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E_1938_Zeitung_Nr.059

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 22. JULI 1938 — M" 59 Automatische Richtungszeiger Auf der Strasse Dottikon-Häg'glingen wollte ein Autofahrer eben vor einer Strassengabelung von der rechten Strassenseite nach der linken Strasse abbiegen, als er vom rechten Strassenarm her einen Radfahrer mit grosser Geschwindigkeit sich nähern sah. Da er langsam gefahren war, konnte er sofort anhalten und der Wagen kam nahe der Strassenmitte vor der Gabelung zum Stehen. Trotzdem fuhr der Radfahrer mit furchtbarer Wucht an den Wagen an, so dass er sofort getötet wurde. Seine Hinterbliebenen — die Witwe und 6 Kinder — erhoben gegen die Haftpflichtversicherung des Automobilisten Klage auf 18,000 Fr. Schadenersatz und Genugtuung. Bei einem auf 10,850 Fr. ermittelten materiellen Schaden erhielten sie vom Bezirksgericht Bremgarten 5000 Fr., vom Aargauer Obergericht 7600 Fr. zugesprochen. Dieser Entscheid wurde vom Bundesgericht am 12. Juli bestätigt; er verdient Beachtung wegen der hiebei an den Autofahrer gestellten Anforderungen. $ Das Motorfahrzeuggesetz befreit in Art. 37 Abs. 2 den Halter des Autos von der Schadenersatzpflicht, wenn er beweist, dass der Schaden durch grobes Verschulden des Geschädigten verursacht worden ist, ohne dass ihn selber ein Verschulden trifft. Der Beweis für das grobe Verschulden des Radfahrers konnte nicht zweifelhaft sein, denn dieser war in rasendem Tempo das Strassengefälle gegen die Gabelung zu herabgefahren, so dass er sein Fahrzeug nicht mehr beherrschte. Dagegen konnte der Automobilist den in Art. 37 MFG vorgesehenen Entlastungsbeweis nicht leisten, dass ihn selbst keinerlei Verschulden treffe. Zwar hatte er die Vorschrift in Art. 25 Abs. 1 MFG befolgt und sofort angehalten, als sein Wagen zu einem Unfall Anlass geben konnte. Dagegen wurde nicht als bewiesen angesehen, dass er im entscheidenden Augenblick den Richtungszeiger gestellt habe, der seine Absicht, nach links einzubiegen, kundgeben sollte. Es war freilich nachgewiesen, dass er vorher diesen Richtungszeiger nach links gestellt hatte, doch handelte es sich um einen automatischen (Aus dem Bundesgericht.) Zeiger, der nach 7 Sekunden wieder zurückfällt, und es fehlte der Nachweis, dass der Zeiger beim -Zusammenstoss noch sichtbar war. Der Lenker eines mit automatischen Richtungsweisern versehenen Wagens wird demnach gut tun, diese nicht allzufrüh zu betätigen oder aber ihr Funktionieren zu überwachen. In zweiter Linie wurde es dem Autofahrer als Verschulden angerechnet, dass er seinen Wagen nahe der Mitte der Fahrbahn, auf der äussersten Linken der ihm zukommenden rechten Strassenhälfte stehen Hess. Der in Nr. 51 veröffentlichte Aufsatz zu diesem Thema hat uns eine Zuschrift aus dem Kreise unserer Leser eingebracht, womit uns der Einsender gleichzeitig einige Photos der Wegmarkierung in der Umgebung Münchens übermittelte. cAuf meinen Abb. 1. Fahrten nach Münohen>, bemerkt er dazu, freue ich mich immer besonders über die gute Wegmarkierung kurz vor der Stadt. Es handelt sich dabei um Tafeln in verhältnismässig geringer Höhe, mit grosser, deutlicher Schrift.» Dass bei uns im ,,Ge* Mag sich diese Stellung auch wegen der beabsichtigten Aenderung der Fahrrichtung von selber ergeben haben, so bildete doch der Wagen daselbst ein Verkehrshindernis und er setzte so die erste Bedingung für den Unfall, was sich schon daraus ergibt, dass der Radfahrer gegen die linke Seite des Wagens anfuhr. Immerhin überwog das Verschulden des Radfahrers bei weitem und deshalb kam ein Anspruch der Kläger auf Zuerkennung einer Genugtuungssumme nicht in Frage. Das grobe Selbstverschulden des Getöteten musst© auch zu einem Abzug auf dem zu leistenden Schadenersatz führen. Eine Minderheit des Bundesgerichts beantragte die Herabsetzung des Schadenersatzes auf 4000 Fr., die Mehrheit schloss sich dem obergerichtlichen Urteil an, das es bei einem Abzug von 30 %, also bei 7600 Fr. Schadenersatz bewenden Hess. Wp. „ Mehr Klarheit in der Strassensignalisierung biete der Strassensignalisierung noch verschiedenes eine Verbesserung vertrüge, darin geht er mit uns einig und in diesem Sinne sind denn auch die Bilder zu verstehen, die er uns zur Illustration seiner Anregungen zukommen liess und die wir Abb. 2. hier, zu Nutz und Frommen jener, die es angeht, v wiedergeben. «Abbildung 1 stellt einen Vorwegweiser dar, der mindestens 300 m vor der. Abzweigung postiert ist. Die Beschriftung zeichnet sich durch Klarheit und Abb. 3. Deutlichkeit aus, sodass sich der Automobilist, bei der Abzweigung oder Kreuzung angekommen, kaum mehr umzusehen braucht. Die Aufnahme veranschaulicht übrigens auch die zweckmässige Art der Anbringung dieses Vorsignals, dadurch gekennzeichnet, dass es sich in der richtigen Blickhöhe des Automobilisten befindet. Das nämliche gilt von der in Abb. 2 festgehaltenen Wegmarkierung, die obendrein dadurch besonders angenehm auffällt, dass sie neben dem Ortschaftsnamen in grosser, leicht leserlicher Schrift auch die Kilometerzahl angibt. Als sehr instruktiv empfindet man daneben auch den Hinweis «über Herrsching 11 km», der Fahrer ist damit doch sofort im Bild, dass mindestens zwei Routen zur Verfügung stehen. Eine sehr nützliche Information erblickt unser Einsender auch in den Angaben, wie sie auf den in einer Distanz von einigen hundert Meter bis ca. 2 km vor Dörfern aufgestellten Ortschaftstafehl der Abbildung 3 enthalten sind. «Es wäre denkbar» — kommentiert er diese Schilder sehr treffend, — «dass sogar Einwohnerzahl, geschichtliche Angaben, Hinweise auf Industrien usw. darauf vermerkt würden, je nach ihrer Bedeutung für dis betreffenden Ortschaften. So z. B. Hesse sich, auf die Schweiz angewendet, bei Baden beifügen «Badeort gegen Rheumatismus schon seit ..», bei Avenches «Römische Siedlung Aventicum, bekannt seit ..», Beispiele, die natürlich beliebig vermehrt werden könnten. Strassen aus Wolle. Ein interessantes Experiment, dessen Zweck in erster Linie die Bekämpfung des Verkehrslärms bildet, befindet sich gegenwärtig im Staate Florida (USA) im Gang. Der Versuch besteht darin, dass eine Strasse mit Wollstreifen auf einer Asphaltbasis ausgelegt wird, worauf man die Streifen seitlich befestigt und mit einer Schicht heissen Asphalts und mit Kies überdeckt. OEL- und MOTOR-REINIGER 100% Schweizererfindung und Schweizerfabrikat Ü MECHANISCHE Arbeitsweise ohne chemische Beeinflussung des Spare nicht an der Schmierung sondern durch die Schmierung Rechnen Sie aus: Wie hoch ist der Kostenanteil für die Schmierung im Verhältnis Hum Gesamtbetrage der Betriebsunkosten ? Verschwindend klein! Selbst T mit?dem ? allerbilligsten Oel würden Sie herzlich wenig einsparen. Mit den TEXACO-Oelen, die einzig dastehen in Bezug auf Reinheit und Schmierkraft, verhüten Sie die Abnutzung, erhöhen Sie die Lebensdauer des Motors und gemessen jene Sicherheit und jenen Fahrcomfort, welche von Millionen l von Automobilisten auf der ganzen Welt geschätzt werden. TEXACO MOTOR OIL TEXACO A. 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N° 59 — FREITAG, 22. JULI 1938 AUTOMOBIL-REVUE fl Schweizerische Rundschau Ist es Jetzt soweit? Was wir schon vor Monaten befürwortet, verlangt heute die Walliser Presse selbst: den beschleutüqUn Ausbau dtt isycdLai - Der Forclaz, dem « verrammelten Tor im Unterwallis », hatten wir in Nr. 42 eine Betrachtung gewidmet, welche in der Erkenntnis ausmündete, dass es höchste Zeit sei, diese Einfallsroute in die Schweiz dem Motorfahrzeug unverzüglich anzupassen, sofern uns wenigstens nicht daran gelegen sei, dass der ins Hochtal von Ghamonix flutende Fremdenverkehr durch unser eigenes Verschulden an den Schweizer Grenzpfählen Halt mache. Die Forclaz müsse, darauf legten wir den Akzent, nunmehr in den Vordergrund der Walliser Strassenausbauprojekte treten, denn die Modernisierung dieser Strasse bedeute nichts anderes als dem Strom der internationalen Autotouristik endlich das Tor ins Wallis öffnen und unser Land den fremden Gästen besser erschliessen. Heute erleben wir es, dass unser Begehren aus dem Wallis selbst Unterstützung erhält, doch hat es damit allerdings eine etwas eigene Bewandtnis: es bedurfte offenbar erst eines schweren Unfalls auf besagter Route, bevor man es wagte, mit uns ins selbe Hörn zu stossen. Wenn nämlich der « Walliser Bote» vom 18. Juli einer beschleunigten Inangriffnahme von Verbesserungen an diesem Uebergang das Wort redet, dann hat ihm anscheinend jenes Unglück die Zunge gelöst, das sich dort jüngst Pereignete und wobei durch den Absturz eines Wagens drei Personen verletzt wurden. So bedauerlich der Unfall auch ist, er gibt unserem Mahnruf vollauf Recht, er beweist, dass wir richtig sahen und gute Gründe auf unserer Seite hatten, als wir den Ruf nach sofortigem Ausbau erhoben. Was wir damals schon schrieben, muss jetzt auch unsere Walliser Kollegin bestätigen : dass jährlich Hunderte von Automobilisten auf den Besuch des Wallis verzichten, nur weil die Forclaz sie abschreckt, ja man vernimmt sogar, ausländische Reiseorganisationen warnen öffentlich vor dem Befahren dieses Passes ! Unwillkürlich regt sich da auch die Erinnerung an jene Diskussion in einer der grössten englischen Autofachzeitschriften, wobei die Forclaz nicht eben rühmlich wegkam. Heisst es auch übertreiben, wenn da und dort aus Konkurrenzmotiven heraus Oel ins Feuer gegossen und versucht wird, ihr das Odium besonderer Gefährlichkeit anzuhängen, die Tatsache lässt sich nicht wegdiskutieren, dass sie viel zu schmal und deshalb geeignet ist, den wenig berggewohnten Fahrern — und von solchen wird UNSERE RUNDFRAGE: Wann und wo schätzen Sie Ihren Auto-Radio am meisten? «Mit dem Radio habe ich meinen Fahrgästen schon manche frohe Stunde bereitet.» Ich besitze in fast allen meinen Gesellschaftswagen einen Radio und meine Kundschaft ist schon so darauf eingestellt, dass ich ihn nicht mehr missen möchte. Sehr oft kriege ich sogar den ausdrücklichen Wunsch zu hören: «Aber nur ein Auto mit Radio!» Natürlich passt man sich seinem Reisepublikum an. Ich z. B. lasse den Radio nicht laufen, wenn schöne, interessante Strecken gefahren werden, um die Passagiere nicht von den Reizen unserer Berge, Seen und Dörfer abzulenken. Wird dann jedoch ein Pieknick eingelegt, fehlt selbstverständlich die Tafelmusik nicht und damit haben wir unsern Fahrgästen schon zu manchem frohen Stündlein verholten. DIR neuesten Meldungen oder sonstige Nachrichten über den Sport usw., sind auch immer begehrt. Am besten erfüllt nach meinen Beobachtungen und Erfahrungen der Radio seinen Zweck auf der Heimfahrt, wenii die Reisenden schon alles Schöne aufgenommen haben und sich dann und wann ein Augenblick der Müdigkeit einstellt. Nette Tanzmusik verscheucht sie rasch, wieder. Auch wenn die Gemütlichkeit etwa nachlässt, ist der Radio dazu angetan, die Stimmung wieder zu heben Und umgekehrt: Geht es etwas übermütig und zu laut her. so habe ich mit Erfolg schon «Konzert gemacht», bis sich die Betriebsamkeit wieder legte. Meine Chauffeure erkjären, dass sie der Radio nicht ablenke und dass sie sich ihrer Aufgaben und Pflichten jeden Moment bewusst bleiben. O. F. in Z. Ob er ablenkt? Ich glaube es nicht. Im Stadtverkehr bleibt er ohnehin ausgeschaltet. Meinem Autoradio verdanke ich nicht nur manche angnehme Unterhaltungsstunde, er hat mir oft auch über geschäftlichen Aerger hinweggeholfen und lästige Alltagssorgen verscheucht. Begleitet mich am frühen Morgen auf Ueberlandfahrten heitere Musik, so beginne ich frohgemut mit meinen Kundenbesuchen.- Wie herrlich ist es, einen Teil der Mittagspause bei schönem Wetter an irgend einem schattigen Plätzchen verbringen und dem unscheinbaren Apparat zarte Töne aus dem.Aether entlocken zu können. Wer ein Tröpfchen Zigeunerblut in seinen Adern spürt, wird staunen, wie leicht überall ein passender Abstellplatz zu finden ist! Im Ausland schätzt man es, durch den Schweizer Wetter- und Nachrichtendienst, möglicherweise auch durch die Börsennachrichten täglichen Kontakt mit der Heimat zu haben. Bei Picknicks wissen auch Freunde und Bekannte gern die Errungenschaften der Radiotechnik zu geniessen. Die oft stestellte Fräse, ob der Autoradio den Fahrzeugführer von seinen Pflichten ablenke, möchte ich verneinen. Ein geübter Fahrer ist gewöhnt, in jeder Situation seine Aufmerksamkeit dem Verkehr zuzuwenden. Ich glaube nicht, dass die normale Reaktionsfähigkeit durch Musik in ungünstigem Sinne beeinflusst wird. Im Stadtzentrum, wo Starkstromleitungen den Empfang beeinträchtigen können und überhaupt bei lebhaftem Strassenverkehr schalte ich den Radio aus. Es ffibt Automobilisten, die an ihrem Radio offensichtlich errosse Freude und dazu noch das Bedürfnis haben, ihre Mitmenschen daran teilnehmen zu lassen. In einer ländlichen Gastwirtschaft hatte ich kürzlich Gelegenheit festzustellen, dass nicht alle Zuhörer davon entzückt waren. Man sollte den Aiitn-Rarlio also in der breiten OeffentlichkoH ausser Betrieb setzen. H. A. Ein willkommener Reisebegleiter. Die Technik des Auto-Radio-Baues ist heute auf einer Stufe angelangt, auf der diese Neuerung nicht mehr als Spielerei bezeichnet werden kann. Ob der Auto-Radio während der Fahrt eine Ablenkung des Fahrers von seinen Pflichten bedeutet oder nicht, muss individuell beurteilt werden. Leuten, die zu Hause am Radio einschlafen, möchte ich den Einbau eines Radios in ihr Fahrzeug nicht empfehlen. Mir persönlich leistet der Radio im Auto, speziell auf langen Fahrten und auf Reisen bei Nacht gute Dienste. Namentlich im letztern Falle bedeutet er mir eine willkommene Ablenkung von der einschlä^fernden Monotonie. An Orten, wo das Fahren erhöhte Aufmerksamkeit erfordert, d. h. in Städten •und grösseren Ortschaften, lässt sich der Radio im Autoohnehin nicht verwenden, weil der Empfang durch die vielen Störungen sehr beeinträchtigt wird. Ausserorts, speziell wenn sich keine elektrischen Bahnen oder Hochspannungsleitungen in der Nähe befinden, ist der Empfang einwandfrei und demjenigen eines guten Hausapparates ebenbürtig. Im Auto über die neuesten Ereignisse orientiert zu werden, dürfte wohl für jeden Autofahrer eine willkommene Abwechslung darstellen. B. S. in H. sie in der Hauptsache als Fortsetzung guter französischer Bergstrassen benützt — die Angst in die Glieder zu jagen. Item — im «Walliser Boten» ist uns (mieux tard que jamais !) ein Mitkämpfer in unserem Verlangen nach raschmöglichstem Ausbau der Forclaz erstanden. Mit unserer Genugtuung über diese Bundesgenossenschaft erwacht auch die Hoffnung, man werde zuständigen Orts nun endlich dem berechtigten Wunsch Gehör schenken und an die Löstuig der unaufschiebbar gewordenen Aufgabe herantreten. Vier Jahre noch warfen, wie es der Plan für die Modernisierung seiner Fremdenverkehrsstrassen vorsieht, nein, das kann und darf auch das Wallis nicht wollen, vorausgesetzt, es gehe nicht geradewegs darauf aus, sich selbst das Wasser, will sagen den goldenen Quell der internationalen Autotouristik abzugraben. Eine vielsagende Ziffer. 53 % des gegenwärtigen Benzinpreises schnappt der Zoll. Der Jüngste Benzinpreisabschlag vom 18. Juni, über dessen Hintergründe wir unsere Leser damals aufgeklärt, ist, genau wie die beiden vorangegangenen, auf die Entwicklung der Weltmarktpreise zurückzuführen. Neben den tiefern Rohstoffpreisen sind es vor allem die seit Ende letzten Jahres stark verbilligten Seefrachten — sie stellen sich statt auf 35/- auf 12/- und 10/- sh —, die den Ausschlag gegeben haben. Der Anteil des Inlandes am Benzinpreis ist infolge dieser Aenderungen bei den ausländischen Kostenanteilen erneut erhöht worden. Er beträgt heute 79 Prozent, während er beim Benzinpreis von 45 Rappen noch auf 75 % stand. Der neue Benzinpreis von 42 Rappen beruht auf folgenden prozentualen Kostenanteilen : Produktion und Raffination 14% See-, Fluss- und ausländische Bahnfrachten inkl. die übrigen Auslandskosten 7% Zoll 53% Inlandfracht 3% Grosshandel inkl. Lagerung, Umschlag, Camionnage, usw. 13% Pumpenkommission 10% 100% Die ausländischen Kostenanteile haben nun offenbar ihren Tiefpunkt erreicht. Bereits ist wieder ein gewisses Anziehen zu verzeichnen. Immerhin ist anzunehmen, dass der Kompensationsfonds ausreicht, in dieser Beziehung den jetzigen Pumpenpreis für einige Monate zu halten. Auch bezüglich des grössten inländischen Kostenanteils, des Zolls, ist möglicherweise der Tiefpunkt erreicht. Man weiss, dass sich das eidg. Finanz- und Zolldepartement anlässlich der jüngsten Benzinpreissenkung für Wenn der Motor nicht mehr genügend Rasse zeigt oder zu klopfen beginnt, dann hilft eines: Dynamin einfüllen. 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