936 — N° 3 PtaM isck^ Setzt eine Kerze aus? Bei einem Wagen mit einem Motor von 6 oder 8 oder noch mehr Zylindern kann man nicht immer definitiv sagen, ob ein Zylinder aussetzt. Um das nun ohne grosse Mühe festzustellen, genügt es, eine Postkarte nahe an die Auspuffmündung heranzuhalten, während der Motor Aeer läuft. Wenn die Karte in gleiehmässigen Intervallen auf die Rohrkante flattert, arbeiten alle Kerzen richtig. Setzt dagegen eine Kerze aus, so wird die Karte nicht mehr ruhig und gleichmässig flattern, sondern alle Augenblicke einmal am Rohr haften bleiben. Bremsbeläge hur paarweise erneuern. Speziell im Winter, wo der Wagen leicht ins Schleudern gerät, ist es wichtig, dass die Bremsen nicht nur kräftig sondern auch gleichmässig ziehen. Damit sich die Abnützung, wenigstens an je zwei gegenüberliegenden Rädern im selben Masse vollzieht, lässt man die Bremsbeläge am besten immer an je zwei Rädern einer Achse gleichzeitig erneuern. Wenn dann die Bremse richtig eingestellt ist, kann man sicher sein, dass die Abnützung gleichmässig erfolgt und damit die Bremskraft an allen Rädern immer gleich stark angreift. Selbstverständlich muss für alle Beläge dasselbe Material verwendet werden. Tedin. Frage 9692. Bezugsquelle für Motortabletten. Wer kennt die Meinrichg Motortabletten (MMT) •und was halten Fachleute von denselben? Besteht in der Schweiz eine Agentur, welche den Vertrieb dieser Tabletten besorgt und wo können eie bezogen werden? W. in Z. Frage 9697. Rotoviva-Schwerölvergaser. Wer verfügt über Erfahrungen mit Rotoviva-Schwerölvergasern? J. K. in Z. Frage 9698. Geschwindigkeitsmesser beeinflusst durch Montieren grösserer Pneus. Da die Pneus meines Wagens eine zu geringe Lebensdauer erreichten, montierte ich an Stelle der früher verwendeten 140 X 40 solche von 150 X 40. Von jenem Moment an beobachtete ich, dass der Geschwindigkeitsmesser zirka 15% weniger Geschwindigkeit anzeigte, als effektiv gefahren wurde. Stimmt dies, oder ist es nur eine Täuschung? C. B. in Th. Antwort: Der Geschwindigkeitszähler dieses Wagens ist am Getriebe-Ende angeschlossen. Da knotenfrei u. extra weich, sowie sehr saugfähig. Bei deren Verwendung erzielen Sie mühelos einen wunderbaren Glanz innert sehr kurzer Zeit. Die Watte ist ein ' Schweizerfabrikat und sehr sparsam im Gebrauch. original-Pakete Gramm ä Fr. 2.20 sind zu beziehen durch den Fabrikanten: zu 500 Kennen Sie schon? die vorzügliche und bewährte Hochglanz Auto-Polierwatte „AUTOPOL" JULIUS HONEGGER,WALD/Zch. Tel. 31.321 u. 31.336 — Postcheck Vni 25.056 LRGER edi nke der Rollradius der neuen Pneus um zirka 4% grösser ist als jener der alten Reifen (vorausgesetzt, däss in beiden der richtige Luftdruck herrscht), sollte der Geschwindigkeitszähler jetzt eine um etwa 4% geringere Geschwindigkeit anzeigen, als er früher bei derselben Fahrgeschwindigkeit angab. Falls die alten Pneus stark abgenützt waren, kann die Differenz sogar 6% erreichen. Wenn an dem betreffenden Instrument nichts geändert wurde, ist dagegen eine Verminderung der Geschwindigkeitsangaben um 15% nicht möglich. Frage 9699. Ruhestrom der Zündung. Angenommen, bei einem Wagen bleibe aus Versehen die Zündung eingeschaltet. Wenn die Unterbrecherkontakte gerade aufgehoben sind, wird dann kein Stromdurchgang stattfinden. Falls sie aber Kontakt machen, wird ein Strom fliessen. Wie lange geht es, bis die Batterie entladen ist? Ist die Schnelligkeit der Entladung nur vom Stromverbrauch der Zündspule abhängig? Kann dieser Fall auch eintreten, wenn ein Vertex eingebaut ist? A. Z. in St. G. Antwort: Für die an Wagen dieses Typs verwendeten Delco-Remy-Batterie-Zündungen ergibt eich bei stillstehendem Motor ein Ruhestrom von 4—5 Ampere, je nach dem Ladezustand der Batteriei Als Stromverbraucher des Primärstromkreises kommen bei solchen Zündungen die Primärwicklung der Spule, der Unterbrecher-Kontakt und die Leitungen in' Frage. Bei älteren Zündungen dieser Art besitzt der Primärstromkreis ausserdem noch einen Vorschaltwiderstand. Selbstverständlich gilt der oben angegebene Ruhestrom nur für günstigste Kontaktverhältnisse im Unterbrecher. Sobald die Kontakte nicht mehr gut anliegen, verringert sich dieser Verbrauch. Der Uebergangs-Widerstand der Unterbrecherkontakte hängt von ihrem Zustande ab. Bei gutem Zustand erreicht er zirka 0,2 Ohm. Da die Batterien an diesen Wagen 90—105 A/h. haben, kann die Entladung im ungünstigsten Falle in etwa 20 Stunden vollendet sein. Der Vertex-Apparat ist ein Magnet-Zünder. Infolgedessen wird er nicht an die Batterie angeschlossen und es kann bei eingeschalteter Zündung eine Entladung der Batterie nicht erfolgen. Frag« 9700. Eisblumenbildung an den Fenstern. Ist Ihnen ein gutes Mittel bekannt, um das Anlaufen der Wagenscheiben auf der Innenseite zu verhindern? An unsern Omnibussen laufen sowohl die Vorder- als auch die kleinen Seitenfenster an. Ein Einreiben mit Zwiebeln, Glyzerin etc. erwies sich als nutzlos. Ebenso wurde ohne Erfolg ein spezieller Ventilator probiert. Auch die Installation einer "Warmwasserheizung nützte nichts. E. M. in 0. Antwort: Um die Bildung von Eisblumen auf der Scheiben-Innenseite bei allen Penstern vor dem Führersitz (event. auch den Eckfenstern) zu ; verhindern, eignen sich am besten die bekannten Heizscheiben. Um den Stromverbrauch nicht unnötig zu vergrössern, soll man sich möglichst an die handelsüblichen Grossen halten. Da es sich hier nur um ein Anlaufen auf der Innenseite handelt, könnten die Heizscheiben der Eckfenster eine schwächer bemessene Heizung erhalten als die Frontscheibe. Diese muss allerdings in jedem Falle imstande sein, auch die Bildung von Eis aussen an der Scheibe zu verhindern. ' Ihre Heizung muss stärker bemessen Langholz-Anhänger Nutzlast S Tonnen, Drehgestell, Rollenlagerachse, Simplexräder für Bereifung 40 x 8, Spindelsteuerung, Schemel mit Rungen, empfehlen: J.Müller & Co., Löhningen (Schafft.) Konstruktionswerkstatte Telefon 85.17 Verlangen Sie unverbindliche Offerte. FiatSf 10 Limousine 6/7plätzig, sechsfach bereift, in fahrbereitem Zustande, auf Abbruch zu verkaufen. 12308 Anfragen unter Chiffre 15260 an die Automobil-Revue, Bern. sein, doch kann sie eventuell mit einem Schalter für zwei Heizstufen verbunden werden, um nur dort, wo sich aussen Eis bildet, den vollen Stromverbrauch zu erhalten. Ein Ventilator nützt ebensowenig gegen das Ansetzen von Eisblumen, wie die blosse Heizung des Wageninnern. Bei Wohnungen kann durch Heizen auch nicht verhindert werden, dass sich Eisblumen ansetzen, obschon die Scheiben dort dem Fahrwind nicht ausgesetzt sind. Ein Abreiben mit Stoffen, die in wässerigen Lösungen als Frostschutzmittel wirken, hilft nur so lange, als das Frostschutzmittel nicht vom Fenster abgeschwemmt ist. Eventuell kann eine konzentrierte Glyzerin- oder eine Salzslösung benützt werden, um von Zeit zu Zeit die Scheiben von Eisblumen zu reinigen. Das ist aber selbstverständlich nur ein Notbehelf. Frage 9701. GleitschutzOberzpge aus alten Pneus. Ich habe kürzlich an den Pneus meines Wagens sogenannte Antielip-Ueberzüge aufziehen lassen, die durch Ausstanzen aus alten Laufdecken hergestellt waren. Ich möchte nun wissen, ob die dadurch bedingte Erweiterung des Pneudurchmeseers irgendwelchen Schaden an wichtigen Organen wie Differential, Achsen, Lager etc. verursachen kann. Beim Fahren mit diesen Ueberzügen macht sich ein eigenartiges Getöse bemerkbar, das ich auf Erschütterungen oder Schwingungen zurückführe. Betonen möchte ich, dass der Ueberzug absolut fest eitzt und sich nicht auf der Decke bewegen Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. Heizung der Automobile im Winter. Der Schreiber dieser Zeilen hat nun schon mehrere Wintersaisons an 2 verschiedenen Wagentypen eine praktische, kostenlose Heizungsart im Gebrauch, die sich auf das Tadelloseste bewährt hat und konkurrenzlos in der Annehmlichkeit ist. Zum voraus bemerken möchte ich, dass vor allem sämtliche modernen Wagen diese Heizungsart ohne weiteres anwenden kön-> den, da die Motoren so gut abgedichtet sind, dass! event. Gerüche von Absagen oder Oel absolut nicht in Frage kommen, da ich dies selbst nach mehrjähriger Erprobung behaupten kann. Es wird ganz einfach aus der Wand, die den Motor von dem Passagierraum trennt, ein Quadrat von zirka 15 bis 20 cm ausgeschnitten und dieses Stück zu einer Klappe verfertigt, so dass der Raum bei warmem Wetter oder im Sommer wieder komplett geschlossen werden kann. Ganz bequeme Fahrer werden gegen den Passagierraum noch einen kleinen Federzug mit einer Kette anbringen, damit die Klappe, wenn genehm, während der Fahrt geschlossen werden kann. Die Klappe wird vorteilhaft ungefähr in der Nähe der Steuersäule angeordnet, etwas oberhalb. Das ist nun schon die ganze Heizung, die ausgezeichnet ist. Im Winter fährt heute jeder mit einer Kühlerdecke. Die Temperatur, welche für den Motor richtig ist, wird auch für die Heizung des Wageninnern die richtige sein, d. h. wenn man auf der Fahrt die Kühlerdecke z. B. halb geöffnet hat, so wird auch die Heizungswärme gerade angenehm sein, und im Frühjahr, wenn der Motor keine Kühlerdecke mehr braucht, so ist abends gerade die gewöhnliche Motorwärme noch angenehm zum Temperieren des Wagens. Von aussen saust die kann. P. J. in S. Antwort: Durch ein •ungeeignetes Reifenprofil können Schwingungsimpulse von grosser Regelmässigkeit und verhältnismässig hoher Frequenz entstehen, die unter Umständen zu einem raschen Verschleiss des Differentials und derkalte Frischluft durch den Kühler und erwärmt sich Achsschenkellager an der Vorderachse führen. Wir dort schon. Alsdann wird sie vom Ventilator mit verweisen auf die ausführlichere Darstellung dieees Phänomens mit No. 1 der «Automobil-Revue» die Klappe ins Wageninnere finden, die Luft saust Wucht am warmen Motor vorbei den Weg durch vom 3. Januar dieses Jahres. Natürlich können also mit Windeseile durch den Wagen und kann auch die Antislip-Ueberzüge ähnliche Schwingungen hervorrufen, wenn sie so ausgeführt sind, dass eher trocken ist, wird der Fahrer auch überrascht daher als frisch bezeichnet werden. Da diese Luft das Rad keinen absolut gleichmäesigen Kontakt am sein, dass ihm keine Wagenfenster anlaufen, die Boden hat. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn sich an den Scheiben niederschlagende Feuchtigkeit Stollen genau quer zur Fahrrichtung angeordnet unserer Ausatmung wird durch die trocken einströmende Luft absorbiert. Fahre viel bei grimmiger sind. Beim jeweiligen Kontakt eines Stollens mit dem Boden steigt der Rollwiderstand um .einen Kälte, aber in meinem Cabriolet ist es stets mollig kleinen Betrag, um gleich darauf wieder abzusinken, bis der nächste Stollen den Boden berührt. Da scheiben kein Hauch. wie zu Hause in der Stube und an den Fenster- die Stollen nahe beieinander und regelmäesig angeordnet sind, können durch diese Schwankungen losen Heizung, Sie werden restlos befriedigt sein.' Also machen Sie einen Versuch mit dieser tadel- des Rollwiderstandes Torsionsschwingungen angeregt werden, die speziell bei Resonanz zu einem Wagenseite angebracht werden muss, auf welcher Zu bemerken ist noch, dass die Klappe auf jener raschen Verschleies des Differentials führen. der Windflügel die Luft nach hinten schleudert. Anmerkung der Redaktion- Die TCsache allein schon, dass eine bedeutende Zahl von Heizungssystemen überhaupt existieren, scheint immerhin zu beweisen, dass ein Bedürfnis dafür besteht. Die meisten Motoren arbeiten nicht so vollständig geruchlos, dass man die Luft aus der Motorhaube gern zur Heizung des Wageninnerns be- Das beobachtete Dröhnen ist auf den «holperigen» Lauf der Räder zurückzuführen, der eben andrerseits auch solche Schwingung im GeTolge hat. Eine Vererösserung des Raddurchmessers würde an und für sich zu keinen Schädigungen führen. Falls Wert auf genaue Geschwindigkeitsangaben gelegt wird, müsste der Geschwindigkeitszähler auf den grösseren Pneuradius korrigiert werden. Wir empfehlen, die Antislip-Ueberzüge nicht bie in den Frühling hinein zu verwenden, sondern sie möglichst bald wieder zu entfernen und durch einen andern Gleitschutz zu ersetzen. ' MEIER &KUNZ, Kreuzgarage Geiselweidstr.37 WINTERTHUR Tel.23.200 Service-Station • Moderne Reparaturwerkstätte Einbau von Warmwasserheizungen ab Fr. 80.-, fertig montiert. Frostschutzscheiben, Frostschutzmittel für Kühler etc. nützen würde. Sowohl Auspuffgase als auch Oeldämpfe aus dem Kurbelgehäuse können die Insassen belästigen und sogar zu Anfällen von Uebelkeit führen. Wir glauben deshalb nicht, dass sich die von unserem Einsender beschriebene Heizung allgemein als brauchbar erweist, ausgenommen vielleicht an ganz neuen Wagen. Der englische Bremsbelag' der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAMEN R ü T I- Zürich TELEPHON 34 BRAKE UNING ORIGINAL-ERSATZTEILE NEU UND OCCASION Reparatu rw e r k stätte GUST.BÄUERLEIN, WALLISELLEN -ZÜRICH Ob. Kirchgasse 8 Telephon 932.188 PROMPTER , VERSAND TH. Wl LLY t'ÜZERN ^ 22,23S Prächtige Occasiosten! 1 CHRYSLER 6, Royal Sedan, 4 PL, 15 000 km gefahren, Zustand wie neu, Fr. 5800.— 1 PLYMOUTH, Modell 33, Innenlenker, Zustand wie neu, Fr. 3700.— .1 FIAT, 8 PS, Innenlenker,, Fr. 1150.— 1 WHIPPET, 10 PS, Innenlenker, Fr. 1400.— 1 CHRYSLER 70, Innenlenker, 4 PL, Fr. 1800.— 1 HUPMOBILE, 8 Zyl., Innen!., Md. 33, Fr. 2500.— Agence St. Hubert, Lausanne 1, av. dela Gare. Tel. 26.162. Aus erster Hand zu verkaufen PLYMOUTH Modell 1933, Standard, 4 PL, 4 Türen, in tadellosem, gut gepflegtem Zustande. Anfragen unter Chiffre 70409 an die A ••£*«•**nl« • f DAIIIIA DAMH Ankauf von alten und verunfallten Personen- und Lastautos. Verwerfung ron Bestandteilen Grosse Ersatzteil lager von über 200 verschied Marken. Kompl. 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— FREITAG, 10. JANUAR 1936 AUTOMOBIL-REVUE Unsere Rundfrage J%uftol«u rae STRASSENAUSKUNFTSDIENST DES TOURING-CLUB DER SCHWEIZ Wie wünsche ich mU den zukünftigen lüaaen? Anmerkung der Red.: Das heutig? Automobil hat einen hohen Grad der Vollkommenheit erreicht, gewiss. Dennoch bleiben Wünsche offen. Sie zu kennen ist ebenso interessant für den Konstrukteur und Automobilhändler als auch für die Fahrer selbst. Wir haben daher eine Rundfrage eröffnet, an der sich jedermann beteiligen kann. Es braucht nicht etwa nur von tiefgründigen technischen Ueberlegungen zu triefen. Auch der gute Humor soll hier zu seinem Rechte kommen! Zur Veröffentlichung angenommene Zuschriften werden honoriert. Wir hoffen auf recht rege Beteiligung und auf Berücksichtigung der berechtigten Wünsche im Rahmen des Möglichen durch die Automobilfabriken. Die Red. Natürlich weit vollkommener als meinen jetzigen. Das ist ja klar und menschlich. Und nicht einmal unerreichbar. Heutzutage spielt die Unterhaltsfrage die grosse, entscheidende Rollet Also, da möchte ich einmal einen Wagen, der hundert Prozent des Brennstoffs, den er zu sich nimmt, auch in Energie umsetzt. Ich möchte einen massigen Benzintrinker als Vergaser und nicht einen masslosen Benzinsäufer. Denn dieser Stoff wird mit des hohen Bundes Hilfe immer unerschwinglicher. Wenn es so weitergeht, muss man sonst bei der nächstjährigen Rundfrage bescheiden sagen: Ich wünsche mir keinen Wagen mehr! Das zweite, was ich mir wünsche, wäre einmal eine Karrosserieform, die ein paar Jahre überdauert. Die nicht nach einem Jahr schon wieder belächelt wird als sooo altmodisch. Aber solange einem jedes Jahr die neuesten und verbesserten Modelle vorgestellt werden, die natürlich den übrigen um Jahre (!) voraus sind, dann ist da nichts zu wollen. Diese konstanten Neuerungen der Form und die vielen technischen Neuheiten, die manchmal gar nicht als solche anzusprechen sind, werden das Publikum doch eines Tages kopfscheu machen. Denn alles hat einmal seine Grenze. Man kann doch nicht am Ende jedes Jahres zusehen, wie der einst strahlend gekaufte Wagen nun unmodern ist und kaum mehr verkäuflich, während nun gerade das einzig richtige Modell den Konstrukteuren entsprungen ist — das (es gibt ein gerechtes Schicksal!) auch seinerseits bald genug nicht mehr dernier cri ist. Gott sei Dank, dass sich die Wagen selbst darum nicht kümmern und jahrelang ihre treuen Dienste tun. Das ist beinahe ein Trost! Was ich mir sonst noch wünsche, ist ein Wagen mit viel Raum für Fasse und Gepäck, so richtig zum Reisen. Auf das wird so wenig Rücksicht genommen. Und schliesslich möchte ich eine Lösung der Besteuerungsfrage der Wagen wie in Frankreich. Doch das gehört schon nicht mehr hierher. Agra. Die Auswirkung der Benzinzollerhöhung. Die kantonale Strassenverkehrsliga Zürich hat in einer dringenden Eingabe alle Mitglieder der Bundesversammlung nochmals auf die katastrophalen Auswirkungen der ausserordentlich hohen und verfassungsrechtlich unzulässigen Benzinzollerhöhung aufmerksam gemacht. Dieselbe hatte zur Folge, dass im Gebiet des Kantons Zürich Tausende von Motorfahrzeugen auf Ende 1935 stillgelegt worden sind. Nach den Angaben der kantonalen Motorfahrzeugkontrolle wurden in der Zeit vom 1. Oktober 1935 bis 6. Januar 1936 4596 Kontrollschilder für Autos, gegenüber 3162 in der nämlichen Zeitperiode des Vorjahres, abgegeben, Zunahme somit 1434 oder 45%. Vom gesamten Automobilbestand des Kantons Zürich von insgesamt 17,000 Autos waren am 6. Januar 1936 4596 oder 27%, vom Motorradbestand von ca. 5500 Maschinen sogar 3839 = 70% im Verkehr eingestellt. Es sind daher am 6. Januar 1936 8435 Motorfahrzeuge im Werte von vielen Millionen Franken nicht mehr im Verkehr gestanden, d. h. rund 37% des Fahrzeugparkes oder mehr als jedes dritte Fahrzeug. Auch die Einnahmen an Verkehrssteuern und Gebühren haben nun erstmals im Kanton Zürich ten, die Herren Regierungsrat Jos. Escher und Ingenieur Perrin, Genf, dan eigentlichen Schöpfer des Projektes h. eine rückläufige Bewegung eingeschlagen Gegenüber Fr. 6,838,053.39 im Jahre 1934 stellten sich Au den Yeibänden die Erträgnisse im Jahre 1935 nur noch auf Fr. 6,772,868.05. Aber auch die Arbeitsbeschäftigung im Autogewerbe hat im Kanton Zürich in der Rottschaff der Aero- A Amateure der Schweiz zweiten Hälfte 1935 ganz beträchtlich nachgelassen. Angehobene Untersuchungen ergaben, dass die Arbeitsbeschäfügung in verschiedenen Betrieben bis zu 40% abgenommen hat. so dass zahlreiche Entlassungen von Arbeitskräften die Folge waren. Die kantonale Strassenverkehrsliga Zürich macht in ihrer wohlbegründeten Eingabe die National- und Ständeräte ausdrücklich auf diese katastrophalen Auswirkungen, welche sich 1936 durch die unhaltbare finanzielle Belastung der Motorfahrzeuge noch verschärfen dürften, aufmerksam und ersucht die National- und Ständeräte dringend, eine kräftige Reduktion der unzulässigen Benzinzollerhöhung vorzunehmen, unter gleichzeitiger Ablehnung aller andern Anträge des eidg. Finanzprogramms, welche die Mötorfahrzeughaltung verteuern. Wenn, wie die Eingabe schliesst. Bund und Kantone nicht zu fühlbaren Erleichterungen hinsichtlich der finanziellen Lasten der Motorfahrzeughaltung Hand bieten, dürften die kommenden Jahre dem Fiskus Millionenverluste im Motorfahrzeugwesen bringen und zudem das Hotel-, Gastwirtschafts- und Autogewerbe ausserordentlich schädigen unter gleichzeitiger starker Erhöhung der Arbeitslosigkeit. V Winteralpenposten. Die ungünstigen Schneeverhältnisse während der 3. Betriebswoche vom 80. Dezember 1935 bis 5. Januar 1936 brachte den Alpenposten einen Frecraenzausfall von 55 Passagieren. Insgesamt sind in der laufenden Saisonwoche 18592 gegen 18647 Personen im Vorjahre transportiert worden. Hinzu kommen noch die 362 Passagiere der in diesem Jahr erstmals geführten Kurslinien, so dass sich also die Gesamtfrequenz auf 18954 beförderte Personen stellt. Den grössten Ausfall mit .1255 Passagieren verzeichnet die Linie Urnäsch-Schwägalp, während auf der Strecke St. Moritz-Maloja^Castasegna 590 Personen weniger transportiert wurden, was hauptsächlich mit den italienischen Grenzformalitäten zusammenhängen dürfte. Demgegenüber haben die Linien Nesslau-Buchs (+ 817), Bern-Gurnigel-Selibühl (+589) und Balsthal-Waldenburg (+533) ansehnliche Mebrfrequenzen aufzuweisen haben. Attas dem Lesevkveis Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. Unverstandlich. Unter diesem Titel erschien in der letzten Nummer der Automobil-Revue ein sehr beachtenswerter Aufsatz, in welchem aber der Antragsteller in der nationalrätlichen Finanzkommission auf Sistierung des Bundesbeschlusses betr. den Ausbau der Alpenstrassen irrtümlich als Dr. h. c, E. Keller bezeichnet wurde. Der Name des Antragstellers stimmt mit dem aargauischen National- und Regierungsrat, allein das Dr. h. c. kommt diesem Manne nicht zu. Diese Ehrung hat sein Bruder, Herr Ständerat Dr. Gottfried Keller inhe, und zwar wohlverdienter Weise. Es liegt uns sehr daran, diese Aufklärung zu geben, denn Herr Ständerat Dr. h. c. Gottfried Keller nimmt keineswegs die automobilfeindliche Stellung ein, wie sein Bruder, der aargauische Finanzgewaltige. Einige Aargauer. A. C. S. SEKTION AARGAU. Motorfahrzeugbesfeuerung. Wir haben unsere Mitglieder bereits früher davon in Kenntnis gesetzt, dass unsere Sektion in einer ausführlichen Eingabe vom 1. November 1935 dem Regierungsrat zeitgemässe Vorschläge zur Reform der Motorfahrzeugbesteuerung unterbreitet hat, und zwar sowohl für eine Reduktion der Gebühren, als auch für eine blosse Zahlungserleichterung. Leider vermissen wir bis heute die Antwort der Behörden. Nun hat aber doch der Regierungsrat in einem vorläufigen Erlass verfügt, dass den Motorfahrzeughaltern die Bezahlung der Verkehrssteuer ratenweise (pro Quartal oder pro Halbjahr) gestattet werde könne, sofern ihnen die Entrichtung der ganzen Taxe auf einmal nicht möglich ist. Das Vorliegen der Notlage ist daher der Motorfahrzeugkontrolle glaubhaft zu machen. Damit, ist unserem Begehren 4, wenn auch nicht generell^ so doch im Prinzip entsprochen worden. Selbstverständlich handelt es sieb hierbei nur um-eine\ Zahlungserleichterung für die Jahres-Verkehrs Steuer, welche die Inverkehrssetzung des Wagens für das ganze Jahr voraussetzt und an die seitens der Behörden die pünktliche Begleichung der Ratenzahlungen bei Verfall geknüpft wird. Deshalb ist auch der Versicherungsausweis für das ganze Jahr vorzulegen. Diese Verfügung hat vorläufig nur provisorischen Charakter. Unsere Begehren und die Anträge des Regierungsrates dazu, werden erst in einer der nächsten Sessionen des Grossen Rates behandelt werden. ' ni. SEKTION BERN. Winter-Vortragsprogramm. Entgegen der früheren Mitteilung im Glubteil der «A.-R.» muss der für Montag, den 20. Januar 1936, angesagte Vortrag über die Schaffung eines einheimischen Motorentreibstoffes wegen Unpässlichkeit des Referenten auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Als Ersatz dafür wird das aktuelle Referat über den Bau einer Autostrasse durch den Simplontunnel in den Januar vorverlegt, wobei die Clubleitung hofft, dass das interessante Thema über die Gewinnung eines billigen Alkohols aus Holz wahrscheinlich im März aufs Programm gesetzt werden kann. Im Einverständnis mit dem Walliser Aktions- Komitee für den Bau einer Autostrasse Simplontunnel ist dieser Vortrag auf Montag, den 27. Januar 1936, 20.15 Uhr, ins Hotel « Schweizerhof » angesetzt worden. Die Sektion Bern als Versammlungsleitern wird zu diesem Anlass die zuständigen Kreise der Schweizerischen Bundesbahnen, der Lötschbergbahn und der übrigen an der Schaffung einer, ganzjährig offenen Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen interessierten Vereinigungen einladen. Bei der grossen Verschiedenheit der Auffassungen, welchem das Projekt in - der breiten Oeffentlichkeit begegnet, dürfte die gleichzeitige Anwesenheit der Befürworter und Gegner manchen neuen Gesichtspunkt aufdecken. Das Aktionskomitee Pro Simplon delegiert ihre bewährten Referen- GenerCli- Servetfe 85 Ein neuer Erfolg schweizerischer Flügel. Ein «Pou du Ciel» fliegt In Gex! Am Sonntag sind unsere Freunde von Gingins in Gex (Frankreich) geflogen Einer angebrandten Zündschnur gleich lief diese Kunde am Montag morgen bei vielen Mitgliedern von Genf ein.. Unsererseits haben wir dann sogleich den Entschluss gefasst, die näheren Auskünfte an der rechten Quelle zu holen und wir hatten das Glück, mit dem einen der Helden, Herrn Reichenbach, zu sprechen'. — Nanu, Reiehenbach, ist's wahr? Du und Kuffer seid gestern mit Eurem «Pou» geflogen? — Ja gewiss, es* war herrlich! Wir hatten schon etliche Male gerade Linien versucht, ca. ,50 m in der Höhe von 1 bis 2 m vom Boden und unser Pou, der, wie es scheint, gut regliert ist, hakt wundervoll ein; aber wir dachten noch nicht ßo Waltara AutkOntta ditrdt T.C.S. OWcet Gant Tal. 43 »44 Zürich Tal. 32046 schnell ans Fliegen. Weisst Du, wir haben beide noch nie einen Flieger gelenkt... — Und ich kenne Euch doch als vorsichtige Leute, wie ist denn das zugegangen? — Komisch eigentlich! Kuffer hatte eine tadellose Gerade gemacht und wollte sie wiederholen, diesmal mit etwas mehr Gas. Ich hatte mich in die Mitte des Platzes gestellt mit einem Fähnchen in der Hand, um ihm die Stelle zu bezeichnen, wo er das Gas abzustellen hatte, um landen zu können. Dann sah ich ihn starten, ca. 40 Meter rollen und er griff in die Luft. Dann aber plötzlich, statt wie gewöhnlich auf 1 bis 2 m Hohe zu bleiben, kletterte er auf 10 m Höhe. Das war eine schöne Geschichte. Bei seiner Geschwindigkeit konnte er auf die vorgesehene Strecke unmöglich landen, schon hatte er die Distanz überschritten. Mein Gott, das kann ein Unglück geben! Aber glücklicherweise hatte er keine Sekunde gezögert, er gab Vollgas und stieg weiter. — Bravo, also vollkommen geistesgegenwärtig, aber, die erste Kehre? — Ja, wir auf dem Boden unten haben allerdings etwas Gänsehaut bekommen. Perrin, der auch seinen «Pou» probierte, sagte mir nachher: Der- hat mir eine Teufelsangst eingejagt! Stell Dir mal vor, Kuffer hatte seine Geschwindigkeit gedämpft und bei der Kehre rutschte er einiwenig und verlor etwas Höhe. Aber ein Daumendruck auf den Gashebel brachte wieder Ordnung in seihe Sache und die-weiteren Kehren gingen i ' 1 da j nn tadellos vxmstatten; Er beendigte den Rundflug um den Flugplatz, also ein Flug von ca. 3 km und setzte sich dann ohne jede Schwierigkeit, graziös wie ein Schmetterling auf die Blume, auf den Boden \'oi uns. Welch ein flotter Jahresanfang! War unser Freund Kuffer nicht sehr ergriffen, als er aus dem «Pou» stieg? — Iwo, du weisst ja, wie kaltblütig er ist! — Jawohl, so muss es ja gerade sein. Und ich Weise ja, dass ich nichts zu befürchten habe. Bei so klugen, vorsichtigen, abwägenden Kerlen wie Ihr zwei ist die Ehre des «Pou du Ciel» schon in rechten Händen. Aber sag mir mal etwas über den «Pou» selber, was unsere Mitglieder interessieren kann, er ist doch ein lOOprozentigee «Buch»-Modell, nicht wahr? — Ja, aber wir haben starres Getriebe angebracht (zum Flügel) und ich muss sagen, der Hebel zieht fast gar nicht in der Hand. Zum Steigen braucht man nur einen sehr schwachen Winkel zu geben, ein Zug von ca. 5 mm, das Getriebe ist sehr empfindlich. Wie du ja weisst, haben wir einen Poinsard-Motor von 35 PS .. und einen Propeller mit leichteren «Verletzungen»! •»— Das i*t nun eine sehr nützliche Angabe für die, welche deiner Spur folgen werden. Nun noch eine Frage, wie ist dein Pou zentriert? - — Gut! 63 cm vom Schwerpunkt der Maschine zum Angriffs-Bord des Vorderflügels. So regliert, hebt er sich nach 30—40 m Rollen ohne Schwierigkeit. Einmal, bei Wind, hob er sich schon nach 10 m. — Also quasi wie ein Lift! — Oder noch besser! Immerhin sind wir alle beide zufrieden und werden unsere vorsichtigen Versuche weiterführen. — Du hast ganz recht, ich bin auch zufrieden, vielleicht mehr noch als du selber. Bravo Kufferl Bravo Reichenbach! » A. Buschi, Sekretär. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Generalversammlung: Sonntag, den 12. Januar, punkt 14 Uhr, im Clublokal. Wir hoffen, dass in Anbetracht der wichtigen Traktahden alle unsere Aktiven vollzählig erscheinen werden. Wir machen alle unsere Mitglieder darauf aufmerksam, dass laut Beschluss der Generalversammlung von 1935 unentschuldigtes Fernbleiben von derselben mit 2 Fr. bestraft wird, welcher Betrag zu Gunsten der Arbeitslosen verwendet wird. Kollegen, wir ersuchen euch daher noch einmal, den 12. Januar unbedingt für den Club zu reservieren. Die Traktandenlisten 'werden jedem Mitgliede persönlich zugesandt. Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Voranzeige an unsere Mitglieder! Unsere 10. ordentl. Generalversammlung findet Sonntag, den 2. Februar 1936, nachmittags 14 Uhr, im Du Pont, statt. Tagesordnung: 1. Auflage der Präsenzliste; U: Bezug der Refeekasse-Beiträge; 3. Mitglieder- Ausweise 1936j 4. Offiz. Eröffnung der Versammlung; 5. Wahl der Stimmenzähler; 6. Verlesen der LEGENDE: Geschlossene Slrassen -• Nur mit Ketten befahrbar Eltanbahnvarlada-Statloit ¥t Hetten-Dlenat T.C.S 4 Protokolle; 7. Mutationen; 8. Vereinsgebühren-Aenderungen: a) Eintritt Fr. 3.—, Mitgliederbeitrag Fr. 2.—, b) Passiv-Jahresbeitrag Fr. 12.—, c) Abzeichen Fr. 4.— bzw. Fr. 3.—, d) Sterbekasse Fr. 4.— pro Todesfall (neue Passive ohne Beteiligung); 9. Abonnement das Vereins-Organs 1936; 10. Stellenvermittlung; 11. Lokalfrage, Tag, Zeit; 12. Jahresberioht des Präsidenten; 13. Prpgrämm 1936, Firmenregister; 14.- Abnahme der Jahresrechnung 1935; 15. Bericht der Revisoren, Anträge; 16. Bericht des Hauptrevisors, Antrag; 17. Entlastung der Kassiere; 18. Wahl des Vorstandes; 19. Vorstandsverzeichnis 36; . 20. Eingegangene Anträge (Anträge werden nur behandelt, die bis 26. Januar 1936 im Besitze des Präsidenten sind, laut Beschluss); 21. Umfrage. Um die Versammlung abzukürzen, wird die Geschäftsordnung laut Beschluss als genehmigt betrachtet, insofern zu den einzelnen 21 Traktanden keine Anträge mit schriftlicher Begründung eingesandt werden. Diese Veröffentlichung ist laut Beschluss offiziell und genau zu beachten*. Die offiziellen Einladungszirkulare zur Generalversammlung werden erst am Dienstag, den 28. Januar durch die Post zugesandt, um event. Vergessliehkeiten vorzubeugen. Reserviert den 2. Februar und erscheint im Du Pont. Für Aktive laut Statuten obligatorisch. Der II. Teil soll in gemütlicher, familiärer Chauffeur-Familie gefeiert werden; für Tanz und Unterhaltung wird gesorgt. In Erwartung eines pünktlichen und vollzähligen Besuches aller Mitglieder, sowie Angehörigen und neuen Kollegen, mit Chauffeurgruss: Die Vereinsleitung. Vereinigung staatlich geprüfter Autofahrlehrer. Am vergangenen Sonntag, den 5. Januar, nachmittags, hat sich im Restaurant Franziskaner in Zürich die stark überwiegende Mehrheit der schweizerischen Autofahrlehrer zu einer Tagung zusammengefunden, an der sich nahezu 100 Fahrlehrer einfanden und vertreten Hessen. Aus der sehr rege benützten Diskussion der Anwesenden ergab sich der allseitige Wunsch, die schweizerischen Autofahrlehrer nach den vielen bisherigen Bemühungen endlich zu einer festen Organisation von dauerndem Bestand zusammenzuführen. Nach dem von Herrn Bahner in Thun gehaltenen ausführlichen Referat ging die Versammlung zur Abwicklung der Tagesordnung, insbesondere zur Gründung des Verbandes über, als dessen Grundlage die vorgelegten Statuten genehmigt wurden. In den Zentralvorstand wurden gewählt: P. Balmer in Thun als Präsident, Th. Meyer in Zürich als Vizepräsident, M. Spoerry in Bern als Sekretär, S. Urwyler in Bern als Kassier, sowie 'W'aelle und Heiber in Basel und R. Weber in Zürich als Beisitzer. Als geschäftsführende Sektion wurde der Kantonalbernische Autofahrlehrer-Verband in Bern bestimmt. Dem Verbände gehören die bereits bestehenden Kantonalund Regionalverbände von Bern, Zürich, Basel als Sektionen an. Fahrlehrer an Orten, wo noch keine Sektion besteht, schliessen sich entweder zu solchen zusammen oder bestehenden Sektionen an. Die an der Versammlung nicht teilgenommenen und noch keiner Sektion angehörenden Fahrlehrer melden sich in ihrem eigenen Interesse zwecks Aufnahme an den Zentralsekretär in Bern, Herrn M. Spoerry, Hallerstrasse 55. Der Verband ist bestrebt, in engem Kontakt mit den Behörden und den übrigen am Verkehr interessierten Organisationen die Verkehrssicherheit zu fördern, sowie den Berufsstand als solchen zu heben. Letzte Ifleldun^en Oeffnung der Gandriastrasse Im Transitverkehr. Wie wir soeben erfahren, wird die Gandnastrasse ab nächsten Mittwoch, den 15. Januar dem schweizerisch-italienischen Transitverkehr geöffnet werden. Die Strasse ist durchgängig von morgens 6 Uhr bis abends 22 Uhr dem Verkehr geöffnet. Das-Auto- von heute Tirano Die Fortsetzung der technischen Artikel« serie muss leider In der heutlgtn Ausgabe wegen starkem Platzmangel ausbleiben. Da sich bereits die Anfragen um Nachlieferung der ersten Artikelfolgen wiederholen, diene allfälligen Interessenten, dass wir eine Anzahl Nummern beiseite gelegt haben, um durch Lieferung einzelner Exemplare den Lesern die Möglichkeit zu geben, die Serie komplettieren zu können. Die Red.