Nachhaltig! Magazin 2018

suedwest.presse

Ökonomisch, Ökologisch und Sozial

31.10.2018

Nachhaltig!

ÖKONOMISCH, ÖKOLOGISCH UND SOZIAL

10

Porträts

nachhaltiger

Unternehmen

aus der Region

Welche Konzepte gibt

es in der Stadt und in der Region?

Was Unternehmen tun, um die Umwelt gewinnbringend zu schonen.

GESELLSCHAFT

Weshalb gegenseitiges

Vertrauen so wichtig für unser

Leben ist.

Seite 22

INTERVIEW

Prof. Dr. Martin Müller

erklärt den Begriff

Nachhaltigkeit auf seine

Weise. Seite 4

HOCHSCHULE

Am Eselsberg entsteht ein

energieeffizienter Neubau für

Forschung und Lehre.

Seite 26


Vertrauen

ist einfach.

Wenn man einen Partner

hat, der einem in allen

Lebensbereichen zur

Seite steht.

Wir engagieren uns auf vielfältigste

Weise in sozialer,

kultureller, sportlicher und

ökologischer Hinsicht.

Wenn´s um Geld geht

sparkasse-ulm.de


INHALT / EDITORIAL 3

Inhalt

Editorial

Ran an die Töpfe!

Gegenseitiges Vertrauen und enger

Zusammenhalt sind die Ressourcen

unserer Gesellschaft. Seite 22

4 „Beim Thema Klima

ist für alle Luft

nach oben“

Prof. Martin Müller leitet

das Institut für Nachhaltige

Unternehmensführung.

Verlag & Herausgeber

in der Region.

Neue Pressegesellschaft

GmbH & Co. KG

Frauenstr. 77, 89073 Ulm

Projektleitung

Tobias Lehmann

10 Vielseitige

Aufgaben

Landrat Heiner Scheffold

erklärt sein Verständnis

von Nachhaltigkeit.

Anzeigen (verantwortlich)

Stefan Schaumburg

Redaktion Stefan Loeffler,

Tobias Lehmann (verantwortlich),

Stefanie Müller,

Kerstin Auernhammer,

SVH GmbH & Co. KG

Ökonomisches Engagement

Über den

Tellerrand

„Helfen macht

glücklich“

OB Czisch über Engagement.

Seite 24

Gestaltung

mediaservice ulm

Fotos

Fotolia, SWP-Archiv,

SVH, Shutterstock

Druck

Druckzentrum Hohenlohe

26 Bildungsbau mit

Energieüberschuss

Die Hochschule Ulm erfüllt

im Neubau den Standard

„Effizienzhaus Plus“.

Mit zielgruppen- und praxisorientierter Beratung

sowie mit Projekten engagieren wir

16 Chance statt

8 Ist die Luft rein?

Risikovermeidung

27 Aus 3 mach 2

Energieberatung, die sich bezahlt macht.

Ein Blick auf die Inhalte des

Die Neu-Ulmer Professorin

Die Hochschule Ulm baut

Klimaschutzkonzepts der

Julia Kormann über

am Eselsberg und macht

Seit 10 Stadt Jahren Ulm. steht die Regionale Energieagentur

Ulm unabhängig, neutral und indi-

Alb-Donau, Neu-Ulm und im Stadtgebiet

Aufgaben uns für länderübergreifend Unternehmen. in den aus Landkreisen

drei Standorten zwei.

viduell im Dienst der Bürgerschaft, der Unternehmen

und der Kommunen. Wenn es und sind der soziale Raum für Familien.

Ulm. Gebäude dienen den Generationen

um Impressum Energieeffizienz und den Klimaschutz Dazu gehört, dass sich die Bewohner wohlfühlen

und mit modernen Bauten zur geht, sind wir eine der führenden Adressen

Erhaltung

der Umwelt beitragen.

» Was können wir für SIE tun?

Ostalb GmbH & Co. KG

Ludwig Erhard Straße 109

74564 Crailsheim

Datenschutz

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie unter:

datenschutz@swp.de

Liebe Leserin,

lieber Leser,

als wir uns zum ersten Mal Gedanken

über ein Magazin rund

um Nachhaltigkeit gemacht haben,

waren wir zunächst skeptisch,

ob das Thema nicht zu abgedroschen

ist, dass Nachhaltigkeit

für viele einfach nur ein

modisches Schlagwort ohne Substanz

ist. Je länger wir aber diskutiert

haben, wurde klar, dass

wir das Thema Nachhaltigkeit

und seine Bausteine erläutern

und insbesondere mit Beispielen

aus der Region verdeutlichen

müssen.

Wie sich wirtschaftliche Interessen und

soziale Verantwortung ergänzen. Seite 14

Nachhaltig für die Region.

Nachhaltig für Generationen.

10 Jahre Energieagentur Ulm/Neu-Ulm.

Was ist nun also Nachhaltigkeit?

Im Gespräch mit Prof. Dr. Martin

Müller klären wir diese Frage

gleich zum Auftakt. Der Leiter

des Instituts für Nachhaltige Unternehmensführung

an der Uni

Ulm und Vorstandsvorsitzender

des Ulmer Initiativkreises nachhaltige

Wirtschaftsentwicklung

ordnet den Begriff und die Bedeutung

für uns ein.

Anschließend untersuchen wir

die drei wesentlichen Säulen der

Nachhaltigkeit: die ökologischen,

ökonomischen und sozialen Aspekte.

Der Ulmer Oberbürgermeister

Gunter Czisch, der Landrat

des Alb-Donau-Kreises, Heiner

Scheffold, sowie die Professorin

Julia Kormann von der

Hochschule Neu-Ulm ergänzen

dies um eigene Gedanken zu den

Grundpfeilern der Nachhaltigkeit.

ERST-

BERATUNG

KOSTENLOS

Und die Unternehmen in der Region?

Erfahren Sie in vielen spannenden

Unternehmensporträts,

was diese für eine nachhaltige

Entwicklung unserer Heimat tun.

Viel Vergnügen bei beim Lesen!

Regionale Ihr Energieagentur Ulm gGmbH

Olgastraße 95, 89073 Ulm

Telefon 0731 173 270

info@regionale-energieagentur-ulm.de

www.regionale-energieagentur-ulm.de

Tobias Lehmann

Teamleitung

Sonderpublikationen

ILLUSTRATION TITELSEITE: © SENTAVIO /SHUTTERSTOCK.COM

unabhängig · neutral · individuell


4 NACHHALTIGKEIT

„Beim Thema Klima ist

für alle Luft nach oben“

Interview Übernehmen Ulmer Firmen Verantwortung, wenn es darum geht, die Stadt und

die Region für die Zukunft nachhaltig fit zu machen? Und inwieweit profitieren wir alle vom

ressourcenschonenden Handeln der Betriebe? Stefan Loeffler sprach darüber mit Prof. Dr.

Martin Müller, dem Leiter des Instituts für Nachhaltige Unternehmensführung.

ILLUSTRATION: © D-KRAB/SHUTTERSTOCK.COM

Herr Dr. Müller, das Wort Nachhaltigkeit

ist seit vielen Jahren in aller Munde.

Doch was steckt wirklich hinter diesem

Begriff?

Es gibt zwei wesentliche Elemente.

Es geht zum einen um die Gerechtigkeit

für zukünftige Generationen, damit

die zum Beispiel auch die gleichen

Entwicklungsmöglichkeiten haben

wie wir. Das andere ist der Ausgleich

zwischen den Gesellschaften,

dass eben auch bezogen auf andere

Länder keine zu großen Gerechtigkeitslücken

entstehen.

Mit welchem Begriff könnte man das

Wort Nachhaltigkeit noch umschreiben?

Man muss sich fragen, welche Probleme

auf uns zukommen werden.

Hier ist natürlich die drohende Klimakatastrophe

eine der wesentlichen

Gerechtigkeitsprobleme. Zukünftige

Generationen werden unsere heutige

Zeit mit Sicherheit nicht vor dem

Hintergrund von Migrationsfragen

diskutieren, sondern sie werden fragen,

was wir denn eigentlich getan

haben, um eine Klimakatastrophe zu

vermeiden.

Gibt es denn noch ein anderes Wort für

Nachhaltigkeit?

Man könnte es auch mit dem Begriff

sozial-ökologische Gerechtigkeit

oder Verantwortung umschreiben.

Sie sind Leiter des Instituts für Nachhaltige

Unternehmensführung. Was zählt

zu Ihren Aufgaben?

Unsere Forschung dreht sich rund

um die Thematik Nachhaltigkeit. Für

den Master-Studiengang „Nachhaltige

Unternehmensführung“, der nun

seit vier Jahren angeboten wird, haben

wir 300 Bewerbungen, jedoch

nur 30 Plätze zu vergeben. Mit ihm

vermitteln wir den zukünftigen Managern,

dass es eben nicht nur auf

Gewinnmaximierung ankommt, sondern

dass bei einer Unternehmensführung

auch ökologische und soziale

Aspekte zu berücksichtigen sind.

Im Rahmen der Forschung erarbeiten

wir gemeinsam mit Unternehmen

Lösungen zum Beispiel zur Verbesserung

der Ressourceneffizienz.

Können Sie ein Beispiel nennen?

Unter anderem haben wir gemeinsam

mit der Stadt Ulm das Klimaschutzkonzept

aufgesetzt und mit verschiedenen

Unternehmen aus der Region

das Projekt „Verantwortung im Mittelstand“

umgesetzt. Mitgemacht haben

die Betriebe Bantleon, Braun-Steine

aus Amstetten, Otto in Dietenheim,

Tries in Ehingen sowie die Uzin

Utz AG und Oscorna Dünger im Donautal.

Haben wir denn musterhafte Unternehmen

in der Region?

Es gibt schon viele vorbildliche Betriebe,

viele befinden sich noch auf

dem Weg zu mehr nachhaltigem

Wir vermitteln den

zukünftigen Managern,

dass es eben nicht nur

auf Gewinnmaximierung

ankommt.

Prof. Dr. Martin Müller

Leiter des Instituts für Nachhaltige

Unternehmensführung


NACHHALTIGKEIT 5

Wirtschaften und es gibt andere,

die noch eine lange Strecke vor

sich haben. Das ist sehr heterogen.

Es gibt ökologisch sehr engagierte

Unternehmen und Firmen,

die tolle Mitarbeiterprogramme

aufgestellt haben. Beim

Thema Klima haben alle noch

Luft nach oben.

Was muss seitens der Unternehmerschaft

oder auch der Stadt dringend

angepackt werden?

Die CO ² -Reduzierung und die

Dekarbonisierung sind sicherlich

zwei wesentliche Punkte. Hier ist

bis 2050 noch viel Handlungsbedarf,

doch kommen wir eigentlich

kaum voran, obwohl es der

Wirtschaft und den Betrieben

momentan sehr gut geht.

In Ulm gibt es viele innovative Betriebe.

Worin liegt die Stärke unserer

Wirtschaftsregion?

In jeder Stadt, in der sich eine

Universität befindet, siedeln sich

Startups an, die den Kontakt zur

Wissenschaft suchen. Zudem findet

man in Ulm und um Ulm herum

eine Vielfalt an Branchen sowie

eine große Unternehmertradition.

Deshalb ist Ulm im Städteranking

weit vorne und auch

resistent gegen Krisen. Andere

Städte wie Ingolstadt oder Wolfsburg

sind dagegen abhängig von

der Automobilindustrie.

Wie kann man ressourcenschonend

wirtschaften und dennoch dauerhaft

erfolgreich sein?

Grundsätzlich muss man sagen,

dass jeder Unternehmer ressourcenschonend

arbeiten sollte,

denn sonst verschenkt er ja Geld.

Speziell hier im Schwabenland

ist es ja eine Tugend, mit den eigenen

Mitteln sparsam umzugehen

und keine Energie zu verschwenden,

die man für den Produktionsprozess

nicht unbedingt

benötigt. Dennoch gibt es immer

noch Chancen und Möglichkeiten,

weitere Einsparpotenziale zu

erreichen. Ich glaube, dass wir im

Zeichen der drohenden Klimakatastrophe

in Zukunft anders wirtschaften

werden. Die Geschäftsmodelle

müssen sich wandeln,

zum Beispiel hin zu langlebigen

Produkten. Immer mehr Umsatz

wird durch Service-und Instandhaltungsleistungen

kreiert werden.

Sind auch die Bürger und Bürgerinnen

in der Stadt und in der Region

bereit, Verantwortung zu übernehmen?

Ich schätze an Ulm, dass es hier

sehr viele Vereine gibt, die sich

in der Zivilgesellschaft in den unterschiedlichsten

Bereichen auch

aus der Tradition heraus stark

engagieren. Klar wäre es schöner,

wenn sich noch mehr einbringen

würden.

Inwieweit profitieren die Kunden

von einem weitsichtigen und rücksichtsvollen

Umgang der Firmen

mit den natürlichen Rohstoffen?

Wenn neue Transformationsprozesse

anstehen und die Unternehmen

eine nachhaltige Entwicklung

verschlafen, dann verschwinden

auch Arbeitsplätze,

was in der Region zu einem Abwärtstrend

führt. Geringer Wohlstand

verursacht unweigerlich

auch eine schlechte Stimmung.

Deshalb ist es schon vorteilhaft,

wenn man in einer Kommune

lebt, der es gut geht und die sich

für die Zukunft gut aufgestellt hat

und so langfristig stabil und erfolgreich

ist. Davon profitiert jeder.

Neben Ihrer Tätigkeit in der Forschung

sind Sie Vorstandsvorsitzender

des Ulmer Initiativkreises

nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

(unw). Wer und was verbirgt

sich hinter diesen drei Buchstaben?

Dahinter verbirgt sich ein Verein,

der nun schon seit 25 Jahren

rund um das Thema Nachhaltigkeit

aktiv ist. Wir versuchen hierbei,

alle relevanten Akteure an einen

Tisch zu bekommen und etwas

zu bewegen. Dazu gehören

unter anderem Vertreter der

Wissenschaft, der Stadtverwaltung,

Unternehmer und engagierte

Bürger. Denn nur im Konsens

kann ein tiefes Bewusstsein

für drohende Probleme wie zum

Beispiel die Klimakatastrophe

entstehen und können entsprechende

Gegenmaßnahmen eingeleitet

werden. Der unw möchte

als Katalysator Stück für Stück

an diesem dicken Brett mitbohren.

Jeder, der hier aktiv mitwirken

möchte, ist natürlich herzlich

willkommen.

Wenn

die Unternehmen

eine

nachhaltige

Entwicklung

verschlafen,

dann verschwinden

auch

Arbeitsplätze.


6 UNTERNEHMENSPORTRÄT Anzeige

Die Ulmer Energiemarke

Fernwärme Ulm GmbH Die Weichen sind gestellt. Zukünftig wird die FUG noch

umweltschonender und effizienter Wärme für das Ulmer Fernwärmenetz erzeugen.

Das FUG Biomasse-Heizkraftwerk I in der Ulmer Weststadt.

Fotos: FUG

Für den Fernwärmeversorger der

Stadt gilt: Die Umsetzung der Energiewende

muss im Einklang mit der

Ökonomie stehen. Die lokale Wertschöpfung

ist daher von hoher Bedeutung

für die politische und gesellschaftliche

Akzeptanz der Energieversorgung.

Dies gilt insbesondere

für die Kraft-Wärme-Kopplung

und Fernwärme als zentrale Bestandteile

der Energiewende in Ulm.

Das 200 Mitarbeiter starke Unternehmen

in der Weststadt, zu dessen

Kernkompetenzen der Betrieb, die

Instandhaltung und die Optimierung

der Erzeugungs- und Verteilungsanlagen,

die Primärenergiebeschaffung

und der Energiehandel

zählt, setzt seit langem auf regionale

Wertschöpfung. Zum Beispiel

durch technische Innovationen zur

Energieeinsparung wie Kraft-Wärme-Kopplung

und zum Ausbau der

erneuerbaren Energien. Bereits zwei

Drittel der von der FUG an ihre Kunden

gelieferten Wärme kommt

schon heute aus der Region. Die

Wertschöpfung bleibt dabei – anders

als bei fossilen Energien – vor Ort

und fließt in Form von Einkommen,

Unternehmensgewinnen, vermiedenen

Brennstoffkosten sowie Steuern

und Abgaben wieder in den volkswirtschaftlichen

Kreislauf der Region

zurück.

Bis zu 70 ct

eines Euro,

den der

Kunde für

Fernwärme

bezahlt,

bleiben in

der Region!

Bis zu 70 Cent eines Euro, den

der Kunde für Fernwärme bezahlt,

bleiben in der Region! Zum Vergleich

– bei Heizöl sind dies nur

etwa sieben Cent. Um künftig noch

umweltschonender und effizienter

Wärme für das Ulmer Fernwärmenetz

zu erzeugen, wird das Heizkraftwerk

Magirusstraße in den

nächsten Jahren weiter modernisiert.

Bereits 2012 wurden zwei Kohlekessel

außer Betrieb genommen

und durch das Biomasse-Heizkraftwerk

II ersetzt. Der letzte bei der

FUG installierte Kohlekessel wird

bis 2022 stillgelegt. Die Kohleverbrennung

soll durch eine wesentlich

emissionsärmere und effizientere

Erdgasfeuerung ersetzt werden.

Um das Heizkraftwerk im Sinne

der Energiewende zukunftsfähig

zu machen, setzt das Unternehmen

auch auf den Bau eines weiteren

großen Wärmespeichers. So kann

der Einsatz der Erzeugungsanlagen

optimiert und die Möglichkeit zur

weiteren Integration von erneuerbaren

Energien geschaffen werden

(Power-to-Heat).

Damit die Fernwärme-Versorgung

in Ulm zu jedem Zeitpunkt

verlässlich gewährleistet ist, nutzt

die FUG auch zukünftig einen breiten

Brennstoffmix aus Biomasse,

Abwärme aus dem Müllheizkraftwerk,

Erdgas und Heizöl als Reserve.

Ökonomisch sinnvoll und innovativ

– ökologisch wertvoll

Mit dem neuen Stadtquartier „Am

Weinberg“ entsteht ein 8,8 Hektar

großes Wohngebiet mit rund 900

Wohneinheiten auf dem ehemals militärisch

genutzten Areal der Hindenburgkaserne

in Ulm. In bester

Wohnlage zwischen dem Wissenschaftscampus

und dem Stadtkern,

direkt an der neuen Straßenbahnlinie

2 gelegen, entwickelt sich derzeit

das innovative, energieeffiziente

Wohngebiet am Oberen Eselsberg.

Anfang 2017 fand im Auftrag der

Stadt Ulm eine Untersuchung statt,

bei der verschiedene Wärmeversorgungsvarianten

(Erdgas mit Solarthermie,

Blockheizkraftwerk, Wärmepumpen

…) und Gebäudestandards

(EnEV, KfW 55, EFH 40 und

Passivhaus) verglichen wurden. Die

Erkenntnis aus der Diskussion und

Vergleichsberechnung war, dass ein

Anschluss an das Fernwärmenetz

der FUG die ökologisch und ökonomisch

sinnvollste Wärmeversorgung

darstellt. Wir freuen uns sehr

über diese Entscheidung, die für die

hervorragende Qualität der

FUG-Fernwärme spricht.


ÖKOLOGISCHE ENERGIE FÜR GENERATIONEN.

„ FÜR SICHERE FERNWÄRME DIREKT

IN IHR HAUS SETZEN WIR AUF

MODERNSTE TECHNIK!“

Michael E., 53 Jahre, Verfahrenstechniker bei der FUG

FERNWÄRME IHRER FUG:

ÖKOLOGISCH. SICHER. WIRTSCHAFTLICH.

Über 50 % CO 2

-Einsparung gegenüber dem Einsatz von

Ölheizungen.

Die Wärmebereitstellung erfolgt automatisch über das ganze

Jahr hinweg mit höchster Versorgungssicherheit.

Geringste Investitionskosten gegenüber vergleichbaren

Heizungssystemen.

Keine Vorfinanzierung von Brennstoffvorräten, da die Berechnung

erst nach dem Verbrauch erfolgt.

Fernwärme Ulm GmbH | Magirusstraße 21 | 89077 Ulm | www.fernwaerme-ulm.de


8 ÖKOLOGISCHES ENGAGEMENT

Ist die Luft rein?

Öklogie Die Herausforderungen sind groß. Doch Ansätze, die

Umwelt für unsere Kinder und Kindeskinder sauber zu halten,

gibt es auch in Ulm genügend. Von Stefan Loeffler

ILLUSTRATION: © KOTOFFEI/SHUTTERSTOCK.COM

Schauen Sie doch einmal zum

Fenster hinaus. Ist das nicht

ein schöner Herbst? Auch

wenn derzeit die Blätter fallen,

so ist doch eines gewiss: Im kommenden

Frühjahr werden Bäume und

Sträucher wieder neu erblühen. Das

sind wir so gewohnt und das soll auch

in 20, 30 und 50 Jahren so sein. Und

damit sind wir bei dem sehr wichtigen

ökologischen Aspekt der Nachhaltigkeit.

Der Grundgedanke der Nachhaltigkeit

(engl. „Sustainability“) ist seit

vielen Jahren ein Leitbild für politisches,

wirtschaftliches und ökologisches

Handeln. Zahlreiche Definitionsversuche

gibt es, die im Kern jedoch

oft sehr ähnlich sind. Eine der

meistgebrauchten Definitionen des

Nachhaltigkeitsbegriffes ist die Erklärung

des Brundtland-Berichtes der

Vereinten Nationen von 1987: „Nachhaltige

Entwicklung ist eine Entwicklung,

die gewährt, dass künftige Generationen

nicht schlechter gestellt

sind, ihre Bedürfnisse zu befriedigen,

als gegenwärtig lebende.“

Und darum haben sich nicht nur

die Unternehmen zu kümmern, sondern

auch die Städte, letztendlich die

Gesellschaft, sprich wir alle.

Klimaschutzkonzept der Uni Ulm

Eine wesentliche Rolle spielt dabei

die Luft, die wir alle atmen. Tag für

Tag, Stunde für Stunde. Da möchte

wohl niemand widersprechen, oder?

Doch so richtig sauber ist sie eben

nicht immer, so dass auf der ganzen

Welt dringender Handlungsbedarf besteht.

Aus diesem Grund hat die Stadt

Ulm schon vor drei Jahren an der Universität

ein Klimaschutzkonzept erarbeiten

lassen, in dem steht: „Im aktuellen

Bilanzjahr 2013 wurden in der

Stadt Ulm annähernd 1,2 Mio. Tonnen

energiebedingte Treibhausgase emittiert,

was einem Pro-Kopf-Ausstoß

von zehn Tonnen entspricht. Dieser

Wert lag nur leicht über dem bundesweiten

Durchschnitt von 9,7 Tonnen

und konnte im Vergleich zum Vorjahr

entgegen dem bundesweiten Trend

um 0,2 Tonnen gesenkt werden. Mittelfristig

weist er allerdings eine Stagnation

auf und lag über dem Wert

von 2010, das als Basisjahr der kommunalen

Klimaschutzziele ausgelegt

wird.“

Um das erklärte Ziel, den Treibhausgasverbrauch

bis zum Jahr 2050

auf zwei Tonnen pro Kopf zu reduzieren,

schlagen die Verfasser des Klimaschutzkonzepts

vor, die Emissionen

1Mio.

Kilowattstunden Bremsenergie werden allein

durch die Ulmer Straßenbahn Linie 1 ins Netz

zurückgespeist. Diese Energiemenge würde

ausreichen, um 260 Haushalte mit Strom zu

versorgen.


ÖKOLOGISCHES ENGAGEMENT 9

alle zehn Jahre um zwei Tonnen

je Einwohner zu senken. Ein konkreter

Maßnahmenkatalog findet

sich im Klimaschutzprogramm

2020, das sich aus mehreren

Schwerpunktthemen zusammensetzt.

Dazu zählt unter anderem

die energetische Sanierungs- und

Energiesparberatung in den

Quartieren. Dabei bietet die Stadt

Ulm über die Regionale Energieagentur

allen Ratsuchenden eine

kostenlose, individuelle sowie

anbieter- und produktneutrale

Vor-Ort-Energieberatung an.

Diese persönliche Beratung umfasst

alle Bereiche des Hauses:

vom Keller bis zum Dach, vom

Fenster über die Dämmung bis

zur Heizung. Des Weiteren gibt

es ein Austauschprogramm für

Heizölkessel und das Angebot eines

Mietstrommodells, bei dem

lokal erzeugter Strom genutzt

werden kann, der nicht über öffentliche

Netze eingespeist wird.

Linie 2 als Meilenstein

Ein weiterer wichtiger Baustein,

um die Umwelt zu entlasten, ist

der Ausbau von innerstädtischen

und regionalen Mobilitätskonzepten,

die dafür sorgen

sollen, dass möglichst viele von

uns ihr Auto morgens vor

Ein weiterer

wichtiger

Baustein, um

die Umwelt zu

entlasten, ist

der Ausbau von

Mobilitätskonzepten.

dem Haus stehen lassen. Ein Beispiel

hier ist die neue Straßenbahnlinie

2, die nun schon bald

von der Wissenschaftsstadt am

Eselsberg am Bahnhof vorbei bis

hoch zum Schulzentrum auf

dem Kuhberg führen wird. Dieses

Projekt ist sicherlich ein

weiterer Meilenstein in

der Stadtgeschichte,

der so manchen Mitbürger

umdenken lässt. Man darf

jedoch nicht vergessen, dass all

die Mobilitätskonzepte, auch im

Zeichen der immer kräftiger in

unser Leben eingreifenden Digitalisierung,

durchdacht und den

verschiedenen Bedürfnissen von

jungen und alten Nutzern entsprechend

angepasst werden

müssen. Wir in Ulm können das.

Als ein Beweis zählt noch heute

das Modell „car2go“, ein Carsharing-Konzept

der Stuttgarter

Daimler AG, das 2008 gemeinsam

mit der Stadt ins Leben gerufen

wurde und weltweit für

Furore sorgte.

Erinnern Sie sich noch? Im

Gegensatz zu einigen anderen

Carsharing-Programmen sind

bei car2go die Fahrzeuge nicht

an festgelegten Verleihstationen

positioniert, sondern frei über

das Geschäftsgebiet verteilt.

Kunden können das nächstgelegene

Fahrzeug über eine App

oder via Telefonhotline lokalisieren

und spontan mieten.

Recyclefähige Häuser

Doch es kommt natürlich nicht

nur darauf an, wie wir uns fortbewegen,

sondern auch wie wir

wohnen. Wer ökologisch nachhaltig

denkt, der setzt zum Beispiel

beim Bau seines neuen Eigenheimes

auf Holz. Und oftmals

sieht man es der Fassade

nicht an, dass sich hinter dem

Putz der nachwachsende Rohstoff

verbirgt, zum Beispiel

thermisch getrocknetes Fichtenholz.

Die recyclefähigen Gebäude

punkten unter anderem

durch eine geringe Bauzeit, da

die Holzelemente vor Ort im

Werk vorgefertigt werden können.

Zudem trägt die Holzbauweise

dazu bei, den Ausstoß

von CO ² dauerhaft zu reduzieren

– beginnend bei der Herstellung

über die Nutzung bis

hin zum Rück bau. Ein Rechenbeispiel:

Wer 100 Kubikmeter

Holz verbaut, hat eine Menge

benötigt, die zum Bespiel in den

Wäldern des Alb-Donau-Kreises

innerhalb von 24 Stunden

nachwächst. Wer also sein

Haus aus Holz baut, der kann

mir ruhigem Gewissen aus dem

Fenster blicken und den Anblick

der Natur genießen.


10 ÖKOLOGISCHES ENGAGEMENT

Vielseitige Aufgaben

Nachgefragt Für Heiner Scheffold, Landrat des Alb-Donau-Kreises, ist es ein

Grundverständnis, schon heute auf die Bedürfnisse zukünftiger Generationen zu achten.

ILLUSTRATION: © LUKPEDCLUB/SHUTTERSTOCK.COM

Die Forstwirtschaft

kennt das Prinzip der

Nachhaltigkeit bereits

seit 1713. Für unsere

heutige Zeit hat den Begriff der

Nachhaltigkeit die Brundtland-Kommission

1987 auf den

Punkt gebracht, nämlich: den

Bedürfnissen der heutigen Generation

entsprechen, ohne diejenigen

künftiger Generationen

zu gefährden.

Dieses Denken und Handeln

in den drei Nachhaltigkeitsdimensionen

„Ökologie“, „Ökonomie“

und „Soziales“ ist für

mich, schon mein ganzes berufliches

Leben hindurch, mein

Grundverständnis, so auch heute

als Landrat. Der tägliche Anspruch

besteht darin, die sich

teils bedingenden, teils widerstrebenden

Ziele fein auszutarieren.

Die Aufgabenstellungen

sind dabei in jeder der drei Dimensionen

sehr vielfältig. Beispielsweise

ist die Kreisverwaltung

in der Zieldimension Ökologie

auf vielen Gebieten aktiv.

Dazu gehören unsere Landschaftsschutzgebiete,

die knapp

ein Drittel der Kreisfläche ausmachen.

Rund 75 Prozent der

Kreisfläche sind Wasserschutzgebiet.

Die sensible Karststruktur

der Alb macht das nötig für

einen funktionierenden Trinkwasserschutz.

In unserem Landschaftserhaltungsverband

kooperieren

Kommunen, Landwirte und der

Naturschutz für die Landschaftspflege

und Artenvielfalt

auf der Albhochfläche und in

anderen Teilen des Kreisgebiets.

Mit unserem „Wald erleben“-Programm

schaffen wir es,

vielen, auch jungen Besuchern

die ökologischen Funktionen

des Waldes näherzubringen –

mit gut besuchten Waldpädagogik-Aktionen

durch das ganze

Jahr. In der Forstwirtschaft

praktizieren wir im öffentlichen

Wald flächendeckend ökologische

naturnahe Waldwirtschaft.

Wir unterstützen aus Überzeugung

den Klimaschutzpakt

des Landes Baden-Württemberg.

Denn wir sind als Alb-Donau-Kreis

seit 2014 zertifizierte

Kommune im European Energy

Award. Unsere kreiseigenen

Gebäude sind alle mit erneuerbaren

Energien oder über

Kraft-Wärme-Kopplung versorgt.

Rund 75

Prozent der

Kreisfläche sind

Wasserschutzgebiet.

Heiner Scheffold

Landrat des Alb-Donau-Kreises

Im Dienstwagenpool steuern

wir gerade kräftig um in Richtung

Elektromobilität. Ich

selbst wirke im Beirat „Klimafreundlicher

Verkehr Baden-Württemberg“

beim Landesverkehrsminister

mit. Auch

bei unseren Mobilitätsangeboten

im ländlichen Raum ist mir

Nachhaltigkeit mit Blick auf die

Bedürfnisse der nächsten Generationen

wichtig.“

Heiner Scheffold, Landrat des Alb-Donau-Kreises.

Foto: ADK


Anzeige UNTERNEHMENSPORTRÄT 11

Nachhaltigkeit und

gelebte Verantwortung

Volksbank Ulm-Biberach eG Erfolgreich für ihre Mitglieder und Kunden wirtschaften und

dabei den eigenen Grundsätzen treu bleiben – das ist das Ziel der Volksbank.

Bei der Genossenschaftsbank steht

nicht der kurzfristige wirtschaftliche

Erfolg im Fokus, sondern vielmehr

die Grundüberzeugung, dass

eine ökologisch, ökonomisch, sozial

und ethisch verantwortungsvolle

Unternehmenspolitik der beste

Garant für nachhaltigen Erfolg ist.

Sowohl bei der Geldanlage, den Eigenanlagen

(„Depot A“) als auch bei

der Vergabe von Krediten achtet sie

auf ein verantwortungsbewusstes

Banking.

Anlagen, die mit Lebensmitteln

spekulieren, gegen Menschenrechte

oder Umweltgesetze verstoßen

sowie Geschäfte auf dem Gebiet geächteter

Waffensysteme erhalten

eine klare Absage.

Verantwortungspreis

für Menschen,

Vereine,

Kindergärten

und Unternehmen.

Verantwortung für

73.000 Mitglieder

Eng mit der Region verbunden übernimmt

die Volksbank Ulm-Biberach eG

Verantwortung für ihre 73.000 Mitglieder,

für Kunden und Mitarbeiter und

für das Gemeinwohl vor Ort: als Finanzdienstleister,

Arbeitgeber sowie

Steuerzahler. Mit Spenden und Sponsorings

unterstützt die Volksbank jedes

Jahr zahlreiche Vereine und soziale

Einrichtungen. 2016 startete sie zudem

das Projekt „hautnah“, bei dem

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

die Möglichkeit erhalten, sich freiwillig

für soziale Zwecke einzusetzen.

Darüber hinaus vergibt die Volksbank

alle zwei Jahre ihren Verantwortungspreis

und zeichnet damit Menschen,

Vereine, Kindergärten, Schulen und

Unternehmen aus, die sich auf vorbildliche

Weise für unsere Gesellschaft engagieren.

Auch ihre ökologische Verantwortung

nimmt die Genossenschaftsbank

sehr ernst.

Gemeinsame Baumpflanzaktion

Seit 2012 findet einmal im Jahr ihr Klimaschutztag

statt – eine gemeinsame

Baumpflanzaktion mit Mitgliedern,

Kunden und Menschen aus der Region.

Ein verantwortungsbewusster Umgang

mit Ressourcen, der Einsatz von

Naturstrom, die Verwendung von Ökomaterialien

sowie der konsequente

Einkauf von fair gehandelten und biologisch

erzeugten Produkten ist für die

Volksbank selbstverständlich.

Wir übernehmen

Verantwortung.

Erfahren Sie mehr über unsere verantwortungsvolle Ausrichtung:

www.volksbank-ulm-biberach.de/verantwortung

zu den

Filmen


12 NEWS

Lebensraum für Wildbienen

FREISTELLER: © FESOJ/FOTOLIA.COM

Die Wildbienenarten in

Deutschland zu erhalten ist

das Ziel des Projekts „BienA-

Best“. Gemeinsam wollen Wissenschaftler

der Uni Ulm um

Professor Manfred Ayasse vom

Institut für Evolutionsökologie

und Naturschutzgenomik sowie

der Verein Deutscher Ingenieure

(VDI) die Nahrungs- und

Nisthabitate der gefährdeten

Wildbienenarten optimieren

und so den Bestand langfristig

sichern. An 20 Standorten

in ganz Deutschland werden

dazu „Wildbienenweiden“ aus

heimischen Wildkräutern und

Kulturpflanzen angelegt sowie

Nisthügel geschaffen. Das

Projekt „Standardisierte Erfassung

von Wildbienen zur Evaluierung

des Bestäuberpotenzials

in der Agrarlandschaft“ läuft

über sechs Jahre und wird mit

insgesamt 2,6 Millionen Euro

gefördert.

Grüner Stadtführer

Mit dem Klimasparbuch Ulm

und Neu-Ulm 2018/19 kann man

seine eigenen Lebensgewohnheiten

unter die Lupe nehmen.

Ob Ernährung, Konsum, Mo-

FOTO: OEKOM VERLAG MÜNCHEN

bilität, Wohnen oder Bauen –

die unterhaltsame Kombination

aus grünem Stadtführer und

Ratgeber macht Vorschläge, wie

man klimafreundlicher,

nachhaltiger und

oft sogar kostengünstiger

leben kann. 54

Gutscheine von Anbietern

aus der Region

laden dazu ein, regionale

klimafreundliche

Alternativen

kennenzulernen.

Der Leser profitiert

unter anderem

von kostenlosen

und vergünstigten

Bio- und Fairtrade-Genüssen,

von

Rabatten auf Natur-

oder Secondhand-Textilien

und

von Gutscheinen

für mehr Fahrspaß

mit dem Rad oder

mit Elektrokarts.

Das Klimasparbuch

ist für 4,95 Euro im Buchhandel

erhältlich.

Umwelt ist wichtig?!

Finden wir auch.

Bachelorstudiengänge

Internationale Energiewirtschaft

Energiesystemtechnik


Anzeige UNTERNEHMENSPORTRÄT 13

Im Einklang mit Mensch und Umwelt

Wieland-Werke AG Die Herausforderung ist groß. Doch für Wieland, Spezialist für Kupfer

und Kupferlegierungen, ist es eine Selbstverständlichkeit, Verantwortung für Natur und

Mitarbeiter zu übernehmen.

Lärmemissionsmessung bei Wieland

Foto: Wieland

Kupferverarbeitung und Umweltschutz.

Die weltweit operierende

Firma, die vom Prototyp bis zur

Serienfertigung Lösungen für Automotive,

Elektronik und Kälteund

Klimatechnik entwickelt, beweist

tagtäglich, dass beide Punkte

zusammenpassen. Seit Jahren

setzt Wieland auf einen extrem

sparsamen und effizienten Energieeinsatz

sowie ressourcenschonende

Produktionsprozesse und

treibt durch hochleistungsfähige

Kupferwerkstoffe den Erfolg der

Kunden, zum Beispiel in den Zukunftsbereichen

Elektromobilität,

Digitalisierung und Urbanisierung,

voran.

Für Wieland gilt: Die beste Art

der Ressourcenschonung ist die

Herstellung von langlebigen Produkten.

Kupfer und seine Legierungen

sind zu 100 Prozent wiederverwertbar

- und dies ohne

Qualitätsverlust. Deshalb kann

das Unternehmen Materialrückläufe

von Kunden problemlos in

der Gießerei erneut einschmelzen.

Der Anteil dieses recycelten

Materials liegt bei 80 Prozent.

Halbzeuge, die aus Schrotten gefertigt

werden, erzeugen bis zu 90

Prozent weniger CO 2

-Emissionen

als bei einer Fertigung aus Neumetallen.

Wieland konnte durch die permanente

Weiterentwicklung von

Energieeffizienz-Maßnahmen allein

im Werk Vöhringen rund

2.000 MWh Abwärme aus der

Produktion zurück in den Betrieb

führen. Dafür erhielt Wieland

den „LEW Innovationspreis

intelligente Energie“.

Neben umweltschonenden

Fertigungsprozessen hat das Unternehmen

zudem jederzeit die

Sicherheit und das Wohlbefinden

der Mitarbeiter im Blick. Mit speziellen

Aktionen wie zum Beispiel

Sicherheitsparcours werden

Mitarbeiter präventiv sensibilisiert.

Zudem gibt es ein vielseitiges

Angebot an gesundheitsfördernden

Maßnahmen – während

der Arbeitszeit. So können sich

die Arbeiter und Angestellten unter

anderem im Rahmen der firmeneigenen

Vitalwerkstatt individuelle

Trainingspläne zur mentalen

und körperlichen Stärkung

erstellen lassen.

Sicherheit für den Mensch

Ressourcenschonung für die Natur

Verantwortung bei Wieland

Wieland. Empowering Success.

wieland.com


14 ÖKONOMISCHES ENGAGEMENT

Über den

Ökonomie Wer nicht nur an steigende U

denkt und Verantwortung für Mitarbeite

Gewissen in die Zukunft blicken. Mit Erfo

ILLUSTRATION: © MANOP/SHUTTERSTOCK.COM

Dicke Luft für dicke Geldbeutel.

Wer erinnert sich

nicht an die Bilder von

früheren Industriezentren,

in denen die Fabrikkamine

dicht an dicht standen und

mit ihren Rauchschwaden den Himmel

verdunkelten. Die sprichwörtlich

rauchenden Schornsteine galten

in den 60er- und 70er-Jahren als

Sinnbild für Wohlstand und gutes

Auskommen. Doch mittlerweile sehen

wir wieder klarer, denn die hässlichen

Schlote sind mehr oder weniger

aus den Landschaften verschwunden.

Doch geht es uns deshalb

heute schlechter? Mitnichten.

Neue Technologien und moderne

Fabrikanlagen mit hocheffizienten

Produktionsanlagen sorgen heute

für bessere Luft, schonen Wälder

und Wiesen und sind dennoch leistungsfähiger

denn je. Und das ist

auch gut so, denn eine gute Auslastung

der Wirtschaft sorgt eben noch

immer für Wohlstand, Komfort und

Bequemlichkeit. Denn wer, bitte

schön, möchte nicht die Annehmlichkeiten

des Lebens genießen,

nach Herzenslust shoppen und in

der sauberen Luft mit dem Hund

spazieren gehen?

Dazu benötigen wir eine gesunde

Wirtschaft, die ausreichend Arbeitsplätze

zur Verfügung stellt. Denn

Sinn und Zweck der ökonomischen

Nachhaltigkeit ist es, möglichst dauerhafte,

langfristige wirtschaftliche

Erträge zu erzielen, ohne dabei rücksichtslos

die natürlichen Ressourcen

der Erde anzubaggern. Ganz klar,

wer nachhaltig erfolgreich sein

Nur wer

wirtschaftlich

langfristig

plant,

denkt an die

Zukunft.

möchte, muss ein knallhart rechnender

Firmenboss sein, der dennoch

nicht ausschließlich auf Gewinnmaximierung

achtet, sondern in seinem

Tun und Handeln auch soziale und

ökologische Werte berücksichtigt.

Denn ohne das eine ist das andere

fast nicht möglich.

Oftmals zu kurz gedacht

Es ist jedoch ein großer Fehler, der

noch immer sehr oft begangen wird,

dass wir Nachhaltigkeit noch zu oft

ausschließlich auf ökologische und

soziale Aspekte reduzieren. Dies ist

zu kurz gedacht, denn nachhaltiges

Wirtschaften entspricht einer durchaus

gesunden unternehmerischen

Logik. Nur eine vernünftig orientierte

Betriebsführung, die auf langfristigen

Erfolg ausgerichtet ist, also


ÖKONOMISCHES ENGAGEMENT 15

Tellerrand

msätze, sondern auch an wachsende Bäume

r und Umwelt übernimmt, kann mit gutem

lg. Von Stefan Loeffler

zum Beispiel Ressourcen sparsam

einsetzt, Prozesse effizient gestaltet

und nicht den kurzfristigen Erfolg

anstrebt, bleibt zukunftsfähig. In

diesem Punkt sind sich Ökonomen

auf der ganzen Welt einig.

Doch sind nicht die Punkte Ressourceneffizienz

und Prozessoptimierung

Punkte, die erst einmal mit

hohen Ausgaben verbunden sind?

Denn um diese Ziele zu erreichen

müssen aufwändiger verarbeitete

Rohstoffe eingekauft, der Maschinenpark

erneuert, Prozesse optimiert

und teures Fachpersonal eingestellt

werden. Rechnet sich das

wirklich? Wie können sich die drei

Säulen der Nachhaltigkeit gegenseitig

bedingen, wenn für soziale und

ökologische Nachhaltigkeit in erster

Linie Kosten anfallen?

Investitionen in die Zukunft

Dies ist in der Tat so, doch wer zum

Beispiel in neue Technologien investiert

oder die Gehälter der Mitarbeiter

erhöht, blickt gewinnbringend

über den Tellerrand hinaus. Er denkt

an die Zukunft. Daher ist es von großer

Bedeutung, Sozialengagement

oder Investitionen in den Umweltschutz,

wenn sie nicht eine schnelle

Steigerung des Unternehmenswertes

oder eine Effizienzsteigerung mit

sich bringen, langfristig zu betrachten

und relative Veränderungen zu

berücksichtigen. Oder anders ausgedrückt:

Investitionen in den Umweltschutz

oder in nachhaltigere Technologien

tragen langfristig zum ökonomischen

Erfolg bei, da Unternehmensprozesse

effizienter gestaltet

und Ressourcen eingespart werden

Viele

Betriebe

in Baden-

Württemberg

verpflichten

sich zu

Eigeninitiative

und

Außenkommunikation.

können. Zudem fallen zum Beispiel

weniger Kosten für die Entsorgung

an.

Unternehmen, die jederzeit das

Wohl der Mitarbeiter im Blick haben,

profitieren ebenfalls nach ökonomischen

Gesichtspunkten. Beschäftigte,

die sich mit ihrem Betrieb identifizieren

können, arbeiten motivierter,

wechseln nicht so oft den Arbeitsplatz

oder sind seltener krank. Auch

diese Aspekte müssen langfristig betrachtet

und mit in die ökonomische

Rechnung einbezogen werden, da

auch sie über mehrere Jahre gesehen

zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Hieran erkennt man, dass alle

drei Säulen untereinander verknüpft

sind, es also unmöglich ist, wirtschaftliche

Aspekte von sozialen und

ökologischen Belangen zu trennen.

Selbstverpflichtung und

Eigeninitiative

Neben der Stadt und ihren Einwohnern

ist auch Baden-Württemberg am

zukunftsorientierten und verantwortungsvollen

Handeln der hiesigen

Unternehmer interessiert. So haben

bereits über 150 Unternehmen im

Land die WIN-Charta unterzeichnet.

Diese wurde als ein Modul für nachhaltig

wirtschaftende Unternehmen

im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie

des Landes Baden-Württemberg

entwickelt und basiert auf Selbstverpflichtung,

Eigeninitiative und Außenkommunikation.

Die Betriebe bekennen

sich mit der Unterzeichnung

der WIN-Charta zu insgesamt zwölf

Leitsätzen und Zielen nachhaltigen

Wirtschaftens. Dazu zählen Menschen-

und Arbeitnehmerrechte, Mitarbeiterwohlbefinden,

Anti-Korruption,

Umgang mit Ressourcen und

Energie, Produktverantwortung sowie

regionaler Mehrwert. Außerdem

benennen die Teilnehmer der Charta

ein Nachhaltigkeitsprojekt aus ihrer

Region, das sie unterstützen wollen,

und sie verpflichten sich zu einem

regelmäßigen schriftlichen Rechenschaftsbericht.

Auch Ulmer Unternehmen, darunter

die Huder Personal GmbH & Co.

KG, die Uzin Utz AG, die Volksbank

Ulm-Biberach eG sowie die Maurer

Veranstaltungstechnik GmbH in

Blaustein haben diese Selbstverpflichtung

bereits unterzeichnet.

Auch damit tragen sie dazu bei, dass

die Schornsteine in der Region weiterhin

rauchen, die Luft jedoch sauberer

wird.


16 ÖKONOMISCHES ENGAGEMENT

Chance statt

Risikovermeidung

Nachgefragt Für die Neu-Ulmer Professorin Dr. Julia Kormann ist nachhaltiges

Wirtschaften kein Ziel, sondern ein kontinuierlicher Wandel im Unternehmen.

Nachhaltige Unternehmensführung

ist ein

ganzheitlicher Ansatz.

Dabei geht es darum,

die Potenziale in der gesamten

Wertschöpfungskette zu realisieren

– und Risiken aus nicht-nachhaltiger

Unternehmensführung

zu vermeiden. Ressourceneffizienz

ist dabei nur ein Aspekt von

vielen anderen. In der Beschaffung

zum Beispiel findet die soziale

Dimension der Nachhaltigkeit

in vielen Branchen mehr mediale

Aufmerksamkeit und stellt

ein höheres Risiko dar als Ressourceneffizienz.

Für Dr. Julia Kormann ist nachhaltige Unternehmensführung ein

ganzheitlicher Ansatz.

Foto: Stefan Loeffler

Risiken in der Wertschöpfungskette

vermeiden

Damit fing das Thema Nachhaltigkeit

ja an. Es ging zunächst

eher darum, einzelne Risiken in

der Wertschöpfungskette durch

nicht-nachhaltiges Verhalten zu

vermeiden. Inzwischen ist Nachhaltigkeit

von einem Risikovermeidungs-

zu einem Chancenthema

geworden. Statt an einzelnen

Stellschrauben zu drehen,

betrachten viele Unternehmen

Nachhaltigkeit als ganzheitlichen

Ansatz. Aus nachhaltiger Unternehmensführung

können Innovationen

bis hin zu ganz neuen

Geschäftsmodellen entstehen.

Dabei ist Nachhaltigkeit kein

Ziel, das irgendwann erreicht ist

und dann abgehakt werden kann.

Sie fordert den kontinuierlichen

Wandel im Unternehmen und

über die Unternehmensgrenzen

hinaus. Auch geht es darum,

durch Nachhaltigkeitsreporting

in digitalen Medien Vertrauen

gewinnen zu können.

Die Digitalisierung stellt neue

Herausforderungen, birgt aber

auch Potenziale für Nachhaltigkeit.

Derzeit stellen sich viele

Unternehmen die Frage, wie sich

zum Beispiel die Digitalisierung

der Arbeitswelt auf das Mitarbeiterengagement

auswirkt und

welche Angebote – zum Beispiel

mit einem digitalen betrieblichen

Gesundheitsmanagement – genutzt

werden können.

Zusammenarbeit ist

der richtige Weg

Nachhaltigkeit ist ein Thema mit

vielen Facetten, in dem Unternehmen

nicht nur allein, sondern

häufig gemeinsam mit Wissenschaft,

Gesellschaft und Politik

nach neuen Lösungen streben.

Erfolgreiche Beispiele dafür gibt

es viele – aus allen Branchen und

von großen Konzernen ebenso

wie von kleinen und mittelständischen

Unternehmen.“

ILLUSTRATION: © VIKTORIA KURPAS/SHUTTERSTOCK.COM


Anzeige UNTERNEHMENSPORTRÄT 17

Timo und Brigitte Ried

neben ihrem Ginkgobaum

am Michelsberg.

Foto: Stefan Loeffler

Für Timo Ried wächst der Traum von

einer besseren Umwelt oftmals in den

Himmel. Dabei ist der Apotheker beileibe

kein Fantast, sondern ein Realist,

der mit beiden Beinen auf dem Boden

steht. Und genau dort lässt er gerne

Neues entstehen – und Bäume wachsen.

Aus diesem Grund hat sich der

Unternehmer der Aktion „Ulm pflanzt

Bäume“ angeschlossen, die wiederum

der weltweiten Kinder- und Jugendinitiative

„Plant-for-the-Planet“ angehört.

Deren Ziel es ist, durch das weltweite

Pflanzen von Bäumen aktiv etwas

gegen den Klimawandel zu tun.

Aus diesem Grund gibt es in den insgesamt

sieben Apotheken, die Timo

Ried gemeinsam mit seiner Frau Brigitte

in Ulm und Neu-Ulm führt, fortan

für fünf eingelöste Rezepte einen

Baum. Die Idee, die hinter dieser

„Baumsparkarte“ steckt: Für jeweils

fünf Rezepte, die ein Kunde oder eine

Kundin in der Apotheke einlöst, verpflichtet

sich die Apothekerfamilie

Ried, einen Baum zu spenden, den

Plant-for-the-Planet auf der mexikanischen

Halbinsel Yucatán pflanzt. Der

Kunde erhält ein entsprechendes Zertifikat.

Und dieser Baum bindet im Laufe

seines Lebens 500 Kilogramm CO².

Ulmer Tempelbäume

Doch für den Apotheker, der zudem

ein Faible für Naturheilkunde und Naturkosmetik

hat, ist klar: „Klimaschutz

darf man schon lange nicht mehr nur

als lokales Thema begreifen. Als Apotheker

weiß ich, dass ohne eine intakte

Umwelt die Gesundheit von uns

Menschen nicht darstellbar ist. Wir

müssen Nachhaltigkeit als ganzheitlichen

Ansatz verstehen, denn es geht

für Ärzte und Apotheker nicht nur darum,

akute Krankheitssymptome zu lindern,

sondern dafür zu sorgen, dass

Menschen dauerhaft gesund werden

und bleiben.“ Und das eben auch in

Ulm und um Ulm herum. Auch hier

setzt der Geschäftsmann auf natürliches

Wachstum in seiner reinsten

Form und pflanzt für jede Mitarbeiterin

und jeden Mitarbeiter, die oder der

seit zehn Jahren zum Team gehört, einen

Ginkgobaum in Ulm. Der Apotheker

mit Leib und Seele entscheidet sich

dabei ganz bewusst für die chinesische

Tempelbäume, die über 1.000 Jahre alt

werden können: „Das erste Grün, das

nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima

1945 austrieb, stammte von einem

Ginkgobaum, der extrem widerstandsfähig

ist. Zudem ist es eine grandiose

Arzneipflanze, deren Extrakt bis

Rieds Rezept

für ein besseres

Klima

Ried Der Ulmer Apotheker Timo Ried

setzt sich für ein gesundes Klima ein

und spendet Bäume für Rezepte.

Wenn Ihre BAUMSPARKARTE voll ist, pflanzen wir mit der

Schülerinitiative PLANT FOR THE PLANET einen Baum.

Für die Kinder. Für Sie. Und für unsere Umwelt.

Die Bäume werden auf der stiftungseigenen Fläche auf

der Yucatán-Halbinsel in Mexiko gepflanzt.

VIELEN DANK FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!

Mehr Info:

plant-for-the-planet.org www.ried-apotheken.de

BAUMSPARKARTE

IHR REZEPT FÜR EIN GUTES KLIMA

ins hohe Alter hilft, geistig fit zu bleiben.“

Neben den Menschen soll für

Timo Ried eben auch die Natur gesund

und grün bleiben. Ihm ist deshalb an

einer stetigen Reduzierung des eigenen

Energieverbrauchs gelegen, privat

und in den Filialen: „Drei Autos unserer

Fahrzeugflotte fahren bereits mit

Erdgas. Demnächst verstärkt ein E-Auto

den Fuhrpark und wird dann mit

Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage

am Eselsberg betankt. Es

genügt definitiv nicht, alle Umweltprobleme

der Politik zu überlassen, sondern

wir müssen bei uns selbst anfangen.“

Oder eben weitermachen. So wie

der Naturliebhaber, der vor seinem

Stammhaus in der Hafengasse, der Engel-Apotheke,

jeden Sommer einen

kleinen Apothekergarten anlegt. Es ist

ein weiterer Beitrag von ihm, die Stadt

etwas grüner zu machen. Im November

wird er wieder den Spaten in die

Hand nehmen und sich mit einem neuen

Ginkgobaum einen kleinen Traum,

dieses Mal in der Friedrichsau, erfüllen.


Nachhaltig

begeistert

Den Ziegen und Bienen ein Zuhause geben.

Bei Menschen Emotionen wecken.

Nachhaltigkeit kann begeistern.

NACHHALTIGKEIT

LEBEN WIR

DURCH UNSERE

„SCHWÄBISCHE

LEBENSEINSTELLUNG“

www.maurer.green

VERANSTALTUNGSTECHNIK

Veranstaltungstechnik die begeistert.

www.maurer-veranstaltungstechnik.de


Anzeige UNTERNEHMENSPORTRÄT 19

Bühne frei für eine

grüne Umwelt

Maurer Veranstaltungstechnik GmbH Sie setzt Personen und Ideen in stimmungsvolles

Rampenlicht und hat dabei jederzeit Mensch und Umwelt im Blick. Für die Maurer

Veranstaltungstechnik GmbH ist Nachhaltigkeit mehr als ein Wort.

Natur pur. Wer vor dem Blausteiner

Firmensitz steht, kann den

Blick über Wiesen und Wälder

schweifen lassen, irgendwo in

der Nähe grasen heimische Tiere

auf der gepachteten Ziegenwiese.

Das 2006 von Steffen Maurer

gegründete Unternehmen gehört

deutschlandweit zu den führenden

Anbietern von Planung, Konzeption,

Technik und Service für

Veranstaltungen im Premiumsegment.

Namhafte Beispiele

sind das Weltwirtschaftsforum in

Davos, der Bayerische Finanzgipfel,

der Ressourcen-Nachhaltigkeitskongress

in Karlsruhe oder

das 10. Deutsche Wirtschaftsforum

in Frankfurt.

Doch genau hier in dieser

schwäbischen Idylle im Teilort

Dietingen liegt das Unternehmen

genau richtig, denn der Inhaber

setzt das Wort Nachhaltigkeit

mit seiner schwäbischen Lebenseinstellung

gleich. „Für mich

geht es dabei um den bewussten

Umgang mit Mitmenschen, Ressourcen,

Umwelt und Zeit. Leider

ist es keine Selbstverständlichkeit

mehr, diese Werte und

dieses Verständnis nach außen

zu tragen“, so Steffen Maurer,

dem in der Geschäftswelt ein faires

Miteinander sehr wichtig ist:

„Für uns sind alle Kunden Freunde

und Partner, mit denen wir

lange Beziehungen pflegen.“ Mit

seinem Betrieb übernimmt er

nicht nur Verantwortung für die

Umwelt, sondern in großem

Maße auch für das Wohlergehen

der kompletten Belegschaft. Faire

Löhne, Sportangebote, unbefristete

Arbeitsverträge und die

jährliche Ausbildung neuer

Nachwuchskräfte sind für Maurer

eine Selbstverständlichkeit.

Das Ergebnis sind ein gutes Betriebsklima

und zufriedene Arbeiter

und Angestellte, die seine

Leidenschaft für Mensch und Natur

teilen. Dies spürt man sofort,

wenn man das Firmengebäude

betritt, das Steffen Maurer vor

drei Jahren in Holzbauweise erstellen

ließ. Die Dachbegrünung

Wer vor dem

Blausteiner

Firmensitz

steht, kann den

Blick über

Wiesen und

Wälder

schweifen

lassen.

dient nicht nur zur Dämmung,

sondern zudem als Lebensraum

für Insekten, die 1.500 Quadratmeter

große Halle wird durch die

Holzschnitzelanlage des Nachbarn

beheizt. Alle Fahrzeuge des

firmeneigenen Fuhrparks sind

mit umweltschonenden Euro-6-Motoren

ausgerüstet. Die

Begeisterung für seine naturliebende

Philosophie trägt Steffen

Maurer, der an seinem Firmensitz

auch vier Bienenstöcke aufgestellt

hat, mit seinen 25 festen

und etwa 80 freien Mitarbeitern

bewusst nach außen, in die großen

Veranstaltungssäle hinein.

Denn überall dort, wo Maurer die

komplette Betreuung von Events

übernimmt, das technische

Equipment stellt, Bühnendesign

entwickelt sowie alle Statik- und

Sicherheitsaspekte verantwortet,

steht auf dem Konzept das Wort

„klimaneutral“. So bietet das Unternehmen,

das sich mit der Unterzeichnung

der WIN-Charta

dazu bekennt, nachhaltig zu wirtschaften

und dies in der Öffentlichkeit

zu dokumentieren, eine

Reihe von umweltverpflichteten

Leistungen rund um die Eventorganisation.

Schon von den ersten

Konzeptionsschritten an

setzt das Blausteiner Unternehmen,

das bei der Durchführung

von „Green Events“ in Europa

führend ist, auf eine systematische

Aufklärung der Veranstaltungspartner.

Dazu zählen unter

anderem der Einsatz von Technikanlagen

mit geringem Energiebedarf

oder von Bühnenbelägen

aus mehrfach eingesetztem

Biokunststoff. Der Bühnenaufbau

soll über lokale Crews erfolgen

und Projektionen können auf

Rahmenkonstruktionen aus Aluminium

gebaut werden, die das

Transportvolumen wie auch das

Transportgewicht reduzieren

und mehrfach verwendet werden

können. Auch die Botschaft

an die Gastronomie ist klar.

Maurer empfiehlt biodynamische

Weine, Bio-Qualitätssäfte

und fair gehandelte regionale

und saisonale Speisen aus ökologischem

Anbau, und setzt damit

auf Nachhaltigkeit, die begeistert.

„Die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit

(WIN) basiert auf Selbstverpflichtung und

Eigeninitiative baden-württembergischer

Unternehmen. Mit der Unterzeichnung der

WIN-Charta bekennen wir uns dazu, nachhaltig

zu wirtschaften und dies der Öffentlichkeit zu

dokumentieren. Und wir organisieren ihre

klimaneutrale Veranstaltung:

www.maurer.blue“


20 UNTERNEHMENSPORTRÄT Anzeige

Im Bantleon-Labor entwickeln Chemiker, Techniker und Ingenieure

individuelle Ideen, Systeme und Lösungen.

Fotos: Bantleon

Spezialist für

Schmierstoffe

und Service

Bantleon GmbH Das Ulmer Traditionsunternehmen

Bantleon ist ein weltweit

agierender Spezialist für Hochleistungsschmierstoffe

und Service.

Bantleon. Der Firmenname ist

seit nun genau 100 Jahren fest

mit der Ulmer Unternehmenswelt

verknüpft. Doch nicht nur

wegen des runden Jubiläums

lohnt es sich, den vielschichtig

aufgestellten Traditionsbetrieb

in der Blaubeurer Straße einmal

näher zu betrachten, der 1918 für

den Handel mit Huf- und Wagenfetten,

Speiseölen und Waschpulver

gegründet wurde.

Basis der Kernprodukte ist

das auf der ganzen Welt so wertvolle

Erdöl. Doch die Spezialisten

der Hermann Bantleon

GmbH sind sich sehr bewusst,

dass das schwarze Gold ein

knappes Gut ist und sie wissen

auch durch jahrzehntelange Erfahrung,

wie umsichtig man mit

dem ausgehenden Rohstoff umgehen

muss. Dies tut Bantleon

zum Beispiel durch die Entwicklung

von langlebigen und qualitativ

hochwertigen Produkten

sowie durch umfangreiche Serviceleistungen

für den nachhaltigen

Einsatz der Schmierstoffe

vor Ort. Grundlage dafür ist die

Selbstverpflichtung des Unternehmens

zu Qualitäts- und umweltbewusstem

Handeln.

„Ehrlichkeit und Fairness sowie

eine ökosoziale und ethische

Grundausrichtung sind

wichtige Werte unserer Geschäftspolitik.

Auf dieser Basis

wollen wir unsere Kunden mit

Hochleistungsprodukten und

umfassendem Service begeistern“,

erklärt Geschäftsführer

Heribert Großmann die Philosophie

der Hermann Bantleon

GmbH.

Das Unternehmen sieht sich

aus diesem Grund als Systempartner,

der die Kunden individuell

bei der Wartung und Pflege

ihrer Maschinenparks und der

im Betrieb befindlichen Prozessmedien

unterstützt und so weltweit

dazu beiträgt, dass die

Richtlinien der Gesetzgebung

eingehalten werden. Dabei hält

die Firma, die unter anderem in

der Automobil-, Luftfahrt- und

Bauindustrie sowie in der Getriebe-,

Medizin- und Lebensmitteltechnik

tätig ist, die sich oftmals

wandelnden Rechtsvorschriften

stets im Blick. Im Vordergrund

des Handelns steht immer die

Frage der vor- und nachgelagerten

Prozesse. Zu welchem Zweck

wenden die Kunden die Schmierstoffe

an und vor allem, wie wenden

sie sie an?

„Allein die Schäden, die auf

Reibung und Verschleiß zurückgeführt

werden können, werden

in Deutschland auf über 30 Milliarden

Euro geschätzt“, so Rainer

Janz. Der Bereichsleiter für

das Produkt- und Qualitätsmanagement

sieht in der Verminderung

dieser Verluste eine sinnvolle

und wichtige Aufgabe des

Unternehmens, das Anfang 2017

mit dem Bantleon Forum für

Wissen & Dialog in der Blaubeurer

Straße eine Plattform für

Schulung, Austausch und Netzwerk

eröffnet hat.

Hier, am Hauptsitz der Firma,

die zudem in den Bereichen der

Industrie-, Tank- und Filtertechnik

tätig ist, befindet sich auch

das Labor, in dem Chemiker,

Techniker und Ingenieure, auch

in enger Zusammenarbeit mit

Kunden, individuelle Ideen, Systeme

und Lösungen entwickeln.

Diese reichen von der Ölanalyse

Die Gestaltung von

„Blühflächen“ ist eines

der nachhaltigen

Projekte von Bantleon.

bis hin zur Produktneuentwicklung

und beinhalten zudem Projekte

für alternativen Rohstoffeinsatz.

Für die Bantleon GmbH bedeutet

Nachhaltigkeit, alle Aktivitäten

im Einklang mit dem ökologischen

Gleichgewicht, ökonomischer

Sicherheit und sozialethischer

Gerechtigkeit zu leisten.

Aus diesem Grund unterstützt

das Unternehmen seit Jahren regionale

und überregionale Hilfsprojekte

und Einrichtungen, wie

die Gustav-Werner-Schule oder

den Förderkreis für tumor- und

leukämiekranke Kinder e.V.

Doch Bantleon setzt sich in

einem aktuellen Projekt auch für

die Artenvielfalt und Biodiversität

der Natur ein. So hält Bantleon

auf dem Areal des Ulmer

Golfclubs eigene Bienenvölker

und setzt sich aktiv für den Anbau

und Erhalt von „Blühflächen“

ein. Diese sind lebensnotwendig

für Bienen und Insekten.

In diesem Jahr verleiht das

Unternehmen in Kooperation

mit der Ulmer Stiftung Menschenrechtsbildung

den 1. Ulmer

Menschenrechtspreis. Im November

werden im Bantleon Forum

Projekte von Schülerinnen

und Schülern ausgezeichnet, die

sich mit dem Themengebiet

Menschenrechte auseinandersetzen.

www.bantleon.de


Anzeige UNTERNEHMENSPORTRÄT 21

Verantwortungsvoller

Umgang mit Ressourcen

Gold Ochsen Die Brauerei Gold Ochsen setzt alle Kraft daran, die natürliche Regenerationsfähigkeit

und die Stabilität des Unternehmens auch in Zukunft zu gewährleisten, sei es im

Bezug auf die Ausbildung der Nachwuchskräfte oder die Schonung der Ressourcen.

Die Brauerei Gold Ochsen wurde

1597 gegründet und befindet sich

seit 1867 in Familienbesitz. Rohstoffe

aus der Region, die Kombination

neuester Brautechnik mit

konventionellen Brauverfahren

sowie modernste und energiesparende

Abfülltechnik liefern das

Fundament des Unternehmenserfolgs

und haben über die Jahre

nachhaltig zur Ausdehnung des

Absatzgebiets beigetragen.

Dieses erstreckt sich mittlerweile

von Ulm ausgehend auf den

Schwarzwald, das Hohenloher

Land und Bayerisch Schwaben sowie

das Allgäu und die Bodenseeregion:

„Qualität durch Frische“

kann so gelebt werden. Das Sortiment

der Traditionsbrauerei, die

Die Brauerei erzeugt ihren eigenen Strom.

sich eng mit dem Standort Ulm

verbunden sieht, reicht vom feinherben

Pils über die verschiedenen

Kellerbiere bis hin zu vielfältigen

Hefeweizen-Spezialitäten.

Foto: Gold Ochsen

Wertvolle Maßnahmen, die

über den Eichstrich hinaus

gehen

Bereits im Jahr 2000 wurden die

Flaschen-Etiketten der Gold

Ochsen Biere neu gestaltet, wodurch

neun Prozent Papier eingespart

wird.

Mit einer neuen Kraftwärmekopplung

ist die Brauerei heute

in der Lage, rund 800 KWh

Strom zu erzeugen und mehr als

50 Prozent des Eigenbedarfs

selbst zu decken.

Eine Photovoltaik-Anlage mit

einer Nennleistung von knapp

300 kWp sorgt auf zwei Dächern

des Unternehmens für eine

deutliche CO ² -Reduktion.

Alle Maßnahmen zur umgesetzten

Nachhaltigkeit bei Gold Ochsen finden

Sie auf:

www.goldochsen.de/

nachhaltigkeit

Qualität durch Frische

Vollendete Braukunst und Rohstoffe

aus der Region sind das Geheimnis

unserer Bierspezialitäten

www.goldochsen.de


22 SOZIALES ENGAGEMENT

Ran an die Töpfe!

Soziales Gegenseitiges Vertrauen und enger Zusammenhalt sind die Ressourcen unserer

Gesellschaft. Sie sollten nie ausgehen. Von Stefan Loeffler

Zwei links, zwei rechts und

eine Masche fallen lassen.

Ja, an einem nachhaltig geprägten

Miteinander kann

man durchaus auch stricken.

Ein Beispiel war die Messe

„Dietenheim zieht an“, die in diesem

Jahr bereits zum dritten Mal stattfand.

Bei der Verkaufs- und Informationsveranstaltung

konnte man nachhaltig

hergestellte Kleidung erwerben

und sich umfassend über die Angebote

der textilen Produktionskette

informieren. Über 30 lokale und

überregionale Aussteller waren in die

Illerstadt gekommen und präsentierten

unter anderem attraktive Sportund

Freizeitkleidung, Bio-Hemden,

Lederwaren aus der Region und

nachhaltig hergestellte Accessoires.

Zu sehen gab es auch die neuesten

Trends aus den Bereichen Mieten,

Leihen und Tauschen von Kleidung.

Ein gemütlicher Rundgang durch die

Halle zeigte, dass die Produktionen

von ökologisch verträglichen Materialien

ein hohes Maß an Sozialverantwortung

tragen können.

ILLUSTRATIONEN: © VIKTORIA KURPAS/SHUTTERSTOCK.COM

Menschliche Würde und

faire Arbeitsbedingungen

Und damit sind wir beim Thema soziale

Nachhaltigkeit, dem Teilaspekt,

der neben Ökologie und Ökonomie

das dritte Standbein des sogenannten

Drei-Säulen-Modells darstellt. Sie

hebt auf soziale Gerechtigkeit und die

Gestaltungsfreiheit des Lebens der

Menschen ab und hat zum Ziel, die

menschliche Würde genauso wie das

Arbeits- und Menschenrecht zu gewährleisten

– und zwar über unsere

Generation hinaus. Soll heißen: Die

jetzige Weltbevölkerung sollte in der

Lage sein, unter fairen Arbeitsbedingungen

und mit gebührlicher Entlohnung

zu arbeiten. Künftigen Generationen

sollte eine Grundlage für eine

stabile und faire Arbeitswelt garantiert

sein. Themen wie Jugendarbeitslosigkeit

oder die Kluft zwischen den

sozialen Schichten müssen unbedingt

vermehrt angegangen werden. Zu den

sozialen Aspekten zählen unter anderem

Chancengleichheit, gleiche

Beschäftigungsmöglichkeiten, die

Verbesserung von Arbeitsbedingungen,

Integration schutzbedürftiger

Personen wie etwa Menschen mit Behinderungen

und fairer Handel. Die-

Künftigen

Generationen

sollte

eine Grundlage

für eine

stabile

und faire

Arbeitswelt

garantiert

sein.

se soziale Verantwortung kann von

Einzelpersonen genauso wie auch

von Unternehmen übernommen werden,

zum Beispiel mit dem Prinzip

der Corporate Social Responsibility,

die soziale Nachhaltigkeit im Unternehmen

sichert. Diese unternehmerische

Gesellschaftsverantwortung,

die oft auch als unternehmerische Sozialverantwortung

bezeichnet wird,

umschreibt den freiwilligen Beitrag

der Wirtschaft zu einer nachhaltigen

Entwicklung, der über die gesetzlichen

Forderungen hinausgeht. Eine

andere Möglichkeit nehmen sozialökonomische

Betriebe wahr, indem

sie Arbeitsplätze für Menschen anbieten,

die auf dem sogenannten „ersten

Arbeitsmarkt“ kaum noch Chancen

haben. Personen mit Behinderungen

oder Krankheiten und Langzeitarbeitslose

finden über diese

Betriebe wieder zurück in den Beruf.

Sie können am Wirtschaftsleben teilnehmen

und bekommen dadurch Bestätigung,

dass auch ihre Arbeitsleistung

wertvoll ist.

Engagement ist wichtig

Eine solide Grundlage für soziale Gerechtigkeit

auf der Welt, in unserem

eigenen Land und in unserer Stadt

kann und muss durch gesellschaftliches

Engagement geschaffen werden.

Durch dieses oft ehrenamtliche Engagement

können die sozialen Res-


SOZIALES ENGAGEMENT 23

Ulm hingegen ist reich an Institutionen

und Initiativen, die gesellschaftliche

Verantwortung ernst nehmen.

Und jeder, der mitmachen

Wie arm wäre

Deutschland

ohne das Ehrenamt?

[...] wohl

ziemlich armselig .

Lisa Srikiow

Journalistin der „Zeit“

möchte kann sich zum Beispiel im

Verein „engagiert in Ulm“ über ein

mögliches Engagement informieren.

Die Auswahl an Angeboten in der stetig

aktualisierten Vermittlungsdatenbank

ist groß. Gesucht werden unter

anderem hauswirtschaftliche Helfer/

innen, Personen für die Hausaufgabenbetreuung

sowie Koordinatoren

für Lernförderungen oder Mitarbeiter

im familienentlastenden Dienst.

Lebensqualität und Lebensgefühl

Letztendlich geht es um die eigentliche

Frage: Was ist ein gutes, gelungenes

Leben? Es geht um Lebensqualität

und Lebensgefühl. Damit werden

auch wir mit dem Nichtmessbaren,

den Emotionen konfrontiert, die

ihren Ausdruck in der kulturellen Dimension

finden. Es gibt nicht wenige,

die die Kultur als vierte Säule der

Nachhaltigkeit sehen. Denn moralische

Wertvorstellungen können auch

durch sie vermittelt werden. So sah

das auch der Neu-Ulmer Kulturfachbereichsleiter

Ralph Seiffert, der bei

der Veranstaltung „Städte im Wandel“

des Ulmer Initiativkreises nachhaltige

Wirtschaftsentwicklung im

Neu-Ulmer Brückenhaus auf dem Podium

saß: „Wer sich für Kunst und

Kultur interessiert, der setzt sich automatisch

auch mit der Identität seiner

Stadtgesellschaft auseinander,

bildet sich eine Meinung und steckt

so bereits mitten in einem demokratischen

Prozess. Es ist wichtig, dass

der normativ besetzte Begriff der

Nachhaltigkeit, der immer noch sehr

stark mit ökologischen Lösungsansätzen

in Verbindung gebracht wird,

durch die Kunst aufgebrochen wird.“

Das würde auch den Schauspieler

Sven Wisser freuen, der meinte: „Kultur

an sich kann keine Probleme lösen

oder Antworten geben, jedoch

Fragen stellen. Sie ist vergleichbar

mit Blumenerde. Die Stadtverwaltungen

und die Kulturschaffenden können

lediglich den sie umgebenden

Topf zur Verfügung stellen. Erst dann

kann jeder Bürger entscheiden, ob er

etwas für sich pflanzen möchte.“ Unser

Tipp: Ran an die Töpfe, denn es

ist wichtig, dass wir unsere Welt

nicht fallen lassen.

sourcen wie Vertrauen und Zusammenhalt

in der Gesellschaft möglichst

lange für alle nutzbar sein.

Ohne Menschen, die sich für andere

einsetzen, wäre eine funktionierende,

werteorientierte Gesellschaft nicht

denkbar. So sieht das auch die Autorin

Lisa Srikiow, die in der „Zeit“

schrieb: „Wie arm wäre Deutschland

ohne das Ehrenamt? Gäbe jeder Dritte

von uns – so viele sind es nämlich

– sein Engagement auf, reduzierten

sich unkomplizierte Hilfe, zwischenmenschliche

Wärme und unzählige

Freizeitangebote wohl auf ein Minimum.

Unsere Gesellschaft wäre in der

Tat wesentlich ärmer. Mehr noch, sie

wäre wohl ziemlich armselig.“

Ohne Menschen,

die

sich für

andere

einsetzen,

wäre eine

funktionierende

Gesellschaft

nicht denkbar.


24 SOZIALES ENGAGEMENT

„Helfen

macht glücklich“

Nachgefragt Für Oberbürgermeister Gunter Czisch ist das Engagement der Bürger

und Bürgerinnen der Kitt unseres Zusammenlebens.

ILLUSTRATION: © ONOT/SHUTTERSTOCK.COM

Statistisch engagiert sich

mehr als jede dritte Ulmerin

und jeder dritte

Ulmer ehrenamtlich.

Das ist großartig und sorgt für

den sozialen Zusammenhalt in

unserer Stadt, es ist letztlich so

etwas wie der Kitt unseres Zusammenlebens.

Bürgerschaftliches

Engagement wird bei uns

nicht ohne Grund großgeschrieben.

Doch die unentgeltliche Arbeit

kann noch mehr: Der Einsatz

vieler Freiwilliger ist ein Element

einer freien Gesellschaft, weil

Bürgerinnen und Bürger ihre Lebensumwelt

so mit gestalten und

verbessern.

Bürgerschaftliches Engagement

zeichnet eine vitale, bunte

demokratische Gesellschaft aus.

Es umfasst ganz unterschiedliche

Felder wie Bürger- und Stadtteilinitiativen,

die Arbeit in Vereinen,

Kirchengemeinden, Nachbarschaftshilfen,

Freiwilligendiensten

und Ehrenämter im

Sport, bei der Altenbetreuung

oder in Schulen. Bürgerschaftliches

Engagement ist vor allem eines:

eine selbstbewusste Form

von Verantwortungsübernahme

für die Gestaltung von Gesellschaft.

Dieses Engagement beruht auf

dem Prinzip der freiwilligen (Hilfe-)Leistung

ohne Erwartung einer

Gegenleistung. Und doch

gibt es eine Form der Gegenleistung.

Helfen macht auch die Helfenden

glücklich und zufrieden,

das hat die Glücksforschung

längst wissenschaftlich nachgewiesen.

Kerngedanke des Ehrenamts

ist es dabei nicht, Versorgungslücken

zu schließen – schon gar

nicht langfristig. Es geht auch

nicht darum, jedes soziale Engagement

in eine bezahlte Tätigkeit

umzuwandeln. Viele der Aufgaben,

wie zum Beispiel Sterbende

begleiten, mit Kindern spielen

oder ihnen vorlesen, ein Gartenprojekt

anleiten oder ein Nachbarschaftsfest

organisieren, das

kann man nicht professionalisieren

oder als Dienstleistung verrechnen

und wer wollte das auch!

Im besten Sinne ist freiwilliges

Engagement also weder reiner

Zeitvertreib noch eine staatliche

Sparmaßnahme an bezahlter

Arbeit, sondern eine Stütze

der freien Gesellschaft, weil es

den Bürgern die Möglichkeit gibt,

ihre Umwelt im besten Sinne demokratisch

mitzugestalten.“

OB Gunter Czisch: „Bürgerschaftliches Engagement zeichnet eine

vitale und bunte Gesellschaft aus.“

Foto: Könneke


Anzeige UNTERNEHMENSPORTRÄT 25

Nachhaltiges Bauen erleben

FertighausWelt Günzburg Zwischen Ulm und Augsburg, ganz in der Nähe des Legoland

Deutschland, gibt es noch eine weitere Attraktion für Familien. Vor allem für diejenigen, die

demnächst ein Haus bauen möchten. In Günzburg an der B16 befindet sich die

„FertighausWelt“, der europaweit modernste Musterhauspark für angehende Bauherren.

Die gesamte Ausstellung ist wie

eine idyllische Vorstadtsiedlung

im Grünen inszeniert. Mit einem

großen Spielplatz, einem Wasserlauf

mit Teich und einem stylishen

Café im Empfangsgebäude

der FertighausWelt. Mehr als

75.000 Bauinteressierte haben

die FertighausWelt Günzburg

seit ihrer Eröffnung im Oktober

2016 schon besucht. Einige von

Ihnen sind zufriedene Häuslebauer

geworden.

Auf dem rund 25.000 Quadratmeter

großen Gelände sind 23

voll ausgestattete Einfamilienhäuser

der neuesten Generation

energieeffizienter Gebäude zu

besichtigen. Allen gemeinsam ist

das nachwachsende und umweltfreundliche

Baumaterial Holz.

Der Bundesverband Deutscher

Mittwochs bis sonntags, von 11 -18 Uhr geöffnet.

Fertigbau (BDF) als Betreiber

achtet außerdem darauf, dass

alle in der Ausstellung vertretenen

Firmen die höchsten Qualitätsanforderungen

im Bauwesen

einhalten.

Darüber hinaus ist die Ausstellung

ein Innovationsprojekt

der gesamten Hausbaubranche:

In der FertighausWelt sind erstmals

Musterhäuser zu sehen, die

eine Zertifizierung des nachhaltigen

Bauens mit dem vom Bund

anerkannten Gütesiegel BNK

vorweisen können. Bewertet

wurden dabei 19 Kriterien von

Foto: FertighausWelt

der Umweltbilanz über Sicherheit,

Komfort und Gesundheit

bis zur Barrierefreiheit der

Gebäude.

Alle Informationen über die

FertighausWelt Günzburg gibt es

online: www.fertighauswelt.de.

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26 NACHHALTIG BAUEN

Bildungsbau mit

Energieüberschuss

Neubau Hochschule Ulm Bereits in zwei Jahren soll der Neubau für Lehre und Forschung

am Eselsberg der Hochschule Ulm übergeben werden. Er entspricht dem Standard

Effizienzhaus Plus des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Der neue Bildungsbau bietet Platz für 1.000 Studierende.

Der kompakte und quadratische

Neubau, der derzeit

an der Albert-Einstein-Allee

entsteht, dient

der Lehre und Forschung

der Hochschule Ulm und wird Raum

für etwa 1.000 Studierende, 40 Lehrende

und 60 Mitarbeiter bieten. Die

Hauptnutzungsbereiche des Gebäudes,

eine Eigenplanung des Ulmer

Amtes Vermögen und Bau Baden-Württemberg,

bilden Seminar-,

Labor- und Praktikumsräume. Um

den Effizienzhaus-Plus-Standard zu

erreichen, muss die Jahresenergiebilanz

des Gebäudes, in dem auch

Das Gebäude

stellt

deutlich

mehr Energie

bereit,

als für den

Betrieb notwendig

ist.

FOTO: VERMÖGEN UND BAU BADEN-WÜRTTEMBERG, AMT ULM

Werkstätten, Technikräume, Büround

Besprechungsräume sowie eine

Bibliothek untergebracht sind, einen

Überschuss ausweisen - bei End- und

Primärenergie. Auch der „Nutzerstrom“

wird mitbewertet. Im Rahmen

der Energieforschung werden

hier alsbald neben klassischen Wärme-

und Kälteerzeugern wie Brennwertkesseln

und Kompressions-Kältemaschinen

auch Biomassekessel

sowie verschiedene Speichertechnologien

betrieben. Auf der Dachversuchsfläche

werden Photovoltaik-Module

und Solarthermie-Kollektoren

untergebracht. Für die Energiebereitstellung

sind nur lokale

erneuerbare Energien ansetzbar, die

auf dem Grundstück, auf dem das Gebäude

errichtet wird, zur Verfügung

stehen. So entsteht ein Gebäude, das

deutlich mehr Energie bereitstellt, als

für den Betrieb notwendig ist.

Entwicklung neuer

Energiekonzepte

Durch die Verbindung der Forschungs-

und Lehreinrichtungen des

Instituts für Energie- und Antriebstechnik

(IEA) mit der Energieinfrastruktur

des Gebäudes können weitere

Synergieeffekte erzielt werden:

Zum einen können die Energieüberschüsse

aus den Versuchsaufbauten

nutzbar gemacht werden, zum anderen

können Forschung und Lehre die

Betrachtung der Energiesysteme des

Gebäudes im laufenden Betrieb mit

einbeziehen.

Die Entwicklung neuer Energiekonzepte

ist ein zentraler Baustein

für eine zukunftsfähige Entwurfsplanung

von Gebäuden. Dabei werden

für alle Energiethemen jeweils

Maßnahmen zur Minimierung des

Energiebedarfs und zur Optimierung

der Energieversorgung entwickelt.

Für letztere werden – soweit technisch

und wirtschaftlich möglich –

regenerative Energiequellen herangezogen.

FREUDE AM BAUEN ERLEBEN

Ihr starker Partner im Ingenieurhochbau

LEONHARD WEISS ist der Erfolgsgarant für alle Bauleistungen. Partnerschaftlich, schnell,

kompetent, wirtschaftlich und nachhaltig werden wir die Arbeiten am Neubau der Hochschule

Ulm ausführen.

Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit und danken für das Vertrauen!

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EINFACH.GUT.GEBAUT


Aus 3 mach 2

NACHHALTIG BAUEN 27

Interview Mit einem Neubau am Eselsberg kann die Hochschule Ulm ihre Aktivitäten von

bisher drei auf zwei Standorte reduzieren. Drei Fragen an Rektor Prof. Dr. Volker Reuter.

Herr Prof. Dr. Reuter, derzeit

entsteht ein Ersatzbau der Hochschule

auf dem Oberen Eselsberg,

der ein sanierungsbedürftiges Gebäude

in Böfingen ersetzen wird.

Wer oder was wird hier im Jahr

2020 einziehen?

Mit dem Ersatzbau ziehen die

Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik

und die dazugehörigen

Institute für

Kommunikationstechnik

und für Automatisierungssysteme

an den

Standort Albert-Einstein-Allee.

Dazu passend

wird sich das Institut

für Energie- und Antriebstechnik

ebenfalls

am neuen

Campus

ansiedeln.

Dieses

Institut leistet thematisch einen

großen Beitrag zum technologischen

Profilfeld „Nachhaltige

Energiesysteme“ der Hochschule

Ulm.

Der neue Bildungsbau wird ein

Effizienzhaus Plus sein. Was

bedeutet das?

Da insbesondere die Energietechnik

im Neubau beheimatet

sein sollte und sich

die Hochschule schon

seit Jahren dem Prinzip

der nachhaltigen

Entwicklung verpflichtet

hat, entstand schnell

die Grundidee, dass das

neue Gebäude höchsten

energetischen Ansprüchen

genügen soll.

Unter dem Begriff

„energieflexible

Hochschule“

wurde daher der Anspruch

formuliert, dass das neue Gebäude

nicht nur über die Gebäudehülle

vor Ort gewonnene regenerative

Energien nutzt, sondern

die im Gebäude fluktuierenden

Überschüsse regenerativer

Energien aufnimmt. Ein solches

Gebäude kommuniziert mit seinen

Nutzern, mit seiner Umgebung

und den Leitzentralen der

örtlichen Energieversorger. Dabei

werden Strom-, Wärme- und

Gasanschlüsse in zwei Richtungen

genutzt, zur Aufnahme und

zur Abgabe von Energie. Außerdem

unterstützt dieses Leuchtturmprojekt

den vom Land Baden-Württemberg

beschrittenen

Weg zum klimaneutralen Gebäudebestand

bis zum Jahr 2050.

Das Gebäude soll nach dem „Bewertungssystem

Nachhaltiges

Bauen“ (BNB) in der Kategorie

„Silber“ zertifiziert werden.

Verschiedene Kriterien werden

unter die Lupe genommen.

Zum Beispiel ökologische Qualitäten.

Hier werden unter anderem

Treibhauspotenzial, Schadstoffe,

nachhaltige Materialgewinnung

und der Energiebedarf

bewertet. Bei den ökonomischen

Qualitäten werden Gebäudekosten

inklusive Lebenszykluskosten

beurteilt. Bei den soziokulturellen

und funktionalen Qualitäten

geht es um Nutzerfreundlichkeit

und Funktionalität. Zu den

technischen Qualitäten zählen

Schallschutz, Rückbaubarkeit

und die Wiederverwertung der

eingebauten Komponenten. Bei

den sogenannten Prozessqualitäten

werden die Zusammensetzung

und die fachliche Kompetenz

des Projektteams bewertet.

FOTO: HOCHSCHULE ULM

BERATEN I PLANEN I BAUEN I BETREIBEN

Hochschule Ulm - mehr als nur ein Ersatz-Neubau.

Dieses Projekt stellt hohe Anforderungen an die Planung der technischen

Gebäudeausrüstung. Das Ziel einer positiven Energiebilanz, dem „Energie-

Effizienzhaus Plus“, setzt die Entwicklung eines innovativen und nachhaltigen

Energiekonzeptes voraus.

Wir freuen uns, dass wir mit der Lösung dieser komplexen Herausforderung

beauftragt wurden.

PGMM

Planungsgruppe M+M AG

Der führende Komplettanbieter für

technische Gebäudeausrüstung

www.pgmm.com

Die Planung und Bauleitung umfasst die Bereiche:

Technische Beratung

Sanitärtechnische Anlagen

Wärmeversorgungsanlagen

Raumlufttechnische Anlagen

Medienversorgungsanlagen

Starkstromanlagen

Fernmelde- und Informationstechnik

Fördertechnischische Anlagen

Gebäudeautomation

Labortechnik

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28 UNTERNEHMENSPORTRÄT Anzeige

Ein eingespieltes Team: André und Christian Huder (rechts) mit ihren Mitarbeiterinnen Sophia Vogel (links) und Ilona Cercuk.

Sicher. Anders. Besser.

HUDER Personal GmbH & Co. KG Unter dem Motto „Sicher. Anders. Besser.“ setzt das

Team des Personaldienstleisters HUDER in der Olgastraße auf nachhaltigen Erfolg bei der

Vermittlung von Fach- und Führungskräften. Mit Herzblut, klarem Verstand und in familiärunkomplizierter

Atmosphäre.

So wird man selten begrüßt,

wenn man ein Büro betritt.

Doch hier im zweiten Stock in

der Olgastraße 62 strahlt dem

Besucher ein fröhliches „Hallo“

auf einer in noch fröhlicherem

Gelb gehaltenen Wand entgegen.

Wer bei der HUDER Personal

GmbH & Co. KG karg eingerichtete

Räume erwartet,

liegt falsch. Denn man sitzt hier

sehr bequem. Die beiden Inhaber

André und Christian Huder

und ihr Team möchten Bewerbern

den Start in eine neue berufliche

Zukunft so angenehm

wie möglich gestalten. Von Anfang

an. Dafür steht eine gemütliche

Ecke mit Sofa, Pflanzen

und Tisch mit frisch gebrühtem

Kaffee, die beim Warten auf die

Besprechung jegliche Nervosität

nimmt. Und die kann man

während der gesamten Dauer

des Vorstellungsgesprächs oder

der Beratung getrost zur Seite

legen. Denn die beiden Brüder,

die das Dienstleistungsunternehmen

zu Beginn des Jahres

gegründet haben, sehen sich

keineswegs als pure Jobvermittler.

Dafür ist die Verantwortung

für die Bewerber ganz einfach

zu groß. „Hinter jedem Mensch,

ob er im Beruf neue Aufgaben

sucht oder eben arbeitslos ist,

stecken Existenzen“, weiß der

36-jährige Christian Huder, der

ebenso wie sein zwei Jahre älterer

Bruder André seit nahezu

zehn Jahren umfassende Erfahrungen

in der Branche sammeln

und vielschichtige Kontakte

aufbauen konnte.

Ungezwungene

und offene Atmosphäre

Und diese stecken sie mit ihrer

ganzen Leidenschaft in ihr eigenes,

noch junges Unternehmen,

dem sie das Motto „Sicher.

Anders. Besser.“ voranstellen.

Bei uns geht

es vor allem

um Dienstleistung

mit

Herzblut.

André Huder

Inhaber

Das erfahrene Team, das sich

auf die Vermittlung von Fachund

Führungskräften und die

Arbeitnehmerüberlassung spezialisiert

hat, setzt auf vertrauensvolle

Gespräche, die zwar

jederzeit in ungezwungener Atmosphäre

stattfinden, jedoch

immer durch ein Höchstmaß an

Offenheit geprägt sind. Dafür

stehen auch die Teamassistentin

Sophia Vogel, die Personalsachbearbeiterin

Ilona Cercuk

und der Fahrer Jan Kröster, der

mit dem firmeneigenen 9-Sitzer

kostenlose Fahrdienste für all

diejenigen Arbeiter und Angestellten

von HUDER anbietet,

die zum Beispiel nicht mit dem

eigenen Pkw oder mit Bus und

Bahn zu ihrem Arbeitsplatz

kommen können.

„Bei uns geht es vor allem um

Dienstleistung mit Herzblut.

Sowohl für unser Team,

für unsere Mitarbeiter als auch


Anzeige UNTERNEHMENSPORTRÄT 29

für unsere Kunden. Diese können

sich voll und ganz auf unsere

getroffene Vorauswahl verlassen.

Wir hören zu, wir fragen

nach, wir verstehen unsere

Partner. Und so können wir finden,

anstatt zu suchen“, beschreibt

André Huder die Firmenphilosophie.

„Wenn ich

nicht für eine Sache brenne, werde

ich nie vorankommen und etwas

bewegen können.“

Wertschöpfung

durch Wertschätzung

Gerade in den Zeiten des Fachkräftemangels

können die Personaldienstleister

mit Leib und

Seele mit einem Portfolio hochinteressanter

Firmen im Hintergrund

Impulse setzen und mit

nachhaltig aufgebauten Kontakten

ihren angestellten Mitarbeitern

Tür und Tor öffnen. Und

dies tun sie vor allem aus einem

ganz persönlichen Grund.

Christian Huder: „Es ist uns

nicht nur im Umgang mit unseren

eigenen Kindern sehr, sehr

wichtig, dass wir die Grundwerte,

die uns unsere

Eltern mit auf den Weg gegeben

haben, weitervermitteln. Dazu

zählen unter anderem Hilfsbereitschaft,

Zuverlässigkeit und

Ehrlichkeit.“ Wer dies weiß,

versteht schnell, wie sich die

HUDER GmbH & Co. KG gegenüber

Kunden und Bewerbern

präsentiert. Nämlich als

ein faires Team, das die Interessen

der Personalleiter ebenso

fest im Blick hat wie die vielleicht

oftmals verborgenen Fähigkeiten

der Arbeitsuchenden:

„Wir erkennen die Talente und

Stärken unserer Bewerber und

Wir erkennen

die Talente

und Stärken

unserer

Bewerber

Christian Huder

Inhaber

können diese gezielt einsetzen.

Für uns führt Wertschätzung

zu Wertschöpfung.“

Wer will, der kann

Dabei können sich die Bewerber

auf eine sorgsame Betreuung

und Beratung der beiden

Inhaber verlassen, die voll und

ganz hinter ihren Angestellten

stehen und auch deren Ängste

ernst nehmen. Denn gerade in

den Zeiten der immer weiter

und schneller um sich greifendenden

Digitalisierung fragen

sich viele Arbeitsuchende unsicher

und dennoch oftmals zu

Recht, ob sie neuen Herausforderungen

gewachsen sind.

Christian Huder macht Mut:

„Für uns gilt: Wer will, der

kann. Und auch mögliche Lücken

im Lebenslauf sind für uns

noch lange kein K.O.-

Kriterium.“

Die Ergebnisse des Familienunternehmens,

das sich für Arbeitnehmerrechte

und Chancengleichheiten

stark macht,

kann man so sehr wohl im Sinne

einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung

betrachten. Denn

nur wenn die fachlichen und

menschlichen Fähigkeiten eines

Bewerbers in vollem Umfang

erkannt und an die Profilanforderungen

angepasst werden,

kann der passende Job gefunden

werden. Christian

Huder: „Wenn man sich in seiner

neuen Arbeitsumgebung

wohlfühlt, kann man sich mit

seiner Arbeit zu 100 Prozent

identifizieren und ein guter Arbeitskollege

werden. Die Folgen

sind geringe Krankenstände und

eine niedrige Fluktuation in den

Unternehmen.“ Und davon profitieren

alle.

Für die HUDER Personal

GmbH & Co. KG, die in einem

Umkreis von etwa 50 Kilometern

rund um ihren Ulmer Firmensitz

präsent ist, ist es aus

diesem Grund tagtäglicher Ansporn,

sich auf etwas andere Art

dafür einzusetzen, dass sich Arbeitgeber

und Arbeitnehmer sicherer

fühlen und es uns allen

besser geht.

FOTOS: STEFAN LOEFFLER

HUDER unterzeichnet

als

erster Personaldienstleister

in

Deutschland die

WIN-Charta

Die HUDER Personal GmbH

& Co. KG übernimmt mit

ihrem Service Verantwortung

für Unternehmen und die in

unserer Gesellschaft lebenden

Menschen. Aus diesem Grund

sind Weiterbildungen für

Team und Mitarbeiter für

André und Christian Huder

eine Selbstverständlichkeit.

Zudem hat sich das Unternehmen

als erster Personaldienstleister

in Deutschland

Wir

distanzieren

uns von

schlechten

Umgangsformen.

André & Christian Huder

Inhaber

den Leitlinien der WIN-Charta

verpflichtet. Mit der Unterzeichnung

der von Baden-

Württemberg initiierten

Richtlinien bekennt sich das

Familienunternehmen zu seiner

ökonomischen, ökologischen

und sozialen Verantwortung.

„Wir distanzieren uns von

schlechten Umgangsformen,

Lohndumping und Ausnutzung

der Ressource Mensch in

unserer Branche“, heißt es in

der Unterzeichnung. „Unsere

Wertschöpfungskette umschließt

eine klare, auf unsere

Branche bezogene Strategie.

Mit Leidenschaft bei der Arbeit: die beiden Inhaber André und Christian Huder (rechts).

Die Wirtschaft braucht die

Personaldienstleistung – jedoch

fair, ehrlich, transparent

und vor allem nachhaltig.“

www.huder-personal.de


30 NEWS

FREISTELLER: © GEOGRAFIKA/FOTOLIA.COM

Reparieren statt

wegwerfen!

Ein typisches Ärgernis im Alltag:

Das Kabel am Toaster sitzt gefährlich

locker oder der Wackelkontakt

am Radio geht auf die

Nerven. Doch zum Wegwerfen

sind viele Dinge viel zu schade.

Das ist ein Fall für das Reparatur-Café.

In der Ulmer Weststadt

trifft man auf fachkundige Tüftlerprofis

und Technikfans aller

Altersstufen. So mancher hat früher

in handwerklich-technischen

Berufen gearbeitet, andere sind

noch Studierende in Ulm. Gemeinsam

arbeiten sie ehrenamtlich

und uneigennützig und

möchten so die Umwelt und den

Geldbeutel schonen. In der Regel

hat das Reparatur-Café in der

Moltkestraße 14-tägig von 17 bis

20 Uhr geöffnet.

Gewinn durch

Solarstrom

Das Ministerium für Umwelt,

Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

wird für die

nächsten drei Jahre regionale

Photovoltaik-Anlagen finanziell

fördern. Im Sommer 2018 sind

erste Netzwerke in den drei Regionen

Donau-Iller, Neckar-Alb

und Südlicher Oberrhein gestartet.

Die Netzwerke sollen vor Ort

den ins Stocken geratenen Ausbau

der Solarstromerzeugung

vorantreiben. Insgesamt wird es

12 Netzwerke geben, pro Regionalverband

eines. Das PV-Netzwerk

Donau-Iller verantwortet

der Ulmer Initiativkreis nachhaltige

Wirtschaftsentwicklung

(unw). Die Netzwerke sollen unter

Einbezug wichtiger Multiplikatoren

die Installation von

Dachanlagen und die Errichtung

von Solarparks in den

Regionen vorantreiben.

Bis zu 11 Gigawatt installierte

Leistung könnten

allein auf den Dachflächen von

Wohnhäusern und Nichtwohngebäuden

im Südwesten Platz

finden. Derzeit sind es nur 5,5 Gigawatt.

Dabei sind die Bedingungen

für Anlageneigentümer gut:

Die Kosten für Solaranlagen sind

rasant gesunken, Photovoltaikstrom

vom Dach kostet nur

noch sechs bis 11 Cent pro Kilowattstunde.

Sogar, wer seinen

Solarstrom vollständig in das

Stromnetz einspeist, macht Gewinn.

Und wer ihn teilweise

selbst verbraucht, erhöht den

Gewinn entsprechend.

FOTO: © LILY - FOTOLIA.COM

72 Jahre

Ulmer Volkshochschule

72 Jahre Bildung

lokal – global – nachhaltig

Ulm I Neu-Ulm I Günzburg

Ingenieurbüro für

Gebäudetechnik I

Energietechnik I

Umwelttechnik

Innovative und nachhaltige

Lösungsansätze

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• Schachtsanierung und Handsanierung begehbarer Kanäle

Weshalb ist eine Kanalsanierung erforderlich?

Zahlreiche Schäden an Rohrleitungen und Abwasserkanälen, wie beispielsweise

altersbedingte Risse oder Wurzeleinwüchse, sorgen dafür,

dass das Kanalsystem undicht wird und stellen somit eine ernstzunehmende

Gefahr für das höchste Gut der heutigen Zeit dar – unser

Trinkwasser. Um nachhaltig die Umwelt zu schützen, ist es erforderlich,

solche Schäden durch regelmäßige TV-Befahrungen der Kanäle zu

erkennen und umgehend Sanierungen der beschädigten Kanäle und

Hausanschlussleitungen durchzuführen.

Was ist der Vorteil einer grabenlosen Kanalsanierung?

Im Unterschied zur Neuverlegung eines Rohres müssen bei der grabenlosen

Kanalsanierung keine Erdbewegungen durchgeführt werden.

Die Sanierung erfolgt mittels modernster Robotertechnik über Schächte,

sodass die Oberflächen über Kanälen – wie Straßen, Wege und Gartenanlagen

– nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Ferner ist die

grabenlose Kanalsanierung bei gleicher Qualität kostengünstiger und

reduziert die Lärm- und Schmutzbelastung der Anwohner sowie Verkehrsbehinderungen.

Einsatz modernster Technik zur Hausanschluss-Sanierung

Die AKS Umwelttechnik setzt bei der Sanierung von Hausanschlüssen

auf modernste Technik. Mittels einer Bluelight-LED-Anlage verkürzt sich

die Sanierungszeit von Hausanschlüssen im Vergleich zu herkömmlicher

Technik deutlich. Bei diesem Sanierungsverfahren werden Schlauchliner

über Schächte in das Rohr eingezogen und mittels Bluelight-LED-

Technik ausgehärtet.

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Seien Sie dabei, wenn die gefragtesten Top-Experten Deutschlands erneut zu Gast in Ulm sind. Die SÜDWEST PRESSE mit dem

Sponsorenpartner Tentschert Immobilien IVD veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Veranstaltungsagentur SPRECHERHAUS®

2019 eine weitere 8-teilige Seminarreihe für Ihren Vorsprung durch Wissen.

Veranstaltungsort:

Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm

Jeweils von 19.30 bis 21.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr).

Preise: Einzelkarte 49,– €* | 59,– €

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Sponsorpartner:

1 Do., 21.02.2019 | Markus Hofmann

Faszination Gedächtnis

In jedem Kopf steckt ein Superhirn

„ Sie haben ein Superhirn – ich beweise es Ihnen!“

2 Do., 21.03.2019 | Sabine Hübner

Digital, persönlich oder beides?

Service leben und erleben im digitalen Zeitalter

„ Service ist Glück – Mit magischen Momenten mitten ins

Kundenherz“

3 Do., 25.04.2019 | Leo Martin

Geheimwaffe Vertrauen

Die Kunst Menschen an sich zu binden

„ Wenn Menschen Dich mögen unterstützen Sie Dich – wenn

Sie Dich nicht mögen suchen Sie nach Fehlern.“

4 Mi., 26.06.2019 | Philip Keil

Die Strategien der Profi-Piloten

Sicher entscheiden in turbulenten Zeiten

„ Piloten entscheiden wenn’s turbulent wird, weil rechts

ranfahren nicht geht.“

5 Do., 26.09.2019 | Dr. Carl Naughton

Switch

Wie Welt und Wandel in unseren Kopf kommen

„ Switchen Sie um und überlassen Sie Ihr Gehirn keinem

Autopiloten!“

6 Do., 17.10.2019 | Dani Nieth

Frustfrei

Jammern macht krank – Sie und Ihr Umfeld!

„ Wer muss, spielt Opfer.“

7 Do., 21.11.2019 | Marc Gassert

Disziplin!

Nicht das Anfangen wird belohnt, sondern das Durchhalten

„ Disziplin ist nicht käuflich – aber sie zahlt sich aus.“

8 Do., 12.12.2019 | Claudia Kleinert

Unschlagbar positiv

Die Charisma-Formel

„ Erfolg ist ein Nebenprodukt.“


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Wo Seeberger drauf steht,

ist auch Natur drin

Seeberger GmbH Das Wort Nachhaltigkeit ist derzeit in aller Munde. Für die Ulmer Seeberger

GmbH ist dies jedoch kein Trend, sondern eine Verpflichtung, die in ihr seit über 170 Jahren

fest verwurzelt ist.

Im Jahr 1844 begann der Ulmer Kolonialkaufmann

Christoph Seeberger

mit Gewürzen, Kaffee und Tee zu handeln.

Heute findet man im Lebensmittelhandel

über 100 Seeberger-Produkte

aus über 40 Ländern. Ob Trockenfrüchte,

Nüsse und Kerne, Getreide

und Hülsenfrüchte, Kaffee, Tee oder

Zusatzprodukte. Für das Unternehmen

im Donautal gilt heute wie damals:

In jeder Seeberger-Verpackung

steckt ein Stück Natur.

Und damit das zum Besten der

Besten gehört, steht für Seeberger seit

jeher ein hoher Anspruch an erstklassigen

und sicheren Lebensmitteln im

Fokus. „Faire und partnerschaftliche

Beziehungen mit unseren Lieferanten

in den Herkunftsländern unserer Produkte

ermöglichen es uns, Einfluss

auf nachhaltigen Anbau sowie auf die

Arbeits- und Lebensbedingungen der

Menschen vor Ort zu nehmen“, so

Ralph Beranek. Der langjährige Geschäftsführer

weiß, dass nur durch

den bewussten und schonenden Umgang

mit Ressourcen die beständige

Seeberger-Qualität der Produkte auch

in Zukunft gewährleistet werden

kann. Für die Partner bedeutet dies

faire und angemessene Preise für

hochwertige Produkte sowie Planungssicherheit

von Ernte zu Ernte -

mit in der Branche eher unüblichen

Jahresverträgen. Zudem können sie

sich auf eine Preisfindung verlassen,

die auf langjähriger Planung und

nicht anhand spekulativer Weltmarkt-

Faire und

partnerschaftliche

Beziehungen

mit Lieferanten

in den Herkunftsländern

preise basiert. Dem Unternehmen ist

eine transparente Lieferkette wichtig,

kauft deshalb direkt beim Partner im

Herkunftsland und nicht anonym an

der Börse.

Auch die Klimabilanz ist der

Seeberger GmbH wichtig, so dass

sie beschloss, die eigenen Treibhausgasemissionen

bis zum Ende

2017 um zehn Prozent zu reduzieren

– trotz weiterem Wachstum. Mit

insgesamt 21 Prozent wurde dieses

Klimaziel 2017 sogar um das Doppelte

überbetroffen. Auch aus diesem

Grund können sich die Kunden

beim genussvollen Griff in die

Seeberger-Tüten darauf verlassen,

dass darin garantiert ein gutes Stück

Natur steckt.

GUTER

GESCHMACK

IST BEI UNS

NATUR-

GESETZ.

Seeberger.

Macht Appetit auf Natur.

#AppetitAufNatur


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Erfrischende Ideen

für die Umwelt

Wolfmaier Haustechnik GmbH Das Laupheimer Unternehmen hat

90.000 neue, sehr fleißige Mitarbeiter eingestellt - zum Wohle der Umwelt und

der ganzen Belegschaft

„Nichts auf der Welt ist so stark,

wie eine Idee, die in die Jahre

gekommen ist“. Dieser Spruch

von Victor Hugo fällt Besuchern

der Wolfmaier Haustechnik

GmbH im Empfangsbereich sofort

in die Augen. Nach diesen

Worten des französischen

Schriftstellers können die Haustechnik-Spezialisten

in Laupheim-Baustetten

zuversichtlich

in die Zukunft blicken.

Denn gute Ideen schwirren den

drei Geschäftsführern Birgit

Wolfmaier, Roland Fuß und Oliver

Blank zuhauf durch die Köpfe

- und seit kurzem sogar durch

die Außenanlage des Unternehmens.

Mit zwei eigenen Bienenvölkern

leistet der mittelständische

Familienbetrieb, der sich

als regionaler Partner für technische

Gebäudeausrüstungen in

den Bereichen Heizung, Lüftung

und Sanitär sieht, einen wichtigen

Beitrag zum Erhalt der bedrohten

Insekten. Auch Kunden

und vor allem die 80 Mitarbeiter

profitieren davon. Sie können

den gewonnenen Honig kostenlos

genießen.

Doch auch Wasser ist gesund.

Für die Arbeiter und Angestellten

sprudelt es frisch aufbereitet

aus einem speziellen Hahn

im Verwaltungsgebäude. „Für

uns ist es wichtig, dass wir die

Gesundheit unserer Beschäftigten

aufrecht erhalten“, so Oliver

Blank: „Zudem möchte wir vermeiden,

dass die Mitarbeiter ihr

Für die Mitarbeiter gibt es

jederzeit frisch aufbereitetes

Wasser.Foto: Loeffler

Immer auf der Suche nach den besten Lösungen: die Experten der Wolfmaier Haustechnik GmbH.


Foto: Wolfmaier

eigenen Flaschen von Zuhause

mitbringen müssen.“

Doch Wasser und Honig sind

nicht nur lecker, sie dienen auch

der Motivation und der Identifikation

der Mitarbeiter mit

ihrem Unternehmen, dessen

Philosophie der Nachhaltigkeit

sie tagtäglich nach außen tragen

- und leben. „Unser Team

ist stolz darauf, in einem Betrieb

zu arbeiten, der sich für den Erhalt

von natürlichem Lebensraum

stark macht“, so Birgit

Wolfmaier, die die Firma zusammen

mit Roland Fuß in der

zweiten Generation führt. Sie

weiß, dass man beim Umweltschutz

vor der eigenen Haustüre

beginnen muss. Lange Anfahrten

zu den Kunden möchte

das Unternehmen vermeiden,

das öffentliche Institutionen, Industriebetriebe

und Privatkunden

in einem Umkreis von 50

Kilometern betreut. Neben Installationen

gehört immer auch

die Beratung der Kunden über

den effizienten und umweltschonenden

Einsatz von erneuerbaren

Energien zum Service:

„Wir legen großen Wert darauf,

dass die von uns verwendeten

Produkte wie Edelstahlrohre

Für uns ist es

wichtig, dass

wir die Gesundheit

unserer Mitarbeiter

aufrecht erhalten“.

Oliver Blank

Geschäftsführer

und Bad-Ausstattungen in

Deutschland gefertigt sind und

nicht über hunderte von Kilometern

aus anderen Ländern angeliefert

werden müssen.“ Für Geschäftsführer

Oliver Blank spielt

zudem die Langlebigkeit der

Einrichtungen eine große Rolle:

„Es ist unser Ziel, defekte Gegenstände

wann immer möglich

zu reparieren und stellen uns damit

bewusst dem Trend der

Wegwerfgesellschaft entgegen.“

Und damit das Unternehmen

sich auch in Zukunft für Umwelt

und Mensch einsetzen kann,

setzt die Wolfmaier Haustechnik

GmbH einen Schwerpunkt bei

der Nachwuchs-Ausbildung. So

wurde vor wenigen Monaten

eine neue Lehrwerkstatt eingerichtet

und mehrmals im Jahr

können die Auszubildenden sowie

Schüler und Mitarbeiter in

einer Talentwerkstatt kreative

Ideen entwickeln. Birgit Wolfmaier:

„In naher Zukunft möchten

wir pro Jahr zehn Auszubildende

einstellen und sie durch

attraktive Arbeitsplätze dazu bewegen,

sich mit dem ehrenwerten

Handwerk für Umwelt und

Energie einzusetzen.“

Die Idee, diesen Vorsatz den

Mitarbeitern unter anderem auch

auf sehr leckere und sprudelnde

Art schmackhaft zu machen, ist

so gut, dass sie ganz bestimmt in

die Jahre kommen wird.


Nachhaltig für die Region.

Nachhaltig für Generationen.

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Seit 10 Jahren steht die Regionale Energieagentur

Ulm unabhängig, neutral und individuell

im Dienst der Bürgerschaft, der Unternehmen

und der Kommunen. Wenn es

um Energieeffizienz und den Klimaschutz

geht, sind wir eine der führenden Adressen

in der Region.

Mit zielgruppen- und praxisorientierter Beratung

sowie mit Projekten engagieren wir

uns länderübergreifend in den Landkreisen

Alb-Donau, Neu-Ulm und im Stadtgebiet

Ulm. Gebäude dienen den Generationen

und sind der soziale Raum für Familien.

Dazu gehört, dass sich die Bewohner wohlfühlen

und mit modernen Bauten zur Erhaltung

der Umwelt beitragen.

» Was können wir für SIE tun?

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Olgastraße 95, 89073 Ulm

Telefon 0731 173 270

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** Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. * Verkaufspreis gemäß Lauer-Taxe, Stand 15.10.2017; verbindlicher Abrechnungspreis nach der Großen Deutschen Spezialitäten-Taxe (sog. „Lauer-Taxe“)

bei Abgabe zu Lasten der GKV, die sich gemäß § 129 Abs. 5a Sozialgesetzbuch V aus dem Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens und der Arzneimittelpreisverordnung in der Fassung zum 31.12.2003 ergibt.

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