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E_1936_Zeitung_Nr.009

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8 AUTOMOBIL-PEVUE

8 AUTOMOBIL-PEVUE FREITAG, 31. JANUAR 1936 — N° 9 zen der Kupplung mit Holzalkohol bei gleichzeitiger fortgesetzter Betätigung der Kupplung geschaffen werden. stutzen und dem hart eingelöteten senkrechten Behandlung von Oellack-Karosserien. Ob- nen verwendet. — Bis heute verarbeitet in derDüsenrohr. Dieses hat auf der vom Luftsrom abgewandten Seite (Motorseite) eine kleine Bohrung, wohl auch diese ältere Form der Karosserie- Schweiz allein die Pneufabrikation Latex. — Wäre Lackierung im allgemeinen ähnlich zu be-diesehandeln ist wie Nitrozellulose- oder Kunst- Luftstrom mitgerissen wird. Eine Benzinzuleitung Rohprodukt, das heute auf 58/60% eingedickt werden kann, nicht der beste Grundstoff für durch die der Brennstoff austritt, worauf er vom Chlorkautschuklack und ähnliche Artikel? Im Auftrag einer führenden holländischen Plantagenfirma ten Filter hinab. Die Regulierung geschieht durch reicht senkrecht in den unter dem Tank angebrachharzlacke, ist es gut, wenn man sich beim Hersteller informiert, um was für eine Lackart es sich handelt. Dann kann die Pflege getakt mit Kautschukfachleuten. Da derselbe über in ihm mit einer am Ende fixierten Schraube auf- (mit Sitz in Holland) sucht der Fragesteller Kon- eine Nadel, die genau ins Düsenröhrchen passt und kurz wieder nach den Tropen verreist, ist ersichtlich, und ab bewegt werden kann. Der zylindrische Teil nau dem Lacke angepasst werden. Das Abwaschen von. Schmutz soll nicht in allzulan- direkte Geschäftsanknüpfungen mit einer Plan- grössere oder kleinere Partie der Düsenöffnung dass es sich nicht um Zwischenhandel, sondern um der N'adel verdeckt je nach seiner Stellung eine gen Abständen erfolgen, denn längere Zeit tagengesellschaft handelt. — Die Gesellschaft gibt und regelt damit die Brennstoffmenge, die durch anstehender Schutz, greift den Lack an. Zur Gelegenheit, Muster von 100 bis 500 ccm zur Verfügung zu stellen. — Vorläufig handelt es sich die Bohrung ausfliessen kann. Reinigung kann man wohl einen Schlauch mehr um Proben, als um den Preis des Produktes. Die Luftmenge kann durch eine am äusseren Ende des Ansaugstutzens angeordnete Drehhlende verwenden, jedoch soll der Wasserstrahl F. H. in G. (Indien). reguliert werden. Der verdrehbare Deckel der nicht scharf sein, da sonst kantige Schmutz- Blende wird durch eine obenliegende Feder ge- partikel unter dem grösseren Wasserdruck den Lack zerkratzen, was zu einem frühzeitigen Erblinden der Politur führt. Das Abwaschen des Schmutzes geschieht durch sanftes Reiben mit einem weichen Schwamm. Es soll mit kaltem Wasser erfolgen, warmes oder heisses Wasser ist schädlich, und zwar auch bei grosser Kälte. Die Karosserie muss nach dem Waschen abgeledert und nachher mit einem weichen Wolltuch getrocknet werden, sonst bilden sich leicht Flecken. Bei grosser Hitze könnte das Wasser vor dem' Abreiben schon eintrocknen und bei kaltem Wetter besteht die Gefahr, dass gewisse Stellen, trotz des Abreibens, nass bleiben und erst allmählich trocknen. Etwa einmal vierteljährlich sollte die Oellack-Karosserie nach der Reinigung mit einem geeigneten Lackpoliermittel oder Olivenöl hauchdünn eingerieben werden. Zentralschmierung regelmässig betätigen. Hie und da beklagen sich Automobilisten über die mangelhafte Wirkung ihrer Zentralschmierung. Schliesslich ergibt sich dann, dass der betreffende Fahrer seine Zentralschmierung überhaupt nicht oder nur sehr selten betätigt. Sie sollte täglich oder doch mindestens alle 100 km einmal kräftig durchgetreten werden. Ausserdem muss der Vorratsbehälter mit einem guten, dünnen Motorenöl gefüllt' werden. TVedan« «»dhi laial Frage 9720. Latex (flüssige Kautschukmilch). Wie kommt es, dass die Schweiz als industriereiches Land nur sehr wenig Latex (Kautschuk in Rahmform) importiert? In verschiedenen Ländern wird dieser Rohstoff mit Erfolg in diversen Fabrikatio- Anfrage 572. Unfachmännische Reparaturen. Zwecks Behebung von Betriebsstörungen an meinem Personenwagen liess ich von einem Fachhalten und angepresst. Die Löcher seitlich im Ansaugsutzen korrespondieren mit Löchern im Deckel. mann die notwendigen Reparaturen vornehmen. Frage 9721. Vergaser für Modellflugmoior. Ich habe einen kleinen Zweitakt-Benzinmotor von 26 mm Bohrung und 26 mm Hub konstruiert, der fürDurch Verdrehen desselben kann eine beliebige Trotzdem ich meiner Meinung dahin Ausdruck Modellflugzeuge Verwendung finden soll. Der Motor Drosselung erreicht werden. verlieh, dass die Störungen an der Nockenwelle liegen müssen, wurde unter viel Zeitaufwand und ist mir in allen Teilen, auch hinsichtlich Gewicht, Hinzuziehung eines Spezialisten vorerst Magnet sehr gut gelungen bis auf den Vergaser, der mir Frage 9722. Erklärung des Klingeins. Rei zu etwelche Schwierigkeiten verursacht. Ich probierte starker Vorzündung oder wenn man im direkten und Dynamo untersucht. Nachdem die vorausgesagte Störung an der Nockenwelle behoben war, einen Vergaser mit Docht, da der Brennstoffbehälter unter dem Vergaser montiert ist. Der Motor stark beansprucht, fängt er an zu klingeln. Wie Gang eine Steigung hinauffährt, die den Motor zu wurden mit dem Wagen bei abgedecktem Kühler läuft jedoch nur immer etwa % Minute, dann erklärt sich nun der eigentliche Vorgang des Probefahrten ausgeführt. Dabei müssen, zweifellos bleibt er stehen. Der Gasdurchlass in den Vergaser Klingeins? Meine Ansicht ist die, daes der Kolben in diesem Falle im Momente der Explosion im weitere Schäden durch Ueberhitzung entstanden ist 9 mm im Durchmesser; hinter dem Docht habe sein, was nach Instandstellung des Wagens dessen Ueberführung in eine Reparaturwerkstätte not- ich eine Luftregulierung angebracht. Die angesaugte Luft streicht nun über den Docht in den als harter Schlag auf den Kolben auswirkt. Stimmt Totpunkte steht und sich deshalb die Verbrennung wendig machte. Nach fachmännischen Expertisen Vergaser. dies? E. I. in Z. sollen die neuen Störungen auf das Fahren ohne Kühler zurückzuführen sein. Kann der Reparateur Ich möchte nun der Gewichtsersparnis wegen Antwort: Jedes Benzin stellt eine Mischung für den entstandenen Schaden wegen unsachgemässer Behandlung verantwortlich gemacht wer- nicht zu einem Schwimmervergaser schreiten, sondern einen möglichst einfachen Vergaser ausfüh- Zündtemperaturen in gewissen Grenzen schwanken. den? Habe ich für die Reparaturkosten aufzukom- verschiedener Erdölprodukte dar, deren Siede- und ren. Was sehlagen Sie mir hier vor? R. Z. in S. Das Gemisch verbrennt nun nicht schlagartig, somen, trotzdem diese unsachgemäss ausgeführt wurden? Ist mir eventuell der Schaden für die Antwort: In der «Automobil-Revue» Nr. 6 fünf- brachten wir auf Seite 4 die Beschreibung eines Modellfugmotors. Wir beschrieben dort auch den Vergaser, den wir hier nun zum bessern Verständnis noch einmal vergrössert darstellen. Frage 9719. Schloss zum Schlüssen der Wagenfüre ohne Zuschlagen. Wer würde sich für die Brennstoff lediglich durch den Unterdruck im An- Da er möglichst einfach sein soll, wird der Herstellung und den Vertrieb eines neuen Schlosses für Automobile interessieren, das den Vorteil unterhalb des Vergasers liegen darf. Bei solch kleisaugrohr gefördert, so dass der Brennstofftank bietet, dass die Türe leicht zugeht und nicht zugeschlagen werden muss? G. Z. in B. Ein Docht kann lange nicht soviel Brennstoff • nen Abmessungen ist dies ohne weiteres zulässig. fördern, wie dies durch reine TJnterdruckförderung möglich ist. Der Unterdrück im Ansaugrohr entsteht durch den Saughub des Motors. Der Vergaser besteht lediglich aus dem Ansaug- bald der Zündfunke überspringt, sondern die Verbrennungsflamme schreitet mit einer endlichen Geschwindigkeit von der Zündkerze weg durch den Verbrennungsraum. Bei voller Belastung arbeitet der Motor in einem höhern Druckgebiet, als bei Leerlauf, da bei geöffneter Drossel der Anfangsdruck der Kompression höher ist und dazu der Energiegehalt pro ccm Hubraum auch grosser ist. Es ist deshalb erklärlich, daes ein Klingeln oder ein harter Gang des Motors eher bei Vollast auftritt. Das Klingeln entsteht durch spontane Verbrennung eines Teils des Brenngemisches, nachdem die Verbrennung im Zylinder begonnen hat. Man kann eich das folgendermassen erklären: Durch den allmählichen Druckanstieg während der Verbrennung wird der Rest des Gemisches im Zylinder stark verdichtet und ausserdem durch die Strahlungswärme der Verbrennungsflamme noch weiter erwärmt. Wenn die Flammenfront nicht rasch genug fortschreitet, so kann der Fall eintreten, daes sich dadurch dieser Gemischreist spontan entzündet, weil der Zündverzug so klein wird, dass der Brennstoff schon vor der Ankunft der Flamme verbrennt. Da bei langsamem Gang des Motors die Flammenfront bedeutend langsamer fortschreitet, als bei hoher Motordrehzahl, tritt das Klingeln eher bei langsamem Lauf des Motors mit geöffneter dass unter Umständen während einer Explosion zweimal ein Klingeln auftreten kann, -was natürlich ohnehin nur einmal den Totpunkt treffen würde. Das Klingeln ist an einem hohen Ton erkennbar, der ungefähr so klingt, als ob man mit einem kleinen Hammer an den Zylinderblock schlagen würde. Im Gegensatze dazu, kann durch unrichtige Zünd-Einstellung ein etwas harter Gang des Motors entstehen, der aber mit Klingeln nichts zu tun hat. Wenn nämlich bei langsamem Lauf zu viel Vorzündung gegeben wird, so verbrennt ein allzu grosser Teil des Gemisches bei konstantem Volumen mit raschem Druckanstieg. Ein solcher harter Lauf ist natürlich ebensowenig erwünscht. luvisf. Spvedii tägige Stillegung zwecks Vornahme der Reparaturen zu vergüten? B. in I. Antwort: Nach Art. 364 O. R. ist der Unternehmer verpflichtet, die übernommene Arbeit fachgemäss auszuführen. Weist das Werk Mängel auf, so ist der Besteller berechtigt, eine angemessene Herabsetzung des Werklohnes zu verlangen. Ausserdem hat er Anspruch auf Schadenersatz, sofern den Unternehmer ein Verschulden trifft. Es fragt sich, ob in Ihrem Falle die Reparaturarbeiten fachgemäss ausgeführt wurden und wenn nein,' ob den Unternehmer ein Verschulden trifft Wenn Ihre Darstellung richtig ist, so sind die beiden Fragen unseres Erachtens zu bejahen. Dadurch, dass der Reparateur Ihren Auftrag annahm, gab er zu erkennen, dass er derartigen Abeiten gewachsen sei. Er kann sich also nicht auf mangelnde Fachkenntnis und Erfahrung berufen, um sich zu entschuldigen. Er kann es um so weniger, als Sie ihn ja auf die mutmassliche Ursache des Mangels ausdrücklich aufmerksam gemacht haben. Sie können also vom vereinbarten Werklohn soviel abziehen, als Sie für die nachträgliche Instaridstellung des Wagens aufwenden mussten. Ausserdem können Sie verrechnungsweise Ihren Schadenersatzanspruch geltend machen, und zwar sind Sie berechtigt, sowohl für den Minderwert des Drossel auf. Das Klingeln ist nicht an den Totpunkt gebunden. Man hat sogar schon gefunden, zu fordern. " Wagens, als auch für den Gebrauchsausfall Ersatz * DIE SENSATION DER AUTO-TECHNIK In allen Staaten patentamtlich geschützt 2-Tonnen- Onginal- SB Prazisionswerk der Schweiz. Dhrenindustrie Hiermit bestätige ich, dass ich den AUTO- WUNDER an einem meiner Wagen montiert habe und jedermann bestens empfehlen kann. Genannter Apparat übt die beste Kontrolle auf den Oeldruck aus ; bei ungenügendem Oel im Motor schaltet AUTO-WUNDER sämtliche elektrischen Leitungen aus und stellt zugleich den Motor gänzlich ab. Es kommt also nicht mehr vor, dass Winker, Scheibenwischer, Frostschutzscheibe, Innen-, Stop- oder Schlusslampen beim stehenden Wagen funktionieren. Automobile H. Seh. A Co., B. Oelmanometer sowie Stromregler überflüssig KEIN Anfressen der Kolben im Zylinder. KEIN Auslaufen der Lager infolge Oelmangel. AUTO-WUNDER schätzt Ihre Batterie vor Selbstentladung. AUTO-WUNDER schützt Sie vor Diebstahl Ihres Wagens durch Alarmsignal. AUTO-WUNDER schaltet bei Verlassen des Wagens alle Armaturen automatisch aus. AUTAVIA A.-G., BASEL Bescheinigung. Der.Unterzeichnete, Geschäftsführer der Autavia A.-G. Basel, bescheinigt gerne, dass in seinem 8-Zylinder-Fordwagen bereits seit 4 Monaten ein „AUTO-WUNDER", Patent Kraus, eingebaut wurde, das bis heute zur vollsten Zufriedenheit des Unterzeichneten arbeitet und aus diesem Grunde jedem Autobesitzer nur aufs wärmste empfohlen werden kann. Durch die Zuverlässigkeit des Apparates, genannt „AUTO-WUNDER", kann derselbe ohne Bedenken in jedem Wagen bestimmt eingebaut werden und liegt die Anschaffung des Apparates im Interesse jedes einzelnen Automobilisten. Basel, den 17. Dezember 1935. E. HÜRLIMANN, Generalvertreter, BERN Optingenstrasse 43 GARANTIE 6 MONATE Trotz diesen grossen Vorzögen kostet Weitere Auskunft und Prospekte durch: Telephon 29.605 10 - 30 % Brennstoff - Ersparnis! Inserieren bringtGewin uccasionen Tausch! Dodge Victory 4/5pl., Fr. 1000.— Nash-Coupö Chevrolet Fiat 512 6/7pl., Fr. 600.— Sehr geeignet als Lieferungswagen. Die Wagen sind in tadellosem, fahrbereit. Zustande und werden mit jeder Garantie abgegeben. 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— FREITAG, 31. JANUAR 1936 AUTOMOBIL-REVUE Aus dem Parlament indel u. Industrie STRASSENAUSKUNFTSDIENST DES TOURING-ClUB DER SCHWEIZ Richtpreise für den Autotransport. Herr von Almen hat im Nationalrat folgendes Postulat eingereicht: Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, ob nicht eine paritätische Kommission aus Vertretern der Postverwaltung und des freien Autotransportgewerbes bestellt werden sollte, welche die Aufgabe hätte, für die Beförderung von Personen durch Autocars Richtpreise festzusetzen, durch die auch dem freien Autotransportgewerbe die Existenz ermöglicht wird. Gleichzeitig wäre zu prüfen, ob die Ueberlandfahrten der Post zum Schütze der Bahnen und des freien Autotransportgewerbes nicht eingeschränkt werden sollten. AKTUELLES Europas Benzinkonsum. Nach den Erhebungen einer italienischen Fachzeitschrift stellt sich der Benzinkonsum (in Tonnen) in den verschiedenen europäischen Ländern im Jahre 1934 wie folgt: Grossbritannien 4.137.009 Frankreich 2.460.000 Deutschland 1.650.000 Italien 496.356 Spanien 395.354 Holland 382.395 Schweden 356.104 Belgien 307.817 Schweiz 218.547 Dänemark 217.095 Tschechoslowakei 180.000 Oesterreich 118.000 Norwegen 115.932 Jugoslawien 33.177 Türkei (europäische) 20.933 Total 11.088.729 Ä. C. S. SEKTION ZÜRICH. Nach der Monatsversammlung vom 13. Februar, an der Herr Stadtrat Stirnimann, Chef des Bauamtes der Stadt Zürich, über die 1936er Strassenprojekte referieren wird (mit anschliessender Diskussion über zürcherische Strassenfragen), folgt in der zweiten Hälfte März die Frühjahrsgeneralversammlung, die von einem Bunten Abend mit Tanzvergnügen begleitet sein wird. Die Damenmitglieder beginnen die diesjährigen Veranstaltungen am 29. Januar mit einem Besuch der Courbet-Ausstellung im Zürcher Kunsthaus, für welchen in zuvorkommender Weise Frau Dr. Gäumann-Wild die Leitung übernehmen wird. Anschliessend findet ein Tee im Savoy, Hotel Baur en ville statt. Die Verkehrskommission hat mit Vertretern des städtischen Elektrizitätswerkes die Beleuchtungsanlagen am Alpen- und Mythenquäi sowie am Bürkliplatz besichtigt, um die Möglichkeiten 'zu prüfen, wie die von automobilistischer Seite gerügte, allzu starke Blendwirkung reduziert werden kann. Es sind nun versuchsweise an Stelle der 300-Watt-Lampen solche von 200 Watt in die Ständerlampenanlagen eingebaut worden; ferner wurden Versuche mit Natriumdampflampen vorgenommen. SEKTION LUZERN. Club-Ball im Hotel Gotthard. Sonst streut der Winter um diese Zeit aus grobwolligen Aermeln Schnee und Eis. Dieses Jahr entschädigen uns Vereinsanlässe und Bälle für die Winterfreuden. So war der Ball des Automobil- Club Luzern vom letzten Samstag von höchster Originalität. Unter dem harmlosen Schlagwort Gesindeball entwickelte sich ein Ball Montmartre, wie man ihn in Paris kaum fröhlicher erlebt. Nicht nur hatte Bühnenmaler Behn die Wände des Ballsaals künslerisch hervorragend bemalt, auch die übrigen Dekorationen waren erstaunlich ulkig. Eini Parc d'Amusement mit Schiessbuden, Ballenwerfen etc. eine «gerissene > Bar Guguss mit Spezialorchester (Musette Lausanne) brachten Stimmung. Im grossen Saal spielte vorerst das tüchtige Haus Orchester des Hotels und ab 12 Uhr die Ungar Kapelle Sandor vom Esplanade, Zürich. Und wie? Nur eins: der Musikfreund konstatiert, dass der alte Jazz am Drehwurm zu Grunde gegangen ist und ein neuer, melodiereicher Jazz als Musikeprache unserer Zeit sich erhebt, an dem man sich auch wieder freuen kann. Denn es ist nicht alles gut, weil es alt, und nicht alles schlecht — weil es neu ist. — Man wird das gerne als gute Prognose festhalten für die kommenden Kursaalbälle. Nun hängt aber der Erfolg eines Balles nicht allein ab vom guten Hotel und seiner Speise- und Weinkarte, dem Ballsaal und der Musik, sondern von der Stimmung, die die Gäste schon von zu Hause mitbringen. Da hat nun der A.C.S. Luzern allerdings ein Vergnügungskomitee mit Herrn- J. Bucber-Koellreuter an der Spitze, bei dem man nur auf den Knopf drücken muss, und schon elektrisiert es die ganze Mitgliedschaft. Gut der Gedanke, mal das allerwelts Ballkleid der Masse, das die ganze Erdkugel nivelliert, im Schrank hängen zu lassen und dafür mit einfachen, aber raffiniert zusammengestellten Mitteln ein lustiges Kleid « zu bauen », extra ersonnen gerade für diesen Anlass. Was man alles sah an künstlichen Einfällen! Wer kennt die Namen all der «Typen», die da wohl geschminkt zusammenkamen. Bunte Mützen und Schlipse leuchteten, Augen blitzten hell, Wangen prangten frisch. All die kleinen Zöfchen sind da, die «Stritzli» im gestreiften Trikot, der Nachtkutsoher vom Place Pigale und Briand selbst, daneben auch die bizarren Toiletten von 1880 in unmöglichen Hüten und die neueste Mode von heute, elegant getragen von hühschen Damen. Kurz, eine Welt, in der man sich sicher nicht langweilt, ein Freundeskreis, der sich köstlich zu amüsieren versteht, aber auch nach frohen Festen wieder energisch zu arbeiten weiss. -h. Was bringt die Berliner Autoschau 1936? Zur « Internationalen Automobil- und Motorradausstellung >, die in den Tagen vom 15. Februar bis 1. März 1936 das ganze .riesige Berliner Ausstellungsgelände einschliesslich der für die verbrannte Halle neuerrichteten Glasgalerie füllen wird, werden sich in Berlin die Autofachleute aller Art mit den Käufern treffen. Die Besucher der .Autoschau 1936 werden viel Neues zu sehen bekommen. Dafür sorgt schon die in Fluss befindliche Entwicklung der äusseren Motorfahrzeugformen auf allen Gebieten des Motorfahrwesens. Aber die vielleicht wichtigsten Fortschritte werden äusserlich wenig sichtbar sein. Es sind das diejenigen, denen es zu verdanken ist, dass man für sein Geld im Jahre 1936'viel mehr Wert im Motorfahrzeug erhalten wird, als noch 1935, ;gegeschweige denn früher. Die flotte Erzeugung in den Werken hat, zumal bei den kleinen Personenwagen, schon eine Verbilligung des Preises gebracht. Es gibt heute eine Auswahl deutscher Viersitzer unter RM. 2000.—, deren Leistung und Wirtschaftlichkeit gleicherweise verblüffend sind. Aber es geht nicht allein um den Anschaffungspreis. Viel wichtiger sind die Betriebskosten aller Art, einschliesslich der Reparaturen. Die neuen Fahrzeuge von 1936 sind noch zählebiger, wetterfester, geräumiger, ausdauernder, — noch sparsamer im Kraftstoff- und Oelverbrauch, noch betriebssicherer und dabei billiger in den Reparaturen geworden. Jeder einzelne von diesen Punkten kostet in seiner Entwicklung ausserordentlich viel Geld, Mühe und Arbeit. Das fertige Auto sieht genau gleich aus, ob sein Material höchstwertig und die Genauigkeit etwa von Kolben, Lagern, Zahnrädern usw. aufs höchste gesteigert ist — oder nicht Dieser innere Wert hat sehr stark zugenommen. Dazu entwickelt sich, von Seiten der Motorfahrzeugwerke, ihrer Vertretungen und Händler ein. geldwerter Kundendienst, welcher in dem Verkauf nicht den Abschluss eines Geschäftes, sondern den Beginn einer Geschäftsverbindung erblickt. In Verbindung mit der Schau feiert Deutschland das 50. Geburtsjahr, des Autos. Denn das Motorfahrzeug wurde 1886 in Deutschland geboren; seine Väter heissen Benz und Daimler. Natürlich gab es Vorgänger in Deutschland, in England, in Österreich, Frankreich und wohl auch Amerika. Trotzdem darf man sagen, dass das Auto eine deutsche Erfindung ist; denn erst durch Benz und Daimler wurde das Kraftfahrzeug lebensfähig. In einer Ehrenhalle wird über die Entwicklung des deutschen Motorfahrzeuges in diesem Lebensalter Rechenschaft gegeben werden. Für den, der diese Entwicklung mitereleben durfte, ein köstliches Erinnern. Für die Jüngeren wird es erstaunlich zu sehen sein, wie früh anscheinend neuzeitlichste Gedanken schon im Autobau aufgetreten sind. (Mitg.) Ein scharfes Urteil über Energiepillen und ähnliche Gelieimmit!e| zur Brennstoffersparnis betitelt sieh eine Abhandlung in.Nr. 103 vom 27. Dezember 1935 der «Automobil-Revue». Es handelt sich dabei um die Veröffentlichung einer Erklärung des deutschen MineralöTkongresses vom S.e.ptemb'ier 1935 s und eines Kommentars der « Chemiker-Zeittin;g ». Die Abhandlung mag für die erwähnten Zusatzmittel zutreffen, ist aber doch zu allgemein gehalten und verdient durch die ^Tatsache, dass durch diese allgemeine «Würdigung» ebenfalls ein Produkt, das iin der Schweiz und im Ausland patentiert ist und über das offizielle Gutachten bestehen, falsch beurteilt werden könnte, eine Erwiderung. Es ist weder die Absicht der «Automobil-Revue», noch im Interesse des Autogewerbes, ein Produkt, das sich durchgesetzt hat und für dessen""Qualität der einwandfreie Nachweis erbracht werden kann, durch ein falsches Urteil zu schädigen. Es handelt sich hierbei um die sogenannten MT-Tabletten,; ein' Schweizer Produkt. Es sei vorausgeschickt, dass die Existenz dieses Produktes dem deutschen. Mineralölkongress mit gröbster Wahrsehemlicjhkeit -unbekannt war, da die MT-Tabletten bis heute dem-'deutschen Markt ferngehalten wurden. Das; Urteil dürfte sich auf die gerade in Deutschland-häufigen trägwürdigen Zusatzmittel beziehen, die | leider oft- schon auch den Weg in die Schweiz fanden und ..deren Wirkung wirklich illusorisch ist. Nicht unerwähnt-- sei, dass dass bei dem durch seine eingehenden und scharfen Prüfungen bekannten Reichspatentamt die MT-Tabletten sämtliche Vorprüfungen bestaifden haben Und das" Patent nun in bereinigtem Schriftsatz aufliegt und in nächster Zeit erteilt werden wird. Aus dieser Tatsache darf ebenfalls darauf geschlossen werden, dass sich die MT-Tabletten der Kenntnis des Mineralölkongresses entzogen oder doch, dass sein Urteil sich .nicht auf sie erstreckt. Verbänden Rottschaff der Aero- yv Amateure der Schweiz General- Servette 85 Der erste Schritt zur Anerkennung des Pou du Ciel. Nach einer'Pause von beinahe dreieinhalb Monaten, denn. Mignet hat seinen Apparat im Anfang Oktober geliefert, erinnert sich der «Service Technique Aerien (S. T. Ae.) Frankreichs plötzlich-des Pöu du Ciel, der in einer Halle schlief. Einige Äeiiderungen waren angebracht worden und der Pou ist min mit einem starren Getriebe, bestehend aus profiliertem Rohr, ausgestattet. Des weitern ist eine Ecke unter dem Führersitz für den Fallschirm geschaffen worden. Ein Resultat; von dessen Wichtigkeit sich jedermann bewusst ist, haben wir bereits erreicht; die Berechnungen sind nachgeprüft und als richtig befunden worden. Was wir alle voraussahen, ist nun also offiziell bestätigt und wir dürfen also mit frohem Mut und vermehrter Freude den kömmenden Ereignissen entgegensehen. Die schon lange erwarteten praktischen Versuche haben letzte Woche in Villacoublay ihren Anfang genommen. Der Lieutenant Viguier macht sich mit der Maschine familiär; er hat. lange Stunden den «Roller » gespielt und auch einige « Hüpfer » von 3 m in die Höhe, versucht. Sobald er sich sicher genug fühlt, also an die Maschine gewöhnt ist, wird der regelrechte Versuchsflug unternommen. Wir geben Ihnen übrigens hier die offizielle, vom französischen Luftfahrts-Ministerium übermittelte Auskunft: Vanorl Ein definitiver Befund über die Qualitäten der Maschine, die momentan als Versuchsobjekt sich im Technischen Dienst befindet, kann noch nicht gegeben werden Die Berechnungen sind nachgeprüft worden. Alles auf dem Plan ist in Ordnung, sie sind gut und richtig. Da die Führerzelle in ihrer jetzigen Form die Installation des Bord-Fallschirms nicht gestattet, wird im Einverständnis mit dem Konstrukteur Mignet die Abänderung noch vor den Flugversuchen vorgenommen. SDes weitern muss die Montage eines 25-PS-Motors in Aussicht genommen werden, da der jetzige Motor als zu schwach erscheint (gestützt auf die vorgesehene Benützung der Maschine mit dem Bord- Fallschirm). Dieser letzte Punkt überrascht uns, denn es macht uns Mühe, zu glauben, dass das Mehrgewicht von 5 bis 6 kg des Fallschirms eine Vermehrung von 5 PS des Motors benötigt. Umsomehr als wir wissen, dass in Frankreich ein Pou mit einem 16-PS-Clerget ganz anständig fliegt und dass die Maschinen mit dem Aubier-Dunne 18 PS ebenfalls vollständig zufriedenstellen. Wir möchten also bemerken, dass uns die Ausrede des Fallschirms erstaunt, denn auch wir sind ja vollauf einverstanden, dass einige PS Reserve durchaus nützlich sind, ohne aber vom Einfachen ins Doppelte zu springen. A. B. ä-iAlle Mitglieder werden hiermit höflich ersucht, ihre Mitgliedskarte 1935 und dazu ein Passbild an däg; • Zentral-Sekretariat einzusenden. Eventuelle Korrekturen wollen Sie bitte anbringen. Dann erhalten Sie bald darauf die neue Mitgliedskarte für 1936. Bitte Rückporto nicht vergessen! Zentralsekretariat: Servette S5, Genf.. Neuer Anlauf zu einer Regelung des Verkehrsteilungsproblems. Mitte Dezember sind die Mitglieder der Aspa zu einer Versammlung einberufen worden, um von neuem über die Frage der Verkehrsteilung Schiene/Strasse orientiert zu werden. Wie der «Motorlastwagen» berichtet, kann seit Verwerfung des Verkehrsteilungsgesetzes am 5. Mai 1935 die Tendenz zu einer Ausdehnung der Regiebetriebe beobachtet werden, d. h. man scheint heute ausgesprochen in der Richtung der Verstaatlichung zu gehen, entsprechend dem .Postulat der Eisenbahnergewerkschaft. Im Verlaufe der sehr rege geführten Diskussion sind die verschiedenen Gesichtspunkte zur Sprache gekommen, wobei . anschlieasend die Versammlung einstimmig beschloss, an die Ausarbeitung- von Vorschlägen zur Lösung der Bahn/Auto-Frage heranzutreten. Zusammengefasst Bezog sich dieser Teil der Aussprache auf folgende Punkte: " a) Einführung der Bedürfnisklausel für die Neueröffnung von Transportgeschäften, mit dem 1. Januar 1936 als "Stichtag. b) Aufstellung und Verbindlicherklärung von Tarifen, die sowohl für die Bahn- als für die Lastwagentransporte auf kaufmännischen Grundlagen zu kalkulieren sind. c) Der Bundesrat soll ermächtigt werden, im Transportgewerbe eine analoge Regelung zu treffen. In der Abstimmung war die Versammlung einstimmig damit einverstanden, dass diese drei Punkte für die Spezialkommission, die zusammen mit dem Direktionsausschuss Vorschläge zur Frage Bahn- Auto auszuarbeiten hat, massgebend sein sollen. AARGAUISCHER MILITÄR-MOTORFAHRER- VERBAND. Kürzlich hielt der Aargauische Militär- Motorfahrerverband in Lenzburg seine zahlreich besuchte Generalversammlung ab. In erfreulich rascher Weise konnten die statutarischen Traktanden erledigt werden. Die Jahresreohnung und der Revisorenbericht wurden unter bester Verdankung an den Kassier genehmigt. Die Bestellung der Verhandsleitung vollzog sich glatt. Der Vorstand setzt sich für das Jahr 1936 wie folgt zusammen: Präsident: Wachtmeister' Bieri Hermann, Niederlenz (neu); Vizepräsident: Motorfahrer Wirthlin G., Lenzburg; Kassier- Motorfahrer Stierli H., Windisch; Aktuar und Protokollführer: Wachtmeister Mollet M., Aarau; Beisitzer: Mötorfahrer Horlacher Joh., Umiken (neu). Als Schützenmeister wurde Motorfahrer Häfeli E., Lenzburg, bestätigt. Die Verbandsleitung ist wieder in guten Händen, und der gewählte Vorstand bietet Gewähr dafür. Das Jahresprogramm 1936 fand guten Anklang und sieht wiederum ein Revolverschiessen vor; ausser den militärischen Tätigkeiten auch eine Autocarfahrt nach Thun. Nach einigen kleineren Geschäften schloss der Vorsitzende die Versammlung mit dem Danke an alle Anwesenden, und von Seiten eines Mitgliedes fand die stets rührige, aber auch mühevolle Tätigkeit des Vorstandes ihre verdiente Anerkennung. Sie ist für ihn ein- neuer Ansporn, zielbewusst für die Ideale des noch jungen Verbandes weiterzuarbeiten und ihn vorwärts: und. aufwärts zu führen. Neue Kameraden sind bei uns stets willkommen. LEGENDE: Oaaehtoatana Straaaan Nur mit Ketten befahrbar Eitenbahnverlade-Statlon * Kattan-Otenat T.C.S' *- Waltara AuskBnHm durdi t.CS. Offleu Gant Tal. 49344 Zürich Tal. 32 64S 32 646 CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Sonntag, den 2.- Februar 1936, nachmittags 14 Uhr, im Du Pont, findet unsere 10. ordentl. Generalversammlung statt. Wir bitten alle unsere verehrten Ehren-, Frei-, Aktiv- und Passivmitglieder höflichst, an dieser wichtigen Versammlung teilzunehmen und pünktlich zu erscheinen, damit die Geschäftsordnung rasch abgewickelt werden kann und keine Verspätung eintritt für^den gemütlichen Teil, der viele Ueberraschungen bringt. Unsern lieben arbeitslosen und unterstützungsbedürftigen Mitgliedern bringen wir zur Kenntnis, dass der Vorstand den einmütigen Beschluss gefasst hat, ihnen an der Versammlung weitgehenst entgegen zu kommen und zudem noch jedem anwesenden Arbeitslosen und in Not befindenden Kollegen je zwei Gutscheine auszuhändigen, aber nur an solche Mitglieder, die rechtzeitig erscheinen. Wir möchten kein Mitglied missen; es gibt keine Entschuldigung. Erscheint vollzählig am nächsten Sonntagmittag im Du Pont, 1. Stock, grosser Saal; für Stärkung ist gesorgt. Im Einladungszirkular ist alles andere ersichtlich. Mit kameradschaftlichem Gruse und herzlichem Willkomm:. ; Die Vereinsleitung. CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Wir machen unsere verehrten Mitglieder auf die am 6. Februar 1936 im Hotel Löwen stattfindende Monatsversammlung aufmerksam. Als erste Versammr lung im neuen Vereinsjahr ist es doppel wichtig, diese zu besuchen, gilt es doch durch das Erscheinen aller Kollegen dem neuen Vorstande das Vertrauen zu bekunden, das sie ihm an der Generalversammlung durch seine Wahl ausgesprochen haben. Der Vorstand wird es Euch zu danken wissen durch doppelte Arbeitsfreude und Hingabe für das Wohl des Vereins und somit aller Mitglieder- Wir erwarten von Euch Kameraden am Donnerstag, den 6. Februar, abends 20.30 Uhr einen Massenaufmarsch. Bringen Sie neue Kollegen mit. So wollen wir mit frischem Mut ins neue Vereinsjahr treten. Mit Chauffeurgruss: Der Vorstand. AUTOFAHRLEHRERVERBAND DER SCHWEIZ. Die Delegierten dieser Gewerbebrganisation tagten unter dem Vorsitz des Zentralpräsidenten Hähnle aus Brugg am- 25. Januar in Zürich: Sie nahmen Stellung zu den Tagesfragen über den krisenhaften Rückgang im Gewerbe, der entgegen behördlichen Annahmen nicht einfach eine saisonbedingte Erscheinung darstelle. Gewisse Vorkehrungsmöglichkeiten, die für eine Besserung der Lage der auf eigene Rechnung arbeitenden Autofährlehrer, wie auch der Angestellten, hinzielen würden, sind zur folge von Splitterorganisationen illusorisch gemacht worden. Die Versammlung verurteilt die Neugründung des Vereins mit Sitz in, Bern. Die Delegierten-Resolution schliesst mit dem Wunsche, dass die Erfahrungen der * verschiedenen Splitterorganisationen in absehbarer Zeit die Notwendigkeit eines Anschlusses an den Autofahrlehrerverband der Schweiz in Zürich als älteste und im Handelsregister eingetragene Genossenschaft als gegeben erscheinen lassen, und es wird festgestellt, dass dieser Hauptverband sich von jeher Einheitsbestrebungen zugänglich zeigte. Es sei leider anzunehmen, dass die nächste Zukunft die Existenz der Autofahrlehrer vermehrt bedrohe, wogegen nur eine einheitliche, gutgeleitete Gewerbeorganisation erfolgreich Stellung zu nehmen hefähigt sei. Hg. Zur Förderung des internationalen Tourismus. Das Direktionskomitee der -«Alliance Internationale de Tourisme» (A.I.T.), welche über 100 Touring- Clubsder ganzen Welt umfasst, wurde vom Präsidenten des Touring-Glub der Schweiz, Herr Dr, Henneberg, der zugleich Vorsitzender der A.I.T. ist, eingeladen am 25. d. M. am Sitze des T.C.S. in Genf zusammenzutreten. Die anwesenden Mitglieder des Komitees bezeugten von Neuem ihr starkes Interesse für tien internationalen Tourismus, den sie nach zu fördern bemüht sind. (Mitg.) Jirano Kräften Briefkasten der Redaktion An den Einsender aus Luzern. Ihre Zuschrift betr. der Rede von Herrn Bundesrat Obrecht in 1 Lu« zern trifft durchaus das Richtige. Leider können wir davon in unserem Blatt keinen Gebrauch machen, da Ihre Unterschrift unleserlich ist und Sie es Unterlassen haben, Ihre Adresse beizufügen. Wir müssen daher leider Ihre Aeusserung wie eine anonyme Einsendung behandeln und diese wandern bekanntlich in den Papierkorb.