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TAK Spielzeitbroschüre 19/20

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Die Welt ist

oder ich verrückt.

Spielzeit 19 / 20


Wir treffen uns im TAK.


Editorial

© Michael Zanghellini

Liebe Freundinnen und Freunde des TAK

Verehrtes Publikum

Unter dem Motto «Die Zeit ist oder ich verrückt» freue ich

mich, Ihnen das Programm der Spielzeit 2019/2020 präsentieren

zu können, die für das TAK Theater Liechtenstein

eine besondere ist. Vor fünfzig Jahren im Januar 1970 wurde

das Haus an der Reberastrasse in Theater am Kirchplatz

(TAK) umbenannt und erlebte in den darauffolgenden

Jahren und Jahrzehnten eine enorme Erfolgsgeschichte,

auf die man heute nur bewundernd zurückblicken kann.

In den fünfzig Jahren seiner Existenz hat das TAK viele

Geschichten erlebt und viele herausragende Künstlerinnen

und Künstler beheimatet. An diese Tradition wollen

wir auch in dieser Jubiläumsspielzeit anknüpfen und den

runden Geburtstag des TAK vorrangig auf der Bühne feiern

– zum Beispiel mit dem Schweizer Theatertreffen, das

zum ersten Mal in seiner Geschichte die Landesgrenzen

der Schweiz überschreiten und das Festival nach Chur

und Liechtenstein bringen wird.

Apropos Schauspiel. Das Landestheater Salzburg wird

eine grandiose Inszenierung von William Shakespeares

«Hamlet» in Schaan präsentieren. Die Auseinandersetzung

Hamlets mit seinem Vater, also mit seiner Geschichte,

steht sinnbildlich für das Thema der Spielzeit: Das

Vergehen, das Vorrücken der Zeit oder des einzelnen

Menschen, die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte

und der Vergangenheit zeigt immer wieder dasselbe:

Es gibt keine Statik, das Leben rückt vor, ver-rückt

den Menschen und die Welt um ihn herum von seinem

oftmals sicher geglaubten, definierten Platz.

des Kontinents geschrieben haben. Gleich einem Kaleidoskop

entsteht ein vielschichtiger Blick auf Europa, eine

Bestandsaufnahme mit den Mitteln der Kunst. Das TAK

Theater Liechtenstein zeigt diese Texte in gemeinsamer

Koproduktion mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar

und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg. Ein grosses

Projekt und Unterfangen, das Liechtensteiner Künstlerinnen

und Künstler mit einem international aufgestellten

Team zusammenbringt. Und wie spannend sind die unterschiedlichen

Perspektiven der Autorinnen und Autoren!

Auch die TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte gehen in

eine fulminante neue Spielzeit – die weltberühmten Wiener

Sängerknaben, das Belgische Nationalorchester, das

Basler Sinfonieorchester und die Deutsche Staatsphilharmonie

gehören unter anderem zu den Gästen.

Im Kinder- und Jugendtheater steht ebenfalls eine internationale

Koproduktion zum Thema Identität an prominenter

Stelle des Spielplans. In der Reihe TAK_music werden

unter anderem der Sohn von Clint Eastwood, Kyle

Eastwood, der zu vielen Filmen seines Vaters die Filmmusik

komponiert hat und ein genialer Jazzer ist, sowie

die mehrfache Grammy-Gewinnerin Cécile McLorin Salvant

auftreten. Und in der Sparte Kabarett & Comedy gibt

es ein Wiedersehen mit dem grossen Emil, der schon in

den Anfangsjahren des TAK in diesem Hause spielte. So

schliessen sich manche Kreise. Und im Januar 2020 wollen

wir an einem Abend mit Ihnen, unserem Publikum, den

50. Geburtstag des TAK feiern.

So wird auch der Versuch des jungen Mannes in «Vater»,

einer umjubelten Aufführung des Deutschen Theater Berlin,

der ein letztes Mal seine Lebensfragen mit seinem im

Koma liegenden Vater aufarbeiten will, zu einer Neudefinition

seiner Gegenwart.

Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Blättern durch unser

Programm in der Spielzeit 2019/2020. Bleiben Sie uns treu

und feiern Sie mit uns die Vorstellungen in dieser Saison.

Mit herzlichen Grüssen

Dasselbe versuchen acht Autorinnen und Autoren aus

acht europäischen Ländern, die für unsere Produktion

«Identität Europa» Texte über ihre aktuelle Wahrnehmung

Thomas Spieckermann


Grussworte

Dr. Aurelia Frick

Kulturministerin

Daniel Hilti

Vorsteher der Gemeinde Schaan

Werner Bachmann

Präsident des Aufsichtsrates des TAK

Im April dieses

Jahres wurde

eine Studie veröffentlicht,

deren

Ergebnisse Kulturliebhaberinnen

und -liebhaber

erfreut. Verhaltensforscher

der

Goldsmith-Universität in London haben mithilfe

eines Experiments herausgefunden,

dass der Besuch von Live-Konzerten unser

Wohlbefinden massiv verbessert. Im besten

Fall kann uns ein Konzertbesuch alle zwei

Wochen zu einem bis zu zehn Jahre längeren

Leben verhelfen. Ich hoffe sehr, dass

dieses verlockende Versprechen auch für

den Besuch von anderen kulturellen Veranstaltungen

gilt!

Die TAK-Spielzeit 2019/2020 wird uns viele

Gelegenheiten bieten, unser Wohlbefinden

und unseren Gesundheitszustand durch

kulturellen Genuss zu verbessern. Im Januar

2020 wird das TAK 50 Jahre alt. Seit 1970

zeigt die Kulturstätte einen konstant hervorragenden

Spielplan, der sich vor grossen

Gastspielhäusern im deutschsprachigen

Raum nicht verstecken muss. Ich möchte

den Mitwirkenden herzlich zu diesem Jubiläum

gratulieren! Und all jenen danken, die

in den vergangenen 50 Jahren für das TAK

gearbeitet oder es unterstützt haben.

Der Geburtstag des TAK im Januar 2020

trifft mit dem Ende der 300-Jahr-Feierlichkeiten

unseres Landes zusammen. Wir beschäftigen

uns im Jubiläumsjahr intensiv

mit der Vergangenheit, der Gegenwart und

der Zukunft des Fürstentums Liechtenstein,

kurz: mit unserer Identität. Der Begriff «Identität»

spielt auch in der neuen TAK-Spielzeit

eine zentrale Rolle, da sich gerade im

Schauspiel viele Figuren mit Herausforderungen

beschäftigen, die aus ihrer Vergangenheit

bis ins Jetzt reichen. Oder um es

mit den Worten von Helmut Kohl zu sagen:

«Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann

die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft

nicht gestalten.»

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit der

neuen Theatersaison!

Ein halbes

Jahrhundert

Kultur vom

Feinsten

Nach ihrer Gründung

braucht

eine neue Institution

für gewöhnlich

ein paar Jahre, um sich zu festigen und

sich einen Ruf zu erarbeiten. Nicht so das

TAK. Als das Theater 1970 gegründet worden

ist, war ich noch ein kleiner Junge. Bereits

früh machte es mir aber einen bleibenden

Eindruck, dass international bekannte

Schauspielgrössen wie James Bond-Bösewicht

Gert Fröbe, Inge Meysel oder Maria

Schell in Schaan auftraten und dem damaligen

Theater am Kirchplatz ihre Aufwartung

machten.

Es würde zu weit führen, all die weiteren

grossen Höhepunkte seit der Gründung des

TAK aufzuzählen. Es freut mich aber sehr,

dass die Geschichte des früheren Vereinshauses,

in dem der Schaaner Jünglingsverein

und die Jungfrauenkongregation bereits

erfolgreich Theater spielten, bis heute gleichenorts

fortgesetzt wird. Und dies auf eindrückliche

Weise.

Auch heute muss sich das TAK mit seinem

Programm gegenüber weitaus grösseren

und finanzstärkeren Schauspielhäusern

nicht verstecken. Bezeichnend ist es daher,

dass im Jubiläumsjahr das grösste Schweizer

Theaterfestival in Schaan stattfindet und

viele weitere Highlights zu sehen sind. Besonders

erfreulich ist für mich auch, dass

immer wieder namhafte Liechtensteiner

Künstlerinnen und Künstler im TAK auftreten

und in der Heimat eine Bühne erhalten.

Im Namen der Gemeinde Schaan gratuliere

ich dem TAK herzlich zum 50-jährigen Bestehen

und wünsche für die Jubiläumsspielzeit

alles Gute und viel Erfolg.

50 Jahre TAK

Das TAK wird im

Januar 2020 50

Jahre alt – ein

stolzes Ereignis.

Wir alle freuen

uns, dass wir die

Idee der Gründer

auch nach einem halben Jahrhundert weiterführen

dürfen. Und wir freuen uns natürlich

auch über die Erfolge des TAK in der

Gegenwart.

Diese wären allerdings ohne die grossartige

Unterstützung des Landes Liechtenstein

und die nachhaltige Unterstützung durch die

Gemeinde Schaan nicht möglich. Im Jubiläumsjahr

möchte ich mich auch ganz herzlich

für die Unterstützung bedanken, die wir von

Seiten Liechtensteiner Stiftungen und Unternehmen

erfahren. Ohne dieses Engagement

wäre dieser Spielplan nicht möglich gewesen.

Ein besonderes Highlight der kommenden

Spielzeit ist für mich das «Schweizer Theatertreffen»,

das zum ersten Mal seit seinem

Bestehen die Landesgrenzen der Schweiz

überschreiten und das Theaterfestival in

Schaan und Chur zeigen wird. Das Theatertreffen

ist eine einmalige Gelegenheit, das

Theaterschaffen der Schweiz in Form eines

Festivals hier bei uns sehen zu können.

Den Start in die neue Spielzeit macht eine

internationale Koproduktion des TAK mit

zwei grossen und renommierten Theatern in

Deutschland und Luxemburg. Acht europäische

Autorinnen und Autoren bringen Texte

zur Gegenwart Europas im TAK zur Uraufführung!

Mit dabei sind die Liechtensteiner Daniel

Batliner, Thomas Beck, Katrin Hilbe und

Christiani Wetter. Und mit diesem Stück baut

das TAK auch eine Brücke zum 300-Jahre-

Jubiläum des Landes Liechtenstein.

Dem engagierten Team des TAK möchte ich

meine Anerkennung und meinen Dank aussprechen

und freue mich heute schon auf

viele hervorragende Aufführungen in unserem

TAK.


Inhalt

50 Jahre TAK 4

Schauspiel-ABo

Identität Europa 8

Böhm 9

Ring of Fire 10

Vater 11

Zwei Tage, eine Nacht 11

Hamlet 12

Eines langen Tages Reise

in die Nacht 13

Werther 14

Schweizer Theatertreffen 15

Junges Schauspiel

Invisible Lands 16

Das dritte Leben 16

Hannah Arendt 17

Tanztheater Identität 17

TAK-Reise 18

Schauspiel regional

Das Original 19

Der Bus 19

Theater Karussell 19

TAK Vaduzer

Weltklassik KonzertE

Lise de la Salle, Simon Gaudenz,

Jenaer Philharmoniker 22

Wiener Sängerknaben,

Jimmy Chiang 23

Yaara Tal und

Andreas Groethuysen 24

Regula Mühlemann und

CHAARTS Chamber Artists 25

Lars Vogt, Ivor Bolton,

Peter Simonischek,

Sinfonieorchester Basel 26

Vassilis Christopoulos,

Deutsche Staatsphilharmonie

Rheinland Pfalz 27

Sergei Babayan, Yaron Traub,

Sinfonieorchester Liechtenstein 28

Nelson Freire, Hugh Wolff,

Belgian National Orchestra 29

«Maria de Buenos Aires»,

Luzerner Theater,

Luzerner Sinfonieorchester 30

Konzert regional

Rheinberger Gesellschaft 31

PODIUM Konzerte 31

Chorseminar Liechtenstein 31

TAK_Music-Abo

Carminho 34

Cécile McLorin Salvant 34

Sugaray Rayford 35

Maren Kroymann 35

Kyle Eastwood 36

Antonio Lizana 36

TAK_Music

Nevertheless 37

Marisol Redondo 37

Anna Rossinelli 38

Pippo Pollina 38

The Beauty of Gemina 39

Ringsgwandl 39

Alpin Drums 40

Daniel Karlsson Trio 40

Danceperados 41

Slixs 41

Lässer & Lenz 42

Stiller Has 42

Kabarett & Comedy

Simon Enzler 44

Konrad Stöckel 44

Bänz Friedli 44

Mummenschanz 44

Bernhard Hoëcker und

Wigald Boning 45

Martin Fromme 45

Emil Steinberger 45

Rob Spence 45

Markus Maria Profitlich 46

Charles Nguela 46

Mathias Richling 46

Helge und das Udo 47

Serdar Somuncu 47

Barbara Balldini 47

Mirja Regensburg 47

Alfred Dorfer 48

Sarah Hakenberg 48

Gardi Hutter 48

Lars Reichow 48

Jess Jochimsen 49

Rüdiger Hoffmann 49

Starbugs Comedy 49

Barbara Hutzenlaub 49

Ursus und Nadeschkin 49

Junges Publikum

Kinder 3+ 4+ 52

Kinder 4+ 53

Kinder 5+ 6+ 54

Kinder 6+ 7+ 8+ 55

Junge Erwachsene 56

Junges Publikum regional 57

Vermittlungsprogramm 58

Theater und Schule 59

Theater und Familie 61

Infos & Service

Partner des TAK 63

TAK-Team 65

Abo-Informationen 66

Tickets und Infos 68

Bestellkarte 69

Impressum

Herausgeber

Theater am Kirchplatz eG

Reberastrasse 10, 9494 Schaan,

Liechtenstein

Intendant: Thomas Spieckermann

Redaktion

Georg Biedermann, Marie Ruback,

Jan Sellke, Katarina Simic, Thomas

Spieckermann, Gabriele Villbrandt,

Martin Wettstein

Design

Leone Ming Est., Intensive Brand

9494 Schaan, Liechtenstein

Layout

bimedia

9470 Buchs, Schweiz

Druck

BVD Druck + Verlag AG,

9494 Schaan, Liechtenstein

Umschlagbilder

Titelbild: © Pau Buscató

Zufall, Perspektive und visuelle Paradoxien sind

die bestimmenden Faktoren für den Fotografen

Pau Buscató. Er fängt flüchtige Ereignisse im

öffentlichen Raum ein, die – für den Bruchteil einer

Sekunde – eine gewöhnliche Szene zu etwas

Einzigartigem machen. www.buscato.net

Kontakt

theater@tak.li, +423 237 59 60


50 Jahre TAK

50 Jahre TAK

«Morgen ist es so weit. Die Renovation und der Ausbau

des Theaters am Kirchplatz wird beendet sein», heisst es

am 08. Januar 1970 im Volksblatt. Nun «steht in der Gemeinde

Schaan ein stimmungsvoll, technisch gut ausgerüstetes

Kleintheater. Das Kabarett KAKTUS freut sich,

diese Kleinbühne morgen eröffnen zu dürfen.»

Wie viele der heutigen liechtensteinischen Kulturinstitutionen

ist das Theater am Kirchplatz aus privater Initiative

entstanden. Einem visionären, agilen, jungen Theatermann

aus Liechtenstein, Dr. Alois Büchel, Mitglied des

Kabaretts KAKTUS, und seinen Mitstreiter/innen ist es

zu verdanken, dass das TAK 1970 seinen Spielbetrieb

aufgenommen und fortan herausragenden Künstlerinnen

und Künstlern aus dem gesamten deutschsprachigen

Raum eine Bühne geboten hat. Intendant Alois Büchel

stellte Jahr für Jahr einen immer umfangreicheren

Spielplan zusammen, legte erste Abonnements auf und

begründete die Sparten, die bis heute das Angebot des

TAK ausmachen.

Schon in seiner ersten Saison konnte Büchel Künstler

wie Emil, Franz Hohler oder Hanns Dieter Hüsch ins TAK

einladen. In der zweiten Spielzeit ergänzten Schauspielinszenierungen

des Theater Basel und des Theater Neumarkt

in Zürich das Angebot – Aufführungen, die 1970

zum Berliner Theatertreffen eingeladen waren. 1972/73

spielten in Schaan die Jazz-Pianisten Oscar Petersen

und im Jahr darauf Dollar Brand, der heute unter dem

Namen Abdullah Ibrahim weltbekannt ist.

4

Im Schauspiel sah man Inszenierungen von Rudolf Noelte,

Fritz Kortner, Werner Düggelin, Frank Baumbauer, August

Everding und Manfred Wekwerth. Schauspieler wie

Bernhard Minetti, Therese Giehse, Christiane Hörbiger,

Gustav Knuth, Thomas Holtzmann und Rolf Boysen spielten

in dieser Zeit im TAK. Gert Fröbe, Reinhard Mey, Friedrich

Gulda, Chris Barber und verschiedene Ballett-Choreographien

von Heinz Spoerli aus Zürich erweiterten das

Angebot in den folgenden Jahren. 1976/77 kam die erste

Eigenproduktion in der Regie von Alois Büchel hinzu: «Die

Leiden des jungen W.»; viele weitere sollten folgen.


50 Jahre TAK

Das Konzert-Abonnement wurde erstmals in der Spielzeit

1979/80 aufgelegt. Unterstützt durch das Vaduzer

Kulturreferat und die Gemeinde Vaduz gastierten die

Warschauer Philharmoniker, die Academy of St. Martin

in the Fields, das Mozarteum Orchester Salzburg, Sir Neville

Mariner und mit einem Rezital-Konzert der legendäre

Pianist Svjatoslav Richter in Liechtenstein. Kunstausstellungen

im Foyer des TAK und eine erste Theaterreise

nach Prag ergänzten das Angebot schon in jenen frühen

Jahren.

Wenn man heute liest, was im TAK in den 1970er Jahren

gezeigt wurde, kann man nur staunen und muss konstatieren,

dass in dieser Zeit ein Theaterwunder im Land

Liechtenstein stattgefunden hat. Quasi aus dem Nichts

heraus entstand ein Theaterhaus, das einen Querschnitt

durch das Bühnengeschehen im deutschsprachigen

Raum auf überaus hohem Niveau abbildete und das vom

Publikum im Land angenommen wurde. Von Jahr zu Jahr

wurden die Aufführungen von immer mehr Zuschauerinnen

und Zuschauern besucht – und heute besteht das

TAK nun schon seit 50 Jahren!

Wir wollen am 11. Januar 2020 mit einem bunten Abend

dieses Jubiläum feiern und würden uns sehr freuen,

wenn Sie – unser Publikum – unserer herzlichen Einladung

dazu folgen würden.

TAK

Sa 11.01.2020

Programminformationen

folgen

Die Bilder von unten links im Uhrzeigersinn:

1. Programmheft «Ein Puppenheim», Gastspiel 1976, Regie: Rudolf Noelte,

2. Das TAK-Foyer vor dem Erweiterungsbau 2005

3. «TaK-Blatt» vom August 1989

4. Dodo Büchel und Klaus Schölch in «Das Ende vom Anfang», TAK-Produktion 1987, Regie: Alois Büchel

5. Programmheft «Kabale und Liebe», Koproduktion TAK und Zauberflöte München, Regie: Andras Fricsay

6. Programmheft «Der Diener zweier Herren», TAK-Produktion 1979, Regie: Alois Büchel

7. Programmheft «Der zerbrochne Krug», TAK-Produktion 1985, Regie: Alois Büchel

8. TAK-Programmbroschüre «Weihnachten 98 bis Ostern 99»

5


6

Schauspiel


Schauspiel

Schauspiel

7

© Anna Maria Löffelberger


Schauspiel-Abo

Uraufführung

Identität Europa

Daniel Batliner (Liechtenstein), Clàudia Cedó (Spanien), Vedrana Klepica (Kroatien),

Guy Helminger (Luxemburg), Dirk Laucke (Deutschland), Rebecca C. Schnyder (Schweiz),

Csaba Székely (Rumänien), Andra Teede (Estland) – Deutsch von Kerstin Daiber und Miriam Denger

Eine Koproduktion von TAK Theater Liechtenstein,

Deutsches Nationaltheater Weimar,

Les Théâtres de la Ville de Luxembourg

Regie: Katrin Hilbe, Rafael David Kohn

Ausstattung: Alexander Grüner

Dramaturgie: Beate Seidel, Jan Sellke

Mit: Thomas Beck, Krunoslav Šebrek,

Christiani Wetter, Anna Windmüller

Ein Regisseur bekommt kurz vor einer Premiere

einen Anruf, in dem ein Schauspieler

seine Rolle zurückgibt; ein weisser Darsteller

könne heute keine schwarze Figur mehr

spielen. Warum Minderheiten in der Gesellschaft

nicht abgebildet werden, wird er gefragt.

Eine Frau weist einen Heiratsantrag

zurück, sie sei die Falsche für ein Leben in

engen dörflichen Lebensstrukturen, die Lebensperspektiven

hätten sich verändert. Ein

Familienvater erzählt seinem Sohn, der einen

Aufsatz über die DDR schreiben muss,

vom Leben im früheren Ostdeutschland, von

Wertschätzung und Repression, von Solidarität

und Miteinander. Eine junge rumänische

Frau bekennt sich zu ihren ungarischen

Wurzeln und verlässt ihre Familie. Ausserdem

hadert Helvetia mit ihrem Hochzeitstermin

und Europa erwacht verkatert nach einer

langen Zeit des Feierns und stellt fest,

dass alle ihre Liebhaber verschwunden sind

und nur ihren Müll zurückgelassen haben.

TAK

Sa 14.09.19, 19.30 Uhr

Uraufführung

Fr 27.09.19, 19.30 Uhr

Sa 23.11.19, 19.30 Uhr

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr

(ausser Premiere)

CHF 45, 40 | erm. 10

Weitere Vorstellungen im

Deutschen Nationaltheater

Weimar, im Théâtre des

Capucins in Luxemburg

Wir bieten Einführungen

und Diskussionen mit

den Autorinnen und

Autoren rund um die

Vorstellungstermine an.

Im Rahmen von

300 Jahre Fürstentum

Liechtenstein

8

Acht Autorinnen und Autoren aus acht europäischen

Ländern schreiben Texte über Europa

heute. Welchen Blick werfen Künstlerinnen

und Künstler auf den Kontinent? Welche

Perspektiven entstehen aus ihren Texten?

Ausgehend von der Frage nach der Existenz

einer europäischen Identität und dem subjektiven

Blick der Dramatiker auf das Leben

auf dem Kontinent entsteht in einer internationalen

Koproduktion aus drei Theatern ein

Parforceritt durch Europa – von Nord nach

Süd, von Ost nach West, von innerhalb nach

ausserhalb der EU. Die Fragen nach dem

Stand der Emanzipation, nach dem Umgang

mit und der gesellschaftlichen Einbindung

von Minderheiten, nach dem politischen

Stillstand, dem Umgang mit Geschichte und

dem Verhalten von Staaten zueinander werden

in den Texten aufgeworfen und mit kraftvollen

Figuren auf die Bühne gebracht.

Die Inszenierung entsteht in

gemeinsamer Konzeption von

Bühnenkünstler/innen aller drei

beteiligten Länder. Aus Liechtenstein

sind die Schauspieler Thomas Beck

und Christiani Wetter zu sehen, die die

in New York lebende liechtensteinische

Regisseurin Katrin Hilbe inszenieren

wird. Ihnen zur Seite stehen Rafael

David Kohn, Regisseur aus Luxemburg

und Krunoslav Šebrek und Anna

Windmüller aus dem Ensemble des

Deutschen Nationaltheaters Weimar.


Schauspiel-Abo

«Ein Hochleistungsakt:

Puppenspieler Nikolaus Habjan

widmet sich im Alleingang

in 15 Rollen Karl Böhm.»

Kleine Zeitung

© Lupi Spuma

«Ein Theatererlebnis, das man sich

keinesfalls entgehen lassen sollte.»

Kronen Zeitung

Uraufführung

Böhm

Paulus Hochgatterer

Von und mit Nikolaus Habjan

Schauspiel Graz

Regie: Nikolaus Habjan

Regiemitarbeit: Martina Gredler

Bühne: Julius Theodor Semmelmann

Kostüme: Cedric Mpaka

Licht: Thomas Trummer

Dramaturgie: Elisabeth Geyer

Mit: Nikolaus Habjan

Dirigenten sind faszinierende Menschen:

Musikalisch von höchster Sensibilität gebieten

sie als gottähnliche Alleinherrscher

über riesige Klangkörper. Dirigenten müssen

sowohl Empfindsamkeit als auch Führungsstärke

mitbringen; sie sind bisweilen

tyrannische, selbstherrliche Despoten, deren

Seelenregungen oder Fingerzeige eine

Hundertschaft in Bewegung zu setzen vermögen.

Karl Böhm (1894 –1981) war einer der

grössten Dirigenten des 20. Jahrhunderts,

doch seine fast 87 Lebensjahre waren von

einem tiefen Zwiespalt geprägt: Einerseits

war Böhm ein grosser Künstler, andererseits

war er ein Mensch, der sich mit dem Nationalsozialismus

gemein machte, um seine

Karriere voranzutreiben.

Böhms Laufbahn begann 1917 in Graz und

führte ihn bald nach München, Darmstadt

und Hamburg. Auf Fürsprache Hitlers wurde

Böhm 1934 an die Semperoper in Dresden

berufen, um Nachfolger des Dirigenten Fritz

Busch zu werden, den das NS-Regime zum

Rücktritt und zur Emigration genötigt hatte.

1943, mitten im Zweiten Weltkrieg, wurde

Böhm Direktor der Wiener Staatsoper. 1945

entfernten ihn die alliierten Besatzungsbehörden

wegen zu grosser Nähe zum Nazi-Regime

aus dem Amt des Direktors der

Wiener Staatsoper und belegten ihn mit einem

Auftrittsverbot. Nach Ende der Besatzungszeit

bis 1956 wurde er dann ein zweites

Mal mit diesem Amt betraut.

Der grossartige Puppenspieler und Regisseur

Nikolaus Habjan beschäftigt sich in

diesem umjubelten Soloabend mit der Figur

Karl Böhms in seinen letzten Lebensjahren.

In einer Seniorenresidenz, umgeben

von Pflegern, ziehen seine Erinnerungen ihn

zurück in Episoden seiner Lebensgeschichte.

Eine dichte packende Reflexion über die

Figur des Genies Karl Böhm und ein Portrait

über das Altern, das Erinnern und das Vergessen

eines alten Menschen.

«Böhm» von Paulus Hochgatterer, in der Regie

von Nikolaus Habjan, war nominiert für

den Nestroy-Theaterpreis 2018.

TAK

Sa 05.10.19, 20.09 Uhr

So 06.10.19, 18 Uhr

EINFÜHRUNG:

Sa 19.30 Uhr, So 17.20 Uhr

DAUER: ca. 1 h 45 min

keine Pause

CHF 45, 40 | erm. 10

9


Schauspiel-Abo

«Der Abend führt einem frisch die Kostbarkeit

des Wunderdings Theater vor Augen und

dies auf eine verblüffend direkte Weise. Ein

Schauspieler erzählt, bringt uns seine Figur

nah, wir erkennen uns in ihr wieder, teilen

ihr kleines Lebensleid und gehen beladen,

aber auch erleichtert wieder nach Hause.»

Berliner Zeitung, Ulrich Seidler

Ring of Fire

Ein Abend mit Musik von Johnny Cash

Theater Hof

Johnny Cash (1932–2003) war einer der

bedeutendsten Sänger und Songwriter der

USA. Dem unermesslichen Erfolg als Musiker

mit über 53 Millionen (!) verkauften Platten

stehen furchtbare Alkohol- und Drogenexzesse

gegenüber. Die Unterstützung

und die Liebe der Sängerin June Carter, die

seine zweite Ehefrau werden wird, helfen

ihm, den Entzug zu schaffen.

Cash ist mit seiner Musik trotz des Erfolgs

ganz nah am Menschen geblieben: Seine

Texte erzählen vom Leben der Underdogs,

vom oft quälenden Alltag, aber auch von

Liebe und Sehnsucht. Er war der erste Star,

der in Gefängnissen aufgetreten ist und sich

für die amerikanischen Ureinwohner eingesetzt

hat.

Musikalische Leitung:

Michael Falk

Künstlerische

Gesamtleitung:

Reinhardt Friese

Bühne und Kostüme:

Annette Mahlendorf

Dramaturgie:

Thomas Schindler

Mit: Julia Leinweber,

Volker Ringe

Michael Falk (Klavier)

Oliver Schmidt (Gitarre)

Ralf Wunschelmeier (Bass)

Harry Tröger (Schlagzeug)

«If you aren’t gonna say exactly

how and what you feel, you might

as well not say anything at all.»

Johnny Cash

Die Schauspieler Volker Ringe und Julia Leinenweber

gestalten diese Hommage als moderiertes

und erzählendes Konzert. Gemeinsam

mit ihrer mitreissenden Band decken

sie das gesamte musikalische Spektrum von

Cashs Musik ab, von den 1950er-Jahren mit

Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und

Pop bis hin zum Alternative Country Anfang

des 21. Jahrhunderts.

TAK

10

Mi 30.10.19, 20.09 Uhr

EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr

DAUER: ca. 1 h, keine Pause

CHF 45, 40 | erm. 10

© H. Dietz Fotografie


Schauspiel-Abo

Zwei Tage,

eine Nacht

Regie: Martin Nimz

Nach dem Film von Jean-Pierre und

Luc Dardenne

In einer Bühnenfassung von Martin Nimz

Theater Konstanz

Vater

Dietrich Brüggemann

Deutsches Theater Berlin

© Arno Declair

TAK

Di 03.12.19, 20.09 Uhr

Mi 04.12.19, 20.09 Uhr

EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr

DAUER: 1 h 30 min,

keine Pause

CHF 45, 40 | erm. 10

Die junge Mutter Sandra arbeitet in einer Firma

für Solarmodule, deren Geschäfte zunehmend

schlechter laufen. Um Personal

abzubauen lässt der Chef abstimmen: Entweder

alle Mitarbeiter dürfen bleiben oder

die junge Sandra wird entlassen, dafür erhalten

alle Bleibenden eine Bonuszahlung

von 1000 Euro. Viel Geld für die Industriearbeiter.

Bei der Abstimmung wählen alle bis

auf zwei Kollegen von Sandra die Bonuszahlung.

Doch Sandra kämpft und erwirkt bei

ihrem Chef, dass am nächsten Montag noch

einmal neu abgestimmt wird. Nun bleibt ihr

ein Wochenende, zwei Tage und eine Nacht,

um die Kollegen im Gespräch umzustimmen

und für ihren Job zu kämpfen.

Uraufführung

Regie: Dietrich Brüggemann

Bühne und Kostüme: Janja Valjarević

Dramaturgie: Joshua Wicke

Mit: Michael Gerber, Alexander Khuon

Ein junger Mann am Sterbebett seines Vaters.

Der Vater ist auf der Schwelle – noch

da und schon weg. Man kann noch mit

ihm reden, vielleicht hört er es noch, aber

er wird nicht mehr antworten. Der junge

Mann schaut zurück auf sein eigenes Leben,

schaut zugleich in seine eigene Zukunft.

Die westliche Kulturgeschichte arbeitet sich

seit Anbeginn an der Figur des Vaters ab.

Das verwandtschaftliche Verhältnis dient

dabei als Projektionsfläche für mal stabilisierende,

mal erdrückende Autorität. Doch

spätestens seit der Durchsetzung vergeschlechtlichter

Arbeitsteilung in der frühen

Industriegesellschaft sind die viel beschäftigten

Väter vor allem eins: abwesend – ob

auf Arbeit, im Krieg oder auf hoher See.

Was aber bedeutet die drohende, sehr konkrete

Abwesenheit im Moment des Sterbens

für die Biografie der Nachkommen?

Welche Fragen hätte man noch stellen wollen?

Welche Antworten gehen mit dem Tod

des Vaters für immer verloren? Und wie viele

Geheimnisse nimmt der Mann, der einen

grossgezogen hat und der nun als Greis da

im Bett liegt, eigentlich mit ins Grab?

Der Filmemacher Dietrich Brüggemann hat

mit seinen filmischen Arbeiten mit präzisem

Blick deutsche Zustände beschrieben

und dafür zahlreiche Preise erhalten. Zuletzt

sorgten seine dramaturgisch ungewöhnlichen

«Tatort»-Folgen «Stau» und «Murot

und das Murmeltier» für Aufsehen. «Vater»

ist seine erste Regiearbeit für das Theater

und wurde von Presse und Publikum begeistert

aufgenommen.

Sieben Kollegen muss Sandra umstimmen,

und auf ihrem Weg von Tür zu Tür wird deutlich,

wie jeder einzelne ihrer Kollegen auf

ganz unterschiedliche Weise in einem wirtschaftlichen

System gefangen ist, das Solidarität

so gut wie unmöglich macht.

«Zwei Tage, eine Nacht» verhandelt die grossen

Themen unserer (Arbeits-)gesellschaft:

Ensolidarisierung, die Verwandlung der Welt

in ein einziges grosses Gewerbegebiet, die

Dominanz der Erwerbsarbeit über das individuelle

Leben. Und doch ist es auch eine

geradlinige, packende Geschichte einer jungen

Frau, die zunächst nur für ihren Arbeitsplatz

kämpft und am Schluss sehr viel mehr

erkämpft haben wird.

Das Filmdrama «Deux jours, une nuit» von

den belgischen Brüdern Dardenne ist die

Vorlage für diese Uraufführung in der Bearbeitung

von Martin Nimz.

TAK

Mi 29.01.20, 20.09 Uhr + Do 30.01.20, 20.09 Uhr

EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr

CHF 45, 40 | erm. 10

11


Schauspiel-Abo

«Wie Gregor Schulz den Hamlet

spielt, figuriert, auslebt, in

ihm leidet, ist ein Ereignis.»

Kronen Zeitung

© Anna Maria Löffelberger

Hamlet

William Shakespeare

Landestheater Salzburg

12

Inszenierung: Alexandra Liedtke

Bühne: Raimund Orfeo Voigt

Kostüme: Johanna Lakner

Musik: Karsten Riedel

Dramaturgie: Friederike Bernau

Mit: Britta Bayer, Simon Buchegger,

Genia Maria Karasek, Christoph

Luser, Walter Sachers, Gregor Schulz,

Hanno Waldner, Robert Zalmann

SAL, Schaan

Di 18.02.20, 19.30 Uhr

Mi 19.02.20, 19.30 Uhr

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr

DAUER: 2 h 15 min,

inkl. Pause

CHF 45, 40 | erm. 10

Der König von Dänemark ist tot. Claudius,

sein Bruder, war nur allzu schnell bereit, die

verwitwete Königin Gertrud zu heiraten und

selbst den Königsthron zu besteigen. Seitdem

geht nachts ein Geist um auf der Burg

Helsingör, der dem verstorbenen König erschreckend

gleicht. Er hat eine Botschaft für

den jungen Prinzen und Thronfolger Hamlet:

Es war Mord.

Hamlet stellt sich zum Schein wahnsinnig,

um die Hintergründe dieses Verbrechens aufzuklären.

Mit den Mitteln des Theaters will

er den Täter entlarven: Die Aufführung einer

reisenden Schauspielertruppe soll den Brudermörder

Claudius mit seiner eigenen Tat

konfrontieren. Währenddessen braut sich ein

anderes Unglück zusammen: Am Hof wird

vermutet, dass die Ursache von Hamlets

Wahnsinn in seiner unerfüllten Liebe zu Ophelia

liegt, der schönen Tochter des Kämmerers

Polonius – ein fatales Missverständnis, das

letztlich mehrere Leben kosten wird …

Shakespeares berühmtes Werk, entstanden

vermutlich 1601/02, ist eines der meistgespielten

Dramen der Weltliteratur und fordert

zu unterschiedlichsten Deutungen heraus:

Der Untergang eines handlungsunfähigen

Grüblers oder konkrete politische Machtkämpfe

um die Thronfolge? Rachetragödie,

Staats- oder Familientragödie?

Verfolgt vom Geist des Vaters und umgeben

von falschen Freunden und echten Feinden

ist Hamlet eingesponnen in ein dunkles Gefüge

von Verstrickungen, in familiäre und

gesellschaftliche Machtstrukturen, die eine

schuldlose, selbstbestimmte Existenz unmöglich

machen. Die Mischung aus Kriminal-

und Liebesgeschichte und philosophischer

Abhandlung über Sinn und Wert des

Lebens hat dieses vieldeutige Stück Shakespeares

(1564–1616) zu einem Schlüsselwerk

der Neuzeit gemacht.


Schauspiel-Abo

Eines langen Tages

Reise in die Nacht

Eugene O’Neill

Theater Bonn

Inszenierung: Martin Nimz

Bühnenbild: Sebastian Hannak

Kostüme: Jutta Kreischer

Video: Thorsten Hallscheidt

Licht: Sirko Lamprecht

Dramaturgie: Male Günther

Mit: Sophie Basse, Wolfgang Rüter, Gustav

Schmidt, Sören Wunderlich, Sandrine Zenner

«Liebste, ich schenke Dir das

Originalmanuskript dieses

Stücks über einen alten Kummer,

geschrieben mit Blut und Tränen.»

Eugene O’Neill, Widmung des Stücks an seine Ehefrau Carlotta

Ein einziger Augusttag enthüllt die ganze

Tragik der Familie Tyrone: Der Vater, einst ein

erfolgreicher Schauspieler, jetzt ein geiziger,

verbitterter Grundstückspekulant. Die Mutter,

eine Morphiumsüchtige, die nach verworrenen

Erklärungen sucht für den Tod ihres

zweitgeborenen Kindes. Der ältere Sohn,

ein Alkoholiker, der wie sein Vater Schauspieler

werden wollte, aber daran scheitert.

Und schliesslich der jüngere Sohn, ein Dichter,

der mit Tuberkulose im Sterben liegt, was

die Familie als leichte Sommergrippe abtut.

Schon am Mittag wird im Sommerhaus die

erste Flasche Whiskey geleert, alle geben

sich gegenseitig die Schuld an der Familienhölle,

verlieren sich im Rausch und im Verdrängen

des allgegenwärtigen Scheiterns,

jeder wird zum Verhängnis des anderen. Mit

glänzenden Augen träumt die Mutter am

Ende des Tages von einem harmonischen

Dasein in vollkommenem Frieden, während

ihr Mann und die beiden Söhne volltrunken

der Nacht entgegendämmern.

Der Nobelpreisträger Eugene O’Neill schrieb

mit «Eines langen Tages Reise in die Nacht»

über seine eigene Familie, «eine tief tragische

Geschichte, aber ohne irgendeine

gewaltsame dramatische Handlung. Am

Schluss sind sie immer noch da, durch die

Vergangenheit ineinander verfangen, jeder

schuldig und gleichzeitig unschuldig, sich

gegenseitig verachtend, bedauernd, liebend,

vergebend, aber dazu verdammt, nie

vergessen zu können.» Sein Drama ist ein

messerscharfer Blick in die Psyche einer Familie

und gleichzeitig eine Analyse über die

Vergeblichkeit des amerikanischen Traums.

SAL, Schaan

Di 10.03.20, 19.30 Uhr

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr

DAUER: 1 h 20 min, inkl. Pause

CHF 45, 40 | erm. 10

© Thilo Beu

Regisseur Martin Nimz ist ein Spezialist für

sensible Schauspielerarbeit und psychologische

Geschichten. Er ist Schauspieldirektor

am Mecklenburgischen Staatstheater

Schwerin und inszeniert regelmässig an

vielen deutschsprachigen Theatern, u. a.

Staatstheater Karlsruhe, Theater Dortmund

u. a. In dieser Saison wird auch seine Inszenierung

«Zwei Tage, eine Nacht» vom Theater

Konstanz im TAK zu sehen sein.

13


Schauspiel-Abo

Werther

nach Johann Wolfgang von Goethes Briefroman

«Die Leiden des jungen Werther» (1774)

Fassung von Brit Bartkowiak und Boris C. Motzki

Staatstheater Mainz

Werther verliebt sich auf einem Tanzabend

in Lotte. Doch Lotte ist mit Albert verlobt,

der angenehm, aber langweilig ist. Werther

will sich nicht in die Beziehung einmischen,

zumal er glaubt, Lotte ohnehin mit seinen

heftigen Gefühlen überfordert zu haben. Er

zieht sich an den Hof eines Grafen zurück,

aber das Hofleben langweilt ihn. Also kehrt

er zurück und hofft auf einen Neuanfang mit

Lotte, doch sie ist inzwischen mit Albert verheiratet.

Inszenierung:

Brit Bartkowiak

Bühne: Hella Prokoph

Kostüme: Carolin Schogs

Dramaturgie:

Boris C. Motzki

Stürmisch und leidenschaftlich verliebt

drängt sich Werther erneut in Lottes Leben.

Er kann die Ehe nicht akzeptieren, an der

Lotte festhält – eine ebenso spannungsgeladene

wie ausweglose Situation.

Goethes Briefroman «Die Leiden des jungen

Werther» war eine literarische Sensation:

Der deutsche Roman eroberte die europäische

Bühne, der Autor wurde zum Popstar.

Werther wurde zur Identifikationsfigur

für viele, vor allem junge Menschen, die sich

in der damaligen politisch-sozialen Situation

nach einem eigenen selbstbestimmten Leben

sehnten und in ihrer bürgerlichen Existenz

eingeengt fühlten: «Im Werther oszilliert

nichts als das Verlangen.» (Hanns-Josef

Ortheil)

SAL, Schaan

Mi 29.04.20, 20 Uhr

Do 30.04.20, 20 Uhr

EINFÜHRUNG: 19.20 Uhr

CHF 45, 40 | erm. 10

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Schauspiel-Abo

7. SCHWEIZER

THEATERTREFFEN

in Chur und Liechtenstein

Sieben künstlerisch herausragende

Inszenierungen der Schweiz

gebündelt zu einem Festival

Ein Theaterfestival, das

Graubünden und Liechtenstein

miteinander verbindet

Aufführungen aus der Deutschschweiz,

der Romandie und dem Tessin

Mi 13.05.20 bis

So 17.05.20

Programminformationen

folgen

im Frühjahr 2020

Bereits zum siebten Mal findet das Schweizer

Theatertreffen 2020 statt und zum ersten

Mal wird es grenzüberschreitend sein. Das

Theater Chur und das TAK Theater Liechtenstein

haben sich zusammengetan, um

das Festival gemeinsam in unserer Region

auszurichten. Nach Winterthur, Genf, Lugano,

Zürich und dem Wallis lädt eine Fachjury

des Schweizer Theatertreffens die nominierten

Inszenierungen des Jahres 2019 dieses

Mal an den Alpenrhein ein.

Die Jury des Theatertreffens sichtet ein

Jahr lang Inszenierungen in der gesamten

Schweiz – in allen Sprachräumen, in den

grossen Sprechtheatern wie dem Schauspielhaus

Zürich und dem Theater Basel

ebenso wie in der freien Szene. Die sieben

künstlerisch überzeugendsten Aufführungen

reisen dann im Mai 2020 nach Liechtenstein

und Chur.

Im Jahr seines 50-jährigen Bestehens präsentiert

das TAK ein Fest des Theaters für

alle Besucherinnen und Besucher und ein

besonderes Highlight für alle Freunde des

Schauspiels. Die Auswahl der Produktionen,

die auf dem Festival zu sehen sein werden,

wird im Februar 2020 bekannt gegeben.

TAK-Abonnent/innen erhalten vor dem offiziellen

Vorverkaufsbeginn die Programminformationen

und die Möglichkeit, Karten zu

reservieren.

Das Schweizer Theatertreffen besteht seit

dem Jahr 2014 und wurde durch eine Initiative

des Schweizerischen Bühnenverbandes

(SBV) mit Unterstützung des Bundesamts

für Kultur, des Internationalen

Theaterinstituts ITI Suisse und dem Verband

freischaffender Bühnenkünstler (ACT)

gegründet. Während der mehrtägigen Veranstaltung

werden sieben Schauspielproduktionen

von etablierten Häusern und der

freien Szene präsentiert. Die Jury besteht

aus Kulturjournalisten und Theaterschaffenden.

Ziel der Jury ist es, eine Auswahl

an aussergewöhnlichen und bemerkenswerten

Produktionen aus allen Sprachregionen

zusammenzustellen. Im Rahmen

des Schweizer Theatertreffens verleiht das

Bundesamt für Kultur die Schweizer Theaterpreise.

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Junges Schauspiel

TAK

© Pernilla Lindgren

Di 12.11.19, 10 + 19 Uhr

Mi 13.11.19, 10 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 10

Invisible Lands /

Unsichtbare Landschaften

Visuelles Theater für alle Generationen

ab 13 Jahren

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Livsmedlet, Finnland

Eine Geschichte, wie sie jederzeit an jedem

Ort passieren kann: Menschen verlassen ihr

Zuhause. Sie machen sich auf den Weg, um

ihre Haut zu retten. Livsmedlet hinterfragt

die Schwierigkeiten, solch eine Reise zu erzählen.

Die beiden Spieler/innen benutzen ihre eigenen

Körper und ihre Haut als Landschaften,

in denen sich Miniaturfiguren bewegen.

deren Reise wird mit Mini-Kameras gefilmt

und live projiziert. Das Künstlerduo aus Finnland

spielt dabei mit verschiedenen Massstäben

zwischen Mikro und Makro: ein Helikopter

in Matchboxgrösse verfolgt eine

Familie durch ein Gebirge aus Knien, ein

provisorisches Boot schwimmt auf einem

See aus Bäuchen …

Ohne Worte erzählen die beiden von den alltäglichen

Dramen, die tausende Menschen

überall auf der Welt immer wieder aufs Neue

erleben.

TAK

Mi 12.02.20, 19 Uhr

(Liechtenstein-Premiere)

Do 13.02.20, 10 + 14 Uhr

CHF 25 | erm. 10

Schulen 8, 10

Das dritte Leben

(Arbeitstitel)

Ein tragikomisches Stück über das Älter- und Altwerden

für alle Generationen ab 10 Jahren

Vorstadttheater Basel

Koproduktion mit TAK Theater Liechtenstein

«Das dritte Leben» erzählt von fünf alten Menschen, ihrem Alltag und

ihrem Zusammenleben im Altenheim. Die einen haben schon die

Reise ins Vergessen angetreten, die anderen spähen und haschen

nach den raren Momenten, die nach Leben schmecken, ganz anders

als der geregelte und immer gleiche Ablauf des Altenheimes.

Und wenn dann plötzlich Musik erklingt, dann tanzen sie wieder,

den immer geltenden Tanz des Lebens, mit Lust und Witz, Kraft und

Energie. Sie steigen aus ihren alten Hüllen und wir tauchen mit ihnen

in ihre Vergangenheit. Erleben ihre Träume, ihre Sehnsüchte, ihre Erinnerungen

und verpassten Chancen. Erfahren von ihren Taten und

ihren Lieben. Denn solange der Tod, der hier mit seltsamer Gelassenheit

stets präsent ist, auf seinen Moment wartet, leben sie. Sie

leben ihr drittes Leben.

Ein tragikomisches Stück für alle Generationen, das durch seine Tiefe

und seinen Humor überzeugt und berührt, indem es das Spannungsfeld

zwischen der Tatsache, dass wir immer älter werden und

dem verzweifelten Davonrennen vor dem Alter, facettenreich auslotet.

Ein vielschichtiges Thema, das uns einerseits in unserem ganz

persönlichen und eigenen Leben betrifft und andererseits zeigt, wie

es unsere Gesellschaft und unser Miteinander prägt und beschäftigt.


Junges Schauspiel

Hannah Arendt auf der Bühne

Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Marion Muller-Colard für alle Generationen ab 10 Jahren

AGORA Theater St. Vith, Belgien

Koproduktion mit TAK Theater Liechtenstein u. a.

An ihrem Sterbetag im Dezember 1975 begegnet

die kinderlose Hannah Arendt einem

kleinen Mädchen, das ihr selbst gleicht und

auch Hannah heisst. Das Kind fordert Arendt

heraus, «stört» sie und passt nicht in den

Tagesplan der berühmten Philosophin, nämlich

konzentriert an ihrem Werk zu arbeiten.

Unterbrochen, irritiert und herausgefordert

begibt sie sich mit dem Mädchen ins Theater

und erklärt hier die Grundbegriffe ihrer

Philosophie.

Das Kinderbuch wie auch die Inszenierung

lassen Bedrohung und finstere Zeiten ebenso

wenig aus wie den Rückzug in das Private,

den folgenlosen Diskurs und den Verlust

der Menschlichkeit. Durch die Seiten zieht

sich der Gedanke, dass Freiheit ein fragiles

Gut ist, das es immer wieder neu zu erkämpfen

gilt. Das hoffnungsvolle Ende beschreibt

Hannah Arendts Glauben an das Unvorhersehbare,

daran, dass mit jedem neuen Kind

die Welt neu beginnen kann.

In der Inszenierung von Ania Michaelis werden

grosse Fragen, die Erwachsene wie

Kinder gleichermassen betreffen, couragiert

gestellt und schaffen gerade für Heranwachsende

eine gute Basis, um in einer immer

mehr orientierungslos erscheinenden Welt

die eigenen Positionen und den eigenen

Weg zu bestimmen.

TAK

So 15.03.20, 16 Uhr

Mo 16.03.20, 10 + 14 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 8, 10

© Conny Klar

Identität

(Arbeitstitel)

Tanztheater mit Jugendlichen von 15 bis 18 Jahren

aus Belgien, Deutschland, Luxemburg und Liechtenstein

für alle Generationen ab 14 Jahren

TAK Theater Liechtenstein, Junges

Ensemble Stuttgart, AGORA-Theater,

Belgien, ROTONDES Luxemburg

20 Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren

aus Liechtenstein, Belgien, Deutschland

und Luxemburg setzen sich ein Jahr

lang intensiv mit dem Thema «Identität»

und der damit verbundenen Identitätssuche,

mit unterschiedlichen Sichtweisen und

Lebensentwürfen auseinander. Gemeinsam

mit dem belgischen Choreografen Gregory

Caers entwickeln sie ein Tanztheaterstück,

das im April 2020 in Stuttgart uraufgeführt

wird. Neben Fragen zur Identitätsbildung

wie «Wer bin ich?», «Wer will ich sein?» und

«Wie sehe ich mich selber in Bezug auf mein

soziales Umfeld?» beschäftigt sich die Performance

auch damit, welche Auswirkungen

individuelle oder kollektive Handlungen und

Entscheidungen, die im Jugendalter getroffen

worden sind, auf eine Gesellschaft haben

können.

TAK

Fr 08.05.20, 10 + 14 Uhr

(Liechtenstein-Premiere)

Sa 09.05.20, 20.09 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 10

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TAK_Reise

© Reynaldo #brigworkz/Pexels

Jubiläums-TAK-Reise

nach New York

Highlight: «Tosca» mit Anna Netrebko an der MET

Im Jahr 2020 – anlässlich seines 50-jährigen Bestehens – bietet

das TAK eine einzigartige Kulturreise nach New York an. Im Zentrum

steht dabei der Besuch der Oper «Tosca» von Giacomo Puccini

in der Metropolitan Opera in New York mit der weltberühmten Anna

Netrebko in der Titelpartie.

Weitere kulturelle Highlights runden die Woche im «Big Apple» ab –

zum Beispiel der Besuch des Musicals «Hamilton» (Grammy Award,

Pulitzer Prize); das genaue Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt

bekannt gegeben.

Sie wohnen in einem 4-Sterne-Hotel direkt in Manhattan. Stadtbesichtigungen

per Bus und Schiff stehen ebenso auf dem Programm wie

Besuche des berühmten «Metropolitan Museum of Art» oder des «Museum

of Modern Art», des «9 /11 Memorials» und vieles, vieles mehr.

Erleben Sie eine Woche New York vom Feinsten!

Der Hinflug ist mit Swiss ab Zürich am So 29.03.20, der Rückflug

am Sa 04. / So 05.04.20. Der Richtpreis im Doppelzimmer beträgt

CHF 4900 (abhängig von der Anzahl der Teilnehmer).

18

Wir bitten um Anmeldung bis spätestens zum Mo 30.09.19 beim

Vorverkauf des TAK Theater Liechtenstein

Telefon +423 237 59 69, vorverkauf@tak.li.


Schauspiel Regional

TAK

Mi 25.09.19, 20.09 Uhr

CHF 35, 30 | erm. 10

© Markus Plat

Regie:

Marco Luca Castelli

Bühne:

Peter Hoffmann

Kostüme: Kerstin Köck

Mit: Ute Hoffmann,

Thomas Hassler

Das Original

Stephen Sacks

taff-theaterproduktion

Die Barfrau Maude, Mitte 50, stand bislang nicht auf der

Sonnenseite des Lebens – bis sie ein Gemälde im Trödelladen

findet und überzeugt ist: Das Gekleckse stammt

von Jackson Pollock! Es geht im Fall der Fälle um Millionen

Dollar. Das ruft eine Kunststiftung auf den Plan, die

den Kunstexperte Lionel Percy aus New York zur Begutachtung

entsendet. Zwei Welten prallen aufeinander: Die

Hoffnung einer Frau, dass ihr einmal im Leben etwas Gutes

wiederfährt, trifft auf die Skepsis eines Kunstschnösels,

«eine patente, aber aufdringliche Frau auf einen in

den Kokon seines Expertentums eingesponnenen Mann».

Auf spannende und kluge Weise behandelt Stephen Sachs

zwei Fragen: Was ist Kunst und wer entscheidet darüber?

Das ist die eine. Die andere ist: Wie beurteilt man einen

Menschen, wie schnell sortiert man ihn in eine Schublade,

wie schnell hält man ihn nicht für wahrhaftig?

Theater

Karussell

Im Sommer 2017 schuf das Theater Karussell

mit ihrer Produktion «Die Päpstin» einen

«dichten, packenden und zum Denken anregenden

Theaterabend» (Liechtensteiner Vaterland)

– und das im überwältigenden historischen

Ambiente der Burg Gutenberg in

Balzers.

Nach diesem grossen Erfolg bespielt das

Theater Karussell in der kommenden Saison

wieder die Burg Gutenberg. Regie führt

erneut Nikolaus Büchel, die Stückauswahl

stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

Die Premiere findet im Juni 2020 statt.

Burg Gutenberg

Premiere im Juni

© Tobias Fend

BUS

Tobias Fend

Café Fuerte

Regie:

Danielle Fend-Strahm

Musik: Florian Wagner

Ausstattung:

Matthias Strahm

Assistenz: Lisa Jakob

Mit: Tobias Fend

TAK-Vorplatz

Mi 02.10.19, 20.09 Uhr

Mi 23.10.19, 20.09 Uhr

CHF 30 | erm. 15

Die Theatergruppe «Café Fuerte» hat sich spezialisiert auf Theater an

besonderen Orten. Ihre neuste Produktion «BUS» beschäftigt sich,

schonungslos aber unterhaltsam, mit unserem Mobilitätsverhalten

und seinen Folgen – und spielt naheliegenderweise in einem Linienbus.

Nach Vorstellungen in Vorarlberg und im Appenzell kommt das

Stück für 40 Zuschauer, viele Figuren und einen Schauspieler auch

vor das TAK. Ein Dialektstück mit hohem Anspruch und grossem

Unterhaltungspotential. BUS ist Kabarett, Weltverbesserung und

Unfug, ein Abgesang an die automobile Ära, eine Zukunftsvision und

ein gemeinsames Erlebnis. Denn, wenn der Karren feststeckt, müssen

alle ran. Wir sitzen schliesslich alle im selben Bus.

19


Kategorie

Konzert

© Balazs Borocz – Pilvax

20


Kategorie

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Konzert-Abo

Lise de la Salle

Simon Gaudenz

Jenaer Philharmoniker

Lise de la Salle Klavier

Jenaer Philharmoniker

Simon Gaudenz Leitung

George Enescu – Rumänische Rhapsodie Nr. 1

Sergej Rachmaninov – Rhapsodie über ein

Thema von Paganini op. 43

Charles Villiers Stanford – Irish Rhapsody Nr. 1

George Gershwin – Rhapsody in Blue

© Stéphane Gallois

Die junge französische Pianistin Lise de la

Salle gehört seit längerem zu den international

gefragtesten Konzertpianistinnen. Kritiker

bescheinigen ihr ein «aussergewöhnliches

Talent». Und tatsächlich ist ihre technische

Brillanz, ihre tiefsinnige Poesie und ihre fast

schon magische Bühnenpräsenz kaum zu

überbieten.

Lise de la Salle wuchs in Paris in einer musikbegeisterten

Familie auf und wusste schon

mit vier Jahren, dass sie Konzertpianistin

werden wollte, mit 14 Jahren veröffentlichte

sie ihre erste CD mit Werken von Liszt und

Rachmaninov. Im Umgang höflich und bescheiden,

entfacht sie auf der Bühne ein musikalisches

Feuerwerk. Sie liebt es, auf dem

Podium zu sein, es sei eine Art Magie, findet

de la Salle. «Ich habe natürlich eine Interpretation

im Kopf. Aber dann versuche ich, meinen

Kopf leer zu machen und zu spielen, als

würde ich das Stück gerade erst entdecken.

Das ist sehr spannend.»

Ein Jahrzehnt später als Gershwin, 1934,

schrieb Sergej Rachmaninov im Schweizer

Exil am Vierwaldstättersee seine Rhapsodie

über ein Thema von Paganini und erwies

damit dem «Teufelsgeiger», wie zuvor Franz

Liszt oder Johannes Brahms, seine Reverenz.

Das Klavierkonzert wurde in wenigen

Wochen komponiert und ist Rachmaninovs

letzter grosser Geniestreich: Die ganze Virtuosenkunst

der Romantik, gepaart mit geradezu

«diabolischer» Imaginationskraft, blüht hier

ein letztes Mal in der Musikgeschichte auf.

Die Jenaer Philharmoniker ist eines der führenden

Orchester Deutschlands und begeistern

regelmässig durch grosse Originalität in

der Programmgestaltung. Auch der junge

Dirigent Simon Gaudenz verfolgt eine atemberaubende

Karriere, erntete zahlreiche Preise

und Auszeichnungen und steht seit 2018

als Generalmusikdirektor am Pult der Jenaer

Philharmoniker.

22

Sie pflegt ein breites Repertoire und findet

oft überraschende Kombinationen, die den

Rahmen eines gewöhnlichen Konzertprogrammes

sprengen. So interpretiert de la

Salle in diesem Konzert zwei absolute Meisterwerke

für Klavier und Orchester, die beide

in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts

komponiert worden sind: George Gershwins

legendäre «Rhapsody in Blue», welche die

Grenzen der Klassischen Musik sprengt und

effektvoll Elemente des Jazz und des Klezmer

zu einem neuen, zukunftsweisenden

Musikstil kombiniert.

Vaduzer-Saal, Vaduz

Di 22.10.19, 20 Uhr

CHF 90, 75, 50

erm. 20 (*10)

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

* NEU: Ermässigungsberechtigte

erhalten bei den TAK Vaduzer

Weltklassik Konzerten ab 30 Minuten

vor Konzertbeginn Restkarten als Last-

Minute-Tickets zum Preis von CHF 10.


Konzert-Abo

Vaduzer-Saal, Vaduz

Mi 27.11.19, 20 Uhr

© www.lukasbeck.com

CHF 90, 75, 50

erm. 20 (*10)

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

Wiener Sängerknaben

Jimmy Chiang

Wiener Sängerknaben

Jimmy Chiang Kapellmeister

Chormusik zur festlichen Einstimmung

in die Adventszeit

Das Programm wird zu einem späteren

Zeitpunkt bekannt gegeben.

Die Konzerttätigkeit der legendären Wiener

Sängerknaben umfasst den ganzen Globus

und reicht weit in die Vergangenheit: bereits

1296 wird ein Knabenchor in der Wiener

Hofburgkapelle erwähnt. Vor gut einem halben

Jahrtausend schliesslich verlegte Kaiser

Maximilian I. seinen Hof nach Wien. Damit

war der Grundstein für die Wiener Sängerknaben

gelegt.

Über die Jahrhunderte zog der Hof Musiker

wie Gluck, Mozart, Salieri oder Bruckner an.

Franz Schubert, Joseph und Michael Haydn

sangen im Chor. Bis Ende des Ersten Weltkrieges

1918 sang der Chor ausschliesslich

bei höfischen Anlässen. Wenige Jahre

später wurden dann die Hofsängerknaben

in Wiener Sängerknaben unbenannt. Nach

und nach fanden öffentliche Konzerte statt,

zunächst in Wien, dann in Berlin, Paris, Luzern,

Basel und Riga. Seither wurden an die

tausend Tourneen in 98 Länder unternommen,

dabei wurden dreissigtausend Konzerte

gesungen!

Rund hundert Knaben im Alter zwischen

neun und vierzehn singen in vier Konzertchören,

die nach den österreichischen

Komponisten Haydn, Mozart, Schubert und

Bruckner benannt sind. In Vaduz wird der

Haydn-Chor unter der Leitung des renommierten

Kapellmeisters Jimmy Chiang zu

hören sein.

Anders als die meisten anderen Knabenchöre

sind die Wiener Sängerknaben nicht vollstimmig

mit Sopran, Alt, Tenor und Bass besetzt,

sondern verfügen ausschliesslich über

Sopran- und Altstimmen. Als Hofmusikkapelle

pflegen sie mit den Wiener Philharmonikern

und dem Wiener Staatsopernchor eine

kaiserliche Tradition: Seit 1498 singen sie die

Messen in der Hofburgkapelle. Die Wiener

Sängerknaben wirken auch in zahlreichen

Orchesterkonzerten mit – unter der Leitung

der renommiertesten Dirigenten wie beispielsweise

Christian Thielemann, Zubin Metha

oder Ricardo Muti. Die vier Chöre absolvieren

zusammen jährlich knapp dreihundert

Auftritte vor einer halben Million Zuschauer.

Die erste Tonaufnahme wurde bereits 1907

produziert. Seither entstanden 377 weitere

Aufnahmen, von der Schellackplatte bis zur

modernen CD. 2018 erschien eine neue CD

«Strauss For Ever» bei der Deutsche Grammophon.

Zahlreiche Filme und Dokumentationen

belegen die internationale Popularität

des Chores.

23


Konzert-Abo

Vaduzer-Saal, Vaduz

Di 17.12.19, 20 Uhr

CHF 60, 50, 40

erm. 20 (*10)

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

© Michael Leis

Yaara Tal

Andreas Groethuysen

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Yaara Tal Klavier

Andreas Groethuysen Klavier

Johann Sebastian Bach

Goldberg-Variationen

Bearbeitung für zwei Klaviere von

Josef Gabriel Rheinberger

Yaara Tal und Andreas Groethuysen sind ein

Pianistenduo, das auf vielfältige Weise heraussticht.

1985 schlossen sie sich zunächst

für ein einziges Konzert zusammen. Das anhaltende

Interesse liess das Duo zu einem

der programmatisch spannendsten und

klanglich-ästhetisch vollkommensten Klavierduos

überhaupt heranreifen. Ihr Schaffen

wurde fünf Mal mit dem ECHO Klassik gewürdigt,

zehn Mal mit dem Preis der Deutschen

Schallplattenkritik sowie dem Cannes

Classical Award.

Mit Entdeckerlust und Enthusiasmus erarbeiten

sie immer wieder Werke, die abseits

des Mainstream-Konzertrepertoires liegen.

Seien es Klavierbearbeitungen grosser Orchesterwerke

oder Werke zu Unrecht vergessener

Komponisten: Immer sind sie daran

interessiert, Unbekanntes aufzustöbern

und dem Publikum tiefere Einblicke in das

Entdeckte zu vermitteln. Ganz in diesem

Sinne werden Sie in der Konzerteinführung

in Vaduz Rheinbergers Bach-Bearbeitung

vorstellen.

Die um 1740 entstandenen «Goldberg-Variationen»

stellen einen Höhepunkt barocker

Variationskunst dar. In vollendeter Meisterschaft

lässt Bach italienische, französische

und deutsche Traditionen in diesem Monumentalwerk

ineinanderfliessen – intellektuelle

Kanons, spielerische Quodlibets und

innige Adagios wechseln sich in grosser

Leichtigkeit ab.

Nachdem Tal und Groethuysen die ersten

Jahre ihrer Karriere vornehmlich dem diffizileren,

aber weniger spektakulären vierhändigen

Spiel an einem Klavier gewidmet haben,

hat das Duo in den letzten Jahren diesen

Schwerpunkt verlagert und konzertiert nun

vermehrt mit zwei Konzertflügeln, stets im

Bestreben, das bestehende Repertoire zu

erweitern und zu bereichern.


Konzert-Abo

Regula Mühlemann

CHAARTS Chamber Artists

Eingebettet in Griegs grossartige Orchestersuiten

tummeln sich auf der imaginären

Opernbühne zarte Feen- und Wunderwesen

wie die entrückte Solveig, die bis in den

Tod ergebene Juliette, Olympia, eine bezaubernde,

aber dennoch mechanische Puppe,

das liebestolle Geister anrufende Ännchen,

Aschenputtel in seiner Unschuld und die leidenschaftliche

Königinnentochter Pamina.

Regula Mühlemann, eine der schönsten

Sopran-Stimmen der Gegenwart, entwarf

mit den exzellenten Kammermusikern von

CHAARTS dieses märchenhafte Programm,

das Wolfgang Renz für grosses Kammerensemble

kongenial instrumentiert hat.

Mühlemann wurde in Adligenswil bei Luzern

geboren, studierte an der Hochschule

Luzern bei Prof. Barbara Locher und hat

sich innerhalb weniger Jahre auch international

einen Namen gemacht. Nach ersten

Opernpartien am Luzerner Theater führten

sie Engagements ans Teatro La Fenice

nach Venedig, ans Opernhaus Zürich und

die Salzburger Festspiele. Am Festspielhaus

Baden-Baden war sie in der All-Star-Besetzung

neben Thomas Hampson, Anne Sofie

von Otter, Rolando Villazón und weiteren als

Babarina zu hören.

musikformationen, Solisten, Konzertmeister

und Solobläser aus führenden europäischen

Orchestern ein.

CHAARTS Chamber Artists ist eine «Klassik-

Band» im besten Sinne. Mit berstender Musikalität,

beeindruckender Technik, klugen

Programmen und einem europäischen Line-

Up an Musikern, die kaum je sonst zu finden

ist, sorgt CHAARTS für Konzerterlebnisse

der Extraklasse, schreibt «Klassik Heute».

Vaduzer-Saal, Vaduz

Mi 15.01.20, 20 Uhr

CHF 90, 75, 50

erm. 20 (*10)

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

Regula Mühlemann Sopran

CHAARTS Chamber Artists

Edvard Grieg – Peer Gynt Suite Nr. 1

Giuseppe Verdi – aus «Falstaff»:

Ninfe! Elfi! Silfi! / Sul fil d’un soffio eteseo

Edvard Grieg – aus der Schauspielmusik «Peer Gynt»:

Solveigs vuggenvise / varen / En svane / Solveigs sang

Jules Massenet – aus «Cendillon»: Ah Douce enfant!

Jacques Offenbach – aus «Hoffmanns Erzählungen»:

Les oiseaux dans la charmille

Edvard Grieg – Peer Gynt Suite Nr. 2

Wolfgang Amadeus Mozart – aus «Die Zauberflöte»:

Ach ich fühls

Charles Gounod – aus «Roméo et Juliette»:

Je veux vivre dans le rêve

Nachdem die heute 33-jährige Sängerin zu

Beginn ihrer Karriere ganz der Opernbühne

verhaftet war, entdeckte sie danach auch

den Konzertgesang für sich. Seitdem ist sie

in allen drei Sparten zu Hause.

CHAARTS ist ein klassisches Ensemble aus

der Schweiz, das sich einer offenen und

modularen Besetzung verschrieben hat. Inspiriert

durch Claudio Abbados Lucerne

Festival Orchestra gründeten ehemalige Mitglieder

des Mahler-Chamber Orchestra im

Jahr 2010 CHAARTS. Sie laden seither Mitglieder

international erfolgreicher Kammer-

© Guido Werner Photography

25


Konzert-Abo

Vaduzer-Saal, Vaduz

Di 11.02.20, 20 Uhr

CHF 90, 75, 50

erm. 20 (*10)

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

© Neda Navaee

Lars Vogt

Ivor Bolton

Peter Simonischek

Sinfonieorchester Basel

Lars Vogt Klavier

Sinfonieorchester Basel

Ivor Bolton Leitung

© Xenia Hauser

Peter Simonischek Sprecher

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 5 op. 73 in Es-Dur

Ludwig van Beethoven

«Die Geschöpfe des Prometheus» op. 43

Text von Alain Claude Sulzer

Lars Vogt hat sich als einer der führenden

Pianisten seiner Generation etabliert. Vogt

ist nicht nur ein äusserst renommierter Solist

und Kammermusikpartner, sondern sehr

vielseitig aktiv: 1998 gründete er das Festival

«Spannungen» in Nordrhein-Westfalen,

das sich innerhalb kurzer Zeit zu einem

wichtigen Ort anspruchsvoller Kammermusikkonzerte

entwickelt. Vogt ist auch Initiator

des Projektes «Rhapsody in School», das zu

einem der angesehensten Bildungsprojekte

Deutschlands zählt.

Das Sinfonieorchester Basel gilt als eines

der ältesten und zugleich innovativsten Orchester

der Schweiz. Es ist sowohl in seinen

eigenen Konzertreihen als auch bei Gastspielen

im In- und Ausland zu erleben. Unter

den Dirigenten, die dem Sinfonieorchester

Basel eng verbunden waren, finden sich

Namen wie Johannes Brahms, Felix Weingartner,

Gustav Mahler, Wilhelm Furtwängler

oder Armin Jordan. Eine ganze Reihe

bedeutender Werke des 20. Jahrhunderts

wurden vom Sinfonieorchester Basel uraufgeführt.

burger Festspielen und Träger des Europäischen

Filmpreises als «Bester Darsteller» für

«Toni Erdmann». Er spricht einen eigens für

dieses Konzert konzipierten Text von Alain

Claude Sulzer zu Beethovens Ballett «Die

Geschöpfe des Prometheus».

Als Beethoven im Jahr 1809 sein fünftes

Klavierkonzert schrieb, stand Napoleon Bonaparte

mit seinen Truppen vor Wien. Beethoven

befand sich in finanziell unsicherer

Lage und der Kriegslärm beeinträchtigte

ihn. In dieser Situation entstand ein Werk, in

dem sich – ganz anders als es sein Beiname

«Emperor Concerto» suggeriert – heroischmartialische

Motive mit ungemein zarten, lyrischen

und suchenden Momenten abwechseln.

Der Pianist Lars Vogt sieht darin die

«Befreiung des Individuums»: Kühn und wild

muss sich der Solist am Klavier die Freiheit

erkämpfen, die sich im tänzerisch-leichten

Schlusssatz ankündigt.

26

Peter Simonischek ist seit 1999 Ensemblemitglied

des Burgtheaters Wien, langjähriger

Darsteller des «Jedermann» bei den Salz-


Konzert-Abo

Vassilis Christopoulos

Deutsche

Staatsphilharmonie

Rheinland-Pfalz

Deutsche Staatsphilharmonie

Rheinland-Pfalz

Vassilis Christopoulos Leitung

Hector Berlioz – «Symphonie fantastique»

Moderierte Einführung mit Beat Fehlmann

Die fantastische Sinfonie in fünf Teilen von

Hector Berlioz ist ein sensibles Porträt eines

Künstlers. Die Handlung treibt die Musik voran

und bestimmt die Form. Es geht um die

Liebe des Komponisten zu einer Frau, welche

diese aber nicht erwidert. Die Geliebte

erscheint musikalisch als «idée fixe» immer

wieder aufs Neue, zuerst in einem leidenschaftlichen

Traum, dann auf einem Ball,

auf dem Lande, in einem Opiumrausch,

schliesslich erscheint die Geliebte dem Musiker

gar als Hexe auf einem Hexensabbat.

Das Stück verarbeitet persönliche Erlebnisse

des jungen Berlioz, der ein durchaus

impulsiver und emotionsgeladener Zeitgenosse

war.

Hoffnung, Enttäuschung und Rache sind die

Seelenzustände, die hörbar gemacht werden.

Berlioz schuf mit dieser neuartigen programmatischen

Sinfonie, welche teilweise an

Beethovens Pastorale anknüpfte, eines der

bedeutendsten Werke der Romantik. Er revolutionierte

nicht nur die klassische Sinfonie,

sondern auch die Handhabung des Orchesters.

Der erste, moderierte Teil des Konzerts rückt

die Geschichte und die Umsetzung in Musik

in den Vordergrund, auch musikhistorische

Bezüge und Besonderheiten der Instrumentierung,

die bei Berlioz eine ganz besondere

Rolle spielt, werden offengelegt. Klangbeispiele

und Erklärungen helfen noch näher an

die Musik heranzukommen und garantieren

für den zweiten Teil mit der kompletten Aufführung

dieses Meisterwerks ein eindrückliches

Hörerlebnis.

Der Moderator, Dirigent, Komponist und Klarinettist

Beat Fehlmann sorgte in den letzten

Jahren als Intendant der Südwestdeutschen

Philharmonie für Furore. Mit innovativen

Konzepten führte er das Orchester zu neuem

Erfolg. Seit Herbst 2018 leitet er nun

die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und

glänzt abermals mit spannenden Ideen.

Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

gilt als das Sinfonieorchester der

Metropolregion Rhein-Neckar mit einer vielseitigen

musikalischen Bandbreite: Diese

reicht von der grossen Sinfonik über Musiktheaterproduktionen

bis hin zu Filmmusikprojekten.

In der Saison 2019/20 feiert das

Orchester sein hundertjähriges Bestehen.

Für die herausragende musikalische Qualität

des Konzertangebots sowie für die besondere

Kreativität wurde die Deutsche Staatsphilharmonie

Rheinland-Pfalz in der Saison

2016/17 vom Deutschen Musikverleger-Verband

für das beste Konzertprogramm ausgezeichnet.

© Felix Broede

Vaduzer-Saal, Vaduz

Sa 07.03.20, 20 Uhr

CHF 90, 75, 50

erm. 20 (*10)

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

27


Konzert-Abo

Sergei Babayan

Yaron Traub

Sinfonieorchester

Liechtenstein

Sergei Babayan Klavier

Yaron Traub Leitung

Sinfonieorchester Liechtenstein

Ludwig van Beethoven

Ouvertüre zur Oper «Fidelio»

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur op. 15

Johannes Brahms

Sinfonie Nr. 2 in D-Dur op. 73

Vaduzer-Saal, Vaduz

Di 07.04.20, 20 Uhr

CHF 60, 50, 40

erm. 20 (*10)

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

Er ist einer der grossen Pianisten unserer

Zeit: Sergei Babayan, der 1989 als erster

sowjetischer Künstler überhaupt einen Wettbewerb

im Westen ohne Unterstützung des

Staates gewann, ist heute einer der international

wohl einflussreichsten Musiker, der mit

grosser technischer Brillanz und mitreissender

Spielfreude Generationen jüngerer Pianisten

geprägt hat.

Die Londoner Times pries ihn als «hinreissend

erfindungsreichen Virtuosen», Le Figaro

rühmte seinen «unvergleichlichen Anschlag,

seine vollkommene Phrasierung und

atemberaubende Virtuosität», Le Devoir aus

Montreal formulierte schlicht: «Sergei Babayan

ist ein Genie. Punkt.»

Babayan tritt nicht nur mit den weltbesten

Orchestern unter Dirigenten wie beispielsweise

Valery Gergiev auf, sondern sorgt

auch mit seiner Duopartnerin Martha Argerich

international für Furore.

In Armenien geboren, studierte Sergei Babayan

in Moskau beim legendären Pädagogen

Lev Naumov, der eine ganze Generation

russischer Pianisten prägte. Heute lebt er als

amerikanischer Staatsbürger in New York,

ist seiner armenischer Heimat aber nach wie

vor künstlerisch verbunden.

Beethovens brillantes, ideensprühendes

Erstes Klavierkonzert etablierte den jungen

Musiker endgültig als Superstar der Salons

von Wien, der Hauptstadt der riesigen Donaumonarchie

– welche wiederum durch

Beethovens Genie der Musikwelt prägende

Impulse gab, die das ganze Jahrhundert und

weit darüber hinaus nachwirken sollten.

© Marco Borggreve

Besonders deutlich hinterliess der als Titan

verehrte Komponist bei Johannes Brahms

Spuren, dessen Sinfonik das Werk Beethovens

in klassizistischer Manier weiterführte.

Bis heute am populärsten ist die Zweite Sinfonie,

über die der mächtige Kritikerpapst

Eduard Hanslick begeistert notierte: «Die

zweite Symphonie scheint wie die Sonne erwärmend

auf Kenner und Laien, sie gehört

allen, die sich nach guter Musik sehnen.»

Das Sinfonieorchester Liechtenstein vermag

seit längerem charismatischste Musikerpersönlichkeiten

anzuziehen. Mit dem Dirigenten

Yaron Traub ist höchstes künstlerisches

Niveau garantiert.

28


Konzert-Abo

Vaduzer-Saal, Vaduz

Di 05.05.20, 20 Uhr

CHF 90, 75, 50

erm. 20 (*10)

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

© Ka © Gregory Favre / DECCA Classic sskara/DGG

Nelson Freire

Hugh Wolff

Belgian National Orchestra

Nelson Freire Klavier

Hugh Wolff Leitung

Belgian National Orchestra

Julia Adolphe

«Dark sand, sifting light»

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur op. 58

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 7 in A-Dur op. 92

Inniger, poetischer und ergreifender

kann Musik nicht erfunden werden,

wie sie in Beethovens viertem Klavierkonzert

erklingt. Das Konzert ist von

einer lyrischen Grundstimmung durchwoben

und wird durch das heroische

fünfte Klavierkonzert, welches ja auch

in dieser Saison in den TAK Vaduzer

Weltklassik Konzerten erklingt, wunderbar

ergänzt. Beethoven komponierte

mehrere solche janusköpfige «Werkgeschwister»,

beispielsweise die dramatische

fünfte Sinfonie, die gleichzeitig mit

der «Pastoralen Sinfonie« entstanden

ist. Auch die siebte und achte Sinfonie

sind so ein Paar, das sich komplementär

ergänzt: Ist die achte die abgeklärte,

klassische Sinfonie, welche Mozart die

Referenz erweist, sprengt die berühmtere

siebte in dionysischem Rausch die

Grenzen der Wiener Klassik.

Der brasilianische Pianist Nelson Freire bekam

bereits im Alter von 3 Jahren Klavierunterricht,

mit 5 Jahren, 1949, gab er sein

Bühnendebüt. Als Startschuss seiner Pianistenlaufbahn

gilt sein Erfolg beim internationalen

Klavierwettbewerb in Rio de Janeiro

1957, wo er mit einem Klavierkonzert von

Beethoven die Jury überzeugte. Sein Studium

absolvierte Freire daraufhin beim legendären

Wiener Klavierpädagogen Bruno

Seidlhofer, der auch Friedrich Gulda und Alfred

Brendel unterrichtete.

Die internationale Karriere begann kurz darauf,

mit Konzerten und Recitals in den wichtigsten

Häusern Europas, Amerikas, Südamerikas

und Asiens. Weitere Preise, wie

die Dinu Lipatti Medaille in London und der

erste Platz beim internationalen Vianna da

Motta Wettbewerb in Lissabon (beide 1964)

folgten.

Nelson Freire spielte mit nahezu allen grossen

Orchestern und den bedeutendsten

Dirigenten wie Eugen Jochum, Kurt Masur

oder Pierre Boulez. Mit der argentinischen

Pianistin Martha Argerich verband ihn eine

langjährige kammermusikalische Zusammenarbeit.

Das Belgische Nationalorchester hat sich

als modernes Orchester einen Namen gemacht,

das seinem Publikum nicht nur einen

frischen Blick auf das klassische Repertoire

bietet, sondern auch mit neuen Ansätzen zu

überraschen weiss. Es sucht gezielt die Zusammenarbeit

mit zeitgenössischen Komponisten,

welche neue Musik komponieren, die

das Publikum nicht nur intellektuell, sondern

auch emotional zu begeistern vermag. Das

Orchester ist überzeugt, das die Kombination

klassischer Meisterwerke mit brillanten Kompositionen

unserer Zeit eine Zukunft im europäischen

Kulturleben hat.

Anfangs erklingt das luzide, feingliedrige

Klanggemälde «Dark sand, sifting light» der

jungen amerikanischen Komponistin Julia

Adolphe. Sie studierte Komposition an der

University of Southern California. Das Werk

wurde 2014 von den New Yorker Philharmonikern

aufgeführt und war derart erfolgreich

bei Presse und Publikum, dass Adolphe

gleich einen weiteren Kompositionsauftrag

dieses renommierten Orchesters bekam.

29


Konzert-Abo

Vaduzer-Saal, Vaduz

Di 26.05.20, 20 Uhr

CHF 60, 50, 40

erm. 20 (*10)

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

María de Buenos Aires

Tango-Operita von Astor Piazzolla

Operita in zwei Teilen von Astor Piazzolla (Musik) und Horacio Ferrer (Libretto)

William Kelley Musikalische Leitung

Cristina Castrillo Inszenierung

Solistinnen, Solisten und Chor des Luzerner Theaters

Luzerner Sinfonieorchester

In spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln

30

Bohème, Magie, Tanz … die Seele des Tangos

erwacht und verwandelt den Konzertsaal

in eine Plaza mitten in Buenos Aires. Mit

den verführerischen Rhythmen des Tangos

im Ohr folgen wir dem turbulenten Leben

Marías – erschaffen an einem Tag, «an dem

Gott betrunken war».

Von der Mündung des Río de la Plata kommt

Maria über die Slums nach Buenos Aires. Bei

ihren Auftritten in Cabarets und Bordellen

verwebt sie afroamerikanischen Candombe,

kubanische Habanera und argentinische

Milonga. Wie in den alten Tango-Legenden,

wird María vom Bandoneon verführt und in

die phantastische Unterwelt verbannt, um

schliesslich aufzuerstehen, unsterblich gemacht

durch den Tango.

Horacio Ferrer und Astor Piazzolla verband

eine tiefe Freundschaft. Sie inspirierten sich

gegenseitig zu künstlerischen Höhenflügen.

Piazzolla schrieb an Ferrer: «Du verwirklichst

in der Poesie dasselbe wie ich in der Musik.

Von jetzt an werden wir gemeinsam komponieren.

Überlege dir einen Stoff für musikalisch-lyrisches

Theater.» Ferrer lieferte darauf

die Vorlage für María und schlug vor, entsprechend

der Entwicklung der Hauptfigur

verschiedene Musikstile zu benutzen.

Piazzolla war begeistert und zog sich 1968

nach Uruguay zurück, wo er mit der Arbeit

begann. Noch im selben Jahr fand in Buenos

Aires die Uraufführung statt. Die Begeisterung

war grenzenlos, und «María de

Buenos Aires» wurde nach der Uraufführung

noch weitere 120 Mal gegeben. Heute steht

sie unter der Schirmherrschaft des argentinischen

Kulturministeriums.

Das Luzerner Theater ist das älteste produzierende

Mehrspartentheater in der Zentralschweiz

und einer der grössten regionalen

Kulturstätten. Mit dem Luzerner Theater

pflegt das TAK seit mehreren Jahren eine

fruchtbare Zusammenarbeit.


Rheinberger

Gesellschaft

Konzert Regional

Kooperation von TAK Theater Liechtenstein und

Internationale Josef Gabriel Rheinberger Gesellschaft

Der Liechtensteiner Romantiker Josef Gabriel Rheinberger

(1839 –1901) hat sich als Schöpfer von geistlicher Chormusik und

einer Vielzahl von Orgelwerken längst einen Platz im Repertoire gesichert.

Andere Bereiche seines umfangreichen Werks harren noch

weitgehend der Wiederentdeckung, so etwa auch sein weltliches

Liedschaffen wie die Sololieder und die balladenhaften Vokalquartette,

die von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen wurden. In

ihnen offenbart sich beispielhaft die künstlerische Symbiose zwischen

Josef und seiner Frau Fanny, welche für zahlreiche seiner Vertonungen

die Gedichtvorlagen schuf. An diesem Abend im 180. Geburtsjahr

Rheinbergers bilden die klavierbegleiteten Vokalquartette den

brillanten Rahmen, wirkungsvoll ergänzt mit Duetten und Sololiedern.

Cornelia Rheinberger Sopran | Mirjam Fässler Alt

Karl Jerolitsch Tenor | Clemens Morgenthaler Bass

Jürg Hanselmann Klavier

TAK

Fr 04.10.19, 20.09 Uhr

CHF 40 | erm. 20

Chorseminar

Liechtenstein

Chorseminar meets Beethoven

PODIUM

Konzerte

Preisträgerkonzert

Das Jahr 2020 wird als Beethoven-Jahr

gefeiert. Aus Anlass des 250. Geburtstags

von Ludwig van Beethoven wird sich

das Chorseminar mit diesem wunderbaren

Komponisten befassen und mit einem anspruchsvollen

Programm aufwarten: Auf

dem Programm stehen die Fantasie für Klavier,

Chor und Orchester in c-Moll Op. 80

«Chorfantasie», ferner das «Andante con

moto» aus dem Klavierkonzert Nr. 4 in G-

Dur op. 58 und die Messe in C-Dur op. 86.

Begleitet wird das Chorseminar vom Sinfonieorchester

Liechtenstein.

SAL, Schaan

So 26.04.20, 17 Uhr

CHF 40 | erm. 20

Die Konzertreihe hat in den letzten Jahren einer Vielzahl

junger Talente den Weg auf die Bühne geebnet. Ein besonderes

Anliegen ist, dass die jungen Musiker viel Aufführungspraxis

erwerben. Das TAK lädt die mit dem ersten

Preis ausgezeichneten Musiker/innen der vergangenen

Konzertsaison zu einem besonderen Konzert ein. Wie immer

in der Podium-Reihe wird der Abend ganz im Zeichen

des Enthusiasmus und der aussergewöhnlichen Spielfreude

der jungen Talente stehen.

TAK

Do 31.10.19, 20.09 Uhr

CHF 25 | erm. 15

© Paul Trummer

PODIUM Konzerte 2020

Die renommierte Konzertreihe unter der Schirmherrschaft

I.K.H. Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein und

unter der künstlerischen Leitung von Maestro Graziano Mandozzi

stellt hochtalentierte Nachwuchsmusiker/innen aus der

Region vor.

TAK

So 19.01.20 | So 16.02.20

So 22.03.20 | So 05.04.20

So 10.05.20 | So 14.06.20

jeweils 11 Uhr | Eintritt frei

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Kategorie

© Göran Petterson

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Kategorie

Liebe Freundinnen und Freunde

der TAK_music-Konzerte

Branford Marsalis, Brad Mehldau, Jan Garbarek, Till Brönner, Hubert

von Goisern, Stacey Kent und viele andere: Die TAK_music-Reihe

präsentierte in den vergangenen Jahren herausragende Musikerinnnen

und Musiker. In der vergangenen Saison haben wir daher zum

ersten Mal ein TAK_music-Abonnement angeboten. Und wir konnten

mit grosser Freude beobachten, dass das Experiment auf Anhieb

gut geglückt ist: Viele Abonnentinnen und Abonnenten haben

entweder die ganze Reihe gebucht oder einzelne Konzerte zu ihrem

Wahl-Abonnement hinzugefügt.

Mit einer wunderbaren Auswahl startet das TAK_music-Abo nun in

die zweite Saison: Die junge Jazz-Sängerin Cécile McLorin Salvant

ist auf dem besten Weg, einer der ganz grossen Sterne am Jazz-

Himmel zu werden. Antonio Lizana lässt eine faszinierende Kombination

von Jazz und Flamenco erklingen und der Jazz-Bassist Kyle

Eastwood macht seinem grossen Namen alle Ehre. Sugaray Rayford

wurde soeben in Memphis mit dem Blues Music Award ausgezeichnet,

die Schauspielerin Maren Kroymann lässt die «Swinging Sixties»

musikalisch wieder aufleben und aus Portugal kommt die grosse Fadista

Carminho nach Schaan.

TAK _music

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TAK_music-Abo

Carminho

Fado

Flávio Cardoso Akustik Gitarre

Pedro Geraldes Pedal Steel Guitar

Luis Guerreiro Portugiesische Gitarre

Tiago Maia Akustik Bass

Kaum eine Sängerin verleiht dem Fado so viel Kraft, Leidenschaft

und Tiefe wie die 1984 geborene Maria do Carmo de Carvalho Rebelo

de Andrade, kurz Carminho, die als die grosse Erneuerin des

Fado betrachtet wird. Carminho singt den Fado unverfälscht und individuell,

traditionell und neu zugleich, inspiriert von portugiesischer

Folklore und spanischen Einflüssen.

Auch wenn sie für ihre mit grosser Eindrücklichkeit unter die Haut

gehenden Lieder nicht einmal Begleitung bräuchte, bringt sie in ihr

Konzert eine exquisite Bandbesetzung mit traditionellen portugiesischen

Gitarren, der Viola de Fado, Kontrabass, Pedal Steel und

E-Gitarre, die sie selbst spielt, mit. Im Zentrum allerdings steht voll

und ganz der Gesang, der bei Carminho ebenso traditionsgebunden

authentisch wie zeitlos modern wirkt.

© Mariana Maltoni

SAL, Schaan

Di 01.10.19, 20 Uhr

CHF 55, 48, 40 | erm. 20

Cécile McLorin

Salvant

Jazz

Cécile McLorin Salvant Gesang

Sullivan Fortner Klavier

Die 1989 in Miami geborene Tochter einer Französin und eines Haitianers

studierte ursprünglich in Frankreich Barockgesang, als sie den

Jazz für sich entdeckte. 2010 gewann sie die prestigeträchtige «Thelonious

Monk International Jazz Competition» und innerhalb weniger

Jahre überzeugte sie nicht nur Jazzkritiker, sondern erhielt mehrfach

Grammys für das «best jazz vocal album» und zählt heute zu den

profiliertesten Jazzsängerinnen der Welt.

TAK

© Mark Fitton

Ihre Ausnahmestimme und ihr sicheres musikalisches Gespür verleihen

ihr die Fähigkeit, sich in der Jazzgeschichte mühelos vorwärts

und rückwärts zu bewegen. Mit einer sympathischen Mischung

aus Coolness, Eleganz und Melancholie knüpft sie überzeugend an

grosse Ladys des Jazzgesanges wie Billie Holiday oder Sarah Vaughan

an.

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Sa 09.11.19, 20.09 Uhr

CHF 55, 45 | erm. 20

Ihr aktuelles Programm ist ein Klavier-Gesang-Duo mit ihrem langjährigen

und kongenialen musikalischen Partner Sullivan Fortner.


TAK_music-Abo

Sugaray Rayford

Blues

Sugaray Rayford Gesang

Alastair Green Gitarre, Gesang

Drake Shining Keyboards, Gesang

Aaron Liddard Saxophon

Giles Straw Trompete

Allen Markel Bass

Lavell Jones Schlagzeug

Bei seinem ersten Konzert im TAK 2017 hinterliess Sugaray tiefe Bewunderung:

Nach einem ersten Set voll funkigem, kraftvollem Soul-

Blues, der das Publikum von den Sitzen reisst, singt er ein Liebeslied

an seine Mutter, fast im Publikum sitzend und nur von einer Akustikgitarre

begleitet. Sugaray beherrscht die grosse Party genauso wie

innigste Gänsehaut-Momente.

Als Kind in Texas gab ihm der kirchliche Soul und Gospel Halt in familiär

schwieriger Situation. In Kalifornien fand er Zugang zum Blues

und gründete mit zwölf Jahren seine erste Band. 2010 startete er

solo durch und ist inzwischen Sugaray Rayford ein gern gesehener

Gastmusiker auf Festivals.

Stilistisch beherrscht er das ganze Spektrum von Mississippi über

Chicago und Texas bis zum modernen, funkigen Soul-Blues. Man

hört in seinen Songs Echos von Muddy Waters, Otis Redding oder

Teddy Pendergrass.

TAK

Fr 15.11.19, 20.09 Uhr

CHF 45, 38 | erm. 20

Maren Kroyman

«In my Sixties»

Maren Kroymann Gesang

Matthias Binner Klavier

Ralph Lehmann Gitarre

HD Lorenz Bass

Marcin Lonak Schlagzeug

TAK

Im 6. Lebensjahrzehnt zu stehen ist für die

Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann

kein Grund, wehmütig zurückzublicken. CHF 45, 38 | erm. 20

Fr 31.01.20, 20.09 Uhr

Ihre Karriere nimmt gerade noch einmal so

richtig Fahrt auf. Mit ihrer TV-Sendung «Kroymann»

schuf sie eines der intelligentesten

Satire-Formate im deutschsprachigen Fernsehen

und erhielt folgerichtig dafür den Grimme-Preis,

den Deutschen Fernsehpreis und

zahlreiche weitere Auszeichnungen.

Die begnadete Sängerin präsentiert mit «In

my Sixties» lustvoll und geistreich die grosse

Musik der 60er Jahre, gespickt mit Erinnerungen

an eine Jugend im provinziellen Tübingen.

Diese Musik, die unerhörte Gefühle auslöste:

erstes sexuelles Begehren, den Wunsch nach

Hingabe, nach Leichtigkeit, nach Befreit-

Sein. Die «Swinging Sixties« versprachen ein

Leben, das bunter, wilder und schöner sein

konnte als das der Eltern-Generation.

Mit ihrer fabelhaften Band lässt sie Dusty

Springfield, Bette Midler, The Mamas and the

Papas, Manhattan Transfer, die Kinks und das

Lebensgefühl der 60er wieder auferstehen.

35


TAK_music-Abo

Kyle Eastwood

Jazz

Kyle Eastwood Kontrabass, E-Bass

Andrew McCormack Klavier

Quentin Collins Trompete, Horn

Brandon Allen Saxophon

Chris Higginbottom Schlagzeug

Jazz-Bassist Kyle Eastwood begeistert ein weltweites Publikum in

zahlreichen renommierten Clubs und auf Festivals und ist ein mitreissender

Live-Performer.

Seit Mitte der 90er Jahre geht der Bassist seinen ganz eigenen Weg

in der internationalen Jazz-Szene: In seiner Musik verbindet er den

Jazz, mit dem er aufgewachsen ist, mit Anklängen aus Pop, Rock

und Funk. Der Sohn der Kinolegende Clint Eastwood spielt mit der

Begleitung seiner jungen Band einen direkten, lyrischen und melodischen

Jazz, so traditionell wie zeitgenössisch.

Im TAK wird er sein neues Album vorstellen, auf dem er Filmsoundtracks

in Jazzmanier arrangiert präsentiert. Einige dieser Stücke hat

Kyle einst für Filme seines Vaters Clint komponiert, z. B. «Gran Torino»

oder «Letters from Iwo Jima». Daneben stehen Werke von u. a.

von Ennio Moriconne, Michel Legrand, Henry Mancini, die er auch in

seinem Konzert in Schaan zu Gehör bringen wird.

© Sylvain Gripoix

TAK

Do 12.03.20, 20.09 Uhr

CHF 55, 45 | erm. 20

Antonio Lizana

«Oriente» – Flamenco und Jazz

Antonio Lizana Saxophon, Gesang

Daniel Garcia Klavier

Ruiz Machado Bass

Shayan Fathi Schlagzeug

José Maria Castaño Tanz

«Lizana ist einer

der zur Zeit begehrtesten

und

erfolgreichsten

‹Exportartikel›

der spanischen

Jazzszene.»

Deutschlandfunk

© www.anasolinis.com

Auf den ersten Blick haben Flamenco und

Jazz nicht viel miteinander zu tun, aber

wenn man eine Stimme hat wie Antonio Lizana

und ein Instrument, das Saxophon, so

virtuos beherrscht, und wenn sich beide Talente

mit hoher Improvisationskunst und der

Neugier auf gemeinsame Wurzeln unterschiedlicher

Klangwelten verbinden – dann

wachsen diese Welten auf das Verführerischste

zusammen.

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TAK

Mi 06.05.20, 20.09 Uhr

CHF 45, 38 | erm. 20

Der Andalusier Antonio Lizana wurde innerhalb

weniger Jahre zum Star im Nuevo

Flamenco. Er wechselt mit Leichtigkeit zwischen

Flamenco-Gesang und jazzigem Saxophonspiel

und spielt in beiden Disziplinen

exzellent. Es entsteht nicht nur eine wunderbare

Symbiose von Wortpoesie und musikalischer

Vielfalt, sondern es gelingt Lizana

auch, Fans des Flamenco in den Jazz einzuführen

wie auch umgekehrt. Special guest

beim Konzert im TAK ist der Flamencotänzer

José María Castaño.


TAK_music

nevertheless

«Mamtastisch!»

Judith Biedermann, Vanessa Büchel,

Karin Schöb, Denise Sonderegger Gesang

Pirmin Schädler Klavier | Marco Gassner Gitarre

Raimund Tschol Bass | Marius Matt Schlagzeug

Nach ihrem umjubelten Konzert im letzten

Herbst präsentieren die vier starken Sängerinnen

ihre Lieblingssongs und Glanzstücke

aus ihrem eigenen Repertoire sowie Interpretationen

bekannter Songs. In ihrem aktuellen

Programm «Mamtastisch – Ich 2.0» kombinieren

sie Musik und humoristische Parts in

TAK

Bezug auf ihr «neues Leben» als Mütter im Fr 25.10.19, 20.09 Uhr

Spagat zwischen Highheels und Hüpfburg.

CHF 30 | erm. 15

Marisol

Redondo

«VOLVER» – Tango und Candombe

Marisol Redondo Gesang

Sebastián Noya Klavier, musikalische Leitung

Simone Tolomeo Bandoneon

Sándor Török Kontrabass

Marisol Redondo stammt aus Urugay, zog

mit 13 Jahren nach Spanien und wurde dort

rasch als Interpretin spanischer und südamerikanischer

Lieder bekannt. Heute, viele

TV- und Festivalauftritte sowie CD-Aufnahmen

später, tourt sie regelmässig sowohl in

Südamerika als auch Europa. Ihr aktuelles

Album «Volver» präsentiert ebenso klassischen

wie zeitgenössischen Tango, uruguayische

Candombes und Küstenlieder.

TAK

Sa 26.10.2019, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

«Alles

ausser gewöhnlich»

lautet unsere Devise. Das

Aussergewöhnliche suchten

wir auch bei der Absicherung im

Alter. Vor 30 Jahren haben wir

es gefunden – beim Sozialfonds

mit seiner VorsorgeQualität.

Elisabeth Krapf-Heinzle

California Concept, Schaan

Sozialfonds, Essanestrasse 152, 9492 Eschen, Telefon 00423 375 09 09, www.sozialfonds.li

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TAK_music

Anna Rossinelli

«White Garden»-Tour

Singer/Songwriter / Pop

Anna Rossinelli Gesang

Manuel Meisel Gitarre

Benjamin Schmid Keyboards

Georg Dillier Bass

Simon Kistler Schlagzeug

Für ihr neues Album «White Garden» hat sich Anna Rossinelli drei

Jahre Zeit gelassen, und das ist jedem einzelnen neuen Song anzuhören.

Hier sitzt jeder Stein auf dem anderen, jede Silbe passt, jedes

Instrument hat seinen Platz. Eine abgelegene Lachsfarm im hügeligen

Toggenburg diente drei Wochen als Rückzugsort und Entstehungsstätte

für «White Garden». Digital Detox und Abgeschiedenheit

als Inspiration für ein neues Kapitel.

Stilistisch zeigt sich Anna angenehm vielseitig. Mal streift sie den

Disco-Sound der 80er, mal ein wenig R’n’B, dann wieder wird die

Musik ganz zerbrechlich und trifft Herz und Bauch eines jeden, dem

Schmerz und Gefühlschaos nicht fremd sind. Die Baslerin lässt uns

an ihrem Leben teilhaben und macht klar: Die letzten Jahre waren ein

Auf und Ab: Liebe, Musik, Trennung, Schmerz, Neuanfang, Musik.

© Jen Ries

TAK

Sa 02.11.19, 20.09 Uhr

CHF 35, 30 | erm. 20

«White Garden ist weniger verspielt und naiv,

dafür tiefgründiger und überraschender, als wir

Anna Rossinelli jemals zuvor gehört haben.» SRF 3

Pippo Pollina

& Band

«30 Jahre Camminando»

Pippo Pollina Gesang, Gitarre

Roberto Petroli Blasinstrumente

Fabrizio Giambanco Schlagzeug

Claudia Sala, Adriana, Roberta Prestigiacomo Gesang

Nach 23 Alben und unzähligen internationalen Tourneen zieht der

italienische Cantautore Pippo Pollina eine Bilanz der vergangenen 30

Jahre seiner Karriere. In Anspielung auf eines seiner wichtigsten und

bekanntesten Lieder «Camminando» (Unterwegs) bringt er in seinem

aktuellen Konzertprogramm ein Best of auf die Bühne. Dabei zeichnet

der sizilianische Sänger und Songwriter, der sich selbst als Reisender

versteht und stets mit offenen Augen und offenem Herzen unterwegs

ist, seinen künstlerischen Weg anhand seiner Lieder nach:

Neben einigen seiner sehr bekannten Stücke wird auch mancher verborgene

Schatz aus seinem umfassenden Werk zu hören sein.

TAK

Sa 16.11.19, 20.09 Uhr

38

CHF 45, 38 | erm. 20


TAK_music

The Beauty

of Gemina

«Flying with the Owl»

Michael Sele Gesang, Gitarre, Klavier

Ariel Rossi Gitarre

Raphael Zweifel Cello

Andreas Zuber Bass

Mac Vinzens Schlagzeug

Treue Fans, Konzerte in aller Welt, Chartplatzierungen, Titelgeschichten

in Musikmagazinen: Michael Sele hat mit seiner Band The

Beauty of Gemina viel erreicht. TBOG spielt auf Festivals regelmässig

vor mehr als 25 000 Zuschauern und kommen doch gerne wieder

ins TAK, wo wir sie nach ihren letzten beiden ausverkauften und

gefeierten Abenden wieder herzlich begrüssen.

Die Faszination von TBOG liegt in der «dunklen Eleganz» (Sonic Seducer)

der Musik. Sprich: Im Charisma von Songwriter und Sänger

Michael Sele, dessen angenehm dunkel timbrierte Stimme auch

durch das neue Album «Flying With the Owl» leitet. Ein Album voller

Nachdenklichkeit und unendlicher Schönheit. Eines, das gerade

Liebhaber von Nick Cave oder The Cure nicht verpassen dürfen.

Für die neue Live Produktion hat sich Sele eine Reihe international

renommierter Gastmusiker an seine Seite geholt: Am Cello der in

Nizza lebende Schweizer Musiker Raphael Zweifel und den argentinischen

Gitarrenzauberer Ariel Rossi. Die langjährigen Weggefährten

Andi Zuber am Bass und Ausnahmeschlagzeuger Mac Vinzens

komplettieren das Ensemble.

TAK

Sa 30.11.19, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

«Ein Punk-

Qualtinger, ein

Valentin des

Rock’n’Roll, ein

bayerisches

Genie. Ein Mann

wie ein Leuchtturm,

Geheimtip

der Verirrten.

Der Oberarzt als

Punk, verhauter

Rock’n’Roller und

intellektueller

Robin Hood.»

Die Zeit

© Ralf Standke

Ringsgwandl

«wuide unterwegs»

Georg Ringsgwandl Gesang, akustische Gitarre, Zither, Keyboard

Daniel Stelter E-Gitarre, Mandoline

Christian Diener E-Bass

Mario Schönhofer Moog-Bass

Tommy Baldu Schlagzeug

Ein bunter Vogel, schrill und phantasievoll kostümiert, der in wunderbar

gedrechselten Versen die die alltägliche menschliche Dummheit

in Allgemeinen dekonstruiert, der im Einzelfall eher der Bäckereifachverkäuferin

und der «armen, oiden Bedienung» mit Respekt,

den Überprivilegierten und der Dummheit im Allgemeinen mit aber

mit Spott begegnet.

Zwar ist Ringsgwandl mittlerweile über 70, doch das hält ihn nicht davon

ab, noch einmal richtig aufzudrehen: Er lässt seine aufgezwickten

Gesänge der früheren Jahre nochmal Revue passieren. Ringsgwandls

musikalische Satire entzieht sich Genrezuschreibungen.

Nun bringt er ihn wieder auf die TAK-Bühne: seinen heftigen Radau,

Sex & Drugs & Rock’n‘Roll & Funk & Punk & Maiandacht. Keine

Oldie-Andacht, eher ein Hochamt für aufgekratzte Geister im musikalischen

Irrenhaus.

TAK

Fr 17.01.20, 20.09 Uhr

CHF 45, 38 | erm. 20

39


TAK_music

TAK

Fr 24.01.20, 20.09 Uhr

CHF 45, 38 | erm. 20

© Gregor Wiebe

Alpin Drums

«Der Berg groovt!»

Raimund Bierling, Bodo Matzkeit,

Hans Mühlegg, Jörg Regenbogen

Percussion

Toni Bartl

Idee und Regie

Zugegeben – es gibt viele Percussion-Shows. Doch gibt es keine, die so witzig, überraschend

und alpin daherkommt: Mit Melkschemel und Milchkannen, einem ganzen Gummitierzoo,

mit Gabel und Messer als Drumsticks. Die Alpin Drums grooven und trommeln auf

allem, was ein gestandener Bergbauernhof hergibt. Das Percussion-Quartett überrascht mit

unglaublicher Virtuosität, mit irre komischen Einfällen und fordern das Ohr des Publikums,

wenn sich aus dem Rhythmus der Bettpfannen, Sensen, Küchengeräte oder Biertisch-Garnituren

immer wieder bekannte Hits hervorschälen. Nach einem Abend mit den Alpin Drums

ist man überzeugt: Das Leben in den Bergen muss Rhythmus pur sein.

Daniel

Karlsson Trio

Jazz

40

«Sometimes tender, other times ethereal, or dissonant, unpredictable

or occasionally dark. […] If «5» is the shape of

things to come for the Daniel Karlsson Trio, the musical future

of this band is going to shine very brightly from now on.»

bluebirdreviews, Boston

TAK

Sa 25.01.20, 20.09 Uhr

CHF 35, 30 | erm. 20

© Göran Petterson

Daniel Karlsson Klavier, Keyboards

Christian Spering Kontrabass, Cello, Dilruba, Tar Shehnai

Fredrik Rundqvist Schlagzeug, Percussion

Der Pianist und Komponist Daniel Karlsson gilt aktuell als einer der

etabliertesten europäischen Jazzmusiker, der im übersättigten Markt

der Klaviertrios mit seinem ideenreichen Trio herausragt. Karlsson

setzt seine musikalischen Einflüsse gezielt ein, ohne sich jedoch

durch sie definieren zu lassen. Sein fesselndes Klavierspiel und seine

kompositorische Note machen ihn dabei zu einem der spannendsten

zeitgenössischen Pianisten.

Daniel Karlsson lotet auf seinem aktuellen Album «5» die Grenzen

seines Piano-Trios weiter aus und muss erneut feststellen, dass es

sie nicht gibt: Seine Songs klingen in einem Moment nach klassischer

Musik, im anderen nach Jazz und anschliessend nach elektronischer

Musik und plötzlich nach allem zugleich.


TAK_music

Danceperados

«Whiskey you are the Devil»

Irischer Whiskey ist ein Exportschlager des

Landes und seine Geschichte verdeutlicht

exemplarisch die wechselvolle Geschichte

des Landes. «Whiskey you are the Devil» ist

keine Huldigung an den Alkohol, sondern erzählt

vom Auf und Ab Irlands, von Unterdrückung,

Hunger, Perspektivlosigkeit und Auswanderung.

Die Danceperados führen durch

die «Sheebens», illegale Pubs, in denen früher

exzessiv getrunken, aber auch wild musiziert

und getanzt wurde. Weiter geht es

über den Atlantik in die USA in die Zeit der

Prohibition, in der irische Gangster das flüssige

Gold schmuggelten.

Die beteiligten Tänzer und Musiker gehören

zur Creme de la Creme des Irish Folk.

Choreograph Michael Donnellan war selbst

als Solist an «Riverdance» und «Lord of the

Dance» beteiligt und hat für die «Danceperados»

ein Ensemble zusammengestellt, dass

zusammen mehr als 40 «World Dancing

Champion» oder «All Ireland Champion» Titel

vorweisen kann.

SAL, Schaan

Di 04.02.20, 20 Uhr

CHF 55, 48, 40 | erm. 20

Choreografie:

Michael Donnellan

© Gregor Eisenhut

Slixs

A cappella Jazz, Pop, Funk, Klassik

Katharina Debus, Gregorio D.

Hernández, Konrad Zeiner,

Karsten Müller, Thomas Piontek,

Michael Eimann Gesang

SLIXS stellen die Hörgewohnheiten des

A cappella-Genres auf den Kopf. Mit ihrer

kraftvollen und waghalsigen Mischung aus

Jazz, Pop und Funk, Klassik und Weltmusik,

begeistern die sechs Stimmwunder bei ihren

Konzerten in ganz Europa und halb Asien.

Ihr Innovationswille, der Wagemut beim

Erschliessen künstlerischen Neulands, wird

mit vollen Konzertsälen und begehrten Trophäen

belohnt.

SLIXS entführen ihr Publikum in ein Paradies

aus Klangfarben, Lautmalerei und Vocal Percussion,

die in einzigartige Songs mit einem

feinsinnigen Gespür für Groove münden:

Nicht zuletzt deshalb gilt das Sextett als eine

der weltbesten Vokalbands der Gegenwart.

TAK

Do 02.04.20, 20.09 Uhr

CHF 45, 38 | erm. 20

41


TAK_music

Stiller Has

2020 mit neuem Album

Lässer & Lenz

«Mittelland» – Literatur und Musik

Pedro Lenz Stimme

Max Lässer Gitarre

Der Gitarrist Max Lässer spielt den Soundtrack zu Pedro Lenz’ Geschichten

vom Lebensgefühl im Mittelland. Sobald Lässer die Palette

seiner Saiteninstrumente zum Klingen bringt, erhalten die Texte

von Lenz eine neue Bedeutung. Mal erzählen die Instrumente eine

Geschichte zur Musik der Worte, bald ist es umgekehrt.

© Pascal Mora

Endo Anaconda Stimme

Boris Klečić Gitarre, Tambura, Banjo

Roman Wyss Keyboards

Andreas Wyss Bass

Andi Pupato Perkussion

Bittersüss sind die Mundart-Verse, in denen

das Bühnen-Unikum Endo Anaconda

der Gesellschaft seinen Zerrspiegel vorhält.

Seine Songs erzählen mit düsterer Wucht,

aber auch mit Selbstironie und nuancierter

Poesie vom Leben in einer komplizierten

Welt und handeln von den Facetten des Lebens,

die er samt ihrer Schattenseiten nicht

nur aus Büchern kennt. Dabei ist sein rauer,

gewaltiger Gesang mit seinen oft melancholisch

grundierten, manchmal zynischen

Texten und seine dichterische Sprachwucht

sinn- und stilgebend.

Lässer und Lenz gehen seit vielen Jahren mit ihren Programmen auf

Tour. Dabei haben sie sich immer wieder gegenseitig gehört, gelesen

und geschätzt. So entstand die Idee, ein gemeinsames Programm

zu erarbeiten. Was dabei herausgekommen ist, schwankt zwischen

Melancholie und Heiterkeit, zwischen Tiefsinn und Blödsinn.

TAK

Fr 03.04.20, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

TAK

Fr 29.05.20, 20.09 Uhr

CHF 45, 38 | erm. 20

Mit vielen Preisen dekoriert hat sich Stiller

Has längst zur legendären Rock-, Bluesund

Vieles-Mehr-Band entwickelt. Statt auf

musikalische und elektronische Spielereien

setzen Stiller Has auf gekonnt gespielte

Musik. Sie trägt auf kongeniale Weise Anacondas

aufmüpfige, wortgewaltige und raffinierte

Songs. Authentisch singt Endo über

das Leben und die Steine, die es einem in

den Weg legt.

María de

Buenos Aires

© Remo Fröhlicher

Ein grosser Abend des argentinischen Tangos:

Die Tango-Operita von Astor Piazzolla

und Horacio Ferrer ist sowohl für Freunde

der klassischen wie der lateinamerikanischen

Musik ein Vergnügen.

Ausführliche Infos siehe Seite 30

Vaduzer-Saal, Vaduz

Di 26.05.20, 20 Uhr

42

CHF 60, 50, 40 | erm. 20 (*10)


Comedy

Kabarett

& Comedy

43

© Britt Schilling


Kabarett & Comedy

«Enzler hat das Kleinkarierte von

Emil, das Schwarze von Hader

und das Cholerische von Polt.

Zudem hat Enzler als Appenzeller

soziologisch bedingt Saft im Ranzen

und ein gerüttelt Mass an Sturheit.

Kompromisslos und unbeirrbar legt

er den Finger auf die wunden Punkte

der helvetischen Befindlichkeit.»

Arosa Humorfestival

Simon Enzler «wahrhalsig»

Was sollen wir uns nur wünschen? Gerechtigkeit für alle

oder lieber Geld für eine neue Gusseisenpfanne? Was

ist wichtiger: Die Wahrheit, oder dass einem die anderen

glauben? In seinem neuen Programm schaut Enzler gewohnt

bissig satirisch dem verwöhnten Mittelstandsbürger

auf die Finger.

TAK

Mi 18.09.19, 20.09 Uhr

Do 19.09.19, 20.09 Uhr

CHF 45, 38 | erm. 20

Konrad Stöckel

«Wenn’s blitzt und kracht ist’s Wissenschaft!»

Er ist bekannt aus vielen Fernseh-Shows (ARD, ZDF, NDR, 3sat etc.) als der durchgeknallte

Professor mit der Einstein-Frisur. In seinem neuen Programm zeigt er, wie man mit einem

Vakuum Dinge durch den Raum pfeffert, warum Überdruck so beeindruckend ist und wie

man mit Schokolade die Zeit misst.

Wissenschaft,

die Spass

macht!

TAK

Di 24.09.19, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 15

© Vera Hartmann

Schulvorstellungen

Di 24.09.19, 14 Uhr

Mi 25.09.19, 10 Uhr

CHF 15, Partnerschulen 12

Bänz Friedli

«Was würde Elvis sagen?»

Friedli ist eine Ausnahmeerscheinung unter

den Schweizer Kabarettisten: Er plaudert

scheinbar nur so vor sich hin, kommt vom

Hundersten aufs Tausendste – und dennoch

hat alles Sinn und Zusammenhang,

ist klug durchdacht und immer hochaktuel,

politisch und philosophisch. Weil Friedli

stets auf die Aktualität und den jeweiligen

Ort eingeht, wird jeder Abend zum Unikat.

Nur eines bleibt gleich: Immer wieder fallen

ihm Songs von Elvis Presley ein.

Mummenschanz «you & me»

«you & me» ist lustig, melancholisch, witzig,

romantisch, verblüffend, magisch, dramatisch

und spannend zu gleich. Mummenschanz

ist seit 1972 eine der weltweit erfolgreichsten

Künstlergruppen der Schweiz.

Sie berühren ganz ohne Worte und Musik

– ihr unnachahmlicher Zauber ist die Kraft

der Verwandlung durch Phantasie.

TAK

Sa 24.10.19, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

SAL, Schaan

Sa 12.10.19, 20 Uhr

CHF 78, 68, 58

Ermässigung 50%

«Zwei Stunden Bänz

Friedli, und die Welt ist

wieder in Unordnung.»

«Wunder der Alltagswelt …

Ein zauberhafter, poetischer Abend»

In Zusammenarbeit mit der

Stiftung Mummenschanz.

Gefördert von COOP

44

SonntagsZeitung

Kölner Rundschau


Kabarett & Comedy

Bernhard Hoëcker und Wigald Boning

© Stefan Menne / Morris MacMatzen

Wigald und Bernhard, beide bekannt aus unzähligen TV-Shows

kommen auf die Bühne und warten – auf die Fragen des Publikums.

Zwei leidenschaftliche Schlaufüchse erklären alles, was Sie

wissen möchten, können natürlich zu echt jedem Thema in ihrer

bunten Mischung aus Geistesblitzen, Bildung und völligem Blödsinn

etwas sagen. Ohne Text, ohne Rahmen, ohne doppelten Boden,

scheinbar ohne Konzept, doch immer mit Sinn und Verstand.

TAK

Sa 19.10.19, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 15

Wissenschaft

und Wahnsinn

ganz nah

beieinander.

Martin Fromme

«Lieber Arm ab,

als arm dran»

Martin Fromme ist Deutschlands einziger

asymmetrischer Komiker. Der Mann mit

dem «appen» Arm macht Inklusion durch

Humor. Viele Schwerbehinderte werden im

alltäglichen Leben kaum wahrgenommen,

Fromme zwingt uns hinzuschauen. Er konfrontiert

uns, spricht laut aus, was wir nicht

zu fragen wagen. Sein Witz changiert zwischen

bissig, feinsinnig, skurril bis hin zu

einer tiefen Berührung. Sein Humor baut

Ängste ab. Indem man über ein Tabu lacht,

wird das Thema entmystifiziert.

Man lacht über sich, egal ob behindert oder

nichtbehindert – und das ist das Hervorragende

dabei.

Emil Steinberger «Alles Emil, oder?!»

© Niccel Steinberger

TAK

Do 07.11.19, 20.09 Uhr

Fr 08.11.19, 20.09 Uhr

CHF 50, 40 | erm. 20

Emil Steinberger mit seinem neuen Programm, in dem er weitere

seiner beliebten Emil-Klassiker spielt, aber auch neue, ganz aktuelle

Nummern präsentiert.

Rob Spence

«Mad Men»

© Olli Has

Ein scheinbar knochenloser Körper

kombiniert mit einem Gesicht

aus Gummi, gleichzeitig ein ein

Comedy-Power-Paket. Mit verblüffender

Geschwindigkeit verbindet

er verbale Stand-ups,

Gestik und Slapsticks. Meisterhafte

Physical-Comedy.

TAK

Mi 06.11.19, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

TAK

Do 28.11.19, 20.09 Uhr

CHF 50, 45 | erm. 20

45


Kabarett & Comedy

Markus Maria Profitlich

«Schwer verrückt»

Markus entlarvt den alltäglichen Irrsinn, gibt

wertvolle Tipps im Umgang mit den eigenen

Marotten und beantwortet auf seine

unnachahmliche Art unter Einsatz seines

ganzen Körpers die Frage aller Fragen: Wie

verrückt muss man selber sein, um den galoppierenden

Wahnsinn um sich herum zu

überstehen? – Die neue One-Man-Show

von «Mensch Markus».

TAK

Fr 29.11.19, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

© Markus Maria Profitlich GmbH

«Mathias Richling ist

wohl der bedeutendste

deutsche politische

Kabarettist/Moralist

und brilliert als dieser

mit enormem Wissen

und messerscharfer

Charakterisierung seiner

‹Opfer›, die er bis zur

Kenntlichkeit rasanteloquent

karikiert.»

Liechtensteiner Volksblatt

Mathias Richling

Seit 40 Jahren steht der Parodist und Kabarettist

auf der Bühne. Mit grosser Wandelbarkeit

schlüpft er in unzählige Rollen,

die Veränderung von Stimme und Körperhaltung

und ein paar wenigen Gesten genügen,

um treffsicher das gesamte Polit-Personal

zu parodieren.

TAK

Do 16.01.20, 20.09 Uhr

Swiss

Comedy

Award

CHF 40, 35 | erm. 20

© Lanju Design

© Sven Germann

TAK

Do 05.12.19, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

Alpin Drums «Der Berg groovt!»

Die Trommelsensation aus den Alpen. Perkussiv, überraschend,

witzig. Weitere Infos siehe Seite 40.

46

Charles Nguela

«Helvetia’s Secret»

Mit seiner ausdrucksstarken Präsenz, seinem

Charme und einem herrlich unbeschwerten

Lachen zieht er alle in seinen

Bann. Tabulos, bitterböse und absolut politisch

inkorrekt: In seinem neusten Programm

«Helvetia’s Secret» enthüllt er die

intimsten Geheimnisse der Schweizer Gesellschaft.

© Gregor Wiebe

TAK

Fr 24.01.20, 20.09 Uhr

CHF 45, 38 | erm. 20


Kabarett & Comedy

Helge und das Udo «Läuft»

Der eine gross und eher steif, der andere

klein und äusserst quirlig – zusammmen

beherrschen sie virtuos ein breites Comedy-

Spektrum. Mit ihrem ungewöhnlichen Mix

aus intelligenten Sketchen, alberner Tierdarstellung

und punktgenauer Improvisationskomik

erobern sie Kleinkunstpreise und die

Herzen des Publikums.

«Nonsens der

gehobenen

Güteklasse.»

Heidenheimer Zeitung

© Reiner Pfisterer

TAK

Do 06.02.20, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

Barbara Balldini «Balldinis Night»

Serdar Somuncu «GröHaZ»

In zwei Jahren Bühnenabstinenz hat er für

die Satire-Partei «Die Partei» kandidiert und

zahlreiche Folgen für die ZDF «heute-show»

und andere TV-Shows produziert. Nun kehrt

er als «Der grösste Hassias aller Zeiten» auf

die Bühne zurück. Tourauftakt im Februar

2020 in Schaan!

In «Balldinis Night» spannt die blonde Power frau einen prickelnden

Bogen vom sexualpädagogischen Vortrag bis

hin zur unverblümten Comedy. Ein einzigartiger Abend für

alle, die Balldini schon immer mal sehen wollten oder nicht

genug von ihr bekommen können.

TAK

Mi 04.03.20, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

TAK

Do 27.02.20, 20.09 Uhr

Fr 28.02.20, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

«Dieser Mädelsabend

begeistert

auch Männer.»

© Kabarett Balldini

Hessische / Niedersächsische

Allgemeine

Mirja Regensburg

«Mädelsabend – jetzt auch für Männer!»

Mit ihrer Kernbotschaft «Seid nicht so kritisch zu euch selbst» bringt Mirja Regensburg

einen neuen, wohltuenden Ton in die deutschsprachige Comedy: Regensburg

ist frech, aber nicht unverschämt, ihre fröhliche und authentische Art ist nie aufgesetzt.

Frauen wissen, was hier passiert – Männer können noch was lernen. Mirja aus

Hümme macht vor keinem Thema halt. Und das ist haltlos komisch.

TAK

Fr 06.03.20, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

© Sebastian Igel

47


Kabarett & Comedy

«Für mich ist Humor

in erster Linie eine Form

der Intelligenz.»

Alfred Dorfer

Alfred Dorfer «und …»

Keine Frage: Er zählt zu den wichtigsten Satirikern

und Autoren im deutschen Sprachraum.

Endlich wieder in Schaan!

© Peter Rigaud

TAK

Fr 13.03.20, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

TAK

Mi 01.04.20, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 15

Sarah Hakenberg «Heimat»

Gardi Hutter «Gaia Gaudi»

Wer Sarah Hakenberg kennt – und das sind

in Liechtenstein schon eine Menge Leute –

der weiss ihren Witz, ihren Einfallsreichtum,

die Originalität und das Spiel am Flügel und

mit Worten zu schätzen. In ihrem dritten Programm,

das sie im TAK zeigt, nimmt sie den

neuen Mega-Trend der zurückgewünschten,

herbeigefaselten und heraufinszenierten

«Heimat» aufs Korn.

TAK

Eingeladen zum

Schweizer Theatertreffen

2019!

Lars Reichow

«Wunschkonzert –

Best of Klaviator»

Die berühmteste Clownin der Schweiz spielt zusammen

mit ihren beiden Kindern und ihrer Schwiegertochter ein

Stück über die Vergänglichkeit, Neuanfänge und all seine

Zwischenformen.

Di 27.03.20, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 15

© Fabian Stürtz

Lars Reichow, die Ute Lemper unter

den musikalischen Kabarettisten,

kommt nach Schaan. Der

grosse Entertainer, Kabarettist,

Musiker und Briefmarkensammler

lässt Politik und Zeitgeschehen

an sich abperlen. Ein humorvolles,

nachdenkliches, politisches und

privates Kabarett-Konzert.

TAK

Mi 08.04.20, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

48

«Sie tut nur nett.» Die Welt


Kabarett & Comedy

Jess Jochimsen

«heute wegen gestern geschlossen»

Jess Jochimsen ist Romancier, Liedermacher, Fotograf und ein wunderbarer

Geschichtenerzähler. Der Mann verfügt über ein ganz feines

und trotz aller Emotionalität robust komisches Sprachvermögen,

weshalb sein Programm einerseits zwar in die Kabarettsparte fällt,

literarisch aber weit darüber hinaus weist.

TAK

Di 19.05.20, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 15

«Jochimsen ist skurril, poetisch

und genau beobachtend.

[...] Und was er findet, ist wie

sein Programm: Tragödie

und schreiend komisch.»

Frankfurter Rundschau

© Britt Schilling

TAK

Do 04.06.20, 20.09 Uhr

CHF 45, 40 | erm. 20

© Nadine Dilly

Rüdiger Hoffmann «Alles Mega»

Starbugs Comedy «Jump!»

Ob Partnerschaft, Power-Diät, Pärchenclub oder Pubertät: Rüdiger Hoffmann geht

dahin, wo es weh tut. Und zwar vor Lachen. Der «Godfather of Slow-Comedy»

stellt die grossen Fragen der Menschheit: Wer sind wir? Muss das sein? Und: Was

soll der Quatsch?

Sie erzählen keine Witze und dennoch sorgen

sie pausenlos für Lacher. Eine spektakuläre

Show voller Timing, Rhythmus,

Sound, Songs und langanhaltendem Lachmuskelkater.

TAK

Mi 17.06.20, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 15

…………… Nach Redaktionsschluss ……………

Ursus & Nadeschkin «Der Tanz

der Zuckerpflaumenfähre»

Die im Juni 2019 bereits ausverkauften

Vorstellungen mussten wegen einer

Verletzung verschoben werden.

© Geri Born Zürich

Barbara Hutzenlaub «jubiliert»

Aufgrund der grossen Nachfrage und

weil nichts näher liegt, als in einem

Jubiläumsjahr (TAK) auch andere Jubilare

einzuladen (Hutzenlaub): Noch

einmal zaubert Barbara gesanglich

und musikalisch aus ihrer Handtasche

direkt auf die TAK-Bühne.

TAK

Fr 14.02.20, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 20

TAK

Mi 02.10.19, 20.09 Uhr

Do 03.10.19, 20.09 Uhr

CHF 55, 48 | erm. 20

49


Bühne trifft

Engagement.

Das TAK veranstaltet jährlich eine Vielzahl an herausragenden Kulturevents für

Jung und Alt. So viel Herzblut gehört unterstützt. Besonders auch das vielfältige

und kreative Kinder- und Jugendprogramm. Wir sind stolz, einen Beitrag zum

Liechtensteiner Kulturjahr 2019 zu leisten.


Junges

Publikum

51

© Jacqueline Beck


Junges Publikum 3+ 4+

© Bo Amstrup

Astons Steine

Familientheater für alle ab 3 Jahren

nach dem Bilderbuch von Lotta Geffenblad

Teater Pero, Schweden

Der kleine Aston hat ein grosses Herz. Insbesondere

für Steine. Ob gross, klein, kalt

oder traurig, kein Stein ist vor ihm sicher und

bedarf seiner Zuneigung. Eine bezaubernde

Geschichte, die davon handelt, den Wert in

kleinen Dingen zu sehen und zu schätzen.

Aber auch davon, wie leicht es ist, einander

zu lieben.

PRIMA

Internationales Theaterfestival

für die Jüngsten

Schweiz / Liechtenstein

10.01.20 – 05.02.20

www.prima-festival.ch

Die Vorstellungen von «Night Light / Nacht Licht» und

«Astons Steine» finden im Rahmen von PRIMA, dem

ersten internationalen Theaterfestival für die Jüngsten

in der Schweiz und Liechtenstein statt.

Das detailierte Programm folgt im Herbst 2019.

Mit freundlicher Unterstützung: LOTEX STIFTUNG

Night Light / Nacht Licht

Ein Objekttheaterstück, in dem die

jüngsten Zuschauer/innen ab 3 Jahren

endlich einmal die ganze Nacht wach

bleiben dürfen

TAK

Di 04.02.20, 14 Uhr

Mi 05.02.20, 10 + 16 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Kindergärten 8

Teater Refleksion und Andy Manley,

Dänemark / Grossbritannien

Andy Manly und Bjarne Sandbor

Koproduktion mit Red Bridge Arts und Imaginate,

beauftragt durch The Scottish Government’s Edinburgh

Festival Expo Fund und unterstützt durch Danish Arts

Foundation und der Gemeinde Aarhus

© José Ilja Mess Figueroa

52

Die Amsel singt, der Tag geht zur Neige,

bald werden alle schlafen. Alle ausser einem

Kind, das nicht schlafen kann, weil es

wissen will, wer auf die Nacht aufpasst. Gemeinsam

mit Mister Night macht es sich auf

den Weg und beginnt eine magische Reise

durch die dunkle wunderschöne Nacht. Bis

die Amsel wieder singt und den neuen Tag

begrüsst.

In einem gemütlichen Zelt werden die jungen

Zuschauer/innen Zeuge eines nächtlichen

Abenteuers voller kleiner Wunder. Und

die älteren Besucher/innen mögen rätseln,

wie es einem einzigen Schauspieler und nur

einem Techniker gemeinsam gelingt, eine

nächtlich-poetische Wunderwelt zu zaubern.

TAK

So 02.02.20, 16 Uhr

Mo 03.02.20, 10 + 14 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Kindergärten 8

TAK

So 29.09.19, 16 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Marius & die Jagdkapelle

«D’Disco brennt!»

Kinderkonzert für alle ab 4 Jahren

Marius und seine Mannen wären nicht die

unglaublichste Kinder-Liveband der Welt,

könnte sich Gross oder Klein dem hochdramatischen

Jäger-Klamauk entziehen. In

ihrem neuen Programm «D’Disco brennt!»

geht es diesmal heiss her. Wenn Tombär in

der Garderobe ein Feuer entfacht und die

Kinder die Sirenen rufen, dann ist es an der

Zeit, den nigelnagelneuen Hit «D’Führwehr

mues cho» auszupacken. Neben brandaktuellen

Songs haben die Jäger auch uralte

Lieder neu eingespielt. Und dann ist alles

wieder gut, die Disco gelöscht, die Jäger

verschwitzt, die Kinder heiser vom Mitsingen

und die Eltern ganz entspannt vom Mitlachen.

Was will man mehr von einem Kinderkonzert

mit Drama und Happy End?


Junges Publikum 4+

Eins Zwei Drei Vorbei

Eine Welt aus Knete entsteht und vergeht

für alle ab 4 Jahren

Figurentheater St. Gallen

TAK

© Tanja Dorendorf

So 03.11.19, 16 Uhr

Mo 04.11.19, 10 + 14 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Kindergärten, Schulen 8

Olaf, der Elch

Weihnachtsgeschichte nach dem Kinderbuch

von Volker Kriegel für alle ab 4 Jahren

Theater Zitadelle, Berlin

Als Olaf, der Elch, noch sein übergrosses

Geweih hatte, machte ihn das zum Gespött

im ganzen Wald. Die Bäume stehen für ihn

viel zu dicht, so dass er nur schräg hindurchlaufen

kann. Doch dann prallt er gegen einen

Baum, eine Schaufel bricht ab und Olaf

ist verzweifelt. Denn nun ist er nicht einmal

mehr als Weihnachtselch zu gebrauchen.

Bis er den einäugigen Weihnachtsmann trifft

und die beiden zu einem unschlagbaren Gespann

werden.

Eine rührende Geschichte über die wunderbare

Freundschaft zweier Einzelgänger, humorvoll

und einfallsreich inszeniert.

Manchmal kann das Leben so wechselhaft

wie das Wetter sein. Die wichtigen Ereignisse

kommen und gehen wie der Wechsel der

Jahreszeiten. Nicht umsonst heisst es «Frühlingsgefühle»,

«Altweibersommer», «Herbststürme»

und «Winter des Lebens».

Das Jahr mit all seinem Facettenreichtum

wird zur Spielwiese des Lebens, wo sich

Mann und Frau treffen, kennen und lieben

lernen, heiraten und eine Familie gründen.

Sie geniessen den Sommer zu dritt und

sehen das Kind aufwachsen. Schliesslich

heisst es Abschied nehmen vom erwachsenen

Kind. Wieder zu zweit erleben Mann und

Frau den Winter bis sie letztendlich die Spielwiese

verlassen. Doch dort, wo einmal Mann

und Frau waren, spriesst eine Blume.

Den ewigen Kreislauf des Lebens thematisiert

diese poetische Inszenierung, in der geknetet,

musiziert und gespielt wird , dass die

vierJahreszeiten nur so vorbeirauschen.

TAK

Mo 16.12.19, 14 Uhr

Di 17.12.19, 10 + 14 Uhr

Mi 18.12.19, 10 + 16 Uhr

Do 19.12.19, 10 + 14 Uhr

Fr 20.12.19, 10 + 18 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Kindergärten, Schulen 8

© Klaus Zinnecker

MANOVIVA

Fünf-Finger-Marionetten voller Mut

und Poesie von Girovago und Rondella

für alle ab 4 Jahren

Girovago & Rondella, Italien

«MANOVIVA» ist ein Mikrokosmos, in dem

nur mit Händen und ohne Worte eine einzigartige

Show akrobatisch präsentiert wird.

Die Protagonisten sind Manin und Manon,

zwei kleine menschliche Finger-Figuren, die

zu talentierten Zirkusakrobaten und dramatischen

Charakteren werden. Marco Grignani

ist nicht nur Jongleur, sondern auch ein Ein-

Mann-Orchester und Feuerschlucker, Federica

Lacomba ist Seiltänzerin, Stelzenläuferin

und viel mehr …

Das Publikum gerät in ein fantastisches Miniatur-Universum,

in dem alles möglich ist.

Teatri Mobili

Juni 2020

Termine und Standort

werden noch

bekanntgegeben

CHF 20 | erm. 10

Kindergärten, Schulen 8

53


Junges Publikum 5+ 6+

Der Froschkönig

Sa 21.03.20, 16 Uhr

(Premiere)

Mo 23.03.20, 10 Uhr

Di 24.03.20, 10 Uhr

© Jacqueline Beck

Schneewittchen

Mobil in den Gemeinden

Termine und Spielorte

siehe www.tak.li

TAK

CHF 20 | erm. 10

Kindergärten, Schulen 8

Geschichten gegen

die Angst

Figurentheater nach dem Buch

«Geschichten für die Kinderseele» von

Linde von Keyserlingk für alle ab 5 Jahren

Grimm & Co.

Erzähltheaterreihe mit Katja Langenbahn in der Regie von

Jacqueline Beck für alle ab 5 Jahren

TAK Theater Liechtenstein

Lutz Grossmann, Deutschland

Der Puppenspieler Lutz Grossmann öffnet

drei geheimnisvolle Schubladen, in denen

er ganz unterschiedliche Ängste verborgen

hält: In «Woher die dunkle Nacht kommt»

tritt ein Pinguin mutig der Angst vor dem

Einschlafen entgegen. «Die Drei auf der

Dachrinne» sind Gespenster, die einem immer

wieder einflüstern wollen, dass man den

gestellten Aufgaben nicht gewachsen sei.

«Bärhirsch und Hirschbär» handelt von der

Angst, die Kinder haben, dass ihre Eltern sie

nicht mehr lieben, weil diese sich nicht mehr

so verstehen wie früher.

Mit ganz unterschiedlichen Figuren und Objekten

wird erzählt, wie man den grossen

und kleinen Ängsten, die uns immer wieder

heimsuchen, mutig begegnen kann.

TAK

Sa 02.05.20, 16 Uhr

Mo 04.05.20, 10 + 14 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 8

© Kathleen Michiels

Der Passant

Energiegeladene Tanzperformance für alle ab 6 Jahren

Laika, Belgien

Was genau ist Zuhause? Ist es ein Gefühl, ein Gebäude, ein Geruch

oder wo auch immer dein Koffer ist? «Der Passant» beginnt erst,

wenn die Flucht und die Reise beendet sind. Eine Gruppe einsamer

Männer legt ihre Koffer ab und beginnt mit der Suche. Vier Charaktere,

schwankend zwischen der Angst vor dem Unbekannten und

dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit, vermitteln in dieser brillanten und

energiegeladenen Tanzperformance spielend, kämpfend und um gegenseitiges

Verständnis ringend fast im Vorbeigehen lebensbestimmende

Momente.

In einer Mischung aus Situationskomik und tänzerischer Akrobatik

erzählen drei Tänzer und ein Musiker von der Sehnsucht nach einem

Zuhause und machen dies zu einem äusserst ergreifenden Vergnügen

für Jung und Alt gleichermassen.

TAK

54

© Stephan Walzl

So 09.02.20, 16 Uhr

Mo 10.02.20, 10 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 8, 10


Junges Publikum 6+ 7+ 8+

Nur ein Tag

Schauspiel von Martin Baltscheit

für alle ab 6 Jahren

Theater Mummpitz, Nürnberg

Was, wenn man nur einen einzigen Tag hätte

…? Als Wildschwein und Fuchs der Eintagsfliege

beim Schlüpfen zusehen, wissen

sie schon, dass es besser wäre, gleich abzuhauen.

Was nämlich, wenn die Fliege bezaubernd

sein wird? Dann wird man sich

anfreunden und sich vielleicht sogar verlieben

und es bleibt doch nur ein einziger

Tag Zeit. Und wer sagt überhaupt der gerade

Geschlüpften, die sich für eine Maifliege

hält, die Wahrheit? Wildschwein und Fuchs

stammeln sich mühsam aus der Affäre, lügen

zur Not: Der Fuchs, – wie bedauernswert!

– würde den heutigen Tag nicht überleben,

deshalb sei man so traurig. Die junge,

hübsche Fliege ist ehrlich gerührt und zögert

nicht lange: Dann muss eben das ganze Leben

in diesen einen Tag hinein, ein ganzes

langes Leben inklusive dem grossen Glück!

Eine zauberhafte Fabel über Freundschaft

und die Freude am Leben.

TAK

So 29.03.20, 16 Uhr

Mo 30.03.20, 10 + 14 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 8

© Thomas Riese

SAL, Schaan

Di 07.04.20, 10 + 19 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 8, 10

Rita

Schauspiel für alle ab 8 Jahren

BRONKS / Tuning People, Belgien

Rita ist eine alleinstehende Frau mit viel Dramatik. Mit ihrer Liebe zur

Oper versucht sie, dem Alltag und dem Alter ängstlich zu entfliehen.

Wie eine ältere Alice im Wunderland verliert sie sich in einem verrückten

Labyrinth, in dem Fiktion und Realität nicht mehr voneinander

unterschieden werden können.

2015 brillierten Randi De Vlieghe und Jef Van Gestel in ihrer Produktion

«Football on stilettos». Rita, eine der Figuren dieser Inszenierung,

bekommt nun ein zweites Leben. Das berührende Stück

bewegt sich zwischen Tanz und Schauspiel und zeigt einmal mehr

die Vorliebe von De Vlieghe und Van Gestel aus dem Üblichen etwas

ganz Aussergewöhnliches zu machen.

ANTIPODI

Eine magische Weltreise ohne Worte

für alle ab 7 Jahren

Compagnia Dromosofista,

Italien / Argentinien

Teatri Mobili

Termine und Standort

werden noch

bekanntgegeben

CHF 20 | erm. 10

Schulen 8

Drei Figuren laden das Publikum ein, ihnen

auf eine Reise zu den Antipoden der Welt zu

folgen. Eine surreale und traumhafte Reise

auf einem Miniaturpferd, zwischen verwirrenden

Gestalten und kleinen Schatten-Menschen.

Hier, wo Symbole Worte ersetzen,

hat die Zeit keinen Anfang und kein Ende.

«ANTIPODI» verbindet verschiedene Stile

und Techniken des Figurentheaters, von

Marionetten über manipulierbare Objekte

bis hin zum chinesischen Schattenspiel –

mit Live-Musik.

© Clara Hermans

55


Junge ERwachsene

Invisible Lands /

Unsichtbare Landschaften

Visuelles Theater

Zwei Tage, eine Nacht

Nach dem Film von Jean-Pierre

und Luc Dardenne

Livsmedlet, Finnland

Theater Konstanz

Buchstäblich hautnah erzählen zwei Performer

eine Fluchtgeschichte, wie sie tausende

Menschen überall auf der Welt erleben. Die

beiden Spieler/innen benutzen ihre eigenen

Körper und ihre Haut als Landschaften, in

denen sich Miniaturfiguren bewegen.

Siehe Seite 16

Das dritte Leben

Ein tragikomisches Stück über

das Älter- und Altwerden

Vorstadttheater Basel

Koproduktion mit

TAK Theater Liechtenstein

«Das dritte Leben» erzählt von fünf alten

Menschen, ihrem Alltag und ihrem Zusammenleben

im Altenheim. Ein tragikomisches

Stück für alle Generationen, das durch seine

Tiefe und seinen Humor überzeugt und

berührt, indem es das Spannungsfeld zwischen

der Tatsache, dass wir immer älter

werden und dem verzweifelten Davonrennen

vor dem Alter, facettenreich auslotet.

Siehe Seite 16

Hannah Arendt

auf der Bühne

Nach dem gleichnamigen Kinderbuch

von Marion Muller-Colard

AGORA Theater St. Vith, Belgien

Koproduktion mit

TAK Theater Liechtenstein u. a.

© Pernilla Lindgren

Identität

(Arbeitstitel)

Tanztheater mit Jugendlichen

aus Belgien, Deutschland,

Luxemburg und Liechtenstein

TAK Theater Liechtenstein, Junges

Ensemble Stuttgart, AGORA-Theater,

Belgien, ROTONDES Luxemburg

Gemeinsam mit dem belgischen Choreografen

Gregory Caers entwickeln 20 Jugendliche

im Alter von 15 bis 18 Jahren ein Tanztheaterstück,

das im April 2020 in Stuttgart

uraufgeführt wird. Neben Fragen zur Identitätsbildung

beschäftigt sich die Performance

auch damit, welche Auswirkungen

individuelle oder kollektive Handlungen und

Entscheidungen, die im Jugendalter getroffen

worden sind, auf eine Gesellschaft haben

können.

Siehe Seite 17

Identität Europa

Koproduktion von

TAK Theater Liechtenstein, Deutsches

Nationaltheater Weimar, Les Théâtres

de la Ville de Luxembourg

«Zwei Tage, eine Nacht» verhandelt die

grossen Themen unserer (Arbeits-)gesellschaft:

Entsolidarisierung, die Verwandlung

der Welt in ein einziges grosses Gewerbegebiet,

die Dominanz der Erwerbsarbeit über

das individuelle Leben. Und doch ist es auch

eine geradlinige, packende Geschichte einer

jungen Frau, die zunächst nur für ihren Arbeitsplatz

kämpft und am Schluss sehr viel

mehr erkämpft haben wird.

Hamlet

William Shakespeare

Theater Salzburg

Siehe Seite 11

Verfolgt vom Geist des Vaters und umgeben

von falschen Freunden und echten Feinden

ist der junge Mann Hamlet eingesponnen in

ein dunkles Gefüge von Verstrickungen, in

familiäre und gesellschaftliche Machtstrukturen,

die eine schuldlose, selbstbestimmte

Existenz unmöglich machen. Die Mischung

aus Kriminal- und Liebesgeschichte

und philosophischer Abhandlung über Sinn

und Wert des Lebens hat dieses vieldeutige

Stück Shakespeares (1564–1616) zu einem

Schlüsselwerk der Neuzeit gemacht.

Siehe Seite 12

Werther

Johann Wolfgang von Goethe

Staatstheater Mainz

In der Inszenierung von Ania Michaelis werden

grosse Fragen, die Erwachsene wie

junge Menschen gleichermassen betreffen,

couragiert gestellt und schaffen gerade für

Heranwachsende eine gute Basis, um in einer

immer orientierungslos erscheinenden

Welt die eigenen Positionen und den eigenen

Weg zu bestimmen.

Acht Autor/innen aus acht europäischen

Ländern haben Texte über Europa Heute

verfasst. Ausgehend von der Frage nach der

Existenz einer europäischen Identität und

dem subjektiven Blick der Dramatiker/innen

auf das Leben auf dem Kontinent entsteht in

einer internationalen Koproduktion aus drei

Theatern ein Parforceritt durch Europa.

Goethes Briefroman war eine literarische

Sensation: Der Autor wurde zum Popstar,

der Roman zu einer frühen Vorahnung von

Popkultur. Werther wurde zur Identifikationsfigur

für viele junge Menschen, die sich in ihrer

bürgerlichen Existenz eingeengt fühlten

und nach einem eigenen selbstbestimmten

Leben sehnten.

Siehe Seite 17

Siehe Seite 8

Siehe Seite 14

56


Junges Publikum Regional

THEATER trotzdem / THEATER plus / U13 / U15

Eine Weihnachtsgeschichte

Ein Generationen übergreifendes

Familienstück frei nach dem Roman

«Tintenherz» von Cornelia Funke

für alle ab 6 Jahren

junges THEATER liechtenstein

Es spielen Kinder und Jugendliche im Alter

von 9 bis 13 Jahren sowie Erwachsene mit

und ohne geistiger Behinderung ein selbst

erarbeitetes Stück über die Kraft des gesprochenen

Wortes.

Heilig Abend. Geschenke werden ausgepackt.

Während ein Kind laut aus seinem

neuen Buch vorliest geschehen unerklärliche

Dinge. Menschen verschwinden und

das Gelesene wird Wirklichkeit.

© Eveline Kaufmann-Hasler

TAK

Mo 09.12.19, 10 Uhr

Di 10.12.19, 19 Uhr

(Premiere)

Mi 11.12.19, 19 Uhr

Do 12.12.19, 10 Uhr

Fr 13.12.19, 10 Uhr

Sa 14.12.19, 19 Uhr

So 15.12.19, 17 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 10

Anderssein – Gemeinsam!

Die Sprache der Musik kennt keine Grenzen

Abschlusskonzert des 2-jährigen Erasmus-Projektes

Kings & Queens aus Wien und Vaduz

120 Schüler/innen aus mindesten 15 verschiedenen Ländern und

Kulturen und vier verschiedenen Schulen beweisen nach dem erfolgreichen

Konzert in Wien, dass ein gemeinsamer Prozess und ein

grandioses Produkt trotz der grossen Unterschiede möglich ist, so

wie der Titel des Projektes «Anderssein – Gemeinsam: Die Sprache

der Musik kennt keine Grenzen» lautet. Nicht nur das, es verstärkt

den Zusammenhalt unter den Mitgliedern des Chores bzw. der Band

in den einzelnen Schulen und macht Lust auf mehr: mehr Musik,

mehr Sprachen und Kulturen und mehr Vielfalt!

SAL, Schaan

Do 30.01.20, 19 Uhr

Benefizveranstaltung

Help 4 Hope

Veränderung und Bewusstsein beginnen

mit einem Gedanken …

Ballet & Dance School Miryam Velvart

Eine mitreissende Inszenierung mit Ballettschülerinnen,

Amateuren und einem internationalem Profitänzer/innen-

Ensemble, die Grenzen öffnet, Gemeinschaft ermöglicht

und ihr Publikum um die ganze Welt entführt.

«Help 4 Hope» steht für das Überbringen einer Botschaft:

Veränderung und Bewusstsein beginnen mit einem einzigen

Gedanken, der inspiriert, bewegt, motiviert, sich vergrössert

und dann zu einer wunderbaren Botschaft und

echter, greifbarer Hilfe wird.

TAK

Sa 06.06.20, 19 Uhr

(Premiere)

So 07.06.20, 17 Uhr

Mo 08.06.20, 14 Uhr

Di 09.06.20, 10 Uhr

CHF 30 | erm. 10

Schulen 8, 10

57


Vermittlung

DIE VOYEURE CHUR/SCHAAN

In der Saison 2019/20 starten das Theater Chur und das TAK Theater

Liechtenstein gemeinsam das Pilotprojekt DIE VOYEURE CHUR/

SCHAAN. Das Angebot bietet jungen Menschen ab 16 Jahren die

Gelegenheit, in einer Gruppe mit Gleichgesinnten regelmässig ins

Theater zu gehen, sich vertieft damit auseinanderzusetzen und darüber

zu diskutieren.

TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte

Neu: Konzertpädagogisches Angebot für Schulen

Mit Beginn der neuen Spielzeit startet das TAK Theater Liechtenstein

ein neues konzertpädagogisches Angebot rund um die TAK

Vaduzer Weltklassik Konzerte. Schulklassen weiterführender Schulen

können Patenklasse eines Weltklassik Konzertes werden. Eine

Konzert pädagogin führt die Klasse vorab in den Konzertabend ein.

Musiklehrer/innen können zwischen unterschiedlichen Formen der

Einstimmung und Unterrichtsmaterialien auswählen.

© Miloš Ristin

Im Zentrum stehen die Produktionen im Theater Chur und im TAK

Theater Liechtenstein, aber auch weitere Häuser in der Umgebung

können berücksichtigt werden. Die Treffen finden ca. 1x pro Monat

an wechselnden Wochentagen statt. Das erste Treffen findet am

Mittwoch, 23. Oktober 2019 um 18.30 Uhr im Theater Chur statt.

Mi 23.10.19, 20 Uhr, Theater Chur

Fantasia

Schauspiel von Anna Karasinska | Teatr Rozmaitosci Warzawa, Polen

Di 12.11.19, 19 Uhr, TAK

Invisible Lands / Unsichtbare Landschaften

Visuelles Theater | Livsmedlet, Finnland

Mi 04.12.19, 20 Uhr, TAK

Vater

Schauspiel von Dietrich Brüggemann | Deutsches Theater Berlin

Do 20.02.20, 20 Uhr, Theater Chur

EINS, ZWEI, DREI, Die Anarchie des Clowns

von Martin Zimmermann | MZ Atelier

weitere Termine und Informationen unter www.tak.li

Eine Nachtmusik für Kleine

58

Geburtstagsfeier mit Mozart

Für jüngere Schüler/innen bietet das TAK Theater Liechtenstein neu

ein Kinderkonzert im Spielplan an. Bei «Mozarts Geburtstag» geht es

um die «Kleine Nachtmusik» von Wolfgang Amadeus Mozart – aufgeführt

von der Kammerphilharmonie Graubünden und moderiert von

Ursina Brun. Eine ideale Heranführung von Kindern ab 5 Jahren an

die Klassische Musik.

Als Wolfgang Amadeus Mozart seine weltberühmte Serenade «Eine

kleine Nachtmusik» schrieb, dachte er wahrscheinlich nicht an eine

romantische Nachtstimmung. Wohl auch nicht an eine sanfte Schlafmusik

oder an Dunkelheit und Bedrohlichkeit. Nein, diese Musik ist

zu fröhlich und festlich, sie lädt zum Feiern ein. Und wie es sich für

eine Geburtstagsfeier gehört, erwarten uns Mitmachaktionen, Überraschungen

und viel wunderschöne Musik!

TAK

Mi 23.10.19, 10 Uhr

Schulen CHF 10

DAUER: 45 min

TAK-Theaterclub

«Die jungen Wilden»

Für Kinder von 8 bis 12 Jahren

Theater schauen, Theater bestaunen und hinterfragen, einen

Theaterausflug machen, Theatermacher/innen kennenlernen,

über Theater reden und Theater mit allen Sinnen

geniessen.

Nach 10 Jahren «Die jungen Wilden» in Schaan ist es an

der Zeit, neues Territorium zu erobern. Wir entdecken einmal

im Monat gemeinsam verschiedenste Theaterfarben

und -formen in Schaan, Buchs und Feldkirch. Dazu schauen

wir hinter die Kulissen und machen einen Theaterausflug

in eine andere Stadt. Zu jeder Vorstellung gibt es ein

passendes Rahmenprogramm, ein monatliches Infoblatt

per Post und eine Menge Spass dazu.

Aktuelle Informationen zum Programm der

«Jungen Wilden» gibt es zu Saisonbeginn.


Junges Theater Publikum und Regional Schule

Theater und Schule

Lernort Theater:

– – Lebensthemen

– – – interdisziplinäres Denken

– – – – Wertevermittlung

Anders als im schulischen Alltag dienen im Theater Begrifflichkeiten

wie «richtig» oder «falsch» nicht als Erklärungsmuster und Bewertungsmassstab.

Mit seinen unterschiedlichen Vermittlungsformaten

nutzt das TAK die Lebendigkeit und Freiheit der kreativen Prozesse,

um Synapsen lustvoll neu zu verdrahten. Hier geht es darum, Theater

sehen und deuten zu lernen.

Die rezeptive Auseinandersetzung mit Theater vermittelt ästhetische

Kompetenz, d. h. die Fähigkeit, die ästhetischen Inszenierungsverfahren

und Inszenierungskünste unserer Zeit und Mediengesellschaft

lesen und mitgestalten zu können. Durch die so gewonnene Fertigkeit,

Kultur zu entschlüsseln, wird kulturelle Teilhabe erst möglich.

Angebote und Projekte zum Ausprobieren und Selbermachen, Kennenlernen

und Entdecken.

Kinder schreiben

TAK-Geschichten

TAK-Schreibprojekt für Kinder ab 7 Jahren

Anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums des TAK sind junge Menschen

eingeladen, sich mit dem TAK kreativ auseinanderzusetzen. Erinnerst

du dich noch an deinen ersten Theaterbesuch im TAK oder

ein Theaterstück, das bei dir besonders hängengeblieben ist? Was

muss ein gutes Theaterstück für dich beinhalten? Was wünscht du

dem TAK für die Zukunft? Lass deiner Phantasie freien Lauf und erfinde

eine Theatergeschichte über die Bretter, die die Welt bedeuten.

Oder werde zum Autor/zur Autorin und schreibe ein Mini-Theaterstück

für die Bühne. Ob Komödie, Märchen, Drama oder Krimi,

mit deiner persönlichen Theaterstory und deinem selbst erdachtem

Theaterstück (Länge 1 bis 2 Seiten, handschriftlich oder digital als

Word-Datei) machst du dem TAK ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk!

TAK

Fr 20.03.20

Abgabe der Geschichten und Zeichnungen

Mi 10.06.20, 18 Uhr

Lesung und Buchpräsentation

Eintritt frei

59


www.auhof.li

ASSITEJ

Liechtenstein

gratuliert

dem TAK

zum 50-Jahr-

Jubiläum!

Plakatgestaltung: Annett Höland

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9470 Buchs / SG

Fon +41 79 611 41 65

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Theater und Familie

Theater und Familie

Mindestalter

Unsere Altersangaben sind nicht zufällig gewählt. Sie werden aufgrund

des Inhaltes, der Theaterform, der Dauer oder der emotionalen

Intensität eines jeden Theaterstückes definiert. Zu junge Kinder

können sich langweilen, verängstigt werden oder das Bühnengeschehen

missverstehen. Im Interesse Ihres Kindes und aller

Zuschauer/innen bitten wir Sie, diese Altersangaben zu beachten.

Wir gratulieren herzlich

zum Jubiläum und bedanken

uns für die wertvolle

Zusammenarbeit!

Kunstmuseum Liechtenstein

mit Hilti Art Foundation

Städtle 32 · 9490 Vaduz

www.kunstmuseum.li

Foto: Stefan Altenburger Photography

Familiennachmittag / Familienfeierabend

Zu den Familientheatervorstellungen am Sonntag und unter der Woche

können sich Familien jeweils eine Stunde vorher mit einem auf

die Stücke zugeschnittenen Angebot einstimmen.

Kinder- und Jugend-Abo

Auch für ein junges Publikum gibt es ein Abo. Nach freier Wahl können

6 Vorstellungen zum Preis von 5 für CHF 50 besucht werden.

Das Abo ist übertragbar und gilt für alle Vorstellungen aus dem Kinder-

und Jugendtheater mit wenigen Ausnahmen. Gültig ab Ausstellungsdatum

für 1 Jahr.

Ein Kindergeburtstag im TAK

Rund um einen Vorstellungsbesuch kann im TAK-Foyer Geburtstag

gefeiert werden, natürlich mit Kuchen, einem schön dekorierten

Tisch und viel Spass. Dazu sind Theaterführungen hinter die Kulissen

und eine Begegnung mit den Schauspieler/innen möglich.

Für das leibliche Wohl mit Geburtstagskuchen und Getränken, das

ebenfalls individuell abgesprochen wird, sorgt das Bar-Team des

TAK oder die Eltern selbst. Im Theatersaal wird selbstverständlich

die erste Reihe für das Geburtstagskind und seine Gäste reserviert.

Darüber hinaus erhält es für die Vorstellung freien und seine Gäste

ermässigten Eintritt.

Anfragen bitte an den Vorverkauf unter

+423 237 59 69 oder vorverkauf@tak.li

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Kategorie

Dass Dass etwas etwas schwer schwer ist, ist,

muss muss ein ein Grund Grund mehr mehr sein, sein,

es es zu zu tun. tun.

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Sponsoren + PArtner

H.E.M.

Stiftung

RHW-Stiftung

OFIKA

Stiftung

Fürst Franz Josef

von Liechtenstein Stiftung

Thea Keeler

Stiftung

Int. Music & Art

Foundation

Genossenschafter/in werden

Sein hochkarätiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm kann das TAK veranstalten, weil es von der TAK-Genossenschaft getragen

wird. Eine Genossenschaft ist so stark wie die Zahl ihrer Mitglieder. Unser Ziel ist deshalb, möglichst viele begeisterte neue Genossenschafter/innen

zu gewinnen. Als Mitglied der TAK-Genossenschaft übernehmen Sie ein kleines Stück Verantwortung für die liechtensteinische Kulturlandschaft.

Gerne senden wir Ihnen Informationsmaterial zu und beraten Sie persönlich.

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… gemeinsam Getränke und Snacks geniessen.

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Team

© Julian Konrad

Dr. Thomas Spieckermann Intendanz

Sabine Frei-Wille Kaufmännische Leitung

Georg Biedermann Leitung

Kinder- und Jugendtheater

Jan Sellke Leitung Dramaturgie

und Kommunikation

Martin Hilti Technische Leitung

Patricia Lenherr Künstlerisches

Betriebsbüro

Marie Ruback Presse

Alexa Ritter Presse (als

Mutterschaftsvertretung)

Katarina Simic Marketing

Gabriele Villbrandt Kinderund

Jugendtheater

Tamara Frick Vorverkauf/Kasse

Andrea Guger Vorverkauf/Kasse

Evi Vallone Vorverkauf/Kasse

Maria Wohlwend Vorverkauf/Kasse

Albi Büchel Requisite/Bühne

Gabriele Manco Lichttechnik/Bühne

Stefan Marti Lichttechnik/Bühne

Simon Reuteler Tontechnik/Bühne

Johanna Schunko Gastronomie

Brigitte Schwarz Reinigung/Gastronomie

Freie Mitarbeit

Martin Wettstein Konzertdramaturgie

Kurt Bislin Grafik

Robert Jungi Umgebungspflege

Aufsichtsrat

Werner Bachmann Präsident

Brigitte Haas Vizepräsidentin

Thomas Büchel Delegierter

der Landesregierung

Simon Biedermann Delegierter

der Gemeinde Schaan

Christine Rhomberg

Patrizia Strub-Wohlwend

Jörg Gantenbein

65


Abonnement

Abonnements

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Mit dem grossen Abonnement erleben

Sie alle Veranstaltungen einer Abo-Reihe.

Geniessen Sie 8 Schauspiele,

9 TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte

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können sich Ihr Programm in den

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Flexibler TAK-Genuss mit bis zu 25%

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viele Termine, mindestens aber 6, aus

den Abo-Reihen Schauspiel, TAK Vaduzer

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Sie haben freien Eintritt zu sämtlichen Sie haben freien Eintritt zu allen TAK-

TAK-Veranstaltungen in allen Spielstätten. Veranstaltungen, ausgenommen sind nur

Ihr Sitzplatz ist für Sie reserviert, Sie

die TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte.

müssen ihn nur spätestens 5 Tage

Ihr Sitzplatz ist für Sie reserviert, Sie

vor der Vorstellung bestätigen.

müssen ihn nur spätestens 5 Tage

vor der Vorstellung bestätigen.

Passepartout, TAK-Karte und Halb-TAKs-Karte gelten nicht bei Sonderveranstaltungen.

Zum Preis von CHF 185 geniessen

Sie für alle TAK-Veranstaltungen 50%

Rabatt auf den regulären Eintrittspreis,

ausgenommen sind nur die TAK

Vaduzer Weltklassik Konzerte.

Die Halb-TAKs-Karte ist ein persönlicher

Ausweis mit Foto, nicht übertragbar und

gilt ab Ausstellungsdatum für 1 Jahr.

© Eva Sutter

Das Kinder- und

Jugend-Abonnement

Auch für ein junges Publikum gibt es

ein Abo. Nach freier Wahl können 6

Vorstellungen zum Preis von 5 für CHF 50

besucht werden. Das Abo ist übertragbar

und gilt für alle Vorstellungen aus dem

Kinder- und Jugendtheaterspielplan

mit wenigen Ausnahmen. Gültig ab

Ausstellungsdatum für 1 Jahr.

Geschenk-Gutscheine

TAK-Geschenkgutscheine sind für CHF 25

und CHF 50 erhältlich und können für jede

TAK-Veranstaltung eingelöst werden.

Nicht verbrauchte Teilmengen verbleiben

auf dem Gutschein für den nächsten

Besuch.

Beratung und Vorverkauf

Ab Montag 26. August 2019 beginnt der Vorverkauf für die

Vorstellungen der neuen Saison. Für einige Veranstaltungen

sind Tickets bereits ab 1. Juli 2019 online verfügbar:

www.tak.li

Telefon: +423 237 59 69

E-Mail: vorverkauf@tak.li

Büro

Neben dem Theater an der Reberastrasse 10, 9494 Schaan

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 14 bis 18 Uhr, Freitag von 9 bis 14 Uhr

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Tickets & Infos

Die Spielstätten

Entspannt zur Vorstellung

Reservierungen

TAK Theater Liechtenstein

Reberastrasse 12, 9494 Schaan

Gratis-Parken direkt beim Theater möglich

SAL Saal am Lindaplatz

Landstrasse 19, 9494 Schaan

Gratis-Parken im Parkhaus Lindaplatz/SAL

Vaduzer-Saal

Dr. Grass-Strasse 3, 9490 Vaduz

Gratis-Parken in der Marktplatz-Garage.

Adresse zur Anfahrt mit Navigationsgerät:

Giessenstrasse 7, 9490 Vaduz

Abendkasse

• Gratis Parken direkt bei unseren

Spielstätten werktags ab 17 Uhr

sowie am Samstag und Sonntag.

• TAK Tickets, Abos und Online

Tickets gelten auch als Busticket

für alle Busse der LIEmobil ab

3 Stunden vor bis 3 Stunden

nach der Vorstellung.

• Barrierefrei: In all unseren Spielstätten

können Rollstuhlplätze gebucht

werden. Für Fragen und Anliegen

vor Ort steht Ihnen unser Abenddienst

jederzeit zur Verfügung.

Tickets

Tickets können telefonisch oder per

Email reserviert werden. Reservierte

Tickets müssen bis 30 Minuten vor

Vorstellungsbeginn abgeholt werden.

Bestellte Karten, die weder abgeholt

noch rechtzeitig storniert wurden,

müssen wir in Rechnung stellen.

Online Tickets

Unter www.tak.li können Sie Karten direkt

kaufen und mit Kreditkarte bezahlen.

Online gekaufte Tickets können nicht

zurückgegeben werden. Ermässigte Tickets

können online nicht bestellt werden.

Die Abendkasse öffnet jeweils 1 Stunde

vor Veranstaltungsbeginn. Sie erreichen die

Abendkasse unter Tel. +423 237 59 69

Der Vorverkauf beginnt am 26. August

2019 für alle Veranstaltungen der

Saison – mit wenigen Ausnahmen.

Im Ververkauf gekaufte Tickets können

nicht zurückgegeben werden.

Ermässigungen

Karten zum ermässigten Preis gibt es für

Schüler/innen, Berufslernende, Studierende

und IV-Bezüger/innen gegen Nachweis.

© Eva Sutter

* TAK Vaduzer Weltklassik

NEU: Ermässigungsberechtigte erhalten

ab 30 Minuten vor Konzertbeginn

Restkarten als Last-Minute-

Tickets zum Preis von CHF 10.

Einführungen

Für die Veranstaltungen im Schauspiel-

Abo und zu den TAK Vaduzer Weltklassik

Konzerten finden kostenlose

Einführungen statt.

Änderungen

Wir behalten uns Änderungen von Daten,

Preisen und Veranstaltungen vor.

Kontakt / Informationen

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T +423 237 59 69, F +423 237 59 61

vorverkauf@tak.li, www.tak.li

Montag bis Donnerstag: 14 bis 18 Uhr

Freitag: 9 bis 14 Uhr


Bestellkarte

anzahl

____ Passepartout Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen pro Saison CHF 1500

____ TAK-Karte Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen, ausgn. taK Vaduzer Weltklassik Konzerte pro Saison CHF 950

____ Gönner-Konzert-Abo 1. reihe Galerie für alle taK Vaduzer Weltklassik Konzerte pro Saison CHF 720

____ Halb-TAKs 50% rabatt auf alle Vorstellungen, ausgenommen taK Vaduzer Weltklassik Konzerte

Zur Bestellung senden Sie ein Passfoto per E-Mail an vorverkauf@tak.li ein Kalenderjahr gültig CHF 185

Grosse Abonnements

Kleine Abonnements

Kombi-Abonnements

9er-Konzert-Abo 25% rabatt

____ Preiskategorie 1

____ Preiskategorie 2

____ Preiskategorie 3

8er-Schauspiel-Abo 20% rabatt

____ Preiskategorie 1

____ Preiskategorie 2

6er-TAK_music-Abo 15% rabatt

____ Preiskategorie 1

____ Preiskategorie 2

6er-Konzert-Abo 15% rabatt

____ Preiskategorie 1

____ Preiskategorie 2

____ Preiskategorie 3

6er-Schauspiel-Abo 15% rabatt

____ Preiskategorie 1

____ Preiskategorie 2

Bitte wählen Sie beliebig

viele termine aus der

gesamten liste unten,

mindestens aber 6.

rabatt zwischen 15 und 25%

____ Preiskategorie 1

____ Preiskategorie 2

Meine Auswahl

TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte

____ di 22.10.19 Lise de la Salle, Simon Gaudenz, Jenaer Philharmoniker

____ Mi 27.11.19 Wiener Sängerknaben, Jimmy Chiang

____ di 17.12.19 Yaara Tal und Andreas Groethuysen

____ Mi 15.01.20 Regula Mühlemann und CHAARTS Chamber Artists

____ di 11.02.20 Lars Vogt, Ivor Bolton, Peter Simonischek, Sinfonieorchester Basel

____ Sa 07.03.20 Vassilis Christopoulos, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz

____ di 07.04.20 Sergei Babayan, Yaron Traub, Sinfonieorchester Liechtenstein

____ di 05.05.20 Nelson Freire, Hugh Wolff, Belgian National Orchestra

____ di 26.05.20 «Maria de Buenos Aires», Luzerner Theater, Luzerner Sinfonieorchester

Schauspiele

____ Sa 14.09.19 ____ Fr 27.09.19 Identität Europa | taK theater liechtenstein

____ Sa 05.10.19 ____ So 06.10.19 Böhm | Schauspiel Graz

____ Mi 30.10.19

Ring of Fire | theater Hof

____ di 03.12.19 ____ Mi 04.12.19 Vater | deutsches theater Berlin

____ Mi 29.01.20 ____ do 30.01.20 Zwei Tage, eine Nacht | theater Konstanz

____ di 18.02.20 ____ Mi 19.02.20 Hamlet | landestheater Salzburg

____ di 10.03.20

Eines langen Tages Reise in die Nacht | theater Bonn

____ Mi 29.04.20 ____ do 30.04.20 Werther | Staatstheater Mainz

Mi 13.05.20 – So 17.05.20: Schweizer Theatertreffen | die Stückauswahl des theatertreffens wird

im Frühjahr 2020 feststehen. abonnenten erhalten das Programm vor Vorverkaufsbeginn zugesandt.

TAK_music

____ di 01.10.19 Carminho | Fado

____ Sa 09.11.19 Cécile McLorin Salvant | Jazz

____ Fr 15.11.19 Sugaray Rayford | Blues/Soul

____ Fr 31.01.20 Maren Kroymann | oldies der 60er

____ do 12.03.20 Kyle Eastwood | Jazz

____ Mi 06.05.20 Antonio Lizana | Jazz / Flamenco nuevo


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theater am Kirchplatz eG

reberastrasse 10

9494 Schaan


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Trauern

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Nun, liebe Herrn,

Empfehl ich Euch mit aller Liebe mich,

Und was ein armer Mann, wie Hamlet ist,

Vermag, Euch Lieb und Freundschaft zu bezeugen,

So Gott will, soll nicht fehlen. Lasst uns gehn

Und, bitt ich, stets den Finger auf den Mund!

Die Zeit ist aus den Fugen; Fluch der Pein,

Muss ich sie herzustelln geboren sein! –

Nun kommt, lasst uns zusammen gehn.

Alle ab.

Hamlet, 1. Akt, 5. Szene

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