Aufrufe
vor 6 Monaten

E_1936_Zeitung_Nr.060

E_1936_Zeitung_Nr.060

Stvassen Ausbau der

Stvassen Ausbau der Gotthardstrasse. Bereits vor Genehmigung der nachgesuchten Zuschussquote von 50,000 Fr. durch den Urner Landrat ist mit den ersten Arbeiten zum Ausbau der Gotthardstrasse begonnen worden. Zurzeit ist man daran, zwischen Wassen und Göschenen enge Kehren bergseits zu erweitern und Stützmauern in Granitstein aufzuführen, mm. Schwyzer Strassenbausorgen. Auch im Kanton Schwyz ist seit einigen Jahren die Erkenntnis durchgedrungen, dass eine Förderung des Staatsstrassenbaues das beste Mittel für eine wirksame Bekämpfung der zunehmenden Arbeitslosigkeit bildet. Diese Erkenntnis praktisch verwirklicht zu haben, ist nicht zum wenigsten das Verdienst des langjährigen Vorstehers des kantonalen Baudepartementes und derzeitigen Landammanns August Bettschart. Unter seiner Aegide kam im Jahre 1930 das erste Strassenbäugesetz zur Annahme, womit eine lange vergeblich erstrebte Basis für die dringende Modernisierung des schwyzerischen Strassennetzes geschaffen wurde. Sozusagen als Auftakt gelangte bereits im Jahre 1931/32 das erste Betonstrassenstück Schwyz-Brunnen zur Ausführung. Die Gesamtausgaben für den schwyzerischen Strassenausba'u beliefen sich bereits in den ersten fünf Jahren nach Annahme des grundlegenden Gesetzes auf rund 4,5 Millionen Fr. Die Anleihensschuld von 3 Millionen Fr. war zu Ende 1934 bereits um 720,000 Fr. getilgt. Von den gesamten Staatsstrassen in der Länge von rund 143 km waren zu Anfang 1935 85 km = 60 % mit Belag versehen. Die Unwetterkatastrophe vom September 1934 hat dann einen fühlbaren Rückschlag in der Wetterführung des Programms bewirkt. Derzeit stehen verschiedene Postulate für Ausbauten, wie sie von den einzelnen Bezirksvertretern gefordert werden, voran. Es betrifft dies hauptsächlich die Strecken für deren Unterstützung durch Ausserschwyz wird die Durchführung des projektierten Hurdener Seedammes gefordert. Die durch den freiwilligen Arbeitsdienst zu Ende 1935 in Angriff genommene Umfahrungsstrasse der Hohlen Gasse ist derzeit im Rohbau fertiggestellt. Die Ausführung des zwischenliegenden Eisenbetonviaduktes zur Ueberbrückung eines Moores steht unmittelbar vor der Vergebung. Es dürfte bereits feststehen, dass die veranschlagten Gesamtbaukosten im Betrag von 340,000 Fr. mit beiläufiger Naturreservation zufolge unerwarteter Entwässerungsschwierigkeiten eine Überschreitung erfahren werden. Aus dieser Erkenntnis trägt sich das Strassenbauinspektorat schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken Finanzierungs- hm. einer weiteren öffentlichen aktion, Für den Bau neuer Alpenstrassen. In seiner Sitzung vom 15. Juli a.c. befasste sich der Vorort des Volksbundes für die Unabhängigkeit der Schweiz mit den Auseinandersetzungen über den Bau neuer schwyzerische Alpenstrassen. Als eine der wichtigsten Gegenwartsaufgaben unseres Landes wird die Erstellung einer Reihe neuer Paßstrassen im Gebiete unserer Hochalpen nach einem einheitlichen gemeineidgenössischen Gesamtplan erachtet. Dem Bunde sollte in der Projektierung und Durchführung die Führung überlassen werden, wobei auch die Finanzierung und die Beiziehung der Arbeitskräfte aus den verschiedenen Notstandsgebieten des Landes nach eidgenössischen Gesichtspunkten zu erfolgen habe. In Anbetracht unserer ausserund militärpolitischen Lage wird der Herstellung einer Verbindung zwischen dem Kanton Glarus und dem Kanton Graubünden (Panixerstrasse) die grösste un'd dringendste Bedeutung beigemessen. Von den eidgenössischen und kantonalen Behörden erwartet der Volksbund deshalb eine schleunige und einträchtige Inangriffnahme des Werkes. Diese Auffassungen decken sich restlos mit der seit Jahren von uns vertretenen Ansicht Solange aber Tatenlosigkeit triumphiert, un- Alpenstrassen nach wie vor sich mit den Lachen-Grynau (St. Gallergrenze) und densere Abschnitt Vitznau-Gersau. Im Zusammenhang mit dem Alpenstrassenprogramm wird lande nicht messen können, und sogar an Neu- und Ausbauten im benachbarten Aus- die Strecke Brunnen-Sisikon der heute 70 oberster Stelle das ganze Problem vom ironischen Standpunkt aus behandelt wird, so- Jahre alten Axenstrasse genannt. Endlich setzt man sich mit Hinsicht auf eine Verwirklichung des Prageistrasseprojektes für um Jahre gedulden müssen, obschon einige lange werden wir uns mit Neuanlagen .noch den Ausbau der Zufahrtsstrecke Schwyz- derselben vom militärischen Gesichtspunkt Muotatal kräftig ein. Als « Gegenleistung » aus betrachtet dringend notwendig wären. AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 24. JULI 1936 — N° 60 Nachträgliches zur .Bergprüfungsfahrt Develier-Les Rangiere. Der Tagessieger und neue Rekordinhaber Biondetti (Alfa Romeo) fegt in atembeklemmendem Tempo durchs ZieL J&u4«»ltui*xe Frequenz der Alpenposten. Während der Woshe vom 13.—19. Juli beförderten die schweizerischen Alpenppsten insgesamt 33.160 Passagiere gegenüber 36.687 in der entsprechenden Woche des Vorjahres. Der Ausfall beziffert sich somit auf 3527 Personen oder nicht ganz 10 Prozent. Die stärksten Frequenzrückgänge verzeichnen dabei die Kurse Thusis—St Bernardin—Mesocco mit — 773, Ghur—Julier—St. Moritz — 755, St Moritz—Maloja—Castasegna mit — 646 und Küblis—St Antönien mit — 645 Fahrgästen. Umgekehrt ist auf der Linie Urnäsch— Schwägalp eine Steigerung der Passagierzahl um mit 38,91 Rappen im 1. Halbjahr 1935 sind sie im 1734, auf dem Kurs N'esslau—Buchs um 534 eingetreten. Von den 36 Kursen, bei denen ein Vergegangen, i gleichen Zeitraum 1936 auf 35,64 Rappen zurückgleich mit dem Vorjahr möglich ist; schliessen 10 Kaum nennenswert besser gestaltet sich das mit einem Plus und 26 mit einer Verminderung Bild, wenn man die Gesamteinnahmen ins Auge der Reisendenzaal ab. Rechnet man die drei neueröffneten Linien Brienz—Axalp, fasst. Einem Totalertrag von 62.328 Fr. in den Bern—Gurnigel— Schwefelberg und Lugano—St. Moritz mit ein, so •wächst das Total für die Berichtswoche auf 34.522 Personen. Ueberland-Autobusse der Stadi Zürich. Im Juni 1936 beförderten die Ueberland-Autobusse der Stadt Zürich 35.682 Personen (gegen 38.693 im Juni 1935) bei einer totalen Wagenkilometer-Leistung von 27.218 (27.841). Die Einnahmen aus dem Per- Für das erste Halbjahr 1936 stellt sich das Total der gefahrenen Wagenkilometer auf 161.041 (160.044), woraus sich eine Erhöhung der Betriebsleistungen um 997 km ergibt. Gleichzeitig aber sank die Zahl der Fahrgäste um 20.297, d. h. von 228.478 auf 208.181. Hand in Hand damit geht auch eine Schrumpfung der Einnahmen aus dem Personenverkehr von 62.268 Fr. auf 57.392 Fr., doch erreicht sie immerhin nicht ganz dieselben Proportionen wie der Frequeuzrückgang, eine Erscheinung, die auch in den durchschnittlichen Einnahmen pro Person ihren Ausdruck findet, sind sie doch von 27,25 auf 27,57 Rappen gestiegen. Auf der andern Seite haben, bedingt durch die Zunahme der kilometrischen Leistungen bei gleichzeitiger Verschlechterung der Frequenz, die Einnahmen pro Wagenkilometer eine rückläufige Entwicklung eingesohlagen. Verglichen ersten sechs Monaten 1935 steht für dieselbe Berichtsperiode 1936 ein solcher von 57.452 Fr. gt genüber. Die Einnahmen auf den Wagenkilometer belaufen sich dabei auf 38,94 Rappen ( 1935) gegen 35,68 Rappen (1936). Das Parkieren an Strassenkreuzungen und sonenverkehr erreichten 10.208 (10.418) Fr. und-Kurven scheint nach Meinung vieler Automobilisten zur Erhöhung der Verkehrssicher- entsprechen pro Person einem Erlös von 28 61 • (26.92) Rappen und pro Wagenkilometer einem sol- | chen von 37.50 (37-42) Rappen ' heit beizutragen! Permanen ter Automarkt Titan Badenerstr. 527, ZÜRICH Fei- 7O.7T7 AutohaUe Lackierung Heinrich Wagner i Co. Zürich, Seehofstr.16 Tel. 47.410 Generalvertretung td.Sdhwe'u der EJ.DuBon» de Nemours s Cafferiin. Das stabilisierte Mineralöl ohne Teerbildung und der längsten Betriebsdauer! Gen.-Vertr. I. d. Schweiz:

60 — FREITAG, 24. JULI 1936 AUTOMOBIL-REVUE L^tfzte Ifleldun^en Zu Beginn dieses Monats ist in Ostafrika bei den Strassentbauarbeiten im Alter von 61 Jahren der berühmte italienische Pionier des Automobilwesens und der Luftfahrt, Oberst Arturo Mercanti, , ermordet worden. Mercanti ist am 15; April 1875 in Mailand geboren und hegte schon mit jungen Jahren grosaes Interesse für das, Fahrradwesen. Noch war er nicht zwanzigjährig, als er. einige Ueberlandtouren von riesigem Ausmasse machte, von denen ihn eine von Brescia nach Petersburg führte. — 1898 übernahm er die Redaktion des FachMattes € Setti- ^nana automobilistica > in Brescia, die bis dahin "von Henri Minetti besorgt wurde. Aber auch der sich zu dieser Zeit entfaltenden Luftfahrt hatte er sich durch und durch verschrieben. Im Jahre 1908 organisierte er in Mailand den, ersten Flugtag. Im Herbst 1909, angefeuert durch die erste Kanalüberfliegung Louis Bleriots, veranstaltete er in Montichiari eine ganze Flugwoche, an der auch die Gebrüder Wright und Bleriot selbst teilnahmen. Ein Jahr darauf Hess er diese fliegerischen Darbietungen in Taliedo bei Mailand wiederholen. Er war ferner einer der geistigen Urheber des ersten, durch Chavez in die Tat umgesetzten Alpenfluges. 1921, nachdem er das Rundrerfnen von Brescia durchgeführt hatte,, tauchte erstmals seine Idee auf, in Monza eine grosse Rennbahn zu bauen, die denn auch tatsächlich in 100 Tagen erstand. Nach dem Marsch auf Rom, 1923," berief ihn Mussolini zur Neugestaltung des Luftwesens nach der ewigen Stadt. Mercanti wurde im Laufe der Zeit auch eine wichtige Stütze des könlgl. italienischen Automobil- Clubs und präsidierte während 10 Jahren dessen Sportkommission. In dieser Eigenschaft haben wir ihn oft bei uns, namentlich am Klausenrennen als Gast des A.C.S., gesehen. Er hat zusammen mit meinem Freund Decrauzat die Internationale Alpenfahrt aus der Taufe gehoben, welche er mehrmals selbst mitmachte. Auch an der Organisation der •italienischen Mille Miglia war er alljährlich massgebend beteiligt, 1928 trug er an den Vorarbeiten zum unheilvollen Nordpolflug Mobiles das seinige bei. Als die «Italia» verschollen blieb, brach er mit dem inzwischen ebenfalls umgekommenen Kommandanten M&ddalena nach der Kingsbay auf, um nach den Vermissten zu suchen. Trotz seines vorgeschrittenen Alters ist er nach üstafrika gezogen, wo seine glanzvolle Laufbahn einen jähen ^Abschluss gefunden hat. Der Fussgänger-Schutzverband Zürich scheint mit der Entwicklung seines Mitgliederbestandes nicht vollauf zufrieden zu sein, trachtet er doch danach, ihn auf dem Weg eLaer Werbeaktion zu verstärken. In einer Veröffentlichung in der Zürcher Presse stellt er nicht ohne Genugtuung f-estrj dass ihm die Behörden bereits Beachtung schenken und daes sich eine Eingabe an den Regierungsrat in Vorbereitung befindet, deren Gegenstand die Beziehungen zwischen Motorfahrzeug und Füssgänger, die Weg- und Richtungsweiser sowie die Bezeichnung von Brücken bilden soll. Im übri- 7-Plätzer, 13 PS. Wagen befindet sich in wie neuem Zustand. — Auskunft erteilt Erwin Bill, Schwarzenburg (Bern). 731071 BUGATTI Cabriolet, 4/5plätzig, maschinell in einwandfreiem Zustand. Preis billig. — Eventuell Tausch. 9655 Auto-Garage MARTI, . Eigerplatz, BERN. Arturo Mercanti f. Zu verkaufen LIMOUSINE FIAT Typ 521 C 3 Liter 23.S41 Zu verkaufen Personenwagen Citroen C6, 12 PS, Mod. 29, 35000 km gefahren, in sehr gutem Zustand. Ev. Tausch gegen Möbel, Klavier, Bauholz. Anfragen, unter Chiffre 72975 an die Äutomobll-Revue, Bern. Bugatti 3,3 Liter, CABRIOLET 38 000 km gefahren, in sehr gutem Zustande, zu verkaufen. Preis 7400 Fr. Offerten unter Chiffre Z39O3 an die Automobil- Revue, Bureau.Zürich. gen ist ihm auch schon eine Anregung unterbreitet worden, die ihm nahelegt, sich den Aufgaben zu widmen, welche, die Landesausstellung' 193& allenfalls mit sich bringen könnte. Dass der Verband seinen Weg in die Oeffentlichkeit sucht, kann und wird ihm, gewiss niemand verwehren. Wir jAutomobilisten hätten -in diesem Zusammenhang aber,nicht ohne Interesse vernommen, ob er sich peben seinen Erhebungen, seinen Eingaben an die Behörden usw. auch die Aufgabe stellt, ein wachsanies Auge auf die Disziplin der Füssgänger zu werfen, ein Kapitel, worin gerade diese Kreise noch allerhand hinzuzulernen hätten. Mit de? Beackerung dieses Gebiets, das teilweise noch sehr \m Argen liegt, wie die Ergebnisse der Verkehrswoche'n in unsern Städten eindringlich dargetan haben, könnte sich der Verband unzweifelhaft ein Verdienst nicht nur seinen ^Mitgliedern, sondern ebensosehr der Allgemeinheit gegenüber erwerben. Verkörpert nicht gerade die Beobachtung der Vorschriften, die Einordnung in den Verkehr, die Rücksicht gegenüber den andern den besten Schutz des Fussgängers? Führerausweis für schwere Motorwagen zum Personentransport. Das eidg. Justizund Polizfidepartement hat am 22. Juli folgendes Rundschreiben an die kantonalen Regierungen gerichtet: Den Führer eines schweren Motorwagens zum Perspnentrarisport trifft eine grosse Verantwortung, da ihm Tag für Tag zählreiche Menscheijlahen anvertraut werden. Es ist daher Pflicht der Behörde, nur solche Bewerber zur besondern Führerprüfung für diese Motorwagenkategorie zuzulassen, welche die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür restlos erfüllen. Irgendwelche Toleranzen, insbesondere hinsichtlich des gesetzlich vorgeschriebenen ^Mindestalters von 22 Jahren (Art. 10 MFG) oder des Erfordernisses der einjährigen klaglosen Lastwagenpraxis (Art. 34, Abs. 2 MFV), dürfen aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht eingeräumt werden. Der Beweis der einjährigen klaglosen Lastwagenpraxis kann nicht dadurch erbracht werden, dass sich der Bewerber darauf beruft, er habe ein Jahr lang den besondern Führerausweis für schwere Motorlastwagen besessen. Die Behörde hat sich an Hand von zuverlässigen Zeugnissen, Nachfragen usw davon zu überzeugen, dass er wirklich regelmässig mit schweren Lastwagen gefahren ist. Die einjährige Lastwagenpraxis' braucht jedoch der Bewerbung um den besondern Fühferausweis • für schwere Motorwagen zum Personentransport nicht unmittelbar vorangegangen zu sein; es ist auch nicht erforderlich, dass ein zusammenhängendes Jahr Lastwagenpraxis nachgewiesen wird. . In der Regel dürfte es genügen, wenn der Bewerber dartun' kann, dass er in den der Bewerbung um den besondern Führerausweis für Gesellschaftswägen' unmittelbar vorangegangenen drei Jahren insgesamt während eines Jahres einen schweren Motorlastwagen regelmässig und klaglos geführt hat. Vom Erfordernis der klaglosen Führung eines schweren Lastwagens während eines Jahres, ist •— unter den im Nachfolgenden ausgeführten Voraus^ Setzungen — derjenige Bewerber-um den besohdern Führerausweis für schwere Motorwagen zum Persöneritransport ausgenommen, der beweist, dass ^er im Dienste einer Unternehmermotorpost während eines Jahres auf der gleichen Strecke mit einem Personenwagen gefahren ist (Art. 34, Abs. '2, MFV). Die Führer solcher Fahrzeuge erhalten von der Postverwaltung den sogenannten Pöstführefausweis als Beweis dafür, dass sie als für den Postdienst geeignet befunden worden sind. Dieser Ausweis hat lediglich internen Charakter und hat nichts mit dem Führerausweis im Sinne der Automobilgesetzgebung zu tun. Die erwähnte Ausnahmevorschrift gibt der Autohalterpost im Falle der Umstellung des Betriebes von Personenwagen auf Gesellschaftswägen die Möglichkeit, auch diejenigen ihrer bisherigen Führer weiterhin zu verwenden, die lediglich den besondern Führerausweis für leichte Motorwagen zur gewerbsmässigen Ausführung von Personentransporten besitzen, und die seit wenigstens einem Jahr bei ihr im Dienste stehen, sofern sie wenigstens die besondere Prüfung für schwere Motorwagen zum Personentransport mit Erfolg bestehen. Diese ist ausschliesslich auf der Kursstrecke abzunehmen. In der Ruhrik «Kategorien der zu führenden Motorfahrzeuge > auf Seit,e, 2 des besonderen Führerausweises ist folgende Bemerkung anzubringen: < Dieser Ausweis ist gültig für Fahrten mit schweren Motorwagen zum Personentransport nur auf der Strecke Hat der Inhaber eines solchen beschränkt gültigen Führerausweises ein Jahr lang Kursfahrten auf der bewilligten Strecke für Gesellschaftswagen ausgeführt, so kann ihm 'dies als Ersatz für die einjährige klaglose Lastwagenpraxis* angerechnet werden. Wenn sich der Bewerber in einer neuen besonderen Prüfung darüber ausweist, dass er fähig ist, einen schweren Motorwagen zum Personentransport im freien Verkehr, und nicht nur bloss auf der Kursstrecke, unter allen Verhältnissen und auch auf schwierigen Strassen ohne Störung oder Gefährdung des Verkehrs zu führen, so kann ihm der unbeschränkt gültige besondere Führerausweis für schwere Motorwagen zum Personentransport erteilt werden.. • I Wegen Nichtgebrauch zu verkaufen: Hupmobile Mod. 1933/34, 6 Zyl., 19 HP,, Sedan, dunkelblau, 4türig, 4/5pl., 6 bereifte Räder, Koffer, nur 26 000 km gefahren.^zu Fr. 3500. Anfragen an F. Pappe Söhne, Kramgasse Nr. 54, Bern. Tel. 21.533. 73065 Zu verkaufen PLYMOUTH Lim,, Md. 1933, 6 Zyl., 4-P1., 4tür., äusserst rass. Wagen, ganz wenig gef., weg. Aufg. des Autobetriebes spottbillig!. Kunz, Unterführuttgsstrasse 18, Ölten. Tel. 38.61 od. 28.22. Diverse 5-Tonnen-Diese! mit und ohne Anhänger, von Speditionsgeschäft in Basel mit grossen Lagerplätzen und Hallen, mit Geleiseanschluss, für Ueberlandtransporte gesucht. — Kilometergeld usw. angeben unter Postfach 13285, Basel 21. 73050 Günstige Occasion 4-Tonrien-- SÄUR ER-DIES EL mit Wirz-Dreiseitenkipper, 2X in 3 , nur ca. 20 000 km gefahren, aus Konkurs sofort preiswert abzugeben. Anfragen unter Chiffre Z 3886 an die 12028 Automobil-Revue, Bureau Zürich. CHEVROLET-LASTWAGEN 1,5 Tonnen, zu verkaufen zum äusserst vorteilhaften Preise von Fr. 2400.—. Der Wagen ist wirklich revidiert und hat neue Kolben. Derselbe ist frisch gespritzt, bis Mai 1937 versichert und wird mit Garantie abgegeben (Jahrgang 1930). — Daselbst ein M. G.-SPOR^WAGEN fsooß zu verkaufen. — Offerten sinäizu,richten aq U. Frei, Holzwarenfabrik, Berneck £St. Gallen). TeL 73.423. A. C. S. SEKTION BERN. Mitgliederbewcgung. Trotz der durch die Zeitverhältnisse merklich erschwerten Mitgliederwerbung hat die Sektion Bern ihren Platz im Gesamtclub zu halten gewusst. Sie hat dieser Tage die Berechtigung zum 9. Delegierten errungen und steht mit 1105 Mitgliedern an 3. Stelle aller A. G. S.-Sektionen. Der 5. Juli, der von der Clubleitung als ein Ungewisser Prüfstein für den weiteren Kurs in der Verbandspoliiik angesehen wurde, hat der Sektion Bern soweit keine Mitgliedereinhussen gebracht, im Gegenteil, die konsequente und sachliche Stellung der Sektion Bern haben ihr wieder neue Freunde zugeführt und die Stellung des Vorstandes mehr denn je gefestigt. h. «SEKTION ST.GALLEN-APPENZELL. Arlberflfahrt. Am letzten Sonntagmorgen war die Entscheidung zur Abfahrt nach dem Arlberg nicht leicht zu treffen, aber die Berichte von St. Christoph und der Zürcher Wetterwarte haben schliesslich eine Verschiebung der Clubausfahrt auf den kommenden'Sonntag, den 26. Juli, empfohlen. So bleibt eine günstigere Wetterlaune für den nächsten Sonntag zu erhoffen. Oben auf der Ärlbergpasshöhe, an der Wasserscheide zur Nordsee und zum Schwarzen Meer, mitten in den Alpenrosen, werden um 12 Uhr eine stattliche Zahl Clubmitglieder und Angehörige zum Picknick, erwartet. »n Verbänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH In Anbetracht des Ferienmonats August findet unsere nächste MonatJversammlung am Mittwoch, den '2. September 1936, abends 20-15 Uhr, im Lokal Du Pont statt. Wir ersuchen um vollzähliges Erscheinen, Als Haupttraktandum erfolgt eine gründliche Bereinigung def Mitgliederliste, welche die Anwesenheit aller erfordert. Dann echliessea sich die Besprechung des Halbjahres-Rechnungsabschlusses und des Herbstausflugs an. Unser fleis- . siges Orchester wird die Versammlung einleiten. Im übrigen sollte schon kein Mitglied fehlen, weil ihnen unser neue Vereinswirt eine Begünstigung einräumt. Ausfahrt Furka-Grimsel findet definitiv am Sonntag, den 2. August statt Sammlung Münsterhp.f 5.30 Uhr. Abfahrt punkt 600 Uhr. Wir bitten die Teilnehmer, pünktlich aü erscheinen. Diejenigen Mitglieder mit ihren Angehörigen und Freunde, die an der Ausfahrt teilnehmen möchten, ersuchen wir höflichst, sich umgehend durch Karte oder mündlich beim Präeidenten oder 1. Kassier anzumelden und wenn möglich am nächsten Sfömmäbend im Zeughauskeller zu erscheinen. Wgrte Mitglieder, zeigt eure Solidarität zu dieser „Sjäclie,. wie, dies am 5. Juli geschah und werbet für neue' Berufskollegen. .tls.t CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Wir laden unsere Mitglieder freundlichst ein, an dem Ausflug mit Schiff, welcher am 26. Juli a. c. zur Durchführung gelangt, recht zahlreich teilzunehmen. Als Ziel wurde das altehrwürdige Städtchen Stein am Rhein bestimmt. Daselbst Bummel nach der Bleiche mit Picknick im Freien. Abfahrt in Schaffhausen mit dem Schiff morgens 954 Uhr, Ankunft in Stein am Rhein WA Ulir. Besammlung um 9 Y\ Uhr bei der Schifflände. Recht zahlreiches Erscheinen erwartet der Vorstand. VEREINIGUNG STAATL. GEPR. AUTOFAHRLEHRER DER SCHWEIZ (V. A. S.) SEKTION BERN} Wir bringen iinsern Mitgliedern zur Kenntnis, 4 as s die nächste Vollversammlung Dienstag den '•• 28. Juli 1936, abends 8 Uhr, im Hotel Wächter in Bern stattfindet. Wir erWatten vollzähliges Erscheinen, im Verhinderungsfalle ist schriftlich begründete Entschuldigung erbeten. ' -Nach Abwicklung der Traktandenliste wird Kollege Spoerry, der in seiner Eigenschaft als Zentralsekretar bei seiner Anwesenheit in Berlin mit den dortigen Behörden Fühlung nahm, ein Referat halten über: 1. Die Yerkehrsverhältnisse in Berlin. 2. Berliner Fahrlehrerwesen im allgemeinen. 3. Weitgehender Schutz des Fahrlehrers durch die Behörde, in richtiger Erkenntnis der Bedeutung einer fachgemässen Ausbildung, im Gegensatz zu unsern Schweizer Verhältnissen. Zu verkaufen 6-Plätzer-Wagen offen: BIANCHI, 12 FS, Preis Fr. 1500.—; CA- DILLAC, mit Brücke, 8 Zylinder, erst 27 000 km gefahren, Preis Fr. 400.-. An Zahlung "nehme Drehbank, Schmirgelmaschine, Amboss, 1 Wagenheber (Marke Auer). 73098 A. Blumer-Hefti, Schwanden (Gl.). Tel. 38. Delage 6 Zyl. 12,8 HP, 6/7 Plätze, in prima fahrbereitem, gesetzlichem Zustand, zu Fr. 1200.— 73109III zu verkaufen - Fr. Schielly-Ryffel, Glarus. Das Ueberffolen in Kurven scheint bei manchen noch immer als Beweis aussei*- ordentlicher Fahrkunst zu gelten. TO.i^ENSPRECHSAAL TEL 28 222 BERN T. F. , Am Adriatltch« Mm. Ich mochte während 5 Urlaubtagen eine möglichst grosse Tour # Unternehmen, wobei ich bis nach Fiume am Adriatischen Meer fahren möchte. Wag für einen Touren- Vorschlag machen Sie mir, wobei der Tagesdurchschnitt 400 km betragen darf? Wäre es möglich, eventuell) noch die Grossglocknerstrasse miteinsübeziehen? Z. in B. T. A. —~s Folgendes tat unser Vorschlag: 1. Etappe: Bern « Längnau - Luzern - Brunnen - Altorf - Andermatt - Götthardpass - Airolo - Faidö - Biasca - Bellmzoriä • Monte Ceneri - Lugano - Ghias&o - Como und auf der Autostrada nach Mailand, 372 km, 2. Etappe; Mailand und auf der Autostrada über Bergamo nach Bfesciä . Desenzano - Verona - Vicenza * PadöVä und auf der Autostrada nach Venedig - San Dona * Portogruaro - Laüsana - Cervignanö «• Mönfälcen'e, 425 km. 8. Etappe: Mtinfalcone - Miramare - Trieste - Cosina * Castelnuovp - Fiume - Ruppa - S. Pietro - Postium« (Grotten von Adelsberg) - Prevallo - Aidiissiha - Gorizia - Udine - Codroipo - Pordenone - Vlttorio Veneto - Ponte nell'Alpi - Tai - Cortina d'Awpezzo, 400 km. 4. Etappe: Cortina d'Ampezzo - Falzaregopaes - Arabba - Pordoipass - S. Giovanni - Costajungapass - Carezza al Lago - Bolzano - Mendolapass - Fondo - Male - Ponte di Legno - Edolo - Colle d'Apriea - Treeenda - Sondrio - Gravedona - Menaggio i Porlezza - Gandriastrasse - Lugano, 367 Kilometer,. - , 5. Etappe: Lugano - Monte Ceneri - Locarno - Centovalli - Domodossola - Siniplon - Brig - Sierre - Sion - Martigny - Aigle - Col de Pillon - Getaad - Zweisimmen - Spiez - Bern. 386 km. Wir haben Ihnen diese Route angegeben, 'weil die Zeit für einen Umweg über Klagenfurt und die Grossglocknerstrasse nicht reicht Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. . Zum Unglück am L'owerzersee. Die fünf Opfer dieses besonders tragischen Automobilunglücks klagen an! Ist es in der Tat nicht befremdend, wie sorglos noch verschiedene unserer kantonalen Strassenbauämter ihre Pflicht einer ausreichenden Strassensicherung auffassen? Man vergleiche einmal damit, wie gewissenhaft andere Länder, z. B> Italien, ihre Autostrassen -zu sichern verstehen, wie., da.jfide Kurve, jeder, Abhang, jede Uferstelle durch stets, gut unterhaltene Bemalung der Prellsteine, Mauern oder Bäume auch nachts kenntlich gemacht wird. Bei uns in der Schweiz steckt diese Strassenmarkierung teilweise noch in den Kinderschuhen. Es sind höchstens Ansätze vorhanden, Halbheiten ohne durchgreifende Konsequenz. Um nur einige Beispiele aus dem Basler Exkursionsgebiet zu nennen: Die Stadteinfahrten Otterbäch-Basel und Hörnli-Basel haben keinerlei Markierungen der sehr scharfen Kurven bei der Wiesenbrücke und den dortigen Bahnunterführungen. Das neue Strassenstück Schweizerhalle-Augst, das infolge seiner modernen Anlage hohe Geschwindigkeiten erlaubt, besitzt keine Randmarkierung, die ein wirklich sicheres Fahren gestattet. Als ungenügend erweist sich die Markierung auch auf der kurvenreichen Jurastrasse Basel-Delsberg, ebenso auf dem alten Hauenstein, auf dem denn auch schon verschiedene Unglücksfälle passiert sind. Die Bözbergstrasse lässt die Sicherung bei den sehr gefährlichen Bahnunterführungen Bei Mumpf und hinter Stein vermissen. Der obere Hauenstein (Liestal-Langenbruck-Balsthal) ist fast ganz ohn'e Markierungen etc. etc. Man könnte die Beispiele ad libitum fortsetzen. Verschiedene Wünsche lassen auch die meisten unserer Alpenstrassen offen. Da stehen meist Prellsteine ohne jede Bemalung. Manchmal muss auch ein wackliger Holzzaun den Abgrund sichern. Der Autofahrer, der, unvertraut mit der Strecke, von Nacht oder Nebel überrascht, eine solche Strasse zu fahren hat, wird um ein aufregendes Erlebnis reicher. Dr. B. Redaktion: Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmeyer. Dipl. Ing. F. 0. Weber. Verantwortlich für die Herausgabe : 0. E. Wagner. — Rene Baebler. Peugeot Limousine in gut gepflegtem, tadellosem Zustande, 6 Zyl., 10 PS, 4/5 PL, Modell 1929, zu verkaufen. Preis Fr. 850.—. 73068 Martin Strebe), Zimmermeister, Buttwil b. Muri (Aargau). Inf. Abreise zu verkaufen Lincoln D^f" -Zu verkaufen PEUGEOT 6plätz. Limousine, 6 Zyl., 10 PS, durchrevidiert', mit neuen Kolben, frisch gespritzt. Günstige Teilzahlung, ev. Tausch an Passendes. — A. Lischer, Waldegg-Garage, Zürich- Waldego. Tel, 33.134. t8058 Zu verkaufen! FORD Lastwagen 7 PL, 8 Zyl. V, 33 PS, Md. 4 Zyl., 17 PS, 3 Tonnen, 1928, in gut. Zust., 57 000 mit 3-Seitenkipper, Modell km gef., Fr. 800.— (Versicherung bis Ende 1936), Zustande, zu einem inter- 33, in garantiert gutem 1 VELO (wenig gefahren), essanten Preis, — Garage Fr. 90.—. Sich zu. wenden'an F. Dubois; Semischmid & Cie., Grenchen- Weissenstein, E. Kupfernarstrasse 30, Bern. -' S0 » 9 'strasse 12. Tereph. /2i.442.