Taxi Times München - Januar 2019

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IHR INKLUSIONSTAXI VOM MARKTFÜHRER

Entspricht der DIN 75078 Teil 1+2

RUBRIK

DER TAXIFAHRER ALS

MARGENKILLER

Ein langer Beitrag im Wirtschaftsteil

der „Süddeutschen Zeitung (SZ)“

beschrieb am 11. Januar unter der

Headline „Kampf ums Knöpfchen“

sehr aufschlussreich und informativ

die „Wettfahrt um die meistgenutzte

Taxi-App“. Dabei ging es auch um

die Bemühungen von Daimler, zum

wichtigen Anbieter von Mobilität zu

werden. „Als Pioniere des Automobilbaus

werden wir nicht anderen

das Feld überlassen, wenn es um

die urbane Mobilität der Zukunft

geht“, wird Daimler-Chef Zetsche

zitiert. Die Mobilität auf Abruf (neudeutsch:

„on demand“) sei das neue

Zauberwort.

Dabei gehe es um ein Milliardengeschäft

und für Daimler darum, vor

Konkurrenten wie Uber, Grab, Didi

und anderen die „meistgenutzte Taxi-

App der Welt zu werden“, schreibt

die „SZ“ und nennt auch den Grund

für den Wettstreit um Marktanteile:

„Sobald in autonomen Autos keine

Taxi-Fahrer mehr nötig sind, werden

die Margen größer.“ jh

IHK FÜHRT DEN

TAXI-DIALOG EIN

Im Taxigewerbe gibt es derzeit viel

zu diskutieren. Angefangen bei den

geplanten PBefG-Änderungen über

die juristischen Scharmützel mit

Uber bis hin zum Diesel als

(umwelt-)politisches Auslaufmodell.

Für die IHK München und Oberbayern

ist das Grund genug, künftig

einen regelmäßigen Taxi-Dialog zu

führen. Fünf- bis sechsmal pro Jahr

will man jeweils zu einem Schwerpunktthema

mit Vertretern aus dem

KVR, den Taxiverbänden und den

Zentralen an einem Tisch sitzen und

Argumente austauschen.

Ein erstes Kick-off-Meeting fand

bereits Ende November des vergangenen

Jahres statt. Organisiert

und geleitet wird der IHK-Taxi-

Dialog von Elke Hagg, sie ist gemeinsam

mit Christiane Pöge für Taxiangelegenheiten

zuständig. Auch

der IHK-Verkehrsreferent Korbinian

Leitner bringt sich in den Taxi-

Dialog ein.

jh

DIE SCHLIMME

SCHLAGZEILE DER TZ

Mit der reißerischen Headline „Sex-Falle Taxi“ thematisierte die Boulevard-

Zeitung „tz“ zwei sexuelle Übergriffe, die angeblich in einem Taxi stattgefunden

hätten. Quelle waren zwei Meldungen der Polizeipressestelle über sexuelle Gewalt

an Frauen in Taxis am 10. und 11. November. Sehr schnell konnte in mindestens

einem Fall jedoch die Beteiligung eines Taxifahrers ausgeschlossen werden und

die Polizei korrigierte postwendend ihre Wortwahl. Zu spät für die „tz“. Die

Schlagzeile war gedruckt und die Verunglimpfung der Taxibranche konnte nicht

mehr rückgängig gemacht werden.

Etwas Positives hatten die schlimmen Vorfälle dann aber doch: Ein Münchner

Radiosender startete eine Ausbildungsinitiative für weibliche Taxifahrerinnen,

die dann speziell gerufen werden können. Rund einhundert Frauen haben sich

daraufhin beworben und nehmen aktuell an der Ausbildung zur Taxifahrerin

bei der Taxi München eG teil – sponsored bei Radio Gong 96.3. Mal sehen, wie

viele es durchziehen.

jh

MIETWAGEN IN

HELLELFENBEIN

M-Q xxxx. Eine Mercedes E-Klasse mit dieser Buchstabenkombination fällt aktuell

vielen Kollegen auf, weil sie zwar die Taxifarbe Hellelfenbein, aber kein Dachzeichen

hat. Dazu kommt, dass andere Fahrzeuge mit M-Q einem bestimmten

Mietwagenunternehmen zugeordnet werden, das für Uber fährt. Ist es erlaubt,

wenn ein Nicht-Taxi in Hellelfenbein unterwegs ist?

Rechtlich gesehen schreibt § 26 der BOKraft vor, dass Taxis durch einen hellelfenbeinfarbigen

Anstrich (RAL 1015) kenntlich gemacht werden müssen. Es

gibt allerdings keine gesetzliche Bestimmung, welche die private Nutzung eines

Fahrzeugs mit demselben Farbton verbietet.

Anders verhält es sich, wenn ein Mietwagenunternehmer ein Fahrzeug in

Hellelfenbein einsetzt. Dies müsste ihm eigentlich von der zuständigen Genehmigungsbehörde

verboten werden. Für eine solche Untersagung könnte sich die

Behörde auf den § 49 des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) berufen. Im

Absatz 4 heißt es dort: „Den Taxen vorbehaltene Zeichen und Merkmale dürfen

für Mietwagen nicht verwendet werden.“ Sollte also jenes oben genannte Fahrzeug

tatsächlich nachweislich Mietwagenverkehr nach § 49 PBefG durchführen,

wäre ein Hinweis beim zuständigen Landratsamt mit der Bitte um Überprüfung

durchaus angebracht.

jh

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JANUAR / 2019 TAXI

FOTO: Taxi Times

FOLGENDE FAHRZEUGE SIND ERHÄLTLICH:

Caddy Maxi

Berlingo L2

SpaceTourer L2/L3

Trafic L1/L2

Connect L2

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