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Spielzeit 22_23

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SPIELZEIT <strong>22</strong> / <strong>23</strong>


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EDITORIAL<br />

© Ilja Mess<br />

Liebe Freundinnen und Freunde des TAK<br />

Verehrtes Publikum<br />

«Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier», so lautet das Motto der neuen<br />

<strong>Spielzeit</strong> 20<strong>22</strong>/<strong>23</strong> des TAK Theater Liechtenstein. Das Motto<br />

stammt aus der Feder Shakespeares, genauer aus seinem Stück<br />

«Der Sturm». Ein Bootsmann schreit den Satz heraus («Hell is empty,<br />

all devils are here»), als sein Schiff in einen alles zerschmetternden<br />

Sturm gerät und sinkt. Was er nicht weiss, ist, dass Ariel, ein Luftgeist,<br />

den Sturm erzeugt hat, um die Menschen auf dem Schiff anschliessend<br />

auf eine Insel zu retten. Teufel scheinen also eine Frage<br />

der Perspektive zu sein: Die Menschen sehen den Untergang, der<br />

letztlich aber die Rettung bedeutet.<br />

Der Glaube an höllische Wesen ist so alt wie die Menschheit selbst.<br />

Schon in den Urmythologien der Sumerer, der ältesten Hochkultur<br />

der Menschen, findet sich die Furcht vor Dämonen, die die Menschen<br />

bedrohen. Im alten Babylon beherrschte diese Angst die Menschen<br />

derart, dass sie nach Sonnenuntergang das Haus nicht mehr<br />

verliessen. Die Griechen, die Römer und auch die christliche Religion<br />

übernahm das Prinzip der Teufel, die Hölle wurde zum Ort der<br />

Bestrafung menschlicher Übeltäter. Kaum ein anderes Motiv ist in<br />

der Kunstgeschichte häufiger benutzt worden als die Hölle und die<br />

Teufel, die besonders in der frühen Neuzeit Hochkonjunktur hatten:<br />

Jean Wier, ein Dämonologe aus dem 16. Jahrhundert, der eine Systematik<br />

in die Wesen dieser Welt bringen wollte, zählte 72 Fürsten<br />

und 7’405’926 Dämonen – «alle schändlich». Wie sollte man sich vor<br />

dieser Armee schützen?<br />

Seit Feuerbach, Nietzsche und Freud hat es die Metaphysik schwerer<br />

in der Welt. Der Mensch kann sich nicht mehr herausreden, er ist<br />

selbst verantwortlich für seine Taten. Das einst gefürchtete Teufelszeug<br />

bekam fortan eine andere Bedeutung; heute ist es ein Kirschschnaps<br />

mit Wodka und mit «einer verführerischen Chilli-Note» bestehend<br />

aus 18% Alkohol. Gibt man den Begriff «Teufelszeug» im<br />

Internet ein, stösst man auf Drogen, Asbest, den Kapitalismus, ein<br />

Label für Black Metal Music – und eBay wirbt mit: «Teufelszeug findest<br />

du bei uns».<br />

Aber auch in den Nachrichten und der Politik haben Teufel wieder<br />

Inflation. Je mehr komplexe Sachverhalte vereinfacht und verkürzt<br />

werden, desto schneller ist etwas gut oder böse, und beim Bösen<br />

ist der Teufel und die Hölle nicht weit. Das wusste schon ein ehemaliger<br />

US-Präsident, der seine Gegnerin im Wahlkampf «the devil»<br />

genannt hatte. Seitdem diese Büchse der Pandora geöffnet wurde,<br />

findet man die Teufel wieder überall, im Westen, Osten und Fernen<br />

Osten. Ich vermute, eine neuerliche Zählung der Teufel würde wiederum<br />

die Zahl 7’405’926 ergeben, womit die Zählung von Wier also<br />

bestätigt werden kann.<br />

Auf unserer Bühne sehen die Teufel anders aus. Da ist ein Kapitän<br />

Ahab auf der Jagd nach dem Weissen Wal und löscht mit ihm quasi<br />

eine Spezies aus. Da ist ein junger Mann mit einer bipolaren Störung,<br />

dessen Wahrnehmung der Welt diametral von der «normalen»<br />

abweicht, ein literarisch herausragendes Psychogramm eines Menschen<br />

mit einer psychischen Erkrankung. Da ist ein Dorfrichter, der<br />

nach Lust und Laune Urteile fällt und bis über beide Ohren korrupt<br />

ist. Da sind Revolutionäre, die das Gute wollen und stets das Böse<br />

schaffen. Das Geld verführt einen Bürgermeister dazu, seinen Badegästen<br />

Giftwasser anzubieten.<br />

Gegen diese Teufel kann man vorgehen, es braucht aber auch Kraft<br />

und Energie für uns alle dafür. Diesen Quell spenden Schönheit und<br />

Humor. Die Schönheit der Musik zum Beispiel, die Sie in den TAK Vaduzer<br />

Weltklassik Konzerten sowie der TAK_music und den Humor,<br />

den Sie im Kabarett und Comedy finden. Und alles das gibt es auch<br />

für das junge Publikum im Kinder- und Jugendtheater.<br />

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre<br />

unseres Programms für die neue <strong>Spielzeit</strong>. Gerne möchte wir Sie zu<br />

dem einen oder anderen Besuch oder sogar zu einem Abonnement<br />

verführen!<br />

Wir alle am TAK freuen uns, für Sie dasein zu dürfen!<br />

Auf ein Wiedersehen<br />

Ihr<br />

Thomas Spieckermann<br />

Indendant


GRUSSWORTE<br />

Manuel Frick<br />

Minister für Gesellschaft und Kultur<br />

Daniel Hilti<br />

Vorsteher der Gemeinde Schaan<br />

Werner Bachmann<br />

Präsident des Aufsichtsrates des TAK<br />

«Jeder grosse Schöpfer ist eine Einheit,<br />

die ihre Grenzen und ihr Gewicht in eigenen<br />

Massen in sich schliesst: Es gibt nur ein<br />

spezifisches Gewicht innerhalb eines Werkes,<br />

kein absolutes in der Waagschale der<br />

Gerechtigkeit.»<br />

Dies schrieb der österreichische Schriftsteller<br />

Stefan Zweig in der Einleitung von<br />

«Drei Meister», seinem Buch über Balzac,<br />

Dickens und Dostojewski. Und genau so ist<br />

es mit der Kunst: Es gibt keine absoluten<br />

Wahrheiten.<br />

Kunst und ihr Inhalt sind Gegenstand eines<br />

ständigen Abwägens. In der TAK-<strong>Spielzeit</strong><br />

20<strong>22</strong>/<strong>23</strong> wird dies durch die stets präsente<br />

Waagschale der Gerechtigkeit dargestellt.<br />

Die widerstreitenden Interessen der Kläger<br />

und der Beklagten werden abgewogen. Und<br />

gemäss dem <strong>Spielzeit</strong>-Motto «Die Hölle ist<br />

leer, alle Teufel sind hier», werden die Teufel<br />

eines jeden Einzelnen in die Waagschale<br />

gelegt.<br />

Dies lässt eine äusserst spannende <strong>Spielzeit</strong><br />

erwarten! Ich wünsche allen Beteiligten<br />

gutes Gelingen und allen Besuchern unvergessliche<br />

Stunden im TAK Theater Liechtenstein.<br />

Als die Gemeinde Schaan das Gebäude des<br />

heutigen TAK 1971 erworben hat, wagten<br />

nur Optimisten vorauszusagen, welche Erfolgsgeschichte<br />

damit ihren Anfang nahm.<br />

Wie eng die Beziehung zwischen Schaan<br />

und dem TAK werden sollte, konnten aber<br />

wohl auch die Kühnsten unter ihnen nicht<br />

ahnen.<br />

Diese Beziehung geht inzwischen weit über<br />

die Nutzung der Bühnen an der Reberastrasse<br />

und im SAL hinaus. Das aktuellste<br />

Beispiel ist das Stück «Heidi reloaded» auf<br />

der temporären Aussenbühne am Wisseler<br />

Platz, mitten im Duxwald in schönster Natur.<br />

Diese Natur zu erhalten, ist Gemeinde wie<br />

Theater ein grosses Anliegen. Die Photovoltaikanlage<br />

auf dem Theaterdach ist ein deutlich<br />

sichtbarer Beleg unter vielen für unsere<br />

gemeinsamen Nachhaltigkeitsziele.<br />

Nachhaltig ist für mich aber auch das TAK-<br />

Ensemble, das heimischen Künstlern im<br />

wahrsten Sinne des Wortes eine Bühne bietet.<br />

So tragen sie und trägt das TAK den<br />

Namen Schaan in die Theaterwelt hinaus,<br />

und die Gemeinde schafft gerne die Voraussetzungen,<br />

damit dies so bleiben und die<br />

Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden<br />

kann.<br />

Das TAK hat ein sehr prägnantes Motto<br />

für die neue <strong>Spielzeit</strong> 20<strong>22</strong>/<strong>23</strong> ausgewählt,<br />

denn besser könnte man die Gegenwart<br />

kaum beschreiben: «Die Hölle ist leer, alle<br />

Teufel sind hier.» Es stimmt einen mitunter<br />

nachdenklich, dass wir sehr wohl die Aktivitäten<br />

der verschiedenartigen «Teufel» auf<br />

dieser Welt miterleben müssen. Freuen können<br />

wir uns aber darauf, welche theatralen<br />

Erscheinungsformen diese Wesen auf der<br />

Bühne annehmen werden.<br />

Thomas Spieckermann und sein Team haben<br />

ein sehr interessantes, kurzweiliges,<br />

humorvolles und zum Nachdenken einladendes<br />

Programm in allen Sparten zusammengestellt,<br />

das von grosser Aktualität zeugt<br />

– vielen Dank. Los geht es im Schauspiel mit<br />

«Dantons Tod / Der Auftrag» gefolgt von «Die<br />

Welt im Rücken» und schlussendlich «Der<br />

zerbrochne Krug», Stücke, in denen viele<br />

liechtensteinische Schauspieler:innen auftreten<br />

werden – das freut mich sehr.<br />

An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an<br />

alle Unterstützer:innen des TAK, seien diese<br />

das Land Liechtenstein, der Hohe Landtag,<br />

die Gemeinden Schaan und Vaduz, alle<br />

Sponsoren und natürlich Sie, liebe Besucherinnen,<br />

Besucher und Freunde des TAK,<br />

nicht zu vergessen unsere Geschäftsleitung<br />

und alle Mitarbeiter:innen des TAK Theater<br />

Liechtenstein.


INHALT<br />

SCHAUSPIEL-ABO<br />

Dantons Tod/Der Auftrag 6<br />

Die Welt im Rücken 7<br />

Faust Hoch 3 8<br />

Der zerbrochne Krug 9<br />

Volksfeind 10<br />

Moby Dick 11<br />

Eurotrash 12<br />

Für immer die Alpen 13<br />

König Richard III. 13<br />

JUNGES SCHAUSPIEL<br />

Mit den Fingerspitzen 14<br />

Wolf 14<br />

When You Move Like That 15<br />

Eutopia 15<br />

SCHAUSPIEL REGIONAL<br />

Scale me 16<br />

Oh mein Gott 16<br />

Theater Karussell 16<br />

Poetry Slam<br />

TALKS<br />

16<br />

Vinyl Café 17<br />

Hans Kammerlander 17<br />

TAK VADUZER<br />

WELTKLASSIK KONZERTE<br />

Nuron Mukumi, Volodymyr<br />

Sirenko, Nationales Sinfonie-<br />

orchester der Ukraine 20<br />

Timothy Chooi, Jukka-Pekka<br />

Saraste, Deutsches Symphonie-<br />

Orchester Berlin 21<br />

Gábor Boldoczki, Andrés<br />

Gabetta, Gabetta Consort <strong>22</strong><br />

Sol Gabetta,<br />

Kristian Bezuidenhout <strong>23</strong><br />

Vanessa Benelli Mosell,<br />

John Axelrod, Sinfonieorchester<br />

Liechtenstein 24<br />

Johannes Passion 25<br />

Leif Ove Andsnes, Thomas<br />

Søndergård, Royal Scottish<br />

National Orchestra 27<br />

KONZERT REGIONAL<br />

Vergissmeinnicht 28<br />

Sandra und Jürg Hanselmann 28<br />

Podium Konzerte 29<br />

Chorseminar Liechtenstein 29<br />

TAK_MUSIC-Abo<br />

Boubacar Traoré 34<br />

Max Moor und<br />

Emil Brandqvist Trio 34<br />

Meret Becker en Concert 35<br />

Abdullah Ibrahim 35<br />

Richard Galliano –<br />

New York Tango Trio 36<br />

Astor Piazzolla Quintett 36<br />

Lars Danielsson 37<br />

TAK_MUSIC<br />

CLAZZ 38<br />

Arthur Possing Quartet 38<br />

artemis* & Porrima Ensemble 38<br />

Hubert von Goisern 39<br />

Johnny Rawls 39<br />

Trimolon 40<br />

Tingvall Trio 40<br />

Big Band Liechtenstein 41<br />

Leïla Huissoud 41<br />

Carminho 42<br />

David Helbock 42<br />

Schuani’s Seven 43<br />

Pippo Pollina 43<br />

Mànran 44<br />

Angelo Branduardi 44<br />

KABARETT & COMEDY<br />

Heidi reloaded 46<br />

Beck & Biedermann 46<br />

Maria Neuschmid &<br />

Markus Linder 46<br />

Hazel Brugger 47<br />

Bliss 47<br />

Liechtensteiner Lachnacht 47<br />

Jess Jochimsen 48<br />

Bänz Friedli 48<br />

Kernölamazonen 48<br />

Simon Enzler 49<br />

Ohne Rolf 49<br />

Bodo Wartke 49<br />

Claudio Zuccolini 49<br />

Comedy Sisters 51<br />

Ursus und Nadeschkin 51<br />

Konrad Stöckel 51<br />

Florian Schroeder 53<br />

Geschwister Pfister 53<br />

Michael Elsener 53<br />

JUNGES PUBLIKUM<br />

Kinder 2+ 3+ 4+ 56<br />

Kinder 6+ 58<br />

Kinder 6+ 7+ 59<br />

Kinder 7+ 8+ 60<br />

Junges Publikum regional 61<br />

Theater und Familie 62<br />

Theater und Schule 63<br />

INFOS & SERVICE<br />

TAK als Urlaubsort 31<br />

Nachhaltigkeit 64<br />

TAK-Ensemble 66<br />

TAK-Partner 71<br />

Genossenschaft 72<br />

TAK-Team 73<br />

Abonnements und Tickets 74<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber<br />

Theater am Kirchplatz eG<br />

Reberastrasse 10,<br />

9494 Schaan, Liechtenstein<br />

Intendant:<br />

Dr. Thomas Spieckermann<br />

theater@tak.li, +4<strong>23</strong> <strong>23</strong>7 59 60<br />

Redaktion<br />

Marie Ruback, Jan Sellke,<br />

Katarina Simic, Thomas<br />

Spieckermann, Gabriele<br />

Villbrandt, Martin Wettstein<br />

Design<br />

Leone Ming Est., Intensive<br />

Brand, Schaan<br />

Layout<br />

bimedia, Buchs<br />

Druck<br />

BVD Druck + Verlag AG, Schaan<br />

Titelseite<br />

© Ingo Hoehn<br />

«Moby Dick», Theater Basel


SCHAUSPIEL<br />

© Ingo Hoehn<br />

4


SCHAUSPIEL<br />

SCHAUSPIEL<br />

5


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Dantons Tod / Der Auftrag<br />

Georg Büchner / Heiner Müller<br />

Fassung von Thomas Spieckermann<br />

TAK Theater Liechtenstein<br />

Regie: Oliver Vorwerk<br />

Ausstattung: Alexander Grüner<br />

Musikalische Leitung: Karin Ospelt<br />

Mit: Andy Konrad, Volker Metzger,<br />

Karin Ospelt, Karin Pfammatter,<br />

Oliver Reinhard, Sylvana Schneider,<br />

Nicole Spiekermann<br />

Die französische Revolution ist steckengeblieben.<br />

Die Guillotine ist zwar im blutigen<br />

Dauereinsatz und wechselseitig werden mal<br />

konservative, mal progressive Gruppierungen<br />

zum Tode verurteilt. Doch das Volk hungert<br />

weiterhin und die Ideale von «Freiheit, Gleichheit<br />

und Brüderlichkeit» scheinen angesichts<br />

der Konflikte zwischen den revolutionären<br />

Gruppen in weite Ferne gerückt.<br />

Danton, Revolutionär der ersten Stunde,<br />

liebt das Leben, guten Wein und gutes Essen.<br />

Er ist des Mordens müde, der Mensch<br />

sei das Mass aller Dinge und der Zweck hei-<br />

lige die Mittel eben nicht. Robespierre, sein<br />

politischer Gegner, hält das für Hochverrat.<br />

Erst wenn die Ziele erreicht sind, könne man<br />

die Revolution zur Ruhe setzen, vorher aber<br />

müsse mit allen Kräften für die Republik gekämpft<br />

werden. Der Zweck heilige dazu sehr<br />

wohl die Mittel, meint Robespierre.<br />

Im politischen Streit zwischen den alten<br />

Freunden Danton und Robespierre zeigt<br />

Büchner, dass auch handelnde Politiker Menschen<br />

sind. Sie empfinden Mitleid für sich<br />

und andere, sie lieben oder vereinsamen, sie<br />

kämpfen gegeneinander oder mit sich selbst<br />

und verstricken sich in Widersprüche, deren<br />

Auswirkungen die Menschen eines ganzen<br />

Landes betreffen.<br />

Mit «Dantons Tod» hat Georg Büchner eines der grössten Dramen<br />

der deutschsprachigen Literatur geschrieben. In einem erbarmungslosen<br />

Kampf zwischen Akteuren und Argumenten geraten Menschenleben<br />

zur Manövriermasse. Die Frage, ob der Mensch oder die Ideale<br />

das Mass aller Dinge sind, durchzieht nicht nur die Geschichte,<br />

sondern zielt direkt in die Gegenwart. Welche Mittel darf man einsetzen,<br />

um die Demokratie zu verteidigen oder zu implementieren. Sind<br />

Mord und Gewalt dafür legitime Mittel? Georg Büchner (1813–1837)<br />

starb bereits im Alter von <strong>23</strong> Jahren. Er gilt als einer der bedeutendsten<br />

deutschsprachigen Literaten. Er kämpfte für den Umsturz der politischen<br />

Verhältnisse in Deutschland und für die Erklärung der Menschenrechte.<br />

Politisch verfolgt floh er nach Zürich, wo er an Typhus starb.<br />

In Jamaica treffen zehn Jahre später drei<br />

Franzosen ein, um die Revolution auch in<br />

Übersee einzuführen. Die Sklavenhaltergesellschaft<br />

der britischen Kolonialherren soll<br />

mit Hilfe der Ideale der Revolution zu Fall gebracht<br />

werden. Doch dann ereilt die drei die<br />

Nachricht von der Krönung Napoleons zum<br />

Kaiser Frankreichs und von dessen Kriegszug<br />

gegen Russland. Die französische Revolution<br />

ist Geschichte geworden, noch bevor sie<br />

überhaupt begonnen hat. Doch wie reagieren<br />

die drei Gesandten auf diese Nachricht, wie<br />

gehen sie mit ihrem Auftrag um?<br />

6<br />

Heiner Müller hat mit «Der Auftrag» die Fragestellung erweitert. Die Gesandten<br />

erkennen auf Jamaica, dass nicht nur die Idee der französischen<br />

Republik durch Napoleon verraten wurde, sondern dass die Ökonomie<br />

die letztlich stärkere Kraft ist, die hinter allem steckt. Die wirtschaftlichen<br />

Interessen von Nationen wiegen mehr als Ideale, für die man sich nichts<br />

kaufen kann. So werden die Ideen der Revolution zu Masken, die man<br />

sich beliebig aufsetzen oder ablegen kann. Heiner Müller (1929–1995)<br />

war einer der bedeutendsten Schriftsteller der DDR. Er kämpfte für die<br />

Rechte der Menschen und war als Regisseur, Dramaturg und Intendant<br />

einer der bedeutendsten Theaterschaffenden des 20. Jahrhunderts.<br />

TAK<br />

Sa 17.09.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

PREMIERE<br />

Do 29.09.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

Do 20.10.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

EINFÜHRUNG:<br />

jeweils 19.30 Uhr<br />

(ausser Premiere)<br />

CHF 45, 40 | erm. 10


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Die Welt im Rücken<br />

Thomas Melle<br />

TAK Theater Liechtenstein<br />

Regie: Oliver Vorwerk<br />

Ausstattung: Alexander Grüner<br />

Mit: Julian Härtner<br />

Die Neuronen im Hirn feuern ausser Rand<br />

und Band. Mal hält sich der Protagonist für<br />

den Auserwählten, trifft Pablo Picasso leibhaftig<br />

in einem Club, geht mit Madonna ins<br />

Bett, Björk singt nur für ihn in der Bar nebenan<br />

und nebenbei hackt er den Account von<br />

Autor Christian Kracht; dann wieder, wenn<br />

er nicht das Zentrum des Universums zu<br />

sein glaubt, versinkt er in tiefer Depression.<br />

Autor Thomas Melle hat eine bipolare Störung,<br />

sein Roman ist ein «schlicht umwerfendes»<br />

(Die Tageszeitung), «beeindruckendes»<br />

(FAZ) Buch in «irrlichternder Präzision»<br />

(Frankfurter Rundschau) geschrieben, das<br />

in drei grossen Phasen das Manische und<br />

Depressive im Leben des Protagonisten humorvoll<br />

und abgründig nachzeichnet.<br />

TAK<br />

Sa 05.11.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

PREMIERE<br />

Mi 16.11.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

Do 08.12.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

EINFÜHRUNG:<br />

jeweils 19.30 Uhr<br />

(ausser Premiere)<br />

CHF 45, 40 | erm. 10<br />

Melle schafft eine vergnügliche Reflektion<br />

seines Lebens und der Realität insgesamt.<br />

In seinen Beschreibungen wird aber auch<br />

klar, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Das<br />

Gehirn setzt nonstop Informationen einer<br />

Welt zusammen, wie wir sie kennen, doch<br />

wehe, wenn das Gehirn sich anders verhält,<br />

wehe, wenn die Synapsen explodieren.<br />

«Der Kranke ist der Freak und als solcher zu<br />

meiden, denn er ist ein Symbol des Nichtsinns,<br />

und solche Symbole sind gefährlich,<br />

nicht zuletzt für das fragile Sinnkonstrukt<br />

namens Alltag. Der Kranke ist, genau<br />

wie der Terrorist, aus der Ordnung der Gesellschaft<br />

gefallen, gefallen in einen feindlichen<br />

Abgrund des Unverständnisses.» Melle<br />

klappt das Visier weit auf beim Versuch, seine<br />

Wahrnehmung der Welt zu beschreiben<br />

und hinter die Strukturen seiner Erkrankung<br />

zu kommen. Und er findet dazu eine Sprache,<br />

die über uns alle reflektiert, die unsere<br />

Gesellschaft analysiert und zugleich grosse<br />

Literatur ist.<br />

«Dieses Buch erzählt von<br />

der verwundbaren Conditio<br />

Humana in unseren Zeiten.<br />

Dieses Buch tut weh,<br />

es erschüttert und es ist<br />

manchmal irrsinnig komisch.<br />

Thomas Melle übersetzt<br />

kongenial er die wahnwitzige<br />

Wahrnehmungsverschärfung<br />

seiner paranoiden Psychose<br />

in grandiose Literatur.»<br />

Jury des Deutschen Buchpreises<br />

7


SCHAUSPIEL-ABO<br />

© Mathias Bothor<br />

Faust Hoch 3<br />

Konzertante Lesung in drei Stationen<br />

nach Johann Wolfgang von Goethe<br />

Kleist Forum Frankfurt (Oder)<br />

Fassung und Regie: Julia von Sell<br />

Komposition: Arthur Thieme<br />

Mit: Thomas Thieme (Lesung) und<br />

Arthur Thieme (Bassgitarre)<br />

Kaum ein Werk ist so präsent und prägend<br />

auf deutschsprachigen Theaterbühnen wie<br />

Goethes «Faust». Dies gilt zumindest für den<br />

ersten Teil der Tragödie, der zweite Teil ist<br />

deutlich weniger bekannt, doch so unterschiedlich<br />

beide Teile sein mögen, gehören<br />

sie doch zusammen. Ob aus beiden Teilen<br />

ein neues, grosses Ganzes entstehen kann,<br />

ist eine der gewaltigsten und mutigsten Herausforderungen<br />

für die Kunst und das Theater.<br />

TAK<br />

Teil 1 und 2: Do 01.12.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

Teil 3: Fr 02.12.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr<br />

Je Abend: CHF 45, 40 | erm. 10<br />

Für beide Abende zusammen: CHF 75, 65 | erm. 15<br />

8<br />

Gemeinsam mit seinem Sohn Arthur als<br />

Komponist und Musiker stellt sich Thomas<br />

Thieme dem komplexen Experiment, ein<br />

monumentales Bühnenwerk in einer konzertanten<br />

Lesung zu neuem Leben zu erwecken.<br />

Ein Faust-Kosmos in drei Stationen.<br />

Jeder Teil ist für sich eine eigene Erzählung<br />

und alle zusammen erfüllen vielleicht Mephistos<br />

Versprechen von einer «Reise durch<br />

die kleine, dann die grosse Welt».<br />

Die Veranstaltung umfasst drei Teile an zwei<br />

aufeinanderfolgenden Abenden. Es ist auch<br />

möglich, nur einen der beiden Abende zu<br />

besuchen.<br />

Thomas Thieme (*1949) ist einer der<br />

renommiertesten Bühnen- und Filmschauspieler.<br />

Er arbietet unter anderem<br />

am Burgtheater Wien, am Berliner Ensemble,<br />

bei den Salzburger Festspielen,<br />

am Deutschen Nationaltheater Weimar,<br />

der Volksbühne Berlin und arbeitete mit<br />

Regisseur:innen zusammen wie Einar<br />

Schleef, Robert Wilson, Claus Peymann,<br />

Frank Castorf, Sarah Kane und Katharina<br />

Thalbach. Neben seiner Theaterarbeit ist<br />

er regelmässig in renommierten TV- und<br />

Kinoproduktionen zu sehen, u. a. in «Der<br />

Untergang», «Das Leben der Anderen»<br />

und «Der Baader Meinhof Komplex».


SCHAUSPIEL-ABO<br />

«Zum Straucheln brauchts<br />

doch nichts als Füsse.»<br />

Der zerbrochne Krug<br />

Ein Lustspiel<br />

Heinrich von Kleist<br />

TAK Theater Liechtenstein<br />

Regie: Oliver Vorwerk<br />

Ausstattung: Alexander Grüner<br />

Mit: Thomas Beck, Ingo Ospelt,<br />

Sylvana Schneider, Nicole Spiekermann,<br />

Christiani Wetter<br />

Die Anregung zum «zerbrochnen<br />

Krug» erhielt Kleist während eines<br />

Aufenthaltes in der Schweiz. In einem<br />

Berner Literatenkreis sahen Kleist<br />

und zwei Freunde einen Kupferstich<br />

mit dem Titel «Der zerbrochne<br />

Krug». Die drei beschlossen eine<br />

Wette: Das Motiv solle in den drei<br />

literarischen Gattungen verarbeitet<br />

werden. Kleist wählte die dramatische<br />

Form und gewann die Wette.<br />

Die Uraufführung 1808 machte das<br />

Stück zu einem der bekanntesten<br />

und erfolgreichsten der Welt.<br />

Es ist Gerichtstag in Huisum und Dorfrichter<br />

Adam hat ein Problem: Er wacht auf<br />

mit blutigen Wunden am Kopf und an den<br />

Beinen, die Kläger stehen bereits vor dem<br />

Haus und ausserdem, als wäre das nicht<br />

schon genug, hat sich auch Gerichtsrat<br />

Walter zur Revision angekündigt. Der Gerichtsschreiber<br />

Licht ist misstrauisch – woher<br />

stammen diese Wunden? Und wo ist<br />

Adams Perücke abgeblieben? Der eintreffende<br />

Walter ist entsetzt. Das ehrwürdige<br />

Gericht ist ein einziges Chaos, die Kassen<br />

stimmen nicht und der Richter ist seinem<br />

Amte nicht würdig.<br />

Und nun muss auch noch ein merkwürdiger<br />

Prozess geführt werden: Eine<br />

gewisse Marthe Rull will einen zerbrochenen<br />

Krug ersetzt haben, den ein Bauerssohn<br />

zerschlagen haben soll, der angeblich<br />

heimlich zu ihrer Tochter Eve wollte. Eve<br />

will dazu zwar lieber gar nichts aussagen,<br />

doch Frau Marthe insistiert, die Unschuld<br />

ihrer Tochter zu verteidigen – in der Hoffnung,<br />

dass mit einem Geständnis des Bauernsohnes<br />

und der Hochzeit der beiden die<br />

Ehre und die Ordnung der Welt wiederhergestellt<br />

sei.<br />

Aber die Welt ist überhaupt nicht in Ordnung.<br />

Der Dorfrichter führt den Prozess<br />

nicht nur unorthodox, er sabotiert ihn geradezu,<br />

was den Gerichtsrat Walter immer<br />

mehr aufbringt. Der will nur noch Schluss<br />

machen mit diesem Prozess, schwant ihm<br />

doch, was wirklich vorgefallen ist in der vergangenen<br />

Nacht.<br />

«Der zerbrochne Krug» ist nicht nur eine der<br />

besten deutschsprachigen Komödien, es ist<br />

auch das bekannteste Werk von Heinrich<br />

von Kleist. Wie «König Ödipus» gilt der «zerbrochne<br />

Krug» als ein meisterhaftes analytisches<br />

Drama, in dem der Protagonist gegen<br />

sich selbst ermitteln muss.<br />

Neben der komödiantischen Kunst in Form<br />

von Wort- und Handlungswitz treten auch<br />

zwei Themen hervor, die überaus aktuell<br />

sind. So nutzt einerseits ein Mann seine<br />

Macht, um gegenüber der jüngeren Eve sexuell<br />

übergriffig zu werden. Gleichzeitig stehen<br />

sich mit dem jungen, pflichtbewussten<br />

und rechtschaffenen Walter und dem älteren,<br />

korrupten und selbstzufriedenen Adam zwei<br />

Generationen in ihrem Umgang mit Macht<br />

und Ressourcen diametral gegenüber.<br />

TAK<br />

Sa 14.01.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

PREMIERE<br />

Fr 20.01.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

Di 07.02.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

Do 16.03.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

EINFÜHRUNG:<br />

jeweils 19.30 Uhr<br />

(ausser Premiere)<br />

CHF 45, 40 | erm. 10<br />

9


SCHAUSPIEL-ABO<br />

«Brandaktuell ist hier<br />

dieser 140 Jahre alte<br />

Stoff. Umwerfend.»<br />

Neue Presse Hannover<br />

© Kerstin Schomburg<br />

Volksfeind<br />

Henrik Ibsen<br />

Staatstheater Hannover<br />

10<br />

Regie: Stephan Kimmig<br />

Bühne: Katja Hass<br />

Kostüme: Anja Rabes<br />

Musik: Michael Verhovec<br />

Dramaturgie: Hannes Oppermann<br />

Mit: Christine Grant, Anja Herden, Torben Kessler,<br />

Irene Kugler, Kaspar Locher, Sebastian Nakajew,<br />

Amelle Schwerk, Şafak Şengül, Hajo Tuschy<br />

SAL, Schaan<br />

Mi 25.01.<strong>23</strong>, 19.30 Uhr<br />

Do 26.01.<strong>23</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG:<br />

jeweils 18.50 Uhr<br />

CHF 45, 40 | erm. 10<br />

DAUER:<br />

2 h 20 min, inkl. Pause<br />

Das Kurbad ist der Stolz und das wirtschaftliche<br />

Rückgrat der Region. Viele Kranke suchen<br />

Linderung durch das Heilwasser, neue<br />

Hotels und Restaurants öffnen, die Steuereinnahmen<br />

sprudeln. Es sind hoffnungsvolle<br />

Zeiten. Doch Frau Doktor Stockmann,<br />

Leiterin des Kurbades, stellt bei einer Untersuchung<br />

überraschend fest: Das Wasser<br />

im Bad ist stark mit Giftstoffen belastet.<br />

Zusammen mit der Lokalzeitung will die<br />

Doktorin die Bevölkerung informieren. Vom<br />

Chefredakteur und der Herausgeberin erhält<br />

sie zunächst Rückendeckung, aber der<br />

Bürgermeister des Ortes – und Bruder von<br />

Frau Stockmann – intrigiert gegen die Veröffentlichung.<br />

Zwischen beiden entbrennt<br />

ein erbitterter Streit darüber, was schwerer<br />

wiegt: Gesundheit der Badegäste und der<br />

Schutz der Natur oder der drohende wirtschaftliche<br />

Bankrott der Stadt. Und plötzlich<br />

wendet sich die öffentliche Meinung gegen<br />

die Wissenschaftlerin und ihre unbequemen<br />

Erkenntnisse. Frau Stockmann und ihre Familie<br />

geraten zwischen die Fronten gegensätzlicher<br />

persönlicher, politischer und wirtschaftlicher<br />

Interessen. Was als Suche nach<br />

einer gemeinsamen Lösung begann, entwickelt<br />

sich zu einem Krieg um Deutungshoheit<br />

und Macht. Das gesellschaftliche Fundament<br />

droht zu zerbrechen, wenn kein<br />

Kompromiss zustande kommt. Doch welche<br />

Partei macht den ersten Schritt?<br />

Was der Hauptfigur hier passiert, erinnert<br />

nicht zufällig an die sogenannte «Cancel<br />

Culture», das Aufbauen öffentlichen Drucks<br />

mit dem Ziel, polarisierenden und häufig<br />

diskriminierenden Haltungen keine öffentliche<br />

Bühne zu bieten. Gegner:innen sehen<br />

darin den Versuch, unliebsame Fakten zu<br />

unterdrücken und die Debattenvielfalt einzuschränken,<br />

Befürworter:innen ein Werkzeug<br />

gegen menschenverachtende Haltungen<br />

und ein Mittel der Kritik. Doch was<br />

passiert, wenn kein Interesse an einem Ausgleich<br />

oder Gespräch besteht? Wenn wissenschaftliche<br />

Erkenntnisse polarisieren und<br />

der allgemeinen Behaglichkeit im Wege stehen?<br />

Ist das höchste Gut einer Gesellschaft<br />

die Wahrheit? Der Kompromiss? Das einzelne,<br />

menschliche Leben?<br />

Henrik Ibsen schrieb «Ein Volksfeind» 1882<br />

als Reaktion auf die öffentliche Diffamierung<br />

seiner Person und Stücke, welche gesellschaftliche<br />

Konventionen hinterfragten und<br />

ein ungeschminktes Bild sozialer Zustände<br />

zeigten. Es war ihm höchst suspekt, wie die<br />

«öffentliche Meinung» zur einzigen Wahrheit<br />

erhoben wird und welche Kon sequenzen<br />

das für diejenigen hat, die gegen gesellschaftliche<br />

Selbstverständlichkeiten aufbegehren.<br />

Da Ibsen stark durch die nordische<br />

Sagen- und Märchenwelt geprägt war, sind<br />

seine Stücke mit Naturmotiven durchtränkt.<br />

Es ist kein Zufall, dass er ein Kurbad und<br />

Heilwasser als Rahmung für die Konflikte<br />

seiner Figuren wählt. Die Natur ist bei ihm<br />

eine Kraft, die das Unbewusste der Gemeinschaft<br />

an die Oberfläche spült.


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Moby Dick<br />

Herman Melville<br />

Theater Basel<br />

Inszenierung: Antú Romero Nunes<br />

Bühne und Kostüme: Matthias Koch<br />

Musik: Johannes Hofmann,<br />

Rewert Lindeburg, Anna Bauer<br />

Lichtdesign: Benjamin Hauser<br />

Dramaturgie: Sandra Küpper, Kris Merken<br />

Ton: Jan Fitschen, Robert Hermann<br />

Video: Julian Gresenz, David Fortmann<br />

Mit: Jörg Pohl<br />

In Melvilles gattungssprengendem Roman,<br />

in den Beschreibungen von Mensch und<br />

Tier, von Mensch und Natur, in dem vom<br />

Schicksal geschlagenen Ahab, der sein<br />

Bein einst beim Kampf gegen den weissen<br />

Wal verloren hat, findet sich die Wut<br />

des Menschen über sein Schicksal und der<br />

unerbittliche Kampf um die eigene Würde<br />

wieder. Inspiriert vom Alten Testament, den<br />

Werken Shakespeares und den Geschehnissen<br />

seiner Epoche schreibt Herman Melville<br />

1851, seiner Zeit voraus, diesen verstörenden<br />

Roman.<br />

Die Flucht des Erzählers Ismael zur Seefahrt<br />

ist die Seelenreise hinein in die grossen Fragen<br />

des Menschseins. Denn warum ist die<br />

Welt, wie sie ist? Melvilles Roman ist auch<br />

eine Naturbeschreibung, hier über den Walfisch.<br />

Akribisch fasst er den Wissensstand<br />

seiner Zeit über den Meeressäuger wie auch<br />

über den Walfang zusammen und zeigt so<br />

auf, wie der Mensch auf der Jagd nach Ressourcen<br />

mit der Natur umgeht: blind, ohne<br />

Reue, ohne Mitleid wird eine Spezies fast bis<br />

zur Ausrottung verfolgt, um den wertvollen<br />

Tran zu gewinnen.<br />

SAL, Schaan<br />

Do 27.04.<strong>23</strong>, 20 Uhr + Fr 28.04.<strong>23</strong>, 20 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: jeweils 19.20 Uhr<br />

CHF 45, 40 | erm. 10<br />

DAUER: 2 h<br />

Kapitän Ahab verfolgt zwanghaft den<br />

Drang, sich an dem riesigen weissen Pottwal<br />

zu rächen, der ihm ein Bein abgerissen<br />

hat. Wer Moby Dick zuerst sichtet, erhält<br />

eine Goldmünze. Die Männer, die mit dem<br />

Walfang ihr Brot verdienen, geraten in den<br />

Bann des charismatischen Schiffsführers<br />

und werden immer mehr Teil von Ahabs Rachewahn.<br />

Antú Romero Nunes und Jörg Pohl zeigen in<br />

einer das Publikum in den Bann schlagenden<br />

Inszenierung die Zerbrechlichkeit der<br />

Natur und die Folgen des Anthropozäns auf:<br />

Raubbau an der Natur und Artensterben<br />

sind die Folge der Jagd nach Profit.<br />

Ein Klassiker der Weltliteratur als rauschhaftes<br />

Spektakel.<br />

«Ein Schiff, eine Mannschaft,<br />

ein Wal, eine<br />

Welt – ein Mann …<br />

Nennt ihn Jörg Pohl.<br />

Wow! Normalerweise<br />

wartet man mit<br />

dem Applaus bis zum<br />

Schluss, aber das<br />

Baseler Moby-Dick-<br />

Solo gehört definitiv zu<br />

den Theaterereignissen,<br />

die im Gedächtnis<br />

bleiben werden.»<br />

Jürgen Reuss, nachtkritik<br />

11<br />

© Ingo Hoehn


SCHAUSPIEL-ABO<br />

«Eurotrash ist atemberaubend<br />

anders:<br />

Christian Kracht mixt<br />

Nazis, Geld, Familie<br />

und Vergangenheitsbewältigung<br />

– und<br />

trickst dabei alle aus.»<br />

DIE ZEIT<br />

© Krafft Angerer<br />

Eurotrash<br />

Christian Kracht<br />

In einer Fassung von Stefan Pucher und Susanne Meister<br />

Thalia Theater Hamburg<br />

12<br />

Der Ich-Erzähler begibt sich mit seiner hochbetagten<br />

Mutter auf einen skurrilen Road-<br />

Trip: Mit dem Taxi reist das ungleiche Paar<br />

kreuz und quer durch die Schweiz – und<br />

gleichzeitig ins Innere des eigenen Ichs und<br />

in die Abgründe der eigenen Familie, deren<br />

Geschichte sich immer wieder auf tragische,<br />

komische und bisweilen spektakuläre Weise<br />

mit der Geschichte des Landes kreuzt.<br />

Von der Wohnung am Zürichsee über das<br />

Chalet in Gstaad geht es rasant in die Untiefen<br />

der persönlichen und kollektiven Vergangenheit.<br />

Auf dem Rücksitz eine Plastiktüte<br />

mit obszön viel Geld – 600’000 Franken in<br />

Scheinen, von der Mutter höchstpersönlich<br />

bei ihrer Züricher Privatbank abgehoben.<br />

Immer angetrieben von dem glühenden<br />

Wunsch, die schmutzigen Aktiengewinne<br />

aus der Waffenindustrie durch Verschleudern<br />

und Verschenken so schnell wie möglich<br />

loszuwerden. Eine letzte gemeinsame<br />

Reise, die Mutter und Sohn in einer Weise<br />

zusammenbringt, wie das Leben es nicht<br />

geschafft hat. Mitten hinein in die dunklen<br />

Ecken der Familien-Vergangenheit, vom<br />

Springer-Hochhaus in Hamburg bis in die<br />

Villa des Nazi-Grossvaters nach Sylt – oder<br />

doch ins Jenseits nach Afrika?<br />

Die Kreatur Mensch hinter einer splitternden<br />

Luxus-Fassade – was ist authentisch, was<br />

Fiktion? Ein hoch amüsantes Spiel mit biographischen<br />

Details und eine hinreissende<br />

Parodie. Direkt von der Short List des Deutschen<br />

Buchpreises fürs Theater adaptiert<br />

von Regisseur Stefan Pucher.<br />

Star-Regisseur Stefan Pucher hat mit Christian<br />

Krachts Erfolgsroman «pures, zärtliches,<br />

geradezu asketisches Theater» (NDR Kultur)<br />

inszeniert. In der Rolle der Mutter ist Barbara<br />

Nüsse zu sehen, die auch mit knapp<br />

80 Jahren immer noch zu den wichtigsten<br />

Schauspielerinnen des deutschsprachigen<br />

Theaters gehört.<br />

Regie: Stefan Pucher<br />

Bühne: Barbara Ehnes<br />

Kostüme: Annabelle Witt<br />

Dramaturgie: Susanne Meister<br />

Musik: Christopher Uhe<br />

Mit: Barbara Nüsse, Jirka Zett<br />

SAL, Schaan<br />

Do 11.05.<strong>23</strong>, 20 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 19.20 Uhr<br />

CHF 45, 40 | erm. 10<br />

DAUER: 2h


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Wiederaufnahmen<br />

Für immer die Alpen<br />

Benjamin Quaderer<br />

TAK Theater Liechtenstein und<br />

Staatstheater Mainz<br />

Regie: Friederike Heller<br />

Ausstattung: Sabine Kohlstedt<br />

Musik: Michael Mühlhaus<br />

Mit: Thomas Beck, Carl Grübel,<br />

Carlotta Hein, Andrea Quirbach<br />

In seinem Debütroman «Für immer die Alpen»<br />

hat der der junge Liechtensteiner Autor<br />

Benjamin Quaderer das schillernde Selbstporträt<br />

eines Hochstaplers, Betrügers und<br />

Datendiebs gezeichnet, dessen Geschichte<br />

so erstaunlich ist, dass man sie sich kaum<br />

besser hätte ausdenken können.<br />

Die Uraufführung des Textes fand als Koproduktion<br />

des TAK mit dem Staatstheater<br />

Mainz statt und ist wegen der grossen<br />

Nachfrage auch in der Saison <strong>22</strong>/<strong>23</strong> in<br />

Liechtenstein und Mainz zu sehen.<br />

TAK<br />

Mi 15.02.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr<br />

CHF 45, 40 | erm. 10<br />

DAUER:<br />

2 h 20 min, inkl. Pause<br />

Weitere Vorstellungen am<br />

Staatstheater Mainz<br />

und weiteren Orten<br />

König Richard III.<br />

William Shakespeare<br />

Fassung von Werner Buhss<br />

TAK Theater Liechtenstein<br />

Regie: Oliver Vorwerk<br />

Ausstattung: Alexander Grüner<br />

Musik: Karin Ospelt<br />

Mit: Marie Bonnet, Karin Ospelt,<br />

Sylvana Schneider, Stephanie<br />

Schönfeld, Karla Sengteller, Nicole<br />

Spiekermann, Christiani Wetter<br />

«Richard III.», uraufgeführt um 1593, hat bis<br />

heute nichts von seiner Faszination verloren.<br />

Der Dramatiker beschreibt das Muster der<br />

moralischen Zerstörung einer Gesellschaft,<br />

in der sich über Generationen alles nur um<br />

Macht, Demütigung und Gewalt drehte. Inmitten<br />

einer Machtelite, die jegliches ethische<br />

Handeln dem Machtwillen geopfert<br />

hat, ist Richard der Intelligenteste und Zielstrebigste.<br />

Seine Verführungskraft liegt gerade<br />

in der hemmungslosen Amoralität, die er<br />

zur Schau stellt.<br />

TAK<br />

Mi 24.05.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr<br />

CHF 45, 40 | erm. 10<br />

DAUER:<br />

2 h 20 min, inkl. Pause<br />

Weitere Vorstellung am<br />

Stadttheater Sursee<br />

Eine meisterhafte Analyse des gnadenlosen<br />

Willens zur Macht und eine zeitlose Darstellung<br />

eines übergrossen «Ich».<br />

13


JUNGES SCHAUSPIEL<br />

SAL, Schaan<br />

Do 18.10.<strong>22</strong>, 14 + 19 Uhr<br />

CHF 30 | erm. 10<br />

Schulen 8, 10<br />

© Julien Lambert<br />

Mit den<br />

Fingerspitzen<br />

Ein Spaziergang an der Grenze<br />

zwischen Theater und Film<br />

madebyhands, Brüssel<br />

In einem bewundernswerten Dialog zwischen Malerei, Musik, Fotografie,<br />

Fuss-, Hand- und Fingertanz und Film zeichnen Gabriella<br />

Iacono und Gregory Grosjean die Geschichte des Tanzes in der<br />

Geschichte der Menschheit nach. Die Tänzer:innen adaptieren eine<br />

Auswahl sinnbildlicher Choreografien, die sie im Massstab der Hand<br />

nachbilden. In detailliert realistischen Miniaturkulissen schreiten ihre<br />

mit einem Eigenleben ausgestatteten Fingerspitzen über die Bühnen<br />

vom Broadway bis Paris, von Moskau bis Harlem. In einer Folge<br />

von zwölf Bildern, die gefilmt und live auf eine Kinoleinwand übertragen<br />

werden, werden uralte Tänze, Ballett, Musical, Tanzmarathon im<br />

hungrigen Amerika der 1930er Jahre, Rock, zeitgenössische Bewegungen,<br />

Hip-Hop und Krumping wiedergegeben. Diese faszinierende<br />

Reise zeigt den Reichtum des choreografischen Ausdrucks, der<br />

das Gedächtnis der Welt in sich trägt.<br />

SAL, Schaan<br />

Di 21.03.<strong>23</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

Mi <strong>22</strong>.03.<strong>23</strong>, 10 Uhr<br />

CHF 25 | erm. 10<br />

Schulen 10<br />

© Guy Perrenoud<br />

Wolf<br />

Schauspiel von Theo Fransz mit Live-Musik<br />

La Grenouille, Biel<br />

«Kindlich, magisch, tiefgründig.<br />

Es ist winzig und es ist<br />

riesig. Wir waren fasziniert<br />

von dieser Show, die ‹nur›<br />

das verwendet, womit vor<br />

Urzeiten das erste Bild<br />

an die Wand einer Höhle<br />

projiziert wurde: die Hand.»<br />

Comédie de Genève<br />

14<br />

Mas und Virginie lernen sich auf dem Friedhof<br />

in Virginies Dorf kennen und verlieben<br />

sich ineinander. Virginie streut nach der<br />

Tradition ihrer Grossmutter Sand auf die<br />

Gräber. Im Dorf glauben die Menschen,<br />

dass dies die Lebenden vor dem Tod<br />

schützt. Mas ist eigentlich ein Wolf. Als Welpe<br />

musste er mit ansehen, wie seine ganze<br />

Familie von Jägern aus dem Dorf getötet<br />

wurde. Er wurde von Göttern zum Menschen<br />

umgewandelt und beauftragt, seine<br />

Familie zu rächen, indem er alle Mitglieder<br />

der Jägerfamilie ausrottet. Virginie und Mas<br />

lieben sich mit wilder Heftigkeit und jugendlichem<br />

Idealismus. Und dann erfährt Mas,<br />

dass Virginie die Tochter des letzten Jägers<br />

ist. Was nun?<br />

Eine Art moderne Romeo und Julia-Geschichte,<br />

die vom Verliebtsein und der Liebe,<br />

aber auch von Vorurteilen und einengenden<br />

Traditionen handelt. Können Rachegefühle<br />

niedergerungen, Misstrauen und Ängste<br />

überwunden und Vertrauen in eine gemeinsame<br />

und neu gestaltete Zukunft gewonnen<br />

werden?


JUNGES SCHAUSPIEL<br />

When You<br />

Move Like<br />

That<br />

Ein Stück von Ilona Kannewurf<br />

und Guy Krneta in deutscher<br />

Sprache und Mundart<br />

Ilona Kannewurf, Zürich<br />

Die Tänzerin Ilona Kannewurf ist als Tochter<br />

einer Uganderin und eines Deutschen in<br />

Sirnach aufgewachsen. In ihrem Solo-Tanz-<br />

Projekt erzählt sie vom Kampf einer jungen<br />

Frau um Anerkennung in der Gesellschaft<br />

und als Tänzerin – inspiriert von ihrer eigenen<br />

Biografie und doch exemplarisch für so<br />

viele Menschen. Der Text ist in Zusammenarbeit<br />

mit dem bekannten Schweizer Autor<br />

und Spoken-Word-Künstler Guy Krneta<br />

(Schweizer Literaturpreis 2015) entstanden.<br />

@ Milad Ahmadvand<br />

Mit Tanz, Musik, szenischem Spiel und Filmeinspielungen<br />

berichtet sie vom Aufwachsen<br />

zwischen zwei Kulturen in der angeblich<br />

so homogenen Schweizer Provinz. Die<br />

Protagonistin appelliert an das Potential jedes<br />

Menschen sich zu verwirklichen, an die<br />

Möglichkeiten sich zu beteiligen, die Gesellschaft<br />

und die Welt mitzugestalten.<br />

© Studio Pagi<br />

Eutopia<br />

TAK<br />

Di 02.05.<strong>23</strong>, 14 Uhr<br />

Mi 03.05.<strong>23</strong>, 10 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Schulen 10<br />

«Die Geschichten der Erde<br />

haben sich in ihrer Art und ihrem<br />

Umfang verändert: Wir schreiben<br />

nicht mehr Geschichten, um die<br />

Entstehung oder den Verlauf<br />

der Welt zu erzählen, sondern<br />

um ihr Ende abzuwenden.»<br />

Trickster P<br />

Ein interaktives Spielerlebnis, das uns in Richtung Zukunft bringt<br />

Trickster-p und LAC Lugano Arte e Cultura<br />

Koproduktion mit dem TAK Theater Liechtenstein u. a.<br />

Das mehrfach ausgezeichnete Duo Trickster-p hat bereits<br />

in vielen Projekten das Geschichtenerzählen vollkommen<br />

überraschend neu erfunden. Mit «Eutopia» entwerfen sie<br />

eine Art Gesellschaftsspiel, einen spielerischen Ansatz zum<br />

«Gemeinsamen Tun». Welche Arten des Zusammenlebens<br />

gibt es? Wie kann man mit der Vielfalt der Formen in der<br />

«Natur» koexistieren, ohne unser «Menschsein» zu verleugnen?<br />

Sie kombinieren Performance, Installation und Spieldesign<br />

und stellen biologische, ökologische und anthropologische<br />

Modelle infrage. Das Theater verwandelt sich<br />

in ein riesiges Spielbrett, um das herum sich das Publikum<br />

gruppiert und das theatrale Erlebnis aktiv mitgestaltet.<br />

Jede Aktion des Publikums verändert die Geschichte.<br />

Jedes Spiel verläuft anders.<br />

Es spielen fünf Teams mit je drei Teilnehmenden. Das Spiel<br />

kann jeweils auf Italienisch, Englisch oder Deutsch stattfinden.<br />

Kunstmuseum<br />

Liechtenstein<br />

Vaduz<br />

Fr 12.05.<strong>23</strong>, 19.30 Uhr<br />

(Liechtenstein-Premiere)<br />

Sa 13.05.<strong>23</strong>, 19.30 Uhr<br />

So 14.05.<strong>23</strong>, 18 Uhr<br />

Mo 15.05.<strong>23</strong>, 19.30 Uhr<br />

Di 16.05.<strong>23</strong>, 19.30 Uhr<br />

Mi 17.05.<strong>23</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 25 | erm. 10<br />

Schulen 10<br />

15


SCHAUSPIEL REGIONAL<br />

Scale me<br />

Tanzperformance<br />

Ula Lazauskaite und<br />

Silvia Salzmann<br />

Choreografie: Silvia Salzmann, Dramaturgie: Ula Lazauskaite,<br />

Musik: Raphael Brunner<br />

Mit: Sheena Brunhart, Raphael Brunner, Silvia Salzmann<br />

Die Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen, die wir<br />

ans Leben haben, kollidieren manchmal mit der Realität.<br />

In solchen Extremsituationen gleicht unser Innerstes einem<br />

Wackelbrett: Ein Schritt in die falsche Richtung und<br />

wir werden buchstäblich aus dem Leben geschleudert.<br />

In der mobilen Outdoor Performance «Scale me» gehen<br />

die Theatermacher:innen der Frage nach, was uns zu Fall<br />

bringt, welche Rolle dabei unsere Charaktereigenschaften<br />

spielen und was uns schliesslich hilft, die verlorene Balance<br />

wiederzuerlangen, wenn uns einmal etwas aus dem<br />

Gleichgewicht gebracht hat.<br />

© Sarah Mistura<br />

TAK<br />

Mi 29.03.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 35, erm. 15<br />

Oh mein Gott<br />

Anat Gov<br />

Nikolaus Büchel und Lisa Wildmann<br />

Mit: Nikolaus Büchel, Lisa Wildmann, Elias Wildmann<br />

Ela ist von Beruf Psychotherapeutin und zugleich Urenkelin von Sigmund<br />

Freud. Eigentlich ist schon Feierabend, als sich bei ihr ein dringender<br />

Patient ankündigt. Er will anonym bleiben, gibt nur den ersten<br />

Buchstaben seines Namens preis: G. Vielleicht ein Prominenter?<br />

Ela will dem Unbekannten helfen und lässt ihn herein. Im Zuge des<br />

Gespräches wird klar, dass vor ihr niemand Geringeres sitzt als Gott<br />

persönlich – und dass er ein grosses Problem mit einem seiner Geschöpfe<br />

hat – dem Menschen.<br />

Das kluge und vergnügliche Stück «Oh mein Gott» von Anat Gov hinterfragt<br />

unsere Kultur grundlegend.<br />

Gasometer Triesen<br />

Mi 31.08.<strong>22</strong>, 20 Uhr<br />

(Premiere)<br />

Do 01.09.<strong>22</strong>, 20 Uhr<br />

Mobil in Schulen<br />

Mo 12. bis Do 15.09.<strong>22</strong><br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Schulen 10<br />

Theater Karussell<br />

Im Jahr 2004 wurde der Verein Theater Karussell «Initiative zur Förderung<br />

des anspruchsvollen Amateur- oder Laientheaters» gegründet.<br />

Mindestes einmal pro Jahr haben die theaterbegeisterten Mitglieder<br />

seitdem eine neue Theaterproduktion zur Premiere gebracht.<br />

Auch in der <strong>Spielzeit</strong> 20<strong>22</strong>/<strong>23</strong> wird eine neue Produktion entstehen.<br />

Die Stückauswahl stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.<br />

TAK<br />

Premiere<br />

Fr 24.02.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 25 | erm. 15<br />

JUNGE LITERATUR<br />

16<br />

TAK-Foyer<br />

Do <strong>22</strong>.09.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

© jkonradphotography<br />

Poetry Slam<br />

Poetry Slam ist ein moderner Dichterwettstreit oder eine Literatursportveranstaltung.<br />

Es gibt viele Definitionsversuche. Es ist auf jeden<br />

Fall etwas für Herz und Hirn. Poetry Slam ist Literatur zum Anfassen.<br />

Eine unwiderstehliche Mischung aus Lesung, Performance und Popkultur.<br />

Spoken Word – das ist der Kern der Sache: live und direkt -<br />

mit grossem Unterhaltungswert.


TALKS<br />

Manaslu<br />

Der Geisterberg<br />

Multivisionsvortrag von Hans Kammerlander<br />

Vinyl Café<br />

Musik & Begegnung mit dem Liechtensteiner Seniorenbund<br />

Schallplatten sind wieder im Kommen. Und auch der Liechtensteiner<br />

Seniorenbund lässt gemeinsam mit dem TAK die gute alte Schallplatte<br />

an zwei Nachmittagen wieder aufleben.<br />

TAK-Technik und Vinyl Café<br />

Nach einem Rundgang durch das TAK mit dem Schwerpunkt «Technik»<br />

wird es im Anschluss ein geselliges Vinyl-Café im Foyer geben.<br />

Die Teilnehmer:innen können sich auch als<br />

TAK<br />

«DJ» ausprobieren. Gerne können auch eigene<br />

Schallplatten mitgebracht oder Musikwünsche<br />

geäussert werden.<br />

Eintritt<br />

Di 20.09.<strong>22</strong>, 14 Uhr<br />

frei<br />

Kein anderer Berg hat ihn so bewegt und so sehr aufgewühlt<br />

wie der Manaslu. Anfang der 80er Jahre wurden Kammerlander<br />

und Reinhold Messner zur bis heute erfolgreichsten<br />

Seilschaft an den höchsten Bergen unserer Erde. Gemeinsam<br />

bestiegen sie sieben der vierzehn Achttausender im<br />

Himalaja. Knapp 10 Jahre später geriet eine Himalaja-Expedition<br />

am Manaslu zur Katastrophe, als ein Freund von<br />

Kammerlander tödlich abstürzte, der andere von einem Blitz<br />

erschlagen wurde. Erst 26 Jahre nach der Tragödie kehrte<br />

Hans Kammerlander schliesslich zum Manaslu zurück, jenem<br />

Berg, der für ihn mit so viel Schmerz verbunden war.<br />

Hans Kammerlander nimmt sein Publikum mit auf eine<br />

abenteuerliche, tragische und hochspannende Reise in<br />

die Welt der Achttausender.<br />

TAK<br />

Di, 08.11.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 40, 30 | erm. 15<br />

Musik der Generationen<br />

Welche Musik begeistert dich aktuell? Bringe<br />

deine Lieblingsplatte mit und spiele diese<br />

im TAK ab. Wenn du auch noch eine Geschichte<br />

zu einer Band oder zu einem Musiktitel<br />

zu erzählen hast, umso besser!<br />

TAK<br />

Di <strong>22</strong>.11.<strong>22</strong>, 14 Uhr<br />

Eintritt frei<br />

Anmeldung jeweils beim Seniorenbund unter Tel. <strong>23</strong>0 48 00 oder<br />

info@seniorenbund.li<br />

NAH STUDIEREN.<br />

WEIT KOMMEN.<br />

www.uni.li<br />

17


KATEGORIE<br />

© Julia Wesely<br />

18


KATEGORIE<br />

KONZERT<br />

19


TAK VADUZER WELTKLASSIK<br />

Nuron Mukumi<br />

Volodymyr Sirenko<br />

Nationales Sinfonieorchester<br />

der Ukraine<br />

Nuron Mukumi Klavier<br />

Volodymyr Sirenko Leitung<br />

Nationales Sinfonieorchester der Ukraine<br />

Boris Lyatoshynsky – «Grazhyna» – Symphonische Ballade op. 58<br />

Franz Liszt – Klavierkonzert Nr. 1 in Es-Dur<br />

Robert Schumann – Sinfonie Nr. 4 in d-Moll<br />

Levko Kolodub – Ukrainische Karpatische Rhapsodie<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

So 16.10.<strong>22</strong>, 17 Uhr<br />

CHF 90, 75, 50<br />

erm. 20 (*10)<br />

KONZERTEINFÜHRUNG<br />

um 16.15 Uhr<br />

Als Zeichen der Solidarität eröffnen wir die<br />

neue Konzertsaison mit dem Nationalen Sinfonieorchester<br />

der Ukraine. Es wurde 1918<br />

vom ukrainischen Ministerrat gegründet und<br />

nimmt eine führende Stellung in der Musiklandschaft<br />

Osteuropas ein. Dirigenten wie<br />

der legendäre Leopold Stokowski, Igor Markevitch<br />

oder Kurt Sanderling, Solisten wie<br />

Artur Rubinstein, Yehudi Menuhin, Isaac<br />

Stern oder David Oistrach arbeiteten mit<br />

dem Orchester.<br />

Der Stil von Dirigent Volodymyr Sirenko wird<br />

von der internationalen Presse gerne mit je-<br />

nem von Sir Simon Rattle verglichen. 1997<br />

wurde er als «Verdienter Künstler der Ukraine»<br />

ausgezeichnet, die höchste Auszeichnung<br />

des Landes.<br />

Vom Spiegel-Magazin als Gipfelstürmer bezeichnet,<br />

sorgt der usbekische Pianist Nuron<br />

Mukumi seit mehreren Jahren für Furore<br />

und wird für seine einfühlsame Kunst, seine<br />

perfekte Technik und sein untrügliches Gespür<br />

für dramaturgische Abläufe gerühmt.<br />

Bekannt als brillanter Liszt-Interpret, wird<br />

Mukumi in Franz Liszts genialem Klavierkonzert<br />

sein ganzes Talent zur Entfaltung bringen<br />

können.<br />

Umrahmt wird das romantische Programm<br />

von zwei heimatlichen Tonschöpfungen. Boris<br />

Lyatoshynsky wird heute als Vater der<br />

ukrainischen Musik verehrt. Er kombinierte<br />

Volksmusik mit zeitgenössischen harmonischen<br />

und formalen Ansätzen und konnte<br />

so eine einzigartige Musik schaffen. «Die<br />

Ukrainische Karpatische Rhapsodie» von<br />

Levko Kolodub, der erst kürzlich verstarb,<br />

besingt das Gebirge der Westukraine in farbenfrohen<br />

Klängen.<br />

20<br />

* Ermässigungsberechtigte erhalten bei<br />

den TAK Vaduzer Weltklassik Konzerten<br />

ab 30 Minuten vor Konzertbeginn Last-<br />

Minute-Tickets zu CHF 10.


TAK VADUZER WELTKLASSIK<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Mo 31.10.<strong>22</strong>, 20 Uhr<br />

© Den Sweeney<br />

CHF 90, 75, 50<br />

erm. 20 (*10)<br />

KONZERTEINFÜHRUNG<br />

um 19.15 Uhr<br />

Timothy Chooi<br />

Jukka-Pekka Saraste<br />

Deutsches Symphonie-<br />

Orchester Berlin<br />

Timothy Chooi Violine<br />

Jukka-Pekka Saraste Leitung<br />

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin<br />

Rodion Shchedrin<br />

«Beethovens Heiligenstädter Testament»<br />

Ludwig van Beethoven<br />

Violinkonzert in D-Dur<br />

Ludwig van Beethoven<br />

Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur «Eroica»<br />

In tiefer Verzweiflung wegen seines Gehörverlustes<br />

schrieb Beethoven sein Testament.<br />

Doch er überwand seine Depression<br />

und fand in seiner Musik Zuflucht und Halt.<br />

Inspiriert von der persönlichen Tragödie<br />

Beethovens komponierte Rodion Shchedrin<br />

die Eröffnungsmusik dieses Abends.<br />

Es folgt das monumentale und gleichzeitig<br />

originelle Violinkonzert in der strahlenden<br />

Tonart D-Dur: Einmalig darin ist der Dialog<br />

der Pauke mit der Violine. Als Solist erlebt<br />

das Publikum den kanadischen Violinisten<br />

Timothy Chooi, ein junger Künstler mit grosser<br />

Karriere im Blick. Er ist nicht nur musikalisch,<br />

sondern auch gesellschaftlich aktiv<br />

und gründete «The VISION Collective», das<br />

sich von Flüchtlingsschicksalen inspirieren<br />

lässt.<br />

Beethovens «Eroica», inspiriert vom kometenhaften<br />

Aufstieg Napoleons, sprengte alle<br />

damaligen Dimensionen der Orchestermusik<br />

und beeindruckt bis heute durch energiegeladenen<br />

Ideenreichtum. In den 75 Jahren<br />

seines Bestehens hat sich das Deutsche<br />

Symphonie-Orchester Berlin durch Interpretationen<br />

von Beethovens Sinfonien und<br />

auch zeitgenössischer Musik einen exzellenten<br />

Ruf erworben und gilt als Kulturbotschafter<br />

Berlins.<br />

Der finnische Dirigent Jukka-Pekka Saraste<br />

hat sich mit einer Gesamteinspielung von<br />

Beethovens Sinfonien grosse Anerkennung<br />

erworben und beeindruckt durch seine stilistische<br />

Vielfalt. Er wurde vielfach ausgezeichnet,<br />

beispielsweise mit der Sibelius-Medaille<br />

oder dem finnischen Staatspreis für Musik.<br />

21


TAK VADUZER WELTKLASSIK<br />

© Uwe Arens<br />

Gábor Boldoczki<br />

Andrés Gabetta<br />

Gabetta Consort<br />

Gábor Boldoczki Trompete<br />

Andrés Gabetta Leitung<br />

Gabetta Consort<br />

<strong>22</strong><br />

Gábor Boldoczki übt zwischen zwei<br />

und drei Stunden täglich, macht<br />

sich aber auch neben dem Üben<br />

stets Gedanken über die Musik. Vor<br />

dem Konzert nimmt er sich immer<br />

viel Zeit, um die Noten nochmals<br />

zu studieren – und die Stücke<br />

Ouvertüren und Konzerte von<br />

Komponisten am Versailler Hof<br />

Jean-Philippe Rameau Les Indes galantes,<br />

Les Boréades, Jean-Marie Leclair Konzert<br />

für Flügelhorn, Jean-Joseph Cassanéa de<br />

Mondonville Sonate en symphonie, François<br />

Couperin Concert Royal, Michel Corrette Concerto<br />

comique, Michel Blavet Konzert für Flügelhorn<br />

vorzusingen. Durch das Singen erlebt<br />

er alles, was er dann auf der Bühne<br />

machen möchte. Für Boldoczki ist<br />

es mehrfach effizienter, das Stück<br />

vor dem Konzert durchzusingen, als<br />

es auf der Trompete zu spielen.<br />

Der charismatische Weltklasse-Trompeter<br />

Gábor Boldoczki lässt in diesem Adventskonzert<br />

die üppige barocke Pracht des Versailler<br />

Hofes wieder auferstehen. Im Versailler<br />

Palast ertönte von früh bis spät Musik:<br />

Der König wurde vom Cembalisten im Antichambre<br />

geweckt, bei den Speisen erklang<br />

Tafelmusik, in der Kirche improvisierte der<br />

Hoforganist, und bei allen wichtigen Anlässen<br />

spielten die weltbesten Musiker auf, sei<br />

es in Opern, Messen oder Festmusiken.<br />

Der Sonnenkönig Louis XIV. war als Laute<br />

spielender Souverän und leidenschaftlicher<br />

Tänzer stets daran interessiert, dass neue<br />

Musik komponiert wurde. So entstand ein<br />

wahrer Musikschatz, inspiriert von heroischen<br />

Gefühlen, Tänzen und dramatischen<br />

Geschichten.<br />

Gemeinsam mit dem auf Barockmusik spezialisierten<br />

Gabetta Consort nimmt Gábor<br />

Boldoczki sein Publikum mit auf eine musikalische<br />

Reise ins Klangparadies des Sonnenkönigs<br />

und seiner Nachfolger, opulent,<br />

festlich und tänzerisch!<br />

Boldoczki gilt seit vielen Jahren als absolute<br />

Ausnahmeerscheinung seiner Generation.<br />

Er trifft mit Andrés Gabetta auf einen der<br />

renommiertesten Spezialisten der französischen<br />

und italienischen Barockmusik. Um<br />

diese strahlende Musik bis in ihre tiefsten<br />

Nuancen auszuloten, gründete Andrés Gabetta,<br />

der Bruder von Sol Gabetta, das Gabetta<br />

Consort.<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Mi 07.12.<strong>22</strong>, 20 Uhr<br />

CHF 90, 75, 50<br />

erm. 20 (*10)<br />

KONZERTEINFÜHRUNG<br />

um 19.15 Uhr


TAK VADUZER WELTKLASSIK<br />

Sol Gabetta<br />

Kristian Bezuidenhout<br />

Sol Gabetta Violoncello<br />

Kristian Bezuidenhout Fortepiano<br />

Ludwig van Beethoven<br />

Sonate für Violoncello und Klavier in F-Dur, op. 5/1<br />

Ferdinand Ries<br />

Grande Sonate in g-Moll, op. 125 für Violoncello und Klavier<br />

Ludwig van Beethoven<br />

Sonate für Violoncello und Klavier in D-Dur, op. 102/2<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Sa 28.01.<strong>23</strong>, 20 Uhr<br />

CHF 90, 75, 50<br />

erm. 20 (*10)<br />

KONZERTEINFÜHRUNG<br />

um 19.15 Uhr<br />

Weltweit liegt dieser grossen Cellistin das<br />

Publikum zu Füssen. Innige Musikalität vereinigt<br />

sich bei Sol Gabetta mit technischer<br />

Meisterschaft. An den Osterfestspielen wurde<br />

sie für ihr künstlerisches Lebenswerk mit<br />

dem Herbert von Karajan-Preis gewürdigt.<br />

Sol Gabetta ist bekannt für ihre künstlerische<br />

Vielseitigkeit. Sie tritt zwar häufig als<br />

Solistin mit den weltbesten Orchestern und<br />

Dirigenten auf, wie beispielsweise den Berliner<br />

Philharmonikern unter Sir Simon Rattle,<br />

pflegt aber eine ebenso intensive Konzerttätigkeit<br />

als Kammermusikerin.<br />

Mit dem südafrikanischen Pianisten Kristian<br />

Bezuidenhout verbindet sie eine langjährige<br />

Zusammenarbeit. Bezuidenhout verfügt<br />

über ein weites Spektrum an pianistischen<br />

Schattierungen und versucht, den Klang<br />

seines Instrumentes optimal an die gespielten<br />

Werke anzugleichen. Er geht darin so<br />

weit, dass er auf historischen Flügeln spielt<br />

und diese auf den Konzertreisen mitführt.<br />

So werden Beethovens Cellosonaten und<br />

die monumentale Grande Sonate von Ferdinand<br />

Ries nicht nur auf höchstem musikalischen<br />

Niveau, sondern auch im authentischen<br />

Klang der napoleonischen Zeit zu<br />

hören sein. Sol Gabetta spielt bei diesem<br />

Konzert das legendäre «Bonamy Dobree-<br />

Suggia» von Antonio Stradivari.<br />

© Julia Wesely<br />

Sol Gabetta verfügt über<br />

verschiedene bedeutende italienische<br />

Meisterinstrumente aus dem frühen<br />

18. Jahrhundert. Für dieses Rezital<br />

hat sie sich für das legendäre Bonamy<br />

Dobree-Suggia von Antonio Stradivari<br />

entschieden. Es stammt aus seiner<br />

goldenen Periode und verkörpert<br />

selbst unter Stradivaris Instrumenten<br />

einen klanglichen Höhepunkt. Der<br />

englische Cellist Hancock und der<br />

englische Gelehrte Bonamy Dobree<br />

waren die Eigentümer, ehe es in<br />

den Besitz der Cellistin Guilhermina<br />

Suggia kam, der Lebensgefährtin<br />

Pablo Casals. Seit 1964 gehört es<br />

zur Stradivari-Sammlung der Stiftung<br />

Habisreutinger und wird seit 2020<br />

exklusiv von Sol Gabetta gespielt.<br />

<strong>23</strong>


TAK VADUZER WELTKLASSIK<br />

Vanessa Benelli Mosell<br />

John Axelrod<br />

Sinfonieorchester<br />

Liechtenstein<br />

Vanessa Benelli Mosell Klavier<br />

John Axelrod Leitung<br />

Sinfonieorchester Liechtenstein<br />

Robert Schumann – Sinfonie Nr. 4 in d-Moll in der originalen Fassung von 1841<br />

Clara Schumann – Klavierkonzert in a-Moll<br />

Johannes Brahms – Sinfonie Nr. 3 in F-Dur<br />

24<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Do 30.03.<strong>23</strong>, 20 Uhr<br />

CHF 80, 60, 40<br />

erm. 20 (*10)<br />

© Emmanuel Jacques<br />

KONZERTEINFÜHRUNG<br />

um 19.15 Uhr<br />

Weiblichen Musikschaffenden war es lange<br />

nicht vergönnt, ihre Begabung zur vollen Entfaltung<br />

bringen zu können. Das änderte sich,<br />

als im 19. Jahrhundert Clara Schumann die<br />

Bühne betrat. Sie war die erste Starpianistin<br />

der Musikgeschichte und wurde weltweit<br />

gefeiert.<br />

Als Clara und Robert Schumann schliesslich<br />

nach erbittertem Widerstand von Claras Vater<br />

heiraten konnten, folgte die wohl fruchtbarste<br />

Phase des Komponisten. Aber auch<br />

Clara war schöpferisch tätig und schrieb<br />

zahlreiche virtuose Werke für Klavier, Orchester<br />

und Kammermusik. Mit dem ebenfalls<br />

pianistisch hochbegabten Johannes<br />

Brahms verband die Schumanns eine innige,<br />

lebenslange Freundschaft. Diese Ménage à<br />

trois kommt im vorliegenden Programm zum<br />

Ausdruck.<br />

Die Pianistin Vanessa Benelli Mosell verfolgt<br />

den Pfad weiter, den Clara Schumann<br />

begonnen hatte. Das renommierte Gramophone<br />

Magazin attestiert ihr eine ausserordentliche<br />

künstlerische Begabung und eine<br />

blendende technische Beherrschung anspruchsvoller<br />

Musik.<br />

Die italienische Musikerin pflegt ein spartenübergreifendes<br />

Repertoire und hat sich auch<br />

mit der Interpretation zeitgenössischer Musik<br />

einen Namen gemacht. Neben Klavier<br />

studierte sie auch Violine, Gesang, Dirigie-<br />

ren und nahm beim deutschen Komponisten<br />

Karlheinz Stockhausen Unterricht.<br />

Zusammen mit dem Sinfonieorchester<br />

Liechtenstein, das inzwischen in der Berliner<br />

Philharmonie auftritt, wird die Pianistin<br />

im anspruchsvollen Klavierkonzert von Clara<br />

Schumann ihr ganzes Können demonstrieren.<br />

Es wird, wie in Clara Schmanns<br />

realem Leben, umrahmt von Robert Schumanns<br />

düsterer vierten Sinfonie in d-Moll<br />

und Johannes Brahms’ verklärter dritten Sinfonie<br />

in F-Dur.<br />

«Mit grosser<br />

Kraft, gefühlvoll,<br />

romantisch und<br />

dramatisch nimmt<br />

sie uns mit in ein<br />

schillerndes Spektrum<br />

einer ganz<br />

starken Technik.»<br />

The Guardian


TAK VADUZER WELTKLASSIK<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Mi 05.04.<strong>23</strong>, 20 Uhr<br />

CHF 90, 75, 50<br />

erm. 20 (*10)<br />

KONZERTEINFÜHRUNG<br />

um 19.15 Uhr<br />

Johannes-Passion<br />

Es ist ein Werk von monumentalen Ausmassen<br />

und spielte selbst in Johann Sebastian<br />

Bachs Leben eine herausragende Rolle: Die<br />

Johannes-Passion, welche den Leidensweg<br />

von Christus in seiner ganzen Tragweite bespielt<br />

und besingt, in allen emotionalen Höhen<br />

und Tiefen, gestaltet mithilfe einer Tonkunst,<br />

die bis heute unübertroffen ist.<br />

von Bach zur Aufführung und wird medial<br />

dokumentiert. Aktuell läuft das Projekt nach<br />

Plan und wird voraussichtlich 2027 vollendet<br />

sein. Die Qualität und Kontinuität der Konzerte<br />

führten in den vergangenen Jahren<br />

dazu, dass die Bach-Konzerte inzwischen<br />

weltweiten Referenzstatus besitzen.<br />

Chor und Orchester<br />

der J. S. Bach-Stiftung<br />

Rudolf Lutz Leitung<br />

Johann Sebastian Bach – Johannes-Passion<br />

Nachdem die Passion am Karfreitag 1724<br />

erstmals in der Nikolaikirche in Leipzig aufgeführt<br />

wurde, erlebte sie unzählige Nachbearbeitungen,<br />

Erweiterungen und Veränderungen.<br />

Das musikalische Drama spielt in fünf Akten:<br />

Verrat und Gefangennahme, Die Verleugnung<br />

durch Petrus, die Verurteilung durch<br />

Pontius Pilatus, die Kreuzigung und das Begräbnis.<br />

Die Intensität von Wort und Musik<br />

geht heute noch durch Mark und Bein. Das<br />

Leiden bekommt hier eine künstlerische Gestalt,<br />

die es dann wieder mit der Welt versöhnen<br />

kann.<br />

Ebenfalls monumentale Ausmasse hat<br />

das Projekt von Chor & Orchester der J.S.<br />

Bach-Stiftung. Innerhalb des Zeitraums von<br />

25 Jahren gelangt das gesamte Vokalwerk<br />

© Jelena Gernert<br />

Der musikalische Leiter Rudolf<br />

Lutz ist ein bewunderter<br />

Improvisator am Klavier, am<br />

Cembalo und an der Orgel und<br />

weist damit ähnliche Talente<br />

auf, die auch Bach zu eigen<br />

waren. Viele Jahre wirkte Lutz<br />

als Organist an der St. Galler<br />

Stadtkirche St. Laurenzen. Rudolf<br />

Lutz, der auch komponiert,<br />

wurde mit vielen Preisen geehrt,<br />

darunter dem Kulturpreis des<br />

Kantons St. Gallen oder dem<br />

Schweizer Musikpreis. Überdies<br />

wurde ihm an der Theologischen<br />

Fakultät der Universität Zürich die<br />

Ehrendoktorwürde verliehen.<br />

25


TAK VADUZER WELTKLASSIK<br />

DAMIT DIE<br />

GESELLSCHAFT<br />

AUFBLÜHT<br />

braucht es die lebendige Vielfalt der Kultur.<br />

Wir unterstützen regionale Kulturinstitutionen, da<br />

ihr Engagement ein wichtiger Beitrag für unsere<br />

VALUES WORTH SHARING<br />

Gesellschaft ist. www.lgt.li<br />

Franz Xaver Petter, Detail aus «Ein Blumenstrauss in einer Vase», 1845<br />

© LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz–Vienna<br />

Die Gemeinde Vaduz freut sich<br />

auf die TAK Vaduzer Weltklassik<br />

Konzerte im Vaduzer-Saal.<br />

VADUZ.LI<br />

26


TAK VADUZER WELTKLASSIK<br />

Leif Ove Andsnes<br />

Thomas Søndergård<br />

Royal Scottish<br />

National Orchestra<br />

Im Alter von 34 Jahren schrieb der finnische<br />

Komponist Jean Sibelius seine kolossale<br />

Erste Sinfonie, die er auch selbst an der Uraufführung<br />

dirigierte. Es ist ein herbes Werk,<br />

beeinflusst von der nordischen Natur. Gefühle<br />

der Leidenschaft, der Sehnsucht, aber<br />

auch der Einsamkeit spielen in dieser Musik<br />

eine tragende Rolle.<br />

Leif Ove Andsnes Klavier<br />

Thomas Søndergård Leitung<br />

Royal Scottish National Orchestra<br />

Sergej Rachmaninow – Klavierkonzert Nr. 3 in d-Moll<br />

Jean Sibelius – Sinfonie Nr. 1 in e-Moll<br />

Ebenfalls von weiten Landschaftszügen und<br />

grossen Emotionen liess sich Sergei Rach-<br />

maninow leiten, als er auf seinem Landgut in<br />

Russland sein drittes Klavierkonzert in d-Moll<br />

komponierte. Sein ganzes genialisches Können<br />

auch als Pianist liess er in das Werk einfliessen,<br />

so dass ein wahres Feuerwerk pianistischer<br />

Leidenschaft entstand, dem nur<br />

wenige Meisterpianisten gewachsen sind.<br />

Der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes<br />

verfügt sowohl über die innere Ruhe, als<br />

auch über enorme manuelle Fähigkeiten, um<br />

die Kräfte dieses Klavierkonzertes entfesseln<br />

zu können. Andsnes wird für sein gelassenes<br />

und vielleicht gerade deswegen berührendes<br />

Spiel weithin bewundert. Er gründete<br />

Festivals in Kalifornien und Norwegen und<br />

erhielt die Ehrendoktorwürde der Juilliard<br />

School in New York.<br />

Das Royal Scottish National Orchestra zählt<br />

zu Europas führenden Klangkörpern und<br />

zeigt seinen einzigartigen kraftvollen Klang<br />

auf zahlreichen Konzerttourneen. Aber auch<br />

in Schottland ist es omnipräsent und leistet<br />

so einen wichtigen Beitrag zur kulturellen<br />

Identität. Der Fokus des Orchesters mit<br />

seiner langjährigen Tradition ist auf die Musik<br />

Nordeuropas gerichtet.<br />

Seit 2018 wirkt der dänische Dirigent Thomas<br />

Søndergård als Musikdirektor. Mit seiner<br />

Dynamik und impulsiven Kraft vermag<br />

der ausgebildete Perkussionist die Kraft des<br />

grossen Orchesters zu bündeln und entfaltet<br />

so eine maximale Klangwirkung.<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Fr 12.05.<strong>23</strong>, 20 Uhr<br />

CHF 90, 75, 50<br />

erm. 20 (*10)<br />

KONZERTEINFÜHRUNG<br />

um 19.15 Uhr<br />

© Helge_Hansen<br />

27


KONZERT REGIONAL<br />

Vergissmeinnicht<br />

Inszeniertes Konzert zum Tag<br />

der Menschen mit Demenz 20<strong>22</strong><br />

Regie Sara Ostertag<br />

Musiker & Schauspieler Martin Schelling (Klarinette), Stefan Dünser (Trompete),<br />

Goran Kovacevic (Akkordeon), Martin Deuring (Kontrabass)<br />

Die vier alten Freunde haben schon vieles miteinander erlebt! Jetzt leben sie<br />

in der luxuriösen Seniorenresidenz und langweilen sich den ganzen Tag. Leidenschaftlich<br />

erzählen sie einander von Früher, vom Hohen Norden und stürmischen<br />

Schiffsfahrten über das Meer des Südens. Einer der Freunde ist erkrankt<br />

und seine Erinnerungen sind lückenhaft – manchmal erkennt er sogar<br />

seine Freunde nicht mehr. Erst die Musik weckt seine Erinnerungen. Gemeinsam<br />

reisen sie zurück in ihre Jugend. Nach Panama, Shanghai oder wie hiess<br />

das Land nochmal?<br />

Ein inszeniertes Konzert über Lebensfreude, das kreative Vergessen im Alter<br />

und die Musik, die alles repariert, bei dem alle – Menschen mit und ohne Demenz<br />

– herzlich willkommen sind. Der Nachmittag ist auch ausdrücklich für<br />

Familien mit Kindern ab sechs Jahren geeignet.<br />

© Anja Köhler.<br />

TAK<br />

So 02.10.<strong>22</strong>, 15 Uhr<br />

anschliessend Kaffee und Kuchen<br />

Eintritt frei<br />

Anmeldung bis 29.09.<strong>22</strong> im TAK-Vorverkauf<br />

Jürg und<br />

Sandra<br />

Hanselmann<br />

Romantische Klaviermusik<br />

für zwei und vier Hände<br />

Der Komponist und Pianist Jürg Hanselmann spielt gemeinsam<br />

mit seiner Frau Sandra Hanselmann romantische<br />

Klaviermusik für zwei und vier Hände. Im Mittelpunkt<br />

stehen dabei Frédéric Chopin, Franz Schubert und Jürg<br />

Hanselmann.<br />

SAL, Schaan<br />

Do 03.11.<strong>22</strong>, 20 Uhr<br />

CHF 40 | erm. 20<br />

Auf dem Programm stehen unter anderem Franz Schuberts<br />

«Lebensstürme» in a-Moll sowie Werke von Frédéric<br />

Chopin. Nicht zuletzt kommt Jürg Hanselmanns «Riposo<br />

all’ombra» zur Uraufführung.<br />

28


KONZERT REGIONAL<br />

PODIUM<br />

Konzerte 2021<br />

Die bekannte und renommierte Konzertreihe steht unter der Schirmherrschaft<br />

I.K.H. Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein und<br />

unter der künstlerischen Leitung von Maestro Graziano Mandozzi. Die<br />

Matineekonzerte stellen hochtalentierte Nachwuchsmusiker:innen<br />

aus der Region vor.<br />

So <strong>22</strong>.01.<strong>23</strong> Holzbläser Ensemble «Quintetto Burlesco»<br />

So 05.02.<strong>23</strong> Carina Riegler, Blockflöte<br />

So 26.03.<strong>23</strong> Anton Dopplerbauer, Horn<br />

So <strong>23</strong>.04.<strong>23</strong> Irenäus Schmolly, Akkordeon<br />

So 11.06.<strong>23</strong> Johannes Lucke, Klavier<br />

So 18.06.<strong>23</strong> Schlusskonzert und Preisverleihung<br />

TAK<br />

jeweils 11 Uhr<br />

Eintritt frei<br />

Preisträgerkonzert 20<strong>22</strong><br />

Für die Preisträger:innen der Saison 20<strong>22</strong> richten Podium und<br />

TAK gemeinsam ein Preisträgerkonzert aus. Es spielen der Pianist<br />

Gabriel Meloni und das Trio 180°, das aus Fiona Warenitsch (Violine),<br />

Kilian Erhart (Violoncello) und Susanna Hanke (Klavier) besteht.<br />

Chorseminar<br />

Liechtenstein<br />

und das Sinfonieorchester<br />

Liechtenstein<br />

Joseph Haydn: Die Jahreszeiten HOB XXI:3<br />

Mit der Premiere im April 1801 in Wien wurde das letzte<br />

von Haydns vier Oratorien mit Erfolg aufgeführt. Ein Oratorium,<br />

dass uns über einen ganzen Jahreszyklus begleitet.<br />

Vom stürmischen Übergang zum freudig begrüssten<br />

Frühling, weiter zum Loblied auf den Sommer und den<br />

Jagdhornklängen im Herbst. Mit einem tosenden Sturm<br />

im Winter schliesst sich der musikalische Jahreskreis.<br />

Das Chorseminar Liechtenstein wird vom Sinfonieorchester<br />

Liechtenstein begleitet, die Musikalische Leitung liegt<br />

bei William Maxfield.<br />

TAK<br />

Do 15.12.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 25 | erm. 15<br />

«20 Jahre PODIUM Konzerte»<br />

Bereits seit 20 Jahren fördert die Podiumkonzertreihe verlässlich und<br />

nachhaltig junge Musiktalente. Zur Feier des Jubiläums sind herausragende<br />

Solist:innen der letzten 20 Jahre eingeladen, begleitet vom<br />

Montfort Kammerorchester unter der Leitung von Christoph Eberle.<br />

TAK<br />

So <strong>23</strong>.10.<strong>22</strong>, 18 Uhr<br />

Eintritt frei<br />

29


KATEGORIE<br />

Erlebnispass<br />

Liechtenstein all inclusive<br />

30 Abenteuer<br />

im Wert von CHF 300.-<br />

für nur CHF 25.-<br />

30<br />

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Erhältlich im Liechtenstein<br />

Center im Städtle von Vaduz


PACKAGES<br />

Backstage entdecken<br />

Das Theater<br />

als Urlaubsort<br />

Das grosse Abonnement<br />

Technik erleben<br />

Gemeinsam mit Liechtenstein Marketing bietet das TAK<br />

Rund-um-Pakete für einen Kurzurlaub in Liechtenstein an.<br />

Die TAK-Übernachtungsangebote verbinden einen Abend in<br />

einer Vorstellung mit einer Übernachtung im Fürstentum.<br />

Wahlweise beginnt der Abend mit einem leckeren<br />

Apéro im Theater-Foyer oder auch einer exklusiven<br />

Backstage-Führung, die spannende Einblicke in den<br />

Theater-Ablauf hinter der Bühne ermöglicht.<br />

Laden Sie Ihre Verwandten und Freunde ein nach<br />

Liechtenstein, um den Rest kümmern wir uns.<br />

Künstlern ganz nah sein<br />

Der besondere Tipp<br />

für alle, die im Land auf Entdeckungsreise sind.<br />

Mit dem Erlebnispass Liechtenstein geniessen Sie über<br />

30 Attraktionen und profitieren von Spezialangeboten<br />

und ermässigten Preisen – auch im Theater.<br />

Im TAK erhält jeder Erlebnispassinhaber CHF 15 Ermässigung<br />

auf Tickets im Schauspiel oder Konzertprogramm.<br />

Infos unter www.tourismus.li<br />

Entspannung geniessen<br />

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Geselligkeit feiern<br />

Geniessen Sie den<br />

kulturellen Spaziergang<br />

mit 28 Kunstwerken.<br />

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31


32<br />

KATEGORIE


KATEGORIE<br />

TAK _MUSIC<br />

33


TAK_MUSIC-ABO<br />

Boubacar Traoré<br />

Blues aus Mali<br />

Boubacar Traoré Gesang, Gitarre<br />

Vincent Bucher Mundharmonika<br />

Babah Koné Percussion<br />

HÖREN<br />

Der grosse musikalische Geschichtenerzähler Boubacar Traoré verkörpert<br />

wie kein anderer die ganze Schönheit des Afrikanischen<br />

Blues. In den ersten Jahren von Malis Unabhängigkeit griff der<br />

20-jährige Boubacar Traoré zur E-Gitarre und galt bald als der Chuck<br />

Berry oder Elvis Presley von Mali. Jeden Morgen erklang seine Stimme<br />

im malischen Radio und prägte den Sound des jungen Staates.<br />

Doch mit dem Militärputsch 1968 wurden seine Songs aus dem<br />

Radio verbannt und Traoré musste als Bauer und Kleinhändler seine<br />

Familie ernähren. Ende der 1980er Jahre wurde sein Comeback<br />

durch den Tod seiner Frau abermals jäh unterbrochen. Traoré ging<br />

nach Paris und schlug sich als Bauarbeiter durch. 1990 schliesslich<br />

trat er wieder als Musiker in Erscheinung, nahm in kurzen Abständen<br />

sechs Alben auf und begeistert seitdem ein internationales Publikum.<br />

Spätestens seit der Jahrtausendwende wird er als einer der grossen<br />

Väter und Botschafter moderner Mandingo-Musik gefeiert und<br />

verbindet charakteristische Spieltechniken und Ideen aus Westafrika<br />

mit der Philosophie des Blues aus dem Süden der USA. Es ist die<br />

Authentizität seiner ergreifenden Stimme, mit der er die Ufer des Nigers<br />

mit dem des Mississippi vereint.<br />

Max Moor – © Barbarella Entertainment<br />

© Carly Viator<br />

TAK<br />

Sa 01.10.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 40, 35, 30 | erm. 20<br />

Max Moor &<br />

Emil Brandqvist<br />

Trio<br />

«Die Schachnovelle» | Jazz & Lesung<br />

Max Moor Lesung<br />

Emil Brandqvist Schlagzeug<br />

Tuomas A. Turunnen Klavier<br />

Max Thornberg Bass<br />

Die «Schachnovelle» des österreichischen Autors Stefan Zweig schildert<br />

eine rätselhafte und fesselnde Begegnung: Auf einem Passagierdampfer<br />

von New York nach Buenos Aires wird der amtierende<br />

Schachweltmeister von Dr. B., einem unscheinbaren Emigranten<br />

aus dem faschistischen Österreich, zu einer Partie herausgefordert.<br />

Doch die Partie löst bei den Beteiligten traumatische Erinnerungen<br />

und tiefenpsychologische Verwicklungen aus, die Zweig meisterhaft<br />

auslotet und spannend wie einen Film-Noir-Thriller in Szene setzt.<br />

Der gebürtige Schweizer Max Moor ist nicht nur als Schauspieler<br />

und erfolgreicher Autor bekannt, sondern auch als engagierter Moderator<br />

der ARD-Kultursendung «ttt – Titel, Thesen, Temperamente».<br />

Perfekt untermalt und eingerahmt wird Moors Lesung durch die<br />

lyrischen Kompositionen des skandinavischen Emil Brandqvist Trios,<br />

das feinfühligen, von Debussy und Bill Evans inspirierten modernen<br />

Piano-Jazz bietet. Die unter anderem mit dem Jazz-Echo 2016 prämierten<br />

jungen Nordländer steuern einen filigranen Soundtrack bei,<br />

der den Abend auch musikalisch zum Höchstgenuss macht.<br />

TAK<br />

Fr 28.10.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

34<br />

CHF 55, 45, 30 | erm. 20


TAK_MUSIC-ABO<br />

Meret Becker<br />

en Concert<br />

Meret & The Tiny Teeth<br />

Varieté, Akrobatik und Chanson<br />

Meret Becker Gesang, Säge, Homophone<br />

Ben Jeger Glasharfe, Piano, Akkordeon<br />

Buddy Sacher Gitarre, Banjo, Mandoline<br />

Marie-Claire Schlameus Cello<br />

Meret Becker und ihre unnachahmliche Band spielen sich durch musikalische<br />

Szenen und surreale Lieder, in deren Zentrum ein Zirkus<br />

steht: «Le Grand Ordinaire» bahnt sich seinen Weg wie eine vage<br />

Erinnerung, zu der Meret mit ihrer Band musikalische Bilder auf die<br />

Bühne zaubert. Das fragile romantisch-bizarre Instrumentarium von<br />

Musikclowns verbindet sich mit scheppernden Songs, in denen Banjo<br />

und Akkordeon vom Weiter-Ziehen-Müssen erzählen.<br />

© Meret Becker<br />

TAK<br />

Meret Becker ist Schauspielerin, Komponistin, Sängerin, Produzentin.<br />

Sie steht in unzähligen Produktionen (Tatort, Babylon Berlin) vor<br />

der Kamera, spielt auf Theaterbühnen und hat fünf Musikalben herausgebracht.<br />

Sie wurde u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis, dem<br />

Bayerischen Filmpreis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Im<br />

Herbst 2012 erhielt sie «für besonderes künstlerisches und gesellschaftliches<br />

Engagement» das Deutsche Bundesverdienstkreuz.<br />

Mi 09.11.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 55, 45, 30 | erm. 20<br />

Abdullah Ibrahim<br />

Jazz Piano Solo<br />

Abdullah Ibrahim Klavier<br />

HÖREN<br />

Abdullah Ibrahim wurde 1934 in Kapstadt geboren, schlug sich im<br />

Apartheid-Regime als Tanzmusiker durch, gezwungenermassen, da<br />

ihm ein Studium verboten war und kam unter dem Namen Dollar<br />

Brand zu erster Bekanntheit. Als um 1960 im Zuge der ständig steigenden<br />

Repression gegen die Schwarzen auch der Jazz als «Widerstandmusik»<br />

unterdrückt wurde, ging er ins Exil nach Zürich, wurde<br />

von Duke Ellington entdeckt und gefördert und etablierte sich als Pianist,<br />

Bandleader, Komponist und Improvisateur von aussergewöhnlichem<br />

Format. Mit zahlreichen Grössen des Jazz, wie Duke Ellington,<br />

John Coltrane oder Ornette Coleman, arbeitete er in diesen Jahren<br />

zusammen. In den siebziger und achtziger Jahren war seine Musik<br />

eine bis dahin undenkbare organische Verbindung zwischen amerikanischem<br />

Jazz und afrikanischer Rootsmusik. Bei Nelson Mandelas<br />

Amtseinführung sass Ibrahim am Klavier und eine seiner bekanntesten<br />

Kompositionen «Mannenberg» wurde zur Hymne des schwarzen Widerstands<br />

gegen die Apartheid.<br />

SAL, Schaan<br />

Sa 03.12.<strong>22</strong>, 20 Uhr<br />

CHF 70, 55 | erm. 30<br />

Sein Ton ist von nahezu erschütternder Klarheit. Was sich für den<br />

Jazz-Kenner wie ein Höchstmass musikalischer Reduktion auf die Essenz<br />

des Ausdrucks konzentriert, ist für den jazzfremden Hörer einfach<br />

nur entwaffnend schöne Musik.<br />

35


TAK_MUSIC-ABO<br />

Richard Galliano<br />

New York<br />

Tango Trio<br />

Tango / Musette / Jazz<br />

© Vincent Catala<br />

Richard Galliano Akkordeon, Melowtone<br />

Sébastien Giniaux Gitarre, Cello<br />

Diego Imbert Bass<br />

HÖREN<br />

Astor Piazzolla<br />

Quintett<br />

Neo-Tango aus Argentinien<br />

Pablo Mainetti Bandoneon<br />

Nicolás Guerschberg Piano<br />

Serdar Geldymuradov Violin<br />

Armando de la Vega Guitar<br />

Daniel Falasca Double Bass<br />

Julián Vat Musical Director<br />

HÖREN<br />

TAK<br />

Mi 01.02.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 55, 45, 30 | erm. 20<br />

Wenn das Akkordeon in der zeitgenössischen Musik wieder einen<br />

grösseren Stellenwert geniesst, dann hat Richard Galliano grossen<br />

Anteil daran. Wie Piazzolla mit seinem «Tango Nuevo» löste Galliano<br />

die Akkordeonmusik aus dem Traditionalismus und schuf die<br />

«New Musette»: Die zeitgemässe Verbindung der Musette mit Blues,<br />

Tango und Jazz. Mediterrane Traditionen, imaginäre Folklore, Tango,<br />

Musette, Chanson, Manouche- und Varieté-Musik, Swing und zeitgenössischer<br />

europäischer Jazz unterschiedlicher Couleur werden<br />

bei Galliano zu einem vielschichtigen musikalischen Universum, das<br />

zwar leicht anmutet, dessen Wirkung jedoch umso nachhaltiger ist.<br />

Galliano glänzt mit einer spielerischen Sicherheit und Virtuosität, wie<br />

sie nur sehr wenige beherrschen. In einem Moment phrasiert er das<br />

Knopfakkordeon wie ein Saxophon, im nächsten swingt es wie eine<br />

Hammond B3, mal zaubert er ganz zarte Töne hervor, dann wieder<br />

schwillt der Sound zur Mächtigkeit einer Kirchenorgel an. Richard<br />

Galliano bringt den französischen Flair der Musette und des Chansons<br />

zusammen mit einem weltgewandten, frischen Jazz.<br />

Das Astor Piazzolla Quintett wird von der internationalen Presse als<br />

einziges musikalisches Ensemble gefeiert, das fähig ist, den einmaligen<br />

und unnachahmlichen Stil des grossen Astor Piazzolla zu repräsentieren.<br />

Seit über zwanzig Jahren führt das Astor Piazzolla Quintett<br />

das Vermächtnis des verstorbenen Tango-Revolutionärs fort. Es ist<br />

das einzige von der Witwe Piazzollas autorisierte Projekt, das Zugriff<br />

auf den grossen musikalischen Nachlass des Altmeisters hat.<br />

Piazzollas ganz eigene Interpretation von Tango mit seinem provokativen<br />

und neuartigen Sound sorgt damals wie heute für ein begeistertes<br />

Publikum. Bei Auftritten auf dem ganzen Planeten und auf<br />

Festivals wie dem Montreux Jazz Festival interpretiert die Gruppe die<br />

genialen Kompositionen des Vordenkers mit Erfolg.<br />

TAK<br />

Sa 18.03.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

36<br />

CHF 55, 45, 30 | erm. 20


TAK_MUSIC-ABO<br />

Lars Danielsson<br />

& Liberetto<br />

Jazz<br />

Lars Danielsson Bass | Gregory Privat Piano<br />

John Parricelli Guitar | Magnus Öström Drums<br />

HÖREN<br />

Der schwedische Bassist und Cellist Lars Danielsson verbindet in seinem<br />

Spiel lyrische Elemente mit lässigem Groove. Dies macht ihn zu<br />

einem der gefragtesten Begleitmusiker und Solo-Künstler der internationalen<br />

Jazz-Szene. In seinem «Liberetto»-Projekt verbindet er den<br />

Jazz melodiebetont mit Einflüssen aus der nordischen Kirchenmusik,<br />

ebenso wie mit Motiven aus dem Orient und dem Mittelmeerraum.<br />

© Jan Söderström<br />

TAK<br />

Sa 25.03.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 55, 45, 30 | erm. 20<br />

Danielsson spielte mit einer schier unendlichen Reihe internationaler<br />

Stars wie Michael und Randy Brecker, John Scofield oder Charles<br />

Lloyd. Seine Musik als Leader ist geprägt von seinem einzigartigen<br />

Talent für so einfache, wie eindringliche Melodien, seinem Empfinden<br />

für Sounds und Arrangements. Er gilt mit seinem singenden, warmen,<br />

melodischen Ton als «Meister des Wohlklangs» an Bass und<br />

Cello. Die Jazzkritik zeigt sich begeistert von den «ästhetisch perfekten<br />

und exzellent muszierten, in grosser Leichtigkeit dahinschwebenden<br />

Stimmungsbildern.»<br />

KUNSTMUSEUM.LI<br />

MIT HILTIARTFOUNDATION.LI<br />

STÄDTLE 32, 9490 VADUZ<br />

LIECHTENSTEIN<br />

+4<strong>23</strong> <strong>23</strong>5 03 00<br />

MAIL@KUNSTMUSEUM.LI<br />

Foto: Barbara Bühler<br />

02.09.20<strong>22</strong><br />

– 15.01.20<strong>23</strong><br />

30.09.20<strong>22</strong><br />

– 10.04.20<strong>23</strong><br />

BRIAN O’DOHERTY<br />

PHASES OF THE SELF<br />

CANDIDA HÖFER<br />

LIECHTENSTEIN<br />

IM DIALOG MIT DEN SAMMLUNGEN<br />

DES KUNSTMUSEUM LIECHTENSTEIN<br />

UND DER HILTI ART FOUNDATION<br />

10.02.20<strong>23</strong><br />

– 30.07.20<strong>23</strong><br />

ARTIST’S CHOICE AUS DER SAMMLUNG<br />

ARE WE DEAD YET?<br />

KURATIERT VON MARTINA MORGER<br />

05.05.20<strong>23</strong><br />

– 15.10.20<strong>23</strong><br />

PARLAMENT DER PFLANZEN II<br />

BIS APRIL 20<strong>23</strong><br />

JEDEN<br />

MITTWOCH<br />

FREIER<br />

EINTRITT!<br />

05.05.20<strong>23</strong><br />

– 15.10.20<strong>23</strong><br />

HILTI ART FOUNDATION UND<br />

PACO KNÖLLER<br />

DI BIS SO 10–17 UHR<br />

DO 10–20 UHR | MO GESCHLOSSEN


TAK_MUSIC<br />

CLAZZ<br />

Dialog zwischen Klassik und Jazz mit<br />

Luca Sisera + ROOFER und der<br />

Kammerphilharmonie Graubünden<br />

Luca Sisera, geboren 1975 in Chur, ist seit über zwanzig Jahren ein<br />

international gefragter Bassist und Komponist der Schweizer Jazzund<br />

Improvisationsszene. Mit «CLAZZ» komponierte er erstmals ein<br />

Werk für sein Jazz-Quintett «Roofer» und sinfonisch besetztes Orchester<br />

– ein spannender musikalischer Dialog zwischen Jazz und<br />

Klassik. Die Uraufführung von «CLAZZ» in Schaan wird in Zusammenarbeit<br />

mit SRF aufgezeichnet. Ein Rheintal-Jazzprojekt in Zusammenarbeit<br />

mit JazzChur und dem Verein Collage.<br />

© Natalie Grund<br />

SAL, Schaan<br />

Fr 09.09.<strong>22</strong>, 20 Uhr<br />

CHF 52, 40 | erm. 20<br />

Arthur Possing<br />

Quartet<br />

Jazz aus Luxemburg<br />

Arthur Possing Klavier | Sebastian Flach Kontrabass<br />

Pierre Cocq-Amann Saxofon | Niels Engel Schlagzeug<br />

HÖREN<br />

TAK<br />

Fr <strong>23</strong>.09.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 40, 35 | erm. 20<br />

Das Arthur Possing Quartet ist eine vielversprechende junge Formation aus Luxemburg.<br />

Bereits ihr erstes Album «Four Years» erhielt die Auszeichnung «Hit» des französischen Magazins<br />

«Couleurs Jazz». Das Quartett spielt einen warmen Modern Jazz, der raffiniert, vielsieitg<br />

und aufregend ist. Es sind Anklänge an Coltrane oder Mehldau zu entdecken, zuweilen<br />

erinnert der Sound sogar an den Neo-Bop der 1970er Jahre. Aber alle Kompositionen und<br />

Bearbeitungen haben eine ganz eigene Kontur und originelle Kraft.<br />

artemis* & das Porrima Ensemble<br />

«Ballades des quatre saisons»<br />

artemis*, Rosalie Mengou-Tata, Lucinda Mengou-Tata, Gero Pitlok, Lorena<br />

Vonbun Gesang | Karl Gassner Kontrabass | Gero Pitlok Gitarre, Klavier | Martin<br />

Real Mundharmonika | Julia Scheurle Violoncello | Jean-Jacques Mengou-Tata Jambe<br />

38<br />

Anne Frommelts Musik verzauberte bereits 1970 die Zuhörer im TAK.<br />

Nun kommt sie zurück mit neuer Musik, neuen Musiker:innen und ihren<br />

Enkelinnen. Sinnlich, poetisch und natürlich, mal melancholisch,<br />

dann wieder hoffnungsvoll, traurig und freudig zugleich; viele Attribute<br />

beschreiben die Musik von artemis*. Französisch sind die Texte,<br />

denn die Künstlerin stammt aus der Metropole Paris, die sie jedoch<br />

schnell verlässt, um sich an den Stränden Frankreichs und Griechenlands<br />

von Natur, Abenteuer, Liebe und Sehnsucht inspirieren zu lassen.<br />

Nach einer CD-Aufnahme im vergangenen Jahr ist sie nun mit<br />

neuem Programm wieder live auf der TAK-Bühne zu erleben.<br />

TAK<br />

Fr 30.09.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 35 | erm. 20


TAK_MUSIC<br />

Hubert<br />

von Goisern<br />

«Zeiten & Zeichen Tour»<br />

Hubert von Goisern hat nie das gemacht, was von ihm erwartet<br />

wurde, und war damit konsequent erfolgreich. Von<br />

den Anfängen als Alpenrocker mit dem «Hiatamadl» über<br />

seine Expeditionen nach Tibet und Afrika, die Linz-Europa-<br />

Tour auf einem umgebauten Lastschiff bis zum bahnbrechenden<br />

Erfolg von «Brenna tuats guat».<br />

Das neue Album «Zeiten & Zeichen» ist von einer so überwältigenden<br />

Vielfalt, so dynamisch, freudvoll, auch kritisch,<br />

besonnen und doch druckvoll – der beste, ausgereifteste,<br />

spektakulärste Hubert von Goisern, den es je<br />

gab. Hier bündeln sich all seine Ideen, die vielen Einflüsse,<br />

die er über die Jahrzehnte als aktiver Musiker, als Reisender<br />

und als ein auf die Welt neugieriger Mensch sammeln<br />

konnte. «Zeiten & Zeichen» ist ein modernes Destillat dieser<br />

musikalischen Reise.<br />

© Stefan Wascher<br />

SAL, Schaan<br />

Fr 07.10.<strong>22</strong>, 20 Uhr<br />

CHF 68, 48 | erm. 35<br />

«… a stellar Southern soul singer.»<br />

Now, Toronto<br />

© James Gregus<br />

Johnny Rawls<br />

«Live in Europe» |<br />

Mississippi Soul-Blues | USA<br />

Johnny Rawls Gesang, Gitarre | Kenan Özdemir Gitarre |<br />

Alberto Marsico Hammond Orgel | Erkan Özdemir Bass |<br />

Levent Özdemir Schlagzeug<br />

Johnny Rawls ist eine Soulblues-Legende. Genauer gesagt: Der<br />

Begriff «Soulblues» wurde erfunden, um seine Musik beschreiben<br />

zu können. Er verfügt über eine leidenschaftliche Soul Stimme, als<br />

Multiinstrumentalist spielt er Gitarre, Bass, Keyboards, Saxofon und<br />

Klarinette und ist ein begnadeter Songschreiber. Ob Blues Music<br />

Awards, Blues Blast Awards, Living Blues Awards oder W.C. Handy<br />

Awards: Sie alle haben Johnny Rawls mit zahlreichen Nominierungen<br />

und Preisen geehrt.<br />

HÖREN<br />

TAK<br />

Fr 21.10.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 40, 35, 30 | erm. 15<br />

Für «Live in Europe» hat sich Rawls mit einer der besten Backing-<br />

Bands der Welt verbündet: The Özdemirs. Ein deutsches Trio türkischer<br />

Abstammung, bestehend aus Erkan am Bass und seinen<br />

Söhnen Kenan an der Gitarre und Levent am Schlagzeug. Zu ihnen<br />

gesellt sich mit Alberto Marsico einer der talentiertesten Hammond-<br />

Orgelspieler.<br />

39


TAK_MUSIC<br />

Trimolon<br />

Jazz<br />

HÖREN<br />

Stefan Frommelt Piano<br />

Florian King Bass<br />

Marvin Studer Drums<br />

Trimolon um den Pianisten Stefan Frommelt,<br />

zählt ohne Zweifel zu den profiliertesten<br />

Jazzformationen Liechtensteins. Intensives<br />

interaktives Zusammenspiel, innerer<br />

Zusammenhalt und grosse gegenseitige<br />

Wertschätzung der drei Musiker prägt das<br />

Konzept und Spiel von Trimolon. Stets offen<br />

doch gleichzeitig verbindlich der Komposition<br />

verpflichtet (und sei sie im Moment<br />

kreiert) schafft Trimolon Brücken zwischen<br />

Zuhörer und Musiker. Zartheit darf sein,<br />

Energie wie von einer Rockband darf sein,<br />

Schönheit darf sein. Emotion darf sein.<br />

Abenteuer darf sein.<br />

TAK<br />

Do 17.11.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 35 | erm. 20<br />

Tingvall<br />

Trio<br />

HÖREN<br />

Jazz<br />

40<br />

«Sie spielen<br />

melodischen Jazz,<br />

der ganz Europa<br />

verzaubert.»<br />

DIE ZEIT<br />

TAK<br />

Sa 26.11.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 45, 38, 30 | erm. 20<br />

Martin Tingvall Klavier<br />

Omar Rodriguez Calvo Bass<br />

Jürgen Spiegel Schlagzeug<br />

© Anouck van Oordt<br />

Das mit insgesamt drei ECHOS und sechs<br />

Jazz Awards ausgezeichnete Tingvall Trio<br />

gehört zur europäischen Elite der aktuellen<br />

Piano Trio Szene. Wie nur wenige vor<br />

ihnen haben sie einen ganz eigenen, wiedererkennbaren<br />

Sound entwickelt, der auf<br />

griffigen, bildhaften Melodien und der unverwechselbaren<br />

Dynamik zwischen poetischen<br />

Balladen und energetischen Rhythmen<br />

basiert, die auch mit Elementen aus<br />

Rock und Pop liebäugeln. So verwundert es<br />

nicht, dass sie ihre Fans nicht nur im Jazz-<br />

Publikum finden, sondern vor allem auch ein<br />

junges Publikum für den Jazz gewinnen.


TAK_MUSIC<br />

Big Band Liechtenstein<br />

A Big Band Christmas 20<strong>22</strong> | Jazz<br />

Benno Marxer Leitung<br />

Olivia Chindamo Gesang<br />

«A one, a two, a one, two, three …»: Das Christmas-<br />

Special vom vergangenen Jahr hat das TAK von der ersten<br />

Sekunde an in groovige Adventsstimmung versetzt.<br />

Und auch in diesem Jahr hat die Big Band Liechtenstein<br />

einen hochkarätigen Gast im Weihnachtsgepäck:<br />

Die australische Sängerin Olivia Chindamo lebt hauptsächlich<br />

in New York, wo sie sich mit Improvisation und<br />

«Scat»-Gesang schnell einen Namen gemacht hat, auf<br />

den inzwischen auch Hollywood-Star und Jazz-Pianist<br />

Jeff Goldblum aufmerksam geworden ist.<br />

2016 wurde sie bei den Bell Awards als «Young Australian<br />

Jazz Artist of the Year» ausgezeichnet und wurde<br />

zu einer der gefragtesten Jazzsängerinnen Australiens.<br />

TAK<br />

Sa 10.12.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 40, 35, 30 | erm. 20<br />

Leïla<br />

Huissoud<br />

«Auguste»<br />

Chansons aus Frankreich<br />

© Frederic Petit<br />

HÖREN<br />

Leïla Huissoud Gesang<br />

Sylvain Pourrat Kontrabass, Gitarre<br />

Thibaud Saby Klavier, Schlagzeug<br />

Geprägt ist sie von den grossen Stimmen<br />

des französischen Chansons der 60er Jahre:<br />

George Brassens, George Moustaki oder<br />

Barbara. Dem musikalischen Erbe hat Leïla<br />

Huissoud neben der Musikalität und der Liebe<br />

zur französischen Sprache noch einen<br />

ganz eigenen Dreh mitgegeben: Spass und<br />

Spontaneität zeichnen ihre Live-Auftritte aus.<br />

Mit viel Selbstironie und theatraler Poesie<br />

präsentiert Leïla Huissoud ihre feingedrechselten<br />

Chansons, die ohne jedes Tabu und<br />

voller Zärtlichkeit vom Leben erzählen.<br />

TAK<br />

Fr 27.01.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 35 | erm. 20<br />

41


TAK_MUSIC<br />

HÖREN<br />

Carminho<br />

«Maria» | Fado aus Portugal<br />

Carminho Gesang | Bernardo Couto Portugiesische Gitarre |<br />

José Manuel Neto Gitarre | Flávio César Cardoso Viola de<br />

Fado | José Marino de Freitas Bass | João Paulo Esteves<br />

da Silva Klavier | Cunha Monteiro Pedal Steel- und E-Gitarre<br />

Ihr vollständiger Name lautet Maria do Carmo Carvalho Rebelo de<br />

Andrade. Doch in ihrer Heimat Portugal wie überhaupt in der gesamten<br />

Weltmusik-Szene verehrt man sie nur unter ihrem Künstlernamen<br />

Carminho. Die aus Lissabon stammende Sängerin gehört zu<br />

jenen handverlesenen Neo-Fadista-Königinnen, die mit ihrer Stimme<br />

die Seele des Fado berühren. Sie hat die melancholische Tragik, die<br />

tiefe Sehnsucht und den emotionalen Schmerz des Fado verinnerlicht<br />

und begeistert mit beeindruckender Ausdruckskraft.<br />

© Mariana Maltoni<br />

Weltweit gilt Carminho als derzeit beste und innovativste Fado-Sängerin,<br />

die auch ausserhalb Portugals längst in den grossen Konzertsälen<br />

wie der Philharmonie Köln, dem Konzerthaus Wien und der<br />

Elbphilharmonie Hamburg angekommen ist.<br />

Die grosse Stimme Portugals kommt mit ihrem langerwarteten neuen<br />

Programm «Maria» ins TAK.<br />

TAK<br />

Mi 08.02.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 55, 45, 30 | erm. 20<br />

«Carminho ist ein echtes Erlebnis ... Saudade<br />

klang noch nie so schön und vielseitig.»<br />

Badisches Tagblatt<br />

David<br />

Helbock<br />

«Playing John Williams»<br />

Jazz Solopiano<br />

42<br />

David Helbock ist mehrfacher Preisträger<br />

des weltgrössten Jazzpiano Solo Wettbewerbs<br />

in Montreux und gewann dort auch<br />

den Publikumspreis.<br />

Helbock interpretiert Musik von John Williams,<br />

der zu vielen Filmen Steven Spielbergs<br />

die Musik geschrieben hat. Filmmusik<br />

von Blockbustern wie «Indiana Jones»,<br />

«Harry Potter» über «Der Weisse Hai» bis hin<br />

zu «Schindlers Liste» werden auf ihre Essenz<br />

reduziert und leuchten am Solopiano in kreativen,<br />

jazzigen Arrangements in ganz neuem<br />

Glanz.<br />

HÖREN<br />

TAK<br />

Sa 11.02.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 45, 38 | erm. 20<br />

© Joanna Wizmur


TAK_MUSIC<br />

Schuani’s Seven<br />

Jazz<br />

Erwin «Schuani» Risch Klarinette<br />

Bernhard Pleschko Tenorsaxophon<br />

Kurt Meier Posaune<br />

Karl Gassner Kontrabass<br />

Benno Marxer Gitarre, Posaune<br />

Anouk Joliat Klavier, Gesang<br />

Elmar Gstöhl Schlagzeug<br />

Die Jazzband «Schuani’s Seven» wurde im<br />

Frühjahr 2016 auf Initiative des allseits bekannten<br />

pensionierten Schaaner Schuh-<br />

Geschäftsmanns Erwin «Schuani» Risch<br />

gegründet. Aus Freude an der klassischen<br />

Jazzmusik hat er mit Hilfe des Pianisten Stefan<br />

Fronmmelt (siehe «Trimolon», Seite 40)<br />

sechs Musiker älteren Jahrgangs, sowie<br />

eine jüngere Pianistin und Sängerin mobilisiert,<br />

eben die «Schuani’s Seven». Die sieben<br />

spielen Jazz aus der Ära des Golden<br />

Swing, unter anderem von Duke Ellington,<br />

Herbie Hancock und Fats Waller.<br />

© Ernst Risch<br />

TAK<br />

Sa 04.03.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 30<br />

Pippo Pollina<br />

«Canzoni segrete» | Cantautore<br />

Der gebürtige Sizilianer aus Palermo gilt als einer der<br />

besten und wichtigsten zeitgenössischen italienischen<br />

Liedermacher und ist eine feste Grösse innerhalb des<br />

neuen italienischen Autorenliedes. Seine «Canzoni segrete»<br />

sind Lieder über die Kraft der Musik und die Folgen<br />

des Wohlstands, über die seltsame Pandemie und die<br />

veränderten Leidenschaften, über Träume, Hoffnungen,<br />

Enttäuschungen.<br />

Pippo Pollina jubelt und räsoniert, plaudert und reflektiert,<br />

mit rauer und zugleich sonorer Stimme, manchmal<br />

einen Hauch lakonisch, aber nie ohne die grundlegende<br />

Ehrfurcht der Schönheit der Klänge und der Kraft der<br />

Kunst gegenüber.<br />

TAK<br />

Fr 24.03.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 45, 38, 30 | erm. 20<br />

HÖREN<br />

43


TAK_MUSIC<br />

Mànran<br />

Gaelic Folk aus Schottland<br />

Kim Carnie Vocals | Ewen Henderson Vocals, Fiddle, Highland<br />

Pipes | Gary lnnes Accordion, Vocals | Ryan Murphy Uilleann<br />

Pipes, Wooden Flute | Aidan Moodie Guitar, Vocals |<br />

Ross Saunders Bass Guitar, Vocals | Mark Scobbie Drums<br />

Musik wie die Highlands: Urwüchsig, mystisch und einmalig. Was<br />

Mànran (Gälisch für «Melodie») aussergewöhnlich macht, ist die Verschmelzung<br />

der schottischen Kultur mit der Moderne. So treffen Dudelsackklänge<br />

auf gälischen Gesang und rockige Rhythmen. Im Fokus<br />

stehen die Stimmen von Kim Carnie und Ewen Henderson und<br />

das einzigartige Duett zwischen irischen Uilleann und schottischen<br />

Bagpipes – zwei Dudelsäcke mit zwei verschiedenen Tonlagen. Gesungen<br />

wird auf Gälisch wie auf Englisch. Die Künstler sind Meister,<br />

wenn es um eine feine Balance von Pipes, Fiddle, Akkordeon mit<br />

Schlagzeug, Gitarre und E-Bass geht.<br />

Mànran wurden mit zahlreichen Musikpreisen geehrt und feierten ihren<br />

kompletten Durchbruch als opening act beim 40jährigen Bandjubiläum<br />

von Runrig vor 17’000 Fans in Muir of Ord.<br />

TAK<br />

Sa 15.04.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

HÖREN<br />

CHF 40, 35, 30 | erm. 20<br />

Angelo<br />

Branduardi<br />

«Il Cammino dell’Anima» | Cantautore<br />

Angelo Branduardi wandelt vom Anbeginn seiner Karriere erfolgreich<br />

zwischen den Welten klassischer und mittelalterlicher Musik und<br />

verbindet dabei gekonnt keltische mit nordeuropäischer Folklore. Er<br />

versteht sich selbst als neuzeitlicher Minnesänger, der sein Publikum<br />

zu gleichen Teilen verzückt wie nachdenklich stimmt. Mit seiner weichen<br />

Stimme und seiner virtuosen, philosophischen Liedkunst erreicht<br />

er sein Publikum auf einzigartige Weise.<br />

44<br />

© Niccolo Carant<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Sa <strong>22</strong>.04.<strong>23</strong>, 20 Uhr<br />

CHF 68, 58, 48 | erm. 30<br />

Sein unbedingter Wille zur Originalität fasziniert seit Jahrzehnten – so<br />

widmet sich sein neues Projekt dem Werk der Heiligen Hildegard von<br />

Bingen, Mystikerin, Musikerin und Mythos des Feminismus, welche<br />

um das Jahr 1100 gelebt hat.<br />

Neben der wunderschönen und visionären «Suite» aus dem Hildegard-Projekt<br />

wird Angelo Branduardi einige der berühmtesten und<br />

beliebtesten Lieder aus seinem Lebenswerk vortragen, um ein Konzert<br />

voller Emotionen und Einzigartigkeit zu bieten.


KABARETT<br />

& COMEDY<br />

© Britt Schilling


KABARETT & COMEDY<br />

Heidi reloaded<br />

Ein Alpen-Trash-Musical<br />

Eine Koproduktion von Hoftheater Baienfurt, TAK Theater Liechtenstein<br />

und dem Kulturhaus Schloss Großlaupheim<br />

Regie: Brian Lausund, Musik: Sascha Bendiks, Ausstattung: Werner Klaus<br />

Mit: Thomas Beck, Sascha Bendiks, Uli Boettcher, Dagmar Schönleber<br />

Seit der heilen Kinderwelt sind viele Jahre vergangen und die Welt hat sich verändert.<br />

Heidi hat das Dörfli verlassen und tourt als Schlagerstar mit zwei Show-<br />

Ziegen durch die Welt. Peter ist Bürgermeister des Dörflis und hat grosse Sorgen:<br />

Seit Jahren schneit es kaum noch, die Skitouristen kommen nicht mehr und die<br />

Bewohner des Dörflis müssen in die Stadt im Tal umsiedeln, um zu überleben.<br />

Doch die Stadt wird regiert vom herzlosen Fräulein Rottenmeier, die gegen den<br />

Zuzug der «seltsamen Menschen von da oben» mobil macht.<br />

In seiner Not bittet Peter Heidi zu Hilfe. Und zum Glück steht ihnen auch der hochbetagte<br />

aber quietschfiele Alm-Öhi zur Seite. Die Rettung des Dörflis kann beginnen!<br />

Schaaner Wald<br />

Mi 31.08.<strong>22</strong>, 19 Uhr<br />

Do 01.09.<strong>22</strong>, 19 Uhr<br />

Fr 02.09.<strong>22</strong>, 19 Uhr<br />

CHF 35 | erm. 15<br />

Mit Festwirtschaft<br />

im Wald – alle Infos<br />

unter www.tak.li<br />

Beck & Biedermann … spielen Faust<br />

Eine Tragödie<br />

Von und mit Thomas Beck und Nicolas Biedermann<br />

in Zusammenarbeit mit dem TAK<br />

Nach drei bejubelten Duo-Produktionen wollen es Beck & Biedermann<br />

jetzt endgültig wissen. Alles oder nichts. Sie streben nach<br />

mehr, mit Wortgewalt und Tatendrang. Warum klecksen? Klotzen ist<br />

angesagt. Ein Klassiker muss her! Ach! Ein Meisterwerk! Und das<br />

Glanzstück von Johann Wolfgang von Goethe passt doch wie der<br />

Faust aufs Auge.<br />

TAK<br />

Sa 15.10.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

(Premiere)<br />

Sa <strong>22</strong>.10.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

Di 25.10.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 35, 30 | erm. 15<br />

Und wer spielt jetzt Doktor Faust und wer ist Mephisto? Beck oder<br />

Biedermann? Biedermann und Beck? Ist doch egal! Schliesslich ist<br />

Gefühl alles und Name ist Schall und Rauch. Hauptsache sie tun das,<br />

wonach ihnen der Sinn steht. Dafür sind sie zu allen Schandtaten bereit,<br />

samt Schlagabtausch jenseits von Gut und Böse. Und was bleibt<br />

am Ende? Die Frage aller Fragen: Was ist des Pudels Kern?<br />

46<br />

TAK<br />

Di 18.10.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 35 | erm. 15<br />

Maria Neuschmid<br />

& Markus Linder<br />

«Duo Sunshine»<br />

«Duo Sunshine» – alias Jimmy und Su – reisen<br />

seit über 40 Jahren als Unterhaltungsband<br />

durch die Lande. Waren sie in den frühen<br />

80ern ein angesagtes Duo mit vielen<br />

Fans, so stehen Sigi und Helga, wie sie im<br />

wahren Leben heissen, heute eher auf dem<br />

Abstellgleis. Die Aufträge sind spärlich, die<br />

Ehe ein Zustand und der Zahn der Zeit nagt<br />

am Leben. Aber ein Auftritt bei Freund Hugos<br />

70er lässt wieder hoffen und von längst<br />

vergangenen Zeiten träumen.


KABARETT & COMEDY<br />

Liechtensteiner Lachnacht<br />

Fünf Comedians an einem Abend<br />

© Noelle Guidon<br />

Ein phänomenaler Mix aus Kabarett und Comedy mit Moderator<br />

Ole Lehmann, dem schwäbischen Italiener Roberto<br />

Capitoni, dem modernen Single-Dad Andreas Weber<br />

und der diplomierten Psychologin Vera Deckers. Lokaler<br />

Stargast ist der Zürich-Liechtensteiner Moritz Schädler.<br />

Hazel Brugger<br />

«Kennen Sie diese Frau?»<br />

Die beste Stand-up-Künstlerin der<br />

Schweiz mit neuem Programm.<br />

SAL, Schaan<br />

Di 25.10.<strong>22</strong>, 20 Uhr<br />

CHF 58, 52, 45 | erm. 30<br />

«Konzentriert. Schnörkellos.<br />

Saucool. Hazel lässt alle Gockel-<br />

Allüren ihrer männlichen<br />

Kollegen weg.» Josef Hader<br />

TAK<br />

Do 27.10.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

© Jane Mumford.<br />

CHF 40, 35 | erm. 20<br />

Bliss<br />

«Acapulco»<br />

Als Männer von Welt und reiseerprobte Glo-<br />

SAL, Schaan<br />

Mi 26.10.<strong>22</strong>, 20 Uhr<br />

CHF 69, 59, 49<br />

betrottel nehmen die fünf Sänger das Publikum<br />

mit auf eine zweistündige Pauschalreise,<br />

um die Leichtigkeit des Alltags neu zu<br />

entdecken. Acapulco verbindet Leichtsinn<br />

mit Tiefgang, Sehnsucht mit Erfüllung und<br />

Musik mit Lebensfreude – selbstverständlich<br />

all inclusive.<br />

«Merry Blissmass»<br />

Auf vielfachen Wunsch ist die witzigste<br />

Weihnachts-Show der Schweiz wieder<br />

in Liechtenstein zu Gast!<br />

SAL, Schaan<br />

Do 08.12.<strong>22</strong>, 20 Uhr<br />

CHF 78, 68, 58<br />

Kundenanlass, Teamfeier,<br />

Mitarbeiter-Dankeschön<br />

oder Weihnachtsfeier …<br />

Wir verwöhnen Ihre Gäste mit Getränken und Apéro<br />

nach Wahl sowie mit Backstage-Einblicken oder<br />

Künstlerbegegnungen. Wählen Sie jetzt eine Veranstaltung<br />

und schaffen Sie Ihren Gästen Erlebnisse, die<br />

verbinden und lange in Erinnerung bleiben.<br />

47


KABARETT & COMEDY<br />

«Jim Jarmusch wäre stolz drauf! [...] Der<br />

Abend gibt jedem Zuschauer ein Gefühl<br />

wie ein argentinischer Tango in einer finnischen<br />

Winternacht. Irgendwie so gar nicht<br />

Comedy. Schön.» Fudder (Freiburg i.Br.)<br />

Jess Jochimsen<br />

«Meine Gedanken möchte ich<br />

manchmal nicht haben»<br />

Er ist Romancier, Liedermacher, Fotograf<br />

und ein wunderbarer Geschichtenerzähler -<br />

und als Kabarettist einer der feinsinnigsten.<br />

Ein kabarettistischer Gedankenaustausch,<br />

eine fortlaufende Bestandsaufnahme der politischen<br />

Lage, ein Herantasten an die Zeitrechnung<br />

«nach C.»<br />

TAK<br />

© Britt Schilling<br />

Do 10.11.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 40, 35, 30 | erm. 15<br />

Bänz Friedli<br />

«S isch kompliziert»<br />

Er denkt über einfache Antworten, schwierige Fragen und<br />

wahrhaftige Lügen nach, philosophiert und blödelt, gerät<br />

vom Kleinen ins Grosse. Auch im neuen erzählerischen<br />

Kabarettprogramm denkt Bänz Friedli stets aktuell, oft<br />

überraschend und immer witzig. Und zwar nur mit Hinschauen,<br />

Herz und Verstand. Denn leider ist alles ein bisschen<br />

komplizierter, als wir es gern hätten. Was soll man<br />

dagegen tun ausser lachen? Kurzum: Zwei Stunden Bänz<br />

Friedli, und die Welt ist wieder in Unordnung.<br />

«Schön, wieder einmal jemanden zu sehen,<br />

der nichts braucht als sich selbst, um<br />

eine Bühne und einen Abend zu füllen,<br />

sondern der nur auf die Sprache und ein<br />

Minimum von Gestik vertraut, um unserer<br />

Zeit nachzuspüren.» Franz Hohler<br />

© Julia Wesely<br />

Kernölamazonen<br />

«Sexbomb forever»<br />

Viel gute Laune aus der Steiermark und<br />

griechischer Humor: Die beiden ausgebildeten<br />

Musicaldarstellerinnen Gudrun Nikodem-Eichenhart<br />

und Caroline Athanasiadis<br />

sind das wohl erfolgreichste österreichische<br />

Frauen Kabarett Duo. Ironisch, scharfsinnig<br />

und natürlich hochmusikalisch verbinden sie<br />

Comedy mit Chanson, Musical und Pop.<br />

TAK<br />

Sa 12.11.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

TAK<br />

Sa 19.11.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

48<br />

CHF 40, 35 | erm. 20<br />

CHF 45, 35, 30 | erm. 20


KABARETT & COMEDY<br />

Simon Enzler<br />

Neues Programm!<br />

TAK<br />

Mi <strong>23</strong>.11.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

Do 24.11.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 45, 38, 30 | erm. 20<br />

Simon Enzler, 1976 geboren, ist seit 20 Jahren<br />

auf den Bühnen, die die Welt bedeuten,<br />

zuhause. Die Moderation der Sendung<br />

«Comedy im Casino» des Schweizer Fernsehens<br />

machte ihn einem breiten Schweizer<br />

Publikum bekannt. Er wurde bereits mit<br />

dem Swiss Comedy Award, dem Salzburger<br />

Stier, dem Prix Walo und dem Schweizer<br />

Kabarett-Preis Cornichon ausgezeichnet. Im<br />

TAK zeigt er sein neustes Programm, dessen<br />

Titel bei Redaktionsschluss noch nicht<br />

feststand.<br />

Bodo Wartke<br />

«Wandelmut»<br />

© Sven A. Hagolani<br />

Ohne Rolf<br />

«Jenseitig»<br />

Das Duo verblüfft mit seiner komplett einzigartigen Kleinkunstform!<br />

Eine simple Idee – genial umgesetzt: Sprechen heisst bei Ohne Rolf<br />

Blättern. Die auf 1000 Plakate gedruckten knappen Sätze wie auch<br />

das überraschende Geschehen zwischen den Zeilen sind umwerfend<br />

witzig, spannend und gelegentlich sogar musikalisch.<br />

Mutig sein! Mit seinem sechsten Klavierkabarettprogramm<br />

erforscht Bodo Wartke eine beständig, in allem wirkende<br />

Dynamik: das Wechselspiel von Stetigkeit und Wandel.<br />

Dieser fortwährenden Veränderung zu begegnen – ihre<br />

Verunsicherungen zu beschreiben und die sich bietenden<br />

Möglichkeiten zu gestalten – macht sich der Klavierkabarettist<br />

neugierig und in virtuos-gereimter Manier auf den<br />

Weg. Poetisch, politisch, persönlich, prägnant!<br />

TAK<br />

TAK<br />

Fr 09.12.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 40, 35 | erm. 20<br />

«Die originellste, sympathischste<br />

und abgedrehteste Mischung<br />

aus absurdem Theater und<br />

philosophischem Kabarett, die<br />

zur Zeit auf deutschen Kleinkunstbühnen<br />

zu sehen ist.»<br />

Bonner Rundschau<br />

Fr 16.12.<strong>22</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 45, 38 | erm. 20<br />

Claudio Zuccolini<br />

«DARUM»<br />

Seine Geschichten stammen<br />

direkt aus seinem Leben und<br />

sind beste, witzigste Unterhaltung.<br />

Zucco gehört zu den erfolgreichsten<br />

Comedians der<br />

Schweiz – und das wird er<br />

auch mit seinem neuen Programm<br />

bleiben. Warum? Eben<br />

genau DARUM.<br />

© Remo Ubezio<br />

«Stand-up-Comedy, wie sie im<br />

Buche steht […] Frech, direkt<br />

und bisweilen gesellschaftskritisch»<br />

Schaffhauser Nachrichten<br />

TAK<br />

Mi 18.01.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 45, 38 | erm. 20<br />

49


Theater oder<br />

Konzert verpasst?<br />

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KABARETT & COMEDY<br />

Ursus & Nadeschkin<br />

«Der Tanz der Zuckerpflaumenfähre»<br />

Comedy Sisters<br />

Fünf Comediennes an einem Abend<br />

© Tibor Nad<br />

Absurder Humor kollidiert mit geistreichem Theater und<br />

knallt einem hochgradig beflügelnd und wahnsinnig unterhaltsam<br />

an die durchaus erwartungsvolle Birne. Als leidenschaftliche<br />

Grenzgänger touren Ursus & Nadeschkin<br />

seit 1987 mit den verschiedensten Produktionen zwischen<br />

Wien, Berlin, New York, Melbourne und Wangen im Allgäu<br />

und springen mit Ihren Projekten am liebsten zwischen den<br />

Schubladen hin und her: vom Kleintheater ins Fernsehen,<br />

vom Schauspielhaus in den Zirkus oder in den Konzertsaal.<br />

«Der Tanz der Zuckerpflauemenfähre» ist eine absurde Mischung<br />

aus Geschichten und Lieblingsnummern, die noch<br />

nie in einem Duo-Programm zu sehen waren.<br />

TAK<br />

Die Kabarettistinnen Dagmar Schönleber, Carmela De Feo<br />

und Patrizia Moresco veranstalten in Deutschland jährlich<br />

Veranstaltungen mit Kabarettistinnen und Comediennes<br />

mit dem Ziel, auf die ungleichen Arbeitsbedingungen für<br />

Frauen im Kunst- und Unterhaltungsbereich hinzuweisen.<br />

Unter dem Motto «Humor ist die Reinform des Widerstands!«<br />

bieten die Sisters keine Frauenquotengala, keine<br />

Männerschelte, sondern einfach eine grandiose Show von<br />

Frauen für alle!<br />

Für den Abend im TAK haben sich fünf herausragende und<br />

vielfach ausgezeichnete Kabarettistinnen der deutschsprachigen<br />

Szene angekündigt: Patrizia Moresco, Rebecca<br />

Carrington, Dagmar Schönleber, Helene Bockhorst und<br />

Patti Basler.<br />

«Macht süchtig.»<br />

Süddeutsche Zeitung<br />

Fr 03.02.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

Sa 04.02.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 55, 48, 30 | erm. 20<br />

TAK<br />

Sa 21.01.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 40, 35 | erm. 20<br />

© Geri Born Zürich<br />

TAK<br />

Do 09.02.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 40, 35, 30 | erm. 20<br />

Konrad Stöckel<br />

«Wenn es blitzt und kracht … – Umwelt»<br />

für alle ab 8 Jahren<br />

Konrad Stöckel, der quirlige Wissenschafts-<br />

Comedian mit der Albert-Einstein-Frisur, bekannt<br />

aus vielen TV- und Liveshows, darunter<br />

«Luke! Die Schule und ich» mit Luke<br />

Mockridge bei Sat.1, «Immer wieder sonntags»<br />

in der ARD und das «3satFestival»,<br />

begeistert in seinem neuen Programm mit<br />

einem krachenden Feuerwerk der verrücktesten<br />

Live-Experimente für die ganze Familie!<br />

Sein Thema in dieser Show: unsere Umwelt.<br />

Also alles, was mit uns und der Welt<br />

um uns herum zu tun hat!<br />

51


www.auhof.li<br />

BURGER, STEAKS UND CO.<br />

BESTER GENUSS IN SCHAAN<br />

LANDSTRASSE 15 | 9494 SCHAAN<br />

TEL. +4<strong>23</strong> <strong>23</strong>9 97 00 | PUR@PUR.LI<br />

Schwerpunkte der<br />

ASSITEJ Liechtenstein<br />

• Nationale und internationale<br />

Vernetzung<br />

• Kultuelle Bildung<br />

• Frühkindliche Förderung<br />

• Symposien, Fach- und<br />

Dialogveranstaltungen,<br />

Weiterbildungsangebote<br />

• Kinderkulturkalender<br />

«WUNDERTÜTA»<br />

• Artist in Residence<br />

• Koordination<br />

MUS-E Liechtenstein<br />

Weitere Infos: www.assitej.li<br />

© Karin Ospelt<br />

Vorhang auf<br />

für unsere Weinkarte mit über 1700 Weinen<br />

Mittwoch bis Samstag ab 17 Uhr<br />

Landstrasse 26, Schaan<br />

www.weinbar.li<br />

/ SG<br />

Kurt Bislin


KABARETT & COMEDY<br />

Florian Schroeder<br />

«Neustart»<br />

«Ich bin übrigens gegen die Enteignung von<br />

BMW. Mir würde schon reichen, wenn das<br />

Verkehrsministerium wieder verstaatlicht<br />

würde.» Mit solchen Spitzen hat sich Florian<br />

Schroeder, besonders in der jüngeren Zeit,<br />

in die erste Liga der politischen Kabarettisten<br />

gespielt. Florian Schroeder bringt die<br />

aktuellen Themen der Zeit pointiert auf den<br />

Punkt – eloquent, sehr höflich und stets elegant<br />

bewegt er sich zwischen Comedy, Parodie<br />

und politischem Kabarett.<br />

Deutscher Kleinkunstpreis<br />

2021 in der Sparte Kabarett.<br />

© Fokke<br />

Geschwister Pfister<br />

TAK<br />

Sa 01.04.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

«Relaxez vous!»<br />

CHF 45, 38, 30 | erm. 20<br />

Ursli und Toni Pfister, Fräulein Schneider und die Jo Roloff Band:<br />

Seit 30 Jahren sind sie hinreissend komisch, mitreissend perfekt und<br />

Entertainer von seltenstem Format, sie stehen für aufputschenden<br />

Schlager, aufheulenden Schmalz und augenzwinkernden Charme.<br />

Sie trotzen dem Zeitgeist, singen und springen, graziös wie eh und<br />

je, würdevoll gealtert und jung im Gemüt.<br />

Und wer angesichts von Pandemie und Wellness-Wahn, von Krieg<br />

und Reality-Soaps, von Klimakatastrophe und Parkplatznot droht<br />

dem Wahnsinn anheimzufallen, dem rufen sie zu: RELAXEZ VOUS!<br />

«Die Geschwister Pfister:<br />

Das Matterhorn des Varieté!»<br />

Die Welt<br />

TAK und Schlösslekeller Vaduz<br />

Beide Liechtensteiner Bühnen zeigen Kabarett- und Satire-Programme<br />

und arbeiten in diesem Bereich zusammen. Gerne empfehlen<br />

wir:<br />

Schlösslekeller<br />

Fr 04.11.<strong>22</strong>, 20 Uhr<br />

Tickets:<br />

www.schloesslekeller.li<br />

«Nett bis es blutet.»<br />

Deutschlandfunk Kultur<br />

© Frank Eidel<br />

Uta Köbernick<br />

Köbernick geht’s ruhig an<br />

Als erste weibliche Solokünstlerin erhielt sie<br />

den Prix Cornichon für ihr – und viele weitere<br />

Kabarettpreise. Kaum jemand beherrscht<br />

die Kunst zur präzisen, lakonischen Pointe<br />

so hervorragend wie die Liedermacherin<br />

und Kabarettistin. Ihre Selbstbeschreibung:<br />

«Ich sing Lieder und sag Sachen.»<br />

TAK<br />

Do <strong>23</strong>.03.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 40, 35, 30 | erm. 20<br />

Michael Elsener<br />

«Die Wahl-Show»<br />

Michael Elsener ist Comedian und studierter Politologe.<br />

Wenn ihm auffällt, dass in der Politik etwas nicht koscher<br />

zugeht, dann zimmert er ein satirisches Video dazu. Er<br />

kniet sich auch in die komplexeste Abstimmungs-Vorlage<br />

rein, zerlegt die widersprüchlichen Argumente der Politikerinnen<br />

und Politikern in ihre Einzelteile und baut sie frisch<br />

zu einer unterhaltsamen Story zusammen. Der Tagesanzeiger<br />

beschreibt Elseners Satire-Clips mit: «Hier kommt<br />

der Schweizer John Oliver». Sein neues Programm widmet<br />

er den Schweizer Parlamentswahlen, die im Oktober<br />

20<strong>23</strong> stattfinden werden.<br />

TAK<br />

Do 04.05.<strong>23</strong>, 20.09 Uhr<br />

CHF 40, 35, 30 | erm. 20<br />

53


KATEGORIE<br />

Kultur trifft<br />

Engagement.<br />

Wir sind davon überzeugt: Die bildende und darstellende Kunst gehört gefördert, immerhin<br />

ist sie Teil unserer Identität. Deshalb unterstützen wir eine Vielzahl an kulturellen Einrichtungen.<br />

Wir sind stolz, einen Beitrag zum Liechtensteiner Kulturleben zu leisten.<br />

www.llb.li/kulturleben<br />

54


KATEGORIE<br />

JUNGES<br />

PUBLIKUM<br />

55<br />

@ Ingo_Hoehn


JUNGES PUBLIKUM 2+ 3+ 4+<br />

@ Angelique Preau<br />

56<br />

Ssst!<br />

Objekttheater mit Musik und<br />

ohne Worte | 2+<br />

florschütz & döhnert, Berlin<br />

Eine Hosentasche ist unergründlich. Manchmal<br />

kommt es vor, dass man darin ein weisses<br />

Kaninchen findet, und dann hat man<br />

alle Hände voll zu tun. Denn solch ein weisses<br />

Kaninchen wohnt normalerweise unter<br />

dem Hut eines Zauberers, der es erscheinen<br />

und verschwinden lässt, wie es ihm gerade<br />

passt. Was soll man mit dem Kaninchen machen?<br />

Soll es trinken, essen, schlafen …?<br />

Quatsch, mit einem weissen Kaninchen<br />

kann man nur träumen!<br />

Mit fast nichts, einem Haufen Humor, vielen<br />

Tricks, einer E-Gitarre und Motiven aus<br />

Liedern von Franz Schubert werden die<br />

Zuschauer:innen auf eine Reise in die Fantasie<br />

mitgenommen.<br />

TAK<br />

So 13.11.<strong>22</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 14.11.<strong>22</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Kindergärten, Schulen 8<br />

Freier Eintritt für Kinder<br />

am 13.11.<strong>22</strong> zum «Monat<br />

der Kinderrechte» der<br />

Kinderlobby Liechtenstein.<br />

Reservierungen bitte<br />

direkt beim Vorverkauf.<br />

© Thomas Ernst<br />

«… man wird<br />

unmittel bar in die<br />

Poesie hinein-<br />

gezogen und die<br />

glänzenden<br />

Kinderaugen<br />

zeigen, dass hier<br />

Magie stattfindet.»<br />

L’Union (Reims)<br />

TAK<br />

So 25.09.<strong>22</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 26.09.<strong>22</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Kindergärten, Schulen 8<br />

TAK<br />

Sa 06.05.<strong>23</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 08.05.<strong>23</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Kindergärten 8<br />

© Kamerich & Budwilowitz<br />

BullyBully<br />

Ich bin Einhorn –<br />

wer bist Du?<br />

Fabelhaftes Figurentheater | 3+<br />

Theater Urknall, Berlin<br />

Humorvolles Stück ohne Worte | 4+<br />

Maas Theater & Tanz, Rotterdam<br />

Das Einhorn mag keine Drachen. Das ist<br />

einfach so. Doch plötzlich ist einer da, und<br />

nichts ist mehr einfach so. Jetzt müssen Einhorn<br />

und Drache teilen. Das Schiff, das Flugzeug,<br />

die Lokomotive und die Aufmerksamkeit.<br />

Da kommt es schnell zum Streit, und<br />

alles fällt auseinander. Da hilft nur noch Zaubern.<br />

Das Theater Urknall spielt eine humorvolle<br />

Geschwister-Geschichte über eine magische<br />

Freundschaft zweier Fabelwesen, die<br />

jeder kennt, aber so noch nie gesehen hat.<br />

Im grün-rosa Universum von «BullyBully» geben sich zwei führende<br />

Politiker der Welt mitten im Nirgendwo die Hand. Was folgt, ist eine<br />

unbehagliche Begegnung zwischen zwei kindlichen, aber starken<br />

Erwachsenen, die sich nach einer langen Reihe von Versuchen, sich<br />

gegenseitig zu übertreffen, allmählich aneinander gewöhnen. Ein humorvolles<br />

Kinderstück über Freundschaft und das Unbekannte mit<br />

vielen Liedern, lustigem Gezänk und einem Happy End.


JUNGES PUBLIKUM 4+ 6+<br />

Kleiner Eisbär, lass<br />

mich nicht allein<br />

Figurentheater | 4+<br />

marotte Figurentheater, Karlsruhe<br />

Auf seinen Streifzügen findet Lars den kleinen<br />

Schlittenhund Nanuk in einer Eisspalte.<br />

Es gelingt ihm, den kleinen Hund zu befreien.<br />

Nun machen sich beide auf den Weg,<br />

Nanuks Mutter zu suchen. Immer wieder geraten<br />

die beiden auf ihrem Irrweg durch das<br />

Eis in Gefahr. Aber schliesslich finden sie<br />

Mama Schlittenhund in der grossen Stadt<br />

am Meer. Auf der Reise sind Lars und Nanuk<br />

dicke Freunde geworden, aber nun heisst es<br />

für Lars Abschied nehmen…<br />

TAK<br />

So 18.12.<strong>22</strong>, 16 Uhr + Mo 19.12.<strong>22</strong>, 10 + 14 Uhr +<br />

Di 20.12.<strong>22</strong>, 10 + 14 Uhr + Mi 21.12.<strong>22</strong>, 10 Uhr +<br />

Do <strong>22</strong>.12.<strong>22</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Kindergärten, Schulen 8<br />

Das Ding<br />

Ein berührendes Stück über Freundschaft<br />

und das Abschiednehmen<br />

von Eveline Ratering | 4+<br />

«Wichtige gesellschaftliche<br />

Themen werden spielerisch leicht<br />

mit viel Musikalität umgesetzt.<br />

(…) Eine Arbeit, die beglückt!»<br />

Die Deutsche Bühne<br />

TRIAD Theatercompany, Zürich<br />

Koproduktion mit dem TAK<br />

Der Dachs und der Frosch liegen in ihrem Winterquartier<br />

und schlafen. Als nun aber der Frühling ins Land zieht, erwachen<br />

die beiden. Der junge Frosch beginnt sich aus seiner<br />

Winterstarre zu lösen und stürzt sich Hals über Kopf ins<br />

süsse Leben. Er hat sich viel vorgenommen. Er will Freunde<br />

finden, einmal von oben auf seinen Teich hinunterschauen<br />

und vor allem will er im Herbst wach bleiben, um zu erleben,<br />

wie alles zufriert. Der alte Dachs jedoch ist müde. Er<br />

hat schon so manchen Frühling erlebt und viele Male Winterschlaf<br />

gehalten. Bald schon ist es Zeit für ihn, die kleine<br />

Lichtung zu verlassen und durch den Tunnel zu gehen, der<br />

weit wegführt, auf die andere Seite des Waldes. Und da ist<br />

ja noch das Geheimnis mit dem «Ding» …<br />

TAK<br />

So 12.03.<strong>23</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 13.03.<strong>23</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Kindergärten, Schulen 8<br />

Der DreiGroschenOpa<br />

Theater mit Musik von Marco Schädler, Witz und<br />

Tiefsinn | 6+<br />

Theater Mummpitz, Nürnberg<br />

Koproduktion mit dem TAK<br />

Opa Bert hat nicht viel Geld. Er ist Dichter. Und den Notgroschen<br />

rührt er nicht an. Der wird weitergegeben. An<br />

die Enkel. Das war schon immer so. Arm bleibt arm und<br />

reich bleibt reich. Doch als nichts mehr geht und für Opa<br />

und seine drei Enkel die Not am grössten ist, da fällt der<br />

Groschen. Und nichts bleibt, wie es war. Dinge verwandeln<br />

sich. Die Welt steht Kopf. Unmöglich wird möglich.<br />

Und Opa Bert dreht sich lachend im Wind. Die zauberhafte<br />

Musiktheaterinszenierung erzählt mit viel Witz und Tiefsinn<br />

von Armut und Familienzusammenhalt.<br />

© Thomas Riese<br />

TAK<br />

So 20.11.<strong>22</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 21.11.<strong>22</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm.<br />

10 | Schulen 8<br />

Jubiläumsfest<br />

«10 Jahre Kinderlobby<br />

Liechtenstein» ab 15 Uhr<br />

Freier Eintritt für Kinder<br />

am 20.11.<strong>22</strong> zum «Monat<br />

der Kinderrechte» der<br />

Kinderlobby Liechtenstein<br />

57


JUNGES PUBLIKUM 6+<br />

Hänsel und Gretel<br />

Ein musikalisches Märchen | 6+<br />

Sonus Brass Ensemble, Österreich<br />

Das Sonus Brass Ensemble präsentiert<br />

charmant und einfühlsam seine Version<br />

des Märchenklassikers «Hänsel und Gretel».<br />

Gemeinsam mit George Nussbaumer<br />

als Erzähler geleiten die spielfreudigen Musiker<br />

die beiden Geschwister durch den geheimnisvollen<br />

dunklen Wald und geraten in<br />

die Fänge der Knusperhexe. Den Soundtrack<br />

für die spannende Erzählung liefern<br />

Hits aus Engelbert Humperdincks Oper<br />

und Musik von John Dowland bis Werner<br />

Pirchner.<br />

© Kurt Stroehle<br />

TAK<br />

So 04.12.<strong>22</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 05.12.<strong>22</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

Di 06.12.<strong>22</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Schulen 8<br />

Sonderpreis für Mitglieder<br />

des Liechtensteiner<br />

Seniorenbundes: CHF 10<br />

Light / house<br />

Visuelle Tanzperformance | 6+<br />

Laika & hetpaleis, Antwerpen<br />

Auf einer Insel mitten im unberechenbaren Meer steht ein<br />

Leuchtturm. Der Leuchtturm-Wärter sorgt dafür, dass die<br />

Lampe brennt, egal bei welchem Wetter, an jedem Tag, 24<br />

Stunden ohne Unterbrechung, auch wenn es für ihn selbst<br />

gefährlich wird. Pflichtbewusst leitet er die Seeleute durch<br />

unruhige Gewässer in den sicheren Hafen. Seine einzigen<br />

Gefährten sind ein Arbeitskollege und ein Dichter auf<br />

der Suche nach Inspiration. Die drei Männer warten auf<br />

ihre Ablösung. Sie träumen von zuhause, aber niemand<br />

kommt, um sie abzuholen. Die Welt hat sie vergessen. Wie<br />

lange halten sie noch durch? Wie lange werden sie das<br />

Feuer im Leuchtturm und in ihren Herzen erhalten können?<br />

Wie gelingt es ihnen, in dieser Ungewissheit alle sieben<br />

Sinne beisammenzuhalten?<br />

TAK<br />

So 04.06.<strong>23</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 05.06.<strong>23</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Schulen 8<br />

@ Kathleen Michiels<br />

TAK<br />

So 02.04.<strong>23</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 03.04.<strong>23</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Schulen 8<br />

EchO<br />

Clowneskes Figurentheater mit Witz und ohne Worte | 6+<br />

ymedioteatro, Spanien<br />

58<br />

«Was für schöne,<br />

wahre Erkenntnisse<br />

für das junge und<br />

nicht so junge Publikum.<br />

Und was für<br />

eine schöne, sensible<br />

Vorstellung.»<br />

De Morgen, Antwerpen<br />

Frei zu sein bedeutet oft nicht, die Bindungen zu lösen,<br />

sondern mit ihnen zu leben. Bei dem Versuch, dies zu tun,<br />

wiederholt sich das Leben in einem Echo, das in den Köpfen<br />

und Herzen widerhallt.<br />

EchO erzählt vom wiederkehrenden skurrilen Alptraum<br />

zweier Komödianten, die auf der Bühne gefangen sind. Mit<br />

viel Liebe zum Detail verbindet dieses leichtfüssige Spiel<br />

Elemente aus Figurentheater, Clownerie, Bewegung und<br />

Pantomime. Eine sehr visuelle Show in einer universellen<br />

Sprache über menschliche Beziehungen, ihre Zärtlichkeit<br />

und Enge.


JUNGES PUBLIKUM 6+ 7+<br />

Double Drums<br />

Familienkonzert «Groovin’ Kids» | 6+<br />

Mit «Groovin’ Kids» taucht das Publikum in die Welt des Rhythmus<br />

ein, lernt dabei die verschiedensten Schlaginstrumente kennen und<br />

wird auch selbst Teil des Konzerts. Mit ihrer lockeren, sympathischen<br />

Art entfachen die Träger des Bayerischen Kunstförderpreises ein unterhaltsames<br />

interaktives und mitreissendes Rhythmus-Spektakel<br />

auf der Bühne, bei dem selbst ein Ausflug in den Baumarkt zu einem<br />

akustischen Erlebnis wird.<br />

Im Vorfeld ihres Familienkonzerts geben die «Double Drums» einen<br />

einstündigen Workshop. Unzählige Schlaginstrumente dürfen probiert<br />

werden, es gibt Profi-Tricks und die Teilnehmer:innen dürfen<br />

anschliessend mit dem Percussion-Duo auf der Bühne performen.<br />

TAK<br />

So 30.04.<strong>23</strong>, 17 Uhr<br />

Familienkonzert<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Percussion-Workshop<br />

15.30 Uhr<br />

CHF 15, inklusive<br />

Konzertbesuch<br />

Raffzahn Jack und die Rächer<br />

der Gartenbausiedlung<br />

Eine wilde Abenteuergeschichte mit viel Livemusik | 6+<br />

BAZOOKA BANDI, Luzern<br />

«Betreten verboten, baldiges Eigentum von Raffzahn!» So warnt ein<br />

Schild auf dem Abenteuerspielplatz. Mucki, Bude und Steffi spielen<br />

trotzdem da, wo sollen sie denn auch sonst spielen? Sie wohnen ja<br />

schliesslich nebenan in der Gartenbausiedlung. Aber die fiese Immobilienkrake<br />

Jack Raffzahn will nicht nur ihren Spielplatz zerstören<br />

und einen Golfplatz daraus machen – gleich die ganze Siedlung soll<br />

verschwinden und einem Einkaufszentrum Platz machen. Dagegen<br />

muss man doch etwas unternehmen können! Als die drei hören, wie<br />

Frau Hulle Raffzahn von einem verborgenen Schatz erzählt, zögern<br />

sie nicht und machen sich auf die abenteuerliche Suche nach dem<br />

Schatz in der Unterwelt – durch ein dunkles Labyrinth, bevölkert von<br />

seltsamen Bewohner:innen, unheimlichen Gestalten und Rätseln,<br />

die es zu lösen gilt – bis hin zum Dunkelsee, wo die schrecklichen<br />

Geisterpiraten hausen ...<br />

@ Ingo_Hoehn<br />

TAK<br />

So 14.05.<strong>23</strong>, 16 Uhr<br />

(Muttertags-Special)<br />

Mo 25.05.<strong>23</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Schulen 8<br />

@ Jaka Varmuz<br />

Irgendwo anders<br />

Multimediales Schauspiel in deutscher Sprache | 7+<br />

Puppentheater Ljubljana, Slowenien<br />

Eine Zusammenarbeit mit Amnesty International<br />

«Irgendwo anders» erzählt auf sehr einfühlsame Weise von<br />

einem kleinen Mädchen, das mitten im Krieg gefangen<br />

ist. Durch ihre Augen beobachten wir eine Stadt, die von<br />

Schrecken, Gewalt und Angst geprägt ist. Aber auch von<br />

Hoffnung. Flugzeuge überfliegen die Stadt, die Strassen<br />

sind leer und in den Regalen der Geschäfte gibt es keine<br />

Lebensmittel mehr. Die Schule ist geschlossen. Ihre Umgebung<br />

verändert sich allmählich … Der einzige Wunsch<br />

des kleinen Mädchens ist es, in ein anderes Land zu gehen,<br />

wo es viel schöner wäre. Sie will irgendwo anders hin,<br />

weit weg von den Abscheulichkeiten des Krieges.<br />

«Eine berührende Geschichte über die Absurdität<br />

des Krieges und seiner Schrecken. Das<br />

Thema ist delikat und schmerzhaft, daher wird<br />

es lieber verschwiegen. Doch es ist wichtig, dass<br />

wir darüber mit unseren Kindern sprechen.»<br />

Puppentheater Ljubljana<br />

TAK<br />

So 27.11.<strong>22</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 28.11.<strong>22</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Schulen 8, 10<br />

Freier Eintritt für Kinder<br />

am 27.11.<strong>22</strong> zum «Tag<br />

der Kinderrechte» der<br />

Kinderlobby Liechtenstein.<br />

Reservierungen bitte<br />

direkt beim Vorverkauf.<br />

59


JUNGES PUBLIKUM 7+ 8+<br />

Yark<br />

Ein schauerliches Vergnügen nach einer Geschichte<br />

von Bertrand Santini in deutscher Sprache und Mundart | 7+<br />

Dani Mangisch / Mangisch Produktion, Brig<br />

TAK<br />

So 29.01.<strong>23</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 30.01.<strong>23</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Schulen 8<br />

Yark, ein Monster, frisst am liebsten kleine Kinder. Aber nur die braven<br />

– von den frechen wird ihm übelst schlecht. Also beschliesst er,<br />

die Liste des Nikolaus mit den Top Ten der Allerbravsten abzuarbeiten.<br />

Das erste Kind weiss, wie man sich gegen einen Yark wehrt:<br />

Man benutzt schlimme Wörter. Das zweite Kind beschert dem Yark<br />

eine monströse Magenverstimmung. Dann trifft er auf Madeleine, die<br />

ihn mit Alpenkräutern wieder fit macht und ihn verändert.<br />

«Yark», ein illustriertes Kinderbuch von Bertrand Santini, erzählt, wie<br />

aus Ungleichen Freunde werden und dass Veränderung möglich ist<br />

und ist dabei fröhlich subversiv wie «Max und Moritz» oder «Wo die<br />

wilden Kerle wohnen».<br />

© Niklaus Spoerri<br />

@ Peter Pfister<br />

Wald<br />

Ein interaktives Hörerlebnis | 8+<br />

mandarina & co. Zürich<br />

TAK<br />

So 19.03.<strong>23</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 20.03.<strong>23</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Schulen 8, 10<br />

«Der Wald kommt<br />

ins Theater, und wir<br />

stehen mittendrin.»<br />

Der Wald ist riesig, imposant und immer da, im Vergleich zu<br />

ihm sind wir klein und kurzlebig – er steht für die genauso<br />

mächtige wie verletzliche Natur.<br />

Die interaktive Performance «Wald» erschafft sinnlich und<br />

medial ein Walderlebnis ausserhalb des Waldes, bei dem<br />

sich die Teilnehmer:innen mitten in einem gemeinsamen<br />

Raum befinden. Sie erkunden und erleben, wie sie Teil dieser<br />

wilden, dieser ungeheuerlichen Natur sind und entdecken<br />

ihre Verantwortung dafür. Über Kopfhörer erlebt das<br />

Publikum eine vielschichtige Reise mit Erzählungen und<br />

spielerischen Erlebnis- und Quizelementen. Der Aufführungsort<br />

«Wald Room» lädt ein zum Spüren, Entdecken,<br />

Riechen und Horchen.<br />

60<br />

Rosa<br />

Lebensgeschichte einer mutigen Frau<br />

in deutscher Sprache und Mundart | 7+<br />

Theater Sgaramusch, Schaffhausen<br />

«Rosa klein, Hinkebein» rufen die Kinder im Chor. Rosa<br />

ist klein und hinkt. Sie steht auf einen Stuhl, damit man<br />

sie hört. Rosa sagt, was sie denkt, in der Schule, auf der<br />

Strasse, an Demonstrationen, in der Zeitung. Laut und<br />

deutlich. Rosa kämpft für die Schwachen. Weshalb haben<br />

nicht alle Menschen die gleichen Rechte? Rosa hasst<br />

Krieg. Sie liebt Leo und die Natur. Frei wie ein Vogel soll<br />

der Mensch sein! Doch Rosa wird eingesperrt. Rosa ist<br />

mutig und selbstbewusst und unbequem. Weil sie sagt,<br />

was ist, muss sie sterben.<br />

Nora Vonder Mühll und Stefan Colombo erzählen vom Leben<br />

dieser mutigen, empathischen und lebensfreudigen<br />

Frau. Sie erzählen von der Zeit, in der sie lebte, und wofür<br />

sie starb. Wie sähe die Welt wohl aus, wenn wir alle ein<br />

grosses Stück Rosa in uns hätten?<br />

SAL, Schaan<br />

Mo 06.03.<strong>23</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

Di 07.03.<strong>23</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

Mi 08.03.<strong>23</strong>, 10 Uhr<br />

Schulen CHF 8, 10<br />

© Maria Cheilpoulou


JUNGES PUBLIKUM | LITERATUR<br />

JUNGES PUBLIKUM | REGIONAL<br />

Kinder schreiben<br />

Wald-Geschichten<br />

TAK-Schreibprojekt für Kinder von 7 bis 12 Jahren<br />

Der Wald bedeutet für jede und jeden von uns etwas anderes: Für<br />

die einen ist er ein Ort, um sich zu erholen und in Ruhe die Natur zu<br />

geniessen, für die anderen bietet er die perfekte Umgebung für eine<br />

turbulente Schnitzeljagd. Die einen gehen darin auf Entdeckungstour,<br />

anderen ist er vielleicht etwas unheimlich. Sicher ist der Wald immer<br />

ein klein wenig geheimnisvoll: Wer und was lebt alles dort? Was<br />

ereignet sich, wenn niemand zusieht? Können Bäume reden? Und<br />

wenn ja: Was sagen sie wohl?<br />

Sicher hast Du Dir auch schon Gedanken über den Wald gemacht.<br />

Vielleicht kommt Dir sogar eine ganze Geschichte in den Sinn? Oder<br />

Du möchtest von einem eigenen Abenteuer im Wald erzählen? Dann<br />

schreib es auf und schick uns Deine Geschichte; wir sind gespannt!<br />

Gerne darfst Du auch ein Bild dazu zeichnen.<br />

TAK<br />

Mi 01.03.<strong>23</strong><br />

Abgabe der Geschichten<br />

1 bis 2 Seiten, handschriftlich oder digital<br />

an Claudia Engemann, engemann@tak.li<br />

Fr 16.06.<strong>23</strong>, 18 Uhr<br />

Lesung und Buchpräsentation<br />

Eintritt frei<br />

Falsches Glück<br />

Für alle ab 14 Jahren<br />

KülSat Theater Academy, Liechtenstein<br />

«Falsches Glück» zeigt ganz unterschiedliche Jugendliche<br />

mit schweren Schicksalen. Das Einzige, was sie verbindet,<br />

sind Drogen. Es wird aufgezeigt, wie sich die jungen Menschen<br />

in diesem Alter fühlen, was sie dazu brachte, Drogen<br />

zu nehmen und dass Drogen eben kein Ausweg für<br />

Probleme sind.<br />

TAK<br />

Di 17.01.<strong>23</strong>, 19 Uhr, in türkischer Sprache<br />

Mi 18.01.<strong>23</strong>, 10 Uhr, in deutscher Sprache<br />

CHF 20 | erm. 10 | Schulen 10<br />

61


THEATER UND FAMILIE<br />

Angebote für die ganze Familie<br />

62<br />

MITMACHANGEBOT | JUNGES PUBLIKUM<br />

TAK-Theaterlabor<br />

Theater steht für Begegnungen. Auf der<br />

Bühne treffen Schauspieler:innen aufeinander<br />

und erschaffen Geschichten, die sie<br />

mit ihrem Publikum teilen. Aber auch als<br />

Zuschauer:innen begegnen wir einander<br />

und teilen für kurze Zeit ein gemeinsames<br />

Erlebnis. Im Theater können Kinder ganz<br />

neue, unerwartete Erfahrungen machen.<br />

Unser Programmangebot mit Figuren,- Objekt-<br />

und Tanztheater, Schauspiel und Konzerten<br />

gibt dem Publikum etwas zu sehen<br />

und zu hören und bringt es zum Staunen<br />

und zum Nachdenken. Dabei versucht es<br />

nicht nur die Kinder zu erreichen, indem es<br />

verständliche und erfahrbare Spuren legt,<br />

sondern auch Erwachsene.<br />

Für Kinder von 8 bis 12 Jahren<br />

Theater schauen – Theater spielen<br />

Im Theaterlabor des TAK können junge Theaterbegeisterte von Februar bis Juni<br />

20<strong>23</strong> jeden Samstag unter der Leitung von Juliana Beck gemeinsam improvisieren,<br />

entdecken, proben und neue Welten kreieren. Zusätzlich sehen sie einmal<br />

im Monat unterschiedliche Theatervorstellungen aus den Bereichen Schauspiel,<br />

Tanz, Figurentheater und Clownerie im TAK. Sie treffen Künstler:innen und<br />

können sich Tipps für die Umsetzung ihrer Show holen. Zum <strong>Spielzeit</strong>ende entwickeln<br />

sie eine Abschlusspräsentation aus den eigenen Themen und Talenten<br />

der Teilnehmenden im Rahmen des TAK-Familienfestes.<br />

Start: Sa 04.02.<strong>23</strong>, 14 bis 16 Uhr, TAK-Probebühne<br />

Familiennachmittag<br />

Eine Stunde vor den Vorstellungen für junges<br />

Publikum am Sonntagnachmittag können<br />

sich Kinder und ihre Begleiter:innen bei<br />

Kaffee und Kuchen mit Spielen, Basteln und<br />

Malen einstimmen.<br />

Mindestalter<br />

Unsere Altersangaben sind nicht zufällig gewählt.<br />

Sie werden aufgrund des Inhaltes, der<br />

Theaterform, der Dauer oder der emotionalen<br />

Intensität eines jeden Theaterstückes<br />

definiert. Zu junge Kinder können sich langweilen,<br />

ängstigen oder das Bühnengeschehen<br />

missverstehen. Im Interesse Ihres Kindes<br />

und aller Zuschauer:innen bitten wir Sie,<br />

diese Altersangaben zu beachten.<br />

Theaterspass<br />

zum Sammeln<br />

Auch für das junge Publikum gibt es ein<br />

Abo. Auf dem Abo-Pass, den jedes Kind<br />

mit dem Kauf einer Eintrittskarte erhält, bekommt<br />

es bei jedem Besuch einen Stempel.<br />

Beim Besuch von 5 Vorstellungen ist die<br />

6. Vorstellung gratis.<br />

Ein unvergesslicher<br />

Kindergeburtstag im TAK<br />

Rund um einen Vorstellungsbesuch bietet<br />

das TAK neben einem festlich-theatralen<br />

Ambiente im TAK-Foyer ein Angebot mit<br />

diversen Möglichkeiten, die individuell gebucht<br />

werden können.<br />

Weitere Infos:<br />

www.tak.li/kindergeburtstag<br />

Anfragen bitte an den Vorverkauf:<br />

vorverkau@tak.li


THEATER UND SCHULE<br />

Theater als Lern- und<br />

Erfahrungslandschaft erleben<br />

Das TAK legt grossen Wert darauf, das ganze<br />

Spektrum der zeitgenössischen Theatersprachen<br />

aufzuzeigen, gesellschaftsrelevante<br />

Themen aufzugreifen sowie die kulturelle<br />

Vielfalt der Gesellschaft nicht nur im Publikum,<br />

sondern auch auf der Bühne abzubilden.<br />

Besondere Aufmerksamkeit schenken wir<br />

unserem Schulpublikum. Das Pro grammangebot<br />

deckt alle Bildungsbereiche ab,<br />

vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe.<br />

Das TAK bietet neben den Vorstellungen<br />

auch stückbegleitende Projekte und Initiativen<br />

wie Kulturvermittlung, Networking und<br />

künstlerische Workshops an.<br />

Wir engagieren uns dafür, Schulen kulturelle<br />

Aktivitäten anzubieten und freuen uns, junge<br />

Menschen bei der Entdeckung der Künste<br />

begleiten zu dürfen. Auch in dieser Saison<br />

bieten wir speziell auf die junge Generation<br />

zugeschnittene Veranstaltungen sowie<br />

Workshops, Gespräche und Begegnungen<br />

mit Künstler:innen an.<br />

Junge Menschen erhalten im TAK neue,<br />

bereichernde Perspektiven auf das Leben,<br />

denn Theater zeigt immer wieder einen<br />

wichtigen Gedanken auf: Es könnte auch<br />

alles ganz anders sein. Durch das Kennenlernen<br />

ungewohnter Sichtweisen können die<br />

Kinder und Jugendlichen ihren Horizont erweitern<br />

und für das eigene Verhalten neue<br />

Möglichkeiten entdecken.<br />

KonTAKtpersonen-Treffen<br />

Do 12.01.<strong>23</strong>, 18 Uhr, TAK-Foyer<br />

Präsentation Spielplan 2. Semester<br />

Für Kindergärten, Primarschulen und<br />

weiterführende Schulen<br />

THEATER<br />

MOBIL SCHULHAUS<br />

KonTAKtpersonen<br />

Scale me<br />

Tanzperformance | Ab 7. Schuljahr<br />

Ula Lazauskaite / Silvia Salzmann<br />

Koproduktion mit dem TAK<br />

und dem Gasometer Triesen<br />

Mobil in Schulen<br />

Mo 12.09.<strong>22</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

Di 13.09.<strong>22</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

Mi 14.09.<strong>22</strong>, 10 Uhr<br />

Do 15.09.<strong>22</strong>, 10 Uhr<br />

Schulen CHF 10<br />

Weitere Infos<br />

siehe Seite 16<br />

Das TAK pflegt ein grosses Netzwerk von Partnerschulen, die regelmässig das Theater<br />

oder Konzerte besuchen. Der wichtigste Knotenpunkt in diesem Netzwerk sind unsere<br />

Kontaktpersonen: Lehrer:innen, die ihre Schüler:innen für Kunst begeistern und im Theater<br />

erforschen, wie die Kunst unsere Lebenswelt und die Themen, die uns alle beschäftigen,<br />

verarbeitet.<br />

Sie sind Lehrperson in einem Kindergarten, einer Primarschule, weiterführenden Schule<br />

oder in der Erwachsenenbildung? Gerne beraten wir Sie zu den Themen der Stücke, zur<br />

Verknüpfung mit dem Lehrplan und weiteren Themen. Wir freuen uns auf den Kontakt<br />

mit Ihnen!<br />

Mi 07.09.<strong>22</strong>, 18 Uhr, TAK<br />

Offene Probe zu «Dantons Tod»<br />

Mit Informations- und Kennlerntreffen im TAK. Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten.<br />

Ansprechpartnerin im TAK: Claudia Engemann, engemann@tak.li, +4<strong>23</strong> <strong>23</strong>7 59 75<br />

63


NACHHALTIGKEIT<br />

Nachhaltigkeit<br />

im Kulturbereich<br />

Frage: Das TAK will bis 2050 klimaneutral<br />

sein, was bedeutet das?<br />

Thomas Spieckermann: Der Klimawandel<br />

ist eine globale und gesamtgesellschaftliche<br />

Aufgabe. Auch die Regierung Liechtensteins<br />

hat sich in ihrer Klimavision das<br />

Ziel gesetzt, Netto-Null-Emissionen im Jahr<br />

2050 zu erreichen. Wir als Theater sind der<br />

Überzeugung, dass wir dieses Ziel nur erreichen<br />

können, wenn wir alle gemeinsam dafür<br />

einstehen. Wir sehen es daher als unsere<br />

Aufgabe an, alles uns Mögliche zu unternehmen,<br />

um unsere Treibhausgas-Emissionen<br />

so schnell und so effektiv wie möglich<br />

zu senken. Dazu haben wir in der vergangenen<br />

<strong>Spielzeit</strong> eine erste CO2-Bilanz unseres<br />

Theaters erstellt und anhand dieser Bilanz<br />

Bereiche definiert, in denen hohe Ausstösse<br />

von Treibhausgasen anfallen.<br />

Jan Sellke: Nun sind wir dabei, erste Massnahmen<br />

umzusetzen, um unsere Bilanz zu<br />

senken und uns nach Kräften auf den Weg<br />

Mit der grossen Limousine ins TAK!<br />

TAK-Tickets und Abo-Ausweise gelten<br />

als Busfahrschein im gesamten Netz<br />

der LIEmobil ab 3 Stunden vor bis<br />

3 Stunden nach der Vorstellung.<br />

Fahren Sie kostenlos zur Vorstellung!<br />

zur Klimaneutralität zu begeben. Nadja<br />

Fässler-Keller, Leiterin des Bereichs Nachhaltigkeit<br />

an der ZHdK Zürich, haben wir<br />

dafür als Beraterin gewinnen können. Intern<br />

haben wir eine Arbeitsgruppe gebildet, in<br />

der Mitarbeiter:innen aus allen Abteilungen<br />

vertreten sind.<br />

Frage: Was sind kurzgesagt die Ergebnisse<br />

der ersten Klimabilanz für das<br />

TAK?<br />

Spieckermann: Wir haben die Bereiche Wärme,<br />

Strom und Fuhrpark sowie die Mobilität<br />

von Mitarbeitenden, dem Publikum und den<br />

gastierenden Theatern und Künstler:innen<br />

anhand des Greenhouse Gas Protocols<br />

evaluiert. Die Ergebnisse waren auch für uns<br />

zum Teil überraschend.<br />

Frage: Strom ist sicher sehr wichtig, da<br />

für die Beleuchtung viel gebraucht wird,<br />

oder?<br />

Spieckermann: Dank der Gemeinde Schaan<br />

nutzen wir schon seit längerem komplett<br />

«grünen» Strom. Die Photovoltaik-Anlagen,<br />

die die Gemeinde auf dem Dach des TAK<br />

installiert hat, tun ihr übriges zur Reduzie-<br />

Der öffentliche Verkehr bewegt das Land.<br />

Seit 150 Jahren auf der Schiene.<br />

Seit 100 Jahren auf der Strasse.<br />

Seit wann bewegt er auch dich?<br />

64<br />

www.liemobil.li | @LIEmobil | @LIEmobil.li


NACHHALTIGKEIT<br />

rung des Strombedarfs. Ausserdem steht<br />

eine Umstellung auf LED-Beleuchtung im<br />

Raum. Aber insgesamt ist der Strom von<br />

geringerer Bedeutung als zum Beispiel die<br />

Mobilität. Der mit Abstand grösste Bereich<br />

bei uns sind die Reisen der gastierenden<br />

Künstler:innen.<br />

Wärme und Strom<br />

Strom<br />

Fuhrpark<br />

Frage: Das ist einleuchtend. Aber wie kann<br />

das TAK ein internationales Programm<br />

anbieten, ohne dass Künstler:innen fliegen<br />

müssen?<br />

Sellke: Ganz entfallen werden Flugreisen<br />

nicht, aber wir können sie stark reduzieren,<br />

indem wir für die Künstler:innen bessere<br />

Reisewege erarbeiten. Wir wirken daraufhin,<br />

zusammen mit den Künstlermanagern<br />

nähere Anschlusstermine zu finden, die mit<br />

öffentlichen Verkehrsmitten erreicht werden<br />

können. Hierfür gehen wir aktiv auf andere<br />

Veranstalter in unserem Netzwerk zu.<br />

Spieckermann: Wir haben Richtlinien entworfen,<br />

die wir mit den bei uns gastierenden<br />

Theatern diskutieren. Auch hier empfehlen<br />

wir den Verzicht auf Flugreisen und empfehlen<br />

Anreisen mit dem ÖV. Wir stellen dabei<br />

fest, dass viele Theater derzeit gleichzeitig<br />

mit uns in die gleiche Richtung gehen. Ich<br />

bin zuversichtlich, dass das in wenigen Jahren<br />

zu einer Selbstverständlichkeit im gesamten<br />

Theaterbereich werden wird.<br />

Frage: Das klingt gut. Aber welche Rolle<br />

spielt das Publikum in diesem Zusammenhang?<br />

Sellke: Derzeit ist es so, dass die meisten<br />

Menschen mit dem Auto zu uns kommen.<br />

Doch es gibt auch einen wachsenden Teil<br />

des Publikums, der das Fahrrad oder unsere<br />

Zusammenarbeit mit der LIEmobil nutzt.<br />

Mobilität Mitarbeiter<br />

Dienstreisen<br />

Mobilität Zuschauer<br />

Mobilität Künstler<br />

Spieckermann: Und da sind wir gefordert,<br />

dieses Angebot bei unseren Zuschauerinnen<br />

und Zuschauern bekannter und beliebter<br />

zu machen, denn das Land ist prinzipiell<br />

mit dem ÖV gut erschlossen. Vielleicht<br />

entwickelt sich das Angebot des ÖV in den<br />

kommenden Jahren ja auch noch weiter –<br />

Stichwort: S-Bahn.<br />

Sellke: Und da sind wir gefordert, gemeinsam<br />

nach weiteren Angeboten zu suchen.<br />

Zum Beispiel durch das Bilden von Fahrgemeinschaften.<br />

Wir planen, in der neuen<br />

<strong>Spielzeit</strong> unser Publikum hierzu zu befragen<br />

und einzubeziehen.<br />

Ein anderes Beispiel stellen tägliche Verbrauchsmaterialien<br />

dar. Jean-Pierre Sorichilli,<br />

unser Kaufmännischer Leiter, hat<br />

beispielsweise bei uns im Haus neue IT-Software<br />

eingeführt, die in der Buchhaltung und<br />

Verwaltung den Papierverbrauch extrem reduziert.<br />

Spieckermann: Wir können uns aber auch in<br />

anderen Bereichen noch weiter verbessern.<br />

Zum Beispiel richten wir uns in der Gastronomie<br />

noch regionaler und nachhaltiger aus.<br />

Unser Künstlercatering haben wir bereits auf<br />

regionale vegetarische Küche umgestellt,<br />

was von den Künstler:innen sehr begrüsst<br />

wird.<br />

Wir sehen die Reduktion der Treibhausgasemission<br />

als einen kontinuierlichen Prozess<br />

an, der neues Denken in vielen Bereichen<br />

erfordert. Dieser Herausforderung wollen wir<br />

uns gerne heute und in Zukunft stellen.<br />

Nadja Fässler-Keller<br />

TAK<br />

Datum folgt<br />

Eintritt frei<br />

Anmeldung erbeten<br />

unter theater@tak.li<br />

Vortrag: Klimabilanz für Kulturinstitutionen<br />

Das TAK lädt alle Kulturinstitutionen aus Liechtenstein und der<br />

Region zu einem Impuls- und Austauschtreffen ein.<br />

Der Abend wird eröffnet mit einem Vortrag zum Thema<br />

«Erstellung von Klimabilanzen»<br />

von Nadja Fässler-Keller, Referentin der Verwaltungsdirektion<br />

und Nachhaltigkeitsbeauftragte der Services an der ZHdK. Sie<br />

leitet die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit und verfasst den jährlichen<br />

Nachhaltigkeitsbericht.<br />

65


ENSEMBLE<br />

Das TAK-Ensemble<br />

Seit der <strong>Spielzeit</strong> 2020/21 arbeitet das TAK mit einem Schauspiel-Ensemble unter der Leitung<br />

des Oberspielleiters Oliver Vorwerk. Dieses Ensemble führt Schauspielerinnen und<br />

Schauspieler aus Liechtenstein und den anderen deutschsprachigen Ländern zusammen<br />

und ermöglicht es uns, künstlerische Prozesse in Liechtenstein stattfinden zu lassen, die<br />

Stückauswahl konsequent am TAK zu treffen, die künstlerische Konzeption selbst zu erarbeiten,<br />

Künstlerinnen und Künstler aus dem Land zu integrieren und mit Kolleg:innen aus<br />

dem Ausland zu vernetzen.<br />

Nach aussen wirken die Ensembleproduktionen als kulturelle Botschafter Liechtensteins und<br />

waren bereits in Prag, Weimar, Mainz und an anderen Orten zu sehen.<br />

Vor allem aber ermöglichen die eigenen Inszenierungen eine noch stärkere Verwurzelung der<br />

Schauspielproduktionen im Land und intensiveren Kontakt der Zuschauer:innen mit dem Ensemble,<br />

beispielweise während offener Proben oder auch einfach beim persönlichen Treffen<br />

nach der Vorstellung im Foyer.<br />

Thomas Beck<br />

aus Liechtenstein<br />

ist freischaffender<br />

Schauspieler und<br />

Theatermacher, der<br />

nach seiner Ausbildung<br />

an der Scuola<br />

Dimitri im Zirkus, Varieté<br />

und Improtheater zu erleben und danach<br />

in Salzburg im Toihaus Theater fest<br />

engagiert war. In Salzburg gründete er das<br />

Netzwerk für Theater- und Kunstprojekte<br />

ohnetitel und ist damit bis heute aktiv. Beck<br />

versteht sich als Theatermacher, der die<br />

ganz Bandbreite von Theaterformen auslotet<br />

und sich von anderen Kunstformen inspirieren<br />

lässt.<br />

Julian Härtner<br />

Nach seinem Studium<br />

an der Hochschule<br />

für Schauspielkunst<br />

Ernst Busch in Berlin<br />

war er über vier Jahre<br />

am Theater Konstanz<br />

engagiert und in<br />

unzähligen Stücken zu erleben. Aktuell lebt<br />

Härtner in Berlin und taucht dort neben seinen<br />

Engagements tief in die verschiedensten<br />

Schauspieltechniken ein, um dem Beruf<br />

und sich selbst ganz neu zu begegnen. Seit<br />

der <strong>Spielzeit</strong> 20/21 ist Julian Härtner Mitglied<br />

im TAK-Ensemble.<br />

Andy Konrad<br />

Der gebürtige Liechtensteiner<br />

absolvierte<br />

seine Schauspielausbildung<br />

in München.<br />

Er arbeitet als freischaffender<br />

Schauspieler<br />

und war bei<br />

diversen Theatern sowie bei Fernsehproduktionen<br />

im In- und Ausland tätig. 2013<br />

gründete Andy Konrad seine eigene Produktionsfirma<br />

«Showtime Establishment»<br />

und arbeitet seitdem auch als Regisseur und<br />

Produzent. Im Dezember 2015 eröffnete er<br />

das Kleintheater K-Bum im Liechtensteiner<br />

Feriengebiet Malbun.<br />

«Theater ist sehr physisch: Wenn man auf der Bühne in den richtig<br />

guten Momenten in den Flow kommt, dann ist es, als schaue<br />

man sich selbst zu, ohne sich dabei zu kontrollieren. In diesen<br />

Momenten hat für mich der schauspielerische Prozess Ähnlichkeit<br />

mit einem alpinen Skirennen, Riesenslalom: Du kennst die<br />

Abfahrt, jede Kurve, jeden Buckel, jede Kombination; Du bist<br />

sie mental x-mal durchgegangen, hast sie eingesaugt. Und im<br />

Moment des Rennens vergisst Du alles. Das ist für mich Flow.<br />

Ich mag Kleist sehr gerne. Die Sprache finde ich grossartig!<br />

Beim «Zerbrochnen Krug» ist das natürlich spannend: Wie entschlüsselt<br />

man die Kleistsche Kunstsprache, seine Sätze und Dialoge.<br />

Da muss man sehr viel Zeit investieren, den Text Schicht<br />

für Schicht entblättern. Um dann auf diesen Punkt zu kommen,<br />

dass wirklich fast eine Alltagssprache entsteht zwischen den Figuren.<br />

Eine ganz greifbare Sprache mit einer unheimlichen Kraft.»<br />

Ingo Ospelt<br />

66


ENSEMBLE<br />

«Für mich ist das Spiel im Ensemble das spannendste<br />

an dem Schauspielberuf. Ohne Ensemble<br />

geht es nicht! Theater ist kein Egotrip,<br />

sondern ein gemeinsamer Weg.<br />

In meinen Augen hat das Publikum auch eine Art<br />

Verantwortung, wenn es ein Stück anschaut: Alles<br />

ist live. Man bekommt auf der Bühne nicht nur alles<br />

mit, was im Zuschauerraum passiert, mehr noch: Es<br />

findet ein energetischer Austausch statt zwischen<br />

allen Beteiligten. Somit ist das Publikum ein relevanter<br />

Teil einer jeden Vorstellung. Darüber hinaus freue<br />

ich mich, wenn ich nach der Vorstellung mit dem ein<br />

oder anderen Zuschauer in den Austausch komme.»<br />

Sylvana Schneider<br />

«Ich finde es grossartig, wenn alle Stück-Energie eins zu eins<br />

ans Publikum geht. Ich mag dieses sehr direkte Theaterspielen,<br />

frisch von der Leber weg. Der Austausch bei Koproduktionen<br />

ist für mich ein Gewinn auf mehreren Ebenen: Neue Beteiligte<br />

öffnen neue Türen, faktisch aber vor allem auch künstlerisch. In<br />

dieser Hinsicht freue ich mich auf die Wiederaufnahme von «Für<br />

immer die Alpen»: Den Szenen und Figuren noch einmal ganz genau<br />

auf den Grund gehen und dabei neue Facetten entdecken!»<br />

Thomas Beck<br />

Volker Metzger<br />

versteht sich als klassischer<br />

Schauspieler<br />

auf der Bühne und<br />

vor der Kamera, der<br />

immer versucht, in<br />

möglichst vielen Bereichen<br />

tätig zu sein:<br />

Neben seinen Engagements arbeitet er als<br />

Sprecher und Moderator, spielt Hauptrollen<br />

auf den grossen Musicalbühnen und sorgt<br />

mit seinen eigenen Kabarettprogrammen<br />

für Aufmerksamkeit. Als systemischer Business-Coach<br />

gibt er seine Erfahrungen aus<br />

diesen verschiedenen Tätigkeiten an seine<br />

Kunden weiter und ist immer auf der Suche<br />

nach neuen Herausforderungen.<br />

Ingo Ospelt<br />

geboren in München,<br />

aufgewachsen in Vaduz,<br />

war nach seinem<br />

Studium an der<br />

Schauspielakademie<br />

Zürich zunächst als<br />

Gast am Basler Theater<br />

und dann in Deutschland an verschiedenen<br />

Stadttheatern fest engagiert. Seit 1992<br />

lebt er mit seiner Familie in Zürich und arbeitet<br />

sowohl in der Freien Theaterszene, an<br />

verschiedenen Stadttheatern der Schweiz<br />

sowie als Filmschauspieler und Sprecher.<br />

Regelmässig bringt er mit der TRIAD Theatercompany<br />

Zürich seine eigenen Produktionen<br />

auf die Bühne.<br />

© Anne Morgenstern<br />

Karin Pfammatter<br />

erhielt ihre Ausbildung<br />

am staatlichen<br />

Konservatorium für<br />

Musik und darstellende<br />

Kunst in Bern.<br />

Engagements führten<br />

sie nach Stuttgart,<br />

Düsseldorf, an das Schauspielhaus Hamburg,<br />

die Schaubühne Berlin, die Münchner<br />

Kammerspiele, das Wiener Burgtheater und<br />

die Salzburger Festspiele. Seit der <strong>Spielzeit</strong><br />

2019/20 ist sie Ensemblemitglied am Zürcher<br />

Schauspielhaus. Karin Pfammatter war<br />

mehrfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen<br />

und arbeitet regelmässig für Film und<br />

Fernsehen.<br />

© Diana Pfammatter<br />

«Wenn kurz vor der Premiere die ganzen Puzzleteile der<br />

verschiedenen Szenen, das Bühnenbild, die Kostüme, die<br />

Technik etc. als ein Ganzes zusammengeführt werden, ist<br />

das für mich jedes Mal ein zauberhafter Bühnenmoment .»<br />

Andy Konrad<br />

«Wenn das schauspielerische Niveau so hoch ist, dass das<br />

Ensemble regelrecht miteinander «verschmilzt» und jede noch<br />

so kleine Regung sofort von allen aufgenommen und weiter<br />

bedient wird, sind das für mich ganz besondere Momente.<br />

Bei der Ensemblearbeit liegt mir ein intensiver Austausch, ein<br />

Bewusstsein für die Bedeutung jeder einzelnen Figur auf der<br />

Bühne und für deren Zusammenspiel besonders am Herzen.»<br />

Volker Metzger<br />

Oliver Reinhard<br />

geboren in Frankfurt<br />

am Main, absolvierte<br />

seine Ausbildung<br />

an der ehemaligen<br />

Westfälischen Schauspielschule<br />

Bochum.<br />

Er war Ensemblemitglied<br />

am Berliner Schillertheater und am<br />

Staatstheater Stuttgart. Ausserdem gastierte<br />

er u. a. am Theater Basel, am Badischen<br />

Staatstheater Karlsruhe und an den Hamburger<br />

Kammerspielen. Ende der Neunziger<br />

Jahre wurde Reinhard durch die mehrfach<br />

preisgekrönte Serie «Nikola» einem breiten<br />

Fernsehpublikum bekannt.<br />

67


ENSEMBLE<br />

Sylvana Schneider<br />

ist in Berlin geboren<br />

und aufgewachsen.<br />

Vor und während<br />

ihres Studiums<br />

an der Hochschule<br />

für Schauspielkunst<br />

Ernst Busch spielte<br />

sie unter anderem an der Volksbühne Berlin<br />

und an der Schaubühne Berlin. Danach war<br />

sie am Theater Konstanz fest im Ensemble<br />

engagiert und ist seit 2020 freischaffend<br />

tätig. Im TAK war sie in den Produktionen<br />

«Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden»<br />

sowie in «König Richard III.» in der Titelrolle<br />

zu erleben.<br />

© Darek Gontarski<br />

Nicole<br />

Spiekermann<br />

Noch während des<br />

Studiums an der<br />

Schauspielschule Bochum<br />

holte sie Hans<br />

Hollmann an das<br />

Düsseldorfer Schauspielhaus.<br />

Dort war Spiekermann viele Jahre<br />

im Ensemble. Engagements an den Bühnen<br />

der Stadt Bonn und dem Schauspiel Frankfurt<br />

folgten. Die Hauptrolle in der Fernsehserie<br />

«Kriminaltango» brachte Spiekermann<br />

nach München und dort spielte sie in der<br />

Folge am Volkstheater München. Im TAK<br />

war sie bisher in «Und sicher ist mit mir die<br />

Welt verschwunden» sowie in «König Richard<br />

III.» zu erleben.<br />

Christiani Wetter<br />

Die Liechtensteinerin<br />

Christiani Wetter absolvierte<br />

ihre Schauspielausbildung<br />

an<br />

der Hochschule für<br />

Musik und Theater<br />

Hannover und an der<br />

London Academy of Music and Dramatic<br />

Art. Sie ist als Schauspielerin in Film- und<br />

Fernsehproduktionen sowie als Theaterdarstellerin<br />

an verschiedenen Theatern in Europa<br />

und den USA engagiert. Ausserdem ist<br />

Wetter als Autorin tätig und hat ihr erstes<br />

Buch veröffentlicht. Daneben ist sie als Moderatorin<br />

sowie Produzentin als für eigene<br />

Projekte tätig.<br />

«Bei jedem neuen Stück ist das Zusammentreffen im Ensemble bei der Konzeptionsprobe ein ganz<br />

neuer Beginn. Gemeinsam kreieren wir etwas Neues. An Oliver Vorwerk schätze ich, dass er sehr<br />

auf uns als Spieler eingeht. Es ist, als suche er mit uns in uns die Figuren. Das ist immer wieder aufs<br />

Neue ein Abenteuer.<br />

Ich habe oft zu hohe Erwartungen an mich selbst, ich will es «richtig» machen und das führt dazu,<br />

dass ich mich mit Gedanken in den Wahnsinn treibe. Ich bin oft zu «verkopft» und das blockiert! Das<br />

führt dazu, dass ich mir damit selbst im Weg stehe. Oliver nimmt mir da den Druck im Probenprozess.<br />

Er sucht nicht das «Richtige», er ist auf der Suche nach dem Nicht-Perfekten, er ist auf der Seite<br />

der Suchenden. Die Zugstrecke Wien – Buchs vergeht wie in einem Hauch von Zeit. Ich komme so<br />

gern her – Liechtenstein ist meine Heimat, aber auch das TAK als solches! Seit meiner Kindheit bin<br />

ich hier und das schwingt immer noch mit, wenn ich jetzt her komme für eine Produktion.»<br />

Christiani Wetter<br />

Kultur<br />

verbindet<br />

Menschen<br />

68<br />

www.FL1.li<br />

schafft Verbindungen


«Die beste Definition von Drama ist für mich: «Es ist zwangsläufig». Wenn<br />

zum Beispiel Ferdinand seiner Luise die vergiftete Limonade gibt (In Schillers<br />

«Kabale und Liebe», Anm. d. Red.), ist letztendlich die ganze Gesellschaft<br />

daran schuld, der Miller, der Präsident, die Interessen verschiedenster Parteien,<br />

die Intrigen. Und dann muss das Sterben sehr tragisch sein, damit das<br />

Publikum sagt: «So soll es bei uns nicht enden. Und damit es so nicht endet,<br />

müssen wir etwas tun.» Ich glaube, dass allein das «Über etwas Nachdenken»<br />

schon ein Weg zur Öffnung ist. Probleme sind sicherlich schwer, aber<br />

sie anzugehen kann auch ein sehr selbstbewusst-machender und konstruktiver<br />

Prozess sein. Denn die Probleme lassen sich nicht verschieben, sie<br />

warten nur ab und ploppen dann wieder auf. Das ist zwar ein etwas platter<br />

Satz, sehr umstritten, ich mag ihn dennoch anbringen: Theater könnte<br />

eine moralische Lehranstalt sein. Dort können wir uns als Gesellschaft<br />

ethische und moralische Fragen stellen und uns damit auseinandersetzen.»<br />

Oliver Vorwerk<br />

ENSEMBLE<br />

«Ein Bestandteil meines Berufes<br />

ist im besten Falle, zauberhafte<br />

Momente für das<br />

Publikum herzustellen.»<br />

Karin Pfammatter<br />

Oliver Vorwerk<br />

war zunächst als<br />

Schauspieler am<br />

Schauspielhaus Bochum,<br />

dem Theater<br />

des Westens in Berlin<br />

und dem Bremer<br />

Theater zu sehen. Ab<br />

Anfang der 90er Jahre begann er Regie zu<br />

führen, zunächst in Mainz am Staatstheater,<br />

in den Kammerspielen und im Kulturzentrum.<br />

1994 gründete er das «Freie Ensemble<br />

Mainz», dessen künstlerische Leitung er bis<br />

heute Inne hat.<br />

Mehrfach wurden seine Produktionen zu<br />

den Bayerischen Theatertagen eingeladen.<br />

Er führte Regie u.a. am Theater Nordhausen<br />

und am Staatstheater Cottbus, war 2011<br />

Künstlerischer Leiter der Sommerfestspiele<br />

Oppenheim und startete 2010/11 seine Regiearbeit<br />

am Theater Konstanz. Am TAK inszenierte<br />

Vorwerk in 2018/19 zunächst das<br />

Familiendrama «In einem finsteren Haus».<br />

Seit der <strong>Spielzeit</strong> 2020/21 ist er als Oberspielleiter<br />

am TAK.<br />

© Ilja Mess<br />

Alexander Grüner<br />

geboren 1989 in Sondershausen,<br />

studierte<br />

Medienkunst an der<br />

Bauhaus-Universität<br />

Weimar. Von 2017 bis<br />

2020 war Alexander<br />

Grüner als Ausstattungsassistent<br />

am Deutschen Nationaltheater<br />

Weimar engagiert. Seit 2020 arbeitet er<br />

als freischaffender Szenograf an verschiedenen<br />

Theatern im gesamten deutschsprachigen<br />

Raum. Als freischaffender Künstler<br />

erarbeitet Alexander Grüner konzeptkünstlerische<br />

und installative Werke im Bereich<br />

des Objekttheaters, wie zuletzt «Spektral»<br />

im Bühnenturm des ehemaligen Schauspielhauses<br />

Erfurt.<br />

Karin Ospelt<br />

bewegt sich als Sängerin,<br />

Songwriterin<br />

und bildende Künstlerin<br />

im Feld zwischen<br />

Song, Text und Bild.<br />

Nach den Studien an<br />

der Hochschule der<br />

Künste Bern, am Conservatorio G. B. Martini<br />

in Bologna und an der Hochschule für Musik<br />

in Basel, folgten Künstlerresidenzen in Wien<br />

und Berlin. 2019 veröffentlichte sie ihre Erstlings-EP<br />

«Evergreen». Ihre aktuellen Bands<br />

sind «AEIOU», «Pioneer Plant» und «Nebuleuse»<br />

und befinden sich zwischen Synthie<br />

Pop, Singer-Songwriter und Jazz. In ihrem<br />

visuellen Schaffen beschäftigt Ospelt sich<br />

anhand von Installation, Objekt und Zeichnung<br />

mit dem Zauber des Augenblicks.<br />

«In jeder Theaterarbeit steht man vor der Frage: In<br />

welcher Korrelation steht unsere heutige Zeit zu dem<br />

im Text verhandelten Sujet? Revolution, Umsturz,<br />

Aufbegehren gegen die Ungerechtigkeit, gegen die<br />

Ungleichheit – da muss man, gerade in der aktuellen<br />

Weltlage, keine Verbindung herleiten. Aber es gilt zu<br />

erkunden: Wozu bin ich bereit, um die Not-wendende<br />

Veränderung auf den Weg zu bringen. Wie weit<br />

würde ich gehen? Wie weit müssen wir gehen?»<br />

Nicole Spiekermann<br />

Lernen Sie uns kennen!<br />

An verschiedenen Abenden möchten<br />

wir Sie gerne einladen, mit unserem<br />

Ensemble zusammenzukommen.<br />

Erster Anlass ist:<br />

Offene Probe und Ensembleabend<br />

Mi 07.09.<strong>22</strong>, 18 Uhr, TAK<br />

Eintritt frei, um Anmeldung wird<br />

gebeten unter vorverkauf@tak.li<br />

69


Der Wert einer Idee<br />

liegt in ihrer Umsetzung.<br />

Thomas Alva Edison<br />

Landstrasse 153, 9494 Schaan<br />

BVD Werbetechnik<br />

Im alten Riet <strong>23</strong>, 9494 Schaan<br />

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DER EXPERTE FÜR PERSONALISIERTE<br />

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SPONSOREN + PARTNER<br />

H.E.M.<br />

Stiftung<br />

RHW-Stiftung<br />

OFIKA<br />

Stiftung<br />

Int. Music & Art<br />

Foundation<br />

Das TAK ist Mitglied in folgenden Berufsverbänden<br />

und Vereinigungen<br />

Schweizerischer Bühnenverband<br />

Schweizer Theatertreffen<br />

t. Theaterschaffende Schweiz<br />

Swiss ITI – Internationales Theaterinstitut<br />

Assitej Liechtenstein – Internationale Vereinigung des Theaters<br />

für Kinder und Jugendliche<br />

Kinderlobby Liechtenstein<br />

IG Kunst & Kultur Liechtenstein<br />

Unsere Kooperationspartner<br />

Theater Karussell, KülSat Theaterakademie, Podium Konzerte,<br />

Festspiele Burg Gutenberg, Chorseminar Liechtenstein, junges<br />

Theater liechtenstein, Tangente Eschen, Schlösslekeller Vaduz,<br />

Sinfonieorchester Liechtenstein, Literaturhaus Liechtenstein,<br />

LIFE Festival Schaan, Universität Liechtenstein, Liechtensteinischer<br />

Entwicklungsdienst, Kunstmuseum Liechtenstein, IG Wort,<br />

ASSITEJ Liechtenstein, Erwachsenenbildung Stein Egerta,<br />

Kinderlobby Liechtenstein, Kreativ Akademie Liechtenstein,<br />

Liechtensteiner Seniorenbund, Partnerschulen, PRIMA-Netzwerk,<br />

Theater Chur, Verein Demenz, Junges Literaturhaus, Amnesty<br />

International, Gasometer Triesen, NetzWerk<br />

71


GENOSSENSCHAFT<br />

Sei ein Teil<br />

des TAK<br />

Das TAK ist auch als Unternehmen ein Sonderfall in der deutschsprachigen<br />

Theaterlandschaft: Anders als die meisten Theater ist es<br />

in der Rechtsform der Genossenschaft organisiert.<br />

Aufsichtsrat der Genossenschaft<br />

Theater am Kirchplatz eG<br />

Werner Bachmann, Präsident<br />

Kerstin Appel, Vizeprä sidentin<br />

Sonja Näscher, Delegierte der Landesregierung<br />

Simon Biedermann, Delegierter der Gemeinde Schaan<br />

Christine Rhomberg<br />

Margrit Wyss<br />

Janine Köpfli<br />

Jörg Gantenbein (bis November 20<strong>22</strong>)<br />

Sein hochkarätiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm kann<br />

das TAK veranstalten, weil es von der TAK-Genossenschaft getragen<br />

wird. Als Mitglied der Genossenschaft übernehmen Sie ein kleines<br />

Stück Verantwortung für die reiche hiesige Kulturlandschaft. Ihr<br />

Jahresbeitrag hilft mit, einen hochkarätigen Spielplan zu gewährleisten<br />

und Sie sind näher dran am Theaterleben.<br />

Gerne senden wir Ihnen Informationsmaterial zu und beraten Sie<br />

persönlich.<br />

Ansprechpartner:<br />

Jean-Pierre Sorichilli<br />

Kaufmännische Leitung<br />

sorichilli@tak.li<br />

Tel +4<strong>23</strong> <strong>23</strong>7 59 66<br />

72<br />

Geteilter Preis ist<br />

doppelte Freude:<br />

Unser Halb-TAKs<br />

Die Halb-TAKs-Karte ist die günstige Möglichkeit,<br />

viel zu erleben. Einmal gekauft, beschert Ihnen die<br />

Karte bei jedem Theaterbesuch 50% Rabatt.<br />

Die Halb-TAKs-Karte<br />

• kostet einmalig CHF 185.<br />

• bietet 50% Nachlass auf den regulären Ticketpreis<br />

• aller TAK-Veranstaltungen.<br />

• Ausgenommen sind nur Sonderveranstaltungen<br />

• und die TAK Vaduzer Weltklassik Reihe.<br />

• ist nicht übertragbar.<br />

• ist ein ganzes Kalenderjahr gültig,<br />

• also nicht an eine bestimmte Saison gebunden.<br />

Schon ab wenigen Theaterbesuchen<br />

profitieren Sie davon.<br />

www.tak.li/service-und-abos<br />

Ein Freund,<br />

ein guter<br />

Freund …<br />

Der TAK-Freundeskreis ist ein loser Zusammenschluss<br />

von Theaterinteressierten – ganz ohne Vereinsmitgliedschaft,<br />

Statuten oder Beitrag. Der Freundeskreis will für<br />

alle da sein, die nicht gern allein ins Konzert oder ins Theater<br />

gehen, die sich aber auch nicht fest binden wollen.<br />

Mehrmals pro Saison trifft sich der Kreis zu einem gemeinsamen<br />

Theaterbesuch und meist bietet das TAK ein Rahmenprogramm<br />

zu dem Abend. So finden zum Beispiel<br />

Spielplaninformationsabende, Nachgespräche oder auch<br />

Künstlerbegegnungen statt.<br />

Für die Leitung des Freundeskreises konnten wir glücklicherweise<br />

Georg Biedermann gewinnen, der nach über<br />

30 Jahren als Leiter Kinder- und Jugendtheater das TAK<br />

in all seinen Facetten kennt.<br />

Ansprechpartner:<br />

Georg Biedermann<br />

freundeskreis@tak.li


DAS TAK-TEAM<br />

Dr. Thomas Spieckermann<br />

Intendanz<br />

Jean-Pierre Sorichilli<br />

Kaufmännische Leitung<br />

Jan Sellke<br />

Leitung Dramaturgie<br />

und Kommunikation<br />

Gabriele Villbrandt – Leitung<br />

Kinder- und Jugendtheater<br />

Martin Hilti<br />

Technische Leitung<br />

Patricia Lenherr<br />

Künstlerisches Betriebsbüro<br />

Marie Ruback<br />

Presse<br />

Helena Ponier<br />

Marketing<br />

Claudia Engemann<br />

Kinder- und Jugendtheater<br />

Tamara Frick<br />

Vorverkauf/Kasse<br />

Sarah Planchet-Schläpfer<br />

Vorverkauf/Kasse<br />

Evi Vallone<br />

Vorverkauf/Kasse<br />

Vera Wehrli<br />

Vorverkauf/Kasse<br />

Albi Büchel<br />

Requisite/Bühne<br />

Yves Hüsler<br />

Tontechnik/Bühne<br />

Fenna von Hirschheydt<br />

Lichttechnik/Bühne<br />

Peter Mentzel<br />

Lichttechnik/Bühne<br />

Simon Reuteler<br />

Tontechnik/Bühne<br />

Johanna Schunko<br />

Gastronomie<br />

Brigitte Schwarz<br />

Reinigung/Gastronomie<br />

Martin Wettstein<br />

Konzertdramaturgie<br />

Kurt Bislin<br />

Grafik<br />

Robert Jungi<br />

Umgebungspflege<br />

73


ABONNEMENTS<br />

Das Abonnement<br />

Das persönliche Programm für Geniesser.<br />

Für Liebhaber<br />

Wenn sie eine Sparte<br />

besonders lieben:<br />

Für Individualisten<br />

Wenn Sie gern aus mehreren<br />

Sparten selbst wählen:<br />

Das grosse Abonnement<br />

Die Wahl-Abonnements<br />

Mit dem grossen Abonnement erleben Sie alle<br />

Veranstaltungen in einer der drei Abo-Reihen.<br />

In der <strong>Spielzeit</strong> 20<strong>22</strong>/<strong>23</strong> sind dies:<br />

— 7 Schauspiele<br />

— 7 TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte<br />

— 7 TAK_music Konzerte<br />

Wählen Sie ganz nach Ihren Vorlieben und Ihrem<br />

Zeitplan mindestens 6 Veranstaltungen aus Schauspiel,<br />

TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte oder TAK_music.<br />

Ihre Abo-Vorteile<br />

sehr vorteilhaft ...<br />

15 bis 25 % Rabatt<br />

Reservierter Sitzplatz<br />

Bequeme Anreise<br />

Und viele weitere Vorteile<br />

Je nach Abo-Wahl:<br />

Mit Ihrem Abo-Ausweis sind<br />

Jeder Abo-Ausweis gilt als<br />

— Die TAK-Veranstaltungen sind fix<br />

6 Veranstaltungen = 15 %<br />

alle Ihre Sitzplätze bereits<br />

Busfahrschein im Netz der<br />

in Ihrem Kultur-Termin kalender. So<br />

7 Veranstaltungen = 20 %<br />

reserviert – Sie müssen<br />

LIEmobil für die Anfahrt zur<br />

verpassen Sie keines Ihrer Highlights.<br />

8 Veranstaltungen = <strong>22</strong>.5 %<br />

nicht mehr an der Abend-<br />

Vorstellung und die Heimfahrt.<br />

— Die einzelnen Abo-Vorstellungen sind<br />

ab 9 Veranstaltungen = 25 %<br />

kasse anstehen. Nach<br />

übertragbar, d. h. sie können von<br />

Möglichkeit erhalten Sie<br />

anderen Personen genutzt werden.<br />

Ihren Wunschsitzplatz.<br />

— Falls Sie nachträglich Termine tauschen<br />

müssen, machen wir das gern möglich.<br />

Das Gönner-Abo<br />

74<br />

Sie lieben klassische Musik und wollen die TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte<br />

fördern? Das Gönner-Abo beinhaltet alle Abo-Konzerte, jedoch ohne Rabatt.<br />

Dafür ist Ihr Platz im Vaduzer-Saal in der ersten Reihe der Galerie reserviert.


VORTEILSKARTEN<br />

Vorteilskarten<br />

Die flexible Art, ins Theater zu gehen<br />

Der Passepartout<br />

Die TAK-Karte<br />

Sie haben freien Eintritt zu sämtlichen<br />

TAK-Veranstaltungen in allen Spielstätten.<br />

Ihr Sitzplatz ist für Sie reserviert, Sie<br />

müssen ihn nur spätestens 5 Tage<br />

vor der Vorstellung bestätigen.<br />

Sie haben freien Eintritt zu allen TAK-<br />

Veranstaltungen, ausgenommen sind nur<br />

die TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte.<br />

Ihr Sitzplatz ist für Sie reserviert, Sie<br />

müssen ihn nur spätestens 5 Tage<br />

vor der Vorstellung bestätigen.<br />

Die Halb-TAKs-Karte<br />

50%<br />

Zum Preis von CHF 185 geniessen Sie für alle TAK-Veranstaltungen<br />

50% Rabatt auf den regulären Eintrittspreis, ausgenommen<br />

sind nur die TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte.<br />

Die Halb-TAKs-Karte ist ein persönlicher Ausweis mit Foto, nicht<br />

übertragbar und gilt ab Ausstellungsdatum für 1 Jahr.<br />

Passepartout, TAK-Karte und Halb-TAKs-Karte<br />

gelten nicht bei Sonderveranstaltungen.<br />

Abo-Bestellung<br />

Bitte schicken Sie uns Ihre Bestellung sobald<br />

wie möglich. Soweit möglich halten wir unseren<br />

bisherigen Abonnent:innen ihren Wunschsitzplatz<br />

bis zum Beginn des Vorverkaufs frei.<br />

Das grosse Abo, das Gönner-Abo, der Passepartout<br />

und die TAK-Karte verlängern sich<br />

automatisch, wenn sie nicht bis zum 31. Juli<br />

eines Jahres gekündigt werden.<br />

Sie erhalten Ihren Abo-Ausweis rechtzeitig<br />

vor der ersten Veranstaltung per Post.<br />

75


KATEGORIE<br />

Tickets<br />

Der Vorverkauf beginnt am <strong>22</strong>. August<br />

20<strong>22</strong> für alle Veranstaltungen der<br />

Saison – mit wenigen Ausnahmen.<br />

Im Vorverkauf gekaufte Tickets können<br />

nicht zurückgegeben werden.<br />

Ihre Anreise ins TAK<br />

Ermässigungen<br />

Reservierungen<br />

76<br />

Entspannt zur Vorstellung<br />

— Gratis-Parken direkt bei unseren<br />

Spielstätten werktags ab 17 Uhr<br />

sowie am Samstag und Sonntag.<br />

— TAK Tickets, Abos und Online-Tickets<br />

gelten auch als Busticket für alle Busse<br />

der LIEmobil ab 3 Stunden vor bis<br />

3 Stunden nach der Vorstellung.<br />

— Für Fragen vor Ort steht Ihnen unser<br />

Abenddienst jederzeit zur Verfügung.<br />

Barrierefrei in die Vorstellung<br />

— In all unseren Spielstätten können<br />

Rollstuhlplätze gebucht werden,<br />

wenden Sie sich hierfür bitte<br />

an unseren Vorverkauf.<br />

— Haben Sie ein Hörgerät oder<br />

eine Hörbeeinträchtigung? An<br />

unserer Abendkasse erhalten Sie<br />

Leihgeräte, die Ihnen ein optimales<br />

Hörerlebnis ermöglichen.<br />

— Für besondere Bedürfnisse wenden<br />

Sie sich gerne an unser Personal.<br />

Die Spielstätten<br />

TAK Theater Liechtenstein<br />

Reberastrasse 12, 9494 Schaan<br />

Gratis-Parken ab 17 Uhr<br />

direkt beim Theater<br />

SAL Saal am Lindaplatz<br />

Landstrasse 19, 9494 Schaan<br />

Gratis-Parken im Parkhaus Lindaplatz/SAL<br />

Vaduzer-Saal<br />

Dr. Grass-Strasse 3, 9490 Vaduz<br />

Gratis-Parken in der Marktplatz-Garage.<br />

Adresse zur Anfahrt mit Navigationsgerät:<br />

Giessenstrasse 7, 9490 Vaduz<br />

Karten zum ermässigten Preis gibt es für<br />

Schüler:innen, Berufslernende, Studierende<br />

und IV-Bezüger:innen gegen Nachweis.<br />

Mit der «Kultur Legi» gilt der ermässigte<br />

Eintrittspreis.<br />

* TAK Vaduzer Weltklassik<br />

Ermässigungsberechtigte erhalten<br />

ab 30 Minuten vor Konzertbeginn<br />

Restkarten als Last-Minute-<br />

Tickets zum Preis von CHF 10.<br />

Gutscheine und<br />

Vorteilskarten<br />

Bei allen Veranstaltungen, ausser den als<br />

«Sonderveranstaltung» gekennzeichneten,<br />

können Sie folgende Gutscheine und<br />

Vorteilskarten einlösen:<br />

— Passepartout, TAK-Karte und Halb-TAKs<br />

— TAK-Geschenkgutscheine<br />

— Erlebnispass Liechtenstein<br />

— Gutscheine von «Erlebe Vaduz»<br />

— und IG Schaan<br />

Einführungen<br />

Für die Veranstaltungen im Schauspiel-<br />

Abo und zu den TAK Vaduzer Welt-<br />

klassik Konzerten finden kostenlose<br />

Einführungen statt.<br />

Änderungen<br />

Wir behalten uns Änderungen von Daten,<br />

Preisen und Veranstaltungen vor.<br />

Tickets können telefonisch oder per<br />

Email reserviert werden. Reservierte<br />

Tickets müssen bis 30 Minuten vor<br />

Vorstellungsbeginn abgeholt werden.<br />

Bitte beachten Sie:<br />

Reservierte Karten, die weder abgeholt<br />

noch rechtzeitig storniert wurden,<br />

müssen wir in Rechnung stellen.<br />

Online Tickets<br />

Unter www.tak.li können Sie Karten<br />

direkt kaufen und mit Kreditkarte<br />

bezahlen. Online gekaufte Tickets<br />

können nicht zurückgegeben werden.<br />

Ermässigte Tickets können in der<br />

Regel online nicht bestellt werden.<br />

Abendkasse<br />

Die Abendkasse öffnet jeweils 1 Stunde<br />

vor Veranstaltungsbeginn. Sie erreichen die<br />

Abendkasse unter Tel. +4<strong>23</strong> <strong>23</strong>7 59 69<br />

Vorverkauf / Informationen<br />

Vorverkaufsbüro<br />

Reberastrasse 10, 9494 Schaan<br />

T +4<strong>23</strong> <strong>23</strong>7 59 69<br />

vorverkauf@tak.li, www.tak.li<br />

Öffnungszeiten<br />

Telefonisch:<br />

Montag bis Freitag 10 bis 12 Uhr<br />

Im Vorverkaufsbüro und telefonisch:<br />

Montag bis Freitag: 14 bis 18 Uhr


Sehen<br />

Hören<br />

Begeistern<br />

Fühlen<br />

Denken<br />

Berühren<br />

Fiebern<br />

Bewegen<br />

Trauern<br />

Betrachten<br />

Lieben<br />

Wir treffen uns im TAK!

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