Altlandkreis Ausgabe Mai/Juni 2018 - Das Magazin für den westlichen Pfaffenwinkel

tassilo2

Ausgabe 47 | Mai / Juni 2018

.de

Eine Produktion von

Titelbild: mmphoto, fotolia

Wanderer am Auerberg

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Barfuß im Sand

Beachvolleyball im Altlandkreis

Auf der Roten Couch

Bezirkstagsvizepräsident Michael Asam


Bodenwelt

Wand- und Deckenverkleidungen

Viele Angebote warten auf Sie:

Vinylboden

versch. Oberflächen

12mm Landhausdiele Eiche

strukturiert natur geölt

12x180x2200mm

12mm Schiffsboden

Eiche, naturmatt

ab € 27,50/m²

€ 39,95/m²

€ 29,95/m²

Bertsch Holzbau

Gartenhäuser + Carports

Türenwelt

Spielturm „Max“ € 649,00

inkl. Bausatz, Holzpaket Cascade

Wellenrutsche, Montageanleitung

Holen Sie sich die neuen Gartenprospekte

mit vielen Anregungen!

Sichtschutz + Terrassendielen

Saicos-Farbsortiment


Bunte Feste und

ehrgeizige Typen

Traumhafte Karibik-

Strände mitten im

Altlandkreis? Wären

Markierungsband,

Netz und Fangzaun

nicht drumherum,

könnte man glatt den

Eindruck bekommen.

Genaugenommen n handelt es

sich um feinsten Quarzsand, überwiegend gelblich,

manchmal auch schneeweiß. Damit gestaltet wurden

die zahlreichen Beachvolleyball-Plätze in der Region.

Wir zeigen einen Überblick, wo die wohl einzige

Sportart gespielt wird, die weder an Vereinstraining

noch wochenendliche Wettkämpfe gebunden ist – und

gerade deshalb so viel Spaß macht? Über den Beachvolleyball-Platz

im Peitinger Wellenfreibad haben wir

uns mit Michael Asam nicht unterhalten. Im großen

Interview auf der Roten Couch erklärte der Peitinger

Bürgermeister, warum er ein Münchner Kennzeichen

fährt, regelmäßig in Ingolstadt verweilt und großen

Wert auf soziale Einrichtungen legt. Im benachbarten

Schongau haben wir eine Anlage besucht, an die

nicht nur soziale Einrichtungen geknüpft sind. Die

Schongauer Kläranlage ist die größte kommunale im

Altlandkreis. Wie der Reinigungsprozess vom Ab- zum

Badewasser funktioniert, haben wir Schritt für Schritt

aufgedröselt.

Mit ganz kleinen Schritten irgendwann den ganz

großen Wurf erzielen? Darauf hofft ein ehrgeiziger

Nachwuchstrainer aus Erbenschwang, der nach Abitur

am Schongauer Welfen-Gymnasium sowie Sportwissenschafts-Studium

in Würzburg und Saarbrücken

nun an der Grünwalder Straße in München gelandet

ist – im renommierten Nachwuchsleistungszentrum

der sportlich gebeutelten 1860er. Den Sprung an die

Spitze strebt auch ein junger Bursche aus Schwabniederhofen

an. Die Rede ist von Valentin Kees, größtes

Motocross-Talent im Altlandkreis. In unserem „Sag

mal“ spricht der erst 13-Jährige von europaweiten Reisen

mit dem Wohnmobil, international erfolgreichen

Vorbildern, die Wichtigkeit des Sponsorings und seine

bislang stärksten Wettkämpfe.

Als Wettkampf könnte man auch die praktische Prüfung

zum Hufschmied bezeichnen – schweißtreibende

Präzisionsarbeit unter höchstem Zeitdruck. Dieses

Prüfungs-Pensum erfolgreich gemeistert hat Florian

Sieber aus Steingaden, der gemeinsam mit Vater August

vier bis fünf Tage die Woche Hufe von Ponys, Kaltblütern

und Hochleistungs-Sportpferden pflegt und

beschlägt. Vor allem auf hartem Untergrund wie Asphalt

schützen die Eisen vor Verletzungen und zu starker

Abnutzung. Unter anderem gefragt ist Hufschutz

beim Umzug des Musikfestes in Hohenfurch – nur eine

von zahlreichen Großveranstaltungen, die wir in unserer

Mai/Juni-Ausgabe mit Titelbild-Blick südlich vom

Auerberg näher vorstellen. Dort für Löscharbeiten

zuständig ist die Bernbeurer Feuerwehr, an der Einwohnerzahl

des Dorfes gemessen die größte im Altlandkreis,

was vor allem der Ausbildung ehrgeiziger

Nachwuchskräfte zu verdanken ist. Apropos Ehrgeizig:

Tosenden Applaus für Event-Manager Phil Falkner und

all seine helfenden Hände – das Elektro-Festival „Grüne

Sonne“ wird auch heuer wieder 3 000 Partywütige

in seinen Bann ziehen, und in wenigen Tagen ausverkauft

sein. Umso mehr Glück im Rahmen unseres

Gewinnspiels wünscht an dieser Stelle,

Ihr Johannes Schelle

TRADITIONEN BEWAHREN,

NEUE WEGE GEHEN!

Erdbestattungen · Feuerbestattungen · Überführungen · Vorsorgeverträge

Gebatstraße 1a · 86956 Schongau · Telefon: 0 88 61-2 04 97

Bahnhofstraße 5 · 86971 Peiting · Telefon: 0 88 61- 6 70 62

TAG UND NACHT AN 365 TAGEN ERREICHBAR I WWW.BESTATTUNG-JEHLE.DE

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Tanzen und treiben lassen —

Tag und Nacht: Grüne Sonne

auf dem Hohen Peißenberg

Seite 6

Unbezahlbare Momente!

Jean Pierre Vollrath und

seine Fliegenfischerschule

Seite 9

Bezirkstagsvizepräsident

Michael Asam zu Gast auf

der Roten Couch

Seite 14

Ein eingeschworener Haufen

feiert runden Geburtstag —

Bezirksmusikfest in Hohenfurch

Seite 24

Biathlon-Superstar Laura

Dahlmeier kommt zum

Milchweglauf am 5. Mai

Seite 42

Eine uralte Tradition: Das

Stehlen und Bewachen der

Maibäume im Altlandkreis

Seite 44

Aufschlag auf weißem

Sand: die Beachvolleyball-

Plätze in der Region

Seite 58

So funktioniert

Abwasserreinigung in

Kläranlagen

Seite 68

Sag mal, Valentin!

Nachwuchs-Motocrossfahrer

aus Schwabniederhofen

Seite 70

Hufschmied – der

Orthopädieschuhmacher

fürs Pferd

Seite 72

Mit dem „altlandkreis“

zum Ludwig²-Musical ins

Festspielhaus nach Füssen

Seite 74

Kleiner Ortsteil mit auffälligem

Kruzifix. Im Heimaträtsel

Badegutscheine abstauben!

Seite 78

Auftakt zu den Feierlichkeiten:

Freiwillige Feuerwehr

Bernbeuren wird 150

Seite 83

Der Frühsommer naht!

Unsere Veranstaltungs-Tipps

für Mai und Juni

Für ein atemberaubendes Lächeln…

Zahnarztpraxis

Dr. Oliver Kellermann

• Funktionelle Zahnerhaltung

• Ästhetische Zahnheilkunde

• Bleichen verfärbter Zähne

• Parodontitisbehandlung

• Implantate Strahlend weiße Zähne

in nur 90 Minuten!

Jugendheimweg 1 · 86956 Schongau

Tel. 0 88 61 / 23 36-0 · Fax 0 88 61 / 23 36-14

info@dr-o-kellermann.de

www.dr-o-dellermann.de

kellermann.de

mai / juni 2018 | 3


www.boeglmueller.com

Elektro-Festival „Grüne Sonne“ auf dem Hohen Peißenberg

Tanzen und treiben

lassen – Tag und Nacht

FESTLICHER

SOMMER

in der

Mitwirkende: Solisten, Chor der Stadt Schongau, Chor „Andiamo“,

Orchester La Banda, Neue Süddeutsche Philharmonie,

Leitung: Christoph Garbe

Orchester der Stadt Schongau, Junges Ensemble

Leitung: Kristina Kuzminskaite,

Bayerischer Landesjugendchor, Leitung: Gerd Guglhör

03. Juni 2018 Pfarrkirche St. Michael, Peiting 16.00 Uhr

Alpenländische geistliche Volksmusik

17. Juni 2018 Wieskirche 19.00 Uhr

W.A. Mozart: Sinfonie Nr. 25

G.Rossini: Stabat mater

24. Juni 2018 Stiftskirche Rottenbuch 16.00 Uhr

Alte Musik in jungen Händen

08. Juli 2018 Wieskirche 19.00 Uhr

L.v. Beethoven: Sinfonie Nr. 2

F. Mendelssohn-Bartholdy: Hör mein Bitten u.a.

05. Aug. 2018 Wieskirche 19.00 Uhr

N. Betscher: Te Deum

J. Haydn: Missa Celensis in C „Kleine Mariazeller Messe“

22. Sept. 2018 Basilika Altenstadt 19.00 Uhr

„Sterne und Planeten“, Bayerischer Landesjugendchor

Förderverein Festlicher Sommer in der Wies e.V.

Karten: www.wieskonzerte.de

Hohenpeißenberg | Wenn 3 000

Gutgelaunte, vom Automechaniker

bis zum Zahnarzt, von der Krankenschwester

bis zur Managerin, Seite

an Seite zu elektronischer Musik

tanzen, sich von vormittags bis tief

in die Nacht treiben lassen, dann

ist wieder Grüne-Sonne-Festival

auf dem Hohen Peißenberg. Die

größte Elektro-Party im Landkreis

Weilheim-Schongau, das größte

Festival der Region. Beginn:

Samstag, 2. Juni, 11.30 Uhr. Ende:

Sonntag, 3. Juni, 4 Uhr. „Und es

wird zum vierten Mal in Folge

ausverkauft sein“, sagt Organisator

Phil Falkner, der die Idee eines

Elektro-Festivals bereits vor knapp

zehn Jahren hatte, damals eine

dreitägige Party im benachbarten

Forst auf die Beine stellte. Kleiner,

gemütlicher, weniger bekannt und

mit weniger Aufwand betrieben.

Das Grüne-Sonne-Festival ist im

Grunde ein Fulltime-Job“, sagt der

Event-Manager. Vom Künstler, Flüge

und Hotels buchen über Essen

und Getränke ordern bis hin zu Seife

für Toiletten kaufen. „Mehrere

Leute arbeiten das ganze Jahr über

an den Vorbereitungen.“

Künstler aus der

ganzen Welt

Insgesamt, ob in Voll- oder Teilzeit,

ob vor, während oder nach dem

Festival, sind mehr als 200 Leute

an diesem Party-Projekt aktiv beteiligt.

Grafiker, Fotografen und

Filmteam, Barkeeper, Kassierer,

Techniker sowie Auf- und Abbauhelfer,

Springer, Radlader- und

4 | altlandkreis

Shuttlebusfahrer, Sanitäter, Securities

und Nachtwächter. „Alle

aufzuzählen, würde den Rahmen

sprengen.“

Im Mittelpunkt der Organisation

stehen hochrangige Künstler,

Männer und Frauen mit internationalem

Format, die Gagen im

mittleren vier- bis fünfstelligen

Bereich verlangen. „Die DJs kommen

unter anderem aus Brasilien,

Australien, Mexiko, Kolumbien,

Spanien, Argentinien, Italien und

England.“ Und decken, jeder auf

seine Art, alle Facetten elektronischer

Tanzmusik ab. Techno, House

und Deephouse sind drei gängige

Genres aus der Elektro-Szene, die

sich die vergangenen Jahre gewaltig

gewandelt hat. Anfang der

1990er Jahre kam der Hype um

elektronische Tanzmusik verstärkt

auf. Damals spielte sich die Szene

jedoch überwiegend in ausgewählten

Clubs ab. Heute finden

massenhaft Großveranstaltungen

statt. „Mittlerweile ist es so, dass

man fast schon jedes Wochenende

auf ein Festival oder Open Air

gehen kann.“ Dick notiert im Kalender

der Elektro-Fans: Das Grüne-Sonne-Festival

auf dem Hohen

Peißenberg, das die Menschenmassen

nicht nur wegen der guten

Künstler anzieht. Falkner bezeichnet

die Location zwischen Fernsehturm

und Wallfahrtskirche als einzigartig.

„Jeder, der schon mal auf

dem Hohen Peißenberg war, weiß,

dass es einer der schönsten Orte

in ganz Bayern ist. Und mal ehrlich:

Wo sonst kann ich auf knapp

1 000 Metern Höhe mit herrlichem

Alpenpanorama feiern?“ Vorausgesetzt,

das Wetterglück ist wie

die vergangenen Jahre auch auf

Seiten des Veranstalters und verwehrt

den Blick Richtung Zugspitze

nicht. Wenn doch? „Regenponcho

an und weiter geht’s.“ Immer im

gleichen Rhythmus, Tag und Nacht,

berauscht von der Musik, von Alkohol

und auch von härteren Drogen?

Eine Bereicherung

für die Region

Beim Thema „härtere Drogen“,

die mit Elektro-Festivals in besonderem

Maße von Außenste-


TICKETS ZU GEWINNEN

henden und Medienvertretern

in Verbindung gebracht werden,

möchte Phil Falkner aufräumen

mit einem ewig nervigen Klischee:

„Wer Drogen konsumieren

will, macht das auch, da spielt es

keine Rolle, ob derjenige Techno,

Reggae, Rock oder Schlager

hört.“ Drogen grundsätzlich mit

Elektrofestivals in eine Schublade

zu schieben, halte er für arg weit

hergeholt. „Bei uns feiern Leute

aus allen Gesellschaftsschichten,

die alle in einen Topf zu werfen,

wäre äußerst gewagt.“ Zumal die

Sicherheitsvorkehrungen des Festivals

streng gewählt sind: Einlass

ist grundsätzlich erst ab 18 Jahren.

Rucksäcke und Taschen, größer

als ein DIN A4-Blatt, sind verboten.

Securities sind mehr vor Ort,

als von der allgemeinen Vorschrift

für Großveranstaltungen verlangt.

„Und Zwischenfälle hat es die vergangenen

Jahre keine gegeben.“

Stattdessen jede Menge positive

Resonanzen, insbesondere von

Bürgern und Gemeindeverantwortlichen

aus direkter Umgebung

wie Schongau, Peiting, Hohenpeißenberg

und Peißenberg.

„Der Aspekt, dass es durchwegs

friedlich abläuft und wirklich was

für die Region getan wird, kommt

sehr gut an.“ Speziell die jüngere

Zielgruppe betreffend. „Für junge

Menschen ist das Festival eine Bereicherung,

gerade für die Einheimischen,

die quasi vor der Haustüre

feiern können und keine langen

Wege in Kauf nehmen müssen.“

Darüber hinaus zieht das Festival

Leute aus ganz Deutschland an,

von denen die meisten Ortschaften

wie Hohenpeißenberg bis dato

nicht kannten. „Und dann überrascht

sind, wie toll unsere Gegend

ist“, was sich positiv auf den Tourismus

im Pfaffenwinkel auswirkt.

Obendrein legt Organisator Falkner

größten Wert auf Zusammenarbeit

mit Dienstleistern aus der

Region. Hotels, Ferienwohnungen

und Gaststätten, Getränkelieferanten,

Techniker, Bühnenverleiher,

Bauzaunlieferant, Elektriker, Taxiunternehmen

und Busfahrer – sie

alle profitieren vom Grüne-Sonne-

Festival und 3000 gut gelaunten

Elektrofans.

js

Ihr Regionalmagazin „altlandkreis“ verlost einmal zwei Tickets für

das Grüne-Sonne-Festival am Samstag, 2. Juni, auf dem Hohen

Peißenberg. Schicken Sie uns bis Dienstag, 15. Mai, eine Postkarte

mit dem Stichwort „Grüne Sonne“ an den „altlandkreis“, Birkland

40, 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@altlandkreis.de. Tickets

im Vorverkauf, falls noch vorhanden, gibt es unter www.gruenesonne.com

zu kaufen. In Sachen Gewinnspiel: Absenderadresse bitte

nicht vergessen, da der Gewinner per Post benachrichtigt wird.

Das Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

#1

8. PEITINGER

MUSIK

NACHT

Samstag

20 Uhr

Wir feiern

10-jähriges

Jubiläum

•POLSTERN •SONNENSCHUTZ •MÖBELSTOFFE

•VORHÄNGE •BODENBELÄGE •INDIVIDUELLE STICKEREIEN

Krummbachstr. 18 • 86989 Steingaden

Tel. 08862 - 911493

raumausstattung-pfeiffer@online.de

www.raumausstattung-pfeiffer.de

Wir sind für Sie da!

Mo – Sa: 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Mi und Sa: Nachmittag geschlossen.

Außerhalb der Öffnungszeiten gerne nach Vereinbarung.




9. JUNI

1

11

Nacht

Konzerte

VVK: 10 €

AK: 12 €






www.musiknacht-peiting.de




mai / juni 2018 | 5


Jean Pierre Vollrath und seine Fliegenfischerschule Oberbayern

Unbezahlbare Momente

vor traumhafter Kulisse

Oberammergau | Inmitten der

oberbayerischen Voralpenlandschaft

findet sich das gesamte

Spektrum der Gewässervielfalt:

Türkisfarbene, glasklare Bergseen,

Wildbäche, Auen oder alpine Flusslandschaften.

Ein unvergleichliches

Naturparadies – und ein

wahres Eldorado für alle Fliegenfischer.

Erlebt der Angelsport derzeit

generell einen Aufschwung, boomt

das Fliegenfischen regelrecht.

Rund 40 000 aktive Sportler soll es

deutschlandweit geben, Tendenz

steigend. Im Vergleich zum gewöhnlichen

Angeln unterscheidet

sich das Fliegenfischen vor allem

durch den Köder, die künstliche

Fliege, die zum Werfen zu leicht

ist, weshalb das Eigengewicht der

Schnur dazu verwendet wird. Das

verlangt eine besondere Wurftechnik

sowie eine spezielle Rute und

Schnur. Jean Pierre Vollrath ist einer

von nur rund einer Handvoll

Leuten, die den Sport in Deutschland

professionell betreiben. Mit

seiner Fliegenfischerschule Oberbayern

samt eigenem Flyshop ist

er in seinem Geburtsort Oberammergau

beheimatet und verkauft

dort nicht nur alles, was es zum

Fischen braucht, sondern einen

ganzen „Lifestyle“. „Fliegenfischer

sind da ein bisschen wie Golfer“,

vergleicht der 59-Jährige. Abgesehen

von der „Hardware“ bietet

Jean Pierre Vollrath hauptsächlich

eines an: Erlebnisse.

Profiszene in Kanada

kennengelernt

In seinem Element: Jean Pierre Vollrath spricht bei seiner Leidenschaft

Fliegenfischen von einem eigenen „Lifestyle“.

„Es ist immer das Paket, was es

für meine Kunden so einzigartig

macht“, erklärt Jean Pierre Vollrath.

Dabei spricht er besonders

von Ausflügen in die ursprünglichste

Natur – auch „Guiding“

genannt – die der Experte stets an

die individuellen Wünsche seiner

Kunden anpasst. Rund 60 Prozent

seiner Guiding-Kunden kommen

aus Übersee, vom 85-jährigen

pensionierten Anwalt über den

Top-Manager aus Japan bis zum

11-jährigen Burschen ist so gut

wie jede Altersklasse und Gesellschaftsschicht

vertreten. Die Ziele

eines solchen Ausflugs, der flexibel

über einen oder zwei Tage

gebucht werden kann, sind stets

unterschiedlich. Einige möchten

beispielsweise einmal im Leben

eine 60 Zentimeter Äsche fangen

und benötigen dazu Vollraths Hilfe,

schließlich kennt der erfahrene

Fliegenfischer dafür die besten

Stellen. Eine Fang-Garantie kann

allerdings auch er nicht ausstellen,

ist es doch genau dieses Zusammenspiel

zwischen Mensch,

Fisch und Natur, was den Sport

so faszinierend macht. Doch ganz

egal ob von Erfolg gekrönt oder

nicht, „am Ende des Tages sind

die Kunden immer zufrieden“, n,

versichert Vollrath.

Anfang der 1980er Jahre war

er arbeitstechnisch häufig im

Ausland unterwegs, unter anderem

zu einem Praktikum in

Kanada. Dort lernte er die Fliegenfischer-Profiszene

kennen

und begann, sich sein Netzwerk

aufzubauen. Eigentlich wollte

Vollrath in Kanada sesshaft

werden, kehrte dann aber aus

privaten Gründen wieder zurück

nach Deutschland. Und lernte e

seine spätere Frau kennen, die

6 | altlandkreis


in Bad

Kohlgrub

ein Hotel

besaß, welches

schon

damals Fliegenfischer

aus

sämtlichen europäischen

Ländern,

vorwiegend aber

aus der Schweiz, beherbergte.

Womöglich

ein Wink des Schicksals,

in jedem Fall aber

eine perfekte Symbiose.

Vollrath nahm die Fischer

unter seine Fittiche und

brachte sie an die traumhaften

Orte rund um Lech, Ammer,

Loisach und Isar. „Es war eine Art

Basecamp für Fliegenfischer.“

Alsbald beschäftigte sich Jean Pierre

Vollrath auch mit zahlreichen

Anfragen aus der Gegend, die das

Fliegenfischer-Handwerk ebenso

erlernen wollten. Also begann der

passionierte Fischer vor rund zehn

Jahren, die Fliegenfischerschule

Oberbayern größer aufzuziehen.

Privileg aber auch

Verantwortung

Seither bietet er neben dem „Guiding“,

jedes Jahr von Mitte April

bis Oktober Kurse für Interessierte

an, fungiert dabei als „Instructor“.

Für den Anfänger, den Fortgeschrittenen

oder den Profi, der

womöglich seine Wurftechnik verfeinern

möchte, schließlich sei das

Fliegenfischen ein extrem technischer

Sport, bei dem es rund 15

unterschiedliche Arten gibt, die

Rute zu werfen. Ab sofort möchte

Vollrath den Fokus in seinen

Schulungen noch stärker auf den

Bereich Ökologie legen, wie er

verrät: „Es ist ein Privileg und auch

eine Verantwortung, dass wir die

bedeutendsten Natur- und Landschaftsschutzgebiete

des Alpenvorlandes

und Nordalpenraumes

befischen dürfen.“ Will heißen:

Der richtige Umgang mit und in

der Natur soll noch stärker in den

Vordergrund rücken. „War man

früher weit und breit alleine, teilt

man sich heute bereits kleinere

Flussabschnitte mit anderen. Und

da ist es wichtig, dass die künftige

Fliegenfischer-Generation noch

behutsamer mit den Ressourcen

umgeht.“

Volle Fokussierung –

totales Abschalten

„Es ist nicht möglich, den Sport

zu betreiben und gleichzeitig mit

dem Kopf im Büro zu sein“, erklärt

Jean Pierre Vollrath. Das Ergebnis:

Volle Fokussierung auf das Fliegenfischen

und totales Abschalten

vom Alltag. Sicherlich auch

ein Grund, warum die Sportart

in einer immer hektischeren Welt

an Beliebtheit gewinnt. Um seine

Leidenschaft Anderen zu vermitteln,

gehört Öffentlichkeitsarbeit

ebenso zum Aufgabenspektrum

von Jean Pierre Vollrath. Er widmet

sich Buchprojekten, begleitet

Pressereisen oder hat bisweilen

über mehrere Wochen das Fernsehen,

wie kürzlich den Bayerischen

Rundfunk, zu Gast. Seine Expertise

ist gefragt. „Ich mache das sehr

gern, weil der Sport es verdient, in

einem rechten Licht präsentiert zu

werden.“

Dass Fliegenfischen nicht zu den

preiswertesten Hobbys zählt,

dessen ist sich Vollrath durchaus

bewusst. Die Preise für seine

Guiding-Touren und Kurse sind

internationalen Standards aus der

Szene angepasst.

Der Flyshop in Oberammergau

selbst ist nur eine Zugabe, die sich

im Laufe der Zeit entwickelt hat. Zu

alten Bad Kohlgruber Zeiten – seine

Frau hat ihr Hotel im Übrigen

voriges Jahr verkauft – hatten Gäste

häufig Equipment vergessen oder

nicht das passende dabei. Und so

ist das Angebot stetig gewachsen,

ehe sich Vollrath vor zwei Jahren

in den eigenen Oberammergauer

Räumlichkeiten niederließ. In seinem

Shop, der einen Hauch von

Kanada versprüht, finden sowohl

Anfänger als auch ambitionierte

Fliegenfischer so gut wie alles.

Egal ob Einsteigerset, die im niedrigen

Hundert-Euro-Bereich beginnen

oder Highend-Angelrute.

Steht man dann in den ursprünglichsten

Naturflüssen und blickt

auf das einzigartige Panorama

ringsherum, sind das Momente,

die mit Geld nicht zu bezahlen

sind.

tis

Im Rahmen seiner „Guiding“-Touren führt Jean Pierre Vollrath seine

Gäste an die ursprünglichsten Plätze.

mai / juni 2018 | 7

SO GEHT

* keine Beratung, kein Verkauf

URLAUB

ZUHAUSE

Schausonntage *

von 13°° - 17°° Uhr

29 April - 06 Mai

Gartenmöbeltrends

erleben auf über 4000 m 2

Die Garteneinrichter

Ziegeleiweg 2 82398 Oderding

Telefon: 0881 - 927 63 77

www.teak-and-more.de


Auf der Roten Couch

Sozialpolitiker

auf drei

Ebenen

Bezirkstagsvizepräsident und Bürgermeister

Michael Asam auf der Roten Couch, die wir

diesmal im neuen Panorama-Saal der

Raiffeisenbank Pfaffenwinkel in Peiting

platziert haben. Von dort oben lässt sich der

komplette Ort überblicken. Foto: Johann Jilka

mai / juni 2018 | 9


Peiting | Die kommunale Selbstverwaltung

ist bayernweit in drei Ebenen

unterteilt. Städte und Gemeinden,

Landkreise sowie Bezirke.

Letztere wachen und entscheiden

über überörtliche Einrichtungen

und Projekte aus den Bereichen

Soziales, Gesundheit, Bildung,

Kultur, Umwelt und Heimatpflege.

Doch wer sitzt überhaupt im Bezirkstag,

wie wird er gewählt und

welche Schwerpunkte setzt er insbesondere

im Landkreis Weilheim-

Schongau? Konkrete Antworten hat

Michael Asam parat, bekannt als

Peitinger Bürgermeister, bekannt

als Weilheim-Schongauer Kreisrat,

jedoch viel weniger bekannt als

Bezirkstagsvizepräsdient für Oberbayern.

Seit 2013 hält er dieses ehrenwerte

und verantwortungsvolle

Amt inne. Wie oft er zu welchen

Anlässen und Projekten oberbayernweit

unterwegs ist? Warum er

ein Münchner Kennzeichen fährt?

Und warum er bei der kommenden

Wahl am 14. Oktober unbedingt erfolgreich

sein will? Das und vieles

mehr hat uns der 64-jährige SPD-

Politiker im großen Interview auf

der Roten Couch verraten.

Herr Asam, warum fahren Sie ein

Münchner Kennzeichen?

Die Frage habe ich erwartet und

bin dafür auch dankbar. Denn ich

werde oft darauf angesprochen

und höre immer wieder Gerüchte,

dass ich auf Kosten der Steuerzahler

ein „bonziges“ Auto fahre. Aber

das ist nicht so. Das Auto wird von

mir finanziert. Als Bezirkstagsvizepräsident

habe ich nur den Vorteil,

dass ich von der Firma Audi zu

günstigeren Konditionen ein Fahrzeug

bekomme. Dieses muss aber

über den Bezirk von Oberbayern

zugelassen werden. Deshalb fahre

ich eine Münchner Nummer.

Die ganzen Unterhaltkosten sowie

den geldwerten Vorteil bezahle ich

aber selbst.

Hat also nichts mir Ihrer Herkunft zu

tun?

10 | altlandkreis

Michael Asam gewährt „altlandkreis“-Redakteur l d k Johannes Schelle Einblick in seine Büroarbeit.

Ich lebe seit 1975 in Peiting und

habe es bis heute nicht bereut,

bin damals schon gerne von München

nach Peiting rausgezogen,

weil mich die Warmherzigkeit in

diesem Ort fasziniert hat. Das hört

sich zwar etwas abgedroschen an,

aber es ist nun mal so. Du bist hier

keine Nummer wie in München.

Die Leute grüßen dich draußen auf

der Straße. Und ich habe sehr rasch

Anschluss gefunden, mich deshalb

von Anfang an pudelwohl gefühlt.

Dass es kein Fehler war, hierher zu

ziehen und dass mein Herz mit Peiting

eng verbunden ist, zeigt auch

meine Entwicklung. Bürgermeister

eines Ortes wird man schließlich

nicht, wenn es nicht passt.

Das Amt als Peitinger Bürgermeister

dürfte unseren Lesern längst

bekannt sein. Sie üben jedoch viele

weitere Ämter aus. Zählen Sie auf:

Dafür muss ich ehrlicherweise auf

meinen Ausdruck schauen, den

ich mir zusammengestellt habe.

Mitglied seit 1986 im Kreistag Weilheim-Schongau.

Seit 1998 Mitglied

im Bezirkstag von Oberbayern. Seit

2004 Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt

im Kreisverband Weilheim-Schongau.

Seit 2013 stellvertretender

Bezirkstagspräsident von

Oberbayern und in dieser Funktion

Mitglied im Bezirksausschuss, Mitglied

im Aufsichtsrat der Oberbayerischen

Heimstätten „Deutsches

Heim“, Mitglied im Aufsichtsrat

der kbo-Kliniken, Mitglied im Aufsichtsrat

des Klinikums Ingolstadt

sowie Mitglied im Hauptausschuss

des Bayerischen Bezirkstags. Darüber

hinaus seit vielen Jahren

Mitglied im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank

Pfaffenwinkel und der

Krankenhaus GmbH Weilheim-

Schongau.

Wow. Das klingt nach unfassbar vielen

Terminen.

Im Durchschnitt bringe ich zwölf

Stunden am Tag zusammen. Was

für viele überraschend ist, dass ich

morgens erst um halb neun mit

der Arbeit beginne. Aber: Da es am

Abend meistens immer sehr spät

wird, die meisten Sitzungen ohnehin

am Abend stattfinden, nehme

ich mir die Zeit morgens raus, um

in Ruhe bei mir daheim zu frühstücken

und die Zeitung zu lesen. Der

Bezirk belastet insofern, dass ich

hierfür im Durchschnitt einmal die

Woche unterwegs bin.

In München?

Ganz unterschiedlich. Je nachdem,

wo ich gerade tätig bin. Ich begleite

über den Bezirk noch einige

weitere, kleinere Posten. Zum Beispiel

als Mitglied im Donaumoos

Zweckverband und der Stiftung

„Donaumoos Freilichtmuseum und

Umweltbildungsstätte“ oder als

Mitglied des Holzknechtmuseums

in Ruhpolding. Wobei das Termine

sind, die nur alle viertel Jahr anfallen.

Meistens ist es aber so, dass

diese und andere Termine sehr eng

beieinander liegen, ich dann auch

für den Bezirk allein drei, vier Mal

pro Woche unterwegs bin.

Bezirkstagsvizepräsident sind sie

seit Oktober 2013. Wie wurden Sie

gewählt?

Der Bezirkstagsvizepräsident wird

immer von den Mitgliedern des

Bezirkstages gewählt. Aktuell sind

es 67 Mitglieder.

Welche Voraussetzungen mussten

Sie für dieses Amt mitbringen?

Diese Frage ist jetzt etwas unangenehm

zu beantworten, weil man

sich an dieser Stelle im Grunde

selbst loben müsste. (grinst)

Inwiefern?

Wenn man sieht, wie total unterschiedlich

die Zusammensetzung

des Bezirkes ist, musst du bei den

Bezirksräten schon ein gewisses

Standing haben, um letztlich auch

zum Präsidenten oder dessen Stellvertreter

gewählt zu werden. Die

67 Mitglieder kommen aus neun

verschiedenen Parteien, die in bestimmten

Punkten unterschiedliche

Auffassungen von Politik haben.

CSU, SPD, Grüne, Freie Wähler,

Bayernpartei, Piraten, FDP, ÖDP

und eigentlich auch die Linke, wobei

es hier einen Streit gegeben

hat, die Kandidatin deshalb aus

der Partei ausgetreten und seither

als parteilose Bezirksrätin gelistet

ist. Aktuell sind es also acht verschiedene

Parteien. Darüber hinaus

läuft es grundsätzlich so ab,

dass die stärkste Partei, in diesem

Falle die CSU, sich einen Partner

sucht, um bei Entscheidungen eine

Mehrheit zu erzielen. Die Wahl der

CSU ist seit 2008 auf die SPD mit

mir als Fraktionsvorsitzenden gefallen.

Somit bin ich 2013 ein Stück

weit automatisch in die Rolle des

potentiellen Kandidaten zum Vizepräsidenten

gerutscht.

Welche Aufgaben hat der Bezirkstagsvizepräsident,

in ihrem Falle für

Oberbayern, zu erfüllen?

Ich bin natürlich der erste Stellvertreter

vom Bezirkstagspräsidenten.

Für Oberbayern und in diesem Falle

sogar für ganz Bayern ist das Josef

Mederer, den ich schon sehr lange

kenne und mit dem ich mich sowohl

politisch als auch privat immer


gut verstanden habe. Und neben

dieser Vertreterrolle habe ich als

Vizepräsident von Haus aus bestimmte

Ämter inne. Zum Beispiel

bin ich zuständig für das seit drei

Jahren laufende „Hotspot-Projekt“,

ein Umweltprojekt von Bundesregierung,

Landesregierung und

Bezirkstag, für das der Bezirk von

Oberbayern die Moderation und

fachliche Begleitung übernommen

hat. Das ist für mich vor allem deshalb

ein hochinteressantes Projekt,

weil ich an dieser Stelle auch als

Peitinger Bürgermeister gefragt bin.

Es geht darum, die Alpenflüsse –

zumindest in Teilen – zurück in ihre

ursprüngliche Form zu bringen.

Das gilt auch für unsere Ammer.

Meine konkrete Aufgabe ist, bei

Vor-Ort-Terminen zu moderieren

sowie Fachvorträge oder ein fachliches

Grußwort abzuhalten.

Ein bezahltes Amt? Oder ein Ehrenamt?

Man könnte es als bezahltes Ehrenamt

bezeichnen, ein Amt mit

tariflich festgelegtem Zuschuss,

der ganz normal ausbezahlt und

versteuert wird.

Die Termin-Hetzerei lohnt sich also?

Kann man so sagen. Ich mache

es nicht nur der Ehre halber. Aber

wie in den meisten Ämtern, kann

man das Gehalt nicht wirklich aufrechnen.

Und um was kümmert sich der Bezirkstag

im Allgemeinen?

Der Bezirk ist extrem breit aufgestellt.

Er kümmert sich hauptsächlich

um Soziales, darüber hinaus

um Gesundheit, Bildung, Kultur,

Umwelt und Heimatpflege.

Kümmert sich nur der Bezirkstag um

diese Bereiche?

Auch, nicht ausschließlich. Im

Gesundheitswesen zum Beispiel

ist die Landesregierung genauso

beteiligt. Wobei die Aufgaben

klar verteilt sind. Man kann sagen,

dass sich der Bezirk überwiegend

um überörtliche Dinge kümmert.

Also Einrichtungen, die nicht nur

für einen Landkreis, sondern für

ganz Oberbayern von Bedeutung

sind.

Trotzdem ist der Bezirk umstritten,

viele möchten ihn abschaffen.

Das war lange Zeit so. Wobei ich

das überhaupt nicht so sehe. Der

Bezirk ist nicht umsonst die dritte

kommunale Ebene. Das Zusammenspiel

zwischen Kommunen,

Landkreisen und Bezirken ist dahingehend

geregelt, dass der Bezirk

alle Aufgaben übernimmt, bei

denen Kommunen und Landkreise

finanziell und fachlich überfordert

sind. Wenn man zum Beispiel das

neue Psychiatrie-Gesetz nimmt.

Hier ist der Bezirk die fachliche Institution,

die für die Gesetzgebung

gehört wird. Heißt: Der Bezirk erarbeitet

Konzepte und Inhalte, die

wiederum mit der Landespolitik

diskutiert und letztlich auf den

Weg gebracht werden. Insofern

sehe ich den Bezirk als Fachgremium,

die Landespolitik dagegen als

Gesetzgebungs- oder Fördergremium.

Angenommen, es gäbe den

Bezirk nicht, bräuchte der Landkreis

Weilheim-Schongau zum

Beispiel für alle psychiatrischen

Einrichtungen eigenes Personal,

was mit einer extrem aufwendigen

und teuren Umstrukturierung

verbunden wäre.

Verfügt der Bezirkstag über einen

eigenen Haushalt?

Ja. Der beträgt momentan für

ganz Oberbayern rund 1,9 Milliarden

Euro, überwiegend finanziert

durch Umlagen aus den Landkreisen.

Der Landkreis Weilheim-

Schongau hat 2016, leider liegen

mir momentan keine aktuelleren

Zahlen vor, mehr als 24 Millionen

an den Bezirk gezahlt, aber knapp

38 Millionen für hauptsächlich soziale

Einrichtungen bekommen.

Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich,

dass der Landkreis vom Bezirk

profitiert und nicht draufzahlt.

Wie stark profitiert der Landkreis

Weilheim-Schongau von Ihnen persönlich?

Es ist schon wichtig, dass Mitglieder

aus der Region im Bezirkstag

vertreten sind. Die psychiatrische

Tagesklinik in Peißenberg ist zwar

nicht nur wegen mir, aber sicherlich

mit mir entstanden, weil ich

mich im Bezirkstag schon immer

stark gemacht habe für solch eine

Einrichtung in unserem Landkreis.

Die psychiatrische Tagesklinik in

Peißenberg wurde 2010 eröffnet?

Richtig. Sie bietet 20 Plätze in den

Fachbereichen Psychiatrie, Psychotherapie

und psychosomatische

Therapie. Darüber hinaus


eine Ambulanz, dank der Patienten

nach ihrem tagesklinischen Aufenthalt

weiter behandelt werden

können.

Wie wird die Klinik angenommen?

Sehr gut. Sie ist von Beginn an voll

belegt, was zeigt, wie groß der Bedarf

in unserer Gegend für psychiatrische

Einrichtungen ist. Früher

mussten die Patienten wesentlich

weitere Wege auf sich nehmen,

unter anderem nach Landsberg,

Garmisch-Partenkirchen oder

München fahren.

Gibt es weitere Einrichtungen im

Landkreis Weilheim-Schongau, die

fachlich und finanziell vom Bezirkstag

profitieren?

Das beste Beispiel ist sicherlich das

Diakoniedorf in Herzogsägmühle,

wo Menschen mit Behinderung,

mit seelischer Erkrankung oder

Suchtproblematik einen tollen Ort

zum Leben finden und darüber hinaus

die Möglichkeit bekommen,

sich im alltäglichen Leben wieder

schrittweise zu integrieren. Ähnliches

gilt für das Marienheim in

Peiting.

Wie sieht es mit nicht-sozialen Einrichtungen

aus?

Das Freilichtmuseum Glentleiten

ist zum Beispiel auch eine bezirkliche

Einrichtung, die vor kurzem

für rund eine Million Euro durch

ein neues Empfangsgebäude samt

Schau-Brauerei auf Vordermann

gebracht wurde. Ganz wichtig

sind uns unsere Fachschulen.

Zum Beispiel die für Schreiner

und Holzbildhauer in Garmisch-

Partenkirchen oder die Landwirtschaftsschule

in Landsberg. Das

sind definitiv drei gute Beispiele

aus den Bereichen Heimatpflege

und Bildung.

Sind die Schulprojekte in Schongau

und Weilheim auch Sache des Bezirkes?

Da hat der Bezirk seine Finger gar

nicht im Spiel. Das neue Schulzentrum

in Schongau sowie die neue

Berufsschule in Weilheim sind

reine Sache des Kreises. Wir kümmern

uns um Fachschulen, die

überregionale Relevanz haben.

Welches Projekt liegt Ihnen besonders

am Herzen?

Tatsächlich die psychiatrische Einrichtung

in Peißenberg, weil eben

der Bedarf nach Psychotherapie

so groß ist. Ich halte nach wie vor

eine stationäre Einrichtung in unserem

Landkreis für dringend notwendig,

deshalb werde ich mich

auch weiterhin dafür einsetzen.

Das derzeit größte Bezirkstags-Projekt

in Oberbayern?

Das dürfte das Berufsbildungswerk

in München für rund 30 Millionen

Euro sein. Eine Einrichtung

für Menschen mit Behinderung,

die von Gehör- und Sprachproblemen

betroffen sind. Die werden

dort auf das harte Berufsleben

vorbereitet.

Sie sind seit jeher bekannt für starkes

Sozial-Engagement – kommt

an dieser Stelle mehr der SPD-

Politiker Michael Asam, oder mehr

der Mensch Michael Asam in ihnen

durch?

Schon der Mensch Michael Asam.

Allein durch meine zweite berufliche

Ausbildung zum Sozial-Versicherungsfachwirt

habe ich immer

mit Krankheit zu tun gehabt. Krankenhäuser,

Krankenversicherung

und Rentenversicherung waren

durch meine Anstellung bei der

Bundesknappschaft Teil meiner

Arbeit. Mir macht es einfach Spaß,

in diesem Bereich tätig zu sein.

Das bringt mir auch sehr viel für

meine Aufgabe als Peitinger Bürgermeister,

weil man gewisse

Dinge mit ganz anderen Prioritäten

wahrnimmt. Allen voran beim

Thema Inklusion.

Ein eher unschönes Thema schwirrt

derzeit um ihre Position als Aufsichtsratsmitglied

im Ingolstädter

Klinikum, dem sie als Bezirkstagsvizepräsident

automatisch angehören.

Der ehemalige Geschäftsführer

des Klinikums hatte sich Ende 2017

aufgrund eines Korruptionsskandals

in U-Haft das Leben genommen.

Was sagen Sie zu diesem tragischen

Vorfall?

Was feststeht, wurde bereits in der

Presse veröffentlicht. Gelder wurden

veruntreut. Und leider Gottes

auch Bevorteilung des Geschäftsführers

nachgewiesen. Das hat

mich in der Arbeit als Aufsichtsrat

sehr erdrückt. Sowas habe ich

in meiner bisherigen Laufbahn

noch nicht erlebt. Vor allem, wie

engmaschig das dortige System

mit der Politik, dem Ingolstädter

Stadtrat verbunden war. Für mich

war dieser Vorfall einerseits sehr

lehrreich. Andererseits war es extrem

deprimierend, zu sehen, wie

tragisch so etwas enden kann.

Sind Sie selbst von den Ermittlungen

betroffen?

Bis dato Gott sei Dank nicht. Ich

denke, dass da auch nichts mehr

kommen wird, weil die unsauberen

Dinge im Ingolstädter Klinikum

schon vor meiner Zeit als Aufsichtsrat

passiert sind.

12 | altlandkreis


Passender Hintergrund: Links der Peitinger Wallfahrtskirche Maria Egg

befindet sich das Marienheim, das zu den wichtigsten Sozialeinrichtungen

der Region zählt. Es wird finanziell getragen vom Bezirk.

Weilheim-Schongau dabei. Da haben

wir schon einige Fälle gehabt,

zum Beispiel Chefarztablösungen,

bei denen ich als Mitglied des

Aufsichtsrates mitzuentscheiden

hatte.

meister. Werde ich aber nicht. Ich

habe 2020 dann vier Amtsperioden

hinter mir – eine sehr schöne Zeit.

Allerdings möchte ich aufhören,

bevor die Leute sagen: Jetzt wird’s

Zeit, dass ein Anderer kommt.

Unabhängig davon: Was sind Ihre

Aufgaben als Aufsichtsratsmitglied

im Allgemeinen?

Aufsichtsräte gibt es in wirtschaftlichen

und kommunalen Unternehmen.

Ein Aufsichtsrat hat in erster

Linie die Aufgabe, die Geschäfte

des Unternehmens zu beobachten

und zu überwachen, um so etwaige

Schäden abzuwenden.

Welche Voraussetzungen sollten für

die Wahl in einen Aufsichtstrat gegeben

sein?

Man muss nicht unbedingt aus

dem Fach kommen, sollte aber

sehr wohl wissen, wie ein Unternehmen

geführt wird. Man sollte

mit Zahlen umgehen können

und wissen, wie Bilanzen geführt

werden. Im operativen Geschäft

ist man nicht dabei, sollte aber

trotzdem immer auf dem aktuellen

Stand der wirtschaftlichen Entwicklung

des Unternehmens sein – und

bei Bedarf auch mal Entscheidungen

treffen, die nicht so angenehm

sind. Vor allem, wenn es um Personalentscheidungen

geht.

Ein konkretes Beispiel?

Ich bin ja von Beginn an im Aufsichtsrat

der Krankenhaus GmbH

Am 14. Oktober 2018 wird wieder

über Sie entschieden – bei der

Landtags- und damit auch Bezirkstagswahl,

bei der sie erneut antreten

werden. Warum?

Weil mir dieses Amt viel Spaß und

Freude macht. Und weil ich durch

die lange Zeit, in der ich mittlerweile

im Bezirkstag tätig bin, sehr

viel Erfahrung gesammelt habe,

mit der ich in Zukunft noch viel

gestalten und bewirken kann.

Aus Sicht des SPD-Politikers sehen

Ihre Chancen auf Wahlerfolg nicht

wirklich erfolgsversprechend aus.

Die jüngsten Umfragewerte Ihrer

Partei liegen im Keller, teilweise

deutlich hinter der AFD.

Ich hoffe wie bisher auch, dass

man nicht unbedingt aufgrund seiner

Parteizugehörigkeit, sondern

als Person gewählt wird. Ich bin

bei der Bezirkstagswahl immerhin

Listenführer der SPD. Dieser

Spitzenplatz kommt ja nicht von

allein. Abgesehen davon hoffe ich

natürlich, dass sich der Trend der

SPD wieder zum Positiven iven

ändert

und die Wahlberechtigten ech

en die

gute

Arbeit, die wir im Bezirkstag

bislang gemacht haben,

auch sehen und

anerkennen.

Ein Blick in die

weitere Zukunft:

Wie alt sind Sie

bei der Kommunalwahl

2020?

(grinst) Da bin ich

dann 66. Theoretisch

könnte ich nochmals

antreten als Peitinger in

er Bürgerr-

Angenommen, Sie gehen in wenigen

Jahren tatsächlich in Rente, haben

plötzlich unendlich viel Zeit für

Hobbys und Familie. Welchen Traum

werden Sie sich erfüllen?

Auf was ich mich wirklich freue,

dass ich mehr Freizeit haben werde,

dass ich wieder spontaner

und nicht streng nach Terminplan

leben kann. Und dass ich wieder

meinen Hobbys nachgehen kann.

Ich spiele sehr gerne Tennis, fahre

gerne Rad und betreibe sehr gerne

Gartenarbeit. Urlaube macht man

natürlich auch, wobei ich aktuell

jetzt kein absolutes Wunschziel vor

Augen habe.

Kommt vielleicht sogar ein Rückzug

in die Landeshauptstadt in Frage –

passend zum Kennzeichen?

Nein. Peiting ist mein Zuhause,

meine Heimat, mein „Dahoam“.

Und das Kennzeichen wird irgendwann

auch wieder ein „WM“

oder „SOG“ sein. Die Frage ist

nur: Wann? Je nach Ausgang der

Bezirkstagswahl vielleicht schon

2018. Hoffentlich f aber erst im Jahre

2023. 23. js

Die Fliegenfischerschule Oberbayern

– Privat- und Gruppenkurse für Anfänger und Fortgeschrittene

– Wurfschulungen mit Ein- und Zweihandruten

– Professionelles Guiding an Fließ- und Stillwasserstrecken

– Leihausrüstungen

FLY SHOP in Oberammergau

Großzügig, gemütlich und voll ausgestattet

mit allem was das Fliegenfischer-Herz

höher schlagen lässt: Ruten & Rollen |

Schnüre & Vorfächer | Ständig etwa 10.000

Fliegen | Watbekleidung | Handgemachte

Fliegenfischerkörbe | Zubehör | Lizenzen |

NEU! Alles fürs Renkenfischen

Flyfishing School Oberbayern

– Private and Group Courses – Professional Guiding

for Beginners and Advanced – Rental Equipment

– Alpine Flyfishing Trips

FLY SHOP in Oberammergau

Rods & Reels | Lines & Leaders | about 10.000 Flies | Wading

equipment | Handmade Flyfishing Creels | Accessories | Licences

FLIEGENFISCHERSCHULE OBERBAYERN & FLY SHOP

Jean-Pierre Vollrath

Am Weinberg 1

82487 Oberammergau

Tel. 49-8822-9488500

Mobil 49-171-45 78 360

www.flyrodandpaddle.com

contact@flyrodandpaddle.com

Öffnungszeiten:

Mi/Fr 16-19 Uhr & Sa 9-12 Uhr

Und nach Vereinbarung

Opening Hour:

Mi/Fr 4-7 p.m. & Sa 9-12 a.m.

And by appointment

mai / juni 2018 | 13


Schwathe GmbH & Co. KG

zertifziert nach DIN EN 1090-2

Geländer

Gartenzäune

Balkone

Verblechungen

CNC-

Plasmaschneiden

47. Bezirksmusikfest in Hohenfurch

„Verschworener Haufen“

feiert 150-Jähriges

Schönachstraße 46

86978 Hohenfurch

Tel: 0173 3772202

mail@schwathe-metall.de

www.schwathe-metall.de

Treppen

Metallkonstruktionen

Metallmöbel

Tore

Türen

und vieles

mehr...

Wir lieben

Blasmusik!

• Große Auswahl an Blech- und

Holzblas instrumenten

Hohenfurch | Sie besuchten mit

den Peitingern die Partnerstadt

Calvi, waren bei Papst Benedikt in

Rom, fungieren im Dorf bei jeder

Feierlichkeit als Festmusik oder

tragen beim Neujahranblasen ihre

gute Laune von Haus zu Haus. Es

ist nicht selbstverständlich, dass

eine Blaskapelle mit 40 Musikerinnen

und Musikern jedes Jahr mehr

als 50 Auftritte plus der wöchentlichen

Proben bestreitet. Doch in

Hohenfurch hat das Tradition und

zwar schon seit 150 Jahren.

Auf die Frage, was das Besondere

an der Hohenfurcher Musikkapelle

ist, nennt Vorsitzende Veronika

Grimm die besondere Gemeinschaft.

„Mir sind a eigschworener

Haufa“, meint sie und führt das

vor allem auf die bunt gemischte

Truppe mit Musikern im Alter von

zwölf bis 67 Jahren zurück. „Auffallend

im Vergleich zu anderen

Vereinen ist bei uns, dass viele

Frauen nach der Babypause weitergespielt

haben und mittlerweile

auch die Kinder dabei sind.“

Mit dieser starken Mannschaft

packt sie nun das 47. Bezirksmusikfest

an und hat dazu auch einen

besonderen Grund, nämlich

150 Jahre Blaskapelle Hohenfurch.

Gründung

im Jahre 1868

Als im Jahre 1870 der Veteranenverein

in Hohenfurch gegründet

wurde und ein Jahr später eine

Fahne weihte, sorgte eine Blaskapelle

laut Protokollbuch für den

musikalischen Rahmen. Durch intensive

Nachforschungen konnte

man belegen, dass diese Blaskapelle

schon drei Jahre existierte.

Deshalb wurde das Gründungsjahr

auf 1868 festgelegt. Somit

konnten die Hohenfurcher Musiker

bereits im Jahre 1968 ihr 100-Jähriges

begehen, was sie mit der

Ausrichtung des 9. Bezirksmusikfestes

gebührend feierten. Da die

Hohenfurcher über diesen langen

Zeitraum und trotz zweier Weltkriege

immer wieder die Existenz

einer Blaskapelle im Ort nachweisen

konnten, wurde ihnen im Jahr

1971 die „Pro-Musica-Plakette“

vom damaligen bayerischen Mi-

• Testbereit in unserem Fachgeschäft

• Eigene Bläserwerkstatt

Musikhaus Kirstein, Bernbeurener Str. 11 · 86956 Schongau

Telefon 08861 / 90 94 94-0 · Onlineshop www.kirstein.de

Die Blaskapelle Hohenfurch feiert ihr 150-Jähriges mit

einem großen Bezirksmusikfest. Foto: Fotografi e Zacherl

14 | altlandkreis


Bei zahlreichen Festzügen sind die Hohenfurcher Musiker vertreten.

nisterpräsidenten Alfons Goppel

überreicht. Eine weitere Besonderheit

ist in Hohenfurch, dass sie

dem Bezirk Lech-Ammersee angehören,

also mit den Blaskapellen

aus dem Landkreis Landsberg

kooperieren. Doch auch das hat

eine lange Tradition. Als sie 1958

dem Musikbund von Ober- und

Niederbayern beitraten, entschied

man sich für den Bezirk Lech-

Ammersee, damals noch Bezirksverband

Lechgau-Landsberg, und

damit konträr zu einigen Nachbarkapellen,

die damals zum Bezirk

Oberland gingen. „Wir sind zwar

Grenzgänger, aber das funktioniert

trotzdem sehr gut“, möchte

Veronika Grimm diese seit 60 Jahren

bestehenden Freundschaften

keinesfalls missen.

Mit Rigoros

und Losamol

Im Jahr 1958 hat die Kapelle auch

damit begonnen, zu einem beson-

Das besondere Lokal

in der historischen

Altstadt von Schongau

Verbringen sie entspannte,

unvergessliche Stunden und

erleben Sie Genussmomente

Inhaber Andrea Kothmayr • Christophstraße 21 - 23 • 86956 Schongau • Tel: 08861 - 22 18 17

Dienstag bis Samstag ab 18.00 Uhr • www.weinstuben-schongau.de

mai / juni 2018 | 15


maßg‘schneidert

& sauber g‘stickt

Die vielen, engagierten „Jungen“ sind der ganze Stolz

des Hohenfurcher Musikvereins. Foto: Fotografi e Zacherl

Bei uns is Tradition dahoim. Mir

fertign Ihre Leaderhos auf Maß

– egal ob maschina- oder handg‘stickt.

A groaße Auswahl an Leder,

Garn und Stickmuster findet‘s

bei uns im G‘schäft. Und freilig

hand mir o alles andre, was uier

Trachtnherz begehrt in unserm

G‘schäft in Leeder, im scheana

Fuchstal. O fertige Hosa hamer do.

Und jetzt hängt o scho die nuie Kollektion

im Lada.

Mir gfreiat uns auf ui!

Wenn‘s was Gscheid‘s

sei soll!

Wegäcker 1

86925 Fuchstal/Leeder

info@leder-trachten.com

Tel. 08243 961081

leder-trachten.com

deren Konzertabend einzuladen.

Jedes Jahr neue Herausforderungen

zu suchen und die Besucher

des Konzertes mit anspruchsvoller

Blasmusik zu begeistern, das

bringt eine kontinuierliche Steigerung

des Niveaus mit sich. Die

Hohenfurcher stellen sich auch

regelmäßig bei Wertungsspielen

den stetig wachsenden Anforderungen.

Unter der Leitung von

Wilhelm Binder konnten sie vor

zwei Jahren beim Bezirksmusikfest

in Obermeitingen sogar eine „Auszeichnung“

in der Mittelstufe erringen.

Dem Hohenfurcher Musikfest

gingen ebenfalls Wertungsspiele

vom 13. bis 15. April voraus, denen

sich über 40 Blasorchester stellten.

Wilhelm Binder wirkt seit 2011 in

Hohenfurch. Ihm liegt besonders

die Jugendarbeit am Herzen. Unter

seiner Regie gibt es eine eigene

Jugendkapelle mit 16 Nachwuchsmusikern,

die bei

Martinszug, Dorffest

und dergleichen schon erste

Auftritts-Erfahrungen sammeln

dürfen. Wenn sie dann das bronzene

Leistungsabzeichen absolviert

haben, dürfen sie in die Stammkapelle

wechseln. Die jungen Hohenfurcher

sind mit Begeisterung dabei,

was auch daran zu erkennen

ist, dass sich immer wieder welche

der Herausforderung des silbernen

Abzeichens stellen, dann sogar im

21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40

Einen besonderen Festwagen mit einer großen

Tuba hat der Hohenfurcher Musikverein

schon im letzten Jahr mitgeführt.

16 | altlandkreis


Bezirksjugendorchester überregionale

Erfahrungen sammeln.

Mehr als 40

Blaskapellen

> > > FESTPROGRAMM

Im Hohenfurcher Musikverein

kann man nicht nur in der Jugendkapelle

oder in der großen

Kapelle musizieren. Auch die

Turmbläser, eine kleine Besetzung

oder die Beerdigungsmusik

sind feste Einrichtungen und man

pflegt Kontakte zu den Blaskapellen

aus Altach in Österreich oder

Nattenhausen bei Krumbach, die

natürlich zum Festwochenende

kommen. Als „Grenzgänger“

dürfen die Hohenfurcher auch

über 40 Blaskapellen und Trommlerzüge

aus den Bezirken Lech-

Ammersee und Oberland am

Festsonntag, 13. Mai, begrüßen,

so dass der Gemeinschaftschor

und der anschließende Festzug

wohl zu einer besonderen Demonstration

für die bayerische

Blasmusik werden. „Wir sind

mit unserem gesamten Festprogramm

in der Region geblieben“,

sagt Vize-Vorstand Werner

Schwathe, der zugleich auf die

weiteren Festtage hinweist: Mit

„Losamol“, „Rigoros“ oder den

„Jungen Pfaffenwinklern“ werden

lokale Gruppen eingebunden, die

an den geballten Festtagen ihre

Besucher aus Hohenfurch und der

weiten Umgebung wohl fünf Tage

lang ins Festzelt locken.

rg

47. Bezirksmusikfest Hohenfurch

Mittwoch, 9. Mai

21.00 Uhr Groovige Partymusik mit den „Mercuries“ (Einlass 19 Uhr)

Donnerstag, 10. Mai (Familientag)

9.00 Uhr Eintreffen der Oldtimer

10.00 Uhr Frühschoppen mit der „Dreieckmusi“

13.30 Uhr Oldtimerrundfahrt

14.30 Uhr Unterhaltungsmusik mit der Ü50-Kapelle des Bezirks

Lech-Ammersee

19.00 Uhr Sternmarsch mit den Nachbarkapellen Altenstadt,

Ingenried, Sachsenried, Schongau, Schwabsoien, anschl.

Unterhaltung/Tanz mit den „Jungen Pfaffenwinklern“

Freitag, 11. Mai

20.30 Uhr Actionreiche Motorrad-Stuntshow

21.00 Uhr Konzert der Mundart-Liveband „Losamol“

23.00 Uhr Heimatsound mit der Band „Rigoros“

Samstag, 12. Mai

21.00 Uhr Blasrock, Volxmusik und Partykracher mit den

„Lederrebellen“ (Einlass ab 19 Uhr)

Sonntag, 13. Mai

9.30 Uhr Kirchenzug, anschl. Festgottesdienst am Schulgelände

11.00 Uhr Frühschoppen mit den „Schönegger Almmusikanten“

13.00 Uhr Massenchor beim Festzelt

13.30 Uhr Großer Festzug durch das Oberdorf, anschl. Unterhaltung

im Festzelt mit der Blaskapelle Reichling

16.30 Uhr Bekanntgabe der Wertungsspiel-Ergebnisse

18.00 Uhr Festausklang mit den „Brauhaus Musikanten“

Noch mehr tolle Angebote auf Seite 2

Michael Drexl

Elektrotechnikermeister

Hoheneggstraße 41

Hoheneggstraße 41

86978 86978 Hohenfurch

Telefon 08861-2542207

Hoheneggstraße 50 – 86978 Hohenfurch

Landhausdiele Eiche geölt ab € 39,95/m²

– Lohnhäckseln

– Hackgutankauf

– Rindenmulch

– Hackschnitzel

– Brennholz

– Forstmulcher

MANFRED SCHMID

Hoheneggstraße 35a · 86978 Hohenfurch

Telefon 08861-9099473 · Mobil 0163-7691309

Telefon 08861-2542207

Elektrotechnik

Ihr kompetenter Elektro-Partner

www.elektrotechnik-drexl.de

mai / juni 2018 | 17


.

Interview mit Markus Hefele

Seit über 50 Jahren

bläst er die Posaune

EU/Jahres- und Gebrauchtwagen

Reparaturen und Inspektionen aller Marken

Reifenservice mit Einlagerung

HU und AU im Haus

Höhenberg 1 | 86934 Reichling

08194 8130 08194 1887

kfz.ludwig@t-online.de

www.kfz-serviceludwig.de

Klimaservice

Forst- und Gartengeräte

Fahrzeugaufbereitung

Einfach clever Heizen...

Josef Strauß

Frühlingstr. 2, HOHENFURCH

Telefon 08861 95 47

◆ Solaranlagen

◆ Heizungsmodernisierung

◆ Pellets- und Scheitholzkessel

◆ Kundendienst

◆ Beratung, Reparaturen

.

rund

Ihr Fachbetrieb

um

die Heizung

Hohenfurch | Beim letzten Musikfest

in Hohenfurch im Jahre 1968

war Markus Hefele der Jüngste im

Klangkörper. Heute ist er der Älteste.

Der 67-Jährige ist ein Blasmusiker

durch und durch, spielt die Posaune

in der Hohenfurcher Musik,

ist seit Jahrzehnten bei den Turmbläsern,

organisiert Beerdigungsmusik,

gehört der Ü50-Kapelle

des Bezirkes an und kümmert sich

ganz nebenbei auch noch um die

Finanzen des Musikvereins. Seinen

Spitznamen „Skippi“ aus der Fußballzeit

ist er bis heute nicht losgeworden,

weil er nach wie vor ein

pfiffiger, lebenslustiger Mensch ist,

der viel für die Gemeinschaft tut.

Was waren Deine schönsten Erlebnisse

mit der Blaskapelle?

Die schönsten und großartigsten

Erlebnisse waren natürlich die

Reisen nach Gogolin und Rom.

Für mich selber war aber auch das

erste Konzert unter Dirigent Beni

Greißl aufregend, das war 1966

in der Schul-Aula. Dann waren

natürlich das Musikfest 1968 und

das Trachtenfest 1969 für mich als

junger Bursch zwei Highlights. Mit

Reinhard Knopp hatten wir in den

1970er Jahren eine Tanzmusikbesetzung,

da haben wir deutsche Schlager

gespielt, des war a Schau! Gern

erinnere ich mich an eine Floßfahrt

auf der Isar 1984, da mussten wir

unsere Instrumente am Floß festnageln.

Ich war auch öfter beim

Trachten- und Schützenzug auf

dem Oktoberfest dabei. Man sieht

also, es gab immer wieder schöne

und besondere Erlebnisse.

Wie kamst Du zur Musik?

Durch meine Eltern. Der Vater hat

gesagt, die haben nur einen Posaunisten

in der Musik, da kannst

du doch den zweiten machen. Es

waren auch zwei Onkel dabei,

also hatte ich schon Wurzeln. Vom

Vater hatte ich das Zitherspielen

erlernt, darum hab ich mich nicht

so schwer getan. Aber der damalige

Dirigent Benedikt Greißl gab

nur im Winter Unterricht, weil er

im Sommer als Landwirt zu tun

hatte. Da hat man über den Sommer

wieder alles vergessen. Jedenfalls

hab ich ab 1963 bei ihm

gelernt, war dann ab 1965 schon

in den Musikproben und mein

erster Einsatz war der Palmsonn-

n-

tag im Jahre 1966.

Seit über 50 Jahren dabei – und es

macht immer noch Spaß?

Na ja, Spaß hat man nicht unbedingt

zu hundert Prozent. Die

schweren Konzertstücke mag ich

gar nicht mehr. Aber bei Polka,

Märschen und Walzern geht mir

immer noch das Herz auf. Dass bei

einer Vielzahl an Musikern auch

schwierigere Charaktere dabei

sind, das ist ganz normal. Aber

bei uns in der Musik geht man

immer freundschaftlich miteinander

um.

Wie klappte das all die Jahre mit

Familie und Beruf?

Man muss das gegenseitig akzeptieren.

Meine Frau hat mich

schon als Musiker geheiratet. Das

Musikspielen muss einem liegen,

en

das darf nicht schwerfallen. Ich

bin zum Beispiel in fünf Minuten

umgezogen – und schon kann ich

zum Auftritt weiter. Durch meine

Arbeit beim Landwirtschaftlichen

Buchführungsdienst kann ich mir

die Arbeitszeiten selber einteilen.

Dadurch ist es mir möglich, die

Beerdigungskapelle zu organisieren.

Das mach ich seit 1990.

Erzähl uns ein paar Anekdoten aus

Deinem Musikerleben?

Früher gab es bei den Musikproben

nichts zu trinken, da-

rum kehrte man

danach

ach

beim

Wirt ein.

Die

Halbe

Bier

kostete 55 Pfennig,

ni

also

hab

ich

eine

Mark

zehn mitbekommen

und

durfte zwei

Bier trinken.

Vor 50 Jahren

beim

Musikfest

st

18 | altlandkreis


sind wir vorher von Haus zu Haus

gegangen und haben Festzeichen

verkauft. Da gab es manche Haushalte,

die für so was kein Geld hatten.

Dann war das Fest rum und

am Montag waren viele Helfer zum

Zelt abbauen da. Aber am Dienstag

standen zwei Mann alleine da. Also

haben sie mich vom Fußballtraining

rübergeholt und ich hab mit

Trikot und Stollenschuhen stundenlang

den Zeltboden verladen.

Wie beurteilst Du die musikalische

Entwicklung der Blaskapellen in den

vergangenen 50 Jahren?

Ich hab schon öfter in Nachbarkapellen

ausgeholfen und kann feststellen,

dass die Entwicklung in

unseren Dorfkapellen fast überall

die gleiche ist. Musikalisch wird

es immer anspruchsvoller und

genauer. Die Jungen haben eine

wahnsinnig gute Ausbildung, davon

konnten wir nur träumen. Ich

hab bis vor wenigen Jahren jeden

Jazz mitgespielt. Das ging nur deshalb

so lange gut, weil ich daheim

viel Übungsarbeit gemacht habe,

damit ich überhaupt mitkomme.

Welche Rolle spielen dabei Bezirk

und Verband?

Die Leistungsabzeichen fördern die

Grundlagen für den Nachwuchs

ungemein. Man bildet sehr viele

Jugendliche aus, doch der Anspruch

ist hoch und am Ende bleiben

noch ein paar übrig. Neben

mir sitzen zwei Junge, die spielen

auch in der Big-Band der Schongauer

Schulen. Die kommen in die

Probe und spielen einen her – das

ist gut so!

Du bist auch jahrzehntelang Kassier.

Viel Arbeit als aktiver Musiker?

Das ist üblich, dass ein aktiver Musiker

die Kasse führt. Ich mach das

schon seit 1990. Beruflich bedingt,

wo ich auch viel mit Zahlen arbeite,

liegt mir das halt. Es gibt eine

Urkunde des Veteranenvereins

von 1910, da war mein Großvater

Kassier und Schriftführer. Den Musikverein

gibt es seit 1958 und wir

hatten über diese lange Zeit nur

zwei Kassiere. Heute hab ich keine

Barkasse mehr und wickle alles

über die Bank ab.

Ist das Musikfest jetzt Dein letzter

großer Einsatz?

Beim 200-Jährigen spiel ich jedenfalls

nimma. Ich suche den

richtigen Typen mit dem richtigen

Beruf für meine Nachfolge.

Solange ich den nicht hab, muss

ich auch dabeibleiben. Danach

möcht ich nur noch aushelfen.

Aber ich spiel bei der Ü50-Kapelle

des Bezirkes und in der

Lechgau-Kapelle mit. Die spielen

genau meine Stücke, das

macht Spaß.

Was ist Dein Ratschlag an einen jungen

Musiker, der zweifelt, ob er in

der Blaskapelle mitspielen soll?

Ich hab natürlich versucht, meine

eigene Tochter zur Musik zu bringen,

aber sie hat leider kein Talent.

Dafür ist sie im Sport gut und

da inzwischen auch Kassier. Den

Jungen sag ich, sie sollen spielen,

solange es Spaß macht und wenn

man mal einen Durchhänger hat,

nicht gleich aufgeben.

Wo siehst Du die Blaskapelle Hohenfurch

in zwanzig Jahren?

Das weiß man wirklich nicht. In

der Landwirtschaft und in meinem

Beruf gab es in den letzten

Jahrzehnten gravierende Veränderungen.

Aber die Musikkapelle

gibt es in Hohenfurch schon seit

150 Jahren und hier sehe ich die

Veränderungen auch in den kommenden

20 Jahren nicht so stark.

Wahrscheinlich haben wir unsere

Noten dann auf Tablet und die

Einladung zur Musikprob kommt

ja jetzt schon per Handy. Aber deswegen

wird man immer noch echte

Musik machen.

rg




Jugendarbeit wird bei Euch großgeschrieben.

Mit welchem Aufwand?

Unser Dirigent Wilhelm Binder

unterrichtet vor Ort im Proberaum

den Nachwuchs und wir haben

derzeit auch eine eigene Jugendkapelle.

Unsere Jungen sind seit

vielen Jahren im Bezirksjugendorchester

dabei. Wir sind eine der

aktivsten Kapellen im Bezirk.





www.trachtendepot-ampertal.de





mai / juni 2018 | 19


ALLERLEI IM ALTLANDKREIS

Kultureller Frühsommer

Sommernachtsfest am St. Georgshof

Ab sofort auch

per WhatsApp:

Tel.-Nr.: 0151/22 440 440

Schlüsselfertiger Massivbau

oder teilschlüsselfertig

Beratung, Planung und Ausführung aus einer Hand:

ein Ansprechpartner

kostenlose und kompetente Beratung

für Ihr Ziegelmassiveffizienzhaus

Ausbauhandwerker aus dem Landkreis WM/SOG

jedes Haus eine unikate Planung nach Ihren Wünschen

Rettenbach | „Wir möchten mit solchen Veranstaltungen

dazu beitragen, dass psychisch kranke

Menschen an der Gemeinschaft teilhaben können“,

nennt Einrichtungsleiter Joachim Röder-Lipp die

Beweggründe, warum der St. Georgshof in Rettenbach

jedes Jahr zu einem

besonderen Sommernachtsfest

einlädt. Am Samstag, 30. Juni,

ist es ab 17 Uhr wieder soweit,

ein großes Lagerfeuer, Spielstationen

für Kinder, Ponyreiten,

Bogenschießen oder ein Clown-

Auftritt sorgen für viel Abwechslung.

An mehreren Verkaufsständen

bieten die Bewohner des St. Georgshofes ihre

kreativ gestalteten Töpferwaren, Grußkarten oder

Geschenkartikel an. Mit Kaffeestand, Salattheke

oder einem deftigen Abendessen werden die Besucher

bestens versorgt. „Viele Menschen wissen

immer noch zu wenig über die

Lebenssituation von psychisch

Kranken“, stellt Röder-Lipp fest

und lädt deshalb die Bevölkerung

aus Nah und Fern ein, sich

vor Ort ein Bild über das Betreuungskonzept

der

BRK-Einrichtung zu

machen.

rg

Wir bauen für Sie in Peißenberg

hochwertige Eigentumswohnungen und Reihenhäuser

ruhige und zentrale Lage, fünf Minuten zum Bahnhof mit

bester Anbindung nach München

nach neuestem Energiestandard

exklusive Maisonette-/ Penthousewohnungen

mit Fernwärmeheizung und Lift

Musik im Pfaffenwinkel – auch 2018 mit sechs Konzerten

Pfaffenwinkel | Im Rahmen der

Konzertreihe „Musik im Pfaffenwinkel

treffen sich auch in diesem

Jahr wieder Solisten, der

Gemischte Chor im Pfaffenwinkel

und Mitglieder verschiedener

Orchester unter der Leitung

von Christian Fröhlich zu insgesamt

sechs Konzerten.

Zum Auftakt am Sonntag, 10. Juni, erklingen um 16

Uhr in der Basilika Benediktbeuern die „Harmoniemesse“

von Joseph Haydn und die 5. Symphonie

von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Ausführende sind

Felicitas Fuchs, Niamh O’Sullivan, Long Long, Milan

Siljanow sowie der Gemischte Chor im Pfaffenwinkel

und Mitglieder vom Bayerischen Staatsorchester.

Am Sonntag, 24. Juni, um 19 Uhr in der Wieskirche

stehen Mozarts Konzert für Klarinette A-Dur

und Giacomo Puccinis „Messa di Gloria“ auf dem

Programm. Der Bibliotheksaal Polling hingegen

bietet in dieser Konzertreihe schon seit einigen Jahren

jungen Künstlern eine ganz besondere Bühne:

Levent Geiger (15) und Ilia Antoniadis (13) belegten

schon in bedeutenden Wettbewerben erste Plätze

und traten bereits gemeinsam mit

Lang Lang auf. Am Sonntag, 1. Juli,

zeigen sie ihre außergewöhnliche

Begabung mit Werken von Brahms,

Liszt und Gershwin.

Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und

Mozartes „Dominicus-Messe“ werden

am Sonntag, 22. Juli, um 19

Uhr in der Wieskirche aufgeführt.

Und zwar von Julian Shevlin (Violine), Elaine Ortiz

Arandes, Elke Engel, Wilfried Michl und Tobias

Pfülb mit dem Gemischten Chor im Pfaffenwinkel

und Mitgliedern der Münchner Philharmoniker. In

der Stadtpfarrkirche Schongau, wie die Wieskirche

von Dominicus Zimmermann gestaltet, findet am

Sonntag, 14. Oktober, um 16 Uhr ein Sonderkonzert

mit Werken aus Klassik und Romantik statt.

Sonntag, 9. Dezember, treffen sich schließlich um

16 Uhr Gesangs- und Instrumentalgruppen und der

Gemischte Chor im Pfaffenwinkel in der Wieskirche

und gestalten das traditionelle festliche Konzert

zum Advent. Nähere Infos, auch zu Tickets

und Vorverkauf, auf der Homepage des

Vereins (musikimpfaffenwinkel.de). tis

20 | altlandkreis


„Gartenwonne“ – Auftaktveranstaltung von Gartenwinkel-Pfaffenwinkel

Ein Programm

der Initiative

Pfaffenwinkel | Mit dem Thementag „Gartenwonne“

starten die Teilnehmer des Netzwerks Gartenwinkel-Pfaffenwinkel

in das Gartenjahr 2018.

Für alle Gartenfreunde steht damit der erste Aktionstag

mit offenen Gärten in der Region auf dem

Programm: Am Sonntag, 26. Mai,

öffnen von 13 bis 18 Uhr zahlreiche

Mitglieder ihre Gartenpforten

zum Thema „Gartenwonne“.

Spezielle Führungen durch die

Gärten vermitteln neue Ideen

fürs eigene Heim. Die Besucher

erhalten dabei praktische Tipps aus erster, grüner

Hand. Für das leibliche Wohl ist in einigen Gärten

mit Kaffee, Kuchen und erfrischenden Getränken

gesorgt. Die komplette Liste der teilnehmenden

Gärten mit ihren speziellen Angeboten gibt es auf

der Internetseite des Netzwerks (gartenwinkelpfaffenwinkel.de).

Die Homepage hält zudem Informationen

über viele weitere Veranstaltungen

von Gartenwinkel-Pfaffenwinkel bereit, wie etwa

den „Tag der offenen Gärtnerei“ in Herzogsägmühle

am Samstag, 2. Juni, von

9 bis 16 Uhr. tis

Gesundheit

in der KiTa

Schongauer Erlebnisführungen starten wieder

Schongau | Jeden Freitagnachmittag um 16 Uhr,

erstmalig am 4. Mai, kann man sich einer Führung

durch die malerische Altstadt anschließen.

Stadtführer erzählen bei ihrer geschichtlichen Tour

interessante Anekdoten und berichten von Daten

und Ereignissen aus der Geschichte Schongaus.

Sie begleiten ihre Gäste in das gotische Ballenhaus

oder in die barocke Stadtpfarrkirche. Treffpunkt ist

immer am Rathaus. Auch bei den beliebten Erlebnisführungen

dürfen sich Interessierte bereits

am Freitag, 4. Mai, um 17 Uhr, auf ein besonderes

Schmankerl freuen: Bei „Schongauer Biergeschichten“

mit Kornelia Funke erkunden Teilnehmer

die Historie der ehemaligen Stadtbrauereien

und finden heraus, welche Schankangebote es im

14. Jahrhundert gab. Im Mai ist darüber hinaus

Stadtführerin Gisela Sporer zum Thema Henkerstochter

unterwegs – und zwar am Samstag, 12. Mai,

um 17 Uhr. Dieser nicht alltägliche Stadtrundgang

führt zu verschiedenen

Schauplätzen des Romans

„Die Henkerstochter“

von Oliver Pötzsch.

Spannende Geschichten

über das mittelalterliche

Schongau, Henker, vermeintliche

Hexen und deren erstaunliches Wissen.

Lebendig wird die Führung durch die Schauspielgruppe

Treibhaus und die Musik von Ahihr. Weitere

Termine für diese Führung sind der 9. und

30. Juni. Bei einem abendlichen Streifzug durch

die Altstadt am Mittwoch, 20. Juni, um 20.30 Uhr,

erleben Besucher amüsante Geschichten und beschließen

den Rundgang mit einem kleinen Umtrunk.

Anmeldungen zu den Führungen nimmt

die Tourist-Info unter 08861 / 214 - 181

oder touristinfo@schongau.de gerne

entgegen.

tis

Ernährung,

Bewegung

und seelisches

Wohlbefinden

Gesundheit

für Eltern und

Erzieherinnen

Neu: ergänzende

Materialien für

Krippen

Tag der Vereine in Kinsau

Kinsau | „Ziel ist es, die Bevölkerung über das

reichhaltige Angebot der heimischen Vereine zu

informieren und Neumitglieder zu werben“, sagt

Kinsaus Bürgermeister Marco Dollinger über den

Tag der Vereine. Erstmalig wurde dieser 2015

durchgeführt, rund 500 Besucher folgten damals

dem Aufruf.

Heuer findet der Tag der Vereine am Sonntag, 24.

Juni, von 10 bis 16 Uhr in der Mehrzweckhalle und

Schule statt. Dabei sind: Sparten vom Sportverein

Kinsau, Freiwillige Feuerwehr, Schützenverein,

Landjugend, Veteranen-, Soldaten- und Reservistenverein,

Gartenbauverein, Frauenbund, Blaskapelle,

Chor Cantamus, Jagdgenossenschaft, Waldgenossenschaft

und das Basarteam. Neben dem

umfangreichen Informationsangebot der Vereine

laden viele Aktionen zum Mitmachen ein. Zudem

ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt,

es gibt Mittagessen sowie Kaffee und

Kuchen.

rg

mai / juni 2018 | 21

Die AOK Bayern – Die Gesundheitskasse unterstützt die KiTas

bei der Umsetzung, z. B. mit Schulungen und Materialien.

Informieren Sie sich bei Evelyn Milz-Fleißner unter Telefon:

0841 9349-143 oder per E-Mail: evelyn.milz-fleissner@by.aok.de

Weitere Infos unter www.aok.de/bayern/jolinchenkids


Dr. Gerhard Schmidberger, neuer Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe

„Mehr Betreuung geht nicht“

Sonderveröffentlichung der

Schongau | Zum 1. Februar 2018

übernahm Dr. Gerhard Schmidberger

die Chefarztposition der

neuen Hauptabteilung Gynäkologie

und Geburtshilfe am Schongauer

Krankenhaus. Dr. Schmidberger

ist dem Krankenhaus Schongau

bereits seit 27 Jahren als Belegarzt

verbunden. Klar, dass es ihm

ein besonderes Herzensanliegen

ist, die Geburtshilfe im Landkreis

Weilheim-Schongau zu halten, um

so Schwangeren lange Anfahrtswege

zu ersparen. Sein Team genießt

einen exzellenten Ruf und ist überaus

erfahren. Hebammen sowie

Frauenärztinnen und -ärzte sind

seit vielen Jahren am Schongauer

Krankenhaus tätigt, vereinzelt

sind Gynäkologen von Weilheim

nach Schongau gewechselt. Eine

Schließung der Geburtshilfe am

Krankenhaus Weilheim sei im Übrigen

trotz allem nicht im Sinne der

Kommunalpolitik, wie Landrätin

Andrea Jochner-Weiß und Thomas

Lippmann, Geschäftsführer der

Krankenhaus GmbH, anlässlich des

Jahrespressegesprächs betonten.

„Wir kämpfen weiter“, verspricht

Andrea Jochner-Weiß.

Umso wichtiger sei es hingegen,

mit dem Schongauer Krankenhaus

zunächst eine Geburtshilfe

im Landkreis auf grundsolide Beine

zu stellen. Auch daher wurde

die bisherige Belegabteilung zur

Hauptabteilung Gynäkologie und

Geburtshilfe aufgewertet. Und

mit Dr. Schmidberger wurde ein

Frauenarzt für den Chefarztposten

gewonnen, der über umfassende

Ausbildung und Erfahrung verfügt.

Aufgewachsen in Rosenheim,

studierte er Humanmedizin an der

LMU in München. Als Assistent ging

er für fünf Jahre nach Landshut,

später für fünf Jahre als Oberarzt

nach Eggenfelden und Rothenburg

ob der Tauber. Dr. Schmidberger

schloss ein halbes Jahr Zytologie

an, ehe er 1990 in eine Gemeinschaftspraxis

mit Dr. Theo Pöschel

in Schongau eintrat, die er nach vier

Jahren alleine weiterführte. Mittlerweile

arbeitet er seit neun Jahren

mit Marlene Schweyer in der Praxisgemeinschaft.

Viele tausend Kinder

haben mit Hilfe von Dr. Schmidberger

das Licht der Welt erblickt.

Im operativen Teil der Frauenheilkunde

deckt der neue Chefarzt das

gesamte Spektrum ab, insbesondere

aller vaginalen Operationen

und Inkontinenzbehandlungen. Im

„altlandkreis“-Interview verrät der

Mediziner unter anderem, welche

Veränderungen die Aufwertung

zur Hauptabteilung für ihn

Seit 1. Februar ist

Dr. Gerhard Schmidberger

Chefarzt der neuen

Hauptabteilung Gynäkologie

und Geburtshilfe am

Schongauer Krankenhaus.

Ärzte in der Gynäkologie und Geburtshilfe (v.l.): Dr. Kira Essiger (Oberärztin),

Dr. Ikechuwu Emmanuel Anikwe (ltd. Oberarzt), Dr. Gerhard

Schmidberger (Chefarzt), Nana Kutadeladze (Assistenzärztin), Dr. Ignat

Ignatov (Facharzt) und Bojana Kapor (Assistenzärztin). Nicht auf dem

Bild: Marlene Schweyer und Jürgen Karbach.

und die Patienten mit sich brachte,

was die Geburtshilfe in Schongau

auszeichnet und was ihn bei all

dem beruflichen Stress ablenkt.

Dr. Schmidberger, Sie sind seit 1. Februar

Chefarzt der Gynäkologie und

Geburtshilfe im Schongauer Krankenhaus.

Gab es seither gravierende

Veränderungen?

Ja, die Arbeit hat sich schon ein

bisschen verändert. Jetzt habe ich

Oberärzte und Assistenzärzte, bin

daher selbst etwas weniger bei

Geburten dabei. Zuvor hatten ja im

Grunde Frau Schweyer, Herr Karbach

und ich gemeinsam alle Geburten.

Bei den gynäkologischen

Operationen hat sich hingegen

wenig verändert. Die mache ich

fast alle noch selbst.

Gibt es für die Patienten durch die

Aufwertung zur Hauptabteilung

spürbare Veränderungen?

Für die Patienten läuft alles weiter

wie bisher, sie sind bestens

versorgt bei uns. Neu ist, dass

sich werdende Mütter – wenn

sie denn wollen – im Vorfeld zur

Entbindung anmelden können,

um so Ärzte, Hebammen und

das ganze Team kennenzulernen.

Dabei sprechen die Ärzte über

die Geburt und machen einen Ultraschall,

die Hebammen machen

ein CTG. So wissen auch wir, mit

wem wir rechnen können. Wie

gesagt, das ist kein Zwang, kein

Muss. Man kann auch kommen,

wenn man nicht angemeldet ist.

Sie sind jetzt seit 27 Jahren dem

Krankenhaus Schongau, zunächst

als Belegarzt, jetzt als Chefarzt,

verbunden. Was zeichnet die GmbH

in der Geburtshilfe aus?

Wir bieten eine individuelle Betreuung.

Erst kürzlich habe ich mit

einer Patientin gesprochen, die

erneut bei uns in der Vorbereitung

ist. Bei ihrem ersten Kind war sie

zunächst in einem größeren Haus.

Die zweite Entbindung war dann


ei uns und sie sagt, dass sie seitdem

jedem empfiehlt, zu uns zu

kommen. Einfach weil es schöner

ist. Zwar hatte das größere Haus

einen Kinderarzt da, aber dort war

es ein wenig wie am Fließband –

unpersönlicher. Außerdem möchte

ich ausdrücklich betonen: Sollte

etwas sein, sind die Kinder, bis die

Ärzte aus einer kooperierenden

Klinik eintreffen, bei uns gut versorgt.

Schließlich haben wir langjährige

Erfahrung, sind auf alle

Szenarien vorbereitet.

Wie viele Geburten gab es denn seit

Ihrem Chefarzt-Antritt?

Das weiß ich gar nicht genau. Seit

1. Januar bis etwa Mitte März hatten

wir allerdings schon 110. Also

um einiges mehr als vorheriges

Jahr. Wenn es so weiter geht, werden

wir rund 560 Entbindungen

haben, wie die Hebammen für

2018 hochgerechnet haben. Rund

100 mehr als in 2017. Wobei man

das in der Geburtshilfe nie exakt

vorhersagen kann.

Wie sieht denn der normale Weg

der werdenden Mutter bis zur Geburt

aus?

Die Patientinnen werden alle in

Frauenarztpraxen betreut. Dort

sind unter anderem Hebammen,

Das Team der Kinderstation

(Station 5) beim Schichtwechsel.

die sie mitbetreuen. Wie gesagt,

mittlerweile stellen sich werdende

Mütter vor, um auch die Ärzte

vor Ort kennenzulernen. Das ist

sicherlich sinnvoll, auch wenn

es keine Voraussetzung ist. Es ist

aber einfach günstig, wenn die

Frauen vorab Ärzte, Örtlichkeiten

und vor allem den Kreißsaal

sehen. Zudem sind die meisten

Frauen bei unseren Hebammen

im Schwangerschaftsvorbereitungskurs.

Mehr Betreuung wie

jetzt ist eigentlich nicht möglich.

Man muss sich als werdende Mutter

in Schongau also nicht fürchten,

weitergeschickt zu werden.

Nein, natürlich nicht, das wäre unvorstellbar.

Wenn jemand vor der

37. Woche kommt, den müssen wir

halt woanders hinverlegen, aber

das organisieren wir. Ansonsten

kann jede Frau bei uns entbinden.

Eine Ausnahme sind insulinpflichtige

Diabetikerinnen. Diesen empfehlen

wir auch, in ein perinatologisches

Zentrum zu gehen, weil es

schwierig ist, die Blutzuckerwerte

ständig zu kontrollieren. Auch drogensüchtige

Patientinnen sollten in

ein neonatologisches Zentrum, da

die Kinder häufig Entzugs-Symptomatik

haben, was gefährlich werden

kann.

Über die Geburtshilfe hinaus – welche

Leistungen bieten Sie in der Gynäkologie

an?

Wir haben ein Beckenboden-Zentrum,

was sicherlich herauszuheben

ist. Da können wir viel Erfahrung

anbieten. Hinzu kommen

vaginale Operationen, Plastiken,

sakrospinale Fixationen – in dem

Bereich machen wir sicherlich alles.

Früher haben wir viele Karzinome

operiert. Das Einzige, was

wir nicht mehr anbieten, ist Chemotherapie.

Wie sehen Sie derzeit die Entwicklung

der Gynäkologie und Geburtshilfe?

Im Moment sind wir sehr zufrieden.

Es kommen viele OPs, viele

Entbindungen, wir haben ein

nettes und erfahrenes Team. Ich

wüsste derzeit nicht, was besser

sein sollte.

Ihre Ernennung zum Chefarzt hingegen

war eher überraschend.

Ich hatte ja vor, zum 1. April aufzuhören.

Aber Geschäftsführer Thomas

Lippmann und die Chefärzte

Dr. Kirschner und Dr. Platz haben

mich gebeten, weiterzumachen.

Auch die Hebammen. Wenn diese

es nicht gewollt hätten, wäre ich

gar nicht gekommen. So habe ich

gesagt, ich mache das, bis es

stabil ist. Im Augenblick läuft

es gut und es sind alle zufrieden

mit denen ich bis jetzt

gesprochen habe.

Gab es eigentlich einen bestimmten

Grund, warum Sie

Frauenarzt geworden sind?

Eigentlich war es ganz einfach,

ich habe mich im Ausschlussverfahren

dazu entschieden.

Bei allen anderen

Fachbereichen gab es immer

etwas, das mir nicht so zusagte.

Das Abwechslungsreichste

ist für mich die Gynäkologie:

Es gibt Geburtshilfe, man hat

gynäkologische Operationen.

Man ist zudem mehr oder

Christine Eder

minder auch Internist und

Hausarzt für die Patientinnen.

Der einzige Nachteil: Man behandelt

nur ein Geschlecht.

Ich hätte auch gerne Männer

betreut, aber alles geht halt

nicht. Irgendwie ist man auch

das, was früher der Pfarrer

war. Die Frauen kommen zum

Beichten, oder um Rat zu suchen.

Kommen mit den verrücktesten

Sachen. Da ist es

schön, wenn man helfen kann.

Geburtshilfe ist sicherlich auch

mit großem Stress verbunden.

Gibt es einen Ausgleich für Sie?

Natürlich, ich habe ja auch

meine Hobbys. Spiele Tennis,

gehe in die Berge, Skifahren,

mache Skitouren oder Urlaube.

Ab und zu braucht man diesen

Ausgleich auch, muss mal weg.

Ich sage immer, ich kann dann

abschalten, wenn ich rund 100

Kilometer weg von Schongau bin.

Ist man näher dran, geht es einem

immer im Kopf rum.

tis

> > > KONTAKT

Gynäkologie

und Geburtshilfe

Schongau

Stephanie Glötzl-Widl

Sekretariat: 08861 / 215 - 291

Station: 08861 / 215 - 164

Kreißsaal: 08861 / 215 - 130

Telefax: 08861 / 215 - 279

E-Mail: sog-frauenklinik@kh-gmbh-ws.de

Melanie Holzmann

Das Schongauer Hebammen-Team

Frederike Jordan

Nadine Lachmann

Birgit Schmid

Sibylle Kutzner

Carolin Mayer

Daniela Schregle

mai / juni 2018 | 23


08809/1061

Janetzky

Balkone u.Zäune

Alu - Edelstahl - Holz

Www.balkonjanetzky.de

Milchweglauf mit Biathlon-Superstar Laura Dahlmeier

Sportlich und gemütlich

auf Schönegg

Rottenbuch | Da ist den Organisatoren

vom Pfaffenwinkler

Milchweglauf ein echter Coup

gelungen: Am Samstag, 5. Mai,

wird Olympiasiegerin Laura Dahlmeier

um 13 Uhr den Startschuss

für das Kinderrennen geben, kurz

darauf starten die Erwachsenen.

Bis die Ergebnisse des Milchweglaufs

ausgewertet sind, können

sich Autogrammjäger ihre persönliche

Signatur von Dahlmeier

abholen, die später bei der Siegerehrung

zudem die Preise für

die Kinder überreichen wird. „Es

war klar, dass durch die jüngsten

Erfolge bei Olympia der Terminkalender

von Laura Dahlmeier noch

voller werden würde“, sagt Matthias

Köpf, Marketing-Leiter bei

der Schönegger Käse-Alm, und

ergänzt: „Umso glücklicher sind

wir, dass sie sich die Zeit nimmt.

Mit der aktuellen Aufmerksamkeit

rund um ihre Person ist das sicherlich

nicht selbstverständlich.“

Rund 800 Sportler

gehen an den Start

Der Pfaffenwinkler Milchweg

entstand einst auf Initiative der

Landfrauen des Bayerischen

Bauernverbandes mit dem Ziel,

das Produkt Milch langfristig ins

Bewusstsein der Menschen zu

bringen. Schließlich sichert die

Erzeugung und Verarbeitung in

landwirtschaftlich geprägten Regionen

zahlreiche Arbeitsplätze.

An zehn verschiedenen Erlebnisstationen

wird alles rund um die

Milch auf kindgerechte Weise erklärt.

Etwa wie es die Milch vom

Kuhstall bis zur Ladentheke schafft

oder was aus der Milch alles hergestellt

werden kann. Damit das

Projekt Pfaffenwinkler Milchweg

nicht in Vergessenheit gerät, initiierten

Verantwortliche der Schönegger

Käse-Alm und des TSV Rottenbuch

2011 den Milchweglauf.

Bereits vor sieben Jahren nahmen

rund 350 Erwachsene und 150

Kinder am sportlichen Wettkampf

teil. Seither erfreut sich der Lauf

bei Sportlern und Zuschauern immer

größerer Beliebtheit und soll

auch zukünftig im zweijährigen

Rhythmus stattfinden. Ausnahme

war das vergangene Jahr 2017:

Obwohl turnusgemäß der Lauf

hätte sein sollen, wurde darauf

verzichtet, damit 2018 passend

zum 30-jährigen Firmenjubiläum

der Schönegger Käse-Alm

wieder ein Pfaffenwinkler Milchweglauf

ausgetragen wird. Bereits

bei der letzten Auflage 2015

Dießener Straße 6 . 86956 Schongau

Tel. 0 88 61/75 27 .

www.schongauer-maerchenwald.de

Beim Pfaffenwinkler Milchweglauf gehen Sportler aller Alters- und Leistungsklassen an den Start.

24 | altlandkreis


waren es rund 800 Teilnehmer.

Vom Hobbysportler bis zum ambitionierten

Läufer waren sämtliche

Leistungs- und Altersklassen

am Start. Ähnlich bunt gemischt

soll das Teilnehmerfeld auch am

Samstag, 5. Mai, sein – bis 30.

April kann man sich noch anmelden

(www.tsv-rottenbuch.

de). Während das Unternehmen

mit seiner traumhaften

Alm auf Schönegg Örtlichkeiten

für Start, Ziel und Bierzelt zur

Verfügung stellt – und selbstverständlich

die berühmten

Gibt den Startschuss:

Biathlon-Olympiasiegerin kümmert sich der TSV Rotten-

Käsespezialitäten anbietet –,

Laura Dahlmeier Foto: Triceps GmbH buch um die sportliche Durchführung

des Wettkampfes. Heißt:

Anmeldung im Vorfeld und an der

Stecke, Startnummernvergabe,

Zeitmessung und Siegerehrung.

„Da arbeiten immer alle toll zusammen“,

freut sich Köpf darüber,

dass auch weitere Rottenbucher

Vereine den TSV bei der Durchführung

unterstützen.

Den Startschuss für Kinder bis

zum Jahrgang 2005 gibt Laura

Dahlmeier um 13 Uhr. Schüler,

Jugendliche und Erwachsene starten

schließlich um 13.20 Uhr auf

den 4,2-Kilometer-Rundkurs. Für

Nordic-Walker beginnt der Wettkampf

um 13.30 Uhr. Während

es beim Nordic Walking nur eine

Ein buntes Rahmenprogramm für Jung und Alt wird am Wochenende,

5. und 6. Mai, auf Schönegg geboten sein.

Die Schönegger Almmusikanten sorgen beim Frühschoppen für Stimmung.

Mannschaftswertung gibt, wobei

ein Team aus vier Teilnehmern besteht,

werden Läufer einzeln und

in der Mannschaft gewertet. Neben

obligatorischer Medaillen und

Pokale, bekommt jeder Sportler für

die Startgebühr von zwölf Euro –

Kinder und Schüler sind frei – ein

großzügiges Teilnehmerpaket.

Frühschoppen

am 6. Mai ab 11 Uhr

Weniger sportlich, eher zünftig,

wird hingegen das Almfest samt

Frühschoppen am Sonntag, 6.

Mai, mit den Schönegger Almmusikanten

und dem Musikverein

Berkheim. Neben der Musik soll

ein buntes Rahmenprogramm mit

Hüpfburg, Schaukäsen, Luftballonwettbewerb

und vielem Weiteren

für Jung und Alt zur Unterhaltung

beitragen. Der Eintritt ist frei,

Beginn wird um 11 Uhr sein. Wie

lange das Almfest dauert, „entscheidet

meist die Musik“, sagt

Matthias Köpf mit einem Schmunzeln.

Rund 2 500 bis 3 000 Besucher

werden an dem Wochenende

auf Schönegg erwartet, was

einiges an Organisationsarbeit

erfordert. So ist zum 30-jährigen

Schönegger-Firmenjubiläum

für alle etwas geboten – egal ob

sportlich oder ganz gemütlich. tis

Wir schaffen Freiräume

Telefon 08868 1809560 | www.gartenbau-gschwend.de

mai / juni 2018 | 25


Peitinger Musiknacht am 9. Juni

Ein Trip durch die Genres

Peiting | Einmal bezahlen, zehn

Live-Konzerte und einen DJ erleben:

Auch heuer darf in der

Marktgemeinde wieder eine ganze

Nacht „gerockt“ werden. Und

zwar am Samstag, 9. Juni, bei

der bereits achten Peitinger Musiknacht.

Wie schon vergangenes

Jahr wird der „Roadbanger-Partybus“

samt eigenem DJ – bewirtet

von der Kneipe Spix – einer der

Höhepunkte sein. Ab 20 Uhr tourt

er durch die Straßen, für je eine

Stunde kann eine Fahrt gebucht

werden.

Die Live-Konzerte in den teilnehmenden

Lokalitäten halten zudem

wieder so manches musikalische

Schmankerl bereit. Wie etwa

die Schloßberghalle, in der die

Musiknacht-erprobten „Musikertiere“

ab 22 Uhr ein buntes Potpourri

an Rock-Klassikern und aktuellen

Songs zum Besten geben –












Leidenschaft, Spielfreude, Gespür: Mr. MoJoe im Moon32

Die Musikertiere sind heuer ab 22 Uhr in der Schloßberghalle zu Gast.

26 | altlandkreis

Red Stixx werden das Vereinsheim der Peitinger Fußballer rocken. Die

Location ist erstmalig bei der Musiknacht dabei.

energiegeladene Bühnenshow

inklusive. Zuvor bringt das Nachwuchs-Ensemble

„Kind of Black“

ab 20 Uhr die Zuhörer in der

Schloßberghalle auf die richtige

Feier-Temperatur. Heuer erstmals

dabei in der Reihe der Veranstaltungsorte

ist das Vereinsheim der

Peitinger Fußballer, wofür sich die

Rock 'n' Roll- und Rockabilly-Band

„Red Stixx“ angekündigt hat. Im

Gasthof Buchberger wird das

„Paul Adams Duo“ zu Gast sein, in

der Keppeler Kegelbahn die Band

„Yokio“.

Von den schönsten

Balladen bis Schlager

Eine musikalische Reise durch 60

Jahre Musikgeschichte, von den

schönsten Balladen hin zur Rock-

> > > EINTRITTSBÄNDCHEN ZU GEWINNEN

Auch für die 8. Peitinger Musiknacht am 9. Juni verlost Ihr Regionalmagazin

„altlandkreis“ 3 x 2 Eintrittsbändchen. Wer gewinnen

möchte, schickt bis 15. Mai eine Postkarte mit dem Stichwort „Musiknacht“

an „altlandkreis“, Birkland 40, 86971 Peiting. Oder eine

E-Mail an info@altlandkreis.de. Absenderadresse nicht vergessen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, das Los entscheidet. Viel Erfolg!


Nummer, von Oldies und Schlager

bis zu aktuellen Chart-Hits, gibt es

bei „Live-Time“ um Musiknacht-

Mitorganisator Michael Schmid,

heuer im Gasthof Dragoner. Direkt

gegenüber, im Xaver, sorgt das

Duo um Ben Stone für musikalische

Unterhaltung, während im

Gasthaus Keppeler „Iron Moon“

rocken werden. Die fünf Musiker

aus der Region haben sich

der Rock-Musik der 1970er und

1980er Jahre verschrieben und

greifen dabei gerne mal auf Titel

zurück, die man nicht alle Tage

hört. Von bluesig bis zum harten

Gitarrenbrett sollte hier für

jeden etwas dabei sein. Im Café

Central sorgen das Duo „Patricia

& Janus“ für gute alte Oldies,

gepaart mit Rock-Klassikern und

Schlagern, die jeder kennt, liebt

und gerne mitsingt. Etwa von

Tina Turner, Elvis Presley, Andrea

Berg, CCR, Bob Seger oder ACDC.

Das Moon32 – kurz M32 – lockt

mit „Mr. MoJoe“, einer Band, die

ansteckende Leidenschaft, Spielfreude,

Gespür und Individualismus

verspricht. Auf keinen Fall

haben Voralpenklischees bei „Mr.

MoJoe“ einen Platz, warten die

sechs Musiker doch mit Jeglichem

auf, was man nicht unbedingt von

einer Band aus dem Pfaffenwinkel

erwartet.

Vorverkauf startet

am 14. Mai

Die Konzerte starten jeweils

um 20 Uhr und enden um 1

Uhr. In der Schloßberghalle

wird sogar noch bis 3 Uhr gefeiert.

Karten gibt es ab dem

14. Mai im Vorverkauf für zehn

Euro in allen teilnehmenden

Gaststätten. An der Abendkasse

werden die Tickets zwei Euro

teurer sein. Für den Partybus

kann im Vorfeld eine Fahrt unter

08861 / 9088055 oder info@spixpeiting.de

gebucht werden. Die

Personenzahl ist begrenzt, daher

lohnt es sich, früh dran zu sein. tis

Caritas-Seniorenzentrum Peißenberg










Wir informieren und

beraten Sie gerne!

Caritas-Seniorenzentrum

Peißenberg






Selbstbestimmt Leben im Oberland –

wir unterstützen Sie!

Unsere Leistungen auf einen Blick

Ökumenische Sozialstation Oberland gGmbH




mai / juni 2018 | 27


Die Geschichte von „Asyl im Oberland“

Einzigartige Anlaufstelle

für Flüchtlingshelfer

Weilheim | Als im Jahr 2015 die große

Flüchtlingswelle nach Deutschland

überschwappte, war Pfarrer

Jost Herrmann einer der ersten, der

ehrenamtliche Flüchtlingshelfer

koordinierte. Und er hatte eine Vision:

Unterstützer im ganzen Weilheim-Schongauer

Landkreis unter

dem Namen „Asyl im Oberland“

zu vernetzen. Seit 2016 darf er sich

gemeinsam mit Susanne Seeling

hauptamtlich um diese Aufgabe

kümmern. Mit Hilfe von Caritas

Weilheim, Herzogsägmühle, Diakonie

Oberland, dem Landratsamt

Weilheim-Schongau sowie Geldern

des Freistaats Bayern wurden diese

zwei Stellen geschaffen – eine bayernweit

einzigartige Konstellation.

Herrmann und Seeling verstehen

sich als Fürsprecher, Unterstützer

und Ansprechpartner aller 28 Helferkreise

im Landkreis Weilheim-

Schongau. Sie klären auf, trösten

und vermitteln zwischen Ämtern

und Flüchtlingen, zwischen Asylhelfern

und Flüchtlingen, zwischen

Flüchtlingen und Flüchtlingen,

zwischen der Bevölkerung und

Flüchtlingen. Ihr Zuständigkeitsbereich

erstreckt sich von Penzberg

bis Ingenried, von Pähl bis Steingaden.

Ein klassisches Beispiel

aus dem Alltag: Anwohner einer

Flüchtlingsunterkunft beschweren

sich darüber, dass afrikanische

Flüchtlinge oft laut im Garten mit

dem Handy telefonieren, was viele

Einheimische auf Dauer nervt.

Jost Herrmann ist in solchen Fällen

bestrebt, Verständnis füreinander

zu entwickeln. Einerseits versucht

er den Anwohnern klarzumachen,

28 | altlandkreis

dass Afrikaner eine andere Mentalität

haben. „Lautstärke ist in vielen

Kulturen kein Problem. Man redet

einfach lauter miteinander. Auch

am Telefon.“ Darüber hinaus sei

die Telefonverbindung in die Heimat

oft sehr schlecht. Andererseits

erklärt Herrmann den Geflüchteten

die Mentalität der Deutschen. Viele

wollten nach Feierabend schlichtweg

ihre Ruhe haben, was es zu

respektieren gilt.

Auslandserfahrung

in Afrika

Jost Herrmann, 53, war vor seiner

hauptamtlichen Tätigkeit bei

Asyl im Oberland neun Jahre lang

evangelischer Pfarrer in Weilheim,

engagierte sich davor viele Jahre in

Afrika, „wo ich sehr viel gesehen

und erlebt habe“. Wie kaum ein

Zweiter kennt er die deutsche und

afrikanische Kultur, kann sich gleichermaßen

gut hineinversetzten in

die Sorgen der hierher geflüchteten

Eritreer, Afghanen und Syrer, aber

auch in die der Weilheimer, Schongauer,

Penzberger, die sich plötzlich

auseinandersetzen müssen mit

wildfremden Menschen, die so anders

aussehen, so anders sprechen,

so anders ticken. „Das ist natürlich

eine große Herausforderung“, sagt

Jost Herrmann, der bis heute damit

zu kämpfen hat, dass die Arbeit

von Asyl im Oberland in großen

Teilen der Bevölkerung falsch

wahrgenommen wird. „Wir sind

nicht die Lobbyisten der Flüchtlinge“,

betont er ausdrücklich. Herr-


mann sei einer der ersten, der bei

Drogengeschäften, Belästigungen

von Frauen sowie gewaltsamen

Übergriffen sofort zur Polizei geht,

darüber hinaus immer wieder das

persönliche Gespräch mit Flüchtlingen

sucht und ihnen klarmacht,

dass sie sich an deutsche Regeln,

Gesetze und Werte zu halten haben.

Dass trotzdem immer wieder

gegen ihn gerichtete E-Mails, meist

von potentiellen Rechtsradikalen,

auf seinem Bildschirm aufploppen,

stößt ihm übel auf. „Schließlich

profitieren von unserer Arbeit alle –

die Flüchtlinge ebenso so sehr

wie die Bewohner der einzelnen

Gemeinden und damit der komplette

Landkreis.“ Ob Schule und

Ausbildung, Unterkunft, Finanzen,

Internet, Konfliktlösung, Kontakt

zur Ausländerbehörde oder Öffentlichkeitsarbeit

– Jost Herrmann,

Susanne Seeling und die rund 600

ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer

kennen sich aus und helfen, wo es

nur geht.

Knapp 1 700 Flüchtlinge

im Landkreis

Derzeit leben im Landkreis Weilheim-Schongau

942 Asylbewerber

> > > KONTAKTDATEN

im schwebenden Verfahren, die

bislang weder an- noch aberkannt

wurden. Darüber hinaus 644 anerkannte,

überwiegend aus Syrien

und Eritrea, wo die politische Lage

nach wie vor sehr kritisch ist. Und

104 abgelehnte Flüchtlinge, die

im Laufe der kommenden Monate

die Rückreise in ihr Heimatland

antreten müssen. Darunter hauptsächlich:

Senegalesen, Pakistani,

Nigerianer und Afghanen. Rund

ein Drittel aller hier lebenden

Flüchtlinge sind als Familie nach

Deutschland gekommen, der Rest

alleinreisend. Der Männer-Frauen-Anteil

liegt aktuell in Bayern

bei 60 zu 40 Prozent. „Unter den

Asylbewerbern sind also wesentlich

mehr Frauen, als von vielen

Bürgern angenommen wird“, sagt

Jost Herrmann, wohlwissend, dass

zum Beispiel in der von Securities

bewachten Massenunterkunft

in Altenstadt nur Männer untergebracht

sind, dagegen in Orten

wie Huglfing, Bernried und Wessobrunn

ausschließlich Familien.

Über den Sinn der Verteilung lässt

sich sicherlich streiten. Dass bei

dutzenden Männern unterschiedlicher

Kulturen auf allerengstem

Raum immer wieder mal die Fetzen

fliegen, ist einleuchtend. Jost

Herrmann allerdings möchte auch

hier richtigstellen: „Probleme, egal

ob Altenstadt, Ammermühle oder

in anderen Massenunterkünften,

machen immer die gleichen – und

die lassen sich an drei Händen abzählen.“

Durch Berichterstattungen

über zum Beispiel Schlägereien

in Massenunterkünften schere

die breite Masse der Bevölkerung

meist alle Flüchtlinge über einen

Kamm. „Dabei sind die Allermeisten

total friedlich und sehr bemüht,

sich zu integrieren.“

Die größten

Integrations-Baustellen

Die beste Möglichkeit zur Integration:

Arbeit. Doch viele dürfen nicht,

weil ihnen das Arbeiten vom bayerischen

Staat nicht erlaubt wird.

Zweite Baustelle: Die Wohnungssuche.

Nur wenige Bürger sind

bereit, Wohnraum an Flüchtlinge

zu vermieten, obwohl sie mit dem

Erwerb eines Mieterführerscheins

sehr gut auf das Leben in der eigenen

Wohnung vorbereitet werden.

Nur mit Hilfe eines Asylhelfers

haben sie eine realistische Chance,

eine Wohnung zu finden. Und auch

die Ausbildung – immer mehr

Flüchtlinge sind in hiesigen Betrieben

untergebracht – erweist sich

wegen der naturwissenschaftlichen

Fächer in der Berufsschule als

Riesenaufgabe, obwohl Fleiß und

handwerkliches Geschick bei den

Meisten sehr lobenswert sind. Kurz

um: Integration funktioniert nur,

wenn alle zusammenhalten, Bürger,

Arbeitgeber und Flüchtlinge in

einem Boot sitzen und aufeinander

zugehen. Eine optimale Plattform

dieses „aufeinander zugehen“ ist

definitiv „Asyl im Oberland“. In

Zukunft jedoch ohne dessen Gründer.

Jost Herrmann arbeitet ab Juli

wieder als evangelischer Pfarrer,

nämlich in der evangelischen Gemeinde

Schongau. Wer Fragen,

Anregungen oder das Bedürfnis

auf Asyl-Hilfe hat, kann sich aber

weiterhin bei Susanne Seeling

melden. Jost Herrmann wird dann

nur noch dem Förderverein Asyl im

Oberland vorstehen.

js

Asyl im Oberland sitzt in Weilheim, Schützenstraße 18 (Hintereingang,

1. Stock). Alle Infos online unter www.asylimoberland.de.

Susanne Seeling ist erreichbar unter 0881 / 927 658 922 oder per

E-Mail: susanne.seeling@asylimoberland.de.

Das AWO Seniorenzentrum Peiting bietet

stationäre, Kurzzeit- und Tagespflege

sowie Mittagessen für Senioren an.

AWO Oberbayern. Wir freuen uns auf Sie.

www.awo-obb-senioren.de

Bezirksverband

Oberbayern e.V.

Weitere Informationen:

AWO Seniorenzentrum

Bahnhofstraße 24

86971 Peiting

08861 25 000

info@sz-pei.awo-obb.de

mai / juni 2018 | 29


„Willkommen Neugier“ beim Tag der Bundeswehr am 9. Juni

High-Tech, Hubschrauber & Haubitzen

Murnau | Von Bonn im Westen bis

Dresden im Osten, von Flensburg

im Norden bis Murnau im Süden:

An insgesamt 16 Standorten

präsentiert sich die Bundeswehr

am Samstag, 9. Juni, beim bundesweiten

Tag der Bundeswehr

unter dem Motto „Willkommen

Neugier“. Seit 2015 gibt es diesen

speziellen Tag, initiiert als eine der

ersten Amtshandlungen von Verteidigungsministerin

Ursula von

der Leyen. Während im vergangenen

Jahr die Kasernen in Füssen

und Penzing regionale Anlaufstellen

waren, ist man heuer in der

Werdenfelser Kaserne in Murnau

zu Gast. „Es ist nicht nur eine Darstellung

des Standortes Murnau,

sondern des gesamten Spektrums

der Bundeswehr“, stellen Oberleutnant

Sebastian Steinruck und

Hauptmann Klaus Streipert klar.

Beide sind Teil eines 20-köpfigen

Projektteams, welches den Tag der

Bundeswehr organisiert. Am 9.

Juni selbst werden über 800 Helfer

im Einsatz sein.

Präsentation

sämtlicher Einheiten

An diesem Tag der Bundeswehr

präsentieren sich das neue Kommando

Cyber- und Informationsraum

(kurz CIR), die Luftwaffe, das

Heer sowie die Streitkräftebasis in

der Werdenfelser Kaserne. Weil

Murnau heuer deutschlandweit

der südlichste der 16 Standorte

ist, spielen selbstverständlich die

Berge eine besondere Rolle. Gebirgsjäger,

die bekanntlich dort

weitermarschieren, wo andere

aufgeben, kommen aus den Kasernen

Bad Reichenhall sowie

Mittenwald und zeigen ihr notwendiges

Equipment, vom Ski bis

zum Skidoo. Außerdem führen sie

Abseilübungen vor, die Interessierte

am „Flying Fox“ selbst erleben

können, und bringen mit den

Mulis auch ihre tierischen Kameraden

mit nach Murnau. Desweiteren

können Besucher in einem

geländegängigen Einsatzfahrzeug

der Bundeswehr mitfahren oder

erleben, wie es in einem Feldlager

im afrikanischen Wüstenstaat Mali

zugeht, wo derzeit einige Murnauer

Soldaten stationiert sind. Und

auch wenn es keine Darstellung

der Werdenfelser Kaserne ist,

werden natürlich auch die Besonderheiten

der Murnauer Einheit

vorgestellt. Noch dazu, weil das

IT-Bataillon 293 der einzige CIR-

Standort aus der Reihe der diesjährigen

Gastgeber ist. All das sind

nicht die einzigen Höhepunkte, die

das Projektteam unter der Leitung

von Major Jan-Eric Foisner derzeit

vorbereiten: „Wetterabhängig

erwarten wir 12 000 Besucher an

diesem Tag.“ Dass der Projektleiter

mit seiner Schätzung nicht maßlos

übertreibt, zeigen die Zahlen des

vergangenen Jahres, als in Füssen

ebensoviele Besucher waren, in

Penzing gar über 50 000. Hinzu

kommt, dass der nächstgelegene

Standort mit Ingolstadt in diesem

Jahr ein gutes Stück entfernt ist.

Der Zugang zur Kaserne wird am

Tag der Bundeswehr über das

30 | altlandkreis


Ebenfalls vor Ort: der von Spezialkräften genutzte H145M.

große Torgebäude an der Weilheimer

Straße erfolgen. Zentraler

Anlaufpunkt ist der zum Festplatz

umfunktionierte Exerzierplatz, auf

dem ein Festzelt und zahlreiche

Verpflegungstationen stehen werden.

Was natürlich nicht fehlen

darf: Der obligatorische Erbseneintopf

aus der „Gulaschkanone“,

der längst Kultstatus erreicht hat.

Und da liegt es nahe, diesen beim

Tag der Bundeswehr nicht nur

auszugeben, sondern die Zubereitung

in der Feldküche hautnah

zu zeigen. Wem der Eintopf nicht

sonderlich zusagt, wird dennoch

kulinarisch bestens versorgt, wofür

unter anderem die Staffelsee-

Wirte sorgen. „Wer hungrig rausgeht,

hat etwas falsch gemacht“,

verspricht Oberleutnant Sebastian

Steinruck. Ebenfalls auf dem Festplatz

wird eine Bühne platziert,

auf der unter anderem das Gebirgsmusikkorps

Garmisch-Partenkirchen,

der Trommlerzug der

Gebirgsschützenkompanie, der

Staffelseechor, die Big Band der

Bundeswehr-Universität, die Blaskapelle

Böbing und die Schuhplattler

des Trachtenvereins Murnau

für musikalische Unterhaltung

sorgen werden. Außerdem wird

am frühen Nachmittag Ursula von

der Leyen eine Ansprache halten,

übertragen in alle 16 Standorte. Zu

einem wird die Verteidigungsministerin

selbst reisen. Wohin, entscheidet

sich erst kurzfristig – vielleicht

sogar nach Murnau. Ebenso

verhält es sich beim Bundespräsidenten,

der sich womöglich einen

Standort raussucht. Neben Politikern

sollen auch Spitzensportler

anwesend sein. So werden etwa

Ramona Hofmeister vom Zoll, in

Pyeongchang kürzlich Olympia-

Dritte im Snowboard geworden,

und Silbermedaillen-Gewinnerin

Selina Jörg, ebenfalls Snowboarderin,

in Murnau erwartet.

Ganz klar: „Großgerät“

darf nicht fehlen

Sternförmig vom Festplatz wird

es zum wüstenähnlich ausgebauten

Teilbereich „Auslandseinsatz

der Bundeswehr“ und zur

Blaulichtmeile mit Polizei, THW,

Der Puma zu Gast tin Murnau: Ein kompakter kt 1090 PS-Dieselmotor sorgt t

für Schnelligkeit im unwegsamen Gelände.

Feuerwehr sowie Rettungsdienst

weitergehen. Zudem wird unter

dem Leitthema „Die Reserve“ das

rollende Museum mit historischen

Bundeswehrfahrzeugen zu sehen

sein. Klar, dass an einem solchen

Tag das „Großgerät“ nicht fehlen

darf: Geplant ist ein Überflug des

Transportflugzeuges A400M rund

150 Meter über der Kaserne. Den

von Spezialkräften genutzten Hubschrauber

H145M landen Luftwaffenpiloten

auf dem kaserneneigenen

Sportplatz. Nicht weit davon

entfernt bringt das deutsche Heer

zwei seiner Panzer in Stellung

und demonstriert im Verbund mit

Auch die Ausstattung des IT-Bataillons aus Murnau wird vorgestellt.

anderen Waffengattungen seine

Aufgaben in einem simulierten

Gefecht. Mindestens zweimal am

Tag kann man Fallschirmjäger beobachten,

wie sie punktgenau auf

dem Fußballplatz landen.

Mit all den Attraktionen wird in

Murnau nicht nur der Tag der

Bundeswehr gefeiert, sondern

auch der 60. Geburtstag des Informationstechnikbataillons

293.

„Der Tag der Bundeswehr ist in

gewissem Sinn auch unser Jubiläumsfest“,

so Bataillonskommandeur

Oberstleutnant Jürgen

Eckert. Los geht es am Samstag, 9.

Juni, mit einem Eröffnungsgottesdienst

um 9.30 Uhr. Einlass wird

jedoch bereits ab 9 Uhr (Ende: 17

Uhr) sein. Besucher sollten sich

im Zuge des Sicherheitskonzeptes

auf Einlasskontrollen einstellen.

Mehrere große Parkflächen werden

ausgewiesen, Shuttle-Busse

fahren diese in regelmäßigen Abständen

an. Im Internet und auch

bei Radio Oberland kann man sich

stets über die aktuelle Parkplatzsituation

informieren. Auch für Kinder

ist mit einem umfangreichen

Programm in der Werdenfelser

Kaserne gesorgt. Schließlich will

sich die Bundeswehr an diesem

Tag von seiner besten Seite zeigen

und wenn möglich den einen oder

anderen von einer Karriere bei der

Bundeswehr überzeugen. tis

mai / juni 2018 | 31


„Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“

Nistverhalten der Vögel dokumentiert

Schongau | Beim Regionalwettbewerb

„Jugend forscht“ und „Schüler

experimentieren“ wurden wieder

jede Menge tolle Erfindungen

von Schülern aller Altersklassen

präsentiert. Besonders angetan

war die Jury von insgesamt zwölf

Nachwuchsforschern, die sich für

die Landeswettbewerbe in München

und Dingolfing qualifizieren

konnten. Zwei 17-jährige Gymnasiasten

aus Garmisch-Partenkirchen

beispielsweise haben im

zukunftsweisenden Fachgebiet

„Mathematik und Informatik“ ein

digitales System zur automatischen

Wahlabgabe entwickelt.

Darüber hinaus programmierten

sie ein System, das eine automatische

Auswertung von Oberstufen-

Seminaren (P-Seminaren) ermöglicht.

Ein 18-jähriger Gymnasiast

aus Memmingen untersuchte in

der Kategorie „Physik“ die allseits

bekannte Sanduhr. Er prüfte, von

welchen Parametern die Austrittsgeschwindigkeit

des Sandes abhängt

und konnte der Jury anhand

seiner Untersuchungsergebnisse

erklären, warum eine Sanduhr

so lange läuft, wie sie läuft. Im

Fach „Biologie“ nahmen zwei

Schülerinnen des Gymnasiums

Icking (Bad Tölz-Wolfratshausen),

17 und 18 Jahre alt, Wasserflöhe

in Modellökosystemen mit Kunststoffzusätzen

unter die Lupe. Sie

erforschten so die Wirkung von

Mikroplastik auf Lebewesen im

Wasser, was in Zeiten der Meerund

Seenvermüllung von großer

Bedeutung ist.

Umweltfreundliches

U-Boot mit Funksteuerung

Von den jüngeren Nachwuchsforschern

konnten drei Projekte die

fachkundige Jury in besonderem

Maße überzeugen. Eine zwölfjährige

Schülerin des Marien-

Gymnasiums in Kaufbeuren baute

in der Rubrik „Arbeitswelt“ einen

Rollator, der automatisch bremst.

„Damit will ich Verletzungen verhindern,

die entstehen, wenn sich

der Nutzer auf den Rollator stüzt

und sich das Gerät unkontrolliert

in Bewegung setzt.“ Zwei Jungs

vom Allgäu-Gymnasium Kempten,

14 und 15 Jahre alt, überzeugten

mit einem umweltschonenden U-

Boot – ein Unterwassergerät, das

die Bewegungen der Schwanzflosse

eines Fisches imitiert. Die

Flosse wird mit einem funkgesteuerten

Elektromotor betrieben.

Im Fachgebiet „Biologie“ waren

die Geschwister Laura und Lukas

Muthsam, elf und 13 Jahre jung,

aus Leeder erfolgreich. Die Schüler

des Dominikus-Zimmermann-

Gymnasiums in Landsberg am

Lech haben einen Vogelnistkasten

mit Sensoren und Webcam ausgestattet.

So fanden sie heraus, wie

Vögel es schaffen, ihre Küken zur

gleichen Zeit schlüpfen zu lassen,

obwohl die Eier zu unterschiedlichen

Zeiten gelegt wurden. Damit

sind die beiden Schüler aus dem

Fuchstal übrigens die einzigen, die

es als Bewohner des Altlandkreis-

Randgebietes in den Landeswettbewerb

geschafft haben. Alle anderen

Lokalmatadoren mussten

sich mit zweiten oder dritten Plätzen

sowie diversen Sonderpreisen

zufriedengeben.

Landkreis-Sonderpreis

geht an Realschüler

Insgesamt haben beim Regionalentscheid

in der Lechsporthalle in

Schongau 105 Nachwuchsforscher

mit 63 Projekten in den Kategorien

Mathematik, Informatik, Physik,

Biologie, Arbeitswelt und Technik

teilgenommen. Die Siegerehrung

fand im Jakob-Pfeiffer-Haus statt,

wo Veranstalter und Hauptsponsor

Hoerbiger nicht nur die Erstplatzierten

kürte, sondern 44 weitere

Preise an die Jungs und Mädels

verlieh. Den Sonderpreis vom

Landkreis Weilheim-Schongau erhielten

die Bad Bayersoier Seppi

Frühschütz-Grüning und Eva Maier

sowie Katerina Stojanov aus

Altenstadt. Die drei Schüler der

Pfaffenwinkel-Realschule Schongau

entwickelten ein Gerät, das

in Mikrowellen eingebaut werden

kann und Wasser schockfrostet.

Ziel dieser pfiffigen Erfindung: In

nur fünf Minuten aus Orangensaft

leckeres Orangeneis kreieren.

Die Jury war begeistert, für den

bayerischen Landeswettbewerb

reichte es allerdings nicht ganz.

Der fand für „Jugend forscht“ vom

19. bis 22. März in der bayerischen

Landeshauptstadt München, für

„Schüler experimentieren“ am 16.

und 17. April in Dingolfing statt. js

mai / juni 2018 | 33


Neue Datenschutzgrundverordnung ab 25. Mai

Strenge Kontrollen

und drakonische Strafen

Partnachklamm -

die Familienklamm

Erleben Sie das einmalige

Nationale Geotop und

Naturschauspiel mit den

wilden Wasserfällen.

Tel: 08821/180-700

Fax: 08821/7300379

partnachklamm@gapa.de

www.partnachklamm.eu

Öffnungszeiten täglich:

Mai, Juni, Oktober: 8 - 18 Uhr

Juli bis September: 8 - 19 Uhr

November bis April: 9 - 18 Uhr

Kurzfristige Schließungen aus

Sicherheitsgründen sind manchmal

leider unumgänglich!

1912 – 2012

100 Jahre

Erschließung

für den

Tourismus

Altlandkreis | Ab 25. Mai gilt europaweit

eine neue Datenschutzgrundverordnung,

kurz DSGVO. Für

hier ansässige Betriebe, Behörden,

Vereine und Gemeinden heißt das:

Mit personenbezogenen Daten wesentlich

sorgfältiger umgehen, sie

wesentlich besser schützen. Angefangen

bei Name, Alter, Wohnort

über Mieteinnahmen, Lohnabrechnung

und Kreditkartennummer

bis hin zu politischen Meinungen,

Gewerkschafts- und Religionszugehörigkeiten.

Die Liste schützenswerter

Daten ist lang – ebenso die

Möglichkeit, diese rechtswidrig

zu missbrauchen. Wer künftig gegen

die DSGVO verstößt, muss mit

drakonischen Geldstrafen rechnen.

Zehn bis 20 Millionen Euro Bußgeld

stehen für Unternehmen im Raum,

maximal sogar bis zu vier Prozent

des weltweiten Jahresumsatzes,

was insbesondere Großkonzerne

hart treffen könnte. Beate Fiedler

vom gleichnamigen IT-Unternehmen

in Schongau ist IHK-geprüfte

Datenschutzbeauftragte. Seit einigen

Wochen und Monaten tourt sie

sowohl werktags als auch an Wochenenden

von Betrieb zu Betrieb,

um Unternehmer und Mitarbeiter

aus allen möglichen Branchen diese

neue Richtlinie nahezulegen.

„Ich habe zu Beginn mit zehn bis 15

Kunden gerechnet, inzwischen sind

es schon 74, die von mir geschult

und teilweise begleitet werden.“

Vom Handwerksbetrieb in der Region

über kleinere Mittelständler in

Schongau, Peiting, Peißenberg und

Tutzing bis hin zu größeren Mittelständlern

in München und Augsburg.

Gut drei Stunden dauert eine

DSGVO-Schulung von Beate Fiedler,

die mit einfachen Worten die neue

Richtlinie erklärt. Obwohl sie bewusst

darauf verzichtet, auf jeden

der insgesamt 99 DSGVO-Artikel

einzugehen, blicken ihr nach den

ersten Lektionen schon reichlich

erschlagene Gesichter entgegen.

„Erst nach der Schulung, wenn

die Teilnehmer meine Checklisten,

Richtlinien und Blankoformulare

zur Umsetzung und Orientierung

bekommen haben, entspannen

sich die Gesichter wieder.“ In der

Tat gibt es für Unternehmer viel zu

tun, um künftig DSGVO-konform zu

arbeiten. Befürchtungen, wonach

die Umsetzung ganze Betriebe finanziell

ruinieren könnte, oder die

geforderten Maßnahmen personell

und strukturell nicht umsetzbar

seien, sind laut Beate Fiedler jedoch

unbegründet. „Wichtig ist,

dass sich die Unternehmen jetzt

damit auseinandersetzten. Wer

das tut, wird schnell merken, dass

die Umsetzung der neuen DSGVO

personell, strukturell und finanziell

nicht nur machbar ist, sondern

auch Spaß machen kann.“

Arbeitsschritte genau

dokumentieren

Die größte Aufgabe, die Betriebe

wegen der neuen Datenschutzgrundverordnung

zu erfüllen haben:

die Dokumentation. Jeder

einzelne Arbeitsschritt, der in irgendeiner

Form mit personenbezogenen

Daten zu tun hat, muss

dokumentiert sein. Das betrifft

alle Personen, die mit personenbezogenen

Daten zu tun haben,

zum Beispiel Bürokräfte in Buchhaltung,

Marketing und Vertrieb.

„Hier reicht bereits das Ablesen

personenbezogener Daten vom

Bildschirm oder Blatt.“ Das betrifft

aber auch den Maurer oder

Zimmerer, der den Auftragsschein

nicht offen auf der Baustelle liegen

lassen darf. „Damit sind wir schon

beim zweiten großen Thema, der

Sicherung der Daten.“ Passwortgeschützte

digitale Ordner, Firewalls,

geschützte Serverschränke, verschlüsselte

USB-Sticks oder „weggesperrte“

Aktenordner – es gibt

zig Möglichkeiten, personenbezogene

Daten so aufzubewahren,

dass sie vor Unbefugten geschützt

sind. „Wie das technisch und mit

welcher Software umgesetzt wird,

muss in jedem Betrieb individuell

analysiert und den unternehmerischen

Verhältnissen angepasst

werden“, sagt Beate Fiedler, die

von unterschiedlichsten Voraussetzungen

spricht. „Die Betriebe

in München bewahren ihre Daten

zu 90 Prozent digital auf, hier bei

uns auf dem Land nur 50 bis 60

Prozent. Es gibt sogar Kunden,

die sich für die Lagerung von Daten

einen Stadel oder eine Garage

angemietet haben, vollbepackt mit

Aktenordnern.“ Nicht auszumalen,

was in diesem Falle bei Einbruch

oder Brand passiert. Eine Art „Allheilmittel-Software“,

mit der nach

einmaliger Installation alle DSGVO-

Bestimmungen zumindest digital

erfüllt werden, gibt es übrigens

nicht, weil Datenschutz bereits bei

34 | altlandkreis


Kleinigkeiten beginnt. „Es kann

nicht sein, dass noch immer viel

zu viele Laptops ohne passwortgeschützten

Zugang genutzt werden,

nur weil man zu faul ist, sein Passwort

einzugeben.“ Gleiches gilt für

Handys, die nach der neuen Verordnung

übrigens nicht mehr privat

und beruflich genutzt werden

dürfen, da Apps direkt auf Kontaktdaten

zugreifen. „Es sei denn,

man installiert eine Software, eine

Art Blackbox, auf der alle beruflichen

Daten separat und gesichert

aufbewahrt werden.“ Auch alltägliche

Klassiker, zum Beispiel AU-

Bescheinigungen oder Notizzettel

mit Name und Telefonnummer im

Mülleimer, sind künftig Tabu.

Meldepflicht bei

Datenpanne

Kontrolliert wird die Einhaltung der

DSGVO von speziell ausgebildeten

Prüfern, festangestellt beim Bayerischen

Landesamt für Datenschutzaufsicht.

„Vor einigen Jahren hat

es bayernweit nur eine Hand voll

Prüfer gegeben, inzwischen sind

es schon ein paar hundert.“ Wann

und in welcher Form sie welchen

Betrieb unter die Lupe nehmen,

bleibt abzuwarten. Unabhängig

davon, sollte jeder Unternehmer

sowie dessen Mitarbeiter gewissenhaft

nach DSGVO-Richtlinien

arbeiten. Falls personenbezogene

Daten versehentlich nach draußen

gelangen, zum Beispiel weil der

Laptop aus dem Firmenwagen gestohlen

wurde, gilt es diese Panne

unverzüglich dem

Bayerischen Landesamt

für Datenschutzaufsicht

zu melden.

Und zwar innerhalb

von 72 Stunden.

„Nicht aufschieben,

sondern gleich machen“,

rät Beate Fiedler

an dieser Stelle.

Zumal dieser Akt kein

großer ist. Einfach das

Formular unter der

Internetadresse www.lda.bayern/

de/datenpanne.html ausdrucken,

ausfüllen und an die zuständige

Behörde schicken.

Betriebe brauchen

Datenschutzbeauftragten

Grundsätzlich müssen alle Betriebe,

die ab zehn Mitarbeiter mit

personenbezogenen Daten regelmäßig

zu tun haben, einen eigenen

Datenschutzbeauftragten offiziell

abstellen. Dass kann ein externer

wie zum Beispiel Beate Fiedler

sein. Oder ein im Unternehmen

eigens ausgebildeter, der je nach

Arbeitsaufwand und Größe des

Betriebes diese Aufgabe entweder

neben seinem eigentlichen Beruf

ausübt, oder eben als Vollzeitkraft.

„Größere Firmen, zum Beispiel

Hirschvogel, Hoerbiger und UPM,

brauchen meiner Meinung nach

zumindest am Anfang zur Umsetzung

der DSGVO eine Vollzeitkraft,

weil die Verordnung ansonsten

nicht vollständig einzuhalten ist.“

Heißt: Wer hier als Unternehmer

sicher unterwegs sein will, muss

sich in Sachen Datenschutz in jedem

Falle neu aufstellen. Es geht

schließlich um ein untrübbares

Vertrauensverhältnis gegenüber

Geschäftspartnern, um die Vermeidung

rechtlicher Schritte und Bußgelder.

Und darum, dass von der

neuen Datenschutzgrundverordnung

Unternehmer und Verbraucher

gleichermaßen profitieren

sollen. Ab 25. Mai 2018 gilt’s. Europaweit.

Und strenger als je zuvor. js

mai / juni 2018 | 35


Wiggirica Jessica Ehrlicher

Beratung - Coaching - Schulungen - Workshops

Coaching / Lebensberatung

Existenzgründerberatung

Krisenbegleitung

Paarberatung

Sterbebegleitung

Trauerbegleitung für Kinder

Jugendliche und Erwachsene


Wanderhofstraße 4


Tel.: 0 88 61/2 58 56 66

E-Mail: info@wiggirica.de

www.wiggirica.de

Unterstützung, Begleitung in allen Lebenslagen

DORFFEST HERZOGSÄGMÜHLE

Wir feiern das

Samstag

30. Juni 2018

17.00 Uhr Serenade

mit Masha Dimitrieva

und dem Vocalensemble „Die Rosinen“

in der Aula der Berufsschule

Sonntag

1. Juli 2018

Beginn 10.00 Uhr

mit dem Gottesdienst

begleitet durch den

Chor Joyful People

in der Deckerhalle am Dorfplatz

Anschließend Spaß und Spiel, Musik und gutes

Essen zu gewohnt günstigen Eintrittspreisen

Bayerische Landesausstellung 2018 in Ettal

Historischer Inhalt,

populäre Präsentation

Ettal | Bereits seit 1983 organisiert

das Haus der Bayerischen

Geschichte eine jährliche Ausstellung

an unterschiedlichen Orten

in Bayern: die Bayerische Landesausstellung.

2018 wird Kloster

Ettal Schauplatz der Ausstellung

sein. Das diesjährige Motto „Wald,

Gebirg, Königstraum – Mythos

Bayern“ geht dabei auf die Bedeutung

der drei Aspekte für die

Zugspitzregion und den Landkreis

Garmisch-Partenkirchen zurück.

Unter anderem befinden sich hier

insgesamt 16 Naturschutzgebiete

und acht Landschaftsschutzgebiete,

außerdem sind knapp 50 Prozent

des Landkreises Wald. Die Gebirge

der Ammergauer Alpen und

der Zugspitzregion bilden wiederum

den Rahmen der Landesausstellung

– und zieren nicht selten

klassische Postkartenmotive aus

der Region. König Ludwig II. wählte

einst das Graswangtal, um sich

hier eben genau zwischen Wäldern

und Bergen mit Schloss Linderhof

sein Wohnschloss zu bauen. Kurzum:

Wer an Deutschland denkt,

denkt häufig an Bayern – an die

Berge, Seen, Wälder, Trachten, das

Brauchtum und das Bier. All das

findet konzentriert in der Zugspitzregion

während der Bayerischen

Landesausstellung vom 3. Mai bis

4. November zusammen.

Buntes Programm

während der Ausstellung

Zwischen Wäldern und Bergen wählte König Ludwig II.

mit Schloss Linderhof

den Sitz seines Wohnschlosses. Foto: Bayerische e Schlösserverwaltung, rwal

,K.Rai

Rainer

Das Haus der Bayerischen Geschichte

mit Sitz in Augsburg

möchte mit den Landesausstellungen

jedes Jahr historische Inhalte

auf populäre Weise den Menschen

näherbringen. Sowohl für Schüler

und Schulklassen als auch

Besucher aller Altersgruppen ist

ein Besuch geeignet, die relativ

moderaten Eintrittspreise sind für

jeden erschwinglich. Während das

Haus der Bayerischen Geschichte

besonders die Ausstellung zu

verantworten hat, stellt der Landkreis

Garmisch-Partenkirchen das

Rahmenprogramm ramm

m auf

die

Beine

– und das

hat

es in sich, was

sich bereits eits

in der Auftaktwoche

twoc

abzeichnet. et. Eröffnet fn

wird die Landesausstellung

el

lung

2018 im Kloster Ettal

am Donnerstag, ners

3. Mai,

ab 19

Uhr mit einem gemeinsamen men Konzert

der Blaskapellen

ap

len

aus dem Ammertal.

mer

Allerdings nur

bei

gutem Wetter. er

Am

folgenden Frei-

36 | altlandkreis


Jagdstutzen des Wildschützen und Räubers Matthäus Klostermeier

(genannt Bayerischer Hiasl)

Foto: Bayerisches Nationalmuseum München

tag, 4. Mai, nutzt Radio Oberland

das Ambiente und feiert seinen

25. Geburtstag mit einer großen

Party und den Bands „Die Troglauer“

und „Gringo Bavaria“. Beginn

wird ab 19 Uhr sein, Einlass bereits

ab 18 Uhr. Am Samstag, 5. Mai,

erzählen Zeitzeugen beim Film

„Mythos FC Bayern“ vom beispiellosen

Aufstieg des Münchner Fußballvereins

seit 1900. Am Sonntag,

6. Mai, schlüpft Kabarettist Helmut

Schleich erneut in die Rollen von

König Ludwig II. und Franz Josef

Strauß und strapaziert dabei sicherlich

die Lachmuskeln seiner

Zuhörer. Klassik-Fans hingegen

werden Mitte Juni, genaugenom-

men vom 15. bis 17.,

voll auf ihre

Kosten kommen: men: Bei

den Bene-

e-

diktiner Klassiktagen werden e im

Kloster Symposien und Konzerte

zur musikalischen sche

Interpretation

re

tation

des „Mythos Bayern“

stattfinden. tfi

n. Im Mittelpunkt

der Klassik-

tage

steht t das

Festkonzert am

Samstag, 16.

Juni, um

19.15 Uhr.

Beginnend mit einem Innenhofkonzert

mit Blechbläsern des Bayerischen

Staatsorchesters hören

Besucher zunächst das originellste

Instrument des Gebirges, das Alphorn.

Der bayerische Komponist

Rainer Bartesch, vielfach ausgezeichnet

für seine Filmmusiken,

führt dabei Regie und hat eigens

ein auf die Klosteranlage abgestimmtes

Werk komponiert. Neben

der Uraufführung dieses Stückes

ist Musik von Richard Wagner

und Sergei Prokofjew zu hören.

Konzerte, Führungen

und Ausstellungen

Ebenfalls für Liebhaber ber klassischer

sisc

sche

Musik werden en die

Klassik Open Air

Konzerte unter der

Leitung von

Alexander

Liebreich sein. Im Innenhof

des Klosters Ettal am Freitag, 29.

und Samstag, 30. Juni.

In

Garmisch

und in

Sturzbecher

in Gestalt eines

es

Gamsbockkopfes kopf

– ein

Geschenk König Ludwigs

II. an den

Oberförster

Anton Baumgärtner, r, der

das Forstamt in Hohenschwangau

versah.

Foto: Bayerisches

Nationalmuseum um mMünch

München

Partenkirchen findet am Pfingstsonntag,

20. Mai, ein historischer

Festzug statt – ein Streifzug durch

die Geschichte Bayerns mit rund

40 Festwagen sowie zahlreichen

Fußgruppen und Musikkapellen.

Start wird in der Ludwigstraße

sein. Am Freitag, 27. Juli, wird zur

totalen Mondfinsternis unter der

künstlerischen Leitung von Christian

von Gehren das Musiktheater

„Der Mond“ von Carl Orff zur Aufführung

gebracht. Insgesamt hat

der Landkreis Garmisch-Partenkirchen

rund 80 Veranstaltungen

begleitend zur Landessausstellung

auf die Beine gestellt.

Konzerte, Führungen und Ausstellungen

sind unter anderem auch

in Murnau, Seehausen, Spatzenhausen,

Bad Kohlgrub und Bad

Bayersoien, wo die Photo-Ausstellung

„Ins Holz fahren mit Schlitten

und Roß“ im Museum im Bierlinghaus

zu sehen sein wird. Sie

beginnt am Donnerstag, 10. Mai,

um 14 Uhr und bleibt geöffnet bis

zum letzten Tag der Bayerischen

Landesausstellung 2018 am 4. November.

tis

> > > INFORMATION

Die Landesausstellung wird

vom 3. Mai bis 4. November

täglich von 9 bis 18 Uhr

geöffnet sein. Erwachsene

bezahlen 12 Euro. Senioren,

Studenten und Gruppen ab

15 Personen erhalten einen

ermäßigten Eintritt für 10

Euro. Die Familienkarte kostet

24 Euro und Kinder und

Jugendliche (6 bis 18 Jahre)

bezahlen 2 Euro. Schüler im

Klassenverband 1 Euro (ohne

Führung). Weitere Infos zu

Führungen, allen Veranstaltungen

und Ticketverkauf im

Rahmen der Landesausstellung

unter www.hdbg.de/

wald sowie www.landesausstellung-ettal.de.

mai / juni 2018 | 37


Gründonnerstags-Preiswatten beim Belli Club Forst

Trumpf oder Kritisch!?

Paterzell | Das traditionelle Preiswatten

im Gasthof Eibenwald hatte

eben erst begonnen, als durch

die Lautsprecher ertönte: „Es ist

ein neuer Rekord!“ Dafür, dass

sich an diesem Gründonnerstag

sage und schreibe 616 Teilnehmer

in der Paterzeller Gaststätte

eingefunden hatten, ging die Anmeldung

verhältnismäßig schnell

von statten. Vorausgesetzt, man

war frühzeitig vor Ort, was in dem

Fall rund eine Stunde vor offiziellem

Start um 20 Uhr bedeutete.

Etwas später sollen die aus

insgesamt 135 Ortschaften angereisten

Kartenfreunde ein wenig

länger angestanden sein, größere

Unmutsbekundungen sind aber

nicht bekannt, schließlich lief der

Einlass erstaunlich reibungslos.

Im großen Ulrichsaal interessierte

das zu diesem Zeitpunkt niemanden

mehr, längst hatte man mit

dem Watten begonnen. Insgesamt

wurde heuer an 154 Tischen

gleichzeitig gekartelt. Im großen

Saal, in den kleineren Stüberln

und bis runter in die Kegelbahnen

wurden alle möglichen Tische und

Sitzmöglichkeiten aufgestellt, um

auch wirklich alle Spieler unterzubringen.

Denn: „Wegschicken

möchten wir niemanden“, hatte

Gabriel Bertl, Vorstand vom Belli

Club aus Forst, bereits im Vorfeld

versprochen – die Organisatoren

konnten ihr Wort halten. Trotz des

riesigen Andrangs und des mitunter

dichten Gedrängels auf den

Herren-Toiletten verlief der Abend

äußerst harmonisch. Wirtsleute

und Bedienpersonal leisteten

Schwerstarbeit, um den Ansturm

zu bewältigen.

Darüber hinaus wusste man sich

in der Zeit zwischen leerem und

vollem Glas ohnehin mit dem

Wesentlichen zu beschäftigen.

Mit seinem Spielpartner, der mitzubringen

war, ging man auf die

Suche nach Kritischen, nach Max,

Belli und Spitz. Trümpfe wurden

angesagt, Hauptschläge ausgespielt,

es wurde geblufft und versucht,

so viele Stiche wie möglich

zu erzielen. Für alle Nicht-Kartenspieler:

Man wollte das Spiel gewinnen.

Das weltweit größte

Preiswatten?

Laut Gabriel Bertl ist das Paterzeller

Turnier „das weltweit größte

Preiswatten“. Ob dem wirklich so

ist, lässt sich nicht abschließend

feststellen. In jedem Fall ist es das

größte in der Region, hat längst

Kultstatus erreicht. Der Belli Club

Forst wurde 1969 gegründet, um

dem gemeinsamen Kartenspiel

zu frönen. Ziel war einst „in gepflegter

Runde Karten zu spielen“,

berichtet Bertl, seit 1982 Vorstand

beim Belli Club. Davon ist man

bis heute nicht abgerückt. Der

Name geht – erfahrene

e

Kartenspieler werden

es wissen – auf den

Schell-Siebener zurück,

der bekanntlich

Belli genannt wird und

sowohl beim Ramsen als

auch

beim Watten eine der wichtigsten

igst

Karten ist. „Leider holt manche

der Freizeitstress ein“, bedauert

Herbert Kölbl, langjähriger Kartler

beim Belli Club und Mitorganisator

des Gründonnerstags-

Preiswattens, dass heutzutage

nicht mehr ganz so viele zu den

allmonatlichen Treffen kommen.

Eine Tendenz, die nicht nur bei

lockeren Zusammenschlüssen wie

dem Belli Club, sondern auch bei

so manchem großen Verein zu

beobachten ist. „15 Leute beim regelmäßigen

Kartenspielen wären

natürlich nicht schlecht“, wünscht

sich Bertl. Angesichts des Andrangs

beim Preiswatten sollte an

und für sich genügend Nachwuchs

vorhanden sein.

Das Schöne ist, dass querbeet alle

mitspielen“, sagt Herbert Kölbl.

Alt gegen Jung, Männer gegen

Im großen Ulrichsaal im Gasthof Zum Eibenwald wird bereits fleißig

gekartelt. Nicht der einzige Raum, der rappelvoll war.

38 | altlandkreis


Frauen. Kann man

sich

seinen Partner beim Preiswatten

noch selbst st aussuchen,

such

werden en die

Gegner zugelost. Da

kann

es schon mal passieren, dass

sich Fußballer oder Eishockeyspieler

aus rivalisierenden Mannschaften

gegenübersitzen – aber

egal, Kartenspielen verbindet.

Das Gewinnen steht dabei in den

seltensten Fällen im Vordergrund,

auch nicht am Gründonnerstag.

Und das seit mittlerweile 1984.

Beim „weltgrößten“ Preiswatten

werden stets zwei Begegnungen

mit

je sieben

en

Partien gespielt. Mischte

der Gegner, er, blieb genügend g nd Zeit,

den Blick in aller Ruhe durch den

Raum schweifen zu lassen. Vorbei

an der riesigen Videoleinwand,

auf der abwechselnd die Spielregeln

und regionale Eishockey-

Zwischenstände eingeblendet

wurden. Und runter zu den aufgebauten

Preisen. Da standen

sauber arrangierte Sachpreise,

vom Motorenöl über Brettspie-

le

und Mikrowellen bis zu

Sportartikeln. Die zahlreichen

Wurst- und Fleischpreise, die

häufig den gewissen Reiz beim

Preiswatten ausmachen, lagen

da noch in der Kühlung. Bereits

kurz nach der Veranstaltung

machen sich Bertl, Kölbl und

ihre Mitstreiter bereits wieder

auf die Jagd nach den Preisen

für

das kommende Jahr.

Kartenspieler

aus 135 Ortschaften

Um diese Vielzahl an Preisen präsentieren zu können, beginnen die Organisatoren

rund ein Jahr vor dem Turnier mit der Suche.

Ein kurzes Raunen ging durch den

Saal, als die Grafik der Verteilung

eingeblendet wurde, aus welchen

Ortschaften die Kartenspieler angereist

waren. Gefolgt vom Jubel

der Fraktion aus Hohenpeißenberg,

die heuer die meisten Mitspieler

ins Rennen schickte. Viel

erstaunlicher ist allerdings die

Tatsache, dass die Spieler aus 135

verschiedene Orte kamen, bisweilen

gar aus Regensburg oder Ulm.

Und selbst wenn am Ende mit

einer Bilanz von 8:6 Spielen „lediglich“

der 96. Platz raussprang,

reichte es noch für ein Geräuchertes

und eine Fleischwurst. Außerdem

stand an diesem kurzweiligen

Abend die Gaudi ohnehin klar

im Vordergrund – dank dem Belli

Club aus Forst.

tis

Highlightveranstaltungen im Rahmen der Bayerischen Landesausstellung

Mai bis November 2018

Freitag, 4. Mai 2018

Kloster Ettal, Festzelt

Sonntag, 6. Mai 2018

Kloster Ettal, Festzelt

25 Jahre Radio Oberland Geburtstagsparty mit Auftritt der bayerischen Rockbands

Gringo Bavaria und Die Troglauer

Kartenbestellungen über http://www.radio-oberland.de

Satire-Kabarett mit Helmut Schleich in der Rolle von König Ludwig II.

und Franz Josef Strauß

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

WALD, GEBIRG

UND KÖNIGSTRAUM

MYTHOS

BAYERN

Freitag bis Sonntag,

15. bis 17. Juni 2018

Kloster Ettal, verschiedene Orte

Freitag und Samstag,

29. und 30. Juni 2018

Kloster Ettal, Innenhof

Benediktiner Klassiktage

Symposium, Bläserkonzert, Kammermusik-Konzerte und Liedrezital mit dem

Bayerischen Staatsorchester, dem Orchestra of Europe und Werken von Wagner,

Mozart, Baretsch, u.a.

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

Klassik Open Air Konzerte mit Musik von Richard Strauss und Sergej Prokofiev mit

dem Brno Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Alexander Liebreich

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

Veranstaltungen in Garmisch-Partenkirchen

Pfingstsonntag 20. Mai 2018

Start Ludwigsstraße

Freitag, 27. Juli 2018

Historischer Festzug in Garmisch und Partenkirchen

Streifzug durch die Geschichte Bayerns mit 30 Festwägen, Fußgruppen und Musikkapellen

Aufführung des Musiktheaters „Der Mond“ von Carl Orff

zur totalen Mondfinsternis unter der künstlerischen Leitung von Christian von Gehren

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

mai / juni 2018 | 39

BAYERISCHE LANDESAUSSTELLUNG

3. MAI – 4. NOVEMBER 2018

Kloster Ettal, täglich 9 – 18 Uhr // www.hdbg.de


Kopftücher für Chemopatienten

Ein kleines Stück

Lebensweg

Böbing | Ihr Projekt Lefraja „war

einst aus der Not geboren“, wie

Stefanie Arnold verrät. Wie groß

diese Not wirklich war zeigt die

Geschichte dahinter, welche die

gesamte Bandbreite menschlicher

Emotionen aufweist. Von verzweifelter

Ohnmacht, unbändiger

Geschwisterliebe, über leise Hoffnung

bis hin zur puren Erleichterung.

Aber der Reihe nach: Im

Mai 2014 bekam Steffis Schwester

Karo die niederschmetternde Diagnose

Hirntumor. Ein Schlag für

die gesamte Familie, wie Steffi

rückblickend sichtlich ergriffen

berichtet: „Das hat uns schon aus

den Latschen gehauen.“ Bis dato

war Krebs in der

Familie ie eigent-

ent-

lich

zu keiner er Zeit

Thema. Noch nie war ein Familienmitglied

betroffen, es schien

unendlich weit weg zu sein – und

war urplötzlich da. Karo war bei

der Diagnose 38 Jahre alt, hatte

zwei kleine Kinder daheim.

„Krebs unter 40? Daran hatten wir

nie einen Gedanken verschwendet“,

sagt Steffi. Ähnlich wenig

Gedanken hatte sie sich im Übrigen

bis zum dem Zeitpunkt über

das Nähen gemacht. Noch dazu,

weil das Kreative eigentlich Karos

Metier ist.

Nichts Alltagstaugliches

gefunden

t- „Hat

man

keine Haare auf

dem Kopf, ist man da

oben

sehr empfindlich“,

erklärt rt

eine

erfrischend end erholte

Karo

heute. Infol-

ge

der

Chemotherapie

war

ihr

wie vielen en ande-

ren Krebspatienten

en

auch

das

Haupthaar

ar

ausgefallen. alle

len.

Obwohl

unter anderem das

Internet et eine Flut an

Möglichkeiten

parat

hält, fand Karo zunächst

nicht den richtigen Kopfschmuck.

Perücken passten

nicht wirklich, bei vielen en chern war die Stoffquali-

fqua

tät t

mangelhaft.

Chemomützen

Tü-

en

waren zu kratzig und häufig zu

klein. Spezielle Tücher zum Wickeln

hielten nicht richtig, wurden

durch Körperwärme oder Bewegung

locker. „Dabei hat man das

Ding ja nahezu den ganzen Tag auf

dem Kopf, auch beim Einkaufen

oder Putzen“, berichtet Karo. Es

benötigte eine etwas ausgereiftere

Technik, welche schließlich

Schwester Steffi entwickeln sollte.

Die Lösung war eine Art „Nonnentracht“.

Steffi kreierte also ein

Kopftuch, welches – vereinfacht

gesagt – aus einem Stirnband mit

angenähtem Tuch besteht. Während

das Stirnband für den entsprechenden

Halt sorgt, kann das

Tuch elegant auf den Kopf drapiert

werden und dient so optisch als

Haarersatz. Die Lefraja-Tücher sind

eine Kopfbedeckung, die zum einen

vor Sonne und Kälte schützt

und zudem den haarlosen Kopf

ohne drückende Naht oder unangenehmen

Gummizug schmückt.

Ein Clou ist, dass die Tücher zweiseitig

tragbar, zwei Stile somit in

einem vereint sind. Außerdem

kann es lang oder kurz getragen

werden, um so die ursprüngliche

Haarlänge zu imitiert. Vor allem

aber geht es schnell und ist einfach

zu binden. Denn was viele vergessen:

Auch bei einer Krebserkrankung

dreht sich das „ normale“

Leben weiter. Arbeiten, einkaufen,

Kinder versorgen. Planung und

Erstellung der allerersten Tücher

waren äußerst zeitintensiv, Steffi

40 | altlandkreis

Die Lefraja-Tücher können wie hier ansprechend

auf den Kopf drapiert, oder auch lang

getragen werden.


BEWIRB

DICH

JETZT!

Steffi Arnold (links) an ihrem Lefraja-Arbeitsplatz mit ihrer Schwester

Karo, für die sie die ersten Tücher genäht hatte.

bezeichnet die Arbeit für sie als

Therapie: „So konnte auch ich etwas

Sinnvolles für Karo tun.“

Die Tücher werden

bunter

Nachdem Karo die kräftezehrenden

insgesamt fünf Chemotherapien

innerhalb eines Dreivierteljahres

mit positivem Ausgang

überstanden hatte, wollte Steffi

das Thema Nähen eigentlich wieder

ad acta legen. Hatte die Rechnung

jedoch ohne ihre Mutter

gemacht, die nicht locker ließ, ihre

Tochter bisweilen zum Weitermachen

überredete – mit Erfolg.

Steffi arbeitete mit Unterstützung

einer Freundin einen Flyer aus

und marschierte schnurstracks zu

potentiellen Multiplikatoren, etwa

Friseurläden. Die Resonanz war

hervorragend. Den Vorschlag „etwas

Buntes zu machen“, griff sie

trotz anfänglicher Skepsis, auch

weil Karo zunächst Naturtöne bevorzugte,

auf. Sie besorgte sich

bunte Stoffe, wodurch noch besser

zum Tragen kommt, dass man die

Tücher wenden kann. Seit Steffi

ihren Kopfschmuck für „Andere“

näht, hat für sie auch die Dramatik

abgenommen. Noch dazu, weil

ihre allererste Kundin trotz Schicksalsschlag

eine derart große Lebensfreude

ausstrahlte. „Das war

extrem heilsam.“

Um eines ihrer Tücher anzufertigen,

benötigt Steffi anderthalb

bis zwei Stunden. Mittlerweile hat

sie einige vorrätig, den Rest näht

sie nach Bedarf und individuellen

Wünschen ihrer Kunden. Ein besonderes

Qualitätsmerkmal dabei

ist der Stoff, der relativ leicht sein

muss um nicht zu schwitzen. Für

rund 45 Euro ist ein Lefraja-Tuch

zu haben. Heute spricht Steffi von

einem „leidenschaftlichen Hobby“,

noch dazu „freue ich mich

natürlich, wenn die Frauen meine

Tücher nicht mehr brauchen“. Bis

dahin können ihre Tücher jedoch

treue Begleiter auf einem kleinen

Stück Lebensweg sein. Inspiriert

von einer ganz großen Schwesternliebe.

tis

Denn nach der Schulausbildung geht die Karriere weiter !

Die Firmengruppe Kaes ist ein erfolgreiches Handelsunternehmen mit

Sitz im Allgäu. Wir betreiben im südbayerischen Raum eine Filialkette

mit V-Märkten, Mode- und V-Baumärkten.

Für unsere Standorte Schongau und Peiting

suchen wir zum 01.09.18 Auszubildende für

folgende Berufe:

Kaufmann/-frau im Einzelhandel (verschiedene Bereiche)

Verkäufer/-in (verschiedene Bereiche)

Fachverkäufer/-in für Feinkost (Bereich Fleisch, Wurst, Käse)

Wir bieten:

– Weihnachts- und Urlaubsgeld

– eine umfassende fachliche Ausbildung

– unterstützende, innerbetriebliche Schulungen/Training, E-Learning

– „Learning by doing“ – Aufgaben selbständig/eigenverantwortlich lösen

– Bereitstellung eines Tablets während der Ausbildung

– Übernahme nach der Ausbildung bei guten Leistungen

Bewerben Sie sich bitte im Internet unter www.bewerbung-v-markt.de oder gerne schriftlich bei der Firma Georg

Jos. Kaes GmbH, Am Ring 15, 87665 Mauerstetten, z. Hd. Frau Szymanski, E-Mail: ausbildung@v-markt.de

> > > KONTAKT

Wer sich für ein Lefraja-Tuch interessiert, kann sich direkt bei

Steffi Arnold per WhatsApp unter 0151 / 59866471 oder per E-Mail

unter Lefraja@web.de melden.

mai / juni 2018 | 41


Traditionelles Maibaum-Stehlen im Altlandkreis

Burschenvereine

fürchten Alarmanlagen

Altlandkreis | Spricht man mit den

Organisatoren von Maibäumen, so

hat eigentlich jeder eine Geschichte

über einen Diebstahl parat.

Das Stehlen gehört genauso zur

Tradition wie das Aufstellen“, stellt

Magnus Stückl vom Rottenbucher

Trachtenverein fest. Der Brauchtumskenner

erinnert sich noch an

die ersten Maibäume nach dem

Zweiten Weltkrieg, die im Anwesen

seiner Eltern gelagert wurden.

„Mein Vater hat damals heranschleichende

Diebe mit der Goaßl

vertrieben.“ Aus Erzählungen

weiß er noch von einem Maibaum

im Jahre 1927, der in der Ammermühle

gelagert war und von den

Böbingern stibitzt wurde. Damals

muss es richtig heiß hergegangen

sein – der Müller packte sein

Gewehr aus und schoss scharf.

Der Ausspruch von den „Böbinger

Sauhunden“ ging in den Rottenbucher

Sprachgebrauch über und

ist heute noch zu hören.

Gravierende Folgen hatte auch ein

Maibaumklau im Jahr 1957 von den

Reichlinger Burschen im Nachbarort

Epfach. Die beiden Dörfer

Die Birkländer Landjugend klaute 2012 den Apfeldorfer Maibaum und

brachte ihn mit einem Maibaum-Express wieder zurück.

waren daraufhin derart zerstritten,

dass sich die Epfacher sogar

noch bei der Gebietsreform 1972

nicht für eine Eingemeindung zu

Reichling, sondern zu Denklingen

entschieden haben.

Ein Satz,

der den Baum rettet

Als ungeschriebenes Gesetz gilt

für alle Maibaumdiebe: Wenn ein

Bewacher die Hand auf den Baum

legt und ausspricht „der Baum

bleibt da“, müssen die Eindringlinge

ohne Beute wieder abziehen.

„Wenn wir früher gesehen haben,

dass der Baum bewacht wird, sind

wir wieder gegangen“, erzählt

Stückl aus seiner aktiven Zeit als

Maibaumdieb. „Denn Gewalt gehört

nicht zum Brauchtum“, betont

der 83-Jährige. Der Baum darf

auch nicht beschädigt werden.

„Wenn die Stehler mit schwerem

maschinellen Geschütz auffah-

Fröhliche Gesichter bei der Rückgabe des Baumes von den

Wildsteiger Feuerwehrlern an die Rottenbucher Trachtler.

42 | altlandkreis


Feucht-fröhlich h ging es anschließend beim Auslösefest im Apfeldorfer

f

Trachtenheim zu.

ren und Sachbeschädigungen in

Kauf nehmen, hat das nichts mehr

mit Tradition zu tun.“ Unabhängig

davon wird das Stehlen von

Maibäumen aufgrund moderner

Sicherungsmöglichkeiten immer

schwieriger. Neben Schloss und

Riegel dienen der Baumsicherung

immer häufiger Bewegungsmelder

und Alarmanlagen. Die Birkländer

Landjugend hat im Jahr 2012 die

Gelegenheit genutzt und den Apfeldorfer

Baum gleich am ersten

Abend geklaut, als er gerade mal

für wenige Stunden im Dorf gelagert

wurde. Die Apfeldorfer Trachtler

mussten den Fehler eingestehen,

feierten dann gemeinsam mit

den Birkländern ein feucht-fröhliches

Auslösefest. Trachtenvorstand

Theo Albert wollte allerdings beim

nächsten Maibaum nicht wieder

> > > WO WIRD AUFGESTELLT?

eine ähnliche Schmach erleben.

Dieses Mal waren die Leederer zu

nächtlicher Stunde in die Apfeldorfer

Lagerhalle eingestiegen und er

selbst saß im angrenzenden Bewachungsraum.

Der Maibaumverein

Leeder ist für sein geschicktes

Stehlen berüchtigt und hatte einige

Männer abgestellt, um die

Apfeldorfer Bewacher vom Baum

fernzuhalten. Nach kurzem Gerangel

gelang es dem Vorstand dann

doch, die Hand auf den Baum zu

legen – über 40 Männer mussten

so unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Drei Erfolge in

Herzogsägmühle

Als berüchtigte Maibaumdiebe

sind auch die Rottenbucher

Den Vereinen, die heuer im Schongauer Land einen Maibaum aufstellen,

wünschen wir keine erfolgreichen Diebe. Die Aufstellung

ist jeweils mit einem schönen Maifest samt Blasmusik und guter

Verpflegung verbunden. Aufgestellt wird unter anderem in:

Ortschaft Verein Beginn

Ludenhausen Jugendclub 8.00 Uhr

Rettenbach Dorfjugend 9.30 Uhr

Schongau Trachtenverein 13.00 Uhr

Schwabniederhofen Maibaumverein 13.00 Uhr

Schwabsoien Landjugend 13.00 Uhr

Burschen von heute bekannt. Ihr

liebstes Opfer: Der Baum aus Herzogsägmühle,

den sie schon sage

und schreibe drei Mal gestohlen

haben. Da es im Diakoniedorf

keinen Verein gibt, der sich dem

Maibaum annimmt, wird er nachts

auch nicht bewacht. So hatten die

Diebe stets leichtes Spiel. Dafür

war die nächtliche Fahrt mit einem

25 Meter langen Baum über

Peiting bis nach Rottenbuch umso

abenteuerlicher.

Vielleicht ist der Herzogsägmühler

Baum aber auch deshalb so

beliebt, weil man sich mit den

Verantwortlichen leicht über die

Auslöse einigen kann. Das freute

die Rottenbucher Burschen so

sehr, dass sie beim Aufstellen des

Herzogsägmühler Baumes tatkräftig

mit anpackten.

Wildsteiger wildern

in Rottenbuch

Im letzten Jahr allerdings hatte

es die Rottenbucher selbst erwischt.

Die Wildsteiger Feuerwehr

schnappte sich am helllichten

Tag deren über 30 Meter langen

Baum. „Wir hatten bei der Feuerwehrübung

am Montag die Idee“,

erzählt Feuerwehrler Franz Saal.

Man kundschaftete erst ein paar

Tage aus, um dann an einem Donnerstagvormittag

mit Bulldog und

Baumwagen auf den Schmauzenberg

zu fahren, von wo sie den

Baum aus dem leeren Stallgebäude

hievten und mit ihm davonbrausten.

Bis der Nachbar die

Aktion bemerkte und mit seinem

Traktor die Verfolgung aufnahm,

waren sie schon auf Steingadener

Flur. „Wir können doch nicht rund

um die Uhr auf dem Baum sitzen“,

resümierte Rottenbuchs Trachtenvorstand

Tobias Erhard. Im Klosterdorf

zeigte man sich anerkennend

und großzügig für diesen gut

gemachten Maibaumklau – auch

in diesem Falle ist das gelungene

Auslösefest allen Beteiligten noch

in bester Erinnerung.

rg

mai / juni 2018 | 43

Neues Auto am Start?

Neues Auto am Start?

Jetzt bestens versichern zum fairsten Preis!*

Jetzt bestens versichern zum fairsten Preis!*

Holen Sie sich jetzt bei uns Ihr Angebot. Wir bieten Ihnen:

• Niedrige Beiträge

• Top-Schadenservice

• Beratung in Ihrer Nähe

Wir beraten Sie gerne.

* Ausgezeichnet als bester Kfz-Versicherer (Ausgabe 37/2017) mit dem fairsten Preis

(Ausgabe 12/2017) von Focus Money.

Kundendienstbüro

Astrid Trischberger

Tel. 08861 90333

astrid.trischberger@HUKvm.de

Christophstraße 16

86956 Schongau

Mo. 8.30–12.30 Uhr

Di., Do., Fr. 8.30–11.30 Uhr

Di., Do. 16.00–19.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung


Beachvolleyball im Altlandkreis

Aufschlag auf

weißem Sand

Altlandkreis | Ziel des Spiels? Den

Ball über das Netz auf den Boden

des gegnerischen Feldes zu schlagen.

Und den Gegner zu Fehlern

zwingen. Kategorie des Spiels?

Mannschaftssport aus dem Genre

der Rückschlagspiele, immer

zwei gegen zwei. Material fürs

Spiel? Ball, Sand, Netz und Markierungsbänder

für die Spielfeldabgrenzung.

Gründung des Spiels:

In den 1920er Jahren, USA, als

Alternative zur damals schon etablierten

Hallensportart Volleyball.

Bezeichnung des Spiels? Beachvolleyball.

Mindestens zehn Plätze

existieren mittlerweile im Schongauer

Altlandkreis. Sie alle sind

für die Öffentlichkeit zwischen Saisonstart

und Saisonende, je nach

Wetter meistens ab Mitte April bis

Anfang Oktober, frei oder gegen

wenige Euro Schwimmbad-Eintritt

zugänglich. Und sie alle werden

von Jung und Alt mit größter Begeisterung

angenommen, obwohl

Beachvolleyball entgegen anderer

Sportarten nicht auf Vereinsebene

betrieben wird. Es gibt hier in der

Region weder offizielle Trainings

noch regelmäßige Wettkämpfe.

Gerade dieses zwanglose Zusammentreffen

macht den Reiz des

Ballsportes auf sandigem Untergrund

aus – Spaß haben ohne

Druck und ohne Match-Plan.

Spielfeldgröße nach

Vorschrift

Einer der ersten Plätze der Region

stand am Erbenschwanger Weiher.

2004 wurde er auf Vorschlag

der Ingenrieder Jugendsport-

Abteilung für gut 10 000 Euro und

sehr viel Eigenleistung errichtet.

Das Spielfeld ist acht Meter breit

und 16 Meter lang, markiert durch








Das Spielfeld eines Beachvolleyballplatzes, ob Bayersoien

(oben) oder Birkland (rechts), ist 16 Meter

lang und acht Meter breit.

44 | altlandkreis


In Lechbruck wurde das Netz bereits gespannt.

Drei gegen drei: In Schwabniederhofen wird schon gespielt.

ein drei Finger breites, am Boden

fixiertes Band. Das mittelmaschige

Netz ist etwas breiter als das

Spielfeld und maximal 2,43 Meter

(bei Frauen 2,24 Meter) hoch

gespannt. Die Netzhöhe an sich,

von Ober- bis Unterkante, beträgt

einen Meter. Zwei Antennen grenzen

die breite des Netzes auf die

vorgeschriebene Spielfeldbreite

von acht Metern ein. „Wir haben

uns extra beim Deutschen Sportbund

nach den Regeln erkundigt,

um die standardmäßigen Maße

einzuhalten“, sagt Ingenrieds

Bürgermeister Xaver Fichtl, der

diesem Projekt schon damals mit

großer Begeisterung zugestimmt

hatte und bis heute nur Positives

zu berichten hat. „Er wird sehr

gut angenommen, ohne dass es

Streitereien gibt. Und wir haben

auch keinerlei Probleme was die

Pflege des Platzes betrifft.“ Um

die Instandhaltung des Platzes

kümmern sich Bauhofmitarbeiter.

Rechen und Schaufel sowie Abdeckfolie

für die kalte Jahreszeit

werden im danebenstehenden

Geräteschuppen aufbewahrt.

Quarzsand versprüht

Urlaubsfeeling

Ganz entscheidend beim Beachvolleyball

ist der Untergrund, der –

wie der englischsprachige Name

dieser Sportart verrät – aus Sand

besteht. Doch aus welchem? Die

Ingenrieder haben sich damals für

standardmäßigen, leicht gelblichen

Quarzsand entschieden. Die

Hohenpeißenberger verwenden

ähnliches Material. Dagegen richtig

edel sieht das weiche Geläuf

der Rettenbacher aus, die sich

beim Bau ihres Beachvolleyplatzes

im Jahre 2007 für einen weißen,

extrem feinkörnigen Quarzsand

entschieden haben. Vorteil? Er

wird nicht ganz so schnell heiß als

der etwas gelblichere. Außerdem

versprüht er Karibik-Urlaubsfeeling.

Und er kommt der Idealbeschreibung

des Beachvolleyballplatzes

verdammt nahe: „Hell mit

möglichst geringem Humusanteil

und sehr feinen, runden Sandkörnern,

gemischt mit einzelnen,

größeren Sandkörnern.“ Zeit zum

Träumen nach Urlaub in der Karibik

bleibt während des Spiels jedoch

keine. Denn so richtig Spaß

macht Beachvolleyball erst, wenn

ein packendes Spiel zustande

kommt, das nicht ständig durch

Massiv verbaut und eingezäunt ist der Platz in Schwabsoien.

mai / juni 2018 | 45


Musik im Pfaffenwinkel

Sonntag, 10. Juni 2018 16.00 Uhr Basilika Benediktbeuern

Joseph Haydn

„Harmoniemesse“ B-Dur HOB. XXII: 14

Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Symphonie Nr.5 e-Moll op.64

Weitere Konzerte: 24.06. und 22.07. Wieskirche

01.07. Bibliotheksaal Polling

14.10. Mariae Himmelfahrt Schongau

Info: www.MusikimPfaffenwinkel.de

Kartenvorverkauf: Musik im Pfaffenwinkel, Tel. 08861/2194138

info@musikimpfaffenwinkel.de

GAP-Ticket Tel. 08821/7301995 und www.muenchenticket.de

Angabe-, Schlagtechnik- oder

Netzberührungsfehler unterbrochen

wird.

Der Ballwechsel beginnt immer mit

dem Aufschlag eines Spielers hinter

der stirnseitigen Spielfeldlinie.

Das annehmende Team hat dann

drei Ballkontakte, ehe es den Ball

wieder ins gegnerische Feld zurückspielt.

Sobald der Ball im eigenen

Feld, dazu zählt auch die Linie,

auf den Boden fällt, bekommt der

Gegner einen Punkt. Der Aufschlag

steht fortan immer dem Team zu,

das den letzten Punkt gemacht hat.

Grundsätzlich darf der 280 Gramm

leichte und 68 Zentimeter Umfang

große Ball mit jedem Körperteil

gespielt werden, dazu zählen auch

Füße und Kopf – nur nicht beim

Aufschlag, der ausnahmslos mit

Hand oder Unterarm erfolgt. Außerdem

gilt, dass der Ball weder

gehalten noch geworfen werden

darf. Und auch die Ablage mit offener

Hand, im Fachjargon als „Lob“

bezeichnet, ist beim Beachvolleyball

verboten. Stattdessen gilt das

klassische „Pritschen“ mit beiden

Händen senkrecht zur Schulterachse.

Ein Block am Netz zählt übrigens

als erste Ballberührung. Darüber

hinaus gibt es im Detail noch

einige weitere Regeln und Schlagtechniken

zu beachten, wobei hier

in der Region jeder für sich entscheiden

kann, in welcher Konstellation

und Strenge gespielt wird.

Aus einem zwei gegen zwei wird

bei regem Andrang ganz schnell

mal ein drei gegen drei, fünf gegen

fünf oder zehn gegen zehn.

Spielkultur geht bei zunehmender

Anzahl an Akteuren logischerweise

verloren, der Spaßfaktor jedoch

bleibt ungebrochen hoch.

Von Bayersoien bis

Schwabniederhofen

Die Beachvolleyball-Begeisterten

in der Region verabreden sich zeitgemäß

über WhatsApp- oder Facebook-Gruppen.

Vier Leute finden

sich in der Regel immer, um sich

am Wochenende oder nach der

Arbeit mit Badehose, Handtuch,

Wasserflasche und Schweißband

auf den Weg zu einem der zahlreichen

Plätze zu machen. Die meisten

liegen vorteilhafterweise direkt

an einem Gewässer wie Lech,

Schönach, Weiher oder Badesee,

worin sich die Akteure den sandkorngeprägten

Schweiß aus Haar,

Gesicht und Bauchnabel waschen

können, wobei mancherorts eh

eine Dusche installiert ist. Wer nun

auf den Geschmack gekommen

ist und diesen Sommer Beachvolleyball

ausprobieren möchte –

hier eine Übersicht der Örtlichkeiten

regionaler Plätze: Sportplatz

Lechbruck, Sportplatz Birkland,

Wellenfreibad Peiting, Plantsch

Schongau, Badesee Hohenpeißenberg,

Bayersoier See, Sportplatz

Schwabsoien, Schwabniederhofen

am Sportheim, Sportplatz Steingaden

sowie an den Weihern in

Rettenbach und Erbenschwang. js

> > > BEACHVOLLEYBALL ZU GEWINNEN

Ihr Regionalmagazin „altlandkreis“ verlost

mit dem „Mikasa Beach Champ VLS

300“ einen Beachvolleyball der Spitzenklasse.

Senden Sie uns bis Dienstag, 15.

Mai, eine Postkarte mit dem Stichwort

„Pritschen“ an „altlandkreis“, Birkland 40

in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an

info@altlandkreis.de. Der Gewinn wird

postalisch zugesandt – Absenderadresse

deshalb nicht vergessen. Das Los entscheidet,

der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Erfolg!

46 | altlandkreis


Sonderveröffentlichung der

Krankenhaus Weilheim gewährt Blick hinter die Kulissen

Willkommen zum

Tag der offenen Tür

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Patientinnen und Patienten,

das Krankenhaus Weilheim wird

generalsaniert. 50 Millionen Euro

fließen in die Erneuerung der Zimmer,

die Einrichtung und vor allem

in die medizinisch-technische Ausstattung.

Kernstück dieser Generalüberholung

ist der Bau von drei

neuen Operationssälen. Während

die Patienten in den eigens errichteten

Modulbauten attraktive Zimmer

vorfinden, werden die alten

Stationen saniert. Die Sanierung

ist sozusagen eine Operation am

offenen Herzen. Die Fertigstellung

der OP-Säle nehmen wir als Anlass,

Sie hinter die baulichen und

vor allem medizinischen Wände

eines Krankenhauses blicken zu

lassen. Führungen über die Gesamtbaustelle

und die neuen OPs

werden im gesamten Zeitraum von

11 bis 16 Uhr angeboten. Sie werden

sehen, wie Notfallpatienten im

Schockraum versorgt werden, wie

ein Narkosearbeitsplatz aussieht

und wie im OP gearbeitet wird.

Über 16 000 Patienten versorgen

die beiden Krankenhäuser in Weilheim

und Schongau jährlich. Wir

sind an 365 Tagen 24 Stunden für

Sie da, ob im Notfall oder für eine

geplante Operation. Lernen Sie

am Tag der offenen Tür unseren

eigenen kleinen Kosmos kennen.

Schülerinnen und Schüler unserer

Krankenpflegeschule nehmen

Sie in Empfang und informieren

nicht nur über ihre Ausbildung.

Lassen Sie sich Ihre Vitalparameter

messen und üben Sie sich in der

Händehygiene, das A&O im Krankenhaus

und im OP.

Wir wünschen Ihnen einen informativen

und interessanten Tag der

offenen Tür in unserem Weilheimer

Krankenhaus.

Viele Abteilungen stellen sich am „Tag der offenen Tür“ vor:

• Der Notarzt kommt

• Rundgang durch die Endoskopie

• Selbst operieren in Schlüssellochtechnik

• Wie wird auf der Akutgeriatrie gepflegt?

• Wohlfühlen bei der Aromapflege?

• Typisierungsaktion während der gesamten Veranstaltung

• Vorträge greifen Themen aus allen Bereichen auf

Das Rote Kreuz präsentiert sich u.a. mit einem Rettungswagen

• Für Kinder gibt es eine Teddyklinik

u.v.a.

Für Ihr leibliches Wohl wird gesorgt.

Thomas Lippmann Prof. Dr. Andreas Knez

Samstag,

5. Mai 2018

von 11 bis 16 Uhr

Wir arbeiten für Ihre Gesundheit!

Ihr

Thomas Lippman Prof. Dr. Andreas Knez

(Geschäftsführer) (Ärztlicher Direktor)

mai / juni 2018 | 47


„Tag der offenen Tür“ im Krankenhaus Weilheim

1 Notarzt/BRK

11.00 – 16.00 Uhr

Besichtigung Notarztwagen

(Außengelände)

ERDGESCHOSS

Röntgenstraße

Eingang

über Röntgenstraße

1

Freigelände

2 Küche

11.00 – 16.00 Uhr

Grillen und Popcorn

(Außengelände)

3 Berufsfachschule für Krankenpflege

und Krankenpflegehilfe

11.00 – 16.00 Uhr

Erstmal Hände desinfizieren!

(Haupteingang)

4 Berufsfachschule für Krankenpflege

und Krankenpflegehilfe

11.00 – 16.00 Uhr

Allgemeine Information

Information Pflegeschule

Anmeldung Aromatherapie

Anmeldung Bauchaortenscreening

5 Sozialdienst

11.00 – 16.00 Uhr

Wie geht es nach dem Krankenhaus

weiter?

(Vorraum Endoskopie)

Johann-Baur-Straße

6 AOK

11.00 – 16.00 Uhr

Reaktionen testen

(Vorraum Endoskopie)

7 Berufsfachschule für Krankenpflege

und Krankenpflegehilfe

11.00 – 16.00 Uhr

Vitalparametermessung

(Blutdruck, Puls und Sättigung)

(Vorraum Endoskopie)

8 Gastroenterologie

11.00 – 16.00 Uhr

14 14a

Empfang

13

Kiosk

Rundgang durch die Endoskopie

Was ist eine Biopsie?

Endoskopieren mit Gummibärchen

für Kinder

15

Treppe

Aufzüge

Gastroskopie – Magen und

Darm selbst untersuchen

Ausstellung

9 Radiologie

12.00 und 14.00 Uhr

Teddy röntgen

(Röntgen)

10 Kardiologie

16

8

7

6

10 9

12 11 5

4 3

12.30 – 13.00 Uhr

14.30 – 15.00 Uhr

Filmvorführung „Herzschläge“

(Röntgen)

17

Pütrichstraße

11 Akutgeriatrie

Eingang

11.00 – 16.00 Uhr

Aromatherapie

(Anmeldung bei der Berufsfachschule,

siehe 4)

12 Gefäßchirurgie


11.00 – 16.00 Uhr

Bauchaortenscreening

(Anmeldung bei der Berufsfachschule,

siehe 4)

18

OP 3

13 Kiosk

19

OP 2

11.00 – 16.00 Uhr

Butterbrezen für 1 Euro

(Kiosk)

14 14a Krankenhaus GmbH

Zu jeder vollen Stunde

Führung durch die Räumlichkeiten

– Ausstellung

(Empfang)

15 Notaufnahme

11.00 – 16.00 Uhr

Teddyklinik

2

20

OP 1

21

48 | altlandkreis


Lagepläne und Programm

16 OP/Versorgung/Intensivmedizin

Zu jeder halben Stunde

Führungen

17 Betriebsrat/AKB/blut e.V.

11.00 – 16.00 Uhr

Typisierung (Aufwachraum)

18 OP/Versorgung/Intensivmedizin

Zu jeder halben Stunde

OP pur

19 Allgemeinchirurgie

11.00 – 16.00 Uhr

Laparoskopie – selbst operieren

in Schlüssellochtechnik

Röntgenstraße

20 Zentrum für Muskuloskeletale

Chirurgie

12.00 und 14.00 Uhr

Schockraum Management

Demonstration des Navigationsgeräts

für Wirbelsäulen-OPs

21 Anästhesie

11.00 – 16.00 Uhr

Wie sieht ein Narkosearbeitsplatz

aus?

1. Obergeschoss:

22 Industrieausstellung

11.00 – 16.00 Uhr

Informationen über Implantate,

Prothesen, Versorgung

von Frakturen (Flur)

23 Zentrum für Muskuloskeletale

Chirurgie

11.00 – 16.00 Uhr

Infostand (Flur)

24 Zentrum für Muskuloskeletale

Chirurgie

11.30, 13.30 und 15.30 Uhr

Filmvorführung

„Live dabei – Hüft-OP“ von

Chefarzt Dr. Thomas Löffler

(Flur Aufzüge)

25 Cafeteria

11.00 – 16.00 Uhr

Wasser, Schorle, Blechkuchen,

Kaffee (Stück Kuchen und

Getränk für 1 Euro)

(Kreißsaal)

26 Akutgeriatrie

11.00 – 16.00 Uhr

Wie wird in der Akutgeriatrie

gepflegt?

Präsentation Musterzimmer

(Raum A203)

27 Physiotherapie

11.00 – 14.00 Uhr

Auskünfte und praktische

Demonstrationen

(Raum A204)

28 Alzheimer Gesellschaft

11.00 – 16.00 Uhr

Infostand, Aktivität, Gedächtnistraining

(Flur Stützpunkt)

Johann-Baur-Straße

Treppepe

24

Aufzüge

23

22

25 26 27 28

29

Cafeteria

29 Krebs-Selbsthilfegruppe

11.00 – 16.00 Uhr

Informationen

(Flur Stützpunkt)

Zahlreiche Fachvorträge

im Untergeschoss.

Detailliertes Programm

siehe nächste Seite.

Änderungen und Fehler vorbehalten!

1. OBERGESCHOSS

Pütrichstraße

Sonderveröffentlichung der


„Tag der offenen Tür“ im Krankenhaus Weilheim

VORTRÄGE IM UNTERGESCHOSS

Uhrzeit Titel Referent Abteilung

11.00 Uhr Arthrose des Hüft- und Kniegelenks Dr. Tobias Fikentscher Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie

11.20 Uhr Typisierung und Stammzellspende Susanne Bogner blut e.V.

11.40 Uhr Krankes Blut PD Dr. Michael Sandherr Praxis für internistische Onkologie

12.00 Uhr Bauchschlagaderaneurysma – Gefahren und Behandlungsmethoden Dr. Peter Baumann Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie

12.30 Uhr Diagnostik bei Magenbeschwerden Dr. Oliver Rennefeld Klinik für Gastroenterologie

13.00 Uhr In guten Händen – Erkrankungen der Hand und Therapiemöglichkeiten Wenzel Dimroth Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie

13.30 Uhr Schilddrüsenchirurgie – Je kleiner der Schnitt, desto besser? Dr. Bernhard Kann Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

14.00 Uhr Kompaktkurs Demenz – Wissen, was Demenz ist und wie ich Menschen mit Demenz begegne Petra Stragies Alzheimergesellschaft

14.30 Uhr Blinddarm-Operation heute (laparoskopisch, minimal invasiv, maximal schonend) Dr. Fayez Nasralla Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

15.00 Uhr Prävention – Darmspiegelung Dr. Oliver Rennefeld Klinik für Gastroenterologie

15.30 Uhr Vorbeugung und Behandlung von Wirbelsäulenbeschwerden Dr. Bernd Höpfl Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie

Krankenhaus für Kinder

Diesmal ist es kein Notfall: Kinder

können am Tag der offenen Tür

im Krankenhaus spielend leicht

operieren, den Notarzt mit seinem

Rettungswagen kennenlernen, das

Kuscheltier (bitte mitbringen) in

der Teddyklinik verarzten lassen,

Blutdruck messen, im Magen nach

Gummibären suchen oder den

Teddy in der Radiologie durchleuchten.

Dies und vieles

mehr erwartet kleine

und große Kinder

am Tag der offenen Tür

im Krankenhaus Weilheim

– hereinspaziert.

Typisierung

In Kooperation mit

der Stiftung Aktion Knochenmark-

n spende Bayern und blut e.V. bieten

wir während der gesamten Veranstaltung

eine Typisierungsaktion

an. Lassen Sie sich als Stammzellspender

registrieren und schenken

Sie Menschen Hoffnung. Geeignet

sind alle Personen zwischen 17 und

45 Jahren in guter körperlicher

Verfassung. Gewisse Ausschlussgründe

können gegeben sein.

Sonderveröffentlichung der

gesundheitsversorger2020.de


„Bayerischer Rigi“ feiert 140-jähriges Bestehen

Hohenpeißenberger Schützen

lassen es krachen

Hohenpeißenberg | Im Schützengau

Schongau wird heuer zum

64. Gauschießen eingeladen und

der ausrichtende Verein „Bayerischer

Rigi“ Hohenpeißenberg ist

bereits zum fünften Mal Gastgeber

dieses Großereignisses. Allerdings

stehen dazu heuer nur die 20

Schießstände im „Haus der Vereine“

zur Verfügung. „Es gibt leider

koa grade Wies’n mehr, wo man

a Zelt aufstellen kannt“, meint

Vorsitzende Gusti Kuhn. Doch die

Hohenpeißenberger lassen sich

deshalb nicht abhalten und feiern

mit dem Gauschießen zugleich ihren

140. Geburtstag.

Als die Schützen im Jahr 1877 einen

ersten Antrag zur Errichtung

einer Schießstätte im Hetten

stellten, wurde er vom Bezirksamt

Schongau abgelehnt. Also

suchten sie nach Alternativen und

konnten ein Jahr später im Berggasthof

auf dem Bayerischen Rigi

ihre Schießstätte errichten und

den Verein gründen. In den ersten

Jahren gab es nur Festschießen zu

besonderen Anlässen, etwa der

Fahnenweihe im Jahr 1903 zum

25-Jährigen. Als der Schützengau

Schongau gegründet wurde, fand

ein erstes Gauschießen bereits

1924 in Hohenpeißenberg statt.

Die offizielle Zählung der Wettbewerbe

begann allerdings erst,

als der Schützengau Schongau

nach dem Zweiten Weltkrieg wiederbelebt

wurde. Wenn die Hohenpeißenberger

nun nach 1954,

1963, 1978, 1998 heuer ihr fünftes

Gauschießen ausrichten, nehmen

sie unter den 30 Vereinen im Gau

Das Schießen mit historischen Zimmerstutzen pflegen die Hohenpeißenberger Schützen

und laden bei ihrem Gauschützenfest erstmals zu einem Wettkampf ein.

eine ganz besondere Stellung ein.

Seit 1990 sind die Hohenpeißenberger

Schützen im „Haus der Vereine“

beheimatet. „Wir sind mit

20 Schießständen in einer glücklichen

Lage“, sagt Gusti Kuhn, die

selbst bei diesem kleineren Gauschießen

auf eine Beteiligung von

800 bis 900 Schützen hofft. Für

die Schießtage von Samstag, 26.

Mai, bis Freitag, 8. Juni, wurden

die Räume im Untergeschoss des

Vereinshauses erstmals einer größeren

Renovierung unterzogen.

Und im angrenzenden Vereinsstüberl

wird täglich für das leibliche

Wohl gesorgt.

Seit mehr als 20 Jahren wird von

den Hohenpeißenbergern auch

das Schießen mit Zimmerstutzen

gefördert. Einmal monatlich treffen

sich bis zu 20 Schützen mit

ihren historischen Zimmerstutzen,

um dieses traditionelle Schießen

sowie die dazugehörende Geselligkeit

zu pflegen. Deshalb lädt der

„Bayerische Rigi“ am Samstag, 9.

Juni, erstmals zu einem Traditionszimmerstutzenschießen

ein,

das mit der abendlichen Preisverteilung

auch gleich einen runden

Abschluss finden wird.

Von 90er Party

bis Kirchenzug

Nach dem sportlichen Wettstreit

wird von Freitag, 15. Juni, bis

Sonntag, 17. Juni, gefeiert. Dazu

nutzen die Schützen das kleinere

Festzelt auf dem Berg, das alljährlich

vom Musikverein zum Weinfest

aufgestellt wird. Neben einer

90ger Party wird dort beim Festabend

der 140-jährigen Geschichte

gedacht und am Sonntag, 17.

Juni, sind alle Gauvereine zum Kirchenzug,

Festgottesdienst an der

Wallfahrtskirche sowie anschließendem

geselligen Ausklang eingeladen.

Damit darf Gauschützenmeister

Konrad Schwarz sich auch

beim 64. Gauschießen wieder

auf eine Großveranstaltung mit

spannenden Wettkämpfen, tollen

Preisen und kameradschaftlichem

Austausch unter den Gauvereinen

freuen. Wie er die Vorfreude auf

das Fest in Hohenpeißenberg ausdrückt?

„Loß mer’s krachen – und

gut Schuss.“

rg

> > > 64. GAUSCHIESSEN IN HOHENPEISSENBERG

Schießtage von Samstag, 26. Mai, bis Samstag, 9. Juni

Donnerstag, 14. Juni

19 Uhr Preisverteilung im Haus der Vereine,

musikalische Umrahmung mit der „Kurvenmusik“

Freitag, 15. Juni

19 Uhr 90er Party „Der Berg ruft“ im Festzelt auf dem Berg

Samstag, 16. Juni

19 Uhr Festabend mit der „Eibenwalder Musik“

Sonntag, 17. Juni

10 Uhr Kirchenzug ab Fernsehturm

10.30 Uhr Festgottesdienst an der Wallfahrtskirche,

bei schlechtem Wetter im Festzelt

anschl. Mittagessen und Festausklang im Festzelt

mai / juni 2018 | 51


5. Street Food Festival in Schongauer Altstadt

Lust auf Schoko-Kebab &

Wildschwein-Burger?

Schongau | Auf dem Schongauer

Marienplatz kommen Freunde des

Kulinarischen bald wieder auf ihre

Kosten. Von Freitag, 4. Mai, zwischen

17 und 22 Uhr, über Samstag,

5. Mai, zwischen 12 und 22 Uhr

bis Sonntag, 6. Mai, zwischen 12

und 22 Uhr findet dort oben in der

beschaulichen Altstadt wieder ein

Street Food Festival statt. Phil Falkner

stellte diesen Event gemeinsam

mit Domenic Lohrmann von „Pro-

Veranstaltung“ zum fünften Mal in

Folge auf die Beine. Wie er Street

Food beschreiben würde? „Fettige

Pommes und lascher To-Go-Salat

haben sich zu leckeren, phantasievollen

Gerichten gewandelt.“

Diesen Trend wolle er im Oberland

nun weiter etablieren und „die

Faszination für qualitativ hochwertige

To-Go-Speisen einem neuen

Publikum präsentieren“. Unter

anderem in Füssen, Garmisch-Partenkirchen

und Penzberg laden

vergleichbare Veranstaltungen zum

Verweilen ein.

20 Trucks um den

Marienbrunnen

Serviert werden die Speisen aus 20

um den Marienbrunnen aufgereihten

Trucks, die überwiegend mit

kompletten Küchen ausgestattet

sind. Heißt: Alle Gerichte werden

frisch und direkt vor den Augen

des Gastes gekocht, gebraten und

zubereitet. Einige Trucks kommen

aus der näheren Umgebung, zum

Beispiel Konrads Hüttenzauber aus

Vilgertshofen mit diversen Schoko-

Spezialitäten. Andere nehmen

viele Stunden Fahrt in Kauf. Zum

Beispiel der Truck „Tonys BBQ“ aus

Wörth an der Donau im Landkreis

Regensburg, der Pulled Pork und

Bacon Bombs im Angebot haben

wird. Oder der Truck „Geschmacksexplosion“

aus Mödingen im Landkreis

Dillingen, der Schoko-Kebab

und Marshmallow Pops servieren

wird.

Alles, was nicht

typisch ist

Grundsätzlich werde auf dem

Schongauer Street Food Festival

„alles angeboten, was man auf

Kulinarisch wertvoll und romantisch:

Der Marienplatz in Schongaus Altstadt bei Nacht.

52 | altlandkreis


Das Essen wird beim Street

Food Festival in den Trucks

und somit vor den Augen der

Besucher frisch zubereitet.

WITH QUALITY

TO EXCELLENCE

Wir suchen ab sofort

10 Zerspanungsmechaniker (m/w) (m/w)

typischen Märkten nicht findet“,

sagt Phil Falkner und grinst. Zum

Beispiel Wildschwein-Burger oder

Pasta aus dem Parmesanlaib. Das

klingt richtig lecker und macht

obendrein äußerst neugierig, was

die Kunden offensichtlich anzieht.

Mit den bisherigen Street Food

Festival-Resonanzen ist Phil Falkner

jedenfalls sehr zufrieden. „Wir

bieten eine wirkliche Alternative zu

den gängigen Veranstaltungen, das

kommt bei den Leuten gut an.“ Und

zwar von Anfang an, was speziell

in Schongau nicht immer selbstverständlich

ist in Sachen „Neues

etablieren“. Auch von Seiten der

Gewerbetreibenden in Schongaus

Altstadt gab es laut Falkner

„eigentlich keinen Gegenwind,

da irgendwie jeder davon profitiert,

dass etwas geboten ist und

auch mal Besucher außerhalb von

Schongau den Weg in die Altstadt

finden“. Die vergangenen Festivals

wurden über drei Tage verteilt zwischen

10 000 und 15 000 Besucher

gezählt. Neben dem ausgefallenen,

qualitativ hochwertigen Essen

an sich, lockt auch das bunte Rahmenprogramm

jede Menge Besucher

aller Altersklassen an. Auf

einer aufgebauten Bühne treten

verschiedene Künstler und Bands

auf, sorgen für Stimmung und

angemessene Unterhaltung. Zum

Auftakt am Freitag legt von 17 bis

22 Uhr DJ Roberty auf. Am Samstag

findet von 12 bis 15 Uhr eine Modenschau

statt. Parallel dazu, von

12 bis 22 Uhr, spielt „The Big Band

Theory“ auf. Zum Ausklang am

Sonntagabend tritt von 17 bis 21 Uhr

die Cover-Band Coxx auf.

Eisbananen als

Nachspeise

Auf die Frage, was Phil Falkner

den Festival-Besuchern besonders

ans Herz legen möchte, bleibt er

gekonnt diplomatisch: „Ich esse

grundsätzlich recht gerne, schwer,

da einen Favoriten zu nennen.“

Viel falsch könne man mit Spiralkartoffeln

am Spieß, Sri-Lanka-

Wraps oder Ice Rolls – auf einer

kalten Platte gerolltes Eis – nicht

machen. Einen heißen Tipp aber

hat der Organisator dann doch

noch parat: „Die leckeren und liebevoll

dekorierten Eisbananen.“

So etwas wie die perfekte Nachspeise.

js

mai / juni 2018 | 53

Ihre Aufgaben:

• Rüsten und Einrichten von CNC-Maschinen oder

-Anlagen sowie Handarbeitsplätzen

• Steuern und Überwachen der Bearbeitungsabläufe

von CNC-Anlagen

• Korrigieren der Einstelldaten

• Unterbrechen des Maschinenablaufs bei Störungen

und Weitergabe der Störbeschreibung

• Wechseln von vorbereiteten Werkzeugen nach Vorgabe

• Prüfen der gefertigten Teile sowie Dokumentation

Ihr Profil:

• Abgeschlossene Ausbildung in einem metallverarbeitenden

Beruf, vorzugsweise als Zerspanungsmechaniker

• Möglichst praktische Erfahrung in der Bedienung von

CNC-Maschinen (840D-Steuerung)

• Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

• Sorgfältige und genaue Arbeitsweise

Unser Angebot:

Aerotech ist nicht nur technologisch „state of the art“ –

auch unsere Sozialleistungen sind es. Neben tariflichen

Standards wie 30 Tage Urlaub bieten wir ein umfassendes

Weiterbildungsangebot, kostenlose Arbeitskleidung sowie

ein unbefristetes Anstellungsverhältnis mit langfristigen

Perspektiven.

Bewerben Sie sich online auf

aerotech-peissenberg.de/karriere

über unser Bewerbungsportal (Kennziffer 1471).

Weltweit setzen Flugzeugtriebwerkshersteller

auf Komponenten aus

unserer Produktion.

Expertise, Erfahrung

und Einsatz unserer

qualifizierten Mitarbeiter

tragen zum Wachstum

bei und lassen uns mit

Zuversicht in die Zukunft

blicken.

Wachsen Sie mit uns –

wir freuen uns auf Sie!

Aerotech Peissenberg

GmbH & Co. KG

Robert-Drosten-Platz 1

82380 Peissenberg

Ansprechpartnerin:

Christine Blum

Tel. +49 (0)8803 491-400

aerotech-peissenberg.de


POLIER SEPP

Hinter den Kulissen von M.Haseitl

Die Aufgaben, bis wir mit einem Projekt beginnen können sind gewaltig. Von der Kalkulation über die Baugenehmigung bis

zur Materialbeschaffung und Zeitplanung auf der Baustelle. Jeder hat seine Aufgabe und ist Meister seines Faches. Unser

neuer „Anbau“ ist fertig und neuer Freiraum für Ideen ist geschaffen.

Wir eröffnen Freiräume

54 | altlandkreis

www.haseitlbau.de

info@haseitlbau.de

M. HASEITL

M.Haseitl

Baugesellschaft mbH & Co. Betriebs KG

Dießener Straße 12

86956 Schongau

Tel. 08861-2351-0


iologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

Große Ausstellung im Klösterle Museum

600 Bilder erinnern

an Peitinger Bergbau

Zirbenholzbett

+ ProNatura Schlafsysteme

Schlafen mit Wohlgefühl

Peiting | Am 28. Juni 1968 wurde

der letzte Kohlewagen aus der Grube

befördert. Seither ist das Bergwerk

in Peiting geschlossen. Heuer

jährt sich dieses geschichtsträchtige

Ereignis zum 50. Mal. „Für uns

kein Grund zum Feiern“, sind sich

die letzten verbliebenen Hauer aus

der Marktgemeinde einig. Eine

Schließung sei noch nie ein Grund

zum Feiern gewesen. Was ihnen

jedoch sehr wohl am Herzen liegt:

An diese knochenharte Zeit unter

Tage zurückzuerinnern, diesen

prägenden Teil Peitinger Ortsgeschichte

weiterzugeben an die Jungen.

Nach reiflicher Überlegung,

in welcher Form dies geschehen

könnte, fiel die Entscheidung auf

eine große Ausstellung mit Bildern

und Schautafeln im Klösterle Museum,

Kapellenstraße 1 in Peiting.

Und zwar am Samstag, 30. Juni.

Alfred Braun lädt an diesem Tag

um 14 und 17.30 Uhr alle Interessierten

zu einer kostenlosen Führung

ein. „Die insgesamt 600 Bilder

sind chronologisch geordnet,

vom Beginn des Bergbaus bis zur

Schließung wird alles gezeigt und

erklärt.“ Bereits zu „40 Jahre Bergwerksschließung

Peiting“ wurden

die Fotos über viele Jahre hinweg

zusammengesammelt, archiviert

und schließlich in großem Format

gedruckt. Bis auf eine Ausnahme

sind alle Bilder in schwarz-weiß,

jedoch was Motiv und Schärfe betrifft

von erstaunlich guter Qualität.

Knappschaftskapelle

spielt Steiger-Märsche

Während also im Klösterle an den

Peitinger Bergbau erinnert wird,

erfolgt gegenüber des Haupteinganges

am gleichen Tag die feierliche

Einweihung des neuen

Kreisverkehrs, der zwischen Bäckerei

Sesar und der Raiffeisenbank

Pfaffenwinkel gebaut wurde und an

dieser Stelle Bahnhof-, Bergwerkund

Kapellenstraße bündelt. Diese

Feierlichkeit beginnt um 16 Uhr.

Passend dazu wird das von Künstler

Marinus Wirtl gefertigte Bergwerkdenkmal

im Kreisverkehr

vorgestellt –

und die Peitinger Knappschaftsund

Trachtenkapelle tritt in traditioneller

Bergmanns-Uniform auf

und wird mehrere Märsche aus der

Zeit der Steiger spielen. Vor allem

der allseits bekannte Marsch „Glück

auf“ sorgt bei Jung und Alt immer

wieder für Gänsehaut und lädt darüber

hinaus zum Mitsingen ein. Für

Essen und Getränke ist selbstverständlich

auch gesorgt. Fingerfood,

also kleine Brötchen, belegt mit

Wurst, Käse, Aufstrich und Gemüse

sowie standardmäßig Wasser, Säfte

und Bier werden von der Bäckerei

Sesar zu erschwinglichen Preisen

bereitgestellt. Vor allem bei gutem

Wetter rechnen die Organisatoren

mit zahlreichen Besuchern,

obwohl die ehemaligen Bergbau-

Kameraden aus dem benachbarten

Peißenberg keine Zeit haben werden.

Wie es der Zufall will, ist am

30. Juni 2018 „Tag des Deutschen

Bergbaus“, an dem die Peißenberger

mit Bus ins Ruhrgebiet reisen.

Warum die Peitinger trotzdem an

diesem Termin festhalten? Weil sie

so nah wie möglich am eigentlichen

Tag der Bergwerksschließung

dran sein möchten – der wäre am

Donnerstag, der für die feierliche

Erinnerung allein der vielen Berufstätigen

wegen jedoch wenig

Sinn gemacht hätte.

Ausstellung steht bis

in den Herbst

Apropos. Wer ähnlich wie die

Peißenberger Bergmänner am

30. Juni verhindert ist, sich aber

trotzdem für die wahrlich sehr

beeindruckende Geschichte des

Peitinger Bergbaus interessiert,

braucht sich nicht zu ärgern. Die

Ausstellung bleibt bis in den Herbst

hinein aufgebaut und kann zu gewohnten

Öffnungszeiten, also jeden

Mittwoch zwischen 14 und 17

Uhr, durchwandert werden. Zwar

ohne offizielle Führung, jedoch

steht jederzeit ein kompetenter

Museumsbetreuer zur Beantwortung

etwaiger Fragen

bereit. Außerdem sind

die Bilder und Schautafeln

mit gut lesbarer

Schrift

beschrieben,

damit Förderturm und

Stollen sehr deutlich

unterschieden werden

können von Presslufthammer

und Hunt. js

Das sagen die unabhängigen Therapeuten

und Rückenexper-ten des

IGR über das biologische Schlafsystem

von ProNatura:

Das biologische Schlafsystem

von ProNatura


fähigkeit für den Rücken










ProNatura-Schlafberater:

Diese und viele

weitere Bilder erinnern

ab 30. Juni

an die harte Arbeit

unter Tage.

mai / juni 2018 | 55

86956 Schongau

Weinstraße 3–5

Tel. 08861-2695

www.pronatura-voelk.de

Öffnungszeiten:

Do. Fr. 10-12+14-18:00h

mit Terminvereinbarung


ALLERLEI II IM ALTLANDKREIS

Sportlich, modebewusst

und traditionell

Ein Dorf bewegt sich

Denklingen | Um die Fitness der Dorfbewohner zu

erhalten, lädt der VfL Denklingen zwei Mal jährlich

zu der Aktion „Ein Dorf bewegt sich“ ein. Am Sonntag,

6. Mai, ist es wieder soweit: Von 13 bis 14.30

Uhr kann man am Sportheim starten und dabei

zwischen vier, sieben und

zehn Kilometer langen Strecken

wählen. „Es sind schöne

Waldwege, man kann

sich bewegen und die Sinne

schweifen lassen“, lädt VfL-

Vorstand Wolfgang Martin

alle Denklinger und auch

Gäste von auswärts ein. Auf

dem Rundweg darf ganz

nach Belieben gewandert oder gejoggt werden,

zwischendurch gibt es einen Streckenposten mit

frischen Getränken. Prämiert werden der jüngste

und der älteste Teilnehmer sowie die größte Gruppe.

Wieder am Sportheim angelangt, werden alle

Teilnehmer mit Kaffee und

Kuchen belohnt.

rg

VfL-Vorstand Wolfgang

Martin (Mitte) prämiert

am Ende die älteste

und jüngste Teilnehmerin

sowie

die stärkste

Gruppe.

Public Viewing in der Schloßberghalle

Wir freuen uns auf

eine examinierte


für die 1:1 Betreuung

eines Kindes in

Schongau / Peiting

Top Konditionen, tolles Team, angenehmes Umfeld,

Fortbildung, betriebl. Zusatzleistungen u.v.m.

Telefon 08841 / 67 24 518 od. Mobil 0173 / 31 63 511

Peiting | Schwarz, Rot, Gold soweit das Auge

reicht: In nur wenigen Wochen startet bereits die

Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Wie

bei allen Großturnieren seit 2006 lädt auch heuer

der Förderverein der Fußballabteilung Peiting

in die Schloßberghalle ein. Zum gemeinsamen

Schauen und Anfeuern der Deutschen Nationalmannschaft.

Für das leibliche Wohl ist in Form

von kleineren Snacks und Erfrischungsgetränken

selbstverständlich gesorgt. Der Erlös fließt wie

immer zu 100 Prozent in die Nachwuchsarbeit der

Peitinger Fußballer.

Los geht es am Sonntag, 17. Juni, um 17 Uhr, wenn

„Die Mannschaft“ – so ja seit einiger Zeit der offizielle

Titel der Nationalelf – in Moskau auf Mexiko

trifft. Das zweite Gruppenspiel folgt am Samstag,

23. Juni, um 20 Uhr gegen Schweden, ehe Jogi

Löws Mannen zur abschließenden Partie in Gruppe

F am Mittwoch, 27. Juni, um 16 Uhr auf Südkorea

treffen. Alle Spiele werden in der Schloßberghalle

auf Großleinwand gezeigt, der Einlass ist jeweils

eine Stunde vor Spielbeginn. Der Eintritt ist frei.

Erreicht die Nationalmannschaft die KO-Runde,

werden auch alle weiteren Begegnungen mit deutscher

Beteiligung live übertragen. Bestenfalls auch

das Finale am Sonntag, 15. Juli. Bislang hatten die

Verantwortlichen des Jugendfördervereins stets

Glück, erreichten die Deutschen doch seit dem

ersten Public Viewing 2006 bei Welt- und

Europameisterschaften immer mindestitens

das Halbfinale.

56 | altlandkreis


50. Gaujugendtag des Lechgaues

Schongau | Im Gasthaus Römerkessel

bei Seestall (direkt

an der B17) fand im Jahre 1969

der erste Gaujugendtag im

Lechgau-Trachtenverband mit

169 Nachwuchstrachtlern statt.

Seither wird dieser Brauchtumstag

für die Jugend alljährlich

bei einem der 19 Trachtenvereine

von Steingaden bis Landsberg ausgeführt.

gendgruppen mit der Stadtkapelle

sowie ihren jeweiligen

Vereinsfahnen in einem kleinen

Festzug hinunter ins Eisstadion.

Nach dem Mittagessen

beginnen um 13.30 Uhr die

Tanzvorführungen und dabei

wird der Trachtennachwuchs

auch nach 50 Jahren seine

ungebrochene Begeisterung für Schuhplattler und

Zum 50. Gaujugendtag laden am Sonntag, 24. Juni,

die „Schloßbergler“ Schongau ein und erwarten

dazu über 350 junge Trachtler. Der Jubiläumstag

beginnt um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst in

Volkstänze unter Beweis stellen. Der Eintritt ist frei

und während sich die erwachsenen n Besucher am

Kuchenbuffet erfreuen dürfen, steht allen

kleinen Gästen ein Spieleparcours zur

der Stadtpfarrkirche. Anschließend ziehen die Ju-

Verfügung.

rg

„Da Himme wart net“ in Hohenpeißenberg

Hohenpeißenberg | Zu einer wahrhaft geistreichen

Komödie in drei Akten lädt die Theatergruppe

Hohenpeißenberg im Mai ein. Gespielt wird das

Stück „Da Himme wart net“ im Haus der Vereine

an den Samstagen, 5. und 12. Mai, jeweils um 20

Uhr, sowie an den Sonntagen, 6. und 13. Mai, jeweils

um 18 Uhr. Der Eintritt beträgt sieben Euro.

Karten gibt es im Vorverkauf bei Elektro Weinmann

oder je eine Stunde vor Beginn der Aufführungen

an der Abendkasse. Zusätzlich sind alle Senioren

herzlich eingeladen, sich die Komödie bei Kaffee

und Kuchen am Samstag, 5. Mai, um 14.30 Uhr

anzusehen.

In „Da Himme wart net“ erhält der verstorbene

Polizist Stelzl im himmlischen Wartezimmer einen

Spezialauftrag. Dessen Erfüllung sollte ihn ins Paradies

befördern. Doch so leicht wie er sich das

gedacht hatte, wird es nicht. Ein hartnäckiger Brocken,

der kürzlich verstorbene Schreinermeister

Bömmerl, wartet auf Stelzl. Dieser will noch nicht

mit nach oben, hat er doch auf der Erde noch so

Einiges zu regeln. In jedem Fall will er zuvor noch

seiner Tochter Anna zum Glück verhelfen. Nie im

Leben hätte Stelzl gedacht, dass er selbst

im Jenseits nicht von Verbrechen verschont

wird.

tis

Pfiffige Modenschau am Marienplatz

Schongau | Die Altstadt in Schongau bietet mit ihren

vielen kleinen, schnuckeligen Geschäften so

ziemlich alles, was das Herz begehrt. „Wir führen

nahezu alle Marken, die es in großen Städten wie

München oder Augsburg auch gibt“, sagt Maria

Mader, Inhaberin des Frauenzimmers. Gemeinsam

mit Sisters-Inhaberin Samira Krantic organisiert

sie für Samstag, 5. Mai, eine inklusive Modenschau

am Marienplatz. Ab 12 Uhr werden auf

einem 30 Meter langen und 80 Zentimeter hohen

Laufsteg angesagte Brillen, Schuhe und Klamotten

für Jung und Alt präsentiert – unter anderem von

Menschen mit Behinderung, die im Rahmen des

Aktionstags „Inklusion

(er)leben“ – ins

Leben gerufen von

Tine Kuisel – ein Zeichen

setzen möchten

für Kinder und Erwachsene

mit Handicap.

Idealerweise

findet zeitgleich und

an gleicher Stelle das Street Food Festival (3. bis

5. Mai) statt, so dass in Sachen leibliches liches

Wohl alle Geschmäcker vollends zufriejdengestellt

werden.

mai / juni 2018 | 57


So funktioniert Abwasserreinigung in Kläranlagen

Durch das Belebungsbecken

in den Lech

Schongau | Aufstehen, aufs Klo

gehen, Geschäft verrichten, abwischen

und runterspülen. Ein alltäglicher

Prozess von uns Menschen,

über den ungern gesprochen wird.

Fäkalien sind nun mal mit unangenehmen

Gerüchen verbunden,

die aus Pietätsgründen besser

im WC zurückbleiben. Während

wir nach dem Klogang erleichtert

frühstücken und uns auf den Weg

zur Arbeit machen, ist der Prozess

des „verrichteten Geschäfts“ erst

am Anfang. Über den 15 Zentimeter

dicken Hausanschluss gelangt

der „Haufen“ dank schwungvoller

Ladung Spülwasser in den 25 bis

250 Zentimeter dicken Hauptkanal,

der wiederum unser aller Abwasser

sammelt und Richtung Kläranlage

lenkt. Die größte kommunale

Kläranlage im Altlandkreis ist die

der Stadt Schongau, ausgelegt für

40 000 Einwohner, aktuell belastet

von 17 650 Einwohnern, Industrie

und Gewerbe. Die Bürger aus

Altenstadt, Schwabniederhofen

und Hohenfurch sind hier mit

eingerechnet – alle drei Ortschaften

sind an die Schongauer Kläranlage

angeschlossen. Wie die

meisten Kläranlagen befindet sich

auch die Schongauer am tiefsten

Punkt der Stadt, nordöstlich der

Lechvorstadt, gut versteckt zwischen

Helgoland und Lech. „Das

macht aus wirtschaftlicher Sicht

natürlich Sinn, da die Abwassermassen

dank natürlichem Gefälle

überwiegend von allein die Anlage

erreichen“, sagt Robert Hornik,

stellvertretender Leiter der Schongauer

Kläranlage. Nur in bestimmten

Wohn- und Gewerbegebieten

sorgen Pumpen dafür, dass Fäkalien,

Klopapier „und auch alles,

was im Abwasserkanal nichts zu

suchen hat“, die Kläranlage erreichen.

Selbstverständlich unterirdisch,

was allein des Geruches

wegen von Vorteil ist. „Nur auf

Schongau bezogen reden wir hier

von über 75 000 Metern Hauptkanal

– all die Hausanschlüsse nicht

miteingerechnet.“

Abwasser durchläuft

fünf Stationen

An der Kläranlage angekommen,

durchläuft das Abwasser fünf Stationen:

Rechen, Sandfang, Vorklärung,

Belebungsbecken und Nachklärung.

Der Rechen mit sechs

Millimeter breiten Abständen filtert

zunächst das Gröbste heraus.

Klopapier, querschwimmende

Wattestäbchen und Essensreste,

die maschinell nach oben transportiert,

wegen Geruchsemissionen

in Endlosfolie verpackt und

von einer Abfallentsorgungsfirma

abgeholt werden. Das restliche Abwasser

strömt weiter in den Sandfang,

in dem sich Mineralstoffe wie

Sandkörner und Steine am Boden

absetzen und Fette an die Wasseroberfläche

aufschwimmen und

entnommen werden. Das restliche

Wasser fließt weiter in ein Vorklärbecken,

wo die Fließgeschwindigkeit

sehr gering sein muss, damit

sich die noch vorhandenen ungelösten

Stoffe sowie durch den

Rechen geflutschte Feststoffe am

Boden absetzen können. Diesen

Schlamm drückt nun ein Schieber

mit einer Geschwindigkeit von nur

einem Zentimeter pro Sekunde aus

dem Becken, von wo er schließlich

in einen Faulturm geleitet wird.

Das jetzt mechanisch gereinigte

Wasser dagegen strömt weiter in

das wohl komplizierteste Klärbecken:

Das Belebungsbecken, auch

Biologie genannt, in dem das Wasser

auf biologische Weise gereinigt

wird. Robert Hornik spricht von

„unzähligen Mikroorganismen,

Dunkelbraun: Im „Belebungsbecken“ erfolgt die biologische Reinigung.

58 | altlandkreis


Aus dem runden Nachklärbecken fließt das saubere Wasser in den Lech.

pro Tropfen mehr als eine Million,

die die organische Verschmutzung

abbauen“. Damit das gelingt, wird

die meiste Zeit Sauerstoff zugeführt,

zu bestimmten Zeiten die

Sauerstoffzufuhr jedoch bewusst

unterbrochen, um Stickstoffverbindungen

abzubauen. Außerdem

wird organisch verschmutztes Abwasser

hinzugeführt, „weil die

arbeitenden organischen Lebewesen

– wie wir Menschen auch –

ausreichend Nahrung brauchen,

um volle Leistung bringen zu können“.

Klingt kompliziert, ist auch

kompliziert, aber letztlich ein rein

natürlicher und somit relativ kostengünstiger

Reinigungsprozess.

„Nur zum Abbau von Phosphorverbindungen

setzten wir Fällungsmittel

ein, das die gelösten

Stoffe so umwandelt, dass sie

zurückgehalten werden können“,

sagt Robert Hornik, dessen Mitarbeiter

den Reinigungsprozess

regelmäßig kontrollieren, in dem

sie im betriebseigenen Labor Wasserproben

untersuchen und deren

Ergebnisse dokumentieren.

Zu viel Stickstoff lässt

Algen wuchern

Nach dem biologischen Reinigungsprozess

fließt das Wasser in

das letzte Becken, das Nachklärbecken.

Dort setzt sich der Schlamm

aus dem Belebungsbecken am

Boden ab und gelangt von dort

zurück in den Klärungs-Kreislauf.

Das saubere Wasser an der Oberfläche

dagegen fließt in den Lech,

passiert auf dem Weg dorthin

ein letztes Mal einen automatischen

Probennehmer sowie eine

Mengenmessung. „Letztlich ist es

wichtig, dass wir die Verschmutzung

des Abwassers so weit reduzieren,

dass sie für unsere Umwelt

nicht mehr gefährlich ist.“ Zu viel

Stickstoff, bekannt als wertvoller

Dünger, würde beispielsweise den

Algenbewuchs im Lech immens

vorantreiben. Deshalb gilt es hier

einen Grenzwert von maximal 18

Milligramm Stickstoff pro Liter

Wasser einzuhalten. Das geklärte

Wasser schadet der Umwelt also

nicht. Aber ist es auch trinkbar?

„Wir erreichen eine biologische

Reinigungsleistung von 97 bis 98

Prozent. Sterben wird beim Trinken

von gereinigtem Abwasser

definitiv niemand“, sagt

Robert Hornik. Durchfall

sei allerdings nicht auszuschließen,

weil sich

im Ablauf zum Lech noch

coliforme Keime befinden

können. Das sind die, die

speziell in südlichen Ländern

mancherorts die verbreitete

Urlauberkrankheit

„Montezumas Rache“

verursachen. Generell

bereiten Medikamente

Probleme, die von uns Menschen

unerlaubt ins Klo geworfen oder

ausgeschieden werden. Ein alltäglicher

Klassiker: Die Anti-Baby-

Pille, deren Hormone zum Beispiel

die Fortpflanzung von Fischen

hemmen kann.

Reinigungstücher

bereiten Probleme

Überhaupt landen immer wieder

Gegenstände im Abwasser,

bei denen die Experten nur den

Kopf schütteln, manchmal auch

schmunzeln oder mitleiden müssen.

Tampons, Handys, Eheringe,

Geldscheine. Ernsthafte Probleme

bereiten vor allem große Reinigungstücher,

teils aus Privathaushalten,

teils aus Betrieben, die extrem

stabil sind und sich in Wasser

nicht auflösen. Diese Lumpen verfangen

sich in den Pumpen, bringen

diese irgendwann zum Stehen

und sorgen so für Verstopfungen,

die von den Mitarbeitern der Kläranlage

mit mühevoller Handarbeit

wieder behoben werden müssen.

Mehr oder weniger machtlos sind

Hornik und Kollegen beim Thema

Starkregenereignisse. Die Schongauer

Kläranlage ist auf maximal

230 Liter Wasser pro Sekunde

ausgelegt, verfügt darüber hinaus

über das gesamte Stadtgebiet verteilte

Rückstaubecken mit einem

Gesamtvolumen von zehn Millionen

Litern. Sind diese Kapazitäten

ausgelastet, wird über Überläufe

das durch Regen stark verdünnte

Abwasser ungeklärt in den Lech

abgeschlagen, was bei starken

Sommer-Gewittern immer wieder

mal vorkommt. „Eines der heftigsten

Unwetter mit Regen und Hagel

war am 6. Juli 2012, als innerhalb

von zehn Minuten der Stauraumkanal

von 20 Zentimetern auf über

sechs Meter angestiegen ist.“ Ansonsten

aber ist die 1961 gebaute

und 1975 erweiterte Schongauer

Kläranlage bei durchschnittlich

40 bis 50 Liter einströmendem

Abwasser pro Sekunde bestens

aufgestellt. 2002 wurde sie für insgesamt

8,5 Millionen Euro modernisiert,

funktioniert seither noch

wirtschaftlicher. In den Faultürmen

zum Beispiel wird der in der

Vorklärung entnommene Schlamm

stabilisiert. Das bei diesem Fäulnisprozess

entstehende Biogas

wird zur hauseigenen Stromgewinnung

genutzt – 400000 Kilowattstunden

wurden 2017 erzeugt.

„Damit können wir rund zwei Drittel

unseres gesamten Stromverbrauchs

decken“, sagt Hornik, der

die Arbeit an Schongaus Kläranlage

als sehr abwechslungsreich

und interessant beschreibt. Aber

auch vom schlechten Ruf spricht,

mit dem die Beschäftigten umzugehen

haben. „Die Kläranlage

ist nun mal mit unangenehmen

Gerüchen verbunden.“ Vor allem

dann, wenn die insgesamt mehr

als 20 Kläranlagen im Landkreis

Weilheim-Schongau nicht reibungslos

funktionieren. Unter anderem

wegen Verstopfung? „Windeln,

Tampons, Slipeinlagen,

Heftpflaster, Rasierklingen,

Teebeutel, Zigaretten, Katzenstreu,

Frittierfett und

Speiseöle sind nicht über

Spüle oder Toilette zu entsorgen“,

so Horniks große Bitte

an die Bevölkerung – diese

Dinge gehören in den Hausmüll.

js

Reinigungstücher aus

Industrie und Gewerbe

verstopfen Pumpen.

mai / juni 2018 | 59


Lustspielklassiker „Dr’ vr’brocha Kruag“

Starker Dialekt und

imposantes Bühnenbild

Bernbeuren | Richter sollen im

Sinne des Gesetzes für Recht und

Ordnung sorgen. Auch privat

sollten Richter als Vorbild vorangehen,

sich an die Regeln des

Staates halten. Doch wie in allen

Branchen, Vereinen und Familien

menschelt es auch in Kreisen

der Gesetzesvollstrecker. Während

der eine sein Amt gewissenhaft

ausübt, missbraucht der andere

seine Vormachtstellung. Letzteres

trifft zweifelsohne auf Adam Riß

zu, Dorfrichter im beschaulichen

Bernbeuren am Auerberg. Ein Unsympath,

ein verruchter Weiberer,

im Grunde das fleischgewordene

Gegenteil von Recht und Ordnung.

Seine schludrige Arbeit im Gericht

sowie sein moralisch fragwürdiges

Verhalten nach Feierabend spricht

sich bis nach München herum. Der

dortige Gerichtsrat, Ernst Walter,

macht sich auf den Weg, um Amtsstube,

Arbeit und Benehmen des

Hallodris genau unter die Lupe zu

nehmen. Das passt dem Dorfrichter

natürlich so gar nicht. Noch

weniger, als er die Geschichte

seines ähnlich gestrickten Kollegen

aus dem unweit entfernten

Roßhaupten erfährt, der sich nach

einer solchen Gerichts-Revision

sogar das Leben nehmen wollte.

Veruntreuung von Geldern sei unter

anderem ein Grund gewesen.

Blüht Adam Riß nun ein ähnliches

Schicksal? Oder kommt er mit dem

sprichwörtlichen blauen Auge davon?

Auch dann, als der Gerichtsrat

von jener Nacht erfährt, in der Riß

einer unschuldigen Jungfrau ein

unmoralisches Angebot im dunklen

Kämmerlein unterbreitete?

Und so womöglich das ganz große

Glück eines jungen Traumpaares

für immer zerstörte?

Hochdeutsch spricht

nur der Gerichtsrat

Dramatisch, nachdenklich, hochamüsant.

„Und mit Happy End“,

sagt Regisseur Helmut Gehlert,

der das Theaterstück „Der zerbrochene

Krug“, das ursprünglich aus

der Feder von Heinrich von Kleist

stammt, umgeschrieben hat in den

Dialekt des Auerberglandes. Zwölf

Bernbeurer und eine Frau aus

Burggen werden nun seine Version

unter dem Titel „Dr’ vr’brocha Kruag“

an insgesamt sechs Abenden

in der Auerberghalle in Bernbeuren

aufführen. Einzig Gerichtsrat

Ernst Walter, gespielt von Bankkauffmann

Christian Beer, wird an

diesen Abenden dann hochdeutsch

sprechen. „Jeder Protagonist spielt

zumindest in Teilen eine Person,

die es früher in Bernbeuren tatsächlich

gegeben hatte“, verrät

Helmut Gehlert ein weiteres Detail.

Dazu zählt auch seine persönliche

Rolle. Der Regisseur vom Thalhof

spielt nämlich keinen Geringeren

als den bösewichtigen „Berabeira“

Dorfrichter. Geprobt wird seit Mitte

Februar. Erst einmal die Woche,

später zweimal, die letzten Wochen

vor dem Ernstfall drei bis vier Mal

die Woche. Premiere wird am Mittwoch,

9. Mai, um 20 Uhr in der Au-

„Dr’ vr’brocha Kruag“ wurde bereits vor 15

Jahren aufgeführt.

Alle Aufführungen waren restlos ausverkauft.

60 | altlandkreis


erberghalle in Bernbeuren gefeiert.

Aber warum? „Das Stück dient

in erster Linie als Generalprobe für

das bevorstehende Dorfjubiläum.“

Bernbeuren wird im Jahre 2021

stolze 800 Jahre alt, wofür auch ein

erstklassiges Theaterstück geplant

ist – und schon jetzt nach geeigneten

Schauspielern gesucht wird.

Stubenmusik spielt

live im Hintergrund

Für die jüngere Generation: „Dr’

vr’brocha Kruag“ wurde bereits

vor 15 Jahren in Bernbeuren aufgeführt.

Damals wie heute für Inhalt

und Inszenierung verantwortlich:

Helmut Gehlert, der 1992 als Statist

bei der Schongauer „Hexe“ seine

schauspielerischen Fähigkeiten für

sich entdeckte, die „Hexe“ im Jahr

2007 dann als Regisseur wieder

> > > TICKETS FÜR DIE PREMIERE

„Dr’ vr’brocha Kruag“

aufleben ließ und nach diesem Erfolgsstück

in vielen weiteren Werken

als Regisseur, Bühnenbildner

und Schauspieler glänzte. Unter

anderem 2010 beim Stück „Faust –

das Experiment“ im Rahmen des

Schongauer Sommers. Man darf

also gespannt sein auf die jüngste

Aufführung von „Dr’ vr’brocha

Kruag“, die nicht zu vergleichen

sein wird mit einem klassischen

Bauerntheater. Gehlert bezeichnet

es als „Lustspielklassiker im Dialekt

des Auerberglandes“, geprägt von

live-gespielter Hintergrundmusik,

einem genialen, sehr großen Bühnenbild

und echter Theatersaal-

Atmosphäre – Zimmerer haben extra

eine Tribüne konstruiert, damit

das Publikum aus der letzten Reihe

einwandfrei über die vor ihm sitzenden

Köpfe hinweg schauen

kann.

js

Vorverkaufskarten für den Lustspielklassiker „Dr’ vr’brocha Kruag“

am 9. / 11. / 12. / 13. / 18. / 20. Mai um jeweils 20 Uhr in der Auerberghalle

sind im Gemeindehaus Bernbeuren (Tel. 08860 / 210, E-Mail:

info@bernbeuren.de) für 15 Euro erhältlich. Außerdem verlost Ihr

Regionalmagazin „altlandkreis“ 3 x 2 Karten für die Premiere am

Mittwoch, 9. Mai. Schicken Sie uns bis Donnerstag, 3. Mai, eine

Postkarte mit dem Stichwort „Kruag“ an „altlandkreis“, Birkland

40 in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@altlandkreis.de. Die

Gewinner werden per Post benachrichtigt. Das Los entscheidet, der

Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Erfolg!

?

!

Fanschuhstraße 16 | 86956 Schongau | Tel. 08861 - 2374-0 | info@aigner-beckstein.de | www.aigner-beckstein.de

· steuerorientierte, betriebswirtschaftliche

Unternehmensberatung

· Erfolgs- und Liquiditätsplanung

· Existenzgründung

· Unternehmensnachfolge

· Beratung Heilberufe

mai / juni 2018 | 61


TRANSPORTER ZUM MIETEN

HABEN SIE

?

TRANSPORT-

PROBLEME

Wir haben die Lösung!

TAGESTARIFE

Mercedes Sprinter Lang/Hoch ab € 69,-

Mercedes Sprinter Mittellang ab € 59,-

LKW Mercedes Atego 7,5 t

mit Hebebühne ab € 99,-

Sie können alle Fahrzeuge auch stundenweise mieten.

STUNDENTARIFE ab € 15,-

Ihre Adresse für mehr Fahrspaß!

Manfred Leonhart, Nachwuchstrainer bei 1860 München

„Ich wollte unbedingt

in den Leistungssport“

auto.rieser

Bahnhofstr. 31 • 86971 PEITING • 08861/5817 • www.auto-rieser.de










Erbenschwang/München | Manfred

Leonhart hat einen großen Traum:

Im Profifußball Geld verdienen.

Zu Teilen hat der 27-jährige Erbenschwanger

dieses Ziel bereits

erreicht. Seit Juli 2017 arbeitet er

im Nachwuchsleistungszentrum

des TSV 1860 München, wo er vier

bis fünf Mal die Woche auf dem

Trainingsplatz oder im Kraftraum

tätig ist. Als Baustein eines größeren

Trainerteams ist er neben

fußballerischer Technik und Taktik

überwiegend für Kraft, Kondition

und Regeneration der U16 verantwortlich.

Darüber hinaus kümmert

er sich um die verletzten Spieler

aus U13, U14, U15 und U16, betreibt

mit ihnen mehrmals die Woche Rehatraining

im Kraftraum auf dem

Trainingsgelände an der Grünwalder

Straße. Einfach war es nicht,

den Schritt in die Tür der Junglöwen

zu bekommen – dem Engagement

beim TSV geht ein langer

Weg voraus: Nach dem Abitur am

Schongauer Welfen-Gymnasium

und zehn Monaten Bundeswehr

beim Gebirgslogistikbataillon in

Füssen verlässt Manfred Leonhart

sein Heimatdorf endgültig, studiert

Sportwissenschaften und Pädagogik

an der Universität in Würzburg.

Seine Lieblingsbeschäftigung dort:

Der Fußball, „der mich schon mein

ganzes Leben unglaublich fasziniert“.

Leonhart arbeitet neben

dem Studium als Fußballtrainer für

ein Sportgymnasium, wo die besten

Spieler aus den jeweiligen Klassen

zusätzlich zum Vereinstraining

gefördert werden. Er absolviert

auch die erste Stufe des Trainerscheins,

die C-Lizenz, und arbeitet

in der Folge als Nachwuchstrainer

für einen DFB-Stützpunkt

sowie ein Förderprogramm des

Bayerischen Fußballverbandes in

Kooperation mit dem Würzburger

FV. Währenddessen meistert er

auch die zweite Stufe des Trainerscheins,

die B-Lizenz, und schließt

sein Studium an der Uni Würzburg

erfolgreich mit dem Bachelor ab.

Den Master setzt Leonhart bewusst

in Saarbrücken obendrauf, „weil

man dort die einmalige Gelegenheit

hat, in zwei Gebieten parallel

einen Abschluss zu erwerben“. In

Leonharts Falle sind das die Fächer

Leistungssport und Gesundheitswesen.

Und nebenher – wie kann

es anders sein – büffelt er mit Erfolg

für die dritte Stufe des Trainerscheins:

die A-Lizenz.

Trainerlizenzen parallel

zum Studium

Während der Masterarbeiten in

Saarbrücken trainiert Manfred Leonhart

die U13 und U17 des dortigen

Regionalligisten, bewirbt sich

währenddessen bei 25 Fußballvereinen

in ganz Deutschland als

Trainer in einem Nachwuchsleistungszentrum.

„Ich wollte nach

meinem Studium unbedingt in den

Leistungssport, wo professionelle

Strukturen vorzufinden sind.“ Nach

einem intensiven Vorstellungsgespräch

mit dem Jungendleiter der

Junglöwen sowie einem weiteren

Gespräch mit dem damaligen U17-

Trainer bekommt Manfred Leonhart

die Zusage, „die mir in vielerlei

Hinsicht zu Gute gekommen ist“.

Erstens: Als Co-Trainer der U16 sowie

Rehatrainer steht der Neuling

nicht voll im Rampenlicht, kann

sich so zu 100 Prozent auf seinen

Manfred Leonhart (re.) beim professionellen

Rehatraining mit einem

verletzten Junglöwen.

62 | altlandkreis


Innehalten und durchatmen, ehe es neue taktische Anweisungen gibt.

Aufgabenbereich konzentrieren

und gleichzeitig sehr viel von den

erfahreneren Trainern lernen. Außerdem

ist er erstmals seit sieben

Jahren nur einen Katzensprung von

Freunden und Familie entfernt,

was ihm zum Krafttanken enorm

wichtig sei. „Während meiner Zeit

in Würzburg und Saarbrücken war

ich alle zwei, drei Monate zuhause.

Jetzt gelingt es mir fast wöchentlich“,

sagt Leonhart, dessen ganzes

seinem

Leben sich nahezu ausschließlich

um Fußball dreht. „Da tut es zwischendrin

richtig gut, mal mit Leuten

zu reden, die nicht im Dunstkreis

dieses Sportes und Vereines

zuhause sind.“ Gemeint sind Vater,

Mutter und Bruder sowie seine Ingenrieder

Spezl, die das Fußballgeschäft

vor Leonharts Karriereweg

nur mit gesunder Distanz aus den

Medien kannten.

Ausschließlich befristete

Arbeitsverträge

Ist der Profifußball wirklich so

knallhart, wie allseits kolportiert?

„Schon“, sagt Manfred Leonhart.

Verträge sind nur befristet, Erfolg

und Niederlage so nah beieinander

wie in keiner zweiten Sportbranche.

„Man kann im Fußball

nie lang- oder mittelfristig vorausplanen,

weil immer alles passieren

kann.“ Leonharts Vertrag

bei den Junglöwen läuft über ein

Jahr, wird Stand jetzt um ein weiteres

verlängert. Ob es tatsächlich

so weit kommt? „So lange ich keine

Verpflichtungen wie Haus und

Familie habe, kann und werde ich

diesen Weg weitergehen, weil ich

unbedingt weiterkommen möchte.“

Trotzdem schafft er sich aktuell

mit Personaltraining, Ernährungsberatung

und betrieblicher

Gesundheitsförderung (www.training-ernaehrung.de)

ein zweites

Standbein. Einerseits, um neben

25-Stunden-Engagement

bei 1860 München finanziell gut

um die Runden zu kommen. „Das

Leben in München ist teuer, vor

allem die Mietpreise sind enorm.“

Andererseits möchte er vorsorgen,

falls der Trainer-Traum im Profifußball

ein ewiger Traum bleiben

sollte.

Guter Ruf trotz

sportlichen Abstiegs

Sportlich betrachtet hinken die

Münchner Löwen nicht nur im Herrenbereich

den eigenen Ansprüchen

hinterher. Auch die von Leonhart

trainierte U16 spielt derzeit

in der „nur“ dritthöchsten Liga, in

der Landesliga Bayern Süd, wo die

Jungs aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz

rangieren. „Unser kurzund

mittelfristiges Ziel ist ganz klar,

mit unseren Jugendmannschaften

wieder in den höchsten Ligen zu

spielen“, sagt Manfred Leonhart

selbstkritisch, der jedoch die Chancen

für den sportlichen Wiederaufstieg

wesentlich besser sieht, als es

momentan den Eindruck erweckt.

„Der Löwennachwuchs hat in der

Branche nach wie vor einen richtig

guten Ruf.“ Bei topbesetzten Turnieren

mit den besten Nachwuchsmannschaften

Deutschlands fahren

die Junglöwen regelmäßig Turniersiege

ein. Außerdem habe der

Verein in Sachen Nachwuchsleistungszentrum

keinerlei Abstriche

gemacht. „Die Strukturen wurden

durch den sportlichen Abstieg der

Herrenmannschaft nicht verändert,

das Budget ist für die nächsten

Jahre gesichert.“ Heißt: Obwohl es

sportlich momentan besser laufen

könnte, ist die Talentschmiede der

1860er nach wie vor eine in der

Branche hochangesehene Anlaufstelle

für die Profis von Morgen.

„Die sich vor anderen großen Vereinen

in Deutschland nicht verstecken

braucht.“ Und für Manfred

Leonhart aus Erbenschwang das

ganz große Sprungbrett sein könnte

für einen hauptamtlichen Trainerposten

im Profifußball. js

Trainer Manfred Leonhart hat seine Spieler fest im Blick.

JAGERBLICK

Bergjagd-Erinnerungen

aus den Ammergauer Alpen

JEANPIERRE VOLLRATH

JAGERBLICK

Bergjagd-Erinnerungen aus den Ammergauer Alpen

JEANPIERRE VOLLRATH

... starke, authentische Bilder, emotional

erzählte, persönliche Erfahrungen;

eine Pirsch durch vierzig Jahre mit Hütten

und Hunden, Hirschen und Gams;

ein tiefer Blick in die Seele der Bergjagd.

80 Bilder, 96 Seiten, Hardcover

Erhältlich im Fachbuchhandel

oder unter www.jagerblick.de

ISBN 978­3­00­059517­2

Jean-Pierre Vollrath

Am Weinberg 1, 82487 Oberammergau

www.jagerblick.de

NEU

mai / juni 2018 | 63


Unsere kommenden Veranstaltungen:

01.05.18:

ab 14.30 Uhr

Livemusik

12.05.18:

ab 19.30 Uhr

Groovers Combo/Bayerischer Blues

01.06.18:

ab 19.30 Uhr

„Irischer Abend“

mit John Herb & friends

17.06.18:

ab 11.00 bis 14.00 Uhr

Bluesfrühschoppen mit Muddy What

Kunstcafé

am Tor

Inhaber:

Lena Kaufmann-Friedberger

Reservierung unter:

0 88 67 - 92 10 40

info@kunstcafe-rottenbuch.de

www.kunstcafe-rottenbuch.de

Aus der Geschäftswelt

Schongauer Märchenwald hat aufgerüstet

SAGENUMWOBENES PARADIES FÜR JUNG UND ALT

Schongau | Seit 53 Jahren existiert inzwischen der

Märchenwald an der Dießener Straße in Schongau.

Und seit 53 Jahren ist er ein sagenumwobenes Paradies

für Kinder, Eltern und Großeltern. Quer auf dem

Gelände verteilt, werden mit lebensgroßen Puppen,

zauberhaften Häuschen und ergreifenden Stimmen

die bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm inszeniert.

Nicht nur Kinder bekommen große Augen,

wenn die furchteinflößende Hexe zu Hänsel und

Gretel spricht, wenn der böse Wolf das Rotkäppchen

ertappt. Inzwischen ist der Schongauer Märchenwald

noch moderner, noch schöner, noch atemberaubender

geworden. Von Anfang 2017 bis Ostern 2018 hat

Familie Hallmann mehr als 100000 Euro in ihr Lebenswerk

investiert. Für 33 000 Euro wurde auf der

großen freien Fläche zwischen Wald, Tiergehege und

Restaurant ein komplett neuer Spielplatz errichtet.

Neben diversen Schaukeln, Klettertürmen und koordinativ

herausfordernden Drehteilen wurde auch der

Boden ausgetauscht. Aus der über Jahrzehnte verdichteten

und deshalb sehr harten Spielwiese wurde

ein 40 Zentimeter tiefes Becken mit weichem Rollkies

geschaffen, damit die herumtollenden Kinder im Falle

eines Sturzes butterweich aufkommen. Die größte

Investition für rund 80000 Euro erfolgte bereits

im vergangenen Jahr, als der Tunnel für die kultige

Mini-Eisenbahn neu gebaut wurde. Ein allein aus

Statiker-Sicht komplexes und aufwendiges Bauprojekt,

das sich definitiv gelohnt hat. Sobald nämlich

die Bimmelbahn hineinfährt in den mit Fackeln ausgeleuchteten

Holzschacht, tut sich für die Besucher

eine andere, im wahrsten Sinne märchenhafte Welt

auf. Genaugenommen das Märchen von den Sieben

Zwergen, die im Bergwerk schweißtreibender Arbeit

nachgehen. „altlandkreis“-Redakteur Johannes

Schelle durfte die Geschichte hautnah miterleben

und war hellauf begeistert. Wer seiner Empfehlung

nachkommen möchte: Der Schongauer Märchenwald,

Tierpark und Ponyreiten inklusive, hat ab Mai

bis Ende der Sommerferien täglich von 9 bis 19 Uhr

geöffnet.

js

AOK startet Gesundheitsprojekt für Kitas

GESUNDE ERNÄHRUNG UND STARKES SELBSTBEWUSSTSEIN

Altlandkreis | Mit dem Gesundheitsprogramm

„JolinchenKids – Fit und gesund in der KiTa“ unterstützt

die AOK Bayern Kindertagesstätten in den

Landkreisen Weilheim-Schongau und Garmisch-

Partenkirchen bei der Bildung der bis zu Sechsjährigen

in Gesundheitsfragen.

Auf spielerische Art sollen die Kleinsten lernen, gesund

aufzuwachsen. „JolinchenKids vermittelt die

Gesundheitsthemen als Entdeckungsreise und will

damit die Neugier der Kinder wecken“, sagt Georgine

Abmayr, Gesundheitsfachkraft der AOK. Drachenkind

Jolinchen geht als Vorbild voran, nimmt die

Kinder mit ins „Gesund-und-lecker-Land“, in den

„Fitmach-Dschungel“ und auf die Insel „Fühl mich

gut“. Hierbei entdecken die Kinder gesundes Essen,

kommen in Bewegung und lernen ihre eigenen

Stärken kennen. Denn neben gesunder Ernährung

soll das Projekt das seelische Wohlbefinden der

Kinder durch Stärkung der Psyche fördern. Darüber

hinaus zielt das Projekt nicht nur auf die Kinder ab,

sondern nimmt auch deren Erziehungsberechtigte

ins Boot. „Damit die Kinder das bei JolinchenKids

Erlernte auch im Familienalltag umsetzen.“ js

64 | altlandkreis


Betten & Mode Weissenbach

erhält Auszeichnung

EIN FACHGESCHÄFT FÜR DAS PERFEKTE BETT

Peiting | Bleiben die Stammkunden dem neuen Inhaber

treu? Gelingt es, neue Kunden zu gewinnen?

Wie reagieren Kunden auf kleinere Änderungen was

Sortiment, Verkaufsraumgestaltung und Schaufensterdekoration

betrifft? Selbst bei bester Vorbereitung

ist die Übernahme eines über Jahrzehnte bestehenden

Geschäfts ein großes Wagnis für die neuen Inhaber.

Umso erfreulicher, wenn die zum Ziel gesetzten

Umsatzzahlen gleich im ersten Jahr übertroffen werden.

Gelungen ist dies Gabriele Geiger aus Ohlstadt,

die im März 2016 Betten & Mode Weissenbach an

der Ecke Hauptplatz und Schongauer Straße in Peiting

übernommen hatte. Das Geschäft lief sogar so

gut, dass sie kürzlich deutschlandweit zum Bettenfachhändler

des Jahres in der Kategorie „Gelungene

Firmenübernahme“ ausgezeichnet wurde. Warum

das über 550 Quadratmeter große Fachgeschäft bei

Kunden aus unmittelbarer sowie immer weiterer

Umgebung so beliebt ist, hat mehrere Gründe. Auffallend

freundlich sind Einrichtung und Gestaltung

der Verkaufsräume über drei Etagen. Allein Geruch

und Raumklima sowie ein freundliches Team sorgen

direkt für eine wohlige Atmosphäre. Getoppt wird

die Positiv-Stimmung von qualitativ hochwertiger

Ware sowie ausgezeichnetem Service. Wie der Name

des Geschäftes verrät, ist Betten & Mode Weissenbach

neben Damenmode aller Art spezialisiert auf

alles, was das Schlafzimmer ausmacht. Allen voran

auf stabile, langlebige und optisch sehr ansehnliche

Massivholzbetten mit optimal angepasster Matratze

sowie Bettdecken und Kissen aus Daunen. „Die füllen

wir bei Bedarf selbst von Hand ab, um so ein

optimales Wärmeverhältnis zu erreichen.“ Neben

Echtholzbetten, individuell angefertigt von einem

Schreiner in Tirol, werden immer häufiger auch

Polster- und Boxspringbetten verkauft. „Für uns kein

Problem, da wir alles anbieten, was der Markt zu

bieten hat.“ Wichtig sei Gabriele Geiger nur, dass

die Qualität stimmt, der Kunde nachhaltig tief und

gesund schlafen kann. Auszeichnung und Umsatzentwicklung

unterstreichen dieses Erfolgsrezept eindrucksvoll.

js

Individuelle

Taschen & Rucksäcke

werbebags.de

by ostenrieder.com

Raumausstattung Pfeiffer feiert Zehnjähriges

TAG DER OFFENEN TÜR: VORHÄNGE, POLSTER UND BÖDEN IN ALLEN FARBEN UND VARIATIONEN

Steingaden | Ursprünglich wollte Nicole Lutz, geborene

Pfeiffer, gar nicht selbstständig werden. Sie absolvierte

eine Ausbildung zur Industriekauffrau, spürte

aber schnell, dass sie doch lieber mit Handwerklichem

ihr Geld verdienen möchte. Nachdem sie ihre

Zweitausbildung zur Raumausstatterin mit Erfolg abschloss,

schlugen endgültig die unternehmerischen

Gene ihres Vaters durch. Mit dem Meisterbrief in

der Tasche, gründete Nicole Lutz 2008 ihren eigenen

Betrieb: Raumausstattung Pfeiffer. Spezialisiert auf

Vorhänge, Polsterungen, Dekostoffe, Sonnen- und

Sichtschutz sowie das Verlegen von Böden macht

sich die heute 35-Jährige schnell einen Namen. Das

Einzugsgebiet ihrer Kunden erstreckt sich über den

kompletten Altlandkreis

und

darüber hinaus.

„Von schlicht bis

total ausgeflippt,

wir finden für jeden

Geschmack

und jede Einrichtungen passenden Stil“, sagt Nicole

Lutz auf die Trend-Frage, was im Jahr 2018 besonders

angesagt sei. Sie schneidert, vernäht und

verkauft hier im Oberland Vorhang und Polster mit

klassischem Blümchenmuster ebenso häufig wie

in den Trend-Farben braun, creme, beige oder in

knalligem neongrün und neonpink. Wer sich über

Philosophie, Arbeit und Kreativität von Nicole Lutz

näher informieren, wer ihren Betrieb samt Mitarbeiter

– ein Meister und eine Auszubildende – näher

kennenlernen möchte: Am Wochenende des 21. und

22. Juli feiert Raumausstattung Pfeiffer zehnjähriges

Firmenjubiläum mit einem Tag der offenen Tür.

„Dazu sind wirklich alle Leute recht herzlich eingeladen

– auch die, die keinen Bedarf nach neuen Vorhängen,

Polsterbezügen oder Böden haben.“ Wer

sich bereits vor dem Jubiläumswochenende ein Bild

von professioneller, qualitativ hochwertiger Raumausstattung

machen möchte, dem sei ein Blick auf

die Internetseite www.raumausstattung-pfeiffer.de

ans Herz zu legen.

js

Königliche Kristalltherme Schwangau/Füssen

Genießen Sie eine einmalige Ther-


ben von unzähligen Edel- und Halbedelsteinen,

bestes Thermalsole-Heilwasser

und einen hervorragenden Service.

Wellness in königlichem Ambiente


So - Do 9 -22 Uhr

Fr + Sa 9 -23 Uhr

Silvester 9 -18 Uhr

Neujahr 10 -22 Uhr



Therme

Sauna

Wellness

Am Ehberg 16 • 87645 Schwangau • Tel.: 0 83 62 - 92 69 40

www.kristalltherme-schwangau.de

*außer am 24.12.

mai / juni 2018 | 65


Sons of Judge Hill – Heavy Metal Club Rottenbuch

Ehre und Respekt

Der Sensenmann findet sich nicht

nur im Logo des Clubs wieder,

sondern hängt auch als Deko im

Headquarter in Rottenbuch.

Rottenbuch | Seit kurzem haben

sie ihr eigenes Headquarter, quasi

ein Clubhaus, und darauf sind sie

sehr stolz: Die Sons of Judge Hill.

Das ist ein Heavy Metal Club

aus Rottenbuch. Ja, richtig gelesen:

Ein Heavy Metal Club.

Und gleich eins vorweg: Sie

sind keine Schläger, Geldeintreiber

oder auf andere

Weise aggressiv. „Nur wenn

jemand Ärger will, wehren

wir uns natürlich“, sagt Präsident

Matthias Erhard. Besonders

wichtig ist ihm der respektvolle

Umgang miteinander und

mit anderen Menschen. Im Vordergrund

steht jedoch die Musik.

Deshalb hat Matthias Erhard

vor fünf Jahren den Club gegründet.

„Alleine auf Konzerte

zu gehen ist auch super, aber

mit Freunden zusammen ist es

noch besser“, erklärt er den

Gründungsschritt. Heute, nach

fünf Jahren, hat der Club zwölf

Mitglieder; fünf Vollmitglieder,

drei Anwärter und vier Schnupperer.

Denn es darf nicht jeder in

den Club. „Es darf sich aber jeder

bewerben“, sagt Vize-Präsident

Franz Bußjäger. Die Voraussetzungen

sind simpel: Volljährigkeit,

Heavy Metal-Fan und männlich,

denn der Club nimmt nur Männer

auf: „Wie unser Name 'Sons

of Judge Hill' schon sagt, sind wir

Söhne, Brüder, Männer eben“,

ergänzt der Präsident. Sein Club,

seine Regeln. Schließlich sei man

eine präsidiale Diktatur, erwähnt

er und lacht.

Wenn also jemand Mitglied werden

will und die Grundvoraussetzungen

erfüllt, darf er nach einem

„Vorstellungsgespräch“ im besten

Falle Schnupperer sein. Das heißt,

er darf und muss bei den Clubtreffen

jeden Freitagabend dabei sein,

er darf mit auf Konzerte, was er

aber noch nicht darf, ist die Kutte

des Clubs tragen.

Einmal Kutte,

immer Kutte

„Meine Farben dürfen die erst

tragen, wenn sie Anwärter sind“,

betont Matthias. Schließlich gehe

es darum, den Club nach außen zu

präsentieren und das dürfe man

erst, wenn man bewiesen hat,

dass man sich anständig aufführen

kann.

Es gibt keinen genauen

Zeitraum, wann man

vom Schnupperer zum

Anwärter und dann

zum Vollmitglied wird.

„Dann, wenn er bewiesen hat,

dass er den Geist des Clubs verstanden

hat“, sagt Matthias. Und

der ist soweit ganz einfach. Man

soll füreinander da sein, sich in

der Öffentlichkeit gut aufführen,

respektvoll sein und wenn der

Präsident ruft, kommen. „Das

normale Leben geht dabei vor,

wenn jemand Freitagabend arbeiten

muss, dann muss er natürlich

nicht zu den Clubtreffen

kommen.“ Ansonsten besteht

Anwesenheitspflicht. Man sei

schließlich kein Hobbyverein, wo

man mal komme und mal nicht.

Das ist eine Lebenseinstellung“,

erklärt der Präsident. Einmal Kutte

tragen heißt immer Kutte tragen.

Einmal Kutte weg, immer Kutte

weg. Das soll bedeuten: Wer einmal

beitritt, soll mit ganzem Herzen

dabei sein und wer austritt,

wird nie wieder eintreten dürfen.

Die Kutte muss ein Mitglied natürlich

nicht in seinem „normalen“

Leben tragen, auch wenn die Mitglieder

sie gerne öfter anziehen

würden. Kuttenpflicht besteht im

Headquarter und wenn man auf

Veranstaltungen geht. Es ist eben

wie die Uniform eines bestimmten

Berufszweiges. Nur eben im

Heavy Metal-Stil: Eine schwarze

Kutte mit dem Logo des Clubs auf

dem Rücken. „Den Sensenmann

habe ich entwickelt“, betont Matthias

stolz. Und die Farben erklärt

er gleich dazu: „Das Rot im Logo

kommt von der roten Buche, die

Rottenbuch selbst im Wappen hat

und das Silber aus dem Wappen

haben wir durch weiß ersetzt,

weil etwas in Silber sticken zu

lassen, macht dich arm.“ Und

schlussendlich das allumfassende

Schwarz der Kutte und der restlichen

Klamotten, die das Club-

Outfit vollenden: „Schwarz ist die

lebensbejahende Farbe des Heavy

Metal“, scherzt Matthias. In der

Tat kommt die Verbindung von

Schwarz und Heavy Metal aus seiner

Anfangszeit in der Hippie-Ära,






Flip-Flop lop und Flip-Flop Hausschuhe nach und Mass

Hausschuhe Einlagen nach nach Mass M












Schuhreparatur h

ratu Schuhreparatur

ur Sportschuhfitting hfitt Schuhverkauf Sportschu

h uf


Seit mehr als 40 Jahren sind wir hier am Standort Lechbruck am See das Kompetenzzentrum für

wolframbasierte Werkstoffe und arbeiten an der Entwicklung und Produktion der pulvermetallurgisch

hergestellten Komponenten.

Mit rund 220 Kolleginnen und Kollegen produzieren Sie Produkte für die Medizintechnik, Unterhaltungselektronik,

Energiewirtschaft und Beschichtungstechnik. Werden Sie Teil der Plansee Gruppe mit über

30 Produktionsstandorten.

Der Vorstand des Heavy Metal Clubs „Sons of Judge Hill“ (v.l.): Vize

Franz, Präsident Matthias, Sekretär Rocco.

wo alles bunt war. Als Kontrast

dazu haben viele Bands Schwarz

gewählt.

Etwas,

das bleibt

Der Name des Clubs hat eine etwas

längere Geschichte, aber eine

nicht minder interessante und

mit Rottenbuch verwurzelte. Sons

of Judge Hill heißt übersetzt: Die

Söhne des Richterhügels. Söhne,

weil im Club nur Männer sind und

Richterhügel, weil im Oberdeutschen

Bichl das Wort für Hügel

war und wer Rottenbuch kennt,

weiß, das dort am Richterbichl

der Campingplatz ist. „Und ich

bin dort quasi aufgewachsen“, ergänzt

Matthias.

Auf die Frage, was in den vergangenen

fünf Jahren Clubgeschichte

das Highlight war, ist die Antwort

überraschend: „Wir haben überlebt.

Denn das Oberland ist kein

leichtes Pflaster für Heavy Metal-

Fans oder gar Clubs. Zum einen,

weil die Szene hier bei uns quasi

nicht existiert.“ Auch zu anderen

Clubs muss der Club meist

mehrere Stunden fahren, da sie

oft in Mittel- und Norddeutschland

sind. Außerdem haben die

Sons of Judge Hill hier und da

mit Vorurteilen zu kämpfen: Sie

seien Schläger, Rowdys, Geldeintreiber,

ja sogar Drogen- und

Waffenhändler. Das stimmt alles

nicht: Der Präsident ist im Gesundheitswesen

tätig, der Vize

in der Logistikbranche und der

Sekretär arbeitet in der Baubranche.

Und genauso normale Jobs

haben die restlichen Mitglieder.

Matthias Erhard ergänzt nun seine

Antwort auf die Highlights: „Wir

haben nicht nur überlebt, wir haben

uns in der Szene auch einen

Namen gemacht und darauf können

wir stolz sein. Wir haben etwas

geschaffen, das bleibt.“ Man

sei nicht der bekannteste Club in

Deutschland – ist auch schwer bei

rund 180 Clubs, von denen viele

bereits ihr 30-Jähriges feiern,

aber man sei bereits bekannter

als manch anderer und größerer

Club. Vermutlich auch, weil der

Präsident so penibel darauf achtet,

dass seine Regeln immer eingehalten

werden.

ww

Sie wollen in unserem Team am Standort Lechbruck am See mit anpacken. Dann ergreifen Sie die Initiative!

Zeigen Sie uns Ihr Können als:

Zerspanungsmechaniker CNC-Dreher m/w

Ihre Aufgaben

Selbstständiges Fertigen von mechanischen Bauteilen

auf CNC-Drehfräsmaschinen

Das Clubhaus Durchführung hat eine Bar, der einen Qualitätskontrolle der gefertigten Teile

Fernseher, natürlich

Werkstückrohlinge

eine Stereoanlage,

einen Tisch und eine Cou-

auf Maßhaltigkeit bzw. Fehler überprüfen

Wartung der Maschine

checke. Alles in den Clubfarben

Rot, Schwarz Das bringen und Weiß. Sie mit

Abgeschlossene Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker

oder ähnliche Ausbildung

Geübter und sicherer Umgang mit technischen Zeichnungen und Unterlagen

Mehrjährige Erfahrung im Rüsten, Programmieren und

Bedienen von CNC-Werkzeugmaschinen

Eigenverantwortung und Zuverlässigkeit

Hohes Qualitätsbewusstsein und Teamfähigkeit

Bereitschaft zum Schichtdienst

Wir freuen uns auf Ihre online-Bewerbung über unser Karriereportal

Kontakt:

Plansee Composite Materials GmbH - Siebenbürger Straße 23 - 86983 Lechbruck am See

hrpcm@plansee.com

Die Clubhausregeln sind einfach,

wer sich öfter nicht dran hält, hat

vermutlich keine Zukunft im Club.

mai / juni 2018 | 67


SAG MAL, DIESMAL MIT

Valentin Kees aus

Schwabniederhofen

Schwabniederhofen | Er ist 13

Jahre alt und lebt schon wie ein

Großer für den Motorsport. Seine

Vorbilder sind Profis von internationalem

Format. Die Rede ist

von Valentin Kees aus Schwabniederhofen,

der für sein junges

Alter erstaunlich zielstrebig auf

eine Profi-Karriere hinarbeitet.

Tatkräftig unterstützt wird er von

seinen Eltern Susanne und Thomas

Kees. Wir haben uns mit dem

jugendlichen Rennfahrer über Erfolge,

Saisonziele, Reisestress und

Sponsoren-Suche unterhalten.

Sag mal Valentin, was fasziniert

Dich am Motocross-Fahren?

Mich fasziniert besonders, dass

man einen so schnellen Speed

draufhat und so viel in der Luft ist.

68 | altlandkreis

Seit wann betreibst Du diesen

Sport?

Das weiß ich gar nicht so genau.

Mit vier Jahren habe ich das

kleine Moped gekriegt, mit dem

ich im Hof und auf den Feldern

herumgefahren bin. Mein Papa

ist früher auch Motocross gefahren,

darum habe ich dann mit

acht Jahren intensiver mit Rennserien

angefangen. Inzwischen

fahre ich bei der Deutschen Meisterschaft,

bei der Europameisterschaft

und bei den ADAC-MX-

Masters.

Was waren Deine bisher größten

Erfolge?

Ich war 2016 Südbayerischer- und

Alpencup-Meister. Letztes Jahr

habe ich bei einem Rennen den

siebten Platz bei den Masters gemacht.

Und heuer waren schon die

Deutschen Meisterschaften, da bin

ich Vierter geworden.

Warum fährst Du als Schwabniederhofener

für den MSC Reichling?

Das ist für mich der nächste Motorsportverein

in der Region, nicht

so weit weg von zuhause. Außerdem

trainiere ich sehr viel auf der

Reichlinger Strecke. Und im Herbst

findet dort meistens die Südbayerische

Meisterschaft statt, was mir

aufgrund des Heimvorteils hoffentlich

zugute kommt. Wir fahren

aber auch öfter nach Grevenbroich

bei Köln oder mal nach Thüringen

zum Trainieren.

Wo bist Du diese Saison überall unterwegs?

Heuer geht’s natürlich querbeet

durch Deutschland, aber auch

nach Finnland, Dänemark, Holland,

Slowakei, Tschechien und

Österreich. Zu den Wettkämpfen

fährt immer mein Papa mit dem

Wohnmobil. Manchmal begleiten

mich auch meine Mama und mein

kleinerer Bruder Korbinian, der inzwischen

ebenfalls Rennen fährt.

Heißt: Währen der Rennsaison von

Ende März bis Ende September

sind wir fast jedes Wochenende

unterwegs.

Wie sieht’s bei so vielen Wettkämpfen

mit Schulfreunden und anderen

Unternehmungen aus?

Mir macht das Rennen fahren immer

Spaß. Da habe ich auch viele

Freunde. Allen voran meinen Teamkollegen,

der auch für Motorrad

Waldmann fährt. Er ist mein bester

Freund. Unter der Woche treffe ich

mich auch mit Schulfreunden aus

der Mittelschule Schongau. Erst

kürzlich habe ich in der Schule ein

Referat über Motocross gehalten,

das auch gut bei meinen Freunden

angekommen ist.

Motorräder, Anzug, Helm, weite

Fahrten – wer bezahlt das alles?

Mein wichtigster Sponsor ist Motorrad

Waldmann aus Marktoberdorf,

in dessen Team ich fahre. Der ist

ganz begeistert von mir, finanziert


mir beide Husqvarna-Motorräder

und die Klamotten. Die Reifen bezahlt

das Kieswerk Streif. Aber das

Meiste dann doch mein Papa.

Deshalb suchst Du nach weiteren

Sponsoren?

Ja. Der Sport ist insgesamt extrem

teuer. Jeder Wettkampf kostet

Renngeld. Man braucht Ersatzteile.

Die Reisekosten. Und, und, und.

Selbst ein Dieselgutschein würde

da schon guttun. Und über den

MSC Reichling haben wir auch die

Möglichkeit, Spendenquittungen

ausstellen zu lassen.

Was machst Du im Winter?

Hauptsächlich Konditionstraining.

Skitouren gehen, Radfahren, Laufen

und nach Weihnachten gehts

eh schon wieder aufs Moped. Mein

Bruder Korbinian ist bei den Trainings

auch immer dabei. Er fährt

heuer die Südbayerische Meisterschaft.

Für Deinen Bruder bist sicherlich Du

ein Vorbild. Aber wer ist Dein Vorbild?

Mein großes Vorbild ist Ken Roczen,

gebürtig aus Thüringen,

aber heute in Amerika. Er ist einer

der besten Motocrossfahrer

weltweit. Genau das ist auch mein

Ziel – später mal ins Profi-Lager zu

wechseln.

Würdest Du gerne für einen Tag die

Rollen mit ihm tauschen?

Mal überlegen. Das hätte definitiv

was. Wobei ich mir da auch Jeffrey

Herlings gut vorstellen könnte, ein

Profifahrer aus Holland. Er ist der

schnellste Fahrer in Europa und

gewinnt sehr viel. An einem Siegtag

in seiner Haut stecken, das

Rennen als Schnellster machen

und dann auf dem Podest ganz

oben stehen. Cool.

Zurück zur Realität. Wie sieht für

Dich ein gelungenes Wochenende

momentan aus?

Wenn ich unter die Top fünf fahre,

ist das ein gelungenes Wochenende

für mich. Wir fahren meistens

am Freitag nach der Schule los,

am Samstag sind dann die Zeittrainings

und wenn man da gut

ist, steht man am Sonntag ganz

vorne am Gatter, hat also einen

guten Startplatz. Für ein super

Wochenende müssen auch Wetter

und Bodenverhältnisse stimmen.

Mir gefallen vor allem die Masterstrecken,

weil sie auf Hartboden

ausgetragen werden. Sandböden

sind schwieriger zu fahren, weil

man häufig ziemlich tief einsinkt.

Wenn ich letztlich am Ende eines

Rennwochenendes bei der Siegerehrung

vorne dabei bin, ist das

definitiv top. Danach fahren wir

meistens auch gleich wieder heim.

Noch bist Du Schüler, aber bald steht

die Berufswahl an. Weißt Du schon,

was Du für eine Ausbildung absolvieren

möchtest?

Das weiß ich noch nicht, bin ja erst

in der siebten Klasse. Die Landwirtschaft

meiner Eltern übernehmen

ist eher nichts für mich. Wenn

möglich, hätte ich gerne einen

Beruf, der sich mit meinem Hobby

vereinbaren lässt.

Apropos. Hast Du noch andere Hobbys?

Ski und Rad fahren. Mal längere

Touren, mal im Schongauer Bikepark.

Wo siehst Du Dich sportlich und privat

in fünf Jahren?

Hoffentlich wohne ich dann in der

Nähe eines Trainingsgeländes,

habe einen eigenen Trainer und

ein eigenes Team, um meinem

Traum vom Motocross-Profi deutlich

näher zu kommen.

rg

mai / juni 2018 | 69

— Ihr Spezialist für Wärmepumpen —

Sie suchen einen

zuverlässigen Installateur

für Ihre Heizung?

Vereinbaren Sie einen Termin!

Wir stehen für:

• kompetente & ehrliche Beratung

• Termintreue

• Kundenzufriedenheit

www.wechner.de

Wielenbachstr. 13 I 86956 Schongau

08861 4187

info@wechner.de


Alle sechs bis zehn Wochen geht’s an den Huf

Der Orthopädieschuhmacher fürs Pferd

Steingaden | Brav wie ein Lämmchen

steht Kaltblutstute Amira

in der halboffenen Garage, lässt

ohne Gegenwehr erst Vorder-,

dann Hinterbeine aufheben. Sie

kennt das Procedere. Erst wird

kräftig und gezielt mittels Hammer

auf die alten Eisen geklopft,

diese gelockert und schließlich

mit einer Zange abgezogen. Anschließend

der Huf sauber ausgeschnitten

und rund gefeilt.

Abschließend ein neues Eisen

angebracht. Pferde, egal ob Süddeutsches

Kaltblut, Haflinger oder

Shetland-Pony, brauchen alle acht

bis zehn Wochen Hufpflege. Sportpferde

wie Warm- oder Vollblüter

sogar alle sechs Wochen. Dafür

zuständig ist der Hufschmied. Ein

jahrhundertealter Beruf, der sich

die vergangenen Jahre stark gewandelt

hat. „Bis vor fünf Jahren

sind Pferdehalter noch zu uns in

die Schmiede gekommen“, sagt

August Sieber. Inzwischen tourt er

gemeinsam mit Sohn Florian von

Hof zu Hof. Station eins an diesem

Montagmorgen: Der Gärtnerhof

bei Steingaden. Ein angenehmer

Termin, „weil Amira ein extrem

ruhiges Pferd ist, das uns selbst in

ganz jungen Jahren keinerlei Probleme

gemacht hat“, sagt August

Sieber, der beim Rückblick auf

seine 35-jährige Berufserfahrung

„überhaupt viel Glück gehabt hat“.

Letztlich hänge die Gefahr seiner

Arbeit in erster Linie vom Halter

der Pferde ab. „Je besser sie gezogen

sind, desto weniger Probleme

haben wir beim Beschlagen.“

Bereits mit Fohlen sollte das Anheben

von Vorder- und Hinterbeinen

geübt werden. Je öfter, desto

besser. Darüber hinaus sollte der

Schmied absolut furchtlos im

Umgang mit Pferden sein. Angst

würden die Vierbeiner erkennen,

dann den Respekt verlieren.

Fehlstellungen am

Gangbild erkennen

Hufschmied und Pferdehalter arbeiten oftmals zusammen.

August und Florian Sieber haben in

Sachen Arbeit am Pferd die Ruhe

weg, sind mindestens so gelassen

wie Stute Amira, die übrigens

pumperlgesund ist. „Das erkennt

man bereits am Gang“, sagen die

Siebers, die jedes Pferd vor ihrer

eigentlichen Arbeit mit Argusaugen

auf sauberen Schritt prüfen.

Spitzfuß, Entzündungen, Wirbelblocken

– dutzende Krankheiten

wirken sich direkt auf die Bewegung

des Pferdes aus. Und die

muss der Hufschmied erkennen,

um etwaige Defizite mit maßgeschneidertem

Beschlag auszugleichen.

Darüber hinaus bekommt

der Hufschmied inzwischen Röntgenbilder

vom Tierarzt direkt aufs

Handy geschickt und weiß so ganz

genau, welches Eisen an welchem

Fuß in welcher Form zu platzieren

ist. „Wir sind sozusagen die Orthopädieschuhmacher

für Pferde.“ Bei

Stute Amira erfolgte der Prüfblick,

als sie von Besitzer Martin Streif

aus dem Stall in die halboffene

Garage geführt und angebunden

wurde. „Alles bestens“, so die

einhellige Meinung von Vater und

Sohn, die vier bis fünf Mal die Woche

zwischen sechs und acht Pferde

am Tag beschlagen. Manchmal

zu zweit, manchmal auch alleine,

wobei die Pferdehalter beim Aufheben

der Beine mithelfen. Zumindest

in den meisten Fällen.

Auf den

Millimeter genau

Das Einzugsgebiet von August und

Florian Sieber reicht von Mauerstetten

bis Schönberg, von Pfronten

bis Paterzell. Je nach Länge der

Anreise verlangen sie pro Pferd 70

bis 100 Euro. Die Arbeit am Pferd

dauert je nach Um- und Zuständen

ein bis zwei Stunden. Und erfordert

extrem viel Können und Erfahrung,

was von außen betrachtet die Wenigsten

wahrnehmen. „Viele denken,

der Huf eines Pferdes ist nichts

anderes als ein Stück Holz, das

man beliebig bearbeiten kann.“

Genau das Gegenteil ist der Fall.

Beginnend beim Ausschneiden des

Hufes, „wo wir nur fünf Millimeter

stehen lassen“. Danach kommt

Blut, „das wie bei uns Menschen

sehr schmerzhaft werden würde“.

Noch filigraner erfolgt das Fixieren

der Hufeisen mit speziellen Nägeln,

die lediglich in einer drei bis


Im Winter wird dem Hufeisen ein Gummi gegen Vereisung untergelegt. t Rechts der gasbetriebene b Ofen.

vier Millimeter schmalen Schicht

eingeschlagen werden dürfen.

Etwas zu weit innen, würde Nervengewebe

getroffen werden, was

fürs Pferd extrem schmerzhaft

wäre und obendrein Entzündungen

hervorruft. Kurzum: Beim Beschlagen

eines Pferdes muss jeder

Handgriff millimetergenau sitzen.

Eisen in 900 Grad

heißen Ofen

Größe, Form und Material des Eisens

ist von Rasse zu Rasse sowie

von Belastung zu Belastung ganz

unterschiedlich. Im mit Material

und Werkzeug vollbepackten Kleintransporter

der Siebers finden sich

hunderte verschiedene Hufeisen.

Die meisten aus klassischem Stahl,

vorgefertigt und eingekauft von einer

Firma aus Holland. Das prunkvollste

in Größe zehn, das kleinste

in Größe „vier Mal null“, geeignet

für Ponys. Die von Amira haben

Größe vier (entspricht einem 10 x 25

Millimeter großen Flachstahl) und

können an diesem Tag wiederverwendet

werden. „In der Regel hält

ein Eisen rund ein Jahr“, meint

August Sieber. Trotzdem musste

neben der Hufpflege jedes einzelne

Eisen für drei bis fünf Minuten

im 800 bis 900 Grad heißen, gasbetriebenen

Ofen durchgeglüht,

am Ambos neu geklopft und im

Detail neu an die Hufform von

Amira angepasst werden. Alles

gemeistert von Florian Sieber, der

jüngste Hufschmied im Altlandkreis,

der erst kürzlich seine Prüfung

auf dem Gestüt Schwaiganger

erfolgreich abgelegt hatte. Sie

bestand aus einem schriftlichen,

mündlichen und vier praktischen

Teil(en). Grundvoraussetzung war

zunächst ein zweijähriges Arbeiten

bei einem Hufschmied – in Florians

Falle bei Papa August. Es folgte ein

viermonatiger Grundlehrgang und

schließlich die Abschlussprüfung.

Abgefragt wurde unter anderem

die Anatomie des Pferdes, diverse

Krankheiten sowie die Theorie zur

handwerklichen Praxis, zum Beispiel

des Schweißens, Schleifens

und Biegens. Praktisch abverlangt

wurde abschließend die Barhufpflege,

das Schmieden eines Hufeisens

aus einem unbearbeiteten

Flachstahl, das standardmäßige

Beschlagen am Pferd sowie ein

alternatives Beschlagen aus Kunststoff,

der allerdings geklebt wird.

Kunststoff? „Es gibt Kunden, die

an den Hinterbeinen ihrer Rösser

nur Kunststoff dulden, aus Angst,

die Tiere könnten sich auf der Weide

gegenseitig verletzen“, erklärt

Florian Sieber, der an dieser Stelle

dezent grinsend betont: „Der Kunde

ist natürlich König.“

Vorher noch schnell

aufs Laufband

Vor allem in Zeiten, in denen Reitsport

als Freizeitgestaltung boomt

wie nie. Auch Amira zählt zu den

glücklichen Pferden, die vom Besitzer

das ganze Jahr über bewegt

wird, somit optimal ausgelastet ist.

Vom Freilichttheater in Steingaden

und klassischen Festumzügen

zum Wagenziehen über Geschicklichkeitsbewerben

in Form ungarischer

Post bis hin zu internationalen

Auftritten, zum Beispiel bei

einem alljährlichen Oktoberfest in

Holland. Die wertvollsten und prominentesten

Pferde, die von August

und Florian Sieber beschlagen

werden? Toptrainierte Sprung- und

Dressurpferde aus Marktoberdorf,

die der Besitzer vor dem Hufschmied-Termin

extra noch aufs

Laufband führt, damit sie während

dem Beschlagen ruhig und gelassen

bleiben. Denn bei aller Liebe

zum Tier: Die Gesundheit des Hufschmiedes

steht am Ende des Tages

über allem – schlägt ein Pferd aus,

kann dies im schlimmsten Falle zu

tödlichen Verletzungen führen. js

Maßarbeit: Florian Sieber nagelt

das angepasste Eisen an den Huf.

mai / juni 2018 | 71


„Ludwig²“ im Füssener Festspielhaus – Tickets zu gewinnen

Ein Musical voller Rätsel,

Romantik und Fantasie

Füssen | Für Kulturinteressierte

lohnt sich ab Anfang Mai ein Blick

über die Grenze des Altlandkreises

hinaus. Genaugenommen ab

3. Mai, wenn im wunderschön

gelegenen Festspielhaus in Füssen

am Forggensee wieder das

weltberühmte Musical „Ludwig²“

aufgeführt wird. Was ist das Märchenhafte

an Ludwig II.? Wie lebte

er seine Flucht vor der reellen Welt

aus? Und wie genial entwickelte

er seine Fantasiewelten? Fragen,

die der Stuttgarter Regisseur Benjamin

Sahler ins Zentrum seiner

Inszenierung rücken wird. Wobei

er von der Geschichte des bayerischen

Märchenkönigs schon lange

vor den Muscial-Vorbereitungen

fasziniert war. Kein Wunder. Leben

und Tod des bayerischen Märchenkönigs

sind bis heute ein Mysterium,

das die Menschen weltweit in

seinen Bann zieht. Allein Schloss

Neuschwanstein in Hohenschwangau

wird jährlich von mehr als 1,5

Millionen Menschen besucht. „Wir

leben heute in einer Welt, in der

wir genügend Gründe hätten zu

weinen oder zu verzweifeln, um

uns zurückzuziehen in den Elfenbeinturm“,

sagt Sahler. Genau das

Jan Ammann (li.) schlüpft in die Rolle des bayerischen Märchenkönigs

Ludwig II. Er wechselt sich ab mit Matthias Stockinger (großes Bild im

Hintergrund).

rührenden Geschichten erzählen,

er möchte Momentaufnahmen

entwickeln, und er möchte das Publikum

mitnehmen auf eine unvergessliche

Reise voller Fantasien.

Nur Ludwigs Rolle

doppelt besetzt

Gelingen wird das mit absoluten

Schauspielprofis. Die doppelt besetzte

Hauptrolle des Kinis spielen

Jan Ammann und Matthias

Stockinger. Elisabeth, oder besser

gesagt Sissi, wird wie die Jahre zuvor

von Anna Hofbauer aus Markt-

Ein Meisterwerk der Inszenierung: Das Musical Ludwig² zählt zu den

schönsten und aufregendsten überhaupt.

habe Ludwig seinerseits in einer

sehr ausgeprägten Form gemacht.

Bis heute ist sein legendenumranktes

Leben voller Rätsel und

Wiedersprüche, gleichzeitig voller

Romantik und Fantasie. Heißt für

Regisseur Sahler: Er hat genug

Stoff für ein berührendes und zugleich

extrem spannendes Musical.

Stoff aus Angst und Flucht vor

den Sachzwängen der Politik, vor

den Intrigen einflussreicher Politiker,

vor den Machenschaften der

Lobbyisten und von der Verzweiflung

über die Unvermeidbarkeit

von Krieg, Leid und Zerstörung.

Rettung in dieser zerstörerischen

Welt sucht Ludwig II. in der Liebe

zu Kaiserin Elisabeth, darüber

hinaus in den Künsten und der

Musik in den Traumwelten seiner

zahlreichen Schlösser. Wie Sahler

diese aufregenden Kombinationen

nun auf die Festspielhaus-Bühne

bringt? In jedem Falle nicht als

klassische, chronologisch

Dokumenta-

geordnete

tion. Sahler möchte

das Leben des

Kinis mit be-

72 | altlandkreis


von Josephine Barbarino, die ihr

Werk unter anderem den Plänen

von Gottfried Semper und dessen

Wagner-Theater in München

nachempfunden hatte.

Architektonisches i h Schmankerl: Das Festspielhaus ilh in Füssen.

oberdorf gespielt. 2016 schlüpfte

sie erstmals im Rahmen des Musicals

„Ludwig²“ in diese bedeutende

Rolle. Bekanntheitsgrad erlangte

sie jedoch schon vorher als „Bachelorette“

aus der gleichnamigen

Fernsehsendung von RTL, die damals

von Millionen TV-Zuschauern

verfolgt wurde. Ob sie ab Anfang

Mai auch einmal Zeit finden wird,

um bei Sonnenuntergang das herrliche

Panorama hinter dem schimmernden

Forggensee mit Ammergebirge

und Königsschlössern zu

betrachten? Theoretisch könnte

das Musical „Ludwig²“ auch in

den namhaften Theatersälen von

München, Berlin oder Hamburg

aufgeführt werden. Doch nirgends

ist der Ort passender als in diesem

beeindruckenden Festspielhaus,

quasi am Fuße der weltberühmten

Bauwerke von Ludwig II. Der

Grundstein für den Bau des Festspielhauses

wurde am 25. August

1998, also am 153. Geburtstag von

König Ludwig II. gelegt. Und zwar

auf einem eigens im Forggensee

aufgeschütteten

Grundstück.

Eröffnet wurde das Theater knapp

zwei Jahre später, am 25. März

2000. Die Uraufführung des bis

heute einzigartigen Musicals

„Ludwig II. – Sehnsucht nach

dem Paradies“ erfolgte am 7. April

2000. Entworfen wurde das

160 Meter breite Festspielhaus

mit knapp 1 400 Plätzen übrigens

> > > TICKETS ZU GEWINNEN

Insgesamt 60

Aufführungen

Das nun neue Musical „Ludwig²“

wird insgesamt 60 Mal aufgeführt,

sowohl an Werk- als auch Wochenendtagen,

sowohl am Abend

als auch Nachmittag. Premiere ist

am Donnerstag, 3. Mai, um 19.30

Uhr. Tickets sind unter anderem

bei den bekannten Vorverkaufsstellen

der Allgäuer Zeitung und

den Heimatzeitungen sowie unter

den Rufnummern 0831 / 2065555

oder 08362 / 5077212 sowie online

unter www.bau-ein-schloss-wieein-traum.de

erhältlich.

js

Mit dem „altlandkreis“ zum Musical nach Füssen

Ihr Regionalmagazin „altlandkreis“ verlost 3 x 2 Tickets für das Musical

„Ludwig²“. Schicken Sie uns bis 15. Mai einfach eine Postkarte

mit dem Stichwort „Ludwig II.“ an den „altlandkreis“, Birkland 40,

86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@altlandkreis.de. Die Gewinner

werden per Post benachrichtigt, Absenderadresse daher nicht

vergessen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Los entscheidet.

Viel Erfolg!

KRÄFTIG

MIT

ANBACKEN

können Sie am besten

bei uns.

VERKÄUFER/IN

gesucht!

Auf

VOLLZEIT

mai / juni 2018 | 73

Schriftliche Bewerbung bitte an:

Benjamin Aurhammer, Schnitzlergasse 11,

82487 Oberammergau oder

per E-mail an: baeckerei-aurhammer@gmx.de

www.baeckerei-aurhammer.de


DAS ALTLANDKREIS-HEIMATRÄTSEL

Kleiner Ortsteil mit

auffälligem Kruzifix

Altlandkreis | Nach dem tiefsten

Punkt im Altlandkreis haben wir

Sie in der September/Oktober-

Ausgabe gefragt. Diesmal nahmen

wir einige Höhenmeter in

Kauf, um ein aus Stein errichtetes

Kreuz auf einer Anhöhe zu fotografieren,

die herrlichen Weitblick

über unser Verteilgebiet ermöglicht.

Unter anderem Richtung

Norden und Osten zu sehen: Rottenbuch,

Böbing, Hohenpeißenberg

sowie die dazugehörenden

Hügel namens „Schmauzenberg“

und „Hoher Peißenberg“. Würde

man nach links Richtung Westen

blicken, sticht nur wenige Meter

neben diesem Kreuz eine massive,

aus Holz gebastelte Sonnenliege

sowie ein Jägersteig ins

Auge. Blickt man darüber hinweg,

zeigen sich hinten am Horizont

Weichberg und Auerberg.

Lediglich der Blick Richtung Süden

ist zum Großteil auf wenige

Meter begrenzt. Er ist geprägt von

dichtem Fichtenwald, wobei über

den dunkelgrünen Nadelbäumen

die Gipfel der Ammergauer Alpen

spitzeln. Will heißen: Dieser Ort

dort oben zählt definitiv zu den

schönsten Fleckerln der Region.

Altlandkreiskenner, die gerne zu

Fuß oder mit dem Radl in abgelegeneren

Gegenden unterwegs

sind, kennen dieses 934 Meter

hohe Platzerl sicherlich. Die breite

Masse unserer Leser, da sind wir

uns in der Redaktion einig, wird

allerdings überlegen, nachfragen

und recherchieren müssen, um

unser neues Heimaträtsel lösen

zu können. Wir möchten von Ihnen

wissen: Wie heißt der kleine,

eher unbekannte Ortsteil, der sich

unterhalb des Kreuzes befindet?

Kleiner Tipp: Der Hauptort, dem

diese wenigen Gehöfte zugeteilt

sind, beginnt ebenfalls mit dem

Anfangsbuchstaben R.

Schicken Sie uns bis 15. Mai eine

Postkarte mit dem richtigen Lösungswort

an „altlandkreis“,

Birkland 40, in 86971 Peiting. Oder

eine E-Mail an info@altlandkreis.

de. Zu gewinnen gibt es wieder

fünf Familienkarten für Badespaß

im Plantsch in Schongau. Das Los

entscheidet, der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Viel Erfolg! js

> > > IMPRESSUM

„altlandkreis“

der „altlandkreis“ ist ein Medium von

Birkland 40 in 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-16

Fax: 08869 / 91 22-17

Mail: info@altlandkreis.de

Stand bei Drucklegung im April 2018.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 28000 Exemplare

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine

Erscheinungsgewähr übernommen.

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe Juli/August 2018:

Freitag, 29. Juni 2018 (Anzeigenschluss: 11. Juni 2018)

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine

Erscheinungsgewähr übernommen.

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Rosi Geiger, Wennaël Würmli

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Tim Schmid, Johannes Schelle

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Jeannine Echtler

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, Martin-Moser-Str. 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung

an alle Haushalte im Altlandkreis Schongau und einzelnen

angrenzenden Gemeinden

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine

und weitere technische Angaben finden Sie auf unserer

Webseite www.altlandkreis.de.

Fotos: mmphoto/fotolia, Johann Jilka, Johannes Schelle, Peter

Ostenrieder, Tim Schmid, Kurt Zarbock, TimeCodePic, Fliegenfischerschule

Oberbayern/Jean Pierre Vollrath, Fotografie Zacherl,

Tourist-Info Schongau, Werner Böglmüller, St. Georgshof/Joachim

Röder-Lipp, Musik im Pfaffenwinkel Förderverein e.V., Krankenhaus

GmbH Weilheim-Schongau, Triceps GmbH, Schönegger

Käse-Alm, Tobi Drexler, Thomas Grün, Die Musikertiere, Asyl im

Oberland, Bundeswehrarchiv, HOERBIGER, Bayerisches Nationalmuseum

München, Bayerische Schlösserverwaltung/K. Rainer,

Martin Pape, Florian Schmied, Treibjagd/Phil Falkner, Klösterle

Museum, Maria Mader, Robert Hornik, Juditha Wolf, Manfred

Leonhart, AOK Bayern, Raumausstattung Pfeiffer/Nicole Lutz,

Susanne Kees, Peter Samer, Ludwig Musical², Passionstheater

Oberammergau, Freiwillige Feuerwehr Bernbeuren, Marc Wenzl,

wikipedia/P. Barth & Söhne GmbH, fotolia

74 | altlandkreis


Agentur für Arbeit Weilheim Schongau – bringt mich weiter.

Online gehen statt

Schlange stehen!

DES LETZTEN

RÄTSELS LÖSUNG

Eine schwere Aufgabe haben wir Ihnen,

liebe Leser, im Rahmen unseres

vergangenen Heimaträtsels mit auf

den Weg gegeben. Welcher eingetragene

Verein momentan der größte im

Altlandkreis ist, wollten wir wissen.

Die richtige Lösung: Die Alpenvereins-Sektion

Peiting mit aktuell 3 547

Mitgliedern. Und zwar mit Abstand.

Denn die weiteren, größten Vereine

der Region haben deutlich weniger

Anhänger zu verzeichnen. Dem TSV

Schongau gehören derzeit rund 2 600

Mitglieder an, dem TSV Peiting 2 540

Mitglieder und der AV-Sektion Schongau

1 351 Mitglieder. Wer die jüngsten

Berichte aus den Jahresversammlungen

der Vereine in der Tageszeitung

nicht gelesen hatte, konnte dieses

Rätsel trotz klaren Ergebnisses nur

sehr schwer lösen – selbst im Landratsamt

Weilheim-Schongau sind

die Mitgliederzahlen eingetragener

Vereine nicht hinterlegt. Das Resultat:

Wir haben nur eine richtige Lösung

zugesandt bekommen, weshalb

wir auch alle anderen Teilnehmer in

die Verlosung aufgenommen haben.

Losglück in Sachen Familienkarte für

Badespaß im Schongauer Plantsch

hatten diesmal: Max Zwißler aus

Steingaden, Helmut Linder, Leonhard

Gornig und Julia Taufratshofer aus

Hohenfurch sowie Christina Schauer

aus Peiting. Herzlichen Glückwunsch!

www.arbeitsagentur.de/meine-eservices

Seit über 28 Jahren schaffen wir als unabhängige, erfolgreiche Unternehmensgruppe

Lösungen rund um die Blech- und Rohrbearbeitung. Wir bieten unseren

namhaften Kunden aus verschiedensten Branchen mit unserem hochmodernen

Maschinenpark individuelle und zukunftsorientierte Lösungen.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für unseren Standort in Schwabsoien eine/n

Technischen Mitarbeiter für Labortätigkeiten (m/w)

Zerspanungsmechaniker (m/w)

Werkstudent Fachrichtung Maschinenbau (m/w)

Abkanter (m/w) – Laserschneider (m/w) – Schweißer (m/w)

sowie eine/n

Elektroniker für Betriebstechnik (m/w) oder Mechatroniker (m/w)

für wechselnde Tätigkeit an unseren beiden Standorten Schwabsoien und Augsburg

Nähere Informationen zu allen Tätigkeiten,

sowie zu den erforderlichen

Voraussetzungen finden Sie auf

unserer Homepage:

www.eirenschmalz.de - Mitarbeiter -

Stellenangebote

Eirenschmalz Maschinenbaumechanik

& Metallbau GmbH

z. Hd. Personalwesen

Altenstadter Str. 4

86987 Schwabsoien

Tel. 08868 1800 25

bewerbung@eirenschmalz.de

mai / juni 2018 | 75


„Wilhelm Tell“ in Oberammergau – Karten zu gewinnen

Wir suchen Auszubildende für 2019!

Generalprobe fürs

Passionsspiel

Die Weckerle GmbH ist ein weltweit erfolgreich agierendes

und expandierendes Familienunternehmen mit Sitz in Weilheim

und Standorten in Peißenberg, Eislingen, der Schweiz,

Frankreich, Italien, Russland, Brasilien, China, Indien und den

USA. Mit den Geschäftsbereichen Machines und Cosmetics

ist das Unternehmen führend in der Herstellung innovativer

und hochspezialisierter Abfüllanlagen für die Kosmetik-, Pharma-

und Lebensmittelindustrie.

Wir suchen zum 1. September 2019 engagierte und motivierte

Auszubildende (m/w)

Mechatroniker/in

(Voraussetzung: mind. Mittlere Reife)

Industriekaufmann/-frau

(Voraussetzung: mind. Mittlere Reife)

Zerspanungsmechaniker/in


Technische/r Produktdesigner/in

(Voraussetzung: mind. Mittlere Reife)

Wir bieten Ihnen

• Eine zeitgemäße Ausbildung mit modernen Fertigungs- und

Informationstechnologien

• Gute Entwicklungsmöglichkeiten in einem dynamischen und

wachsenden Unternehmen

• Gute Übernahmechancen nach erfolgreicher Ausbildung

• Die Möglichkeit zur Absolvierung eines Trainee-Programms

an einem ausländischen Standort nach der Ausbildung

Haben wir Sie neugierig gemacht?

Dann bewerben Sie sich bitte über unser Jobportal unter

www.weckerle.com

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Herrn Dominik Schütz

Human Resources Manager

+ 49 881 - 92 93 1126

Oberammergau | Wer die vergangenen

Tage und Wochen sich nach

einer anstrengenden Bergtour das

erste Eis der Saison im Schnitzer-

Dorf Oberammergau gönnte, fuhr

direkt daran vorbei: Ein riesiges

Plakat am Ortseingang, weiß mit

schwarzer Schrift. Darauf unter anderem

geschrieben: Passionsspiele

2020. Es sind noch zwei Jahre hin

bis zum nächsten Großereignis,

das die letzten fünf Lebenstage von

Jesus Christus in einer atemberaubenden

Inszenierung zeigt. Doch

die Vorbereitungen des weltweit

bekanntesten und größten Passionsspiels

sind bereits in vollem

Gange. Regisseur Christian Stückl

möchte herausfinden, welcher

Darsteller besser geeignet ist für

Fußvolk, Soldaten, Jünger. Entscheidender

Teil dieses Castings:

„Wilhelm Tell“ von Friedrich Schiller,

das neben „Brandner Kaspar

und das ewige Leben“ sowie dem

76 | altlandkreis

„Heimatsound-Festival“ (ausverkauft)

das Jahresprogramm im

Oberammergauer Passionstheater

füllen wird. „Diese Aufführung

bietet mir noch einmal die Möglichkeit,

viele Oberammergauer

Theaterbegeisterte in einer Inszenierung

auszuprobieren und

verborgene Talente aufzuspüren,

bevor dann im Oktober die Darsteller

der Passionsspiele 2020 ausgewählt

werden“, so Christian Stückl.

Wie die Passionsspiele auch, wird

das Stück „Wilhelm Tell“ ausschließlich

von waschechten Oberammergauern

gespielt. Ob der

eine oder andere dann auch schon

einen längeren Bart auf die Freilichtbühne

an der Othmar-

Weis-Straße tragen wird?

„Wilhelm Tell“ handelt vom

Freiheitskampf der Schweizer

Bevölkerung gegen „die

brutale Willkürherrschaft

der habsburgischen Vögte“.

Es geht um Freiheit,

Unabhängigkeit und Gerechtigkeit.

Es geht darum,

dass sich der „kleine Mann“

die Machtspielereien der

„Großen“ nicht gefallen

lässt. Ein Höhepunkt des

Dramas ist sicherlich die

allseits bekannte Szene, in der

Wilhelm Tell dazu gezwungen

wird, mit der Armbrust einen Apfel

vom Kopf seines eigenen Kindes

zu schießen, um auf Gnade

und Freilassung hoffen zu dürfen.

Tell trifft, wird aber trotzdem in

Fesseln gelegt und eingekerkert.

Daraufhin verbünden sich Vertreter

und Bauern aus den Kantonen

Uri, Unterwalden und Schwyz und

bereiten gegen diese Ungerechtigkeit

einen gemeinsamen Aufstand

vor. Ob Tell entkommt? Ob er selbst

zum Mörder wird? Ob er gefeiert

wird vom „einfachen“ Volke? Die

> > > KARTEN ZU GEWINNEN

d komplette Inszenierung i wird diese

Fragen beantworten. Gespielt wird

„Wilhelm Tell“ am 6. / 7. / 20. / 21.

Juli sowie am 3. / 4. / 10. / 11. August

jeweils um 20 Uhr auf der Freilichtbühne

im Passionstheater Oberammergau.

Tickets und nähere Infos sind unter

08822 / 9458888, im Internet

auf www.passionstheater.de oder

in der Vorverkaufsstelle, Eugen-

Papst-Straße 9A in Oberammergau,

geöffnet von Montag bis Freitag

zwischen 9 und 18 Uhr sowie am

Samstag von 9 bis 13 Uhr, zu bekommen.

js

Ihr Regionalmagazin „altlandkreis“ verlost für die Premiere von

„Wilhelm Tell“ am 6. Juli um 20 Uhr im Passionstheater Oberammergau

3 x 2 Tickets. Schicken Sie uns bis Dienstag, 15. Mai, eine

Postkarte mit dem Stichwort „Freiheitskampf“ an „altlandkreis“,

Birkland 40, in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@altlandkreis.de.

Absenderadresse nicht vergessen. Das Los entscheidet,

der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Erfolg!


Feuerwehr Bernbeuren feiert 150-Jähriges

Über Schleichwegerl

zum Einsatzort

Zimmerei und Holzhäuser

Wir beraten

Sie gerne

Bernbeuren

08860 8157

www.holzbau-holzmann.de

Bernbeuren | Angefangen hat alles

im Juni 1868 mit Handdruckpumpe,

Holzleitern und C-Schläuchen.

1881 dann die Gründung eines offiziellen

Vereins mit Steiger, Spritzer

und Ordnungsmännern. So richtig

aufgeblüht ist die Bernbeurer Feuerwehr

jedoch erst 100 Jahre später,

als die Nachwehen des Zweiten

Weltkriegs endgültig abgeklungen

waren. Allen voran in den 1960er

Jahren, in denen der Freistaat Bayern

ausgewählte Ortschaften zu

Katastrophenschutz-Stützpunkten

auserkoren hatte. Für die Region

rund um den Auerberg wurde es

Bernbeuren. Und die ursprünglich

von Ross und Bulldog gezogenen

Wasserfässer und Pumpen wurden

endgültig ersetzt durch leistungsstarke

Tank- und Löschfahrzeuge.

Drei Stück hatten die Bernbeurer

damals in den noch kleinen Garagen

stehen. 1981 dann der Großbau

mit sieben Stellplätzen inklusive

Stüberl, Übungsraum und

Umkleiden. In dieser Form ist das

Herz der Bernbeurer Feuerwehr

bis heute vorzufinden – direkt an

der Füssener Straße, von wo die

Haushalte im Hauptort allesamt in

wenigen Minuten anzufahren sind.

Rührt der Notruf jedoch aus einem

der abgelegenen Weiler, von denen

es in dieser Gegend dutzende

gibt, wird die Rettungsaktion wesentlich

zeitintensiver und damit

kritischer. Speziell im Winter, wenn

die ausschließlich den „alten Hasen“

bekannten Schleichwegerl

zugeschneit sind, die Anfahrt

über weiter entfernte, öffentlich

geräumte Straßen erfolgen muss.

Überhaupt sind die Wege

für einige Mitglieder der

Bernbeurer Wehr ziemlich

lange, „weil die meisten

von uns einige Autominuten

entfernt zur Arbeit gehen“,

sagt Kommandant Peter Egner,

der selbst in einem Betrieb

in Peißenberg arbeitet.

92 Aktive

auf 2 400 Einwohner

Dass die Bernbeurer Feuerwehr

trotzdem bei allen Einsätzen

rechtzeitig vor Ort ist, liegt an der

extrem hohen Mitgliederanzahl,

sodass ein gewisser Kern immer

in wenigen Minuten einsatzbereit

ist. Aktuell sind es 92 aktive Mitglieder

zwischen 17 und 55 Jahren,

was bei nur 2 400 Einwohnern

ein überragender Wert ist. Nur

die Feuerwehren aus Peiting und

Schongau sind im Altlandkreis

besser aufgestellt, haben bei rund

12 000 Einwohnern jedoch deutlich

mehr Mitglieder-Potential.

„Wir profitieren ganz klar von

der klassischen dörflichen Struktur“,

meint Vereinsvorsitzender

Christian Kraut. Habe ein junger

Bernbeurer Interesse an der Feuerwehr,

meistens geweckt vom

langjährig aktiven Vater oder

Großvater, würden meistens dessen

engste Spezl auch dazugehen –

und bleiben in der Regel so lange,

bis es altersbedingt nicht mehr

geht. Jung und Alt kommen super

gut aus bei der Bernbeurer Feuerwehr

und profitieren voneinander

– die Jungen lernen von den Alten,

die Alten bleiben durch die Jungen

jung. Das beginnt bei der gegenseitigen

persönlichen Begrüßung

mit Nennung des Vornamens. Und

endet bei gemeinsamer Traumabewältigung

nach schweren Einsätzen

im gemütlichen Stüberl.

Persönlicher Bezug

zu Verunfallten

In den 1960er

Jahren übte

die Feuerwehr

Bernbeuren auf

spektakuläre Art

und Weise.

Der enge Zusammenhalt, dass jeder

jeden kennt und somit ohne

Navi rasch zum Unfallort findet,

ist ein Riesenvorteil einer dörflichen

Feuerwehr wie der in Bernbeuren.

Der damit einhergehende

größte Nachteil: Es gibt kaum

Einsätze ohne persönlichen Bezug

zwischen Retter und Opfer. „Das

sind natürlich die schlimmsten

Einsätze, wenn es jemanden aus

dem eigenen Freundes-, Familien-

oder Bekanntenkreis betrifft“,

sagt Christian Kraut. Im August

2012 beispielsweise kippte ein

Feuerwehr-Kollege mit seinem

Bulldog um, wurde zwischen Bulldog

und Ladewagen eingeklemmt

und erlag noch an der Unfallstelle

seinen schweren Verletzungen.

Egner, Kraut und Co. waren schnell

vor Ort, konnten aber nicht mehr

helfen. Schlimm sind auch Einsätze,

von denen in der Öffentlichkeit

nicht berichtet wird – Suizid oder

Türöffnungen bei Verstorbenen,

die bis zuletzt allein gelebt haben.

2017 waren die Ehrenamtler

der Bernbeurer Wehr 32 Mal im

Einsatz. Meist in Form technischer

Hilfeleistung, zum Beispiel

auf Straßen gestürzte Bäume

beseitigen, Ölspuren bereinigen

oder Verkehr um Festumzüge leiten.

Es waren aber auch schwere

78 | altlandkreis


Verkehrsunfälle sowie auffallend

viele Bulldog-Brände in kürzester

Zeit dabei. Brandstiftung?

„Erstaunlicherweise alle wegen

technischen Defekts“, sagt Peter

Egner, der jegliche Form von

möglicher Brandstiftung zurückweist.

An dieser Stelle spricht

Christian Kraut vom „ungeschriebenen

Gesetz der Einsätze“. Es

gebe immer wieder Wochen und

Monate, in denen es total ruhig

sei. Und plötzlich passieren

zahlreiche Unglücke in kürzester

Zeit, meistens sogar in ähnlicher

Form. Bulldog-Brände, schwere

Verkehrsunfälle, Schäden durch

Unwetter.

Kult-Bus „Bully“

wird verkauft

Der Kult-VW-Bus „Bully“ wird schweren Herzens verkauft.

Dank wöchentlicher Übungen

und permanenter Ausbildung des

Nachwuchses spielt die Art des

Unglücks für die Bernbeurer Feuerwehrmänner

keine Rolle – sie

sind für jeden Fall personell und

technisch bestens vorbereitet.

Allein vergangenes Jahr wurden

31 Neulinge erfolgreich zur Leistungsprüfung

geschickt – so viele

wie von keiner andere Wehr aus

dem Schongauer Raum. Und auch

die Jahre zuvor stellten die Bernbeurer

die meisten Nachwuchskräfte.

Passend dazu wird auch

technisch immer weiter aufgerüstet,

beziehungsweise Altes durch

Neues ersetzt. Zwar schweren

Herzens, wird beispielsweise der

topgepflegte Kult-VW-Bus „Bully“

verkauft, um ihn durch ein kleines,

vielseitig einsetzbares Tragkraftspritzenfahrzeug

zu ersetzen.

Aktuell besteht der Fuhrpark aus

Mehrzweckfahrzeug, Mannschaftstransportwagen,

Tanklöschfahrzeug,

Löschgruppenfahrzeug

mit technischem Rettungssatz,

älterem Tragkraftspritzenfahrzeug,

Geräte- und Logistikwagen sowie

Schlauchwagen. Voraussichtlich

2019 wird mit einem neuen

Löschgruppenfahrzeug weiter

aufgerüstet. Bis dahin haben die

Verantwortlichen neben Übungen,

hoffentlich sehr wenigen Einsätzen

und reichlich Nachwuchsausbildung

alle Hände voll zu tun mit

der Vorbereitung der 150-Jahr-

Feier. Sie findet Ende Juni in der

Auerberghalle sowie Mitte Juli

über ein komplettes Wochenende

in einem großen Festzelt statt. Unter

anderem mit einem Rückblick

auf den Juni 1868 – dem Jahr, in

dem alles angefangen hat mit der

Feuerwehr in Bernbeuren. js

Armin Haf

FLIESENLEGER

Beratung

Silikonfugen

Badsanierung

Verkauf

Straßfeld 1 86975 BERNBEUREN Tel. 08860/921643

„gegr. 2001“

> > > FESTPROGRAMM

Samstag, 30. Juni, 20 Uhr:

Offizieller Festakt mit Ehrungen und Vortrag der Vereinshistorie, zu

dem die gesamte Bevölkerung herzlich eingeladen ist.

Freitag, 13. Juli, 20 Uhr:

Fire-Obend-Party mit Rigoros und DJ Sochar.

Samstag, 14. Juli, ab 10 Uhr:

Frühschoppen im Festzelt, Oldtimertreffen, Blaulicht-Familiennachmittag,

historische Schauübung und Stimmungsabend mit

Blasmusik und Gaudiwettkampf mit benachbarten Feuerwehren.

Sonntag, 15. Juli, ab 9 Uhr:

Heilige Messe mit Fahrzeugweihe, Frühschoppen im Festzelt,

großer Festumzug (ab 13.30 Uhr), Festzeltbetrieb mit Übertragung

des Finales der Fußball-WM und Festausklang mit Musikkapelle.

www.beraburo-galaxis.de www.beraburo-galaxis.de www.beraburo-galaxis.de

Ihr kompetenter Partner für:

PC-Systeme

Netzwerke

seit

Jahr

hren

Laptops

Internetseiten

Server

DSL-Service

Service und Wartung

mai / juni 2018 | 79


Feuerwehr Bernbeuren feiert 150-Jähriges

„Adrenalin hilft,

um zu funktionieren“

Bernbeuren | Die Männer und

Frauen freiwilliger Feuerwehren

sind im Grunde sieben Tage die

Woche und 24 Stunden am Tag

auf Abruf. Beim Verlassen der

Wohnung haben sie nicht nur an

Schlüssel, Geldbeutel und Handy

zu denken. Immer mit dabei

ist auch der Piepser. „Im Unterbewusstsein

ist das schon eine

Belastung“, sagt Christian Kraut,

Vereinsvorsitzender der Feuerwehr

Bernbeuren. Beim Griff oder

Blick auf das Alarmiergerät denke

man automatisch an bevorstehende

Übungen oder vergangene

Einsätze. Vor allem aber schwirrt

ständig der Gedanke umher, dass

jederzeit etwas passieren könnte

– Gedanken, die obendrein mit

zum Teil traumatischen Bildern

verbunden sein könnten. Inmitten

einer beruflichen Besprechung,

einer filigranen, zeitaufwendigen

Arbeit oder einer teamabhängigen

Montage plötzlich zum Einsatz

zu fahren – auch kein leichtes Unterfangen.

Zumal der Arbeitgeber

nicht immer begeistert sein wird,

auf seine guten Mitarbeiter während

wichtiger Arbeiten plötzlich

über Stunden hinweg verzichten

zu müssen. Hinzu kommt Unruhe

in der Freizeit. Bei Piepserähnlichen

Geräuschen schrecken

Feuerwehrler immer wieder auf.

„Wenn du am Abend vor dem

Fernseher liegst, schon halb am

Einschlafen bist und plötzlich im

Film ein alarmähnliches Signal

ertönt, kommt es schon mal vor,

dass dir das Adrenalin durch den

Körper schießt, man plötzlich wieder

hellwach ist.“ Apropos Adrenalin:

Das helfe Feuerwehrleuten

ungemein, um einerseits mitten in

der Nacht schnell aus dem Bett zu

kommen und fit zu sein. Andererseits,

um bei insbesondere schweren

Einsätzen gut zu funktionieren.

Als klassisches Bespiel erwähnt

Christian Kraut die Notrufangaben

„VU (Verkehrsunfall), Person eingeklemmt,

Pkw brennt“.

Piepser kosten

bis zu 600 Euro

In diesem Falle zählt jede Sekunde,

weshalb der Piepser – direkt

mit der Integrierten Leitstelle

Oberland in Weilheim verbunden

Gold wert ist. Allerdings ist es

so, dass in den meisten Freiwilligen

Feuerwehren bei weitem

nicht alle aktiven Mitglieder einen

Piepser besitzen. Von den 92 aktiven

Mitgliedern der Feuerwehr

Bernbeuren tragen derzeit nur 20

diesen Funk – allerdings weniger

wegen der damit verbundenen

Anspannung. „So ein Piepser kos-

Alles für Pferd und Reiter

Englisch und Western

• Pferdedeckenwäsche, Pferdedeckenwaschservice

Reparatur

• Gebrauchte und Reitartikel Reparatur

• Gr. Sortiment Gebrauchte an Pferdefutter Reitartikel

• Pferdegebissverleih

• Top-Marken Großes Sortiment (Spooks, BR, an Pferdefutter

etc.)

Im Verhältnis zur Einwohnerzahl ist die Bernbeurer Feuerwehr die mitgliederstärkste der Region.

80 | altlandkreis


Einsatzbilder von heute: Zwei

Atemschutzträger wagen sich in

ein brennendes Gebäude. Rechts

passierte ein Verkehrsunfall.

tet mit 500 bis 600 Euro sehr viel

Geld“, sagt Kommandant Peter

Egner. Bei 92 Mitgliedern wären

das mehr als 50000 Euro. Geld,

das besser in neue Techniken,

Fahrzeuge oder Räumlichkeiten

investiert wird. Denn im Zeitalter

der Digitalisierung gibt es genug

andere Möglichkeiten, in wenigen

Sekunden Bescheid zu geben. Unter

anderem per SMS-Alarmierung

oder WhatsApp. „Wir machen

mittlerweile sehr viel über Whats-

App“, sagt Christian Kraut. Eine

kurze Nachricht in den Gruppenchat,

in dem alle Aktiven integriert

sind, schon wisse jeder Bescheid.

Nicht zu vergessen ist an dieser

Stelle le die

große, altbewährte Sirenenalarmierung,

die immer dann

lauthals ertönt,

sobald Personen

in Gefahr sind.

Im Falle eines

Unfalles oder

Brandes zum

Beispiel hören

somit alle in Bernbeuren und

näherer Umgebung Aktiven auch

ohne Piepser sofort: Es eilt!

„Wichtig, die

Charaktere zu kennen“

Im Einsatz selbst ist Adrenalin

also hilfreich. Ganz entscheidend

ist aber auch die Tagesform. „An

manchen Tagen belasten dich

selbst die schlimmsten Fälle so

gut wie gar nicht“, meint Christian

Kraut. An anderen sei es besser,

einen Kollegen vorauszuschicken.

Deshalb ganz wichtig für Kommandant

Peter Egner: „Die einzelnen

Charaktere unserer Mitglieder gut

zu kennen nen – unabhängig ngig

von

der

Tagesform.“ Der eine verkraftet

den Fund einer Leiche besser,

geht bei Suizid oder Türöffnungen

voraus. Der andere koordiniert

lieber aus gesunder Distanz,

sichert die Unfallstelle ab oder

kümmert sich um Löscharbeiten.

Letztere wurden vor allem ab den

1960er Jahren, als Bernbeuren als

Katstrophenschutz-Stützpunkt fürs

Auerbergland auserkoren wurde,

nicht nur oft, sondern äußerst

intensiv geübt. „Das könnte man

heute allein aus rechtlichen Gründen

nicht mehr bringen“, sagt

Christian Kraut, der beim Blick auf

die archivierten Bilder gleichermaßen

staunen und schmunzeln

muss. Ein für damalige Verhältnisse

riesengroßes und noch wirklich

gut erhaltenes Bauernhaus wurde

kurzerhand in Brand gesteckt. Die

Feuerwehrler versuchten vergeblich,

diesen gewaltigen Großbrand

zu löschen. Stattdessen hatten sie

alle Hände voll zu tun, wenigstens

das gegenüberliegende Gebäude

zu schützen. Wer wissen möchte,

wie

die Bernbeurer Feuerwehr

heute übt, kann sich jederzeit unter

www.feuerwehr-bernbeuren.de

informieren und auch gleich

persönlichen Kontakt zu Christian

Kraut, Peter Egner und Co. aufneh-

men.

Vorausgesetzt, sie sind nicht

im Einsatz – mit Handy, Geldbeutel,

Schlüssel und Piepser.

js

Topmodern: Teil des Fuhrparks

der Feuerwehr Bernbeuren ist

dieser neuwertige Geräte-Logistik-Wagen,

kurz GW-L1.

Kompetent und Meisterhaft

für Zimmertüren

BÖDEN

KÜCHEN/MÖBEL

TÜREN/FENSTER

TREPPEN

CNC LOHNFRÄSEN

UND VIELES MEHR...

Schreinerei Fischer & Bernhart - Flurweg 11 - 86975 Bernbeuren

Tel.: 0 88 60 / 92 15 30 - Fax: 0 88 60 / 92 15 39

E-Mail: info@schreinerei-fb.de - www.schreinerei-fb.de

ALLES RUND UMS VEREINS-JUBILÄUM ...

PLAKATE FLYE

YER FEST

STSC

SCHR

HRIF

IFTEN BRIE

IEFPAP

APIE

IER FAHN

HNEN

FESTZEICHEN SHIRTS

EINTRITTSBÄNDER

SCHILDER

BANNER

PLAKATE

FLYER

FESTS

TSCH

CHRIFTEN

BRIEFPAPIER

FAHNEN

FESTZEICHEN

SHIRTS EINTRITTSBÄNDER SCHILDER

BANNER

PLAKATE

FLYER

FESTS

TSCH

CHRIFTEN

BRIEFPAPIER

SCHILDER

FESTZEICHEN

FAHNEN EINTRITTSBÄNDER

mai / juni 2018 | 81


MAI/


Veranstaltungskalender

1. Mai bis 30. Juni 2018

DI 01.05.

Tag der Arbeit

WO HEUTE MAIBÄUME

AUFGESTELLT WERDEN, FINDEN

SIE AUF DEN SEITEN 42 / 43

ALTENSTADT

15.30 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“ in

der Bücherei

BERNBEUREN

14.00 bis 16.00 Uhr

Sonderausstellung „Spielzeug

aus früherer Zeit“ im Auerbergmuseum

ROTTENBUCH

14.30 Uhr

Live-Musik im Kunstcafé am Tor

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Ein Traum von einem

Mann“ im Bayersoier Hof. Karten:

4 — 10 €. VVK bei der Tourist-Info

MI 02.05.

ROTTENBUCH

15.30 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“ in

der Schule

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

WEILHEIM

JUNI 2018

19.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Die Wirbelsäulenchirurgie

— trotz Rückenschmerzen

Haltung wahren“ mit

Dr. Thomas Löffler, Chefarzt Klinik

für Unfallchirurgie und Orthopädie

im Krankenhaus

DO 03.05.

ALTENSTADT

14.30 bis 16.30 Uhr

Treff für Menschen nach Schlaganfall,

deren Angehörige und

Interessierte bei Kaffee und Kuchen

zum Erfahrungsaustausch im

MIZ, Bürgerzentrum. Infos unter

08861 / 9091583

LECHBRUCK

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

STEINGADEN

15.00 Uhr

Vorlesestunde für Kinder bis 7

Jahren in der Bücherei im Fohlenhof

WILDSTEIG

15.30 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“

im Sportheim

ROTT

10.00 bis 11.30 Uhr

Handarbeitstreff im Pfarrhof

ETTAL

19.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Gemeinsames Konzert der Blaskapellen

aus dem Ammertal im

Kloster. Nur bei gutem Wetter.

Weitere Infos auf Seite 36 / 37

SCHONGAU

FR 04.05.

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181 oder touristinfo@schongau.de.

Siehe Seite 21

16.00 bis 18.00 Uhr

Treffen der Krebs-Selbsthilfegruppe

mit Vortrag zum Mitmachen

„Bewegung macht Spaß“ mit

Trainerin Vesna Meissner im

evang. Pfarrheim

17.00 Uhr

Erlebnisführung „Schongauer

Biergeschichten“. Kosten: 10 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181 oder touristinfo@schongau.de.

Siehe Seite 21

17.00 is 22.00 Uhr

Street Food Festival auf dem

Marienplatz. Siehe Seite 52 / 53

PEITING

8.30 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt mit Spargelverkauf

und frischen Kiachla auf dem

Hauptplatz

HOHENPEISSENBERG

15.30 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“ im

Haus der Vereine

ALTENSTADT

17.00 Uhr

Eröffnung des 9. Schönach-

Schießens im Schützenheim

SCHWABBRUCK

20.00 Uhr

Konzert mit „Bairisch Diatonischer

Jodelwahnsinn“ im Kuhstall.

Eintritt: 19,80 € (VVK) / 23 € (AK).

VVK beim Schäferwirt, SOG-Nachrichten,

Buch am Bach/am Lech

und Süße Hanni

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am

Rathaus. Anmeldung bis 3.5. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

ROTTENBUCH

10.00 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt an der

Schönegger Käse-Alm. Kosten:

2,50 — 5 €. Keine Anmeldung

erforderlich

ETTAL

19.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Die große 25 Jahre Radio Oberland-Geburtstagsparty

mit „Die

Troglauer“ und „Gringo Bavaria“

im Kloster. Einlass ab 18 Uhr.

Weitere Infos auf Seite 36 / 37

SA 05.05.

SCHONGAU

9.30 bis 14.00 Uhr

Faires Frühstück im Weltladen

10.00 Uhr

Pflanzenflohmarkt „Schongau

blüht auf“ vom Verein für Gartenkultur

und Heimatpflege am

Marienplatz

12.00 Uhr

Aktionstag vom Rolliwelten e.V.

mit inklusiver Modenschau auf

dem Marienplatz. Weitere Infos auf

Seite 57

12.00 is 22.00 Uhr

Street Food Festival auf dem

Marienplatz. Siehe Seite 52 / 53

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

HERZOGSÄGMÜHLE

8.00 bis 16.00 Uhr

Frühlingsflohmarkt auf dem

Dorfplatz

HOHENPEISSENBERG

14.30 Uhr

Theater „Da Himme wart net“, im

Haus der Vereine. Vorstellung für

Senioren bei Kaffee und Kuchen.

Siehe Seite 57

20.00 Uhr

Theater „Da Himme wart net“ im

Haus der Vereine. Siehe Seite 57

> > > BLUTSPENDETERMINE IM ALTLANDKREIS

Fr, 11. Mai 16.00 bis 20.00 Uhr Schongau BRK-Haus

Mo, 14. Mai 16.00 bis 20.00 Uhr Schongau, BRK-Haus

Do, 24. Mai 17.00 bis 20.30 Uhr Bernbeuren, Pfarrheim

Mo, 11. Juni 10.00 bis 16.00 Uhr Altenstadt, FJS-Kaserne

Mo, 11. Juni 17.00 bis 20.00 Uhr Rott, Volksschule

Fr, 15. Juni 16.00 bis 20.00 Uhr Fuchstal, Mittelschule

Di, 19. Juni 16.00 bis 20.00 Uhr Altenstadt, Grundschule

Mo, 25. Juni 16.30 bis 20.00 Uhr Lechbruck, Lechhalle

mai / juni 2018 | 83


ALTENSTADT

16.00 Uhr

9. Schönach-Schießen im Schützenheim

BERNBEUREN

14.00 bis 16.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs auf dem

Golfplatz Stenz. Infos und Anmeldung

unter 08860 / 582

14.00 bis 16.00 Uhr

Sonderausstellung „Spielzeug

aus früherer Zeit“ im Auerbergmuseum

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Konzert der Musikkapelle in der

Lechhalle

ROTTENBUCH

13.00 Uhr

Pflanzenflohmarkt unter dem

Fohlenhofbogen

in Schongau und im Pfaffenwinkel

an der Romantischen Straße

13.00 Uhr

4. Pfaffenwinkler Milchweglauf

auf Schönegg. Weitere Infos siehe

Seite 24 / 25

EPFACH

21.00 Uhr

Schlagerparty im Landjugendheim

WAAL

19.30 Uhr

Theater „D'G'schicht' vom Brandner

Kasper" im Passionstheater.

Infos und Tickets unter

www.brandnerkasperwaal.de

ETTAL

18.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Filmvorführung „Mythos FC Bayern“

im Kloster. Weitere Infos auf

Seite 36 / 37

• Stadt-Führungen:

Mai – Oktober, Freitag, 16.00 Uhr

zusätzlich im Juli und September, Dienstag, 14.00 Uhr

• Themen-Führungen:

- Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau

- Schongaus Stadt- und Lechgeschichten

- „Schongauer Biergeschichten“ und „Anna Gerberin“

• Führungen im Pfaffenwinkel

• Kinder-Führungen

Tourist Information Schongau . Tel. 08861 214-181 . www.schongau.de

WEILHEIM

11.00 bis 16.00 Uhr

Tag der offenen Tür im Krankenhaus.

Siehe Seiten 47 - 50

SO 06.05.

SCHONGAU

9.30 Uhr

Festlicher Sommer in der Wies —

Kinderkonzert in Musikschule

12.00 is 22.00 Uhr

Street Food Festival auf dem

Marienplatz. Siehe Seite 52 / 53

HERZOGSÄGMÜHLE

10.00 bis 16.00 Uhr

Frühlingsflohmarkt auf dem

Dorfplatz

HOHENPEISSENBERG

18.00 Uhr

Theater „Da Himme wart net“ im

Haus der Vereine. Siehe Seite 57

ALTENSTADT

16.00 Uhr

9. Schönach-Schießen im Schützenheim

SCHWABBRUCK

19.30 Uhr

Konzert mit Lui Knoll & Die

Klangwerker im Kuhstall. Eintritt:

10,53 € / 7,13 € (ermäßigt). VVK beim

Schäferwirt, SOG-Nachrichten,

Buch am Bach/am Lech und Süße

Hanni

BERNBEUREN

14.00 bis 16.00 Uhr

Sonderausstellung „Spielzeug

aus früherer Zeit“ im Auerbergmuseum

LECHBRUCK

9.00 Uhr

Angolfen — Turnier zur Eröffnung

der neu gestalteten Spielbahnen

Auf der Gsteig. Infos und Anmeldung

unter 08862 / 987750 oder

golf@aufdergsteig.de

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Frühschoppen mit den Schönegger

Almmusikanten und dem

Musikverein Berkheim auf der

Schönegger Käse-Alm. Weitere

Infos auf Seite 24 / 25

BAD BAYERSOIEN

9.00 Uhr

Ammer Trail Run des ESV. Start

am Sportheim. Infos unter esvbad-bayersoien.de

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

am Kirchplatz. Bei schlechtem

Wetter im Dorfstadl. Eintritt frei

DENKLINGEN

13.00 Uhr

Ein Dorf bewegt sich am Sportheim.

Siehe Seite 56

KINSAU

20.00 Uhr

Bauernstammtisch im Schützenheim

WAAL

16.00 Uhr

Theater „D'G'schicht' vom Brandner

Kasper" im Passionstheater.

Infos und Tickets unter

www.brandnerkasperwaal.de

PEISSENBERG

19.00 Uhr

Konzert mit dem „J. Arnold Large

Ensemble“ in der Tiefstollenhalle.

VVK online über reservix.de oder

bei PeissenBUCH, Buch am Bach in

Peiting und beim Kreisboten-Ticketservice

in der Sparkasse Weilheim.

Siehe Anzeige Seite 74

ODERDING

13.00 bis 17.00 Uhr

Schausonntag bei Teak & More

ETTAL

18.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung

— Kabarett mit Helmut Schleich

im Kloster. Weitere Infos auf Seite

36 / 37

MO 07.05.

SCHONGAU

10.00 bis 16.00 Uhr

Tag der Händehygiene mit den

Hygienefachkräften Regina

Boysen und Katja Greinwald im

Krankenhaus

18.00 bis 19.00 Uhr

Beginn des Einsteiger-Kurses

beim Sakugawa e.V., Blumenstraße

10a. Infos unter karateschongau.de

PEITING

15.00 Uhr

Vorlesenachmittag in der Gemeinde-

und Pfarrbücherei

ALTENSTADT

18.00 Uhr

9. Schönach-Schießen im Schützenheim

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

DI 08.05.

ALTENSTADT

13.30 Uhr

Treffen der Aktiv-Senioren

vom Caritas e.V. Treffpunkt am

Basilika-Parkplatz

84 | der altlandkreis


18.00 Uhr

9. Schönach-Schießen im

Schützenheim

BERNBEUREN

17.00 Uhr

Rentnerhoagart in der Honeleshofstube

im Auerbergmuseum

JREICHLING

MI 09.05.

PEITING

14.30 Uhr

Treffen der Selbsthilfegruppe

„Schlaganfallbetroffene im

Pfaffenwinkel“ im Alpenhotel

Pfaffenwinkel

ALTENSTADT

18.00 Uhr

9. Schönach-Schießen im

Schützenheim

HOHENFURCH

21.00 Uhr

47. Bezirksmusikfest — Partymusik

mit den „Mercuries“ im Festzelt.

Einlass ab 19 Uhr. Siehe Seite 14 - 19

BERNBEUREN

20.00 Uhr

Premiere des Theaters „Dr' vr'

brocha Kruag“ in der Auerberghalle.

Weitere Infos auf Seite 60 / 61

BÖBING

15.00 Uhr

Stammtisch des VdK im Gasthof

Haslacher

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

15.00 Uhr

Kinderkino „Vaiana“ im Pfarrheim

DO 10.05.

Christi Himmelfahrt

PEITING

12.00 Uhr

Kesselfleischessen mit Fassbier

und Zelt beim Kleingartenverein

Peiting-Tiefenlachen

ALTENSTADT

14.00 Uhr

9. Schönach-Schießen im Schützenheim

HOHENFURCH

9.00 Uhr

47. Bezirksmusikfest — Familientag

mit Oldtimerrundfahrt, Unterhaltungsmusik

und Sternmarsch.

Siehe Seite 14 - 19

LECHBRUCK

9.00 Uhr

Flohmarkt am Fristo Parkplatz

11.30 Uhr

Vatertag mit Kesselfleischessen

im Schützenheim

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

BAD BAYERSOIEN

14.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung

— Photo-Sonderausstellung „Ins

Holz fahren mit Schlitten und

Roß“ im Museum im Bierlinghaus.

Ausstellung bis 10.11. Weitere

Infos auf Seite 36 / 37

20.00 Uhr

Konzert des Männechors Böbing

im Bierling-Museum. Eintritt frei

KINSAU

11.00 Uhr

Frühschoppen der Blaskapelle an

oder in der Mehrzweckhalle

EPFACH

9.30 Uhr

Vatertagsturnier der Stockschützen

am Haus der Vereine

SCHWANGAU

11.00 bis 23.00 Uhr

Vatertag im Schlossbrauhaus.

Alle Väter erhalten ein Halbe Bier.

Siehe Anzeige rechts

FR 11.05.

SCHONGAU

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181 oder touristinfo@schongau.de.

Siehe Seite 21

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

HOHENFURCH

20.30 Uhr

47. Bezirksmusikfest — Actionreiche

Motorradshow sowie Konzerte

von „Losamol“ und „Rigoros“ im

Festzelt. Siehe Seite 14 - 19

SCHWABBRUCK

20.00 Uhr

Kabarett „Veri — Typisch Verien“

mit Thomas Lötscher im Kuhstall.

Eintritt: 15 € (VVK)/ 18 € (AK). VVK

beim Schäferwirt, SOG-Nachrichten,

Buch am Bach/am Lech und

Süße Hanni

BURGGEN

16.30 Uhr

Jugenddorfmeisterschaft der

Stockschützen am Stockplatz

BERNBEUREN

20.00 Uhr

Theater „Dr' vr' brocha Kruag“ in

der Auerberghalle. Weitere Infos

auf Seite 60 / 61

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 10.5. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

STEINGADEN

8.00 Uhr

Große Verkostung im Raiffeisen-

Lagerhaus. Siehe Anzeige Seite 32

ROTTENBUCH

10.00 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt an der

Schönegger Käse-Alm. Kosten:

2,50 — 5 €. Keine Anmeldung

erforderlich

ROTT

13.30 Uhr

Kinderbasteln zum Muttertag im

Aquarium

APFELDORF

19.30 Uhr

Handarbeitstreff in der Schlossbergstube

SA 12.05.

SCHONGAU

17.00 Uhr

Führung „Mit der Henkerstochter

durch das mittelalterliche Schongau“.

Kosten: 10 €. Anmeldung

unter 08861 / 241-181. Weitere Infos

auf Seite 21

PEITING

9.00 Uhr

Eröffnung des Wellenfreibades

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

19.00 Uhr

Tanz in den Mai mit Black Diamonds

in der Schloßberghalle.

Einlass ab 18 Uhr

mai / juni 2018 | 85

Donnerstag, 10. Mai

Vatertag

Alle Väter erhalten eine Halbe Bier

Samstag, 12. Mai

Gradraus

Kabarett mit Alexandra Stiglmeier

Sonntag, 13

. Mai

Muttertag

Alle Mütter erhalten eine Halbe

Bier oder einen Biercocktail

14. Juni bis 15. Juli

Fussball-WM

Alle Spiele live bei uns!

Bei schönem Wetter

täglich geöffnet

Gipsmühlweg 5

87645 Schwangau

Tel. 08362/92 64 68 - 0

www.schlossbrauhaus.de


19.00 Uhr

Konzert mit Marketa im Xaver.

Eintritt frei

HOHENPEISSENBERG

20.00 Uhr

Theater „Da Himme wart net“ im

Haus der Vereine. Siehe Seite 57

HOHENFURCH

21.00 Uhr

47. Bezirksmusikfest — Blasrock,

Volxmusik und Partykracher mit

den „Lederrebellen“ im Festzelt.

Einlass ab 19 Uhr. Siehe S. 14 - 19

INGENRIED

10.00 Uhr

Muttertagsbasteln des Gartenbauvereins

in der Mehrzweckhalle

BERNBEUREN

14.00 bis 16.00 Uhr

Sonderausstellung „Spielzeug

aus früherer Zeit“ im Auerbergmuseum

20.00 Uhr

Theater „Dr' vr' brocha Kruag“ in

der Auerberghalle. Siehe S. 60 / 61

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Snooker-Landesmeisterschaft der

Damen im Snookerraum

ROTTENBUCH

19.30 Uhr

Live-Musik mit Groovers Combo

(Bayerischer Blues) im Kunstcafé

am Tor

BAD BAYERSOIEN

7.00 bis 16.00 Uhr

Floh- und Trödelmarkt am Festplatz.

Infos unter 0171 / 4414550

oder 08822 / 229366

REICHLING

14.00 Uhr

Pflanzentauschaktion des Gartenbauvereins

am Pfarrheim

ROTT

14.00 Uhr

Pflanzentausch mit Gartenflohmarkt

am Dorfplatz

DENKLINGEN

14.00 Uhr

Pflanzentausch am Parkplatz

Pfarrheim

WAAL

19.30 Uhr

Theater „D'G'schicht' vom Brandner

Kasper" im Passionstheater.

Infos und Tickets unter

www.brandnerkasperwaal.de

SCHWANGAU

19.30 Uhr

Kabarett „Gradraus“ mit Alexandra

Stiglmeier im Schlossbrauhaus.

Siehe Anzeige Seite 85

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Operettenzauber mit Leona

und Stefan Kellerbauer in der

Tiefstollenhalle. VVK online über

reservix.de oder bei PeissenBUCH,

Buch am Bach in Peiting und beim

Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse Weilheim. Siehe Anzeige

Seite 74

SO 13.05.

Muttertag

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 12.00 Uhr

Tauschtag in der Decker-Halle.

Thema: Briefmarken, AK, Münzen

HOHENPEISSENBERG

18.00 Uhr

Theater „Da Himme wart net“ im

Haus der Vereine. Siehe Seite 57

ALTENSTADT

19.00 Uhr

Preisverteilung des 9. Schönach-

Schießens im Pfaarsaal

HOHENFURCH

9.30 Uhr

47. Bezirksmusikfest — Kirchenzug,

Festgottesdienst, Frühschoppen,

Massenchor, Festzug,

Unterhaltung und Festausklang

im Festzelt. Siehe Seite 21

BERNBEUREN

14.00 bis 16.00 Uhr

Sonderausstellung „Spielzeug

aus früherer Zeit“ im Auerbergmuseum

20.00 Uhr

Theater „Dr' vr' brocha Kruag“ in

der Auerberghalle. Weitere Infos

auf Seite 60 / 61

www.boeglmueller.com

Golf-Indoor-Anlage

• 18-Löcher-Golfanlage „Auf der Gsteig“

• Öffentlicher 3-Löcher-Kurzplatz

• 150 qm Golf-Indooranlage mit Golfsimulator

(Full Swing) und Indoor-Putting-Grün

• 18 Golf-Carts

Gsteig 1 · 86983 Lechbruck am See · Tel. +49(0 )88 62-98 77-50 · golf@aufdergsteig.de · www.aufdergsteig.de

Golfen mit besten Aussichten ...

86 | der altlandkreis


LECHBRUCK

ODERDING

LECHBRUCK

PEISSENBERG

LECHBRUCK

9.00 Uhr

Vogelkundliche Wanderung am

Oberen Lechsee. Treffpunkt am

Rathaus. Kosten: 5 € (Erwachsene)

/ 2 € (Kinder 6-15 Jahre)

13.00 bis 17.00 Uhr

Schausonntag bei Teak & More

MO 14.05.

11.00 Uhr

1. Senioren-Turnier Auf der

Gsteig. Infos und Anmeldung

unter 08862 / 987750 oder golf@

aufdergsteig.de

14.30 Uhr

Senioren-Nachmittag im großen

Pfarrsaal von St. Barbara. Thema:

Die Wanderzeit beginnt — der

Bergsteigerchor singt mit uns

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 17.5. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

11.00 bis 15.00 Uhr

Golferlebnistag mit Schnuppergolfen

für Jedermann Auf der

Gsteig

11.00 bis 18.00 Uhr

Internationaler Museumstag im

Flößermuseum. Eintritt frei

11.30 bis 14.00 Uhr

Muttertagsbuffet im Hotel Auf der

gsteig. Kosten: 29,50 €. Reservierungen

unter 08862 / 98770

STEINGADEN

19.30 Uhr

Marienlob mit Instrumental- und

Gesangsgruppen in der Wallfahrtskirche

Maria Heimsuchung,

Ilgen. Eintritt frei, Spenden erbeten

BAD BAYERSOIEN

19.00 Uhr

Sonntagskonzert „Jugend musiziert“

im Dorfstadl. Eintritt frei

WAAL

16.00 Uhr

Theater „D'G'schicht' vom Brandner

Kasper" im Passionstheater.

Infos und Tickets unter

www.brandnerkasperwaal.de

SCHWANGAU

11.00 bis 23.00 Uhr

Muttertag im Schlossbrauhaus.

Alle Mütter erhalten eine Halbe

Bier oder einen Biercocktail.

Siehe Anzeige Seite 85

JWEILHEIM

19.00 Uhr

Politischer Abend mit Dr. Markus

Söder und den Wielenbacher

Musikanten im Festzelt auf dem

Volksfest. Siehe Anzeige links

SCHONGAU

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

LECHBRUCK

17.00 Uhr

Führung „Land-Lech-Leute“

mit der Ratschkatl. Treffp. am

Rathaus. Anm. bis 12 Uhr bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830

BAD BAYERSOIEN

14.10 Uhr

Moore- und Orchideen-Exkursion.

Treffpunkt: Bushaltestelle Eisplatz.

Anmeldung bis 11 Uhr bei der

Tourist-Info (08845 / 7030620)

DI 15.05.

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Ein Traum von einem

Mann“ im Bayersoier Hof. Karten:

4 — 10 €. VVK bei der Tourist-Info

MI 16.05.

ALTENSTADT

14.00 Uhr

Senioren-Nachmittag im Pfarrsaal

BÖBING

14.30 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“ in

der Schule

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

Einlagen – Schuhreparatur – Schuhe

Flip-Flop nach Maß


Benjamin Schwarz

LECHBRUCK




DO 17.05.

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

STEINGADEN

14.00 Uhr

Kneippkuren zu Hause, Tipps

und Tricks von Arno Schneider im

Pfarrheim

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“ in

der Grundschule

20.00 Uhr

Musikkabarett „Aufbassn!“ mit

Martin Schmitt in der Tiefstollenhalle.

VVK online über reservix.

de oder bei PeissenBUCH, Buch

am Bach in Peiting und beim

Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse Weilheim. Siehe Anzeige

Seite 74

WEILHEIM

17.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Bauchschmerzen?

Zentrum für den

Bauch in Weilheim“ mit Prof. Dr.

Reinhold Land (Chefarzt Klinik für

Allgemein- und Viszeralchirurgie)

und Dr. Klaus Heckmann (Leiter

Klinik für Gastroenterologie) im

Krankenhaus

FR 18.05.

SCHONGAU

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181 oder touristinfo@schongau.de.

Siehe Seite 21

SCHWABBRUCK

20.00 Uhr

Konzert „Best of“ von Michi

Dietmayr im Kuhstall. Eintritt: 15 €

(VVK)/ 18 € (AK). VVK beim Schäferwirt,

SOG-Nachrichten, Buch am

Bach/am Lech und Süße Hanni

BERNBEUREN

20.00 Uhr

Theater „Dr' vr' brocha Kruag“ in

der Auerberghalle. Weitere Infos

auf Seite 60 / 61

ROTTENBUCH

10.00 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt an der

Schönegger Käse-Alm. Kosten:

2,50 — 5 €. Ohne Anmeldung

SA 19.05.

PEITING

8.00 Uhr

Flohmarkt am Parkplatz der

Eishalle

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

LECHBRUCK

9.00 Uhr

Pfingstturnier des Golfclubs

Neuschwanstein Auf der Gsteig.

Anmeldung unter 08862 / 987750

oder golf@aufdergsteig.de

ROTTENBUCH

20.00 Uhr

Volkstanz in der Gemeindehalle

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Jubiläumsabend der Blaskapelle

mit der Musikgesellschaft

Schönegrund-Wald im Dorfstadl.

Eintritt frei

SO 20.05.

Pfingstsonntag

SCHONGAU

19.00 Uhr

Schongauer Orgelnacht in der

Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt.

Eintritt frei

mai / juni 2018 | 87


PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Klösterlemuseum im Rahmen des

internationalen Museumstages

geöffnet

BERNBEUREN

20.00 Uhr

Theater „Dr' vr' brocha Kruag“ in

der Auerberghalle. Weitere Infos

auf Seite 60 / 61

LECHBRUCK

12.00 Uhr

Bücherflohmarkt im Flößermuseum

WIES

17.00 Uhr

Musik und Wort in der Wieskirche.

Geistliche Impulse mit festlicher

Kirchenmusik vom Bayerischen

Jugend-Barock-Orchester

BAD BAYERSOIEN

17.00 Uhr

Hauptprobe des Theaters „Der

Kartlbauer“ im Bayersoier Hof.

Nur für Kinder! Eintritt frei

20.00 Uhr

Brauchtumsabend mit der

Blaskapelle im Bayersoier Hof.

Eintritt frei

GARMISCH-PARTENKIRCHEN

13.30 bis 17.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Historischer Festzug in Garmisch

und Partenkirchen. Start an der

Ludwigstraße. Festabzeichen: 5 €.

Festzeichen: 3 €. Weitere Infos auf

Seite 36 / 37

MO 21.05.

Pfingstmontag

SCHWABSOIEN

10.00 bis 17.00 Uhr

Mühlentag im ganzen Ort

WIES

9.00 Uhr

Trachtenwallfahrt zur Wies. Anschließend

Wieser Gartenfest

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Premiere vom Theater „Der Kartlbauer“

im Bayersoier Hof. Eintritt:

4 — 10 €. VVK bei der Tourist-Info

DI 22.05.

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

MI 23.05.

LECHBRUCK

13.00 Uhr

1. Damennachmittag Auf der

Gsteig. Infos und Anmeldung

unter 08862 / 987750 oder golf@

aufdergsteig.de

BAD BAYERSOIEN

14.30 bis 18.00 Uhr

Seniorennachmittag im Pfarrheim

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 24.05.

BERNBEUREN

17.00 bis 20.30 Uhr

Blutspenden im Pfarrheim St.

Nikolaus

LECHBRUCK

12.00 Uhr

Bücherflohmarkt im Flößermueseum

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

SCHONGAU

FR 25.05.

16.00 bis 17.45 Uhr

Repair Café im Haus4you

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181 oder touristinfo@schongau.de.

Siehe Seite 21

ROTTENBUCH

10.00 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt an der

Schönegger Käse-Alm. Kosten:

2,50 — 5 €. Keine Anmeldung

erforderlich

APFELDORF

19.30 Uhr

Handarbeitstreff in der Schlossbergstube

SA 26.05.

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Golfers-Depot-Cup by Werner

Kümmerle Auf der Gsteig. Anmeldung

unter 08862 / 987750 oder

golf@aufdergsteig.de

88 | der altlandkreis


STEINGADEN

13.00 bis 18.00 Uhr

1. Aktionstag des Netzwerks

Gartenwinkel-Pfaffenwinkel im

Klostergarten und Leimbachs

Garten. Siehe Seite 21

SO 27.05.

SCHONGAU

10.00 Uhr

Dreifaltigkeitsmarkt in der

Altstadt

LECHBRUCK

12.00 Uhr

Bücherflohmarkt im Flößermuseum

MO 28.05.

LECHBRUCK

17.00 Uhr

Führung „Land-Lech-Leute“

mit der Ratschkatl. Treffpunkt

am Rathaus. Anmeldung bis 12

Uhr bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

DI 29.05.

PEITING

18.30 Uhr

3 Stunden Seminar „Nichtraucher“

mit Peter Phillip Koss im

SparkassenSaal. Siehe Anzeige

links

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

J21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Ein Traum von einem

Mann“ im Bayersoier Hof. Karten:

4 — 10 €. VVK bei der Tourist-Info

MI 30.05.

PEITING

17.00 bis 18.30 Uhr

Pferdekutschfahrt „Rund um Peiting“.

Treffpunkt und Abfahrt vor

dem Rathaus. Anmeldung unter

08861 / 66231 oder 08861 / 59961

17.00 Uhr

Schmankerlfest am Hauptplatz

18.00 Uhr

Seminar „Wunschgewicht leicht

erreicht“ mit Peter Phillip Koss

im SparkassenSaal. Weitere Infos

siehe Anzeige rechts

LECHBRUCK

14.00 Uhr

Turnier „Hagen's Golftreff“ Auf

der Gsteig. Infos und Anmeldung

unter 08862 / 987750 oder golf@

aufdergsteig.de

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

PEITING

DO 31.05.

Fronleichnam

11.00 Uhr

Schmankerlfest am unteren

Hauptplatz

LECHBRUCK

12.00 Uhr

Bücherflohmarkt im Flößermuseum

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

ROTTENBUCH

20.00 Uhr

Standkonzert mit der Musikkapelle

und dem Trommlerzug am

unteren Klosterhof

FR 01.06.

SCHONGAU

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181 oder touristinfo@schongau.de.

Siehe Seite 21

16.00 bis 18.00 Uhr

Treffen der Krebs-Selbsthilfegruppe

im evang. Pfarrheim

PEITING

8.30 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt — Kiachlamarkt auf

dem Hauptplatz

17.00 Uhr

Schmankerlfest am unteren

Hauptplatz

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205

LECHBRUCK

10.00 bis 18.00 Uhr

Sommerladen im Landlust im

Flößerhaus

17.00 Uhr

Mercedes-Benz After Work Golf

Cup Auf der Gsteig. Infos und

Anmeldung unter 08862 / 987750

oder golf@aufdergsteig.de

ROTTENBUCH

10.00 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt an der

Schönegger Käse-Alm. Kosten:

2,50 — 5 €. Keine Anmeldung

erforderlich

mai / juni 2018 | 89


19.30 Uhr

Irischer Abend mit John Herb &

friends im Kunstcafé am Tor

SA 02.06.

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

17.00 Uhr

Schmankerlfest am unteren

Hauptplatz

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 16.00 Uhr

Tag der offenen Gärtnerei. Eintritt

frei. Siehe Seite 21

HOHENPEISSENBERG

11.30 Uhr

Grüne-Sonne-Festival auf dem

Hohen Peißenberg. Weitere Infos

auf Seite 4 / 5

LECHBRUCK

10.00 Uhr

Gockelwettkrähen des Kleintierzüchtervereins

im Gasthof Holler

10.00 bis 13.00 Uhr

Sommerladen im Landlust im

Flößerhaus

WEILHEIM

20.00 Uhr

Theater „Gottes Last“ von Heiko

Dietz im Stadttheater. Siehe

Anzeige links

SO 03.06.

PEITING

11.00 Uhr

Schmankerlfest am unteren

Hauptplatz

16.00 Uhr

Festlicher Sommer in der Wies

— Alpenländische geistliche

Volksmusik in der Pfarrkirche St.

Michael. Siehe Anzeige Seite 4

BERNBEUREN

15.00 bis 17.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs auf dem

Golfplatz Stenz. Infos und Anmeldung

unter 08860 / 582

LECHBRUCK

12.00 Uhr

Bücherflohmarkt im Flößermuseum

13.00 Uhr

Dorfturnier am Sportplatz

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Musikkapelle

Schönberg am Kirchplatz. Bei

schlechtem Wetter im Dorfstadl.

Eintritt frei

KINSAU

20.00 Uhr

Bauernstammtisch im Schützenheim

WEILHEIM

18.00 Uhr

Theater „Gottes Last“ von Heiko

Dietz im Stadttheater. Siehe

Anzeige links

MO 04.06.

PEITING

15.00 Uhr

Vorlesenachmittag in der Gemeinde-

und Pfarrbücherei

BIRKLAND

15.30 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ im Feuerwehrhaus

BAD BAYERSOIEN

14.10 Uhr

Moore- und Orchideen-Exkursion.

Treffpunkt: Bushaltestelle Eisplatz.

Anmeldung bis 11 Uhr bei der

Tourist-Info (08845 / 7030620)

18.00 Uhr

Schautorfstechen beim Torfstich

am Haselbachweg. Teilnahme

kostenlos, nur bei guter Witterung

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

WEILHEIM

18.30 Uhr

3 Stunden Seminar „Nichtraucher“

mit Peter Phillip Koss in der

Stadthalle. Siehe Anzeige Seite 88

DI 05.06.

SCHONGAU

18.00 bis 21.00 Uhr

Aktionstag gegen den Schmerz

mit Dr. Eva Mareen Bakemeier

(Chefärztin Tagesklinik für

Schmerztherapie) und Dr. Petra

Schwinn (Oberärztin) im Krankenhaus

ALTENSTADT

15.30 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ in der Bücherei

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Der Kartlbauer“ im

Bayersoier Hof. Eintritt: 4 — 10 €.

VVK bei der Tourist-Info

90 | der altlandkreis


WEILHEIM

18.00 Uhr

Seminar „Wunschgewicht leicht

erreicht“ mit Peter Phillip Koss in

der Stadthalle. Weitere Infos siehe

Anzeige Seite 89

JLECHBRUCK

MI 06.06.

PEITING

14.00 bis 17.00 Uhr

Klösterlemuseum geöffnet

20.00 Uhr

Stammtisch der Oldtimerfreunde

Pfaffenwinkel bei Wörnzhofer,

Ludwigstraße 6

LECHBRUCK

11.00 Uhr

2. Senioren-Turnier Auf der

Gsteig. Infos und Anmeldung

unter 08862 / 987750 oder golf@

aufdergsteig.de

ROTTENBUCH

15.30 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ in der Schule

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

ALTENSTADT

DO 07.06.

14.30 bis 16.30 Uhr

Treff für Menschen nach Schlaganfall,

deren Angehörige und

Interessierte bei Kaffee und Kuchen

zum Erfahrungsaustausch im

MIZ, Bürgerzentrum. Infos unter

08861 / 9091583

12.00 Uhr

Bücherflohmarkt im Flößermuseum

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

WILDSTEIG

15.30 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ im Sportheim

ROTT

10.00 bis 11.30 Uhr

Handarbeitstreff im Pfarrhof

FR 08.06.

SCHONGAU

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181 oder touristinfo@schongau.de.

Siehe Seite 21

17.00 Uhr

Erlebnisführung „Schongauer

Biergeschichten“. Kosten: 10 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181 oder touristinfo@schongau.de.

Siehe Seite 21

HERZOGSÄGMÜHLE

19.00 Uhr

Konzert mit „Zwoastoa“ im

Rainer-Endisch-Saal

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205

HOHENPEISSENBERG

15.30 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ im Haus der Vereine

SCHWABBRUCK

20.00 Uhr

Konzert „Roadhawk Blues“

von Homeless Bernies Boogie

Nirvana im Kuhstall. Eintritt: 10 €

(VVK)/ 12 € (AK). VVK beim Schäferwirt,

SOG-Nachrichten, Buch am

Bach/am Lech und Süße Hanni

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am

Rathaus. Anmeldung bis 7.6. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

ROTTENBUCH

10.00 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt an der

Schönegger Käse-Alm. Kosten:

2,50 — 5 € Keine Anmeldung

erforderlich

APFELDORF

19.30 Uhr

Handarbeitstreff in der Schlossbergstube

SA 09.06.

SCHONGAU

17.00 Uhr

Führung „Mit der Henkerstochter

durch das mittelalterliche Schongau“.

Kosten: 10 €. Anmeldung

unter 08861 / 241-181. Weitere Infos

auf Seite 21

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

18.30 bis 20.00 Uhr

Serenade mit den Alphornbläsern,

Knappschafts- und

Trachtenkapelle, Eggbichl Musi.

Männerchor und Schongauer

Bergsteigerchor am Gumpen

20.00 Uhr

8. Musiknacht in den teilnehmenden

Lokalitäten. Weitere Infos auf

Seite 26 / 27

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 17.00 Uhr

Seminar „Anbau von Wintergemüse“

in der Naturlandgärtnerei.

Anmeldung über Kreisverband für

Gartenkultur und Landespflege

HOHENFURCH

9.00 bis 12.00 Uhr

Flohmarkt „Rund ums Kind“ am

Kindergarten

LECHBRUCK

9.00 Uhr

MT Vils Golf Charity Tournament

Auf der Gsteig. Infos und Anmeldung

unter 08862 / 987750 oder

golf@aufdergsteig.de

ROTT

14.30 bis 17.00 Uhr

Neubürger- und Helfertreffen im

Pfarrhof

EPFACH

19.00 Uhr

Römerstraßenfest am Sportplatz

APFELDORF

14.00 Uhr

Schmankerltag am Kirchplatz

WAAL

19.30 Uhr

Theater „D'G'schicht' vom Brandner

Kasper" im Passionstheater.

Infos und Tickets unter

www.brandnerkasperwaal.de

MURNAU

9.00 bis 17.00 Uhr

Tag der Bundeswehr in der

Werdenfelser Kaserne. Siehe Seite

30 / 31

SO 10.06.

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 12.00 Uhr

Tauschtag in der Decker-Halle.

Thema: Briefmarken, AK, Münzen

SCHWABBRUCK

19.30 Uhr

Konzert von „Kind of Black“ im

Kuhstall. Eintritt frei, Spenden

willkommen

LECHBRUCK

12.00 Uhr

Bücherflohmarkt im Flößermuseum

STEINGADEN

9.00 bis 15.00 Uhr

Jugend-Kart-Slalom am MSC-

Gelände

ROTTENBUCH

16.00 Uhr

Kirchenkonzert in der Pfarrkirche

mai / juni 2018 | 91


WAAL

16.00 Uhr

Theater „D'G'schicht' vom Brandner

Kasper" im Passionstheater.

Infos und Tickets unter

www.brandnerkasperwaal.de

BENEDIKTBEUERN

16.00 Uhr

Musik im Pfaffenwinkel — „Harmoniemesse“

von Joseph Haydn

und 5. Symphonie von Pjotr Iljitsch

Tschaikowski in der Basilika.

Weitere Infos auf Seite 20

MO 11.06.

ALTENSTADT

10.00 bis 16.00 Uhr

Blutspenden in der Franz-Josef-

Strauß-Kaserne

LECHBRUCK

13.00 Uhr

Floßfahrt auf dem Lech. Anmeldung

bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

17.00 Uhr

Führung „Land-Lech-Leute“

mit der Ratschkatl. Treffpunkt

am Rathaus. Anmeldung bis 12

Uhr bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schautorfstechen beim Torfstich

am Haselbachweg. Teilnahme

kostenlos, nur bei guter Witterung

ROTT

17.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Volksschule

DI 12.06.

ALTENSTADT

13.30 Uhr

Treffen der Aktiv-Senioren

vom Caritas e.V. Treffpunkt am

Basilika-Parkplatz

BERNBEUREN

17.00 Uhr

Rentnerhoagart in der Honeleshofstube

im Auerbergmuseum

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Ein Traum von einem

Mann“ im Bayersoier Hof. Karten:

4 — 10 €. VVK bei der Tourist-Info

MI 13.06.

LECHBRUCK

13.00 Uhr

2. Damennachmittag Auf der

Gsteig. Infos und Anmeldung

unter 08862 / 987750 oder golf@

aufdergsteig.de

WIES

21.00 Uhr

Musik und Wort mit „Neumondkonzert

— Conzept Elementes“ von

Vuimera in der Wieskirche

BÖBING

15.00 Uhr

Stammtisch des VdK im Gasthof

Haslacher

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 14.06.

HOHENPEISSENBERG

19.00 Uhr

64. Gauschießen — Preisverteilung

mit musikalischer Umrahmung

von „Kurvenmusik“ im

Haus der Vereine. Siehe Seite 51

LECHBRUCK

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

PEISSENBERG

14.30 Uhr

Senioren-Nachmittag im großen

Pfarrsaal von St. Barbara. Thema:

Eine Reise auf die Grüne Insel —

In Irland mit Pfarrer Georg Fetsch

FR 15.06.

SCHONGAU

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181 oder touristinfo@schongau.de.

Siehe Seite 21

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205

HOHENPEISSENBERG

19.00 Uhr

64. Gauschießen — 90er Party

„Der Berg ruft“ im Festzelt auf

dem Hohen Peißenberg. Siehe

Seite 51

LECHBRUCK

9.00 Uhr

VR Bank Cup 2018 Auf der

Gsteig. Infos und Anmeldung

unter 08862 / 987750 oder golf@

aufdergsteig.de

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 14.6. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

20.00 Uhr

Konzert mit den Ghost Cats im

Flößermuseum. Eintritt: 10 €. KVV

in der Tourist-Info

ROTTENBUCH

10.00 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt an der

Schönegger Käse-Alm. Kosten:

2,50 — 5 € Keine Anmeldung

erforderlich

FUCHSTAL

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Mittelschule

WEILHEIM

20.00 Uhr

Theater „Häuptling Abendwind“,

ein Gastspiel des ETA-Hoffmann-

Theater Bamberg im Stadttheater.

Infos siehe Anzeige Seite 90

ETTAL

16.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung/

Benediktiner Klassiktage — König

Ludwig II, Richard Wagner,

Hermann Levi — ein musikalischer

Dialog im Chinesensaal des Klosters.

Weitere Infos auf Seite 36 / 37

20.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung/

Benediktiner Klassiktage — Kammermusikkonzert

„Seelenverwandtschaft“

in der Internatskapelle

des Klosters. Weitere Infos

auf Seite 36 / 37

SA 16.06.

SCHONGAU

17.00 Uhr

Führung „Schongaus Stadt- und

Lechgeschichten“. Kosten: 5 €.

Anmeldung unter 08861 / 241-181.

Weitere Infos auf Seite 21

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

STEINGADEN

16.00 bis 21.00 Uhr

Bildungsangebot für Frauen

„Selbstfürsorge“ in der Langau.

Kosten: 55 € inkl. Abendbuffet und

Getränke. Infos unter www.langau.

de

WAAL

19.30 Uhr

Theater „D'G'schicht' vom Brandner

Kasper" im Passionstheater.

Infos und Tickets unter

www.brandnerkasperwaal.de

WEILHEIM

20.00 Uhr

Theater „Häuptling Abendwind“,

ein Gastspiel des ETA-Hoffmann-

Theater Bamberg im Stadttheater.

Infos siehe Anzeige Seite 90

ETTAL

19.15 Uhr

Bayerische Landesausstellung/

Benediktiner Klassiktage —

Festkonzert „Mythos Bayern“ im

Innenhof und in der Basilika des

Klosters. Weitere Infos auf Seite

36 / 37

92 | der altlandkreis


20.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung/

Benediktiner Klassiktage — Konzert

in der Basilika des Klosters.

Weitere Infos auf Seite 36 / 37

SO 17.06.

PEITING

17.00 Uhr

Public Viewing mit dem WM-

Spiel Deutschland — Mexiko in der

Schloßberghalle. Einlass: 16 Uhr.

Eintritt frei. Siehe Seite 56

HOHENPEISSENBERG

19.00 Uhr

64. Gauschießen — Festabend

mit der „Eibenwalder Musik“ im

Festzelt. Siehe Seite 51

SCHWABNIEDERHOFEN

15.00 Uhr

Märchenerzählung mit Musik „die

Bayerischen Bremer Stadtmusikanten“

mit Stefan Murr und

Heinz-Josef Braun im KulZe.

Eintritt frei

WIES

19.00 Uhr

Festlicher Sommer in der Wies —

W.A. Mozart: Sinfonie Nr. 25 / G.

Rossini: Stabat mater, in der

Wieskirche. Siehe Anzeige Seite 4

ROTTENBUCH

11.00 bis 14.00 Uhr

Bluesfrühschoppen mit Muddy

What im Kunstcafé am Tor

WAAL

16.00 Uhr

Theater „D'G'schicht' vom Brandner

Kasper" im Passionstheater.

JInfos und Tickets unter

www.brandnerkasperwaal.de

ETTAL

15.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung/

Benediktiner Klassiktage — Liedernachmittag

„Ritter: Beschützer

— Krieger — Kavaliere“ in der

Internatskapelle des Klosters.

Weitere Infos auf Seite 36 / 37

MO 18.06.

LECHBRUCK

17.00 Uhr

Führung „Land-Lech-Leute“

mit der Ratschkatl. Treffpunkt

am Rathaus. Anmeldung bis 12

Uhr bei der Tourist-Info unter

08862 / 987830

BAD BAYERSOIEN

14.10 Uhr

Moore- und Orchideen-Exkursion.

Treffpunkt: Bushaltestelle Eisplatz.

Anmeldung bis 11 Uhr bei der

Tourist-Info (08845 / 7030620)

18.00 Uhr

Schautorfstechen beim Torfstich

am Haselbachweg. Teilnahme

kostenlos, nur bei guter Witterung

DI 19.06.

ALTENSTADT

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Grundschule

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Der Kartlbauer“ im

Bayersoier Hof. Eintritt: 4 — 10 €.

VVK bei der Tourist-Info

MI 20.06.

SCHONGAU

20.30 Uhr

Abendlicher Streifzug mit kleinem

Umtrunk durch die Altstadt. Infos

und Anmeldung bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181. Siehe Seite 21

LECHBRUCK

8.30 Uhr

Ganztagesbergtour mit Martin.

Treffpunkt am Rathaus. Anmedlung

bis 19.6. (17 Uhr) bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830

14.00 Uhr

Gsteiger Nachmittag mit der

Schönegger Käse-Alm Auf der

Gsteig. Infos und Anmeldung

unter 08862 / 987750 oder golf@

aufdergsteig.de

BÖBING

14.30 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ in der Schule

BAD BAYERSOIEN

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 21.06.

LECHBRUCK

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ in der Grundschule

FR 22.06.

SCHONGAU

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181 oder touristinfo@schongau.de.

Siehe Seite 21

PEITING

17.00 bis 18.30 Uhr

Pferdekutschfahrt „Rund um Peiting“.

Abfahrt am Rathaus. Anm.

unter 08861 / 66231 oder -59961

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 21.6. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

12.00 Uhr

Sommersonnwend im Flößerhaus

ROTTENBUCH

10.00 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt an der

Schönegger Käse-Alm. Kosten:

2,50 — 5 €, Ohne Anmeldung

20.00 Uhr

Serenade der Musikkapelle am

Weiher am Campingplatz

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Johannifeuer am Soier See

REICHLING

19.00 Uhr

Öffentliche Musikprobe im

Pfarrheim

APFELDORF

19.30 Uhr

Handarbeitstreff in der Schlossbergstube

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Konzert mit dem „Estilo Gitarren-

Duo“ in der Tiefstollenhalle. VVK

online über reservix.de oder bei

PeissenBUCH, Buch am Bach in

Peiting und beim Kreisboten-Ticketservice

in der Sparkasse Weilheim.

Siehe Anzeige Seite 74

SA 23.06.

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

15.00 Uhr

Judo-Doppelkampftag in der

Dreifachturnhalle

20.00 Uhr

Public Viewing mit dem WM-Spiel

Deutschland — Schweden in der

Schloßberghalle. Einlass: 19 Uhr.

Eintritt frei. Siehe Seite 56

HOHENPEISSENBERG

6.00 bis 16.00 Uhr

42. Internationale Wandertage,

Start von 6-12 Uhr am Haus der

Vereine. Wanderstrecken: 6 und

11 Kilometer. Infos und Anmeldung

unter 08861 / 6130

mai / juni 2018 | 93


LECHBRUCK

8.00 Uhr

18. Steinbock-Turnier Auf der

Gsteig. Infos und Anmeldung

unter 08862 / 987750 oder golf@

aufdergsteig.de

BAD BAYERSOIEN

7.00 bis 16.00 Uhr

Floh- und Trödelmarkt am Festplatz.

Infos unter 0171 / 4414550

oder 08822 / 229366

REICHLING

14.00 Uhr

Orchideenumtopfaktion des

Gartenbauvereins im Pfarrheim

ROTT

10.00 Uhr

Fußballtennis-Turnier mit anschließendem

Public Viewing am

Sportplatz

WAAL

19.30 Uhr

Theater „D'G'schicht' vom Brandner

Kasper" im Passionstheater.

Infos und Tickets unter

www.brandnerkasperwaal.de

SO 24.06.

SCHONGAU

10.00 Uhr

50 Gaujugendtag mit Festgottesdienst,

Festzug und Unterhaltungsprogramm

in der Stadtpfarrkirche

und im Eisstadion. Siehe

Seite 57

HOHENPEISSENBERG

6.00 bis 16.00 Uhr

42. Internationale Wandertage,

Start von 6-12 Uhr am Haus der

Vereine. Wanderstrecken: 6 und

11 Kilometer. Infos und Anmeldung

unter 08861 / 6130

16.00 Uhr

Orgelkonzert von Franz Brannekemper

mit Texten von Pastoralreferent

Thomas Tralmer in der

Wallfahrtskirche

SCHWABSOIEN

11.00 Uhr

Dorf-Fußballturnier am Sportplatz

LECHBRUCK

9.00 Uhr

Vogelkundliche Wanderung am

Oberen Lechsee. Treffpunkt am

Rathaus. Kosten: 5 € (Erwachsene)

/ 2 € (Kinder 6-15 Jahre)

17.00 Uhr

Konzert „... Deine Erna Schmitt“

mit dem Damenensemble

Saitensprung im Flößermuseum.

Eintritt frei

STEINGADEN

9.00 Uhr

Johannimarkt am Marktplatz

WIES

19.00 Uhr

Musik im Pfaffenwinkel — Mozarts

Konzert für Klarinette A-Dur und

Puccinis „Messa di Gloria“ in der

Wieskirche. Siehe Seite 20

ROTTENBUCH

16.00 Uhr

Festlicher Sommer in der Wies

— Alte Musik in jungen Händen

in der Stiftskirche. Siehe Anzeige

Seite 4

REICHLING

11.00 Uhr

Sommerfest im Kindergarten

KINSAU

10.00 bis 16.00 Uhr

Tag der Vereine in der Mehrzweckhalle.

Siehe Seite 21

WAAL

16.00 Uhr

Theater „D'G'schicht' vom Brandner

Kasper" im Passionstheater.

Infos und Tickets unter

www.brandnerkasperwaal.de

LECHBRUCK

MO 25.06.

16.30 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Lechhalle

17.00 Uhr

Führung „Land-Lech-Leute“ mit

der Ratschkatl. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 12 Uhr bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schautorfstechen beim Torfstich

am Haselbachweg. Teilnahme

kostenlos, nur bei guter Witterung

DI 26.06.

PREM

18.00 Uhr

Moorwanderung durch das

Premer Moor. Anschließend Grillabend

am Lagerfeuer. Anmeldung

bis 11.30 Uhr unter 08862 / 7256

21.00 Uhr

Nachtwanderung „Verschollen im

Moor“ durch das Premer Moor.

Anmeldung bis 11.30 Uhr unter

08862 / 7256

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Ein Traum von einem

Mann“ im Bayersoier Hof. Karten:

4 — 10 €. VVK bei der Tourist-Info

WEILHEIM

19.30 Uhr

Vortrag „Was geschieht mit

unserem Haus, dem landwirtschaftlichen

Betrieb oder dem

Handwerksbetrieb bei Scheidung“

von Caroline Kistler im Dachs

Bräustüberl. Eintritt frei

MI 27.06.

PEITING

16.00 Uhr

Public Viewing mit dem WM-Spiel

Südkorea — Deutschland in der

Schloßberghalle. Einlass: 15 Uhr.

Eintritt frei. Siehe Seite 56

17.00 Uhr

Führung durch den Walderlebnispfad.

Treffpunkt am Parkplatz

Schützenhaus. Anmeldung bis ein

Tag zuvor unter 08861 / 59961

LECHBRUCK

8.30 Uhr

Ganztagesbergtour mit Martin.

Treffpunkt am Rathaus. Anmeldung

bis 19.6. (17 Uhr) bei der

Tourist-Info unter 08862 / 987830

13.00 Uhr

Turnier „Strawberry Tour Deutschland“

Auf der Gsteig. Infos und

Anmeldung unter 08862 / 987750

oder golf@aufdergsteig.de

BAD BAYERSOIEN

14.30 bis 18.00 Uhr

Seniorennachmittag im Pfarrheim

20.30 bis 21.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

DO 28.06.

LECHBRUCK

14.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs Auf der

Gsteig. Infos unter 08862 / 987830

oder 08862 / 987750

SCHONGAU

FR 29.06.

HEUTE ERSCHEINT DER

NEUE ALTLANDKREIS

16.00 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €.

Anmeldungen bei der Tourist-Info

unter 08861 / 214-181 oder touristinfo@schongau.de.

Siehe Seite 21

19.00 Uhr

Offenes Singen „Singen ist

doppeltes Beten“ in der Pfarrei

Verklärung Christi

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08869 / 205

94 | der altlandkreis


LECHBRUCK

10.30 Uhr

Führung „Folgen Sie den Spuren

der Flößer“. Treffpunkt am Rathaus.

Anmeldung bis 28.6. (16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

ROTTENBUCH

10.00 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt an der

Schönegger Käse-Alm. Kosten:

2,50 — 5 €. Keine Anmeldung

erforderlich

ETTAL

20.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Klassik Open Air 1 im Klosterhof.

Weitere Infos auf Seite 36 / 37

SA 30.06.

SCHONGAU

17.00 Uhr

Führung „Mit der Henkerstochter

durch das mittelalterliche Schongau“.

Kosten: 10 €. Anmeldung

unter 08861 / 241-181. Weitere Infos

auf Seite 21

19.00 Uhr

Musik zum Tagesausklang in der

Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Besichtigung der Villa Rustica

14.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellungseröffnung über den

Peitinger Bergbau mit Führung

und Einweihung des Kreisverkehrs

im und am Klösterlemuseum.

Siehe Seite 55

HERZOGSÄGMÜHLE

17.00 Uhr

124. Dorffest — Serenade mit Masha

Dimitrieva und dem Vocalensemble

„Die Rosinen“ in der Aula

der Berufsschule. Siehe Anzeige

Seite 36

ALTENSTADT

14.00 Uhr

Turnierwerfen mit Grillfest vom

AV Petri-Heil an der Fischerhütte

TANNENBERG

20.00 Uhr

Grillfest der freiwilligen Feuerwehr

am Feuerwehrhaus

> > > SO ERREICHEN SIE DEN „ALTLANDKREIS“

Anschrift

„altlandkreis“

Birkland 40

J86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-16

Fax: 08869 / 91 22-17

www.altlandkreis.de

Email

Redaktion: redaktion@altlandkreis.de

Termine: veranstaltungen@altlandkreis.de

Anzeigen: anzeigen@altlandkreis.de

Anregungen / Kritik: info@altlandkreis.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 74.

BERNBEUREN

10.00 bis 12.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs auf dem

Golfplatz Stenz. Infos und Anmeldung

unter 08860 / 582

20.00 Uhr

Offizieller Festakt zu 150 Jahre

Freiwillige Feuerwehr in der Auerberghalle.

Siehe Seite 78 - 81

RETTENBACH

17.00 bis 22.00 Uhr

Sommernachtsfest im St. Georgshof.

Weitere Infos auf Seite 20

LECHBRUCK

11.00 Uhr

Tag der offenen Tür im Snookerraum

STEINGADEN

20.00 Uhr

Musikalischer Sommerabend mit

dem Chor „Zwischentöne“ an der

Mittelschule

URSPRING

18.00 Uhr

Fischerfest am Vereinsheim

APFELDORF

14.00 Uhr

Grillfest der Feuerwehr beim

Schmid Lenz

WAAL

19.30 Uhr

Theater „D'G'schicht' vom Brandner

Kasper" im Passionstheater.

Infos und Tickets unter

www.brandnerkasperwaal.de

ETTAL

20.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Klassik Open Air 2 im Klosterhof.

Weitere Infos auf Seite 36 / 37

Änderungen und Fehler vorbehalten

mai / juni 2018 | 95


96 | der altlandkreis

MAI/

Weitere Magazine dieses Users