FINDORFF Magazin | Juli-August 2018

vogelmediabremen

ISSN 2567-2061 JULI | AUGUST 2018

FINDORFF

100%

FINDORFF

PORT PIET

Idyllischer Treffpunkt für laue Sommerabende

SKATE-PARK

Eldorado für alle BMX- und Skateboard-Fahrer

PITS-TAUCHBASIS

Abtauchen im Unisee

WWW.MAGAZINEFUERBREMEN.DE


2

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


EDITORIAL

Liebe Findorfferinnen,

liebe Findorffer!

Foto: Birgit Wingrat

Katja Muchow

Stellv. Geschäftsführerin BUND Bremen e. V.

Ihnen geben die Wetterextreme im April und

Mai zu denken und Sie fragen sich, ob die

hohen Temperaturen und die Trockenheit ursächlich

mit der Erdüberhitzung zusammenhängen?

Letzteres lässt sich leider nicht so

leicht beantworten. Viele Studien belegen aber,

dass der Klimawandel vor Bremen nicht Halt

macht. Was können Sie also tun? In Findorff

gibt es mit der Klimazone Bremen-Findorff die

Möglichkeit, sich gemeinsam mit Nachbarinnen

und Nachbarn für den Klimaschutz einzusetzen.

Dabei geht es vor allem darum, wie wir im

Alltag klimafreundlich handeln können. Getragen

wird dieses einmalige Angebot von bauraum,

der Bremer Umwelt Beratung e. V. und

dem BUND Bremen e. V. in Zusammenarbeit

mit Leben in Findorff, dem Recyclinghof Findorff,

der Klimaschutzagentur energiekonsens

und anderen. Diese breite Basis gewährleistet,

dass wir Ihnen im KlimaCafé Mitmachmöglichkeiten

rund um die Themen „Mobilität &

Verkehr“, „Wohnen & Energie“, „Konsum & Ernährung“

sowie „Quartiersgestaltung“ anbieten

können. Wir laden Sie herzlich ein, das Klima-

Café in der Münchener Straße 146 oder das Klimamobil

auf dem Findorff-Markt zu besuchen.

Ab Mitte Juli bieten wir im KlimaCafé außerdem

spezielle Veranstaltungen zu Müllvermeidung,

Upcycling oder zu klimafreundlicher

Ernährung an. Darüber hinaus ist die Klimazone

Findorff am 18. August auf dem Findorffer

Sommerfest vertreten, das rund um den

Schlachthof und der Findorffstraße stattfindet.

Dort können Sie sich mit uns austauschen oder

an unseren Aktionen teilnehmen. Ein besonderes

Highlight findet am 22. September statt: Vor

dem KlimaCafé haben Sie die Möglichkeit,

Elektrofahrräder (auch Lastenräder) auszuprobieren.

Alle Termine, Informationen und Mitmach-Angebote

finden Sie unter

www.klimazone-findorff.de

Die „Klimazone Bremen-Findorff“ ist als Nachbarschaftsprojekt

im Rahmen der Nationalen

Klimaschutzinitiative „Kurze Wege für den Klimaschutz“

des Bundesministeriums für Umwelt,

Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

entstanden und wird ebenfalls vom Senator für

Umwelt, Bau und Verkehr gefördert. Nun

kommt es auf Sie an: Als Botschafterin oder Botschafter

für den Klimaschutz können Sie einen

ganz persönlichen Beitrag für die nachfolgenden

Generationen und für einen lebenswerten

Stadtteil, für Ihr Findorff, leisten. Wir freuen

uns auf Sie!

Ihre

Katja Muchow

Stellv. Geschäftsführerin BUND Bremen e. V.

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 3


INHALTSVERZEICHNIS

12

PITS-TAUCHBASIS

Peter Clausen alias Pit ist seit

über 30 Jahren hauptberuflich mit

dem Tauchen verbunden und ist

mit seiner Tauchbasis am Unisee

zu finden

100 JAHRE GRÜNE OASE

Der Kleingartenverein Nürnberg

e.V. an der Salzburger Straße freut

sich im nächsten Jahr auf ein

richtig rundes Jubiläum

18

PORT PIET

Gemütlicher Treffpunkt im

Sommer am Wasser mitten in

Findorff – das Port Piet hat

Georg Meyer mit Thorsten Groß

vor über zehn Jahren auf

die Beine gestellt

26

FRISCH GEMISCHTES

06 Aktuell, informativ, menschlich:

unser buntes Stadtteilleben

PORT PIET

12 Einen ganz besonderen kleinen

Hafen haben Georg Meyer und

Thorsten Groß geschaffen – Port

Piet ist ein wahres Idyll der

Entspannung direkt am Wasser

PITS-TAUCHBASIS

18 Direkt am Unisee tauchen

lernen – kein Problem in der

Tauchschule von Peter Clausen

und seinem Team

FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE

24 Schöne Feste werfen ihre

Schatten voraus: Das beliebte

Sommerfest in Findorff steigt

am 18. August und wartet

wieder mit vielen schönen

Aktionen auf

KLEINGARTENVEREIN NÜRNBERG

26 Eine seit fast 100 Jahren grüne

Oase befindet sich an der

Salzburger Straße nahe der

Hemmstraße – hier werden

neue Pächter gesucht

SKATE-PARK

32 Mobil mit dem BMX-Rad oder

dem Skateboard unterwegs?

Am Schlachthof auf der Bürgerweide

befindet sich der Skate-

Park zum Ausprobieren und

Trainieren

FAMILIE & CO.

38 Das ReBUZ Ost erläutert das

brisante Thema „Schulvermeidung“

mit einhergehenden

Problematiken, Ursachen und

bietet Hilfe für betroffene

Schüler und Eltern an

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


INHALTSVERZEICHNIS

SKATE-PARK

Neben dem Kulturzentrum

Schlachthof befindet sich

der beliebte Skate-Park für

alle, die gut und gern mit

BMX-Rad und Skateboard

unterwegs sind

32

FAMILIE & CO.

Schulvermeidung –

gibt es das? Ja, sagt das

ReBUZ Ost und erläutert

die Problematiken,

Ursachen und vor allem

Hilfe und Prävention

Powder Brows

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WICHTIGE ADRESSEN

44 Die Ärztetafel für Findorff

SPORT IM STADTTEIL

46 SG Findorff

IMPRESSIONEN

48 Menschen aus Findorff

IMPRESSUM

50 Wer, was und wann

46

Aquarell Lips

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auf dem Permanent Make up Markt

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- sehr sanft für die Lippen. Durch die sanfte Methode leidet die Lippe

nicht an einem Trauma und verliert somit auch viel weniger Pigmente,

d.h., dass die Verheilung nach der ersten Sitzung schon

viel effektiver und das verheilte Ergebnis viel besser ist

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 5


FRISCH GEMISCHTES

„Blühendes Leben“

Ausstellung im Café-Bistro „Lilie“

vom 24. Juni bis 31. August

Ausgewählte Bilder von Dr. med. Dirk Beckedorf, der

1958 in Hannover geboren wurde und sein Leben

lang malt, sind aktuell im Café-Bistro „Lilie“ an der

Hemmstraße zu sehen.

Die Geschäftsleitung des Pflege- und Sozialdienstes aks, Simone Walter und Ronald Meißner, vor einem Werk

des Künstlers Jeremias Meißner

„Was bedeutet Glück für mich?“

Kunstausstellung beim Pflege- und Sozialdienst aks

Unter dem Titel „Was bedeutet Glück für mich?“ zeigen

der Pflege- und Sozialdienst aks und FinNetz in

ihren neuen Räumlichkeiten in der Hemmstraße 240

von Freitag, 10. Juni, bis einschließlich Mittwoch, 31.

Oktober, Werke der Künstler Frauke Beck-Domin, Isa

Fischer, Ingrid Kemnade, Birte Plutat, Peter Holz und

Jeremias Meißner. Die Ausstellung ist von montags

bis freitags von 9 Uhr bis 16 Uhr bei freiem Eintritt zu

sehen.

Birte Plutat arbeitet gerne mit ungewöhnlichen Blickwinkeln

auf Dinge des Alltags oder Perspektiven auf

die Welt, die normalerweise nicht eingenommen werden.

Malerei in Acryl und Tusche, Collagen und Objekte

sind ihre bevorzugten Techniken. Ziel der Malerei

von Ingrid Kemnade ist die Verknüpfung von „Kunst

der Linie“ und dem „Spiel mit Farben und Formen“.

Unsichtbares soll sichtbar werden – dabei experimentiert

die Künstlerin mit verschiedenen Malmitteln

und Techniken. Ihr besonderes Interesse gilt themenbezogenen

Projekten. Leere Wände provozieren Peter

Holz. Farbe und Form, Material und Oberfläche sind

die Spielmittel, die er auf Holzplatten im Grenzbereich

zwischen Bild und Plastik gestaltet und inszeniert.

Der Zufall ist dabei seine stabilste Planungsgröße.

Isa Fischer ist vor allem als Stadtzeichnerin bekannt

geworden, die draußen und vor Ort bereits viele Gebäude

der Hansestadt auf Papier und in Büchern verewigt

hat. In der Ausstellung „Was bedeutet Glück für

mich?“ zeigt sie jedoch einen anderen Arbeitsbereich:

Figuren in Kästen. Jeremias Meißner ist Absolvent der

Kunsthochschule Ottersberg und nebenberuflich freischaffender

Künstler. Im Hauptberuf ist er als examinierter

Krankenpfleger tätig. Frauke Beck-Domin – im

Hauptberuf Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie

– zeigt neue Werke.

»»» pflegedienst-aks.de

Es werden aktuelle Arbeiten aus verschiedenen Werkgruppen

in einer besonderen Mischtechnik aus Pigmenten,

Tusche, Acryl und Naturmaterialien

präsentiert. Künstler Dirk Beckedorf sagt dazu:

„Malen bedeutet für mich eintauchen und in Resonanz

gehen mit der Natur. Es zieht mich dahin, die

fließende Einheit des Lebens auszudrücken. In den

Blütenbildern leuchtet das Strömen der Lichtstrahlen

über die materielle Existenz der Blüte in den freien

Raum hinaus. „Unter Wasser“ – Arbeiten deuten das

geheimnisvolle Licht im Meer an und geben dem Betrachter

in ihrer Unschärfe Raum für eigene Assoziationen.

Die in Sepia und Weiß gehaltenen Vögel

entfalten in Ihrer zurückgenommenen Farbgebung

einen eigenen Zauber.“

»»» dirk-beckedorf.com

Der Künstler Dirk Beckedorf präsentiert ab dem 24.

Juni einige ausgewählte Werke im Café-Bistro Lilie

und geht dabei in Resonanz mit der Natur

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


FRISCH GEMISCHTES AUS FINDORFF

Waschechte Findorfferin mit einem großen Ohr für spannende Geschichten - Ira Scheidig

100%

FINDORFF

Einmal Findorff, immer Findorff!

Eine kleine Liebeserklärung an das „Dorff “

Findorff ist ein besonderer Stadtteil, nicht nur für mich. So viele bleiben diesem Ort

jahrzehntelang treu. Hier lebt es sich gut. Ich selbst bin hier aufgewachsen, zur

Schule gegangen, habe Freundschaften fürs Leben geschlossen, hatte hier meine

erste eigene Wohnung. Ich bin jahrelang durch die Straßen gestromert, kenne gefühlt

jeden Pflasterstein, jede kleine Gasse, jeden noch so versteckten Platz. Findorff

ist Heimat für mich und auch wenn ich seit einigen Jahren leider nicht mehr

hier lebe, fühle ich mich dem Stadtteil mehr als allen anderen verbunden. Es zieht

mich oft hierher, nicht nur beruflich. Ich liebe den Findorffmarkt als den schönsten

Markt von Bremen mit seiner bunten attraktiven Vielfalt und der besonderen Atmosphäre,

treffe hier Freunde und ehemalige Nachbarn auf einen Kaffeeschnack,

bummele die Hemmstraße entlang, stöbere in den Geschäften, gehe mit meinem

Hund in den hübschen Grünanlagen spazieren, sitze in den gemütlichen Restaurants

und Cafés, besuche die ein oder andere Veranstaltung übers Jahr. Mit der

Nähe zum Bürgerpark, der eigentlich immer mein Vorgarten war, und der zentralen

Lage punktet das Wohngebiet außerdem. Viele einladende alteingesessene Geschäfte,

oft über Generationen familiengeführt, ergänzt durch neue Läden, die sich

ansiedeln - klein, individuell und geschmackvoll - und die hier lebenden Menschen

machen den Charme dieses Stadtteils aus. Man kennt sich oder lernt sich kennen,

kommt schnell ins Gespräch, daher dauern meine Besuche hier auch meistens länger

als geplant. Hier herrscht ein gutes Miteinander. Findorff ist liebenswert, überschaubar,

bunt durchmischt, ebenso lebhaft wie entspannend und wirklich ein

Wohn- und Wohlfühlort mit Charakter für Jung und Alt. Einmal Findorffer, immer

Findorffer. Auf mich trifft das zumindest im Herzen zu.

Ich freue mich auf viele weitere spannende Geschichten, interessante und sympathische

Menschen sowie schöne Erlebnisse aus und in Findorff. Haben Sie Anregungen,

Ideen und Anekdoten für unser Magazin? Schreiben Sie uns!

Ihre Ira Scheidig

ira.scheidig@findorff-magazin.de

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 7


FRISCH GEMISCHTES AUS FINDORFF

Safari des Lebens

Inspiration für Sinnsucher

Auf dem veganen Sommerfest am 12. August können sich die Besucher inspirieren

lassen und vieles rund um die vegane Lebensweise kennenlernen wie lekkeres

Essen, faire Kleidung und viele andere Themen

5. Veganes

Sommerfest

Auf dem Gelände vor dem Kulturzentrum Schlachthof findet am 12. August von 11

bis 19 Uhr das Sommerfest des VegBremen e. V. statt. „Wir organisieren wieder ein

buntes Programm mit Kochshow, Vorträgen und Informationen unter anderem zum

Thema Superfood, außerdem werden wir eine faire, vegane Modenschau vorstellen“,

beschreibt Carola Kagemann, Vorstand des VegBremen e. V., einige Highlights der

Veranstaltung. Gastrostände und Foodtrucks wie Vincent Vegan mit verschiedenen

veganen Angeboten sorgen für das kulinarische Wohl, kleine Gäste dürfen sich auf

eine Hüpfburg, Kinderschminken und andere Aktionen freuen. Weiterhin werden

sich etwa 60 Aussteller rund um die Schwerpunkte Tierschutz, Kosmetik, Mode und

Accessoires präsentieren, kleine Bands und eine Tombola mit tollen Preisen zugunsten

von zwei Tierschutzhöfen runden das Sommerfest schwungvoll ab.

Interessierte Aussteller können sich noch bis Mitte Juli unter www.vegbremen.de/

vegansummer/anmeldung anmelden.

»»» vegbremen.de

Der junge Amerikaner Jack hat einen

Traum. Einen Traum von Afrika. Dort,

das weiß er genau, wird er sein Glück

finden. Also macht er sich auf eine

abenteuerliche Reise. Er begegnet

der alten weisen Frau Ma Ma Gombe,

die den sagenumwobenen »Geburtsort

von allem« finden möchte, von

dem ihr einst ihr Großvater erzählt

hat. Ma Ma Gombe wird Jacks Führerin

und so schickt John Strelecky

die beiden ungleichen Reisenden

auf eine monatelange Wanderung

durch die Wildnis Afrikas. Auf ihrer

›Safari des Lebens‹ vermittelt Ma

Ma Gombe ihrem Schüler Jack

viele Lebenslehren, die seine

Sicht der Welt für immer verändern.

»In unserer Seele gibt es einen Ort, an dem wir unsere größten Wünsche aufbewahren.

Diese Wünsche sind unsere Lebensziele, unsere Big Five for Life.« So begreift

Jack in ›Safari des Lebens‹, dass jeder seine eigenen fünf großen Ziele

erkennen und verwirklichen muss, wenn er ein erfülltes

und glückliches Leben führen will.

Am Ende der ›Safari des Lebens‹ von John

Strelecky weiß Jack, dass er die Verwirklichung

seiner Lebensträume

nie mehr aus den Augen verlieren

wird.

dtv Ratgeber

Mit vierfarbigen Illustrationen von

Root Leeb. Aus dem Englischen von

Bettina Lemke

Deutsche Erstausgabe, 160 Seiten

ISBN 978-3-423-34586-6

9,90 Euro

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Verlosung!

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„Safari des Lebens“

Einfach eine E-Mail bis

zum 31. Juli an:

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findorff-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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RECHTSANWÄLTE UND NOTARE

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DENISE THON

Fachanwältin für Familienrecht

Büro Findorff und Notariat

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 9


FRISCH GEMISCHTES AUS FINDORFF

P E R S Ö N L I C H E S

CHRISTIAN FAERBER

Kirchenmusiker in der Martin-Luther-Gemeinde

DAS GEFÄLLT MIR AN MEINER ARBEIT ...

Dass ich als Musiker das Privileg habe, selbst

bestimmen zu können, welche Musikstücke

ich mit den Chören, den Instrumentalgruppen

oder an der Orgel erarbeiten und aufführen

möchte.

ICH LEBE GERNE IN BREMEN, WEIL ...

Bremen eine hohe Lebensqualität und ein

vielfältiges kulturelles, vor allem auch musikalisches

Angebot bereithält; weil ich die Menschen

hier als tolerant und weltoffen erlebe

und weil Werder Bremen DER Verein ist.

GUT FÜR BREMEN WÄRE ...

U.a. eine Verkehrspolitik, die mehr Anreize

schafft, um die verschiedenen Stadtteile wie

Findorff oder die Neustadt (da wohne ich)

spürbar und nachhaltig vom Autoverkehr zu

entlasten.

HIERFÜR SETZE ICH MICH EIN ...

Für eine offene und tolerante Gesellschaft, für

den verantwortungsvollen Umgang mit der

Natur und unserer Umwelt, für gutes Essen…

EIN SCHÖNER TAG FÜR MICH ...

Endet nach einem produktiven und erfolgreichen

Arbeitstag mit guten Begegnungen und

effektiven Proben auf dem heimischen Balkon

(oder Sofa, je nach Wetter).

ENTSPANNUNG IST FÜR MICH ...

Eine ausgedehnte Radtour in das Bremer Umland.

EINE REISE WERT IST ...

Der Weserradweg von den Quellen Werra und

Fulda bis zur Nordsee – das ist für mich der

schönste Flussradweg in Deutschland, der

auch noch durch meine Heimatstadt verläuft.

EIN GUTES ZITAT ...

„Gott, gib mir die Kraft, um Dinge zu verändern,

die ich ändern kann; die Gelassenheit,

Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern

kann; und die Weisheit, das Eine vom Anderen

zu unterscheiden.“

EIN GLÜCKSMOMENT ...

Ist dann, wenn bei der Chorprobe wirklich einmal

alle da sind.

EIN WUNSCH ...

Ich möchte mir meine Gesundheit und meinen

Humor solange wie möglich erhalten.

Kunst-Ausstellung

„Gewandte Frauen“

Unter dem Titel „Gewandte Frauen“ ist eine neue Ausstellung

im DRK-Haus in der Wachmannstraße 9 zu

sehen. Svetlana Alimpijevic zeigt neoexpressionistische

Frauenbildnisse, die die Themen ihres eigenen

Lebens widerspiegeln. Ihre Gemälde widmen sich

größtenteils dem Thema „Gewandte Frauen“. Bis

heute ist sie ihrem kraftvollen Malstil treu geblieben.

Für die Bildende Künstlerin, die in Serbien geboren

wurde und jetzt in Findorff lebt, ist es eine Premiere:

Sie stellt ihre Bilder erstmals aus! Die Öffnungszeiten

des DRK-Hauses sind jeweils Montag bis Donnerstag

von 9 bis 16 Uhr und am Freitag von 9 bis 13

Uhr. Der Eintritt ist frei.

»»» drk-bremen.de

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 11


Georg Meyer und Thorsten Groß betreiben gemeinsam

mit viel Begeisterung das Port Piet am Torfhafen

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


Port Piet

Ein gemütlicher Treffpunkt am Wasser

TEXT | IRA SCHEIDIG

FOTOS | IRA SCHEIDIG UND GUSTA GMBH

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 13


PORT PIET - EIN GEMÜTLICHER TREFFPUNKT AM WASSER

Hier trifft man sich zum gemeinsamen Essen, Trinken und Klönen gemütlich am Wasser

Ohne diesen Ort wäre Findorff im Sommer um einiges ärmer, finde ich.

Denn hier, zwischen Findorffmarkt und Torfhafen, direkt am Wasser in der

Gut-Wetter-Saison unter den schattenspendenden Bäumen zu sitzen, im

Liegestuhl bequem eine Ruhepause einzulegen, sich mit Freunden oder

Nachbarn auf einen Plausch zu treffen oder die Mittagspause hier zu verbringen

– entspannter geht es wohl kaum. Und das mitten im Stadtteil.

Das dachte sich auch Georg Meyer, als der Torfhafen 2006 renoviert und

hergerichtet wurde und er den damaligen Bausenator bei der Einweihung

sagen hörte, hier fehle nur noch ein Biergarten. Eigentlich wollte Meyer

mal den Bunker am Findorffmarkt übernehmen und dort ein gastronomisches

Angebot eröffnen. Das hat zwar nicht geklappt, aber die Idee,

aus dem alten Beruf auszusteigen und in die Gastronomie zu wechseln,

war geboren. „Am nächsten Tag habe ich bei der Behörde angerufen und

gesagt, den Biergarten will ich machen. Die Genehmigung habe ich dann

auch bekommen und ich konnte loslegen“, erinnert sich der heutige Betreiber,

der um die Ecke in der Neukirchstraße wohnt und der das Lokal

mittlerweile zusammen mit Thorsten Groß führt. Dieser kam ebenso als

Quereinsteiger zur Gastronomie. „Ich war im Eventbereich tätig als Veranstaltungskaufmann.

Ich wollte irgendwann etwas anderes machen,

habe 2010 in der Lilie in Findorff angefangen und bin seit 2011 beim Port

Piet.“ Das hier ist ein richtiges Quereinsteigerprojekt“, meint Meyer lachend.

Seit 2007 bereichert das Port Piet den Torfhafen

Aber zurück zu den Anfängen. Im April 2007 war dann nach kurzer Planung

schon Eröffnung. „Hier alles zu renovieren und fertigzustellen hat

mich sieben Kilo gekostet, die ich abgenommen habe“, lacht Meyer. „Am

Anfang wurde ich etwas belächelt, für die Idee, nur für den Sommer in

Bremen einen Biergarten zu eröffnen, ohne Möglichkeit, bei schlechtem

Wetter reinzugehen“, erzählt Meyer schmunzelnd. „Angefangen habe ich

mit dem Geschirr aus meiner Wohngemeinschaft und habe zu Beginn

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


PORT PIET - EIN GEMÜTLICHER TREFFPUNKT AM WASSER

auch mal selbst in der Küche gestanden.“ Heute kümmern sich rund 50

Mitarbeiter um das Wohl der Gäste, eigentlich immer gut gelaunt, was

vielleicht an der besonderen Atmosphäre hier und den sympathischen

Chefs liegt. Auch das Gelände hat sich immer weiter verändert, der Sitzbereich

ist vergrößert worden, ein moderner holzverkleideter Anbau

schmückt seit Anfang 2017 das Gebäude.

Entspannen im Sommergarten

Einen gemütlichen Treffpunkt im Freien wollten sie hier schaffen. „Einen

Entspannungsort, an dem man sich mit Freunden oder Nachbarn trifft.

Wo man hingeht, wenn man zusammensitzen möchte“, schildert Groß

ihre Idee. Es soll ein bisschen Wohnzimmeratmosphäre herrschen. „Von

Gästen bekommen wir zu hören, sie gehen zu uns in ihren Garten“,

freuen sich die beiden Gastronomen über den Erfolg ihres Konzeptes.

„Wir dachten anfangs, so direkt an der Straße gelegen, wäre es sehr laut,

aber es stört hier gar nicht. Es ist halt ein urbaner Ort zum Entspannen.“

Rund 200 Plätze bietet der Sommergarten, es gibt gemütliche Holzbänke,

Bierzeltgarnituren, Liegestühle und „die VIP-Reihe mit Tischen und Stühlen“,

lacht Meyer. Gut besucht ist es fast immer, reservieren ist aber möglich,

auch für Gruppen. Eine große Kinderspielecke rundet das Angebot

ab. Hier kommen auch die Kleinsten auf ihre Kosten. Spiele wie Boule, Federball,

Backgammon liegen aber auch für die Großen bereit. Sogar Regen

muss nicht abschrecken. Großzügige wasserdichte Schirme ermöglichen

trockenes Sitzen an vielen Tischen, wenn man etwas zusammenrückt.

„Dann ist besonders gemütlich, es hört sich an wie im Zelt, wenn der

Regen auf die Schirme prasselt“, findet Groß. Decken für kühlere Tage

gibt es natürlich für alle Gäste.

Direkt am Torfhafen haben Georg Meyer und Thorsten Groß einen gemütlichen

Treffpunkt geschaffen, an dem man sich einfach wohlfühlen muss

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 15


PORT PIET - EIN GEMÜTLICHER TREFFPUNKT AM WASSER

Abends wird alles stimmungsvoll beleuchtet und sorgt so für noch mehr gemütliche Stimmung mitten im Stadtteil

Von Flammkuchen bis zum Stieleis

Das Speisenangebot ist groß für einen Biergarten. „Wir sind keine Frittenbude

mit Klatschkartoffelsalat“, betont Groß schmunzelnd. „Bei uns

gibt es Qualität und alles wird frisch und aus guten Zutaten zubereitet.“

Paninis, Salate, Suppen, Snacks, einen Piet-Burger, wechselnde Tagesgerichte,

auch passend zum Wetter mal Chili con Carne zum Aufwärmen,

wenn es kühler ist. Grillabende sind buchbar. Für den süßen Hunger gibt

es Kuchen und ganz neu im Programm: Stieleis von der Bremer Eismanufaktur

Fiev Sinn, natürlich und handgemacht. Die Speisen werden

immer frisch zubereitet, dafür nimmt man auch mal Wartezeiten in Kauf.

Vor allem die Flammkuchen sind aber hervorzuheben. Hier gibt es die besten,

finde ich, etwas voreingenommen durch zahlreiche Verköstigungen

vor Ort im Laufe der Jahre. Ob die originale Version mit Schinken und

Zwiebeln, natur mit Tomaten, Mozzarella und Rucola, vegetarisch mit

Gemüse oder mein Favorit: Flammkuchen Piet mit Schafskäse und so einigen

anderen Köstlichkeiten. „Die Idee des Flammkuchens kam mir, als

ich teilweise in Freiburg lebte. Dort durften die Weinbauern kein Essen anbieten,

aber beim Weinausschank Flammkuchen servieren. Straußwirtschaft

nennt man das. Damals gab es das ein Bremen kaum und in Findorff

war es ganz neu“, freut sich Meyer. „Die Leute sind richtig darauf abgefahren

und unser Flammkuchen ist der Renner in unserem Angebot.“

Auch in der Getränkekarte gibt es immer etwas zu entdecken. Seien es

hübsch zurechtgemachte Cocktails, ausgewählte Weine, Bier, das auch

schon mal mit dem Craft Beer Award ausgezeichnet wurde, Guinness und

Bulmers Cider, Biolimonaden und Kaffee oder Tee aus fairem Handel. Für

alle Gäste, die vom Wasser aus kommen, also im Torfhafen aus dem Kanu

oder Torfkahn steigen, gibt es übrigens Rabatt.

Ab und zu Live-Musik

Veranstaltungen finden ab und zu statt. Die Anwohner sollen nicht überstrapaziert

werden. Gelegentlich gibt es Live-Musik und zweimal im Jahr

ein Fest unter einem Motto. „Wir denken uns da immer etwas aus, es

gab mal ein Kinderfest oder Karibisches Grillen“, berichten die Betreiber.

Im August ist ein Lichterfest mit Musik geplant. Der Torfhafen soll in

Szene gesetzt, alles stimmungsvoll illuminiert werden.

„Die Gastronomie macht mir unheimlich viel Spaß. Die Lebendigkeit, der

Umgang mit den Gästen. Jeden Tag erlebt man etwas anderes, es wird

nie langweilig. Es gibt immer neue Herausforderungen, auf die man reagieren

muss“, erzählt Groß. „Wir freuen uns, was wir für ein angenehmes

Publikum hier haben. Wir sind dankbar für unsere Gäste, die diesen Ort

zum Entspannen wertschätzen. Man kommt mit Zeit hier hin, schaltet

ab“, ergänzt Meyer. Und wie kam es zu dem Namen? Der Biergarten ist

passend zum Ambiente am Torfhafen nach einem unbekannten Torfstecher

benannt. Das englische Wort peat heißt übersetzt Torf“, erklärt

Meyer.

Georg Meyer ist zusammen mit Devrim Torba auch Inhaber der Lilie in

der Hemmstraße, die im August seit zehn Jahren besteht. Sie sollte eine

Alternative für das ganze Jahr sein. Denn Port Piet ist nur von April bis Oktober

geöffnet. Ein Sommergarten eben. Dann aber in der Hauptsaison

Montag bis Donnerstag von 12 bis 22 Uhr, am Wochenende von 12 bis

23 Uhr.

Biergarten Port Piet, Am Torfhafen, www.portpiet.de

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


PORT PIET - EIN GEMÜTLICHER TREFFPUNKT AM WASSER

Von April bis Oktober DER Sommergarten in Findorff für Groß und Klein

Von Flammkuchen, Suppen und Salaten bis zu Stieleis und Kaffee und Kuchen – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 17


Peter Clausen alias Pit ist das Herz

der Tauchbasis am Unisee

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


Pits-Tauchbasis

Mit Pits-Tauchbasis die Welt

unter Wasser entdecken

TEXT | IRA SCHEIDIG

FOTOS | IRA SCHEIDIG UND PITS-TAUCHBASIS

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 19


PITS TAUCHBASIS

Über 30 Jahre Erfahrung im professionellen Tauchen bringt der Betreiber der Tauchschule mit

Am Unisee, klassisches Ausflugsziel vieler Findorffer, in eine ganz andere

Welt eintauchen. Mit Erstaunen feststellen, dass der See mitnichten ein

eher dunkler und grauer Baggersee ist, sondern eine bunte Vielfalt nicht

nur um den See herum, sondern auch unter Wasser bietet. Das und noch

viel mehr kann jeder Wasser- und Tauchinteressierte bei Pits-Tauchbasis

direkt am See, am Hochschulring 1 beim Campingplatz entdecken.

Vorfreudig zwängt sich eine Gruppe gut gelaunter Tauchschüler in ihre

Taucheranzüge. Sie bereiten ihr Tauchzubehör vor, legen Pressluftflaschen,

Tauchschuhe und Flossen bereit. In einem Vorgespräch an Land

wird das heutige Programm besprochen und gründlich erklärt. Denn Sicherheit

wird hier groß geschrieben. Alle sind mit viel Spaß bei der Sache,

es wird gescherzt und gelacht. Dann geht es los. Mit reichlich Luft bepackt

steigen die Teilnehmer des Fortgeschrittenenkurses vom Ufer aus in

den See. Mittendrin und gut gelaunt Pit, der einen Großteil seines Lebens

im Wasser verbringt, wie er lachend erzählt. „Mir wurde das Tauchen in

die Wiege gelegt. In meiner Familie gab es viele Seeleute und mein Vater

hat mich früh aufs Wasser mitgenommen. Meine erste Tauchermaske

bekam ich mit 3 Jahren“, erzählt der seit seiner Jugend leidenschaftliche

und begeisterte Taucher Peter Clausen alias Pit, der sich hier einen Lebenstraum

erfüllt hat. Seit vier Jahren hat er mit seiner Tauchschule seinen

Standort hier am See, vorher viele Jahre im Blockland. Angefangen

hat er aber vor langer Zeit, etwa Anfang der 90er Jahre, ganz klein in einer

Garage in der Zwickauer Straße in Findorff, berichtet er. Getaucht wurde

damals aber auch schon im Unisee. Mittlerweile ist er seit über 30 Jahren

hauptberuflich dem Tauchen verbunden. Wie viele Tauchgänge er in seinem

Leben schon absolviert hat, kann er nicht mehr zählen. „Ende der

90er Jahre waren es schon 10.000. In meinem Leben drehte sich immer

alles ums Tauchen. Selbst in den Urlaub fahre ich noch zum Tauchen“,

lacht der 53-Jährige. „Auch meine beiden Kinder sind nicht aus dem Wasser

zu kriegen.“ Es liegt wohl wirklich in den Genen.

Viele Jahre als Dive-Guide im Ausland

Der gelernte Holztechniker, der auch ein bisschen BWL und Architektur

studiert hat, merkt früh, dass es ihn zum Wasser zieht und er bricht für

viele Jahre ins Ausland auf, um als Dive-Guide an vielen Orten der Welt

zu arbeiten und Tauchbasen zu leiten, sei es in Kanada, Südamerika, im

Mittelmeerraum und lange auch auf Elba. Auch in der Tauchbergung in

Südamerika war er tätig, ebenso im Forschungstauchen, als Sicherungstaucher

bei Filmaufnahmen oder in der Pilotenausbildung in der Raumfahrttechnik.

Die Liste seiner Lizenzen und Ausbildungszertifikate ist lang.

Sein Tauchwerdegang liest sich beeindruckend. Hier versteht jemand sein

Metier wirklich und möchte diese Leidenschaft für die Unterwasserwelt

weitergeben. „Ich bin fasziniert von der Ruhe und Schwerelosigkeit im

Wasser und von der Schönheit der Meere, die denen vorbehalten ist, die

tauchen. Ich möchte den Menschen näher bringen, was unter der Oberfläche

ist.“

Schutz der Meere und Gewässer

Aber auch die Probleme zeigt er auf. Wie sich die Meere und Gewässer

verändern, wie die Verschmutzung der Meere rasant zugenommen hat –

der Plastikmüll in den Ozeanen ist ja mittlerweile in aller Munde – oder

wie die Überfischung zu spüren ist. „Vor 20 Jahren sah man im Roten

Meer eigentlich bei jedem Tauchgang Haie, heute muss man sie suchen“,

berichtet er. Der Schutz der Meere ist ihm sehr wichtig und die Menschen

dafür zu sensibilisieren. „Wenn man den Müll nicht auf den ersten

Blick sieht, alles sauber wirkt, schmeißen die Menschen weiter alles rein.“

Auch hier am Unisee regt ihn die Vermüllung auf. „Oberflächlich mag es

sauber erscheinen, aber wir sehen unter Wasser, was hier an manchen

Stellen im Wasser landet. Auch tote Fische, gestorben durch Plastikmüll,

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


PITS TAUCHBASIS

Von Kindertauchen über Schnupperkurse und Gruppenkurse für Anfänger und

Fortgeschrittene bis zu Spezialkursen wie Freediving ohne Sauerstoff –

Pits-Tauchbasis macht es möglich

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 21


PITS TAUCHBASIS

Die Teilnehmer eines Tauchkurses für Fortgeschrittene sind mit ganz viel Spaß und Begeisterung dabei, sich in die Tiefen des Unisees zu wagen

finden wir hier.“ Ihm geht es um viel mehr als nur den Spaß am Tauchen

zu vermitteln. Er macht es mit viel Engagement, Begeisterung und Humor.

Breites Angebot rund ums Tauchen

Sein Angebot ist groß. Vom Kindertauchen ab acht Jahren, auch Kindergeburtstage

können ausgerichtet werden, über Schnupperkurse, Anfänger-

und Fortgeschrittenenkurse bis zum Rettungstauchen und der

Solotauchausbildung, um auch alleine tauchen gehen zu können. Zwischen

70 und 100 Tauchbeginner hat er etwa jährlich, unterstützt von

acht Mitarbeitern. Auch eine Tauchlehrerausbildung oder verschiedene

Spezialkurse wie Tieftauchen, Eistauchen, Wracktauchtouren, Höhlentauchen

oder Freediving/Apnoetauchen, also das Tauchen mit der eigenen

im Körper befindlichen Luft, sind bei ihm möglich. Außerdem besitzt

er die Berechtigung zur Ausbildung zum International Scientific Diver

weltweit, also zum Forschungstaucher. Er bietet sowohl für den Anfänger

als auch den Profi ein breites Kursangebot. Es gibt Einzel- und Gruppenkurse

zwischen vier und zehn Personen. Tauchscheine und Lizenzen können

hier professionell erworben werden. Getaucht wird gerade am Anfang

und zu besonderen Übungen auch mal im Schwimmbad. Daneben gehören

Verkauf, Entwicklung, Reparatur und Wartung von Tauchequipment

zum Angebot. Besondere Events, Wochenendausflüge oder Reiseempfehlungen

zu besonders schönen Tauchbasen gibt es zusätzlich. Er rät allerdings

davon ab, denn Sicherheit geht ihm über alles, einen dreitägigen

schnellen Tauchschein im Ausland zu machen. „Tauchen ist sicher, wenn

man eine richtige Ausbildung hat, die kann man nicht in so kurzer Zeit erlangen.“

Der Unisee eignet sich übrigens gut zum Tauchen, findet der

Profi. „Die Wasserqualität und Sichtverhältnisse sind richtig gut. Auch

wie viele Fische man hier sehen kann, ist beeindruckend“, meint er. Außerdem

schwärmt er von der Schönheit im Sommer, wenn auch unter

Wasser alles bunt bewachsen ist. Bis zu 10 Meter tief taucht er hier durchschnittlich.

14 Meter ist der See an der tiefsten Stelle. „Wer hier im Süßwasser

tauchen kann, hat im Meer im Salzwasser kein Problem“, erklärt

er.

Vorteile des Tauchens

Pit berichtet von vielen Vorteilen des Tauchens. „Tauchen ist gesund. Die

Organe werden stärker mit Sauerstoff versorgt, das ist gut bei verschiedenen

Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen.“ Aber vor allem sei

das Gefühl von Freiheit, die Ausschüttung körpereigener Opiate und die

Entschleunigung und der Stressabbau zu spüren. Außerdem stärke es das

Selbstvertrauen, man gehe auch mal an die eigenen Grenzen, traut sich

etwas und merkt, man kann alles schaffen und lernt sich selbst besser

kennen. „Ich nehme den Menschen die Angst vor dem Meer, der Tiefe

und vor sich selbst. Und ich versuche, den Speed rauszunehmen durch

mentales Training.“ Schnelle Bewegungen, Termindruck, Hetze gebe es

beim Tauchen nicht. „Gerade bei Jugendlichen wird die Teamfähigkeit

und der disziplinierte Umgang mit Technik gefördert“, berichtet der engagierte

Tauchlehrer, der auch schon Jugendprojekte mit schwierigen jungen

Menschen „zwischen Knast und Freiheit“, wie er es formuliert,

durchgeführt hat.

„Wir sind keine normale Tauchschule oder üblicher Tauchshop“, so Pit

zum Ende des Gesprächs. „Meine Marke ist es, den Menschen die Augen

zu öffnen für die Welt unter Wasser, die wir sonst nicht sehen können.

Und den Menschen das Bewusstsein geben, wie schutzbedürftig das Meer

und das Wasser ist.“ Er endet mit einem eindrücklichen Bild: „Die Straßen

werden jeden Tag gesäubert. Aber wer macht das unter Wasser?“

Feste Öffnungszeiten gibt es nicht. Termine werden nach Absprache vereinbart.

Erreichbar ist Pit unter 0172-56 33 066.

www.pits-tauchbasis.de

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 23


Findorffer Geschäftsleute e.V.

Findorffstraße

14 bis 22 Uhr

Samstag,

18. August

Findorffer Sommerfest

Das Findorffer Sommerfest wirft seinen Schatten voraus: Am 18. August wird wieder gefeiert

in Findorff ! Die Findorffer Geschäftsleute stellen an diesem Tag von 14 bis 22 Uhr in der

Findorffstraße eine kurzweilige Flaniermeile mit vielen Highlights und Attraktionen auf die

Beine. So wird die bewährte Band „Flying Soul Toasters“ das Publikum wieder musikalisch

begeistern, ein Flohmarkt lädt zum Stöbern ein, viele Marktstände von Geschäften und Vereinen

aus dem Stadtteil präsentieren ihre Tätigkeiten und Angebote und eine große Tombola

mit vielen tollen Preisen wird ebenso dabei sein wie natürlich vielfältige gastronomische Angebote.

Die Findorffer Geschäfsleute wünschen sich, dass alle Nachbarn aus Findorff und

Gäste aus anderen Stadtteilen zusammenkommen und einen schönen, harmonischen Tag

und Abend in Findorff verbringen. Parallel dazu steigt vor dem Kulturzentrum Schlachthof

und der Bürgerweide das zweite Eisfest in diesem Jahr, sodass an diesem Tag Findorff richtig

ins Feiern, Schlemmen und Genießen kommt.

24

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


Hemmstraße

Münchener Straße

Utbremer Ring

TEXT & FOTOS | ANNETTE RAUBER

Hemmstraße

1

Neukirchstraße

Admiralstraße

Herbststraße

Bürgerpark

Plantage

Findorffstraße

1

Korzus Piewack Horstkötter

und Partner

Hemmstraße 165 | 28215 Bremen

Tel. (0421) 37 77 90

www.korzus-partner.de

Spezialisiert ist das Team, bestehend aus fünf Anwälten, wovon zwei auch

als Notare tätig sind, und seine acht Mitarbeiter rechtlich unter anderem

auf die Bereiche Erbrecht, Familienrecht, Verkehrsrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht,

Strafrecht, das Wehr- und Soldatenrecht sowie auf die Gründungen

von juristischen Personen. Das Notariat ist schwerpunktmäßig im

Immobilien- und Gesellschaftsrecht, in den Bereichen Vorsorgevollmachten/Patientenverfügungen

sowie in allen vertragsgestaltenden erb- und

familienrechtlichen Angelegenheiten tätig. Ergänzend werden Vorträge

nach Absprache etwa in Pflegeheimen zu den Themen Patientenverfügungen,

Vorsorgevollmachten und Testamente gehalten.

Das Team der Sozietät Korzus Piewack Horstkötter und Partner bietet

Beratungen in den Bereichen Recht und Notariat mit umfassenden

Schwerpunkten an (Foto: Foto-Studio Penz)

An der Hemmstraße 165, Ecke Timmersloher Straße, befindet sich mit

markantem Treppenaufgang in einem Altbremer Haus die Sozietät Korzus

Piewack Horstkötter und Partner. Gegründet im Jahr 1977 durch die Partner

Günter Werner und Franz Korzus kann die Kanzlei auf einen langen

und konsequenten Werdegang im Stadtteil Findorff zurückblicken. Vor

einigen Jahren wurde ergänzend eine Dependance in der Bremer Überseestadt

gegründet.

Aktuell befindet sich die Firma im Umschwung, wie Denise Thon und

Nicole Gronemeyer berichten. „Unser interner Generationenwechsel

wurde bereits eingeleitet und so wird meine Kollegin Denise Thon gemeinsam

mit mir in absehbarer Zeit die Geschicke der Kanzlei und des

Notariats federführend leiten“, erklärt Rechtsanwältin und Notarin Nicole

Gronemeyer. „Dabei setzen wir nach wie vor auf unsere bewährte

Philosophie, ganz nah am Mandanten zu sein und auf Wünsche flexibel

zu reagieren“, beschreibt Rechtsanwältin Denise Thon den Leitfaden der

Kanzlei. Das bedeutet, dass etwa eine Beurkundung oder ein rechtlicher

Termin bei Bedarf auch am Abend wahrgenommen werden kann und

auch Hausbesuche machen die beiden Rechtsanwältinnen möglich. „Es ist

uns wichtig, in Bezug auf unsere Rechtsgebiete und das Notariat ansprechbar

für alle Bürger zu sein. Wir waren immer und wollen auch weiterhin

eine klassische Stadtteil-Kanzlei sein, ganz besonders für die

Findorffer, aber natürlich auch für Mandanten aus den umliegenden Stadtteilen“,

betont Nicole Gronemeyer. Die persönliche Note und feste Verankerung

in Findorff ist ihnen dabei sehr wichtig, wie Denise Thon

aufgreift: „Nicht umsonst sind wir mitten im Herzen von Findorff niedergelassen

und so nutzen wir das optimale Umfeld natürlich auch privat,

um Einkäufe zu erledigen oder Freizeit zu verbringen.“ Engagierte Mitglieder

sind die beiden Rechtsanwältinnen darüber hinaus im Findorffer

Geschäftsleute e.V., der regelmäßig in Findorff für Findorffer Feste, Aktionen

und Veranstaltungen auf die Beine stellt.

Rechtsanwältin Denise Thon leitet gemeinsam mit Notarin und

Rechtsanwältin Nicole Gronemeyer im Rahmen des Generationenwechsels

die Geschicke der Kanzlei an der Hemmstraße 165

(Foto: Max Schmedes)

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 25


Kleingärtnerverein

Nürnberg e.V.

TEXT & FOTOS | KATJA ALPHEI

100 Jahre grüne Oase in Findorff

26

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


Die Vorstandsmitglieder Torsten Laabs,

Dorothea Meyer (links) und Liane Bake (rechts)

vor dem Hexenhaus

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 27


KLEINGÄRTNERVEREIN NÜRNBERG E. V.

Ein prämierter Rosengarten im Kleingartengebiet Nürnberg

Ein warmer Juniabend, 19 Uhr, noch sommerliche 28 Grad. Die

Gärten erstrahlen im Sonnenlicht. Sogleich stellt sich ein Gefühl

von Ruhe ein nach einem stressigen Alltag.

Der Kleingärtnerverein Nürnberg e. V. erstreckt sich mit seinen 26 Wegen

und rund 450 Pacht- und Eigentümergärten von der Salzburger Straße

bis hin zum Bauerngraben in den Hufen nahe der Hemmstraße. Er ist der

zweitgrößte Kleingärtnerverein Bremens, was seine Mitgliederzahl betrifft.

Die Vorstandsvorsitzenden Torsten Laabs und Dorothea Meyer und

die Leiterin des Festausschusses Liane Bake sind bereits seit Kindertagen

dem Verein zugewandt. Auch viele ihrer Freizeitgärtner zeichnet eine

große Verbundenheit aus: Erst im letzten Jahr wurden 50-jährige Jubiläen

gefeiert.

Seit immerhin 33 Jahren bewirtschaften der 85-jährige Wilfried Seger und

seine Frau ihren Vorzeigegarten im Begonienweg 1. Hier wird im Sinne

der kleingärtnerischen Nutzung die Drittel-Regelung umgesetzt: zu gleichen

Teilen dient die Gartenfläche als Versorgungsquelle mit Gartenbauerzeugnissen

wie Obst und Gemüse, als Ziergarten mit Gehölzen und

Rasen und als urbanes Erholungsgebiet einschließlich einer Laube mit Sitzplätzen

und Wegen. Mit den Pfirsichen, Kartoffeln und Bohnen, die auf

diesem Grundstück angebaut werden, versorgen die Pächter sogar ihre

Kinder und Enkelkinder. Was für Wilfried Seger als Freizeitbeschäftigung

begonnen hat, hat sich zu einer großen Leidenschaft entwickelt. 20 Jahre

lang hat er als Vorstandsmitglied seinen Verein tatkräftig unterstützt und

die Gemeinschaft unter den Mitgliedern gestärkt.

Auch wenn der Kleingarten für die jüngeren Familien in der heutigen Zeit

oft eher der Erholung und Entschleunigung dient und der Vereinsgedanke

weitestgehend in den Hintergrund zu rücken scheint, ist das Erlebnis

„Natur“ gerade für Großstadtkinder nach wie vor von ganz besonderer Bedeutung.

Hier können die nachwachsenden Generationen mit der Viel-

Die Türen des Vereinsheims „Landheim Nürnberg“ stehen allen Gästen offen

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


KLEINGÄRTNERVEREIN NÜRNBERG E. V.

seitigkeit der Natur vertraut gemacht werden und als Neugärtner im direkten

Kontakt von den kostbaren Erfahrungen der „alten Hasen“ profitieren.

Auch in der Vorstandsarbeit sind junge Menschen herzlich

willkommen und dazu eingeladen, aktiv das Vereinsleben mitzugestalten.

Es ist aber nicht nur ein Übergreifen der Generationen gewünscht, sondern

auch ein Raum für Integration geschaffen worden. Neben Neubürgern,

die ihren wertvollen Kulturschatz in ihre Gärten einbringen, wurde

im Rahmen eines sozialen Projekts ein Schulgarten für benachteiligte Kinder

und Jugendliche eingerichtet.

Naturschutz fördern

Auch Umwelt- und Tierschutz werden hier großgeschrieben. So gibt die

Gartenordnung den ökologischen Anbau von Obst und Gemüse vor.

Kunstdünger darf in den Kleingärten nicht eingesetzt werden. Und wundert

man sich im Frühjahr über sehr hoch- und breitgewachsene Hecken,

was ein eher ungewöhnliches Bild für ein traditionelles Kleingartengebiet

darstellt, ist das nicht der Nachlässigkeit der Kleingärtner geschuldet. Vielmehr

wird zugunsten der Singvögel, die zu dieser Jahreszeit in den Hekken

und Sträuchern brüten, und deren Nachwuchs, der erst im Juni flügge

wird, mit den Schnittmaßnahmen bis zum Johannitag, dem 24. Juni, gewartet.

KORZUS PIEWACK HORSTKÖTTER PARTNER

RECHTSANWÄLTE UND NOTARE

Unsere Notare

Nicole Gronemeyer + Thomas Piewack

und

» Wir stehen Ihnen in allen

Rechtsangelegenheiten

- für den Pflegefall und

im Erbrecht insbesondere

bei der Gestaltung von

Vorsorgevollmachten

und Patientenverfügungen

sowie von Testamenten,

Erb- und Übertragungsverträgen

- gerne zur

Seite.«

Dornröschen schlafe 100 Jahr

Die größere Herausforderung als einen bereits gut bewirtschafteten und

gepflegten Garten zu übernehmen, ist der Wiederaufbau eines brach liegenden

Grundstücks oder sogar eines sogenannten Dornröschens. In diesen

mit Brombeersträuchern und Röschen überwachsenen Gärten führt

die Natur Regie und gibt nur selten einen Blick auf das ganze Grundstück

Büro Findorff und Notariat

Hemmstraße 165, 28215 Bremen

Telefon: (0421) 37 77 90

Telefax: (0421) 376 00 86

E-Mail: rae@korzus-partner.de

www.korzus-partner.de

Büro Überseestadt

Konsul-Smidt-Str. 8u, 28217 Bremen

Telefon: (0421) 380 13 21

Telefax: (0421) 380 13 22

E-Mail: kanzlei@rain-horstkoetter.de

www.rain-horstkoetter.de

Ein junger Pfirsichbaum trägt seine ersten Früchte

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 29


KLEINGÄRTNERVEREIN NÜRNBERG E. V.

frei, das aber Schätze zu bergen weiß. Vielleicht finden sich hier die zur

Kriegs- und Nachkriegszeit errichteten Kaisenhäuser, benannt nach dem

damaligen Bürgermeister Carl Wilhelm Kaisen, die den Bewohnern, als

ein Großteil des städtischen Wohnraums zerstört war, als Wohnstätte und

Schutzraum dienten. Hier hielten sich die Menschen Schweine und Ziegen

und versorgten sich weitestgehend selbst. Etwa ein Dutzend der Kaisenhäuser

sind nach wie vor bewohnt, da das Gesetz ein Wohnrecht auf

Lebenszeit vorgesehen hat. Da dieses Wohnrecht aber nicht an nachfolgende

Generationen weitervererbt oder weitergegeben werden darf, ist

der Bestand an nicht mehr bewohnten, verfallenen Grundstücken hoch.

Wer Interesse an der Neugestaltung einer brach liegenden Gartenfläche

oder eines verwunschenen Dornröschens hat, trägt damit zu dem Fortbestand

dieser Flächen im Kleingartengebiet bei. Da der Kleingärtnerverein

Nürnberg e. V. im kommenden Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiern

wird, freut sich sicher das eine oder andere märchenhafte Dornröschen,

aus seinem langen Schlaf wachgeküsst zu werden.

Literaturtipp

„Mehr als ein Dach über dem Kopf“ von Kirsten Tiedemann, ein Buch

über die Kaisenhäuser in Bremens Kleingärten

Kleingärtnerverein Nürnberg e. V.

Salzburger Straße 2

28215 Bremen

Telefon 0421 – 3798321

E-Mail info@kgv-nürnberg.de

www.kgv-nürnberg.de

Stimmungsvoll und traditionsreich

Am 18. August ab 15 Uhr lädt der Verein zum traditionellen Lampionfest

auf dem Gelände des Landheims in der Salzburger Straße 2 ein. Soweit

man in der Chronik des Vereins zurückblicken kann, ist dieses Ereignis ein

fester Programmpunkt der Sommersaison. Hier präsentiert sich der Verein

in all seinen Facetten. Neben einem reichhaltigen Angebot an Kulinarischem

und einem bunten Unterhaltungs- und Kinderprogramm, führt am

Abend ein Spielmannszug durch die festlich geschmückten und beleuchteten

Gärten. Im Vereinsheim findet das Sommerfest, das mittlerweile

Volksfestcharakter hat, wie Liane Bake zu berichten weiß, dann den

ebenso stimmungsvollen wie gemütlichen Ausklang.

Die gemütliche Laube lädt zur Erholung nach der Gartenarbeit ein

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


LACHEND INS NEUE JAHR

Wilfried Seger denkt mit Freude an

33 Jahre Kleingarten zurück

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 31


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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


Es rollt

in Findorff

Der Skate-Park neben dem Kulturzentrum

Schlachthof zieht schon seit Ende der Achtziger

Skater und BMX-Fahrer in seinen Bann

TEXT & FOTOS | LIANE JANZ

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 33


DER SKATE-PARK

Der Scooter ist genau sein Ding: Der elfjährige Jonas liebt es, mit seinem Zweirad die Kurven und die kleine Kuhle des ursprünglichen Skate-Parks entlangzusausen

Die Sonne brennt vom Himmel, Mütter haben sich ein schattiges Plätzchen

unter Bäumen gesucht, ihre Kinder rasen mit Mini-Scootern die Betonkurven

entlang. Junge Erwachsene dagegen sind auf veränderbaren

Rampen unterwegs. Wer richtig gut ist, versucht sich mit seinem BMX-

Rad an der sogenannten Curve Wall. Die senkrechte, halbrunde Bretterwand

ist seit der Passion-Messe im März die Hauptattraktion und das

schwerste Hindernis im Findorffer Skate-Park direkt neben dem Kulturzentrum

Schlachthof. Dort genießen Skateboarder, BMX-Freaks und Scooter-Fahrer

die Tage an der frischen Luft – und das schon seit Ende der

achtziger Jahre.

Damals gab es sogenannte akademische ABM-Stellen und im Kulturzentrum

Schlachthof hatte ein Architekt mit einer Affinität fürs Skaten so eine

Stelle inne. Er entwarf 1988 die kleine Rampenlandschaft aus Beton unter

den Bäumen direkt neben den Treppenstufen in der Findorffstraße. Ein

Jahr später kam ein Rampen-Pool dazu. Die Anlage sei eine der ersten

Beton-Skatelandschaften Deutschlands und der allererste Skate-Park Bremens

gewesen, erzählt Jörg Lochmon vom Schlachthof. Groß Werbung

gemacht hat der Schlachthof dafür nie, das Publikum kam trotzdem. „Die

Szene war damals noch recht klein“, erinnert sich Jörg Lochmon. Denen,

die kamen, reichte die kleine Betonlandschaft.

Das änderte sich mit der wachsenden Beliebtheit von Skateboard und

BMX-Rad und noch einmal, als Mini-Scooter auf der Bildfläche erschienen.

Stefan Marker von „Alliance BMX“ hat den Wandel miterlebt und

aktiv mitgestaltet. Der passionierte BMX-Fahrer kam vor 18 Jahren nach

Bremen, als die Beton-Fläche schon in der Szene weitläufig bekannt war.

Auch er tobte sich dort aus. Vor zehn Jahren habe er zusammen mit anderen

BMXern die erste Erweiterung neben den Beton gebaut. „Das war

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


DER SKATER-PARK

Stefan Marker von „Alliance BMX“ und Jörg

Lochmon vom Kulturzentrum Schlachthof haben

ein Auge auf den Findorffer Skate-Park

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 35


DER SKATE-PARK

Als Experte für BMX-Räder und Rampen-Landschaften passt Stefan Marker von „Alliance BMX“ den Findorffer Skate-Park immer wieder an wechselnde Bedürfnisse

von Skatern und BMX-Fahrern an

eine Box mit Rampen an jeder Seite“, erzählt er. „Und dann fing es an,

dass wir immer mehr dazugebaut haben.“ Seit in den Messehallen einmal

im Jahr die „Passion“ ausgerichtet wird, ändert sich der mobile Teil des

Skate-Parks vor allem im Frühjahr. Für die Messe entstehen in den Hallen

ausgefeilte und teils herausfordernde Rampenlandschaften. Nach der

Messe wandern die, zumindest in Teilen, auf die Fläche neben den

Schlachthof.

Nachdem der Bahnhofsplatz für den Neubau geräumt wurde, war der Andrang

im Findorffer Skate-Park kurzzeitig etwas größer als ohnehin schon.

Das hielt aber nicht lange, erzählt Jörg Lochmon. Skater teilen sich noch

einmal auf in solche, die sich natürliche Hindernisse auf der Straße und

auf öffentlichen Flächen suchen, und solche, die vor allem in Skate-Parks

unterwegs und sich Hindernisse bauen. Auf dem Bahnhofsplatz trafen

sich vor allem Skater von der ersten Sorte, während angrenzend an die

Bürgerweide eher die Skate-Park-Fahrer zuhause sind. „Am Schlachthof

gibt es eine feste Szene“, ergänzt Stefan Marker. Und die ist ungewöhnlich

heterogen. Es sei nicht unbedingt selbstverständlich, dass sich Skateboarder

und BMXer friedlich eine Fläche teilen und auch die deutlich

jüngeren Scooter-Fahrer bei sich dulden, so Jörg Lochmon.

Viele von den Scooter-Fans werden noch von ihren Eltern begleitet. Jonas

beispielsweise ist elf Jahre alt. „Scooter ist mein Ding“, sagt er. Seit zwei

Jahren übt er kleine Tricks mit dem Gefährt. Am Beton-Parkour neben

dem Schlachthof gefallen ihm vor allem die Kurven, und in die kleine

Kuhle lässt sich super reinspringen. Mit seiner Leidenschaft hat er Schulfreund

Laurenz angesteckt. Zusammen waren sie auf der Passion-Messe

und haben sich angeschaut, was mit dem Mini-Roller so alles möglich ist.

Danach wollte Laurenz gern auch selbst mal testen und fand in Stefan

Marker, der sein Geschäft „Alliance BMX“ direkt gegenüber vom Skate-

Park betreibt, genau den richtigen Ansprechpartner. Er stattete den Elfjährigen

mit einem passenden Gefährt aus und seitdem sausen die

Freunde zusammen durch die Kurven und Kuhle. „Man kann mit dem

Scooter besser springen und mehr Tricks machen als mit einem normalen

Roller“, erzählt Laurenz.

Die Atmosphäre und die gute Anbindung in Bahnhofsnähe sind es, die

den 22-jährigen Tom zum Skate-Park ziehen. Er war in Jonas’ und Laurenz’

Alter, als er mit dem BMX-Fahren anfing. Vor vier Jahren entdeckte

er die Findorffer Anlage für sich. Dass sich dort alle so gut untereinander

und auch mit den Schlachthof-Leuten verstehen, sei ein Punkt, der für

die Anlage spricht – und eigentlich auch selbstverständlich sein sollte.

„Wir machen im Endeffekt alle dasselbe“, sagt BMX-Fahrer Tom.

Ausschließlich an Skater richtet sich ein Event, dass seit 1996 einen festen

Platz im Jahreskalender der Szene hat. Die „Endless Grind Old School

Skateboard Session“ ist ein offener Contest, der je nach Wetter bis zu 800

Skater aus ganz Deutschland anzieht. Auch am Sonnabend, 7. Juli, treten

Skater dort an, ohne Startgebühr zahlen zu müssen, und lassen ihr Können

von einer Fachjury bewerten. Ins Leben gerufen von „Blur Fencing“

in Neuss richteten die Initiatoren das Event zunächst zusammen mit dem

Schlachthof in Bremen aus. Zehn Jahre später übernahm der Schlachthof,

und hier besonders Bettina Geile, zusammen mit Pascal Wiens vom ursprünglichen

Team die Organisation des Wettbewerbs. „Der ist seit 1996

noch nie ausgefallen“, erzählt Jörg Lochmon. Selbst wenn es in Strömen

regnet, kommen die Skater. Dann wird eben improvisiert.

36

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


2x in Bremen

Gastronomie

mit

pro Person

€52,50

inkl. Essen

& Trinken

Samstag, 3. November von 18 bis 24 Uhr

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team vom Restaurant „Zum Platzhirsch“ Kuhgrabenweg 30

Um rechtzeitige Reservierung wird gebeten.

Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich. Tel (0421) 16 51 70 70

Fetzige Musik

mit DJ Andree

Hüttengaudi

Große Silvesterparty

im Restaurant Platzhirsch

mit festlichen 4-Gang-Menü,

Mitternachtssnack, großer

Getränkeauswahl und Musik

pro Person für € 92,50

Unser Herbst-Highlight

Ganze Gans

für 4 Personen

inkl. Beilagen für € 82,50

Familienfeiern bis 140 Personen

(Geburtstage, Konfirmationen etc.)

Grillevents bis 250 Personen

auf unserer Sommerterrasse

Ostertorsteinweg 50 | 28203 Bremen

Tel. (0421) 16 98 06 88

www.platzhirsch-ostertor.de

Kohlfahrten

freitags und samstags

von Mitte Januar bis Mitte März

für € 51,50

Kuhgrabenweg 30 | 28359 Bremen

Tel. (0421) 16 51 70 70

www.restaurant-zum-platzhirsch.de


„Familie & Co“

Grafik by sketchnotes-by-diana.com

Schulschwänzen!

Gibt’s das?

Schulvermeidung feststellen,

Hilfe suchen und annehmen

TOBIAS HESSE, IM AUFTRAG DES REBUZ OST

38

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


„Familie & Co“



Unsere

„Blau machen“ oder die „Schule

schwänzen“ sind umgangssprachliche

Bezeichnungen, die wegen ihrer

Verharmlosungstendenz problematisch

sind. Alle, die jemals in der

Schule waren oder noch sind, haben

sicherlich schon mal die eine oder andere

Stunde gezielt „ausgelassen“, „vergessen“

oder von „anderen gehört, dass sie

sowieso ausfalle“. Häufig stecken hinter regelmäßigem

Fernbleiben vom Unterricht jedoch ein oder

mehrere gravierende Probleme. In Bremen wird das Verhalten von Schülerinnen

und Schülern, die unentschuldigt stunden- oder tageweise der

Schule bzw. dem Unterricht fernbleiben, als Schulvermeidung bezeichnet.

„Familie & Co“

Seiten

Nach dem Bremischen Schulgesetz sind die Erziehungsberechtigten für

die Erfüllung der Schulpflicht verantwortlich. Eine Schulpflichtverletzung

ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße sowohl gegen

die Erziehungsberechtigten als auch ab dem 14. Lebensjahr gegen die

Schülerinnen und Schüler geahndet werden. Dazu zählt auch die unerlaubte

Verlängerung der Ferien. Auch diese Form von Schulpflichtverletzung

kann zu erheblichen Bußgeldern führen.

Schulmeidungsverhalten kann eine Vielzahl von Ursachen haben. In vielen

Fällen haben die Betroffenen seelische oder sozial-emotionale Probleme,

z.B. Ängste, Überforderungsgefühle, Anerkennungsprobleme,

Konflikte mit Lehrern, Mitschülern, Schwierigkeiten mit Drogen oder

übermäßiger Mediennutzung. Die Ursachen können auch in der Schule

oder im Elternhaus begründet sein. Schulvermeidung ist ein Phänomen,

welches in allen Schulformen und Altersgruppen vorkommt. Die Vielfalt

möglicher Ursachen erfordert ein frühes, genaues und sensibles Hinsehen

und Handeln von Angehörigen und Schulen. Unterstützungs- und Beratungseinrichtungen

wie die ReBUZ (Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren),

das AfSD (Amt für Soziale Dienste) oder die KIPSY (Kinderund

Jugendpsychiatrische Beratungsstelle und Institutsambulanz) unterstützen

Eltern und Schule bei Fragestellungen im Bereich Schulvermeidung.

Aus dem Blickwinkel der/des betroffenen Schülerin/Schülers wird das

Fernbleiben von der Schule meist als problemlösend empfunden, obwohl

es mit einem immensen Energieaufwand verbunden ist, da der Alltag meistens

mit Lügen- und Legendenbildung ausgefüllt werden muss. Schülerinnen

und Schüler, die für eine längere Zeit nicht zur Schule gehen,

müssen sich immer wieder neue Strategien einfallen lassen, um nicht aufzufallen.

Sie verstecken sich, lassen sich Ausreden einfallen und erfinden

Geschichten. Später dann, wenn das Vermeidungsverhalten offensichtlich

wird, wird versucht, die Ursachen zu ergründen und Probleme offenzulegen.

Schulvermeidung sollte auf keinen Fall als „reine Faulheit“ abgetan

werden.

Im Falle von Schulvermeidung gibt es in Bremen ein klar geregeltes Verfahren.

Das Vorgehen der Schule orientiert sich an dem „Handlungsleitfaden

für Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer im Umgang mit

Schulvermeidung“. In ihm sind die aufeinander aufbauenden Handlungsschritte

des Umgangs mit Schulvermeidung in einem 3-Phasen-Modell

dargestellt. Außerdem bietet das „Handbuch Schulabsentismus“ den

Schulen umfassende Orientierung und Hilfestellung. Wenn schulintern

alle vorgegebenen Schritte abgearbeitet wurden, sind Schulen verpflichtet,

eine Beratungsanforderung wegen Schulvermeidung an das jeweilige

ReBUZ zu stellen.

Schule ist ein fester Bestandteil im Alltag eines jeden Kindes. Kommt es hier zu Problemen, gerät die eigene Welt schnell aus den Fugen – professionelle Hilfe sollte

daher möglichst kurzfristig in Anspruch genommen werden

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 39


„Familie & Co“

Gut zu wissen: Schulpflichtverletzung ist eine Ordnungswidrigkeit und keine Lappalie. Viel wichtiger als eine mögliche Geldstrafe ist jedoch Hilfe von neutral-professioneller

Seite für den betroffenen Schüler vom ReBUZ Bremen

Die ReBUZ haben im Bereich Schulvermeidung sowohl beratende Aufgaben

– Beratung für Schüler/innen, Eltern, Schulen – als auch ggf. die

Aufgabe, Schritte zur rechtlichen Verfolgung von Schulvermeidung in die

Wege zu leiten. Die ReBUZ sind regional organisiert, sodass jede Schule

und die Eltern einen direkten Ansprechpartner/eine direkte Ansprechpartnerin

in ihrer Region haben.

Die Meldung beim ReBUZ erfolgt schriftlich durch eine Beratungsanfrage

der Klassenlehrerin/des Klassenlehrers, wenn die schulische Intervention

keine Veränderung des Schulvermeidungsverhaltens eines Schülers/ einer

Schülerin ergeben hat und die Wiederherstellung des regelmäßigen Schulbesuchs

nicht erfolgt bzw. nicht absehbar ist. Nach der Meldung wird mit

den Ratsuchenden das Anliegen geklärt und u. U. weitere Schritte wie

ein Hausbesuch durch den Berater/die Beraterin des ReBUZ, oder eine

Einladung der Betroffenen zu einem Gespräch in die Schule oder ins

ReBUZ in die Wege geleitet. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Hintergründe

für das Fernbleiben vom Unterricht aufzuklären, der Familie Hilfen

und Unterstützung ggf. auch über andere Einrichtungen anzubieten

und die weitere Schullaufbahn zu klären. In jedem Fall wird dem Schüler/der

Schülerin die Pflicht zum regelmäßigen Schulbesuch verdeutlicht

und auf mögliche Konsequenzen des Vermeidungsverhaltens hingewiesen.

Führen diese Schritte nicht zur Wiederaufnahme des Schulbesuchs,

werden weitere Maßnahmen ergriffen; ggf. werden weitere Fachdienste

hinzugezogen, Alternativen zum Schulbesuch entwickelt oder auch ein

Bußgeldverfahren eingeleitet.

Eine der Alternativen zum Schulbesuch, besonders für Schüler/innen die

bereits längere Zeit die Schule vermeiden, kann der Besuch von einem

Schulmeiderprojekt sein. Das sind Kooperationsprojekte, die gemeinsam

von den Ressorts Bildung und Soziales getragen werden. Die Vermittlung

an diese außerschulischen Projekte erfolgt mit Einverständnis der Eltern

und Schüler/Schülerinnen durch das ReBUZ. Diese außerschulischen

Lernorte bieten die Möglichkeit, wieder einen Zugang zu einen regelmäßigen

Schulbesuch zu finden. In einer Kleingruppe, die von einer Sozialpädagogin

und einer Lehrkraft geleitet wird, lernen die Schülerinnen und

Schüler regelmäßig ins Projekt zu kommen, pünktlich zu sein, wieder

einen Zugang zu schulischem Lernen zu finden, verpassten Unterrichtsstoff

nachzuholen, sich wieder sozial zu integrieren und sich ggf. auf einen

Schulabschluss vorzubereiten. Ziel ist es, nach einem Jahr wieder regelmäßig

in die Schule zu gehen oder die Voraussetzung für eine gelingende

Ausbildung zu erwerben.

In Bremen gibt es derzeit acht Schulmeiderprojekte, fünf für Schü -

ler/innen von Klasse 7 bis 10 und drei für Schüler/innen der Sekundarstufe

II mit dem Schwerpunkt Übergang von der Schule in die Ausbildung

bzw. in Arbeitswelt gedacht sind. Schulvermeidung ist keine Lappalie! Es

gilt daher, möglichst frühzeitig zu reagieren, um gemeinsam mit Schülern,

Eltern, Verantwortlichen in Schule und Fachleuten passende individuelle

Hilfen für die Betroffenen zu entwickeln. Je länger ein

Schul vermeidungsverhalten andauert, desto aufwendiger und schwieriger

ist es, einen Weg zu regelmäßigem Schulbesuch zu finden.

Die ReBUZ Bremen beraten und unterstützen Schülerinnen und Schüler,

sowie Schulen und Eltern bei Schulvermeidung und vielfältigen anderen

Schulproblemen.

www.rebuz.bremen.de

40

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


„Familie & Co“



Dagmar Geisler

Die Tintenkleckser

„Mit Schlafsack

in die Schule“


Bei den Kindern aus der 3a geht es oft hoch her, aber am Ende halten sie

immer zusammen. Schließlich sind sie die Tintenkleckser – die Klasse mit den

besten Ideen der Welt. Bei der Lesenacht in der Schule liegen alle gemütlich in ihren

Schlafsäcken, da behauptet Jana-Ina, ihr weißer Gummitiger sei gestohlen worden.

Ein Dieb in der Klasse – das können Ben und Mia nicht auf ihrer Klasse sitzen lassen.

Und so beginnt eine nächtliche und abenteuerliche Suche durch die Geheimgänge

der Schule.

Dagmar Geisler - Die Tintenkleckser

Mit zweifarbigen Illustrationen

Verlag: dtv junior

144 Seiten, ab 8 Jahren

ISBN: 978-3-423-71772-4

Preis: 6,95 Euro

Verlosung!

1 x Die Tintenkleckser

Einfach eine E-Mail bis

zum 31. August an:

gewinnen@

findorff-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 41


„Familie & Co“


DER GRÜFFELO

„Der Grüffelo? Sag, was ist das für ein Tier?

Den kennst Du nicht? Dann beschreib ich ihn Dir...“


In einem großen Wald lebt eine kleine Maus. Dort gibt es einige Tiere, die die

Maus liebend gern verspeisen würden: nämlich die Eule, den Fuchs oder die

Schlange. Aber die Maus ist schlau und weiß sich zu helfen. Sie erfindet einfach

den Grüffelo – ein Monster mit feurigen Augen, schrecklichen Klauen, einer grässlichen

Tatze und einer giftigen Warze im Gesicht. Wenn die Maus den anderen Tieren

vom gefährlichen Grüffelo erzählt, bekommen die es mit der Angst zu tun und

flüchten vor ihr. Was für ein Glück, dass es das Ungeheuer in Wirklichkeit gar nicht

gibt, denn die Maus hat ihn sich ja nur ausgedacht….

Aber plötzlich steht sie

tatsächlich vor einem Monster, das

aussieht wie der Grüffelo. Und

nun hat die Maus ein Problem,

denn sein Lieblingsgericht ist

„Butterbrot mit kleiner Maus“.

Doch die findige Maus lässt

sich nicht einschüchtern und

lehrt sogar den großen, starken

Grüffelo das Fürchten…

Geeignet für Kinder ab drei Jahren,

Dauer etwa 60 Minuten. Aufführung

am 16. September im Großen Saal des

Metropol Theaters Bremen,

Richtweg 7.

Verlosung!

2 x Familienkarten

Einfach eine E-Mail bis

zum 31. August an:

gewinnen@

findorff-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Metropol Theater Bremen, Foto: Jennifer Zumbusch

Ab ins Freibad!

Schwimmspaß und Abkühlungen

unter freiem Himmel



Wer nach einer Abkühlung bei sommerlichen Temperaturen sucht oder ein

paar Bahnen unter freiem Himmel schwimmen möchte, wird im Freibad fündig.

In diesem Jahr stehen den Besucherinnen und Besuchern insgesamt fünf Open-

Air-Bäder der Bremer Bäder GmbH zur Verfügung. Der beliebte Klassiker im

Stadtteil: das Horner Bad. Hier freuen sich die Besucher über Natur pur und viel

Platz auf den teils schattigen Liegewiesen. Auf dem Gelände befindet sich neben

einem Schwimmerbecken mit 50-Meter-Bahnen auch ein Nichtschwimmerbecken,

ein Kleinkindbecken, eine Breitwasserrutsche, ein Abenteuerspielplatz, ein Volleyballfeld

und eine Gastronomie.

www.bremer-baeder.de

42

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


„Familie & Co“


Grafik by sketchnotes-by-diana.com

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 43


ENTDECKERZENTRUM IN DER BOTANIKA

ÄRZTE & APOTHEKEN IN FINDORFF

Carmen Groninga

Winterstraße 54

28215 Bremen

(0421) 35 50 61

ALLGEMEINMEDIZIN

Regina Lüers

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 55 45

HAUTKRANKHEITEN

NEUROLOGIE

Dr. Forssmann & Lübbert

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 35 46 82

ZAHNMEDIZIN

Silke Aner

Halberstädter Straße 17

28215 Bremen

(0421) 35 22 66

Alle Angaben sind ohne Gewähr

Dr. Matthias Gutwinski

Göttinger Straße 22

28215 Bremen

(0421) 35 58 59

Dr. Gabriele Hartlap

Augsburger Straße 8

28215 Bremen

(0421) 354647

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 10 10

Dr. Jörg Janssen

Admiralstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 43 66

Dr. Spatz & Partner

Gemeinschaftspraxis

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 35 35

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. Maya Trapp und Elke Sennholz

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 10 10

Dr. Michael Schlenz

Admiralstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 41 31

AUGENHEILKUNDE

FRAUENHEILKUNDE

Frank Davidsmeyer

und Martina Bolte

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 354 14 14

Dr. Christiane König

Hemmstraße 212 – 240

28215 Bremen

(0421) 35 04 744

HALS-NASEN-OHREN

HEILPRAKTIKER

Dr. Regine von Gerkan

Lohmannstraße 98

28215 Bremen

(0421) 37 58 21

Kathleen Giersch

Falkenberger Straße 66

28215 Bremen

(0421) 390 90 50

Naturheilpraxis für Komplementärmedizin

Hans Gerhard Jäger

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 51 09

Naturheilpraxis Schwanenberg

Andrea Hella Schwanenberg

Geibelstraße 4

28215 Bremen

(0421) 4 91 99 81

INNERE MEDIZIN

Dr. Sigrid Geerken-Gröticke

Am Weidedamm 4

28215 Bremen

(0421) 35 18 18

Dr. Stephanie Schulz

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 35 35

Dr. Klaus Zimmermann

Brandtstraße 54

28215 Bremen

(0421) 35 57 67

KINDERHEILKUNDE

Dr. Soldan & Brecher-Müller

Hemmstraße 212

28215 Bremen

(0421) 350 90 50

KIEFER-CHIRURGIE

Prof. Dr. Dr. Andreas Bremerich

Innsbrucker Straße 120

28215 Bremen

(0421) 37 17 77

ORTHOPÄDIE

Orthopädische Gemeinschaftspraxis

Regina Langhammer und

Stefan Balkausky

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 35 20 95

PSYCHOTHERAPIE

Dipl.-Psych. Ursula Drees

Freiberger Straße 21

28215 Bremen

(0421) 49 73 530

Psychotherapeutische Praxis

Ute Kampen

Dresdener Straße 15

28215 Bremen

(0421) 35 74 43

SPRACHHEILKUNDE

Atemschulung, Sprechtechnik,

Stimmtraining

Elisabeth Frintrop

Frielinger Straße 44

28215 Bremen

(0178) 59 17 533

Findorffer Logopädiehaus

Dorothea Hunke

Karlshafener Straße 36

28215 Bremen

(0421) 378 14 11

Praxis für Logopädie und PäPKi

Andreas Pohl

Plantage 13

28215 Bremen

(0421) 37 62 822

UROLOGIE

Hernan Camacho Castaneda

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 37 61 000

Dr. Dörte Arendt-Bremer

Dresdener Straße 6

28215 Bremen

(0421) 37 08 80

Andreas Becker

Goesselstraße 3

28215 Bremen

(0421) 35 42 31

Zahnärzte Findorff

Innsbrucker Straße 96

28215 Bremen

(0421) 37 17 77

Die Zahnärzte

Dr. Edzard Fink & Peter Knor

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 85 85

Dr. Anke Charlotte Krüger

Hemmstraße 202

28215 Bremen

(0421) 35 60 67

Dr. Thomas Reschka

Heinrich-Böll-Straße 1

28215 Bremen

(0421) 37 35 20

Schumann & Rolfsen

Praxis für chirurgische Zahn-,

Mund- und Kieferheilkunde

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 37 81 78 0

Findorff-Apotheke

Admiralstraße 159

28215 Bremen

(0421) 37 78 78

Roland Apotheke

Hemmstraße 231

28215 Bremen

(0421) 35 19 55

Vitalis-Apotheke

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 38 18 14

APOTHEKEN

Dr. Karsten Jacob

Hemmstraße 133

28215 Bremen

(0421) 35 42 42

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FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 45


Die erfolgreiche Korbball C-Jugendmannschaft (untere Reihe) und die A-Jugendmannschaft (obere Reihe) der SG Findorff

Korbball-C-Jugend wird erneut

Deutscher Meister

die A-Jugend belegt Platz vier

Bei den 50. Deutschen Korbball-Meisterschaften im nordrhein-westfälischen

Oerlinghausen konnte die C-Jugend in der Altersklasse 12-15 Jahre

ihren Titel erfolgreich verteidigen.

Auch wenn die C-Jugend auf Findorff im Vorfeld der Meisterschaft als Favorit

auf den Titel gehandelt wurden, ist gerade eine Titelverteidigung oft

schwierig.

Doch die jungen „Füchsinnen“ zeigten bereits in der Vorrunde mit Siegen

über den TuS Langenholzhausen mit 7:3 und gegen dem TV Urbar mit

12:4, dass sie der Favoritenrolle gerecht wurden.

Damit war die SG Findorff Gruppenerster und hatten mit dem Einzug ins

Halbfinale das vorher ausgegebene Ziel von Trainerin Melli Niestedt bereits

erreicht. Im Halbfinale traf die Mannschaft auf den TSV Victoria Linden

aus Hannover. „In diesem Spiel kamen wir in der ersten Halbzeit mit

dem energischen Angriffsspiel von Victoria nicht zurecht“, bilanzierte

Melli Niestedt, warum die Findorffer schnell mit 1:3 im Rückstand lagen.

Bis zur Halbzeit glichen die Findorfferinnen aber bereits aus. Mit einem

Remis von 6:6 ging es in die Pause. Für die zweite Halbzeit stellte Findorff

ihre Deckung um und kam dazu auch deutlich konzentrierter auf das

Spielfeld zurück. Das zahlte sich schnell aus. Luana Walter brachte ihre

Mannschaft wieder in Führung. Korb auf Korb folgte für die Füchsinnen.

Da auch in der Defensive jetzt alles stimmte, zog man mit einem 14:8 Erfolg

verdient ins Finale ein.

Jetzt kam es im Finale zu einer Wiederauflage des letztjährigen Endspiels

gegen den TSV Bergrheinfeld aus Bayern.

Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Der TSV trat mit einer sehr guten Manndeckung

an, die den Findorfferinnen sehr große Schwierigkeiten bereitete.

Beim Spielstand von 2:2 ging es in die zweite Halbzeit. Findorffs

Rieke Mann brachte ihre Mannschaft erstmals in Führung. Celina Niestedt

erzielte dann das 4:2 für die SGF. Es war vollbracht - Deutsche Meisterinnen

2018.

Neben den erfolgreichen C-Jugendmannschaft waren außerdem die A-Jugendlichen

(Altersklasse 16-19) um das Trainergespann Franziska Habel

und Heike Bockholt zu den Titelkämpfen angetreten. Auch diese Mannschaft

hatte das Ziel das Halbfinale zu erreichen. Unterstützt wurde die

Mannschaft dabei von zwei Spielerinnen aus der B-Jugend. Im ersten Vorrundenspiel

trat die Mannschaft gleich auf den amtierenden Deutschen

Meister vom TUS Helpup. In diesem temporeichen Spiel konnte man

lange Zeit gut mithalten, verlor aber doch mit 5:8. Das zweite gewann

man dann gegen den TV Honnefeld deutlich mit 12:2. Das Minimalziel

Einzug ins Halbfinale hatten somit auch die älteren Jugendspielerinnen

erreicht.

Im Halbfinale traf man auf den FTSV Jahn Brinkum aus der niedersächsischen

Umlandgemeinde.

Trotz beeindruckender Teamleistung musste man sich dem späteren Deutschen

Meister mit 5:14 geschlagen geben. Die Brinkumer Mannschaft,

eine sehr routinierte Mannschaft, zeigte ihre ganze Klasse, so dass der

Sieg an die Niedersachsen in Ordnung ging. Im kleinen Finale traf dann

auf den Bayernmeister, TSV Werneck. Auch die Bayerinnen waren im Vorfeld

als Titelanwärter gehandelt worden. Für die „Füchsinnen“ an diesem

Sonntag eine Nummer zu groß. Man verlor das Spiel mit 3:10. Im nächsten

Jahr wollen die Findorfferinnen einen neuen Anlauf auf einen Medaillienplatz

nehmen.

46

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


2. Vorsitzender Frank Steinhardt und Jutta Susemiehl von der SG Findorff nahmen die Urkunde der Sparkasse Bremen in Empfang

Miniturn-Füchse

Das Projekt des SG Findorff wurde ausgezeichnet

Die Miniturn-Füchse wurden von der Stadtteilinitiative „gemeinsam gut!“

der Sparkasse Bremen ausgezeichnet.

Mit dem Projekt der Miniturn-Füchse, möchte die SG Findorff den Bereich

der frühkindlichen Bewegungsförderungen mit einem neuen Sportangebot

stärken.

Mit den Miniturn-Füchsen soll eine Turnstunde für Kinder im Alter von

1-3 Jahren mit ihren Eltern initiiert werden, deren Grundlage ein psychomotorisches

Förderkonzept ist.

In dieser Turnstunde erhalten Kinder und Eltern gemeinsam die Möglichkeit

sich zu bewegen, zu spielen, zu singen. Im Vordergrund stehen

erlebnisorientierte Bewegungsangebote, die dem Kind die Möglichkeit

geben, eine positive Beziehung zu seinem Körper und damit zu sich selbst

aufzubauen, die seine Beziehung zu anderen fördern und dadurch Erfahrungen

des Selber-wirksam-Seins unterstützen. Zudem wird die Eltern/Kind-Beziehung

mit diesem Angebot gestärkt.

Durch diesen psychomotorischen Schwerpunkt können auch Kinder mit

einem Handicap an diesen Turnstunden teilnehmen. Solch ein Sportangebot

für Kinder mit Handicap im Alter von 1-3 Jahren ist neu und ein

Schritt zu einem inklusiven Sportverein von Anfang an.

SG FINDORFF

Hemmstraße 357-359

28215 Bremen

Tel. (0421) 35 27 35

www.sg-findorff.de

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 47


WIR, DIE MENSCHEN AUS FINDORFF

Unzertrennlich: Das Ehepaar Apitz geht gemeinsam glücklich durchs Leben

Kommt gerade vom Orthopäden:

Sabine Leyer-Rabenstein

Irmtraud Beth kommt gerade

vom Einkaufen und

hat erst mal alles gut am

Fahrrad verstaut

Carolin Bleibohm möchte mit Sohn Falk ein paar Dinge im

Second Hand Laden Find.us abgeben

Rosita Jahns Höher ist auf dem

Weg zum Arzt

Marusya Markova hat gerade ein paar Einkäufe im Stadtteil erledigt

48

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


WIR, DIE MENSCHEN AUS FINDORFF

Ein großes Wiedersehen von Freundinnen aus Amerika und Dortmund bei

Gülay Ünal an ihrem Stand für türkische Spezialitäten auf dem Wochenmarkt.

Für alle vier ist der Findorffer Wochenmarkt einzigartig!

Monika ist auf dem Weg zur

Babymassage

Steffen Egert hat mit Alfred eine

Morgenrunde gedreht

Duftenden Lavendel für zu Hause hat Ursel Hüsing gekauft

Freuen sich auf ihr gemeinsames Frühstück: Gabriele

Exner und Margret Gerling

Tammo Schilling kommt mit seinen Großeltern

vom Standesamt. Eine kleine Stärkung auf dem

Wochenmarkt soll es jetzt geben!

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018 49


WIR, DIE MENSCHEN AUS FINDORFF

IMPRESSUM

Herausgeber

Lars Hendrik Vogel

Verlag

VOGEL MEDIA

Mühlenweg 9, 28355 Bremen

Tel. +49 (421) 200 75 90

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Chefredakteur

Lars Hendrik Vogel [LHV] V.i.S.d.P.

LHV@findorff-magazin.de

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Das nächste FINDORFF Magazin

erscheint ab 6. September 2018

Made with in Bremen

50

FINDORFF Magazin | Juli - August 2018


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Auguststraße 59, 28219 Bremen

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