Allersberg September 2018

seifertmedien

DAS MITTEILUNGSBLATT

FÜR DIE MARKTGEMEINDE ALLERSBERG

SEPTEMBER 2018 | 49. Jahrgang

Herausgeber: Seifert Medien | 90530 Wendelstein | Marktstraße 10 | Tel. 09129 - 74 44 | www.seifert-medien.de

Meterlanger

Hefezopf von der

Bäckerei Staudigel

anlässlich des

Bügerfestes in

Allersberg

(Seite 5)

Foto: Josef Sturm


INHALT

3 Seifert Medien – in eigener Sache

4 Egon plaudert

5 Bürgerfest Allersberg

6-9 Informationen

10-11 Rückblick Kerwa Allersberg

13 Wald-Zertifizierungskontrolle bei

Forstbetriebsgemeinschaft Roth

FLYER

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VISITENKARTEN

TERMINKARTEN

ZEITSCHRIFTEN

PLAKATE

PROSPEKTE

BRIEFBÖGEN

SPEISEKARTEN

LOGOS

14 Casa de la Trova Programm

15 Jegelscheune Programm

Marktstraße 10

90530 Wendelstein

Tel. 09129 – 74 44

Fax 09129 – 27 09 22

info@seifert-medien.de

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GRAFIKDESIGN • DRUCK • WERBEMITTEL • MITTEILUNGSBLÄTTER

16 Termine

17 Empfang der Marktgemeinde für

Gäste aus der Partnerstadt

18-25 Aus den Ortsteilen

26-28 Vereine

29 Impressum

29 Kleinanzeigen

30-35 Das Magazin - mieten.kaufen.bauen

SIE MÖCHTEN

IM MITTEILUNGSBLATT

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DIE NÄCHSTEN AUSGABE-TERMINE

Oktober

ca. 15.10.2018

Anzeigenschluss 01.10.2018

November

ca. 16.11.2018

Anzeigenschluss 02.11.2018

Dezember

ca. 13.12.2018

Anzeigenschluss 30.11.2018

Unser

Verteilgebiet:

Allersberg, Brunnau

Guggenmühle, Harrhof

Altenfelden, Eppersdorf

Reckenricht, Eulenhof

Eisbühl, Reckenstetten

Heblesricht, Ebenried

Schönbrunn, Eismannsdorf

Uttenhofen, Lampersdorf

Göggelsbuch, Kronmühle

Polsdorf, Appelhof

Wir beraten Sie gerne telefonisch unter

09129 / 7444

Oder informieren Sie sich auf unserer Webseite unter

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Schicken Sie uns Ihre PDF-Datei an

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Wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf.

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MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018


SEIFERT MEDIEN – IN EIGENER SACHE

Liebe Leserinnen und liebe Leser des

Mitteilungsblattes Allersberg,

seit nunmehr 49 Jahren erhalten Sie Monat für Monat von uns Ihr

Mitteilungsblatt für den Markt Allersberg.

Wir haben in diesen vielen Jahren sowohl mit den jeweiligen

Bürgermeistern als auch mit der Gemeindeverwaltung stets

vertrauensvoll zusammengearbeitet.

Das Mitteilungsblatt wird schon immer ausschließlich durch Anzeigen- und

Beilagenwerbung der gewerbetreibenden Wirtschaft finanziert.

Die Akquisition von Anzeigenkunden, Erstellung des Mitteilungsblattes sowie

Druck und Verteilung erfolgt über Seifert Medien.

Alle Kosten hierfür werden natürlich vom Verlag Seifert Medien getragen.

Es entstehen also keine Kosten für den Markt Allersberg.

So entstand über die vielen Jahre eine Win-win-Situation. Die Marktgemeinde

hatte die Möglichkeit, mit ihren aktuellsten Nachrichten aus dem

Rathaus und dem Gemeindeleben ihre Bürger zu informieren und der Verlag

übernahm die Herausgabe.

Mit Datum vom 6. August 2018 erhielten wir ein Schreiben von

Herrn Bürgermeister Daniel Horndasch, dass sich die Marktgemeinde

Allersberg ab sofort hinsichtlich des Mitteilungsblattes neu orientieren wird

und dass gemeindliche Informationen aus dem Rathaus ab September 2018

gemeinsam mit einem neuen Partner veröffentlicht werden.

Seifert Medien wurde mitgeteilt, dass sich der Markt Allersberg nicht zuletzt

aufgrund der Pflicht zur sparsamen Haushaltsführung für das

kostengünstigere Angebot des Mitbewerbers entschied.

Unser Mitteilungsblatt war für die Marktgemeinde 49 Jahre lang kostenlos

und wird es auch weiterhin sein. Was noch kostengünstiger sein kann,

erschließt sich uns nicht.

Konzept

GrafiK

Corporate Design

Logo

Typografie

Bildwelten

Farben

Da aufgrund verschiedener Veröffentlichungen, Schreiben, E-Mails und

Telefonate durch die Marktgemeinde Allersberg und dem neuen Herausgeber

bei unseren Anzeigenkunden der Eindruck erweckt wurde, dass es unser

Mitteilungsblatt in Zukunft nicht mehr geben wird, möchten wir klarstellen,

dass dies nicht der Fall ist.

Wir sind und bleiben weiterhin Ihr unabhängiges Mitteilungsblatt für den

Markt Allersberg und keines von Herrn Bürgermeister Horndasch zensiertes

Mitteilungsblatt.

Unsere Bitte an die Vereine, Verbände, Kindergärten, Schulen und Parteien:

Senden Sie uns direkt Ihre Beiträge mit Bild und Text per E-Mail an:

info@seifert-medien.de. Viele Beiträge, die bisher aufgrund der Vorgaben des

Marktes Allersberg nicht veröffentlicht werden konnten, werden in Zukunft

wohl eher einen Platz finden.

Bei unseren Anzeigenkunden bedanken wir uns für die Loyalität und freuen

uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit. Entscheiden Sie einfach

selbst, für welches Medium Sie sich entscheiden.

Ihr Mitteilungsblatt für die Marktgemeinde Allersberg soll und wird auch

weiterhin ein Bestandteil in unserer Medienpalette mit ca. 70.000

Exemplaren monatlich bleiben.

MitteilunGsblätter

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Herzlichst

Ihr Jürgen Seifert

Seifert Medien

Sprechen Sie mit unS!

Marktstraße 10

90530 Wendelstein

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info@seifert-medien.de

Tel. 0 91 29 – 74 44

SEPTEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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EGON PLAUDERT

KEINE ZEIT FÜR EIN HOBBY

von Egon Helmhagen

Früher hat man von einem „Steckenpferd“ gesprochen, in der

Vorrentnerzeit von „Freizeitbeschäftigung“, auf jeden Fall ist es ein

Privatvergnügen, das man mit Leidenschaft betrieben hat oder noch

betreibt. Etz haaßt´s „Hobby“ und artet nicht selten in Ärbert aus.

Unlängst haben sich der Wörrlein und der Brandner darüber unterhalten

im Wartezimmer beim Onkel Doktor.

Der Brandner hat wissen wollen: „Herr Wörrlein, haben Sie eigentlich ein

Hobby?“ „Wos hob i?“ „Ob Sie ein Hobby haben?“ „Ach, ob i a Hobby

hob. Naa, a Hobby hob i net. Aber der Dokter, bei dem ich gestern scho do

war, der wollt mir ans verschreibn, obwohl ich eigentlich a Spritzn gwollt

hob. Wissen´s, ich hob mir nämlich beim Gartnzaunstreichn a weng is Kreuz

verrissn. Nou hat er mir a Salbn verschriebn. Aber die hat net gholfn und etz

will ich numol wegn aner Spritzn frogn!“

Der Brandner hat genickt. „Ein Hobby wäre sicher sinnvoller! Und gesünder!

Am besten eine Tätigkeit, die Bewegung verschafft. Walking! Oder, ganz

modern Stand Up-Paddling oder Drohnenfliegenlassen.“ Der Wörrlein hat

aufgelacht: „Ha! Paddling! Des werat (würde) bei mir bloß a Falling down und

Drohnen, na, na, des is mir zu närrsch. Aber hobn Sie vielleicht a Hobby?“

Der Brandner hat seine rechte Faust in die linke Hand geschlagen. „Ich bin

Angler! Das füllt mich aus! Außerdem spiele ich noch Schach! Ich tue etwas

für Körper und Geist!“ Der Wörrlein hat seinen Kopf geschüttelt und abgewunken.

„Angln? Naa! Wo soll nou dou a Bewegung sei? Bloß stundnlang

af´s Wasser schaua. Des machert mich doch schläfrig und ich fallert dann

um und nei! Außerdem kann ich kan totn Fisch sehn. Hiemachn scho glei

goar net! Außerdem hob ich´s net so mit´n Wasser. Und wos hobn´s nu vorgschlagn?

Schach spieln? Früher hat ma öfters amal Mühle und Dame gspielt,

aber von dem is ma ja mit dem Fernsehn a weng abkumma. Ich glaub´

beim Schachspieln tät mir der Kopf weh und beim Angln vom Rumhockn

des Gegnteil! Ansonstn muss ich, wenn ich etz doch a Spritzn krieg und die

Schmerzn im Kreuz wieder nachlassn, mein Gartnzaun weiterstreichn! Dann

müssn die Tomatn runter und die Bohna naufbundn werdn!“

„Allmächt!“ hat der Brandner auf Fränkisch gesagt und den Kopf geschüttelt.

„Es wird sich doch irgendwas für Ihre Freizeit finden lassen! Wie wäre

es mit etwas mehr Künstlerischem - Videofilmen oder Malen?“ Jetzt hat der

Wörrlein herzhaft gelacht. „Maln? Ich? Ich bring net amol a Strichmännla

zsamm! Oder mana Sie malern, so wie tünchn, oder streichn? Also tünchn

konn ich net gscheit. Ich hob einmal

die braune Hulzdeckn von unserm

Gang weiß gstrichn, weil mei Frau

andauernd bemst hat, da is mir die

Farb obn zum Ärml nei- und untn

bei die Husnbaana wieder rausgloffn!

Ja, und beim Streichn, hob ich

mir ja des Kreiz verrenkt.

Und wos haben´s nu gsagt? Videofilma? Do wennst mir net gäihst? Ich denk

nu mit Grausn an die Diaabende, wo ma frühers immer eiglodn wordn is!

Wo´s alle vorher gstöhnt haben und mittndrin eingschlofn sin. Naa, do hätt´

ich werkli ka Zeit dazu. Ich bin doch Schriftführer beim Gsangverein und

Kassnwart im Walkingclub!“

Der Brandner hat nicht nachgegeben. „Wenn Ihnen der Arzt zu einem Hobby

rät, dann doch nicht ohne Grund. Sie könnten zum Beispiel auch etwas

sammeln!“ „Sammln? Wos denn? Vielleicht Bierdeckl? Dou kummert ich

net weit, denn so viel Wirtshäuser gibt´s bei uns goar net. Oder Briefmarkn?

Seit´s des E-Mail gibt, schreibt kein Mensch mehr an Brief und der Briefträger

trägt bloß nu Päckla aus. Ansonstn hätt´ ich do dafür a werkli ka Zeit.

Dienstoch geh ich zum Kegln, Mittwoch zum Gsangsverein und Freitochabnd

zu die Schützn!

Der Brandner hat noch einige Liebhabereien aufgezählt, unter anderem den

Modellbau, aber da hat der Wörrlein nur geblasen. „Pfhmpf! Mei Schwiegersohn

baut so fernglenkte Modellschiffla, der hat mich amol mitgnomma,

no des is vielleicht a Woar. Ich hob sogar amol ans von den seine fernglenktn

Modellschiffla fernglenkt. Des is a ganz gut ganga, bis sich der Dampfer

verfahrn hat. Nou haben wir a Seenotrettung eingeleitet. A Kahnfahrer hat´n

dann wieder bracht. Danoch wollt ich des Ding wieder repariern, ich bin in

sowos net ungschickt, aber irgendwie hat´s nimmer hinghaut. Etz fliegt er,

der Dampfer!“ „Was“? hat der Brandner gestaunt. „Der fliegt? In der Luft?“

Da hat der Wörrlein gegrinst. „Naa, in Müllaamer!

Da ruft die Sprechstundenhilfe „Herr Wörrlein! Zum Herrn Doktor bitte!“

Der steht auf und verabschiedet sich. „Also dann alles Gute und danke für´s

Gespräch. Woar nett. Vielleicht krieg ich etz doch nu mei Spritzn und wenn

meine Kreuzschmerzn nochlassn, dann streich ich mein´ Gartnzaun weiter!

Aber für a Hobby hob i werkli ka Zeit!“

WIR HABEN LUST AUF FARBE

Ihr Partner für

GRAFIK ∙ DRUCK

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MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018


AUS DEN ORTSTEILEN

Unter dem Nieselregen und der empfindlichen Kälte litt das Bürgerfest in Allersberg, das am Samstag zum 22. Mal gefeiert wurde und nachdem der Regen aufgehört hatte,

den großen Biergarten am Marktplatz füllte.

Bürgerfest Allersberg

Allersberg - Unter Kälte und Nieselregen

litt das Bürgerfest, das heuer zum 22. Mal

am Samstag in Allersberg gefeiert wurde.

Als nicht ganz so glücklich erwies sich die

Entscheidung der Verantwortlichen, die

laut Tanja Engelhardt vom Verkehrsamt

des Marktes einstimmig war, das Fest trotz

ungünstiger Wetterprognosen, am Samstag

durchzuführen und es nicht auf den besser

gemeldeten Sonntag zu verschieben. Nahezu

leer waren die auf dem Marktplatz aufgestellten

Bänke beim geplanten Start des

Festes um 15.00 Uhr, so dass sich der Beginn

verzögerte. Doch dann, als der Nieselregen

aufhörte und die Bänke getrocknet waren,

strömten die Besucher aus allen Richtungen,

der große Biergarten füllte sich und alle

feierten kräftig bis in die Nacht hinein, warm

eingepackt in dicken Jacken, das beliebte

Bürgerfest noch recht ausgiebig.

Etwas anders als gewohnt, verlief wetterbedingt

der Start des Bürgerfestes. Die Musiker des Allersberger

Musikvereins versammelten sich zunächst

im „Kuchenzelt“ und nicht auf der Bühne. Denn

bis zur Abholung des meterlangen Hefezopfes in

der Bäckerei Staudigel, den sie mit Marschmusik

begleiteten, wollten sie trocken bleiben. Sehnsüchtig

warteten bereits einige der Wind und

Wetter trotzenden Bürgerfestbesucher auf das

erste Stück des Hefegebäcks, das von Bürgermeister

Daniel Horndasch angeschnitten wurde.

Daneben wurden noch weitere Torten und Kuchen

sowie deftige Schmankerl vom Freundeskreis Saint

Céré, der für das Wohl der Gäste am Rathausplatz

zuständig war, angeboten. Alle Hände voll zu

tun hatten die fleißigen Helfer des Vereins. Denn

immer wieder hieß es Tische und Bänke trocken

zu reiben, ehe sich die Reihen füllten und man die

Gäste bewirten musste.

Jetzt erst recht, bei schönem Wetter kann

jeder feiern, lautete die Devise der Akteure, als

Bürgermeister Daniel Horndasch zusammen mit

Tanja Engelhardt das Open-Air-Fest vor spärlicher

Zuschauerkulisse eröffnete. Er lobte alle

beteiligten Akteure und die Wirte, die seit vielen

Jahren an der Ausrichtung des Festes beteiligt

sind, begrüßte die teilnehmenden Vereine, allen

voran den Freundeskreis Saint Céré, das Rückrat

der Veranstaltung, die Fördervereine Wolfsteiner

Altenheimstiftung und das Gilardi-Anwesen, den

Eine-Welt-Laden, den Schachclub und die neuen

Teilnehmer, die Feuerwehren aus Ebenried und

Göggelsbuch sowie den Musikverein, und dankte

dem BRK sowie den Mitarbeitern des Bauhofes,

die alles bestens vorbereitet hatten. Wir lassen

uns vom Regen, der bald aufhören wird, so versicherte

er, nicht die Laune verderben und feiern

miteinander. „Ich wünsche dem Fest ein gutes

Gelingen und allen Gästen aus nah und fern

Freude und Spaß. Genießen Sie das Angebot und

das unterhaltsamen Programm und Unterhaltung

bei den Klängen des Musikvereins und später die

fetzigen Rhythmen der Band ‚Blitzlicht‘ die allen

kräftig einheizen wird“, forderte Engelhardt die

Gäste auf.

Und so war es dann auch. Nachdem der Regen

aufgehört hatte, genossen die Besucher das

bunte Treiben auf dem Marktplatz. Die Kinder

vergnügten sich auf der Spielstraße des Kreisjugendrings,

während die Erwachsenen den Klängen

des Musikvereins lauschten und begeistert die

Songs der Allersberger Nachwuchssängerin

„IsaBelle“ Brenner verfolgten. Mit Gitarre begleitete

sie „Little Talks“, „These Boots Are Made For

Walking“, den Song aus ihrer ersten Single „Heart

of Scars“ und viele mehr und mit der Ukulele

„Count on Me“ oder „Riptide“ und „House of

Gold“. Dicht gefüllt war der große Biergarten

auf dem Marktplatz dann in den frühen Abendstunden

und groß die Zuschauerkulisse, die die

beiden Showeinlagen des Boogie Clubs Allersberg

klatschend verfolgte. Nicht ohne Zugabe wurden

die Boogie-Tänzer schließlich entlassen, die auf

dem harten Asphalt ihr Können unter Beweis

stellten. Kräftig heizte schließlich allen dann

wie auch in all den Jahren zuvor, die Powerband

„Blitzlicht“ den Bürgerfestbesuchern ein, so dass

die Stimmung trotz der kühlen Temperaturen

bestens war und alle ausgelassen bis zum Ende

des Tages „ihr Fest von Bürgern für Bürger“

kräftig feierten. Das Fest wurde übrigens anlässlich

der Ernennung zum Ehrenbürger des Marktes

des inzwischen verstorbenen Pfarrers Josef Hobl

ins Leben gerufen und wird seitdem alljährlich am

letzten Samstag im August gefeiert.

Text + Fotos: Josef Sturm

SEPTEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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INFORMATIONEN

Glasrecycling - ein bewährtes System

Farb- und Sortenreinheit wichtig bei Verwertung von Altglas

Glasrecycling - ein bewährtes System. Farb- und Sortenreinheit

wichtig bei Verwertung von Altglas

Im Landkreis Roth stehen für die Sammlung von Altglas (Weiß-, Grün-, und

Braunglas) an 189 Standorten jeweils drei Altglascontainer ganzjährig zur

Verfügung. Jährlich werden ca. 3000 Tonnen Altglas an diesen Plätzen

landkreisweit gesammelt.

Das in Sammelcontainern farblich getrennte Altglas wird mit einem

Containerfahrzeug abgeholt, das für jede Farbe eine eigene Kammer vorhält.

Von dort gelangt es in Glasfabriken, wo es zu 98 % bei der Neuproduktion

von Glas mit eingesetzt wird.

Wichtig ist hierbei natürlich die Sortenreinheit des eingesetzten Altglases.

Bei der Produktion von Weißglas beispielsweise stören schon die geringsten

Anteile grünen oder braunen Glases.

Andersfarbiges Behälterglas (z.B. blaue, rote oder gelbe Flaschen) gehören in

den Grünglascontainer, da grünes Glas den höchsten Fehlfarbenanteil verträgt.

Verunreinigungen wie Deckel und Schraubverschlüsse, Keramikanteile oder

Steingut beeinträchtigen den Prozess ganz erheblich und können zu

Fehlproduktionen führen.

Die Sauberkeit an den Glas- und Metallcontainern lässt leider auch im

Landkreis Roth manchmal zu wünschen übrig.

Das Abstellen von Abfällen bzw. Altglas neben den Containern ist nicht

gestattet und verschandelt das Ortsbild. Zudem verursacht die Reinigung der

Plätze hohe Kosten, die stets die Allgemeinheit zu tragen hat.

Aus Rücksicht auf die Anwohner darf Altglas und -metall nur werktags

zwischen 7.00 und 20.00 Uhr in die Container geworfen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abfallberatung im

Landratsamt unter Tel.: 09171 / 81 14 31.

Quelle: Landratsamt Roth

Landtags- und Bezirkswahl: Briefwahlunterlagen jetzt anfordern

Am Sonntag, 14.10.2018 ist die Landtags- und Bezirkswahl.

Möchten oder können Sie am Wahltag nicht persönlich zur Wahl kommen,

haben Sie die Möglichkeit, Ihre Stimme per Briefwahl abzugeben.

Sie können Ihren Wahlschein mit Briefwahlunterlagen beim Markt Allersberg

direkt anfordern. Beide Unterlagen sind kostenlos.

Online ist dies bis Mittwoch, 10.10.2018, 16.00 Uhr möglich unter:

https://www.buergerserviceportal.de/bayern/allersberg/bsp_ewo_briefwahl

Oder Sie wenden sich direkt an Ihre Gemeindeverwaltung im Rathaus.

Beachten Sie bitte, dass die Beantragung für eine andere Person nur mit

schriftlicher Vollmacht möglich ist. Sie kann daher nur direkt im Rathaus erfolgen.

Quelle: Internetseite Markt Allersberg

Unabhängige EnergieBeratungsAgentur des Landkreises Roth - ENA-Roth

Der Landkreis Roth bietet Bürgern, Unternehmen und Kommunen eine

Beratung und Unterstützung zu den Themen Energieeffizienz, Energiesparen

und Einsatz erneuerbarer Energien an. Die unabhängige EnergieBeratungsAgentur

(EAN) Roth bietet Entscheidungshilfen für einen

sparsamen und damit verantwortungsbewussten Umgang mit Energie.

Gemäß dem Motto: „Jede Kilowattstunde, die nicht benötigt wird, ist

die Beste und schont Umwelt und Geldbeutel“.

Bei einer kostenfreien „Erst- bzw. Initialberatung“ können

beispielsweise folgende Fragen besprochen werden:

• Wie kann ich den Energieverbrauch im Haushalt reduzieren?

• Was ist eine Effizienzhausklasse?

• Welche gesetzlichen Vorgaben gilt es, im Bereich der Energieeffizienz im

Neubau und bei der Sanierung zu beachten?

• Welche Heizungstechniken sind derzeit Stand der Technik?

• Lohnt sich der Einsatz von Solarenergie?

• Wie sinnvoll sind eine Wärmedämmung oder neue Fenster?

• Wie kann man Schimmel vermeiden?

• Wie kann ich Strom sparen und was ist zu beachten beim Kauf neuer

Elektrogeräte?

• Erhalte ich Unterstützung durch Förderprogramme?

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an E-Mail: ENA@Landratsamt-Roth.de

oder Tel.: 09171 / 81 40 00.

Quelle: Landratsamt Roth

Samstagstrauungen im Standesamt

Das Standesamt Allersberg hat noch Termine für Samstagstrauungen.

Folgende Termine stehen noch zur Verfügung:

• Samstag, 22. September 2018

• Samstag, 20. Oktober 2018

Quelle: Internetseite Markt Allersberg

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MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018

Der Handwerksmeister für Ihre Blecharbeiten

Dachentwässerung Metalldächer Blechverkleidung

Holger Wissinger • 90584 Allersberg • Ebenried 90A • Tel.: 0151 / 17 47 92 16 • Email: holger.wissinger@gmx.de

2017 / Die kleine Markthalle Felix Kraus


INFORMATIONEN

Der Schulweg muss vor allem sicher sein

Haftungsprivileg für Kinder

Autofahrer müssen aufpassen: Fuß vom Gas

Die Sommerferien sind in den vielen Bundesländern vorbei. Zigtausende von

Kindern und Jugendlichen machen sich wieder auf den Schulweg und der

birgt Risiken. Das belegen auch die Zahlen des Statistischen Bundesamtes:

Besonders häufig verunglücken Kinder am frühen Morgen, zwischen 7.00

und 8.00 Uhr, sowie ab Mittag, wenn die Schule aus ist. Der Weg zur Schule

sollte also nicht der kürzeste, sondern der sicherste sein. Ein kleiner Umweg

kann sich lohnen, wenn dafür Ampeln oder Schülerlotsen das Überqueren der

Straße sicherer machen.

Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe rät Eltern von ABC-Schützen, die

Route zusammen mit ihren Kindern zu planen und mehrfach abzulaufen.

Eltern sollten beim Üben Wert darauf legen, dass ein Kind am Bordstein

stehen bleibt, Blickkontakt zum Fahrer eines Fahrzeugs sucht und die eigene

Absicht deutlich macht, bevor es die Straße wirklich überquert.

Richtig üben lässt sich nur unter realen Bedingungen: Deshalb sollte man mit

seinem Nachwuchs zu Zeiten unterwegs sein, zu denen er üblicherweise zur

Schule geht.

Doch der Gesetzgeber weiß, dass Kinder von der Komplexität des motorisierten

Straßenverkehrs oft überfordert sind. Dies gilt besonders für die

Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen. Darum haften

Kinder für Schäden, die sie Dritten bei einem Verkehrsunfall fahrlässig

zufügen, erst ab ihrem zehnten Geburtstag. Das hat für Autofahrer weitreichende

Konsequenzen. Werden sie in einen Unfall mit einem nichtdeliktsfähigen

Kind verwickelt, haften sie unabhängig von der Schuldfrage.

Wegen der Haftungsprivilegierung von unter Zehnjährigen müssen Autofahrer

also stets damit rechnen, dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht

„Sicher zur Schule - sicher nach Hause“

Am Dienstag, den 11. September 2018, begann für unsere Schulanfänger

ein neuer und auch für Sie wichtiger Lebensabschnitt. Die

Kinder, insbesondere die neueingeschulten, die ab jetzt wieder zu

bestimmten Zeiten auf dem Weg Richtung Schule unterwegs sind,

werden von vielen Kraftfahrern irrtümlich als verkehrssichere Verkehrsteilnehmer

angesehen. Doch in vielen Situationen auf der Straße

sind unsere Kinder weit überfordert und den Ansprüchen noch nicht

gewachsen. Mit dem Schulanfang beginnt für sie der tägliche Weg zur

Schule. Insbesondere für die Neueingeschulten lauern hier erhebliche

und für sie unvorhersehbare bzw. nicht erkennbare Gefahren.

Denken Sie als Erziehungsberechtigte und Eltern ihrer Schützlinge daran, den

Schulweg schon vorher mit den Schulanfängern abzugehen und sie anfangs

auch regelmäßig zu begleiten. Wählen Sie dabei nicht den kürzesten, sondern

den sichersten Weg. Ein Umweg kann sich lohnen, wenn die Überquerung

von einem Schulweghelfer betreut wird oder die Straße mit Hilfe einer Ampel

überquert werden kann.

Nicht immer ist der kürzeste der beste Weg: Ein Schulweg sollte vor allem sicher sein.

regelkonform verhalten. Ein Kind sehen, heißt vorsichtig fahren, beide Straßenseiten

im Auge behalten und jederzeit bremsbereit sein. Dies gilt in besonderem

Maße in verkehrsberuhigten Zonen sowie vor Kindergärten und Schulen.

Ob ältere Kinder über zehn Jahren tatsächlich für einen Unfall und seine

Folgen einstehen müssen, hängt von ihrer Einsichtsfähigkeit ab. Entscheidend

ist, ob sie die eigene Verantwortung und die Konsequenzen ihrer Handlungen

richtig einschätzen können. Gleichzeitig kommt es auf das individuelle

Verschulden in der konkreten Situation an und auf die Frage, ob von einem

Kind dieses Alters korrektes Verhalten überhaupt erwartet werden konnte.

Lautet die Antwort: ja, müssen aber auch Kinder für sämtliche Haftpflichtansprüche

ihres Opfers aufkommen. Sobald das Kind selbst Geld verdient,

muss es zahlen. Haben die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt, können auch

sie zur Kasse gebeten werden. Schutz bietet in solchen Fällen eine private

Haftpflichtversicherung.

HUK-COBURG Versicherungsgruppe

Man erreicht langfristig bei den kleinen Verkehrsteilnehmern ein „Sicherheitsempfinden“,

wenn man immer dieselbe Route für den Schulweg wählt. Halten

Sie daher Ihre Kinder an, den von Ihnen gewählten Schulweg nachzugehen.

Außerdem sollten Sie korrektes Verhalten im Straßenverkehr, z.B. Überqueren

eines Zebrastreifens, immer wieder üben. Vor dem Überqueren von Kreuzungen

und Überwegen ist es wichtig sich einen Einblick in die Einmündungsbereiche

zu verschaffen und auf ankommende Fahrzeuge zu achten. Erst wenn kein

Fahrzeug von links und rechts kommt, dürfen sie die Fahrbahn überqueren.

Helle Kleidung ist bei schlechtem Wetter besonders wichtig, damit die Kinder

gut gesehen werden. Reflektoren an Schulranzen oder Jacken können

zusätzlich die Sicherheit erhöhen.

Mit einer weiteren Bitte wenden wir uns an die Eigentümer aller Grundstücke.

Bitte achten Sie jetzt ganz besonders darauf, die an Ihrem Grundstück vorbeiführenden

Gehwege frei von überhängenden Pflanzen zu halten. Durch die überhängenden

Äste sind die Fußgänger gezwungen, die Straße als Ersatz zu begehen.

90584 Allersberg-Göggelsbuch • Am Steigbühl 7

www.kfzwerkstattallersberg.de • Tel. 09174-3655

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SEPTEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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INFORMATIONEN

Mitmach-Ausstellung

„Arbeitswelten der Zukunft“ an Bord der

MS Wissenschaft in Roth

Auf Initiative der Bildungsregion Landkreis Roth macht das Ausstellungsschiff

MS Wissenschaft am 4. und 5. Oktober in Roth Station.

Die Ausstellung an Bord des umgebauten Frachtschiffs nimmt ihre Besucher

mit auf eine Reise in zukünftige Arbeitswelten mit ihren neuen Bedingungen,

Aufgaben und Chancen. Auf spielerische und interaktive Weise vermitteln

die Exponate, wie neuste Technologien unser Arbeitsleben verändern, welche

Soft Skills und fachlichen Kompetenzen gefragt sein werden, wie lange

und in welchen Berufen wir in Zukunft arbeiten und wie wir dabei rundum

gesund bleiben können.

Die Ausstellung wird ab 12 Jahren empfohlen und bietet Jugendlichen,

Auszubildenden und Erwachsenen einen Einblick auf das Arbeitsleben der

Zukunft. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung für Schulklassen oder bei

Gruppen ab 10 Personen ist erforderlich. Anmeldeformular sowie weitere

Informationen unter www.ms-wissenschaft.de/schulen.

Wann: 4. und 5. Oktober, 10:00 -19:00 Uhr, Kostenlose Führungen durch die

Ausstellung gibt es täglich um 17 Uhr.

Wo: 91154 Roth, An der Lände 7, in der Nähe des Hafenstüberl

Quelle: Landratsamt Roth

4. – 5. Oktober 2018 | Roth

An der Lände 7, Nähe Hafenstüberl

Täglich 10 – 19 Uhr

Eintritt frei!

www.ms-wissenschaft.de

Grafik und desiGn

in Wendelstein

Marktstraße 10 | 90530 Wendelstein

info@seifert-medien.de | Tel. 09129 – 74 44

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MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018


INFORMATIONEN

Störung in der Wasserversorgung - hier wird Ihnen geholfen

Sie wohnen im Gemeindegebiet Allersberg

und haben z.B. einen Wasserrohrbruch?

Hier finden Sie alle wichtigen Telefonnummern, die Sie bei einer Störung in

der Wasserversorgung anrufen können.

Wasserversorgung Allersberg - nur Allersberg-Ort

Rund um die Uhr Störungsannahme Tel.: 0151 / 20 68 29 91

Zweckverband zur Wasserversorgung der Brunnbach-Gruppe

Ortsteile: Altenfelden, Appelhof, Brunnau, Eisbühl, Eismannsdorf,

Eppersdorf, Eulenhof, Fischhof, Göggelsbuch, Grashof, Guggenmühle,

Harrhof, Kronmühle, Lampersdorf, Polsdorf, Reckenricht, Schönbrunn,

Wagnersmühle

Ortsteile Markt Pyrbaum: Oberhembach, Pruppach, Neuhof

Ortsteile Stadt Hilpoltstein: Heuberg, Lochmühle, Altenhofen, Auholz,

Riedersdorf

Ortsteile Stadt Roth: Harrlach, Finstermühle, Eichelburg, Heubühl,

Birkach, Zwiefelhof

Rund um die Uhr - Störungsannahme Tel.: 0171 / 5 76 49 95

Zweckverband zur Wasserversorgung der Mörsdorfer-Gruppe

Ortsteile: Ebenried, Heblesricht, Realsmühle, Stockach, Uttenhofen

Rund um die Uhr - Störungsannahme Tel.: 09179 / 94 90 80

(Wasserwerk Freystadt wird weitergeleitet.)

Zweckverband zur Wasserversorgung der Mönninger-Gruppe

Ortsteil Reckenstetten

Rund um die Uhr - Störungsannahme Tel.: 0170 / 8 06 99 49

Quelle: Internetseite Markt Allersberg

Gartenabfälle Container

Gartenabfälle müssen unbedingt über die hierfür aufgestellten

Container entsorgt werden und dürfen nicht in der freien Natur

abgelagert werden.

Die Container finden Sie an folgenden Stellen:

Allersberg

Containerstandort: Rother Straße (Bauhof)

Bereitstellungstage: ab 21. Februar bis 23. November, jeweils dienstags von

7.00 Uhr bis samstags 17.00 Uhr

Das Grüngut darf auf der Freifläche abgeladen werden. Der Bauhof kümmert

sich um die Beladung der Container.

Ebenried

Containerstandort: ehemaliges Raiffeisenlagerhaus

Bereitstellungstage: ab 21. Februar bis 23. November: jeweils dienstags von

7.00 Uhr bis samstags 17.00 Uhr

Göggelsbuch

Containerstandort: Pumpstation

Bereitstellungstage: ab 21. Februar bis 23. November: jeweils dienstags von

7.00 Uhr bis samstags 17.00 Uhr

Zusätzliche Annahme:

Kompostieranlage Pyras, Firma Hoffmann

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7.00 bis 12.00 Uhr und 12.30 bis

17.00 Uhr, Samstag von 7.00 bis 13.00 Uhr

Tel.: 09174 / 38 98 oder 09171 / 84 70

Auskunft: Herr Michael Distler, Herr Carsten Holzheit

Außerhalb der Containerbereitstellungszeiten sowie bei vollem Container

dürfen keine Gartenabfälle am Containerstandort abgelegt werden! Sie können

die Gartenabfälle zu den üblichen Öffnungszeiten bei der Kompostieranlage

Pyras und den Recyclinghöfen Georgensgmünd und Wendelstein entsorgen.

Quelle: Internetseite Markt Allersberg

18

, von KYMCO:

7

SEPTEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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Kerwa Rückblick

Kerwaausklang Allersberg

Allersberg - Die 309. Allersberger Kerwa hat nach vier Tagen ausgelassener

Feierei ihre „Tore“ geschlossen. Zigtausende Besucher aus

nah und fern genossen die Tage unter weißblauem Himmel und

sengender Hitze mit tropischen Temperaturen von weit über 30

Grad. Vor allem aber manch einen der älteren Besucher hielt die

große Hitze aber vom Besuch der Kerwa ab und so waren am letzten

Kerwatag zwar wieder die Außenplätze im Biergarten und in der

Almhütte voll besetzt, aber im heißen Festzelt blieben doch einige

Bankreihen leer, was aber der Feierlaune keinen Abbruch tat.

So war der Kerwamontag nach dem „Feuerwehr-Kirchweihsonntag“

mit dem unvergesslichen prächtigen Festzug mit der Rekordzahl von 117

Zugnummern nochmals ein Supertag, an dem bei Gluthitze bis in die Nacht

hinein ausgelassen gefeiert wurde. Noch um Mitternacht standen alle auf

den Bänken, ließen sich mitreißen von den Hits der Gipfelstürmer mit Frontmann

Jörg Bauer. Die Hände flogen zum Himmel, es wurde gesungen und

geklatscht und mit lauten Rufen Zugabe um Zugabe gefordert.

Nicht nur am Familiennachmittag, ein Highlight für die Kinder aber auch die

Senioren der Wolfsteiner Altenheimstiftung, die im Festzelt das bunte Treiben

genossen, sondern auch den ganzen Abend über herrschte reges Treiben am

Rummel. Alle kamen auf ihre Kosten und nutzten die zahlreichen Angebote,

die für Nervenkitzel, Gaudi und Unterhaltung sorgten. Jubel, Trubel, Heiterkeit

herrschte auf der gesamten Budenstraße, auf der sich Jung und Alt tummelte, ein

Eis schleckte, gebrannte Mandeln naschte oder Fisch- und Bratwurstsemmeln,

Brezeln und Käse, Langos oder Crêpes und noch vieles andere sichtlich genoss.

Rund ging es bei der Allersberger Kirchweih. Am Festplatz und im Festzelt

wurde zünftig gefeiert. Kein Halten mehr gab es bei den Hits der Gipfelstürmer

und bis zum Ende um Mitternacht stand das Zelt Kopf.

Allerlei Köstlichkeiten aber hielt auch die Festwirtsfamilie Härteis im Zelt für

die Gäste bereit. Sie war dem Ansturm bestens gerüstet und versorgte die

Kerwagäste mit einer kühlen Maß Kerwabier und weiteren alkoholischen und

alkoholfreien Getränken, die zum 40. Mal von der Brauerei Bernreuther aus

Pyras kamen.

Zahlreiche Gäste waren der Einladung von Bürgermeister Daniel Horndasch

zur Mitfeier am Kerwamontag gefolgt und so hieß er unter anderem MdL

Volker Bauer, Bezirksrat Ernst Schuster, Bürgermeisterkollegen aus der

Region, stellvertretende Landrätin Edeltraud Stadler und viele weitere Gäste

aus Wirtschaft, Kultur, Verbänden und Behörden willkommen.

Er war stolz auf die große Resonanz des Kerwafestes und war glücklich, dass

das größte Ereignis der Marktgemeinde friedlich und fröhlich verlief und ein

überaus positiver Gemeinschaftsgeist herrschte.

Weniger Einsätze wie in den Vorjahren hatte das BRK trotz Hitze und dem

großen Feuerwehrjubiläum zu verzeichnen. Feststellen konnte man auch,

dass der Trend zu Dirndl und Lederhose immer größer wird und dass die

Almhütte, in der es etwas ruhiger zugeht, immer mehr Freunde findet.

Vor allem die jungen und jung gebliebenen Kerwabesucher genossen die

lautstarke Gaudi im Zelt und nutzten ausgiebig die Möglichkeiten zum

Weiterfeiern bis in die frühen Morgenstunden in den Kneipen rundum.

Lob gab es von Festwirt Marco Härteis und Geschäftsführer Benjamin

Schmid, die vollauf zufrieden waren mit der Kerwa und dem Allersberger

Kerwapublikum.

Josef Sturm

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30. Kirchweihlauf des TSV Allersberg

Allersberg - Von den 40 Bambinis wurde der 30. Allersberger Kirchweihlauf

eröffnet und den Abschluss bildete der Hauptlauf über

10.000 Meter, den die Läuferinnen und Läufer, in sechs Runden durch

den Ort absolvieren mussten. Gesamtsieger wurde bei den Herren mit

zwei Minuten Vorsprung Stefan Böllet vor Roland Rigotti, während

bei den Frauen Kim Korber mit drei Sekunden Vorsprung Lokalmatadorin

Christine Ramsauer auf den zweiten Platz verwies.

Trotz großer Hitze gab es beim Jubiläumslauf, der zum 30. Mal vom TSV

Allersberg ausgerichtet wurde, einen neuen Rekord. Insgesamt gingen 337

Läuferinnen und Läufer an den Start, darunter auch Gäste aus der Partnerstadt

Saint Céré sowie stellvertretender Bürgermeister Thomas Schönfeld und Ortssprecher

Ernst Rückert. Schwitzen war angesagt und äußerst gefragt waren die

mit Wasser getränkten Schwämme, aber alles ging gut über die Bühne und die

BRK Bereitschaft Allersberg kam nur bei ein paar Kleinigkeiten zum Einsatz.

Rundum zufrieden war Organisator und Moderator Roland Gerl, der mit einem

Team von 35 Helfern für einen reibungslosen Verlauf sorgte. Mit großer Begeisterung

kommentierte Gerl das Geschehen und erntete für seine Statements zu

den einzelnen Läufern und Gruppen, die er auch anfeuerte, großes Lob von den

MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018

Zuschauern. Es herrschte ein tolles Miteinander am Marktplatz, wo Start und

Ziel der einzelnen Läufe war. Viele Laufbegeisterte säumten nicht nur den Straßenrand

am Marktplatz, auch entlang der Strecke gab es viele Fanmeilen, die

zur Abkühlung der Athleten sogar Wasserduschen bereithielten.

In seiner Funktion als Schirmherr gab Bürgermeister Daniel Horndasch erstmals

den Startschuss beim 5.000- und 10.000-Meterlauf. Dabei nutzte er die

Gelegenheit, allen zu danken, die sich von Seiten des TSV engagieren. Weiter

zeigte er sich sehr erfreut darüber, dass trotz tropischer Temperaturen von

über 30 Grad im Schatten so viele Teilnehmer zum Jubiläumslauf in Allersberg

gekommen waren. Roland Gerl freute sich ebenfalls über die gewaltige Steigerung

zum Vorjahr und nutzte die Gelegenheit für das Laufen zu werben, denn

hierbei kann man richtig abschalten, zeigte er sich überzeugt. Die große Schar

der Kinder ermunterte, den Laufsport im weiteren Leben fortzusetzen.

Stefan Böllet vom TSV Pavelsbach lief die zehn Kilometer in 34:01 Minuten.

Der Zweite, Roland Rigotti vom TSV Neuburg benötigte 36:03 Minuten und

der Dritte, Michael Gründl vom TSG Roth 36:23 Minuten. Böllet wird auch in

Hilpoltstein und Roth laufen und noch einen Halbmarathon absolvieren, ehe

er am Berlin-Marathon an den Start gehen wird.

In der letzten Runde am Spitalweiher, kurz vor dem Ziel, zog die

Thalmässingerin Kim Korber an der Lokalmatadorin Christine Ramsauer


Start der Schüler über 1.660 Meter

Fotos: Josef Sturm

Start 5.000-Meterlauf Start 10.000 Meter-Hauptlauf

vorbei. Sie wurde am Marktplatz voll Stolz von ihrem aus Greding

stammenden Mann Frank empfangen. Christine Ramsauer schätze sie sehr

und von ihren tollen Läufen und vielen Siegen sei sie beeindruckt, sagte

Korber. Für den Lauf hat die Kinderpflegerin frei bekommen und musste

danach gleich wieder zum Hort, der auf einer Freizeit war. Sie freute sich

über den Sieg mit 39:31 Minuten in Allersberg, nachdem sie beim Thalmässinger

10.000-Meterlauf Dritte und beim Altmühltal Halbmarathon Zweite

geworden war. Christine Ramsauer (LAC Quelle Fürth) lief die Strecke in

39:34 und die Dritte Christina Schöll (TV Hilpoltstein) aus Mörlach in 41.30

Minuten. Beim Volksfestlauf in Freystadt, bei dem sie überhaupt zum ersten

Mal lief, war sie Erste über 10.000 Meter.

Der Allersberger Jeremias Gerner (TSG Roth) wurde Sieger über 5.000 Meter

mit 17:15 Minuten. Zweiter wurde Stefan Gilch (MON Pleinfeld) mit 17:27

und Dritter Toms Komas (o.V.) mit 17:39 Minuten. Ebenfalls aus Allersberg

kommt die Siegerin der Frauen Paula Mödl (TSG Roth), die die Ziellinie in der

Zeit von 23:23 Minuten überlief vor Sabrina Schmidt (TV Hilpoltstein) 23:26

und Maike Rinder (TSV Allersberg) 23:27 Minuten.

Erster beim Schülerlauf über 1660 Meter wurde Eric Lilienthal (LG Landkreis

Roth) mit 4:55 Minuten. Platz zwei belegte Tilko Kochsmeier (DJK Allersberg)

5:03 und Dritter wurde Kristian Kühnlein (TV Eckersmühlen) 5:10

Minuten. Anna-Lena Wittmann (TSV Greding) siegte mit 5:16 Minuten bei

den Mädchen vor Liah-Soline Gerich (TSV Neuburg) 5:30 und Emanuela Ams

(TSG Roth) 5:58 Minuten.

Am Lauf beteiligten sich auch drei Schau- und Gaudigruppen, Mitglieder

der Freiwilligen Feuerwehr Allersberg in voller Montur im Hinblick auf ihre

150-Jahrfeier, Fußballspieler der neuen SG Allersberg und die Damen des

Kosmetikstudios Schöll aus Allersberg. Beste Allersberger waren Stefan

Spachmüller-Jäger und Christine Ramsauer.

Josef Sturm

Kinderkirchweihzug

Allersberg

Allersberg - Der Kinderkirchweihzug in Allersberg ist etwas Besonderes

in der Region. Fest in der Hand des Nachwuchses war der

Kerwamontag. Denn nicht nur für die Teilnahme gab es eine Belohnung

mit Freichips und Limo, sondern auch winkten beim Familiennachmittag

verbilligte Preise und im Zelt sorgte ein Kasperltheater

vor allem bei den Jüngsten für Begeisterungsstürme.

Quirliges Treiben herrschte im Schatten des Hinteren Marktes, wo sich

die Kinder mit ihren bunt geschmückten fahrbaren Untersätzen, darunter

Bürgermeister Daniel Horndasch mit seinen beiden Söhnen, zum Kinderzug

einfanden. Luftballons und bunte Bänder flatterten um die Wette im Wind

und ganz dicht drängten sich die Buben und Mädchen um den ebenfalls

geschmückten Traktor von Wolfgang Brandl, der den Zug tuckernd anführte.

Los gings mit Fahrrädern, Rollern, Inlinern, Bobby-Cars oder Laufrädern über

die Gilardi-, Lerchenfeld- und Bahnhofstraße zum Festplatz. Während die

Größeren nicht nur wegen der großen Hitze mit vor Eifer glühenden Backen

strampelnd unterwegs waren, ließen sich die Kleinen bequem im Kinder-,

Sport- oder Bollerwagen von Mama, Papa oder Oma und Opa zum Gaudium

schieben. Mit großen Augen verfolgten sie staunend die Gaudi. Zur Freude

aller sorgte die Feuerwehr auf der Wegstrecke mit einer Wasserdusche für die,

die es wollten, für eine Abkühlung.

Buntes Treiben herrschte den Nachmittag über in der Budenstraße. Denn

selbstverständlich wurden die Gutscheine gleich eingelöst am Karussell,

Autoscooter, Let‘s Dance, Hupferl und in der Schiffschaukel.

Groß war der Kinderkirchweihzug in Allersberg. Von den Allerkleinsten im

Kinderwagen bis zu den Jugendlichen auf Rollern, Fahrrädern und Mountainbikes

war alles vertreten und beim Familiennachmittag am Rummel hatten

alle einen Heidenspaß. Denn schließlich gab‘s für die Teilnahme am Kinderzug

Gutscheine für die Fahrgeschäfte.

Die Los-, Angel-, oder Schießbude und alles, was sonst noch am Festplatz

vorhanden war, wurde genutzt. Riesigen Spaß hatte der Nachwuchs und die

Eltern und Großeltern, Onkeln und Tanten freuten sich mit ihnen.

Die Zeit verging wie im Flug. Nicht genug kriegen vom ausgelassenen Feiern,

konnten die einen, während die anderen sich sichtlich müde vom Toben

gerne wieder auf den Heimweg machten.

Der Kerwamontagnachmittag im festlich geschmückten Allersberg war auf

jeden Fall wieder ein Erlebnis.

Da waren sich letztlich alle einig und ist aus dem Kerwageschehen nicht

mehr wegzudenken. Damit sich noch mehr beteiligen, wird laut Daniela Nees

über eine neue Form nachgedacht.

Josef Sturm

SEPTEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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AUS DEN ORTSTEILEN

Kolpingfamilie Allersberg

Mit der Kolpingfamilie auf St. Wolfgang gezeltet

Am vergangenen Freitag war

es wieder soweit. Das beliebte

Zeltlager der Kolpingfamilie

Allersberg stand quasi als Einstieg

in die Sommerferien an. Für viele

Teilnehmer war es der richtige

Einstieg in die Sommerferien.

Zeugnis war meist gut, dann die

vier Tage der Allersberger Kirchweih

mit reichlich Abwechslung

und Vergnügen pur und wenige

Tage danach gings bei bombigem

Wetter zum Zelteln mit der

Kolpingfamilie auf die Waldlichtung

um den Sankt Wolfgang.

Eine Rekordbeteiligung konnte

die Einladung der Kolpingfamilie

im Rahmen des Ferienprogramms

heuer nicht verzeichnen. Nach den

33 Kindern im Vorjahr wollten heuer

immerhin wieder 28 Kinder mit

Kolping eine Nacht im Zeltlager verbringen. Schon seit Jahren veranstaltet

die Kolpingfamilie von Freitag auf Samstag nach der Allersberger Kirchweih

für Kinder das Zeltlager. Und es ist jedes Jahr ein Renner. Bereits um 15.30

Uhr kamen die ersten Kinder an, bepackt mit Schlafsack und Isomatte und

bereit, das Nachtlager zu beziehen. Um 16.00 Uhr ging es dann endlich los.

Die Teilnehmer warteten gespannt, was sich die Kolpingjugend, die das Zeltlager

alljährlich ausrichtet, dieses Jahr für ein Programm überlegt hatte.

Nach einem kurzen Kennenlernspiel ging es sofort in das „Bastelprogramm“.

Dieses bildet alljährlich einen zentralen Punkt bei dem kleinen Zeltlager.

Das Bauen von Vogelhäuschen war heuer angesagt. Nachdem lautstark

gehämmert und gebohrt wurde, waren ruck zuck die ersten Vogelhäuschen

fertig. Anschließend konnte jedes Kind sein Häuschen individuell bemalen.

Was das Herz begehrte, konnte in den verschiedensten Farben und Motiven

aufgetragen werden. Und die Allermeisten zeigten sich mit ihrem Produkt

recht begeistert von der Bastelaktion. Nach diesem Kraftakt hatten sich die

Teilnehmer erst einmal eine Stärkung verdient, die sie sich in Form einer Bratwurstsemmel

richtig schmecken ließen.

Dann spielten und tobten die Kinder miteinander, wobei der Besuch der

BMX-Bahn im Wald sowie die Süßigkeitenschleuder im Programm nicht

Vor dem gemeinsamen Abendessen stellten sich die Teilnehmer des Kolping-Zeltlagers zusammen mit einigen Betreuern vor der

St. Wolfgangskirche zu einem Gruppenfoto auf.

fehlen durften. Als es langsam dunkel wurde, da wurde alternativ zum Lagerfeuer,

auf das aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit von vorneherein

verzichtet wurde, mit Kerzen ein wärmendes und gemütliches, gleichzeitig

romantisches Licht entzündet. Highlight des Zeltlagers war die Nachtwanderung,

die über die Elefantenschlucht zu den Frauenweihern führte.

Natürlich durfte hier eine Gruselgeschichte nicht fehlen. Zurück im Zeltlager

gab es noch einen kleinen Mitternachtssnack mit den obligatorischen Leberwurstbroten.

Anschließend fielen manche mehr, manche weniger müde in

die „Betten“. Still wurde es auf dem Zeltlagerplatz aber noch lange nicht.

Viele hatten sich noch so manches zu erzählen und viele kicherten längere

Zeit noch um die Wette. Kaum waren die letzten eingeschlafen, da waren um

6.00 Uhr die ersten Kinder schon wieder topfit und auf den Beinen. Zeit für

die Betreuer, das Frühstück herzurichten. Bei frischen Semmeln und warmem

Kaba neigte sich das diesjährige Zeltlager langsam dem Ende zu. Viele der

Kinder waren sich einig in ihrem Urteil, mit dem Zeltlager mit der Kolpingfamilie

und einer gemeinsamen Nacht beim St. Wolfgang zwei spannende

Ferientage verbracht zu haben.

Reinhold Mücke

Abschiedsfeiern im Kindergarten St. Theresia

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Allersberg - Zwei wichtige Ereignisse gab es im Kindergarten St.

Theresia in Allersberg. Zunächst durften die Vorschulkinder im Kindergarten

übernachten. Dafür hatten sie sich im Vorfeld einen Traumfänger

gebastelt. Mit einer Disco und Stockbrot am Lagerfeuer begann der

Abend. Nach Einbruch der Dämmerung ging es mit leuchtenden Knicklichtern

und Taschenlampen zu einer Nachtwanderung, wo ein Schatz

gefunden wurde. Bevor geschlafen wurde, gab es noch eine Gute-

Nacht-Geschichte am Lagerfeuer und nach dem gemeinsamen Frühstück

am nächsten Morgen wurde jedem Kind eine Urkunde überreicht.

Unter dem Motto „Ein Schutzengel geht mit dir“ stand die Andacht mit

Diakon Korbinian Müller, der den Kindern eine Geschichte aus der Bibel zum

Thema Schutzengel erzählte. Die Vorschulkinder sangen Lieder, die sie super

musikalisch begleiteten und sagten jeweils einen Satz an ihren Schutzengel

wie etwa „Lieber Schutzengel, sei bei mir beim Mathe lernen“ oder „Lieber

Schutzengel, du warst bei mir beim Fußballspielen im Garten“. Anschließend

segnete der Diakon jedes Kind, die Erzieherinnen lasen den Psalm 91 und

Kindergartenleiterin Franziska Endres richtete Abschlussworte an alle und

MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018

Stockbrot am Lagerfeuer und eine Nachtwanderung gab es bei der

Vorschulübernachtung im Kindergarten St. Theresia in Allersberg.

wünschte: „Möge dein Schutzengel bei dir sein.“ Einen kleinen Schutzengel,

den sie an ihre Schultasche hängen können und ein Schutzengelbild von sich

selbst, gab es schließlich als Geschenk für die Kinder.

Text und Fotos: Josef Sturm


AUS DEN ORTSTEILEN

Wald-Zertifizierungskontrolle bei Forstbetriebsgemeinschaft Roth

Auditor Müller und Förster Simon Danner begutachten den richtigen Fällschnitt.

Roth/Allersberg - Eine Wald-Zertifizierungskontrolle fand bei der Forstbetriebsgemeinschaft

Roth statt, die seit 1998 erfolgreich arbeitet. Großes

Lob gab es dabei von Auditor Rüdiger Müller für Performance, Organisation

und Nachhaltigkeit. Was wären wir ohne den Rohstoff Holz? Viel zu wenig

wird oft darüber nachgedacht und dabei ist er so wichtig und nützlich.

Unsere moderne Gesellschaft hätte ein echtes Problem ohne den Rohstoff

Holz. Das dieser Rohstoff immer wieder nachwächst, ist das Ergebnis einer

nachhaltigen Waldbewirtschaftung mit regelmäßiger Pflege und Durchforstung.

Denn es geht nicht automatisch. Wir sind bestrebt und es ist uns ein

großes Anliegen, für einen schönen und sauberen Wald zu sorgen, fasste

Dr. Christian Kölling, Forstdirektor beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft

und Forsten, zusammen beim so genannten PEFC-„Wald-TÜV“ im Bereich

der Forstbetriebsgemeinschaft Roth. Er wünscht sich vor allem, dass viele

Privatwaldbesitzer der Forstbetriebsgemeinschaft beitreten, damit sie in den

Genuss von Beratung, Hilfe, und Programmen kommen und vor allem Unterstützung

bei der Pflanzung, Pflege und Rodung bekommen. Holz ist wieder

etwas wert. Es ist nicht nur ein wichtiger Faktor zur Sauerstoffversorgung,

sondern vielmehr wird es für verschiedenste Materialien bis hin zur Papierherstellung

und als Brennstoff benötigt. Den Rohstoff Holz wieder mehr ins

Bewusstsein der Menschen zu bringen, dafür warb Kölling, zu dessen Bereich

50.000 Waldbesitzer im Landkreis Roth und Nürnberger Land gehören.

Der so genannte PEFC-„Wald-TÜV“ fand im Bereich der Forstbetriebsgemeinschaft

Roth statt, zu der auch die Gemeinden Allersberg, Schwanstetten,

Wendelstein und Pyrbaum gehören. Die vier Buchstaben PEFC (Programm for

the Endorsement of Forest Certification Schemes) stehen für ein internationales

Waldzertifizierungsprogramm. Mit dem PEFC-Siegel werden Produkte

gekennzeichnet, deren Holz aus umwelt- und sozialverträglicher Forstbewirtschaftung

stammt. Betreut werden von der FBG Roth 770 Mitglieder mit

7.900 Hektar Wald, davon befinden sich 800 Hektar im Kommunalbereich der

genannten Gemeinden, Märkte und Städte. Durch ein Losverfahren wurden

elf Besitzer ermittelt, deren Wald in den drei Zertifizierungstagen geprüft

wurde. Darunter fiel auch der Gemeindewald Allersbergs und der Wald der

Wolfsteiner Altenheimstiftung.

v.l. Jörg Wagenknecht-Hirth, Dr. Christian Kölling, Dieter Winkler, Simon Danner,

Auditor Rüdiger Müller und Lukas Ulrich.

Im sogenannten Weinberggebiet des Allersberger Gemeindewaldes begleitete

unsere Zeitung mit Rüdiger Müller, den Auditor der Zertifizierungsgesellschaft

Holz und Wald. Mit dabei waren neben Dr. Kölling, der Geschäftsführer der

FBG Roth, Dieter Winkler, der Förster der FBG, Simon Danner, Lukas Ulrich,

der Revierleiter Rothsee vom Amt für Landwirtschaft, und Jörg Wagenknecht-

Hirth von der Marktgemeinde Allersberg. Treffpunkt war beim Allersberger

Wasserwerk, wo der Gemeindewald unter die Lupe genommen wurde.

Sehr angetan und erfreut zeigten sich der Auditor und die Fachleute von der Vielfalt

im 30 Hektar umfassenden sogenannten Schulwald im Weinberggebiet. Rund

30 verschiedene Baumsorten wie die Wildbirne, Eiche, Elsbeere, Buche, Esskastanie

und viele mehr sind dort im Unterbau des überwiegenden Kiefernbestandes,

der die Masse bildet, zu finden. Gerne gesehen sind auch einige dürre Bäume

darunter, in denen sich weit über 100 Arten von Käfern und Tieren bis hin zum

Specht aufhalten. In Augenschein genommen werden konnte auch das derzeit im

Wald blühende Heidekraut und wichtig, so wurde festgehalten, ist die Öffnung,

damit die nachwachsenden Bäumchen entsprechend Sonnenlicht bekommen.

Vieles wurde bei der Audit besprochen, festgehalten und nachgehakt. So ging

es zum Beispiel auch darum, zu kontrollieren, wie Bäume gefällt wurden, wie

dem Wildverbiss entgegen gewirkt wird, um das richtige Marketing, um Standards

der Waldbewirtschaftung bis hin zur Brennholz- und Nutzholzaufbereitung.

Hier wie auch beim Abschlussgespräch fand der Auditor lobende Worte

für die gute Arbeit insgesamt und zu den zertifizierten Pflanzen, die verwendet

wurden. Über das gute Ergebnis freute sich der Vertreter der Marktgemeinde,

der das Lob entsprechend weitergeben wird, denn im Schulwald wurden schon

viele Pflanzungen unter Einbindung von Vereinen und Verbänden durchgeführt.

Einen großen Verdienst bei den erfolgreichen Aktionen hat hier der Forstdirektor,

i. R. Manfred Kinzler. Wir wollen die Arbeit in seinem Sinne fortführen,

betonte Wagenknecht-Hirth. Zum Abschluss des Wald-TÜV wurde im Vergleich

noch ein zu dichter Wald nebenan begutachtet und das Fazit gezogen, dass

mit höchstem Standard und strengen Kontrollen viel erreicht werden kann. Das

betrifft auch den Einsatz von Gerät und Sicherheitskleidung. Es gilt für eine

gute Performance, alles effizient im Blick zu haben.

Josef Sturm

SEPTEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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CASA DE LA TROVA WENDELSTEIN

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KABARETT

Sonntag, 16. September

20.00 Uhr

HG. Butzko:

„echt jetzt“

Es war einmal im August 1997. Da

betrat HG. Butzko, damals noch ein

junger, freischaffender Schauspieler

(sprich: arbeitslos und ohne Engagement)

zum ersten Mal in seinem

Leben mit einem selbst geschriebenen

Programm eine Bühne, um

seiner jahrelang aufgestauten

Leidenschaft für‘s politische Kabarett

ein Ventil zu bieten.

Heute, rund 20 Jahren später, bietet

dieses Jubiläum für HG. Butzko einen

Anlass, mit seinem 10. Programm

„echt jetzt“ ein Zwischenfazit zu

ziehen, aber kein „best-of“ mit

abgestandenen Nummern, sondern

eine frische Bestandsaufnahme: Wo

stehen wir heute? Wie sind wir da

hingekommen? Und wem können wir

dafür in den Arsch treten? Die richtige

Antwort lautet natürlich: uns selbst.

Und so hangelt sich Butzko in

Kartenvorverkauf

seinem neuen Kabarettsolo vor

allem an der Frage entlang, was sich

in den letzten 20 Jahren geändert

hat und was nicht, welche Entwicklung

zu begrüßen ist, warum nur

diese und warum man alle anderen

getrost in die Tonne kloppen kann.

Wie immer bietet auch „echt jetzt“ eine

brüllend komische und bisweilen besinnliche

Mischung aus schonungsloser

Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen

Gags, Frontalunterricht und pointierter

Nachdenklichkeit, mit der Butzko einen

ganz eigenen, preisgekrönten Stil

entwickelt hat und die großen Zusammenhänge

so beleuchtet, als würden sie

„umme Ecke“ stattfinden.

CHANSON – LIEDER –

BLUES

Samstag, 22. September

20.00 Uhr

Bettina Hirschberg &

Harry Düll: „Nächtliche

Begegnung“

Bettina Hirschberg und Harry Düll

werden uns ein großartiges Konzert

bescheren mit dem verheißungsvollen

Titel: „Nächtliche Begegnung“.

Bettina Hirschberg ist Sängerin,

Komponistin, Pianistin und Lyrikerin.

Wenn sich Hirschbergs ausdrucksstarke

Stimme, ihr Klavierspiel

und Harry Dülls Gitarre begegnen,

entsteht eine fesselnde Spannung:

Bluesrock-Feeling verschmilzt mit

der Intensität des romantischen

deutschen Kunstlieds und einem

einzigartigen Chansonstil. Tourneen

in Deutschland, Österreich und der

• Tel. 09129 / 33 72 und www.latrova.de

• Gemeindebücherei Wendelstein

• Ticketshop Wendelstein

• ST Ticket Point Schwabach

• Buchhandlung Sägerhof Schwanstetten

• bei allen Reservix Vorverkaufsstellen

MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018

Schweiz machten die Künstlerin

bekannt. Sie erhielt den badenwürttembergischen

Kleinkunstpreis für

Lied und Chanson.

Besonders hervorzuheben sind ihre

Vertonungen von Texten der sogenannten

„verbrannten Dichter“, die

1933 aus Deutschland vor der Vernichtung

fliehen mussten. In unserem

Konzert wird sie einen Text von

Mascha Kaleko vortragen, den diese

im Exil in den USA geschrieben hat.

Die musikalische Reise, auf die

die beiden Künstler ihr Publikum

mitnehmen, geht u.a. in persönliche

Seelenwelten und gesellschaftliche

Gegebenheiten, die etwas in Schieflage

geraten sind.

In den 90er Jahren trat Bettina

Hirschberg bereits als Solistin auf

unserer Bühne auf und begeisterte

Gäste und Veranstalter mit ihrer

Bühnenpräsenz, ihrer ausdrucksstarken

Stimme und ihrem Klavierspiel.

Unsere Freude war groß, als sie

uns kürzlich anrief und ein Konzert

mit Harry Düll anbot.

LIEDER AUS DES LEBENS

SCHATZKISTE

Samstag, 29. September

20.00 Uhr

Liederjan: „Ernsthaft

locker bleiben“

Cool und locker wollen heute viele

sein. Aber wie funktioniert das? Einfach

so rumlockern geht doch nun gar nicht.

Wo sind wir denn? Da müssen ernsthafte

Fachleute her: Liederjan.

Mit lockerer Hand, aber ernsthaft,

nehmen Jörg Ermisch, Hanne Balzer

und Philip Omlor Alltagserscheinungen

und sich selbst auf die Schippe, mit

ihrer hauseigenen Mischung aus

Chanson, Folk, Kabarett und gehobenem

Blödsinn. Für diese lockere

Mischung erhielten die Liederjans

schon vor vielen Jahren den „Deutschen

Kleinkunst Preis“. (Ernsthaft!)

Im aktuellen Programm singen sie von

den großen Problemen unserer Zeit:

Wie bringt man die Urne mit Onkel

Torstens Asche nach Amsterdam, was

lehren uns philosophische Betrachtungen

von Kalenderblättern, Freud

und Leid des Lebens in der Gruppe,

eine Expedition mit Helene in den

Harz (hurz!), und ernsthaftes Lockerbleiben

unter verschärften gymnastischen

Bedingungen. Für alle Fälle

wird auch ein Trostlied für stürmische

Zeiten bereitgehalten.

KABARETT

Sonntag, 30. September

20.00 Uhr

Henning Venske:

„Summa summarum“

Ein Abschied von Freund und Feind:

Der Kabarettist, Schauspieler, Regisseur

und Schriftsteller Henning

Venske analysiert zum letzten Mal

auf der Bühne die aktuellen politischen

Entwicklungen mit einem

Scharfsinn, der manchen Amtsinhaber,

Würdenträger und Kampagnenjournalisten

beschämen müsste.

Floskeln, Klischees und Phrasenmüll,

Blender, Lallbacken und Waffelnasen

- all dies erledigt Deutschlands

„meistgefeuerter Satiriker“ pointiert

und witzig. Er ist ein Kabarettist der

guten alten Schule: Alles, was sich

öffentlich regt, kreucht und fleucht,

wird von ihm skeptisch begutachtet

und bekommt seine verdiente Strafe,

gemein, aber nicht unhöflich.

Selbstbewusst und angriffslustig auch

nach 57 Bühnenjahren präsentiert

sich dieser in vielen Satire-Kämpfen

gestählte Wortakrobat. Verbale

Entgleisungen spießt er mit einer

solchen Kunstfertigkeit auf, dass der

geschundene Geist auflacht, der

Verstand triumphiert und das Herz vor

Freude und Genugtuung hüpft.

Der eine oder andere Kollege hat

jahrelang diverse Abschiedstourneen

veranstaltet. Venske ist auch bei

diesem Anlass, wie sein Publikum ihn

kennt und schätzt: präzise, scharf und

gnadenlos: Das war‘s. Basta la Musica.

Musikalisch begleitet von seinem

kongenialen Partner Frank Grischek.


JEGELSCHEUNE WENDELSTEIN

Sven Faller solo

Night Music – eine musikalische

Lesung

Sven Faller hat sich mit seinem

melodischen Stil auf dem Kontrabass

international einen Namen gemacht.

Viele Jahre lebte und arbeitete er in

New York und teilte in seiner beeindruckenden

Karriere die Bühne mit

zahlreichen namhaften Künstlern

wie Bobby Watson, Scott Hamilton,

Pippo Pollina, Charlie Mariano, Konstantin

Wecker, Chico Freeman, Philip

Catherine, Georg Ringsgwandl oder

Larry Coryell.

„Night Music“ ist seine Hommage

an die Magie und das Eigenleben

der Nacht. Im Wechsel mit Musik

liest er seine anekdotischen und

teils autobiographischen Texte. Sie

handeln von lustvollen Spaziergängen

unter Sternen, schrägen

Typen auf nächtlichen Straßen, dem

Kontrabass als der wahren „Königin

der Nacht“ und den überraschenden

Wendungen des Lebens.

www.svenfaller.eu

Eintritt:

14,- € zzgl. Gebühren

17,- € Abendkasse

Samstag, 22. September

20.00 Uhr

Gruberich – Ohrenzwinkern

Atmosphärisch, verrückte

Musik mit „klassischen“ Volksmusikinstrumenten

Rund um den Hackbrett- und Ziachspieler

Thomas Gruber versammeln

sich eine preisgekrönte Cellistin

(Maria Friedrich) und eine geerdete

Harfenistin mit himmlischen Tönen

(Sabine Gruber Heberlein).

Groovig, schräg und experimentell

kommen die drei daher. Weiß

gewandet, die Haare elektrisierend

bis in die Spitzen mit Frack und

goldenen Schuhen spielen sie ihren

eigenen Musikstil zwischen bajuwarischen

Kosmos und Weltmusik

- alpines Fernweh eben.

„Gruberich“, eine mythische

Sagenfigur des Nordens oder doch

ein Wolperdinger aus dem wilden

Alpinistan?

Verträumte Melodien schleichen

sich durch das Ohr in den Kopf, kurz

unterbrochen von jazzigen Pointen

die unsere Fingerspitzen leicht

beschwipst tanzen lassen und wie

ein warmer Teppich im Bauch Platz

nehmen, um von dort den Beinen

ein grooviges Wippen zu entlocken.

Dabei meint man taumelnd einen

Tango Nuevo zu hören, glaubt, eine

Musette zu umspielen und findet

doch bezaubernde Klanglandschaften.

Ein Ohrenzwinkern, eine Ahnung

Jazz, ein Dreiklang und der Rest –

Leidenschaft.

www.gruberich.de

Eintritt:

18,- € zzgl. Gebühren

21,- € Abendkasse

Veranstaltungsort:

Jegelscheune Wendelstein,

Forststr. 2, 90530 Wendelstein,

www.jegelscheune.de

Tickets:

• Gemeindebücherei Wendelstein

• Schwabacher Tagblatt

• Feuchter Bote sowie alle weiteren

Reservix-Vorverkaufsstellen und

unter www.reservix.de

• An ausgewählten VVK-Stellen

wird ZAC-Rabatt gewährt (nicht

Gemeindebücherei Wendelstein)

SEPTEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

15


TERMINE

16

22.09.2018

10.00 bis 17.00 Uhr

Geführte Pilgerwanderung

auf den Jakobuswegen

Kronmühle-Eysölden

Länge ca. 15 km

Tel.: 09171 / 85 77 56

Kosten: 10,- € + Pilgersuppe +

Jakobsmuschel

Anmeldung ist erforderlich!

22.09.2018

19.00 Uhr

Schafkopfrennen

Feuerwehrhaus Allersberg

Tel.: 09176 / 99 73 23

22.09.2018

19.00 Uhr

Weinfest mit Musik, bay.

Brotzeit und Flammkuchen

der Feuerwehr Ebenried

und des Schützenvereins

Tel.: 0176 / 3 41 10 31 83

23.09.2018

10.00 Uhr

Festgottesdienst zur Kirchweih

der Christuskirche

mit anschl. Gemeindefest

Tel: 09176 / 2 81

23.09.2018

10.00 bis 12.00 Uhr

Pilzwanderung des Bund

Naturschutz mit Herrn

Norbert Schöll

Tel.: 0170 / 5 36 81 84

27.09.2018

11.00 Uhr

Tagesfahrt ins fränkische

Weinanbaugebiet der VdK

Bayern-Ortsverband Allersberg

Das Programm und die Kosten

werden noch bekanntgegeben.

Tel.: 09176 / 76 10

28.09.2018

9.00 bis 16.00 Uhr

Second-Hand-Basar

im Ev.-Luth.Gemeindezentrum, Saint-

Céré-Platz 1. Annahme 27.09. von

9.00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis

19.00 Uhr – Tel.: 09176 / 2 81

28.09.2018

20.00 bis ca. 22.00 Uhr

Nächtlicher Spaziergang

durch Allersberg mit

kleinen kulinarischen

Köstlichkeiten

Veranstalter: Kultur- und Tourismusbüro

(Verkehrsamt) Allersberg

Führung in historischen Kostümen mit

Persönlichkeiten aus vergangenen Zeiten

Kosten: 9,- €, Anmeldung erforderlich.

Tel.: 09176 / 5 09 60

MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018

29.09.2018

8.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt

Am Marktplatz

29.09.2018

19.00 bis 23.00 Uhr

Fränkischer Weinabend

des Allersberger Schach-Club 2000 e. V.

im ASC-Vereinsheim, Weihergasse 18

Tel.: 09176 / 74 60

29.09.2018

19.30 bis 1.00 Uhr

Weinfest der Feuerwehr

Birkach

Feuerwehrhaus, Fischhoferweg 9,

91154 Roth-Heubühl

Tel.: 09174 / 23 74

30.09.2018

10.00 bis 15.00 Uhr

Flohmarkt in der Bücherei

Allersberg, Bahnhofstr. 14

Tel.: 09176 / 5 09 80

30.09.2018

10.00 bis 17.00 Uhr

Trödelmarkt am Festplatz,

Bahnhofstr. 14

Tel.: 0911 / 6 37 05 77

30.09.2018

14.00 bis ca. 17.00 Uhr

Magische und mystische

Orte - Wanderung zur

Hochwaldeiche und zum

Silbergraben mit Birgitt

Hirscheider

Ein Baummethusalem erzählt aus

seinem Leben

Strecke: ca. 9 km

Bitte festes Schuhwerk, Sitzunterlage

und Vesper mitnehmen

(ohne Einkehr).

Veranstalter: Kultur- und Tourismusbüro

(Verkehrsamt) Allersberg

Anmeldung bis ein Tag vor der

Veranstaltung unter Tel.: 09176 / 10

68 oder 0160 / 2 03 84 71 möglich.

Treffpunkt wird bei Anmeldung

bekannt gegeben! Ab 12 Jahren

Kosten: 8,- €, ermäßigt 5,- €

01.10. bis 03.10.2018

Vereinsausflug des SV

Eintracht Allersberg e. V.

Ziel wird noch bekannt gegeben.

Tel.: 09176 / 15 61

02.10.2018

20.00 Uhr

Schafkopfrennen

des Schützenvereins

„Rothsee“ Polsdorf e. V.

Kosten: 7,- €

Tel.: 09176 / 99 86 94

06.10.2018

8.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt

Am Marktplatz

06.10.2018

18.30 bis 22.30 Uhr

Fränkischer Mundart

Abend mit Jürgen

Leuchauer

in der Bücherei Allersberg, Treffpunkt

GilardiHaus

Anmeldung erforderlich.

Kosten 14,- €

Tel.: 09176 / 5 09 80

06.10. bis 07.10.2018

2-Tagesauflug der KAB ins

Allgäu

weitere Informationen unter Tel.:

09176 / 76 83

07.10.2018

9.30 Uhr

Erntedankfest in der „Friedenskirche“

Ebenried

Tel.: 09176 / 2 81

07.10.2018

11.00 Uhr

Erntedankfest in der

„Christuskirche“ Allersberg

Tel.: 09176 / 2 81

13.10.2018

8.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt

Am Marktplatz

14.10.2018

10.00 Uhr

Jubelkonfirmation in der

Christuskirche Allersberg

Tel.: 09176 / 2 81

14.10.2018

14.00 bis ca. 17.30 Uhr

Herbstzauber-Panorama-

Wanderung mit Birgitt

Hirscheider

Strecke: ca. 9 km

Bitte festes Schuhwerk, Sitzunterlage,

Fernglas und evtl. Vesper

mitnehmen, anschl. Einkehr vorgesehen

(nicht in Gebühr enthalten)

Anmeldung bis ein Tag vor der

Veranstaltung unter Tel.: 09176 / 10

68 oder 0160 / 2 03 84 71 möglich.

Treffpunkt wird bei Anmeldung

bekannt gegeben! Ab 12 Jahren

Kosten: 8,- €, ermäßigt 5,- €

Der 1. Rock’n’Roll

und Boogie Woogie

Club Schwanstetten

lädt wieder zu

seinem traditionellen

Herbstball ein.

Bereits zum 33. Mal möchten

die „Dynamit’s“ mit Ihnen in der

Gemeindehalle Schwanstetten feiern.

Dazu laden wir alle Mitbürgerinnen

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• Beginn: 20.00 Uhr

• Einlass: 19.00 Uhr

Der Eintritt kostet 15,- €. Dafür

bieten wir Ihnen viel Show, Tanz

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Mitternachtsbuffet.

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hat bereits begonnen

Kartenvorverkauf bei Gerd

Sollner, Schwanstettten,

Tel.: 09170 / 87 50 und in den

Bürger-Stub’n, Schwanstetten,

Tel.: 09170 / 93 90.

Gerd Sollner, Vorsitzender

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AUS DEN ORTSTEILEN

Empfang der Marktgemeinde für Gäste aus der Partnerstadt

Bei einem offiziellen Empfang der Marktgemeinde wurden die Gäste aus der

südfranzösischen Partnerstadt Saint Céré auf das Herzlichste willkommen geheißen.

Allersberg - Der offizielle Empfang der Marktgemeinde Allersberg für

die 60 Gäste aus der südfranzösischen Partnerstadt Saint Céré fand,

wie sollte es anders sein, am Saint-Céré-Platz statt. Bürgermeister

Daniel Horndasch freute sich, dass er nach der kleinen Delegation im

Fasching mit Vizepräsident Olivier Larrive nun zum zweiten Mal die

weit angereisten Gäste aus Südfrankreich in der Partnergemeinde

willkommen heißen durfte. Der Vorsitzende des Allersberger Freundeskreises

Markus Zurwesten nutzte die Gelegenheit, da Deutschland

ehemaliger Weltmeister ist, den französischen Gästen zur Weltmeisterschaft

zu gratulieren, was mit einem großen Hallo entgegengenommen

wurde. Dies alles geschah auf dem Platz mit der Quellwand

aus Originalsteinen aus Saint Céré und dem Partnerschaftsbaum. Der

Bürgermeister bedauerte dabei, dass wegen einer Störung hier das

Wasser nicht lief.

Nach ihrer Ankunft am Mittwochabend waren die Freunde aus der Partnerstadt

tagsüber bereits in Roth bei einer Betriebsbesichtigung unterwegs und

im dortigen Fabrikmuseum. In französischer Sprache begrüßte Bürgermeister

Horndasch die Partnerschaftsfreunde. „Bonjour, Bonsoir et Bienvenue en

Allersberg, chères amis de St. Céré“, rief er ihnen zu und erinnerte an sein

beim Faschingsempfang im Februar abgegebenes Versprechen, dass er bis

zur Kirchweih seine Französischkenntnisse auffrischen werde. Doch leider sei

dafür nur wenig Zeit geblieben. Froh zeigte er sich darüber, die große Abordnung

in Allersberg zur Kerwa begrüßen zu dürfen. Er wünschte allen vier

schöne Kirchweihtage und dankte den Gastfamilien für die Aufnahme der

Gäste sowie Markus Zurwesten für die Organisation des Aufenthalts, ehe er

mit allen anstieß auf die deutsch-französische Freundschaft.

Der Präsident des französischen Partnerschaftskomitees Thierry Cassan

zeigte sich glücklich darüber, dass zur 60-Personen umfassenden Abordnung

sehr viele Jugendliche gehören. Sie sind unsere Zukunft, sie sollen

unser Bestreben für eine gute Städtepartnerschaft fortsetzen und weiter

mit Leben erfüllen. Wichtig ist es, das stets neue Leute hinzukommen und

die Aktivitäten bereichern, betonte er. Er zog weiter ein positives Fazit über

alles, was bisher zwischen Saint Céré und Allersberg gelaufen ist und lobte

das Engagement des Allersberger Freundeskreises mit Markus Zurwesten an

der Spitze. Den Bürgermeister bat er, dass die Beziehungen bleiben und in

Zukunft weiter ausgebaut werden, ehe er wünschte: „Möge die Partnerschaft

gut weitergehen und fortleben.“ Zuversichtlich zeigte er sich, dass nach den

Worten des Rathauschefs auf dem bisherigen Grundstein mit vielen Wurzeln

gut weitergearbeitet wird. Wir sind inzwischen eine große Familie, die Partnerschaft

ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je, fasste er unter großem

Beifall zusammen und nicht unerwähnt ließ er den früheren Präsidenten

Pierre Mazarguil, der ebenfalls der Abordnung angehörte.

Markus Zurwesten erinnerte an 48 Jahre Freundschaft und 33 Jahre Partnerschaft

und an das in zwei Jahren große Jubiläum der über ein halbes Jahrhundert

andauernden Freundschaft. Weiter rief er viele Initiatoren und Förderer der

langen Freundschaft, die nicht mehr unter den Lebenden weilen, aber weiter

in den Herzen der Freundschaft sind, in Erinnerung. So etwa Abbe Paul Gibrat,

dessen Neffe mitgekommen ist. Weiter zeigte er sich nach wie vor begeistert

vom Freundeskreisteam, dem er seit 16 Jahren vorsteht. Es geht ja nichts automatisch,

sondern muss gelebt und erarbeitet werden. Wir haben viele Ziele

erreicht, dürfen uns aber nicht ausruhen, sondern müssen im Gegenteil weiter

zupacken und so werden ständig Mitstreiter gesucht, betonte er.

Angestoßen wurde mit Lillet Wild Berry und bei einem Festessen mit mediterranen

Vorspeisen und leckeren Köstlichkeiten auf dem Festplatz wurde die

Vorfreude auf die Kerwafeier genossen. Es wurde eine Partnerschaftstorte

angeschnitten, gegenseitige Gastgeschenke verteilt und kräftig die gute

Partnerschaft gefeiert. Von der Familie Ulrich gab es schließlich für die Gäste

noch einen Steinkrug und eine Flasche fränkisches Bier.

Josef Sturm

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SEPTEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

17


AUS DEN ORTSTEILEN

Großer Windschaden in Ebenried

Ebenried - Einen wahnsinnigen

Windbruchschaden hat ein

Gewitter im Wald von etwa 16

Grundstückseigentümern in

der Gemarkung Ebenried, Nähe

Reckenstetten, verursacht. Selbst

die Feuerwehr musste ausrücken,

um die Straße von Ebenried nach

Reckenstetten von den umgestürzten

Bäumen zu befreien. Es

ist unglaublich, was hier innerhalb

weniger Minuten regelrecht auf

den „Kopf“ gestellt wurde. Sogar

stabile Eichenbäume, aber vor

allem Nadelholz, hat der Wind

umgeknickt wie Streichhölzer.

Bereits vor zehn Jahren, beim

Sturm Emma, waren fast in der

gleichen Ecke zwischen Ebenried und Reckenstetten große Windbruchschäden

zu beklagen.

Wichtig war es nun, möglichst schnell alles aufzuräumen und zu verarbeiten,

damit sich nicht der gefährliche Borkenkäfer einnisten konnte. So lautete

die Devise der Eigentümer zusammen mit dem Forstamt, zu reagieren und

schnell klar Schiff zu machen. Auf die unterschiedlichste Art wurde vorgegangen.

So entschied sich etwa die Familie Deistler für das Holzrücken mit

Pferden in ihrem rund einem Tagwerk betroffenen Waldstück. Sie hatte von

der Möglichkeit der Hilfe mit Pferden erfahren und sich dafür, entgegen dem

Trend mit Großmaschinen zu arbeiten, entschieden. Denn hier muss weiterer

Waldverlust für die notwendigen Wege hingenommen werden.

Kurzum wurde nach einem Fachmann gesucht und Branko Hug verpflichtet

zur Mithilfe. Er sagt, es soll nicht die Zeit angehalten werden, aber es gibt

Situationen, in denen die scheinbar einfachen Sachen einfach effektiver sind.

In relativ kurzer Zeit gelang es dem Schweizer Forstwirt, der sich selbstständig

gemacht hat und nun in Deutschland lebt, mithilfe seiner Pferde

Ben und Arpad und unter Mithilfe der Waldbesitzer den Windbruchschaden

aufzuräumen. Mit Hug hat die Familie Deistler einen Fachmann gewählt,

der bereits mehrfach im Bayerischen Fernsehen zu sehen war und auf

Youtube gegoogelt werden kann. Das früher übliche Holzrücken mit Pferden

ist tatsächlich eine Alternative zum schweren Gerät, das große Bodenverdichtung

verursacht. Speziell für kleinere Flächen, wo Mensch und Tier im

Einklang mit der Natur sind, ist das Holzrücken mit Pferden geeignet. Davon

konnte man sich bei den nicht leichten Arbeiten, bei denen auch die Tiere

ganz schön ins Schwitzen kamen, überzeugen.

Beeindruckend war es anzusehen, wie Hug mit den beiden Kaltblütern, einer

Kreuzung von Ardenner- aus den Beneluxländern und Freibergerpferden aus

der Schweiz, arbeitete, die im Wechsel zum Einsatz kammen.

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Martina und Thomas Deistler mit Tochter Theresa und Fachmann Branko Hug

Hug beim Holzrücken / Rest der Sturmschäden

Zum Holzrücken, Bewegen und Vorwärtsbringen der Stämme benötigten sie

nur wenig Platz. Einsatzbereit warteten sie auf das Kommando ihres Herrn,

nachdem die beschädigten Bäume abgeschnitten, gelängt und sortiert nach

Wert-, Schnitt- und Brennholz transportbereit waren.

Auf das Kommando „Hüa“ von Hug trabten die Pferde an und gelenkt mit

„Hot“ (rechts) und „Wista“ (links) zogen sie die Baumstämme quer durch

die Baumreihen zum Ablageplatz, ohne dabei auch nur einen einzigen

gesunden Baum zu beschädigen. Eine besondere Verbindung zum Pferd

und Feingefühl sowie große Erfahrung ist bei dieser Arbeit nötig, die der

schweizer Experte in vielen Ländern gesammelt hat. War es anfangs nur sein

Hobby Pferde zu trainieren, sie anzulernen und fürs Holzrücken fit zu machen,

was nicht von heute auf morgen geht, wie er sagt, so ist er inzwischen zum

Spezialisten im Baumfällen und Beraten zur schonenden Vorgehensweise bei

Waldarbeiten geworden, um möglichst wenig Schaden anzurichten.

Kein Wunder also, dass die Familie Deistler nach dem großen Schrecken über

den Windbruch in ihrem Wald, von der naturnahen Vorgehensweise des

Holzrückens mit dem Spezialisten Hug vollauf begeistert war und bei all der

schwierigen Arbeit viel Positives erleben durfte.

Text und Fotos: Josef Sturm

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18

MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018


AUS DEN ORTSTEILEN

Hohe Ehrung für Ebenrieder Gottlieb Betz

Ebenried - Im Rahmen eines Gottesdienstes wurde Gottlieb Betz aus

Ebenried mit der Soli-Deo-Gloria-Nadel mit Urkunde ausgezeichnet.

Mit dieser Auszeichnung wird das herausragende ehrenamtliche

Engagement von Betz in der Kirchenmusik gewürdigt. Nur alle sechs

Jahre wird dieser Kirchenmusikpreis der Evangelisch-Lutherischen

Landeskirche überhaupt im Dekanat Neumarkt verliehen, was allen

den großen Stellenwert zeigt.

Selbst an seinem Ehrungstag war Gottlieb Betz in Amt und Würden im

Einsatz. Er dirigierte nicht nur den Ebenrieder Posaunenchor, sondern wechselte

in Personalunion und spielte auch die Orgel. Das ist gelebtes Ehrenamt

höchsten Grades, wenn man selbst am Tag seiner Ehrung auf der Empore der

Friedenskirche steht, spielt und dirigiert, betonte Dekanin Christiane Murner.

Betz ist Kirchenmusiker mit Leib und Seele. Seit sage und schreibe 40 Jahren

spielt er die Orgel in der Ebenrieder Kirche und führt den Dirigentenstab über dem

Posaunenchor. Als 20-Jähriger hat der heute 60-jährige Farbenspezialist mit seiner

musikalischen Tätigkeit in der Friedenskirche begonnen. Posaunenbläser ist der

leidenschaftliche Musiker sogar schon seit seinem zwölften Lebensjahr. Unzählige

Male stand er in den vier Jahrzehnten im Rampenlicht als Organist und Leiter des

Posaunenchores, den er zu einem hohen Niveau geführt hat und der sich großer

Wertschätzung erfreut. So war es kein Wunder, dass zur Verleihung der Auszeichnung

eigens Dekanin Christiane Murner aus Neumarkt nach Ebenried kam. Sie

feierte zusammen mit Pfarrerin Martina Strauß und zahlreichen Gläubigen aus

Allersberg und Ebenried den Festgottesdienst, der, wie eingangs erwähnt, musikalisch

mit festlichem Orgelspiel und Posaunenklängen gestaltet wurde.

Mit dem Kirchenmusikpreis 2018 der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche und der

Soli-Deo-Gloria-Nadel sowie einer Urkunde wurde der Ebenrieder Gottlieb Betz für

sein 40-jähriges herausragendes ehrenamtliches Engagement als Kirchenmusiker von

Dekanin Christiane Murner und Pfarrerin Martina Strauß ausgezeichnet.

Nach der herzlichen Begrüßung durch Pfarrerin Martina Strauß, die eigens für

diesen Festtag früher vom Urlaub zurückkam, gemeinsam gesungenen Liedern

und Gebeten stand bei der Predigt der Dekanin, das Wunder der Schöpfung im

Fokus. Anhand der an alle verteilten Karte mit Schmetterlingsalphabet machte

Murner deutlich, dass lange bevor die Menschen lebten Gott Nachrichten

gesandt hat. Jeder von uns ist von Gott gewollt und jeder ist anders und kann

etwas anderes. Der Mensch ist eine Bereicherung und trägt die Handschrift

Gottes, er weist auf den Schöpfer hin und in ihm, der Erde und Natur zeigt Gott

einen winzigen Abglanz seiner Schöpfung, so Murner. Wir haben Verantwortung

für die Welt, müssen mit der Schöpfung nachhaltig umgehen, genauer

hinsehen und staunen, um den tieferen Sinn zu erkennen und das Geschenk

Gottes für die Kinder erhalten, lautete ihr abschließender Appell.

Begleitet vom Beifall der Anwesenden forderte die Vertreterin des Dekanats

Neumarkt den sich stets bescheiden im Hintergrund haltenden Kirchenmusiker

auf, von der Empore herabzukommen. „Heute stehen Sie, Herr

Betz, im Mittelpunkt“, sagte sie in ihrer Laudatio, in der sie das große und

herausragende ehrenamtliche Engagement des Jubilars würdigte. Sie zollte

Gottlieb Betz Wertschätzung und Anerkennung und sagte ihm Dank für das

Geleistete, ehe sie ihm die Soli-Deo-Gloria-Nadel ans Revers heftete und die

Urkunde verlas, die von Oberkirchenrat Michael Martin unterzeichnet war.

Einstimmig sei das Votum gewesen, den Kirchenmusikpreis „Solideo 2018

an den Ebenrieder Gottlieb Betz zu verleihen, betonte Murner und nicht

unerwähnt ließ sie, das Betz bereits in zwei Jahren sein 50-jähriges Jubiläum

als Kirchenmusiker feiern kann. Ein Geschenk gab es auch für den Geehrten

und seine Frau, die ebenfalls im Posaunenchor mitspielt und ihren Mann

tatkräftig unterstützt, von Pfarrerin Martina Strauß. Musik ist die Sprache der

Engel und wie heißt es so schön: „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht

bekanntlich eine starke Frau“ und das ist auch hier so, betonten die beiden

Sprecherinnen unter dem nicht enden wollenden Jubel der Anwesenden, die

„ihren“ sichtlich erfreuten Kirchenmusiker, der seinen ehrenamtlichen Dienst

auch weiter treu ausüben wird, mit Standing Ovationen gebührend feierten.

Text und Foto: Josef Sturm

SEPTEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

19


AUS DEN ORTSTEILEN

150-Jahrfeier FF Allersberg

Mit einem Gedenken am Kriegerdenkmal, einem Kirchenzug und ökumenischen

Gottesdienst mit Segnung der Fahnenbänder sowie einer feurigen Rede von Schirmherrn,

Innenminister Joachim Herrmann, wurden die Feierlichkeiten zum 150-jährigen

Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Allersberg am Sonntagvormittag begonnen.

Allersberg - Großartig war der Auftakt bei den Feierlichkeiten

zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Allersberg.

Begonnen wurde mit einem Sternmarsch und Einholung der

Orts- und Patenwehren, einem Gedenken am Kriegerdenkmal und

anschließendem Kirchenzug mit dem Musikverein Markt Allersberg.

Sehr gut besucht war der ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrerin

Martina Strauß und Pfarrer Peter Wenzel im Festzelt, bei dem Dank

gesagt wurde für all das Gute in der Vergangenheit und um Gottes

Schutz und Segen für die Zukunft gebetet wurde. Auch Innenminister

Joachim Herrmann, der Schirmherr des Jubiläums wohnte dem

Gottesdienst bei und erntete großen Beifall für seine Jubiläumsrede.

Es ist ein richtiger und wichtiger Platz zum Jubiläumsauftakt um aller

Verstorbenen, der Gründer und Vorfahren zu gedenken, sagte Bürgermeister

Daniel Horndasch am Kriegerdenkmal. Die Wertschätzung, die durch die

Kranzniederlegung des Marktes und der Feuerwehr allen Kameraden zu Teil

wird, sei überaus wichtig. Ihnen gebührt Respekt und unsere Anerkennung

für die nicht immer leichte Arbeit, betonte er. 150 Jahre Bestehen bedeute

Geschichte, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, hielten Horndasch und

Stützpunktkommandant Stefan Meyer gemeinsam fest.

Staatsminister Joachim Herrmann fand es lobenswert, dass in Allersberg nach

dem Gedenken mit einem ökumenischen Gottesdienst begonnen wurde, den

Pfarrerin Martina Strauß und Pfarrer Peter Wenzel gemeinsam mit zahlreichen

Feuerwehrfrauen und -männern sowie vielen Allersbergern feierten.

20

Beide verdeutlichten, dass 150 Jahre freiwilliger Dienst für Menschen und

das Gemeinwohl nicht hoch genug eingestuft und geschätzt werden kann.

Strauß betonte, dass Menschen die einen freiwilligen Dienst leisten, Menschlichkeit

mit hohem Wert vermitteln. Auf die lange Geschichte der Jubelwehr

ging Pfarrer Wenzel in der Predigt ein. Er verdeutlichte, dass der Leitspruch

der Feuerwehren „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ heute noch

große Bedeutung hat. Die Feuerwehren leisten Wesentliches zum Schutz

der Menschen, aber sie haben noch eine andere Bedeutung, sie vermitteln

durch das Ehrenamt der Menschheit einen hohen Wert und geben durch

die Jugendwehr diesen Wert an die nächste Generation weiter. Der Dienst

hat sich mit dem Fortschritt geändert und ist vielfältig geworden. Ihr leistet

ihn treu und bringt eure Talente ein. Am Jubeltag sei allen gedankt für ihren

Einsatz und ihre Arbeit. Unser Wunsch ist, dass ihr eurem Wahlspruch weiter

treu bleibt, rief Wenzel den Feuerwehrlern zu, ehe er sie und alle dem Schutz

und Segen Gottes empfahl und die Fahnenbänder segnete.

Eine feurige Rede, die mehrfach mit großem spontanem Beifall quittiert

wurde, hielt Schirmherr, Staatsminister Joachim Herrmann. Dank sagte er

zunächst dem Musikverein für die wunderbare musikalische Einleitung mit

der Bayernhymne und dem Defiliermarsch, ehe er der Jubelwehr im Namen

des Freistaates die herzlichsten Glückwünsche aussprach. Dank der 330.000

Mitglieder ist die Feuerwehr in Bayern flächendeckend präsent.

MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018

In Deutschland sind es viele Menschen, und da besonders in Bayern, die

bereit sind zu helfen. Nur in acht Städten gibt es Berufsfeuerwehren, sonst

sind es überall Freiwillige Feuerwehren, auf die wir uns Tag und Nacht

verlassen können. Das ist ein großartiges ehrenamtliches Engagement, das

nicht nachgelassen hat, betonte er. Dank sagte er allen insgesamt 450.000

Einsatzkräften, wovon ehrenamtlich beachtliche 430.000 tätig sind und den

gesamten „Blaulicht-Organisationen“, die in den letzten Jahren noch stärker

zusammengewachsen sind und gut zusammenarbeiten. Viel sei im Vorjahr für

die Feuerwehren in Bayern ausgegeben worden und die Förderung werde in

den nächsten Jahren noch ausgebaut, sicherte Herrmann zu. Aber die beste

Absicherung sei es, wenn wir in jedem Ort eine Freiwillige Feuerwehr haben,

betonte er. Abschließend wünschte er, dass die Feuerwehren die Begeisterung

an die Jugend weitergeben, ehe er allen zurief: eine wunderschöne Feier und

Gottes Segen für die Zukunft.

Text und Fotos: Josef Sturm


AUS DEN ORTSTEILEN

Partnerschaftsfreunde aus Saint Céré zu Gast

in Allersberg

Jubel und großen Beifall ernteten die Partnerschaftsgäste aus Frankreich und der

Freundeskreis Allersberg, die den Jubiläumszug der Feuerwehr bereicherten, mit

großer Begeisterung auch die Kirchweih im Festzelt mitfeierten und sich zum

Abschied mit Bürgermeister Daniel Horndasch und ihren Gastgebern einem

Erinnerungsfoto stellten.

dem Musikverein Allersberg ins Festzelt zur Feier des ökumenischen Gottesdienstes,

dem sich Frühschoppen und Mittagstisch anschlossen. Höhepunkt

des Tages war der Festzug, bei dem die Gruppe aus Frankreich sowie der

Freundeskreis aus Allersberg viel Jubel und Beifall ernteten, als sie mit den

Fahnen beider Länder sowie dem Wappen der Partnerstadt durch die Straßen

Allersbergs mit den Feuerwehren und weiteren Vereinen zog.

Allersberg - Der „Fußball-Weltmeister“ war zu Gast bei den

Partnerschaftsfreunden in Allersberg und feierte nach dem Willkommen

im Gilardihaus und der offiziellen Empfangsfeier durch

die Marktgemeinde am Saint-Céré-Platz die Kirchweih kräftig

mit. Gefeiert wurde auch in und mit den Gastfamilien und große

Begeisterung rief das vom Allersberger Freundeskreis zusammengestellte

Programm mit zahlreichen regionalen Besichtigungen

und der Teilnahme an der 150-Jahrfeier der Freiwilligen Feuerwehr

Allersberg hervor. Mit Bravour gemeistert wurde alles vom

Allersberger Freundeskreis mit Vorsitzendem, Markus Zurwesten,

der herzlich belohnt wurde für die Gastfreundschaft.

Von Freude und großer Herzlichkeit geprägt war so auch der Abschied der

60-köpfigen Reisegruppe vor dem Rathaus. Voll Wehmut verabschiedeten

sich die südfranzösischen Gäste mit zahlreichen Umarmungen von ihren

Gastgebern, die deren Ehrenrunde im Bus kräftig winkend begleiteten und

damit das Zusammengehörigkeitsgefühl und die lebendige Partnerschaft, die

vor allem auch der Jugend vermittelt werden soll, deutlich aufzeigten. Kräftig

haben die Gäste aus der Partnerstadt die vier Kirchweihtage mitgefeiert

und auch den Kirchweihausklang nach einem etwas entspannteren Tag im

Altmühltal mit Stadtbesichtigung von Beilngries sowie einer Kanufahrt auf

der Altmühl genossen. Wie bereits im Vorjahr auf der Dordogne in Frankreich

begeisterte diese Jung und Alt. Es war ein Tag der Gemeinschaft verbunden

mit vielen Eindrücken in der Natur, der allen das Miteinander und das

Bestreben, dass man nur gemeinsam etwas erreichen kann, aufzeigte.

Begonnen hatte der Aufenthalt mit einer Besichtigung der Firma Burkhardtsmeier

in Roth, welche mit großer Gastfreundschaft aufwartete. Staunend

erfuhren die Teilnehmer, dass bearbeitete Teile auch zu bekannten Firmen in

Südfrankreich geliefert werden. Der leonische Drahtzug führte im Anschluss

durch Roth und ins neu eröffnete Allersberger Museum Gilardi. Dieter

Chrocziel hatte extra eine Führung vorbereitet und in Nachtarbeit mit Petra

Schmidt-Lerzer, wegen des großen Interesses und zum Dank für die Spende

aus der Partnerstadt, für das Gilardi-Anwesen „Eiszapfen“ aus Gold und

Weißgold gefertigt. Als Andenken wurden sie den südfranzösischen Gästen

vor ihrer Heimreise übergeben, was großes Staunen und Freude auslöste.

Am nächsten Tag ließ die Hofmolkerei Kneißl, die einen Einblick in einen

landwirtschaftlichen Betrieb und dessen Herausforderungen gab, durch ein

anschließendes Picknick auf dem Hof mit Joghurtverkostung das Berichtete

erleben. In die Felsengänge gings beim obligatorischen Nürnberg-Besuch,

der nicht fehlen durfte. Abgerundet wurde er durch eine Erlebnisführung bei

Lebkuchen Schmidt durch den Allersberger Josef Buchner, der heuer selbst

schon die Gastfreundschaft in der Region Saint Céré kennenlernen durfte.

Ganz im Zeichen der 150-Jahrfeier der Feuerwehr Allersberg stand der

vorletzte Besuchstag. Bereits in der Früh nahm eine Abordnung beim Totengedenken

am Kriegerdenkmal teil. Eine Blumenschale mit den Wappenfarben

der beiden Länder setzte farblich an der Gedenkstelle „Aus Feinden wurden

Freunde“ eine Nuance. Anschließend zog man mit den Feuerwehrleuten und

Abschied nehmen hieß es dann nach den Tagen der Gemeinschaft, jedoch

im Bewusstsein, dass eine kleine Gruppe zum „Fête locale“ Ende Oktober

wieder nach Frankreich reisen wird. Bei diesem Fest erwirtschaftet das

Partnerschaftskomitee Mittel für den Aufenthalt der Gäste aus Allersberg,

welcher im kommenden Jahr wieder in der ersten Pfingstwoche stattfinden

wird. Das kommende Bürgerfest nutzt der Freundeskreis Saint Céré im

Gegenzug für den Aufenthalt der Gäste aus Frankreich. Alles in allem geht es

nur gemeinsam voran auf dem Weg in Europa, sind sich die Verantwortlichen

der Partnerschaft einig. Aus Frankreich werden zum Fasching in Allersberg

wieder Gäste erwartet, die stets auch den großen Umzug mit bereichern.

Text und Fotos: Josef Sturm

SEPTEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

21


AUS DEN ORTSTEILEN

22

Grandios war der Festzug mit sage und schreibe 117 Vereinen und 7 Musikgruppen und der Fahneneinzug, die den Höhepunkt der Feier zum 150-jährigen Bestehen

der Feuerwehr Allersberg bildeten.

Grandiose Jubelfeier der FF Allersberg

Allersberg - Grandios waren die Feierlichkeiten

zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen

Feuerwehr Allersberg. Beim Höhepunkt

am Sonntagnachmittag mit dem Jubiläumszug

und dem Fahneneinzug jubelten die

Zuschauer und die Zugteilnehmer strahlten

mit der Jubelwehr und der heiß vom Himmel

brennenden Sonne geradezu um die Wette.

Nach dem tollen Auftakt am Sonntagfrüh mit

Einholung der Vereine, Totenehrung, Festgottesdienst

und Ansprache des Schirmherrn

Joachim Herrmann, war der Jubiläumszug im

wahrsten Sinne des Wortes die Krönung der

150-Jahrfeier der Jubelwehr. Bombastisch

war der stimmungsvolle und farbenfrohe

Festzug mit rund 2500 Aktiven, die ihrer

Begeisterung freudestrahlend und winkend

Ausdruck verliehen, der den Festlichkeiten

die Krone aufsetzte. Euphorisch jubelten

auch die zahlreichen Zuschauer, die die

lange Zugstrecke säumten, den Akteuren zu,

von denen ganz Hartgesottene trotz tropischer

Hitze in Jacke und Helm marschierten.

Einmalig war das Geschehen und einfach

fantastisch die Stimmung in Allersberg

beim Jubiläum der Stützpunktwehr, bei

dem die Gemeinschaft und das Miteinander

eindrucksvoll demonstriert wurde.

Einig waren sich am Ende alle mit einer

Belmbracher Feuerwehrfamilie, die sagte,

so stimmungsvoll habe sie noch nie einen

Festzug erlebt.

Pünktlich um 14.00 Uhr startete der große Umzug

sternförmig vom Festplatz in Richtung Lerchenfeld-

und Gilardistraße mit sage und schreibe

der Rekordzahl von 117 Vereinen und Gruppen,

darunter 85 Feuerwehren mit allen Stützpunktwehren

des Landkreises. Kräftig winkend und

klatschend empfingen die Zuschauer die Akteure,

die freudestrahlend zurückgrüßten und auch die

letzten Gruppen wurden noch begeistert gefeiert.

Angeführt wurde der imposante Zug vom Musikverein

Markt Allersberg und begleitet von insgesamt

sieben Musikkapellen, die für den richtigen

Takt sorgten. Mit bunten Blumensträußen winkten

nicht nur die Festdamen der Jubelwehr sondern

auch die der Freundschaftswehr Seligenporten,

der Feuerwehr Möning und Freystadt und der

Obst- und Gartenbauverein Ebenried allen zu.

MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018

Luftballonschwenkend präsentierte sich der Nachwuchs

und vom Festwagen herab grüßten die

Senioren der Jubelwehr.

Nicht fehlen beim Zug der Superlative durften die

Politiker mit MdB Marlene Mortler, MdL Volker

Bauer, Landrat Herbert Eckstein, Bürgermeister

Daniel Horndasch und seine Stellvertreter Thomas

Schönfeld und Oskar Schöll sowie die Markträtinnen

und Markträte. Riesengroß war die Abordnung

aus der Partnerstadt Saint Cére und des

Freundeskreises, nicht nehmen ließen es sich zwei

österreichische Feuerwehren aus Altenfelden und

Oslip sowie die Wehr aus Gräfelfing das Jubiläum

ihrer Kameraden mitzufeiern und auch aus Braunschweig

feierte eine Gruppe kräftig mit. Es zeigte

sich, dass mit dem Kerwasonntag der richtige

Tag für das Jubelfest gewählt wurde, denn aus

allen Richtungen, bis aus Hersbruck, kamen die

Gruppen mit ihren Fahnenabordnungen, darunter

auch die Patenwehren aus Göggelsbuch und

Greding. Ja sogar der Kindergarten mit Schläuchen

und selbst gebastelten Feuerwehrautos

oder der Allersberger Chor Cantico, der Boogie

Club und FCN-Fanclub und noch viele, viele mehr

waren mit von der Partie und gaben der Jubelwehr

die Ehre.

Bestens organisiert von der Festschrift bis zum

Festzug hatte die Jubelwehr alles und ausgezeichnet

gewählt auch den Weg des Festzuges,

der durch die beiden Durchgänge des Torturms

führte, so dass sich die Gruppen entlang des

Marktplatzes begegneten. Über die Neumarkter

Straße ging es zurück zum Festzelt, das anschließend

ebenso wie der Biergarten proppenvoll war.

Lang war die Reihe der vor dem Zelt aufgereihten

Fahnen, die auf ihren Einzug warteten. Enthusiastisch

wurde nicht nur der Einzug der Jubelwehr

gefeiert sondern der der einzelnen Gruppen und

der Fahnenträger, die das Letzte gaben und kräftig

ihre Fahnen schwangen zu den Klängen der Musik

von „Donnawedda“ und begleitet vom Jubel des

Volkes. Überaus gefragt waren dann ein kühles

Bier oder sonstige kalte Getränke, denn die Hitze

forderte allen alles ab. Trotz alledem aber wurde

bis in den Abend hinein kräftig das Feuerwehrjubiläum

und die Allersberger Kerwa gefeiert.

Josef Sturm


AUS DEN ORTSTEILEN

Ausstellung der „Kleinen Picassos“

Allersberg - Die Ausstellung der „Kleinen Picassos“ ist fester

Bestandteil des Allersberger Bürgerfestes. Allersberg und der Wilde

Westen lautete diesmal das Thema der Malaktion des Kultur- und

Verschönerungsvereins (KVV) im Rahmen des Ferienprogramms. Vielfältig

waren die Ideen, die die 25 Malerinnen und Maler zu Papier

gebracht haben. Bürgermeister Daniel Horndasch versprach bei der

Preisverleihung, dass die kleinen Kunstwerke, die zunächst in der

Raiffeisenbank bewundert werden können, anschließend wieder im

Rathaus ausgehängt werden.

Zur Preisverleihung hieß der stellvertretende Geschäftsstellenleiter der

Raiffeisenbank, Hermann Harrer, die kleinen Künstler mit ihren Eltern und

Vertretern des KVV sowie Bürgermeister Horndasch und einige Markträten

willkommen. Er zeigte sich stolz darauf, dass die Bank wieder Gastgeber

der kleinen Picassos sein darf und betonte, dass die Bank diese Aktion im

Rahmen des Ferienprogramms gerne unterstützt. Ein schönes Geschenk

hatte er für die Akteure vorbereitet, das er zur Belohnung fürs Mitmachen

zusammen mit dem Organisator der Aktion und Ideengeber des Themas,

Bastian Pogats, überreichte. Pogats stellte die Kunstwerke vor und zollte

seinen Schützlingen großes Lob für ihr eifriges Malen im Torturm. Riesenspaß

habe es allen gemacht und zu vielen Einfällen habe das Thema die Kinder

inspiriert, sagte Pogats, der passend zum Ambiente groß John Wayne postiert

hat. Mir wäre diese Idee vom Wilden Westen gar nicht erst eingefallen,

sagte KVV-Vorsitzender Hartmut Lehmann, der es großartig findet, wenn die

Jugend vom Nachwuchstalent des Vereins Bastian Pogats angespornt wird.

Aufgrund des großen Interesses der Kinder, sei angedacht, den monatlichen

Künstlertreff wieder für die Jugend zu öffnen und sie ins Geschehen mit

einzubinden. Den Kontakt zur Jugend wie hier mit Pogats zu haben, ist Gold

wert, hielt Lehmann unter dem Beifall der Anwesenden fest.

Im Rahmen des Ferienprogramms fand die Malaktion der „Kleinen Picassos“ des

Kultur- und Verschönerungsvereins unter Leitung von Bastian Pogats statt.

Unser Bild zeigt einen Teil der Kinder mit den Verantwortlichen des Vereins, dem

Vertreter der Bank und Bürgermeister Horndasch bei der Preisverleihung in der

Raiffeisenbank, wo die Werke besichtigt werden können.

Bürgermeister Horndasch lobte die Initiative des KVV und freute sich, dass

auch heuer im Rahmen des Ferienprogramms die Malaktion im Torturm angeboten

wurde. So können wir nun in der Raiffeisenbank die Werke präsentieren

und bestaunen, was für großartige und vielfältige Ideen die Kinder bei

der Gestaltung ihrer Bilder zeigen. Dank sagte er in diesem Zusammenhang

auch Daniela Nees, die in ehrenamtlicher Tätigkeit die Durchführung des Ferienprogramms

übernommen hat.

Text und Foto: Josef Sturm

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SEPTEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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AUS DEN ORTSTEILEN

Große Kakteensammler in Allersberg

Die Schwemmers mit zwei über 30 Jahre alten Elefantenfüßen

Winterharte Kakteen im Freiland

Im großen Gewächshaus

24

Allersberg (st) Ein Hobby das seinesgleichen sucht. Nicht 400 sondern

4000 Kakteen aller Art und dazu noch etwa 30 Citrusbäumchen,

100 Orchideen, 30 bis 40 alte Sorten Tomatenstöcke, viele Tilandsien,

Passionsblumen und Hoya pflegen das ganze Jahr über Sigrid und

Konrad Schwemmer in Allersberg in ihrem Garten und Glashaus und

im Winter teils auch im Wohnhaus. Unglaublich ist die Vielfalt und

großartig die diverse Blütenpracht, die die Kakteen nur ein bis zwei,

maximal drei Tage entfalten.

Der Nachrichtentechniker/Ingenieur Konrad Schwemmer und seine Frau

Sigrid, die medizinisch-technische Assistentin, beide inzwischen in Rente,

sind waschechte Nürnberger. Sie haben 1973 geheiratet, kehrten 1979 Zabo

den Rücken und leben seitdem in Allersberg. Ganz klein fing 1975 ihr Hobby

mit dem Sammeln von Kakteen an und niemand, auch sie selbst nicht, hat

damit gerechnet, dass diese Anfänge ein solches Ausmaß annehmen werden.

Bestens eignet sich ihr Domizil in Allersberg für ihre Leidenschaft. Alles

gedeiht, wächst und blüht, so dass es bei den Schwemmers aussieht wie in

einem Botanischen Garten. Mit Leib und Seele, großem Engagement, aber

vor allem mit sehr viel Fachkenntnis, die sich beide angeeignet haben, ist

das Ehepaar am Werk. Sie kennen alle lateinischen Namen ihrer Gewächse

und investieren viel Liebe und Zeit in die Pflege derselben. Ursprungsheimat

der Kakteen ist der amerikanische Kontinent, das ist von Kanada bis zur

Südspitze Südamerikas, von der Tiefebene bis zum Hochgebirge, vom Regenwald

bis zur Steppe und Wüste, erzählen sie, denn sie kennen sich bestens

in der Materie aus. Auch den Urlaub richten sie nach ihren Pflanzen und

los geht’s erst nachdem alles eingewintert und unter Dach und Fach ist. Ein

Augenmerk bei ihren Reisen durch die Welt, von der sie schon viel gesehen

haben, wie sie sagen, gilt aber immer der Natur und den Pflanzen.

Vom Gießen, Düngen, Umtopfen und der Schädlingsbekämpfung bis zum

Einwintern und wieder ins Freie Räumen aus dem 40 Quadratmeter großen

Gewächs- und dem Wohnhaus reicht die Palette der Arbeiten.

MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018

Die große Hildewintera blüht mehrmals im Jahr mit über 100 Blüten

Schere und lange Pinzetten sind dabei wichtigste Geräte. Stets sind die

Blumenliebhaber inmitten ihrer Kakteen und Pflanzen anzutreffen und

oft können sie sich während der schönsten Blütezeit von April bis Juni an

Hunderten von Blüten erfreuen, die gleichzeitig ihre Pracht entfalten.

Die Kakteen sind so genannte Sukkulenten. Sie können Wasser in ihren

Pflanzenteilen speichern und verfügen über eine besondere Anpassung an

Klima- und Bodenverhältnisse. Es gibt Blatt-, Stamm- und Wurzelsukkulenten.

Ihre Lebensdauer variiert stark von 10 bis 15 Jahre und bis zu 200 Jahre.

Von einem Zentimeter Durchmesser bis zu 15 Meter hoch werden die Blatt-,

Kugel- und Säulenkakteen, berichtet Konrad Schwemmer.

In einem wahren Blumenparadies lebt das Ehepaar, denn neben den Exoten

gibt es in ihrem Garten auch ganz „normale“ Blumen und sogar Weintrauben

wachsen an der gemütlich eingerichteten Laube, in der die Fensterbänke

ebenfalls als Winterquartier dienen und in der wir uns zum Gespräch

trafen. Eine weitere Rarität, der so genannte Elefantenfuß, darf natürlich

bei der Pflanzenvielfalt ebenfalls nicht fehlen. Eine Vielzahl von Käfern und

Insekten tummeln sich im Pflanzenparadies der Schwemmers und auch

Wespennester sind dort anzutreffen. Seit 40 Jahren gehört das Ehepaar der

Deutschen Kakteengesellschaft an und in Neumarkt sind sie Gründungsmitglieder

des Kakteenvereins. Regelmäßig nehmen sie dort auch an Vorträgen

und Veranstaltungen teil sowie am Stammtisch, der jeden ersten Mittwoch

im Monat dort stattfindet. In Stöckelsberg findet am 16. September von 9.00

bis 16.00 Uhr eine große Bayernbörse in der Gärtnerei Fürst statt. Die werden

die Schwemmers nicht versäumen und sie empfehlen allen auch, sich dort

umzuschauen. Wer hätte gedacht, dass in Allersberg ein Hobby in diesem

Ausmaß betrieben wird, das der Natur und den Menschen dienlich ist.

Text und Fotos: Josef Sturm


AUS DEN ORTSTEILEN

Familientag der DJK Allersberg

Allersberg - Ein Ereignis das Geschichte

schreibt, erlebten die Besucher des Familientages

der DJK Allersberg mit der Vorstellung

und dem anschließenden Fußballtestspiel der

neuen SG Allersberg, das mit 5:2 für die erste

Mannschaft endete. Wer hätte sich vor nicht

zu langer Zeit erträumen lassen, dass sich die

Fußballmannschaften von DJK und Eintracht

Allersberg zu einer Spielgemeinschaft zusammenschließen.

Der Zusammenschluss wurde nun gefeiert und sehr positiv bewertet.

Begonnen wurde der Familientag mit einem Gottesdienst, eine wichtige Säule

wie festgehalten wurde, der wegen Regen in der Sporthalle stattfand. Bei

gegrilltem Fisch, Steaks und Bratwürsten sowie leckeren Kuchen ließen es sich

die Besucher anschließend gut gehen, ehe sie die die Vorführungen ESDO und

mit dem Tischtennisroboter genossen, während sich die Kinder auf der Hüpfburg

austobten oder beim Schminken lustige Gesichter verpassen ließen.

„Gemeinsam für Allersberg“ stand am Flyer des DJK-Familientages für Jung

und Alt zu lesen und das Gelände an der Nürnberger Straße bot genügend

Möglichkeiten zum Verweilen, Treffen und Plaudern mit Freunden und

Bekannten. Es war ein Tag voller Freude, Herzlichkeit, Empathie und Zusammengehörigkeit.

Man konnte Bodenständigkeit und eine neue tolle Aufbruchstimmung

verspüren, von der gute Impulse in die Zukunft ausgehen sollen.

Beim Gottesdienst ging Pfarrvikar Michael Radtke auf die große Familie

Gottes ein und betonte, dass es gut sei, wenn wie hier bei der DJK mit einem

Familiengottesdienst begonnen, in dem Gemeinschaft und Miteinander

gefördert wird. Eingehend auf die Meldung, dass die Gewalt in den Schulen

steige, zeigte er sich froh darüber, dass sich Menschen in Vereinen engagieren

und zusammentun. Denn Menschen die miteinander Sport betreiben

und in einem Verein aktiv sind, gehen besser miteinander um und das reduziert

und verhindert Gewalt, zeigte er sich überzeugt. Er wünschte, dass sich

viele in Vereinen zusammenfinden und für Positivstimmung sorgen, denn

dann gebe es auch weniger Gewalt.

Bevor die Sportlervorstellung der SG auf dem Programm stand, gab die

ESDO-Abteilung Einblick in ihre Arbeit und bei der Tischtennisabteilung kam

sogar ein Roboter zum Einsatz. Ständig umlagert war die Schminkecke und

großen Spaß hatten die Kinder auch auf der Hüpfburg. Alle Augen richteten

sich aber schließlich auf die Vorstellung der SG Allersberg. Noch in den

bisherigen Farben blau und grün traten die Fußballer, allen zuwinkend, an.

Schon bald werden die Spieler im neuen Outfit, in weinroten und schwarzen

Trikots mit dem Emblem des Wahrzeichens Allersbergs, dem Torturm, agieren.

Gemäß Absprachen zwischen den Vereinsspitzen von DJK und Eintracht sei

man sich schnell einig gewesen für die gemeinsame Sache, sagten Norbert

Brenner von der DJK und Anton Lechner von der Eintracht. Die Zeit war reif

und es war auch ein Wunsch der Spieler, gemeinsam etwas Neues auf die

Beine zu stellen, zeigten sich die beiden Vorsitzenden mit den drei Trainern

Andre Ulrich, Markus Lehner und Sami Whitaker einig, die sich auch den

Fragen des Moderators Harry Gugel stellten. Sie versicherten bei der Frage

nach den Zielen, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Spieler gut zusammenwachsen

und sich dann auch Erfolge einstellen. Wir sehen uns beide als

gleichberechtigte Partner, fangen bei null an, wollen gemeinsam etwas erarbeiten

und sind überzeugt, mit guten Leistungen zu punkten. In der heutigen

Zeit werde es immer schwieriger, selbst die Führungsposten zu besetzen und

erst recht die zwei Mannschaften zusammenzubekommen, hielten sie fest.

Eine SG bilden auch die AH-Mannschaften beider Vereine und die F- und

E-Jugend, während die D-, C-, B- und A-Jugend mit Pyrbaum in einer SG

zusammenspielt. Den Familientag hielten wir für die passende Gelegenheit,

mit unserem einstimmigen Votum für die SG an die Öffentlichkeit zu treten.

Von Anfang an sei man offen und ehrlich miteinander umgegangen und es

habe große Zustimmung gegeben, betonten die Verantwortlichen, ehe sie

alle Spieler einzeln unter dem großen Beifall aller Anwesenden vorstellten,

der als Zustimmung für die Entscheidung gewertet wurde. Offen ist man

beim Training, wo von Fall zu Fall abgestimmt wird auf welchem Platz

gespielt wird. Die Spiele finden in der bevorstehenden Hinrunde auf dem

DJK-Gelände und in der Rückrunde bei der Eintracht statt. Als Spielleiter

fungiert Helmut Christl und Marco Gärtner. Dauerkarten gibt es sowohl bei

der DJK, die insgesamt 700 Mitglieder zählt, wie auch bei der Eintracht, der

300 Mitglieder angehören. Alle weiteren Sportabteilungen der DJK sind vom

Zusammenschluss der Fußballer nicht betroffen, wurde festgehalten.

Text und Fotos: Josef Sturm

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SEPTEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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VEREINE

Wasserwacht sagt DANKE

Die Wasserwacht Allersberg freut sich über eine Spende in Höhe von

500 Euro von der Raiffeisenbank am Rothsee. Angeschafft wurden davon

diverse Ausrüstungs-Gegenstände für den Jugendbereich.

Die Ortsgruppenleiterin Julia Oßwald (links), Jugendleiterin Doreen Liebhold

(3.v.l.), Natascha Geiger (2.v.l.) und stellvertretend für den Nachwuchs,

Emma Fiegl, (2.v.r.) zusammen mit Geschäftsstellenleiter Wolfgang Hofbeck

präsentierten und dankten der Bank für die tatkräftige Unterstützung.

Foto: Josef Sturm

Die Ortsgruppenleiterin Julia Oßwald (links), Jugendleiterin Doreen Liebhold (3.v.l.),

Natascha Geiger (2.v.l.) und stellvertretend für den Nachwuchs, Emma Fiegl, (2.v.r.)

Grillparty des Faschingskomitees

Spaß und Gaudi hatten auch die Kinder

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Umgeben von Grün und blühenden Pflanzen feierten die Gäste beim Sommerfest des

Faschingskomitees Allersberg.

Allersberg - Rekordbesuch gab es bei der Grillparty des Allersberger

Faschingskomitees. Nach anfänglicher Zurückhaltung wegen der

heißen Temperaturen strömten am späten Nachmittag die Besucher

in Scharen in die Baumschule Bittner. Der Andrang war so groß, dass

sogar noch viele zusätzliche Tische und Bänke vom rührigen Helferteam

der Fastnachter aufgestellt werden mussten. Das Faschingskomitee

war einmal mehr ein hervorragender Gastgeber, der das

Geschehen bestens beherrschte. Die 48. Grillparty sei dies, zu der die

Allersberger Faschingsfreunde aus nah und fern eingeladen hatten,

so erinnerte Ehrenpräsident Willy Bittner zusammen mit Ehrenvorsitzender

Norbert Saurborn.

Ein Novum überhaupt stellt das Fest der Allersberger Fastnachter dar. Denn

wo gibt es eine solche Zusammenkunft zwischen blühenden Pflanzen und

herrlichem Grün in einer Baumschule. Riesig freuen sich alle immer wieder auf

dieses einmalige, wunderschöne Sommerfest mit besonderem Flair und Ambiente.

Es ist ein besonderes Fest, das Fastnachter und Besucher aus nah und

fern verbindet und zu einer großen Familie zusammenschweißt, sind sich alle

einig. Sage und schreibe 16 Gesellschaften aus Franken waren vertreten mit

Präsidenten, Prinzenpaaren, Gardemädchen und Tanzmariechen, die das Fest

bei leckeren deftigen Schmankerln und köstlichen selbstgebackenen Torten im

Rosencafé oder mitten im Grünen bis in die Nacht hinein ausgiebig genossen.

Mit einem großen Hallo begrüßte der stellvertretende Vorsitzende des

Faschingskomitees, Alexander Böck, die zahlreichen Gäste aus nah und fern,

darunter die stellvertretenden Landräte Walter Schnell und Edeltraud Stadler,

Bezirksrat Ernst Schuster, Brauereichefin Marlies Bernreuther, Bürgermeister

der Nachbargemeinden und Markträte sowie zahlreiche Vereinsvorsitzende

und Vereinsabordnungen. „Servus!“, rief der Vorsitzende Bastian Schöll

der großen Besucherschar zu. Er war stolz auf den großen Zuspruch, der

die Verbundenheit der großen Fastnachtsfamilie mit den Bürgerinnen und

Bürgern beweise, wie er betonte und stellte das Team vor, das in großer

Gemeinschaftsleistung dafür sorgte, dass alles bestens klappte.

Bürgermeister Daniel Horndasch oblag der offizielle Bieranstich.

Mit nur einem einzigen Schlag meisterte er diesen souverän, ehe er mit

MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018

Ein Prosit auf das Gelingen des Festes stimmten Fastnachter und Politiker an.

einem „O‘zapft is!“ das Fest für eröffnet erklärte. Das ist Kontinuität betonte

er mit Blick auf die 48. Veranstaltung, ehe er dem Komitee für seinen Einsatz

und sein Engagement besonders dankte. „Es heißt in Franken: Angstochen

is!“, rief Ehrenpräsident Bittner zur Gaudi aller in die Runde, bevor ein

gemeinsames Prosit angestimmt wurde. Bei bester Livemusik von Conny

Waldmüller wurde anschließend in gemütlicher Runde ausgiebig gefeiert.

Nicht fehlen durften dabei auch Vertreter des Fastnachtsverbandes Franken

mit Bezirkspräsidentin Uschi Klein, Ehrenpräsident Mecki Binder, Richard

Willanzheimer, Peter Kerschbaum, Sabine Knörl und Werner Zobel sowie zahlreiche

Till- und Becherträger des Faschingskomitees. Eindrucksvoll demonstrierte

Jung und Alt in bestem Miteinander die Gemeinschaft und Tradition,

die bei diesem Fest gelebt wird. Erste Fäden für die kommende Faschingssession

spannten mitten im Sommer dabei bereits die Fastnachter. Aber alle

kamen beim fröhlichen Sommerfest des Faschingskomitees auf ihre Kosten

und auch für die Kinder war einiges zur Unterhaltung mit „Vier gewinnt“,

Legosteinen, Schminken und noch vielem mehr geboten.

Text und Fotos: Josef Sturm


VEREINE

Große Preise bei der diesjährigen Tombola

Eine große Tombola zugunsten des Allersberger Faschings gehört alljährlich

zur Grillparty des Allersberger Faschingskomitees.

Als Hauptpreise winkten neben vielen weiteren Sachpreisen zwei Fahrräder.

Das Damenfahrrad gewann mit der Losnummer 499 Heidi Burger (2.v.r.)

von der Zwiebelonia, das Herrenrad sicherte sich mit der Losnummer 500

Bernhard Schmidt (2.v.l.) aus Altenfelden. Den glücklichen Gewinnern

gratulierten Vorsitzender Bastian Schöll und sein Stellvertreter

Alexander Böck sowie das Lose-Team mit Stefanie Sinke und Laura Bodamer.

Foto: Josef Sturm

Taekwondosportler legten Prüfung ab

36 Teakwondosportler des TSV Allersberg legten mit Erfolg ihre Prüfung ab.

Allersberg - 36 Sportler der Sparte Taekwondo beim TSV Allersberg

legten mit Erfolg vor zahlreichen Zuschauern ihre Prüfung in der TSV-

Rothseehalle ab. Sehr gut war die Stimmung als sich zunächst die

Kleinsten im Alter von sechs bis sieben Jahren den Augen der Prüfer

stellten. Seit Anfang des Jahres war die Kindergruppe mit kindgerechten

Trainingsmethoden jeden Montag eine Stunde lang geschult

worden. Ziel dabei war es, spielerisch Grundkenntnisse aus dem Taekwondo

zu erlernen, wie zum Beispiel Schlag-, Block- und Kicktechniken

und deren Bedeutung.

Bei den fortgeschrittenen Kindern und Erwachsenen ab Grüngurt wurde im

Training ein Hauptaugenmerk auf Selbstverteidigungstechniken und Zweikampf

gelegt. Die Prüflinge im Alter von 6 bis 50 Jahren zeigten größtenteils

sehr gute Leistungen. Dabei waren auch sechs Prüflinge, die vor kurzem am

Zweikampfturnier Bayernpokal in Nürnberg teilgenommen haben. Gecoacht

und betreut wurden die Kämpfer von Abteilungsleiter Manuel Bauer und

Matthias Herzig.

Vladyslav Shemet (Bild 5. v.l., mittlere Reihe) hat unglücklich nach einer Kampfrichter-Fehlentscheidung

mit 22:24 Punkten seinen Kampf im Viertelfinale

verloren. Sophie Schrenk gewann ihren Kampf in Runde zwei vorzeitig und ist

somit für die Bayerische Meisterschaft im November qualifiziert.

Weitere Platzierungen: 2. Platz Max Weigel (7. v.l., hintere Reihe),

3. Platz Leon Grünbaum (5. v.l., hintere Reihe), 3. Platz Fabian Maußner

(6. v.l., mittlere Reihe), 3. Platz Matthias Pryczibycin (7. v.l., mittlere Reihe).

Alle anderen Kämpfer haben nochmal die Chance, sich beim 3. Bayernpokal im

Oktober zu qualifizieren.

Besonders darauf hingewiesen wird von Abteilungsleiter Manuel Bauer,

dass ab Schulanfang wieder Taekwondo-Anfängerkurse für alle Altersklassen

stattfinden werden. Die Trainingszeiten sind abrufbar unter

www.tsv-allersberg.de.

Text und Fotos: Josef Sturm

SEPTEMBER 2018 • MARKT ALLERSBERG

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VEREINE

Rothsee-Pokal Polsdorf

Polsdorf - Eine Rekordbeteiligung mit 15 Mannschaften gab es beim 17.

Rothsee-Pokalschießen in Polsdorf, das der dortige Schützenverein, der den

Rothsee in seinem Namen trägt, in seinem Vereinsdomizil ausrichtete. Beteiligt

haben sich die Schützenvereine aus Offenbau, Häusern, Thalmässing,

Eysölden, Hilpoltstein, Weinsfeld, Ebenried, Roth, Eckersmühlen, Schwand,

Kleinschwarzenlohe, Büchenbach, Rohr, Allersberg, Ebenried, und die Gastgeber

aus Polsdorf. Mit 271 Punkten sicherte sich in diesem Jahr die SSG

Büchenbach den Wanderpokal. Zweiter wurde die SG Almenrausch Häusern

mit 275 Punkten und Dritter der ZSV Edelweiß Offenbau mit 319 Punkten.

Riesig freuten sich die Sieger aus Büchenbach über den Erfolg. Festgehalten

aber wurde, dass einfach das Mitmachen und Dabeisein zählt, denn neben

dem Schießwettbewerb sind der Gedankenaustausch und das Gespräch

untereinander die wichtigsten Aspekte der Veranstaltung. Dies verdeutlichte

auch Gauschützenmeister Josef Grillmayer, der sich mit der Polsdorfer Schützenmeisterin

Christine Mitterer über die große Resonanz riesig freute. Die

tolle Annahme zeige Vereinsgeist, Miteinander und Gemeinschaft, betonte

Grillmayer, der dem Gastgeber Lob und Dank zollte für sein Engagement und

seinen Einsatz. Weiter informierte er, dass 37 Vereine zum mittelfränkischen

Schützenbund gehören, ehe er in diesem Zusammenhang auch die Vertreter

aus dem Gau Neumarkt-Altdorf-Beilngries mit Gauschützenmeister Hans

Spiegel besonders begrüßte. Abschließend erinnerte er an die gute Zusammenarbeit

des früheren Bürgermeisters Bernhard Böckeler und dessen Verbundenheit

mit dem Schießsport und warb beim neuen Amtsinhaber Daniel Horndasch

um weitere Unterstützung. Horndasch, der erstmals beim Rothseepokal

dabei war, hielt fest, dass er durch seine Kollegen den Sachstand im Schießsport

kenne und die Arbeit in den Schützenvereinen wertschätze.

Die Sieger des Rothseepokals mit Gauschützenmeister Josef Grillmayer, Bürgermeister

Daniel Horndasch und Schützenmeisterin Christine Mitterer vom Schützenverein

Rothsee Polsdorf, der den Wettbewerb zum 17. Mal ausgerichtet hat.

Zusammen mit Gauschützenmeister Grillmayer und Bürgermeister

Horndasch nahm Christine Mitterer die Siegerehrung vor. Sie zollte Respekt

und Anerkennung dafür, was insgesamt in den Vereinen geleistet, gearbeitet

und durchgeführt wird. Wir sind dankbar für die Unterstützung, die uns von

Seiten der Politik entgegengebracht wird, hielt sie fest, ehe sie Geschenke

an die fünf besten Mannschaften, die SSG Büchenbach, SG Almenrausch

Häusern, ZSV Edelweiß Offenbau, SG Thalmässing und SG Eysölden überreichte.

Ausgezeichnet wurden weiter die Einzelsieger mit dem besten Teiler,

Jaqueline Vogel, Thalmässing (10), Jürgen Kupfer, Büchenbach (17) und

Michael Banken, Schwand (25) sowie die Sieger der Einzelwertung Ringe

Barbara Strobl, Hilpoltstein und Jaqueline Vogel, Thalmässing (195), Anja

Harrer, Ebenried und Franziska Baumann, Weinsfeld (194) und

Daniela Hellein, Büchenbach (190).

Text und Foto: Josef Sturm

Malaktion Förderverein Gilardi-Anwesen

Allersberg - Es gehört zur Tradition, dass anlässlich des Allersberger

Bürgerfestes der Verein zur Förderung und Sanierung des Gilardi-

Anwesens eine Malaktion für Kinder veranstaltet. Im Mittelpunkt

standen dabei bisher immer bekannte Bauwerke des Marktes wie

das Gilardihaus, der Torturm, der Alte Bahnhof, das Rat- und Heckelhaus,

die Allerheiligen-, Sebastians- und Christuskirche sowie die

Pfarrkirche am Marktplatz. Diesmal lautete das Thema: Wer malt

das schönste Bild von der St. Wolfgangskirche, die auf der Anhöhe

Richtung Eppersdorf steht und derzeit wegen aufgetretener Risse im

Mauerwerk gesperrt ist?

Leider litt auch diese Aktion, die ja im Freien stattfindet, diesmal unter der

nassen und kühlen Witterung. Lediglich sechs ganz unerschrockene Kinder

ließen sich vom Regen nicht beeindrucken und stellten ihre Malkünste im

Schutz des zum Regendach umformierten großen Marktschirmes unter Beweis.

Mit Eifer und Begeisterung machten sie sich, ausgerüstet mit Lineal und Stiften

ans Werk, um ein nahezu authentisches Bild des Kirchleins zu schaffen. Dass

sich da die kleinen Künstlerinnen und Künstler nicht nur aus der Schatzkiste des

Vereins etwas aussuchen durften, sondern zur Belohnung für ihren Einsatz auch

ein Geschenk erhielten, versteht sich wohl von selbst. Die kleinen Kunstwerke

können bis zum Freitag in der Sparkasse begutachtet werden.

Erfreut über den Eifer der Kinder und auch über das Interesse der

Sechs Kinder beteiligten sich trotz Regen an der Malaktion des Fördervereins Gilardi-

Anwesen. Unser Bild zeigt sie mit den Verantwortlichen des Vereins.

Besucher zeigten sich die Verantwortlichen des Fördervereins, denn auch

die Bausteine-Aktion zugunsten des Gilardi-Anwesens fand Zuspruch. Als

Nächstes steht der „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 09. September

im Terminplan wo sich der Förderverein mit Führungen und der Öffnung des

Gilardihauses von 13.00 bis 17.00 Uhr beteiligen wird. Angeboten wird dabei

auch Kaffee und Kuchen für die Besucher.

Auch der Förderverein der Wolfsteiner Altenheimstiftung war beim Bürgerfest

präsent mit seiner Losaktion zugunsten des Seniorenheimes. Ebenso mit Waren

aus dem fairen Handel und Losen vertreten, war der Weltladen „Encuentro“.

Insgesamt wird das große Open-Air-Fest am Allersberger Marktplatz getragen

von den Ehrenamtlichen der Vereine und den Marktplatzgastronomen.

Text und Foto: Josef Sturm

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DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Damit Ihr Dach nicht davonweht

MASSNAHMEN ZUM SCHUTZ VOR STURM UND HAGEL

Foto: AdobeStock, Aleš Nowák

Ob Kyrill, Xaver oder Ela: Die Liste der heftigen Stürme, die in

den vergangenen Jahren über Deutschland hinweggefegt sind,

ist lang. Die Schäden, die diese klangvollen Namen hinterlassen

haben, waren verheerend. Wie Hausbesitzer ihre vier Wände vor

solchen Sturmereignissen schützen können, erklärt Architekt

Sven Haustein von der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

1. FAKTOR GRUNDSTÜCK

ZAUBERHAFTE

FENSTER & TÜREN

Pflanzen sind dem Wind ausgeliefert – je höher sie wachsen, desto

anfälliger sind sie. Stürzt zum Beispiel ein Baum um, ist das für

Menschen und Gebäude gefährlich. Um dieses Risiko zu verringern,

hilft ein regelmäßiger Check des Bestands. Trockene Blätter, Verletzungen

der Rinde und Pilzbefall sind ernstzunehmende Symptome.

„Im Zweifel unterstützt ein Experte bei der Beurteilung“, erklärt Sven

Haustein von der Bausparkasse Schwäbisch Hall „Und um Häuser

vor Schäden zu schützen, sollten abgestorbene Äste immer komplett

entfernt werden.“ Wer neue Bäume pflanzt, sollte die Hauptwindrichtungen

beachten. Gartendekoration sollte gut gesichert oder bei

aufziehendem Sturm ins Haus geholt werden.

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MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018


DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

2. FAKTOR FASSADE

Foto: AdobeStock, Sergey Nivens

Heftige Böen sind für Fassadenbauteile wie Rollläden, Markisen und Fensterläden

bedrohlich – Sturmhaken und andere Vorrichtungen schützen.

Moderne Technologien wie Sturm- bzw. Sonnenwächter sichern die Schattenspender

am Haus: „Ein Sensor misst Windstärke und Sonneneinstrahlung,

sodass Markisen oder Rollläden bei starkem Sturm automatisch eingefahren

werden“, erläutert Haustein.

3. FAKTOR DACH

Antennen, Satellitenschüsseln und Solaranlagen sind besonders sturmanfällig.

Robuste Führungsschienen und andere Vorrichtungen sichern diese

Dachaufbauten. Photovoltaikanlagen können mittlerweile ins Dach integriert

werden, sodass sie widerstandsfähiger gegen starken Wind sind. Ebenfalls

anfällig ist die Dachhaut – also Deckung und Abdichtung. Besonders, wenn

Hagel und Starkregen den Sturm begleiten, drohen hier Schäden. Dachziegel

und -steine können mit einer Sturmverklammerung geschützt werden.

Alternativ können Hausbesitzer bei Flachdächern und solchen mit geringer

Neigung auf eine Begrünung setzen. Sie ist bei Hagel weniger gefährdet.

Wenn das Dach regelmäßig geprüft wird, fallen Schwachstellen schnell

auf. „Widerstandsfähige Baumaterialien trotzen auch in sturmgefährdeten

Gebieten zuverlässig den Elementen“, rät Haustein: „Bei Oberlichtern und

Dachfenstern gilt: Lieber robust als günstig – egal ob aus Kunststoff oder aus

Glas.“

Quelle: Schwäbisch Hall

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DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Holzfeuerstätten und Hybrid-Heizsysteme

FLEXIBEL HEIZEN MIT ZUKUNFTSWÄRME

Welche Heizsysteme haben Zukunft und bieten hohe Flexibilität?

Aufgeklärte Verbraucher machen sich zunehmend von der fossilen

Energiebranche unabhängig und nutzen regenerative Energien.

Heizen mit Holz entspricht den Trends und Bedürfnissen, die Zukunftsforscher

und Zukunftsinstitute seit einiger Zeit feststellen: Es geht

darum, autark zu sein, verschiedene Energiesysteme dynamisch, intelligent

und effektiv zu vernetzen (Hybridheizung) – für eine dezentrale,

individuelle Wärmeversorgung.

dass man viele Kombinationsmöglichkeiten nutzen kann, um sein individuelles

Wärmekonzept zu verwirklichen. Vom Einzelofen bis zu modular

vernetzten hybriden Heizsystemen mit verschiedenen regenerativen

Wärmeerzeugern. Wichtig ist, dass der Fachmann das System optimal dimensioniert

und auf die Nutzung abstimmt.

Ein wasserführender Ofen mit integriertem Wasserwärmetauscher kann zum

Beispiel für ein hochgedämmtes Gebäude ideal sein. Seine Wärme trägt

durch die Anbindung an einen zentralen Pufferspeicher auch zur Unterstützung

und Entlastung der Hauptheizung bei – für das Heizungs- und Brauchwasser.

Modulare Hybridlösungen mit verschiedenen vernetzten Wärmeerzeugern

sind ideal für einen umweltfreundlichen Energiemix der Zukunft.

Eine moderne Holzfeuerstätte hilft nicht nur CO2 einzusparen, sie erschließt

flexible Möglichkeiten und mehr Freiheiten für die Zukunft.

Wie kein anderes Heizsystem kann ein Kachelofen, Heizkamin oder Kaminofen

auf dem neuesten Stand der Technik dazu beitragen, sich aus der

Abhängigkeit großer Energieversorger zu lösen und die Wärmewende bei sich

zu Hause aktiv umzusetzen. Gerade die mittleren und jüngeren Generationen

legen großen Wert auf mehr Selbstbestimmung und Unabhängigkeit, wollen

Ökonomie und Ökologie in Einklang sehen. Und immer mehr Verbraucher

denken auch darüber nach, wie in Versorgungskrisen der Wohnraum unabhängig

beheizt werden kann. Im Krisenfall ist es gut, einen stets verfügbaren,

heimischen Brennstoff wie Holz zu bevorraten. Mit einer Holzfeuerstätte

kann unabhängig von Öl, Gas, Fernwärme und Strom autark geheizt werden.

Für eine moderne Holzheizung spricht besonders,

Weitere Infos rund um den Kachelofen, Heizkamin und Kaminofen gibt es

bei der AdK, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft

e.V., unter www.kachelofenwelt.de.

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MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018


DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Wärmepumpe im Wohnbereich

DIE NEUEN MÖGLICHKEITEN DES HEIZENS

Gas- oder ölbetriebene Brennwertkessel gelten schon seit vielen Jahren

als ideale Heizungslösung mit Bestwerten bei der Energieverwertung. Weil

sie auch noch die Wärmepotenziale aus den Abgasen zurückgewinnen

und zusätzlich nutzen, konnte der Brennstoffbedarf gegenüber früheren

Heizkessel-Generationen deutlich reduziert werden. Dieses Effizienz-Potenzial

macht die Brennwerttechnik nach wie vor zum beliebtesten Konzept bei der

häuslichen Wärmeversorgung. Inzwischen gibt es aber interessante Ergänzungen

bzw. Alternativen zum Brennwertkessel. Die Bemühungen um Klimaschutz

und Energiewende sowie nicht zuletzt die Energiepreisentwicklung

haben Wärmetechnologien in den Fokus gerückt, die ganz ohne Verbrennungsvorgang

in der Gebäudetechnik auskommen. So nutzen Solaranlagen

und Wärmepumpen mit der kostenlos verfügbaren Kraft der Sonne letztlich

die gleiche Energiequelle. Während jedoch die Kollektoren einer Solaranlage

die Strahlung direkt aufnehmen, bedienen sich Wärmepumpen bei der im

Erdreich, im Grundwasser oder in der Luft gespeicherten Sonnenwärme.

Dieses Potenzial ist so ergiebig, dass die Anlagen daraus meist ganzjährig,

selbst bei Minusgraden, die Reserven für angenehme Wohnraumwärme und

Wohlbefinden gewinnen können.

Die Grundlage für diese neue Möglichkeit des Heizens bildet ein innovatives

Funktionsprinzip, bei dem geringste Mengen von Umgebungswärme einen

Verdampfungsprozess und damit eine Temperaturanhebung in Gang setzen.

Die so gewonnenen Wärmeerträge übersteigen die erforderliche elektrische

Antriebsenergie um ein Mehrfaches. Bei Hocheffizienz-Wärmepumpen kommt

dieses Verhältnis von Energieeinsatz und -ausbeute auf einen Gewinnfaktor

(COP-Wert) von bis zu 5,6.

Eine Wärmepumpe kann im Inneren des Gebäudes äußerst dezent ihren

Dienst verrichten. wwp/Foto: Wolf

Wer sich eine Wärmepumpe als platzraubendes, geräuschintensives

Technik-Ungetüm vorstellt, wird überrascht sein: Es gibt heute Geräte,

die ihre Technologie hinter kompakten, ansprechend designten

Gehäusen zur Innenaufstellung verbergen.

(sup/wwp)

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DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

Wohnverschönerungen liegen voll im Trend

Doch viele Renovierer setzen die falschen Prioritäten

Der Trend zu schönem und behaglichem Wohnen ist ungebrochen. Dabei

stehen qualitativ hochwertiges und komfortables Wohnen an erster

Stelle, wie eine Ipsos-Umfrage im Auftrag des Fachschriftenverlages

ergeben hat. 80 Prozent der Befragten nannten für Ihren

Renovierungsgrund zuallererst die "Verbesserung der Wohnqualität", am

zweitwichtigsten ist den Befragten die "Optische Aufwertung", 73

Prozent. Erst an siebter und zehnter Stelle werden Renovierungsgründe

genannt, die sich mit der tiefgreifenden Verbesserung der Bausubstanz

befassen (Platz 7: "Lösung bautechnischer Probleme", Platz 10:

Behebung von Bauschäden"). Damit zeigt sich ein Phänomen, das

Bauphysikern und Praxisexperten durchaus Kopfzerbrechen bereitet.

"Der Ansatz zum schönen Wohnen und zur Wohnästhetik ist vollkommen

nachvollziehbar, aber er wirkt schon so, als würden Ursache und

Wirkung vertauscht", berichtet Dipl.-Ing. Thomas Molitor von ISOTEC,

einem Unternehmen, das auf die Sanierung von Immobilien spezialisiert

ist. Er berichtet, dass Feuchteschäden zu den komplexesten Bauschäden

gehören, sowohl von der bauphysikalischen Lösung, aber auch, weil sie

von den Bewohnern kaum richtig eingeschätzt werden können. Hinzu

kommt, dass laut der Umfrage über 40 Prozent der renovierten Objekte

vor 1970 errichtet worden sind. Diese Objekte sind aufgrund der

Baukonstruktion mehr gefährdet, einen Feuchteschaden zu erleiden, als

jüngere Gebäude. "Vor 1970 wurden viele Gebäude auf kapillaraktiven

Streifenfundamenten gegründet und dort analysieren wir in der Praxis

häufig aufsteigende Feuchte als Ursache eines Bauschadens", berichtet

Fachmann Molitor.

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MARKT ALLERSBERG • SEPTEMBER 2018


DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN

SANIEREN GEHT VOR KASCHIEREN

Gibt es also Anzeichen für baukonstruktive

Mängel, sollte denen

unbedingt nachgegangen werden. Die Devise

lautet daher:

Sanieren gehtvor Kaschieren. "Vor jeder

optischen Aufwertung und Verbesserung

des Wohngefühls muss zuallererst die Schadensanalyse

mit einem fachlichen Konzept

stehen. Ansonsten schafft man sich optische

Scheinlösungen, die teuer werden können und

nur für kurze Zeit Freude bereiten", so ISOTEC-

Ingenieur Molitor.

Die genaue Analyse ist nach Meinung der

Experten so wichtig, weil die Ursachen eines

Feuchtigkeitsschadens sehr verschieden sein

können und ganz unterschiedliche Lösungen

erfordern. "Erst wenn grundlegende Schäden

beseitigt sind, macht die Renovierung und

Verschönerung des Wohnraumes Sinn", betont

Sanierexperte Molitor. Hochwertigem und

komfortablem Wohnen steht dann nichts mehr

im Wege und Renovierer erreichen damit genau

das, was sie sich am meisten wünschen.

Vor Verschönerungen einen prüfenden Blick

auf die Bausubstanz werfen.

Foto: „obs/ISOTEC GmbH/Andreas Henk“

Quelle: ISOTEC GmbH

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