Aufrufe
vor 5 Monaten

E_1940_Zeitung_Nr.020

E_1940_Zeitung_Nr.020

Hl AUTOMOBIL-REVUE

Hl AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG,. 14. MAI. 1940. — N° 20 Farbe im Frühlingsschuh Wohl noch nie sprach die Farbe im Schuh so Schuhwerk herrscht starkes Verlangen. Diesem Bedürfnis antwortet die Schuhmode mit elastischem lebhaft wie heute mit. Dies geht soweit, dass die elegante Schuhmode das schwarze Schuhwerk zu vergessen scheint. Wir deuten dieses Betonen lebensfroher Farben als Flucht in eine frohere als die uns umgebende Welt. Das gleiche tun auch alle Kleider, bei denen Schwarz nicht häufig ist. Es schwindet fast ganz aus dem Sfrassenbild an sonnigen Frühlingstagen, die uns so viel aufgehellte, frische Farben bewundern lassen. Die dankbare Wirkung wohlausstudierter Farbengegensätze hängt mit vom farbenschönen Schuhwerk ab. Dessen rötliche Blau, Blutrot, warme rötliche Braun und erlesene Rost bis zu den heiteren Naturkalbledern hin klingen an in sonstigen Ledersachen, so in Tasche und Handschuhen. Die gleichen Farben wiederholen sich überdies an Escharpen und Ansteckblumen. Passepoils nehmen an jugendlichem Schuhwerk die Kontrastwirkung auf. Zu den genannten Farben fügt die Schuhmode noch Weiss hinzu, das mit ihnen an manchen Modellen dekorativ verbunden wird. Hier mag sich dann auch Schwarz, in Kombination mit diesem reinen Weiss, hervorwagen. Wir bemerken, dass die modisch am Flexible Trotteur-Offengehen-Sandale mit klassischbreiter Bride und bequemem Rillenabsatz. Aus weichem Naturleder. Zu Strand- und Ferienkleidern besonders gut passend. BALLY-Modelle, gesetzlich geschützt. Reizende, zehe'nfreie Sommersandale von klassischer Schönheit. Sie gehen wie barfuss auf weichem Meeressand au£ den dicken Korksohlen. Die durch den breiten Absatz gezogene, originelle Bridenbindung lässt Ihre Füsse besonders schlank und schön gewachsen erscheinen. meisten charakteristischen Ballyrnodelle, die mit diesen geannten, erlesenen Farbtönen geschmückt sind, sich vorwiegend glatte, glänzende Leder zulegen, mitunter fällt uns leichte Grainierung daran auf. Spiegelglatt erscheinen schöne Naturkalbleder; im übrigen steht Modacalf voran, das weich und geschmeidig im Tragen, uns Annehmlichkeit des jetzt weniger gebrauchten Chamois vergessen läss. Die Frauen besassen von jeher eine gewisse Eleganter, bequemer Nachmittagsschuh mit offener -Ristpartie und aparter Schnürung. Die feinen Per- 'forationen, wie die Kappennaht auf der Plattformzehenpartie, geben die sommerliche Note. Vorliebe für Reptilleder; Krokoschuhe gehörten stets auf ihren Wunschzettel. Nun begeistern sie sich von Neuem für leicht und graziös wirkende Eidechs- und Kfokoneuheiten und legen sich natürlich auch einen Schuh aus Fischleder zu. Zum Beispiel greifen sie nach der mit einem Rautennetz gezierten Haut eines Sole. Nach schmiegsamem Klassische Sommersandale, originell geflochten, mit freier Zehen- und Fersenpartie. Die lederüberzogene jdicke Korksohle verleiht 'den leichten, federnden Gang. Ein Barfuss-Schuh par excellence, aus weichem Leder, naturbraun oder modefarbig. Abstimmung über die Zulässigkeit der «Tötung auf Verlangen». Im Anschluss an eine erregte Zeitungsdebatte über die Zülässigkeit der Euthanasie, d. h. der Tötung alter, unheilbar kranker Menschen auf ihr eigenes Verlangen, veranstaltete das bekannte amerikanische «Institut für die öffentliche Meinung» eine Abstimmung über die Frage: «Bist du für den Gnadentod unter Regierungsaufsicht für unheilbare Kranke?» Von den Befragten sprachen sich 46% für, 54% gegen den «Gnadentod» aus. Interessant ist, dass sich von den befragten Frauen 68% gegen, von den Männern nur 51% gegen die Euthanasie stellen: aber noch wesentlich interessanter ist die Unsere Karte Leder an Sohle und Schaft. Ja, sie geht soweit, für Gesellschaftszwecke ganz dünnes Suede mit einem leichten, gummielastischen Stoff zu hinterkleben und damit den Schaft handschuhgleich anschmiegend zu machen. Die Kriegszeit hemmte die Schuhmode nicht in ihrer Erfindung. Aber sie liess sie, der Zeitstimmung gemäss, einfacher, vernünftiger und zweckmässiger werden. Weniger Variationen der scharf herausgearbeiteten Grundtypen kennzeichnen die Ballykollektion, deren Modeile richtunggebend für die Schuhmode sind. Wir entdecken nur eine beschränkte Anzahl von Formen, die schmucklos bleiben; ihre farbig abstechenden Passepoils, leichte, neuartig wirkende Lochungen, dünne Steppzeilen dienen vor allem zum Betonen der Hauptlinien des Schnitts. Diese umreissen einen grosszügig geschnittenen, vielfach mit Carespitze versehenen Schuh, der auf dicker Sohle und auf kräftigem Absatz ruht. Mit viel Geschmack vollzieht sich die Durchbildung von Sohle und Stützen, die dem Schuh einen wuchtigen Zug verleihen. Darauf lässt sich sicher und mühelos gehen, wie es die tatenlustige, vielbeschäftigte Frau heute sehr nötig hat. Mag er als glatter, gern in Plateauform gehaltener Schnürschuh daherkommen, als Schlüpfer auf dem Rist ansteigen, oder als kunstvolle Sandale mit verflochtenen Lederbändern verarbeitet sein, stets charakterisiert das Modell die stark aus Leder, Kork oder Gummi bestehende Sohle. Diese sticht farbig vom Schaft ab und ist oft selbst aus zwei, drei mehrfarbigen Schichten zusammengefügt. Der kräftige, kantige Absatz ist niedrig, vermeidet vielfach jede Rundung und erhebt sich auf einem rechteckigen Grundriss. Ihm tritt die keilförmige Liftstütze zur Seite, die sich an Strossen- wie Gesellschaftsschuhen vorfindet. Der ausgesprochen sportliche Einschlag allen aktuellen Schuhwerks zählt zu den überraschendsten Zügen der heutigen Schuhmode. Damit drückt sich der Sieg des Trotteurtyps aus, der nun überall Zutritt gewonnen hat. Wer einmal gern einen schlankeren höheren Absatz wünscht, wählt einen glatten oder gerillten Bottierabsatz zu Gesellschaftszwecken, der doch viel mehr Stabilität und Kraft besitzt als der zerbrechlich wirkende Louis XV. der zur Zeit nicht ins Modeprogramm gehört. Damit fällt auch das kokett, hilflose Trippeln mancher Frauen dahin, das besser in die Zeit der Sänften gepasst hat als in die Epoche des Sports, des Autos und der weiblichen Berufstätigkeit. E. Seh. Tatsache, dass die Einstellung dagegen um so deutlicher wird, je älter die Abstimmenden sind - mit anderen Worten, je näher sie die Frage persönlich angeht. Von den Personen unter 30 Jahren waren nur 48% (also weniger als die Hälfte) gegen den Gnadentod, von den Personen zwischen 30 und 49 Jahren waren es schon 56% und von den Personen im Alter von 50 Jahren und darüber sprachen sich 59% dagegen aus. Ein völlig abweichendes Ergebnis hatte übrigens eine vor nicht allzulanger Zeit in England veranstaltete Abstimmung über die gleiche Frage: hier waren es 69%, also mehr als zwei Drittel der Befragten, die sich für die Euthanasie einsetzten. 1:650'000 — 5-farbig Blattgrösse 72x84 cm Fr. 2.80 In jeder grösseren Buchhandlung Verlag Hallwag Bern Hand- und Fusspflege — im Frühling besonders wichtig Im Frühling hat der Mensch das Gefühl, dass er auch seinen Körper erneuern müsste. Wenn draussen alles blüht, warum sollen da die Füsse gerade besonders schmerzen — und die Hände rauh und rissig sein? «Wenn ich alle Hausarbeit selbst machen muss, Gemüse richten und den Boden aufwischen, dann kann ich keine zarten weissen Hände haben !> klagt wohl manche Hausfrau. Aber warum denn nicht? Kosmetik hat nichts mit Eitelkeit zu tun, gepflegt sein ist e'ine Selbstverständlichkeit, an der keine Frau, die etwas auf sich hält, vorübergehen sollte. Und keine Zeit dazu haben? Ach, das ist nur Ausrede! 10 Minuten für die Körperpflege kann jede Frau erübrigen! Man braucht nicht immer teure Kosmetika zu kaufen; man kann aus allen möglichen Dingen, die im Haushalt vorhanden sind, sich Schönheitsmitte! selbst herstellen! Vom Schaben der ersten jungen Mohrrüben oder Kartoffeln sind die Hände dunkel geworden. Wasser und Seife helfen da nicht — aber ganz einfach werden die misshandelten Finger wieder weiss: man wäscht die Hände mit einem Stück Zitronenschale und reibt sie hinterher mit Fettcreme ein! Zwiebeln sind auch ein gutes Mittel, die Hand weiss und weich zu erhalten. Wenn man eine grosse Zwiebel auskocht und dann die Hände in diesem Wasser wäscht, verschwinden auch die hartnäckigsten Gemüseflecken! Keine Angst, dass die Hände dann nach Zwiebel riechen — ein Schuss Wasserstoff in das Abspülwasser vernichtet jeden Geruch! Mit feuchten Händen darf man nicht an die Frühlingsluft gehen, sie werden sonst unweigerlich rauh und rot! Immer gut abtrocknen, und, wenn sich die erste Rötung zeigt, mit Fettcreme und Glyzerin einfetten! Im Frühling schmerzen die Füsse besonders leicht, auch hier ist die lästige Bildung der Hornhaut besonders unangenehm bemerkbar! Fusspflege verlangt gar nicht so viel Mühe. Allerdings werden die Fußschmerzen nicht besser, wenn man den Tag über in Pantoffeln herumläuft, im Gegenteil: Schuhe ohne Absätze fördern die Fussschmerzen, weil dann das Körpergewicht falsch verteilt ist und das Fussgewölbe sich senkt! Sehr wohltuend ist am Abend das warme Fussbad, dem man etwas Kochsalz zusetzt. Allerdings darf man die Füsse nicht zu lange weichen lassen — höchstens 5 Minuten —, damit die Haut nicht zu weich wird und sich wund scheuert. Gutes Antrocknen ist sehr wichtig für die Durchblutung des Fusses. Nach jedem' Bad massiert man den Fuss mit Feftcreme tüchtig durch —. und schon nach wenigen Tagen wird man merken, dass die Fußschmerzen verschwinden. Nagelpflege an den Füssen ist im Frühjahr besonders wichtig. Vor allen Dingen muss darauf geachtet werden, dass die Fussnägel nicht einwachsen. Vorsichtg muss man die Nagelhaut herabschieben, die Haut fortschneiden und die Nägel eincremen. Das Fussbadewasser muss weich sein, ein Kräuterbad einmal in der Woche erfrischt den Fuss der müden Hausfrau ganz ungemein. Frühlingszeit soll Erneuerungszeit sein! Alle Schlacken vom Winter werden aus dem Körper entfernt! Viel frische Milch, viel grüne Kräuter, Obst und Salat verhelfen uns zu einem blütenweissen Teint! Keine Angst vor der Frühlingssonne — auch wenn es Sommersprossen gibt. Diese ersten Sommersprossen verschwinden wieder, wenn sich die Haut an die frische Luft gewöhnt hat! Innerlich und äusserlich müssen wir uns erneuern — 10 Minuten Körperpflege sind dafür nicht zu viel. N. R. Lippenstift verbirgt Krankheiten. Auf einer Tagung englischer Aerzte wurde dieser Tage von verschiedenen Seiten Klage darüber geführt, dass bei einer Reihe von Krankheiten die Diagnose bei weiblichen Patienten durch die Verwendung von Lippenstiften und die Färbung der Fingernägel ungemein erschwert werde. Während früher ein Arzt beim Anblick einer Patientin zumeist auf den ersten Blick aus dem Aussehen von Lippen und Nägeln schliessen konnte, ob sie blutarm oder unterernährt war, ist dies heutzutage in den meisten Fällen nicht mehr möglich, und der Arzt ist auf das Resultat einer Blutuntersuchung angewiesen, um sich ein Urteil über den Zustand der Patientin bilden zu können. Dort wird Fleisch gespendet. Wenn in Amerika ein Mensch bei einem Autouniall seine Nase verliert oder ein Auge einbüsst, dann begibt er sich nach der äusserlichen Abheilung des Schadens zu einem sogenannten plastischen Chirurgen. Dieser bringt dann den Schaden in Ordnung. Diese Behebung des Schadens ist um so leichter, wenn der Patient bereit ist, die oft sehr erheblichen Kosten für die Beschaffung eines Ersatzteils von einem fremden Körper zu bezahlen. Im Grunde kann natürlich die Ueberpflanzung auch aus dem eigenen Fleisch erfolgen. Aber dazu sind zwei Operationen notwendig und recht viele Umstände. Nach dem Gesichtspunkt, dass Zeit Geld ist, haben sich die Amerikaner mehr und mehr entschlossen, fremdes Fleisch zur Behebung solcher Verstümmelungen zu benützen. Es wurde ein Grafting Donors Bureau eingerichtet, wo sich Menschen melden, die bereit sind, einen kleinen Teil ihrer eigenen Anatomie für fremde Personen zur Verfügung zu stellen. Diese fremden Körperteile werden aus den Ohren, den Nasen oder aus der Rippengegend genommen. Allerdings sind die überpflanzten Stücke relativ und selten viel grösser als 5 Zentimeter lang und 2 Zentimeter breit. Hunderte von Frauen und Männern haben sich bei dem Grafting Bureau eintragen lassen und warten jetzt auf Abruf, um einem Menschen mit einem lädierten Ohr oder einer zerstossenen Nase einen eigenen unbeschädigten Körperteil als Ersatz anzubieten.

N°20 — DIENSTAG, 14. MAI 1940 AUTOMOBIL-REVUE 15 Eine allgemeine Benzinsteuer? Am 3. Mai empfing Bundesrat Celio eine Delegation der Via Vita. "Wir wir vernehmen, drehte sich die Aussprache dabei vor allem um das Problem der Besteuerung der Motorfahrzeuge, wobei, wie es scheint, dem neuen Chef des Post- und Eisenbahndepartements die Idee vorschwebt, das System der Benzinbesteuerung, zu dessen Anwendung sein Heimatkanton, der Tessin, seit dem 1. Januar 1940 übergegangen ist, auf die ganze Schweiz auszudehnen, allerdings unter weitgehender Berücksichtigung der besonderen. Lage und Verhältnisse in den Kantonen. Aufhebung der Konzession B. Durch Bundesratsbeschluss vom 19. März 1929 waren öffentliche gewerbsmässige Bundfahrten mit Automobilen der Konzessionspflicht unterstellt und mit Gebühren belegt worden (Konzession B 1 für Rundfahrten, B 2 für Reisefahrten). Am 30. April hat der Bundesrat nun einen Entschluss gefasst, wodurch der Vollzug dieser Vorschriften für die in der Schweiz niedergelassenen Automobilbesitzer bis auf weiteres, längstens jedoch für die Dauer des gegenwärtigen Kriegszustandes aufgehoben wird. Das heisst, dass die Pflicht zur Einholung der Konzession B 1 und B 2 einstweilen dahinfällt, zugleich aber, wie anzunehmen steht, auch die Entrichtung der bisher von den Konzessionären B 2 erhobenen Zuschlagsgebühren für konkurrenzierte Transportanstalten. Der Bundesratsbeschluss vom 30. April 1940 gilt rückwirkend ab 1. Dezember 1939. Mit dieser Massnahme wird für das darniederliegende Gesellschaftswagengewerbe eine willkommene Erleichterung geschaffen. Nur AKTUELLES Haben Sie den neuen ANGLIA5PS schon gesehen? Originalersatzteile geben Ihnen volle Sicherheit. - Wir führen komplette Lager für die Marken: PLYMOUTH - CHRYSLER DE SOTO - OPEL FARGO - BLITZ Billigste Preise, prompter Versand nach auswärts. Au Der dritte Junisonntag wird zu einem bedeutsamen Tag für das gesamte zürcherische Motorfahrzeugwesen, hat sich dannzumal doch das Zürchervolk über die Gesetzesvorlage auszusprechen, welche den Regierungsrat ermächtigen soll, die Anpassung der gegenwärtigen Verkehrssteuern an die Benzinrationierung vorzunehmen. Die Delegiertenversammlung der Kantonalen Strassenverkehrsliga besammelt sich Ende Mai in Zürich, um zum ganzen Problem Stellung zu beziehen. Dabei kommt selbstverständlich der Gestaltung der Vollziehungsverördnung, d. h. der Skala der Steuerreduktionen, das Hauptinteresse zu. Will man die Tausende von stillgelegten Motorfahrzeugen — und es dürften eher 6000 als 5000 sein — aus ihrem Winterschlaf erwecken und wieder in Verkehr bringen, so ist es unerlässlich, dass die zu gewährenden Steuerermässigungen fühlbar auslallen, damit ein Anreiz besteht, trotz der geringen Brennstoffmengen den Wagen in Betrieb zu nehmen. Dabei steht zu hoffen, dass die zuständigen Behörden, bevor sie die Skala definitiv festlegen, den Verkehrsinteressenten als direkt Beteiligten Gelegenheit geben, sich zum Vorschlag zu äussern; denn es steht viel auf dem Spiele und mit halben Lösungen will man sich nicht abfertigen lassen. Wenn man sieht, wie andere Kantone mit niedrigeren Steueransätzen eine allgemeine Reduktion von 10 und 12 %> gewährt haben, so wird man verstehen, dass für zürcherische Verhältnisse eine durchschnittliche Senkung von 15—20 %• ein Minimum darstellt. Der Kanton Zürich erteilt eine Erdölkonzession. Der Zürcher Regierungsrat hat einem schweizerischen Geologen die Konzession zur Forschung nach Erdöl, Erdgas, Asphalt und Erdharzmineralien auf dem Gebiet einer Anzahl Gemeinden erteilt, zum erstenmal wieder seit 1924, als die Schürf-AG die Konzession für die allerdings erfolglos durch- 1935, 28 PS, Limousine. Alle drei Wagen in sehr gutem Zustand. F. Probst, Blei, Freiestrasse 7, Telephon 25 24. '•s Mflittonidi Der 16. Juni in Zürich. Zu verkaufen schönes Cabriolet (20 0LDSM0B1LE 1936, 18 PS, 6-Zylinder. HOTCHKISS Lim., 1936, 16 PS, 6-Zyl. BUICKJ-Plätzer Zu verkaufen SAURER 2BH CAR ALPIN geführten Erdölbohrungen in Tuggen erhielt. Im vorliegenden Falle hat es der Konzessionär lediglich auf Oberflächenuntersuchungen unter Zuhilfenahme von Schürfschächten und untiefen Bohrungen vorgesehen. Bei der Art der Konzession besteht für ihn keine Pflicht zur Vornahme einer Oelnachweisbohrüng, wohl aber hat er die Regierung über den Fortgang und die Ergebnisse seiner Arbeiten auf dem Laufenden zu halten. Sofern er auf Erdöl oder Erdgas stösst, kann er das Gesuch um eine Ausbeutungskonzession stellen, deren Bedingungen noch festzulegen wären. Nebenbei bemerkt haben die zürcherischen Behörden auch eine Schürfkbnzession für eine mit der Wünschelrute entdeckte angebliche Goldader von 300 m Länge und einigen. Metern Breite auf dem Käferberg gewährt, freilich nicht, um sich Abgaben aus einer zukünftigen Goldgewinnung zu sichern, sondern lediglich um den beiden Goldgräbern Gelegenheit zu geben, sich durch höchsteigene Grabarbeit davon zu überzeugen, dass sie einem Wunschtraum nachgejagt haben. Was sich denn auch bestätigte : die Grabungen, die bis zu 11 m Tiefe gingen, förderten nichts zutage, und des Liedes Ende war deren Einstellung. Strammen Ausbau der römischen Zufahrtsstrassen. Die Arbeiten zur Erneuerung und zum Ausbau der Zufahrtsstrassen nach Rom, die derart beschleunigt werden sollen, dass ihr Abschluss bis zur Einweihung der E42 sichergestellt ist, haben kürzlich ihren Anfang genommen. Via Cassia und Via Fläminia treffen bei der neuen XXVIII-Ottobre-Brücke zusammen, um eine 1 km lange Allee zu bilden, von der dann zwei Abzweigungen ausgehen. Dazu erfährt auch die Via Tähurtina eine Verbesserung, während die Via Littöria, welche die Via Appia nach Neapel ersetzt, auf eine Breite von 12 m ausgebaut wird und den ganzen- Pontinischen Acker durchquert. Mit dieser Strasse und der im Bau befindlichen Via Domiziana wandelt sich die 225 km lange Strecke zwischen Zu verkaufen Chevrolet 16,2 PS, Limousine., 4pl., in tadellosem Zustd. Der Wägen ist fahrbereit und wird z. Occasionspreis v. Zu verkaufen Chevrolet Kastenwagen gut erhalten, kompl. ausgerüstet. Preis (20 Fr. 1500.— Zu besichtigen bei S.. Kronenberg, Auto- Werkstätte, Luzern. Telephon 2 36 36. 21258 Rom und Neapel zur geradlinigen Autobahn mit weiten Kurven und schwachen Steigungen. Die Via Aurelia wird mit der Piazza Irnerio verbunden werden, wo die grosse Allee beginnt, die durch den Janiculus-Tunnel nach der neuen Fiorentini-Brücke führt. Für diese großzügigen und umfassenden Arbeiten sind Aufwendungen in der Höh© von insgesamt 60 000 000 Lire vorgesehen. An der rund 1000 km langen neuen Strasse, die Bagdad mit dem Mittelmeer verbinden soll, wird gegenwärtig die letzte Strecke, das 343 km lange transjordanische Stück, das zum grossen Teil durch die Syrische Wüste führt, fertiggestellt. Auf der einen Seite befindet sich das palästinensische Stück (93 km von Haifa bis Jisr al Mejame an der transjordanischen Grenze) bereits in voller Benutzung; auf der anderen Seite existiert die ca. 600 km lange irakische Strecke schon zum grossen Teil als asphaltierte Strasse. Nach Inbetriehnahme der ganzen Strasse — deren Kosten auf 1,5 Mill. £ veranschlagt sind — wird die Entfernung zwischen Bagdad und dem Mittelmeer auf rund 12 Autostunden reduziert sein. Beim Bau der neuen Strasse, die seit kurzem die westafrikänischen Kolonien Frankreichs verbindet, wird neuerdings zur Befestigung der Oberfläche das harte, kiesähnliche Material verwendet, das die dortigen Ameisen zur Herstellung ihrer Wohnungen benützen. Das Material steht in unbeschränkten Mengen zur Verfügung; denn sobald ein Teil der enormen Ameisenhügel entfernt wird (wobei nur darauf geachtet werden muss. dass der Bau nicht vollkommen zerstört wird), haben die Ameisen nichts Eiligeres zu tun, als ihn wieder zu rekonstruieren. Die Qualität dieses Baumaterials ist nach Ansicht der zuständigen Ingenieure durch kein von Menschenhand hergestelltes oder natürliches Material zu übertreffen; die damit eingedeckten Strassen sollen jedem Wetter widerstehen und von geradezu unbegrenzter Haltbarkeit sein. Spitzenprodukt der amerikanischen Pneu-Industrie RITZI&WAGNER,AMRISWIL auswechselbar, 18 Sitzpl., 2 T. Nutzlast. Wagen in ;, Fr. 800.— Centralgarage Telefon 500 gutem Zustand. gfegen bar abgegeben. Zu verkaufen Occasions- Anfragen unter Chiffre '"Offerten erbeten unter Lastwagen Saurer 17205 an die Chiff. 21256 an die (20 Zu verkaufen • Automobil-Revue, Bern. Chevrolet 6-7Plätzer Zu verkaufen Automobil-Revue, Bern. Personenauto F. B. W. 5/6 T. SAURER MERCEDES Lastwagen Md. 1934/35, 18 PS, Marke mit Dreiseitenkipper. FIAT Typ 170 H, 6-PL, 8,64 PS, ca. 5 T. Limousine, d'blau, prima Modell 34, 6/7 PL, 17 PS, Zustand, Vorkriegs-Material. Vorteilhafter Preis. tadelloser Zusfd., zu äusserst günstigen Bedingun- HOTCHKISS FORD 2y 2 T. Cabriolet günstig abzugeben. Ia. Zustand. sofort preiswert abzugeb. mit Brücke und «Verdeck, Lastwagen Mod. 514, 4 PL, 7,5 PS, Typ 2BH, in tadellosem gr. Brücke, fast neuer Motor, Pneus 38X7, prima billig zu verkaufen. (20 teilhaft. (20 Anfragen unter Chiffre in fahrbereitem Zustande, Zustande. Aeusserst vorgen. Rudolf Keller, Taxi, Offerten' unter Chiffre Anfragen unter Chiffre Zustand', nur 280O Fr., '" P. Küry, Karosserie, Anfragen unter Chiffre 21280 an die (20 Lüchingen bei Altstätten 17204 an die Z 6857 an die Automobil- auch Tausch. Tel. 71941, Mööslistrasse 3, Zürich 2. 21258 an die Automobil-Revue, Bern. (St. G.). Tel. 3.13. (19,20 Automobil-Revue, Bern. Revue, Bureau Zürich. Zürich. Brinerstr. 3. Tel. 54.994. 21271 Automobil-Revue, Bern. ''' Bagdad-Haifa in 12 Stunden. Ameisen als Strassenbauer. ER m Zu verkaufen verhältnissehalber "°' (20 4-Tonneri- 1 " SAURERwagen Modell 1930, in prima Zustand, 6 Zylinder, 3 B. N-, Benzinverbr. max. 33 1, gegen Kassa Fr. 5500.-. Gefl. Offerten unt. Chiffre 21276 an die Automobil-Revue, Bern. Diverses Liegenschafts-Markt Zu verkaufen einige Meter H 1 wegen Nichtgebrauch ganz billig. (20 Offerten unter Chiffre 21270 an die Automobil-Revue, Bern. RICHTEN von (16 sämtlichen % Auto-Rädern % Differential-Wellen % Kardan-Wellen *m Radnaben % Bremstrommeln V Hinter- und Vorder- ** achsen, sowie V Elekfr. Schweissarbei- % ten an Lagerstellen etc. *m Div. Ersatzteil-Repa- H raturen besorgt prompt nach mehrjähriger Praxis V Josef Meyer, Eisenbau, •_ Luzern, Gibraltarstr. \T__ c\ JE rn * i As* f*j*r* Ersatzteile liefert prompt ab Lager ZYSSET, ZOLLIKOFEN (Station). Teleph. 4.70.11 W" Ankauf von Wagen aller Art Für Autovertreter! Tausche infolge polit. Verh. ein bereits neues, modernes (20 Motorboot (32 PS, amerik. Motor, 30 km Geschw.), Standort Bodensee, gegen NEUEN WAGEN (Sport). Offerten unter Chiffre 21261 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen Einachser- Anhänger Für IVj bis 2 t Tragkraft, Bereifung 32 x 6. Für 3 bis 3% t Tragkraft, Bereifung 40 x 8. Robert Blum, Anhängerbau, Basel, Blotzheimerstr. 29. Telephon 4 56 16 Zu verkaufen ein Motor mit Getriebe Marke Renault, 7,5 PS, von einem Unfallwagen ausgebaut, zu Fr. 160.—. F. Klaiber, St. Gallen, Sternackerstrasse 1. Telephon 2 52 22 SAURER3T ohne Kipper Garage R. Monteverdi, Binningen Schmier- Apparat Offerten unter Chiffre 17200 an die Automobil-Revue, Bern. die neuesten Schöpfungen, zum günstigsten Preise. Pneuhaus FISCHER, Bielstrasse 4. G renchen. zu verkaufen TeL 8.55.21. oder vermieten. Dienstfrei. Zu mieten, ev. zu Offerten unter Chiffre kaufen gesucht 3—4-T.- 21283 an die (20 Lastwagen Automobil-Revue, Bern. liefert (18—23 Diesel - Motoren für Camionnetten und Lastwagen. Spezlal- werkstätte für Einbau in anzuliefernde Wagen jeder Marke. umständehalb. ganz billig zu verkaufen PNEUS aller Grossen Offerten unter Chiffre Z6864 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. Weber-Vergaser ist sparsam. Die besten Referenzen. Allein-Verkauf für die Schweiz: Semprebon, Giovanni, Lugano. Telephon 21.983. Chateau d'Oex (waadtl.Alpen, 1000 mu.M.) Montag, 10. Juni 1940, um 14 Uhr, im Gerichtssaal in Chäteau d'Oex, wird zur öffentlichen Versteigerung gebradht die" """' 76947 Besitzung «les Helianthes» bestehend aus: Wohn-Chalet von 7 Zimmern, Dienstbotenzimmern, Küche, Badezimmern, Kellern, Garage usw., unmöbliert. Zentralheizung. Mod. Komfort. Gebaut im Jahre 1924. Garten u. Obstgarten v. 3650 m 2 . Lage ersten Ranges. Sehr interessante Angelegenheit. Versteigerungspreis Fr. 25 000.-. — Sich wenden an Etüde Eug. Paschoud, notaire, Chateau d'Oex. Zu übergeben In LAUSANNE gut eingerichtete Automobil - Reparaturwerkstätte in zentraler Lage, -Tankbaltestelle. Gute Kundschaft. Offerten unter Chiffre J 6547 L an Publicifas, Lausanne. 76951 Sofort zu vermieten mechanische Werkstätte mit Service-Station, sowie 2 komfortabl. Wohnungen. Nähe Hauptstadt. — Zu vernehmen unt. H. 7353 Y. bei Publicitas, Bern. Hotels, Villen, Garagen sind schon vielfach durch die «Automobil-Revue> verkauft und gekauft worden, denn unter unseren Lesern, die in rund 200 0 Ortschaften der Schweiz verteilt sind, finden sich immer zahlungsfähige Interessenten. Machen Sie eine „Kleine Anin der Automobil-Revue ••••••••••••• Auto-Geschäft In Zürich zu verkaufen Automobil-Revue, Bureau Zürich. Zu vermieten in der Nähe der Stadt Solothurn auf den 1. Oktober 1940 76946 schöner Landsitz (Keine Liegenschaft.) Günstige Miete. Eigene, bestens eingeführte Generalvertretungen von Kleinwagen (Luxus- und Lieferwagen), Ersatzteillager, eigene, sehr gute Reparatur-Werkstätte mit guter Stamrnkundschaft. Interessante, lukrative Sache für kapitalkräftige Personen. Offerten unter Chiffre Z 6868 an diein sonniger, freier Lage, sehr gut unterhalten, umfassend 10 Zimmer, 3 Badezimmer, Zentralheizung, Küche mit Office, grosse Keller- und Bodenräume; Garage und! Garten. Offerten unter Chiffre OF 3913 S an Orell Füssll- Annoncen, Solothurn. ••••••••••••I