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E_1936_Zeitung_Nr.060

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Automobil-Revue *—

Automobil-Revue *— ZUG. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In O. R. Wagners CHTourtng, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. 8. Ferien, Zugerland Zugersee — Aegerisee — Zugerberg Gutgeführte Hotels. Pensionen und Kinderheime. Auskünfte und Prospekte durch das kant. Verkehrsbureau Zug. Unterägeri für Ferien-, und Kuraufenthalt. Gut geführte Hotels und Pe n slonen. lieber ein Dutzend Kinder-Kurhauser, Prospekte und Auskunft durch das Verkehrsbureau Unterägerl. Telephon 74. Schönste Tropfsteinhöhlen der Schweiz. Naturwunder I. Ranges. Höllgrotten BAAR Walchwil r.S:i: an der neuen Auto-Strasse Hotel Kurhaus /„«""le Ist und isst man ausgezeichnet. Pension v. Fr. 7.- bis 8.- an. Ruhig, sonnig und behaglich. Strandbad. See-Terrasse. Garage. Tel. 44.110 A. Schwyter-Wörner, Bes. GUGGITHAL ob Zug ZUG MORZINE Gewinnen Sie dieselben durch das Auto-Magazin das vielbesuchte Restaurant am Zugerberg. Prachtvolle Aussicht. Grosser Garten. Neue Morgenthaler-Kegelbahn. Garage. Tel. 40.020. Direkt am Bahnhof. Schöne Fremdenzimmer von Fr. 2.50 bis 3.—. Gutbürgerliche Küche. Reelle Getränke. Lokalitäten für Gesellschaften. Parkplatz. Tel. 40.995. H. Ott-Fuchs. 22 Zimmer - Wunderbare Lage inmitten von Feldern gelegen, gegenüber Luftseilbahn. Aller Komfort. Telephon 45 AUTOMOBILISTEN sind gute Kunden Hotel Schweizerhof T.C.S. Hotel Champs-Fleuris PalaceHiunerhofelSiievueTliun Unser erstkl. Orchester spielt täglich beim Lunch und zum Thä und Dtner Dansant Zeitgemässe Preise. 2367 m ü.M. Zürich Niesen Kulm die Aussichtsterrasse des Berner Oberlandes! Weifberühmter Aussichtsgipfel direkt vis-a-vis Eigex, Mönch und Jungfrau, Doldeahorn, Balmhorn, Alteis usw. — Zu Füssen der lachende Tbunersee, di« Hochebene, eine Fernsicht bis 200 Kilometer. Kühnste und steilste Bergbahn - Berggasthaus Niesen Kulm Talstation Mülenen 18 Autominuten von Spiez. Bewachter Parkplatz. Gymnastik — Tanz im Conservatolre de Danse, Obere Ziune 20 Ltg.: Mario Volkart, du ThSätro nat de l'Opera de Paris. Allgemeine Körperkultur, Rhythm. Atmungs-Heil-Gymnastik. 2 schöne, helle Säle, Douchen, Massage. Hungaria - Jonny Bar Beatengasse 11 Erstkl. Küche, gepflegte Weine. — Täglich Konzerte erster Orchester. Parkplatz vor dem Haus. Inh.: Fam. Zürcher. mma hau am Limmaiplatz Telephon 58.911 Hotel - Restaurant - Säle. Wannen- und Medizinalbäder. Zimmer m. fl.Wasser 3.50. Zentralheizung. Geheizte Garage im Hause. Eigener Parkplatz. Empfehlenswerte Unterhaltungs- u. Gaststätten StudlO Nord-SQd Schlfflindeplab Boudu sauvi des MUX de Jean Renol*. Hotel RothUS Martdias* 17 Allabendlich «Bunte Bühne». Zimmer mit Zentralheiz, und fliessend Kalt* n. Warmwasser Fr. 3.50. Frühstück Fr. —.80, Bedienung 50 Cts. Jos. Füchslin-Henikr. Vegetarisches Rest. Engehaus General Willestrasse 8 Erstklassige Diätküche. Parkplatz v.

m. Blatt Automobil-Revue Nr. 60 BERN, 24. Juli 1936 Die Geschichte des Kragens Hat Theodor Vischer dem Kragenknöpfchen und seiner Tücke zwei vielgelesene Bände gewidmet, so fragen wir uns, wie es überhaupt gekommen, dass unsere Männer sich den steifen Kragen um den Hals binden, der wohl kaum einem einzigen jemals behaglich war. Gestickte Bordüren, die im Mittelalter das Kleid am Halsausschnitt beschlossen, im 15. Jahrhundert auch das Hemd am Halse zierten und in Bändern endeten, mögen als die Vorläufer von Kragen und Krawatte gelten. Zumal mit diesen Bändern trieb man erheblichen Luxus, fertigte sie aus kostbarstem Material und der Bürger setzte seinen Ehrgeiz hinein, einen möglichst teuren und wertvollen Kragen za tragen. Mit wachsenden Befürchtungen sah die Obrigkeit der Städte auf die sich mehrenden Geldausgaben, die hier der Eitelkeit geopfert wurden, bis sich der Rat der Stadt Nürnberg veranlasst sah, als Höchstpreis für solch ein Kragenband drei £ zu bestimmen. Das aber konnte den Lauf nicht hindern, den die einmal lancierte Kragenmode genommen. Statt der reichen Stickereien krauste man die Kragen nun zu kleinen Rüschen, welche man aus dem oberen Rande des Wamses herausschauen Hess. Spaniens politische weit hinreichende Macht um 1600 übte auch in Modedingen einen Einfluss auf die ganze Welt. So kam es, dass man an Stelle der kleinen bescheidenen Krause, die man bisher getragen, plötzlich die ungeheure Rüsche trug, die, vom Hemde losgetrennt, aus Leinen gefertigt, röhrenförmig getollt, in Quetschfalten aufeinander oder in Scheiben übereinandergelegt, mit Stärkemehl gestärkt, mit dem Brenneisen gesteift, als selbständiges Kleidungsstück um den Hals getragen wurde. Reichte das Stärken nicht aus, so mussten Drahtgestelle bewirken, dass die Krause — « Kröse » oder « Mühlstein- Kröse» genannt — brettartig steif den Hals umstand. Man ereiferte sich um die Wette, es im Krösenstärken zu einer Fertigkeit zu bringen, die man getrost mit Kunst bezeichnen kann. Selbst Könige nahmen, vom allgemeinen Eifer angesteckt, an diesem Wettbewerb .teil. Man trug die Krausen sowohl in Weiss als auch in Blau und Gelb und stufte die Farfcen gar zu politischen Zwecken ab. So gingen die Hugenotten in gelblichen Krausen, die Papstgetreuen trugen sie bläulich getönt stert nun auch den Kragen mit in ihr duftiges Bereich. Breitlappig oder gezackt schmückten sie das Wams des Herrn und das Kleid der Dame. Unerschwingliche Stücke fertigte man aus zarter venezianischer Rosenspitze, aus Genueser Litzenspitze und aus feinsten Brüsseler Points. Solch ein Kunstwerk war nicht- unter 30 £ zu kaufen und Könige und Fürsten verschwendeten für diese Mode ein Vermögen. Selbst auf der Eisenrüstung des Kriegers durfte der Spitzenkragen nicht fehlen. Um die Wende des 18. Jahrhunderts wurde ein Teil der wertvollen Spitzenkragen durch die neu in Mode gekommenen, lang herabhängenden, dichten Perücken der französischen Könige verdeckt. So änderte man ihre Form und wählte an Stelle der breiten Kragen eine Art Halstuch, dessen nach vorn herabfallende Endenman mit Spitzen reich verzierte. Dazu trug man passende Manschetten aus wertvollstem Spitzenmaterial, eine Mode, die sich durch das ganze 18. Jahrhundert hindurch hielt Der Versuch nach der französischen Revolution, dem Beispiel der Antike folgend, den Hals nach Art der alten Römer entblösst zu tragen, scheiterte rasch. Im 19. Jahrhundert band man das Halstuch bis zum Kinn hinauf, unterlegte es mit Kissen Trotz ihrer Unbequemlichkeit aber hat sich und Tüchern, um recht geschwollen auszusehen. Englischem Einfluss folgend, ersetzte 3ie Mode der riesigen « Krösen» fast durch «in ganzes Jahrhundert erhalten. Und selbst man die auf die Brust herabfallende Binde bis auf den heutigen Tag wird diese alte spanische Halskrause als Amtstracht von den Se- wieder gestärkten Kragen sowie die Manschet- durch ein Vorhemd, an welches man den nun natoren in Hamburg, Bremen und Lübeck getragen. Erst um die Mitte des 17. Jahrhunziehen dieser Hemden verursachte, liess den ten annähte. Die Schwierigkeiten, die das Anderts befreiten sich zunächst die Soldaten davon und auch die übrige Männerwelt gelangte befestigte ihn zuerst mit Schnüren, später mit Kragen vom Hemde wieder trennen und man dahin, die Krause langsam immer weniger gectärkt und endlich weich zu tragen, bis man Kragen nur noch weiss und eine individua- Knöpfen an das Vorhemd. Nun trug man den *on der Kröse endgültig allgemein zum Spitcenkragen übergegangen war. Die Zeit fortan nicht mehr möglich. listische Regung darin auszudrücken, war •chwelgte gerade in Spitzen und griff begei- Margret Ifelnu Zeichnung Wohnlich. So vielerlei Strandschuhe wie dieses Jahr gab es noch gar nie. Sie scheinen geradezu Lieblinge der Schuhmode zu sein. Unsere führende Schweizer Industrie stellt ihn aus Leinen wie aus schönen, leichten Ledern her. Manche dieser Modelle bleiben nicht bloss am Strand, sie sind viel zu kokett, um nicht zuweilen den Weg in die Stadt zu machen. Besonders, wenn die Trägerin zugleich ihren Besuch des Strandbades damit veri. bindet. Farbe lebt auf In diesen gut geschnittenen, viel Bewegungsfreiheit lassenden Sandalen. Sie bestehen zudem öfters aus kühlem Langenthaler Leinen, aus körnigen, noppigen, wie fein gemusterten Geweben, andere sind farbig gestreift, weitere Wunder, wenn sich die Frauen diese leichten, luftigen Modelle in grösserer Zahl anschaffen, heute zehenfrei, morgen fersenfrei herumlaufen und den Wechsel der Farbe am Schuh mit sonstigen wechselnden Accessoires in koloristische Beziehung setzen. Unsere Bilder bringen einige sehr elegante Strandsandalen, die 'sich unbekümmert auf die Strasse wagen dürfen. -ssverbinden sich in neutralen Tönen mit kraftigen Farben in Leder. Es gibt absatzlose, den griechischen Sandalen auch in der Anordnung der Spangen und Bänder nacheifernde Modelle, manche verwenden überdies Kordeln, die sich kreuzweise über den Knöchel hinauf festhalten. Gerade damit werden günstige Wirkungen erzielt. Farbe spricht da gerne mit, wie bei Absätzen und Ristspangen, womit dem so sehr erwünschten zweifarbigen Schuh gehuldigt wird. Jedenfalls kommt damit Leben in die Modelle. Farbige Handschuhe. Unsere Handschuhe werden dieses Jahr in allen Farben des Regenbogens prangen und häufig mit dem Gürtel, manchmal auch mit den Schuhen harmonieren. Dieser ganz neue Einfall wird ungemein charakteristisch für die diesjährige Mode sein, um so mehr, als die Handschuhe von der Kleiderfarbe abstechend gewählt werden müssen. Ein dunkles Kostüm wird durch solche Kontrastwirkungen ausserordentlich gehoben und der Tagesmode angepasst werden. Der Handschuh kann, je nach der Form des Aermels, kurz, halb- oder ganzlang sein. Die Manschetten werden nicht mehr weit sein, der Handschuh verzichtet Oberhaupt auf Garnituren und sieht sein Heil nur in der Farbe. Diese Farbe wird ziemlich grell sein. Bischofsviolett, Rüben- und Amaranthrot, Smaragdgrün, Goldgelb, in Schweden- und Wildleder werden sehr reizvoll sein und schwarze, braune oder graue Kostüme ergänzen. Sehr viele schwarze Steppnähte auf hellem Grund entsprechen ebenfalls dem Geschmack des Tages, obwohl es sicher weniger prononciert ist, den bunten Handschuh einfarbig zu halten. Für Alltagsgebrauch im Frühjahr wird man sehr viel genetzte Handschuhe sehen, mit gestrickten oder gehäkelten Manschetten, aus ziemlich dickem Zwirn oder aus Wolle. Auch diese Handschuhe werden farbig sein, in denselben lebhaften Tönen wie die Schwedenhandschuhe. Sandalen ßr den Strand Manche bleiben einfarbig und machen sich kräftige Rot, schöne Blau, selbst Grün oder Gelb, wie reines Weiss zu Nutze. Weit ausgeschnitten© Sandalen greifen zu ganzen Zeilen von Lochungen, verschlungene Bänder, kunstvolle, mit sicherem Gefühl für die Fussform ausgeführte Schnitte überraschen durch die Vielseitigkeit der Varianten. Kein Zeichnungen nach Modellen Bally. Baveno Hotel Saisse et des He« Borroxnees Bestbekannte3 Haus. Hotel-Bons Kat C. Varese-Srtiiranna Lido Hotel Lido Am See von Varese. Badekabinen. Pension 25 Lit Fliessendes Wasser in allen Zimmern. Terrassen. Bormio am Fusse der Stilfserjochstrasse Hotel Clementi 80 Betten, mit jedem Komfort. Vorzügliche Verpflegung. Massige Preise. Garage. Telephon 11. Venezia Hotel S. Chiara Brasserie n. Restaurant am Canale Grande, direkt bei der Auto-Garage und Eisenbahnstation. Guibürgerlich. Haus. Alle einheimischen Gerichte. Zimmer mit 1 Bett von 8—12 Lit. Zimmer mit 2 Betten von 16 — 30 Lit. 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